12 von 12 im Februar

12_von_12 von Caro.
Das tue ich gern, auch wenn ich wieder einmal nicht weiß, ob ich über den Tag Gelegenheit zu 12 Fotos haben werde. Ich will es gern versuchen.
Das Morgengrauen ist nicht grau und der Silberstreif am Horizont ist nicht silbern. Doch es ist schön, dass es schon langsam hell wird, wenn ich das Haus verlasse.

Beim Morgenritual am Kaufmannsladen liegt ein rosa Hauch über den Dächern.

Schnell habe ich noch etwas Pausenversorgung eingesammelt, in der Hoffnung, dass ich Pausen haben werde.

Noch ist es winterlich kahl am Flüsschen. Die dicken Knospen lassen den Frühling schon erahnen.

Das Sonnenlicht macht Gute Laune auf dem Heimweg.

Der strahlend blaue Himmel auch. Bei solchen Bildern denke ich immer: Auf den Dächern hockt ein satter Gott und predigt von Genügsamkeit. Genug ist nicht genug. Oder hier noch einmal fast 40 Jahre später.

Vor Muttis Haus blühen die Schneeglöckchen, fast meint man, sie bimmeln zu hören.

Und ein Primelchen. Von weitem dachte ich, wegen der Farbe, es wären Veilchen.

Mutti hat wieder für mich gekocht. Ich liebe Suppen, und wenn ich zu ihr komme, um sie zum Einkaufen abzuholen, hat sie immer etwas Leckeres für mich.

Die Blumen, die ihr am Morgen im Einkaufswagen gesehen habt, bekommen endlich Wasser. Nun wird es nicht mehr lange dauern, bis sie in leuchtendem Gelb erstrahlen.

"Haben Sie jetzt den schönen Abendhimmel fotografiert?" fragt mich eine Frau vor dem N-Markt. Ja, hab ich. Wir schwatzen kurz über die Natur und den Frühling, bis sie ihre Einkäufe verstaut hat und sich auf ihr Fahrrad schwingt, während ich Mutti nachlaufe in den Markt.

Daheim empfängt auch mich strahlendes Gelb. Die Forsythienzweige, die der Sohn mir neulich mitgebracht hat, sind inzwischen aufgeblüht.

Und das waren sie, meine 12 von 12 im Februar 2020.

12 von 12 im Februar 2019
12 von 12 im Februar 2017

12 von 12 im Januar

Neues Jahr, neue Glück…
…schrieb Caro und läutete damit eine neue Runde 12_von_12 ein.
Schon gestern Abend…
…schickte mir Uta eine Erinnerung an #12 von 12. Die fand ich heute Nacht, als ich wieder einmal über eine Stunde wach war. Hoffentlich wird das nicht zur Gewohnheit. Das Wach sein in der Nacht, meine ich.

Am Morgen gönnte ich mir ein wenig Herumtrödeln mit Strickzeug.
Dann war endlich Zeit für das Frühstück. Weil die Sonne inzwischen aufgewacht war, zog es mich hinaus auf den Balkon. Schaut nur, wie schön es da draußen ist. Ich erwäge, dieses Foto vielleicht für einen Zwölftel Blick zu nutzen.
Als es mir draußen zu kalt wurde, hockte ich mich an den Rechner, um Bürokram zu erledigen. Das musste zwingend heute sein, damit ich es nicht wieder vergesse. Und weil ich nun einmal dran war und gleich noch Fotos für diesen Beitrag zusammensuchen wollte, räumte ich gleich noch die Speicherkarten auf und sicherte Fotos aus den Jahren 2018 und 2019. Das heißt, ich begann damit. Fertig bin ich noch nicht, denn das frisst sehr viel Zeit.

Als die Socken komplett fertig waren {mein Paar 01 von #20 für 20} musste aus dem Rest gleich ein Patch an die Decke anwachsen.
Weil ich mich am Nachmittag doch noch entschlossen hatte, eine Trommel Wäsche anzusetzen, stand ich am Abend wieder vor der Aufgabe, die Wäsche irgendwo zum Trocknen unterzubringen.
Als meine Schwester am Abend ein Foto ihres Abendessens schickte, bekam ich so großen Appetit, dass ich mich in die Küche stellte und ebenfalls ein Abendessen zurecht zauberte. Dem Trend folgend serviert als Bowl. Das kommt mir sehr gelegen, kann ich mich doch damit auf mein gemütliches Sofa zurückziehen.
Wie gut, dass ich jetzt darüber schreibe: Hat doch der Sohn mir vorhin etwas von Fischfilets erzählt, die ich dann fix für ihn gebacken habe…. und natürlich in der Röhre vergessen hatte. Zum Glück, weil ich jetzt über das Essen schrieb, dachte ich wieder dran und es ist alles noch mal gut gegangen, wie ihr sehen könnt.
Nun ist dieser 12. schon fast zu Ende und ich wollte um diese Zeit schon im Bett liegen. Aber es war mir einen Herzensangelegenheit, erst einmal eine längere Nachricht an eine Freundin zu schreiben. Das war mir sehr wichtig.
Und nun gibt es eine halbe Stunde vor Mitternacht als zwölftes Bild schon wieder ‘ne Blume, genauer gesagt, ein Asperagus. Diesmal aber nicht, weil ich nicht mehr weiß, was ich fotografieren soll, sondern weil ich ihn bei den Alltagsfreuden vergessen habe zu erwähnen. Es ist dies wieder eine Freude, die ich mir selbst bereitet habe, als ich die Pflanze beim Morgenritual im Kaufmannsladen entdeckte. Der Sohn brachte noch den schönen Übertopf aus dem Fundus mit und die Freude war perfekt. Genauso perfekt wie dieser Sonntag, an dem sich Entspannen, Hobbies pflegen und ein wenig Pflichterfüllung in wunderbarer Balance befanden.

Euch allen einen guten Start in die neue Woche.
Eure Mira

Bearbeitet…
…dann muss man das zwölfte Bild aber auch einfügen und nicht nur drüber labern. *hihi*

Noch was vergessen…
…die Rückblicke.
12 von 12 im Januar 2018
12 von 12 im Januar 2017

12 von 12 im Dezember

Schon am 11. Dezember dachte ich an die 12_von_12 von Caro, weil ich es diesmal gar nicht erwarten konnte. Dabei weiß ich nicht so recht, wieso überhaupt, denn es ist ein ganz normaler Donnerstag inklusive Einkauf mit Mutti, nun vielleicht, weil es die letzten 12 von 12 in diesem Jahr sind und ich mir jetzt schon vorgenommen habe, nicht nur WmdedgT, sondern auch die 12 von 12 in Zukunft regelmäßig und pünktlich zu posten. Zwei Vorhaben für das Jahr, das bald beginnen soll, zwei Dinge, die ich in diesem vergehenden Jahr fast nie geschafft habe. Na, ich bin gespannt, erst recht, weil inzwischen bereits der 16. ist und ich immerhin "schon" die Bilder vom 12. hochgeladen habe.
Wer sich für Wolle nicht interessiert, kann gleich wegschauen. LaberRhabarberBla.

Adventskalender…
…machen Mühe oder kosten Zeit. Das wird mir an diesem Morgen mal wieder deutlich, als ich in Eile mein Los frei rubble…
…und aus dem Wichtelpäckchen ein weiteres Bobbelchen fische. AUSPACKEN. Los!!! Wir ihr seht, nutze ich meine künftigen Türstopper immer noch als Deko auf dem Flurregal, weil ich noch immer keinen Filz drunter geklebt habe und sie deshalb nicht auf das Parkett stellen will. Das schwarz-rot-goldene Bobbelchen kommt im trüben Morgenlicht nicht so gut.
Was ebenfalls nicht recht gelingen mag…
…ist das Bettenbauen, besser gesagt, die Verwandlung des Bettes in ein Sofa. Wellig und faltig und überhaupt. Aber wenigstens bunt.

Die nächste Misslichkeit kann ich zumindest vorübergehend abwenden. Ich möchte mal wissen, wieso mir neuerdings morgens die Füße weh tun. Abends nach einem stressigen Tag voller Herumgerenne könnte ich das nachvollziehen, aber morgens? Immerhin gibt es Hilfsmittelchen, mit denen ich gut in den Tag starten kann. Jaja, Werbung ohne Auftrag und unbezahlt. Steht ja auch oben drüber.
Unspektakulär…
…und unfotogen geht der Tag dahin. Muttis Einkäufe interessieren euch nicht, stimmst? Und wie Gemüsesuppe aussieht, wisst ihr auch.
Was ihr vielleicht nicht wisst, wie die Abo-Wolle aussieht, die an diesem Tag geliefert wurde. Und weil bald Weihnachten ist, gab es einen geschenkten Strang. Der war bei manch anderer Empfängerin etwas bunter, meiner ist komplett blau und gefällt mir gut, mal davon abgesehen, dass die Lichtverhältnisse am Abend nicht besser waren als am frühen Morgen. Naja, isso.

Inzwischen…
…habe ich eine bessere Idee, als die Garne aus dem Adventswichtel an die Decke zu stricken. Ich brauche eine Kissenhülle und beginne am Abend mit dem Bobbelchen vom Morgen. Damit hat es sich erst einmal ausgepacht, die Kissenhülle muss warten, denn noch sind nicht alle Wehnachtssocken fertig. Immerhin schaffe ich das Paar für den Sohn noch an diesem Abend……und beginne auch die für Mutti noch.
Und weil es nun wahrlich genug ist mit Wolle, gibt es als 12. Bild mal wieder ‘ne Blume.

Für die Linkparty ist es mal wieder zu spät, aber für meine Erinnerungen taugt der Eintrag allemal.

12 von 12 im Dezember 2018
12 von 12 im Dezember 2017

Korrektur
Es war noch nicht zu spät für die Linkparty.

12 von 12 im November

Ich liebe die 12_von_12 von Caro, auch wenn ich oft Probleme habe, wirklich 12 Fortos zusammen zu bekommen, insbesondere an Arbeitstagen, wo mir im Grunde nur die Abendstunden bleiben, um alles aufzuholen.
Diesmal war es ein klein wenig anders, denn ich begann schon gleich früh am Morgen mit dem Sammeln der Bilder.

Ganz fix zwischen anziehen, Kaffee trinken und Bett bauen musste ich es erzwingen, ein paar Hähnchendinos zu braten. Sie sind ein Bissel scharf angebraten, weil ich nicht dabei stehen geblieben war. Und dann habe ich sie noch nicht einmal mitgenommen, weil mir die Zeit zu knapp geworden war, sie noch einzupacken.
Sooo dunkel ist es, wenn ich aus dem Haus gehe. In echt sah der Blick durch die Häuserlücke in Richtung Straße romantischer aus, als auf dem Foto. Nun war aber wirklich Eile geboten. Und ausgerechnet in diesem Moment entdeckte ich, was ich vor zwei Tagen vermisst hatte, meine Scheibenabdeckung. Ordentlich zusammengefaltet in der Ablage über der Frontscheibe. Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen??? Nö, ich suche trotzdem und finde nur durch Zufall. Hach.

Der Kalender war schon umgestellt, als ich in den Schulungsraum kam, obwohl die Kollegin, die das sonst immer macht, heute gar nicht da war.
Igitt, mein Frühstücksei ist vergammelt. Zum Glück hatte ich noch eines dabei, so dass ich nicht hungern musste.
Heute ist der Tag der ungesunden Ernährung. Besonders gut geschmeckt hat es nicht. Nur hatte ich ja die Eier bereits aufgebraucht.
Kurz vor Feierabend kam die Sonne heraus und weil im Osten der Himmel gewitterdunkel aussah, gab es auf dem Heimweg interessante Lichtverhältnisse, die ich gern eingefangen hätte. Ich hätte auch gern den Schriftzug Industriepalast vollständig gehabt, doch im Vorbeifahren konnte ich schlecht die Kamera zücken und an der Ampel gab es eben nur einen Dreiviertelblick auf die Schrift.
Dafür war der Parkplatzblick in Richtung Straße am Nachmittag viel schöner als am frühen Morgen.
In der entgegengesetzten Richtung versteckte sich die Sonne bereits hinter den Bäumen. Schade, dass in der nächsten Zeit dort größere Bauvorhaben beginnen und dieses hübsche Stück Natur sicher bald verschwinden wird.

Während ich darauf wartete, dass die Heizung ihre Arbeit aufnimmt und das Zimmer kuschelig wird, wollte ich nur schnell die Ferse an die Socke stricken. Es war, wie so oft. Das Strickzeug wollte sich nicht wieder aus meinen Händen lösen.


Dabei hatte ich mir doch noch andere Arbeiten für den Abend vorgenommen. Sortierarbeiten nämlich, für die ich unbedingt ein paar Kartons zusammen bauen wollte. Ich will immer so vieles, und dann reicht am Abend die Kraft nicht, oder die Zeit oder die Lust. Irgendwas ist immer. Und der innere Schweinehund ist immer stärker als ich. Menno!

Wie? Ihr habt mitgezählt und seid erst bei elf Fotos angekommen? Oups. Da zweige ich euch mal noch meinen wunderbaren Weihnachtskaktus, über dessen Blütenpracht ich mich sehr freue.

Damit ist nun der 12. November 2019 auch schon wieder Geschichte. Ich gehe nachher noch schauen, was euch an diesem Tag so alles vor die Linse geraten ist.
Eure Mira

In früheren Jahren
12. November 2017

12 von 12 im Oktober

Habe ich wirklich im März das letzte Mal an
12_von_12 teilgenommen? Dann wird es jetzt aber wirklich Zeit.
Für den 12. Oktober 20019 sind Temperaturen über 20°C vorhergesagt. Eine gute Voraussetzung, um den Guten-Morgen-Kaffee auf dem Balkon zu trinken. Weil es aber in den letzten Tagen schon sehr herbstlich war, wurde zunächst eine kleine Vorbereitung nötig. Meine geliebte Bank und der Boden davor wollten von gelben Blättern befreit werden. Apropos gelb. In dem schönen großen Innenhof hinter meinem Haus stehen mehrere riesige Ahornbäume, die im Sommer das Licht, das in meine Wohnung fiel, wundervoll grün gefärbt hatten. Manche haben noch immer grüne Blätter, manche sogar ein paar rote. Der Elfenbaum jedoch, der direkt vor meinen Fenstern steht, ist komplett gelb. Und was für ein schönes sonniges Gelb das ist. Seht mal.
Und dann gab es endlich den Kaffee samt Strickzeug. Allerdings war es mit 13°C zum Stricken dann doch etwas frisch.
Da in meiner Wohnung noch immer nicht alles verräumt ist {Das wird auch noch ein Weilchen dauern.} schnappte ich mir den vorletzten meiner Klamottensäcke, leerte ihn aus und verräumte die Sachen in meine neuen Schränke. Hier war er noch voll. Ich war gerade fertig, als meine Schwester anrief. Videoanruf. Das mag ich sehr. Da sehen wir uns wenigstens, auch wenn sie 550 km weit weg wohnt.

Die Mutti wollte erst 14 Uhr in den Garten geholt werden und bis 17 Uhr bleiben. Normalerweise mag ich solche Zeitvorgaben nicht, weil sie mir den ganzen Tag zerreißen und ich nichts richtig Schönes unternehmen kann, wenn mir an den seltenen freien Tagen solche Zeitfenster vorgegeben werden. An diesem Samstag passte mir das aber, weil ich mich gar nicht wohl fühlte. Mein Kreislauf schlug Capriolen und ich war froh, dass ich mich über Mittag noch ein wenig hinlegen konnte.
Als wir dann endlich im Garten ankamen, "entführte" ich zuerst Ankes kleinen Hund. Die Kleine kommt immer an den Zaun, sobald sie meine Stimme hört. Und als ich das Törchen öffnete, folgte sie mir brav in meinen Garten, wo sie sich bequem auf Muttis Füßen niederließ.

Der Sohn hatte für uns eine Box voller ausgerissener Bohnenpflanzen vorbereitet, die wir abernten wollten. Es dauerte gar nicht lange, bis wir diesen Berg Bohnen aufgehäuft hatten.
Weil sich solche Arbeiten im Garten einfach besser erledigen lassen, packte ich noch 2 Kilo Rosenkohl auf den Tisch, den wir in der Sonne sitzend putzten.
Während andere Leute Wäsche zum Trocknen auf ihre Leinen hängen, hängen wir Tomatenrispen zum Reifen in die Sonne.

Dann ging es auch schon wieder heim. Das heißt, zu Mutti, Verband wechseln. Vorher gab es einen kleinen Umweg zum Kaufmannsladen. So war es dann doch fast dunkel, als ich heim kam.
Gern wollte ich mir mit Katl einen schönen Abend machen, besonders, weil das am Freitag schief gegangen war. Sie kam auch gegen 20.30 Uhr bei mir an. Leider spann mein Kreislauf da immer noch oder schon wieder, so dass ich nur die beiden Päckchen entgegen nahm, die sie mir mitgebracht hatte. Nicht einmal mehr geöffnet habe ich sie an diesem Abend. Ich wusste ja, was drin ist. Ich schleppte mich noch ein wenig durch die Küche, um die Ernte auszupacken, unter anderem diese schöne Zucchini, die mir Anke geschenkt hatte und aus der ich Suppe kochen möchte.
Als Katl wieder ging, wollte ich nur noch ins Bett. "Nur kurz" nahm ich noch einmal das Strickzeug zur Hand. Und dann, schwups, waren die Socken fertig, von denen ich den zweiten am Morgen erst begonnen hatte.
Das war mein Tagesablauf am 12. Oktober 2019 und ich habe es tatsächlich mal wieder auf 12 Fotos gebracht. Bis zum nächsten Mal.

In früheren Jahren
12. Oktober 2018
12. Oktober 2017

12 von 12 im März

Es ist wieder soweit. Heute Abend um 18 Uhr startet eine neue Runde
12_von_12
Das lasse ich mir nicht nehmen, selbst wenn ich nicht immer 12 Fotos zusammen bekomme. Heute habe ich allerdings recht gute Chancen, weil ich nach Feierabend noch einiges vor habe.
Die Rose habe ich gestern zur {nachträglichen} Frauentagsfeier bekommen. Heute Morgen bekam sie noch frisches Wasser, damit sie noch schön ist, wenn ich heute spät Abends heim komme.
Der Sonnenaufgang war weit weniger malerisch als gestern, so machte ich mir nicht die Mühe, extra für ein Foto anzuhalten. Auch der Parkplatz des Kaufmannsladens, meine nächste Station an diesem Morgen, lohnte keine Aufnahme.
Die Kletterhortensien treiben schon kräftig aus. Ich habe mich bereits im Herbst gefragt, ob man sie vielleicht absenkern kann. Kennt sich jemand damit aus? Ich könnte es ja mal ausprobieren. Der Sohn mag diese Pflanzen so sehr. Wenn es mir gelänge, einen Senker fortzubekommen, könnte ich ihm sicher eine große Freude bereiten.
So sieht es auf dem gesamten Hof aus. Dabei ist der Sturm schon 2 Tage her. Ich bin gespannt, wann der Hausmeister dazu kommt, dies zu bereinigen. Vielleicht wartet er auch darauf, dass der nächste Sturm alles wieder fort weht.
Seit gestern nutze ich einen anderen Schulungsraum. Der ist nicht ganz so schön, wie der von letzter Woche. Doch auch hier gehen die Fenster auf den Fluss hinaus, dessen Wasser im Sonnenlicht glitzert.
Im Gegensatz zu vergangener Woche kann man schon einen ganz zarten grünen Hauch erkennen.

Das Mittagessen fällt spärlich aus. Ich denke, ich werde mit der Katl noch Abendbrot essen, bevor wir zum Anker fahren.

Der Heimweg führte mich zunächst zur Tankstelle und dann hier hin. Beim Einwohnermeldeamt lag schon seit Wochen mein neuer Ausweis, den ich endlich abholen wollte. Warum ich das nicht längst getan habe? Nun, es kam immer wieder etwas dazwischen, was mir aber recht willkommen war. Mit anderen Worten, ich schob es vor mir her. Warum, ist nicht nachzuvollziehen. Erst recht nicht, nachdem die Abholung am Nachmittag ganz unproblematisch vonstatten ging.

Katl, die gute Seele, kochte eine Kanne meines geliebten Earl Grey. Sehr ihr? Sie hat auch eine schöne Rose.
Sogleich rückte sie ihren Schaukelstuhl in einer gemütlichen Ecke für mich zurecht, suchte ein paar Kissen zusammen und ich konnte es mir bequem machen, die Füße hoch legen und mich zwischen Arbeit und Abendveranstaltung noch eine Weile ausruhen. Das tat gut.
Danach fühlte ich mich zunächst etwas knautschig und fröstelig und wäre am liebsten heim gefahren und ins Bett gekrochen. Doch Katl hatte sich schon hübsch gemacht und ich wollte sie nicht hängen lassen, also machten wir uns auf den Weg zur… die früher fast so etwas wie mein zweites Wohnzimmer war. Das ist aber schon Ewigkeiten her. Ich glaube, als ich das letze Mal dort war, hieß die……die am Anker entlang führt, noch Knoopstraße. Das ist ne Weile her.
Etwas erstaunt war ich, dass nicht 2Roses spielten, sondern Take It Naked. Wahrscheinlich lag es genau an diesen beiden Musikern, dass sich dieser Abend für mich anfühlte, als wäre ich nie weggewesen. Außerdem traf ich weitere "alte" Bekannte und freute mich riesig darüber, dass sie sich noch an mich erinnerten und wir genau da anknüpfen konnten, wo wir vor Jahren zuletzt waren.
Es war ein sehr schöner Abend. Und es wird ganz sicher nicht der letzte dieser Art gewesen sein.

12 von 12 im Februar

Nachdem ich im Januar keine 12 Fotos für Caros 12_von_12 zusammengebracht hatte, will ich das heute wieder versuchen.

Jeden Morgen werden verschiedene Daten notiert. Das muss jetzt mal vier Wochen lang sein. Danach kann ich das wieder lockern. Vielleicht habe ich mich bis dahin auch so daran gewöhnt, dass ich es beibehalte.


Genau vor diesem Schild war noch ein Parkplatz frei. Dann nicht mehr. 😉

Nachdem wir die Arbeit der Putzfrau reklamiert hatten, richtet sie es neuerdings immer so ein, dass sie uns nicht mehr begegnet. Ob sie wohl nun mit diesem zurückgelassenen Lappen anzeigen wollte, dass sie da gewesen ist? An der Sauberkeit der Räume erkennt man das nämlich leider nicht.

Schon gestern Abend geschnippelt, konnte der Salat über Nacht gut durchziehen. Hier auf dem Schreibtisch kann die Verpflegung für den ganzen Tag aber nicht stehen bleiben. Ab damit in den Kühlschrank.

Mein Schreibtisch ist ohnehin zu klein. Ist ja auch nicht wirklich mein Schreibtisch. Den musste ich räumen, weil andere Kurse dort laufen. Mich kann man ja vertreiben. Ich bin ja sowieso nur…

Am Nachmittag sah es dann bei dem Schild {siehe oben} schon anders aus. Fleißige Arbeiter hatten ein Loch gebuddelt. Was an dieser Straße dauernd gegraben und ausgebessert wird! Kaum ist ein Loch wieder geschlossen, wird daneben ein anderes gegraben.

Und noch mehr Löcher, diesmal in der Wolkendecke. Durch sie leuchtet das Himmelblau, und sorgt für gute Laune.

Hatte ich erzählt, dass ich mich auf’s Räumen und Sortieren freue? Diesem Berg geht es zu Leibe.

Keine Stunde später… Nur, wo packe ich das nun alles hin?

Noch etwas später… alles weg.

Und zwar hier.

Vom Gemüseputzen, Salat schnippeln und Suppe kochen mache ich keine Fotos. Weiß doch jeder, wie das aussieht. Nur, dadurch sind es heute wieder keine 12 Fotos. Macht nix. Ich poste das trotzdem… wenn auch verspätet, weil sich die Bilder nicht so hochladen ließen, wie ich das wollte.

12 von 12 im Dezember

Ich beteilige mich so gern an 12_von_12 bei Caro.
Stammleser wissen, dass es mir an Wochentagen immer etwas schwer fällt, 12 Fotos zusammen zu bekommen. Im vergangenen Jahr hatte ich Glück mit dem 12. Dezember, weil ich an diesem Tag den Weihnachtsmarkt im Werk2 besuchte. Ich habe gerade nochmal gelesen, dass es uns dort gar nicht so recht gefallen hatte. Oups, das hatte ich vergessen und habe mich in diesem Jahr wieder dort verabredet, und zwar für kommenden Freitag. Diesmal mit Janine. Das wird in jedem Fall schön, selbst wenn der Weihnachtsmarkt gar nichts taugen sollte.
Da es nun Fotos vom Weihnachtsmarkt erst in ein paar Tagen geben wird, beginnen wir den 12. diesmal mit meinem Adventskalender. Den Tee werde ich erst am Abend in Ruhe genießen. Stattdessen backe ich flugs noch 2 Brötchen auf.
Auf dem Weg zur Arbeit fällt mir ein, dass Mutti schon länger mal gefragt hatte, ob denn der Kaffee mal wieder im Angebot sei. Und mir fiel ein, dass dies derzeit im Kaufmannsladen der Fall ist, allerdings nur noch heute. Also flitzte ich noch vor dem Dienst dort hin, um Vorrat für das Fest zu beschaffen. Bei dieser Gelegenheit bekomme ich noch eine kleine Aufmersamkeit.Sehr lecker, wie ich inzwischen weiß.
Am Vormittag……komme ich endlich dazu, mir eine Tasse Kaffee zu machen. Das "Leckerli" habe ich bis dahin schon wieder vergessen.
Obwohl am Nachmittag über Lindenaus Straßenschluchten große Flecken blauen Himmels zu sehen waren……fiel ein beständiger sehr feiner Regen.
Dieser hinderte mich natürlich nicht daran, an diesem Nachmittag noch einmal zur Lagerbox zu fahren.
Ich wollte die Kartons wieder richten, die ich am Montag recht durcheinander zurückgelassen hatte. Außerdem wollte ich ein paar Garne sichten, aus denen eventuell noch in diesem Winter Oberteile entstehen sollen. Da ich mich mal wieder nicht entscheiden konnte, kamen gleich zwei Konen mit nach Hause.
Hier hatte ich schon einmal eine Maschenprobe gehäkelt. Aber Häkeln ist nicht so mein Ding. Ich mag das zwar gern, aber da muss ich so hinschauen, während ich beim Stricken meine Augen überall haben kann. Also werde ich wohl ribbeln und dann eventuell mit Nadelstärke 4 ein Oberteil beginnen. Für den Fall, dass mir das dann doch nicht so gefällt, gibt es noch diese Variante.Ein hellgraues Bouclé-Garn. Das könnte gut werden.

Inzwischen war der Regen stärker geworden. Ich schwankte zwischen Katl überfallen und Tee mit ihr trinken und wenigstens einen Abend der Woche früh heim kommen und entschied mich für letzteres, wobei es wegen der Lagerbox auch schon wieder gar nicht richtig früh war. Entsprechend breit war ich schon wieder und wäre am liebsten gleich ins Bett gefallen. Das heißt, nein, eigentlich ärgert es mich, wenn ich so kaputt bin, weil ich abends immer gern noch etwas für mich tun möchte. Lesen, stricken, schreiben … irgendwas Schönes eben.
Ganz unbedingt musste ich noch die Tasche für die Bücherei packen. Dahin muss ich am Donnerstag mit der Mutti. Die entliehenen Bücher sind zwar bis 3. Januar verlängert, aber Mutti will noch Lesestoff für die Feiertage. {Pssst. Ich weiß gar nicht, wozu sie den braucht. Sie wird die Zeit doch sowieso nicht mit Lesen vertrödeln, sondern ihrem Lieblingshobby nachgehen – mich herumscheuchen. *hüstel*} Hach, warum bin ich denn so garstig? Wahrscheinlich bin ich gestresster, als mir selbst bewusst wird.
Weil ich schon zu müde war, um noch entscheidungen über Nadelstärken, Raglanaufteilungen und ähnliches zu treffen, aber unbedingt noch ein paar Maschen stricken wollte, schlug ich ein neues Tuch an. Da kann ich nicht viel falsch machen. Weit kam ich allerdings an diesem Abend nicht mehr.

12 von 12 im Oktober

Der 12. Oktober 2018 ist ein ganz normaler Freitag. Und doch ist einiges anders als sonst. Und das zeige ich euch bei 12_von_12.
Das ging am Morgen schon damit los, dass ich vor der Arbeit noch die Taschen für ein weiteres Garten-Wochenende packen wollte. Strickzeug muss da natürlich mit..
Durch die Packerei war ich spät dran. Dennoch war der Himmel noch viel dunkler, als es auf dem Foto aussieht.
Ich nehme mir Zeit für einen Minischwatz mit der Nachbarin. Bin ohnehin zu spät, da kommt es nun nicht mehr darauf an.
Zu allem Überfluss gibt mir die Tankanzeige nicht mehr an, wie weit ich mit der Pfütze im Tank noch komme. Besser gesagt, ich habe noch nicht gelernt, dem Bordcomputer die gewünschten Informationen zu entlocken. Deshalb gehe ich lieber kein Risiko ein und fahre vor der Arbeit auch noch bei der Tankstelle ran. Kommt nun wirklich nicht mehr drauf an.
Erstaunlicherweise gibt es an diesem Morgen ausreichend Parkplätze. Weil ich nicht lange suchen muss, bleibt mir noch ein Moment, mich an der Morgensonne über den Dächern zu erfreuen, und ich bin trotzdem pünktlich in der Firma.

Die Mittagspause verbringen wir noch einmal am Teich.
Auf diese Bänke mögen wir uns zwar nicht setzen, aber wenige Schritte weiter finden wir eine bessere und genießen den Ausblick.

Endlich Dienstschluss. Die Sonne taucht den Hof in zauberhaftes Licht. Ich betrachte die Kletterhortensien und frage mich, ob man davon Senker ziehen kann.
Ein Kollege meint, ich sollte es ausprobieren.
Der Nachmittag verläuft auch anders als üblich, weil wir unsere Einkaufstour von Donnerstag auf Freitag verschieben mussten.
Zuerst einmal geht’s zur Bücherei, eine Woche vorfristig, weil wir alle entliehenen Bücher schon ausgelesen haben…
…dann zur Drogerie, wo ich keinesfalls das Waschmittel vergessen darf, zumal es das gerade im Angebot gibt…
Letzter Programmpunkt ist der N-Markt. Eigentlich brauche ich gar nichts. Entsprechend mager fällt mein Einkauf aus.

Und schon ist Abend. Bis ich die Mutti heim gebracht und danach mein Auto "gartenfertig" beladen habe, senkt sich die Dunkelheit über die stille Straße. Weil es aber erst 19:15 Uhr ist, fahre ich doch noch zum Garten. Als ich wenig später dort ankomme, ist es vollständig dunkel. Nur gut, dass ein paar Elfenlichter den Weg säumen.
In der Laube mache ich es mir gemütlich. Als ich am Morgen meine Decke einpackte, habe ich beim Zusammenlegen ein Löchlein entdeckt. Das will ich im Maschenstich stopfen. Danach wird noch ein wenig gelesen und dann ist dieser 12. Oktober auch schon wieder vorüber.

12 von 12 im August

Wenn der 12. auf einen Sonntag fällt, sollte es doch leicht sein, die 12 Fotos für 12_von_12 zusammen zu bekommen.

Kurz nach 7 Uhr. Die Sonne kriecht durch den Apfelbaum. Endlich…

…und beleuchtet mein Gartenidyll.

Der Tag beginnt, wie auf dem Bild zu sehen kalt.

Das ist schon der zweite Guten-Morgen-Kaffee. Den ersten habe ich zum Aufwärmen ganz schnell getrunken.

Eigentlich wollte ich die Grafitti-verschmierte S-Bahn aufnehmen, wurde aber von einer kaffeegierigen Wespe attakiert, und schon war die Bahn vorbei.

Und die Wespe? Seht selbst.

Schnell mal was zum Naschen gepflückt.

Was könnte man denn mal noch aussäen, wenn die Kartoffeln geerntet sind?

Geschenke von der Nachbarin. Super leckere eigene Ernte.

Als ich bei Nachbars zum Kaffee saß, hatte ich das Strickzeug dabei und die Socke ein gutes Stück voran gebracht.

Sieht das da am Himmel nicht aus wie Engelsflügel?

Ich habe einfach gar keine Lust, in die Wohnung zu fahren. Also sitze ich noch unter dem Apfelbaum und träume, während der Sohn in der Hütte seine Siebensachen zusammen packt. Dann geht es heim und kurz nach Mitternacht ganz schnell ins Bett, denn um 5 klingelt wieder der Wecker.

Der Zwölfte ist schon eine Weile vorbei. Ich sende dies trotzdem noch zu 12 von 12.
Bis in einem Monat.