Der 41. Montag

Guten Morgen.
Der Kaffeepott steht am angestammten Platz auf der Heizung. Da darf er jetzt stehen.
Weil Anita den Lückentext schon so früh {es ist noch nicht mal 6 Uhr} veröffentlicht hat, will ich nun gleich voller Elan in die neue Woche starten. Es soll eine herbstbunte werden. Zumindest wünsche ich mir das und habe ein paar Ideen dazu. Mal sehen, was daraus wird.

❶ Ohne Montagsstarter starte ich nicht gern in die neue Woche. Manchmal schaffe ich das nicht am Morgen, dann wird er aber nachgeholt.

❷ Im Oktober freue ich mich auf herbstbunte Tage, die gern auch noch Sommerwärme im Gepäck haben dürfen.

❸ Heute werde ich zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder ein Sauerteigbrot backen. Und inzwischen weiß ich auch, was ich früher falsch gemacht habe.

❹ Selbstgemachtes Essen, sei es nun Brot oder Suppe oder fermentiertes Gemüse, schmeckt wunderbar.

❺ Es hat seit einigen Monaten nichts mehr so gut geklappt, dass ich sagen könte: Das nenne ich mal einen Lauf.

❻ Erst gestern habe ich wieder gegrübelt, wie ich mein Leben wieder bunter gestalten kann.

❼ Im Kalender steht heute Morgen die Abschaltung der Wasserversorgung und ich habe diese Woche noch nichts geplant. Außerdem freue ich mich auf RoHen, falls er denn tatsächlich heute anreist.

Da heute der Fünfte ist, werde ich gleich mal noch WmdedgT vorbereiten.
Habt alle einen guten Start in die neue Woche.

Sonntagsglück – 04. Oktober 2026

 
Es kam, wie es kommen musste
Gern nehme ich mir einen Kaffee mit, wenn ich mich gemütlich an meinen Rechner setze, um etwas zu bloggen oder wie gestern mich einfach mal durch das Netz treiben zu lassen. Den dicken Kaffeepott stelle ich immer auf der Heizung ab. Jedes Mal, wenn RoHen das sah, meckerte er: Irgendwann schüttest du den Pott mal um!
Das wäre fatal, denn unter der Heizung am Boden kringelte sich meine gesamte Computer-Kabelei. Wenn ich die unter Wasser oder eben unter Kaffee gesetzt hätte… ohoh.
Gestern Abend ist es passiert. UMGESCHÜTTET habe die Tasse nicht, aber geschwappert. Zuerst sah es aus, als sei gar nichts passiert, doch nach einer Weile roch es komisch. Ich habe geschaut, aber nichts gesehen. Auf einmal fing es an zu knäckern. Und dann sah ich in dem einen Verteiler lauter kleine Funken 🥺 Zuerst riss ich hektisch alle Stecker aus dem Verteiler, damit der keinen Strom mehr zieht. Den Rechner fuhr ich sicherheitshalber runter. Dann wollte ich den Verteiler aus der Steckdose ziehen. ABER, die Ecke, in der der Rechner steht, ist eng und verbaut. Der kleine Computertisch passt da saugend hinein und die Steckdosen befinden sich natürlich dahinter.
Nun kann ich mich weder bücken, noch erst recht nicht verrenken. Selbst mit heben und tragen ist das so eine Sache.
RoHen ist groß, hat entsprechend lange Arme. Er wäre da mit Sicherheit rangekommen. Aber RoHen ist ja nie selten da.
In meiner Not rief ich den Sohn an. Er meinte, ich soll mir keine Sorgen machen. Wenn keine Last mehr dran hängt, kann nicht mehr viel passieren und er käme dann und würde alles wieder in Ordnung bringen.
Ich machte mir aber Sorgen! So begann ich, in der schlecht zugänglichen Ecke herum zu räumen.
Und irgendwann hatte ich es geschafft. Die beiden verschmorten Leitungen waren abgebaut. Eine neue Leitung lag und gleich ordentlich an einer Stelle, an der kein Kaffee mehr hinein tröpfeln kann, selbst wenn ich den Pott tatsächlich umwerfen würde.
Natürlich schmerzte der Rücken, aber das war nichts im Vergleich zu der Freude darüber, etwas geschafft zu haben, von dem ich dachte, dass ich es ohne Hilfe nicht hinbekäme.

Sonntags Top 7
1_Gelesen
Ostseekrimi von Dana Düne
Ermittler Frauke Eigen und Kai Brötler
Ostseepein, 254 Seiten

2_Gehört/Gesehen
Nach langer Zeit habe ich die Uta wiedergesehen und gehört und mit ihr gesprochen und gemeinsam gelacht.

3_Erlebnise
Siehe 2.

4_Genuss
Auf dem Markt habe ich mir zwei Salamis gekauft, eine mit Schwarzbier und eine mit Rotwein. Sagt der Händler: Alles mit Alkohol. Oups.

5_Drinnen/Draußen
Überwiegend draußen und nicht nur auf dem Balkon.

6_Web-Fundstück/e
Von Uta erhielt ich eine ganze Liste mit Blogs, die sie gern liest. Alles Leute, die nahezu täglich bloggen.
Novemberregen
Kaltmamsell
Kluges & Scheiß

7_Hobbys
Das Bloggen gehört zu meinen Hobbies. Die KI reduziert mich auf Krimis lesen und Socken stricken. Ich hoffe jedoch, dass ich meiner geneigten Leserschaft noch etwas mehr bieten kann als das.
Ich meinen Anfängen schrieb ich mehrmals täglich, dann wurde es weniger. Ich versuchte, mich mit Projekten wie Ein Foto für jeden Tag wieder zum täglichen bloggen zu erziehen, mit mäßigem Erfolg. Im letzten Oktober entwickelte sich das dann nahezu von allein wieder zu mehr als 30 Einträgen pro Monat. Seit August brach die Schreiberei wieder ein. Ich war viel unterwegs, hatte oft keine Möglichkeit zu bloggen und in den letzten beiden Wochen hockte ich oft vor dem Rechner und dachte: Was soll ich denn schreiben? Interessiert doch keinen.
Inzwischen glaube ich, diese Phase überwunden zu haben. Schließlich blogge ich auch für mich. Als Erinnerungsanker, wie Georg das vor Jahren schon nannte.
 
High Five Zu guterletzt gibt es jetzt noch fünf Freumomente aus der letzten Woche.
Eins
Mein Auto hat die HU bestanden. Das steht tatsächlich auf dem Prüfbericht: Bestanden
Nur das zählt. Die unzähligen Male, die ich vorher zur Werkstatt musste. Das ewige Warten von Termin zu Termin. Alles vergessen. Ja, die Zeit vorher hatte mich bedrückt. Inzwischen ist all das von mir abgefallen und ich bin einfach froh, es überstanden zu haben.
Zwei
Den vorläufig letzten warmen Spätsommertag verbrachten wir im Garten. Die Weinkönigin kam vorbei. Wir saßen stundenlang in der Sonne und schwatzten, während die mitgebrachten Strickzeuge in unseren Taschen blieben. Weintrauben naschten wir vom Rebstock am Gartenzaun. Sie waren so süß und aromatisch, ich hätte sie auch oben bei "Genuss" erwähnen können.
Drei
Am Donnerstag habe ich aus einem Esslöffel Roggenmehl und einen Esslöffel Wasser etwas zusammengerührt, das ein Sauerteig werden sollte. Am Freitag fütterte ich ihn das erste Mal, da hatte sich noch nichts getan, so dass ich ihm ein wenig Wärme gönnte im Backofen, nur mit eingeschalteter Lampe. Am Samstag fütterte ich ihn erst am Nachmittag, nachdem wir vom Markt zurückgekommen waren. Da gab es erste Bläschen. Heute hatte sich das Volumen schon mehr als verdoppelt. Wahrscheinlich hätte ich schon das erste Brot ansetzen können. Ich habe aber erst noch dieses Discard abgenommen, das nun in einem weiteren Glas im Kühlschrank wartet und habe neu gefüttert. Ich hoffe nun, dass das kein Fehler war. Immerhin freue ich mich, dass der Teig so aktiv ist.
Vier
Das letzte Stück Bovist hat sich im Kühlschrank ewig gehalten und wurde gemeinsam mit zwei Zwiebeln und einer kleinen Zucchini zu einer leckeren Gemüsepfanne.
Fünf
Der fünfte Höhepunkt ist eine Vorfreude. Am Montag will RoHen zu mir kommen. Das hat er bereits am Dienstag angekündigt. Danach habe ich nichts mehr von ihm gehört. Aber ich glaube fest daran, dass er morgen tatsächlich hier auftaucht.
 
Das war mein Sonntagsglück für diese Woche. Es wird verlinkt bei Anita wegen der ST7 und bei Sabine wegen der High Five.

Samstagsplausch – {03. Oktober 2026}

Guten Morgen
Es ist Samstag und es ist Feiertag. Für den Großteil der arbeitenden Bevölkerung ist das blöd, weil sie ohnehin heute frei hätten, ihnen also ein zusätzlicher freier Tag verloren geht. Für viele dieser Menschen ist es außerdem blöd, dass heute alle Geschäfte geschlossen haben und der Wochenendeinkauf auch noch gestern nach dem Dienst stattfinden musste. Mit solchen Gedanken im Hinterkopf genieße ich es, dass ich aus dem Arbeitsalltagstrott raus bin.
Guten Abend
Es ist immer noch Samstag und so möchte ich nun noch ein wenig plaudern. Um es gleich vorweg zu nehmen, es war ein sehr, sehr schöner Tag.
Obwohl es draußen grau war und nicht richtig hell werden mochte, störte mich das wenig, denn ich war mit Katl verabredet. Am Vormittag holte ich sie ab. Eine Viertelstunde verspätet, weil ich mal wieder meinen Schlüssel nicht finden konnte. Da Katl auch noch zu tun hatte, passte am Ende alles.
Dann kamen wir auf dem Dorf beim Bauernmarkt an. Die Parkplatzsuche gestaltete sich schwierig, obwohl man zwei Felder zu Parkplätzen umfunktioniert hatte. Für mich war es schlecht zu laufen, da über den Acker. Als wir am Festplatz ankamen, war ich schon das erste Mal kaputt. Dann aber fanden wir Utas schönen Stand und in diesem Moment ging die Sonne auf. Uta strahlte uns so freudig entgegen, das tat unglaublich gut und meine Rückenschmerzen waren vergessen.
Wir blieben eine ganze Weile dort, hielten Uta von ihrer Arbeit ab uns schwatzten über alles und die Welt. Später gönnten wir uns im Festzelt noch einen Kaffee und auf dem Rückweg zum Parkplatz saßen wir noch eine ganze Weile auf einer Bank.
Fotos habe ich von diesem schönen Tag leider keine.
Nur vom Balkon.

Auch, wenn inzwischen Nacht ist {was ich bis hierhin angestellt habe, schreibe ich anderwann}, haben wir immernoch Samstag. Also bringe ich diesen Eintrag noch zu Andrea.

Freitagsfüller – 02. Oktober 2026


Es ist kurz vor Mitternacht. Es ist immer noch Freitag. Also kann ich mir auch noch Barbaras Lückentext holen und ausfüllen.

1. Regen zog heute hier durch. Sehr nötig gebraucht und leider viel zu wenig.

2. Ein Wunschtraum: Jeder sollte für sein Handeln Verantwortung übernehmen.

3. Ja nun, ich sollte nicht mehr planen, dann kann ich auch nicht aus der Bahn geraten, wenn wieder mal alles anders kommt.

4. Mittlerweile trenne ich mich von Bekannten, die von mir verlangen, dass ich nach ihrer Pfeife tanze und zwar jetzt sofort.

5. Der große Unterschied zu meinem Arbeitsleben ist, dass ich vieles gelassener angehen kann, auch die dauernden Planänderungen.

6. Einkochen, trocknen, fermentieren überhaupt die Herstellung und vrwertung gesunder Lebensmittel macht mich glücklich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freute ich mich auf die Beschäftigung mit dem Blog, morgen habe ich geplant die Absicht, einen Erntedankmarkt zu besuchen und Sonntag möchte ich auch etwas Schönes unternehmen !

Check Out – September – Check In – Oktober 2026

 
September Check Out
Geschrieben
Meine Schreiblust hielt sich diesen Monat in Grenzen. Blogeinträge gab es nur 15, also noch weniger als im August. Dabei gab es kein einziges Dienstagsdrabble, überhaupt kein Drabble, obwohl ich diese sehr gern schreibe. Ich weiß nicht, was mit mir los war. Ich saß vor dem leeren Bildschirm, wollte bloggen. Wusste auch, worüber und… hab es bleiben lassen.
Dafür habe ich viel Gelesen
17 kleine Krimis mit insgesamt 5145 Seiten. Ich glaube, das war bisher der lesereichste Monat in diesem Jahr.
Gewerkelt
Das Werkeln kam zugunsten des Lesens zu kurz. Immerhin wurden 2 Sockenpaare fertig.
Paar Nr. 14/2026 ist gleichzeitig das Augustpaar aus 12f26 Größe 45 mit langem Schaft für RoHEn.
Paar Nr. 15/2026 Größe 41 im Kaffeeböhnchenmuster für GabhÄu.
Angefangen aber nicht mehr geschafft das Paar Nr. 16/2026 aus dem September-Garn von 12f26 im Sommerstinomuster, Größe 37/37 für mich.
Jobs
Für alle drei Bewerbungen, die ich bei der Arb*its*gen*ur selbst abgegeben hatte, habe ich inzwischen Absagen bekommen. Natürlich ohne Begründung. Aber das braucht es auch nicht. Kein Jahr mehr bis zur Rente. Was solls? Beim Check In hatte ich von zwei weiteren Jobangeboten erzählt. Um das eine hatte es richjtig viel Wirbel gegeben. Tagelang hatten sich die Anrufe überschlagen, weil man mich unbedingt dort haben wollte. Dann wurde ein Anruf angekündigt, bei dem man mit mir einen Vorstellungstermin vereinbaren wollte. Und dann war plötzlich nur noch Stille. Auf die Terminabstimmung warte ich heute noch. Das heißt, ich warte natürlich nicht. Das hat sich erledigt.
Von der zweiten Bewerbung habe ich neulich schon erzählt. Eine, höchstens 2 Unterrichtseinheiten {je 45 Minuten} pro Woche. Das ist kein Job.
Leben 1.0
Das Leben stand im Zeichen guter Ernährung und den Schätzen, welche die Natur uns schenkt.
Es gab reichlich Pilze. Außerdem Birnen, Pflaumen und Hagebutten. Zwei Brote habe ich gebacken: Karottenbrot, das zwar auseinander krümelte, aber trotzdem lecker war. Röstzwiebelbrot, das nach dem vollständigen Auskühlen zum Glück nicht mehr auseinander fiel. Beides waren Backpulverbrote, die bei mir immer die Konsitenz von Kuchen haben. Hefebrote wären besser und am allerbesten Sauerteigbrote.
Wir haben weit ins Land geschaut. Und hinaus aufs Meer.
Ich habe auf dem Balkon gesessen.

Gefühlt zwanzig Mal war ich in der Autowerkstatt, gefühlt hundert Stunden habe ich gewartet, auf Anrufe, Nachrichten, Termine. Gefühlt tausend Pläne wurden immer wieder über den Haufen geworfen. Dann war der September endlich um.

Oktober Check In
Jobs
Jaaa, ich habe schon wieder eine Einladung zur A*gent*r. Mitte Oktober möchte man sich wieder einmal über meine Eigenbemühungen zur Jobsuche unterhalten. Eigenbemühungen, was für ein Wort! Wer, bitteschön, bemüht sich denn um einen Job für mich, wenn nicht ich selbst?
Ich werde die Vermittlerin mal fragen, bei wem ich mich denn {mit Aussicht auf Erfolg} bewerben soll für nicht mal mehr ein Jahr Arbeit. Mal sehen, was sie für Ideen hat. Außerdem werde ich ihr natürlich von meinen Nichterfolgen berichten und ich werde meinen Weihnachtsurlaub beantragen. 21 Tage stehen mir zu, wobei Feiertage und Wochenenden mitgezählt werden. Es kommt trotzdem hin. Ich habe mir das ganz genau ausgerechnet.
Werkeln
Stricken werde ich natürlich weiterhin. Besonders jetzt, wenn das Wetter nicht mehr so toll ist, um sich draußen herumzutreiben. Die Septembersocken werden ganz bald fertig werden. Ich bin beim zweiten bereits am Fuß. So ewig kann das also nicht mehr dauern. Und dann kommt natüärlich das Oktoberpaar an die Reihe. Dann ist da immer noch die Patchdecke für RoHen. Daran habe ich schon wieder monatelang nicht gewerkelt. Die ist mal wieder dran.
Außerdem möchte ich mir ein Haus kaufen und ausgestalten. Das möchte ich wirklich gern. Mal sehen, wie weit ich komme.
Ach ja, genau. Ein Kalenderbuch für 2027 möchte ich mir noch besorgen. Und vielleicht schon mal ein wenig gestalten.

Leben 1.0
Genau am 01.10.2026 habe ich nach Jahren mal wieder einen Sauerteig angesetzt. Moritz heißt er. Ja, Sauerteige brauchen Namen.
Natürlich werde ich ihn Anfang des Monats erst ein wenig füttern und aufpäppeln. Wenn er dann backfertig ist, mache ich mein Brot wieder selbst, wie ich das früher schon gemacht habe. Wegen des Chaos, das viele Jahre lang in meinem Leben herrschte, habe ich das dann bleiben lassen. Nun lasse ich das Brot backen wieder aufleben. RoHen freut sich darauf auch. Er wusste natürlich schon mal wieder einiges {besser}, aber davon lasse ich mioch nicht beeinträchtigen. Ich probiere das einfach aus.
Ein paar gute Anleitungen habe ich hier und hier gefunden.
In der zweiten Oktoberwoche wird RoHen mal wieder vorbeischauen. Ich hoffe, dass das klappt.
Ansonsten mal schauen, was sonst noch so geht. Zur Ruhe kommen, nach dem Chaos der letzten Monate. Im Herbst ankommen, was auch schön sein kann, obwohl der Herbst nicht meine liebste Jahreszeit ist.
Ich bin gespannt.

Der 40. Montag

Noch Zwölf Montage, dann ist das Jahr um. Na gut, vielleicht dreizehn, weil Anita mit ihrer Zählung passend zu den Kalenderwochen schon Ende 2025 mit der Nr. 1 begonnen hatte.
Wie dem auch sei, jetzt starten wir erst einmal in eine neue Woche.

❶ Dass , wie oben erwähnt, dieses Jahr nur noch drei Monate vor sich hat, finde ich fast ein wenig erschreckend.

❷ Wenn hier ein Flaschengeist auftauchen würde, würde ich mir wünschen, dass die kleinen Dinge, die ich in den letzten Wochen angeschoben habe, zu einem wirklich guten Ende führen.

❸ Ein Konzert besuchen mache ich als erstes, wenn ich in eine neue Stadt komme.
Ich habe dafür kein Ritual, aber ich komme selten in neue Städte, es sei denn, ich besuche sie wegen eines Konzerts. Und dann… tja

❹ Versuche, meine trüben Gedanken loszuwerden, trägt/tragen mich durch den Tag.

❺ Dass es einen Tag für das Recht auf Wissens- und Informationszugang gibt, finde ich grenzwertig, denn es sollte an jedem Tag dieses Recht geben, für alle.

❻ Kurioserweise fällt mir entweder nichts Kurioses ein oder so vieles, dass ich hier nicht fertig werden würde und deshalb gar nicht erst mit einer Aufzählung beginne.

❼ Im Kalender steht ein Feiertag am Samstag {wie blöd} und ich habe diese Woche nichts geplant. Weil das mit den Plänen bei mir immer wieder schief geht, besonders, wenn es mir wichtig ist. Außerdem freue ich mich nun doch auf Samstag, wenn ich mit Katl zu einem Erntedankmarkt fahren möchte und dort eine liebe alte Bekannte treffe. Hörtmal ihr Götter, das ist KEIN Plan, nur eine Idee. Ihr braucht also bitte nicht zu lachen. So!

Nun wünsche ich allen eine gute Woche.

Samstagsplausch – {26. September 2026}

Guten Morgen
Worüber könnte ich denn heute mal fachsimpeln? Ihr wisst ja inzwischen, wie das mit mir und meinen Plänen so ist. Am Montag dachte ich noch, ich könnte heute die Katl mit einem Ausflug überraschen. Da dachte ich auch noch, dass ich am Mittwoch Nachmittag in die Werkstatt könnte, damit das Auto endlich ganz in Ordnung kommt. Tja, das klappte am Mittwoch nicht, so dass ich auf Nachricht wartete, ob es heute klappt und damit natürlich keinen Ausflug verabreden konnte. Die Nachricht kam aber auch nicht.
Also sitze ich hier, ohne Reparatur, ohne Ausflug. *grrr*
So werde ich mich heute mal intensiv meiner Strickerei widmen, besonders den Socken.
Leider wurde gestern bei Stricken statt klicken noch keine neue Zahl gezogen, so dass ich noch nicht weiß, welches schöne Knäuel ich im Oktober verstricken werde.
Zur Auswahl stehen noch Eins
Zwei
und Sieben.
Ich überlege gerade, ob ich vielleicht alle Knäule einmal annadeln sollte. Aber das ist Unsinn, denn ich habe noch nicht einmal das Septemberknäuel angestrickt und außerdem stehen noch 8 Paar Bonussocken auf dem Plan, weil ich außer den 12f26 auch noch die 26 für 26 fertig bekommen möchte. Ein ehrgeiziges Ziel, wenn man bedenkt, dass das Jahr nur noch 3 Monate vor sich hat. In der Gesamtwertung bin ich gerade bei Paar Nr. 14/2026 Natürlich wieder für RoHen in Größe 45 mit langem Schaft. Die dauern immer ewig. 🙈
Während ich noch überlegte mit welchem schönen Garn ich nachher die Nadeln klappern lassen möchte, klingelte ein Paketbote und drückte mir 6 neue tolle Knäuel in die Hand. Eines wieder in Herrenfarben. Vielleicht stricke ich daraus Socken für den Sohn. Er hat nur Größe 43. Das könnte ich bald geschafft haben.
Andrea hat in ihrem Nadelgeplapper auch von Socken erzählt.
Also dann: An die Nadeln … fertig … los

Natürlich…
… wünsche ich auch allen Nichtstrickenden ein wunderfeines Wochenende.
Eure Mira

Freitagsfüller – 25. September 2026


Barbara hat wieder einen Lückentext veröffentlich, bei dem ich mal ein wenig Frust ablassen kann.

1. Mir ist aufgefallen, dass es mir deutlich besser geht, wenn ich über Jobs, die mir Arbeit, Stress und Kosten, aber kein nennenswertes Einkommen einbringen, gar nicht mehr nachdenke !siehe hier! .

2. Eine Freundin meinte neulich mit 65 1/2 hätte ich es nicht mehr nötig mich von potenziellen Arbeitgebern ausnutzen zu lassen. Mein Problem ist, dass ich gern noch ein bissel arbeiten möchte, aber eben so, dass ich davon leben kann .

3. Das nächste Mal bewerbe ich mich wieder bei der A-Agentur. Die bieten zwar befristete, aber solide Jobs.

4. Ein Jahr vor Renteneintritt wird mich vermutlich niemand mehr wollen. Das habe ich schon verstanden.

5. Danke an meinen alten Chef, der mich entgegen der Empfehlung des Betriebsrates nicht mehr beschäftigen wollte und um vor der Großen Chefin zu glänzen, unser sozieles Projekt zerschlagen hat. *Sarkasmus aus!*.

6. Wenn RoHen mich immer wochenlang allein lässt, kehre ich jedes Mal wieder in den Status "allein lebend, allein verantwortlich" zurück und es dauert jedes Mal länger, mich wieder an Gemeinsamkeiten zu gewöhnen, soviel dazu.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf lesen auf dem Balkon , morgen habe ich geplant, einen kleinen Ausflug zu untgernehmen, was aber nichts wird, weil ich wiedermal und immer noch auf einen Anruf des Lieblingsschraubers warte und Sonntag möchte ich mal im Garten Weintrauben ernten!

Septembernotizen – 24.09.2026

Mein schönster Wochentag

In letzter Zeit klappt das mittwochs nicht mehr, meinen schönsten Wochentag zu gestalten. Statt mich mit der Katl auf dem Markt zu treffen, wartete ich auf den Sohn, der im Gartenverein das Leergut einsammeln und mit mir {mit dem Auto} wegbringen wollte. Ich war vom Morgen an bereit, zumal ich gleich noch Kaffee und diverse Kleinigkeiten besorgen wollte. Das wäre eine gute Verbindung gewesen. Dachte ich. Wer nicht bereit war, war der Sohn.
Dafür kochte dieser dann ein Mittagessen für uns beide und ich wartete wieder. Diesmal auf einen Anruf des Lieblingsschraubers, ob ich am Nachmittag zur Werkstatt kommen kann wegen der Bremsen. {Da waren letzte Woche die falschen Beläge geliefert worden.} 🙈
Ihr ahnt es: Der Anruf kam nicht. Somit auch kein Werkstattbesuch.
Es war ein sehr seltsamer Tag. Nicht wirklich schön.

Ein neuer Wochentag
Für den Donnerstag hatte ich der Schwester versprochen, mich um etwas zu kümmern. Das habe ich dann auch getan und ihr damit eine große Freude bereitet. Hoffentlich hilft es ihr auch über die Freude hinaus.
Dann meldete sich die Bankerin und auch wenn noch nicht alles geklärt ist, läuft es jetzt erstmal wie gewünscht. Vorläufig.
Dann rang ich mich dazu durch, ein virtuelles Kennenlerngespräch für heute Nachmittag abzusagen.
Der Hintergrund: Mir war das Vorgehen der Firma etwas suspekt.
Als ich mich bei der Firma beworden hatte, ging ich davon aus, dass es sich um eine "echte" Arbeitsstelle handelt, also Festanstellung und Vollzeit. So war die Stelle beworben worden.
Dann erhielt ich einen Anruf, bei dem alle möglichen Infos von mir abgefragt wurden. Dabei wurde mir auch mitgeteilt, ich könne am 15.09. mit der Arbeit beginnen, ich solle nur noch ein Formular ausfüllen, danach werde mir der Einsatzplan zugeschickt.
Dann kam nicht das Formular per Mail, sondern ein Link. Nun gut, ich füllte das dort hinterlegte Formular aus und erhielt darauf hin keinen Einsatzplan, sondern eine sehr allgemeine Antwort, man freue sich über mein Interesse an der Firma und lade mich für Ende September zu einen Kennenlerngespräch ein. Nix mehr mit Arbeitsberginn 15.09. Nix mehr mit Einsatzplan.
Stattdessen etwas später wieder ein Anruf, man habe eine Schule hier in Taucha, an der man mich einsetzen wolle und ob ich Erfahrung mit LRS hätte. Das habe ich verneint, obwohl ich damit schon mehrfach zu tun hatte, aber immer nur am Rande und immer nur intuitiv. Keine spezielle Ausbildung. Man wollte das mit der Schule absprechen und sich wieder melden. Diese Meldung kam nicht, stattdessen letzte Woche ein Angebot, ich solle in oder bei Torgau für eine, maximal zwei Unterrichtseinheiten pro Woche eingesetzt werden.
Unabhängig von diesem möglichen Einsatz stand dann für heute noch das Kennenlerngespräch auf dem Plan.

Wisst ihr, wie mir das vorkommt? Als arbeiten dort alle Leute im Homeoffice und keiner weiß, was ein anderer Kollege schon mit einem möglichen Bewerber abgesprochen hat. Das ist mir zu unsolide. Außerdem ist es ja wieder einmal so, dass ich diesen "Job" nicht annehmen kann.
Eine, maximal zwei UE bedeuten, 45 oder 90 Minuten bezahlte Zeit. Honorar, wohl gemerkt, bei dem alle Arbeitgeberanteile zu Versicherungen von mir getragen werden müssen. Da bleibt von dem Stundenhonorar nicht viel übrig. Da ich aber von diesem Einkommen nicht leben kann, bleibe ich an der Arbeitsagentur hängen, die natürlich dann das Einkommen von mir abfordert oder gegen meine dortigen Bezüge aufrechnet. Das heißt, ich arbeite umsonst. Hinzu kommt, dass ich für den Einsatz in Torgau anderthalb Stunden hin und anderthalb Stunden zurück brauche. Zeit, die ich unterwegs verbringe. Von der ich nichts habe. Und wenn die Stelle nicht gerade in Torgau ist, sondern in einem der umliegenden Dörfer, dann komme ich da noch nicht mal mit den Öffis hin und muss noch Sprit verfahren, den mir niemand erstattet, den ich auch von dem mit der Agentur zu verrechnenden Einkommen nicht absetzen kann.
Beim Finanzamt ja, bei der Agentur nicht.
Unter dem Strich würde ich mich abmühen, würde arbeiten und hätte weniger Geld als jetzt. Och nö!

Der 39. Montag

Der Montag ist längst gestartet. Nicht so, wie ich es mit vorgestellt oder gewünscht hatte. Immerhin mit lieben Morgengrüßen meiner Freundinnen. Mit leicht anstrengenden Morgengrüßen der Schwester. Mit einer freundlichen Hinterlassenschaft des Sohnes, der es geschafft hat, alle Einkäufe noch ijm Kühlschrank unterzubringen. Hach.
Nun ist fast schon Mittag und ich möchte mich dem Lückentext von Anita zuwenden.

❶ Dankbarkeit kann ich für kleine Dinge empfinden, wie liebe Gesten oder einen freundlichen Gruß, aber auch für Großes, wie die Geschenke der Natur.

❷ Ich möchte mir gerne einen Ofen für die Wohnung am Meer kaufen.

❸ Die Geschichte über die Entstehung der Erde war sehr interessant, so wie RoHen sie mir erzählt hat.

❹ Noch ist nicht aller Tage Abend, auch wenn es sich manchmal so anfühlt.

❺ Ich glaube fest daran, dass es gut wird, wenn man nur fest daran glaubt.

❻ Mit dem Ende von etwas, kann auch der Anfang von etwas anderem verbunden sein.

❼ Im Kalender steht noch einmal Autowerkstatt und ich habe diese Woche noch einen Banktermin geplant. Außerdem freue ich mich auf das kommende Wochenende, wenn ich einen oder zwei Ausflüge machen möchte und jemanden mitnehmen, die noch gar nichts davon weiß, es, wenn sie das hier liest, aber wohl ahnen wird.