Samstagsplausch – {07. Februar 2026}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen
Bis ich diesen Eintrag fertig habe, wird es wohl schon fast Mittag sein. Ich weiß überhaupt nicht, warum das immer so lange dauert, zumal ich gar nicht so viel zu erzählen habe.
Klitzekleiner Rückblick
Die Woche war nervenaufreibend. Dieses Ausräumen und Auflösen des Spielzeuglandes macht mich fertig. Es fällt mir jeden Morgen schwerer, mich auf den Weg zur Arbeit zu machen. Inzwischen wird die Zerstörung sichtbar, weil Schränke und Regale nicht nur ausgeleert, sondern abgebaut werden. Wir leben auf einer destruktiven Baustelle. Gruselig.
Ob die Anfrage nach Mietpreisen eines Objekts in G. wirklich ein Lichtblick war, wird sich erst noch herausstellen. Ich könnte Hoffnung schöpfen, aber ich wage das nicht, aus Angst, wieder enttäuscht zu werden. Das hatten wir ja eben erst {siehe jetziges Spielzeugland}.
Schöne Momente
Am Mittwoch klang RoHen gar nicht gut. Ich hörte ihm eine böse Depression an, spürte sie. Versuchte verzweifelt, ihn aus diesem Loch zu holen, was schwierig war, über die Entferung und am Telefon. Gegen Ende des Gespräches sagte er: Ich vertraue niemandem mehr. Nur Dir! Dieser kleine Satz tat mir gut. Auch seine Rückversicherung: Aber zwischen uns ist doch kein Mist? NEIN, zwischen uns nicht, nur um uns. Um so wichtiger ist es, dass wir unsere kleine Welt in Ordnung halten. Das tun wir.
Am Donnerstag, das hatte ich ihm versprochen, rief ich RoHen wieder an. Da klang er deutlich besser, aufgeräumter als tags zuvor. Lichtblick mit Wermutstropfen, denn wir werden uns nun am Wochenende nicht sehen und nur virtuell in die Arme nehmen können. Deshalb freue ich mich nun schon auf das nächste Wochenende, wenn ich wieder zu ihm fahren kann.
Am Freitag war ich ein wenig grummelig, weil ich ausgerechnet am Wochenfeierabend noch einen Termin hatte. Zwischen 16 und 18 Uhr sollte im Jugendclub Taucha eine Veranstaltung stattfinden, bei der sich der Verein präsentieren wollte. Weil dies für mich sozusagen ein Heimspiel war, sagte ich zu, dort vorbei zu schauen. Statt also 16 Uhr in den Feierabend zu gehen, fand ich mich am Jugendclub ein und sah diesen seit unendlich vielen Jahren mal wieder von innen. Vier zauberhafte Menschen kümmerten sich um mich und versuchten, mir zu helfen, nur wussten sie von keiner Veranstaltung und von keinem Verein und überhaupt, bis ich auf die Idee kam, den Vorsitzenden anzurufen und zu fragen, wo er denn sei. Aha, es gab eine Veranstaltung in einer etwas anderen Location. Nicht weit. Ich konnte zu Fuß hingehen. Und ich nahm Grüße mit, von den zauberhaften Leuten aus dem Jugendclub an eine andere entzückende Person. Meine Vereinsleutchen freuten sich, mich zu sehen. Nebenher konnte ich ein sehr interessantes Gespräch mit dem Vorsitzenden führen, das mehr Aufschluss über das Projekt in G. brachte. Leider noch immer keine Sicherheit. Hach!
Also, ich habe den Job, wenn es den Job denn gibt! Aber ob es ihn gibt, hängt von einer amtlichen Stelle ab, die das Projekt bewiligen muss. Naja, wir wissen alle, wie das bei Ämtern so läuft. Für mich heißt das: Ich weiß gar nichts.
Heute
Den Tag lasse ich langsam angehen. Vielleicht füttere ich nachher noch die Waschfee. Am frühen Nachmittag mache ich mich auf die Reise zur Vereinsversammlung. Danach, mal sehen…
Jetzt werde ich erst einmal zu Andrea rüber schauen und meinen Plauschbeitrag da verlinken.
Euch allen wünsche ich ein wunderfeines Wochenende.
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {31. Januar 2026}
Montag: Der 6. Montag
Februarnotizen – 02. Februar 2026
Dienstag: Check Out – Januar – Check In – Februar 2026
Drabble am Dienstag 💯
Mittwoch: Februarnotizen – 04. Februar 2026
Schreibschnuppe Nr. 6/26
Donnerstag: WmdedgT im Februar 2026
Freitag: Freitagsfüller – 06.02.2026

Samstagsplausch – {31. Januar 2026}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen
Ich sitze in der Küche, habe RoHens kleinen Rechner aufgebaut und mir das Passwort diese Woche gemerkt. Neben mir steht die Froschtasse, die RoHen für mich getöpfert hat. Ich müsste sie mal auslitern, ich glaube, ein halber Liter Kaffee passt da hinein. *hüstel*
Rückblick auf eine verrückte Woche
Montag, 26. Januar 2026
Ich war mit dem Auto in Jena und hatte mich entschieden, erst am Montag Morgen zurück und gleich zur Arbeit zu fahren. Nur hatte es in der Nacht heftig geschneit. In Jena lagen ca. 15 cm Neuschnee oder sogar etwas mehr. Die Fahrt bis zur Autobahn war recht anstrengend. Noch schlimmer war aber die Fahrt von der Autobahn nach Torgau, obwohl im Flachland deutlich weniger Schnee gefallen war. Die drei Flocken reichten jedoch aus, um winterungeübte Autofahrer zu ängstlichen Schleichern mutieren zu lassen.
Ich war riesig froh, als ich endlich in Torgau ankam.
Dienstag, 27. Januar 2026
An diesem Tag passierte, was ich schon die ganze Zeit gefürchtet hatte. Da die Autofahrt tags zuvor so beschwerlich gewesen war, nahm ich lieber die Öffis. Bleiterscheinung hier: Ich war streckenweise zu Fuß auf ungeräumte Wege angewiesen. Es kam, wie es irgendwann kommen musste. Ich rutschte aus und setze mich unsanft auf meinen Hintern. Etwas ausführlicher hier.
Mittwoch, 28. Januar 2026
Der Mittwoch ist in der letzten Zeit immer mein liebster Wochentag. Das sollte auch diesmal so werden, denn PesTör hatte mich zur Wintersuppe eingeladen und wir wollten Pläne schmieden. PesTör hatte nämlich eine ganz tolle Idee, womit ich ab April mein Arbeitslosengeld aufbessern könnte. Es gibt da eine Frau, die ein ganz wunderbares Projekt aufgebaut hat, das sehr gut zu mir passen würde. Diese Frau möchte das Projekt altershalber {sie ist bereits 75} in gute Hände geben. Nun ist es an uns, sie davon zu überzeugen, dass meine Hände gut wären. Keinesfalls möchte ich, dass sich die Frau von mir verdrängt fühlt.
Mir gab diese Aussicht Hoffnung, dass es nach Ende März für mich doch irgendwie weitergeht. Ich freute mich auf den Feierabend und den Besuch bei PesTör.
Und dann… kam 14 Uhr ein Anruf des Vereinsvorsitzenden. {Ihr erinnert euch? Wir hatten uns als Verein darum beworben, das Spielzeugland in Torgau weiterführen zu dürfen, wurden aber von einem anderen Anbieter um die Hälfte unterboten und deshalb vom JobCenter abgelehnt. Inzwischen wissen wir, dass der andere Träger auch weniger als die Hälfte der Leistungen bietet. Doch das nutzt uns nun auch nichts mehr, da das JC ausschließlich nach den Kosten entschieden hat, nicht nach Preis-Leistungsverhältnis.} Und nun die Anfrage: Wäre G. für dich eine Option? JA!
Eine Stunde später erhielt ich eine Nachricht über das firmeninterne Netzwerk. Ob ich Interesse hätte, Coaching zu übernehmen. In W. Schließlich kenne ich den Standort, deshalb könne man sich das gut vorstellen. Ähm. Den Standort in W. kenne ich nicht, aber bevor ich überhaupt antworten konnte, kam ein Anruf aus Leipzig. Man wolle mich vorwarnen, dass ebendiese Anfrage kommen könne, weil man mich als Mitarbeiterin vorgeschlagen habe…
Damit war das Chaos komplett. Mein Gedankenkarussell begann zu rasen.
Ja, ich liebe den Job im Spielzeugland, außer in den Zeiten, da ich wieder eines abwickeln und auflösen muss. Gern hätte ich hier noch die nächsten zwei Jahre gearbeitet, vielleicht auch länger, um neben meiner späteren, recht geringen Rente noch ein wenig hinzu zuverdienen. Aber nun wurde diese Idee zerstört und ich habe umdisponieren müssen. Kaum habe ich das getan und mich mit dem Gedanken abgefunden angefreundet, nicht mehr Vollzeit zu arbeiten, was in meinem Alter und bei meinem Gesundheitszustand inzwischen verlockend erscheint, da kommen Angebote, fast schon Anforderungen, die wieder alle Pläne und Ideen auf den Kopf stellen. Und es ist wieder so, wie ich das schon vor zwei Jahren erlebt habe. Alle wollen gleichzeitig was von mir, keines der Angebote ist wirklich gut und vorallem ist alles noch völlig ungewiss. Das ist wieder so, dass man sicherstellen möchte, dass ich die Arbeit übernehme, ohne selbst irgendetwas zuzusichern. Damals schrieb ich: Und am Ende, wer weiß, ergibt sich dann vielleicht sogar noch etwas ganz anderes. So war es auch gekommen. Alles wurde ganz anders. Inzwischen, bin ich soweit, dass ich mir sage, abwarten, alle Konditionen erstmal anhören und dann entscheiden. Aber selbst wenn die Vernunft genau das gebietet, werde ich das Gedankenkarussell nicht los. Es raubt mir die Ruhe und den Schlaf und macht mich zusätzlich fertig.
Gestern bin ich erst einmal in den Zug gestiegen und habe mich nach Jena bringen lassen, wo RoHen mich am Bahnhof abgeholt hat. Das war schön. Bei ihm fühle ich mich geborgen.
Heute
RoHen hat noch etwas zu erledigen, bei dem ich ihm nicht helfen kann. So kann ich mich meinem Blog widmen und später vielleicht noch aus dem Januar auschecken, obwohl ich gar nicht eingecheckt habe.
Zunächst schaue ich zu Andrea, verlinke diesen Eintrag und stöbere durch eure Wochenrückblicke.
Ich wünsche euch allen ein feines Wochenende.
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag Samstagsplausch – {24. Januar 2026}
Montag Wochenend-Elfchen
Der 5. Montag
Januarnotizen – 26. Januar 2026
Dienstag Januarnotizen – 27. Januar 2026
Mittwoch Januarnotizen – 28. Januar 2026
Drabble am Dienstag Ja, das habe ich erst am Mittwoch geschrieben.
Schreibschnuppe Nr. 5/26
Etwas über Socken
Donnerstag Januarnotizen – 29. Januar 2026
Freitag Januarnotizen – 30. Januar 2026

Samstagsplausch – {24. Januar 2026}

Guten Tag
Da hatte ich doch RoHens Rechner-Passwort vergessen und konnte mich, weil er noch schlief, nicht früher hier in der Plauschrunde melden.
Nunja, viel gibt es aus dieser Woche ohnehin nicht zu berichten. Sie verging wieder wie im Flug und ich habe deutlich mehr zu tun, als ich schaffen kann.
Da man zuerst seitens unserer Firma und in der Folge noch seitens des JobCenters unser schönes Spielzeugprojekt kaputt gemacht hat, muss ich nun mein Spielzeugland abwickeln. Seit Donnerstag letzter Woche weiß ich, dass es endgültig vorbei ist. Ich hatte das wohl letzte Woche schon erwähnt. Da wusste ich allerdings noch nicht, wie grundlegend man es zerstört hat. Es gibt da seitens des JC jährlich Ausschreibungen. Die jetzige Firma, hat diese auch Jahr um Jahr gewonnen, wie ich jetzt erfuhr, obwohl es das teuerste Projekt war, das von dem entsprechenden Jobcenter bewilligt wurde, eben weil es so gut war. Nun wollte meine Firma das Projekt nicht mehr fortführen und der Verein, der einzig dafür gegründet worden war, solche Projekte zu retten, wenn die Firma sie abstößt, hat sich natürlich mit dem gleichen Konzept und ähnlicher Kalkulation um dieses Projekt beworben, aber den Zuschlag nicht bekommen, mit der Begründung, wir seien zu teuer. Mitbewerber seien angeblich um die Hälfte billiger gewesen und bekämen deshalb das Projekt. Ich habe hier bewusst billiger geschrieben, weil ich inzwischen erfahren habe, dass die Mitbewerber das Projekt überhaupt nicht in der Qualität angeboten haben, wie der Verein. Denen geht es nur noch um 10 AGH-Plätze, aber ohne Mehrwert für die Beschäftigten und auch ohne das Ziel, den Bedürftigen Menschen der Stadt, insbesondere den bedürftigen Kindern etwas Gutes zu tun. Das JobCenter spart auf diese Weise mal wieder an den Ärmsten, wie immer.
Nun hatte ich letzten Donnerstag Abend die Parole herausgegeben: Spielzeug für alle! Das heißt, wir bewerten die Spielzeuge nicht mehr nach einem Punktesystem, wir vergeben sie auch nicht mehr nur an Familien, die ihres Bedürftigkeit mittels Grundsicherungsbescheid nachweisen. Wer Spielzug abholen mag, bekommt es. Mir ist es nur noch wichtig, dass die gespendeten und von meinen Leuten aufbreiteten Spielzeuge an Kinder gelangen, die sich darüber freuen. Die Firma würde diese nämlich am Ende unserer Projektzeit entsorgen, nur um das Mietobjekt leer zu bekommen und übergeben zu können. Da spielen aber weder meine Mitarbeiter mit, noch ich. Wir verschenken lieber alles, statt es zu entsorgen. So!
Entsprechend viel haben wir zu tun, denn unsere Großzügigkeit wird dankend angenommen.
Nebenbei bekam ich auch zu Hause viel zu tun, denn der Sohn kam am Dienstag mit einem geschwollenen Knöchel nach Hause. Bei einer Hilfsaktion im Garten des verstorbenen Nachbarn war er ausgerutscht, umgeknickt und gestürzt. Am Abend hatte sein Knöchel die Größe einer Apfelsine angenommen und das Knie war auch geschwollen. Also habe ich ihn betüddelt und die vielen kleinen Handreichungen, die er mir sonst abgenommen hatte, Müll raus, Küche wischen und und und blieben nur an mir hängen. Darüber will ich mich keineswegs beschweren, aber ich stellte fest, dass manches bei mir deutlich länger dauert, weil ich nicht gut bücken kann und vieles mehr.
Nun haben wir die Woche überstanden und es geht ihm schon wieder gut genug, dass er sich in der Wohnung behelfen und sich auch mal was zu essen machen kann, so dass ich ihn am Wochenende allein lassen konnte. Alles, was er nicht schafft, Müll, Abwasch, was auch immer, mache ich dann am Sonntag Abend, wenn ich zurück bin. Geht schon.
Wenn das ganze Chaos hier mal irgendwann vorbei ist, werde ich da sein. Und bleiben.

Heute
RoHen hat sich schon gesteren Abend in die Küche gestellt und für uns leckeres Essen vorbereitet. Das müssen wir nachher nur noch komplettieren. Also, er wird das tun. Hier bei ihm muss ich nie viel tun, weil er mich immer betüddeln möchte. Wie lieb!

Nun schaue ich mal, wie ich diesen Eintrag zu Andrea bringe. Dann wünsche ich euch allen ein feines Wochenende.
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Sonntag: Wochenendgedichte
Montag: Der 4. Montag
Januarnotizen – 19. Januar 2026
Dienstag:Drabble am Dienstag
Januarnotizen – 20. Januar 2026
Mittwoch: Schreibschnuppe 4/26
Januarnotizen – 21. Januar 2026
Donnerstag: Januarnotizen – 22. Januar 2026
Freitag: Freitagsfüller – 23.01.2026

Samstagsplausch – {17. Januar 2026}

Vorigen Samstag…
…nicht geplauscht. Der Samstag war anderweitig gefüllt. Erst gab es einen kleinen {oder größeren} Einkauf. Dann hatten wir Salate zu schnippeln und RoHen musste noch Kleinigkeiten kochen. Danach packten wir alles ein und bewegten uns zum Kunstwerk, wo die tolle Veranstaltung Kunst und Küche stattfand. Jeder, der daran teilnimmt, leistet einen Beitrag, entweder kultureller Art {Musik, Lesung, Performance} oder Futter. Es kommt immer ein sehr feines Buffet zusammen mit nicht alltäglichen Leckereien und es gibt ein reiches Programm mit Musik bis in die frühen Morgenstunden. Ich bin ein großer Fan dieser Veranstaltung, die leider nur einmal im Jahr stattfindet. Öfter wäre vermutlich zu aufwändig, wobei diesmal die Frage nach einer Sommerveranstaltung aufkam. Toll war’s.

Rückblick
Die Woche begann, wie die vorherige geendet hatte. Mit Schnee. Chaotisch im Januar. Damit rechnet doch keiner. *kicher*
Am Dienstag musste ich von der Firma zum Bahnhof laufen, weil die ungeneißge Busfahrerin mich nicht mitgenommen hat. Ich stand an der Haltestelle, an der hohe Schneeberge aufgetürmt waren. Daneben riesige Pfützen, weil es bereits taute. Der Bus kam, hielt aber außerhalb der Haltestelle an einer Straße, weil dort das Einsteigen einfacher war. Ich flitzte zum Bus, so gut ich eben flitzen kann. Hielt auch mein Handy mit der Fahrkarte hoch, damit die Gute sieht, dass ich diesen Bus nutzen möchte. Statt mir nun die vordere Tür, die ich fast erreicht hatte, zu öffnen, damit ich einsteigen konnte, schloss die Fahrerin die hintere Tür, an der Leute ausgestiegen waren, und fuhr ab. Danke für gar nichts, du blöde Kuh. So etwas Rücksichtsloses habe ich bei den Torgauer Busfahrern noch nie erlebt. Die meisten sind sehr lieb, halten mitunter sogar nochmal an, wenn noch jemand zu- oder aussteigen will, der es vorher verpasst hat. Diese Dame war die unrühmliche Ausnahme.
Der nächste Bus käme drei Viertelstunden später, da wäre mein Zug weg gewesen. Also musste ich laufen. Das ist nicht so sehr weit, aber in meiner Verfassung und bei dem Wetter und dann noch in Eile, damit ich den Zug erwische, war es für mich schlimm. Seitdem habe ich verstärkt Rückenschmerzen.
Der schwärzeste Tag der Woche war der Donnerstag. An diesem Tag erhielt ich die Nachricht, dass der Verein, der unser Spielzeugprojekt fortführen und mir damit auch einen Job für ein weiteres Jahr geben wollte, den Zuschlag vom Jobcenter nicht bekommen hat. Zwei Mitbewerber waren angeblich um die Hälfte billiger. Ich kann das nicht glauben, weil es vielleicht um 4 bis 5 Tausen preisgünstiger machbar wäre, aber nicht um mehrere Zehntausend. Fakt ist nun aber, dass ich wiedermal ein Spielzeugland auflösen und ausräumen muss und danach arbeitslos bin. Das heißt dann auch, dass ich mir meine Wohnung nicht mehr leisten kann und Hals über Kopf ans Meer ziehen muss. Freilich, ich wollte ans Meer, wenn ich alt bin und in Rente gehe. Aber doch bitte nicht so unvorbereitet und plötzlich.
Nach einer durchheulten Nacht, habe ich Pläne gemacht. Dann bin ich nach Jena gefahren, um mich bei RoHen auszuheulen und mich von ihm auf bessere Gedanken bringen zu lassen.
Inzwischen bin ich ganz froh, dass ich ab April nicht mehr Vollzeit arbeiten muss mit täglich 3 Stunden Wegezeit. In meinem Alter und bei meiner Konstitution muss ich das nicht mehr haben. Vielleicht ergibt sich noch ein kleiner Zuverdienst, damit ich die Wohnung wenigstens noch über den Sommer halten kann. Und dann geht es eben ans Meer. Das wollte ich immer. Nur eben ein wenig besser vorbereitet.

Heute
Die Sonne strahlt, und es ist fröstelig. Ich habe noch ein paar kleine Dinge zu tun und morgen Mittag starte ich dann schon wieder Richtung Leipzig. Dort werde ich dann auch die nächsten Wochenenden bleiben, denn nun geht es los mit räumen und packen und was nicht noch alles. Ablasten war sowieso geplant. Nun wird es dringend.
Jetzt verlinke ich diesen Eintrag bei Andrea, die diese Woche etwas von einer Käsekuchenchallenge geschrieben hat.
Habt alle ein wunderfeines Wochenende.
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Montag: Der 3. Montag
12 von 12 im Januar 2026
Dienstag: Drabble am Dienstag
Der Dienstag dichtet
Mittwoch: Schreibschnuppe 3/26
Donnerstag: Januarnotizen – 15. Januar 2026

Samstagsplausch – {03. Januar 2026}

Guten Morgen
Der erste Samstagsplausch im neuen Jahr.
Die Weihnachtsreise, auf die ich mich erst sehr gefreut und zu der ich dann plötzlich keine Lust mehr hatte, war wunderschön und so, wie ich sie mir gewünscht hatte. Mit RoHen wollte ich mich aussprechen. Es wurde ein recht kurzes und sehr gutes Gespräch. Danach war ziwschen uns alles wieder gut. Er nahm mir die Zusicherung ab, nichts mehr ewig mit mir herumzuschleppen, sondern gleich anzusprechen, was mir nicht gefällt. Seitdem habe ich nichts mehr anzusprechen. Natürlich kann das wieder anders werden, wenn der Alltag uns wieder völlig einholt. Leider gab es Anzeichen dafür schon gestern. Also, für den Alltag, nicht dafür, dass zwischen uns was nicht stimmt, im Gegenteil.

Schnee
fällt lautlos
deckt alles zu
macht die Welt still
Geruhsamkeit

Ähm, ja, es soll jeden Tag ein Gedicht geben, mindestens ein Elfchen. Das ganze Jahr werde ich das nicht durchhalten, aber im Januar möchte ich es zumindest versuchen.

Viel gibt es über die vergangene Zwei-Jahres-Woche nicht zu berichten. Am Montag und Dienstag war ich arbeiten. Beide Tage hatte ich das Auto dabei, womit ich nun im neuen Jahr wieder aufhören muss. Schließlich habe ich das Deutschland-Ticket, das auch schon wieder teurer geworden ist, sich für mich aber immer noch rechnet. Also werde ich in Zukunft wieder häufiger mit dem Zug fahren, auch wenn der veränderte Fahrtplan meine tägliche Wegezeit um eine Stunde verlängert. Ärgerlich daran ist, dass ich diese Zeit wartend auf zugigen Bahnsteigen verbringen muss, wo ich sie nicht zum stricken oder lesen nutzen kann, sondern sinnlos herumwarten muss.
Mit RoHen verbrachte ich einen angenehmen ruhigen Jahreswechsel. Die Tage danach versuche ich noch zu genießen, was mir diverse Menschen mit ihren Forderungen {du musst mal dieses, du musst mal jenes, und am besten sofort} schon wieder zerstört haben. Der Sohn hatte mal einen Kaffeepott von Kollegen geschenkt bekommen, darauf stand Ich muss erstmal gar nichts! Richtig. Ich auch nicht! Doch, eines muss ich in diesem Jahr endlich lernen: NEIN sagen.

Heute
…wollen wir zu einer kleinen Exkursion starten. So ca. in einer Stunde. Da über Nacht Schnee gefallen ist, hat RoHen mich davon überzeugt, den Bus zu nehmen. Hier in Jena funktioniert der ÖPNV recht gut. Da kann man das machen.

Jetzt komme ich mit diesem Miniplausch noch zu Andrea und dann wünsche ich euch allen ein wunderschönes Wochenende
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Montag: Der 52. Montag
Der 1. Montag
Dienstags-Drabble zum 23. Dezember 2025
Dezembernotizen – 29.12.2025
Dienstag: Dezembernotizen – 30.12.2025
Mittwoch: Dezembernotizen – 31.12.2025
Im neuen Jahr
Donnerstag: Januarnotizen – 01.01.2026
Freitag: Januarnotizen – 02.01.2026
Das Jahr 2026

Samstagsplausch – {20. Dezember 2025}

Ich grüße euch
Ein klein wenig plauschen möchte ich noch mit euch. Dabei schiebe ich das Kofferpacken vor mir her, weil ich auf die Weihnachtsreise, auf die ich mich so sehr gefreut hatte, mittlerweile keine Lust mehr habe. Ich hatte so sehr gehofft, dass dieser Urlaub ein Lichtblick in unserer Beziehung wird, weil wir nach Monaten, in denen wir nur erschöpft an wenigen Abenden zusammen kamen, endlich einmal wieder richtig viel Zeit füreinander haben würden. Aber RoHen hat für die Freizeit schon Pläne gemacht. So der Urlaub, wie ich ihn mir vorgestellt hatte, so, wie es letztes Jahr war, wird es möglicherweise nicht. Na, schaun wir mal.
Letzten Samstag war ich nicht hier, um mit euch zu plauschen. Dafür gab es einen guten Grund. Ich war gemeinsam mit dem Sohn in Marienbad. Meine Schwester hatte mir einen Hotelgutschein für 2 Übernachtungen geschenkt. Gut, dass wir diese Reise gemacht haben. Sie tat mir so gut. Dem Sohn auch.
Es gab in dieser Woche noch eine große Freude, von der ich euch erzählen will. Normalerweise freue ich mich jeden Tag, wenn ich heim komme und der Briefkasten leer ist. Aber diese Woche war er einmal nicht leer und das war eine noch größere Freude. Diese wunderschöne Karte hat nämlich KarinNettchen zu mir auf die Reise geschickt. Darüber habe ich mich riesig gefreut und mir vorgenommen, gleich im neuen Jahr, wenn die Erinnerung an Weihnachten noch frisch ist, auch Karten zu basteln, damit ich sie in der nächsten hektischen Adventszeit parat habe.
Liebe KarinNettchen, ich wollte mich in deinem Blog gern für die schöne Karte bedanken, aber ich kann momentan bei dir nicht kommentieren bzw. mich über google nicht anmelden. Deshalb hier an dieser Stelle ganz lieben und herzlichen Dank für deine Weihnachtspost.
So, ihr Lieben, jetzt werde ich diesen Eintrag noch bei Andrea verlinken und dann wünsche ich euch allen ein wunderschönes 4. Adventswochenende und danach geruhsame Feiertage
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Montag: Der 51. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag
Dezembernotizen – 16.12.2025
Mittwoch: Dezembernotizen – 17.12.2025
Donnerstag: Dezembernotizen – 18.12.2025
Freitag: 19. Dezember 2025 – Adventskalender

Samstagsplausch – {06. Dezember 2025}

Mitten in der Nacht
Es ist schon Sonntag. Geplauscht habe ich an diesem Samstag nicht und wollte das jetzt nachholen. Wie verwundert war ich, als ich den Plausch vom letzten Samstag nicht fand. Ich blätterte den Blog durch, bis mir auffiel, dass ich letztes Wochenende doch bei der Schwester war und deshalb nicht geplauscht und nicht gebloggt hatte. Und diese Woche?
Da ich seit Montag jeden Tag, teilweise sogar mehrfach, gebloggt hatte, war der übliche Wochenrückblick nicht zwingend erforderlich. So stand ich nicht mitten in der Nacht auf, um den Plauschbeitrag zu schreiben und dann hatte ich {beinahe} verschlafen und musste mich sputen, um pünktlich beim Lieblingsschrauber zu sein. Ich drückte ihm meinen Autoschlüssel in die Hand und stapfte davon. Mit Fußweg, zwei Straßenbahnen und weiterem Fußweg war ich anderthalb Stunden später wieder zu Hause.
Noch unterwegs hatte ich mir vorgenommen, als erstes Kaffeewasser aufzusetzen, dann die Waschfee zu füttern und danach mit Adventskalenderbuch und -Kerze meinen Kaffee zu genießen.
Nix wars. Keine Waschfee, kein Kaffee. Nur das Buch, über dem ich einnickte.
Am Nachmittag klingelte es. Die Frau des Lieblingsschraubers holte mich ab und brachte mich zur Werkstatt. Ich hab mein Auto wieder. Jippie.
Wieder daheim fragte der Sohn, was es zum Abendessen gibt. Hm. Ich hätte nichts gemacht, für mich allein. Nach seiner Frage stellte ich mich in die Küche und zauberte Chili con Carne.
Dann kam noch ein wenig Papierkram an die Reihe. Und dann war der Samstag um. Ohne Adventskalender, ohne Geschichte. Mit schweren Gedanken.
Ich muss etwas ändern. Zwischen Vollzeitjob, täglichen zweieinhalb Stunden Wegezeit und der daraus resultierenden Erschöpfung bin ich beinahe verloren gegangen.
Der Besuch bei der Schwester letzte Woche war ein Schritt in die richtige Richtung. Ich muss mehr raus. Vor der OP war ich dauernd unterwegs. Seither bin ich zur Couch-Kartoffel mutiert. Das bin aber nicht ich.
Auch der Sohn meinte heute: Du musst raus! Ja! Muss ich!
Schreiben will ich aber auch. Ich bin Gabi schon zwei Adventskalender-Geschichten schuldig. Vanille und Gold.
Jetzt versuche ich erst einmal, diesen Eintrag noch bei Andrea zu verlinken und wünsche euch allen ein schönes Restwochenende
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Freitag: Novembernotizen – 28.11.2025
Montag: Der 49. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag – 02. Dezember
02. Dezember 2025 – Adventskalender
Mittwoch: Dezembernotizen – 03.12.2025
Check Out – Check In Oktober – November – Dezember 2025
03. Dezember 2025 – Adventskalender
Donnerstag: Dezembernotizen – 04.12.2025
Freitag: 04. Dezember 2025 – Adventskalender
Dezembernotizen – 05.12.2025
Freitagsfüller – 05.12.2025
WmdedgT im Dezember 2025

Samstagsplausch – {22. November 2025}

Guten Morgen
Was war das denn für eine Woche? Der Anfang liegt schon so weit zurück, dass ich mich kaum erinnern kann. {K}ein einziges Foto habe ich aufgenommen in dieser Woche. Das K steht in Klammern, weil ich vorhin extra ins Bad gelaufen bin, um die Pflanze zu fotografieren, die mir am Donnerstag solche Schmerzen bereitet hat. Es ist eine Melonenbirne, die seit Frühjahr auf meinem Balkon wohnte. Zuerst wuchs sie gut, dann kränkelte sie und hatte mit Blattläusen oder ähnlichem Getier zu kämpfen. Erst jetzt im Spätherbst machte sie sich gut. Und dann rief am Donnerstag RoHen an, um mir zu sagen, dass für die Nacht 6° minus gemeldet waren und ich doch bitte die letzten Pflanzen vom Balkon retten sollte. Seitdem steht die Melonenbirne im Bad. Bis dahin habe ich sie gerade so gebracht. In den Pflanzenraum im Keller muss der Sohn sie bringen, das schaffe ich nicht.

Was war noch los in dieser Woche?
Am Dienstag haben wir Spielzeugspenden aus einer Kita abgeholt. Schönes Spielzeug. Kinderkleidung bekamen wir auch gespendet, darunter einige Winterjacken. Die sind schon wieder raus, wurden also dringend gebraucht. Vielen, vielen Dank für die schönen Spenden.
Der Mittwoch war hier in Sachsen Feiertag. Nur in Sachsen! Manche haben ihn genutzt, um nach Brandenburg zum Einkaufen zu fahren.
Am Donnerstag kam Post von der Schwester. Sie schenkte mir einen Reisegutschein. Leider ist der nur noch bis Ende Dezember gültig, was mich ein wenig in Stress versetzt. Wann soll ich den denn einlösen? Na gut, vielleicht habe ich eine Lösung gefunden.
Sonst passierte nicht viel in dieser Woche. Ich habe gestrickt, gelesen, für die Reise zur Schwester eine Zug-Verbindung gefunden, bei der sich die Umsteigezeiten um die 30 Minuten bewegen. Das könnte funktionieren.

Heute
Muss ich nachher als erstes eine Trommel Wäsche ansetzen. Erst für morgen ist Regen {oder Schnee} gemeldet, so dass ich heute die Wäsche vielleicht noch auf dem Balkon trocken bekomme.
Zunächst schaue ich mal bei Andrea vorbei und verlinke diesen Eintrag dort.
Euch allen wünsche ich ein feines Wochenende und, falls ihr arbeiten müsst, ruhige, stressarme Dienste.
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {15. November 2025}
Sonntag: Sonntagsnotizen
Montag: Der 46. und 47. Montag
Jürschns Bildbeschreibung
Mittwoch: Novembernotizen – 19.11.2025
Donnerstag: Novembernotizen – 20.11.2025
Schreibschnuppe Nr. 21
Freitag: Novembernotizen – 21.11.2025
Freitagsfüller – 21.11.2025

Samstagsplausch – {15. November 2025}

Guten Morgen
Langsam, ganz langsam zieht die Dämmerung herauf. Die Zeit möchte ich nutzen, um euch von meiner Woche zu erzählen. Diese Woche war seltsam durchwachsen. Schöne Momente hielt sie für mich bereit, keine Frage. Aber über allem lag ein Schatten, hervorgerufen durch das Telefonat am vergangenen Donnerstag und die Aussprache am Samstag, bei der wir nicht wirklich etwas klären konnten. Ich bin noch immer verletzt und die Heilung braucht Zeit. Ich arbeite daran, indem ich Nähe zulasse, die mir bis vorletzte Woche selbstverständlich war, jetzt aber mit der Angst verbunden ist, wieder verletzt zu werden.

08. bis 14. November
Samstag, 08. November 2025
Er kam um die Mittagszeit und wir haben geredet. Am Nachmittag hatte ich das dringende Gefühl, noch einmal raus zu müssen. In einem riesigen Einkaufszentrum waren wir und hielten Ausschau nach einer neuen Hülle für mein Telefon. Wir fanden keine passende, mein Telefon ist zu alt. Danach wünschte ich mir einen Eisbecher, doch die vielen Menschen, die Menschenmassen, die unterwegs waren, schreckten mich ab. In meinem Liebslingsladen {Werbung aus Überzeugung und unbezahlt} fand ich eine Adventskerze für mich und ein winziges Mitbringsel für die Schwester. Dann flüchteten wir aus dem Einkaufszentrum. Das Eis holten wir aus dem Kaufmannsladen. Das genoss ich zu Hause.
Sonntag, 09. November 2025
Wir waren im Wald, wanderten zu einer Quelle. Eisenhaltiges Wasser. Der Sage nach soll es Schönheit und Lebensmut bringen. Mir schmeckte es. Die Stille des Waldes tat mir gut.
Montag, 10. November 2025
Im Spielzeugland kamen Gerüchte auf, wir würden schließen. NEIN, werden wir NICHT! Ich konnte den Teilnehmern noch nicht sagen, wie es weitergehen würde, aber dass es weitergeht. Dieses ewige Hickhack um meinen Job macht mich kirre. Zum Glück kann ich diesmal zuversichtlich sein.
Dienstag, 11. November 2025
Am Morgen fuhren wir Spielzeugspenden einsammeln. Danach wollte ich für einige Interessierte ein Muster häkeln, wurde aber immer wieder abgehalten, so dass ich mit dem Muster nicht fertig wurde.
Mittwoch, 12. November 2025
Zwölf Bilder des Tages konnte ich sammeln. Insgesamt gefiel mir der Tag sehr gut. Der Mittwoch ist mein Lieblingswochentag.
Donnerstag, 13. November 2025
Eine Menge Telefonate sind derzeit zu führen. Die unterschiedlichsten Dinge müssen geklärt werden, damit wir im März/April einen möglichst nahtlosen Übergang von einem zum anderen Projekt hinbekommen.
Freitag, 14. November 2025
Endlich Wochenende. Ja, das beginnt für mich immer schon am Freitag, weil ich da ab Mittag keine Kollegen mehr um mich habe und in aller Ruhe meinen gesamten Bürokram der Woche aufarbeiten kann. So fällt mir der Arbeitstag leicht. Außerdem fahre ich freitags gern mit dem Auto zur Arbeit, weil ich dann am Feierabend etwas unabhängiger bin und gleich unterwegs einkaufen kann. Ich habe sogar an das Waschmittel und die Wattepads gedacht.
Am Abend gab es ein paar Strickrunden an meiner Socke 14/1, die ich gern am Wochenende fertig bekommen möchte und am besten die 14/2 gleich noch dazu.
Heute
Einen groben Plan habe ich bereits. Als erstes werde ich nachher das Auto entladen. Es steht direkt vor der Haustür, so dass ich hoffentlich die 10 Kilo Kartoffeln allein ins Haus bugsiert bekomme. Schon wieder Kartoffeln? Ja! Die bekam ich im N-Markt in Kombination mit 5 Kilo Zwiebeln für insgesamt 6 Euro. Regula fragt sich jetzt bestimmt wieder, wie das gehen kann. Ich habe neulich gelesen, dass Massen an Kartoffeln in Biogasanlagen landen. Och, da esse ich sie doch lieber. Die 10 Kilo von neulich haben bereits stark abgenommen.
Kochen muss ich dieses Wochenende nicht. Auf meinem Herd steht ein Kessel, der noch zu einem Drittel voll Gulasch ist. Den hat der Sohn gestern aus dem Garten mitgebracht. Dort hatten die "Jungs" gestern den Gulasch über dem offenen Feuer gekocht. Ich mag das.

Jetzt
…hole ich mir meinen zweiten Milchkaffee und verlinke diesen Eintrag bei Andrea.
Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende.
Und Euch, die ihr arbeiten müsst, einen angenehmen, erfolgreichen und stressarmen Dienst.
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {08. November 2025}
Sonntag: Novembernotizen – 09. 11. 2025
Montag: Novembernotizen – 10. 11. 2025
Den Montagsstarter verpasst. Wie konnte das denn passieren?
Dienstag: Novembernotizen – 11.11.2025
Mittwoch: Novembernotizen – 12.11.2025
Donnerstag: 12 von 12 im November
Schreibschnuppe Nr. 20
Freitag: Freitagsfüller – 14.11.2025
Schreibzeit – Drabble

Samstagsplausch – {08. November 2025}

Guten Morgen
Letztes Wochenende habe ich nicht mit euch geplauscht, weil ich am Meer war. Man soll das ja nicht, aber ich habe am Strand gesessen und Möwen gefüttert. Man kann so tolle Fotos machen, wenn sich die Vögel um das Futter balgen.
Diese Woche
Das war keine gute Woche, obwohl ich mich darauf gefreut hatte.
Es gab Ärger, der auf einer Fehlinterpretion eines mitgehörten Gespräches beruhte. Statt diese falsch verstandenen Informationen zu hinterfragen, ging man davon aus, es ganz genau und vor allem besser zu wissen, bauschte sich das allein im stillen Kämmerlein ordentlich auf, steigerte sich in etwas hinein, wovon ich nicht so recht weiß, wohinein und schlug mir das Ergebnis dieser krausen Überlegungen am Donnerstag um die Ohren. Verbal! Seitdem bin ich geknickt, traurig, verletzt und sehr enttäuscht.
Positives gab es in dieser Woche auch so einiges.
In der Firma konnte ich interessante Gespräche führen und war danach recht zuversichtlich, was den Fortbestand meines Jobs betrifft. Ihr wisst ja, dass es dort ein ständiges Auf und Ab gibt. Aber wenn alles so läuft, wie ich es mir wünsche und auch bereits angeschubst habe, könnte das "Ab" in nächsten Jahr enden und sich in ein stetiges "Auf" verwandeln. Daumendrücken ist sehr erwünscht.
Weitere Höhepunkte waren die beiden Schreibkurstreffen. Mein Elfchen und mein Gedicht zum Thema "Statt entweder oder…" kamen gut an, wobei es zum Gedicht einen kleinen Änderungsvorschlag gab, über den ich nochmal nachdenken möchte und vielleicht etwas umschreiben. Am Donnerstag gab es dann die letzte Hausaufgabe für diesen Kurs. Eine Dinggeschichte oder ein Dinggedicht soll geschrieben werden. Hach. Einen solchen Schreibimpuls gab es schon einmal im letzten Jahr in Gabis Adventskalender. Damals habe ich mich diesem Impuls nicht gestellt. Daran erinnerte ich mich und dachte, ich könnte das wahrscheinlich nicht. Gegrübelt habe ich schon über einen Schlüssel und über eine Tasse und vorhin fiel mein Blick auf den Koffer. Taugt mir alles gerade nicht. Dann fiel mir auf, dass ich schon in den 90er Jahren, also vor rund 30 Jahren, sowohl eine Dinggeschichte, als auch ein Dinggedicht geschrieben habe. Mit beiden beginnt die Rahmengeschichte zu meinen Märchen und zu meinen Adventskalendern, die ich früher geschrieben habe. Wo sind die überhaupt geblieben? Soll ich die wieder hervorkramen? Soll ich sie vielleicht, statt eine neue Geschichte zu schreiben, hier noch einmal zeigen? Überarbeitet vielleicht? Das sind Grübeleien, die mir weit besser bekommen, als die Gedanken über meine derzeit verkorkste Beziehung. Ach ja.
Was meint Ihr, soll ich ein neues Märchen schreiben für diesen Advent? Soll ich vielleicht eines der alten wiederbeleben? Einen Adventskalender wird es hier auf alle Fälle geben, denn ich habe mich für Gabis Adventskalender in diesem Jahr wieder angemeldet. Und diesmal, so hoffe ich, kann ich mich allen Herausforderungen stellen. Zumindest bis zum 20. Dezember. Die letzten drei Schreibimpulse werde ich nicht bedienen können, weil ich ab 21. Dezember in Tschechien sein werde, ohne Rechner, ohne Internet. Obwohl… ich weiß gar nicht, ob diese Reise für mich stattfinden wird. Egal, daran mag ich jetzt nicht denken.
Jetzt
…bringe ich erst einmal diesen Eintrag zu Andrea. Danach hose ich mich an und fahre zum Gemüsemann.
Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende.
Und Euch, die ihr arbeiten müsst, einen angenehmen, erfolgreichen und stressarmen Dienst.
 
Gebloggt in dieser Woche
Montag: Der 45. Montag
Novembernotizen – 03. 11. 2025
Dienstag: Novembernotizen – 04. 11. 2025
Mittwoch: Check Out – Check In Oktober – November 2025
Donnerstag: WmdedgT im November 2025
Schreibschnuppe Nr. 19
Novembernotizen – 06. 11. 2025
Freitag: Novembernotizen – 07. 11. 2025