Der 20. Montag 2022

Ich frage mich, wie andere Menschen das machen, wie ihr das macht. Ihr geht auch arbeiten, ihr habt auch Familie, ihr habt auch weite {lange} Arbeitswege. Und ihr habt Hobbies, die Zeit erfordern. Und ihr habt Gärten und Haustiere. Und ihr bekommt das alles unter einen Hut. Wieso schaffe ich das nicht? Ich komme mir richtig mies und faul vor und unzulänglich. Aber so sehr ich auch renne und tue und mache, ich schaffe einfach nichts. Wahrscheinlich bilde ich mir nur ein, dass ich rene und tue und mache. In Wahrheit schlunze ich wohl nur vor mich hin. Denn irgendeinen Grund muss es doch haben, dass bei mir alles auf der Strecke bleibt.
Da dachte ich am Samstag, es wäre ein schöner Tag, weil ich erst 7.20 Uhr aufgewacht bin und dachte, ich könnte mir ein gemütliches ruhige Frühstück gönnen, da ich erst am Nachmittag wo sein musste. Da schien meine Welt mal in Ordnung und um die Mittagszeit dachte ich sogar, ich hätte noch Zeit, meine Haare zu färben. Hab ich auch getan, aber das war schon ein Fehler, denn während ich noch in der Wanne warg, die Farbe wieder abspülte und die Spühlung einziehen ließ, machte die Mutti schon wieder den Sohn rebellisch, wo ich denn sei und warum ich nicht ans Telefon ginge und ob ich schon wieder schlafe {als ob ich den ganzen Tag nichts anderes tue als schlafen}. Dann, 15.30 erreichte sie mich. Voller Vorwurf: Du wolltest doch eher kommen!!! Den Tisch beim Griechen hatte sie zu 18 Uhr bestellt. Von ihrer Wohnung bis dorthin brauchen wir 10 Minuten. Da war sie doch der Meinung, dass ich so ab 15 Uhr spätestens bei ihr sein sollte. 🙈 Wir hätten doch noch so viel zu klären. Was denn? N, das wisse sie nun auf die Schnelle auch nicht. AHA.
Später, am Ende eines schönen Abend hieß es dann: Schade, ich dachte, wir gehen morgen in den Garten!
Und ich dachte, ich hätte wenigstens am sonntag mal keine Verpflichtungen.
Und dann meldeten sich Sohn und SchwieTo {irgendwann gegen Mitternacht} und ich versprach, am Sonntag Morgen Frühstück in den Garten zu bringen. Also stand ich wieder 6.30 Uhr auf. So lange wie am Samstag zu schlafen, konnte {wollte} ich mir nicht erlauben. Schnell kochte ich noch Nudeln und packte weitere Zutaten für einen Nudelsalat ein. Und Würstchen. Und natürlich alles für das Frühstück und lief in den Garten. Dort gab es erst einmal Kaffee. Und ich schaffte es, ein paar Runden an einer Socke zu stricken. Dann holte ich nun natürlich die Mutti in den Garten, wohl wissend, dass es dann mit der Ruhe vorbei wäre. Ich schnippelte die Zutaten für den Salat. Später aßen wir dann alle zusammen. Noch später gab es Abendessen und zwischendurch saß ich faul in der Sonne, strickte endlich die Spitze der Socke fertig und schlug sogar noch ein neues Paar an. Für den Sohn in männertauglichen Farben.
Nach dem Abendessen wurden dann die Menschen in ihre Wohnungen verteilt. Unterwegs durfte ich mir von der Mutti den Vorwurf anhören, dass ich immer so schlimm zu ihr sei. Sooo schlimm. Der Hintergrund: Ich hatte ihr angeboten, sie am Montag nach der Arbeit mit in den Drogeriemarkt zu nehmen {weil sie doch immer irgendwohin will} und sie meinte, sie wolle gern noch duschen. Da ich erst spät von Arbeit kommen werde, schlug ich ihr vor zuerst zur Drogerie zu gehen, damit die dann nicht womöglich schon geschlossen ist. Dann hieß es: Du hast vergessen, die Bücherei mit aufzuzählen. Ähm, ich hatte die Bücherei überhaupt vergessen, aber gut, fahren wir da auch noch lang. Und dann kam meine böse Verfehlung. Denn die Mutti schlug vor, dass wir am Montag zur Drogerie fahren, am Dienstag zur Bücherei {beides keine 500 m voneinander entfernt} und das Duwschen können wir dann an noch einem anderen Tag machen. Und ich schlimme Tochter lehnte das ab und wollte alles an einem Tag erledigen. Und musste mich dafür dann eben beschimpfen lassen.
Also, naja, nicht richtig beschimpfen, sie knuckert dann immer so in sich hinein, aber natürlich so, dass ich es höre. Ich soll es ja auchhören, damit ich ein schlechtes Gewissen bekomme und dann möglichst doch nach ihrer Pfeife hopse. Diesmal blieb ich stur. Aber dann hört das Geknucker nicht auf und sie schaut, als hätte ich ihr wirklich etwas ganz Schlimmes angetan.
Tja, und über all das habe ich mich sehr, sehr geärgert. Ich konnte mich gar nicht beruhigen. Esa hat mir den Sonntag versaut und mich bis in den Schlaf verfolgt. Und als heute Morgen nach nur viereinhalb Stunden Schlaf meine Nacht zu Ende war, stand dieser Ärger immer noch im Raum und wie ihr seht selbst jetzt noch.
Nun ist aber erst einmal der Montagsstarter bei Anita an der Reihe. Der wird mich, so hoffe ich, aufmuntern.

1.) Ich liebe es zu schwimmen oder mich im Wasser treiben zu lassen oder einfach am Wasser zu sein, dann fühle ich befreit und beruhigt und nicht mehr ganz so mies, wie sonst immer.
.

2.) Menschen, die ihren willen durchsetzen, indem sie andere schlecht reden, kann ich nicht leiden.

3.) Wenn ich Märchen oder Fantasy lese, dann tauche ich vollkommen ab in diese anderen Welten.

4.) Hörbücher sind für mich eine Chance, mich mit Büchern zu beschäftigen und trotzdem noch stricken zu können.

5.) In der Zeit könnte ich aber auch große Strecken mit dem Auto zurücklegen.

6.) Am liebsten lese ich Krimis von Ivo Pala und will demnächst auch drei Fantasy-Geschichten von ihm lesen.

7.) Diese Woche habe ich mit Mutti zur Drogerie und zur Bücherei fahren geplant und außerdem steht/stehen noch ein kleines Stricktreffen und ein seit 2 Jahren immer wieder verschobenes Treffen mit sehr guten alten Freunden im Kalender.
Es gäbe am Freitag auch noch ein Konzert zu dem ich sehr gern gehen würde und am Samstag habe ich eine Einladung zu einer Geburtstags-Gartenparty. Ob ich wohl die Mutti fragen muss, ob ich da hin darf? Sarkasmus aus!

Jetzt muss ich mal schnell noch daran denken, für die Mutti Essen zu bestellen. Sie sagt mir zwar jede Woche, dass es ihr nicht schmeckt und sie das Essen nicht mehr haben will, bestellt dann aber doch immer wieder etwas. Also dann…

Euch allen wünsche ich eine schöne Woche ohne Ärger und dass ihr es schafft, etwas von eurem Leben zu haben und es euch niemand vermasselt.
Herzlichst
eure Mira

Der 19. Montag 2022

Das Wochenende war wieder einmal kräftezehrend, wobei es natürlich schöne Momente gab. Trotzdem war da etwas, das wie ein dunkler Schatten über allem lag. Ich will nicht unken und ich wünsche mir sehr, sehr, dass mein Gefühl mich trügt. Ich werde später {vielleicht} davon erzählen, so oder so.
Jetzt ist erst einmal der Montagsstarter an der Reihe, für den Anita wieder einen Lückentext bereit gestellt hat.
Auf geht’s!

1.) Ha! Diese Woche beginnt der Sommer. Zumindest, was die Temperaturen betrifft. Ich liebe es, wenn es warm ist..

2.) Unliebsame Nachrichten kommen immer zum falschen Zeitpunkt.

3.) Egal, weiter geht’s hier mit guter Laune. Auch wenn sie anfangs aufgesetzt ist, wenn man lange genug versucht, Spaß zu verbreiten, wirkt dieser auch auf einen selbst.

4.) Soeben habe ich mit einer Ex-Kollegin gefachsimpelt..

5.) Neue Ideen lassen sich dabei entdecken und bereichern den Alltag.

6.) Kreativität zeigt sich dabei auf unterschiedlichste Weise.

7.) Diese Woche habe ich die Teilnahme an einem Strickstammtisch {nach 2 Jahren} geplant und außerdem steht/stehen die Fertigstellung der Balkonbegrünung im Kalender.

Jetzt hab ich euch doch gar keine gute Woche gewünscht und schon auf "veröffentlichen" gedrückt, deshalb nun der Nachtrag:#
Ich wünsche euch allen eine schöne Woche.

Sonntags Top 7 {220508}

Vor fast einem Jahr habe ich mich hier das letzte Mal beteiligt. Zum Glück bietet Anni dieses schöne Format immer noch an, so dass ich heute endlich mal wieder meine Sonntags Top 7 veröffentlichen kann.

Die Themen sind noch immer:

Lesen
Viel Gelegenheit zum Lesen hatte ich nicht. Wenn ich spät nach Hause und nach 21 Uhr erst zur Ruhe komme, fallen mir meist nach drei bis vier Zeilen schon die Augen zu, da können sie Krimis von Ivo Pala noch so erfrischend sein.
Aus der Bücherei hatte ich mir zwei Bücher von Henning Mankell mitgebracht, aber die hat die Mutti inzwischen abgefordert, da sie ihre drei Bücher bereits durch hat.

Musik
Alexander Eder. Den könnte ich derzeit immerzu hören. Und das tue ich dann auch. Meist über Spotify, aber da ich nicht weiß, wie ich das hier verlinken muss, damit ihr es hören könnt, auch wenn ich keinen Account dort habt, habe ich es mal bei YouTube rausgesucht. hier. Und wenn ich ihn gerade nicht hören kann, dann singe ich seine Lieder vor mich hin und hab den ganzen Urlaub lang die arme Katl mit diesem Song genervt.

Flimmerkiste
Naja, wenn ich schon beim Lesen einschlafe, dann ist das mit der Flimmerkiste noch schlimmer. ABER im Kino war ich am Montag. Dumledores Geheimnisse. Ich hab hier mal den 2. Trailer verlinkt. Falls ihr euch den anschaut, achtet mal auf die Untertitel. Interessante Aussagen sind dabei.

Erlebnis
Huch, wo fange ich da denn an? Es waren wieder so viele, dass ich sie schon beim Samstagsplausch nicht alle auflisten mochte. Eines vielleicht. Als ich es am Donnerstag ganz besonders eilig hatte, heim zu kommen, weil ein Vertreter für den Hausnotruf bei der Mutti auf mich wartete, kam auf der zweiten Umleitungsstrecke plötzlich der gesamte Verkehr zum Stillstand. Als es dann langsam wieder weiterging, sah ich auch, warum. Einen Schwanenfamilie mit fünf kleinen grauen Küken hatte aus einem Wäldchen kommend die Straße in Richtung Teich überquert. Die Mutter mit den Jungen war schon drüben in Sicherheit, der Vater stand mit aufgestellten Flügeln noch auf der Gegenfahrbahn und fauchte die lärmenden, stinkenden Riesentiere an, die neuerdings seine Straße bevölkern. Also, ohne mein Blech um mich herum hätte ich dem nicht begegnen wollen. mann, war der aufgebracht. Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass man einem Vogel seine Wut so sehr ansehen kann. Für mich war das ein schönes {wegen der Küken} und interessantes {wegen des Schwanenmannes} Erlebnis.

Genuss
Mit der Mutti war ich gestern Rapsfelder gucken und anschließend noch Eis essen.

Web-Fundstück/e
Oh ja, da habe ich diesmal etwas für euch. Eines, eigentlich beide habe ich auf Instagram gefunden. Die Silke findet mal leider nur auf Insta, die Bine hat eine Homepage, die ihr euch ansehen solltet, wenn ihr es bunt mögt. Ich mag es derzeit sehr bunt.

Hobbys
Naja, ich habe zwei Patche an meine Decke gestrickt, wobei das eine noch nicht mal ganz fertig ist. Und die Socken, die ich im Urlaub noch bis zur zweiten Ferse geschafft hatte, liegen seitdem fast unverändert da. Hm.
Kann es sein, dass vollgepackte Wochen auch zu meinen Hobbies gehören? Könnte man fast meinen.

Wie auch immer, jetzt muss ich mich sehr beeilen, weil die {selbst auferlegten} Verpflichtungen schon wieder laut nach mir rufen. So: Sonntag = Fahrtraining oder Muttertag = alle im Garten mit Grillen und Kaffee und Kuchen und ich als Fahrdienst. Naja. Ich will sie ja alle im Garten haben. Bitte auch die Sonne, die versteckt sich gerade noch.

Habt alle einen schönen Sonntag.

Samstagsplausch {07.05.2022}

Ich muss das mal ein wenig anders handhaben mit dem Samstagsplausch bei Andrea. Letzte Woche konnte ich nicht teilnehmen, weil ich am Meer war. Jaaaa! An der Ostsee!!! Außerdem war wegen meiner vielen Dienstreiserei im April mein Datenvolumen aufgebraucht, so dass ich nicht einmal über das Handy einen Pieps senden konnte.
Diese Woche kann ich wohl mitplauschen, das seht ihr ja, nur… so wie ich die Wochenrückblicke sonst immer schreibe, funktioniert das heute nicht. Der Grund: Die Woche war einfach rappelvoll. Sie war schön voll. Die Tage waren einfach dicht. Ich habe Einiges erreicht, Schönes gesehen und erlebt, mich an Kleinigkeiten erfreut {das finde ich immer sehr wichtig}. Ich war zweimal am Abend im Garten, einmal mit der Enkelhexe im Kino Dumledores Geheimnisse, habe in meiner neuen Küche gekocht, obwohl sie noch gar nicht fertig ist. Ja, es waren zwei tolle Wochen, die am Meer sowieso und die wieder daheim eben auch.
Aber ich hatte zum einen so viel auf meiner Tapetenrolle {Zettel reichen schon lange nicht mehr} stehen, dass einige Verrichtungen, auf die ich mich gefreut habe, nicht nur auf das Wochenende, sondern vermutlich in die nächste Woche rutschen werden. Und zum anderen war es so viel, dass ich hier im Samstagsplausch gar nicht alles aufschreiben kann. Das würde vermutlich den ganzen Vormittag in Anspruch nehmen, und die Zeit habe ich nicht. Oder sollte ich in Gedanken an Andreas Ausführungen zum Thema Zeit besser sagen, ich nehme sie mir nicht, zumindest nicht jetzt. Denn nicht nur meine Woche war vollgepackt, das Wochenende ist es ebenso.
Heute…
…habe ich bereits zwei Ladungen Wäsche gewaschen, die darauf warten, auf den Trockenplatz gebracht zu werden. Danach wartet die Mutti darauf, dass ich sie mitnehme, Mineralwasser zu kaufen und dann Hauptsache raus, wie sie sagte. Also werde ich mir wieder, wie fast jeden Samstag einen Ausflug ausdenken müssen, wahrscheinlich Rapsfelder gucken, denn die sehen zur Zeit wirklich super schön aus. Wenn ich nach der Rückkehr dann nicht zu sehr kaputt bin, möchte ich gern noch verschiedenes auf dem Balkon auspflanzen und später am Abend {vielleicht} die Socke fertig stricken, die ich am Meer begonnen habe.

Morgen…
…ist Muttertag, was bedeutet, ich möchte mich auch morgen um die Kleine Frau kümmern {mache ich ja sonst nie, *hüstel*}. Da ich auch noch andere Verpflichtungen habe, werde ich schon 9 Uhr bei der SchwieTo auf der Matte stehen, damit wir ein Fahrtraining absolvieren können. Danach nehme ich die "Kinder" mit in den Garten, fahre zur Oma, um diese auch in den Garten zu holen. Und dann wird gegrillt und Kaffee und Kuchen gibt es auch noch und am Ende verteile ich alle wieder auf ihre jeweiligen zu Hause. Die Zeit im Garten dient aber nicht etwa der Erholung, denn die Mutti hat mir schon angekündigt, was ich alles machen und tun und graben und buddeln soll und sie will sich daneben stellen und mir Anweisungen geben, weil ich mit über sechzig ja zu dämlich bin, im, Garten zu buddeln. Hach, jetzt bin ich doch wieder grillig. Sie schafft das aber auch immer wieder, mich zu nerven. Statt dass sie froh ist, dass ich sie überall mitschleppe, versaut sie es mir dann mit ihrer unvergleichlichen Art, über alles bestimmen zu wollen, ganz besonders über mich.
Naja, mal sehen. Vielleicht schaffe ich es ja, ihr zu sagen: Es ist Sonntag, da grabe ich nicht die Rabatten um, nur weil du das so willst.
Das nehme ich mir ganz fest vor, denn ich weigere mich, mir meine gute Stimmung verderben zu lassen. So!
Euch allen ein schönes Wochenende
wünscht
die Mira

WmdedgT im Mai 2022

Ja jaaa, es ist wieder mal der Fünfte und Zeit für das Tagebuchbloggen unter dem Motto
Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Da meine Tage wieder einmal sehr vollgestopft sind, wäre das ja diese Woche an jedem Tag angebracht gewesen. Nun mal los.

04:45 Uhr
Ich bin vor dem Wecker wach, was gut ist, weil ich noch Verschiedenes erledigen will, bevor ich aufbreche. Unter anderem packe ich meine Balkonkastenhalterungen ein und dazu einen von den kleineren Kästen als Muster. Ich will einen Kollegen fragen, ob er mir die Halterungen mal richtig herum zusammenschraubt. Freilich könnte ich das selbst, aber da muss ich denken, und das gelingt mir abends nach einem vollgepackten Tag manchmal nicht mehr. Gestern Abend zumindest gelang es nicht. 🙈
Ich packe auch Küchenutensilien ein und Zwiebeln, damit eine Kollegin unser Team-Mittagessen für morgen vorbereiten kann.
Da noch Zeit ist, probiere ich die To-god-to-go-App endlich einmal aus und bestelle eine Magic-Box in der Bäckerei um die Ecke. Heute Abend zwischen 19.30 und 20.00 Uhr kann ich sie abholen und bin jetzt schon sehr gespannt, was alles drin sein wird.

07:00 bis 11.00 Uhr
Der Arbeitstag beginnt mit Unvorhergesehenem. Eine Kollegin meldet sich kurzfristig für heute ab. Ich habe in dieser Schicht aber niemanden, der ihre Arbeit übernehmen könnte, außer mir selbst. Das ist nicht meine Aufgabe, aber was bleibt mir übrig?
Natürlich erledige ich die Verwaltungsarbeiten "nebenbei", nur das Kreative und das Miteinander bleiben auf der Strecke. Mal geht das, es darf nur nicht zur Regel werden.

11:00 bis 12.00 Uhr
Es sind Wege zu erledigen, die besser schon erledigt wären. Aber ich konnte ja nicht weg, bevor die zweite Schicht da ist. So ist nun Eile geboten. Dummerweise sind die Wege nur teilweise erfolgreich. Oh, Mann, ich bin das noch so gewöhnt, dass ich einen Laden {in diesem Fall ein Baumarkt} gehe und die Gerätschaften oder Ersatzteile bekomme, die ich brauche. Das hat sich leider geändert und man wird wohl künftig im Laden nicht mehr sagen: Ich möchte bitte…, sondern, wie vor mehr als dreißig Jahren: Haben Sie…? Naja, das hatte ich die ersten dreißig Jahre meines Lebens, das werde ich jetzt auch wieder meistern. Also, Sägeblätter für Bandsägen gibt es jedenfalls nicht.

Nachmittag
Die Zeit bis zum Schichtende des zweiten Durchgangs vergeht wie im Flug. Ich habe viel geschafft, wir haben viel geschafft.

15:30 bis 17.30 Uhr
Die Heimfahrt wird immer länger. Jetzt ist auch noch Machern gesperrt, zumindest in dieser Richtung.
Zum Glück präsentiert sich die Fahrtstrecke über weite Teile sooo schön. Das versöhnt ein wenig mit dem langen Weg.

Feierabend
Ich wollte mit dem Sohn zum Baumarkt, aber weil ich mir noch nicht schlüssig war, was genau ich für die neue Küche kaufen wollte, traf ich mich zunächst zur Fachsimpelei im Garten. Leider hatte er die Kinder eines Nachbarn da, die auf unserem Gemüsebeet Löcher gruben. Das war ein Geschrei. Wie zwei Kinder nur so viel Lärm machen können. Wirklich zum Fachsimpeln kamen wir nicht. Als dann auch noch verschiedene Gartennachbarn bei uns einfielen, von denen ich zumindest eine nicht leiden kann {viel Alkohol, gepaart mit Machogehabe} hatte ich es satt und packte meine Taschen.
Da klar war, dass der Sohn den letzten Bus nicht schaffen würde, bot ich ihm an, ihn heim zu bringen, bat jedoch darum, er möge es nicht so spät werden lassen. Meine Zeitvorgabe war 20.30 Uhr, er meinte, 19.30 sei er da.
Nunja, wie das bei seinem Zeitmanagement immer ist… 20.45 Uhr fragte ich telefonisch an, wie lange es wohl noch dauert. 21.30 waren wir dann endlich unterwegs.
Das war mein 5. Mai 2022.

In früheren Jahren

Mai 2021
Mai 2020
Mai 2017

Der 18. Montag 2022

Editiert:
Ich habe eben entdeckt, dass ich hier irgend einen komischen Text stehen hatte. Den ändere ich jetzt.
Wie an jedem Montag stellte Anni auch in dieser Woche einen Lückentext bereit, den ich sehr gern ausfüllte. Nur beim 1. Punkt fiel mir nichts ein, was ich in die Lücke hätte schreiben können. Ja, das ist eben manchmal so.

1.) Was ist __________ geworden? Da war mir neulich unterwegs wer eingefallen, von dem ich nicht weiß, was aus ihm geworden ist, aber just, wenn ich diesen Gedanken brauchen könnte, ist er wieder entschwunden.

2.) Ob es mir wohl wieder einfällt?

3.) Ich weiß nicht, ob ich heute noch alles schaffe, was ich gern wollte.

4.) Egal, weiter geht’s hier mit dem Lückentext (erst einmal) und dann mal sehen….

5.) Laut Wetterbericht muss ich heute nicht um meine Wäsche auf der Leine bangen .

6.) Es soll nämlich nicht regnen.

7.) Diese Woche habe ich heute einen Kinobesuch mit der Hexe geplant und außerdem steht/stehen morgen Baumarkt mit dem Sohn, Donnerstag Hausnotruf für Mutti und zwischendurch Balkonbepflanzung und Paketabholung und sicher noch einiges mehr im Kalender.

Ihr Lieben, ich bin entgegen dem ursprünglichen Plan erst gestern von der Ostsee zurück gekommen. Das tat sooo gut. Und die Mutti, der ich vorher nicht gesagt hatte, dass ich verreisen wollte, damit sie es mir nicht wieder ausredet, hat gar nicht bemerkt, dass ich eine Woche weg war und sich gefreut, als ich gestern bei ihr war, mit um Termine gekümmert hatte und um ihr Kostgeld und die Essensbestellung. Ich habe sie dann sogar noch mit in den Garten genommen und sie war glücklich. Es geht also durchaus auch mal ohne mich. Das muss ich mir merken!
Habt alle eine schöne Woche. Meine ist recht vollgepackt, überwiegend mit schönen Dingen.

Der 17. Montag

Heute ist alles bissel anders, denn ich bin im Urlaub, hab hier nur das Handy, das ich nur ungern zum Bloggen nutze, weil ich das äußerst unkomfortabel finde. Den Montagsstarter von Anni will ich mir trotzdem nicht entgehen lassen, zumal sie mit ihrem Spruch genau meinen Nerv trifft.

1.) Noch bis nächte Woche stehen sie uneingebaut herum, meine neuen Möbel in der Küche.

2.) Der Protagonist einer der Krimiserien, die ich gern lese, isst Leberwurstbrot mit Erdbeermarmelade und findet das gut geschmiert. Ich will das mal probieren.

3.) Ich koche heute nichts, denn ich bin am Meer. Da kaufe ich mir Matjesbrötchen und bin glücklich damit.
4.) Mein Motivationsspruch alles wird gut, funtioniert nicht immer, aber immer öfter😘

5.) Wasser ist mein Allheilmittel. Getrunken für den Körper. Viel wichtiger aber, gesehen und gespürt für die Seele.

6.) Am Strand bin ich glücklich, egal bei welchem Wetter. Sogar bei Sandsturm, wie am Sonntag Abend.

7.) Diese Woche habe ich Erholung geplant und außerdem stehen die Eigentümerversammlung heute Abend, Fensterputzen in der Ferienwohnung (auch heute, damit ich’s weg habe), am Freitag die Heimfahrt und gleich noch Muttibetüddelung und am Samstag ein Mittelalterfest im Kalender.

Samstagsplausch {23.04.2022}

Diese Woche habe ich den Rückblick auf Woche 16 in 2022, den ich bei Andrea in ihrem Samstagsplausch verlinken möchte, in zwei Teile getrennt.
Alles, was über Ostern geschah, findet ihr hier.
Was sich im Rest der Woche zutrug, ist schnell erzählt.
Dienstag, 19. April 2022
Irgendwann am späten Abend sollte die Küche kommen. Da der Sohn gemeint hatte wir rollen die Teile nur rein und verschwinden wieder, musste ich nicht zwingend daheim sein und packte meine Dienstreise-Tasche. Für nur eine Übernachtung war das schnell erledigt. Beeilen musste ich mich, weil die Frühschicht keinen Schlüssel hatte. Die Übergabe war am Donnerstag glatt vergessen worden. Kann ja mal vorkommen.
Einen neuen Mitstreiter durfte ich einweisen. Ist ein stiller Typ, fleißig und anstellig. Er macht sich gut in unserer Werkstatt.
Mittwoch, 20. April 2022
Der Neue kommt zur Mittagsschicht und berichtet mir: Das mit den Paletten geht klar! Na huch, der Bursche ist aber fix. Das gefällt mir.
Ich bin sehr neugierig auf die Küche, aber sie ist gar nicht da. Der Sohn meint, sie käme mit der zweiten Fuhre, irgendwann in der Nacht. Ich solle aber schlafen gehen, sie rollen die Teile nur rein und verschwinden wieder. Sehr spät am Abend, ich hatte schon geschlafen, rief er noch mal an. Der Transporter fährt jetzt erst los. Es wird dann morgen früh so zwischen 6 und 8.
Da bin ich in Torgau. Ja, ich arbeite mal wieder einen Tag vertretungsweise in Torgau, was auch der Grund dafür war, dass es in dieser Woche nur eine Übernachtung in OZ geben konnte.
Donnerstag, 21. April 2022
Ich habe zeitig Feierabend, weil der Weg viel kürzer. Gut so, denn ich muss/möchte mit der Mutti in die Bücherei. Und zum Drogeriemarkt. Und ich bin sehr gespannt, ob die Küche da ist, denke aber eher nicht.
Ich habe leider richtig gedacht, dafür steckt eine Benachrichtigung im Briefkasten, dass mein Hochbeet zugestellt wurde ohne Hinweis, wo. Menno, die haben doch eine Abstellerlaubnis. Warum steht denn das Teil nicht vor der Wohnungtür? Ich klingle beim Nachbarn, der von seiner Tür aus einen guten Blick auf das Podest im nächsten Stockwerk hat. Da oben steht ein Paket. Oh wie schön, es ist meins. *Jubel*
Ich trage es wieder hinunter, weil ich es mit nach OZ nehmen will. Ich hab da bei der Bestellung nicht aufgepasst, denn ich wollte es direkt dorthin liefern lassen. Just in dem Moment hält ein riesen Auto direkt vor der Haustür. Und eine halbe stunde später: Tadaaa… Mit dem Aufbau kann der Sohn sich Zeit lassen. Er hatte jetzt mit dem Umzug so viel Stress, weil es wieder war, wie es immer ist. Ich hatte bereits erzählt, dass er sehr effektiv räumen kann. Deshalb holt man ihn gern zu Umzügen hinzu und dann verlässt man sich auf ihn. Er wird es schon richten. Kann er auch. Macht er auch. Aber wenn alle nur auf seine Anweisungen warten und nicht selbst sehen, wo sie zupacken können, wird das für ihn eben heftig. Ich möchte, dass er erst mal wieder zu sich kommt und sich um seine Belange kümmert. Die Küche kann auch noch eine Woche so stehen bleiben, denn ich bin ohnehin nicht da.***
Freitag, 22. April 2022
Zurück in OZ. Ich mache mir Gedanken um die Spätschicht kommende Woche, spreche mich mit den Mitarbeitern ab und treffe eine Entscheidung, mit der allen geholfen sein sollte.
Die Leute haben 12 Uhr Schluss, ich habe noch bis 15.30 Uhr Zeit, den Bürokram zu erledigen, alles für nächste Woche "mundgerecht" vorzubereiten. Dabei fällt mir auf, wieviele Dinge ich einfach so nebenbei erledige, die für eine Vertretung natürlich nicht selbsverständlich sind. Das wird mir im normalen Ablauf gar nicht bewusst. und natürlich reicht die Zeit nicht. Ich komme erst gegen 18 uhr aus der Firma. Das macht aber nichts, es ist ja Freitag und ich habe weiter nichts vor.

Samstag, 23. April 2022
Tja, da sind wir also wieder beim Samstagsplausch angekommen. Und wer mir aufmerksam bis hierher gefolgt ist, hat sich nicht nur ein Lesebienchen verdient, sondern vielleicht auch festgestellt, dass da nächste Woche wohl etwas anders sein wird, als sonst. Ja, genau. Ich werde nachher noch Taschen packen und das Auto beladen und morgen früh geht es ab ans Meer. Jippie, ich freu mich so.

Habt alle ein schönes Wochenende und eine schöne kommende Woche
Eure Mira

Was für ein Osterfest…


Gründonnerstag
Ich dachte, ich könnte etwas früher Feierabend machen, um möglichst vor dem dicksten Verkehr noch heim zu kommen. Stattdessen war ich dann sogar länger in der Arbeit, weil ich etwas unbedingt fertig machen wollte, da unmittelbar nach Ostern ein neuer Mitarbeiter beginnen sollte. Nun gut, so war ich dann wohl nach dem dicksten Verkehr unterwegs. Ich holte Sohn und SchwieTo ab, dann erledigten wir noch kurz einen Weg, dann wollte ich Mutti zum Osterfeuer abholen, doch pünktlich zu Veranstaltungsbeginn regnete es so heftig, dass wir das Osterfeuer abwählten. Stattdessen blieben wir alle bei der Oma, damit sie nicht so allein ist. Die Kinder mussten {wollten} wieder nach Hause, die Oma wollte mit, weil sie sonst gar nicht vor die Tür kommt. Inzwischen regnete es nicht mehr und wir überlegten, dass das Feuer selbst wohl noch nicht entzündet sei und es sich immer noch lohnen könnte, dort hinzugehen. Unterwegs blieben wir im Kreuzungs-Baustellen-Umleitungs-Stau stecken und alle meinten, also, sie bräuchten das Feuer nicht unbedingt. Also wendete ich bei der nächsten unpassenden Gelegenheit und brachte doch die Kinder heim, dann die Oma, dann mich selbst und dann reichte es auch für diesen Tag.
Karfreitag
Das ist einer von zwei Tagen im Jahr, die ich nicht leiden mag. Dann kam noch das hässliche grau-kalte Wetter hinzu. Am liebsten wäre ich im Bett geblieben. Das ging zum einen nicht, weil die Kinder Verpflichtungen eingegangen waren, die sie nicht mit den Fahrrädern erledigen konnten. Fahrrad und Zwillingskinderwagen kann niemand gleichzeitig beherrschen. 😘 Mit dem Bus konnten sie aber auch nicht aus ihrem Dorf herüber kommen, da fährt nämlich an Sonn- und Feiertagen keiner. Also sprang ich als Fahrdienst ein {was ich gern tat} und durfte auch noch die Omma mitnehmen, die sich das erningelt hatte. Nie nimmst du mich mit, dabei sitze ich immer so allein hier und warte, dass du dich irgendwann mal meldest. {Heftiger Vorwurf in der Stimme.} Als sie ins Auto einstieg, wünschte sie mir "Frohe Ostern" in einem Tonfall, als wolle sie sagen "Fahr zur Hölle" und wenig aspäter kam dann diese Bemerkung, ich sei immer so böse zu ihr. Ich sag da lieber nichts dazu, bringt nichts. Vielleicht so viel, alle, außer ihr, sind der Meinung, ich bin viel zu lieb und nachsichtig zu ihr und sollte wenigstens manchmal besser an mich denken. Immerhin bekam sie ihren Willen, dass ich sie auf die Kinder-Abhol-Runde mitnahm. Als wir an deren Ende wieder vor Omas Haus standen {Die Schwester meiner SchwieTo wohnt mit den Zwillingen im Nachbarhaus.} fragte sie Und was wird jetzt aus mir? Ich zucktge die Schultern, weil ich es wirklich nicht wusste; ich wollte einfach keinen Vorschlag machen.
Sie: Nach Machern!
Ich… sagte gar nichts, fuhr einfach los. Die gesamte schweigsame Fahrt über, dachte ich daran, dass es dort ein kleines Eiscafé gibt und ich mir dort zum Trost für was auch immer einen Eisbecher gönnen wollte. Angekommen stellte ich fest, dass die Mutti wohl auch die ganze Zeit dieses Eiscafé im Sinn hatte. Wir ergatterten die letzten beiden nicht reservierten Plätze und für eine Weile konnte ich einfach nur da sitzen. Das war schön. Das tat mir gut.
Ostersamstag
Ich hatte bereits im Samstagsplausch von diesem Tag erzählt. Was als Einkaufstour begann, endetet mit einem vorzüglichen Mittagessen.
Ganz nebenbei, weil Freundinnen mich das gelegentlich fragen und im Grunde voraussetzen: NEIN, die Mutti lädt mich auf unseren Touren nicht zum Essen oder Kaffeetrinken ein. NIE. Sie bezahlt ihren Anteil an der Zeche, das schon, aber mich einzuladen, auf diese Idee kommt sie gar nicht. Dabei hat sie mehr Rente, als ich Arbeitslohn, muss also nicht knausern. Ich erwähne das hier nur mal, weil die Leute, mit denen ich mich manchmal über meine Ausflüge mit Mutti unterhalte, auch schon mal äußerten: Na komm, du hast doch davon auch dein Gutes, so oft, wie ihr da einkehrt, da kannst du dich doch nicht beschweren, auch wenn der Sprit jetzt teurer ist. Eine Freundin glaubte sogar, dass sie mir die Urlaubsreisen finanziert, die ich für uns gemeinsam buche. Als ich ihr sagte, dass dem nicht so ist, war sie ganz entsetzt. Das nur mal am Rande.
Ostersonntag
Für diesen Tag war ein Ausflug zur Festung Königstein geplant. Zum Glück hatte aber die SchwieTo an diesem Tag etwas mit ihrer Mutti und ihren Schwestern vor, das sich nicht verschieben ließ. So verschoben wir unseren Ausflug. Und das war gut so. Der Sohn eröffnete mir nämlich am Samstag Abend, dass er mir am Dienstag von einem Umzug eine Küchenzeile mitbringen würde. Bis dahin müsste meine derzeitige Küche natürlich ausgeräumt und abgebaut sein. Und das war dann meine Beschäftigung für den Ostersonntag. In Vorfreude auf die neue Küche, machte mir diese Arbeit sogar Spaß. Allerdings bin ich nicht der effektive Räumer, ich verzettle mich dabei immr irgendwie. Zu großen Glück kam der Sohn am späten Nachmittag vorbei und dann ging die Aktion ganz schnell. Er hat das einfach super drauf. Da sitzt jeder Handgriff. Ich bin jedes Mal begeistert, wenn er solch eine Aktion in die Hand nimmt.
Ostermontag
An diesem Tag nun der Ausflug. Bloß gut, dass wir den hierhin verschoben hatten, denn es wurde der schönste Tag des Osterfestes und damit war dann Ende gut, alles gut.

Der 16. Montag 2022

Es ist der Ostermontag und ich war gespannt, ob Anni auch an diesem Feiertag einen Lückentext bereit stellt. Natürlich hat sie das getan, was mich sehr freut.
Und bevor meine Pflichten wieder beginnen {Fahrdienst und Bespaßung für Mutti}, gönne ich mir die Freude, den
Montagsstarter auszufüllen.

1.) Feiertage nutzen mir nichts zur Entspannung, weil die alte Mutter an Feiertagen noch mehr als sonst der Meinung ist, ich hätte mir Zeit für sie zu nehmen {da ich ja soviel davon habe} und sie überall mit hinschleppen, aber bitte nicht an Orte, an denen ich gern wäre, sondern ausschließlich an Orte, die sie vorschlägt, wenn sie mal was vorschlägt. Meist begnügt sie sich damit, an meinen Vorschlägen herumzumäkeln. 🙈

2.) Dabei hätte mir ein Ausflug zum Regenstein so viel Freude bereitet.

3.) WhatsApp nutze ich gern für Terminabsprachen oder zur Übemittlung von Fotos. Aber die vielen Grußbotschaften in Form diverser zappelnder Bildchen beispielsweise jetzt zu Ostern gehen mir schnell auf die Nerven.

4.) Netflix oder Prime – Ja, ich habe Prime, nutze es aber nur für kostenlose Lieferungen innerhalb von 24 Stunden. Filme oder Serien über Prime nutze ich nicht, und weil das so ist, habe ich mir Netflix gar nicht erst angeschafft.

5.) Meine Freizeit nutze ich, falls die Mutter das zulässt, zum handarbeiten oder lesen. Meist lässt sie es nicht zu, weil sie immer irgendwelche Bewerbchen findet, um mich zu sich zu beordern.

6.) Humor kommt mir bei all den privaten Nervereien zusehends abhanden.

7.) Diese Woche wird zu kurz für alles, was ich schaffen will und muss und demzufolge sehr arbeitsintensiv und als Highlight kommt morgen die neue Küche {was auch noch mal ne Menge Arbeit bedeutet} und am Sonntag fahre ich, egal wie weit ich mit meinem Kram hier gekommen bin, ans Meer. Da steht auch ein Termin an, also NUR Urlaub wird das nicht. Aber ich baue mir drei Tage Erholung um den Termin herum. Das muss einfach sein.

Wie ihr unschwer erkennen könnt, habe ich mich wieder einmal sehr über die Kleine Alte Frau geärgert und darüber, dass ich ihren Sticheleien und Manipulationsversuchen nichts entgegenzusetzen habe. Freilich wehre ich mich und versuche, meins zu machen, aber in mir drin tut mir das alles trotzdem weh und wühlt mich auf, so dass die Feiertage für mich wieder hässlich waren. Nicht ganz so hässlich wie Weihnachten, aber es reicht.
Immerhin haben wir gestern die Küche leergeräumt. Dank meines Sohnes haben wir das geschafft. Er kann unglaublich effektiv räumen. Von wem er das wohl hat. Von mir nicht, ich kann das leider nicht und wäre wohl noch immer nicht fertig, wenn er mir nicht geholfen hätte. Ich habe erst gestern Morgen erfahren, dass morgen die neue Küche kommt, also musste das Ausräumen gestern sein, da wir ja heute nun den Ausflug unternehmen müssen. Glaubt mir, ich würde lieber daheim bleiben. Zum Glück kommen Sohn und SchwieTo mit. Ich glaube, sonst würde ich das tatsächlich noch absagen.

Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr euren Ostermontag genießen könnt und dass auch der Rest der Woche schön wird.
Eure Mira