In eigener Sache…

…oder Internal Server Error.
[Werbung aus ehrlicher Überzeugung]
Wir hatten das schon zweimal als Thema, und gestern nun hatte es die JANI von Jani’s Allerlei erwischt, die bei mir nicht kommentieren konnte. Sie hat von der Fehlermeldung einen Screenshot geschickt und den habe ich dann an den Support weitergeleitet. Sie haben sofort reagiert, konnten aber zunächst keinen Fehler finden. Haben aber prophylaktisch "meine" PHP-Version aktualisiert. Kurz darauf erhielt ich noch eine Mail, in der sie dann doch noch einen Fehler gefunden haben, der sich aber vermutlich {hoffentlich} auf genau diese PHP-Geschichte bezog und damit nun behoben sein dürfte. Also, das finde ich ganz toll von bytecamp, wie schnell man da auf Serviceanfragen reagiert und dass man auch dann nicht locker lässt, wenn man erst einmal nichts findet. Das musste mal gesagt werden.

Und nun hoffe ich, dass all eure Kommentare hier im Blog erscheinen, ohne Fehlermeldungen zu erzeugen.

Was für ein Wochenende…

Ich sag es mal gleich vorweg, Fotos habe ich keine gemacht. Warum? Weil ich sehr eingespannt war und mir zum fotografieren die Ruhe fehlte.
ABER es war ein ganz tolles Wochenende.
Nachdem meine Schwester mir am Freitag tatkräftig geholfen hatte, das Auto zu beladen, startete ich am Samstag, 25. August in Richtung Neckeroda. Das Geschenk, das ich mitnehmen wollte, ließ ich dann doch besser daheim, weil ich es unter Zeitdruck nicht so schön verpacken konnte, wie ich gern wollte und weil außerdem ein kleiner Teil fehlte, der nicht zwingend notwendig gewesen wäre, das Ganze aber abgerundet hätte. Wie lustig, dass mich dann Eva empfing mit den Worten: Dein Geschenk habe ich nicht mitgebracht, weil ich mit einem Teil davon nicht zufrieden war. Unter Zeitdruck wäre das auch nichts mehr geworden. Hach, wie gut ich das verstehen kann und wie froh ich bin, da jemanden zu wissen, der mich versteht.
Nach dieser Begrüßung war dann Eile geboten. "Komm, komm, wir brauchen deinen Pavillon." Klar, der musste erst stehen, damit man sehen konnte, ob wir einen anderen überhaupt noch aufbauen, was wir letzten Endes bleiben ließen. Dann schnell Auto wegfahren und danach die Tische hübsch dekorieren. Ich fühlte mich etwas gestresst und hätte mit mehr Ruhe gern alles schöner dargestellt, allerdings hätte ich die Ruhe vielleicht auch drei Tage früher schon gebraucht, damit ich an ein paar schöne Ausstattungsteile gedacht hätte, die ich erst vor Ort vermisste. Die Besucher allerdings vermissten nichts, schwelgten in meinen Garnen, in den Farben und ich hatte gut zu tun. Wie im Flug verging die Zeit und man merkte ihr Vergehen hauptsächlich daran, dass zu vorgerückter Stunde der Rücken und die Füße zu schmerzen begannen. Dann gab es noch mal schwere Arbeit beim Abbau. Die Kartons mussten ja irgendwie auch wieder rein ins Auto.
Auf dem Heimweg hat mich das Navi noch ein wenig in die Irre geleitet. Erst als ich "meine" Strecke fuhr, fiel der Dame wieder ein, wolang sie mich eigentlich hätte schicken müssen. Zu Hause, also bei Mutti empfing mich die Schwester mit dem dringenden Wunsch, dass ich sie noch zum Stadtfest begleite. Ich war so fertig von 2 mal 1,5 Stunden Fahrt, je 2 Stunden Auf- und Abbau und weiteren 6 Stunden Markttreiben. Ich wollte nur noch ins Bett. Aber die Schwester ist ja extra wegen des Stadtfestes aus der Pfalz gekommen. So mochte ich ihr das auch nicht abschlagen, habe ihr aber den ganzen Weg die Ohren vollgejammert, dass ich kaum noch laufen kann und mir alles weh tut. Als wir dann aber auf dem Festplatz angekommen waren, einen schönen Sitzplatz gefunden hatten und der Band zuhörten, ging es mir immer besser und es wurde noch ein richtig schöner Abend mit einem Gläschen Rotwein.
Als ich in meiner Wohnung ankam, war bereits seit einer halben Stunde Sonntag, 26. August. Den nutzte ich zum Ausruhen und zunächst zum Ausschlafen. Bis nach 8 Uhr blieb ich im Bett, dann fütterte ich die Waschfee. Ansonsten träumte ich ein wenig herum, telefonierte eine Weile mit Evchen, um den Markttag noch ein wenig zu reflektieren. Zwischendurch nadelte ich an einem Tuch weiter, das ich auf dem Markt mal wieder hervorgeholt hatte.
Nach einer weiteren Trommel Wäsche und einem Mittagsschläfchen {der pure Luxus} beschlossen der Sohn und ich, uns mit einem Döner zu stärken und dann in die Lagerbox zu fahren und das Auto zu entladen. Das ging recht schnell. Den Tag beschloss ich bei herrlichem Abendsonnenschein strickenderweise und ging ausnahmsweise früh zu Bett.
Schön war das.

Montagsgedanken…

Ein seltsamer Tag war gestern dieser Sonntag… Nach einer prall gefüllten Woche hatte ich mir Zeit für mich ausbedungen, indem ich die Frau Mama am Samstag, als ich sie vor ihrer Haustür absetzte, mit den Worten beschied: "Morgen mal nicht…" Ich hatte tatsächlich schon Luft geholt, um zu einer Begründung anzusetzen, da fiel mir im letzten Moment der Hinweis meiner Ärztin wieder ein: Ein Nein braucht keine Begründung.
Als schluckte ich diese hinunter und fuhr davon. Zum N-Markt, um das versprochene Geschenk zu kaufen. Dann rief ich den Sohn an, der beim besten Freund im Garten Fußball schaute. Das Spiel um Platz 3.
Kann ich vorbei kommen?
Klar!
Kurz drauf ein Rückruf: Du, das lohnt doch gar nicht!
Da stand ich aber schon am Tor.
Und ich hatte Gelegenheit, Baby Arthur zu knuddeln. Also hat es sich doch gelohnt.
Den Rest des Tages und den Sonntag verbrachte ich in der grünen Oase nahezu allein. Ab und an flatterten ein paar Bemerkungen über den Zaun. Das war nett. Und zum Endspiel fand ich mich drei Gärten weiter ein. Dort herrschte allerings eine seltsame Stimmung. Ich kann es gar nicht recht beschreiben. Jacques Berndorf verwendet in seinen Eifel-Krimis immer das Wort "muffig". Ich glaube, das trifft es ganz gut. Ich wäre gern wieder gegangen, hatte aber keinen rechten Grund. Ich konnte ja schlecht sagen, mir gefällt bei euch die Stimmung nicht. Als aber das 3:1 fiel, hatte ich meine Begründung, nämlich, dass ich das Spiel satt hatte und den Rest nicht sehen wollte. Das entsprach ja auch den Tatsachen, nur dass ich üblicherweise nicht so launisch bin.
Eine depressive Wolke senkte sich über den Sonntag Abend. Zum Glück war der Sohn aufgetaucht, der zum Abendessen Bratkartoffeln zauberte. Crissi kam und brachte einen Krimi mit. Wie gut, ich hatte meinen nämlich ausgelesen und keinen anderen dabei.
Später, viel später wollte noch die Uraltfreundin wissen, wie es mir geht und eigentlich wollte ich gerade gar nicht darüber reden, hab es dann doch getan und als Quittung dafür dann noch miesere Stimmung und Grübeleien, die mich die ganze Nacht lang verfolgten.

Der Montagmorgen fühlte sich auch irgendwie zäh an, obwohl strahlender Sonnenschein meine Stimmung normalerweise hebt. Diesmal nicht. Die Kollegen waren auch "muffig", der Chef war aus dem Urlaub zurück, sah aber alles andere als erholt aus.

Und dann kam die Lieblingskollegin mit ihrer Raumplanung und auf einmal war die ganze Welt wieder schön. Wie schnell das manchmal geht.
Am Nachmittag gehe ich schwimmen. Wasser tut auch immer gut. Immer.

12 von 12 im April 2018

12_von_12
Die Freundin schrieb gestern wieder einen Erinnerungszettel, damit wir heute die 12 von 12 nicht vergessen. Den hätte ich diesmal gar nicht gebraucht, denn schon der Parkschein, der bis heute Morgen kurz nach 10 Uhr gereicht hätte, erinnerte mich daran, dass heute der 12. ist.180412_080131 Neuerdings bin ich donnerstag morgens immer sehr müde *lach* und kam heute nicht so recht in Gang. Dadurch musste ich mich auf dem Weg zur Arbeit etwas sputen und wagte nicht, unterwegs zum Fotografieren noch einmal anzuhalten. Dabei sah der Morgennebel über den Feldern sehr schön aus.
An der Ampel zur Autobahnauffahrt musste ich, wie meistens, zwei Grünphasen abwarten und nutze die Gelegenheit, wenn schon nicht den Frühnebel, so doch ein Stück meines Alltags einzufangen. 180412_065742 Trotz der Verzögerungen war ich scheinbar die Erste in der Firma, was natürlich nicht sein konnte, denn irgendwer musste schließlich aufgeschlossen haben und ein guter Geist hatte auch schon Kaffee gekocht. Begegnet bin ich jedoch niemandem, und so kam es, dass ich diesmal entdeckte, welch witzige Stühle wir da im Pausenraum haben.180412_073526 Ebenfalls witzig fand ich die Pflanze, die dort auf dem Tisch steht. Diese ist nämlich aus ihrer hübsch dekorierten Pflanzkiste heraus gewachsen und reckt sich zum Fenster hin. 180412_073509 Die Frühstückspause hatte ich verpasst, aber ich hatte gut vorgesorgt und an alles gedacht, sogar an eine Gabel. 180413_090655
Zum Feierabend war Eile geboten, denn ich arbeite in Halle bis 15 Uhr und wollte meine Schwester in Leipzig vom Flixbus abholen, der 16.05 Uhr ankommen sollte. Ja, ich erinnere mich, das hatte ich letzte Woche schon erwähnt. Ich schaffte es {natürlich}, pünktlich am ZOB zu sein. Nachdem ich der Schwester am Telefon schon erzählt hatte, ich würde Runden drehen und sie solle einfach mal schauen, ob sie mich da irgendwo sieht, fand ich doch noch einen Parkplatz und kurz darauf auch die Schwester, deren Bus sogar ein paar Minuten vorplanmäßig angekommen war.
Vorher hatte ich mich schon gefreut, dass ich gute Motive für die 12 von 12 finden würde. Dann aber war die Wiedersehensfreude so groß, dass ich die Knipserei völlig vergaß.
Nachdem ich die Schwester bei Mutti abgeliefert hatte, wurden erst einmal Geschenke übergeben.
180412_170507 Dieses hatte die Freundin mir am Mittwoch für die Mutti mitgegeben. Diese war zuerst total überrascht und konnte es gar nicht glauben. Und dann war sie ganz gerührt, dass meine Freundin für sie so ein liebevolles Geschenk zusammengepackt hatte. Und nun auch an dieser Stelle herzlichen Dank.
Dann war die Schwester an der Reihe, ihr Geschenk zu überreichen. 180412_170539
Als wir wieder losgingen, um wie üblich am Donnerstag einkaufen zu gehen, fiel mir die Handtasche meiner Schwester auf, die ich sogleich auf Bild bannen musste.180412_174400 Und nun schaut einmal, warum. Genau! Weil ich auch so eine Tasche habe. Diese gehörte zu dem wunderbaren Geschenk, das ich letzte Woche von Uta bekommen habe. Die musste ich jetzt einfach zeigen. 180413_084354
Nach dem Einkauf gab es noch ein schnelles kleines Abendessen. 180412_185542 Auf Muttis Küchentisch verbreiten diese hübschen Primeln gute Frühlingslaune. 180412_201340
Dann war es für mich an der Zeit, heim zu fahren, wo ich das letzte meiner 12 Motive für diesen Tag fand. Ich liebe Anthurien und habe mir diese als ganz kleine Pflanze im N-Markt gekauft. Seitdem steht sie im Fensterbrett, ist ordenlich gewachsen und neigte sie sehr intensiv hin zum Licht, so dass ich immer nur ihre Rückseite sah. Dann kam der Sohn mit seinem grünen Daumen und konnte die Pflanze so nicht stehen lassen. Die muss doch auch mal in die andere Richtung wachsen. Also drehte er sie um… und TaTaaa!!! eine Blütenfülle lachte mir entgegen
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Das waren sie, meine 12 von 12 für den April. Und ihr so?

WmdedgT – April 2018

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Das fragt Frau Brüllen an jedem 5. Und ich frage mich, ja, was habe ich denn eigentlich den ganzen Tag gemacht?
0:16 Uhr
Nach einem wunderschönen Abend bei Uta komme ich zu Hause an. Für die Fahrt von Halle habe ich ganze 35 Minuten gebraucht, für die 4 Treppen nach oben brauche ich eine halbe Ewigkeit. Oben angekommen, kann ich mich nicht direkt ins Bett fallen lassen, sondern hocke erst noch ein Weilchen am Küchentisch, träume vor mich hin, freue mich über meine Geschenke {Die bekommen am Wochenende einen eigenen Beitrag, denn ich möchte sie noch fotografieren.} und über die wunderbaren Menschen, mit denen ich befreundet bin. Irgendwann gehe ich doch schlafen.
5:10 Uhr
Wer säuselt da die Uhrzeit mitten hinein in meinen Traum? Ah, der Wecker. Na dann.
Tablette einnehmen –> Kaffeewasser aufsetzen –> dann ins Bad.
Obwohl die Nacht sehr kurz war, bin ich heute besonders schnell fertig und habe noch 15 Minuten Zeit für einen Guten-Morgen-Kaffee und ein paar Nachrichten an die Freundin. Mitten drin klingelt das Telefon. Der Sohn. Um die Zeit? Einen winzigen Moment fürchte ich, es ist etwas passiert, dann höre ich sein fröhliches Guten Morgen und die Frage, ob ich kurz Zeit habe. Puh, nichts passiert. Er hat Pläne für das Wochenende, will am Samstag Mittag im Garten grillen und fragt, ob ich dabei sein möchte. Klar doch.
6:40 Uhr
Es ist hell geworden. Zehn Minuten später als an den Tagen zuvor sitze ich im Auto. Die Morgensonne im Rücken düse ich nach Halle und freue mich an dem schönen Morgen.
7:15 Uhr
Es ist noch gar niemand da. Demnächst kann ich also noch 10 Minuten später losfahren. Ich suche jemanden, der mir aufschließen kann und bekomme als erstes einen Kaffee angeboten.
8:00 bis 12:00 Uhr
Es ist etwas schwierig, eine neue Arbeitstelle anzutreten, wenn die einzige Person, die dich einweisen könnte, erkrankt ist. Sie ist am Dienstag Morgen trotz Erkrankung extra reingekommen, um mir ein paar Unterlagen zu übergeben und das Wichtigste mitzuteilen. Dennoch sind im Laufe des Tages einige Fragen aufgetaucht, und ich hätte noch andere Unterlagen brauchen können. Am Mittwoch hatte ich eine andere Kollegin danach gefragt und mit ihr gemeinsam noch lange nach Feierabend alles Mögliche erörtert.
Nun sucht mir eben diese Kollegin noch einige Unterlagen heraus. Ich fitze mich hindurch, schreibe Ausbildungspläne, bearbeite diverse Freigaben und verpasse darüber die Mittagspause.
12:30 bis 15:00 Uhr
Tests stehen an. Einen absolviere ich mit dem Teilnehmer gemeinsam. Dadurch bekommt er deutlich mehr Punkte, als in allen vorangegangenen Tests. Tja.
Neiiin, ich habe definitiv nicht vorgesagt. Ich habe ihm nur Denkanstöße gegeben, damit er die Art der Fragestellung besser verinnerlichen kann.
15:00 Uhr
Ich beeile mich sehr, aus der Firma zu kommen, denn ich muss etwas ausprobieren. Genau in einer Woche kommt meine Schwester mit dem Flixbus nach Leipzig und ich habe zugesagt, sie abzuholen. Nun kommt der Bus schon 16:05 Uhr, und ich muss zusehen, dass ich das von Halle aus überhaupt schaffe, pünktlich dort zu sein.
16:00 Uhr
Ich treffe bei Mutti ein. Das ist zu schaffen, aber dazu muss ich ja auch nicht im Berufsverkehr ins Leipziger Zentrum. Na, mal sehen.
Wir fahren zur Bank und danach zum N-Markt. Dann bringe ich Mutti wieder nach Hause, trage die Einkäufe nach oben. Viel ist es diesmal nicht.
18:10 Uhr
Ich bin daheim, füttere die Waschmaschine, mache mir einen Kaffee, den ich dann vergesse und später kalt trinke. Auf Abendessen habe ich zunächst keinen Appetit, aber dann fällt mir der Räucherfisch ein, den ich direkt von der Ostsee nach Sachsen importiert habe. Hm, lecker.
Am Abend
Jetzt rächt sich die kurze Nacht. Die Müdigkeit schlägt zu. Ich schaffe es noch, die Wäsche aufzuhängen und mir die Kleider für morgen herauszulegen. Bei der Soko, die ich mir in der Mediathek anschauen will, bekomme ich gerade noch den Anfang mit und den Abspann. Nach dem zweiten Versuch, der ebenso verläuft, gebe ich auf und gehe ins Bett.
Nun wisst ihr, was ich den ganzen Tag gemacht habe .

WmdedgT – März 2018

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Das möchte Frau Brüllen heute wieder wissen. Tja, und was mache ich?
Da es der einzige Unterrichtstag in dieser Woche ist, stand der Wecker auf kurz nach Fünf. Dumm nur, dass ich eine Stunde früher wach war, ins Bad musste und danach nicht nochmal einschlafen konnte. *grrr*
Ich entschied, dass ich das Intervallfasten abbreche, weil ich dabei mit meinen Medikamenten aus dem Tritt komme und mich deswegen am Sonntag schon ziemlich elend gefühlt hatte. Also nahm ich die Medikamente am Morgen wieder so, als würde ich nicht fasten und aß dann aber doch nichts, weil ich auf nichts Appetit hatte.
Randbemerkung: Ich hatte mich für 16:8 entschieden und mir für die Ess-Phase ein Zeitfenster von 10 bis 18 Uhr überlegt. Schwierig wurde es dadurch, dass ich oft noch Erledigungen habe und erst 20 Uhr daheim bin. Da ich dann nicht mehr essen darf, war die Folge, dass ich an manchen Tagen mittags die letzte Mahlzeit hatte. Und damit ging es mir gar nicht gut. Nun habe ich aber gelesen, dass für Frauen ein Verhältnis 14:10 empfohlen wird. Das müsste für mich funktionieren.
Als ich aus dem Haus kam, roch die Luft nach Frühling. Ähm. Wie riecht Frühling? Eigentlich roch es nach frischem Gras, was gar nicht sein konnte, denn woher sollte dieser Duft kommen? Egal, es roch gut. Die Luft war mild und machte gute Laune.
Obwohl ich herumgetrödelt hatte, fuhr ich flugs noch zum Kaufmannsladen, um Mineralwasser und Gemüse zu kaufen. Ich hatte keine genaue Vorstellung, was ich haben wollte. Es wurden wieder Karotten. Die passen aber auch immer.
In der Firma druckte ich die CNC-Programme aus, die mein Schwager mir geschickt hatte. Natürlich kann ich jetzt nicht programmieren und es erst recht nicht unterrichten, aber ich verstehe nun wenigstens, was die beiden Jungs in ihrem Kurs tun.
An Nachmittag fuhr ich schnurstracks nach Hause, weil ich unbedingt für den Abend eine Gemüsesuppe zubereiten wollte.So schnippelte ich denn auch einen großen Topf voller Gemüse:
7 Karotten
1 Kohlrabi
1 winziger Blumenkohl {nicht größer als der Kohlrabi}
1/2 Sellerie
1/2 Zwiebel
4 Knoblauchzehen
2 kleine Kartoffeln
2 kleine Petersilienwurzeln
Ich briet alles in etwas Knoblauchöl an. Doch bevor ich es mit Gemüsebrühe {instant aus eigener Herstellung}
aufgießen konnte, erhielt ich eine Nachricht das Sohnes, ich möge mich bitte melden, weil Sylvana Starthilfe brauchte. Sie war damals, als ich Starthilfe brauchte, extra aus Schönefeld angefahren gekommen, um mir zu helfen, während alle, die näher dran gewesen wären, unerreichbar waren. Ehrensache, dass ich da helfe. Also drehte ich den Herd wieder ab und düste los. Es war schön, Sylvana zu sehen. Sie hat so etwas Sonniges an sich.
Wieder daheim setzte ich meine Kocherei fort, schaffte es allerdings nicht mehr innerhalb des 8-Stunden-Fensters, die Suppe fertig zu bekommen.
Ähm… als das Gemüse weich gekocht war, goss ich die Brühe ab, pürrierte es und goss nach und nach die Brühe wieder zu. Abgeschmeckt wurde mit Hexenkräutersalz vom Gourmetkater. Und das war es auch schon. Mehr ist nicht dran, nicht mal ein Löffelchen Frischkäse, womit ich sonst meine Suppen gern abrunde. Diesmal ist alles nicht nur vegetarisch, sondern sogar vegan. Wobei das allerdings keine Absicht war, sondern sich einfach so ergeben hat.
Nach dem Abendessen mailte ich in der Gegend herum, muddelte in der Küche, kramte in meinen Garnen, las in einem der Eifel-Krimis, mit dem ich diesmal nicht so recht voran komme. Ich schaute in der Mediathek Solo für Weiß und ging früh zu Bett.
Das habe ich also den ganzen Tag gemacht. Und ihr so?

WmdedgT – Februar 2018

Wie jeden Monat fragte Frau Brüllen auch gestern wieder Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Ich hätte es diesmal vergessen. Zum Glück dachte Uta daran und erinnerte mich. An normalen Arbeitstagen weiß ich oft gar nicht, was ich alles berichten soll. Aber gestern war kein normaler Tag. Das ging schon früh am Morgen los. Gleich nach dem Aufstehen hatte ich noch tausend Handgriffe zu erledigen und an -zig Kleinigkeiten zu denken. Hab ich alles für die Arbeit? Hab ich alle Büro-Utensilien, die ich zusätzlich brauche an diesem Tag? Wo ist das Strickzeug? Und das wichtigste: Briefumschlag mitnehmen, damit ich den Haus- und den Wohnungsschlüssel eintüten und im Briefkasten deponieren kann. Und dies dann keinesfalls vergessen.
Der Hintergrund war der: Um die Mittagszeit wollte der Heizungsableser kommen. Christoph hatte mir angeboten, in meiner Wohnung auf den Mann zu warten. Allerdings wusste er nicht genau, ob er vielleicht selbst auch arbeiten muss. Das wollte er mir am Sonntag ganz sicher sagen. Alternativ hatte ich schon die Katl gefragt, ob sie diesen "Dienst" vielleicht übernehmen kann. Sie sagte sofort zu, und weil Christoph und ich uns am Sonntag dann gar nicht erreichen konnten, gab ich der guten Seele den Briefkastenschlüssel mit, damit sie sich den Wohnungsschlüssel dann nehmen kann. Soweit, so gut.
Mit drei großen Taschen stand ich dann endlich draußen am Auto und freute mich darüber, dass der Himmel schon langsam vom Schwarz der Nacht zu Blau überging. Es wird schon wieder deutlich früher hell. Wie schön.
Nicht so schön waren Schnee und Eis auf den Autoscheiben. Kratzen war angesagt. Gut war wiederum, dass die Luft so trocken war, dass die Scheiben von innen nicht beschlugen.
Als ich in der Firma ankam, zeigte die Uhr im Gang 08:04 Uhr. Waaaas? Wie konnte das sein? Es hätte zwischen halb und dreiviertel Acht sein müssen. Wo war denn die Zeit hin? Wenig später stellte ich fest, dass es tatsächlich erst 7:40 Uhr war. Die Uhr im Gang war stehen geblieben, und sie zeigte auch nicht 08:04 Uhr, sondern 00:40 Uhr. Ich hatte beim ersten flüchtigen Blick und in Erwartung einer Uhrzeit um 8 Uhr herum die Zeiger verwechselt. Na, das ging ja gut los!
Als nächstes ließ sich der Rechenr nicht normal starten, weil am Freitag, lange nach Feierabend, die Administratoren sich noch daran zu schaffen gemacht hatten.
Es dauerte eine Weile, bis ich meinen Rechner wieder zum Arbeiten überreden konnte. Ein Kollege kam und klagte mir sein Leid, dass er am Freitag bis 22 Uhr in der Firma war, die Admins aber nicht hinbekommen hatten, was sie ursprünglich wollten und dass nun nach einer anderen Lösung gesucht werden muss.
Ein anderer Kollege kam und wollte von mir einen Laptop haben. Wieso? Ich verwalte die Dinger nicht. Ich bin kein Admin. Ich kann gar keinen Rechner einfach aus dem Netzwerk lösen und ihm irgendwo anders zur Verfügung stellen. Und nein, ich habe auch keinen Adapter in der Rocktasche, um unseren Beamer an ein iPad anzuschließen.
Die Lieblingskollegin kam lachend herein: "Ich muss dir was erzählen!" Jaja, nur wer gar nichts tut, macht auch keine Fehler. Wenn man arbeitet und das unter teils seltsamen Bedingungen, passieren einem zum Teil auch skurrile Dinge. *kicher*
Leute kamen, die zu einem bestimmten Kurs wollten, mit dem ich {leider} gar nichts zu tun habe, der mich aber auf eine neue Idee brachte.
Meine Leute kamen {zu spät}, aber immerhin war die Truppe zur Frühstückpause endlich wieder einmal vollzählig.
Ich bereitete ein paar Abrechnungen vor und schon war Mittagspause.
Nebenschauplatz: zu Hause Der Sohn war natürlich doch zu meiner Wohnung gefahren, um auf den Heizungsmann zu warten. Die Katl war, wie versprochen, auch dort. Nun hätte Katl meine Schlüssel beim Sohn lassen können. Weil wir aber verabredet hatten, dass ich sie mir am Feierabend bei ihr abhole, nahm sie sie wieder mit. Wenn aber doch der Sohn bei mir daheim auf mich wartet und ich ihn wieder zu sich nach Hause bringen möchte, wäre es ein Umweg, erst noch zu Katl zu fahren. Aber gut, das ließe sich auch noch anders lösen, indem ich erst den Sohn heim bringe und von da auf dem Rückweg zur Katl fahre. Inzwischen hatte aber Katl beschlossen, noch einmal loszugehen und die Schlüssel wieder zum Sohn zu bringen. Was für ein Kuddelmuddel *lach* Da hat sich die gute Seele so viel Mühe gemacht, nur wegen meiner Schlüsselei. *hach*
Inzwischen hatte ich Feierabend. Auf dem Heimweg kam die Sonne heraus und ich freute mich, wie lange es schon wieder hell ist.
Mit dem Sohn trank ich ein Käffchen und schwatzte eine Weile. Dann zog er noch einmal los zu einem Freund.
Am Abend schaute ich in der Mediathek zunächst den Tatort vom Sonntag und später noch Film der Woche. Nebenbei strickte ich zwei Patche an meine Decke und dann war der 5. Februar 2018 auch schon wieder vorbei.

WmdedgT – Januar 2018

Wie schön, dass Frau Brüllen auch an diesem 5. wieder fragt: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
05:11 Uhr Der Wecker klingelt. Wieso eigentlich 11 und nicht 10? Ich habe Kopfschmerzen, die sich über Nacht mit jedem Hustenanfall verstärkt haben. Ich dusche, wasche die Haare, was ich bei meiner Haarlänge im Winter sonst nicht am Morgen machen kann, weil ich sie nicht schnell genug wieder trocken bekomme. Aber ich habe mir am Dienstag einen neuen Fön zugelegt, den ich nun gleich einweihen kann. Gegen die Kopfschmerzen rühre ich mir ein Pülverchen ein, gegen den Husten ein zweites. Normalerweise vermeide ich solche Maßnahmen, aber wenn ich doch arbeiten muss, möchte ich mich, bitte, nicht völlig zerschlagen fühlen.
Am Vormittag beschäftige ich mich eingehend mit verschiedenen Gesetzen zum Thema Verbotene Eigenmacht, Nothilfe, Schadenersatz und all solchen Dingen. Wann ist zum Beispiel Besitz fehlerhaft?
Den Husten bekämpfe ich mit Ingwertee, der Schnupfen ist fast vorüber.
12:00 Uhr Zu Mittag gibt es Rotkohl. Mutti hatte ihn zu Weihnachten eingeforen und mir gestern unbedingt mitgeben wollen, damit "das gute Zeug endlich mal gegessen wird". Das wurde er nun.
Am Nachmittag kümmere ich mich überwiegend um Organisatorisches. Außerdem müssen ein paar Dateien aktualisiert werden, nachdem am Mittwoch mein Rechner abstürzte und mein Stick, der während des Absturzes noch angesteckt war, nach dem Neustart zwar noch erkannt wurde, die Dateien sich aber nicht mehr öffnen ließen. Die Datensicherung stammt vom 18. Dezember. Da fehlt jetzt ein Bissel was.
15:00 Uhr Endlich Wochenfeierabend! Ich eile zum Auto, überlege, ob ich noch Lust habe, tanken zu fahren und erinnere mich an mein Malheur von neulich als ich meine Handtasche mit allen Papieren, allen Karten und allem Bargeld im Schreibtisch vergessen hatte, das aber erst bemerkte, als ich schon vollgetankt hatte. Zum Glückerinnere ich mich daran. Dabei fällt mir nämlich auf, dass ich meine Handtasche wieder nicht dabei habe. Ich flitze zurück in die Firma. Wieder zum Glück gibt es einige wenige Leute, die am Freitag länger arbeiten und mir mein Zimmer noch mal aufschließen können.
Auf dem Heimweg komme ich so gut voran wie selten.
Kurz nach mir kommt der Sohn an. Wir schwatzen ein wenig, dann geht er wieder. Ich fummle ein wenig in der Küche herum, schreibe diesen Text, höre Stoppok.
Später werde ich wohl noch ein wenig stricken und eventuell den Sohn nach Hause bringen. Mal sehen.
Ta, und dann ist dieser 5. Januar auch schon wieder um.

WmdedgT – Dezember 2017

Wie immer am 5. des Monats fragt Frau Brüllen wieder Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Und, was hab ich gemacht an diesem Tag?
00:29 Uhr Ins Bett gekrochen. Unter der Woche ist mir das fast zu spät, erst recht, wenn ich schon müde von der Arbeit gekommen bin und und und… Heute wollte ich auch längst schlafen, aber gerade, als ich gestern Abend gegen 23 Uhr ins Bett wollte, rief der Sohn an, ob ich ihn von der Arbeit abholen mag. Gern mochte nicht noch mal hinaus in die Kälte, aber noch weniger mochte ich den armen Menschen da draußen auf dem Dorfe im Regen stehen lassen, wo er bis zum ersten Bus am Morgen keine Chance mehr gehabt hätte fort zu kommen, außer zu Fuß.
Tja, und bis wir dann wieder zurück waren und bis ich dann im Bett war, war schon heute.
Zwischen 5 und 6 Uhr bin ich aufgestanden, habe im Bad herum geträumert, Tee getrunken und zwei Freundinnen Guten-Morgen-Grüße geschickt. Außerdem habe ich Kassler geschnitten und Gemüse eingepackt und so das Mittagessen gesichert. Es macht sich positiv bemerkbar, wenn ich mir selbstgemachtes Essen mitnehme, anstatt morgens im Kaufmannsladen schnell etwas einzusammeln. Dort fällt mir immer nur das Gleiche in die Hände; Hähnchenstreifen, Putenstreifen; längst hängt mir das zum Hals heraus. In den letzten Monaten ging es nicht anders, aber seit es endlich ruhiger geworden ist und mein Leben wieder etwas geregelter abläuft, macht es mir Freude, abends für den nächsten Tag Essen vorzubereiten. Als Folge geht es schon morgens entspannter zu, weil ich nicht in den Kaufmannsladen muss und die Zeit zu Hause "vertrödeln" kann.
Beim Gruschteln in der Sockenschublade {Wo sind denn nun wieder die braunen Socken?} fand ich natürlich die vermisste Minisocke. Dachte ich es mir doch, dass sie auftaucht, wenn die andere neu verpaart ist.
Zwischen 8 und 9.30 Uhr
Der Einzelbetreute hat einen Test absolviert. Vorgesehen sind dafür 60 Minuten. Er hat den gesamten Montag damit gekämpft. Nun musste das Ergebnis besprochen werden. Immerhin 65 % hat er erreicht, worüber wir uns beide freuen.
9.30 Uhr
Die Frühstückspause nutze ich, um ein paar Überweisungen auszulösen. Mutti hatte schon danach gefragt; es waren ihre Überweisungen.
Bis 15 Uhr
Die Meisten Teilnehmer absolvieren Tests. Normalerweise sollte das freitags geschehen, aber ich kann ohnehin nicht am Freitag mit allen alle Ergebnisse durchgehen. Nun also heute.
Nach 15 Uhr
Obwohl ich super pünktlich die Firma verlasse, zieht sich der Heimweg in die Länge. Ich bin nur 2 Minuten später am Auto, als am Montag, brauche aber 25 Minuten länger. Heute macht mir das nichts aus, denn ich habe keinen Termin mehr, muss nichts mehr erledigen.
Zu Hause mache ich es mir in der Küche gemütlich, brühe Tee auf, zünde die Adventskerze an und noch einige andere, so dass es hell genug ist, um ein paar Runden zu stricken.
Später bereite ich Klöpschen aus Putenhackfleisch zu, die ich mit zur Arbeit nehmen möchte. An diesem Abend ist mir aber nicht nach fester Nahrung, deshalb koche ich mir eine Tomatensuppe, krümle etwas Käse hinein und genieße dieses Abendessen.
Nachdem die Küche wieder aufgeräumt ist, widme ich mich meinem Buch. Das erste Kapitel ist Korrektur gelesen und bearbeitet. Mitten im zweiten Kapitel verschwimmen aber die Zeilen vor meinen Augen. So verziehe ich mich auf die Couch und stricke. Die erste Restesocke wird fertig, und obwohl ich schon sehr müde bin, schlage ich gleich noch die zweite an.
22.30 Uhr
Schluss für heute. Vielleicht muss ich nachher noch mal los, den Sohn abholen, aber bis er anruft, kuschle ich mich schon mal ins Bett.
Gute Nacht

WmdedgT – November 2017

Weil heute Sonntag, 05. November ist, gibt es bei Frau Brüllen wieder die Linkparty zum Thema Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Tja, und was habe ich denn nun gemacht, an diesem Sonntag, den ich so herbeigesehnt hatte nach meinem chaotischen Oktober?
01:29 Uhr
Ich wache auf, als der Sohn heim kommt. Dabei hat er sich extra leise verhalten, um mich nicht zu stören. Aber es ist eigenartig: Da kann man noch so alt werden, da können die Kinder noch so erwachsen sein, da können sie schon seit Jahren eigene Wohnungen haben, und man verlässt sich darauf, dass sie ihr eigenes Ding machen und macht sich eigentlich auch keine Sorgen. Aber wenn sie nachts in die elterliche Wohnung kommen, ist man wach. Da kann man gar nichts dagegen tun. Auch wenn man sonst weder schwere Gewitter hört, noch den Zug, der 15 m neben der Gartenlaube vorbei donnert, wenn das Kind zur Tür herein schleicht, wacht man auf. Geht euch das auch so?
Wir schwatzen kurz, dann schlafe ich wieder ein.

05:10 Uhr
Ich wache auf, weil das unter der Woche meine Zeit ist, betrachte den dicken runden Mond, der zum Fenster herein lunst und freue mich, dass ich mich noch einmal umdrehen kann.

07:23 Uhr
Nun ist aber Aufstehzeit. Ja, es ist Sonntag. Und nein, ich fühle mich nicht ausgeschlafen. Aber ich habe mir einen dicken Ordner von der Arbeit mitgebracht, der bearbeitet werden will. Am Montag Morgen muss alles fertig sein. Es ist eigentlich nicht mein Job, diesen Ordner zu pflegen und ich bekomme die Stunden weder bezahlt, noch kann ich sie abbummeln. Aber die Lieblingskollegin hat sich sogar drei solcher Monster mit heim nehmen müssen. Also will ich sie ein wenig unterstützen, indem ich das Chaos aufarbeite, dass uns ein anderer Kollege {ein echtes K*o*l*l*e*g*e*n*s*c*h*w*e*i*n} eingebrockt hat.
Aber zu allererst mal nen Kaffee. Und dann noch mal schauen, ob beim Samstagsplausch von gestern noch Einträge hinzu gekommen sind. Und überhaupt, es ist Sonntag. Da darf es ruhig angehen.

09:00 Uhr
Der Sohn steht auf. Ich unterbreche die Arbeit, die ich noch gar nicht so richtig begonnen habe, um Frühstück zu machen. Ich fülle Croissants mit Schinken und Käse. Anderer Schinken, als sonst. Anderer Käse. Sie werden besser, auch wenn sie diesmal ein wenig dunkler sind als sonst.
Ach ja, ich genieße es, meinen Backofen wieder hier zu haben. Die letzten Jahre stand er im Werk. Nun ist er wieder hier, und ich habe Spaß daran, schnell mal etwas zu backen oder zu überbacken. Hach.

Gegen 11:00 Uhr
Die Arbeit zieht sich. Das ist aber auch ein Durcheinander, was der Typ da fabriziert hat. Wozu haben wir denn Lehrpläne, wenn es immer wieder Leute gibt, die meinen, sich nicht daran halten zu müssen? Nicht mal ansatzweise. *grrr*

13:39 Uhr
Geschafft Naja, zumindest der größte Teil. Ein Akt ist noch übrig, aber der müsste die genaue Kopie eines anderen sein. Da sollte ich nur noch die Namen ändern müssen. Das kann ich später machen oder morgen früh. Jetzt will ich erst mal was anderes machen und noch was vom Sonntag haben. Und zuallererst Mutti anrufen.
Sie ist gerade dabei, ihren Kleiderschrank auszumisten. "Alles altmodisch", sagt sie. Da kommt einiges zusammen für den Kleidercontainer.
Das Gespräch zieht sich. Als wir uns verabschieden, ist es 14:45 Uhr und zu spät für ein Mittagsschläfchen. Ich würde gern etwas unternehmen. Irgend etwas, aber ich fühle mich schlapp und unausgeglichen. Also klumpere ich herum, lese, trinke Kaffee, schwatze mit dem Sohn, der gern in den Garten gefahren wäre. Doch inzwischen regnet es.

19:00 Uhr überlege ich, dass es doch besser ist, den letzten Akt heute noch zu bearbeiten. Da habe ich es weg. Während ich mich damit beschäftige, stelle ich fest, dass es doch einige Unterschiede gibt und bearbeite den Akt dann noch einmal ganz von vorn.

20:30 Uhr Bin ich dann aber wirklich fertig. Ich treibe mich noch ein wenig im Netz herum. Lese verschiedene Mails und entdecke eine ganz zauberhafte von Corinna, zu deren Adventsfilzkurs ich mich angemeldet habe. Den Screenshot muss ich euch einfach zeigen. 171105_2130
Nun bringe ich noch diesen Eintrag zu Frau Brüllen und dann gehe ich ins Bett.

Kommt alle gut in die neue Woche.