Samstagsplausch {16.10.2021}

Die Woche in einem Wort
DurchdenWind 😉

Eine Woche zuvor
Samstag, 09. Oktober 2021
Wie ihre wisst, haben die Hexe und ich diesem Tag entgegen gefiebert. Aus leicht unterschiedlichen Gründen. Sagen wir mal so: Sie wegen der Musik und ein bissel wegen der Liebe, ich nur wegen der Musik und weil sie sich so gefreut hat.
Die fahrt verlief entspannt und wir hatten noch genug Zeit für ein Abendessen in einem tollen Restaurant am Fluss.
Das Konzert selbst war traumhaft. Leons Stimme und das Sax von Lars, einfach zum Niederknien. Ich stelle euch den Link vom Montag hier noch einmal ein. Für meine eigenen Aufnahmen hatte ich sogar eine günstigere Position, aber ich bekomme sie hier nicht gestreamt.
Ich kann nur sagen, ich war nur einmal begeistert und das war immer.

Sonntag, 10. Oktober 2021
Ich war schon 7.42 Uhr wieder auf. Die Junghexe schlief etwas länger und dann frühstückten wir in aller Ruhe. Freilich wären wir lieber in Berlin brunchen gegangen, aber was nicht war, kann ja noch werden. An irgendeinem anderen Sonntag.
Später holten wir die Oma/Mutti ab und drehten bei strahlendem Sonnenschein noch eine kleine Runde.

Mich zieht es immer ans Wasser. {Nur manchmal wäre ich da gern allein.}
Das Restaurant am Bernsteinstrand hatten wir verschmäht, aber als wir dann nach irgendeinem anderen Café suchten, wollte uns keiner haben.
Dann eben nicht.

Montag, 11. Oktober 2021
Ich habe keine Ahnung, was so wirklich mit mir los ist. Einerseits hatte ich mich auf die Arbeit richtig gefreut. Es war auch schön. Nur ich fühlte mich … tja, wie eigentlich? Aufgedreht, fusselig. Einerseits hellwach, überwach, andererseits abgeschlagen und unkonzentriert. Dass die Jungs auf dem Abflug nach Spanien waren und die Hexe deshalb litt, weil sie nun beim besten Willen nicht mitkonnte, machte es nicht besser. Freilich, ich könnte sagen: Das betrifft mich nicht. Tut es auch nicht, nicht unmittelbar. Aber dann auch wieder doch, denn die Hexe bombardiert mich mit Nachrichten, Bildern, Links und Anrufen und ich werde, statt herunter zu kommen, immer aufgeregter. In dieser Verfassung fahre ich zwar heim, allerdings nur, um zu schauen, wie lange die Gutscheine des Lieblingsrestaurants noch gelten. Und siehe da, sie gelten noch bis Freitag. Ich frage Katl an, ob sie Lust hat, mit mir… Hat sie.
Asiatisches Essen hilft in diesem Fall besser als Wasser, das sonst in fast jedem Fall hilft. Natürlich sind es auch die Gespräche mit Katl, die meine Stimmung verbessern und dass ich bei ihr auch jammern darf, ohne dass sie es mir krumm nimmt oder es ihr zu viel wird.
Danke, danke, danke. Es geht mir besser.

Dienstag, 12. Oktober 2021
Wie an jedem Zwölften gibt es wieder 12 von 12.

Mittwoch, 13. Oktober 2021
Der erste Tag in dieser Woche, an dem ich direkt heim fahre. Folgerichtig ist es auch der Tag, an dem sich die Waschfee drehen muss. Wann sonst käme ich dazu? Es ist auch der Abend für einen Anruf bei Mutti. Der ist beschwerlich. Telefonieren geht nicht mehr so gut mit der alten Dame.
Dann ruft die Hexe an und macht mich fast verrückt wegen einer Bassgitarre. Aber ich kann mich nicht verücktmachen lassen. Ich brauche mal Abstand und sie empfielt mir dann, an diesem Abend lieber nicht Il Civetto zu hören, sondern vielleicht lieber Wenzel oder KEIMZEIT. Ich entscheide mich dann für den Geschichtenweber.

Donnerstag, 14. Oktober 2021
Die Kleine Chefin macht gleich in der Früh schon wieder das Treiben verrückt. Die Kollegen fragen mich schon, ob sie von einem Kontrollzwang besessen sei, so nach dem Motto: Nur, was ich selbst gemacht habe, ist richtig gemacht. Das kann es aber nicht sein. Das würde nicht zu ihr passen. Ich vermute eher, dass sie mir Arbeit abnehmen will, weil sie krank zu Hause sitzt und sich schlecht fühlt, dass derzeit alles an mir hängt. Wegen diverser technischer Gegebenheiten, an denen wir nichts ändern können, geht diese Fürsorge oft leider nach Hinten los.
Entsprechend geschafft bin vom Job und freue mich darauf, zu Hause in aller Ruhe die Fahrt für Freitag vorzubereiten. Vielleicht einen kleinen Snack zum Mitnehmen, die Kamera laden, die Powerbank auch.
Dann ruft die Hexe an: Omi, der Bass. Die heben mir den nur bis Montag auf.
Der Sohn meint, das sei nur ein Verkaufsargument. Ich bin mir da nicht so sicher. Sooo häufig kommen Akkustikbässe nicht vor. Ich selbst kenne nur zwei Bassisten, die Akkustik spielen {von großen Kontrabässen mal abgesehen, da kenne ich noch ein paar mehr.} Das ist zum einen Heinz Ratz von Strom & Wasser. Ich verlinke euch hier mal mein liebstes Lied dieser Band.
Und der andere ist Leon von Il Civetto.
Na, jedenfalls holte ich die Hexe nach der Arbeit von daheim ab und schleppte sie, besser sie schleppte mich ins Musikhaus. Tja. Dann war ich wieder erst 20.00 Uhr dahem und zum Umfallen müde.
Ich bemerke neuerdings immer öfter, dass dieses psychische Auf und Ab, auch wenn es positiv ist, ziemlich an meinen Kräften zehrt. Wir haben andauernd tolle Erlebnisse, die mir sehr viel geben, die ich nicht missen möchte und durch die ich mich sehr jung und erergiegeladen fühle. Aber am Abend solcher Tage bin ich dann doch ziemlich geschafft und müde, nicht ohne schon das nächste Erlebnis zu planen.

Freitag, 15. Oktober 2021
Ich hatte mich sehr gefreut auf die Fahrt nach Beelitz Heilstätten. Die Kameras waren geladen, die Powerbank auch. Als wir endlich dort waren, begann es zu regnen. Die Führung war sehr interessant, aber in den Gebäuden war es so dunkel, dass man nicht fotografieren konnte. Die Sonne kam erst heraus, als wir schon wieder zum Bus mussten. Diese Reise werde ich im nächsten Sommer wiederholen, in einer Zeit, in der man fest mit Sonnenschein rechnen kann. Und dann buche ich die Fotoführung. Da bekommt man nämlich mehr Gebäude von innen zu sehen und die herrlich morbiden Motive vor die Linse.
Samstag, 16. Oktober 2021
Es ist geplant, die Hexe abzuholen. Es ist weiterhin geplant, danach noch die Oma/Mutti abzuholen und irgendetwas zu unternehmen. Dass dann wieder alles etwas anders aber sehr schön wurde, erzähle ich euch nächste Woche.

Jetzt stelle ich noch diesen Beitrag bei Andrea ein, bei der es diesmal um Erwartungen geht. Ein interessantes Thema.

Und habt alle ein feines Rest-Wochenende.
Eure Mira

12 von 12 im Oktober

Was für ein Tag!
Wenn Caro von Draußen nur Kännchen wieder unsere Beiträge zu
12_von_12 sammelt, frage ich mich jedes Mal, ob ich wohl 12 Fotos zusammen bekomme, erst recht an einen Stino-Arbeitstag, wenn ich im Dunkeln aus dem Haus gehe.
Immerhin war das Armaturenbrett beleuchtet, als ich los wollte. Und die Anzeige machte deutlich, warum ich umsonst 15 Minuten früher aufgestanden war als sonst. Ich hatte nämlich Scheibenkratzen eingeplant, weil das Tags zuvor schon nötig gewesen war. Wie man unschwer erkennen kann, war das Kratzen an diesem Morgen nicht notwenig.
In der Firma werden schon Vorbereitungen für Weihnachtsdeko getroffen. Da wir alles 13 bis 15 mal benötigen, ist das eine Menge Arbeit.

Die Teile für die Adventskalender brauchen wir gar 24 oder 48 mal.

Nicht alle bereiten Weihnachten vor. Manche haben noch mit Herbst und Halloween zu tun.

Zu Mittag gibt es Obst und Gemüse…

…und eine Ticketbestellung.

Die Nachmittagssonne strahlt in den Spielzeugladen. Ich mache Feierabend, denn alle anderen sind schon fort.

Was für eine schöne Umleitungsstrecke.

Ich habe endlich mal Gelegenheit, anzuhalten, denn heute sind mal keine Angler da.

Ich komme vom Wege ab, mit Absicht, und trödle über die Dörfer. Dann ruft der Sohn an, und ich beschließe, noch zu ihm zu fahren.
Da gibt es gleich erst mal einen Snack als Vesper.

Eine tolle Behandlung wird mir zuteil. Das tut richtig gut. Meine Ohren fühlen sich danach an wie neu.

Und dann kommt auch noch die Hexe mit ihrer arabischen Schönheit vorbei.

Es wird spät, so dass ich die Hexe samt Hundi nicht mehr heim laufen lassen möchte. Lieber drehe ich noch eine Runde durchs Dorf.
Vom Heimkommen gibt es dann kein Bild mehr. Ich höre mir noch einen bisher unveröffentlichten Song von Il Civetto an, den ich sehr gern mag.
Und dann Gute Nacht.

In früheren Jahren
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Oktober 2020

Der 41. Montag

Anni hat auch heute wieder den Montagsstarter für uns.

1.) Auf einen Kaffee nach Berlin zu fahren {oder besser noch auf ein Wochenende}, kann ich mir gut vorstellen.

2.) Auch der Spreewald ist immer wieder einen Besuch/eine Reise wert.

3.) Gekochte Karotten esse ich nur ungern.

4.) Pudding ist mir meist zu süß.

5.) Es reicht nicht, verliebt zu sein, man muss auch wiedergeliebt werden.

6.) Es ist ein(e) große(s/r) Glück, eine so wundervolle Enkelhexe zu haben.

7.) Ich freue mich auf den Freitag und die Fahrt nach Beelitz , habe vorher die Vertretung für meine Kollegin zu erledigen und dann klappt das hoffentlich mit meinem freien Tag.

Sooo ihr Lieben, und weil ich am Samstag ein so wunderbares Konzert erlebt habe und einen so tollen Abend mit ganz bezaubernden Menschen, kann ich es gar nicht erwarten, euch davon zu erzählen statt bis zum nächsten Samstagsplausch zu warten.
Es war unbeschreiblich schön.
Wer sich einen kleinen Eindruck verschaffen möchte, bitte hier entlang. Es ist ein Instagram-Link, aber ich habe gerade ausprobiert, dass man diesen auch anschauen kann, wenn man nicht bei Insta angemeldet ist.
Ich kann es jetzt schon kaum erwarten, dass die Jungs nächstes Jahr wieder auf Tour gehen. Hachzzz.

Und nun habt alle eine schöne Woche.
Eure Mira

Samstagsplausch {09.10.2021}

So lange haben wir diesem Tag entgegen gefiebert. Es gab immer mal wieder Irritationen. Doch nun ist alles vorbereitet. Wir fahren nach Berlin zu Il Civetto.

Die Woche in einem Wort
Gevorfreut 😉

Eine Woche zuvor
Samstag, 02. Oktober 2021
Die Junghexe wollte ich 9:00 abholen, als ich aber dort ankam, schlief sie noch und wurde erst durch mich geweckt. So bat ich sie, sich fertig zu machen und fuhr selbst erst zu Mutti und mit ihr nocheinmal zur Hexe.

Als ich meine Familie beisammen hatte {zumindest diesen Teil}, starteten wir in Richtung Obsthof.
Über die Dörfer ging es weiter zu den Lübschützer Teichen, wo wir eine Weile am Wasser saßen und klönten und uns später zu Mittag Rostbratwurst gönnten.
Weiter ging es dann in die nächste Kleinstadt, in der es ein Herbstfest gab. Wir gönnten uns Eis und später noch Kaffee. Der war gut, aber ansonsten war dieses Fest samt Festprogramm überhaupt nicht mit dem vom vorigen Samstag zu vergleichen. Ich kann das nicht nachvollziehen. So viele Künstler auch in unserer Region konnten/durften viele Monate lang nicht auftreten. Sie wären doch sicher froh gewesen, auf einem solchen Fest zu spielen und man hätte sie damit ein wenig unterstützen können. Aber nein, da sind die Städte und Gemeinden zu geizig und holen lieber die örtlichen Vereine, in diesem Fall einen Karnevalverein, heran, damit diese ein Programm gestalten. Entsprechend billig wirkt diese Unterhaltung dann. Nach der soundsovielten Funkengruppe unterschiedlichen Alters, war unser Kaffee zum Glück alle und wir konnten endlich gehen. Länger hätten wir dieses Programm auch nicht ertragen.
Wegen des tollen Wetters und auch weil die Hexe so wundervoll war, war es dennoch ein schöner Ausflug.
Nachdem wir die Oma/Mutti wieder abgesetzt hatten, kam die Nachricht, dass der Sohn noch im Garten war. Dort ließen wir uns dann auch noch sehen. Ganz am Ende des Tages kauften wir noch im N-Markt einige Zutaten ein, weil die Hexe kochen wollte. Danach war ich aber so kaputt, dass wir das Kochen auf Sonntag verschoben und uns mit einem Snack-Abendessen begnügten. Verschiedenste Käse, Preiselbeeren, Knobi-Baguette und für jede ein halbes Glas Rosé.
Herrlich.

Sonntag, 03. Oktober 2021
Feiertag. Wie unsinnig. Nunja.
Für mich war es ein sehr schöner Tag, weil die Hexe noch da war und wir nun die tolle Zwiebelsuppe kochten, die es ursprünglich hatte am vergangenen Abend geben sollen.
Ganz einfach und schnell gemacht und soooo lecker.
Am Nachmittag musste ich das Mädel wieder hergeben. Am frühen Abend rief sie an und weinte. Wir haben uns lange unterhalten und dann meinte sie: Danke, Oma, jetzt geht es mir schon wieder viel besser. Ich finde, für solche Gepräche wäre ihre Mutter zuständig. Aber gerade sie bekommt das nicht hin. Hat wohl genug mit sich selbst zu tun und ist dadurch ein Teil des Problems. Dann stehe ich zwischen Baum und Borke {weil mir die Junge Frau dann auch irgendwie leid tut, die Enkelhexe aber noch mehr} und versuche zu vermitteln. Nicht einfach.

Mein erster Arbeitstag nach fast einer Woche. Er begann wirbelig und hektisch. Bis die Frühschicht ging, kam ich nicht zum Durchatmen und nicht wirklich dazu, mich um die Leute zu kümmern. Dann wurde es besser, ich war wieder im Fluss.
Da ich den zweiten Punkt meiner 7-Punkt-To-Do-Liste abarbeiten konnte, durfte ich am Abend noch bei Katl ein Päckchen abholen.
Danach lieferte ich noch die vergessenen Äpfel bei Mutti ab, kam gegen 19 Uhr heim und danach… passierte nicht mehr viel, zumal der Totalausfall bestimmter Nachrichtendienste für einen nahezu handyfreien Abend sorgte.

Dienstag, 05. Oktober 2021
WmdedgT?
Ach ja, irgendwie war das doch sehr schön, obwohl ich an diesem Tag sehr müde war.

Mittwoch, 06. Oktober 2021
01:32 Uhr hatte ich "ausgeschlafen". Also nahm ich mein Handarbeitszeug zur Hand und stellte die Stulpen für die Hexe fertig.
Diese rief an, während ich auf dem Heimweg war und hielt mich während der Fahrt munter. Ich nahm wieder den Weg über die Dörfer, wie schon am Dienstag. Sehr angenehm.
Am Abend kam ich nicht so früh ins Bett, wie ich eigentlich wollte, weil ich wieder einmal mit der Weinkönigin telefonierte. Manche Gespräche regen mich auf. Dabei will ich das gar nicht. Es liegt auch nicht direkt an der Weinkönigin, sondern an den Themen, auf die wir immer wieder kommen. Diesmal ging es um Gil Ofamrim. Ich habe da meine eigene Sicht auf die Dinge. Wer kannte schon Gil Ofarim? Er wäre nicht der erste, der lieber einen Skandal inszeniert, als gar keine Publicity zu haben.
Dass er von einem der Hotelangestellten wegen Verleumdung angezeigt wurde, gibt mir zu denken.
Von der katastrophalen Wahl und der chaotischen Noch-nicht-Regierungsbildung lenkt so etwas auch sehr gut ab. Das Volk hat was Neues zum drüber Aufregen.

Donnerstag, 07. Oktober 2021
Der erste Tag in dieser Woche, an dem ich nach der Arbeit direkt nach Hause fuhr. Ich ging nicht über Los und zog nicht 4000 Euro ein. Wobei… da war doch noch was los auf meinem Konto. *hüstel*

Nun habe ich es endlich hinbekommen, meine Wäsche zu waschen. Und ich habe das Massagegerät ausprobiert, das ich mir letzte Woche zugelegt hatte. Das war so angenehm. Wunderbar. Da konnte ich gleich noch an den Stulpen für mich weiterarbeiten. Mal sehen, ob ich die bis Samstag noch fertig bekomme.
Ach ja, und Haare färbte ich auch noch, schließlich möchte ich am Samstag Abend die Drittschönste sein. 😉

Freitag, 08. Oktober 2021
Was für eine Aufregung. Die Inzidenz ist seit gestern über 35. Uiuiui.
Tausend Formulare, die sich andauernd ändern. Ständig wechselnde Vorschriften und Regeln. Wissen die Herrschaften überhaupt noch, was sie eigentlich wollen?
Bei strahlendem Sonnenschein fuhr ich in den Wochenfeierabend.
Die Junghexe konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht abholen. Also gönnte ich mir erst mal eine Massage mit meinem neuen Gerät und einen Milchkaffee.
Am Abend war es endlich soweit. Ich holte mein Mädel ab, wir gingen noch etwas einkaufen und genossen ein Käse-Snack-Abendessen. Diesmal ohne Wein.

Samstag, 09. Oktober 2021
Er ist da, der langersehnte Neunte Oktober. Il Civetto WIR KOMMEN!!!
Es gibt immer noch Karten. Kommt ihr auch?

Nun schnell noch zu Andrea. Besuchen werde ich euch erst morgen. Drückt mal die Daumen, dass es mit dem Brunch morgen früh in Berlin klappt.

Und habt alle ein feines Wochenende.

GERADE JETZT – Momentaufnahme – 07.10.2021

denke ich: gar nichts. Der Kopf fühlt sich leer an.

mag ich: die Sonne draußen

mag ich nicht: hier drin sitzen

fühle ich: Müdigkeit und Vorfreude

trage ich: meine dicke Kuscheljacke drinnen. Draußen brauche ich sie nicht so sehr

brauche ich: ein wenig Abstand

höre ich: zum Glück nichts

mache ich: auch nichts {außer diese Stichworte zu beantworten}

lese ich: diese Fragen

trinke ich: Mineralwasser, werde aber nachher gleich Tee kochen

vermisse ich: gute Unterhaltungen

schaue ich: mich am besten hier nicht um

träume ich: von dem Konzert am Wochenende und einer kleinen After-Show-Party

Wiedergefunden habe ich diese Aktion aus dem Sommer, verlinkt ist das hier, oder?

WmdedgT im Oktober 2021

Kaum ist Oktober, ist auch schon wieder der Fünfte und
Frau Brüllen fragt Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Tja, was habe ich gemacht?
03:45 Uhr
Na, das lohnt ja kaum noch, mich nochmals herumzudrehen. Dennoch schlafe ich noch einmal ein.
04:15 Uhr
Der WEcker klingelt noch eine Viertelstunde früher als sonst, weil ich unbedingt am Morgen noch Haare waschen wollte. Und bei dieser Witterung müssen sie dann noch ausgiebig gefönt werden.
06:30 Uhr
Nicht nur dass ich im Dunklen aufstehe und auch losfahre. Inzwischen ist es auch noch dunkel, wenn ich auf Arbeit ankomme.
08:00 Uhr
Die Kleine Chefin kommt zum Kaffee und wir fachsimpeln über künftige und auch ganz neue Projekte. Ich kann nur hoffen, dass alles so läuft, wie wir uns das vorstellen. Hängt ja leider nicht nur von uns ab.
Die Mitarbeiter arbeiten an verschiedenen kreativen Projekten. Es geht zu, wie in einem Bienenstock. Ein fleißiges Gewusel.
12:00 Uhr
Mein Gurkengemüse schmeckt lecker. Manchmal macht so eine Nacht im Kühlschrank eine Menge aus.
15:00 Uhr
Sag mal…? Was machst du denn nach Feierabend?
Na, wenn er schon so fragt.
Abholen und nach B’dorf bringen könnte ich die Zwei, natürlich nur, wenn ich möchte. Was soll ich da sagen. Ich möchte schon.
Aber bitte erst 17:30 Uhr. Vorher schaffen wir nicht.
*kopfkratz* Wenn ich pünktlich losfahre, bin ich eine Stunde zu früh dort. Also trödle ich noch in der Firma herum, da ist immer was zu tun. Dann fahre ich unterwegs noch bei einem Markt ran.
Und dann… muss ich in Eilenburg wieder durch die Stadt, weil an der Umgehungsstraße gebaut wird. Nur kann ich diesmal nicht die übliche Umleitung nutzen, denn diese wird dann auch nochmals umgeleitet. Würde ich dieser Strecke folgen, hätte ich 40 km Umweg oder gar noch etwas mehr. Also wende ich und fahre in die andere Richtung, die ich laut Beschilderung nicht nutzen kann. Etwa 3 km nach der gesperrten Auffahrt zur Bundesstraße, zweigt eine schmale Straße in ein kleines Dorf ab. Die nehme ich. Wie gut, dass ich mich auf den Käffern auskenne. Der Umweg hält sich in Grenzen und ist auch noch angenehm zu fahren. Nur komme ich nun wegen dieser Kurverei erst gegen 18 Uhr ans Ziel.
18:00 Uhr
Die SchwieTo hat angerufen, sie möchten auch noch den B-man mitnehmen können. Den holen wir dann gemeinsam ab und starten durch nach B’dorf.
19:30 Uhr
Feierabend. Endlich daheim.
Ich räume meine Taschen aus, habe aber inzwischen keine Lust mehr, noch Abendessen zu kochen. Also mache ich mir ein Schüsselchen Pflaumen zurecht.
21:00 Uhr
Jetzt kuschle ich mich in meine Kissen und höre noch eine Geschichte zum Einschlafen
Gute Nacht.

In früheren Jahren
Oktober 2020
Oktober 2018
Oktober 2017

Der 40. Montag

Auch im Oktober gibt es bei Anni wieder den Montagsstarter.
In den Tag gestartet bin ich wieder 4:30 Uhr, denn eine Woche Ausruhen wegen eines Schnupfens ist nun wahrlich genug.
Nun ist aber erst einmal der Lückentext an der Reihe.

1.) Ich finde es schön, wenn meine Hexe die Wochenenden bei mir verbringt
2.) Für meine Lieblingsmenschen und für Live-Musik lasse ich alles stehen und liegen.

3.) Von meinen schönen Garnen kann ich mich nicht trennen.

4.) Der Vorbereitung auf das Konzert am Samstag gilt meine ganze Aufmerksamkeit.

5.) Ideen sollte man möglichst schnell umsetzen, ehe sie wieder verfliegen .

6.) Man hat das Gefühl, die ganze Welt, aber auch irgendwie gar nichts hat sich geändert.

7.) Diese Woche habe ich das Erstellen einer 7-Punkte-To-Do-Liste geplant und außerdem steht/stehen das komplette Abarbeiten eben dieser Liste im Kalender.

Und schwups hat die Liste schon wieder zwei Punkte mehr bekommen und das komplette Abarbeiten rückt in die Ferne. Hach, ich weiß, das geht vielen von euch ähnlich. Ich will ja auch nicht jammern, ich stelle nur fest. 😉

Habt alle eine schöne Woche.

Samstagsplausch {02.10.2021}

Befindlichkeiten
Ja, es ist Oktober. Verrückt, oder? Wo ist nur das Jahr hin? In diesem Jahr freut mich der Herbst mit seinen warmen Farben und den Früchten, in denen er die Wärme des Sommers für uns aufbewahrt.
Als Kind, das weiß ich noch, mochte ich Astern nicht, weil mit ihnen der Herbst begann. Und den konnte ich nicht leiden. Nun frage ich mich, ob es nicht vielleicht so ist, dass, wenn man selbst in den Herbst des Lebens eintritt, man auch den Herbst als Jahreszeit zu mögen beginnt. Könnte sein, oder?

Die Woche in einem Wort
Krank.
Tja, diese vielen verschieden Coronaregeln, die sich anscheinend gegenseitig an Absurdität zu übertreffen versuchen, bringen seltsame Dinge zuwege. Am Montag Vormittag merkte ich, wie ein Schnupfen begann, mich anzuschleichen. Mehrfaches Niesen und ein erstes leichtes Kribbeln. Und der Erkältungsbalsam lag zu Hause auf den Kommode. Na toll.
Gegen Mittag bemerkte ich leichte Halsschmerzen. Als ich kurz darauf husten musste, quiekten schon die ersten Kollegen, ich sollte einen Test machen. Hab ich dann vor diesen Leuten auch getan, damit sie mir das Ergebnis auch glauben. War natürlich negativ. Wie auch sonst?
Andere Kollegen fragten ganz ungläubig: Haben die jetzt wirklich verlangt, dass sie sich testen? Die Person, die den Test verlangt hatte, ist ein gegelrechter Impffanatiker. Jeder, der sich nicht hat impfen lassen, ist in deren Augen in Verbrecher, dem es zu wünschen ist, dass er möglichst bald an der Krankheit stirbt, als gerechte Strafe dafür, dass er andere durch sein Verhalten krank gemacht hat… und und und. Also, völliger Schwachsinn. Aber solche Menschen muss es ja auch geben.
Was es allerdings ebenfalls gibt, ist eine betriebsinterne Regelung, dass Menschen mit Erkältungssymptomen nicht arbeitenm dürfen. Wenn ich aber nicht zur Arbeit erscheine, muss ich, da ich kein Freiberufler mehr bin, zum Arzt. Tja, und so kam es, dass ich am Dienstag zum ersten Mal in meinem Leben wegen eines Schnupfens zum Arzt ging und für den Rest der Woche krank geschrieben wurde.
So blieb ich einfach im Bett. Zwei Tage und zwei Nächte lang, dann war der Schnupfen so gut wie weg. Der Husten quälte mich noch, also blieb ich einen weiteren Tag auf der Couch. Und am Freitag Morgen stellte ich fest, dass sich der Husten löste und es mir tatsächlich wieder recht gut ging.
Ich hatte endlich einmal Zeit. Zeit zu schlafen, Zeit zu lesen, Zeit, ein Paar Socken zu stricken und ein paar Patches an meine Decke zu zaubern. Herrlich.
Inzwischen bin ich aber froh, dass ich am Montag wieder arbeiten darf. Ich freue mich auf meine Leute. Ich freue mich auf die Kleine Chefin. Ich freue mich auf meine Projekte.

Eine Woche zuvor
Samstag, 28. September 2021
Erinnert ihr euch? Ich hatte keine rechte Lust auf den Ausflug, weil ich unausgeschlafen war und lieber erst später losgefahren wäre. Unterwegs versuchte ich mit der Mutti zu reden, dass wir an unserem Umgang miteinander etwwas ändern müssen, weil ich das einfach nicht mehr durchhalte, dass sie über jeden Sekunde meiner freien Zeit verfügen möchte. Ihre Reaktion war blöd: Dann muss ich eben ins Betreute Wohnen
Da willst du doch gar nicht hin!
Nein, aber es geht ja nicht anders!
Sie wollte partout nicht einsehen, dass ein Betreutes Wohnen an unserer Situation Nullkommanix ändern würde. Da wäre sie genauso einsam, würde sich genauso langweilen und meine Pflicht, sie zu bespaßen bliebe unbenommen. Nur, dass sie für eine viel kleinere Wohnung viel mehr bezahlen müsste, als jetzt.
Irgendwann brach ich das Gespräch ab, weil wir uns im Kreis drehten und ich ihr ja auch nicht weh tun wollte. Und dann ließ ich sie raten, wohin wir fahren und als sie es herausfand, freute sie sich riesig. Die Domstadt Naumburg war unser Ziel. Von Uta wusste ich, dass dort Markt gehalten wurde.
Wir schlenderten durch die Gassen. Fanden auf dem Marktplatz ein Duo, das mit Gitarre und Sax guten alten Ostrock zum Besten gab. Und dann fand Uta mich. Wir freuten uns, und Mutti fand just hinter Utas schönem Stand eine Bank in der Sonne. Bissel schade war, dass es mit der Mutti lief, wie es immer läuft: Wenn es mir wo gefällt, will sie nicht bleiben. Ich finde ja, wenn ich sie schon mitschleppe und dann etwas finde, wo ich bleiben möchte, sollte sie doch auch bleiben. Aber nein, sie quengelt dann so lange, bis wir gehen oder, wie an diesem Tag, geht einfach los. Da muss ich dann ja hinterher. Naja.
Immerhin gönnte ich mir auf dem Rückweg zum Auto noch einen feinen Eisbecher.

Auf dem Rückweg im Auto lief Karat. Da sagt die Mutti auf einmal: Das ist Musik. Sowas gefällt mir. Und nicht dieses Rumsdibumsdi, was die dort gespielt haben. Öhm.??? Ostrock im Radio ist Musik, Ostrock auf dem Marktplatz ist Rumsdibumsdi? Oh ha.

Samstag, 02. Oktober 2021
Heute wird schön! Ich bin mit der Hexe verabredet. Nachher hole ich sie ab und dann fahren wir zur Oma {Mutti} und holen diese ab. Ich will auf einen Obsthof in der Nähe, um dort Pflaumen zu kaufen und mal sehen, was noch.
Danach wollen wir noch ein wenig durch die Gegend dröseln. Schaun wir mal, wo wir landen. Die Mutti hat plötzlich Angst, dass es mir zu viel wird, weil ich doch eben erst krank war. *grübelgrübel* Naja, ich denke, es wird schön.

Nun schnell noch zu Andrea. Besuchen werde ich euch dann später.
Habt alle ein feines Wochenende.

Der 39. Montag

Anni stellt auch heute wieder einen Lückentext zur Verfügung, den ich gern ausfülle.

1.) Letzte Woche wollte ich mich in der Therme entspannen und dann passierte meine Freundin 😉 .

2.) Manchmal wünsche ich mir, dass ich einfach für eine Weile {vier Wochen wären gut} verschinden könnte, aussteigen, mich ins Kloster zurückziehen und für NIEMANDEN erreichbar sein.

3.) Immer für alle anderen da sein ist möglich, aber zermürbend und nicht erstrebenswert.

4.) Nichts muss/müssen mit Sahne gegessen werden.

5.) Vor kurzem probierte ich asiatisch zu kochen _____________ und das war lecker.

6.) Hast du Lust auf Herbstdeko?

7.) Diese Woche habe ich den Büchereibesuch mit Mutti geplant und außerdem steht/stehen> nichts weiter im Kalender, was nicht heißt, dass nicht doch wieder die gesamte Woche ausgeplant wird.

Das ging ja mal wieder richtig fix, den Lückentext auszufüllen. Bis auf 5. Dort konnte ich mit der mittleren Lücken einfach nichts anfangen. Sie passte für mich nicht in den Satz. Ich bin sehr gespannt, wie ihr das gelöst habt.
Deshalb bringe ich jetzt ganz schnell diesen Starter zu Anni und schaue dann, was ihr geschrieben habt.

Habt eine feine Woche.

Samstagsplausch {25.09.2021}

Die Woche in einem Wort
Verliebt.
Nee, nicht ich. Leider. Aber es ist soooo schön, das zu sehen.

Wochenrückschau

Samstag, 18. September 2021
Wie {fast} immer gab es einen Ausflug. Vorher trieb ich mich auf Maps herum und Mutti schlug vor, wir könnten eine Burg besuchen, weil das Wetter für draußen nicht schön genug war. Naja, mir als Draußen-Mensch machte das Wetter nicht so viel aus. Im Freien ist GRAU unbedingt besser zu ertragen, als drinnen, es sei denn, man kuschelt sich drinnen mit dem Strickzeug und einer Kanne Tee ein, hört gute Musik und genießt. Wie auch immer, bei meinem Herumtreiben im Netz, entdeckte ich, dass es in Querfurt ein kleines Fest geben sollte. Also fuhren wir nach Querfurt.

Das Fest war… naja. Eine bestimmte Art von Festen mag ich nicht besonders. Mutti meinte: So etwas ist immer nur für die Einheimischen schön! Ich teile die Meinung nicht unbedingt. Das Stadtfest in unserer Stadt mag ich nämlich auch nicht, obwohl ich da einheimisch bin, während ich das Edelweißfest in Schwarzenberg zum Beispiel immer sehr gemocht habe, obwohl ich da zu Gast war. Wahrscheinlich kommt es auch immer sehr darauf an, mit wem man solch ein Fest besucht.
Die Burg ist jedenfalls sehenswwert, auch wenn einge TZeile wegen Bauarbeiten gesperrt sind.

In solch einer Küche würde ich mich auch wohlfühlen. Auf dem Herd stünde immer ein großer Topf mit Suppe oder Brühe {hinten auf dem Rand, zum Warmhalten} und wer immer auch käme, dürfte sich an den Tisch setzen und bkämme eine Schüssel Suppe zu löffeln. Das ist mein Traum von Familie und von Gemütlichkeit. Das wünsche ich mir schon mein gesamtes Erwachsenenleben lang. Es wird ein Traum bleiben, aber ich habe Freunde, bei denen das so ist. Die Küche ist freilich moderner und der Suppentopf steht auch nicht immer auf dem Herd, aber wer immer kommt und wann immer dass ist, sie bieten dir als erstes nach der Begrüßung etwas zu essen an oder fragen, ob du zur nächst anstehenden Malzeit bleibst.Und dann bereiten sie das Essen frisch zu und jeder geht mit zur Hand.***
Oups, den Herd sieht man auch dem Foto gar nicht. Naja, ihr könnt ihn euch vorstellen. So ein schöner alter, der mit Holz beheizt wird.

Als wir schon zurückgehen wollten, kamen uns immer wieder Leute entgegen, die in Beuteln und Netzen verführerisch aussehende Äpfel mit sich trugen. Hatte ich schon mal erwähnt, das Äpfel für mich eine besondere Bedeutung haben? Ich konnte nicht anders, ich musste solche Äpfel haben. Die Mutti wollte nicht mehr laufen und blieb beim Auto, das auf einer weitläufigen Wiese stand, so dass sie es {zumindest für meine Begriffe} auch sehr schön hatte, während ich den weg fortsetzte, um die Herkunft der Äpfel zu ergründen und welche zu ergattern.
Dabei stellte ich fest, dass in der Stadt Markt abgehalten wurde und fand nicht nur den Apfelverkäufer, sondern auch den Socken-Lutz und die Uta mit ihrem schönen Spielzeugstand. Das war eine Freude.
Verweilen konnte ich nicht, weil ja die Mutti wartete.
Auf dem Rückweg fanden wir wieder einen See. In unserer Gegend gibt es unzählige Tagebaurestlöcher. Da findet man immer irgendwo nen See. Gern würde ich dann näher ans Wasser heran, auch um zu fotografieren. Aber die Mutti kann so weit nie laufen.

Sonntag, 19. September 2021
Am Gammelsonntag wollte ich ursprünglich in die Therme, was ich aus Gründen bleiben ließ.
Immerhin entspannte ich mich in der Wanne. Auch schön.

Montag, 20. September 2021
Vor genau einem Monat waren wir in Berlin. Release-Party und Einweihung am Rio-Reiser-Platz.

Die Hexe ist immer noch hin und weg…

Ich war ein wenig angespannt, weil ich am Feierabend noch die Möbel-hol-Aktion vor mir hatte. Doch dann traf ich den Sohn schon unterwegs, was mich das erste Mal ein wenig entspannte, weil unsere Verabredung {ich ruf dich dann an…} konkreter wurde. Und eine halbe Stunde später konnte ich mir die Wartezeit dadurch versüßen, dass ich eines der winzigen Zwillingsmädchen mit mir herumtragen durfte. Knapp zwei Monate sind die Winzlinge jetzt. Es tat unglaublich gut, wie sich dieser winzige Mensch an mich schmiegte, die Ärmchen ausstreckte und irgendwann sogar aufwachte und mich anschaute. Da spürt man plötzlich wieder, was im Leben wirklich wichtig ist. Später kamen Sohn und SchwieTo zu mir und bauten die Kommode gleich noch auf. Ich freu mich so.

Dienstag, 21. September 2021
Zum Feierabend wäre ich am liebsten heim gefahren und ins Bett gekrochen. Ich war schon wieder sooo müde. Zum Glück hatte ich mich am Morgen, als ich noch voller Tatendrang steckte, schon mit Katl verabredet. Das wollte ich nicht absagen. Also holte ich sie ab, und bevor wir eine Kanne Tee kochten und uns mit Strickzeug und schwatzenderweise auf die bunte Couch hockten, fädelte die Katl noch eine Verlängerungsschnur hinter die Kommode, damit die zugestellten Steckdosen nutzbar bleiben, während ich die Fächer füllte.
Dann hatten wir uns die Strickzeit verdient.

Mittwoch, 22. September 2021
Herbstanfang. Zum Feierabend war die Sonne heraus gekommen. Ein lauer Wind wehte und trocknete meine Wäsche, während ich… Ja, was eigentlich? Bissel geräumt, bissel gekruschtelt und ein wenig gestrickt. Immerhin mal wieder ein Patch an der Decke. Eins

Donnerstag, 23. September 2021
Endlich ein Nachmittag/Abend für die Therme. Das war auch dringend nötig, weil ich schon wieder so verspannt war und mich nach dem Massagestrahl regelrecht sehnte.
Vorher musste ich noch die Hexe von ihrer Schule abholen, weil wieder mal keine Züge fuhren {warum auch immer}. Das ist keine Hürde, ich fahre auf dem Heimweg von der Arbeit gern diese Strecke, obwohl es ein Umweg ist. Die reguläre strecke ist derzeit wegen einer Baustelle ohnehin anstrengend. Kurz bevor ich auf die andere Strecke abbiegen musste, entdeckte ich an einer Tankstelle gütnstige Spritpreise und fuhr ran. Das hatten natürlich viele getan, so dass ich eine ganze Weile warten musste.
Irgendwann war alles erledigt, das Auto betankt, die Hexe eingesammelt und daheim abgeliefert und die Katl eingesammelt. Ein großes Schild am Eingang der Therme wies auf die 3G-Regelung hin. Drei!!! Ich passierte den Eingang auch mit Clubkarte, Kontaktzettel, Testergebnis und dröselte zur Umkleide. Nur Katl, die am Einlass noch direkt hinter mir war, kam nicht. Nachdem ich mich umgezogen hatte, ging ich nochmal zum Eingang, konnte sie aber nirgends entdecken. Aus irgend einem Grund hatte sie also den Einlass nicht passieren können. Meine Vermutung war, dass sie mal wieder ihren Clubchip nicht finden konnte/nicht dabei hatte. Irgend soetwas. Also ging ich allein schwimmen. Was hätte ich auch sonst tun sollen, ich war ja nun einmal drin. Eine Stunde später wurde ich ausgerufen, ich solle zum Kassenbereich kommen. Könnt ihr euch vorstellen, wie peinlich das ist, wenn ihr gerade unter der Dusche steht und euer Name, euer kompletter Name, wird dort durch die gesamte Anlage geplärrt. Und alle um euch herum bekommen mit, dass ihr das seid, weil ihr euch hektisch in euer Handtuch wickelt, eure Tasche zusammenrafft und gen Ausgang strebt. Als ich da ankam, stand sie auf der anderen Seite der Barriere und quiekte: Ich kann nicht rein. Mein Test wird nicht anerkannt. Der Einlassbereich war voller Leute, alle bekleidet, weil überm Ankommen oder überm Gehen und ich dazwischen, nass, in Badelatschen und Handtuch. Und sie auf der anderen Seite und macht da so einen lautstarken Aufriss. Am liebsten hätte ich sie dort zusammengestaucht mit der Frage: Und deswegen zitierst du mich hier her? Aber ich wollte mich nicht auf dieses Niveau hinunter begeben. Also stapfte ich brav {man könnte auch blöde sagen} in die Umkleide, hoste mich an und verließ das Bad, um die unmögliche Katl heim zu bringen.
Angeblich wollte sie mir nur sagen, dass sie nicht hinein kann. Ja klar, ich bin ja auch so unglaublich dämlich, dass ich das nach einer ganzen Stunde nicht selbst bemerkt habe! Angeblich wollte sie nicht, dass ich das Bad verlassen muss. Auch klar, sie hat mich nur aus Jux und Dallerei ausrufen lassen! Freilich!
Angeblich wäre sie mit der Straßenbahn heim gefahren. Auch klar! Wenn sie das wirklich vorgehabt hätte, warum hat sie es dann nicht getan?
Ich kam mir so ver…. vor, ich kann gar nicht sagen, wie sehr.

Freitag, 24. September 2021
Eine neue Kollegin hatte heute Brötchen mitgebracht und allerlei Leckereien. Wir richteten ein großes gemeinsames Frühstück aus. Solche Ereignisse fördern den Zusammenhalt der Gruppe. Es war lecker, es war schön und die Arbeit flutschte danach noch einmal so gut.
Trotzdem war ich den ganzen Tag lang knautschig. Dieses Ereignis vom Donnerstag Abend ging mir nach. Sehr! Ich weiß gar nicht recht, was mich daran eigentlich so störte. Es war ein Gefühl, als sei etwas Unwiderrufliches Schlimmes geschehen. Dabei ist doch gar nichts weiter geschehen. Meine Freundin hat mir einen Feierabend in der Therme versaut. Das ist doch nun nichts Weltbewegendes. Sowas kann doch vorkommen. Das macht man doch als Freundin zuweilen. Ich hab ihr doch bestimmt auch schon mal was vermasselt, ohne dass sie es mir überhaupt gesagt hat. Wobei, wenn ich so überlege…

Samstag, 25. September 2021
Heute soll es natürlich wieder einen Ausflug geben. Und ich bin schon wieder genervt. Einige von euch haben sicher mitbekommen, dass ich nicht sonderlich gut schlafe und manchmal nachts stundenlang wach bin. So war es auch letzte Nacht wieder. Und die Folge war, dass ich vorhin bis 7.41 Uhr geschlafen habe. An einem Samstag! Das geht ja nun mal gar nicht, denn: Ich wollte diesen Eintrag hier fertig schreiben, Bilder einbauen. Ich wollte außerdem Haare waschen. Ich hatte in der Küche etwas zu retten, weil ich es gestern Abend vergessen hatte, in den Frost zu packen. Ich wollte in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken.
ABER: 8.50 Uhr kam der Anruf: Ich wollte dir nur sagen, dass ich mein Buch ausgelesen habe!
Welches Buch denn? Es war das letzte der aus der Bücherei entliehen Bücher. Wo ich ihr immer sage, sie soll bitte ein paar mehr mitnehmen. Aber das geht ja nicht, da hätte sie ja keinen Grund, mich zu scheuchen. Ich sage: Soll das jetzt der Befehl sein, dass ich dich gefälligst schon diesen Dienstag in die Bücherei fahren soll. Kommt als Antwort: Erst am Dienstag? *grrrrr*
Und dann: Na, ich warte auf eine Nachricht, dass wir was Schönes machen.

Echt, jetzt bin ich nun schon wieder in Eile, dass ich die Alte Frau abhole und durch die Gegend fahre und bespaße. Ich mache wirklich gern Ausflüge, hatte mir für heute auch schon was ausgedacht. Aber wenn ich immer muss und immer schon vor Beginn nachgefragt wird, ob ich sie vergessen hätte und lauter solcher Mist, solch ewiger Druck, dann habe ich null-komma-gar-keine Lust mehr.

Also bringe ich schnell noch diesen Wochenrückblick zu Andrea. Und dann renne ich los, natürlich mit ungewaschenen Haaren und aussehend wie der letzte Penner, um die Alte Frau halbwegs pünktlich zu ihrem Schönen abzuholen. Na, Hauptsache, sie hat Spaß.