Samstagsplausch {09.11.2019}


Zuerst…
…danke ich euch für die Kommentare zu meinem letzten Plauschbeitrag. Eure Besserungswünsche haben geholfen, ebenso der Schlaf und nicht zuletzt meine Sturheit, unbedingt ans Meer zu wollen. Und ich war dort.
Ich habe sogar den letzten Samstagsplausch von dort aus versendet, habe das allerdings nicht erwähnt, weil Andrea neulich meinte, sie schreibt nicht gern vorher oder zeitgleich, wenn sie nicht daheim ist. Das habe ich dann auch so gehalten, obwohl bei mir die Wohnung nicht leer war, da der Sohn dort gewerkelt hatte. Ja, es ist immer noch eine Menge zu werkeln hier in der schönen neuen Wohnung. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.
Was gab es sonst noch in dieser Woche…
Am Dienstag und Mittwoch kümmerte ich mich um die Mutti, die für das zweite Auge zur OP musste. Beim ersten Mal lief es besser, aber auch diesmal geht es ihr gut. Danke der Nachfrage.
Die Wartezeit habe ich mir versüßt, indem ich mich in einem wundervollen Desinger-Geschäft über eine Uhr beraten ließ. {WERBUNG Unaufgefordert und unentgeltlich.} Eigentlich ist es nicht mal Werbung, denn ich habe mich zwar in die Uhr verliebt, nicht aber in den Preis. Wer hat schon 2.000 Euro für eine Uhr übrig? Die Beratung war allerdings wirklich klasse und für mich wie ein Ausflug in eine Welt, die ich sonst eher selten betrete. Ein Stück weg vom Alltag.
Dieser…
…hatte mich dann am Donnerstag wieder, als ich brav wieder zur Arbeit seppelte, obwohl ich zwar die Erkältung überstanden dafür dann aber Kreislaufproblemchen hatte. Immerhin schmeckt der Kaffee wieder, da bekommen wir dann auch den Kreislauf wieder in Schwung. {Notiz an mich: mehr Wasser trinken!}
Ach ja, und dann war ich noch mit der Junghexe im Kino. Das war ein sehr schöner Abend und sie versprach, dass wir uns nun wieder öfter sehen. Wir hatten da eine Kleinigkeit aus der Welt zu räumen. Nun, sie ist eben derzeit ein Pupertier.
Heute…
…werde ich noch ein paar Gänsekeulen braten, damit ich dann morgen noch das Fett abschöpfen und sie bei der Mutti fertig zubereiten kann. Dazu soll es Klöße geben und Rotkohl. Martinstag ist zwar erst am Montag, aber da macht sich des mit dem Gänse-Essen nicht so gut, am Feierabend eines stinknormalen Wochentages. Also wird das vorgezogen.
Nun wünsche ich euch allen ein wunderschönes Wochenende und schaue mal in der Plauderecke, was ihr so zu erzählen habt.
Bis dann, eure Mira

Samstagsplausch {02.11.2019}

Drei-Tage-Arbeitswoche
Eine angenehme Aussicht, besonders, weil ich das letzte Wochenende überwiegend im Bett verbracht hatte. Die Erkältung, ihr erinnert euch?
Eure guten Wünsche haben geholfen und ein klein wenig auch der Ingwertee, der Erkältungsbalsam und das Eukalyptusbad.
Außerdem habe ich ganz viel geschlafen und zwischendurch drei Patches an meine Decke gestrickt, ein halbes Buch gelesen und jede Menge Vitamine gefuttert. So ausgerüstet überstand ich auch den Montag auf Arbeit noch ganz gut, wobei mir alle meine Kollegen beteuerten, mein Husten klinge gar nicht gut. Na, und wie er sich erst anfühlte, so ganz tief drinnen. Das tat richtig weh. Also kroch ich am Montag gleich wieder ins Bett, kaum dass ich von der Arbeit heim kam. Schließlich hatte ich in der Woche noch viel vor. Am Diestag wollte ich nach der Arbeit mit der Mutti einkaufen und danach mit ihr und der Katl ins Kabarett, am Mittwoch traf sich die Strickgruppe im Alex, und ich wollte dabei sein. Und am Donnerstag wollte ich in aller Frühe los ans Meer.
Am Dienstag ging es mir leider nur nach dem Aufstehen halbwegs gut. Den Weg zur Arbeit schaffte ich noch, aber dann meinten schon die ersten Kollegen, denen ich in der Teeküche begegnete, ich sollte besser wieder heim gehen. Mit jeden 5 Minuten, die ich länger am Schreibtisch saß, wurde mir klarer, dass sie recht haben und so bereitete ich meine Kursteilnehmer darauf vor, dass ich nur bis Mittag da sein würde. Wir besprachen, wer was zu tun hatte und wer noch welche Zuarbeiten von mir brauchte. Diese erledigte ich noch. Dann kam der Kollege, mit dem ich immer die gegenseitige Vertretung organisiere. Er sah mich nur an und meinte: Marsch, ab ins Bett. Ich bin doch da. Ich mach das hier! So kam es, dass ich zu Mittag tatsächlich wieder in meinem Bett lag. Am Nachmittag beim Einkauf mit Mutti war ich nur der Fahrer. Das gesamte Räumen und Tragen übernahm der Sohn. Er telefonierte auch kreuz und quer, um die Karten für das Kabarett umzubuchen. Ich war erstaunt, dass das für eine Vorstellung am selben Abend überhaupt gelang. Danke an den Service von Sanftwut. Und danke natürlich an den Sohn.
Dieser intervenierte auch gegen meine Fahrt ans Meer. Und tatsächlich wäre ich am Donnerstag nicht in der Lage gewesen, die 450 km Autobahnfahrt zu überstehen. Da war ich in meinem Bett besser aufgehoben.

Ich hoffe, ihr hattet alle eine angenehmere Woche als ich, wobei… schlafen schlafen schlafen war auch recht angenehm.
Viel Spaß uns allen in der Plauderecke bei Andrea
Hab ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {19.10.2019}

Guten Morgen, ihr Lieben.
Huch je, ich bin ja schon wieder spät dran. Ihr habt schon alle bei Herbstwetter-Samstagsplausch bei Andrea eure Beiträge hinterlassen, nur ich hänge wieder einmal hinterher. Dafür habe ich auf dem Balkon schon mal eine feine Tasse Tee getrunken. Und ein paar 10-Gramm-Resteknäuel gewickelt, die ich bei Ravelry verwichteln möchte. Warum ich diese Wichtelei schon wieder erwähne? Weil ich seit Ewigkeiten das erste Mal wieder an so etwas teilnehme und vielleicht die eine oder andere von euch da auch noch mitmachen möchte. Anmelden kann man sich noch bis 24. Oktober. Werbung aus

Jetzt bin ich schon wieder in Eile, denn mein Samstag wird geprägt von Hin-und-Her-Fahrten und dazwischen einigen Wartezeiten. Zunächst bringe ich die Mutti zum Arzt. Ich vermute, dass die Fäden gezogen werden sollen. Es ist übrigens sehr gut verheilt und ich danke allen, die mir für die Mutti gute Besserung gewünscht haben. Eure Wünsche haben sich erfüllt.
Oft gibt es bei diesem Arzt Wartezeiten von 2 Stunden oder mehr, was ich mir aber an einem Samstag nicht vorstellen kann. Der Doc will doch bestimmt auch nach Hause. Da wir keine Ahnung haben, wie lang es wirklich dauert, möchte ich nicht wegfahren. Also werde ich mir Strickzeug und ein Buch mitnehmen, um die Wartezeit sinnvoll zu nutzen. Danach bringe ich die kleine Frau wieder heim, wo sie sich frisch und hübsch macht für eine Geburtstagsfeier in Seehausen. Dort bringe ich sie als nächstes hin. Ich setze sie nur ab, denn feiern kann sie recht gut ohne mich *lach*. Am späten Nachmittag und frühen Abend werde ich dann etwas für mich tun. Vielleicht räume ich noch ein wenig in meinem Arbeitszimmer herum, denn das möchte ich an diesem Wochenende vorläufig fertig bekommen. Ganz fertig wird ein Arbeitszimmer nie, da gibt es immer wieder tausend Ideen, was ich umstellen, umräumen, umgestalten kann.
Irgendwann am Abend wird die kleine Frau anrufen, dass ich sie von der Feier wieder abholen soll.
Soweit der Ausblick auf meinen heutigen Samstag.

Nun noch ein kleiner Rückblick auf die vergangene Woche.
Da gibt es nicht viel zu berichten. Die Arbeit war ein wenig erschwert, weil ich wegen einer Firmenschulung in der nächsten Woche mal wieder mein Computerkabinett räumen musste. Jetzt schon. Der Chef wollte das so.
In dem anderen Raum habe ich keinen richtigen Schreibtisch. Es gibt wohl einen Dozententisch, aber der beherbergt keinen Rechner, den ich für meine Arbeit aber brauche. Also richtete ich mich an einem Schülerplatz ein. Es geht. Man kann arbeiten, aber unbequem, wodurch vieles länger dauert. Entschädigt wurde ich dadurch, dass der Raum an sich sehr schön ist. Die Fenster gehen nach hinten hinaus ins Grüne und auf den Fluss. Herrlich.
An den Feierabenden fuhr ich zur Mutti zum Verband wechseln und die kleine Frau hatte immer ein Süppchen für mich. Außerdem kümmerte ich mich um die Steuerunterlagen der kleinen Frau und regte mich wie immer darüber auf, dass die Renten in diesem Land überhaupt besteuert werden.
Gestrickt habe ich kaum. Wenn das so weitergeht, bekomme ich nicht mal die Weihnachtskleinigkeiten pünktlich fertig.
Gelesen habe ich gar nicht. Ich frage mich, wie ihr das immer alles schafft.
Was für mich aber am Schlimmsten ist, ich habe es auch nicht geschafft, in dieser Woche Freunde zu treffen. Ihr Lieben, ihr fehlt mir.
Ich kann es gar nicht leiden, wenn meine Woche nur aus Arbeit-Mutti-Schlafversuchen besteht. Das ist nicht Leben, das ist… ich weiß nicht was das ist. Und das muss sich wieder ändern. Ich brauche schöne Erlebnisse an den Feierabenden, damit ich Kraft sammeln kann für den ganzen Rest.
In diesem Sinne genießt alle euer Wochenende, tankt Kraft und macht es euch im Herbstwetter gemütlich. Dazu gebe ich euch noch einen Text von Konstantin Wecker mit auf den Weg, insbesondere die letzten beiden Zeilen der vorletzten Strophe.
Zitat: Es fasst im Frühling der nur Mut, der sich im Herbst auch Trauer schenkt. Zitatende.
Auf der Suche nach dem Link zum Text traf ich einen Song wieder, der mir gute Laune schenkt, wann immer ich ihn höre. Für alle, denen das Novemberlied zu melancholisch ist, hier Weil ich dich liebe.

Samstagsplausch {12.10.2019}

Oh, ich bin spät dran für den Samstagsplausch bei Andrea. Dabei habe ich mir nicht mal das ersehnte Ausschlafen gegönnt, eben weil ich in Ruhe ein Käffchen auf dem Balkon trinken und meine Wochenzusammenfassung schreiben wollte. Außerdem wollte ich gern noch in den anderen Plauschbeiträgen stöbern und vielleicht ein paar Kommentare hinterlassen. Aber…
Nunja, den Kaffee hab ich getrunken. Wie ihr an der Bank erkennen könnt, auch tatsächlich auf dem Balkon. Stricken war allerdings nicht so toll, denn bei 13°C werden die Finger schnell kalt und schwerfällig.
Dann kam ein Videoanruf meiner Schwester. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Darüber freue ich mich immer. Inzwischen habe ich auch den versprochenen Anruf bei Mutti getätigt. Nun sind wir zu 14 Uhr verabredet. Das verschafft mir noch ein wenig Zeit für mich. Schön.

Ansonsten…
…war die Woche seltsam, weil ich am Montag und Dienstag noch Büroarbeit mit nach Hause genommen und bis in die Nacht hinein daran gesessen hatte. Da war kein Raum für Schönes. Dafür verlief der Termin am Mittwoch sehr gut. Die ganze Arbeit hat sich gelohnt.

Die Mutti muss ich jetzt jeden Tag besuchen. Die kleine Frau war nämlich am Mittwoch beim Hautarzt, der ihr eine komische Stelle aus ihrer Haut geschnitten hat. Nichts Schlimmes, nur komisch und unangenehm. Nun hat sie stattdessen einen sehr sauberen geraden, Schnitt, der sehr akkurat genäht wurde und nun täglich versorgt werden muss. Sie würde das gern selbst tun, nur kommt sie an die Stelle unter dem Arm gar nicht heran. Also werde ich das tun.

Kreatives…
…gab es in dieser Woche auch nicht viel. Allerdings habe ich etwas ausprobiert. Meine Schwester malt seit Jahren sehr schöne Aquarelle und ich wünschte mir schon länger, ich könnte das auch. Kann ich aber nicht! Nun hat sie mir eine Anleitung geschickt, wie man eine Brücke konstruieren kann. Tja nun: Konstruieren kann ich. Und am Mittwoch in der Mittagspause probierte ich das auf einem Schmierzettel aus. Schaut mal.

Gestern…
…habe ich mich noch bei Ravelry in einer Wichtelgruppe angemeldet. Das mache ich sonst nicht, weil ich nie weiß, was ich einpacken soll. Hier geht es aber um Sockengarnreste und davon habe ich reichlich und sehr schöne. Da freue ich mich aufs Wichteln.

Und jetzt freue ich mich aufs Stöbern in euren Plaudereien.
Habt ein schönes Wochenende.

Sieben Sachen Sonntagsglück

Wochengedanken
stelle ich gern so zusammen, dass ich sie am Samstag Morgen bei Andreas Samstagsplausch veröffentlichenlinken kann, was letzte Woche wieder einmal nicht funktionierte. Aus Gründen.

Dann ist da noch der Sieben-Sachen-Sonntag, den ich gern mag, obwohl ich selten wirklich sieben Fotos zusammen bekomme, von Dingen, die ich mit den Händen gemacht habe. Mal sind es mehr, oft sind es weniger, weil ich finde, dass man nicht von allem, was man tut, sehenswerte Fotos machen kann. Zumindest ich nicht. Wenn möglich beteilige ich mich trotzdem an Geraldines Linkparty, weil es mich freut, dass sie diese immer noch fortführt. Und weil ich Linkparties mag.
Nun bin ich vor kurzem über Catrin endlich zu Katrin gelangt, die mit ihrem Sonntagsglück und dem Motto Netzwerken am Sonntag ganz genau meinen Nerv trifft.
Zwischen diesen drei Stühlen sitze ich heute und möchte von meinen vergangenen anderthalb Wochen erzählen, obgleich weder Samstag noch Sonntag ist.
Es ist Donnerstag und ich habe Zeit. Zeit die ich mir nehmen kann, weil Feiertag ist und weil ich nicht ans Meer gefahren bin.

Woche vom 23. bis 29. September
Entspannter ging es in der Firma zu, weil der Kollege T. aus dem Urlaub zurück war. Auch der Chef war wieder zugegen, doch ich hatte mich entschieden, mich nicht über die Lieblingskollegin zu beschweren, sondern ihr stattdessen aus dem Weg zu gehen. Das bewährte sich.
An den Feierabenden…
…pflegte ich Freundschaften.
Telefonierte lange mit Evchen, die ich gern einmal besuchen möchte. Schrieb an PeStör, die daraufhin zurückrief. Und bekam meine Katl aus dem Urlaub zurück, den sie mit ihrer Schwägerin auf Madeira verbracht hatte.
…half ich bei Mathe, was im Grunde auch unter Freundschaftspflege zählt.
…führte ich Sondierungsgespräche für einen neuen Job.
…betüddelte ich die Mutti.
Am Donnerstag hatten wir die große Einkaufsrunde, mit Bücherei und diesmal mit Kaufmannsladen. Da wollte sie gern hin, weil sie Verschiedenes brauchte, was es im N-Markt nicht gibt. Allerdings steht ihr im Kaufmannsladen das Mineralwasser nicht an und außerdem hat donnerstags der Uhrmacher in der Nähe der Bücherei geschlossen. So mussten wir am Freitag noch einmal los, zu eben diesem Uhrmacher und in den N-Markt, um Mineralwasser zu kaufen. Also noch einmal die große Runde.
Anschließend belud der Sohn mein Auto mit Dingen, so dass eine für später am Abend geplante Fahrt mit Katl zum Möbelschweden wegen Platzmangels ausfallen musste.

Gedanken kreisten
Erinnert ihr euch an diese?
Als ich am Montag den Firmenhof wieder betrat, fand ich sie so vor.
Wie sinnlos.
Sinnfrei erscheint mir auch etwas, das ich bei den Kollegen der Nachbarabteilung auf dem Schreibtisch entdeckte. Was das ist, dürfte klar sein. Geschedderte Banknoten, eingeschweißt in eine Plastikfolie. Doch wozu ist das gut? Mit dem Geld kann man nichts mehr anfangen, denn es ist zu Fitzelchen von etwa 1 x 10 mm zerstückelt. Außerdem dürfte es sich ausschließlich um aus dem Verkehr gezogene Banknoten handeln. Zur Deko gereicht das hässliche Teil aber auch nicht. Bestenfalls könnte man es zum Karneval als Konfetti verwenden. Wenn man denn Konfetti irgendetwas Gutes abgewinnen kann.
Hat von euch jemand eine Idee, wozu das gut sein kann?

Mit den Händen am Sonntag…
Diese schönen Plisse-Rollos machen den Raum gleich viel gemütlicher.
Dies ist ein Platzhalter im Arbeitszimmer. Um das Möbelstück ganz fertigzustellen, ist noch ein Besuch beim Möbelschweden erforderlich. Der, den ich neulich verschieben musste. Wenn es denn vor dem 23. November fertig wird, wovon ich stark ausgehe, wird das Ergebnis auch beim Handarbeitsbingo landen. Hach, darauf freue ich mich.
{Wie jetzt? Den Handarbeitstisch aufräumen/umgestalten steht gar nicht auf dem Bingoschein? Wo hab ich denn da geschaut?}

In der kurzen Woche vom 30. September bis 02. Oktober
In der Firma wurde es wieder etwas wuseliger, weil am 9. Oktober ein größeres Ereignis ins Haus steht.
Regelrecht chaotisch wurden die Feierabende, weil ich noch sehr viel zu erledigen hatte und unbedingt am Mittwoch gleich nach der Arbeit in Richtung Meer starten wollte. Es war beim besten Willen nicht alles zu schaffen. Außerdem schlief ich sehr schlecht, war in der einen Nacht ab halb drei auf, in der anderen schlief ich zu dieser Zeit gerade ein. Ich war so fertig, dass ich mir nicht vorstellen konnte, am Mittwoch Abend noch 450 km Autobahnfahrt hinter mich zu bringen. So sagte ich die Reise ab. Und schlagartig ging es mir besser. So sehr ich ans Meer wollte und so gut mir das dort sein getan hätte. Das Hinkommen stellte mich vor ein nahezu unlösbares Problem. Und nun kam ich zur Ruhe, hab einen guten Plan für Ende Oktober, wenn es noch einmal diese günstige Konstellation von Feier- und Brückentag samt Wochenende gibt. Gestern gestaltete ich mir mit Katl einen schönen Nachmittag, als sie mich von der Arbeit abholte und wir zum Stöbern in einen Schnickschnack-Laden fuhren. Anschließend brachte ich mir aus dem Baumarkt noch zwei Rollos für das Arbeitszimmer mit, die der Sohn heute anbringen möchte.

Alles wird schön!

Für heute wird dieser Eintrag ganz allein hier stehen, was ihm nichts ausmacht, denn er ist so lang, dass er sich wohl selbst genügt. 😉
Am Wochenende werde ich ihn zum Samstagsplausch verlinken und zum Sonntagsglück.
Ansonsten freue ich mich, wenn ihr mir bei Bloglovin folgt.

Ein wunderbares {hoffentlich auch für euch} verlängertes Wochende wünscht
die Mira

Samstagsplausch {21.09.2019}

Guten Morgen. Die Wetter-App zeigt 6°C. Ich habe trotzdem den ersten Kaffee auf dem Balkon getrunken. Zum Stricken ist es mir allerdings zu frisch. Das Gestricksel auf dem Foto soll eine Zackentunika werden. Das Garn hat 550m auf 100g und ich stricke mit NS 2,5. Das dauert eeeeewig. Schnell fertig bekommen habe ich die Socken für einen lieben Menschen, als die ich sie im Herbsthandarbeitsbingo von 60° Nord eintragen möchte.

Noch blühen die Zimmerpflanzen auf dem Balkon, aber dieses Wochenende möchte ich sie herein holen, damit sie nicht doch womöglich Frost abbekommen. Dazu ist hier aber noch ein wenig umbauen und umräumen nötig. {Ich glaube, ich werde nie mehr fertig damit.} Und deshalb möchte ich mich mit der Wochenrückschau ein wenig beeilen.
Eine richtig schöne Woche war es. Die Arbeitstage vergingen wie im Flug, weil ich zusätzlich zu meinen Kursen und der Einzelbetreuung auch noch einen Kollegen vertreten durfte, der ein recht anspruchsvolles Fach unterrichtet. Das hat Spaß gemacht. Ja, ich bin richtig gern zur Arbeit gegangen und habe mich auf jeden neuen Arbeitstag gefreut. Anstrengend war es natürlich trotzdem, besonders, weil die Lieblingskollegin zur Zeit ein wenig quer schießt. Sie will nicht, dass ich den Kollegen vertrete, was man bedingt nachvollziehen kann. Schließlich nehme ich ihr normalerweise einen Großteil ihrer Arbeit ab, wozu ich während der Vertretung logischerweise kaum Zeit habe. Nicht nachvollziehen kann ich aber, warum sie mir dann zu all meiner Arbeit noch Knüppel wischen die Beine wirft. Läuft herum, und versucht Leute zu finden, die bestätigen, dass ich für das Fach des Kollegen zu unwissend bin. Ich soll dem Chef sagen, das sei mir technisch zu anspruchsvoll. Hallo? Ich bin Diplomingenieur, mir ist CNC-Drehen nicht zu anspruchsvoll, zumal es vorläufig nur um die Theorie geht {Zeichnungen, Programmierung}. Ja, es ist anspruchsvoller als das andere Zeugs, das ich sonst unterrichte. Das ist ja gerade das Schöne daran, der Grund, weshalb es mir besonders viel Spaß macht. Und ich bin nicht zu dumm dafür. Also werde ich das dem Chef auch so nicht sagen. Es gab noch mehr, womit sie meine Arbeit behindert hat. Das will ich hier nicht ausbreiten. Ich frage mich nur, ob sie sich nicht überlegt, dass ihre Aktionen auch ganz nach hinten losgehen könnten. Sie will meine Arbeitskraft ganz für sich bzw. für ihre Kurse. Was wäre nun, wenn sie den Chef davon überzeugt, dass ich meine Arbeit nicht mehr ordentlich mache und/oder gar nicht weiß, was ich da tue, und er mich daraufhin vielleich rauswirft? Dann hat sie ganz und gar das Nachsehen. Ich denke nun nicht, dass es soweit kommt. Aber dann könnte sie sich ihre komischen Aktionen doch auch sparen, oder? Immerhin, die Freude an der Arbeit hat sie mir keineswegs verdorben. Im Gegenteil!

Und sonst so?
Gestrickt habe ich an fast jedem Abend. Am Mittwoch hatte mich Janine dazu inspiriert, an einer Strickrunde teilzunehmen. Einige Frauen kannte ich noch von früheren Strickzusammenkünften und freute mich, sie wiederzusehen. Ganz besonders war für mich, dass ich endlich einmal wieder in der Innenstadt war. Tagtäglich fahre ich daran vorbei, einmal morgens, einmal abends, aber immer bin ich in Eile. Morgens, klar, da muss ich zur Arbeit. Und am Nachmittag? Da warten diverse Verpflichtungen, so dass ich mir auch da nie die Zeit nehme, einfach mal in die Stadt zu gehen. Das sollte ich ändern.
Am Freitag habe ich die Feierabendroutine schon einmal geändert, indem ich gleich nach der Arbeit zum Möbelschweden gefahren bin. Ich brauchte noch ein paar Zutaten für meine Räumerei. Anschließend gönnte ich mir gleich noch ein Abendessen. Gefüllte Teigtaschen mit Gemüse. Dazu Lachs. Lecker war’s.

Jetzt fällt mir gerade ein, dass ich euch noch etwas zeigen möchte. Gerade, als ich gestern Nachmittag den Hof der Firma verlassen wollte, entdeckte ich diese Dame, die da ganz unscheinbar zwischen einer Hausecke und einem Busch hockte. Wie schön.

Nun werde ich mich mal meiner Wäsche widmen. Die Waschfee ist schon seit einer Weile fertig. Vorher komme ich noch in die Plauderecke bei Andrea, um nach euch zu sehen.
Habt ein schönes Wochenende.

Ich möchte da mal was ausprobieren.
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Samstagsplausch {14.09.2019}

Was für eine Woche!
Am Montag war Katl bei mir. Nein, halt! War das überhaupt diese Woche? Es geschieht so viel in der letzten Zeit. Ich kann mich jetzt wirklich nicht erinnern, ob das diesen Montag war oder was ich sonst an jenem Feierabend gemacht habe.
Umso besser und nachhaltiger ist mir der Diestag in Erinnerung und wird es immer bleiben. An diesem Nachmittag war ich direkt nach der Arbeit mit und bei Janine verabredet. Wir saßen auf ihrem Balkon in der Sonne und strickschwatzten. Das schöne Tuch, das ihr oben auf dem Foto seht, übergab sie mir bei dieser Gelegenheit. Sie hatte es bei unserem Markt in Neckeroda begonnen, um zu zeigen, was aus dem schönen Garn werden kann, das ich dort anbot.
Ich wusste, dass an diesem Abend 2 Roses in der Ankerkneipe spielen würden. Weil Janine dort ganz in der Nähe wohnt UND weil der von mir seit Jaaaahren verehrte Gitarrist Flecke im Sommer aus der Band ausgestiegen war, überredete ich Janine, mit mir in den Anker zu kommen, weil ich ihn unbedingt noch einmal hören wollte. Es war wundervoll, es war ungaublich, unbeschreiblich. Thomas schrieb mir am nächsten Tag: "…es war ein denkwürdiger Abend." Ich hatte bisher gehofft, dass Flecke wenigstens mit 2 Roses und wenigstens in Leipzig weitermacht, aber es sieht so aus, als ob wir wirklich seinen letzten Live-Auftritt miterlebt hätten. Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass jemand, der so sehr eins ist mit seiner Gitarre, wirklich aufhören kann, müssen wir erst einmal davon ausgehen, dass es so ist.
Am Donnerstag Abend spielte die Band dann mit dem neuen Gitarristen. Ich konnte da nicht hingehen. So kurz nach Fleckes letzten Auftritt konnte ich mir das nicht antun. Ich wäre vermutlich schrecklich ungerecht gewesen und der Neue hätte noch so gut sein können, ich hätte ihn nicht gemocht, einfach, weil er nicht Flecke ist. Wenn ihr euch das Video anschaut, anhört, wisst ihr, warum ich mir noch ein paar Tage Trauer gönne. Nächsten Samstag allerdings werde ich dem Neuen "eine Chance geben" und mir Four Roses auf dem Leipziger Augustusplatz anhören. 😉

Am Mittwoch war ich mit Mutti unterwegs. Sie hatte einen Augenarzttermin und ich holte sie dort ab und brachte sie heim. Später am Abend kam Sylvana überraschend vorbei.
Und dann war Freitag, der 13..
Mein absoluter Glückstag. Was ich nämlich wirklich niemandem erzählt hatte, war die Sorge, die ich seit ein paar Wochen mit mir herum trug. Und gestern kam den Befund: Ich brauche euch nicht zu sagen, wie groß der Stein war, der mir vom Herzen fiel.
Am Abend kam Sylvana und das Bücherregal nahm Gestalt an. Seltsam ist, dass das Regal schon sehr voll ist, es aber auf dem Boden davor noch immer aussieht, als hätten wir überhaupt nichts weggeräumt. Eieiei.
Jetzt räume ich aber auch nicht weiter, sondern packe meine Sachen, denn in Kürze beginnt im Garten meine Mathe-Nachhilfe für die Prüfungsvorbereitung 10. Klasse.
In der Plauderecke bei Andrea schaue ich jetzt nur kurz und heute Abend dann ausführlicher vorbei.

Samstagsplausch {07.09.2019}

Guten Morgen!
Die Wetterapp verspricht Regen. Dann hätte das Grau da draußen wenigstens einen Sinn. Ansonsten kann ich Grau gar gar gar nicht leiden. Zumal mich selbst bei Sonnenschein derzeit trübe, düstere Gedanken begleiten.
Deshalb verkrümle ich mich jetzt in die Plauderecke bei Andrea und versuche, mich von euch in angenehmere Stimmung bringen zu lassen.

Und warum…
…habe ich am letzten Samstag schon wieder die Plauderrunde versäumt? Weil ich am Morgen kurz nach 6 Uhr mit meinem tags zuvor beladenen Auto in Richtung Thüringen gestartet bin. Ein kurzer Stopp erfolgte, um Janine samt Strickzeug, Klappstühlen und jeder Menge toller fertiger Stricksachen einzusammeln. Dann ging es nach Neckeroda zum alljährlichen Färbefest. Ähm ja, inzwischen nennt man es Handwerkerfest. Mit Wolle und Färben hat das Fest kaum noch etwas zu tun, obwohl in diesem Jahr doch ein paar Stände da waren, an denen das Färben mit Naturfarben gezeigt wurde und Produkte angeboten wurden, die mit Pflanzenfarben gefärbt worden waren. Gegen die Sonne fotografiert, wirkt unser Stand ein wenig blass. Die schönen Stricksachen sollten aber doch zu erkennen sein.
Für uns {für mich} war es ein schöner Markt, mit tollen Besuchern und angeregten Gesprächen am Stand. Mit Zeit zum Strickschwatzen mit Janine. Mit Kaffee und leckerem hausgebackenen Kuchen. Mit dem unerlässlichen Thüringer Rostbrätl. Mit Fransen am Mund, weil wir unzählige Male erklärten, wie die Zackentunika oder die Patchworkdecke zu stricken sind. Ich muss direkt die Janine noch fragen, ob sie am nächsten Tag Muskelkater hatte. Sie trug nämlich eine kurz vorher fertig gestellte Zackentunika, und jedes Mal, wenn sich jemand das Garn anschaute, sprang sie auf und zeigte, wie dieses verstrickt aussah. Hach ja.

Sonntag, 01. September
An diesem Tag war mein Ruhetag. Ich kam am Morgen erst einmal gar nicht in Gang, holte später aber doch die Mutti in den Garten. Der Sommer gab noch einmal alles und beehrte uns mit 30°C, bevor dann am Nachmittag der Wind auffrischte und Abkühlung brachte.

Am Montag, 02. September holte die Katl mich von der Arbeit ab. Das war schön. Sie saß schon unten, als ich im Schulungsraum die Fenster schloss. Es tat mir gut, dass ich nicht allein heim fahren musste, zumal wir erst einmal zur Lagerbox fuhren, um das Auto wieder auszuladen. Auf dem Rückweg besuchten wir einen Laden, in dem ich schon lange mal herumschnobern wollte und kauften einige Lebensmittel. Mit einem Kaffee setzten wir uns auf meinen Balkon und strickten ein wenig. Später stiegen wir noch in den Keller hinunter und holten einen Umzugssack mit Küchenuntensilien herauf, die ich meinte zu brauchen.

Der Dienstag, 03. September
verlief so unspektakulär, dass ich mich heute schon gar nicht mehr daran erinnern kann. Dafür drehte am Mittwoch, 04. September der Sommer noch enmal richtig auf und brachte 27°C. Grund genug für mich, die Wohnung Wohnung sein zu lassen und mich nach der Arbeit in den Garten unter den Apfelbaum zu hocken, zu stricken und die letzten warmen Sonnenstrahlen zu genießen. Der Sohn kam gegen 20 Uhr und hat noch für uns gekocht. Gemüse mit Hühnchenfleisch. Jaaa, wir essen Fleisch und ich schäme mich nicht einmal dafür.

Weil am Donnerstag, 05. September der Fünfte war, habe ich ihn hier dokumentiert.

Freitag, 06. September
Dieser Tag begann etwas chaotisch, weil der Sohn seinen Wecker nicht gehört hatte und auch nicht auf meinen Sicherheitsweckruf reagierte. Also erledigte ich in Windeseile die tausend Handgriffe, die ich morgens zu tun habe und eilte in den Garten, um das "Kind" zu wecken.
Der Blick über den Gartenzaun entschädigte für all die Eile. Der Wochenfeierabend strafte die Wettervorhersage Lügen und brachte Sonne und angenehme Wärme. Deshalb zog es mich auch wieder in den Garten unter den Apfelbaum. Herrlich.

Samstagsplausch {24.08.2019}

Guten Morgen Welt. Da bin ich wieder. Und möchte ein paar Gedanken und Erlebnisse hier abladen.

Pechsträhne?
Pech gibt es nicht behauptet Evelyn Wenzel {Unentgeltliche Werbung ohne Auftrag} und mag damit recht haben. Eine Häufung widriger Umstände und Begebenheiten kann es hingegen sehr wohl geben. Für mich begann alles damit, dass die Nachbarn meiner Mutter auszogen und sie mir in den Ohren lag, dass ich doch nicht ewig im 4. Stock wohnen könne, mit meinen Knien, meinem Gewicht und dem fortschreitenden Alter. Wenige Wochen vorher hatte ich von meiner Vermieterin eine Nachricht erhalten, dass seitens der Eigentümergemeinschaft der Anbau von Balkons nun endlich beschlossen sei, dies zwar noch ein oder zwei Jahre dauern könnte, ich mich aber schon mal auf diese Verbesserung der Wohnung freuen könne. Für mich war das kein Grund zur Freude, sondern ein Schreck, denn ich stellte mir vor, wieviele Unannehmlichkeiten der Umbau mit sich bringen würde, wie die ohnehin sehr geringe Wohnfläche durch den Zugang zum Balkon weiter eingeschränkt würde und dass letzten Endes die Miete weiter steigen würde, wo mir doch jetzt schon jeder Cent zu schade ist für diese winzige Hütte ohne Komfort.
Der Gedanke formte sich wie von selbst: Bis dahin will ich hier raus sein!
Das war im Februar.
Ich bemühte mich um die Wohnung neben der Mutti, die jedoch gar nicht frei gemeldet war {Im Nachhinein betrachtet ein Glücksfall, denn so unmittelbar neben der kleinen alten Frau hätte ich mein eigenes Leben gleich an der Haustür abgeben können.} Ich bekam eine andere Wohnung angeboten, drei Häuser weiter. Das war noch nah genug. Ein Wust an Papier- und Bürokram schloss sich an, Zeitdruck entstand, weil der Einzugstermin vorverlegt wurde.
Dann erwies sich die Wohnung doch leider als unzumutbar {Modergeruch, welliges Laminat…}, Absage.
Erneute Wohnungssuche schloss sich an, Zeitdruck entstand, da ich die alte Wohnung bereits gekündigt hatte.
Nach ewigem Hin-und-Her, gefühlt tausend Besichtigungen, Tonnen an Papier in Form angeforderter Unterlagen endlich irgendwann die Zusage für eine Wohnung. Zeitdruck entstand, weil die Schlüsselübergabe mehrfach nach hinten verschoben wurde und das Mietende der alten Wohnung immer näher rückte. Als der Umzug endlich beginnen konnte, fielen nach und nach die Helfer aus. Bei der abschließenden Renovierung stand der Sohn ganz allein da. Zeitdruck war vorprogrammiert.
Dann erhielten wir 2 Wochen Aufschub, in denen der Sohn aus der gewöhnlichen {nicht besonders attraktiven} Wohnung ein Schmuckstück machte {bis auf die Dinge, die vom Eigentümer erneuert werden müssen}.
Die Wohnungsübergabe wurde trotzdem zum Desaster, weil die Verwalterin versuchte, die abgewohnten Einrichtungen [Teppich, Badewanne …], die nach der langen Mietzeit vom VERmieter ersetzt werden müssen, mir anzulasten. Zeitdruck wurde künstlich aufgebaut, weil die Verwalterin innerhalb von 3 Werktagen von mir eine schriftliche Zusage haben wollte, ob meine Haftpflichtversicherung oder ich den "Schaden" bezahle. Holzauge, sei wachsam. Ich habe schriftlich termingerecht mitgeteilt, dass ich den Fall meiner Versicherung übergeben habe. Eine Zusage, wer was bezahlt, habe ich wohlweislich NICHT gemacht. Ob ich überhaupt etwas bezahlen muss, darum kümmert sich nun eine Versicherung und ein Anwalt.
Damit könnte doch nun endlich Ruhe einkehren und ich noch den Rest des Sommers genießen.
Da erscheint vor ein paar Tagen am Auto eine Warnleuchte, die mir sagt, ich soll in die Werkstatt fahren und bis dahin vorsichtig fahren. *grrr*
Am Dienstag wollte ich bei meiner Hausärztin eine Überweisung abholen. Da stellt sich heraus, dass meine Versicherungskarte gesperrt ist. Das hängt vermutlich mit meinem Umzug und den neuen Daten zusammen, aber ist auch wieder eine Baustelle, um die ich mich kümmern muss.
Am Wochenende war die Mutti unleidlich, weil ich sie am Samstag nicht in den Garten geholt hatte. {Ich war selbst nicht dort.}

Es kann doch nun bitte mal wieder etwas entspannter zugehen. Was kommt denn nun noch alles? Was geht als nächstes kaputt? Wer stellt als nächstes Forderungen? Wogegen oder wofür muss ich als nächstes kämpfen?
Ich will mal ne Weile nicht kämpfen. Ich möchte mal etwas Ruhe haben.

Glücksmomente!
Wenn es Pech nicht gibt, wie sieht es dann mit dessen Gegenteil aus, mit dem Glück? Da gab es schon Momente, in denen ich mich glücklich fühlte.
Am Montag stand auf meinem Plan für den Feierabend, dass ich in meiner unaufgeräumten Wohnung Unterlagen finden musste, die ich am Dienstag bis 10 Uhr einem Anwalt für Mietrecht vorlegen sollte. Das setzte mich so unter Druck, dass ich mir nicht vorstellen konnte, die Suche hinzubekommen, wenn ich allein daheim wäre. Deshalb bat ich die Katl, vorbei zu kommen, was sie sehr gern tat. Sie sollte mir nicht einmal bei der Suche helfen, ich wollte nur, dass jemand da war. Sie setzte sich auf den Balkon und ich widmete mich den Ordnern, die ich wahllos ins untere Fach {in alle unteren Fächer} des Bücherregals gestellt hatte. Der erste Griff galt einem Ordner, in dem ich vor einem Jahr alle möglichen Unterlagen zum Kopieren mit mir herumgeschleppt hatte. Doch der war leer. Der zweite Griff ins Regal förderte den richtigen Ordner zu Tage und darin, ordentlich abgeheftet die gesuchten Unterlagen. Da war auf einen Schlag die Welt in Ordnung. Als dann auch noch der Sohn anrief und fragte, was wir zum Abendessen haben möchten, schnappte ich mir die Katl und schleppte sie mit in den Garten. Unter dem Apfelbaum saß ich und schnippelte Zwiebeln, Knobi und Berge leckerster Tomaten, die ich von verschiedenen Gartennachbarn und von Katl geschenkt bekommen hatte. So fühlt sich Glück an.

Für den Mittwoch Nachmittag war ich mit Janine verabredet, die ich schon wochenlang nicht gesehen hatte. Wir trafen uns am Musikpavillon im Clarapark. Das war einfach nur schön. Da passte alles. Leckeres Eis haben wir gegessen {Das hat es leider nicht aufs Foto geschafft}, viel geschwatzt und endlich mal wieder gestrickt. Das heißt, Janine hat die ganze Zeit über gestrickt und brachte tolle Teile mit, die sie mir zeigte. Unter anderem eine 10-Zacken-Tunika, die mir so gut gefiel, dass ich sofort beschloss, mir ebenfalls eine zu stricken. {Der Link führt zu einer gehäkelten Variante, die mir persönlich nicht ganz so gut gefällt, wie die gestrickte, nur damit ihr eine Vorstellung habt, falls euch der Begriff gar nichts sagt.} Außerdem trug Janine ein ganz wundervolles gestricktes Top, das sie selbst ausgetüftelt hat. Ich wünschte, ich hätte es für euch fotografiert, denn ich bin riesig begeistert davon.
Natürlich hatte ich auch meinen Strickbeutel dabei und schaffte es, eine Socke fertig und die zweite dazu bis zur Ferse zu stricken. Endlich, endlich mal wieder mehr als 10 Maschen am Stück zu stricken war auch Glück für mich. Und der gesamte Nachmittag/Abend war ein wunderbares Erlebnis für mich. Hach ja.

Und sonst so?
Den Wochenfeierabend habe ich unendlich genossen. Früher war ich es gewohnt, Feierabendaktivitäten gleich an die Arbeit anzuschließen und keinesfalls zwischendurch heim zu gehen. Denn, wenn ich mich erst mal meine 4 Etagen hinauf gequält hatte, mochte ich dann immer nicht noch mal los. Jetzt ist das ganz anders. Schon am Morgen hatte ich die Waschmaschine programmiert, so dass sie fertig war, als ich heim kam. Die Wäsche auf dem Balkon war trocken, also konnte ich Platz schaffen für die neue Ladung. Dann hatte ich noch bissel was zu muddeln und als ich fertig war, packte ich lange Leggins, Socken und eine Strickjacke ein, schnappte mein Strickzeug und machte mich auf den Weg in den Garten. Chrissi brachte Weintrauben aus ihrem Garten, die Weinkönigin holte den Sohn ab und ich saß unter dem Apfelbaum, genoss die Trauben, nadelte an der zweiten Socke für den Sohn, bis es dafür zu dunkel wurde und schaute nebenbei SOKO Wismar in der Mediathek.

Jetzt gibt es erst einmal einen großen Milchkaffee und dann schaue ich bei Andrea in der Plauderecke rein, was ihr so schönes erlebt habt, unter der Woche.
Ein super schönes Wochenende für euch alle wünscht
die Mira

Samstagsplausch {17.08.2019}

Da habe ich vor 14 Tagen getönt, ich sei zurück in der Bloggerwelt, insbesondere bei unserem geliebten Samstagsplausch bei Andrea und dann habe ich mich nicht mehr gemeldet und auch letzte Woche wieder nicht mitgeplauscht. Das hatte jedoch einen guten Grund, denn ich hatte das Haus voller Gäste, keinen Platz am Rechner und auch jede Menge anderes zu tun… Wie habt ihr das so schön gesagt? Leben 1.0 Und das tat gut, sowas von gut.

Dienstag, 6. August
Die Schwester samt Mann kommt am Nachmittag bei mir an. Abendessen gibt es im Garten, weil die Wohnung noch nicht fertig eingerichtet ist und ich vor allem noch keine oder nur eine provisorische Küche habe. {Das wird auch noch eine Weile so bleiben, denn ich möchte mit Janines Unterstützung ganz in Ruhe meine neue Küche planen.}

Mittwoch, 7. August
Frühstück im Garten. Danach fahren Schwester und Mann zu Mutti und später in die Stadt {nach Leipzig}, während ich mich mit Katl in der Hornstsche treffe, zu diversen Putzarbeiten. Langsam wächst sich das zu einem Tick aus. Immer wieder fällt mir noch etwas ein, was man vielleicht auch noch verbessern könnte, damit diese blöde Eigentümerin auch wirklich nicht den kleinsten Pipps finden kann, den sie nutzen möchte, um mir meine Kaution nicht erstatten zu müssen. Vielleicht schauen wir noch mal in die Abflüsse von Waschbecken und Wanne?
Nu isses aber mal gut! Willst du gar noch den Klempner bestellen, damit er die Rohre von innen reinigt?
Gute Idee. Wir könnten ja vielleicht noch mal Rohreiniger…
NEIN!
Nein???
NEIN!!!
Abendessen im Garten.

Donnerstag, 8. August
Vor dem Frühstück hole ich die Mutti ab. Wir fahren zur Bank, was an diesem Morgen passieren muss, weil ich damit rechne, dass wegen des Festivals später die Zufahrtsstraße gesperrt wird. {Das passierte dann doch nicht, weil das Fest dieses Mal etwas anders strukturiert war.} Anschließend schleppe ich die kleine Frau mit zum N-Markt, wo ich noch Kleinigkeiten für das Frühstück einkaufe, und danach in den Garten.
Nach dem Frühstück zieht sich der Schwester-Mann in die Wohnung zurück an den Computer. Wir Mädels klönen in der Vormittagssonne.
Gegen Mittag bringe ich die Mutti heim und mache mich auf den Weg nach Prießnitz {Werbung ohne Auftrag}, um die Junghexe und ihre Freundin abzuholen. Die Schwester begleitet mich, was mich sehr freut, immerhin dauert die Hinfahrt eine Stunde, die wir ganz für uns haben.
Am Abend tickt der Schwester-Mann aus. Da der Sohn nicht im Garten ist und auch die Witterung gar nicht so stabil aussieht, entscheide ich, dass die beiden 13-Jährigen nicht im Garten übernachten, sondern in meinem Arbeitszimmer auf dem großen "schwarzen" Bett. {Nicht das Bett ist schwarz, nur der Rahmen}. Da entscheidet der Schwester-Mann plötzlich, dass das überhaupt nicht in Frage kommt, dass die Mädchen dort schlafen. Dabei war das von vorn herein vorgesehen und die Garten-Variante nur eine vage Möglichkeit. Auf meine Frage, warum das nicht in Frage kommt, meint er {schon reichlich wütend}, weil er an den Rechner will.
Meine Antwort: Dann nimm den Rechner doch mit in ein anderes Zimmer, wir haben doch überall WLAN.
Das bringt den Guten völlig aus der Fassung und er schreit mich an, will zuerst in ein Hotel, beschließt eine Minute später, gleich ganz abzureisen, woraufhin ich ihn bitte, mir meinen Wohnungsschlüssel zurück zu geben. Damit hat er wohl nicht gerechnet. Hat vielleicht gedacht, ich bettle ihn dazubleiben. Oder ich verfrachte die Mädchen doch in den Garten. Geht’s noch?
Mit Schwester, Katl und den Mädels verbringe ich den restlichen Abend bei dem wunderbaren Festival, wo im Luftschloss Huun Huur Tu auftreten und auch meine beiden Teenies schwer begeistern.

Freitag, Samstag, Sonntag, 9. – 11. August
Wir verbringen das gesamte Wochenende auf dem Festival.Vormittags, wenn es mir gelungen ist, die Teenies aus dem Bett zu bekommen, finden wir uns erst einmal im Garten ein, um zu frühstücken. Meist wird ein Brunch daraus.
Danach ist Spaß haben und tolle Musik hören angesagt. Und natürlich tanzen und gelegentlich was Leckeres naschen.

Montag, 12. August
Abreisetag. Zuerst wird die Schwester von ihrem Mann abgeholt. Er war dann doch nicht abgereist, sondern in eine Pension gezogen. Nun nutzt er die Gelegenheit, sich mir gegenüber noch einmal voll daneben zu benehmen. Ich stehe da drüber.
Die Teenies lasse ich ausschlafen und fahre gegen 13 Uhr los, Das Lauch nach Prießnitz zu bringen. Die Junghexe kommt natürlich mit. Auf dem Rückweg habe ich sie endlich mal ganz für mich und wir unterhalten uns über alles Mögliche.
Nachdem ich sie daheim abgesetzt habe, treffe ich den Sohn im Garten und fahre später mit ihm noch mal in die Hornstsche. Da war doch noch was.
All die Jahre hatten wir eine Wäscheleine auf dem Trockenboden hängen, die alle Hausbewohner mitnutzen konnten. Auch meine Nachbarin hatte eine Leine dort. Jetzt beim Auszug hatte der Sohn versehentlich die Leine der Nachbarin mit heim gebracht und unsere hängen lassen. Deshalb klingelte ich bei besagter Nachbarin, um ihr zu sagen, dass wir ihr im Gegenzug unsere Leine {doppelt so lang} da lassen. Zum Glück war sie nicht zu Hause, denn ich hätte mich mit dieser Aussage völlig blamiert. Zufällig war der Sohn noch mal auf dem Dachboden, weil er etwas nachsehen wollte und stellte dabei fest, dass irgend ein böswilliger Hausbewohner {andere haben keinen Zugang zum Dachboden} die gesamte Leine in kleine Stücke zerschnitten hatte. Teilweise hingen sie noch an den Haken, teilweise lagen sie auf dem Boden und ein Stück hatte derjenige demonstrativ vor unsere besenreine Bodenkammer platziert. Das sollte wohl bedeuten: Schaut her, die da hat ihre Leine nicht entfernt. Wie dumm kann man sein?

Dienstag, 13. August
Die freien Tage sind vorüber, ich beginne wieder mit der Arbeit. Weltbewegendes geschieht in der Firma gerade nicht.
Das vorletzte Mal in der Hornstsche. Die Fenster waren nicht ganz blitzblank. Der Sohn geht da noch mal drüber. Ich hätte es selbst gemacht, aber ich kann nicht hochlangen und die Leiter haben wir schon weggeholt. Wir packen die letzten Putzmittel ein und ich dokumentiere den gesamten Zustand der Wohnung, der Wände, Türen, Fenster, Heizkörper innen alles, was irgend geht. Das muss ich tun, denn die Eigentümerin hat bereits einen Schlüssel, und nach dem Ding mit der Leine {und diversen anderen kleinen Schikanen} traue ich niemandem mehr.

Mittwoch, 14. August
Feierabend im Garten. Das tut sooo gut. Der Sohn kocht Bohnen zum Abendbrot.

Donnerstag, 15. August
Das allerletzte Mal in der Hornstsche. Wohnungsübergabe. Die Vermieterin ist relativ umgänglich, so, wie sie früher auch war. Ihr Partner, der im Grunde bei der ganzen Sache gar keine Funktion hat, versucht auf jede erdenkliche Art, für die nach der langen Mietzeit notwendige Sanierung Geld von mir herauszuschlagen. Die Sanierung wird notwendig, da ich über 14 Jahre dort gewohnt habe, die Wohnung damals zwar gemalert, die Installationen aber schon nicht mehr neu waren und in der gesamten Mietzeit von der Eigentümerin bis auf ein Toilettenbecken nichts, aber auch gar nichts erneuert wurde. Natürlich ist die Bude abgewohnt. Aber für den Wertverlust durch Abwohnen habe ich schließlich 14 Jahre lang Miete gezahlt. Die Verwalterin versucht mit allen {auch unlauteren} Mitteln, mir die Sanierung anzulasten.
Ich bin trotzdem froh, dass ich endlich die Schlüssel los bin und dort nie wieder hin muss.

Freitag, 16. August
Ich habe sehr schlecht bis gar nicht geschlafen. Diese miesen Machenschaften der Verwalterin gehen mir nicht aus dem Kopf. Gegen Mittag entschließe ich mich, einen Anwalt einzuschalten und bekomme für den 21. August einen Termin. Nun endlich kann ich mich entspannen.
Nach der Arbeit hole ich Katl ab und gehe mit ihr in die Therme. In der Sauna schwitze ich den ganze Frust der letzten Monate, den Stress, die Sorgen und Ängste und all das Böse, das mir widerfahren ist, aus mir heraus, spüle den Rest beim Schwimmen ab. Als es dunkel wird, fahren wir heim, und ich entdecke eine Nachricht des Sohnes, der wieder gekockt hat und mich fragt, ob ich noch etwas haben möchte. Bei Hühnchen kann ich nicht nein sagen. Wenn der Sohn gekocht hat, erst recht nicht. So finde ich mich spät noch im Garten ein. Es ist immerhin Wochenfeierabend.
Als es kühl wird, zündet der Sohn ein Feuer an.