Notizen im März – 04. März 2026

Ein verrückter Tag

 
Chaos am Morgen
Kaum war ich 7 Uhr zur Tür herein, tauchte die erste Teilnehmerin auf. Menno. Die Arbeitszeit der Mitstreiter beginnt 8 Uhr. Die erste Stunde, in der ich noch allein bin, nutze ich normalerweise für Büroarbeiten oder Vorbereitungen. In den Zeiten der Beräumung plane ich vor, was am jeweiligen Tag unbedingt erledigt werden muss, was ich den Leuten dringend mitteilen muss, weil es täglich noch Veränderungen gibt. Seit heute muss ich auch meinen Bürokram umplanen, weil ich seit gestern im System keinen Drucker mehr habe und demzufolge mit Scannen und Drucken auf eine anderes System ausweichen muss. Dateien dorthin zu übertragen, ist leider auch umständlich. Ich hätte also meine erste Arbeitsstunde gern darauf verwendet, mich auf die Tagesaufgaben zu konzentrieren. Tja nun, jetzt war also die erste Teilnehmerin schon da und, wie sonst üblich, ging ich natürlich auf ihren Bericht vom gestrigen Abend ein. Zwischendurch setzte ich Kaffeewasser auf, das später von anderen als Teewasser genutzt wurde. Heißes Wasser ist heißes Wasser.
Inzwischen steht die Putzfee im Raum, die mir ebenfalls gewisse Ereignisse berichtet. Ich darf sie nicht weglassen, ohne ihr ein Schreiben für ihren Chef mitzugeben. Als ich das schnell tippen möchte, entdecke ich zuerst eine Nachricht meines Chefs von gestern Nachmittag. Ich antworte ihm schnell und widme mich wieder meinem Schreiben, als die Putzfee mir auch schon ihren Tätigkeitsnachweis zur Unterschrift hinlegt. Ich bitte sie, noch einen Moment zu bleiben, woraufhin sie fragt, ob sie ihr Brötchen bei mir essen darf. Darf sie! Und damit sie geduldig auf das Schreiben wartet, mache ich ihr fix noch einen Kaffee. Schon klingelt die interne Leitung. Denkst du bitte an dieses? Und an das auch noch? Und wann kommst du am Montag?
Ähm, wenn der Chef morgen Vormittag herkommt, kann ich ihm doch alles mitgeben und muss nicht extra am Montag in die Zentrale gefahren kommen. Okay
Mitten im Gespräch steht ein Teilnehmer im Büro und drückt mir eine Krankmeldung in die Hand. Die Kommunikation ist nicht ganz einfach, weil er nicht gut deutsch spricht und mein Russisch seit 30 Jahren eingerostet ist. In der Werkstatt kreischt eine Säge und löst den letzten Rest meiner Konzentration auf. Dann habe ich endlich das Schreiben für die Putzfirma fertig, die Fee hat ihr Frühstück verzehrt. Zum Gespräch mit der Zentrale habe ich mir Notizen gemacht. Es ist halb zehn.

Der ganz normale Wahnsinn
Dürfen wir denn das Regal abbauen? Ja, von mir aus, das brauchen wir die letzten drei Tage nicht mehr.
Im Vorraum liegt ein anderes Regal in seine Einzelteile zerlegt. Das wollte ich eigentlich den Leuten zukommen lassen, die am Samstag vielleicht zum Räumen kommen. Das hat der L. zerlegt, weil er es sonst nicht in sein Auto bekommt. Hallo? Wer hat denn gesagt, dass er das mitnehmen soll?
Ich rege mich nicht mehr auf. Die Leute hören grundsätzlich nur das, was sie hören wollen. Legen alles so aus, wie es ihnen gerade passt. Aber was soll ich mich ärgern? Sie sind noch zwei Tage hier. Ich bin noch 4 Tage hier oder auch 5 oder 6, aber dann ohne diese Leute. Also, wozu aufregen?
Das Schlimme ist, dass ich an einem Teil dieses Chaos selbst schuld bin. Oder nein, das vielleicht nicht, aber ich hätte es vermeiden können. Da gab es eine Handvoll Leute, die das eine oder andere aus unserem Fundus gebrauchen konnten und dies angemeldet haben. Da hieß es dann: Das hole ich am Montag. Ich sag dir Bescheid am Mittwoch. Ich komme nächste Woche. Und jedes Mal habe ich versucht, diesen Leuten gerecht zu werden, mit dem Ergebnis, dass sie mich versetzt haben und ich dann den Mitstreitern immer wieder andere Informationen geben musste. Also, dies heben wir auf bis dann für den. Das heben wir nicht mehr auf, denn die Person, die es haben wollte, hat sich nicht mehr gemeldet. So ging das ständig. Und das hätte ich vermeiden müssen, weil mir klar war, dass meine Mitstreiter mit solchem Hickhack nicht umgehen können. Eine Einzige! Alle anderen brauchen klare Ansagen, die einmal gesagt werden und dann Bestand haben. Ja, insofern bin ich an den chaotischen Abläufen selbst schuld.
35 Minuten bevor die Leute Feierabend haben, ist es mir gelungen, wichtige Dokumente an das andere System zu übertragen, wo ich sie ausdrucken könnte, wenn… ja, wenn der Drucker drucken würde. Der aber verlangt erst noch gelbe und schwarze Tinte und als er die hat, will er Magenta. Es ist eine Befragung mit 10 Fragen, die anzukreuzen sind. Das muss heute noch sein, weil ich die Fragebogen morgen dem Chef mitgeben möchte. Und wenn der Tag genauso chaotisch startet, wie heute, ist der Chef wieder fort, bevor die Leutz es geschafft haben, ihre 10 Kreuze zu setzen.
Beschwert sich doch am Ende einer, dass ich diese schwere Aufgabe so kurz vor dem Feierabend noch gestellt habe. Man müsse sich das doch erstmal in Ruhe durchlesen und manche Wörter seien so schwierig, dass man sie mehrmals lesen müsse. Hm. Ich kann euch aus Datenschutzgründen den Fragebogen hier nicht zeigen. Aber glaubt mir, nicht einmal die russisch Muttersprachler hatten mit der Übersetzung Probleme, einige Einheimische hingegen schon.

Entspannung
Die Leute sind im Feierabend. Jetzt einen Milchkaffee für mich. Dann ein Anruf bei der Entrümpelungsfirma. Der Mensch hat so eine beruhigende Art an sich, das tut richtig gut. Wir verabreden uns für Montag 8 Uhr. Wie gut, dass der Chef morgen alles mitnimmt, was in die Zentrale muss und mir damit den Weg nach Leipzig erspart.
Ich räume und sortiere und schichte nochmal um. Ich entschließe mich, heute länger zu bleiben. So lange, bis ich alles gerichtet habe, was der Chef morgen mitnehmen sollte. Das gelingt nicht ganz, weil das System, auf das ich ausweiche, nicht in der Lage ist zu scannen. Das muss ich also später zu Hause machen und morgen wieder mitbringen. Es hätte ja auch mal einfach sein können.
18:00 mache ich mich auf den Heimweg.

Schreibschnuppe Nr. 10/2026

Blut! Daran gab’s keinen Zweifel! Es war bereits angetrocknet. Die Tropfen auf dem Boden hatten sich rostbraun verfärbt. In einer geraden Linie führten sie zur Haustür. Wer hatte sich hier verletzt? Und warum war derjenige zum Haus hinaus gegangen, statt zu ihr in die Küche zu kommen und sich verarzten zu lassen? War das vielleicht jemand, der besser gar nicht hier gewesen wäre? Ihr fiel der Fremde ein, der am frühen Abend hier geklopft hatte. Die Tochter des Hauses hatte ihn herein gebeten und war mit ihm in den Salon gegangen. Was war danach geschehen? Und wo war er jetzt?
Wie schön, es gibt wieder eine Schreibschnuppe bei Martina. Ganz schnell habe ich den Text geschrieben. Auch diesmal könnte er als Anfang einer neuen Geschichte dienen. Derzeit habe ich keine Muße, aber in ein paar Tagen oder Wochen könnte ich mich da mal dran setzen. Ich bin jetzt schon gespannt, was daraus entsteht.

Drabble am Dienstag {03.03.2026}

Jürgen hat schon am letzten Mittwoch ein Bild veröffentlicht, zu dem wieder ein Drabble mit 100 Wörten geschrieben werden sollte. Hier ist meine Idee:
In dem Dorf, aus dem der wilde Stefan und die blonde Mara stammen, gibt es noch ein weiteres Pärchen, das sich beim Mittsommerfest im letzten Jahr gefunden hat. Max und Lisa bewohnen ein kleines Häuschen am Dorfrand. Sie sehnen sich nach dem Frühling.
Als die ersten warmen Sonnenstrahlen den Schnee von der Wiese lecken, gehen die beiden hinaus und schneiden Weidenzweige mit kuschelig weißen Kätzchen. Auch ihr gestreiftes Kätzchen Tiger ist dabei und schnurrt um Lisas Beine. Aus den Weidenzweigen will Lisa kleine Sträuße binden und jeder Familie im Dorf einen schenken. Ein Frühlingsgruß, an dem sich alle erfreuen können.
💯

Check Out – Februar – Check In – März 2026

 
Februar Check Out
Geschrieben
Im Februar brachte ich es trotz des kurzen Monats auf 33 Blogeinträge, davon 6 oder 7 Drabbles und ein Tripple Drabble, also eines mit genau 300 Wörtern. Die Schreiberei machte wieder viel Spaß, auch wenn mir in diesem Monat manches Mal die Muße fehlte. So entstand auch nicht ein einziges Gedicht.
Gelesen
Bei Kindle-Unlimited gab es wieder reichlich Krimis, die schneller erscheinen, als ich sie lesen kann. Sechs davon habe ich geschafft und eben noch die Seiten gezählt. 1413 waren es. Nicht viel, aber es war ja auch ein kurzer Monat.
Gewerkelt
12f26, das Paar für den Februar wurde bereits am 15. fertig. Da waren noch 10 Tage Zeit bis zur Ziehung der März-Nummer. In dieser Zeit könnte man doch noch ein Paar Zwischendurchsocken schaffen. Dachte ich. Ich bin auch inzwischen am Fuß der 2. Socke angelangt, habe aber mein Monatssoll nicht erreicht.
Stattdessen haben wir in der Firma inmitten all unserer Räumerei noch etwas Neues ausprobiert. Einheitlich graue Schalen wurden mit einer Marmor-Optik versehen. Das macht riesig Spaß, nur leider habe ich momentan keine Zeit für solche Spielereien. Diesen Prototyp musste ich trotz Zeitmangels fertigen, damit ich es wenigstens einmal mitgemacht habe, bevor ich ab übernächste Woche damit auf mich allein gestellt bin.
Gereist
Reisen kamen in diesem Monat deutlich zu kurz. Ich konnte nur zweimal nach Jena fahren. Das habe ich allerdings sehr genossen, auch wenn wir nichts weiter unternommen haben. Das Wetter eignete sich noch nicht für Unternehmungen, was im nächsten Monat hoffentlich besser wird. Dann haben wir auch mehr Zeit.
Job
Tja, was soll ich hier erzählen? Viel Lärm um nichts.
Drei Angebote hatte ich.
a} Coaching in Thüringen. Auf Honorarbasis. Ein- oder zweimal die Woche. Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel. Das Angebot war so für mich nicht akzeptabel. Und der Chef war der Meinung, eine Festanstellung würde er mir nicht geben. Klar, ich habe ja die vielen Jahre vorher auch immer auf Honorarbasis für ihn den Buckel krumm gemacht. Die Zeiten sind aber vorbei. Mit 65 muss ich mir das nicht mehr geben. Entweder Festanstellung, oder wir lassen das.
b} Eine Schulbibliothek wäre zu übernehmen gewesen. Das hätte mir gefallen. Bei näherer Betrachtung stellte sich leider heraus, dass man sich dort schon Nachwuchs herangezogen hat und für mich gar kein Platz wäre.
c} Mein bisheriges Projekt wurde in anderen Städten zur Bewilligung eingereicht. In einer davon sollte ich ab Mai meinen bisherigen Job wiederbekommen. Am 20. Februar hieß es noch: Zu 95% geht das in Ordnung. Die letzten 5% erfahren wir am 24.02. und du erfährst es dann am 25. Seitdem habe ich nichts mehr von den Leuten gehört. Und das, obwohl mit der 100%igen Zusage auch das Versprechen verbunden war, mir in der jetzigen Firma beim Beräumen zu helfen. Nun gut: Keine Nachricht ist auch eine Nachricht.
 
März Check In
Schreiben
Auch im März möchte ich wieder viel bloggen. Ob ich allerdings so viel zu erzählen habe, wie in den letzten Monaten, weiß ich noch nicht. Den Montagsstarter werde ich auf jeden Fall schreiben, auch den Samstagsplausch. Dazu natürlich WmdedgT und 12 von 12. Außerdem werde ich Jürgens Dienstags Drabble weiterhin verfolgen und falls Martina die Schreibschnuppen-Challenge fortsetzt, auch diese, denn Drabbles schreiben macht Spaß.
Vielleicht suche ich mir auch andere, eigene Schreibimpulse, die ich in Drabbles umsetze. Vielleicht, das erscheint mir jetzt reizvoll, schreibe ich jeden Tag eines. Ja, das könnte ich probieren. Ab nächste Woche habe ich genügend Zeit dafür und diese Woche muss ich sie mir eben nehmen.
Lesen
Auch das Lesen darf nicht zu kurz kommen. Es darf gern wieder mehr werden. Vielleicht, wenn das schöne Wetter anhält, auch mal wieder nachmittags auf dem Balkon. Oder auf RoHens Terrasse. Es dürfen auch gern mal wieder Bücher aus der Bücherei sein und vielleicht auch mal wieder Fantasy.
Werkeln
Da ist zuerst das Sockenpaar 04/26, das fertig werden soll, bevor ich mit dem März-Paar für 12f26 beginne. Außerdem möchte ich, wenn ich dann daheim bin, an der Patchdecke weiterarbeiten, die ich letztes Jahr nicht fertig bekommen und mir nun für 2026 als Jahresprojekt vorgenommen habe. Also 10 neue Patche sollten im März unbedingt entstehen.
Reisen
Reisen werde ich im März nicht. Einmal, am übernächsten Wochenende, fahre ich nach Jena. Ansonsten habe ich vielleicht Glück und Jürschn nimmt mich auf einen kleinen Ausflug mit. Das wollen wir schon länger und jetzt, wo der Frühling Einzug hält, bekommen wir das vielleicht hin.
Job
Tja, nun habe ich schon ein paar Mal erwähnt, dass ich im März viel mehr Zeit haben werde als sonst. Und ich habe erzählt, dass sich meine Jobangebote allesamt zerschlagen haben. Das Gute daran ist: Ich muss nicht mehr. Zuerst habe ich drei Wochen Urlaub, die für den März ausreichen. Danach werde ich zwar arbeitslos sein, aber ich habe Anspruch auf ALG1, den ich mir erarbeitet habe. Und wenn mich mit meinen 65 Jahren niemand mehr einstellen möchte, dann bleibe ich eben zu Hause. Bewerben werde ich mich trotzdem, aber nicht mehr um jeden Preis. Also, nur arbeiten, um dann alles verdiente Geld wieder an die ARGE abzuführen {wie es im letzten Jahr war}, das muss ich mir nicht mehr geben. Ich will von meiner Arbeit leben können. Anders hat das keinen Sinn.

Und nun sehen wir mal, was sich im März umsetzen lässt. Auf geht’s.

Der 10. Montag

Heute wird ein wirbeliger Tag. Der erste Arbeitstag im März. Der erste Arbeitstag meiner letzten Arbeitswoche.
Ich habe beschlossen, diese Woche mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, weil immer noch so viel zu räumen ist und ich einen Teil mit heim nehmen muss. Unter anderem habe ich noch die Kiste mit den nummerierten Briefumschlägen dort, die die Knäuel für Stricken statt Klicken enthalten. Ein Teil Bastelutensilien, die immer noch gebraucht werden, muss ich dann am Schluss auch wieder mitnehmen. Ich hatte sie im Netz bestellt und musste sie selbst bezahlen, weil wir als Firma dort nicht bestellen durften, obwohl es viel preiswerter war, als bei unseren "Partnern". Dann habe ich sie meinen Teilnehmerinnen zur Verfügung gestellt. Wie man sieht, habe ich also in meinen Job nicht nur Kraft, Zeit und Herzblut investiert. Aber nun, zum Ende, nehme ich natürlich die von mir finanzierten Dinge wieder mit. Vielleicht bastle ich im Sommer im Garten oder vielleicht ziehe ich mir eine Gruppe zusammen, mit denen ich solche feinen Sachen auch in Zukunft machen kann. Muss ja nicht in Torgau sein.
Nach dieser langen Vorrede möchte ich nun mit Anitas Lückentext in die Woche starten.

❶ Passend zu/zum Märzbeginn war es gestern wunderbar warm, zumindest solange die Sonne schien.

Die Kühle in den Nächten jedoch ist nicht zu unterschätzen.

❸ Heute ist der erste Tag der letzten Arbeitswoche. Yeah.

❹ Denke ich an die Firma, fällt mir jede Menge Kram ein, den ich noch erledigen muss, obwohl es im Grunde gar nicht MEIN Kram ist.

Ich habe mir das nicht ausgesucht und ich hatte es offiziel auch abgelehnt, aber die Haltung des Chefs ließ mir gar keine andere Wahl.

❻ Osterdeko mag ich lieber als Weihnachtsdeko. Aber wegen akuter Räumanfälle, fällt in diesem Jahr auch die Osterdeko aus.

❼ Im Kalender steht diese Woche nochmal Räumstress in der Firma , ich habe außerdem eine kleine Abschiedsfeier mit meinen Mitstreitern geplant und dann freue ich mich auf das Wochenende und den Beginn meiner arbeitsfreien Zeit.

Und nun, auf in den Tag, auf in die Woche.
Es wird gut!

Samstagsplausch – {28. Februar 2026}

KI-Bild
Guten Morgen
Es ist mitten in der Nacht. Ich habe in meiner Froschtasse einen Milchkaffee gebraut und möchte ein weing wochenrückblicken, damit ich nachher bei Andrea etwas zu plauschen habe.

Kleiner Rückblick
Das Wochenende verbrachte ich bei RoHen. Es fühlte sich eigenartig und irgendwie falsch an, am Sonntag wieder nach Taucha zu fahren. Da ich am Montag wieder zur Arbeit musste {zwei Wochen noch}, ließ sich an dieser Heimfahrt nichts ändern.
Montag, 23. Februar
Ich vergrub mich in meine Unterlagen und hatte eine Menge zu tun, kam auch gut voran. Am Nachmittag wollte ich noch zu einer Drogerie, um dort Passfotos erstellen zu lassen. Dann las ich jedoch, dass in Torgau, wo ich zur Fahrerlaubnisbehörde wollte, keine Papierbilder mehr akzeptiert werden und man digitale braucht, die man im Bürgeramt bekommen kann. Also verschob ich die Fotos auf Dienstag.
Dienstag, 24. Februar
Am Vormittag pilgerte ich zum Bürgeramt, wo ich erfuhr, dass man dort tatsächlich digitale Passbilder erstgellen kann, diese jedoch nur für die Beantragung eines Personalausweises oder Reisepasses nutzen kann, weil sie direkt in das jeweilige Antragsformular eingespielt werden, anderweitig jedoch nicht gespeichert oder versendet werden können. Hach. Und nun? Man empfahl mir, zum Drogeriemarkt zu gehen. Gut, dass ich das nicht getan habe! Ich entschied mich für einen Fotografen da im Viertel, und das erwies sich als Glücksgriff. Dieser Fotograf konnte mich nämlich richtig beraten und wusste, dass die Digitalfotos nur bei der Beantragung des Personalsausweises gebraucht werden, die Fahrerlaubnisbehörde diesen Unsinn aber nicht mitmache, weil es dafür nämlich besonders gesicherte Leitungen braucht. Für die Fahrerlaubnis brauchte ich also sehr wohl Papierbilder, biometrische natürlich. Der Mann schaffte es, dass ich auf den Bildern akzeptabel aussah.
Am Mittwoch, 25. Februar hatte ich endlich den ersehnten Termin zur Beantragung meines Ersatzführerscheins. Die Beamtin war sehr freundlich und fürsorglich. Sie kümmerte sich sogar darum, dass ich gleich noch {ohne Extratermin} bei der Zulassungsstelle vorsprechen konnte. So hatte ich dann auch gleich noch einen neuen Fahrzeugschein. Und ab diesem Tag durfte ich auch endlich wieder Autofahren.
Am Donnerstag, 26. Februar fuhr ich trotzdem mit dem Zug zur Arbeit. Das war bequemer. Zum Feierabend gönnte ich mir eine Fahrt zum Kaufmannsladen, hauptsächlich, weil dort die Bio-Zitronen im Angebot waren. So sahen die dann auch aus.
Meine Hexe ist 20 geworden. Wir unterhielten uns und ich heulte ein wenig, weil sie mir fehlt.
Freitag, 27. Februar
Der Tag verlief chaotisch, weil am Morgen ein Termin anstand, bei dem wegen diverser Einzelgespräche mit meinen Mitwirkenden stundenlang mein Büro blockiert war. Ich saß wie auf Kohlen, weil ich die Monatsabrechnung fertigstellen wollte, damit meine Leute pünktlich ihr Geld bekommen. Geschafft habe ich das, hätte aber beinahe meine S-Bahn nach Leipzig verpasst. Zum Glück erwischte ich sie noch und bekam im RE nach Jena einen sehr feinen Sitzplatz, so dass ich an meiner Socke weiterstricken konnte.
Für den Weg vom Bahnhof nach Hause spendierte RoHen ein Taxi, weil in Jena Busse und Straßenbahnen bestreikt werden und ich den Fußweg unmöglich hätte schaffen können.

Heute
Nachher wollen wir nach einer Inspiration von Katrin Salzzitronen ansetzen. Dafür habe ich die Bio-Zitronen mit hergeschleppt. Ich bin sehr neugierig, wie uns das gelingt.
Jetzt sende ich erst einmal diesen Eintrag ins Netz und später, wenn der Samstagsplausch online ist, verlinke ich ihn da und schaue, was euch diese Woche so passiert ist.
Bleibt mir noch, euch allen eine feines Wochenende zu wünschen.
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {21. Februar 2026}
Montag: Der 9. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag {24.02.2026}
Mittwoch: Februarnotizen – 25. Februar 2026

Februarnotizen – 25. Februar 2026

Die wichtigsten…
Tagesaufgaben gestern

01. Passbilder
02. Bücherei Bücher zurückgeben und neuen Leseausweis erstellen lassen
Das war ein heftiges Hin-und-Her wegen der Passbilder. Erst hieß es, ich brauche biometrische Passbilder. Klar! Dann fand ich beim Landratsamt einen Hinweis, dass in Torgau keine Papierbilder mehr akzeptiert werden und ich digitale Passbilder bräuchte. Es gab einen weiteren Hinweis, dass man diese im Bürgeramt in Torgau bekommen könne. Also tobte ich dort hin. Es war sonnig und der Fußweg zum Bürgeramt war von der Arbeit aus ein Katzensprung. Als ich der sehr netten jungen Mitarbeiterin dort mein Dilemma schilderte, war ihre Antwort "Jein". Sie könne zwar digitale Passbilder erstellen, aber nirgends hinschicken oder speichern. Diese Bilder dienten nur zur Beantragung eines Personalausweises oder Reispasses und werden automatisch in das entsprechenden Formular eingefügt. Das nutzte mir nun nichts, da ich die Bilder für die Führerscheinstelle brauche. Die junge Frau schickte mich zu dm, empfahl mir alternativ noch einen Fotografen im Ort, den ich bevorzugte, weil ich bei dm wieder nur einen Automaten und keine Beratung gehabt hätte.
Der Weg vom Bürgeramt zum Fotografen war ebenfalls sehr kurz und machte Freude, weil ich an ein paar netten Geschäften vorbei kam. Der Fotograf selbst war eine Bereicherung. Er konnte mich nämlich umfassend beraten und erklärte mir, dass diese digitalen Passbilder tatsächlich nur für die Ausweise gebraucht würden. Für deren Übermittlung gäbe es eine extra gesicherte Leitung, die er nutzen müssen… Tja und die Führerscheinstelle beteilige sich nicht an dieser Sache. Dort wolle man Papierbilder, das wisse er genau, da er erst vor einer Woche selbst dort war. So bekam ich dann meine biometrischen Papierpassbilder und dem Hinweis, sollte sich in dieser einen Woche etwas geändert haben, mögen man ihn anrufen und er sende dann das digitale Bild {den QR-Code} dort hin.
Am Abend war ich in der Bücherei. Die Bücher, die ich gemeinsam mit RoHen ausgeliehen hatte, wollten zurückgebracht werden. Ich hatte sie schon verlängert, weil ich zur Fälligkeit keine Zeit hatte, zur Bücherei zu gehen. Nun aber! Außerdem würde mein Leseausweis zum 4. März ablaufen und außerdem brauchte ich ohnehin einen neuen, weil er ja auch in der gestohlenen Geldbörse gewesen war. Ich mag unsere Bücherei. Sie hat so etwas heimeliges. Außerdem schien die Sonne, wodurch es dann in der Bücherei noch schöner ist, wenn die Abendsonnenstrahlen schräg durch die kleinen Sprossenfenster fallen.
Ein gelungener Tag war das.
Tagesaufgaben heute
01. Führerscheinstelle
02. Zulassungsstelle
03. Kleinigkeiten einkaufen
04. Wäsche

Ein Irrtum klärt sich auf
Ich habe doch immer mal wieder erwähnt, dass ich noch zwei Jahre bis zur Rente habe. Kollegen und Kolleginnen vom Betriebsrat waren der Meinung, nach allem, was ich in den vielen Jahren {seit 2009} für die Firma getan habe, wäre es nur recht und billig, wenn man mich diese zwei Jahre noch beschäftigt hätte, zumal in einer Zweigstelle gleich zwei Festangestellte gekündigt hatten. Man war der Meinung, dass man mir eine dieser Stellen hätte geben können. Tatsächlich wollte man das auch, aber wieder auf Honorarbasis. In meinem Alter kann ich mir das jedoch nicht mehr leisten, weil es bedeutet, Vollzeit zu arbeiten, im konkreten Fall mit sehr weiten Anfahrtswegen zu Arbeitsstellen in Thüringen. Die Arbeitgeberanteile zu Kranken-, Renten-, Sozialversicherungen müsste ich selbst zahlen. Urlaubsanspruch hätte ich keinen und ebenso keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und kein Krankengeld. Wenn mir also, was man natürlich nicht hofft, wieder so etwas passiert, wie 2024 mit dem Rücken, stünde ich von jetzt auf gleich ohne Einkommen da. Das war 2024 auch so, aber damals hatte ich noch ein paar Rücklagen, die durch die Krankheit dann aufgebraucht wurden. Neue Rücklagen konnte ich leider nicht bilden. Aus Gründen.
Langer Rede kurzer Sinn: Ich brauche eine Festanstellung. Der Chef hat jedoch geäußert: Die kriegt keine Festanstellung von mir. Die hat immer auf Honorar gearbeitet, das soll sie gefälligst wieder tun. NEIN! Ich habe ja noch zwei andere Bewerbungen laufen.
Und nun kommt die Sache mit dem Irrtum ins Spiel. Ich war, wie gesagt, immer der Meinung, ich müsse noch bis September 2028 arbeiten und könne erst ab Oktober 2028 in Rente gehen. Beim Sortieren einiger persönlicher Unterlagen stellte ich nun fest, dass ich schon im Oktober 2027 in Rente gehen kann. Bis dahin reicht mein Anspruch auf ALG1.
Das bedeutet nun: Ich arbeite noch diese und nächste Woche und dann noch 2 Tage, die jetzt noch nicht feststehen, weil sie sich nach Entsorgungs- und Räumterminen richten. Das können auch gut 4 halbe Tage werden, je nach Termin. Um diese 2 oder 4 halben Tage herum habe ich 3 Wochen Urlaub. Und danach bin ich arbeitslos und kann das bis zum Renteneintritt bleiben! Ich muss nicht mehr arbeiten!
Ich bin nie so gewesen. Ich wollte immer arbeiten und weil es in meinen diversen Jobs nur selten Festanstellungen gab, habe ich Selbständigkeit und Honorartätigkeit mit all ihren Nachteilen in Kauf genommen. Selbst letztes Jahr, als die Aufträge wegbrachen, ich von meinem Einkommen nicht mehr leben konnte und gezwungen war, mich arbeitslos zu melden, hatte ich von Anfang an angezeigt, dass ich die Honorartätigkeit fortsetzen werde, sobald die Auftragslage besser wird. Schön blöd! Ich habe gearbeitet, mich mit scheußlichen Aufträgen herumgeschlagen, bis ich zum Glück mein Spielzeugland noch einmal wiederbekam. und was hat es mir gebracht, außer Mühen? Ärger mit dem Amt, das zunächst erst einmal meine Bezüge herunter setzte, weil ich ja arbeite. Dann die gezahlten Leistungen zurück forderte, weil ich ja gearbeitet hatte. Und zuletzt auch noch falsche Angaben machte. Angeblich soll ich nämlich im Dezember letzten Jahres Leistungen vom Amt bekommen haben. So ein Quatsch. Da habe ich im Spielzeugland gearbeitet und definitiv nix vom Amt bekommen. Aber dies dem Finanzamt gegenüber zu beweisen obliegt mir. Na, gut, so schlimm ist das nicht, ich kann es beweisen, ich muss nur sämtliche Kontoauszüge beim Finanzamt vorlegen, da sieht man ja, wann ich nichts vom Arbeitsamt bekommen habe. Ist nachweisbar, bedeutet aber auch wieder Rennereien und Mühen, die ich nicht hätte, wenn der Amtsschimmel geradeaus laufen könnte.
Ich will mich darüber gar nicht aufregen. Aber vielleicht erklärt es meine Einstellung: Nicht nochmal! Hätte ich nämlich nur das bewilligte Geld kassiert und nicht zusätzlich gearbeitet, wäre mir dieser gesamte Ärger erspart geblieben. Immerhin ist ALG1 eine Versicherungsleistung. Ich liege damit nicht dem Steuerzahler auf den Tasche. Also kann ich jetzt auch langsam machen.

Positives vom Amt
Ja, das gibt es auch. Gutes Beispiel: die Fahrerlaubnisbehörde. Abgesehen davon, dass ich mich beim Termin vertan hatte und zu früh dort war, klappte alles hervorragend. Die Mitarbeiterin war sehr fürsorglich, kam sogar mit zum Kassenautomaten, um mich zu unterstützen und aktivierte gleich noch einen Termin in der Zulassungsstelle, damit ich da nicht extra nochmal hin musste. Teuer war das ganze natürlich, aber nun habe ich einen neuen Fahrzeugschein und ein paar Unterlagen, die ich vorweisen kann, falls ich in der nächsten Zeit kontrolliert werden sollte, bevor meine neue Plasikkarten-Fahrerlaubnis da ist. In strahlendem Sonnenschein lief ich zurück zur Arbeit und fühlte mich wunderbar leicht.

Drabble am Dienstag {24.02.2026}

Wieder ist es soweit: Der Jürgen ruft zum Dienstags-Drabble auf. Ein hübsches Bild hat er bereit gestellt und mir drängte sich die folgende Geschichte auf.
Das Fest war in vollem Gang. Viele junge und ein paar ältere Paare tanzten ausgelassen am Strand. Andere saßen hinter den Büschen am Feuer und träumten in die Mittsommernacht hinein. Der wilde Stefan träumte von ganz anderen Dingen und war gerade dabei, seinen Träumen Taten folgen zu lassen. Deshalb hatte er die blonde Mara vom Strand weggelockt auf die kleine Lichtung, wo die duftende Schafgarbe blühte. Dort im Schein des Vollmonds kniete er vor Mara nieder und fragte, ob sie seine Frau werden möchte. Glücklich schloss Mara die Augen und ließ sich von Stefan einen Ring an den Finger stecken. 💯

Der 9. Montag

Die KI bastelt schöne Montags-Logos. Einen schönen Start in die Woche wünsche ich.

Anita stellt immer schon sehr früh den Lückentext bereit. Dann will ich mal starten.

❶ Kaum angefangen, ist so eine Woche auch schon wieder vorbei. Und schon fängt die nächste an, die gefühlt genauso schnell vorüber sein wird.

Vor einer Woche hat es hier noch schwer nach Winter ausgesehen und nun scheint doch tatsächlich der Frühling eingezogen zu sein.

❸ Nachdem ich am Freitag einen ersehnten Anruf erhielt, sah meine kleine Welt gleich viel schöner aus.

❹ Gestern stand mein Zug ewig auf freier Strecke, weil diese eben nicht frei war.

❺ Ich bin sehr froh, dass ich das Sockenstrickzeug in der Handtasche hatte. So konnte ich die Zeit sinnvoll nutzen.

❻ Mit der Zahl 26 verbinde ich nicht nur dieses Jahr, sondern in dieser Woche auch den Geburtstag meiner Hexe.

❼ Im Kalender steht diese Woche Schreibtisch leerräumen und Sichten der restlichen Unterlagen, ich habe außerdem den Antrag auf meinen Ersatzführerschein geplant und dann freue ich mich auf die vorhergesagten 17°C und hoffentlich ein paar Krokusse auf der Wiese hinterm Haus. ♥

Hach ja, da geht er hin, der Montag. Ich habe viel zu tun. Auf geht’s.

Samstagsplausch – {21. Februar 2026}


Guten Morgen
Gern möchte ich mit euch plauschen und mich zu Andrea in die Plauderecke setzen.
Andrea hat heute das Thema Soziale Medien aufgegriffen. Wie man damit umgehen sollte und ob Verbote sinnvoll sind. Sind sie nicht, finde ich. Wenn man etwas verbietet, will der, dem es verboten wurde, erst recht. Vorbildwirkung wäre meines Erachtens besser. Nur, woher soll die wiederum kommen? Die Eltern derjenigen, deren Umgang mit sozialen Medien jetzt eingeschränkt werden soll, hängen doch selbst jeden Tag viele Stunden am Handy, WhatsAppen, Teilen Bilder und Stories und was nicht alles.

Bevor ich mich darüber auslasse, fasse ich lieber meine Woche kurz zusammen. In einem Wort: Chaotisch!

Kleiner Rückblick
Diese Woche war mal wieder alles da bei. Schnee, Frost, Regen, Sonne. Nur die Frühlingstemperaturen sind erst für kommende Woche angekündigt. Naja.
Und sonst? Frust bei der Räumaktion. Ärger über einige Mitarbeiter, die zu Zeitvertreibern mutiert sind. So recht verdenken kann ich es ihnen nicht. Dieser Abbau, dieses Herunterwirtschaften all dessen, was sie selbst vorher aufgebaut und geschaffen hatten, das zerrt an den Nerven. Auch das Ungewisse. Wann kommt der Entrümpler? Kommt er überhaupt? Bekommen wir vorher noch das eine oder anderen an den Mann? Was wird mit den Tischen? Und haben wir in der letzten Arbeitswoche überhaupt noch einen Stuhl zum Sitzen.
Da wird dann schnell mal noch Unmut geschürt: Wenn ich mich nicht mehr hinsetzen kann, komme ich nicht mehr. Die spinnen wohl? Am liebsten hätte ich die Dame angeschnautzt: Statt dummes Zeug zu quatschen sollte sie mir zuhören, dann wüsste sie, dass ICH nicht spinne, sondern mich darum kümmere, dass sie bis zum Schluss ihren Arsch platt sitzen kann.
Ähm, ich habe natürlich nichts gesagt, weil ich mich nicht auf ihr sehr niedriges Niveau begeben wollte. Zweimal täglich wurde die Planung umgestoßen. Zwischendurch wurde ich immer wieder nach Dingen gefragt, die ich noch nicht beantworten konnte, weil ich selbst noch auf Antworten anderer Stellen warten musste. So jounglierte ich ständig mit Eventualitäten. Wenn A das sagt, machen wir es so. Wenn A aber dies sagt, müssen wir B fragen, ob wir es anders machen können. Wenn sich A jedoch bis Donnerstag gar nicht äußert, bitten wir B es noch anders zu machen.
War das jetzt verständlich? Nee, oder? Jetzt wisst ihr, wie es in meinem Kopf aussah. Und ihr könnt euch auch vorstellen, dass ich all diese Überlegungen nicht mit meinen Leuten besprechen konnte, weil sie sich ständig änderten. Also, die Überlegungen, nicht die Leute. Allerdings musste ich einen Teil davon rüberbringen, weil Nichtwissen zu Spekulationen führt und diese dann völlig irrwitzige Blüten trieben. Ich sagte dann immer: Achtung! Stand jetzt: soundsoundso. Und wenn dann wieder etwas über den Haufen geworfen wurde, sagte ich: ACHTUNG! Planänderung. JETZT sieht es soundosundanders aus! Da kam dann: Na, aber Sie haben doch heute Morgen gesagt… Und ich: Ja, das hat sich soeben geändert, deshalb sieht es jetzt eben so aus. Na, aber Sie haben doch heute Morgen gesagt… 🙈
Gruselig war das. G r u s e l i g!
Dann kam der Donnerstag, an dem mal wieder alles durcheinander purzelte, bis durch einen Anruf um die Mittagszeit ein Großteil der Erledigungen an den richtigen Platz purzelten und der Tag halbwegs in Ordnung kam. Am Abend erwischte mich dann noch einmal Panik, die ich versuchte, von mir zu schieben.
Dann kam der Freitag und gerade noch rechtzeitig vor dem 10-Uhr-Termin ein Anruf, der fast alles ins rechte Licht rückte und an die Stellen, an denen alles bleiben kann. Ein Hilfeangebot von unerwarteter Seite. Bis auf eine Kleinigkeit ist die Welt wieder in Ordnung. Und diese Kleinigkeit wird sich bis Mittwoch nächster Woche auch definitiv geklärt haben. Hach schön.

Um mich in all dem Chaos am Anfang der Woche, ab und an auf freundliche Gedanken zu bringen, befolgte ich die Aufforderung der Firma, mich mit KI zu beschäftigen, konkret ChatGPT zu nutzen. Na, wenn man mich dazu extra auffordert. Ich habe mich allerdings geweigert, Texte mit der KI zu optimieren, wie das die Firma vorschlug. Meine Texte schreibe ich immer noch selbst. Die optimiere ich auch selbst. Da lasse ich mir von keiner KI hineinpfuschen. Wenn ich es mir mal nicht zutraue, Texte selbst zu optimieren, frage ich eine Frau aus Fleisch und Blut, da mal drüber zu schauen. Sowas nennt man Lektorat. Und da wüsste ich auch schon, wen ich bitten würde. Aber um ein paar Bildchen zu erstellen, mochte ich die KI ganz gern. So habe ich mir ein paar Beitragslogos erstellt, die Ihr diese Woche hier sehen konntet. Auch das heutige. Da ich die Texte, auf denen sie basieren, gespeichert habe, kann ich die Beitragslogos später noch an Jahreszeiten und Witterungen anpassen.

Heute
Ich genieße es, endlich wieder bei RoHen zu sein. Ich genieße es ganz besonders, so ausgeglichen zu sein, so dass ich ihm nicht mit meinen Depris auf die Nerven gehe, sondern uneingeschränkt lieb zu ihn sein kann. Das hat er verdient.
Ich bin sicher, dass alles gut wird.
So wünsche ich euch ein wunderfeines Wochenende.
Lasst euch von nichts und niemandem ärgern.
Bald ist Frühling.
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {14. Februar 2026}
Sonntag: Neues über Socken
Montag: Der 8. Montag
Dienstag: Venedig 💯
Februarnotizen – 17. Februar 2026
Mittwoch: Februarnotizen – 18. Februar 2026
Donnerstag: Februarnotizen – 19. Februar 2026
Freitag: Freitagsfüller – 20.02.2026