Samstagsplausch {18.01.2020}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Als ich vorhin aufwachte, schien noch der Halbmond ins Zimmer und für den Moment hätte ich mich gern noch einmal herumgedreht. Aber eine Freundin würde sich um mich sorgen, wenn dieser Eintrag nicht im Laufe des Vormittags erscheint. Da ich ihr aber keine unnötigen Sorgen bereiten will, sitze ich nun mit meinem ersten Milchkaffee des Tages hier und sortiere die Gedanken, die ich mir im Laufe der Woche so gemacht habe.

Die Alltagsfreuden…
setzten sich in dieser Woche fort, zumindest bis Mittwoch. Das begann schon am Sonntag, der insgesamt sehr schön war, mit ein paar Nachrichten, die dafür sorgten, dass ich für die folgende Woche zwei Verabredungen traf, auf die ich mich sehr freute. Eine für den Montag, eine für den Freitag.

Am Montag…
…traf ich mich gleich nach der Arbeit mit Tatjana, der ich für dieses Wochenende ein paar Dateien versprochen habe, die ich ihr senden möchte. Ich bin froh, dass ich von vorn herein gesagt hatte, dass es erst am Wochenende klappt. Ich muss nämlich noch ein paar Anpassungen vornehmen und ihr werdet nachher wahrscheinlich wissen, dass und warum ich das unter der Woche nicht geschafft hätte.
Na, jedenfalls wurde das am Montag ein richtig schöner Nachmittag mit tollen Gesprächen und ich hoffe, wir werden das mal wiederholen. Vielleicht muss ich zu der Datei ja noch eine kleine Hilfestellung mitliefern. 🙂 Ich sollte ohnehin viel öfter nach der Arbeit noch irgend etwas Schönes unternehmen. Dazu bin ich auf dem besten Wege, dachte ich Anfang dieser Woche.
Ein weiterer Freugrund war eine lange Sprachnachricht, die ich am Montag erhielt und die mir zeigte, wie gut es war, dass ich am Sonntag Abend einen langen Text versendet hatte. Tja. Es ist eben gut, wenn Missverständnisse schnell ausgeräumt werden.

Bei Kurz und gut habe ich am Dienstag ein Knäckebrotrezept gefunden. Wie passend, dass ich just an diesem Morgen Vollkornmehl gekauft hatte, einmal Roggen für den Sauerteig und einmal Dinkel für den guten Geschmack. Und dann noch eine kleine Tüte Buchweizenmehl, weil ich Buchweizen sehr gern mag. Weil der Sauerteig ohnehin ein paar Tage braucht und ich das Brot frühestens am Wochenende backen kann, kam mir Barbaras Knäckebrot gerade recht.
Da ich für das Knäckebrot noch Backpapier brauchte, hielt ich auf dem Heimweg noch einmal beim Kaufmannsladen. Als ich dort wieder heraus kam, biss der innere Schweinehund zu. Vor dem Kaufmannsladen stand nämlich ein Asia-Imbiss-Wagen, aus dem es verlockend duftete. So überredete ich mich selbst zu einer Portion Nudeln mit gebackener Ente, die ich mit heim nahm. Nachdem ich diese genüsslich aufgefuttert hatte, war ich so satt und rund und müde, dass ich Sauerteig und Knäckebrot auf unbestimmt später verschob und außer einer Trommel Wäsche nichts mehr erledigte.

Inzwischen hatte ich auch für den Mittwoch Abend eine Verabredung mit einer Kollegin zu einem Gespräch. Wir planen ein gemeinsames Projekt, das in kleinen Schritten voran geht. Zwischendurch erreichte mich ein Anruf meiner Freitagsverabredung. Sie hatte den Termin auf Mittwoch vorverlegt und mir das in einer SMS mitgeteilt. Diese hatte ich natürlich gar nicht gelesen. Ich war überhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass mir jemand eine solche Nachricht gesendet haben könnte. Oups.
Mittlerweile habe ich die Benachrichtigungsfunktionen umgestellt, damit ich keine Nachricht von ihr mehr übersehe. Das hat aber zur Folge, dass ich nun andauernd auch völlig unwichtige Benachrichtigungen bekomme und erst einmal schauen muss, ob ich das vielleicht etwas spezieller einstellen kann. Jedenfalls war damit meine Verabredung für Freitag geplatz und wir mussten uns auf nächste Woche vertagen.
An den übrigen Tagen fühlte ich mich nicht so gut. Ich schlief schlecht und viel zu wenig, war dadurch den ganzen Tag über sehr müde und bekam am Feierabend nichts sinnvolles mehr auf die Reihe.
Immerhin schaffte ich es, am Freitag von unterwegs noch Fladenbrot und Paprika mitzubringen, so dass ich wenigstens ein leckeres Abendessen und heute nun auch schon ein feines Frühstück hatte.

Um den Sauerteig kümmere ich mich nachher. Catrin hat mir gestern Abend noch eine Anleitung gesendet und Katl hat es kurz und schmerzlos rübergebracht: Mehl und Wasser zu gleichen Teilen und NICHT in den Kühlschrank. Na dann!
Am Nachmittag werde ich die Mutti nach Leipzig schleppen, zum Eistraum. Ich möchte unbedingt mit dem neuen Riesenrad fahren.

Jetzt komme ich aber erst einmal zu Andrea in die Plauderecke.

Habt ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {11.01.2020}


So ein schöner Tag…
…war dieser Samstag. Für 10 Uhr war ich in einem kleinen Café verabredet.
Dummerweise dachte ich ans Fotografieren erst, als der Latte Macciato schon alle war und ließ es dann bleiben.
Das Foto oben fasst den restlichen Samstag zusammen. Ich hatte nämlich schon vor meinem morgendlichen Treffen die nächste Lochmusterreihe am Tuch fertiggestellt, damit ich im Café nur einfach vor mich hin nadeln kann, was ich dann genausowenig getan habe, wie das Fotografieren.
Am Nachmittag rief die Junghexe an und fragte, ob wir unseren Kinobesuch heute wahrnehmen wollen. Oh ja, das wollte ich. Da die Vorstellung schon 17:15 Uhr begann, waren wir so früh wieder raus aus dem Kino, dass wir noch ins Paunsdorf Center fahren und dort ein wenig bummeln konnten. Najaaaa… bummeln. Die Hexe wolte ein paar Geschäfte abklappern und wir hatten etwa eine Stunde Zeit. Wir mussten nicht unbedingt hetzen, aber trödeln konnten wir auch nicht. Am Ende gönnten wir uns noch ein asiatisches Abendessen.

Und sonst so?
Jeden Tag eine Alltagsfreude
Durch einen Link bei Andrea wurde ich auf die Aktion niwibo sucht… aufmerksam. Diesmal sucht Nicole Alltagsfreuden.
Und davon hatte ich diese Woche eine Menge.

Eine große Freude hatte ich mir am Mittwoch selbst beschert. Meine Lieblingstastatur war schon seit einer Weile defekt. Etwa seit 2 Jahren funktionierte die Taste J nicht mehr. Aber ich fand die Tastatur anstonsten so toll {oder hatte mich über Jahre so an sie gewöhnt}, dass ich diesen kleinen Makel in Kauf nahm und mich inzwischen schon sehr daran gewöhnt hatte, für das J immer rüber zu greifen und es auf der Laptoptastatur zu tippen, mit der ich sonst nur äußerst ungern schreibe. Nach dem Umzug jedoch mochte mein uralter Rechner die mindestens genauso alte Tastatur nicht mehr erkennen. Was ich auch versuchte, sie korrespondierten einfach nicht mehr. Macht nix, dachte ich. Man hat in einem Haushalt wie meinem schließlich mehr als eine Tastatur. Da gab es doch noch eine sehr schöne. NUR… kam ich mit dieser Schönheit nicht zurecht. Also nicht, dass ihr jetzt denkt, ich hätte sie gar nicht benutzen können. Doch, schon. Nur konnte ich nicht schnell und flüssig und ohne Hinschauen schreiben, weil ich dauernd am Tastensuchen war. Was hat die Entfernen-Taste, bitte, unten rechts zu suchen? Und was machen die spitzen Klammern zwischen Alt und Leertaste? Da gehört überhaupt nix dazwischen und die Klammern liegen gefälligst links neben Y. Am schlimmsten aber war, dass die Cursortaste nach oben unmittelbar neben shift lag und ich besonders, wenn es schnell gehen sollte, unzählige Male statt groß zu schreiben, ein paar Zeilen im Text nach oben hopste und der blödeste Textsalat entstand, den zu korrigieren wiederum Zeit kostete. *grrrr* Weil ich in der Firma von meinem Dilemma erzählte, brachte mir eine Kollegin eine Tastatur mit, die sie nicht mehr brauchte. "Da liegt die Entfernen-Taste oben, wie Sie es sich wünschen." Lieb gedacht. Ich freute mich und probierte es aus. Nur war das Problem mit shift und nach oben noch drastischer, weil die Tasten insgesamt kleiner sind und dichter beieinander liegen. Und als ich neulich ein paar Zeilen PHP-Code tippen wollte, starrte ich ratlos auf die Tastatur und zweifelte an mir selbst, weil ich die spitzen Klammern nicht finden konnte. Irgendwer hat die rechts neben nach oben angesiedelt. Wer macht denn sowas?
Dann meinte Evchen, ich sollte doch unbedingt meine Geschichten weiterschreiben. Und mein erster Gedanke war: Da brauche ich erst eine ordentliche Tastatur. Ja, und am Mittwoch, am Mittwoch, da hat es mich gepackt. Auf dem Heimweg bog ich am Promenaden Hauptbahnhof in Richtung Parkhaus ab, stiefelte dort zu einem großen Elektronik-Markt {nicht der, der nicht blöd ist, der andere} und holte mir tataaaa eine neue Tastatur. Habt ihr euch schon gedacht, stimmt’s? Auf den "Krücken" hätte ich niemals so viel Text zusammengelabert. *grins*

Anfang der Woche fiel mir auf, dass ich schon ein paar Tage nicht in den Briefkasten geschaut hatte. Das erledigte ich schnell noch auf dem Weg zur Arbeit. Wie erstaunt war ich, einen dicken weißen Umschlag zu finden. Und darin wiederum fand ich ein Neujahrsgeschenk von Uta. Hach, wie hab ich mich darüber gefreut.

Am Dienstag…
…brachte eine Kollegin mir einen weiteren Neujahrsgruß, der seitdem auf meinem Schreibtisch steht und mich immer wieder erfreut.

Freundliche Anrufe und Verabredungen sorgten dafür, dass ich tatsächlich an jedem Tag Freugründe fand, nicht zu vergessen letzten Sonntag, als wir bei Mutti leckeren Gänsebraten aßen und ich am Abend noch eine Reise über Ostern und Muttis Geburtstag buchte.

Ich glaube, einigen von euch ergeht es ähnlich wie mir. Ich schaffe es selten, alle Beiträge am Samstag zu lesen und freue mich, die ganze folgende Woche noch etwas Schönes zum Lesen zu finden. Deshalb bringe ich diesen Beitrag noch zu Andreas Samstagsplausch.
Außerdem, weil so viele Alltagsfreuden enthalten sind, verlinke ich noch bei niwibo sucht…

Habt einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche.
Eure Mira

Samstagsplausch {28.12.2019}

Kein Jahresrückblick…
…nicht mal einer für den Monat Dezember, in dem ich bisher überhaupt keinen Plauschbeitrag geschrieben habe. Es war das reale Leben, das stattfand und mir keine Zeit ließ, es hier zu verewigen. Und beinahe immer war das auch gut so.
Am 7. Dezember…
…war meine wundervolle Nichte zu Besuch. Wir aßen bei Mutti zu Mittag und fuhren dann nach Delitzsch auf den hübschen kleinen Weihnachtsmarkt, wo wir Uta trafen, was mich sehr freute.
Es war ein schönes, entspanntes Wochenende, das mir gut tat.
Am 14. Dezember…
…habe ich {keine Ahnung mehr, was} gemacht. Doch, halt, es ist mir wieder eingefallen und damit ich euch keinen Blödsinn erzähle, habe ich das auch nochmal überprüft, ob das, was mir einfiel, tatsächlich schon am 14. war. Der kommt mir schon so unendlich lang her vor… Jedenfalls konnten wir uns in diesem Jahr weder am 23. Dezember, noch am 24. nach der Bescherung mit Freunden treffen {weil ich gar nicht im Lande war}, und deshalb hatten Anke und Jürgen mich an besagtem Samstag zum Adventskaffeeklatsch eingeladen. Wir haben viel geschwatzt und auch gelacht. Es war schön. Es tat gut. Und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Gartensaison, wenn wir uns wieder öfter sehen.
Der 21. Dezember…
…war der Tag, weshalb ich vorhin beinahe immer geschrieben habe, denn an diesem Tag ging es mir gar nicht gut. Der Magen-Darm-Virus hatte zugeschlagen, so dass ich, anstatt meinen Koffer zu packen, zwischen Bett und Bad hin und her pendelte. Irgendwann war der Magen dann endgültig leer und beruhigte sich wieder, so dass ich es tatsächlich schaffte, meinen Koffer noch zu packen, nichts zu vergessen und sogar spät am Abend noch die traditionelle Sülze zu kochen und tief in der Nacht die Socken für Mutti fertig zu stricken.
Am nächsten Tag, dem 4. Advent begann unser Weihnachtsurlaub. Wir fuhren nach Marienbad, wo wir uns mit Schwester und Schwager trafen und sehr schöne Weihnachtstage verbrachten.


Und nun, der 28. Dezember…
…sieht mich in der Leipziger Innenstadt. Romy hatte zu einem letzten Stricktreffen im alten Jahr noch einmal ins Alex gerufen und sieben "Mädels" waren dem Ruf gefolgt. Zu meiner besonderen Freude hatte es auch Janines Dienstplan zugelassen, dass sie dabei sein konnte. Es war ein sehr schöner Nachmittag/Abend und der nächste Termin steht auch schon.

Kein Ausblick auf 2020
Nein, auch den gibt es nicht. Klar möchte ich abnehmen. Das möchte ich schon sehr lange und seit mittlerweile 3 Jahren versuche ich das unter ärztlicher Aufsicht. Damals war ich zur Ärztin gegangen, weil ich zu dem Schluss gekommen war, dass mit meinem Stoffwechsel etwas ganz und gar nicht stimmen kann und ich Hilfe brauchte. Ich hatte das Glück, an eine Ärztin zu geraten, die mich ernst nahm {nicht wie in den vielen Jahren vorher, wo es bei diversen Ärzten immer nur hieß: Sie sollten es mit weniger Essen versuchen, dann klappt das auch.}. Diese Ärztin startete mit diversen Blutuntersuchungen, stellte fest, dass bei mir tatsächlich etwas sehr aus den Fugen geraten war und überwies mich zur sogenannten Fachärztin. Und dort? Passierte drei Jahre lang genau gar nichts. Beim letzten Termin, jetzt im Dezember meinte die "tolle Fachärztin" Kein Mensch hält 16/8 durch, das ist völliger Unsinn. Und kein Mensch kommt mit 500 Kalorien am Tag aus. Sie schaffen das nicht allein. Sie brauchen Hilfe!
Ach???
Die Hilfe soll nun so aussehen, dass ich in einer Gruppe lernen soll, wie man gesund kocht und welche Lebensmittel gesund sind. Und wieviele Kalorien ich täglich zu mir nehmen darf und dass das schon beim Einkaufen losgeht. Und wenn ich dann der Gruppe bewiesen habe, dass ich mich an die Vorgaben wirklich halten kann und nicht mehr so viel esse, wie jetzt, dann bekomme ich ein Magenband. Hallo? Geht’s noch? Drei Jahre lang hat diese Kuh mich verarscht, immer freundlich getan und mir nicht eine Sekunde geglaubt, dass ich mir all diese Entbehrungen, das Kalorienzählen und was sonst noch wirklich angetan habe. Drei Jahre vertan, statt wirklich zu untersuchen, woran das bei mir liegt. Ja, Ihr Stoffwechsel ist im Eimer. Aber wenn Sie mal abnehmen, kommt der schon von ganz allein wieder in Ordnung. Hä???
Ihr werdet verstehen, dass ich mir unter diesen Umständen nicht vornehme, im neuen Jahr abzunehmen. Das wird passieren oder es wird eher nicht passieren. Aber wenn ich mir etwas vornehme, dann, mich nicht mehr zu quälen. Und natürlich auch nicht zu dieser OP zu gehen. So!

Vielleicht {hoffentlich} schaffe ich es, mich hier öfter zu melden und euch den einen oder anderen interessanten Eintrag zu hinterlassen.
Wahrscheinich besuche ich ein paar mehr Konzerte und ganz sicher das Ancient-Tranc-Festival und vielleicht auch die Songs an einem Sommerabend.

Nun wünsche ich allen eine schöne Silvesternacht. Kommt gut rüber nach 2020. Wir sehen uns da.

Verlinkt wird dieser Eintrag mit Andreas Samstagsplausch und Katrins #Sonntagsglück.
Nachtrag: Das Sonntagsglück scheint es heute {noch} nicht zu geben. Also kann ich mich da auch nicht verlinken. Erst mal. Vielleicht kommt das ja noch. Mal sehen.

Samstagsplausch {30.11.2019}

Auch dieses Mal ein Nachtrag am Sonntag.

Alltagsbunt…
…war auch diese Woche wieder. So bunt, dass ich aufpassen musste, keines meiner schönen Ereignisse zu verpassen.
Nachdem ich am Samstag in der Stadt in einer geschlossenen Boutique einen wunderschönen Wintermantel entdeckt hatte, wollte ich am Montag noch einmal dort hin, um den Mantel zu probieren. Leider führte das Geschäft die Größe Zirkuszelt nicht. Dennoch war es ein schöner Feierabend, denn Katl hatte mich von der Arbeit abgeholt und begleitete mich auf meinem Streifzug.
Am Dienstag fiel mir zum Glück schon im Laufe des Arbeitstages ein, dass mich die Gruppe des Halleschen Strickstammtisches zu ihrer Weihnachtsfeier eingeladen hatte und diese bereits am Mittwoch stattfinden sollte. Gut, dass mir das noch rechtzeitig bewusst wurde. So hatte ich Zeit, eine Geschichte vorzubereiten, die vorzulesen ich versprochen hatte. Nur 10 Minuten, nur ein Stückchen hatte es geheißen. Nun sind meine Geschichten üblicherweise länger, also habe ich eine dem Anlass entsprechend etwas umgeschrieben.
Und ich habe die Reparatur eines Pullovers erledigt, die ich schon einige Zeit vor mir her geschoben hatte. In diesem Zusammenhang habe ich dann meinen Nähschrank weiter eingerichtet und festgestellt, dass meine alte Rubina Nähmaschine dringend eine Generalüberholung braucht.
Der Donnerstag-Feierabend sollte Katl gehören und unseren schönen Baumwollgarnen. Leider ging das ein wenig schief, weil… naja, aus Gründen eben. Dafür hatte ich am Freitag einen Genießer-Feierabend. Da war ich nämlich beim Friseur. Das hatte ich mir schon seit Jahren nicht mehr gegönnt. Was notwendig war, selbst gemacht und ansonsten einfach wachsen
lassen. Jetzt wollte ich es endlich mal anders und bin sehr froh darüber. Wegen dieser Feierabendgestaltung wurde nun auch der Samstag kunterbunt, denn zunächst musste Muttis Uhr vom Uhrmacher ab- und anschließend der versäumte Wocheneinkauf nachgeholt werden.
Und am Abend dann das Konzert.

Wir sind dankbar…
…dass wir am Leben und heute hier mit euch sind. sagte Christian Haase gestern Abend vor dem allerletzten Titel. Es folgte ein Appell an alle, unser Leben so zu leben, wie uns die Nase gewachsen ist. Uns nicht verbiegen oder unterdrücken zu lassen. Dieses Leben ist nicht kurz, aber es ist endlich.

Mit diesen Gedanken entließ die Seilschaft uns in die Nacht. Sie beschäftigen mich noch immer, wie ihr seht.

Advent Advent Adventskalender
So sieht es aus, mein Wichtelpaket Die Karte wollte sich partout nicht fotografieren lassen, dabei ist Gold auf rotem Grund doch die Weihnachtsfarbe schlechthin.
Da im Päckchen genau 4 schneeweiß eingepackte Bobbelchen sind, dache ich mir, die sind für die Adventssonntage bestimmt.
Ganz schnell ausgepackt und… huch, da ist ja noch etwas im Päckli. Ein wunderhübscher Maschenmarkierer.

Und nun bin ich am Überlegen. Ursprünglich hatte ich mir von der Wichtelei Abwechslung für meine Patchdecke versprochen, die es zweifellos geben würde. Nun stricken die anderen Wichtel vermutlich extra Projekte mit den Wichtelresten. Soll ich das auch tun, oder doch lieber die Decke in diesem Advent ein gutes Stück voran bringen?

Während wir nachher bei Mutti zum AdventsKaffee sind, denke ich da noch ein wenig drauf herum. Vorher entlasse ich diesen Eintrag hinaus in die Welt und zu Andreas Samstagsplausch und Katrins #Sonntagsglück

Habt einen schönen 1. Advent

Zeit ist relativ {24.11.2019}

Ein Wochenrückblick…
Diese Woche verging wieder rasend schnell und fühlte sich dennoch an wie zwei Wochen, weil wir am Mittwoch einen Feiertag hatten, der, glaube ich, nur in Sachsen frei ist.
Diesen habe ich überwiegend lesend verbracht, weil am Donnerstag die Bücher in der Bücherei fällig waren und ich eines unbedingt noch auslesen wollte. Insgesamt sind es drei, die zusammen gehören. Wenn ich das dritte, das ich verlängern lassen musste, auch fertig habe, werde ich mal etwas darüber schreiben. Ihr müsst aber nicht gespannt sein, denn so riesig wird meine Bewertung nicht ausfallen, obwohl ich vorher sehr begierig war, die Bücher zu lesen. Nun ja.
Und samstags wird gebadet…
Nicht nur durch den Feiertag, sondern auch sonst kam in dieser Woche der gewohnte Trott durcheinander, was mir recht gut gefiel. Es gibt zwei Dinge, die mich an meinem Alltag besonders nerven. Erstens, keine Zeit für mich zu haben. Klar.
Und zweitens dieser ewig gleiche Trott. Jeden Tag um 5 Uhr raus, jeden Tag die gleiche Dienstzeit. Montag Abend dies, Mittwoch Abend jenes. Und jeden Donnerstag einkaufen. *grrrr* Ich bin alles, nur kein Nine-to-five-Typ. Entsprechend gut gefiel mir, dass in dieser Woche alles anders war. Die Mutti hatte einen Arzttermin am Donnerstag, so dass wir nicht einkaufen konnten. Da aber die Bücherei auf dem Plan stand, wollte ich da allein hin. Am Ende war die kleine Frau so früh bei ihrem Arzt fertig, dass ich sie doch noch mit in die Bücherei schleppte. Aber eben freiwillig, weil mir so war und nicht, weil es donnerstags so gehört.
Gestern nun kam ich nicht dazu, mich am Samstagsplausch zu beteiligen, weil ich gestern ein ganz tolles Stricktreffen hatte. Wir trafen uns schon um 8 Uhr im Alex zum Frühstück. Das heißt, die ersten beiden Mädels waren 8 Uhr da. Ich schaffte es nicht ganz pünktlich, war so gegen Viertel neun {Viertel nach acht} da. Im Laufe des Vormittags trudelten dann noch sechs weitere Strickerinnen ein. Wir saßen in einer kuscheligen Ecke, haben sehr gut gefrühstückt, viel, viel geschwatzt und gestrickt haben wir natürlich auch. Ich hatte es wieder einmal mit den Bobbelsocken. Es geht voran, aber ich habe gefühlt noch nie so lange für ein Paar Socken gebraucht. Das Treffen mit dieser Strickgruppe schreit nach Wiederholung. Besonders gefällt mir, dass dort an so velen verschiedenen Projekten mit den unterschiedlichsten Garnen gearbeitet wird und darübr ein reger Austausch besteht. Da findet man immer Anregungen für Neues. Die reinste Ideenschmiede. Einen Tipp für einen schönen Stoffladen habe ich bekommen. Zitat Romy: Das ist ein süßer Laden, einer von denen, die man unterstützen sollte. Na, gern doch.
Auch liegt er in der Nähe meiner Arbeitsstelle. Da kann ich doch zum Feierabend mal stöbern gehen.
Jetzt stöbere ich erst einmal ein wenig bei Andrea, worüber ihr gestern so geplauscht habt.
Und weil ein Stricktreffen und ein neu entdeckter Stoffladen für mich viel mit Vernetzung zu tun haben, verlinke ich diesen Eintrag auch bei Katrin und ihrem #Sonntagsglück.

Hach… und dabei bin ich noch gar nicht fertig. Das kennt ihr vielleicht von Musik-CDs {als es die noch gab}. Da hatte man die Scheibe zu Ende gehört und wunderte sich, dass der Player nach dem letzten Stück nicht abschaltete. Und mit einem Mal, so nach ein, zwei Minuten Stille, kam da noch eine nette Zugabe. Ich habe da ein paar Slberlinge im Fundus, bei denen das so ist.
Und heute gibt’s bei mir noch Nachschlag. Hihi
Ich wollte euch nämlich noch etwas zu dem Foto ganz oben erzählen. Die Pflanze ist eine Azalee, die mir meine Junghexe vor, ich glaube, fünf Jahren zum Geburtstag geschenkt hat. Sie stand immer in meiner Küche, mal im Fenster, mal auf dem Tisch und brachte in jedem Winter wieder einzelne Blüten, über die ich mich immer sehr freute. In diesem Sommer nun, nach dem Umzug, habe ich die Pflanze mit vielen anderen auf den Balkon gestellt und erst bei drohenden Nachtfrösten herein geholt. Und nun ist sie voller Knospen und Blüten. Da musste sie einfach mal auf’s Bild. Vielleicht fragt ihr euch, was diese glänzenden Gebilde auf dem Foto zu suchen haben. Die habe ich extra dort hingestellt, weil ich sie euch zeigen wollte. Es sind Übungsstücke, die eine Kursteilnehmerin in unserer CNC-Dreherei gefertigt hat. In dieser Wohnung hier snd alle Türen so beschaffen, dass sie von selbst ins Schloss fallen. Das mag ich aber nicht haben. Bei mir stehen üblicherweise alle Zimmertüren offen. und dafür brauche ich Türstopper. Was könnte sich dazu besser eignen, als diese hübschen Übungsstücke? ich muss nur noch etwas Filz darunter kleben, damit sie mir nicht das Parkett zerschrammen, dann können sie ihren Dienst aufnehmen.
So, das wollte ich unbedingt noch erzählen. Nun macht es euch hübsch und genießt einen hoffentlich sehr entspannten Sonntag.

Samstagsplausch {16.11.2019}


Huch, wie schnell…
…war denn die Woche um? Schon treffen wir uns wieder bei Andrea in der Plauderecke.
Viel habe ich nicht zu berichten, denn siehe oben…
Den Dienstag habe ich in 12 Fotos festgehalten. Besonders war der jedoch nicht. Ein ganz normaler Dienstag eben.
Das Gestricksel…
…oben auf dem Bild sollen ein Paar besondere Socken werden. In der WhatsApp-Gruppe des Strickstammtisches durfte ich schon einige dieser tollen Socken bewundern und sogleich fielen mir zwei Garne aus meinem Fundus ein, die ich dazu verarbeiten könnte. Also musste ich diese Woche damit beginnen. Aber wisst ihr, das mache ich bestimmt nicht noch mal. Die Runden mit den Knubbelchen dauern eeeeeewig. Trotzdem: Diese hier mache ich fertig. Hoffentlich schaffe ich das noch in diesem Jahr. *hüstel*
Adventskalender
Ich bin ja nicht so der Weihnachtsmensch. Das wurde mir über die Zeit gründlich verdorben.
Als Kind habe ich Weihnachten geliebt. Das war mit soviel Tradition behaftet, die meine Eltern hoch hielten, die sie im Grunde selbst geschaffen hatten. Mit Weihnachtsbaum und echten Wachskerzen. {Die haben wir noch immer, die echten Wachskerzen auf dem Baum.} Meine Eltern nahmen zwischen den Jahren immer frei und es war etwas möglich, was es bei uns sonst nie gab, dieses wunderbare in-den-Tag-hinein-Leben. Gleich nach dem Frühstück durften wir spielen oder lesen. {Es gab immer ein Buch, zumindest für mich. Meine Schwester war nicht so die Leseratte.}
Auch, als ich selbst Mutter war, hielten wir diese Tradition aufrecht. Weihnachten wurde bei meinen Eltern gefeiert, und alles war wie immer.
Als mein Vater mit nur 58 Jahren starb, war es mit der Tradition auf einen Schlag vorbei. Das erste Weihnachten ohne ihn war einfach nur grausam. Danach bin ich ein paar Mal mit meiner Mutti und meinem Sohn verreist über die Feiertage. Später, als der Sohn erwachsen war, habe ich über die Feiertage oft gearbeitet, damit andere ein schönes Fest haben können. Mir hat es nichts bedeutet.
Neue, den alten ähnliche, Traditionen erschufen wir uns erst, als Mutti mit ihrem zweiten Lebensgefährten zusammen gekommen und ich inzwischen Oma war.
In den letzten paar Jahren wurde Weihnachten leider wieder zum Stressfaktor für mich, weil die Mutti gern an den Traditionen festhalten wollte, die gesamte Vorbereitung und Organisation aber an mir hängen blieb {bis auf die Sache mit dem Baum. Um den kümmerte sich der Sohn.}
Eines aber liebe ich an Weihnachten. Den Adventskalender. Und bitte keinen 0-8-15 Kalender. Etwas Besonderes sollte es schon sein. Ein paar Jahre habe ich selbst Geschichten geschrieben, die ich dann in 24 Portionen per Mail an Freunde verschickt oder hier im Blog veröffentlicht habe. Manchmal habe ich einen Kalender für eine Freundin gebastelt und sie für mich. Guck. Letztes Jahr kam es dann, dass ich überhaupt keinen Adventskalender hatte. Ich jammerte darüber so sehr herum, dass Janine mir dann noch einen Tee-Adventskalender mitbrachte, über den ich mich wie ein kleines Kind freute. Hier im Bild zusammen mit der schönen Karte, die mir Catrin geschickt hatte.
Und dieses Jahr? Dieses Jahr ist alles anders. Ich habe selbst Tee-Adventskalender besorgt und einen bereits an Katl verschenkt. Ich wollte wieder eine Geschcihte schreiben, hatte auch schon eine Idee, aber außer ein paar Stichworten noch nichts zu Papier gebracht, also wird das wohl wegfallen. Dafür habe ich mir gleich drei Geschichten-Kalender bestellt.
Es folgen drei Affiliatelinks.
Totenstile Nacht
Kleines Adventsbuch – Als der Weihnachtsmann verschwand
Der Tannenbaum des Todes: Mehr als 24 schwarzhumorige Weihnachtsgeschichten

Da ich es ganz gewiss nicht schaffen werde, jeden Abend drei Geschichten zu lesen, gebe ich das erste Buch in diesem Jahr an die Mutti weiter und lese es erst im nächsten Jahr.
Das kleine Heftchen {kleines Adventsbuch} werde ich wohl jeden Tag zum Frühstück lesen, weil die Abschnitte recht kurz sind. Da passt das gut.
Worauf ich mich aber ganz besonders freue, ist der Der Tannenbaum des Todes, denn dies ist eine Neuerscheinung von Markus Heitz, und den mag ich ja nun sehr, sehr, sehr.

Damit ist es der adventigen Kalender aber noch nicht genug, denn für den Sohn habe ich den Rubbelkalender von Lotto mitgebracht. Er hat sich so sehr darüber gefreut und mich gefragt, warum er in den letzten Jahren nie einen Kalender bekommen hat. Nun, ich hatte ihm einst einen geschenkt, der die gesamte Adventszeit unbeachtet im Regal stand. Nicht ein Türchen war geöffnet worden. So dachte ich, dem Sohn bedeutet das nichts und habe es fortan sein lassen, ihn mit etwas zu beschenken, wovon ich dachte, dass er es nicht mag. Nun ist also auch das anders.

Und dann habe ich noch etwas anders gemacht, als immer. Ich habe mich an einer Adventswichtelaktion beteiligt. Und in dieser Woche kam mein Wichtelpäckchen schon an. Jippedie. Ich freue mich.
Wie ist das bei euch? Mögt ihr auch Adventskalender? Hab oder verschenkt ihr welche? Oder habt ihr vielleicht interessante Links für mich, wo es noch schöne virtuelle Kalender im Netz gibt?

Habt ein schönes Wochenende und bleibt schön gesund und munter.

Samstagsplausch {09.11.2019}


Zuerst…
…danke ich euch für die Kommentare zu meinem letzten Plauschbeitrag. Eure Besserungswünsche haben geholfen, ebenso der Schlaf und nicht zuletzt meine Sturheit, unbedingt ans Meer zu wollen. Und ich war dort.
Ich habe sogar den letzten Samstagsplausch von dort aus versendet, habe das allerdings nicht erwähnt, weil Andrea neulich meinte, sie schreibt nicht gern vorher oder zeitgleich, wenn sie nicht daheim ist. Das habe ich dann auch so gehalten, obwohl bei mir die Wohnung nicht leer war, da der Sohn dort gewerkelt hatte. Ja, es ist immer noch eine Menge zu werkeln hier in der schönen neuen Wohnung. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.
Was gab es sonst noch in dieser Woche…
Am Dienstag und Mittwoch kümmerte ich mich um die Mutti, die für das zweite Auge zur OP musste. Beim ersten Mal lief es besser, aber auch diesmal geht es ihr gut. Danke der Nachfrage.
Die Wartezeit habe ich mir versüßt, indem ich mich in einem wundervollen Desinger-Geschäft über eine Uhr beraten ließ. {WERBUNG Unaufgefordert und unentgeltlich.} Eigentlich ist es nicht mal Werbung, denn ich habe mich zwar in die Uhr verliebt, nicht aber in den Preis. Wer hat schon 2.000 Euro für eine Uhr übrig? Die Beratung war allerdings wirklich klasse und für mich wie ein Ausflug in eine Welt, die ich sonst eher selten betrete. Ein Stück weg vom Alltag.
Dieser…
…hatte mich dann am Donnerstag wieder, als ich brav wieder zur Arbeit seppelte, obwohl ich zwar die Erkältung überstanden dafür dann aber Kreislaufproblemchen hatte. Immerhin schmeckt der Kaffee wieder, da bekommen wir dann auch den Kreislauf wieder in Schwung. {Notiz an mich: mehr Wasser trinken!}
Ach ja, und dann war ich noch mit der Junghexe im Kino. Das war ein sehr schöner Abend und sie versprach, dass wir uns nun wieder öfter sehen. Wir hatten da eine Kleinigkeit aus der Welt zu räumen. Nun, sie ist eben derzeit ein Pupertier.
Heute…
…werde ich noch ein paar Gänsekeulen braten, damit ich dann morgen noch das Fett abschöpfen und sie bei der Mutti fertig zubereiten kann. Dazu soll es Klöße geben und Rotkohl. Martinstag ist zwar erst am Montag, aber da macht sich des mit dem Gänse-Essen nicht so gut, am Feierabend eines stinknormalen Wochentages. Also wird das vorgezogen.
Nun wünsche ich euch allen ein wunderschönes Wochenende und schaue mal in der Plauderecke, was ihr so zu erzählen habt.
Bis dann, eure Mira

Samstagsplausch {02.11.2019}

Drei-Tage-Arbeitswoche
Eine angenehme Aussicht, besonders, weil ich das letzte Wochenende überwiegend im Bett verbracht hatte. Die Erkältung, ihr erinnert euch?
Eure guten Wünsche haben geholfen und ein klein wenig auch der Ingwertee, der Erkältungsbalsam und das Eukalyptusbad.
Außerdem habe ich ganz viel geschlafen und zwischendurch drei Patches an meine Decke gestrickt, ein halbes Buch gelesen und jede Menge Vitamine gefuttert. So ausgerüstet überstand ich auch den Montag auf Arbeit noch ganz gut, wobei mir alle meine Kollegen beteuerten, mein Husten klinge gar nicht gut. Na, und wie er sich erst anfühlte, so ganz tief drinnen. Das tat richtig weh. Also kroch ich am Montag gleich wieder ins Bett, kaum dass ich von der Arbeit heim kam. Schließlich hatte ich in der Woche noch viel vor. Am Diestag wollte ich nach der Arbeit mit der Mutti einkaufen und danach mit ihr und der Katl ins Kabarett, am Mittwoch traf sich die Strickgruppe im Alex, und ich wollte dabei sein. Und am Donnerstag wollte ich in aller Frühe los ans Meer.
Am Dienstag ging es mir leider nur nach dem Aufstehen halbwegs gut. Den Weg zur Arbeit schaffte ich noch, aber dann meinten schon die ersten Kollegen, denen ich in der Teeküche begegnete, ich sollte besser wieder heim gehen. Mit jeden 5 Minuten, die ich länger am Schreibtisch saß, wurde mir klarer, dass sie recht haben und so bereitete ich meine Kursteilnehmer darauf vor, dass ich nur bis Mittag da sein würde. Wir besprachen, wer was zu tun hatte und wer noch welche Zuarbeiten von mir brauchte. Diese erledigte ich noch. Dann kam der Kollege, mit dem ich immer die gegenseitige Vertretung organisiere. Er sah mich nur an und meinte: Marsch, ab ins Bett. Ich bin doch da. Ich mach das hier! So kam es, dass ich zu Mittag tatsächlich wieder in meinem Bett lag. Am Nachmittag beim Einkauf mit Mutti war ich nur der Fahrer. Das gesamte Räumen und Tragen übernahm der Sohn. Er telefonierte auch kreuz und quer, um die Karten für das Kabarett umzubuchen. Ich war erstaunt, dass das für eine Vorstellung am selben Abend überhaupt gelang. Danke an den Service von Sanftwut. Und danke natürlich an den Sohn.
Dieser intervenierte auch gegen meine Fahrt ans Meer. Und tatsächlich wäre ich am Donnerstag nicht in der Lage gewesen, die 450 km Autobahnfahrt zu überstehen. Da war ich in meinem Bett besser aufgehoben.

Ich hoffe, ihr hattet alle eine angenehmere Woche als ich, wobei… schlafen schlafen schlafen war auch recht angenehm.
Viel Spaß uns allen in der Plauderecke bei Andrea
Hab ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {19.10.2019}

Guten Morgen, ihr Lieben.
Huch je, ich bin ja schon wieder spät dran. Ihr habt schon alle bei Herbstwetter-Samstagsplausch bei Andrea eure Beiträge hinterlassen, nur ich hänge wieder einmal hinterher. Dafür habe ich auf dem Balkon schon mal eine feine Tasse Tee getrunken. Und ein paar 10-Gramm-Resteknäuel gewickelt, die ich bei Ravelry verwichteln möchte. Warum ich diese Wichtelei schon wieder erwähne? Weil ich seit Ewigkeiten das erste Mal wieder an so etwas teilnehme und vielleicht die eine oder andere von euch da auch noch mitmachen möchte. Anmelden kann man sich noch bis 24. Oktober. Werbung aus

Jetzt bin ich schon wieder in Eile, denn mein Samstag wird geprägt von Hin-und-Her-Fahrten und dazwischen einigen Wartezeiten. Zunächst bringe ich die Mutti zum Arzt. Ich vermute, dass die Fäden gezogen werden sollen. Es ist übrigens sehr gut verheilt und ich danke allen, die mir für die Mutti gute Besserung gewünscht haben. Eure Wünsche haben sich erfüllt.
Oft gibt es bei diesem Arzt Wartezeiten von 2 Stunden oder mehr, was ich mir aber an einem Samstag nicht vorstellen kann. Der Doc will doch bestimmt auch nach Hause. Da wir keine Ahnung haben, wie lang es wirklich dauert, möchte ich nicht wegfahren. Also werde ich mir Strickzeug und ein Buch mitnehmen, um die Wartezeit sinnvoll zu nutzen. Danach bringe ich die kleine Frau wieder heim, wo sie sich frisch und hübsch macht für eine Geburtstagsfeier in Seehausen. Dort bringe ich sie als nächstes hin. Ich setze sie nur ab, denn feiern kann sie recht gut ohne mich *lach*. Am späten Nachmittag und frühen Abend werde ich dann etwas für mich tun. Vielleicht räume ich noch ein wenig in meinem Arbeitszimmer herum, denn das möchte ich an diesem Wochenende vorläufig fertig bekommen. Ganz fertig wird ein Arbeitszimmer nie, da gibt es immer wieder tausend Ideen, was ich umstellen, umräumen, umgestalten kann.
Irgendwann am Abend wird die kleine Frau anrufen, dass ich sie von der Feier wieder abholen soll.
Soweit der Ausblick auf meinen heutigen Samstag.

Nun noch ein kleiner Rückblick auf die vergangene Woche.
Da gibt es nicht viel zu berichten. Die Arbeit war ein wenig erschwert, weil ich wegen einer Firmenschulung in der nächsten Woche mal wieder mein Computerkabinett räumen musste. Jetzt schon. Der Chef wollte das so.
In dem anderen Raum habe ich keinen richtigen Schreibtisch. Es gibt wohl einen Dozententisch, aber der beherbergt keinen Rechner, den ich für meine Arbeit aber brauche. Also richtete ich mich an einem Schülerplatz ein. Es geht. Man kann arbeiten, aber unbequem, wodurch vieles länger dauert. Entschädigt wurde ich dadurch, dass der Raum an sich sehr schön ist. Die Fenster gehen nach hinten hinaus ins Grüne und auf den Fluss. Herrlich.
An den Feierabenden fuhr ich zur Mutti zum Verband wechseln und die kleine Frau hatte immer ein Süppchen für mich. Außerdem kümmerte ich mich um die Steuerunterlagen der kleinen Frau und regte mich wie immer darüber auf, dass die Renten in diesem Land überhaupt besteuert werden.
Gestrickt habe ich kaum. Wenn das so weitergeht, bekomme ich nicht mal die Weihnachtskleinigkeiten pünktlich fertig.
Gelesen habe ich gar nicht. Ich frage mich, wie ihr das immer alles schafft.
Was für mich aber am Schlimmsten ist, ich habe es auch nicht geschafft, in dieser Woche Freunde zu treffen. Ihr Lieben, ihr fehlt mir.
Ich kann es gar nicht leiden, wenn meine Woche nur aus Arbeit-Mutti-Schlafversuchen besteht. Das ist nicht Leben, das ist… ich weiß nicht was das ist. Und das muss sich wieder ändern. Ich brauche schöne Erlebnisse an den Feierabenden, damit ich Kraft sammeln kann für den ganzen Rest.
In diesem Sinne genießt alle euer Wochenende, tankt Kraft und macht es euch im Herbstwetter gemütlich. Dazu gebe ich euch noch einen Text von Konstantin Wecker mit auf den Weg, insbesondere die letzten beiden Zeilen der vorletzten Strophe.
Zitat: Es fasst im Frühling der nur Mut, der sich im Herbst auch Trauer schenkt. Zitatende.
Auf der Suche nach dem Link zum Text traf ich einen Song wieder, der mir gute Laune schenkt, wann immer ich ihn höre. Für alle, denen das Novemberlied zu melancholisch ist, hier Weil ich dich liebe.

Samstagsplausch {12.10.2019}

Oh, ich bin spät dran für den Samstagsplausch bei Andrea. Dabei habe ich mir nicht mal das ersehnte Ausschlafen gegönnt, eben weil ich in Ruhe ein Käffchen auf dem Balkon trinken und meine Wochenzusammenfassung schreiben wollte. Außerdem wollte ich gern noch in den anderen Plauschbeiträgen stöbern und vielleicht ein paar Kommentare hinterlassen. Aber…
Nunja, den Kaffee hab ich getrunken. Wie ihr an der Bank erkennen könnt, auch tatsächlich auf dem Balkon. Stricken war allerdings nicht so toll, denn bei 13°C werden die Finger schnell kalt und schwerfällig.
Dann kam ein Videoanruf meiner Schwester. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Darüber freue ich mich immer. Inzwischen habe ich auch den versprochenen Anruf bei Mutti getätigt. Nun sind wir zu 14 Uhr verabredet. Das verschafft mir noch ein wenig Zeit für mich. Schön.

Ansonsten…
…war die Woche seltsam, weil ich am Montag und Dienstag noch Büroarbeit mit nach Hause genommen und bis in die Nacht hinein daran gesessen hatte. Da war kein Raum für Schönes. Dafür verlief der Termin am Mittwoch sehr gut. Die ganze Arbeit hat sich gelohnt.

Die Mutti muss ich jetzt jeden Tag besuchen. Die kleine Frau war nämlich am Mittwoch beim Hautarzt, der ihr eine komische Stelle aus ihrer Haut geschnitten hat. Nichts Schlimmes, nur komisch und unangenehm. Nun hat sie stattdessen einen sehr sauberen geraden, Schnitt, der sehr akkurat genäht wurde und nun täglich versorgt werden muss. Sie würde das gern selbst tun, nur kommt sie an die Stelle unter dem Arm gar nicht heran. Also werde ich das tun.

Kreatives…
…gab es in dieser Woche auch nicht viel. Allerdings habe ich etwas ausprobiert. Meine Schwester malt seit Jahren sehr schöne Aquarelle und ich wünschte mir schon länger, ich könnte das auch. Kann ich aber nicht! Nun hat sie mir eine Anleitung geschickt, wie man eine Brücke konstruieren kann. Tja nun: Konstruieren kann ich. Und am Mittwoch in der Mittagspause probierte ich das auf einem Schmierzettel aus. Schaut mal.

Gestern…
…habe ich mich noch bei Ravelry in einer Wichtelgruppe angemeldet. Das mache ich sonst nicht, weil ich nie weiß, was ich einpacken soll. Hier geht es aber um Sockengarnreste und davon habe ich reichlich und sehr schöne. Da freue ich mich aufs Wichteln.

Und jetzt freue ich mich aufs Stöbern in euren Plaudereien.
Habt ein schönes Wochenende.