Samstagsplausch {15.06.2019}

Einen wunderschönen guten Morgen. Dieser Samstag ist genauso vollgepackt mit Vorhaben, wie es schon die gesamte Woche war und wie es auch die folgenden Wochen sein werden. Aber, und das finde ich ganz wichtig, es sind auch schöne Ereignisse und Erholungszeiten mit eingeplant. So werden heute Nachmittag "meine" frischgebackenen Eheleute in den Garten kommen. Wir wollen Hochzeitsfotos gucken, vielleicht Wohnung gucken und später gemütlich grillen. Das wird fein.
Vorher, also gleich nachher 😉 will ich noch zu einem Lebensmittelmarkt. Ich brauche noch alkoholfreien Sekt, damit wir anstoßen können auf alles, worauf wir so anzustoßen haben. Da gibt es einiges. Und zum Möbelschweden will ich auch noch mal, weil das gestern nicht ganz so gelaufen war, wie geplant.
Zu Anfang lief es ganz prima. Die gute Katl holte mich von Arbeit ab, weil das schon der halbe Weg von daheim zum Möbelschweden ist. Dann fuhren wir dort raus, fragten uns zu dem Bettgestell durch, das ich mir herausgesucht hatte und zu den Matratzen. Das Verladen dauerte eine Weile, weil wir die Kartons nicht ins Auto bekamen, sondern alles auspacken mussten. Das war vorher schon klar, nur dauerte es eben seine Zeit. Und wir stellten fest, dass wir das zweite Möbelstück, was ich auch noch kaufen wollte, eben doch nicht bei dieser Tour mitnehmen konnten. Das hatte ich schon vermutet. Wir gingen noch mal rein, um noch ein paar Kleinteile zu beschaffen und vor allem erst einmal etwas zu trinken. Da ich den ganzen Tag noch nichts gegessen hatte, gönnte ich mir gleich noch ein Abendessen.
Alles war richtig schön und rund und ich freute mich sehr, wie gut alles klappte. Wir wollten schnell ausladen fahren und dann das andere Möbelstück noch holen. Zeitlich hätte das gepasst und es hätte mir eine weitere Tour an einem anderen Tag erspart. Dann passierte leider der Katl ein Malheur, was Zeit kostete und die Idee, an diesem Abend noch einmal zum Möbelladen zu fahren, zunichte machte. Immerhin haben wir unsere Einkäufe noch in die Wohnung gebracht. Dann machte die Katl sich auf den Heimweg. Und ich? Ich spürte plötzlich, wie nach diesem vollgepackten Freitag die Luft raus war und ging einfach in den Garten, in der Hoffnung, den Sohn anzutreffen. Dieser war noch unterwegs, so setzte ich mich auf die Schaukel, legte die Beine hoch und las ein paar Seiten. Immerhin war es inzwischen 21 Uhr. Da kann ja auch Schluss sein.
Die Ruhe im Garten war himmlisch. Als der Sohn kam, schwatzten wir ein wenig, er ging noch mal los zum Nachbarn auf einen Schwatz und ich schlief auf meiner geliebten Schaukel ein. Mitternacht machte ich mich dann doch noch auf den Heimweg, damit ich heute Morgen an Ort und Stelle bin und unter anderem diesen Text hier schreiben kann.

Und sonst? Ich könnt es euch denken, die Wohnungsübergabe fand in dieser Woche tatsächlich statt. Das war am Dienstag und es lief alles sehr gut, bis auf eine Kleinigkeit. Das Schloss an der Wohnungstür muss noch ausgetauscht werden. Das sollte zeitnah erfolgen, und muss ja auch. Seitdem habe ich allerdings von der Wohnungsverwaltung nichts mehr gehört. Wie nah ist zeitnah? Vermutlich wie in den meisten Wohnungsverwaltungen, sie haben die Kaution, sie haben die Miete, der Rest ist denen egal. Blöd war, dass ich nicht einmal drängeln konnte, weil ich in dieser Woche in der Arbeit wieder dermaßen eingespannt war, dass nicht einmal die drei Minuten für einen Anruf drin waren. Nächste Woche muss ich die Zeit aber unbedingt finden, obwohl die Lieblingskolllegin immer noch krank ist und der Stress dadurch bestimmt nicht weniger wird.
Erstaunlicherweise stecke ich das zur Zeit alles ganz gut weg und schaffe es, nach Feierabend weiterzuflitzen und eine Menge zu schaffen. Muss ich ja auch, denn den Umzug will ich schleunigst hinter mich bringen, damit wir den Sommer genießen können.
Jetzt schaue ich kurz noch bei Andrea vorbei und bringe diesen Eintrag in die Plauderecke und genieße meinen ersten Kaffee…
Und dann auf in den Tag.
Habt alle ein schönes Wochenende.

Das Frühstück bei Eva…

…war wie ein kleiner Urlaub. Schon die Fahrt zu ihr war herrlich. An den Feldrändern blühen Mohn- und Kornblumen. Die Bäume bogen sich im heftigen Wind, der wiederum Wolken in allen Schattierungen von schmutzigweiß bis dunkelgrau über den Himmel jagte und mal zu dramatischen Gebirgen zusammen schob, mal wieder auseinander riss und klitzekleine Fetzen blauen Himmels durchscheinen ließ.
Aus dem Frühstück auf der Terrasse wurde freilich nichts. Da hätte uns besagter Wind glatt die Brötchen vom Teller geweht. Ja, er war wirklich heftig. Und kalt. Also frühstückten wir in Evas wunderschöner Küche, die ich diesmal ganz intensiv beäugt habe, besonders den Wirtschaftsteil. Bei dem Telefonat an Freitag hatte sich nämlich herausgestellt, dass Eva genau das Küchenmodell hat, das ich mir auch ausgesucht habe. Und sie hatte mir davon abgeraten, weil der Putzaufwand recht hoch ist. Hm, ja, das kann ich mir vorstellen. Eine glatte Front ist schnell abgewischt, bei Brettern und Fugen muss man gründlicher wischen. Ein sehr guter Rat, den mir Eva da gegeben hat. Wahrscheinlich werde ich ihn nicht beherzigen, denn die Küche sieht einfach zu schön aus. Hach ja.

Die kleine Frau holte ich dann gegen Mittag ab, nachdem ich ihr geraen hatte, sich warme Sachen mitzunehmen. Daraufhin hatte sie sich extrag noch einmal um- und wärmer angezogen und war ganz froh darüber. Später behielt die Wettervorhersage recht und es wurde tatsächlich wärmer und die Sonne kam heraus. Mutti war trotzdem froh, dass sie auf mich gehört hatte. *lach*

Unser Grillen mussten wir vertagen, weil der Sohn und sein Freund einfach zu gutmütig sind. Da gibt es so einen Bekannten, der irgendwo außerhalb ein Grundstück besitzt, auf dem ständig etweas zu tun ist. Er holte dei beiden am Nachmittag ab, damit sie ihm wieder helfen, brachte sie aber nicht zur gewünschten Zeit zurück, sondern erst viel später. Ich kann den Typen überhaupt nicht mehr leiden, weil er die Jungs nur ausnutzt. Sie sollen jede Menge schwere Arbeit für ihn erledigen, für die er ihnen aber nicht einen Cent zahlt, sondern immer nur fordert und dann auch noch herum meckert. Wenn es aber mal darum geht, dass ein anderer Hilfe braucht, ist er nie da. Nie.

Das war gestern schade, denn die Kleine Frau hat lange im Garten ausgeharrt, weil sie gern wollte, dass wir grillen. Stattdessen habe ich dann für uns zum Abendessen Minipizzen aufgebacken. Gegen 20.30 Uhr habe ich sie dann heim gebracht, bin aber danach nicht noch einmal raus gefahren, obwohl die Jungs gegen 21.15 Uhr endlich zurück waren.

Nunja, nachher werde ich wieder draußen sein. Ich will noch ein paar Pflänzchen umsetzen. Aus der Komposterde auf der Rabatte sind nämlich kleien Tomaten gewachsen, und ich hoffe, dass es so kleine gelbe Cocktailtomaten sind, wie im letzten Jahr. Die waren nämlich super lecker und man hatte den ganzen Sommer etwas zu Naschen.

Samstagsplausch {08.06.2019}

Guten Morgen ihr Lieben da draußen. Diesen Beitrag zu Andreas Samstagsplausch hatte ich gestern schon ein wenig vorbereitet, weil…
…ja, weil ich darauf aus war, zum Wochenfeierabend in den Garten zu fahren und dort auch über Nacht zu bleiben.
…weil ich deshalb meinen Plauschbeitrag mit dem Handy hätte schreiben müssen und manches sich damit nicht so bequem machen lässt, wie am PC.
Und nun kam wieder alles ganz anders, und das ist gut so. Ich hatte mir nämlich schon Sorgen gemacht, weil ich mein Evchen nicht erreichen konnte. Gestern Abend erwischte ich sie aber dann doch und nach etwa einer Stunde Telefonat, bei dem wir das Wichtigste in Kürze austauschten 😉 verabredeten wir uns für heute Morgen zum Frühstück auf ihrer Terrasse.
Eigentlich hat das überhaupt nichts damit zu tun, ob ich über Nacht im Garten bleibe oder nicht, ich entschied mich dann gestern Abend aber doch dafür, in die alte Wohnung zu fahren und bin nun seit 4.48 Uhr auf.
Und deshalb gibt es jetzt letzte Fotos aus dem Wohnzimmerfenster


Am kommenden Dienstag bekomme ich nämlich ENDLICH den Schlüssel für die neue Wohnung und dann werde ich hierher nur noch zum Packen und Räumen kommen.

Was in der letzten Woche geschah, ist schnell erzählt. In der Firma hatte ich so viel zu tun, dass ich wieder einmal nicht zu Mittagspausen oder ähnlichem kam. Immerhin schaffte ich es, mir Kaffee zu holen. Dass er kalt wurde, bis ich ihn trinken konnte, ist ja nichts Neues. Positiv daran war, dass ich auch keine Zeit hatte, müde zu werden. Das kam dann schlagartig, wenn ich zum Feierabend im Garten eintraf.
Einkauf mit Mutti gab es diese Woche gleich zweimal. Am Montag wollte sie 18 Uhr von einer Freundin abgeholt werden und gleich noch in den Kaufmannsladen. Dort hatte ich die verrückte Idee, dass wir uns Eis kaufen und dies im Garten verspreisen. Sie stimmte sofort zu und ich freute mich noch, dass sie noch so spontan sein kann. Am Donnerstag relativierte sich dies Freude wieder. Da mussten wir nämlich in den N-Markt, weil ja Donnerstag war und wir das immer machen und sie am Montag schließlich nicht alles gekauft hatte, was sie so braucht. Ich frage mich, warum nicht? Ich weiß natürlich den Grund. Weil es für sie Abwechslung bedeutet, wenn ich zum Einkaufen antanze, und darauf mag sie nicht gern verzichten, nur weil ich an einem anderen Wochentag auch schon zu Diensten war. Ja, ich weiß, sie ist alt, ich weiß nicht, wie lange ich sie noch habe und ich darf nicht so zickig sein und zum Feierabend meine Ruhe haben wollen. Das steht mir einfach nicht zu. Trotzdem nervt mich diese Selbstverständlichkeit, mit der sie über meien Freizeit entscheidet. Zudem verkündete sie am Donnerstag gleich noch, sie käme nach dem Einkaufen noch mit in den Garten. Dabei wollte ich an dem Tag gar nicht raus fahren, weil Gewitter vorhergesagt waren {und tatsächlich auch kamen} und ich mir vorher schon überlegt hatte, dass ich diesen "Schlechtwetterabend" für Arbeiten im Haushalt, Wäsche und ähnliches nutzen wollte. Da war sie doch tatsächlich gnatzig. Ich müsse das endlich mal verstehen, dass sie Sehnsucht nach dem Garten hat, wenn sie bei dem schönen Wetter den ganzen Tag zu Hause sitzen muss. Hallo? Muss sie doch nicht! Sie ist durchaus noch mobil, wenn sie etwas will. Aber in diesem Fall will sie eben, dass ich sie herum fahre. Und da ist sie dann eben ach so gebrechlich. Menno!
Ich habe ihr dann versucht zu erklären, dass sie mich damit sehr stresst. Es ist nämlich keinesfalls so, dass ich sie nicht dabei haben will. Aber sie will ja dann auch nicht lange bleiben, sondern zu bestimmten Zeit wegen irgendwelcher Vorabendprogramme wieder heim. Und damit macht sie mir dann meinen gesamten Feierabend kaputt, weil ich, statt eben Feierabend zu haben, mit Hin-und-Her-Fahren beschäftigt bin. Und das muss sie endlich mal verstehen! So!
Obwohl… das muss sie nun inzwischen auch nicht mehr verstehen, weil das etwas anders wird, wenn ich umgezogen bin, weil ich dann so nahe am Garten wohne, dass ich mir zumindest das Nach-Hause-Fahren spare.

Jetzt fahre ich erst einmal zu Evchen, danach hole ich die kleine alte Frau in den Garten, wo sie diesmal länger bleiben wird, weil sie sich gewünscht hat, dass wir grillen und der Sohn danach noch ein Feuerchen machen will. Wenn ich mir jetzt die Wolken und den Wind da draußen anschaue, fürchte ich allerdings, dass unser Plan nicht aufgehen wird, weil es der kleinen alten Frau möglicherweise zu kalt ist. Na, mal sehen. Am Wochenende ist dieses Herumgescheuchtwerden auch nicht wirklich schön, aber es macht mir nicht ganz so viel aus, zwischendurch immer mal wieder loszufahren, weil ich dann nach hinten hinaus Zeit für mich habe. Dann dient eben nicht der gesamte Tag der Entspannung, sondern nur der Morgen bis ca. 11 Uhr und der Abend ab 20 Uhr. Das kann ja reichen. Immerhin habe ich am Sonntag frei. Das hat sie tatsächlich so formuliert. Da hat sie sich mit ihren Freundinnen etwas vorgenommen, da habe ich frei. Ach ach.

Euch allen wünsche ich ein schönes, entspanntes und vor allem selbstbestimmtes Pfingstwochenende.

Sonntagsplausch {02.06.2019}

Guten Morgen ihr Lieben da draußen.
Gestern war ich nicht bei euch und nicht bei Andrea in der Plauderecke, denn ich hatte etwas sehr Schönes vor. Meine Freundin hat gestern geheiratet und mich dazu eingeladen. Stellt euch vor, ich war richtig aufgeregt. Und während der Trauung hab ich sogar geheult. Also so ein bissel.
Auch ansonsten war meine Woche richtig schön. Es war leider die letzte Woche, in der ich arbeitsmäßig etwas kürzer treten konnte. Nur drei Arbeitstage, und die auch nur bis Mittag. Solch einen Luxus hatte ich schon seit vielen Jahren nicht mehr. Das konnte ich richtig genießen, zumal ich auch den Kopf frei hatte.
Die freie Zeit habe ich überwiegend im Garten verbracht, auch wenn Anfang der Woche das Wetter noch nicht so toll war und ich am Mittwoch Abend sogar heim fuhr, weil ich schon alle möglichen Sachen übereinander gezogen hatte und trotzdem fror. Das kann man sich jetzt kaum vorstellen, dass man vor nicht einmal einer Woche noch gefroren hat {in jener Nacht waren nur 5°C}.
Also bitte, ihr Lieben, stöhnt mir jetzt bloß nicht, es sei zu warm. Wir wollten Sommer, jetzt haben wir Sommer. Ich für meinen Teil genieße die hohen Temperaturen sehr. Doch, doch, auch mir macht Hitze etwas aus. Auch mein Kreislauf hat zu kämpfen, auch meine Beine werden schwer und die Knöchel schwellen schon mal an. Dennoch freue ich mich über die Sonne, die Wärme, den Sommer und alles.
Morgen beginnt sich das Hamsterrad wieder mit voller Kraft zu drehen. Es beginnen gleich zwei neue Kurse und in der Woche darauf noch mal zwei. Die darf ich alle bedienen, was bedeutet, es wird vermutlich wieder richtig stressig. {Bei uns fällt man immer von einem Extrem ins andere.} Ich habe sozusagen meinen "alten" Job zurück {also das, was ich bis März ausschließlich gemacht habe}. Zusätzlich habe ich auch noch Termine im "neuen" Job {den ich seit April bis jetzt ausschließlich gemacht habe}. Und wie das immer so ist, werden diese Termine auch wieder mehr. Es wird also wohl wieder sehr stressig werden und ich werde mir wieder alles, aber auch alles aufschreiben müssen, damit nichts untergeht. Um so froher bin ich, dass ich in den letzten beiden Wochen nur halbtags gearbeitet habe und Kraft tanken konnte.
Zusätzlich kann ich nach Pfingsten endlich mit dem Umzug beginnen, denn am Mittwoch kam endlich der unterschriebene Mietvertrag zurück, verbunden mit Instruktionen, wie ich zu den Schlüsseln komme und und und…
Tja, bei meinem Glück passt das natürlich wieder ganz genau. Pünktlich dann, wenn alle freien Tage und alle Chancen auf zeitigen Feierabend vorüber sind und sich mein Hamsterrad wieder in voller Geschwindigkeit dreht, pünktlich dann bekomme ich die Schlüssel, und keinen Tag früher.
Wir werden das trotzdem schaffen. Nun gerade! Außerdem haben mir ganz liebe Menschen Unterstützung zugesagt.
Das wird schon!
Nun wünsche ich allen erst mal einen schönen Sonntag und werde mich jetzt in den Garten bewegen und das schöne Wetter genießen.

Achtung, dieser Beitrag enthält Werbung…

…oder vielmehr Antiwerbung, denn der Kaffee schmeckt nicht.

Dabei steht der Name doch eigentlich für Qualität. Davon habe ich mich verleiten lassen, diese Sorte zu kaufen. Als ich ihn dann vorhin ausprobierte, wurde ich sehr enttäuscht. In meiner üblichen Dosierung schmeckte der Kaffee nach gar nichts. Also habe ich für die zweite Tasse die doppelte Menge genommen. Da schmeckt er bitter, aber von Kaffeearoma ist nichts zu bemerken. grrrrr.

Die Amsel schwatzen…

…in den Koniferen hinter meiner Schaukel. Im Osten färben sich die Schäfchenwolken rosa. Der kleine Hahn kräht in den neuen Tag. Und der Nachbar steht gedankenversunken auf seiner Wiese und schreckt zusammen, als ich ihm ein Guten Morgen zurufe.
Es ist 5.03 Uhr. Der Beginn eines schönen Urlaubstages.
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Samstagsplausch {25.05.2019}

Guten Morgen ihr Lieben da draußen.
Jetzt lasse ich mich erst einmal bei Andrea in der Plauderecke nieder und erzähle euch, wie es mir in dieser Woche ergangen ist. In einem Spruch zusammengefasst Ende gut – alles gut.
Ja, ihr habt richtig gelesen, das Wohnungssuche-Drama hat ein Ende. Die Entscheidung, welche der beiden schönen Wohnungen ich nehme, wurde mir abgenommen, denn die mit dem Wintergarten wurde jemand anderem zugesprochen, obwohl Makler und Verwalter lieber mir den Zuschlag gegeben hätten. Das letzte Wort hat der Eigentümer und der hat anders entschieden. Wie man im Nachhinein munkeln hört, war das wohl schon vorher so abgesprochen. Aber egal.
Ich werde nun also in diese schöne Wohnung in der Nähe des Gartens ziehen und freue mich darauf sehr. Zeigen kann ich sie euch noch nicht, weil ich den Schlüssel erst am 7. Juni bekomme. Aber dann!
Dienstlich hatte ich eine sehr angenehme ruhige Woche. Da ich meine Termine so geplant hatte, dass die Nachmittage für Torgau frei blieben, der Einsatz dort aber schon in der letzten Woche zu Ende war, blieben die Nachmittage nun für mich frei. Da nutzte ich sie für den Garten. Zweimal habe ich auch die Mutti mitgenommen, einmal nach ihrem Arzttermin, zu dem ich sie fahren konnte. Und einmal nach dem Einkaufen. Das hat die kleine Frau gefreut.
Gestern Abend habe ich dann auch meine Saison eröffnet. Der Sohn hat mir mein Bett auf der Schaukel gerichtet. Ich habe hier draußen so wunderbar geschlafen, wie schon lange nicht mehr. Und jetzt, während ich dies schreibe, sitze ich unter dem Apfelbaum in der Morgensonne und beobachte die jungen Amseln, die über die Wiese hüpfen und ihr Frühstück zusammensuchen. Gleich werde ich mir noch einen Kaffee holen und den Start in den Tag genießen.
Habt alle ein feines Wochenende.

Samstagsplausch {18.05.2019}

Schon wieder habe ich auf zwei Wochen zurückzublicken, denn letzten Samstag konnte ich nicht am Plausch teilnehmen, weil wir im strömenden Regen den Muttertagsausflug um einen Tag vorverlegt hatten. Nun, wir hatten das beste aus dem Tag gemacht.
Die Woche 06. bis 12. Mai ist schnell erzählt, war sie doch wieder geprägt von sehr zu viel Arbeit und überschattet von der verzweifelten Wohnungssuche. Das herausragendste Ereignis dieser Woche war kein Höhe- sondern ein Tiefpunkt, denn am Dienstag ging es mir nach den vier Einheiten in Leipzig so mies, dass ich unter keinen Umständen nach Torgau fahren konnte. Ich weiß genau, hätte ich die nächsten sechs Einheiten in Leipzig absolvieren können, wo ich schon vor Ort war, dann hätte ich das wieder erzwungen, mir abverlangt. So aber sah ich keine Möglichkeit, die 60 km, die mich vom nachmittäglichen Arbeitsort trennten, irgendwie zu überwinden. Immerhin fährt man da auf Bundesstraßen, eingegrenzt zwischen Leitplanken. Nothaltebuchten oder andere Möglichkeiten, den Weg zu verlassen, sind selten. Anhalten geht mitten auf der Strecke auch nicht. Wo hätte ich also hin gesollt, mit meiner Übelkeit? So musste ich etwas tun, was ich in all den Jahren meiner Selbständigkeit, also seit dem Jahr 2000, noch nie getan habe: Ich musste einen Einsatz aus gesundheitlichen Gründen absagen.
Allen, die jetzt denken: Das war ein Alarmsignal des Körpers, weil ich mich übernommen hatte, euch allen muss ich sagen: Ihr habt recht. Genau das war es. Und die Botschaft ist angekommen.

Woche 13. bis 18. Mai
Montag, 13. Mai
Das war mein Tag. Nachdem ich die ersten beiden Einheiten absolviert hatte, wollte ich nachsehen, wer als nächstes im Plan steht und stellte überrascht fest, dass ich zwei Freistunden hatte. Ja genau, da hatte eine Person ihren Kurs wegen chronischer Unlust abgebrochen und ich hatte in all meinem Stress versäumt, den Termin neu zu vergeben. Das musste irgenwie so sein. So hatte ich Zeit, mich noch einmal auf Wohnungssuche zu begeben. Schließlich war ich völlig durch den Wind, weil sich von all den vielen Maklern, Verwaltern usw., denen ich meine Unterlagen übergeben hatte, noch kein einziger gemeldet hatte. Zudem hatte die Mutti einer freie Wohnung in ihrer Straße gefunden, von der wir aber nicht wussten, wer der Vermieter ist. Das fand ich heraus, sendete eine Anfrage dort hin und dann begab ich mich völlig entspannt und ohne Zeitdruck auf den Weg nach Torgau. Ich war noch nicht aus Leipzig hinaus, als sich der eben kontaktierte Makler meldete und mir einen Besichtigungstermin anbot. Gleich stieg meine Stimmung, die wegen des entspannten Dienstes ohnehin schon gut war.
Tja, und was soll ich sagen? Gerade als ich in Torgau das Auto abgestellt hatte und zum Büro schlenderte, erreichte mich der Anruf einer anderen Malerin und ich bekam den Zuschag für eine Wohnung. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich mich über jede Zusage gefreut, und nun war es auch noch die Wohnung, die ich am allerliebsten haben wollte. {5 Minuten zu Fuß bis zum Garten.}
Dienstag, 14. Mai
An diesem Tag musste ich nicht nach Torgau und hatte recht früh Feierabend. Ich fuhr zunächst heim und gönnte mir ein Stündchen Ruhe. Danach muddelte ich im Haushalt herum. Es war ja unendlich viel liegen gebieben in den letzten Wochen. Dann rief der Sohn an, es sei zwar kalt, aber sehr schön im Garten, ob ich denn nicht noch hinaus kommen wolle. So schnappte ich mir einen zusätzlichen Pullover und meine Kuscheljacke und fuhr hin. Es war wirklich herrlich draußen. Der Sohn warf den Grill an {wir haben da so einen ganz kleinen, für den man nur eine Handvoll Holzkohle braucht}.
Ein herrlicher Abend.
Mittwoch, 15. Mai
Der vorläufig letzte Einsatz in Torgau. Ich verabschiedete mich mt einem lachenden {weil der Stress geringer wird} und einem weinenden {weil ich wirklich sehr gern dort gearbeitet habe} Auge. Für wie lange? Das kann man nie wissen. Erst mal für länger, aber das kann sich nächste Woche schon wieder ändern.

Irrungen und Wirrungen gab es am Donnerstag, 16. Mai. Am Vormittag rief die Maklerin an. Aus meinem geplanten Einzug ab 1. Juni wird nichts, weil die Verwalterin, die mir die Wohnung samt Schlüsseln übergeben soll, zu diesem Zeitpunkt im Urlaub ist. Mietbeginn könnte erst der 15. Juni sein. Na Klasse! Da habe ich dann für den Umzug noch ganze zwei Wochen. Ich frage mich, wie wir das schaffen sollen, zumal zu diesem Zeitpunkt alle Feiertage, an denen man viel schaffen könnte, vorüber sind. Ich kann vorher nicht viel packen, weil ich dann in dieser winzigen Hütte hier gar nicht wüsste, wohin ich die gepackten Kisten stellen soll. Hach. Ich war vergnatzt und dachte: Wie gut, dass ich die Besichtigung in Muttis Straße nicht abgesagt hatte.
Also ging ich da hin. Und was soll ich sagen? Diese Wohnung ist sooo schön, dass ich sie fast lieber hätte. Nun habe ich also für diese Wohnung auch noch Unterlagen eingereicht und am Freitag, 17. Mai noch mit dem Makler telefoniert und ihm mein Dilemma erzählt von der knappen Zeit für den Umzug und davon, dass ich bereits eine andere Zusage habe, jedoch noch keinen Vertrag. Er versprach, sich schnellstens zu melden. Na gut, das hatte die andere auch versprochen, und nun zieht sich die Geschichte schon seit dem 29. April hin. Ich werde ja sehen, wieviel an der Aussage dran ist.
Vorteile Wohnung 1:
Nähe zum Garten
Stellplatz für mein Auto
Bad mit Wanne

Vorteile Wohnung 2:
Große Küche
helles Wohnzimmer
Wintergarten
großer Balkon

Nun ist Sanstag, 18. Mai.
Ich will nachher in den Garten fahren und Mutti mitnehmen. Vorher muss ich noch mal kurz einkaufen, der Kaffee geht zur Neige. Später möchte ich noch einen schönen Salat zaubern, den ich mit zu Janine nehme. Wir wollen nämlich heute Abend gemeinsam ESC schauen. Das wird bestimmt lustig, zumal ich von dieser Veranstaltung überhaupt nichts halte, während sie Fan davon ist. Da ist gegenseitiges Necken vorprogrammiert und hat schon in vergangenen Jahren immer für viel Spaß gesorgt.
Jetzt komme ich erst einmal zu Andrea in die Plauderecke und schaue, wie es euch so ergangen ist.
Habt ein schönes Wochenende.

Montagsfreuden

An Alle, die mir in den letzten Wochen die Daumen gedrückt, mit mir gebangt und gehofft und mich mit Kommentaren, lieben Wünschen oder auch tatkräftig unterstützt haben: Es ist gelungen!
Heute Mittag auf dem Weg in das wunderschöne Büro in Torgau erreichte mich der Anruf einer die WohnungsverwalterInnen, mit denen ich in letzter Zeit so viel zu tun hatte. Die Unterlagen sind geprüft und in Ordnung. In den nächsten Tagen erhalte ich den Mietvertrag.
JA!
Danke euch für euren Beistand, euren Zuspruch und dafür, dass ihr euch mein Gejammer angehört und mich trotz meines Missmutes ertragen habt.

Samstagsplausch {04.05.2019}


Guten Morgen. Wollt ihr wissen, wie meine letzte Woche verlief? Nein??? Ich erzähle es trotzdem. Für mich und für den Georg. Und natürlich, ganz klar, für dich und für dich und für dich selbstredend auch. *hihi*
Es ist auch wirklich schnell erzählt, ganz ehrlich.
Woche 29. April bis 04. Mail
Gearbeitet…
…habe ich wieder 46 Unterrichtseinheiten an nur vier Arbeitstagen. Das war natürlich heftig, aber ich hatte mir für einige Teilnehmer richtig schöne Aufgaben ausgedacht, die diese auch sehr gern angenommen und erfüllt haben. So fiel mir die Arbeit in Torgau wirklich leicht, wenn nur nicht immer die Hinfahrt unter so viel Zeitdruck erfolgen müsste. An zwei Tagen erfolgte leider auch die Rückfahrt unter Zeitdruck, denn…

besichtigt…
…habe ich in dieser Woche drei Wohnungen, von denen die zweite angeschaute Wohnung mein absoluter Favorit wäre. Nun kann ich mir nur ganz intensiv wünschen, dass auch ich die Favoritin für Wohnverwaltung und Eigentümer werde und den Zuschlag für die Wohnung bekomme. Hach. Das wäre im Moment alles, was ich mir wünsche.

Zusammengestellt…
…habe ich gefühlt hunderte Unterlagen für die verschiedenen Vermieter. Jeder möchte das ein wenig anders haben.

Vereinbart…
…habe ich weitere Besichtigungstermine für die kommende Woche. Man kann schließlich nicht wissen, ob und wann mal etwas klappt und muss weitersuchen, bis ich irgendwo einen Zuschlag bekomme.

Im Garten verbracht…
…habe den Feiertag und mehrere Feierabende, jeweils nach den Besichtigungsterminen. Sogar auch gestern, obwohl es nur noch 8°C gab. Meine Seele ist immer noch wund und wird das wohl auch bleiben, bis ich einen unterschriebenen Mietvertrag in meinen Händen halte. Da tut mir die Natur um mich herum unglaublich gut, besonders wenn das Wetter kaum jemanden in den Garten lockt und wir {ein winzig kleiner Kreis von Leuten, die immer draußen sind} unsere Ruhe haben.

Mit nach Hause genommen…
…habe ich mir einiges an Büroarbeit, die zum Job zwar dazu gehört, die ich aber im Beisein der Teilnehmer nicht erledigen kann, weil ich in dieser Zeit ja permanent für die Leute da sein muss und nicht einfach sagen kann, beschäftigen Sie sich mal, ich muss hier noch was abarbeiten. In dem straffen Zeitplan, der nicht einmal eine einzige Pause beinhaltet, ist diese Nacharbeitszeit aber nicht vorgesehen. Also muss ich es abends, am Feiertag oder am Wochenende erledigen. Immerhin geht es so straff nur noch in der kommenden Woche zu. Danach läuft einer der Aufträge aus, so dass es für zwei Wochen etwas ruhiger wird, bevor Ende Mai gleich mehrere neue Aufträge auf dem Programm stehen, die aber voraussichtlich nicht ganz so stressig werden. Schau’n wir mal.

Eingeladen…
…wurde ich für heute Abend zum Schnitzelessen. Dabei treffe ich einige Leute, deren Lehrgänge vor über einem Jahr endeten. Ich freue mich auf das Wiedersehen.
Bis dahin möchte ich noch ein paar kleine Einkäufe erledigen, zu denen ich vielleicht die Mutti mitnehme. Vorher möchte ich noch die Wäsche fertig haben, denn die wird bei dem feuchten und kalten Wetter {vorhin schneite es hier im Flachland sogar} einige Zeit zum Trocknen brauchen, zumal pünktlich zum Beginn des kühlen Wetters hier in der " alten" Wohnung die Heizung ausfiel. Das gleiche Zipperlein, wie all die Jahre zuvor. Länger als eineinhalb Heizperioden hat die Reparatur vom November 2017 nicht vorgehalten. Ich habe aber keine Lust mehr, mich schon wieder mit der Eigentümergemeinschaft herumzubalgen, weil die gewiss wieder mit Fragen anfangen, wie hast du denn die Heizung überhaupt aufgedreht? oder
Hast du denn entlüftet? Ja? Na, das darfst du doch nicht, da muss doch der Heizungsmonteur kommen.
Diese ganzen blöden Sprüche mag ich mir´nicht schon wieder antun. Auch nicht den Hinweis, dass wenn es draußen warm ist, die Heizung natürlich nicht anspringt. Ach ja? 8°C sind also so warm, dass die Heizung nicht anspringt? Da ist doch wohl was faul!
Aber egal! Irgendwann wird tatsächlich Sommer und irgendwann bekomme ich einen neuen Mietvertrag und kann das alles hier hinter mir lassen.
Vorher bringe ich erst einmal diesen Eintrag zu Andrea in die Plauderecke und mache mir einen Milchkaffee.
Habt alle ein schönes Wochenende.