12 von 12 im Juli 2021

Caro von Draußen nur Kännchen sammelt wieder unsere Beiträge zu
12_von_12
Es ist Montag. Es ist ein Stino-Arbeitstag. Aber immerhin ist es ein Arbeitstag in TDO. Da will ich mal sehen, wie ich die 12 Fotos zusammenbringe.

4:50 Uhr
Ich brauche ein paar Dateien für die Arbeit. Ein schneller Milchkaffee muss sein. Sonst würde ich gar nicht munter nach dieser Nacht mit gerade 3 Stunden Schlaf. Warum ich nicht schlafen konnte, weiß ich nicht. Im Laufe des Tage wird sich herausstellen, dass es vielen Menschen ähnlich erging.

6:33 Uhr
Ich habe es geschafft, das Auto auf den Hof und unter den Walnussbaum zu bugsieren.

6:40 Uhr
Eine Zeitlang dachte ich, solch ein Kalender stünde mir nie wieder zur Verfügung. Nun hängt wieder einer neben meinem Schreibtisch.

Am Vormittag
Papierkram und kein Ende.

Immerhin trudelt die Quittung für die Farben ein. So kann ich diese nun wegräumen. Solange sie nicht bezahlt waren, mochte ich sie nicht verräumen, damit ich das nicht womöglich noch vergesse.

Mittagszeit
Jetzt hocken sie schon zu zweit auf meinem Drucker und warten auf die Fertigstellung ihrer Kleider. Na, heute wird das nix mehr.

Feierabend
Transponder vergessen, also nochmal zurück ins Büro.

Bei herrlichem Sommerwetter, bei dem ich eigentlich schwimmen gehen wollte, rase ich heim und starte den Rechner. Der Sohn und die Hexe haben mir unabhängig voneinander den Tag verhagelt. Was die Hexe betrifft, will ich jetzt nicht drüber reden. Naja, und der Sohn muss unbedingt heute Nachmittag seinen Papierkram von mir erledigt haben, der schon seit vier Wochen liegt und für den er mich schon mal von Abend zu Abend umsonst hat warten lassen. Es stinkt mir so sehr. Warum hab ich blöde Guste nicht gesagt: Heute nicht! Ich weiß es, weil mir dann das Unerledigte wieder auf der Seele gelegen hätte. Da hätte ich das Schwimmen auch bloß nicht genießen können.

16:15 Uhr
Wir waren zu 16:00 Uhr verabredet. Er ist natürlich nicht da. Wenn ich doch sowieso wieder meine Freizeit verwarte, kann ich auch die Waschfee füttern.

16:45 Uhr
Ein Anruf der SchwieTo: Wir wollten dir nur sagen, dass es später wird. Nur damit du nicht sauer bist.
Ich bin sauer, ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr!
Um mich zu beruhigen, spüle ich Katls schöne Schalen und Schüsseln und räume sie in eine Tragetasche.

17:55 Uhr
Es ist noch immer keiner hier.
Ich versuche, einen Kohl zu putzen, rutsche ab und schneide mich in den Finger. Zum Glück nicht doll.
Auch nicht doll ist das, was unter dem herausgeschnittenen Strunk zum Vorschein kommt. Igitt.

18:20 Uhr
Inzwischen sind die Kinder da und die Waschfee ist fertig. Ich hänge die Wäsche nach draußen. Dann unterhalten wir uns über die Hexe. Klären können wir vorläufig nichts, beschließen aber, am Wochenende erst mit ihr und später mit der gesamten Familie Rat zu halten. Ich möchte, dass sie zum Herbst die Schule wechselt. Sohn und SchwieTo stimmen mir da zu. Mal sehen, wie das weitergeht.

21:30 Uhr
Nachdem wir mit allem Kram fertig sind und das, wozu uns Informationen fehlen, auf anderwann vertagt haben, fahre ich mit der SchwieTo noch in den Kaufmannsladen. Der Sohn macht sich auf in den Garten, um sein Fahrrad zu reparieren. Die SchwieTo bricht nach dem Einkauf ebenfalls dorthin auf. Eine Energie haben die jungen Leute!
Ich sammle die Wäsche von der Leine und gönne der traurigen Seele eine Großpackung Eis.

Das waren meine 12 von 12 für den Juli 2021.

In früheren Jahren
12 von 12 im Juli 2018
12 von 12 im Juli 2017

12 von 12 im Mai 2021

Caro von Draußen nur Kännchen sammelt wieder unsere Beiträge zu
12_von_12
Und nun schaue ich mal, ob ich an diesem Chaostag zwölf Fotos zusammen bekomme.
Ich darf diese Woche wieder arbeiten und bin unglaublich froh darüber. Im Hauptjob bin ich zwei Tage die Woche in T., wo ich eine ganz liebenswerte Truppe anzuleiten habe. Das ist kein Unterricht, sondern eine geförderte Arbeitsgelegenheit, die mit einem ordentlichen Hygienekonzept {und das hatten/haben wir} immer hätte ausgeführt werden dürfen. Nun haben wir also auch von unserer Firmenleitung wieder grünes Licht. Mit der Chefin war Montag und Dienstag verabredet, und heute hätte ich frei gehabt, weshalb ich einen Zahnarzttermin vereinbart hatte. Und dann kam ganz kurzfristig noch ein Auftrag von einer anderen Niederlassung. Tja.
5:11 Uhr war ich wach, obwohl der Wecker erst auf 6:00 Uhr gestellt war. Da hätte ich glatt noch Zeit für einen Kaffee auf dem Balkon. Leider war die Bank nass und Trockenwischen hätte wegen des anhaltenden Regens keinen Sinn gehabt, so dass ich den Kaffee dann lieber auf der Türschwelle stehend trank.
Nach dem Zahnarztbesuch um 7:30 Uhr hatte ich mein strahlendes Lächeln zurück. Naja, ein Lächeln ist das nicht gerade, aber strahlend allemal.
Weil ich es danach eilig hatte, meinen Auftrag auszuführen, war ich sehr froh, einen Parkplatz direkt vor der Haustür zu erwischen.
Danach ließ ich mich umgehend an diesem Arbeitsplatz nieder…
…und betreute bis 15.30 Uhr ein virtuelles Klassenzimmer. Der Arbeitsplatz ist wegen des defekten Displays etwas abendteuerlich, funktioniert aber sehr gut. Ähm, der obere Bildschirm ist natürlich nicht defekt, ich habe aus Datenschutzgründen mit dem Foto gewartet, bis sich der Bildschirmschoner eingeschaltet hatte. Siebeneinhalb Stunden Konferenz am Stück waren dann doch recht anstrengend.
So gönnte ich mir zum Feierabend erst mal einen Pott Kaffee. Die Zeit-für-Meer-Tasse hatte auch diesmal eine besondere Bewandnis. Alle anderen Konferenzteilnehmer außer mir saßen nämlich an der Nordsee.
Gern hätte ich nach der Arbeit noch ein wenig auf dem Balkon gesessen. Leider hatte es den ganzen Tag geregnet, so dass inzwischen nicht nur die Bank nass war, sondern auch fast der gesamte Fußboden.
Also blieb ich drinnen.
Da erfreute ich mich an meinen Muttertagsblumen. Die Knospen waren am Sonntag noch vollständig geschlossen. Gestern öffnete sich die erste Blüte, heute die zweite.

Während ich telefonierte, stellte ich zunächst das maritime Sockenpaar fertig…
…und schlug gleich neue Socken an. Den Fitz, den ich aus dem Inneren des Knäuels herausgezottelt habe, will ich heute noch wegstricken.
Vorher gibt es aber erst einmal Abendessen. Eine riesige Schüssel Gurkensalat.
Ganz zum Schluss werde ich wohl noch ein wenig lesen. Das Buch ist aber auch dick. Tausendfünfhundert Seiten.
Und dann starte ich heute Nacht ein Experiment, indem ich auf die Entgiftungspflaster heute verzichte.
Angeblich sollen diese neben der Entgiftung des Körpers über die Fußsohlen auch für besseren Schlaf sorgen. Nun hatte ich in der letzten Woche tatsächlich den Eindruck, besser und tiefer zu schlafen. Gestern Abend hatte ich keine Lust auf die Pflaster und ließ sie weg. Die Nacht verlief dann sehr unruhig. Ich war ganze vier Mal draußen und die Aufzeichnungen der Fitness-Uhr zeigten eine sehr unruhige Schlaf-Kurve. Das kann natürlich auch daran gelegen haben, dass ich mir wegen des Virtuellen Klassenzimmers viel zu viele Gedanken gemacht hatte, weil ich nicht wusste, wie es laufen wird. Da es nun aber gut gelaufen ist, ich ausgeglichen bin und morgen auch noch ausschlafen kann, müsste ich heute Nacht gut und ruhig schlafen können. Wenn ich jetzt die Pflaster weglasse und dann eine unruhige Nacht habe, würde das bedeuten, dass die Pflaster tatsächlich wirken. Das klingt jetzt etwas kraus, aber ich werde sehen, was herauskommt.

Das waren meine 12 von 12 für den Mai 2021.

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12 von 12 im Mai 2020
12 von 12 im Mai 2017

12 von 12 im April 2021

12_von_12 gesammelt von Caro bei Draußen nur Kännchen.
Was für ein Tag
05:56 Uhr
Aufstehen? Och nööööö.
10 Minuten später
Ach, doch. Ich kann ohnehin nicht wieder einschlafen. Also ab ins Bad, in die Küche, an den Rechner. Für die Telefonate, die ich dringend führen muss/möchte, ist es noch zu früh. Ich lasse das Lagerfeuer-Konzert von gestern weiterlaufen, leise, im Hintergrund.
07:20 Uhr

Heute gibt es Grüntee mit Vanille. Kaffee hatte ich schon, nun grummelt mein Magen. Der Tee wird ihn beruhigen. Und ein Duft ist das! Schade, dass ich den hier nicht rüberbringen kann.
08:00 Uhr
Zeit für den ersten Anruf bei Muttis Wohnungsverwaltung. Das ganze Haus hat seit Samstag kein warmes Wasser. Da muss sich nun die älteste Bewohnerin darum kümmern, dass das wieder in Ordnung kommt. Stellvertretend ich. Alle anderen dort sind deutlich jünger, auch jünger als ich, haben Handy, Internet, alles. Aber sie kümmern sich nicht nur nicht, sondern äußern sogar, dass die Seniorin das doch übernehmen kann. *kopfschüttel*
Andererseits ist das vielleicht auch ein Kompliment, immerhin trauen sie der alten Dame durchaus zu, dass sie das noch auf die Reihe bekommt. Bekommt sie auch, wie sich im Laufe des Tages noch herausstellen wird. Und das wiederum macht mich ein bissi stolz auf meine Kleine Alte Frau.
09:00 Uhr
Das nächste Telefonat führe ich mit "meinem" Herrn Richter. Wir haben ein schönes Gespräch über Neuerscheinungen und Lesungen und ich habe einen Termin zum Büchertausch für morgen 10 Uhr.
10:00 Uhr
Das nächste Telefonat muss ich ein wenig vorbereiten. Das geht es um was. Inspiriert hat mich der Andy {der vom Lagerfeuer und so…} ohne es zu ahnen. Ich hatte nämlich herausgefunden, dass er nicht einfach darauf wartet, dass die Zeiten für Soloselbständige und Künstler irgendwann wieder besser werden, sondern dass er die kulturelle und damit finanzielle Durststrecke, in die Menschen wie er hineingezwungen wurden, überbrückt, indem er Essen ausfährt. Ich für meinen Teil hatte auch bereits darüber nachgedacht, was ganz anderes zu machen. Vielleicht Nachtdienst an einer Tanke oder Frühschicht im Backshop oder Wochenenddienste in einem Callcenter. Die haben ja derzeit auch großen Bedarf an Leuten, besonders für unbeliebte Schichten. Ähm ja, nachgedacht hatte ich darüber. Aber man muss es auch tun! Und dafür diente der Anruf. Und ja, ich hab den Auftrag. Zwar erst Mitte Mai, aber hej, immerhin.
11:30 Uhr
So langsam muss ich mal los zur Mutti. Geht gerade nicht so, obwohl ich mich doch über den Termin Mitte Mai freuen kann. Also los jetzt.
Draußen ist es angenehmer, als es von drinnen aussah.


Um den Parkplatz herum breitet sich der Frühling aus. Das dritte Foto ist falsch fokussiert, aber das kann ich jetzt nicht mehr ändern.
Jemand hat die Schranke am Parkplatz umgekarrt. Darum kümmere ich mich aber nicht. Das ist gewiss längst gemeldet.
Bei Mutti
Sie möchte unbedingt Haare waschen. Also machen wir Wasser im Topf heiß. Klappt besser als ich dachte.
Ich helfe ihr, die drei Haare aufzuwickeln und bringe sie unter die Haube Davon habe ich leider kein Foto, obwohl das immer lustig aussieht, wie ein kleiner Alien.
ER ruft an. Huch.
Ich verzieh mich auf die Loggia {oder muss das in heißen}, um in Ruhe zu telefonieren. Mutti sagt hinterher: Ich hab dein Lächeln gesehen! Ja nun.
Auf dem Heimweg docke ich noch im N-Markt an und sammle etwas für’s Abendessen ein.
16:20 Uhr
Die Weinkönigin ruft an und bittet mich, die Flickendecke zu fotografieren und ihr das Bild zu senden, das sie ihrer Nachbarin zeigen möchte. Bittesehr.

Für den Termin morgen sammle ich die Bücher zusammen.
Dann bekommt die kleine Kissenhülle endlich das Patch, das ich am Sonntag schon stricken wollte.
Ich telefoniere mit Katl wegen unserer Verabredung.
Der Sohn ruft an und stürzt meine Pläne für morgen über den Haufen.
Ich rufe Katl an, weil wir umdisponieren müssen.
Dann gibt es endlich Abendessen.

22:00 Uhr
Zum ins Bett gehen bin ich ein bissel zu aufgekratzt. Also suche ich mir einen Film aus der Mediathek und kuschle mich ein.

In früheren Jahren
12 von 12 im April 2020
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12 von 12 im März 2021

12_von_12 gesammelt von Caro bei Draußen nur Kännchen.
Na, das kann ja heiter werden. Zu allem Überfluss ist auch noch Schmuddelwetter. 12 Fotos vom Tage? In Worten Zwölf. Na, mal sehen.
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Erste Amtshandlung ist immer das Lüften am Morgen. Diesmal musste ich zu allerst den Wäscheständer aufrichten, den der Sturm umgeweht hatte, und das, obwohl er schon in der windsichersten Position stand, die er auf dem Balkon einnehmen kann.
Oh ja, es windet. So sehr, dass altes Laub vom letzten Herbst, das das himmlische Kind noch unter irgend einem Kellervorsprung gefunden hat, bis mitten ins Wohnzimmer und unter den Tisch geweht wurde.
Nachdem die Wohnung wieder windsicher ist, die Fenster wieder geschlossen sind, bereite ich mir zum Frühstück zwei Schnitten vor. Da kommt dann noch Gemüse drauf und Käse. Dann ist es aber nicht mehr fotosicher, weil eine kippelige und rutschige Angelegenheit. Da muss man es dann ganz schnell verspeisen, wobei sich die Knobisoße sonstwohin verteilt. Aber lecker!
Ebenfalls vorbereitet werden möchte das Mittagessen. Die Hühnerbeine werden schön gewürzt, mit viel Curry. Dann verschinden sie in der Backröhre. Das duftet!
Dann ist Zeit für einen Kakao mit der Schwester. Ich gemütlich auf der Couch, sie 550 km weit weg gemütlich in ihrem Sessel. Wir beide am Telefon.
Wäsche zusammenlegen…
Gläser spülen…
Dann ist es Zeit für das Mittagessen. Ja, es gibt nur das Hühnerbein. Nix dazu. Reicht aber. Ich bin richtig satt.
Und nun endlich Tee. Frisch aufgebrüht. Schwedische Blaubeere. Was für eine Farbe. 😉
Gerade erst weggeräumt und schon wieder hervorgekramt. Reste von Baumwollgarn für weitere Schmetterlinge. Zwei habe ich neulich der SchwieTo geschenkt. Sie hätte sich noch mehr heraussuchen dürfen oder ich hätte ich ihr sogar alle gegeben. Aber die bescheidene junge Frau hat sich nur zwei ausgesucht. Wie lieb.
Tja, manchmal, ganz selten, lese ich ein e-book auch mal am Rechner. Naja, nicht das ganze, nur ein paar Seiten zwischendurch, während ich am Rechner darauf warte, dass irgendetwas fertig geladen wird oder ich im WhatApp eine Antwort bekomme. Ansonsten lese ich dann doch lieber auf dem Handy gemütlich auf der Couch. Einen Reader besitze ich nicht.
Ähm, ja, was haben wir denn da? Ein paar Betthupferl. Ich schwöre, es fehlt nur eins.

Und nun habe ich hier noch den Rückblick auf vergangene 12 von 12 im März. Ich mag es immer sehr, in den alten Einträgen zu stöbern und mich dabei zu erinnern.

12 von 12 im März 2020
12 von 12 im März 2019
12 von 12 im März 2018
12 von 12 im März 2017

#613

Ein Freitag mit Füller, wie immer von Barbara.
.

1. Karneval ist in diesem Jahr, wie auch in jedem anderen Jahr, für mich ein Ereignis, das ich wenig bis gar nicht beachte. Verkleidungen mag ich zwar, aber dieses ganze jecke Verhalten und dieses unbedingt fröhlich Sein, nur weil ein bestimmtes Datum ist, das ist einfach nicht mein Ding.

2. Welche Schäden die andauerden Einschränkungen und Verbote nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch an unserer Psyche anrichten, wird sich erst viel später zeigen.

3. Ich habe gerätselt, ob ich mich auf eine bestimmte Stelle bewerben soll.

4. Wer immer noch behauptet, alles, was jetzt passiert, geschehe nur zu unserem Besten, ist wohl ein wenig ignorant.

5. Der Schnee reicht mir jetzt und dürfte langsam zartem Frühlingsgrün weichen.

6. Geriebene Karotten mit Apfel und Zitronensaft sind mein Snack am Abend.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf stricken, stricken und… stricken, morgen habe ich geplant, draußen unterwegs zu sein und Sonntag möchte ich vielleicht mal in den Garten schauen!

Was vom Tage übrig blieb
Viel war es nicht.
Am Morgen fütterte ich die Waschfee.
Dann probierte Ich eine neue Teesorte aus, die mir noch besser schmeckt als der Persische Granatapfel. {Meine Meinung, Werbung unbezahlt, unverlangt.}

Dann stand das Telefon nicht mehr still. Strickschwatz mit der Weinkönigin. Das passte ja noch zu einem ruhigen Tagesbeginn. Dann Anruf einer Kollegin. Huch, was soll das denn werden? Sie wurde durch den Anruf eines Kollegen unterbrochen. Und ich wollte doch eigentlich mal raus.
Da rief die Junghexe an, die mir vorher ein Foto geschickt hatte mit der Frage: Verstehst du das?
Na klar, verstand ich. Also machten wir Telefonunterricht. Und wurden unterbrochen durch den neuerlichen Anruf der Kollegin, der mir wichtig war, weil es unter anderem um einen möglichen neuen Job für mich ging {oder doch besser nicht?}. Das Telefonat dauerte wie lange? Fast 2 Stunden. Dann kam noch mal die Junghexe: Hast du mich vergessen? Natürlich nicht! Wie könnte ich! Also Telefonunterricht Teil 2.
Jetzt muss aber wenigstens mal noch die Wäsche auf den Balkon.
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Wie kann denn das sein, dass sich die Balkontür in der Balkonbrüstung spiegelt, wo diese doch aus einem völlig matten Material besteht, in dem sich gar nichts spiegeln kann?

Dass der 12. war und ich ursprünglich die Absicht gehabt hatte, in diesem Monat endlich wieder einen vollständigen Beitrag mit zwölf schönen Bildern meines Tages bei Caro abzuliefern, fiel mir erst wieder ein, als schon der 13. war und ich endlich diesen irgendwann am frühen gestrigen Morgen begonnenen Beitrag fertig schrieb. Haaaaccchhh!

12 von 12 im Januar 2021

12_von_12 gesammelt von Caro bei Draußen nur Kännchen.
Wie soll soll ich nur an einem Lockdown-Tag ganz allein zu Hause 12 Fotos zusammen bekommen? Klar, Kaffeetasse, Waschmaschine diverse Kochtöpfe und vielleicht das Strichzeug? Aber das habt ihr doch schon unzählige Male bei mir gesehen. Genau das bringt mich auif einen Gedanken.
Zuerst aber gibt es das Bild des Tages
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Meine alten Druckerpatronen sind dermaßen so uralt, dass sich schon die Etiketten zusammenrollen, und nachdem ich am Wochenende noch diverse Aufgaben aus dem Lernsax ausgedruckt habe, damit die Mädels sie abarbeiten können, sind sie nun auch endgültig leer.

Tja nun, normalerweise wäre ich am Montag losgetobt, um neue Patronen zu kaufen. Aber Druckerpatronen gehören nicht zum täglichen Bedarf, dürfen also nicht angeboten werden. Welch ein Irrsinn. Zum täglichen Bedarf zählt nur, was man täglich kauft. Aber Dinge, die eine längere Lebensdauer haben, gehören nicht dazu, auch wenn man sie täglich nutzt. Das fiel mir schon im Dezember auf, als Muttis Toilettensitz entzwei ging. Da war es nicht möglich, einen neuen zu kaufen. Wir mussten einen bestellen, und bis der geliefert wurde, musste die Kleine Frau mehrmals täglich den gesprungen Sitz benutzen, immer in der Gefahr, sich daran ihren Poppes einzuklemmen. *kicher*
Und nun ist das mit den Druckerpatronen das gleiche. Wir brauchen sie dauernd, schon allein, um die Mädels zu beschulen. Was manche Lehrer ins Lernsax einstellen, ist dabei moch ein Thema für sich. Mit Unterricht hat das oft wenig zu tun. Hauptsache man beschäftigt die Schüler mit massenhaft Aufgaben, die man mit wenig Aufwand aus dem Netz kopiert oder man gibt einfach Lehrbuchseiten an: "Von Seite 20 bis Seite 30 alle Aufgaben" Was bitte soll das? Das hat doch mit Unterricht nichts zu tun. Viele Lehrer machen sich das sehr einfach, zu einfach für meinen Geschmack. Und dafür bnekommen die auch noch ihr volles Geld. Oder nicht?
Ich kenne auch Lehrer, die das anders handhaben, ganz anders. Im Interesse ihrer Schüler. Beispielsweise Regula, die sich für ihre SchülerInnen immer ganz tolle Sachen einfallen lässt. Aber sie gehört leider ganz offensichtlich zu einer Minderheit.

Weil ich nicht so recht wusste, wie ich 12 Fotos zusammenbekommen könnte, schaute ich mal, was mir vor einem Jahr eingefallen ist und musste lachen…
Diese Collage hatte ich damals gezeigt. und nun seht, was ich heute auf den Nadeln habe… Ein Patch aus dem Garnrest von damals.
Und an den Füßen… Eben jene Socken. Ich schwöre, das ist Zufall.

Wetter bietet immer interessante Vergleiche.
Heute und . Vor einem Jahr Vor drei Jahren…
180112_072803 Vor vier Jahren… Die letzten beiden Fotos zeigen übrigens die gleiche Straße.

Ich hoffe, dass ich im Februar mehr Gelegenheiten für aktuelle und aussagefähige Fotos haben werde.
Eure Mira

12 von 12 im Januar 2020
12 von 12 im Januar 2018
12 von 12 im Januar 2017

12 von 12 im Dezember

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Caro sammelt wieder die 12 Fotos vom 12. des Monats.
Ich habe keine 12 Bilder zusammen bekommen, aber die ich habe, zeige ich euch gern.
Zuerst entzünde ich die Adventskerze, die uns anzeigt, dass wir den 12. Dezember haben.
Dann gibt es natürlich erst einmal wieder Tee.
Am Vormittag krame ich dieses Päckchen aus dem Kühlschrank.
Eine Süßkartoffel, zwei Kartoffeln und eine Zuccini werden geschnippelt, mit Salz und Pfeffer gewürzt, mit Öl beträufelt und 25 Minuten gebacken.
Inzwischen werden auch Hähnchenbrust und Zwiebeln angebraten.
Tadaaa, das Curry ist fertig. Und lecker ist das. Ich glaube, das koche ich jetzt öfter, vielleicht gelegentlich auch ohne Fleisch.
Zur Vesper gibt es Earl Gray mit Milch.
Dann schwelge ich in Erinnerungen. An dieser Stelle sollte ein Video gezeigt werden, aber es ist zu groß, um es bei WP hochzuladen. Vielleicht erstelle ich noch ein kleineres. Aber jetzt nicht.
Für das Abendessen schäle ich eine riesige Pomelo, die ich nur zur Hälfte schaffe. Dann bin ich satt.
Ich weiß, es ist noch nicht der 3. Advent, aber ich kann es nicht erwarten, die dritte Kerze anzuzünden.
Ganz zum Schluss werden noch die Pflichtsocken fertig.
Dann ist es Mitternacht. Ein weiteres Foto kann es von diesem 12. Dezember 2020 nicht geben.
Morgen ist der Sieben-Sachen-Sonntag an der Reihe, da kann ich die Kamera wieder quälen und eventuell auch euch, wenn ihr euch meine unprofessionellen Fotos anschaut.

In früheren Jahren

12. Dezember 2019
12. Dezember 2018
12. Dezember 2017

12 von 12 im November

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Dieser 12. November war ein seltsamer Tag, einer, an dem ich viel Zeit mit sinnlosem Warten verbrachte und in diesen Wartezeiten nicht einmal schöne Fotos machen konnte. Trotzdem geht das Ganze jetzt noch zu Caro. Vielleicht interessiert es ja wen.

Einen feinen Earl Grey mit Milch möchte ich auf dem Balkon genießen. In aller Ruhe, bevor ich nachher die Mutti zum Arzt fahren darf. Da entdecke ich die Nachricht des Sohnes, in der er anfragt, ob ich ihn abholen und nach T. bringen könnte. In einer knappen Stunde. Da ist es mit der Ruhe vorbei.

Ich lasse einen sehnsüchtigen Blick zum blauen Himmel und über den sonnigen Hof gleiten, dann mache ich mich auf den Weg.

Vorm Haus des Sohnes muss ich das erste Mal warten, wenn auch nicht lange. Die Zeit reicht, um eine Ente zu beobachten. Ja, wir sind auf dem Land.

Weil ich durch die Aktion mit dem Sohn nun viel zu früh dran bin, es aber auch nicht mehr lohnt, nochmal heim zu fahren, warte ich das nächste Mal bei der Mutti darauf, dass wir in Richtung Arzt starten können. In der Zwischenzeit habe ich Order, am Fernseher etwas einzustellen, was mir natürlich nicht gelingt. Ich habe definitiv keine Ahnung von Fernsehgeräten, schließlich habe ich selbst nie einen besessen. Halt, diese Aussage stimmt nicht ganz. In den zwei Jahren meiner unrühmlichen Ehe gab es im Haushalt ein Fernsehgerät, das jedoch von meinem damaligen Mann beherrscht wurde. *hüstel*

Die nächste Wartezeit ist die, welche mich am meisten ärgert. Wir waren beim Arzt angekommen und die Mutti bestand darauf, dass ich mit ins Wartezimmer komme. Ich, die um Ärzte und erst recht um Wartezimmer am liebsten einen riesigen Bogen macht. In einer Zeit, da unnütze Menschenansammlungen verboten sind, erningelt sich die Mutti, dass ich mich mit Maske in ein volles Wartezimmer hocke. Mir geht es schlecht, ich bekomme schlecht Luft und infolgedessen Kopfschmerzen, aber erst nach einer Stunde, als ich es gar nicht mehr aushalten kann, erteilt die alte Frau mir die Erlaubnis, mich zu verziehen. Ich bin wüternd auf mich selbst, dass ich mich wieder so von ihr habe manipulieren lassen. *grrrrrrr*
Im Auto, wo ich ohne Maske wieder frei atmen kann und im Handumdrehen meine Kopfschmerzen los bin, mache ich es mir gemütlich und stricke ein paar Runden. Diese zweite Wartestunde vergeht wie im Flug.

Auf dem Rückweg fahren wir noch zu einem Schlüsseldienst. Die Mutti will einen Schlüssel kopiert haben, damit sie den bei Gelegenheit dem Notdienst geben kann. Sie hat sich inzwischen dazu durchgerungen, einen Notfallknopf zu beauftragen. Nun soll ich eben diesen Schlüssel besorgen. Sie weiß ganz genau, dass die anderen das immer da hinten haben machen lassen. Ich weiß, dass der Schlüsseldienst "da hinten" keine Schlüssel von Schließanlagen kopiert. Aber die Mutti weiß es mal wieder besser. Also fahren wir da hin, damit sie von dem freundlichen Herrn da im Laden erfährt, was sie mir unter keinen Umständen glauben wollte.
Die Wartezeit, als die Mutti Kartoffeln aufgesetzt hat, weil ich unbedingt noch mit essen soll, vertreibe ich mir, indem ich mit der Schwester telefoniere. Bei Mutti ruft sie nämlich jeden Tag an, während sie mit mir immer nur per WhatsApp textet. Das tut sie auch jeden Tag und das ist auch schön, aber manchmal fehlt es mir, mal mit ihr zu reden. Deshalb nutze ich das aus.

Es ist mittlerweile fast 15 Uhr, als ich endlich meiner Wege ziehen kann.
Ich sorge für Proviant für die Dienstreise. Eine ganze Woche in der "Fremde ", wo keine Gaststätten geöffnet sein dürfen und ich im winzigen Hotelzimmer zwar übernachten darf, weil das Beherbergungsverbot zum Glück nur für Touristen gilt, wo ich aber keine Kochgelegenheit habe. Also brauche ich Verpflegung, für deren Zubereitung eine große Tasse und ein Wasserkocher ausreichen. Die habe ich nun.

Den Mangosaft muss ich natürlich gleich einmal ausprobieren, damit ich weiß, ob ich da vielleicht noch ein paar Packungen mehr kaufe. Ja, den gibt es leider nicht in Flaschen. Lecker ist er trotzdem.

Bevor ich mich für den Abend niederlassen kann, ist noch einiges zu tun, zum Beispiel Blumen gießen. Meine Weihnachtskakteen sind noch nicht so weit, wie Illys {ich finde den Einzeleintrag gerade nicht}, aber ich freue mich an den dicken Knospen.

Der Wäscheständer steht jetzt im Wohnzimmer.

Und die Kleider hängen im Bad. Da werden sie über Nacht trocken, hoffe ich.

Schnell noch die Tee-Reserven auffüllen. [ACHTUNG: Unbezahlte Werbung] Die Mädels in Torgau hatten immer so schöne Trinkflaschen. Ich fragte, wo sie diese her haben und erhielt zur Antwort: Internet Ich sah mich da um, entschied aber, dass mir rund 25 Euro für eine Trinkflasche zu teuer sind. Ein paar Tage später entdeckte ich beim N-Markt im Kühlregal bei den Direktsäften drei leckere Sorten in tollen bemalten Glasflaschen mit Schraubdeckel. Da brachte mir mir in den folgenden Tagen immer eine andere Flasche mit. Der Saft ist richtig, richtig lecker. Und die Flaschen nutze ich seither als Tee-Trinkflaschen.
Man kann den Tee direkt in der Flasche aufgießen und wenn man danach die Teebeutel entfernt und den Deckel zuschraubt, zieht er sich beim Erkalten zu und die Flasche ist dicht verschlossen. Finde ich gut.

Zum Abendessen gibt es Baguette. Und dann beginnt der Strick- und Fernsehabend.
Dass ich kein Fernsehgerät habe, heißt ja nicht, dass ich nicht ab und an die Mediatheken bemühe, um Filmchen zu gucken. Also dann…

12 von 12 im Oktober

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Sowas aber auch. Da habe ich wie wild fotografiert, damit ich für diesen schönen Montag eine genügend große Auswahl an Fotos habe und dann lasse ich das Handy liegen und kann die Bilder gar nicht rechtzeitig zu Caro bringen. Hachzzz.
Wie ihr wisst, trinke ich gern morgens einen Kaffee auf meinem Balkon. Diesmal war meine weiße Bank schon "besetzt"

Auch auf dem Wäscheständer herbstelt es.

Damit uns die vorwitzigen Blätter nicht gar noch in die Kaffeetassen fallen oder auf dem Frühstücksbrot landen, wird der Tisch eben drinnen gedeckt. Nicht so romantisch mit Kerzenlicht, wie bei Katl, dafür aber altmodisch und märchenhaft {siehe Teller}.

In diesem Zug sitzt die Lieblingsnichte und wird gleich Richtung Heimat starten.

Ich bleibe allein zurück. 🙁

Vom Rande {von der obersten Ebene} betrachte ich das bunte Leben und Treiben. Die Werbung ist rein zufällig auf dem Foto gelandet, lässt sich aber nicht vermeiden. Egal von welchem Platz aus man in die Promenaden hinein fotografiert, irgendwelche Leuchtreklamen sind immer zu sehen.

Da wende ich mich dann doch lieber um 180° und gönne mir einen Rückblick in die Kinderzeit, als ich für Modellbahnen schwärmte.

Ein paar Meter weiter gibt es noch etwas Bahnromantik.

Ich glaube, das Parkhaus im Hauptbahnhof ist das günstigste der ganzen Stadt.

Nun lade ich die Katl zum Ente-Essen ein.

Ein Mitbringsel vom Weimarer Zwiebelmarkt.

Weil ich schon Frühstück und Mittagessen hatte, gibt es statt Abendbrot nur noch gesunde Naschereien aus dem Garten.

Und das waren sie wieder, meine 12 von 12 im Oktober.
Bis zum nächsten Mal
bleibt gesund
Eure Mira

In früheren Jahren

12. Oktober 2019 Oups, Bild Nr. 1 ist schon sehr, sehr ähnlich.
12. Oktober 2018
12. Oktober 2017

12 von 12 im September

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Wie immer gesammelt von Caro, der ich dafür herzlich danke.
Frühstück auf dem Balkon. Da ich nur Milchkaffee frühstücke, geht das mit der kleinen Leiter als Tisch.Die Bank möchte schnell noch geputzt werden. Die ist ja völlig verkleckert.
Dann ist auch schon die erste Trommel Wäsche fertig und kann in der anderen Ecke des Balkons vor sich hin trocknen.
Ich probiere indessen die neuen Kleider an, von denen leider kein einziges passt. Das liegt leider nicht daran, dass ich mich beim Bestellen in der Größe vertan hätte {das könnte man ja korrigieren}. Nein, es liegt einfach daran, dass die Schnittdesigner überhaupt nicht auf die Idee gekommen sind, dass Frauen, deren dicke Hintern eine Größe 52/54 benötigen, vermutlich auch eine passende Oberweite haben. Die Kleider passen in der Taille und haben um den dicken Pops herum noch angenehm viel Spiel. Nur um die Brust herum sind sie teilweise schmaler als an der Taille. A-Form. Passt mir nun mal nicht.
Auf dem Weg zum Auto werde ich kritisch beobachtet. Wo will sie denn bloß hin? Und was hat sie da Knisterndes in dem großen Beutel? {Lehrgut, denn die Mutti will zum N-Markt. Das nutze ich gleich zum Entsorgen.}
Nach dem N-Markt fahren wir noch ins Paunsdorf Center. Und das ist die Ausbeute:
Das nasche ich natürlich nicht selbst, sondern bringe es meinen Leuten mit, die auf einem Tischchen bunte Teller und Schüsseln angerichtet haben, zu deren Füllung ich ein wenig beitragen will. Und der Kaffee ist für die Jungs, die in der letzten Woche jeden Tag für mich Kaffee mitgekocht haben.
Interessant, was ich in der Drogerie alles bekommen habe für nicht mal 10 Euro. Da kann ich mich mit der Haarpflege austoben.
Dem Rechner, den der Schwager vorletzte Woche für mich aufgemotzt hat, spendiere ich noch eine neue Maus samt Tastatur. Ich kann mit Laptop-Tastaturen nicht wirklich schreiben, vertippe mich andauernd, verrrutsche in den Zeilen und verliere deshalb sehr schnell die Lust an längeren Texten. Und die alte Maus war einfach nur gruselig, was auch der Grund war, warum ich am Samstag Morgen den Eintrag zum Samstagsplausch abgebrochen hatte. Das war einfach kein Arbeiten. Nun aber!
Daheim prangt in seiner ganzen Hässlichkeit ein Zettel an der Haustür. Ab der nächsten Woche werden die Balkonbrüstungsabdeckungen erneuert und man soll doch bitte sämtliche Anbauten und Blumenkästen entfernen. Ich hab dieses Jahr keine, finde es aber trotzdem heftig, diese Ankündigung zwei Tage vor Beginn der Arbeiten anzubringen. Die meisten Mieter haben ihre Balkons sehr liebevoll gestaltet und bepflanzt. Das muss nun alles herunter gerissen werden. Und was, wenn jemand verreist ist und dieses Wochenende den Zettel gar nicht sieht? Nicht schön! Rücksichts- oder zumindest gedankenlos. Wie so Vieles.
Schnell verpacke ich noch zwei Paar Socken und hätte mal beim Fotografieren besser auf den Lichteinfall achten sollen.
Und dann…
…bin ich auch schon wieder unterwegs. Es herbstelt. Sieht aber schön aus, so im Abendlicht.
Zum Herrnholz. Ich bin angekommen.
Ein wunderschöner Abend nimmt seinen Lauf und endet erst weit nach Mitternacht.

12 von 12 im Septembert 2017