
Wie immer hält man am 12. des Monats seinen Tagesablauf in Fotos fest. Am Abend werden 12 davon in einem Eintrag veröffentlicht, wobei ich oft nicht die große Auswahl habe, sondern froh bin, die 12 Bilder zusammen zu bekommen. Caro von Draußen nur Kännchen sammelt diese Einträge. Vielen Dank dafür.
Bevor wir noch beginnen mit den Tages-Tagebuch-Fotos erst einmal das
Elfchen des Tages
Zwölf
von Zwölf
Tagebuchbloggen in Bildern
Was gibt es zu
erzählen?
Der 12. Juli 2026 ist ein Sonntag.
Er beginnt mir einem Blick aus dem Schlafzimmerfenster auf die sonnige Wiese. 
Für bessere Durchblutung und damit die Füße nicht kribbeln, stelle ich sie auf mein Reizstromgerät. Das tut mir gut.
Im kleinen Zimmer sind Ausbesserungsarbeiten notwendig.
Mein kleines Frühstück.
Danach ist es leider Zeit, RoHen zum Bahnhof zu bringen. Wir sind beide traurig, aber es geht nicht anders.
Als ich zurück komme, fahre ich langsam durch die Straße, aber es gibt nicht einen einzigen freien Parkplatz. Also fahre ich auf den großen Platz hinter dem Haus.
Als ich von da wieder bei der Haustür ankomme, ist der allerbeste Parkplatz frei. Egal, jetzt hole ich das Auto nicht nochmal her.
Die Sonntagszeitung liegt auf der Treppe.
Jetzt endlich gibt es einen Kaffee.
An einem heißen Tag ist Melone das beste Mittagessen.
Der Sohn serviert mir Sandwiches auf dem Balkon. Und ich? Vergesse, sie zu fotografieren. Hach.
Damit ich an diesem warmen Sommersonntag noch irgendetwas Produktives tue, schnappe ich mein Sockenstrickzeug und treibe die erste 12f26-Julisocke bis zur Ferse. Na immerhin.
Ich versuche, den kleinen Brunnen in Gang zu bekommen. So ganz gelingt das nicht. Da muss ich morgen mal noch ein wenig tüfteln.
Und schon ist es dunkel. Die Elfenlichter beleuchten den Balkon und ich bekomme keine ordentichen Fotos mehr hin.
Jetzt werde ich mich noch für ein paar Seiten in das verlorene Königreich zurück ziehen und den Fluss Wynnd hinunter fahren bis meine Augen zufallen und die Geschichte in meinen Träumen ihren eigenen Lauf nimmt.
Gute Nacht.
Rückblick auf vergangene Jahre:
12 von 12 im Juli 2025
12 von 12 im Juli 2024
12 von 12 im Juli 2023
12 von 12 im Juli 2022
12 von 12 im Juli 2021
12 von 12 im Juli 2018
12 von 12 im Juli 2017



Ich muss einfach nach draußen. Gern wäre ich nach dem Banktermin noch ein wenig draußen geblieben, aber die Schwester wollte eine Echtzeitüberweisung haben. Also musste ich heim. Blöd ist, dass das Geld aus der Aktion von heute Morgen natürlich noch im Nirvana zwischen den Banken herumhängt und meinem Konto vermutlich erst Anfang kommender Woche gutgeschrieben wird. Das heißt aber, dass ich die Überweisung wieder einmal von meinem kläglichen Guthaben hergeben musste. Warum immer ich?
Immerhin kann ich endlich die Socken Juni 12f26 fotografieren.
Es ist das Paar Nr. 10/2026 und bei 12f26 das Paar für den Juni.





Da es in der Küche noch am hellsten war, ließ ich mich samt Guten-Morgen-Milchkaffee dort nieder.
Ich schrieb ein Dienstags-Drabble nach einem Schreibimpuls von
Da der Tag weder heller noch interessanter wurde, begann ich, Papierkram zu sortieren.
Gegen Mittag hatte der Sohn etwas zu essen zubereitet und ich nutzte die heiße Pfanne aus, um das letzte einsame Kammsteak zu braten, das noch im Kühlschrank wohnte.
Am Nachmittag versprach die Wetter-App 7°C. Das Thermometer zeigte 6°.
Ich musste mal raus. Deshalb bot ich RoHen an, ihn vom Bahnhof abzuholen.
Während ich wartete, hörte ich Musik.
Statt gleich nach Hause zu fahren, wollte ich RoHen unbedingt unseren komplett neu gebauten N-Markt zeigen. Er ist riiiiesig.
Obwohl wir nichts kaufen wollten, war der Wagen voll.
Nachdem der Papierkram aussortiert war, blieb noch ein Haufen aus Einzelsocken und diversen Wollknäulen.
Dieser Karton ist eindeutig zu voll. Den muss ich noch einmal umsortieren, aber nicht mehr heute.
Wunderbar leer ist hingegen mein Sessel. Wie freue ich mich darauf, hier zu sitzen und zu stricken. Ich habe noch so einen Sessel auf dem Balkon. Aber da ist es mir bisher einfach zu kalt.
Immerhin beginnt der Tag mit einem hübschen Startbildschirm auf RoHens Rechner, den ich mir im Mädchenzimmer aufgebaut habe.
Der Milchkaffee aus der Froschtasse darf beim Start in den Sonntag natürlich nicht fehlen.
Der Kühlschrank ist voll. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb kann ich mich nicht entscheiden, was ich frühstücken möchte.
Bei der Vorbereitung für das Mittagessen bleiben für mich die "niederen" Arbeiten. Kartoffeln schälen. Das Kochen behält sich RoHen vor. Nicht, dass ich das nicht könnte, aber es ist seine Küche, da soll er sich auch "austoben". Richtig lecker ist das wieder. So lecker, dass es das Essen nicht auf ein Foto schafft.
Während der Mittagsruhe lese ich und nicke zwischendurch immer mal wieder ein.
Später werden noch Hähnchenstreifen für das Abendessen eingelegt.
Die Melonenbirne muss duschen, denn es haben sich winzig kleine Mitbewohner eingefunden, die die arme Pflanze wieder loswerden muss.
7° und Nieselregen machen die Terrasse nicht gerade gemütlich. Trotzdem gehe ich hinaus und nasche an den Kräutern herum. Hier am Erdbeerspinat…
Und hier an der Vogelmiere. Hm. Fein.
Am Nachmittag sortiere ich meine Schätze vom Markt. Die Serviette stammt aus den 1970er Jahren. Heike hat sie mir geschenkt.
Ich brauche meine Aufzeichnungen im Kalenderbuch, um bei den
Die Socke Nr. 08/1 habe ich immerhin bis zur Ferse gebracht.
…das Bett in eine Couch verwandelt.
…vor dem Fenster ein Stück blauer Himmel eingefangen.
…neben dem Rechner der erste Milchkaffee des Tages bereit gestellt.
Ich wuchte den Koffer aufs Bett, um ihn für die Reise fertig zu packen. Schaut mal, was mich da anlacht. Genau! Das
Toast bestrichen mit einer Mischung aus Tomatenmark und Senf, darauf eine Scheibe Kochschinken. Das Ganze 2 Minuten in der Fritzi gegrillt. Dann Mandarinenscheiben und Käse drauf und nochmals 2 Minuten in der Fritzi. Leckeres Frühstück.
Zu allererst muss ich noch tanken.
Wie vorhergesagt gibt es bei meiner Ankunft in Jena keine schönen Fotomotive. Nur der Himmel ist bemerkenswert blau.
Obwohl es ihm gar nicht gut geht, richtet RoHen für mich Kaffee auf der Terrasse.
Nachdem RoHen noch das Auto ausgeräumt hat, stehen meine Mitbringsel im Flur herum. Mehr geht heute nicht.
Außer vielleicht im gemütlichen Sessel…
…noch ein paar wenige Runden stricken.
Zuletzt baue ich doch noch meinen provisorischen Arbeitsplatz auf, um ebendiesen Beitrag zu schreiben.
Als ich in TO ankomme, kriecht schon die Dämmerung in die Höfe. Es wird deutlich früher hell.
Mein Spielzeugland sieht traurig aus. Alles leer.
In der Küche braue ich mir den ersten Milchkaffee des Tages.
Dieser Ecke rückt Pocahontas zu Leibe.
Zwei Stunden später ist alles leer.
Dann gönne ich mir erstmal einen Salat. Karotten und Sellerie. Lecker.
Bevor Kollegin Ich-will-alles-haben-und-nehme-es-mir-auch-ohne-zu-fragen den nächsten Schrank ausräumt, sichere ich mir diese drei Müsli-Schüsseln. Sie reckt schon wieder den Hals, aber ich packe die Schüsseln gleich in meine Tasche. Ab und an kann ich auch mal etwas gebrauchen.
Auf der Suche nach dem Ladewürfel räume ich meine halbe Tasche aus und…
…breche mir schon wieder einen Fingernagel ab.
Schnell bestelle ich noch den Wenzel-Newsletter, damit ich nicht verpasse, falls es doch noch Karten für das Hafenfest in Kamp gibt.
Dort werfe ich den kleinen Koffer aufs Bett und fülle ihn mit ein wenig Kleidung für das Wochenende bei RoHen.
Später brate ich Hackbällchen, die leider etwas zerfallen, so dass wir diese gleich aufessen. Der Sohn beweist bei der zweiten Charge mehr Geschick.










Immerhin funktioniert die Übertragung, was nicht bei allen Kabeln klappt. Nun kann ich diesen Eintrag fertigstellen und bei
01 Unterwegs zur Firma. Auf dem Foto sieht der Himmel heller aus, als er tatsächlich war.
Heimelige Gassen, gemütlich beleuchtet. {Bonusbild}
02 Rollos hoch! Jetzt erkenne ich gegenüber den bunt beleuchteten Weihnachtsbaum.
03 Ganz schnell und dringend, der erste Kaffee des Tages.
04 Als ich den Kalender im Gemeinschaftsraum umstellen will, hat das bereits jemand erledigt.
05 Auf dem Tischchen, auf dem sonst die Nähmaschine steht, entdecke ich dieses winzige Spielzeug.
06 Als nächstes stürze ich mich auf die Wochenabrechnung.
07 Ich lege mir 10 Knäuel Opalwolle bereit, die ich nächste Woche für das Projekt 12f26 in nummerierte Tüten verpacken will. Gesehen habe ich dieses Projekt bei
08 Wenn ich einmal beim Fotografieren bin, kommen gleich noch die Socken Nr. 16/25 auf die Platte.
09 Vor dem verlängerten Wochenende darf ich nicht vergessen, die Blumen im Fensterbrett mit Wasser zu versorgen.
10 Die Neue hat ihren Test- und Reinigungslauf hinter sich gebracht. Ich freue mich sehr!
11 Während ich noch in der Küche muddle, genieße ich die Gemütlichkeit meiner Adventskalenderkerze.
12 Dann kommt der Sohn aus dem Garten zurück und bringt den großen Kessel mit, der noch zu einem Drittel gefüllt ist mit Krautsuppe. Lecker.
Auf dem Weg zur Firma komme ich an den Gedenksteinen vorbei.
Gestern lagen dort noch 5 weiße Rosen. Wer klaut denn sowas?
Dann habe ich mein Spielzeugland erreicht.
Ich drehe meine Runde durch die Räume, ziehe die Rollos hoch, öffne die Fenster und stelle den Kalender um.
Zuletzt schließe ich die Hintertür auf, weil die meisten meiner Leute ihre Fahrräder im Hof abstellen und durch eben diese Tür herein kommen.
Das Treppenhaus wirkt düster.
Auf dem Rückweg entdecke ich das Mittagsangebot einer Fleischerei.
Leider hatte man {absichtlich} den Hinweis vergessen, dass sich der Preis auf 100g bezog. Es hat sich nicht gelohnt. Das Fleisch war zäh und das Sauerkraut versalzen. Am liebsten würde ich nochmal hingehen und den Verkäuferinnen sagen, dass zumindest dieses Essen überhaupt nichts taugt.
Weil das versalzene Mittagsmahl den Appetit auf Frisches weckt, fülle ich die Obstschale auf meinem Schreibtisch mit Äpfeln und Tomaten. "Man gönnt sich ja sonst nichts."
Wieder sitze ich an einer Bushaltestelle. Am Markt. Ich betrachte die schönen alten Häuser.
Das Fahrrad vor der Haustür zeigt mir an, dass ich doch keinen "sturmfreien" Nachmittag haben werde.
Das erste ist 07:14 fertig.
Das zweite 07:58 Uhr. Das ging schnell, denn 45 Minuten ist meine Mindeststrickzeit für ein Patch.
Die Freundin schickt mir eine Erinnerung, damit ich 12 von 12 nicht vergesse.
Ich habe inzwischen den Rechner gestartet und bleibe kleben, weil ich mich mit meiner Adventskalendergeschichte beschäftige. Diesmal soll das anders werden als in früheren Jahren. Da hatte ich immer schon die Anfänge veröffentlicht, ohne den Schluss selbst zu kennen. Das war mitunter heftig. In diesem Jahr habe ich noch genug Zeit, die Geschichte zu schreiben. Der Plott steht. Nun muss ich sehen, dass ich genug Futter finde für die einzelnen Tage.
Jetzt wird es aber wirklich Zeit für den ersten Milchkaffee.
Mit diesem und dem vorigen Bild nehme ich
Weil mein schöner warmer Kuschelpullover draußen auf dem Balkon nicht richtig trocken wurde, hänge ich ihn noch ein wenig im Wohnzimmer auf. Ich brauche dringend einen zweiten. Vielleicht sollte ich nächste Woche doch mal meine Wollekisten durchforsten, nach einem Garn, das ich mit großen Nadeln schnell verstricken kann.
Regula meinte gestern, man könne doch gar nicht zu viel Gemüse heimschleppen. Im Grunde hat sie recht. Aber 7 kg Pflaumen?
Bevor das Licht schwindet, drapiere ich noch schnell die Socken auf dem Balkon, die gestern Abend fertig geworden waren. Da war es zu spät gewesen, um ein ordentliches farbgetreues Foto zu schießen. Deshalb jetzt. Paar Nr. 13/25. Für mich. Aus dem Garn, das ich abgewickelt hatte, um die zweite Socke an genau der gleichen Stelle im Rapport beginnen zu können, wie die erste, entsteht gleich noch das dritte Patch des Tages.
Ich bin ein wenig grummelig. Den Abend hatte ich mir anders vorgestellt. Ich tröste mich mit einem Kakao. Wenigstens der versucht mich aufzumuntern mit einem etwas schief geratenem Herz.
Da fällt mir ein, dass auf meiner To-Do-Liste noch Nägel verschönern steht. Welche Farben sollen es denn sein?
Fertig.