12 von 12 im August 2022

12_von_12

Wir hatten an diesem Freitag einiges vor, so dass es möglich sein sollte, für die schöne Aktion 12 von 12 von Caro von Draußen nur Kännchen ein paar Fotos einzufangen.

Unterwegs über Land dominert weit und breit das Gelb und Braun der abgeernteten Felder. Nur der Mais steht noch, aber auch der ist nicht mehr wirklich grün. Fühlt sich das noch nach Sommer an oder winkt doch schon der Herbst?

Weiter geht es in Richtung Sonnenaufgang.

Im Spielzeugland sind gefühlt tausend Puppen angekommen.

Und ein Berg Puppensachen, die erst einmal gewaschen wurde.

Nun werden die Süßen wieder angezogen und gleich noch frisiert. Wie man unschwer erkennen kann, mangelt es unseren Schmuckstücken an Schuhen. Da werde ich mir nächste Woche mal was einfallen lassen. Ideen habe ich schon.

Die Erkältung hat mich fest im Griff, so dass sich in kürzester Zeit ein ganzer Sack voll Taschentücher angesammelt hat, den ich gleich entsorge.

Gegen Mittag habe ich dann doch plötzlich Appetit auf Kaffee, der aus meiner witzigen neuen Tasse gleich nochmal so gut schmeckt.

Dann ist Feierabend, zumindest für die Mitarbeiter und weil der Kollege zu bequem ist, sich zu erheben, heizen die Mädles den Grill an. Nicht, dass noch jemand denkt, wir könnten das nicht! Mich ärgert es aber ein wenig, dass dieser Typ nichts, aber auch gar nichts macht. Er dreht sich immer nur um sich und wartet, bis die anderen die Arbeit erledigen.

Während das Grillgut vor sich hin schmurgelt, gibt es schon mal eine Portion Salat. Hm, lecker. Alles aus dem Garten. Ähm, der Schafskäse natürlich nicht.

Ich sammle die Schätze ein, die eine Kundin vorbei gebracht hat. Pflaumen und Mirabellen will hier keiner. Na, doch, GabhÄu verarbeitet die meistens, aber diesmal wollte auch sie nicht.

Jetzt sind die Mirabellen doch alle lose in die Tasche gepurzelt. Hach, da hab ich ja richtig Glück, dass nur eine einzige zerquetscht wurde und keinen größeren Schaden angerichtet hat.

Nachdem ich alles verräumt habe, will ich nur noch auf die Couch. Da wandert das schöne Frikasse, das die Kollegin für mich mitgebracht hatte, erst mal zurück in den Frost. Das gibt es dann morgen oder am Sonntag. Mal sehen.

Ich hatte gehofft, an diesem Freitag interessantere Fotos sammeln zu können. Die blöde Erkältung hat mich ausgebremst.
Nunja. Zwölf sind es geworden und nun bis zum nächsten Mal.

In früheren Jahren

12 von 12 im August 2021
12 von 12 im August 2020
12 von 12 im August 2018
12 von 12 im August 2017

12 von 12 im Juli 2022

12_von_12

Weil die schöne Aktion 12 von 12 von Caro von Draußen nur Kännchen betreut wird, habe ich neulich, als wir draußen saßen und ein Kännchen {Kaffee} bestellt hatten, mal ein Foto dafür aufgenommen.

Morgens daheim hatte ich es ein bissel eilig, weil ich für Catrin noch eine Nachricht aufsprechen wollte. Sie hatte neulich gefragt, was denn aus dem Spielzeug wird, das wir immer gespendet bekommen. Ich versprach, ein paar Fotos von meinem Spielzeugland aufzunehmen.

So schön ist das bei uns. Da geht man wirklich gern zur Arbeit.
Für unser Haus möchte die Kollegin Teppiche haben. Also setze ich mich hin und häkle einen.
Dann brauche ich erst mal ein Lebenselixier. Und ein Frühstück. Aber den kann ich nicht mehr essen, der macht schon Beulen.
Zum Glück habe ich noch einen kleinen Snack dabei.

Für eine Kollegin suche ich Wechselgeld zusammen. Da hat sich einiges angesammelt. Manchmal ist das die Rettung.
Ebenfalls gerette wurde ein Termin beim Energieversorger. Per Post hätte ich es nicht mehr geschafft, aber dank Internet konnte ich die Zählerstände doch noch fristgerecht einpflegen.

Zum Feierabend wurde mein Plan mal wieder durchkreuzt, weil die SchwieTo etwas aus meinem Keller haben wollte, von dem ich nicht wusste, wo genau es hingekommen ist. Also fuhr ich heim und verfügte mich in den Keller. Bilder davon erspare ich uns aber.
Das gesuchte Teil haben wir nicht gefunden, aber… …ich brachte endlich mal den Brunnen mit herauf. Den musste ich nicht erst suchen. Da genügte ein Griff.
Als ich mit der SchwieTo kurz auf dem Balkon war, sahen die Bohnen traurig aus.
Nach einer Kanne Wasser, waren sie gleich wieder fit.
Ich selbst war nicht mehr richtig fit. Nachdem mir jedoch die SchwieTo erzählt hatte, was sie an diesem Abend noch alles schaffen wollte, bekam ich doch noch einmal Schwung, um mich über zwei Schubladen herzumachen und sie aus-, aus- und umzuräumen.
Nudelvorräte habe ich jedenfalls genug.

Das waren nun meine 12 von 12 für den Juli 2022. Zum Schluss, wie immer die Rückblicke auf vergangene Jahre, wie man sieht, im Juli eher lückenhaft. Mal sehen, wie das weitergeht.

Herzlichst eure Mira

In früheren Jahren

12 von 12 im Juli 2021
12 von 12 im Juli 2018
12 von 12 im Juli 2017

12 von 12 im Juni 2022

12_von_12

12 von 12
Als ich in der Nacht heim kam, dachte ich noch nicht daran, dass inzwischen der 12. war und ich Fotos brauchen könnte.
Am Morgen dann…
Winzige Kleidungsstücke aus der Waschmaschine gefischt und auf den Trockenplatz gebracht. Ich hatte in der Nacht schon gesehen, dass die Maschine in Benutzung gewesen war, nun wollte ich die Wäsche schnell draußen haben…
…und gleich noch eine Maschine ansetzen. Ja, freilich ist Sonntag, aber als ich in der Wohnung über mir die Waschfee grummeln hörte, dachte ich, das kann ich auch. Die Mieterin über mir arbeitet in Schichten, ihr bleibt manchmal auch nichts anderes übrig, als am Sonntag zu waschen.
Als nächstes suche ich den wichtigsten Brief des Tages heraus. Ich mache mich ein bissel hübsch und wandere zum nahegelegenen Kindergarten, der als Wahllokal dient gebe meine Stimme für den Bürgermeister ab.
Wieder daheim ist meine Waschfee ertig. Ich genieße den ersten Kaffee des Tages, rufe die Mutti an, um ihr zu sagen, dass ich sie in den Garten holen werde und höänge meine Wäsche raus.
Im Garten wachsen Walderdbeeren. Hm, lecker.
Die SchieTo kommt mit einem der Badies. Wie süß.
Das Baby badet. Sie war ganz närrisch auf den kleinen Pool.
Endlich komme ich dazu, die zweite Socke für den Sohn fertigzustellen. Es fehlte nur noch der Maschenstich an der Spitze.
Die SchwieTo hatte Kuchen aus einer Lebensmittelrettung aufgetaflt. Die Mutti hatte Kaffee verkrümelt. Alles nciht so wild. Wir können genießen.
Weil das ein wenig zu viel Süßes war, gab es hinterher gleich herzhaftes Knabberzeug zum Ausgleich.
Zwischen Herumnaschen und Babyknuddeln wuchs die nächste Socke.
Während die SchwieTo das Baby nach Hause brachte, erklärte der Nachbar, der Grill sei heiß, und der Sohn sprang los und legte diverse Würstchen auf. So hatten wir noch ein leckeres Abendessen. Danach brachte ich zuerst die Mutti und anschließend Sohn und SchwieTo nach Hause. Dann ging es auch für mich heimwärts.
Meine Wäsche war die letzte, die noch einsam auf dem Trockenplatz hing.
Zum Abschluss des Tages ärgerte ich mich noch über meinen Springbrunnen, der, obwohl er gar nicht richtig funktioniert, das Becken leer gesprudelt hatte. Na, prima.
Zu guterletzt, sozusagen als Bonusbild haben wir hier noch das Ergebnis unserer Bürgermeisterwahl. Das freut mich so riesig.

Rückblick auf vergangene Jahre:

Juni 2018
Juni 2017

12 von 12 im Mai 2022

Da war doch noch was…
Ah ja! 12_von_12 gesammelt von Caro bei Draußen nur Kännchen.
Wie so oft bin ich viel zu spät dran. Die Fotos hatte ich am 12. Mai gesammelt, zum bloggen fehlte mal wieder die Zeit oder die Muße oder/und…
Früh am Morgen zeigt mir mein Spiegel, dass ich die Schönste im Land bin, nein, natürlich nicht, aber dass der 12. ist, das zeigt er mir.
Da es recht sommerlich werden soll, hänge ich ein ein leichtes Drüberziehchen heraus, in das ich schnell hineinschlüpfen kann.
Schnell noch das Bett in eine Couch verwandelt und…
…einen Guten-Morgen-Kaffee aufgebrüht.

Unterwegs zur Arbeit Wolkenformationen und Lichtspiele beobachtet. Schaut mal, der Raps ist schon am Verblühen. Es mischt sich schon wieder Grün in das satte Gelb.
Die Kunden betüddelt und den Papierkram einer Kollegin erklärt, deren Aufgabe das normalerweise ist.
Mich an dem Flieder erfreut, den eine andere Kollegin mitgebracht hat und der den gesamten Laden mit seinem Duft erfüllt.
Nach der Anleitung von Silke aus Hamburg ein paar Sonnenfänger gehäkelt.
Den Monstereinkauf aus dem Auto in die Wohnung gebuckelt.
Dann gleich mal noch die Waschfee gefüttert.
Beim Nachbarn die Sammelbestellung abgeholt. Er versichert mir, dass er das Paket nicht so zugerichtet hat. Na, das war mir klar. Dieser nette Mensch wäre viel zu ordentlich, ein Paket so zu verstümmeln. Herausgefallen ist zum Glück nichts.
Die Lebensmittel müssen versorgt werden. So kommt mein neuer Allesschneider zum Einsatz. Es werden 1,5 Kilo Salami in dünne Scheiben geschnitten, portioniert und in den Froster geschafft.
Dann wollen noch 800 g Pilze für eine Pilzpfanne geschnippelt und gebraten werden.
Und dann ist Mitternacht. Ich falle geschafft ins Bett.
Ja, richtig, es sind zwei Bonusbilder dabei. Der Tag war einfach so prall, dass ich nach 12 Fotos noch nicht aufhören wollte.

Und nun noch der Rückblick auf vergangene Jahre:

12 von 12 im Mai 2021
12 von 12 im Mai 2020
12 von 12 im Mai 2017

12 von 12 im April 2022

12_von_12 gesammelt von Caro bei Draußen nur Kännchen.

Heute {wieder pünktlich am 12.} werde ich es hoffentlich schaffen, euch 12 Fotos aus meinem {All-}Tag zu zeigen.
Da ich derzeit gern mal verdienstreise, packte ich schon gestern Abend zwei Taschen und verstaute diese in aller Frühe im Kofferraum. Außerdem Getränke und diverses Gemüse.
Und schon bin ich unterwegs bei zartem Morgenrot und Reif auf den Feldern.
Ich genieße die Fahrt über Land. So schön liegt die Weite in der Morgensonne.
Auch wenn draußen schon die Sonne lacht, ist es noch dunkel im Spielzeugladen. Das ändere ich als allererstes und schalte überall das Licht ein.
Den Kollegen zeige ich meine Kreation von gestern und darf dann erst einmal Vorlagen ausdrucken. Pocahontas, mit der ich kurz telefonierte, möchte auch gern Vorlagen haben, die ich ihr zusende.
Dann kümmere ich mich um oster-neutrale Motive.
Beim Kruschdeln in der Bastelkiste finde ich zwei hübsche Reste, die zur Reparatur meiner schönen Tasche taugen. Ich entscheide mich für Rot, das sieht frecher aus.
Der Kollege hat gebeichtet, dass er die Milch aufgebraucht hat. Ich besorge neue. Und Joghurt. Und ne Gurke.
Diese fiesen kleinen Messer sind richtig scharf. Das bekommt mein Daumen zu spüren, als ich die Gurke schnipple. Sowas.
Katl hat mir diesen wunderschönen Rest geschenkt. Den möchte ich an meine Decke stricken. Aber solange der Daumen noch überall rote Flecke hinterlässt, wird das nix.
Inzwischen suche ich für das viele schöne Baumwollgarn einen neuen Platz. Da auf dem Boden kann es schließlich nicht bleiben.
Beschließen werde ich den Tag mit ein paar Runden an der Socke. Vielleicht bekomme ich sie sogar fertig, denn ich bin schon an der Spitze angelangt.
Und damit ist der 12. April 2022 auch schon wieder Geschichte.
Lasst es euch so gut gehen, wie nur irgend möglich. Ungemach gibt es schon genug.

In früheren Jahren
12 von 12 im April 2021
12 von 12 im April 2020
12 von 12 im April 2018
12 von 12 im April 2017

12 von 12 im März 2022

12_von_12 gesammelt von Caro bei Draußen nur Kännchen.
Ähm…
Am letzten Samstag schaffte ich es gerade mal, ein einziges Bild aufzunehmen. Und das ist inzwischen in den Tiefen des neuen Telefons verschwunden 🙈
So wollte ich es nun am 19. versuchen, den Tag in Fotos festzuhalten. Da müssen es nun, dem Motto folgend aber 19 Fotos sein. Schaun wer mal.
Los ging der Tag, wie fast jeder Samstag, mit der Waschfee.
Kleinteile landeten danach auf dem kleinen Trockner auf dem Balkon.
Herumtrödeln war nicht an diesem Tag, da hatte ich mir für den Samstagsplausch schon viel zu viel Zeit genommen. Also, das fände zumindest die Mutti, wenn sie denn von meinem Blog wüsste. Für sie wäre das sinnlos vertane Zeit, für mich ist es Hobby, Vergnügen und meine Verbindung zur Welt, die mir wichtig ist. Insofern war es natürlich keine vertane Zeit, denn es war Zeit, die ich mir für mich genommen hatte. Das tat gut.
Ebenso der Anruf der Weinkönigin, obwohl ich dafür dann einen Teil der Wäsche eben nicht auf den Trockenplatz bringen konnte, denn inzwischen hatte die Mutti angerufen: Du kommst wohl gar nicht?
Doch, doch, ich hatte es ihr ja versprochen. Und auf dem Weg zu ihr, musste ich den Frühling aufs Bild bannen, weil sie mir nicht glauben konnte, dass es schon überall grünt… …und blüht.
Der "Ausflug" sollte uns diesmal wieder nach Oschatz führen, denn ich hatte das Auto voller Zeug, das aus der einen Wirkungstätte in die andere transportiert werden sollte. Die Nähmschine aus dem Fußraum musste ich noch nach hinten räumen, damit die Mutti überhaupt Platz hatte.
In OZ half mir die Kleine Frau tatkräftig beim Ausladen und einräumen. Nun kann ich meine eigene Nähmaschine wieder mit nach Hause nehmen, da die aus der Einrichtung zum Glück repariert werden konnte. Danach hatten wir Mittagshunger und wollten an diesem kleinen Freisitz asiatisch essen. Durften wir aber nicht, weil der Laden eigentlich schon geschlossen hatte. Essen bereiteten sie uns noch zu, aber die Stühle wurden schon weggeräumt. Also fuhren wir über recht holperige Wege in Richtung Wald, wo wir auf einer Lichtung vor einem gesperrten Waldweg… … unser Picknick einrichteten. Wir haben viel gelacht und ich bin immer wieder erstaunt, welch verrückte Sachen man mit der kleinen alten Frau noch so anstellen kann.
Natürlich räumte ich unseren Müll zusammen. Das würde mir nicht im Traum einfallen, unverrottbares im Wald liegen zu lassen. {Auch Verrottbares nicht, weils hässlich aussieht}.
Weiter ging es Richtung Collm. Näher kamen wir mit dem Auto nicht heran. Zu Fuß wäre es für die Mutti leider zu weit gewesen.
Den Rückweg nahmen wir über Wermsdorf und stiegen am Schloss noch einmal aus. Dort wollen wir im Sommer nochmal hin.
Auf dem Rückweg hielten wir an einer Waldgaststätte, um zu schauen, ob und wie sie geöffnet hat. Da wollen wir gelegentlich auch nochmal hin.
Auf dem Rückweg von Mutti fuhr ich nochmal schnell beim N-Markt ran, weil ich noch Getränke brauchte. Die Nudelregale erschreckten mich. Sind denn die Leute nur alle verrückt geworden? Alle beschweren sich, dass alles teurer wird, denken aber nicht darüber nach, dass sie durch Hamsterkäufe die Preisschraube selbst mit antreiben. 🙈
Zum Trost nahm ich mir noch Eis mit. Davon gab es noch reichlich.
Den Tag beschloss ich auf der Couch mit meinem Strickzeug. Fertig bekam ich die Socke leider nicht, dazu war ich zu fertig.
Immerhin habe ich nun mit 19 von 19 noch meinen Märzbeitrag für 12 von 12 erstellt.

Und hier noch der Rückblick auf vergangene Jahre:

12 von 12 im März 2021
12 von 12 im März 2020
12 von 12 im März 2019
12 von 12 im März 2018
12 von 12 im März 2017

12 von 12 im Februar 2022

12_von_12 gesammelt von Caro bei Draußen nur Kännchen.
0:44 Uhr
Gefühlt gehört dieses Foto zum vergangenen Abend, tatsächlich ist aber schon der Zwölfte und damit haben wir Samstag und das erste von 12 Fotos. Kurz darauf gehe ich endlich zu Bett.
06:30 Uhr
Nun aber raus aus den Federn, es ist ne Menge zu tun. Beispielsweise den Wäscheberg sortieren und dabei feststellen, dass er gut für zwei Waschladungen reicht.
Zum Glück ist schönes Wetter… …und ich bin früh genug dran, um die Wäsche nach draußen zu hängen, bevor ich die Mutti abholen muss zu einer Fahrt werweißwohin.
Zwischendurch gibts… …einen Kaffee am Rechner, wo ich den Samstagsplausch schreibe. Bei der Gelegenheit finde ich den Klebestift wieder, den ich schon gesucht habe. Dabei liegt er einfach auf dem Schreibtisch, wo man ihn durchaus vermuten darf. Hachzzzz.
Dann überstürzen sich die Ereignisse. Die Mutti ruft 9:50 Uhr an, dass ihr Mittagessen bereits geliefert wurde und wann ich denn nun käme. Das bringt alles durcheinander, denn die Wäsche hängt noch nicht draußen und die zweite Trommel ist noch nicht mal fertig. Wenn ich jetzt losrenne zur Mutti, kann ich die Wäsche nicht draußen trocknen und alles, was ich noch erledigen wollte, geht gleich mit den Bach runter. Mich frustriert das maßlos.
Trotzdem lasse ich alles stehen und liegen und rase zu meinem Sklavendienst. Ja, ich kann es nicht ändern, in diesem Moment empfinde ich es so. Ich weiß selbst nicht, warum mich diese "Planänderung" so fertig und auch so wütend macht. Vielleicht, weil ich überhaupt nie mehr selbst über meine Zeit bestimmen darf und sich alles, alles, alles immer nur um die alte Dame drehen muss. Und weil ein selbstbestimmter Nachmittag in der Woche mit Katl zwar wunderschön ist, aber leider viel zu kurz.
Muttis Essen sieht gut aus, riecht lecker und ist sehr reichlich. Wir teilen die Portion und machen sie uns in der Mikrowelle heiß. Hm, schmeckt auch lecker. Da bestellen wir doch gleich mal für die nächste Woche.
Dann habe ich eine Idee. Ich weiß ohnehin nicht, wohin ich mit der alten Dame ausfliegen soll, also schlage ich vor, zu mir zu fahren, sie auf den Balkon zu platzieren und ich kann inzwischen die Wäsche raushängen. Gedacht, getan. Und da hängt sie nun, die Wäsche. Zwischendurch mache ich noch schnell das Bett. Alles nur ein paar Handgriffe, aber zusammengenommen hätte das am Vormittag zu lange gedauert, während die Mutti auf mich wartete. So geduldig ist die Kleine Frau nicht mehr. Ich hatte ja schon geschrieben, dass ihr Zeitgefühl abhanden gekommen ist.
Ich habe Tee gekocht und Windbeutelchen dazu aufgetischt. Dann will die Mutti wieder heim. Wir hatten das ja gerade mit der Geduld oder eher dem Mangel daran. Wieder im Auto will sie dann lieber noch ein wenig herumgefahren werden. *kopfkratz* Meine Geduld geht nun auch langsam zur Neige. *Menno!*
Nachdem ich ihr dann noch dreimal ihre Tabletten und deren Einnahme erklärt habe, darf ich wieder gehen. Es ist inzwischen kurz nach 16 Uhr und wird langsam Zeit, die Wäsche wieder herein zu holen, bevor die Feuchtigkeit aus den Wiesen steigt. Ganz trocken ist sie freilich nicht geworden, dafür habe ich sie zu spät rausgehangen.
Also darf ich nun jedes Teil nochmal in die Hand nehmen und im Bad drapieren.
Zum Abendessen soll es Fingerfood geben. Wird aber nix, weil ich abgelenkt durch ein Telefonat, die Käsesticks zu lange im Ofen lasse und der Käse inzwischen wegläuft. Den Anblick erspare ich euch, denn inzwischen habe ich 12 Fotos dieses chaotischen Samstags vorgestellt.
Ein Bonusbild gibt es noch, damit ihr seht, dass auch mein schöner neuer Spiegel weiß, dass heute der 12. Februar ist.

Und nun noch die 12 von 12 aus dem Februar vergangener Jahre.

12 von 12 im Februar 2020
12 von 12 im Februar 2019
12 von 12 im Februar 2017

12 von 12 im Januar 2022

Seit 2017 beteilige ich mich nun schon an den 12_von_12 gesammelt von Caro bei Draußen nur Kännchen.
So freue ich mich nun auch diesmal, da der 12. auf einen Mittwoch fällt, wieder dabei zu sein.
Das erste, was ich nach dem Weckerklingeln einschalte, sind die Elfenlichter auf meinem Nachttisch. Dieses Licht ist so angenehm, da kann ich behutsam in den Tag starten.
Auf dem Weg zum Parkplatz fühlt sich die Morgenluft sehr angenehm an, gar nicht so kalt, wie die WetterApp das behauptet.
Im Büro gibt es erst einmal das obligatorische Kalenderfoto.
Pocahontas legt einen Teebeutel auf meinen Platz. Ich genieße den Tee, der mir Schwung gibt für den Tag. Den weisen Spruch, der an jedem Teebeutel hängt, klebe ich in den Planer.
Die Tüten aus dem Schreibwarenladen sind mit netten Sprüchen verziert.
Mit dem Mittagessen habe ich mich eindeutig übernommen. Da ich aber morgen nicht hier sein werde, sondern in der Außenstelle, kann ich keine Reste aufheben, sondern "muss" alles aufessen. Ich könnte unter den Tisch kullern, so satt bin ich.
Nach dem Essen gehe ich zum kreativen Teil des Jobs über. Was man hier sieht, ist der Anfang meines allerersten Knotenloops… {Inspiration für unsere Teilnehmerinnen, die Männer bauen derweil Spielzeuge aus Holz.}
…und der Anfang der zweiten Socke des ersten Paares 2022. Wird Zeit, dass ich damit fertig werde.
Bevor ich in den Feierabend gehe, packe ich noch Bastelutensilien für morgen zusammen. Vielleicht kann ich in der Zweigstelle was Nettes zeigen.
Daheim ist die Waschfee schon mit der Arbeit fertig. Nun muss ich die gewaschenen Schätze nur noch aufhängen.
Weil ich einmal mit meinen Kleidern beschäftigt bin, richte ich noch das Outfit für morgen. Das mache ich gern am Abend.
Bei der Gelegenheit stelle ich fest, dass meine Sockenschublade traurig leer ist. Da möchte ich in diesem Jahr unbedingt etwas tun.
Zum Abschluss koche ich eine Kanne Tee und genieße diesen wieder bei Elfenlicht.

Am Ende des Eintrages gibt es wieder einen Rückblick auf die 12 von 12 gegangener Januare, wobei der von 2019 fehlt.

12 von 12 im Januar 2021
12 von 12 im Januar 2020
12 von 12 im Januar 2018
12 von 12 im Januar 2017

12 von 12 im Dezember

Bisher kannte ich Draußen nur Kännchen von Caro, die immer so fleißig unsere 12_von_12 sammelt.
Nun habe ich zufällig noch ein anderes Draußen nur Kännchen gefunden. Na huch. Ich hatte erst ein wenig hin und her geschaltet, weil ich am Anfang dachte, Caro hätte ihr Desing geändert, aber es sind wirklich zwei.
Da heute der 12. ist, bleiben wir natürlich hier und sammeln 12 Fotos vom Tage, die am Ende bei Caro verlinkt werden.

6.00 Uhr
Es ist zwar Sonntag, aber ich habe einiges zu erledigen, also stehe ich auf. Ab ins Bad und dann schnell fertig machen für den Tag. Im Moment ist es so, jeden Morgen, wenn ich meine Schlafsachen ausziehe und ins Bett lege, freue ich mich schon darauf, dass ich sie irgendwann am Abend wieder anziehen kann. Kein guter Zustand derzeit. Es geht gerade nicht anders.
Ich beginne zu kochen. Mutti möchte Gräupchen zu Mittag.
Dann endlich gibt es einen Milchkaffee, mit dem ich mich an den Rechner setze, um noch etwas wegen unserer Silvesterreise nachzuschauen. Leider finde ich die Unterlagen nicht gleich und in der Zwischenzeit brennt das Suppenfleisch an. Hilfe!
Das Fleisch kann ich retten, die Brühe nicht. Und den Topf? Den weiche ich erst einmal ein.

Als ich endlich los kann zur Mutti, sind die Autoscheiben schon fast wieder eisfrei.

Auf dem Parkplatz neben meinem steht ein riesenhafter Geländewagen. Kann man das im Spiegelbild erkennen, dass schon die Motorhaube höher ist, als ich groß {1,54 m} bin?

Vor Muttis Tür erwartet mich das nächste Malheur: Ich kann ihren Schlüssel nicht finden. Wo habe ich den bloß gelassen? Zum Glück ist die kleine Frau schon wieder so gut beisammen, dass sie mir öffnen kann.
Nun endlich setze ich für sie Kaffee auf und richte ihr Frühstück.
Dann befolge ich ihren Rat und räume meine gesamte Tasche aus. UND tataa, der Schlüssel war, wo er sein sollte, ich hatte ihn nur nicht gesehen. Na, wenigstens etwas.

Ich schnipple Gemüse und setze das Essen auf, auch wenn die Mutti meint, sie hätte gar keinen Hunger.

Nachdem sie dann gegen 14 Uhr doch gegessen hat, verlasse ich sie mal für eine Weile, treffe mich mit Sohn und SchwieTo, um im Garten noch die restlichen Utensilien von der Party abzuholen.

Danach geht es heim für knapp 2 Stunden, die ich auf der Couch zubringe. In dieser Zeit schaffe ich es tatsächlich, mal ein paar Runden zu stricken. Die bunten Farben tun mir gut.

Außerdem füttere ich die Waschfee, kann sie aber nicht einschalten. Ist ja Sonntag. Nun wartet sie auf morgen, wenn sie loswuseln darf.

Dann ist es an der Zeit, wieder zu Mutti zu fahren. Abendessen richten, Tabletten verabreichen. Gleich richte ich noch die Medikamente für den nächsten Morgen.
Da es inzwischen hässlich nieselt, biete ich noch einmal Fahrdienst für Sohn und SchwieTo an, was die beiden dankbar annehmen.

20.00 Uhr
Feierabend. Wieder daheim. Ich habe mich über den angebrannten Topf hergemacht und wie man sieht, ist er schon fast wieder chic. Den Rest weiche ich nochmals ein.
Das ist es nun wirklich für diesen Sonntag.

Kommt morgen gut in die neue Woche.
Eure Mira

12 von 12 im Oktober

Was für ein Tag!
Wenn Caro von Draußen nur Kännchen wieder unsere Beiträge zu
12_von_12 sammelt, frage ich mich jedes Mal, ob ich wohl 12 Fotos zusammen bekomme, erst recht an einen Stino-Arbeitstag, wenn ich im Dunkeln aus dem Haus gehe.
Immerhin war das Armaturenbrett beleuchtet, als ich los wollte. Und die Anzeige machte deutlich, warum ich umsonst 15 Minuten früher aufgestanden war als sonst. Ich hatte nämlich Scheibenkratzen eingeplant, weil das Tags zuvor schon nötig gewesen war. Wie man unschwer erkennen kann, war das Kratzen an diesem Morgen nicht notwenig.
In der Firma werden schon Vorbereitungen für Weihnachtsdeko getroffen. Da wir alles 13 bis 15 mal benötigen, ist das eine Menge Arbeit.

Die Teile für die Adventskalender brauchen wir gar 24 oder 48 mal.

Nicht alle bereiten Weihnachten vor. Manche haben noch mit Herbst und Halloween zu tun.

Zu Mittag gibt es Obst und Gemüse…

…und eine Ticketbestellung.

Die Nachmittagssonne strahlt in den Spielzeugladen. Ich mache Feierabend, denn alle anderen sind schon fort.

Was für eine schöne Umleitungsstrecke.

Ich habe endlich mal Gelegenheit, anzuhalten, denn heute sind mal keine Angler da.

Ich komme vom Wege ab, mit Absicht, und trödle über die Dörfer. Dann ruft der Sohn an, und ich beschließe, noch zu ihm zu fahren.
Da gibt es gleich erst mal einen Snack als Vesper.

Eine tolle Behandlung wird mir zuteil. Das tut richtig gut. Meine Ohren fühlen sich danach an wie neu.

Und dann kommt auch noch die Hexe mit ihrer arabischen Schönheit vorbei.

Es wird spät, so dass ich die Hexe samt Hundi nicht mehr heim laufen lassen möchte. Lieber drehe ich noch eine Runde durchs Dorf.
Vom Heimkommen gibt es dann kein Bild mehr. Ich höre mir noch einen bisher unveröffentlichten Song von Il Civetto an, den ich sehr gern mag.
Und dann Gute Nacht.

In früheren Jahren
Oktober 2020
Oktober 2019
Oktober 2018
Oktober 2020