
Wie immer hält man am 12. des Monats seinen Tagesablauf in Fotos fest. Am Abend werden 12 davon in einem Eintrag veröffentlicht. Caro von Draußen nur Kännchen sammelt diese Einträge.
Der 12. Mai 2026 ist ein Dienstag. Und es ist ein sehr seltsamer Tag. Er beginnt schon seltsam, weil ich unmöglichen Unsinn geträumt habe. Unter anderem, dass ich ein Baby aus dem Meer retten musste. Wenn meine Träume so intensiv sind, dass ich beim Aufwachen einen Moment brauche, um zu realisieren, dass es ein Traum war, dann gehen sie mir oft noch den Tag über nach. Außerdem wurde es nicht hell.
Da es in der Küche noch am hellsten war, ließ ich mich samt Guten-Morgen-Milchkaffee dort nieder.
Ich schrieb ein Dienstags-Drabble nach einem Schreibimpuls von Wortman. Dass ich dort nicht kommentieren konnte und auch bei keinen anderern Mitschreibenden, empfand ich als deprimierend. Ich habe eine ganze Weile herumprobiert, aber nicht herausgefunden, warum meine Kommentare unsichtbar blieben.
Da der Tag weder heller noch interessanter wurde, begann ich, Papierkram zu sortieren.
Gegen Mittag hatte der Sohn etwas zu essen zubereitet und ich nutzte die heiße Pfanne aus, um das letzte einsame Kammsteak zu braten, das noch im Kühlschrank wohnte.
Am Nachmittag versprach die Wetter-App 7°C. Das Thermometer zeigte 6°.
Ich musste mal raus. Deshalb bot ich RoHen an, ihn vom Bahnhof abzuholen.
Während ich wartete, hörte ich Musik.
Statt gleich nach Hause zu fahren, wollte ich RoHen unbedingt unseren komplett neu gebauten N-Markt zeigen. Er ist riiiiesig.
Obwohl wir nichts kaufen wollten, war der Wagen voll.
Nachdem der Papierkram aussortiert war, blieb noch ein Haufen aus Einzelsocken und diversen Wollknäulen.
Dieser Karton ist eindeutig zu voll. Den muss ich noch einmal umsortieren, aber nicht mehr heute.
Wunderbar leer ist hingegen mein Sessel. Wie freue ich mich darauf, hier zu sitzen und zu stricken. Ich habe noch so einen Sessel auf dem Balkon. Aber da ist es mir bisher einfach zu kalt.
Mal sehen, vielleicht kann ich dort sitzen am nächsten Zwölften.
Bis dahin gute Nacht.
Rückblick auf vergangene Jahre:
12 von 12 im Mai 2025
12 von 12 im Mai 2024
12 von 12 im Mai 2023
12 von 12 im Mai 2022
12 von 12 im Mai 2021
12 von 12 im Mai 2020
12 von 12 im Mai 2017
…das Bett in eine Couch verwandelt.
…vor dem Fenster ein Stück blauer Himmel eingefangen.
…neben dem Rechner der erste Milchkaffee des Tages bereit gestellt.
Ich wuchte den Koffer aufs Bett, um ihn für die Reise fertig zu packen. Schaut mal, was mich da anlacht. Genau! Das
Toast bestrichen mit einer Mischung aus Tomatenmark und Senf, darauf eine Scheibe Kochschinken. Das Ganze 2 Minuten in der Fritzi gegrillt. Dann Mandarinenscheiben und Käse drauf und nochmals 2 Minuten in der Fritzi. Leckeres Frühstück.
Zu allererst muss ich noch tanken.
Wie vorhergesagt gibt es bei meiner Ankunft in Jena keine schönen Fotomotive. Nur der Himmel ist bemerkenswert blau.
Obwohl es ihm gar nicht gut geht, richtet RoHen für mich Kaffee auf der Terrasse.
Nachdem RoHen noch das Auto ausgeräumt hat, stehen meine Mitbringsel im Flur herum. Mehr geht heute nicht.
Außer vielleicht im gemütlichen Sessel…
…noch ein paar wenige Runden stricken.
Zuletzt baue ich doch noch meinen provisorischen Arbeitsplatz auf, um ebendiesen Beitrag zu schreiben.
Als ich in TO ankomme, kriecht schon die Dämmerung in die Höfe. Es wird deutlich früher hell.
Mein Spielzeugland sieht traurig aus. Alles leer.
In der Küche braue ich mir den ersten Milchkaffee des Tages.
Dieser Ecke rückt Pocahontas zu Leibe.
Zwei Stunden später ist alles leer.
Dann gönne ich mir erstmal einen Salat. Karotten und Sellerie. Lecker.
Bevor Kollegin Ich-will-alles-haben-und-nehme-es-mir-auch-ohne-zu-fragen den nächsten Schrank ausräumt, sichere ich mir diese drei Müsli-Schüsseln. Sie reckt schon wieder den Hals, aber ich packe die Schüsseln gleich in meine Tasche. Ab und an kann ich auch mal etwas gebrauchen.
Auf der Suche nach dem Ladewürfel räume ich meine halbe Tasche aus und…
…breche mir schon wieder einen Fingernagel ab.
Schnell bestelle ich noch den Wenzel-Newsletter, damit ich nicht verpasse, falls es doch noch Karten für das Hafenfest in Kamp gibt.
Dort werfe ich den kleinen Koffer aufs Bett und fülle ihn mit ein wenig Kleidung für das Wochenende bei RoHen.
Später brate ich Hackbällchen, die leider etwas zerfallen, so dass wir diese gleich aufessen. Der Sohn beweist bei der zweiten Charge mehr Geschick.










Immerhin funktioniert die Übertragung, was nicht bei allen Kabeln klappt. Nun kann ich diesen Eintrag fertigstellen und bei
01 Unterwegs zur Firma. Auf dem Foto sieht der Himmel heller aus, als er tatsächlich war.
Heimelige Gassen, gemütlich beleuchtet. {Bonusbild}
02 Rollos hoch! Jetzt erkenne ich gegenüber den bunt beleuchteten Weihnachtsbaum.
03 Ganz schnell und dringend, der erste Kaffee des Tages.
04 Als ich den Kalender im Gemeinschaftsraum umstellen will, hat das bereits jemand erledigt.
05 Auf dem Tischchen, auf dem sonst die Nähmaschine steht, entdecke ich dieses winzige Spielzeug.
06 Als nächstes stürze ich mich auf die Wochenabrechnung.
07 Ich lege mir 10 Knäuel Opalwolle bereit, die ich nächste Woche für das Projekt 12f26 in nummerierte Tüten verpacken will. Gesehen habe ich dieses Projekt bei
08 Wenn ich einmal beim Fotografieren bin, kommen gleich noch die Socken Nr. 16/25 auf die Platte.
09 Vor dem verlängerten Wochenende darf ich nicht vergessen, die Blumen im Fensterbrett mit Wasser zu versorgen.
10 Die Neue hat ihren Test- und Reinigungslauf hinter sich gebracht. Ich freue mich sehr!
11 Während ich noch in der Küche muddle, genieße ich die Gemütlichkeit meiner Adventskalenderkerze.
12 Dann kommt der Sohn aus dem Garten zurück und bringt den großen Kessel mit, der noch zu einem Drittel gefüllt ist mit Krautsuppe. Lecker.
Auf dem Weg zur Firma komme ich an den Gedenksteinen vorbei.
Gestern lagen dort noch 5 weiße Rosen. Wer klaut denn sowas?
Dann habe ich mein Spielzeugland erreicht.
Ich drehe meine Runde durch die Räume, ziehe die Rollos hoch, öffne die Fenster und stelle den Kalender um.
Zuletzt schließe ich die Hintertür auf, weil die meisten meiner Leute ihre Fahrräder im Hof abstellen und durch eben diese Tür herein kommen.
Das Treppenhaus wirkt düster.
Auf dem Rückweg entdecke ich das Mittagsangebot einer Fleischerei.
Leider hatte man {absichtlich} den Hinweis vergessen, dass sich der Preis auf 100g bezog. Es hat sich nicht gelohnt. Das Fleisch war zäh und das Sauerkraut versalzen. Am liebsten würde ich nochmal hingehen und den Verkäuferinnen sagen, dass zumindest dieses Essen überhaupt nichts taugt.
Weil das versalzene Mittagsmahl den Appetit auf Frisches weckt, fülle ich die Obstschale auf meinem Schreibtisch mit Äpfeln und Tomaten. "Man gönnt sich ja sonst nichts."
Wieder sitze ich an einer Bushaltestelle. Am Markt. Ich betrachte die schönen alten Häuser.
Das Fahrrad vor der Haustür zeigt mir an, dass ich doch keinen "sturmfreien" Nachmittag haben werde.
Das erste ist 07:14 fertig.
Das zweite 07:58 Uhr. Das ging schnell, denn 45 Minuten ist meine Mindeststrickzeit für ein Patch.
Die Freundin schickt mir eine Erinnerung, damit ich 12 von 12 nicht vergesse.
Ich habe inzwischen den Rechner gestartet und bleibe kleben, weil ich mich mit meiner Adventskalendergeschichte beschäftige. Diesmal soll das anders werden als in früheren Jahren. Da hatte ich immer schon die Anfänge veröffentlicht, ohne den Schluss selbst zu kennen. Das war mitunter heftig. In diesem Jahr habe ich noch genug Zeit, die Geschichte zu schreiben. Der Plott steht. Nun muss ich sehen, dass ich genug Futter finde für die einzelnen Tage.
Jetzt wird es aber wirklich Zeit für den ersten Milchkaffee.
Mit diesem und dem vorigen Bild nehme ich
Weil mein schöner warmer Kuschelpullover draußen auf dem Balkon nicht richtig trocken wurde, hänge ich ihn noch ein wenig im Wohnzimmer auf. Ich brauche dringend einen zweiten. Vielleicht sollte ich nächste Woche doch mal meine Wollekisten durchforsten, nach einem Garn, das ich mit großen Nadeln schnell verstricken kann.
Regula meinte gestern, man könne doch gar nicht zu viel Gemüse heimschleppen. Im Grunde hat sie recht. Aber 7 kg Pflaumen?
Bevor das Licht schwindet, drapiere ich noch schnell die Socken auf dem Balkon, die gestern Abend fertig geworden waren. Da war es zu spät gewesen, um ein ordentliches farbgetreues Foto zu schießen. Deshalb jetzt. Paar Nr. 13/25. Für mich. Aus dem Garn, das ich abgewickelt hatte, um die zweite Socke an genau der gleichen Stelle im Rapport beginnen zu können, wie die erste, entsteht gleich noch das dritte Patch des Tages.
Ich bin ein wenig grummelig. Den Abend hatte ich mir anders vorgestellt. Ich tröste mich mit einem Kakao. Wenigstens der versucht mich aufzumuntern mit einem etwas schief geratenem Herz.
Da fällt mir ein, dass auf meiner To-Do-Liste noch Nägel verschönern steht. Welche Farben sollen es denn sein?
Fertig.
Als ich das Haus verlasse, beginnt es gerade zu dämmern.
In der Firma starte ich zuerst den Rechner, weil der immer eine Weile braucht, bis er betriebsbereit ist.
Dann verräume ich die Vorräte, die der Kollege gestern auf dem Schränkchen abgestellt hatte.
Für das Frühstück wird Salat geschnippelt.
Die neuen Farben, die gestern Nachmittag geliefert wurden, finden Platz im Bastelschrank.
Die Papiere, die ich den neuen Mitarbeitern gezeigt hatte, räume ich vorläufig wieder in mein persönliches Bastelfach im Büro. Da lagern die Utensilien und Materialien, die ich privat angeschafft habe. Die stelle ich den Leuten auch zur Verfügung, wenn sie davon etwas brauchen, aber die schließe ich nach Gebrauch wieder ein. Da hatte ich damals in Oschatz mal schlechte Erfahrungen gemacht, als meine Silikongießformen sämtlich verschwunden waren. Ich weiß zwar, wer sie mitgenommen hat, konnte das aber nie beweisen. Also passe ich jetzt auf meinen Kram auf.
Dann ist es an der Zeit, weitere Vorräte aus dem Auto zu holen. die ich nun wiederum auf dem Schränkchen abstelle. Da ist ja wieder Platz. Warum ich überhaupt so viele Vorräte heranschaffe? Weil ich nicht so oft mit dem Auto fahren will. Da ist das, was ich mitschleppen kann, begrenzt. Also ist es gut, wenn ein paar Vorräte da sind und ich nur noch das Obst und Gemüse mitnehmen muss.
Eine der Suppen gibt es gleich als Mittagessen.
Auf dem Hof erwartet mich Bilderbuchwetter. Strahlend blauer Himmel mit Wolken betupft. Es ist angenehm warm und der Wind weht nur ganz sanft.
Eine Stunde später daheim sieht es schon ganz anders aus. Heftiger Wind türmt graue Wolken auf. Das Foto sieht viel freundlicher aus, als sich das Wetter anfühlt.
Die Socke braucht nur noch eine Reihe Maschenstich, um die Spitze zu schließen.
Nachdem das erledigt ist, krame ich die Decke hervor, an der ich schon ewig nichts mehr gemacht habe, und nadle ein Patch mit dem Rest der eben fertigen Socken an. Das braucht jetzt noch eine Weile.
Mit einem Bonusbild der Elfenlichter auf dem Balkon verabschiede ich mich aus diesem Tag.
Weil ich mich am Morgen vertrödelt habe, muss ich es mitnehmen nach TO. Dadurch verpasse ich Fotos von Bahnhöfen und Zügen. Schade.
Passend zum 12. zeigt das Thermometer 12°C.
Frühstück wird vorbereitet. Ein Kollege bringt immer Äpfel aus dem Garten, die ausgeschnitten werden müssen. Lecker sind sie.
Ich hatte Schnittmuster für Papierperlen ausgedruckt und die Kollegin möchte das ausprobieren.
Aus meinen vorbereiteten Zuschnitten drehe ich die ersten Perlen.
Inzwischen ist eine Kette entstanden.
Nach dem Mittag kümmere ich mich um eine Kollegin, die am Tisch einzuschlafen droht. Was tut man da am besten? Ich animiere sie dazu, mal ein paar Schritte zu gehen. Ich möchte für das Holz-Thema im Projekt 52 ohnehin ein paar Fotos aufnehmen. Also spazieren wir über den Hof und unterhalten uns. Ich entdecke ein wunderschönes antikes Schließblech. 
Das sieht schlimmer aus, als es ist. Man kann es im Auto aushalten. Bonusbild, denn das Thermometer hatten wir heute schon mal.
Ab Eilenburg ist die Bundesstraße gesperrt. Ich fahre über die Dörfer zwischen Feldern entlang durch eine hügeliche Landschaft. Schön ist es da.
17:00 Uhr zeigt der Rechner immer noch das gleiche Bild. Da hilft nur ein Kaltstart. Das habe ich schon ewig nicht mehr machen müssen. *hüstel*
Die Elfenlichter schalten sich ein. Es ist noch herrlich warm. Ich könnte die ganze Nacht draußen sitzen.
Der Morgen spiegelt sich in den Pfützen.
Der Morgenkaffee auf dem Balkon fällt aus, weil die Polster nass sind vom Regen. Ich räume sie zum Trocknen ins Wohnzimmer.
Den Kaffee gibt es dann in der Küche.
Weil es immer noch regnet, sortiere ich ein paar Bilder.
Das Geld liegt auf der Straße, genauer auf dem Parkplatz vor den Dorfkonsum. 28 Cent. Ja, ich habe mich gebückt.
Obwohl ich drinnen im Kaufmannsladen plötzlich gar nicht mehr wusste, weshalb ich hergekommen war, ist der Wagen dann doch wieder recht voll geworden.
Daheim angekommen war sogar der Platz vor der Haustür frei. Naja, frei… Meiner ist der Daccia. Dahinter, im Parkverbot {ich nenne speziel diesen Platz den Nichtparkplatz} stand dieser dunkle Wagen. Wie man unschwer erkennt, ragt seine Schnauze ein kleines Stück in den eingerahmten Parkplatz hinein. Davor, auf dem Bereich, der wegen des Durchgangs freigehalten werden soll und ebenfalls nicht zum Parken gedacht ist, steht das Motorrad. So war es nicht gerade einfach, in die Lücke hinein zu manövrieren. Bin ich stolz auf mich, dass ich das geschafft habe, wo ich doch eine Frau bin, die bekanntlich nicht einparken können.
17°C haben wir auf dem Balkon. Ich habe mir den dicken Kuschelpullover herausgesucht. Den ziehe ich jetzt an und dann mache ich es mir mit einem Krimi gemütlich. Mittagsruhe sozusagen.
Eine Erdbeere ist gereift. Lecker.
Die Heidelbeeren brauchen noch Zeit. Sie werden auch nicht schneller blau, wenn ich dauernd nach ihnen sehe. *lach*
Die Schwester meinte, ich könnte den Regentag zum Malen nutzen. Dabei kann ich gar nicht malen. Nur Farbe aufs Papier klecksen. Manchmal kommt was Nettes dabei heraus, manchmal eher nicht. Wie hier bei dem oberen Bild. Da ist nicht das entstanden, was ich mir vorgestellt hatte.
Abendessen aus der Rettertüte. Ein Eisbergsalat, zwei Bund Radieschen. Es gibt da auch noch zwei kleine Gurken und eine Packung Minitomaten. Davon schnipple ich vielleicht auch noch etwas an den Salat.