Samstagsplausch {10.04.2021}

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Da es für das Bild 100 noch zu düster ist, widme ich mich erst einmal Andrea und ihrem Samstagsplausch und meinem Beitrag dazu.
Die Woche in drei Worten
Rasend schnell vorbei.
Entsprechend kurz wird wahrscheinlich hier der Wochenrückblick allerdings mit kleinen Ausschweifungen {Links}, denn ich habe relativ viel gebloggt in dieser Woche.
Sonntag, 04. April 2021
Weil Ostern war, weil es schön war und weil ich einfach Spaß dran hatte, gab es sieben Fotos von Dingen, für die ich am Ostersonntag meine Hände gebraucht hatte, egal ob für 5 Minuten oder für 5 Stunden. Es macht wirklich Spaß, den Tag pber su schauen, was man denn für den Sieben-Sachen-Sonntag festhalten möchte. Ich wünsche mir nur jedes Mal, wenn ich mich beteilige, dass ein paar mehr BloggerInnen teilnehmen würden, denn es interessiert mich natürlich, wie andere ihre Sonntage verbringen.
Außerdem gab es endlich mal wieder meine Sonntags Top 7.

Montag, 05. April 2021
Ihr seht es am Datum, es war Zeit für das Tagebuchbloggen unter dem Motto Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Außerdem gab es trotz Feiertag auch den Lückentext zum Montagsstarter, dedn ich wieder gern ausgefüllt habe.

Dienstag, 06. April 2021
Es war wieder Schnee gefallen. Nicht viel, aber er nervte trotzdem. Deshalb schrieb ich eine kleine Geschichte darüber, wieso es dauernd schneit.

Mittwoch, 07. April 2021
Natürlich war wieder Markttag, und ich schleppte die Mutti auch hin. Zunächst wollte sie aber gar nicht auf den Markt, sondern zum Uhrmacher, zur Drogerie und zum Schuhladen. Der sah beim Vorbeifahren so dunkel aus, dass ich dachte, er hätte geschlossen. Trotzdem gingen wir hin, weil ich ihr das einfach nicht verwehren wollte. Es stand ein Schild an der Tür: Nur mit Termin! Weil aber der Verkäufer ganz allein in seinem riesigen Laden saß und Zeitung las, steckte ich meinen Kopf zur Tür hinein und fragte, ob wir einen Termin bekommen können.
Könnt ihr!
Jetzt?
Bitte sehr! Tragt euch da in die Liste ein.
Und so kam die Mutti zu ein Paar neuen Schuhen. Auch wenn man sie nicht täglich kauft, gehören sie doch zum täglichen Bedarf, denn wenn sie kaputt gehen, wie bei Mutti, was macht man da? Barfuß laufen? Das war übrigens Muttis Frage, nicht meine. Ich betone das deshalb, weil ich selbst den Entscheidungen unserer Obrigkeit schon länger kritisch gegenüber stehe. Ich kann ihnen nicht glauben, dass sie irgendetwas im Interesse der Bevölkerung entscheiden. Sie machen das alles schon lange nur, um ihre Macht auszuweiten und/oder sich zu bereichern. Sonst dürfte es nicht so viele, sich ständig widersprechende Entscheidungen geben und nicht alle paar Tage eine neue Korruptionsaffäre aufgedeckt werden.
Die Mutti, die ganztägig den Gehirnwäsche-Nachrichten der Leitmedien ausgesetzt ist, hat das lange anders gesehn. Sie meinte oft, sie wünsche sich, ich würde nicht so schlecht von der Regierung denken. {Ich hielt ihr dann entgegen: Ich denke nicht schlecht, aber ich denke!} Inzwischen ist sie auch zu der Erkenntnis gekommen, dass das gar nicht alles stimmen kann, was da täglich verbreitet wird.
Nun freute sie sich erst einmal über ihre neuen Schuhe. Nachdem wir noch beim N-Markt gewesen waren, gab es bei ihr noch Mittagessen.
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Also, ich denke schon, dass wir genügsam sind.
Donnerstag, 08. April 2021
Die Katl hatte schon in einem Telefonat zu Ostern angekündigt, sie wolle zu mir kommen. Ich freute mich darauf.
Der Sohn hatte ebenfalls angekündigt, zu mir kommen zu wollen, damit wir endlich ein paar Büroarbeiten erledigen können. Da er das aber schon seit in paar Tagen immer wieder verschoben hatte und ich nicht genau wusste, ob und wann er tatsächlich auftaucht, sagte ich der Katl nicht ab. Viel zu sehr freute ich mich auf sie. Leider hat sich mich vergessen. Oder es kam etwas dazwischen. Wer weiß?
Für Andreas Nadelgeplapper hatte ich einen kleinen Beitrag vorbereitet. Ich wollte über meine neuen Socken erzählen, über das wiederentdeckte Muster und eine Ferse, die in Runden gestrickt wird. als ich aber die Fotos für diese besondere Ferse qaufnehmen wollte, stellte ich fest, dass man diese nicht gut in kombination mit "meinem" Muster einsetzen kann. Da dreht sich die Socke nämlich in sich, so dass man sie wohl kaum tragen kann. Also ribbelte ich erst einma bis zum Schaft und versuche das nächste Woche noch einmal.
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Freitag, 09. April 2021
Ein besonderer Tag für uns. Die kleine Frau wird 88.
Sie hat sich einen Kuchen gewünscht: Aber nicht wieder Quark.
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Also bekam sie Apfelkuchen mit Streuseln. ich habe den noch nie gebacken, aber er war lecker.
Samstag, 10. April 2021
Weil es nun immer noch grau uns bäh ist, habe ich für das heutige Foto eines von unserem Kaffeetisch von gestern genommen und nur die wunderschöne Sammeltasse ausgeschnitten.
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Die passt zu unserem Plausch. Und da gehe ich jetzt auch hin und schaue, wie eure Woche so war.
Habt ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {03.04.2021}

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Heute ist tatsächlich der 100. Tag des Jahres. In der Nacht hat es geregnet. Die Platten des Weges hinter dem Haus trocknen sehr langsam, weil es immer noch kalt und grau draußen ist. Eine gute Gelegenheit, mit einer Duftkerze und Schmetterlingen Frühling und Gemütlichkeit zu verbinden und zu Andrea und ihrem Samstagsplausch zu kommen.
Wochenrückschau
Sonntag, 28. März 2021
Meine Schwester hat Geburtstag. Ich habe mir, als ich am Samstag Abend schläfrig wurde, den Wecker auf 23.58 Uhr gestellt und sie um Mitternacht angerufen, um zu gratulieren. Wir haben kurz geschwatzt und dann die Leitung wieder frei gemacht. Einschlafen konnte ich danach lange nicht mehr. Als ich das Buch, das mir zur Ablenkung von Grübeleien und somit als Einschlafhilfe dienen sollte, endlich weglegte, war es schon 4.19 Uhr. Aufgestanden bin ich kurz nach sechs und obwohl die Sonne sich alle Mühe gab, mich aufzuheitern, wurde es ein müder, schleppender Tag.
Später rief Lili an und das tat sie über den Tag verteilt noch sechs oder sieben Mal. Wir fachsimpelten über Häkelmodelle, weil ich aus meinem schönen Baumwollgarn ein Oberteil herstellen wollte, aber keine rechte Idee hatte. Fotos von diesen Fachsimpeleien gibt es natürlich nicht, wie sollte man Gedanken auch fotografieren.
Einen Link kann ich euch geben, falls ihr auch mal Anregungen braucht.
Katia Missau
Für eines der Modelle hätte ich mir gern die Anleitung gekauft. Aber die Kaufseite ist portugiesisch, so dass ich überhaupt nicht wusste, wohin ich klicken sollte. Das war mir dann zu ungewiss. Also musste ich mir selbst was überlegen. Was ich mit einer portugiesischen Anleitung wollte? Nun, es sind Häkelschriften drin, und die sind international, die hätte ich schon verstanden.

Montag, 29. März 2021
Wenn alles gut gelaufen wäre, hätte ich den Tag in Cottbus verbracht. Aber es lief so schlecht, wie es nur kommen konnte. So hatte ich Mühe, mich an diesem Tag selbst irgenwie auf Kurs zu halten. Ich kann nicht behaupten, dass mir das sonderlich gut gelang. Immerhin tüftelte ich an meinem Häkelmodel und bekam auch etwas zustande.
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Für den Nachmittag hatte ich eine Einladung zum Kaffeetrinken, über die ich mich sehr gefreut hatte. Als ich der Mutti davon erzählte, meinte sie: Das sind zu viele Leute! Wenn sie ertrotzen will, dass sich die ganze Familie bei ihr trifft, erfindet sie immer neue Auslegungen der Kontaktverbote, die ihr in den Kram passen, so verworren sie auch sein mögen. Wenn ich ohne sie wohin will, fallen ihr die Bestimmungen plötzlich ein und sie hebt den mahnenden Zeigefinger.
Aber gut, sie hat ja leider recht, auch wenn ich gar nicht sicher bin, welche der vielen Maßregeln gerade gilt oder auch nicht. Ich ging also NICHT zum Kaffeetrinken.
Stattdessen verbrachte ich den Tag lesend. Es ist beinahe die einzige Möglichkeit, mich von meinen Sorgen abzulenken. Oft hilft nicht einmal das.
Was immer gut tut, ist der Montagsstarter. Deshalb ich diesen auch noch ausgefüllt, obwohl der Tag schon weit fortgeschritten war.

Dienstag, 30. März 2021
An diesem Tag wollte ich in CB sein. Wenn die Dame X nur ein winziges Bisschen flexibler gewesen wäre, hätte das durchaus stattfinden können. Aber die Dame X ist nun mal weder flexibel noch spontan, und erst recht rückt sie nicht von den Vorstellungen ab, die sie sich zurecht gelegt hat. Wenn sie sich ausdenkt, die Welt habe so und so zu funktionieren, dann verkündet sie das allen und kann überhaupt nicht verstehen, dass es Zweifler gibt. Nicht, weil die Leute ihr ihren Erfolg nicht gönnen, sondern, weil sie es tatsächlich besser wissen und sie vorsichtig darauf hinweisen. Das lässt sie aber nicht gelten. Und wenn sich dann später genau das einstellt, wovor die "Zweifler" sie gewarnt haben, sind die dran schuld. Tja, und weil das eben so ist, habe ich mir für diesen Dienstag etwas anderes vorgenommen.
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NEIN, ich ziehe nicht um. Ich habe nur angefangen, die Lagerbox zu räumen. Die ist alle halben Jahre teurer geworden und kostet mittlerweile so viel wie eine Einrtaumwohnung. Das ist mir die ganze Sache nicht wert. Also habe ich mit Katls Unterstützung angefangen, die Kartons umzulagern. eigentlich ist das gar nicht so sehr viel Arbeit, weil alles in Karons verpackt ist. Wenn ich nur wüsste, wo ich diese abstellen soll. Nun, mal sehen. Ich hab da ein paar Ideen. Diese wiederum bedeuten Arbeit, viel Arbeit.

Mittwoch, 31. März 2021
Markttag mit Mutti.
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Recht übersichtlich das Ganze. Es hat trotzdem Spaß gemacht.
Donnerstag, 01. April 2021
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Ich habe wieder Durchblick. Als ich neulich strickenderweisae auf meiner Couch saß und mich freute, dass die Sonne es doch noch geschafft hatte, sich durch die Wolken zu kämpfen, musste ich leider feststellen, dass ich meine eigenen Wolken auf der Fensterscheibe hatte. Also beschloss ich, am Vormittag, wenn die Sonne noch auf der anderen Hausseite steht, der Balkontür zu neuem Glanz zu verhelfen.

Freitag, 02. April 2021
Karfreitag.
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Die erste dikcke Knospe bekennt Farbe. Ich freue mich so. Hat von euch schon mal jemand einen Rhododendron im Zimmer kultiviert? Sohn und SchwieTo haben ihn mir zum Geburtstag geschenkt und meinten, er sei für den Balkon bestimmt und im Winter natürlich für Drinnen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob man eine solche Pflanze lange im Kübel halten kann. Nuinja, jetzt blüht er erst einmal, also, er beginnt damit.
Was gab es sonst noch am Karfreitag? Fisch natürlich. Bei Mutti. UND ich habe das Essen für Ostersonntag bestellt. Gerade noch rechtzeitig. Nicht vor 14 Uhr! hieß es. Dann haben wir Zeit, ausgiebig zu Frühstücken, und wenn ich das Mittagessen abhole, haben wir dann doch schon wieder Hunger. Ach, das wird schön. Ach ja, und ich habe den Freitagsfüller endlich mal wieder pünktlich veröffentlicht.

Tja, und nun ist Samstag, 03. April 2021. Obwohl ich hier eine Weile getippt habe, ist es inzwischen nicht heller geworden. Gegen das Grau vor den Fenstern hilft mir jetzt hoffenlich der Samstagsplausch.

Frohe Ostern

Samstagsplausch {27.03.2021}

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Draußen heult der Sturm ums Haus, so heftig, dass es klingt, als wären wir am Meer. Eingekuschelt habe ich mich mit Milchkaffee und Buch. Das heißt, das werde ich nachher wieder tun. Vorher freue ich mich auf den Samstagsplausch bei Andrea.
Und nun…
Herzlich willkommen bei meiner Wochenrückschau.
Beginnen wir mit Sonntag, 21. März 2021
Die liebe Catrin, die ich nach fast einem Jahr wiedergefunden habe, naja, eigentlich hat sie mich wiedergefunden, hatte Geburtstag {Das darf ich doch hier sagen, oder? Falls nicht, lösche ich es wieder.} und diesmal habe ich es nicht wieder versäumt, ihr zu gratulieren und Glück zu wünschen und das sogar pünktlich.
Und sonst?
Die Mutti hatte bei einer ihrer Einkaufstouren Schinkenwürfel für mich mitgebracht und fragte beim vormittäglichen Telefonat, wann ich die mal abhole. Ich sagte ihr, dass ich zum Kaffee käme und [da wir uns vorher über Eis unterhalten hatten] dass ich mit ihr Eis essen wolle. Das fand sie gut. Als ich aus dem Haus kam, fühlte sich das Wetter viel angenehmer an, als es von drinnen ausgesehen hatte. Deshalb rief ich die Mutti von unterwegs an, ob wir noch eine kleine Runde zu einem See fahren wollen. Als ich bei ihr ankam, stand sie schon gestiefelt und gespornt am der Haustür. Meine erste Idee war, an eine Kiesgrube zu fahren, die ich mag. Da wir uns aber neulich über die Kirche am Steinbruch in Beucha unterhalten hatten, fuhr ich dann dort hin.
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Montag, 22. März 2021
An diesem Tag besuchte ich Janine. Die Arme ist im Februar, als es so sehr glatt war, auf dem Weg zur Arbeit gestürzt und hat sich ihr Bein gleich mehrfach gebrochen. Zwar wurde sie operiert und auf den ersten Blick sieht alles wieder gut aus. Aber belasten kann sie das Bein noch lange nicht und geht mühsam an Krücken {Unterarmstützen}. Natürlich wollten wir gemeinsam strickschwatzen, was wir auch getan haben. Außerdem wollten wir noch etwas Konkretes besprechen. Die Janine sollte nämlich eine Reha bekommen, am Meer. Und sie hatte die tolle Idee, dass ich sie hinbringen könnte. Klar, Zugfahren mit noch nicht wieder heilem Bein und Gepäck für 3 Wochen ist nicht. Und ich käme mal raus.
Es war ein schöner Nachmittag. Endlich mal wieder mit jemandem reden, einfach so, ohne Telefon. Wolle anschauen und anfassen, nicht nur per Foto. Naja und überhaupt. Von Janine bekam ich auch noch ein sehr schönes Geschenk, das ich erst später zeigen kann, weil ich es noch nicht aufgehängt habe. Einen Geburtstagskalender. Einige von euch wissen, wie wichtig dieses Geschenk für mich ist, weil ich schnell mal was vergesse oder verwechsle oder mir nicht sicher bin, ob ich mit dem Tag, den ich mir gemerkt habe, richtig liege.
Als ich mich wieder auf den Heimweg machte, herrschte gerade die Blaue Stunde oder, wie Katl sagen würde, Neonengellicht über der Stadt.
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Das mit dem Neonengel ist ein Insider zwischen Katl und mir, der seit den späten 1990er Jahren Bestand hat. Damit ihr auch wisst, was es damit auf sich hat, packe ich euch hier einen uralten Song von Stefan Stoppok hin und muss vielleicht noch dazu sagen, dass ich damals in München gearbeitet habe und jeden Freitag die 450 km nach Hause gefahren bin.

Dienstag, 23. März 2021
Tja, der Tag ging bissel blöd los, weil mir jemand, der damit eigentlich nichts zu tun hatte, ankündigte, dass aus meinem Auftrag für nächste Woche {über den ich so froh gewesen war} sehr wahrscheinlich nichts wird.
War schon ein ziemlich blödes Gefühl.
Später klingelte die Postfrau und brachte mir ein Päckchen von Claudia.
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Zwei Bücher, die Claudia zu Wanderbüchern gemacht hat, denn wenn ich sie gelesen habe, sende ich sie nicht zurück, sondern habe schon eine Adresse, wohin ich sie weitersende. Eine sehr schöne Idee mit diesen Wanderbüchern. Und Bücher kann man ja auch recht preiswert verschicken, eben als Büchersendung.
Am Nachmittag kam dann ein Anruf, der im Grunde das beinhaltete, was mir schon am Morgen angekündigt worden war. Diesmal offiziell. Allerdings enthielt dieser Anruf noch zwei andere Informationen. Eine ausgesprochene, auf die ich mit einem Gegenvorschlag reagierte und eine nur angedeutete, auf die ich nicht so recht weiß, wie ich reagieren soll und ob überhaupt. {Illy, ich kann es im Moment nicht ändern, das wird ein Cliffhanger bleiben, zumindest noch für ein paar Wochen.}
Die ausgesprochene Info bewirkte, dass ich noch am Spätnachmittag zu rotieren begann, um wenn schon nicht den Auftrag, so wenigestens irgendeinen zu retten. Es wurde ein Telefonat für den nächsten Morgen verabredet, wobei ich gar nicht daran gedacht hatte, dass ich am nächsten Morgen etwas ganz anderes vor hatte.

Mittwoch, 24. März 2021
Pünktlich halb acht stand ich vor Muttis Haus. Sie hatte für kurz vor Neun einen Impftermin. Den hatte sie sich so sehr erbettelt und erquängelt. {Ihr wisst ja, dass ich in diesem ganzen Chaos um Impfstoffe und Bereicherung und Korruption im Zusammenhang mit Anti-Corona-Maßnahmen nicht gerade dafür war, die alte Frau impfen zu lassen, weil man einfach nicht mehr weiß, wem man noch trauen kann oder anders gesagt, weil man niemandem mehr trauen kann.} Nun wollten wir da auch pünktlich sein. Der Routenplaner hatte für den Weg zum Impfzentrum eine Stunde veranschlagt. Da ich einen Großteil der Strecke kenne, hatte ich mir noch etwas mehr Zeit ausbedungen. Wenigstens war schönes Wetter, so dass wir eine schöne Fahrt Überland hatten.
Natürlich kamen wir pünktlich an.
ABER! Wir wurden an den Rand eines Parkplatzes gelotst, und dort teilte man uns mit, dass man es sehr bedaure, aber der Impfstoff von Biontech sei nicht geliefert worden. Es stünde aber der von AstraZeneca in ausreichender Menge zur Verfügung. Die Mutti gleich: DEN will ich nicht!!! Nun dürfen wir Ende April bis Mitte Mai mal wieder nachfragen, ob es einen neuen Termin für die Impfung mit BionTech-Impfstoff gibt.
Wir fuhren unsere reichliche Stunde wieder heim.
Ach, wenn jetzt wenigstens eine Bäckerei mit Stehtischen offen hätte, könnten wir zumindest einen Kaffee trinken.
Ja, das wäre schön!
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Kein Tagesfoto, dafür ein Song, der mir in solchen Zusammenhängen immer einfällt.

Der Friedensrichter meinte, andere Impfzentren hätten abgesagt oder zumindest Nachrichten versendet, damit die Leute, die auf Biontech bestehen, gar nicht erst hinfahren. Aber das wurde hier nicht getan. Er meint, dass sie ihren Astr… loswerden wollen und darauf bauen, dass viele, die sich den weiten Weg gemacht haben, nun sagen: Nun sind wir einmal hier, da nehmen wir eben den!
Dazu passt, dass die Leute, die uns da am Parkplatzrand "aufklärten" damit warben, das mit den Thrombosen sei alles gar nicht so schlimm und nur Panikmache und die anderen Impfstoffe hätten auch massive Nebenwirkungen, das sage nur niemand. Oups. Dürfen sie sowas denn sagen?
Wieder daheim kümmerte ich mich endlich um die am Vortag versprochenen Telefonate.

Donnerstag, 25. März 2021
Der Auftrag ist immer noch nicht gerettet, aber ich habe kein gutes Gefühl mehr dabei. Das wird wohl nix werden.
Immerhin kam ein Päckchen, das mich erfreute.
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So schöne Baumwolle, so schöne Farben. Daraus soll etwas sommerliches werden. Nur was?
Habt ihr ne Idee? Ich bin für Tipps sehr dankbar.
Am Nachmittag kam die Nachricht, dass sich der Auftrag nun doch nicht hatte retten lassen, obwohl derjenige, über dessen Tisch das lief, sich wirklich sehr dafür eingesetzt hatte, aber wenn die bürokratischen Erfordernisse nicht passen, dann passen sie eben nicht.
Die Dame X., die nun wissen wollte, wieviel Geld mit mir zu machen sei, meinte: Du brauchst fünf Leute. Nur fünf. Dann kannst du das so machen, wie du es vorgeschlagen hattest. Nur fünf Leute, das wird der Typ doch hinkriegen!
Ja, das würde "der Typ" wahrscheinlich hinkriegen. Aber das will ich gar nicht. Nicht, nachdem die Dame X. ihn und mich die gesamte Arbeit machen lässt {sie war nicht mal bereit, das Angebot zu schreiben, das musste ich auch noch selbst machen}, dann aber ca. 7/8 des Geldes, das damit verdient werden kann, einstreichen will. OHNE MICH!

Freitag, 26. März 2021
Einkaufen mit Mutti. Wer sich oben vielleicht über ihre "Einkaufstour" gewundert hat: Ja, sie geht durchaus allein einkaufen, mit Rollator. Aber alle schweren Dinge, wie Mineralwasser und Kartoffeln schleppen wir gemeinsam heran. Also, sie kommt mit und ich schleppe. *kicher* Na, ist ja auch in Ordnung. Das schwere Zeugs kann sie ja nun wirklich nicht heranholen.
Anschließend wollte sie gern noch duschen, und ich hatte schon mal geschrieben, dass ich da lieber dabei bin. Auch das ist vollkommen in Ordnung. Dann musste noch das Bett bezogen werden. Das macht sie überwiegend allein, nur die Laken zu wechseln, fällt ihr schwer, weil die Matratzen so schwer sind. Also hab ich das schnell noch gemacht, während sie mir ein Mittagessen zubereitete.
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Da hat sich die Mutti vorige Woche auf dem Markt zwei Zweige gekauft. Die waren knurzelig und nicht schön, aber sie meinte, sie würden die Bodenvase gut füllen. Außerdem wolle sie bunte Eier dran hängen und wenn dann noch ein paar zarte Blättchen sprießen, sehe das dann schon schön aus. Und nun? Sind keine Blättchen gesprossen, sondern Blüten. Dunkelpinke Magnolienblüten. Wie wunderschön. Die Mutti freut sich riesig, was aus den knurzeligen Zweigen geworden ist.
Nun haben wir Samstag, 27. März 2021.
Der Sturm hat sich gelegt, nachdem er einen Großteil der Wolken weggepustet hat. Ich muss nachher nochmal los, denn ich habe gestern beim Einkaufen das Toilettenpapier vergessen. Ausgerechnet!
Habt alle ein schönes Wochenende.
Eure Mira

Samstagsplausch {20.03.2021}

Es wird gerade hell.
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Andrea hat ihren Samstagsplausch noch nicht online gestellt. So werde ich zu gegebener Zeit den Link noch aktualisieren. So, fertig! Der Link ist aktualisiert.

Doch nun möchte ich euch von meiner Woche erzählen. Die war so prall gefüllt, dass sie die Ereignislosigkeit der letzten drei Monate aufwog.

Was für eine Woche!

Sonntag, 14. März 2021
Kein guter Tag. Ich hatte wieder einmal die ganze Nacht nicht schlafen können und war erst 6 Uhr morgens in die Kissen gefallen. 8 Uhr war ich schon wieder auf. Der Schlaf fehlte natürlich, und ich schleppte mich müde durch den Tag. Kennt ihr das? Man ist zum Umfallen müde, bekommt nichts, aber auch gar nichts auf die Reihe, aber sobald man sich auf die Couch fallen lässt, um noch ein wenig zu ruhen, klappen die Augen auf und an Ruhe ist nicht zu denken. So verlief mein Sonntag, obwohl ich doch eigentlich einen Kuchen backen wollte und ein wenig vorbereiten. Das wurde leider nichts. Natürlich gibt es von diesem Gammeltag auch kein einziges Foto. Tja.

Montag, 15. März 2021
An diesem Tag stand das Telefon nicht still. Trotzdem schaffte ich es, den Kuchen, eine Quarktorte ohne Boden mit Mandarinen drin, fertig zu bekommen. Dann war es an der Zeit, die Mutti abzuholen, und weil den ganzen Tag schon recht apriliges Wetter herrschte, und die "Kinder" nicht unbedingt im Regen mit den Rädern fahren wollten, holte ich sie auch gleich noch ab. Beim gemeinsamen Kaffeetrinken haben wir doch tatsächlich zu viert bis auf zwei Stücke den ganzen Kuchen weggeputzt. Danach hatte natürlich keiner mehr Lust auf Abendessen. Der Kartoffelsalat, den ich vorgesehen hatte, wurde komplett abgewählt. Dafür gab es dann das eine oder andere Würtchen mehr. Auch gut. Der Kleinen Frau, die diese Feier unbedingt haben wollte {ich hätte sie lieber weggelassen, weil ich zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt keinen Grund zum Feiern sah} hat es sehr gut gefallen, den "Kindern" auch und am Ende auch mir.
Was es mit dem Montagsbild…
74/365 …auf sich hatte, habe ich hier berichtet.

Dienstag, 16. März 2021
Ist das nicht seltsam? Nachdem ich am Montag ein paar zwar unschöne, aber interessante Dinge erfahren hatte, war die Hoffnungslosigkeit einem gesunden Ärger gewichen und schon fühlte ich mich etwas besser. Mein Kampfgeist war erwacht.
Zunächst setzte ich diesen in einer Räumaktion um. Es war wieder einmal die Küche dran, weil der schöne neue Toaster…
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…viel dicker ist, als der alte, kaputte und ich nun erst einmal Platz schaffen musste. Ich liebe meinen neuen Küchenbewohner.

Mittwoch, 17. März 2021
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Ooooch nö! Nicht schon wieder. Nicht immer noch. Nach meinem Geburtstag hat der Winter gefälligst zu Ende zu sein! Menno!
Mutti rief 10.15 Uhr an: Wir gehen nun wohl doch nicht auf den Markt, weil es geschneit hat?
Ich: Aber klar, die paar Krümel stören uns doch nicht, oder?
Mutti: Na, weil du noch nicht da bist…
Ich: Wir hatten doch 11 Uhr gesagt.
Daran erinnerte sie sich dann doch wieder.
Als wir nach dem Marktbesuch wieder im Auto saßen, schien die Sonne gerade sehr schön, so dass uns nach Ausflug zumute war. Wohin aber soll man ausfliegen an einem Mittwoch Mittag im März? Wir fuhren einfach nicht direkt nach Hause, sondern holten einen großen Bogen über die Dörfer. Das war schön.

Donnerstag, 18. März 2021
Der Tag war chaotisch, aber sowas von! Was an diesem einen Tag geschah, hätte für zwei Wochen gereicht. Dabei fing alles ganz harmlos an mit einer Benachrichtigung, dass mein Päckchen von Opal verschickt worden war. Da dieses immer an Katl geliefert wird, wollte ich sie fragen, ob sie die nächsten Tage überhaupt zu Hause ist, um es anzunehmen, da entdeckte ich eine Nachricht von ihr, dass es bereits eingetroffen war. Wir verabredeten, dass sie in einer Stunde bei mir sein würde mitsamt dem Päckchen.
Dann rief der Sohn an. Ob wir denn die Tour jetzt mal fahren wollen, um die in der Weltgeschichte verteilten Werkzeuge zurück- und den Spiegel für mein Badezimmer abzuholen. Also Katl angerufen und Besuch abgesagt. Zum Glück war sie noch nicht losgegangen.
Auf dem Weg zum Auto fischte ich einen amtlichen Brief aus dem Kasten. Gut, dass er da ist, dann weiß ich wenigstens, was mich erwartet. Aber nun erst mal fix zum Sohn. Während ich dort im Hof auf ihn wartete, las ich den Brief und… war positiv überrascht. Jippiieee. Da war die Welt doch gleich ein viel schönerer Ort.
Wir holten den Spiegel und einige Scheite Feuerholz, setzten die SchwieTo beim Optiker ab und brachten die Latten, mit denen wir die Schaukel reparieren wollen, in den Garten und den Spiegel in die Wohnung. Dann sammelten wir die SchwieTo wieder ein und alle landeten wieder in ihrem jeweiligen Zuhause. Irgendwo zwischendurch hatte ER angerufen. Ich hatte ihn jedoch auf später vertröstet. Und dann kam ein Auftrag. Jaha, ich darf arbeiten. Übernächste Woche und auch erst einmal nur für vier Tage {weil keiner weiß, welche Maßregeln nach Ostern wieder verhängt werden}, aber mich machen auch diese vier Tage froh. Und nun ist die Welt wieder in Ordnung.
Ähm. Welt in Ordnung? Meine Welt? Ihr kennt mich. Das kann es noch nicht gewesen sein. Immerhin war es erst 16 Uhr. Der Tag konnte noch ne Menge bereit halten. Und wie das oft so ist, wenn mir etwas Gutes widerfährt oder wie an diesem Tag sogar zwei guten Dinge geschehen, muss hinterher der Hammer kommen, damit es mir nur ja nicht wirklich gut geht. Bamm. Und das war dann auch gleich ein Supergau.
Nämlich: Ich saß am Rechner, las Mails und Nachrichten. Da rief Mutti an. Ich wollte ihr natürlich unbedingt die freudigen Nachrichten des Tages weitergeben, sprang auf, verhedderte mich in dem Kabelsalat am Computertisch und hörte es nur noch scheppern. Am liebsten hätte ich gar nicht hingeschaut. als ich es doch tat, lag der Läppi auf dem Boden und das Display sah so aus:
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Ich kann euch nicht beschreiben, was ich in dem Moment fühlte. Es war, als wäre die bis eben noch beinahe heile Welt plötzlich stehen geblieben. Als wenig später einige akkustische Signale eintrudelten, schöpfte ich Hoffnung, dass es vielleicht wirklich "nur" das Display erwischt hat.
Ich rief den Schwager an, ohne zu wissen, was ich eigentlich von ihm wollte. Er hatte sofort eine Lösung parat. Externer Monitor hieß die Zauberformel. Und woher nehme ich den? Ich rief den Sohn an. Ich habe einen, den kannst du haben. Zwischendurch hatte die Mutti noch eine Idee: Jetzt kommt mein alter Fernseher doch noch mal zu Ehren.
Losfahren, Sohn holen, Fernseher holen, Monitor holen {zur Sicherheit, falls das mit dem Fernseher nicht klappt}.
Das klappte tatsächlich nicht, weil der Fernseher nun mal kaputt ist, sonst hätten wir der Mutti schließlich keinen neuen gekauft. Für den Monitor hatten wir zuerst kein passendes Kabel. Aber da gibt es zum Glück noch die Kartons im Keller. Dort wurde der Sohn fündig, und als der Monitor angeschlossen war und der Rechner wieder lief, kramte der Sohn noch in einer weiteren Tüte, die er aus dem Keller mitgebracht hatte. Über den kleinen Rechner-Lautsprecher versteht die Oma doch morgen die Lesung nicht. Mit diesen Worten installierte der Sohn mein altes Soundsystem. In der Wohnung, in der ich mich nie wirklich heimisch gefühlt hatte, durfte ich es nicht nutzen, weil es den Unten-drunter-Nachbarn störte. Ein weiterer nicht zu verachtender Vorteil einer Erdgeschosswohnnung: Unter dem Raum, in dem der Subwoofer auf dem Boden steht, befindet sich mein eigener Keller. Na, und meiner Gefriertruhe ist es wurscht, ob über ihr die Bässe hämmern und den unausgepackten Kartons auch.
Über das Klangerlebnis war ich so glücklich, ich hätte tanzen können. Ähm, ich hab getanzt.
23.00 Uhr brachte ich den Sohn heim. Da entdeckte ich am Scheibenwischer das Knöllchen. Soll ich euch was sagen? Es focht mich nicht an, kein Stück. Ich war so froh, dass der Rechner noch lief und ich auch wieder sehen konnte, was er tat. Und ich war so riesig froh über die wiedergefundene Qualität des Musikhörens, dass mich die 15 Euro nun nicht schreckten. Und ich hatte nun mal falschgeparkt, weil vor dem Haus keine Parkbucht mehr frei gewesen war, ich aber nicht wollte, dass der Sohn den Fernseher ewig weit schleppen muss.
Als ich wieder daheim war, hörte ich noch mein Lieblings-Gutelaune-Schlaflied von HRK.
Was für ein Tag!

Freitag, 19. März 2021
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Diesmal gibt es kein Foto, sondern ein Video, genauer drei Videos.

Ich holte die Mutti am Morgen ab, weil die Lesung 10 Uhr beginnen sollte. Bei den Vorbereitungen stellte ich fest, dass es Aufzeichnungen waren und wir somit die ersten beiden Teile anschauen konnten, bevor der aktuelle 3. Teil an die Reihe kam. Die beiden, die noch folgen, schauen wir uns dann zu Ostern an. Das wird fein. Ich finde, der Toni Richter macht das richtig gut. Schade, dass bisher nur so wenige Leute ein Daumen hoch gegeben haben. Also, um genau zu sein, nur ich. Hat sich das außer uns niemand angeschaut? Das wäre echt schade.
Weil das Lesungsvergnügen insgesamt nicht einmal eine halbe Stunde gedauert hatte, die Mutti nun aber einmal da war, zeigte ich ihr aus der Mediathek noch Rübezahls Schatz. Der Rübenzähler gehört, wie Frau Holle, zu meinen liebsten Märchenfiguren, denen ich gern auch mal eigene Geschichten andichte. Ich mag solche Figuren, die nicht ausschließlich gut sind, sondern zuweilen Schabernack treiben oder die Menschen testen, ob sie ihrer Gaben würdig sind und die schon auch mal strafen {siehe Pechmarie, oder dass bei Rübezahl unrecht erworbenes Gold sich in Pferdedung verwandelt}.
Während die Mutti den Film schaute, bereitete ich unsere Suppe zu, die sehr lecker wurde. Am frühen Nachmittag brachte ich die Mutti heim. Danach kruschtelte ich in der Wohnung herum. Allzuviel wurde nicht fertig. Nach dem Chaos-Donnerstag war etwas Ruhe angebracht.
Und nun ist Samstag, 20. März 2021.
Die Sonne lässt die Häuserwände auf der anderen Hofseite leuchten. Ich mache mir jetzt erst einmal einen Milchkaffee mit einer Spur Kakao drin.
Wenn ihr bis hier hin gelesen habt, danke ich euch herzlich dafür, dass ihr mich durch meine Woche begleitet habt.
Ich wünsche euch allen ein recht schönes Wochenende. Natürlich auch allen, die nicht bis hierhin durchgehalten haben. 😉

Samstagsplausch {13.03.2021}

Statt mich mit meinem Wochenrückblick zu Andrea zu setzten und mit euch zu plauschen, musste ich mich am Morgen sputen, um rechtzeitig bei Mutti zu sein. Sie hatte am Vormittag einen Friseurtermin und wollte vorher gern duschen. Das macht sie zwar allein, aber sie möchte, dass jemand da ist, falls sie nicht aus der Wanne aussteigen kann. Nachdem ich selbst diese Woche in der Wanne ausgerutscht bin und mir ziemlich wehgetan habe, ist mir das natürlich erst recht wichtig, dass sie da nicht allein ist.
Anschließend brachte ich sie noch zum Friseur. Den Rollator ins Auto zu verladen funktionierte sehr gut, auch ohne ihn zusammenzuklappen. Ich fuhr noch zu Mere, weil ich Würstchen kaufen wollte. Es gab aber keine. Was es gab waren Warteschangen. Bei den Einkaufswagen. Diese sind ja nun begrenzt, damit man eine Kontrolle darüber hat, wieviele Menschen sich im Markt aufhalten. Ungeschickt ist hier, dass diese Wagenstation zwei Märkten dient. Ich frage mich gerade: Sind das nun soviele Wagen, wie in einen Markt hinein dürfen? Dann wäre das ja dumm für den anderen Markt, weil dessen Kunden über Gebühr warten müssten. Andererseits, sind es soviele Wagen, wie Menschen ins beide Märkte zusammen hinein dürfen, dann wäre es auch blöd, denn dann könnten theoretisch doppelt so viele Leute, wie erlaubt in den einen Markt und der andere {bzw. dessen Kunden} gucken trotzdem in die Röhre. Hach.
Als ich gegen Mittag ohne Würstchen wieder daheim ankam, stand das Paketauto gerade vor der Tür. Das passte gut, so musste ich nicht den lieben und freundlichen Nachbarn belästigen.
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Was da drin ist, zeige ich euch später {am Montag}.

Schwer tue ich mich heute mit dem Wochenenrückblick. Der zieht sich heute wie Kaugummi. Es gibt einfach nichts Gescheites zu berichten.

Montag, 08. März 2021
Wird das jetzt zur Gewohnheit, dass es von Montagen keine Fotos gibt? Nee, kann ja nicht, denn kommenden Montag gibt es bestimmt gleich mehreres zu fotografieren. An diesem internationalen Frauentag, der in der Hauptstadt sogar Feiertag ist, fand ich jedoch keine lohnenden Motive.
Schön war der Tag aber doch, denn ich habe am Vormittag die Kinder abgeholt. Zunächst fuhren wir zur Wohnung des Sohnes, Blumen gießen und Post holen. Dann ging es zu mir. Für die SchwieTo druckte ich einige Aufgaben für ihre Ausbildung aus und wir lösten diese teilweise gemeinsam. Da machte es sich doch mal wieder gut, dass ich üblicherweise Erwachsene unterrichte. *schmunzel*

Dienstag, 09. März 2021
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Mit dieser herrlichen Sommerblumenwiese empfing mich mein Rechner am Morgen. Sogleich geriet ich ins Träumen. Am Nachmittag holte ich wieder die Kinder ab und brachte die SchwieTo zur Fahrschule, wo sie nach reichlich drei Monaten endlich wieder hin darf. Der Sohn holte derweil bei einem Bekannten Werkzeuge ab, die er am nächsten Tag brauchen würde.

Mittwoch, 10. März 2021
Früh am Morgen brachte ich den Sohn samt Werkzeugen zu seinem Einsatzort, wo er bis Mittag einen Auftrag zu erledigen hatte. Weil ich ihn da auch wieder abholen wollte, erwartete ich seinen Anruf und fuhr an diesem Mittwoch nicht mit der Mutti auf den Markt. Sie kauft da sowieso nie was. Also konnten wir das auch lassen. Stattdessen war ich im N-Markt und erstand diese Stiege Äpfel zu einem unverschämt niedrigen Preis.
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Mich hat das natürlich gefreut, denn ich liebe Äpfel.
Der Anruf des Sohnes kam nicht, und als ich anfragte, wie das nun mit dem Abholen werden sollte, hatte er eine andere Lösung gefunden.

Donnerstag, 11. März 2021
Ein seltsamer Tag. Ich hatte nichts konkretes vor und verbrachte einen Großteil des Tages damit, einer ehemaligen Kollegin bei ihrem Schriftkram zu helfen. Sie war dabei dermaßen unsicher, dass ich mich fragte, wie sie überhaupt diesen Job hatte ausführen können, ohne dauernd anzuecken. Wobei, sie ist ja angeeckt, weil niemand erkannt hat oder erkennen wollte, dass das, was sie angeblich "falsch" gemacht hat, nur der Tatsache geschuldet war, dass sie eben gerade alles richtig machen wollte. Blöder Teufelskreis. Gut, wenn sie da raus kommt.
Beim Saubermachen tauchte unter der Couch ein Miniknäulchen Baumwollgarn auf, das ich in zwei Schmetterlingsanfänge verwandelte.
70/365 Warum ich dazu nun auch zwei gleiche Häkelnadeln brauche, weiß ich selbst nicht. 😉
Freitag, 12. März 2021
Diesmal habe ich 12 Bilder des Tages zusammenbekommen. Dafür habe ich dann wieder den Füller vergessen. Aber diesmal trage ich ihn nicht nach.

Inzwischen ist dieser Samstag fast schon vorüber. Ich werde mir noch einen Tee machen und einen Film aus der Mediathek heraussuchen. Mir wäre nach Märchen, aber da bietet mir die Mediathek leider nichts, was ich nicht schon -zig mal gesehen habe.
Vielleicht lese ich dann docg lieber.
Euch allen ein schönes Restwochenende.

Samstagsplausch {06.03.2021}

65/365 Katzen sind auch Seelenschmeichler, oder?

Damit ich diese Woche endlich wieder pünktlich beim Samstagsplausch bei Andrea dabei sein kann, habe ich unter der Woche schon mal ein paar Bemerkungen zusammengetragen, die es vielleicht wert sind, hier erwähnt zu werden. {Und am Ende fast alle wieder verworfen, sehe ich gerade.}

Der Rückblick

Sonntag, 28. Februar 2021
Ein richtig schöner Tag war das.
Der 9. Montag war ein Tag für die Tonne. Grau, hässlich, depressiv. Es gab nicht einmal ein Foto, weil es an diesem Tag null-komma-nix gab, das ich hätte fotografieren mögen und das diesen Tag charakterisiert hätte. Nur den Montagsstarter, den habe ich mir nicht nehmen lassen.
Dienstag, 02. März 2021
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Wie Perlen sehen die Nebeltropfen an den Zweigen aus. Die WetterApp versprach Sonne ab 10 Uhr. Gegen 11 Uhr versprach sie dann Sonne ab 14 Uhr und dann ab 17 Uhr. Tatsächlich ließ sich an diesem Tag die Sonne überhaupt nicht blicken. Und so plätscherte dieser Tag dahin und hinterließ mich unzufrieden, weil nichts so recht gelang.
Mittwoch, 03. März 2021
Schon besser. Die versprochene Sonne war zu sehen und ich hatte der Mutti weis gemacht, dass wir wieder über den Wochenmarkt schlendern.
Sehr übersichtlich das Ganze. Aber immerhin sonnig.
Wir waren dann noch in der Drogerie. Ein paar Kleinigkeiten brauchte ich, insbesondere Teebaumöl.
Und dann hatte die Mutti die feine Idee, beim Lieblings-Asia-Imbiss gebackene Ente mitzunehmen.
62/365 Riiiieeeesenportionen, die wir uns dann bei Mutti daheim schmecken ließen.
Donnerstag, 04. März 2021
Nicht mein Tag. Gar nicht! Es ging damit los, dass die beschlossenen Lockerungen keine sind. Jedenfalls keine, die die Wirtschaft wieder voranbringen. Die Bildung auch nicht wirklich, und abhängig gemacht werden sie von Zahlen, die kein Mensch kontrollieren kann.
Ich darf nun erst mal bis Ende März immer noch nicht arbeiten. Das stinkt mir gewaltig und ich bin wild entschlossen, mir einen anderen Job zu suchen. Einen, den ich ausführen darf. Ich hab da schon eine genaue Vorstellung. Könnte klappen.
Der Sohn wollte am frühen Vormittag kommen, damit wir ein paar Bürosachen erledigen. Er kam aber nicht und ich wurde immer frustrierter.
Am späten Nachmittag kam er dann doch, und schon war meine Welt ein klein wenig besser. Wirklich in Ordnung ist sie erst, wenn ich wieder arbeiten darf.
Immerhin hatte ich dann am Abend sogar Lust, die Schmetterlinge fertigzustellen. Wurde ja auch Zeit.
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Freitag, 05. März 2021
Der Tag für WmdedgT. Darüber habe ich glatt den Füller vergessen.
Deshalb gibt es den jetzt:

1. Mein Frühstück heute gestern bestand aus drei Tassen Kaffee. Ja, drei!
2. Ich bin erleichtert, weil ich das endlich erledigt habe, mit dem Papierkram.
3. Also, ich sag ja immer: Hm, was sag ich denn immer? Hab ich so nen Spruch, den ich dauernd anbringe? Das könnten meine Freunde wahrscheinlich besser beantworten, als ich selbst..
4. Seit Jahresbeginn und Lockdownverlängering bestelle auch ich vieles einfach online.
5. Großes dislike für den Umgang mit diesem Menschen und seinen Forschungsergebnissen.
6. Die Art, wie die deutschen Politiker das Wohl und die Grundrechte des Volkes mit Füßen treten, macht mich zunehmend unzufrieden.
7. Was das Wochenende angeht, heute gestern Abend freute ich mich auf einen entspannten Leseabend, morgen heute habe ich geplant, die Mutti zum Fleischer zu kutschieren und Sonntag möchte ich entweder ganz für mich sein oder vielleicht in den Garten gehen. Da würde ich dann auch gern meine Jungen Leute treffen!
Was ich gestern auch vergessen habe zu erwähnen war mein neuer Lockenstab, den ich ausprobiert habe.
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Klappt gut. Bin recht zufrieden damit.

So, nun bringe ich fix den Eintrag zu Andrea und zu Barbara wegen des Füllers.
Und dann muss ich los. Einkaufen mit Mutti. Will sie jetzt mindestens zweimal die Woche haben. Sie gönnt sich ja sonst nix.

Samstagsplausch {27.02.2021}

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Auch gestern gab es wieder den Samstagsplausch bei Andrea. Nur war mir gestern so gar überhaupt nicht nach Computer und texten und eigentlich nach gar nichts. Also schreibe ich meinen Wochenrückblick eben heute. Zum Glück habe ich jeden Tag ein (manchmal mehr) Foto(s) gemacht, so dass ich mich gut erinnern kann.
Am Montag gab es noch den Starter und das Bild des Tages, die schöne Kaffee-Uhr im Büro des Sohnes.
Am Dienstag waren wir ein allerletztes Mal im Büro und fuhren gegen Mittag zum Haupthaus hinüber, um die Schlüssel ab zugeben.
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Da steht diese kleine Grubenlok vor dem Gebäude. Leider ein bissel heruntergekommen, wie alles dort {zumindest äußerlich}. Schade eigentlich.
Den Mittwoch hatte ich als Einkaufstag mit Mutti ausgewählt. Zum einen, weil an diesem Tag noch schönes frühlingshaftes Wetter herrschte, zum anderen, weil ich eine kleine Idee hatte. Die Mutti bekommt doch auch langsam einen Lagerkoller mit dem Eingesperrtsein und Nixdürfen. Und da hatte ich mir überlegt, dass wir nicht im nächstbesten N-Markt einkaufen, sondern drei Dörfer weiter. Das liegt auch noch innerhalb des 15-km-Radius, in dem wir uns maximal bewegen dürfen {diese Regelung soll wohl ab dem Wochenende aufgehoben werden}. Immerhin sieht man dann mal andere drei Bäume und andere fünf Pflastersteine. Unterwegs ins Dorf stellten wir fest, dass in unserer Stadt Wochenmarkt abgehalten wurde. Ach ja, es war ja Mittwoch. Viel gab der Markt nicht her. Sechs verschiedene Fressstände, weiträumig über den Marktplatz verteilt. Kaum Besucher. Aber es war mal was anderes, also suchten wir uns einen Parkplatz und schlenderten über das Märktchen.
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Da, wo wir das Auto abgestellt hatten, gibt es diese alte Pumpe. Betrieben werden kann sie wohl nicht mehr. Sehr ihr? Ich bekomme nur noch ausgedientes Zeugs vor die Linse.
Ganz anders verhielt es sich am Donnerstag. Da machte ich mich in der Frühe auf den Weg zu dem Discounter, bei dem es all die schönen Dinge gibt. Das wiederum hatte auch mit etwas Ausgedientem zu tun. Mein uralter Toaster hat nämlich in der letzten Woche endgültig den Geist aufgegeben. Mutti wollte mir einen neuen schenken und in der Werbung, die jede Woche mit der Sonntagszeitung eintrifft, entdeckte ich ein Gerät, das ich gern haben wollte.
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Ich erstand das letzte {oder einzige} Gerät. Außerdem traf ich meinen Nachbarn von gegenüber und er verwickelte mich in ein Gespräch. Das war nett, auch wenn wir dort im Laden im Weg herum standen. 😉 Zwei Frauen meinten, wir sollten doch zum Schwatzen ins Café gehen. Hach ja, wie gern!
Am Freitag hatte meine wundervolle Hexe Geburtstag.
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All das hätte ich euch am Samstag erzählen wollen, wenn mir nur danach gewesen wäre, überhaupt etwas zu erzählen. Bei Andrea kann ich diesen Eintrag nicht mehr verlinken, aber der Chronologie wegen kann ich ihn hier zwischen die beiden Montagsstarter mogeln.
Habt es fein.

Samstagsplausch {20.02.2021}

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Ja, ein Foto mit Strickzeug und Kaffeetasse passt gut zum Samstagsplausch bei Andrea.
Die Sonne scheint zum Fenster herein und es geht mir um einiges besser als in den vergangenen Wochen. Was ist geschehen?
Von bösen Briefen und deren Ende
Im letzten Montagsstarter hatte ich angekündigt, in dieser Woche einen bösen Brief schreiben zu müssen. Das habe ich dann am Montag Abend auch getan und ihn am Dienstag zur Post gebracht. Dabei war der eigentlich gar nicht böse, nur sachlich. Ich habe meiner ehemaligen Vermieterin mitgeteilt, dass ihre Forderungen, die sie ohne jeglichen Beleg an mich gerichtet hat, mindestens teilweise ungerechtfertigt sind und ich deswegen ihren Brief an (m)einen Anwalt übergeben habe und bis zur endgültigen Klärung ihr natürlich kein Geld zahlen werde. Als der Brief endlich in der Post war, ging es mir schon ein klein wenig besser.
Am Mittwoch telefonierte ich noch einmal mit meiner Versicherungsmaklerin, die mir bestätigte, dass mindestens zwei der vier Einzelforderungen jeglicher Rechtsgrundlage entbehren. Die Dame Exvermietering versucht da einfach, sich einen Teil der erforderlichen Modernisierungen von mir bezahlen zu lassen, worauf sie keinerlei Anrecht hat. Das weiß sie auch, nur hat sie einen Lebenskameraden, der immer wieder versucht, noch Geld aus mir herauszhuholen und sie falsch berät. Am Freitag rief der Anwalt an und teilte mit, dass die Dame gar nichts fordern kann und im Gegenteil er jetzt auf die umgehende Erstattung meiner Kaution drängen wird. Ich bin heilfroh, dass er sich kümmert und ich das vom Tisch habe. Ich kann solche Streitereien nicht leiden, auch dann nicht, wenn ich im Recht bin.
So geht es mir seit Freitag seelisch endlich wieder besser. Nun muss nur noch die Firma endlich wieder arbeiten dürfen, damit ich wieder arbeiten darf. Dann wäre alles fein.
Und sonst so?
Nicht viel. Einkaufen war ich mit der Mutti. Es war der zweite Tag des Tauwetters und ich bin auf dem Weg zum Auto im Schneematsch ausgerutscht und auf die Knie gefallen. Tat ganz schön weh. Die Mutti hat das aber nicht weiter interessiert, obwohl ich es ihr erzählt habe. Naja, so ist sie eben.
Mit der Hexe machen wir die Schulaufgaben nun telefonisch. Das ist einigermaßen beschwerlich, weil ich alles erklären muss und nichts zeigen kann. Ich werde hier noch zum Erklärbär. *hüstel*
Schmetterlinge habe ich gehäkelt, aber das wisst ihr ja schon.
In der kommenden Woche möchte ich verschiedenes erledigen und habe dann am nächsten Samstag hoffentlich mehr zu erzählen.
Eure Mira

Samstag ohne Plausch {06.02.2021}

An diesem Samstag habe ich es nicht geschafft, zu Andrea zu kommen und an der schönen Plauschrunde teilzunehmen. Das hatte einen guten Grund.
Ich hatte zwar in der Nacht über 8 Stunden geschlafen, laut Fitness-Uhr auch die meiste Zeit tief. Aber jedes Mal, wenn ich kurz aufwachte, hatte ich Kopfschmerzen, denen weder durch Umlagern, noch durch ausgiebiges Lüften beizukommen war. So stand ich dann auf, machte mich fertig und wollte schon ein wenig räumen, bevor die Katl da sein wollte. Das klappte überhaupt nicht. Ich konnte mich… doch, ich konnte mich aufraffen, ich wollte ja unbedingt bis Mittag mit der Räumaktion Teil Eins fertig sein. Leider hielt ich nie lange durch. Packte hier was und da und schon musste ich mich wieder setzen. So kam ich natürlich nicht voran. Als die Katl dann da war, motivierte mich das noch mal zu besseren Leistungen, denn ich wollte sie nicht ausnutzen. Wenn sie mir schon hilft, will ich doch auch was leisten. Wir haben das tatsächlich geschafft bis Mittag. So, wie wir es uns vorgenommen hatten.
Das heißt, die große Räumaktion ist fertig. Platz in den Regalen ist geschaffen. Was nun folgt, sind die Details. Das wird deutlich länger dauern, macht aber auch Spaß. Da werde ich mir immer mal ein Fach vornehmen, alles raus- und neu wieder einräumen. Immer mal ein Stück. Eigentlich wollte ich damit schon am Nachmittag beginnen, ließ mir das aber von Katl sehr gern ausreden, die meinte: Nun ruh dich doch erst mal aus, wenn es dir schon nicht so gut geht.
Zunächst aber wurde gekocht. Katl hatte einen Kürbis dabei, den sie schon geputzt hatte. Außerdem vorbereitetes Hackfleisch und Käse. Ich musste den Kürbis nur noch klein schnippeln, was ich, wie ihr wisst, sehr gern mache. Dann kam zuerst der Kürbis in die Backröhre, etwas später dann das Hackfleisch und ganz zum Schluss der Käse.
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Lecker war’s. Und viiiiiel. Da hatte ich dann auch noch zum Abendessen genug übrig.
Zur Verdauung und Erholung haben wir gestrickt.
Es war noch hell, als Katl den Heimweg antrat, während ich in meine Wanne stieg und es mir in einem feinen Lavendelbad gut gehen ließ.
Später wollte ich noch ein wenig lesen. Für den Rechner hatte ich an diesem Abend keinen Nwerv mehr. Das ist manchmal so.

Samstagsplausch {30.01.2021}

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Den kleinen Leuchtturm habe ich beim Kramen in meinen Tüten und Kartons gefunden. Leider ist es kein Leucht-, sondern bestenfalls ein Räucherturm, denn die Öffnung an der Rückseite ist zu klein, um ein Teelicht hindurch zu schieben. Wie doof ist das denn?
Egal, gemeinsam mit der Zeit-für-Meer-Tasse sorgt er für maritime Stimmung. Und das ist gut so, denn den Winter und den Schneematsch und das Grau ertrage ich nicht mehr. Also träume ich mich weg von hier ans Meer, wo ich auch diese Witterung und die kurzen Tage und einfach alles ertragen und sogar mögen würde. Und euch nehme ich mit.

Hilfreich beim Wegträumen sind natürlich Krimis, die am Meer spielen.
Wie der Der Seenebelmord, den ich diese Woche ausgelesne habe, und Flaschenpost vom Mörder, den ich derzeit am Wickel habe. Dabei macht das gar nichts, dass diese beiden Bücher an der Nordsee spielen, während das Meer meiner Träume die Ostsee ist.
Heute Morgen sendete mir meine Freundin noch dieses wunderbare Lied, das mir genau aus der Seele geschrieben ist. Aber so genau…

Jetzt bin ich in so angenehmer Stimmung, dass ich gar nicht mehr über den Rest der Woche berichten mag. Vielleicht später. Vorläufig möchte ich die Träume vom Meer einfach so stehen lassen. Also mache ich mir jetzt einen Friesentee, mit Wölkchen, aber ohne Kluntjes, weil ich es lieber herb habe, als süß.
Und dann komme ich zu Andrea und schau, was ihr an diesem Samstag so zu plauschen habt.
Bis gleich
eure Mira