Samstagsplausch {09.03.2019}

Guten Morgen ihr da draußen, schnell möchte ich euch von meinen Erlebnissen der vergangenen Woche erzählen. In der letzten Zeit habe ich meine Stichworte zu einzelnen Tagen vernachlässigt, und schon weiß ich nicht mehr so recht, was ich am Wochenende, 02. und 03. März überhaupt getrieben habe. Endlich mal wieder eine Socke zu stricken begonnen, das habe ich. Fertig ist sie allerdings noch nicht, erst recht nicht das ganze Paar. Eine Schande ist das, wie ewig ich für ein Paar Socken brauche. *verschämtkicher*
In der Firma ging es recht turbulent zu. Das begann am Montag, 04. März schon früh am Morgen
Einige Feierabende verbrachte ich mit dem Sohn. Mal holte ich ihn von daheim ab, mal erwartete er mich bei mir daheim und nach einem gemeinsamen Kaffee brachte ich ihn heim. Am Dienstag, 05. März berichtete ich etwas ausführlicher über meinen Tagesablauf.
Am Donnerstag, 07. März war der Feierabend wieder recht vollgestopft, da ich als erstes einen Arzttermin wahrnehmen musste. Dort war es diesmal so voll, wie ich das noch nie erlebt hatte. Dafür war die Ärztin mit meinen Werten sehr zufrieden. Ich werde aus dieser Frau nicht klug. Diesmal war sie so lieb, so besonders freundlich, fast als wollte sie ungeschehen machen, dass sie mich bei früheren Besuchen so angegiftet hatte. Ach, ich weiß nicht.
Statt nach dem Arzttermin direkt in die Apotheke zu gehen und das Medikament zu holen, das ich noch an diesem Abend hätte einnehmen sollen, fuhr ich natürlich brav zur Mutti, denn sie wartete schon sehr auf mich
a) weil wir einkaufen gehen wollten, wie jeden Donnerstag
b) weil sie sich sehnsüchtig auf das Buch freute, das ich in kürzester Zeit auslesen musste, damit sie Lesestoff bekommt, weil sie {wie fast jedes Mal} in der Bücherei einen Missgriff getan hatte.
c) weil ich unbedingt alle Unterlagen lesen musste, die sie wegen ihrer Augen-OP vom Arzt bekommen hatte.
Das war das allerwichtigste und musste unbedingt und zwingend an diesem Donnerstag erfolgen, denn die OP findet bereits am 21. März statt und vorher sollte ich das alles lesen und unterschreiben. Das mit dem Unterschreiben war natürlich Unsinn. Da stand zwar etwas von Betreuungsperson, aber das galt für Patienten, die nicht oder nicht mehr in der Lage sind, die Tragweite der Beratungsgespräche zu verstehen oder nicht allein für sich entscheiden können oder dürfen. Als wir das endlich geklärt hatten und los konnten, war es so spät geworden, dass von den 4 Apotheken in unserem Ort nur noch eine geöffnet hatte, und die hatte mein Medikament gerade nicht vorrätig. Muttis Sorge, ob sie denn um die Zeit noch ein Brot bekommt, war natürlich viel wichtiger, als mein Medikament. *grrr*
Wenigstens konnte ich die Gelegenheit nutzen, für den nächsten Freitag beim Griechen einen Tisch zu reservieren.
Freitag, 08. März
Internationaler Frauentag. Auf dem großen Tisch in der Pausenküche stand ein Strauß Gerbera. Genießen konnten den Anblick leider nicht alle Kolleginnen, weil für einige eine halbe Stunde vor der Mittagspause das Chaos ausbracht und bis weit in den N achmittag hinein andauerte. So verschob sich der Wochenfeierabend für mich um eine und eine Viertelstunde nach hinten. Deshalb geriet ich auf dem Heimweg in die Staus, die sich wegen der Demos in der Innenstadt gebildet hatten. ich brauchte für den Heimweg doppelt so lange wie sonst. Zuzüglich der Zeit, die ich ohnehin zu spät war, hätte ich beinahe wieder nicht geschafft, mein Medikament abzuholen, das die Apotheke inzwischen für mich heran geschafft hatte.
Endlich daheim, wollte ich mich nur ein klein wenig ausruhen von dem turbulenten Tag. Leider klappt das mit dem Power Napping bei mir zur Zeit nicht. Ich habe diese 20 Minuten Kurzschlaf einfach nicht im Griff. Als ich die Augen wieder aufschlug, war es kurz vor zehn. Ich programmierte die Waschfee, demit sie schon zu arbeiten beginnt, wenn ich am Morgen noch schlafe, schaute mir in der Mediathek den Zürich-Krimi an und strickte nebenher an meiner Socke.
Das war meine vergangene Woche.
Für die kommende Woche habe ich viel vor. Zum Glück {wenn nichts dazwischen kommt} wird es auf Arbeit etwas ruhiger. Das ist auch wichtig, denn die Feierabende sind ziemlich ausgebucht, überwiegend mit schönen Unternehmungen. Das geht heute schon los. Auf dem AGRA-Gelände findet der Leipziger Umschlag statt. Ein riesiges Mittelalterfest. Und heute Abend spielen dort D’Artagnan.
Am kommenden Montag findet in unserem Kino eine Frauentagsveranstaltung statt. Dahin nehme ich die Mutti mit und treffe mich dort mit Katl und ihrer Schwägerin. Das wird lustig, denn wir sehen den Film 100 Dinge.
Am Dienstag Abend möchte ich nach ewigen Jahren mal wieder in die Anker-Kneipe. Früher war ich oft allein dort, weil ich genug Leute kannte, um immer jemanden zu treffen. Diesmal wird mich da vermutlich niemand mehr kennen oder erkennen. Aber ich kenne {und mag} das Duo, das dort spielen wird. Und Katl mag die beiden auch und kommt mit.
Am Donnerstag das übliche Einkaufen mit Mutti und ein vergleichsweise früher Feierabend.
Und am Freitag lade ich dann die Familie zum Griechen ein.
Für die Sauna bleibt einzig der Mittwoch übring, und wenn ich da tatsächlich hingehe, ist in dieser kommenden Woche kein einziger Abend frei. Früher war das immer so, aber, wie schon mal erwähnt, hatte ich damals keinen sturen Nine-to-Five-Job, für den ich tagein tagaus 5 Uhr aufstehen muss. UND ich war um einiges jünger. Wie ich alte Frau diese Aktionsgeladene Woche wegstecke, werde ich sehen. Wenn ih den Test nächste Woche bestehe, geht es im März noch mit einigen anderen Veranstaltungen weiter. Ich bin selbst gespannt.

Jetzt schaue ich erst einmal zu Andrea, um mit euch ein wenig zu plaudern.

WmdedgT – März 2019

Ich war nur dreimal wach in dieser Nacht, 00:50, 03:10 und 04:50 Uhr. Geträumt hatte ich wieder allen möglichen Unsinn, kann mich aber inzwischen nicht mehr daran erinnern. Ich trödle zunächst im Bad herum, setze dann Kaffeewasser auf und schon bin ich mitten drin im Tagebuchblog unter dem Motto Was machst du eigentlich den ganzen Tag?, das Frau Brüllen auch heute wieder sammelt.
Den Guten-Morgen-Kaffee trinke ich nicht aus, weil ich plötzlich keine Ruhe mehr habe. Etwas drängt mich zu gehen. Das war gestern schon so.
Der Wind hat nachgelassen, gelegt {wie gestern Nachmittag vorhergesagt} hat er sich noch nicht. Heute Morgen lautet die Wetterprognose schon wieder ganz anders. Der stürmische Wind wird noch bis morgen anhalten. Die dunklen Wolken sorgen für eine seltsame Stimmung, für ein ganz eigenes Licht. Neonengellicht.
Am Arnoldplatz stehe ich plötzlich und ohne Vorwarnung vor einer Bake, die meinen üblichen Weg versperrt. Also wenden, die andern Fahrzeuge vorbei lassen und nach etwa 800 Metern wieder auf die alte Route treffen. Ein paar Kreuzungen weiter steht wieder eine Bake im Weg. Die kenne ich schon, die hat mich gestern Morgen überrascht. Nachdem ich sie umfahren habe, kehre ich nicht wieder auf die gewohnte Strecke zurück, sondern wage mich am Hauptbahnhof vorbei. So früh am Morgen ist der Verkehr dort noch erträglich.
07:01 Uhr stehe ich auf dem Parkplatz des Kaufmannsladens. Ich brauche Mineralwasser. Und Gemüse. Und irgendwas Kalorienarmes und Kohlehydratfreies, das den Magen beruhigt. Das finde mal! Ich kaufe Karotten, Brokkoli, braune Champignons, Hähnchenschinken {der ist neu} und Käse. Das ist dumm, denn der hat fast 300 Kalorien auf 100g. Den esse ich dann lieber doch nicht.
In der Firma habe ich noch Zeit für einen Kaffee und um einen Moment auf dem Fluss hinunter zu schauen. Das tut gut.
Am Ende des Arbeitstages genieße ich noch einmal ein paar Blicke auf den Fluss.

Auf dem Heimweg höre ich Catrins Sprachnachricht ab, gerate in einen heftigen Regenguss, erreiche den Sohn per Telefon und weil inzwischen wieder die Sonne strahlt, biete ich ihm an, ihn abzuholen und mit nach T. zu nehmen. Ich setze ihn vor meiner Haustür ab und fahre weiter zur Ärztin, um mir eine Überweisung abzuholen. Die Weiterfahrt zum Rathaus spare ich mir und düse heim, weil ich mit dem Sohn noch eine Tasse Kaffee trinken möchte. Im Kofferraum entdecke ich die beiden Rosenstöckchen wieder, die ich am Morgen aus dem Kaufmannsladen mitgebracht habe. Die hatte ich ganz vergessen. Am Wochenende werden wir die in den Garten pflanzen, ich muss nur noch überlegen, wohin genau.
Nach dem Kaffeetrinken verabschiedet sich der Sohn zu einem Bekannten, ich widme mich den Büchern, die ich ausgeliehen habe. Spannend.
Am Abend ruhe ich ein wenig auf der Couch, bis ich den Sohn wieder nach Hause bringen kann. Er kommt aber nicht, ist 23:00 Uhr noch unterwegs. Also gehe ich ins Bett, und der Sohn wird später auf meiner Couch übernachten.
So schnell verging der 5. März in diesem Jahr.

Stürmischer Montag…

…in mehrerlei Hinsicht.
Als ich am Morgen aus dem Haus trat, heulte der Wind um mich herum. Ich stellte mir vor, am Meer zu sein und am Strand entlang zu laufen, der aufgehenden Sonne entgegen. Herrlich.
Schön, wenn ein Tag so beginnt.
Als ich dann die Autotür öffnete, um meine Taschen auf dem Beifahrersitz abzustellen, wirbelte der Wind ein paar leere Hüllen heraus, von den Glückskeksen, die die Hexe gefuttert hatte.
Das Glück vom Winde verweht?
Noch eine Freude bereitete mir den Sohn, der anrief, während ich zur Arbeit fuhr. Ich mag solche Anrufe. Meine Schwester macht das auch manchmal, so früh anrufen. Dann habe ich angenehme Unterhaltung, während ich unterwegs bin.
Für die Heimfahrten spricht mir Catrin öfter Nachrichten auf. Das ist auch immer schön.

Stürmisch ging es dann wiederum in der Firma zu. Die Lieblingskollegin rief an, als ich gerade dabei war, mir einen Parkplatz zu suchen. Sie bekam "meinen" Rechner nicht in Gang, weil irgendetwas mit den Updates nicht stimmte. Ich hetzte also eiligst in die Firma, um ihr zu helfen. Nachdem die erste Hürde genommen war, taten sich schnell weitere auf, befeuert durch die Ungeduld des Gastdozenten, der einerseits meinte, alles besser zu wissen, andererseits aber nicht einmal das Passwort richtig eingeben konnte. Und an allem sollte die Lieblingskollegin schuld sein. War sie definitiv nicht.

Ich habe für diese Woche den schönsten Schulungsraum, den wir hier am Standort haben. Die Wände sind in zartem, frühlingshaftem Grün gehalten. Die Fenster gehen auf den Fluss hinaus. Das Netzwerk ist eine mittlere Katastrophe, doch damit habe ich gelernt umzugehen.

Zum Feierabend meldet sich die Katl. Das freut mich sehr. Später lese ich mein Buch zu Ende. Ja, für das erste der drei ausgeliehenen Bücher habe ich nur drei Tage gebraucht. Ebenfalls seit drei Tagen stricke ich an einer neuen Restesocke. Das wurde auch Zeit, denn in den letzten zwei oder drei Wochen habe ich keine einzige Socke gefertigt. Dabei kann ich immer Nachschub brauchen, und der Sohn auch.

Darf’s ein bisschen mehr sein?

Donnerstags ist nur äußerst selten zeitig Feierabend, denn nach der Arbeit ruft die Pflicht, mit Mutti einkaufen zu fahren, auch dann, wenn sie eigentlich nichts braucht. Meist wird das dann recht nett, weil sie sich meist irgend eine Suppe für mich ausdenkt {ich liebe Suppen, und sie ist da sehr kreativ} oder weil wir vor dem Einkauf noch in die Bücherei gehen. Ich bin gern da. So auch diese Woche. Also, so war es zumindest geplant.
Ich war gerade von der Arbeit losgefahren, als der Sohn anfragte, ob ich ihn vielleicht aus dem Garten abholen und mit zur Oma nehmen möchte. Er weiß, dass ich solch eine Bitte nie ablehnen würde. Dumm war nur, dass ich zum Garten eine ganz andere Strecke hätte nehmen sollen, bei der ich zwei verstopfte Kreuzungen [die sind an jedem Feierabend richtig, richtig verstopft] und einen Bahnübergang hätte vermeiden können. Das ging nun nicht und ich musste mich in der Blechlawine anstellen. Trotzdem waren wir erstaunlich früh bei Mutti, die sich natürlich freute, dass der Sohn mitgekommen war, da sie für ihn einige kleine Reparatur-Aufträge hatte. Er kümmerte sich darum, wir fuhren los, trafen uns an der Bücherei noch kurz mit Katl, die mir ein paar Kleinigkeiten übergab, die wir tags zuvor vergessen hatten.
Im N-Markt schob ich dann meinen leeren Wagen durch die Gänge, weil ich wirklich nichts brauchte, Mutti aber nicht allein hinein gehen wollte. 😉
Wieder bei ihr angekommen, entlastete mich der Sohn sehr, indem er das Mineralwasser nach oben trug und auch die Tasche mit den restlichen Einkäufen. Dafür hatte er dann den nächsten Wunsch. Er wollte unbedingt die Geranien, die in Muttis Keller überwintert hatten, in den Garten bringen. Mir erschien das zu früh, aber er wollte es so gern und hatte es auch schon vorbereitet. Also noch mal los in Richtung Garten. Nachdem das erledigt war, kam die Frage, ob wir noch Gips holen können, denn den braucht der Sohn, um die restlichen kleinen Reparatueren bei Oma auszuführen.
Okay. Fahren wir in den Baumarkt.
Und dann könnten wir noch zusammen Abendbrot essen!
Ich wollte gar kein Abendbrot, denn ich hatte ja bei Mutti die Suppe gefuttert. Dem Sohn stand der Sinn nach asiatisch. Auf dem Rückweg vom Baumarkt hätten wir von einem Stand vor dem Kaufmannsladen etwas mitnehmen können. Doch dann meinte er: "Ich würde aber lieber bei dir zu Hause dein selbstgemachtes Asia-Essen haben."
Ooookayyy Dafür mussten wir aber noch mal zum N-Markt, denn dazu brauchte ich Gemüse und Hähnchenbrust.
Daheim musste ich dann erst einmal schnell den Abwasch wegmachen, damit ich wieder Platz zum Kochen habe. {Wie werde ich das genießen, dass die künftige Wohnung eine viel größere Küche hat.} Das Kochen ging dann schnell. Der Sohn fragte immer wieder, ob er mir irgendwie helfen könnte, aber in der winzigen Küche wären wir uns wohl gegenseitig auf die Zehen getreten. Außerdem passen, wenn ich Glasnudeln mit Gemüse und Hühnchen mache, alle Handgriffe ineinander, so dass ich bzw. das Essen dann im Handumdrehen fertig war.
20.15 Uhr
Wir hatten gegessen und der Sohn hatte sich auf der Couch ausgestreckt. Sein Freund, der ihn abholen und in seine Wohnung bringen wollte, hatte sich nicht noch einmal gemeldet und mich wollte er wohl nicht noch einmal los scheuchen. Selbst kam ich irgendwie auch nicht auf die Idee, es ihm anzubieten. So saß ich dann allein am Küchentisch und ließ langsam Ruhe einkehren.
Es war kein schlechter Abend, wir haben viel erledigt, ich war mit lieben Menschen zusammen und habe lecker gegessen. Ich konnte zufrieden sein. Aber es war der zweite Abend in dieser Woche, an dem ich ständig am Umdisponieren war und immer noch etwas und noch etwas hinzu kam. Da kommen mir dann schon so Gedanken, dass ich das bitte nicht dauernd haben möchte. Zumindest sollte es möglichst nicht häufiger sein, als jetzt schon.

Wie hieß es so schön…

..bei Grönemeyer? Bleibt alles anders. So könnte man auch meinen Dienstag-Feierabend beschreiben. Denn es wurde mal wieder alles ganz anders als geplant, und damit war es ja wieder mal wie immer.
Meine wundervolle Junghexe hatte Geburtstag. Dreizehn!!! Für eine junge Hexe wohl eine bedeutungsvolle Jahreszahl. Finde ich.
Sie hatte mir schon in der letzten Woche erzählt, dass sie an diesem Tag nicht zu Hause sein würde. Ein Ausflug stand auf dem Plan. Sinnvoll, zumal im Sachsenlande noch Schulferien sind. Wir verfielen deshalb auf die Idee, am Wochenende mit dem Hexenmädchen fein essen zu gehen.
Nun erhielt ich am Dienstag Vormittag vom Sohn die Nachricht, der Ausflug sei auf Donnerstag verschoben und ob wir am Nachmittag zum Kaffee kommen wollen.
Hach. Das wollten wir natürlich. Klar. Nur hätte ich das zu gern schon gestern gewusst, denn dann hätte ich das Geschenk am Morgen mit zur Arbeit nehmen können, um dann zum Feierabend direkt zum Mädel zu fahren.
Okay, ratter ratter macht das Hirn und disponiert um und erfragt Öffnungszeiten einer bestimmten Lokalität und und und. Dann steht der neue Plan.
Ich mache sehr, sehr pünktlich Feierabend, düse zum Sohn und bin schon 15.40 Uhr dort, damit wir unsere eigene Vorgabe zwischen 16.00 und 16.30 Uhr einhalten können. Der Sohn hat so früh noch gar nicht mit mir gerechnet und braucht noch ein Weilchen. Kurz nach vier kommen wir bei der Hexe an, nur da hatte man inzwischen auch noch einmal umdisponiert und war gar nicht da. Hm?
Der Sohn hatte ohnehin schon angekündigt, nicht allzulange zu bleiben, weil er noch verschiedenes erledigen und dann mit zu mir kommen wollte, um da auch zu übernachten, da er für den nächsten Morgen gleich Erledigungen in T. geplant hatte. Dafür passte es. Wir fuhren also wieder ab und über verschiedene andere Optionen kamen wir zuletzt darauf, noch in den Garten zu fahren, die letzten Sonnenstrahlen des Nachmittags zu genießen und dann den Grill anzuwerfen.
Gedacht, getan, wobei wir unterwegs noch verschiedenes zu tun hatten, so dass die Sonne schon recht tief stand, als wir endlich draußen ankamen.
Was für ein Durcheinander.
Dann aber kehrte Ruhe ein. Die Nachbarin brachte ein Pfirsichbäumchen vorbei, der Sohn stellte mir einen Milchkaffee hin. Ich machte es mir bequem. Der Sohn heizte den Grill an, und als sein Freund bei uns eintraf, wurde lecker gegessen. Hühnchen.
Wenn die Sonne versunken ist, wird es natürlich schnell kalt. Da muss man sich warm einmummeln, um nicht zu frieren oder sich {wieder einmal} zu erkälten. Der Sohn hatte eine noch viel bessere Idee. In der tief ausgegrabenen Feuerstelle um den alten Koniferenstubben herum schichtete er altes Holz auf und entzündete ein Lagerfeuer. Da ließ es sich gut sitzen und träumen und den etwas hektischen Tag in Ruhe ausklingen lassen.
Mitten in der Woche ein kleiner Urlaub.

y<1

*kicher* Die Überschrift entstand, weil ich zwingend gerade jetzt im Moment zum Putztuch greifen und Staub von meiner Tastatur wischen musste. Und irgendwie passt das zu dem Thema, über das ich eigentlich schreiben wollte.
Immer mal wieder lese ich von Aufräum-, Entrümpelungs- und ähnlichen Aktionen, mit denen Menschen versuchen, den Balast abzuwerfen, der sich im Laufe ihres Lebens angesammelt hat und immer bedrückender wird.
Immer mal wieder dachte ich: Das müsste ich auch tun. Nur aufgerafft hatte ich mich bisher nie so recht. Nicht einmal, als meine Schwester im Herbst mit einer solchen Aktion begann.
Nun bin ich seit unserer Hauruck-Aktion am Sonntag voll dabei und kann gar nicht aufhören. Gestern war der Kleiderberg dran. Allerdings wurde ich damit nicht ganz fertig, weil ich zu müde war und verschob "den Rest" auf heute. Und jetzt ertappe ich mich dabei, dass ich in ruhigen Momente Plänen schmiede, welche Schrankfächer als nächstes an die Reihe kommen und wie ich die Aktion am besten fortsetze. Und {oh Schreck} ich freue mich sogar auf das Räumen. Na huch.
Nun hat auch noch Yvonne vom Buchbahnhof eine Rezension über eine 30-Tage-Aufräum-Challenge geschrieben {warum heißt das überhaupt Challenge und nicht Aktion oder Herausforderung?} und ich frage mich in diesem Zusammenhang, ob das Räumen auch zur Sucht werden kann? Ich meine, das Aufheben, das Sammeln von Dingen, die man nicht {mehr} braucht, das ist eine Sucht, im schwereren Fall eine anerkannte Erkrankung. Aber wenn man sich davon entfernt und anfängt zu räumen, und dann daran Spaß findet, kann das dann ebenfalls zur Sucht werden? Hm?
Jedenfalls habe ich mir gestern, als ich vor meinem halbausgeräumten Kleiderschrank stand, erst einmal ein Klamotten-Kaufverbot auferlegt. Ich habe so viel Zeug. Hilfe! Naja, nähen darf ich {falls ich mal dazu komme}, stricken und häkeln auch. Und, hm, zum Saisonbeginn könnte ich vielleicht das eine oder andere luftige Teil gebrauchen. Mal sehen. Ganz besonders stolz bin ich, dass ich mich von einigen Teilen getrennt habe, die ich wegen des Stoffs aufgehoben hatte für eventuelle Recyclingprojekte. Die habe ich rigoros entsorgt. Nur einige ganz wenige will ich vielleicht verschenken.
Ich fürchte, ich hab nen Knall, aber ich freue mich nachher auf’s Räumen.

Was für ein Wochenende…

…der Samstag brachte sehr schönes Wetter, solches, das der Seele gut tut. Sonne und Wind, naja, eher schon Sturm. Um die Mittagszeit entschloss ich mich, loszufahren, um ein wenig Büromaterial einzukaufen. Schließlich wollte ich vieles ein- oder umsortieren.
Als ich bereits im Auto saß und noch ein paar Nachrichten per WhatsApp schrieb, rüttelte der Wind spürbar am Auto. Jetzt am Meer sein. Hach.
Nach dem Einkauf fuhr ich zum Sohn, der mich erst einmal mit einem Kaffee und leckerem Ingwertee empfing. Zu naschen gab es deutschen Käse {darf der überhaupt noch so heißen?} und Schinken. Genießerzeit in seiner schönen, sonnendurchfluteten Wohnung. Ob wir noch ins Werk fahren, den Kram von Dannys Terrasse holen? Klar!
Gedacht, getan. Nachdem das Auto beladen war, musste der Kram ja auch irgendwo hin. Also fuhren wir zum Garten. An den Schlüssel hatte ich wohlweißlich gedacht. Nicht aner an eine Jacke. Das ist so typisch für mich. Ich sehe Sonne, spüre 10° plus und renne prompt ohne Jacke aus dem Haus. Zum Glück lag noch eine im Auto, sonst wäre der Gartenbesuch nicht so entspannt verlaufen. So aber konnten Franks Einladung zum Kaffee annehmen und saßen, nachdem wir alles verräumt hatten, noch eine ganze Weile auf seiner Terrasse. Er hatte ein Feuerchen entzündet, so dass es richtig gemütlich wurde. Es war längst dunkel, als wir die gartenanlage wieder verließen. Nach einem schnellen Labensmitteleinkauf brachte ich den Sohn wieder heim. Die Räumaktion hatten wir auf Sonntag vertagt. Da war ohnehin Regen vorhergesagt. Da konnten wir auch räumen.

Und das taten wir dann auch. Der Sohn hat gewühlt und ganz viel geschafft. Er kann unglaublich effektiv arbeiten. Ich bin davon immer sehr begeistert. Natürlich habe ich auch meinen Teil geschafft. Aber wie das immer so ist, wenn man erst einmal angefangen hat, sieht man noch dieses und jenes und wird und wird nicht fertig. Also ich zumindest. Dennoch, am Abend war alles fein. Fast alles. Übrig geblieben ist ein riesiger Berg Kleidung, den ich am Montag nach der Arbeit noch sortieren und verräumen will. Und dann habe ich aus den drei Wollreste-Taschen eine gemacht. Die Reste sind teilweise leicht verfitzt, so dass ich sie zeitnah alle mal umwickeln möchte. Und dann habe ich genug "Futter" für meine Decke{n}.

Fazit: Es war ein sehr schönes, teilweise anstrengendes und für die Seele sehr entspannendes Wochenende.

WmdedgT – Januar 2019

Wie gesagt, klingelte 05:10 Uhr der Wecker.
An einem Samstag. Das hat man nun davon, wenn man an irgend einem Samstag eine Freundin in aller Frühe zum Bus bringt und danach vergisst, die Weckereinstellung wieder auf "normal" umzustellen, also auf am Wochenende klingelst du nicht. Aber gut, so habe ich wenigstens etwas zu erzählen, wenn Frau Brüllen wie an jedem Fünften wieder fragt: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?.
Ich setze Kaffeewasser auf, füttere die Waschfee mit den Badesachen von gestern, um in einem Spülgang erst einmal die Chlorrückstände herauszulösen und verbringe auch sonst einige Zeit im Bad.

06:00 Uhr
Die Waschfee dreht die zweite Runde, diesmal richtig mit Waschmittel und allem. Derweil schreibe ich den Beitrag für den Samstagsplausch.

07:30 Uhr
Noch eine Tasse Kaffee. Dann hängt die Wäsche auch schon auf der Leine.
Ich experimentiere mit einer App und ein paar Fotos herum, stricke ein paar Runden und schaue in der Mediathek den Film von gestern Abend zu Ende.
Später entdecke ich in einer anderen Mediathek eine Serie, die ich bisher noch nicht kannte. Dafür kenne ich die meisten Schauspieler und freue mich über diese Entdeckung. Zu Ende schauen kann ich den ersten Film nicht, weil er 1 Stunde 43 Minuten läuft und ich für den Vormittag noch etwas anderes auf dem Plan habe.
So rufe ich Mutti an, um zu fragen, ob der Sohn gestern bei ihr war. War er. Auch sehr geholfen hat er ihr, nur musste er dann zum Bus, so dass die kleine Frau ihm gar nicht erst gesagt hat, was sie außerdem gern erledigt haben wollte. Deshalb ziehe ich mich straßenfein an und mache mich gegen halb 11 zu ihr auf den Weg.
Zur Begrüßung bekomme ich einen weiteren Kaffee {nun ist es langsam genug} und mache ich dann über zwei Schrankfächer her, die ich komplett ausräume. Wir sichten den Inhalt gemeinsam und sortieren großzügig aus. Am Ende der Aktion hat sie zwei halbleere aufgeräumte Fächer.
Ich hocke noch ein wenig bei ihr herum und trete dann den Heimweg an.

13:00 Uhr
Ich habe Appetit auf eine heiße Brühe. Also ab in die Küche.

15:00 Uhr
Ein Mittagsschläfchen, das ich für dringend nötig hielt, habe ich zu Gunsten vieler Strickrunden gestrichen.

Nachmittag
Es gibt einige Telefonate, um die abendliche Fahrt nach Frohburg zu verabreden. Ich möchte nicht so spät los, damit noch etwas vom Abend übrig ist, wenn ich zurückgekehrt sein werde. Die Mädels möchten so spät wie möglich los, damit sie noch lange beisammen sein können. Wir einigen uns auf 20 Uhr.

20:17 Uhr
Die Mädels mussten erst noch ihre Tasche fertig packen, deshalb kommen wir mit Verspätung los. Zum Glück hatte ich den Sohn zuerst abgeholt. Er programmiert das Navi, das unterwegs andauernd die Route neu berechnen muss, weil ich mich nicht an die Vorgaben halte. Tatsächlich brauche ich die Unterstützung auch nur für das letzte Stück ab Bad Lausick.

Im Laufe des Abends
Wir werden sehr herzlich empfangen. Schwatzen, lachen, knuddeln das Baby. Vangelis kocht für uns und wir essen alle zusammen. Ich finde das herrlich, in einer großen Runde beisammen zu sitzen und gemeinsam zu essen. Neun Personen waren wir, plus Baby.

23:15 Uhr
Huch, wann ist es denn so spät geworden? [Insider] Nun aber schnell: Aufbruch. Wir werden um so eine Zeit doch JJ gar nicht mehr los. {Nicht, dass wir sie wirklich los werden wollen. Doch da sie keinen Schlüssel hat, ist sie darauf angewiesen, dass sie daheim von jemandem eingelassen wird. Wenn aber alle bereits schlafen, wird das schwierig, zumal wir nicht klingen können, weil es auch dort ein Baby gibt, das wir nicht wecken wollen.}

00:30 Uhr
Wir stehen vor JJs Haustür. Alles ist dunkel und wir schlagen vor, dass sie bei Papa übernachtet. Das erscheint mir einfacher, als jetzt noch wen heraus zu klingeln. Doch dann öffnet doch noch jemand.

01:00 Uhr
Ich habe noch shnell den Sohn nach Hause gebracht und bin selbst eben daheim angekommen. Der Fünfte ist natürlich vorüber, aber die Heimfahrt gehörte schon noch mit zu diesem schönen, abwechslungsreichen und doch sehr entspannten Tag.
Nun aber schnell ins Bett.
Gute Nacht.

Da ist es nun…

…das Jahr 2019. Und? Mal ehrlich: Fühlt es sich in irgend einer Weise anders an, als gestern?
Natürlich wünsche ich euch allen {und mir selbst auch} Gesundheit, Glück {definiere Glück}, Frieden in uns und um uns. Das alles wünsche ich für jeden Tag eines jeden Jahres, egal, welche Zahl da am Ende steht.
Vorsätze?
Habe ich keine. Wird doch ohnhin nie was draus.
Vorhaben gibt es einige, die ich gern auch 2018 umgesetzt hätte, wäre dieses Jahr länger gewesen. *lach*
Gestern habe ich mal meine Wollvorräte sortiert. Also die, welche ich zu Hause habe, die anderen sind ja sortiert. Dabei habe ich festgestellt, dass ich 19 Knäule Sockengarn habe, die ich eiligst verstricken möchte. Da habe ich mir ja was vorgenommen! Hinzu kommt ein Berg wunderschöner Reste, von denen ich nun überlege, ob ich überhaupt Restesocken daraus stricken oder sie gleich in der Decke verarbeiten soll. Das hätte den Vorteil, dass ich mit der Decke schneller voran käme. Na, mal sehen.
Apropos Vorhaben. Ab morgen beginnt sich mein Hamsterrad wieder zu drehen. Und es geht gleich wieder gut los, indem jeder Feierabend verplant und terminiert ist.
Mittwoch… hole ich die Junghexe samt Freundin aus Frohburg ab und bringe sie zur Hexe nach Hause. Je nach dem, was sich heute noch ergibt, hole ich vielleicht vorher noch den Sohn ab und nehme ihn gleich mit, die Weiblein abzuholen. Da sieht er sie wenigstens auch mal wieder.
Donnerstag… ist natürlich Einkaufstag. Ich brauche nichts, außer vielleicht Mineralwasser, aber die kleine Frau, die mir in den Ohren liegt, dass sie noch so viel Essen von den Feiertagen übrig hat und gar nicht weiß, wohin damit, weil auch der Froster voll ist, sie muss einkaufen. Na, irgendwas werde ich schon brauchen! *schmunzel*
Außerdem wollen/müssen wir in die Bücherei. Sie hatte ihre beiden Bücher schon vor Weihnachten ausgelesen und ich hatte diesmal mit meiner Auswahl keinen guten Griff getan, denn von den fünf Büchern, die ich mir ausgesucht hatte, kann man eines zur Not lesen. Bei allen anderen ist mir meine Zeit zu schade.
Freitag… möchte ich mich mit Katl in der Therme treffen, weil das in dieser kurzen Woche der einzig mögliche Abend dafür ist.
Samstag… möchte ich am Vormittag der Mutti helfen, den Baum zu entsorgen und ein Schrankfach aus- und aufzuräumen, weil sie da nicht mehr dran kann, aber etwas darin zu finden hofft, von dem sie ansonsten nicht wüsste, wo es geblieben sein könnte.
Das kenne ich. Das passiert bei uns in letzter Zeit dauernd, dass irgendwelche Dinge verschwinden, die eigentlich nur an einem bestimmten Platz sein können, aber uneigentlich eben nicht dort sind.
Am Nachmittag bringe ich dann die Freundin der Hexe wieder nach Hause und nehme JJ noch einmal mit, damit die beiden noch beisammen sein können. Außerdem hat der Sohn angekündigt, dass er ebenfalls mitfahren möchte. Vermutlich wird unser Abendessen aus den besten Knobikartoffeln bestehen, die ich bisher gegessen habe.
Tja, und am Sonntag… hat die Katl Geburtstag und ich möchte am Abend mit ihr ein Konzert besuchen, für das ich vorher noch Karten auftreiben möchte. Das muss irgendwie zwischendurch noch passieren.
Ihr seht, die nächsten fünf Tage sind schon wieder komplett verplant. Es hat sich also nichts geändert. Na doch, ein wenig entspannt habe ich mich in den unglaublich vielen freien Tagen zwischen Weihnachten und Silverster. Und heute lasse ich es auch noch einmal ganz ruhig angehen. Eine Trommel Wäsche ist schon durch, eine zweite will ich gleich noch ansetzen. Ja, auch wenn Feiertag ist. Wann soll ich es denn sonst machen?
Vorher gibt es erst einmal einen Kaffee. Den brauche ich jetzt und werde ihn genießen.

Besser als gedacht…

Vor dem Termin am Donnerstag Nachmittag war mir schon die ganze Woche etwas bang.
Jolanda sollte abgemeldet werden. Endlich. Bisher hatte ich das immer noch hinaus geschoben. Aber in dieser Woche musste es passieren. Warum unbedingt jetzt? Jolanda war vor 17 Jahren am 10. Dezember zugelassen worden. Deshalb wurde die Kfz-Steuer jedes Jahr am 10. Dezember fällig. {Blöd, so kurz vor Weihnachten.} Da Jolanda ein sehr altes Dieselfahrzeug ist {EU 4-Norm, darüber spricht schon gar niemand mehr}, ist die Steuer empfindlich hoch. Die wollte ich nicht noch einmal bezahlen müssen. Klar würde ich sie anteilig zurück bekommen, aber das würde doch ein wenig dauern, also sollte die Abmeldung vor der nächsten Fälligkeit erfolgen. Und das war also gestern. Das war der einzige Tag der Woche, an dem die Zulassungsstelle etwas länger geöffnet hat {bis 17 Uhr}. Eine Online-Terminvergabe war nicht mehr möglich, dazu hatte ich mir das zu spät überlegt. Also musste ich Wartezeit einplanen. Ich wusste nicht genau, wo in diesem riesigen Komplex des technischen Rathauses die Zulassungsstelle ist, ich wusste nicht, wo man dort parken kann. Ich rechnete mit ewiger Wartezeit. Und es war nicht mein einziger Termin an diesem Feierabend, denn der Einkauf mit Mutti konnte nicht auf den Freitag verschoben werden, weil die kleine alte Dame zu einer Feier eingeladen ist.
Super pünktlich ging ich von der Arbeit weg. Die Fahrt ging problemlos vonstatten, ein Parkplatz war schnell gefunden. Dann irrte ich ein wenig herum, um den richtigen Eingang zu finden. Der Wartebereich war sehr voll, aber es ging rasend schnell voran. Die Abmeldung war eine Kleinigkeit und ich fragte mich, warum mir vor diesem Termin so gegraust hatte. Albern. Hach.
Der Heimweg gestaltet sich etwas schwierig, weil ich nun eine Stunde später als sonst auf dem Weg aus der Stadt hinaus war. Die Straßen waren deutlich voller und weil ich nun aus einer anderen Ecke von Leipzig kam, wusste ich natürlich nicht, welche Straßen gesperrt waren und musste ein paar Umwege fahren.
Als Entschädigung wartete Mutti mit einer leckeren Kartoffelsuppe, die ich verputzte, bevor wir zum N-Markt fuhren.
Den Besuch in der Bücherei hätten wir nicht mehr geschafft, doch dafür hatte ich vorgesorgt, indem ich die Ausleihe all unserer Bücher telefonisch bis 3. Januar verlängert hatte. Eine weitere Aufgabe hatte ich schon vor Dienstbeginn erledigt. Mutti hätte beinahe die Stollen bei einem Bäcker gekauft, der zu einer Kette gehört. Dagegen hatte ich bereits interveniert, denn ich wollte sie bei "meiner" kleinen Bäckerei kaufen. {@Andrea, falls du das hier liest, Volz in Portitz probiere ich auch noch.} Nun wollte es die Mutti aber unbedingt diese Woche noch wissen. Also beeilte ich mich am Morgen, um noch vor der Arbeit eine ganze Stolle und zwei Probier-Scheiben zu besorgen.

Ähm ja, als ich gegen 19.30 Uhr daheim ankam, freute ich mich, wieviel ich an diesem Tag wieder geschafft und erledigt hatte. Nun war Zeit, einen leckeren Tee zu zu genießen und einfach die Seele baumeln zu lassen.