
Wie immer habe ich am 12. des Monats meinen Tagesablauf in Fotos festgehalten. Meinen Eintrag dazu konnte ich diesmal nicht pünktlich schreiben, da ich mal wieder außerhalb der Reichweite des Internet unterwegs war. Nun möchte ich dies nachholen und meinen Eintrag bei Caro von Draußen nur Kännchen nachreichen.
Der 12. September 2026 war ein Samstag.
Ich bereite mein Frühstück vor, doch dann ist plötzlich Eile geboten, so dass ich die getoastete Schnitte liegen lasse.
Nach einer großen Runde durch den kleinen Ort finden wir die Apotheke, die der Grund für unseren schnellen Aufbruch war. Sie schließt 12 Uhr, deshalb musste ich 11 Uhr dort sein. Hat geklappt und ich bekam eine gute Beratung und ein Medikament, das mir hoffentlich hilft.
Dann die Frage: Gehen wir gleich noch einkaufen oder machen wir das später irgendwo unterwegs? Ich bin für gleich, da haben wir es weg.
Der Markt ist angenehm leer.
Unser Einkaufswagen leider nicht. Dabei wollten wir doch nur Wasser kaufen. 🙈
Ich bin sicher, dass wir sie nicht brauchen, aber RoHen breitet die Karte auf seinen Knien aus. Er mag das, mir die Wege anzusagen. Na gut.
Problemlos finden wir "unseren" Parkplatz und dann sind wir endlich am Wasser.
Der alte Fischer schaut hinaus aufs Meer.
Ein Stück den Dünenweg hinunter finden wir diesen Stand mit maritimem Schnickschnack. Wir brauchen nichts, aber es sieht hübsch aus.
Wir sind beide verwundert, wie schnell wir den Imbiss Zum Anker erreicht haben, wo wir uns Fischbrötchen gönnen.
Den Rückweg nehmen wir am Strand entlang. Am Spülsaum kann ich ganz gut laufen, ohne mich an jemandem festzuhalten. Barfuß natürlich, weil das Wasser immer wieder über den Sand schwappt.
Die Hagebutten der Kartoffelrosen sind überreif und schmecken köstlich. Am liebsten würde ich die Hecke abernten und Gelee kochen. Dazu fehlt uns im Moment noch die Ausrüstung. Also müssen wir das vertagen.
Die Straße, die wir uns für den Rückweg ausgesucht haben, ist gesperrt. So nehmen wir einen abenteuerlichen Weg durch den Wald.
Es war ein wunderbarer Ausflug. Solche dürfte es öfter geben.
In früheren Jahren
12 von 12 im September 2025
12 von 12 im September 2024
12 von 12 im September 2022
12 von 12 im September 2021
12 von 12 im September 2020
12 von 12 im September 2017

Für bessere Durchblutung und damit die Füße nicht kribbeln, stelle ich sie auf mein Reizstromgerät. Das tut mir gut.
Im kleinen Zimmer sind Ausbesserungsarbeiten notwendig.
Mein kleines Frühstück.
Danach ist es leider Zeit, RoHen zum Bahnhof zu bringen. Wir sind beide traurig, aber es geht nicht anders.
Als ich zurück komme, fahre ich langsam durch die Straße, aber es gibt nicht einen einzigen freien Parkplatz. Also fahre ich auf den großen Platz hinter dem Haus.
Als ich von da wieder bei der Haustür ankomme, ist der allerbeste Parkplatz frei. Egal, jetzt hole ich das Auto nicht nochmal her.
Die Sonntagszeitung liegt auf der Treppe.
Jetzt endlich gibt es einen Kaffee.
An einem heißen Tag ist Melone das beste Mittagessen.
Damit ich an diesem warmen Sommersonntag noch irgendetwas Produktives tue, schnappe ich mein Sockenstrickzeug und treibe die erste 12f26-Julisocke bis zur Ferse. Na immerhin.
Ich versuche, den kleinen Brunnen in Gang zu bekommen. So ganz gelingt das nicht. Da muss ich morgen mal noch ein wenig tüfteln.


Ich muss einfach nach draußen. Gern wäre ich nach dem Banktermin noch ein wenig draußen geblieben, aber die Schwester wollte eine Echtzeitüberweisung haben. Also musste ich heim. Blöd ist, dass das Geld aus der Aktion von heute Morgen natürlich noch im Nirvana zwischen den Banken herumhängt und meinem Konto vermutlich erst Anfang kommender Woche gutgeschrieben wird. Das heißt aber, dass ich die Überweisung wieder einmal von meinem kläglichen Guthaben hergeben musste. Warum immer ich?
Immerhin kann ich endlich die Socken Juni 12f26 fotografieren.
Es ist das Paar Nr. 10/2026 und bei 12f26 das Paar für den Juni.





Da es in der Küche noch am hellsten war, ließ ich mich samt Guten-Morgen-Milchkaffee dort nieder.
Ich schrieb ein Dienstags-Drabble nach einem Schreibimpuls von
Da der Tag weder heller noch interessanter wurde, begann ich, Papierkram zu sortieren.
Gegen Mittag hatte der Sohn etwas zu essen zubereitet und ich nutzte die heiße Pfanne aus, um das letzte einsame Kammsteak zu braten, das noch im Kühlschrank wohnte.
Am Nachmittag versprach die Wetter-App 7°C. Das Thermometer zeigte 6°.
Ich musste mal raus. Deshalb bot ich RoHen an, ihn vom Bahnhof abzuholen.
Während ich wartete, hörte ich Musik.
Statt gleich nach Hause zu fahren, wollte ich RoHen unbedingt unseren komplett neu gebauten N-Markt zeigen. Er ist riiiiesig.
Obwohl wir nichts kaufen wollten, war der Wagen voll.
Nachdem der Papierkram aussortiert war, blieb noch ein Haufen aus Einzelsocken und diversen Wollknäulen.
Dieser Karton ist eindeutig zu voll. Den muss ich noch einmal umsortieren, aber nicht mehr heute.
Wunderbar leer ist hingegen mein Sessel. Wie freue ich mich darauf, hier zu sitzen und zu stricken. Ich habe noch so einen Sessel auf dem Balkon. Aber da ist es mir bisher einfach zu kalt.
Immerhin beginnt der Tag mit einem hübschen Startbildschirm auf RoHens Rechner, den ich mir im Mädchenzimmer aufgebaut habe.
Der Milchkaffee aus der Froschtasse darf beim Start in den Sonntag natürlich nicht fehlen.
Der Kühlschrank ist voll. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb kann ich mich nicht entscheiden, was ich frühstücken möchte.
Bei der Vorbereitung für das Mittagessen bleiben für mich die "niederen" Arbeiten. Kartoffeln schälen. Das Kochen behält sich RoHen vor. Nicht, dass ich das nicht könnte, aber es ist seine Küche, da soll er sich auch "austoben". Richtig lecker ist das wieder. So lecker, dass es das Essen nicht auf ein Foto schafft.
Während der Mittagsruhe lese ich und nicke zwischendurch immer mal wieder ein.
Später werden noch Hähnchenstreifen für das Abendessen eingelegt.
Die Melonenbirne muss duschen, denn es haben sich winzig kleine Mitbewohner eingefunden, die die arme Pflanze wieder loswerden muss.
7° und Nieselregen machen die Terrasse nicht gerade gemütlich. Trotzdem gehe ich hinaus und nasche an den Kräutern herum. Hier am Erdbeerspinat…
Und hier an der Vogelmiere. Hm. Fein.
Am Nachmittag sortiere ich meine Schätze vom Markt. Die Serviette stammt aus den 1970er Jahren. Heike hat sie mir geschenkt.
Ich brauche meine Aufzeichnungen im Kalenderbuch, um bei den
Die Socke Nr. 08/1 habe ich immerhin bis zur Ferse gebracht.
…das Bett in eine Couch verwandelt.
…vor dem Fenster ein Stück blauer Himmel eingefangen.
…neben dem Rechner der erste Milchkaffee des Tages bereit gestellt.
Ich wuchte den Koffer aufs Bett, um ihn für die Reise fertig zu packen. Schaut mal, was mich da anlacht. Genau! Das
Toast bestrichen mit einer Mischung aus Tomatenmark und Senf, darauf eine Scheibe Kochschinken. Das Ganze 2 Minuten in der Fritzi gegrillt. Dann Mandarinenscheiben und Käse drauf und nochmals 2 Minuten in der Fritzi. Leckeres Frühstück.
Zu allererst muss ich noch tanken.
Wie vorhergesagt gibt es bei meiner Ankunft in Jena keine schönen Fotomotive. Nur der Himmel ist bemerkenswert blau.
Obwohl es ihm gar nicht gut geht, richtet RoHen für mich Kaffee auf der Terrasse.
Nachdem RoHen noch das Auto ausgeräumt hat, stehen meine Mitbringsel im Flur herum. Mehr geht heute nicht.
Außer vielleicht im gemütlichen Sessel…
…noch ein paar wenige Runden stricken.
Zuletzt baue ich doch noch meinen provisorischen Arbeitsplatz auf, um ebendiesen Beitrag zu schreiben.
Als ich in TO ankomme, kriecht schon die Dämmerung in die Höfe. Es wird deutlich früher hell.
Mein Spielzeugland sieht traurig aus. Alles leer.
In der Küche braue ich mir den ersten Milchkaffee des Tages.
Dieser Ecke rückt Pocahontas zu Leibe.
Zwei Stunden später ist alles leer.
Dann gönne ich mir erstmal einen Salat. Karotten und Sellerie. Lecker.
Bevor Kollegin Ich-will-alles-haben-und-nehme-es-mir-auch-ohne-zu-fragen den nächsten Schrank ausräumt, sichere ich mir diese drei Müsli-Schüsseln. Sie reckt schon wieder den Hals, aber ich packe die Schüsseln gleich in meine Tasche. Ab und an kann ich auch mal etwas gebrauchen.
Auf der Suche nach dem Ladewürfel räume ich meine halbe Tasche aus und…
…breche mir schon wieder einen Fingernagel ab.
Schnell bestelle ich noch den Wenzel-Newsletter, damit ich nicht verpasse, falls es doch noch Karten für das Hafenfest in Kamp gibt.
Dort werfe ich den kleinen Koffer aufs Bett und fülle ihn mit ein wenig Kleidung für das Wochenende bei RoHen.
Später brate ich Hackbällchen, die leider etwas zerfallen, so dass wir diese gleich aufessen. Der Sohn beweist bei der zweiten Charge mehr Geschick.










Immerhin funktioniert die Übertragung, was nicht bei allen Kabeln klappt. Nun kann ich diesen Eintrag fertigstellen und bei
01 Unterwegs zur Firma. Auf dem Foto sieht der Himmel heller aus, als er tatsächlich war.
Heimelige Gassen, gemütlich beleuchtet. {Bonusbild}
02 Rollos hoch! Jetzt erkenne ich gegenüber den bunt beleuchteten Weihnachtsbaum.
03 Ganz schnell und dringend, der erste Kaffee des Tages.
04 Als ich den Kalender im Gemeinschaftsraum umstellen will, hat das bereits jemand erledigt.
05 Auf dem Tischchen, auf dem sonst die Nähmaschine steht, entdecke ich dieses winzige Spielzeug.
06 Als nächstes stürze ich mich auf die Wochenabrechnung.
07 Ich lege mir 10 Knäuel Opalwolle bereit, die ich nächste Woche für das Projekt 12f26 in nummerierte Tüten verpacken will. Gesehen habe ich dieses Projekt bei
08 Wenn ich einmal beim Fotografieren bin, kommen gleich noch die Socken Nr. 16/25 auf die Platte.
09 Vor dem verlängerten Wochenende darf ich nicht vergessen, die Blumen im Fensterbrett mit Wasser zu versorgen.
10 Die Neue hat ihren Test- und Reinigungslauf hinter sich gebracht. Ich freue mich sehr!
11 Während ich noch in der Küche muddle, genieße ich die Gemütlichkeit meiner Adventskalenderkerze.
12 Dann kommt der Sohn aus dem Garten zurück und bringt den großen Kessel mit, der noch zu einem Drittel gefüllt ist mit Krautsuppe. Lecker.
Auf dem Weg zur Firma komme ich an den Gedenksteinen vorbei.
Gestern lagen dort noch 5 weiße Rosen. Wer klaut denn sowas?
Dann habe ich mein Spielzeugland erreicht.
Ich drehe meine Runde durch die Räume, ziehe die Rollos hoch, öffne die Fenster und stelle den Kalender um.
Zuletzt schließe ich die Hintertür auf, weil die meisten meiner Leute ihre Fahrräder im Hof abstellen und durch eben diese Tür herein kommen.
Das Treppenhaus wirkt düster.
Auf dem Rückweg entdecke ich das Mittagsangebot einer Fleischerei.
Leider hatte man {absichtlich} den Hinweis vergessen, dass sich der Preis auf 100g bezog. Es hat sich nicht gelohnt. Das Fleisch war zäh und das Sauerkraut versalzen. Am liebsten würde ich nochmal hingehen und den Verkäuferinnen sagen, dass zumindest dieses Essen überhaupt nichts taugt.
Weil das versalzene Mittagsmahl den Appetit auf Frisches weckt, fülle ich die Obstschale auf meinem Schreibtisch mit Äpfeln und Tomaten. "Man gönnt sich ja sonst nichts."
Wieder sitze ich an einer Bushaltestelle. Am Markt. Ich betrachte die schönen alten Häuser.
Das Fahrrad vor der Haustür zeigt mir an, dass ich doch keinen "sturmfreien" Nachmittag haben werde.