Aufgaben bis Donnerstag
…aber am besten noch heute
02. Bankabrechnung für die Schwester fertigstellen. Ich weiß gar nicht, wieso mich ds so gestresst hat, denn es ging schell und Daten in Excell-Tabellen eintragen, macht mir doch Spaß. Wahrscheilich weil sie so gedrängelt hat.
03. Eine Nachricht an den Vereinsvorstand senden. Während ich die Nachricht schrieb, bekam ich das Gefühl, dass all meine Versuche, dort etwas zu bewirken, zu retten, sinnlos sind. Wenn es uns nicht gelungen ist, das Projekt aus dem laufenden Betrieb heraus zu retten, wie soll das nach einer Pause von einem halben Jahr gelingen, nachdem wir alles erst einmal aufgelöst und abgewickelt haben? Ich habe die Nachricht trotzdem abgeschickt. Vielleicht, ja vielleicht…
04. Ein Päckchen packen. Das durchsichtige Klebeband habe ich nicht gefunden. Aber im N-Markt gabs neues.
05. Einen Brief schreiben
06. Diverse Dinge mit der Krankenversicherung klären
Der übliche Kleinkram
04. Eine Trommel Wäsche
05. Noch eine Trommel Wäsche?
06. Küchenchaos beseitigen
Autor: Mira Wunder
Notizen – 16. Juni 2026
Nachdem ich in der letzten Zeit nur wenige, wirklich große Termine hatte, die alles andere überschatteten, hat sich nun wieder einiger Kleinkram angesammelt oder aus dem Großen ergeben, den ich unbedingt noch bis Donnerstag erledigt haben sollte, damit er mich dann am kommenden Wochenende nicht mehr bedrückt.
Gestern war ich nicht so recht in der Lage, irgend etwas zu tun, außer Tee trinken und rumliegen. Als ich RoHen fragte, was denn bloß mit und los sei, meinte er: Wir sind alt! Höhö, sooo alt sind wir nun wirklich noch nicht. Er zumindest nicht. Aber ja, ab 50 sagt man, merkt man das Zipperlein. Und da bin ich ja nun schon weit drüber und auch er schon ein Stück.
Wie dem auch sei, jetzt stelle ich hier mal wieder eine To-Do-liste für die nächsten Tage zusammen. Ich habe den Eindruck, wenn ich es zum Abhaken aufschreibe, erledigt es sich besser.
Aufgaben bis Donnerstag
…aber am besten noch heute
01. Neue Mastercard freischalten Hoffentlich bekomme ich das hin. War ganz einfach. Ich frage mich, warum ich vor manchen Verrichtungen so viel Angst habe. Ich habe doch bisher immer alles hinbekommen. Warum schreckt mich das neuerdings so?
02. Bankabrechnung für die Schwester fertigstellen. Nicht nur für sie. Es ist unser gemeinsames Geld, aber ich habe ihr darauf schon einiges an Vorschuss aus meiner eigenen Tasche gezahlt. Das muss ich nun gegenrechnen, und zwar schnell, damit sie zu ihrem Geld kommt. Ich mag aber auch nicht zusetzten, und sie will das auch nicht. Das muss alles seine Ordnung haben. 😘
03. Eine Nachricht an den Vereinsvorstand senden. Ich möchte meine Hilfe anbieten, damit das schöne Projekt, das wir ursprünglich im Mai starten wollten, nun im Herbst vielleicht doch noch zustande kommt. Ich habe da so eine Crowdfounding-Idee, weiß aber nicht, ob sich das mit unseren Vereinsstatuten umsetzen lässt. Das müsste man mal beraten.
04. Ein Päckchen packen. Wo ist denn bloß mein durchsichtiges Klebeband geblieben?
05. Einen Brief schreiben
Der übliche Kleinkram
01. Haare schön
02. Nägel schön {blau}
03. Einkaufen {Beim Lieblings-N-Markt gibt es 9 Kaiserbrötchen für 1 Euro}
04. Eine Trommel Wäsche
05. Noch eine Trommel Wäsche?
Drabble am Dienstag – 16. Juni 2026
Er hatte sie eingeladen und wollte etwas ganz Besonders kochen. Etwas, womit er beweisen konnte, wie toll er war. In diesem Bemühen hatte er nicht nur den Herd, sondern gleich die gesamte Küche in ein Schlachtfeld verwandelt. Verzweifelt sah er auf dieses Chaos, raufte sich die Haare und tanzte wie Rumpelstilzchen in der Küche herum. Wie sollte er hier ein Festessen zaubern? Am liebsten hätte er Zutaten, Geschirr und Halbgares zusammen gefegt und in den Müll geworfen. Was sollte sie nur von ihm denken?
Sie lehnte lächelnd in der Küchentür und beobachtete ihn mit ambiventen Gefühlen zwischen Mitleid und Schadenfreude.
💯
Das Dienstgsdrabble mit einem Schreibimpuls von Wortman.
Der 25. Montag
3 Uhr morgens
Mir ist übel. Ich schleppe mich ins Bad. Später in die Küche, wo ich mir einen Scheibe Toast hole. Trocken, ungetoastet. Ich kaue sehr langsam.
5 Uhr morgens
Der Magen hat sich nicht wirklich beruhigt. Nun schmerzt auch noch der Kopf.
7 Uhr morgens
Auf jetzt. Vom Rumliegen wird nichts besser. Ich jammere der Schwester die Ohren voll. Sie meint sie hat Hunger, wüsste aber nicht, was sie essen soll. Da bin ich heute nicht die richtige Ratberin.
Ich brauche Ewigkeiten im Bad, schleppe mich in die Küche, setze Wasser auf. Kamillentee, ja, das ist es jetzt! Und ein paar Haferflocken. Mit Wasser aufgequollen. Milch getraue ich mich nicht. Haferflocken rate ich auch der Schwester, wenn sie doch Hunger hat. Da habe ich nicht mehr viele! kommt es zurück. Ach Mädel, da weiß ich es nun auch nicht. Habe gerade ein bissel heftig mit mir zu tun.
9 Uhr
Der Magen hat sich beruhigt. Dank an den Kamillentee!
Ich werde mir gleich noch eine zweite Tasse voll aufbrühen.
Und dann gibt es endlich meinen Montagsstarter mit dem Lückentext von Anita
❶ Mittendrin statt nur dabei. Das gilt für mich garade nicht. Ich bin nicht mal dabei, erst recht nicht mittendrin. Ich halte mich gerade lieber raus. Am besten aus allem.
❷ Es ist erstaunlich, dass ich mich gerade jetzt, da die großen Hürden genommen sind, so elend fühle. .
❸ Obwohl ich viel geschafft habe und eigentlich mit meiner Leistung zufrieden sein könnte, geht meine Stimmung immer auf und ab.
❹ Die Weltmeisterschaft geht unbemerkt an mir vorbei.
❺ Da mag ich auch nicht Flagge zeigen.
❻ Vieles im Leben kommt unerwartet.
❼ Im Kalender steht diese Woche der Schwester Wünsche erfüllen, ich habe für andere deren Kram erledigen geplant und dann freue ich mich auf ein Festival, falls meine Kraft reicht, um dahin zu fahren.
♥
Sonntagsglück – 14. Juni 2026
Sonntags Top 7
1_Gelesen
Heute erzähle ich euch mal, was ich nicht gelesen habe.
Mord im Nordseehotel: Kommissar Jan Jansens 1. Fall (Nordsee-Krimi) von Hanna Hennings
Ich habe das Buch nach 20 Seiten weggelegt und beschlossen, euch eine eindeutige NICHTempfehlung zu geben. Dann dachte ich, ich wollte dem Buch noch eine Chance geben und las noch bis Seite 30. Bis dahin ging es immer noch nicht um den Kriminalfall, sondern um die privaten Befindlichkeiten des Ermittlers. Und das bei ganzen 257 Seiten, die das Buch umfasst. Bis dahin hat man erfahren, wie der Kommissar seinen Bruder bekocht und dass er dabei Kartoffeln schält. Man erfährt auch, dass die Ex des Kommissars sich mal wieder an ihn heran macht, Hoffnungen in ihm weckt, ihn aber wenig später wieder fallen lässt, wodurch der Ermittler die Lust verliert, überhaupt noch in seinem Fall zu ermitteln. Ich welchem Fall überhaupt? Das hatte ich bis zu dieser Seite schon wieder vergessen.
Dabei gibt es von Hanna Hannings ein sehr sympatisches Foto mit Hund. Als ich das sah, war ich versucht, meinen Verriss hier wieder zu löschen. Wollte ihr das nicht antun. Andererseits… diesen ersten Band kann man wirklich nicht lesen. Vielleicht versuche ich es mal noch mit Band 9. Angeblich sollen die Bücher von Mal zu Mal besser werden.
Natürlich habe ich gelesen. Und zwar:
Rügenschmerz – Tod im Dünensand (Lydia Westphal 20) von Birger Brand, 219 Seiten
KÜSTENLUFT: Ostseekrimi Fehmarn (Frieda Lieken 16) von Eva Lirot, 223 Seiten
KÜSTENFELS: Ostseekrimi Fehmarn (Frieda Lieken 13) von Eva Lirot, 191 Seiten
KÜSTENSTEIN: Ostseekrimi – Weihnachtskrimi von Eva Lirot, 195 Seiten
KÜSTENLOCH: Ostseekrimi von Eva Lirot, 215 Seiten
Oups, das waren sogar 5 Bücher. Wie ihr seht, sind sie kurz, also keine besondere Leseleistung.
Gerade habe ich in meiner Liste gesehen, da war ja Anfang der Woche noch ein Krimi.
SOKO SYLT – Furchtbare Feuer (Berger & Claasen ermitteln 13) von Nele Nordland, 239 Seiten.
Ich muss mir das wirklich mal anders sortieren. Bei so vielen Ermittlerteams und vergleichsweise wenigen Schauplätzen {Es gibt ne Menge Krimis, die beispielsweise auf Sylt angesiedelt sind.} Kommt man sonst noch ganz durcheinander.
2_Gehört/Gesehen
Aus der Mediathek schaute ich eine {alte} Folge von Nord Nord Mord.
Mit PesTör und aRM kamen wir überein, die Figur des Hinnerk Feldmann nicht zu mögen. Ich mag nicht soweit gehen, diese Abneigung auf den Schaupieler Oliver Wnuk auszuweiten. Aber als Hinnerk Feldmann finde ich ihn einfach dämlich. Oups.
3_Erlebnis
Es gab eines. Ein stilles. Nicht schönes.
Und dann gab es noch den Banktermin.
4_Genuss
–
5_Drinnen/Draußen
Draußen, draußen, draußen.
6_Web-Fundstück/e
Hanneweb
Nati Kreativ
7_Hobbys
Naja, viel gelesen und wenig gestrickt. Die Socken für Mai 12f26 sind immer noch nicht fertig.
High Five
Eins
Ich habe mal wieder ein Dienstagsdrabble geschrieben. Und ich habe es geschafft, dieses bei Wortman zu verlinken. Dann geschah, was ich nicht erwartet hatte. Ich bekam Kommentare UND es gefiel. Feiner Ansporn. Dankeschön.
Zwei
Große Freude am Mittwoch. Martina hatte es trotz Krankheit und nicht wie erwünscht fortschreitender Genesung geschafft, einen Schreibimpuls zu veröffentlichen. Das allein freute mich sehr. Und dann wich ich mit meiner Geschichte mal von meinen üblichen märchenhaft-mystischen Texten ab. 🤭
Drei
Ich hatte solche Angst, dass bei dem Banktermin am Freitag wieder etwas schief gehen könnte. Nun, es ging nichts schief! Ich war so froh, dass ich gleich die Schwester anrief. Sie freute sich natürlich auch, war aber auch gleich wieder… naja. Meine Schwester eben. 😄
Vier
Noch am selben Abend war das Geld auf dem neuen Konto. Damit fiel der riesige Zweifel, ob ich nicht vielleicht doch etwas falsch gemacht habe, von mir ab.
Diese Zweifel begleiten mich mein Leben lang, gezüchtet aus dem Satz meiner Kindheit: Das wird doch sowieso nichts. Ich habe immer, immer versucht zu beweisen, dass Dinge, die ich in die Hand nehme, eben doch etwas werden. Mittlerweile ist niemand mehr da, der diesen Beweis von mir fordern würde, außer mir selbst. Aber in manchen Situationen kommen dann doch diese Zweifel. Nun, wie gesagt, war er weg, der blöde Zweifel.
Fünf
Ein wunderschöner Anruf von RoHen. Ich weiß eigentlich gar nichts zu erzählen. Ich rufe nur an, weil ich Sehnsucht nach dir habe.
Hach, er macht mich glücklich.
Es ist Sonntag Mittag. Da passt es, diesen Eintrag bei Anita wegen der ST7 und bei Sabine wegen der High Five zu verlinken.
Samstagsplausch – {13. Juni 2026}
Guten Morgen
Eine Freundin hat Geburtstag. Ich habe ihr schon geschrieben. Auch einen Kaffee auf dem Balkon habe ich bereits getrunken. Das war, bevor die Sonne heraus kam.
Nun…
…möchte ich ein wenig auf die Woche zurück blicken. Sie war insgesamt nicht so toll, was hauptsächlich an dem Termin am Freitag lag, von dem ich die gesamte Woche wieder orakelte, was alles schief gehen kann. Tatsächlich ging diesmal nichts schief!
Eine seltsame Nachricht erhielt ich am Donnerstag. Da hatte es am Mittwoch noch geheißen: Guten Morgen du Liebe… und am Donnerstag wurde dann festgestellt, dass wir nicht mehr zueinander passen und uns nur noch beieinander melden sollten, wenn es wichtig ist. Was, bitte, ist unter Freunden wichtiger, als den anderen zu fragen, wie es ihm geht, und ihm von den eigenen Befindlichkeiten zu erzählen? Aber gut! In einem Text bei Stoppok heißt es: …und wenn du schon hier bei mir sein willst, dann sei es doch bitte gerne. Umkehrschluss: Dann eben nicht!
Am Mittwoch… ja, was war am Mittwoch? Ich wollte euch irgend etwas vom Mittwoch erzählen. Weiß nicht mehr, was. Ohoh.

Jetzt schaue ich zu Andrea. Mal sehen, was ihr so von eurer Woche berichtet.
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {06. Juni 2026}
Sonntag: Sonntagsglück
Montag: Der 24. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag – 09. Juni 2026
Mittwoch:
Donnerstag: Schreibschnuppe Nr. 24/2026
Freitag: Freitagsfüller – 12. Juni 2026
12 von 12 im Juni 2026
12 von 12 im Juni 2026

Wie immer hält man am 12. des Monats seinen Tagesablauf in Fotos fest. Am Abend werden 12 davon in einem Eintrag veröffentlicht, wobei ich oft nicht die große Auswahl habe, sondern froh bin, die 12 Bilder zusammen zu bekommen. Caro von Draußen nur Kännchen sammelt diese Einträge. Vielen Dank dafür.
Der 12. Juni 2026 ist ein Freitag.
Ich habe 9:00 einen Termin bei der Bank und stelle meine Unterlagen zusammen.

Was steht denn da für ein riesiges Teil vor dem Haus? 
Ich bin so aufgeregt. Ob ich denn heute endlich an unser Geld heran komme? 
Obwohl das Thermometer nur 15° zeigt, gehe ich mit meinem Milchkaffee auf den Balkon.
Ich muss einfach nach draußen. Gern wäre ich nach dem Banktermin noch ein wenig draußen geblieben, aber die Schwester wollte eine Echtzeitüberweisung haben. Also musste ich heim. Blöd ist, dass das Geld aus der Aktion von heute Morgen natürlich noch im Nirvana zwischen den Banken herumhängt und meinem Konto vermutlich erst Anfang kommender Woche gutgeschrieben wird. Das heißt aber, dass ich die Überweisung wieder einmal von meinem kläglichen Guthaben hergeben musste. Warum immer ich?
Ich versuche, mich meinem Strickzeug zu widmen, was daran scheitert, dass meine Hände eiskalt und damit ungelenkig sind.
Immerhin kann ich endlich die Socken Juni 12f26 fotografieren.
Es ist das Paar Nr. 10/2026 und bei 12f26 das Paar für den Juni.
Zu Mittag entdecke ich , dass es doch noch einen Lückentext für den Freitagsfüller gibt und vervollständige diesen natürlich. 
Ich pendle immer zwischen Küche, dem Rechner und dem Balkon hin und her und nasche zwischendurch ein paar Erdbeeren.

Der Oregano braucht Wasser. 
Mein Abendessen kommt aus der Fritzi. Toast mit Salami und Käse überbacken. Das ist momentan mein Standardessem, preisgünstig, nahrhaft und schnell zubereitet. 
Und dann mache ich es mir im Sessel zwischen Bett und Spinnrad gemütlich für den Abend. 
Auch wenn es heute keine Sonne gab, um die Solarzellen aufzuladen, leuchten jetzt meine Elfenlichter und verzaubern den Balkon. Lange werden sie heute nicht durchhalten, aber für ein Luftschnappen auf dem Balkon und einen kleinen Zauber am Abend reicht es. 
Und damit, ihr Lieben, sage ich Gute Nacht. Bis zum nächsten Zwölften.
Rückblick auf vergangene Jahre:
12 von 12 im Juni 2025
12 von 12 im Juni 2024
12 von 12 im Juni 2023
12 von 12 im Juni 2022
12 von 12 im Juni 2018
12 von 12 im Juni 2017
Freitagsfüller – 12. Juni 2026
Es ist bereits Mittag und ich habe bei Barbara wieder einen Lückentext für den Freitagsfüller entdeckt. Vielen Dank.
1. Vorübergehend ist der Herbst ausgebrochen, mit Stürmen und Kälte. Hoffentlich wirklich nur vorübergehend, denn ich will Sommer!!!
2. Bei dieser Witterung gibt es bei uns heiße Suppe aus dem Kessel und nichts vom Grill.
3. Ich könnte mal wieder ein Märchen schreiben .
4. Ohne Einschlafmeditation wird das derzeit nix mit dem Einschlafen, egal wie müde ich bin.
5. Mein Rezept für Suppen aller Art ist besonders kreativ, denn es macht mir Spaß, alle möglichen Lebensmittel zu kombinieren, die "eigentlich" nicht zusammen passen. Tun sie am Ende dann doch!
6. Chaotisches Allerlei. Schmeckt trotzdem.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das offizielle Ende dieser Woche, morgen habe ich geplant, mal wieder beim Lieblingsgemüsemann vorbeizuschauen und Sonntag möchte ich die Vorhaben der kommenden Woche ein wenig strukturieren, damit die Herumdümpelei ein Ende hat!
Schreibschnuppe Nr. 24/2026
Ich freue mich sehr, dass Martina gestern Abend einen neuen Schreibimpuls veröffentlichen konnte. Bei Vogel, Jäger, singen bot es sich an, über eine Katze zu schreiben. Da aber Martina selbst einen solchen Text geschrieben hatte, wollte ich mal etwas ganz anderes ausprobieren und wich damit auch von meinen sonstigen, märchenhaften Geschichten ab.
Ahnungslos schlenderte Matteo Conti durch die Straßen von Mailand. Auf einer kleinen Piazza setzte er sich an einen der Tische, die vor dem Eiscafé auf dem Gehsteig standen. Den Jäger, der ihm in einigem Abstand folgte, bemerkte er nicht. Als er plötzlich auf der Brusttasche seines Hemdes einen roten Punkt entdeckte, war es zu spät. Im nächsten Moment sank er lautlos über seinem Espresso zusammen. Ein Fremder entfernte sich unauffällig.
In der Villa de Benedetti läutete ein Telefon.
Der weißhaarige Hausherr lauschte und lächelte. Dann winkte er seinen Großneffen heran. "Sorge dafür, dass auch dieser Vogel nicht mehr singen kann." 💯
Drabble am Dienstag – 09. Juni 2026
Sie hörte schnelle Schritte auf das Zelt zukommen. Er war zurück! Doch statt sie, wie erhofft, mit exotischen Früchten zu verwöhnen, griff er nach ihrer Hand, zog sie halb aus dem Zelt und rief: "Komm schnell! Das musst du dir anschauen!"
Sie folgte ihm auf dem gewundenen Pfad durch den Dschungel bis an eine tiefe Schlucht. Es gab keine Brücke. Nur ein schmales Brett lag über dem Spalt.
"Komm", drängte er, "es lohnt sich!"
Vorsichtig, Schritt für Schritt, wagte sie sich hinüber.
Und dann sah sie ihn. Von Schlingpflanzen überwuchtert, verziert mit uralten Gravuren, erhob sich vor ihr ein Monolith.
Nun gibt es hier doch wieder ein Dienstagsdrabble. Der Schreibimpuls stammt von Wortman. Ich hoffe, dass mir dieses Mal die Verlinkung gelingt. Ob mein Text dort Anklang findet, bezweifle ich, denn die Leute, die dort mitschreiben, kreieren völlig andere Texte, oft Dialoge. Ihr Stil ist wollkommen anders als meiner. Na, schau’n mer mal.
