Samstagsplausch {17.08.2019}

Da habe ich vor 14 Tagen getönt, ich sei zurück in der Bloggerwelt, insbesondere bei unserem geliebten Samstagsplausch bei Andrea und dann habe ich mich nicht mehr gemeldet und auch letzte Woche wieder nicht mitgeplauscht. Das hatte jedoch einen guten Grund, denn ich hatte das Haus voller Gäste, keinen Platz am Rechner und auch jede Menge anderes zu tun… Wie habt ihr das so schön gesagt? Leben 1.0 Und das tat gut, sowas von gut.

Dienstag, 6. August
Die Schwester samt Mann kommt am Nachmittag bei mir an. Abendessen gibt es im Garten, weil die Wohnung noch nicht fertig eingerichtet ist und ich vor allem noch keine oder nur eine provisorische Küche habe. {Das wird auch noch eine Weile so bleiben, denn ich möchte mit Janines Unterstützung ganz in Ruhe meine neue Küche planen.}

Mittwoch, 7. August
Frühstück im Garten. Danach fahren Schwester und Mann zu Mutti und später in die Stadt {nach Leipzig}, während ich mich mit Katl in der Hornstsche treffe, zu diversen Putzarbeiten. Langsam wächst sich das zu einem Tick aus. Immer wieder fällt mir noch etwas ein, was man vielleicht auch noch verbessern könnte, damit diese blöde Eigentümerin auch wirklich nicht den kleinsten Pipps finden kann, den sie nutzen möchte, um mir meine Kaution nicht erstatten zu müssen. Vielleicht schauen wir noch mal in die Abflüsse von Waschbecken und Wanne?
Nu isses aber mal gut! Willst du gar noch den Klempner bestellen, damit er die Rohre von innen reinigt?
Gute Idee. Wir könnten ja vielleicht noch mal Rohreiniger…
NEIN!
Nein???
NEIN!!!
Abendessen im Garten.

Donnerstag, 8. August
Vor dem Frühstück hole ich die Mutti ab. Wir fahren zur Bank, was an diesem Morgen passieren muss, weil ich damit rechne, dass wegen des Festivals später die Zufahrtsstraße gesperrt wird. {Das passierte dann doch nicht, weil das Fest dieses Mal etwas anders strukturiert war.} Anschließend schleppe ich die kleine Frau mit zum N-Markt, wo ich noch Kleinigkeiten für das Frühstück einkaufe, und danach in den Garten.
Nach dem Frühstück zieht sich der Schwester-Mann in die Wohnung zurück an den Computer. Wir Mädels klönen in der Vormittagssonne.
Gegen Mittag bringe ich die Mutti heim und mache mich auf den Weg nach Prießnitz {Werbung ohne Auftrag}, um die Junghexe und ihre Freundin abzuholen. Die Schwester begleitet mich, was mich sehr freut, immerhin dauert die Hinfahrt eine Stunde, die wir ganz für uns haben.
Am Abend tickt der Schwester-Mann aus. Da der Sohn nicht im Garten ist und auch die Witterung gar nicht so stabil aussieht, entscheide ich, dass die beiden 13-Jährigen nicht im Garten übernachten, sondern in meinem Arbeitszimmer auf dem großen "schwarzen" Bett. {Nicht das Bett ist schwarz, nur der Rahmen}. Da entscheidet der Schwester-Mann plötzlich, dass das überhaupt nicht in Frage kommt, dass die Mädchen dort schlafen. Dabei war das von vorn herein vorgesehen und die Garten-Variante nur eine vage Möglichkeit. Auf meine Frage, warum das nicht in Frage kommt, meint er {schon reichlich wütend}, weil er an den Rechner will.
Meine Antwort: Dann nimm den Rechner doch mit in ein anderes Zimmer, wir haben doch überall WLAN.
Das bringt den Guten völlig aus der Fassung und er schreit mich an, will zuerst in ein Hotel, beschließt eine Minute später, gleich ganz abzureisen, woraufhin ich ihn bitte, mir meinen Wohnungsschlüssel zurück zu geben. Damit hat er wohl nicht gerechnet. Hat vielleicht gedacht, ich bettle ihn dazubleiben. Oder ich verfrachte die Mädchen doch in den Garten. Geht’s noch?
Mit Schwester, Katl und den Mädels verbringe ich den restlichen Abend bei dem wunderbaren Festival, wo im Luftschloss Huun Huur Tu auftreten und auch meine beiden Teenies schwer begeistern.

Freitag, Samstag, Sonntag, 9. – 11. August
Wir verbringen das gesamte Wochenende auf dem Festival.Vormittags, wenn es mir gelungen ist, die Teenies aus dem Bett zu bekommen, finden wir uns erst einmal im Garten ein, um zu frühstücken. Meist wird ein Brunch daraus.
Danach ist Spaß haben und tolle Musik hören angesagt. Und natürlich tanzen und gelegentlich was Leckeres naschen.

Montag, 12. August
Abreisetag. Zuerst wird die Schwester von ihrem Mann abgeholt. Er war dann doch nicht abgereist, sondern in eine Pension gezogen. Nun nutzt er die Gelegenheit, sich mir gegenüber noch einmal voll daneben zu benehmen. Ich stehe da drüber.
Die Teenies lasse ich ausschlafen und fahre gegen 13 Uhr los, Das Lauch nach Prießnitz zu bringen. Die Junghexe kommt natürlich mit. Auf dem Rückweg habe ich sie endlich mal ganz für mich und wir unterhalten uns über alles Mögliche.
Nachdem ich sie daheim abgesetzt habe, treffe ich den Sohn im Garten und fahre später mit ihm noch mal in die Hornstsche. Da war doch noch was.
All die Jahre hatten wir eine Wäscheleine auf dem Trockenboden hängen, die alle Hausbewohner mitnutzen konnten. Auch meine Nachbarin hatte eine Leine dort. Jetzt beim Auszug hatte der Sohn versehentlich die Leine der Nachbarin mit heim gebracht und unsere hängen lassen. Deshalb klingelte ich bei besagter Nachbarin, um ihr zu sagen, dass wir ihr im Gegenzug unsere Leine {doppelt so lang} da lassen. Zum Glück war sie nicht zu Hause, denn ich hätte mich mit dieser Aussage völlig blamiert. Zufällig war der Sohn noch mal auf dem Dachboden, weil er etwas nachsehen wollte und stellte dabei fest, dass irgend ein böswilliger Hausbewohner {andere haben keinen Zugang zum Dachboden} die gesamte Leine in kleine Stücke zerschnitten hatte. Teilweise hingen sie noch an den Haken, teilweise lagen sie auf dem Boden und ein Stück hatte derjenige demonstrativ vor unsere besenreine Bodenkammer platziert. Das sollte wohl bedeuten: Schaut her, die da hat ihre Leine nicht entfernt. Wie dumm kann man sein?

Dienstag, 13. August
Die freien Tage sind vorüber, ich beginne wieder mit der Arbeit. Weltbewegendes geschieht in der Firma gerade nicht.
Das vorletzte Mal in der Hornstsche. Die Fenster waren nicht ganz blitzblank. Der Sohn geht da noch mal drüber. Ich hätte es selbst gemacht, aber ich kann nicht hochlangen und die Leiter haben wir schon weggeholt. Wir packen die letzten Putzmittel ein und ich dokumentiere den gesamten Zustand der Wohnung, der Wände, Türen, Fenster, Heizkörper innen alles, was irgend geht. Das muss ich tun, denn die Eigentümerin hat bereits einen Schlüssel, und nach dem Ding mit der Leine {und diversen anderen kleinen Schikanen} traue ich niemandem mehr.

Mittwoch, 14. August
Feierabend im Garten. Das tut sooo gut. Der Sohn kocht Bohnen zum Abendbrot.

Donnerstag, 15. August
Das allerletzte Mal in der Hornstsche. Wohnungsübergabe. Die Vermieterin ist relativ umgänglich, so, wie sie früher auch war. Ihr Partner, der im Grunde bei der ganzen Sache gar keine Funktion hat, versucht auf jede erdenkliche Art, für die nach der langen Mietzeit notwendige Sanierung Geld von mir herauszuschlagen. Die Sanierung wird notwendig, da ich über 14 Jahre dort gewohnt habe, die Wohnung damals zwar gemalert, die Installationen aber schon nicht mehr neu waren und in der gesamten Mietzeit von der Eigentümerin bis auf ein Toilettenbecken nichts, aber auch gar nichts erneuert wurde. Natürlich ist die Bude abgewohnt. Aber für den Wertverlust durch Abwohnen habe ich schließlich 14 Jahre lang Miete gezahlt. Die Verwalterin versucht mit allen {auch unlauteren} Mitteln, mir die Sanierung anzulasten.
Ich bin trotzdem froh, dass ich endlich die Schlüssel los bin und dort nie wieder hin muss.

Freitag, 16. August
Ich habe sehr schlecht bis gar nicht geschlafen. Diese miesen Machenschaften der Verwalterin gehen mir nicht aus dem Kopf. Gegen Mittag entschließe ich mich, einen Anwalt einzuschalten und bekomme für den 21. August einen Termin. Nun endlich kann ich mich entspannen.
Nach der Arbeit hole ich Katl ab und gehe mit ihr in die Therme. In der Sauna schwitze ich den ganze Frust der letzten Monate, den Stress, die Sorgen und Ängste und all das Böse, das mir widerfahren ist, aus mir heraus, spüle den Rest beim Schwimmen ab. Als es dunkel wird, fahren wir heim, und ich entdecke eine Nachricht des Sohnes, der wieder gekockt hat und mich fragt, ob ich noch etwas haben möchte. Bei Hühnchen kann ich nicht nein sagen. Wenn der Sohn gekocht hat, erst recht nicht. So finde ich mich spät noch im Garten ein. Es ist immerhin Wochenfeierabend.
Als es kühl wird, zündet der Sohn ein Feuer an.

Samstagsplausch {03.08.2019}

Guten Morgen ihr Lieben da draußen.
Endlich bin ich wieder da, zurück in der Bloggerwelt und hier bei Andreas Samstagsplausch. Das wurde ja auch Zeit, finde ich.
In den ersten drei Wochen seit dem letzten Samstagsplausch, an dem ich teilnahm, ist nichts Berichtenswertes geschehen. Ich ging treu zum Dienst und abends in die alte Hütte, um sie auszuräumen. An den Wochenenden ebenso. Mehr war nicht. Ich hatte das Gefühl, nur noch dahin zu vegetieren, in einem Schwebezustand, an dessen Ende die Wohnungsübergabe stehen sollte. Danach sollte mein Leben neu beginnen.
Dieser denkwürdige Termin sollte nun am letzten Dienstag stattfinden, musste aber vertagt werden. Warum, habe ich hier näher beschrieben. Inzwischen sind wir bestens auf diesen nächsten Termin vorbereitet, so dass dieser Druck, unter dem ich die ganze Zeit stand, von mir abgefallen ist. Unerwartete Hilfe kam am Freitag auch noch. Diese Ecke aufzuräumen, sollte meine Freitag-Abend-Beschäftigung werden. Die Uraltfreundin hatte reklamiert, dass sie mir Hilfe angeboten, ich sie aber bisher nicht angenommen hatte. Also dachte ich, recht hat sie, so nehme ich ihre Unterstützung beim Einräumen gern an. Leider bekam die Arme just eine halbe Stunde vor Feierabend noch einen Auftrag herein, der mindestens zwei Stunden dauern sollte. Und das am Wochenfeierabend, wenn man sowieso schon breit ist von der Woche. Dieser Teil meiner Räumaktion wurde deshalb vertagt. Dafür habe ich vorhin schon den Computer aus dem Provisorium im Bücherregal befreit und meinen Computertisch im Arbeitszimmer eingerichtet. Stück für Stück geht es voran.

Und sonst?
Umarmung
Am Montag traf ich mich mit Katl auf dem Markt. Als wir zur Pferd-Mensch-Drogerie liefen, entdeckten wir, dass an Steve`s Biergarten das Tor offen stand. Ich lunste hinein, konnte aber nicht erkennen, ob er möglicherweise wieder geöffnet werden soll. Im angrenzenden Wohnhaus war gerade ein Rudel junger Menschen dabei, die vernagelten Fenster zu öffnen und wohl auch ein wenig Ordnung zu schaffen. Und da entdeckte ich ihn, meinen Lieblingsaustralier {ich kenne nur diesen einen}. Als er mich entdeckte, jauchzte er laut auf, ließ fallen, was er in den Händen hatte und kam heraus auf die Straße geflitzt, wo er mir um den Hals fiel und mich überhaupt nicht wieder los ließ.
Es war ein schönes Gefühl, dass sich jemand so sehr freute, mich zu sehen.

Kleine Änderung
Der Georg hat neulich etwas geschrieben zum Thema target=_blank {unterer Abschnitt des verlinkten Textes}. Ein Befehlsfitzelchen, das bewirkt, dass sich Links in einem gesonderten Browserfenster {oder Tab} öffnen und das auch ich seit fast 20 Jahren verwende. Die Seelenstürmerin hat mich schon vor mehr als 10 Jahren darauf hingewiesen, dass ich doch bitte den Lesern selbst überlassen soll, ob sie dieses Extrafenster wünschen oder nicht. Schließlich kann man jeden Link auch ohne dieses target=_blank in einem neuen Fenster öffnen über rechte Maustaste –> Auswahl oder mit Klick auf das Mausrad, was ich mir seit damals angewöhnt habe. Auf dieses Befehlsfitzelchen habe ich trotzdem nicht verzichtet. Bis jetzt. Seit ich nun Georgs Eintrag gelesen habe, lasse ich es nun aber weg.

So, ihr Lieben. Mehr gibt es erst einmal nicht zu erzählen. Habt ein schönes Wochenende. Ich geh dann mal räumen. Man liest sich.

Samstagsplausch {29.06.2019}

Verrückte Tage…
Oh ja, die letzten beiden Wochen waren unglaublich voll gepackt. Ich denke immer, noch voller geht es nicht, noch mehr halte ich nicht aus. Und dann stelle ich fest, es ging voller und ich habe es ausgehalten. Wahrscheinlich deshalb, weil es zwischen all der vielen Arbeit immer wieder schöne Momente gibt, schöne Begebenheiten.
Ein Beispiel war
Samstag, 15. Juni
Früh am Morgen schrieb ich den Samstagsplausch. Dann machte ich mich auf den Weg zum Möbelschweden, weil ich tags zuvor nicht alles hatte mitnehmen können. Schon unterwegs verabredete ich mich mit Mutti, die so gern in den Garten wollte und außerdem im Kaufmannsladen noch eine Topfpflanze kaufen wollte. Die Einkäufe vom Möbelschweden lud ich in der neuen Wohnung ab, holte den Freund des Sohnes in dessen
Garten ab, dann die Mutti von daheim. Dann wurde der Freund bei seinem Fahrrad abgesetzt und weiter ging es mit Mutti zum Kaufmannsladen.
15 Uhr waren wir endlich im Garten, wo ich anfing, Salate zu schnippeln.
Und dann, gegen 16 Uhr trafen Janine und Frank ein zum Hochzeitsbilder gucken, schwatzen, grillen. Es war ein wunderschöner Nachmittag und Abend, der unbedingt wiederholt werden möchte.
In der Firma
…ging es in beiden Wochen richtig rund, nahezu ohne Pausen zwischen 9 und 11 Stunden täglich. Die freudigen Momente ergaben sich in der ersten Woche dadurch, dass einer der Lieblings-Gartennachbarn einen Weiterbildungkurs belegt hatte, mit dem zwar nichts zu tun hatte, aber wir begegneten uns dauernd auf dem Flur und nahmen uns immer die Zeit für einen kleinen Scherz. Mein Ausgleich für die fehlenden Pausen. Leider dauerte sein Kurs nur eine Woche. Dafür kam in der zweiten Woche die Lieblingskollegin wieder. Die zusätzlichen Verwaltungsarbeiten, die ich während ihrer Krankheit übernommen hatte, blieben jedoch bei mir. Lichtblicke erlebte ich in dieser Zeit mit ein paar Klienten, mit denen die gemeinsame Arbeit richtig Spaß machte und gute Ergebnisse erbrachte.
In der neuen Wohnung
…schloss der Sohn die Renovierung ab und baute Betten und Regale auf.
In der alten Wohnung
…sind wir nur noch am räumen. Ich hatte mir das so vorgestellt, dass wir nur die "guten Dinge" herausholen und den ganzen großen Rest entrümpeln lassen. Nun stellt sich aber heraus, dass der Rest zum Entrümpeln sehr klein ist und ich einfach viel zu viel "gute Dinge" besitze. Freilich brauche ich die nicht alle. Es sind ohnehin erstaunlich wenige Dinge, die man wirklich braucht. Aber wegwerfen mag ich sie natürlich nicht. Und verschenken oder verkaufen braucht Zeit. Das bedeutet, dass ich doch viel mehr mitnehmen muss, als ich ursprünglich dachte. Das muss dann alles erst mal in den Keller und wenn die alte Wohnung dann endlich leer und abgegeben ist, wird Stück für Stück der Bestand ausgedünnt. Nutzt nix, geht nicht anders, weil ich viel zu spät erst die Schlüssel für die neuen Wohnung bekam.
Seit Freitag, 21. Juni
…schlafe ich nun in der neuen Wohnung und fühle mich dort sehr wohl. Weil die Kücheneinrichtung auf sich warten lassen muss (ich wäre momentan völlig überfordert damit, auch noch eine Küche zu planen), kann ich außer meinem Milchkaffee nichts zubereiten. Das bedeutet, dass ich jeden Abend, wenn ich mit der "Räumschicht" und auch körperlich fertig bin, in den Garten gehe, dort Salat schnipple oder auch mal ein Knäckebrot belege. Knäckebrot habe ich gerade wieder einmal für mich entdeckt.
Einmal, mitten in der Woche, fing der Sohn spät abends noch an zu grillen. Das war sehr fein. Da gab es lecker Hühnchen. Insgesamt sind die Abende im Garten sehr entspannend. Das schafft einen schönen Ausgleich zu all dem Stress.

Neulich hatte ich einen letzten Blick aus dem alten Wohnzimmerfenster gepostet. Heute schauen wir aus den neuen Wohnzimmer.

Nun bringe ich noch diesen Eintrag zu Andrea und dann beginnt das Räumen wieder.
Habt alle ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {15.06.2019}

Einen wunderschönen guten Morgen. Dieser Samstag ist genauso vollgepackt mit Vorhaben, wie es schon die gesamte Woche war und wie es auch die folgenden Wochen sein werden. Aber, und das finde ich ganz wichtig, es sind auch schöne Ereignisse und Erholungszeiten mit eingeplant. So werden heute Nachmittag "meine" frischgebackenen Eheleute in den Garten kommen. Wir wollen Hochzeitsfotos gucken, vielleicht Wohnung gucken und später gemütlich grillen. Das wird fein.
Vorher, also gleich nachher 😉 will ich noch zu einem Lebensmittelmarkt. Ich brauche noch alkoholfreien Sekt, damit wir anstoßen können auf alles, worauf wir so anzustoßen haben. Da gibt es einiges. Und zum Möbelschweden will ich auch noch mal, weil das gestern nicht ganz so gelaufen war, wie geplant.
Zu Anfang lief es ganz prima. Die gute Katl holte mich von Arbeit ab, weil das schon der halbe Weg von daheim zum Möbelschweden ist. Dann fuhren wir dort raus, fragten uns zu dem Bettgestell durch, das ich mir herausgesucht hatte und zu den Matratzen. Das Verladen dauerte eine Weile, weil wir die Kartons nicht ins Auto bekamen, sondern alles auspacken mussten. Das war vorher schon klar, nur dauerte es eben seine Zeit. Und wir stellten fest, dass wir das zweite Möbelstück, was ich auch noch kaufen wollte, eben doch nicht bei dieser Tour mitnehmen konnten. Das hatte ich schon vermutet. Wir gingen noch mal rein, um noch ein paar Kleinteile zu beschaffen und vor allem erst einmal etwas zu trinken. Da ich den ganzen Tag noch nichts gegessen hatte, gönnte ich mir gleich noch ein Abendessen.
Alles war richtig schön und rund und ich freute mich sehr, wie gut alles klappte. Wir wollten schnell ausladen fahren und dann das andere Möbelstück noch holen. Zeitlich hätte das gepasst und es hätte mir eine weitere Tour an einem anderen Tag erspart. Dann passierte leider der Katl ein Malheur, was Zeit kostete und die Idee, an diesem Abend noch einmal zum Möbelladen zu fahren, zunichte machte. Immerhin haben wir unsere Einkäufe noch in die Wohnung gebracht. Dann machte die Katl sich auf den Heimweg. Und ich? Ich spürte plötzlich, wie nach diesem vollgepackten Freitag die Luft raus war und ging einfach in den Garten, in der Hoffnung, den Sohn anzutreffen. Dieser war noch unterwegs, so setzte ich mich auf die Schaukel, legte die Beine hoch und las ein paar Seiten. Immerhin war es inzwischen 21 Uhr. Da kann ja auch Schluss sein.
Die Ruhe im Garten war himmlisch. Als der Sohn kam, schwatzten wir ein wenig, er ging noch mal los zum Nachbarn auf einen Schwatz und ich schlief auf meiner geliebten Schaukel ein. Mitternacht machte ich mich dann doch noch auf den Heimweg, damit ich heute Morgen an Ort und Stelle bin und unter anderem diesen Text hier schreiben kann.

Und sonst? Ich könnt es euch denken, die Wohnungsübergabe fand in dieser Woche tatsächlich statt. Das war am Dienstag und es lief alles sehr gut, bis auf eine Kleinigkeit. Das Schloss an der Wohnungstür muss noch ausgetauscht werden. Das sollte zeitnah erfolgen, und muss ja auch. Seitdem habe ich allerdings von der Wohnungsverwaltung nichts mehr gehört. Wie nah ist zeitnah? Vermutlich wie in den meisten Wohnungsverwaltungen, sie haben die Kaution, sie haben die Miete, der Rest ist denen egal. Blöd war, dass ich nicht einmal drängeln konnte, weil ich in dieser Woche in der Arbeit wieder dermaßen eingespannt war, dass nicht einmal die drei Minuten für einen Anruf drin waren. Nächste Woche muss ich die Zeit aber unbedingt finden, obwohl die Lieblingskolllegin immer noch krank ist und der Stress dadurch bestimmt nicht weniger wird.
Erstaunlicherweise stecke ich das zur Zeit alles ganz gut weg und schaffe es, nach Feierabend weiterzuflitzen und eine Menge zu schaffen. Muss ich ja auch, denn den Umzug will ich schleunigst hinter mich bringen, damit wir den Sommer genießen können.
Jetzt schaue ich kurz noch bei Andrea vorbei und bringe diesen Eintrag in die Plauderecke und genieße meinen ersten Kaffee…
Und dann auf in den Tag.
Habt alle ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {08.06.2019}

Guten Morgen ihr Lieben da draußen. Diesen Beitrag zu Andreas Samstagsplausch hatte ich gestern schon ein wenig vorbereitet, weil…
…ja, weil ich darauf aus war, zum Wochenfeierabend in den Garten zu fahren und dort auch über Nacht zu bleiben.
…weil ich deshalb meinen Plauschbeitrag mit dem Handy hätte schreiben müssen und manches sich damit nicht so bequem machen lässt, wie am PC.
Und nun kam wieder alles ganz anders, und das ist gut so. Ich hatte mir nämlich schon Sorgen gemacht, weil ich mein Evchen nicht erreichen konnte. Gestern Abend erwischte ich sie aber dann doch und nach etwa einer Stunde Telefonat, bei dem wir das Wichtigste in Kürze austauschten 😉 verabredeten wir uns für heute Morgen zum Frühstück auf ihrer Terrasse.
Eigentlich hat das überhaupt nichts damit zu tun, ob ich über Nacht im Garten bleibe oder nicht, ich entschied mich dann gestern Abend aber doch dafür, in die alte Wohnung zu fahren und bin nun seit 4.48 Uhr auf.
Und deshalb gibt es jetzt letzte Fotos aus dem Wohnzimmerfenster


Am kommenden Dienstag bekomme ich nämlich ENDLICH den Schlüssel für die neue Wohnung und dann werde ich hierher nur noch zum Packen und Räumen kommen.

Was in der letzten Woche geschah, ist schnell erzählt. In der Firma hatte ich so viel zu tun, dass ich wieder einmal nicht zu Mittagspausen oder ähnlichem kam. Immerhin schaffte ich es, mir Kaffee zu holen. Dass er kalt wurde, bis ich ihn trinken konnte, ist ja nichts Neues. Positiv daran war, dass ich auch keine Zeit hatte, müde zu werden. Das kam dann schlagartig, wenn ich zum Feierabend im Garten eintraf.
Einkauf mit Mutti gab es diese Woche gleich zweimal. Am Montag wollte sie 18 Uhr von einer Freundin abgeholt werden und gleich noch in den Kaufmannsladen. Dort hatte ich die verrückte Idee, dass wir uns Eis kaufen und dies im Garten verspreisen. Sie stimmte sofort zu und ich freute mich noch, dass sie noch so spontan sein kann. Am Donnerstag relativierte sich dies Freude wieder. Da mussten wir nämlich in den N-Markt, weil ja Donnerstag war und wir das immer machen und sie am Montag schließlich nicht alles gekauft hatte, was sie so braucht. Ich frage mich, warum nicht? Ich weiß natürlich den Grund. Weil es für sie Abwechslung bedeutet, wenn ich zum Einkaufen antanze, und darauf mag sie nicht gern verzichten, nur weil ich an einem anderen Wochentag auch schon zu Diensten war. Ja, ich weiß, sie ist alt, ich weiß nicht, wie lange ich sie noch habe und ich darf nicht so zickig sein und zum Feierabend meine Ruhe haben wollen. Das steht mir einfach nicht zu. Trotzdem nervt mich diese Selbstverständlichkeit, mit der sie über meien Freizeit entscheidet. Zudem verkündete sie am Donnerstag gleich noch, sie käme nach dem Einkaufen noch mit in den Garten. Dabei wollte ich an dem Tag gar nicht raus fahren, weil Gewitter vorhergesagt waren {und tatsächlich auch kamen} und ich mir vorher schon überlegt hatte, dass ich diesen "Schlechtwetterabend" für Arbeiten im Haushalt, Wäsche und ähnliches nutzen wollte. Da war sie doch tatsächlich gnatzig. Ich müsse das endlich mal verstehen, dass sie Sehnsucht nach dem Garten hat, wenn sie bei dem schönen Wetter den ganzen Tag zu Hause sitzen muss. Hallo? Muss sie doch nicht! Sie ist durchaus noch mobil, wenn sie etwas will. Aber in diesem Fall will sie eben, dass ich sie herum fahre. Und da ist sie dann eben ach so gebrechlich. Menno!
Ich habe ihr dann versucht zu erklären, dass sie mich damit sehr stresst. Es ist nämlich keinesfalls so, dass ich sie nicht dabei haben will. Aber sie will ja dann auch nicht lange bleiben, sondern zu bestimmten Zeit wegen irgendwelcher Vorabendprogramme wieder heim. Und damit macht sie mir dann meinen gesamten Feierabend kaputt, weil ich, statt eben Feierabend zu haben, mit Hin-und-Her-Fahren beschäftigt bin. Und das muss sie endlich mal verstehen! So!
Obwohl… das muss sie nun inzwischen auch nicht mehr verstehen, weil das etwas anders wird, wenn ich umgezogen bin, weil ich dann so nahe am Garten wohne, dass ich mir zumindest das Nach-Hause-Fahren spare.

Jetzt fahre ich erst einmal zu Evchen, danach hole ich die kleine alte Frau in den Garten, wo sie diesmal länger bleiben wird, weil sie sich gewünscht hat, dass wir grillen und der Sohn danach noch ein Feuerchen machen will. Wenn ich mir jetzt die Wolken und den Wind da draußen anschaue, fürchte ich allerdings, dass unser Plan nicht aufgehen wird, weil es der kleinen alten Frau möglicherweise zu kalt ist. Na, mal sehen. Am Wochenende ist dieses Herumgescheuchtwerden auch nicht wirklich schön, aber es macht mir nicht ganz so viel aus, zwischendurch immer mal wieder loszufahren, weil ich dann nach hinten hinaus Zeit für mich habe. Dann dient eben nicht der gesamte Tag der Entspannung, sondern nur der Morgen bis ca. 11 Uhr und der Abend ab 20 Uhr. Das kann ja reichen. Immerhin habe ich am Sonntag frei. Das hat sie tatsächlich so formuliert. Da hat sie sich mit ihren Freundinnen etwas vorgenommen, da habe ich frei. Ach ach.

Euch allen wünsche ich ein schönes, entspanntes und vor allem selbstbestimmtes Pfingstwochenende.

Sonntagsplausch {02.06.2019}

Guten Morgen ihr Lieben da draußen.
Gestern war ich nicht bei euch und nicht bei Andrea in der Plauderecke, denn ich hatte etwas sehr Schönes vor. Meine Freundin hat gestern geheiratet und mich dazu eingeladen. Stellt euch vor, ich war richtig aufgeregt. Und während der Trauung hab ich sogar geheult. Also so ein bissel.
Auch ansonsten war meine Woche richtig schön. Es war leider die letzte Woche, in der ich arbeitsmäßig etwas kürzer treten konnte. Nur drei Arbeitstage, und die auch nur bis Mittag. Solch einen Luxus hatte ich schon seit vielen Jahren nicht mehr. Das konnte ich richtig genießen, zumal ich auch den Kopf frei hatte.
Die freie Zeit habe ich überwiegend im Garten verbracht, auch wenn Anfang der Woche das Wetter noch nicht so toll war und ich am Mittwoch Abend sogar heim fuhr, weil ich schon alle möglichen Sachen übereinander gezogen hatte und trotzdem fror. Das kann man sich jetzt kaum vorstellen, dass man vor nicht einmal einer Woche noch gefroren hat {in jener Nacht waren nur 5°C}.
Also bitte, ihr Lieben, stöhnt mir jetzt bloß nicht, es sei zu warm. Wir wollten Sommer, jetzt haben wir Sommer. Ich für meinen Teil genieße die hohen Temperaturen sehr. Doch, doch, auch mir macht Hitze etwas aus. Auch mein Kreislauf hat zu kämpfen, auch meine Beine werden schwer und die Knöchel schwellen schon mal an. Dennoch freue ich mich über die Sonne, die Wärme, den Sommer und alles.
Morgen beginnt sich das Hamsterrad wieder mit voller Kraft zu drehen. Es beginnen gleich zwei neue Kurse und in der Woche darauf noch mal zwei. Die darf ich alle bedienen, was bedeutet, es wird vermutlich wieder richtig stressig. {Bei uns fällt man immer von einem Extrem ins andere.} Ich habe sozusagen meinen "alten" Job zurück {also das, was ich bis März ausschließlich gemacht habe}. Zusätzlich habe ich auch noch Termine im "neuen" Job {den ich seit April bis jetzt ausschließlich gemacht habe}. Und wie das immer so ist, werden diese Termine auch wieder mehr. Es wird also wohl wieder sehr stressig werden und ich werde mir wieder alles, aber auch alles aufschreiben müssen, damit nichts untergeht. Um so froher bin ich, dass ich in den letzten beiden Wochen nur halbtags gearbeitet habe und Kraft tanken konnte.
Zusätzlich kann ich nach Pfingsten endlich mit dem Umzug beginnen, denn am Mittwoch kam endlich der unterschriebene Mietvertrag zurück, verbunden mit Instruktionen, wie ich zu den Schlüsseln komme und und und…
Tja, bei meinem Glück passt das natürlich wieder ganz genau. Pünktlich dann, wenn alle freien Tage und alle Chancen auf zeitigen Feierabend vorüber sind und sich mein Hamsterrad wieder in voller Geschwindigkeit dreht, pünktlich dann bekomme ich die Schlüssel, und keinen Tag früher.
Wir werden das trotzdem schaffen. Nun gerade! Außerdem haben mir ganz liebe Menschen Unterstützung zugesagt.
Das wird schon!
Nun wünsche ich allen erst mal einen schönen Sonntag und werde mich jetzt in den Garten bewegen und das schöne Wetter genießen.

Samstagsplausch {25.05.2019}

Guten Morgen ihr Lieben da draußen.
Jetzt lasse ich mich erst einmal bei Andrea in der Plauderecke nieder und erzähle euch, wie es mir in dieser Woche ergangen ist. In einem Spruch zusammengefasst Ende gut – alles gut.
Ja, ihr habt richtig gelesen, das Wohnungssuche-Drama hat ein Ende. Die Entscheidung, welche der beiden schönen Wohnungen ich nehme, wurde mir abgenommen, denn die mit dem Wintergarten wurde jemand anderem zugesprochen, obwohl Makler und Verwalter lieber mir den Zuschlag gegeben hätten. Das letzte Wort hat der Eigentümer und der hat anders entschieden. Wie man im Nachhinein munkeln hört, war das wohl schon vorher so abgesprochen. Aber egal.
Ich werde nun also in diese schöne Wohnung in der Nähe des Gartens ziehen und freue mich darauf sehr. Zeigen kann ich sie euch noch nicht, weil ich den Schlüssel erst am 7. Juni bekomme. Aber dann!
Dienstlich hatte ich eine sehr angenehme ruhige Woche. Da ich meine Termine so geplant hatte, dass die Nachmittage für Torgau frei blieben, der Einsatz dort aber schon in der letzten Woche zu Ende war, blieben die Nachmittage nun für mich frei. Da nutzte ich sie für den Garten. Zweimal habe ich auch die Mutti mitgenommen, einmal nach ihrem Arzttermin, zu dem ich sie fahren konnte. Und einmal nach dem Einkaufen. Das hat die kleine Frau gefreut.
Gestern Abend habe ich dann auch meine Saison eröffnet. Der Sohn hat mir mein Bett auf der Schaukel gerichtet. Ich habe hier draußen so wunderbar geschlafen, wie schon lange nicht mehr. Und jetzt, während ich dies schreibe, sitze ich unter dem Apfelbaum in der Morgensonne und beobachte die jungen Amseln, die über die Wiese hüpfen und ihr Frühstück zusammensuchen. Gleich werde ich mir noch einen Kaffee holen und den Start in den Tag genießen.
Habt alle ein feines Wochenende.

Samstagsplausch {18.05.2019}

Schon wieder habe ich auf zwei Wochen zurückzublicken, denn letzten Samstag konnte ich nicht am Plausch teilnehmen, weil wir im strömenden Regen den Muttertagsausflug um einen Tag vorverlegt hatten. Nun, wir hatten das beste aus dem Tag gemacht.
Die Woche 06. bis 12. Mai ist schnell erzählt, war sie doch wieder geprägt von sehr zu viel Arbeit und überschattet von der verzweifelten Wohnungssuche. Das herausragendste Ereignis dieser Woche war kein Höhe- sondern ein Tiefpunkt, denn am Dienstag ging es mir nach den vier Einheiten in Leipzig so mies, dass ich unter keinen Umständen nach Torgau fahren konnte. Ich weiß genau, hätte ich die nächsten sechs Einheiten in Leipzig absolvieren können, wo ich schon vor Ort war, dann hätte ich das wieder erzwungen, mir abverlangt. So aber sah ich keine Möglichkeit, die 60 km, die mich vom nachmittäglichen Arbeitsort trennten, irgendwie zu überwinden. Immerhin fährt man da auf Bundesstraßen, eingegrenzt zwischen Leitplanken. Nothaltebuchten oder andere Möglichkeiten, den Weg zu verlassen, sind selten. Anhalten geht mitten auf der Strecke auch nicht. Wo hätte ich also hin gesollt, mit meiner Übelkeit? So musste ich etwas tun, was ich in all den Jahren meiner Selbständigkeit, also seit dem Jahr 2000, noch nie getan habe: Ich musste einen Einsatz aus gesundheitlichen Gründen absagen.
Allen, die jetzt denken: Das war ein Alarmsignal des Körpers, weil ich mich übernommen hatte, euch allen muss ich sagen: Ihr habt recht. Genau das war es. Und die Botschaft ist angekommen.

Woche 13. bis 18. Mai
Montag, 13. Mai
Das war mein Tag. Nachdem ich die ersten beiden Einheiten absolviert hatte, wollte ich nachsehen, wer als nächstes im Plan steht und stellte überrascht fest, dass ich zwei Freistunden hatte. Ja genau, da hatte eine Person ihren Kurs wegen chronischer Unlust abgebrochen und ich hatte in all meinem Stress versäumt, den Termin neu zu vergeben. Das musste irgenwie so sein. So hatte ich Zeit, mich noch einmal auf Wohnungssuche zu begeben. Schließlich war ich völlig durch den Wind, weil sich von all den vielen Maklern, Verwaltern usw., denen ich meine Unterlagen übergeben hatte, noch kein einziger gemeldet hatte. Zudem hatte die Mutti einer freie Wohnung in ihrer Straße gefunden, von der wir aber nicht wussten, wer der Vermieter ist. Das fand ich heraus, sendete eine Anfrage dort hin und dann begab ich mich völlig entspannt und ohne Zeitdruck auf den Weg nach Torgau. Ich war noch nicht aus Leipzig hinaus, als sich der eben kontaktierte Makler meldete und mir einen Besichtigungstermin anbot. Gleich stieg meine Stimmung, die wegen des entspannten Dienstes ohnehin schon gut war.
Tja, und was soll ich sagen? Gerade als ich in Torgau das Auto abgestellt hatte und zum Büro schlenderte, erreichte mich der Anruf einer anderen Malerin und ich bekam den Zuschag für eine Wohnung. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich mich über jede Zusage gefreut, und nun war es auch noch die Wohnung, die ich am allerliebsten haben wollte. {5 Minuten zu Fuß bis zum Garten.}
Dienstag, 14. Mai
An diesem Tag musste ich nicht nach Torgau und hatte recht früh Feierabend. Ich fuhr zunächst heim und gönnte mir ein Stündchen Ruhe. Danach muddelte ich im Haushalt herum. Es war ja unendlich viel liegen gebieben in den letzten Wochen. Dann rief der Sohn an, es sei zwar kalt, aber sehr schön im Garten, ob ich denn nicht noch hinaus kommen wolle. So schnappte ich mir einen zusätzlichen Pullover und meine Kuscheljacke und fuhr hin. Es war wirklich herrlich draußen. Der Sohn warf den Grill an {wir haben da so einen ganz kleinen, für den man nur eine Handvoll Holzkohle braucht}.
Ein herrlicher Abend.
Mittwoch, 15. Mai
Der vorläufig letzte Einsatz in Torgau. Ich verabschiedete mich mt einem lachenden {weil der Stress geringer wird} und einem weinenden {weil ich wirklich sehr gern dort gearbeitet habe} Auge. Für wie lange? Das kann man nie wissen. Erst mal für länger, aber das kann sich nächste Woche schon wieder ändern.

Irrungen und Wirrungen gab es am Donnerstag, 16. Mai. Am Vormittag rief die Maklerin an. Aus meinem geplanten Einzug ab 1. Juni wird nichts, weil die Verwalterin, die mir die Wohnung samt Schlüsseln übergeben soll, zu diesem Zeitpunkt im Urlaub ist. Mietbeginn könnte erst der 15. Juni sein. Na Klasse! Da habe ich dann für den Umzug noch ganze zwei Wochen. Ich frage mich, wie wir das schaffen sollen, zumal zu diesem Zeitpunkt alle Feiertage, an denen man viel schaffen könnte, vorüber sind. Ich kann vorher nicht viel packen, weil ich dann in dieser winzigen Hütte hier gar nicht wüsste, wohin ich die gepackten Kisten stellen soll. Hach. Ich war vergnatzt und dachte: Wie gut, dass ich die Besichtigung in Muttis Straße nicht abgesagt hatte.
Also ging ich da hin. Und was soll ich sagen? Diese Wohnung ist sooo schön, dass ich sie fast lieber hätte. Nun habe ich also für diese Wohnung auch noch Unterlagen eingereicht und am Freitag, 17. Mai noch mit dem Makler telefoniert und ihm mein Dilemma erzählt von der knappen Zeit für den Umzug und davon, dass ich bereits eine andere Zusage habe, jedoch noch keinen Vertrag. Er versprach, sich schnellstens zu melden. Na gut, das hatte die andere auch versprochen, und nun zieht sich die Geschichte schon seit dem 29. April hin. Ich werde ja sehen, wieviel an der Aussage dran ist.
Vorteile Wohnung 1:
Nähe zum Garten
Stellplatz für mein Auto
Bad mit Wanne

Vorteile Wohnung 2:
Große Küche
helles Wohnzimmer
Wintergarten
großer Balkon

Nun ist Sanstag, 18. Mai.
Ich will nachher in den Garten fahren und Mutti mitnehmen. Vorher muss ich noch mal kurz einkaufen, der Kaffee geht zur Neige. Später möchte ich noch einen schönen Salat zaubern, den ich mit zu Janine nehme. Wir wollen nämlich heute Abend gemeinsam ESC schauen. Das wird bestimmt lustig, zumal ich von dieser Veranstaltung überhaupt nichts halte, während sie Fan davon ist. Da ist gegenseitiges Necken vorprogrammiert und hat schon in vergangenen Jahren immer für viel Spaß gesorgt.
Jetzt komme ich erst einmal zu Andrea in die Plauderecke und schaue, wie es euch so ergangen ist.
Habt ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {04.05.2019}


Guten Morgen. Wollt ihr wissen, wie meine letzte Woche verlief? Nein??? Ich erzähle es trotzdem. Für mich und für den Georg. Und natürlich, ganz klar, für dich und für dich und für dich selbstredend auch. *hihi*
Es ist auch wirklich schnell erzählt, ganz ehrlich.
Woche 29. April bis 04. Mail
Gearbeitet…
…habe ich wieder 46 Unterrichtseinheiten an nur vier Arbeitstagen. Das war natürlich heftig, aber ich hatte mir für einige Teilnehmer richtig schöne Aufgaben ausgedacht, die diese auch sehr gern angenommen und erfüllt haben. So fiel mir die Arbeit in Torgau wirklich leicht, wenn nur nicht immer die Hinfahrt unter so viel Zeitdruck erfolgen müsste. An zwei Tagen erfolgte leider auch die Rückfahrt unter Zeitdruck, denn…

besichtigt…
…habe ich in dieser Woche drei Wohnungen, von denen die zweite angeschaute Wohnung mein absoluter Favorit wäre. Nun kann ich mir nur ganz intensiv wünschen, dass auch ich die Favoritin für Wohnverwaltung und Eigentümer werde und den Zuschlag für die Wohnung bekomme. Hach. Das wäre im Moment alles, was ich mir wünsche.

Zusammengestellt…
…habe ich gefühlt hunderte Unterlagen für die verschiedenen Vermieter. Jeder möchte das ein wenig anders haben.

Vereinbart…
…habe ich weitere Besichtigungstermine für die kommende Woche. Man kann schließlich nicht wissen, ob und wann mal etwas klappt und muss weitersuchen, bis ich irgendwo einen Zuschlag bekomme.

Im Garten verbracht…
…habe den Feiertag und mehrere Feierabende, jeweils nach den Besichtigungsterminen. Sogar auch gestern, obwohl es nur noch 8°C gab. Meine Seele ist immer noch wund und wird das wohl auch bleiben, bis ich einen unterschriebenen Mietvertrag in meinen Händen halte. Da tut mir die Natur um mich herum unglaublich gut, besonders wenn das Wetter kaum jemanden in den Garten lockt und wir {ein winzig kleiner Kreis von Leuten, die immer draußen sind} unsere Ruhe haben.

Mit nach Hause genommen…
…habe ich mir einiges an Büroarbeit, die zum Job zwar dazu gehört, die ich aber im Beisein der Teilnehmer nicht erledigen kann, weil ich in dieser Zeit ja permanent für die Leute da sein muss und nicht einfach sagen kann, beschäftigen Sie sich mal, ich muss hier noch was abarbeiten. In dem straffen Zeitplan, der nicht einmal eine einzige Pause beinhaltet, ist diese Nacharbeitszeit aber nicht vorgesehen. Also muss ich es abends, am Feiertag oder am Wochenende erledigen. Immerhin geht es so straff nur noch in der kommenden Woche zu. Danach läuft einer der Aufträge aus, so dass es für zwei Wochen etwas ruhiger wird, bevor Ende Mai gleich mehrere neue Aufträge auf dem Programm stehen, die aber voraussichtlich nicht ganz so stressig werden. Schau’n wir mal.

Eingeladen…
…wurde ich für heute Abend zum Schnitzelessen. Dabei treffe ich einige Leute, deren Lehrgänge vor über einem Jahr endeten. Ich freue mich auf das Wiedersehen.
Bis dahin möchte ich noch ein paar kleine Einkäufe erledigen, zu denen ich vielleicht die Mutti mitnehme. Vorher möchte ich noch die Wäsche fertig haben, denn die wird bei dem feuchten und kalten Wetter {vorhin schneite es hier im Flachland sogar} einige Zeit zum Trocknen brauchen, zumal pünktlich zum Beginn des kühlen Wetters hier in der " alten" Wohnung die Heizung ausfiel. Das gleiche Zipperlein, wie all die Jahre zuvor. Länger als eineinhalb Heizperioden hat die Reparatur vom November 2017 nicht vorgehalten. Ich habe aber keine Lust mehr, mich schon wieder mit der Eigentümergemeinschaft herumzubalgen, weil die gewiss wieder mit Fragen anfangen, wie hast du denn die Heizung überhaupt aufgedreht? oder
Hast du denn entlüftet? Ja? Na, das darfst du doch nicht, da muss doch der Heizungsmonteur kommen.
Diese ganzen blöden Sprüche mag ich mir´nicht schon wieder antun. Auch nicht den Hinweis, dass wenn es draußen warm ist, die Heizung natürlich nicht anspringt. Ach ja? 8°C sind also so warm, dass die Heizung nicht anspringt? Da ist doch wohl was faul!
Aber egal! Irgendwann wird tatsächlich Sommer und irgendwann bekomme ich einen neuen Mietvertrag und kann das alles hier hinter mir lassen.
Vorher bringe ich erst einmal diesen Eintrag zu Andrea in die Plauderecke und mache mir einen Milchkaffee.
Habt alle ein schönes Wochenende.

Fällig und Überfällig…

…sind insgesamt drei Wochenrückschauen. Die möchte ich hier notieren. Ihr wisst ja, gegen das Vergessen.
Woche 06. bis 12. April
Samstag
Ach ja, der Handyladen! Es gab kein neues Telefon, sondern einen neuen Vertrag, bei dem ich nur noch die Hälfte des vorherigen bezahle und dafür noch mehr Leistung bekomme. Wenn es denn so wird.
Das Wochenende verbrachte ich im Garten, ebenso die Abende des Montags und des Mittwochs, an dem es leider schon wieder recht kühl wurde, so dass ich mich von Feierabenden im Garten erst einmal wieder verabschieden musste.
Am Dienstag hatte die Mutti Geburtstag. Es war einer der letzten Tage mit zeitig Feierabend und ich konnte schon 16 Uhr bei ihr sein. Ich schleppte bergeweise Blumen an. Diese kleinen Sträuße, die man in Supermärkten für kleines Geld bekommt. Wobei es mir natürlich nicht um das kleine Geld ging, sondern darum, dass es viele Blumen waren, ohne Schnickschnack. Die Mutti ist nämlich ein kleiner Schnittblumen-Junkie und arrangiert ihre Blumen immer wieder um. Da hatte sie etwas zum "Spielen". Sie hat sich auch sehr gefreut und mir später immer wieder die neu zusammengestellten Sträuße gezeigt. Am Freitag trafen wir uns in größerer Runde beim Griechen, um den Geburtstag noch einmal zu feiern.
An diesem Tag gab es auch 12 von 12 und ich habe die entsprechenden Fotos gesammelt. Nur gebloggt habe ich sie bisher nicht. Vielleicht mache ich das im nächsten Monat mit. So der Vollständigkeit halber.

Woche 13. bis 18. April
Das gesamte Wochenende verbrachte ich mit Janine und Katl auf dem Leipziger Wollefest, wo wir noch viele liebe Freunde und Bekannte trafen. Ganz besonders freute ich mich am Samstag über das Wiedersehen mit Evchen, bei dem wir noch unsere Geburtstagsgeschenke vom letzten Jahr austauschten. 😉 So ist das bei uns, wir sehen uns viel zu selten. Der Freundschaft tut das zum Glück keinen Abbruch. Meine besondere Wiedersehensfreude am Sonntag galt Monika und Elfi, die ich, wenn ich recht erinnere, zum Wollefest 2018 das letzte Mal gesehen habe.
Die vier Arbeitstage dieser Woche waren prall voll gestopft, weil ich darin die gesamten 44 Unterrichtsstunden unterbringen und in jeder Mittagspause die jeweils 60 km Arbeitsweg überwinden musste. Zum Glück ist das Auto so gut ausgestattet, dass ich während der Fahrt die wichtigsten Telefonate erledigen konnte. Unter anderem die ständigen Anfragen, beim zukünftigen Vermieter, wann ich die Wohnung endlich besichtigen kann, Einzugstermin sollte schließlich der 1. Mai sein.
Den Wocheneinkauf mit Mutti verlegten wir wegen der Feiertage in dieser Woche auf den Mittwoch. Auch schön.
Der Donnerstag, 18. April war mein besonderer Tag der Woche. An diesem Tag überstand ich die 11 Unterrichtseinheiten wie nebenbei, obwohl zwei davon sogar doppelt belegt waren {zwei Gruppen in verschiedenen Räumen, zwischen denen ich hin und her flitzte}.
Auf dem Heimweg holte ich gleich die Katl ab, weil wir gemeinsam vor meinem Haus das Auto ausräumen wollten. Davor hatte mir gegraust, so vollgestopft war der Kofferraum. Dabei dauerte die ganze Aktion höchstens 10 Minuten, weil es sich überwiegend um meine gesammelten Umzugskartons handelte. Danach bat ich die Katl, sich einen Kaffee zu nehmen, während ich durch die Wohnung wuselte, um meine Kleider für das Osterwochenende zusammen zu packen. Als der Sohn kam, tranken wir dann alle zusammen noch einen Kaffee. Danach fuhr ich mit der Katl zu ihr nach Hause, wo ich es mir im Schaukelstuhl bequem machte, während sie noch in der Küche herumwuselte, um unseren Reiseproviant vorzubereiten und zu verpacken. Geschlafen hatte ich zwar nicht, mich aber dennoch eine Stunde lang ausgeruht. Und dann ging es nach einem letzten Kaffee ab auf die Autobahn in Richtung Norden.
Nach genau 4 h 45 min waren wir am Meer. Schneller sind die 450 km derzeit einfach nicht zu schaffen, weil sich auf dem nördlichen Berliner Ring eine Baustelle an die andere reiht und man über, ich weiß gar nicht wie viele, Kilometer nur 60 km/h fahren darf.

Ostern verbrachten wir in Zinnowitz. Für zwei Tage mieteten wir einen Strandkorb und konnten die herrliche Sonne genießen. Wir schlenderten über einen hübschen Handwerkermarkt, wo ich ein paar Wurzeln für den Garten erstand {mal sehen, was daraus wächst} und feine Dufthölzer, die ich in die Wolletasche packte. Wir aßen leckeren Fisch und gönnten uns feine Eisbecher. Abends erlebten wir am Musikpavillon tolle Live-Musik und tanzten. Ich hab schon ewig nicht mehr getanzt. Da taten die Knie auf einmal gar nicht mehr weh. *hihi*
Einmal kochte die Katl für uns eine feine Gemüsesuppe, von der wir in den folgenden Tagen immer noch ein Tässchen zu essen hatten.
Am Abreisetag kamen wir {also ich} auf die verrrückte Idee, noch in der gesamten Ferienwohnung die Fenster zu putzen. Eigentlich wollten wir das erst "beim nächsten Mal" erledigen. Da ich aber nie weiß, wann dieses nächste Mal sein kann, beschloss ich, das gleich noch hinter mich zu bringen. Danach ging es dann zurück auf die Autobahn, diesmal in Richtung Süden. Wir hatten Glück, kamen, bis auf ein kleines Stück stockenden Verkehrs nördlich von Berlin, sehr gut durch und nach knapp 5 Stunden wieder wohlbehalten zu Hause an.

Woche 23. bis 27. April
Wieder eine "kurze" Arbeitswoche. Wieder 44 Stunden in 4 Tagen. Halt, nein, diesmal waren es geplant sogar 45 Stunden plus eine Überstunde, weil’s nicht anders ging.
Ansonsten gab es am Dienstag endlich eine richtig gute Nachricht: Ich durfte mir am Mittwoch in der Mittagspause {die ich bekanntlich derzeit für den Arbeitsweg nach Torgau nutze} den Schlüssel für die Wohnungsbesichtigung abholen. Zum Glück liegt die Wohnungsverwaltung am Weg, bzw. an einem der Wege, und dieser entpuppte sich sogar noch als weniger befahren, so dass ich ohne Verspätung in Torgau ankam. Der Tag hatte blöd begonnen, aber nun war alles fein. Zum Feierabend fuhr ich erst in den Garten, wo der Sohn mit Abendessen aufwartete. Danach ging es zur neuen Wohnung. Und dort kam dann der Schlag auf den Kopf, der Tritt in den Magen, der… ich weiß gar nicht, was noch. Die Wohnung, in die ich in nur einer Woche einziehen wollte, ist unbewohnbar. Der einzige Raum, der ordentlich saniert wurde, ist die Küche. Auch da wurde etwas vergessen, aber das ist eine Kleinigkeit. Im Flur hängt die Decke durch, weil vermutlich bei dem Wasserschaden, den es dort gegeben hatte, die Rigipsplatten aufgequollen sind. Die Decke muss runter und komplett erneuert werden, schon allein um sicherzustellen, dass sich darüber nicht der Schimmel breit macht. Das Laminat hat sich in allen Räumen verzogen. Auch infolge des Wassers? Ich weiß es nicht. Muss ich auch nicht wissen, denn ich bin für die Sanierung nicht verantwortlich, ich darf nur erwarten, dass sie ordentlich ausgeführt wird. Obwohl mehrere Fenster auf Kipp standen, roch es in der gesamten Wohnung modrig, so als wäre das Wasser überall hinter die Wände oder in die Dämmung unter dem Laminat gekrochen und schimmle dort fröhlich vor sich hin. Das heißt, es muss nicht nur die Decke im Flur raus, sondern auch der komplette Fußboden, außer in Küche und Bad. Selbst wenn sie dazu bereit sind, schaffen sie das keinesfall bis kommenden Mittwoch. Und dann ist da noch ein Geräusch. Ein lautes Brummen, das anscheinend von einer technischen Anlage im Keller herrührt, Heizung, Wasserpumpe, was auch immer. Es ist in der gesamten Wohnung zu hören und im Schlafzimmer so laut, dass man den Raum nicht benutzen kann, auch nicht als Wohn- oder Arbeitsraum, weil es einfach stört und nervt. Ihr könnt euch das vorstellen, wie das Geräusch einer Waschmaschine, nur eben dauerhaft.

Nun habe ich die Wohnung abgesagt, eine ausführliche Mängelliste geschrieben und natürlich auch mit dem Verwalter gesprochen. Er gab zu, dass er selbst die Wohung gar nicht besichtigt hatte und dass die Schäden am Laminat bekannt waren. Haben die vielleicht gedacht, sie finden ne Dumme, die trotzdem einzieht? Vielleicht gar, um ihr den Moder im Nachhinein anzulasten {falsch gelüftet, falsch geheizt, man hört da so einiges, was Vermieter immer wieder versuchen, auf die Mieter abzuwälzen}.

Seitdem geht es mir seelisch total mies. Ich schlafe kaum, grüble ständig, kann mich nur schwer auf meine Arbeit konzentrieren. Das muss ganz schnell wieder anders werden, denn nächste Woche fehlt ja schon wieder ein Arbeitstag, und außerdem habe ich sogar 46 Stunden unterzubringen. Ohne meine geliebten Excel-Tabellen würde ich das überhaupt nicht geplant und organisiert bekommen.
Nachher gehe ich erst mal in den Garten. Ich habe doch noch Steckzwiebeln bekommen. Eine Kollegin hatte ein halbes Netz übrig und hat sie mir gestern mitgebracht. Außerdem will ich Bohnen säen. In anderen Gärten gucken sie schon, nur ich bin schon mal wieder spät dran. Tja, im Garten kann ich mich hoffentlich entspannen und vielleicht lässt das Grübeln nach.

Jetzt bringe ich erst einmal diesen Beitrag zu Andrea in die Plauderecke und dann möchte ich noch ein wenig bei euch lesen, denn das habe ich leider in den letzten Wochen ebenso vernachlässigt, wie das Bloggen.

Habt alle ein schönes Wochenende.