Freitagsnotizen – 17. April 2026

 
Freitagsfüller
Bei Barbara und habe ich mir den Lückentext gemopst, den sie freitags immer zum Ausfüllen bereit stellt. So früh schon. Dankesehr.
 

1. Wann darf ich mich endlich entspannen und einfach mein Leben leben? Ohne das ewige Müssen, ohne die ständigen Gängeleien, die unzähligen Briefe, die man von Ämtern bekommt.

2. Dabei bearbeite ich meinen Papierkram {meist} sehr sorgfältig.

3. Informationen, die aus dem KI-Teil einer bekannten Suchmaschine kommen, glaube ich nur, wenn ich sie anderweitig überprüfen kann.

4. Am Sonntag sind wir zu einer Ausstellungseröffnung eingeladen.

5. Drei Dinge auf meinem Tisch: Bildschirm, kleine Lampe, farbloser Nagellack .

6. Kann mir gern gestohlen bleiben: Spargel.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Balkonzeit mit RoHen, Strickzeug, Buch, morgen habe ich geplant, mal zu einem See zu fahren und Sonntag möchte ich bei Heikes Ausstellungseröffnung dabei sein!
 
Ein paar Gedanken dazu
Einige Bemerkungen aus dem Freitagsfüller wollte ich so nicht stehen lassen.
…die unzähligen Briefe, die man von Ämtern bekommt
Geht euch das auch so? Da hat man eine verädertte Lebenssituation, ist gezwungen, Anträge zu stellen, Verträge zu kündigen und vieles mehr. Eine Menge Papierkram, der teilweise unangenehm ist. Hat man endlich alles erledigt, glaubt man, man könne durchatmen. Doch weit gefehlt, denn kaum hat man das letzte wichtige Schreiben zur Post getragen und schaut auf dem Heimweg wieder in den Briefkasten, liegt da schon der nächste amtliche Brief drin. Meist sind diese dann auch noch so formuliert: Sie haben bis dannunddann diesunddas zu tun, zu schreiben, zu beweisen. Andernfalls drohen wir Ihnen mit… Immer Forderungen und Drohungen.
Ob das besser wird, wenn ich endlich in Rente bin? Ich meine, da müsste es doch dann mal gut sein mit Nachweisen und Krempel. Unterstützungen werde ich dann nicht mehr beantragen. Wohngeld oder ähnliches brauche ich am Meer nicht.

…Spargel
Ich esse Spargel, wenn er auf den Tisch kommt. Aber kochen würde ich ihn nicht, und falls doch, dann den grünen. Hätte ich aber die Wahl zwischen Spargel und irgendeinem anderen Gemüse, würde ich das andere Gemüse nehmen. Schwarzwurzeln mag ich deutlich lieber.

…farbloser Nagellack
Hihi. Was hat der denn auf dem Schreibtisch zu suchen? Ganz einfach. Ich bin ein ungeduldiger Mensch. Irgendwo sitzen und warten, dass der Nagellack trocknet, kann ich nicht gut. Deshalb lackiere ich die Nägel immer, bevor ich längere Texte tippe, denn beim Klimpern auf der Tastatur trocknet der Lack ohne dass ich untätig herumsitze.

…RoHen, Strickzeug, Buch
Da fiel mir doch gleich ein Text von Sven Regener ein: Lieblingsfarben und Tiere, Dosenravioli und Buch…
Ich hab’s gerade nochmal gehört und finde es immer wieder toll.

Notizen – 16. April 2026

Wieder ein Donnerstag. Vor einer Woche schrieb ich von Ärger, der mir entgegen schlug. Heute ist auch ein Tag der Rückkehr, aber diesmal habe ich die Möglichkeit, den Ärger zu bereinigen. Das ist zwar wieder eine große Aufgabe, aber am Ende wird {hoffentlich} alles gut.
Tagesaufgaben
01. Fahrt nach T.
02. Fahrt mit dem Sohn zu einer Behörde {allein kommt er dort nicht hin}
03. Unmengen Papierkram für den Sohn

04. Wenn es nach 03. noch nicht dunkel ist, möchte ich in den Garten, Winterportulak holen.Es war dunkel
05. Dem Karussellmann schreiben
06. Räumen, wie immer, wenn ich in T. bin
Hier wird es wieder Fortsetzungen geben, zumindest im Hinblick auf erledigte Aufgaben

Sonntagsnotizen – 12. April 2026

Heute brauche ich die Hilfe meines Kalenderbuchs, in dem ich mir notiert habe, welche Bücher ich gelesen habe. Achtung, in der Rubrik Gelesen habe ich wieder Affiliate-Links eingebaut.
Sonntags Top 7
1_Gelesen
Düstermeer 311 Seiten
Die Blüten des Bösen 246 Seiten
Brutales Rügen 193 Seiten
Rügenrache 206 Seiten
Sommers Tod 324 Seiten
Sommers Schuld 246 Seiten
2_Gehört/Gesehen
Gehört haben wir NDR 1 Radio MV. Ich bin ja nicht so die Radiohörerin, aber diesen Sender mag ich.
3_Erlebnis
Ohja, der Holzmarkt war ein richtig schönes Erlebnis. Ich gehe RoHen schon auf die Nerven, weil ich immer wieder davon anfange, wievielo Spaß mir das gemacht hat.
4_Genuss
RoHen kocht für mich. Das ist immer ein Genuss.
5_Drinnen/Draußen
Drinnen war Schriftkram angesagt und stricken und lesen.
Draußen gab es jede Menge zu räumen und von A nach B zu transportieren. Und dann gab es diesen tollen Markt. Hach ja.
6_Web-Fundstück/e

7_Hobbys
Die Bonussocken für den März wurden endlich fertig und die Aprilsocken aus 12f26 ebenso. Zur Zeit habe ich die Bonussocken für den April auf den Nadeln und den ersten bereits bis zur Ferse geschafft.
Außerdem wuchs die Flickendecke um 10 oder 12 Patche. Nichts, was man sieht, aber immerhin.

Diesen kleinen Post verlinke ich jetzt bei Anita

Notizen – 09. April 2026

An diesem Tag wäre die Mutti 93 geworden.

Für mich war es der Tag der Rückkehr in ein stressiges ungeliebtes Leben. Nutzt ja nix. Ich habe es anscheinend nicht besser verdient, denn der Ärger schlug gleich wieder über mir zusammen. Ärger, den ich nicht zu verantworten habe. Kümmern muss ich mich trotzdem und versuchen, etwas zu bereinigen so gut ich eben kann.
Tagesaufgaben
01. 450 km Autobahnfahrt
02. Drei Bewerbungen schreiben oderwenigstens vorbereiten
03. Wäsche
Blogartikel nachholen
01. WmdedgT? {habe ich bereits in mein Buch geschrieben, muss es nur noch übertragen}
02. Montagsstarter
03. Dienstagsdrabble {scheint es diese Woche nicht zu geben, habe Jürgen schon angefragt}***
04. Schreibschnuppe Nr. 15/2026
Wochenaufgaben
01. Zeug aus dem Lager holen
02. Fahrt
03. Zeug verräumen
04. Bewerbungen absenden {Es sind übrigens vier, nicht nur drei}
05. 16:00 Termin {Nicht meiner, ich muss nur dran denken. Vielleicht kann ich in der Zeit die Bewerbungen fertigstellen}
06. Samstag 6:30 Uhr Kunstwerk Kram für den Markt laden
07. Holzmarkt mit aufbauen
08. bis Mittag Stand auf dem Holzmarkt mit betüddeln.
Reicht erstmal. Auf gehts!
Gedanken
*** Mit Jürgen habe ich telefoniert. Es ging ihm nicht gut. Deshalb gab es diese Woche kein Bild für das Dienstagsdrabble. Dem Jürgen von hier aus GUTE BESSERUNG!

Notizen – 01. April 2026

Tagesaufgaben
01. 15:20 Uhr RoHen vom Bahnhof abholen
02. Krams aus der Lagerbox ins Auto laden
03. Kleinigkeiten einkaufen
04. Nägel schön
05. Unterlagen für morgen bereit legen
06. Noch was ausfüllen und scannen
07. Weitere Unterlagen sortieren und abheften
08. Socke 06/2 fertig stricken
09. Klamotten für Ostern bereit legen {Da muss ich später nicht kramen und nicht nochmal waschen}
10. Strickzeug für morgen bereit legen
11. Eventuell Schreibschnuppe
12. Nudelsalat zubereiten

Elfchen gehen immer

Neulich morgens am Bahnsteig.
Zug
Dunkler Bahnsteig
Signale leuchten hell
Wird er pünktlich sein?
Ja!

22.10.2025

Morgens ein Gruß an die Schwester
Nacht
Sterne glitzern
Ein Streifen Türkis
Lugt am östlichen Himmel
Morgengruß

Das war fiktiv, da hatte ich noch nichtmal aus dem Fenster gesehen. Weil aber die Schwester damit nicht so recht umgehen kann, folgte dann auf dem Weg zum Zug noch ein realistisches.
Schäfchenwolken
Helle Flecke
Am nachtschwarzen Himmel
Dazwischen blinken ein paar
Sterne

Am Nachmittag desselben Tages, als ich unterwegs war, um mich selbst um mein Auto zu kümmern.
Ärgerlich
die Helfer
haben mich versetzt
Muss es allein schaffen
Enttäuscht

23.10.2025

Als ich am Freitag zum Bahnhof lief, überholte mich ein junger M ann, der auf dem Weg zu seinem Auto rauchte.
Zigarette
am Morgen
nur drei Züge
vor dem ersten Kaffee
Genuss?

Und weil das der Schwester nicht gefiel, schaute ich mich unterwegs noch ein wenig um.
Birkenzweige
im Wind
haben noch Blätter
sie färben sich gelb
Herbst

24.10.2025
So, das waren ersteinmal alle, die ich nirgends sonst aufgeschrieben habe.

Ich überlege gerade, solche kleinen Schnipsel in Zukunft den Oktobernotizen beizufügen. Ja, das könnte ich tun.

Freitagsfüller – 01.08.2025


Barbara ist dieses Wochenende ganz in meiner Nähe, in Leipzig. Ich werde nun in diesen Tagen keinen Fuß in die Stadt setzen, denn ich bleibe auf dem Festival in meiner Kleinstadt zwischenden beiden Parthe-Armen.
Trotz Reise nach Leipzig hat Barbara wider einen Lückentext bereitgestellt. Trotz Urlaub und Festival werde ich diesen jetzt schnell ausfüllen.

1. Heutzutage gibt es so viel Unbill in der Welt, dass es besonders wichtig ist, uns im eigenen Alltag kleine Höhepunkte zu schaffen, die uns positiv stimmen und uns erfreuen.

2. Allerlei Krimskrams liegt auf meinem Nachttisch.

3. Immer neue Wege erdenken sich unsere Herrschenden, um uns weiter auszubeuten und uns gleichzeitig weiszumachen, es sei zu unserem Guten. *Kopfschüttel*

4. Baguette und Salat ergibt ein schnelles Abendessen.

5. Jetzt kann man nur hoffen, dass dieser Regenguss eben der letzte für heute war .

6. Rücksichtslosigkeit bringt mich schnell auf die Palme .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Festival , morgen habe ich geplant, beim Festival zu sein und Sonntag möchte ich bis zum Schluss um Mitternacht beim Festival sein!

Geschafft

Zwei Chaostage
Es hatte mir davor gegraust. Nun liegen sie hinter mir.
Das Treffen am Montag Abend war nicht so schlimm, wie ich gefürchtet hatte. Ich ließ mir erklären, was für besagte Homepage gewünscht wird und kam für mich zu dem Schluss, dass ich mir viel zu viel Arbeit aufgehalst hätte, wenn ich meinen Kopf bezüglich Blog durchgesetzt hätte. Och nö, muss nicht sein. Und auch die Verantwortung, die damit einher gegangen wäre, muss ich mir nicht auf den Tisch ziehen. Klar werde ich mit dem, was ich zu tun habe, verantwortungsvoll umgehen, das kann ich gar nicht anders, aber das reicht dann auch. Es ist tatsächlich so, dass für die Zwecke, welche die Homepage erfüllen soll, kein Blog nötig ist, vielleicht später mal, wenn man mehrere Veröffentlichungen in der Woche hat, aber so weit ist es noch nicht. Und das, was ich mit dem Blog erreichen wollte, mehr Sichtbarkeit, größerer Bekanntheitsgrad und und und, das ist auch nicht wirklich das Anliegen. Ich hatte das missverstanden.
So wurde dieses Treffen recht nett und irgendwie auch erfolgreich. Nachdem ich am Morgen 5:30 Uhr das Haus verlassen hatte, war ich etwa 20:45 wieder daheim. Das war in Ordnung.
Der Dienstag war um so heftiger.
Es ging wieder 5:45 Uhr aus dem Haus. Ab 7 Uhr durfte ich eine Stunde in meinem Job arbeiten. Danach hatte ich noch eine Stunde mit den Vorbereitungen des zweiten Auftrages zu tun. Und danach hing ich 8,5 Stunden ununterbrochen in einem virtuellen Klassenraum, mit Kamera und Headset. Die einzige Pause, die ich mir einmal gönnte, musste ich opfern, um beim Support anzufragen, ob sie mal schauen könnten, warum ein bestimmtes Tool nicht richtig lief. Das hätte ich besser nicht getan und mir stattdessen mal lieber die Füße vertreten, denn der Beobachter behauptete am Ende ohnehin, ich hätte mich nicht um den Support bemüht. Naja, wenn er meint. Er hatte ohnehin Dinge zu bemängeln, die so, wie er sich das vorstellte, gar nicht möglich wären. Ich führe das mal nicht weiter aus. Leider wollte er dann, nachdem ich schon 10,5 Stunden Arbeit hinter mir hatte (von der ersten beiden Stunden wusste er nichts, aber wie nervig und anstrengend die übrigen achteinhalb waren, hatte er ja mitbekommen) den Tag und meinen schlechten Unterricht unbedingt sofort noch auswerten. Und das dauerte dann noch einmal zwei Stunden, in denen er mir angeblich Tipps geben wollte, wie ich es besser machen könnte, in Wahrheit aber Fehler besprach, die ich überhaupt nicht zu verantworten hatte. Mein größter Fehler war wohl, dass ich vor Beginn der Schulung nicht dafür gesorgt hatte, dass ein bestimmtes Tool einwandfrei lief. Das kann ich gar nicht. Das ist Sache der IT und diese hat es seit reichlich einem Jahr noch nie hinbekommen, dass dieser Teil funktionierte. Wobei ich online natürlich nicht überprüfen kann, ob es sich dabei nicht vielleicht um einen Bedienfehler handelt oder vielleicht daran liegt, dass die Mi*cro*… Software auf I*ph*on*es nun mal nicht läuft. Egal, ich habe es überstanden und die ganzen vielen Verbesserungsvorschläge kann ich gleich wieder aus meinem Kopf streichen, denn ich werde solch einen Auftrag im Laufe der nächsten 10 Monate nicht wieder übernehmen, vielleicht nie mehr. Und selbst wenn, wird bis dahin ohnehin wieder alles anders sein. Nach 12,5 Stunden, 10,5 davon mit Headset, festgetackert vor einem Rechner, war ich dann völlig breit, zumal ich nicht, wie oben behauptet, in einem virtuellen Klassenraum zu tun hatte, sondern zeitweise einigen mehr. Und ich hatte nicht nur den Unterricht, sondern nebenbei zahlreiche Verwaltungsarbeiten im Backend. Ach, naja. Es ist vorbei.
Ich habe allerdings noch bis heute Mittag gebraucht, um die negativen Eindrücke des gestrigen Jobs zu verdauen und in meinem eigenen wieder vollständig anzukommen.
Und jetzt ist Feierabend und ab morgen URLAUB.

Donnerstag – 26. Juni 2025

Schon wieder davon gerannt…
…sind die Tage dieser Woche. Dabei hatte ich so viel Schönes vor. Malen wollte ich, schreiben auch.
Die Tage waren wieder mit Havarien gefüllt. Diese Sache mit dem Abfluss war letzte Woche leider noch nicht behoben. Am Dienstag stand das Abwasser nicht nur in unserer Waschmaschine, sondern auch knöcheltief im Kellergang.
Ich hatte bereits RoHen Bescheid gesagt, dass ich an diesem Abend möglicherweise nicht nach Hause käme, falls kein Monteur mehr zu erreichen wäre. In diesem Fall wäre ich über Nacht geblieben, um aller Stunden oder wann immer es notwendig geworden wäre, die vollgelaufene Waschmaschine auszuschöpfen und das Wasser im benachbarten Abflussstrang zu entsorgen.
Zu meinem großen Glück, kam dann noch ein Handwerker, der die Probleme im Keller soweit behob, dass das Haus erst einmal ohne Schaden über die Nacht kam. 20 Uhr konnte ich mich dann in den Feierabend verabschieden. Um diese Zeit fuhr kein Bus mehr zum Bahnhof. Also machte ich mich zu Fuß auf den Weg und saß in einer S-Bahn, die 20:41 Uhr fahren und 21:18 Uhr in Taucha ankommen sollte. Ca. halb zehn war ich dann daheim und zu nicht mehr viel fähig. Duschen noch und Haare waschen und eine winzige Kleinigkeit essen.
Am Mittwoch ging die Geschichte insofern weiter, dass noch ein anderer Handwerker kam. Dieser war ziemlich frech zu mir, was mich seelisch aus der Bahn warf. Ich war freundlich und sachlich. Dass ich etwas dagegen hatte, dass er statt durch den Hausflur eine Jauchentonne durch unserer Geschäftsräume bugsierte, war ja wohl mein gutes Recht. Schließlich haben wir textile Auslegwaren in den Räumen. Da kann er doch nicht mit seinen Schuhen drüber laufen, mit denen er vorher im Abwasser herumgepatscht ist. Und auch nicht mit der schmutzigen Tonne. Als ich ihn freundlich, sachlich darauf hinwies, dass er das bitte kein zweites Mal tun solle, kam als erste Antwort: Das werden wir ja sehen! Und dann: Ich kann ja auch wieder gehen, dann können Sie zusehen, wer Ihre Rohre frei macht! Hallo, geht’s noch? Warum sind Menschen so garstig, so aggressiv?
Ich merke, dass ich dünnhäutig bin. Mich macht es fertig, wenn Menschen mich herunterputzen, obwohl sie im Unrecht sind.
Was bin ich nur für ein Mensch, dass man das mit mir machen darf?
Es gibt aber auch Gutes! Ein Kollege meinte vorhin, als ich ihn fragte, ob er meine Urlaubsvertretung übernehmen würde: Für dich mache ich alles. Wie lieb.
Und RoHen sagte gestern Abend: Du bist doch mein Lieblingsmensch. Das tat mir auch sehr gut.

Freitag – 20. Juni 2025

Notizen im alten Stil
Weil ich gestern den Feierabend kurzerhand bei PesTör verbracht habe, sind ein paar Erledigungen, die ich gern ausführen wollte, für heute liegen geblieben.
Tagesaufgabe(n)… Und wie weit gekommen?
Beim L-Markt schauen, ob es die Tolleys noch gibt, die seit gestern im Angebot waren – War gut.
Bei Action in E-dorf nach Pinseln und Skizzenbüchern schauen – Erfolgreich
Bei der Tanke das Paket mit den neuen Leggins abholen – Hatte kein Lust mehr, bin aber doch noch hingefahren
 
 

Wieder gibt es einen Lückentext bei Barbara. Ich bin gespannt, ob ich schaffe, ihn zu füllen.

1. Ein heikles Thema… EINS? Es gibt derzeit so viele heikle Themen. Wo will man da beginnen?

2. Es ist herrlich romantisch, auf dem Balkon zu sitzen, gemeinsam mit RoHen, ausgestattet mit ein paar Büchern und vielleicht einem Gläschen Rotwein an einem warmen Sommerabend.

3. Wo bekomme ich denn einen Garten am Meer her? Oder ein kleines Grundstück, das ausreicht für ein Tiny House?

4. Jeder Mensch {Politiker ausgenommen} ist liebenswert, auf seine Art und Weise.

5. Das richtige Verhältnis Arbeit zu Entspannung ist schwer zu finden.

6. Manche Fragen kann und andere möchte ich nicht beantworten.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Erledigung der gestern liegen gebliebenen Wege , morgen habe ich geplant, die Ärgernisse des Sohnes aus dem Weg zu räumen und Sonntag möchte ich von alledem meine Ruhe haben!

Und sonst so?
Am Morgen überlegte ich kurz, das Auto mit zur Arbeit zu nehmen. Dann aber trabte ich doch zum Bahnhof. Meine S-Bahn wurde als verspätet gemeldet. 5 Minuten, das geht ja noch!
10 Minuten später war von der Bahn noch immer nichts zu sehen. Damit war klar, dass ich in TO den Bus verpassen und mindestens eine halbe Stunde zu spät kommen würde. Also trabte ich wieder zurück und nahm nun doch das Auto. So kam ich nur 3 Minuten zu spät. Daran konnte ich leider nichts mehr ändern. Die bleibe ich zum Feierabend länger, denn heute muss ich ja keinen Bus mehr erwischen.

16:00
Huch, Feierabend verpasst. Das passiert, wenn man nicht zum Bus muss. Öhm, das passiert mir auch sonst, wenn ich mich in was verbeiße. Dann fahre ich schon mal einen oder zwei Busse/Züge später. Ist ja Feierabend, da kommt es nicht so drauf an. Deshalb habe ich wegen der 3 Minuten heute Morgen auch kein schlechtes Gewissen. Da ist außer mir ohnehin noch niemand da, es geht also keinem was verloren.
Und nun hatte ich mich wieder in meinen Verwaltungsdateien festgebissen. Bisher hatte ich diese am Teilnehmerrechner bearbeitet. Da nun aber mein Verwaltungsrechner funktioniert, wollte ich die Dateien dort hinüber holen. Ging nicht! Einen USB-Stick anzuschließen und die Dateien zum anderen Rechner zu holen, wäre ja zu einfach gewesen. Ich habe aber keine Berechtigung, USB-Sticks an unsere Rechner anzuschließen. Mir diese zu verschaffen, ist etwas umständlich und an diesem Freitag Mittag nicht mehr zu bewerkstelligen. Also musste ich die Dateien einzeln per Mail rüber senden, dort bearbeiten und einen Teil davon wieder per Mail zurück senden, damit ich sie ausdrucken konnte. Naja, warum denn einfach, wenn es umständlich auch geht?.
Ich war so vertieft, dass ich gar nicht bemerkte, wie die Zeit verflog.
Dann aber los, Richtung Heimat und dort zuerst in den L-Markt. Ha, der Koffer war gegenüber der gedruckten Werbung sogar noch einmal um 10 Euro heruntergesetzt. Nun habe ich eine neue "Aktentasche", in die auch noch die Frühstücksbrötchen, der Salat und eine Flasche Wasser hinein passen.
Das nächste Ziel war der Schnickschnack-Laden in E-Dorf, wo Romsk die schönen Skizzenbücher bekommen hatte. Als erstes stach mir noch ein Sortiment Pinsel ins Auge, dann fand ich die Büchlein. Und dann… hatte ich keine Lust mehr, zur Tanke zu fahren, wo mein Paket zur Abholung lag. Da ich mir vorstellen konnte, dass die Unlust am nächsten Morgen vielleicht noch größer sein könnte, fuhr ich diesen kleinen Umweg doch noch und habe nun ein Paket mit Kleidung im Auto liegen.
Vor meiner Wohnungstür lag dann auch noch ein Päckchen, das laut Amazon erst am Dienstag hätte ankommen sollen. Nun ist es doch schon da. Fein.

Viel wurde am Abend nicht mehr. Ein wenig texten mit der Schwester, die meint, ich soll mir keine Sorgen machen. Wenn das so einfach wäre.
Zum Glück war ich sehr erschöpft, so dass es mit dem Schlafen gut funktionierte, wenn auch nicht lange. Vor Mitternacht war ich noch zweimal wach.