12 von 12 im Oktober

Habe ich wirklich im März das letzte Mal an
12_von_12 teilgenommen? Dann wird es jetzt aber wirklich Zeit.
Für den 12. Oktober 20019 sind Temperaturen über 20°C vorhergesagt. Eine gute Voraussetzung, um den Guten-Morgen-Kaffee auf dem Balkon zu trinken. Weil es aber in den letzten Tagen schon sehr herbstlich war, wurde zunächst eine kleine Vorbereitung nötig. Meine geliebte Bank und der Boden davor wollten von gelben Blättern befreit werden. Apropos gelb. In dem schönen großen Innenhof hinter meinem Haus stehen mehrere riesige Ahornbäume, die im Sommer das Licht, das in meine Wohnung fiel, wundervoll grün gefärbt hatten. Manche haben noch immer grüne Blätter, manche sogar ein paar rote. Der Elfenbaum jedoch, der direkt vor meinen Fenstern steht, ist komplett gelb. Und was für ein schönes sonniges Gelb das ist. Seht mal.
Und dann gab es endlich den Kaffee samt Strickzeug. Allerdings war es mit 13°C zum Stricken dann doch etwas frisch.
Da in meiner Wohnung noch immer nicht alles verräumt ist {Das wird auch noch ein Weilchen dauern.} schnappte ich mir den vorletzten meiner Klamottensäcke, leerte ihn aus und verräumte die Sachen in meine neuen Schränke. Hier war er noch voll. Ich war gerade fertig, als meine Schwester anrief. Videoanruf. Das mag ich sehr. Da sehen wir uns wenigstens, auch wenn sie 550 km weit weg wohnt.

Die Mutti wollte erst 14 Uhr in den Garten geholt werden und bis 17 Uhr bleiben. Normalerweise mag ich solche Zeitvorgaben nicht, weil sie mir den ganzen Tag zerreißen und ich nichts richtig Schönes unternehmen kann, wenn mir an den seltenen freien Tagen solche Zeitfenster vorgegeben werden. An diesem Samstag passte mir das aber, weil ich mich gar nicht wohl fühlte. Mein Kreislauf schlug Capriolen und ich war froh, dass ich mich über Mittag noch ein wenig hinlegen konnte.
Als wir dann endlich im Garten ankamen, "entführte" ich zuerst Ankes kleinen Hund. Die Kleine kommt immer an den Zaun, sobald sie meine Stimme hört. Und als ich das Törchen öffnete, folgte sie mir brav in meinen Garten, wo sie sich bequem auf Muttis Füßen niederließ.

Der Sohn hatte für uns eine Box voller ausgerissener Bohnenpflanzen vorbereitet, die wir abernten wollten. Es dauerte gar nicht lange, bis wir diesen Berg Bohnen aufgehäuft hatten.
Weil sich solche Arbeiten im Garten einfach besser erledigen lassen, packte ich noch 2 Kilo Rosenkohl auf den Tisch, den wir in der Sonne sitzend putzten.
Während andere Leute Wäsche zum Trocknen auf ihre Leinen hängen, hängen wir Tomatenrispen zum Reifen in die Sonne.

Dann ging es auch schon wieder heim. Das heißt, zu Mutti, Verband wechseln. Vorher gab es einen kleinen Umweg zum Kaufmannsladen. So war es dann doch fast dunkel, als ich heim kam.
Gern wollte ich mir mit Katl einen schönen Abend machen, besonders, weil das am Freitag schief gegangen war. Sie kam auch gegen 20.30 Uhr bei mir an. Leider spann mein Kreislauf da immer noch oder schon wieder, so dass ich nur die beiden Päckchen entgegen nahm, die sie mir mitgebracht hatte. Nicht einmal mehr geöffnet habe ich sie an diesem Abend. Ich wusste ja, was drin ist. Ich schleppte mich noch ein wenig durch die Küche, um die Ernte auszupacken, unter anderem diese schöne Zucchini, die mir Anke geschenkt hatte und aus der ich Suppe kochen möchte.
Als Katl wieder ging, wollte ich nur noch ins Bett. "Nur kurz" nahm ich noch einmal das Strickzeug zur Hand. Und dann, schwups, waren die Socken fertig, von denen ich den zweiten am Morgen erst begonnen hatte.
Das war mein Tagesablauf am 12. Oktober 2019 und ich habe es tatsächlich mal wieder auf 12 Fotos gebracht. Bis zum nächsten Mal.

In früheren Jahren
12. Oktober 2018
12. Oktober 2017

12 von 12 im März

Es ist wieder soweit. Heute Abend um 18 Uhr startet eine neue Runde
12_von_12
Das lasse ich mir nicht nehmen, selbst wenn ich nicht immer 12 Fotos zusammen bekomme. Heute habe ich allerdings recht gute Chancen, weil ich nach Feierabend noch einiges vor habe.
Die Rose habe ich gestern zur {nachträglichen} Frauentagsfeier bekommen. Heute Morgen bekam sie noch frisches Wasser, damit sie noch schön ist, wenn ich heute spät Abends heim komme.
Der Sonnenaufgang war weit weniger malerisch als gestern, so machte ich mir nicht die Mühe, extra für ein Foto anzuhalten. Auch der Parkplatz des Kaufmannsladens, meine nächste Station an diesem Morgen, lohnte keine Aufnahme.
Die Kletterhortensien treiben schon kräftig aus. Ich habe mich bereits im Herbst gefragt, ob man sie vielleicht absenkern kann. Kennt sich jemand damit aus? Ich könnte es ja mal ausprobieren. Der Sohn mag diese Pflanzen so sehr. Wenn es mir gelänge, einen Senker fortzubekommen, könnte ich ihm sicher eine große Freude bereiten.
So sieht es auf dem gesamten Hof aus. Dabei ist der Sturm schon 2 Tage her. Ich bin gespannt, wann der Hausmeister dazu kommt, dies zu bereinigen. Vielleicht wartet er auch darauf, dass der nächste Sturm alles wieder fort weht.
Seit gestern nutze ich einen anderen Schulungsraum. Der ist nicht ganz so schön, wie der von letzter Woche. Doch auch hier gehen die Fenster auf den Fluss hinaus, dessen Wasser im Sonnenlicht glitzert.
Im Gegensatz zu vergangener Woche kann man schon einen ganz zarten grünen Hauch erkennen.

Das Mittagessen fällt spärlich aus. Ich denke, ich werde mit der Katl noch Abendbrot essen, bevor wir zum Anker fahren.

Der Heimweg führte mich zunächst zur Tankstelle und dann hier hin. Beim Einwohnermeldeamt lag schon seit Wochen mein neuer Ausweis, den ich endlich abholen wollte. Warum ich das nicht längst getan habe? Nun, es kam immer wieder etwas dazwischen, was mir aber recht willkommen war. Mit anderen Worten, ich schob es vor mir her. Warum, ist nicht nachzuvollziehen. Erst recht nicht, nachdem die Abholung am Nachmittag ganz unproblematisch vonstatten ging.

Katl, die gute Seele, kochte eine Kanne meines geliebten Earl Grey. Sehr ihr? Sie hat auch eine schöne Rose.
Sogleich rückte sie ihren Schaukelstuhl in einer gemütlichen Ecke für mich zurecht, suchte ein paar Kissen zusammen und ich konnte es mir bequem machen, die Füße hoch legen und mich zwischen Arbeit und Abendveranstaltung noch eine Weile ausruhen. Das tat gut.
Danach fühlte ich mich zunächst etwas knautschig und fröstelig und wäre am liebsten heim gefahren und ins Bett gekrochen. Doch Katl hatte sich schon hübsch gemacht und ich wollte sie nicht hängen lassen, also machten wir uns auf den Weg zur… die früher fast so etwas wie mein zweites Wohnzimmer war. Das ist aber schon Ewigkeiten her. Ich glaube, als ich das letze Mal dort war, hieß die……die am Anker entlang führt, noch Knoopstraße. Das ist ne Weile her.
Etwas erstaunt war ich, dass nicht 2Roses spielten, sondern Take It Naked. Wahrscheinlich lag es genau an diesen beiden Musikern, dass sich dieser Abend für mich anfühlte, als wäre ich nie weggewesen. Außerdem traf ich weitere "alte" Bekannte und freute mich riesig darüber, dass sie sich noch an mich erinnerten und wir genau da anknüpfen konnten, wo wir vor Jahren zuletzt waren.
Es war ein sehr schöner Abend. Und es wird ganz sicher nicht der letzte dieser Art gewesen sein.

12 von 12 im Februar

Nachdem ich im Januar keine 12 Fotos für Caros 12_von_12 zusammengebracht hatte, will ich das heute wieder versuchen.

Jeden Morgen werden verschiedene Daten notiert. Das muss jetzt mal vier Wochen lang sein. Danach kann ich das wieder lockern. Vielleicht habe ich mich bis dahin auch so daran gewöhnt, dass ich es beibehalte.


Genau vor diesem Schild war noch ein Parkplatz frei. Dann nicht mehr. 😉

Nachdem wir die Arbeit der Putzfrau reklamiert hatten, richtet sie es neuerdings immer so ein, dass sie uns nicht mehr begegnet. Ob sie wohl nun mit diesem zurückgelassenen Lappen anzeigen wollte, dass sie da gewesen ist? An der Sauberkeit der Räume erkennt man das nämlich leider nicht.

Schon gestern Abend geschnippelt, konnte der Salat über Nacht gut durchziehen. Hier auf dem Schreibtisch kann die Verpflegung für den ganzen Tag aber nicht stehen bleiben. Ab damit in den Kühlschrank.

Mein Schreibtisch ist ohnehin zu klein. Ist ja auch nicht wirklich mein Schreibtisch. Den musste ich räumen, weil andere Kurse dort laufen. Mich kann man ja vertreiben. Ich bin ja sowieso nur…

Am Nachmittag sah es dann bei dem Schild {siehe oben} schon anders aus. Fleißige Arbeiter hatten ein Loch gebuddelt. Was an dieser Straße dauernd gegraben und ausgebessert wird! Kaum ist ein Loch wieder geschlossen, wird daneben ein anderes gegraben.

Und noch mehr Löcher, diesmal in der Wolkendecke. Durch sie leuchtet das Himmelblau, und sorgt für gute Laune.

Hatte ich erzählt, dass ich mich auf’s Räumen und Sortieren freue? Diesem Berg geht es zu Leibe.

Keine Stunde später… Nur, wo packe ich das nun alles hin?

Noch etwas später… alles weg.

Und zwar hier.

Vom Gemüseputzen, Salat schnippeln und Suppe kochen mache ich keine Fotos. Weiß doch jeder, wie das aussieht. Nur, dadurch sind es heute wieder keine 12 Fotos. Macht nix. Ich poste das trotzdem… wenn auch verspätet, weil sich die Bilder nicht so hochaden ließen, wie ich das wollte.

12 von 12 im Dezember

Ich beteilige mich so gern an 12_von_12 bei Caro.
Stammleser wissen, dass es mir an Wochentagen immer etwas schwer fällt, 12 Fotos zusammen zu bekommen. Im vergangenen Jahr hatte ich Glück mit dem 12. Dezember, weil ich an diesem Tag den Weihnachtsmarkt im Werk2 besuchte. Ich habe gerade nochmal gelesen, dass es uns dort gar nicht so recht gefallen hatte. Oups, das hatte ich vergessen und habe mich in diesem Jahr wieder dort verabredet, und zwar für kommenden Freitag. Diesmal mit Janine. Das wird in jedem Fall schön, selbst wenn der Weihnachtsmarkt gar nichts taugen sollte.
Da es nun Fotos vom Weihnachtsmarkt erst in ein paar Tagen geben wird, beginnen wir den 12. diesmal mit meinem Adventskalender. Den Tee werde ich erst am Abend in Ruhe genießen. Stattdessen backe ich flugs noch 2 Brötchen auf.
Auf dem Weg zur Arbeit fällt mir ein, dass Mutti schon länger mal gefragt hatte, ob denn der Kaffee mal wieder im Angebot sei. Und mir fiel ein, dass dies derzeit im Kaufmannsladen der Fall ist, allerdings nur noch heute. Also flitzte ich noch vor dem Dienst dort hin, um Vorrat für das Fest zu beschaffen. Bei dieser Gelegenheit bekomme ich noch eine kleine Aufmersamkeit.Sehr lecker, wie ich inzwischen weiß.
Am Vormittag……komme ich endlich dazu, mir eine Tasse Kaffee zu machen. Das "Leckerli" habe ich bis dahin schon wieder vergessen.
Obwohl am Nachmittag über Lindenaus Straßenschluchten große Flecken blauen Himmels zu sehen waren……fiel ein beständiger sehr feiner Regen.
Dieser hinderte mich natürlich nicht daran, an diesem Nachmittag noch einmal zur Lagerbox zu fahren.
Ich wollte die Kartons wieder richten, die ich am Montag recht durcheinander zurückgelassen hatte. Außerdem wollte ich ein paar Garne sichten, aus denen eventuell noch in diesem Winter Oberteile entstehen sollen. Da ich mich mal wieder nicht entscheiden konnte, kamen gleich zwei Konen mit nach Hause.
Hier hatte ich schon einmal eine Maschenprobe gehäkelt. Aber Häkeln ist nicht so mein Ding. Ich mag das zwar gern, aber da muss ich so hinschauen, während ich beim Stricken meine Augen überall haben kann. Also werde ich wohl ribbeln und dann eventuell mit Nadelstärke 4 ein Oberteil beginnen. Für den Fall, dass mir das dann doch nicht so gefällt, gibt es noch diese Variante.Ein hellgraues Bouclé-Garn. Das könnte gut werden.

Inzwischen war der Regen stärker geworden. Ich schwankte zwischen Katl überfallen und Tee mit ihr trinken und wenigstens einen Abend der Woche früh heim kommen und entschied mich für letzteres, wobei es wegen der Lagerbox auch schon wieder gar nicht richtig früh war. Entsprechend breit war ich schon wieder und wäre am liebsten gleich ins Bett gefallen. Das heißt, nein, eigentlich ärgert es mich, wenn ich so kaputt bin, weil ich abends immer gern noch etwas für mich tun möchte. Lesen, stricken, schreiben … irgendwas Schönes eben.
Ganz unbedingt musste ich noch die Tasche für die Bücherei packen. Dahin muss ich am Donnerstag mit der Mutti. Die entliehenen Bücher sind zwar bis 3. Januar verlängert, aber Mutti will noch Lesestoff für die Feiertage. {Pssst. Ich weiß gar nicht, wozu sie den braucht. Sie wird die Zeit doch sowieso nicht mit Lesen vertrödeln, sondern ihrem Lieblingshobby nachgehen – mich herumscheuchen. *hüstel*} Hach, warum bin ich denn so garstig? Wahrscheinlich bin ich gestresster, als mir selbst bewusst wird.
Weil ich schon zu müde war, um noch entscheidungen über Nadelstärken, Raglanaufteilungen und ähnliches zu treffen, aber unbedingt noch ein paar Maschen stricken wollte, schlug ich ein neues Tuch an. Da kann ich nicht viel falsch machen. Weit kam ich allerdings an diesem Abend nicht mehr.

12 von 12 im Oktober

Der 12. Oktober 2018 ist ein ganz normaler Freitag. Und doch ist einiges anders als sonst. Und das zeige ich euch bei 12_von_12.
Das ging am Morgen schon damit los, dass ich vor der Arbeit noch die Taschen für ein weiteres Garten-Wochenende packen wollte. Strickzeug muss da natürlich mit..
Durch die Packerei war ich spät dran. Dennoch war der Himmel noch viel dunkler, als es auf dem Foto aussieht.
Ich nehme mir Zeit für einen Minischwatz mit der Nachbarin. Bin ohnehin zu spät, da kommt es nun nicht mehr darauf an.
Zu allem Überfluss gibt mir die Tankanzeige nicht mehr an, wie weit ich mit der Pfütze im Tank noch komme. Besser gesagt, ich habe noch nicht gelernt, dem Bordcomputer die gewünschten Informationen zu entlocken. Deshalb gehe ich lieber kein Risiko ein und fahre vor der Arbeit auch noch bei der Tankstelle ran. Kommt nun wirklich nicht mehr drauf an.
Erstaunlicherweise gibt es an diesem Morgen ausreichend Parkplätze. Weil ich nicht lange suchen muss, bleibt mir noch ein Moment, mich an der Morgensonne über den Dächern zu erfreuen, und ich bin trotzdem pünktlich in der Firma.

Die Mittagspause verbringen wir noch einmal am Teich.
Auf diese Bänke mögen wir uns zwar nicht setzen, aber wenige Schritte weiter finden wir eine bessere und genießen den Ausblick.

Endlich Dienstschluss. Die Sonne taucht den Hof in zauberhaftes Licht. Ich betrachte die Kletterhortensien und frage mich, ob man davon Senker ziehen kann.
Ein Kollege meint, ich sollte es ausprobieren.
Der Nachmittag verläuft auch anders als üblich, weil wir unsere Einkaufstour von Donnerstag auf Freitag verschieben mussten.
Zuerst einmal geht’s zur Bücherei, eine Woche vorfristig, weil wir alle entliehenen Bücher schon ausgelesen haben…
…dann zur Drogerie, wo ich keinesfalls das Waschmittel vergessen darf, zumal es das gerade im Angebot gibt…
Letzter Programmpunkt ist der N-Markt. Eigentlich brauche ich gar nichts. Entsprechend mager fällt mein Einkauf aus.

Und schon ist Abend. Bis ich die Mutti heim gebracht und danach mein Auto "gartenfertig" beladen habe, senkt sich die Dunkelheit über die stille Straße. Weil es aber erst 19:15 Uhr ist, fahre ich doch noch zum Garten. Als ich wenig später dort ankomme, ist es vollständig dunkel. Nur gut, dass ein paar Elfenlichter den Weg säumen.
In der Laube mache ich es mir gemütlich. Als ich am Morgen meine Decke einpackte, habe ich beim Zusammenlegen ein Löchlein entdeckt. Das will ich im Maschenstich stopfen. Danach wird noch ein wenig gelesen und dann ist dieser 12. Oktober auch schon wieder vorüber.

12 von 12 im August

Wenn der 12. auf einen Sonntag fällt, sollte es doch leicht sein, die 12 Fotos für 12_von_12 zusammen zu bekommen.

Kurz nach 7 Uhr. Die Sonne kriecht durch den Apfelbaum. Endlich…

…und beleuchtet mein Gartenidyll.

Der Tag beginnt, wie auf dem Bild zu sehen kalt.

Das ist schon der zweite Guten-Morgen-Kaffee. Den ersten habe ich zum Aufwärmen ganz schnell getrunken.

Eigentlich wollte ich die Grafitti-verschmierte S-Bahn aufnehmen, wurde aber von einer kaffeegierigen Wespe attakiert, und schon war die Bahn vorbei.

Und die Wespe? Seht selbst.

Schnell mal was zum Naschen gepflückt.

Was könnte man denn mal noch aussäen, wenn die Kartoffeln geerntet sind?

Geschenke von der Nachbarin. Super leckere eigene Ernte.

Als ich bei Nachbars zum Kaffee saß, hatte ich das Strickzeug dabei und die Socke ein gutes Stück voran gebracht.

Sieht das da am Himmel nicht aus wie Engelsflügel?

Ich habe einfach gar keine Lust, in die Wohnung zu fahren. Also sitze ich noch unter dem Apfelbaum und träume, während der Sohn in der Hütte seine Siebensachen zusammen packt. Dann geht es heim und kurz nach Mitternacht ganz schnell ins Bett, denn um 5 klingelt wieder der Wecker.

Der Zwölfte ist schon eine Weile vorbei. Ich sende dies trotzdem noch zu 12 von 12.
Bis in einem Monat.

12 von 12 im Juli 2018

12_von_12
Jaaha, es ist mal wieder der 12. und ich möchte mich gern an 12 von 12 beteiligen. Da ein normaler Wochenarbeitstag ist, wird es tagsüber schwierig mit Fotos. Auch hat mir diesmal die Freundin seit langer Zeit das erste Mal kein Erinnerungsfoto geschickt. Klar, daran bin ich selbst schuld, denn es ist mittlerweile fast genau einen Monat her, dass ich so dämlich war, ihren Geburtstag zu verschwitzen. Wobei, wirklich vergessen hatte ich das gar nicht, im Gegenteil, ich hatte mir lange vorher Gedanken gemacht und wahrscheinlich sogar wieder mal viel zu viele Gedanken. Ich hätte das mit dem Geschenk einfach lockerer sehen sollen, dann wäre vielleicht weniger Blödsinn heraus gekommen. Dann hätte ich mich vielleicht nicht so auf einen falschen Termin versteift und dann wäre mir das vielleicht früher aufgefallen. Aber darüber zu grübeln und zu spekulieren, hat ja nun auch keinen Zweck mehr. Es ist nun, wie es ist. Ich habe nun mal versagt. Ich habe mich mit dem Tag vertan. Ich hatte an dem entscheidenden Tag kein Geschenk dabei und ich habe deshalb meine Teilnahme an dem gemeinsamen Abendessen abgesagt. Ich hätte nicht gedacht, dass meine Freundin mir das derartig übel nimmt, dass sie meine kläglichen Versuche, mich zu entschuldigen, nicht annehmen konnte. Wahrscheinlich war sie zu sehr verletzt, so dass es egal war, was ich sage oder schreibe, ich konnte es nicht wieder gutmachen. Ich kam einfach nicht mehr an sie heran, so dass ich mich dann schweren Herzens entschlossen habe, sie in Ruhe zu lassen. Irgendwann kann sie mir vielleicht doch verzeihen, mir wieder freundschaftlicher begegnen. Bis dahin muss ich abwarten, denn das Wichtigste ist mir, dass es ihr gut geht und sie sich nicht von mir genervt fühlt. Sie hat genug um die Ohren, da braucht sie nicht noch eine nervtötende Freundin, die sie gerade gar nicht ertragen kann. Vielleicht wird das ja alles wieder gut, wenn es ihr insgesamt besser geht.
Nun schaun wir aber erst einmal, was es am 12. Juli 2018 so alles zu sehen gibt. Zuerst stelle ich den Kalender um, damit jeder sieht, welcher Tag heute ist.

Dann stürze ich mich in die Arbeit.
Den ganzen Vormittag regnet es und zu Mittag ist draußen immer noch alles grau. Da werden wir unseren Plan für den Nachmittag und Abend wohl auf morgen verschieben müssen.

Zum Feierabend ist ein winziges Fitzelchen Blau zu sehen am Himmel über Leipzig. Und wärmer geworden ist es auch.

Ich schaffe es in erstaunlich kurzer Zeit bis zu Mutti, die für mich zu erst ein tolles Mittagessen bereit hält. Spargel, Schinken, Kartollen, {hä? was sind denn Kartollen? Kartoffeln sollte das heißen. *kicher*} Sauce. Ich denke erst nach dem Essen daran, dass ich es hätte fotografieren können. Auch vom anschließenden ‘Einkauf gibt es kein Foto. Das ist ja auch nicht so interessant. Dafür gibt es anschließend jede Menge schöne Fotomotive. Es gelingt mir nämlich, die Mutti doch zu einer Fahrt in den Garten zu überreden. Lisa wollte gern spazieren gehen, doch die Mutti interveniert, weil sie nicht so gut zu Fuß ist. Am Ende machen wir doch beides. Ich parke an der Sparkasse und schleppe die zwei in den schönen Park, in dem in den letzten Sommern immer das schöne Ancient trance Festival stattfand.
Naaacknaaack, wer kommt denn da?

Ein paar Schritte weiter: Postkartenblick auf Park und Kirche.

Überbleibsel des Festivals. Damals leuchteten diese Buckel in den Farben des Regenbogens. Das weiß ich jedoch nur, weil ich neulich einen Beitrag darüber gelesen und ein Foto gesehen habe. Während des Festivals war mir diese Installation direkt entgangen. Die meisten Installationen waren schon kurz nach dem Fest verschwunden {oder abgebaut}, von manchen sieht man noch Reste, diese eine ist noch recht gut erhalten. Nur die Farben sind weg, wie man sieht. Sie besteht, wie alle anderen, von denen man noch Reste sieht, aus Naturmaterialien, die mit der Zeit verwittern und vom Park absorbiert werden. Bis zum nächsten Festival sollen die Hügel auch verschwunden sein.

Wir haben den Teich schon fast umrundet, als wir auf "unsere Wohnweide" stoßen, die ich Mutti zeigen wollte. Nicht im letzten Sommer, aber in den Jahren davor hatten wir während der Festivals immer an diesem Baum unseren Standort. Wir ließen Decken und Sitzkissen dort und wer uns treffen wollte, fand uns dort. Falls nicht, konnte man da warten, denn wir kehrten immer wieder dahin zurück. "Wohnweide", weil wir tatsächlich im Baum saßen. Allerdings fehlt ihm inzwischen ein Stamm. Da links im Bild, wo jetzt die dünnen Zweige austreiben.

Am Ende unseres Rundgangs der Beweis, dass es tatsächlich geregnet hat.

Abendessen im Garten. Ich denke natürlich wieder erst nach dem Essen ans Foto.

Der Abend senkt sich über den Garten. Gute Nacht.

Das waren sie, meine 12 von 12 im Juli 2018.

12 von 12 im Juni 2018

12_von_12
Es ist bereits der 14. Juni, aber ich habe eben gesehen, dass die Linkparty 12 von 12 noch geöffnet ist. Also will ich mich jetzt beeilen, um vielleicht die aktuellen 12 von 12 noch unterzubringen.
10 Minuten Ruhe vor dem Sturm am Dienstag Morgen. 10 Minuten klönen und aus der Lieblingstasse den ersten Milchkaffee trinken.
Grauer Himmel, wolkenverhangen. Kein besonders guter Start in den Tag.
Überall Baustellen. Die Baumaschinen versperren die Fahrspuren. Der Verkehr walzt langsam daran vorbei. Eine Stunde brauche ich für 14 km im Berufsverkehr.
Mein neuer Kaffeepott für’s Büro. Der andere war neulich bei Umzug von Arbeitsplatz b) nach Arbeitsplatz a) aus der Tasche gepurzelt und zerschellt.
Jede Menge Matheaufgaben. Ich verstehe gar nicht, warum unsere Leute Fachrechnen nicht mögen. Ich kann mich dafür begeistern, wenn alles aufgeht und die Probe funktioniert.
Hunger! Deshalb auf dem Heimweg schnell noch in den A-Markt. Das sollte für’s Abendessen reichen.
Eine kleine Planänderung. Ich möchte mich doch zum Feierabend in den Garten verziehen. Deshalb hole ich schnell daheim noch das Buch.
Nicht nur Baustellen, auch Bahnschranken zwingen zum Warten. Immerhin kann man gut Wolken beobachten.
Die Sonne kommt wieder heraus. So richtig warm wird es jedoch nicht.
Prickelnd. Es sieht aus, als fielen Regentropfen ins Glas. Tatsächlich sind es nur Sprudeltröpfchen.
Schnell noch Radieschen geputzt. So habe ich morgen auf Arbeit was zu essen.
Die Sonne geht unter. Der Tag ist vorüber. Gute Nacht.

12 von 12 im April 2018

12_von_12
Die Freundin schrieb gestern wieder einen Erinnerungszettel, damit wir heute die 12 von 12 nicht vergessen. Den hätte ich diesmal gar nicht gebraucht, denn schon der Parkschein, der bis heute Morgen kurz nach 10 Uhr gereicht hätte, erinnerte mich daran, dass heute der 12. ist.180412_080131 Neuerdings bin ich donnerstag morgens immer sehr müde *lach* und kam heute nicht so recht in Gang. Dadurch musste ich mich auf dem Weg zur Arbeit etwas sputen und wagte nicht, unterwegs zum Fotografieren noch einmal anzuhalten. Dabei sah der Morgennebel über den Feldern sehr schön aus.
An der Ampel zur Autobahnauffahrt musste ich, wie meistens, zwei Grünphasen abwarten und nutze die Gelegenheit, wenn schon nicht den Frühnebel, so doch ein Stück meines Alltags einzufangen. 180412_065742 Trotz der Verzögerungen war ich scheinbar die Erste in der Firma, was natürlich nicht sein konnte, denn irgendwer musste schließlich aufgeschlossen haben und ein guter Geist hatte auch schon Kaffee gekocht. Begegnet bin ich jedoch niemandem, und so kam es, dass ich diesmal entdeckte, welch witzige Stühle wir da im Pausenraum haben.180412_073526 Ebenfalls witzig fand ich die Pflanze, die dort auf dem Tisch steht. Diese ist nämlich aus ihrer hübsch dekorierten Pflanzkiste heraus gewachsen und reckt sich zum Fenster hin. 180412_073509 Die Frühstückspause hatte ich verpasst, aber ich hatte gut vorgesorgt und an alles gedacht, sogar an eine Gabel. 180413_090655
Zum Feierabend war Eile geboten, denn ich arbeite in Halle bis 15 Uhr und wollte meine Schwester in Leipzig vom Flixbus abholen, der 16.05 Uhr ankommen sollte. Ja, ich erinnere mich, das hatte ich letzte Woche schon erwähnt. Ich schaffte es {natürlich}, pünktlich am ZOB zu sein. Nachdem ich der Schwester am Telefon schon erzählt hatte, ich würde Runden drehen und sie solle einfach mal schauen, ob sie mich da irgendwo sieht, fand ich doch noch einen Parkplatz und kurz darauf auch die Schwester, deren Bus sogar ein paar Minuten vorplanmäßig angekommen war.
Vorher hatte ich mich schon gefreut, dass ich gute Motive für die 12 von 12 finden würde. Dann aber war die Wiedersehensfreude so groß, dass ich die Knipserei völlig vergaß.
Nachdem ich die Schwester bei Mutti abgeliefert hatte, wurden erst einmal Geschenke übergeben.
180412_170507 Dieses hatte die Freundin mir am Mittwoch für die Mutti mitgegeben. Diese war zuerst total überrascht und konnte es gar nicht glauben. Und dann war sie ganz gerührt, dass meine Freundin für sie so ein liebevolles Geschenk zusammengepackt hatte. Und nun auch an dieser Stelle herzlichen Dank.
Dann war die Schwester an der Reihe, ihr Geschenk zu überreichen. 180412_170539
Als wir wieder losgingen, um wie üblich am Donnerstag einkaufen zu gehen, fiel mir die Handtasche meiner Schwester auf, die ich sogleich auf Bild bannen musste.180412_174400 Und nun schaut einmal, warum. Genau! Weil ich auch so eine Tasche habe. Diese gehörte zu dem wunderbaren Geschenk, das ich letzte Woche von Uta bekommen habe. Die musste ich jetzt einfach zeigen. 180413_084354
Nach dem Einkauf gab es noch ein schnelles kleines Abendessen. 180412_185542 Auf Muttis Küchentisch verbreiten diese hübschen Primeln gute Frühlingslaune. 180412_201340
Dann war es für mich an der Zeit, heim zu fahren, wo ich das letzte meiner 12 Motive für diesen Tag fand. Ich liebe Anthurien und habe mir diese als ganz kleine Pflanze im N-Markt gekauft. Seitdem steht sie im Fensterbrett, ist ordenlich gewachsen und neigte sie sehr intensiv hin zum Licht, so dass ich immer nur ihre Rückseite sah. Dann kam der Sohn mit seinem grünen Daumen und konnte die Pflanze so nicht stehen lassen. Die muss doch auch mal in die andere Richtung wachsen. Also drehte er sie um… und TaTaaa!!! eine Blütenfülle lachte mir entgegen
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Das waren sie, meine 12 von 12 für den April. Und ihr so?

12 von 12 im März 2018

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Das erste Foto am Morgen kam von der Freundin per WhatsApp, als Erinnerung daran, dass der 12. ist und wie jeden Monat 12 Fotos des Tages bei Caro von Draußen nur Kännchen gesammelt werden. Es war ein ganz normaler Arbeitstag, auch noch mit schlechtem Wetter. Die Aussicht, zwölf Fotos zusammen zu bekommen, stand nicht besonders gut.
180312_061925 Mein Frühstück bestand in einer aufgelösten Brausetablette. Hustenlöser. Das musste sein, damit ich den Arbeitstag halbwegs gut überstehe.

180312_073514 Die hässlichste Seite des Winters. Beim Morgenritual am Kaufmannsladen.

180312_134129 Rettung in der Not. Man kann ja schlecht pausenlos husten, wenn man eigentlich Menschen etwas beibringen will.

180312_134244 Nette kleine Dinge stehen auf den Schreibtischen. CNC kann auch witzig sein.

180312_181629 Am Nachmittag bei Mutti fand ich diesen Brief auf dem Küchentisch. Nein, sie schreibt keine Fanbriefe. Ich hatte sie lediglich gebeten, den Zeitungsbericht über das Konzert in Leipzig für Janice aufzuheben. Und dieser steckte in dem Umschlag. 😉

180312_181808 Nicht in einen Umschlag, sondern in eine Tüte verpackte ich, daheim angekommen, das Ostergeschenk für den Sohn. Normalerweise machen wir Ostern keine Geschenke, oder, wenn doch, dann in der Form, dass wir zusammen verreisen. Aber ich wollte dem Sohn ein Handrührgerät schenken und nannte es einfach sein Ostergeschenk. Bis Ostern kann ich aber nicht warten, es ihm zu geben, weil ich mir zu meinem Geburtstag eine Quarktorte ohne Boden von ihm gewünscht habe, und dafür kann er das Rührgerät schon gut gebrauchen.

180312_181852 Für mein Wohlbefinden kochte ich als nächstes eine Kanne Erkältungstee, der nach getrocknetem Unkraut schmeckte. Brrr.

180312_190001 Wesentlich besser schmeckte die Hühnersuppe, die ich mir zum Abendbrot gönnte.

Weil ich es nun {trotz Utas Hilfe} immer noch erst auf 9 Fotos gebracht hatte, beschloss ich, an diesem Abend endlich die Socken zu fotografieren, die ich im Februar und März gestrickt hatte.
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Und damit habe ich meine 12 von 12 im März doch noch zusammen bekommen.
Ich hoffe sehr, dass es mir im April besser gelingt.