Der 31. Montag

Bei Anni gibt es wieder den Montagsstarter und diesmal bin ich halbwegs pünktlich wieder mit dabei.

1.) Beim Gang auf die Waage freue ich mich derzeit, dass sie nicht mehr anzeigt und sogar manchmal ein wenig nach unten deutet. Mal sehen, wie sich das weiterentwickelt.

2.) Ich kann mich nicht mehr erinnern, so lange liegt das zurück und so viele Konzerte durfte ich seitdem erleben. Ich weiß es einfach nicht mehr, welches mein erster Konzertbesuch war.

3.) Ich muss mehr für mich tun und liebe es zum Beispiel in der Therme zu entspannen.

4.) Diese Woche wird zwar anstrengend, aber das schöne Festival wird mir mehr als nur eine Freude machen.

5.) Die Hitze gehört für mich zum Sommer. Und ich liebe Sommer.

6.) Oft sehe ich schöne Motive, habe aber keine Gelegenheit, sie auf die Speicherkarte zu bannen.

7.) Diese Woche habe ich noch ein paar Vorbereitungen für das Wochenende geplant und außerdem steht/stehen das Ancient Trance Festival im Kalender.

Und jetzt schaue ich bei Anni vorbei, womit ihr so in den Montag gestartet seid.

Samstagsplausch {31.07.2021}

Die Woche in einem Wort
Gefühlschaos

Wochenrückschau

Samstag, 24. Juli 2021
Schlaf: 7 h 31 min
Es war wieder ein Tag, an dem ich das Nein-Sagen leider nicht beherrschte. Dabei hatte ich mir doch so fest vorgenommen, das Wochenende irgendwo zu verbringen, nur nicht im Zugriffsbereich meiner Familie. Nachdem ich am Freitag Abend noch die Steuerklärungen fertiggestellt hatte, hätte das auch funktionieren können.
hätte, könnte Hat aber nicht. Und daran war ich ganz allein selbst schuld. Hatte ich doch jemandem vom freigeschaufelten Wochenende geschrieben und {dämlich, wie ich bin} darauf gehofft, dass irgendein Vorschlag kommt. Kam natürlich nicht. Dafür zeitfressende Anrufe und die Nachricht, dass bestimmte Bürotätigkeiten mal wieder von mir erledigt werden sollten.
Die Wartezeit füllte ich mit Wäsche und Hauskram und wurde wütend auf mich selbst. Weil ich mir nicht erfüllte, was ich mir gewünscht und vorgenommen hatte. Gegen Nachmittag dann ein Kurzbesuch: Wir wollen noch an den See.
Na prima, und ich?
Ich beschloss, dass nun nur noch ein großer Eimer Eis helfen kann.
Da rief die Mutti an. Einfach so. Sie schleppte ich gleich noch mit in den Kaufmannsladen. Eis habe ich am Ende gar nicht gekauft, dafür aber eine Melone.
Schritte: 6.209

Sonntag, 25. Juli 2021
Schlaf: 8 h 16 min
Wenn auch die Ausfahrt nicht geklappt hatte, so verschaffte ich mir eine verträumte Auszeit im Garten.

Als dat Anki kam, überredete ich sie zu einem Kaffee.
Am Nachmittag schleppte ich die Katl mit in die Therme und hatte nun die nächste Auszeit. Alles irgendwie Stückwerk und mit einem Wochenend-Trip nicht zu vergleichen, aber eine Mira freut sich und es ist immerhin besser als nichts.
Schritte: 8.588

Montag, 26. Juli 2021
Schlaf: 5 h 14 min
Den Montag mochte ich zunächst nicht, artete meine Arbeit doch wider Erwarten in Stress aus. Der war allerdings handgemacht, teilweise durch die Kleine Chefin, die an diesem Tag erstaunlich unsortiert rüberkam. Teilweise, weil ich eben bin, wie ich bin.
Gefühlschaos Teil eins
Da rief doch ein Kollege an, mit dem ich etwas Technisches zu klären hatte, und während die Rechner rödelten, unterhielten wir uns über mögliche, geplante und nicht zustandegekommene Arbeitseinsätze. Dabei erfuhr ich von Wunsch-Szenarien vom Jahresanfang und war froh, dass ich damals nicht einmal etwas davon geahnt hatte. Das brachte mich noch nachträglich aus der Fassung und ich fragte mich einmal mehr, wieso sich der Altchef so schwer tat, mir einen Vertrag zu geben, wenn es doch so viele Einsatzorte gab, an denen man mich unbedingt haben wollte. ***
Weil nun aber eine Aufregung selten allein kommt, erreichten mich noch während des Gesprächs mit dem Kollegen weitere Nachrichten. Auch diese enthielten Aufträge und die dringende Bitte um "Amtshilfe". Ich verwies auf den Altchef. Und dann hätte ich mich am liebsten in ein Mauseloch verkrochen, und konnte in der folgenden Nacht kaum schlafen, weil ich mir vorstellte, dass der Altchef über mein Ansinnen, diese "Amtshilfe" tatsächlich zu leisten, verärgert sein könnte. War er aber gar nicht.
Bei Arbeitsaufträgen kann ich noch schlechter NEIN sagen als sonst. Ich meine, bei Arbeitsaufträgen übe ich das Nein-Sagen nicht mal.

Am Feierabend mochte ich den Montag dann doch, denn die Janine hatte mich eingeladen, in ihren Garten zu kommen und "Beute zu machen". Sie gestaltet ihren neu erworbenen Garten gerade um und hatte jede Menge Pflanzen abzugeben. Mein Auto sah aus, als hätte ich eine Gärtnerei überfallen. Leider habe ich kein Foto gemacht, denn ich wollte nur noch heim, damit die Pflanzen wenigstens Wasser bekamen.
Es war bereits dunkel, als der Sohn nochmals vorbei kam, um mir die Unterlagen für seinen Bürokram zu bringen.
Schritte: 8.300

Dienstag, 27. Juli 2021
Schlaf: 5 h 07 min
Dieser Tag fing gut an mit einem entspannten Arbeitsfrühstück.
Auf dem Rückweg schlenderte ich noch über den Markt.
Die Katl hatte mir angeboten, im Garten zu helfen. Ich holte sie nach der Arbeit zu Hause ab. Zunächst mussten wir Kaffee trinken. Dann rückten wir einer Rabatte zuleibe, die mehr {wie sagt Illy immer?} Beikraut enthielt als Pflanzen.
Angesteckt durch Janines Elan begannen nun auch wir mit der Umgestaltung, wenn auch in kleinerem Rahmen.
Zur Belohnung und zum Tagesabschluss kredenzte der Sohn uns noch Camparisoda.

Gefühlschaos Teil zwei
Ein Foto in meinem Status bewirkte bei bestimmten Menschen eine {beabsichtigte} witzige Reaktion. Nur von einem bestimmten Menschen kam eine hochwissenschaftliche Antwort, auf die ich mir keinen Reim machen konnte. Außerdem kam die Ankündigung eines Telefonats, aber auch die war irgendwie seltsam. So emotionslos. Das hätte man auch lassen können. Ich hätte das Telefonklingeln schon bemerkt. Das muss man nicht extra ankündigen. Es wirkte vielmehr so, als wollte er mir sagen: *Ich melde mich, aber lass mich bis dahin in Ruh’.*

Schritte: 8.870

Mittwoch, 28. Juli 2021
Schlaf: 3 h 21 min
Gefühlschaos Teil drei
Der Anruf erfolgte gleich früh am Morgen, so als wollte man ihn schnell hinter sich bringen. Die Informationen waren nicht sonderlich bewegend und allesamt eben nur Informationen, auf die ich gut hätte verzichten können. Das Gefühl, das zurückblieb war eine seltsame Gleichgültigkeit und bei der Frage *Wir hören doch wieder voneinander?* sagte ich zwar: *Das hoffe ich doch!*, dachte aber: *Ja, vielleicht. Irgendwann.*
Die Anrede jedoch hatte mich aufgeregt und geärgert und war überhaupt der Auslöser für meine verhaltenen Reaktionen im weiteren Verlauf des Gesprächs. Sagt der doch zu mir "Meine Gute…"
Sag mal, geht’s noch? Meine Gute…
"Meine Liebe" wäre eine ganz andere Hausnummer gewesen. Aber Meine Gute! Ich bin niemandes GUTE. Ich kam mir vor, wie ein kleines Kind, dem man gönnerhaft über’s Haar streicht, damit es nicht weint.
Meine Gute… das trieft doch von Herablassung. Was bildet denn der sich ein?

Die Arbeit mit den Kollegen lenkte mich wunderbar von meinem Ärger ab. Bis Mittag hatte ich den schon fast verdaut. Wie schnell das gehen kann.
Am Nachmittag stand die Frage, ob ich Katl abhole und wir weiter im Garten buddeln. Wegen des extrem wenigen Schlafs entschied ich mich jedoch für einen Ruhetag. So sammelte ich auf dem Heimweg im N-Markt noch ein paar Lebensmittel ein und fuhr direkt nach Hause.
Dort: Waschfee gefüttert, Hühnerbeine in die Röhre geschoben und mit einem großen Wasser auf der Couch gedöst, bis die Waschfee fertig war. Dann Wäsche aufgehängt {oder gehangen, oder wie?}, Hühnerbeine abgepuzzelt, mit der Schwester geschrieben, mit der Mutti versucht zu telefonieren {sie rief gegen 22 Uhr zurück}, die Kleidung für den nächsten Tag zurechtgelegt, damit es am Morgen schnell geht. Die Wäsche wieder abgenommen und weil sie noch nicht ganz trocken war, noch übergehängt.
Zum Abschalten noch einen Film aus der Mediathek gesucht, aber nur ein Drittel davon angeschaut, dann ging nichts mehr. Ich fiel ins Bett, konnte jedoch nicht gleich einschlafen und räumte das Bettzeug ein paar Mal hin und her.
Schritte: 6.835

Donnerstag, 29. Juli 2021
Schlaf: 4 h 52 min
Ich fuhr einem malerischen Sonnenaufgang entgegen. Traumhaft schön. Leider habe ich auf der gesamten Strecke keine Gelegenheit anzuhalten für ein paar Fotos. So nahm ich mir wieder einmal vor, am Wochenende genauso früh aufzustehen, wie unter der Woche und einfach mal zum Fotografieren rauszufahren.
Mal sehen, ob das klappt.
Den Feierabend verbrachte ich mit Katl in der Therme, wo ich wunderbar entspannen konnte. Katl hatte eine tolle Käseauswahl zum Naschen/Abendessen mitgebracht. Da brauchte ich daheim nicht nochmal anzufangen.
Bei den Schritten kommen noch mindesten 1.000 hinzu, weil ich die Fitness-Uhr in der Therme ablege, dort aber viel hin und her laufe.
Schritte: 6.488

Freitag, 30. Juli 2021
Schlaf: 3 h 22 min
Schon wieder so wenig Schlaf. Hilfe, wohin soll das noch führen? Dabei war ich schon halb zwölf im Bett und der Wecker durfte, weil alles so gut vorbereitet war, 25 Minuten später klingeln als sonst. Dafür hat die Uhr zwischen 1:30 Uhr und 3:00 Uhr überhaupt keinen Schlaf registriert, obwohl ich nicht bewusst wach lag. Vermutlich war ich einfach zu unruhig. Geträumt habe ich, das ist mir aufgefallen, weil es ein paar Nächte nicht so war. Bei mir ist das Wiedereinsetzen von Träumen immer ein Zeichen dafür, dass meine Seele wieder in Ordnung kommt. Wenn ich sehr traurig oder depressiv bin, träume ich nämlich nicht, was mir meist aber erst hinterher auffällt.
Gefühlschaos Schlussbetrachtung
Auf den Autofahrten zur und von der Arbeit hatte ich ausreichend Zeit, über alles nachzudenken. So wälzte ich auch das seltsame Telefonat immer wieder durch meine Gedanken und bekam auf diese Weise immer mehr Abstand. Ich ärgere mich nicht mehr. Im Gegenteil, ich bin froh, dass ich die verschiedenen Äußerungen, Gunstbezeugungen und was auch immer jetzt ohne Rosafilter betrachten kann. Das verhindert zu wohlwollende Fehleinschätzungen.
Ich bin enttäuscht im positiven Sinn, denn Enttäuschung heißt doch, die {Selbst-}Täuschung hat ein Ende. Und das ist gut so!
Somit hat auch das Gefühlschaos ein Ende. Zumindest bis zum nächsten Tohowabohu, in das ich mich stürze. *hüstel*
Wer mich kennt oder Teil eins gelesen hat, weiß, dass ich ein gefühltchaotischer Mensch bin und es bei mir dazu nicht das große Gefühl *L i e b e* braucht. So etwas, wie im letzten dreiviertel Jahr passiert mir ohnehin nicht so schnell wieder. Ich habe zu sehr vertraut und ich wollte so gern glauben, das auch für mich mal jemand ein so großes Gefühl übrig hat. Jetzt weiß ich {einmal mehr}, dass es wieder nur um die Kumpeline ging, um die geduldige Zuhörerin, der man alles erzählen kann und um die Arbeitskraft, auf die man sich 1.000 %ig verlassen kann. Tja!

Ich habe die Monatsabschlüsse fertig gemacht, soweit das die Kleine Chefin sonst immer macht. Schätze, das wird auch in Zukunft meine Aufgabe bleiben, auch wenn sie nicht im Urlaub ist. Es macht mir Spaß.
Zwischendurch war ich mal für 15 Minuten weg, auf dem Markt. Ich brauchte noch ein Geschenk und wusste auch genau, was ich haben wollte. Deshalb ging das auch so schnell. Außerdem sitzen wir mitten in der Stadt, haben also sehr kurze Wege. Nach diesem wunderbaren Strauchbasilikum duftete dann mein gesamtes Büro.

Da ich wieder nur dreieinhalb Stunden geschlafen hatte, wählte ich den Garten als Feierabendoption ab. Auch den Einkauf auf dem Heimweg ließ ich bleiben und bekam sogar noch einen Parkplatz vor dem Haus.
Schritte: 6.517

Samstag, 31. Juli 2021
Schlaf: 3 h 54 min
Wenn ihr euch das anschaut, könnt ihr euch denken, dass die Idee vom Sonnaufgang-Fotografieren heute schon mal nicht aufging. Ich kam zur Sonnenaufgangszeit einfach nicht hoch. Vielleich morgen. Oder aber ich vertage das Ganze in den Herbst, wenn die Sonne später aufgeht.
Jetzt denke ich mir erst mal ein Ziel aus für einen kleinen Ausflug mit der Mutti. Das habe ich mir selbst so ausgesucht und das wird mein gutes Werk für diese Woche.

Jetzt komme ich erstmal zu Andrea und ihrem Samstagsplausch, in dem es heute um Waldatmen geht. Ein schönes Thema.

Habt alle ein feines Wochenende.

GERADE JETZT – Momentaufnahme

29. Juli 2021

denke ich: wieder an einen Anruf, der gestern reichlich seltsam war

mag ich: diesen Tag, an dessen Feierabend ich vielleicht noch schwimmen gehe

mag ich nicht: grübeln

fühle ich: leichte Unruhe

trage ich: Wie letzte Woche: ein Flatterkleidchen zu Caprihosen

brauche ich: eine gute Idee

höre ich: schläfrige Stille im Büro

mache ich: drei Dinge auf einmal

lese ich: Die Meisterin von Markus Heitz Alte Feinde

trinke ich: Mineralwasser, wie immer

vermisse ich: mein Bett

schaue ich: auf die Orchidee, die bald zu blühen anfängt

träume ich: einen ganzen verregneten Sonntag lang nur zu schlafen.

Das war sie, meine heutige Momentaufnahme. Verlinkt ist sie wieder bei Rina

Der 30. Montag…

…war recht eigenwillig. Ich hätte nicht gedacht, dass ich in meinem beschaulichen neuen Job mal in Stress verfallen würde, und doch ist genau das passiert. Ich bin aber auch selbst schuld.

Wieso, erzähle ich euch im kommenden Samstagsplausch, den ich zu gegebener Zeit auch hier noch verlinken werde.

Jetzt gibt es erst einmal {sehr verspätet} meinen Montagsstarter.

1.) Freilich kann ich einen gewissen Menschen wieder aus meinem Herzen vertreiben , aber es fällt mir schwer.

2.) Ich bin schon sehr gespannt, wie sich dieses Mal das schöne Maultrommelfestival anfühlen wird und ob die Beschränkungen, die den Veranstaltern auferlegt werden, sich sehr negativ auf die Stimmung auswirken.

3.) Frühmorgens, wenn mein Wecker klingelt , dann habe ich es am liebsten, wenn mir noch wenigstgens 10 Minuten für einen Kaffee auf dem Balkon bleiben, bevor ich ins Hamsterrad aufbreche.

4.) Wie der Vierjährige aus dem Nachbargarten mit meiner SchwieTo "flirtet", das ist so niedlich.

5.) Dass ich jeden Tag nach Feierabend noch viel zu viel vorhabe, hält mich davon ab, unter der Woche ausreichend zu schlafen.

6.) Kann mir bitte jemand den 48-Stunden-Tag herzaubern?

7.) Diese Woche wird kunterbunt und als Highlight habe ich noch gar nichts geplant, es soll aber unbedingt etwas Ruhiges, Entspannendes sein.

Samstagsplausch {24.07.2021}

Die Woche in einem Wort
Selbstfürsorge

Wochenrückschau

Samstag, 17. Juli 2021
Ein Thema in Andreas letztem Samstagsplausch war Selbstfürsorge und ich dachte, diese würde mir gerade recht gut gelingen. Ich sollte so etwas nicht denken, denn dieses Wochenende wurde alles andere als fürsorglich mit mir umgegangen und ich schaffte es nicht, mich zur Wehr zu setzen. Ich schaffte es auch nicht, mich um mich selbst zu kümmern.

Ich bin rumgerannt.
Am Samstag Morgen war die Welt noch halbwegs in Ordnung. Dann rief die Mutti an, ich sollte ihre Geldkarte sperren lassen, weil sie sie verloren hat. UNSINN. Die Karte hatte sie mir gegeben und gebe sie ihr natürlich zurück, falls sie diese braucht. Sie wollte mir das gar nicht glauben, also dass ich sie wirklich habe. Tja.
Als ich gerade los wollte, um die kleine Frau mit ins Paunsdorf Center zu nehmen, erreichte mich ein Hilferuf. Mein Schwager war 60 km vor Leipzig mit dem Roller liegengeblieben. Leider konnte ich ihm nicht helfen, so gern ich das gewollt hätte.
Also fuhr ich doch noch mit der Mutti ins PC. Danach allein in den Kaufmannsladen.
Sie: Warum fährst du denn da allein hin?
Ich: Weil DU zu einer bestimmten Zeit daheim sein willst und wir das zusammen nicht mehr schaffen würden!
Später ging ich in den Garten, wo ich mich gern entspannen wollte. Sohn und SchwieTo waren noch da und wir hatten endlich Gelegenheit, über ein Jobangebot für ihn zu sprechen.
Die ersehnte Ruhe fand ich, als die Nacht sich über die Gärten senkte und ich auf der Schaukel unter dem Sternenzelt leise in den Schlaf gewiegt wurde.

Sonntag, 18. Juli 2021
199/365
Sonnenaufgang, 4:37 Uhr
Frühstück im Garten, 7:49 Uhr
Bis dahin war die Welt auch noch in Ordung, jedenfalls halbwegs. Ich dachte, ich könnte mich mental von dem bösen Freitag erholen und mir einen Ruhetag gönnen.
Als es im Garten voll wurde, zog ich mich nach Hause zurück. Erst mal duschen. Dann kam schon der Anruf, ob ich mit dem Grillzeug komme. Das hatte sich bei mir daheim besser lagern lassen als im Garten. Was mich aus der Bahn warf, war die Frage: Wann kommst du denn dann mit der Oma?
Die Oma war doch gar nicht eingeplant. Und dann: Du kannst doch die arme alte Frau nicht in ihrer Wohnung hocken lassen!!!
Na klasse. Ich zottel sie doch dauernd mit mir herum, aber wenigstens am Sonntag wollte ich nicht wieder fremdbestimmt sein.
Das Ende vom Lied war, dass ich die Oma holte und mich dann natürlich nicht zurückziehen konnte, weil ich sie ja irgendwann wieder heim bringen musste. Und einfach mal ein bissel lesen oder vor mich hinträumern ging auch nicht, weil eben diese alte Dame dann immer etwas zu bestimmen oder mir vorzuwerfen hatte.
Was soll denn das jetzt? Du hast die Augen zu!!!
Du hast doch hier gut geschlafen!
Ja, freilich, von Mitternacht bis 6 Uhr. Das ist ja auch sooo viel Schlaf an einem Wochenende.
Na, das kann reichen. Du kannst nicht immer nur schlafen!
Mich hat das alles schrecklich aufgeregt. Dieses dauernde Befinden darüber, dass ich in ihren Augen alles falsch mache. Dieses ewige Gegängel.

Am Abend dieses Tages hatte ich nur einen Wunsch: Am nächsten Wochenende einfach wegzufahren und keinem in der Familie irgendwas davon zu sagen. Einfach mal weg sein, nicht erreichbar, nicht herumschubsbar. Sollen sie doch alle mal merken, wie das ist, wenn ich nicht als Hol-einmal-bring-einmal zur Verfügung stehe.
Am Abend mancher Tage {Lift}

Montag, 19. Juli 2021

Nach dem Wochenende freute ich mich noch mehr als sonst auf meine Arbeit in TDO.
Hin und her überlegte ich, wo ich das Wochenende verbringen könnte, weit weg von zu Hause. Oder doch gar nicht weit, aber unbedingt weg. So recht fiel mir keine Lösung ein. Nur der Drang, mich rar zu machen, der blieb.
Ich schnitt einen Coupon aus der Sonntagszeitung aus und schickte ein Foto an Katl. Am Ende trafen wir uns, um den Gopalast zu besuchen.
Das war Selbstfürsorge pur.




Dienstag, 20. Juli 2021
Der für Montag versprochene Anruf ließ auch am Dienstag auf sich warten. Wobei… nun warte ich nicht mehr. Wenn ich keinen Anruf wert bin, ist mir das nun auch nichts mehr wert. Geht schon irgendwie.
Am Nachmittag versuchte ich, meine Selbstfürsorge {Besuch der Therme} mit der Pflichterfüllung zu verbinden, indem ich die Mutti mitnahm. Fragt mich bitte nicht, warum ich mir das angetan habe. Sie wollte mit. Das ging schon seit Freitag, dass sie zunächst äußerte, sie ginge da gern mal hin. Später meinte sie, ach, sie wolle mir meinen Besuch dort nicht vermiesen. Solche Äußerungen erfolgen dann immer in einem leidenden Tonfall. So: Ach, ich Arme, jetzt muss ich verzichten, damit ich dich nicht störe. Nur um Äußerungen heraufzubeschwören, wie Du störst mich nicht. Oder dass ich gar noch bitte, sie mitnehmen zu dürfen. Damit sie dann hinterher sagen kann: Du wolltest doch, dass ich mitkomme.
Also entschied ich: Jetzt hast du gesagt, du willst mit, also kommst du nun auch mit! Wir werden ja sehen, wie gut oder schlecht das geht.
Und was soll ich sagen? Es ging erstaunlich gut. Wir hatten richtig Spaß, ich konnte mich tatsächlich entspannen und sie war glücklich.
Das können wir mal wieder tun.
Auf dem Rückweg meinte sie: Nun konnte meinetwegen die arme Katl gar nicht mit.
Doch dem war nicht so. Die Katl hätte sehr wohl noch Platz im Auto gehabt. Das könnte man also auch mal noch durchführen.

Mittwoch, 21. Juli 2021
202/365


Ein Hilferuf früh am Morgen bewog mich, vor dem Weg zur Arbeit noch im Garten vorbeizuschauen. Ich konnte leider auch diesmal nicht wirklich helfen, weil ich die vermisste Person nicht fand. Allerdings habe ich eine gewisse Vermutung. Wenn eine erwachsene Person abgängig ist, muss nicht immer gleich etwas Schlimmes passiert sein.
Die Person ist inzwischen längst wieder aufgetaucht und es ist tatsächlich nichts weiter passiert. Naja, wie man’s nimmt.
Eine Dienstfahrt führte mich am Vormittag ein Stück auf meine "alte" Route in Richtung Cottbus. Besonders die Rückfahrt spülte Erinnerungen hoch, die ich doch lieber am Boden halten möchte. Blöde Gefühle aber auch!
Zum Feierabend erreichte mich ein weiterer Hilferuf: Ich brauche mal deinen Rat. Das Gespräch dauerte über 2 Stunden, aber zum Glück konnte ich tatsächlich helfen.
Am Ende mahnte ich auch die Hilfesuchende an ihre Selbstfürsorge. Das sagt die Richtige. *lach* Aber JA, das ist wichtig. Das habe ich längst für mich erkannt, nicht zuletzt, weil Regula mich daran gemahnt hat. Und ich sehe ganz deutlich bei anderen, wenn es da schleift. Bei mir selbst sehe ich das auch, nur fällt da die Umsetzung oft schwer. Diese Woche aber achte ich intensiv darauf.

Donnerstag, 22. Juli 2021
Am Morgen hatte ich straff zu tun, denn es war eine neue Mitarbeiterin einzuweisen und das gestaltete sich etwas eigensinnig.
Außerdem hatte ich noch eine Kollegin zu coachen. In Teilen unseres Jobs bräuchten wir Supervision. Da dies Kosten verursachen würde, die unsere Chef-Etage natürlich nicht tragen möchte, bleibt uns nichts anderes übrig, als uns gegenseitig zu unterstützen und zu coachen und aufeinander aufzupassen. Viele Kollegen wissen um meine Fähigkeiten als Coach und um meine {externen} Erfolge und so vertrauen sie mir auch intern.
Am Vormittag hielt ich die Ungewissheit nicht mehr aus und schrieb einem Freund(?), ob es ihm gut geht. Der Rückruf kam wenige Minuten später. Dann war ich sehr beruhigt, denn bis auf viel Stress, geht es ihm gut. Na, immerhin.
Für den Abend wollte ich… nein, dass muss ich anders erzählen: Nach dem vergangenen Chaoswochenende hatte ich mir fest vorgenommen, am kommenden Wochenende zu verschwinden und für niemanden erreichbar zu sein {eine, mir sehr wichtige, Person ausgenommen}. Nun fiel mir am Dienstag mit Schrecken ein, dass für die Steuererklärungen nicht mehr viel Zeit bleibt, und ich nahm mir vor, diese am Mittwoch und Donnerstag zu bearbeiten, damit ich mir das Wochenende von solchen Aufgaben frei halte. Nachdem ich mich nun am Mittwoch Abend um die Kollegin gekümmert hatte und danach dann keinen Nerv mehr für den Steuerkram hatte, sollte dies am Donnerstag unbedingt noch erledigt werden.
Vorher auf dem Heimweg war noch das Wegbringen unzähliger Mineralwasserflaschen geplant. Und ein kleiner Einkauf. Das Leergut war so viel, dass ich das Pfandgeld mit dem Einkauf nicht einmal aufbrauchte und noch etwas heraus bekam.
Vier Kilometer weiter entdeckte ich an einer Tankstelle einen sehr günstigen Spritpreis, so dass ich da auch noch einmal ranfuhr.
Gegen 17 Uhr war ich endlich daheim und so geschafft, dass ich mir ein Tässchen Tee und ein kleines Abendessen gönnte. Weit kam ich damit allerdings nicht, denn als das Telefon klingelte und Lili wissen wollte, wie ich mich fühle, war es 21 Uhr, der Tee war kalt und an dem Abendessen hatten sich zwei Fliegen gütlich getan, so dass ich es nicht mehr essen mochte.
Wer glaubt, dass ich nun noch die Steuererklärungen bearbeitete?
Leider bedeutet das, dass ich nun am Wochenende nur in eine Richtung verschwinden kann… hinter meinen Rechner und die Berge von Steuerunterlagen.

Freitag, 23. Juli 2021
Manchmal muss man morgens einfach noch eine Nachricht schreiben, auch wenn man längst unterwegs sein sollte.
Und man muss seine Gedanken beisammen haben und allen Bürokram in eine Tasche stopfen und mitnehmen. Und wenn dann Feierabend ist, kann man sich einen Kaffee aufbrühen und sich über all den Steuerkram hermachen, den man schon zwei Abende vor sich her geschoben hat. Und irgendwann ist das dann erledigt.
Man selbst ist dann zwar auch erledigt, aber mit dem guten Gefühl, das Wochenende frei zu haben.
In der Abendsonne fuhr ich heim und fühlte mich beschwingt. Und ein klitzekleinwenig traurig, weil ich nun dieses schöne freie Wochenende vor mir hatte und noch immer nicht wusste wohin.

Samstag, 24. Juli 2021
Heute wollten wir in Kamp sein.
Hier seht ihr Kamp, so wie wir es gern erlebt hätten, wie es aber Dank beschränkter Beschränker in diesem Jahr nur sehr wenige erleben dürfen.

Und hier das gleiche Lied vorgetragen im Plauener Malzhaus. Die Anmoderation ist hörenswert.

Ich hätte vielleicht trotz allem ans Meer fahren sollen.

GERADE JETZT – Momentaufnahme

denke ich: über einen Anruf nach und gewisse Äußerungen, die ich schwer einordnen kann und doch so gern einfach glauben möchte

mag ich: diesen Menschen, der mich da anrief

mag ich nicht: warten

fühle ich: ganz viel Zuneigung.

trage ich: Ein Flatterkleidchen zu Caprihosen

brauche ich: Konzentration, die mich gerade flieht

höre ich: Kinder in der Gasse kreischen

mache ich: Pause

lese ich: diese Fragen, ansonsten Die Meisterin von Markus Heitz Spiegel und Schatten

trinke ich: Mineralwasser, eine große Flasche

vermisse ich: jenen Menschen, siehe oben

schaue ich: auf meinen Bildschirm

träume ich: von einer Auszeit im Kloster

Gefunden habe ich diese Aktion bei Corly, verlinken kann man sich bei Rina.
Eine schöne Aktion, von der ich noch wenig weiß. Das kommt noch.

# 636

Diesmal habe ich nicht wieder den Eindruck, Barbaras Lückentexte schon zu kennen. Es machte wieder Freude, diese auszufüllen.

1. Wenn ich richtig schwitze, zum Beispiel in der Sauna, habe ich das Gefühl, dass alles Schädliche, aller Schmutz nicht nur aus meinem Körper, aus aus meiner Seele herausgespült wird.

2. Wenn ein lieber Mensch anruft und mit wenigen Sätzen oder Bemerkungen all meine Sorgen wegwischt, dann ist das einfach zu schön.

3. Ich könnte eigentlich mal wieder ans Meer fahren.

4. Ich muss mich intensiv um mich selbst kümmern und mir einen Teil meiner Verpflichtungen vom Hals schaffen, sonst werde ich irgendwann untergehen.

5. Im Übrigen kommen wahrscheinlich ein paar Unternehmungen, die ich schon aufgegeben hatte, doch noch in die gewünschte Richtung ins Rollen. Schau’n wer mal.

6. Wenn alles klappt, wie ich es mir wünsche, könnte ich vielleicht ein paar Konzerte mit einem besonderen Menschen gemeinsam erleben .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Fertigstellung aller Steuererklärungen, morgen habe ich geplant, dann endlich wegzufahren und Sonntag möchte ich ebenfalls unterwegs sein und meinen freien Tag genießen!
Alternativ könnte ich die Steuererklärungen morgen fertigstellen und die übrige Zeit in der Therme verbringen.

Der 29. Montag

Der Montagsstarter wieder erst am Dienstag.
1. Nicht mehr konkret zu benennen ist das Parfum meiner Jugendzeit weil ich damals diverse Deos und Parfumes benutzte, die mein Vati mir von seinen Dienstreise mitbrachte.

2.) Ich grusel mich vor gar nix. Ich erschrecke leicht vor allem möglichen, manchmal vor dem eigenen Schatten. Und ich ekle mich sehr vor totem Getier, besonders, wenn es Federn hatte. Aber gruseln? Nö .

3.) Leider bin ich immer wieder zu gutgläubig und dadurch gut auszunutzen. Das ist gar nicht gut für mich, aber es freut alle anderen.

4.) Auf mich selbst zu achten, darf ich nicht vergessen.

5.) Wenn mal wieder Kirmes ist, gehe ich auf jeden Fall als erstes gar nicht erst hin. Ist nicht so mein Ding, der Rummel.

6.) Irgendwie ist alles gerade ein wenig trübsinnig. Aber das wird schon wieder, hoffe ich.

7.) Diese Woche wird unspektakulär und als Highlight habe ich bereits das asiatische Essen mit Katl genossen.

Samstagsplausch {17.07.2021}

Die Woche in einem Wort
Durchwurschtelt.

Wochenrückschau

Samstag, 10. Juli 2021
Ein etwas anderer Samstag. Der Jürschn und das Anki nahmen mich mit auf einen ihrer Wald-Wiese-Fluss-Teich-Berg-Einkaufsausflüge. Jürschn hatte schon immer gute Ideen für Ausflüge, indem er die Autobahnen mied und dadurch auf wundervollen Nebenstrecken viel Interessantes entdeckte. Während der Lockdowns hatten die beiden diese Ausflüge in die nähere Umgebung verlegt, wegen der 15 km im Umkreis und immer mit Einkäufen verbunden. Not macht erfinderisch. Und nun setzen sie das ohne Not fort und ich bin immer begeistert, welch schöne Fleckchen sie entdecken. Diese Woche nun passte es und sie nahmen mich mit.
191/2021

Sonntag, 11. Juli 2021
Ruhetag. Das Wetter war besser, als vorhergesagt, so dass ich bereit gewesen wäre, die Mutti irgendwohin zu schleppen. Außerdem hatte ich mir eingebildet, zu Mittag bei einem Griechen essen zu gehen. Die Mutti wollte das nicht: Ach, ich habe noch Gräupchen!
Gut, dann nicht.
Katl hatte noch Brot im Ofen. Ich hatte ohnehin nicht damit gerechnet, dass Katl mitkommt. Sie ist nicht so der spontane Typ. Macht nichts.
Ich hätte allein gehen sollen, aber dann fiel mir ein, dass ich auch zu Hause richtig gut essen kann.
192/2021

Montag, 12. Juli 2021
Na, was ist? Der 12te, der Tag für 12 von 12. Der Tag lief völlig anders, als geplant. Und er war für mich einer meiner ganz seltenen Schlechte-Laune-Tage, wobei diese Laune sich erst gegen Mittag wegen diverser Ereignisse einstellte.

Dienstag, 13. Juli 2021
Als ich am Morgen zur Arbeit fuhr, empfand ich es als sehr angenehm, dass ich erst 5.30 Uhr diese Strecke fahren musste und nicht schon vor zwei Stunden, wie, wenn ich auf dem Weg nach CB gewesen wäre. So verläuft nun schon die zweite Woche relativ stressarm, zumindest was die Arbeitswege und Fahrstecken angeht.
Da ich, wie ihr wisst, wenn ihr 12 von 12 gelesen habt, am Montag den Besuch der Therme absagen musste, rief ich am Nachmittag die Katl an, um ihr zu sagen, dass wir dies am Dienstag nachholen. Allerdings hatte es sich die Katl gerade mit ihrem Strickzeug gemütlich gemacht und offensichtlich keine Lust, aus dem Haus zu gehen. Die Begründung war fadenscheinig. Es sei ihr zu unsicher, weil Gewitter vorhergesagt waren. Nunja. Wer nicht will…
Das Gewitter kam tatsächlich. In der Nacht! Also kein echter Grund, nicht in die Therme zu gehen.
Ein Anruf am Nachmittag verbesserte meine Stimmung so deutlich, dass es sogar den Kollegen auffiel, also einer Kollegin. In dieser guten Stimmung war es sehr angenehm, allein in die Therme zu gehen. Es war ein sehr schöner Feierabend, an dem ich zu vorgerückter Stunde schnell noch im Kaufmannsladen etwas Leckeres für den nächsten Tag einsammelte.

Mittwoch, 14. Juli 2021
An diesem Tag kam die Tiefkühlware, die schon für den vergangenen Dienstag angekündigt gewesen war. Das brachte den gesamten Tagesablauf durcheinander, sowohl in der Firma, als auch zum Feierabend, weil die Schätze schnellstens in diverse Kühltruhen umgelagert werden mussten. Außerdem musste ich aus meinen Unterlagen ein paar wichtige Informationen für die Personalabteilung heraussuchen. Danach raffte ich mich leider auch nicht noch einmal auf, zum Schwimmen zu fahren. Dafür war ich mal zeitig im Bett, was insofern nichts brachte, als ich dann in der Nacht aufwachte und nicht wieder einschlafen konnte.
Notiz an mich: Ich muss dringend meine Gedanken und Gefühle(!!!) aufräumen! Wenn das so einfach wäre!

Donnerstag, 15. Juli 2021
Der Arbeitstag verlief sehr ruhig.
196/2021

Zum Nachmittag fragte ich die Mutti, ob sie mit in den Schnickschnackladen möchte. Mochte sie und freute sich sehr. Zum Abend bereitete ich mir ein leckeres Essen zu und hatte endlich wieder einmal das Gefühl, dass alles in den Bahnen läuft, in denen es laufen soll. Drei Schreiben müssen noch erledigt werden, aber die bekomme ich auch noch hin.
Spät am Abend kamen dann Anrufe und Nachrichten, die mich wieder aus der Bahn warfen und mir bis in die Frühe gegen halb drei den Schlaf raubten. Dann blieben mir mal wieder nur 2 Stunden Nachtruhe.

Freitag, 16. Juli 2021
Der Wecker klingelte zur gewohnten Zeit, aber ich hatte eine halbe Stunde übrig, in der ich meinen Kaffee auf dem Balkon trank. Das brauchte ich nach der kurzen Nacht.

Es fühlte sich wundervoll an, zwischen den Feldern hindurch in Richtung Arbeit zu rollen. Ich mag diese Strecke sehr.
In der Firma erreichten mich Nachrichten, die ich… nunja, einfach nicht gut fand. Meine Laune blieb gut, aber meine innere Stimmung litt natürlich. Gut, dass es einen Menschen gibt, mit dem ich über alles reden kann. Da genügt es schon, dies zu wissen, da muss ich das nicht mal unbedingt tun.
Die Kollegen aus L.E., die mit einer großen Lieferung am Vormittag ankamen, reparierten gleich noch mein Auto. Also, für sie war das keine große Sache, es musste nur eine Lampe gewechselt werden. Aber ich hätte das nicht hinbekommen. Weil ich ein Mädchen bin!
Das hat mich sehr gefreut. Ich kann das gar nicht beschreiben. Dieser Zusammenhalt und dass mir jemand hilft. Also, klar, in der Familie… der Sohn hilft mir auch. Klar. Aber so eigentlich Fremde. Das tut mir gut! Das macht mich dankbar.
Am Nachmittag verpasste ich einen Anruf, auf den ich mich seit Stunden gefreut hatte. Und warum? Weil die Hexe mich wieder extrem beanspruchte und meinem {erzieherischen} NEIN endloses Generve entgegen setzte. Schließlich war ich noch bis 17.30 Uhr unterwegs, um wieder einmal Kastanien aus dem Feuer zu holen.
Als ich dann {zum zweiten Mal an diesem Tag} im Garten ankam, war der Sohn schon da. Außerdem Nachbar DaK mit dem süßen Rudi. Der Kleine ist sowas von goldig. Aber mit der Ruhe war es vorbei. Dat Anki war inzwischen weg. Dafür tudelte Daggi Duck ein und diverse andere Nachbarn und manche gingen auch wieder. Ich bot meine Torte an.

AnAt kam, um eine Urlausrunde zu geben. Das war schön. Endlich kam auch die SchwieTo. Das ist so ein angenehmes Persönchen! Die Jungs heizten den Grill an. Rudi sagt übrigens Oma zu mir. Das finde ich so süß. Als sich die Nacht über die Gärten senkte, kehrt Ruhe ein. Ich hatte meinen Sessel unter dem Apfelbaum. Auf der Schaukel kuschelte sich Rudi zwischen Sohn und SchwieTo. Gute Nacht alle!

Samstag, 17. Juli 2021
Der Tag wird ein wenig durcheinander geraten. Zunächst einmal habe ich nämlich verschlafen und wachte erst 8 Uhr auf. Nun aber fix.
Weil ich für die kleine Chefin etwas aus einer bestimmten Drogerie abholen will, muss ich nachher ins Paunsdorf Center. Ich hatte mir vorgestellt, das gleich am Morgen zu erledigen und dann… mal sehen.
So funktioniert das aber nicht, weil ich die Bestellung erst ab 13:30 Uhr holen kann. Also werde ich nun die Gelegenheit nutzen, die Mutti mitzuschleppen. Da hat sie eine Freude und ich einen Pluspunkt *hüstel*. Und dann will ich gleich noch durch meinen Lieblingsladen schlendern. Da finde ich bestimmt… ach ja, genau, ich brauche Nähgarn. Das kann ich mir von dort mitbringen. Die haben immer so schöne Farben.

Nun bringe ich diesen Eintrag erst einmal zu Andrea und schaue, wer schon alles dabei ist, beim Samstagsplausch.

Habt ein feines Wochenende.

# 635

Als ich bei Barbara die Lückentexte für den Freitagsfüller las, kam es mir so vor, als hätte ich diese alle schon gesehen. Wie ist das möglich?

1. Eine Modesünde ist gibt es für mich nicht. Wenn sich jemand in seiner Kleidung wohlfühlt und das auch ausstrahlt, dann sieht man das und das sieht dann gut aus.

2. Hoffentlich werden die Unwetter und Überflutungen nicht noch schlimmer.

3. Ich möchte gerne mal wieder asiatisch essen.

4. Wollmäuse, die sich auf Parkett immer ganz schnell wieder sammeln und eventuell die eine oder andere verlorene Socke finde ich unter meinem Bett.

5. Das Problem… welches Problem? Es gibt nur Aufgaben, und die gilt es zu lösen.

6. Witze mag ich nur selten und kann sie mir noch seltener merken. Deshalb gibt es bei mir auch keinen Witz der Woche.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Treffen mit Sohn und SchwieTo im Garten, morgen habe ich geplant, für die kleine Chefin etwas aus der Drogerie zu besorgen und gleich noch durch meinen Lieblingsladen zu schlendern und Sonntag möchte ich mit meinen Lieblingsmenschen im Garten sein!