Notizen – 29. Januar 2023

Es ist Sonntag und ich bin wieder einmal kurz nach 5 Uhr aufgestanden. Das macht aber nichts, weil ich zum einen siebeneinhalb Stunden Schlaf hatte, denn ich war gestern früh genug im Bett. Und zum Anderen ist das nun mal meine Zeit. Warum sollte ich diese Routine an einem Sonntag durchbrechen, nur um mich dann am Montag mit dem Frühaufstehen wieder schwer zu tun.
Weil ich gestern schon wieder den Samstagsplausch bei Andrea verbasselt habe {es war Muttitag}, möchte ich jetzt mal noch dioe vergangene Woche zusammenfassen. Den Wochenanfang findet ihr hier, falls es euch interessiert. Für die restlichen Tage gibt es nun hier noch ein paar Tagesfotos und ein paar Notizen…

Mittwoch, 25. Januar
Bevor dieses wunderschöne Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel rausgeht, habe ich es schnell noch im Foto festgehalten. Solche Schmuckstücke stellen wir aus alten Brettern her. Und ja, man spielt hier mit nur drei Spielsteinen pro Farbe. Reicht doch, oder?
Gegen Mittag fiel erneut die Heizung aus. Der Hausmeister kam umgehend, und diesmal schaute ich ihm zu, damit ich es im Notfall selbst kann ocer {weil ich zu kurz geraden bin} einem unserer Kollegen erklären kann, was sie tun sollten.

Donnerstag, 26. Januar
Mein Räum- und Wuseltag. Da gab es ein paar Kartons, die ich demnächst mit nach OZ nehmen will. Die Inhalte räumte ich neu zusammen und hatte fast den ganzen Tag gut zu tun. Am Nachmittag kam dann noch der Heizungsableser. Am Abend habe ich, ja was wohl? Richtig, ich habe gestrickt.

Freitag, 27. Januar

Einer meiner Kollegen wohnt ganz am äußeren Rand von OZ. Nach dem Garten, der an das Wohnhaus grenzt, kommen nur noch Felder. Dort hält er diverse Tiere, auch Federvieh. Am Freitag kam er mit dieser Eierpappe und erklärte: Meine großen Hühner, meine Zwerghühner, meine Wachteln. Hm, lecker, so schöne frische Eier. Die esse ich dann auch ohne Salz oder irgendwelche Zutaten, die den Geschmack verfälschen.
Ich hätte noch eine Menge Papierkram zu erledigen gehabt, dann kam Pocahontas. Wir haben uns lange nicht gesehen, weil sie in ihrem Objekt gerade extrem viel zu tun hat, mehr als ich. Nun hatten wir einiges zu besprechen und dann fragte sie mich, wann ich Feierabend machen möchte.
Ich: Heute muss ich bleiben, bis ich das hier alles aufgearbeitet habe.
Sie: Quatsch, mach Feierabend. Ich lese deine Mail heute sowieso nicht mehr.
Ich: Aber ich bin am Montag nicht da. Dann bekommst du es erst am Dienstag.
Sie: Und? Kommt es jetzt auf diesen einen Tag an?
Ich: Sag du es mir. Du bist die Chefin.
Sie strahlt mich an: Schönes Wochenende!

Samstag, 28. Januar 2023
Muttitag!
Das heißt, ich stand gegen 6 Uhr auf, kümmerte mich um eine wenig Haushalt und frühstückte ausgiebig. Am späten Vormittag machte ich mich auf den Weg zu Mutti, die gern Haare waschen wollte. Ich schlufg vor, vorher noch zur Drogerie zu fahren, sie wollte außerdem in den N-Markt. Da wollte ich auch hin, den CO2-Zylinder tauschen, den ich schon seit einer Woche mit mir herum schleppe. Nach dem Haarewaschen gab es dann ein spätes Mittagessen. Sie hatte extra für mich Hering mariniert.
Am späten Nachmittag, als ich wieder daheim war, suchte ich noch einen schönen Übertopf für die Hyazinthen, die ich mir am Freitag schon aus dem P-Markt mitgenommen hatte. Nun steht ein klein wenig Frühling auf meinem Wohnzimmertisch.

Sonntag, 29. Januar 2023
Weil ich einmal dabei bin, die Woche zusammenzufassen, möchte ich heute auch endlich wieder einmal die Sonntags Top 7 für Anita ausfüllen. Seit ioch mich daran das letzte Mal beteiligt hatte, haben sich die Rubriken ein klein wenig verändert. Also dann…

1_Gelesen
Oh ja, gelesen habe ich immer zwischendurch und abends zum Einschlafen. Bei Kindle unlimited habe ich einen {für mich} neuen Autor entdeckt und mich an einer sein er Serien festgelesen. Wahre Lügen ist der zweite Band dieser Serie. und hat mir viel Lesevergnügen bereitet. Mittlerweile bin ich schon beim dritten Band, der auf einem Kreuzfahrtschiff spielt. [Werbung unbeauftragt]

2_Gehört/Gesehen |
Gehört in diesee Woche habe ich wieder Wenzel und Il Civetto und natürlich Haase samt Seilschaft und gestern habe ich sogar mal wieder ein wenig ferngeschaut. Die neuen Folgen der Soko Leipzig aus der Mediathek.

3_Erlebnis |
Öhm, da gab es diese Woche nichts, was man extra erwähnen müsste.

4_Genuss |
Jaaa, die leckeren Eier, die ich oben schon erwähnt hatte.

5_Drinnen/Draußen |
Mehr drinnen als draußen war ich in dieser Woche. Klar, bei dem Wetter. Es ist mir nicht mal unbedingt zu kalt, im Gegenteil, es ist fast zu warm, sonst würde der Schnee, der ab und zu fällt, ja liegenbleiden. Nein, es ist eindeutig zu feucht und vor allem zu GRAU da draußen. Darauf habe ich keine Lust. Ich will Frühling!!!

6_Web-Fundstück/e |
Ich finde selten etwas Besonderes im Netz, weil ich überwiegend auf mir bereits bekannten Seiten {Blogs, Musik} unterwegs bin. Neulich aber hatte ich bei Catrin eine Aktion gefunden, die mir gefiel und an der ich mich demnächst auch mal beteiligen möchte. Nun habe ich bei Catrin bis in den November zurückgeblättert, um die Aktion wiederzufinden, was mir nicht gelang, Zum Glück gibt es ja noch Tante Google und da wurde ich fündig. Das Wochenende in Bildern bei Das Wochenende in Bildern.

7_Hobbys |
Gestrickselt habe ich einiges, besonders kamen an der Flickendecke ein paar Patches hinzu.

So, ihr Lieben. Nun bringe ich meinen ewiglangen Wochenrückblick noch verspätet zu Andrea und zeitgemäß zu Anita

Habt alle einen feinen Sonntag.

Notizen – 24. Januar 2023

Ein paar Tagesfotos und ein paar Notizen…
Samstag, 21. Januar
Am Morgen begann mein Wasch- und Küchentag. Von dem geschnekten Gemüse hatte ich im Samstagsplausch bereits erzählt.
Hier geht es dem Wirsing an den Kragen. Eine sehr feine Suppe wurde daraus.
Später war ich mit Mutti einkaufen und danach durfte ich dann nicht so schnell wieder gehen. Du kannst doch noch bleiben. Ich hab noch so viel zu tun. Das kannst du andermal machen. Menno.

Sonntag, 22. Januar
Räumtag. Eigentlich!
Ja, ich habe geräumt. Und rumgetrödelt. Und telefoniert und dabei ein weiteres Ufo-Socken-Paar fertiggestellt. Das bekommt noch einen eigenen Eintrag, wenn die anderen UFOs auch fertig sind. Dauert noch.

Montag, 23. Januar
Ein ganz normaler Arbeitstag. Mit viel Nebel, so dass wir die Spielzeugtour auf den nächsten Tag verschoben haben. Bei der Waschküche wollte ich nicht mehr als nötig draußen herumkurven. Trotzdem fuhr ich zum Feierabend nach Hause {obwohl Montag doch mein Oschatz-Tag werden soll.} Es stand ja noch einiges zu tun an. Blöd war, dass ich schon mal wieder so erschöpft daheim ankam, dass ich erst einmal gar nichts mehr fertig stellen wollte. Dann aber rief die Mutti an und sie hatte einen schlechten Tag. Moserte nur an mir herum, nichts konnte ich ihr recht machen. Nur, weil ich mich geweigert hatte, noch einmal loszufahren, um mit ihr gemeinsam Nudelsuppe zu essen. Ich war schuld, dass die Suppe nun verdirbt. Ich hab außerdem Mist gebaut, mit ihrem Augenarzttermin. Behauptet sie. Der wären nämlich am Vormittag gewesen. Da sie da aber zum Fädenziehen war, hatte ich beim Augenarzt angerufen und den Termin auf kommenden Montag verschoben. Das passte ihr nun gar nicht. Dieser Termin sei doch längst erledigt gewesen. Hä??? Ja, und ich solle mich nicht immer in alles hineinhängen. Ach??? Und überhaupt hätte ich dringend in der Hautklinik anrufen sollen, aber das hab ich ja wieder vergessen. {Diese Telefonsprechstunde ist dienstags!!!}
Ich war so verzweifelt, dass ich heulen musste. Zum Glück erreichte ich den Sohn, der mir bestätigte, dass die Oma auch zu ihm am Vormittag schon seltsam grillig gewesen war und der mich dann tröstete. Dieser Trost reichte mir noch nicht so ganz, deshalb gönnte ich mir dann noch einen knackigen Feldsalat mit frischen Mandarinen und Sonnenblumenkernen.

Dientag, 24. Januar
Am späten Vormittag fiel die Heizung aus. Das hatten wir {zum Glück} lange nicht. So freundlich es aussah, angenehm war es nicht an diesem Nachmittag im Spielzeugland. Zum Glück kam der Hausmeister schnell und konnte den Fehler auch sofort beheben.
Am Nachmittag erhielt ich dann auch den endgültigen Befund für Mutti. Keinerlei Anzeichen für bösartige Zellen.
Das teilte ich ihr dann zum Feierabend persönlich mit. Die Kleine Frau freute sich, wie ein Kind. Ich habe sie schon lange nicht mehr so strahlen sehen.
Hach, wie schön!

Notizen – 06. Januar 2023

Wochenfeierabend

Es sieht schön aus, da draußen. Auf dem Heimweg über Land gibt es noch viel schönere Bilder. Leider klebe ich am Steuer und auf den gut ausgebauten Landstraßen gibt es keine Möglichkeiten mehr, einfach mal anzuhalten, wenn es irgendwo gerade schön ist. Schade eigentlich.
Nun ist die erste {Arbeits-}Woche des Jahres 2023 schon wieder vorüber und wieder wie im Flug vergangen. Das war mir schon klar, als ich die Unternehmungen für die Woche plante.
Es begann mistig mit vielen Krankmeldungen, die mich traurig stimmten. Es standen ein paar unangenehme Telefonate und Bürotätigkeiten auf dem Plan, die ich jedoch bis Mittwoch über die Bühne brachte.
Und dann kamen die guten Nachrichten…
Die Reiskostenerstattung für November trudelte ein.
Das Pflegegeld für Mutti kam rückwirkend für fünfeinhalb Monate und sie gab mir davon etwas ab.
Unser Antrag für das soziale Projekt für das ich arbeite, wurde wohlwollend bearbeitet, so dass wir mit einer nahtlosen Fortsetzung ab März rechnen können.
Der Chef kümmert sich jetzt schon um die Verlängerung meines Vertrages, weil das in der Zentrale immer so lange dauert, sagt er.
Drei bis vier zwischendurch aufblinkende Misslichkeiten lösten sich immer ganz schnell wieder auf.
Zuletzt kam der Steuerbescheid für 2021 mit der Ankündigung einer ansehnlichen Erstattung.
Eine richtig gute Woche!

WmdedgT – Januar 2023

Wie immer am 5. des Monats ist es Zeit für Tagebuchbloggen unter dem Motto Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
4:20 Uhr
Ich hätte noch Zeit bis zum Wecker, aber das Körperchen meint nö, ich bin wach. so kann ich noch verschiedene Kleinigkeiten erledigen, bevor ich die Hexe wecken muss.
6:30 Uhr
Gestern um die Zeit zeugten sich schon rötliche Streifen am Horizont. Heute sind wir im Stockdunklen unterwegs. Zum Glück regnet es nicht, dafür rüttelt der Sturm am Auto, während wir überland unterwegs sind.
7:00 Uhr
Es ist sehr atill im Spielzeugland. Die Praktikantin kümmert sich um die Küche, ich habe im Büro zu tun.
9:00 bis 10:30 Uhr
Wir fahren Spielzeug einsammeln. Das Wetter wirkt aprilig. Von Regen über Sturm bis zu gleißendem Sonnenlicht ist alles dabei.
10:30 bis 14:30 Uhr
Die Mutti ruft an: Ich habe wahrscheinlich wieder Mist gebaut. Hat sie NICHT! Es war wieder einmal ein Werbeanruf, bei dem man ihr etwas aufschwatzen wollte und sie hat gesagt: So etwas regelt alles meine Tochter. Dann hat sie aufgelegt und nun hatte sie Angst, sie hätte mir wieder etwas aufgehalst, worum ich mich kümmern muss. Ich erklärte ihr, dass sie sich genau richtig verhalten hat. Dann erzählte sie mir noch, dass am Morgen, als die Pflegedienstlerin da war, eine Glühlampe explodiert sei und sie seitdem kein Licht mehr habe. Menno, dioese Pflegemenschen rufen sonst wegen jeder Kleinigkeit bei mir an. Warum denn jetzt nicht? Das ist doch wichtig! Ich aktiviere den Sohn, weil er näher dran ist und er verspricht, sich zu kümmern.
Der restliche Arbeitstag wird wirbelig. Wir haben gut zu tun, zumal 4 von 10 Leuten noch immer fehlen.
Es kommen Anrufe vom JC wegen unserer Anträge und einer von Pocahontas, unter anderem wegen meines Vertrages. Gute Anrufe, gute Nachrichten.
Feierabend
Ich fahre mit der Hexe ins Paunsdorf Center. Ich möchte in eine Drogerie und dann wollen wir ein wenig bummeln.
Die Hexe stöbert im Buchladen… …als sie wieder heraus kommt, ist sie frustriert: Diese blöde Inflation hat auch vor dem Buchladen nicht Halt gemacht.
Ich möchte sie noch zum Asia-Essen einladen. Als wir dort am Imbiss stehen, bin dann auch ich frustriert. Zwölf Euro für eine Portion Ente aus der Pappschachtel ist mir dann doch zu happig. Die Hexew meint: Lass uns heim fahren, da haben wir noch genug zu essen. Wo sie recht hat…
Da wir den Sohn nicht erreichen können, fahren wir auf dem Heimweg noch bei M utti vorbei. Wirklich nur vorbei, um zu schauen, ob Licht brennt. Wäre es dunkel gewesen, wären wir rauf gegangen, so aber sehen wir, dass der Sohn sein Versprechen eingelöst und sich um Omas Beleuchtung gekümmert hatte.
Er rief später an, um uns zu sagen, dass sein Akku leer gewesen und er deshalb nicht erreichbar war.
Alles gut!
Ich kochte noch eine Kleinigkeit für die Hexe. Sie sprudelte Wasser für uns.
Den Abend beschlossen wir strickend. Beide! Jaha, die Hexe strickt. Hat lange gedauert, bis ich sie anstecken konnte mit meinem Hobby. Nun aber!

In früheren Jahren
Januar 2022
Januar 2021
Januar 2020
Januar 2019

Notizen – 04. Januar 2023

Das erste Mal im neuen Jahr, dass die Praktikantin wieder mit zur Arbeit kommt. Darauf habe ich mich sehr gefreut.
Endlich…
…ist das erste Paar Socken fertig.
Es erfüllt die Regeln der Challenge #23 für 23 {mindestens Größe 36 und Schaftlänge ab 7 cm} ebenso wie die für den #stashkillersockenkal {Sockengarn vor dem 31.12.2022 gekauft}
Größe: 36
Schaft: 10 cm
Garn: Opal-Abo-Garn entweder aus dem September oder aus dem Dezember 2022, Ferse aus GB-Sockengarn, das seit mindestens 10, eher 12 Jahren bei mir wohnt.
Das Opal-Garn hat einen so ewig langen Rapport, dass ich mich entschieden habe, einmal diese Sache mit der nachträglich eingestrickten Ferse auszuprobieren, die man meist bei Farbverlaufsgarnen nutzt, um eben diesen Farbverlauf nicht zu unterbrechen.

Kurzanleitung für nachträglich eingestrickte Ferse.

An der Stelle, wo die Ferse hin soll, alle Fersenmaschen mit einem Hilfsfaden abstricken. {Der braune Faden.} Danach den Fuß wie gewohnt stricken.

Über und unter dem Hilfsfaden Maschen aufnehmen

Hilfsfaden entfernen.

Mit Kontrastfarbe alle Maschen {hier 60} abstricken und eine Bandspitze arbeiten.

Die letzten 24 Maschen unbedingt im Maschenstich zusammennähen. Bei allen anderen Arten drückt sonst womöglich die Naht genau an der Ferse.

Weil ich euch diese Kurzanleitung nicht vorenthalten möchte, damit ihr das vielleicht auch einmal ausprobieren könnt, verlinke ich diesen Beitrag bei Catrin und ihrer Linkparty Gemeinsam werkeln.

Notizen – 03. Januar 2023

Über OZ geht die Sonne auf. Der Dienstag gehört zu meinen Spartagen, denn zum einen habe ich mir die über einstündige Anfahrt und rund 65 km gespart und zum anderen fahre ich gleich von der Arbeit aus zur Therme. Wenn ich dort dusche und Haare wasche, kann ich zu Hause Wasser sparen. Aber nicht nur, denn ich kann mir auch trübe Gedanken sparen, mich zumindest davon ablenken. An diesem Tag brauche ich allerdings zwei Saunagänge bei 95°C, um die kreisenden Gedanken aus dem Kopf zu bekommen und einfach nur zu sein. Das tut dann sehr, sehr gut.
Insgesamt ein schöner Tag, besonders der Abend.

Notizen – 02. Januar 2023

Was für ein Tag
Der erste Arbeitstag im neuen Jahr. Das ging schon gut los. Bereits am Neujahrstag erhielt ich Nachrichten von zwei Leuten, dass sie am Montag erstmal zum Arzt müssen. Da beide im Frühdienst die Kundenbetreuung übernehmen sollten, war klar, was das für mich bedeutete. Entweder, ich mache die Arbeit dieser beiden zusätzlich zu meiner eigenen allein oder ich öffne den Laden erst, wenn der Spätdienst eintrifft. Das war die Variante, für die ich mich entscheiden musste, zumal im Laufe das Vormittags noch weitere drei Krankmeldungen herein kamen. So hatte ich dann noch ganze 50% meiner Belegschaft da. Wie ich gehört habe, ist das derzeit in vielen Betrieben so.

Nach dem Weihnachtsurlaub wollte ich meinen Krempel für den ersten Arbeitstag zusammen packen und vermisste plötzlich meinen Kalender. Diese Buchkalender in ca. A5-Größe benutze ich seit 1991. Die Einbände sind meist schwarz, manchmal blau oder auch weinrot. Für dieses Jahr hatte ich einen grünen ergattert und mich sehr darüber gefreut. Eine Zeit lang hatte ich ihn zusätzlich zu dem aus 2022 mit mir herumgeschleppt, dann aber irgendwann ausgepackt, weil die Teile doch ein Gewicht haben und ich ihn ja noch nicht brauchte. Und nun war er weg. Ich habe daheim an allen Stellen geschaut, an denen er vielleicht hätte sein können. Nix. Dann kam mir am Neujahr der Gedanke, dass ich ihn vielleicht, hoffentlich im Büro gelassen haben könnte. Eine meiner ersten Handlungen am Morgen war es, nach dem Kalender zu schauen. Und… Wie hab ich mich gefreut. Es ist ein ganz schlichter Kalender ohne Schnickschnack, was ja nicht heißt, dass ich nicht zusätzliche Seiten mit Schnickschnack hinein kleben könnte.

Notizen – 20. Dezember 2022

Die Regula hat am Samstag zum Plausch einen wunderbaren Beitrag geschrieben, der mir seither nicht mehr aus dem Kopf geht. Ich zitiere Niemandem, am wenigsten mir, ist gedient, wenn ich auf dem Weg unter den Christbaum dünnhäutig und genervt bin. Wie wahr, wie sinnvoll, wie richtig.
In der langfristigen Vorbereitung auf das Fest war solch ein Satz allgegenwärtig. Neun zusammenhängende Urlaubstage sparte ich mir auf, um schon am 16. Dezember meinen letzten Arbeitstag für 2022 und genug Zeit für die Vorbereitungen auf das Fest zu haben. Dann setzten wir eine Idee durch, die ich schon vor drei Jahren hatte, die dann leider eine Weile nicht umsetzbar war. Ich wollte in unserer Familie eine neue Tradition etablieren, nämlich über die Feiertage gemeinsam wegzufahren. Dabei sollte es nicht darum gehen, weit zu verreisen oder mondän. Im Gegenteil, ein gemütlicher Gasthof mit kuscheligen Zimmern wäre mir sehr recht. Hauptsache, wir sind beisammen und die Frauen in der Familie {insbesondere ich} müssen nicht die gesamte Adventszeit nach Braten und Stollen und allem Möglichen herumrennen und die Feiertage in der Küche zubringen, sondern können zum Fest die Füße unter den Tisch stecken und genießen.
Der Schwager hatte im August schon ein schönes Reiseziel gefunden und gebucht. So konnte ich es ruhig angehen lassen. Dachte ich!
Tja, und dann kam in der letzten Woche einiges anders:
Der Sohn der Chefin wurde krank und sie musste daheim bleiben, um ihn zu pflegen. Und die Dame aus GRM, die für einen oder zwei Tage meine Urlaubsvertretung übernehmen sollte, weigerte sich. Sie hätte noch so viel vorzubereiten und müsse sich um die Enkelkinder kümmern und da könne sie nicht auch noch nach OZ fahren. Die Anforderung, meinen Urlaub zu opfern, blieb unausgesprochen. Es gab nur eine verzweifelt klingende Sprachnachricht: Wie soll ich das denn machen? Ich schaffe es auch nicht nochmal nach OZ. Also strich ich zwei Urlaubstage und tanzte in der Firma an.
Gestern früh kam dann eine Nachricht: Du hast aber Urlaub jetzt! Ach ja? Schon am Sonntag waren Krankmeldungen meiner Leutz hereingeflattert. Eine im Krankenhaus wegen Atembeschwerden, eine mit einem schweren Infekt im Bett, eine Dritte hustete ins Telefon, dass mir fast die Ohren abfielen. Einer meldete sich gar nicht. Fünf Leute habe ich in der Schicht, wobei nur die drei Mädels in der Kundenbetreuung arbeiten können. Somit war ich in der Frühschicht im Laden allein. Na, bloß gut, dass ich in die Firma gefahren war! Es hätte ja nicht mal jemand das Objekt aufschließen können.
Und es war viel Kundschaft da. Klar, so kurz vor Weihnachten fällt manch einem ein, dass man vielleicht noch ein Spielzeug für die Kinder brauchen könnte. Dafür sind wir schließlich da.
Nach Mittag kam noch ein Anruf, dass eine große Spielzeugspende abzuholen sei. Dieses Jahr noch! Also heute.
Gleich heute Morgen wurden die Zählerstände für Strom und Gas abgefordert. Und die Abrechnung muss auch unbedingt heute übermittelt werden, denn den Stress will ich nicht gleich im neuen Jahr haben. meinte die Empfängerin. Naja, und die Leutz freuen sich ja auch, wenn sie ihre Aufwandsentschädigung noch vor Weihnachten bekommen. Also musste ich mir den Stress noch im alten Jahr machen. Da ich schon vorgearbeitet hatte und nur noch die Anwesenheiten für heute nachtragen musste, war das für mich dann gar kein Stress. Und alles ist bereits übermitteltet.
Und dann geschah etwas wunderfeines. Bei der Fahrt über Land wurde ich ganz ruhig. Es war einfach nur schön da draußen und einmal hielt ich an, um ein paar Fotos zu machen.
Diese Landschaft, so friedlich. Da kam der Urlaub bei mir an. Den Nachmittag verbrachten wir mit einigen Aufräumarbeiten.
Und jetzt …Trommelwirbel… ist
Urlaub!!!
Den Abend werde ich woohl strickend auf der Couch verbringen, denn die letzten Weihnachtssocken wollen fertig werden.

Notizen – 01. November 2022

Tagesaufgabe(n)… Und wie weit gekommen?
Monatabrechnung Oktober – erledigt
Fahrtkostenabrechnung September – erledigt
Fahrtkostenabrechnung Oktober – erledigt
NICHTS kaufen? – verschoben
Apfelkompott kochen – alles Mögliche gemacht, nur nicht das

Und sonst so?
Ich hatte mich in der vergangenen Woche schon allein wegen der kurzen Arbeitswege gut erholt. Und dann gab es noch unsere wunderschöne Kurzreise über das verlängerte Wochenende. Es war super schön und wir hatten natürlich riesiges Glück mit dem Wetter, das sich beinahe sommerlich anfühlte.
In der Firma funktionierte sogar die Heizung, was für ein gutes Gefühl sorgte.
Der Nichtmehr-Freundin hatte ich noch eine Brücke gebaut, wie schon so viele Male. Weil ich doof bin. Weil ich nicht wahrhaben wollte, dass sie mich nach so vielen Jahren einfach nicht mehr in ihrem Leben haben will. Aber sie ist nicht über diese Brücke gekommen. Hat mir geschrieben, sie antwortet mir "morgen", hat es aber nicht getan. Hat sich in keiner Weise gerüht. Nunja, keine Antwort, ist auch eine Antwort. Eine ganz eindeutige. Nun ist das so. In einem Text von GreeeN heißt es in etwa …wenn jemand geht, macht er Platz, für etwas Neues, das dann passt. Schaun wir mal.

Notizen – 20.10.2022

Tagesaufgabe(n)… Und wie weit gekommen?
Bürokram erledigen – erledigt
Zeug aus der Lagerbox holen – umdisponiert

Und sonst so?
Ständig muss ich umplanen, weil jemand eine Bestellung, auf die ich schon sehr gewartet habe, nach TO hat liefern lassen. Nun muss ich die Sachen dort abholen, also morgen in TO arbeiten. Kein Problem, ich mache das gern. Aber diesmal beeinträchtigt das auch meine private Planung, weil ich aus der Lagerbox unter anderem ein Spinnrad holen und mit nach OZ nehmen wollte, um es hier bei der Projektarbeit einzusetzen. Wenn ich nun aber morgen gar nicht nach OZ fahre, ist das mit dem Spinnrad blöd. Ach menno.