Sonntags Top 7 {23.02.2020}

Von Zeit zu Zeit lese ich bei antetanni. Besser gesagt, ich lese da sehr gern, komme aber nicht regelmäßig dazu. Nun möchte ich mich auch einmal an ihren Sonntags Top 7 beteiligen, zumal ich gestern im Samstagsplausch verschiedenes vergessen hatte zu erwähnen.


Lesen
Ein wenig Herr Lehmann und etwas mehr Der Schatz der gläsernen Wächter {beides Affiliate-Links}. Letzteres ist Fantasy, die ich als Einschlaflektüre mag.

Musik
Nur Radio in dieser Woche. Wieso eigentlich? Was da läuft, gefällt mir oft nicht mal. Na gut, insgesamt habe ich nicht viel gehört in dieser Woche. Tja, so ist das manchmal.

Flimmerkiste
Oh ja, die Flimmerkiste, die sonst bei mir immer sehr kurz kommt, hatte am vergangenen Wochenende ihre große Zeit. Ich habe gleich zwei Island-Krimis geschaut.
Der Tote im Westfjord
und
Tod der Elfenfrau
Die beiden Links führen in die Mediathek, wo man die Filme kostenlos anschauen kann. Das habe ich getan. Ich mag es sehr, wie die Isländer mit ihrem Glauben an die Natur und deren Wesen umgehen. Ich mag die Vorstellung, dass es dort Elfenbeauftragte gibt, die allen Ernstes gefragt werden, ob es auf Grundstücken, die für eine Bebauung vorgesehen sind, eventuell eine Elfenpopulation gibt. Falls nämlich ja, darf dort nicht gebaut werden, um die Elfen nicht zu stören oder gar zu vertreiben. Für mich als Märchentante eine wundervolle Vorstellung, die meine Fantasie beflügelt.

Erlebnis
Außer dem normalen Alltag ist nicht viel passiert diese Woche. Ein schönes Erlebnis war der Café-Besuch am Dienstag Nachmittag. Ja. Das war wirklich schön.

Genuss
Leckeres Essen ist immer ein Genuss. Diese Woche waren es die gebackenen {überbackenen} Selleriescheiben.

Web-Fundstück/e
Oups. Gefunden habe ich tatsächlich etwas, das ich mir in ein paar Monaten, sobald ich mir einen dringend benötigten neuen Rechner zugelegt haben werde, gönnen möchte. Achtung, jetzt kommt unbeauftragte und unbezahlte Werbung. Paint Shop Pro
Ich werde es mir gönnen müssen, weil meine uralte Creativ-Suite, die ich auf meinem noch viel älteren Rechner betreibe, auf einem neuen Gerät nicht mehr laufen wird und ich mir eine aktuelle Creativ-Suite nicht leisten kann und für das bissel Bildbearbeitung, zu dem ich Zeit finde, auch nicht brauche.

Hobbys
Naja, ich hab eine Socke gestrickt und die zweite dazu bereits angenadelt. Und ich habe gelesen und die zwei Filme geschaut. Zu mehr Hobby komme ich leider nicht.

Samstagsplausch {22.02.2020}

Ob er sich mit bunten Eiern und Kressesamen herbeilocken lässt, der Frühling? Was meint ihr?
Ich denke, man kann es ja mal versuchen. *hihi*

Montag, 17. Februar 2020
Ein Schnupfen bahnt sich an. Na, das wollen wir doch mal sehen!
Zum Feierabend war ich noch einmal in der Eisenbahnstraße einkaufen. Der Sohn hatte sich da noch Verschiedenes gewünscht. Mach ich doch gern.
Dann wollte ich aber sehr schnell nach Hause, weil ich recht hungrig war und noch Pellkartoffeln kochen wollte, bevor es ans Abendessen ging.
Danach war ich zu geschlaucht, um {mich} noch viel zu bewegen. Jedoch wollte ich uuunpetinkt noch stricken. Nicht, dass die nächsten angefangenen Socken auch wieder 3 Wochen dauern, weil sie die meiste Zeit herumliegen.
Dienstag, 18. Februar 2020
Der Tag begann mit hellblau durchwirktem Himmel und wurde sonnig. Gefühlsmäßig war er ebenfalls sonnig, weil ich mich auf den Kaffeeklatsch mit Tatjana und ihrer Mum freute. Wir waren in einem Café, das ich immer nur im Vorbeifahren gesehen hatte. Es war sehr schön da. Beim nächsten Mal mache ich Fotos. Ich fotografiere überhaupt recht wenig in letzter Zeit. Das möchte ich auch mal wieder ändern.
Mittwoch, 19. Februar 2020
Mein perfekter Tag…
…begann mit einem nicht ganz so perfekten Frühstück. Zwar konnte ich mich satt essen, was auch bis zur Mittagszeit anhielt, jedoch fehlte die große Portion Eiweiß. Die gönnte ich mir dann zu Mittag in Form von Hähnchenbrust und einem Joghurt. Seltsamerweise hielt das nicht wirklich lange vor, so dass ich mir am Abend etwas Großes kochte.
Ein ganzer Sellerie wurde in 10 Scheiben geschnitten, auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilt und bei 180° Umluft gebacken. Ich weiß nicht mehr, wie lange, vielleicht 10 Minuten oder eine Viertelstunde. Dann bedeckte ich die Scheiben mit Käse {ich nahm den geräucherten, den ich am Montag gekauft hatte} und ließ sie weiterbacken, bis der Käse schön zerlaufen war. Meinem Hunger nach dachte ich, ich müsste die gesamte Portion aufessen, geschafft habe ich 3 Scheiben und war danach pappsatt.
Donnerstag, 20. Februar 2020
In der Firma lief es relativ ruhig, weil sich inzwischen auch Die-Neue-von-letzter-Woche an den Ablauf gewöhnt hat. Sie stellt sich immer noch seeeehr hilfebedürftig an, probiert sich aber auch schon mal ohne Händchenhalten aus. Die Bedeutung von Tests hat sie allerdings noch nicht verstanden. Mal nimmt sie sich die bereits ausgedruckten Testaufgaben hinter meinem Rücken einfach von meinem Schreibtisch, um schon mal ein bissel zu üben. Mal ruft sie mitten im Test ihren Mann an, damit er ihr weiterhilft. Ihre Begründung: Na, es geht doch hier um nichts. Da kann ich doch versuchen, eine gute Note zu bekommen. Bekommt sie trotzdem nicht, aber lassen wir das. *hüstel*
Zum Feierabend musste ich zunächst zur Ärztin. Ich war bestens darauf vorbereitet, mit ihr zu klären, was ich von ihrer Behandlung erwarte und mich gegebenenfalls von ihr zu trennen. So weit kam es dann nicht, weil sie diesmal ganz anders drauf war und wir uns über gewisse Untersuchungen und diverse Fortschritte gut unterhalten konnten.
Mein Fazit: Ich mach so weiter, wie ich es nach Weihnachten für mich beschlossen habe, denn anscheinend bin ich auf einem guten Weg. {Ich werde dazu bei Gelegenheit einen eigenen Beitrag verfassen.}
Freitag, 21. Februar 2020
Gegen Mittag war die Luft raus. Ich hatte so heftige Kopfschmerzen, dass ich beschloss, den Besuch in der Therme zu verschieben. Das war nun das zweite Mal in Folge, das darf nicht zur Gewohnheit werden. Selbst daheim schaffte ich es zunächst nicht, mich zu entspannen. Ich kruschtelte herum, war unzufrieden mit meinem Essen, obwohl ich sehr gesunde und auch sehr schmackhafte Speisen da hatte. Irgendwann setzte ich Wasser für Nudeln auf, während der kleine innere Schweinehund intervenierte: Lass das. Seit Wochen nervst du mich mit gesundem Zeug. Jetzt will ich keine Nudeln. Also lass das sein. Ich hörte nicht auf ihn, verfeinerte die Nudeln mit Ziegenkäse, aß nur eine winzige Portion, so dass der Sohn fragte, warum ich überhaupt koche, wenn ich dann gar nichts esse, und… fühlte mich wohl. So ist das eben manchmal.
Heute, 22. Februar 2020
Seit 7 Uhr bin ich auf. Der erste Schwung Wäsche ist schon gewaschen. Schade, dass ich noch immer keine Leine auf dem Trockenplatz habe. Noch hält das Wetter und man könnte draußen trocknen. {Ach so, ja, ich brauche beim Leineziehen Hilfe. Ich bin zu kurz, um an den hohen Wäschestangen die Leine ordentlich fest zu bekommen. Wäsche aufhängen geht gerade so, aber das Befestigen der Leine geht eben nicht.} Naja. Irgendwann wird auch das noch.
Ansonsten steht für heute nichts wirklich zwingendes auf dem Plan. Im Laufe des Wochenendes soll noch mehr Wäsche fertig werden, weil ich die nicht mit in die nächste Woche schleppen will. Ein paar kleine Büroerledigungen will ich hinter mich bringen und vielleicht mal wieder irgendwas räumen. Von Zeit zu Zeit räume ich ja ganz gern. Ansonsten soll es mit den Socken voran gehen.

Nun bringe ich erst einmal diesen Beitrag zu Andreas Samstagsplausch und schaue bei euch rein.
Habt ein feines Wochenende.

Samstagsplausch {15.02.2020}


Montag, 10. Februar 2020
In der Firma ging es angenehm ruhig zu, weil wegen des Sturms Sabine die S-Bahnen nicht fuhren und einige unserer Teilnehmer nicht zum Kurs kommen konnten. Gefreut habe ich mich über PeyeW, die neu begonnen und sich super "eingefitzt" hat.
Der Feierabend gehörte leider dem Behördenkrams. Ich wurde und wurde und wurde nicht fertig. Und als ich endlich im Bett lag, konnte ich nicht einschlafen.

Dienstag, 11. Februar 2020
Ein seltsam bedrückter Tag. Ich fühlte mich verwundet.
Lag es daran, dass ich in der Nacht zuvor nur zweieinhalb Stunden geschlafen hatte? Oder doch eher daran, dass ich mich ohnmächtig behördlicher Willkür gegenüber sah und nichts retten konnte, weil die zuständigen Bearbeiter maschinell erstellte Briefe versenden, aber für eine Klärung nicht erreichbar sind?
Ich wollte mich verkriechen. Da war er wieder, der Traum von einer winzigen Hütte im Wald. Da ich diesen unterwegs nicht träumen konnte, brauchte ich irgend etwas anderes zum Verkriechen. Etwas, das ich mitnehmen und den ganzen Tag bei mir behalten konnte. Ein kuscheliger Loop wäre gut gewesen, nur leider konnte ich meinen, den mir die Katl gestrickt hatte, nirgends finden {wahrscheinlich steckt er in der Sporttasche}. Da gab der Sohn mir seinen Loop, der noch viel kuscheliger ist, als meiner. Der half mir über den Tag. Kurz vor drei erreichte ich doch noch jemanden bei der Behörde und konnte endlich etwas klären. Da sah die Welt gleich viel freundlicher aus. Dann kam zum Feierabend auch noch Tatjana vorbei und gab mir einen Crash-Kurs in Sachen Instagram-Stories. Ha, das muss ich unbedingt ausprobieren! …wenn ich mal Zeit habe. …also nie. *kicher*
Aso, doch, schon. Demnächst.

Mittwoch, 12. Februar 2020

Der Mittwoch soll mein perfekter Tag werden. Jeder Mittwoch. Die Regeln einzuhalten, fiel mir diese Woche besonders leicht, da ich mich auf die Eiweißmahlzeiten besser vorbereiten konnte. Auch die Taktung {nur 3 Mahlzeiten mit mindestens 4 Stunden Abstand} klappt, seit ich mir angewöhnt habe, doch etwas zu essen, bevor ich aus dem Haus gehe und dann erst zur Mittagspause wieder. PeyeW hat es sich offenbar zur Aufgabe gemacht, mich an die Pausen zu erinnern, was mir recht angenehm ist.
Ansonsten gab es etwas Trödel auf Arbeit, weil sich eine Teilnehmerin bei der Lieblingskollegin darüber beschwerte, dass ich mich zu wenig um sie kümmere. Gedacht war das als Versuch, etwas gegen das unmögliche Benehmen der Neuen-von-letzter-Woche zu unternehmen. Jemand sollte ein Machtwort sprechen und ihr aufzeigen, dass sie sich an den üblichen Kursablauf zu halten hat wie alle anderen auch und nicht mich als ihre persönliche, ureigene Dozentin beanspruchen kann. Das ging natürlich nach hinten los, weil die Lieblingskollegin erst einmal mich zur Rede stellte, weshalb ich mich denn nicht um Frau XXX kümmere. Hallo???
Nun gut, wir konnten das klar stellen und es wurde auch ein Machtwort gesprochen. Es haben auch alle verstanden, nur leider die Neue-von-letzter-Woche nicht. Tststs.
Was sonst noch geschah, habe ich bei 12 von 12 beschrieben und bebildert.

Donnerstag, 13. Februar 2020
Weil Mutti an diesem Nachmittag eine Einladung hatte und wir deshalb schon am Mittwoch ihren Einkauf erledigt hatten, blieb mir ein freier Feierabend. Den nutze ich, um in der "gefährlichsten Straße Deutschlands" auf Einkaufstour zu gehen. Diesmal in einem türkischen Laden, wo ich wieder eine Menge frisches Gemüse und mein geliebtes Fladenbrot erstand. Danach war ich noch Im Angebot und stockte meine Vorräte an leckeren Käsesorten auf. Letzterm Laden stehe ich mit etwas gemischten Gefühlen gegenüber. Fleisch- und Wurstwaren würde ich dort niemals kaufen, weil sie mir zu unappetitlich sind und der Landen insgesamt zu rumpelig. Aber Käse gibt es dort gelegentlich richtig guten und der befindet sich, im Gegensatz zu den Wurstwaren, auch in einer Kühltheke. Das kann man also machen.

Freitag, 14. Februar 2020
Unser Schwimm- und Saunatag. leider fühlte ich mich überhaupt nicht gut. Ich hatte Kopfschmerzen, die unter einem warmen Massagestrahl vielleicht sogar vergangen wären, weil sie vermutlich von meinen verspannten Schultern herrührten. Schlimmer aber war, dass ich auch heftiges Bauchgrimmen hatte. Damit wolte ich nicht ins Schwimmbecken oder in die Sauna. Also sagte ich der Katl Bescheid und war im Nachhinein froh, dass ich direkt heim gefahren war. Später am Nachmittag raffte ich mich auf, packte meine Tasche und lief in den Garten. Das heißt, wirklich aufraffen musste ich mich gar nicht, denn es zog mich förmlich nach draußen, auch wenn die Sonne schon am Versinken war.
Draußen traf ich nur die ganz Harten aus dem Garten an, genu gesagt, den jenser, der den ganzen Winter über draußen war. Jeden Tag. Er fragte, was er immer fragt: "Geht es dir gut?" und ich antwortete, was ich ihm immer antworte: Wenn ich hier bin, geht es mir gut! Und das ist wirklich so. Sobald ich dort draußen ankomme, komme ich auch bei mir an und fühle mich wohl.
Chrissi freute sich auch, dass ich da war und blieb länger, als sie ursprünglich wollte, weil sie uns noch einen feinen Glühwein heiß machte und wir vor meiner Laube saßen und schwatzten, bis es so dunkel war, dass wir den Weg vor unseren Füßen kaum noch sehen konnten. Mit Chrissis Fahrradbeleuchtung schafften wir den Weg bis zur Straße, ohne über unsere Füße zu stolpern.
Daheim habe ich noch ein wenig gestrickt, während ich die Toten vom Bodensee in der Mediathek geschaut habe. Bei Wilsberg bin ich alerdings eingeschlafen. Macht ja nix. Der ist noch ‘ne Weile in der Mediathek.

Heute Morgen habe ich mit dem Sohn auf dem Balkon gefrühstückt. Meine Draußen-Saison ist erpöffnet.
Nachher will ich auch wieder in den Garten und freue mich darauf schon sehr. Ich muss mir nur etwas für die kleine alte Frau einfallen lassen, denn für sie ist es im Garten noch zu kalt.

Nun bringe ich erst einmal diesen Beitrag zu Andreas Samstagsplausch und bin gespannt, was ihr so zu erzählen habt.

12 von 12 im Februar

12_von_12 von Caro.
Das tue ich gern, auch wenn ich wieder einmal nicht weiß, ob ich über den Tag Gelegenheit zu 12 Fotos haben werde. Ich will es gern versuchen.
Das Morgengrauen ist nicht grau und der Silberstreif am Horizont ist nicht silbern. Doch es ist schön, dass es schon langsam hell wird, wenn ich das Haus verlasse.

Beim Morgenritual am Kaufmannsladen liegt ein rosa Hauch über den Dächern.

Schnell habe ich noch etwas Pausenversorgung eingesammelt, in der Hoffnung, dass ich Pausen haben werde.

Noch ist es winterlich kahl am Flüsschen. Die dicken Knospen lassen den Frühling schon erahnen.

Das Sonnenlicht macht Gute Laune auf dem Heimweg.

Der strahlend blaue Himmel auch. Bei solchen Bildern denke ich immer: Auf den Dächern hockt ein satter Gott und predigt von Genügsamkeit. Genug ist nicht genug. Oder hier noch einmal fast 40 Jahre später.

Vor Muttis Haus blühen die Schneeglöckchen, fast meint man, sie bimmeln zu hören.

Und ein Primelchen. Von weitem dachte ich, wegen der Farbe, es wären Veilchen.

Mutti hat wieder für mich gekocht. Ich liebe Suppen, und wenn ich zu ihr komme, um sie zum Einkaufen abzuholen, hat sie immer etwas Leckeres für mich.

Die Blumen, die ihr am Morgen im Einkaufswagen gesehen habt, bekommen endlich Wasser. Nun wird es nicht mehr lange dauern, bis sie in leuchtendem Gelb erstrahlen.

"Haben Sie jetzt den schönen Abendhimmel fotografiert?" fragt mich eine Frau vor dem N-Markt. Ja, hab ich. Wir schwatzen kurz über die Natur und den Frühling, bis sie ihre Einkäufe verstaut hat und sich auf ihr Fahrrad schwingt, während ich Mutti nachlaufe in den Markt.

Daheim empfängt auch mich strahlendes Gelb. Die Forsythienzweige, die der Sohn mir neulich mitgebracht hat, sind inzwischen aufgeblüht.

Und das waren sie, meine 12 von 12 im Februar 2020.

12 von 12 im Februar 2019
12 von 12 im Februar 2017

Samstagsplausch {08.02.2020}


Hallo ihr Lieben,
schon wieder ist eine verrückte Woche vorüber gerauscht und bevor ich mich auch am Samstag in den Strudel ziehen lasse, schreibe ich hier schnell noch einen kleinen Wochenrückblick.
Schnell noch? An dieser Stelle klingelte das Telefon. Die Mutti. Sie hatte einen Brief vom Finanzamt bekommen, der sie so aus der Fassung gebracht hatte, dass sie die ganze Nacht nicht hatte schlafen können. Und nun rief sie in ihrer Verzweiflung eben an.
Ach ja, das Finanzamt… Von allen Ämtern, mit denen wir hier so gelegentlich zu tun bekommen, war das hiesige Finanzamt bisher immer das korrekteste. Die Bearbeitung funktionierte zügig. Wenn man Fragen hatte, erreichte man immer jemanden, der auch Ahnung von seinem Job hatte und einem auch dann weiterhalf, wenn eigentlich ein Kollege zuständig gewesen wäre. Seit Beginn diesen Jahres häufen sich hier aber Seltsamkeiten, Unregelmäßigkeiten, die ich mir nur damit erklären kann, dass man beim Finanzamt möglicherweise die internen Abläufe geändert und damit alles durcheinander gebracht hat. Ich habe zumindest schon eine kleine Liste, die ich am Montag zunächst versuchen werde, telefonisch abzuklären. Da kommt das Schreiben, das die Mutti bekommen hat, gleich mit dazu.
Nun aber doch erst mal ein wenig Rückblickiges.
Montag, 03. Februar 2020
In der Firma lag so viel Kannst-du-mal-eben-schnell an, dass ich überhaupt nicht zu meiner eigentlichen Arbeit kam. Dies und das und jenes und immer am besten sofort und ehe ich mich versah, war die Frühstückspause längst vorüber. Also erstmal kein Kaffee und daran denken, dass man die Mittagspause nicht verpassen darf. Es ist nämlich ein Phänomen in dieser Firma, dass es nie jemandem auffällt, wenn ich Mittagspause hätte und auf dem Gang abgefangenund gebeten werde, wie mal eben schnell bei diesem und jenem zu helfen, was dann in der Reel etwas länger als 30 Mintuen dauert. Wenn ich aber dann auf die Idee komme, mir doch noch einen Kaffee aufzugießen, wird demonstrativ mahnend zur Uhr geschaut, was soviel heißt wie Sie haben doch jetzt gar keine Pause!!! Und natürlich, geneigte Leser ahnen es, verpasste ich natürlich auch an diesem Montag die Mittagspause wieder und verzichtete ganz auf den Kaffee. Soll ja auch nicht schaden.
Für den Abend stand ein Termin an, auf den ich mich sehr freute. Ein Webinar zum Thema Gesunde Ernährung. Geplant war eine Stunde, die nicht eingehalten wurde, weil das Thema so interessant war und auch sehr gut aufbereitet, dass man gern länger in der Leitung blieb. Ach ja.
Übrigens: Was ich durch Selbstversuche seit Weihnachten für mich herausgefunden und beschlossen hatte, wurde hier wissenschaftlich untermauert. Sehr schön.
Nochmal übrigens: Meine Waage bestätigt die Richtigkeit meiner Theorien, wobei die Waage natürlich nicht alles ist.

Dienstag, 04. Februar 2020
Den Dienstag habe ich vergessen. Nein, stimmt nicht, eben erinnere ich mich wieder. Die Arbeit ist nicht erwähnenswert, weil man einfach den Montag noch einmal lesen könnte, um zu erfahren, wie der Dienstag verlief. Für den Abend hatte ich mich mit Lili zum Telefonieren verabredet. Dass ich schon Termine machen muss, wenn ich mit Freundinnen telefonieren will. tststs. Was für eine verrückte Zeit. Es war immerhin ein schöner, entspannter Abend.

Mittwoch, 05. Februar 2020
Den Mittwoch habe ich, weil es der Fünfte war, hier ausführlich beschrieben.

Donnerstag, 06. Februar 2020
Statt eines Guten Morgen fauchte die Lieblingskollegin mich an, als sie zur Tür herein kam. Ich polterte zurück. Alles lasse selbst ich mir nicht gefallen. Sie hat sich etwas später dann entschuldigt. Na gut.
Die "fremden" Kursteilnehmer haben ihre Nachprüfung bestanden. Alle! ich denke, dass dies zu einem großen Teil mein Verdienst ist.
Privat war Einkaufstag mit großer Runde, das heißt Bücherei, Drogeriemarkt und dann erst Kaufmannsladen bzw. N-Markt. Ich habe mir aus der Bücherei Ein Buch mit gebracht, das ich schon seit Ewigkeiten mal lesen wollte und immer wieder verschoben habe. Herr Lehmann von Sven Regener.

Freitag, 07. Februar 2020
Ich habe am frühen Morgen, als ich auf den Sohn wartete, den ich mit in die Stadt nehmen wollte, die erste Seite Herr Lehmann gelesen und schon das erste Mal geschmunzelt. Ja, ich bin sicher, dieses Buch wird mir gefallen. Wahrscheinlich habt ihr es alle längst gelesen, falls nicht, habe ich hier den Affiliate-Link für euch.
Wahrscheinlich ist es aber nicht jedermanns Sache. Man muss Regeners Wortwitz mögen und seine meisterlich zusammengefügten Schachtelsätze. Spielerei mit Sprache. Jajaja.

Samstag, 08. Februar 2020
Heute sollte ich fasten. Ich bin nämlich für den Abend mit zwei Kolleginnen beim Asiaten verabredet und möchte am mongolischem Grill bei den Meeresfrüchten kräftig zulangen. Vorher möchte ich noch etwas Hauskram erledigen, etwas Büro und stricken und lesen möchte ich nach Mögichkeit auch. Da mittlerweile schon Mittag ist, werde ich einiges {das Vergnügliche} auf morgen verschieben müssen oder auf unbestimmt später.

Nun bringe ich erst einmal diesen Beitrag zu Andrea, die in ihrem Samstagsplausch heute über die Pflege von Freundschaften schreibt. Ein sehr interessantes und wichtiges Thema, finde ich.

WmdedgT – Februar 2020

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? fragt Frau Brüllen

Mein perfekter Tag
Es passt bestens, dass ich mir den Mittwoch für meinen perfekten Tag auserkoren habe, heute auch noch der 5. ist und ich mal wieder aufschreiben möchte, was ich den ganzen Tag so mache. Für den perfekten Tag gibt es ein paar Regeln, sieben, um genau zu sein, die es einzuhalten gilt. Das Besondere daran ist, dass der Tag auch dann perfekt sein kann, wenn man nur 6 oder gar nur 5 erfüllen kann. Eine davon erfordert, drei Mahlzeiten einzuhalten. Ich dachte, das wäre leicht. Frühstück, Mittag, Abendessen – passt.
Und genau da kam mir der Tag schon das erste Mal dazwischen. Doch nun mal der Reihe nach.
Die Nacht war wieder viel zu kurz. 5h 40 min sagt die Schlaf-App und bemerkt nicht einmal, dass ich zwischendurch noch zweimal kurz im Bad war. Trotzdem fühle ich mich entspannt und freue mich, weil ich schön geträumt hatte. Ich werfe einen Blick auf meine sieben Regeln und beschließe, gleich noch zu frühstücken, weil ich nicht weiß, ob meine üppige Frühstückspause von 9.30 bis 9.40 dafür ausreicht. Immerhin habe ich eine Scheibe meines Dinkelbrotes bereit gelegt und wegen des Eiweißbedarfs ein Stück Käse. Nach der Hälfte bin ich pappsatt und mache mich auf den Weg zur Arbeit. Im Kaufmannsladen besorge ich mir eiweißreiche Kost für das Mittagessen.
Die Regel Treppe statt Aufzug muss ich umsetzen, ob ich will oder nicht. Der Aufzug ist nämlich außer Betrieb. Warum passiert das immer, wenn ich viel zu tragen habe?
In der Firma ist es wieder genauso verrückt, wie an den vergangenen beiden Arbeitstagen. Ich bin pausenlos beschäftigt, alle Kannst-du-mal-eben-schnells zu erledigen und komme gar nicht zu meiner eigentlichen Arbeit. Dazwischen bekomme ich noch drei Leute aus einem fremden Kurs übergeholfen, die Gelegenheit bekommen sollen, noch zwei Tage lang im Selbststudium für eine Wiederholungsprüfung zu büffeln. Die verstehen das aber falsch und löchern mich mit Fragen. Ich erkläre Traglastdiagramme, Hebelgesetze und die Fliehkraft. Hey, ich bin kein Ausbilder für diese Themen. Das bekomme ich immer auf’s Brot geschmiert, als Begründung, warum man mich dafür nicht bezahlen kann. Ich bin auch kein Netzwerkadministrator. Trotzdem muss ich mich um eines der Computerkabinette kümmern, das dieser Tage für spezielle Aufgaben genutzt werden soll. 11.30 Uhr kann ich damit beginnen. Leider kommen die Infos, was genau gebraucht wird, nur tropfenweise und manche auch noch fehlerhaft, so dass ich bis 14 Uhr brauche, bis alles so ist, wie es sein soll. Als ich danach an meinen Schreibtisch zurückkomme, wartet dort ein Berg meiner eigentlichen Aufgaben, den ich aber nicht mehr komplett bewältigen kann, weil die Kollegen schon 20 Minuten vor dem Feierabend die Rechner herunterfahren und nicht mehr zu dienstlichen Gesprächen bereit sind. Spaß macht das Arbeiten so nicht.
Trotzdem bin ich froh, als alle weg sind und ich noch ein paar Minuten habe, um mich zu sammeln.
Auf dem Heimweg strahlt die Sonne vom makellos blauen Himmel. So recht genießen kann ich das nicht, weil mir inzwischen beinahe schlecht ist vor Hunger. Als ich oben schrieb pausenlos meinte ich das wörtlich. Ich bin heilfroh, dass ich wenigstens zu Hause gefrühstückt hatte, was ich sonst nie mache.
Das Essen, dass ich mir am Morgen gekauft hatte, wandert in den Kühlschrank. Dafür wandert der große Topf mit Suppe auf den Herd. Nur gut, dass ich so viel Suppe gekocht hatte. Dadurch geht es schnell und ich kann wenigstens in Ruhe zu Abend essen. Danach fange ich an zu putzen, bis mir einfällt, dass ich für morgen noch Hähnchenschenkel vorbraten will. Ich bin gespannt, ob ich sie essen kann oder morgen Abend wieder mit heim schleppe.
Der Sohn bringt Forsythia-Zweige aus dem Garten mit. Es sind nur ein paar, ich hab nix mehr gesehen. Ich freue mich sehr über den kleinen Strauß. Der Sohn freut sich, dass immer noch Suppe übrig ist.
Als ich den Tag reflektiere stelle ich fest, dass ich immerhin fünf meiner sieben Regeln eingehalten habe. Das freut mich.
Jetzt werde ich noch ein wenig lesen und dann sage ich schon mal Gute Nacht.

WmdedgT – Februar 2018

Samstagsplausch {01.02.2020}


Ihr Lieben,
da hat man nur mal kurz gezwinkert und schwups ist der Januar schon vorbei.

Dieser Plausch wird kurz, mir ist nicht so nach einem ausführlichen Wochenrückblick.
Die zu Ende gehende Woche war leider nicht so durchgängig schön, wie die vorangegangenen. Das kann ja auch gar nicht sein. Wo bliebe die Freude über schöne Momente, wenn alles immer schön wäre?

Die schönen Momente zähle ich mal hier auf. Der wichtigste war am Dienstag… der Anruf des Sohnes, der mich auf dem Heimweg erreichte und meine Sorgen, die ich mir um ihn gemacht hatte, mit einem Satz davon fegte. Naja, um die Kinder sorgt man sich immer irgendwie, selbst wenn es ihnen gut geht. Es könnte ja sein, das ändert sich… Hach, gut jetzt.

Farben…
…haben wir uns geholt, die diesen grauen Januar/Februar beleben und die graue Stimmung vertreiben sollen. Wenigstens für Momente.

Und natürlich haben wir uns wieder was gegönnt.
Wem jetzt die Frage aufstößt: Woltest du nicht abnehmen?, dem möchte ich sagen: Das mit dem Gönnen funktioniert wirklich. Ich berichte darüber bei passender Gelegenheit.

Gestern Abend schickte mir eine Freundin einen Musiklink. Von dort aus ließ ich mich treiben, vom Steinchen auf’s Stöckchen und wohin auch sonst. Ich erinnerte mich an vergangen Konzerte, suchte im Archiv dieses Blogs nach Verlinkungen, die ich nicht fand und verstand nicht, warum ich nie über die Songs an einem Sommerabend erzählt habe, die ich live genießen konnte. Ich suchte Termine heraus und stellte fest, dass ich, wenn ich wollte, in diesem Jahr sowohl an den original Songs teilnehmen könnte, als auch an den Liedern auf Banz, weil beide Veranstaltungen zum Glück an verschiedenen Wochenenden stattfinden.
Na, mal sehen. Vielleicht mag jemand mitkommen.
Irgendwann in dieser Nacht landete ich bei Element of Crime, was nicht unbedingt die beste Wahl ist, wenn man sich in irgendeinem unergründlichen Tief befindet. Doch natürlich gibt es auch bei Sven Regener Titel, die genau dieses Tief zu überwinden helfen können. Wie dieses:

Mit diesem Song verabschiede ich mich heute erst einmal von euch, wünsche ein wundervolles Restwochenende und einen guten Start in die nächste Woche im Hamsterrad.
Den Beitrag verlinke ich, wenn auch unpünktlich bei Andreas Samstagsplausch.
Habt es fein.

Samstagsplausch {25.01.2020}


Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Jetzt sitze ich hier vor meinem leeren Bildschirm und überlege, wo ich denn am besten anfange, euch von meiner Woche zu erzählen.
Am besten beim Genuss, denn ihr wisst ja, Wer nicht genießt, ist ungenießbar. Damit mir das nicht passiert {und weil ich in der vorherigen Woche ein paar nicht so schöne Stunden hatte}, habe ich mich in dieser Woche recht genüsslich eingerichtet.
Das begann am Samstag {18.01.2020} schon damit, dass ich, wie angekündigt, die kleine Frau auf den Leipziger Augustusplatz schleppte, wo wir mit dem neuen Riesenrad ein paar Runden drehten.
Ist es nicht wunderschön?
Die kleine Frau in der Gondel hoch über der Stadt. Recht nachdenklich.
Mit den Glockenmännern {fast} auf Augenhöhe.

Zur besten Kaffeezeit kehrten wir im Alten Rathaus ein. Das Eis war lecker, das Personal sehr freundlich. Der Platz, den wir fanden war allerdings sehr beengt und ungemütlich. Das wissen wir nun.

Viel bequemer und gemütlicher saß ich am Sonntag, als mich Anke und Jürgen zum Kaffee eingeladen hatten. Und zu dieser feinen Leckerei. Bratapfel mit Mandeln, Rosinen und Marzipan.

Der Montag…
…begann angenehm, weil ich nach einer Woche wieder an meinen Schreibtisch konnte. Da arbeitet es sich gleich besser und schneller. Am Morgen hatte der Sohn mich nach Waschbenzin gefragt, das ich ihm zum Feierabend von unterwegs mitbrachte. Wir trafen uns gleich bei C. und tranken noch eine Tasse Kaffee, bevor er seine Arbeit fortsetzte und ich nach Hause trollerte. Dort fütterte ich meinen Sauerteig und freute mich sehr darüber, dass es ihm offensichtlich gut ging.

Für den Dienstag-Feierabend war nun der Termin anberaumt, den ich am vergangenen Mittwoch verbasselt hatte, weil ich meine SMS nicht gelesen hatte.
Anberaumt! Was ist denn das für ein Wort? Benutzt das noch IRGEND JEMAND außer mir? Andrea, du magst doch so alte Wörter, die kaum noch vorkommen.
Der Mittwoch brachte den Wochenhöhepunkt, als ich mich am Nachmittag mit einigen Strickmädels wie immer im Alex traf. Es war insgesamt ein richtig schöner Nachmittag/Abend. Zum Genuss trug das Raclett-Kartoffel-Pfännchen bei.
Gestern zum Freitag und zum Wochenfeierabend verschaffte ich mir einen weiteren Höhepunkt, den ich in den nächsten Wochen gern wieder zur Gewohnheit machen möchte. Ich traf mich mit der Katl in der Therme. Neben wunderbarer Entspannung sportelte ich ein wenig bei der Wassergymnastik. Nicht zu viel, doch dem Körper tat es gut. Zumindest empfand ich das so.
Jetzt… …ist mein Brot im Ofen, aber ich fürchte, dass es im letzten Arbeitsgang doch noch misslingt. Es kommt nämlich nicht weiter hoch, als es das vorher im Gärkörbchen schon getan hat. Hm. *grübel*
Na, mal sehen, wie es nachher ist, wenn die Backzeit um und das Brot danach auch wieder abgekühlt ist.

Jetzt komme ich aber erst einmal zu euch in Andreas gemütliche Plauderecke.

Ach so, ja, das Foto ganz oben zeigt euch eines meiner Frühstücke in dieser Woche. Sie waren nahezu immer gleich. Die Grundlage bildet ein arabisches Fladenbrot, bestrichen mit Frischkäse. Ich nehme dazu gern eine Sorte, die Ziegenmilch enthält, weil diese würziger schmeckt. Dann kommt Gemüse drauf. Im Grunde nehme ich, was ich gerade habe, derzeit gern Paprika, Tomaten und Lauchringe. Und seit heute Morgen, weil Katl mir gesten welchen mitgebracht hat, ein paar Stängel Koriander. Der ist nun wirklich nicht jedermanns Sache. Ich mag ihn sehr gern. Ist der Fladen fertig belegt, rolle ich ihn zusammen und dann Guten Appetit.

Und nun euch allen ein recht schönes Wochenende
eure Mira

Samstagsplausch {18.01.2020}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Als ich vorhin aufwachte, schien noch der Halbmond ins Zimmer und für den Moment hätte ich mich gern noch einmal herumgedreht. Aber eine Freundin würde sich um mich sorgen, wenn dieser Eintrag nicht im Laufe des Vormittags erscheint. Da ich ihr aber keine unnötigen Sorgen bereiten will, sitze ich nun mit meinem ersten Milchkaffee des Tages hier und sortiere die Gedanken, die ich mir im Laufe der Woche so gemacht habe.

Die Alltagsfreuden…
setzten sich in dieser Woche fort, zumindest bis Mittwoch. Das begann schon am Sonntag, der insgesamt sehr schön war, mit ein paar Nachrichten, die dafür sorgten, dass ich für die folgende Woche zwei Verabredungen traf, auf die ich mich sehr freute. Eine für den Montag, eine für den Freitag.

Am Montag…
…traf ich mich gleich nach der Arbeit mit Tatjana, der ich für dieses Wochenende ein paar Dateien versprochen habe, die ich ihr senden möchte. Ich bin froh, dass ich von vorn herein gesagt hatte, dass es erst am Wochenende klappt. Ich muss nämlich noch ein paar Anpassungen vornehmen und ihr werdet nachher wahrscheinlich wissen, dass und warum ich das unter der Woche nicht geschafft hätte.
Na, jedenfalls wurde das am Montag ein richtig schöner Nachmittag mit tollen Gesprächen und ich hoffe, wir werden das mal wiederholen. Vielleicht muss ich zu der Datei ja noch eine kleine Hilfestellung mitliefern. 🙂 Ich sollte ohnehin viel öfter nach der Arbeit noch irgend etwas Schönes unternehmen. Dazu bin ich auf dem besten Wege, dachte ich Anfang dieser Woche.
Ein weiterer Freugrund war eine lange Sprachnachricht, die ich am Montag erhielt und die mir zeigte, wie gut es war, dass ich am Sonntag Abend einen langen Text versendet hatte. Tja. Es ist eben gut, wenn Missverständnisse schnell ausgeräumt werden.

Bei Kurz und gut habe ich am Dienstag ein Knäckebrotrezept gefunden. Wie passend, dass ich just an diesem Morgen Vollkornmehl gekauft hatte, einmal Roggen für den Sauerteig und einmal Dinkel für den guten Geschmack. Und dann noch eine kleine Tüte Buchweizenmehl, weil ich Buchweizen sehr gern mag. Weil der Sauerteig ohnehin ein paar Tage braucht und ich das Brot frühestens am Wochenende backen kann, kam mir Barbaras Knäckebrot gerade recht.
Da ich für das Knäckebrot noch Backpapier brauchte, hielt ich auf dem Heimweg noch einmal beim Kaufmannsladen. Als ich dort wieder heraus kam, biss der innere Schweinehund zu. Vor dem Kaufmannsladen stand nämlich ein Asia-Imbiss-Wagen, aus dem es verlockend duftete. So überredete ich mich selbst zu einer Portion Nudeln mit gebackener Ente, die ich mit heim nahm. Nachdem ich diese genüsslich aufgefuttert hatte, war ich so satt und rund und müde, dass ich Sauerteig und Knäckebrot auf unbestimmt später verschob und außer einer Trommel Wäsche nichts mehr erledigte.

Inzwischen hatte ich auch für den Mittwoch Abend eine Verabredung mit einer Kollegin zu einem Gespräch. Wir planen ein gemeinsames Projekt, das in kleinen Schritten voran geht. Zwischendurch erreichte mich ein Anruf meiner Freitagsverabredung. Sie hatte den Termin auf Mittwoch vorverlegt und mir das in einer SMS mitgeteilt. Diese hatte ich natürlich gar nicht gelesen. Ich war überhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass mir jemand eine solche Nachricht gesendet haben könnte. Oups.
Mittlerweile habe ich die Benachrichtigungsfunktionen umgestellt, damit ich keine Nachricht von ihr mehr übersehe. Das hat aber zur Folge, dass ich nun andauernd auch völlig unwichtige Benachrichtigungen bekomme und erst einmal schauen muss, ob ich das vielleicht etwas spezieller einstellen kann. Jedenfalls war damit meine Verabredung für Freitag geplatz und wir mussten uns auf nächste Woche vertagen.
An den übrigen Tagen fühlte ich mich nicht so gut. Ich schlief schlecht und viel zu wenig, war dadurch den ganzen Tag über sehr müde und bekam am Feierabend nichts sinnvolles mehr auf die Reihe.
Immerhin schaffte ich es, am Freitag von unterwegs noch Fladenbrot und Paprika mitzubringen, so dass ich wenigstens ein leckeres Abendessen und heute nun auch schon ein feines Frühstück hatte.

Um den Sauerteig kümmere ich mich nachher. Catrin hat mir gestern Abend noch eine Anleitung gesendet und Katl hat es kurz und schmerzlos rübergebracht: Mehl und Wasser zu gleichen Teilen und NICHT in den Kühlschrank. Na dann!
Am Nachmittag werde ich die Mutti nach Leipzig schleppen, zum Eistraum. Ich möchte unbedingt mit dem neuen Riesenrad fahren.

Jetzt komme ich aber erst einmal zu Andrea in die Plauderecke.

Habt ein schönes Wochenende.

12 von 12 im Januar

Neues Jahr, neue Glück…
…schrieb Caro und läutete damit eine neue Runde 12_von_12 ein.
Schon gestern Abend…
…schickte mir Uta eine Erinnerung an #12 von 12. Die fand ich heute Nacht, als ich wieder einmal über eine Stunde wach war. Hoffentlich wird das nicht zur Gewohnheit. Das Wach sein in der Nacht, meine ich.

Am Morgen gönnte ich mir ein wenig Herumtrödeln mit Strickzeug.
Dann war endlich Zeit für das Frühstück. Weil die Sonne inzwischen aufgewacht war, zog es mich hinaus auf den Balkon. Schaut nur, wie schön es da draußen ist. Ich erwäge, dieses Foto vielleicht für einen Zwölftel Blick zu nutzen.
Als es mir draußen zu kalt wurde, hockte ich mich an den Rechner, um Bürokram zu erledigen. Das musste zwingend heute sein, damit ich es nicht wieder vergesse. Und weil ich nun einmal dran war und gleich noch Fotos für diesen Beitrag zusammensuchen wollte, räumte ich gleich noch die Speicherkarten auf und sicherte Fotos aus den Jahren 2018 und 2019. Das heißt, ich begann damit. Fertig bin ich noch nicht, denn das frisst sehr viel Zeit.

Als die Socken komplett fertig waren {mein Paar 01 von #20 für 20} musste aus dem Rest gleich ein Patch an die Decke anwachsen.
Weil ich mich am Nachmittag doch noch entschlossen hatte, eine Trommel Wäsche anzusetzen, stand ich am Abend wieder vor der Aufgabe, die Wäsche irgendwo zum Trocknen unterzubringen.
Als meine Schwester am Abend ein Foto ihres Abendessens schickte, bekam ich so großen Appetit, dass ich mich in die Küche stellte und ebenfalls ein Abendessen zurecht zauberte. Dem Trend folgend serviert als Bowl. Das kommt mir sehr gelegen, kann ich mich doch damit auf mein gemütliches Sofa zurückziehen.
Wie gut, dass ich jetzt darüber schreibe: Hat doch der Sohn mir vorhin etwas von Fischfilets erzählt, die ich dann fix für ihn gebacken habe…. und natürlich in der Röhre vergessen hatte. Zum Glück, weil ich jetzt über das Essen schrieb, dachte ich wieder dran und es ist alles noch mal gut gegangen, wie ihr sehen könnt.
Nun ist dieser 12. schon fast zu Ende und ich wollte um diese Zeit schon im Bett liegen. Aber es war mir einen Herzensangelegenheit, erst einmal eine längere Nachricht an eine Freundin zu schreiben. Das war mir sehr wichtig.
Und nun gibt es eine halbe Stunde vor Mitternacht als zwölftes Bild schon wieder ‘ne Blume, genauer gesagt, ein Asperagus. Diesmal aber nicht, weil ich nicht mehr weiß, was ich fotografieren soll, sondern weil ich ihn bei den Alltagsfreuden vergessen habe zu erwähnen. Es ist dies wieder eine Freude, die ich mir selbst bereitet habe, als ich die Pflanze beim Morgenritual im Kaufmannsladen entdeckte. Der Sohn brachte noch den schönen Übertopf aus dem Fundus mit und die Freude war perfekt. Genauso perfekt wie dieser Sonntag, an dem sich Entspannen, Hobbies pflegen und ein wenig Pflichterfüllung in wunderbarer Balance befanden.

Euch allen einen guten Start in die neue Woche.
Eure Mira

Bearbeitet…
…dann muss man das zwölfte Bild aber auch einfügen und nicht nur drüber labern. *hihi*

Noch was vergessen…
…die Rückblicke.
12 von 12 im Januar 2018
12 von 12 im Januar 2017