Der 25. Montag…

…ist schon fast vorüber. Nun möchte ich mich noch dem Lückentext widmen, den Anni und Martin jede Woche bereit stellen.

1.) Früh am Morgen stehe ich gern auch schon vor dem Weckerklingeln auf. Um so mehr Zeit habe ich, gemächlich in den Tag zu starten. Das mag ich sehr.

2.) Mein Leben ist so abwechslungsreich, um nicht zu sagen, chaotisch, dass es kaum etwas gibt, von dem ich sagen kann, es ist eine liebgewonnene Gewohnheit. Vieleicht der Montagsstarter und der Samstagsplausch, wobei ich auch diese zu den unterschiedlichsten Zeiten schreibe, so dass ich zwar unbedingt von "liebgewonnen" sprechen kann, aber von "Gewohnheit"?

3.) Wände tapezieren möchte ich in Zukunft nicht mehr. Ein dekorativer Putz, der gelegentlich gestrichen wird, gefällt mir besser.

4.) Was mich motiviert ist/sind die Anerkennung der Menschen, mit denen ich arbeite und die Erfolge, die ich dabei erziele.

5.) Abends vorm Einschlafen denke ich meist über meine Träume und Wünsche nach. Darüber, wie {un-}realistisch sie sind und was ich ggf. tun kann, um sie wahr werden zu lassen.

6.) Heute habe ich schon viel erreicht, unter anderem einen neuen Auftrag für meine künftige Wirkungsstätte an Land gezogen und ein richtungweisendes Gespräch mit einer Mitarbeiterin geführt.

7.) Diese Woche habe ich meine vorletzte Dienstreise nach Cottbus geplant und außerdem steht/stehen noch drei schöne Termine im Kalender.
Das sind nun meine Antworten für diesen Montag.

Habt alle eine recht schöne, erfolgreiche, erfreuliche… Woche.
Eure Mira

Samstagsplausch {19.06.2021}

Andrea lädt wie jeden Samstag zum Samstagsplausch ein. Und natürlich lasse ich euich gern an meiner Woche teilhaben.

Die Woche in einem Wort
Sentimental

Wochenrückschau
Wochenrückblick
Samstag, 12. Juni 2021
Ein seltsamer Tag, der keine Fotos für 12 von 12 hergab.
Mehrere Telefonate mit Lili. Manchmal mag ich nicht.
Ein schönes Telefonat mit Katl. Das war überfällig, aber wenn ich mich nicht melde…
Unzählige Male auf das Handy gestarrt, wohl wissend, dass keine Nachricht kommen kann und doch immer hoffend.
163/365
Immerhin wurden fast unbewusst die Socken fertig, die ich am Sonntag verschenken wollte.

Sonntag, 13. Juni 2021
Ausflug nach Köthen.
Uta hatte Geburtstag. Für sie waren die Socken bestimmt, die ich tags zuvor zu Ende genadelt hatte. Da sie schon vor einer Woche erzählt hatte, dass sie auf dem Markt in Köthen ihren Stand aufbauen würde, stand für mich fest, wohin der Wochenendausflug mit Mutti gehen sollte.
Bei solchen Ausflügen meide ich die Autobahn und freute mich diesmal sehr, dass ich den schönen Mohn aus der Nähe fotografieren konnte.
164/365
Meine Überraschung an Utas Stand gelang.
Es war ein richtig schöner Tag. Am Abend hatte ich sogar die schmetterlingsbedingte Melancholie im Griff und einen Plan für Dienstag… oder auch nicht.

Montag, 14. Juni 2021
Bleibt alles anders sang Grönemeyer. Mein Alltag zeigt, wie anders alles bleiben kann.
Im Vorfeld des ab 1. Juli geltenden Vertrages arbeite ich bereits jetzt mit Honorarvertrag für eben jenen Standort. In diesem Rahmen wurde ich gebeten, {wieder einmal} eine Vertretung zu übernehmen, an einem Standort, an dem ich vorher noch nie war. Vertretung – unbekannter Standort – Mira sozusagen ins kalte Wasser geworfen, weil alle wissen, dass sie es kann. BLEIBT!
Arbeit mit anderen, mir bekannten Standorten nicht zu vergleichen – wiedermal neue Erfahrung ANDERS!
Aber schön!
165/365
Weil manche Dinge für ein paar Tage Vertretung keinen Sinn ergeben, und weil es mir ohnehin nicht liegt, die Chefin herauszukehren, sondern ich mit Mitarbeitern, Teilnehmern und überhaupt mit Menschn lieber auf Augenhöhe bleibe, suchte ich mir eine Beschäftigung, die allen nützt und saß schließlich den ganzen Tag an der Nähmaschine.
Was für ein schöner Job!

Dienstag, 15. Juni 2021
Einsatz in Cottbus.
…nun komm ich noch zweimal und dann nimmer mehr.
Um der Sentimentalität Herr zu werden, stürzte ich mich in die Arbeit und achtete darauf, dass keine Pausen entstanden. Es war genug zu tun und ich hatte Erfolge. Das ist manchmal nicht so einfach, schließlich arbeiten wir mit Menschen. Nach acht Stunden ohne aufzuschauen, war plötzlich alles fertig, was ich für diesen Tag geplant hatte. Der Kollege im Büro gegenüber versank noch im Aktengewirr auf seinem Schreibtisch, weil er zu vielen Dingen überhaupt erst kommt, wenn der Arbeitstag vorbei ist. Ich konnte nicht anders, ich packte mit an. Anderthalb Stunden später hatten wir es geschafft. Es ist schon wirklich so, dass er mich dort brauchen würde.

Der Höhepunkt des Tages war der Spaziergang in die Innenstadt {sind von der Firma aus nur ein paarhundert Meter} und das Abendessen beim Italiener. Im Freien, ohne Maske, ohne Impfausweis oder Test {obwohl ich einen dabei hatte}. Wir teilten uns ein Viertel Rotwein, weil wir später beide noch fahren mussten, und schwatzten die ganze Zeit über Musik. Hach ja.

Mittwoch, 16. Juni 2021
Am Vormittag meinte ein Teilnehmer, seit ich wieder da sei, habe er keine Sorge mehr um seine Zwischenprüfung, schließlich hätten im letzten Jahr nach meiner Vorbereitung alle die Prüfung mit Bevour bestanden. Es schnürte mir die Kehle zu, gerade mal, dass ich nicht losheulen musste.
Ja, der Job am Montag hat riesig Spaß gemacht. Ja, ich wollte den Job in TDO unbedingt, insbesondere den Festvertrag. Alles richtig. Und vernünftig obendrein. Aber diesen Job in CB hab ich sehr, sehr gern gemacht. Dass ich ihn jetzt aufgeben muss, tut ganz tief drinnen doch weh. Wenn doch nur der weite Weg nicht wäre!
Die Kollegen in der Lausitz tun ein Übriges, mir den Abschied schwer zu machen. Denen ist meine Arbeit wichtig. Sie achten mich, meinen Einsatz und meine Fähigkeiten.
Die "kleine" Chefin in TDO tut das auch. Sie hat wie eine Löwin darum gekämpt, dass ich nach TDO komme und hat letzten Endes gewonnen. Rein karrieremäßig ist dieser Vertrag aber ein Rückschritt {mehrere Schritte}. Daran kranke ich gerade etwas.

Donnerstag, 17. Juni 2021
Wieder daheim in Sachsen. Noch einmal Vertretung, wie schon am Montag. Es liegen ein paar Stoffberge neben "meiner" Nähmaschine. Mit jeder Naht kriege ich mich ein bissel wieder ein. Und dann kommt am Nachmittag die Kollegin und drückt mir eine CD in die Hand mit schönem Gruß von den Mädels aus dem Erdgeschoss. Feenmärchen. Ich hatte am Morgen dabeigestanden, als sie sich über ihre Träume unterhielten, einmal im Leben nach Irland zu fahren und hatte erwähnt, dass ich eine Märchentante bin. Und als ihnen dann etwas später die CD in die Hände fiel, haben sie sofort an mich gedacht. So lieb!

Zum Feierabend war es dann Janine, die mich wieder erdete. Wir hatten beide unsere Teilnahme am Strickpicknick im Park abgesagt. Aus unterschiedlichen Gründen. So konnte ich ihr eine Melone auf den Tisch packen…
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…aus der wir unseren berühmten Salat zauberten. Und nebenbei konnte ich ihr die Ohren volljammern.
Sie führte mir die Vorteile meines künftigen Jobs noch einmal deutlich vor Augen und meinte, es ist doch keine Schande, endlich mal ein wenig ruhiger zu Leben.
Recht hat sie.
Freitag, 18. Juni 2021
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Der dritte und letzte Vertretungstag. Ich habe viel geschafft und hatte Spaß daran.
Zum Feierabend daheim kamen ein paar nicht so schöne Dinge zu Tage. Die Junghexe hat Probleme, die sie nicht ernst nimmt und ich mache mir natürlich Sorgen. Dabei wird mir bewusst, dass ich niemanden habe, den ich in einer solchen Situation anrufen, bei dem ich mich mal aussprechen könnte. Janine will ich nicht schon wieder belasten, sie hat mir ja erst gesten zugehört und geholfen. Und meine anderen Freundinnen können mir aus verschiedensten Gründen nicht helfen. Katl nicht, Lili nicht und die Weinkönigin schon gar nicht. Nicht einmal Catrin, obwohl sie das gern tun würde. Das weiß ich.
Später ruft die Weinkönigin mich an und es hilft irgendwie doch, weil es mich zumindest von meinem Dilemma ablenkt. Und weil ich wieder zu dem Schluss komme, dass ich nicht der ganzen Welt helfen kann und auch nicht dafür verantwortlich bin, dass meine Familie glücklich ist. Die sind alle schon groß, sogar die Junghexe, denn zum Blödsinn machen ist sie ja auch groß genug.

Samstag, 19. Juni 2021
Ich habe etwas besser geschlafen als in der Nacht zuvor und bin erst seit 5:00 uhr auf. {Die Nacht zuvor war ich bereits seit 0:50 Uhr wach.}
Die Waschfee hat bereits ihre Runden gedreht. Jetzt hänge ich gleich die Wäsche raus und dann mal sehen, was ich aus diesem schönen freien Tag mache.

Habt alle ein schönes Wochenende.

Der 24. Montag…

…war gestern. Aber da habe ich überhaupt nicht an den Starter gedacht, weil der Tag so vollgepackt war.
Nun möchte ich den Lückentext von Anni und Martin schnell noch ausfüllen, obwohl auch der Dienstag schon fast vorüber ist.

1.) Die Ungewissheit in Bezug auf bestimmte Menschen nervt mich sehr.

2.) Ein klärendes Gespräch wäre sinnvoll. Aber vielleicht tut man sich damit auch nur weh und sollte alles lieber im Sande verlaufen lassen.

3.) Ich freue mich im Sommer auf das Leben im Freien, auch wenn es in diesem Sommer anders sein wird, als wir es kennen.

4.) Heute wird nicht mehr viel fertig, denn ich bin seit 3 Uhr auf, habe eine Fahrt von rund 200 km und einen kompletten Arbeitstag hinter mir und hätte jetzt Feierabend, will aber den Kollegen mit den Stapeln auf seinem Schreibtisch nicht allein lassen.

5.) Ich arbeite gerade daran, mich mit möglichst wenig Wehmut aus einem Job zurückzuziehen, den ich sehr, sehr gern gemacht habe, aber leider immer nur tageweise, so dass ich ihn nun zum 30. Juni zugunsten des Festvertrages aufgeben muss. Meine Familie und Freunde und ein Teil meiner Kollegen sagen, die Entscheidung war richtig. Aber mir tut sie weh.

6.) Zurückblickend war das Wochenende ganz nett.

7.) Ich freue mich auf die Heimfahrt am Mittwoch, habe am Donnerstag und Freitag eine interessante Vertretung zu erledigen und dann am Wochenende mal gar nichts vor.

Ich wünsche euch allen eine schöne Restwoche.
Eure Mira

Samstagsplausch {12.06.2021}

Andrea lädt wie jeden Samstag zum Samstagsplausch ein. Nun werde ich mal versuchen, euch an meiner verrückten Woche teilhaben zu lassen.

Die Woche in einem Wort
Aufregend

Wochenrückblick
Wochenende, 05. und 06. Juni 2021
Ja, die Woche war aufregend im positiven Sinn. Am Wochenende zeigte sich das allerdings noch nicht. Am Samstag schnappte ich die Mutti, um wieder einen unserer Miniausflüge zu starten. Der führte uns nach Torgau, wo wir ursprünglich auf dem Markt Eis essen wollten. Vorher zeigte ich der Mutti meine neue Wirkungsstätte und sie war begeistert. Staunend wie ein Kind stand sie zwischen den Regalen und meinte: Für Kinder muss das doch das Paradies sein.
Sie: Wem gehört das denn alles?
Ich: Uns! Wir verschenken es.
Ich glaube, die Kleine Frau konnte das nicht so ganz fassen, denn es kam mal wieder die bekannte Äußerung: Aber das ist doch keine Arbeit.
Dazu sage ich nichts mehr. Ich glaube, für sie wäre es nur Arbeit, wenn ich im Steinbruch schuften würde. *lach*
Sie muss mein Leben nicht verstehen. Reicht, wenn ich es verstehe.
Als wir wieder heraus kamen, türmten sich dicke dunkle Wolken über der schmalen Gasse. Grund genug, auf das Eisessen zu verzichten, damit wir nicht in das Gewitter geraten.
Als das tatsächlich losbrach, waren wir längst wieder daheim. Es war immerhin so heftig, dass unser Keller geflutet wurde. Nur meinem fantastischen jungen Nachbarn verdanken wir es, dass kein Schaden entstand, da er noch in der Nacht den Keller wieder leergeschöpft hat.
Danke!
Auf WmdedgT habe ich verzichtet, was hätte ich groß schreiben sollen?
Für den Sonntag hatten wir einen Ausflug nach Bad Kösen geplant. Ich wollte die Mutti 10 Uhr abholen, quälte mich aber herum, weil ich seit dem Vortag schon heftige Rückenschmerzen hatte.
9:50 Uhr rief sie an: Kommst du?
Ähm, ja. Ich ziehe mich gerade ausgehfein an. Dauert bissel, weil mir alles weh tut.
Naja, ich dachte… weil doch das Wetter nicht gut ist… Vielleicht hast du dir ja gesagt, das sieht die Mutti doch selbst, dass wir bei solchem Wetter keinen Ausflug machen…
Ich wusste nicht, was es an dem Wetter zu beanstanden gab. Leicht bewölkt und 22 Grad. Aber wir ließen den Ausflug sein. Mir war es recht. So hatte ich mehr Ruhe, die Socken fertigzustellen, die ich am Montag verschenken wollte.
157/365

Montag, 07. Juni 2021
Arbeit in TDO. Der Honorarvertrag ist schon wieder ausgelaufen. Ich gehe trotzdem hin. Außerdem hat der Chef aus L.E. angekündigt, dass er mir im Laufe des Tages meinen Festvertrag zusenden wird. Ich hatte ziemlich Bauchschmerzen deswegen, weil es am Freitag hieß, dass ich nur eine reduzierte Stundenzahl bekomme. Und wie es mit der Bezahlung aussehen würde, konnte mir keiner sagen. Die Chefin in TDO machte mich ganz hibbelig, so dass ich gefühlt alle 5 Minuten meine Mails checkte. Was ich nicht zugab, sich aber in meinem Kopf schon manifestiert hatte: Ich würde den Vertrag ablehnen! Ganz einfach, weil ich unter einer bestimmten Einkommensgrenze damit nicht würde leben können. Genau das wollte ich dem Chef am Telefon sagen und dann am nächsten Tag nach CB fahren {Das stand sowieso fest.} und dort einen neuen Honorarvertrag ab Juli aushandeln. Mit der langen Fahrtstrecke hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits meinen Frieden gemacht.
Diese Entscheidung behielt ich vorerst für mich, weil ich der Chefin nicht weh tun wollte und weil ich sowieso Bauchschmerzen damit hatte. Aber hey, ich muss Geld verdienen und das muss zum Leben reichen.
Und dann, am frühen Nachmittag, kam der Vertrag! Und mir blieb der Mund offen stehen!
Einen besseren Vertrag konnte ich mir nicht wünschen.
Ich unterschrieb und fuhr noch am selben Nachmittag zum Leipziger Büro, um den Vertrag da abzugeben.

Dienstag, 08. Juni 2021
Noch habe ich einen Vertrag in CB zu erfüllen. Bis Ende Juni jeden Dienstag und Mittwoch. Es sei denn, der dortige Leiter ist so sauer, weil ich den Torgauer Vertrag unterschrieben habe, dass er mich gar nicht mehr sehen will. Ich meine, verstehen könnte ich ihn. Er hat Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um genug Aufträge heranzuholen, damit er mich wenigstens drei Tage die Woche einsetzen kann. Ich weiß, dass er mich gern für ganz nach CB holen würde. Er weiß, dass ich mich darauf nur mit Festvertrag einlassen kann, weil ich für einen jederzeit aussetzbaren Hororarvertrag keinen Wohnungswechsel in Kauf nehmen kann. Und nun muss ich ihm sagen, dass ich nur noch bis Ende Juni zur Verfügung stehe.
Ihr könnt euch vorstellen, dass ich wieder Bauchschmerzen hatte. Egal, wie ich mich entschieden hätte, einen musste ich enttäuschen. Das wiederum war mein Preis dafür, dass ich ab Juli überhaupt noch einen Job habe, denn das hätte auch ganz anders ausgehen können.
Und dann hat dieser Mensch so großartig reagiert. Er hatte wohl schon damit gerechnet, dass genau dieser Fall eintritt. Und er hatte volles Vertändnis für meine Entscheidung, so von wegen Spatz in der Hand.
Es wurden zwei wundervolle Arbeitstage in CB, an denen ich für meine "Schutzbefohlenen" viel erreicht habe. Auch wenn die ganze Zeit eine riesige Welle Sentimentalität mitschwang. Oder vielleicht gerade deshalb.
Mittwoch, 09. Juni 2021
Siehe Dienstag. Was soll ich weiter schreiben?

Donnerstag, 10. Juni 2021
Arbeit in TDO. Ich habe den Leuten dort mitgeteilt, dass ich nun ab Juli ganz bei ihnen sein werde. Die Antwort hat mich dann fast wieder umgehauen. Mit strahlenden Augen sagten sie mir, dass die Chefin ihnen das schon erzählt hatte und dass sie sich riesig freuen. Und zwar alle!
Gegen Mittag rief das Impfzentrum an, ob wir früher kommen können. Ich verabredete 16 Uhr und musste das nun auch der Mutti verklickern. Das war nicht so einfach. Am Ende klappte es aber ganz gut und ich schaffte es zwischendurch sogar noch zur Bücherei, wo ich zu meiner Freude auch noch meinen Lieblingsbibliothekar antraf.
Ganz früh noch vor der Arbeit habe ich jemandem gesagt, dass ich ihn brauche. In dem Moment fühlte sich das richtig an. Später dachte ich dann, ich hätte es wohl besser lassen sollen, erst recht, als auf dem Heimweg noch dieses Lied im Radio lief.
Für alle, die sich das Lied nicht extra anhören wollen: Es gibt da eine Textzeile …dass ich dich brauche, weil ich dich liebe… Naja.

Freitag, 11. Juni 2021
Einer meiner letzten freien Freitage. Den Füller habe ich wieder verpasst, weil ich zum einen noch ein paar unliebsame Dinge erledigen musste. Da war doch noch was mit dem Anwalt… und zum anderen, hach ja. Aus den Schmetterlingen wurden zwischenzeitlich Jagdbomber.
Dann kam der Sohn und baute meine Balkoninstallation. Super. Ich freue mich riesig und es ist auch gleich irgendwie wohnlicher, obwohl noch gar keine Pflanzen hochranken.
Später am Abend durchliefen die Jagdbomber eine Rückverwandlung zu Schmetterlingen. Hach. Warum ist denn das so schwierig? Ich weiß, weil Männer vom Mars kommen und wir Weibsen von der Venus. Sowas aber auch.
Der Stoppok weiß davon auch ein Lied zu singen.
162/365
Ich weiß, womit wir auf deinen Vertrag anstoßen, sagt der Sohn.
Nur er und vielleicht die Katl wissen, weshalb mir diese Flasche Wein etwas bedeutet. Csilla hätte es auch gewusst. Leider verstehe ich nur wenige Worte Ungarisch, deshalb habe ich mein Lieblingslied von Edda jetzt nicht gefunden. Macht aber nix, denn für mich klingt jeder Song von Edda, als würde ich ihn schon ewig kennen.
Ja, ich war glücklich in den Sommern, da zwischen Bükk und Mátragebirge.

Samstag, 12. Juni 2021
Ein seltsam durchwachsener Tag. Erst war alles gut und ich dachte, ich schreibe schnell den Plausch und unternehme dann was. Inzwischen ist Mittag vorbei. Wäsche hängt auf der Leine. Mir wird bewusst, dass der 12. ist und ich vermutlich kein Dutzend Fotos zusammenbekomme. Nicht mal ein halbes.
Vielleicht sollte ich aus den über eintausend Bildern, die ich heute ganz früh am Tage vom Handy auf eine Speicherkarte geräumt habe, ein paar auswählen. Schließlich habe ich mich heute mit ihnen beschäftigt und außerdem passen 972 davon zum Wein und zu Edda.

Habt ein feines Wochenende.
Eure Mira

Der 23. Montag

1.) Die bei YouTube erstellte Playlist von Wenzel läuft aktuell viel bei mir.

2.) Dabei ist es noch viel schöner, ihn live zu erleben.

3.) Ich frage mich ob das im Juli in Kamp klappt (und hoffe das ntürlich sehr, sehr, sehr.

4.) Dass man am besten jeden Tag genießen sollte, weil alles immer auch ganz schnell ins Negative abkippen könnte, da sollte man immer dran denken.

5.) Mir wäre der Vollzeit-Einsatz in TDO lieber, aber noch einmal für ein paar Tage auf Dienstreise gehen, so zum Verabschieden, ist auch schön.

6.) Ich hoffe, ich muss bei der Schlüsselübergabe nicht heulen.

7.) Ich freue mich auf den Vertrag, den ich heute bekommen soll, habe noch einiges an Papierkram zu erledigen und dann kann ich hoffentlich schon ab Freitag das Wochenende genießen.

Auch wenn ich in aller Frühe los muss zur Arbeit, möchte den liebgewordenen Montagsstarter nicht missen. Dreimal hatte ich ihn schon verpasst. Nun will ich mir angewöhnen, den Lückentext auch später noch auszufüllen. Der Montag hat schließlich 24 Stunden.

Geschrieben hatte ich den Text, das Veröffentlichen klappte dann am Montag nicht mehr. Inzwischen hat sich meine Aussage zu 7. ein wenig verändert. Ich freue mich nicht mehr auf, sondern über den Vertrag.

Habt alle eine schöne {Rest}woche.

Samstagsplausch {05.06.2021}

Bei Andrea wird geplauscht und auch ich will euch wieder von meiner Woche erzählen.
Die Woche in einem Wort
Durchwachsen

Wochenrückblick
Samstag, 29. Mai
Schon beinahe nicht mehr wahr, das Pfingstrosenfest in Nauendorf


Ich wollte euch noch mehr von diesem Ausflug erzählen, euch vorschwärmen, wie schön das war. Es war wirklich, wirklich schön. Im Moment fehlen mir aber die Worte. Die Tausend-Worte-Laber-Quassel-Quelle sprudelt gerade nicht so recht.

Sonntag, 30. Mai
Der Tag ist aus der Erinnerung verschwunden. Es gibt auch kein Foto. Dafür eine Notiz an mich: Unbedingt wieder jeden Tag ein Foto machen, als Erinnerungsanker!

Montag, 31. Mai
Arbeiten in TDO. Gismo zieht nen Flunsch. Das passt zur Stimmung, denn es gibt einige Aufregung. Ich entschließe mich, die Fahrt ans Meer abzusagen. Dafür sage ich einen weiteren Arbeitstag in TDO zu.

Dienstag, 01. Juni
Internationaler Kindertag.
Mein zusätzlicher Arbeitstag, an dem die Chefin von einer Beratung zur nächsten rast und an dem sich entscheidet, ob ich ab Juli diesen Job weitermachen darf. Inzwischen weiß ich, dass ich darf, wenn auch leider nicht zu den Konditionen, die mir ursprünglich in Aussicht gestellt wurden. Ich hab’s gewusst. War klar, da die direkte Chefin das leider nicht entscheiden darf. Sie kämpft immer noch um die besseren Konditionen für mich. Ob sie damit Erfolg haben wird???

Mittwoch, 02. Juni
Mein letzter freier Mittwoch. Natürlich fahre ich mit der Mutti auf den Markt. Als wir wieder im Auto sitzen, jammert sie:
Nun komme ich heute wieder nicht raus!
Ich: Aber wir sind doch draußen!
Sie: Najaaaaa…
Sie hätte auch sagen können: Das reicht mir nicht!
Es fällt mir immer schwerer, ihr etwas zu bieten, womit sie zufrieden ist. Und selbst wenn, hält das nie lange an, dann geht das Gejammer von vorn los. Ich kann sie nun mal nicht 24/7 bespaßen. Ich hab noch nen Job {worüber ich sehr froh bin} und auch noch ein ganz klein bissel ein eigenes Leben. Zumindest möchte ich das haben.
An diesem Mittwoch fahre ich einfach los, Richtung Mulde. Dann landen wir in Wurzen auf einem kleinen Markt, an dessen Rand ein paar Läden geöffnet haben, die wir mit Maske betreten dürfen, ohne einen negativen Test vorweisen zu müssen.
153/365 Die Mutti findet ein paar Teile, die sie kaufen kann und ist für diesen Tag erst einmal zufrieden.
Ich schwöre: Ich übe das Nein-Sagen. Wirklich!

Donnerstag, 03. Juni
Arbeiten in TDO. Wir räumen mein künftiges Büro um. Es ist winzig, aber nach der Räumaktion wirkt es viel geräumiger. Das freut mich. Vielleicht können die Männer in der Holzwerkstatt bei Gelegenheit noch ein Regal für meine vielen Ordner bauen.
Am Nachmittag eile ich heim, weil der Sohn endlich meine Balkoneinrichtung bauen will. Wenn das diese Woche wieder nichts wird, brauche ich es in diesem Sommer nicht mehr. Da sollten nämlich Pflanzen hinein, aber im September muss ich die dann nicht mehr pflanzen.
Könnt ihr es euch denken? Richtig, es ist nichts geworden. Angefangen ja, dann musste er "nur kurz" weg. Er kam auch wieder, allerdings viel später, als vorhergesagt und musste dann auch gleich wieder los.

Freitag, 04. Juni
Ein blöder Tag.
Ich muss eine komplette Bewerbung schreiben, mit Anschreiben, Zeugnissen und Lebenslauf. Ich arbeite seit elf Jahren für diese Firma, alle Unterlagen liegen dort seit Jahren vor, aber für den Auftrag in TDO brauche ich eine Bewerbung. *kopfschüttel*
Ich habe sie dann so formuliert, als würde der Leipziger Chef mich nicht seit elf Jahren kennen und als wäre die Firma, die ich als Referenz anführe nicht die eigene. Alles sehr offiziell. Ist ne gute Bewerbung geworden. Allerdings, als ich sie fertig hatte, ausgedruckt und unterschrieben, versagte mein Scanner und ich habe ewig damit zugebracht eine halbwegs ordentliche PDF zustande zu bringen. Sowas nervt.

Samstag, 05. Juni 2021
Ich habe gesehen, dass ich noch zwei weitere Kommentare zum letzten Samstagsplausch bekommen habe. Vielen Dank dafür. Überhaupt danke ich euch, die ihr hier lest, was ich so alles erlebe. Ist ja zumeist ein ziemliches Chaos. *hüstel*
Heute ist ja auch noch der 5. und so wird es am Abend dann auch noch WmdedgT bei Frau Brüllen geben. Deshalb werde ich mal sehen, was ich jetzt so machen kann, damit ich am Abend etwas zu schreiben habe.
Habt ein schönes Wochenende
eure Mira

Samstagsplausch {29.05.2021}

Nun ist auch der Mai 2021 schon fast Geschichte. Die Geschichten, die ich zu erzählen weiß, sind immer noch und immer wieder vielfältig, ein ständiges Auf-und-Ab, zwiespältig, durchwachsen. Zur Ruhe kommen ist jedenfalls nicht drin. Aber das will ich auch gar nicht. Ruhe hatte ich im Lockdown zu viel, so dass ich mich davon zumindest seelisch noch gar nicht erholt habe. Finanziell auch noch nicht, was auch daran liegt, dass alle, die es dürfen {z.B. Finanzamt} oder können {z.B. Einzelhandel} kräftig die Hände aufhalten.
Jetzt wird das alles erst einmal abgeschüttelt, denn es ist Samstag und bei Andrea wird geplauscht.

Die Woche in zwei Worten
Zu kurz.

Wochenrückblick
Samstag, 22. Mai
Bei durchwachsenem, Wetter machte ich mich mit der Mutti auf zu einem kleinen Ausflug. Das hatte wir schon mitten in der Woche mal gemacht und waren einfach ein Stück überland gefahren. Der Jürschn macht das auch öfter, indem er die Fahrt zum Einkaufen für einen kleineren oder etwas größeren Umweg nutzt, damit man einfach mal bissel raus kommt. Bei ihm holte ich mir Tipps und dann ging es los, Richtung Muldental.
Dort fanden wir das Schloss Döben, wo wir ein wenig herumliefen.


Auf dem Rückweg, hielten wir an einem N-Markt, der sehr gut sortiert war, viel besser als die beiden hier am Ort. Dort sammelten wir ein paar Lebensmittel für ein Picknick ein, das wir später zwischen einem blühenden Rapsfeld und einem Feld mit schimmernder wogender Gerste genießen konnten.

Sonntag, 23. Mai 2021, Pfingsten
Der Mutti hat der kleine Ausflug gut gefallen, weshalb wir am Pfingstsonntag gleich noch einmal loszogen. Diesmal in eine andere Richtung, einfach hinter der Siedlung, in der ich wohne, aus der Stadt hinaus über die Dörfer.
Da fanden wir diesen hübschen winzigen Badestrand und dabei Rastplätze und einen Spielplatz.

Da fahren wir unbedingt mal wieder hin, wenn ews nicht mehr so kalt ist.

Montag, 24. Mai 2021, Pfingstfeiertag
Diesen Tag hätte ich gern für mich allein gehabt. Lesen, stricken, rumklumbern. Vielleicht telefonieren und vielleicht auch mal in den Garten, allein.
Aber die Mutti ningelte: Es ist doch Feiertag!
Und: Heute ist es doch schön. Da können wir doch in den Garten.
Also taten wir das. ich holte sie ab, brachte sie in den Garten. Der war voller Leute. Sohn und SchwieTo und deren Mutti mit Hund. Da war die Kleine Frau erst mal geschockt. Sie hat nämlich Angst vor Hunden, erst recht vor großen. Und dieser Hund war groß…. und hatte mehr Angst vor uns, als die Mutti vor ihm {ihr}.
Der Sohn reparierte das Fahrrad seiner SchwieMu. Sie ging dann wieder und nahm die Hündin mit, woraufhin sich die Kleine Frau sichtlich entspannte und natürlich gleich wieder begann, ihren Willen durchzusetzen. Wir sollten eben Kuchen essen, den sie mitgebracht hatte und nicht die kurz vor unserer Ankunft bestellte Pizza. Naja. Es war kein entspannter Nachmittag, zumindest nicht für mich. Dafür dann aber der Abend, den ich lesend auf der Couch verbrachte, mit weit geöffneter Balkontür. Das habe ich gern.

Dienstag, 25. Mai 2021
Arbeiten in TDO. Gespräche über künftige Einsätze. Überraschung: Mein Vertrag lag schon vor. Wieder nur für zwei Wochen. Mit mir kann man’s ja machen! Wie gut, dass ich am letzten Freitag ein so gutes Gespräch mit meinem Kollegen in CB geführt hatte. Dadurch nahm ich die Situation in TDO nicht ganz so schwer. Nervig ist es trotzdem, weil ich nicht weiß, ob ich all die schönen Dinge, die ich jetzt für meine Leute dort schon vorbereite und anschiebe, überhaupt ausführen kann, oder ob ich ab Juli meinen Arbeitsplatz wieder einem anderen Kollegen überlassen muss. Die Chefin in TDO will mich unbedingt behalten und möchte auch, dass ich die Stelle spätestens ab Juli so begleiten darf, wie sie konzipiert ist {Vollzeit in Festanstellung}. Aber ihr nächster Vorgesetzter vertröstet und verschiebt immer wieder. Ich komme mir vor wie eine Lumpenpuppe, die er mit spitzen Fingern an einem Fuß hält und durch die Gegend schlenkert, immer dahin, wo gerade Not am Mann ist und wenn gerade keine Not ist, weil der Troll einfach Aufträge absagt, dann eben in den Müll.
Ich will mich nicht mehr herumschlenkern lassen. Es macht mich fertig. Könnt ihr euch das vorstellen, nie zu wissen, wo ihr nächste Woche arbeiten dürft und ob überhaupt?
Sogar die kleine Frau meint jetzt: Mach nicht so viel! Geh hin, solange du einen Vertrag hast, aber knie dich nicht mehr so rein, wie du es immer tust. Mach einfach Dienst nach Vorschrift. Das reicht für diesen Chef.
Und ich denke: Na, wo sie recht hat…
Mittwoch, 26. Mai 2021
Wieso ist denn schon Mittwoch?

Donnerstag, 27. Mai 2021
Arbeiten in TDO. Wir haben angefangen, die Firmenräume umzuräumen, umzugestalten. Jetzt wirkt es
luftiger, nicht so vollgestellt. Ich stehe davor und denke: Mir muss es doch nicht gefallen. Fragt doch den Typen, der ab Juli meinen Job macht.
Das sage ich natürlich nicht laut. Dennoch nimmt Resignation von mir Besitz. Zum Feierabend rase ich heim, weil ich von dort aus noch eine Telefonkonferenz führen muss möchte. Eine Investition in einen möglichen Job in CB. Damit ich dann im Juli überhaupt noch arbeiten kann.
Die Kleine Frau versteht das nicht. Das musst du doch jetzt noch nicht machen. Das reicht doch im Juli immer noch.
Eben nicht, denn wenn ich jetzt nicht vorbaue, ist dieser Job dann womöglich auch weg. HILFE!!!
Nach der Telefonkonferenz kümmere ich mich mal um meinen eigenen Kram. Telefoniere mit dem Schwager und finde die genaue Typenbezeichnung meiner Fitness-Uhr heraus. Ich brauche nämlich dringend ein neues Armband.

Freitag, 28. Mai 2021
Ein depressiver Tag. Daran ändert sich auch nichts, obwohl der Sohn mich schon am frühen morgen aus dem Haus lotst. Wir fahren zum Baumarkt und dann zu einem Auftrag, den er ergattert hat.
Ich versuche, Wäsche zu waschen. Das heißt, ich wasche sie natürlich, nur auf den Wäschplatz hängen hat keinen Sinn, weil es immer wieder wie aus Eimern schüttet.
Als ich den Sohn am Abend wieder abhole, überrascht mich so ein Schauer auf dem Weg zum Auto. Ich bin in kürzester Zeit nass bis auf die Haut.
Ein Lichtblick: Die bestellten Armbänder treffen gegen 17.30 Uhr ein. Ich hatte mit der Zustellung an diesem Tag gar nicht mehr gerechnet. Jetzt kann ich die Armbänder passend zur Kleidung wechseln.

Nun muss ich mich sputen. Heute steht der Ausflug zum Pfingsrosenfest an, und die Mutti erwartet, dass ich sie 10 Uhr abhole. Dabei habe ich Zahnschmerzen und würde am liebsten nirgendwohin fahren. aber nach mir geht es ja nicht. Wie immer! *grummelgrummel*

Habt alle ein schönes Wochenende
eure Mira

#628

Bei Barbara gibt es auch heute den Freitagsfüller, an dem ich mich mal wieder beteiligen möchte.


1. Meine Füße bekommen jede Nacht ihre Entgiftungspflaster, und ich bilde mir ein, dass ich dadurch tatsächlich besser schlafe.

2. Ich mag Kartoffelchips, meide sie aber wegen der vielen Kaloriehn und der Kohlehydrate.

3. Ich habe gelernt, meine Sorgen im Wesentlichen mit mir allein auszumachen, da mir von den Menschen, denen ich mich anvertrauen könnte, ohnehin niemand helfen kann.

4. Hauptsache, mein Verantwortungsbewusstsein und mein Mich-stets-um-alle-anderen-Kümmern bleibt aktiviert.

5. Es ist wirklich traurig, wie viel Schönes im zurückliegenden Jahr durch willkürliche und sehr häufig nutzlose Maßnahmen zerstört wurde, manches unwiederbringlich.

6. Das Hafenfest in Kamp und das Ancient Trance Festival (falls sie denn stattfinden dürfen) möchte ich unbedingt in diesem Jahr noch besuchen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf gar nichts, weil mir nicht danach ist, mich zu freuen, morgen habe ich geplant, ein Pfingstrosenfest zu besuchen und der Mutti einen schönen Tag zu verschaffen und Sonntag möchte ich mich auf die Arbeit in der kommenden Woche vorbereiten und auf die halbdienstliche Reise ans Meer!

Oh, ich weiß, das ist nicht gerade ein freudesprühender Freitagsfüller, was daran liegt, dass es mir heute seelisch nicht so gut geht. Wird schon wieder. Aber eben nicht heute.
Passt auf euch auf.
Eure Mira

Na sowas

Der vergessene Montag
Geht euch das auch manchmal so? Ein Feiertag fällt auf einen Wochentag und schon ist das gesamte Zeitgefühl im Eimer. So ging es mir gestern Abend.
Mit der Chef-Kollegin in TDO hatte ich verabredet, in den nächsten Wochen immer montags und donnerstags bei ihr zu arbeiten. Das reicht zwar nicht, denn sie würde mich dort in Vollzeit brauchen, aber der nächst höhere Chef, der die Verträge unterschreibt, will das nicht. Er will sparen und macht in diesem Wahn eine Menge kaputt. Aber nutzt ja nix, da müssen wir bis Ende Juni erst einmal durch.
Da nun aber der Montag ein Feiertag war, ging ich eben am Dienstag zur Arbeit nach TDO. Der Arbeitstag fühlte sich dann auch wie ein Montag an, mit Test der Mitarbeiter und mit all dem Verwaltungskram für den Wochenbeginn. Entsprechend ging ich am Abend davon aus, die nächsten beiden Tage frei zu haben und in dieser Zeit zum einen meine Homeschooling-Aufträge abzuarbeiten und noch Zeit für die Steuererklärungen der Familie zu haben. Die hängen ja komplett an mir. Die Mutti kann es nicht, der Sohn mag es nicht und meine eigene ist ja sowieso bei mir. Zum Glück stehlen mir in diesem Jahr keine sogenannten Freunde meine Zeit, die mich nur solange kannten, bis ihre Steuererklärung fertig war und von denen ich danach nie mehr etwas hörte.
Heute Morgen wurde mir dann mit Schrecken bewusst, dass schon Mittwoch ist und ich alles das, was ich für die nächsten beiden Tage geplant hatte, nun heute schaffen muss. Huch.
Dann mal jetzt einen großen Pott Milchkaffee und dann los.

Dieser Eintrag wird fortgesetzt
Ähm, oder doch nicht.

Der 21. Montag…

…ist ein Feiertag {Pfingstgen}. Das erwähne ich jetzt, falls ich den Eintrag in ein paar Jahren nochmal lesen sollte und dann vielleicht nicht mehr weiß, was das wohl für ein Feiertag gewesen sein kann. Gruß an den Honig im Kopf, oder wie Andrea meinte, die Laufmaschen im Kopf.

Weil ich heute natürlich frei habe, will ich mich dem Montagsstarter widmen, den Anni und Martin auch am Feiertag für uns bereit halten.

1.) Alle reden immer noch und immer wieder von Corona und allem, was damit zusammenhängt, dabei haben wir noch so viele andere Themen {wichtige und vor allem SCHÖNE} oder nicht?.

2.) Als ich das erste Mal als Kind an der Ostsee war, wusste ich noch gar nicht, dass die See für mich zur Passion werden würde.

3.) Die Rapsfelder in voller Blüte sind so schön.

4.) Wenn mal wieder eine düstere Welle der Depression über mich hinwegschwappt, hilft es zur Zeit, mir das Hafenfest in Kamp vorzustellen und mich ganz fest darauf zu konzentrieren, dass es dieses Jahr stattfinden darf.

5.) Meine liebste Musik ist und bleibt vielseitig und von Stimmungen bestimmt. Derzeit ist es Wenzel, dem ich zu gern zuhöre.

6.) Wenn die Hausaufgaben (oder Hausarbeit) mir zu viel werden, gehe ich einfach nach draußen..

7.) Diese Woche wird wirbelig und als Highlight habe ich mir den Besuch in einer Pfingstrosengärtnerei für den Samstag vorgenommen. Mal sehen, ob das klappt..

Soviel heute zum Montag. Bei 2.) hab ich mich schwer getan. Huch.
Habt noch einen schönen Feiertag.
Eure Mira