Samstagsplausch {18.08.2018}

Liebe Plauscherinnen, ich kündige es schon gleich einmal an: In der nächsten Woche wird es meinen Plauschbeitrag wieder einmal verspätet geben {ich hoffe am Sonntag}, denn wenn ihr euch bei Andrea zum gemütlichen Plausch versammelt, werde ich im Färberdorf Neckeroda {in der Nähe von Rudolstadt} meinen Stand aufbauen und mit vielen tollen Sonderangeboten auf Sockengarne locken. Viel anderes werde ich gar nicht mitnehmen, schließlich habe ich mir einen Kombi zugelegt, keinen LKW *lach*. Aber die schönen Sockengarne rufen regelrecht danach, verstrickt zu werden.
Nun aber genug der Vorschau, jetzt sollt ihr erst einmal erfahren, was rückblickend in der letzten Woche so los war.

Samstag, 11. August
Das war vielleicht ein Chaostag. Ich kam fast gar nicht zur Ruhe. Allerdings war es zumindest am Anfang so, dass ich über die Abwechslung recht froh war. Während der Hitzewelle hatte ich außer dem Job kaum etwas auf die Reihe bekommen und die freie Zeit fast ausschließlich dazu genutzt, mich zu entspannen. Das war zwingend notwendig und tat mir sehr gut. Nur, wer mich kennt, weiß, dass so viel Entspannung gar nicht meins ist. Ich brauche das unbedingt, aber schon nach relativ kurzer Zeit langweilt mich das und ich muss wieder loswuseln. Hinzu kam mein Kinobesuch in der vorherigen Woche und dessen "Folgen". Inspiriert durch den Film dachte ich über mein Leben nach, darüber, wie wuselig ich immer gewesen war und wie lahm ich jetzt bin. Darüber, dass mein Leben jetzt nur noch aus Job, Garten und Mutti betüddeln besteht, wobei letzteres ja keine notwendige Pflege ist, sondern eingefordertes Langeweilevertreiben. Zwangsläufig kam ich zu dem Schluss, dass dies noch nicht alles gewesen sein kann. Nicht alles gewesen sein darf. Es muss doch noch etwas anderes für mich geben, als mit einer fast 30 Jahre älteren Frau auf der Gartenbank zu sitzen. Damit bin ich nicht glücklich und das muss ich auch nicht. Als ich mit meinen Überlegungen so weit gekommen war, war ich froh darüber, dass der Sohn am Samstag Morgen dringend zum Einkaufen ins P.C. wollte. Das ist doch gleich etwas ganz anderes, als immer nur die Runde durch den N-Markt zu drehen. Natürlich schleppte ich die Mutti mit, die plötzlich meinte, sie käme sonst ja nie raus und unbedingt mehrere Schuhgeschäfte abklappern wollte. Meine Wünsche … {geschenkt}

Der Gedanke: Das kann doch nicht alles sein! ist noch nicht zu Ende gedacht.

Selbst Mutti stellte am Samstag Nachmittag fest, dass ich bissel viel auf einmal um die Ohren hatte. Da kündigte ich gleich an, am Sonntag einen Tag ganz für mich allein haben zu wollen. Dabei ging es mir gar nicht um Ruhe, sondern um die Chance, spontan zu entscheiden, wonach mir der Sinn steht und nicht immer nur nach voreingestelltem Programm abzulaufen. Naja, ich hab das ja schon des Öfteren erwähnt. Ihr versteht mich schon.

Sonntag, 12. August
Am Ende war der Sonntag dann doch ein stinknormaler Ruhetag, den ich im 12 von 12 versucht habe, festzuhalten.

Montag, 13. August
Der Montag brachte Stress. Ich kam nicht dazu, Pause zu machen, ich kam nicht einmal dazu, zwischendurch einen Kaffee zu trinken. Ich rannte und tat und drehte mich, und zu einem nicht unwesentlichen Teil erledigte ich Arbeiten, die andere Kollegen hätten im Vorfeld schon erledigen sollen.
Zum Feierabend war ich ziemlich geschafft und freute mich sehr darauf, mich bei trübem Wetter in den Garten zu verziehen und den Feierabend zu genießen. Ja, natürlich bin ich gern im Garten. Natürlich genieße ich die Ruhe dort, wenn denn Ruhe ist. Ich mag es nur nicht, wenn das alles vorprogrammiert ist und von anderen {Mutti} erwartet wird. Dann will ich es gerade nicht!

Dienstag, 14. August
War das nun am Dienstag, als auf dem Heimweg ein so heftiger Regenguss nieder ging, dass meine alte Jolanda noch einmal richtig schön sauber gewaschen wurde?
Im Garten war allerdings kein Regen gefallen.
Die Nachbarin kam auf einen Schwatz. Der Sohn heizte den Grill an. Es war wieder einmal Mitternacht, als wir in die Wohnung fuhren.

Mittwoch, 15. August
Endlich erreichte ich jemanden im Autohaus und konnte gleich noch am Nachmittag hinkommen, um ein paar Papiere zu unterschreiben. Mein neues Baby durfte ich auch streicheln. Und genau in einer Woche, also am nächsten Mittwoch, kann ich es abholen.

Donnerstag, 16. August
Kontrolltermin bei der Ärztin. Das machte mich richtig, richtig sauer. Ich hatte seit dem letzten Termin nur ein Kilo abgenommen (das Mal zuvor waren es drei gewesen), und nun muss ich sechs Wochen lang jeden Krümel aufschreiben, den ich zu mir nehme und eigentlich darf ich überhaupt nichts mehr essen. In meinen Salaten, die im Wechsel mal eine Kartoffel, mal ein paar Körner Mais, mal ein paar Schinkenwürfel enthielten, muss ich all das weglassen. Statt roter Paprika, lieber nur gelbe verwenden. Kohlehydrate weglassen sowieso, nun auch Fleisch. Was bitte, soll ich denn dann überhaupt essen? Na gut, ich mache das. Aber es kann sein, dass ich dabei zu einer bösen grilligen Alten mutiere. Und wenn das passiert, schreie ich die Ärztin das nächste Mal an. So! Das hat sie dann davon!

Danach traf ich mich mit Mutti zur Einkaufstour. Die Arme bekam meinen ganzen Frust über den Arztbesuch ab uns schaffte es gar nicht, mich zu beruhigen.

Freitag, 17. August
Der letzte Chaostag auf Arbeit. Am Montag bekomme ich zwar auch wieder neue Leute, aber nur drei. Und die 12 von dieser Woche sind dann schon nicht mehr neu und haben sich eingewöhnt und sind damit nicht mehr ganz so anstrengend.
Dumm ist, dass ich seit zwei Tagen Rückenschmerzen habe, die zum Feierabend im Garten auch nicht besser wurden.
Am Abend gab es ein kleines Gewitter und in der Nacht regnete es dann auch noch einmal, ein wenig mehr.
Samstag, 18. August
4.04 Uhr stand ich auf. Eigentlich wollte ich nur pieseln, aber ein fieser Wadenkrampf scheuchte mich hoch und die Rückenschmerzen bewirkten, dass ich ihn gar nicht richtig weglaufen konnte, weil mir jeder kleine Schritt zusätzlich weh tat. Nun war ich einmal wach, also packte ich meinen Kram zusammen und fuhr in die Wohnung, wo ich Frust, Krampf und Rückenweh abduschte. Das warme Wasser tat sehr gut. Dann programmierte ich die Waschfee, damit sie halb sieben mit ihrer Arbeit beginnen konnte. Ich selbst kroch gegen halb sechs in mein Bett und schlief immerhin bis halb acht, was für mich schon ziemlich lange ist.

Inzwischen ist die Wäsche verpackt, um sie im Garten aufhängen zu können. Auch zwei Kartons mit Sockenwolle stehen bereit, einer mit neuen Knäulen, einer mit den Resten, aus denen ich Restesocken stricken will. @Catrin, du siehst, ich habe deinen Rat befolgt.

So, und jetzt wurde in einem halbstündigen Telefonat geklärt, dass ich mein Wochenende nicht selbst zu bestimmen habe, sondern es gefälligst anderen schön zu machen habe. Das kann ich schließlich mal tun, wenn ich schon nächsten Samstag unbedingt auf so nen blöden Markt fahren muss.

Also, habt es schön bei Andrea und überhaupt in euren Wochenenden. Ich gehe mich jetzt nerven lassen, damit ich nicht womöglich auf die Idee komme, ein schönes Leben haben zu wollen. Wie war das noch? Ich kann gar nicht mit viel Entspannung umgehen. Also sorgt mein Umfeld dafür, dass ich nicht zuviel davon bekomme. Sind die nicht lieb?

Ach so, falls ihr kommentieren wollt und diese seltsame Fehlermeldung mit dem INTERNAL SERVER ERROR bekommt, könntet ihr bitte diesem Link folgen http://a.bytecamp.net/
und die dort angegebenen Daten entweder an mich senden mira@besinnlich.de oder direkt an den Support support@bytecamp.net . Im zweiten Fall müsstet ihr bitte noch dazu schreiben, dass es sich um den Fehler Internal Server Error auf besinnlich.de handelt. Nur so hätte ich eine Chance, dass der Support den sporadisch auftretenden Fehler findet und beseitigen kann.
Vielen Dank für eure Mithilfe.

Freitagsfüller 485

1. Eigentlich müsste ich ein paar Briefe beantworten. Aber dazu habe ich keine Lust, weil es Geschäftsbriefe sind.

2. Sie sei mein Platz, sagte eine Freundin vor vielen Jahren. Seitdem finde ich mich sehr oft darin wieder, in der Mitte.

3. Unter dem Tisch stehen meist meine Schuhe, weil ich diese bei jeder Gelegenheit von den Füßen streife und lieber barfuß unterwegs bin.

4. Wenn ich dieses Satzfragment nicht ausfüllen kann, weil mir nix dazu einfällt, ist der Freitagsfüller immer noch genau so gut.

5. Solange noch Sommer ist, werde ich weiterhin jedes Wochenende im Garten übernachten.

6. Da ich ohnehin lieber herzhaft esse, als süß und mir [auf Wunsch meiner Ärztin] Gebäck grundsätzlich verkneifen soll, habe ich leider keinen Lieblingskuchen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Strick- und Leseabend
. Samstag habe ich einen schönen Gartentag und eventuell den Besuch des Wasserfestes geplant, und Sonntag möchte ich irgend etwas Schönes tun, mal sehen, was.

Den Freitagsfüller, wie immer, von Barbara.
Mal sehen, ob ich nach ihrem Blogumzug endlich wieder bei ihr kommentieren kann.

Aus aktuellem Anlass…

…habe ich hier noch einmal eine große Bitte an meine lieben Leserinnen und Leser.
Es ist wieder vorgekommen, dass jemand hier kommentieren wollte und diese hässliche Fehlermeldung erhielt.

Leider bin ich dringend auf eure Mithilfe angewiesen, um diesen Fehler zu beseitigen. Denn ich selbst kann gar nichts dagegen tun und der Hoster schrieb mir

…wenn Sie nochmals auf diesen Fehler stossen, bitten wir Sie,
zeitgleich folgende Seite aufzurufen und uns die dort angegebene
Zeit und die IP zu nennen: http://a.bytecamp.net/
Damit koennen wir eine Analyse anstellen und Ihnen eventuell weiterhelfen.

Und genau darum muss ich euch bitten, sollte euch das wieder passieren. Dann folgt bitte dem angegebenen Link. Der führt euch auf ein Skript, das eure momentan IP ausliest und den dazu gehörigen Zeitpunkt. Diese Informationen brauche ich dann, um sie an den Support weiterzugeben. Sendet sie bitte an mira@besinnlich.de oder per WhatsApp an 0177 26 33 257. Ihr könnt sie allerdings auch selbst gleich an die in der Fehlermeldung angegebene Mailadresse (support@bytecamp.net) senden. Wenn das bitte jemand von euch tun würde, dann hätte ich eine Chance, dass der Support den Fehler findet und beseitigen kann.
Falls sich niemand dazu bereit findet, wird mir vermutlich weiterhin ein Teil eurer lieben Kommentare entgehen. *heul*

12 von 12 im August

Wenn der 12. auf einen Sonntag fällt, sollte es doch leicht sein, die 12 Fotos für 12_von_12 zusammen zu bekommen.

Kurz nach 7 Uhr. Die Sonne kriecht durch den Apfelbaum. Endlich…

…und beleuchtet mein Gartenidyll.

Der Tag beginnt, wie auf dem Bild zu sehen kalt.

Das ist schon der zweite Guten-Morgen-Kaffee. Den ersten habe ich zum Aufwärmen ganz schnell getrunken.

Eigentlich wollte ich die Grafitti-verschmierte S-Bahn aufnehmen, wurde aber von einer kaffeegierigen Wespe attakiert, und schon war die Bahn vorbei.

Und die Wespe? Seht selbst.

Schnell mal was zum Naschen gepflückt.

Was könnte man denn mal noch aussäen, wenn die Kartoffeln geerntet sind?

Geschenke von der Nachbarin. Super leckere eigene Ernte.

Als ich bei Nachbars zum Kaffee saß, hatte ich das Strickzeug dabei und die Socke ein gutes Stück voran gebracht.

Sieht das da am Himmel nicht aus wie Engelsflügel?

Ich habe einfach gar keine Lust, in die Wohnung zu fahren. Also sitze ich noch unter dem Apfelbaum und träume, während der Sohn in der Hütte seine Siebensachen zusammen packt. Dann geht es heim und kurz nach Mitternacht ganz schnell ins Bett, denn um 5 klingelt wieder der Wecker.

Der Zwölfte ist schon eine Weile vorbei. Ich sende dies trotzdem noch zu 12 von 12.
Bis in einem Monat.

Es ist da!!!

Nach zahlreichen Fehlversuchen in den letzten Tagen habe ich heute endlich den Autohändler erreicht. Und was sagt er? Na so ein Zufall: Ich hätte sie heute, spätestens morgen auch angerufen. Ihr Auto ist nämlich da.
Yeah!!!!!!!
Also fahre ich auf dem Heimweg noch fix am Autohaus ran, um noch zwei, drei Zettel zu unterschreiben. Zulassung, Versicherung, sowas. Er meinte, wir bräuchten nur eine Viertelstunde. Und dann wird der Rest hoffentlich so schnell seinen Gang gehen, dass ich am übernächsten Wochenende doch mit dem neuen Auto nach Neckeroda fahren kann. Am 25. August findet dort das alljährliche Färbefest statt, auf dem unser Spinn-Netz schon seit vielen Jahren vertreten ist, mit wechselnder Beteiligung. Das heißt eigentlich sind es immer die gleichen vier Teilnehmerinnen, Eva {die das Ganze für uns organisiert}, Elke, Csilla und ich. Eva war natürlich bisher immer dabei, Elke, glaube ich auch. Ich hatte mich in einigen Sommern ausklinken müssen, mal aus dienstlichen, mal aus gesundheitlichen Gründen. Csilla hatte sich gelegentlich vertreten lassen, weil sie noch andere Markttermine wahrnehmen wollte. Dieses Jahr werden wir wieder alle beisammen sein, und ich freue mich riesig darauf. Nun hatte ich schon Bedenken, dass das neue Auto nicht rechtzeitig da ist und ich noch einmal mit Jolanda zum Markt fahren müsste. Das hätte gehen müssen, ging ja früher auch, aber besser ist das mit dem neuen Schätzchen auf alle Fälle.
Bestimmt erzähle ich euch vorher noch von meinen Vorbereitungen zum Färbefest, auf alle Fälle aber berichte ich dann, wie es war und werde hoffentlich viele Fotos zeigen können.
Eines kann ich schon sagen, es wird Anregungen und Hilfestellungen von mir geben zum Thema RVO.

Das Gegenteil von Hitzefrei…

…heute haben mich die Kollegen sauber ausgetrickst.
Das ging schon am Freitag los, als ich wegen Arbeitszeitverlagerung und Hitzefrei um 14 Uhr Feierabend gehabt hätte. Der Kollege, der für heute 11 neue Leute anmelden wollte und mit einer anderen Person {die auch 14 Uhr Schluss hatte} noch ein Gespräch führen musste, tauchte erst 13.59 Uhr in der Firma auf. Sehr schön. Dann hat er das Gespräch geführt und dann hatte er noch für mich einiges zu tun. Wohlgemerkt nach meinem Feierabend und nachdem alle anderen schon gegangen waren. Und das zum Freitag.
Und heute setzte sich das fort. Wir haben ja immer noch Arbeitszeitverlagerung, also fing ich wieder früh an. Der Kollege hatte aber nicht daran gedacht, den 11 Neuen etwas von dem früheren Arbeitsbeginn zu sagen. Die fingen normal an und müssen entsprechen lange bleiben. Betreuen muss ich sie. Also muss ich auch länger bleiben. Toll, oder?
Ich bekomme pro Tag maximal 8 Unterrichtseinheiten bezahlt, leiste aber, wegen eines Fehlers in der Pausenzeitberechnung, ohnehin täglich 9 UE und nun darf ich unbezahlt auch noch länger bleiben. Das stinkt mir. Am liebsten würde ich ihm sagen, dass er sich in die Klasse setzen soll. *grrrr*

Samstagsplausch {11.08.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Da bin ich wieder.

Am Samstag, 04. August hatte ich mich in den Garten verkrochen und konnte mich nicht entschließen, in die Wohnung zu gehen, um den Plauschbeitrag zu schreiben und zu posten. Das habe ich am Montag nachgeholt, und wer sich dafür noch interessiert, bitte hier entlang.
Sonntag, 05. August
Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Das habe ich mich an dem Sonntag auch gefragt. Der Tag war einfach um, ohne dass ich etwas Spürbares für mich getan hätte. Nicht gestrickt, kaum gelesen.
Aber die Mutti bedankte sich am Abend für den schönen Tag. Das ist doch was!
Montag, 06. August
Weil es am Sonntag etwas kühler war, gab es am Montag kein Hitzefrei, obwohl da das Thermometer schon wieder auf 32°C kletterte. Immerhin bestand die Arbeitszeitverlagerung weiterhin, sodass ich doch recht früh im Bad war und schon eine Stunde im nicht wirklich kühlen Wasser zugebracht hatte, bevor Katl eintraf. Wenig später kam auch Janine an. Die beiden strickten fleißig, eine rechts, eine links von mir. Ich lag auf der Liege in der Mitte und träumte vor mich hin, denn mein Strickbeutel liegt seit reichlich zwei Wochen in der Laube und träumt dort ebenfalls vor sich hin.
Dienstag, 07. August
Es gab wieder eine halbe Stunde Hitzefrei. Viel nützte mir das nicht, denn für diesen Tag hatte ich auf dem Heimweg einige Erledigungen eingeplant. Leider erreichte ich nur etwa die Hälfte dessen, was ich mir vorgenommen hatte. Entweder waren die Leute nicht da oder die Ware nicht oder es stand etwas oder jemand im Weg. *grrr* Etwas frustriert beschloss ich den Feierabend im Garten, wo die komische Stimmung leider auch nicht völlig von mir abfiel.
Mittwoch, 08. August
Obwohl in unserem Vorstadtkino an Dienstagen und Donnerstagen Kinotag ist, hatten wir für Mittwoch einen Kinobesuch geplant. Mutti wollte gern Mama mia! sehen. Aber am Dienstag hatte sie eine Einladung und am Donnerstag haben wir ohnehin immer etwas vor.
Also holte ich sie am Mittwoch ab und ging mit ihr ins Kino. Ach ja, war nett. Herzkino eben. Ab und zu sehe ich sowas ganz gern. Die Musik von ABBA mag ich sowieso, mochte ich schon immer und immer noch. Viele sagen, der erste Teil von vor zehn Jahren sei schöner gewesen. Das kann ich mir für mich nicht vorstellen. Ich habe ihn nicht gesehen, mich nur über den Inhalt belesen und glaube nun, dass der zweite Teil mein Favorit wäre, auch wenn ich beide Teile gesehen hätte. Dieser spielt nämlich auf zwei Zeitebenen. Und das mag ich nicht nur bei Büchern.
Donnerstag, 09. August
Beim Einkaufen traf ich Atanasius und wir schwatzten ein wenig. Nicht lange, denn er hatte die Hände voll Kram und ich hatte irgendwo zwischen den Supermarktregalen die Mutti verbummelt. Aber es war nett, brachte mich zum Lächeln.
Freitag, 10. August
Es hat sich deutlich abgekühlt. Leipzig hat 21°C. Es ist windig, so dass man auch gut die stickigen Räume lüften kann. Alle atmen auf und freuen sich. Ich bin mir aber sicher, hätte der gesamte Sommer diese Temperaturen, würden alle jammern, was für ein besch… Sommer das wäre.
Ähm, ja, von mir aus, dürfte es auch wieder wärmer werden. Es dürfte auch so bleiben. Mir wäre alles recht, Hauptsache es ist nicht dauergrau und regnerisch, wobei ich gegen einzelne Regentage nichts einzuwenden hätte. Jaja, ich weiß. Ich hab immer irgendwelche unsinnigen Wünsche.

Samstag, 11. August
Ich bin in die Wohnung gefahren, um Wäsche zu waschen. Die wollte ich dann mit in den Garten nehmen, um sie dort zu trocknen. Gleichzeitig wollte ich noch die Mutti mit in den Garten nehmen. Und nun möchte der Sohn noch einiges erledigen. Das mache ich gern mit. Dann ist dieser Samstag wenigstens nicht so brav, bieder, vorhergezeichnet wie die anderen alle. Das freut mich.

Und nun bringe ich fix diesen Eintrag zu Andrea.
Habt ein schönes Wochenende.

Freitagsfüller 484

Na, bei mir ist es natürlich nicht der 484. Freitagsfüller, aber da ich keine eigene Nummerierung habe, und weil mir die Zahl gefällt, dachte ich, ich übernehme diese einfach.

1. Jetzt kann man mal so richtig durchlüften, denn über Nacht hat es sich deutlich abgekühlt.

2. Ich kann diesen Sommer wirklich genießen. Selbst bei 38°C ist das für mich nicht unmöglich.

3. Es macht Spaß jede freie Minute im Freien zu verbringen und auch unter freiem Himmel zu schlafen.

4. Der hoffentlich bald erledigte Autokauf wird mein Highlight der 2. Jahreshälfte.

5. Ich frage mich, wann es endlich soweit ist.

6. Ich habe mich ewig beraten lassen und den Verkäufer mit immer neuen Fragen und Idee gequält, aber ich denke, das war es wert.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Garten und die entspannung und mal sehen, was alles noch geschieht. Samstag habe ich ebenfalls einen schönen Gartentag geplant, und Sonntag möchte ich ganz für mich haben.

Den Freitagsfüller, wie immer, von Barbara.
Mal sehen, ob ich nach ihrem Blogumzug endlich wieder bei ihr kommentieren kann.

Veränderungen…

…im letzten Beitrag gibt es ein *, das darauf hinweist, dass ich auf das Thema näher eingehen wollte. Die Bloggs, die mir ans Herz gewachsen sind. Bei der Gelegenheit kam mir in den Sinn, meine Blogliste mal wider ein wenig aufzuräumen. Das ist noch nicht zu Ende geschehen, doch bereits jetzt stellte ich beim Umsortieren fest, dass mir ein Blog abhanden gekommen ist, die Petra aus Wien, die über Geschenke für die Schwiegermutter und natürlich über viele andere Dinge schrieb. Mir war schon aufgefallemn, dass sie bei den letzten Samstagsplauschen nicht mehr dabei war, aber unter der Adresse bei Blogger ist sie nicht mehr zu finden. Weiß jemand, wo sie eventuell hingezogen ist?

Die Mischung macht’s

Ich blogge nun schon {auf verschiedenen Plattformen} seit 17 Jahren. Die Anfänge als Webtagebuch sind sogar noch auf einer externen Festplatte archiviert. Sie in ein Blog zu übertragen, hatte ich mal irgendwann begonnen. Aber die Software war nicht so ausgefeilt, wurde gehackt und mit Spam angegriffen, so dass ich das wieder bleiben ließ. Das Archiv hier bei WordPress reicht immerhin bis ins Jahr 2010 zurück. Das ist ja auch schon mal was. Zeitweise habe ich Statistiken betrachtet, weil ich wissen wollte, wieviel Leser ich habe. Irgendwann kam ich zu dem Schluss, dass sich für mein Blog ohnehin niemand interessiert, aber aufgeben wollte ich das Bloggen trotzdem nicht, denn letzten Endes schreibe ich für mich. Weil ich mich erinnern möchte. Wieviel man aus dem Alltag vergisst, bemerkt man schon daran, wenn man sich am Ende der Woche erinnern möchte, was man denn am Montag getan hat.
Da finde ich den Samstagsplausch ganz klasse, weil dieser mich "zwingt", mich zu erinnern. Und weil er mir dadurch natürlich hilft, meinen Alltag festzuhalten. Außerdem habe ich durch den Samstagsplausch Blogs kennengelernt, auf die ich sonst wahrscheinlich nicht gestoßen wäre, * die mir aber sehr lieb geworden sind und die ich nicht mehr missen möchte. Und es gibt Leserinnen, die auch kommentieren. Und wenn da dann steht Ich hatte dich letzte Woche schon vermisst!, dann weiß ich genug, um weiterzumachen.

Nun stellt sich die Frage: Soll man vielleicht nur noch samstagsplauschen und die Beiträge unter der Woche weglassen? Ich weiß, bin nicht die einzige, die sich solche Fragen stellt. Nun, manchmal {oft} ergibt es sich aus Zeit- oder Organisationsgründen, dass man nur den einen Wochenbeitrag schreibt. Und bei mir ist es sogar so, dass ich den manchmal nicht einmal hinbekomme und dann im Laufe der Folgewoche irgendwann nachtrage.
Nun ist es aber bei mir so, dass ich gelegentlich einfach Lust dazu habe, zu labern, zu schwafeln, zu fabulieren… *lacht* Und das passt in die Wochenrückblicke nicht so recht hinein, zumal meine ohnehin immer lang und sehr textlastig werden. Außerdem gehen mir manchmal Themen durch den Sinn, die im Wochenrückblick sicher niemanden interessieren. Und wieder außerdem lese ich bei anderen auch sehr gern Einzeleinträge, die ausführlicher als der Wochenrückblick bestimmte Themen behandeln, zum Beispiel Buchrezensionen, Strickprojekte oder Töpfe und Pfannen
Also, wer sich fragen sollte, ob er sich auf den Wochenrückblicke beschränken sollte: Tut es bitte nicht, denn die Mischung macht’s.

Tja, nun ist das so eine Sache mit dem Bloggen. So richtig viel Rückmeldungen bekommt man ja nicht. Klar, es gibt schon einige liebe Kommentare, aber so insgesamt ist das Kommentieren wohl gerade "aus der Mode" gekommen. {psst…und manchmal funktioniert es ja auch gar nicht, wie einige von euch hier in meinem Blog schon feststellen mussten.} Oder manchmal hat man auch Fragen, die den Rahmen eines Kommentars sprengen würden. Da helfen dann E-Mails, ganz klar.
Und wenn man gerade keine Lust zum Tippen hat? Oder, wie ich so oft, gar nicht in der Nähe eines Rechners ist? Dann hilft WhatsApp und ganz besonders die Sprachnachrichten. Freilich, man könnte auch telefonieren. Nur kann man da nie sicher sein, ob man vielleicht gerade zu unpassender Zeit anruft. Oder man erreicht gerade niemanden oder was auch immer.

Und auch hier gilt wieder: Die Mischung macht’s.
Auf diese Weise hat sich zwischen Catrin und mir eine rege kunterbunte Kommunikation entwickelt, bestehend aus Text- und Sprachnachrichten, Blogbeiträgen, Kommentaren, Mails.
Ich hoffe, dass ich solche Kommunikationen auch noch mit anderen BloggerInnen entwickeln kann. Das würde mich sehr freuen.