Montagsstarter #2

Heute habe ich zwar sehr wenig Zeit, aber den Montagsstarter von Martin und Anni möchte ich schnell mal noch ausfüllen, bevor das Chaos hier wieder losbricht.

1. Vorbei ist das schöne Wochenende. Und schwups, steht bald das nächste vor der Tür. So kurzlebig ist derzeit alles.

2. Alles ist ein wenig chaotisch zur Zeit. Immerhin wird es nicht langweilig.

3. Ob es mir gelingt, im Job etwas kürzer zu treten? Gut wäre es.

4. Ohne Pause arbeiten? Ohne mich.(zumindest ab übernächste Woche, vorher wird es sich nicht anders einrichten lassen.)

5. Man soll ja immer schön posiv denken.

6. Würstchen vom Grill im Garten. Das war lecker.

7. Ich freue mich auf Muttis Geburtstagsfeier diese Woche, und dann steht am Wochenende noch das Wollefest an.

Samstagsplausch {06.04.2019}

Guten Morgen ihr Lieben. Da will ich euch {und mir, damit ich nichts vergesse} mal erzählen, wie meine Woche verlief. Ich könnte sie in einem Wort zusammenfassen: Stress. Doch das würde dieser verrückten Woche überhaupt nicht gerecht werden, denn es gab mitten in all dem Chaos auch wunderbare Phasen der Entspannung. Das begann bereits am
Montag, 01. April
In all dem Chaos mit zuerst gar keinem Vertrag, dann halbtags, dann doch wieder anders und am Ende 10-Stunden-Einsätzen hatte ich meine Termine so geschickt hin und her geschoben, dass sich plötzlich ein völlig freier Tag ergab. Na, den musste ich nutzen, erst recht, da mein für die Woche nach Ostern geplanter Urlaub von der Lieblingskollegin mit einem: "Hier die Termine für Frau X." einfach vom Tisch gewischt wurde. Als ich anmerkte, dass ich da frei hätte, hieß es nur. "Ach, das ist ja nun blöd. Aber geht nicht anders." Ähm. Hallo???
Nun war also der Montag frei. Ich hatte sogar daran gedacht, den Wecker abzustellen und konnte bis halb sieben ausschlafen. Danach hatte ich noch einiges für die Firma zu muddeln, unter anderem meine Einsatzpläne zu ändern, da in einem sogar die Feiertage mit Terminen belegt waren, ein anderer infolge einer Nachricht vom Freitag Nachmittag völlig umgekippt war. Zwischendurch auf Arbeit bekomme ich das nicht so gut hin. Dafür hatte ich nun Ruhe und war dann mit meinem Werk auch recht zufrieden.
Den Nachmittag hatte ich mit Katl verplant. Zuerst besuchten wir einen Gartenmarkt. Das wollte ich unbedingt. Natürlich schleppte ich eine ganze Tasche voller Pflanzen fort. Danach war genießen in der Sauna angesagt. Ausgiebig!
Dienstag, 02. April
Neuer Job am alten Ort. Der Tag war so vollgepackt mit Einzelberatungsterminen, dass nicht einmal Zeit blieb, eine Tasse Kaffee zu trinken. Ja, richtig, ich habe ohne Pause durchgearbeitet und bin auch noch länger dageblieben. Zwar nur eine halbe Stunde, aber…
Der Feierabend war dann von viel Fahrerei geprägt, weil plötzlich eine Brücke gesperrt war, auf dem Umweg, dann kurz vor dem Ziel auch noch eine Kreuzung eingeengt, so dass es dort auch einen Stau gab {dort gibt es sonst nie Stau}. Der Sohn hatte noch einen Weg zu erledigen, für den wir wiederum die gesperrte Brücke weiträumig umfahren mussten. Es war eine Menge Hin-und-Her. Aber! Zwischendurch war knapp 2 Stunden Zeit für den Garten. Der Sohn wuselte um mich herum, machte Kaffee. Ein Nachbar warf den Grill an und auch für uns zwei Bratwürste mit darauf. Ich freute mich an den Hyazinthen, die Mutti im letzten Herbst gesteckt hatte und die nun ihre Schönheit entfalten.
Mittwoch, 03. April
An diesem Tag fuhr ich das erste Mal zur Arbeit zum neuen Standort. Vorher standen noch 4 Stunden beim alten Standort auf dem Plan. Nachdem diese absolviert waren, war Eile angesagt, da der neue Standort vom alten rund 60 km entfernt ist und ich 20 davon durch die Stadt muss. Um die Mittagszeit ließ sich das zum Glück recht gut bewältigen, und als ich dann auf der Landstraße zwischen grünenden Feldern hindurch fuhr, vorbei an blühenden Chausseebäumen, die weiß in der Sonne leuchteten, da war meine Welt ganz einfach in Ordnung.In dem schönen alten Haus ganz links im Bild befindet sich mein neuer Arbeitsplatz.
Donnerstag, 04. April
Nocheinmal ganztägig am alten Arbeitsplatz, also auch noch einmal 15 Uhr Feierabend und danach ein ganz normaler Einkauf mit Mutti. Das wird sich in Zukunft ändern, da ich am neuen Ort bis 18 Uhr arbeite. Ich habe noch gar keine Idee, wie wir das dann regeln.
Freitag, 05. April
Der Tag begann dunkelgrau mit Nieselregen. Ein Tag mit geteiltem Dienst. Vier Einheiten in L., eine Stunde Fahrt, 6 Einheiten in T. Auf diese freute ich mich. Auch habe ich einen Weg zur Entspannung gefunden. Sobald ich in L. aus der Firma raus war, fiel alles, was es dort an Stress und Unaufgearbeitetem gab, von mir ab. Es blieb einfach dort zurück. So konnte ich die Fahrt nach T. als Pause richtig genießen. Erst recht, nachdem ich festgestellt hatte, dass mein Autoradio mp3-Dateien doch direkt vom USB-Stick abspielt und ih die ganze Fahrt über die wunderbare Musik von Norbert Fimpel hören konnte. Außerdem wurde, je näher ich der Elbe kam, das Wetter immer besser.
Und in einem Büro mit sooo schönen Fenstern arbeitet man doch gern.
Auf dem Heimweg in der Abendsonne hielt ich noch an einem N-Markt, um Hähnchenbrust zu holen und dann war im Garten nur noch Entspannung angesagt. Der Sohn grillte unser Abendessen und sorgte mit einen feinen Feuerchen für angenehme Wärme auch nach Sonnenuntergang.
Ich konnte den Wochenfeierabend und den Frieden in der Natur unendlich genießen.
Nun ist Samstag, 06. April. Die Wäsche hängt auf der Leine, die Taschen sind für einen weiteren Gartentag gepackt. Jetzt will ich noch schnell in den Handyladen. Es geht um Vertragsverlängerung oder worum auch immer. Mal sehen, was sie anzubieten haben.
Diesen Beitrag bringe ich noch schnell zum Samstagsplausch bei Andrea. Eure Beiträge werde ich vermutlich erst am Abend lesen, denn jetzt möchte ich erst einmal endlich nach draußen. 😉

Montagsstarter…

Das Pendant zum Freitagsfüller. Ja, warum nicht. Heute habe ich gerade mal Zeit für solcherlei Spielereien.

1. Alles neu, macht bei mir in diesem Jahr nicht der Mai, sondern bereits der April.

2. Planung ist alles, zumindest im Moment, sonst bekäme ich nicht alles unter einen Hut, und das wäre schade.

3. Habt ihr auch so unglaublich viel vor in diesem Frühjahr?

4. Ich werde berichten, wie alles läuft, schon allein, damit ich selbst nichts davon vergesse.

5. So viel zu tun, so knapp die Zeit. Doch sie wird ausreichen. Ja, das wird sie!

6. DAS LEBEN ist schön.

7. Ein neuer Job am neuen Ort, ein neuer Job am alten Ort, Sauna, Livemusik, Garten, Freunde treffen – man sieht die Woche wird bunt.

Den Montagsstarter denkt sich der Martin aus, und die Anni veröffentlicht ihn in ihrem Blog. Schaut doch mal vorbei.

Samstagsplausch {30.03.2019}


Guten Morgen ihr Lieben. Auch für diesen Beitrag zum Samstagsplausch bin ich noch auf das Handy angewiesen. Immerhin gelang es mir im Laufe der Woche immer mal wieder, öffentliche Internetzugänge zu nutzen oder solche, die mir Freunde oder Nachbarn "geborgt" hatten {Pst, ich sag dir jetzt mal ne Nummer. Die ist sehr lang, schreib sie dir auf. Du weißt dann schon, was du damit machen kannst.} Was ich total lieb fand, wenn es auch nur begrenzt funktionierte. So konnte ich immer mal zwischendurch schon Textstücke vorbereiten.
Vom Donnerstag, 21. März an war ich mit der Mutti beschäftigt, die nach ihrer Augen-OP natürlich betüddelt werden musste. Das hatte ich ihr auch versprochen und deshalb meine Taschen gepackt und war zu ihr gezogen. Das hatte für mich aber zur Folge, dass ich wie in einer Blase lebte, in der sich nur die Familie befand. Alles andere war seltsam ausgeblendet. Dieser Zustand hielt auch noch das Wochenende lang an, obwohl ich da schon wieder in meiner Wohnung war. So richtig wieder in meinem Leben angekommen war ich erst am Montag wieder, nachdem ich in der Firma angekommen war und mich mit allem vertraut gemacht hatte, was in meiner Abwesenheit am Donnerstag und Freitag geschehen war. Zumindest glaubte ich das.
Montag, 25. März
Noch vor dem Dienst erledigte ich schnell ein paar Einkäufe, weil ich es am Nachmittag eilig hatte, auf die KarLi zu kommen, wo ich mit Janine verabredet war. Wir hatten uns schon ewig nicht gesehen. So trafen wir uns in einem netten Café zum schwatzen und stricken. Es war sehr gut, dass wir den Nachmittag und frühen Abend zusammen verbrachten. So konnte ihr zwar einiges erzählen, kam aber zum Glück nicht zum Grübeln über meine {wieder einmal} neue Job-Situation. Die Lieblingskollegin hatte mir nämlich kurz vor Feierabend eröffnet, dass mein Vertrag im April mal wieder nicht verlängert werden kann, dass ich aber bitte eine Kollegin in einer anderen Zweigstelle anrufen möchte. Diese stellte mir für April einen Einsatzplan und damit verbunden einen Vertrag in Aussicht, allerdings nur halbtags. Nun gut, besser, als gar nichts. Dachte ich.
In der Nacht kamen dann doch die Grübeleien. *grrr*
Dienstag, 26. März
Über dem Arbeitstag lag ein Schatten. War ja klar. Allerdings war der Chef sehr freundlich. Auch klar, schließlich hatte er mir dieses Mal eine Alternative geboten. Erst nach Feierabend, als die Kollegin aus der Zweigstelle noch einmal anrief, stellte sich heraus, wie wenig diese Alternative mir nutzt. Ich werde dort nämlich leider nicht nur halbtags gebraucht, sondern außerdem nur an zwei Wochentagen. Ich komme also nur auf ein Viertel meiner Stunden, also auch nur auf ein Viertel des Einkommens. Das reicht nicht mal für die fixen Kosten. Allerdings kann es passieren, dass eine Mitarbeiterin dort einen anderen Job bekommt, so dass ich deren Stunden kurzfristig mit übernehmen müsste/dürfte. Nun drücke ich dieser Mitarbeiterin ganz fest die Daumen, dass sie diesen anderen Job bekommt. Ganz, ganz fest.
Und dann kam der Abend. Ein Abend, auf den ich schon seit zwei Wochen gewartet hatte. Ihr erinnert euch? Wir waren am 12. März schon einmal in der Anker-Kneipe, weil ich dachte, wir bekämen 2 Roses zu hören. Take it naked waren dann natürlich ebenfalls ganz toll, so dass wir einen sehr schönen Abend erlebten. Doch nun an diesem Dienstag spielten tatsächlich 2 Roses. Und das war… unbeschreiblich. Im Grunde war es, wie es {für mich} schon immer war: Sobald Flecke in die Saiten greift, habe ich Schmetterlinge im Bauch und Tränen in den Augen, weil es einfach soooo schön ist.
An diesem Abend vergaß ich alles um mich herum. Meine ganze missliche Situation. Den Job oder nicht Job. Den bevorstehenden Umzug. Das fehlende Internet und die wieder einmal von der Post nicht zugestellten Zugangsdaten. Manchmal vergaß ich sogar Rose, obwohl er direkt vor mir saß, und es gab für mich nur noch Flecke und seine Gitarre. Hach!
Hört euch das einfach mal an. {Achtung! Es läuft 15 Minuten. Aber es lohnt sich} WERBUNG aus Begeisterung.
Mittwoch, 27. März
In der Firma ging es auf und ab, so ca. alle Stunden wurde der Einsatzplan für April wieder über den Haufen geworfen. Die Angaben schwankten von null bis 12 Wochenstunden auf der einen Seite und dann wieder 11 Stunden pro Tag. Von dem einen könnte ich nicht leben, mit dem anderen will ich nicht leben. Doch was soll ich euch sagen? Der wunderbare Dienstag Abend hatte so viel gute Schwingungen hinterlassen, dass ich noch den ganzen Mittwoch am Schweben war. Da konnte mir kein irgendwie geartetes Auf-und-Ab auch nur das Geringste anhaben. Es ging mir einfach gut.
Donnertag, 28. März
Die Schwester hat Geburtstag und ich ließ es mir nicht nehmen, um Mitternacht anzurufen und zu gratulieren. Dafür hatte ich mir extra den Wecker gestellt, weil ich früher am Abend schon mal eingeschlafen war. Das wiederum hatte zu Folge, dass ich nach dem Telefonat erst einmal munter war und erst eine Stunde vor dem Weckerklingeln wieder zu Ruhe kam. Entsprechend müde war ich dann am Nachmittag, als der Dienst endlich vorüber war. Anschließend ging es mit der Mutti auf die große Einkaufsrunde. Ihr wisst schon, mit Bank, Bücherei und allem.
Danach noch die Wäsche, und dann kam der Sohn und brachte Abendessen mit. Nun hatte ich endlich Gelegenheit, ihm vom Jobchaos zu erzählen.
Die folgende Nacht war die erste in dieser Woche, in der ich mal richtig schlief.
Freitag, 29. März
Endlich Freitag! Ich wollte noch sooo viel schaffen, weil es der offiziell letzte Arbeitstag im "alten" Job war. Das ist seltsam, wenn man in der gewohnten Firma, mit den selben Leuten, tweilin den selben Räumen plötzlich was ganz anderes macht. Es fühlt sich auch gut an, weil es nun der Job ist, den ich mir schon seit einiger Zeit gewünscht habe, weil er abwechslungsreicher ist, als der bisherige, weil ich mir die Aufträge ein wenig einteilen kann und weil ich meinen Frieden mit den 12 Wochenstunden in der Zweigstelle gemacht hatte, da ich diese mit Stunden am Hauptstandort auffüllen konnte.
Dann kam kurz vor Feierabend der Anruf aus der Zweigstelle. Die Kollegin hat den anderen Job bekommen.
Ab Mitte April bekomme ich ihre Stunden hinzu. Ich freue mich riesig. Nun muss ich nur darauf achten, dass das Ganze nicht auf dauerhaft 10 Stunden täglich hinaus läuft.
Zum Feierabend hatte mich die Katl zum Pizzaessen eingeladen. Sie hatte einen kohlehydratfreien Teig ausprobiert. Der war lecker.
Samstag, 30. März
Nun ist diese irre Woche vorüber. Ich bin immer noch völlig aufgedreht und kann schon seit Stunden nicht mehr schlafen. Langsam zeigt sich das erste Morgenrosa. Wir wollen heute in den Garten und am Abend vielleicht noch am Feuer sitzen.
In der Stadt ist Honky Tonk, aber die Bands, die dort spielen, reizen mich alle nicht so sehr. Da erscheint mir das Lagerfeuer verlockender. Besonders zum Runterkommen.
Habt alle ein schönes Wochenende. Wir lesen uns bei
Andrea.

Samstagsplausch {23.03.2019}


Guten Morgen ihr Lieben. Wieder liegt eine prall gefüllte Woche hinter mir. Wieder habe ich mir selbst zu schönen Erlebnissen verholfen, die mir gut taten.

Samstag, 16. März
Obwohl das Wetter sich sehr aprilig anfühlte und zum Nachmittag hin immer regnerischer wurde, hielten der Sohn und ich an unserem Plan fest, in den Garten zu gehen. Gerade noch rechtzeitig vor dem Austreiben schaffte er es, die alten, verstrüppten Johannisbeerbüsche auszudünnen und zurück zu schneiden.
Ich hatte die Aufgabe, einen Platz für die Rosenbäumchen zu suchen.

Anfang der Woche berichtete ich über diverse Störungen und darüber, dass ich daheim zur Zeit kein Internet habe und dieser Missstand erst am 30. März behoben sein wird.
Aus diesem Grund werde ich mich heute beim Samstagsplausch kurz fassen, denn die Tipperei mit dem Handy ist beschwerlich und nicht mein Ding.
In Kürze nun noch soviel:
Den schönen Blumenstrauß, den ihr oben seht, bekam ich am Mittwoch doch noch von meinen Kollegen, die sich entschuldigten, dass sie mich vergessen hatten. Da hätte ich vor Rührung fast geheult. Über den Strauß freue ich mich sehr.
Ebenfalls am Mittwoch wurde Dank der Hilfe von Freunden das Internet-Problem gelöst, wenn es auch mit der Verfügbarkeit noch etwas dauert.
Am Donnerstag und Freitag musste ich nicht in die Firma, weil am Donnerstag Muttis Augen-OP auf dem Plan stand und sie danach 24 Stunden lang betüddelt werden sollte. Außerdem musste sie am Freitag noch zur Nachuntersuchung. Ich kann euch sagen, es war ein voller Erfolg. Nun kommt irgendwann noch das zweite Auge dran, aber davor hat sie nun zum Glück überhaupt keine Angst mehr.
Außerdem schafften der Sohn und ich gemeinsam an diesen zwei Tagen noch, dass die Mutti wieder erreichbar und nicht mehr von der Außenwelt abgeschnitten ist. Während der Sohn sich immer wieder mit dem Service ihres Festnetzanbieters in Verbindung setzte {leider ein anderer als meiner} und schlussendlich ohne deren Hilfe ein anderes Gerät installierte, das seit gestern einwandfrei funktioniert, kümmerte ich mich um ihr Handy. Das war schon länger defekt. Sie sollte und wollte ein neues, was bisher daran scheiterte, dass wir ihr ein Smartphone einreden wollten, sie sich damit aber nicht anfreunden konnte. Schließlich habe ich ihr gestern ein "normales" Handy gekauft und eingerichtet und sie hat den ganzen Nachmittag voller Freude damit telefoniert.
Erfolgreicher konnten diese zwei Tage nicht sein. Handy gekauft, Festnetz in Ordnung gebracht und das Auge repariert. Als ich gestern Abend wieder zurück in meine Wohnung ging, ließ ich eine glückliche kleine Frau zurück.
Naja, bissel traurig war sie, dass ich wieder ging. Aber ich kann ja nicht ewig bei ihr bleiben.
Nachher werde ich sie gleich mal auf ihrem Handy anrufen. Mal sehen, ob sie herausfindet, was da klingelt. *lach*
Euch allen ein schönes Wochenende.
Genießt den Frühling.

Störungen Teil 2

Das ist ein Ding!
Ich hatte erwähnt, dass in der Nacht zum Montag plötzlich die Verbindung zum Internet abriss und auch nicht wiederkam. Nachdem sich auch am Dienstag nichts tat, konnte es "eigentlich" keine Störung beim Anbieter sein, denn einen so langen Ausfall hatte ich bei diesem Anbieter ein einziges Mal erlebt, und das ist schon fast 20 Jahre her. Heute passiert so etwas nicht mehr oder wird sehr schnell behoben. Anrufe beim Service ergaben Wartezeiten auf den nächsten freien Mitarbeiter von 2 Stunden und mehr. Das war dann der Punkt, an dem ich eine Freundin zu Hilfe rief, deren Mann bei eben diesem Anbieter arbeitet. Er half mir dann heute Morgen sehr unbürokratisch, sozusagen auf dem kurzen Dienstweg, was bedeutet, dass ich keine Wartezeiten mehr in Kauf nehmen musste. RIESEN DANK DAFÜR.
Dabei stellte sich dann heraus, dass es überhaupt keine Störung gegeben hatte. Nein, mein Anschluss war einfach abgeschaltet worden. Und ja, aus Sicht des Anbieters war das völlig korrekt.
Man hatte mir nämlich schon letztes Jahr im September {also durchaus rechtzeitig} mitgeteilt, dass mein Tarif, den ich schon an die 15 Jahre habe, nicht mehr angeboten wird {ist auch technisch völlig veraltet, was mir nur deshalb nie auffiel, weil ich den Anschluss ausschließlich für Internet nutzte}. Mit diesem Schreiben hatte man mich wohl gebeten, mich zu melden, um einen neuen Tarif zu vereinbaren. Nur habe ich auf dieses Schreiben nicht reagiert, weshalb dann im Oktober die Kündigung erfolgte, auf die ich auch nicht reagiert habe. Im Februar unternahm der Anbieter einen letzten Versuch und erinnerte mich an die bevorstehende Abschaltung. Da ich auch darauf nicht reagierte, wurde die Abschaltung dann eben ausgeführt. Man musste schließlich davon ausgehen, dass ich den Anschluss wirklich nicht mehr möchte.
Nun fragt ihr euch wahrscheinlich, warum ich so überrascht war, wenn sich das alles schon lange im Vorfeld angekündigt hatte. Ganz einfach: Ich habe kein einziges dieser drei Schreiben erhalten. Das ist nun schon das dritte Mal innerhalb eines Jahres, dass mir Post nicht oder mit extremer Verspätung zugestellt wird. Ich hatte darüber bereits berichtet. Beim ersten Mal, oder sagen wir besser, beim ersten Mal, kamen am 25.5.2018 drei Briefe gleichzeitig bei mir an. Der älteste trug den Poststempel vom 22.12.2017, der jüngste den vom 11.04.2018.
Am 07. Februar 2019 erhielt ich einen Packen von zwölf Briefen. Dabei war auch der Steuerbescheid vom 21.09.2018. Da ich diesen nicht rechtzeitig erhalten hatte, um die Steuer fristgemäß zu entrichten, hatte ich einen saftigen Verspätungszins zahlen müssen. Das Schreiben war pünktlich angekommen. Also, es ist nicht so, dass ich gar keine Post erhalte. Es kommt schon auch einiges an. Aber immer wieder bekomme ich "Sammelzustellungen" mit Briefen aus einem halben, bis dreiviertel Jahr. Wobei ich natürlich keine Ahnung habe, wie viele Briefe mich überhaupt nicht erreichen.
Meine Kollegin fand heute nach längerem Suchen heraus, wo man sich bei der Post beschweren kann. Es gibt da tatsächlich eine Telefonnummer. Ich bin gespannt, wie lang dort die Wartezeiten sind. Ausprobieren werde ich das morgen Vormittag. Und dann werde ich berichten.

Ach so, mein Internetanschluss wird neu geschaltet. Allerdings erst am 30. März. So lange bin ich dank der ***** Post überwiegend offline.

Störungen

Die letzte WP-Aktualisierung hatte zur Folge, dass meine E-Mail-Benachrichtigung über neue Einträge nicht mehr funktionierte. Ich hatte das nicht einmal gleich bemerkt, doch dann kamen Anfragen, warum ich so still geworden bin und Hinweise aus der Bevölkerung 😉
Als ich versuchte, das Ganze wieder zu richten, fiel mir auf, dass nicht einmal mehr das Formular in der Seitenleiste verfügbar war. Nun habe ich eine Weile gebastelt und hoffe, dass alles wieder funktioniert. Und genau das versuche ich jetzt mit diesem Eintrag zu testen.

Eine weitere Störung ereilte uns heute kurz nach Mitternacht. Da fiel das Internet aus und konnte bisher auch noch nicht reaktiviert werden. Selbstredend erreicht man beim Magenta-Riesen niemanden. Ich will mal noch nicht meckern, denn es lief jetzt jahrelang störungsfrei. Aber ärgerlich finde ich, wenn dann mal was ist, dass man da gar niemanden erreichen kann, ewig in Warteschleifen hängt, um am Ende bei einer Ansage zu landen, die meint: Versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal. Und dann noch der freche Hinweis: Sie können ihr Anliegen auch auf unserer Internetseite hinterlassen. Wie denn, wenn genau das nicht funzt?

Naja, vielleicht ist es behoben, bis ich heute Abend heim komme. Und wenn nicht, mache ich dann morgen Theater. Heute habe ich dazu keinen Nerv.

Editiert:
Also, das Plugin für die Mail-Benachrichtigungen funktioniert immer noch nicht.Man kann sich zwar anmelden, wird aber nicht benachrichtigt. Hm. Dann sollte ich das vielleicht in Zukunft anders lösen.

Samstagsplausch {16.03.2019}

Guten Morgen liebe Leserschar. Vielleicht möchtet ihr wissen, ob meine Woche wirklich so prall gefüllt war, wie ich es beim letzten Plausch angekündigt hatte.
Ja, fast.
Also, am Samstag, 09. März war ich dann doch nicht beim Leipziger Umschlag. Ich hatte überhaupt keine Meinung dazu, mich unter eine Menschenmenge zu mischen. Vielleicht, wenn die Katl angerufen hätte, hätte ich mich ihr zuliebe aufgerafft, aber in Wahrheit mochte ich nicht losgehen. Als dann noch ein Gewitter tobte, erst recht nicht. So war ich ganz froh, dass die Katl nicht nachgefragt hat. Stattdessen habe ich gelesen und am Sonntag, 10. März das zweite der drei ausgeliehenen Bücher ausgelesen.
Gut, dass ich das geschafft habe, denn in der übrigen Woche kam ich nicht mehr zum Lesen, weil ich ständig unterwegs war.
Am Montag, 11. März waren wir im Kino. Dort her stammt auch die schöne Rose.

Am Dienstag, 12. März holte ich zunächst endlich meinen Ausweis, ruhte mich dann bei Katl ein wenig aus und verbrachte den Abend dann mit ihr, ein paar "alten" Bekannten und toller Musik in der Anker-Musikkneipe. Herrlich war das und die Müdigkeit am folgenden Tag unbedingt wert. Ausführlicher beschrieben habe ich den Tag bei 12 von 12.
Für den Mittwoch, 13. März stand Sauna auf dem Plan. Das war der einzige Termin, den wir hätten streichen können, falls mir die Feierabendaktionen in dieser Woche zu viel geworden wären. Aber den wollte ich nicht streichen, weil wir schon wieder zwei Wochen nicht dort gewesen waren, weil Sauna immer sehr schön entspannend ist, weil ich nach einem extrem nervigen Arbeitstag diese schönen Stunden einfach gebraucht habe. Und so war es dann auch. Ich wählte einen etwas anderen Weg als sonst, damit ich noch beim Lentaladen vorbeifahren konnte. Dort habe ich mich mit Fischerzeugnissen eingedeckt und frischen Koriander mitgebracht. Das dicke Bund habe ich mir später mit Katl geteilt. Frischer Koriander ist gewiss nicht jedermanns Sache, aber wir mögen ihn sehr.
Donnerstag, 14. März
Unser Einkaufstag und der einzige Tag dieser Woche, an dem ich halbwegs früh nach Hause kam. Allerdings dort wartete noch einiges an Arbeit auf mich. Wäsche wollte gewaschen und ein Kuchen gebacken werden. Und dann kam alles anders.
Die Zutaten für den Kuchen hatte ich zwar gekauft, dann aber meine Zweifel mit Mutti geteilt. Ich wollte den Kuchen nämlich am Freitag mit zur Arbeit nehmen, wusste aber nicht, ob das so angebracht wäre, weil es bisher dort nicht üblich war, Geburtstagsrunden zu geben {außer bei runden Jubiläen, von denen wir in der letzten Zeit ein paar hatten}. Mutti meinte dann, ich sollte es lassen.
Als ich heim kam, traf ich den Sohn dort an, erzählte auch ihm von meinem Vorhaben und den Zweifeln und er gab mir den gleichen Rat wie die Mutti.
Küchenarbeit hatte ich trotzdem, denn ich hatte Rinderhack mitgebracht, das ich zusammen mit dem Koriander zu meiner persönlichen Art von Cevapcici verarbeitete.
Meine Schwester empfahl mir einen Film, der jedoch in der Mediathek noch nicht angezeigt wurde. Also suchte ich mir einen anderen, schlief darüber aber ein. 🙁

Freitag, 15. März
Mein Tag.
Wie gut, dass ich nicht extra gebacken habe. In der Firma hat überhaupt niemand daran gedacht. Da hätte ich mit meinem Kuchen ganz schön blöd ausgesehen.
Ob ich traurig bin, weil keiner der Kollegen an mich dachte? Nein, im Gegenteil. Mir ist das lieber so. Die Menschen, die mir wichtig sind, haben an mich gedacht und sich gemeldet. Manche sogar schon ganz früh.
Für den Abend hatte ich die Familie zum Griechen eingeladen. Da ich nach dem Feierabend pünktlich und schnell aus der Stadt hinaus kam, fuhr ich direkt zum Sohn und hatte dort noch ein wenig Zeit zum Ausruhen, weil der Arbeitstag heute zwar nicht sehr stressig aber irgendwie nervig gewesen war. Eine wunderbare Aufheiterung hatte mir allerdings der Georg mit seinem Preis der Fantasie beschert. Ich liebe seine Geschichten.
Na, jedenfalls hatte ich noch ein wenig Zeit, zwei Pötte Kaffee zu trinken und meine Fingernägel zu machen. [Zwinker rüber zu Georg, das sagt man hier auch so.] Dann schnappte ich den Sohn, holte mit ihm gemeinsam die Junghexe ab und dann ging es rüber nach T., um die Oma abzuholen. Sie kam uns allerdings schon kurz vor dem Griechen zu Fuß entgegen. Kurz darauf kam dann auch Katl {ja, sie gehört schon irgendwie zur Familie, nach der langen Zeit} und wir waren vollzählig. {Die Uraltfreundin hatte einen Termin und konnte nicht kommen.}
Es wurde ein sehr schöner Abend. Die Junghexe hatte so viel zu erzählen und ich fand es ganz wundervoll, dass sie mir so viel erzählt hat. Das macht nicht jeder Teenager.

Ganz am späten Abend, als alle wieder daheim waren, gab es für mich noch eine böse Überraschung. Die Heizug war ausgefallen. Ach? Das hatten wir doch ein paar Jahre lang. Was hatte ich mir alles anhören müssen. Erst hätte ich die Heizug richtig (!) entlüften müssen. Dann war ich daran schuld, weil ich die Heizung entlüftet hatte. Dann wollte jemand vorbei kommen und nachschauen, ob ich die Heizung überhaupt richtig aufgedreht hätte, vielleicht wüsste ich ja nicht, wie das geht. Als das Dilemma in die vierte Heizperiode ging, minderte ich die Miete und musste mir anhören, dass ich dazu nicht berechtigt sein, weil ich vorher nie etwas gesagt hätte. Immerhin wurde dann endlich die Reparatur der Heizanlage in die Wege geleitet, was sich dann auch noch bis Ende November hinzog. Das war 2017. Im Winter 2017/2018 hielt die Heizung durch. Doch nun geht das Theater schon wieder los. Der Druck fällt so stark ab, dass es nicht mehr bin zu mir in den vierten Stock reicht.
Mitten in der Nacht kam mit lautem Getöse, Rauschen, Gluckern, Plätschern das Heißwasser wieder, so dass die Heizkörper wieder leidlich warm wurden. Zum Glück muss ich das ja nicht mehr lange aushalten. Der Umzug steht quasi vor der Tür.

Und sonst so?
Bei Caro von draußen nur Kännchen habe ich ein interessantes Experiment entdeckt, die Morgenseiten. Ich weiß natürlich, dass ich unter der Woche keine Zeit haben werde, morgens drei A4-Seiten vollzuschreiben, schon gar nicht mit der Hand. Deshalb möchte ich mich am Wochenende einmal darauf einlassen. Vielleicht finde ich Gefallen daran und setze das Experiment an späteren Wochenenden fort. Vielleicht finde ich es auch öde und lasse es bleiben, doch das glaube ich eher nicht, denn ich bin sehr gespannt, was so alles aus meiner Feder auf das Papier fließt. Erst dachte ich, es würde ein tagebuchartiger Text werden. Dann überlegte ich, dass ich vielleicht Teile meiner wilden Träume festhalten könnte. Inzwischen ist mir klar, dass es gerade darauf ankommt, eben nicht zu denken, sondern sich einfach treiben zu lassen. Nun bin ich, wie gesagt, sehr gespannt, was das gibt.

Jetzt schaue ich erst einmal zu Andrea in die Plauderecke, denn ich bin neugierig, ob Regula ihren vollgepackten Wochenplan umsetzen konnte oder ob sie etwas weglassen musste.

Habt ein schönes Wochenende.

12 von 12 im März

Es ist wieder soweit. Heute Abend um 18 Uhr startet eine neue Runde
12_von_12
Das lasse ich mir nicht nehmen, selbst wenn ich nicht immer 12 Fotos zusammen bekomme. Heute habe ich allerdings recht gute Chancen, weil ich nach Feierabend noch einiges vor habe.
Die Rose habe ich gestern zur {nachträglichen} Frauentagsfeier bekommen. Heute Morgen bekam sie noch frisches Wasser, damit sie noch schön ist, wenn ich heute spät Abends heim komme.
Der Sonnenaufgang war weit weniger malerisch als gestern, so machte ich mir nicht die Mühe, extra für ein Foto anzuhalten. Auch der Parkplatz des Kaufmannsladens, meine nächste Station an diesem Morgen, lohnte keine Aufnahme.
Die Kletterhortensien treiben schon kräftig aus. Ich habe mich bereits im Herbst gefragt, ob man sie vielleicht absenkern kann. Kennt sich jemand damit aus? Ich könnte es ja mal ausprobieren. Der Sohn mag diese Pflanzen so sehr. Wenn es mir gelänge, einen Senker fortzubekommen, könnte ich ihm sicher eine große Freude bereiten.
So sieht es auf dem gesamten Hof aus. Dabei ist der Sturm schon 2 Tage her. Ich bin gespannt, wann der Hausmeister dazu kommt, dies zu bereinigen. Vielleicht wartet er auch darauf, dass der nächste Sturm alles wieder fort weht.
Seit gestern nutze ich einen anderen Schulungsraum. Der ist nicht ganz so schön, wie der von letzter Woche. Doch auch hier gehen die Fenster auf den Fluss hinaus, dessen Wasser im Sonnenlicht glitzert.
Im Gegensatz zu vergangener Woche kann man schon einen ganz zarten grünen Hauch erkennen.

Das Mittagessen fällt spärlich aus. Ich denke, ich werde mit der Katl noch Abendbrot essen, bevor wir zum Anker fahren.

Der Heimweg führte mich zunächst zur Tankstelle und dann hier hin. Beim Einwohnermeldeamt lag schon seit Wochen mein neuer Ausweis, den ich endlich abholen wollte. Warum ich das nicht längst getan habe? Nun, es kam immer wieder etwas dazwischen, was mir aber recht willkommen war. Mit anderen Worten, ich schob es vor mir her. Warum, ist nicht nachzuvollziehen. Erst recht nicht, nachdem die Abholung am Nachmittag ganz unproblematisch vonstatten ging.

Katl, die gute Seele, kochte eine Kanne meines geliebten Earl Grey. Sehr ihr? Sie hat auch eine schöne Rose.
Sogleich rückte sie ihren Schaukelstuhl in einer gemütlichen Ecke für mich zurecht, suchte ein paar Kissen zusammen und ich konnte es mir bequem machen, die Füße hoch legen und mich zwischen Arbeit und Abendveranstaltung noch eine Weile ausruhen. Das tat gut.
Danach fühlte ich mich zunächst etwas knautschig und fröstelig und wäre am liebsten heim gefahren und ins Bett gekrochen. Doch Katl hatte sich schon hübsch gemacht und ich wollte sie nicht hängen lassen, also machten wir uns auf den Weg zur… die früher fast so etwas wie mein zweites Wohnzimmer war. Das ist aber schon Ewigkeiten her. Ich glaube, als ich das letze Mal dort war, hieß die……die am Anker entlang führt, noch Knoopstraße. Das ist ne Weile her.
Etwas erstaunt war ich, dass nicht 2Roses spielten, sondern Take It Naked. Wahrscheinlich lag es genau an diesen beiden Musikern, dass sich dieser Abend für mich anfühlte, als wäre ich nie weggewesen. Außerdem traf ich weitere "alte" Bekannte und freute mich riesig darüber, dass sie sich noch an mich erinnerten und wir genau da anknüpfen konnten, wo wir vor Jahren zuletzt waren.
Es war ein sehr schöner Abend. Und es wird ganz sicher nicht der letzte dieser Art gewesen sein.