Samstagsplausch {15.05.2021}

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Ist das heute die kalte Sophie? Ähm ja, ich hab schnell recherchiert. Diese Eisheilige ist heute an der Reihe und die Letzte in der Runde. Nun müsste der Sommer beginnen. Hm.

Andrea lädt zu einen weiteren schönen Samstagsplausch und ich möchte euch wieder von meiner vergangenen Woche erzählen.

Die Woche in vier Worten
Wie ich sie mag.

Wochenrückblick
Diesmal ist er vollständig, was selten vorkommt. Meist spare ich das Wochenende aus, weil ich mich nicht mehr recht erinnern kann, was vor sieben oder acht Tagen überhaupt los war. Diesmal kann ich mich erinnern.

Samstag, 08. Mai 2021
Nachdem ich den Samstagplausch veröffentlicht und noch ein wenig in euren Blogs gestöbert hatte, blieb ich bei Wenzel hängen. Das Kamper Trinklied brachte mir wunderbare Erinnerungen und Träume und ein schönes Gefühl, fast so etwas wie Glück. Und am Ende des Tages stand für mich fest:
Falls das Kamper Hafenfest in diesem Jahr stattfinden darf, werde ich dort sein!
Das ist doch mal eine schöne Essenz eines Tages, oder?

Sonntag, 09. Mai 2021
Muttertag. So holte ich die Mutter in den Garten.
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Apfeltraum Naja, geschlafen hab ich nicht unterm Apfelbaum, aber geträumt.

Montag, 10. Mai 2021
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Mein erster Präsenzarbeitstag nach FÜNF Monaten. Ich stand so früh auf, dass sogar noch ein Guten-Morgen-Kaffee auf dem Balkon drin war. Leider bin ich zu dämlich für die Bildbearbeitung mit Insta*gr*am, deshalb kann man die 13°C nicht richtig erkennen.
Für den Montagsstarter reichte die Zeit dann nicht mehr. Den wollte ich am Nachmittag nachholen, doch dann fuhr ich erst einmal im Pflanzenmarkt ran. 9 weiße und 9 blaue Kohlrabipflanzen nahm ich mit, für mehr reichte das Kleingeld nicht. Ich bin es gar nicht mehr gewohnt, irgendwo bar zu bezahlen.
Daheim stellte ich die Pflanzen auf dem Balkon ab, denn in den Garten wollte ich an diesem Tag gar nicht. Dann begann eine Telefonrunde. Der Sohn, die Mutti, Katl, Lili, die Weinkönigin, alle wollten wissen, wie mein erster Arbeitstag verlaufen war und wie ich mich nun fühlte. Mitten im letzten Telefonat klopfte eine mir unbekannte Nummer an. Normalerweise ignoriere ich solche Anrufe, aber dieser kam aus Ostfriesland. Das machte mich neugierig, deshalb nahm ich den Anruf an. Zum Glück! Ich wusste gar nicht, dass unsere Firma dort eine Niederlassung hat. Ein Kollege, den ich hier aus Leipzig kenne, mit dem ich allerdings eher wenig zu tun hatte, hat mich dorthin empfohlen. und nun bekam ich von dort einen Vertrag angeboten.
Hach. Ich war so aufgeregt und ich musste das unbedingt jemandem erzählen. Also schnappte ich mir meine Kohlrabipflanzen und ging doch noch einmal los in den Garten, wo sich der Sohn gerade aufhielt. Unterwegs traf ich noch die SchwieTo. Da auch der JürschN und die AnkA in ihrem Garten waren, hatte ich genug Zuhörer.
Später pflanzte ich gemeinsam mit der SchwieTo die Kohlrabi ins Hochbeet.
Was für ein Tag!

Dienstag, 11. Mai 2021
Die Teilnehmer hatten beschlossen, mit der Frühschicht schon 7.00 Uhr zu beginnen, damit es für die Spätschicht am Nachmittag nicht zu spät wird. Normalerweise überschneiden sich die Schichten am Mittag um eine Stunde, was nun wegen der C-Regeln nicht sein darf. Also muss nun auch ich eine Stunde früher los, als am Montag.
Es war ein anstrengender Tag, weil jetzt beim Neustart eine Menge zusätzlicher Bürokram ansteht, der zwischendurch erledigt werden muss. So richtig rund läuft es noch nicht, aber im Laufe der nächsten Woche wird sich das einschleifen. Spaß macht es auf alle Fälle.
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Unser Maskottchen {hinter Plexiglas, deshalb ist das Bild etwas unscharf}

Mittwoch, 12. Mai 2021
An diesem Tag löste ich den Vertrag mit Ostfriesland ein. In Homeoffice versteht sich. Ausführlich berichtete ich über den Mittwoch in meinen 12 von 12.

Donnerstag, 13. Mai 2021
Feiertag. Meine Onlinebetreuung für den jungen Mann in C. führte ich trotzdem durch. Da er aus Syrien stammt, hat für ihn der christliche Feiertag keine Bedeutung. Also konnten wir auch arbeiten.
Am Nachmittag kam Katl. Diesen Besuch hatten wir schon mehrmals verschoben. Nun fand er endlich statt. Ich hatte nämlich etwas getan, was ich schon mindesten fünf Jahre nicht getan hatte, ich hatte eine Flasche Rotwein gekauft, die wir nun zusammen leeren wollten.
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Katl brachte noch verschiedene Käse mit und selbstgebackene Dinkelbrötchen und Wachteleier und Gemüse zum Knabbern.

Freitag, 14. Mai 2021
Ruhetag.
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die Gläser sind leer, der zweite Platz an meinem Tisch verwaist, ebenso das schöne Brett, das mir Katl geschenkt hat und auf dem wir gestern unsere Knabbereien drapiert hatten. Ähm, ja, wir haben den Rotwein aus Sektgläsern getrunken. Die Rotweingläser wohnen noch in einer Kiste im Keller. Ich habe sie bisher ja nicht gebraucht.
Mit meiner Chefin in T. habe ich ein wenig korresponsdiert. Ansonsten geschah nicht viel an diesem Tag. Ein wenig erkältet habe ich mich wohl. Kein Wunder, wenn seit mehr als einem Jahr der Körper verweichlicht wird, hinter Masken, ohne Kontakte, im stillen Kämmerlein, da reicht nun wohl ein einzelnes Bakterium, um einen Schnupten auszulösen *lach*.
Beherzigt habe ich einen Rat meiner Oma, die immer sagte: Schlaf dich gesund! So ging ich an diesem Freitag sehr früh ins Bett.

Und nun ist
Samstag, 15. Mai
Ich habe mir Salbeitee gekocht. Der ist gut gegen Halsweh. Dem Schnupfen bin ich mit Erkältungsbalsam und Schlaf schon ganz gut beigekommen. Dem Hals muss ich noch bissel Gutes tun.
Nachher will ich die Mutti mit zum Einkaufen nehmen. Ein paar Kleinigkeiten brauche ich noch aus der Drogerie. Bissel graust mir jetzt vor dem Einkauf mit Maske. Aber absagen kann ich nicht, das würde sie nicht verstehen, weil für sie der Einkauf keine Notwendigkeit ist, sondern die Gelegenheit, rauszukommen. Wobei das auch eine Notwendigkeit ist für die Seele eine alten Menschen, der seit 15 Monaten eingesperrt und isoliert ist. Ich kann sie schon verstehen, dass sie immer mitkommen will, wenn ich irgendwohin gehe. Nur manchmal nervt es eben trotzdem, dieses am Rockzipfel hängen.

Zum Glück scheint heute wieder die Sonne. Da fühlt sich so ein Tag doch gleich viel besser an. Stimmt’s?

Ach ja, und sonst… Als es mir so mies ging, mich existenzängste plagten und ich euich die Ohren vollgeheult habe, war ich immer der Meinung, sobald ich wieder arbeiten darf, renkt sich das alles wieder ein und es geht mir wieder gut. Dann, als ich den ersten Miniauftrag hatte, diese 2×2 Stunden pro Woche, war ich von mir selbst enttäuscht, dass es mir doch nicht wesentlich besser ging.
Jetzt ist diese Besserung eingetreten. Es fühlt sich einfach toll an, wieder in T. zu arbeiten. Und die zusätzlichen Aufträge aus CB oder Friesland tun ein Übriges. Jaaaaa!

Habt alle ein schönes Wochenende.
Eure Mira

12 von 12 im Mai 2021

Caro von Draußen nur Kännchen sammelt wieder unsere Beiträge zu
12_von_12
Und nun schaue ich mal, ob ich an diesem Chaostag zwölf Fotos zusammen bekomme.
Ich darf diese Woche wieder arbeiten und bin unglaublich froh darüber. Im Hauptjob bin ich zwei Tage die Woche in T., wo ich eine ganz liebenswerte Truppe anzuleiten habe. Das ist kein Unterricht, sondern eine geförderte Arbeitsgelegenheit, die mit einem ordentlichen Hygienekonzept {und das hatten/haben wir} immer hätte ausgeführt werden dürfen. Nun haben wir also auch von unserer Firmenleitung wieder grünes Licht. Mit der Chefin war Montag und Dienstag verabredet, und heute hätte ich frei gehabt, weshalb ich einen Zahnarzttermin vereinbart hatte. Und dann kam ganz kurzfristig noch ein Auftrag von einer anderen Niederlassung. Tja.
5:11 Uhr war ich wach, obwohl der Wecker erst auf 6:00 Uhr gestellt war. Da hätte ich glatt noch Zeit für einen Kaffee auf dem Balkon. Leider war die Bank nass und Trockenwischen hätte wegen des anhaltenden Regens keinen Sinn gehabt, so dass ich den Kaffee dann lieber auf der Türschwelle stehend trank.
Nach dem Zahnarztbesuch um 7:30 Uhr hatte ich mein strahlendes Lächeln zurück. Naja, ein Lächeln ist das nicht gerade, aber strahlend allemal.
Weil ich es danach eilig hatte, meinen Auftrag auszuführen, war ich sehr froh, einen Parkplatz direkt vor der Haustür zu erwischen.
Danach ließ ich mich umgehend an diesem Arbeitsplatz nieder…
…und betreute bis 15.30 Uhr ein virtuelles Klassenzimmer. Der Arbeitsplatz ist wegen des defekten Displays etwas abendteuerlich, funktioniert aber sehr gut. Ähm, der obere Bildschirm ist natürlich nicht defekt, ich habe aus Datenschutzgründen mit dem Foto gewwartet, bis sich der Bildschirmschoner eingeschaltet hatte. Siebeneinhalb Stunden Konferenz am Stück waren dann doch recht anstrengend.
So gönnte ich mir zum Feierabend erst mal einen Pott Kaffee. Die Zeit-für-Meer-Tasse hatte auch diesmal eine besondere Bewandnis. Alle anderen Konferenzteilnehmer außer mir saßen nämlich an der Nordsee.
Gern hätte ich nach der Arbeit noch ein wenig auf dem Balkon gesessen. Leider hatte es den ganzen Tag geregnet, so dass inzwischen nicht nur die Bank nass war, sondern auch fast der gesamte Fußboden.
Also blieb ich drinnen.
Da erfreute ich mich an meinen Muttertgagsblumen. Die Knospen waren am Sonntag noch vollständig geschlossen. Gestern öffnete sich die erste Blüte, heute die zweite.

Während ich telefonierte, stellte ich zunächst das maritime Sockenpaar fertig…
…und schlug gleich neue Socken an. Den Fitz, den ich aus dem Inneren des Knäuels herausgezottelt habe, will ich heute noch wegstricken.
Vorher gibt es aber erst einmal Abendessen. Eine riesige Schüssel Gurkensalat.
Ganz zum Schluss werde ich wohl noch ein wenig lesen. Das Buch ist aber auch dick. Tausendfünfhundert Seiten.
Und dann starte ich heute Nacht ein Experiment, indem ich auf die Entgiftungspflaster heute verzichte.
Angeblich sollen diese neben der Entgiftung des Körpers über die Fußsohlen auch für besseren Schlaf sorgen. Nun hatte ich in der letzten Woche tatsächlich den Eindruck, besser und tiefer zu schlafen. Gestern Abend hatte ich keine Lust auf die Pflaster und ließ sie weg. Die Nacht verlief dann sehr unruhig. Ich war ganze vier Mal draußen und die Aufzeichnungen der Fitness-Uhr zeigten eine sehr unruhige Schlaf-Kurve. Das kann natürlich auch daran gelegen haben, dass ich mir wegen des Virtuellen Klassenzimmers viel zu viele Gedanken gemacht hatte, weil ich nicht wusste, wie es laufen wird. Da es nun aber gut gelaufen ist, ich ausgeglichen bin und morgen auch noch ausschlafen kann, müsste ich heute Nacht gut und ruhig schlafen können. Wenn ich jetzt die Pflaster weglasse und dann eine unruhige Nacht habe, würde das bedeuten, dass die Pflaster tatsächlich wirken. Das klingt jetzt etwas kraus, aber ich werde sehen, was herauskommt.

Das waren meine 12 von 12 für den Mai 2021.

In früheren Jahren
12 von 12 im Mai 2020
12 von 12 im Mai 2017

Samstagsplausch {08.05.2021}

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Es ist wieder Samstagsplausch bei Andrea und ich setzte mich gern ein wenig dazu.

Die Woche in drei Worten
Zeit für mich.

Ich habe gerade überlegt, ob sich die sonst bei mir üblichen Tageszusammenfassungen überhaupt lohnen. Na, seht selbst.
Wochenrückblick
Montag, 03. Mai 2021
Der Tag begann mit einem kleinen Ärgernis. Ich hatte am Samstag in einem Markt ein 20-Stunden-Jobangebot gesehen und wollte am Vormittag ausgestattet mit meinem Lebenslauf los, um mich da vorzustellen. Man muss ja schließlich irgendetwas tun in dieser verrückten Zeit. Dieses Vorhaben vertagte ich dann, weil der Sohn kommen wollte und ich für ihn Bürokram erledigen sollte. Manche/r von euch ahnt schon, was jetzt folgt. Der Sohn kam natürlich nicht, einfach so, ohne Begründung, ohne Absage. An diesem Tag hat mich das maßlos geärgert und wenn ich jetzt daran denke, ärgert es mich wieder, obwohl inzwischen alles schon wieder ganz anders ist und ich mir denke: Vielleicht sollte das alles so sein? Vielleicht sollte ich mich gar nicht erst in diesem Markt bewerben? Denn im Laufe des Tages kam eine Nachricht aus T.: Kommenden Montag geht es los!
Ich bat um ein Telefonat, und in diesem traten dann die Abstriche zu Tage. Es geht los, ja, aber nicht Vollzeit, sondern nur 15 Wochenstunden, nicht festangestellt, sondern wieder nur auf Honorarbasis und der Stundensatz wurde auch gleich noch um 3 Euro gedrückt. Drei Euro!!! Ich mache das natürlich trotzdem. Hab ich so herumgejammert, dass ich endlich wieder arbeiten will, da kann ich jetzt nicht herum zicken. ich finde es trotzdem schäbig, wie der große Chef meine Notsituation ausnutzt, die er, durch seinen Umgang mit den C-Regeln erst verursacht hat. Das wäre nämlich auch anders gegangen und wäre auch sicher gewesen. Meine direkte Vorgesetzte in T. hatte das anders geplant. Nunja. Wir verabredeten, dass wir am Freitag nochmal telefonieren, falls wieder, wie schon seit Monaten wieder etwas {also eine neue C-Regel der Regierung} dazwischen kommt.

Dienstag, 04. Mai 2021
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08:30 Uhr hatte ich wieder einen Zahnarzttermin. Diesmal war es nicht so schmerzhaft wie letzte Woche. Allerdings bekam ich später beim Kauen dann doch Probleme, was aber nicht so schlimm war, weil ich ohnehin schon einen Termin für den nächsten Tag hatte. Um die Mittagszeit herum absolvierte ich meine Online-Betreuung. Sonst geschah nicht mehr viel an diesem Tag. Zeit für mich eben.

Mittwoch, 05. Mai 2021
ich hätte sicher die Gelegenehit gehabt, auch an diesem Tag ein Tagesfoto aufzunehmen, aber ich habe es versäumt. Nunja. Der Tag war einigermaßen vollgepackt, und weil der 5. des Monats war, beteiligte ich mich an WmdedgT?

Donnerstag, 06. Mai 2021
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So schön, aber kalt. *bibberbibber*
Um die Mittagszeit wieder 2 Stunden Online-Betreuung.
Der Rest des Tages gehörte MIR.

Freitag, 07. Mai 2021
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Die erste Socke fertig, die zweite gleich angeschlagen. Viel gelesen.
Ach ja, und noch mal mit der Kollegin aus T. kommuniziert. Das geht nun wirklich los am Montag.
Uuuund ganz viel Musik gehört. Davon erzähle ich gleich noch.

Samstag, 08. Mai 2021
Es ist gerade unglaublich umständlich, hier Fotos einzufügen. Ich habe sie mit dem Handy aufgenommen. Bis vor wenigen Tagen wurden die Fotos automatisch in die Cloud geladen und ich konnte sie von dort auf den Rechner speichern. Seit kurzem funktioniert das automatische Hochladen nicht mehr. Macht nix, dachte ich, verbinde ich das Handy wie früher {bevor mein Schwager letzten September diese Clouid eingerichtet hatte, die ich nie wollte} mit dem Rechner und hole mir die Daten aus dem Camera-Ordner. Heute Morgen wird dieser Ordner als leer angezeigt. Die Fotos habe ich dann direkt im Android-Verzeichnis gefunden. Na, auch gut, dachte ich. Nur, wenn ich mir jetzt dort ein Foto aussuche und auf den Rechner kopiere, wird da unter dem selben Dateinamen ein völlig anderes Foto angezeigt und lässt sich auch nicht mit dem richtigen Bild überspeichern. Und was noch schlimmer ist, wenn ich dieses falsche Bild auf dem Rechner wieder lösche, verschwindet es auf Nimmerwiedersehen auch vom Handy. Die einzige Möglichkeit ist jetzt, mir selbst die Fotos per WhatsApp zu schicken und dann unter neuem Namen auf den Rechner zu speichern und von da hierher zu laden.
Jetzt habe ich Panik, dass meine vielen Fotos gänzlich verschwinden könnten und muss den Tag heute dazu nutzen, sie zu sichern. Am besten auf ein Speichermedium, das ich dann vom Rechner trenne, bevor ich auf dem Handy teste, was noch da ist. So ein riesengroßer Mist!

Mein heutiges Tagesbild unterscheidet sich nicht wesentlich von dem am letzten Samstag und das hat eine Bewandnis. Es ist nämlich ein In-Erinnerungen-schwelg-Bild. *kicher*
Die Janine ist doch derzeit auf Usedom zur Kur und sendete mir gestern einen Musiklink. Nicht wirklich schön {ich mag Marschmusik nicht}, aber sowas von wahr. Wegen der besungenen vergangenen Sommer, weils Wenzel ist und überhaupt ließ ich mich durch weitere Lieder treiben, verlor mich in der Erinnerung an wunderbare Sommernächte in Kamp…

…und landete beim Beschörungslied für Kamp. Wenn es stattfinden darf, will ich da hin.
Erinnerungen und Träume helfen durch die Zeit.

Habt ein schönes Wochenende und
bleibt gesund an Körper, Geist und Seele
Eure Mira

# 625

Auf in den Freitag, den wir zuerst mit Barbara füllen wollen.

1. Ich hoffe, die Nachbarn stören sich nicht daran, wenn ich künftig wieder Abende lang auf dem Balkon sitze, denn…

2. …dann kommt auch wieder die Katl zu Besuch und wir strickschwatzen draußen.

3. Ich hab da ein paar schöne Ideen, wie ich den Balkon gestalten möchte. Hoffentlich leistet der Sohn noch in dieser Woche die nötigen Vorarbeiten, die er mir schon seit Wochen verspricht.

4. Wäre ich geschickter in bauhandwerklichen Belangen, könnte ich das selbst und bräuchte keine Umwege über den Sohn oder andere Helfer.

5. Am Sonntag ist Muttertag und die Wettervorhersage verheißt sommerliche Temperaturen. Da wird das Kaffeetrinken mit der Kleinen Frau im Freien stattfinden, entweder im Garten, oder noch lieber als Picknick am See.

6. Das entscheiden wir kurz vorher, nicht jetzt.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf weiter im Drachenbuch lesen, morgen habe ich geplant, sowohl das Kaffeetrinken am Sonntag, als auch meinen Arbeitsneustart am Montag vorzubereiten und Sonntag möchte ich dann mit meinen Lieben Muttertag feiern!

Nachdem nun der Lückentext gefüllt ist, will ich den Freitag noch mit ein paar Tätigkeiten füllen. Zuert gibt es einen Milchkaffee. Und dann schaun wer mal…

Eure Mira

WmdedgT im Mai 2021

Weil Frau Brüllen sicher auch heute Abend wieder fragen wird: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?, beginne ich schon mal mit den Aufzeichnungen.

06:00 Uhr
Der Wecker klingelt. Wann habe ich das denn zuletzt erlebt? Seit einer Ewigkeit schon musste ich mir keinen Wecker mehr stellen. Aber der heutige Zahnarzttermin ist noch vor 8 Uhr. Da wollte ich mich nicht auf die innere Uhr verlassen.
Ich zupfe die Entgiftungspflaster von den Fußsohlen. Sie sind schwarz, wie Teer.
Hat das schon mal jemand ausprobiert? Lili brachte mich drauf und sie wiederum hatte es von ihrem Sohn. Das sind so Pflaster, getränkt mit diversen Wirkstoffen, die man sich vor dem Schlafengehen unter die Fußsohlen klebt. Über Nacht sollen sie dem Körper Giftstoffe entziehen und sind deshalb am nächsten Morgen pechschwarz. Manche sollen zudem noch den Schlaf verbessern, den Stoffwechsel anregen oder gar zu Gewichtsreduktion beitragen. Das glaube ich ja nun nicht. Wenn der Körper einfach ein wenig entgiftet würde, wäre mir das schon genug. Dass die Pflaster am Morgen schwarz sind, hat ja nun schon mal funktioniert. Die Frage ist jetzt, ob das wirklich von ausgezogenen Gibtstoffen kommt, oder ob sich die eingesetzten Substanzen eben bei Hautkontakt und/oder unter Wärmeeinwirkung ohnehin schwarz färben. Das könnte ich ja mal ausprobieren, indem ich ein solches Pflaster über Nacht an einen warmen Ort lege.
Während ich mir ausgiebig mein Gebiss putze, denke ich noch über diese Frage nach.
Dann gönne ich mir einen Milchkaffee und danach ist noch einmal Putzen angesagt. Irgendwas an dem gestern reparierten Zahn stört mich.

07:20 Uhr
Los geht’s.
Zum Glück parkt das Auto fast direkt vor der Haustür und die Schranken sind offen, so dass ich 5 Minuten vor dem Termin bei meiner Zahnärztin ankomme. Passt.

08:15 Uhr
Ich stehe wieder im Hof der Praxis und freue mich. Das Störende ist verschwunden und heute tut mir das erste Mal nicht die ganze Gusche weh. Die "Reparaturen" sind abgeschlossen. Nun folgt in einer Woche noch die professionelle Reinigung und dann dürfte ich erst einmal für ein halbes Jahr Ruhe haben. Also, mindestens, hoffe ich.

Ich fahre nach B-dorf zum Pe*n*ny. Meine Schwester hat in einem solchen Markt gestern eine sehr hübsche Lampe ergattert Eine blaue Glasflasche mit LED-Lämpchen drinnen. Ich will schauen, ob es die in unserem Markt auch gibt.
Gibt es natürlich nicht. Dafür bringe ich mir mal wieder ein paar Lebensmittel mit, die es eben nur dort gibt, beispielsweise ganz feine Fadennudeln, die ich gern in Hühnerbrühe mag.

08:50 Uhr
Ich rufe die Mutti an, ob ich jetzt schon zu ihr kommen kann. Wir sind zwar erst für 10 Uhr verabredet, aber ich will nicht erst nochmal heim fahren. Das lohnt nicht.
Als ich ankomme, hat sie mir schon ein Frühstückbrötchen geschmiert.
Zum Glück habe ich meinen eigenen Wohnungsschlüssel, ihrer ist nämlich weg und sie entsprechend wuschig, bis ich ihr erkläre, dass er in der Wohnung sein muss, da sie sich ansonsten nicht hätte einschließen können. Am Ende hing er an dem Haken, an den er gehört. Weil da aber noch zwei Jacken davor hingen, hatte sie dort gar nicht geschaut. Ach, die kleine alte Frau!

10:00 Uhr
Weil sie sich schon seit ein paar Wochen zwei Orchideen kaufen will und ich im Pe*n*ny schöne gesehen hatte, fahren wir gleich nochmal nach B-Dorf. Sie ist begeistert von den Blüten und kauft genau die beiden, die ich mir schon für sie ausgeguckt hatte. Da hätte ich sie auch gleich mitbringen können. Aber das weiß man bei ihr nie.
Zum Markt müssen wir trotzdem noch, weil sie zum Fleischerstand möchte. Und ich möchte zum Markt, weil ich Märkte liebe, selbst wenn es nur wenige Stände gibt.

11:00 Uhr
Ich entlade gerade das Auto und bemühe mich redlich, die Orchideen vor dem Sturm zu beschützen, als mein Telefon klingelt. Ausgerechnet jetzt. Ich habe da so eine Ahnung.
Nachdem ich die Pflanzen und Muttis restliche Einkäufe ausgepackt habe, fische ich das Handy aus den Tiefen meiner Tasche und stelle fest, dass es genau der Anrufer gewesen war…
Außerdem finde ich eine Nachricht von S., die mir den Auftrag ab kommendem Montag bestätigt. Sehr gut. Nun kann ich den Rückruf starten. Es wird ein sehr angenehmes Gespräch. Trotzdem komme ich zu dem Schluss, dass ich besser aufhöre, mir irgendwelche Schwachheiten einzubilden. Das war mit Sicherheit nie so gemeint. Man ist einfach nur nett und fertig.

12:15 Uhr
So langsam will ich auch mal wieder heim. Ich verräume die Einkäufe und mache mir eine Kleinigkeit zu Essen. Dafür trenne ich ein Ei. Die Tasse mit dem Eiklar kippt um und ich darf als nächstes den Küchenboden wischen. Man hat ja sonst nichts zu tun.

17:30 Uhr
Den Nachmittag habe ich zum Teil mit Herumgewusel verbracht, zum Teil mit Lesen, wobei ich mal wieder eingenickt bin. Zum Glück nicht lange.
Nun sitze ich am Rechner, habe in ein paar Blogs gestöbert, Kommentare geschrieben und wurde durch Susana zum Träumen aninmiert. Reisen mit einem Wohnmobil, das wäre es doch. Überhaupt alles verkaufen, was sich verkaufen lässt und nur noch unterwegs sein. Mir würde das gefallen.

18:07 Uhr
Inzwischen ist die Linkparty eröffnet.
Ich stehe am Fenster, halte den Kopf in den Wind. Regen spritzt mir ins Gesicht.
Drei Minuten später kommt die Sonne wieder heraus. Ich liebe dieses Abendlicht. Schon immer.
Die Tauben und ihr Schuhuh Schuhuh liebe ich nicht. Gar nicht!
Ich bin unruhig, unstet, mit mir selbst gerade nicht im Reinen. Dafür weiß ich keinen Grund. Vielleicht war ich zu lange daheim. Allein daheim.
Die ganze Zeit dachte ich, sobald ich wieder arbeiten darf, ist meine Welt wieder in Ordnung. Jetzt darf ich und habe sogar noch den Vorteil, dass es gemächlich losgeht mit rund 20 Wochenstunden, statt gleich wieder mit 40 bis 60. Trotzdem ist meine Gefühlswelt nicht in Ordnung. Als wäre über die Zeit etwas kaputt gegangen.
Ich sollte jemanden anrufen. Aber ob das hilft?

19:00 Uhr
Die Mutti ruft an und macht wieder mal die Pferde scheu. Sie hat die SchwieTo angerufen, ob sie am Sonntag zu ihr zum Kaffee kommen. Diese wollte genausowenig bei vorhergesagten 27°C bei der Oma in der Wohnung hocken, wie ich. Die Oma rang ihr dann eine Zusage ab, uns alle im Garten zu treffen. Sie wollte das unbedingt geklärt haben, weil sie dann einen Kuchen kaufen will. Menno! Ich hatte ihr heute Mittag schon gesagt, sie solle das mal nicht erzwingen nur wegen eines gekauften Kuchens. Erstens sind noch ein paar Tage Zeit und zweitens kann entweder die SchieTo oder ich etwas backen. *grrr*
Jetzt bin ich stinkig.
Der Sohn ruft an, er will jetzt vorbei kommen, damit ich seinen Bürokram erledige, den er schon seit 2 Wochen vor sich her schiebt. Zähneknirschend sage ich zu.

20:00 Uhr
Endlich schneit der Sohn herein. Nun darf ich mich noch einmal an den Rechner hocken. Als wir seinen Kram fertig haben, hocken wir uns auf den Balkon. Es ist schön draußen, wenn auch sehr frisch.
Ich erzähle von meinen künftigen Aufträgen und dem Durcheinander, das darum entstanden ist.

21:30 Uhr
Lili ruft an, um mir Gute Nacht zu sagen. Der Sohn geht.
Ich mache mir ein Süppchen heiß, notiere die letzten Begebenheiten des Tages.

22:30 Uhr
Bettfertig bin ich schon. Halt, nein, die Entgiftungspflaster fehlen noch.
Jetzt schließe ich mich der Linkparty an. Dann werde ich noch ein paar Seiten lesen. Und dann ist auch schon bald morgen.

Der 18. Montag

Nun bin ich längst in diesen Montag gestartet und das etwas holperiger, als vorgesehen.
Ursprünglich wollte ich früh am Morgen zum N-Markt, etwas Brot kaufen und ein paar Kleinigkeiten. Danach wollte ich Unterlagen zusammenstellen und zu einer Firma bringen, wo ich am Freitag ein Jobangebot für 20 Wochenstunden gesehen hatte.
Diese Pläne warf der Sohn über den Haufen, als er an Sonntag Abend mitteilte, er hätte noch einiges, was ich für ihn erledigen könnte und er wolle am Morgen kommen und Frühstück mitbringen. Also disponierte ich um. Darin bin ich Meister, weil mein halbes Leben daraus besteht. *lach*
Tja, was soll ich sagen? Ich wurde versetzt. Nicht, dass ich das nicht schon geahnt hätte. Aber heute ärgert es mich besonders, weil ich eben auf Dinge verzichtet hatte, die mir wichtig gewesen wären. Inzwischen kam immerhin ein Anruf mit einem neuen Auftrag, der nächste Woche beginnen soll. Eigentlich ist es sogar ein ganz alter Auftrag, der jetzt endlich umgesetzt werden kann. Allerdings nicht in Vollzeit, wie ursprünglich gedacht, so dass er nicht mit den 4 Wochenstunden kollidiert. Das passt. Ich glaube allerdings nicht daran, dass das nächste Woche wirklich startet. Es hätte nämlioch schon längst starten dürfen, da es etwas ist, das vom Lockdown gar nicht betroffen ist und vom Infektionsschutzgesetz nicht mit einer Sperre belegt wurde. Nur die ganz obere Chefetage hat von sich aus entschieden: Da wir keine Weiterbildung anbieten dürfen, machen wir die anderen Projekte auch nicht! Was für ein Unsinn!
Naja, jetzt haben sie sich umentschieden. Aber so richtig daran glauben kann ich noch nicht. *hm*

Jetzt kommt aber erst mal Annis und Martins Lückentext zum Montagsstarter.

1.) Wie wäre es, wenn sich alle mal wieder abregen und dann erst mal nachdenken, bevor sie andere mit Hass und Hetze überziehen. Könnte helfen im vielgepriesenen Miteinander auf Abstand.

2.) Von einer Villa-bück-dich in einem Kiefernwald am Meer habe ich schon immer geträumt.

3.) Ich fühle mich heute so aufgekratzt, wegen dem, was ich oben erzählt habe.

4.) Wahrscheinlich hat noch niemand so ausführlich über die Folgen des ganzen Wahnsinns nachgedacht, die wir erst in zwei, fünf oder zehn Jahren zu spüren bekommen werden.

5.) Als ich _________ , musste ich so lachen, weil _________ .
Diesen Text kann ich nicht ausfüllen, weil ich mich gerade nicht erinnere, wann ich das letzte Mal so richtig aus vollem Herzen gelacht habe.

6.) Schön zu wissen, dass ich scheinbar nicht der/die einzige bin, der/die das Gutmensch-Geschwätz einiger Leute nicht mehr hören kann.

7.) Ich freue mich auf Freitag, wenn mir der Auftrag vielleicht doch bestätigt wird, habe bis dahin noch ein paar Wege zu erledigen und dann kann ich hoffentlich wieder richtig loslegen. Schaun wer mal.

So, und nun komme ich zu Anni und schaue mal, wie ihr so in den Montag gestartet seid.

Sonntags Top 7 {210502}

Anni sammelt sonntags immer die Sonntags Top 7. Letzte Woche war ich zu feig, meine Top 7 zu veröffentlichen. Ich hätte nicht die Kraft gehabt, mich einem Shitstorm zu stellen. Im Laufe dieser Woche habe ich mich wieder gesammelt und die Links in anderen Beiträgen untergebracht. Schließlich ist es höchste Zeit, sich zu regen.
Apropos Regen. Der versaut mir heute den Tag, zumindest das Frühstück auf dem Balkon. Nuja.
Immerhin ist es da nicht so nervig, drinnen am Rechner zu sitzen. Mit einer Tasse Milchkaffao. Neenee, das ist kein Vertipper, sondern {m}eine Wortschöpfung. Der Kaffee wird nämlich mit Kakao versetzt und dann mit Milch aufgegossen. Hmmmm.
Und nun mal zu den Top 7

Lesen
Das beste, was ich in dieser Woche zu lesen bekam, war ein neuer Honorarvertrag. Hach, wie schön. Er läuft zwar nur über 12 Wochen und beinhaltet nur ganze 4 Wochenstunden. Aber eine Mira freut sich drüber. Zumal ich diese 4 Stunden im Homeoffice abhalten muss und der Kollege in CB nicht so recht wusste, ob ich das {technisch} umsetzen kann. Ich kann! und habe das diese Woche bewiesen. Und nun meint der Kollege, es wird in den nächsten Wochen noch mehr solcher Aufträge geben. Er kümmert sich drum. Na, dann mach mal, Lieblingskollege! Ich freue mich darauf.

Musik
Gehört habe ich diese Woche nicht so viel. Der Jazz lief nicht so gut, stockte immer wieder. Nach einem Gespräch mit Lili fiel mir allerdings ein Song von Reinhard Mey ein. Die Aufnahme stammt von den Songs an einem Sommerabend vor Kloster Banz. Ich war da. Ein paar Jahre, immer wieder. Das hatte ich auch für letzten Sommer gepant, wobei es inzwischen zwei Konzerte gewesen wären. Die Lieder auf Banz am ehemaligen Wirkungsort und die Original Songs…, die sich mittlerweile in Würzburg angesiedelt haben. Die Lieder auf Banz sind sogar für dieses Jahr wieder geplant, wobei ich nicht glaube, dass sie stattfinden dürfen. Für die Songs an einem Sommerabend sehe ich ganz schwarz. Ado Schlier ist nicht mehr der Jüngste. Ob er das Fest in ein, zwei Jahren noch wird organisieren können, ist fraglich.
Ich bin froh, dass ich an diese Festivals so tolle Erinnerungen habe. Die kann mir niemand mehr nehmen, auch keine machtbessene Bu*ndesre*gier*ung und kein Lockdown dieser Welt.

Flimmerkiste
Bis gestern hätte ich noch schreiben müssen, dass ich gar nichts geschaut habe, außer YouTube-Videos, über die ich jetzt aber nicht schreiben möchte. Dann aber fand ich in einer der Mediatheken einen Film mit Roeland Wiesnekker. Den musste ich sehen. Der Kotzbrocken hieß er.

Erlebnis
Erlebnisse gab es diese Woche einige. Da waren zum einen die Zahnarztbesuche. Tja nun.
Meine ersten Unterrichtsstunden nach ewiger Zeit empfand ich ebenfalls als eindrucksvolle Erlebnisse.
Dann war da noch der Mittwoch, als ich die Mutti mit zu zwei Seen schleppte.

Ach doch, es war einiges los, diese Woche.

Genuss
Mal überlegen. Naja, den Genuss lasse ich diese Woche mal weg. Da mir die Zahnschmerzen auch nach der Behandlung noch erhalten blieben, war es mit genießen nicht weit her.

Web-Fundstück/e
Wie der Genuss, sind mir auch einige Webfunde schier im Halse stecken geblieben. Und das waren nicht die umstrittenen Videos einiger Schaupspieler, nein, es waren der Hass, die Hetze, der Shitstorm, die über diese Leute ausgekippt wurden, nur, weil sie es gewagt hatten, nicht der empfohlenen Sollmeinung der Leitmedien zu folgen.

Hobbys
Die Hobbies kamen zu kurz in dieser Woche. Ich habe mich verzettelt. Das kann ja mal passieren. Oder?

Das waren erst einmal meine Soonntags Top 7.
Am Sieben-Sachen-Sonntag arbeite ich noch, habe aber bisher nur 2 Fotos. Mal sehen, ob ich noch mehr mit meinen Händen tun kann, was sich auch fototechnisch darstellen lässt. Gegebenenfalls melde ich mich heute Abend noch einmal.

Einen wunderbaren Sonntag wünscht euch allen
eure Mira

Samstagsplausch {01.05.2021}

121/365

Ein seltsamer Samstag ist das, dieser Maifeiertag.
7.00 Uhr war ich auf, sah, dass es regnete und dachte an das, was Lili gestern gesagt hatte, nämlich, dass man an einem Feiertag ruhig etwas länger schlafen dürfe. Also kuschelte ich mich nochmal ein und wachte erst 9.00 Uhr wieder auf. Da schien die Sonne. Es hatte sich also gelohnt, {zu} lange zu schlafen. Den Kaffee nahm ich dann auf dem Balkon. Einen zweiten auch. Und ich kramte das Strickzeug hervor und begann ein neues Sockenpaar.

Der Samstagsplausch bei Andrea ist in voollem Gange, und nun möchte auch ich schnell mal noch meine Woche zusammenfassen.

Die Woche in einem Wort
Vorbeigerauscht.

Wochenrückblick
Montag, 26. April 2021
Nachdem ich das Wochenende mit Zahnschmerzen zu kämpfen hatte, rief ich gleich am Morgen bei meiner Wunschzahnärztin an und bekam einen Termin für den Nachmittag. Bis dahin telefonierte ich noch mit dem Kollegen in CB, weil ich am Samstag einen Honoragvertrag in der Post gefunden hatte, den ich so nicht umsetzen konnte. Dachte ich zumindest. Der Kollege beruhigte mich: Sie dürfen doch gar nicht nach CB kommen. Wir machen das online. Die Frage ist nur, wie wir das technisch umsetzen.
Nun, das war schnell geklärt. Das hatte ich im letzten März alles schon mal gemacht und den damaligen Kollegen auch tatkräftig geholfen, unbezahlt damals, aber jetzt zahlt es sich eben doch aus.
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Da gab es mal ein Projekt, bei dem Leute Wartezimmerfüßböden fotografierten. Daran erinnerte ich mich am Montag Nachmittag bei der Zahnärztin. Eben habe ich den #hashtag #wazifubo bei Instagram gefunden. Na gut, ich habe extra darauf geachtet, dass meine Beine nicht zu sehen sind.
Die Details der Zahnbehandlung erspare ich euch. Nur soviel, er war ziemlich schmerzhaft, hinterher noch viel mehr als vorher. Und ich habe mir KEINE Spritze geben lassen. Nicht, wenn nur gebohrt wird. Wo kämen wir denn da hin?

Dienstag, 27. April 2021
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Als ich am Morgen los wollte zum nächsten Zahnarzttermin, waren die Autoscheiben gefroren. Ende April!
Am späten Vormittag habe ich die ersten zwei Stunden nach langer Zeit gearbeitet. Die ersten zwei Stunden in diesem Jahr. Es fühlte sich seltsam an, hat aber Spaß gemacht. Trotzdem, an dieses Homeschooling muss ich mich erst gewöhnen. Als Schüler bzw. Nachhilfelehrer kenne ich es natürlich von der Hexe, aber als Unterrichtender ist das doch noch etwas anderes. Gut vorbereitet war ich zumindest und der Teilnehmer fand es auch gut.

Mittwoch, 28. April 2021
Mittwochs ist Markt.
Die Mutti wollte wieder "ihre" Jagdwurst kaufen und nach Orchideen schauen. Bei einem Hofladen erstanden wir Kartoffeln, mehlig kochend. Diese stellten sich im Nachhinein als sehr lecker heraus. Da kaufen wir demnächst wieder.
Es war der letzte schöne, sonnige und warme Tag. 17°C immerhin.
Ich mochte nach dem Markt noch nicht wieder heim in die Wohnung, weder in Muttis, noch in meine. Also fuhr ich in der entgegengesetzten Richtung vom Markt weg.
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Am liebsten wäre ich mit den Füßen hineingestiegen. Aber wenn die Mutti dabei ist…

Donnerstag, 29. April 2021
Zu Mittag gab es wieder zwei Stunden Homeoffice/Homeschooling.
Der Sohn brauchte mal wieder Papierkram.
Der Kollege, mit dem ich mich noch über ein paar Arbeiten austauschte, die am Rande noch erledigt werden sollten, vertröstete mich auf Montag. Da wollen wir mal länger telefonieren. Hm. Naja. Er sollte mal zusehen, dass wir noch wenigstens drei solcher Aufträge bekommen, wie den, den ich schon habe. Dann würde sich unser virtuelles Klassenzimmer nämlich rechnen.

Freitag, 30. April 2021
Beinahe hätte ich vergessen, dass am Samstag Feiertag ist und auch die Lebenmittelläden geschlossen haben. Aber nur beinahe. Den Plan, in der Eisenbahnstraße einzukaufen, verwarf ich, nachdem ich im "Russenladen" zugeschlagen hatte. Das Auto war voll, der Geldbeutel leer. Also ging es wieder heim. 😉
Irgendwann demnächst, vielleicht kommende Woche, hole ich das aber nach. Ich brauche Fladenbrot.

Samstag, 01. Mai 2021
Der Tag ist schon halb um. Jetzt bringe auch ich meinen Wochenrückblick zu Andrea. Dann machew ich mir noch einen Kaffee und setze mich ein wenig auf den Balkon.

Habt alle ein feines Wochenende.
Eure Mira

# 624

Kommt mit zu Barbara und füllt mit ihr oder mit mir euren Freitag.

1. Ohne dies und das kann ich nicht sein, hätte ich bis vor eineinhalb Jahre sicher ausfüllen können. Inzwischen habe ich aber gelernt, dass man auf so ziemlich alles verzichten kann, was das Leben lebenswert macht, Hauptsache man lebt noch. Die Frage, die bei einigen, insbesondere älteren, Menschen aufkommt: Wozu sollte man so noch leben wollen? Hat doch gar keinen Sinn, keinen Inhalt mehr!

2. Ich habe dieser Frage nach so vielen Monaten nichts mehr entgegenzusetzen, aber ich vertröste "meine" alten Menschen immer noch auf später.

3. Wenn ich rieche, wie Brot gebacken wird, läuft mir das Wasser im Mund zusammen.

4. Arbeit bestimmt normalerweise einen großen Teil meines Lebens.

5. Ich freu mich so auf meinen Sohn, der nachher zu mir kommt.

6. Wir wollen zusammen auf der Eisenbahnstraße einkaufen und das ist auch gut so.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf lesen oder stricken , morgen habe ich noch nichts geplant und Sonntag möchte ich eine Idee haben, wie ich die Mutti bei Laune halten kann. Leicht wird das nicht!

Soweit der Lückentext. Nun wollte ich euch noch etwas über meinen Freitag erzählen, was ich so vorhabe und so, aber das habe ich nun schon in die Lücken gepackt. Ich bin gespannt, ob der Tag außer dem Einkauf noch irgendeinen berichtenswerten Höhepunkt birgt. Wobei der Einkauf an sich schon ein kleiner Höhepunkt sein kann, weil die türkischen und arabischen Läden mich immer an vergangene Urlaube erinnern in Gegenden, die ich vielleicht nie mehr wiedersehen darf.
Kennt Ihr My Fair Lady? Da heißt es an einer Stelle …bevor sie kam, war ich ganz unabhängig, ja das weiß ich noch. Sicher könnt ich’s, wenn ich wollte, wieder sein, und doch… Daran muss ich denken, wenn ich die derzeitige Situation betrachte. Ich bin in der DDR aufgewachsen. Da gab es wenige Freiheiten. Mehr als jetzt, klar, aber nicht sehr viele. Man kannte es nicht anders und richtete sich ein. Dann haben wir uns die Freiheit erkämpft {und einen hohen Preis dafür gezahlt, aber das steht auf einem anderen Blatt}. Und nun wird sie uns drastischer wieder weggenommen, als es damals war. Und da fehlt sie nun. Hätten wir sie gar nicht erst kennengelernt, wäre das einfacher zu ertragen.
Kann man nicht vergleichen, sagt ihr? Doch, kann man. Damals wurde uns die Angst vor dem Klassenfeind eingetrichtert, was nicht so gut funktionierte, weil es genug denkende Menschen gab, die sich eine eigene Meinung bildeten, auch wenn es zumeist gefährlich war, sie zu äußern. Heute wird uns die Angst vor einem Virus eingetrichtert. Und es funktioniert bestens, weil die breite Masse, jeden Kritiker sofort niederbrüllt, als Rechten, als Verschwörer. Ich frage mich besorgt und erschrocken, was aus dem Volk der Dichter und Denker geworden ist. Die Regierung dichtet sich einen Maßnahmenkatalog zusammen und das Volk hört auf zu denken.
Das Virus existiert. Das ist Fakt und wissenschaftlich nachgewiesen.
Die Erkrankung, die es hervorruft ist scheußlich, kann sehr schwer verlaufen und sogar tödlich enden. Und das ist sehr schlimm. Für jeden einzelnen Betroffenen ist das schlimm und für deren Angehörige, Freunde, Kollegen und damit letztlich für uns alle. Die Bevölkerung muss geschützt werden und dafür müssen ggf. auch Maßnahmen her, die dem Einzelnen nicht gefallen.
ABER die Maßnahmen der Bundesregierung helfen ja gar nicht gegen die fortschreitenden Infektionen. Als im März 2020 der erste Lockdown verhängt wurde, konnte man der Regierung noch zugute halten, dass sie es nicht besser wussten. Und dass damals Eine Spitzenpolitikerin gemeinsam mit einer Handvoll Ministerpräsidenten {gut, mit zwei Händen voll Ministerpräsidenten} über die Köpfe von reichlich 80 Millionen Menschen hinweg diktatorisch, ja diktatorisch entschieden hat, war auch nachvollziehbar. Da stand eine Bedrohnung vor der Tür. Da musste man schnell handeln. Da konnte man nicht erst noch Hinz und Kunz fragen, auch kein Parlament.
Inzwischen ist mehr als ein Jahr vergangen, in dem wir von einem Lockdown in den nächsten stolpern, bis auf wenige Monate im Sommer {ich glaube es war von Mai bis August} im Grunde nicht mehr rausgekommen sind und in dem die Infektionszahlen trotz des Lockdown stetig steigen oder auf hohem, zu hohem Niveau verharren. Da müsste doch auch jemand, der sich sonst nicht viele Gedanken macht, auf die Idee kommen, dass diese Maßnahmen vielleicht nicht die richtigen sind. Das heißt, sie sind schon richtig, für Frau Me*rk*el und ihre engen Verbündeten, aber eben für das wichtige Ziel, ihre Macht über das Volk mit eiserner Hand zu behaupten und nicht für das Ziel, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Wäre es anders, hätte man die Bund*es*not*brem*se so nicht beschließen dürfen. Die Spitzenpolitikerin hat selbst gesagt, diese Entscheidung sei keine wissenschaftliche, sondern eine politische. Damit ist doch klar, worum es ihr geht. Aber das darf man leider nicht mehr sagen, oder wenn man das wagt, wird man mit einem Shitstorm überzogen oder anderweitig kaltgestellt.
Was den Shitstorm betrifft, wissen, glaube ich, alle, dass die #allesdichtmachen-Aktion der Schauspieler gemeint ist und manche/r LeserIn hat sich {vielleicht ohne groß drüber nachzudenken} sogar beteiligt. In diesem Zusammenhang fand ich die Äußerungen des Herrn Laschet sehr interessant.

"Man darf das sagen! In einem freien Land darf man das sagen!" Hut ab, Herr Laschet. Ich werde Sie nun nicht gleich wählen, aber Sie sind in meiner Achtung ein großes Stück gestiegen.
Es gab natürlich auch noch andere Kritik an der Bund*es*not*brem*se, nicht satirisch, nicht ironisch, sondern durchdacht, fundiert, unmissverständlich und völlig unaufgeregt.
Und dieser Kritikerin kann man ja nun absolut kein rechtes Gedankengut unterstellen.
Wenn ihr Menschen seid, die sich eine eigene Meinung bilden {wollen} und nicht nur das nachposaunen, was die Leitmedien als Sollmeinung verbreiten, dann hört euch die Ausführungen der Sarah Wagenknecht im zweiten Link zu Ende an.
Ich schwöre, als ich vorhin über die Zustände in der DDR schrieb, hatte ich dieses Video noch nicht gesehen.

Meine oben geäußerten Pläne für heute haben sich auch schon wieder zerschlagen. Ich lasse das aber trotzdem hier stehen, weil es zu dem Zeitpunkt, als ich es schrieb, richtig war.

Jetzt habe ich euch womöglich ne Menge zu denken gegeben. Ich hoffe es.
Habt einen schönen Freitag. Habt ein schönes Wochenende.
UND bleibt gesund, auch an Geist und Seele.

Der 17. Montag

Bei Anni gibt es wieder einen Lückentext zum Montagsstarter, den sie gemeinsam mit Martin herausgibt.

1.) Marmelade, Konfitüre, Gelee habe ich früher immer selbstgemacht. Später gab es dann keine Abnehmer mehr dafür, und ich ließ es sein. In diesem Sommer möchte ich wieder damit beginnen. Ich kann die Produkte ja auch verschenken.

2.) Ich stürze mich nicht gern in Unternehmungen in der Hoffnung, es wird schon gut gehen. Meist geht es dann nämlich schief.

3.) Zweifel gehören zum Leben dazu. Glaube ich.

4.) Unter der Woche abends bin ich meist kaputt, ohne zu wissen, wovon.

5.) Wenn doch nur die Bundesregierung endlich Maßnahmen beschließen würde, die wirklich den Corona-Betroffenen helfen {einschließlich Medizinern und Pflegepersonal}. Und Maßnahmen abschaffen, die nur ihren eigenen Machtinteressen dienen {Frau Merkel gab bereits zu, dass die derzeitigen Maßnahmen keine wissenschaftlichen seien, sonder politische.}

6.) Also ich kann nicht nachvollziehen, dass intelligente Menschen, nur um sich zu den "Guten" zählen zu können, unreflektiert jeden Shitstorm nachplappern, den die Leitmedien gegen Kritiker der Regierungsmaßnahmen anzetteln.

7.) Diese Woche habe ich einen Zahnarztbesuch geplant und außerdem steht/stehen ein winziger Arbeitseinsatz, der sich vermutlich in der nächsten Stunde auch wieder zerschlägt, im Kalender.

Heute fühle ich mich, falls das überhaupt möglich ist, noch zerrissener als sonst.