Der 38. Montag

Es ist bereits nach Mittag und ich habe Anitas Lückentext zum Start in die neue Woche noch immer nicht ausgefüllt. Dafür begann die Woche schon mal wieder… seltsam. Gestern am späten Abend gab es eine Diskussion mit RoHen, die mir den Abschluss unserer wundervollen Woche kräftig verhagelte. Daraufhin konnte ich die ganze Nacht nicht schlafen, streckte mich erst halb sechs noch einmal auf meinem Lager aus und schlief dann gegen sechs Uhr doch mal kurz ein. Anderthalb Stunden später war ich wieder wach. Das heißt, ich war alles andere als wach, schleppte mich ins Bad und begann danach mit den Aufgaben, die für heute auf dem Plan standen. Das meiste ist inzwischen erledigt. Zwei Termine stehen noch aus. Bei einem muss ich auf die Schwester warten, bei dem anderen auf einen Anruf. Jetzt ist aber erst einmal der Lückentext an der Reihe.

❶ Wahrlich kurios ist das Verhalten meiner Schwester. Wenn sie etwas will, dass ich tun soll, muss alles immer SOFORT passieren. Wenn ich von ihr aber eine Antwort erbitte, damit ich mal wieder etwas für sie tun kann, braucht sie Zeit, sich alles nochmal und nochmal zu überlegen *grrrr*.

❷ Wusstest du, dass ja, was denn? ?

Der Stress, der sich hier schon gleich am Montag Morgen wieder breit gemacht hat, wäre ein guter Grund gleich wieder ans Meer zu fahren.

❹ Ginge es nach mir, würden wir noch in diesem Herbst ans Meer ziehen.

Wir haben in MeckPomm viele Stellen mit leckeren Früchten und Pilzen entdeckt.

❻ Diese Woche beginnt chaotisch. Es kann nur besser werden.

❼ Im Kalender steht ein Banktermin und ich habe diese Woche Unterrichtsvorbereitung für einen Probeunterricht geplant. Außerdem freue ich mich darauf, mein Auto am Samstag in die Werkstatt zu bringen.

Das sind zwar nicht die tollsten Vorhaben, die in dieser Woche auf dem Plan stehen, aber ich werde froh sein, wenn alles erledigt ist.

12 von 12 im September 2026

12_von_12
Wie immer habe ich am 12. des Monats meinen Tagesablauf in Fotos festgehalten. Meinen Eintrag dazu konnte ich diesmal nicht pünktlich schreiben, da ich mal wieder außerhalb der Reichweite des Internet unterwegs war. Nun möchte ich dies nachholen und meinen Eintrag bei Caro von Draußen nur Kännchen nachreichen.
Der 12. September 2026 war ein Samstag.
Ich bereite mein Frühstück vor, doch dann ist plötzlich Eile geboten, so dass ich die getoastete Schnitte liegen lasse.
Nach einer großen Runde durch den kleinen Ort finden wir die Apotheke, die der Grund für unseren schnellen Aufbruch war. Sie schließt 12 Uhr, deshalb musste ich 11 Uhr dort sein. Hat geklappt und ich bekam eine gute Beratung und ein Medikament, das mir hoffentlich hilft.
Dann die Frage: Gehen wir gleich noch einkaufen oder machen wir das später irgendwo unterwegs? Ich bin für gleich, da haben wir es weg. Der Markt ist angenehm leer. Unser Einkaufswagen leider nicht. Dabei wollten wir doch nur Wasser kaufen. 🙈
Ich bin sicher, dass wir sie nicht brauchen, aber RoHen breitet die Karte auf seinen Knien aus. Er mag das, mir die Wege anzusagen. Na gut.
Problemlos finden wir "unseren" Parkplatz und dann sind wir endlich am Wasser.
Der alte Fischer schaut hinaus aufs Meer.
Ein Stück den Dünenweg hinunter finden wir diesen Stand mit maritimem Schnickschnack. Wir brauchen nichts, aber es sieht hübsch aus.
Wir sind beide verwundert, wie schnell wir den Imbiss Zum Anker erreicht haben, wo wir uns Fischbrötchen gönnen.
Den Rückweg nehmen wir am Strand entlang. Am Spülsaum kann ich ganz gut laufen, ohne mich an jemandem festzuhalten. Barfuß natürlich, weil das Wasser immer wieder über den Sand schwappt.
Die Hagebutten der Kartoffelrosen sind überreif und schmecken köstlich. Am liebsten würde ich die Hecke abernten und Gelee kochen. Dazu fehlt uns im Moment noch die Ausrüstung. Also müssen wir das vertagen. Die Straße, die wir uns für den Rückweg ausgesucht haben, ist gesperrt. So nehmen wir einen abenteuerlichen Weg durch den Wald.
Es war ein wunderbarer Ausflug. Solche dürfte es öfter geben.

In früheren Jahren
12 von 12 im September 2025
12 von 12 im September 2024
12 von 12 im September 2022
12 von 12 im September 2021
12 von 12 im September 2020
12 von 12 im September 2017

Samstagsplausch – {05. September 2026}

Guten Morgen ihr Lieben
Letzte Woche hatte ich euch von allerlei umgestoßenen Plänen erzählt.
Na, was meint ihr? Hat sich daran in dieser Woche etwas geändert?
Na, wenn du schon so fragst, werdet ihr sagen, dann vermutlich nicht.
Und damit habt ihr recht. Nur waren die Planänderungen in dieser Woche "kleinteiliger", manchmal im Stundentakt hin und wieder zurück. Es war anstrengend und ich hatte es satt. So satt, dass ich am Donnerstag Abend sogar dem RoHen sagte, er solle besser nicht herkommen. Er ließ sich zum Glück nicht beirren und meinte, er käme erstmal, wolle mich "zu Boden knutschen" 🤣 und dann sehen wir weiter.
Was mich diese Woche so sehr stresste, waren nicht allein die Änderungen, sondern auch, dass nichts klappte, von dem, was ich angeschoben hatte. Da war die eine Bewerbung, die mir regelrecht aufgedrängt wurde {wohlgemerkt von dem Arbeitgeber, der mich unbedingt in seinem Mitarbeitpool haben wollte}. Da tat sich die halbe Woche nichts, bis ich, obwohl ich das eigentlich nicht tun wollte, dann doch nachhakte. Oh ja, unbedingt. Wir haben großes Interesse. Nur jetzt habe ich gerade keine Zeit für ein Gespräch. Ich melde mich. Noch diese Woche. O-kay. Die Woche ist um.
Nächster Arbeitgeber. Da hatte ich mich beworben. Es war ein interessierter Rückruf erfolgt. Ich sollte nur noch schnell ein Formular ausfüllen, dann werde man mir meinen Einsatzplan zusenden. Beginn 15. September. Ratet! Klar, der Einsatzplan kam nicht, stattdessen 2 Tage später eine Mail, man bedanke sich für mein Interesse an der Firma und lade mich für Ende September zu einem Vorstellungsgespräch ein, bei dem ich eine Unterrichtsstunde halten soll, wie ich sie auch vor einer Klasse halten würde. Allerdings soll das Ganze nicht länger als 10 Minuten dauern und ich soll zeigen, wie ich am Ende des Unterrichts die Kinder zum Weiterlernen ansporne. Wie jetzt? Unterrichststunde, 10 Minuten oder doch Unterrichtsende mit Cliffhanger? Die spinnen doch! Ich meine, klar verstehe ich, dass die wissen wollen, wen sie da auf die Kinder loslassen. Aber wenn sie sich ausdrücklich an Quereinsteiger wenden, außerdem der Job begleitend sein soll, Hausaufgabenbetreuung oder Ganztagsangebot oder so, warum soll ich dann eine Unterrichtsstunde vorbereiten, wie ich sie vor einer ganzen Klasse halten würde? Ich kann das, keine Frage. Aber was für einen Mitarbeiter wollen die denn nur wirklich? Eine eierlegende Wollmilchsau oder was?
Es gab noch zwei weitere Bewerbungen, auf die bisher keine Reaktion kam und wahrscheinlich, wie so oft, auch keine kommen wird.
Noch bis zum Sommer 2025 hatte ich keine Probleme mit Bewerbungen. Wenn ich einen Job brauchte, habe ich einen bekommen. Aber seit März diesen Jahres ist der Wurm drin. Als ob mit meinem 65. Geburtstag ein Schalter umgeklappt wäre, auf dem steht: Du nicht!
Ich habe jetzt noch genau ein Jahr bis zur Rente. Worum bewerbe ich mich denn da überhaupt? Um einen Job, den ich, wenn ich ihn denn endlich bekäme, nicht einmal mehr 12 Monate ausführen könnte? Da nimmt mich doch keiner. Es soll ja Arbeitsvermittler geben, die sagen: Ab 60 ist es aussichtslos, noch einen Job zu finden. Meine Arbeitsvermittlerin schaut mich mit kullerrunden Stauneaugen an und fragt: Glauben Sie wirklich, dass es am Alter liegt, dass Sie nichts finden?
Jammern iss nich! Aber meckern darf ich, oder? Und satt haben darf ich diesen ganzen Bewerbungsstress auch.
Anders nervig waren noch ein paar Begleitumstände. Da gibt es eine Person, die bis vor kurzem nur einen Guten-Morgen-Gruß per WhatsApp sendete und nur, wenn ich mich nicht meldete, am Vormittag besorgt nachfragte, ob alles in Ordnung sei. Abends kam dann manchmal noch ein Fernsehtipp oder so. Seit Mitte August hat sich das verändert. Da kommen gefühlt hundertzwanzig Nachrichten {überwiegend nichtssagend} und dann ruft sie zu allen Tages- und Abendzeiten an. Wenn sie im Park spazieren geht und niemanden zum Reden hat. Wenn sie auf ihrem Balkon sitzt und Zigaretten stopft. Wenn sie keine Idee hat, was sie kochen soll. Die Gespräche dauern mindestens 20 Minuten {wenn es mir gelingt, sie abzuwürgen}, oft 30 bis 45 Minuten und mitunter noch länger. Ach Mensch! Ich kann solche Kraftfresser nicht gebrauchen. Ich habe diese Woche keine 10 Runden an irgendeiner Socke gestrickt. Wenn ich die Zeit der unnützen Telefonate zusammenrechne, wäre in dieser Zeit eine Socke fertig geworden. Ich muss da eine Idee haben, wie ich das einschränken kann, ohne sie zu verletzen.

Heute
Es ist der Fünfte. Also sollte es heute auch ein WmdedgT geben. Da werde ich Verschiedens zu berichten haben, denke ich.
Bei Andrea werde ich nachher den Link zu diesem Eintrag hinterlassen.
Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende.
 
Gebloggt in der letzten Woche
Etwas mehr als letzte Woche:
Samstag: Samstagsplausch – {29. August 2026}
Sonntag: Sonntagsglück – 30. August 2026
Montag: Der 36. Montag
Dienstag: Check Out – August – Check In – September 2026
Mittwoch: Notizen – 02. September 2026
Freitag: Freitagsfüller – 04. September 2026

Freitagsfüller – 04. September 2026


Ich schaffe es gerade noch, mir bei Barbara den Lückentext zum Ausfüllen des Freitagsfüllers abzuholen. Ob ich es noch schaffe, ihn auszufüllen, bevor ich los muss, um die Katl zum Einkaufen abzuholen? Den ersten Termin habe ich schon verpasst, zum zweiten will ich unbedingt pünktlich sein, und ich muss noch kurz zur Bank.

1. Ich habe herausgefunden, dass mich Stress nur für eine kurze Weile lähmt, danach beflügelt er mich wieder, aktiv zu werden.

2. Letzte Woche und auch diese sind einige meiner Termine ins Wasser gefallen.

3. Im Anschluss an diesen Blogeintrag werde ich wieder losrennen.

4. Immer wieder wühle ich mich durch meine Aufräumberge von oben nach unten.

5. Der knappe Zeitplan setzt mich unter Druck.

6. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb nutze ich immer zwischendurch auf dem Balkon jeden Sonnenstrahl.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Abhaken gewisser To-Dos, morgen habe ich geplant, erst den RoHen vom Zug abzuholen, mit ihm noch Kleinigkeiten einzukaufen und am Abend zu meinem Klassentreffen zu gehen und Sonntag möchte ich vielleicht, falls ich die Vorbereitungen schaffe, mit RoHen und dem Sohn in die Wohnung fahren, um ein wenig umzubauen!

Notizen – 02. September 2026

Der Mittwoch ist mein schönster Tag
Damit das wahr wird, muss ich einiges tun. Vor allem muss ich das Chaos in meinem Kopf sortieren. Dafür wiederum muss ich mir einiges aufschreiben.

Tagesaufgaben
01. Krankenkasse anrufen wegen ambulanter Badekur
02. Mich auf das Gespräch mit der Bankerin vorbereiten
03. 9:15 Uhr Gespräch mit Bankberaterin
04. Bewerbungsprofil ausfüllen Das habe ich in der Nacht schon erledigt. So geistert es wenigstens nicht mehr im Kopf herum.
05. Mich auf Gespräch mit Personalmangager vorbereiten Da habe ich schon einen Stichwortzettel, was ich alles erfragen möchte
06. Irgendwann Gespräch mit Personalmensch Ich wünschte, ich könnte ihn anrufen. Dann könnte ich selbst bestimmen, wann ich das Gespräch hinter mich bringen möchte. Das warten auf einen Anruf macht mich kirre.
07. Agentur anrufen wegen Termin mit Vermittlerin Wäre toll, wenn das vor dem Personalgespräch stattfinden würde.
08. Unterlagen für Krankenversicherung heraussuchen
09. Unterlagen für Agentur zusammenstellen

10. Nach 16 Uhr Katl besuchen Das wäre der schöne Termin für diesen Tag.

Tageslauf
Morgen und Vormittag
Zuerst habe ich verschlafen. 8:30 Uhr wachte ich auf. Nun war Eile geboten. Für den ersten Termin wollte ich noch etwas vorbereiten und hübsch machen wollte ich mich auch, denn ich erwartete einen Videoanruf. Dann war sogar noch Zeit für einen Milchkaffee, den ich mit an den Rechner nahm.
Danach funktionierte nichts mehr, wie gewünscht. Die Gespräche brachten keine sinnvollen Ergebnisse und mehrere Leute vertagten unserer Gespräche auf nach 16 Uhr. Damit vermasseln sie mir wahrscheinlich meinen schönen Nachmittag mit Katl.
Es gibt trotzdem etwas Schönes, denn RoHen rief an und klang deutlich aufgeräumter als in den letzten beiden Wochen. Hach, wie schön.
Er fragte nach einem Plan für die nächste Woche. Hm 🤔 Da mag ich noch nicht viel dazu sagen, ich weiß schließlich, was mit meinen Plänen der letzten Tage passiert ist. Eine grobe Idee zeichnete ich dann doch. Unter Vorbehalt.
Mittagszeit
Plötzlich überschlugen sich die Ereignisse und was am Vormittag nicht in Gang kommen wollte, passierte nun alles auf einmal.
Das bedeutet für mich, dass ich meine Termine für heute noch einmal umstellen und umdenken kann/muss und dann vielleicht mein Nachmittag mit Katl gerettet wird.
16:45 Uhr
Endlich fertig. In der Küche steht ein kalter Kaffee, in den ich noch nicht einmal Milch gegossen habe. Das sagt ne Menge über meinen Tag aus.
In meiner To-Do-Liste habe ich die meisten Erledigungen durchgestrichen, weil eben erledigt, aber das Personalgespräch und den Anruf bei der Agentur habe ich komplett ausgestrichen, weil sie sich erübrigt haben. Der Personalmensch hat nicht angerufen. Da sage ich mir, wer mich nicht will, hat mich nicht verdient. Und inzwischen habe ich mir die Fragen, die ich bei der Agentur stellen wollte, selbst beantwortet und entschieden, dass ich den Job zu den Konditionen {die ich auf der Homepage der Firma nachlesen konnte} gar nicht annehmen kann. Als Zuverdienst neben Bürgergeld oder Rente wäre das machbar, aber in meiner jetzigen Situartion wäre es kein Zuverdienst, sondern mein einziger Verdienst und der reicht dann bei Teilzeit von 60 Stunden nicht einmal für die Miete.

Check Out – August – Check In – September 2026

 
August Check Out
Was für ein verrückter Monat. Wahrscheinlich der verrückteste im ganzen Jahr. Ich hatte es nicht einmal geschafft, ein Check-In zu schreiben, aber auschecken möchte ich unbedingt.
Geschrieben habe ich sehr wenig. Insgesamt nur 18 Blogbeiträge, davon ein einziges Dienstagsdrabble. Am Anfang des Monats entstanden vier Elfchen. Dann packte das Leben 1.0 zu, was auch dazu führte, dass ich relativ wenig las. Es waren 15 kleine Krimis mit insgesamt 4.809 Seiten. Huch, das ist gar nicht so wenig, stelle ich gerade fest. Mehr als im Juni, viel mehr als im Mai. Na sowas, das kam mir gar nicht so vor. Dafür kam aber das Werkeln viel zu kurz. Gestrickt habe ich fast gar nicht. Gehäkelt habe ich zwar, aber nichts fertig bekommen, alles waren nur Tests oder dass ich jemandem etwas beibringen wollte.
Die Reise zum Markt fiel aus, weil das Auto in die Werkstatt musste. Nur gut, dass ich diesen Markttermin noch nicht beim A*amt gemeldet hatte. Das hätte wieder riesen Hickhack gegeben, erst ja, dann doch nicht. Wenn ich dort nämlich einen Markt anmelde, erwarten die dort riesige Gewinne und unterstellen Einkünfte, die man gar nicht erzielen kann, weil bei niemandem mehr Geld locker sitzt und die Leute, wenn es schon sonst nicht hinten noch vorn reicht, am ehesten beim Hobby sparen.
Leben 1.0
Am Anfang des Monats stand eine Räumaktion, die ich zunächst allein bewältigen musste. Zum Glück kam dann RoHen dazu und half mir, so dass ich noch rechtzeitig fertig wurde, bevor die Schwester zu Besuch kam. Alle gemeinsam besuchten wir mehrere Tage lang das Ancient Trance Festival in Taucha, wo wir regelmäßig auch die Katl trafen. Unter Trauerweiden am Teich bezogen wir unser Basislager wo uns am Sonntag auch meine wundervolle Hexe {links} fand.
Bis Mitte August gab es Sehenswertes…
Leckeres…
Gesundes… Mehr Abendessen war an diesem Tag nicht drin. Es hätte Kartoffeln und Quark geben sollen mit Pfälzer Leberwurst, aber sowohl Wurst als auch Quark hatte der Schwager gekauft. Und weil dieser an jenem Abend gerade wieder einmal auf die Schwester grantig war, durften wir das Essen nicht nehmen und mussten uns eine Portion Gemüse teilen. Zustände sind das 🙈
Der Schwester brachte ich bei, wie man Grannys häkelt und schenkte ihr meine Häkelnadeln. {Ich habe noch mehr daheim.}
Ach ja, einen Kinobesuch gab es noch. Da war das Abendessen dann beinahe zu reichlich.
Zwei einsame Wochen schlossen sich an, in denen RoHen bei sich daheim war, ich bei mir. Insgesamt waren es dann schon drei Wochen, die wir uns nicht gesehen haben, denn ich war ja vorher schon eine Woche mit der Schwester unterwegs. Zum Ende des Monats gab es Pläne, die auch ein Wiedersehen einschlossen. Doch wie ich bereits im Samstagsplausch erzählt habe, zerschlugen sich all diese Pläne.
Am letzten Augusttag entstand schon wieder neuer Wirbel, hatte ich mich doch online auf eine Stelle als Schulbegleiterin beworben. Offen gestanden hatte ich an diese Bewerbung keine großen Hoffnungen geknüpft. Ich hatte mich überhaupt nur beworben, weil meine "Vermittlerin" der Agentur immer mal Bewerbungsaktivitäten von mir sehen will. Dann rief von der Firma tatsächlich jemand an. Weil die Verbindung sehr schlecht war, vereinbarten wir einen neuen Gesprächstermin.
Ebenfalls am letzten Augusttag erreichte mich eine WhatApp-Nachricht mit einer Telefonnummer und der Bitte, diesen Menschen unbedingt anzurufen wegen eines Jobs. Dieser Mensch rief dann noch dreimal zurück, um mir Wichtiges mitzuteilen. Es lag ihm wohl sehr viel daran, dass ich diesen Job annehme. Nun warte ich auf einen Anruf des dortigen Personalmanagers.
So ging der August genauso wirbelig zu Ende, wie er schon die ganze Zeit war.
 
September Check In
Es ist nicht so einfach in den September einzuchecken. Ich wage schon gar keine Pläne mehr, weil ohnehin immer wieder alles anders kommt.
Ob bei den beiden Jobangeboten irgendetwas heraus kommt oder wieder nur "Viel Lärm um nichts" war, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Darüber berichte ich dann.
Werkeln steht natürlich auf dem Plan. Für den September wurde bei Stricken statt klicken die Nummer 12 gezogen. Bevor ich damit aber beginnen kann, möchte ich wenigstens das Augustpaar fertigstellen, das die Nr. 14/2026 werden soll. Natürlich wieder RoHen-Socken in Größe 45. Immerhin habe ich den zweiten Sock inzwischen angefangen. Ebenfalls angefangen habe ich die Bonussocken für den Juli, die das Paar Nr. 15/2026 in meiner Gesamtwertung werden sollen. Da ist bisher auch nur der erste Sock fertig und der zweite noch nicht mal begonnen. Es sollen Biesensneaker in Rot werden, wie sie Andrea hier gezeigt hat. Ich habe die Anleitung verlinkt, obwohl ich die Socken natürlich wieder ohne Anleitung stricke. Wie die Biesen entstehen, sieht man ja und der Rest ist Stino-Socke. Wobei ich diesmal tatsächlich mal wieder eine Bumerangferse gestrickt habe, weil meine Tomatenferse, die ich sonst immer stricke, bei dem roten Garn nicht schön aussah.
Weitere Pläne mache ich für den September lieber nicht, damit die Götter auch mal wieder aufhören zu lachen
Übrigens habe ich den Song, den ich im letzten Sonntagsglück gesucht habe, inzwischen gefunden.Hier.

Der 36. Montag

Guten Morgen
Anita hat wieder einen Lückentext bereit gestellt, mit dem ich nun in die Woche starten möchte. So richtig wohl ist mir nicht. Es regnet und die App sagt, das würde jetzt 2 Tage so bleiben. 🙈

❶ Dass es jetzt morgens schon wieder so spät erst hell wird, kann ich gar nicht leiden.

❷ Auf meinem Handy herrscht Ordnung. Ich habe alle Apps sortiert und alles unnütze runtergeschmissen.

Wolle und Stoffe sind Sachen, die ich gerne horte.

Dass der Autolichtschalter nicht passte, war kurz ein Aufreger am Wochenende. Aber wirklich nur ganz kurz. Nutzt ja nix.

❺ Dass der Sommer so sang und klanglos zu Ende gegangen ist, kann ich kaum glauben.

❻ Die Aussichten sind herbstlich, grau und regnerisch. Sockenstrickwetter.

❼ Im Kalender steht diese Woche vielleicht doch noch die Autoreparatur und ich habe sonst weiter nichts geplant. Außerdem freue ich mich sehr auf das Klassentreffen am nächsten Samstag.

So, ihr Lieben, nun kommt alle gut in die neue Woche.
Wünscht euch Mira

Sonntagsglück – 30. August 2026

 
Sonntags Top 7
1_Gelesen
Diesmal ist es wieder die "Ausbeute" der zu Ende gehenden Woche.
Nordhass (Reihe Inselpolizei Amrum-Föhr) von Ella und Tom Hansen, 336 Seiten
Nordsühne (Reihe Inselpolizei Amrum-Föhr) von Ella und Tom Hansen, 344 Seiten
Nordtücke (Reihe Inselpolizei Amrum-Föhr) von Ella und Tom Hansen, 338 Seiten
Nordangst (Reihe Inselpolizei Amrum-Föhr) von Ella und Tom Hansen, 360 Seiten
2_Gehört/Gesehen
Viele Menschen habe ich gesehen. Im Einkaufszentrum, in dem ich nichts kaufen wollte, nur Zeit verbringen, während mein Auto in der Werkstatt war. Ja, vielleicht hätte ich mir ein Frühstück gegönnt. Aber für ein belegtes Brötchen 9 Euro zu zahlen, na gut 8,95, war ich nicht bereit.
3_Erlebnise
Am Mittwoch war ich sehr froh über Katls Zusage, mit zum Angebot zu kommen. Ohne sie hätte ich mich wahrscheinlich gar nicht aufgerafft, überhaupt einkaufen zu gehen. So aber hatten wir einen schönen kleinen Ausflug und angenehme Zeit miteinander.
4_Genuss
Ich habe am Donnerstag ein Rezept von Insta ausprobiert. Langosh aus der Fritzi. Ging ganz schnell, weil es Backpulverteig war und hat toll geschmeckt. Das möchte ich demnächst nochmal mit Hafermehl probieren, statt Dinkel. Wenn das auch gelingt, kann die Katl dann mitessen.
5_Drinnen/Draußen
Balkon gilt aus draußen, stimmts? Also überwiegend draußen.
6_Web-Fundstück/e
Ich habe kein Fund- sondern ein Suchstück. Anfang des Jahres hatte ich einen Song gefunden, in dem es darum ging, dass wir Pläne machen, damit die Götter was zu lachen haben. Ich habe den Song einige Zeit hoch und runter gehört und ich meine, ich hätte ihn hier auch irgendwann mal verlinkt. Aber ich finde ihn einfach nicht wieder. Nirgends. Ich habe schon die ersten drei Monate des Jahres in meinem Blog durchforstet. Und bei Spotify finde ich ihn auch nicht.
7_Hobbys
Außer lesen sind meine Hobbys diese Woche zu kurz gekommen. Nur heute habe ich es mal geschafft, an ein paar Socken zu stricken. Paar klein geschrieben, weil kein ganzes Paar entstanden ist, sondern nur zwei Einzelsocken. Mal sehen, wann die fertig werden.
 
High Five
Eins
Auch wenn dadurch meine Pläne für das Wochenende komplett über den Haufen geworfen wurden, freute ich mich über den Werkstatttermin. Immerhin hatte ich die Hoffnung, dass ich mein Auto danach auch bei Dunkelheit wieder nutzen kann. Tja, das hat nicht geklappt. Aber über den Termin hatte ich mich doch erstmal gefreut.
Zwei
Immer noch Auto. Seit Monaten leuchtet eine Warnleuchte am Armaturenbrett, die irgendwas mit dem Auspuff, Katalysator oder so zu tun hat. Der Lieblingsschrauber hatte mir schon mal eine Vorgehensweise aufgeschrieben, wie ich den Kat wieder frei brennen kann. Das hatte meines Erachtens auch funktioniert, aber die Warnleuchte blieb. Nun hat er diesmal nachgeschaut und meinte, es könnte sein, dass es gar nicht am Kat liegt, sondern nur an dem Sensor, der eventuell falsche Werte liefert. Wäre auf alle Fälle preiswerter, als den Kat zu erneuern. Und was stellte ich auf dem Heimweg fest? Die Warnleuchte war aus und einige andere Funktionen, die mit Aufleuchten der Lampe verschwunden waren, sind wieder da. Kann es sein, dass der Sensor vielleicht nur locker war oder was? Und dass er, nachdem der Schrauber dran war, wieder funktioniert? Das muss ich mal beobachten, sieht aber ganz so aus. Fein!
Drei
Es ist ein Stück Weg von der Werkstatt zum Einkaufszentrum. Und ich habe diesen zu Fuß geschafft. Da bin ich ein wenig stolz drauf.
Vier
Ich wollte eine Frau etwas fragen, doch sie verstand mich nicht und kramte ihr Handy mit der ÜbersetzungsApp hervor. Als ich auf ihrem Display kyrillische Buchstaben entdeckte, stellte ich ihr meine Frage auf Russisch. So kannten wir uns unterhalten. Es war ein einfaches Gespräch. Einfache Fragen, schlichte Antworten. Dass mein Schulrussisch von vor 40 Jahren dafür ausreichte, hat mich sehr gefreut. Na gut, ich habe damals etwas intensiver Russisch gelernt als andere Schüler. Und im Studium hatte ich auch Sprachkundigenausbildung, ich weiß gar nicht mehr, wie die Klassen damals hießen. Da das aber alles über 40 Jahre her ist, hat es mich schon ein wenig gefreut, dass ich so vieles wieder aktivieren konnte.
Fünf
Warmer Wind weht ums Haus. Ein schönes Gefühl.
 
Verlinkt bei Anita wegen der ST7 und bei Sabine wegen der High Five.

Samstagsplausch – {29. August 2026}

Die Woche der umgestoßenen Pläne
Plan 1
Ich wollte am Samstag, 29. August, mit all meinen Sockengarnen und einer Menge Schnickschnack auf einen Wollemarkt. Das wollte ich schon lange und ich habe RoHen zig-mal gefragt, ob wir das machen können, denn allein schaffe ich es nicht mehr, überhaupt den Pavillon aus dem Auto zu hieven, geschweige aufzubauen. Er sagte mir zu, ich sagte dem Veranstalter zu. Prompt an dem Tag, als ich meine schriftliche Anmeldung abgeschickt hatte, kam eine Einladung zu einer Familienfeier. Ich konnte das nicht wissen, aber RoHen hätte es, meiner Meinung nach, ahnen können. Hätte ich das gewusst, wäre meine Marktanmeldung von vorn herein hinfällig gewesen. So aber…
Nun war aber das Auto kaputt. Nicht so, dass ich gar nicht mehr fahren konnte, aber das Abblendlicht funktionierte nicht mehr, also konnte ich nur bei Tageslicht unterwegs sein. Da es jetzt bereits wieder sehr viel später hell und früher dunkel wird, als noch vor vier Wochen {als das Auto das erste Mal in der Werkstatt war} hätte ich es nicht mehr geschafft am Samstag Morgen zum Markt zu starten und am Samstag Abend heim zu fahren, solange noch Tageslicht herrschte.
Also Plan 1a
Ich belade das Fahrzeug schon am Donnerstag. Der Sohn hilft mir dabei, da RoHen krank im Bett lag. Männer- Sommergrippe. Ich starte im Laufe des Freitag nach Jena, denn von dort aus ist es keine halbe Fahrtstunde zum Markt, so dass ich am Samstag nach Sonnenaufgang los und auch am Abend vor Sonnenuntergang wieder nach Jena zurückfahren könnte.
Inzwischen war eine Nachricht von der Wärmetechnik-Firma aus Anklam eingetroffen. Am 01. September werden die Kaltwasserzähler ausgetauscht. Man möge bitte vor Ort sein.
So schloss sich an Plan 1a gleich Plan 2 an. Wir stehen am Sonntag ganz früh auf und machen uns sobald es hell ist auf den Weg nach Taucha, laden dort eiligst den Marktkram aus und den Ostseekram {Werkzeuge, Gartenutensilien, Lebensmittel} ein und düsen weiter gen Norden, damit wir dort wiederum im Hellen ankommen. Spätestens Freitag düsen wir wieder gen Süden, weil ich am darauffolgenden Samstag Klassentreffen habe, an dem ich unbedingt teilnehmen möchte. Der Termin steht seit 2 Jahren fest.
Dann kam die Nachricht von RoHen, er könne nicht mit nach MeckPomm kommen, weil er just am 1. September einen Zahnarzttermin hat. Das ist wichtig. Also, es ist auch mir wichtig, dass er seine Arzttermine einhält, schließlich will ich, dass es ihm gut geht.
Auch eine Nachricht vom Lieblingsautoschrauber erreichte mich. Er hatte es nicht mehr geschafft, noch vor seinem Urlaub den Schalter für meine Beleuchtung auszutauschen. Ja, habe ich bemerkt. 🥰 Nun aber. Termin: Samstag, 29. August 9:45 Uhr.
Und damit waren alle anderen Pläne hinfällig. Keine Fahrt nach Jena am Freitag, kein Markt am Samstag und die Fahrt nach MeckPomm sowieso nicht.
Reaktionen
Marktteilnahme abgesagt.
Stattdessen war ich heute in der Werkstatt. Es stellte sich leider heraus, dass der Schalter, der geliefert worden war, an meinem Auto nicht passte. Der Schrauber hatte den Schalter anhand meiner Papiere bestellt. Nachdem er das alte Teil ausgebaut hatte, entdeckte er eine Seriennummer, die sich von der des neuen Schalters unterschied und hat nun das Teil noch einmal bestellt.
Fahrt nach MeckPomm abgeblasen. Zu meinem großen Glück gibt es in Anklam eine Verwalterin, die für Notfälle einen Schlüssel zu meiner Wohnung hat. Ich schrieb ihr eine Mail und sie versprach, sich um den Zählertausch zu kümmern. DANKE!
Ein großer Vorteil ist, dass ich nicht irgendwann in der Woche wieder aus dem Norden zurück düsen muss, um zum Klassentreffen zu gehen, weil ich schon vor Ort bin.
Neue Pläne
Kommenden Samstag kann ich hoffentlich noch einmal zur Werkstatt, damit ich endlich wieder Licht ans Rad…ähm ans Auto bekomme. Das geht schnell, da kannst du drauf warten.
Wenn das klappt, könnten wir am Sonntag nach dem Klassentreffen in Richtung Norden starten, weil RoHen wegen seiner Safranpflanzen unbedingt dorthin will. Außerdem wollen wir einen Ofen kaufen und den Sohn mitnehmen, damit die Männer ein paar handwerkliche Veränderungen ausführen können.
Ob das so wird oder ob sich die Götter auch über diese Pläne schlapp lachen, werden wir sehen.
Nachdem ich unverrichteter Dinge von der Werkstatt zurück kam, quälten mich Kopfschmerzen. So verkroch ich mich auf meinen schönen Balkon.
Spät am Abend
Am Morgen war ich nicht dazu gekommen, mich am Samstagsplausch zu beteiligen. Nun bringe ich den Eintrag noch zu Andrea und schaue, was ihr so zu plauschen hattet.
Habt alle noch ein feines Restwochenende.
 
Gebloggt in der letzten Woche
Sehr wenig.
Sonntag: Sonntagsglück – 23. August 2026
Montag: Der 35. Montag
Freitag: Freitagsfüller – 28. August 2026

Freitagsfüller – 28. August 2026


Von Barbara hole ich mir jetzt den Lückentext zum Ausfüllen.

1. Die letzten Sommertage sind kühl und regnerisch. Wobei gegen den Regen nichts einzuwänden ist. Die Natur braucht ihn dringend. Aber Tagestemperaturen unter 20°C im August passen mir gar nicht.

2. Auf dem Balkon {notfalls in eine dicke Jacke gehüllt} den Elfenlichtern beim Aufflammen zusehen, ist eine schöne Art, den Tag zu beenden.

3. Wir haben noch viel zu tun, bevor wir ans Meer ziehen können.

4. An meinem Wunsch, das möglichst bald zu tun hat sich nichts verändert.

5. Die letzte Person, die ich umarmt habe, war meine Schwester. Zum Abschied am Bahnhof .

6. Weiße Margeriten sind aktuell meine Lieblingsblumen der Saison.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Elfenlichter {siehe 2.}, morgen habe ich geplant, das Auto in die Werkstatt zu bringen und Sonntag möchte ich was Schönes tun, weiß aber noch nicht, was!