WmdedgT – Dezember 2019

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? hat Frau Brüllen das letzte Mal für dieses Jahr gefragt.
Tja.
5.05 Uhr
Der Wecker rettet mich aus einem sehr seltsamen Traum. Nein, ich möchte keine Reiseleiterin für eine riesige Gruppe von Musikern sein, die alle irgendwo anders hinmöchten. Ich möchte mit diesen Leuten auch nicht in einem Zug fahren, der an keinem der angesteuerten Bahnhöfe hält, mit dem Ergebnis, dass die Leute, die dort aussteigen wollten, immer ungehaltener werden und immer lauter musizieren. Was für ein Chaos. Ich bin froh, dass der Wecker dazwischen schreit und nach einen kurzen Tastendruck Stille herrscht. Allerdings… warum meldet sich der Wecker nicht erst 5.15 Uhr? Wer hat denn den umgestellt?
Trotz des blöden Traums, es war nur der letzte von dreien in dieser Nacht und nicht mal der blödeste, fühle ich mich energiegeladen, stelle auf dem Handy das Lied des Tages ein und nehme es mit ins Bad. Bei der soundsovielten Wiederholung des Songs tanze ich durch den Flur. Auch eine Art Frühsport, auf den ich sonst immer verzichte.
Kaffee aufbrühen, Adventskalenderlos freirubbeln, 5 Hähnchendinos für die Mittagspause braten, hübsch verpacktes Bobbel aus dem anderen Adventskalender zotteln. Huch, wer hat denn meinen Kaffeepott leer getrunken? Schnell noch einen aufbrühen. VORSICHT! Der Tomatensaft gehört nicht in den Kaffee! Pfanne mit Dinos zum Abkühlen auf den Balkon stellen. Das Glas mit dem Rote-Beete-Salat bekommt zur Sicherheit noch eine Mülltüte umgewickelt, damit mir nicht womöglich der rote Saft in die Tasche rinnt. Ich denke daran, nicht nur das Schlafzimmerfenster, sondern auch die Balkontür zu schließen {das hatte ich neulich vergessen *Hilfe*} und ich packe auch die Dinos ein.
6.30 Uhr
Auf dem Parkplatz beglückwünsche ich mich dazu, dass ich am Abend zuvor noch mal losgefahren war, denn beim Zurückkommen hatte der Regen aufgehört, so dass ich die Abdeckung auf die Frontscheiben legen konnte. Das erspart mir nun am Morgen das Eiskratzen. Ich kann früh starten, komme lange vor der S-Bahn am Bahnübergang an. Der gute Lauf setzt sich fort, bis ich die Stadt durchquert habe und beim Kaufmannsladen ankomme. Es gibt Heidelbeeren im Angebot. Ich finde etwas, das ich dem Sohn in die Schuhe schieben in den Nikolausstiefel stecken kann und erstehe ein weiteres Geschenk.
Als ich auf Arbeit ankomme, sind meine Kursteilnehmer schon da. Es sind nicht mehr viele, und es sind die angenehmen, die übriggeblieben sind. Der Tag kann gar nicht anders, als so gut zu bleiben, wie er begann.
Am Vormittag ruft Mutti an: Was haben wir denn heute für das Einkaufen ausgemacht?
Gar nichts, wir machen alles wie immer. Es ist ein ganz normaler Donnerstag.
Neiiin. Eben nicht!
Sie ist zu einer Geburtstagsfeier eingeladen und hatte bis dahin vergessen, mir Bescheid zu geben. Mich freut es aus zwei Gründen. Einmal, weil sie etwas Schönes vor hat und außerdem, weil ich unverhofft früh Feierabend habe.
Gegen Mittag… ruft auch noch mein Coachee an und sagt den Nachmittagstermin ab. Ich habe noch genug anderes zu tun. Ist also nicht weiter schlimm.
16.30 Uhr
Feierabend daheim. Es gibt Gemüsepfanne zum Abendbrot. Danach stricke ich an den Adventskalenderpatches. Schließlich möchte ich am Ball bleiben und die schönen Garne möglichst gleich verarbeiten, die ich im Adventskalender finde.
Weil die letzte Nacht wegen der chaotischen Träume nicht wirklich erholsam war, kuschle ich mich an diesem Abend etwas früher in die Kissen als sonst. Diesen Eintrag verschiebe ich auf später, nehme mir jedoch ganz fest vor, im nächsten Jahr pünktlicher bei WmdedgT teilzunehmen.

Samstagsplausch {30.11.2019}

Auch dieses Mal ein Nachtrag am Sonntag.

Alltagsbunt…
…war auch diese Woche wieder. So bunt, dass ich aufpassen musste, keines meiner schönen Ereignisse zu verpassen.
Nachdem ich am Samstag in der Stadt in einer geschlossenen Boutique einen wunderschönen Wintermantel entdeckt hatte, wollte ich am Montag noch einmal dort hin, um den Mantel zu probieren. Leider führte das Geschäft die Größe Zirkuszelt nicht. Dennoch war es ein schöner Feierabend, denn Katl hatte mich von der Arbeit abgeholt und begleitete mich auf meinem Streifzug.
Am Dienstag fiel mir zum Glück schon im Laufe des Arbeitstages ein, dass mich die Gruppe des Halleschen Strickstammtisches zu ihrer Weihnachtsfeier eingeladen hatte und diese bereits am Mittwoch stattfinden sollte. Gut, dass mir das noch rechtzeitig bewusst wurde. So hatte ich Zeit, eine Geschichte vorzubereiten, die vorzulesen ich versprochen hatte. Nur 10 Minuten, nur ein Stückchen hatte es geheißen. Nun sind meine Geschichten üblicherweise länger, also habe ich eine dem Anlass entsprechend etwas umgeschrieben.
Und ich habe die Reparatur eines Pullovers erledigt, die ich schon einige Zeit vor mir her geschoben hatte. In diesem Zusammenhang habe ich dann meinen Nähschrank weiter eingerichtet und festgestellt, dass meine alte Rubina Nähmaschine dringend eine Generalüberholung braucht.
Der Donnerstag-Feierabend sollte Katl gehören und unseren schönen Baumwollgarnen. Leider ging das ein wenig schief, weil… naja, aus Gründen eben. Dafür hatte ich am Freitag einen Genießer-Feierabend. Da war ich nämlich beim Friseur. Das hatte ich mir schon seit Jahren nicht mehr gegönnt. Was notwendig war, selbst gemacht und ansonsten einfach wachsen
lassen. Jetzt wollte ich es endlich mal anders und bin sehr froh darüber. Wegen dieser Feierabendgestaltung wurde nun auch der Samstag kunterbunt, denn zunächst musste Muttis Uhr vom Uhrmacher ab- und anschließend der versäumte Wocheneinkauf nachgeholt werden.
Und am Abend dann das Konzert.

Wir sind dankbar…
…dass wir am Leben und heute hier mit euch sind. sagte Christian Haase gestern Abend vor dem allerletzten Titel. Es folgte ein Appell an alle, unser Leben so zu leben, wie uns die Nase gewachsen ist. Uns nicht verbiegen oder unterdrücken zu lassen. Dieses Leben ist nicht kurz, aber es ist endlich.

Mit diesen Gedanken entließ die Seilschaft uns in die Nacht. Sie beschäftigen mich noch immer, wie ihr seht.

Advent Advent Adventskalender
So sieht es aus, mein Wichtelpaket Die Karte wollte sich partout nicht fotografieren lassen, dabei ist Gold auf rotem Grund doch die Weihnachtsfarbe schlechthin.
Da im Päckchen genau 4 schneeweiß eingepackte Bobbelchen sind, dache ich mir, die sind für die Adventssonntage bestimmt.
Ganz schnell ausgepackt und… huch, da ist ja noch etwas im Päckli. Ein wunderhübscher Maschenmarkierer.

Und nun bin ich am Überlegen. Ursprünglich hatte ich mir von der Wichtelei Abwechslung für meine Patchdecke versprochen, die es zweifellos geben würde. Nun stricken die anderen Wichtel vermutlich extra Projekte mit den Wichtelresten. Soll ich das auch tun, oder doch lieber die Decke in diesem Advent ein gutes Stück voran bringen?

Während wir nachher bei Mutti zum AdventsKaffee sind, denke ich da noch ein wenig drauf herum. Vorher entlasse ich diesen Eintrag hinaus in die Welt und zu Andreas Samstagsplausch und Katrins #Sonntagsglück

Habt einen schönen 1. Advent

Zeit ist relativ {24.11.2019}

Ein Wochenrückblick…
Diese Woche verging wieder rasend schnell und fühlte sich dennoch an wie zwei Wochen, weil wir am Mittwoch einen Feiertag hatten, der, glaube ich, nur in Sachsen frei ist.
Diesen habe ich überwiegend lesend verbracht, weil am Donnerstag die Bücher in der Bücherei fällig waren und ich eines unbedingt noch auslesen wollte. Insgesamt sind es drei, die zusammen gehören. Wenn ich das dritte, das ich verlängern lassen musste, auch fertig habe, werde ich mal etwas darüber schreiben. Ihr müsst aber nicht gespannt sein, denn so riesig wird meine Bewertung nicht ausfallen, obwohl ich vorher sehr begierig war, die Bücher zu lesen. Nun ja.
Und samstags wird gebadet…
Nicht nur durch den Feiertag, sondern auch sonst kam in dieser Woche der gewohnte Trott durcheinander, was mir recht gut gefiel. Es gibt zwei Dinge, die mich an meinem Alltag besonders nerven. Erstens, keine Zeit für mich zu haben. Klar.
Und zweitens dieser ewig gleiche Trott. Jeden Tag um 5 Uhr raus, jeden Tag die gleiche Dienstzeit. Montag
Abend dies, Mittwoch Abend jenes. Und jeden Donnerstag einkaufen. *grrrr* Ich bin alles, nur kein Nine-to-five-Typ. Entsprechend gut gefiel mir, dass in dieser Woche alles anders war. Die Mutti hatte einen Arzttermin am Donnerstag, so dass wir nicht einkaufen konnten. Da aber die Bücherei auf dem Plan stand, wollte ich da allein hin. Am Ende war die kleine Frau so früh bei ihrem Arzt fertig, dass ich sie doch noch mit in die Bücherei schleppte. Aber eben freiwillig, weil mir so war und nicht, weil es donnerstags so gehört.
Gerstern nun kam ich nicht dazu, mich am Samstagsplausch zu beteiligen, weil ich gestern ein ganz tolles Stricktreffen hatte. Wir trafen uns schon um 8 Uhr im Alex zum Frühstück. Das heißt, die ersten beiden Mädels waren 8 Uhr da. Ich schaffte es nicht ganz pünktlich, war so gegen Viertel neun {Viertel nach acht} da. Im Laufe des Vormittags trudelten dann noch sechs weitere Strickerinnen ein. Wir saßen in einer kuscheligen Ecke, haben sehr gut gefrühstückt, viel, viel geschwatzt und gestrickt haben wir natürlich auch. Ich hatte es wieder einmal mit den Bobbelsocken. Es geht voran, aber ich habe gefühlt noch nie so lange für ein Paar Socken gebraucht. Das Treffen mit dieser Strickgruppe schreit nach Wiederholung. Besonders gefällt mir, dass dort an so velen verschiedenen Projekten mit den unterschiedlichsten Garnen gearbeitet wird und darübr ein reger Austausch besteht. Da findet man immer Anregungen für Neues. Die reinste Ideenschmiede. Einen Tipp für einen schönen Stoffladen habe ich bekommen. Zitat Romy: Das ist ein süßer Laden, einer von denen, die man unterstützen sollte. Na, gern doch.
Auch liegt er in der Nähe meiner Arbeitsstelle. Da kann ich doch zum Feierabend mal stöbern gehen.
Jetzt stöbere ich erst einmal ein wenig bei Andrea, worüber ihr gestern so geplauscht habt.
Und weil ein Stricktreffen und ein neu entdeckter Stoffladen für mich viel mit Vernetzung zu tun haben, verlinke ich diesen Eintrag auch bei Katrin und ihrem #Sonntagsglück.

Hach… und dabei bin ich noch gar nicht fertig. Das kennt ihr vielleicht von Musik-CDs {als es die noch gab}. Da hatte man die Scheibe zu Ende gehört und wunderte sich, dass der Player nach dem letzten Stück nicht abschaltete. Und mit einem Mal, so nach ein, zwei Minuten Stille, kam da noch eine nette Zugabe. Ich habe da ein paar Slberlinge im Fundus, bei denen das so ist.
Und heute gibt’s bei mir noch Nachschlag. Hihi
Ich wollte euch nämlich noch etwas zu dem Foto ganz oben erzählen. Die Pflanze ist eine Azalee, die mir meine Junghexe vor, ich glaube, fünf Jahren zum Geburtstag geschenkt hat. Sie stand immer in meiner Küche, mal im Fenster, mal auf dem Tisch und brachte in jedem Winter wieder einzelne Blüten, über die ich mich immer sehr freute. In diesem Sommer nun, nach dem Umzug, habe ich die Pflanze mit vielen anderen auf den Balkon gestellt und erst bei drohenden Nachtfrösten herein geholt. Und nun ist sie voller Knospen und Blüten. Da musste sie einfach mal auf’s Bild. Vielleicht fragt ihr euch, was diese glänzenden Gebilde auf dem Foto zu suchen haben. Die habe ich extra dort hingestellt, weil ich sie euch zeigen wollte. Es sind Übungsstücke, die eine Kursteilnehmerin in unserer CNC-Dreherei gefertigt hat. In dieser Wohnung hier snd alle Türen so beschaffen, dass sie von selbst ins Schloss fallen. Das mag ich aber nicht haben. Bei mir stehen üblicherweise alle Zimmertüren offen. und dafür brauche ich Türstopper. Was könnte sich dazu besser eignen, als diese hübschen Übungsstücke? ich muss nur noch etwas Filz darunter kleben, damit sie mir nicht das Parkett zerschrammen, dann können sie ihren Dienst aufnehmen.
So, das wollte ich unbedingt noch erzählen. Nun macht es euch hübsch und genießt einen hoffentlich sehr entspannten Sonntag.

Samstagsplausch {16.11.2019}


Huch, wie schnell…
…war denn die Woche um? Schon treffen wir uns wieder bei Andrea in der Plauderecke.
Viel habe ich nicht zu berichten, denn siehe oben…
Den Dienstag habe ich in 12 Fotos festgehalten. Besonders war der jedoch nicht. Ein ganz normaler Dienstag eben.
Das Gestricksel…
…oben auf dem Bild sollen ein Paar besondere Socken werden. In der WhatsApp-Gruppe des Strickstammtisches durfte ich schon einige dieser tollen Socken bewundern und sogleich fielen mir zwei Garne aus meinem Fundus ein, die ich dazu verarbeiten könnte. Also musste ich diese Woche damit beginnen. Aber wisst ihr, das mache ich bestimmt nicht noch mal. Die Runden mit den Knubbelchen dauern eeeeeewig. Trotzdem: Diese hier mache ich fertig. Hoffentlich schaffe ich das noch in diesem Jahr. *hüstel*
Adventskalender
Ich bin ja nicht so der Weihnachtsmensch. Das wurde mir über die Zeit gründlich verdorben.
Als Kind habe ich Weihnachten geliebt. Das war mit soviel Tradition behaftet, die meine Eltern hoch hielten, die sie im Grunde selbst geschaffen hatten. Mit Weihnachtsbaum und echten Wachskerzen. {Die haben wir noch immer, die echten Wachskerzen auf dem Baum.} Meine Eltern nahmen zwischen den Jahren immer frei und es war etwas möglich, was es bei uns sonst nie gab, dieses wunderbare in-den-Tag-hinein-Leben. Gleich nach dem Frühstück durften wir spielen oder lesen. {Es gab immer ein Buch, zumindest für mich. Meine Schwester war nicht so die Leseratte.}
Auch, als ich selbst Mutter war, hielten wir diese Tradition aufrecht. Weihnachten wurde bei meinen Eltern gefeiert, und alles war wie immer.
Als mein Vater mit nur 58 Jahren starb, war es mit der Tradition auf einen Schlag vorbei. Das erste Weihnachten ohne ihn war einfach nur grausam. Danach bin ich ein paar Mal mit meiner Mutti und meinem Sohn verreist über die Feiertage. Später, als der Sohn erwachsen war, habe ich über die Feiertage oft gearbeitet, damit andere ein schönes Fest haben können. Mir hat es nichts bedeutet.
Neue, den alten ähnliche, Traditionen erschufen wir uns erst, als Mutti mit ihrem zweiten Lebensgefährten zusammen gekommen und ich inzwischen Oma war.
In den etzten paar Jahren wurde Weihnachten leider wieder zum Stressfaktor für mich, weil die Mutti gern an den Traditionen festhalten wollte, die gesamte Vorbereitung und Organisation aber an mir hängen blieb {bis auf die Sache mit dem Baum. Um den kümmerte sich der Sohn.}
Eines aber liebe ich an Weihnachten. Den Adventskalender. Und bitte keinen 0-8-15 Kalender. Etwas Besonderes sollte es schon sein. Ein paar Jahre habe ich selbst Geschichten geschrieben, die ich dann in 24 Portionen per Mail an Freunde verschickt oder hier im Blog veröffentlicht habe. Manchmal habe ich einen Kalender für eine Freundin gebastelt und sie für mich. Guck. Letztes Jahr kam es dann, dass ich überhaupt keinen Adventskalender hatte. Ich jammerte darüber so sehr herum, dass Janine mir dann noch einen Tee-Adventskalender mitbrachte, über den ich mich wie ein kleines Kind freute. Hier im Bild zusammen mit der schönen Karte, die mir Catrin geschickt hatte.
Und diese Jahr? Dieses Jahr ist alles anders. Ich habe selbst Tee-Adventskalender besorgt und einen bereits an Katl verschenkt. Ich wollte wieder eine Geschcihte schreiben, hatte auch schon eine Idee, aber außer ein paar Stichworten noch nichts zu Papier gebracht, also wird das wohl wegfallen. Dafür habe ich mir gleich drei Geschichten-Kalender bestellt.
Es folgen drei Affiliatelinks.
Totenstile Nacht
Kleines Adventsbuch – Als der Weihnachtsmann verschwand
Der Tannenbaum des Todes: Mehr als 24 schwarzhumorige Weihnachtsgeschichten

Da ich es ganz gewiss nicht schaffen werde, jeden Abend drei Geschichten zu lesen, gebe ich das erste Buch in diesem Jahr an die Mutti weiter und lese es erst im nächsten Jahr.
Das kleine Heftchen {kleines Adventsbuch} werde ich wohl jeden Tag zum Frühstück lesen, weil die Abschnitte recht kurz sind. Da passt das gut.
Worauf ich mich aber ganz besonders freue, ist der Der Tannenbaum des Todes, denn dies ist eine Neuerscheinung von Markus Heitz, und den mag ich ja nun sehr, sehr, sehr.

Damit ist es der adventigen Kalender aber noch nicht genug, denn für den Sohn habe ich den Rubbelkander von Lotto mitgebracht. Er hat sich so sehr darüber gefreut und mich gefragt, warum er in den letzten Jahren nie einen Kalender bekommen hat. Nun, ich hatte ihm einst einen geschenkt, der die gesamte Adventszeit unbeachtet im Regal stand. Nicht ein Türchen war geöffnet worden. So dachte ich, dem Sohn bedeutet das nichts und habe es fortan sein lassen, ihn mit etwas zu beschenken, wovon ich dachte, dass er es nicht mag. Nun ist also auch das anders.

Und dann habe ich noch etwas anders gemacht, als immer. Ich habe mich an einer Adventswichtelaktion beteiligt. Und in dieser Woche kam mein Wichtelpäckchen schon an. Jippedie. Ich freue mich.
Wie ist das bei euch? Mögt ihr auch Adventskalender? Hab oder verschenkt ihr welche? Oder habt ihr vielleicht interessante Links für mich, wo es noch schöne virtuelle Kalender im Netz gibt?

Habt ein schönes Wochenende und bleibt schön gesund und munter.

12 von 12 im November

Ich liebe die 12_von_12 von Caro, auch wenn ich oft Probleme habe, wirklich 12 Fortos zusammen zu bekommen, insbesondere an Arbeitstagen, wo mir im Grunde nur die Abendstunden bleiben, um alles aufzuholen.
Diesmal war es ein klein wenig anders, denn ich begann schon gleich früh am Morgen mit dem Sammeln der Bilder.

Ganz fix zwischen anziehen, Kaffee trinken und Bett bauen musste ich es erzwingen, ein paar Hähnchendinos zu braten. Sie sind ein Bissel scharf angebraten, weil ich nicht dabei stehen geblieben war. Und dann habe ich sie noch nicht einmal mitgenommen, weil mir die Zeit zu knapp geworden war, sie noch einzupacken.
Sooo dunkel ist es, wenn ich aus dem Haus gehe. In echt sah der Blick durch die Häuserlücke in Richtung Straße romantischer aus, als auf dem Foto. Nun war aber wirklich Eile geboten. Und ausgerechnet in diesem Moment entdeckte ich, was ich vor zwei Tagen vermisst hatte, meine Scheibenabdeckung. Ordentlich zusammengefaltet in der Ablage über der Frontscheibe. Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen??? Nö, ich suche trotzdem und finde nur durch Zufall. Hach.

Der Kalender war schon umgestellt, als ich in den Schulungsraum kam, obwohl die Kollegin, die das sonst immer macht, heute gar nicht da war.
Igitt, mein Frühstücksei ist vergammelt. Zum Glück hatte ich noch eines dabei, so dass ich nicht hungern musste.
Heute ist der Tag der ungesunden Ernährung. Besonders gut geschmeckt hat es nicht. Nur hatte ich ja die Eier bereits aufgebraucht.
Kurz vor Feierabend kam die Sonne heraus und weil im Osten der Himmel gewitterdunkel aussah, gab es auf dem Heimweg interessante Lichtverhältnisse, die ich gern eingefangen hätte. Ich hätte auch gern den Schriftzug Industriepalast vollständig gehabt, doch im Vorbeifahren konnte ich schlecht die Kamera zücken und an der Ampel gab es eben nur einen Dreiviertelblick auf die Schrift.
Dafür war der Parkplatzblick in Richtung Straße am Nachmittag viel schöner als am frühen Morgen.
In der entgegengesetzten Richtung versteckte sich die Sonne bereits hinter den Bäumen. Schade, dass in der nächsten Zeit dort größere Bauvorhaben beginnen und dieses hübsche Stück Natur sicher bald verschwinden wird.

Während ich darauf wartete, dass die Heizung ihre Arbeit aufnimmt und das Zimmer kuschelig wird, wollte ich nur schnell die Ferse an die Socke stricken. Es war, wie so oft. Das Strickzeug wollte sich nicht wieder aus meinen Händen lösen.


Dabei hatte ich mir doch noch andere Arbeiten für den Abend vorgenommen. Sortierarbeiten nämlich, für die ich unbedingt ein paar Kartons zusammen bauen wollte. Ich will immer so vieles, und dann reicht am Abend die Kraft nicht, oder die Zeit oder die Lust. Irgendwas ist immer. Und der innere Schweinehund ist immer stärker als ich. Menno!

Wie? Ihr habt mitgezählt und seid erst bei elf Fotos angekommen? Oups. Da zweige ich euch mal noch meinen wunderbaren Weihnachtskaktus, über dessen Blütenpracht ich mich sehr freue.

Damit ist nun der 12. November 2019 auch schon wieder Geschichte. Ich gehe nachher noch schauen, was euch an diesem Tag so alles vor die Linse geraten ist.
Eure Mira

In früheren Jahren
12. November 2017

Samstagsplausch {09.11.2019}


Zuerst…
…danke ich euch für die Kommentare zu meinem letzten Plauschbeitrag. Eure Besserungswünsche haben geholfen, ebenso der Schlaf und nicht zuletzt meine Sturheit, unbedingt ans Meer zu wollen. Und ich war dort.
Ich habe sogar den letzten Samstagsplausch von dort aus versendet, habe das allerdings nicht erwähnt, weil Andrea neulich meinte, sie schreibt nicht gern vorher oder zeitgleich, wenn sie nicht daheim ist. Das habe ich dann auch so gehalten, obwohl bei mir die Wohnung nicht leer war, da der Sohn dort gewerkelt hatte. Ja, es ist immer noch eine Menge zu werkeln hier in der schönen neuen Wohnung. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.
Was gab es sonst noch in dieser Woche…
Am Dienstag und Mittwoch kümmerte ich mich um die Mutti, die für das zweite Auge zur OP musste. Beim ersten Mal lief es besser, aber auch diesmal geht es ihr gut. Danke der Nachfrage.
Die Wartezeit habe ich mir versüßt, indem ich mich in einem wundervollen Desinger-Geschäft über eine Uhr beraten ließ. {WERBUNG Unaufgefordert und unentgeltlich.} Eigentlich ist es nicht mal Werbung, denn ich habe mich zwar in die Uhr verliebt, nicht aber in den Preis. Wer hat schon 2.000 Euro für eine Uhr übrig? Die Beratung war allerdings wirklich klasse und für mich wie ein Ausflug in eine Welt, die ich sonst eher selten betrete. Ein Stück weg vom Alltag.
Dieser…
…hatte mich dann am Donnerstag wieder, als ich brav wieder zur Arbeit seppelte, obwohl ich zwar die Erkältung überstanden dafür dann aber Kreislaufproblemchen hatte. Immerhin schmeckt der Kaffee wieder, da bekommen wir dann auch den Kreislauf wieder in Schwung. {Notiz an mich: mehr Wasser trinken!}
Ach ja, und dann war ich noch mit der Junghexe im Kino. Das war ein sehr schöner Abend und sie versprach, dass wir uns nun wieder öfter sehen. Wir hatten da eine Kleinigkeit aus der Welt zu räumen. Nun, sie ist eben derzeit ein Pupertier.
Heute…
…werde ich noch ein paar Gänsekeulen braten, damit ich dann morgen noch das Fett abschöpfen und sie bei der Mutti fertig zubereiten kann. Dazu soll es Klöße geben und Rotkohl. Martinstag ist zwar erst am Montag, aber da macht sich des mit dem Gänse-Essen nicht so gut, am Feierabend eines stinknormalen Wochentages. Also wird das vorgezogen.
Nun wünsche ich euch allen ein wunderschönes Wochenende und schaue mal in der Plauderecke, was ihr so zu erzählen habt.
Bis dann, eure Mira

Samstagsplausch {02.11.2019}

Drei-Tage-Arbeitswoche
Eine angenehme Aussicht, besonders, weil ich das letzte Wochenende überwiegend im Bett verbracht hatte. Die Erkältung, ihr erinnert euch?
Eure guten Wünsche haben geholfen und ein klein wenig auch der Ingwertee, der Erkältungsbalsam und das Eukalyptusbad.
Außerdem habe ich ganz viel geschlafen und zwischendurch drei Patches an meine Decke gestrickt, ein halbes Buch gelesen und jede Menge Vitamine gefuttert. So ausgerüstet überstand ich auch den Montag auf Arbeit noch ganz gut, wobei mir alle meine Kollegen beteuerten, mein Husten klinge gar nicht gut. Na, und wie er sich erst anfühlte, so ganz tief drinnen. Das tat richtig weh. Also kroch ich am Montag gleich wieder ins Bett, kaum dass ich von der Arbeit heim kam. Schließlich hatte ich in der Woche noch viel vor. Am Diestag wollte ich nach der Arbeit mit der Mutti einkaufen und danach mit ihr und der Katl ins Kabarett, am Mittwoch traf sich die Strickgruppe im Alex, und ich wollte dabei sein. Und am Donnerstag wollte ich in aller Frühe los ans Meer.
Am Dienstag ging es mir leider nur nach dem Aufstehen halbwegs gut. Den Weg zur Arbeit schaffte ich noch, aber dann meinten schon die ersten Kollegen, denen ich in der Teeküche begegnete, ich sollte besser wieder heim gehen. Mit jeden 5 Minuten, die ich länger am Schreibtisch saß, wurde mir klarer, dass sie recht haben und so bereitete ich meine Kursteilnehmer darauf vor, dass ich nur bis Mittag da sein würde. Wir besprachen, wer was zu tun hatte und wer noch welche Zuarbeiten von mir brauchte. Diese erledigte ich noch. Dann kam der Kollege, mit dem ich immer die gegenseitige Vertretung organisiere. Er sah mich nur an und meinte: Marsch, ab ins Bett. Ich bin doch da. Ich mach das hier! So kam es, dass ich zu Mittag tatsächlich wieder in meinem Bett lag. Am Nachmittag beim Einkauf mit Mutti war ich nur der Fahrer. Das gesamte Räumen und Tragen übernahm der Sohn. Er telefonierte auch kreuz und quer, um die Karten für das Kabarett umzubuchen. Ich war erstaunt, dass das für eine Vorstellung am selben Abend überhaupt gelang. Danke an den Service von Sanftwut. Und danke natürlich an den Sohn.
Dieser intervenierte auch gegen meine Fahrt ans Meer. Und tatsächlich wäre ich am Donnerstag nicht in der Lage gewesen, die 450 km Autobahnfahrt zu überstehen. Da war ich in meinem Bett besser aufgehoben.

Ich hoffe, ihr hattet alle eine angenehmere Woche als ich, wobei… schlafen schlafen schlafen war auch recht angenehm.
Viel Spaß uns allen in der Plauderecke bei Andrea
Hab ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {26.10.2019}


Guten Morgen
Heute gibt es Ingwertee. Ich habe mir nämlich eine kleine Erkältung aufgeladen und versuche, diese über das Wochenende wieder loszuwerden. Natürlich nicht mit schweren chemischen Keulen, sondern mit Hausmitteln. Auf den Ingwertee schwöre ich. Auch auf Erkältungsbalsam zum Einreiben, nur habe ich den in meinen tausend Tüten seit dem Umzug noch nicht gefunden, weil ich ihn bisher nicht brauchte. Hat von euch jemand ein Rezept, wie man den selbst herstellen kann bzw. was da alles hinein gehört? Als Grundlage könnte ich mir Vaseline vorstellen und dann eine Menge Kräuter. Was meint ihr?

Gute Nachrichten
Die letzte Woche hat mir gefallen. So dürften viele laufen.

Am vergangenen Samstag war das Maß voll. Ich bemerkte schon seit einer Weile, wie leicht reizbar ich war und wie garstig ich auf Kleinigkeiten reagierte, von denen jeder {auch ich selbst} sagen würde Nun hab dich nicht so, was ist schon dabei? Es waren einfach zu viele Kleinigkeiten. Hinzu kamen eure Kommentare, die mich wieder einmal darin bestärkten, dass ich mich keinesfalls schlecht fühlen muss, wenn ich Freiräume für mich beanspruche und nicht immerzu nur das tun will, was andere von mir erwarten.
Es begann damit, dass ich mich weigerte, am Samstag stundenlang neben der kleinen Frau im Wartezimmer zu hocken. Ich wollte ins Freie, auch wenn es regnete und ich nur bis zum Parkplatz kam. Dort konnte ich die Wartezeit nutzen, indem ich mein Auto aufräumte. Das war schon lange von Nöten. Und es tat gut, dass ich dies erledigen konnte, ohne Extrazeit dafür einzuplanen.
Nachdem ich die kleine Frau bei ihrer Feier abgeliefert hatte, schlenderte ich noch durch ein Einkaufszentrum, zu dem ich selten komme. Genießerzeit, Freizeit, ganz für mich allein.

Ein spontaner Ausflug brachte uns am Sonntag zu dieser wunderbaren Blumenwiese am Waldrand. Faszinierend, wie viele verschiedene Ringelblumen es gibt.
Ich musste natürlich wissen, was dort noch für Blumen versammelt sind, denn ich kann mir diese Mischung auch sehr gut als Bienenfutterbeet im Garten vorstellen.
Die blauen Blumen sind Phacelia. Die roten Tüpfelchen könnten Großer Wiesenknopf sein. Da bin ich mir nicht so sicher. Ich bin nicht besonders geschickt im Bestimmen von Pflanzen. Ich weiß, dass es da auch Apps gibt, für die man nur ein Foto der Pflanze aufnehmen muss und schon erfährt, was es ist. Vielleicht kann mir jemand eine solche empfehlen.
Dazwischen wusch noch roter Klee und ein wenig Kamille.
Diese Wiese war Balsam für die Seele. Einfach nur schauen und genießen.
Für den Montag-Feierabend hatte ich mir etwas ausgedacht. Die Mutti hatte nach dem Fädenziehen erklärt, die Wunde müsse noch vier Wochen lang zweimal wöchentlich verbunden werden. Nun gut. Da ich donnerstags wegen der Einkäufe ohnehin bei ihr bin, schlug ich ihr den Montag als zweiten Termin vor. Und an diesem 21. Oktober dache ich mir, es wäre schön, wenn ich auch ihr die Blumenwiese zeigen würde. Sie war begeistert. Und ich hatte die Pflicht mit etwas Schönem verbunden und war froh über diesen Nachmittag/Abend. {Das mit der ewigen Verbinderei muss gar nicht sein, alles ist gut verheilt, nur ein wenig empfindlich ist die frische Haut natürlich. Das bessert sich allmählich.}
Am Dienstag traf ich mich nach der Arbeit mit Janine zum Strickschwatzen. Es wurde ein wunderschöner Abend. Danke, Janine.
Am Donnerstag, 24. Oktober gelang mir noch einmal die Verbindung von Pflicht und Schönem, denn ich überredete die Mutti, nach dem Einkaufen noch mit mir ins Kino zu kommen. Maleficent wollte ich mir unbedingt anschauen, bin ich doch so eine olle Märchentante. Der Film gefiel mir auch sehr gut, der erste Teil war für meine Begriffe aber noch um Längen besser.
Gestern holte die Katl mich von der Arbeit ab. Das war gut so, denn der Job schlaucht zur Zeit nicht wegen der Arbeit an sich, sondern wegen einiger Leute, mit denen ich dort zu tun habe und die mich eine Menge Kraft kosten, weil sie sind, wie sie sind und sich benehmen, wie man sich in ihrer Situation eben gerade nicht benehmen sollte. Da war ich sehr froh, gleich vor der Bürotür in mein Privatleben einzutauchen. Wir hatten für Katl noch etwas zu erledigen, was am Weg lag. Danach wollten wir bei mir noch ein kleines Regal aufbauen und danach stricken und klönen. Weil zu diesem Zeitpunkt meine Erkältung schon zu nerven begann, ließen wir den Regalaufbau weg. Stricken und Klönen blieb übrig, wobei Katl strickte und ich mehr klönte. *lach*

Alles in allem eine richtig schöne Woche.
Nun wünsche ich euch ein erholsames Wochenende und schaue jetzt zu Andrea und ihrem Samstagsplausch. Morgen geht der Eintrag noch zu Katrins Sonntagsglück, denn Netzwerken am Sonntag finde ich einfach klasse.

Samstagsplausch {19.10.2019}

Guten Morgen, ihr Lieben.
Huch je, ich bin ja schon wieder spät dran. Ihr habt schon alle bei Herbstwetter-Samstagsplausch bei Andrea eure Beiträge hinterlassen, nur ich hänge wieder einmal hinterher. Dafür habe ich auf dem Balkon schon mal eine feine Tasse Tee getrunken. Und ein paar 10-Gramm-Resteknäuel gewickelt, die ich bei Ravelry verwichteln möchte. Warum ich diese Wichtelei schon wieder erwähne? Weil ich seit Ewigkeiten das erste Mal wieder an so etwas teilnehme und vielleicht die eine oder andere von euch da auch noch mitmachen möchte. Anmelden kann man sich noch bis 24. Oktober. Werbung aus

Jetzt bin ich schon wieder in Eile, denn mein Samstag wird geprägt von Hin-und-Her-Fahrten und dazwischen einigen Wartezeiten. Zunächst bringe ich die Mutti zum Arzt. Ich vermute, dass die Fäden gezogen werden sollen. Es ist übrigens sehr gut verheilt und ich danke allen, die mir für die Mutti gute Besserung gewünscht haben. Eure Wünsche haben sich erfüllt.
Oft gibt es bei diesem Arzt Wartezeiten von 2 Stunden oder mehr, was ich mir aber an einem Samstag nicht vorstellen kann. Der Doc will doch bestimmt auch nach Hause. Da wir keine Ahnung haben, wie lang es wirklich dauert, möchte ich nicht wegfahren. Also werde ich mir Strickzeug und ein Buch mitnehmen, um die Wartezeit sinnvoll zu nutzen. Danach bringe ich die kleine Frau wieder heim, wo sie sich frisch und hübsch macht für eine Geburtstagsfeier in Seehausen. Dort bringe ich sie als nächstes hin. Ich setze sie nur ab, denn feiern kann sie recht gut ohne mich *lach*. Am späten Nachmittag und frühen Abend werde ich dann etwas für mich tun. Vielleicht räume ich noch ein wenig in meinem Arbeitszimmer herum, denn das möchte ich an diesem Wochenende vorläufig fertig bekommen. Ganz fertig wird ein Arbeitszimmer nie, da gibt es immer wieder tausend Ideen, was ich umstellen, umräumen, umgestalten kann.
Irgendwann am Abend wird die kleine Frau anrufen, dass ich sie von der Feier wieder abholen soll.
Soweit der Ausblick auf meinen heutigen Samstag.

Nun noch ein kleiner Rückblick auf die vergangene Woche.
Da gibt es nicht viel zu berichten. Die Arbeit war ein wenig erschwert, weil ich wegen einer Firmenschulung in der nächsten Woche mal wieder mein Computerkabinett räumen musste. Jetzt schon. Der Chef wollte das so.
In dem anderen Raum habe ich keinen richtigen Schreibtisch. Es gibt wohl einen Dozententisch, aber der beherbergt keinen Rechner, den ich für meine Arbeit aber brauche. Also richtete ich mich an einem Schülerplatz ein. Es geht. Man kann arbeiten, aber unbequem, wodurch vieles länger dauert. Entschädigt wurde ich dadurch, dass der Raum an sich sehr schön ist. Die Fenster gehen nach hinten hinaus ins Grüne und auf den Fluss. Herrlich.
An den Feierabenden fuhr ich zur Mutti zum Verband wechseln und die kleine Frau hatte immer ein Süppchen für mich. Außerdem kümmerte ich mich um die Steuerunterlagen der kleinen Frau und regte mich wie immer darüber auf, dass die Renten in diesem Land überhaupt besteuert werden.
Gestrickt habe ich kaum. Wenn das so weitergeht, bekomme ich nicht mal die Weihnachtskleinigkeiten pünktlich fertig.
Gelesen habe ich gar nicht. Ich frage mich, wie ihr das immer alles schafft.
Was für mich aber am Schlimmsten ist, ich habe es auch nicht geschafft, in dieser Woche Freunde zu treffen. Ihr Lieben, ihr fehlt mir.
Ich kann es gar nicht leiden, wenn meine Woche nur aus Arbeit-Mutti-Schlafversuchen besteht. Das ist nicht Leben, das ist… ich weiß nicht was das ist. Und das muss sich wieder ändern. Ich brauche schöne Erlebnisse an den Feierabenden, damit ich Kraft sammeln kann für den ganzen Rest.
In diesem Sinne genießt alle euer Wochenende, tankt Kraft und macht es euch im Herbstwetter gemütlich. Dazu gebe ich euch noch einen Text von Konstantin Wecker mit auf den Weg, insbesondere die letzten beiden Zeilen der vorletzten Strophe.
Zitat: Es fasst im Frühling der nur Mut, der sich im Herbst auch Trauer schenkt. Zitatende.
Auf der Suche nach dem Link zum Text traf ich einen Song wieder, der mir gute Laune schenkt, wann immer ich ihn höre. Für alle, denen das Novemberlied zu melancholisch ist, hier Weil ich dich liebe.

Sieben Sachen Sonntagsglück

Mal sehen, ob ich es diesmal schaffe, den Beitrag hochzuladen, bevor die Linkparty geschlossen wird.

Die Wochengedanken habe ich schon bei Andrea veröffentlicht, dann gab es noch die 12 von 12 bei Caro.
Weil nun der Sonntag ein Genießertag war {naja, nicht ganz, aber in Ansätzen}, möchte ich darüber auch noch etwas schreiben.
Am Morgen rief schon recht früh rief der Sohn an, um mir zu sagen, dass er bereits auf ist und dass es im Freien herrlich ist. So schnappte ich meine Taschen und das Auto und bewegte mich in Richtung Garten. Dort traf ich die Nachbarin und wir klönten gemeinsam unterm Apfelbaum und tranken Kaffee, der im Freien immer viel besser schmeckt, als irgendwo drinnen.
Die 3,5 Kilo Bohnen, die wir am Samstag geerntet hatten, hatte ich nun wieder mitgeschleppt, um sie zu putzen und portionsweise zu verpacken. Warum wir das nicht gleich am Samstag gemacht habe? Keine Ahnung. Als es Zeit war, die Mutti abzuholen {sie wollte wieder erst 14 Uhr kommen}, brachte ich die Bohnen in den Froster… …und schrieb fix eine Rechnung für den Sohn. Dann brachte ich die Mutti in den Garten, wo der Sohn das Mittagessen auftafelte. Warum habe ich denn davon kein Foto?
Auch dieses Essen {rosenkohl, Hähnchenschnitzel und mehlig kochende Kartoffeln} schmeckte draußen viel besser als sonst irgendwo. Sylvana kam dazu, doch auch zu viert schafften wir nciht alles. So habe ich dann am Montag in der Arbeit noch etwas davon.

Die Mutti verkrümelte sich zum Mittagsschläfchen auf die Schaukel. Hach, wie gut es sich dort schlafen lässt. Meine Mittagsruhe war nciht ganz so ruhig, weil S. die ganze Zeit von ihrer neuen Küche schwärmte, die im Laufe der kommenden Woche aufgebaut werden soll und auf die sie sich wie ein kleines Kind freut. Natürlich hörte ich ihr zu und freute mich mit ihr, und nebenbei schlug ich die nächsten Socken an.
Leider konnte ich den schönen wärmenden Sonnenschein nicht bis zum Ende genießen, weil Mutti schon wieder zu drängeln begann. Sie wollte heim, bevor es dunkel und kalt wird. Dabei war es weder das eine, noch das andere und selbst als es schon dunkel war, war es immer noch mild. Aber wenn die alte Dame heim will, will sie eben heim und dann hat es auch keinen Sinn, unbedingt länger zu bleiben, weil ich davon dann nichts mehr habe. Also endete mein ruhiger Gartensonntag leider vorfristig. Während in anderen Gärten die Grills angezündet und ein schöner Abend eingeläutet wurde, brachte ich die kleine Frau heim, verarztete sie und brachte dann das Auto wieder auf den Parkplatz. Entspannung stelle ich mir geringfügig anders vor.
Daheim schnitt ich schnell noch die Gutscheine für unser Lieblings-Asia-Restaurant aus der Sonntagszeitung. Das mache ich in jedem Monat und dann gehen wir meist doch nicht. Mutti hatte ich auch um ihre Sonntagszeitung bzw. die Coupons gebeten, aber sie hatte die Zeitung schon dem Papiersammler gegeben. Das macht sie immer so. Und dann wundern, wenn sie keine Coupons hat. *kicher*
Dann suchte ich mir aus dem Wäscheschrank ein Tuch, mit dem ich das Fenster verhängen konnte. Der Sohn hat es noch nicht geschafft, auch in diesem Zimmer meine schönen Rollos anzubringen. Normalerweise ist das ein ganz einfaches, wie geniales System. Ich dachte auch, ich könnte das allein. Nun sind aber die Fenster anders, als sie für die Befestigung der Rollos sein müssten, was zur Folge hat, dass man die Rollos zwar problemlos anbringen kann, dann aber die Fenster sich nicht mehr schließen lassen. Wir mussten uns also etwas einfallen lassen, und das ist eine Pfriemelei. Aus all diesen Gründen war am Sonntag-Abend Improvisation angesagt. Schließlich wollte ich meine Haare verschönern, war deshalb eine ganze Weile nur sehr leicht bekleidet in der Wohnung unterwegs und konnte nicht gebrauchen, dass da irgendwer durch das Fenster schauen kann. Das Foto stellt zwar formal schon Werbung dar, aber ob ich für diese Haarfarbe wirklich werben mag, kann ich noch nicht sagen. Die Handhabung war nicht ganz so bequem, wie ich es sonst kenne und beim Auswaschen der Farbe sah das ganze Bad aus, als hätte dort eine Schlachtung stattgefunden. Fotografieren mochte ich nicht, weil das Ganze eine sehr stark topfende und spritzende Angelegenheit war und ich alle Hände voll damit zu tun hatte, nicht die gesamte Wohnung rot einzufärben.

Glücklich war ich am Ende über die schöne Farbe meiner Haare. Außerdem ließen sie sich sehr schön kämmen {bürsten} und dufteten herrlich. Und deshalb kann dieser Eintrag nun auch zu Katrins Sonntagsglück und wegen der sieben Fotos auch zu Geraldine.