12 von 12 im April 2022

12_von_12 gesammelt von Caro bei Draußen nur Kännchen.

Heute {wieder pünktlich am 12.} werde ich es hoffentlich schaffen, euch 12 Fotos aus meinem {All-}Tag zu zeigen.
Da ich derzeit gern mal verdienstreise, packte ich schon gestern Abend zwei Taschen und verstaute diese in aller Frühe im Kofferraum. Außerdem Getränke und diverses Gemüse.
Und schon bin ich unterwegs bei zartem Morgenrot und Reif auf den Feldern.
Ich genieße die Fahrt über Land. So schön liegt die Weite in der Morgensonne.
Auch wenn draußen schon die Sonne lacht, ist es noch dunkel im Spielzeugladen. Das ändere ich als allererstes und schalte überall das Licht ein.
Den Kollegen zeige ich meine Kreation von gestern und darf dann erst einmal Vorlagen ausdrucken. Pocahontas, mit der ich kurz telefonierte, möchte auch gern Vorlagen haben, die ich ihr zusende.
Dann kümmere ich mich um oster-neutrale Motive.
Beim Kruschdeln in der Bastelkiste finde ich zwei hübsche Reste, die zur Reparatur meiner schönen Tasche taugen. Ich entscheide mich für Rot, das sieht frecher aus.
Der Kollege hat gebeichtet, dass er die Milch aufgebraucht hat. Ich besorge neue. Und Joghurt. Und ne Gurke.
Diese fiesen kleinen Messer sind richtig scharf. Das bekommt mein Daumen zu spüren, als ich die Gurke schnipple. Sowas.
Katl hat mir diesen wunderschönen Rest geschenkt. Den möchte ich an meine Decke stricken. Aber solange der Daumen noch überall rote Flecke hinterlässt, wird das nix.
Inzwischen suche ich für das viele schöne Baumwollgarn einen neuen Platz. Da auf dem Boden kann es schließlich nicht bleiben.
Beschließen werde ich den Tag mit ein paar Runden an der Socke. Vielleicht bekomme ich sie sogar fertig, denn ich bin schon an der Spitze angelangt.
Und damit ist der 12. April 2022 auch schon wieder Geschichte.
Lasst es euch so gut gehen, wie nur irgend möglich. Ungemach gibt es schon genug.

In früheren Jahren
12 von 12 im April 2021
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12 von 12 im März 2022

12_von_12 gesammelt von Caro bei Draußen nur Kännchen.
Ähm…
Am letzten Samstag schaffte ich es gerade mal, ein einziges Bild aufzunehmen. Und das ist inzwischen in den Tiefen des neuen Telefons verschwunden 🙈
So wollte ich es nun am 19. versuchen, den Tag in Fotos festzuhalten. Da müssen es nun, dem Motto folgend aber 19 Fotos sein. Schaun wer mal.
Los ging der Tag, wie fast jeder Samstag, mit der Waschfee.
Kleinteile landeten danach auf dem kleinen Trockner auf dem Balkon.
Herumtrödeln war nicht an diesem Tag, da hatte ich mir für den Samstagsplausch schon viel zu viel Zeit genommen. Also, das fände zumindest die Mutti, wenn sie denn von meinem Blog wüsste. Für sie wäre das sinnlos vertane Zeit, für mich ist es Hobby, Vergnügen und meine Verbindung zur Welt, die mir wichtig ist. Insofern war es natürlich keine vertane Zeit, denn es war Zeit, die ich mir für mich genommen hatte. Das tat gut.
Ebenso der Anruf der Weinkönigin, obwohl ich dafür dann einen Teil der Wäsche eben nicht auf den Trockenplatz bringen konnte, denn inzwischen hatte die Mutti angerufen: Du kommst wohl gar nicht?
Doch, doch, ich hatte es ihr ja versprochen. Und auf dem Weg zu ihr, musste ich den Frühling aufs Bild bannen, weil sie mir nicht glauben konnte, dass es schon überall grünt… …und blüht.
Der "Ausflug" sollte uns diesmal wieder nach Oschatz führen, denn ich hatte das Auto voller Zeug, das aus der einen Wirkungstätte in die andere transportiert werden sollte. Die Nähmschine aus dem Fußraum musste ich noch nach hinten räumen, damit die Mutti überhaupt Platz hatte.
In OZ half mir die Kleine Frau tatkräftig beim Ausladen und einräumen. Nun kann ich meine eigene Nähmaschine wieder mit nach Hause nehmen, da die aus der Einrichtung zum Glück repariert werden konnte. Danach hatten wir Mittagshunger und wollten an diesem kleinen Freisitz asiatisch essen. Durften wir aber nicht, weil der Laden eigentlich schon geschlossen hatte. Essen bereiteten sie uns noch zu, aber die Stühle wurden schon weggeräumt. Also fuhren wir über recht holperige Wege in Richtung Wald, wo wir auf einer Lichtung vor einem gesperrten Waldweg… … unser Picknick einrichteten. Wir haben viel gelacht und ich bin immer wieder erstaunt, welch verrückte Sachen man mit der kleinen alten Frau noch so anstellen kann.
Natürlich räumte ich unseren Müll zusammen. Das würde mir nicht im Traum einfallen, unverrottbares im Wald liegen zu lassen. {Auch Verrottbares nicht, weils hässlich aussieht}.
Weiter ging es Richtung Collm. Näher kamen wir mit dem Auto nicht heran. Zu Fuß wäre es für die Mutti leider zu weit gewesen.
Den Rückweg nahmen wir über Wermsdorf und stiegen am Schloss noch einmal aus. Dort wollen wir im Sommer nochmal hin.
Auf dem Rückweg hielten wir an einer Waldgaststätte, um zu schauen, ob und wie sie geöffnet hat. Da wollen wir gelegentlich auch nochmal hin.
Auf dem Rückweg von Mutti fuhr ich nochmal schnell beim N-Markt ran, weil ich noch Getränke brauchte. Die Nudelregale erschreckten mich. Sind denn die Leute nur alle verrückt geworden? Alle beschweren sich, dass alles teurer wird, denken aber nicht darüber nach, dass sie durch Hamsterkäufe die Preisschraube selbst mit antreiben. 🙈
Zum Trost nahm ich mir noch Eis mit. Davon gab es noch reichlich.
Den Tag beschloss ich auf der Couch mit meinem Strickzeug. Fertig bekam ich die Socke leider nicht, dazu war ich zu fertig.
Immerhin habe ich nun mit 19 von 19 noch meinen Märzbeitrag für 12 von 12 erstellt.

Und hier noch der Rückblick auf vergangene Jahre:

12 von 12 im März 2021
12 von 12 im März 2020
12 von 12 im März 2019
12 von 12 im März 2018
12 von 12 im März 2017

12 von 12 im Februar 2022

12_von_12 gesammelt von Caro bei Draußen nur Kännchen.
0:44 Uhr
Gefühlt gehört dieses Foto zum vergangenen Abend, tatsächlich ist aber schon der Zwölfte und damit haben wir Samstag und das erste von 12 Fotos. Kurz darauf gehe ich endlich zu Bett.
06:30 Uhr
Nun aber raus aus den Federn, es ist ne Menge zu tun. Beispielsweise den Wäscheberg sortieren und dabei feststellen, dass er gut für zwei Waschladungen reicht.
Zum Glück ist schönes Wetter… …und ich bin früh genug dran, um die Wäsche nach draußen zu hängen, bevor ich die Mutti abholen muss zu einer Fahrt werweißwohin.
Zwischendurch gibts… …einen Kaffee am Rechner, wo ich den Samstagsplausch schreibe. Bei der Gelegenheit finde ich den Klebestift wieder, den ich schon gesucht habe. Dabei liegt er einfach auf dem Schreibtisch, wo man ihn durchaus vermuten darf. Hachzzzz.
Dann überstürzen sich die Ereignisse. Die Mutti ruft 9:50 Uhr an, dass ihr Mittagessen bereits geliefert wurde und wann ich denn nun käme. Das bringt alles durcheinander, denn die Wäsche hängt noch nicht draußen und die zweite Trommel ist noch nicht mal fertig. Wenn ich jetzt losrenne zur Mutti, kann ich die Wäsche nicht draußen trocknen und alles, was ich noch erledigen wollte, geht gleich mit den Bach runter. Mich frustriert das maßlos.
Trotzdem lasse ich alles stehen und liegen und rase zu meinem Sklavendienst. Ja, ich kann es nicht ändern, in diesem Moment empfinde ich es so. Ich weiß selbst nicht, warum mich diese "Planänderung" so fertig und auch so wütend macht. Vielleicht, weil ich überhaupt nie mehr selbst über meine Zeit bestimmen darf und sich alles, alles, alles immer nur um die alte Dame drehen muss. Und weil ein selbstbestimmter Nachmittag in der Woche mit Katl zwar wunderschön ist, aber leider viel zu kurz.
Muttis Essen sieht gut aus, riecht lecker und ist sehr reichlich. Wir teilen die Portion und machen sie uns in der Mikrowelle heiß. Hm, schmeckt auch lecker. Da bestellen wir doch gleich mal für die nächste Woche.
Dann habe ich eine Idee. Ich weiß ohnehin nicht, wohin ich mit der alten Dame ausfliegen soll, also schlage ich vor, zu mir zu fahren, sie auf den Balkon zu platzieren und ich kann inzwischen die Wäsche raushängen. Gedacht, getan. Und da hängt sie nun, die Wäsche. Zwischendurch mache ich noch schnell das Bett. Alles nur ein paar Handgriffe, aber zusammengenommen hätte das am Vormittag zu lange gedauert, während die Mutti auf mich wartete. So geduldig ist die Kleine Frau nicht mehr. Ich hatte ja schon geschrieben, dass ihr Zeitgefühl abhanden gekommen ist.
Ich habe Tee gekocht und Windbeutelchen dazu aufgetischt. Dann will die Mutti wieder heim. Wir hatten das ja gerade mit der Geduld oder eher dem Mangel daran. Wieder im Auto will sie dann lieber noch ein wenig herumgefahren werden. *kopfkratz* Meine Geduld geht nun auch langsam zur Neige. *Menno!*
Nachdem ich ihr dann noch dreimal ihre Tabletten und deren Einnahme erklärt habe, darf ich wieder gehen. Es ist inzwischen kurz nach 16 Uhr und wird langsam Zeit, die Wäsche wieder herein zu holen, bevor die Feuchtigkeit aus den Wiesen steigt. Ganz trocken ist sie freilich nicht geworden, dafür habe ich sie zu spät rausgehangen.
Also darf ich nun jedes Teil nochmal in die Hand nehmen und im Bad drapieren.
Zum Abendessen soll es Fingerfood geben. Wird aber nix, weil ich abgelenkt durch ein Telefonat, die Käsesticks zu lange im Ofen lasse und der Käse inzwischen wegläuft. Den Anblick erspare ich euch, denn inzwischen habe ich 12 Fotos dieses chaotischen Samstags vorgestellt.
Ein Bonusbild gibt es noch, damit ihr seht, dass auch mein schöner neuer Spiegel weiß, dass heute der 12. Februar ist.

Und nun noch die 12 von 12 aus dem Februar vergangener Jahre.

12 von 12 im Februar 2020
12 von 12 im Februar 2019
12 von 12 im Februar 2017

12 von 12 im Januar 2022

Seit 2017 beteilige ich mich nun schon an den 12_von_12 gesammelt von Caro bei Draußen nur Kännchen.
So freue ich mich nun auch diesmal, da der 12. auf einen Mittwoch fällt, wieder dabei zu sein.
Das erste, was ich nach dem Weckerklingeln einschalte, sind die Elfenlichter auf meinem Nachttisch. Dieses Licht ist so angenehm, da kann ich behutsam in den Tag starten.
Auf dem Weg zum Parkplatz fühlt sich die Morgenluft sehr angenehm an, gar nicht so kalt, wie die WetterApp das behauptet.
Im Büro gibt es erst einmal das obligatorische Kalenderfoto.
Pocahontas legt einen Teebeutel auf meinen Platz. Ich genieße den Tee, der mir Schwung gibt für den Tag. Den weisen Spruch, der an jedem Teebeutel hängt, klebe ich in den Planer.
Die Tüten aus dem Schreibwarenladen sind mit netten Sprüchen verziert.
Mit dem Mittagessen habe ich mich eindeutig übernommen. Da ich aber morgen nicht hier sein werde, sondern in der Außenstelle, kann ich keine Reste aufheben, sondern "muss" alles aufessen. Ich könnte unter den Tisch kullern, so satt bin ich.
Nach dem Essen gehe ich zum kreativen Teil des Jobs über. Was man hier sieht, ist der Anfang meines allerersten Knotenloops… {Inspiration für unsere Teilnehmerinnen, die Männer bauen derweil Spielzeuge aus Holz.}
…und der Anfang der zweiten Socke des ersten Paares 2022. Wird Zeit, dass ich damit fertig werde.
Bevor ich in den Feierabend gehe, packe ich noch Bastelutensilien für morgen zusammen. Vielleicht kann ich in der Zweigstelle was Nettes zeigen.
Daheim ist die Waschfee schon mit der Arbeit fertig. Nun muss ich die gewaschenen Schätze nur noch aufhängen.
Weil ich einmal mit meinen Kleidern beschäftigt bin, richte ich noch das Outfit für morgen. Das mache ich gern am Abend.
Bei der Gelegenheit stelle ich fest, dass meine Sockenschublade traurig leer ist. Da möchte ich in diesem Jahr unbedingt etwas tun.
Zum Abschluss koche ich eine Kanne Tee und genieße diesen wieder bei Elfenlicht.

Am Ende des Eintrages gibt es wieder einen Rückblick auf die 12 von 12 gegangener Januare, wobei der von 2019 fehlt.

12 von 12 im Januar 2021
12 von 12 im Januar 2020
12 von 12 im Januar 2018
12 von 12 im Januar 2017

12 von 12 im Dezember

Bisher kannte ich Draußen nur Kännchen von Caro, die immer so fleißig unsere 12_von_12 sammelt.
Nun habe ich zufällig noch ein anderes Draußen nur Kännchen gefunden. Na huch. Ich hatte erst ein wenig hin und her geschaltet, weil ich am Anfang dachte, Caro hätte ihr Desing geändert, aber es sind wirklich zwei.
Da heute der 12. ist, bleiben wir natürlich hier und sammeln 12 Fotos vom Tage, die am Ende bei Caro verlinkt werden.

6.00 Uhr
Es ist zwar Sonntag, aber ich habe einiges zu erledigen, also stehe ich auf. Ab ins Bad und dann schnell fertig machen für den Tag. Im Moment ist es so, jeden Morgen, wenn ich meine Schlafsachen ausziehe und ins Bett lege, freue ich mich schon darauf, dass ich sie irgendwann am Abend wieder anziehen kann. Kein guter Zustand derzeit. Es geht gerade nicht anders.
Ich beginne zu kochen. Mutti möchte Gräupchen zu Mittag.
Dann endlich gibt es einen Milchkaffee, mit dem ich mich an den Rechner setze, um noch etwas wegen unserer Silvesterreise nachzuschauen. Leider finde ich die Unterlagen nicht gleich und in der Zwischenzeit brennt das Suppenfleisch an. Hilfe!
Das Fleisch kann ich retten, die Brühe nicht. Und den Topf? Den weiche ich erst einmal ein.

Als ich endlich los kann zur Mutti, sind die Autoscheiben schon fast wieder eisfrei.

Auf dem Parkplatz neben meinem steht ein riesenhafter Geländewagen. Kann man das im Spiegelbild erkennen, dass schon die Motorhaube höher ist, als ich groß {1,54 m} bin?

Vor Muttis Tür erwartet mich das nächste Malheur: Ich kann ihren Schlüssel nicht finden. Wo habe ich den bloß gelassen? Zum Glück ist die kleine Frau schon wieder so gut beisammen, dass sie mir öffnen kann.
Nun endlich setze ich für sie Kaffee auf und richte ihr Frühstück.
Dann befolge ich ihren Rat und räume meine gesamte Tasche aus. UND tataa, der Schlüssel war, wo er sein sollte, ich hatte ihn nur nicht gesehen. Na, wenigstens etwas.

Ich schnipple Gemüse und setze das Essen auf, auch wenn die Mutti meint, sie hätte gar keinen Hunger.

Nachdem sie dann gegen 14 Uhr doch gegessen hat, verlasse ich sie mal für eine Weile, treffe mich mit Sohn und SchwieTo, um im Garten noch die restlichen Utensilien von der Party abzuholen.

Danach geht es heim für knapp 2 Stunden, die ich auf der Couch zubringe. In dieser Zeit schaffe ich es tatsächlich, mal ein paar Runden zu stricken. Die bunten Farben tun mir gut.

Außerdem füttere ich die Waschfee, kann sie aber nicht einschalten. Ist ja Sonntag. Nun wartet sie auf morgen, wenn sie loswuseln darf.

Dann ist es an der Zeit, wieder zu Mutti zu fahren. Abendessen richten, Tabletten verabreichen. Gleich richte ich noch die Medikamente für den nächsten Morgen.
Da es inzwischen hässlich nieselt, biete ich noch einmal Fahrdienst für Sohn und SchwieTo an, was die beiden dankbar annehmen.

20.00 Uhr
Feierabend. Wieder daheim. Ich habe mich über den angebrannten Topf hergemacht und wie man sieht, ist er schon fast wieder chic. Den Rest weiche ich nochmals ein.
Das ist es nun wirklich für diesen Sonntag.

Kommt morgen gut in die neue Woche.
Eure Mira

12 von 12 im Oktober

Was für ein Tag!
Wenn Caro von Draußen nur Kännchen wieder unsere Beiträge zu
12_von_12 sammelt, frage ich mich jedes Mal, ob ich wohl 12 Fotos zusammen bekomme, erst recht an einen Stino-Arbeitstag, wenn ich im Dunkeln aus dem Haus gehe.
Immerhin war das Armaturenbrett beleuchtet, als ich los wollte. Und die Anzeige machte deutlich, warum ich umsonst 15 Minuten früher aufgestanden war als sonst. Ich hatte nämlich Scheibenkratzen eingeplant, weil das Tags zuvor schon nötig gewesen war. Wie man unschwer erkennen kann, war das Kratzen an diesem Morgen nicht notwenig.
In der Firma werden schon Vorbereitungen für Weihnachtsdeko getroffen. Da wir alles 13 bis 15 mal benötigen, ist das eine Menge Arbeit.

Die Teile für die Adventskalender brauchen wir gar 24 oder 48 mal.

Nicht alle bereiten Weihnachten vor. Manche haben noch mit Herbst und Halloween zu tun.

Zu Mittag gibt es Obst und Gemüse…

…und eine Ticketbestellung.

Die Nachmittagssonne strahlt in den Spielzeugladen. Ich mache Feierabend, denn alle anderen sind schon fort.

Was für eine schöne Umleitungsstrecke.

Ich habe endlich mal Gelegenheit, anzuhalten, denn heute sind mal keine Angler da.

Ich komme vom Wege ab, mit Absicht, und trödle über die Dörfer. Dann ruft der Sohn an, und ich beschließe, noch zu ihm zu fahren.
Da gibt es gleich erst mal einen Snack als Vesper.

Eine tolle Behandlung wird mir zuteil. Das tut richtig gut. Meine Ohren fühlen sich danach an wie neu.

Und dann kommt auch noch die Hexe mit ihrer arabischen Schönheit vorbei.

Es wird spät, so dass ich die Hexe samt Hundi nicht mehr heim laufen lassen möchte. Lieber drehe ich noch eine Runde durchs Dorf.
Vom Heimkommen gibt es dann kein Bild mehr. Ich höre mir noch einen bisher unveröffentlichten Song von Il Civetto an, den ich sehr gern mag.
Und dann Gute Nacht.

In früheren Jahren
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Oktober 2020

12 von 12 im September

Wenn Caro von Draußen nur Kännchen wieder unsere Beiträge zu
12_von_12
sammelt, hoffe ich diesmal auf schöne und abwechslungreiche Fotos, denn der 12. fällt auf einen Sonntag. Freilich, die Gammel-Sonntage bieten auch nicht wirklich Abwechslung, aber da wir gestern keinen Ausflug machen konnten, wäre das heute eine gute Gelegenheit.

7:40 Uhr
Besser, ich stehe auf, denn ich will noch etwas vorbereiten, was ich nachher als Verpflegung mit auf den Ausflug nehmen möchte.
The making of
Nudeln kochen muss ich nicht fotografieren. Wichtig ist, dass sie stark gewürzt werden, also kräftiges Salzwasser und vielleicht eine Knobizehe mitkochen oder ein paar Salbeiblätter. Ein Stängel Bohnenkraut ginge auch. Oder Basilikum.
Die fertigen Nudel dann auf Schaschlikspieße fädeln.
Tomaten- oder Paprikasoße {am besten selbstgemachte} daraufstreichen, auch diese darf noch etwas nachgewürzt werden.
Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnittel, Kochschinken fein geschnitten und Paprika möglichst klein geschnippelt auf die Spieße verteilen.
Viel Reibekäse drüber krümeln. Richtig viel. Hier waren es 250 g. Nach 15 Minuten bei 150° Umluft sah es dann so aus.
Gegen Mittag
Nach einigen Irrwegen, weil ich nicht so recht wusste, wohin unser Weg führen sollte, kamen war am Markkleeberger See an. Ich wäre gern mit den Füßen ins Wasser gestiegen, aber die Steine am Ufer waren glitschig und ich hatte Sorge, samt Kamera ins Wasser zu fallen. Das ließ ich lieber bleiben. Auf einer schönen Holzbak in der Sonne genossen wir unser Picknick. Die Mutti war von meinem "Nudelauflauf am Spieß" sehr angetan.
Ein Stück weiter am Ufer kam ich dann doch noch dazu, mit den Füßen ins Wasser zu steigen. Herrlich.

Weil es uns nirgends lange hält, fahren wir weiter an den… Störmtaler See

Nächster Halt Threna
Schon auf dem Heimweg finden wir diesen winzigen Park. Unter einer Linde gibt es da einen hölzernen Tisch mit zwei Bänken, wo wir Muttis Kaffee aus der Thermoskanna in Pappbecher umfüllen. Die Kleine Frau hatte die Kaffeetassen vergessen. Macht nix, als eingefleischter Camper hab ich noch eine halbe Stange Becher im Kofferraum.

Wieder zu Hause
Gleich vom Parkplatz aus gehe ich direkt zum Trockenplatz. Die Wäsche hatte ich gestern Nachmittag aufgehängt. Als es aber soweit war, dass ich sie hätte abnehmen können, rief die Weinkönigin an. Gespräche mit ihr dauern immer sehr lange. Als wir fertig waren, war es dunkel und ich hatte keine Lust mehr, nochmal über den Trockenplatz zu stolpern. Und heute Morgen war die Zeit knapp. Nun aber! Wie gut die Wäsche riecht, wenn sie draußen getrocknet ist.

Auf dem Balkon genieße ich noch einen Milchkaffee und nehme meine angefangene Socke mit hinaus.
Dann senkt sich der Abend über den stillen Hof. Auf dem Foto sieht es heller aus, als es tatsächlich ist. Stricken kann ich bei dem schwindenen Licht nicht mehr.
Also wechsle ich nach drinnen auf die große Couch und stricke noch ein Stück weiter.

Ich habe dann noch meine Kleider für morgen gerichtet, hatte aber keine Lust mehr auf Fotos. Deshalb bleibt das jetzt so.
Und das waren wieder meine 12 von 12 im September

Gute Nacht.

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September 2017

12 von 12 im August 2021

Caro von Draußen nur Kännchen sammelt wieder unsere Beiträge zu
12_von_12
Es ist Montag. Es ist ein Stino-Arbeitstag. Aber immerhin ist es ein Arbeitstag in TDO. Da will ich mal sehen, wie ich die 12 Fotos zusammenbringe.
So begannen meine 12 von 12 im Juli Genauso könnten die 12 von 12 vom August beginnen, nur dass heute Donnerstag ist.

5:30 Uhr
In der stillen Straße erwacht der Tag.
Unterwegs zur Arbeit das allmorgendliche Schauspiel.
Erste Amtshandlung: Kalender umstellen. Manchmal vergesse ich es, weil es hier noch nicht {wie in Cottbus} zum Ritual geworden ist und weil hier meist noch andere Tätigkeiten zuerst erledigt werden müssen und ich erst später ins Büro komme. Aber an einem 12. darf ich es natürlich nicht vergessen.

11:30 Uhr
Die kleine Chefin kommt und hat Essen vom Asiaten dabei. Da ich "verfressen" schaue, meint sie: Immer, wenn ich dich frage, magst du nicht. Da hat sie ja auch recht, denn bisher gab es immer nur die Wahl zwischen Pizza, Dürüm, Döhner, Fladenbrot oder Nudeln. Das waren mir zu viele Kohlehydrate, zu viel weißes Mehl. Aber gebackene Ente mit Reis, wer kann dazu schon NEIN sagen? Nachdem wir festgestellt hatten, dass es zwei Parallelstraßen weiter einen Asia-Imbiss gibt, ziehe ich los, um mir ein Mittagessen zu jagen.

Wie schön das ist in der sonnenüberfluteten Stadt.
Vor dem Nagelstudio.
Warten auf das Asia-Essen zum Mitnehmen.
Nachmittag
Die mittägliche Zusammenkunft aller Mitstreiter nutze ich zur Bekanntgabe verschiedener Überlegungen und Vorhaben und zum Beratschlagen.
Danach treffen wir erste Vorbereitungen für die Kinderfeste. Weitere Ideen sollen umgesetzt werden. Die Kürbisse aus dem letzten Durchgang dienen als Anschauungsmuster.
So schönes Garn bekamen wir als Spende. Nun brauche ich eine Idee, was wir daraus fertigen.
Wenn ich zum Feierabend hinter den letzten Mitarbeitern die Tür verschlossen habe, drehe ich gern eine Runde durch die Räume und schaue, was mir an Neuem auffällt. Diesmal sind es die Kantenhocker.

17:30 Uhr
Daheim.
Endlich komme ich dazu, die Betten abzuziehen, und während die Waschfee die erste Runde dreht, wird im Flur die restliche Wäsche vorsortiert.
Als ich diesen Wäscheberg später draußen auf die Leine hänge, ist die Bettwäsche bereits wieder trocken. So mag ich das.

Insgesamt war mein 12. August 2021 ein schöner Tag, an dem ich einiges geschafft habe. Zum Schluss lese ich noch ein paar Seiten, aber viel wird das nicht mehr.
Gute Nacht ihr Lieben, bis zum nächsten 12.

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12 von 12 im August 2020
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12 von 12 im Juli 2021

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12_von_12
Es ist Montag. Es ist ein Stino-Arbeitstag. Aber immerhin ist es ein Arbeitstag in TDO. Da will ich mal sehen, wie ich die 12 Fotos zusammenbringe.

4:50 Uhr
Ich brauche ein paar Dateien für die Arbeit. Ein schneller Milchkaffee muss sein. Sonst würde ich gar nicht munter nach dieser Nacht mit gerade 3 Stunden Schlaf. Warum ich nicht schlafen konnte, weiß ich nicht. Im Laufe des Tage wird sich herausstellen, dass es vielen Menschen ähnlich erging.

6:33 Uhr
Ich habe es geschafft, das Auto auf den Hof und unter den Walnussbaum zu bugsieren.

6:40 Uhr
Eine Zeitlang dachte ich, solch ein Kalender stünde mir nie wieder zur Verfügung. Nun hängt wieder einer neben meinem Schreibtisch.

Am Vormittag
Papierkram und kein Ende.

Immerhin trudelt die Quittung für die Farben ein. So kann ich diese nun wegräumen. Solange sie nicht bezahlt waren, mochte ich sie nicht verräumen, damit ich das nicht womöglich noch vergesse.

Mittagszeit
Jetzt hocken sie schon zu zweit auf meinem Drucker und warten auf die Fertigstellung ihrer Kleider. Na, heute wird das nix mehr.

Feierabend
Transponder vergessen, also nochmal zurück ins Büro.

Bei herrlichem Sommerwetter, bei dem ich eigentlich schwimmen gehen wollte, rase ich heim und starte den Rechner. Der Sohn und die Hexe haben mir unabhängig voneinander den Tag verhagelt. Was die Hexe betrifft, will ich jetzt nicht drüber reden. Naja, und der Sohn muss unbedingt heute Nachmittag seinen Papierkram von mir erledigt haben, der schon seit vier Wochen liegt und für den er mich schon mal von Abend zu Abend umsonst hat warten lassen. Es stinkt mir so sehr. Warum hab ich blöde Guste nicht gesagt: Heute nicht! Ich weiß es, weil mir dann das Unerledigte wieder auf der Seele gelegen hätte. Da hätte ich das Schwimmen auch bloß nicht genießen können.

16:15 Uhr
Wir waren zu 16:00 Uhr verabredet. Er ist natürlich nicht da. Wenn ich doch sowieso wieder meine Freizeit verwarte, kann ich auch die Waschfee füttern.

16:45 Uhr
Ein Anruf der SchwieTo: Wir wollten dir nur sagen, dass es später wird. Nur damit du nicht sauer bist.
Ich bin sauer, ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr!
Um mich zu beruhigen, spüle ich Katls schöne Schalen und Schüsseln und räume sie in eine Tragetasche.

17:55 Uhr
Es ist noch immer keiner hier.
Ich versuche, einen Kohl zu putzen, rutsche ab und schneide mich in den Finger. Zum Glück nicht doll.
Auch nicht doll ist das, was unter dem herausgeschnittenen Strunk zum Vorschein kommt. Igitt.

18:20 Uhr
Inzwischen sind die Kinder da und die Waschfee ist fertig. Ich hänge die Wäsche nach draußen. Dann unterhalten wir uns über die Hexe. Klären können wir vorläufig nichts, beschließen aber, am Wochenende erst mit ihr und später mit der gesamten Familie Rat zu halten. Ich möchte, dass sie zum Herbst die Schule wechselt. Sohn und SchwieTo stimmen mir da zu. Mal sehen, wie das weitergeht.

21:30 Uhr
Nachdem wir mit allem Kram fertig sind und das, wozu uns Informationen fehlen, auf anderwann vertagt haben, fahre ich mit der SchwieTo noch in den Kaufmannsladen. Der Sohn macht sich auf in den Garten, um sein Fahrrad zu reparieren. Die SchwieTo bricht nach dem Einkauf ebenfalls dorthin auf. Eine Energie haben die jungen Leute!
Ich sammle die Wäsche von der Leine und gönne der traurigen Seele eine Großpackung Eis.

Das waren meine 12 von 12 für den Juli 2021.

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12 von 12 im Mai 2021

Caro von Draußen nur Kännchen sammelt wieder unsere Beiträge zu
12_von_12
Und nun schaue ich mal, ob ich an diesem Chaostag zwölf Fotos zusammen bekomme.
Ich darf diese Woche wieder arbeiten und bin unglaublich froh darüber. Im Hauptjob bin ich zwei Tage die Woche in T., wo ich eine ganz liebenswerte Truppe anzuleiten habe. Das ist kein Unterricht, sondern eine geförderte Arbeitsgelegenheit, die mit einem ordentlichen Hygienekonzept {und das hatten/haben wir} immer hätte ausgeführt werden dürfen. Nun haben wir also auch von unserer Firmenleitung wieder grünes Licht. Mit der Chefin war Montag und Dienstag verabredet, und heute hätte ich frei gehabt, weshalb ich einen Zahnarzttermin vereinbart hatte. Und dann kam ganz kurzfristig noch ein Auftrag von einer anderen Niederlassung. Tja.
5:11 Uhr war ich wach, obwohl der Wecker erst auf 6:00 Uhr gestellt war. Da hätte ich glatt noch Zeit für einen Kaffee auf dem Balkon. Leider war die Bank nass und Trockenwischen hätte wegen des anhaltenden Regens keinen Sinn gehabt, so dass ich den Kaffee dann lieber auf der Türschwelle stehend trank.
Nach dem Zahnarztbesuch um 7:30 Uhr hatte ich mein strahlendes Lächeln zurück. Naja, ein Lächeln ist das nicht gerade, aber strahlend allemal.
Weil ich es danach eilig hatte, meinen Auftrag auszuführen, war ich sehr froh, einen Parkplatz direkt vor der Haustür zu erwischen.
Danach ließ ich mich umgehend an diesem Arbeitsplatz nieder…
…und betreute bis 15.30 Uhr ein virtuelles Klassenzimmer. Der Arbeitsplatz ist wegen des defekten Displays etwas abendteuerlich, funktioniert aber sehr gut. Ähm, der obere Bildschirm ist natürlich nicht defekt, ich habe aus Datenschutzgründen mit dem Foto gewartet, bis sich der Bildschirmschoner eingeschaltet hatte. Siebeneinhalb Stunden Konferenz am Stück waren dann doch recht anstrengend.
So gönnte ich mir zum Feierabend erst mal einen Pott Kaffee. Die Zeit-für-Meer-Tasse hatte auch diesmal eine besondere Bewandnis. Alle anderen Konferenzteilnehmer außer mir saßen nämlich an der Nordsee.
Gern hätte ich nach der Arbeit noch ein wenig auf dem Balkon gesessen. Leider hatte es den ganzen Tag geregnet, so dass inzwischen nicht nur die Bank nass war, sondern auch fast der gesamte Fußboden.
Also blieb ich drinnen.
Da erfreute ich mich an meinen Muttertagsblumen. Die Knospen waren am Sonntag noch vollständig geschlossen. Gestern öffnete sich die erste Blüte, heute die zweite.

Während ich telefonierte, stellte ich zunächst das maritime Sockenpaar fertig…
…und schlug gleich neue Socken an. Den Fitz, den ich aus dem Inneren des Knäuels herausgezottelt habe, will ich heute noch wegstricken.
Vorher gibt es aber erst einmal Abendessen. Eine riesige Schüssel Gurkensalat.
Ganz zum Schluss werde ich wohl noch ein wenig lesen. Das Buch ist aber auch dick. Tausendfünfhundert Seiten.
Und dann starte ich heute Nacht ein Experiment, indem ich auf die Entgiftungspflaster heute verzichte.
Angeblich sollen diese neben der Entgiftung des Körpers über die Fußsohlen auch für besseren Schlaf sorgen. Nun hatte ich in der letzten Woche tatsächlich den Eindruck, besser und tiefer zu schlafen. Gestern Abend hatte ich keine Lust auf die Pflaster und ließ sie weg. Die Nacht verlief dann sehr unruhig. Ich war ganze vier Mal draußen und die Aufzeichnungen der Fitness-Uhr zeigten eine sehr unruhige Schlaf-Kurve. Das kann natürlich auch daran gelegen haben, dass ich mir wegen des Virtuellen Klassenzimmers viel zu viele Gedanken gemacht hatte, weil ich nicht wusste, wie es laufen wird. Da es nun aber gut gelaufen ist, ich ausgeglichen bin und morgen auch noch ausschlafen kann, müsste ich heute Nacht gut und ruhig schlafen können. Wenn ich jetzt die Pflaster weglasse und dann eine unruhige Nacht habe, würde das bedeuten, dass die Pflaster tatsächlich wirken. Das klingt jetzt etwas kraus, aber ich werde sehen, was herauskommt.

Das waren meine 12 von 12 für den Mai 2021.

In früheren Jahren
12 von 12 im Mai 2020
12 von 12 im Mai 2017