Samstagsplausch {18.05.2019}

Schon wieder habe ich auf zwei Wochen zurückzublicken, denn letzten Samstag konnte ich nicht am Plausch teilnehmen, weil wir im strömenden Regen den Muttertagsausflug um einen Tag vorverlegt hatten. Nun, wir hatten das beste aus dem Tag gemacht.
Die Woche 06. bis 12. Mai ist schnell erzählt, war sie doch wieder geprägt von sehr zu viel Arbeit und überschattet von der verzweifelten Wohnungssuche. Das herausragendste Ereignis dieser Woche war kein Höhe- sondern ein Tiefpunkt, denn am Dienstag ging es mir nach den vier Einheiten in Leipzig so mies, dass ich unter keinen Umständen nach Torgau fahren konnte. Ich weiß genau, hätte ich die nächsten sechs Einheiten in Leipzig absolvieren können, wo ich schon vor Ort war, dann hätte ich das wieder erzwungen, mir abverlangt. So aber sah ich keine Möglichkeit, die 60 km, die mich vom nachmittäglichen Arbeitsort trennten, irgendwie zu überwinden. Immerhin fährt man da auf Bundesstraßen, eingegrenzt zwischen Leitplanken. Nothaltebuchten oder andere Möglichkeiten, den Weg zu verlassen, sind selten. Anhalten geht mitten auf der Strecke auch nicht. Wo hätte ich also hin gesollt, mit meiner Übelkeit? So musste ich etwas tun, was ich in all den Jahren meiner Selbständigkeit, also seit dem Jahr 2000, noch nie getan habe: Ich musste einen Einsatz aus gesundheitlichen Gründen absagen.
Allen, die jetzt denken: Das war ein Alarmsignal des Körpers, weil ich mich übernommen hatte, euch allen muss ich sagen: Ihr habt recht. Genau das war es. Und die Botschaft ist angekommen.

Woche 13. bis 18. Mai
Montag, 13. Mai
Das war mein Tag. Nachdem ich die ersten beiden Einheiten absolviert hatte, wollte ich nachsehen, wer als nächstes im Plan steht und stellte überrascht fest, dass ich zwei Freistunden hatte. Ja genau, da hatte eine Person ihren Kurs wegen chronischer Unlust abgebrochen und ich hatte in all meinem Stress versäumt, den Termin neu zu vergeben. Das musste irgenwie so sein. So hatte ich Zeit, mich noch einmal auf Wohnungssuche zu begeben. Schließlich war ich völlig durch den Wind, weil sich von all den vielen Maklern, Verwaltern usw., denen ich meine Unterlagen übergeben hatte, noch kein einziger gemeldet hatte. Zudem hatte die Mutti einer freie Wohnung in ihrer Straße gefunden, von der wir aber nicht wussten, wer der Vermieter ist. Das fand ich heraus, sendete eine Anfrage dort hin und dann begab ich mich völlig entspannt und ohne Zeitdruck auf den Weg nach Torgau. Ich war noch nicht aus Leipzig hinaus, als sich der eben kontaktierte Makler meldete und mir einen Besichtigungstermin anbot. Gleich stieg meine Stimmung, die wegen des entspannten Dienstes ohnehin schon gut war.
Tja, und was soll ich sagen? Gerade als ich in Torgau das Auto abgestellt hatte und zum Büro schlenderte, erreichte mich der Anruf einer anderen Malerin und ich bekam den Zuschag für eine Wohnung. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich mich über jede Zusage gefreut, und nun war es auch noch die Wohnung, die ich am allerliebsten haben wollte. {5 Minuten zu Fuß bis zum Garten.}
Dienstag, 14. Mai
An diesem Tag musste ich nicht nach Torgau und hatte recht früh Feierabend. Ich fuhr zunächst heim und gönnte mir ein Stündchen Ruhe. Danach muddelte ich im Haushalt herum. Es war ja unendlich viel liegen gebieben in den letzten Wochen. Dann rief der Sohn an, es sei zwar kalt, aber sehr schön im Garten, ob ich denn nicht noch hinaus kommen wolle. So schnappte ich mir einen zusätzlichen Pullover und meine Kuscheljacke und fuhr hin. Es war wirklich herrlich draußen. Der Sohn warf den Grill an {wir haben da so einen ganz kleinen, für den man nur eine Handvoll Holzkohle braucht}.
Ein herrlicher Abend.
Mittwoch, 15. Mai
Der vorläufig letzte Einsatz in Torgau. Ich verabschiedete mich mt einem lachenden {weil der Stress geringer wird} und einem weinenden {weil ich wirklich sehr gern dort gearbeitet habe} Auge. Für wie lange? Das kann man nie wissen. Erst mal für länger, aber das kann sich nächste Woche schon wieder ändern.

Irrungen und Wirrungen gab es am Donnerstag, 16. Mai. Am Vormittag rief die Maklerin an. Aus meinem geplanten Einzug ab 1. Juni wird nichts, weil die Verwalterin, die mir die Wohnung samt Schlüsseln übergeben soll, zu diesem Zeitpunkt im Urlaub ist. Mietbeginn könnte erst der 15. Juni sein. Na Klasse! Da habe ich dann für den Umzug noch ganze zwei Wochen. Ich frage mich, wie wir das schaffen sollen, zumal zu diesem Zeitpunkt alle Feiertage, an denen man viel schaffen könnte, vorüber sind. Ich kann vorher nicht viel packen, weil ich dann in dieser winzigen Hütte hier gar nicht wüsste, wohin ich die gepackten Kisten stellen soll. Hach. Ich war vergnatzt und dachte: Wie gut, dass ich die Besichtigung in Muttis Straße nicht abgesagt hatte.
Also ging ich da hin. Und was soll ich sagen? Diese Wohnung ist sooo schön, dass ich sie fast lieber hätte. Nun habe ich also für diese Wohnung auch noch Unterlagen eingereicht und am Freitag, 17. Mai noch mit dem Makler telefoniert und ihm mein Dilemma erzählt von der knappen Zeit für den Umzug und davon, dass ich bereits eine andere Zusage habe, jedoch noch keinen Vertrag. Er versprach, sich schnellstens zu melden. Na gut, das hatte die andere auch versprochen, und nun zieht sich die Geschichte schon seit dem 29. April hin. Ich werde ja sehen, wieviel an der Aussage dran ist.
Vorteile Wohnung 1:
Nähe zum Garten
Stellplatz für mein Auto
Bad mit Wanne

Vorteile Wohnung 2:
Große Küche
helles Wohnzimmer
Wintergarten
großer Balkon

Nun ist Sanstag, 18. Mai.
Ich will nachher in den Garten fahren und Mutti mitnehmen. Vorher muss ich noch mal kurz einkaufen, der Kaffee geht zur Neige. Später möchte ich noch einen schönen Salat zaubern, den ich mit zu Janine nehme. Wir wollen nämlich heute Abend gemeinsam ESC schauen. Das wird bestimmt lustig, zumal ich von dieser Veranstaltung überhaupt nichts halte, während sie Fan davon ist. Da ist gegenseitiges Necken vorprogrammiert und hat schon in vergangenen Jahren immer für viel Spaß gesorgt.
Jetzt komme ich erst einmal zu Andrea in die Plauderecke nd schaue, wie es euch so ergangen ist.
Habt ein schönes Wochenende.

Montagsfreuden

An Alle, die mir in den letzten Wochen die Daumen gedrückt, mit mir gebangt und gehofft und mich mit Kommentaren, lieben Wünschen oder auch tatkräftig unterstützt haben: Es ist gelungen!
Heute Mittag auf dem Weg in das wunderschöne Büro in Torgau erreichte mich der Anruf einer die WohnungsverwalterInnen, mit denen ich in letzter Zeit so viel zu tun hatte. Die Unterlagen sind geprüft und in Ordnung. In den nächsten Tagen erhalte ich den Mietvertrag.
JA!
Danke euch für euren Beistand, euren Zuspruch und dafür, dass ihr euch mein Gejammer angehört und mich trotz meines Missmutes ertragen habt.

Samstagsplausch {04.05.2019}


Guten Morgen. Wollt ihr wissen, wie meine letzte Woche verlief? Nein??? Ich erzähle es trotzdem. Für mich und für den Georg. Und natürlich, ganz klar, für dich und für dich und für dich selbstredend auch. *hihi*
Es ist auch wirklich schnell erzählt, ganz ehrlich.
Woche 29. April bis 04. Mail
Gearbeitet…
…habe ich wieder 46 Unterrichtseinheiten an nur vier Arbeitstagen. Das war natürlich heftig, aber ich hatte mir für einige Teilnehmer richtig schöne Aufgaben ausgedacht, die diese auch sehr gern angenommen und erfüllt haben. So fiel mir die Arbeit in Torgau wirklich leicht, wenn nur nicht immer die Hinfahrt unter so viel Zeitdruck erfolgen müsste. An zwei Tagen erfolgte leider auch die Rückfahrt unter Zeitdruck, denn…

besichtigt…
…habe ich in dieser Woche drei Wohnungen, von denen die zweite angeschaute Wohnung mein absoluter Favorit wäre. Nun kann ich mir nur ganz intensiv wünschen, dass auch ich die Favoritin für Wohnverwaltung und Eigentümer werde und den Zuschlag für die Wohnung bekomme. Hach. Das wäre im Moment alles, was ich mir wünsche.

Zusammengestellt…
…habe ich gefühlt hunderte Unterlagen für die verschiedenen Vermieter. Jeder möchte das ein wenig anders haben.

Vereinbart…
…habe ich weitere Besichtigungstermine für die kommende Woche. Man kann schließlich nicht wissen, ob und wann mal etwas klappt und muss weitersuchen, bis ich irgendwo einen Zuschlag bekomme.

Im Garten verbracht…
…habe den Feiertag und mehrere Feierabende, jeweils nach den Besichtigungsterminen. Sogar auch gestern, obwohl es nur noch 8°C gab. Meine Seele ist immer noch wund und wird das wohl auch bleiben, bis ich einen unterschriebenen Mietvertrag in meinen Händen halte. Da tut mir die Natur um mich herum unglaublich gut, besonders wenn das Wetter kaum jemanden in den Garten lockt und wir {ein winzig kleiner Kreis von Leuten, die immer draußen sind} unsere Ruhe haben.

Mit nach Hause genommen…
…habe ich mir einiges an Büroarbeit, die zum Job zwar dazu gehört, die ich aber im Beisein der Teilnehmer nicht erledigen kann, weil ich in dieser Zeit ja permanent für die Leute da sein muss und nicht einfach sagen kann, beschäftigen Sie sich mal, ich muss hier noch was abarbeiten. In dem straffen Zeitplan, der nicht einmal eine einzige Pause beinhaltet, ist diese Nacharbeitszeit aber nicht vorgesehen. Also muss ich es abends, am Feiertag oder am Wochenende erledigen. Immerhin geht es so straff nur noch in der kommenden Woche zu. Danach läuft einer der Aufträge aus, so dass es für zwei Wochen etwas ruhiger wird, bevor Ende Mai gleich mehrere neue Aufträge auf dem Programm stehen, die aber voraussichtlich nicht ganz so stressig werden. Schau’n wir mal.

Eingeladen…
…wurde ich für heute Abend zum Schnitzelessen. Dabei treffe ich einige Leute, deren Lehrgänge vor über einem Jahr endeten. Ich freue mich auf das Wiedersehen.
Bis dahin möchte ich noch ein paar kleine Einkäufe erledigen, zu denen ich vielleicht die Mutti mitnehme. Vorher möchte ich noch die Wäsche fertig haben, denn die wird bei dem feuchten und kalten Wetter {vorhin schneite es hier im Flachland sogar} einige Zeit zum Trocknen brauchen, zumal pünktlich zum Beginn des kühlen Wetters hier in der " alten" Wohnung die Heizung ausfiel. Das gleiche Zipperlein, wie all die Jahre zuvor. Länger als eineinhalb Heizperioden hat die Reparatur vom November 2017 nicht vorgehalten. Ich habe aber keine Lust mehr, mich schon wieder mit der Eigentümergemeinschaft herumzubalgen, weil die gewiss wieder mit Fragen anfangen, wie hast du denn die Heizung überhaupt aufgedreht? oder
Hast du denn entlüftet? Ja? Na, das darfst du doch nicht, da muss doch der Heizungsmonteur kommen.
Diese ganzen blöden Sprüche mag ich mir´nicht schon wieder antun. Auch nicht den Hinweis, dass wenn es draußen warm ist, die Heizung natürlich nicht anspringt. Ach ja? 8°C sind also so warm, dass die Heizung nicht anspringt? Da ist doch wohl was faul!
Aber egal! Irgendwann wird tatsächlich Sommer und irgendwann bekomme ich einen neuen Mietvertrag und kann das alles hier hinter mir lassen.
Vorher bringe ich erst einmal diesen Eintrag zu Andrea in die Plauderecke und mache mir einen Milchkaffee.
Habt alle ein schönes Wochenende.

Montagsstarter #3

Von Martin und Anni

1. Der schlimmste Stress ist fast vorbei. Schon nächste Woche bekomme ich meine Termine wieder besser unter einen Hut.

2. Ich habe derzeit überhaupt keinen Nerv für Hexenfeuer oder Tanz in den Mai.

3. Der Sommer soll dieses Jahr genauso heiß und trocken werden, wie letztes Jahr. Na, mir wäre es recht. Dann können wir wenigstens sicher sein, dass unser schönes Ancient-Trance-Festival nicht ins Wasser fällt.

4. Ich habe nichts gegen viel, viel Arbeit, wenn nur das Drumherum stimmt und positive Erlebnisse den Stress ausgleichen.

5. Neue Wohnung dringend benötigt! Eben kam ein Anruf mit dem ersten Besichtigungstermin. Drückt mir die Daumen, bitte.

6. Ungewissheit nervt mich, sei es beim Job oder wie zur Zeit gerade mit der Wohnung. Deshalb ertrage ich es auch nicht, auf irgend etwas zu warten, weil ich in dieser Zeit nichts tun kann, das mir weiterhilft.

7. Nun freue ich mich auf den Besichtigungstermin und hoffe auf eine Zusage für diese Wohnung. Mehr mag ich gar nicht erwarten diese Woche.

Blaue Flecke auf der Seele

Ich habe versucht, mich am Wochenende zu erholen. Ich habe es wirklich versucht. Dringend notwendig wäre das, bei meinem derzeitigen Arbeitspensum. Gelungen ist es mir nicht.
In der Nacht zum Sonntag habe ich es zwar auf erstaunliche fünfeinhalb Stunden Schlaf gebracht, aber gereicht hat das nicht. Ich war trotzdem den ganzen Tag müde. Ebenso am Samstag.
Über allem liegt ein dunkler Schatten. Leider geht der auch nicht weg, wenn ich mir immerzu einrede, dass das alles gut werden wird und ich schon noch eine ordentliche Wohnung finden werde, die nicht nach Moder riecht und in der kein lautes Dauergeräusch aus dem Keller zu hören ist.
Gestern habe ich mich für 5 Wohnungen beworben. Natürlich habe ich außer den automatischen Antwortmails noch nichts gehört. Nun kann ich nur hoffen, dass sich morgen jemand meldet.
Am Abend war ich noch Eis essen. Das habe ich gebraucht, obwohl es für meine Kalorienbilanz nicht gut war. Das war mir in dem Moment egal. Das ist mir selbst jetzt noch egal.
Ich habe eben meine Dienstpläne bis Juli fertig gestellt. Ja, ich muss die Planung selbst machen. Die Kollegen reichen mir "nur" die Aufträge rüber und geben mir den jeweiligen Zeitrahmen, in dem sie spätestens erledigt werden müssen. Wie ich das dann in meinen Arbeitswochen unterbringe, muss ich selbst schauen. Fairerweise muss ich sagen, dass die Lieblingskolleging mir die Aufträge nicht mehr einfach rein reicht, sondern vorher fragt, ob ich sie überhaupt übernehmen kann. Für ihre Anfrage vom Freitag Mittag musste ich sie auf morgen früh vertrösten, weil ich die Pläne nur bis Ende Mai fertig hatte. So habe ich eben heute die Pläne für die nächsten beiden Monate aufgestellt und siehe da, ich kann den Auftrag unterbringen. Der ganz extreme Stress dauert nur noch bis nächste Woche. Wenn die Feiertage endlich vorbei sind, habe ich schließlich einen Wochentag mehr für meine Arbeit zur Verfügung. Und Mitte Mai endet dann der Auftrag in Torgau, so dass die langen Fahrtzeiten wegfallen und ich wieder zu einem 8-Stunden-Tag zurückkehren kann. Bis dahin halte ich hoffentlich noch durch.

Jetzt gehe ich erst mal ins Bett und hoffe inständig, dass ich schlafen kann.

Fällig und Überfällig…

…sind insgesamt drei Wochenrückschauen. Die möchte ich hier notieren. Ihr wisst ja, gegen das Vergessen.
Woche 06. bis 12. April
Samstag
Ach ja, der Handyladen! Es gab kein neues Telefon, sondern einen neuen Vertrag, bei dem ich nur noch die Hälfte des vorherigen bezahle und dafür noch mehr Leistung bekomme. Wenn es denn so wird.
Das Wochenende verbrachte ich im Garten, ebenso die Abende des Montags und des Mittwochs, an dem es leider schon wieder recht kühl wurde, so dass ich mich von Feierabenden im Garten erst einmal wieder verabschieden musste.
Am Dienstag hatte die Mutti Geburtstag. Es war einer der letzten Tage mit zeitig Feierabend und ich konnte schon 16 Uhr bei ihr sein. Ich schleppte bergeweise Blumen an. Diese kleinen Sträuße, die man in Supermärkten für kleines Geld bekommt. Wobei es mir natürlich nicht um das kleine Geld ging, sondern darum, dass es viele Blumen waren, ohne Schnickschnack. Die Mutti ist nämlich ein kleiner Schnittblumen-Junkie und arrangiert ihre Blumen immer wieder um. Da hatte sie etwas zum "Spielen". Sie hat sich auch sehr gefreut und mir später immer wieder die neu zusammengestellten Sträuße gezeigt. Am Freitag trafen wir uns in größerer Runde beim Griechen, um den Geburtstag noch einmal zu feiern.
An diesem Tag gab es auch 12 von 12 und ich habe die entsprechenden Fotos gesammelt. Nur gebloggt habe ich sie bisher nicht. Vielleicht mache ich das im nächsten Monat mit. So der Vollständigkeit halber.

Woche 13. bis 18. April
Das gesamte Wochenende verbrachte ich mit Janine und Katl auf dem Leipziger Wollefest, wo wir noch viele liebe Freunde und Bekannte trafen. Ganz besonders freute ich mich am Samstag über das Wiedersehen mit Evchen, bei dem wir noch unsere Geburtstagsgeschenke vom letzten Jahr austauschten. 😉 So ist das bei uns, wir sehen uns viel zu selten. Der Freundschaft tut das zum Glück keinen Abbruch. Meine besondere Wiedersehensfreude am Sonntag galt Monika und Elfi, die ich, wenn ich recht erinnere, zum Wollefest 2018 das letzte Mal gesehen habe.
Die vier Arbeitstage dieser Woche waren prall voll gestopft, weil ich darin die gesamten 44 Unterrichtsstunden unterbringen und in jeder Mittagspause die jeweils 60 km Arbeitsweg überwinden musste. Zum Glück ist das Auto so gut ausgestattet, dass ich während der Fahrt die wichtigsten Telefonate erledigen konnte. Unter anderem die ständigen Anfragen, beim zukünftigen Vermieter, wann ich die Wohnung endlich besichtigen kann, Einzugstermin sollte schließlich der 1. Mai sein.
Den Wocheneinkauf mit Mutti verlegten wir wegen der Feiertage in dieser Woche auf den Mittwoch. Auch schön.
Der Donnerstag, 18. April war mein besonderer Tag der Woche. An diesem Tag überstand ich die 11 Unterrichtseinheiten wie nebenbei, obwohl zwei davon sogar doppelt belegt waren {zwei Gruppen in verschiedenen Räumen, zwischen denen ich hin und her flitzte}.
Auf dem Heimweg holte ich gleich die Katl ab, weil wir gemeinsam vor meinem Haus das Auto ausräumen wollten. Davor hatte mir gegraust, so vollgestopft war der Kofferraum. Dabei dauerte die ganze Aktion höchstens 10 Minuten, weil es sich überwiegend um meine gesammelten Umzugskartons handelte. Danach bat ich die Katl, sich einen Kaffee zu nehmen, während ich durch die Wohnung wuselte, um meine Kleider für das Osterwochenende zusammen zu packen. Als der Sohn kam, tranken wir dann alle zusammen noch einen Kaffee. Danach fuhr ich mit der Katl zu ihr nach Hause, wo ich es mir im Schaukelstuhl bequem machte, während sie noch in der Küche herumwuselte, um unseren Reiseproviant vorzubereiten und zu verpacken. Geschlafen hatte ich zwar nicht, mich aber dennoch eine Stunde lang ausgeruht. Und dann ging es nach einem letzten Kaffee ab auf die Autobahn in Richtung Norden.
Nach genau 4 h 45 min waren wir am Meer. Schneller sind die 450 km derzeit einfach nicht zu schaffen, weil sich auf dem nördlichen Berliner Ring eine Baustelle an die andere reiht und man über, ich weiß gar nicht wie viele, Kilometer nur 60 km/h fahren darf.

Ostern verbrachten wir in Zinnowitz. Für zwei Tage mieteten wir einen Strandkorb und konnten die herrliche Sonne genießen. Wir schlenderten über einen hübschen Handwerkermarkt, wo ich ein paar Wurzeln für den Garten erstand {mal sehen, was daraus wächst} und feine Dufthölzer, die ich in die Wolletasche packte. Wir aßen leckeren Fisch und gönnten uns feine Eisbecher. Abends erlebten wir am Musikpavillon tolle Live-Musik und tanzten. Ich hab schon ewig nicht mehr getanzt. Da taten die Knie auf einmal gar nicht mehr weh. *hihi*
Einmal kochte die Katl für uns eine feine Gemüsesuppe, von der wir in den folgenden Tagen immer noch ein Tässchen zu essen hatten.
Am Abreisetag kamen wir {also ich} auf die verrrückte Idee, noch in der gesamten Ferienwohnung die Fenster zu putzen. Eigentlich wollten wir das erst "beim nächsten Mal" erledigen. Da ich aber nie weiß, wann dieses nächste Mal sein kann, beschloss ich, das gleich noch hinter mich zu bringen. Danach ging es dann zurück auf die Autobahn, diesmal in Richtung Süden. Wir hatten Glück, kamen, bis auf ein kleines Stück stockenden Verkehrs nördlich von Berlin, sehr gut durch und nach knapp 5 Stunden wieder wohlbehalten zu Hause an.

Woche 23. bis 27. April
Wieder eine "kurze" Arbeitswoche. Wieder 44 Stunden in 4 Tagen. Halt, nein, diesmal waren es geplant sogar 45 Stunden plus eine Überstunde, weil’s nicht anders ging.
Ansonsten gab es am Dienstag endlich eine richtig gute Nachricht: Ich durfte mir am Mittwoch in der Mittagspause {die ich bekanntlich derzeit für den Arbeitsweg nach Torgau nutze} den Schlüssel für die Wohnungsbesichtigung abholen. Zum Glück liegt die Wohnungsverwaltung am Weg, bzw. an einem der Wege, und dieser entpuppte sich sogar noch als weniger befahren, so dass ich ohne Verspätung in Torgau ankam. Der Tag hatte blöd begonnen, aber nun war alles fein. Zum Feierabend fuhr ich erst in den Garten, wo der Sohn mit Abendessen aufwartete. Danach ging es zur neuen Wohnung. Und dort kam dann der Schlag auf den Kopf, der Tritt in den Magen, der… ich weiß gar nicht, was noch. Die Wohnung, in die ich in nur einer Woche einziehen wollte, ist unbewohnbar. Der einzige Raum, der ordentlich saniert wurde, ist die Küche. Auch da wurde etwas vergessen, aber das ist eine Kleinigkeit. Im Flur hängt die Decke durch, weil vermutlich bei dem Wasserschaden, den es dort gegeben hatte, die Rigipsplatten aufgequollen sind. Die Decke muss runter und komplett erneuert werden, schon allein um sicherzustellen, dass sich darüber nicht der Schimmel breit macht. Das Laminat hat sich in allen Räumen verzogen. Auch infolge des Wassers? Ich weiß es nicht. Muss ich auch nicht wissen, denn ich bin für die Sanierung nicht verantwortlich, ich darf nur erwarten, dass sie ordentlich ausgeführt wird. Obwohl mehrere Fenster auf Kipp standen, roch es in der gesamten Wohnung modrig, so als wäre das Wasser überall hinter die Wände oder in die Dämmung unter dem Laminat gekrochen und schimmle dort fröhlich vor sich hin. Das heißt, es muss nicht nur die Decke im Flur raus, sondern auch der komplette Fußboden, außer in Küche und Bad. Selbst wenn sie dazu bereit sind, schaffen sie das keinesfall bis kommenden Mittwoch. Und dann ist da noch ein Geräusch. Ein lautes Brummen, das anscheinend von einer technischen Anlage im Keller herrührt, Heizung, Wasserpumpe, was auch immer. Es ist in der gesamten Wohnung zu hören und im Schlafzimmer so laut, dass man den Raum nicht benutzen kann, auch nicht als Wohn- oder Arbeitsraum, weil es einfach stört und nervt. Ihr könnt euch das vorstellen, wie das Geräusch einer Waschmaschine, nur eben dauerhaft.

Nun habe ich die Wohnung abgesagt, eine ausführliche Mängelliste geschrieben und natürlich auch mit dem Verwalter gesprochen. Er gab zu, dass er selbst die Wohung gar nicht besichtigt hatte und dass die Schäden am Laminat bekannt waren. Haben die vielleicht gedacht, sie finden ne Dumme, die trotzdem einzieht? Vielleicht gar, um ihr den Moder im Nachhinein anzulasten {falsch gelüftet, falsch geheizt, man hört da so einiges, was Vermieter immer wieder versuchen, auf die Mieter abzuwälzen}.

Seitdem geht es mir seelisch total mies. Ich schlafe kaum, grüble ständig, kann mich nur schwer auf meine Arbeit konzentrieren. Das muss ganz schnell wieder anders werden, denn nächste Woche fehlt ja schon wieder ein Arbeitstag, und außerdem habe ich sogar 46 Stunden unterzubringen. Ohne meine geliebten Excel-Tabellen würde ich das überhaupt nicht geplant und organisiert bekommen.
Nachher gehe ich erst mal in den Garten. Ich habe doch noch Steckzwiebeln bekommen. Eine Kollegin hatte ein halbes Netz übrig und hat sie mir gestern mitgebracht. Außerdem will ich Bohnen säen. In anderen Gärten gucken sie schon, nur ich bin schon mal wieder spät dran. Tja, im Garten kann ich mich hoffentlich entspannen und vielleicht lässt das Grübeln nach.

Jetzt bringe ich erst einmal diesen Beitrag zu Andrea in die Plauderecke und dann möchte ich noch ein wenig bei euch lesen, denn das habe ich leider in den letzten Wochen ebenso vernachlässigt, wie das Bloggen.

Habt alle ein schönes Wochenende.

Montagsstarter #2

Heute habe ich zwar sehr wenig Zeit, aber den Montagsstarter von Martin und Anni möchte ich schnell mal noch ausfüllen, bevor das Chaos hier wieder losbricht.

1. Vorbei ist das schöne Wochenende. Und schwups, steht bald das nächste vor der Tür. So kurzlebig ist derzeit alles.

2. Alles ist ein wenig chaotisch zur Zeit. Immerhin wird es nicht langweilig.

3. Ob es mir gelingt, im Job etwas kürzer zu treten? Gut wäre es.

4. Ohne Pause arbeiten? Ohne mich.(zumindest ab übernächste Woche, vorher wird es sich nicht anders einrichten lassen.)

5. Man soll ja immer schön posiv denken.

6. Würstchen vom Grill im Garten. Das war lecker.

7. Ich freue mich auf Muttis Geburtstagsfeier diese Woche, und dann steht am Wochenende noch das Wollefest an.

Samstagsplausch {06.04.2019}

Guten Morgen ihr Lieben. Da will ich euch {und mir, damit ich nichts vergesse} mal erzählen, wie meine Woche verlief. Ich könnte sie in einem Wort zusammenfassen: Stress. Doch das würde dieser verrückten Woche überhaupt nicht gerecht werden, denn es gab mitten in all dem Chaos auch wunderbare Phasen der Entspannung. Das begann bereits am
Montag, 01. April
In all dem Chaos mit zuerst gar keinem Vertrag, dann halbtags, dann doch wieder anders und am Ende 10-Stunden-Einsätzen hatte ich meine Termine so geschickt hin und her geschoben, dass sich plötzlich ein völlig freier Tag ergab. Na, den musste ich nutzen, erst recht, da mein für die Woche nach Ostern geplanter Urlaub von der Lieblingskollegin mit einem: "Hier die Termine für Frau X." einfach vom Tisch gewischt wurde. Als ich anmerkte, dass ich da frei hätte, hieß es nur. "Ach, das ist ja nun blöd. Aber geht nicht anders." Ähm. Hallo???
Nun war also der Montag frei. Ich hatte sogar daran gedacht, den Wecker abzustellen und konnte bis halb sieben ausschlafen. Danach hatte ich noch einiges für die Firma zu muddeln, unter anderem meine Einsatzpläne zu ändern, da in einem sogar die Feiertage mit Terminen belegt waren, ein anderer infolge einer Nachricht vom Freitag Nachmittag völlig umgekippt war. Zwischendurch auf Arbeit bekomme ich das nicht so gut hin. Dafür hatte ich nun Ruhe und war dann mit meinem Werk auch recht zufrieden.
Den Nachmittag hatte ich mit Katl verplant. Zuerst besuchten wir einen Gartenmarkt. Das wollte ich unbedingt. Natürlich schleppte ich eine ganze Tasche voller Pflanzen fort. Danach war genießen in der Sauna angesagt. Ausgiebig!
Dienstag, 02. April
Neuer Job am alten Ort. Der Tag war so vollgepackt mit Einzelberatungsterminen, dass nicht einmal Zeit blieb, eine Tasse Kaffee zu trinken. Ja, richtig, ich habe ohne Pause durchgearbeitet und bin auch noch länger dageblieben. Zwar nur eine halbe Stunde, aber…
Der Feierabend war dann von viel Fahrerei geprägt, weil plötzlich eine Brücke gesperrt war, auf dem Umweg, dann kurz vor dem Ziel auch noch eine Kreuzung eingeengt, so dass es dort auch einen Stau gab {dort gibt es sonst nie Stau}. Der Sohn hatte noch einen Weg zu erledigen, für den wir wiederum die gesperrte Brücke weiträumig umfahren mussten. Es war eine Menge Hin-und-Her. Aber! Zwischendurch war knapp 2 Stunden Zeit für den Garten. Der Sohn wuselte um mich herum, machte Kaffee. Ein Nachbar warf den Grill an und auch für uns zwei Bratwürste mit darauf. Ich freute mich an den Hyazinthen, die Mutti im letzten Herbst gesteckt hatte und die nun ihre Schönheit entfalten.
Mittwoch, 03. April
An diesem Tag fuhr ich das erste Mal zur Arbeit zum neuen Standort. Vorher standen noch 4 Stunden beim alten Standort auf dem Plan. Nachdem diese absolviert waren, war Eile angesagt, da der neue Standort vom alten rund 60 km entfernt ist und ich 20 davon durch die Stadt muss. Um die Mittagszeit ließ sich das zum Glück recht gut bewältigen, und als ich dann auf der Landstraße zwischen grünenden Feldern hindurch fuhr, vorbei an blühenden Chausseebäumen, die weiß in der Sonne leuchteten, da war meine Welt ganz einfach in Ordnung.In dem schönen alten Haus ganz links im Bild befindet sich mein neuer Arbeitsplatz.
Donnerstag, 04. April
Nocheinmal ganztägig am alten Arbeitsplatz, also auch noch einmal 15 Uhr Feierabend und danach ein ganz normaler Einkauf mit Mutti. Das wird sich in Zukunft ändern, da ich am neuen Ort bis 18 Uhr arbeite. Ich habe noch gar keine Idee, wie wir das dann regeln.
Freitag, 05. April
Der Tag begann dunkelgrau mit Nieselregen. Ein Tag mit geteiltem Dienst. Vier Einheiten in L., eine Stunde Fahrt, 6 Einheiten in T. Auf diese freute ich mich. Auch habe ich einen Weg zur Entspannung gefunden. Sobald ich in L. aus der Firma raus war, fiel alles, was es dort an Stress und Unaufgearbeitetem gab, von mir ab. Es blieb einfach dort zurück. So konnte ich die Fahrt nach T. als Pause richtig genießen. Erst recht, nachdem ich festgestellt hatte, dass mein Autoradio mp3-Dateien doch direkt vom USB-Stick abspielt und ih die ganze Fahrt über die wunderbare Musik von Norbert Fimpel hören konnte. Außerdem wurde, je näher ich der Elbe kam, das Wetter immer besser.
Und in einem Büro mit sooo schönen Fenstern arbeitet man doch gern.
Auf dem Heimweg in der Abendsonne hielt ich noch an einem N-Markt, um Hähnchenbrust zu holen und dann war im Garten nur noch Entspannung angesagt. Der Sohn grillte unser Abendessen und sorgte mit einen feinen Feuerchen für angenehme Wärme auch nach Sonnenuntergang.
Ich konnte den Wochenfeierabend und den Frieden in der Natur unendlich genießen.
Nun ist Samstag, 06. April. Die Wäsche hängt auf der Leine, die Taschen sind für einen weiteren Gartentag gepackt. Jetzt will ich noch schnell in den Handyladen. Es geht um Vertragsverlängerung oder worum auch immer. Mal sehen, was sie anzubieten haben.
Diesen Beitrag bringe ich noch schnell zum Samstagsplausch bei Andrea. Eure Beiträge werde ich vermutlich erst am Abend lesen, denn jetzt möchte ich erst einmal endlich nach draußen. 😉

Montagsstarter…

Das Pendant zum Freitagsfüller. Ja, warum nicht. Heute habe ich gerade mal Zeit für solcherlei Spielereien.

1. Alles neu, macht bei mir in diesem Jahr nicht der Mai, sondern bereits der April.

2. Planung ist alles, zumindest im Moment, sonst bekäme ich nicht alles unter einen Hut, und das wäre schade.

3. Habt ihr auch so unglaublich viel vor in diesem Frühjahr?

4. Ich werde berichten, wie alles läuft, schon allein, damit ich selbst nichts davon vergesse.

5. So viel zu tun, so knapp die Zeit. Doch sie wird ausreichen. Ja, das wird sie!

6. DAS LEBEN ist schön.

7. Ein neuer Job am neuen Ort, ein neuer Job am alten Ort, Sauna, Livemusik, Garten, Freunde treffen – man sieht die Woche wird bunt.

Den Montagsstarter denkt sich der Martin aus, und die Anni veröffentlicht ihn in ihrem Blog. Schaut doch mal vorbei.