Samstagsplausch {08.12.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Oder besser Mahlzeit. Oh oh, bin ich spät dran diese Woche. Aber keine Sorge, ich mache uns hier keinen Stress. Obwohl… Regula hat letzte Woche etwas sehr Interessantes geschrieben, über unser Zeitempfinden und dass die Zeit scheinbar schneller vergeht, wenn man wenig erlebt und keine Erinnerungen aufhebt.
So gesehen hat meine Woche diesmal eeeewig gedauert. Das habe ich so zwar auch nicht empfunden, aber was ich diese Woche nach Feierabend alles erledigt habe, reicht eigentlich für zwei. In einem Text von KEIMZEIT heißt es: {Zitat:}Ich will, wenn es geht, zweimal leben… Manchmal denke ich, dass ich genau das tue, aber nicht nacheinander, sondern gleichzeitig. Seht selbst.

Der Samstag, 01. Dezember ging noch ruhig an. Wie geplant holte ich die Mutti am Vormittag ab, um mit ihr zu diesem Outlet zu fahren. Sie fand aber nichts, was ihr gefiel. Stattdessen hat sie in einem anderen Laden einen Schneebesen erstanden. Wie das manchmal so ist. Weil das Wetter noch so schön war, schleppte ich die kleine Frau doch mit in den Garten. Auf der Terasse packte ich sie in eine dicke Decke. Wir saßen in der Sonne. Ich hatte wunderbar Gelegenheit runterzukommen. Es war richtig schön. Später brachte ich sie dann heim. Erst da meinte sie, sie hätte doch kalte Füße. Am Abend erzählte sie, sie hätte gleich daheim die von mir gestrickten Socken {Sie sagt immer deine Socken. Es sind aber gar nicht meine. Es sind ihre, die ich nur gestrickt habe. *lach*} angezogen und sei im Handumdrehen wieder warm geworden. Fein.

Sonntag, 02. Dezember
Es gab einige Dinge, für die ich am 1. Advent meine Hände gebraucht habe. So konnte ich mich am Sieben-Sachen-Sonntag beteiligen. Und wer von euch das genauer wissen möchte, kann es hier nachlesen

Der Montag, 03. Dezember hatte so Vieles für mich auf Lager, dass es für den Rest Woche gereicht hätte. Das habe ich unter dem Stichwort Montagsfreuden bereits erzählt.

Und weil ich so schön am Erzählen war, hat auch der Dienstag, 04. Dezember einen eigenen Eintrag bekommen. Mein Knie ist übrigens immer noch dick, aber nicht mehr blau. Es wird, es wird.

Der Mittwoch, 05. Dezember war bis dahin der ruhigste Tag der Woche. Da aber der Fünfte war und an diesem Tag immer Tagebuchbloggen angesagt ist, habe ich unter dem Stichwort Was machst du eigentlich den ganzen Tag? eben genau das niedergeschrieben. Najaaa. Der Feierabend war geruhsam, dafür hatte es in der Arbeit Aufregung gegeben. *hüstel*

Den Donnerstag, 06. Dezember hätte ich am liebsten vor mir her geschoben oder weggelassen. Der war fast genauso vollgepackt wie der Montag, weil ich schon am Morgen vor der Arbeit Wege zu erledigen hatte. Das war aber nicht der Grund für meine Aufschieberitis, wobei sich dann herausstellte, dass alles ganz wunderbar lief und ich überhaupt nicht mehr weiß, eigentlich auch vorher nicht wusste, wieso mir der Termin beim Technischen Rathaus so unangenehm erschien. Was ich da gemacht habe?

Freitag, 07. Dezember
Erstaunlicherweise hatte ich trotz der wirbeligen Woche noch jede Menge Elan und schaffte es, die Kollegen damit anzustecken. Und das am Freitag. Am Ende bin ich sogar noch länger geblieben, weil gerade, als ich los wollte, mein Chaos-Kollege herein kam und noch einen Termin abarbeiten wollte, aber zwischendurch auch noch mal fix weg musste. So sagte ich ihm, er soll das alles in Ruhe machen ich bin solange noch da. An keinem anderen Feierabend wäre ich auf diese Idee gekommen, aber gestern passte irgendwie alles. Ich fühlte mich aufgeräumt.
Und ich kann euch sagen, Regula hat recht. Ich bin jetzt noch erstaunt, wie viel in diese Woche hinein gepasst hat. Und noch etwas ist mir aufgefallen: Ihr sagt doch immer wieder, wieviel ich immer unternehme und schaffe und so, wobei mir selbst das gar nicht so vorkommt {bis auf diese Woche}. Da kam mir so in den Sinn, dass ich wahrscheinlich deshalb immer so viel aufschreibe, was man gut auch weglassen könnte, weil mir jede Kleinigkeit wichtig erscheint. Weil ich mich erinnern möchte, auch noch nächstes Jahr um diese Zeit. Und weil ich allem etwas Positives abgewinnen kann, sogar dem Sturz in der Therme.

Und nun ist Samstag, 08. Dezember. Es ist bereits Mittag, denn ich habe mich wieder einmal vertrödelt. Aber wir waren uns doch einig, dass das Trödeln zum Leben dazu gehört und vollkommen legitim ist.
Heute möchte ich noch backen. Die Butter habe ich bereits ausgelassen. Außerdem möchte ich noch mal los zum Einkaufen. Ich brauche verschiedenes aus der Drogerie. Außerdem hätte ich gern eine neue Springform. Und in Panitzsch ist Weihnachtsmarkt. Da könnte ich vielleicht die Mutti hin schleppen und damit eine gute Tat tun {Was für eine Formulierung! Hilfe!}

Jetzt komme ich erst mal zu Andrea und schaue, wen von euch ich dort treffe. Wahrscheinlich wart ihr alle schon da.

Habt alle ein schönes Wochenende und einen besinnlichen zweiten Advent.

Samstagsplausch {01.12.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Nun haben wir also Dezember. Und schon habe ich eine Frage oder Bitte an euch. Ich habe nämlich in diesem Jahr keinen Adventskalender. Gar keinen. Und ausgerechnet dieses Jahr bin ich in so vorfreudiger Weihnachtsstimmung, wie schon seit vielen Jahren nicht mehr. Tja, und da wollte ich euch mal fragen, ob ihr vielleicht schöne Online-Adventskalender kennt. Und wenn ja, folgt hier natürlich die Bitte, sie vielleicht im Kommentar zu verlinken.
Ich selbst kenne zu Zeit nur eine schöne Adventskalenderaktion, die von Engelbert, wo jeden Tag ein Bildchen gepostet wird, und ein paar ausgewählte Kommentatoren/innen jeden Tag 1 bis 3 Sätze dazu schreiben.
Ich selbst hatte mich bei Engelbert als Mitschreiberin beworben, da ich aber, anders als die anderen, anders als von Engelbert vorgesehen, aus den Bildchen eine kleine Fortsetzungsgeschichte basteln wollte, bin ich nun nicht bei den täglichen Kommentaren dabei, sondern meine Geschichte wird dann am 25. Dezember komplett auf Seelenfarben zu lesen sein. An die 1 bis 3 Sätze halte ich mich jedoch auch, naja, jedenfalls fast. Und natürlich ebenso an die Reihenfolge der Bildchen. Das wäre ja sonst auch keine Herausforderung, die Geschichte zu schreiben.

So, und nun zu meiner vergangenen Woche:

Nur gut, dass ich mir Stichworte aufgeschrieben hatte, denn eben wusste ich gar nicht mehr, was ich am Samstag, 24. November angestellt habe.
Das war ein schöner Tag mit nur leichter Bewölkung und relativ mild. So schleppte ich die Mutti mit in den Garten. Die kleine Frau wollte Grünzeug haben für ihre Adventsdekorationen und machte sich schon Sorgen, dass sie keines mehr findet, weil der Sohn doch die Monsterkonifere entfernt hat. {Koniferen dürfen nun mal nicht sein in einem Schrebergarten. Und naja, sie hat mich auch genervt, weil im größeren Umkreis nichts mehr gedieh.} Na, jedenfalls nahm ich sie mit, damit sie sich ihre Zweige selbst aussuchen kann. Und auch, damit sie mal raus kommt und mir nicht immer in den Ohren liegt, weil sie sich langweilt. Ganze drei Zweige hat sie sich ausgesucht. Und dann wollte sie schon wieder weg. Dabei war es sooo schön draußen an der frischen Luft. Ich stellte zwei Stühle vor die Laube und ließ mich nieder. Zu ganzen 5 Minuten Einkehr konnte ich sie zwingen, dann guckte sie mich dermaßen leidend an, dass wir eben doch wieder gegangen sind. Immerhin war ich draußen gewesen und das hatte mir gut getan.

Der Sonntag, 18. November war ein schöner ruhiger Tag. Ich habe ihn bereits im Rahmen des Sieben-Sachen-Sonntags beschrieben.

Am Montag, 26. November gönnte ich mir einen ruhigen Feierabend, an dem ich unbedingt mein Buch fertig lesen wollte. Ich hatte nur noch ca. 40 Seiten, die ich aber am Sonntag wegen zu großer Müdigkeit nicht geschafft hatte.

Der Dienstag, 27. November war mein Haushalttag. Ha, wer kennt den Begriff noch? Berufstätigen Ehefrauen oder auch Single-Müttern stand in der DDR pro Monat ein {bezahlter} arbeitsfreier Tag zu, an dem sie sich um ihren Haushalt kümmern sollte , z.B. um die Große Wäsche. Daher kam der Begriff. Ach schau, den gab’s nicht nur in der DDR.
Nunja, mein Dienstag war natürlich nicht arbeitsfrei. Mein Haushaltstag begann erst nach Feierabend. Da habe ich dann alles mögliche Gemüse geputzt, gekocht, zum Mitnehmen für die nächsten Arbeitstage vorbereitet. Zwischendurch war ich noch in der Wanne. Ich musste Haare waschen; die sollten dann während der Hausarbeit trocknen. So ging nach der Wanne die Küchenarbeit weiter. Bis 0:20 habe ich gewerkelt.

Am Mittwoch, 28. November fiel mir das Aufstehen kurz nach fünf trotzdem leicht, weil ich mich auf den Abend freute. Csilla hatte zu ihrem alljährlichen Adventszauber in ihr Wollwerk eingeladen. Von meiner Wohnung aus, liegt das Wollwerk am entgegengesetzten Ende der Stadt. Man muss einmal quer durch. Aber von Arbeit aus habe ich nur noch ein Viertel des Weges. Besser konnte es doch gar nicht passen, als nach der Arbeit gleich hin zu fahren. Der gesamte Laden war so liebevoll weihnachtlich gestaltet. Es war einfach schön. Auch habe ich Leute getroffen, die ich schon ewig nicht mehr gesehen hatte. Zudem hatte ich noch Janine überzeugt, auch vorbei zu kommen. Das hat mich auch sehr gefreut.
Notiz an mich: Beim nächsten Mal wärmer anziehen!

Donnerstag, 29. November
Die Mutti hatte eine Arzttermin, weshalb wir an diesem Tag nicht einkaufen gehen konnten. Das wiederum passte gut, weil ich so das verschobene Treffen mit der Uraltfreundin nachholen konnte. Anschließend war ich noch in der Lagerbox. Wolle hinbringen, verschiedene andere Dinge holen. Danach war ich dann allerdings zu geschafft, um noch zum Schwimmen zu gehen. Hm. Schade eigentlich. So im Nachhinein betrachtet.

Freitag, 30. November
Endlich Wochenende. In der Firma war noch ein wenig Umräumen angesagt, weil die Lieblingskollegin die Adventsdekoration aufbauen wollte. Da alle mitgeholfen haben, ging das sehr schnell.
Am Abend holten wir unseren Einkauf nach. Diesmal wollte die Mutti gern zum Kaufmannsladen, was mir gut passte, weil ich gleich die gefrorenenen Enten- und Gänsekeulen für den Weihnachtsbraten holen wollte. Das konnte ich ja nur an einem Tag erledigen, an dem ich danach schnurstracks heim fahre, um die Geflügelbeine sofort in die Gefriertruhe umzuparken.

Und nun ist Samstag, 01. Dezember.
Ich habe das erste Türchen bei Engelbert schon geöffnet. Man muss da immer weiter und weiter klicken. Genau das finde ich sehr schön. Er hat da richtig viel hinter das Türchen gepackt.
Nachher werde ich mit der Mutti zu irgend so einem Klamotten-Outlet fahren. Und wenn das schöne Wetter hält, will ich danach in den Garten. Frischluft tanken, ‘nen heißen Tee trinken {oder einen Fruchtpunsch} und ein wenig träumen. Die Mutti nehme ich diesmal nicht mit, denn mit ihr komme ich nicht zur Ruhe und sie will ja auch nach kurzer Zeit immer wieder gehen. Das mache ich nicht nochmal.
In unserem Ort ist dieses Wochenende Weihnachtsmarkt. Ich habe dazu ein etwas gespaltenes Verhältnis, aber mal sehen, vielleicht gehe ich doch mal hin.
Jetzt komme ich erst mal zu Andrea und schaue, wen von euch ich dort treffe.

Habt alle ein schönes Wochenende und einen besinnlichen ersten Advent.

Samstagsplausch {24.11.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Das wird wieder ein langer Blog-Eintrag. Ich habe mir mal Gedanken gemacht, warum meine Wochen immer so vollgepackt und stressig wirken, auch dann, wenn ich überwiegend schöne Erlebnisse habe. Ich glaube, es liegt daran, dass ich so viele Dinge {zu} wichtig nehme und alles aufschreibe, was man sich auch sparen könnte. Andererseits möchte ich mich ja auch erinnern. Dabei hilft mir diese Tagebuchbloggerei, wobei ich am liebsten täglich schreiben würde, wie ich es früher, in den Anfängen der Blogkultur {ab 2001} auch getan habe. Diese Tagebücher existieren übrigens immer noch auf einer {alten} Festplatte. Da sie ohne Blogsoftware und komplett in HTML geschrieben waren, konnte ich sie jahrgangsweise speichern. Irgendwann dachte ich mal, man könnte sie auch nachträglich noch in die WP-Datenbank einpflegen, aber ich glaube, der Aufwand lohnt nicht.

Nun lasst uns mal schauen, womit ich die letzte Woche zugebracht habe…

Die Woche begann im Grunde schon am Freitag, 16. November, als ich bereits am Morgen mein Gepäck ins Auto geladen hatte und sich das Gefühl einstellte, ich müsse nur noch schnell ein wenig arbeiten. Die Kollegen machten es mir leicht, diesen Eindruck beizubehalten. Katl holte mich von der Arbeit ab, und weil ich zu diesem Zeitpunkt schon festgestellt hatte, dass ich die Aufbackbrötchen daheim vergessen hatte, holten wir uns noch ein wenig Verpflegung beim Bäcker. Auf dem Weg zur Autobahn bekam noch das Auto eine "Fütterung" und fünf Stunden später {einschließlich Tank- und Pippi-Pause} waren wir am Meer. Hach, wie schön!

Der Samstag, 17. November begann mit Sonnenschein und einem gemütlichen Frühstück. Dann zog es uns ans Wasser. Zuerst wollte ich Katl Peenemünde zeigen, aber dann war das dort blöd mit dem Parken, so dass wir umkehrten und ein Stück weiter durch Kiefernwald und am Strand entlang stromerten. Unser nächstes Ziel war Koserow.Auch dort konnten wir den Strand im Sonnenschein genießen und gönnten uns ein Matjesbrötchen als spätes Mittagessen. Weil mit der Dämmerung auch die Kälte kam, schleppte ich die Katl noch ins Erdbeerland, wo wir uns durch die Marmeladen-Sorten kosteten. Wie ich neulich gelernt habe, dürfen all die leckeren Fruchtaufstriche nicht mehr Marmelade heißen, weil in der EU nur noch Aufstriche aus Zitrusfrüchten so genannt werden dürfen, obwohl dieser Name ursprünglich von dem portugisischen Wort für Quitten abgeleitet wurde. Was für ein Unsinn.

Am Sonntag, 18. November hatte sich die Sonne verzogen, während wir unsere Taschen packten und ins Auto luden. Trotzdem ging es noch mal auf die Insel. Als wir das Auto abstellten, hörten wir schon die Berandung donnern. So muss Ostsee sein laut und wild.
Statt Vesper gab es noch einmal Fisch, und als die Dämmerung herab sank, machten wir uns auf den Heimweg. Da lief alles bestens. Ich machte bereits Pläne, was ich am Abend daheim noch erledigen könnte. Wir hatten bereits drei Viertel unseres Weges hinter uns gebracht, als wir ein Stauende erreichten. Nach einem Unfall hatte es eine Vollsperrung gegeben. Wir standen zwei Stunden auf der Autobahn herum. Als wir endlich bis zur Unfallstelle vorgerückt waren, mussten wir die Autobahn nicht mehr verlassen, sondern konnten auf einer sehr schmalen Spur langsam daran vorbei fahren. Der Rest der Fahrt verlief störungsfrei. Als wir nach insgesamt 7 Stunden wieder daheim waren, hatte ich keinerlei Lust, noch irgend etwas zu tun, trug auch nur das Nötigste nach oben und fiel recht bald ins Bett.

Montag, 19. November
Ich war gerade von der Arbeit heim gekommen, als der Sohn aus dem Garten heim kam. Der arbeitsfreie Tag war für ihn unerwartet gekommen und er hatte ihn gleich genutzt, um draußen nach dem Rechten zu schauen und noch die Rosen anzuhäufeln. Nun war er durchgefroren und hatte Hunger. Das traf sich gut, denn ich wollte an diesem Abend ein Reste-Essen zubereiten, das für mich allein viel zu viel geworden wäre. Gänsekeule, Rotkohl und Klöße. So aßen wir gemeinsam und hatten mal wieder Gelegenheit zu schwatzen. Anschließend brachte ich den Sohn noch zu seiner Wohnung.
Zwischendurch hatte ich versucht, die "Mädels" meiner Familie unter einen Hut zu bekommen, was sich schwierig gestaltete, weil ich die jüngeren {die Hexe und ihre Mama} nicht erreichen konnte, während sich bei der älteren {Mutti} eine gewisse Starre bemerkbar machte. Hach, ich sollte nicht fragen, sondern einfach entscheiden. 21.30 Uhr rief die Hexe zurück und alles war geklärt. Und ich war glücklich und freute mich riesig auf den
Dienstag, 20. November
An diesem Abend wollten wir nämlich alle zusammen ins Kino. Grindelwalds Verbrechen. Als ich heim kam und die Reisetasche des Sohnes noch im Zimmer stehen sah, war die Freude gleich noch größer. Er war also noch immer nicht auf Dienstreise und konnte ebenfalls mit ins Kino kommen. Das war dann gleich noch meine Überraschung für die Junghexe, die sich genau das gewünscht hatte.
Filmkritik spare ich mir jetzt, sonst sprenge ich den Rahmen des Samstagsplausches.

Mittwoch, 21. November – Feiertag in Sachsen
Für den Feiertag hatte ich mehrere Optionen. Eine davon wäre der Hallesche Strickstammtisch gewesen. Eine weitere war die Aufarbeitung einiger Dinge, die am vergangenen Reisewochenende liegengeblieben waren. Tatsächlich ging es mir den ganzen Vormittag lang mies. Das passiert neuerdings öfter an freien Tagen. Vermutlich immer dann, wenn die Anspannung nachlässt. Also muddelte ich daheim herum, strickte, las und ruhte mich aus.
Und kam zu dem Schluss, dass ich nicht immer etwas unternehmen, schaffen, erreichen muss. Einfach vor mich hin dümpeln und dabei neue Kraft für neue Tage sammeln, ist auch schön. Und notwendig. Und ich muss dabei kein schlechtes Gewissen haben, dass ich zu wenig erledige. Das ist eben so. Punkt.

Donnerstag, 22. November
Es gab nur die kleine Einkaufsrunde zum N-Markt. Und es gab auch danach keinen weiteren Termin. So war ich gegen 18 Uhr daheim und schon wieder ziemlich müde. Zum Teil schiebe ich es auf die Dunkelheit. Die suggeriert Nacht gleich Schlafenszeit.

Freitag, 23. November
Zum Wochenfeierabend wollte ich die Uraltfreundin in ihrem Büro aufsuchen, um etwas abzuholen. Leider kam uns ein Außer-Haus-Termin dazwischen. Das kommt bei der Uraltfreundin leider öfter vor. Ihr Job ist nicht vollständig planbar. Dienstliche Termine, wenn sie einmal vereinbart sind, stehen unverrückbar, was aber nicht heißt, dass nicht noch weitere Termin dazu kommen können und gegebenenfalls auch dazwischen gepackt werden müssen. Oder hintern dran. Da müssen private Verabredungen dann eben abgesagt oder verschoben werden. Das ist nun mal so. Hans sagte immer Mugge geht vor Katastrophe, und ich war von seiner Einstellung begeistert, weil er einer der wenigen Menschen in meiner Umgbebung war, der immer Verständnis hatte, wenn ich Verabredungen kurzfristig verschob, weil mir ein Auftrag dazwischen kam. Genau dieses Verständnis habe ich natürlich der Uraltfreundin gegenüber auch. Und so kam ich unverhofft zu einem terminfreien Wochenfeierabend, den ich dann einigen Gedanken zu {m}einer nächsten Geschichte widmete.

Und nun ist Samstag, 24. November.
Ich habe mich verdtrödelt und bin schon ein wenig spät dran für den Samstagsplausch. Doch ich hatte ja gerade in dieser Woche beschlossen, mich für Trödeleien nicht mehr zu schämen.
Auch für diese Wochenende habe ich nichts weiter geplant, außer die Mutti in den Garten zu schleppen, um Tannengrün für ihre Vasen und Gestecke zu holen. Für heute war Regen vorhergesagt, der aber vielleicht gar nicht kommt. Bleibt er aus, machen wir das mit dem Garten heute, sonst dann eben morgen.

Und ihr so?
Habt alle ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {17.11.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Nach der letzten vollgepackten Woche sollte diese ruhiger werden. Ich hatte weiter auch nichts vor. Das sollte also klappen. Und was meint ihr? War es eine ruhige Woche? *lach* Wenn ich schon so frage…

Dann nehme ich euch also mit auf meine Reise durch diese Woche…

Samstag, 10. November
Eigentlich wollten wir Suppe kochen und hatten uns am vorhergehenden Mittwoch schon fast dazu verabredet. Aber dann meinte Jürschn wir sollten "an dem Tag" nochmal telefonieren, weil wir nicht wüssten, wie das Wetter wird. Nun, das Wetter war schön. Ich hatte auch eine super leckere Suppe vorbereitet. Nur der Anruf kam nicht. Ich nahm meine Suppe trotzdem mit in den Garten…
Der Sohn war mit einem weiteren Arbeitseinsatz für den Gartenverein beschäftigt.
Katl kam auf einen Schwatz vorbei, und ich hatte ein schlechtes Gewissen, weil es so kalt geworden war und ich die ganze Zeit Sorge hatte, dass sie meinetwegen friert.
Katl ging bald wieder. Ich hielt es noch eine Weile aus und wäre auch noch länger geblieben. Aber daheim warteten vier Gänsekeulen auf mich, die gebraten werden wollten.

Sonntag, 11. November – Martinstag
Ich habe keine Ahnung, warum, aber es ging mir nicht gut an diesem Morgen. Kopfschmerzen, Übelkeit. Ich schleppte mich ziemlich herum und wärte am liebsten im Bett geblieben. Aber nun hatte ich der Mutti ja weis gemacht, dass wir Martinsgans essen. Und ich hatte die Keulen noch am Abend zuvor gebraten. Also raffte ich mich dann endlich auf. Die Mutti hatte sich so sehr gefreut, hatte den Tisch schon gedeckt und die Töpfe und Schüsseln vorbereitet. Die Keulen wurden noch in der Backröhre gebräunt, die Klöße mit Beffeln versehen {Wisst ihr, was Beffeln sind? Geröstete Weißbrotwürfel, mit denen die Klöße gefüllt werden. hihi}. Dazu gab es Rotkohl. Hach, war das lecker, lecker. Und nach dem Essen ging es mir plötzlich wieder gut. Am Nachmittag wollte der Sohn wieder in den Garten, während ich noch keinen rechten Plan hatte. Das war auch gut so, denn einhalten hätte ich ihn sicher nicht können, weil die alte Jolanda, mit der mein Sohn in letzter Zeit unterwegs war, wieder einmal nicht ansprang. Muuutsch? Kannst du mir bitte Starthilfe geben?
Also holte ich Walli heran, der Sohn verkabelte die beiden Autos und los ging es… Oups, nein, es ging eben nicht los. Jolanda sprang weder mit Starthilfe noch mit guten Worten an. Nicht einmal die Drohung mit der Schrottpresse zeigte Wirkung. Nach ewigen Versuchen brachte ich Walli wieder auf einen Parkplatz an der Straße. Die alte Jolanda mussten wir auf ihren Stellplatz im Hof schieben. Ich sag euch was, so ein Oktavia ist schwer. Ich war von der Aktion doch ein bissel geschafft. Der Sohn fuhr dann mit dem Rad in den Garten, während ich mich mit Buch und Strickzeug ausruhte.
Da ich die Autoaktion nicht fotografiert habe, bekam ich nicht einmal meine Fotos für den Sieben-Sachen-Sonntag zusammen. Hach.

Montag, 12. November
Von der Liebslingskollegin hatte ich eine Zusatzaufgabe bekommen, doch ausgerechnet heute gestaltete sich der Unterricht dermaßen schwierig, dass ich zu gar nichts anderem kam. Nicht einmal zum Kaffeetrinken. Und dann kamen wir auch noch auf die Idee, zum Feierabend meine noch bei Katl gelagerten Tüten-und-Taschen durchzusehen und umzuräumen. Etwas ruhiger wurde es dadurch, dass wir danach noch bei Katl Tee tranken und ich die Seele ein wenig baumeln lassen konnte. Tja, und dann… Wahrscheinlich darf ich gar nicht so viel Ruhe haben, dass mir diese bewusst wird, denn sonst komme ich auf blöde Ideen und stopfe die Ruhephasen wieder mit Aktionen voll. So zumindest an diesem Montag Abend. Da kam ich doch auf den Gedanken, unbedingt dieses Jahr noch mal ans Meer zu wollen. Dann zählte ich die Wochenenden bis Weihnachten und kam zu dem Schluss, dass die einzige Möglichkeit am kommenden {also jetzt bereits angekommenen} Wochenende besteht. Und damit war es mit der Ruhe für diese Woche endgültig vorbei. Denn wenn ich das Wochenende unterwegs sein wollte, musste vorher noch einiges erledigt werden.

Dienstag, 13. November
Der Unterricht wird wohl noch eine Weile so anstrengend bleiben, zumindest solange eine bestimmte Person dabei ist. Da nutzt aber nix, auch diese Person will ich durch die Prüfung bringen. Also…
Zum Feierqabend holte ich die Katl ab und wir fuhren zur Lagerbox. Dort suchte ich endlich die Wolle für den dicken Kuschelpullover heraus, den ich für den Winter im Garten unbedingt haben möchte. {Für den Winter am Meer wäre er genauso gut zu gebrauchen.} Da ich mich wieder einmal nicht entscheiden konnte, nahm ich gleich mal das Garn für zwei dicke Pullover mit.
Außerdem stellten wir einen Heizer und diverse andere Utensilien bereit, die wir mit in den Norden nehmen wollten und die gleich in der Wohnung bleiben sollten. Da ich sie aber nicht zu Hause in den vierten Stock schleppen wollte, nur um sie am Freitag Morgen wieder hinunter zu tragen, sie aber auch nicht die nächsten drei Tage im Auto durch die Gegend fahren wollte, stellten wir sie nur in Türnähe in der Lagerbox bereit, so dass sie am Donnertag Abend nur fix eingeladen werden mussten.
Zum Dank für ihre tatkräftige Hilfe und einfach, weil ich’s schön fand, lud ich Katl zum Abendessen ein. Im "Fresstempel" des Paunsdorf Centers ließen wir uns ein ganz leckeres Hähnchen-Gemüse-Gericht mit Erdnuss-Curry-Sauce und Reis schmecken. Gegen 19.00 Uhr war ich daheim und irgendwie geschafft vom Tag. So hatte ich weder Lust zum Wäsche waschen, noch mit dem dicken Pullover zu beginnen. Stricken, ja, aber Maschenproben und die Entscheidung, wie ich den Kragen mache, wieviel Maschen ich anschlage, mit welcher Nadelstärke und überhaupt, nö, das war mir an diesem Abend alles zu viel.
Also nadelte ich noch ein paar Sockenrunden und las noch ein paar Seiten.

Mittwoch, 14. November
Ich weiß, ich bin spät dran. Walli hat immer noch keine Winterräder. Deshalb fuhr ich auf dem Heimweg bei meinem Reifenhändler ran und kümmerte mich darum. Nun sind sie bestellt und nächste Woche werden sie montiert.
Danach stand der Haushalt auf dem Programm. Zwei Trommeln Wäsche wollten gewaschen werden. Eigentlich sogar noch mehr, aber die schaffte ich dann mal wieder nicht, weil ich meinen Nachbarn nicht zumuten wollte, dass nach 22 Uhr die Schleuder noch einmal lärmt. Mein Gemüse, das ich am nächsten Tag in der Firma essen wollte, bereitete ich vor und dann hatte ich schon mal wieder das Gefühl, dass es reicht. Ich möchte mal wissen, woran das liegt, dass ich immer so schnell ermüde. Das war doch sonst nicht so. Es ist sogar meiner Schwester aufgefallen, die neulich meinte, wieso ich neuerdings immer so früh ins Bett gehe. Na, menno, ich weiß es doch auch nicht. Noch bis vor kurzem kam ich frühesten Mitternacht ins Bett, im Sommer kam ich da manchmal erst aus dem Garten heim. Aber seit ein paar Wochen {drei oder vier} kann ich schon 22 Uhr kaum noch die Augen offen halten und so gern ich noch lesen oder stricken würde, ich bekomme das einfach nicht mehr hin.

Donnerstag, 15. November
Der Arbeitstag wurde etwas weniger anstrengend, weil die oben schon erwähnte Person am Morgen Bescheid gab, sie fühle sich nicht und käme deshalb nicht. Das heißt nun keinswegs, ich hätte nichts zu tun gahabt. Aber alles ging in Ruhe und ohne zusätzlichen Stress und Ärger. Zum Feierabend stand der Einkauf mit Mutti auf dem Plan und ich wollte ihr "beichten", dass ich am Wochenende mit Katl unterwegs sein würde. Dann aber unterhielten wir uns über alles Mögliche und ich erzählte nichts von der bevorstehenden Reise.
Später holte ich Katl ab. Gemeinsam holten wir die bereit gestellten Utensilien aus der Lagerbox. Außerdem hatte ich die verrückte Idee, dass Katl mich am Freitag von der Arbeit abholen und wir gleich von dort aus direkt in Richtung Meer starten könnten. Das würde uns mindestens 2 Stunden Zeit ersparen. Voraussetzung war natürlich, dass Katl ihre Tasche schon am Donnerstag packte und ich diese auch gleich ins Auto lud, damit das arme Weib am Freitag das ganze Gepäck nicht mit der Straßenbahn quer durch die Stadt schleppen muss. Als ich endlich daheim war, stand nun noch für mich das Taschepacken auf dem Programm. Das war keine große Aktion. Trotzdem hatte ich etwas vergessen, das mir erst am Freitag auf dem Weg zur Arbeit einfiel. Da war es zu spät.
Apropos spät… da fiel mir doch noch das Gemüse ein, das ich bisher noch nicht verarbeitet hatte. Bis nach dem Wochenende wollte ich es nicht liegen lassen. Also putze und kochte ich noch zwei Blumenkohle. Außerdem wollten 2 Kilo Rosenkohl geputz werden. Das dauerte und ich wurde immer müder. Nach der Hälfte gab ich auf, verfrachtete die fertige Portion in den Kühlschrank, die kann der Sohn sich am Wochenende kochen, wenn er mag. Den Rest verpackte ich für die Reise. Den koche ich dann für Katl und mich.
Freitag, 16. November
Die Reise begann schon am Morgen, als ich meine Tüten und Taschen nach unten trug und im Auto verstaute. Nur noch ein wenig arbeiten…
Am Nachmittag machten wir uns bei immer noch herrlichem Sonnenschein auf den Weg ans Meer.

Und nun ist Samstag, 17. November.
Wir werden nach Koserow fahren und wahrscheinlich kann ich erst dort den Samstagsplausch verlinken, weil hier das Internet sehr zu wünschen übrig lässt. Direkt am Wasser ist es besser.

Habt alle ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {10.11.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Was erwartet euch heute hier? Der Bericht über eine total vollgepackte, aber gleichzeitig auch sehr schöne Woche. Und am Ende dann noch ein wenig allgemeiner Kram und kleine Antworten auf Beiträge, die so früh schon beim Plaudertisch eingetroffen sind.
Na, dann wollen wir mal:

Samstag, 03. November
Ich hatte bereits beim letzten Plausch erwähnt, dass ich in den Garten wollte, weil an diesem Tag ein Arbeitseinsatz stattfinden sollte und außerdem das Wasser abgestellt wurde. Sehr gut tat es mir, dass die Sonne sich schon am Vormittag zeigte und sogar ein wenig wärmte. Während der Sohn am Arbeiteinsatz teilnahm, erledigte ich mit den letzten Tropfen Leitungswasser noch den Abwasch, der von der letzten Gartenwoche stehen geblieben war. Viel war es nicht, nur ein paar Tassen und Gläser. Dann war alles wieder ordentlich und ich konnte mich in die Sonne setzen. Das tat ich dann bei Anke und Jürgen, die für diesen Nachmittag vorgesorgt und die Kaffeemaschine rechtzeitig mit Wasser gefüllt hatten.
Als die Sonne sank und es kälter wurde, packte ich meine Sachen zusammen und ging noch auf eine kleine Einkaufstour. Den Abend verbrachte ich teils lesend, teils strickend.

Sonntag, 04. November
Da Geraldine den Sieben-Sachen-Sonntag wiederbelebt hat, konnte ich dort meine Sonntagsaktivitäten festhalten. Der Höhepunkt des Tages war das gemeinsame Abendessen mit meinem Sohn im Gourmet Palast, wo wir ausgiebig geschlemmt haben.

Für den Montag, 05. November hatte ich schon am Freitag ein wenig vorgearbeitet, so dass sich der Start in die Arbeitswoche entspannt gestalten sollte. Ganz so klappte das dann doch nicht, weil Menschen eben Menschen sind und ihr Verhalten nicht immer vorhersehbar. Den gesamten Tag findet ihr hier in Form eines Tagebuchblog-Eintrages.

Dienstag, 06. November
Die Neuen hatten sich erstaunlich schnell eingewöhnt. So machte das Arbeiten Spaß. Das supertolle Herbstwetter, das urpsrünglich schon für den Sonntag angekündigt war, hatte sich endlich eingestellt. Die Temperaturen kletterten zu Mittag auf 19°C. In den Garten konnte ich zum Feierabend trotzdem nicht, weil ich mit Mutti zum Kino verabredet war. Darauf freute ich mich sehr, weil wir den Nussknacker und die vier Reiche {Achtung: youtube-Link} ansehen wollten. Kurzentschlossen kam auch der Sohn mit. Das war so schön. Alles war schön. Der Film, die Tatsache, dass wir drei beisammen waren, Muttis Begeisterung für ihren ersten 3-D-Film. Alles. Da wir die Frühabendvorstellung gewählt hatten, gab es für mich dann noch einen geruhsamen Leseabend.

Mittwoch, 07. November
Das schöne Wetter sollte an diesem Tag noch anhalten. So bereitete ich mich schon am Morgen darauf vor, nach Feierabend direkt in den Garten zu fahren, was bedeutete, dass ich eine Flasche mit Trinkwasser füllte, um mir einen Feierabend-Kaffee kochen zu können. Außerdem hatte ich Strickzeug dabei, auch wenn ich es nicht brauchen sollte. Ich bin gern vorbereitet und schleppe meist viel zu viele Dinge mit mir herum.
Kurz bevor ich in den Feierabend starten konnte, hatten sich Anke und der Jürschn schon gemeldet, die unterwegs in den Garten waren. Später fragte Anke an, ob ich noch Milch oder Kaffeesahne hätte, der Kaffee sei schon in Arbeit. In Richtung Garten kann {muss} ich eine völlig andere Strecke nehmen, als nach Hause oder zu Mutti, obwohl diese Orte alle nur höchstens 2 km voneinander entfertn liegen. Auf dieser anderen Strecke kam ich so gut voran, dass ich schon kurz vor 16:00 Uhr da war. Flugs backte ich noch ein paar Stücke Kuchen auf, die noch im Tiefkühler gewartet hatten.
Sehr rustikal das Ganze, aber hey, wir sitzen im November noch auf der Terrasse im Garten und trinken Kaffee. Ich finde das fantastisch.
Wir waren gerade fertig, als der Sohn ankam. Er bekam natürlich auch noch seinen Kaffee und leckere Desserts hatte ich für ihn auch noch da. Später, als Anke und Jürgen schon gegangen waren, kam noch Chrissi auf einen Schwatz zu uns und blieb, bis es dunkel war. {Das ist ja leider schon 18 Uhr der Fall.}
Den Abend daheim verbrachte ich mit verzweifelten Versuchen, meine verspannten Schultern mit verschiedenen Gymnastikübungen zu lockern. Viel besser wurde es nicht, immerhin konnte ich schlafen.

Donnerstag, 08. November
Seit einem Jahr hatte ich einen Termin beim Augenarzt. Dieser war telefonisch noch zweimal nach vorn verlegt worden, und ich wusste nun, dass ich vermutlich nicht pünktlich sein würde, zumal eine große Kreuzung auf meinem Weg immer noch gesperrt ist und ich mir wieder einmal eine alternative Route ausdenken musste. Die Schwester hatte das bei der Terminvergabe aber vermerkt, dass ich mich vermutlich verspäte. So kam ich, als ich endlich dort war, sofort an die Reihe. Ansonsten lief der Termin auch gut. 100% Sehkraft und aus sonst alles in bester Ordnung. Nächster Termin in einem Jahr.

Freitag, 09. November
Ich wollte unbedingt noch vor der Arbeit zum Kaufmannsladen, weil ich Gänsekeulen kaufen wollte. Nachdem ich das geschafft hatte, stand zum Wochenfeierabend nur noch die große Einkaufsrunde auf dem Plan, das heißt mit Mutti zur Sparkasse, zur Bücherei, zur Drogerie und dann zum N-Markt. Als wir mit allem fertig waren, fuhr ich noch zu Katl. Wir tranken Tee, und dann tat mir Kalt etwas sehr Gutes. Sie kann nämlich sehr gut massieren und knetete meine Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich weg. Das tat so gut. Nun kann ich auch wieder stricken. Das hatte ich wegen der Schmerzen in den Schultern nämlich die ganze Woche nicht gewagt.

Und nun ist Samstag, 10. November. Ich habe vergleichsweise sehr lange geschlafen, nämlich bis halb sieben, was ganz bestimmt daran lag, dass mir nichts weh tat. Hach, wie schön, wenn die Freundin massieren kann und zum Abschied auch noch meinte: Gerne wieder.

Hier strahlt bereits die Sonne und die Bäume hinter dem Haus sehen genauso golden aus, wie die auf Regulas letztem Foto. Bei dem Thema Knopfsammlung musste ich Schmunzeln. Ich habe zwei komplette Sammlungen geerbt, hatte selbst schon einiges angesammelt und habe dann als der alte Handarbeitsladen altershalber schloss, dessen Knopfbestände für mein Lächen übernommen. Das waren Unmengen. Und das meistge davon wohnt jetzt in meiner Lagerbox. Trotzdem habe ich gerade gestern für ein kleines Projekt, das ich dieser Tage mal in Angriff nehmen möchte, wieder neue Knöpfe bestellt, weil ich solche definitiv nicht im Bestand habe. Ohoh, ich muss 200 Jahre alt werden, um das alles zu verarbeiten.
Zu Andreas Plauderecke Nebel-Geschichte fiel mir auch gleich noch ein Anekdötchen ein aus der Zeit, als meine Schwester lesen lernte. In der Fibel wurden die Wörte damals mit kleinen Lücken zwischen den Silben abgedruckt. Und da stand:
O    A  meisen. Wegen der Lücke nach dem A brachte sie dieses nicht mit dem nachfolgenden in Verbindung und las: Oh, Ah, Meisen. Das arme Kind musste den Satz gefühlte Tausend Mal lesen, aber aus dem großen Staunen über die Meisen wurde einfeach kein kleines Staunen über die Ameisen. Das ist weit über 40 Jahre her, aber wann immer wir Ameisen irgendwo herumkrabbeln sehen, ruft einer von uns: Oh, Ah, Meisen.
Tja, wenn die kleinen Schwestern lesen lernen…
Ich hätte jetzt noch eine Menge zu erzählen, über die Bücher, die auf meinem Nachtkasten warten, über die Martins… ach nee, das hatte ich ja erwähnt. Aber das würde dann endloch, und ich glaube, mein vollgepackter W”ochenbericht reicht euch so schon. Außerdem möchte ich mich jetzt ein wenig beeilen, denn ich will nachher eine feine Suppe vorbereiten und mit in den Garten nehmen, wo heute ein Container für den Grünschnitt gestellt wird und ich die fleißigen Helfer zu Mittag mit einer heißen Suppe überraschen möchte. Ich bin nur noch am Schwanken, ob ich Kürbissuppe machen soll, oder Möhren-Ingwer-Suppe. Hm.
Deshalb jetzt husch, husch zu euch in die Plauderecke.

Euch allen ein wunderbares Wochenende.

Samstagsplausch {03.11.2018}

Wir haben November. Wie das klingt.
Erst einmal guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Es ist noch dunkel draußen und ich stelle etwas Seltsames an mir fest. Immer schon hat mir diese lange Dunkelheit zugesetzt. Ich mag sie einfach nicht und sie schlägt mir auf’s Gemüt. Nur in diesem Jahr nicht, und das erstaunt mich. Ich zünde Kerzen an und freue mich an der Gemütlichkeit in meiner winzigen Küche.

Die letzte Woche verlief sehr ruhig. Ich habe sehr viel gelesen und ein wenig gestrickt, so dass immerhin das Paar Nr. 25/2018 fertig wurde. Wieder für den Sohn in Größe 43.

Am Montag, 29. Oktober hatte ich mal wieder eine verrückte Idee. Schon im Sommer hatten Anke und Jürgen mir immer mal wieder von einem Laden vorgeschwärmt, in dem es allerlei Schnickschnack zu günstigen Preisen gibt. Mir war das aber immer zu weit, dort einfach so mal hinzufahren, wenn ich doch gar nichts brauche. Nun schwärmten auch meine Mitarbeiter für diesen Laden, und von der Arbeit aus ist es gar nicht mehr so weit. So rief ich kurzerhand die Katl an, ob sie Lust hätte, mich von der Arbeit abzuholen. Sie hatte. Also fuhren wir zum Feierabend zu einem kleinen Gewerbegebiet, wo sich dieser spezielle Laden befindet und stöberten dort herum. Ich fand immerhin eine Lichterkette, die ich in die Gartenlaube hängen möchte und sehr schöne Buntstifte. Ich liebe bunte Stifte.
Am Dienstag, 30. Oktober zeigte sich das Wetter zuerst sonnig und warm, was mich auf die Idee brachte, zum Feierabend schnurstacks in den Garten zu wollen. Leider hatte sich bis zum Arbeitsschluss die Sonne hinter dicken Wolken versteckt und ein Herbssturm peitschte übers Land. Das war mir für den Garten dann doch zu ungemütlich, so dass ich zu Hause strickenderweise in den Feiertag hinein träumte.
Mittwoch, 31. Oktober
Für den Feiertag war mein Besuch beim halleschen Strickstammtisch vorgesehen. Kurzfristig änderte ich diesen Plan, weil ich am Vormittag mit lange mit Mutti telefoniert hatte, die mir erzählte, was sie kocht und dass sie mich mit eingeplant hat.
Donnerstag, 01. November
Es war noch Essen übrig, so dass ich bei der Mutti noch ein Abendbrot bekam, bevor wir zum Einkaufen losfuhren. Ich hatte ihr den Kaufmannsladen angeboten, aber sie wollte doch lieber nur in den N-Markt, was gut war, denn ich traf einen Klassenkameraden von früher und, obwohl nur kurz, war das eine schöne Begegnung.
Freitag, 02. November
Es gelang mir, alles für den Montag vorzubereiten, damit die Arbeitswoche mit möglichst wenig Stress beginnt.
Es war strahlendes Herbstwetter und in der Sonne richtig warm, und ich war darauf vorbereitet, nach der Arbeit in den Garten zu fahren und die knappe Stunde bis zum Dunkelwerden draußen zu genießen. Doch dann fragte eine Strick- und Spinnfreundin, die ich schon ewig nicht gesehen habe, ob ich ein paar Quitten haben möchten. Inkagurken wären auch noch da, die könnte ich ebenfalls haben. Also fuhr ich kurzentschlossen zu ihr. Da sie nur 4 Minuten von ihrem Garten entfernt wohnt, wollten wir ursprünglich nur das Obst und Gemüse ins Auto laden und uns dann noch ein wenig in die Sonne setzen. Doch wie das so ist, wenn man sich lange nicht gesehen hat: Wir schwatzten und schwatzten. Die Sonne ging inzwischen unter und wir waren nicht in ihrem Garten. Das machte aber gar nichts, denn es war so schön, uns mal wieder zu unterhalten. Wir kamen vom Hundertsten ins Tausendste und ich hatte einen wunderschönen Wochenfeierabend.

Und nun ist Samstag, 03. November. Es ist 4.10 Uhr und ich bin seit zwei Stunden auf. Habe schon ein Schwätzchen mit meiner Schwester gehalten und eine neue Socke angeschlagen.
In Andreas Plauderecke wird noch niemand sein. Da komme ich nachher noch mal wieder für die Verlinkung.

Habt alle ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {27.10.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Ich bin schon eine Weile auf, habe aber noch nichts Sinnvolles zustande gebracht, außer an einer Socke zu stricken. Ich bin zwar unzufrieden mit mir, weil ich so wenig hinbekomme, aber das ändert nichts daran, dass ich diese Ruhephasen einfach brauche. Nach einer straffen Arbeitswoche bin ich einfach ausgelaugt. Wenn ich daran denke, wie vollgepackt mit tollen Erlebnissen meine Wochenenden früher waren, werde ich noch unzufriedener mit mir selbst. Andererseits bekomme ich es einfach nicht mehr hin, an drei Abenden der Woche {des Wochenendes} bei Konzerten zu sein, zu hüpfen und zu springen, wie Uta das immer nannte. Zum Wochenfeierabend am Freitag bin ich meist ziemlich platt. Gestern kam hinzu, dass ich den ganzen Tag schon Kopfschmerzen hatte und am Abend auch noch Rücken… Hach, Frau wird alt. *lach*
Ja, heute kann ich drüber lachen, denn zumindest die Kopfschmerzen haben sich verflüchtigt. Lustig gemacht habe ich mich darüber allerdings auch schon gestern Abend.**
Aber nun erst einmal der Reihe nach die Erlebnisse dieser Woche, beginnend mit dem letzten
Wochenende, 20. und 21. Oktober
Die Sonne meinte es gut an diesem Wochenende. Auch wenn sie nicht mehr wärmen konnte, zauberte sie doch wunderbares Herbstlicht und schöne Farben. Das tat der Seele gut.
Gutes tat ich auch der Mutti, die ich am Samstag mit zur Trödlerin meines Vertrauens nahm. Anschließend waren wir noch im Kaufmannsladen, weil die Mutti ein paar Dinge kaufen wollte, die es im N-Markt nicht gibt.
Für den Sonntag hatte ich mir ein wenig Gartenarbeit vorgenommen. Der Meerrettich sollte ausgegraben werden, weil ich an dieser Stelle noch Tulpen und Narzissen stecken wollte. Katl hatte angeboten, mir zu helfen und ich freute mich darauf. Am Morgen gingen wir jedoch erst einmal nicht in den Garten, weil die Sonne zwar sehr verlockend wirkte, das Thermometer mit 6°C aber um so abschreckender. Für Mutti war das nun gar nichts. Sie friert ohnehin so leicht. So hatte ich am Morgen noch Zeit, die Socke für den Sohn {fast} fertig zu stricken {das allerletzte Stück schaffte ich dann im Garten in der Mittagssonne}.
Am Nachmittag kam Sylvana. Katl musste leider gehen, weil sie sich nicht wohl fühlte. Der Sohn fühlte sich auch nicht wohl. Er hatte sich eine richtig fiese Erkältung zugezogen. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb blieb er noch im Garten, als wir anderen alle wieder heim gingen. Die frische Luft tat ihm gut.
Das hat er von mir {woher auch sonst?} Wir sind Draußenmenschen. Wenn es uns nicht gut geht, müssen wir raus. Ich dachte am Sonntag so: Wir brauchen wirklich nicht viel, damit es uns gut geht. Wir wären auch mit einem Zigeunerwagen zufrieden, mit dem wir herumziehen könnten. Hauptsache Natur um uns. Der Sohn lachte und stimmte mir zu.

Montag, 22. Oktober
Eine Mitstreiterin hatte ihren letzten Tag bei uns. Sie brachte mir zum Abschied einen Strauß aus ihrem Garten. Erkennt ihr es?Rosmarin, Salbei, zwei verschiedene Minzen, Currykraut und Boretsch. So schön, so lecker duftend.

Dienstag, 23. Oktober
RUHETAG.
Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause und dort gönnte ich mir einen Pott Tee und ein wenig Ruhe auf der Couch. Der Sohn weckte mich gegen 20 Uhr und erzählte von seinen Fortschritten im Garten. Die große Konifere {locker 3,50 hoch und bestimmt 2 m im Durchmesser} muss raus. In ihrem Umkreis wächst nichts mehr, nicht einmal Unkraut.

Mittwoch, 24. Oktober
Ursprünglich wollte ich nach der Arbeit nach Halle fahren, um mir im Café und mehr ein paar Bücher abzuholen, die Elfi dort hinterlegen wollte. Schade nur, dass ich vor 16 Uhr nicht dort sein könnte und von den Stammtischmädels dann niemand mehr da sein würde. So disponierten wir kurzerhand um. Die Bücher bringt nun die Monika mit und ich treffe einen Großteil der Mädels am kommenden Mittwoch, der in Sachsen und Sachsen-Anhalt ein Feiertag ist.

Donnerstag, 25. Oktober
Was für ein Stress! Da ich hier keine Firmeninterna ausplaudern will, kann ich das nicht näher erklären. Immerhin war der Tag noch um einiges heftiger als normale Arbeitstage.
War ich froh, als Feierabend war!
Der verlief ganz entspannt, obwohl Einkaufstag war und der Mutti auch noch ein Malheur passierte. Als sie ihre Einkäufe in die mitgebrachten Beutel packte, zersprang eine Bierflasche in tausend Scherben und ihr Inhalt verteilte sich schäumend auf dem Fußboden des N-Marktes. Hach, die kleine alte Frau. Da stand sie etwas hilflos in der Gegend. Die Verkäuferinnen des N-Marktes sind {bis auf eine einzige Ausnahme} alle sehr lieb, und so war der Schaden schnell behoben.
Als ich später heim kam, war der Sohn auch da. Das war schön.
Ich hatte ein neues Sockenpaar angeschlagen. Der Sohn hat sich so über seine Socken gefreut, dass er nun mehr davon bekommen soll, denn ich hatte mich wiederum gefreut, dass er sie so gern trägt.

Freitag, 26. Oktober
Wochenfeierabend. Ich wollte gern irgend etwas Schönes machen. Nur was? Wenn Gartenwetter wäre, gäbe es gar keine Überlegung. Aber so? Immerhin hatte ich am Morgen mein Strickzeug eingepackt. Dadurch war ich flexibler bei der Ideenfindung.
Schließlich entschied ich mich für PC am Nachmittag, wollte mal in eine Drogerie, vielleicht was nettes essen. Ich hatte der Katl geschrieben und sie fragte, wann ich dort sein würde und schrieb dann, sie freue sich.
Ich mich auch. Nur hatte ich leider inzwischen so heftige Rückenschmerzen, dass ich gar nicht weit laufen mochte. So war das mit dem Bummeln etwas schwierig. In der Drogerie waren wir trotzdem und dann haben wir lecker asiatisch gegessen. Ausgedehnt haben wir den Abend jedoch nicht, obwohl ich mit der Katl gern noch Verschiedenes bequackelt hätte. Das läuft uns aber nicht fort.
Als ich daheim war und es mir auf der Couch bequem gemacht hatte, so dass die Rückenschmerzen nachließen, hatte ich auch noch mit der Janine etwas zu bequackeln, und dabei {jetzt kommen die ** vom Anfang dieses Eintrages} haben wir uns dann über uns selbst lustig gemacht und Kopf- und Rückenschmerzen einfach weggelacht. Das sollten wir öfter tun.

Und nun, am Samstag, 27. Oktober biegen sich draußen die Bäume im Wind. Es ist sehr, sehr herbstlich und ich bin froh, dass ich drinnen bin. Allerdings… in einem Zigeunerwagen könnte man es jetzt auch gemütlich haben, mit Holzfeuer in einem Bulleröfchen, mit Tee und vielen bunten Decken. Hach ja. An einer meiner bunten Decken werde ich nachher mal ein Stück stricken. Ob ich später Lust habe, zu Csillas Strickzirkus zu fahren, weiß ich noch nicht. Im Moment eher nicht. Mal sehen.
Jetz komme ich erst mal zu euch in Andreas Plauderecke.

Habt ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {20.10.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Bevor ich euch von meiner Woche erzähle, möchte ich euch noch die Errungenschaft zeigen, die ich mir letzte Woche bei Anna und Klara gekauft habe. Schon sehr lange wollte ich so eine Garnschale haben, bin auf Wollefesten schon des Öfteren drum herum geschlichen. Ich hatte sogar schon einmal erwogen, aus lufttrocknendem Ton selbst eine zu fertigen. Nun habe ich eine und freue mich riesig darüber. Für das Knäuel auf dem Foto brauche ich sie zwar gar nicht, aber zum Zeigen und als Samstagsplausch-Foto…

Die Woche war schön und diesmal nicht so voll, wie manch vergangene. Wobei ich hier mal sagen möche, dass ich meine Wochen gar nicht mehr als so vollgepackt empfinde, schon seit der Hitzewelle im Sommer nicht mehr. Im Gegenteil, ich nehme mir viel Zeit zum Ausruhen und bewundere euch immer, wieviel ihr auf die Beine stellt, wieviel ihr schafft, welch tolle Handarbeiten ihr fertig bekommt und überhaupt. Da komme ich mir manches Mal recht faul vor und manchmal sogar unzulänglich.

Richtig faul war ich am Wochenende, 13. und 14. Oktober. Da noch einmal so herrlich warme Temperaturen vorausgesagt waren und es auch in den Nächten nicht so stark abkühlte, konnte ich es mir nicht verkneifen, noch einmal für das gesamte Wochenende in den Garten zu ziehen. Nachdem ich in der Hütte noch ein wenig geräumt und mir eine schöne bequeme Liege zurecht gebaut hatte, konnte ich mich dort wunderbar entspannen. Ich habe gelesen und gestrickt und hatte tagsüber am meisten damit zu tun, meinen Liegestuhl immer wieder in die Sonne zu rücken. Ach, es war einfach schön.
Ach ja, und dann habe ich noch eine Bestellung aufgegeben. Von meinem Lieblings-Bekleidungsanbieter bekam ich neulich einen Anruf. Man bot mir 10% Rabatt auf die nächste Bestellung, allerdings nur, wenn ich sie telefonisch aufgebe. So hatte ich mir dann am Freitag verschiedens ausgesucht und aufgeschrieben und am Samstag, als man mich noch einmal anrief, alles bestellt. Das hat man nun davon, wenn man sich nicht dazu aufraffen kann, selbst zu nähen.

Am Montag, 15. Oktober rächte sich das faule Wochenende. Ich kam nicht mehr drum herum, mich meiner Wäsche zu widmen und meinem Haushalt, wobei dieser noch viel mehr Zuwendung brauchen könnte, als ich nach Feierabend für ihn übrig hatte. Ein Besuch in der Therme war dadurch leider nicht drin.
Darauf musste ich leider auch am Dienstag, 16. Oktober verzichten, weil ich unbedingt diese Überweisung von der Hausärztin holen musste. Das hatte in der Woche zuvor ja leider nicht geklappt, weil die Praxis geschlossen war. Diese Woche musste es nun unbedingt sein, weil ich die Überweisung für den Termin am Donnerstag brauchte. Außerdem fragte ich nach, ob ich vielleicht doch von der sogenannten Fachärztin zur Hausärztin zurück wechseln kann. Die Schwester meinte, das sollte möglich sein, ich solle aber mit der Ärztin selbst kurz sprechen, ob sie die Weiterbehandlung wieder übernimmt. Da es sehr voll war, soll ich mir in den nächsten Tagen einen Termin geben lassen. Ich dachte, ich gebe der Fachärztin noch eine Chance, indem ich bei dem Termin am Donnerstag alles anspreche, was mir an ihrer Behandlung nicht gefällt.
Zum Verständnis: Vor anderthalb Jahren sprach ich wegen eines Problems bei der Hausärztin vor, für das ich ärztlich Hilfe brauchte, weil ich es allein nicht in den Griff bekam. Die Hausärztin startete zahlreiche Untersuchungen und stellte dabei fest, dass einer meiner Werte ganz und gar nicht in Ordnung war. Deshalb überwies sie mich zur Fachärztin, mit den Worten: Ich möchte hier nicht mit dem Medikament xyz herum experimentieren. Die Fachärztin kann Ihnen da gezielter helfen. So ging ich zur Fachärztin und die macht seit anderhalb Jahren nichts anderes, als genau mit jenem Medikament xyz herumzuexperimentieren und ansonsten von mir zu verlangen, ich soll das Problem in den Griff bekommen, dessentwegen ich die Ärztin ursprünglich aufgesucht hatte.
Da fühlt man sich doch richtig gut aufgehoben. {Sarkasmus aus!}
Auf der Plattform jameda habe ich gesehen, dass diese Fachärztin eine grottenschlechte Bewertung hat. Auf einer Skala von 1 bis 6 {Schulnotenprinzip} erreicht sie eine Gesamtnote von 5,8. Und dass ist nicht eine einzelne Bewertung, sondern es sind alle. Man hat das auf dieser Plattform schon immer mal, dass auch Ärzte, die ansonsten gute Bewertungen bekommen, von einzelnen Patienten ganz schlecht eingeschätzt werden. Das kommt vor, es kommt nun mal nicht jeder mit jedem gleich gut klar. Aber diese Ärztin hat nicht eine einzige gute Bewertung. Alle Patienten äußern sich ähnlich, zum Beispiel, dass sie sich nicht ernst genommen fühlen und nur verwaltet, statt behandelt.
Nach dem Besuch in der Hausarztpraxis fiel mir ein, dass meine Bestellung vom Samstag im Paketshop eingetroffen war. Also fuhr ich dorthin und holte das Päckchen ab. Und dann hatte ich eine verrückte Idee. Ich hatte der Mutti neulich von der tollen neuen Eissorte erzählt, die ich mit Katl bei unserem Besuch im PC gekostet hatte. Da schaute sie so wehmütig. {Ach, mit Katl gehst du ins PC, warum nicht mit mir? Aussprechen würde sie das natürlich nie. Sie guckt nur, und ich muss dann selbst drauf kommen, sie gefälligst das nächste Mal mitzunehmen.} Nun also dachte ich, ich könnte ja an diesem Spätnachmittag noch mit ihr ins PC fahren. Ich rief sie an, aber sie war gar nicht daheim. So machte ich mich dann doch auch auf den Heimweg, sammelte beim N-Markt noch Gemüse für das Abendessen ein. Und dann… tat ich nichts mehr, außer mein Abendessen zu kochen und später zu lesen. So ein fauler Abend. Ich habe nicht einmal gestrickt.

Wenn man den Wetterfröschen glauben wollte, wäre Mittwoch, 17. Oktober der letzte sommersonnige Tag in dieser Woche, in diesem Jahr. Das wollten wir noch einmal nutzen und verbrachten die Mittagspause in den Meyerschen Häusern, wo wir uns zwischen den idyllischen kleinen Gärten auf eine Bank setzten und uns von der Sonne bescheinen ließen.

Ist das nicht romantisch?

Am Nachmittag und Abend stand dann endlich die Therme auf dem Programm. Getroffen habe ich mich dort mit Kalt und Janine, die einen tollen kuscheligen Pullover fertig gestellt hat. Hach. Ich würde mir so gern auch mal wieder ein Oberteil stricken, nicht immer nur Decken oder Socken. Aber in meiner Größe Model Zirkuszelt brauche ich so ewig, dass ich lieber gar nicht erst anfange.
Donnerstag, 18. Oktober
Nun war die Zeit für den Arztbesuch gekommen, vor dem mir ein wenig grauste. Überraschenderweise kam es dann gar nicht zu der gefürchteten Auseinandersetzung, weil die Ärztin diesmal wie ausgewechselt war und immer wieder meinte, ich könne stolz auf mich sein und alles wäre gut. Naja. Ich sehe das etwas anders. Angeblich habe ich wohl in den vergangenen 9 Wochen ganze 7 Kilo abgenommen. In Worten: sieben. Und das wäre wirklich ein Grund zur Freude, denn dann hätten sich die Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Schwindelanfälle und alle anderen negativen Begleiterscheinungen dieses "Sie dürften nicht mal von Luft und Liebe leben, am besten nur von Luft" wenigstens gelohnt. Hat es aber nicht. Es sind nämlich keine 7 Kilo. Als ich mich am Mittwoch in der Therme gewogen hatte, war es eines. Gerade mal so.
Nach dem Arztbesuch hatte ich Zeit. Zeit, um mir eine Portion Gemüse zuzubereiten. Dann stellte ich die Waage auf, die ich mir letzte Woche in der Pferd-Mensch-Drogerie gekauft hatte und stellte bei dieser Gelegenheit fest, dass ich gar keine Batterien kaufen musste, weil sie der Packung beilagen. Natürlich musste ich sie gleich ausprobieren. Und sie zeigte einen Gewichtsverlust von rund 2 Kilo an, wobei man das ja nicht wirklich vergleichen kann.
An diesem Abend hatte ich noch eine Aufgabe. StammleserInnen haben sich vielleicht schon gefragt, was mit dem Einkauf geschehen ist. Tja, der fiel am Donnerstag aus, weil die Mutti auf einer Geburtstagsfeier weilte. Von dort sollte ich sie gegen 21 Uhr abholen. Die Zeit bis dahin verbrachte ich damit, dass ich endlich den zweiten Socken für den Sohn anschlug. Der erste war schon seit dem Wochenende fertig. Nun wurde es mal endlich Zeit für den zweiten.

Am Freitag, 19. Oktober holten wir den verpassten Einkauf nach. Ich hätte die Mutti gern in den Kaufmannsladen geschleppt, aber sie wollte nicht. Es musste wieder der N-Markt sein. Danach schlug ich ihr noch meine Idee vom Dienstag vor und so fuhren wir noch ins Paunsdorf Center zum Eis Verkosten. Orange-Zartbitter. Es war sehr lecker. Allerdings musste ich feststellen, dass die Qualität schon nachgelassen hatte. Als ich es mit Katl ausprobiert hatte, war die Sorte ganz neu und enthielt deutlich mehr Zartbitterschokolade. Das war gerade das, was diese Sorte so toll machte. Gestern war der Orangengeschmack immer noch himmlisch, aber von der Schokolade merkte man nicht mehr viel. Schade.

Und nun ist wieder Samstag {20. Oktober}. Ich habe vergleichsweise lange geschlafen {bis 6.30 Uhr}. Trotzdem ist inzwischen die Wäsche fertig, muss sie nur noch aufhängen. Und dann ist es an der Zeit, die Mutti abzuholen und zum Trödel nach Stahmeln zu fahren. Die Trödlerin rief mich nämlich im Laufe der Woche mal an. Sie hat ein paar Löffel für mich. Was es damit auf sich hat, erzähle ich euch beim nächsten Mal.
Jetzt komme ich erst mal zu Andrea und schaue, wer alles schon da ist. Bis später

Samstagsplausch {13.10.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Ich hoffe, es geht euch wie mir und es liegt eine sehr schöne Woche hinter euch.
Und was gab es bei mir Schönes?
Wochenende, 06. und 07. Oktober
An diesem Wochenende entdeckten die Katl und ich einen Laden und ein Restaurant . Beides ist nicht wirklich neu, aber für uns war es das. Was ich mir in dem schönen Laden gekauft habe, kann ich euch jedoch erst nächste Woche zeigen, weil ich noch kein Foto davon gemacht habe.

Montag, 08. Oktober
Da wir immer noch im Computerkabinet im Exil sind, kann ich problemlos mit meinen Leuten in die Mittagspause gehen und auch das Haus verlassen, beispielsweise in Richtung Teich. Das wollte ich auch am Montag tun, als eine der Mädels ihren letzten Tag bei uns hatte. Die anderen nahmen die Treppe, während ich wegen meiner Knien den Aufzug benutzte. Der ist sehr langsam, so dass die Mädels meist unten auf mich warten müssen. An diesem Tag jedoch stand er bereits in unserer Etage. Ich war also recht schnell unten. Trotzdem waren die zwei bereits davon gesaust. Nicht einmal auf dem Hof konnte ich sie mehr sehen. An Einholen war also gar nicht zu denken. Ich fand das etwas seltsam und ich bekam gleich so ein knautschiges Gefühl, zumal es um die Mittagszeit noch grau und trüb war. Ich lief dann allein ein wenig herum, allerdings nicht zum Teich. Wenn sie mich doch nicht dabei haben wollten.
Als ich dann zurückkam, stand auf meinem Schreibtisch…

Da wusste ich, warum sie fortgeflitzt waren. Hach. Ich freute mich so sehr.

Dienstag, 09. Oktober
Ich wollte zur Ärztin und habe deshalb extra auf die Wassergymnastik mit Janine verzichtet. Und dann hing da wieder mal ein Zettel an der Tür. Diese Woche geschlossen. Mist.
Mittwoch, 10. Oktober
Im Berggut Holzhausen gab es einen Gitarren-Abend. Das war schön.
Vorher hatte ich noch ein wenig Stress, weil die Mutti unbedingt in den Garten wollte. Es war aber gar nicht viel Zeit zwischen Feierabend und Konzert. Jnd ich wollte mich ja noch ein wenig aufhübschen. So hatte ich alle Utensilien und ein Kleid schon am Morgen eingepackt und musste mich dann im Garten frisch machen. Ging auch.
Donnerstag, 11. Oktober
Ein Donnerstag ohne Einkauf und dazu herrliches Sommerwetter mitten im Herbst! Das musste ich ausnutzen. Auf dem Weg von der Firma zum Garten hielt ich bei einem Baumarkt an, um einen Heizer zu kaufen, den ich bei 25° natürlich nicht brauchte. Aber es kommen ja auch kühlere Tage knd vor allem Nächte…
Apropos… ich hatte doch neulich geschrieben, es sei für dieses Jahr definitiv vorbei mit den Übernachtungen im Garten. Das sollte man nicht schreiben, denn für dieses Wochenende sind wieder so sommerliche Temperaturen vorhergesagt, dass ich es mir natürlich nicht verkneifen konnte, meine Taschen für das Wochenende zu packen und am Freitag Abend noch auf meine grüne Insel zu ziehen.
Freitag, 12. Oktober
Ein etwas anderer Freitag, obwohl es ein normaler Arbeitstag war. Ausführlich habe ich ihn hier beschrieben.

Und nun ist wieder Samstag {13. Oktober}
Ich habe super gut geschlafen, im Freien gefrühstückt und genieße nun einen sonnigen Tag.
Und nun schaue ich mal zu Andrea. Bis denne

Samstagsplausch {06.10.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Na ist denn das zu glauben? Diese Woche fühlte sich durch den Feiertag in ihrer Mitte dermaßen lang an, dass ich mich gar nicht mehr erinnerte, was ich am letzten Wochenende getan habe. ich musste erst den vorigen Samstagplausch lesen, bevor es mir wieder einfiel. Etwas Besonderes lag nicht an.

Wochenende, 29. und 30. September
Als ich am Samstag endlich soweit war, in den Garten zu fahren, war schon Nachmittag. Immerhin wärmte die Sonne inzwischen. Ich war verrückt genug, auch diesmal über Nacht draußen zu bleiben. Gefroren habe ich nicht, zumindest in der Nacht nicht. Als aber am Sonntag die Sonne aufging und ich mich mit dem ersten Kaffee iund meinem Strickzeug auf die Terasse setzte, war es empfindlich kalt. Da beschloss ich, dass die vergangene Nacht definitiv die letzte in diesem Jahr war, die ich draußen verbracht hatte.
Montag und Dienstag, 01. und 02. Oktober
Es ist endgültig Herbst geworden. In der Firma war ein kleiner Umzug angesagt. Übergangsweise musste ich mit meinen Leuten in ein anderes Computerkaninett umziehen. Blöd ist, dass ich dort keinen eigenen Schreibtisch habe, mal da, mal dort sitze und mit meinen Ordnern und anderem Kram nicht weiß, wohin. Ansonsten ist der Raum recht schön, besonders der Ausblick auf Bäume und ein Flüsschen.
Mittwoch, 03. Oktober
Für den Feiertag war Regenwetter vorhergesagt. Das freute mich, denn ich hatte mir vorgenommen, endlich unliebsame Büroarbeit hinter mich zu bringen und war froh, dafür keinen Schönwetter-Tag opfern zu müssen. Dann aber gab es gar keinen Regen. Ich fühlte mich grillig, eingesperrt und überhaupt nicht gut. Und mit meiner Arbeit kam ich auch nicht voran. Also, doch, voran schon, aber ich wurde nicht fertig.
Donnerstag, 04. Oktober
Einkaufstag, wie immer. Der N-Markt lohnt sich nach 16 Uhr fast nicht mehr. Oder habe ich das missverstanden? Verkaufen sie dort vielleicht neuerdings Regale? So leergeräumt, wie die sind, könnte man das glauben.
Ich schaffte es, ein paar unliebsame Briefe zu versenden und damit hoffentlich das bedrückende Unwohlsein einzudämmen, das mich seit Tagen quält.
Freitag, 05. Oktober
Das war ein schöner Tag, den ich ausführlich beschrieben habe.
Und nun ist wieder Samstag {06. Oktober}. Ich bin seit etwas 3 Uhr auf, habe gelesen, gestrickt, einen Film geschaut. Wäsche ist noch keine in der Maschine. Vielleicht fällt das heute auch aus. Unbedingt will ich heute in den Garten, denn es sind bis 26°C vorhergesagt. Das möchte ich ausnutzen.
Vorher treffen wir uns bei Andrea. Bis denne.