Der 4. Montag 2022

Anni hat auch heute wieder einen Lückentext für uns. Auf geht’s.


1.) Ich weiß noch nicht, was in den nächsten Tagen alles auf mich einstürmt. Ich hoffe nur, ich bin dem gewachsen.

2.) Viel zu schnell ist wieder das Wochenende verflogen und der Alltag hat mich wieder.

3.) Da will ich doch gleich mal mit Schwung in die neue Woche starten. Das heißt, im Grunde habe ich das schon getan, denn ich habe bereits das Auto mit allem möglichen beladen, was ich glaube zu brauchen, bin 40 km im Nebel überland gefahren und habe meine Taschen hereingeschleppt. Jetzt kann es losgehen.

4.) Wo hab ich bloß meinen grünen Strickbeutel hingebummelt? Das frage ich mich schon seit ein paar Wochen und immer mal wieder schaue ich, ob ich ihn nicht doch noch irgendwo finde. Bisher leider erfolglos.

5.) Ein(en) Taschenkalender brauche ich jedes Jahr. Allerdings ist meiner eher für eine große Tasche, denn er hat ca. A5-Format und ich trage mein halbes Leben darin ein, und das schon seit 1991 durchgängig. Die Kalender nehmen inzwischen ein ganzes Fach in meinem Bücherregal ein und in so manchem habe ich gerade in letzter Zeit wieder öfter mal geblättert.

6.) Am Ende des Tages möchte ich Tee trinken, Musik hören und die eine oder andere Masche stricken. Meist bin ich so geschafft vom Tage, dass ich einschlafe, kaum dass mein Hintern die Couch berührt. *lach*

7.) Ich freue mich auf den Frühling, weil ich hoffe, dass dann wieder irgendetwas besser wird, habe diese Woche nur das Übliche zu erledigen und dann habe ich von all meinen Verpflichtungen, die niemals abreißen, auch schon wieder genug.

Tja, der Ausblick auf diese Woche ist nicht so rosig. Das bleibt nun vermutlich die nächsten Jahre so. Auch wenn ich der Mutti immer wieder zu erklären versuche, dass ich noch ein ganz klein wenig eigenes Leben haben möchte, versteht sie das einfach nicht mehr. Früher hat sie’s nicht akzeptiert, inzwischen versteht sie es nicht mehr. Aber warum denn? Du kannst dich doch auch hier bei mir von der Arbeit ausruhen. Kann ich eben nicht. Weil ich bei ihr nicht zur Ruhe komme. Sie hat ja ständig irgend ein Anliegen. Außerdem ist das mit dem Runterkommen nicht so günstig, wenn man danach immer noch einen Heimweg hat. Ich weiß nicht, vielleicht bin ich auch einfach dämlich, aber für mich ist das so, dass ich irgendwann abends auch zu Hause sein und nicht nochmal los müssen will. Blöd, oder?
Und letztlich stört mich diese Dauerverpflichtung, an jedem Feierabend erst noch dort hinzufahren und mich, wenn ich es mal nicht tun will, abmelden zu müssen.
Naja, jetzt bin ich erst einmal für ein paar Stunden abgemeldet und die Arbeit ist meine schönste Ablenkung von all dem Frust.
Der gehe ich jetzt nach und hoffe, dass ihr alle eine schöne Woche haben werdet.
Eure Mira

Samstagsplausch {22.01.2022}

Die Woche 03 in 2022
Stricklastig
Samstag, 15. Januar 2022
Es war ein unspektulärer Tag. Nicht so erfolgreich wie der Samtag vor einer Woche, aber auch nicht schlecht. Einen kleinen Einkaufsausflug haben wir gemacht, an dessen Ende ich eine riesige Tasche voller Obst und Gemüse heim schleppte. Die Saftproduktion der kommenden Woche ist gesichert.
Sonntag, 16. Januar 2022
Da könnte ich doch glatt den Text des vergangenen Sonntags kopieren. Ich hatte der Mutti Saft versprochen. Und den bereitete ich dann auch zu.
Außerdem hatte ich vom Einkaufsausflug Erdbeerstrudel mitgebracht, denn ich am Morgen gebacken und am Nachmittag mit zur Mutti genommen hatte. Sie freute sich darüber sehr.

Montag, 17. Januar 2022
Für den Nachmittag hatte ich mich bei Mutti ab- und dafür bei Katl angemeldet. Wir wollten mal in die Lagerbox.
Da ich an diesem Tag aber eine Stunde länger arbeitete als sonst und mich dann die Junghexe noch zu sich nach Hause umleitete, wurde mir das für die Lagerbox dann zu spät, weshalb ich die Katl anrief und wir unser Treffen auf unbestimmt vertagten. Sie meinte: Familie ist wichtiger! Und genau dafür ist sie mir als Freundin so wichtig, weil sie alles versteht, alles akzeptiert und mir jedes Umdisponieren verzeiht. Danke, Katl.
Übrigens: Die ersten Socken für 2022 sind endlich fertig.

Dienstag, 18. Januar 2022
Da will man nur schnell die nächsten Socken anschlagen und dann sowas. Mutti hat das erste Mal Essen geliefert bekommen und war ganz zufrieden damit. Sie hatte mir etwas übrig gelassen. Ja, kann man essen.

Mittwoch, 19. Januar 2022
Wie sieht’s denn hier aus??? Mein chaotischer Arbeitsplatz, den ich diesmal sehr pünktlich verließ. Nach einem kurzen Stopp im N-Markt fuhr ich noch weiter zum "R-Laden". Da das Sortiment dort ständig wechselt, kann es sich lohnen, jede Woche mal da langzufahren. Diesmal lohnt es sich jedoch nicht.
Über Mutti habe ich mich gefreut. Sie hatte Schalen bereitgestellt, in denen sie zwei Portionen Essen für uns beide in ihrer Mikrowelle erwärmte. Und dann meinte sie noch: Also, der Sohn muss sich nun doch noch eine Weile gedulden, bis er die Mikrowelle bekommen kann! Als ich sie ihr zu Weihnachten geschenkt hatte, wollte sie sie nämlich erst nicht haben, woraufhin der Sohn meinte, dann nimmt er sie. Tja, nun hat sie sich an ihren neuen Küchenhelfer gewöhnt und Freude daran, ihn zu benutzen, was nun wiederum mich freut und mir die Sorge nimmt, dass sie in ihrer Tüddeligkeit wieder Töpfe auf dem Herd vergisst und irgendwann mal nicht nur ein schwarz verschmorter Topf zu beklagen ist.

Donnerstag, 20. Januar 2022
Mein Oschatz-Tag.
Bei Mutti hatte ich mich für den Nachmittag abgemeldet. Kurzentschlossen sammelte ich Katl ein und nahm sie mit ins Lager, wo wir eine meiner alten Strickmaschinen holten und natürlich gleich wieder zwei Kartons voller Sockengarn mitnahmen. Für die Strima rüstete ich ein Regal im Wohnzimmer um. Optimal ist das nicht, aber für die Zwecke, für die ich die Strima brauche, reicht der Platz. Das haben wir ausprobiert. Als wir bei mir ankamen, war der Sohn da und kümmerte sich um den Spiegel. Er kochte auch Tee für uns. Hach, schön.
Richtig zur Ruhe kam ich trotzdem nicht, weil eine Reihe Anrufe herein kamen und ich sogar mal wieder eine Diskussion mit der Junghexe hatte. Sie ist wundervoll, aber in manchen Bereichen mangelt es an einer gewissen Erziehung und Vorbildwirkung. {Wenn ein Kind immer alles bekommt, was es will, lernt es nicht, mit Geld umzugehen. Da muss ich nun mal auf sie einwirken. Besser spät, als nie.}

Freitag, 21. Januar 2022 Wenn man morgens im Büro so empfangen wird, kann der Tag nur gut werden. Das heißt, da ist er schon gut und kann nur so bleiben. Mit einem kollektiven Frühstück ging es gleich sehr schön weiter. Dabei können wir die Arbeitswoche Revue passieren lassen, die Aufgaben für die kommende Woche besprechen und auch sonst alles, was nicht aus Datenschutzgründen nur in meinem Büro besprochen werden kann.
Tja, und dann war gestern noch der Tag des Spiegels Ist der schön!!! Ich bin total glücklich.
Samstag, 15. Januar 2022
Und nun?
Diesmal ist nicht nur die Waschfee mit ihrer Arbeit fertig, die Wäsche hängt auch schon zum Trocknen. Ich werde mir jetzt ein Käffchen gönnen und dann bei Andrea und ihrem Samstagsplausch vorbei schauen.
Später gehe ich natürlich zur Mutti. Bei der Essensversorgung gibt es heute Kabeljau. Da habe ich eine große Portion bestellt und werde mir die mit Mutti zu Mittag teilen. Das reicht locker für uns beide. Später will ich vielleicht mal noch in den Me*di*a-Markt, weil ich schon wieder ein Ladekabel geschrottet habe und Ersatz beschaffen möchte, bevor das letzte Kabel den Geist aufgibt.

Die traurigste Nachricht der Woche
Meat Loaf ist tot.
Der Sohn meinte gestern: Das ist auch für dich persönlich traurig. Ich glaube, das war damals deine glücklichste Zeit. Irgendwie hat er Recht.

Und sonst so?
Ich hatte euch doch noch ein Foto des fertigen Elfenhauses versprochen. Schaut mal, die Elfen sind daheim. Es brennt Licht.
Die wunderfeinen Bienen, die ihr dahinter erkennen könnt, haben "meine Mädels" auch selbst hergestellt.

Nun habt alle ein gutes Wochenende
und falls irgend möglich
bleibt gesund oder werdet es ganz schnell wieder.
Eure Mira

Der 3. Montag 2022

Es geht wieder los. Lasst uns gemeinsam in die Woche starten mit dem Montagsstarter bei Anni.


1.) Kaffee ist für mich oft sehr wichtig, so z.B. heute. Dann wieder gibt es Tage, da schüttelt mich davor, und ich trinke lieber Tee.

2.) Ein Tag am Meer ist für mich so erholsam wie ein ganzer Urlaub anderswo..

3.) Wenn ich Sorgen habe oder es mir nicht so gut geht, ist es meine(r) Fantasie, die mich im Leben hält, weil ich mich mit dem Ausdenken von Geschichten vom trüben Alltag ablenken kann.

4.) Immer wenn ich traurig, einsam, genervt bin, dann denke ich mir Geschichten aus, die mich davon ablenken. Das löst zwar meine Probleme nicht, lässt mich aber durchhalten, bis ich wieder Kraft gesammelt habe, um alles selbst zu lösen.

5.) Es wird Zeit für Unterstützung, die ich mir hole.

6.) Ich fahre lieber ans Meer, als in die Berge. Derzeit aber am liebsten einfach ein wenig überland, weil anderes nicht möglich ist.

7.) Diese Woche habe ich Herumgruschteln im Lager geplant und außerdem steht/stehen Betüddelung der Kleinen Frau im Kalender.

Ganz für mich habe ich im Hinterstübchen noch weitere Pläne, aber ob diese sich umsetzen lassen oder auf später verschoben werden, weiß ich noch nicht. Davon werde ich, wenn möglich, im Laufe der Woche oder am Samstag berichten.
Habt alle eine gute Woche.
Eure Mira

Samstagsplausch {15.01.2022}

Was gibt es schöneres, als an einem frühen Samstag Morgen die Woche Revue passieren zu lassen, und das an einem Rechner, dem der Schwager im Urlaub ein neues Display verpasst hat, so dass ich ohne die abenteuerliche Versuchsanordnung auskomme, alles wieder richtig erkenne und bei Schauen auf einen Bildschirm in ergonomischer Entfernung und Höhe auch keine so extremen Verspannungen mehr bekomme wie im letzten Jahr. Schon schön, dass der Läppi wieder richtig funktioniert. Dafür hat der Drucker den Geist aufgegeben. Zumindest zieht er kein Papier mehr ein. Mal sehen, ob ich den wieder hinbekomme.

Die Woche 02 in 2022
Samstag, 08. Januar 2022
Schon beim letzten Samstagsplausch hatte ich angekündigt, dass an jenem Samstag bei mir einiges los sein würde. Das war dann tatsächlich so, und anders als befürchtet, war es selbst nachdem die Katl wieder fort war, noch ein guter Tag. Es war insgesamt ein guter Tag und deshalb habe ich über ihn auch mein WmdedgT? geschrieben.
Unterwegs zur Junghexe ging es ein Stück überland. Schön, oder? So friedlich.

Sonntag, 09. Januar 2022
Ich hatte der Mutti Saft versprochen. Und den bereitete ich dann auch zu.
Falls ihr euch fragt, was das Öl da soll. Nun, es sind ne Menge Karotten im Saft, deren wichtige Inhaltsstoffe fettlöslich sind. Aber, was erzähle ich da? Das wisst ihr ja alle.

Montag, 10. Januar 2022
Interessant, was meine Leute so tun. Zwei von ihnen bauen für die Schaufensterdekoration ein "Osterhasenhaus". Hier sieht man die Anfänge, inzwischen ist es fast fertig und ganz zauberhaft. Ich fotografiere es in der kommenden Woche noch einmal.
Am Nachmittag dachte ich, ich hätte muttifrei. Deshalb holte ich die Katl ab, um mit ihr den speziellen Einkauf nachzuholen. Danach wollte ich sie noch auf einen Tee mit zu mit lotsen. Doch schon auf dem Parkplatz vor den Einkaufszentrum erreichte mich ein Anruf: Wann kommst du denn?
Ähm, ich wollte heute mal nicht kommen.
Aber ich habe Hunger.
Jaaa???
Na, meine Suppe wird nicht heiß in dieser Mikrowelle.
Na komm, wir machen das jetzt mal gemeinsam.
Sie hatte nichts falsch gemacht. Ich vermute, die Tür war nicht richtig zu. Jetzt wurde die Suppe jedenfalls warm.
Na gut, da esse ich jetzt mal.
Und die Katl und ich strolchten durch den speziellen Laden.
Kaum waren wir wieder draußen, klingelte mein Telefon Sturm.
Wann kommst du denn nun?
Ich komme nicht, ich hab noch Wege zu erledigen.
Das sagst du immer. Aber du kannst doch trotzdem kommen. Ich warte doch so sehr.
Hm, also Planänderung mit Katl. Ich brachte sie noch schnell heim und huschte in die Drogerie. DAS musste sein. Dann fuhr ich zur Mutti. War ganz gut so. Sie hatte schon wieder ihre Tabletten durcheinander gebracht.
Nachdem ich, wie immer, 5.30 Uhr aus dem Haus gegangen war, kam ich 20.30 endlich wieder zu Hause an. Viel bekam ich an diesem Abend nicht mehr geregelt.

Dienstag, 11. Januar 2022
Dieser schöne rote Lack war der Grund, warum ich am Montag unbedingt noch in die Drogerie wollte. Etwas für mich tun. Ja.
Das ist gar nicht so einfach mit nur einer Hand die andere zu fotografieren. *kicher*
Am Nachmittag war wieder Muttizeit. Sie hatte sich etwas vom Fleischer bestellt und der Sohn hatte die Idee, sie mitzunehmen. Da kommt sie gleich mal raus. Vorher hatte ich von unterwegs noch ein paar andere Bestellungen mitgebracht. Das Wetter war so grau und nieselig und bäh, dass ich am liebsten Heim gefahren und in mein Bett gekrochen wäre. Aber nun hatte ich ihr ja versprochen, sie abzuholen. Vor dem Fleischer hopste sie aus dem Auto, kaum dass es stand. Da konnte sie plötzlich den Gurt allein lösen, dachte sogar an die Maske und musste überhaupt keine Hilfe haben. Da schau an. Beim Rückweg musste ich sie wieder stützen. Es wirkte, als hätte sie all ihre Kraft für den Fleischereibesuch zusammengenommen und dabei aufgebraucht. Über ihre Einkäufe freute sie sich wie ein kleines Mädchen.
Ach, ach, die kleine alte Frau.

Mittwoch, 12. Januar 2022
Für diesen Tag gibt es kein einzelnes Tagesfoto, sondern gleich zwölf, und zwar hier.

Donnerstag, 13. Januar 2022
Mein Oschatz-Tag.
Auch da wurde ein Haus gebaut. Allerdings nicht für Osterhäschen, sondern für Monster. Als ich am Morgen kam, gab es auf der Bodenplatte nur zwei leere Zimmer. Am Nachmittag… …zwei komplett eingerichtete Räume. Und alles wirklich aus Einzelteilen zusammengebaut, aus Pappe, Stoffresten, kleinen Holzstücken. Das wichtigste Utensil war die Heißklebepistole.
Das bringt mich wieder auf den Gedanken, den ich schon seit Jahren mit mir herum trage. Irgendwann, wenn ich in Rente bin, möchte ich ein Puppenhaus bauen.
In der Außenstelle war die Heizung ausgefallen. Der Monteur kam erst, als wir uns gerade auf den Heimweg machen wollten. Infolgedessen hatte ich heftige Kopfschmerzen. Ja, ich denke schon, dass es da einen Zusammenhang gibt, denn wenn man friert, atmet man nicht richtig durch. Außerdem muss in dieser Filiale den ganzen Tag über Maske getragen werden, zum Glück reichen für die Mitarbeiter OP-Masken aus. Nur die Kunden brauchen FFP2. Das ist in Sachsen seit 28.12. im Einzehandel Pflicht. *grrr*
Notiz an mich: Mal schauen, ob die ab 15. Januar geltenden Lockerungen in Sachsen auch für die Maskenpflicht gelten. OP statt FFP2 wäre schon eine gewisse Erleichterung.
Wegen der Kopfschmerzen fuhr ich direkt nach Hause, huschelte mich auf die Couch und schaltete mein Massagegerät ein. Verspannte Schultern zu lockern, kann gegen Kopfweh auch viel ausrichten. Der Schwester hatte ich eine diesbezüglich Nachricht gesendet. Sie hatte die Information auch dirket an die Mutti weitergeleitet. Trotzdem kam der Anruf: Da kommst du heute wohl wieder nicht???
Nö. Und diesmal wirklich.
Als ich von der Vorsorgevollmacht anfing und davon, dass ich die haben muss und es nichts bringt, wenn sie bei ihr im Schubfach liegt, wollte sie das Gespräch ganz schnell beenden.

Freitag, 14. Januar 2022
Ich war den halben Tag auf dem falschen Dampfer. Hab mir doch tatsächlich eingebildet, es wäre Valentinstag. Uiuiui, färbt die Tüddeligkeit der Mutti jetzt ab?
Vorbereitung für die Osterbasteleien. Die Teilnehmer drückten mir diese in die Hand. Die wollte Pocahontas haben, nicht dass die noch &qout;verschwinden". Dazu sage ich mal nix.
Was sie dann am Nachmittag daraus als Anregung für nächste Woche gezaubert hat, fotografiere ich am Montag. Ich habe es versäumt, weil wir über all der schönen kreativen Arbeit glatt den Feierabend verpasst haben. Und das am Freitag.
Am späten Nachmittag trudelte ich bei Mutti ein. Ich war so müde, dass ich am liebsten in ihrem großen Sessel etwas geruht hätte. Ging natürlich nicht. Aber die Mutti kramte in ihrer Schublade, um mir ihre Unterlagen zu zeigen. Es war wirklich alles gut geordnet und die Vollmacht habe ich nun an mich genommen.
Sie war ganz stolz, weil wir so viel geschafft hatten. Unterlagenkram mögen wir beide nicht.

Samstag, 15. Januar 2022
Die Waschfee ist schon fertig. Nur aufhängen muss ich noch. Dumm nur, dass das Wetter nicht hält, was die Vorhersage gestern versprach. Es sollte trocken bleiben und nun nieselt es.
Der Mutti hatte ich angekündigt, dass wir mal raus gehen. Das wird so, wie ich es mir vorgestellt hatte, bei dem Wetter nichts. Immerhin werden wir mal zum N-Markt pilgern. Ich brauche Karotten, denn die Mutti hat sich wieder Saft gewünscht und ich möchte auch welchen haben.
Mal sehen, was der Tag sonst noch bringt. Jetzt komme ich erst einmal zu Andrea und ihrem Samstagsplausch und dann, mal sehen.

Habt ein schönes Wochenende
eure Mira

12 von 12 im Januar 2022

Seit 2017 beteilige ich mich nun schon an den 12_von_12 gesammelt von Caro bei Draußen nur Kännchen.
So freue ich mich nun auch diesmal, da der 12. auf einen Mittwoch fällt, wieder dabei zu sein.
Das erste, was ich nach dem Weckerklingeln einschalte, sind die Elfenlichter auf meinem Nachttisch. Dieses Licht ist so angenehm, da kann ich behutsam in den Tag starten.
Auf dem Weg zum Parkplatz fühlt sich die Morgenluft sehr angenehm an, gar nicht so kalt, wie die WetterApp das behauptet.
Im Büro gibt es erst einmal das obligatorische Kalenderfoto.
Pocahontas legt einen Teebeutel auf meinen Platz. Ich genieße den Tee, der mir Schwung gibt für den Tag. Den weisen Spruch, der an jedem Teebeutel hängt, klebe ich in den Planer.
Die Tüten aus dem Schreibwarenladen sind mit netten Sprüchen verziert.
Mit dem Mittagessen habe ich mich eindeutig übernommen. Da ich aber morgen nicht hier sein werde, sondern in der Außenstelle, kann ich keine Reste aufheben, sondern "muss" alles aufessen. Ich könnte unter den Tisch kullern, so satt bin ich.
Nach dem Essen gehe ich zum kreativen Teil des Jobs über. Was man hier sieht, ist der Anfang meines allerersten Knotenloops… {Inspiration für unsere Teilnehmerinnen, die Männer bauen derweil Spielzeuge aus Holz.}
…und der Anfang der zweiten Socke des ersten Paares 2022. Wird Zeit, dass ich damit fertig werde.
Bevor ich in den Feierabend gehe, packe ich noch Bastelutensilien für morgen zusammen. Vielleicht kann ich in der Zweigstelle was Nettes zeigen.
Daheim ist die Waschfee schon mit der Arbeit fertig. Nun muss ich die gewaschenen Schätze nur noch aufhängen.
Weil ich einmal mit meinen Kleidern beschäftigt bin, richte ich noch das Outfit für morgen. Das mache ich gern am Abend.
Bei der Gelegenheit stelle ich fest, dass meine Sockenschublade traurig leer ist. Da möchte ich in diesem Jahr unbedingt etwas tun.
Zum Abschluss koche ich eine Kanne Tee und genieße diesen wieder bei Elfenlicht.

Am Ende des Eintrages gibt es wieder einen Rückblick auf die 12 von 12 gegangener Januare, wobei der von 2019 fehlt.

12 von 12 im Januar 2021
12 von 12 im Januar 2020
12 von 12 im Januar 2018
12 von 12 im Januar 2017

Der 2. Montag

Ich freue mich über Annis Lückentext zum Start in die neue Woche.
Hier ist er samt meinen Ergänzungen:

1.) Im neuen Jahr wird vieles anders werden, als es bisher war. Nicht, weil ein neues Jahr begonnen hat, sondern weil manche Veränderungen eben erforderlich sind.

2.) Es macht mir selbst Freude, anderen eine Freude bereiten zu können. Am besten, wenn es Kleinigkeiten sind oder etwas Selbstgemachtes. Meine "Leute" freuen sich auch immer über gestrickte Socken.

3.) Was sagst du eigentlich zur Begrüßung, wenn du jemanden triffst? "Hallo" oder "Guten Tag" oder was?

4.) Am Wochenende hatte ich eine Menge zu erledigen, zu flitzen und herumzufahren. Dennoch fühlte es sich dieses Mal entspannt an.

5.) Das Sammeln von Woll- oder Stoffresten ist bei mir schon pathologisch. Das könnte man schließlich alles noch verarbeiten.

6.) Mittlerweile ist der Berg an Sockenwollresten so groß, dass ich wohl noch mindestens zwei Flickendecken daraus stricken kann.

7.) Ich freue mich auf den heutigen Feierabend, wenn ich mich mit Katl treffe, habe noch zwei oder drei unliebsame Aufgaben zu erledigen und dann bin ich auf dem Laufenden.

Jetzt schauen wir mal noch auf den Lückentext von vor einem Jahr.
Der zweite Montag 2021

WmdedgT im Januar 2022

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Ich hab mir das angewöhnt und schon drei Jahre mehr oder weniger regelmäßig an jedem Monatsfünften aufgeschrieben, was ich so den ganzen Tag über tue. Da nun aber dieser 5. Januar vollkommen unspektakulär verlief, dafür aber der Samstag einige Aktivitäten bereit hielt, berichte ich diesmal einfach vom 8. Januar.

06:00 Uhr
Meine Augen klappen auf und als ich die Uhrzeit sehe, schlenker ich die Beine aus dem Bett und stolpere in den Tag.
08:00 Uhr
Waschfee angeworfen und nun gibt’s Kaffee.
Jetzt hätte ich doch beinahe den Samstagsplausch vergessen. Dabei hatte ich den schon vorbereitet. Nun aber.
09:00 Uhr
Ich habe da was zu räumen und wie das bei mir oft passiert, verzettle ich mich. Da fällt mir hier was in die Hände, da muss dort erst noch was weggetan werden, bevor das, was ich eigentlich räumen will, Platz findet. Na, wahrscheinlich kennt ihr das auch. Also, vielleicht, oder?
10:11 Uhr
Es klingelt und ich erschrecke heftig. Dabei erwarte ich die Katl, also gibt es keinen Grund zu erschrecken.
Ich habe einen kleinen Plan für unsere Räumaktion, den die Katl auch umsetzt. Ich selbst bin immer noch fusselig und unkonzentriert. Renne hierhin und dahin und bekomme nicht wirklich was fertig.
Das ändert sich erst, als die Waschfee fertig ist und ich mich entschließe, die Wäsche draußen aufzuhängen. In der frischen Luft auf dem Trockenplatz komme ich zu mir. Das Wäscheaufhängen hat fast etwas Medidatives.
12:30 Uhr
Es klingelt. Diesmal erschrecke ich nicht. Es ist der Heizungsableser und er ist super pünktlich und auch ganz schnell wieder weg.
Ich habe Hunger, aber keine Lust zu kochen. Die Katl meint, wenn mir eine Schnitte reicht, reicht ihr das auch. Am Ende sind es ein paar Schnittchen mehr und es gibt Käse, Gehacktes und Gänsefett. Hmmmm.
Zwischendurch ruft der Sohn an, der für die Oma noch Wurst kaufen soll. Die will er dann zu mir bringen, damit ich sie mitnehmen kann. Wie jetzt?
Das mit dem "Russenladen" vertagen wir auf unbestimmte Zeit. Und dann fange ich an, den Nachmittag umzudisponieren und diese Idee der Katl nahe zu bringen.
15:00 Uhr
Wir fahren los, damit ich die Katl daheim absetzen und dann gleich zur Junghexe weiterfahren kann.
Das Mädel steht barfuß auf der Straße und ich decke ihr erst einmal meine Jacke über die Beine, als sie ins Auto eingestiegen ist. Wir plaudern im Auto bis mir kalt wird und sie mehrere Anrufe ihrer Freundin entgegengenommen hat, wann sie denn endlich wieder rein kommt.
Als ich von ihr wieder wegfahre, fällt mir ein, dass ich Sohn und SchwieTo gleich mitnehmen könnte zum Einkaufen. So brauche ich nicht darauf zu warten, dass sie irgendwann soweit sind.
Sie nehmen mein Angebot dankbar an. Danach fahren wir alle zusammen zu Oma/Mutti, wobei die SchwieTo lieber zu ihrer Schwester geht, die mit der Oma Wand an Wand wohnt.
Die Mutti ist froh über unsere "Mitbringsel", meint dann aber: Also, der Saft, den du gekauft hast, schmeckt gut. Aber deiner ist viiiiel besser. Na, das freut mich ja nun. Ich verspreche, ihr morgen selbstgepessten Saft zu bringen. Das freut nun wiederum sie.
19:00 Uhr
Langsam wird es Zeit, wieder heim zu fahren. Wir nehmen noch die andere Schwester der SchwieTo mit. Ich lade alle Menschen mit all ihren Einkäufen ab. Dann mache auch ich mich auf den Heimweg.
20:00 Uhr
Ich sitze auf meiner Couch. Aus der Mediathek habe ich mir einen Film herausgesucht und das Strickzeug liegt bereit.
Ich habe das gute Gefühl, dass dies ein sehr schöner Tag war und mir alles gelungen ist, was ich tun wollte.
Auch wenn ich viel Rennerei hatte {mehr als 10.000 Schritte} und viel Fahrerei {die Kilometer weiß ich gerade nicht}, war doch alles entspannt. So darf es öfter sein.
Das war nun mein WmdedgT vom Januar 2022.

In früheren Jahren
Januar 2021
Januar 2020
Januar 2019

Samstagsplausch {08.01.2022}

Den ersten Samstagsplausch in diesem Jahr habe ich verpasst, weil ich zu diesem Zeitpunkt noch im Urlaub war und im Hotel trotz kostenlosem WLAN eben kein WLAN hatte. Unser Zimmer lag am Ende des Ganges. Bis um Zimmer meine Schwester reichte das Signal, bis zu mir nicht und die Verbindung über mobile Daten war bei mir auch gleich Null.
Dafür hatte ich an diesem ersten Samstag des Jahres, der ja auch gleichzeitig überhaupt der erste Tag des Jahres war, einen richtig schönen Tag. Das begann schon damit, dass Sonnenstrahlen durch die Wolken blitzten.
Am Vormittag unternahmen wir einen kleinen Ausflug in die Wiehler Tropfsteinhöhle. Das hat mir sehr gut gefallen.
Am Nachmittag wollte ich mit der Mutti nochmal raus, weil sie sich wegen ihrer "Wackeligkeit" nicht mit in die Höhle gewagt hatte. In Nümbrecht fanden wir ein wunderhübsches Lokal, das Pfannkuchenhaus. Insgesamt war das ein sehr schöner Neujahrstag für mich.

Sonntag, 02. Januar 2022
In diesem hübschen Haus haben wir die letzte Woche verbracht. Nun hieß es Abschied nehmen. In strömendem Regen starteten wir die 478 km lange Heimreise. Die Mutti schlief fast die ganze Zeit, nachdem sie mich in der Nacht wieder in Atem gehalten hatte.
Als wir nach Thüringen kamen, wurde das Wetter besser. An kamen wir im Spätnachmittagssonnenschein.

Montag, 03. Januar 2022
Nun ist der neue Kalender eingeweiht und die ersten Seiten zeigen schon Aktivitäten.
Der erste Arbeitstag nach dem Urlaub tat sehr gut.
Ich wurde mit so viel Freude und Zuneigung empfangen, das tat sehr gut und lenkte vom Mutti-Dilemma ab.

Dienstag, 04. Januar 2022
Eine Kollgin hat für jede von uns ein Armband geflochten. Und eines für meine Junghexe. Das löste große Freude aus. Eine so schöne Geste.

Mittwoch, 05. Januar 2022
Die Weihnachtsdeko verschwindet, aber für Osterdeko ist es uns noch zu früh. Also zieht erst noch ein wenig Winter bei uns ein.

Donnerstag, 06. Januar 2022
Hochneujahr. In manchen Bundesländern ist Feiertag. Bei uns nicht, deshalb arbeite ich an diesem Tag gleich mal an einem andern Ort. Da war ich noch nie. Also, in Oschatz schon, aber nicht in unserer Außenstelle. Ab diesem Jahr werde ich einen Tag in der Woche dort arbeiten, wahrscheinlich immer donnerstags. Diesmal war erst einmal viel Kennenlernen dabei, denn wenn auch das Konzept überall gleich ist, hat doch jeder Standort seine Eigenheiten. An diesem gibt es jede Menge tolle Deko. Passt nicht ganz zur Jahreszeit, aber es hat mir so gefallen, dass es heute zu meinem Tagesfoto geworden ist.
Apropos Tagesfoto: Bis jetzt hatte ich jeden Tag eines. Ich rechne jedoch damit, dass ich das nicht lange durchhalten werde, wirklich jeden Tag etwas zu finden, das ein Bild wert ist. Deshalb nehme ich mir das als Projekt für das Jahr 2022 gar nicht erst vor.

Freitag, 07. Januar 2022
Als ich am Morgen in mein Büro kam, stand ein kleines Glück auf dem Schreibtisch. Das hat mich sehr gefreut. So kenne ich meine Pocahontas. Was da Ende letzten Jahres wegen Krankheit, Stress und Überarbeitung los war, das waren nicht wir. Beide nicht. Jetzt ist alles wieder schön. Und wir lassen uns nicht wieder so vereinnahmen, dass wir uns dabei selbst verlieren. Das haben wir uns vorgenommen.
Wie war das noch gleich mit der Selbstfürsorge?
Die betrifft nicht nur mich.
Gegen Mittag waren die Fahrer aus Leipzig da. Nun ist meinem Auto endlich wieder ein Licht aufgegangen.

Katl hat Geburtstag. Ich wollte sie gern besuchen und ein paar schöne Stunden mit ihr verbringen. Ganz besonders schön fand ich, dass ich dabei ihre Nachbarin Nadja persönlich kennenlernte. Eine ganz herzerfrischende Frau ist das. Auch ein Wiedersehen mit Kalts Schwägerin gab es. Wir tranken Tee miteinander. Katl hatte einen Kuchen gebacken. Weil sie jedoch weiß, dass ich für Süßes nicht so zu haben bin, hatte sie für mich noch einen Salatteller und Gemüseburger. Hach, schön. Ganz am Ende saß ich noch ein wenig allein mit Katl und wir ließen unsere Gedanken schweifen.

Samstag, 08. Januar 2022
Heute kommt nun der Heizungsableser. Da muss ich zwischen 12.30 Uhr und 14.30 Uhr zu Hause sein. Das zerreißt den Tag. Andererseits ist es gar nicht so schlecht, auch mal einen Tag daheim zu sein. Das hatte ich den gesamten Urlaub nicht und natürlich auch danach nicht. Das wird gut. Am Vormittag kommt die Katl vorbei. Am Nachmittag, wenn der Ableser durch ist, hatten wir eine Stipvisite zum wiedereröffneten "Russenladen" geplant. Das werden wir nach Möglichkeit auch tun. Außerdem hab ich nun schon wieder eine Verabredung mit der Junghexe. Sie rief gestern an und genau bei ihr habe ich das Nein-Sagen geübt. Es hätte mich auch tatsächlich unter Druck gesetzt, noch am Abend nach dem Geburtstag zu ihr zu fahren. Ich war ohnehin schon kaputt und wollte nur noch auf meine Couch. Es war richtig, sie auf heute zu vertrösten. Ich kann auch bei ihr nicht immer springen, wenn sie ruft, obwohl ich sie unendlich lieb habe.
Die Waschfee grummelt schon vor sich hin. Ich habe noch immer nicht alle Urlaubsklamotten durchgewaschen, was hauptsächlich daran liegt, dass ich bei diesem Wetter nicht ausreichend Trockenkapazitäten habe.
Ach so, ja, natürlich werde ich nach Katl und Laden und Junghexe noch zur Mutti fahren. Schließlich war ich gestern nicht dort. Vermutlich wird es deswegen Vorwürfe geben. Da stelle ich dann meine Ohren auf Durchzug und mache es, wie sie sonst, ich rede einfach was anderes. Anders als sie werde ich etwas freundliches, schönes erzählen. Das lenkt sie dann hoffentlich in eine Postiv-denken-Richtung, wenigstens für eine Weile.

Und was habt ihr für das Wochenende geplant? Solltet ihr arbeiten müssen, wünsche ich euch, dass es nicht so heftig wird. Und habt ihr entspannende oder kreative Pläne, dann mögen sie euch gelingen.
Habt es fein.
eure Mira

Der 1. Montag

…im neuen Jahr. Gleichzeitig der erste Arbeitstag nach 2 Wochen Urlaub, von denen ich die erste bei Mutti verbracht habe und mit der Pflege und allzeit Einsatzbereitschaft an meine Grenzen gelangt bin. Die zweite Woche verbrachten wir im Oberbergischen Land. Natürlich hatte ich die gesamte Zeit die Mutti um mich, was besonders nachts eine Herausforderung war, wenn von vier Uhr an alle Stunden das Licht eingeschaltet wurde und die alte Dame sich bereit machte, frühstücken zu gehen. Dennoch war es auch für mich ein wenig erholsam, da ich zumindest nicht einkaufen, nicht kochen und auch kein Geschirr spülen musste.
Für zu Hause stellte ich mich darauf ein, ab heute oder morgen den Pflegedienst zuminstest für die Medikamentengaben morgens und abends einzuschalten. Jetzt will sie das nicht mehr! Hilfe!
Trotzdem war ich heute wieder arbeiten und das tat gut.
Erst recht wird mir der Montagsstarter mit Annis Lückentext gut tun.
Hier ist er:

1.) Mein/unser Tannenbaum hatte in diesem Jahr das allererste Mal, seit ich mich erinnern kann, keine echten Kerzen. Das war mir bei Muttis Tütteligkeit zu heikel.

2.) Die liegengebliebenen Wichtigkeiten aus dem Dezember möchte ich im Januar unbedingt erledigen/fertigstellen.

3.) Das sind meine Vorsätze fürs neue Jahr: Endlich ein paar Freiräume für mich {zurück}erobern.

4.) Dabei ist das wohl schwieriger, als es jetzt klingt, oder?

5.) Durch Unvermeidliches muss man durch.

6.) Es geht nie nur darum, den eigenen Willen durchzusetzen. Oft ist das einfach Selbstschutz.

7.) Diese Woche habe ich endlich wieder arbeiten geplant und außerdem steht/stehen Katls Geburtstag und der Heizungsableser im Kalender.
Na, das ging ja jetzt schnell.

Zu 3. und 4. gibt es noch ein Anekdötchen. Ich schrieb der Uraltfreundin: Wichtiger als dies ist mir in diesem Jahr die Selbstfürsorge. Die werde ich pflegen.
Woraufhin sie schrieb: Den Satz rahmen wir jetzt mal ein und hängen ihn dir übers Bett. Oder ins Bad an den Spiegel!!! Und ich werde dich daran erinnern!
Gut, heute brauche ich die Erinnerung nicht, denn gerade jetzt nehme ich mir Zeit für mich, indem ich mich diesem Blogeintrag widme.
Und meinen Kalender habe ich auch schon hübsch gemacht. Das Bild muss ich allerdings nachreichen, da ich es im Moment nicht laden kann. Das gibt die Verbindung gerade nicht her.

Nun, ihr Lieben, habt erst einmal eine schöne Woche.
Eure Mira

Der erste Montag 2021

Der 52. Montag

Der letzte Montag in diesem vermaledeiten Jahr. Obwooooohl, so schlimm war das Jahr gar nicht, es ging nur so blöd zu Ende. Naja, okay, der Anfang war auch doof, als der Weihnachtslockdown aus 2020 noch bis Mtte Mai immer und immer wieder verlängert wurde und ich nicht arbeiten durfte und alle meine Ersparnisse dahin schmolzen.
Dann aber, ab 10. Mai durfte ich, wenn auch erstmal nur stundenweise, wieder arbeiten und von da an ging es lange Zeit stetig aufwärts.
Bis dann der November Ereignisse mit sich brachte, die alles Schöne, das das Jahr vorher bereitgestellt hatte, einfach auslöschten.
Jetzt, ganz am Ende, in der letzten Woche des Jahres, kommt etwas Zuversicht zurück und mit dieser gehe ich dann hinüber nach 2022.
Jetzt aber gehe ich erst einmal zu Anni und hole mir den Lückentext für den Montagsstarter

1.) Morgens hier sitzen dürfen und den Lückentext ausfüllen, ist wie Urlaub für meine Seele. Erholung von all dem Stress der letzten Wochen.

2.) Nie mehr einen so blöden Heiligabend wie in diesem Jahr würde ich mir wünschen. WOBEI, als ich beim Heimkommen spät am Abend ANNIS lieben Weihnachtsgruß im Briefkasten fand, da war meine Welt wieder heil und für diesen Abend auch meine Seele, denn mit dem Brief war der Geist der Weihnacht bei mir angekommen. Von Herzen lieben Dank, liebe Anni!

3.) Rotkohl gehört für mich einfach zum Gänsebraten und in diesem Jahr ist bzw. war er besonders super lecker.

4.) Wie kürzt du Wartezeiten ab, so mental, damit sie sich einfach kürzer anfühlen?

5.) Schon mit dem essen zu beginnen oder gar schon fertig zu sein, bevor alle, insbesondere die Küchenfee, am Tisch sitzen, finde ich unhöflich. Aber meiner kleinen alten Frau muss ich das wohl nachsehen, denn sie ist nun wirklich alt und H. schrieb mir, dass dies wohl mit dem Alter einher geht.

6.) Falls die Mutti in diesem Grad "fit" bleibt, wie sie jetzt ist {und wenn es uns nicht wegen der Fünfzigtausendsten Mutation wieder verboten wird} möchte ich nächstes Weihnachten verreisen, um mir die ganze Herumhetzerei und den ewigen Küchendienst ersparen, was hältst du davon?

7.) Diese Woche wird entspannter als die letzten drei und als Highlight wird es unter sehr strengen Bedingungen eine kleine Silvesterfeier geben.

So, ihr Lieben, das war nun mein letzter Montagsstarter für 2021. Ich habe in diesem Jahr nur zwei versäumt, wegen "Du weißt schon was" Und ich hoffe, dass ich im kommenden Jahr gar keinen versäumen muss.
Jetzt werde ich meinen Koffer packen, meine Wohnung noch ein wenig aufräumen, für mich allein ein schönes Mittagessen zubereiten {Gemüse habe ich schon gedämpft}, die restliche Wäsche aufhängen, die ich in der Früh schon gewaschen hatte und noch einiges mehr.
Und dann, später, gehe ich wieder meinen Betreuungsaufgaben nach.

Euch alle wümsche ich eine recht schöne lezte Woche und falls wir uns nicht nochmal lesen einen entspannten Jahreswechsel.
Eure Mira