Samstagsplausch {15.12.2018}


Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Dann wollen wir unseren Leibern mal etwas Gutes tun und gemeinsam Tee trinken.

Nachdem die letzte Woche selbst für mein Empfinden sehr vollgepackt war, hätte ich mir gern etwas mehr Ruhe gegönnt. Das funktionierte in dieser Woche leider nicht so recht, auch wenn die meisten Unternehmungen schön waren.
Das ging schon am Samstag, 08. Dezember los.
Vorbereitet hatte ich schon die Plätzchenbäckerei, doch dann musste ich erst einmal los, da ich noch verschiedene Einkäufe erledigen und dazu ins Paunsdorf Center fahren wollte. Ich hatte die {dumme} Idee, die Mutti mitzunehmen, damit sie mal rauskommt und sich nicht immer so langweilt. Ich dachte sogar, dass ich mit ihr im Anschluss noch über den Panitzscher Weihnachtsmarkt gehen könnte. Am späten Nachmittag, wenn es dunkel wäre, sähe das bestimmt schön aus, dachte ich.
Der erste Laden, in dem ich mir eine neue Kuchenform kaufen wollte, hatte bereits geschlossen. Das muss ich mir mal merken, dass er samstags nur bis Mittag offen hat. Dann kam das PC an die Reihe. Auch da hatte ich Schwierigkeiten, die Läden anzusteuern, in denen ich etwas kaufen wollte, weil Mutti so gern in einen bestimmten Klamottenladen wollte. Sie kauft dort nie etwas, aber seit meine Schwester uns darauf aufmerksam gemacht hat, will Mutti immer dort hin. Unterwegs erstanden wir noch Christbaumkerzen {Ja, auf unserem Baum gibt es immer noch echte Wachskerzen}. Dann schnoberten wir durch "Muttis" Laden und dann sollte ich in die kleine Drogerie, wo ich dann nur schnell das einsammelte, was ich am dringendsten kaufen wollte, dann wollte Mutti schon wieder umkehren. Ein einziges weiteres Geschäft konnte ich noch ansteuern, dann musste es wieder heimwärts gehen. Kein herumschlenkern, kein Mal-nach-diesem-und-jenem-schauen. Nicht einmal die große Drogerie, in die ich ursprünglich wollte. Erst recht kein Weihnachtsmarkt. Also, wenn ich verschiedene Einkäufe erledigen und das womöglich mit einem Bummel verbinden möchte, kann ich Mutti in Zukunft nicht mehr mitnehmen, weil ich mit ihr zu meinen eigenen Einkäufen nicht komme. Das ist übrigens auch beim Wocheneinkauf im N-Markt so. Ich schaffe ihr Leergut weg, ich hole für sie die Kartoffeln und die Getränke {darauf bestehe ich, weil die schwer sind}, dann fragt sie mich, wo alles steht, was sie auf ihrem Zettel hat und dann flitzt sie zur Kasse. Oft habe ich da überhaupt nichts in meinem Einkaufswagen und gehe am nächsten Tag noch mal ohne sie einkaufen. Tja.
Wieder daheim habe ich dann noch die Haferkekse gebacken. Lecker sind sie geworden. Und inzwischen schon fast wieder alle.

Sonntag, 09. Dezember
Auch in dieser Woche habe ich mich wieder am Sieben-Sachen-Sonntag beteiligt und diesmal mehr als sieben Sachen mit meinen Händen getan.
Dabei hatte ich ganz vergessen etwas zu erwähnen, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. In einem Zusammenhang, den ich nicht mehr weiß, zitierte ich "…und du, schöne bunte Kuh, was sagst du dazu?" Und weil die Familie mit dem Spruch nichts anzufangen wusste, erklärte ich, dass er aus einem Märchen stammt. Nur wusste ich nicht mehr, aus welchem. Dank einer gewissen Suchmaschine war es schnell gefunden. Das Waldhaus. Und weil ich so gern vorlese, las ich der Familie dieses Märchen vor. Das war schön. Jetzt überlege ich, an den Feiertagen ebenfalls etwas vorzulesen. Mal sehen, was.
Ach ja, und die Steuersache, mit der ich mich für meinen Schwager beschäftigte, dauerte am Sonntag fast bis Mitternacht, weil er am Abend anrief und wir dann die Formulare gemeinsam durchgingen. Nun muss er nur noch ein paar Zahlen zusammen suchen, dann haben wir’s. Fein.

Am Montag, 10. Dezember hatte der Sohn Geburtstag. Er stand extra früh auf und wir tranken einen Guten-Morgen-Kaffee zusammen. Dann sauste ich los.
Geplant war, dass ich am Nachmittag gegen 17 Uhr die Mutti von ihrer Weihnachtsfeier abholen wollte. Danach wollten wir uns bei ihr mit dem Sohn treffen und gemeinsam Kaffee trinken und vielleicht zu Abend essen. Da ich zwischen meinem Feierabend und Muttis Abholung noch Zeit zu überbrücken hatte, beschloss ich, in der Lagerbox nach Garnen zu schauen, aus denen ich mir ein winterliches Oberteil stricken kann.
Dann kam eine Nachricht vom Sohn, der uns nun doch zum Griechen einladen wollte. Das hieß für mich, nach der Arbeit Beeilung im Lager, dann Mutti holen, mit ihr nach P. die Enkelhexe holen, dann zurück nach T., schnell nochmal bei Mutti zu Hause vorbei, weil sie das Geschenk für den Sohn natürlich nicht mit zur Weihnachtsfeier geschleppt hatte und nun fix noch holen wollte. Ein bissel hektisch war das schon. Dann aber war der Abend mit Oma, Sohn und Junghexe sehr schön. Hach ja.

Dienstag, 11. Dezember
Im Gespräch mit einem Teilnehmer, der einen neuen Personalausweis beantragen wollte, fiel mir siedend heiß ein, dass mein Ausweis bereits Ende November abgelaufen war. So hatte ich für diesen Feierabend gleich wieder wichtige Erledigungen auf dem Plan stehen. Zuerst zur Drogerie, in der auch Passfotos gemacht werden. Danach mit diesen zum Rathaus, das dienstags bis 18 Uhr geöffnet hat. Ich hatte Glück, denn als ich dort ankam, war gerade niemand anderer da. Als ich fertig war, hatte sich eine kleine Warteschlange gebildet. Da hatte ich doch direkt mal gutes Timing bewiesen.
Später daheim erreichte mich ein Hilferuf des Schwagers, weil er bei seiner Steuer noch Ausgaben vergessen hatte, die nun noch eingepflegt werden mussten. Nach einigem Hin und Her und drei Telefonaten hatten wir dann aber alles fertig.

Mittwoch, 12. Dezember
Dies war der Ruhetag der Woche. Dennoch geschah genug, um die 12 Fotos für 12 von 12 zusammen zu bringen.

Donnerstag, 13. Dezember
Die große Einkaufsrunde war an der Reihe. Die beginnen wir immer in der Bücherei, danach geht es zur Drogerie und den Abschluss bildet der N-Markt. So war es auch diesmal. Mutti hat sich leider nur zwei Bücher mitgenommen. Ob sie damit über die Feiertage kommt?

Freitag, 14. Dezember
Für den Wochenfeierabend hatte ich mich mit Janine im Werk2 zum Weihnachtsmarktbummel verabredet. Da sie später Schluss hat als ich, wollte ich bei einem Tee in der Connstanze auf sie warten. Dann aber gestaltete sich die Parkplatzfindung dermaßen schwierig, dass ich nun wenig vor Janine da war und statt in der Kneipe davor auf sie wartete, wo ein einsamer Gitarrenspieler Lieder von Gundermann interpretierte. Das war schön, ebenso Janine zu treffen. Der Weihnachtsmarkt jedoch hat rein gar nichts mehr von seinem früheren Flair und ist nicht mehr sehenswert. Das hatte ich letztes Jahr zusammen mit Uta und Uwe schon einmal festgestellt und diesmal hat es sich bestätigt. Nun steht es fest. Da gehen wir nicht wieder hin. Nach einer schnellen Runde durch die drei Hallen und über den Hof, für die wir höchstens eine halbe Stunde gebraucht hatten, tranken wir eben hinterher noch einen Tee. Wenn wir beide Strickzeug dabei gehabt hätten, wären wir bestimmt noch etwas länger da geblieben. Aber ausgerechnet gestern hatte Janine, die sonst immer und überall strickt, nichts dabei. So schlenderten wir noch gemeinsam in Richtung Straßenbahn/Parkplatz.
Daheim gab es für mich noch einen gebackenen Camembert und dann schaute ich in der Mediathek Märchenfilme an. Einen habe ich euch hier mal verlinkt, weil er mir so gut gefiel. Rübezahls Schatz ist noch bis zum 15.04.2020, 12:00 Uhr in der Mediathek abrufbar. Oder am 23. Dezember um 12:30 Uhr bei ZDFtivi und bei ZDFtivi.de. {Werbung ohne Auftrag.} Viel Spaß dabei.

Und nun ist Samstag, 15. Dezember.
Für sie Uraltfreundin ist es ein großer Tag, denn nach {ich weiß jetzt gar nicht, wie vielen} Jahren kehrt ihre Tochter aus England zurück. Willkommen Suzi.
Für mich wird dieses Wochenende hoffentlich die Ruhe bringen, die ich nach den beiden wirbeligen letzten Wochen so nötig brauche. Um die Mittagszeit werde ich Danny an seinem Arbeitsplatz besuchen und ihm meinen alten {Jolandas} Kfz-Brief bringen, da er den Verkauf des guten alten Vehicels in die Hand nimmt. Außerdem muss ich in den Wollkartons daheim nach einem bestimmten Knäuel Sockengarn fahnden und falls ich es da nicht finde, noch in die Lagerbox fahren und es dort aufstöbern. Mutti hat sich nämlich am Donnerstag doch noch ein paar Socken von mir gewünscht. In Schwarz mit Braun. Da kam mir ein Garn in den Sinn, von dem ich noch genau ein Knäuel besitze und das perfekt passen würde. Das muss ich also finden und, sobald ich es habe, auch sofort verstricken, denn die Socken sollen in 9 Tagen unter dem Baum liegen. Da habe ich noch was vor.

Doch nun erst einmal ab zu Andrea.
Habt alle ein schönes drittes Adventswochenende.

12 von 12 im Dezember

Ich beteilige mich so gern an 12_von_12 bei Caro.
Stammleser wissen, dass es mir an Wochentagen immer etwas schwer fällt, 12 Fotos zusammen zu bekommen. Im vergangenen Jahr hatte ich Glück mit dem 12. Dezember, weil ich an diesem Tag den Weihnachtsmarkt im Werk2 besuchte. Ich habe gerade nochmal gelesen, dass es uns dort gar nicht so recht gefallen hatte. Oups, das hatte ich vergessen und habe mich in diesem Jahr wieder dort verabredet, und zwar für kommenden Freitag. Diesmal mit Janine. Das wird in jedem Fall schön, selbst wenn der Weihnachtsmarkt gar nichts taugen sollte.
Da es nun Fotos vom Weihnachtsmarkt erst in ein paar Tagen geben wird, beginnen wir den 12. diesmal mit meinem Adventskalender. Den Tee werde ich erst am Abend in Ruhe genießen. Stattdessen backe ich flugs noch 2 Brötchen auf.
Auf dem Weg zur Arbeit fällt mir ein, dass Mutti schon länger mal gefragt hatte, ob denn der Kaffee mal wieder im Angebot sei. Und mir fiel ein, dass dies derzeit im Kaufmannsladen der Fall ist, allerdings nur noch heute. Also flitzte ich noch vor dem Dienst dort hin, um Vorrat für das Fest zu beschaffen. Bei dieser Gelegenheit bekomme ich noch eine kleine Aufmersamkeit.Sehr lecker, wie ich inzwischen weiß.
Am Vormittag……komme ich endlich dazu, mir eine Tasse Kaffee zu machen. Das "Leckerli" habe ich bis dahin schon wieder vergessen.
Obwohl am Nachmittag über Lindenaus Straßenschluchten große Flecken blauen Himmels zu sehen waren……fiel ein beständiger sehr feiner Regen.
Dieser hinderte mich natürlich nicht daran, an diesem Nachmittag noch einmal zur Lagerbox zu fahren.
Ich wollte die Kartons wieder richten, die ich am Montag recht durcheinander zurückgelassen hatte. Außerdem wollte ich ein paar Garne sichten, aus denen eventuell noch in diesem Winter Oberteile entstehen sollen. Da ich mich mal wieder nicht entscheiden konnte, kamen gleich zwei Konen mit nach Hause.
Hier hatte ich schon einmal eine Maschenprobe gehäkelt. Aber Häkeln ist nicht so mein Ding. Ich mag das zwar gern, aber da muss ich so hinschauen, während ich beim Stricken meine Augen überall haben kann. Also werde ich wohl ribbeln und dann eventuell mit Nadelstärke 4 ein Oberteil beginnen. Für den Fall, dass mir das dann doch nicht so gefällt, gibt es noch diese Variante.Ein hellgraues Bouclé-Garn. Das könnte gut werden.

Inzwischen war der Regen stärker geworden. Ich schwankte zwischen Katl überfallen und Tee mit ihr trinken und wenigstens einen Abend der Woche früh heim kommen und entschied mich für letzteres, wobei es wegen der Lagerbox auch schon wieder gar nicht richtig früh war. Entsprechend breit war ich schon wieder und wäre am liebsten gleich ins Bett gefallen. Das heißt, nein, eigentlich ärgert es mich, wenn ich so kaputt bin, weil ich abends immer gern noch etwas für mich tun möchte. Lesen, stricken, schreiben … irgendwas Schönes eben.
Ganz unbedingt musste ich noch die Tasche für die Bücherei packen. Dahin muss ich am Donnerstag mit der Mutti. Die entliehenen Bücher sind zwar bis 3. Januar verlängert, aber Mutti will noch Lesestoff für die Feiertage. {Pssst. Ich weiß gar nicht, wozu sie den braucht. Sie wird die Zeit doch sowieso nicht mit Lesen vertrödeln, sondern ihrem Lieblingshobby nachgehen – mich herumscheuchen. *hüstel*} Hach, warum bin ich denn so garstig? Wahrscheinlich bin ich gestresster, als mir selbst bewusst wird.
Weil ich schon zu müde war, um noch entscheidungen über Nadelstärken, Raglanaufteilungen und ähnliches zu treffen, aber unbedingt noch ein paar Maschen stricken wollte, schlug ich ein neues Tuch an. Da kann ich nicht viel falsch machen. Weit kam ich allerdings an diesem Abend nicht mehr.

Sieben Sachen und mehr…

…gesammelt bei Geraldine gibt es wieder einen Beitrag von mir zum Sieben-Sachen-Sonntag.
Natürlich habe ich auch an diesem Sonntag meine Hände gebraucht, mal für 5 Minuten, mal für 5 Stunden. Das trifft heute wirklich zu, denn die Zubereitung der Reispizza zog sich fast über den ganzen Tag.

Doch zunächst… Der letzte Schwung Haferplätzchen von gestern Abend musste noch aus dem Ofen geholt und in einer Keksdose untergebracht werden.
Gleich im Anschluss wurde der Adventskalender geöffnet {der Teebeutel heraus gezogen} und ein Adventsgruß verschickt. Der Spruch lautet: Das ist das Geheimnis der Gnade. Es ist nie zu spät.

Die Schwester startete einen Videoanruf. Das konnte länger dauern. So schnappte ich mein Strickzeug und bekam doch tatsächlich das Ufo-Tuch fertig. Quasi nebenbei.

Das Haarefärben hatte ich von gestern auf heute verschoben. Nun musste es unpetinkt sein.

Wenn es Reispizza geben soll, muss natürlich Reis gekocht werden.
Ebenso natürlich muss man für den Belag sorgen. Wie es aussieht gehört Zwiebeln schneiden zu meinen Sonntagen immer dazu.

Weil der 2. Advent war und das laut Mutti eine unserer Traditionen ist, mussten wir die Stolle anschneiden.
Das mit der Tradition hat sie sich ausgedacht, denn in den letzten Jahren habe ich am 2. Advent immer auf irgend einem Weihnachtsmarkt gearbeitet. Da wäre das meine Tradition gewesen.

Am Abend wurde endlich die Reispizza fertig. Hmmm. Lecker!!!
Eigentlich wollte ich noch einen Kuchen backen, aber der Sohn meinte, er wisse gar nicht, mit wem er den teilen sollte. Ich sollte keinen backen. Die Pizza sei doch ebenso gut, wie ein Geburtstagskuchen. Naja, gebacken hatte ich die ja auch.
Nun beschäftige ich mich noch mit der Steuererklärung des Schwagers. Konkret suche ich nach einer Möglichkeit, bestimmte Ausgaben einzutragen, die meines Erachtens gar nicht absetzungsfähig sind. Er meint aber, man könne sie absetzen. Und ich muss zugeben, dass ich mit Steuererklärungen für Gehaltsempfänger gar keine Erfahrung habe. Ich kann nur Selbständige/Gewerbetreibende und Rentner. Hach.
So sind es diesmal an meinem Sonntag etwas mehr als sieben Sachen.

Ich habe noch ein Weilchen zu tun. Euch wünsche ich einen guten Start in die neue Woche.

Samstagsplausch {08.12.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Oder besser Mahlzeit. Oh oh, bin ich spät dran diese Woche. Aber keine Sorge, ich mache uns hier keinen Stress. Obwohl… Regula hat letzte Woche etwas sehr Interessantes geschrieben, über unser Zeitempfinden und dass die Zeit scheinbar schneller vergeht, wenn man wenig erlebt und keine Erinnerungen aufhebt.
So gesehen hat meine Woche diesmal eeeewig gedauert. Das habe ich so zwar auch nicht empfunden, aber was ich diese Woche nach Feierabend alles erledigt habe, reicht eigentlich für zwei. In einem Text von KEIMZEIT heißt es: {Zitat:}Ich will, wenn es geht, zweimal leben… Manchmal denke ich, dass ich genau das tue, aber nicht nacheinander, sondern gleichzeitig. Seht selbst.

Der Samstag, 01. Dezember ging noch ruhig an. Wie geplant holte ich die Mutti am Vormittag ab, um mit ihr zu diesem Outlet zu fahren. Sie fand aber nichts, was ihr gefiel. Stattdessen hat sie in einem anderen Laden einen Schneebesen erstanden. Wie das manchmal so ist. Weil das Wetter noch so schön war, schleppte ich die kleine Frau doch mit in den Garten. Auf der Terasse packte ich sie in eine dicke Decke. Wir saßen in der Sonne. Ich hatte wunderbar Gelegenheit runterzukommen. Es war richtig schön. Später brachte ich sie dann heim. Erst da meinte sie, sie hätte doch kalte Füße. Am Abend erzählte sie, sie hätte gleich daheim die von mir gestrickten Socken {Sie sagt immer deine Socken. Es sind aber gar nicht meine. Es sind ihre, die ich nur gestrickt habe. *lach*} angezogen und sei im Handumdrehen wieder warm geworden. Fein.

Sonntag, 02. Dezember
Es gab einige Dinge, für die ich am 1. Advent meine Hände gebraucht habe. So konnte ich mich am Sieben-Sachen-Sonntag beteiligen. Und wer von euch das genauer wissen möchte, kann es hier nachlesen

Der Montag, 03. Dezember hatte so Vieles für mich auf Lager, dass es für den Rest Woche gereicht hätte. Das habe ich unter dem Stichwort Montagsfreuden bereits erzählt.

Und weil ich so schön am Erzählen war, hat auch der Dienstag, 04. Dezember einen eigenen Eintrag bekommen. Mein Knie ist übrigens immer noch dick, aber nicht mehr blau. Es wird, es wird.

Der Mittwoch, 05. Dezember war bis dahin der ruhigste Tag der Woche. Da aber der Fünfte war und an diesem Tag immer Tagebuchbloggen angesagt ist, habe ich unter dem Stichwort Was machst du eigentlich den ganzen Tag? eben genau das niedergeschrieben. Najaaa. Der Feierabend war geruhsam, dafür hatte es in der Arbeit Aufregung gegeben. *hüstel*

Den Donnerstag, 06. Dezember hätte ich am liebsten vor mir her geschoben oder weggelassen. Der war fast genauso vollgepackt wie der Montag, weil ich schon am Morgen vor der Arbeit Wege zu erledigen hatte. Das war aber nicht der Grund für meine Aufschieberitis, wobei sich dann herausstellte, dass alles ganz wunderbar lief und ich überhaupt nicht mehr weiß, eigentlich auch vorher nicht wusste, wieso mir der Termin beim Technischen Rathaus so unangenehm erschien. Was ich da gemacht habe?

Freitag, 07. Dezember
Erstaunlicherweise hatte ich trotz der wirbeligen Woche noch jede Menge Elan und schaffte es, die Kollegen damit anzustecken. Und das am Freitag. Am Ende bin ich sogar noch länger geblieben, weil gerade, als ich los wollte, mein Chaos-Kollege herein kam und noch einen Termin abarbeiten wollte, aber zwischendurch auch noch mal fix weg musste. So sagte ich ihm, er soll das alles in Ruhe machen ich bin solange noch da. An keinem anderen Feierabend wäre ich auf diese Idee gekommen, aber gestern passte irgendwie alles. Ich fühlte mich aufgeräumt.
Und ich kann euch sagen, Regula hat recht. Ich bin jetzt noch erstaunt, wie viel in diese Woche hinein gepasst hat. Und noch etwas ist mir aufgefallen: Ihr sagt doch immer wieder, wieviel ich immer unternehme und schaffe und so, wobei mir selbst das gar nicht so vorkommt {bis auf diese Woche}. Da kam mir so in den Sinn, dass ich wahrscheinlich deshalb immer so viel aufschreibe, was man gut auch weglassen könnte, weil mir jede Kleinigkeit wichtig erscheint. Weil ich mich erinnern möchte, auch noch nächstes Jahr um diese Zeit. Und weil ich allem etwas Positives abgewinnen kann, sogar dem Sturz in der Therme.

Und nun ist Samstag, 08. Dezember. Es ist bereits Mittag, denn ich habe mich wieder einmal vertrödelt. Aber wir waren uns doch einig, dass das Trödeln zum Leben dazu gehört und vollkommen legitim ist.
Heute möchte ich noch backen. Die Butter habe ich bereits ausgelassen. Außerdem möchte ich noch mal los zum Einkaufen. Ich brauche verschiedenes aus der Drogerie. Außerdem hätte ich gern eine neue Springform. Und in Panitzsch ist Weihnachtsmarkt. Da könnte ich vielleicht die Mutti hin schleppen und damit eine gute Tat tun {Was für eine Formulierung! Hilfe!}

Jetzt komme ich erst mal zu Andrea und schaue, wen von euch ich dort treffe. Wahrscheinlich wart ihr alle schon da.

Habt alle ein schönes Wochenende und einen besinnlichen zweiten Advent.

Besser als gedacht…

Vor dem Termin am Donnerstag Nachmittag war mir schon die ganze Woche etwas bang.
Jolanda sollte abgemeldet werden. Endlich. Bisher hatte ich das immer noch hinaus geschoben. Aber in dieser Woche musste es passieren. Warum unbedingt jetzt? Jolanda war vor 17 Jahren am 10. Dezember zugelassen worden. Deshalb wurde die Kfz-Steuer jedes Jahr am 10. Dezember fällig. {Blöd, so kurz vor Weihnachten.} Da Jolanda ein sehr altes Dieselfahrzeug ist {EU 4-Norm, darüber spricht schon gar niemand mehr}, ist die Steuer empfindlich hoch. Die wollte ich nicht noch einmal bezahlen müssen. Klar würde ich sie anteilig zurück bekommen, aber das würde doch ein wenig dauern, also sollte die Abmeldung vor der nächsten Fälligkeit erfolgen. Und das war also gestern. Das war der einzige Tag der Woche, an dem die Zulassungsstelle etwas länger geöffnet hat {bis 17 Uhr}. Eine Online-Terminvergabe war nicht mehr möglich, dazu hatte ich mir das zu spät überlegt. Also musste ich Wartezeit einplanen. Ich wusste nicht genau, wo in diesem riesigen Komplex des technischen Rathauses die Zulassungsstelle ist, ich wusste nicht, wo man dort parken kann. Ich rechnete mit ewiger Wartezeit. Und es war nicht mein einziger Termin an diesem Feierabend, denn der Einkauf mit Mutti konnte nicht auf den Freitag verschoben werden, weil die kleine alte Dame zu einer Feier eingeladen ist.
Super pünktlich ging ich von der Arbeit weg. Die Fahrt ging problemlos vonstatten, ein Parkplatz war schnell gefunden. Dann irrte ich ein wenig herum, um den richtigen Eingang zu finden. Der Wartebereich war sehr voll, aber es ging rasend schnell voran. Die Abmeldung war eine Kleinigkeit und ich fragte mich, warum mir vor diesem Termin so gegraust hatte. Albern. Hach.
Der Heimweg gestaltet sich etwas schwierig, weil ich nun eine Stunde später als sonst auf dem Weg aus der Stadt hinaus war. Die Straßen waren deutlich voller und weil ich nun aus einer anderen Ecke von Leipzig kam, wusste ich natürlich nicht, welche Straßen gesperrt waren und musste ein paar Umwege fahren.
Als Entschädigung wartete Mutti mit einer leckeren Kartoffelsuppe, die ich verputzte, bevor wir zum N-Markt fuhren.
Den Besuch in der Bücherei hätten wir nicht mehr geschafft, doch dafür hatte ich vorgesorgt, indem ich die Ausleihe all unserer Bücher telefonisch bis 3. Januar verlängert hatte. Eine weitere Aufgabe hatte ich schon vor Dienstbeginn erledigt. Mutti hätte beinahe die Stollen bei einem Bäcker gekauft, der zu einer Kette gehört. Dagegen hatte ich bereits interveniert, denn ich wollte sie bei "meiner" kleinen Bäckerei kaufen. {@Andrea, falls du das hier liest, Volz in Portitz probiere ich auch noch.} Nun wollte es die Mutti aber unbedingt diese Woche noch wissen. Also beeilte ich mich am Morgen, um noch vor der Arbeit eine ganze Stolle und zwei Probier-Scheiben zu besorgen.

Ähm ja, als ich gegen 19.30 Uhr daheim ankam, freute ich mich, wieviel ich an diesem Tag wieder geschafft und erledigt hatte. Nun war Zeit, einen leckeren Tee zu zu genießen und einfach die Seele baumeln zu lassen.

WmdedgT – Dezember 2018

Es ist wieder einmal der Fünfte und Frau Brüllen sammelt unsere Beiträge zu der Frage Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Dieser Mittwoch ist bisher der entspannteste Tag der gesamten Woche und wird das im Hinblick auf die Termine, die ich nicht vergessen darf, vermutlich auch bleiben. Der Start in den Tag war allerdings etwas unentspannt.

03:19 Uhr
Ich muss nur kurz ins Bad. Auf dem Rückweg treffe ich den Sohn in der Küche. Was macht er denn da?

05:15 bis 06:20 Uhr
Ich frage den Sohn vorsichtig an, ob er nun in aller Frühe mit in die Stadt fahren will oder eher doch nicht. {Ich möchte mich ja drauf einrichten, ob ich früher los muss, wegen veränderter Fahrtroute und so.} Zum Dank knurrt er mich an, alles sei sinnlos, er sei wach, seit wir uns vorhin in der Küche getroffen haben, und und und. Als könnte ich was dafür. Hach. Ich beschließe, mich nicht zu ärgern, und weil ich nun nicht früher los muss, kann ich meinen Adventskalender genießen.

08:00 bis 12:00 Uhr
Es gibt Menschen, mit denen kann man einfach nicht arbeiten, weil sie eben nicht arbeiten. Da versuche ich, eine gewisse Person dazu zu bringen, einfache Aufgaben auszuführen. Das versuche ich im Übrigen jeden Tag auf’s Neue. Da kommen dann so Sprüche wie: Ich schaue lieber erst nochmal zu, nicht dass ich was falsch mache oder Ich bin lieber so jemand, der im Team arbeitet, was dann aber so aussieht, dass die anderen arbeiten und derjenige dabei steht und minder schlaue Kommentare abgibt. Heute Vormittag dann die Krönung: Ich kann das ja gar nicht können, ich bin ja ganz neu hier.
Sie sind seit zwölf Wochen hier und ich erkläre es Ihnen jeden Morgen wieder. Die anderen sind seit 3 Wochen da und können es längst.
Ja, aber ich brauche das ja später nicht. Wenn ich in einen Betrieb komme, wo ich sowas machen muss, da müssen die mich ja erst mal einarbeiten. Dafür gibt es ja die Probezeit.
Herr, wirf Hirn vom Himmel! Und für die Weiterbildung solcher Menschen werden unsere Steuergelder verschwendet!

12:00 bis 15:00 Uhr
Ich konzentriere mich auf die Menschen, die lernen wollen. Die besondere Person wird dann nächste Woche eine besondere Beurteilung bekommen. Danach sehe ich sie hoffentlich nie wieder.

Feierabend
Es gibt mehrere Optionen.
1) Schnell einkaufen und danach zu Hause Plätzchen backen
2) Zu Katl fahren und mit ihr Tee trinken und vielleicht ein wenig stricken
3) Zum Sohn in den Garten fahren und erst, wenn es dunkel ist zu Katl gehen und Tee trinken
Unterwegs telefoniere ich mit Katl und entscheide mich für die zweite Variante. Wir essen zusammen Abendbrot. Da wir beide sehr müde sind, lassen wir das mit dem gemeinsamen Stricken für heute sein.
Ich bin relativ früh zu Hause und möchte die Zeit nutzen, diesen Eintrag zu schreiben. Während ich warte, dass der Rechner hochfährt, übermannt mich die Müdigkeit.
21.30 Uhr
So richtig bequem ist das nicht im Sessel. Trotzdem habe ich ulkiges Zeugs geträumt. Nun aber schnell noch den Blogeintrag schreiben. Inzwischen kommt der Sohn heim. Ich erzähle ihm von meinem Vormittag. Er schafft es, dass wir herzhaft darüber lachen und ich mich nicht mehr ärgere. Die vernichtende Beurteilung wird es nächste Woche trotzdem geben. Potenzielle Arbeitgeber sollen schließlich von vorn herein wissen, was sie da erwartet.
Jetzt verlinke ich diesen Eintrag noch bei Frau Brüllen und wünsche euch allen eine gute Nacht.

Selbst ist die Frau…

Am Dienstag Morgen nahm ich die Bedienungsanleitung mit zur Arbeit und bat meine rumänische Mitarbeiterin, mir den Abschnitt der seltsamen Warnleuchte zu übersetzen. Heraus kam, dass ich umgehend eine Werkstatt aufsuchen soll. Das beschäftigte mich eine Weile, bis ich auf die Idee kam, den Reifenmenschen noch einmal anzurufen, der etwas von einem Reset des Reifendruckkontrollsystems sagte und es stünde in der Anleitung, wie man das macht. Ich stellte mich offenbar zu "mädchenhaft" an, so dass er meinte, ich sollte zum Feierabend noch mal vorbei kommen. Na gut, dann eben so.
Mit Janine wollte ich mich in der Therme treffen. Da sie aber auch erst noch einen Termin hatte, hätte das mit der Werkstatt noch gut zusammen gepasst. Doch dann… kam ich mir blöd vor, zur Werkstatt zu fahren, wegen einer Sache, die im Betriebshandbuch steht. Das muss ich doch selbst hinbekommen! In einem kleinen Stau, blätterte ich noch mal im Handbuch und entdeckte ein Symbol, das ich an meinen Armaturen schon gesehen hatte. An der nächsten roten Ampel probierte ich das aus. Und tataaaa… das Auto spurte wieder. Hach.
Jetzt hatte ich plötzlich Zeit, die ich nutzte, um wieder einmal zum Lentaladen zu fahren und ein paar russische Leckereien einzukaufen.
Dann war es Zeit für die Therme. Janine war auch gerade eingetroffen. Und sie hatte eine Überraschung für mich. Ich hatte doch neulich herumgejammert, dass ich keinen Adventskalender habe. Nun brachte sie mir einen mit. Schaut mal, wie lieb.

Da schon der 4. Dezemeber war, konnte ich am Abend gleich vier Türchen öffnen {Teebeutel herausziehen}. Seht mal, die schönen Sprüche.

Wermouthstropfen:
Als wir den Saunabereich verlassen wollten, war dort der Fußboden dermaßen nass, dass ich ausrutschte und einen astreinen Ausfallschritt hinlegte. Das linke Knie knallte auf den Boden. Das war nicht weiter schlimm, nur kam ich bei dem glatten Untergrund gar nicht so schnell wieder hoch. Als ich dann in der Umkleide mein Knie betrachtete, war es schon ziemlich dick und blitzeblau. Tststs, was einem so alles passiert.
Meine Freude an dem schönen Abend konnte der Sturz nicht trüben.

Montagsfreuden

War das ein Tag. Den muss ich einfach aufschreiben.
Nach der Arbeit hatte ich es eilig, denn ich hatte 16 Uhr einen Termin in der Werkstatt zum Aufziehen der Winterräder. Das war knapp, aber unter normalen Umständen zu schaffen. Die Jahnallee war so frei, wie schon lange nicht mehr, und ich freute mich, weil es so gut voran ging. Doch auf der Friedrich-Ebert-Straße kam der Verkehr zum Erliegen, weil ein Baufahrzeug in eine Baustelle einbiegen wollte und zum Rangieren beide Fahrspuren brauchte. Das dauerte… Als die Straße endlich wieder frei war, kam ich leider nur bis zum Augustusplatz. Dort stand ein Polizeifahrzeug und sperrte eine der beiden Rechtsabbiegerspuren, weil dort ein fahruntüchtiges Auto stand. Ich kam 10 Minuten zu spät zum Termin, worüber aber niemand ein Wort verlor. Stattdessen hieß es: "Geben Sie mir den Schlüssel, dann können Sie ganz entspannt Platz nehmen." Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Schon nach kurzer Zeit waren die Räder gewechselt. Als ich gerade beim Bezahlen war, rief der Sohn an, ob wir vielleicht heute den Tannenbaum für Oma holen, die schon wieder Sorge hatte, dass sie ihren Baum nicht rechtzeitig bekommt. {Jedes Jahr das gleiche. Sie drängelt vom ersten Dezember an. Und sie drängelt auf so ganz spezielle Weise, indem sie mit Leidensmine feststellt, dass ja schon der 1. 2. 3. Dezember ist und dass wir wohl dieses Jahr keinen Baum haben werden werden, denn ihr habt ja gar keine Zeit für sowas.} Diesmal wollte der Sohn seiner Oma wohl zuvor kommen.
Ich sagte zu, ihn abzuholen. Aber Mutsch, ich bin noch im Garten. Also fuhr ich zum Garten. Aber bitte nicht über die Hauptstraße, die ist gesperrt, da gab es einen Unfall. Zum Glück gibt es selbst in unserem Ort mit all seinen Sperrungen und Dauerstaus noch Möglichkeiten und Wege, dem Verkehrschaos zu entgehen.
Fahren wir gleich hintenrum zum Kaufmannsladen? Aber klar doch.
Dort hatte der Sohn erst mal Hunger, wollte eine Wurst und stellte sich dann doch beim Asia-Imbiss an. Danach wurde der Baum ausgesucht. Wir fanden wirklich einen richtig schönen. Dann hatte auch ich Appetit auf Glasnudel und ging auch noch zum Imbiss. Diesmal ging es schnell. Doch ich hatte keine Lust, im Auto zu essen. Außerdem mussten wir zum Garten zurück, weil der Sohn sein Fahrrad dort gelassen hatte. Da bot es sich doch an, das Essen mitzunehmen, zumal der Abend noch sehr schön mild war. So saßen wir auf der Terasse vor der Laube, der Sohn hatte für gemütliche Beleuchtung gesorgt. Wir aßen gemeinsam Abendbrot und ließen die herrlich milde Luft auf uns wirken. War das schön!
Danach fuhren wir beide zu mir nach Hause, er mit dem Rad, das er dort in den Keller stellte, ich mit dem Auto, um ihn wieder einzuladen. Dann ging es zu Mutti, Baum ausladen, im Keller in einen Eimer mit Wasser stellen.
Zu guter Letzt wollte der Sohn gern zu seiner Wohnung. Also fuhr ich noch nach B’dorf und lud ihn dort ab. In aller Ruhe trödelte ich über die Landstraße heimwärts, als plötzlich eine Warnleuchte aufleuchtete und nicht wieder verschwand. Ich vermutete, dass es mit den eben gewechselten Rädern zu tun hatte, was sich am nächsten Tag als richtig herausstellte.
19.30 Uhr war ich daheim. Obwohl es noch relativ früh am Abend war, hatte ich den Eindruck, unglaublich viel getan und erreicht zu haben, genug für diesen Abend. Ich versuchte noch, im Internet eine deutschsprachige Bedienanleitung für mein Auto zu finden {meine ist rumänisch, die kann ich nicht lesen}. Dazu musste ich mich in einem Forum anmelden. Während ich auf die Bestätigungsmail wartete, schlief ich im Sessel ein. Tja.

Sieben Sachen Adventssonntag…

…gesammelt bei Geraldine.
Und wozu habe ich an diesem Sonntag meine Hände gebraucht, egal ob für 5 Minuten oder für 5 Stunden?

Am Morgen… …ein Räucherkerzchen angezündet. Duftnote Weihrauch. Mir gefällt diese am besten zur Weihnachtszeit.

Viel Zeit genommen…
…für Engelberts Adventskalender. Schaut mal rein, es lohnt sich.

Am Vormittag… …Zwiebeln geschnippelt und Klöpschen gebraten.

Endlich… …die Spitze der zweiten Socke gestrickt. Es ist das Paar 26/2018. Der Sohn hat es am Nachmittag gleich angezogen.

Für das Abendessen……Gemüse geputzt, geschnippelt, gekocht.
Reste herausgesucht und endlich einmal wieder zwei Patche an meine Decke gestrickt.

Das war mein Sonntag, der 1. Advent.
Später kam der Sohn noch mit einer super leckeren Pizza. Hach.

Samstagsplausch {01.12.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Nun haben wir also Dezember. Und schon habe ich eine Frage oder Bitte an euch. Ich habe nämlich in diesem Jahr keinen Adventskalender. Gar keinen. Und ausgerechnet dieses Jahr bin ich in so vorfreudiger Weihnachtsstimmung, wie schon seit vielen Jahren nicht mehr. Tja, und da wollte ich euch mal fragen, ob ihr vielleicht schöne Online-Adventskalender kennt. Und wenn ja, folgt hier natürlich die Bitte, sie vielleicht im Kommentar zu verlinken.
Ich selbst kenne zu Zeit nur eine schöne Adventskalenderaktion, die von Engelbert, wo jeden Tag ein Bildchen gepostet wird, und ein paar ausgewählte Kommentatoren/innen jeden Tag 1 bis 3 Sätze dazu schreiben.
Ich selbst hatte mich bei Engelbert als Mitschreiberin beworben, da ich aber, anders als die anderen, anders als von Engelbert vorgesehen, aus den Bildchen eine kleine Fortsetzungsgeschichte basteln wollte, bin ich nun nicht bei den täglichen Kommentaren dabei, sondern meine Geschichte wird dann am 25. Dezember komplett auf Seelenfarben zu lesen sein. An die 1 bis 3 Sätze halte ich mich jedoch auch, naja, jedenfalls fast. Und natürlich ebenso an die Reihenfolge der Bildchen. Das wäre ja sonst auch keine Herausforderung, die Geschichte zu schreiben.

So, und nun zu meiner vergangenen Woche:

Nur gut, dass ich mir Stichworte aufgeschrieben hatte, denn eben wusste ich gar nicht mehr, was ich am Samstag, 24. November angestellt habe.
Das war ein schöner Tag mit nur leichter Bewölkung und relativ mild. So schleppte ich die Mutti mit in den Garten. Die kleine Frau wollte Grünzeug haben für ihre Adventsdekorationen und machte sich schon Sorgen, dass sie keines mehr findet, weil der Sohn doch die Monsterkonifere entfernt hat. {Koniferen dürfen nun mal nicht sein in einem Schrebergarten. Und naja, sie hat mich auch genervt, weil im größeren Umkreis nichts mehr gedieh.} Na, jedenfalls nahm ich sie mit, damit sie sich ihre Zweige selbst aussuchen kann. Und auch, damit sie mal raus kommt und mir nicht immer in den Ohren liegt, weil sie sich langweilt. Ganze drei Zweige hat sie sich ausgesucht. Und dann wollte sie schon wieder weg. Dabei war es sooo schön draußen an der frischen Luft. Ich stellte zwei Stühle vor die Laube und ließ mich nieder. Zu ganzen 5 Minuten Einkehr konnte ich sie zwingen, dann guckte sie mich dermaßen leidend an, dass wir eben doch wieder gegangen sind. Immerhin war ich draußen gewesen und das hatte mir gut getan.

Der Sonntag, 18. November war ein schöner ruhiger Tag. Ich habe ihn bereits im Rahmen des Sieben-Sachen-Sonntags beschrieben.

Am Montag, 26. November gönnte ich mir einen ruhigen Feierabend, an dem ich unbedingt mein Buch fertig lesen wollte. Ich hatte nur noch ca. 40 Seiten, die ich aber am Sonntag wegen zu großer Müdigkeit nicht geschafft hatte.

Der Dienstag, 27. November war mein Haushalttag. Ha, wer kennt den Begriff noch? Berufstätigen Ehefrauen oder auch Single-Müttern stand in der DDR pro Monat ein {bezahlter} arbeitsfreier Tag zu, an dem sie sich um ihren Haushalt kümmern sollte , z.B. um die Große Wäsche. Daher kam der Begriff. Ach schau, den gab’s nicht nur in der DDR.
Nunja, mein Dienstag war natürlich nicht arbeitsfrei. Mein Haushaltstag begann erst nach Feierabend. Da habe ich dann alles mögliche Gemüse geputzt, gekocht, zum Mitnehmen für die nächsten Arbeitstage vorbereitet. Zwischendurch war ich noch in der Wanne. Ich musste Haare waschen; die sollten dann während der Hausarbeit trocknen. So ging nach der Wanne die Küchenarbeit weiter. Bis 0:20 habe ich gewerkelt.

Am Mittwoch, 28. November fiel mir das Aufstehen kurz nach fünf trotzdem leicht, weil ich mich auf den Abend freute. Csilla hatte zu ihrem alljährlichen Adventszauber in ihr Wollwerk eingeladen. Von meiner Wohnung aus, liegt das Wollwerk am entgegengesetzten Ende der Stadt. Man muss einmal quer durch. Aber von Arbeit aus habe ich nur noch ein Viertel des Weges. Besser konnte es doch gar nicht passen, als nach der Arbeit gleich hin zu fahren. Der gesamte Laden war so liebevoll weihnachtlich gestaltet. Es war einfach schön. Auch habe ich Leute getroffen, die ich schon ewig nicht mehr gesehen hatte. Zudem hatte ich noch Janine überzeugt, auch vorbei zu kommen. Das hat mich auch sehr gefreut.
Notiz an mich: Beim nächsten Mal wärmer anziehen!

Donnerstag, 29. November
Die Mutti hatte eine Arzttermin, weshalb wir an diesem Tag nicht einkaufen gehen konnten. Das wiederum passte gut, weil ich so das verschobene Treffen mit der Uraltfreundin nachholen konnte. Anschließend war ich noch in der Lagerbox. Wolle hinbringen, verschiedene andere Dinge holen. Danach war ich dann allerdings zu geschafft, um noch zum Schwimmen zu gehen. Hm. Schade eigentlich. So im Nachhinein betrachtet.

Freitag, 30. November
Endlich Wochenende. In der Firma war noch ein wenig Umräumen angesagt, weil die Lieblingskollegin die Adventsdekoration aufbauen wollte. Da alle mitgeholfen haben, ging das sehr schnell.
Am Abend holten wir unseren Einkauf nach. Diesmal wollte die Mutti gern zum Kaufmannsladen, was mir gut passte, weil ich gleich die gefrorenenen Enten- und Gänsekeulen für den Weihnachtsbraten holen wollte. Das konnte ich ja nur an einem Tag erledigen, an dem ich danach schnurstracks heim fahre, um die Geflügelbeine sofort in die Gefriertruhe umzuparken.

Und nun ist Samstag, 01. Dezember.
Ich habe das erste Türchen bei Engelbert schon geöffnet. Man muss da immer weiter und weiter klicken. Genau das finde ich sehr schön. Er hat da richtig viel hinter das Türchen gepackt.
Nachher werde ich mit der Mutti zu irgend so einem Klamotten-Outlet fahren. Und wenn das schöne Wetter hält, will ich danach in den Garten. Frischluft tanken, ‘nen heißen Tee trinken {oder einen Fruchtpunsch} und ein wenig träumen. Die Mutti nehme ich diesmal nicht mit, denn mit ihr komme ich nicht zur Ruhe und sie will ja auch nach kurzer Zeit immer wieder gehen. Das mache ich nicht nochmal.
In unserem Ort ist dieses Wochenende Weihnachtsmarkt. Ich habe dazu ein etwas gespaltenes Verhältnis, aber mal sehen, vielleicht gehe ich doch mal hin.
Jetzt komme ich erst mal zu Andrea und schaue, wen von euch ich dort treffe.

Habt alle ein schönes Wochenende und einen besinnlichen ersten Advent.