Samstagsplausch {07.05.2022}

Ich muss das mal ein wenig anders handhaben mit dem Samstagsplausch bei Andrea. Letzte Woche konnte ich nicht teilnehmen, weil ich am Meer war. Jaaaa! An der Ostsee!!! Außerdem war wegen meiner vielen Dienstreiserei im April mein Datenvolumen aufgebraucht, so dass ich nicht einmal über das Handy einen Pieps senden konnte.
Diese Woche kann ich wohl mitplauschen, das seht ihr ja, nur… so wie ich die Wochenrückblicke sonst immer schreibe, funktioniert das heute nicht. Der Grund: Die Woche war einfach rappelvoll. Sie war schön voll. Die Tage waren einfach dicht. Ich habe Einiges erreicht, Schönes gesehen und erlebt, mich an Kleinigkeiten erfreut {das finde ich immer sehr wichtig}. Ich war zweimal am Abend im Garten, einmal mit der Enkelhexe im Kino Dumledores Geheimnisse, habe in meiner neuen Küche gekocht, obwohl sie noch gar nicht fertig ist. Ja, es waren zwei tolle Wochen, die am Meer sowieso und die wieder daheim eben auch.
Aber ich hatte zum einen so viel auf meiner Tapetenrolle {Zettel reichen schon lange nicht mehr} stehen, dass einige Verrichtungen, auf die ich mich gefreut habe, nicht nur auf das Wochenende, sondern vermutlich in die nächste Woche rutschen werden. Und zum anderen war es so viel, dass ich hier im Samstagsplausch gar nicht alles aufschreiben kann. Das würde vermutlich den ganzen Vormittag in Anspruch nehmen, und die Zeit habe ich nicht. Oder sollte ich in Gedanken an Andreas Ausführungen zum Thema Zeit besser sagen, ich nehme sie mir nicht, zumindest nicht jetzt. Denn nicht nur meine Woche war vollgepackt, das Wochenende ist es ebenso.
Heute…
…habe ich bereits zwei Ladungen Wäsche gewaschen, die darauf warten, auf den Trockenplatz gebracht zu werden. Danach wartet die Mutti darauf, dass ich sie mitnehme, Mineralwasser zu kaufen und dann Hauptsache raus, wie sie sagte. Also werde ich mir wieder, wie fast jeden Samstag einen Ausflug ausdenken müssen, wahrscheinlich Rapsfelder gucken, denn die sehen zur Zeit wirklich super schön aus. Wenn ich nach der Rückkehr dann nicht zu sehr kaputt bin, möchte ich gern noch verschiedenes auf dem Balkon auspflanzen und später am Abend {vielleicht} die Socke fertig stricken, die ich am Meer begonnen habe.

Morgen…
…ist Muttertag, was bedeutet, ich möchte mich auch morgen um die Kleine Frau kümmern {mache ich ja sonst nie, *hüstel*}. Da ich auch noch andere Verpflichtungen habe, werde ich schon 9 Uhr bei der SchwieTo auf der Matte stehen, damit wir ein Fahrtraining absolvieren können. Danach nehme ich die "Kinder" mit in den Garten, fahre zur Oma, um diese auch in den Garten zu holen. Und dann wird gegrillt und Kaffee und Kuchen gibt es auch noch und am Ende verteile ich alle wieder auf ihre jeweiligen zu Hause. Die Zeit im Garten dient aber nicht etwa der Erholung, denn die Mutti hat mir schon angekündigt, was ich alles machen und tun und graben und buddeln soll und sie will sich daneben stellen und mir Anweisungen geben, weil ich mit über sechzig ja zu dämlich bin, im, Garten zu buddeln. Hach, jetzt bin ich doch wieder grillig. Sie schafft das aber auch immer wieder, mich zu nerven. Statt dass sie froh ist, dass ich sie überall mitschleppe, versaut sie es mir dann mit ihrer unvergleichlichen Art, über alles bestimmen zu wollen, ganz besonders über mich.
Naja, mal sehen. Vielleicht schaffe ich es ja, ihr zu sagen: Es ist Sonntag, da grabe ich nicht die Rabatten um, nur weil du das so willst.
Das nehme ich mir ganz fest vor, denn ich weigere mich, mir meine gute Stimmung verderben zu lassen. So!
Euch allen ein schönes Wochenende
wünscht
die Mira

Samstagsplausch {23.04.2022}

Diese Woche habe ich den Rückblick auf Woche 16 in 2022, den ich bei Andrea in ihrem Samstagsplausch verlinken möchte, in zwei Teile getrennt.
Alles, was über Ostern geschah, findet ihr hier.
Was sich im Rest der Woche zutrug, ist schnell erzählt.
Dienstag, 19. April 2022
Irgendwann am späten Abend sollte die Küche kommen. Da der Sohn gemeint hatte wir rollen die Teile nur rein und verschwinden wieder, musste ich nicht zwingend daheim sein und packte meine Dienstreise-Tasche. Für nur eine Übernachtung war das schnell erledigt. Beeilen musste ich mich, weil die Frühschicht keinen Schlüssel hatte. Die Übergabe war am Donnerstag glatt vergessen worden. Kann ja mal vorkommen.
Einen neuen Mitstreiter durfte ich einweisen. Ist ein stiller Typ, fleißig und anstellig. Er macht sich gut in unserer Werkstatt.
Mittwoch, 20. April 2022
Der Neue kommt zur Mittagsschicht und berichtet mir: Das mit den Paletten geht klar! Na huch, der Bursche ist aber fix. Das gefällt mir.
Ich bin sehr neugierig auf die Küche, aber sie ist gar nicht da. Der Sohn meint, sie käme mit der zweiten Fuhre, irgendwann in der Nacht. Ich solle aber schlafen gehen, sie rollen die Teile nur rein und verschwinden wieder. Sehr spät am Abend, ich hatte schon geschlafen, rief er noch mal an. Der Transporter fährt jetzt erst los. Es wird dann morgen früh so zwischen 6 und 8.
Da bin ich in Torgau. Ja, ich arbeite mal wieder einen Tag vertretungsweise in Torgau, was auch der Grund dafür war, dass es in dieser Woche nur eine Übernachtung in OZ geben konnte.
Donnerstag, 21. April 2022
Ich habe zeitig Feierabend, weil der Weg viel kürzer. Gut so, denn ich muss/möchte mit der Mutti in die Bücherei. Und zum Drogeriemarkt. Und ich bin sehr gespannt, ob die Küche da ist, denke aber eher nicht.
Ich habe leider richtig gedacht, dafür steckt eine Benachrichtigung im Briefkasten, dass mein Hochbeet zugestellt wurde ohne Hinweis, wo. Menno, die haben doch eine Abstellerlaubnis. Warum steht denn das Teil nicht vor der Wohnungtür? Ich klingle beim Nachbarn, der von seiner Tür aus einen guten Blick auf das Podest im nächsten Stockwerk hat. Da oben steht ein Paket. Oh wie schön, es ist meins. *Jubel*
Ich trage es wieder hinunter, weil ich es mit nach OZ nehmen will. Ich hab da bei der Bestellung nicht aufgepasst, denn ich wollte es direkt dorthin liefern lassen. Just in dem Moment hält ein riesen Auto direkt vor der Haustür. Und eine halbe stunde später: Tadaaa… Mit dem Aufbau kann der Sohn sich Zeit lassen. Er hatte jetzt mit dem Umzug so viel Stress, weil es wieder war, wie es immer ist. Ich hatte bereits erzählt, dass er sehr effektiv räumen kann. Deshalb holt man ihn gern zu Umzügen hinzu und dann verlässt man sich auf ihn. Er wird es schon richten. Kann er auch. Macht er auch. Aber wenn alle nur auf seine Anweisungen warten und nicht selbst sehen, wo sie zupacken können, wird das für ihn eben heftig. Ich möchte, dass er erst mal wieder zu sich kommt und sich um seine Belange kümmert. Die Küche kann auch noch eine Woche so stehen bleiben, denn ich bin ohnehin nicht da.***
Freitag, 22. April 2022
Zurück in OZ. Ich mache mir Gedanken um die Spätschicht kommende Woche, spreche mich mit den Mitarbeitern ab und treffe eine Entscheidung, mit der allen geholfen sein sollte.
Die Leute haben 12 Uhr Schluss, ich habe noch bis 15.30 Uhr Zeit, den Bürokram zu erledigen, alles für nächste Woche "mundgerecht" vorzubereiten. Dabei fällt mir auf, wieviele Dinge ich einfach so nebenbei erledige, die für eine Vertretung natürlich nicht selbsverständlich sind. Das wird mir im normalen Ablauf gar nicht bewusst. und natürlich reicht die Zeit nicht. Ich komme erst gegen 18 uhr aus der Firma. Das macht aber nichts, es ist ja Freitag und ich habe weiter nichts vor.

Samstag, 23. April 2022
Tja, da sind wir also wieder beim Samstagsplausch angekommen. Und wer mir aufmerksam bis hierher gefolgt ist, hat sich nicht nur ein Lesebienchen verdient, sondern vielleicht auch festgestellt, dass da nächste Woche wohl etwas anders sein wird, als sonst. Ja, genau. Ich werde nachher noch Taschen packen und das Auto beladen und morgen früh geht es ab ans Meer. Jippie, ich freu mich so.

Habt alle ein schönes Wochenende und eine schöne kommende Woche
Eure Mira

Was für ein Osterfest…


Gründonnerstag
Ich dachte, ich könnte etwas früher Feierabend machen, um möglichst vor dem dicksten Verkehr noch heim zu kommen. Stattdessen war ich dann sogar länger in der Arbeit, weil ich etwas unbedingt fertig machen wollte, da unmittelbar nach Ostern ein neuer Mitarbeiter beginnen sollte. Nun gut, so war ich dann wohl nach dem dicksten Verkehr unterwegs. Ich holte Sohn und SchwieTo ab, dann erledigten wir noch kurz einen Weg, dann wollte ich Mutti zum Osterfeuer abholen, doch pünktlich zu Veranstaltungsbeginn regnete es so heftig, dass wir das Osterfeuer abwählten. Stattdessen blieben wir alle bei der Oma, damit sie nicht so allein ist. Die Kinder mussten {wollten} wieder nach Hause, die Oma wollte mit, weil sie sonst gar nicht vor die Tür kommt. Inzwischen regnete es nicht mehr und wir überlegten, dass das Feuer selbst wohl noch nicht entzündet sei und es sich immer noch lohnen könnte, dort hinzugehen. Unterwegs blieben wir im Kreuzungs-Baustellen-Umleitungs-Stau stecken und alle meinten, also, sie bräuchten das Feuer nicht unbedingt. Also wendete ich bei der nächsten unpassenden Gelegenheit und brachte doch die Kinder heim, dann die Oma, dann mich selbst und dann reichte es auch für diesen Tag.
Karfreitag
Das ist einer von zwei Tagen im Jahr, die ich nicht leiden mag. Dann kam noch das hässliche grau-kalte Wetter hinzu. Am liebsten wäre ich im Bett geblieben. Das ging zum einen nicht, weil die Kinder Verpflichtungen eingegangen waren, die sie nicht mit den Fahrrädern erledigen konnten. Fahrrad und Zwillingskinderwagen kann niemand gleichzeitig beherrschen. 😘 Mit dem Bus konnten sie aber auch nicht aus ihrem Dorf herüber kommen, da fährt nämlich an Sonn- und Feiertagen keiner. Also sprang ich als Fahrdienst ein {was ich gern tat} und durfte auch noch die Omma mitnehmen, die sich das erningelt hatte. Nie nimmst du mich mit, dabei sitze ich immer so allein hier und warte, dass du dich irgendwann mal meldest. {Heftiger Vorwurf in der Stimme.} Als sie ins Auto einstieg, wünschte sie mir "Frohe Ostern" in einem Tonfall, als wolle sie sagen "Fahr zur Hölle" und wenig aspäter kam dann diese Bemerkung, ich sei immer so böse zu ihr. Ich sag da lieber nichts dazu, bringt nichts. Vielleicht so viel, alle, außer ihr, sind der Meinung, ich bin viel zu lieb und nachsichtig zu ihr und sollte wenigstens manchmal besser an mich denken. Immerhin bekam sie ihren Willen, dass ich sie auf die Kinder-Abhol-Runde mitnahm. Als wir an deren Ende wieder vor Omas Haus standen {Die Schwester meiner SchwieTo wohnt mit den Zwillingen im Nachbarhaus.} fragte sie Und was wird jetzt aus mir? Ich zucktge die Schultern, weil ich es wirklich nicht wusste; ich wollte einfach keinen Vorschlag machen.
Sie: Nach Machern!
Ich… sagte gar nichts, fuhr einfach los. Die gesamte schweigsame Fahrt über, dachte ich daran, dass es dort ein kleines Eiscafé gibt und ich mir dort zum Trost für was auch immer einen Eisbecher gönnen wollte. Angekommen stellte ich fest, dass die Mutti wohl auch die ganze Zeit dieses Eiscafé im Sinn hatte. Wir ergatterten die letzten beiden nicht reservierten Plätze und für eine Weile konnte ich einfach nur da sitzen. Das war schön. Das tat mir gut.
Ostersamstag
Ich hatte bereits im Samstagsplausch von diesem Tag erzählt. Was als Einkaufstour begann, endetet mit einem vorzüglichen Mittagessen.
Ganz nebenbei, weil Freundinnen mich das gelegentlich fragen und im Grunde voraussetzen: NEIN, die Mutti lädt mich auf unseren Touren nicht zum Essen oder Kaffeetrinken ein. NIE. Sie bezahlt ihren Anteil an der Zeche, das schon, aber mich einzuladen, auf diese Idee kommt sie gar nicht. Dabei hat sie mehr Rente, als ich Arbeitslohn, muss also nicht knausern. Ich erwähne das hier nur mal, weil die Leute, mit denen ich mich manchmal über meine Ausflüge mit Mutti unterhalte, auch schon mal äußerten: Na komm, du hast doch davon auch dein Gutes, so oft, wie ihr da einkehrt, da kannst du dich doch nicht beschweren, auch wenn der Sprit jetzt teurer ist. Eine Freundin glaubte sogar, dass sie mir die Urlaubsreisen finanziert, die ich für uns gemeinsam buche. Als ich ihr sagte, dass dem nicht so ist, war sie ganz entsetzt. Das nur mal am Rande.
Ostersonntag
Für diesen Tag war ein Ausflug zur Festung Königstein geplant. Zum Glück hatte aber die SchwieTo an diesem Tag etwas mit ihrer Mutti und ihren Schwestern vor, das sich nicht verschieben ließ. So verschoben wir unseren Ausflug. Und das war gut so. Der Sohn eröffnete mir nämlich am Samstag Abend, dass er mir am Dienstag von einem Umzug eine Küchenzeile mitbringen würde. Bis dahin müsste meine derzeitige Küche natürlich ausgeräumt und abgebaut sein. Und das war dann meine Beschäftigung für den Ostersonntag. In Vorfreude auf die neue Küche, machte mir diese Arbeit sogar Spaß. Allerdings bin ich nicht der effektive Räumer, ich verzettle mich dabei immr irgendwie. Zu großen Glück kam der Sohn am späten Nachmittag vorbei und dann ging die Aktion ganz schnell. Er hat das einfach super drauf. Da sitzt jeder Handgriff. Ich bin jedes Mal begeistert, wenn er solch eine Aktion in die Hand nimmt.
Ostermontag
An diesem Tag nun der Ausflug. Bloß gut, dass wir den hierhin verschoben hatten, denn es wurde der schönste Tag des Osterfestes und damit war dann Ende gut, alles gut.

Samstagsplausch {16.04.2022}

Es ist bereits Sonntag, Ostersonntag.
Gestern, als ihr euch alle bei Andrea versammelt habt, um gemütlich zu plauschen, konnte ich mir dafür keine Zeit nehmen. Warum? Nunja, meine Ostern läuft mal wieder ziemlich fremdbestimmt. Überwiegend Mutti, die bei allem den Ton angeben will, aber das dann auch noch so darstellt, als wäre das alles mein Wunsch. Naja, ach, es lohnt nicht, das hier ausführlicher zu schreiben. Und ja, ihr habt recht, ich bin selbst schuld, wenn ich das immer und immer wieder mit mir machen lasse.
Gestern allerdings hab ich mich gewehrt, was dann zu einem schönen Ergebnis führte. Also:
Ostersamstag, 16. April 2022
Ich hatte mich ein wenig selbst unter Druck gesetzt. Da meine Vorschläge für Osterausflüge nicht so recht auf fruchtbaren Boden gefallen waren, überlegte ich mir, dass ich den Samstag auch gut für Erledigungen nutzen könnte. Was ihr noch gar nicht wisst: Ich will meinen Balkon dieses Jahr in einen Dschungel verwandeln, in einen Nasch-Dschungel. Es soll kleine Tomaten geben und Paprika und Gürkchen und natürlich Kletterbohnen. Und Erdbeeren. Und Kapuzinerkresse. Tja, und für einige dieser Pflanzen benötigte ich noch zwei große Balkonkästen, die ich in dem Laden holen wollte, wo ich schon im letzten Jahr drei Kästen gekauft hatte. Da die Feierabende der kommenden kurzen Arbeitswoche bereits wieder verplant sind, wollte ich diesen Einkauf am Samstag erledigen. Und dann, dachte ich, suche ich mir ein Mittagessen. Dabei dachte ich an eines dieser Schnellrestaurants, die es in Einkaufszentren gibt. Der blaugelbe Möbelriese war mir etwas zu weit, obwohl ich da demnächst auch noch mal hin müsste. Aber es gibt auch näher dran solche Einrichtungen.
Obwohl die kleine SchwieTo mir eindringlich geraten hatte, die Oma nicht mitzunehmen, da ich mich sonst wieder ärgern würde, dachte ich mir: Wenn ich sie doch mitnehme, ist das meine gute Tat für diesen Tag und was soll beim Einklaufen schon schief gehen, außer, dass sie meine Einkläufe kontrolliert und mir bei jedem zweiten Stück sagt, dass ich das doch gar nicht brauche. 🙄
Also rief ich sie an, sagte aber gleich, sie könne zwar mitkommen, aber ich mache meins.
Als ich ihr dann nach dem Kauf der Balkonkästen unterbreitete, dass ich gern zum Mittagessen fahren würde, meinte sie, es gäbe da ein kleines Lokal, das ihre Jugendfreunde ihr vor Jahren mal empfohlen hatten und das sei gleich hier im nächsten Dorf. Ich hatte keine Ahnung, wo das sein sollte, dachte aber, man könne ja mal schauen. Und so fanden wir tatsächlich dieses gemütliche Gasthaus Das übertraf alles, was ich mir für diesen Samstag Mittag vorgestellt hatte. Ich war richtig glücklich. Und ganz bestimmt war ich dort nicht zum letzten Mal.
Und was war sonst in der
Woche 15 in 2022?
Irgendwie weiß ich das gar nicht mehr so recht. Mal nachdenken. Ach ja, genau.
Samstag, 09. April 2022
Die Mutti hatte Geburtstag und die Lieblingsnichte war aus Stuttgart angereist, um mit uns zu feiern. Obwohl das Wetter nicht danach war, schleppte ich Mutti und Nichte zu einem Ausflug. Ich wollte gern zum Kloster Altzella, was keine gute Idee war. Über die Autobahn wäre die Strecke erträglich gewesen, und so wählte ich zunächst diesen Weg. Nachdem aber bis zur nächsten Abfahrt das Auto schon dreimal von einer heftigen Böe erwischt worden war und ich mich verzweifelt ans Lenkrad geklammert hatte, um die Spur zu halten, fuhr ich die übernächste Abfahrt runter, um die Fahrt über Landstraßen fortzusetzen. An dieser Stelle hätte ich abbrechen sollen oder den von Mutti gewünschten Park ansteuern, in dem wir auch nur gefroren hätten. Warum ich stur an meinem Ausflugsziel festhielt, weiß ich nicht. Jedenfalls zog sich die Fahrt endlos. Rückwärts nahmen wir dann die Autobahn. Da wir nun in die andere Richtung unterwegs waren, störte der Sturm nicht mehr und wir waren pünktlich zum Kaffee wieder bei Mutti. Abends fielen wir beim Griechen ein. Das war sehr schön. Und lecker natürlich auch.

Sonntag, 10. April 2022
Ein ruhiger Sonntag. Die Nichte hatte sich schon in der Früh auf den Heimweg gemacht. Für mich war Herummuddeln angesagt. Wenigstens an einem Tag der Woche brauche ich das.

Montag, 11. April 2022
Das Ärgernis des Tages war, dass wir im Baumarkt waren, eine Menge Werkzeug und Material eingesammelt hatten und dann an der Kasse nicht bezahlen durften. Ich habe über die Firma eine Kundenkarte des Baumarktes, damit wir dort auf Rechnung bezahlen können, weil die Firma logischerweise nicht mit Handkassen und Bargeld arbeiten möchte. Bisher hatte diese immer funktioniert, aber an diesem Tag erwischten wir eine neue, sehr ambitionierte Mitarbeiterin, die uns die Ware auf Rechnung nicht geben wollte, es sei denn, ich hätte zusätzlich eine Vollmacht der Firma vorweisen können. *grrrr*

Dienstag, 12. April 2022
Ja, genau, es war der 12. Und deshalb gab es die Ereignisse des Tages hier.

Mittwoch, 13. April 2022
Wir fahren Spielzeugspenden abholen. Eine wunderschöne Überlandfahrt. Aber drinnen werde ich dann mit meiner Arbeit nicht fertig, zumal einige Teilnehmer tatsächlich für alles Anleitung brauchen. Außerdem haben wir derzeit einen hohen Krankenstand, so dass ich manches, das normalerweise den Teilnehmern obliegt, selbst machen muss, weil einfach keiner da ist, der es kann. Obwohl ich darauf eingerichtet war zu bleiben, entschloss ich mich zur Heimfahrt. Kurz hielt ich bei Katl, die mir ein Päckchen herunter brachte. Daheim freute ich mich, dass ich viel schaffte, einschließlich Wäsche und diversem "Geräume".

Donnerstag, 14. April 2022
Nochmals Baumarkt. Diesmal hatte ich die Vollmacht dabei. Diesmal wurde ich nicht danach gefragt, nur nach dem Ausweis.
Am Nachmittag erledigte ich Papierkram für den Sohn. Das musste dringend sein. Dann holte ich die Kinder zu Hause ab und nahm sie mit nach T. Wir wollten mit der Mutti zum Osterfeuer, aber pünktlich zu Beginn der Veranstaltung regnete es Bindfäden, weshalb wir bei der Mutti blieben. Als ich die Kinder wieder heim bringen wollte, wollte die Mutti mit. Da es inzwischen aufgehört hatte zu regnen, wollten wir doch noch zum Festgelände, um Langosh zu essen. Die Zufahrt war mit einer kilometerlangen Fahrzeugschlange verstopft. Also wendete ich und brachte die Kinder heim. Danach dann die Mutti.
Ich war am Abend froh, als ich daheim war. Pfeif auf das Osterfeuer.

Karfreitag, 15. April 2022
Graues kaltes Wetter zum Feiertag. Unwirtlich sagte der Sohn. Er hatte sehr recht damit. Die Kinder mussten trotzdem aus B-Dorf geholt werden, da der Sohn trotz des Wetters in den Garten wollte und die SchwieTo sich die Babeis ihrer Schwester holen wollte, um sie zu betüddeln, während die Schwester das Kinderzimmer {oder welchen Raum auch immer} renovieren wollte. Die Mutti wollte mit. Es gab ein paar Vorwürfe gegen mich, weil ich eben nicht immer so funktioniere, wie sie sich das ausdenkt. Und weil ich immer so böse zu ihr bin.
Ich! Böse! Immer! Blöde bin ich, das ja!
Naja, was solls? Karfreitag ist einer von zwei dummen Tagen des Jahres. Der andere ist Neujahr, der dieses Jahr erstaunlich schön gewesen war, wohl, weil wir auf Reisen waren und weil meine Schwester dabei war, die deutlich cleverer ist als ich. Sie hält sich die Von-Mutti-Herumschubserei vom Hals.

Vom Samstag, 16. April 2022 habe ich oben schon geschrieben. Und nun bringe ich mit einem Tag Verspätung diesen Eintrag noch zu Andrea.
Habt alle noch feine Ostertage
eure Mira

Samstagsplausch {09.04.2022}

Heute hat die Mutti Geburtstag und ich werde den Tag bei und mit ihr verbringen, zumal auch meine Nichte zu Besuch ist. Deshalb wird wohl der Wochenenrückblick wieder kurz ausfallen. Bei Andreas schönem Samstagsplausch möchte ich mich diesmal unbedingt wieder verlinken, auch wenn ich nicht so viel zu berichten habe.

Die Woche 14 in 2022

Samstag, 02. April 2022
Die Mutti hat eine Einladung. Deshalb gibt es heute keinen Ausflug mit ihr. Stattdessen wollte ich mit der Hexe zu einem Mittelalterfest. Nachdem aber wenige Tage zuvor der Winter hereingebrochen war, wäre es mir viel zu kalt gewesen, mich auf einem solchen Fest zu vergnügen, oder genauer gesagt, wäre das einfach kein Vergnügen gewesen. Also sagten wir unsere Teilnahme ab. Das erwies sich im Nachhinmein als günstig, weil es mir an jenem Samstag ohnehin nicht so gut ging.

Sonntag, 03. April 2022
Der Tag gehörte den Kindern und mir selbst. Ganz gegen meine Gewohnheiten hatte ich bis kurz vor 10 Uhr geschlafen. Na sowas. Dann musste ich mich sputen, weil ich der SchwieTo wieder Fahrtraining versprochen hatte. Danach kochte der Sohn wieder für uns. Seine rote Soße zu den Spaghetti ist unschlagbar. Und ja, für uns ist das durchaus ein Sonntagsessen.
Während der Sohn versuchte, sein Fahrrad zu reparieren, hielten die SchwieTo und ich Mittagsruhe. Das tat gut. Da die Fahrradreparatur nicht erfolgreich verlief, bot ich den beiden an, den Umzugsservice zu geben und blieb bis zum Abend bei ihnen, bis wir alle gemeinsam nach T. aufbrachen. Ein schöner, gemütlicher und geruhsamer Sonntag war das.

Montag, 04. April 2022
gaBhÄu hat Geburtstag. Deshalb hat sie sich den Tag frei genommen. Das gibt mir die Möglichkeit, an einem "Gebamsel" zu werkeln, das ich an ihr Geschenk binden will. Anni amüssiert sich sehr über das Wort "Gebamsel". Ich dachte immer, das sei meine Erfindung, bis ich neulich auf Insta einen Hashtag Gebamsel fand mit über 500 Eintragungen. Wie ist das bei euch? Denkt ihr euch auch manchmal Wörter aus, die es im Duden nicht gibt, die aber bestimmte Dinge, Zustände, Gefühle besser beschreiben, als jedes existierende Wort?

Meine Vorhaben für diese Woche zähle ich beim Montagsstarter auf.

Dienstag, 05. April 2022
Was hab ich denn den ganzen Tag gemacht? Hier kann man nachlesen. Wir haben gut gegessen, viel gelacht und einige meiner Leutz haben mich mit ihren kreativen Idee überrascht.

Mittwoch, 06. April 2022
Die Zeit rast. Es ist schon Mittwoch und ich habe wieder einen sehr entspannten Dienstreise-Feierabend. Als ich mit der Gebamsel-Häkelei begann, warnte eine Handarbeitsfreundin, das mache süchtig. Oh ja, das tut es! Deshalb bleiben die beiden angefangenen Sockenpaare auch liegen. Eieiei.

Donnerstag, 07. April 2022
Den halben Tag war ich unterwegs, da Spenden abzuholen waren. Auf dem Rückweg beschaffte ich noch Bastelmaterial und fiel dann noch Im Angebot ein.
Das Geburtstagsgeschenk für Mutti ist bei der Katl angekommen. Also fahre ich zum Feierabend zu ihr, um es abzuholen. Zu meiner großen Freude lädt sie mich zu einem Tee ein und bereitet sogar noch Fisch zum Abendessen. Wir schwatzen fast 2 Stunden lang. Das tut mir so gut. Irgendwann dann zu Hause wird natürlich nichts mehr fertig. Gerade mal, dass ich die Gespenster aus dem Briefkasten heraus lasse. Zum Glück erweisen sie sich als gar nicht so gespenstisch, wie ich gefürchtet hatte.

Freitag, 08. April 2022
Heute wird die Nichte eintreffen. Wann genau, will sie noch mitteilen.
Da die Umleitung der Umleitung inzwischen verschwunden ist, bin ich sehr früh in der Firma. Eine Teilnehmerin fragt sogar, ob ich denn überhaupt zu Hause war. *Heute schon 😉*
Weil das Geburtstagessen allen so gut getan hat, beschlossen wir, am Freitag für alle zu kochen. Deshalb hatte ich auch am Donnerstag Im Angebot eingekauft. Mein Job hat verschiedene Aspekte. Die Bereitstellung gespendeter Spielzeuge für Kinder bedürftiger Familien ist nur einer davon. Ein anderer ist, unsere Teilnehmer bei der Rückkehr ins Arbeitsleben zu unterstützen und überhaupt ein wenig Lebenshilfe anzubieten. Und wenn sich dann jedes zweite Gespräch um die extremen Preissteigerungen bei Lebensmitteln dreht und Menschen, die von ALG II leben müssen, am Ende des Monats nicht mehr wissen, wovon sie etwas zu essen kaufen sollen, weil selbst ein trockenes Brot beim Discounter schon über 2 Euro kostet, dann ist Gesund und gut essen für wenig Geld durchaus ein Lebenshilfe-Projekt. Wobei das für Single-Haushalte noch ein größeres Problem ist, weil sie eben trotzdem ein Stück Butter für 3 Euro kaufen müssen, auch wenn 20g reichen würden und es ranzig wird, bevor es verbraucht werden kann. Das hat dann mit Gesunder Ernährung schon wieder nichts mehr zu tun. Da muss man erfinderisch sein. Und genau das sind wir dann innerhalb des Projekts. Und nein, die kleinen Abpackungen für Single-Haushalte sind keine Option, weil sie unter dem Strich noch teurer sind.
Eure Ideen sind mir hier sehr, sehr willkommen.

Am Nachmittag fahre ich dirket zur Mutti, die mich mit Fragen zur Nichte löchert, die nur die Nichte beantworten könnte. Als wir dann endlich wissen, wann sie eintreffen wird, will die Mutti vorher unbedingt noch zum N-Markt und drängt, damit wir das noch rechtzeitig schaffen. Ach, ach.
Als die Nichte dann da ist, kochen wir alle drei zusammen und es wird ein richtig schöner Abend.
Die einfachen Essen, sind irgendwie die besten. Wie schon eingangs bemerkt, dass Spaghetti mit Tomatensoße ein Sonntagsessen sein kann {bei den Preisen für Nudeln sowieso, wenn man überhaupt welche ergattert}.
Notiz an mich: Nudeln selber machen könnte auch mal Teil des Gut-Essen-Projektes sein.

Samstag, 09. April 2022
Heute wird die Mutti 89. Wir treffen uns 10 Uhr bei ihr und wollen zu einem kleinen Ausflug starten. Sie möchte in einen Park, in dem wir schon letzten Sommer einmal waren. Jetzt im April ist dieser wenig bis gar nicht attraktiv. Ich hätte lieber wieder eine Klosterruine als Ziel gewählt. Davon haben wir hier einige. Aber es ist ihr Geburtstag, und wenn sie da hin möchtge, fahren wir eben da hin.

Übrigens: von den Vorhaben, die ich am Montag aufgelistet hatte, ist nur eines nicht realisiert worden.
Ein Paar Socken fertigstellen, wenn möglich sogar noch ein zweites, das ich bereits angestrickt habe.
Wegen der Gebamsel-Häkelei blieb das Strickzeug in der Ecke liegen. 😘
Ein Gebamsel häkeln, vielleicht auch mehr.
Und es gibt noch einige mehr, die aber noch nicht vorzeigbar sind, weil die Glitzerklunker noch fehlen.
Eine Reise buchen, wenn ich ein gutes Angebot finde.
Ein Angebot hatte ich gefunden, das aber der Mutti zu teuer war. 🙈 Dann hatte ich noch ein weiteres gefunden, aber die mutti meinte, nur für die vier Tage sei die Reise viel zu anstrengend. Also wählten wir das ab. Ich habe dann über Ostern wieder keine Erholung, weil Mutti-Bespaßen meine Pflicht ist, und wie entspannend das für mich ist, wisst ihr ja, wenn ihr öfter hier lest. Immerhin kann ich diesen Punkt als erledigt abhaken.
Ein Geschenk besorgen.
Das hab ich. Ich werde es jatzt noch bissel hübsch verpacken und nachher nehme ich es mit.

Damit ich nicht mit der Zeit in Konflikt gerade {fühle mich schon wieder gehetzt}, werde ich jetzt diesen Eintrag zu Andrea bringen und über alles Weitere irgendwann später berichten.
Habt alle ein feines Wochenende.
Eure Mira

Die Woche 13 in 2022
Und schon ist wieder ein Monat wie im Flug vergangen, der sonnigste März aller Zeiten. Pünktlich zum April wird das Wetter nicht nur wechselhaft, wie es sich für diesen Monat "gehört", sondern noch einmal winterlich. Puh. Dabei hätte ich so gern schon etwas in meine Balkonkästen eingesät. Naja, Bohnen soll man erst nach dem 12. April stecken. Da werde ich mich noch gedulden, auch wenn es schwer fällt. Was ich jetzt schon tun kann: die Balkontomaten aussäen. Das werde ich an diesem Wochenende erledigen.

Das heißt, im Moment bin ich zu gar nichts in Stimmung. Das Grau vor den Fenstern macht mich schon wieder missmutig und die Kälte kriecht mir in die Knochen, speziell ich die Knöchel und Knie.

Auch heute wird bei Andrea wieder geplauscht. Und ich möchte euch nun in der Plauderecke erzählen, was sich in der 13. Woche des Jahres ereignet hat. Viel gibt es nicht zu bereichten. Ich hatte 3 Tage muttifrei und gönnte mir eine Dienstreise. Das war angenehm, brachte mir pro Tag ca. 3 Stunden mehr freie Zeit bzw. 2 Stunden späteres Aufstehen am Morgen.
Wenn sich das ergibt, mache ich das nächste Woche vielleicht noch einmal.

Ich glaube, mehr gibt es gar nicht zu erzählen. Lohnt sich nicht, bei Andrea zu verlinken.
Allen, die trotzdem herfinden, wünsche ich ein schönes Wochenende
Eure Mira

Samstagsplausch {26.03.2022}

Auch heute wird bei Andrea wieder geplauscht. Und ich möchte euch nun in der Plauderecke erzählen, was sich in der
Woche 12 in 2022
zugetragen hat.

Samstag, 19. März 2022
Ein richtig schöner Tag war das. Es gab wieder einen Ausflug mit Mutti und wir haben viel gelacht. Manchmal bin ich sehr begeistert, was man mit der Kleinen Frau noch alles anstellen kann und was sie mit ihren fast 89 Jahren alles mitmacht.
Wer Genaueres wissen möchte, bitte hier entlang.

Sonntag, 20. März 2022
Da ich in den letzten Wochen besonders an den freigehaltenen Sonntagen mit depressiver Stimmung zu kämpfen hatte, traf ich mich an diesem Tag mit Sohn und SchwieTo. Bei herrlichem Sonnenschein übten wir auf einem abgeschlossenen Gelände Kurven fahren. Anschließen waren wir alle zusammen in B-Dorf, wo der Sohn für uns kochte. Ein herrlich schlichtes Gericht.
Kartoffeln, dazu Gehacktesklöpschen, deren Bratfett dann über die Kartoffeln gegeben wurde. Dazu noch Kräuterquark. Lecker war’s. Und ja, es war ein Sonntagsessen, schon allein, weil es der Sohn gekocht hatte.
Ich freue mich immer, wenn er für mich mit kocht. Es ist immer lecker. Seine rote Soße für Spaghetti ist unschlagbar. Die werde ich mich demnächst wünschen. Spaghetti sind auf alle Fälle ein würdiges Sonntagsessen, bei den Preisen und der Schwierigkeit, überhaupt welche aufzutreiben. 🥰

Montag, 21. März 2022
Meine erste Vollzeit-in-OZ-Woche beginnt. Und der erste Tag war auch sehr schön. Zunächst hatte die gesamte Gruppe noch einmal Frühdienst, was für mich bedeutete, dass ich ab Mittag allein im Objekt war und in aller Ruhe meinen Papierkram erledigen konnte, von dem ich wegen der Betreuung der Torgauer Gruppe immer nur das Allernötigste geschafft hatte. Kurz vor Feierabend kam dann Pocahontas vorbei, brachte wieder noch mehr Papierkram und war total begeistert von unserer Umräumaktion.
Über sonnenbeschienene Wege ging es dann heimwärts.

Dienstag, 22. März 2022
Was hab ich denn am Nachmittag bei Mutti gemacht? Ich bin nach der Arbeit direkt hingefahren und wir haben Mittagessen für den Rest der Woche ausgesucht. Wollte ich sonst noch etwas dort, außer natürlich ihr ein bissel Zeit vertreiben? Ach ja, genau, ich hatte ihr Zunge mitgebracht und sie wollte gleich eine doppelte Portion haben. Na dann.

Mittwoch, 23. März 2022
Ich habe dienstliche Briefe geschrieben und mich endlich mal um meine Verträge gekümmert. Nach Feierabend musste das dann alles noch zur Post. Das ist in OZ nicht so bequem wie in TO, wo ich alles innerhalb eines sehr engen Radius zu Fuß erreichen konnte. In OZ muss ich fahren, da kann ich es dann auch daheim in der Kleinstadt aufgeben. Unterwegs besorgte ich noch Mineralwasser und konnte an einem Grillwagen nicht widerstehen, das Sonderangebot mitzunehmen. Als dann die Briefe endlich aufgegeben waren, malte ich mir aus, wie der weitere Feierabend laufen sollte. Da rief die SchwieTo an. Sie hatte etwas über To good to go bestellt, das abgeholt werden musste. Dann holten wir noch den Sohn aus dem Garten ab und ich brachte beide nach Hause. Zwei Stunden später war dann tatsächlich Feierabend. Da hatte ich dann nicht mehr wirklich Lust zu irgendetwas. Ein bisschen stricken, ein Filmchen aus der Mediathek heraussuchen.
Warum nur bin ich abends immer so ausgelaugt? Ja, ich gehe spätestens 6 Uhr aus dem Haus und komme dann frühestens 17 Uhr heim. Dadurch, dass die Ortsdurchfahrt Kühren schon mal wieder gesperrt ist und ich auch in T. wegen der Sperrung der Kreuzung einige Umwege fahren muss, brauche ich für den Heimweg anderthalb Stunden, manchmal mehr. Also bin ich an ganz normalen Tagen mindestens 11 Stunden unterwegs. Mit Mutti besuchen, einkaufen oder für Sohn und SchwieTo da sein, schnell auch mal 13 Stunden oder mehr. Aber hey, das macht ihr doch auch alle. Und ihr schafft das, ohne rumzujammern, schafft danach noch Garten, Haushalt, Familie. Warum ich nicht? Was bin ich denn für ein Schlaffi? Oder anders gefragt: Wie schafft ihr das. Trinkt ihr nachmittags noch eine Kanne Kaffee? Habt ihr ein bestimmtes Fitnes-Programm? Kann ich mit Ernährung was reißen? Mich nervt das, dass ich nichts mehr fertig bekomme am Abend, und das, obwohl es jetzt abends schon wieder länger hell ist und ab morgen sogar noch eine Stunde mehr. ***
Ganz am Abend, also nach 20 Uhr rief noch PesTör an. Das war schön. Wir haben fast 2 Stunden geschwatzt und wie immer wieder festgestellt, dass wir uns viel zu selten sehen. Hach ja.
Ach, doch, ich habe noch etwas getan. Ich habe endlich mal meine 22 für 22 auf den neuesten Stand gebracht. Wurde auch Zeit.

Donnerstag, 24. März 2022
Den Freundinnentag haben wir abgeschafft. Das heißt, ich halte mir noch immer den Donnerstag Abend für die Katl frei, aber sie kommt nicht mehr. Mal hatte sie ’ne Einladung. Da kann man nix machwen, das ist dann eben so. Doch das war nur ein Donnerstag. Dann wieder musste sie ausgerechnet an diesem Tag in den Handyladen, was sie schon ca. 3 Wochen vor sich her schob. An anderen Donnerstagen gab es so seltsame Begründungen, wie: Ich wusste doch nicht, ob dir das recht ist. Hallo??? Wenn ich extra anrufe und frage, ob ich sie abholen darf? Wäre es mir nicht recht, würde ich das doch nicht tun, oder? Ich kann mir nur denken, dass es ihr zu mühevoll ist, am Abend von mir wieder nach Hause zu laufen. Das ist schon eine beachtliche Strecke. 20 Minuten braucht sie, ich sogar 30, weil ich… naja. Nun ist die Katl ein Mensch, der mir das niemals sagen würde, dass ihr das zu weit ist. Und so ist nun die schöne Einrichtung Freundinnentag nach nur wenigen Wiederholungen sang- und klanglos wieder eingeschlafen. Tja.

Freitag, 25. März 2022
Der Arbeitstag war witzig, denn wir hatten uns kürzlich über meine Restedecke unterhalten und ehe ich ewig Fotos mache, habe ich die zweite Decke, die inzwischen bereits die Hälfte ihre künftigen Größe hat, einfach mitgenommen. Die Frauen scharten sich um mich und wollten sehen, wie ich das denn mache. Also gab es eine kleine Lehrunterweisung. Ich bin gespannt, ob sich die eine oder andere zu dieser Art Resteverwertung aufraffen kann. Reste haben wir genug. Ich kann da gern auch noch etwas spendieren. Die Zeit verging wie im Flug und einen Prototyp eines #Gebamsels herzustellen, verschoben wir auf nächste Woche, denn die Gruppe hatte Feierabend und ich verzog mich ins Büro. Da vergaß ich dann wieder die Zeit und überzog sogar noch meinen Feierabend. Zwar nur um eine Stunde, aber dadurch geriet ich in den Freitags-Rückkehrer-Verkehr und brauchte eeewig für den Heimweg. Allerdings genieße ich die Fahrten überlanf gerade jetzt bei dem herrlichen Wetter. Die Umleitungsstrecken {morgens ist es eine andere als abends} sind sehr schön. Was mir allerdings auffiel, so richtig gut fotografieren kann man nicht, da immer so ein Dunst über dem Land liegt. Das ist doch kein Saharastaub mehr, oder? gut, also hier ist es Morgennebel. Aber nachmittags?

Samstag, 26. März 2022
*** Vorhin habe ich bei Regula gelesen, dass auch sie sich fragt, wo unserer Energie geblieben ist, die uns in vergangenen Frühjahren nach draußen trieb, in den Garten, in die Natur und überhaupt.
Heute jedenfalls werde ich wieder mit der Mutti draußen herumfahren. Ich will ein Picknick vorbereiten. Das mache ich nachher, während die Waschfee noch ihre Runden dreht. Mal sehen, was mir alles einfällt und mal sehen, wohin es uns treibt.
Euch allen wünsche ich ein wunderbares Wochenende.
Eure Mira

Samstagsplausch {19.03.2022}

Damit ich es nicht, wie letzte Woche versäume, den Link zu Andrea zu setzen, wie sich das für eine Teilnahme am liebgewonnenen Samstagsplausch gehört, hab ich dies hier gleich voran gestellt.
Und nun…
Die Woche 11 in 2022
Meine vorläufig letzte Pendel-Woche zwischen OZ und TO. Es reicht auch, denn es war doch recht anstrengend. Ich freue mich jetzt darauf, die nächsten Wochen nur an einem Arbeitsplatz zu sein, nur noch 10, statt 20 Leuten zu betüddeln, mit all ihren Befindlichkeiten und allem, was sie mir anvertrauen möchten, denn das gehört zu meinem Job genauso dazu, wie die fachliche Anleitung, das gesamte Kreative und nicht zu letzt der Verwaltungskrams.
Wenn es notwendig gewesen wäre, wenn Pocahontas länger krank gewesen wäre, dann hätte ich das natürlich noch eine weitere Woche durchgehalten und wahrscheinlich auch noch eine vierte Woche. Aber so ist es mir deutlich lieber, nicht nur, weil ich froh bin, dass es Pocahontas wieder gut geht. Auch meinetwegen. Weil ich mich freue, mich auf meine Oschatzer konzentrieren zu können und mehr Zeit für sie zu haben. Ähm, jaaa, ich liebe meinen Job.

Und sonst so?
Samstag, 12. März 2022
Die Mutti wollte Schuhe kaufen. Also holte ich sie ab und fuhr mit ihr zu dem Laden, wo sie schon die letzten Male ihre Schuhe gekauft hatte. Sie wurde fündig, was mich freute.

Sonntag, 13. März 2022
Das war kein guter Tag für mich. Ich war in depressiver Stimmung und versuchte am Nachmittag endlich, mein neues Telefon zu installieren. Das funktionierte zu erst gar nicht, weil das alte Teil ständig die Datenverbindung verlor. Trotz W-Lan. 🙈 Später funktionierte es dann, aber leider nicht vollständig, so dass ich bis in den Abend hinein mit den beiden Telefonen herumoperte. Mein Spotify funzt immer noch nicht.

Montag, 14. März 2022
Zum Feierabend wollte ich noch einen Kuchen backen. Allerdings hatte ich vorher noch zwei Wege zu erledigen. Im N-Markt ein paar Kleinigkeiten einkaufen und bei der Bank einen neuen Aktivierungsbrief für das Online-Banking abholen, das nach der Installation des neuen Telefons nicht mehr funktionierte. Bei der Gelegenheit gab ich gleich einen Brief für Mutti dort ab.
Als ich dann endlich auf dem Parkplatz angekommen war, rief Mutti an: Wann gehen wir denn mal zur Sparkasse? Die kündigen mir sonst und dann ist mein ganzes Geld weg.
Ich habe ihr sehr geduldig erklärt, dass zum einen ihr Geld nicht einfach verschwindet. Und dass zum anderen ihr niemand kündigt, weil die Bank nur eine Unterschrift von ihr möchte, dass sie die neuen Geschäftsbedingungen akzeptiert, insbesondere dass sie zustimmt, dass die Bank die Gebühren erhöhen darf, ohne eine weitere Zustimmung von ihr einzuholen. Einige von euch kennen diese Bankbriefe vielleicht, die seit Dezember verschickt wurden. Und genau diesen, von Mutti unterschriebenen Brief hatte ich just vor einer Stunde bei der Bank abgegeben. Auch das erklärte ich ihr.
Na, aber die schreiben, ich muss da hin.
Neue Erklärung meinerseits, ebenso geduldig, weil alles andere nichts bringen würde. Dass sie eben nicht hin muss, weil ich den Brief abge3geben habe und alles andere, was da geschrieben steht, darauf abzielt, sie zu irgendwelchen Geldanlagen zu überreden. Und da ist das Geld dann möglicherweise wirklich futsch.
Naja, nee. Ich unterschreibe ja nichts.
Und warum willst du dann dort hin?
Damit die mir das nochmal erklären!
Aber ich habe es dir doch gerade erklärt.
Naja, du. Aber…
Genau das ist der Punkt, sie glaubt mir nichts. Ich ihr, was auch immer, noch so geduldig und anschaulich erklären, sie glaubt mir nicht. Aber wenn Fremde ihr irgendwas sagen, um sie vielleicht zu einem Vertrag zu nötigen, dann glaubt sie denen. Der Sohn hat ihr schon sehr eindringlich gesagt, dass sie bitte davon ausgehen soll, dass das, was wir unternehmen, tatsächlich zu ihrem Besten geschieht.
Ich benötigte noch eine dritte Wiederholung meiner Erklärungen und dann kam: Naja, dann muss ich eben allein zur Bank gehen.
Da hat es mir dann gereicht und ich wurde ein bisschen streng, indem ich sie aufforderte, sich anzuhosen, ich hole sie ab und wir fahren jetzt zur Bank.
Als ich bei ihr ankam, stand sie tatsächlich in Jacke und Schuhen da, den Brief von der Bank in der Hand ujnd wollte noch einmal von mir hören, was ich ihr schon dreimal erklärt hatte. Also gut, nun ein Viertes Mal.
Wobei ich voranschickte, sie solle sich einen gestzlich bestellten Betreuer suchen oder einen Anwalt nehmen, da sie mir ja grundsätzlich nichts glaubt und ich es ablehne, sie weiterhin zu betreuen, nur um dann unterstellt zu bekommen, dass ich das nicht ihn ihrem Interesse tue. Das half dann. Da hörte sie mir richtig zu, stellte ein paar Fragen, die mir zeigten, dass ich sie erreicht hatte, drückte auch ein paar Tränen heraus und die Bemerkung: Du weißt doch, dass das bei mir nicht mehr richtig funktioniert mit dem Denken.
Ach Mensch, die arme alte Frau. Klar weiß ich das. Aber muss sie denn dann immer noch so stur sein?
Ich weiß, dass all das Anzeichen für einen beginnende Demenz sind und dass sie dafür nicht kann. Nur manchmal, wenn ich noch viel auf meinem Erledigungszettel stehen habe, stresst mich das dann.
Reichlich drei Stunden nach dem ersten Mal stand ich wieder an meinem Parkplatz vor der Schranke, als die SchwieTo anrief. Sie vermisste den Sohn, der nicht an sein Telefon ging und schon vor Stunden hatte zu Hause sein wollen.
Also wieder wegfahren, in den Garten schauen. Dort kam mir der Sohn schon mit schuldbewusstem Gesicht entgegen.
Die arme SchwieTo hat x-mal angerufen, aber ich hatte das Handy am Ladegerät in der Laube und war drüben bei MonChichi. Da hab ich das natürlich nicht gehört.
Er rief sie dann an, doch nun hatte er den letzten Bus verpasst und überlegte, wen er fragen könnte, ob er/sie ihn rüber bringt ins Dorf. Ich stand genau daneben, und ihr könnt es euch schon denken, ich bot ihm natürlich an, ihn rüber zu bringen. Inwischen kam es darauf nun auch nicht mehr an.
Als ich dann 21.00 Uhr zum dritten Mal daeim ankam und es diemal tatsächlich bis in die Wohnung schaffte, war meine Lust, nun noch einen Kuchen zu backen, endgültig verflogen. Dann bekommen eben beide Gruppen Mettbrötchen. Da hab ich weniger Arbeit damit.

Warum ich euch diesen Feierabend so genau geschildert habe? Damit ihr einmal seht, wie das bei mir dauernd zugeht und warum ich oft nicht schaffe, was ich mir vorgenommen habe. Und warum es oft auch nicht möglich ist, mir Zeit für mich zu nehmen. Wobei ich das am Ende des Tages ja doch getan habe, statt mir noch den Kuchen abzuverlangen. Mit dieser Entscheidung war ich dann auch glücklich.

Dienstag, 15. März 2022
Dieser Tag war rundum schön. Ja, wirklich. Wobei ich am Morgen noch dachte, der Besuch beim Lieblingsgriechen mit der Familie am Abend würde der einzige Lichtblick des Tages werden.
Doch dann gingen die Überraschungen schon in OZ los, wo mir die Gruppe eine Nähmschine überreichte. So kurz sie mich kennen, dass eine Nähmaschine zu mir passt, wissen sie schon. 😘
Als ich dann in TO ankam, standen Blumen auf dem Tisch und eine Karte, die einen Gutschein für die Lieblingsdrogerie enthielt. Diese Gruppe kennt mich noch kürzer als die andere. Doch auch sie trafen genau ins Schwarze.
Wir hatten gerade die Mettbrötchen aufgetafelt, als es an der Hintertür klingelte. Ein Abordnung der "alten" Torgauer Gruppe kam mit einer hüschen Pflanzschale. Etwas Dauerhaftes. Und gleich danach kam noch eine Mi#tstreiterin aus der "alten" Gruppe ebenfalls mit einem Blumentopf und einen geflochtenen Armbämdchen. Sie hat mir schon zwei geschnekt, in schwarz, die ich auch sehr gern mag. Dieses Rote nun passt sehr gut zu vielen meiner Kleider, auch zu dem, das ich an diesem Tag trug. Ach, wie schön.
Auf dem Heimweg sammelte ich zuerst die Junghexe ein, dann die SchwieTo. Dann ging es kurz nochmal zu mir nach Hause, wo der Sohn auf uns wartete. Er hatte inzwischen alles zusammengesammelt, was ich noch brauchte, unter anderem die Impfzertifikate. Die waren nämlich wegen der Neuinstallation noch nicht wieder auf dem Handy.
Dann ging es zur Mutti, die noch auf den Pflegedienst gewartet hatte, wegen der Medikamente. Als das dann erledigt war, kutschierten wir alle gemeinsam zum Lieblingsgriechen. Dort hat die Inhaberschaft gewechselt und vermutlich auch der Koch. Es war aber wieder alles sehr, sehr lecker. Und natürlich reichlich. Wir haben geschlemmt, geschwatzt, gelacht. Ein toller Abend im Kreis der Familie.
Als ich alle wieder heim gebracht hatte, fand ich zum Abschluss noch zwei Gruß-Karten im Briefkasten. Eine von Uta, mit einem Spitzenmotiv darin, das ich demnächst an einem Kleidungsstück einsetzen möchte. Das zeige ich euch dieser Tage. Und die andere Karte war von Anita. Die zeige ich euch gleich hier. Eine Karte aus Stoff. So etwas hatte ich noch nie.
Die beiden Karten rundeten den wunderschönen Tag ab. Vielen lieben Dank dafür.

Der Rest der Woche…
…ist schnell erzählt. Am Mittwoch konnte Pocahonmtas sich freitesten lassen und kam am Donnerstag wieder zur Arbeit. Mein letzter geteilter Dienst, denn ich wollte in TO noch einiges übergeben, was ich vorbereitet hatte. Pocahontas hat einiges davon schon wieder "umgeschubst", das macht nichts, es ist schließlich ihre Truppe, die sie sich nach ihren Vorstellungen formt. Es hat schließlich jede ihre Eigenheiten. Vielleicht gerade deshalb ergänzen wir uns so gut.
Der Freundinnentag fiel aus. Die Katl hat neuerdings donnerstags immer was besseres vor, als sich von mir zu mir verschleppen zu lassen. Immerhin konnte ich kurz bei ihr ranfahren und mir meine Päckchen abholen. Zuzüglich zweier Päckchen, die sie mir schenkte. Daaankeschön.
Den Freitag Feierabend v erbrachte ich auf der Couch und im Bett. Da hat man Wochenende, es ist traumhaftes Wetter, außerdem muttifrei und ich dumme Nuss habe Rückenschmerzen. So heftig, dass ich sogar eine Tablette genommen habe. 😢
Wahrscheinlich musste das so sein, als die Anspannung nachließ.

Samstag, 19. März 2022
So, und was ist heute? Ich habe es geschafft, bis 5.45 Uhr zu schlafen. Danach habe ich ein paar Runden gestrickt, inzwischen 3 Pötte {in Worten drei} Kaffee getrunken, die Wäsche von gestern versorgt, die Waschfee gefüttert und diesen Eintrag geschrieben.
Nach einigen Bildern habe ich bisher erfolglos gesucht. Nach dem Handyswitch ist einiges durcheinander geraten. Das will ich Stück für Stück aufräumen. Es sind immerhin 6.000 Fotos. Die wollen sortiert sein. Und vor allem muss ich erst mal herausfinden, in welchem Unterordner des neuen Telefons sie überhaupt gelandet sind. Das dauert.
Wie ich eben höre, ist die Waschfee fertig. Also werde ich mich als nächstes auf den Trockenplatz verfügen. Und später sammlich ich die Mutti ein und fahre mit ihr nach Oschatz. Ich habe das ganze Auto voll Zeug das ich mit an den neuen Arbeitsplatz nehmen möchte, soll, darf. Das kann nicht das gesamte Wochenende im Auto bleiben. Also schaffen wir das nachher dort hin und werden dann gleich noch die Stadt oder einen Park oder die schöne Umgebung genießen.

Euch allen wünsche ich ein tolles Wochenende.
Bleibt oder werdet gesund und behaltet eure gute Laune.
Eure Mira

Samstagsplausch {12.03.2022}

Es ändert sich vorläufig nichts. Auch Die Woche 10 in 2022 war wieder sehr intensiv und sehr vollgepackt. Nur meine Einstellung dazu hat sich verändert. Ich mag das inzwischen wieder gern so. Ähm, ja, das war früher immer so, dass meine Wochen wie im Flug vergingen, weil sie total vollgepackt waren. Nur waren es damals neben der Arbeit meist Konzerte oder andere Veranstaltungen oder Ausflüge zu und mit Freunden. Also war meine Freizeit ausgefüllt, mit Dingen, die ich sehr mochte und die mir gut taten. Das ist derzeit leider nicht mehr ganz so. Die Freizeit ist ausgefüllt mit Pflichten und Dingen, die ich für andere tue, damit diese sich besser fühlen. Neuerdings sehe ich aber zu, dass auch für mich wieder Zeit übrig bleibt und nehme mir diese ohne schlechtes Gewissen. Ähm, najaaa, das mit dem Gewissen ist so eine Sache. *hüstel* Fragt mich die Mutti doch neulich, als ich nach drei Stunden bei ihr {mit Duschen, Haare Waschen und ähnlichem} dann nach Hause wollte, was ich denn da eigentlich mache. Hallo? Vielleicht einfach Feierabend? Füße hoch, lesen, stricken oder, wie meist, einfach nur auf der Couch einnicken. Steht mir nach 16 und mehr Stunden außer Haus doch zu, finde ich. Mutti ist da anscheinend anderer Meinung, aber nun…
Immerhin weiß ich sie mit ihren Medikamenten gut versorgt. Das ist viel Wert. Auch wenn sie immer mal wieder meint, sie könne das doch selbst. Kann sie nicht! Also zumindest kann ich mich da nicht wirklich drauf verlassen. Da nun der Pflegedienst dies übernommen hat, bin ich beruhigt.

Und was war sonst noch in dieser Woche?

Samstag, 05. März 2022
Es wäre der Tag für WmdedgT {Was machst du eigentlich den ganzen Tag} gewesen. Tatsächlich habe ich aber nichts gemacht. Naja, Plauschbeitrag geschrieben, in Fotos gekramt, Wäsche erledigt und anderen Haushaltkram, telefoniert, Menschen gut zugesprochen, die von mir wissen wollten, was Putin sich denkt. Als ob ich das wüsste! Beinahe wäre ich in einer Depression versunken, aber nur beinahe. Denn dann kam diese Nachricht. Daraus entspann sich ein Hin-und-Her bis wir eine machbare Lösung gefunden hatten. Eine, bei der wir niemanden von anderen Standorten einbinden mussten, damit wir dort in die überall dünne Materialdecke keine Löcher reißen.
Danach hatte ich einen Plan, wie alles laufen könnte, den ich "nur noch" ab Montag in die Tat umsetzen muss.

Sonntag, 06. März 2022
07.14 Uhr kam die Nachricht, der Chef habe unsere Ideen abgesegnet. Na fein.
Die Weinköniging schwärmt von Sockenwolle, die sie sich bestellt hat. Das lässt mich ja nun kalt. Ich habe genug Wolle.

Montag, 07. März 2022
Ich verbringe den gesamten Arbeitstag in Torgau. Die neuen Mitarbeiter:Innen müssen zunächst empfangen werden. Dann folgt eine Menge Papierkram und danach die Einweisung an den verschiedenen Arbeitsplätzen.
Zwischendurch darf ich nicht vergessen, in Oschatz anzurufen und die Leute dort zu bitten, ab Dienstag alle zum Frühdienst zu erscheinen. Anders geht es nicht.
Alles wird so vorbereitet, dass in OZ komplett Frühschicht läuft, in TO Spätschicht.

Dienstag, 08. März 2022
Internationaler Frauentag. In Berlin ist Feiertag. Naja.
Auf dem Weg nach OZ gibt es ein paar Stellen, an denen ich kurz anhalten und fotografieren kann. Um die Mittagszeit fahre ich bei wunderschönem Sonnenschein nach TO. Die Landschaft ist angenehm, da ich aber hinter einem Trecker herzottle, den ich beim besten Willen nicht überholen kann, habe ich nicht den Nerv für Fotos. Vielleicht morgen.
In TO ist noch einiges an Papierkram zu erledigen.
Ich freue mich über die Leute. Sie arbeiten sich gut ein. Sehr schön.

Mittwoch, 09. März 2022
Meine Schlüsselfee in OZ meldet sich krank. Oh weh. Und nun? Zum Glück gibt es noch eine andere Mitarbeiterin, die dieses Amt übernehmen kann. Puh, alles wieder geregelt.
Diesmal habe ich auf meiner Mittagstour keinen Trecker vor mir, halte aber trotzdem nirgends an, weil ich mal testen möchte, wie lange man normalerweise für die Strecke braucht.
In der Werkstatt in TO ist das erste Insektenhotel fertig geworden. Wie schön.

Donnerstag, 10. März 2022
Schlechte-Laune-Tag. Also, eigenlich ist es ein guter Tag. Bis zum Feierabend. Da komme ich doch auf die dämliche Idee, im N-Markt ein paar Kleinigkeiten kaufen zu wollen. Der neuerliche Preissprung schreckt mich allerdings ab, so dass es eben kein Hähnchenbrustfilet zum Abendessen gibt. Nee, ich habs satt. Oder sollte ich sagen, ich bin satt, wenn ich die Preise sehe.
Die nächste Station auf dem Heimweg ist die Tankstelle. Nachdem ich am Montag Morgen für 20 Euro und am Dienstag Nachmittag für 30 Euro getankt hatte, und der Tank nun schon wieder leer war, entschloss ich mich, doch wieder vollzutanken, da der Preis ohnehin jeden Tag um mindestens 10 Cent pro Liter steigt. Bezahlen musste ich dann 111,55 Euro. Für diesen Betrag kam ich vor einem Jahr noch bis an die Ostsee und zurück. Hilfe.
Zum Schluss holte ich daheim noch ein Schreiben aus dem Briefkasten, in welchem mich die Hausverwaltung darauf aufmerksam machte, dass die Energiekosten "durch die Decke" gehen und dass ich doch bitte freiwillig die Nebenkostenvorauszahlung erhöhen soll. *grrrrr*
Nur gut, dass ich am Nachmittag nicht widerstehen konnte, und mir doch zwei Stränge Wolle bestellt habe. Ach nö, ich kann einfach nicht genug davon haben. *kicher*
Der Freundinnentag fiel aus. Katl hat sich noch nicht wieder gemeldet und ich hatte einfach nicht die Laune, sie anzurufen, weil, wie gesagt, die hässlichen Botschaften auf dem Heimweg einfach zu viele waren.
Nachdem ich mich in meinem Frust auf die Couch geknautsch hatte, schloss es plötzlich an der Eingangstür und der Sohn kam herein. Das hat mich sehr gefreut. Er hatte gar nicht viel Zeit, aber ich konnte ihm trotzdem von den kleinen Ärgernissen und den vielen Freuden dieser Tage erzählen. Das tat gut. Noch etwas anderes tat gut. Ich habe nämlich nun doch zwei Stränge von der Wolle bestellt, von der die Weinkönigin so schwärmt.

Freitag, 11. März 2022
Das Diensttelefon klingelt.
Ein männlicher Mensch mit einer sehr angenehmen Stimme sagt:
Ich bin Ihr Nachbar. Das heißt, aus beruflichen Gründen bin ich drei Tage die Woche Ihr Nachbar.
Hm. ???
Jetzt passen Sie auf: Wenn Sie noch einmal meine Zeitung stehlen, dann gehe ich zur Polizei.
Ich musste Lachen. Ich dachte nämlich, es wäre ein Kollege {der eine ebensolche angenehme Stimme hat}, der mich veralbern wollte.
Ein älterer Herr hat Sie beobachtet, wie Sie die Zeitung von meiner Fußmatte genommen haben. Und dabei haben Sie auch noch hämisch gegrinst.
Immer noch lachend sagte ich: Ach wissen Sie, ich grinse immer, wenn ich Zeitungen stehle. Die sammle ich nämlich und verkaufe sie dann meistbietend.
Jetzt passen Sie auf! Ich belasse es jetzt bei einer Verwarnung. Aber wenn das nochmal vorkommt, zeige ich Sie an.
Ich, immer noch lachend: Tut mir leid, ich kann Sie nicht ernst nehmen. Sie haben mir ja noch nicht mal Ihren Namen genannt.
tüt tüt tüt Er hat aufgelegt.
Nun wünsche ich mir fast, dass ihm nochmal jemand seine Zeitung mopst, damit sich dann vielleicht herausstellt, wer er ist und wen er tatsächlich gemeint hat. Mich mit Sicherheit nicht, denn ich habe niemandes Zeitung genommen und kann somit auch nicht beim schäbischen Grinsen beobachtet worden sein.
Allerdings muss ich die ganze Zeit schmunzeln über diesen seltsamen Anruf.
Samstag, 12. März 2022
Ich bin seit 3.30 Uhr auf und gegen 9 Uhr so müde, dass ich nun am liebsten ins Bett kriechen würde. Jetzt könnte ich vermutlich schlafen, wenn ich nicht der Mutti versprochen hätte, Schuhe kaufen zu gehen.
Außerdem ist 12 von 12. Mal sehen, ob ich ein paar Fotos schießen kann.
Allen ein wunderbares Wochenende {friedlich und gesund}
wünscht die Mira

Samstagsplausch {05.03.2022}

Ach na eben, heute ist ja der 5. Da sollte ich noch ein wenig darauf achten, was ich heute den ganzen Tag mache. Erst ist aber der Samstagsplausch an der Reihe und damit der Rückblick auf die Woche 09 in 2022.
Ich weiß gar nicht, ob ich viel Text zusammen bekomme, wobei ich die Erinnerungen sehr gern festhalten möchte. Diese Woche war, wie schon die letzte, über die ich noch gar nicht berichtet habe, weil ich die Fotos erst suchen muss, sehr emotional und teilweise hektisch.
Aber mal vom Anfang.
Samstag, 26. Februar 2022
Die Junghexe hat Geburtstag, ist aber den ganzen Tag nicht zu erreichen. Deshalb fahren wir nicht hin, weil wir schließlich nicht wissen, ob sie überhaupt daheim ist. Da sich die Mutti, wie fast an jedem Samstag, einen "Ausflug" wünscht, sammle ich sie ein. Ich weiß nicht mehr genau, kann sein, dass ich einkaufen wollte und sie mitnahm. Ach ja, stimmt, ich wollte für die Nochkollegen bestimmte Konserven kaufen, die nur in einem bestimmten Laden hier in der Gegend erhältlich sind. Danach fuhren wir noch ein wenig über die Dörfer. Mutti freut das, aber ich kann mir diese Aktionen bald nicht mehr leisten.
Sonntag, 27. Februar 2022
Mein Ruhetag. Es will wohl nun mit aller Macht Frühling werden. Der Abend war dann seltsam, weil Pocahontas mir eine Nachricht schrieb, sie habe eine Information seitens der Polizei bekommen, dass es in dem Haus, in dem sich unsere Projekträume befinden, einen Gasaustritt gegeben hätte und vor Montag 8.30 das Gebäude nicht wieder betreten werden dürfe. Die Kollegen habe sie gebeten, erst 9 Uhr zur Arbeit zu erscheinen. Ich könne also auch einmal ausschlafen….

Montag, 28. Februar 2022
…konnte ich natürlich nicht! Also ausschlafen. Weil ich mir natürlich jede Mange Gedanken machte und auch ein wenig Sorge hatte, ob das Leck über Nacht wirklich abgedichtet werden konnte und die Räume am Morgen wieder sicher wären. Ich war dann 8.30 Uhr vor Ort. Alles dunkel, aber erstaunlicherweise standen unsere Gratis-zum-Mitnehmen-Kisten schon vor der Tür. Was hatte denn die Kollegin schon vor 8.30 Uhr im Haus zu suchen? Ich bekam gleich wieder Angst um sie. Die Ladentür war auch nicht abgeschlossen. Oh weiha. Ich ging ganz vorsichtig hinein, wagte aber auch nicht, Licht zu machen, wegen Funken und so.
Im Vorraum war niemand, in der Werkstatt auch alles dunkel. Ebenso im Projektraum. Aber es duftete nach Kaffee.
Und dann kam ich in den Aufenthaltsraum und…
Überraschung
Es waren alle da, auch die Spätschicht. Der Tisch war überreich gedeckt und Pocahomtas meinte: Mach die keine Sorgen wegen Gas und so. Wir brauchten einfach ein wenig Vorbereitungszeit und mir fiel nichts anderes ein, um dich davon abzuhalten, hier morgens die Erste zu sein.
Ich stand dort und hab geheult. Und dann überreichten die Mitarbeiterinnen mir auch noch diesen Riesenkorb und ganz tolle Pflanzen für meinen Balkon. Da hab ich gleich noch mehr geheult und ein paar andere auch.
Danach haben wir dann zum Abschied schön gefrühstückt.

Dienstag, 01. März 2022
Neuer Monat, neues Glück. Seit heute gibt es keine einzelnen Schatz-Tage mehr. Ich bin {fast} immer in Oschatz, denn dort startet ein neues Projekt. Und ich bin sozusagen die Zauberin von OZ. *kicher*
Weil nicht nur der Mai alles neu macht, sondern auch im März neue Besen gut kehren sollen, begannen wir gleich damit, das Objekt umzuräumen.

Mittwoch, 02. März 2022
Unterwegs nach OZ gibt es an einigen Stellen die Möglichkeit, kurz anzuhalten und den tollen Sonnenaufgang festzuhalten.

Donnstag, 03. März 2022
Unser Räum-Projekt nimmt Gestalt an. Während die Mitarbeiter:Innen fleißig ab- und wieder aufbauen, räumen, putzen und gestalten, schaffe ich es, den zum Projektstart notwendigen Papierkram zu bewältigen.

Freitag, 04. März 2022
Ich arbeite noch einmal in TO. An diesem Tag wird nämlich das Projekt abgeschlossen, das ich seit letztem Mai betreuen durfte. Von den Mitstreitern möchte ich mich auch noch würdig verabschieden. Und diesmal haben Pocahontas und ich für das Frühstück gesorgt. Achach. So eine tolle Truppe wie diese, hatten wir wir noch nie.

Samstag, 05. März 2022
Ich bin schon seit 5.30 auf. Zuerst saß ich ein wenig im Wohnzimmer und habe gestrickt. Endlich mal wieder ein paar Runden an einer Socke. Paar 6 von 22 wird das. Es liegt jedoch angefangen schon seit zwei Wochen. Wird Zeit mal wieder etwas zu tun. Von den Paaren 3 bis 5 habe ich hier auch noch nicht berichtet. Ohoh.
Vorhin, als ich diesen Eintrag schreiben wollte, bin ich bei der Bildersuche erst einmal "versackt". Ja, da ist noch einiges zu räumen. Und genau das frisst viel Zeit.
Wie dem auch sei, jetzt bringe ich diesen Eintrag zu Andrea und schaue, was ihr im Samstagsplausch so alles erzählt habt.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende.
Eure Mira