Samstagsplausch {12.06.2021}

Andrea lädt wie jeden Samstag zum Samstagsplausch ein. Nun werde ich mal versuchen, euch an meiner verrückten Woche teilhaben zu lassen.

Die Woche in einem Wort
Aufregend

Wochenrückblick
Wochenende, 05. und 06. Juni 2021
Ja, die Woche war aufregend im positiven Sinn. Am Wochenende zeigte sich das allerdings noch nicht. Am Samstag schnappte ich die Mutti, um wieder einen unserer Miniausflüge zu starten. Der führte uns nach Torgau, wo wir ursprünglich auf dem Markt Eis essen wollten. Vorher zeigte ich der Mutti meine neue Wirkungsstätte und sie war begeistert. Staunend wie ein Kind stand sie zwischen den Regalen und meinte: Für Kinder muss das doch das Paradies sein.
Sie: Wem gehört das denn alles?
Ich: Uns! Wir verschenken es.
Ich glaube, die Kleine Frau konnte das nicht so ganz fassen, denn es kam mal wieder die bekannte Äußerung: Aber das ist doch keine Arbeit.
Dazu sage ich nichts mehr. Ich glaube, für sie wäre es nur Arbeit, wenn ich im Steinbruch schuften würde. *lach*
Sie muss mein Leben nicht verstehen. Reicht, wenn ich es verstehe.
Als wir wieder heraus kamen, türmten sich dicke dunkle Wolken über der schmalen Gasse. Grund genug, auf das Eisessen zu verzichten, damit wir nicht in das Gewitter geraten.
Als das tatsächlich losbrach, waren wir längst wieder daheim. Es war immerhin so heftig, dass unser Keller geflutet wurde. Nur meinem fantastischen jungen Nachbarn verdanken wir es, dass kein Schaden entstand, da er noch in der Nacht den Keller wieder leergeschöpft hat.
Danke!
Auf WmdedgT habe ich verzichtet, was hätte ich groß schreiben sollen?
Für den Sonntag hatten wir einen Ausflug nach Bad Kösen geplant. Ich wollte die Mutti 10 Uhr abholen, quälte mich aber herum, weil ich seit dem Vortag schon heftige Rückenschmerzen hatte.
9:50 Uhr rief sie an: Kommst du?
Ähm, ja. Ich ziehe mich gerade ausgehfein an. Dauert bissel, weil mir alles weh tut.
Naja, ich dachte… weil doch das Wetter nicht gut ist… Vielleicht hast du dir ja gesagt, das sieht die Mutti doch selbst, dass wir bei solchem Wetter keinen Ausflug machen…
Ich wusste nicht, was es an dem Wetter zu beanstanden gab. Leicht bewölkt und 22 Grad. Aber wir ließen den Ausflug sein. Mir war es recht. So hatte ich mehr Ruhe, die Socken fertigzustellen, die ich am Montag verschenken wollte.
157/365

Montag, 07. Juni 2021
Arbeit in TDO. Der Honorarvertrag ist schon wieder ausgelaufen. Ich gehe trotzdem hin. Außerdem hat der Chef aus L.E. angekündigt, dass er mir im Laufe des Tages meinen Festvertrag zusenden wird. Ich hatte ziemlich Bauchschmerzen deswegen, weil es am Freitag hieß, dass ich nur eine reduzierte Stundenzahl bekomme. Und wie es mit der Bezahlung aussehen würde, konnte mir keiner sagen. Die Chefin in TDO machte mich ganz hibbelig, so dass ich gefühlt alle 5 Minuten meine Mails checkte. Was ich nicht zugab, sich aber in meinem Kopf schon manifestiert hatte: Ich würde den Vertrag ablehnen! Ganz einfach, weil ich unter einer bestimmten Einkommensgrenze damit nicht würde leben können. Genau das wollte ich dem Chef am Telefon sagen und dann am nächsten Tag nach CB fahren {Das stand sowieso fest.} und dort einen neuen Honorarvertrag ab Juli aushandeln. Mit der langen Fahrtstrecke hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits meinen Frieden gemacht.
Diese Entscheidung behielt ich vorerst für mich, weil ich der Chefin nicht weh tun wollte und weil ich sowieso Bauchschmerzen damit hatte. Aber hey, ich muss Geld verdienen und das muss zum Leben reichen.
Und dann, am frühen Nachmittag, kam der Vertrag! Und mir blieb der Mund offen stehen!
Einen besseren Vertrag konnte ich mir nicht wünschen.
Ich unterschrieb und fuhr noch am selben Nachmittag zum Leipziger Büro, um den Vertrag da abzugeben.

Dienstag, 08. Juni 2021
Noch habe ich einen Vertrag in CB zu erfüllen. Bis Ende Juni jeden Dienstag und Mittwoch. Es sei denn, der dortige Leiter ist so sauer, weil ich den Torgauer Vertrag unterschrieben habe, dass er mich gar nicht mehr sehen will. Ich meine, verstehen könnte ich ihn. Er hat Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um genug Aufträge heranzuholen, damit er mich wenigstens drei Tage die Woche einsetzen kann. Ich weiß, dass er mich gern für ganz nach CB holen würde. Er weiß, dass ich mich darauf nur mit Festvertrag einlassen kann, weil ich für einen jederzeit aussetzbaren Hororarvertrag keinen Wohnungswechsel in Kauf nehmen kann. Und nun muss ich ihm sagen, dass ich nur noch bis Ende Juni zur Verfügung stehe.
Ihr könnt euch vorstellen, dass ich wieder Bauchschmerzen hatte. Egal, wie ich mich entschieden hätte, einen musste ich enttäuschen. Das wiederum war mein Preis dafür, dass ich ab Juli überhaupt noch einen Job habe, denn das hätte auch ganz anders ausgehen können.
Und dann hat dieser Mensch so großartig reagiert. Er hatte wohl schon damit gerechnet, dass genau dieser Fall eintritt. Und er hatte volles Vertändnis für meine Entscheidung, so von wegen Spatz in der Hand.
Es wurden zwei wundervolle Arbeitstage in CB, an denen ich für meine "Schutzbefohlenen" viel erreicht habe. Auch wenn die ganze Zeit eine riesige Welle Sentimentalität mitschwang. Oder vielleicht gerade deshalb.
Mittwoch, 09. Juni 2021
Siehe Dienstag. Was soll ich weiter schreiben?

Donnerstag, 10. Juni 2021
Arbeit in TDO. Ich habe den Leuten dort mitgeteilt, dass ich nun ab Juli ganz bei ihnen sein werde. Die Antwort hat mich dann fast wieder umgehauen. Mit strahlenden Augen sagten sie mir, dass die Chefin ihnen das schon erzählt hatte und dass sie sich riesig freuen. Und zwar alle!
Gegen Mittag rief das Impfzentrum an, ob wir früher kommen können. Ich verabredete 16 Uhr und musste das nun auch der Mutti verklickern. Das war nicht so einfach. Am Ende klappte es aber ganz gut und ich schaffte es zwischendurch sogar noch zur Bücherei, wo ich zu meiner Freude auch noch meinen Lieblingsbibliothekar antraf.
Ganz früh noch vor der Arbeit habe ich jemandem gesagt, dass ich ihn brauche. In dem Moment fühlte sich das richtig an. Später dachte ich dann, ich hätte es wohl besser lassen sollen, erst recht, als auf dem Heimweg noch dieses Lied im Radio lief.
Für alle, die sich das Lied nicht extra anhören wollen: Es gibt da eine Textzeile …dass ich dich brauche, weil ich dich liebe… Naja.

Freitag, 11. Juni 2021
Einer meiner letzten freien Freitage. Den Füller habe ich wieder verpasst, weil ich zum einen noch ein paar unliebsame Dinge erledigen musste. Da war doch noch was mit dem Anwalt… und zum anderen, hach ja. Aus den Schmetterlingen wurden zwischenzeitlich Jagdbomber.
Dann kam der Sohn und baute meine Balkoninstallation. Super. Ich freue mich riesig und es ist auch gleich irgendwie wohnlicher, obwohl noch gar keine Pflanzen hochranken.
Später am Abend durchliefen die Jagdbomber eine Rückverwandlung zu Schmetterlingen. Hach. Warum ist denn das so schwierig? Ich weiß, weil Männer vom Mars kommen und wir Weibsen von der Venus. Sowas aber auch.
Der Stoppok weiß davon auch ein Lied zu singen.
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Ich weiß, womit wir auf deinen Vertrag anstoßen, sagt der Sohn.
Nur er und vielleicht die Katl wissen, weshalb mir diese Flasche Wein etwas bedeutet. Csilla hätte es auch gewusst. Leider verstehe ich nur wenige Worte Ungarisch, deshalb habe ich mein Lieblingslied von Edda jetzt nicht gefunden. Macht aber nix, denn für mich klingt jeder Song von Edda, als würde ich ihn schon ewig kennen.
Ja, ich war glücklich in den Sommern, da zwischen Bükk und Mátragebirge.

Samstag, 12. Juni 2021
Ein seltsam durchwachsener Tag. Erst war alles gut und ich dachte, ich schreibe schnell den Plausch und unternehme dann was. Inzwischen ist Mittag vorbei. Wäsche hängt auf der Leine. Mir wird bewusst, dass der 12. ist und ich vermutlich kein Dutzend Fotos zusammenbekomme. Nicht mal ein halbes.
Vielleicht sollte ich aus den über eintausend Bildern, die ich heute ganz früh am Tage vom Handy auf eine Speicherkarte geräumt habe, ein paar auswählen. Schließlich habe ich mich heute mit ihnen beschäftigt und außerdem passen 972 davon zum Wein und zu Edda.

Habt ein feines Wochenende.
Eure Mira

Samstagsplausch {05.06.2021}

Bei Andrea wird geplauscht und auch ich will euch wieder von meiner Woche erzählen.
Die Woche in einem Wort
Durchwachsen

Wochenrückblick
Samstag, 29. Mai
Schon beinahe nicht mehr wahr, das Pfingstrosenfest in Nauendorf


Ich wollte euch noch mehr von diesem Ausflug erzählen, euch vorschwärmen, wie schön das war. Es war wirklich, wirklich schön. Im Moment fehlen mir aber die Worte. Die Tausend-Worte-Laber-Quassel-Quelle sprudelt gerade nicht so recht.

Sonntag, 30. Mai
Der Tag ist aus der Erinnerung verschwunden. Es gibt auch kein Foto. Dafür eine Notiz an mich: Unbedingt wieder jeden Tag ein Foto machen, als Erinnerungsanker!

Montag, 31. Mai
Arbeiten in TDO. Gismo zieht nen Flunsch. Das passt zur Stimmung, denn es gibt einige Aufregung. Ich entschließe mich, die Fahrt ans Meer abzusagen. Dafür sage ich einen weiteren Arbeitstag in TDO zu.

Dienstag, 01. Juni
Internationaler Kindertag.
Mein zusätzlicher Arbeitstag, an dem die Chefin von einer Beratung zur nächsten rast und an dem sich entscheidet, ob ich ab Juli diesen Job weitermachen darf. Inzwischen weiß ich, dass ich darf, wenn auch leider nicht zu den Konditionen, die mir ursprünglich in Aussicht gestellt wurden. Ich hab’s gewusst. War klar, da die direkte Chefin das leider nicht entscheiden darf. Sie kämpft immer noch um die besseren Konditionen für mich. Ob sie damit Erfolg haben wird???

Mittwoch, 02. Juni
Mein letzter freier Mittwoch. Natürlich fahre ich mit der Mutti auf den Markt. Als wir wieder im Auto sitzen, jammert sie:
Nun komme ich heute wieder nicht raus!
Ich: Aber wir sind doch draußen!
Sie: Najaaaaa…
Sie hätte auch sagen können: Das reicht mir nicht!
Es fällt mir immer schwerer, ihr etwas zu bieten, womit sie zufrieden ist. Und selbst wenn, hält das nie lange an, dann geht das Gejammer von vorn los. Ich kann sie nun mal nicht 24/7 bespaßen. Ich hab noch nen Job {worüber ich sehr froh bin} und auch noch ein ganz klein bissel ein eigenes Leben. Zumindest möchte ich das haben.
An diesem Mittwoch fahre ich einfach los, Richtung Mulde. Dann landen wir in Wurzen auf einem kleinen Markt, an dessen Rand ein paar Läden geöffnet haben, die wir mit Maske betreten dürfen, ohne einen negativen Test vorweisen zu müssen.
153/365 Die Mutti findet ein paar Teile, die sie kaufen kann und ist für diesen Tag erst einmal zufrieden.
Ich schwöre: Ich übe das Nein-Sagen. Wirklich!

Donnerstag, 03. Juni
Arbeiten in TDO. Wir räumen mein künftiges Büro um. Es ist winzig, aber nach der Räumaktion wirkt es viel geräumiger. Das freut mich. Vielleicht können die Männer in der Holzwerkstatt bei Gelegenheit noch ein Regal für meine vielen Ordner bauen.
Am Nachmittag eile ich heim, weil der Sohn endlich meine Balkoneinrichtung bauen will. Wenn das diese Woche wieder nichts wird, brauche ich es in diesem Sommer nicht mehr. Da sollten nämlich Pflanzen hinein, aber im September muss ich die dann nicht mehr pflanzen.
Könnt ihr es euch denken? Richtig, es ist nichts geworden. Angefangen ja, dann musste er "nur kurz" weg. Er kam auch wieder, allerdings viel später, als vorhergesagt und musste dann auch gleich wieder los.

Freitag, 04. Juni
Ein blöder Tag.
Ich muss eine komplette Bewerbung schreiben, mit Anschreiben, Zeugnissen und Lebenslauf. Ich arbeite seit elf Jahren für diese Firma, alle Unterlagen liegen dort seit Jahren vor, aber für den Auftrag in TDO brauche ich eine Bewerbung. *kopfschüttel*
Ich habe sie dann so formuliert, als würde der Leipziger Chef mich nicht seit elf Jahren kennen und als wäre die Firma, die ich als Referenz anführe nicht die eigene. Alles sehr offiziell. Ist ne gute Bewerbung geworden. Allerdings, als ich sie fertig hatte, ausgedruckt und unterschrieben, versagte mein Scanner und ich habe ewig damit zugebracht eine halbwegs ordentliche PDF zustande zu bringen. Sowas nervt.

Samstag, 05. Juni 2021
Ich habe gesehen, dass ich noch zwei weitere Kommentare zum letzten Samstagsplausch bekommen habe. Vielen Dank dafür. Überhaupt danke ich euch, die ihr hier lest, was ich so alles erlebe. Ist ja zumeist ein ziemliches Chaos. *hüstel*
Heute ist ja auch noch der 5. und so wird es am Abend dann auch noch WmdedgT bei Frau Brüllen geben. Deshalb werde ich mal sehen, was ich jetzt so machen kann, damit ich am Abend etwas zu schreiben habe.
Habt ein schönes Wochenende
eure Mira

Samstagsplausch {29.05.2021}

Nun ist auch der Mai 2021 schon fast Geschichte. Die Geschichten, die ich zu erzählen weiß, sind immer noch und immer wieder vielfältig, ein ständiges Auf-und-Ab, zwiespältig, durchwachsen. Zur Ruhe kommen ist jedenfalls nicht drin. Aber das will ich auch gar nicht. Ruhe hatte ich im Lockdown zu viel, so dass ich mich davon zumindest seelisch noch gar nicht erholt habe. Finanziell auch noch nicht, was auch daran liegt, dass alle, die es dürfen {z.B. Finanzamt} oder können {z.B. Einzelhandel} kräftig die Hände aufhalten.
Jetzt wird das alles erst einmal abgeschüttelt, denn es ist Samstag und bei Andrea wird geplauscht.

Die Woche in zwei Worten
Zu kurz.

Wochenrückblick
Samstag, 22. Mai
Bei durchwachsenem, Wetter machte ich mich mit der Mutti auf zu einem kleinen Ausflug. Das hatte wir schon mitten in der Woche mal gemacht und waren einfach ein Stück überland gefahren. Der Jürschn macht das auch öfter, indem er die Fahrt zum Einkaufen für einen kleineren oder etwas größeren Umweg nutzt, damit man einfach mal bissel raus kommt. Bei ihm holte ich mir Tipps und dann ging es los, Richtung Muldental.
Dort fanden wir das Schloss Döben, wo wir ein wenig herumliefen.


Auf dem Rückweg, hielten wir an einem N-Markt, der sehr gut sortiert war, viel besser als die beiden hier am Ort. Dort sammelten wir ein paar Lebensmittel für ein Picknick ein, das wir später zwischen einem blühenden Rapsfeld und einem Feld mit schimmernder wogender Gerste genießen konnten.

Sonntag, 23. Mai 2021, Pfingsten
Der Mutti hat der kleine Ausflug gut gefallen, weshalb wir am Pfingstsonntag gleich noch einmal loszogen. Diesmal in eine andere Richtung, einfach hinter der Siedlung, in der ich wohne, aus der Stadt hinaus über die Dörfer.
Da fanden wir diesen hübschen winzigen Badestrand und dabei Rastplätze und einen Spielplatz.

Da fahren wir unbedingt mal wieder hin, wenn ews nicht mehr so kalt ist.

Montag, 24. Mai 2021, Pfingstfeiertag
Diesen Tag hätte ich gern für mich allein gehabt. Lesen, stricken, rumklumbern. Vielleicht telefonieren und vielleicht auch mal in den Garten, allein.
Aber die Mutti ningelte: Es ist doch Feiertag!
Und: Heute ist es doch schön. Da können wir doch in den Garten.
Also taten wir das. ich holte sie ab, brachte sie in den Garten. Der war voller Leute. Sohn und SchwieTo und deren Mutti mit Hund. Da war die Kleine Frau erst mal geschockt. Sie hat nämlich Angst vor Hunden, erst recht vor großen. Und dieser Hund war groß…. und hatte mehr Angst vor uns, als die Mutti vor ihm {ihr}.
Der Sohn reparierte das Fahrrad seiner SchwieMu. Sie ging dann wieder und nahm die Hündin mit, woraufhin sich die Kleine Frau sichtlich entspannte und natürlich gleich wieder begann, ihren Willen durchzusetzen. Wir sollten eben Kuchen essen, den sie mitgebracht hatte und nicht die kurz vor unserer Ankunft bestellte Pizza. Naja. Es war kein entspannter Nachmittag, zumindest nicht für mich. Dafür dann aber der Abend, den ich lesend auf der Couch verbrachte, mit weit geöffneter Balkontür. Das habe ich gern.

Dienstag, 25. Mai 2021
Arbeiten in TDO. Gespräche über künftige Einsätze. Überraschung: Mein Vertrag lag schon vor. Wieder nur für zwei Wochen. Mit mir kann man’s ja machen! Wie gut, dass ich am letzten Freitag ein so gutes Gespräch mit meinem Kollegen in CB geführt hatte. Dadurch nahm ich die Situation in TDO nicht ganz so schwer. Nervig ist es trotzdem, weil ich nicht weiß, ob ich all die schönen Dinge, die ich jetzt für meine Leute dort schon vorbereite und anschiebe, überhaupt ausführen kann, oder ob ich ab Juli meinen Arbeitsplatz wieder einem anderen Kollegen überlassen muss. Die Chefin in TDO will mich unbedingt behalten und möchte auch, dass ich die Stelle spätestens ab Juli so begleiten darf, wie sie konzipiert ist {Vollzeit in Festanstellung}. Aber ihr nächster Vorgesetzter vertröstet und verschiebt immer wieder. Ich komme mir vor wie eine Lumpenpuppe, die er mit spitzen Fingern an einem Fuß hält und durch die Gegend schlenkert, immer dahin, wo gerade Not am Mann ist und wenn gerade keine Not ist, weil der Troll einfach Aufträge absagt, dann eben in den Müll.
Ich will mich nicht mehr herumschlenkern lassen. Es macht mich fertig. Könnt ihr euch das vorstellen, nie zu wissen, wo ihr nächste Woche arbeiten dürft und ob überhaupt?
Sogar die kleine Frau meint jetzt: Mach nicht so viel! Geh hin, solange du einen Vertrag hast, aber knie dich nicht mehr so rein, wie du es immer tust. Mach einfach Dienst nach Vorschrift. Das reicht für diesen Chef.
Und ich denke: Na, wo sie recht hat…
Mittwoch, 26. Mai 2021
Wieso ist denn schon Mittwoch?

Donnerstag, 27. Mai 2021
Arbeiten in TDO. Wir haben angefangen, die Firmenräume umzuräumen, umzugestalten. Jetzt wirkt es
luftiger, nicht so vollgestellt. Ich stehe davor und denke: Mir muss es doch nicht gefallen. Fragt doch den Typen, der ab Juli meinen Job macht.
Das sage ich natürlich nicht laut. Dennoch nimmt Resignation von mir Besitz. Zum Feierabend rase ich heim, weil ich von dort aus noch eine Telefonkonferenz führen muss möchte. Eine Investition in einen möglichen Job in CB. Damit ich dann im Juli überhaupt noch arbeiten kann.
Die Kleine Frau versteht das nicht. Das musst du doch jetzt noch nicht machen. Das reicht doch im Juli immer noch.
Eben nicht, denn wenn ich jetzt nicht vorbaue, ist dieser Job dann womöglich auch weg. HILFE!!!
Nach der Telefonkonferenz kümmere ich mich mal um meinen eigenen Kram. Telefoniere mit dem Schwager und finde die genaue Typenbezeichnung meiner Fitness-Uhr heraus. Ich brauche nämlich dringend ein neues Armband.

Freitag, 28. Mai 2021
Ein depressiver Tag. Daran ändert sich auch nichts, obwohl der Sohn mich schon am frühen morgen aus dem Haus lotst. Wir fahren zum Baumarkt und dann zu einem Auftrag, den er ergattert hat.
Ich versuche, Wäsche zu waschen. Das heißt, ich wasche sie natürlich, nur auf den Wäschplatz hängen hat keinen Sinn, weil es immer wieder wie aus Eimern schüttet.
Als ich den Sohn am Abend wieder abhole, überrascht mich so ein Schauer auf dem Weg zum Auto. Ich bin in kürzester Zeit nass bis auf die Haut.
Ein Lichtblick: Die bestellten Armbänder treffen gegen 17.30 Uhr ein. Ich hatte mit der Zustellung an diesem Tag gar nicht mehr gerechnet. Jetzt kann ich die Armbänder passend zur Kleidung wechseln.

Nun muss ich mich sputen. Heute steht der Ausflug zum Pfingsrosenfest an, und die Mutti erwartet, dass ich sie 10 Uhr abhole. Dabei habe ich Zahnschmerzen und würde am liebsten nirgendwohin fahren. aber nach mir geht es ja nicht. Wie immer! *grummelgrummel*

Habt alle ein schönes Wochenende
eure Mira

Samstagsplausch {22.05.2021}

142/365

Andrea lädt wie jeden Samstag zum Samstagsplausch ein und ich will mal sehen, woran ich mich in dieser Woche erinnern kann.
Die Woche in einem Wort
Überschattet.

Wochenrückblick
Samstag, 15. Mai und Sonntag, 16. Mai 2021
An das Wochenende kann ich mich schon wieder gar nicht mehr erinnern. Nicht einmal, wenn ich mir die Fotos als Erinnerungsanker anschaue. Naja, ich habe von dem Wochenende leider nur ein einziges Foto.
Das bedeutet, ich muss am Samstag mit der Mutti nochmal bei der Lieblingsdrogerie gewesen sein, denn dieser schön bepflanzte Blumenkübel steht dort davor. Ich erinnere mich an die Aufnahme. Ansonsten versinkt der Tag im Nebel und der Sonntag leider auch.
Nachtrag
Jetzt weiß ich wieder, was am Wochenende los war. Ich hatte mich heftig erkältet und brauchte einen Großpack Taschentücher und Erkältungsbalsam und Halsspray. Deshalb war ich zur Drogerie gefahren. Den Rest des Tages und auch den Sonntag verbrachte ich dann im Wesentlichen im Bett oder auf der Couch und versuchte mich zu kurieren, was auch gelang, denn am Montag
war ich wieder halbwegs fit.

Montag, 17. Mai 2021
137/365

An diesem Tag musste ich wieder zeitig los nach TDO. Die stille Straße lag in der Morgensonne und ich musste nochmal zurück, weil ich das Handy vergessen hatte. Das geht derzeit leider nicht ohne, da ich einige meiner Aufträge mittels Telefonkonferenz abarbeite und auch sonst für die Kollegen erreichbar sein sollte.
Den Montagsstarter habe ich nun schon zum zweiten Mal verpasst, weil ich dafür vor der Arbeit keine Zeit habe und nach der Arbeit… ist der Montag fast um. Zumindest war es diese Woche so, weil wir zum Feierabend noch bleiben mussten, um an einem Meeting der Geschäftsleitung teilzunehmen. Als Thema war genannt worden: Wie geht es nach dem Lockdown mit der Firma weiter? Tatsächlich war es anderthalb Stunden lang die Selbstbeweihräucherung der Geschäftsführerin, wie toll sie doch die Firma durch die Krise geführt hat. Unter anderem durch Freisetzung sämtlicher Honorarkräfte. Freisetzung, was für ein schönes harmloses Wort für: Fristlose Kündigung der Vertäge und damit verbundenem vollständigem Entzug der Existenzgrundlage. Ewig ließ sie sich auch darüber aus, dass es in der ganzen großen Firma sehr wenige Infizierte gegeben hat (als ob das ihr Verdienst gewesen wäre) und nur einen einzigen Todesfall. Über diesen ließ sie sich minutenlang in allen Einzelheiten aus, nur um mit ihrem Geschwafel klarzustellen, dass sich der Kollege nicht in der Firma infiziert hatte. Mich hat das so wütend gemacht, weil ich den Kollegen gekannt und gemocht habe und es nicht ertragen konnte, wie sein Schicksal nun für die Beweihräucherung der GFin ausgeschlachtet wird.
Als ich endlich heim fuhr, war ich geschafft, nicht so sehr körperlich, als vielmehr seelisch. Ich war froh, dass ich an diesem Abend nichts mehr tun musste.

Dienstag, 18. Mai 2021
138/365
Brauchen wir noch etwas? Ehe ich da eine lange Liste schreibe, mache ich schnell ein Foto. Mit einer Kollegin fuhr ich los, um Spielzeugspenden einzusammeln.
Diesmal konnte ich pünktlich Feierabend machen. Das war wichtig, denn als ich daheim war, kam die SchwieTo mit diversen Aufgaben im Fachrechnen, bei denen ich ihr half.

Mittwoch, 19. Mai 2021
Offiziel mein freier Tag. Natürlich hatte die Mutti ihre Vorstellungen. Zum Uhrmacher wollte sie und zum Markt. Da in der Nähe hatte der Sohn einen kleinen Auftrag, in der Seniorenwohnanlage eine Wohnung zu renovieren. Eine gute Gelegenheit, die Mutti mitzunehmen und ihr die Wohnung zu zeigen mit dem Ziel, dass sie nicht dorthin ziehen will. Jetzt ist mit diesem Thema hoffentlich Ruhe. Bisher hat sie das nämlich gern als Druckmittel genutzt, wenn ich nicht so oft zu ihr gekommen bin, wie sie das gern hätte. Dann meinte sie nämlich mit weinerlicher Stimme: Dann muss ich eben doch ins Betreute Wohnen. Du hast ja keine Zeit für mich. Und wenn ich dagegen hielt, dass sie das gewiss nicht wirklich wolle, kam als Antwort: Ich muss ja, wenn du dich nicht kümmern kannst.
Wer hier öfter liest, weiß, dass ich mich sehr wohl kümmere.
Nachdem Einkäufe und "Wohnungsbesichtigung" erledigt waren, wünschte sich die Mutti noch einen Miniausflug. Rapsfelder gucken
139/365



Am Nachmittag kam die SchwieTo für den zweiten Teil der Matheaufgaben.

Donnerstag, 20. Mai 2021
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Ich bin die P(H)ummelfee.
Die Chefin in TDO brachte mir eine Mandarinenminze mit und darin steckte die Hummelfee. Sie meinte, die passe zu mir. Ist das nicht lieb?
Abends vor dem Impzentrum. Ich habe immer noch Angst um die alte FRau, aber sie wollte das ja unpetikt. Gestern kam dann der große Schreck, als einer ihrer immer weniger werdenden Freunde mit einem Schlaganfall in eine Spezialklinik eingeliefert wurde. In den Medien sind es die angeblich so seltenen Hirnthrombosen, in der Praxis spricht man von Schlaganfall, damit der Großteil der Menschen nicht auf die Idee kommt, da einen Zusammenhang herzustellen. Ich sage da jetzt nichts weiter dazu. Ihr mögt euch eure eigenen Gedanken machen.

Freitag, 21. Mai 2021
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Grand Malheur
Es war eines dieser kleinen Duftteelichte, die es bei Rossmann gibt. Ich erwähne den Namen hier ausdrücklich, weil es eine Warnung sein soll. Ich hatte dieses Licht schon neulich im Stövchen angezündet, dann aber die Katl gebeten, es wieder auszupusten, weil es so extrem rußte, dass nicht nur der Boden der Teekanne ganz schwarz war, sondern auch das Stövchen selbst. Nun zündete ich das Licht wieder an, einfach als Kerze, ohne Teewärmfunktion. Ich dachte, wenn nix drüber steht, wird es ja wohl nicht so sehr rußen. Soweit sogut. Die Kerze brannte und sie brannte auch vollständig aus. Irgendwann hörte ich ein eigenartiges Klirren, das ich mir nicht erklären konnte. Ich drehte eine Runde durch die Wohnung, aber es war überall dunkel und ich konnte nicht feststellen, was da geklirrt haben sollte. Am Freitag Morgen stieß ich im Wohnzimmer zunächst auf eine Glasscherbe, die ich mir auch nicht recht erklären konnte, und dann sah ich das Malheur. Ich habe keine Ahnung, wieso dieses Teelicht, das seine Wärme nach oben abgeben sollte, so heiß werden konnte, dass die untere Glasplatte wegen der Hitze zersprang und sogar noch die Tischplatte darunter versengt wurde.
Kalt meinte: Da kannst du ja froh sein, dass nichts Schlimmeres passiert ist!
Das bin ich auch. Und diese Duftlichte werde ich gewiss nicht mehr verwenden.

Samstag, 22. Mai 2021
Es ist später Vormittag geworden, während ich meine Woche zusammengefasst habe. Jetzt werde ich mir eine Tour aussuchen und mich mal ein wenig in die Natur begeben, bevor der vorhergesagte Regen womöglich doch noch kommt.

Euch allen ein schönes Pfingstwochenende.
Eure Mira

Samstagsplausch {15.05.2021}

135/365

Ist das heute die kalte Sophie? Ähm ja, ich hab schnell recherchiert. Diese Eisheilige ist heute an der Reihe und die Letzte in der Runde. Nun müsste der Sommer beginnen. Hm.

Andrea lädt zu einen weiteren schönen Samstagsplausch und ich möchte euch wieder von meiner vergangenen Woche erzählen.

Die Woche in vier Worten
Wie ich sie mag.

Wochenrückblick
Diesmal ist er vollständig, was selten vorkommt. Meist spare ich das Wochenende aus, weil ich mich nicht mehr recht erinnern kann, was vor sieben oder acht Tagen überhaupt los war. Diesmal kann ich mich erinnern.

Samstag, 08. Mai 2021
Nachdem ich den Samstagplausch veröffentlicht und noch ein wenig in euren Blogs gestöbert hatte, blieb ich bei Wenzel hängen. Das Kamper Trinklied brachte mir wunderbare Erinnerungen und Träume und ein schönes Gefühl, fast so etwas wie Glück. Und am Ende des Tages stand für mich fest:
Falls das Kamper Hafenfest in diesem Jahr stattfinden darf, werde ich dort sein!
Das ist doch mal eine schöne Essenz eines Tages, oder?

Sonntag, 09. Mai 2021
Muttertag. So holte ich die Mutter in den Garten.
129/365
Apfeltraum Naja, geschlafen hab ich nicht unterm Apfelbaum, aber geträumt.

Montag, 10. Mai 2021
130/365
Mein erster Präsenzarbeitstag nach FÜNF Monaten. Ich stand so früh auf, dass sogar noch ein Guten-Morgen-Kaffee auf dem Balkon drin war. Leider bin ich zu dämlich für die Bildbearbeitung mit Insta*gr*am, deshalb kann man die 13°C nicht richtig erkennen.
Für den Montagsstarter reichte die Zeit dann nicht mehr. Den wollte ich am Nachmittag nachholen, doch dann fuhr ich erst einmal im Pflanzenmarkt ran. 9 weiße und 9 blaue Kohlrabipflanzen nahm ich mit, für mehr reichte das Kleingeld nicht. Ich bin es gar nicht mehr gewohnt, irgendwo bar zu bezahlen.
Daheim stellte ich die Pflanzen auf dem Balkon ab, denn in den Garten wollte ich an diesem Tag gar nicht. Dann begann eine Telefonrunde. Der Sohn, die Mutti, Katl, Lili, die Weinkönigin, alle wollten wissen, wie mein erster Arbeitstag verlaufen war und wie ich mich nun fühlte. Mitten im letzten Telefonat klopfte eine mir unbekannte Nummer an. Normalerweise ignoriere ich solche Anrufe, aber dieser kam aus Ostfriesland. Das machte mich neugierig, deshalb nahm ich den Anruf an. Zum Glück! Ich wusste gar nicht, dass unsere Firma dort eine Niederlassung hat. Ein Kollege, den ich hier aus Leipzig kenne, mit dem ich allerdings eher wenig zu tun hatte, hat mich dorthin empfohlen. und nun bekam ich von dort einen Vertrag angeboten.
Hach. Ich war so aufgeregt und ich musste das unbedingt jemandem erzählen. Also schnappte ich mir meine Kohlrabipflanzen und ging doch noch einmal los in den Garten, wo sich der Sohn gerade aufhielt. Unterwegs traf ich noch die SchwieTo. Da auch der JürschN und die AnkA in ihrem Garten waren, hatte ich genug Zuhörer.
Später pflanzte ich gemeinsam mit der SchwieTo die Kohlrabi ins Hochbeet.
Was für ein Tag!

Dienstag, 11. Mai 2021
Die Teilnehmer hatten beschlossen, mit der Frühschicht schon 7.00 Uhr zu beginnen, damit es für die Spätschicht am Nachmittag nicht zu spät wird. Normalerweise überschneiden sich die Schichten am Mittag um eine Stunde, was nun wegen der C-Regeln nicht sein darf. Also muss nun auch ich eine Stunde früher los, als am Montag.
Es war ein anstrengender Tag, weil jetzt beim Neustart eine Menge zusätzlicher Bürokram ansteht, der zwischendurch erledigt werden muss. So richtig rund läuft es noch nicht, aber im Laufe der nächsten Woche wird sich das einschleifen. Spaß macht es auf alle Fälle.
131/365
Unser Maskottchen {hinter Plexiglas, deshalb ist das Bild etwas unscharf}

Mittwoch, 12. Mai 2021
An diesem Tag löste ich den Vertrag mit Ostfriesland ein. In Homeoffice versteht sich. Ausführlich berichtete ich über den Mittwoch in meinen 12 von 12.

Donnerstag, 13. Mai 2021
Feiertag. Meine Onlinebetreuung für den jungen Mann in C. führte ich trotzdem durch. Da er aus Syrien stammt, hat für ihn der christliche Feiertag keine Bedeutung. Also konnten wir auch arbeiten.
Am Nachmittag kam Katl. Diesen Besuch hatten wir schon mehrmals verschoben. Nun fand er endlich statt. Ich hatte nämlich etwas getan, was ich schon mindesten fünf Jahre nicht getan hatte, ich hatte eine Flasche Rotwein gekauft, die wir nun zusammen leeren wollten.
132/365
Katl brachte noch verschiedene Käse mit und selbstgebackene Dinkelbrötchen und Wachteleier und Gemüse zum Knabbern.

Freitag, 14. Mai 2021
Ruhetag.
133/365
die Gläser sind leer, der zweite Platz an meinem Tisch verwaist, ebenso das schöne Brett, das mir Katl geschenkt hat und auf dem wir gestern unsere Knabbereien drapiert hatten. Ähm, ja, wir haben den Rotwein aus Sektgläsern getrunken. Die Rotweingläser wohnen noch in einer Kiste im Keller. Ich habe sie bisher ja nicht gebraucht.
Mit meiner Chefin in T. habe ich ein wenig korresponsdiert. Ansonsten geschah nicht viel an diesem Tag. Ein wenig erkältet habe ich mich wohl. Kein Wunder, wenn seit mehr als einem Jahr der Körper verweichlicht wird, hinter Masken, ohne Kontakte, im stillen Kämmerlein, da reicht nun wohl ein einzelnes Bakterium, um einen Schnupten auszulösen *lach*.
Beherzigt habe ich einen Rat meiner Oma, die immer sagte: Schlaf dich gesund! So ging ich an diesem Freitag sehr früh ins Bett.

Und nun ist
Samstag, 15. Mai
Ich habe mir Salbeitee gekocht. Der ist gut gegen Halsweh. Dem Schnupfen bin ich mit Erkältungsbalsam und Schlaf schon ganz gut beigekommen. Dem Hals muss ich noch bissel Gutes tun.
Nachher will ich die Mutti mit zum Einkaufen nehmen. Ein paar Kleinigkeiten brauche ich noch aus der Drogerie. Bissel graust mir jetzt vor dem Einkauf mit Maske. Aber absagen kann ich nicht, das würde sie nicht verstehen, weil für sie der Einkauf keine Notwendigkeit ist, sondern die Gelegenheit, rauszukommen. Wobei das auch eine Notwendigkeit ist für die Seele eine alten Menschen, der seit 15 Monaten eingesperrt und isoliert ist. Ich kann sie schon verstehen, dass sie immer mitkommen will, wenn ich irgendwohin gehe. Nur manchmal nervt es eben trotzdem, dieses am Rockzipfel hängen.

Zum Glück scheint heute wieder die Sonne. Da fühlt sich so ein Tag doch gleich viel besser an. Stimmt’s?

Ach ja, und sonst… Als es mir so mies ging, mich existenzängste plagten und ich euich die Ohren vollgeheult habe, war ich immer der Meinung, sobald ich wieder arbeiten darf, renkt sich das alles wieder ein und es geht mir wieder gut. Dann, als ich den ersten Miniauftrag hatte, diese 2×2 Stunden pro Woche, war ich von mir selbst enttäuscht, dass es mir doch nicht wesentlich besser ging.
Jetzt ist diese Besserung eingetreten. Es fühlt sich einfach toll an, wieder in T. zu arbeiten. Und die zusätzlichen Aufträge aus CB oder Friesland tun ein Übriges. Jaaaaa!

Habt alle ein schönes Wochenende.
Eure Mira

Samstagsplausch {08.05.2021}

128/365

Es ist wieder Samstagsplausch bei Andrea und ich setzte mich gern ein wenig dazu.

Die Woche in drei Worten
Zeit für mich.

Ich habe gerade überlegt, ob sich die sonst bei mir üblichen Tageszusammenfassungen überhaupt lohnen. Na, seht selbst.
Wochenrückblick
Montag, 03. Mai 2021
Der Tag begann mit einem kleinen Ärgernis. Ich hatte am Samstag in einem Markt ein 20-Stunden-Jobangebot gesehen und wollte am Vormittag ausgestattet mit meinem Lebenslauf los, um mich da vorzustellen. Man muss ja schließlich irgendetwas tun in dieser verrückten Zeit. Dieses Vorhaben vertagte ich dann, weil der Sohn kommen wollte und ich für ihn Bürokram erledigen sollte. Manche/r von euch ahnt schon, was jetzt folgt. Der Sohn kam natürlich nicht, einfach so, ohne Begründung, ohne Absage. An diesem Tag hat mich das maßlos geärgert und wenn ich jetzt daran denke, ärgert es mich wieder, obwohl inzwischen alles schon wieder ganz anders ist und ich mir denke: Vielleicht sollte das alles so sein? Vielleicht sollte ich mich gar nicht erst in diesem Markt bewerben? Denn im Laufe des Tages kam eine Nachricht aus T.: Kommenden Montag geht es los!
Ich bat um ein Telefonat, und in diesem traten dann die Abstriche zu Tage. Es geht los, ja, aber nicht Vollzeit, sondern nur 15 Wochenstunden, nicht festangestellt, sondern wieder nur auf Honorarbasis und der Stundensatz wurde auch gleich noch um 3 Euro gedrückt. Drei Euro!!! Ich mache das natürlich trotzdem. Hab ich so herumgejammert, dass ich endlich wieder arbeiten will, da kann ich jetzt nicht herum zicken. ich finde es trotzdem schäbig, wie der große Chef meine Notsituation ausnutzt, die er, durch seinen Umgang mit den C-Regeln erst verursacht hat. Das wäre nämlich auch anders gegangen und wäre auch sicher gewesen. Meine direkte Vorgesetzte in T. hatte das anders geplant. Nunja. Wir verabredeten, dass wir am Freitag nochmal telefonieren, falls wieder, wie schon seit Monaten wieder etwas {also eine neue C-Regel der Regierung} dazwischen kommt.

Dienstag, 04. Mai 2021
124/365

08:30 Uhr hatte ich wieder einen Zahnarzttermin. Diesmal war es nicht so schmerzhaft wie letzte Woche. Allerdings bekam ich später beim Kauen dann doch Probleme, was aber nicht so schlimm war, weil ich ohnehin schon einen Termin für den nächsten Tag hatte. Um die Mittagszeit herum absolvierte ich meine Online-Betreuung. Sonst geschah nicht mehr viel an diesem Tag. Zeit für mich eben.

Mittwoch, 05. Mai 2021
ich hätte sicher die Gelegenehit gehabt, auch an diesem Tag ein Tagesfoto aufzunehmen, aber ich habe es versäumt. Nunja. Der Tag war einigermaßen vollgepackt, und weil der 5. des Monats war, beteiligte ich mich an WmdedgT?

Donnerstag, 06. Mai 2021
126/365
So schön, aber kalt. *bibberbibber*
Um die Mittagszeit wieder 2 Stunden Online-Betreuung.
Der Rest des Tages gehörte MIR.

Freitag, 07. Mai 2021
127/365

Die erste Socke fertig, die zweite gleich angeschlagen. Viel gelesen.
Ach ja, und noch mal mit der Kollegin aus T. kommuniziert. Das geht nun wirklich los am Montag.
Uuuund ganz viel Musik gehört. Davon erzähle ich gleich noch.

Samstag, 08. Mai 2021
Es ist gerade unglaublich umständlich, hier Fotos einzufügen. Ich habe sie mit dem Handy aufgenommen. Bis vor wenigen Tagen wurden die Fotos automatisch in die Cloud geladen und ich konnte sie von dort auf den Rechner speichern. Seit kurzem funktioniert das automatische Hochladen nicht mehr. Macht nix, dachte ich, verbinde ich das Handy wie früher {bevor mein Schwager letzten September diese Clouid eingerichtet hatte, die ich nie wollte} mit dem Rechner und hole mir die Daten aus dem Camera-Ordner. Heute Morgen wird dieser Ordner als leer angezeigt. Die Fotos habe ich dann direkt im Android-Verzeichnis gefunden. Na, auch gut, dachte ich. Nur, wenn ich mir jetzt dort ein Foto aussuche und auf den Rechner kopiere, wird da unter dem selben Dateinamen ein völlig anderes Foto angezeigt und lässt sich auch nicht mit dem richtigen Bild überspeichern. Und was noch schlimmer ist, wenn ich dieses falsche Bild auf dem Rechner wieder lösche, verschwindet es auf Nimmerwiedersehen auch vom Handy. Die einzige Möglichkeit ist jetzt, mir selbst die Fotos per WhatsApp zu schicken und dann unter neuem Namen auf den Rechner zu speichern und von da hierher zu laden.
Jetzt habe ich Panik, dass meine vielen Fotos gänzlich verschwinden könnten und muss den Tag heute dazu nutzen, sie zu sichern. Am besten auf ein Speichermedium, das ich dann vom Rechner trenne, bevor ich auf dem Handy teste, was noch da ist. So ein riesengroßer Mist!

Mein heutiges Tagesbild unterscheidet sich nicht wesentlich von dem am letzten Samstag und das hat eine Bewandnis. Es ist nämlich ein In-Erinnerungen-schwelg-Bild. *kicher*
Die Janine ist doch derzeit auf Usedom zur Kur und sendete mir gestern einen Musiklink. Nicht wirklich schön {ich mag Marschmusik nicht}, aber sowas von wahr. Wegen der besungenen vergangenen Sommer, weils Wenzel ist und überhaupt ließ ich mich durch weitere Lieder treiben, verlor mich in der Erinnerung an wunderbare Sommernächte in Kamp…

…und landete beim Beschörungslied für Kamp. Wenn es stattfinden darf, will ich da hin.
Erinnerungen und Träume helfen durch die Zeit.

Habt ein schönes Wochenende und
bleibt gesund an Körper, Geist und Seele
Eure Mira

Samstagsplausch {01.05.2021}

121/365

Ein seltsamer Samstag ist das, dieser Maifeiertag.
7.00 Uhr war ich auf, sah, dass es regnete und dachte an das, was Lili gestern gesagt hatte, nämlich, dass man an einem Feiertag ruhig etwas länger schlafen dürfe. Also kuschelte ich mich nochmal ein und wachte erst 9.00 Uhr wieder auf. Da schien die Sonne. Es hatte sich also gelohnt, {zu} lange zu schlafen. Den Kaffee nahm ich dann auf dem Balkon. Einen zweiten auch. Und ich kramte das Strickzeug hervor und begann ein neues Sockenpaar.

Der Samstagsplausch bei Andrea ist in voollem Gange, und nun möchte auch ich schnell mal noch meine Woche zusammenfassen.

Die Woche in einem Wort
Vorbeigerauscht.

Wochenrückblick
Montag, 26. April 2021
Nachdem ich das Wochenende mit Zahnschmerzen zu kämpfen hatte, rief ich gleich am Morgen bei meiner Wunschzahnärztin an und bekam einen Termin für den Nachmittag. Bis dahin telefonierte ich noch mit dem Kollegen in CB, weil ich am Samstag einen Honoragvertrag in der Post gefunden hatte, den ich so nicht umsetzen konnte. Dachte ich zumindest. Der Kollege beruhigte mich: Sie dürfen doch gar nicht nach CB kommen. Wir machen das online. Die Frage ist nur, wie wir das technisch umsetzen.
Nun, das war schnell geklärt. Das hatte ich im letzten März alles schon mal gemacht und den damaligen Kollegen auch tatkräftig geholfen, unbezahlt damals, aber jetzt zahlt es sich eben doch aus.
116/365

Da gab es mal ein Projekt, bei dem Leute Wartezimmerfüßböden fotografierten. Daran erinnerte ich mich am Montag Nachmittag bei der Zahnärztin. Eben habe ich den #hashtag #wazifubo bei Instagram gefunden. Na gut, ich habe extra darauf geachtet, dass meine Beine nicht zu sehen sind.
Die Details der Zahnbehandlung erspare ich euch. Nur soviel, er war ziemlich schmerzhaft, hinterher noch viel mehr als vorher. Und ich habe mir KEINE Spritze geben lassen. Nicht, wenn nur gebohrt wird. Wo kämen wir denn da hin?

Dienstag, 27. April 2021
117/365
Als ich am Morgen los wollte zum nächsten Zahnarzttermin, waren die Autoscheiben gefroren. Ende April!
Am späten Vormittag habe ich die ersten zwei Stunden nach langer Zeit gearbeitet. Die ersten zwei Stunden in diesem Jahr. Es fühlte sich seltsam an, hat aber Spaß gemacht. Trotzdem, an dieses Homeschooling muss ich mich erst gewöhnen. Als Schüler bzw. Nachhilfelehrer kenne ich es natürlich von der Hexe, aber als Unterrichtender ist das doch noch etwas anderes. Gut vorbereitet war ich zumindest und der Teilnehmer fand es auch gut.

Mittwoch, 28. April 2021
Mittwochs ist Markt.
Die Mutti wollte wieder "ihre" Jagdwurst kaufen und nach Orchideen schauen. Bei einem Hofladen erstanden wir Kartoffeln, mehlig kochend. Diese stellten sich im Nachhinein als sehr lecker heraus. Da kaufen wir demnächst wieder.
Es war der letzte schöne, sonnige und warme Tag. 17°C immerhin.
Ich mochte nach dem Markt noch nicht wieder heim in die Wohnung, weder in Muttis, noch in meine. Also fuhr ich in der entgegengesetzten Richtung vom Markt weg.
118/365


Am liebsten wäre ich mit den Füßen hineingestiegen. Aber wenn die Mutti dabei ist…

Donnerstag, 29. April 2021
Zu Mittag gab es wieder zwei Stunden Homeoffice/Homeschooling.
Der Sohn brauchte mal wieder Papierkram.
Der Kollege, mit dem ich mich noch über ein paar Arbeiten austauschte, die am Rande noch erledigt werden sollten, vertröstete mich auf Montag. Da wollen wir mal länger telefonieren. Hm. Naja. Er sollte mal zusehen, dass wir noch wenigstens drei solcher Aufträge bekommen, wie den, den ich schon habe. Dann würde sich unser virtuelles Klassenzimmer nämlich rechnen.

Freitag, 30. April 2021
Beinahe hätte ich vergessen, dass am Samstag Feiertag ist und auch die Lebenmittelläden geschlossen haben. Aber nur beinahe. Den Plan, in der Eisenbahnstraße einzukaufen, verwarf ich, nachdem ich im "Russenladen" zugeschlagen hatte. Das Auto war voll, der Geldbeutel leer. Also ging es wieder heim. 😉
Irgendwann demnächst, vielleicht kommende Woche, hole ich das aber nach. Ich brauche Fladenbrot.

Samstag, 01. Mai 2021
Der Tag ist schon halb um. Jetzt bringe auch ich meinen Wochenrückblick zu Andrea. Dann machew ich mir noch einen Kaffee und setze mich ein wenig auf den Balkon.

Habt alle ein feines Wochenende.
Eure Mira

Samstagsplausch {24.04.2021}

114/365

Heute wird es sicher etwas später, dass ich zum Samstagsplausch bei Andrea hinzu komme, weil ich unter der Woche gar keine Zeit/keinen Nerv hatte, Stichworte aufzuschreiben und Bilder zu bearbeiten. Nun denn, jetzt mache ich mich ans Werk.

Die Woche in vier Worten
Schön mit schwarzen Wolken
Wochenrückblick
Sonntag, 18. April 2021
Geschrieben habe ich die Sonntags Top 7, die Links zu toller Musik enthalten. Nicht geschrieben habe ich den Sieben-Sachen-Sonntag, obwohl ich die sieben Bilder zusammengetragen hatte. So ist das eben manchmal.
108/365
Es war ein grauer Tag mit einem kleinen Lichtblick.

Montag, 19. April 2021
Geschrieben habe ich den Montagsstarter, in dem ich für diese Woche zwei Besuche ankündigte. Einer davon fand am Montag Nachmittag statt und hielt eine tolle Überraschung bereit.
109/365
Diesen tollen kuscheligen Seelenwärmer hat die Janine für mich gemacht.

Dienstag, 20. April 2021
In der Frühe kam ein Anruf, woraufhin ich an einem Interessenbekundungsverfahren teilnahm. Würde ich dort ausgewählt, könnte ich ab Mai 18 Wochenstunden arbeiten. Hoffnung gibt mir das nicht, denn ich schätze, dass sich an die 1.000 Leute beteiligt haben, und da jeder die gleichen Voraussetzungen erfüllt und in der kommenden Woche entschieden werden muss, wird man wohl die ersten zehn nehmen und allen anderen, wenn überhaupt, absagen. Da ich aber nicht unter den ersten zehn war, ist meine Beteiligung mehr so ein Alibiverhalten. Niemand kann mir vorhalten, ich hätte mich nicht bemüht. Auch ich selbst kann mir das nicht vorwerfen. 😉
An diesem Tag fand der zweite Besuch statt. Bei diesem erhielt ich außer den Bärlauchpflanzen, derentwegen ich überhaupt hingegangen war, noch jede Menge Geschenke.
110/365

Ein Glas mit Rhododendren-Dünger.
Eine Packung Pflanzenclips.
Ein Stück Baumwollstoff. Vorigen Sommer hätte ich daraus Munasken genäht. Jetzt kann ich ihn sinnvoller verwenden. Denn das Geschenk umfasst außerdem
eine Packung FFP2 Masken.
Senker einer Duftpelargonie.
Nicht mit auf das Bild geschafft hat es ein selbstgezogenes Zitrusbäumchen.

Mittwoch, 21. April 2021
Das war der schwarze Tag der Woche, obwohl er erst gar nicht so aussah. Zuerst war er nur turbulent, denn ich wollte 10 Uhr die Mutti zum Markt abholen. Vorher rief der Sohn an, der auch noch einen Weg erledigt haben wollte. Natürlich machte ich das passend. Dafür schenkte er mir ein halbes Zwiebelbrot vom Leckerbäcker und ein Stück Pflaumenkuchen zum Frühstück. Fein.
111/365
Neben ihm stand ich gerade, als mich der Anruf ereilte. Ich sah die Nummer und wusste, was gleich kommt. Und so kam es auch. In vorauseilendem Gehorsam, weil die Regierung an diesem Tag die "Notbremse" verabschieden wird und weil man heute schon weiß, wie hoch die Inzidenzien in den nächsten Monaten sein werden {das weiß man leider tatsächlich, denn wenn das Gesetz erst einmal durch ist, wird die Regierung einen Teufel tun, dem RKLI zu erlauben, niedrigere Zahlen zu melden} sagt man erst einmal meinen Auftrag für nächste Woche ab.
Als der Termin vereinbart wurde, hatte ich mich schon gar nicht darüber freuen können, weil mir klar war, dass er kurz vorher genauso abgesagt werden würde, wie im März. Eines steht für mich jetzt fest: Sollte der Typ mich irgendwann noch einmal fragen, ob ich dann-und-dann zur Verfügung stehe, werde ich ihm sagen: Ruf mich einen Tag vorher an, dann sage ich dir, ob ich Zeit habe. Und falls nicht, hast du eben Pech, so wie ich die letzten Male immer Pech hatte.
Ich habe dieses Hickhack satt.
Später war ich im Garten, den Bärlauch einbuddeln. Vor der Hütte saß ich eine Weile in der Sonne. Das tat gut.

Donnerstag, 22. April 2021
Am Morgen will der Heizungsableser kommen, diesmal zum Gerätetausch. Während ich auf ihn warte, wickle ich eine Reihe Resteknäulchen.
112/365

Freitag, 23. April 2021
Ohne Worte.
113/365

Samstag, 24. April 2021
Jetzt gibt es das einsame Frühstück, dessen Vorbereitung oben zu sehen war. Danach wollte ich in den Garten, aber der Sohn hat das Mittagessen erst mal abgesagt. Auch gut, dann kann ich in Ruhe Wäsche waschen und mich ein wenig um mich kümmern. Ich habe mir nämlich vorhin weh getan. Da möchte ich bissel die "Wunden lecken".

Euch allen ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {17.04.2021}

107/365
Das Segelboot habe ich vor ein paar Jahren von der Lieblingskollegin bekommen. Bevor es ans Meer geht, komme ich erst einmal zu Andrea mit ihrem schönen Samstagsplausch.

Die Woche in einem Wort
Chaotisch!
Wochenrückblick
Sonntag, 11. April 2021
Ein Ruhetag, ein daheim-bleiben-Tag, der gegen Ende noch ziemlich sentimental wurde. Das passiert mir neuerdings öfter. Dann höre ich Musik und meist muss ich dann ein bissel heulen. Ist aber nicht schlimm, weil ich dann wenigstens spüre, dass es mich noch gibt.
Wer es ausführlicher mag, kann hier meinen Sonntag nachlesen.

Montag, 12. April 2021
Der Tag war so prall gefüllt, dass er gleich zwei Einträge bekam. Zuerst den Montagsstarter, in dem es um Hoffnung ging und meine Einstellung dazu. Und dann wurde aus den 12 von 12 ein recht langer Tagebuchblogg-Eintrag an dessen Ende ich noch immer ziemlich aufgekratzt bin. Tja, so ist das eben manchmal.

Dienstag, 13. April 2021
Was ist denn bloß los? Schon wieder ist der Tag so vollgepackt, dass ich ihm einen langen Eintrag widme, weil ich das alles hier gar nicht aufschreiben kann.

Mittwoch, 14. April 2021
Mein Ruhetag. Dachte ich. Weil die Mutti zur Mittagszeit einen Füßchen-Termin hatte, konnten wir nicht auf den Markt. Dann geh ich eben allein, dachte ich. Schlendere einfach da herum, verabrede mich vielleicht mit Katl. Im Freien sollte das ja kein Problem sein. Aber erst kruschtelte ich noch im Keller herum, holte Tüten herauf, die ich endlich mal aussortieren wollte. Darauf hatte ich richtig Lust. Aber dann…
104/365
So ging das den ganzen Vormittag. Und es ging wieder um viel, nämlich um künftige Aufträge. Um jede Menge künftige Aufträge. Da musste ich natürlich dran bleiben, nein, ich wollte dran bleiben. Es war heftig, es war verwirrend und es war anstrengend, wobei meine Gesprächspartnerin die angenehmste aller Möglichkeiten darstellte. Der B. aus L. fragt die R. aus T., ob der H. aus G. die S. aus T. angerufen hat. Und falls nicht, möchte die S. aus T. bitte ihrerseits den H. aus G. anrufen. Wer soll denn da noch durchsehen?
Gegen 14 Uhr versprach ich dann: Ich rufe an. Aber nicht mehr heute. Ich muss das erst mal sacken lassen.
Um meiner Verwirrung Herr zu werden, versuchte ich, das gesamte Dilemma bei Catrin loszuwerden, die mir bestätigte, dass das alles ziemlich verwirrend sei, selbst wenn man Klarnamen verwendet. *hüstel*
Für den Markt war es dann zu spät. Ich telefonierte noch ein wenig herum und hockte mich mit einem Krimi in meinen Sessel. Später mussten sich noch der Sohn und die Katl mein Durcheinander anhören, wodurch es zwar auch nicht klarer wurde, ich mich aber zunehmend entspannte. *kicher*

Donnerstag, 15. April 2021
Ich hatte der Mutti versprochen, sie zum Augenarzt zu fahren. Das ist immer ne blöde Aktion, weil ich sie da nur absetzen kann, dann heimfahren und auf ihren Anruf warten muss, um sie wieder abzuholen. Da man aber nie weiß, wie lange sie dort warten muss, kann ich mir in der Wartezeit nichts vornehmen.
Immerhin rief ich den H. in G. an, was das Wirrwar komplett machte, weil sein Telefon auf die V. umgeleitet war. Sie lachte über das ganze Chaos und versprach, den H. zu bitten, mich zurückzurufen, was dieser aber nicht tat. Also, doch, schon. Nur rief er vorher den B. an. Wat für’n Kuddelmuddel. Ich kann das gar nicht leiden, wenn so viel Primborium um meine Person gemacht wird, aber das ist in dieser Firma schon öfter mal passiert. Was ich dadurch aber erfahren habe, ist, dass dem Oberhäuptling daran gelegen ist, dass ich die beiden Hauptaufträge beide übernehme. Das klingt doch gut. Nun müssen wir nur noch dürfen.
Die Mutti rief dann 13.30 Uhr an, dass sie jetzt fertig sei. Termin war 10:00 Uhr. Auf dem Rückweg hielten wir noch beim Landfleischer und daheim, bereitete sie ein schnelles Mittagessen zu.
105/365
Der Feierabend gehörte dann den Drachen und später dem Pfarrer Braun.

Freitag, 16. April 2021
Ich wollte gleich am Morgen den Freitagsfüller ausfüllen, zögerte dann aber. Und dann kam ich erstmal nicht mehr dazu, weil die Mutti anrief: Meine Wachmaschine geht nicht an.
Ich versprach ihr, den Sohn anzurufen und mich wieder zu melden. Mit ihm verabredete ich mich dann bei der Mutti. Und dabei fiel mir ein, dass sie mir vor zwei oder drei Tagen erzählt hatte, dass das Licht im Bad nicht mehr geht. Konnte das zusammen hängen? Wir räumten die Garderobe ab und legten den Sicherungskasten frei. Es war tatsächlich eine Sicherung heraußen, was etwas seltsam war, weil diese eigentlich der FI sein sollte, auch als solcher beschriftet war, aber nicht als solcher geschaltet, sonst hätte die gesamte Wohnung stromlos sein müssen. War sie aber nicht. Wir versuchten, die Ursache zu finden, warum der Schütz gekommen war. Das gelang uns nicht, obwohl der Sohn alles akribisch prüfte und wir dann die Waschmaschine in einem Stundenprogramm laufen ließen, das sie problemlos absolvierte. Ich habe trotzdem die Waschfee in Verdacht.
Auf dem Heimweg gönne ich mir noch etwas. Das muss manchmal sein.
105/365

Viel wurde dann an diesem TGag nicht mehr, auch kein Papierkram.
Den gesamten Abend hörte ich Norbert Fimpel die gesamte Playlist im Mix und endlos. Mein Lieblingsstück ist und bleibt Annemie, zu dem der Link euch führt. Es ist wunderschön und außerdem hat mir Norbert vor ein paar Jahren mal geschrieben, für wen und in welchem Zusammenhang er das Stück geschrieben hat, und das macht es für mich noch wertvoller. Dieses Jahr nicht, aber vielleicht nächstes will ich unbedingt mal zum Jazzfestival nach Mallorca, oder zu irgend einem anderen Konzert auf der Insel.

Samstag, 17. April 2021
Heute.
Tja, was habe ich denn heute vor? Ich möchte Wäsche waschen. Dazu bin ich gestern nicht mehr gekommen. Außerdem will ich endlich die Tüten ausräumen, die schon seit der Wochenmitte hier im Weg stehen. Und dann habe ich am Abend noch einen Gesprächstermin, bei dem es eventuell auch um Aufträge geht. Darauf bin ich sehr gespannt.

Nun habe ich aber wirklich genug gelabert. Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende.
Bleibt gesund, besonders auch im Geiste und an euren Seelen.
Eure Mira

Samstagsplausch {10.04.2021}

100/365
Da es für das Bild 100 noch zu düster ist, widme ich mich erst einmal Andrea und ihrem Samstagsplausch und meinem Beitrag dazu.
Die Woche in drei Worten
Rasend schnell vorbei.
Entsprechend kurz wird wahrscheinlich hier der Wochenrückblick allerdings mit kleinen Ausschweifungen {Links}, denn ich habe relativ viel gebloggt in dieser Woche.
Sonntag, 04. April 2021
Weil Ostern war, weil es schön war und weil ich einfach Spaß dran hatte, gab es sieben Fotos von Dingen, für die ich am Ostersonntag meine Hände gebraucht hatte, egal ob für 5 Minuten oder für 5 Stunden. Es macht wirklich Spaß, den Tag pber su schauen, was man denn für den Sieben-Sachen-Sonntag festhalten möchte. Ich wünsche mir nur jedes Mal, wenn ich mich beteilige, dass ein paar mehr BloggerInnen teilnehmen würden, denn es interessiert mich natürlich, wie andere ihre Sonntage verbringen.
Außerdem gab es endlich mal wieder meine Sonntags Top 7.

Montag, 05. April 2021
Ihr seht es am Datum, es war Zeit für das Tagebuchbloggen unter dem Motto Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Außerdem gab es trotz Feiertag auch den Lückentext zum Montagsstarter, dedn ich wieder gern ausgefüllt habe.

Dienstag, 06. April 2021
Es war wieder Schnee gefallen. Nicht viel, aber er nervte trotzdem. Deshalb schrieb ich eine kleine Geschichte darüber, wieso es dauernd schneit.

Mittwoch, 07. April 2021
Natürlich war wieder Markttag, und ich schleppte die Mutti auch hin. Zunächst wollte sie aber gar nicht auf den Markt, sondern zum Uhrmacher, zur Drogerie und zum Schuhladen. Der sah beim Vorbeifahren so dunkel aus, dass ich dachte, er hätte geschlossen. Trotzdem gingen wir hin, weil ich ihr das einfach nicht verwehren wollte. Es stand ein Schild an der Tür: Nur mit Termin! Weil aber der Verkäufer ganz allein in seinem riesigen Laden saß und Zeitung las, steckte ich meinen Kopf zur Tür hinein und fragte, ob wir einen Termin bekommen können.
Könnt ihr!
Jetzt?
Bitte sehr! Tragt euch da in die Liste ein.
Und so kam die Mutti zu ein Paar neuen Schuhen. Auch wenn man sie nicht täglich kauft, gehören sie doch zum täglichen Bedarf, denn wenn sie kaputt gehen, wie bei Mutti, was macht man da? Barfuß laufen? Das war übrigens Muttis Frage, nicht meine. Ich betone das deshalb, weil ich selbst den Entscheidungen unserer Obrigkeit schon länger kritisch gegenüber stehe. Ich kann ihnen nicht glauben, dass sie irgendetwas im Interesse der Bevölkerung entscheiden. Sie machen das alles schon lange nur, um ihre Macht auszuweiten und/oder sich zu bereichern. Sonst dürfte es nicht so viele, sich ständig widersprechende Entscheidungen geben und nicht alle paar Tage eine neue Korruptionsaffäre aufgedeckt werden.
Die Mutti, die ganztägig den Gehirnwäsche-Nachrichten der Leitmedien ausgesetzt ist, hat das lange anders gesehn. Sie meinte oft, sie wünsche sich, ich würde nicht so schlecht von der Regierung denken. {Ich hielt ihr dann entgegen: Ich denke nicht schlecht, aber ich denke!} Inzwischen ist sie auch zu der Erkenntnis gekommen, dass das gar nicht alles stimmen kann, was da täglich verbreitet wird.
Nun freute sie sich erst einmal über ihre neuen Schuhe. Nachdem wir noch beim N-Markt gewesen waren, gab es bei ihr noch Mittagessen.
97/365
Also, ich denke schon, dass wir genügsam sind.
Donnerstag, 08. April 2021
Die Katl hatte schon in einem Telefonat zu Ostern angekündigt, sie wolle zu mir kommen. Ich freute mich darauf.
Der Sohn hatte ebenfalls angekündigt, zu mir kommen zu wollen, damit wir endlich ein paar Büroarbeiten erledigen können. Da er das aber schon seit in paar Tagen immer wieder verschoben hatte und ich nicht genau wusste, ob und wann er tatsächlich auftaucht, sagte ich der Katl nicht ab. Viel zu sehr freute ich mich auf sie. Leider hat sich mich vergessen. Oder es kam etwas dazwischen. Wer weiß?
Für Andreas Nadelgeplapper hatte ich einen kleinen Beitrag vorbereitet. Ich wollte über meine neuen Socken erzählen, über das wiederentdeckte Muster und eine Ferse, die in Runden gestrickt wird. als ich aber die Fotos für diese besondere Ferse qaufnehmen wollte, stellte ich fest, dass man diese nicht gut in kombination mit "meinem" Muster einsetzen kann. Da dreht sich die Socke nämlich in sich, so dass man sie wohl kaum tragen kann. Also ribbelte ich erst einma bis zum Schaft und versuche das nächste Woche noch einmal.
98/365
Freitag, 09. April 2021
Ein besonderer Tag für uns. Die kleine Frau wird 88.
Sie hat sich einen Kuchen gewünscht: Aber nicht wieder Quark.
99/365
Also bekam sie Apfelkuchen mit Streuseln. ich habe den noch nie gebacken, aber er war lecker.
Samstag, 10. April 2021
Weil es nun immer noch grau uns bäh ist, habe ich für das heutige Foto eines von unserem Kaffeetisch von gestern genommen und nur die wunderschöne Sammeltasse ausgeschnitten.
100/365

Die passt zu unserem Plausch. Und da gehe ich jetzt auch hin und schaue, wie eure Woche so war.
Habt ein schönes Wochenende.