Samstagsplausch {10.11.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Was erwartet euch heute hier? Der Bericht über eine total vollgepackte, aber gleichzeitig auch sehr schöne Woche. Und am Ende dann noch ein wenig allgemeiner Kram und kleine Antworten auf Beiträge, die so früh schon beim Plaudertisch eingetroffen sind.
Na, dann wollen wir mal:

Samstag, 03. November
Ich hatte bereits beim letzten Plausch erwähnt, dass ich in den Garten wollte, weil an diesem Tag ein Arbeitseinsatz stattfinden sollte und außerdem das Wasser abgestellt wurde. Sehr gut tat es mir, dass die Sonne sich schon am Vormittag zeigte und sogar ein wenig wärmte. Während der Sohn am Arbeiteinsatz teilnahm, erledigte ich mit den letzten Tropfen Leitungswasser noch den Abwasch, der von der letzten Gartenwoche stehen geblieben war. Viel war es nicht, nur ein paar Tassen und Gläser. Dann war alles wieder ordentlich und ich konnte mich in die Sonne setzen. Das tat ich dann bei Anke und Jürgen, die für diesen Nachmittag vorgesorgt und die Kaffeemaschine rechtzeitig mit Wasser gefüllt hatten.
Als die Sonne sank und es kälter wurde, packte ich meine Sachen zusammen und ging noch auf eine kleine Einkaufstour. Den Abend verbrachte ich teils lesend, teils strickend.

Sonntag, 04. November
Da Geraldine den Sieben-Sachen-Sonntag wiederbelebt hat, konnte ich dort meine Sonntagsaktivitäten festhalten. Der Höhepunkt des Tages war das gemeinsame Abendessen mit meinem Sohn im Gourmet Palast, wo wir ausgiebig geschlemmt haben.

Für den Montag, 05. November hatte ich schon am Freitag ein wenig vorgearbeitet, so dass sich der Start in die Arbeitswoche entspannt gestalten sollte. Ganz so klappte das dann doch nicht, weil Menschen eben Menschen sind und ihr Verhalten nicht immer vorhersehbar. Den gesamten Tag findet ihr hier in Form eines Tagebuchblog-Eintrages.

Dienstag, 06. November
Die Neuen hatten sich erstaunlich schnell eingewöhnt. So machte das Arbeiten Spaß. Das supertolle Herbstwetter, das urpsrünglich schon für den Sonntag angekündigt war, hatte sich endlich eingestellt. Die Temperaturen kletterten zu Mittag auf 19°C. In den Garten konnte ich zum Feierabend trotzdem nicht, weil ich mit Mutti zum Kino verabredet war. Darauf freute ich mich sehr, weil wir den Nussknacker und die vier Reiche {Achtung: youtube-Link} ansehen wollten. Kurzentschlossen kam auch der Sohn mit. Das war so schön. Alles war schön. Der Film, die Tatsache, dass wir drei beisammen waren, Muttis Begeisterung für ihren ersten 3-D-Film. Alles. Da wir die Frühabendvorstellung gewählt hatten, gab es für mich dann noch einen geruhsamen Leseabend.

Mittwoch, 07. November
Das schöne Wetter sollte an diesem Tag noch anhalten. So bereitete ich mich schon am Morgen darauf vor, nach Feierabend direkt in den Garten zu fahren, was bedeutete, dass ich eine Flasche mit Trinkwasser füllte, um mir einen Feierabend-Kaffee kochen zu können. Außerdem hatte ich Strickzeug dabei, auch wenn ich es nicht brauchen sollte. Ich bin gern vorbereitet und schleppe meist viel zu viele Dinge mit mir herum.
Kurz bevor ich in den Feierabend starten konnte, hatten sich Anke und der Jürschn schon gemeldet, die unterwegs in den Garten waren. Später fragte Anke an, ob ich noch Milch oder Kaffeesahne hätte, der Kaffee sei schon in Arbeit. In Richtung Garten kann {muss} ich eine völlig andere Strecke nehmen, als nach Hause oder zu Mutti, obwohl diese Orte alle nur höchstens 2 km voneinander entfertn liegen. Auf dieser anderen Strecke kam ich so gut voran, dass ich schon kurz vor 16:00 Uhr da war. Flugs backte ich noch ein paar Stücke Kuchen auf, die noch im Tiefkühler gewartet hatten.
Sehr rustikal das Ganze, aber hey, wir sitzen im November noch auf der Terrasse im Garten und trinken Kaffee. Ich finde das fantastisch.
Wir waren gerade fertig, als der Sohn ankam. Er bekam natürlich auch noch seinen Kaffee und leckere Desserts hatte ich für ihn auch noch da. Später, als Anke und Jürgen schon gegangen waren, kam noch Chrissi auf einen Schwatz zu uns und blieb, bis es dunkel war. {Das ist ja leider schon 18 Uhr der Fall.}
Den Abend daheim verbrachte ich mit verzweifelten Versuchen, meine verspannten Schultern mit verschiedenen Gymnastikübungen zu lockern. Viel besser wurde es nicht, immerhin konnte ich schlafen.

Donnerstag, 08. November
Seit einem Jahr hatte ich einen Termin beim Augenarzt. Dieser war telefonisch noch zweimal nach vorn verlegt worden, und ich wusste nun, dass ich vermutlich nicht pünktlich sein würde, zumal eine große Kreuzung auf meinem Weg immer noch gesperrt ist und ich mir wieder einmal eine alternative Route ausdenken musste. Die Schwester hatte das bei der Terminvergabe aber vermerkt, dass ich mich vermutlich verspäte. So kam ich, als ich endlich dort war, sofort an die Reihe. Ansonsten lief der Termin auch gut. 100% Sehkraft und aus sonst alles in bester Ordnung. Nächster Termin in einem Jahr.

Freitag, 09. November
Ich wollte unbedingt noch vor der Arbeit zum Kaufmannsladen, weil ich Gänsekeulen kaufen wollte. Nachdem ich das geschafft hatte, stand zum Wochenfeierabend nur noch die große Einkaufsrunde auf dem Plan, das heißt mit Mutti zur Sparkasse, zur Bücherei, zur Drogerie und dann zum N-Markt. Als wir mit allem fertig waren, fuhr ich noch zu Katl. Wir tranken Tee, und dann tat mir Kalt etwas sehr Gutes. Sie kann nämlich sehr gut massieren und knetete meine Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich weg. Das tat so gut. Nun kann ich auch wieder stricken. Das hatte ich wegen der Schmerzen in den Schultern nämlich die ganze Woche nicht gewagt.

Und nun ist Samstag, 10. November. Ich habe vergleichsweise sehr lange geschlafen, nämlich bis halb sieben, was ganz bestimmt daran lag, dass mir nichts weh tat. Hach, wie schön, wenn die Freundin massieren kann und zum Abschied auch noch meinte: Gerne wieder.

Hier strahlt bereits die Sonne und die Bäume hinter dem Haus sehen genauso golden aus, wie die auf Regulas letztem Foto. Bei dem Thema Knopfsammlung musste ich Schmunzeln. Ich habe zwei komplette Sammlungen geerbt, hatte selbst schon einiges angesammelt und habe dann als der alte Handarbeitsladen altershalber schloss, dessen Knopfbestände für mein Lächen übernommen. Das waren Unmengen. Und das meistge davon wohnt jetzt in meiner Lagerbox. Trotzdem habe ich gerade gestern für ein kleines Projekt, das ich dieser Tage mal in Angriff nehmen möchte, wieder neue Knöpfe bestellt, weil ich solche definitiv nicht im Bestand habe. Ohoh, ich muss 200 Jahre alt werden, um das alles zu verarbeiten.
Zu Andreas Plauderecke Nebel-Geschichte fiel mir auch gleich noch ein Anekdötchen ein aus der Zeit, als meine Schwester lesen lernte. In der Fibel wurden die Wörte damals mit kleinen Lücken zwischen den Silben abgedruckt. Und da stand:
O    A  meisen. Wegen der Lücke nach dem A brachte sie dieses nicht mit dem nachfolgenden in Verbindung und las: Oh, Ah, Meisen. Das arme Kind musste den Satz gefühlte Tausend Mal lesen, aber aus dem großen Staunen über die Meisen wurde einfeach kein kleines Staunen über die Ameisen. Das ist weit über 40 Jahre her, aber wann immer wir Ameisen irgendwo herumkrabbeln sehen, ruft einer von uns: Oh, Ah, Meisen.
Tja, wenn die kleinen Schwestern lesen lernen…
Ich hätte jetzt noch eine Menge zu erzählen, über die Bücher, die auf meinem Nachtkasten warten, über die Martins… ach nee, das hatte ich ja erwähnt. Aber das würde dann endloch, und ich glaube, mein vollgepackter W”ochenbericht reicht euch so schon. Außerdem möchte ich mich jetzt ein wenig beeilen, denn ich will nachher eine feine Suppe vorbereiten und mit in den Garten nehmen, wo heute ein Container für den Grünschnitt gestellt wird und ich die fleißigen Helfer zu Mittag mit einer heißen Suppe überraschen möchte. Ich bin nur noch am Schwanken, ob ich Kürbissuppe machen soll, oder Möhren-Ingwer-Suppe. Hm.
Deshalb jetzt husch, husch zu euch in die Plauderecke.

Euch allen ein wunderbares Wochenende.

WmdedgT – November 2018

Wie jeden Monat fragt Frau Brüllen am 5. wieder Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
02:58 Uhr
Ich wache schon das vierte Mal in dieser Nacht auf. Die Kopfschmerzen sind mittlerweile so heftig, dass ich mich doch auf die Suche nach einer Tablette mache. Zum Glück hatte ich noch zwei in der Handtasche. Also los. Runterschlucken. Und dann noch mal die Augen zu.
04:10 Uhr
Schon wieder wach. Aber wenigstens sind die Kopfschmerzen weg und eine Stunde bleibt noch bis zum Weckerklingeln.
05:00 Uhr
Ausgeschlafen kann man das nicht gerade nennen. Aber nutzt ja nix, die Nacht ist vorbei. Kaffeewasser aufsetzen, Kerzen in der Küche anzünden, dann ins Bad.
Der Guten-Morgen-Kaffee tut gut. Jetzt bin ich im Tag angekommen.
06:38 Uhr
Ich hätte früher losfahren sollen. Nun stehe ich im Stau. Zum Glück ruft meine Schwester an und versüßt mir die nächsten 50 Minuten mit einem leichten, lockeren Gespäch über alles Mögliche.
07:28 Uhr
Angekommen, Parkplatz gefunden. Es bleibt noch Zeit, zu dem Bäcker zu gehen, der die besten Stollen in ganz Leipzig bäckt. Ich kaufe mir zwei Scheiben. Dürfte ich eigentlich gar nicht essen. Aber ich kenne mich. Wenn ich die verputzt habe, brauche ich für den Rest des Jahres keine mehr.
08:00 bis 09:00 Uhr
Die Neuen trudeln ein. Hatten wir nicht 8 Uhr gesagt? Einer hat sich nicht hergefunden, einer saß im falschen Kurs, einer kam gar nicht. Das kann ja heiter werden.
10:20 Uhr
Ich habe die Einweisung endlich geschafft und darüber die Frühstückspause verpasst. Aber nun läuft wenigstens alles und ich kann zur Besprechung mit der Lieblingskollegin gehen. Danach kann ich gleich den Arbeitsplan für nächste Woche noch einmal neu schreiben, weil sich schon wieder Änderungen ergeben haben. Langweilig wird es hier jedenfalls nicht.
12:00 Uhr
Die Mittagspause habe ich nicht verpasst. Zeit für einen Kaffee. Dabei werde ich in ein Gespräch einbezogen, bei dem ich sehr interessante Dinge erfahre. Zuversicht erfüllt mich.
12:30 Uhr
Der Nachmittag verläuft entschleunigt. Die Neuen haben sich erstaunlich schnell zurecht gefunden. Das freut mich.
Außerdem ist die Sonne herausgekommen und spendet wenn schon keine Wärme, so immerhin gute Laune.
15:00 bis 16:10 Uhr
Auf dem Heimweg telefoniere ich mit Jürschn, wobei sich unsere Verabredung im Garten zerschlägt, denn ihm geht es nicht gut. Vielleicht morgen versucht er mich zu trösten, während ich ihm rate, sich erstmal um seine Gesundheit zu kümmern. Morgen kann ich sowieso nicht. Da bin ich mit Mutti zum Kino verabredet.
ab 16:15 Uhr
Feierabend daheim.
Gemütlichkeit zieht ein, sobald sich der Duft der aus der neuen Duftlampe in der Küche und später in der gesamten Wohnung verbreitet. Zum Abendessen gibt es ein Süppchen und Gemüse. Ich habe vergessen, Mineralwasser mitzubringen, also koche ich Tee. Ich möchte gern stricken, doch dann lese ich mich wieder in einem Krimi fest.
Zwischendurch gibt es ein paar Telefonate mit dem Sohn. Über Jobs und Busverbindungen und Dienstreisen und und und…
22:30 Uhr
Die Schrift verschwimmt vor meinen Augen, die mir immer wieder zufallen. Also dann, ab ins Bett.
Morgen schaue ich dann, was ihr anderen alle am 5. November eigentlich gemacht habt.

Sieben Sachen Sonntag im November

Gesammelt von Geraldine.
Wir fotografieren sieben Sachen, für die wir am Sonntag unsere Hände gebraucht haben, egal ob für 5 Minuten oder für 5 Stunden.
Montag, 29. Oktober
In aller Frühe, noch vor 5 Uhr, habe ich die Waschfee befüllt und programmiert.
Danach habe ich mich tatsächlich noch mal hingelegt. Als ich wieder aufstand, war die Wäsche fertig und konnte aufgehängt werden.
Das sonnige, warme Herbstwetter, das sämtliche Vorhersagen noch am Samstag versprochen hatten, wollte sich nicht einstellen. Es blieb grau und düster. Dagegen musste angekämpft werden, indem ich die neue Duftlampe ausprobierte. Natürlich bot sich das Wetter auch dafür an, mit dem Strickzeug auf der Couch zu hocken. Bis zur Ferse bin ich immerhin gekommen.
Für Quitten wird es Anfang November langsam Zeit, sie zu verarbeiten. Gern nutze ich sie zur Saftgewinnung, während Gelee mir meist zu süß ist. Eine Idee, auf die mich Edith brachte, sind diese Quittenstückchen. Sie schwenkt sie noch in Butter und bestreut sie mit Zucker und Zimt. Doch das wäre mir wieder viel zu süß und zu fettig geworden. Also gab es die Stücke als Kompott, so wie man sonst Apfelstückchen kennt. Mein sehr spätes {gegen 11 Uhr} Frühstück. Das Fotografieren fiel mir erst ein, als die Schale schon fast leer war.
Wenn wir schon einmal dabei sind, bleiben wir noch beim Essen. Da ich am Abend fort wollte, bereitete ich schon am Nachmittag das Pfannengemüse vor, das ich am Montag mit in die Firma nehmen wollte. Das schmeckt so lecker, wie es aussieht.

Später packte ich alles Nötige, wie Papiere, Geldkarte und Taschentücher in meine kleine Tasche um. Und dann konnte es auch schon losgehen. Ab in den Gourmet Tempel. Dort war ich vor ein paar Wochen mit Katl, diesmal wollte ich den Sohn mit meiner Begeisterung für dieses Restaurant anstecken, was mir auch gelang. Die leckeren Salate und das Sushi habe ich zwar nicht selbst gemacht, aber immerhin eigenhändig auf meinen Teller geladen.
Und damit fand der Sieben-Sachen-Sonntag ein schönes Ende.
Wie? Acht? Was? Ach so, die Fotos, tja nun, die beiden Wäschebilder gehören doch zu einer Sache. *kicher*

Samstagsplausch {03.11.2018}

Wir haben November. Wie das klingt.
Erst einmal guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Es ist noch dunkel draußen und ich stelle etwas Seltsames an mir fest. Immer schon hat mir diese lange Dunkelheit zugesetzt. Ich mag sie einfach nicht und sie schlägt mir auf’s Gemüt. Nur in diesem Jahr nicht, und das erstaunt mich. Ich zünde Kerzen an und freue mich an der Gemütlichkeit in meiner winzigen Küche.

Die letzte Woche verlief sehr ruhig. Ich habe sehr viel gelesen und ein wenig gestrickt, so dass immerhin das Paar Nr. 25/2018 fertig wurde. Wieder für den Sohn in Größe 43.

Am Montag, 29. Oktober hatte ich mal wieder eine verrückte Idee. Schon im Sommer hatten Anke und Jürgen mir immer mal wieder von einem Laden vorgeschwärmt, in dem es allerlei Schnickschnack zu günstigen Preisen gibt. Mir war das aber immer zu weit, dort einfach so mal hinzufahren, wenn ich doch gar nichts brauche. Nun schwärmten auch meine Mitarbeiter für diesen Laden, und von der Arbeit aus ist es gar nicht mehr so weit. So rief ich kurzerhand die Katl an, ob sie Lust hätte, mich von der Arbeit abzuholen. Sie hatte. Also fuhren wir zum Feierabend zu einem kleinen Gewerbegebiet, wo sich dieser spezielle Laden befindet und stöberten dort herum. Ich fand immerhin eine Lichterkette, die ich in die Gartenlaube hängen möchte und sehr schöne Buntstifte. Ich liebe bunte Stifte.
Am Dienstag, 30. Oktober zeigte sich das Wetter zuerst sonnig und warm, was mich auf die Idee brachte, zum Feierabend schnurstacks in den Garten zu wollen. Leider hatte sich bis zum Arbeitsschluss die Sonne hinter dicken Wolken versteckt und ein Herbssturm peitschte übers Land. Das war mir für den Garten dann doch zu ungemütlich, so dass ich zu Hause strickenderweise in den Feiertag hinein träumte.
Mittwoch, 31. Oktober
Für den Feiertag war mein Besuch beim halleschen Strickstammtisch vorgesehen. Kurzfristig änderte ich diesen Plan, weil ich am Vormittag mit lange mit Mutti telefoniert hatte, die mir erzählte, was sie kocht und dass sie mich mit eingeplant hat.
Donnerstag, 01. November
Es war noch Essen übrig, so dass ich bei der Mutti noch ein Abendbrot bekam, bevor wir zum Einkaufen losfuhren. Ich hatte ihr den Kaufmannsladen angeboten, aber sie wollte doch lieber nur in den N-Markt, was gut war, denn ich traf einen Klassenkameraden von früher und, obwohl nur kurz, war das eine schöne Begegnung.
Freitag, 02. November
Es gelang mir, alles für den Montag vorzubereiten, damit die Arbeitswoche mit möglichst wenig Stress beginnt.
Es war strahlendes Herbstwetter und in der Sonne richtig warm, und ich war darauf vorbereitet, nach der Arbeit in den Garten zu fahren und die knappe Stunde bis zum Dunkelwerden draußen zu genießen. Doch dann fragte eine Strick- und Spinnfreundin, die ich schon ewig nicht gesehen habe, ob ich ein paar Quitten haben möchten. Inkagurken wären auch noch da, die könnte ich ebenfalls haben. Also fuhr ich kurzentschlossen zu ihr. Da sie nur 4 Minuten von ihrem Garten entfernt wohnt, wollten wir ursprünglich nur das Obst und Gemüse ins Auto laden und uns dann noch ein wenig in die Sonne setzen. Doch wie das so ist, wenn man sich lange nicht gesehen hat: Wir schwatzten und schwatzten. Die Sonne ging inzwischen unter und wir waren nicht in ihrem Garten. Das machte aber gar nichts, denn es war so schön, uns mal wieder zu unterhalten. Wir kamen vom Hundertsten ins Tausendste und ich hatte einen wunderschönen Wochenfeierabend.

Und nun ist Samstag, 03. November. Es ist 4.10 Uhr und ich bin seit zwei Stunden auf. Habe schon ein Schwätzchen mit meiner Schwester gehalten und eine neue Socke angeschlagen.
In Andreas Plauderecke wird noch niemand sein. Da komme ich nachher noch mal wieder für die Verlinkung.

Habt alle ein schönes Wochenende.

Eigentlich sollte das…

…ein Kommentar werden bei Yvonne vom Buchbahnhof zu diesem Beitrag, doch das wäre wohl ein recht langer Kommentar geworden. Deshalb wird es nun ein recht kurzer Blogeintrag.
Sehr interessant waren für mich die Links, die Yvonne zum Thema Rezensionen zusammengetragen hat. Ich habe alles gelesen und darüber nachgedacht und wurde immer trauriger. Naja, vielleicht eher immer genervter. Ich fühlte mich mal wieder blöd und unzulänglich und geriet in eine Stimmung, in der ich am liebsten alles hineworfen hätte. Warum? Bisher habe ich meine Geschichten geschrieben, wie sie mir in den Kopf kamen. Mal war es eine Idee, die unbedingt verarbeitet werden wollte. Mal gab es einen Kindergeburtstag, bei dem ich mit dem Spinnrad auftreten und eine Geschichte erzählen sollte. Wieder ein andermal hatte ein Veranstalter schon Werbung gemacht, dass ich in seinen Räumen eine Lesung durchführen würde, doch es war an einem Adventswochenende, und ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch keine einzige Wintergeschichte. Meine Märchen kamen meist gut an, bei Menschen aller Altersgruppen und eine befreundete Schriftstellerin {eine, die an die 20 Romane bei namhaften Verlagen veröffentlicht hat} meinte, ich solle unbedingt weiterschreiben. Tja, und nun las ich, was man um das Schreiben herum noch alles tun muss, damit sich überhaupt einmal jemand die Mühe macht, eine Rezension in Erwägung zu ziehen. Das wäre ein Vollzeitjob, da käme man gar nicht mehr zum Schreiben, geschweige denn dazu, den Lebensunterhalt zu verdienen.
Natürlich, wenn man möchte, dass jemand seine Zeit opfert, um ein Machwerk zu lesen und dann auch noch seine Meinung dazu kundzutun, dann sollte man sich um denjenigen schon auch bemühen. Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden. Nur für mich bedeutet das, dass ich noch viele Jahre warten muss, weil ich für solche Aktionen erst Zeit haben werde, wenn ich irgendwann in Rente gehe. Das deprimierte mich.

Doch dann fand ich im gleichen Beitrag noch diesen Link {danke Yvonne für’s Finden und Verlinken; danke Daniela für’s Schreiben dieses Beitrags} und der baute mich dann vollkommen wieder auf und gab mir die Lust am Schreiben zurück.

Statistik

ACHTUNG! Es geht in diesem Eintrag ausschließlich um handgestrickte Socken. Wer sich dafür nicht interessiert, bitte weiterblättern. hihi.
Der Vollständigkeit halber will ich hier mal die Socken nachtragen, die ich im letzten halben Jahr gestrickt habe.
Nun musste ich erst einmal schauen, wie weit ich mit meiner Berichterstattung gekommen war. Ja, genau, bis zum 16. Paar, das bereits im Mai fertig wurde.

Darauf folgten dann die Paare
17/2018
für mich
19/2018
für die Lieblingskollegin als Dankeschön, dass sie mich in den altgewohnten Job zurückgeholt hatte. Deshalb habe ich es ganz fix fertiggestellt noch vor dem Paar 18/2018
das für eine Freundin bestimmt war, die es dann nicht bekam, weil sie mir inzwischen wegen einer ganz dummen Sache {verpasster Geburtstag} die Freundschaft aufgekündigt hatte. Inzwischen ist es bei der Freundin der Lieblingskollegin gelandet und hat dort viel Freude ausgelöst.

Es folgte die Sommerpause. Während der großen Hitze habe dann auch ich nicht gestrickt, bis mir einfiel, dass ich sich noch eine Freundin über Socken freuen würde. Da wurde dann trotz Hitze das Paar Nr. 20/2018 genadelt. Es ist inzwischen das dritte Paar in dieser Farbstellung, das in diesem Jahr fertig wurde. Eines hat die Junghexe, eines ich und eines bekommt eben jene Freundin. Wie man sieht, sind ihre Socken aber noch immer bei mir, weil wir uns seither nur ein einziges Mal auf einem Markt gesehen haben, wo sich das Mitnehmen von Geschenken nicht angeboten hatte. Der einzige Vorteil ist, dass ich ansonsten wohl kein Foto gehabt hätte.
Inzwischen verschenkt, und zwar genau am Tag der Fotosession wurde Paar 22/2018das ich schnell mal da zwischen schieben musste, bevor Paar 21/2018 fertig wurde. Dieses trage ich gerade.
Wenig später hatte ich festgestellt, dass mir eines meiner grünen Sockenpaare regelrecht von den Füßen fiel. Es war so verschlissen, dass ich es nicht einmal mehr stopfen konnte. Also musste aus dem gleichen Garn Ersatz her. Paar 23/2018
Alle bisher gezeigten Socken hatten die Größen 37 bis 40.
Doch dann durfte ich endlich auch Socken für den Sohn stricken. So folgte Paar 24/2018 in Größe 43.

Das war erst einmal die Ausbeute der letzten Zeit. Natürlich sind weitere Socken in Arbeit. Ohne ein Sockenpaar auf den Nadeln wäre ich wohl nicht komplett.

Es gibt ihn wieder…

…den Sieben-Sachen-Sonntag. Nun gesammelt von Geraldine. Das freut mich sehr. Vielen Dank. Und natürlich versuche ich nun, nachdem ich ihn hier wiedergefunden habe, auch wieder regelmäßig sieben Fotos zusammenzubringen, von Dingen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe.
Und das war mein Sonntag, 28. Oktober
Die Kerzen auf dem Küchentisch angezündet und Tee aufgegossen. Mein derzeitiger Favorit: Earl gray mit ein paar Tropfen Milch.
Welche Tees mögt ihr denn so?

Für den Sohn einen Kaffee bereit gestellt… und dann selbst getrunken, weil er ihn glatt vergessen hatte. Mein Spruch, wenn ich in der Firma wieder einmal nicht dazu gekommen bin, meinen Kaffee heiß oder wenigstens warm zu trinken: Meine Oma sagte immer: Kalter Kaffee macht schön. Das versuche ich nun schon mein ganzes Leben.
Einmal erwiderte ein Kollege: Dann sollten Sie Ihren Kaffee heiß trinken! Tja.

Haare gefärbt. Sieht hier ziemlich dämlich aus, ist aber gut geworden, glaubt mir.

Mittagessen zubereitet. Ich hatte keine gelbe Currypaste mehr und habe stattdessen rote genommen. Die hätte ich etwas vorsichtiger dosieren sollen. Uiuiui, ist die Soße scharf. Aber lecker!

Socken gestopft. Dieses Paar ist ungefähr zehn Jahre alt. Ein Wunder, dass es überhaupt noch lebt.

Granatapfel gepuhlt. Das ist immer eine klebrige Angelegenheit. Dafür hatte ich dann ein leckeres Versper.

Socken gestrickt. Naja, fertig bin ich noch nicht, aber immerhin gut voran gekommen. Das wird wieder Größe 43 für den Sohn.

Und damit habe ich meine Sieben Sachen zusammengetragen und verlinke sie jetzt bei CheRRy’s World. Es wäre schön, wenn noch ein paar mehr mitmachen würden. Ich bin neugierig auf eure Sonntage.

Samstagsplausch {27.10.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Ich bin schon eine Weile auf, habe aber noch nichts Sinnvolles zustande gebracht, außer an einer Socke zu stricken. Ich bin zwar unzufrieden mit mir, weil ich so wenig hinbekomme, aber das ändert nichts daran, dass ich diese Ruhephasen einfach brauche. Nach einer straffen Arbeitswoche bin ich einfach ausgelaugt. Wenn ich daran denke, wie vollgepackt mit tollen Erlebnissen meine Wochenenden früher waren, werde ich noch unzufriedener mit mir selbst. Andererseits bekomme ich es einfach nicht mehr hin, an drei Abenden der Woche {des Wochenendes} bei Konzerten zu sein, zu hüpfen und zu springen, wie Uta das immer nannte. Zum Wochenfeierabend am Freitag bin ich meist ziemlich platt. Gestern kam hinzu, dass ich den ganzen Tag schon Kopfschmerzen hatte und am Abend auch noch Rücken… Hach, Frau wird alt. *lach*
Ja, heute kann ich drüber lachen, denn zumindest die Kopfschmerzen haben sich verflüchtigt. Lustig gemacht habe ich mich darüber allerdings auch schon gestern Abend.**
Aber nun erst einmal der Reihe nach die Erlebnisse dieser Woche, beginnend mit dem letzten
Wochenende, 20. und 21. Oktober
Die Sonne meinte es gut an diesem Wochenende. Auch wenn sie nicht mehr wärmen konnte, zauberte sie doch wunderbares Herbstlicht und schöne Farben. Das tat der Seele gut.
Gutes tat ich auch der Mutti, die ich am Samstag mit zur Trödlerin meines Vertrauens nahm. Anschließend waren wir noch im Kaufmannsladen, weil die Mutti ein paar Dinge kaufen wollte, die es im N-Markt nicht gibt.
Für den Sonntag hatte ich mir ein wenig Gartenarbeit vorgenommen. Der Meerrettich sollte ausgegraben werden, weil ich an dieser Stelle noch Tulpen und Narzissen stecken wollte. Katl hatte angeboten, mir zu helfen und ich freute mich darauf. Am Morgen gingen wir jedoch erst einmal nicht in den Garten, weil die Sonne zwar sehr verlockend wirkte, das Thermometer mit 6°C aber um so abschreckender. Für Mutti war das nun gar nichts. Sie friert ohnehin so leicht. So hatte ich am Morgen noch Zeit, die Socke für den Sohn {fast} fertig zu stricken {das allerletzte Stück schaffte ich dann im Garten in der Mittagssonne}.
Am Nachmittag kam Sylvana. Katl musste leider gehen, weil sie sich nicht wohl fühlte. Der Sohn fühlte sich auch nicht wohl. Er hatte sich eine richtig fiese Erkältung zugezogen. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb blieb er noch im Garten, als wir anderen alle wieder heim gingen. Die frische Luft tat ihm gut.
Das hat er von mir {woher auch sonst?} Wir sind Draußenmenschen. Wenn es uns nicht gut geht, müssen wir raus. Ich dachte am Sonntag so: Wir brauchen wirklich nicht viel, damit es uns gut geht. Wir wären auch mit einem Zigeunerwagen zufrieden, mit dem wir herumziehen könnten. Hauptsache Natur um uns. Der Sohn lachte und stimmte mir zu.

Montag, 22. Oktober
Eine Mitstreiterin hatte ihren letzten Tag bei uns. Sie brachte mir zum Abschied einen Strauß aus ihrem Garten. Erkennt ihr es?Rosmarin, Salbei, zwei verschiedene Minzen, Currykraut und Boretsch. So schön, so lecker duftend.

Dienstag, 23. Oktober
RUHETAG.
Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause und dort gönnte ich mir einen Pott Tee und ein wenig Ruhe auf der Couch. Der Sohn weckte mich gegen 20 Uhr und erzählte von seinen Fortschritten im Garten. Die große Konifere {locker 3,50 hoch und bestimmt 2 m im Durchmesser} muss raus. In ihrem Umkreis wächst nichts mehr, nicht einmal Unkraut.

Mittwoch, 24. Oktober
Ursprünglich wollte ich nach der Arbeit nach Halle fahren, um mir im Café und mehr ein paar Bücher abzuholen, die Elfi dort hinterlegen wollte. Schade nur, dass ich vor 16 Uhr nicht dort sein könnte und von den Stammtischmädels dann niemand mehr da sein würde. So disponierten wir kurzerhand um. Die Bücher bringt nun die Monika mit und ich treffe einen Großteil der Mädels am kommenden Mittwoch, der in Sachsen und Sachsen-Anhalt ein Feiertag ist.

Donnerstag, 25. Oktober
Was für ein Stress! Da ich hier keine Firmeninterna ausplaudern will, kann ich das nicht näher erklären. Immerhin war der Tag noch um einiges heftiger als normale Arbeitstage.
War ich froh, als Feierabend war!
Der verlief ganz entspannt, obwohl Einkaufstag war und der Mutti auch noch ein Malheur passierte. Als sie ihre Einkäufe in die mitgebrachten Beutel packte, zersprang eine Bierflasche in tausend Scherben und ihr Inhalt verteilte sich schäumend auf dem Fußboden des N-Marktes. Hach, die kleine alte Frau. Da stand sie etwas hilflos in der Gegend. Die Verkäuferinnen des N-Marktes sind {bis auf eine einzige Ausnahme} alle sehr lieb, und so war der Schaden schnell behoben.
Als ich später heim kam, war der Sohn auch da. Das war schön.
Ich hatte ein neues Sockenpaar angeschlagen. Der Sohn hat sich so über seine Socken gefreut, dass er nun mehr davon bekommen soll, denn ich hatte mich wiederum gefreut, dass er sie so gern trägt.

Freitag, 26. Oktober
Wochenfeierabend. Ich wollte gern irgend etwas Schönes machen. Nur was? Wenn Gartenwetter wäre, gäbe es gar keine Überlegung. Aber so? Immerhin hatte ich am Morgen mein Strickzeug eingepackt. Dadurch war ich flexibler bei der Ideenfindung.
Schließlich entschied ich mich für PC am Nachmittag, wollte mal in eine Drogerie, vielleicht was nettes essen. Ich hatte der Katl geschrieben und sie fragte, wann ich dort sein würde und schrieb dann, sie freue sich.
Ich mich auch. Nur hatte ich leider inzwischen so heftige Rückenschmerzen, dass ich gar nicht weit laufen mochte. So war das mit dem Bummeln etwas schwierig. In der Drogerie waren wir trotzdem und dann haben wir lecker asiatisch gegessen. Ausgedehnt haben wir den Abend jedoch nicht, obwohl ich mit der Katl gern noch Verschiedenes bequackelt hätte. Das läuft uns aber nicht fort.
Als ich daheim war und es mir auf der Couch bequem gemacht hatte, so dass die Rückenschmerzen nachließen, hatte ich auch noch mit der Janine etwas zu bequackeln, und dabei {jetzt kommen die ** vom Anfang dieses Eintrages} haben wir uns dann über uns selbst lustig gemacht und Kopf- und Rückenschmerzen einfach weggelacht. Das sollten wir öfter tun.

Und nun, am Samstag, 27. Oktober biegen sich draußen die Bäume im Wind. Es ist sehr, sehr herbstlich und ich bin froh, dass ich drinnen bin. Allerdings… in einem Zigeunerwagen könnte man es jetzt auch gemütlich haben, mit Holzfeuer in einem Bulleröfchen, mit Tee und vielen bunten Decken. Hach ja. An einer meiner bunten Decken werde ich nachher mal ein Stück stricken. Ob ich später Lust habe, zu Csillas Strickzirkus zu fahren, weiß ich noch nicht. Im Moment eher nicht. Mal sehen.
Jetz komme ich erst mal zu euch in Andreas Plauderecke.

Habt ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {20.10.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Bevor ich euch von meiner Woche erzähle, möchte ich euch noch die Errungenschaft zeigen, die ich mir letzte Woche bei Anna und Klara gekauft habe. Schon sehr lange wollte ich so eine Garnschale haben, bin auf Wollefesten schon des Öfteren drum herum geschlichen. Ich hatte sogar schon einmal erwogen, aus lufttrocknendem Ton selbst eine zu fertigen. Nun habe ich eine und freue mich riesig darüber. Für das Knäuel auf dem Foto brauche ich sie zwar gar nicht, aber zum Zeigen und als Samstagsplausch-Foto…

Die Woche war schön und diesmal nicht so voll, wie manch vergangene. Wobei ich hier mal sagen möche, dass ich meine Wochen gar nicht mehr als so vollgepackt empfinde, schon seit der Hitzewelle im Sommer nicht mehr. Im Gegenteil, ich nehme mir viel Zeit zum Ausruhen und bewundere euch immer, wieviel ihr auf die Beine stellt, wieviel ihr schafft, welch tolle Handarbeiten ihr fertig bekommt und überhaupt. Da komme ich mir manches Mal recht faul vor und manchmal sogar unzulänglich.

Richtig faul war ich am Wochenende, 13. und 14. Oktober. Da noch einmal so herrlich warme Temperaturen vorausgesagt waren und es auch in den Nächten nicht so stark abkühlte, konnte ich es mir nicht verkneifen, noch einmal für das gesamte Wochenende in den Garten zu ziehen. Nachdem ich in der Hütte noch ein wenig geräumt und mir eine schöne bequeme Liege zurecht gebaut hatte, konnte ich mich dort wunderbar entspannen. Ich habe gelesen und gestrickt und hatte tagsüber am meisten damit zu tun, meinen Liegestuhl immer wieder in die Sonne zu rücken. Ach, es war einfach schön.
Ach ja, und dann habe ich noch eine Bestellung aufgegeben. Von meinem Lieblings-Bekleidungsanbieter bekam ich neulich einen Anruf. Man bot mir 10% Rabatt auf die nächste Bestellung, allerdings nur, wenn ich sie telefonisch aufgebe. So hatte ich mir dann am Freitag verschiedens ausgesucht und aufgeschrieben und am Samstag, als man mich noch einmal anrief, alles bestellt. Das hat man nun davon, wenn man sich nicht dazu aufraffen kann, selbst zu nähen.

Am Montag, 15. Oktober rächte sich das faule Wochenende. Ich kam nicht mehr drum herum, mich meiner Wäsche zu widmen und meinem Haushalt, wobei dieser noch viel mehr Zuwendung brauchen könnte, als ich nach Feierabend für ihn übrig hatte. Ein Besuch in der Therme war dadurch leider nicht drin.
Darauf musste ich leider auch am Dienstag, 16. Oktober verzichten, weil ich unbedingt diese Überweisung von der Hausärztin holen musste. Das hatte in der Woche zuvor ja leider nicht geklappt, weil die Praxis geschlossen war. Diese Woche musste es nun unbedingt sein, weil ich die Überweisung für den Termin am Donnerstag brauchte. Außerdem fragte ich nach, ob ich vielleicht doch von der sogenannten Fachärztin zur Hausärztin zurück wechseln kann. Die Schwester meinte, das sollte möglich sein, ich solle aber mit der Ärztin selbst kurz sprechen, ob sie die Weiterbehandlung wieder übernimmt. Da es sehr voll war, soll ich mir in den nächsten Tagen einen Termin geben lassen. Ich dachte, ich gebe der Fachärztin noch eine Chance, indem ich bei dem Termin am Donnerstag alles anspreche, was mir an ihrer Behandlung nicht gefällt.
Zum Verständnis: Vor anderthalb Jahren sprach ich wegen eines Problems bei der Hausärztin vor, für das ich ärztlich Hilfe brauchte, weil ich es allein nicht in den Griff bekam. Die Hausärztin startete zahlreiche Untersuchungen und stellte dabei fest, dass einer meiner Werte ganz und gar nicht in Ordnung war. Deshalb überwies sie mich zur Fachärztin, mit den Worten: Ich möchte hier nicht mit dem Medikament xyz herum experimentieren. Die Fachärztin kann Ihnen da gezielter helfen. So ging ich zur Fachärztin und die macht seit anderhalb Jahren nichts anderes, als genau mit jenem Medikament xyz herumzuexperimentieren und ansonsten von mir zu verlangen, ich soll das Problem in den Griff bekommen, dessentwegen ich die Ärztin ursprünglich aufgesucht hatte.
Da fühlt man sich doch richtig gut aufgehoben. {Sarkasmus aus!}
Auf der Plattform jameda habe ich gesehen, dass diese Fachärztin eine grottenschlechte Bewertung hat. Auf einer Skala von 1 bis 6 {Schulnotenprinzip} erreicht sie eine Gesamtnote von 5,8. Und dass ist nicht eine einzelne Bewertung, sondern es sind alle. Man hat das auf dieser Plattform schon immer mal, dass auch Ärzte, die ansonsten gute Bewertungen bekommen, von einzelnen Patienten ganz schlecht eingeschätzt werden. Das kommt vor, es kommt nun mal nicht jeder mit jedem gleich gut klar. Aber diese Ärztin hat nicht eine einzige gute Bewertung. Alle Patienten äußern sich ähnlich, zum Beispiel, dass sie sich nicht ernst genommen fühlen und nur verwaltet, statt behandelt.
Nach dem Besuch in der Hausarztpraxis fiel mir ein, dass meine Bestellung vom Samstag im Paketshop eingetroffen war. Also fuhr ich dorthin und holte das Päckchen ab. Und dann hatte ich eine verrückte Idee. Ich hatte der Mutti neulich von der tollen neuen Eissorte erzählt, die ich mit Katl bei unserem Besuch im PC gekostet hatte. Da schaute sie so wehmütig. {Ach, mit Katl gehst du ins PC, warum nicht mit mir? Aussprechen würde sie das natürlich nie. Sie guckt nur, und ich muss dann selbst drauf kommen, sie gefälligst das nächste Mal mitzunehmen.} Nun also dachte ich, ich könnte ja an diesem Spätnachmittag noch mit ihr ins PC fahren. Ich rief sie an, aber sie war gar nicht daheim. So machte ich mich dann doch auch auf den Heimweg, sammelte beim N-Markt noch Gemüse für das Abendessen ein. Und dann… tat ich nichts mehr, außer mein Abendessen zu kochen und später zu lesen. So ein fauler Abend. Ich habe nicht einmal gestrickt.

Wenn man den Wetterfröschen glauben wollte, wäre Mittwoch, 17. Oktober der letzte sommersonnige Tag in dieser Woche, in diesem Jahr. Das wollten wir noch einmal nutzen und verbrachten die Mittagspause in den Meyerschen Häusern, wo wir uns zwischen den idyllischen kleinen Gärten auf eine Bank setzten und uns von der Sonne bescheinen ließen.

Ist das nicht romantisch?

Am Nachmittag und Abend stand dann endlich die Therme auf dem Programm. Getroffen habe ich mich dort mit Kalt und Janine, die einen tollen kuscheligen Pullover fertig gestellt hat. Hach. Ich würde mir so gern auch mal wieder ein Oberteil stricken, nicht immer nur Decken oder Socken. Aber in meiner Größe Model Zirkuszelt brauche ich so ewig, dass ich lieber gar nicht erst anfange.
Donnerstag, 18. Oktober
Nun war die Zeit für den Arztbesuch gekommen, vor dem mir ein wenig grauste. Überraschenderweise kam es dann gar nicht zu der gefürchteten Auseinandersetzung, weil die Ärztin diesmal wie ausgewechselt war und immer wieder meinte, ich könne stolz auf mich sein und alles wäre gut. Naja. Ich sehe das etwas anders. Angeblich habe ich wohl in den vergangenen 9 Wochen ganze 7 Kilo abgenommen. In Worten: sieben. Und das wäre wirklich ein Grund zur Freude, denn dann hätten sich die Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Schwindelanfälle und alle anderen negativen Begleiterscheinungen dieses "Sie dürften nicht mal von Luft und Liebe leben, am besten nur von Luft" wenigstens gelohnt. Hat es aber nicht. Es sind nämlich keine 7 Kilo. Als ich mich am Mittwoch in der Therme gewogen hatte, war es eines. Gerade mal so.
Nach dem Arztbesuch hatte ich Zeit. Zeit, um mir eine Portion Gemüse zuzubereiten. Dann stellte ich die Waage auf, die ich mir letzte Woche in der Pferd-Mensch-Drogerie gekauft hatte und stellte bei dieser Gelegenheit fest, dass ich gar keine Batterien kaufen musste, weil sie der Packung beilagen. Natürlich musste ich sie gleich ausprobieren. Und sie zeigte einen Gewichtsverlust von rund 2 Kilo an, wobei man das ja nicht wirklich vergleichen kann.
An diesem Abend hatte ich noch eine Aufgabe. StammleserInnen haben sich vielleicht schon gefragt, was mit dem Einkauf geschehen ist. Tja, der fiel am Donnerstag aus, weil die Mutti auf einer Geburtstagsfeier weilte. Von dort sollte ich sie gegen 21 Uhr abholen. Die Zeit bis dahin verbrachte ich damit, dass ich endlich den zweiten Socken für den Sohn anschlug. Der erste war schon seit dem Wochenende fertig. Nun wurde es mal endlich Zeit für den zweiten.

Am Freitag, 19. Oktober holten wir den verpassten Einkauf nach. Ich hätte die Mutti gern in den Kaufmannsladen geschleppt, aber sie wollte nicht. Es musste wieder der N-Markt sein. Danach schlug ich ihr noch meine Idee vom Dienstag vor und so fuhren wir noch ins Paunsdorf Center zum Eis Verkosten. Orange-Zartbitter. Es war sehr lecker. Allerdings musste ich feststellen, dass die Qualität schon nachgelassen hatte. Als ich es mit Katl ausprobiert hatte, war die Sorte ganz neu und enthielt deutlich mehr Zartbitterschokolade. Das war gerade das, was diese Sorte so toll machte. Gestern war der Orangengeschmack immer noch himmlisch, aber von der Schokolade merkte man nicht mehr viel. Schade.

Und nun ist wieder Samstag {20. Oktober}. Ich habe vergleichsweise lange geschlafen {bis 6.30 Uhr}. Trotzdem ist inzwischen die Wäsche fertig, muss sie nur noch aufhängen. Und dann ist es an der Zeit, die Mutti abzuholen und zum Trödel nach Stahmeln zu fahren. Die Trödlerin rief mich nämlich im Laufe der Woche mal an. Sie hat ein paar Löffel für mich. Was es damit auf sich hat, erzähle ich euch beim nächsten Mal.
Jetzt komme ich erst mal zu Andrea und schaue, wer alles schon da ist. Bis später

Samstagsplausch {13.10.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Ich hoffe, es geht euch wie mir und es liegt eine sehr schöne Woche hinter euch.
Und was gab es bei mir Schönes?
Wochenende, 06. und 07. Oktober
An diesem Wochenende entdeckten die Katl und ich einen Laden und ein Restaurant . Beides ist nicht wirklich neu, aber für uns war es das. Was ich mir in dem schönen Laden gekauft habe, kann ich euch jedoch erst nächste Woche zeigen, weil ich noch kein Foto davon gemacht habe.

Montag, 08. Oktober
Da wir immer noch im Computerkabinet im Exil sind, kann ich problemlos mit meinen Leuten in die Mittagspause gehen und auch das Haus verlassen, beispielsweise in Richtung Teich. Das wollte ich auch am Montag tun, als eine der Mädels ihren letzten Tag bei uns hatte. Die anderen nahmen die Treppe, während ich wegen meiner Knien den Aufzug benutzte. Der ist sehr langsam, so dass die Mädels meist unten auf mich warten müssen. An diesem Tag jedoch stand er bereits in unserer Etage. Ich war also recht schnell unten. Trotzdem waren die zwei bereits davon gesaust. Nicht einmal auf dem Hof konnte ich sie mehr sehen. An Einholen war also gar nicht zu denken. Ich fand das etwas seltsam und ich bekam gleich so ein knautschiges Gefühl, zumal es um die Mittagszeit noch grau und trüb war. Ich lief dann allein ein wenig herum, allerdings nicht zum Teich. Wenn sie mich doch nicht dabei haben wollten.
Als ich dann zurückkam, stand auf meinem Schreibtisch…

Da wusste ich, warum sie fortgeflitzt waren. Hach. Ich freute mich so sehr.

Dienstag, 09. Oktober
Ich wollte zur Ärztin und habe deshalb extra auf die Wassergymnastik mit Janine verzichtet. Und dann hing da wieder mal ein Zettel an der Tür. Diese Woche geschlossen. Mist.
Mittwoch, 10. Oktober
Im Berggut Holzhausen gab es einen Gitarren-Abend. Das war schön.
Vorher hatte ich noch ein wenig Stress, weil die Mutti unbedingt in den Garten wollte. Es war aber gar nicht viel Zeit zwischen Feierabend und Konzert. Jnd ich wollte mich ja noch ein wenig aufhübschen. So hatte ich alle Utensilien und ein Kleid schon am Morgen eingepackt und musste mich dann im Garten frisch machen. Ging auch.
Donnerstag, 11. Oktober
Ein Donnerstag ohne Einkauf und dazu herrliches Sommerwetter mitten im Herbst! Das musste ich ausnutzen. Auf dem Weg von der Firma zum Garten hielt ich bei einem Baumarkt an, um einen Heizer zu kaufen, den ich bei 25° natürlich nicht brauchte. Aber es kommen ja auch kühlere Tage knd vor allem Nächte…
Apropos… ich hatte doch neulich geschrieben, es sei für dieses Jahr definitiv vorbei mit den Übernachtungen im Garten. Das sollte man nicht schreiben, denn für dieses Wochenende sind wieder so sommerliche Temperaturen vorhergesagt, dass ich es mir natürlich nicht verkneifen konnte, meine Taschen für das Wochenende zu packen und am Freitag Abend noch auf meine grüne Insel zu ziehen.
Freitag, 12. Oktober
Ein etwas anderer Freitag, obwohl es ein normaler Arbeitstag war. Ausführlich habe ich ihn hier beschrieben.

Und nun ist wieder Samstag {13. Oktober}
Ich habe super gut geschlafen, im Freien gefrühstückt und genieße nun einen sonnigen Tag.
Und nun schaue ich mal zu Andrea. Bis denne