Samstagsplausch {20.10.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Bevor ich euch von meiner Woche erzähle, möchte ich euch noch die Errungenschaft zeigen, die ich mir letzte Woche bei Anna und Klara gekauft habe. Schon sehr lange wollte ich so eine Garnschale haben, bin auf Wollefesten schon des Öfteren drum herum geschlichen. Ich hatte sogar schon einmal erwogen, aus lufttrocknendem Ton selbst eine zu fertigen. Nun habe ich eine und freue mich riesig darüber. Für das Knäuel auf dem Foto brauche ich sie zwar gar nicht, aber zum Zeigen und als Samstagsplausch-Foto…

Die Woche war schön und diesmal nicht so voll, wie manch vergangene. Wobei ich hier mal sagen möche, dass ich meine Wochen gar nicht mehr als so vollgepackt empfinde, schon seit der Hitzewelle im Sommer nicht mehr. Im Gegenteil, ich nehme mir viel Zeit zum Ausruhen und bewundere euch immer, wieviel ihr auf die Beine stellt, wieviel ihr schafft, welch tolle Handarbeiten ihr fertig bekommt und überhaupt. Da komme ich mir manches Mal recht faul vor und manchmal sogar unzulänglich.

Richtig faul war ich am Wochenende, 13. und 14. Oktober. Da noch einmal so herrlich warme Temperaturen vorausgesagt waren und es auch in den Nächten nicht so stark abkühlte, konnte ich es mir nicht verkneifen, noch einmal für das gesamte Wochenende in den Garten zu ziehen. Nachdem ich in der Hütte noch ein wenig geräumt und mir eine schöne bequeme Liege zurecht gebaut hatte, konnte ich mich dort wunderbar entspannen. Ich habe gelesen und gestrickt und hatte tagsüber am meisten damit zu tun, meinen Liegestuhl immer wieder in die Sonne zu rücken. Ach, es war einfach schön.
Ach ja, und dann habe ich noch eine Bestellung aufgegeben. Von meinem Lieblings-Bekleidungsanbieter bekam ich neulich einen Anruf. Man bot mir 10% Rabatt auf die nächste Bestellung, allerdings nur, wenn ich sie telefonisch aufgebe. So hatte ich mir dann am Freitag verschiedens ausgesucht und aufgeschrieben und am Samstag, als man mich noch einmal anrief, alles bestellt. Das hat man nun davon, wenn man sich nicht dazu aufraffen kann, selbst zu nähen.

Am Montag, 15. Oktober rächte sich das faule Wochenende. Ich kam nicht mehr drum herum, mich meiner Wäsche zu widmen und meinem Haushalt, wobei dieser noch viel mehr Zuwendung brauchen könnte, als ich nach Feierabend für ihn übrig hatte. Ein Besuch in der Therme war dadurch leider nicht drin.
Darauf musste ich leider auch am Dienstag, 16. Oktober verzichten, weil ich unbedingt diese Überweisung von der Hausärztin holen musste. Das hatte in der Woche zuvor ja leider nicht geklappt, weil die Praxis geschlossen war. Diese Woche musste es nun unbedingt sein, weil ich die Überweisung für den Termin am Donnerstag brauchte. Außerdem fragte ich nach, ob ich vielleicht doch von der sogenannten Fachärztin zur Hausärztin zurück wechseln kann. Die Schwester meinte, das sollte möglich sein, ich solle aber mit der Ärztin selbst kurz sprechen, ob sie die Weiterbehandlung wieder übernimmt. Da es sehr voll war, soll ich mir in den nächsten Tagen einen Termin geben lassen. Ich dachte, ich gebe der Fachärztin noch eine Chance, indem ich bei dem Termin am Donnerstag alles anspreche, was mir an ihrer Behandlung nicht gefällt.
Zum Verständnis: Vor anderthalb Jahren sprach ich wegen eines Problems bei der Hausärztin vor, für das ich ärztlich Hilfe brauchte, weil ich es allein nicht in den Griff bekam. Die Hausärztin startete zahlreiche Untersuchungen und stellte dabei fest, dass einer meiner Werte ganz und gar nicht in Ordnung war. Deshalb überwies sie mich zur Fachärztin, mit den Worten: Ich möchte hier nicht mit dem Medikament xyz herum experimentieren. Die Fachärztin kann Ihnen da gezielter helfen. So ging ich zur Fachärztin und die macht seit anderhalb Jahren nichts anderes, als genau mit jenem Medikament xyz herumzuexperimentieren und ansonsten von mir zu verlangen, ich soll das Problem in den Griff bekommen, dessentwegen ich die Ärztin ursprünglich aufgesucht hatte.
Da fühlt man sich doch richtig gut aufgehoben. {Sarkasmus aus!}
Auf der Plattform jameda habe ich gesehen, dass diese Fachärztin eine grottenschlechte Bewertung hat. Auf einer Skala von 1 bis 6 {Schulnotenprinzip} erreicht sie eine Gesamtnote von 5,8. Und dass ist nicht eine einzelne Bewertung, sondern es sind alle. Man hat das auf dieser Plattform schon immer mal, dass auch Ärzte, die ansonsten gute Bewertungen bekommen, von einzelnen Patienten ganz schlecht eingeschätzt werden. Das kommt vor, es kommt nun mal nicht jeder mit jedem gleich gut klar. Aber diese Ärztin hat nicht eine einzige gute Bewertung. Alle Patienten äußern sich ähnlich, zum Beispiel, dass sie sich nicht ernst genommen fühlen und nur verwaltet, statt behandelt.
Nach dem Besuch in der Hausarztpraxis fiel mir ein, dass meine Bestellung vom Samstag im Paketshop eingetroffen war. Also fuhr ich dorthin und holte das Päckchen ab. Und dann hatte ich eine verrückte Idee. Ich hatte der Mutti neulich von der tollen neuen Eissorte erzählt, die ich mit Katl bei unserem Besuch im PC gekostet hatte. Da schaute sie so wehmütig. {Ach, mit Katl gehst du ins PC, warum nicht mit mir? Aussprechen würde sie das natürlich nie. Sie guckt nur, und ich muss dann selbst drauf kommen, sie gefälligst das nächste Mal mitzunehmen.} Nun also dachte ich, ich könnte ja an diesem Spätnachmittag noch mit ihr ins PC fahren. Ich rief sie an, aber sie war gar nicht daheim. So machte ich mich dann doch auch auf den Heimweg, sammelte beim N-Markt noch Gemüse für das Abendessen ein. Und dann… tat ich nichts mehr, außer mein Abendessen zu kochen und später zu lesen. So ein fauler Abend. Ich habe nicht einmal gestrickt.

Wenn man den Wetterfröschen glauben wollte, wäre Mittwoch, 17. Oktober der letzte sommersonnige Tag in dieser Woche, in diesem Jahr. Das wollten wir noch einmal nutzen und verbrachten die Mittagspause in den Meyerschen Häusern, wo wir uns zwischen den idyllischen kleinen Gärten auf eine Bank setzten und uns von der Sonne bescheinen ließen.

Ist das nicht romantisch?

Am Nachmittag und Abend stand dann endlich die Therme auf dem Programm. Getroffen habe ich mich dort mit Kalt und Janine, die einen tollen kuscheligen Pullover fertig gestellt hat. Hach. Ich würde mir so gern auch mal wieder ein Oberteil stricken, nicht immer nur Decken oder Socken. Aber in meiner Größe Model Zirkuszelt brauche ich so ewig, dass ich lieber gar nicht erst anfange.
Donnerstag, 18. Oktober
Nun war die Zeit für den Arztbesuch gekommen, vor dem mir ein wenig grauste. Überraschenderweise kam es dann gar nicht zu der gefürchteten Auseinandersetzung, weil die Ärztin diesmal wie ausgewechselt war und immer wieder meinte, ich könne stolz auf mich sein und alles wäre gut. Naja. Ich sehe das etwas anders. Angeblich habe ich wohl in den vergangenen 9 Wochen ganze 7 Kilo abgenommen. In Worten: sieben. Und das wäre wirklich ein Grund zur Freude, denn dann hätten sich die Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Schwindelanfälle und alle anderen negativen Begleiterscheinungen dieses "Sie dürften nicht mal von Luft und Liebe leben, am besten nur von Luft" wenigstens gelohnt. Hat es aber nicht. Es sind nämlich keine 7 Kilo. Als ich mich am Mittwoch in der Therme gewogen hatte, war es eines. Gerade mal so.
Nach dem Arztbesuch hatte ich Zeit. Zeit, um mir eine Portion Gemüse zuzubereiten. Dann stellte ich die Waage auf, die ich mir letzte Woche in der Pferd-Mensch-Drogerie gekauft hatte und stellte bei dieser Gelegenheit fest, dass ich gar keine Batterien kaufen musste, weil sie der Packung beilagen. Natürlich musste ich sie gleich ausprobieren. Und sie zeigte einen Gewichtsverlust von rund 2 Kilo an, wobei man das ja nicht wirklich vergleichen kann.
An diesem Abend hatte ich noch eine Aufgabe. StammleserInnen haben sich vielleicht schon gefragt, was mit dem Einkauf geschehen ist. Tja, der fiel am Donnerstag aus, weil die Mutti auf einer Geburtstagsfeier weilte. Von dort sollte ich sie gegen 21 Uhr abholen. Die Zeit bis dahin verbrachte ich damit, dass ich endlich den zweiten Socken für den Sohn anschlug. Der erste war schon seit dem Wochenende fertig. Nun wurde es mal endlich Zeit für den zweiten.

Am Freitag, 19. Oktober holten wir den verpassten Einkauf nach. Ich hätte die Mutti gern in den Kaufmannsladen geschleppt, aber sie wollte nicht. Es musste wieder der N-Markt sein. Danach schlug ich ihr noch meine Idee vom Dienstag vor und so fuhren wir noch ins Paunsdorf Center zum Eis Verkosten. Orange-Zartbitter. Es war sehr lecker. Allerdings musste ich feststellen, dass die Qualität schon nachgelassen hatte. Als ich es mit Katl ausprobiert hatte, war die Sorte ganz neu und enthielt deutlich mehr Zartbitterschokolade. Das war gerade das, was diese Sorte so toll machte. Gestern war der Orangengeschmack immer noch himmlisch, aber von der Schokolade merkte man nicht mehr viel. Schade.

Und nun ist wieder Samstag {20. Oktober}. Ich habe vergleichsweise lange geschlafen {bis 6.30 Uhr}. Trotzdem ist inzwischen die Wäsche fertig, muss sie nur noch aufhängen. Und dann ist es an der Zeit, die Mutti abzuholen und zum Trödel nach Stahmeln zu fahren. Die Trödlerin rief mich nämlich im Laufe der Woche mal an. Sie hat ein paar Löffel für mich. Was es damit auf sich hat, erzähle ich euch beim nächsten Mal.
Jetzt komme ich erst mal zu Andrea und schaue, wer alles schon da ist. Bis später

Samstagsplausch {13.10.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Ich hoffe, es geht euch wie mir und es liegt eine sehr schöne Woche hinter euch.
Und was gab es bei mir Schönes?
Wochenende, 06. und 07. Oktober
An diesem Wochenende entdeckten die Katl und ich einen Laden und ein Restaurant . Beides ist nicht wirklich neu, aber für uns war es das. Was ich mir in dem schönen Laden gekauft habe, kann ich euch jedoch erst nächste Woche zeigen, weil ich noch kein Foto davon gemacht habe.

Montag, 08. Oktober
Da wir immer noch im Computerkabinet im Exil sind, kann ich problemlos mit meinen Leuten in die Mittagspause gehen und auch das Haus verlassen, beispielsweise in Richtung Teich. Das wollte ich auch am Montag tun, als eine der Mädels ihren letzten Tag bei uns hatte. Die anderen nahmen die Treppe, während ich wegen meiner Knien den Aufzug benutzte. Der ist sehr langsam, so dass die Mädels meist unten auf mich warten müssen. An diesem Tag jedoch stand er bereits in unserer Etage. Ich war also recht schnell unten. Trotzdem waren die zwei bereits davon gesaust. Nicht einmal auf dem Hof konnte ich sie mehr sehen. An Einholen war also gar nicht zu denken. Ich fand das etwas seltsam und ich bekam gleich so ein knautschiges Gefühl, zumal es um die Mittagszeit noch grau und trüb war. Ich lief dann allein ein wenig herum, allerdings nicht zum Teich. Wenn sie mich doch nicht dabei haben wollten.
Als ich dann zurückkam, stand auf meinem Schreibtisch…

Da wusste ich, warum sie fortgeflitzt waren. Hach. Ich freute mich so sehr.

Dienstag, 09. Oktober
Ich wollte zur Ärztin und habe deshalb extra auf die Wassergymnastik mit Janine verzichtet. Und dann hing da wieder mal ein Zettel an der Tür. Diese Woche geschlossen. Mist.
Mittwoch, 10. Oktober
Im Berggut Holzhausen gab es einen Gitarren-Abend. Das war schön.
Vorher hatte ich noch ein wenig Stress, weil die Mutti unbedingt in den Garten wollte. Es war aber gar nicht viel Zeit zwischen Feierabend und Konzert. Jnd ich wollte mich ja noch ein wenig aufhübschen. So hatte ich alle Utensilien und ein Kleid schon am Morgen eingepackt und musste mich dann im Garten frisch machen. Ging auch.
Donnerstag, 11. Oktober
Ein Donnerstag ohne Einkauf und dazu herrliches Sommerwetter mitten im Herbst! Das musste ich ausnutzen. Auf dem Weg von der Firma zum Garten hielt ich bei einem Baumarkt an, um einen Heizer zu kaufen, den ich bei 25° natürlich nicht brauchte. Aber es kommen ja auch kühlere Tage knd vor allem Nächte…
Apropos… ich hatte doch neulich geschrieben, es sei für dieses Jahr definitiv vorbei mit den Übernachtungen im Garten. Das sollte man nicht schreiben, denn für dieses Wochenende sind wieder so sommerliche Temperaturen vorhergesagt, dass ich es mir natürlich nicht verkneifen konnte, meine Taschen für das Wochenende zu packen und am Freitag Abend noch auf meine grüne Insel zu ziehen.
Freitag, 12. Oktober
Ein etwas anderer Freitag, obwohl es ein normaler Arbeitstag war. Ausführlich habe ich ihn hier beschrieben.

Und nun ist wieder Samstag {13. Oktober}
Ich habe super gut geschlafen, im Freien gefrühstückt und genieße nun einen sonnigen Tag.
Und nun schaue ich mal zu Andrea. Bis denne

Samstagsplausch {06.10.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Na ist denn das zu glauben? Diese Woche fühlte sich durch den Feiertag in ihrer Mitte dermaßen lang an, dass ich mich gar nicht mehr erinnerte, was ich am letzten Wochenende getan habe. ich musste erst den vorigen Samstagplausch lesen, bevor es mir wieder einfiel. Etwas Besonderes lag nicht an.

Wochenende, 29. und 30. September
Als ich am Samstag endlich soweit war, in den Garten zu fahren, war schon Nachmittag. Immerhin wärmte die Sonne inzwischen. Ich war verrückt genug, auch diesmal über Nacht draußen zu bleiben. Gefroren habe ich nicht, zumindest in der Nacht nicht. Als aber am Sonntag die Sonne aufging und ich mich mit dem ersten Kaffee iund meinem Strickzeug auf die Terasse setzte, war es empfindlich kalt. Da beschloss ich, dass die vergangene Nacht definitiv die letzte in diesem Jahr war, die ich draußen verbracht hatte.
Montag und Dienstag, 01. und 02. Oktober
Es ist endgültig Herbst geworden. In der Firma war ein kleiner Umzug angesagt. Übergangsweise musste ich mit meinen Leuten in ein anderes Computerkaninett umziehen. Blöd ist, dass ich dort keinen eigenen Schreibtisch habe, mal da, mal dort sitze und mit meinen Ordnern und anderem Kram nicht weiß, wohin. Ansonsten ist der Raum recht schön, besonders der Ausblick auf Bäume und ein Flüsschen.
Mittwoch, 03. Oktober
Für den Feiertag war Regenwetter vorhergesagt. Das freute mich, denn ich hatte mir vorgenommen, endlich unliebsame Büroarbeit hinter mich zu bringen und war froh, dafür keinen Schönwetter-Tag opfern zu müssen. Dann aber gab es gar keinen Regen. Ich fühlte mich grillig, eingesperrt und überhaupt nicht gut. Und mit meiner Arbeit kam ich auch nicht voran. Also, doch, voran schon, aber ich wurde nicht fertig.
Donnerstag, 04. Oktober
Einkaufstag, wie immer. Der N-Markt lohnt sich nach 16 Uhr fast nicht mehr. Oder habe ich das missverstanden? Verkaufen sie dort vielleicht neuerdings Regale? So leergeräumt, wie die sind, könnte man das glauben.
Ich schaffte es, ein paar unliebsame Briefe zu versenden und damit hoffentlich das bedrückende Unwohlsein einzudämmen, das mich seit Tagen quält.
Freitag, 05. Oktober
Das war ein schöner Tag, den ich ausführlich beschrieben habe.
Und nun ist wieder Samstag {06. Oktober}. Ich bin seit etwas 3 Uhr auf, habe gelesen, gestrickt, einen Film geschaut. Wäsche ist noch keine in der Maschine. Vielleicht fällt das heute auch aus. Unbedingt will ich heute in den Garten, denn es sind bis 26°C vorhergesagt. Das möchte ich ausnutzen.
Vorher treffen wir uns bei Andrea. Bis denne.

Samstagsplausch {29.09.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Dies war eine eher unspektakuläre Woche.

Wochenende, 22. und 23. September
Obwohl ich schon seit zwei Wochenenden davon redete, dass es das letzte Im-Garten-Übernachten-Wochenende sei, wollte ich es auch diesmal noch einmal wissen, zumal es in der Woche zuvor noch einmal bis 30° warm geworden war und die Nächte noch um die 20° herum lagen. Rechtzeitig hatte ich die Gartenhütte umgeräumt, umgestaltet und mir so eingerichtet, dass man es darin durchaus gemütlich hatte. Am Freitag Nachmittag war die Temperatur innerhalb einer Stunde von 27 auf 17 Grad gefallen und sank infolge des Regens in der Nacht noch weiter. Gegen Morgen klarte es auf, und so empfing mich gegen 7 Uhr ein sonniger, aber eisiger Morgen. Den 11° trotzend trank ich meinen ersten Kaffee in der Morgensonne unter dem Apfelbaum. Dann holte ich die Regalteile aus dem Auto und baute alles auf, räumte noch einmal die Hütte um und die Regale ein. Später telefonierte ich mit der Enkelhexe, die nach endlosen Wochen wieder einmal bei ihrem Papa war. Am Nachmittag kamen beide in den Garten. Ich war so glücklich, mein großes Mädchen in die Arme zu schließen.
Anke und Jürgen waren inzwischen auch in ihrem Garten eingetroffen und nachdem ich die Wurst- und Fleischreserven aus dem Frost geholt und Paprika geschnippelt hatte, zauberte Jürgen die Soljanka. Dann fanden wir uns alle zum Essen ein. Insgesamt waren wir zu fünft, doch es wären gut noch einmal so viele Leute satt geworden, so viel Suppe hatten wir.
Als es dunkel wurde, gingen der Sohn und die Junghexe wieder. Auch Anke und Jürgen machten sich auf den Heimweg und ich verkrümelte mich in meine Hütte und machte es mir, wie schon am Abend zuvor, mit Krimi und Strickzeug gemütlich.
Der Sonntagmorgen war trüb, aber nicht mehr ganz so kalt. Am Vormittag begann es zu nieseln und sah nach noch mehr Regen aus. So packte ich meinen Kram zusammen und entschloss mich schweren Herzens, meine Sommerresidenz zu verlassen.
Daheim wusste ich gar nichts rechtes mit mir anzufangen. Klar, ich hatte jede Menge Kram zu verräumen. Außerdem musste ich in die Wanne, denn ich war zu letzt doch noch richtig nass geworden und da es zu dieser Zeit nur noch 12°C gab, musste ich mich in der heißen Wanne erst mal wieder aufwärmen.

Montag, 24. September
Da habe ich doch festgestellt, dass mein Einkauf beim Möbelschweden gleich zweimal von meinem Konto abgebucht wurde, am Freitag Abend einmal um 18.55 und ein zweites Mal genau drei Minuten später. Telefonisch war niemand erreichbar, so dass ich mich zum Feierabend direkt wieder auf den Weg in den ehemaligen Saalepark machen musste, um die Angelegenheit zu klären. Diesmal begleitete mich die Sonne auf meinem Weg und obwohl ein ellenlanger Stau mich am Vorwärtskommen hinderte, konnte ich die Fahrt genießen. Beim Möbelschweden war man sehr freundlich und hilfsbereit und ich hatte den Eindruck, soetwas kam nicht zum ersten Mal vor. Wunder der Technik. *lach* Als kleine Entschädigung bekam ich noch einen Hotdog samt Getränk. So hatte ich gleich mein Abendessen.

Dienstag, 25. September
Am Vormittag erhielt ich einen Anruf der Buchhaltung des Möbelschweden, bei dem mir mitgeteilt wurde, dass man mein Geld noch am selben Tag zurück überwiesen würde. Am Nachmittag fuhr ich bei Katl vorbei, die mir mein Wollepäckchen übergab, das sie für mich entgegen genommen hatte. Zeitlich passte es gut, dass ich sie gleich noch zu ihren Kindern brachte, wo der Geburtstag eines ihrer Enkel gefeiert wurde.

Mittwoch, 26. September
Endlich wieder Therme. Ich bekomme es zur Zeit nicht hin, an einem festen Tag zum Schwimmen, Wassersporteln oder auch nur Saunieren zu gehen. Diese Woche klappte es nun am Mittwoch. Sonne glitzerte auf dem Wasser. Es fühlte sich wundervoll an und alle Sorgen*** fielen von mir ab.
In der Kelo-Sauna gab es einen Aufguss Tundra. Sehr angenehm. Danach saßen wir lange am Seerosenteich und ließen einfach die Seele baumeln.
Am Schluss schleppte ich die Katl noch in den Kaufmannsladen, weil mich plötzlich nach Asiatischer Gemüsepfanne gelüstete, die ich mir dann als Nachtessen zubereitete.

Donnerstag, 27. September
Auch in dieser Woche wich der Donnerstag von der üblichen Routine ab. Ich hatte im Radio gehört, dass der Donnerstags wettertechnisch der beste Tag der Woche werden sollte und im ersten Moment grummelte ich: Na prima, und genau an diesem Tag kann ich nicht in den Garten, weil wir einkaufen müssen. Aber dann dachte ich mal sehen, wie flexibel die kleine alte Frau noch ist, und schlug ihr vor, den Einkauf auf Freitag zu verschieben und sie stattdessen mit in den Garten zu nehmen. In Aussicht stellte ich ihr, dass sie "ihre" Kartoffeln ausbuddeln könnte. Sie war sogleich begeistert von meinem Vorschlag.
Gefreut haben wir uns, als auch der Sohn und dessen bster Freund im Garten waren. Die beiden räumten den Schuppen auf, strichen meine neue Bank und diverse andere Dinge. Ich machte mich über das Kartoffelbeet her, weil ich das Graben für die Mutti zu schwer fand und sie lieber die Tulpenzwiebeln pflanzen sollte. Die dunkleren Kartoffeln sind solche mit violettem Fleisch. Ich hätte mal eine aufschneiden sollen, um es zu zeigen, aber daran habe ich gar nicht gedacht.
Nachdem wir unsere Arbeit beendet hatten, reichte Anke noch einen Topf mit Soljanka {nun ist sie endgültig alle} über den Zaun, so dass wir gleich noch leckeres Abendessen hatten. 20 Uhr war es dunkel, also brachen wir Frauen auf in Richtung Wohnungen. Ich musste unbedingt noch in die Wanne, denn ich war durch die Grabearbeiten in der trockenen Erde total staubig.
Freitag, 28. September
WOCHENENDE
Als ich bei Mutti ankam, um sie zum Einkaufen abzuholen, bekam die Wolkendecke erste Risse. Nach dem Einkauf schien die Sonne. Ich war aber so unendlich müde {keine Ahnung, warum}, dass ich doch erst einmal in die Wohnung fuhr. Ich hatte weder genug Elan, schnell noch die Wäsche zu erledigen {zumal schnell minderstens 90 Minuten bedeutet hätte}, noch konnte ich mich aufraffen die Taschen mit warmer Kleidung und Kuscheldecken für den Garten zu packen. Stattdessen legte ich mich "ein wenig" auf die Couch, mit dem Ergebnis, dass ich 2.23 Uhr erst einmal ausgeschlafen hatte.
Samstag, 29. September
Inzwischen ist die Wäsche längst fertig und hängt auf der Leine. Eine Socke ist fertig, so dass ich nachher die zweite beginnen kann. Kaffee getrunken habe ich zwischendurch, weit weniger romantisch als unter dem Apfelbaum, aber nunja. Müde bin ich auch schon wieder, aber jetzt lege ich mich ganz sicher nicht nochmal auf die Couch, denn die Sonne strahlt vom wolkenlosen Himmel. Allerdings haben wir gerade mal 8°C. Das ist für den Garten ganz schön frisch. *brrr*
Also schau ich jetzt erst mal zu Andrea und wünsche euch allen ein schönes Wochenende.

Ach HALT, die Fußnote…
***Ja, ich hatte Sorgen. Wiedereinmal um meinen Job. Es ist das gleiche Dilemma, wie Anfang des Jahres. Unser Vertriebsmann ist ein lieber, netter Mensch, und er kann sicher auch eine Menge guter Dinge. Aber Vertrieb kann er nicht, zumindest nicht zielführend. Er macht und tut, aber er bringt nichts so recht zum Abschluss, was zur Folge hat, dass nicht nur mein Job immer wieder ins Wanken gerät, sondern noch einige andere auch.
Ende der Woche hat nun der Chef reagiert, bzw. agiert, denn er hat nicht gewartet, bis ich wieder auf der Matte stehe und ihn frage, wie es weiter geht und ob ich mir was anderes suchen soll. {Hätte ich diesmal nicht gemacht, sondern mit konkreten Vorschlägen aufgewartet, wollte das aber nächste Woche erst tun, je nach dem. wie ein bestimmter Termin verlaufen wäre.} Na, jedenfalls hat der Chef die Initiative ergfriffen und der Lieblingskollegin einen Teil des Vertriebes wieder übertragen. Habt ihr den Stein plumpsen hören, der mir vom Herzen fiel? Nun mache ich mir keine Sorgen mehr um meinen Job, dass die Liebslingskollegin erfolgreich akquirieren wird, daran habe ich keinen Zweifel. Sie hat das früher schon gemacht, als wir den lieben netten Vertriebsmann noch nicht hatten. Da konnte man sich über mangelnde Aufträge nie beklagen, eher war es mitunter zu viel. Das war eine super gute Nachricht, genau rechtzeitig vor dem Wochenende.

Samstagsplausch {22.09.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Heute kann ich euch von einer super schönen Woche berichten. Vollgepackt war sie und teilweise stressig. Doch überwiegend war das positiver Stress.
Seht selbst.
Wochenende, 15. und 16. September
Völlig stressfrei verlief das Wochenende. Weil sich das schon in der Vorwoche bewährt hatte, versorgte ich schon am Freitag zum Feierabend die Wäsche und packte meine Taschen für das Gartenwochenende. Diesmal vergaß ich auch die langärmeligen Shirts nicht. Außerdem war ich mit 3 Knäulen Sockengarn, diversen Resten für die Decke(n) und zwei Krimis bestens gerüstet, selbst wenn es drei Tage Regenwetter gegeben hätte. Gab es aber nicht, so dass ich den größten Teil meiner Freizeitausrüstung ungenutzt wieder mit nach Hause nehmen konnte/musste.
Am Samstag wurde bei Nachbars gegrillt und ich durfte auch zwei Steaks mit auf den Grill legen. Am Ende hatten wir so viel übrig, dass wir beschlossen, am nächsten Samstag gemeinsam Soljanka zu kochen. Schnell wurden die Reste klein geschnippelt und für die kommende Woche in meinem Gefrierfach geparkt.
Der Sonntag war ein sehr stiller Tag. Das tat gut.
Montag, 17. September
Um so hektischer wurde es am Montag. Im Job kam ich nicht mal dazu, mir Kaffee zu machen. Aber das war in Ordnung, weil die Arbeit mit den wenigen Anwesenden so viel Spaß machte, dass ich beinahe noch den Feierabend verpasst hätte.
Den durfte ich aber nicht verpassen, denn Katl hatte sich mit der Straßenbahn auf den Weg gemacht, um mich von der Arbeit abzuholen. Schnurstracks fuhren wir zum Möbelschweden. Ich hatte zum Einen sehr genaue Vorstellungen, was ich für die Laube brauchte, zum Anderen wollte ich mich inspirieren lassen. So schlenderten wir tatsächlich durch die gesamte Ausstellung. Das habe ich schon ewig nicht mehr gemacht, weil ich meist genau weiß, was ich möchte und dies zeilstrebig aus dem riesigen Angebot fische. Das haben wir dann für die Regale auch getan. Schwups ins Auto verladen und ab in den Garten. Dort war ich ein wenig enttäuscht, weil der Sohn da war. Das klingt jetzt blöd, deshalb muss ich das erklären. In den letzten Wochen war er immer auf Montage und ich hatte mir überlegt, wie ich die Laube umräumen und mit Regalen ausstatten möchte und wollte das in der Zeit erledigen, in der er nicht da ist. Ich wollte es fertig haben, bis er am Wochenende wiederkommt und das sollte dann eine Überraschung für ihn sein. Tja, und das funktionierte nun nicht, weil er eben unerwartet doch da war.
Wir {also Katl und ich} haben dann die Regale trotzdem aufgebaut und es ist richtig schön geworden.
Dienstag, 18. September
Es gab Trouble auf Arbeit, in dessen Folge ich gemeinsam mit der Lieblingskollegin Verschiedenes klären musste. Unter Opferung sämtlicher Pausen gelang uns das auch und wir brachten alles zu einem guten Ergebnis. Trotzdem hat es geschlaucht und ich war zum Feierabend völlig breit. Außerdem war mir übel. So wählte ich die Therme ab und fuhr stattdessen in den Garten. Unterwegs konnte ich noch ein paar Kleinigkeiten erledigen. Es macht mich froh, wenn ich Erledigungen abhaken kann, besonders, wenn sie mit Umwegen verbunden sind, die kaum im Verhältnis zum Nutzen stehen.
Froh war ich, als ich im Garten ankam. Bei Nachbars gab es gleich Kaffee und Kuchen und einen kleinen Schwatz. Danach zog ich mich zurück, räumte und kruschelte in meiner Laube herum und wartete auf den Sohn.
Mittwoch, 19. September
Auf Arbeit lief alles bestens und ich hatte sogar Zeit für die Mittagspause. So entwickelte ich schon wieder neue oder weiterführende Ideen für die Laube. Catrin nennt ihr Gartenhäuschen die Villa. Meines hieß bisher nur Laube oder Hütte, aber wenn ich so weitermache mit der Ausgestaltung, kann ich auch bald Villa sagen. Dort wollte ich den Feierabend in aller Ruhe verbringen, was zunächst nicht so recht gelang. Kaum kam ich in meinem grünen Reich an, fingen mich die Nachbarn ab mit der Aufforderung zu Kaffee und Kuchen zu ihnen zu kommen. Den Kuchen lehnte ich ab, ließ mich zu einer Tassee Kaffee überreden, blieb aber nicht lange. Kaum hatte ich mich jedoch in meinem Reich eingerichtet {Handy ans Ladenkabel gehängt, ein Glas Wasser eingeschenkt, das Buch bereit gelegt}, tauchte der Sohn mit einem Kollegen auf. Der Sohn bereitete Abendessen zu, der Kollege schwatzte allerlei. Ein weiterer Nachbar ließ sich an unserem Tisch nieder. Ich kam mir blöd vor, weil ich so mittendrin saß. Vielleicht hätte ich heim fahren sollen.
Nach dem Essen ging der Kollege heim, der Sohn verzug sich auf die Schaukel, der Nachbar erzählte mir noch von seinem Arbeitsalltag. Gegen 21 Uhr kehrte Ruhe ein. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich bereits dazu entschlossen, nicht mehr heim zu fahren. Ich stellte den Wecker eine halbe Stunde früher als sonst und machte es mir nun wirklich mit meinem Krimi gemütlich.
Donnerstag, 20. September
Der Tag war in jeder Hinsicht anders als andere Donnerstage. Ich hatte zwar gut geschlafen, wachte aber schon kurz nach drei auf und kam von da an nicht mehr wirklich in den Schlaf. Unterschwellig war da vielleicht die Befürchtung, am Morgen nicht alles zu schaffen, weil ich doch vom Garten aus erst noch nach Hause musste, um zu duschen und mich für den Tag vorzubereiten. So stand ich noch vor dem Wecker auf und machte mich auf den Weg. Im Nachhinein weiß ich, dass ich durchaus noch einen Guten-Morgen-Kaffee hätte trinken können, denn zu Hause hatte ich noch richtig viel Zeit, bevor ich los musste.
Der Arbeitstag war kurz, denn ich hatte mit der Lieblingskollegin verabredet, dass ich zu Mittag gehen konnte.
So schaffte ich daheim noch die Wäsche, die ich in letzter Zeit immer freitags erledigt hatte. Außerdem stand Haare färben auf dem Programm. Als das erledigt war, machte ich mich schön, denn ich war mit Mutti verabredet. Diesmal aber nicht zum Einkaufen, sondern zu einer Feier der Gewerkschaft, bei der langjährige Mitglieder geehrt wurden. Die kleine alte Dame blickt immerhin auf 70 Jahre Gewerkschaftszugehörigkeit zurück. Es war eine schöne Feier. Der Neue Bezirksvorsitzende würzte seine Rede mit interessanten Fakten aus den jeweiligen Eintrittsjahren der Jubilare. Als er außerdem über die aktuelle Gewerkschaftsarbeit sprach, kam ebenfalls viel Interessantes zu Tage. Nach der Ehrung gab es ein tolles Abendessen und die ganze Zeit über nette musikalische Umrahmung. Für die Mutti war das ein richtig schöner Abend und ich war froh, dass ich mit ihr hingegangen bin.
Freitag, 21. September
Die Donnerstagspflichten mussten nachgeholt werden. Schließlich stand in dieser Woche die Bücherei auf dem Plan. Freilich hätte ich die Bücher auch telefonisch verlängern können, aber wir mussten sowieso einkaufen, weil die kleine alte Frau jede Woche einkaufen muss. Nach der Bückerei kam die Drogerie an die Reihe. Da brauchten wir nichts,was wir nicht auch anderswo hätten kaufen können, aber wenn wir einmal in der Nähe waren… Außerdem gelten die Rabattcoupons nur noch bis Ende des Monats… Zum Abschluss der Runde, wie immer, der N-Markt. Nur dass der an diesem Freitag für mich nicht der Abschluss war, weil die Erweiterung, die ich mir für die Hütte überlegt hatte, einen weiteren Besuch beim Möbelschweden erforderte. Weil inzwischen der angekündigte Regen recht heftig eingesetzt hatte, zögerte ich zunächst, dorthin zu fahren. Doch Aufschieben wäre auch doof gewesen.
Es war bereits dunkel, als ich mit meinen Einkäufen und all meinem Gepäck am Garten ankam. Es war inzwischen 20 Uhr und regnete immer noch. So brachte ich nur die warme Kleidung und die Lebensmittel in die Hütte und zwei kleine Kissen, ich erstanden hatte. Die Regalteile mussten im Auto warten und kommen erst im Laufe des Wochenendes zum Einsatz. Ich zog mir erst einmal trockene Kleidung an, verräumte die Einkäufe soweit möglich. Dann gab es erst einmal Abendessen. Danach machte ich es mir mit einem Krimi aus der Mediathek und meinem Strickzeug gemütlich.

Samstag, 22. September
In der Nacht sind die Wolken fort gezogen. So werde ich nachher schnell die Regalteile aus dem Auto holen und aufbauen. Dann kann ich weiter aufräumen und für alles, was hier noch herum steht, einen festen Platz finden.
Demnächst möchte ich mal zur Lagerbox fahren und ein paar Knäuel Baumwollgarn holen. Ich kann hier nämlich ein paar farbenfrohe Netze gebrauchen, um Zwiebeln und ähnliches aufzubewahren. Auch gehäkelte Utensilos wären nicht schlecht. Und Topflappen brauche ich auch.
Nun bringe ich erst einmal diesen Eintrag zu Andrea und wünsche euch allen ein tolles Wochenende.
Eure Mira

Samstagsplausch {15.09.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Wie war denn eure Woche? Meine war einigermaßen durchwachsen. Jedoch habe ich das Gefühl, alles ganz gut gemeistert zu haben. Und es gab sehr schöne Momente.

Wochenende, 08. und 09. September
Ich war vom Freitag Abend an im Garten. Und ich war die meiste Zeit allein. Das tat sooo gut. Ich habe gestrickt, gelesen, mich erholt.
Als ich allerdings am Sonntag Abend heim kam, hatte der Sohn noch eine sehr traurige Nachricht für mich. Die beschäftigte mich noch tagelang.
Montag, 10. September
Mir ging es nicht gut. Seelisch. Das erwähnte ich eben schon. Den Arbeitstag überstand ich irgendwie.
Am Nachmittag fuhr ich schnurstracks nach Hause, um mit dem Sohn Papierkram zu erledigen. Für das Treffen mit Katl und Janine in der Therme hatte ich um Verlegung auf Mittwoch gebeten. Janine erzählte später, dass ihr das sehr gelegen kam.
Dienstag, 11. September
Ich weiß gar nicht so recht, was überhaupt los war, aber ich kam nicht pünklich von der Arbeit weg, entsprechend schlecht durch den Feierabendverkehr. Ich musste unbedingt noch zu einer Poststelle und entschied mich für B’dorf. Guuuute Entscheidung.
Kurz nach sechs kam ich im Garten an. Endlich wieder Garten.

Mittwoch, 12. September
Es wäre der Tag für 12 von 12 gewesen, aber es war nicht nur ein stino Arbeitstag, sondern sogar ein vollgepackter, stressiger. Da war nix mit Fotos. Und den Feierabend verbrachten wir in der Therme, wo Fotografieren verboten ist. So bekam ich diesmal meine 12 Fotos nicht zusammen.

Donnerstag, 13. September
Wie schön, es ist schon Donnerstag. Ja, es ist Einkaufstag. Aber darauf freue ich mich meist, denn wenn ich den Einkauf geschafft habe, ist für mich Wochenende. Natürlich muss ich am Freitag noch mal zur Arbeit, aber diesen einen Tag schaffe ich doch locker. Oder?
Der Tag gibt sich herbstlich. 🍁
Passend dazu lese ich bei Regula vom Herbst-Handarbeitsbingo und entschließe mich, daran teilzunehmen, auch wenn es bereits am 1. September begann und ich schon wieder mal spät dran bin. Bis 24. November habe ich noch Zeit, und ich denke, das eine und das andere Kreuz werde ich setzen können, auch wenn es vielleicht nicht zu einer kompletten Reihe reichen wird. Egal, mitmachen zählt.
Richtig gut tat mir eine kleine Geschichte, die ich bei Georg las. Sie verschaffte mir etwas Abstand, so dass ich danach eine Idee zur Lösung eines Problems hatte, die tatsächlich funtionierte. Ein toller Moment.

Freitag, 14. September
Wie erwartet ließ sich der letzte Arbeitstag der Woche gut an, obwohl es ein diesiger, grauer Tag war.
Am Nachmittag blinzelte sogar ab und an die Sonne durch das Grau.
Daheim hatte die Waschfee bereits gute Arbeit geleistet. Ich musste die Wäsche nur noch aufhängen. Danach packte ich meinen Kram zusammen und verzog mich in den Garten.
Es war schon halb acht, wurde bereits dämmrig und es waren nur noch die ganz unverwüstlichen Kämpen da. Nur Nero, Jenser und das Reh, der mir neulich erzählt hat, das er gern im Wald schläft. {Da passt der Spitzname ja, obwohl wir ihm den schon verliehen hatten, bevor wir das mit dem Wald wussten.} Es wurde ein schöner entspannter Abend. Meinen Krimi bekam ich allerdings nicht fertig, weil mir dann irgendwann die Augen zu fielen.

Samstag, 15. September
In der Nacht wachte ich im 2-Stunden-Takt auf, schrieb jedes Mal kurz mit der Schwester, die schlaflos durch RP geisterte.
4:54 Uhr gab ich auf und machte Kaffee. Und so entstand dieses Novum. Ein Blogbeitrag, den ich komplett am Handy getippt habe, Tippfehler und Autovervollständigung inklusive.
Inzwischen ist es hell geworden, was mich an einen Text vom Keimzeit erinnert. Mal sehen, ob ich den finde. Dann trage ich ihn hier nach.
Jetzt aber versuche ich erst mal, diesen Eintrag zu Andrea zu bringen.
Euch allen ein schönes Wochenende
Eure Mira

Nachtrag
Ich hab’s gefunden. Zukunft von Keimzeit, von der CD Smart und gelassen warten

Samstagsplausch {08.09.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Ich sage es gleich vorweg, das war nicht meine Woche.

Samstag, 01. September
Zuerst musste ich meine Schwester zum Fernbus bringen. Zum Glück waren wir ein wenig knapp dran, so dass keine Zeit für sentimentale Stimmung blieb. Danach verkrümelte ich mich in den Garten. Noch war es sonnig und tat sehr gut, einfach dort zu sein. Außerdem gab es da die vielen schönen Erinnerungen an die Zeit mit meiner Schwester.
Um die Mittagszeit hatte ich von der vergangenen Woche Schlaf nachzuholen und packte mich auf die Schaukel. Als ich davon aufwachte, dass eine Nachbarin irgendwelche Unwichtigkeiten quer durch die Gartenanlage kreischte, hatten dicke Wolken die Sonne verdeckt. Es war windig und kühl. Ich blieb trotzdem noch bis zum Dunkelwerden draußen.
Nachbarin C. kam am Abend noch auf einen Schwatz und brachte zwei Krimis mit, eine Menge Lesestoff. Hoffentlich komme ich dazu.

Sonntag, 02. September
Der Tag begann grau und verregnet, so dass aus dem Gartenfrühstück bei der Uraltfreundin ein Wohnzimmerbrunch wurde. Schön war es. Nette Leute lernte ich kennen. Leckere Smoothies gab es, die bestens zu meiner derzeitigen Ernährung passten und angenehm satt machten. Leider bekam der Tag dann einen Dämpfer, von dem zu erholen ich noch die Hälfte der folgende Woche brauchte und den ich noch immer nicht richtig verkraftet habe.

Montag, 03. September
Es ging mir seelisch so mies, dass ich zum Feierabend nur noch heim wollte und nicht einmal Muße hatte, in die Therme zu gehen. Dafür besuchte ich nach gefühlten Ewigkeiten wieder einmal den Lenta-Laden und gönnte mir einen Becher Algensalat. Überhaupt hätte ich an diesem Abend essen, essen, essen können.

Dienstag, 04. September
Ich mochte noch immer niemanden sehen, was in der Firma natürlich nicht umzusetzen ist. Dafür aber zum Feierabend. Dachte ich. Und verzog mich in den Garten. Katl hatte jedoch angekündigt, mich dort zu besuchen. Sie hatte an meinen Nachrichten gemerkt, dass ich mich mies fühlte und wollte einfach nur für mich da sein. So richtig funktionierte das nicht. Ich war einfach zu knautschig und bestimmt auch nicht gerade nett zur Katl. Doch diese ertrug mich mit Fassung.
Es wurde früh kühl und feucht an diesem Abend, so dass wir bald aus dem Garten verschwanden.

Mittwoch, 05. September
Wie an jedem Fünften gab es WmdedgT, das ich jedoch erst am Donnerstag niederschrieb.
Erstaunlicherweise besserte sich meine Stimmung, nachdem ich Catrin erzählt hatte, was ich bedrückte, einschließlich der vorangestellten Bitte, nicht weiter auf das Thema einzugehen, was sie dann auch nicht tat, bis auf die Äußerung, sie könne mich verstehen. Das tat gut.

Donnerstag, 06. September
Ich habe es wieder getan. Ich habe wieder Arbeiten erledigt, die nicht zu meinen Aufgaben gehören, weil ich mit den Ergebnissen dieser Tätigkeiten weiterarbeiten muss, die Kollegen, deren Aufgabe es wäre, diese aber nicht erledigen. In diesem Fall war es sogar so, dass ich jemanden bat, etwas zu erledigen, weil ich es zu einem bestimmten Termin nutzen musste und von der Person zur Antwort erhielt: "Das kannst du doch selbst. Ich habe dir doch gesagt, was du beachten musst." Das Problem ist, dass ich sehr wohl die Fähigkeit dazu habe, nicht aber die Berechtigung. Und nun kam der Rüffel seitens der Obrigkeit, wie es denn sein könne, dass ich diese Tätigkeiten ausführe. Nun soll ich mich rechtfertigen. Na gut, ich mache das. Aber dann kommt auch zur Sprache, dass die Person aus dem Kollegenkreis sich geweigert hat, die Aufgabe auszuführen und sie ausdrücklich mir übertragen hat. Ich kann das nicht auf mir sitzen lassen.
Immer solcher Mist!

Freitag, 07. September
Am Morgen kam ich nur sehr schlecht in Gang und beschloss deshalb, meine halbgepackten Taschen gar nicht erst mitzunehmen, weil ich vermutlich ohnehin das Wichtigste vergessen hätte. Also programmierte ich die Waschmaschine, damit sie fertig ist, wenn ich von der Arbeit komme, und plante, direkt in die Wohnung zu fahren, die Wäsche aufzuhängen und dann in aller Ruhe die Taschen für drei Tage Garten im Herbst zu packen. Egal, wie an Nachmittag und Abend das Wetter sein würde, ich würde in den Garten fahren und bis Sonntag dort bleiben.
Es wurden drei große Taschen. Eine mit jeder Menge Strickzeug, eine mit Kleidung von Sommer über Herbst bis Winter. Und eine nur halbvolle mit Lebensmitteln. Bis ich soweit war, hatte sich die Spätnachmittagssonne hinter dicken Wolken verzogen. Das hielt mich aber nicht davon ab, mein Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Samstag, 08. September
Ich starte wieder ein Blogexperiment. Die Beitragsplan neulich, die Catrin für mich verlinkt hat, als ich auf dem Markt war, hatte super geklappt. Heute probiere ich mal, ob mir die Teilnahme an der Linkparty auch mittels Handy gelingt.
Wenn ihr also diesen Beitrag in der Plauschecke bei Andrea findet, wisst ihr, das auch dieses Experiment gelungen ist.
Habt ein super schönes Wochenende, was immer ihr vor habt.

Samstagsplausch {01.09.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Diese Woche hat mir ein wenig die Sprache verschlagen. Dabei ging alles so gut los. Das Wochenende 25. August und 26. August war richtig schön.
Für Montag, 27. August war geplant, gleich nach der Arbeit Mutti und Schwester abzuholen und mit beiden ein großes Einkaufszentrum aufzusuchen. Das haben wir auch getan. So richtig schlendern { wie ich mir das vorgestellt hatte} konnten wir jedoch nicht, denn Mutti ist nicht so gut zu Fuß, dass wir lange "herumlatschen" konnten. Außerdem hatte sie "Rücken". Aber einen Klamottenladen und eine Parfümerie besuchten die beiden doch und kauften sich auch was. Ich bekam im Klamottenladen schlechte Laune, weil sie dort meine Größe gar nicht führen. Nein, ich muss das anders sagen, ich bekam die miese Laune, weil ich zu fett bin für die Größen, die dort angeboten werden. So ist das. Und eigentlich überkam mich der Frust auch nur, weil ich mich wirklich sehr, sehr bewusst und nahezu kohlehydrat- und fettfrei ernähre, höchstens alle zwei, drei Wochen mal einen Tag über 1000 kcal zu mir nehme und meine Ärztin immer noch meint, mein Übergewicht käme von zu viel essen. Das war der eigentliche Frust.
Davon abgesehen war der Nachmittag/Abend ganz nett. Nachdem ich Schwester und Mutter wieder daheim abgesetzt hatte, fuhr ich noch in den Garten, um zu gießen und saß da noch eine Weile herum. Ganz für mich allein. Das war schön.
Am Dienstag, 28. August verschlugen mir innenpolitische Ereignisse schier die Sprache. Was ist hier nur los? Ein Mord auf offener Straße. Schlimm, dass so etwas passieren konnte. Aber dass die Demonstration gegen diese Gewalttat dann als eine Demonstration rechter Gewalt verunglimpft wurde, erschreckte mich sehr. So weit sind wir also gekommen, dass man sich mehr darüber empört, dass gegen einen Mord demonstriert wird, als über den Mord selbst. Und wenn da ein Deutscher von Ausländern ermordet wird und man sich darüber aufregt, ist man gleich ein Nazi. Würde hingegen ein Deutscher einen Ausländer ermorden und man regte sich darüber auf, wäre man ein linker Gutmensch. Geht’s noch? Die haben doch alle ‘nen Knall!
Sehr nachdenklich stimmte mich ein Kommentar im Radio am Dienstag Morgen. Es ging um die Probleme der Polizei, bei Veranstaltungen {seien es nun Stadtfeste oder auch Demonstrationen} für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen. Der Kommentator erwähnte, dass man befürchte, die Bevölkerung könne Selbstjustitz üben, dabei sei es doch einzig Sache des Staates, Straftaten zu verfolgen und zu ahnden. {Ist so und muss so, sonst enden wir im Bürgerkrieg.} Und dann sagte dieser Mann: "Dann muss dieser Staat aber auch dafür sorgen, dass solche Straftaten gar nicht erst begangen werden können, von Menschen die sich gar nicht mehr in diesem Land aufhalten dürften."
Und mein allererster Gedanke, nachdem ich diesen Satz gehört hatte, war: Ob dieser Journalist morgen seinen Job noch hat?
Mir gehen tausende Gedanken durch den Kopf und ich finde es schrecklich, was hier in diesem unserem Land gerade geschiet. Es macht mir Angst, wie das Recht auf körperliche Unversehrtheit, das uns mit Artikel 2 des Grundgesetzes garantiert wird, hier gerade ausgehebelt wird. Aber ich verbanne diese Gedanken jetzt lieber aus meinem Kopf, sonst werde ich noch ganz wirr von all diesem Chaos.

Mittwoch, 29. August
Dies hätte der schönste Tag der Woche werden sollen. Wettertechnisch war er das auch. Familientechnisch… wollten wir einen schönen Gartennachmittag und -abend genießen. Das misslang, weil Mutti ihre Sprüche, mit denen sie mir sonst so oft die Stimmung verdirbt, diesmal auf meiner Schwester ablud. Diese ist das natürlich nicht gewöhnt und nimmt das viel tragischer als ich. Das ging soweit, dass sie eigentlich am nächsten Tag abreisen wollte, statt, wie geplant, bis Samstag zu bleiben.
Ich hatte es satt.
Donnerstag, 30. August
Dieser Tag kam zumindest familientechnisch wieder in Ordnung. Obwohl ich mit Mutti schon am Mittwoch im N-Markt war, mussten wir natürlich am Donnerstag noch einmal einkaufen fahren, weil wir eben donnerstags einkaufen fahren. Allerdings wollte ich danach gern noch in einen Markt, wo es schöne hölzerne Gartenbänke zu einem sehr günstigen Preis geben sollte. Also setzen wir die Mutti daheim ab. Meine Schwester schleppte ich mit, und nachdem wir die Bank erstanden hatten, fanden wir uns im Paunsdorf Center ein, gönnten uns ein Abendessen und einen schönen Schwatzabend unter Schwestern.
Das tat mir sehr gut.
Wirklich zur Ruhe kommen konnte ich trotzdem nicht, weil gerade in einer WhatsApp-Gruppe, der ich bisher noch angehöre, eine sehr miese Aktion lief. Da gibt es seit Jahren in Halle diesen Strickstammtisch. Dieser war, seit er ins Leben gerufen wurde, offen für alle. Es ist kein Verein oder ähnliches, nur eine lose Ansammlung von Menschen, die dem gleichen Hobby frönen und sich regelmäßig treffen, jedoch oft in unterschiedlicher Zusammensetzung. Die Gründerin dieser Gruppe rief einst ein Blog ins Leben, hatte später aber keine Zeit oder auch kein Interesse mehr, dieses weiterzuführen und gab die Betreuung in andere Hände. Im Zuge der DSGVO wurde der Blog bedauerlicherweise eingestellt. Nun hat sich ein nach längerer Abwesenheit wieder zur Gruppe gehörendes Mitglied bereit erklärt, den Blog weiterzuführen bzw. neu zu gestalten. Sie hat mehrfach gefragt, ob das erlaubt und gewünscht wäre, worauf die wenigsten anderen Damen überhaupt reagierten, aber die, welche antworteten, stimmten zu. Dann hat diese Bloggerin Zeit, Arbeit, Geld {für die Domain} und ganz viel Herzblut investiert und ein schönes Blog auf die Beine gestellt, was mich sehr freute, weil ich mich der Gruppe bis dato sehr verbunden fühlte, obwohl ich wegen der Arbeit nur noch ein, zwei mal im Jahr an den Treffen teilnehmen kann. Gerade deshalb freute ich mich über die neuen Blogeinträge, in denen ich ein wenig mehr erfuhr, als nur die Termine für die nächsten Treffen. Und ich weiß noch von einigen anderen Leuten, die sich ebenso über den neuen Blog freuten. Am Donnerstag fiel dann plötzlich einer der Damen ein, dass ihr das zu viel Engagement ist, das die Bloggerin da an den Tag legt. In der bereits erwähnten WhatsApp-Gruppe schrieb sie, dass sie das alles so nicht gewollt hat, dass die Bloggerin das noch einmal mit ihr zu besprechen hätte und all solches Zeug. Und damit hat sie eine Welle losgetreten. Plötzlich wurden Damen munter, die sich sonst kaum äußern. Richtig lange Texte wurden da verfasst, in denen die Bloggerin und ihr Einsatz für die Gruppe niedergemacht wurden. Plötzlich wollte man nicht mehr ins Internet und die Gruppe ist auch nicht mehr offen für alle, denn neue Mitglieder würde man nicht wollen, da das die Gemütlichkeit zerstören würde. Gemütlichkeit? Bei mehr als 20 Leuten? Außerdem haben die wohl alle vergessen, wie sie zur Gruppe gekommen sind, nämlich über Mundpropaganda und dadurch, dass die Gruppe bekannt gemacht wurde. Wo wären die Damen denn alle, wenn wir {eine Handvoll Leute, die von Anfang an dabei waren, auch besagte Bloggerin} damals gesagt hätten, Ihr zerstört uns die Gemütlichkeit? Damals war es nämlich wirklich noch gemütlich. Ich empfand das, was die Damen da veranstalteten als Shitstorm, der Bloggerin gegenüber. Diese hat entsprechend reagiert und den Blog gelöscht. Ich finde das sehr, sehr schade.

Inzwischen habe ich mich doch wieder beruhigt, aber am Donnerstag hat mich das beschäftigt, weil ich meine Zugehörigkeit zu dieser Gruppe hinterfragt habe. Ein paar Mädels, die von Anfang an dabei waren, liegen mir sehr am Herzen. Andere, die neu hinzu gekommen sind, würde ich gern kennenlernen. Aber wenn die Geschichte in solche Zickereien ausufert, überlege ich ernsthaft, ob ich mir das spare, die WhatsApp-Gruppe verlasse und die Mädels von "früher" unabhängig vom Stammtisch treffe.

Freitag, 31. August
Freutag. Die Schwester war zu Fuß einkaufen, um uns leckere Dinge zu beschaffen, die wir am Abend auf den Grill packen können. Der Sohn war leider noch unterwegs, so dass wir selbst grillen mussten. Die Schwester meinte, ihr macht das nichts aus, hatte dann aber doch ein paar Schwierigkeiten, das Feuer zu entfachen. Anke und ürgen halben mit einem Bio-Greillanzünder aus und der gute alte Fön sorgte für die nötige Belüftung. dann brutzelte Leckeres Gefreut habe ich mich über die Mutti, die an diesem Abend nicht herumningelte, so wolle heim. Einmal zwischendurch, weil sie fror. Da habe ich ihr zuerst meine Socken verpasst. Später wickelte ich sie in Decken ein. Und dann kam der Sohn. Da leuchteten Omas Augen. Erst recht, als der Große dann im Handumdrehen ein Lagerfeuer entfachte, das uns wunderbar wärmte.

Inzwischen ist Samstag, wir haben September. Der Herbst beginnt.
Ich habe diese Nacht nicht, wie sonst im Garten übernachtet. 10°C wäre zwar noch keine Temperatur, die mich nach Hause treiben würde. Das hatten wir Anfang des Sommers auch. Aber ich bin ein wenig in Eile, weil ich die Schwester nachher zum Fernbus bringen möchte. Dann ist sie wieder fort und ich habe wieder das Gefühl, dass wir viel zu wenig Zeit miteinander verbracht haben. Nur gut, dass es gestern noch diesen schönen Gartenabend gab.

Später möchte ich noch den Kartoffelsalat für morgen vorbereiten. Da gibt es nämlich bei der Uraltfreundin ein Gartenfrühstück, naja, eher einen Brunch. Darauf freue ich mich.
Und nun bringe ich mein Geschreibsel zu Andrea und dann muss ich auch bald los.
Euch allen ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {25.08.2018}

Liebe Plauscherinnen, ich wünsche euch einen GUTEN MORGEN.
Während ihr euch bei Andrea zur gemütlichen Runde trefft, werde ich hoffentlich gut in Neckeroda angekommen sein, meinen Stand aufbauen und mit jeder Menge toller Sockenwolle bestücken, die ich dort zum Sonderpreis an die Frau oder gern auch an den Mann bringen möchte.
Dass ihr meinen geplanten Plauschbeitrag hier finden konntet, habe ich Catrin zu verdanken, die sich heute um die Verlinkung gekümmert hat. *Wink zu Catrin*

Und nun sollt ihr endlich erfahren, was in der letzten Woche bei mir los war. Ich sag’s euch gleich, es war allerhand. Stress ist ja an sich nichts Schönes, aber wenn lauter schöne Dinge anstehen und ich die dann auch noch alle auf die Reihe bekomme, stöhrt mich der Stress gar nicht mehr, und ich freue mich, wie gut alles passt. So war es diese Woche, die erst einmal noch ganz ruhig losging.

Samstag, 18. August
Tja, wie war das denn? Nachdem ich die Wäsche eingepackt und Mutti eingesammelt hatte, erledigte ich noch ein paar Schnickschnack-Einkäufe. Die Utensilien brauchte ich, um ein Geschenk herzustellen und zu verpacken. Das Geschenk soll heute {25. August} übergeben werden, also lag ich mit meinen Vorbereitungen zeitlich noch ganz gut. Am Abend brachte ich die Mutti wieder heim und hockte mich noch ein wenig zu Anke und Jürgen. Eigentlich wollte ich Socken stricken, aber irgendwie konnte ich mich nicht aufraffen, die Maschen anzuschlagen. Irgendwann rief Mutti noch einmal an und meinte, sie hätte am Sonntag einiges zu tun und ich brauche sie nicht abzuholen. Na gut.
Sonntag, 19. August
Das Wissen, dass ich nicht irgendwo hinfahren und niemanden zu einer vorbestimmten Zeit abholen muss, bewirkte, dass ich gleich mal seelenruhig bis 8 Uhr schlief.
Beim Guten-Morgen-Kaffee schlug ich dann endlich die erste Socke an. Am späten Nachmittag hatte ich plötzlich keine Lust mehr, allein vor mich hin zu stricken, rief die Katl an und schleppte sie mit in die Therme zum Planschen, Wassertreten und genießen.
Montag, 20. August
Auf Arbeit war ich die super anstrengende Gruppe los und bekam ein paar neue Teilnehmer. Mit denen macht es richtig Spaß. Sie sind allerdings so wissbegierig, dass sie mir regelrecht Löcher in den Bauch fragen, und da sie unterschiedliche Themen bearbeiten, springe ich wie der Hase zwischen den Igeln hin und her. Von dem Verwaltungskram, den ich sonst "nebenbei" erledige, bekomme ich nur Bruchteile fertig, weil ich immer wieder herausgerissen werde und von vorn anfangen muss. Naja. Immerhin vergeht die Zeit wie im Flug.
Am Nachmittag bin ich wieder mit Janine und Katl in der Therme verabredet, wo ich es immerhin schaffe, die erste Socke fertig zu stricken und gleich noch die zweite zu beginnen.
Dienstag, 21. August
In der Firma bleibt es kunterbunt, dafür gönne ich mir einen recht entspannten Feierabend im Garten, wo ich gern gießen würde, wenn denn Wasser aus dem Schlauch käme. Die zweite Socke wächst ein Stück, aber ich will nicht so spät nach Hause, nicht so spät ins Bett und am nächsten Morgen noch früher raus…
…denn am Mittwoch, 22. August fahre ich mit der Straßenbahn zur Arbeit. Das muss sein, denn am Nachmittag geht es {wieder mit der Bahn} zum AUTOHAUS. Dort hole ich endlich meine neue Errungenschaft ab, meine Walburga, genannt Walli.
Wie ich auf den Namen gekommen bin? Nun, es ist ja ein ziemlich trutziges Auto. Und wenn ich den Namen Walburga denke, stelle ich mir eine stattliche Frau vor. deshalb fand ich den Namen sehr passend. Ich weiß, es ist schon ein wenig verrückt, seinen Autos Namen zu geben, und nun sogar noch einen Spitznamen. Aber nun, so bin ich eben. Ein bisschen verrückt. Normal wäre aber doch langweilig, oder?
Dass ich das Auto am Mittwoch holen konnte, passt ideal, denn ich muss noch meinen Pavillon, den ich am Samstag brauche, bei K. und M. abholen. Ihn erst noch in die Jolanda zu laden, wäre Unsinn gewesen, aber zu keinem späteren Zeitpunkt als Mittwoch am frühen Abend hätte es überhaupt gepasst. Als der Pavillon verladen war, rief ich Mutti an {ich habe jetzt auch endlich eine tolle Freisprecheinrichtung} und fragte, ob sie mit mir noch eine Runde drehen möchte. Ich glaube, sie hatte schon den ganzen Nachmittag ganz hibbelich auf diesen Anruf gewartet. Begeistert hüpfte sie ins Auto und wir drehten eine etwas größere Runde über die Dörfer. Danach war ich ziemlich kaputt, was wohl daran lag, dass ich den Tag über so aufgeregt war. Ich hole ja nun nicht alle Tage neue Autos aus dem Autohaus.
Auf den Donnerstag, 23. August hatte ich mich schon seit Wochen gefreut. Meine Schwester hatte sich am frühen Morgen in einen hellgrünen Bus gesetzt, um nach Leipzig zu fahren. 16.05 Uhr sollte er ankommen und ich wollte sie vom Busterminal abholen. Natürlich fuhr ich mit dem neuen Auto, von dem die Jette noch gar nichts wusste. Ich habe gar nicht darauf geachtet, ob der Bus überhaupt pünktlich war, weil als ich dort wartete, noch das Evchen anrief und wir noch ein wenig über den bevorstehenden Markt schwatzten. Das war so kurzweilig und dann kam auch schon der Bus. Und die Jette war total überrascht von meiner Neuerwerbung. Bei Mutti angekommen konnten wir nicht lange verweilen, weil wir noch Büchereitermin hatten und Mutti auch unbedingt neue Bücher brauchte. Anschließend ging es noch, wie jeden Donnerstag in den N-Markt und danach gingen wir in den gemütlichen Teil des Abends über. Eine riesige Melone wurde geschlachtet. Wir Schwestern hockten schwatzend auf Mutti winzigem Balkon, wo ich fleißig an der socke nadelte. Der Fuß wurde an diesem Abend soweit fertig, es fehlte nur noch die Spitze.
Für den Freitag, 24. August hatten wir verabredet, dass ich nach Feierabend die Jette bei der Mutti abhole und mit ihr zur Lagerbox fahre, um dort die Kartons mit der Wolle und die drei Markttische ins Auto zu laden. Nun hatte ich aber den Schlüssel für die Box in einer Tasche, die noch in der Laube stand. Also wollte ich nach der Arbeit erst ganz fix in den Garten, den Schlüssel holen, bis mir einfiel, dass das so fix wohl nicht gehen wird, da wir an diesem Wochenende Stadtfest haben, im Zuge dessen am Freitag Abend ein Stadtlauf stattfindet und dafür einige Straßen gesperrt werden. Zusammen mit den ohnehin bestehenden Sperrungen wegen Bauarbeiten dürfte es schwierig werden, nach Feierabend an den Garten zu kommen. So habe ich dann am Freitag Morgen beschlossen, früher loszufahren und erst mal im Garten den Schlüssel zu holen. Das passte alles sehr gut.
Am Nachmittag musste dann nur noch das Auto beladen, die Socke zu Ende gestrickt, das Geschenk angemischt und alles zusammen schön verpackt werden. Aber genau da lag "der Hase im Pfeffer". Ich brauchte für die 14 km von der Arbeit zur Mutti fast anderthalb Stunden. Als ich ankam, war ich schon erst mal kaputt. Meine Schwester baute mich dann mit einem Kaffee und einem Stück Melone wieder auf und die Mutti steuerte noch Gurkensalat bei. Dann hatte ich noch ein längeres Telefonat mit dem Kundendienst für Muttis Fernsehanbieter. Dort liegt seit 9. August ein Defekt vor und sie hat noch immer den neuen Reciever nicht bekommen. Bis Ende nächster Woche soll sie ihn nun haben.
Dann kamen die Jette und ich endlich los. Ich war so verdreht, dass ich kurz vor der Lagerbox dachte, ich hätte den Transponder vergessen. Ich hatte ihn natürlich dabei. Dennoch dauerte das Auffinden der richtigen Kartons, das damit verbundene Umstapeln und das Beladen viel länger, als ich dachte. Wir waren erst gegen 21.00 Uhr wieder bei Mutti. Die Jette wollte gern noch auf das Stadtfest, aber ich war so kaputt, hätte erst duschen und mich umziehen müssen und außerdem hatte es zu regnen begonnen. So ging ich dann doch lieber heim. Dort schlief ich dann schon am Küchentisch ein. 🙁

Und nun am Samstag, 25. August schrie schon 4.30 Uhr der Wecker. Ich bin jetzt endlich soweit und starte zum Färbefest. Davon berichte ich dann, wenn ich zurück bin. Ich hoffe, dass es viel Schönes zu sehen und zu fotografieren gibt, damit ich euch einen schönen bunten Beitrag hier einstellen kann.
Habt ein schönes Wochenende.
Und danke @Catrin

Samstagsplausch {18.08.2018}

Liebe Plauscherinnen, ich kündige es schon gleich einmal an: In der nächsten Woche wird es meinen Plauschbeitrag wieder einmal verspätet geben {ich hoffe am Sonntag}, denn wenn ihr euch bei Andrea zum gemütlichen Plausch versammelt, werde ich im Färberdorf Neckeroda {in der Nähe von Rudolstadt} meinen Stand aufbauen und mit vielen tollen Sonderangeboten auf Sockengarne locken. Viel anderes werde ich gar nicht mitnehmen, schließlich habe ich mir einen Kombi zugelegt, keinen LKW *lach*. Aber die schönen Sockengarne rufen regelrecht danach, verstrickt zu werden.
Nun aber genug der Vorschau, jetzt sollt ihr erst einmal erfahren, was rückblickend in der letzten Woche so los war.

Samstag, 11. August
Das war vielleicht ein Chaostag. Ich kam fast gar nicht zur Ruhe. Allerdings war es zumindest am Anfang so, dass ich über die Abwechslung recht froh war. Während der Hitzewelle hatte ich außer dem Job kaum etwas auf die Reihe bekommen und die freie Zeit fast ausschließlich dazu genutzt, mich zu entspannen. Das war zwingend notwendig und tat mir sehr gut. Nur, wer mich kennt, weiß, dass so viel Entspannung gar nicht meins ist. Ich brauche das unbedingt, aber schon nach relativ kurzer Zeit langweilt mich das und ich muss wieder loswuseln. Hinzu kam mein Kinobesuch in der vorherigen Woche und dessen "Folgen". Inspiriert durch den Film dachte ich über mein Leben nach, darüber, wie wuselig ich immer gewesen war und wie lahm ich jetzt bin. Darüber, dass mein Leben jetzt nur noch aus Job, Garten und Mutti betüddeln besteht, wobei letzteres ja keine notwendige Pflege ist, sondern eingefordertes Langeweilevertreiben. Zwangsläufig kam ich zu dem Schluss, dass dies noch nicht alles gewesen sein kann. Nicht alles gewesen sein darf. Es muss doch noch etwas anderes für mich geben, als mit einer fast 30 Jahre älteren Frau auf der Gartenbank zu sitzen. Damit bin ich nicht glücklich und das muss ich auch nicht. Als ich mit meinen Überlegungen so weit gekommen war, war ich froh darüber, dass der Sohn am Samstag Morgen dringend zum Einkaufen ins P.C. wollte. Das ist doch gleich etwas ganz anderes, als immer nur die Runde durch den N-Markt zu drehen. Natürlich schleppte ich die Mutti mit, die plötzlich meinte, sie käme sonst ja nie raus und unbedingt mehrere Schuhgeschäfte abklappern wollte. Meine Wünsche … {geschenkt}

Der Gedanke: Das kann doch nicht alles sein! ist noch nicht zu Ende gedacht.

Selbst Mutti stellte am Samstag Nachmittag fest, dass ich bissel viel auf einmal um die Ohren hatte. Da kündigte ich gleich an, am Sonntag einen Tag ganz für mich allein haben zu wollen. Dabei ging es mir gar nicht um Ruhe, sondern um die Chance, spontan zu entscheiden, wonach mir der Sinn steht und nicht immer nur nach voreingestelltem Programm abzulaufen. Naja, ich hab das ja schon des Öfteren erwähnt. Ihr versteht mich schon.

Sonntag, 12. August
Am Ende war der Sonntag dann doch ein stinknormaler Ruhetag, den ich im 12 von 12 versucht habe, festzuhalten.

Montag, 13. August
Der Montag brachte Stress. Ich kam nicht dazu, Pause zu machen, ich kam nicht einmal dazu, zwischendurch einen Kaffee zu trinken. Ich rannte und tat und drehte mich, und zu einem nicht unwesentlichen Teil erledigte ich Arbeiten, die andere Kollegen hätten im Vorfeld schon erledigen sollen.
Zum Feierabend war ich ziemlich geschafft und freute mich sehr darauf, mich bei trübem Wetter in den Garten zu verziehen und den Feierabend zu genießen. Ja, natürlich bin ich gern im Garten. Natürlich genieße ich die Ruhe dort, wenn denn Ruhe ist. Ich mag es nur nicht, wenn das alles vorprogrammiert ist und von anderen {Mutti} erwartet wird. Dann will ich es gerade nicht!

Dienstag, 14. August
War das nun am Dienstag, als auf dem Heimweg ein so heftiger Regenguss nieder ging, dass meine alte Jolanda noch einmal richtig schön sauber gewaschen wurde?
Im Garten war allerdings kein Regen gefallen.
Die Nachbarin kam auf einen Schwatz. Der Sohn heizte den Grill an. Es war wieder einmal Mitternacht, als wir in die Wohnung fuhren.

Mittwoch, 15. August
Endlich erreichte ich jemanden im Autohaus und konnte gleich noch am Nachmittag hinkommen, um ein paar Papiere zu unterschreiben. Mein neues Baby durfte ich auch streicheln. Und genau in einer Woche, also am nächsten Mittwoch, kann ich es abholen.

Donnerstag, 16. August
Kontrolltermin bei der Ärztin. Das machte mich richtig, richtig sauer. Ich hatte seit dem letzten Termin nur ein Kilo abgenommen (das Mal zuvor waren es drei gewesen), und nun muss ich sechs Wochen lang jeden Krümel aufschreiben, den ich zu mir nehme und eigentlich darf ich überhaupt nichts mehr essen. In meinen Salaten, die im Wechsel mal eine Kartoffel, mal ein paar Körner Mais, mal ein paar Schinkenwürfel enthielten, muss ich all das weglassen. Statt roter Paprika, lieber nur gelbe verwenden. Kohlehydrate weglassen sowieso, nun auch Fleisch. Was bitte, soll ich denn dann überhaupt essen? Na gut, ich mache das. Aber es kann sein, dass ich dabei zu einer bösen grilligen Alten mutiere. Und wenn das passiert, schreie ich die Ärztin das nächste Mal an. So! Das hat sie dann davon!

Danach traf ich mich mit Mutti zur Einkaufstour. Die Arme bekam meinen ganzen Frust über den Arztbesuch ab und schaffte es gar nicht, mich zu beruhigen.

Freitag, 17. August
Der letzte Chaostag auf Arbeit. Am Montag bekomme ich zwar auch wieder neue Leute, aber nur drei. Und die 12 von dieser Woche sind dann schon nicht mehr neu und haben sich eingewöhnt und sind damit nicht mehr ganz so anstrengend.
Dumm ist, dass ich seit zwei Tagen Rückenschmerzen habe, die zum Feierabend im Garten auch nicht besser wurden.
Am Abend gab es ein kleines Gewitter und in der Nacht regnete es dann auch noch einmal, ein wenig mehr.
Samstag, 18. August
4.04 Uhr stand ich auf. Eigentlich wollte ich nur pieseln, aber ein fieser Wadenkrampf scheuchte mich hoch und die Rückenschmerzen bewirkten, dass ich ihn gar nicht richtig weglaufen konnte, weil mir jeder kleine Schritt zusätzlich weh tat. Nun war ich einmal wach, also packte ich meinen Kram zusammen und fuhr in die Wohnung, wo ich Frust, Krampf und Rückenweh abduschte. Das warme Wasser tat sehr gut. Dann programmierte ich die Waschfee, damit sie halb sieben mit ihrer Arbeit beginnen konnte. Ich selbst kroch gegen halb sechs in mein Bett und schlief immerhin bis halb acht, was für mich schon ziemlich lange ist.

Inzwischen ist die Wäsche verpackt, um sie im Garten aufhängen zu können. Auch zwei Kartons mit Sockenwolle stehen bereit, einer mit neuen Knäulen, einer mit den Resten, aus denen ich Restesocken stricken will. @Catrin, du siehst, ich habe deinen Rat befolgt.

So, und jetzt wurde in einem halbstündigen Telefonat geklärt, dass ich mein Wochenende nicht selbst zu bestimmen habe, sondern es gefälligst anderen schön zu machen habe. Das kann ich schließlich mal tun, wenn ich schon nächsten Samstag unbedingt auf so nen blöden Markt fahren muss.

Also, habt es schön bei Andrea und überhaupt in euren Wochenenden. Ich gehe mich jetzt nerven lassen, damit ich nicht womöglich auf die Idee komme, ein schönes Leben haben zu wollen. Wie war das noch? Ich kann gar nicht mit viel Entspannung umgehen. Also sorgt mein Umfeld dafür, dass ich nicht zuviel davon bekomme. Sind die nicht lieb?

Ach so, falls ihr kommentieren wollt und diese seltsame Fehlermeldung mit dem INTERNAL SERVER ERROR bekommt, könntet ihr bitte diesem Link folgen http://a.bytecamp.net/
und die dort angegebenen Daten entweder an mich senden mira@besinnlich.de oder direkt an den Support support@bytecamp.net . Im zweiten Fall müsstet ihr bitte noch dazu schreiben, dass es sich um den Fehler Internal Server Error auf besinnlich.de handelt. Nur so hätte ich eine Chance, dass der Support den sporadisch auftretenden Fehler findet und beseitigen kann.
Vielen Dank für eure Mithilfe.