WmdedgT im August 2026

Elfchen des Tages
Was
machst du
{frage ich dich}
eigentlich den ganzen Tag?
Tagebuchbloggen!

Mittwoch, 05. August 2026
Zeit für Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
03:22 Uhr
Ich gehe endlich ins Bett. Vorher habe ich die Festivaltickets ausgedruckt, mir das Programmheft angeschaut und ebenfalls ausgedruckt, was schwierig ist, weil es so winzig ist, dass man es kaum lesen kann. Mit RoHen geschwatzt, der auch noch draußen herum stiefelte und mich dann ermahnte, ins Bett zu gehen, weil wir sonst morgen {also heute} nichts fertig bekommen. Ich muss.
03:49 Uhr
Ein Gewitter grummelt.
Wir treffen uns auf dem Balkon, schauen dem Gewitter zu, lauschen dem Donnergrollen und dann dem Regen, der angenehme Kühle bringt.
04:30 Uhr
Nun gehen wir endlich schlafen.
08:00 Uhr
Aufstehen. Ich bin noch sehr müde, aber nutzt ja nix. Es ist noch einiges zu tun.
So richtig motiviert bin ich nicht, aber die eine oder andere Tüte leere ich aus, verräume die Inhalte.
11:15 Uhr
Ich hatte heute noch keinen Kaffee. Vielleicht komme ich deshalb nicht in Gang. Nun aber!
Ich schreibe GabhÄu, dass ich in einer Stunde fertig sein will mit meiner Räumerei.
RoHen kommt und hilft mir. Es dauert trotzdem noch knapp 2 Stunden, bis wir an dem Punkt sind, wo wir sagen: Reicht für heute!
Zwischendurch habe ich Wäsche gewaschen, die ich nun nach draußen hänge.
Dann endlich gibt es den Kaffee.
Den nehme ich mit auf den Balkon, wo es bei bewölktem Himmel 28°C gibt.
Die Wäsche wedelt sanft im Wind.
16:15 Uhr
Die Schwester ist in Frankfurt umgestiegen und nun im Zug nach Leipzig.
Der Schwager ruft an, um mir genau das zu sagen.
Die Wäsche ist trocken.
Der Sohn fragt an, ob wir Gurken aus dem Garten haben wollen. Aber klar doch.
RoHen geht los, Getränke holen.
18:21 Uhr
Der Zug, in dem die Schwester sitzt, sollte 19:09 Uhr in Leipzig sein, ist aber eben erst in Eisenach. Das kann dauern.
20:00 Uhr
Die S-Bahn rollt ein. Bringt die Schwester mit. Wie schön.
Zu Hause verkrümeln wir uns auf den Balkon. Schauen zwischendurch mal in den Kühlschrank. Der Sohn hatte am Nachmittag den Rote-Beete-Salat aufgegessen. Da ist ein klein wenig Platz geworden. Dafür hat er dann Gurken und Johannisbeeren aus dem Garten mitgebracht.
Irgendwann ist es dunkel geworden und obwohl es immer noch sehr warm ist, gehen wir zu Bett.
 
Bis zum nächsten Fünften.
 
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Im Jahr 2024 lag ich nach der OP auf Intensiv und habe deshalb kein WmdedgT geschrieben.
August 2023
Im Jahr 2022 war ich beim Festival und habe deshalb kein WmdedgT geschrieben.
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WmdedgT im Juli 2026

Elfchen des Tages
Tagebuchbloggen
am Fünften
viel geschieht nicht
das Wenige wird notiert
WmdedgT?

Sonntag, 05. Juli 2026
Zeit für Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
01:14
Auf dem Weg zum Bad stelle ich fest, dass in der Küche Licht brennt. Der Sohn hockt auf der Couch. Wir wechseln ein paar Worte über die sehr kühle Nacht. Ich nehme mir ein Glas Tee, lösche das Licht in der Küche und schlurfe wieder ins Bett.
03:30
Mir ist endlich wieder warm genug, um den Kuschelpullover auszuziehen. Ich stelle mir eine Einschlafmeditation ein und kuschle mich ein.
05:10
Die Übelkeit, die mir gestern das Leben unangenehm gemacht hat, ist verschwunden. Ich wage mich trotzdem nicht an Kaffee. Also gibt es ein Glas Earl Grey. Den trinke ich nochmalerweise mit Milch. Heute nicht.
Die Schwester hat geschrieben, hockt schon auf dem Balkon. In der Pfalz ist es deutlich wärmer als hier.
Ich denke mir das Elfchen aus.
07:00
Zeit für Balkonfrühstück.
Es gibt frischen Tee und Strickzeit.
09:00
Auf dem Balkon ist es immer noch frisch. 19°C. Ich ziehe mich in die Küche zurück.
10:00
Abwasch der Woche erledigt. Nur habe ich Marmeladen- und sonstige Gläser eingeweicht. Die sollen später aufbewahrt werden, um noch viel später Konfitüre oder Chutney zu beherbergen. Mich kommt ein kleines Hüngerchen an. Ja, freilich habe ich gerade erst gefrühstückt, aber da gab es ja nur Tee.
Die Illy hat ihren ersten Teil der WmdedgT? schon online. Ob ich das auch mache?
12:00
Ich mache das nicht. Schreibe mit der Schwester und mit der Freundin. Das ist schön.
Zu Mittag koche ich Reis und bereite eine etwas seltsame Soße, die aber recht lecker ist.
14:00
Ich wollte lesen. Habe gerade einen Krimi von Finja Flutwind am Wickel, der auch wieder auf Sylt spielt. Was haben diese Autoren nur immer mit Sylt? So viele Morde, wie sie sich immer ausdenken, das stellt die Insel nicht gerade in ein tolles Licht. *kicher*
Nunja, ich wollte lesen, bin aber eingenickt, was eindeutig nicht an der Geschichte lag.
19:00
Ich habe fertig. Die letzten drei Stunden habe ich ein Kampfstricken veranstaltet, weil ich die Bonussocken für den Juni unbedingt heute fertig bekommen wollte. Nun ist es aber gut. Heute stricke ich keine einzige Masche mehr.
19:00
Nun endlich schreibe ich meinen Eintrag zum Sonntagsglück mit Sockenfoto.
Außerdem lade ich mir Weihnachtliche Romane herunter, die es heute kostenlos gibt.
21:00
Nun geht noch dieser Eintrag online und dann werde ich noch ein wenig lesen. Nein, keine Weihnachtsgeschichte, sondern Fantasy. Ich möchte wissen, wie es im verlorenen Königreich weitergeht.
Euch wünsche ich eine gute Nacht.
Bis zum nächsten Fünften.
 
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WmdedgT im Juni 2026

Freitag, 05. Juni 2026
Zeit für Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
05:09
Ich schlurfe ins Bad. Richtig ausgeschlafen bin ich nicht, aber ich habe auch keine Lust, mich nochmal hinzulegen.
Kaffee? Kaffee!
Ich werde später neuen kaufen müssen. Er reicht nicht mehr übers Wochenende. Oder ich fahre doch zu RoHen. Oder doch nicht? Ich bin so unschlüssig. Schon seit Tagen.
06:30 Uhr
Ich habe diesen Beitrag vorbereitet und mich bei den "früheren Jahren" festgelesen. Jetzt wäre Zeit für den Balkon. Leider ist der Kaffee inzwischen kalt. Neuen möchte ich mir nicht aufbrühen, weil ich fürchte, diesen nicht mehr zu vertragen. Solch ein Kaffee-Junky wie früher bin ich schon längst nicht mehr.
07:20 Uhr
Der Kaufmannsladen hat schon geöffnet. Wenn ich nicht so müüüde wäre, könnte ich jetzt den Kaffee besorgen und Eier brauche ich auch.
Ich habe mir eine Bahnverbindung zu RoHen herausgesucht. Die, welche ich sonst immer genutzt habe, gibt es nicht mehr. Es gab einen durchgehenden Zug von Leipzig nach Jena Paradis. Wegrationalisiert. Ich muss nun immer umsteigen, egal zu welcher Zeit ich fahre. Dabei geht die Verbingung über Gera leider gar nicht. Da habe ich nur 6 Minuten zum Umsteigen und muss durch die Unterführung. Es gibt dort keine Aufzüge zu den Bahnsteigen. Mit meiner Behinderung und Gepäck ist das für mich nicht zu schaffen. Und in Naumburg umsteigen ist nervig. Entweder bleibe ich auf dem selben Bahnsteig und warte da 20 Minuten. Oder ich habe auch da nur 6 Minuten und muss den Bahnsteig wechseln. Ob es in Naumburg Aufzüge gibt, weiß ich jetzt gar nicht. Wahrscheinlich schon. Als ich entdecke, dass es dieses Wochenende zwischen Naumburg und Jena Schienenersatzverkehr gibt, schlage ich mir die Reise endgültig aus dem Sinn.
11:20 Uhr
Ich wackle dann mal los zum einkaufen, sonst wird das heute nix mehr.
12:50 Uhr
Inzwischen scheint die Sonne. 17° auf dem Balkon. Dahin ziehe ich mich nun zurück. Mit Kaffee und Tiramisu. Feines Mittagessen.
14:30 Uhr
Ich muss weg vom Balkon. Kann nicht mehr sitzen, nicht mal mehr in meinem bequemen Sessel. Der Rücken ziept, ich muss mich lang legen. Wahrscheinlich schlafe ich ein, wenn ich lieg. *grummelgrummel*
16:30 Uhr
Na, hab ich’s nicht gesagt? Eingeschlafen bin ich. Hach. Immerhin habe ich keine Schmerzen mehr und wandere mit dem Strickzeug wieder nach draußen.
19:00 Uhr
Ich sende RoHen ein Foto vom Balkon. Seltsam. Es geht zwar raus, kommt aber bei ihm nicht an. Hach, dieser Mann und sein Handy. Die zwei werden in diesem Leben keine Freunde mehr.
Später ruft er an und bestätigt mir, dass er seit gestern schon mit seinem Telefon auf Kriegsfuß stand. Nach einem Update ließ es sich nicht mehr einschalten. Mehrfache Versuche, die Karte herauszunehmen und wieder einzusetzen, brachten nichts. Und als er gedanklich soweit war, am Samstag in die Stadt zum Handyladen zu fahren, um sich Hilfe zu holen, funktionierte das Teil plötzlich wieder.
Es war ein angenehmes Gespräch, aber er fragte nicht, ob und wann ich zu ihm komme. Also habe ich die schwierigen Bahnverbindungen gar nicht erst erwähnt.
Für das Abendessen probierte ich die neue Gewürzmischung aus, die ich heute erstanden habe. Kann man haben.
Am Abend
Ein paar Seiten lesen möche ich noch. Ein seltsamer Krimi ist das, den ich mir da herausgesucht habe.
Gute Nacht.
Bis zum nächsten 5.
 
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WmdedgT im Mai 2026

Dienstag, 05. Mai 2026
Es ist wieder einmal Zeit für Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Meine Antwort: Nicht viel!
Zuerst habe ich verschlafen. Erst 8:44 Uhr klappten meine Augen auf. Nun aber los.
Ich fühlte mich abgestanden und stieg unter die Dusche, wo ich gefühlt den halben Tag blieb.
Dann bekam ich einen Rappel und bildete mir ein, ich müsse schnellstmöglich auf die Autobahn. So war das nicht abgesprochen. Es war noch überhaupt nichts abgesprochen. Trotzdem packte ich schon mal meine Sachen zusammen.
Dazu musste ich ein angefangenes Decken-Patch fertig stricken, weil ich die Decke sonst nicht in ihre Transporttasche hätte knautschen können, mit Stricknadeln drin.
Als RoHen dann so liebevoll ankam, mich in den Arm nahm, sagte ich nichts von meinen "Fluchtgedanken" und verwarf sie wieder.
Gegen Mittag bekam ich Lust auf Salat und hockte mich in die Küche, um Gemüse zu schnippeln. Bei der Gelegenheit sprachen wir über die Nichtplanung für die nächsten beiden Wochen.
Die Mittagsruhe verbrachte ich lesend.
Dann kam Panik auf. Der Sohn hatte nämlich einen Brief der Ar*** A***tur aus dem Kasten gefischt, mir das auch mitgeteilt, aber nicht nachgesehen, was drin stand. Ich vermutete gleich wieder Schlimmes. Ich habe im letzten Jahr wegen meiner 3-monatigen Meldung bei besagtem Amt so viel Ärger gehabt, soviel hart erarbeitetes Geld eingebüßt, dass mir einfach nichts Gutes in den Sinn kommen kann, wenn ich von dort Post bekomme. Ich war soweit, Hals über Kopf heim zu fahren, um mich den Dämonen zu stellen.
Dann kam die Nachricht vom Sohn. Er hatten den Brief inzwischen geöffnet und abfotografiert. Es war ein Jobangebot. Vermittlungsvorschlag nennt sich das. Naja. Wer von euch, zum Glück, damit keine Erfahrung hat, sollte wissen: Vermittelt wird da nichts. Es wird nur mitgeteil, dass da und dort eine freie Stelle zu finden ist, dass man sich darauf zu bewerben hat und dass man dann eine Rückmeldung zu geben hat, warum man sich eventuell nicht beworben hat oder ab wann man diese Arbeit aufnimmt. Ähm ja, Vermittlung ist in meinen Augen was anderes, aber gut. Es ist ein gutes Angebot. Ich würde diese Stelle gern haben. Deshalb werde ich gleich morgen Mittag meine gebündelten Unterlagen dort hinschicken. Danach werde ich vermutlich nichts mehr von den Leuten hören. Aber wer weiß?
Nach dieser Nachricht konnte ich mich wieder entspannen und RoHen zauberte ein wunderbares Abendessen.
Er meinte, wir müssen uns eine Strategie überlegen, damit ich nicht jedes Mal in Panik gerate, wenn die A***tur was von mir will.
Darüber grübelte ich den Rest des Abends.
 
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WmdedgT im April 2026

Sonntag, 05. April 2026
Ostersonntag
Auch heute gibt es wieder WmdedgT, also die Frage Was machst du eingentlich den ganzen Tag?.
Viel gibt es allerdings nicht zu erzählen.
04:10 Uhr
Ich erwache aus einem seltsamen Traum. Die Hexe war noch Kind, etwa 10 Jahre. Ich fuhr mit ihrem Fahrrad von Torgau nach Hause, eine Strecke, die ich niemals mit dem Fahrrad bewältigen würde. Als ich ankam, stellte ich fest, dass ich meinen Schlüssel in Torgau hatte liegen lassen. So ein Unsinn!
Ich kuschelte mich in meinen Ohrensessel und schlief dort weiter.
Irgendwann
Mir stand der Sinn nach Milchkaffee. Der Wasserkocher lärmte so, dass RoHen aufwachte. Er verschwand ins Bad und brachte auf dem Rückweg allerlei Frühstücksleckereien aus der Küche mit. Also frühstückten wir. Lange, ausgiebig.
RoHen meinte, die WetterApp hätte Regen vorhergesagt. Darüber freute er sich, weil es ihm nicht gut ging und er bei schlechtem Wetter kein schlechtes Gewissen hatte, dass wir nichts ungternehmen und er sich wieder einkuschelt.
Ich blieb in einem Sessel und strickte seine Socke fertig.
Paar Nr. 07/2026 ist gleichzeitig das Aprilpaar für 12f26. RoHen war begeistert und zog es gleich an.
Weil ich einmal beim fotografieren war, nahm ich auch noch das Bonuspaar aus dem März auf. Paar Nr. 06/2026
Wie man sieht, regnete es nicht!
Wir unternahmen trotzdem nichts. Ich strickte mehrere Patches an meine {RoHens} große Decke. Als ich dazu keine Lust mehr hatte, las ich.
Ein völlig unspektakulärer 5. April.
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WmdedgT im März 2026

Donnerstag, 05. März 2026
Auch heute gibt es wieder WmdedgT.
01:25 Uhr
Ich war nur kurz im Bad, konnte danach aber nicht wieder einschlafen. Also beginne ich diesen Tag, von dem ich fürchte, dass er genauso wirbelig wird wie gestern. Zum Glück haben sich wenigstens die Rückenschmerzen wieder gelegt, die mir gestern das Arbeiten zusätzlich erschwerten.

 
Etwas Stress
Weil sich für heute der Chef angekündigt hatte, brauche ich etwas länger zum Frisieren. Nicht, dass es besonders gut gelänge. Mit meinen Haaren ist nicht wirklich viel anzufangen.
Am Parkplatz fällt mir wieder ein, dass für die Nacht -1° angesagt war. Tatsächlich waren es -3. Also kratze ich etwas Eis von der Scheibe. Der Rest kann schmelzen, während ich eine kleine Runde drehe und statt auf dem Weg zur Arbeit wieder vor der Haustür lande. Ich habe nämlich gesehen, dass ich die kleine Tasche mit dem Krimskrams, den ich scannen wollte, doch auf der Rückbank vergessen hatte, nicht im Büro. Also, nochmal in die Wohnung flitzen, Rechner wieder hochfahren, Drucker einschalten, Krimskrams scannen, Dateien an mich selbst senden. Und wieder los. Zumindest sind die Scheiben abgetaut und es ist beinahe hell.
Im Muldetal liegt dicker Nebel. Es hat etwas Mystisches, wie die Autos vor mir eines nach dem anderen in einer hellgrauen Wand verschwinden, während der Himmel über uns zartrosa leuchtet.
Ich nehme mir keine Zeit für Milchkaffee, sondern schwinge mich sofort an den Rechner, um die gesendeten Dateien zu empfangen und an das andere System weiterzuleiten. {Notiz an mich: Verzeichnis Bestellungen kontrollieren}
Der Kollege, der, wie jeden Tag, 12 km mit dem Fahrrad herangeradelt ist, hilft mir, 4 große Beutel mit Ordnern ins Auto zu verfrachten. Was man so alles zu beräumen hat. Dann doch Kaffee mit den Leuten. Einzelne Instruktionen und die Ansage: Ich muss noch was fertigstellen, bevor der Chef kommt. Da drückt mir der Kollege mehrere Zettel in die Hand: Olga und mein. Kannst du abmelden? Es geht um die Deutschlandtickets, die die beiden ab April nicht mehr brauchen, weil das Projekt endet. Schnell an den Rechner, zwei Kündigungen schreiben, drucken, unterschreiben lassen, Kopien für deren Unterlagen. Für ihn verpacke ich alles in einen Umschlag, den Olga an sich nimmt, um sich um den Rest zu kümmern.
Dann endlich Büro. Der Kram für den Chef ist schnell gerichtet. Die Kasse gezählt. Da bekomme ich noch etwas Geld. Die Beurteilungen schaffe ich nicht mehr, weil plötzlich ein Fremder im Raum steht. Die Aktentonne. Ach ja, da war doch noch etwas. Wenigstens ein Termin, der wie zugesagt funktioniert. Dann ist es zehn Uhr.

Angenehm überrascht
Ein Kollege ist gerade dabei, die unzähligen Schlüssel zu testen. Alle werden wir nicht zuordnen können. Dann steht der Chef im Raum.
Ich bitte den Kollegen hinaus und schließe die Bürotür. Und dann packt der Chef einen Blumentopf aus und bedankt sich bei mir, dafür, dass ich immer in all den Jahren in jede Lücke gesprungen bin, die aufriss und dass ich jede Herausforderung gemeistert habe, egal, wohin er mich geschickt hat.
Hat er es also doch bemerkt.
Ich berichtete noch von den letzten Plänen zur Räumung und übergab ihm die Unterlagen, die er mit in die Zentrale nehmen sollte. Einiges soll ich mit der Post schicken.
Ich sortiere die Häufchen auf meinem Schreibtisch neu. Der Chef geht. Es ist elf Uhr.

Büroarbeit zieht sich hin
Die Arbeitstische im Gemeinschaftsraum sind leer, bis auf meinen. Das mache ich nachher. Erst berichte ich den Leuten, was der Chef gesagt hat, denn das interessiert sie brennend. Eine Kollegin bemerkt trocken: Die Orchidee ist sehr schön. Eine Festanstellung für ein Jahr wäre noch schöner gewesen. Nunja.
Ich schicke die Leute in den Feierabend und rufe Kollegin Wirbelwind zurück, die am Vormittag versucht hatte, mich zu erreichen. Wir kommen vom Hundersten ins Tausendste, bis sie erschrocken feststellt, dass wir schon fast eine Stunde telefonieren. Oh weh, ich habe doch noch die Beurteilungen zu schreiben. Siedend heiß fällt mir die Restmülltonne wieder ein. Da muss ich auch noch eine Mail verfassen. Gut, dann eben erstmal das. Ich bekomme eine automatische Antwort, die mir erklärt, man habe viel zu tun und werde sich demnächst um mein Anliegen kümmern. Das nutzt mir nullkomma gar nichts, denn ich werde ab morgen weder telefonisch noch per Mail errreichbar sein. Ich habe zwar meine privaten Daten mitgeteilt und auch erklärt, dass sie mich bitte direkt kontaktieren mögen, da außer mir niemand die Tonne bereitstellen kann. Aber ob und wann sie meine Nachricht lesen und bearbeiten, weiß ich nun nicht.
Die Monatsabrechnung geht diesmal schnell. Ist ja nur eine Woche. Ich prüfe alles mehrmals. Fehler kann ich später nicht mehr korrigieren, weil ich ab morgen 10 Uhr keinen Zugriff mehr auf die Systeme haben werde. Auf keines von beiden.
Dann endlich kann ich mich den Beurteilungen widmen. Im Ausweichsystem lassen sich die vorgegebenen Formulare nicht bearbeiten, also arbeite ich wieder mit dem Hauptrechner und sende die Dateien weiter, damit ich sie drucken kann. Das dauert… Wieso brauche ich so lange für 14 Beurteilungen? Mache ich mir zu viel Arbeit?
Ich sortiere nochmals die Häufchen auf meinem Schreibtisch. Packe alles ein, was zu scannen ist {wegen: geht nur zu Hause} und rufe den Sohn an, den ich frage, ob er sich etwas Bestimmtes zu Essen wünscht. Was einfaches sagt er.
18:30 Uhr mache ich mich auf den Heimweg.

Feierabend
Unterwegs halte ich beim N-Markt. Der ist wie leergefegt. Ein paar einzelne Brötchen, ein paar einsame Joghurts. Im Tiefkühlabteil ist ein ganzes Regal komplett leer.
Es ist stockdunkel als ich aus dem Markt komme. Über mir und der Landstraße glitzert der Orion.
Ich parke vor dem Haus auf dem Nichtparkplatz. Dort steht jede Nacht jemand. Heute bin ich das.
Es gibt Fingerfood aus der Fritzi. Der Sohn freut sich.
Kurz nach neun ist die Schwester mit ihrem Auftritt im Theater fertig und unterwegs zum Bus. Ich frage, wann sie daheim sein wird, aber sie weiß noch nicht, wann ein Zug fährt. Na, da kann ich weiterhelfen. Ich suche ihr die Verbindung heraus. Sie ruft an und wir schwatzen, bis sie im Zug sitzt.
Dann schlafe ich ein.
Kurz vor Mitternacht wache ich wieder auf und schreibe diesen Eintrag.
Puh, der 5. März 2026 ist geschafft.

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WmdedgT im Februar 2026

Donnerstag, 05. Februar 2026
Wie immer am 5. des Monats ist WmdedgT an der Reihe.
03:50 Uhr
In 40 Minuten klingelt der Wecker. Da schlafe ich natürlich nicht noch einmal ein.
05:40 Uhr
Die Tasche ist gepackt. Das Auto enteist. Heute ist es fast nicht möglich, geradeaus zu laufen. Bei Minus 4 Grad fällt Nieselregen und überzieht alle Wege mit einer Eisschicht.
Auf dem Bahnhof in Torgau fällt mir eine junge Frau vor die Füße. Der Bahnsteig ist spiegelglatt. Es wird weder gestreut noch gesalzen noch irgendetwas. Nur Spruchbänder bei der Bahnhofsanzeige: Vorsicht Glätte. Halten Sie Abstand von der Bahnsteigkante! Sehr hilfreich.
08:00 Uhr
Kaffee trinken mit den Mitarbeitern. Ich mache einen Vorschlag, wie mit dem Stickgarn umzugehen ist.
11:00 Uhr
Die Mittagsschicht beginnt. Ich ärgere mich nicht mehr. Nö.
Ein Anruf des Vereins. Es geht um Mietpreise. Ich frage gleich nach der Veranstaltung im Club. 16 bis 18 Uhr. Gut zu wissen.
Ich frage auch, wann der neue Job beginnt, wenn er denn beginnt. Erster April würde bedeuten, dass ich doch nicht arbeitslos werde, weil mein derzeitiger Vertrag bis 31. März läuft. Das hieße wieder viel Lärm um nichts. ABER, wir wissen ja nicht, ob wir das Projekt wirklich bekommen. Hauptsache, ich weiß am 31. März, wo ich am nächsten Tag arbeite und ob überhaupt.
13:30 Uhr
Das Stickgarn ist raus. Komplett. Das ist erstaunlich, weil unsere Klientel nicht unbedingt handarbeitet. Ich räume die leeren Körbe ins Lager. Es tut weh, unsere Schätze so zu verschleudern. Erst recht, wenn wir vielleicht doch im Anschluss mit dem Projekt neu starten. Aber ich kann ja nichts mitnehmen, weil ich es zwischenlagern müsste. Und wenn wir das Projekt dann doch nicht bekommen, sitze ich auf dem ganzen Zeug. Das geht nicht.
16:00 Uhr
Auf dem Heimweg fällt Nieselregen. Über den Feldern liegt Nebel. Ich bin froh, als ich irgendwann daheim ankomme. Ich bereite mir ein Asia-Nudel-Gericht aus der Tüte. Dann telefoniere ich mit RoHen, der dieses Wochenende nun nicht zu mir kommen wird. Das macht mich traurig, auch wenn ich viel zu tun habe und mich nicht richtig um ihn kümmern könnte, was ja auch der Grund ist, warum er nicht kommt.
18:30 Uhr
Ich habe mir einen Tassenpudding gemacht. Lecker.
Jetzt möchte ich nur noch lesen und am besten dabei einschlafen. Neulich habe ich etwas darüber gelesen, warum wir immer so erschöpft sind. Weil wir den Winter nicht als Winter erleben, sondern uns unter Leistungsdruck setzen, den die Natur für den Winter nicht vorgesehen hat. Hach ja, Winterschlaf halten, das wäre es jetzt.
21:30 Uhr
Ich habe zwei Folgen Soko Leipzig geschaut. Der Marco Girnth ist raus. Na sowas.
Ich habe dabei auch gestrickt und bin mit der 12f26-Februar-Socke endlich voran gekommen. Es ist immer noch die erste.
Jetzt kuschle ich mich aber wirklich ins Bett und werde mir noch eine Einschlafmeditation anhören.
Gute Nacht.
Bis zum nächsten Fünften.
 
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WmdedgT im Januar 2026

Montag, 05. Januar 2026
Wie immer am 5. des Monats ist WmdedgT an der Reihe.
04:30 Uhr
15 Minuten vor dem Weckerklingeln aufwachen ist hässlich. Weil diese 15 Minuten zu nichts nutze sind, außer im Bad vertrödelt zu werden.
05:15 Uhr
Ich würde jetzt gern zum Zug gehen und zur Arbeit fahren. Nur, wo ist denn jetzt, verflixt, mein Schlüsselbund? Als ich gestern heim kam, habe ich den irgendwo abgelegt und noch gedacht, dass es keine gute Idee ist, den Schlüssel nicht an seinen angestammten Platz zu legen, denn dann suche ich ihn heute Morgen bestimmt. Ja, genauso kam es. Ich werde immer hektischer und fange an zu schwitzen, weshalb ich den Mantel wieder ausziehe, den Schal wieder ablege. Der Sohn steht auf und hilft suchen. Und dann liegt das Teil zwischen zwei Stricktaschen auf dem Boden. In der nächsten Zeit werde ich ihn immer an seinem Platz ablegen, damit mir solche Sucherei erspart bleibt.
Den Zug schaffe ich trotzdem noch. Wie schön!
Unterwegs ist der Zug sogar 3 Minuten zu früh in Eilenburg und immerhin noch eine Minute zu früh in Torgau. Leider kann man das vom Bus nicht behaupten. Der kommt nicht einmal pünktlich, so dass ich 25 Minuten {statt planmäßigen 10} am zugigen Busbahnhof stehe.
07:05 Uhr
Endlich in der Firma. Ich drehe die übliche Runde, an deren Ende ich Kaffeewasser aufsetze. Die Teilnehmer kommen heute auch auf den letzten Pfiff, was ich von ihnen gar nicht kenne. Aber klar, die Wege sind schlecht geräumt. Die Radler sind teilweise gezwungen, ihre Fahrzeuge zu schieben. Schön ist das nicht.
Aus der zweiten Schicht kommt ein Teilnehmer gar nicht erst hier an.
16:09 Uhr
Den B-Bus habe ich wegfahren lassen, obwohl auch der mich zum Bahnhof gebracht hätte, auf einem langen Weg. Der 759-er fährt eine kürzere Strecke. Dafür kommt er gar nicht erst.
Irgendwann dann doch und es wäre seeeehr knapp zum Regionalexpress. Wäre, denn der Express hat, wie meist, wenn ich ihn nutzen will, Verspätung. Ganze 10 Minuten. Damit ist das Gleis nicht passierbar, die Passagiere, die gern mit der S-Bahn fahren würden, die ein Gleis weiter schon bereit steht, können nicht zu ihrem Zug. Die Bahnbedienstete, die ich frage, sagt: Steig in den RE, husch husch.
Wenn das so einfach wäre. Ich und husch, husch. Und dann noch auf Gleis 2. Da ist der Bahnsteig nicht so gut ausgebaut und man muss klettern, um in den RE zu steigen. Mir fällt das schwer. Außerdem ist der Zug recht voll und auf vielen Plätzen sitzen Taschen und Rucksäcke. Auf manchen auch nur Mützen. Die gehören zu Menschen, die kein Deutsch verstehen, wenn man sie fragt, ob sie die Mütze vielleicht an sich nehmen, damit man sich setzen kann. Eine junge Frau flegelt schräg auf anderthal Sitzen. Ich quetsche mich auf den halben Platz neben ihr. Sie knurrt irgendwas auf Polnisch und nimmt ihr Bein einen Viertelplatz näher zu sich. Für meinen Rücken ist es allemal besser schlecht gesessen, als gut gestanden.
Daheim bekomme ich einen Parkplatz, oh Wunder, genau vor der Haustür. So kann ich den Koffer ausladen, was ich gestern nicht mehr hinbekommen hatte.
Der Sohn legt mir Oblaten hin. Ich brutzle Zwiebelgemüse. Und schon ist es Abend, an dem ich außer 4 Runden an einer Socke wiedermal nichts fertigbekommen habe. Ach doch, ein minikurzes Gespräch mit dem Sohn hatte ich und ein kleines Telefonat mit Jürschn, dem ich ein Dienstags-Drabble versprochen habe.
Schnell noch das Gedicht für heute veröffentlicht und diesen Eintrag fertig geschrieben.
Es ist 21:59 Uhr und ich sollte schlafen gehen, sonst wird das morgen wieder so heftig, wenn der Wecker klingelt.
Gute Nacht

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WmdedgT im Dezember 2025

Freitag, 05. Dezember 2025
Wie immer am 5. des Monats ist WmdedgT an der Reihe.
04:40 Uhr
Ich muss ins Bad. Danach lohnt es nicht, mich nomals hinzulegen. Ich suche Kleider heraus, schreibe Guten-Morgen-Grüße. Dann ist der Sohn wach und wir unterhalten uns kurz über die Hexe und die Sorgen, die wir uns um sie machen. Dann muss ich los.
Unterwegs ruft die Schwester an. Das ist schön.
07:00 Uhr
Die übliche Runde im Spielzeugland. Rollos hoch, Fenster auf. Die Heizung arbeitet immer noch nicht. Lüften muss ich trotzdem. Dann setze ich Wasser auf.
Die Leute trudeln ein. Kaffee wird gekocht. Mein Kaffeewasser wird in Tee verwandelt und ich muss noch einmal welches aufsetzen.
Der Sohn hat mir vorhin eine Khaki geschenkt, die ich zum Frühstück genieße.
8:00 bis 11:00 Uhr
Wochenabrechnung, Telefonate, Vorbereitung für nächste Woche.
Ein paar Anweisungen, ein paar Anleitungen, eine Bitte.
Ich wollte doch noch was, aber was?
12:00 Uhr
Die Leute gehen ins Wochenende. Ich gieße mir Tee auf. Schwedische Blaubeere aus dem Adventskalender. Lecker.
Ich suche Unterlagen zusammen und freue mich, dass ich alles auf Anhieb finde. Ein paar Scans und ein paar Mails, damit ich am Wochenende im Homeoffice arbeiten kann. Da ist es immerhin wärmer als hier im Büro.
15:00 Uhr
Ich packe langsam zusammen. Darf nichts vergessen, damit die Heimarbeit klar geht.
Auf dem Heimweg höre ich Il Civetto und werde sehr melancholisch.
Der Diesel kostet nur 1,52 €.
16:30 Uhr
Vor der Tür liegen drei Päckchen. Eine Kleinigkeit für RoHen zu Weihnachten.
Der Sohn ist da, aber wir unterhalten uns nicht. Mir ist nicht nach reden.
Später
Die Schwester ruft nochmals an. Mit ihr mag ich reden. Nichts Schwerwiegendes. Sie erzählt vom Theater. Morgen ist Prämiere.
Noch später
Ich habe den Rechner eingeschaltet, möchte noch verschiedenes schreiben.
Der Rücken schmerzt sehr. Wenn ich mich jetzt hinlege, werde ich vermutlich einschlafen. Dabei möchte ich doch schreiben. Oder wenigstens lesen.
Ich fürchte aber, das wird heute nichts mehr.
Dann mal Gute Nacht oder was auch immer.

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WmdedgT im November 2025

Mittwoch, 05. November 2025
Wie immer am 5. des Monats ist WmdedgT an der Reihe.
05:00 Uhr
Wecker. Ab ins Bad. Leise, weil RoHen noch schläft.
05:38 Uhr
Ich bin spät dran. Da ich mit dem Auto zum Bahnhof fahren kann, schaffe ich den Zug. Voll ist er.
06:48 Uhr
Ebenso voll ist neuerdings die Bushaltestelle. Ein Rudel junge Weibsen, die von der Schule quasseln, belagern sämtliche Sitzplätze an der Haltestelle. Mir sieht man ja meine Behinderung nicht unbedingt an. Also stehe ich brav a der Haltestelle, bis der Bus kommt.
07:00 Uhr
Alle Eingänge aufschließen, Rollos hoch, Fenster auf, Drucker und Rechner einschalten, Kalender umstellen, Teewasser aufsetzen.
08:00 Uhr
Die Frühschicht ist da. Wir sortieren Bastelmaterial. Einige sortieren Lernspiele. Laut geht es zu. Ich verziehe mich ins Büro. Habe noch etwas zu recherchieren.
Zwischendurch lese ich die WmdedgT vergangener Jahre. Der November 2019 fehlt.
11:00 Uhr
Die Spätschicht trudelt ein. Die Olgas gehen zu dem neuen Laden auf dem Markt, wo es ausländische Lebensmittel geben soll. Sie wollen mir Reisessig mitbringen, bekommen aber keinen und gehen extra noch zum Asialaden. Leider auch erfolglos.
15:30 Uhr
Ich erwischen den frühen Bus und demzufolge im Zug einen günstigen Sitzplatz.
16:30 Uhr
Weil ich es mir vorgenommen hatte, drehe ich eine Runde zum N-Markt. Dort gibt es diese Woche Kartonverkauf, also Konserven in der Stiege. Wenn man eine komplette Stiege {meist 12 Stück} nimmt, zahlt man einen sehr günstigen Gesamtpreis. Von allen angebotenen Konserven sind nur noch Linsen und halbe Pfirsiche da. Über die Linsen freue ich mich. Reisessig gibt es auch dort nicht. Dazu muss ich wohl am Wochenende tatsächlich mal zum Kaufmannsladen.
18:00 Uhr
Daheim bekomme ich einen Parkplatz vor der Haustür. Ich habe sogar die Auswahl. Um diese Zeit?
Ich überlege, etwas zu kochen. Doch im N-Markt waren auch Würstchen im Angebot So packe ich zwei Paar in die Fritzi. Damit ist es für den Abend genug.
21:30 Uhr
Der Supermond enttäuscht mich. Als ich beim N-Markt war, stand er noch sehr groß und gelb am Himmel. Jetzt, da er voll sein soll und eben super, ist er schon so hoch geklettert, dass er weit weg erscheint und klein. Nicht heller und nicht größer als andere Vollmonde. Dann eben nicht.

Gute Nacht.

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