Vorigen Samstag…
…nicht geplauscht. Der Samstag war anderweitig gefüllt. Erst gab es einen kleinen {oder größeren} Einkauf. Dann hatten wir Salate zu schnippeln und RoHen musste noch Kleinigkeiten kochen. Danach packten wir alles ein und bewegten uns zum Kunstwerk, wo die tolle Veranstaltung Kunst und Küche stattfand. Jeder, der daran teilnimmt, leistet einen Beitrag, entweder kultureller Art {Musik, Lesung, Performance} oder Futter. Es kommt immer ein sehr feines Buffet zusammen mit nicht alltäglichen Leckereien und es gibt ein reiches Programm mit Musik bis in die frühen Morgenstunden. Ich bin ein großer Fan dieser Veranstaltung, die leider nur einmal im Jahr stattfindet. Öfter wäre vermutlich zu aufwändig, wobei diesmal die Frage nach einer Sommerveranstaltung aufkam. Toll war’s.
Rückblick
Die Woche begann, wie die vorherige geendet hatte. Mit Schnee. Chaotisch im Januar. Damit rechnet doch keiner. *kicher*
Am Dienstag musste ich von der Firma zum Bahnhof laufen, weil die ungeneißge Busfahrerin mich nicht mitgenommen hat. Ich stand an der Haltestelle, an der hohe Schneeberge aufgetürmt waren. Daneben riesige Pfützen, weil es bereits taute. Der Bus kam, hielt aber außerhalb der Haltestelle an einer Straße, weil dort das Einsteigen einfacher war. Ich flitzte zum Bus, so gut ich eben flitzen kann. Hielt auch mein Handy mit der Fahrkarte hoch, damit die Gute sieht, dass ich diesen Bus nutzen möchte. Statt mir nun die vordere Tür, die ich fast erreicht hatte, zu öffnen, damit ich einsteigen konnte, schloss die Fahrerin die hintere Tür, an der Leute ausgestiegen waren, und fuhr ab. Danke für gar nichts, du blöde Kuh. So etwas Rücksichtsloses habe ich bei den Torgauer Busfahrern noch nie erlebt. Die meisten sind sehr lieb, halten mitunter sogar nochmal an, wenn noch jemand zu- oder aussteigen will, der es vorher verpasst hat. Diese Dame war die unrühmliche Ausnahme.
Der nächste Bus käme drei Viertelstunden später, da wäre mein Zug weg gewesen. Also musste ich laufen. Das ist nicht so sehr weit, aber in meiner Verfassung und bei dem Wetter und dann noch in Eile, damit ich den Zug erwische, war es für mich schlimm. Seitdem habe ich verstärkt Rückenschmerzen.
Der schwärzeste Tag der Woche war der Donnerstag. An diesem Tag erhielt ich die Nachricht, dass der Verein, der unser Spielzeugprojekt fortführen und mir damit auch einen Job für ein weiteres Jahr geben wollte, den Zuschlag vom Jobcenter nicht bekommen hat. Zwei Mitbewerber waren angeblich um die Hälfte billiger. Ich kann das nicht glauben, weil es vielleicht um 4 bis 5 Tausen preisgünstiger machbar wäre, aber nicht um mehrere Zehntausend. Fakt ist nun aber, dass ich wiedermal ein Spielzeugland auflösen und ausräumen muss und danach arbeitslos bin. Das heißt dann auch, dass ich mir meine Wohnung nicht mehr leisten kann und Hals über Kopf ans Meer ziehen muss. Freilich, ich wollte ans Meer, wenn ich alt bin und in Rente gehe. Aber doch bitte nicht so unvorbereitet und plötzlich.
Nach einer durchheulten Nacht, habe ich Pläne gemacht. Dann bin ich nach Jena gefahren, um mich bei RoHen auszuheulen und mich von ihm auf bessere Gedanken bringen zu lassen.
Inzwischen bin ich ganz froh, dass ich ab April nicht mehr Vollzeit arbeiten muss mit täglich 3 Stunden Wegezeit. In meinem Alter und bei meiner Konstitution muss ich das nicht mehr haben. Vielleicht ergibt sich noch ein kleiner Zuverdienst, damit ich die Wohnung wenigstens noch über den Sommer halten kann. Und dann geht es eben ans Meer. Das wollte ich immer. Nur eben ein wenig besser vorbereitet.
Heute
Die Sonne strahlt, und es ist fröstelig. Ich habe noch ein paar kleine Dinge zu tun und morgen Mittag starte ich dann schon wieder Richtung Leipzig. Dort werde ich dann auch die nächsten Wochenenden bleiben, denn nun geht es los mit räumen und packen und was nicht noch alles. Ablasten war sowieso geplant. Nun wird es dringend.
Jetzt verlinke ich diesen Eintrag bei Andrea, die diese Woche etwas von einer Käsekuchenchallenge geschrieben hat.
Habt alle ein wunderfeines Wochenende.
Eure Mira
Gebloggt in dieser Woche
Montag: Der 3. Montag
12 von 12 im Januar 2026
Dienstag: Drabble am Dienstag
Der Dienstag dichtet
Mittwoch: Schreibschnuppe 3/26
Donnerstag: Januarnotizen – 15. Januar 2026