
Wie immer hält man am 12. des Monats seinen Tagesablauf in Fotos fest. Am Abend werden 12 davon in einem Eintrag veröffentlicht. Caro von Draußen nur Kännchen sammelt diese Einträge.
Für mich stellt sich heute die Frage, ob es mir wohl gelingt, meine Fotos hochzuladen. Ich letzter Zeit hatte ich damit ein paar Schwierigkeiten. Ich habe schon eine Idee, wie ich mir helfen kann, falls es nicht funktioniert. Das dauert dann eine Weile und wird vielleicht ein abendfüllendes Programm.
Auf geht’s.
Aus dem rappelvollen Kühlschrank nehme ich mir die Verpflegung für den heutigen Tag.
Die Tasche ist gepackt.
Weil in der Ecke noch ein wenig Platz ist, muss auch diese Pflanze mitkommen. Die Ableger hatte ich von einer Kollegin bekommen. Innerhalb weniger Tage hatten sie Wurzeln, so dass RoHen sie einpflanzen konnte. Sie ziert nun meinen Schreibtisch.
Es bleibt tatsächlich noch Zeit für einen schnellen Kaffee.
Beim Blick auf das Thermometer kann ich nicht glauben, dass es heute wirklich 24°C warm werden soll.
Schon 20 vor 7 bin ich am Arbeitsplatz und stelle die beiden Kalender um. Diesen hier in meinem Büro, den anderen, gleichen,m im Aufenthaltsraum.
Eine Kollegin kommt ins Büro und legt mir dieses Häkelnadel-Set auf den Tisch. Das hat sie gerade gefunden. Ach? Das gehört mir privat und ich hatte es letztes Jahr, als ich plötzlich ins Krankenhaus musste, im Spielzeugland vergessen. Als ich später danach fragte, war es nicht mehr auffindbar. Und nun ist es wieder da, wenn auch unvollständig.
Damit mir das mit dem Bastelzeug nicht ähnlich ergeht, räume ich dieses in einen kleinen Karton, den ich im Lager gefunden habe. Einer anderen Kollegin zeige ich, was man damit schönes anstellen kann. Damit werden wir uns in der Kreativzeit mal beschäftigen. Ich glaube, daran wird sie Freude haben.
Heute fahre ich auf dem Heimweg endlich zu Action. Das Aquarellskizzenbuch, das ich haben wollte, gab es dort nicht. Dafür habe ich einen Block mitgenommen. Das ist mir fast lieber. Im Angebot war ich auch nochmals, weil der Sohn sich das gewünscht hatte.
Am Ende hatte ich zwei schwere Taschen in die Wohnung zu buckeln. Das merkte ich dann natürlich im Rücken, zumal ich die Tasche mit den Lebensmitteln gleich noch ausgepackt hatte. Erst tragen, dann bücken. Ohoh. Das ist nichts für mich. Was macht man nicht alles für die Menschen, die sich Joghurt satt wünschen?
Diese Schätze habe ich für ganze 50 Cent erstanden. Freilich müssen sie nun zeitnah verzehrt werden. Aber wir hatten das neulich schon mal: Ich mag Joghurt besonders gern, wenn er ein paar Tage drüber ist. Ich bilde mir ein, er sei dann cremiger.
Damit es mir nicht zu wohl wird, ist 18:45 Uhr immer noch nicht Feierabend. Ich schalte mal noch die Waschfee ein.
Bis die ihre Arbeit getan hat, verziehe ich mich mit dem Buch auf den Balkon. Das habe ich mir jetzt verdient, glaube ich.
Bevor ich dieses aufschlagen kann, verteile ich erst noch sechs Kannen Wasser auf meine Balkonkästen und Töpfe. Und dann sollte ich vielleicht auch noch etwas zum Abend essen. Am liebsten hätte ich Nudeln mit roter Soße. Aber wenn ich jetzt noch anfange zu kochen, werde ich nie fertig. Trotzdem gehe ich jetzt wieder in die Küche. Vorher bringe ich noch diesen Eintrag zu Caro.
Nach euren 12 von 12 schaue ich dann später.
Rückblick auf vergangene Jahre:
12 von 12 im Juni 2024
12 von 12 im Juni 2023
12 von 12 im Juni 2022
12 von 12 im Juni 2018
12 von 12 im Juni 2017
Der Spiegel im Bad weiß, dass heute der 12. ist und erinnert mich an die 12 Fotos, die ich vom Tage aufnehmen möchte.
Die Morgensonne luschert zwischen den Häusern hindurch zum Küchenfenster herein.
Ich habe nicht alle Tassen im Schrank.
Natürlich nicht, denn in einer befindet sich mein erster Milchkaffee des Tages.
Mit diesem setze ich mich an den Rechner, der auch weiß, dass heute der 12. ist. Ich nutze die frühe Stunde, um den Montagsstarter zu schreiben.
Interessant, dass es jetzt auch im Kaufmannsladen diese Rettertüten gibt, die ich bisher nur vom L*id*l kannte, aber noch nie gekauft habe, weil mir deren Inhalt nicht anstand. Hier war das anders. Es gab Salat und Rukola und noch so einiges Leckeres. Da musste solch eine Tüte mitkommen.
Nudeln machen bekanntlich glücklich. Deshalb kochte RoHen für mich, obwohl mir überhaupt nicht nach essen zumute war.
Zusammen mit meiner Pilzpfanne, die er noch verfeinerte, gab es dann doch ein sehr leckeres Essen.
Die Mittagsruhe {gegen 15 Uhr} verbrachte ich mit einem weiteren Milchkaffee wieder am Rechner. Mit vielen neuen Nachrichten. Ich hatte die Coachie völlig vergessen und musste ihr nun beichten, dass aus unserem Termin am Mittwoch nichts wird. Auch so eine emotionale Sache, die mich heute Kraft kostete.
Als ich mich vor all meinen krausen Gedanken auf den Balkon flüchtete, hatte RoHen inzwischen meine Hängeampel aufgehängt, die ich vom Sohn bekommen hatte. Das Licht auf Balkonien ist wirklich so grün wie auf dem Bild.
Bevor ich die neuen Socken an RoHen überreichte, musste ich sie noch schnell aufs Bild bannen.
Am frühen Abend rafften wir uns auf, das Auto komplett zu entladen. Hier ist es schon fast fertig.
Zum Ausklang des Tages zog ich mich noch einmal auf meinen schönen grünen Balkon zurück. Zum Stricken fehlte mir die Muße, doch auch beim Lesen konnte ich mich nicht wirklich konzentrieren. Nachdem ich eine Seite zum dritten Mal gelesen hatte, ohne zu erfassen, was dort stand, gab ich es auf.
02:00 Uhr nachts war ich dann zu müde, das Patch noch fertigzustellen.











Der Sohn stellt mir einen weiteren Milchkaffee hin und wir schwatzen noch eine Weile, weil wir diesen trübgrauen Tag beide nicht so recht beginnen können.
Weil ich gesehen habe, wie schön es in früheren Jahren am 12. März hinter dem Haus schon geblüht hat, gehe ich dort entlang zum Parkplatz. Und tatsächlich gibt es schon ein paar Farbtupfer hinter dem Haus.
Ich war im Angebotsladen und habe mir den Kofferraum vollgepackt. {Bis auf das Frostschutzmittel, das wohnte schon vorher da.} Aus welchem Grund auch immer darf man in dem Laden nicht fotografieren. Dann eben draußen.
Seit Jahren hing dieses aufgelöste Wollknäuel an der Küchentür und verhinderte, dass die Klinke in die Kühlschranktür rauscht.
Nun endlich habe ich daraus eine Koralle gehäkelt und diese an die Küchenklinke gebamselt. Man mag gar nicht glauben, wie lange sowas dauert. Ein Ring aus 30 Luftmaschen und da hinein eine Runde mit 60 Stäbchen, dann eine Runde mit 180 Stäbchen und dann noch eine Runde mit 720 Stäbchen. Ich hätte mir vorgestellt, dass das ganz schnell mal zwischendurch geht. Aber es hat mich dann doch eine Weile beschäftigt.
Ein Buch ausgelesen und die Leseliste aktualisiert.
Die dicke Pomelo ist mein Abendessen. Ich schaffe allerdings nur die Hälfte.
Während ich Die Toten von Salzburg schaue, bekommt die Decke noch ein Patch. Da der Film noch nicht fertig ist, werde ich wohl noch ein weiteres stricken.



Räume den Handy-Speicher auf, überspiele und sortiere Fotos aus den Jahren 2022, 2023 bis Mitte 2024. Das letzte halbe Jahr lasse ich auf dem Handy, falls ich da mal schnell was brauche. 
Ach so, ja, die Sirene heult immer mittwochs um 15 Uhr. Einmal. Ich erschrecke trotzdem jedes Mal, obwohl ich weiß, dass es nur ein Test ist.
Auch sinnvoll ist das Wiederbefüllen der Sockenschublade mit frisch gewaschenen Exemplaren. 
Ganz am Schluss gönne ich mir noch ein Glas Rotwein.
Nicht sehr stilvoll, aber gemütlich. Und dem Rotwein ist es egal, welche Form das Glas hat. Er schmeckt trotzdem.
Ein paar unermüdlche Musiker waren immer noch zu Gange.
Guten-Morgen-Kaffee aus der Knutschefroschtasse.
Dann werden die Taschen gepackt. Oder eher wird alles, was mit muss, einfach in die Beutel gestopft.
Ich muss los. Das heißt, ich müsste nicht. Aber RoHen muss, weil er 15 Uhr zum Aufräumen im Kustwerk sein will. Also kann ich mich auch gleich auf den Weg machen.
Abschied von Jena.
Am Teufelstal.
Ich kann diese Automaten nicht leiden. Zwanzig mal draufdrücken, bis sich irgendwas tut. Am liebsten wäre ich gleich wieder gegangen.
Ich mache das äußerst selten. Heute war mir danach.
Kurz vor zu Hause werde ich noch einmal ausgebremst.
Es gibt einen einzigen Parkplatz vor der Haustür, na jedenfalls fast. So kann ich alle Taschen auf einmal nach drinnen bringen.
Nur ein leerer Briefkasten ist ein guter Briefkasten. Ganz so stimmt das nicht. Den Brief heute hatte ich erwartet und noch gar nicht so schnell erhofft. Ja, nutzt ja nix, wenn die Aufträge von einem Tag auf den anderen wegbrechen. Da bleibt mir nichts anderes übrig als das Amt. Wahrscheinlich wird es, wie es immer war. Kaum war etwas bewilligt, hatte ich wieder Aufträge und musste alles wieder abmelden. Hoffentlich wird es wieder so.
Zum Ausklang werde ich noch ein paar Runden stricken. Und dann geht es früh zu Bett.
Ja, zuerst gab es einen Milchkaffee, ein Stück Adventskerze. Man sieht deutlich, dass ich damit noch nicht beim 12. angekommen bin. Und dann giobt es noch die Figur aus dem Adventskalender. Der hässliche Schneemann in der unteren Bildmitte.
Es war gerade so gemütlich im Wohnzimmer. Ich hatte eine Sitzposition gefunden, in der mich nichts schmerzte. Da mussten unbedingt ein paar Runden an RoHens Socke gestrickt werden.
Damit es noch gemütlicher werden konnte, räumte ich den Wäschständer ab und verfrachtete ihn auf den Balkon. Da stört er nicht.
Als nächstes schnippelte ich einen riesigen Kohlrabi. Bevor ich daran dachte, meine Arbeit im Bild festzuhalten, hatte ich schon die Schinkenwürfel dazugegeben. Es wurde eine leckere Suppe daraus. Hmmm.
Im Briefkasten fand ich die Reiseunterlagen für Weihnachten. Wie schön.
Für die Seele brauchte ich einen Kakao.
Und dann war da ja noch dieses Paket.
blau
rot
und tannengrün. Nun komme ich über den Winter. Eine bessere Fotoposition habe ich nicht gefunden. Naja.
Ein Film half auch. Ein wenig.
Das erste Tagesfoto gibt es somit von der Kaffeetasse, die der Sohn mir an meinen Arbeitsplatz gebracht hat. Wie man sieht, habe ich sie schon fast leer getrunken, bevor der Dienst überhaupt begann.
Und zwischen all diesen Erkläungen und dem Nachtrag der Anwesenheiten, weil natürlich die Hälfte der Teilnehmer zu spät gekommen ist, gönne ich mir eine Minipause, braue mir einen zweiten Kaffee und nehme mir zwei kleine Schnittchen.
Ja, ich esse diesen Raclettekäse gern aufs Brot, weil er so schön würzig ist.
Der Matjes ist auch schon wieder teurer geworden. Zwar nur 10 Cent, aber es wird wohl kaum die letzte Steigerung gewesen sein.
Und was ist drin?
Eine Winterwunderwelt als Stanzen. Nun kann ich endlich meine Winterkarten basteln. Hoffentlich bekomme ich das so hin, wie ich es mir vorstelle. Es gibt einige liebe Menschen, die ich damit erfreuen möchte. Und als der Sohn die Stanzen sah, wünschte er sich auch so eine Karte, wenn ich mal dabei bin. Da würde er sich freuen.
Ich habe noch keine Ahnung, was das werden soll, aber das Mett ist schon mal im Topf und Zwiebeln sind immer gut.
Es ist noch nicht einmal 18 Uhr, aber es ist stockdunkel. Als ich vor das Haus trete, beginnt es zu nieseln. Trotzdem tut es unglaublich gut, noch einmal draußen zu sein. Ich genieße den Blick, die stille Straße entlang. Es ist auch schön, eine Frau aus dem Nachbarhaus zu treffen, die mir von ihren Sorgen erzählt. Sie ist gerade mal zwei Jahre jünger als ich, hat voriges Jahr ihren langjährigen Job gekündigt und arbeitet seither in einem Betreuten Wohnen. Es ist jedoch eines in der Art, wie ich auch für die Mutti gefunden hatte. Wo die Bewohner rund um die Uhr betüddelt werden, einschließlich gemeinsam essen, Spielenachmittage und Nachtwache, die sich mit den schlaflosen alten Leutchen auch schon mal stundenlang unterhält, um ihnen Ängste zu nehmen. Es ist ein toller Job, sagt sie, aber ich lebe nur noch dafür. Ein eigenes Leben habe ich kaum noch, weil ich, wenn ich heim komme, völlig ausgelaugt bin und nichts mehr auf die Beine gestellt bekomme.
Die zweite Ladung Einkäufe, die ich am Morgen nicht mehr geschafft hatte, herein zu holen, enthält Dinge, die die Welt nicht braucht. Knabberzeugs, das ich mal ausprobieren wollte, weil es als Lockangebot im N-Markt herumstand. Spekulatius für den Sohn. Also, hauptsächlich für den Sohn. All so Kram eben.
Aus dem Geschnippel von vorhin ist eine Kartoffelpfanne geworden. Riecht lecker, schmeckt lecker und erst, als sie fast alle ist, fällt mir ein, dass ich Kümmel hätte daran geben können.




Apropos füttern. Da wurden Kartoffeln geschält und in dünne Viertelscheiben geschnitten.
Die hob ich dann in der Spitzkohl-Hachfleisch-Pfanne unter.
Die Mittagssonne lockte mich auf den Balkon. Freundlich grüßte da die Kapuzinerkresse.
Zur Verdauung gönnte ich mir einen Milchkaffee.
Dann träumte ich noch ein wenig in der Sonne vor mich hin.
Und schaffte es sogar, ein paar Runden zu stricken. 
Ich setze mich an den Rechner und bereite 12 von 12 vor. Dann gibt es die Guten-Morgen-Runde bei WhatsApp. Danach schreibe ich Rechnungen, wovon es natürlich kein Foto gibt.
Malheur in der Küche. Ich nahm meine Medikamente und bereitete Frühstück vor. Und beim Kruschdeln im Tiefkühler löste sich die Klammer, die den angefangenen Erbsenbeutel verschloss und die Erbsen kullerten durch die Küche. Zusammenfegen konnte ich sie. Aber ich bekomme sie nicht auf’s Kehrblech. So weit hinunter kann ich mich noch nicht bücken. Ich bräuchte eines mit langem Stiel. Ich hab sowas schon gesehen. Hm.
Das Kaffeewasser ist wieder kalt und die Brotscheibe im Toaster ist vertrocknet und hart.
Immerhin ist inzwischen die Sonne heraus gekommen und lockt mich auf den Balkon.
Aber bei 11°C kann ich da natürlich nicht bleiben.
So trinke ich meinen Kaffee heute in der Küche. Dabei wird mir ein wenig schwummerig, so dass ich das vertrocknete Brot doch noch esse. Ich erinnere mich selbst immer mehr an meine Mutti. Nicht nur, dass ich bewegungsmäßig so eingeschränkt bin, wie sie zuletzt war {Bei ihr war es das Alter, bei mir, nunja.} Auch so gewisse Verhaltensweisen. Sie hat zum Beispiel Brotscheiben immer extra rausgelegt, damit sie vertrocknen. Die hat sie dann geknabbert. Das mochte sie.
Mehr Loch als Käse, aber lecker ist dieser Maasdamer.
Ich schäle Kartoffeln und schneide sie in ganz dünne Scheiben, damit sie schnell gar werden.
Da ich mich entschließe, heute mal keine Suppe daraus zu kochen, sondern eine "Pfanne", schneide ich gleich noch eine große Zwiebel in Viertelringe.
Als das Essen fertig ist, habe ich keinen Hunger und lasse die Pfanne erst einmal stehen.
Ich zottle mein Strickzeug heraus und nehme mir vor, diesen Fitz, den ich aus dem inneren des Knäuels gezogen habe, heute aufzustricken. Ich kann es ja gleich zugeben, weit bin ich nicht gekommen, weil ich erstmal wieder schlafen musste.
Hat irgendwer einen Trick, wie man Granatäpfel auspulen kann, ohne mit saftüberstömten Fingern die Kerne einzeln von den weißen Häutchen zu polken?