Kein Samstagsplausch am 26.01.2019

Mir war irgendwie nicht danach. Nun hat es aber einige Menschen gegeben, die auf unterschiedlichsten Wegen nachgefragt haben, ob es mir gut geht, weil ich so schweigsam war. Deshalb will ich mich heute mal wieder melden. Und… ja, es geht mir gut. Halbwegs. Naja. Nicht schlecht jedenfalls. Nö, es geht schon gut. So normal. Und morgen wird es auch wieder einen ausführlicheren Plauschbeitrag von mir geben. Jetzt möchte ich nur der Vollständigkeit halber die vorige Woche {19.01. bis 26.01.} schnell zusammenfassen.
Das Wochenende 19./20. Januar verlief völlig unspektakulär. Ebenso der Beginn der Woche. In der Firma ärgerte ich mich mit einem Teilnehmer herum, der meinte, es sei ihm völlig egal, welche Gesetze und Regeln bei uns gelten {beispielsweise keine Kerzen oder andere offene Flammen auf dem Schreibtisch zwischen Computer, Lehrbüchern und Heftern}, denn er sei kein Deutscher und werde sich nicht an unsere dummen Regeln halten. An den Abenden passierte nichts Erwähnenswertes. Bis Donnerstag.
Am Donnerstag, 25. Januar habe ich mich nach Feierabend sehr beeilt und konnte den Einkauf mit Mutti in Rekordzeit erledigen. Danach war noch genug Zeit, mich frisch zu machen und die Katl abzuholen. Sie hatte nämlich für diesen Abend zwei Kabarett-Karten zu ihrem Geburtstag geschenkt bekommen und sich entschlossen, mich mitzunehmen. Das war der Höhepunkt dieser Woche. Es war ein schönes Programm und rundum ein gelungener Abend und wir kamen zu dem Schluss, das wir so etwas öfter mal unternehmen sollten. Früher waren wir fast jede Woche irgendwo unterwegs, Konzerte, Kneipenmusik, irgendwas. Mit den Jahren ist das leider fast völlig eingeschlafen, was bestimmt an mir liegt. Ich hab immer nur meine Arbeit im Kopf und zum Feierabend bin ich so kaputt, dass ich nur noch heim will und nichts mehr tun. Zumindest kommt mir das gerade so vor.
Für Freitag, 26. Januar hatte ich mich mit dem Sohn verabredet. Wir wollten in den Garten, um dort ein paar Pflanzen abzuholen, die wir in der Laube untergestellt hatten, um sie vor der Kälte zu schützen. Bis dahin hatte das genügt, aber nachdem nun für die kommende Woche Nachttemperaturen im zweistelligen Minusbereich vorhergesagt wurden, war uns die Laube zu unsicher. So war zumindest der Plan. Doch wieder kam mir meine Arbeit dazwischen, denn nach einigem Hin-und-Her sah es so aus, als sollte ich die kommende Woche frei haben. {Kurzfristig, so dass man nichts planen konnte, wie etwa eine Reise ans Meer.} Weil aber in der Woche danach ein völlig neuer Kurs starten soll {Die endgültige Entscheidung dafür war genau am Donnerstag gefallen.}, wollte ich diesen noch vorbereiten, damit er nicht so holperig losgeht, wie das vor zwei Jahren bei einem ähnlichen Kurs passiert war. So etwas im laufenden Geschäftsbetrieb zu erledigen, ist nicht ganz einfach, weil man natürlich immer wieder herausgerissen wird. Also blieb ich am Freitag noch anderthalb Stunden nach meinem Feierabend, um die Sache fertigzustellen. Ich schaffte in der Zeit auch viel mehr als am gesamten Tag zuvor. Die Zeit bezahlt mir keiner, aber ich wollte es gern fertig haben, um meine freie Woche wirklich genießen zu können. Dann war es für den Garten natürlich zu spät, wurde ja schon fast dunkel. Also vertagten wir die Gartenarbeit auf Samstag. Deshalb, und weil ich an jenem Samstag außerdem mal ein ganz klein wenig länger schlafen wollte {bis 8 Uhr immerhin}, habe ich dann auch keinen Plauschbeitrag geschrieben.
Wie dieser Samstag dann verlief und was sonst noch geschah, erzähle ich dann morgen.

Samstagsplausch {19.01.2019}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Heute geht es schnell, von meiner zurückliegenden Woche zu berichten. Es ist nämlich genau das eingetreten, was ich gehofft hatte, mittels Ingwertee und anderen Hausmitteln zu vermeiden. Ich habe von Freitag, 11. Januar als ich umsonst auf jenen Auftraggeber wartete, eine fette Erkältung mit nach Hause gebracht.
Es hat sich übrigens geklärt, warum er nicht kam. Das heißt, in Grunde hat sich nichts geklärt, aber… {huch, im Satz verfitzt} …jedenfalls hatte Regula letzte Woche noch versucht, Entschuldigungen für den Mann zu finden, dass er vielleicht einen Unfall hatte oder irgend etws ganz Wichtiges ihn davon abhielt, unser Treffen wenigstens abzusagen. Inzwischen hat nun die Bekannte, die mir den Tipp gegeben hatte, bei ihm nachgefragt, was denn los war, und der Mensch hat nur herumgeeiert und dann zugegeben, dass er es vergessen hat. Sie meinte dann, er solle mich wenigstens noch anrufen und sich entschuldigen oder mir eine kurze Nachricht schreiben, dass es ihm Leid tut. Irgendwas! Das hat er bis heute nicht getan, während die Bekannte mich am Mittwoch, 16. Januar anrief und mir all dies erzählte und vor allem wissen wollte, ob er sich gemeldet hat. Wie man sieht, hätte der junge Mann wohl dringend eine Bürohilfe notwendig. Ich kann mir das schon vorstellen. Er ist Handwerker und bestimmt ein Guter, der viele Aufträge hat. Aber Büro und das ganze Drumherum ist offensichtlich nicht sein Ding. Das bekommt er nicht auf die Reihe.
Tja, nun ist das, wie es ist. Ich hatte noch überlegt, den Auftrag an eine Freundin weiterzureichen. Aber bei so einem unzuverlässigen Auftraggeber lasse ich das lieber bleiben.
Ansonsten geschah diese Woche bei mir nicht viel. Die 12 von 12 am Samstag, 12. Januar habe ich nicht geschafft. Es gab, glaube ich überhaupt nur 3 oder 4 Fotos an diesem Tag. Dafür konnte ich am Sonntag, 13. Januar wenigstens den Sieben-Sachen-Sonntag bedienen. Da ging es mir noch halbwegs gut.
Ab Montag, 14. Januar wurde der Schnupfen immer schlimmer. Es war wirklich nur ein einfacher Schnupfen. Aber gefühlt habe ich mich, als müsste ich für den Rest meines Lebens das Bett hüten. Genau das habe ich auch getan. Zwar habe ich mich jeden Morgen zur Arbeit geschleppt und mich mit Erkältungsbalsam, tonnenweise Taschentüchern und literweise Tee irgendwie durch die Tage gerettet. Zum Feierabend hatte ich immer nur ein Ziel. Mein Bett. Es gab jeden Abend Hühnerbouillon mit Gemüse und dann viel, viel Schlaf.
Naja, am Donnerstag, 17. Januar klappte das nicht ganz. Da stand ja der Einkauf mit Mutti auf dem Programm, und darauf kann nicht verzichtet werden, nur weil ich bissel Schnupfen habe. Leider ließ der sich aber auch nicht schnell über die Bühne bringen, weil Mutti schon mal wieder Probleme mit ihrem Fernsehgerät hatte. Wie immer, wenn weder der Sohn noch ich Zeit oder Kraft haben, ständig bei ihr reinzuschauen, funktioniert entweder das Telefon nicht oder das Fernsehgerät. Und es sind immer die selben Kleinigkeiten. PIN nicht richtig eingegeben, Batterien der Fernbedienung leer. Seltener hängt sich die Technik mal auf, was man dann mit Kabel-raus-Kabel-wieder-rein beheben kann. Diesmal bekam ich es aber nicht so einfach hin. Der Sohn war nicht erreichbar, aber Mutti ertrotz dann in solchen Fällen, dass ich mich drehen und Himmel und Hölle in Bewegung setzen muss, auf eine sehr… naja, sagen wir mal, egoistische Art. Sie meinte nämlich: Also, wenn ich noch so einen furchtbaren Abend verbringen soll {einen Abend ohne Fernsehen} dann wäre es besser, ich wäre gleich weg. Das ist etwas, was ich als ganz und gar furchtbar empfinde, dass sie im Grunde damit droht, ihr Leben wegzuwerfen, nur weil ich nicht alles getan habe, damit es nach ihrem Kopf geht. Nun gut. Ich habe mal wieder nach ihrer Pfeife getanzt. Hab sie ins Auto geladen, bin mit ihr nach B’dorf gefahren und habe den Sohn rausgeklingelt, der ganz erschrocken war, weil sein Telefon lautlos gestellt war und er unsere vielen Anrufe überhaupt nicht bemerkt hatte. Er kam dann natürlich gleich mit. Ich setzte ihn bei Mutti ab, fuhr mit ihr noch zum N-Markt, und als wire danach wieder bei ihr waren, hatte der Sohn den Fehler längst gefunden und das Gerät lief wieder. Es war wieder nur ein Kabel, dass sie herausgezogen und nicht wieder richtig hinein gesteckt hatte. Irgendwo hinten am Gerät wo man normaleweise gar nicht herumfummelt. Wäre ich nicht so angeschlagen gewesen, hätte ich das sicher auch gefunden. Aber mit meinem dicken Kopf… Am Ende brachte ich den Sohn wieder nach Hause und war dann kurz vor halb neun auch daheim. Das Ganze hatte mich vier Stunden gekostet, und ich hatte es gründlich satt.

Trotzdem ging es mir gestern {18. Januar} deutlich besser und heute ist schon fast alles wieder gut. Nur der Herpes nervt mich noch. Den bekomme ich nach jedem Schnupfen, aber meist klein und innen in der Nase. Diesmal sind beide Nasenflügel befallen und der gesamte Bereich zwischen Oberlippe und Nase. Ich sag euch, das sieht aus! Außerirdisch hässlich. Und es schmerzt. Immerhin, der Schnupfen ist weg. Es ist kein Husten oder gar eine Bronchitis dazu gekommen. Also habe ich es doch noch gut getroffen. Hätte schlimmer sein können.

Über Nacht ist es richtig kalt geworden. Dafür strahlt die Sonne vom blauen Himmel und lockt nach draußen. So schön.
Ich mache mich jetzt mal straßenfein {schön geht ja heute nicht, mit DER Nase *kicher*} und dann werde ich bissel unterwegs sein.

Euch allen ein feines Wochenende.

Es wird Zeit…

…für Sieben Sachen, für die ich am letzten Sonntag meine Hände gebraucht habe. Diesmal habe ich sieben Fotos zusammen bekommen, die ich bei Geraldine hinterlassen kann.
Dafür hat es am Samstag nicht für 12 von 12 gereicht. Man kann wohl doch nicht alles haben. tststs.

Der Sonntag begann wie der Samstag geendet hatte, mit Kopfschmerzen. In meiner Verzweiflung nahm ich dann doch ein Pülverchen, das absichtlich etwas verschwommen dargestellt wurde, weil ich für Medikamente keine Werbung machen möchte. Schlimm genug, dass es nicht ohne ging.

Etwas später…
…gönnte ich mir dann einen Milchkaffee, und die schöne gelbe Primel, die auf beiden Fotos zu sehen ist, sorgte dafür, dass sich meine Stimmung hob. An diesem grauen, verregneten Wochenende brauchte ich einfach Farben, ganzu besonders brauchte ich GELB.
Zum Kaffee… …gesellten sich gebratene Eier mit Schinken und machten das Frühstück komplett und den Sonntag schön.
Nachdem ich am Samstag…
…ein paar Wollreste aufgewickelt hatte, kam nun einn Knäuel an die Reihe, das die liebe Katl mal für mich geribbelt und aufgewickelt hatte. Dieses handgewickelte Knäuel kugelte immer zwischen meinen Resten herum. Deshalb wickelte ich es nun zu einem stapelbaren Knäuel. Die bunten Knäulchen im Hintergrund stammen von diesem Sockenpaar…
Paar Nr. 01/2019 aus den Resten diese beiden Paare. Gern hätte ich beide Socken gleich gehabt, aber das wollte nicht gelingen. Mir gefallen sie trotzdem richtig gut.
Den verregneten Nachmittag…
…verbrachte ich mit diesem Buch. Es ist das erste Buch in diesem Jahr, das ich ausgelesen habe. Zwei weitere von Eric Berg warten noch auf mich.
Da nach den Socken…
…bekanntlich auch vor den Socken ist, strickte ich am Abend noch dieses Paar an. Wie man sieht, habe ich mich doch dazu entschlossen, die großen Reste nicht komplett in der Decke zu verstricken, sondern noch Restesocken daraus zu zaubern. Diesmal klappt das hoffentlich besser mit den Anfängen der zweiten Socke, damit sie wenigsten annähernd gleich werden.
Auch wenn ich schon reichlich spät dran bin, verlinke ich diesen Text noch bei Geraldine.
Bis zum nächsten Sonntag.

Samstagsplausch {12.01.2019}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Es ist gerade 2:39 Uhr und ich glaube nicht, dass von euch schon jemand am Plauschen ist. Doch ich möchte die vergangene Woche für euch {und natürlich auch für mich} zusammenfassen, denn es war wieder einiges los, das mich beschäftigte.

Der Samstag, 05. Januar war ein prall gefüllter Tag, der dennoch Raum für Ruhephasen bot. Wer es genauer wissen möchte, bitte hier entlang.

Sonntag, 06. Januar
Ich hätte gern am Sieben-Sachen-Sonntag teilgenommen, weil ich die Aktion sehr mag. Auch habe ich einiges getan, wozu ich meine Hände gebraucht habe. Nur fotogen waren diese Tätigkeiten nicht, denn das gefühlt hundertste Foto meiner Waschtrommel oder meines Spülbeckens wollte ich niemandem zumuten. Und die Socken, die ich gerade stricke, werden vielleicht ganz hübsch, wenn sie fertig sind, zieren aber im Werden begriffen schon den letzten Samstagsplausch. Also war nix mit sieben Fotos an jenem Sonntag.

Montag, 07. Januar
Ich beeilte mich sehr, nach Feierabend vom Hof zu kommen und schaffte es noch vor dem Einsetzen des Berufsverkehrs. So konnte ich daheim noch die Handtücher waschen und aufhängen, bevor ich wieder los wollte. Während die Waschfee ihrer Runden drehte, beschäftigte mich die Recherche zu einem nicht mehr ganz neuen Projekt und führte zu einem Entschluss bezüglich meiner nächsten Schritte, zu denen auch das Aufstellen eines Finanzplans gehört. Dazu mehr in den nächsten Wochen.
Dann war es auch schon an der Zeit, Katls Einladung zum Griechen zu folgen. Es wurde ein sehr schöner Abend. Vielen Dank, liebe Katl.

Dienstag, 08. Januar
Am Nachmittag hatte ich einen Termin bei einem Amt. Leider bereits 16 Uhr, so dass ich dafür extra früher von der Arbeit weg musste. Das passte mir zwar nicht, aber ich konnte mit diesem Termin gleich eine weitere Recherche verbinden, für die mein Kollege keine Zeit hat und die mir aber künftige Aufträge sichern könnte. Da ich noch vor dem Feierabendverkehr aus der Stadt hinaus kam, war ich eine halbe Stunde vor dem Termin schon vor Ort und kam gleich an die Reihe. Trotzdem dauerte das Gespräch bis 18 Uhr. Ich war ziemlich geschafft und hatte zwei weitere Projekte im Gepäck, um die ich mich kümmern soll. So hatte ich mir das nicht vorgestellt, denn ich wollte nichts neues, ganz anderes anfangen, sondern meine derzeitigen Aufgaben intensivieren. Menno!

Für den Mittwoch, 09. Januar hatte ich nach Feierabend nichts vor, so dass ich an diesem Abend einen Besuch in der Therme hätte einplanen können. Allerdings hatte ich die Handtücher noch nicht wieder eingepackt und hätte sie erst daheim holen müssen. Nun hatte ich auch die Nacht zuvor sehr schlecht geschafen und war einige Stunden wach gewesen. Da gefiel mir die Vorstellung, sehr früh zu Bett zu gehen deutlich besser, als der Besuch der Therme.
Am Ende habe ich noch eine ganze Weile gestrickt. Dabei konnte ich mich auch ausruhen.

Donnerstag, 10. Januar
Gegen Mittag hörte es auf zu schneien. Der Himmel sah freundlicher aus als an den letzten Tagen und die Wege trockneten ab. Liegen geblieben war die weiße Pracht bei uns in der Stadt im Flachland ohnehin nicht.
Als Ergebnis des Dienstag-Termins erhielt ich einen Anruf, man habe mit dem Verantwortlichen für eines der neuen Projekte gesprochen. Er werde gern mit mir zusammenarbeiten. Ich sollte ihn unbedingt anrufen. Was ich getan habe, mit dem Ergebnis, dass ich mich für den Freitag-Feierabend mit ihm in seinem Büro verabredete. Das passte mir nicht wirklich. Schließlich kann ich keine Zusatz-Projekte gebrauchen, die mich noch weitere 20 Stunden pro Woche beanspruchen. Ich bräuchte ein oder zwei Anstatt-Projekte, die kontinuierlich laufen und mir im besten Fall gestatten, auch mal frei zu nehmen. Irgendwann zwischendurch nicht nur an Brückentagen, sondern mal eine ganze Woche oder gar zwei. Und natürlich kann ich dabei keine finanziellen Einbußen gebrauchen.
Der Feierabend gehörte, wie fast immer, dem Einkauf. Inzwischen gab es sogar ein paar Fetzen blauen Himmels und drei bis fünf Sonnenstrahlen. Für die Mutti hatte ich Spraynelken in leuchtendem Gelb und in Weiß gekauft. Darüber freute sie sich sehr.
Am Abend telefonierte ich eine Stunde mit dem Sohn. Es gab eine Menge zu erzählen. Ein paar Strickrunden und zwei Folgen Der Kommissar aus dem Jahr 1969 schlossen den Abend ab.

Freitag, 11. Januar
Der Tag war grau und nieselig. Und kalt! Für etwas Wirbel sorgten zwei neue Projekte, von denen eines die Lieblingskollegin angeschoben hat und eines der Chef. Wahrscheinlich lässt sich zunächst nur eines umsetzen, das andere dann im zweiten Halbjahr. Wir können schließlich alle nur arbeiten und nicht zaubern. Für mich heißt das, dass ich mein Auskommen haben kann und mir nichts Zusätzliches an den Hals binden muss. Zumindest nicht die Projekte fremder Leute. Ich überlegte den halben Tag, ob ich den Termin am Nachmittag nicht besser absage, beschloss dann aber, mir wenigstens einmal anzuhören, was dieser Mensch anzubieten hat. Was er sich vorstellt.
Zu 16 Uhr waren wir verabredet. Ich war bereits 15:45 Uhr dort, aber es war niemand da. Es kam auch bis 16 Uhr niemand. Ich überlegte, ob der Mensch das vielleicht missverstanden hatte, denn er hatte mal was von 16:15 Uhr gesagt, wir hatten uns dann aber auf 16 Uhr verständigt. Nun wartete ich also bis 16:15 Uhr, vor dem verschlossenen Büro im beständigen Nieselregen. Als bis dahin niemand aufgetaucht war, räumte ich dem Herrn noch ein Akademisches Viertel ein. Doch der Herr hielt es nicht für nötig zu erscheinen oder wenigstens abzusagen. Nun denn. Für sein Büro kann er sich einen anderen Dienstleister suchen. Ich verschwende keine weitere Minute meiner Zeit für seine Firma. Es war ohnehin eine Schnapsidee.
Wer hier öfter liest, weiß, dass die Auftragslage in "meiner" Firma im letzten Jahr nicht so rosig war und meine persönliche Auftragslage dementsprechend wackelig. Deshalb hielt ich es für eine gute Idee, mir weitere Standbeine zuzulegen, was bisher nicht so recht gelang, wohl weil ich einen Teil meiner Kraft dahinein steckte, die Auftragslage "meiner" Firma zu stabilisieren. Das wiederum gelang, so dass ich zusätzliche Arbeit jetzt gar nicht brauche. Erst recht nicht, wenn die Auftraggeber so unzuverlässig sind, wie dieser Herr.

Das zweite Projekt, das mir am Dienstag angetragen wurde, war die Übernahme eines Wolle-Geschäftes, das zum Quartalsende schließt. Hallo? Das hatten wir doch schon mal. Klar, der Standort wäre jetzt ein besserer. Aber die derzeitige Inhaberin hat mir erzählt, dass sie die festen Kosten aus Zusatzgeschäften, wie Paketannahme, Lotto, Reinigung und ähnlichem deckt und der Wolle-Verkauf mehr Hobby als Erwerb ist. Außerdem müsste ich die Ausstattung, die zum Quartalsende noch vorhanden ist, dann kaufen. Als hätte ich nicht selbst genug Lagerbestände. Und das soll eine Alternative zu meinem derzeitigen Job sein? Nein danke.
Da stecke ich die zusätzlichen 20 Arbeitsstunden pro Woche, die ich nicht für schlecht bezahlte Bürodienstleistungen einsetze, doch lieber in mein eigenes Projekt, für das ich am Montag recherchiert hatte. Da geht es nämlich darum, die tollen Garne, die noch in der Lagerbox wohnen, unter das handarbeitsbegeisterte Volk zu bringen. Najaaaa, und da das mein ureigenstes Projekt ist, müssen es ja auch nicht zwingend 20 Wochenstunden sein. Da reichen auch drei oder fünf. Und ich kann mir selbst einteilen, ob ich diese am Nachmittag, in der Nacht oder am Sonntag leiste.
Und so komme ich am Ende der Woche wieder genau dort an, wo ich am Montag schon mal war. Man könnte meinen, es war nur viel Lärm um nichts. Doch ganz so war es nicht. Die Woche und die Beschäftigung mit den Ideen anderer Leute hat mir eine Menge gebracht. Ich sehe jetzt nämlich klar vor mir, was ich will, wohinein ich meine Kraft stecken möchte und welche Ziele ich verfolgen will. Und vorallem auch, was ich nicht tun werde, nämlich, mich vor den Karren anderer Leute spannen lassen.

Jetzt, mitten in der Nacht zum Samstag, 12. Januar habe ich noch ein anderes Ziel. Ich möchte die Erkältung vermeiden, die sich anbahnt, weil ich gestern eine Dreiviertelstunde bei 0°C im Nieselregen herumgestanden habe. Deshalb gibt es jetzt noch einen großen Pott Ingwertee. Und dann kuschele ich mich wieder ins Bett.
Später schaue ich zu Andrea, wer von euch in der Plauderecke sitzt.
Außerdem ist heute noch 12 von 12. So muss ich mal sehen, ob ich 12 Fotos zusammen bekomme. Fotos, die auch sehenswert sind.

Und nun habt alle ein schönes Wochenende.

WmdedgT – Januar 2019

Wie gesagt, klingelte 05:10 Uhr der Wecker.
An einem Samstag. Das hat man nun davon, wenn man an irgend einem Samstag eine Freundin in aller Frühe zum Bus bringt und danach vergisst, die Weckereinstellung wieder auf "normal" umzustellen, also auf am Wochenende klingelst du nicht. Aber gut, so habe ich wenigstens etwas zu erzählen, wenn Frau Brüllen wie an jedem Fünften wieder fragt: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?.
Ich setze Kaffeewasser auf, füttere die Waschfee mit den Badesachen von gestern, um in einem Spülgang erst einmal die Chlorrückstände herauszulösen und verbringe auch sonst einige Zeit im Bad.

06:00 Uhr
Die Waschfee dreht die zweite Runde, diesmal richtig mit Waschmittel und allem. Derweil schreibe ich den Beitrag für den Samstagsplausch.

07:30 Uhr
Noch eine Tasse Kaffee. Dann hängt die Wäsche auch schon auf der Leine.
Ich experimentiere mit einer App und ein paar Fotos herum, stricke ein paar Runden und schaue in der Mediathek den Film von gestern Abend zu Ende.
Später entdecke ich in einer anderen Mediathek eine Serie, die ich bisher noch nicht kannte. Dafür kenne ich die meisten Schauspieler und freue mich über diese Entdeckung. Zu Ende schauen kann ich den ersten Film nicht, weil er 1 Stunde 43 Minuten läuft und ich für den Vormittag noch etwas anderes auf dem Plan habe.
So rufe ich Mutti an, um zu fragen, ob der Sohn gestern bei ihr war. War er. Auch sehr geholfen hat er ihr, nur musste er dann zum Bus, so dass die kleine Frau ihm gar nicht erst gesagt hat, was sie außerdem gern erledigt haben wollte. Deshalb ziehe ich mich straßenfein an und mache mich gegen halb 11 zu ihr auf den Weg.
Zur Begrüßung bekomme ich einen weiteren Kaffee {nun ist es langsam genug} und mache ich dann über zwei Schrankfächer her, die ich komplett ausräume. Wir sichten den Inhalt gemeinsam und sortieren großzügig aus. Am Ende der Aktion hat sie zwei halbleere aufgeräumte Fächer.
Ich hocke noch ein wenig bei ihr herum und trete dann den Heimweg an.

13:00 Uhr
Ich habe Appetit auf eine heiße Brühe. Also ab in die Küche.

15:00 Uhr
Ein Mittagsschläfchen, das ich für dringend nötig hielt, habe ich zu Gunsten vieler Strickrunden gestrichen.

Nachmittag
Es gibt einige Telefonate, um die abendliche Fahrt nach Frohburg zu verabreden. Ich möchte nicht so spät los, damit noch etwas vom Abend übrig ist, wenn ich zurückgekehrt sein werde. Die Mädels möchten so spät wie möglich los, damit sie noch lange beisammen sein können. Wir einigen uns auf 20 Uhr.

20:17 Uhr
Die Mädels mussten erst noch ihre Tasche fertig packen, deshalb kommen wir mit Verspätung los. Zum Glück hatte ich den Sohn zuerst abgeholt. Er programmiert das Navi, das unterwegs andauernd die Route neu berechnen muss, weil ich mich nicht an die Vorgaben halte. Tatsächlich brauche ich die Unterstützung auch nur für das letzte Stück ab Bad Lausick.

Im Laufe des Abends
Wir werden sehr herzlich empfangen. Schwatzen, lachen, knuddeln das Baby. Vangelis kocht für uns und wir essen alle zusammen. Ich finde das herrlich, in einer großen Runde beisammen zu sitzen und gemeinsam zu essen. Neun Personen waren wir, plus Baby.

23:15 Uhr
Huch, wann ist es denn so spät geworden? [Insider] Nun aber schnell: Aufbruch. Wir werden um so eine Zeit doch JJ gar nicht mehr los. {Nicht, dass wir sie wirklich los werden wollen. Doch da sie keinen Schlüssel hat, ist sie darauf angewiesen, dass sie daheim von jemandem eingelassen wird. Wenn aber alle bereits schlafen, wird das schwierig, zumal wir nicht klingen können, weil es auch dort ein Baby gibt, das wir nicht wecken wollen.}

00:30 Uhr
Wir stehen vor JJs Haustür. Alles ist dunkel und wir schlagen vor, dass sie bei Papa übernachtet. Das erscheint mir einfacher, als jetzt noch wen heraus zu klingeln. Doch dann öffnet doch noch jemand.

01:00 Uhr
Ich habe noch shnell den Sohn nach Hause gebracht und bin selbst eben daheim angekommen. Der Fünfte ist natürlich vorüber, aber die Heimfahrt gehörte schon noch mit zu diesem schönen, abwechslungsreichen und doch sehr entspannten Tag.
Nun aber schnell ins Bett.
Gute Nacht.

Samstagsplausch {05.01.2019}


Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Willkommen bei meinem ersten Plauschbeitrag im neuen Jahr.
Wenn wir die ganze Woche betrachten wollen, müssen wir noch einmal zurückkehren ins Jahr 1028. Oups, netter Zahlendreher. Sooo lange ist der letzte Samstag nun doch noch nicht her.

Viel geschah am letzten Wochenende des alten Jahres nicht.
Den Samstag, 29. Dezember verbrachte ich ruhig mit einer alten Serie und dem Stricken einiger Patche für die Decke, die ich im Januar begonnen hatte und die noch lange nicht fertig ist.

Am Sonntag, 30. Dezember wollte ich JJ aus Froburg abholen. Als ich dort anfragte, wann ich am besten hinkommen sollte, hieß es am liebsten gar nicht, weil die Junghexe inzwischen beschlossen hatte, Silvester dort zu feiern. Ich besprach das alles noch mit Sarah und blieb daheim. Das war mir ganz recht, weil ich schon den gesamten Tag Kopfschmerzen hatte und diese durch einen verspäteten Mittagsschlaf dann endlich vertreiben konnte.

Montag, 31. Dezember
Unsere Silvesterfeier war sehr schön. Mutti hatte es auch sehr gut gefallen und wir hatten zu dritt {Katl war auch dabei} eine Menge Spaß.
Der Heimweg war allerdings etwas anstrengend. Ich hatte mir schon eine Route ausgesucht, die uns überwiegend über große, mehrspurige Straßen führte, weil ich hoffte, dass dort genug Platz wäre, um torkelnden, Knallkörper um sich werfenden Individuen auszuweichen. Ganz gelang das nicht. Gleich zu Beginn unseres Weges sperrten ein paar Typen die Straße, weil einer von ihnen versuchte, just in den Straßenbahngleisen eine Feuerwerksbatterie zu zünden. Er war aber zu besoffen, um das hinzubekommen, und so fuhr ich einfach um ihn herum, ganz langsam, für den Fall, dass er plötzlich umfällt. Später, als wir die Ostvorstadt tangierten, versuchten ein paar junge Menschen {eindeutig mit Migrationshintergrund} uns am Weiterfahren zu hindern. Da ich mich, wiederum gaaanz langsam, nicht hindern ließ, hieben sie gegen das Auto, zum Glück nur mit den Händen, so dass kein Sachschaden entstand.
Als richtig schlimm empfand ich jedoch nicht die übermütigen Menschen, sondern die Berge leergebrannter Feuerwerkshülsen, die nicht nur am Rand, sondern mitten auf den Straßen lagen und häufig noch vor sich hin brannten. Dazu dieser Pulverdampf, der teilweise sogar die Sicht behinderte und der Gestank. Das hatte nichts mehr von der freudigen Begrüßung eines neuen Jahres. Das sah aus, wie im Bürgerkrieg.
Ich war froh, als wir die Stadt hinter uns hatten und in unserem Vorort die Straßen nicht ganz so verdreckt waren und vor allem keine Menschen mehr durch die Gegend torkelten. Geböllert wurde allerdings noch bis kurz vor vier.
Als ich endlich ins Bett ging, war der Neujahrsdienstag schon fast fünf Stunden alt.
Den Rest des Tages verbrachte ich wiederum sehr ruhig. Nur zwei Waschladungen Buntes mussten erledigt werden, weil ich ansonsten nicht gewusst hätte, wie ich dies im Rest der Woche unterbringen sollte.
Ach ja, mit Evchen habe ich telefoniert, so etwa eine Stunde lang oder etwas länger. Wir haben uns schon wieder seit August nicht mehr gesehen, und ich bin mir nicht mehr sicher, ob wir uns beim Wollefest Anfang März getroffen hatten. Falls nicht, war der Markt in Neckeroda unsere einzige Begegnung 2018. Das sollten wir in diesem Jahr ändern und öfter mal Zeit füreinander finden.

Mittwoch, 02. Januar
Das fing ja gut an. In der Firma war über den Jahreswechsel die Heizung ausgefallen. Wir hatten ganze 14°C in den kleinen Büros. In den großen Schulungsräumen war es noch etwas kühler. Bis Mittag hielten wir es aus, dann gab es unerwartet ein paar Stunden Freizeit, die ich nutzte, um in der Wohnung ein wenig herumzuräumen. Ich hab immer zu räumen. Am Nachmittag holte ich dann den Sohn vom Fernbus ab. Danach fuhren wir gleich weiter in Richtung Frohburg, wo ich nun endlich die Jungshexe samt Freundin einsammelte. Auf dem Rückweg gab es noch Abendessen. Dann lieferte ich die Mädels bei Sarah ab und den Sohn bei seiner Wohnung. Gegen 21 Uhr war ich wieder daheim. Da passierte dann nicht mehr viel.

Donnerstag, 03. Januar
Wie schön! Die Heizung funktioniert wieder. Ich hatte einiges zu tun und die Zeit bis zum Feierabend verging wie im Flug.
Mit der Mutti ging es dann zur Bücherei. Diesmal hatte ich ein besseres Händchen. Das weiß ich jetzt schon, weil ich Eric Bergs Krimis sehr gern lese.
Als wir aus der Bücherei heraus kamen, schneite es heftig.
Den Drogeriemarkt schenkten wir uns und fuhren gleich zum N-Markt, wo ich so wenig kaufte, dass ich an der Kasse sogar noch Geld heraus bekam. {Ich hatte wieder eine große Tüte mit Leergut dabei gehabt. Wer trinkt nur immer dieses viele Mineralwasser? *kicher*}

Freitag, 04. Januar
Ich hatte mit der Lieblingskollegin eine Menge zu besprechen. So verging der Arbeitstag schnell. Unterwegs in die Therme erreichte mich ein Anruf der Junghexe, die gern mitkommen wollte. Nach einigen Hin-und-her-Telefonaten holte ich zuerst die Katl ab, dann ein paar Würstchen und Getränke aus dem N-Markt und dann JJ und Laura. Danach war fünf Stunden Planschen angesagt. Wir gehörten zu den Letzten, die die Therme kurz vor 23 Uhr verließen.
Traurig war ich, dass wir Janine verpasst hatten. Sie hatte vorher geschrieben, sie sei nach der Arbeit jetzt immer so kaputt, dass sie nicht wisse, ob sie sich zur Sauna aufraffen könne. Deshalb habe ich sie dann nicht informiert, dass wir nicht in den Saunabereich gehen, weil die jungen Weiblein sich nämlich genieren, dort nackicht herumzulaufen. Und so habe wir uns dann eben verfehlt. Naja, nächste Woche klappt das besser.
Ganz spät, so um Mitternacht herum, habe ich in der Mediathek noch den Krimi von gestern zu Ende geschaut.
Da war dann längst Samstag, 05. Januar, als ich endlich schlafen ging.
Der Wecker klingelte kurz nach Fünf. Tja, wenn man einmal am Samstag früh raus muss und danach vergisst, den Wecker wieder zu löschen, reißt er einen eben auch aus dem Schlaf, wenn man eigentlich
So habe ich zunächst die Badesachen von gestern gründlich gespült. Inzwischen tanzen sie in der Waschmaschine, die mit ihrer Arbeit schon fast fertig geworden ist, während ich diesen Eintrag schrieb. Zwei Tassen Kaffee habe ich bereits geleert. Langsam wir es hell draußen. Na gut, nicht gleich hell, nur eben nicht mehr ganz finster.
Heute ist ja noch WmdedgT, wie an jedem Fünften. Also werde ich am Abend noch aufschreiben, was ich heute alles so getan haben werde. Hihi, Futur II, wann braucht man das schon mal?
Jetzt schaue ich erst einmal zu Andrea, ob schon jemand in der Plauderecke sitzt.
Habt ein schönes Wochenende.

Da ist es nun…

…das Jahr 2019. Und? Mal ehrlich: Fühlt es sich in irgend einer Weise anders an, als gestern?
Natürlich wünsche ich euch allen {und mir selbst auch} Gesundheit, Glück {definiere Glück}, Frieden in uns und um uns. Das alles wünsche ich für jeden Tag eines jeden Jahres, egal, welche Zahl da am Ende steht.
Vorsätze?
Habe ich keine. Wird doch ohnhin nie was draus.
Vorhaben gibt es einige, die ich gern auch 2018 umgesetzt hätte, wäre dieses Jahr länger gewesen. *lach*
Gestern habe ich mal meine Wollvorräte sortiert. Also die, welche ich zu Hause habe, die anderen sind ja sortiert. Dabei habe ich festgestellt, dass ich 19 Knäule Sockengarn habe, die ich eiligst verstricken möchte. Da habe ich mir ja was vorgenommen! Hinzu kommt ein Berg wunderschöner Reste, von denen ich nun überlege, ob ich überhaupt Restesocken daraus stricken oder sie gleich in der Decke verarbeiten soll. Das hätte den Vorteil, dass ich mit der Decke schneller voran käme. Na, mal sehen.
Apropos Vorhaben. Ab morgen beginnt sich mein Hamsterrad wieder zu drehen. Und es geht gleich wieder gut los, indem jeder Feierabend verplant und terminiert ist.
Mittwoch… hole ich die Junghexe samt Freundin aus Frohburg ab und bringe sie zur Hexe nach Hause. Je nach dem, was sich heute noch ergibt, hole ich vielleicht vorher noch den Sohn ab und nehme ihn gleich mit, die Weiblein abzuholen. Da sieht er sie wenigstens auch mal wieder.
Donnerstag… ist natürlich Einkaufstag. Ich brauche nichts, außer vielleicht Mineralwasser, aber die kleine Frau, die mir in den Ohren liegt, dass sie noch so viel Essen von den Feiertagen übrig hat und gar nicht weiß, wohin damit, weil auch der Froster voll ist, sie muss einkaufen. Na, irgendwas werde ich schon brauchen! *schmunzel*
Außerdem wollen/müssen wir in die Bücherei. Sie hatte ihre beiden Bücher schon vor Weihnachten ausgelesen und ich hatte diesmal mit meiner Auswahl keinen guten Griff getan, denn von den fünf Büchern, die ich mir ausgesucht hatte, kann man eines zur Not lesen. Bei allen anderen ist mir meine Zeit zu schade.
Freitag… möchte ich mich mit Katl in der Therme treffen, weil das in dieser kurzen Woche der einzig mögliche Abend dafür ist.
Samstag… möchte ich am Vormittag der Mutti helfen, den Baum zu entsorgen und ein Schrankfach aus- und aufzuräumen, weil sie da nicht mehr dran kann, aber etwas darin zu finden hofft, von dem sie ansonsten nicht wüsste, wo es geblieben sein könnte.
Das kenne ich. Das passiert bei uns in letzter Zeit dauernd, dass irgendwelche Dinge verschwinden, die eigentlich nur an einem bestimmten Platz sein können, aber uneigentlich eben nicht dort sind.
Am Nachmittag bringe ich dann die Freundin der Hexe wieder nach Hause und nehme JJ noch einmal mit, damit die beiden noch beisammen sein können. Außerdem hat der Sohn angekündigt, dass er ebenfalls mitfahren möchte. Vermutlich wird unser Abendessen aus den besten Knobikartoffeln bestehen, die ich bisher gegessen habe.
Tja, und am Sonntag… hat die Katl Geburtstag und ich möchte am Abend mit ihr ein Konzert besuchen, für das ich vorher noch Karten auftreiben möchte. Das muss irgendwie zwischendurch noch passieren.
Ihr seht, die nächsten fünf Tage sind schon wieder komplett verplant. Es hat sich also nichts geändert. Na doch, ein wenig entspannt habe ich mich in den unglaublich vielen freien Tagen zwischen Weihnachten und Silverster. Und heute lasse ich es auch noch einmal ganz ruhig angehen. Eine Trommel Wäsche ist schon durch, eine zweite will ich gleich noch ansetzen. Ja, auch wenn Feiertag ist. Wann soll ich es denn sonst machen?
Vorher gibt es erst einmal einen Kaffee. Den brauche ich jetzt und werde ihn genießen.

Samstagsplausch {29.12.2018}

Guten Abend liebe Plauscherinnen.
Bevor ich irgend etwas anderes erzähle, möchte ich Andrea danken für 52 wunderbare Samstagsplausche im Jahr 2018 und ganz besonders auch dafür, dass sie uns auch im kommenden Jahr eine Plattform gibt, an jedem Samstag zusammenzukommen und über unserer Erlebnisse und Erkenntnisse, über Sorgen und Ängste und hoffentlich überwiegend über all die kleinen und großen Freuden unseres Alltags zu plaudern.
Danke, liebe Andrea.

Und hier ist er nun, mein Beitrag zum letzten Samstagsplausch im Jahr 2018.

Die vergangene Woche war eine {wohl die einzige im ganzen Jahr}, die anscheinend mehrere Epochen enthält:
– die Zeit vor Weihnachten
– das Weihnachtsfest
– die Zeit nach dem Fest, in der man vieles Revue passieren lässt und Kraft schöpft für Neues.

Samstag, 22. Dezember
Wie schon in der letzten Woche erwähnt, hatte ich der Katl angeboten, sie in der Frühe zu ihrem Bus zu bringen. Es tat mir gut, so zeitig unterwegs zu sein, zumal ich in der Nacht ohnehin wieder sehr wenig geschlafen hatte und frischen Wind um die Nase gut brauchen konnte.
Außerdem war mir noch etwas eingefallen, was ich dem Sohn ans Geschenk binden wollte, und ich dachte, wenn ich so früh danach gehe, ist sonst noch niemand dort. Da hatte ich mich allerdings getäuscht, denn der Kaufmannsladen war so voll, wie ich ihn noch nie erlebt habe. Dennoch war ich angenehm früh mit meinen Erledigungen fertig, auch mit Wäsche und kochen.
Am späten Nachmittag überlegte ich mir, noch einmal ins Paunsdorf Center zu fahren. Obwohl ich mir neulich vorgenommen hatte, die Mutti daheim zu lassen, wenn ich bummeln will und erst recht, wenn ich etwas Bestimmtes brauche, rief ich sie doch an und nahm sie mit. Ich sagte ihr allerdings gleich zu Anfang, dass ich verschiedenes erledigen will und dass das Ganze kein Spaziergang wird. Die kleine Frau hat ganz tapfer durchgehalten und wir haben sogar noch ein paar ganz tolle Winterschuhe für sie bekommen. Da leuchteten ihre Augen.
Meine auch, weil ich alles erreichte, was ich mir vorgestellt hatte. Und das ganz ohne Stress. Das war schön.

Sonntag, 23. Dezember
Der vierte Advent verlief dann ganz und gar ruhig. Ich nahm mir Zeit für meine Sülze und für das Einpacken der Geschenke. Und ich strickte die Socken für Mutti fertig, die sie sich so kurzfristig noch gewünscht hatte.

{Das ist übrigens Paar 27/2018 und das letzte Paar für dieses Jahr.}

Montag, 24. Dezember
Da der Sohn erst am Sonntag Abend aus Berlin zurück gekommen war, wollte er noch einmal ins Paunsdorf Center. Mit der Straßenbahn wäre das äußerst umständlich geworden, also bot ich ihm an, ihn rüber zu fahren. Nur gut, dass ich soweit mit allem fertig war und Zeit hatte. Es waren Himmel und Menschen unterwegs, und von der Einfahrt zum Center an, stand man dreispurig im Stau. Trotzdem fanden wir sofort einen Parkplatz und im Center selbst verliefen sich die Menschenmassen. Während der Sohn verschiedene Geschäfte aufsuchte, hatte ich Zeit, durch meinen Lieblingsladen zu schlendern und diverse Kleinigkeiten einzusammeln, unter anderem ein Beutel Bastelwatte, die mich dazu inspirierte, am ersten Feiertag… das lest ihr dann gleich.
Der Sohn fand schöne Geschenke und auch er bekam ein paar tolle neue Schuhe, worüber ich besonders froh war, weil Schuhkauf mit ihm früher immer ein Drama war.
Wieder daheim machte ich mich schön {soweit das bei mir überhaupt möglich ist *kicher*}, der Sohn verpackte seine Geschenke…
…und dann begann Weihnachten

24. Dezember
Zum Kaffeetrinken fanden wir uns bei Mutti ein. Der Tisch war festlich gedeckt, die Kerzen am Weihnachtsbaum leuchteten und Weihnachtslieder erklangen. Es war feierlich und besinnlich. Später tauschten wir Geschenke aus und alle freuten sich, weil alles liebevoll ausgesucht war und zum Beschenkten passte. Es gibt bei uns nicht viel, doch sind es gerade die kleinen Aufmerksamkeiten, die erfreuen. Wobei Mutti mich diesmal recht überraschte. Ja.
Zwischendurch war ich in die Küche gehuscht und hatte die Gänsekeulen, die ich roh mitgebracht hatte, mit allerlei Kräutern und Gewürzen {die ich ebenfalls mitgebracht hatte} ins Rohr geschoben. Da bruzelten sie vor sich hin, ohne unseren Weihnachtsabend zu stören und ohne dass ich mich hätte abhetzen müssen. Das war eine gute Idee, direkt bei Mutti zu kochen. Es ersparte mir den ganzen Stress und Zeitdruck.

Dienstag, 25. Dezember
Weil der Gänsebraten schon vorbereitet war und ich die Enten für den 2. Feiertag auch wieder am Nachmittag bei Mutti braten wollte, hatte ich am Vormittag Zeit für eine kleine Strickarbeit.
Genau. Es war der Wicht, den ihr ganz oben schon gesehen habt, zu dem die Bastelwatte den Anstoß gegeben hatte. Beinahe vertrödelte ich mich, so dass wir erst 12 Uhr bei Mutti ankamen. Zu allem Überfluss konnte ich den Rotkohl nirgends finden. Irgendwas ist ja immer. Doch in diesem Fall war es gar kein Problem, weil ich noch zwei Netze mit Rosenkohl im Kofferraum hatte. Eines nahm ich mit hinauf und die kleine Frau stürzte sich freudig darauf. Sie mag nämlich Rotkohl gar nicht so gern und war froh über die Planänderung. In Windeseile hatte sie ein Kilo Rosenkohl geputz und ehe ich mich versah, köchelte er schon.
Das Essen war gut gelungen und lecker. Der Nachmittag verlief gemächlich. Am Abend holte ich die Junghexe zu uns, die sich sehr über ihre Geschenke freute, besonders aber darüber, dass wir beisammen waren. Da wurde herzt und gedrückt und gekuschelt. Das war so schön.

Mittwoch, 26. Dezember
Und wieder ein schöner, geruhsamer Tag mit meiner Familie. Nach dem Essen verbrachte ich fast eine Stunde damit, das neue Handy der Junghexe einzurichten. Das wollte nicht so, wie ich es wollte und am Ende musste ich mit meinem eigenen Handy ein paar Einstellungen vornehmen, damit das dann auch mit ihrem klappte.

Donnerstag, 27. Dezember
Weihnachten ging in die Verlängerung, weil an diesem Tag die Lieblingsnichte mit ihrem Freund aus Stuttgart bei uns eintraf. Ich holte die beiden vom Bahnhof ab. Wir hatten einen schönen Nachmittag und Abend bei Mutti. Da die beiden eine anstrengende Reise hinter sich hatten, verabschiedeten sie sich nicht allzu spät. Ich blieb noch ein wenig und ließ mit Mutti das Fest aus- und nachklingen.

Teil 3, nach dem Fest
Freitag, 28. Dezember
Der Alltag zieht wieder ein. Noch nicht drastisch, weil ich an diesem Tag noch frei hatte. Das war sozusagen mein Jahresurlaub. Doch es gab schon wieder ein paar Verpflichtungen, an die ich unbedingt noch denken musste. Eine Sondergenehmigung für einen Parkplatz war zu beantragen. Da stand, man solle das telefonisch bis 28. Dezember erledigen. Als ich da anrief, meinte der Typ, die Frist sei um. Ich wies ihn darauf hin, dass die Frist bis 28. andauere, also noch nicht verstrichen sei. "Dann müssen Sie mir jetzt eine E-Mail schreiben." Das habe ich dann auch getan. *grummel*
Am frühen Abend brachte ich den Sohn zum Fernbus und nahm mir von unterwegs eine Portion Glasnudeln mit. Den Abend verbrachte ich sehr gemütlich mit einer uralten Serie, bei der ich sehr gut nebenher an meiner Restedecke stricken konnte.

Und nun ist der Samstag, 29. Dezember schon fast vorüber. Ich war kurz nach 2 Uhr in der Nacht schon wieder auf, strickte, schaute Serien und bekam erst gegen 8 Uhr morgens wieder Bettschwere. Da allerdings konnte ich mich nicht noch einmal ins Bett kuscheln, weil ich unbedingt noch heute das Paket zur Post bringen wollte, in dem ich das Kleid und den Mantel zurück sendete, die mir leider beide überhaupt nicht passten.
Weil ich einmal in der Nähe war, nahm ich für den N-Markt gleich zwei Beutel Leergut mit und kaufte für das Pfandgeld neues Mineralwasser. Ansonsten verbrachte ich den Tag sehr ruhig, wieder mit der Decke und der Serie.

Morgen Nachmittag hole ich die JJ {die Junghexe} bei ihren Freundinnen in Frohburg ab und bringe sie nach Hause.
Silvester feiere ich mit Mutti und Katl im Gourmet Palast. Ich bin sehr gespannt, wie es Mutti gefällt.
Und dann ist 2018 Geschichte.
Euch allen ein angenehmes Silvester. Kommt gut ins neue Jahr.

Wir lesen uns bei Andrea.

Oh, so spät schon…

…und ich habe noch kaum eine Zeile für den Samstagsplausch zu Papier gebracht. Noch schlimmer: Das wird jetzt auch nichts mehr, bevor ich das Haus verlassen muss, denn ich möchte ein Pä#ckchen zur Annahmestelle bringen, die heute nur bis 12 Uhr geöffnet hat. Das Päckche soll unbedingt heute noch auf die Reise gehen, denn es beeinhaltet die beiden Kleidungsstücke, die ich vor Weihnachten bestellt und sogar noch geliefert bekommen hatte. Siew gehen zurück, denn sie passen leider beide nicht. Ärgerlich, denn ich bin zwar sehr füllig, aber nicht unförmig. Nach der Form der beiden Kleidungsstücke könnte man genau das aber vermuten. Bei dem einen sind die Ärmel mindestens 10 cm zu lang, denn die Hände verschwinden darin. Bei dem anderen fehlen eben diese 10 cm an den Ärmeln.
???
Wie dem auch sei, jetzt mache ich mich erst einmal auf den Weg, um die guten Stücke wieder weg zu bringen.
Bis dann.

Weihnachten ist vorüber…

…und doch möchte ich noch einmal darauf zurück kommen, denn in den letzten Tagen hatte ich keine rechte Gelegenheit, mich an den Rechner zu setzen und Blogbeiträge zu posten, obgleich ich einige vorbereitet habe, indem ich zumindest ein paar Fotos aufnahm, die ich euch in den nächsten Einträgen zeigen werde. Worauf ich euch heute noch einmal aufmerksam machen möchte, ist der Adventskalender von Engelbert, den dieser sehr liebevoll gestaltet hatte. UND er hatte eine besondere Idee. Einen ganz besonderen handgestickten Kalender hatte er hergenommen, die 24 kleinen Stickbilder einzeln dargestellt und einige seiner Leserinnen und Leser gebeten, zu jedem Bild ein paar Gedanken zu äußern.
Ich hatte davon schon am 1. Dezember erzählt und [Werbung] für Engelberts Kalender gemacht. Und ich hatte die Idee, als ich die ersten Bildchen sah, daraus eine Geschichte zu schreiben, die sich durch den gesamten Adventskalender ziehen sollte. Da eine solche Geschichte nun nicht zu dem Konzept passte, das Engelbert sich für seinen Kalender überlegt hatte, kam er auf die Idee, diese Geschichte am 1. Weihnachtsfeiertag als Überraschung zum Abschluss des Adventskalenders zu veröffentlichen. [Werbung in eigener Sache] Hier könnt ihr sie nachlesen.
Ich habe das eben auch noch einmal getan und war sehr gerührt von den vielen Kommentaren, die meine Geschichte so gelobt haben. Das tat mir sehr gut und ich möchte mich hier einmal bedanken, bei Inge, die den Kalender gestickt hat und bei Engelbert, der meine Geschichte veröffentlicht hat und natürlich bei allen, die so liebe Kommentare dazu geschrieben haben.
Das wollte ich noch sagen, bevor der Geist der Weihnacht wieder für ein Jahr in der Bodenkammer in den Kartons mit dem Christbaumschmuck verschwindet und auf seinen nächsten Auftritt im Dezember 2019 wartet.