Samstagsplausch – {18. April 2026}

Eine volle Woche
Trotzdem weiß ich gerade nicht, was ich schreiben soll. Was euch überhaupt interessiert.
Wir gönnen uns gerade mal wieder etwas Kultur, wozu ich sehr gern auch Märkte zähle, konkret den Holzmarkt, den ich letzten Samstag schon erwähnt habe und der immer noch nachhallt. Wir gönnen uns auch endlich wieder mehr Draußenzeit, und wenn es, wie gestern, nur auf dem Balkon ist, wo wir beisammen sitzen und lesen.
Traurige Ereingnisse, aber auch schwierige Unterfangen, schmieden uns gerade ganz eng zusammen. Es tut so gut, wenn mich jemand umarmt und mir ins Ohr flüstert: Ich bin so froh, dass wir uns gefunden haben! Oh ja, darüber bin auch ich unendlich froh.
 
Was wir uns gerade auch verstärkt gönnen, sind Gaben der Natur. Wisst ihr, wie lecker Erdbeerspinat in der Suppe schmeckt? Er hat sich auf RoHens Terrasse vom letzten Jahr wieder ausgesät und wächst diesmal viel kräftiger als letztes Jahr. Dort gibt es auch jede Menge Vogelmiere, die ich mir gern einfach so zum Naschen abzupfe. Früher habe ich sie bestenfalls an den Wellensittich verfüttert und ansonsten im Garten immer als Unkraut entfernt. Das kommt nun nicht mehr infrage.
In unserem Garten hat sich außerdem Winterportulak ausgebreitet. Als Salat auch sehr, sehr lecker. Man kann ihn wohl auch kochen, aber das haben wir noch nicht ausprobiert.
Wie ist das bei euch? Habt ihr auch Pflanzen, die ihr früher als Unkraut bezeichnet habt und die inzwischen euren Speiseplan bereichern?
 
Heute
Im Moment ist es noch grau draußen. Ich hoffe aber sehr, dass die Sonne noch durch die Wolken bricht und wir einen kleinen Ausflug machen können. Ich habe einen See im Sinn, der aus einer Kiesgrube entstanden ist. Ich ho9ffe sehr, dass das Ufer steinig ist, denn damit könnte ich RoHen eine große Freude machen. Der Mann ist Geologe mit Leib und Seele. Wenn er Steine findet, ist er in seinem Element.
 
Jetzt
Ich komme zu Andrea, um zu sehen, was ihr diese Woche widerfahren ist und was ihr schon berichtet habt.
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {11. April 2026}
Sonntag: 12 von 12 im April 2026
Sonntagsnotizen – 12. April 2026
Montag: Der 16. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag {14.04.2026}
Schreibschnuppe Nr. 15/2026
Mittwoch: Schreibschnuppe Nr. 16/2026
Donnerstag: Notizen – 16. April 2026
Freitag: Freitagsnotizen – 17. April 2026

Samstagsplausch – {11. April 2026}

Ich bin eine Chaotentante
Da hatte ich den Samstagsplausch für den 4. April schon vorbereitet, damit ich ihn möglichst pünktlich veröffentlichen könnte. Und dann hatte ich vom Gründonnerstag bis zum Donnerstag, 9. April kein Internet zur Verfügung und machte mir ein paar Aprilnotizen in mein Kalenderbuch. Teilweise muss ich diese noch hierher übertragen und irgendwie in die zeitliche Reihenfolge hinein mogeln.

Bitte nicht wundern
Die Freundinn hat schon nachgefragt und für den Fall, dass bei euch die gleichen Fragen auftauchen, hier eine kleine Erklärung. Neulich hatte ich von letzten Arbeits- und letzten Urlaubstagen erzählt und davon, dass ich nicht mehr muss. Und nun tauchen in der To-Do-Liste Bewerbungen auf. Wieso??? Ja, ich bin 65 und könnte "es geschafft" haben. Ja, ich habe mein Leben lang gearbeitet, gerackert, mich nicht geschont. Jahrelang in der Woche Vollzeit und an so manchen Wochenenden Märkte. Aber all das interessiert unsere Gesetzgeber nicht. Für diese bin ich seit 01. April arbeitslos, musste am 02. April beim Amt antanzen und bekam mehrere Vermittlungsvorschläge, auf die ich mich bewerben muss. Ja, muss. Würde ich es nicht tun, würde das gewertet, als würde ich mich mutwillig einer Arbeitsaufnahme verweigern und man würde mir die Gelder streichen, auf die ich mir mit der Arbeit im Spielzeugland einen Anspruch erworben habe. Das kann ich mir nicht leisten. Also bewerbe ich mich. Da gab es so Tipps: Schreib die Bewerbung doch so, dass dich eh keiner nimmt! Aber das bin nicht ich. Wenn ich mich um eine Stelle bewerbe, will ich sie auch haben. Wobei, wenn die Personalchefs meinen Lebenslauf sehen und ihnen mein Geburtsdatum auffällt, lesen sie vermutlich ohnehin nicht weiter.
Soviel zum Thema Bewerbungen.

Wochenrückschau


Heute
In Jena war Holzmarkt.


Ihr seht, bei mir ist wieder eine Menge los, so dass ich mit meinen Blogeinträgen immer wieder in Verzug gerate. Nun bin ich mit dem Samstagsplausch wenigstens noch halbwegs in der Zeit und verlinke noch bei Andrea.
 
Gebloggt in den letzten beiden Wochen
Samstag: Samstagsplausch – {28. März 2026}
Sonntag: Sonntagsnotizen – 29. März 2026
Montag: Der 14. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag {31.03.2026}
Mittwoch: Check Out – März – Check In – April 2026
Ostern nix
Donnerstag: Der 15. Montag
Freitag: Notizen – 09. April 2026

Samstagsplausch – {28. März 2026}

Heute hat die Schwester Geburtstag. Ich hatte mir extra für kurz vor Mitternacht den WEcker gestellt, war dann aber ohnehin wach und habe ihr gratuliert. Sie meint, ich war die Erste. Ihr Mann hatte sich eine halbe Stunde vorher ins Bett gelegt. Naja, so isser eben.

Meine dritte Urlaubswoche
Obwohl ich seit Freitag Abend bei RoHen war, begann meine Woche depressiv. Ich machte mir Sorgen um alles mögliche. Um den Sohn, der schon mal wieder Ärger mit gewissen Ämtern hat. Ich werde da besser darauf achten müssen, dass er seinen Papierkram im Griff hat. Seine Schreiben muss ich ja sowieso immer bearbeiten, da kann ich mich auch gleich noch um die Termine kümmern. Er ist, wie viele von uns, ein Prokrastinateur. Ich glaube, das kann ich ihm nur austreiben, wenn ich bissel auf Termine und Fristen achte. Das hilft dann auch mir, weil ich mir ansonsten ohnehin immer Sorgen mache. Die wären dann vielleicht weg. Oder kleiner. Oder wie?
Sorgen um meine Zukunft machte ich mir auch, denn seit Anfang Februar hatte ich noch nichts wieder vom Amt gehört und wusste nicht, ob ich dann ab 01. April ALG1 bekomme, oder ob ich mittellos dastehe.
Außerdem gab es noch eine Handvoll kleinerer Sorgen, Aufgaben, von denen ich nicht wusste, ob ich sie lösen kann. Ach, ach.
Am Dienstag wollte ich heim fahren, aber ich wollte eben nicht. Ich rief den Sohn an, ob er bitte nach dem Briefkasten schauen kann. Und dann fragte ich RoHen, ob ich noch einen Tag länger bleiben darf. Sagt er: Du darst bleiben, solange du willst. Von mir aus für immer.
Wow, und das von einem Menschen, der mir mal gesagt hatte, dass Worte wie "für immer" oder "ewig" oder auch "nie" in seinem Sprachgebrauch nicht vorkommen, weil ihm das zu absolut ist und keinen Raum für Eventualitäten lässt.
Dieser Dienstag bei RoHen tat mir unglaublich gut. Er setzte sich sogar ans Spinnrad und bekam nach einer Weile sogar einen "schwangeren Regenwurm" zustande.
Am Mittwoch fuhr ich dann tatsächlich heim und stellte mich meinen Dämonen.
Der Freitag war von mehreren Erfolgen gekrönt. Auch wenn in einem Haufen Post gleich vier Briefe von der Arbeitsagentur lagen und die Gängelei von Amt wegen schon begann, obwohl ich bis Ende des Monats noch in Lohn und Brot stehe. Immerhin war auch die Bewilligung des ALG1 dabei, natürlich mit Androhung von Sanktionen. Die können es einfach nicht lassen, ihre Machtspielchen zu spielen.
Immerhin sind auch die Eintrittskarten für Kamp angekommen.
Heute
Ich muss mich schnell fertig machen, denn 10 Uhr beginnt das Leipziger Wollefest, zu dem ich die Katl mitnehmen möchte. Dort werden wir dann einige Spinn- und Strickfreundinnen treffen. Wir werden schwatzen und lachen und Wolle kuscheln und vielleicht ein paar Anregungen mitnehmen und insgesamt einen schönen Tag haben.
Ganz fix springe ich jetzt noch zu Andrea und all den lieben Plaudertaschen.
Habt alle ein wunderfeines Wochenende
eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {21. März 2026}
Sonntag: Sonntagsnotizen – 22. März 2026
Montag: Der 13. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag {24.03.2026}
Mittwoch: Urlaubsnotizen – 25. März 2026
Schreibschnuppe Nr. 13/2026
Donnerstag: Urlaubsnotizen – 26. März 2026
Freitag: Urlaubsnotizen – 27. März 2026 mit Freitagsfüller

Samstagsplausch – {21. März 2026}

Nein, wir sind noch nicht am Meer. Vorher stand und steht noch eine Menge Arbeit an. Bevor ich mich da nachher gleich wieder hinein stürze, möchte ich auf meine vergangene Woche zurückblicken.

Meine zweite Urlaubswoche
Der Samstag war unser Ruhetag. Wir waren zur Geburtstagsfeier eingeladen, und das schon zum Mittagessen. So musste sich niemand an den Herd stellen und auch hinterher kein Geschirr spülen. Leider war das Wetter mistig, so dass der Spaziergang, den RoHens Mutti vorgesehen hatte, leider ins Wasser fiel.
Am Sonntag machten wir uns auf den Heimweg nach Taucha, wo wir am späten Nachmittag den Sohn einsammelten und gemeinsam zum Lieblingsasiaten fuhren. So wurde es für mich doch noch ein schöner Tag.
Am Montag hatte ich noch bis Mittag dienstlich zu tun. Da kamen eine Menge Anrufe, die längst hätten in die Zentrale umgeleitet werden sollen. Einmal wurde ich sogar beschimpft, weil ich so ein tolles projekt einfach eingastampft habe. Naja, ich habe die Frau schimpfen lassen. Sie wollte sich eben mal Luft machen. Und ich musste es ja nicht an mich heran lassen.
Der Dienstag war endlich mal wieder ein richtiger Urlaubstag, wenn auch mit Wermoutströpfchen, weil es RoHen nicht gut bei mir aushielt. Ein wenig konnte ich ihn auch verstehen und versuchte, das beste aus dem Tag zu machen.
Am Mittwoch fuhr ich bei strahlendem Sonnenschein das letzte Mal dienstlich nach Torgau. Schlüsselübergabe! Danach hatte ich mich bei Katl zum Tee eingeladen. Es war wie in alten Zeiten. So kam ich ganz gut bei mir an. Danke, Katl!
Am Donnerstag ging meine Planung ein bissel schief, weil wieder einmal der Sohn meine Dienste brauchte, dann am Ende aber doch nicht annahm. So war am Vormittag noch einmal Dienstliches angesagt. Am Nachmittag kam ich zum Lesen und zum Stricken, auch wenn die Socke immer noch nicht fertig wurde.
Der Freitag war erfolgreich. Der Sohn half mir, in der Lagerbox Wollekartons herum zu räumen und einige ins Auto zu laden. Einkaufen waren wir. Den Papierkram für den Sohn erledigten wir auch noch. Und dann… fiel ich in ein Loch. Nicht mal so richtig seelisch. Es war eher Erschöpfung, von der ich mich aber frage, woher die eigentlich kam. Am Nachmittag raffte ich mich dann doch auf, meine Taschen zu packen und am frühen Abend nach Jena zu starten.
RoHen war schlecht drauf, weil er sich unmittelbar vor meiner Ankunft mit seiner Mutter gestritten hatte. Die beiden haben so grundlegend verschiedene Ansichten, dass solche Streits vorprogrammiert sind. Allerdings, naja, er kann eben auch nicht diplomatisch sein. Wenn ihm was verquer läuft, poltert er los. Als ich dann plötzlich in der Tür stand, war er ganz aus dem Häuschen, weil er am Freitag nicht mit mir gerechnet hatte. Naja.

Heute
Ich bin spät dran mit meiner Plauscherei. Zum einen, weil ich schlecht und dann zu lange geschlafen hatte. Zum anderen, weil RoHen mitten zwischen meiner Schreiberei hier plötzlich in der Tür stand und fragte, wann wir räumen wollen. Da sprang ich auf und schlug vor, es gleich zu erledigen.
01. Keller umräumen, um eine Ecke frei zu bekommen {ging viel schneller, als gedacht}
02. Auto ausräumen {das ging eigentlich auch schnell}
Die dritte Aufgabe, die wir uns für heute vorgenommen hatten, nämlich die Garage müssen wir verschieben, weil der Bruder gerade den Schlüssel nicht findet. Nun gut. Schade. Ich war gerade so gut in Gang. Andererseits ist Ausruhen und Stricken am Samstag Mittag auch nicht schlecht.
Vorher komme ich noch zu Andrea und schaue, nach euch lieben Plaudertaschen.
Habt alle ein wunderfeines Wochenende
eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {14. März 2026}
Sonntag: Sonntagsnotizen – 15. März 2026
Montag: Der 12. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag {17.03.2026}
Urlaubsnotizen – 17. März 2026
Mittwoch: Urlaubsnotizen – 18. März 2026
Schreibschnuppe Nr. 12/2026
Donnerstag: Urlaubsnotizen – 19. März 2026
Freitag: Freitagsnotizen – 20. März 2026

Samstagsplausch – {14. März 2026}


Meine erste Urlaubswoche
Ihr wisst, ich bin eine Chaotentante. Wenn Euch der Sinn nach Ruhe und Entspannung steht, dann lest lieber nicht weiter, denn wenn ihr bei mir etwas von Urlaub lest, könnt ihr sicher sein, dass es noch chaotischer zugeht, als an normalen Arbeitstagen.

Chaotischer Wochenrückblick!
Am Montag begann offiziell mein dreiwöchiger Urlaub. Da fuhr ich eine halbe Stunde später als sonst nach Torgau, schließlich traf ich mich gegen 8 Uhr mit dem Entrümler. Da war der erste Urlaubstag schon mal kaputt.
Der Dienstag war dann wirklich frei. Na immerhin.
Am Mittwoch musste ich mir wieder den Wecker stellen, wenn auch nicht ganz so früh wie sonst, weil ich nicht nach Torgau musste, sondern in die Zentrale nach Leipzig. Eiei, ich hatte in dem ganzen Räumungschaos den Abschlussbericht vergessen. Wäre auch gar nicht mehr möglich gewesen ohne die entsprechende Technik. In der Zentrale stand mir diese Technik noch einmal zur Verfügung. Also hatte ich da zu tun. Ich hatte den Eindruck, den beiden Kolleginnen, die im Büro waren, fiele es schwer, mich nach immerhin 17 Jahren für immer gehen zu lassen. So sang- und klanglos, als käme ich nächste Woche schon wieder. Ich habe in dieser Firma schon unzählige Projekte beendet, mich verabschiedet, ohne zu wissen, ob und wie es weitergehen würde. Selten dauerte es länger als ein, zwei Wochen, bis ich wieder im Boot war. Diesmal ist es endgültig. Seltsames Gefühl.
Am Donnerstag sollte nun endlich mein Urlaub beginnen. Ich wollte zu RoHen und freute mich sehr auf ihn und auf die Zeit mit ihm. Leider verzögerte sich meine Abreise, weil ein dienstliches Telefonat bei mir ankam, dass längst hätte zu Kollegin Wirbelwind umgeleitet werden sollen. Letzten Endes war es gut, denn die Kollegin hätte damit gar nichts anzufangen gewusst und auch nur bei mir anrufen müssen. Ich beantwortete Fragen, schrieb Mails und kann nur hoffen, dass das nun endlich in Ordnung kommt.
Als ich endlich bei RoHen ankam, empfing dieser mich mit einer traurigen Nachricht.
Der Freitag stand ganz im Zeichen einer Räumaktion. Da bin ich in Übung. Räumen kann ich inzwischen. Hab die letzten Wochen in der Firma nichts anderes gemacht. Nur dass es diesmal persönlicher war. Ein Zimmer in einem Pflegeheim auszuräumen, ist schon noch etwas anderes, als eine Firma aufzulösen. Ich hätte gern mehr für RoHen getan. Aber letztlich haben wir es geschafft.

Heute
Wir haben endlich mal wieder etwas Schönes vor. RoHens Mutti hat uns zu ihrer Geburtstagsfeier eingeladen.
Vorher verlinke ich noch diesen Eintrag bei Andrea und schaue, was ihr so diese Woche erlebt habt.
Genießt ein wunderfeines Wochenende
eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Sonntag: Sonntagsnotizen – 08. März 2026
Montag: Der 11. Montag
Drabble am Dienstag {10.03.2026}
Dienstag: Urlaubsnotizen – 10. März 2026
Mittwoch: Schreibschnuppe Nr. 11/2026
Donnerstag: 12 von 12 im März 2026
Freitag: Freitagsfüller – 13.03.2026

Samstagsplausch – {07. März 2026}

KI-Bild
Was für eine Woche!
Am Montag begann offiziell meine letzte Arbeitswoche. Es war noch so viel zu tun, dass es gut für 2 Wochen gereicht hätte. Zunächst waren noch Termine zu koordinieren, die noch immer nicht genau feststanden. Andere Termine standen fest, setzten mich aber unter Druck.
Kleines Beispiel: Ich konnte die Abrechnungsunterlagen erst am Freitag erstellen, weil ich nicht wissen konnte, ob der eine oder andere im Laufe der Woche nochmal ausfällt. Dazu müsste ich Verschiedenes ausdrucken, unterschreiben und wieder scannen. Nun wurde aber im Laufe der Woche schon der Drucker abgebaut und abgeholt, der mit meinem Rechner verbunden war. Also nix mehr mit fix was ausdrucken. Im Lagerraum gab es eine Ausweichmöglichkeit, war aber sehr umständlich. UND der Drucker funktionierte zwar, aber die Scanfunktion war nicht installiert.
Dazu kam, dass eine einzige Mitarbeiterin kontinuierlich am Räumen, Aussortieren und Verteilen war. Alle anderen bekamen es fertig, im größten Chaos zu hocken und sich gemütlich die Zeit zu vertreiben, statt dem Chaos zu Leibe zu rücken. Den Männern musste ich jeden Handgriff ansagen und selbst dann bekamen sie es nicht auf die Reihe.
Am Dienstag feierten wir unsere kleine Abschiedsparty mit Würstchen, Nudel- und Kartoffelsalat. Ein Teilnehmer hatte sogar noch Kuchen gebacken. Der Büroarbeit konnte ich mich erst am Nachmittag widmen, als die Leute im Feierabend waren. Wir hatten für diese Woche nur einschichtigen Betrieb beschlossen.
Am Mittwoch wurde der Drucker abgeholt, wodurch die Büroarbeit umständlicher wurde. Ich arbeitete bis 18:00 Uhr, statt 15:30 heim zu fahren.
Der Donnerstag war der Chaostag schechthin. Zwischendurch kam der Chef. Er brachte mir eine feine Orchide mit und sagte, er sei mir sehr dankbar, dass ich die ganzen Jahre immer in jede Lücke gesprungen sei, die aufriss und dass ich jede Herausforderung gemeistert hätte. {Naja, kann ich mir auch nix für kaufen.} Das hat er noch nie gemacht, wenn ich ein Projekt abgeschlossen hatte. Die Botschaft war eindeutig. Aber nun, das wusste ich längst.
Feierabend gab es erst 18:30. Für zu Hause hatte ich Fingerfood mitgebracht, dass ich in der Fritzi backte. Später musste ich noch einige Dokumente scannen, weil es auf Arbeit nicht mehr möglich war.
Am Freitag kam der Sohn mit zur Arbeit. Die Mädels behaupteten, sie hätten die Küche leer geräumt. Tatsächlich stand noch so viel herum, dass der Sohn die endgültige Räumung übernahm, als die Leute weg waren. Der Techniker kam, um das restliches System abzubauen. Danach blieben mir dann auch nur noch Räumarbeiten im Büro. Der Sohn nahm sich die Wwerkstatt vor, die noch aussah, wie das Innere eines Müllcontainers.
Feierabend war 19:30 Uhr. Als wir eine Stunde später daheim ankamen, durftete es gut nach Essen. RoHen hatte für uns gekocht. Das tat so gut.

Heute
Der Wecker stand auf 6:30 Uhr, wach war ich schon zwei Stunden früher. Ich begann mit diesem Plauscheintrag, musste dann aber noch Kleinigkeiten erledigen und dann war es Zeit aufzubrechen. Der Sohn fuhr mit dem Rad zum Garten, ich nach Scheibenkratzen mit dem Auto. MonChi hatte inzwischen das Tor geöffnet {gestern Abend hatten wir ihn nicht mehr erreicht.} So konnte ich mit dem Auto bis zum Garten fahren, wo der Sohn die Entladung übernahm. Während er die Sachen verräumte, fuhr ich zurück und holte RoHen ab. Gemeinsam sammelten wir den Sohn wieder am Garten ein. Auf nach Torgau. Die Leute, die die Tische abholten, bereinigten auch den Rest in der Werkstatt. Ich hätte gern die Männer meiner Maßnahme da gehabt, nur damit sie mal sehen, wie man arbeiten könnte und wie ich das von ihnen erwartet hatte, wobei sie 2 Wochen Zeit hatten für das, was diese drei Mann {zwei Männer, eine Frau} in drei Stunden geschafft hatten. Na gut, das ist vorbei. Ich rege mich nicht mehr auf. Aber es ist schon so, wie der Techniker gestern meinte: Kein Wunder, dass diese Leute keine Arbeit finden! Der Sohn und RoHen arbeiteten derweil noch im Keller. Dann zogen wir ab, die anderen hatten noch zu tun.
Wir verteilten Zeug in der Garage und im Garten, wo wir den Sohn zurück ließen. Dann besuchten wir noch den Kaufmannsladen. Ich hatte Kopfschmerzen und zog mich nach einem schnellen Mittagessen {Rest von gestern} erst einmal zurück.
Jetzt schaue ich bei Andrea vorbei und verlinke meinen Eintrag dort.
Und dann ist endlich Wochende. Genießt es, ihr Lieben.
 
Gebloggt in dieser Woche
Montag: Der 10. Montag
Check Out – Februar – Check In – März 2026
Dienstag: Drabble am Dienstag {03.03.2026}
Mittwoch: Schreibschnuppe Nr. 10/2026
Notizen im März – 04. März 2026
Donnerstag: WmdedgT im März 2026

Samstagsplausch – {28. Februar 2026}

KI-Bild
Guten Morgen
Es ist mitten in der Nacht. Ich habe in meiner Froschtasse einen Milchkaffee gebraut und möchte ein weing wochenrückblicken, damit ich nachher bei Andrea etwas zu plauschen habe.

Kleiner Rückblick
Das Wochenende verbrachte ich bei RoHen. Es fühlte sich eigenartig und irgendwie falsch an, am Sonntag wieder nach Taucha zu fahren. Da ich am Montag wieder zur Arbeit musste {zwei Wochen noch}, ließ sich an dieser Heimfahrt nichts ändern.
Montag, 23. Februar
Ich vergrub mich in meine Unterlagen und hatte eine Menge zu tun, kam auch gut voran. Am Nachmittag wollte ich noch zu einer Drogerie, um dort Passfotos erstellen zu lassen. Dann las ich jedoch, dass in Torgau, wo ich zur Fahrerlaubnisbehörde wollte, keine Papierbilder mehr akzeptiert werden und man digitale braucht, die man im Bürgeramt bekommen kann. Also verschob ich die Fotos auf Dienstag.
Dienstag, 24. Februar
Am Vormittag pilgerte ich zum Bürgeramt, wo ich erfuhr, dass man dort tatsächlich digitale Passbilder erstgellen kann, diese jedoch nur für die Beantragung eines Personalausweises oder Reisepasses nutzen kann, weil sie direkt in das jeweilige Antragsformular eingespielt werden, anderweitig jedoch nicht gespeichert oder versendet werden können. Hach. Und nun? Man empfahl mir, zum Drogeriemarkt zu gehen. Gut, dass ich das nicht getan habe! Ich entschied mich für einen Fotografen da im Viertel, und das erwies sich als Glücksgriff. Dieser Fotograf konnte mich nämlich richtig beraten und wusste, dass die Digitalfotos nur bei der Beantragung des Personalsausweises gebraucht werden, die Fahrerlaubnisbehörde diesen Unsinn aber nicht mitmache, weil es dafür nämlich besonders gesicherte Leitungen braucht. Für die Fahrerlaubnis brauchte ich also sehr wohl Papierbilder, biometrische natürlich. Der Mann schaffte es, dass ich auf den Bildern akzeptabel aussah.
Am Mittwoch, 25. Februar hatte ich endlich den ersehnten Termin zur Beantragung meines Ersatzführerscheins. Die Beamtin war sehr freundlich und fürsorglich. Sie kümmerte sich sogar darum, dass ich gleich noch {ohne Extratermin} bei der Zulassungsstelle vorsprechen konnte. So hatte ich dann auch gleich noch einen neuen Fahrzeugschein. Und ab diesem Tag durfte ich auch endlich wieder Autofahren.
Am Donnerstag, 26. Februar fuhr ich trotzdem mit dem Zug zur Arbeit. Das war bequemer. Zum Feierabend gönnte ich mir eine Fahrt zum Kaufmannsladen, hauptsächlich, weil dort die Bio-Zitronen im Angebot waren. So sahen die dann auch aus.
Meine Hexe ist 20 geworden. Wir unterhielten uns und ich heulte ein wenig, weil sie mir fehlt.
Freitag, 27. Februar
Der Tag verlief chaotisch, weil am Morgen ein Termin anstand, bei dem wegen diverser Einzelgespräche mit meinen Mitwirkenden stundenlang mein Büro blockiert war. Ich saß wie auf Kohlen, weil ich die Monatsabrechnung fertigstellen wollte, damit meine Leute pünktlich ihr Geld bekommen. Geschafft habe ich das, hätte aber beinahe meine S-Bahn nach Leipzig verpasst. Zum Glück erwischte ich sie noch und bekam im RE nach Jena einen sehr feinen Sitzplatz, so dass ich an meiner Socke weiterstricken konnte.
Für den Weg vom Bahnhof nach Hause spendierte RoHen ein Taxi, weil in Jena Busse und Straßenbahnen bestreikt werden und ich den Fußweg unmöglich hätte schaffen können.

Heute
Nachher wollen wir nach einer Inspiration von Katrin Salzzitronen ansetzen. Dafür habe ich die Bio-Zitronen mit hergeschleppt. Ich bin sehr neugierig, wie uns das gelingt.
Jetzt sende ich erst einmal diesen Eintrag ins Netz und später, wenn der Samstagsplausch online ist, verlinke ich ihn da und schaue, was euch diese Woche so passiert ist.
Bleibt mir noch, euch allen eine feines Wochenende zu wünschen.
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {21. Februar 2026}
Montag: Der 9. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag {24.02.2026}
Mittwoch: Februarnotizen – 25. Februar 2026

Samstagsplausch – {21. Februar 2026}


Guten Morgen
Gern möchte ich mit euch plauschen und mich zu Andrea in die Plauderecke setzen.
Andrea hat heute das Thema Soziale Medien aufgegriffen. Wie man damit umgehen sollte und ob Verbote sinnvoll sind. Sind sie nicht, finde ich. Wenn man etwas verbietet, will der, dem es verboten wurde, erst recht. Vorbildwirkung wäre meines Erachtens besser. Nur, woher soll die wiederum kommen? Die Eltern derjenigen, deren Umgang mit sozialen Medien jetzt eingeschränkt werden soll, hängen doch selbst jeden Tag viele Stunden am Handy, WhatsAppen, Teilen Bilder und Stories und was nicht alles.

Bevor ich mich darüber auslasse, fasse ich lieber meine Woche kurz zusammen. In einem Wort: Chaotisch!

Kleiner Rückblick
Diese Woche war mal wieder alles da bei. Schnee, Frost, Regen, Sonne. Nur die Frühlingstemperaturen sind erst für kommende Woche angekündigt. Naja.
Und sonst? Frust bei der Räumaktion. Ärger über einige Mitarbeiter, die zu Zeitvertreibern mutiert sind. So recht verdenken kann ich es ihnen nicht. Dieser Abbau, dieses Herunterwirtschaften all dessen, was sie selbst vorher aufgebaut und geschaffen hatten, das zerrt an den Nerven. Auch das Ungewisse. Wann kommt der Entrümpler? Kommt er überhaupt? Bekommen wir vorher noch das eine oder anderen an den Mann? Was wird mit den Tischen? Und haben wir in der letzten Arbeitswoche überhaupt noch einen Stuhl zum Sitzen.
Da wird dann schnell mal noch Unmut geschürt: Wenn ich mich nicht mehr hinsetzen kann, komme ich nicht mehr. Die spinnen wohl? Am liebsten hätte ich die Dame angeschnautzt: Statt dummes Zeug zu quatschen sollte sie mir zuhören, dann wüsste sie, dass ICH nicht spinne, sondern mich darum kümmere, dass sie bis zum Schluss ihren Arsch platt sitzen kann.
Ähm, ich habe natürlich nichts gesagt, weil ich mich nicht auf ihr sehr niedriges Niveau begeben wollte. Zweimal täglich wurde die Planung umgestoßen. Zwischendurch wurde ich immer wieder nach Dingen gefragt, die ich noch nicht beantworten konnte, weil ich selbst noch auf Antworten anderer Stellen warten musste. So jounglierte ich ständig mit Eventualitäten. Wenn A das sagt, machen wir es so. Wenn A aber dies sagt, müssen wir B fragen, ob wir es anders machen können. Wenn sich A jedoch bis Donnerstag gar nicht äußert, bitten wir B es noch anders zu machen.
War das jetzt verständlich? Nee, oder? Jetzt wisst ihr, wie es in meinem Kopf aussah. Und ihr könnt euch auch vorstellen, dass ich all diese Überlegungen nicht mit meinen Leuten besprechen konnte, weil sie sich ständig änderten. Also, die Überlegungen, nicht die Leute. Allerdings musste ich einen Teil davon rüberbringen, weil Nichtwissen zu Spekulationen führt und diese dann völlig irrwitzige Blüten trieben. Ich sagte dann immer: Achtung! Stand jetzt: soundsoundso. Und wenn dann wieder etwas über den Haufen geworfen wurde, sagte ich: ACHTUNG! Planänderung. JETZT sieht es soundosundanders aus! Da kam dann: Na, aber Sie haben doch heute Morgen gesagt… Und ich: Ja, das hat sich soeben geändert, deshalb sieht es jetzt eben so aus. Na, aber Sie haben doch heute Morgen gesagt… 🙈
Gruselig war das. G r u s e l i g!
Dann kam der Donnerstag, an dem mal wieder alles durcheinander purzelte, bis durch einen Anruf um die Mittagszeit ein Großteil der Erledigungen an den richtigen Platz purzelten und der Tag halbwegs in Ordnung kam. Am Abend erwischte mich dann noch einmal Panik, die ich versuchte, von mir zu schieben.
Dann kam der Freitag und gerade noch rechtzeitig vor dem 10-Uhr-Termin ein Anruf, der fast alles ins rechte Licht rückte und an die Stellen, an denen alles bleiben kann. Ein Hilfeangebot von unerwarteter Seite. Bis auf eine Kleinigkeit ist die Welt wieder in Ordnung. Und diese Kleinigkeit wird sich bis Mittwoch nächster Woche auch definitiv geklärt haben. Hach schön.

Um mich in all dem Chaos am Anfang der Woche, ab und an auf freundliche Gedanken zu bringen, befolgte ich die Aufforderung der Firma, mich mit KI zu beschäftigen, konkret ChatGPT zu nutzen. Na, wenn man mich dazu extra auffordert. Ich habe mich allerdings geweigert, Texte mit der KI zu optimieren, wie das die Firma vorschlug. Meine Texte schreibe ich immer noch selbst. Die optimiere ich auch selbst. Da lasse ich mir von keiner KI hineinpfuschen. Wenn ich es mir mal nicht zutraue, Texte selbst zu optimieren, frage ich eine Frau aus Fleisch und Blut, da mal drüber zu schauen. Sowas nennt man Lektorat. Und da wüsste ich auch schon, wen ich bitten würde. Aber um ein paar Bildchen zu erstellen, mochte ich die KI ganz gern. So habe ich mir ein paar Beitragslogos erstellt, die Ihr diese Woche hier sehen konntet. Auch das heutige. Da ich die Texte, auf denen sie basieren, gespeichert habe, kann ich die Beitragslogos später noch an Jahreszeiten und Witterungen anpassen.

Heute
Ich genieße es, endlich wieder bei RoHen zu sein. Ich genieße es ganz besonders, so ausgeglichen zu sein, so dass ich ihm nicht mit meinen Depris auf die Nerven gehe, sondern uneingeschränkt lieb zu ihn sein kann. Das hat er verdient.
Ich bin sicher, dass alles gut wird.
So wünsche ich euch ein wunderfeines Wochenende.
Lasst euch von nichts und niemandem ärgern.
Bald ist Frühling.
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {14. Februar 2026}
Sonntag: Neues über Socken
Montag: Der 8. Montag
Dienstag: Venedig 💯
Februarnotizen – 17. Februar 2026
Mittwoch: Februarnotizen – 18. Februar 2026
Donnerstag: Februarnotizen – 19. Februar 2026
Freitag: Freitagsfüller – 20.02.2026

Samstagsplausch – {14. Februar 2026}

Guten Morgen
Gern möchte ich mit euch plauschen und mich zu Andrea in die Plauderecke setzen.
Dabei habe ich heute nicht viel zu plaudern. Lieber Zuhören. Das ist schön.
Die Woche ist schnell zusammengefasst, obwohl sie diesmal zäh war und nicht so recht vergehen wollte. Das lag vermutlich daran, dass ich am letzten Wochenende nicht nach Jena fahren konnte und nun dem nächsten {also diesem} Wochenende entgegenfieberte. Zum heutigen Valentinstag wollte ich mit RoHen etwas schönes unternehmen. Mir fiel jedoch nichts ein, außer vielleicht den botanischen Garten zu besuchen. Das machen wir öfter, wenn uns nichts anderes einfällt. Mir kann nicht viel einfallen, da ich mich in Jena nicht auskenne. Egal, die gesamten Unternehmungen fielen ohnehin ins Wasser, weil sich ab Donnerstag Mittag eine fiese Erkältung bei mir einschlich. Wisst ihr, so eine, an der Männer sterben. 🤭​
Damit ich nun meinen ohnehin angeschlagenen RoHen nicht gar noch anstecke, entschloss ich mich, daheim zu bleiben. Nun leiden wir jeder für sich daheim vor uns hin, er mit seiner entzündeten Zahnwurzel, ich mit meiner dicken Nase.
Heute
Der Plan war, am Vormittag zum Lieblingsgemüsemann zu fahren. Der Sohn wollte mitkommen und dann sollte es gleich noch weitergehen zum Baumarkt, um ein Ersatzteil für mein Waschbecken zu holen. Das taten wir auch und bis dahin war die Welt noch in Ordnung. Doch dann hatte ich die blöde Idee, noch zum A-Markt zu fahren und dort noch ein paar Kleinigkeiten zu kaufen, die wir am Wochenende verzehren wollten. Nichts Wichtiges, es wäre auch ohne gegangen. Oder ich hätte, was ich ursprünglich wollte, zum N-Markt fahren können. Alles wäre besser gewesen, als der A-Markt, denn dort wurde mir meine Geldbörse gestohlen. Als ich aus dem Auto stieg, war sie noch in meiner Tasche, als ich an der Kasse stand, warf sie nicht mehr da.
Es waren nur noch ca. 30 Euro Bargeld drin, und der Sohn hofft nun, dass der unehrliche "Finder" das Geld genommen und die Börse danach vielleicht in ein Regal gelegt oder draußen in einen Papierkorb geworfen hat. Er will später nochmal hin und nachfragen bzw. nachschauen. Gut wäre das, denn die Börse enthielt sämtliche meine Karten. Die Geldkarte habe ich inzwischen gesperrt. Mit allem anderen kann keiner was anfangen, aber für mich gibt das endlos Rennereien, alles wiederzubeschaffen. Hab ja sonst nichts zu tun.
Satt habe ich es jetzt.

Samstagsplausch – {07. Februar 2026}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen
Bis ich diesen Eintrag fertig habe, wird es wohl schon fast Mittag sein. Ich weiß überhaupt nicht, warum das immer so lange dauert, zumal ich gar nicht so viel zu erzählen habe.
Klitzekleiner Rückblick
Die Woche war nervenaufreibend. Dieses Ausräumen und Auflösen des Spielzeuglandes macht mich fertig. Es fällt mir jeden Morgen schwerer, mich auf den Weg zur Arbeit zu machen. Inzwischen wird die Zerstörung sichtbar, weil Schränke und Regale nicht nur ausgeleert, sondern abgebaut werden. Wir leben auf einer destruktiven Baustelle. Gruselig.
Ob die Anfrage nach Mietpreisen eines Objekts in G. wirklich ein Lichtblick war, wird sich erst noch herausstellen. Ich könnte Hoffnung schöpfen, aber ich wage das nicht, aus Angst, wieder enttäuscht zu werden. Das hatten wir ja eben erst {siehe jetziges Spielzeugland}.
Schöne Momente
Am Mittwoch klang RoHen gar nicht gut. Ich hörte ihm eine böse Depression an, spürte sie. Versuchte verzweifelt, ihn aus diesem Loch zu holen, was schwierig war, über die Entferung und am Telefon. Gegen Ende des Gespräches sagte er: Ich vertraue niemandem mehr. Nur Dir! Dieser kleine Satz tat mir gut. Auch seine Rückversicherung: Aber zwischen uns ist doch kein Mist? NEIN, zwischen uns nicht, nur um uns. Um so wichtiger ist es, dass wir unsere kleine Welt in Ordnung halten. Das tun wir.
Am Donnerstag, das hatte ich ihm versprochen, rief ich RoHen wieder an. Da klang er deutlich besser, aufgeräumter als tags zuvor. Lichtblick mit Wermutstropfen, denn wir werden uns nun am Wochenende nicht sehen und nur virtuell in die Arme nehmen können. Deshalb freue ich mich nun schon auf das nächste Wochenende, wenn ich wieder zu ihm fahren kann.
Am Freitag war ich ein wenig grummelig, weil ich ausgerechnet am Wochenfeierabend noch einen Termin hatte. Zwischen 16 und 18 Uhr sollte im Jugendclub Taucha eine Veranstaltung stattfinden, bei der sich der Verein präsentieren wollte. Weil dies für mich sozusagen ein Heimspiel war, sagte ich zu, dort vorbei zu schauen. Statt also 16 Uhr in den Feierabend zu gehen, fand ich mich am Jugendclub ein und sah diesen seit unendlich vielen Jahren mal wieder von innen. Vier zauberhafte Menschen kümmerten sich um mich und versuchten, mir zu helfen, nur wussten sie von keiner Veranstaltung und von keinem Verein und überhaupt, bis ich auf die Idee kam, den Vorsitzenden anzurufen und zu fragen, wo er denn sei. Aha, es gab eine Veranstaltung in einer etwas anderen Location. Nicht weit. Ich konnte zu Fuß hingehen. Und ich nahm Grüße mit, von den zauberhaften Leuten aus dem Jugendclub an eine andere entzückende Person. Meine Vereinsleutchen freuten sich, mich zu sehen. Nebenher konnte ich ein sehr interessantes Gespräch mit dem Vorsitzenden führen, das mehr Aufschluss über das Projekt in G. brachte. Leider noch immer keine Sicherheit. Hach!
Also, ich habe den Job, wenn es den Job denn gibt! Aber ob es ihn gibt, hängt von einer amtlichen Stelle ab, die das Projekt bewiligen muss. Naja, wir wissen alle, wie das bei Ämtern so läuft. Für mich heißt das: Ich weiß gar nichts.
Heute
Den Tag lasse ich langsam angehen. Vielleicht füttere ich nachher noch die Waschfee. Am frühen Nachmittag mache ich mich auf die Reise zur Vereinsversammlung. Danach, mal sehen…
Jetzt werde ich erst einmal zu Andrea rüber schauen und meinen Plauschbeitrag da verlinken.
Euch allen wünsche ich ein wunderfeines Wochenende.
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {31. Januar 2026}
Montag: Der 6. Montag
Februarnotizen – 02. Februar 2026
Dienstag: Check Out – Januar – Check In – Februar 2026
Drabble am Dienstag 💯
Mittwoch: Februarnotizen – 04. Februar 2026
Schreibschnuppe Nr. 6/26
Donnerstag: WmdedgT im Februar 2026
Freitag: Freitagsfüller – 06.02.2026