WmdedgT im Juli 2022

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Es ist Dienstag im Sommer. Was mache ich denn da?

05:00 Uhr
Der Wecker klingelt und ich ziehe die Entgiftungspflaster von den Fußsohlen und hopse ins Bad.

06:00 Uhr
10 Minuten gönne ich mir noch und spreche für Catrin eine Nachricht auf.

07:30 Uhr
Ich setze Kaffee auf, so viel Zeit muss sein, bevor ich mit der Kollegin zu einer Fahrt überland starte, um Spielzeugspenden abzuholen.

10:30 Uhr
Wir sind zurück und die Kollegen räumen das Auto aus. Es ist viel diesmal. Sogar zwei kleine Fußballtore sind dabei. Ich nehme mir etwas zu essen und noch einen Kaffee.

Der Nachmittag ergeht wie im Flug mit den verschiedensten Arbeiten. Einer Kollegin will ich zeigen, wie man Topflappen häkelt, aber sie mag heute nicht häkeln. Na, dann eben ein andermal.

15:30 Uhr
Ich trete den Heimweg an. Eine Stunde überland. Die Mirabellen werden reif.

16:30 Uhr
Ich fahre natürlich nicht direkt nach Hause, sondern hole die Mutti ab. Wir machen den Drogeriemarkt unsicher und ich denke diesmal endlich an die Hornhautsocken.

18:00 Uhr
Wieder vor Muttis Haus. Sie mag nicht aussteigen.
Kommst du nochmal mit hoch?
Nicht unbedingt. Ich möchte nach Hause.
Gehst du jetzt in den Garten?
Nein, ich möchte heim. Was hast du denn nur immer mit dem Garten?
Na, ich will da so gern hin.
Jetzt?
Na, es ist doch noch nicht so spät.

Ich sage ihr natürlich nicht, dass mich das nervt, nie mal einfach Feierabend zu machen. Klar, sie kann ja nichts dafür, dass ich schon am
Montag meins gemacht und das Hörspielfestival besucht habe. Hätte ich ja nicht tun müssen. Hätte in der Zeit ja den Haushalt schwingen können oder was ich sonst so immer am Feierabend machen will. Na, hab ich doch.
Es ist immer das gleiche und ich bin es Leid. Ich muss mich doch nicht rechtfertigen, wenn ich nach der Arbeit nach Hause will. Das machen alle anderen Menschen so. Nur ich nicht, weil die Mutti das nicht will.
Beinahe wäre ich tatsächlich mit ihr in den Garten gekutscht. Da meinte sie aber, ich soll es lassen und stieg aus.

19:00 Uhr
Die Taschen sind ausgepackt und ihr Inhalt verräumt.
Jetzt bin ich froh, dass die Mutti dann doch ausgestiegen ist. Ich hätte mich doch tatsächlich breitklopfen lassen und sie in den Garten gebracht. Und dann wäre ich den ganzen Abend wütend auf mich selbst gewesen und hätte mir selbst Stress gemacht, weil ich nicht NEIN gesagt hatte. Und irgendwann hätte ich sie ja auch wieder heim bringen müssen. So war das jetzt schon besser.

21:30 Uhr
Die Hexe ruft kurz an. Ich bin aber dröselig, weil ich schon überm Einschlafen war. Also verschwinde ich dann mal ins Bett.

Gute Nacht euch allen.

In früheren Jahren

Juli 2021
Juli 2019
Juli 2018
Juli 2017

Der 27. Montag 2022

Nun haben wir also Juli. Das erste Halbjahr 2022 ist vorüber und ich habe das Gefühl, dass in dieser Zeit überhaupt nichts passiert ist. Da dies natürlich absolut nicht stimmt und ich auch heute schon wieder mit einer umfangreichen Spielzeugspende in den Tag gestartet ist, hole ich nun erst einmal Montagsstarter mit dem Lückentext von Anita nach.


1.) Diesen Medienrummel, der schon wieder veranstaltet wird, um der Bevölkerung schon wieder Angst vor dem kommenden Herbst zu machen, mag ich nicht mehr hören.

2.) Denn entweder ist es Panikmache gewisser Politiker, um die eigene Machtposition weiter auszubauen und zu festigen, oder es ist noch etwas viel Schlimmeres.

3.) Wenn ich aber über all das nachdenke, dann wird mir ganz komisch und ich werde depressiv, und damit das nicht passiert, denke ich lieber über etwas anderes nach, nämlich über…

4.) Drei Dinge, die ich tue, wenn draußen die Sonne scheint: Mich am Tag erfreuen, lesen, stricken.

5.) Und wenn es regnet Mich am Tag erfreuen, lesen, stricken.

6.) So richtig glücklich bin ich nicht, aber das kann man wohl auch nicht erwarten. Obwohl, wünschen würde ich mir das schon, mal so wenigstens für ein paar Momente oder Tage oder den Rest meines Lebens. 😂.

7.) Diese Woche habe ich ein wenig Kultur geplant und außerdem steht/stehen noch nichts im Kalender.
Das mit der Kultur vesuchen wir gleich heute Abend, wenn ich mich mit Romy am Elsterflutbecken treffen will. Hoffentlich finden wir uns im Gewusel. Mit Mutti habe ich telefoniert, es geht ihr wieder gut. Also steht meinem Abendprogramm nichts im Wege. Hoffe ich.

Habt alle eine feine Woche
eure Mira

Samstagsplausch {02.07.2022}

Für den Samstagsplausch, den Andrea jede Woche auf ihrem Blog anbietet, mache ich mir unter der Woche oft Notizen, damit ich am Samstag Morgen überhaupt noch weiß, was so alles geschehen ist. Diese Woche bin ich nicht einmal dazu gekommen. Deshalb werde ich mich dieses Mal ein wenig anders durch den Rückblick auf die Woche 26 in 2022 hangeln, so wie mir das bei Illy und Andrea, der Zitronenfalterin immer so gut gefällt.

Beginnen wir mit dem Wetter.
Ach ja, doch, ab und an kann man auch mal übers Wetter reden, finde ich, zumindest in solch einer Rückschau, damit man es einfach nicht vergisst. Der Montag war ja nun der Siebenschläfertag und hier in Sachsen der heißeste Tag der Woche. Mein Termometer zeigt 36° und ja, das wäre sicher heftig, wenn es jetzt sieben Wochen so bleiben würde. Zum Glück geht es ja nicht um den einen, sondern um die Großwetterlage, und die ist, laut Wetterexperten instabil. Das habe ich dann besonders am Freitag bemerkt, als das Termometer gegen 14 Uhr nur ganze 14° anzeigte und ich ernsthaft überlegte, eine Strickjacke überzuziehen.
Vor die Wahl gestellt: Hitze oder Nieselgrau, würde ich persönlich die Hitze wählen. Ich weiß, dass ich da zumindest EINE Gleichgesinnte habe.

Arbeit
Die Hexe ist zur Zeit im Praktikum bei einer Schäferin. Da diese jedoch Anfang der Woche einen kleinen Stallunfall hatte und drei Tage zur Beobachtung im Krankenhaus war, hätte die Hexe nun drei freie Tag bei tollem Wetter genießen können. Das wollte sie aber nicht und fragte, ob sie bei mir auf Arbeit etwas Sinnvolle tun könne. Und so hatte ich ab Mittwoch eine Unterstützung. Meine Mittarbeiter mögen sie sehr, das hat gut gepasst.
Ebenfalls am Mittwoch bekamen wir eine riiiiiesige Spielzeugspende. Damit hatten wir bis Freitag gut zu tun.
Dann gab es am Freitag noch eine böse Aufregung. Hatte doch eine ehemalige Mitstreiterin, die wir nach Möglichkeit ab September wieder ins Team holen wollten, im Ort herumerzählt, ich würde bald weggehen und sie käme dann und wäre die neue Chefin. Darauf angespochen, dass sie doch wohl gar nicht die nötige Qualifikation habe, meinte sie, das sei mit meiner Firma bereits alles abgesprochen, sie bekäme die erfoderlichen Ausbildungen bezahlt und absolviere diese "nebenbei". Unsere Mitarbeiter fragten mich nun, was da dran sei und warum ich weg wolle. Will ich nicht!!! Ich habe schon so viele verschieden Jobs gemacht, an so vielen Orten, immer für diese eine Firma. Jetzt wollte ich endlich mal wo ankommen. Und da bin ich angekommen. Da will ich nicht wieder fort. Erst recht nicht, um den Platz für eine Person zu räumen, die infolge übersteigerten Geltungsbedürfnisses ihre eigene Fähigkeiten extrem überschätzt.
Muss ich auch nicht, den Platz räumen. Ich habe mich mit Pocahontas in Verbindung gesetzt und es stellte sich heraus, dass tatsächlich alles nur heiße Luft war. Puh.

Befindlichkeiten
Ich habe mich schon wieder die ganze Woche nur so semi gefühlt. Ein ewiges Hin-und-Her, ohne zu wissen, woher die negativen Schwingungen kommen. Das Thema hatten wir schon letzte Woche und ihr habt mir dazu sehr viele interessante Kommentare geschrieben. Herzlichen Dank dafür noch an dieser Stelle.
Georg hatte etwas von Ablenkung geschrieben, und ja, diese hatte ich in der vergangenen Woche, war ich doch am Dienstag wieder einmal mit der Katl beim Lieblingsasiaten.
Ach ja, und Musik hören funktioniert auch oft sehr gut, manchmal jedoch auch gar nicht. Semi eben.

Samstag, 02. Juli 2022
Jetzt werde ich erst einmal die Wäsche aufhängen und dann will ich mir ein Ausflugsziel ausdenken. Ich hab der mutti versprochen, dass wir etwas unternehmen. Ich weiß nur noch nicht was. Hach.

Euch allen wünsche ich ein wunderfeines Wochenende.
Eure Mira

22 für 22 Halbzeit


Das erste Halbjahr 2022 dauert nur noch 2 Tage. Wenn ich also die 22 Sockenpaare in diesem Jahr schaffen will, müsste ich jetzt mindestens 11 Paar fertig haben. Und was seht ihr da?
Tadaaa, mein Paar Nummer 11.
Größe 37
Schaft 10 cm
Sockenwolle, wie sollte es anders sein, von Opal, und zwar aus dem Mai-Abo, in dem es ein weiteres Knäuel mit dieser Musterung in anderen Farben gibt. Ich werde das wohl in den nächsten Tagen anschlagen. Dieses und die nächsten Paare stricke ich in meinem Sommer-Stino-Muster. Das hat 63 statt 60 Maschen pro Runde, flutscht aber auch recht gut.
Sehr gespannt bin ich auf all eure Werke in Andreas Challenge.

Der 26. Montag 2022

Heute ist Siebenschläfer, doch v ermutlich wird das Wetter keine Sieben Wochen mehr so bleiben, wie es bisher war und bis heute noch ist, denn just heute scheint die Großwetterlage zu kippen. Regen und Abkühlung sind für die gesamte Woche vorhergesagt. Und wenn das tatsächlich eintrifft und dann die nächsten Wochen so bleibt, dann bewahrheitet sich wieder einmal meine Beobachtung der letzten Jahre: Wenn der Mai schön und sonnig und warm ist, wird der Sommer verregnet. Und umgekehrt. Ich will das nicht haben, ich mag heiße, sonnige Sommer, bis weit in den September hinein. Aber danach sieht es im Moment gerade nicht aus.
Heute zumindest beginnt der Tag mit 22°C morgens um sechs.
Die Balkonpflanzen sind versorgt, aber die machen mich langsam grillig. Das einzige, was wirklich gut wächst, sind die Bohnen. Alles andere hockt in den Töpfen und kommt nicht voran. Meine Tomatenpflanzen sind immer noch 5 cm hoch, während die bei der Kollegin schon zu einem regelrechten Dschungel geworden sind. Ob es auf meinem Balkon vielleicht zu schattig ist?
Bevor ich mir darüber weiterhin den Kopf zerbreche, widme ich mich jetzt lieber erst einmal dem Montagsstarter und schaue mal, ob mir zu dem Lückentext von Anita sinnvolle Ergänzungen einfallen.

1.) Weißt du noch ist eine Frage, die ich nicht gern stelle {außer vielleicht beim Klassentreffen}, weil ich lieber noch viel erleben möchte, statt jetzt schon gedanklich in der Vergangenheit zu leben. Die kommt doch ohnehin nicht zurück.

2.) Für dieses Schwelgen in Erinnerungen bleibt dann im Alter , wenn die Kraft nicht mehr für neue Erlebnisse reicht, immer noch genug Zeit .

3.) Manchmal denke ich mein Leben hat für mich keinen wirklichen Sinn, weil ich immerzu für andere renne und dann kommt wieder irgendein Anruf und ich…

4.) …mache wieder, wie immer, gute Mine zu anderer Leute Spiel.

5.) Aber immer ausgenutzt zu werden, kann ich nicht leiden.

6.) Zeit für Veränderung? Also gut, dann fange ich mit Selbsfürsorge an. Wieder einmal, wie schon so oft. Denn dafür wird es höchste Zeit. Auch wenn Mutti und diverse andere Menschen das nicht verstehen wollen.

7.) Diese Woche habe ich eventuell heute noch baden gehen geplant und außerdem steht/stehen wieder einmal lecker asiatisch essen im Kalender.

Ansonsten werde ich mal schauen, was die Woche sonst noch bringt. Vielleicht viel Ruhe, vielleicht Zeit zum Stricken, vielleicht ein Gebamsel für den Balkon. Ich werde es euch erzählen. Nun aber wünsche ich euch erst einmal einen guten Start in die Woche. Möge sie so verlaufen, wie ihr euch das wünscht.
Eure Mira

Samstagsplausch {25.06.2022}

Wenn man zu früh dran ist, kann das genauso blöd sein, wie zu spät. So passiert am letzten Samstag. Ich war sehr früh auf, weil ich vor den angekündigten 36°C noch einiges schaffen wollte. Das schaffte ich auch und schrieb darüber. Als ich fertig war, wollte ich mich bei Andrea und ihrem Samstagsplausch verlinken, aber der war noch gar nicht online. Und dann habe ich es glatt vergessen.

Inzwischen ist die Woche 25 in 2022 vorübergerauscht, von der ich jetzt ein wenig berichten möchte.

Wochenende, 18. und 19. Juni 2022
So wünsche ich mir Wochenenden! Es waren 36°C und für Sonntag sogar 38°C vorhergesagt, was mich auf den Gedanken brachte, endlich mal wieder baden zu gehen und am Samstag die Mutti mitzunehmen. Nach einigen Wirrungen gelang das auch und war richtig, richtig schön. Auf die Mutti muss ich natürlich aufpassen, wie auf ein kleines Kind, denn sie ist inzwischen wirklich eine kleine Frau und kann in den 1,35 tiefen Becken nur noch auf Zehenspitzen stehen. Schwimmen geht auch nicht mehr. Nach drei Zügen verlässt sie die Kraft und sie geht einfach unter. Ich habe sie schnell geschnappt und wieder über Wasser gezogen. Später meinte sie: Aber ich will nicht nochmal untergehen. Nein, da passe ich schon auf. Jetzt weiß ich ja, dass sie es aus eigener Kraft nicht mehr schafft. Trotzdem hat es ihr so gut gefallen, dass sie gern wieder mitkommen möchte. Und ja, warum nicht? Mir hat das auch gefallen, denn ich konnte das Mutti-Betüddeln und mein Badevergnügen miteinander verbinden.
Für den Sonntag hatte die Mutti eine Einladung zu Freunden auf den Balkon. Da war ich dann mit Katl noch mal im Bad. Was sollte man auch anderes tun bei 38°? Es war ein herrlich entspannter Tag. Abends saß ich dann noch auf meinem gemütlichen Balkon und textete mit der Schwester. So liebe ich Wochenenden.

Montag, 20. Juni 2022
Als ich am Morgen in die neue Woche startete, schien noch die Sonne, als ich im Spielzeugland ankam, drohte gerade die Welt unterzugehen. Nach wenigen Tropfen war der Spuk dann wieder vorbei. Ab Mittag regnete es sich ein. Gut so.
Weniger gut war, dass ich bis ca. 17 Uhr gearbeitet habe und deshalb meine Teilnahme am Stricktreffen kurzfristig absagen musste. Als ich endlich heim fuhr, kam die Sonne wieder.
GabhÄu schrieb, sie wolle, wenn ich nichts dagegen hätte, am Dienstag bis 15 bleiben. Dagegen habe ich nie etwas. Ich freue mich immer, wenn sie da ist. Und so könnte nun statt des montäglichen Stricktreffens der dienstägliche Arbeitstag das Highlight der Woche werden.

Dienstag, 21. Juni 2022
Sonne auf dem Weg zur Arbeit. Nach einem Drittel der Strecke ein Anruf. Die Hexe kann heute nicht zu ihrem Praktikum, weil wohl die anstehenden Arbeiten für Praktikanten nicht geeignet wären. Ich verabredete mich mit ihr am Bahnhof von OZ. Sie war sogar früher dort, als ich mit dem Auto. Ein vollgefüllter Arbeitstag, an dessen Ende die Hexe meinte: Jetzt weiß ich wenigstens, dass du dort gut aufgehoben bist.
Der Heimweg verlief durch die Gesellschaft der Hexe natürlich kurzweilig. Nachdem ich sie abgesetzt hatte, holte ich mir gleich die nächste junge Mitfahrerin, die SchwieTo, die in einen bestimmten Schnickschnackladen wollte. Als ich sie mitsamt ihren Einkäufen wieder nach B’dorf bringen wollte, bemerkte ich, dass ich das nicht mehr ohne Zwischenstopp schaffen würde. Seit dem unangenehmen Erlebnis vom vorletzten Sonntag mit den geschwollenen Füßen, nehme ich ein Brennesselpräparat zur Entwässerung, das sehr gut wirkt.
Ich schlug vor, im Garten anzuhalten, wo wir gleich einen Teil unserer Einkäufe hinterlassen konnten. Der Sohn war auch dort und freute sich über uns. Er wollte gern noch etwas fertig arbeiten und ich beobachtete derweil unsere Goldfischzucht im Seerosenteich.
Zum Abendessen gab es Chickenwings. Später brachte ich die Beiden nach B’dorf und war gegen 21.00 Uhr glücklich daheim.

Mittwoch, 22. Juni 2022
GabhÄu blieb auch diesmal wieder, bis die zweite Schicht Schluss hatte. Sie braucht die Stunden für kommende Woche. Außerdem wollten wir zum Feierabend ins Angebot. Ich hatte wieder die Taschen voll für kleines Geld. Nun muss aber erst mal etwas weggegessen werden, denn der Kühlschrank ist voll und die Gefriertruhe auch.
Am Abend rief die Mutti an. Wir hatten ja noch gar kein Essen bestellt für diese Woche. Nun bekommt sie am Freitag Hähnchenschenkel.

Donnerstag, 23. Juni 2022
Schon die ganze Woche sollte es Couscous geben. Am Donnerstag habe ich das dann endlich zubereitet. Geht ja ganz fix.
300g Couscous mit 3 Teelöffel Gemüsebrühpulver {ich hatte in der Firma keine gescheite Gewürzauswahl} vermengen und mit 300ml kochendem Wasser übergießen. Umrühren, quellen lassen {wenige Minuten}. Ich hatte von der gewürzten Pastabutter noch 2 Teelöffel voll untergerührt. Eine rote Spitzpaprika und eine rote Zwiebel habe ich ganz fein gewürfelt und untergehoben, und weil es dann noch ein klein wenig lasch war, streute ich noch etwas schwarzen Pfeffer darüber.
Wir haben zu dritt davon gegessen und sind danach fast geplatzt. Also, 50g Couscous pro Person reichen. Das ist jetzt meine Erfahrung.
Wie macht ihr das?
Auf dem Heimweg wollte ich bei Katl noch ein Päckchen abholen und sie gleich mitnehmen auf meinen Balkon. Als ich bei ihr ankam, wirkte sie jedoch sehr gestresst. Das wollte ich ja nun nicht. Sie sollte es schön haben und sich nicht von mir unter Druck gesetzt fühlen. Also nahm ich nur das Päckchen entgegen und fuhr allein nach Hause.
Auf dem Balkon war es schön. So grün, so lauschig. Aber dann ***
Am Abend schrieb die Hexe: Ich hab was ganz Feines von Arbeit für dich.
Ganz viel Wolle. Die hat sie selbst geschoren. Wie cool ist das denn?

Freitag, 24. Juni 2022
Freitags kochen wir manchmal gemeinsam. An diesem Tag gab es nur was Kleines. Eine Kollegin brachte eine Pizza Margherita mit, die wir mit extra Käse belegten und mit Sucuk-Scheiben. Hm lecker.
Für den Heimweg verabredete ich mich mit der Hexe, um die Wolle bei ihr abzuholen. Gedanklich zog es mich auch in den Garten und am liebsten wollte ich allein sein.
Und schon bin ich wieder bei den ***
Da ist nämlich etwas, wovon ich überlegt habe, ob ich das hier überhaupt schreiben soll. Andererseits ist so ein Blog nicht authentisch, wenn immer nur über Friede, Freude, Eierkuchen berichtet wird. Im Moment, das heißt schon seit ein paar Wochen ist es so, dass es mir recht gut geht. Ich nehme mir Auszeiten, die ich im Grunde dauernd brauche, weil mein Alltag anstrengend ist. Ich bin mit der Hexe unterwegs. Ich erlebe tolle Konzerte und erinnere mich an die guten alten Zeiten. Ich komme mit meinem Einkommen aus, wenn auch knapp. Ich habe meinen Balkon, mein Strickzeug, meine Familie und ein paar wenige Freunde mit wechselnder Zuverlässigkeit. Und, und das finde ich sehr wichtig, ich habe einen Job, der mir Spaß macht.
Ich sollte glücklich sein. Aber genau da fehlt mir etwas. Ich weiß, dass ich zufrieden sein sollte. Aber zufrieden ist eben nicht glücklich. Ja, ich weiß, ich sollte mich über die kleinen Dinge freuen. Das kann ich. Und das tue ich. Und doch gibt es abends diese Momente, wenn ich auf meiner Balkonbank sitze oder auf meiner Couch, dass ich einfach so in Tränen ausbreche. Einfach so. Oder auf dem langen Weg zur Arbeit oder wieder heim. Ich suche mir meine Lieblingsmusik heraus, und wenn sie dann läuft, mag ich sie nicht mehr hören.
Was ist bloß los mit mir. Und wie geht das wieder weg?

Samstag, 25. Juni 2022
Das kann ja heiter werden. 3.55 Uhr heulte die Sirene los. Feueralarm. Ich stand im Bett.
Seitdem bin ich auf. Eine Trommel Wäsche ist schon fertig, die Pflanzen auf dem Balkon versorgt. Auch die erste Tasse Kaffee ist schon leer. Und natürlich bin ich jetzt müde.
Was ich heute mit der Mutti anstelle, weiß ich auch noch nicht. Auf unserer Vereinswiese sollte ein Benefiz-Gartenfest stattfinden. Es wurde seit Monaten geplant und auch Flyer in den umliegenden {eingemeindeten} Ortschaften verteilt. Und vor anderthalb Wochen fiel irgendwem ein, man wolle wohl keine Fremden auf dem Vereinsgelände haben und das Fest wurde abgesagt. Ich finde das schäbig, den Organisatoren gegenüber und überhaupt.
Für mich ist es jetzt auch blöd, denn ich hatte vor, die Mutti mitzunehmen. Da hätte ich ihr ohne lange Anfahrtswege etwas Abwechslung bieten können und eine Bratwurst hätte es auch gegeben. Da hätte ich meiner Bespaßungspflicht mal ohne großen Aufwand nachkommen können.
Nun muss ich mir was anderes überlegen. Hach.
Übrigens…
…habe ich im Laufe der Woche mal wieder Sockenpaare nachgetragen, die ich im Rahmen der 22-für-22-Challenge gestrickt habe. Schon dreimal habe ich in dieser Woche versucht, meinen Sockenbeitrag auch bei Andrea zu verlinken. Leider wird er in der Liste nicht angezeigt. Irgendwas hab ich falsch gemacht, weiß nur leider nicht, was und kann es somit auch nicht korrigieren. Es gibt zum Glück Leserinnen, die den Eintrag trotzdem gefunden haben. Dankeschön für eure Kommentare.

Irgendwas wollte ich noch erzählen, doch das ist mir gerade entfallen.
So wünsche ich euch ein recht schönes Wochenende,
bleibt gesund.
Eure Mira

22 für 22 Paare #07 bis #10


Vor einiger Zeit schon las ich bei Andrea, dass ich in ihrer #22 für 22 Challenge bei Paar Nr. 6 angekommen bin. Da wurde mir bewusst, dass es doch mal wieder an der Zeit ist, die nächsten Paare vorzustellen.

Paar #07 von 22
Mein Winter-Stino-Muster, weil das weniger Maschen braucht als das Sommer-Stino-Muster und damit schneller fertig werden sollte. Aber wenn man, wie ich, das Strickzeug immer schon nach 3 Runden wieder aus der Hand legt, dann ist das mit "schnell" so eine Sache. An der Ostsee bekam ich das Paar dann im Handumdrehen fertig.
Größe 37
Schaft 10 cm
Sockenwolle aus einem Opal-Abo

Paar #08 von 22
Schon wieder mein Winter-Stino-Muster, dieses Mal in Gelb. Die Besonderheit ist hier, dass es keinen erkennbaren Rapport gibt und ich somit einfahr drauf los stricken konnte. An der Ostsee begonnen und beendet.
Größe 37
Schaft 10 cm
Sockenwolle aus dem Opal-Abo vom März 2022

Paar #09 von 22
Noch ein Ostsee-Paar. Die erste Socke wurde dort noch fertig, die zweite lag und lag und lag und wanderte zwischendurch mit zur Arbeit, zur Mutti und in den Garten. 3 Wochen nach dem Ostseeurlaub wurde sie endlich fertig.
Größe 37
Schaft 10 cm
Sockenwolle wie fast immer aus einem Opal-Abo

Paar #10 von 22
Weil das Winter-Stino-Muster auch mein Herren-Stino-Muster ist, wurden die Socken für den Sohn ebenfalls in diesem Muster gestrickt.
Größe 43
Schaft 12 cm
Sockenwolle wieder aus irgendeinem Opal-Abo

Inzwischen ist das nächste Paar beim zweiten Socken und dessen Ferse angekommen. Langsam muss ich mal einen Zahn zulegen, denn das Jahr ist halb vorüber und ich habe auch erst fast die die Hälfte der Socken geschafft. Das hatte ich mir anders vorgestellt, denn im Herbst möchte ich noch bissel was anderes stricken als Socken, da wollte ich die 22 Paar für die Challenge fertig haben.
Mal sehen, wie das weiter geht. Ich bin selbst gespannt.

Der 25. Montag 2022

Wenn der Montag gut starten soll, braucht er den Montagsstarter mit einem Lückentext von Anita


1.) Hummeln können nach den Gesetzten der Physik NICHT fliegen. Aber die Hummeln wissen das nicht und fliegen TROTZDEM. Ich bin auch so eine Hummel. . 🤭

2.) Blumen liebe ich, aber bitte lasst die Wurzeln dran. Bitte nicht abscheiden und in eine Vase stellen. Im Garten auf dem Beet sind sie mir lieber. .

3.) Regen ist dringend notwendig. Und nicht nur die drei Tropfen, die heute Morgen gefallen sind, angekündigt durch finstere Wolken, die nach Weltuntergang aussahen und nach besagten drei Tropen schon wieder fortgezogen waren. Gut, es waren vielleicht 10 Tropfen, jedenfalls konnte man sie deutlich auf dem Pflaster sehen und große Zwischenräume blieben trocken. .

4.) Ich hoffe, dass der Sommer noch bis September so schön bleibt. Ja, ich weiß, ich habe mir gerade Regen gewünscht, aber nur für die Natur. Also bitte, es darf Nachts regnen, und am Tage soll die Sonne scheinen. Und vom 4. bis 8. August darf es bitte gar nicht regnen, denn da ist Festival und wir verbringen ca. 20 Stunden täglich im Freien. Da wäre Regen nicht so toll. Also, wenn ich mir was wünschen darf…

5.) Auf den Wetterbericht ist nicht so viel Verlass, aber schon mehr, als noch vor einigen Jahren.

6.) Schon bald beginnt das Ancient Trance Festival und ich freue mich schon riesig darauf.

7.) Diese Woche wird eventuell wieder so ruhig wie die letzte und als Highlight steht das Stricktreffen heute Abend auf dem Plan, wobei gemütliche Abende auf meinem schönen Balkon durchaus auch Highlights sein können.

Samstagsplausch {18.06.2022}

Es ist wieder Samstagsplausch bei Andrea und somit Zeit für einen Wochenrückblick.

Die Woche 24 in 2022
Am Montag dachte ich, das würde eine ruhige Woche. Und tatsächlich war sie das. Wieso sie trotzdem so husch vorbei war, keine Ahnung.

Samstag, 11. Juni 2022
Der Samstag Abend war wieder von Live-Musik erfüllt. Außerdem war der Abend mit Eisenheinrich ein Freundetreffen. Zur Musik gab es wunderbare Gespräche, von Mario an die Hexe einen ernst gemeinten Rat, den er auch seinem Sohn gegeben hat, der diesen aber nicht befolgt. Noch nicht! Und von Lutz gab es ein Versprechen an die Hexe. Das hat mich besonders gefreut.

Sonntag, 12. Juni 2022
Es gab die 12 von 12. Ein Wermouthstropfen waren meine geschwollenen Füße, die mir Schmerzen verursachten, die vermeidbar gewesen wären. Ich hätte nur heimgehen müssen und meine Füße hochlegen. Aber genau das "durfte" ich nicht, weil die Mutti noch im Garten bleiben und später heimgebrachte werden wollte. In diesem Zusammenhang gab es ein Gespräch mit ihr, in welchem sie mir sagte:
Aber ich gebe dir doch schon so viel frei! {Impliziert den Gedanken: Und du bist nie zufrieden.}
Meine Antwort: Ja, Mutti, aber du hast mir nicht frei zu geben! Das ist mein Leben. Darüber bestimme ich!
Sie schaute mich mit großen Augen an, als entdecke sie gerade eben, dass ich kein Kind mehr bin, das zu tun und zu lassen hat, was die Mutti sagt. Und ich war stolz auf mich, dass ich diesen Satz ENDLICH mal gesagt habe.

Die Feierabende der Woche…
…verbrachte ich auf meinem Balkon.

Freitag, 17. Juni 2022
Nach der Arbeit fuhr ich direkt zur Katl, packte sie ein und weiter ging es zur Sachsentherme. Sehr schön leer war es dort und wir konnten das Baden und das Herumhängen am Pool sehr genießen. Da wir Dauerkarten haben, bietet es sich einfach an, auch im Sommer statt eines {überlaufenen} Sees das Bad zu nutzen.
Samstag, 18. Juni
Heute sollen 36° werden.
Ich bin bereits 5 Uhr aufgestanden. Die Waschfee hat schon fast fertig gegrummelt. Ich musste das so früh machen, damit ich noch aufhängen kann, bevor ich los muss. Ich hatte mir ausgedacht, auch heute den ganzen Tag im Bad zu verbringen, und dazu auch die Mutti mitzunehmen, damit sie es bei dieser Hitze bissel schön hat. Diese Idee erwies sich schon im Vorfeld wieder als Fehler. Denn statt sich darüber zu freuen, dass ich an sie denke und mich kümmere, kamen Einwände.
Ach, ich weiß gar nicht, ob mir meine Badeanzüge noch passen. Sie ist im letzten Jahr tatsächlich sehr zusammengeklappert. Hm.
Ach, ich kann doch meinen klapprigen Körper nicht mehr zeigen. 89 Jahre, und noch immer eitel.
Und überhaupt, wir können doch in den Garten gehen. NEIIIIN, ich gehe bei 36° nicht in den Garten, in dem es vor 17 Uhr nur einen einzigen Schattenplatz gibt, unter dem Schirm, den wir immer der Mutti hinterher rücken, damit wenigstens sie nicht in der prallen Sonne hockt.
Ach, das ist aber so schön dort!
Menno, wenn sie nicht will, muss sie es lassen. Ich gehe heute jedenfalls baden.

Und ihr so? Geht ihr auch baden oder habt ihr wenigstens schattige Plätzchen im Garten oder auf der Terasse? In den Wald darf man ja nicht mehr. Jedenfalls in Sachsen wurde die höchste Waldbrandstufe ausgerufen, und ich meine, mich zu erinnern, dass dabei das Betreten der Wälder nicht mehr erlaubt ist.
Was auch immer ihr vor habt, genießt es und tut nicht zu viel, denn für diese Temperaturen sind wir nicht gemacht. Also schont euch, so gut es geht.
Und habt ein schönes Wochenende.

Der 24. Montag 2022

Obwohl schon Nachmittag ist, schaue ich mal noch bei Anita vorbei, welchen Lückentext sie uns als Montagsstarter offeriert.

1.) Es ist kein Geheimnis, dass ich Live-Musik sehr mag.

2.) Ich bin total begeistert von der Stimmung bei Konzerten oder auch "Kneipenmusik" .

3.) Es hat sich in den letzten zwei Jahren sehr viel verändert, aber die "alten" Bands kommen immer noch gut an.

4.) So langsam wurde es aber auch Zeit, wieder ins Leben zurückzukehren, auch wenn es nie mehr so wird, wie vorher.

5.) Schon allein deshalb, weil es verschiedene Auftrittsorte einfach nicht mehr gibt.

6.) Unbegrenzt Freizeit für Konzertbesuche hätte ich gerne.

7.) Diese Woche habe ich allerdings keinen Konzertbesuch geplant und außerdem steht/stehen auch sonst nichts weiter im Kalender.

So eine Ruhewoche wird mir auch mal gut tun. Außerdem muss ich damit rechnen, dass es alles wieder anders kommt.
Euch allen wünsche ich eine angenehme, stressarme Woche.
Eure Mira