Der 15. Montag

Dies ist ein Nachtrag, demm am Ostermontag hatte ich kein Internet, und das war gut so. Nun bin ich wieder im Bereich des Netzes, was mir nicht so recht bekommt. Allerdings gehört das Bloggen zu meinen Hobbies und der Montagsstarter zu einem Ritual, das ich nicht missen möchte. Und so schreibe ich diesen Starter an einem Freitag, an dem für mich das übliche Arbeitswochen-Chaos wieder beginnt.

Bei uns gab es dieses Jahr kein Osternest.

Dass meine Kraft manchmal nicht einmal für mich selbst reicht, wird gerne übersehen.

❸ An den Feiertagen waren wir am Meer.

❹ Team Hase oder Ei? Eieiei. Schokohasen sind mir zu süß.

Ich hatte einen intensiven Stricktag am Ostermontag.

Suppe, die RoHen gezaubert hat, hat mir gut geschmeckt.

❼ Im Kalender steht diese Woche leider die Heimfahrt, ich habe vier Bewerbungen geplant und dann freue ich mich auf den Holzmarkt am Samstag. Endlich mal wieder ein Markt.
Nun verlinke ich diesen Eintrag noch bei Anitas. Auch wenn es spät ist, es ist nie zu spät.

WmdedgT im April 2026

Sonntag, 05. April 2026
Ostersonntag
Auch heute gibt es wieder WmdedgT, also die Frage Was machst du eingentlich den ganzen Tag?.
Viel gibt es allerdings nicht zu erzählen.
04:10 Uhr
Ich erwache aus einem seltsamen Traum. Die Hexe war noch Kind, etwa 10 Jahre. Ich fuhr mit ihrem Fahrrad von Torgau nach Hause, eine Strecke, die ich niemals mit dem Fahrrad bewältigen würde. Als ich ankam, stellte ich fest, dass ich meinen Schlüssel in Torgau hatte liegen lassen. So ein Unsinn!
Ich kuschelte mich in meinen Ohrensessel und schlief dort weiter.
Irgendwann
Mir stand der Sinn nach Milchkaffee. Der Wasserkocher lärmte so, dass RoHen aufwachte. Er verschwand ins Bad und brachte auf dem Rückweg allerlei Frühstücksleckereien aus der Küche mit. Also frühstückten wir. Lange, ausgiebig.
RoHen meinte, die WetterApp hätte Regen vorhergesagt. Darüber freute er sich, weil es ihm nicht gut ging und er bei schlechtem Wetter kein schlechtes Gewissen hatte, dass wir nichts ungternehmen und er sich wieder einkuschelt.
Ich blieb in einem Sessel und strickte seine Socke fertig.
Paar Nr. 07/2026 ist gleichzeitig das Aprilpaar für 12f26. RoHen war begeistert und zog es gleich an.
Weil ich einmal beim fotografieren war, nahm ich auch noch das Bonuspaar aus dem März auf. Paar Nr. 06/2026
Wie man sieht, regnete es nicht!
Wir unternahmen trotzdem nichts. Ich strickte mehrere Patches an meine {RoHens} große Decke. Als ich dazu keine Lust mehr hatte, las ich.
Ein völlig unspektakulärer 5. April.
In früheren Jahren
WmdedgT April 2025
WmdedgT April 2024
WmdedgT April 2022
WmdedgT April 2021
WmdedgT April 2018

Schreibschnuppe Nr. 14/2026

Kritisch betrachtete Prinzessin Gloria ihre Freundin Mathilde, ein Mädchen aus dem Dorf hinter dem Wald, mit dem sie sich heimlich traf. Wie schön sie war! Und wie glamourös dieses Kleid! Auch ihre Bewegungen waren zierlich und passten zu einer Dame der gehobenen Gesellschaft. Oh ja, sie würde auf dem Ball als Prinzessin aus einem fernen Königreich durchgehen. Niemand würde sie erkennen. Keiner würde misstrauisch werden. Dann konnte Mathilde Augen und Ohren offenhalten und herausfinden, was man gegen Gloria, die ungeliebte Stieftochter, im Schilde führte.
"Nur sprechen darfst du unter keinen Umständen", schärfte Gloria ihr ein, " denn Deine Sprache verrät dich"
💯
Der Schreibimpuls, den Martina heute vorgegeben hat, war der Satz Deine Sprache verrät dich.
Es macht unglaublichen Spaß, diese Minigeschichten zu schreiben.

Notizen – 01. April 2026

Tagesaufgaben
01. 15:20 Uhr RoHen vom Bahnhof abholen
02. Krams aus der Lagerbox ins Auto laden
03. Kleinigkeiten einkaufen
04. Nägel schön
05. Unterlagen für morgen bereit legen
06. Noch was ausfüllen und scannen
07. Weitere Unterlagen sortieren und abheften
08. Socke 06/2 fertig stricken
09. Klamotten für Ostern bereit legen {Da muss ich später nicht kramen und nicht nochmal waschen}
10. Strickzeug für morgen bereit legen
11. Eventuell Schreibschnuppe
12. Nudelsalat zubereiten

Check Out – März – Check In – April 2026

 
März Check Out
Geschrieben
Obwohl ich 3 Wochen Urlaub hatte und vorher dachte, ich würde kaum etwas zu berichten haben, schrieb ich im März 35 Blogartikel. Neun davon waren Drabbles. Meine Idee, jeden Tag ein Drabble zu schreiben, ließ sich leider nicht umsetzen.
Gelesen
Es gab 15 Krimis zu lesen, mit insgesamt 3.849 Seiten. Wow, darüber staune ich selbst.
Gewerkelt
Socken habe ich gewerkelt.
Paar Nr. 04/26
Das war noch aus dem Februar übrig geblieben und wurde im März endlich fertig.
Paar Nr. 05/2026
Das Märzpaar aus 12f26.
Paar Nr. 06/2026, das Bonuspaar für den März wurde leider nicht mehr fertig. Das nehme ich dann mit in den April.
Die Patchworkdecke sollte 10 neue Patche bekommen. Das habe ich in meinem "wundervollen&qupt; Urlaub auch nicht geschafft.
Gereist
Meine Reisen führten mich wieder nach Jena. Wohin auch sonst? Dort hatten wir Termine und einiges zu tun. Ich war diesen Monat nur zweimal dort und ich könnte mir vorstellen, dass es in Zukunft noch seltener wird.
Job
Es hat sich leider ausgejobt. Mein schönes Projekt in Torgau ging sang und klanglos zu Ende. Die Räume habe ich ausgeleert und übergeben. Dann hatte ich drei Wochen Urlaub, die sich nicht wie solcher anfühlten, weil ich zu einen immer und immer wieder noch Zeugs für die Firma erledigen musste und auch sonst Termine und Erledigungen anfielen. Die Projekte, mit denen ich meine Arbeit fortsetzen wollte, haben sich zerschlagen oder verschoben oder hängen noch in der Schwebe, nach dem Motto: Dazu telefonieren wir nochmal.

April Check In
Schreiben
Natürlich werde ich bloggen, wenn auch nicht mehr so viel, wie in den vergangenen Monaten, weil es vermutlich nicht mehr so viel zu erzählen gibt. WmdedgT und 12 von 12 werde ich schreiben und die Montagsstarter und die Samstagsplausche. Es wird natürlich die Drabbles am Dienstag geben und die Schreibschnuppen.
Vielleicht {hoffentlich} schaffe ich es auch noch, mein Märchenbuch ein wenig voran zu treiben. Das kommt darauf an, ob ich mir Schreibzeit frei räumen kann, oder ob ich womöglich doch wieder alles Mögliche fremdbestimmt zu erledigen habe. Im Moment fühlt es sich nämlich sehr danach an.
Lesen
Oh ja, lesen werde ich. Das ist meine Flucht aus dem Alltag und die werde ich mehr brauchen denn je.
Werkeln
Zunächst Socken. Das Paar Nr. 06/26, mein Bonuspaar aus dem März, wird spätestens über Ostern fertig. Eigentlich sollte ich es am 1. April schaffen, aber ich fürchte, da haben andere etwas dagegen, die meinen Tag ab dem Nachmittag bereits verplant haben. Also dann über Ostern.
Außerdem kommt das April-Paar für 12f26 auf die Nadeln und hoffentlich auch wieder herunter. Es wird ein großes Paar für RoHen, Gr. 45 und mit langem Schaft. Das dauert. Und dann schwebt mir noch ein Bonuspaar in Grün vor.
Außerdem möchte ich einige Projekte vorbereiten. Noch nicht anfangen, dazu wird der April nicht ausreichen. Aber das Garn zusammenstellen, Anleitungen umrechnen, all sowas könnte ich schon mal tun. Und dazu möchte ich dann einen Bloggeintrag schreiben, um das alles zu konkretisieren.
Reisen

Job
Welcher Job?
Ganz so aussichtslos ist das nicht. Ich werde arbeiten. Allerdings nicht so, wie es bisher war und vermutlich nicht so, wie es das Amt gern hätte. Immerhin werde ich nicht tatenlos hier hocken.
Ich möchte und werde mir verschiedene Projekte aufbauen.
Märkte
Dazu habe ich ein paar Termine herausgesucht, für einen auch die Anmeldung bereits verschickt und an einem weiteren werde ich Mitte April schon teilnehmen, wobei dort finanziell wahrscheinlich nichts rüberkommen wird. Vielleicht ergeben sich daraus aber weitere Möglichkeiten.
Bücher
Das klingt hochtrabend. Wie aber bereits erwähnt, soll das Märchenbuch voran kommen. Und ich habe zwei weitere Ideen, die ich zu Papier bringen möchte. Damit werde ich im April nicht fertig werden, aber ANFANGEN!
Spielzeugland
Es gibt da diesen Verein, der die Spielzeugland-Projekte fortführen wollte. Bisher scheiterte das an den verschiedenen JobCentern, die entweder sparen wollten, koste es, was es wolle. In diesem Fall kostete es eine beliebte und gefragte Einrichtung in Torgau. Oder sie verlangten vom Verein Vorleistungen über zwei Drittel der kalkulierten Jahreskosten. Das kann so nicht sein, zumal der Verein gemeinnützig arbeitet, keinen Gewinn machen darf und somit nicht in der geforderten Höhe in Vorleistung gehen kann. Ich vermute, dass dort ein Denk- oder Rechenfehler vorlag. Nun möchte ich mich im April da "reinhängen", indem ich meine Unterstützung anbiete, den Rotstift vielleicht ein wenig anders anzusetzen und doch noch ein oder zwei dieser schönen und nachhaltigen Projekte zu retten. Wenn das gelänge, hätte ich auch wieder einen festen Job. Natürlich kann sich das im April nicht entscheiden, denn die Mühlen der Ämter mahlen noch viel langsamer, als man es Gottes Mühlen nachsagt. Aber anfangen muss man immerhin, sonst wirds nix.
Sonstiges
Das Großprojekt im April ist die Räumung der Lagerbox. Da ich diese zum 30.04. gekündigt habe, muss sie nun in den nächsten 4 Wochen tatsächlich leer werden. Begonnen haben wir schon und gleich am 1. April steht die nächste Aktion auf dem Plan.
An die Räumung der Box schließen sich natürlich unzählige kleinere Räumaktionen an, damit ich das Zeug aus der Box irgendwo unterbekomme. Vieles soll auf Märkten veräußert werden, doch das geht nicht so schnell. Dafür ist wiederum Vorbereitung erforderlich. Es wird anstrengend und es bleibt spannend.

Drabble am Dienstag {31.03.2026}

Bei Jürgen in der Wortgarage gibt es wieder ein Bild als Inspiration zu einem Drabble.
Die Frühlingsfee sitzt auf dem Zacken eines Sterns. Über ihr strahlt der Vollmond. Hinter ihr steht der alte Winter, der sein eisglitzerndes Kleid längst verloren hat. Am liebsten würde er die Fee von ihrem Hocker stoßen, doch dafür ist er zu kraftlos, auch wenn die Fee noch nicht wirklich bei Kräften ist. Das wird sich bald ändern. Eine Prozession nahmhafter Insekten bringt der Fee Geschenke und jede Menge Leckereien, an denen sie sich laben kann. Das Grillenorchester hat sich in einem leeren Vogelnest versammelt und spielt Frühlingslieder. Nicht mehr lange, dann wird die Fee überall Blätter und Blüten sprießen lassen. 💯

Der 14. Montag

Das wird eine gemischte Woche. Die ersten beiden Tage habe ich noch Urlaub, könnte theoretisch mit meiner Zeit anfangen, was ich will. Dann folgen zwei Tage ohne Job, an denen ich mich der Willkür eines gewissen Amtes beugen muss und natürlich nicht ans Meer fahren darf, weil ich dort für das Amt nicht greifbar, nicht gängelbar, sie nennen es nicht vermittelbar bin. *hüstel* Ich bin 65. In was für einen Job wollen die mich denn vermitteln? UND, hätten sie bei der Prüfung unseres Antrages vom Verein nicht ausschließlich auf das Geld, sondern auch mal auf die Qualität des Projekts geschaut, dann hätte ich meinen Job noch. Egal, darüber darf ich mich nicht aufregen, das gibt nur graue Haare, die habe ich schon.
Und damit dieser Tag nun besser wird, starte ich mit Anitas Lückentext in die neue Woche.

❶ Ich frage mich, ob ich den RoHen jemals zu einer positiveren Denkweise bewegen kann.

Wie sollen spätere Jahre werden, wenn ich ihn schon jetzt nicht mehr stärken kann?

❸ Kurz bevor der März zu Ende geht, brauche ich einen tragfähigen Plan für die nächsten
Monate
.

Wird/werden ich mit meinem Sorgen machen und meinen Grübeleien jemals fertig werden?

❺ Nicht zu vergessen die Gesundheit, auf die ich unbedingt besser achten sollte.

❻ Außerdem muss ich für nach Ostern dringend einen Banktermin vereinbaren.

❼ Im Kalender steht diese Woche mein zweitägiger Resturlaub, ich habe notgedrungen einen Termin beim Amt geplant und dann freue ich mich NICHT auf Ostern, weil von außen alles kaputt gemacht wurde, was ich mir so schön überlegt hatte.
Für euch alle wünsche ich, dass es eine angenehme Woche wird.
Eure Mira

Sonntagsnotizen – 29. März 2026

 
Heute habe ich so viel zu schwatzen, dass ich schon überlegt hatte, den Eintrag zu teilen. Andererseits habe ich ja die kleine Übersicht und damit eine Struktur für den Eintrag. Den Tageslauf werde ich im Laufe des Tages {kleines Wortspiel} noch ein paar Mal aktualisieren. Wer sich dafür interessiert, mag bitte am Abend noch einmal vorbei schauen.
 
Tageslauf
6:30 Uhr
Ich bin kurz im Bad und überlege, mich nocheinmal hinzulegen. Schließlich ist Sonntag. Dann fällt mein Blick zufällig auf das Handy und schwups, ist es 7:30 Uhr.
Da lege ich mich natürlich nicht nachmal hin. Halb acht! Wo kämen wir da denn hin?
Die blöde Zeitumstellung macht mir jetzt schon wieder zu schaffen. Dabei habe ich es doch gut. Ich muss doch heute nichts tun, was ich nicht auch auf morgen verschieben könnte. Oder?
10:59 Uhr
Frühstück
17:00 Uhr
Ich war ein wenig traurig. Mein RoHen fehlte mir. Ich hatte die dumme Idee, wenn er schon nicht da ist, ich mich nicht an ihn kuscheln kann, möchte ich wenigstens mal seine Stimme hören. Also rief ich ihn an. Das hätte ich besser gelassen. Als er sich meldete, kam mit schwacher, leidender Stimme Ja, hallo???
Ich fragte natürlich sofort, ob ich gestört habe. Nö, nö, geht schon.
Tja, und da hatten wir sie wieder, diese Situation: Mir kann es gehen, wie es will, anderen geht es grundsätzlich schlechter und ich habe für sie alle stark zu sein. Und wenn ich das nicht bin, habe ich es mir zumindest nicht anmerken zu lassen. Ich versuchte, ihm Kraft rüber zu bringen, die ich selbst gar nicht hatte.
Dann soll er doch zu Hause in seinem Bett bleiben. Er muss nicht herkommen, wenn ihm das zu aufwändig ist, sich in den Zug zu setzen. Er muss auch nicht mitkommen, um Zeug aus dem Lager in die Wohnung zu bringen. Beim Einladen hilft mir der Sohn, das hat er schon angeboten, und zum Ausladen habe ich dann drei Tage Zeit. Das kann ich Stück für Stück erledigen.
Ist vielleicht ohnehin besser.
 
Sonntags Top 7
1_Gelesen
Kleine Warnung: Wie an den letzten Sonntagen sind wieder alle Links in diesem Abschnitt Affiliate-Links.
Entgegen meiner Ankündigung, nach den Tränentöchtern erst einmal etwas anderes zu lesen als Triller, habe ich mit der Kati-Lindberg-Reihe weitergemacht und weitere vier Titel regelrecht verschlungen.
Winterzorn
Nicht Gottes Plan
Vollmondmädchen
Vollmondopfer
Begonnen habe ich inzwischen den 9. Band dieser Reihe: Der Sündenjäger.
2_Gehört/Gesehen
Zu hören gab es viel Wenzel und mal wieder Il Civetto.
Gesehen habe ich einiges, aber nicht im TV, auch nicht in der Mediathek.
3_Erlebnis
Ach ja, das Leipziger Wollefest war schon ein Erlebnis, was hauptsächlich an den Leuten lag, die ich dort getroffen habe. Wir saßen in gemütlicher Runde, strickten, schwatzten, betrachteten die Einkäufe der anderen. Solange die Sonne auf das Glasdach schien, war es angenehm warm. Als sich später Wolken über dem Messegelände zusammengezogen hatten, wurde es ungemütlich. Auf dem Heimweg regnete es. Da war es wirklich Zeit zu gehen.
4_Genuss
Eine Suppe aus Abfall.
Ich hatte einen schönen großen Blumenkohl erstanden. Um diesen herum gab es jede Menge Kraut, das ich diesmal nicht gleich im Laden in die Futtertonne geworfen habe. Der Sohn meinte, ob man das nicht auch kochen könne. Doch! Kann man! Er schnippelte alles klein, setzte es mit Gewürzen, hauptsächlich Kümmel, zum Kochen an. Ich schälte noch ein paar Kartoffeln, schnitt sie in hauchfeine Scheiben und ließ sie in der Suppe gar ziehen. Ich hatte auch ein Kilo Hackfleisch erstanden und erst daheim gesehen, dass es schon zweimal reduziert war. Am Samstag wäre es fällig gewesen. So habe ich aus der Hälfte minikleine gut gewürzte Bällchen gerollt und ebenfalls in der Suppe gar ziehen lassen. So hatten wir einen riesigen Topf Suppe, der für zwei Tage reichte und sehr lecker war. Es gibt sogar noch einen Rest.
5_Drinnen/Draußen
Drinnen war zu räumen, draußen war einfach schön.
6_Web-Fundstück/e

7_Hobbys
Tja, auf dem Wollefest bekam ich endlich die Socke 06/1 fertig. Vielleicht hüpft nachher noch 06/2 auf die Nadeln.  
High Five
Eins
Der ALG1-Bescheid ist da. Es geht also weiter im April. Ich muss nicht unter die Brücke. Erstmal.
Immerhin
Zwei
Katl kam mit zum Wollefest. Das tat mir gut.
Drei
Die Karten für Kamp sind angekommemn.
Vier
Beim Wollefest trafen wir auf Janine, die es möglich gemacht hatte, doch noch zu kommen, bevor sie für ein halbes Jahr nach Bulgarien auswandert.
Und auf den Halleschen Strickstammtisch. Ein schönes Wiedersehen.
Fünf
Ärgerlicher Papierkram des Sohnes konnte erledigt werden. Hoffenlich arbeiten gewisse Ämter endlich so, wie sie eigentlich müssten. Ohne Gängelei. AA und JC nennen die Menschen, die auf sie angewiesen sind, Kunden. Aber niemand behandelt seine Kunden so mies, wie diese beiden Institutionen. Naja, wir haben uns gewehrt.
 
Wollefest
Da gehe ich nicht wieder hin.
Das ging schon komisch los. 10 Uhr öffente das Fest seine Pforten. Wir kamen 10:20 an, da war der Parkplatz schon ausgelastet. Zwar wurden wir auf einen anderen Parkplatz verwiesen, aber um den zu erreichen, mussten wir erst einmal halb um das Messegelände herum. Von dort aus war es ein ganzes Ende zu laufen, um wieder zum Eingang zu gelangen. Wo ich doch so gut laufen kann!
Am Eingang dann eine riesige Schlange. Da hätten wir bestimmt eine Stunde gestanden. Zum Glück war das die Schlange an der Kasse, in die wir uns nicht einreihen mussten, weil wir Online-Tickets hatten.
Dann trafen wir auf die Mädels des Halleschen Strickstammtisches und auf Janine. Ab da war es schön! Es gab an einem großen runden Tisch noch Plätze für uns. Wir schwatzten, strickten, hatten Spaß.
Das Wollefest insgesamt lohnte sich nicht. Die Stände waren wie immer. Nichts Neues, nichts Besonderes. Nur die Preise sind noch höher als bisher. 25 Euro für 50g sind mir zu heftig. Klar, handgefärbt. Freilich, mit Seide oder Alpaka oder oder. Och nö.
Was ich bei früheren Wollefesten immer genossen habe, zu schauen, was die Besucherinnen und die wenigen Besucher so am Leibe trugen. Da waren früher oft ausgefallene, interessante Sachen dabei. Diesmal dominierten Rundpassenpullover mit mehrfarbiger Passe. Sehr schön. Sehr gute, aufwendige Arbeiten. Nichts, was ich nachstricken möchte oder mich zu eigenen Entwürfen inspiriert. Das zweite Modell, welches man bei vielen Frauen sah, war die Hexagonjacke. Gehäkelt. Die möchte ich schon seit einer Weile mal in Angriff nehmen. War aber auch nichts Neues für mich. Eine habe ich allerding bei einem Herrn gesehen. In Grautönen. Die gefiel mir.
 
Und nun?
Nun verlinke ich diesen langen Post bei Anita wegen der ST7 und bei Sabine wegen der High Five.

Samstagsplausch – {28. März 2026}

Heute hat die Schwester Geburtstag. Ich hatte mir extra für kurz vor Mitternacht den WEcker gestellt, war dann aber ohnehin wach und habe ihr gratuliert. Sie meint, ich war die Erste. Ihr Mann hatte sich eine halbe Stunde vorher ins Bett gelegt. Naja, so isser eben.

Meine dritte Urlaubswoche
Obwohl ich seit Freitag Abend bei RoHen war, begann meine Woche depressiv. Ich machte mir Sorgen um alles mögliche. Um den Sohn, der schon mal wieder Ärger mit gewissen Ämtern hat. Ich werde da besser darauf achten müssen, dass er seinen Papierkram im Griff hat. Seine Schreiben muss ich ja sowieso immer bearbeiten, da kann ich mich auch gleich noch um die Termine kümmern. Er ist, wie viele von uns, ein Prokrastinateur. Ich glaube, das kann ich ihm nur austreiben, wenn ich bissel auf Termine und Fristen achte. Das hilft dann auch mir, weil ich mir ansonsten ohnehin immer Sorgen mache. Die wären dann vielleicht weg. Oder kleiner. Oder wie?
Sorgen um meine Zukunft machte ich mir auch, denn seit Anfang Februar hatte ich noch nichts wieder vom Amt gehört und wusste nicht, ob ich dann ab 01. April ALG1 bekomme, oder ob ich mittellos dastehe.
Außerdem gab es noch eine Handvoll kleinerer Sorgen, Aufgaben, von denen ich nicht wusste, ob ich sie lösen kann. Ach, ach.
Am Dienstag wollte ich heim fahren, aber ich wollte eben nicht. Ich rief den Sohn an, ob er bitte nach dem Briefkasten schauen kann. Und dann fragte ich RoHen, ob ich noch einen Tag länger bleiben darf. Sagt er: Du darst bleiben, solange du willst. Von mir aus für immer.
Wow, und das von einem Menschen, der mir mal gesagt hatte, dass Worte wie "für immer" oder "ewig" oder auch "nie" in seinem Sprachgebrauch nicht vorkommen, weil ihm das zu absolut ist und keinen Raum für Eventualitäten lässt.
Dieser Dienstag bei RoHen tat mir unglaublich gut. Er setzte sich sogar ans Spinnrad und bekam nach einer Weile sogar einen "schwangeren Regenwurm" zustande.
Am Mittwoch fuhr ich dann tatsächlich heim und stellte mich meinen Dämonen.
Der Freitag war von mehreren Erfolgen gekrönt. Auch wenn in einem Haufen Post gleich vier Briefe von der Arbeitsagentur lagen und die Gängelei von Amt wegen schon begann, obwohl ich bis Ende des Monats noch in Lohn und Brot stehe. Immerhin war auch die Bewilligung des ALG1 dabei, natürlich mit Androhung von Sanktionen. Die können es einfach nicht lassen, ihre Machtspielchen zu spielen.
Immerhin sind auch die Eintrittskarten für Kamp angekommen.
Heute
Ich muss mich schnell fertig machen, denn 10 Uhr beginnt das Leipziger Wollefest, zu dem ich die Katl mitnehmen möchte. Dort werden wir dann einige Spinn- und Strickfreundinnen treffen. Wir werden schwatzen und lachen und Wolle kuscheln und vielleicht ein paar Anregungen mitnehmen und insgesamt einen schönen Tag haben.
Ganz fix springe ich jetzt noch zu Andrea und all den lieben Plaudertaschen.
Habt alle ein wunderfeines Wochenende
eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {21. März 2026}
Sonntag: Sonntagsnotizen – 22. März 2026
Montag: Der 13. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag {24.03.2026}
Mittwoch: Urlaubsnotizen – 25. März 2026
Schreibschnuppe Nr. 13/2026
Donnerstag: Urlaubsnotizen – 26. März 2026
Freitag: Urlaubsnotizen – 27. März 2026 mit Freitagsfüller

Urlaubsnotizen – 27. März 2026

 
Tagesaufgaben
Aus den vergangenen Tagen übrig geblieben
11. Nochmals zu Kontoeröffnung recherchieren
13. Ecke komplett ausräumen vielleicht später oder am Sonntag
14. Kram aus der Ecke verräumen vielleicht später oder am Sonntag
15. Socke Nr. 06/1 fertig stricken
Heute neu
18. Beim Standesamt Urkunde abholen
19. Termin beim Arbeitsamt umbestellen ging nicht***
20. RoHen über Planänderung informieren
21. Den Sohn zu einem Termin bringen
22. Mit Katl verabreden
 
Tageslauf
06:00 Uhr
Heute habe ich länger geschlafen, obwohl ich nachts um zwei auch wieder wach war und ein wenig mit der Schwestern getextet habe. Nun aber konnte ich mich nicht nochmal umdrehen, weil ich gleich am Morgen zum Standesamt wollte.
Es war ein angenehmer Termin. Ich fuhr im strahlenden Sonnenschein hin und alles funktionierte.
11:00 Uhr
Die Post war früh da. Vom Arbeitsamt gab es gleich vier Briefe. Einer aus Leipzig, einer aus Eilenburg, zwei aus Oschatz. Kein Wunder, dass bei denen so viel schief geht, wenn vier Leute an unterschiedlichen Standorten mit ein und demselben Fall betraut sind. Außerdem ging natürlich gleich die Gängelei los. Ich bin noch gar nicht arbeitslos, erst ab 01. April, bekam aber heute schon eine Vorladung für den 02. April und gleich die Androhung einer Sanktion, falls ich nicht komme. Ich hätte den Termin gern auf nach Ostern verlegt, weil ich eigentlich am 1. April einen Termin in Mecklenburg habe, den ich gern wahrgenommen hätte. Aber da wurde mir ebenfalls mit Sanktionen gedroht, falls ich nicht beweisen könne, dass dieser Termin wichtig sei. Heißt soviel wie, die Amtspersonen entscheiden, ob sie meinen Termin für wichtig erachten. Naja, egal, die sitzen am längeren Hebel und ich habe zu spuren, sonst streichen sie mir das Geld. Als ob es aus derenprivater Tasche ging. Man hat wirklich das Gefühl, dass diese Schreibtischtäter froh sind über jeden, an dem sie ihre Machtspielchen austoben können.
Egal, jetzt sage ich meine Teilnahme an der Versammlung ab und krieche beim Amt zu Kreuze.
17:30 Uhr
Ich habe alles erledigt. Der Sohn war bei seinem Termin. Der Katl habe ich per App Bescheid gegeben, wann ich morgen bei ihr sein werde. Mit RoHen habe ich telefoniert und unsere Reise ans Meer abgesagt.
Jetzt werde ich noch ein wenig lesen, vielleicht auch stricken. Wobei, stricken kann ich morgen den ganzen Tag, das muss heute nicht mehr sein.

Freitagsfüller
Gerade war ich noch bei Barbara und habe mir den Lückentext gemopst, den sie freitags immer zum Ausfüllen bereit stellt.


1. Keine Ahnung warum ich es immer so schwer nehme, wenn von Amts wegen Druck ausgeübt wird. Das ist doch nichts Neues. Warum nehme ich das so schwer?

2. Meine Bett-Couch ist mein Lieblingsort im Haus.

3. Es ist nur so diskriminierend, wenn man am Ende eines langen und intensiven Arbeitslebens ein Jahr vor Renteintritt behandelt wird, als hätte man sein Leben lang auf der faulen Haut gelegen und vom Geld anderer gelebt.

4. Die Ostsee ist mein absoluter Lieblingsort auf der ganzen Welt.

5. Ich frag mal Katl, ob sie mitkommt, habe ich gedacht. Und ja, sie kommt mit.

6. Vorher möchte ich noch ein paar Wollreserven checken.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein bissel lesen, vielleicht auch nur träumen, morgen habe ich geplant, mit Katl das Leipziger Wollefest unsicher zu machen und {Handarbeits-}Freundinnen zu treffen und Sonntag möchte ich irgendwas tun, wovon ich heute noch nicht weiß!