Samstagsplausch {09.11.2019}


Zuerst…
…danke ich euch für die Kommentare zu meinem letzten Plauschbeitrag. Eure Besserungswünsche haben geholfen, ebenso der Schlaf und nicht zuletzt meine Sturheit, unbedingt ans Meer zu wollen. Und ich war dort.
Ich habe sogar den letzten Samstagsplausch von dort aus versendet, habe das allerdings nicht erwähnt, weil Andrea neulich meinte, sie schreibt nicht gern vorher oder zeitgleich, wenn sie nicht daheim ist. Das habe ich dann auch so gehalten, obwohl bei mir die Wohnung nicht leer war, da der Sohn dort gewerkelt hatte. Ja, es ist immer noch eine Menge zu werkeln hier in der schönen neuen Wohnung. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.
Was gab es sonst noch in dieser Woche…
Am Dienstag und Mittwoch kümmerte ich mich um die Mutti, die für das zweite Auge zur OP musste. Beim ersten Mal lief es besser, aber auch diesmal geht es ihr gut. Danke der Nachfrage.
Die Wartezeit habe ich mir versüßt, indem ich mich in einem wundervollen Desinger-Geschäft über eine Uhr beraten ließ. {WERBUNG Unaufgefordert und unentgeltlich.} Eigentlich ist es nicht mal Werbung, denn ich habe mich zwar in die Uhr verliebt, nicht aber in den Preis. Wer hat schon 2.000 Euro für eine Uhr übrig? Die Beratung war allerdings wirklich klasse und für mich wie ein Ausflug in eine Welt, die ich sonst eher selten betrete. Ein Stück weg vom Alltag.
Dieser…
…hatte mich dann am Donnerstag wieder, als ich brav wieder zur Arbeit seppelte, obwohl ich zwar die Erkältung überstanden dafür dann aber Kreislaufproblemchen hatte. Immerhin schmeckt der Kaffee wieder, da bekommen wir dann auch den Kreislauf wieder in Schwung. {Notiz an mich: mehr Wasser trinken!}
Ach ja, und dann war ich noch mit der Junghexe im Kino. Das war ein sehr schöner Abend und sie versprach, dass wir uns nun wieder öfter sehen. Wir hatten da eine Kleinigkeit aus der Welt zu räumen. Nun, sie ist eben derzeit ein Pupertier.
Heute…
…werde ich noch ein paar Gänsekeulen braten, damit ich dann morgen noch das Fett abschöpfen und sie bei der Mutti fertig zubereiten kann. Dazu soll es Klöße geben und Rotkohl. Martinstag ist zwar erst am Montag, aber da macht sich des mit dem Gänse-Essen nicht so gut, am Feierabend eines stinknormalen Wochentages. Also wird das vorgezogen.
Nun wünsche ich euch allen ein wunderschönes Wochenende und schaue mal in der Plauderecke, was ihr so zu erzählen habt.
Bis dann, eure Mira

Samstagsplausch {02.11.2019}

Drei-Tage-Arbeitswoche
Eine angenehme Aussicht, besonders, weil ich das letzte Wochenende überwiegend im Bett verbracht hatte. Die Erkältung, ihr erinnert euch?
Eure guten Wünsche haben geholfen und ein klein wenig auch der Ingwertee, der Erkältungsbalsam und das Eukalyptusbad.
Außerdem habe ich ganz viel geschlafen und zwischendurch drei Patches an meine Decke gestrickt, ein halbes Buch gelesen und jede Menge Vitamine gefuttert. So ausgerüstet überstand ich auch den Montag auf Arbeit noch ganz gut, wobei mir alle meine Kollegen beteuerten, mein Husten klinge gar nicht gut. Na, und wie er sich erst anfühlte, so ganz tief drinnen. Das tat richtig weh. Also kroch ich am Montag gleich wieder ins Bett, kaum dass ich von der Arbeit heim kam. Schließlich hatte ich in der Woche noch viel vor. Am Diestag wollte ich nach der Arbeit mit der Mutti einkaufen und danach mit ihr und der Katl ins Kabarett, am Mittwoch traf sich die Strickgruppe im Alex, und ich wollte dabei sein. Und am Donnerstag wollte ich in aller Frühe los ans Meer.
Am Dienstag ging es mir leider nur nach dem Aufstehen halbwegs gut. Den Weg zur Arbeit schaffte ich noch, aber dann meinten schon die ersten Kollegen, denen ich in der Teeküche begegnete, ich sollte besser wieder heim gehen. Mit jeden 5 Minuten, die ich länger am Schreibtisch saß, wurde mir klarer, dass sie recht haben und so bereitete ich meine Kursteilnehmer darauf vor, dass ich nur bis Mittag da sein würde. Wir besprachen, wer was zu tun hatte und wer noch welche Zuarbeiten von mir brauchte. Diese erledigte ich noch. Dann kam der Kollege, mit dem ich immer die gegenseitige Vertretung organisiere. Er sah mich nur an und meinte: Marsch, ab ins Bett. Ich bin doch da. Ich mach das hier! So kam es, dass ich zu Mittag tatsächlich wieder in meinem Bett lag. Am Nachmittag beim Einkauf mit Mutti war ich nur der Fahrer. Das gesamte Räumen und Tragen übernahm der Sohn. Er telefonierte auch kreuz und quer, um die Karten für das Kabarett umzubuchen. Ich war erstaunt, dass das für eine Vorstellung am selben Abend überhaupt gelang. Danke an den Service von Sanftwut. Und danke natürlich an den Sohn.
Dieser intervenierte auch gegen meine Fahrt ans Meer. Und tatsächlich wäre ich am Donnerstag nicht in der Lage gewesen, die 450 km Autobahnfahrt zu überstehen. Da war ich in meinem Bett besser aufgehoben.

Ich hoffe, ihr hattet alle eine angenehmere Woche als ich, wobei… schlafen schlafen schlafen war auch recht angenehm.
Viel Spaß uns allen in der Plauderecke bei Andrea
Hab ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {26.10.2019}


Guten Morgen
Heute gibt es Ingwertee. Ich habe mir nämlich eine kleine Erkältung aufgeladen und versuche, diese über das Wochenende wieder loszuwerden. Natürlich nicht mit schweren chemischen Keulen, sondern mit Hausmitteln. Auf den Ingwertee schwöre ich. Auch auf Erkältungsbalsam zum Einreiben, nur habe ich den in meinen tausend Tüten seit dem Umzug noch nicht gefunden, weil ich ihn bisher nicht brauchte. Hat von euch jemand ein Rezept, wie man den selbst herstellen kann bzw. was da alles hinein gehört? Als Grundlage könnte ich mir Vaseline vorstellen und dann eine Menge Kräuter. Was meint ihr?

Gute Nachrichten
Die letzte Woche hat mir gefallen. So dürften viele laufen.

Am vergangenen Samstag war das Maß voll. Ich bemerkte schon seit einer Weile, wie leicht reizbar ich war und wie garstig ich auf Kleinigkeiten reagierte, von denen jeder {auch ich selbst} sagen würde Nun hab dich nicht so, was ist schon dabei? Es waren einfach zu viele Kleinigkeiten. Hinzu kamen eure Kommentare, die mich wieder einmal darin bestärkten, dass ich mich keinesfalls schlecht fühlen muss, wenn ich Freiräume für mich beanspruche und nicht immerzu nur das tun will, was andere von mir erwarten.
Es begann damit, dass ich mich weigerte, am Samstag stundenlang neben der kleinen Frau im Wartezimmer zu hocken. Ich wollte ins Freie, auch wenn es regnete und ich nur bis zum Parkplatz kam. Dort konnte ich die Wartezeit nutzen, indem ich mein Auto aufräumte. Das war schon lange von Nöten. Und es tat gut, dass ich dies erledigen konnte, ohne Extrazeit dafür einzuplanen.
Nachdem ich die kleine Frau bei ihrer Feier abgeliefert hatte, schlenderte ich noch durch ein Einkaufszentrum, zu dem ich selten komme. Genießerzeit, Freizeit, ganz für mich allein.

Ein spontaner Ausflug brachte uns am Sonntag zu dieser wunderbaren Blumenwiese am Waldrand. Faszinierend, wie viele verschiedene Ringelblumen es gibt.
Ich musste natürlich wissen, was dort noch für Blumen versammelt sind, denn ich kann mir diese Mischung auch sehr gut als Bienenfutterbeet im Garten vorstellen.
Die blauen Blumen sind Phacelia. Die roten Tüpfelchen könnten Großer Wiesenknopf sein. Da bin ich mir nicht so sicher. Ich bin nicht besonders geschickt im Bestimmen von Pflanzen. Ich weiß, dass es da auch Apps gibt, für die man nur ein Foto der Pflanze aufnehmen muss und schon erfährt, was es ist. Vielleicht kann mir jemand eine solche empfehlen.
Dazwischen wusch noch roter Klee und ein wenig Kamille.
Diese Wiese war Balsam für die Seele. Einfach nur schauen und genießen.
Für den Montag-Feierabend hatte ich mir etwas ausgedacht. Die Mutti hatte nach dem Fädenziehen erklärt, die Wunde müsse noch vier Wochen lang zweimal wöchentlich verbunden werden. Nun gut. Da ich donnerstags wegen der Einkäufe ohnehin bei ihr bin, schlug ich ihr den Montag als zweiten Termin vor. Und an diesem 21. Oktober dache ich mir, es wäre schön, wenn ich auch ihr die Blumenwiese zeigen würde. Sie war begeistert. Und ich hatte die Pflicht mit etwas Schönem verbunden und war froh über diesen Nachmittag/Abend. {Das mit der ewigen Verbinderei muss gar nicht sein, alles ist gut verheilt, nur ein wenig empfindlich ist die frische Haut natürlich. Das bessert sich allmählich.}
Am Dienstag traf ich mich nach der Arbeit mit Janine zum Strickschwatzen. Es wurde ein wunderschöner Abend. Danke, Janine.
Am Donnerstag, 24. Oktober gelang mir noch einmal die Verbindung von Pflicht und Schönem, denn ich überredete die Mutti, nach dem Einkaufen noch mit mir ins Kino zu kommen. Maleficent wollte ich mir unbedingt anschauen, bin ich doch so eine olle Märchentante. Der Film gefiel mir auch sehr gut, der erste Teil war für meine Begriffe aber noch um Längen besser.
Gestern holte die Katl mich von der Arbeit ab. Das war gut so, denn der Job schlaucht zur Zeit nicht wegen der Arbeit an sich, sondern wegen einiger Leute, mit denen ich dort zu tun habe und die mich eine Menge Kraft kosten, weil sie sind, wie sie sind und sich benehmen, wie man sich in ihrer Situation eben gerade nicht benehmen sollte. Da war ich sehr froh, gleich vor der Bürotür in mein Privatleben einzutauchen. Wir hatten für Katl noch etwas zu erledigen, was am Weg lag. Danach wollten wir bei mir noch ein kleines Regal aufbauen und danach stricken und klönen. Weil zu diesem Zeitpunkt meine Erkältung schon zu nerven begann, ließen wir den Regalaufbau weg. Stricken und Klönen blieb übrig, wobei Katl strickte und ich mehr klönte. *lach*

Alles in allem eine richtig schöne Woche.
Nun wünsche ich euch ein erholsames Wochenende und schaue jetzt zu Andrea und ihrem Samstagsplausch. Morgen geht der Eintrag noch zu Katrins Sonntagsglück, denn Netzwerken am Sonntag finde ich einfach klasse.

Samstagsplausch {19.10.2019}

Guten Morgen, ihr Lieben.
Huch je, ich bin ja schon wieder spät dran. Ihr habt schon alle bei Herbstwetter-Samstagsplausch bei Andrea eure Beiträge hinterlassen, nur ich hänge wieder einmal hinterher. Dafür habe ich auf dem Balkon schon mal eine feine Tasse Tee getrunken. Und ein paar 10-Gramm-Resteknäuel gewickelt, die ich bei Ravelry verwichteln möchte. Warum ich diese Wichtelei schon wieder erwähne? Weil ich seit Ewigkeiten das erste Mal wieder an so etwas teilnehme und vielleicht die eine oder andere von euch da auch noch mitmachen möchte. Anmelden kann man sich noch bis 24. Oktober. Werbung aus

Jetzt bin ich schon wieder in Eile, denn mein Samstag wird geprägt von Hin-und-Her-Fahrten und dazwischen einigen Wartezeiten. Zunächst bringe ich die Mutti zum Arzt. Ich vermute, dass die Fäden gezogen werden sollen. Es ist übrigens sehr gut verheilt und ich danke allen, die mir für die Mutti gute Besserung gewünscht haben. Eure Wünsche haben sich erfüllt.
Oft gibt es bei diesem Arzt Wartezeiten von 2 Stunden oder mehr, was ich mir aber an einem Samstag nicht vorstellen kann. Der Doc will doch bestimmt auch nach Hause. Da wir keine Ahnung haben, wie lang es wirklich dauert, möchte ich nicht wegfahren. Also werde ich mir Strickzeug und ein Buch mitnehmen, um die Wartezeit sinnvoll zu nutzen. Danach bringe ich die kleine Frau wieder heim, wo sie sich frisch und hübsch macht für eine Geburtstagsfeier in Seehausen. Dort bringe ich sie als nächstes hin. Ich setze sie nur ab, denn feiern kann sie recht gut ohne mich *lach*. Am späten Nachmittag und frühen Abend werde ich dann etwas für mich tun. Vielleicht räume ich noch ein wenig in meinem Arbeitszimmer herum, denn das möchte ich an diesem Wochenende vorläufig fertig bekommen. Ganz fertig wird ein Arbeitszimmer nie, da gibt es immer wieder tausend Ideen, was ich umstellen, umräumen, umgestalten kann.
Irgendwann am Abend wird die kleine Frau anrufen, dass ich sie von der Feier wieder abholen soll.
Soweit der Ausblick auf meinen heutigen Samstag.

Nun noch ein kleiner Rückblick auf die vergangene Woche.
Da gibt es nicht viel zu berichten. Die Arbeit war ein wenig erschwert, weil ich wegen einer Firmenschulung in der nächsten Woche mal wieder mein Computerkabinett räumen musste. Jetzt schon. Der Chef wollte das so.
In dem anderen Raum habe ich keinen richtigen Schreibtisch. Es gibt wohl einen Dozententisch, aber der beherbergt keinen Rechner, den ich für meine Arbeit aber brauche. Also richtete ich mich an einem Schülerplatz ein. Es geht. Man kann arbeiten, aber unbequem, wodurch vieles länger dauert. Entschädigt wurde ich dadurch, dass der Raum an sich sehr schön ist. Die Fenster gehen nach hinten hinaus ins Grüne und auf den Fluss. Herrlich.
An den Feierabenden fuhr ich zur Mutti zum Verband wechseln und die kleine Frau hatte immer ein Süppchen für mich. Außerdem kümmerte ich mich um die Steuerunterlagen der kleinen Frau und regte mich wie immer darüber auf, dass die Renten in diesem Land überhaupt besteuert werden.
Gestrickt habe ich kaum. Wenn das so weitergeht, bekomme ich nicht mal die Weihnachtskleinigkeiten pünktlich fertig.
Gelesen habe ich gar nicht. Ich frage mich, wie ihr das immer alles schafft.
Was für mich aber am Schlimmsten ist, ich habe es auch nicht geschafft, in dieser Woche Freunde zu treffen. Ihr Lieben, ihr fehlt mir.
Ich kann es gar nicht leiden, wenn meine Woche nur aus Arbeit-Mutti-Schlafversuchen besteht. Das ist nicht Leben, das ist… ich weiß nicht was das ist. Und das muss sich wieder ändern. Ich brauche schöne Erlebnisse an den Feierabenden, damit ich Kraft sammeln kann für den ganzen Rest.
In diesem Sinne genießt alle euer Wochenende, tankt Kraft und macht es euch im Herbstwetter gemütlich. Dazu gebe ich euch noch einen Text von Konstantin Wecker mit auf den Weg, insbesondere die letzten beiden Zeilen der vorletzten Strophe.
Zitat: Es fasst im Frühling der nur Mut, der sich im Herbst auch Trauer schenkt. Zitatende.
Auf der Suche nach dem Link zum Text traf ich einen Song wieder, der mir gute Laune schenkt, wann immer ich ihn höre. Für alle, denen das Novemberlied zu melancholisch ist, hier Weil ich dich liebe.

Sieben Sachen Sonntagsglück

Mal sehen, ob ich es diesmal schaffe, den Beitrag hochzuladen, bevor die Linkparty geschlossen wird.

Die Wochengedanken habe ich schon bei Andrea veröffentlicht, dann gab es noch die 12 von 12 bei Caro.
Weil nun der Sonntag ein Genießertag war {naja, nicht ganz, aber in Ansätzen}, möchte ich darüber auch noch etwas schreiben.
Am Morgen rief schon recht früh rief der Sohn an, um mir zu sagen, dass er bereits auf ist und dass es im Freien herrlich ist. So schnappte ich meine Taschen und das Auto und bewegte mich in Richtung Garten. Dort traf ich die Nachbarin und wir klönten gemeinsam unterm Apfelbaum und tranken Kaffee, der im Freien immer viel besser schmeckt, als irgendwo drinnen.
Die 3,5 Kilo Bohnen, die wir am Samstag geerntet hatten, hatte ich nun wieder mitgeschleppt, um sie zu putzen und portionsweise zu verpacken. Warum wir das nicht gleich am Samstag gemacht habe? Keine Ahnung. Als es Zeit war, die Mutti abzuholen {sie wollte wieder erst 14 Uhr kommen}, brachte ich die Bohnen in den Froster… …und schrieb fix eine Rechnung für den Sohn. Dann brachte ich die Mutti in den Garten, wo der Sohn das Mittagessen auftafelte. Warum habe ich denn davon kein Foto?
Auch dieses Essen {rosenkohl, Hähnchenschnitzel und mehlig kochende Kartoffeln} schmeckte draußen viel besser als sonst irgendwo. Sylvana kam dazu, doch auch zu viert schafften wir nciht alles. So habe ich dann am Montag in der Arbeit noch etwas davon.

Die Mutti verkrümelte sich zum Mittagsschläfchen auf die Schaukel. Hach, wie gut es sich dort schlafen lässt. Meine Mittagsruhe war nciht ganz so ruhig, weil S. die ganze Zeit von ihrer neuen Küche schwärmte, die im Laufe der kommenden Woche aufgebaut werden soll und auf die sie sich wie ein kleines Kind freut. Natürlich hörte ich ihr zu und freute mich mit ihr, und nebenbei schlug ich die nächsten Socken an.
Leider konnte ich den schönen wärmenden Sonnenschein nicht bis zum Ende genießen, weil Mutti schon wieder zu drängeln begann. Sie wollte heim, bevor es dunkel und kalt wird. Dabei war es weder das eine, noch das andere und selbst als es schon dunkel war, war es immer noch mild. Aber wenn die alte Dame heim will, will sie eben heim und dann hat es auch keinen Sinn, unbedingt länger zu bleiben, weil ich davon dann nichts mehr habe. Also endete mein ruhiger Gartensonntag leider vorfristig. Während in anderen Gärten die Grills angezündet und ein schöner Abend eingeläutet wurde, brachte ich die kleine Frau heim, verarztete sie und brachte dann das Auto wieder auf den Parkplatz. Entspannung stelle ich mir geringfügig anders vor.
Daheim schnitt ich schnell noch die Gutscheine für unser Lieblings-Asia-Restaurant aus der Sonntagszeitung. Das mache ich in jedem Monat und dann gehen wir meist doch nicht. Mutti hatte ich auch um ihre Sonntagszeitung bzw. die Coupons gebeten, aber sie hatte die Zeitung schon dem Papiersammler gegeben. Das macht sie immer so. Und dann wundern, wenn sie keine Coupons hat. *kicher*
Dann suchte ich mir aus dem Wäscheschrank ein Tuch, mit dem ich das Fenster verhängen konnte. Der Sohn hat es noch nicht geschafft, auch in diesem Zimmer meine schönen Rollos anzubringen. Normalerweise ist das ein ganz einfaches, wie geniales System. Ich dachte auch, ich könnte das allein. Nun sind aber die Fenster anders, als sie für die Befestigung der Rollos sein müssten, was zur Folge hat, dass man die Rollos zwar problemlos anbringen kann, dann aber die Fenster sich nicht mehr schließen lassen. Wir mussten uns also etwas einfallen lassen, und das ist eine Pfriemelei. Aus all diesen Gründen war am Sonntag-Abend Improvisation angesagt. Schließlich wollte ich meine Haare verschönern, war deshalb eine ganze Weile nur sehr leicht bekleidet in der Wohnung unterwegs und konnte nicht gebrauchen, dass da irgendwer durch das Fenster schauen kann. Das Foto stellt zwar formal schon Werbung dar, aber ob ich für diese Haarfarbe wirklich werben mag, kann ich noch nicht sagen. Die Handhabung war nicht ganz so bequem, wie ich es sonst kenne und beim Auswaschen der Farbe sah das ganze Bad aus, als hätte dort eine Schlachtung stattgefunden. Fotografieren mochte ich nicht, weil das Ganze eine sehr stark topfende und spritzende Angelegenheit war und ich alle Hände voll damit zu tun hatte, nicht die gesamte Wohnung rot einzufärben.

Glücklich war ich am Ende über die schöne Farbe meiner Haare. Außerdem ließen sie sich sehr schön kämmen {bürsten} und dufteten herrlich. Und deshalb kann dieser Eintrag nun auch zu Katrins Sonntagsglück und wegen der sieben Fotos auch zu Geraldine.

12 von 12 im Oktober

Habe ich wirklich im März das letzte Mal an
12_von_12 teilgenommen? Dann wird es jetzt aber wirklich Zeit.
Für den 12. Oktober 20019 sind Temperaturen über 20°C vorhergesagt. Eine gute Voraussetzung, um den Guten-Morgen-Kaffee auf dem Balkon zu trinken. Weil es aber in den letzten Tagen schon sehr herbstlich war, wurde zunächst eine kleine Vorbereitung nötig. Meine geliebte Bank und der Boden davor wollten von gelben Blättern befreit werden. Apropos gelb. In dem schönen großen Innenhof hinter meinem Haus stehen mehrere riesige Ahornbäume, die im Sommer das Licht, das in meine Wohnung fiel, wundervoll grün gefärbt hatten. Manche haben noch immer grüne Blätter, manche sogar ein paar rote. Der Elfenbaum jedoch, der direkt vor meinen Fenstern steht, ist komplett gelb. Und was für ein schönes sonniges Gelb das ist. Seht mal.
Und dann gab es endlich den Kaffee samt Strickzeug. Allerdings war es mit 13°C zum Stricken dann doch etwas frisch.
Da in meiner Wohnung noch immer nicht alles verräumt ist {Das wird auch noch ein Weilchen dauern.} schnappte ich mir den vorletzten meiner Klamottensäcke, leerte ihn aus und verräumte die Sachen in meine neuen Schränke. Hier war er noch voll. Ich war gerade fertig, als meine Schwester anrief. Videoanruf. Das mag ich sehr. Da sehen wir uns wenigstens, auch wenn sie 550 km weit weg wohnt.

Die Mutti wollte erst 14 Uhr in den Garten geholt werden und bis 17 Uhr bleiben. Normalerweise mag ich solche Zeitvorgaben nicht, weil sie mir den ganzen Tag zerreißen und ich nichts richtig Schönes unternehmen kann, wenn mir an den seltenen freien Tagen solche Zeitfenster vorgegeben werden. An diesem Samstag passte mir das aber, weil ich mich gar nicht wohl fühlte. Mein Kreislauf schlug Capriolen und ich war froh, dass ich mich über Mittag noch ein wenig hinlegen konnte.
Als wir dann endlich im Garten ankamen, "entführte" ich zuerst Ankes kleinen Hund. Die Kleine kommt immer an den Zaun, sobald sie meine Stimme hört. Und als ich das Törchen öffnete, folgte sie mir brav in meinen Garten, wo sie sich bequem auf Muttis Füßen niederließ.

Der Sohn hatte für uns eine Box voller ausgerissener Bohnenpflanzen vorbereitet, die wir abernten wollten. Es dauerte gar nicht lange, bis wir diesen Berg Bohnen aufgehäuft hatten.
Weil sich solche Arbeiten im Garten einfach besser erledigen lassen, packte ich noch 2 Kilo Rosenkohl auf den Tisch, den wir in der Sonne sitzend putzten.
Während andere Leute Wäsche zum Trocknen auf ihre Leinen hängen, hängen wir Tomatenrispen zum Reifen in die Sonne.

Dann ging es auch schon wieder heim. Das heißt, zu Mutti, Verband wechseln. Vorher gab es einen kleinen Umweg zum Kaufmannsladen. So war es dann doch fast dunkel, als ich heim kam.
Gern wollte ich mir mit Katl einen schönen Abend machen, besonders, weil das am Freitag schief gegangen war. Sie kam auch gegen 20.30 Uhr bei mir an. Leider spann mein Kreislauf da immer noch oder schon wieder, so dass ich nur die beiden Päckchen entgegen nahm, die sie mir mitgebracht hatte. Nicht einmal mehr geöffnet habe ich sie an diesem Abend. Ich wusste ja, was drin ist. Ich schleppte mich noch ein wenig durch die Küche, um die Ernte auszupacken, unter anderem diese schöne Zucchini, die mir Anke geschenkt hatte und aus der ich Suppe kochen möchte.
Als Katl wieder ging, wollte ich nur noch ins Bett. "Nur kurz" nahm ich noch einmal das Strickzeug zur Hand. Und dann, schwups, waren die Socken fertig, von denen ich den zweiten am Morgen erst begonnen hatte.
Das war mein Tagesablauf am 12. Oktober 2019 und ich habe es tatsächlich mal wieder auf 12 Fotos gebracht. Bis zum nächsten Mal.

In früheren Jahren
12. Oktober 2018
12. Oktober 2017

Samstagsplausch {12.10.2019}

Oh, ich bin spät dran für den Samstagsplausch bei Andrea. Dabei habe ich mir nicht mal das ersehnte Ausschlafen gegönnt, eben weil ich in Ruhe ein Käffchen auf dem Balkon trinken und meine Wochenzusammenfassung schreiben wollte. Außerdem wollte ich gern noch in den anderen Plauschbeiträgen stöbern und vielleicht ein paar Kommentare hinterlassen. Aber…
Nunja, den Kaffee hab ich getrunken. Wie ihr an der Bank erkennen könnt, auch tatsächlich auf dem Balkon. Stricken war allerdings nicht so toll, denn bei 13°C werden die Finger schnell kalt und schwerfällig.
Dann kam ein Videoanruf meiner Schwester. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Darüber freue ich mich immer. Inzwischen habe ich auch den versprochenen Anruf bei Mutti getätigt. Nun sind wir zu 14 Uhr verabredet. Das verschafft mir noch ein wenig Zeit für mich. Schön.

Ansonsten…
…war die Woche seltsam, weil ich am Montag und Dienstag noch Büroarbeit mit nach Hause genommen und bis in die Nacht hinein daran gesessen hatte. Da war kein Raum für Schönes. Dafür verlief der Termin am Mittwoch sehr gut. Die ganze Arbeit hat sich gelohnt.

Die Mutti muss ich jetzt jeden Tag besuchen. Die kleine Frau war nämlich am Mittwoch beim Hautarzt, der ihr eine komische Stelle aus ihrer Haut geschnitten hat. Nichts Schlimmes, nur komisch und unangenehm. Nun hat sie stattdessen einen sehr sauberen geraden, Schnitt, der sehr akkurat genäht wurde und nun täglich versorgt werden muss. Sie würde das gern selbst tun, nur kommt sie an die Stelle unter dem Arm gar nicht heran. Also werde ich das tun.

Kreatives…
…gab es in dieser Woche auch nicht viel. Allerdings habe ich etwas ausprobiert. Meine Schwester malt seit Jahren sehr schöne Aquarelle und ich wünschte mir schon länger, ich könnte das auch. Kann ich aber nicht! Nun hat sie mir eine Anleitung geschickt, wie man eine Brücke konstruieren kann. Tja nun: Konstruieren kann ich. Und am Mittwoch in der Mittagspause probierte ich das auf einem Schmierzettel aus. Schaut mal.

Gestern…
…habe ich mich noch bei Ravelry in einer Wichtelgruppe angemeldet. Das mache ich sonst nicht, weil ich nie weiß, was ich einpacken soll. Hier geht es aber um Sockengarnreste und davon habe ich reichlich und sehr schöne. Da freue ich mich aufs Wichteln.

Und jetzt freue ich mich aufs Stöbern in euren Plaudereien.
Habt ein schönes Wochenende.

Sieben Sachen Sonntagsglück

Wochengedanken
stelle ich gern so zusammen, dass ich sie am Samstag Morgen bei Andreas Samstagsplausch veröffentlichenlinken kann, was letzte Woche wieder einmal nicht funktionierte. Aus Gründen.

Dann ist da noch der Sieben-Sachen-Sonntag, den ich gern mag, obwohl ich selten wirklich sieben Fotos zusammen bekomme, von Dingen, die ich mit den Händen gemacht habe. Mal sind es mehr, oft sind es weniger, weil ich finde, dass man nicht von allem, was man tut, sehenswerte Fotos machen kann. Zumindest ich nicht. Wenn möglich beteilige ich mich trotzdem an Geraldines Linkparty, weil es mich freut, dass sie diese immer noch fortführt. Und weil ich Linkparties mag.
Nun bin ich vor kurzem über Catrin endlich zu Katrin gelangt, die mit ihrem Sonntagsglück und dem Motto Netzwerken am Sonntag ganz genau meinen Nerv trifft.
Zwischen diesen drei Stühlen sitze ich heute und möchte von meinen vergangenen anderthalb Wochen erzählen, obgleich weder Samstag noch Sonntag ist.
Es ist Donnerstag und ich habe Zeit. Zeit die ich mir nehmen kann, weil Feiertag ist und weil ich nicht ans Meer gefahren bin.

Woche vom 23. bis 29. September
Entspannter ging es in der Firma zu, weil der Kollege T. aus dem Urlaub zurück war. Auch der Chef war wieder zugegen, doch ich hatte mich entschieden, mich nicht über die Lieblingskollegin zu beschweren, sondern ihr stattdessen aus dem Weg zu gehen. Das bewährte sich.
An den Feierabenden…
…pflegte ich Freundschaften.
Telefonierte lange mit Evchen, die ich gern einmal besuchen möchte. Schrieb an PeStör, die daraufhin zurückrief. Und bekam meine Katl aus dem Urlaub zurück, den sie mit ihrer Schwägerin auf Madeira verbracht hatte.
…half ich bei Mathe, was im Grunde auch unter Freundschaftspflege zählt.
…führte ich Sondierungsgespräche für einen neuen Job.
…betüddelte ich die Mutti.
Am Donnerstag hatten wir die große Einkaufsrunde, mit Bücherei und diesmal mit Kaufmannsladen. Da wollte sie gern hin, weil sie Verschiedenes brauchte, was es im N-Markt nicht gibt. Allerdings steht ihr im Kaufmannsladen das Mineralwasser nicht an und außerdem hat donnerstags der Uhrmacher in der Nähe der Bücherei geschlossen. So mussten wir am Freitag noch einmal los, zu eben diesem Uhrmacher und in den N-Markt, um Mineralwasser zu kaufen. Also noch einmal die große Runde.
Anschließend belud der Sohn mein Auto mit Dingen, so dass eine für später am Abend geplante Fahrt mit Katl zum Möbelschweden wegen Platzmangels ausfallen musste.

Gedanken kreisten
Erinnert ihr euch an diese?
Als ich am Montag den Firmenhof wieder betrat, fand ich sie so vor.
Wie sinnlos.
Sinnfrei erscheint mir auch etwas, das ich bei den Kollegen der Nachbarabteilung auf dem Schreibtisch entdeckte. Was das ist, dürfte klar sein. Geschedderte Banknoten, eingeschweißt in eine Plastikfolie. Doch wozu ist das gut? Mit dem Geld kann man nichts mehr anfangen, denn es ist zu Fitzelchen von etwa 1 x 10 mm zerstückelt. Außerdem dürfte es sich ausschließlich um aus dem Verkehr gezogene Banknoten handeln. Zur Deko gereicht das hässliche Teil aber auch nicht. Bestenfalls könnte man es zum Karneval als Konfetti verwenden. Wenn man denn Konfetti irgendetwas Gutes abgewinnen kann.
Hat von euch jemand eine Idee, wozu das gut sein kann?

Mit den Händen am Sonntag…
Diese schönen Plisse-Rollos machen den Raum gleich viel gemütlicher.
Dies ist ein Platzhalter im Arbeitszimmer. Um das Möbelstück ganz fertigzustellen, ist noch ein Besuch beim Möbelschweden erforderlich. Der, den ich neulich verschieben musste. Wenn es denn vor dem 23. November fertig wird, wovon ich stark ausgehe, wird das Ergebnis auch beim Handarbeitsbingo landen. Hach, darauf freue ich mich.
{Wie jetzt? Den Handarbeitstisch aufräumen/umgestalten steht gar nicht auf dem Bingoschein? Wo hab ich denn da geschaut?}

In der kurzen Woche vom 30. September bis 02. Oktober
In der Firma wurde es wieder etwas wuseliger, weil am 9. Oktober ein größeres Ereignis ins Haus steht.
Regelrecht chaotisch wurden die Feierabende, weil ich noch sehr viel zu erledigen hatte und unbedingt am Mittwoch gleich nach der Arbeit in Richtung Meer starten wollte. Es war beim besten Willen nicht alles zu schaffen. Außerdem schlief ich sehr schlecht, war in der einen Nacht ab halb drei auf, in der anderen schlief ich zu dieser Zeit gerade ein. Ich war so fertig, dass ich mir nicht vorstellen konnte, am Mittwoch Abend noch 450 km Autobahnfahrt hinter mich zu bringen. So sagte ich die Reise ab. Und schlagartig ging es mir besser. So sehr ich ans Meer wollte und so gut mir das dort sein getan hätte. Das Hinkommen stellte mich vor ein nahezu unlösbares Problem. Und nun kam ich zur Ruhe, hab einen guten Plan für Ende Oktober, wenn es noch einmal diese günstige Konstellation von Feier- und Brückentag samt Wochenende gibt. Gestern gestaltete ich mir mit Katl einen schönen Nachmittag, als sie mich von der Arbeit abholte und wir zum Stöbern in einen Schnickschnack-Laden fuhren. Anschließend brachte ich mir aus dem Baumarkt noch zwei Rollos für das Arbeitszimmer mit, die der Sohn heute anbringen möchte.

Alles wird schön!

Für heute wird dieser Eintrag ganz allein hier stehen, was ihm nichts ausmacht, denn er ist so lang, dass er sich wohl selbst genügt. 😉
Am Wochenende werde ich ihn zum Samstagsplausch verlinken und zum Sonntagsglück.
Ansonsten freue ich mich, wenn ihr mir bei Bloglovin folgt.

Ein wunderbares {hoffentlich auch für euch} verlängertes Wochende wünscht
die Mira

Samstagsplausch {21.09.2019}

Guten Morgen. Die Wetter-App zeigt 6°C. Ich habe trotzdem den ersten Kaffee auf dem Balkon getrunken. Zum Stricken ist es mir allerdings zu frisch. Das Gestricksel auf dem Foto soll eine Zackentunika werden. Das Garn hat 550m auf 100g und ich stricke mit NS 2,5. Das dauert eeeeewig. Schnell fertig bekommen habe ich die Socken für einen lieben Menschen, als die ich sie im Herbsthandarbeitsbingo von 60° Nord eintragen möchte.

Noch blühen die Zimmerpflanzen auf dem Balkon, aber dieses Wochenende möchte ich sie herein holen, damit sie nicht doch womöglich Frost abbekommen. Dazu ist hier aber noch ein wenig umbauen und umräumen nötig. {Ich glaube, ich werde nie mehr fertig damit.} Und deshalb möchte ich mich mit der Wochenrückschau ein wenig beeilen.
Eine richtig schöne Woche war es. Die Arbeitstage vergingen wie im Flug, weil ich zusätzlich zu meinen Kursen und der Einzelbetreuung auch noch einen Kollegen vertreten durfte, der ein recht anspruchsvolles Fach unterrichtet. Das hat Spaß gemacht. Ja, ich bin richtig gern zur Arbeit gegangen und habe mich auf jeden neuen Arbeitstag gefreut. Anstrengend war es natürlich trotzdem, besonders, weil die Lieblingskollegin zur Zeit ein wenig quer schießt. Sie will nicht, dass ich den Kollegen vertrete, was man bedingt nachvollziehen kann. Schließlich nehme ich ihr normalerweise einen Großteil ihrer Arbeit ab, wozu ich während der Vertretung logischerweise kaum Zeit habe. Nicht nachvollziehen kann ich aber, warum sie mir dann zu all meiner Arbeit noch Knüppel wischen die Beine wirft. Läuft herum, und versucht Leute zu finden, die bestätigen, dass ich für das Fach des Kollegen zu unwissend bin. Ich soll dem Chef sagen, das sei mir technisch zu anspruchsvoll. Hallo? Ich bin Diplomingenieur, mir ist CNC-Drehen nicht zu anspruchsvoll, zumal es vorläufig nur um die Theorie geht {Zeichnungen, Programmierung}. Ja, es ist anspruchsvoller als das andere Zeugs, das ich sonst unterrichte. Das ist ja gerade das Schöne daran, der Grund, weshalb es mir besonders viel Spaß macht. Und ich bin nicht zu dumm dafür. Also werde ich das dem Chef auch so nicht sagen. Es gab noch mehr, womit sie meine Arbeit behindert hat. Das will ich hier nicht ausbreiten. Ich frage mich nur, ob sie sich nicht überlegt, dass ihre Aktionen auch ganz nach hinten losgehen könnten. Sie will meine Arbeitskraft ganz für sich bzw. für ihre Kurse. Was wäre nun, wenn sie den Chef davon überzeugt, dass ich meine Arbeit nicht mehr ordentlich mache und/oder gar nicht weiß, was ich da tue, und er mich daraufhin vielleich rauswirft? Dann hat sie ganz und gar das Nachsehen. Ich denke nun nicht, dass es soweit kommt. Aber dann könnte sie sich ihre komischen Aktionen doch auch sparen, oder? Immerhin, die Freude an der Arbeit hat sie mir keineswegs verdorben. Im Gegenteil!

Und sonst so?
Gestrickt habe ich an fast jedem Abend. Am Mittwoch hatte mich Janine dazu inspiriert, an einer Strickrunde teilzunehmen. Einige Frauen kannte ich noch von früheren Strickzusammenkünften und freute mich, sie wiederzusehen. Ganz besonders war für mich, dass ich endlich einmal wieder in der Innenstadt war. Tagtäglich fahre ich daran vorbei, einmal morgens, einmal abends, aber immer bin ich in Eile. Morgens, klar, da muss ich zur Arbeit. Und am Nachmittag? Da warten diverse Verpflichtungen, so dass ich mir auch da nie die Zeit nehme, einfach mal in die Stadt zu gehen. Das sollte ich ändern.
Am Freitag habe ich die Feierabendroutine schon einmal geändert, indem ich gleich nach der Arbeit zum Möbelschweden gefahren bin. Ich brauchte noch ein paar Zutaten für meine Räumerei. Anschließend gönnte ich mir gleich noch ein Abendessen. Gefüllte Teigtaschen mit Gemüse. Dazu Lachs. Lecker war’s.

Jetzt fällt mir gerade ein, dass ich euch noch etwas zeigen möchte. Gerade, als ich gestern Nachmittag den Hof der Firma verlassen wollte, entdeckte ich diese Dame, die da ganz unscheinbar zwischen einer Hausecke und einem Busch hockte. Wie schön.

Nun werde ich mich mal meiner Wäsche widmen. Die Waschfee ist schon seit einer Weile fertig. Vorher komme ich noch in die Plauderecke bei Andrea, um nach euch zu sehen.
Habt ein schönes Wochenende.

Ich möchte da mal was ausprobieren.
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Sieben Sachen Sonntag {15.09.2019}

Hier kommt mein Eintrag für die Linkparade bei Geraldine. Mal schauen, ob wir Sieben Sachen für diesen Sonntag zusammen bekommen, für die ich meine Hände gebraucht habe.
Am Morgen musste natürlich mindestens ein Kaffee sein. Doch bevor ich ihn genießen konnte, musste ich erst den Wasserkocher trockenlegen, da dieser stark geschwappert hatte. Leider bekomme ich nicht heraus, wo genau das Wasser heraus kommt, so dass ich nur schwer gegensteuern kann und befürchte, dass ich mich demnächst vielleicht von dem Kocher werde trennen müssen.
Heute war wohl ein "Schwappertag", denn seht, ich schaffte es nicht, den Kaffeepott ordentlich auf dem Balkon abzusetzen und schon war noch einmal trockenlegen angesagt. Dann konnte ich endlich meinen Kaffee genießen und ein paar Runden stricken.
Der Sohn wollte, dass ich die Mutti in den Garten hole. Er versprach auch, sich um sie zu kümmern. Und kochen wollte er auch. Ich fuhr also los, die kleine Frau holen. Ich schleppte alles mit in den Garten, was er haben wollte. Nicht nur die Zutaten für das Mittagessen, auch die Turmreibe, Gelierzucker, Gewürze. Vermutlich wollte er noch Apfelkonfitüre kochen. Ich wäre bereit gewesen, alle Zuarbeiten zu erledigen, aber er kochte dann doch nicht und ich bekam nichts zu essen und wurde grillig. Aus Verzweiflung naschte ich Wasabi-Nüsse und weil die nicht so super gesund sind, machte ich mich noch über ein paar Pfirsische her, die teilweise ausgeschnitten werden mussten.Eine Handvoll Kletterbohnen konnte ich noch ernten, bevor die Pflanzen gar nichts mehr hergeben. Auch fast zwei Kilo Tomaten nahm ich ab. Die waren schon beinahe überreif. Die roten Beete, die ich aus der Erde zog, schafften es nicht auf ein Foto, so schnell hatte Mutti sie sich geschnappt und in ihrem Beutel verstaut. Hoffentlich schmecken sie ihr.Zusammen mit einer kleingewürfelten Zwiebel, zwei Knopblauchzehen und drei Sorten Käse {Feta, Parmesan, Edamer} wurde aus den Tomaten ein leckerer Salat. Die Tomaten waren so aromatisch, dass ich keine weiteren Gewürze brauchte. Zum Abschluss des Tages räumte ich noch das obere Fach des Kinderbücher-Regals ein. Danach konnte ich den Sonntag mit einem guten Gefühl ausklingen lassen.