Samstagsplausch {18.05.2024}

Guten Morgen ihr Lieben
Wieder daheim. Naja, nur über Pfingsten, aber immerhin. Die Woche in der "Fremde" ist mir nicht besonders gut bekommen, obwohl ich sonst immer sehr gern unterwegs war. Ich habe Dienstreisen immer sehr gemocht und ich denke, ich mag sie immernoch, nur eben… naja.
Schaun wir mal, wie die Woche so war.
Wochenrückschau
Beginnen wir mit dem…
Wochenende, 11./12. Mai
Kein Jenaer bei Mira, keine Mira in Jena. Dafür Mira allein zu Haus. Und ein Minibisschen unterwegs. An diesen kleinen See will ich eventuell diese Woche auch den Jenaer entführen. Oder an den anderen, an dem ich auch oft mir Mutti war. Als ich jetzt suchte, wo ich diesen See schon mal erwähnt hatte, stolperte ich wieder einmal über Einträge zum Ancient Trance Festival und hatte sofort wieder Sehnsucht danach. Dieses Jahr macht das Orgateam Pause. Also bleiben nur die Erinnerungen und die Vorfreude auf den Sommer 2025.
Immerhin haben wir Karten für das Hafenfest in Kamp, so dass es auch in diesem Jahr ein Festivalerlebnis für uns geben wird. {Wenn ich bis dahin gesund bin.} Doch weiter mit der Wochenrückschau.

Montag, 13. Mai 2024
Die Fahrt nach Cottbus war angenehm. Ich war so früh unterwegs, dass noch kaum LKWs auf der Landstraße waren und ich gut voran kam. Kurz vor sieben war ich in der Dienststelle und musste noch warten, weil ich meinen Schlüssel vor über einer Woche bei der Kollegin gelassen hatte. Sie kam dann bald und ein neuer Teilnehmer ebenfalls.
Chef C. wollte mich sprechen und gab das, was ich am Freitag mit Chef A. besprochen hatte, ganz anders wieder. Naja. Bei der Gelegenheit sagte ich ihm, dass ich vorläufig nur bis Ende Mai zur Verfügung stehe {bis dahin reicht mein Vertrag} und mich im Juni erst einmal um meine Gesundheit kümmern muss. Er machte einen geknickten Eindruck, aber darauf kann ich keine Rücksicht nehmen. Die Gesundheit geht vor. Viel zu lange habe ich sie für alle möglichen Jobs und alle möglichen anderen Verpflichtungen hintenan gestellt. Das kann und will ich mir nicht mehr leisten.
Da der Tag aber recht erfolgreich verlief, kamen mir am Abend tatsächlich solche Gedanken, wie: Und wenn ich nun nach der ganzen Mira-wird-wieder-gesund-Aktion doch wieder nach Cottbus gehe? Wenn ich mir doch eine klitzekleine Wohnung suche, für die ich vielleicht im Monat nur soviel bezahlen muss, wie derzeit für die Hotelunterkunft in einer Woche? Und wenn, und wenn, und wenn. Ich muss das unbedingt mit dem Jenaer besprechen, auch wenn mir schon jetzt klar ist, was er sagen wird: Das musst DU wissen. Freilich muss ICH das wissen. Aber ich weiß es eben nicht.
Dienstag, 14. Mai 2024
Der Jenaer hat Geburtstag und ich hibbele dem Feierabend entgegen, damit ich ihn endlich anrufen kann. Seine Mutter hat anlässlich des Geburtstages für Samstag zu einer Grillparty eingeladen. Ich mag da nicht hin. Ich will überhaupt nicht nach Jena über Pfingsten. Zumindest möchte ich am Freitag erst einmal nach Hause, denn ich bin kleidertechnisch nur auf eine Abwesenheit von einer Woche eingerichtet. Dann überlege ich, ob ich vielleicht doch am Samstag nach Jena fahre. Dann müsste ich am Freitag Abend, wenn ich daheim ankomme, noch die Taschen für eine reichliche Woche packen. Naja, vielleicht… Als ich ihn frage, ob er sehr enttäuscht wäre, wenn ich nicht komme, meint er: Naja schön ist es nicht. Aber wenn es so ist, dann ist es eben so. Hä? Wie jetzt? Ist es ihm egal? Na, dann komme ich definitiv nicht.
Am Abend geht es mir immer schlechter. Körperlich. Ich habe Schmerzen und wenn ich daheim in T. wäre, würde ich am nächsten Morgen zum Arzt gehen. Kann ich ja aber nicht, weil ich in Cottbus gar nicht wüsste, zu welchem Arzt ich gehen sollte. So quäle ich mich durch die Nacht.
Mittwoch, 15. Mai 2024
Gegen Morgen ging es mir besser. Also kämpfe ich mich durch einen weiteren Arbeitstag. Es gibt ein paar interessante Begegnungen und es gelingen einige erfolgversprechende Beratungen. So macht der Job Spaß. Ja, das mit dem Hinschmeißen muss ich mir nochmal überlegen. Vielleicht geht das ja wirklich auch anders. Und wenn es dem Jenaer ohnehin egal ist…
Donnerstag, 16. Mai 2024
Die Kollegin, auf die ich wegen des kleinen Druckers gewartet habe, bleibt im Homeoffice. Hach. Ich hätte auch gern Homeoffice. Aber eine muss ja die Hütte aufschließen und ansprechbar sein, für alle, die vielleicht mal vorbei kommen und Fragen haben. Jaja.
Eine halbe Stunde vor Feierabend setzt Chef C. eine Teams-Besprechung an. Erfahrungsgemäß dauern die länger, als vorgesehen. Mir ist das egal, ich habe zum Feierbend in Cottbus ohnehin nichts vor. Ich muss nur noch zur Post. Das ist zwar dienstlich, aber ich kann ja während der Bürozeit nicht wegrennen, also mache ich das später.
Als ich von der Post zurück bin, will ich noch ein wenig durch die Blogs streifen.
Da ruft der Jenaer an. Und nun klingt das alles gleich ganz anders. Er hat meine Teilnahme am Grillabend, der eigentlich ein Nachmittag ist {Beginn 15 Uhr} abgesagt. UND er würde sich nach dem Grillen in den Zug schwingen und zu mir kommen. Das würde spät werden, so gegen 22 Uhr, aber er möchte unbedingt bei mir sein und wir hätten dann ja noch Sonntag und Montag…
Oh, wie ich mich freue.
Was er am Dienstag gesagt hatte, klang so negativ, als sei es ihm egal, ob ich zu ihm komme. Gemeint hatte er wahrscheinlich etwas ganz anderes: Ich will nichts von dir verlangen, was du nicht möchtest, aber ich würde mich schon freuen, wenn du bei mir wärest. Das wäre doch eine ganz andere Aussage gewesen, als Naja schön ist es nicht. Aber wenn es so ist, dann ist es eben so.. Ach menno. Der Wissenschaftler kann eben nicht anders. Ich zittiere mal wieder Stoppok: Ist dir klar genug, wie man Wörter wählt, wenn man Wesen trifft, bei denen jedes zählt? Dem Wissenschaftler ist das wohl nicht so klar. Und ich darf nicht so empfindlich sein. Der Sohn meinte auch: Das liegt an seiner negativen Grundhaltung. Ja, da ist wohl in vielen vergangenen Jahren eine Menge schief gelaufen. Vielleicht können wir am Wochenende mal über sowas reden. Vielleicht können wir überhaupt mal reden.
Freitag, 17. Mai 2024
Ich fuhr dann also nach Hause nach T. Es war wieder die Tour über die Landstraße. Und sie ließ sich wieder recht angenehm fahren. Freitag abends macht mir das überhaupt nichts aus. Nur Montag morgens ist es schrecklich, so extem früh los zu müssen.
Daheim erwartete mich eine Menge Post, auch Unangenehmes, aber nicht wirklich schlimm. Okay, das mache ich am Wochenende.
Es war auch große Freude in der Post, nämlich die bestellten Stricknadeln. So konnte ich nun mit dem Jackenbündchen gleich noch beginnen. Zweimal, weil ich zuerst eine rechts verschränkt, eine links stricken wollte. Aber das Maschenbild sah selbst mit Nadelstärke 2 hässlich aus. Dann mit eine rechts, eine links war es besser, aber immer noch nicht richtig schön. Was wohl daran liegt, dass mir dieses Bündchenmuster grundsätzlich nicht so gefällt. Aber nun bleibt das so.
Ansonsten war ich doch recht geschafft von der Woche und zog mich zum Lesen ins Bett zurück, wo ich nach kurzer Zeit einschlief.
In der Nacht weckten mich blöde Träume, in denen Mutti und Oma vorkamen. Komisches Zeug, das mich aufwühlte. So saß ich dann eine Stunde auf der Couch und strickte am Bündchen.

Heute
Da steht einiges auf dem Plan. Ich bin nicht ganz so früh aufgestanden, wie ich ursprünglich wollte. Immerhin hat die Waschfee die erste Runde schon hinter sich. Ich muss nur mal schauen, wie sich das mit dem Raushängen anlässt, denn es ist heute drüb und grau. Hm.
Später will ich noch einkaufen, denn der Jenaer kommt so spät hier an, dass ich es nicht mit ihm zusammen machen kann. Mal sehen, was mir einfällt, für uns an Pfingstessen zu zaubern. Was gibt es denn bei euch zu den Feiertagen?

Jetzt werde ich mich erst einmal zu Andrea begeben und schauen, was ihr so alles erlebt habt diese Woche.
Ich wünsche euch allen schöne Pfingsten.
Eure Mira

Der 20. Montag

Es ist für mich derzeit nicht ganz einfach, Anitas Montagsstarter auf den Weg zu bringen. Montage beginnen für mich kurz nach 3:00 Uhr. Da quäle ich mich aus dem Bett, hinein in bereitgelegte Kleider und spätestens 4:00 Uhr geht es ab ins Auto zu einer Fahrt über 170 km {von zu Hause aus} oder 300 km {von Jena}. In beiden Fällen dauert die Fahrt runde drei Stunden, und wenn ich gegen 7 Uhr in Cottbus ankomme, beginnt sofort der Arbeitsalltag, während dessen ich mir wohl mal einen Kaffee holen kann oder auch zwei. Aber Pausen sind nicht so recht drin. So verschiebe ich dann mein liebgewordenes Ausfüllen des Lückentextes auf den Feierabend, was auch nicht so ganz leicht ist, weil ich nach der Fahrt und dem Arbeitstag entsprechend müde bin.
Jetzt aber genug geschwafelt: Her mit dem Lückentext!

❶ Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Da war er wieder, der Montagsstarter, und beinahe hätte ich ihn verpasst.

❷ Wenn ich ehrlich bin, nervt mich die lange Anfahrt montags gewaltig.

❸ Dennoch habe ich mich gefreut, im Sonnenschein in Cottbus anzukommen und diesen Job zu machen, der richtig schön ist, wenn es denn nicht so elend weit wäre, bis hier her.

❹ Am schönsten war, dass ich verschiedenes klären konnte und mich immer besser in die gesamte Bürokratie hineinfitzen kann.

❺ Und dann gab es auch noch leckeres Abendessen, das gleichzeitig auch mein Frühstück und mein Mittagsmahl war.

❻ So ist das Tagwerk für heute geschafft. Es wird nur noch eine Kanne Tee geben und wahrscheinlich ein paar Seiten zu lesen, denn zum Stricken, bin ich wohl schon zu müde.

❼ Ich habe diese Woche natürlich eine Menge in Büro zu erledigen und freue mich auf das lange Pfingstwochenende, an dem ich am Montag noch nicht wieder auf Reisen gehen muss, sondern erst am Dienstag.

Das ging ja jetzt wie das Brezelbacken. Kennt ihr den Ausdruck?
Ich komme noch bei Anita vorbei und wünsche euch allen eine schöne Woche.
Eure Mira

Notizen – 12. Mai 2024

Muttertag
Naja. Letztes Jahr feierte ich Muttertag noch mit Mutti bei der Kirmes in unserem Ort. Bereits am Samstag, weil Mutti darauf bestand, dass am Sonntag das Wetter schlecht würde und wir deshalb am Samstag schon losgehen müssten. Das Wetter war dann am Muttertag genauso schön. Da grillten die "Kinder" im Garten. Wir wollen, dass du auch mal einfach die Beine hochlegst, sagte meine SchwieTo.
Und heute?
Ist keine Mutti mehr da. Aber Kirmes ist und ich könnte hingehen und Kräppelchen essen. Ich könnte eventuell jemanden fragen, ob man sich da mit mir treffen will. Aber vielleicht auch lieber nicht. Vielleicht bleibe ich doch lieber allein. Das entspricht schließlich meiner Situation, ich bin allein. Der Jenaer ist seit Freitag im Garten. Jaha, ich habe ihn dann gestern doch noch angerufen. Mich entschuldigt, weil ich seine Nachricht erst einen Tag später gefunden hatte. Ist nicht schlimm, meinte er. Nee, isses nicht. Er hatte gefragt, wie es mir geht und ich habe nicht geantwortet. Wäre das umgekehrt gewesen, hätte ich ihn nach einer keine Woche zurückliegenden OP gefragt, wie es ihm ginge und keine Antwort erhalten, ich wäre ausgetickt vor Sorge um ihn. Und er sagt: Ist nicht schlimm. Heißt das nun, er hat es gar nicht wissen wollen. Oder, ach was weiß ich. Es ist wohl wirklich nicht schlimm. Es bestärkt mich nur in meiner Aussage von eben. Ich bin allein. Macht aber nichts. War ich ja schon immer. Da komme ich auch jetzt damit klar.
Nee, keine Sorge, es ist nicht Schluss zwischen uns oder so. Ich bin zumindest kein Jemand, der wegen so etwas Schluss machen würde. Ich bin sehr geduldig mit Menschen, für die ich mich einmal entschieden habe. Hoffe wohl immer darauf, dass sie mich irgendwann verstehen oder ich mich irgendwann verständlich machen kann. Sowas in der Art. Trotzdem fühle ich mich einsam. Allein gelassen. Hat er mir doch neulich gesagt, dass Fernbeziehungen bei ihm immer die waren, die am längsten gehalten haben. Muss ich mich wohl abfinden, auch wenn ich keine Fernbeziehung will, jedenfalls nicht auf Dauer.

Ich hatte mir für heute verschiedenes vorgenommen, oder besser gesagt, ich hatte verschiedene Ideen, was ich tun könnte:
Ich wollte irgendwo frühstücken gehen. Nun habe ich aber so leckere Sachen daheim, dass ich mir auch hier ein feines Frühstück zaubern könnte. Also, was nun?
Ich wollte auch einen Ausflug machen. Aber vielleicht sollte ich einfach meine Taschen für die Dienstreise packen und das mit dem Ausflug sein lassen.
Es ist 6:30 Uhr. Ich habe noch etwas Zeit, mich zu entscheiden.
Und nun ist es 20:00 Uhr und ich habe nichts von dem umgesetzt, was ich wollte, habe herumgedümpelt, war traurig und habe mir wieder nichts Besonderes und Gutes getan, außer, dass ich ein wenig am See gesessen habe.

12 von 12 im Mai 2024

12_von_12
Weil ich Caros Aktion 12 von 12 liebe, beiteilige ich mich auch heute wieder daran.
Sonntag, 12. Mai 2024
Muttertag
Ich wollte es mir an diesem Tag gut gehen lassen. Ganz speziell an diesem Tag. Dann war ich schon 4:45 Uhr wach, konnte nicht wieder einschlafen, auch auf der Couch nicht. Ich klumperte herum und weinte ein wenig. Ich weine oft in letzter Zeit. Nein, ich bin gerade nicht glücklich. Und ich bin auch nicht mehr stark. Gar nicht mehr. Auch wenn ich das gerade den Menschen, die ich am meisten vermisse, nicht zeige, damit sie sich nicht verpflichtet fühlen.
Stoppok hat mal gesungen: Und wenn du schon hier bei mir sein willst, dann sei es doch bitte gerne. Hier zum Nachhören Also zeige ich nicht, wie einsam ich bin, damit niemand, der eigentlich besseres vor hat, sich verpflichtet fühlt, Zeit mit mir zu verbringen. Das sollen wirklich nur die tun, die es gern tun.
Als es hell genug war, die Farben zu erkennen, habe ich auf dem Balkon meine Knäule sortiert. Von oben links nach unten rechts in der Reihenfolge will ich sie verstricken. Es soll in Abwandlung des Schachbrett-Pullovers eine Strickjacke werden. Den Pullover haben die Halleschen Strickmädels in allen möglichen Varianten gestrickt und C. hat eine Strickjacke gezaubert, die mir super gefällt und die ich nun auch haben {stricken} möchte. Bei Am Brückentag werkeln zweites Foto liegt ein angefangener Pullover rechts oben auf dem Tisch. Seht ihr?
Angestrickt habe ich auch, aber es hat mir nicht gefallen, deshalb gibt es davon kein Bild. Auf dem Balkon habe ich ein wenig geträumert. Den Sonnenaufgang kann ich hier nur indirekt erleben, wenn ich sehe, wie sich das Licht auf den Bäumen oder in den Scheiben gegenüber spiegelt. 9:00 Uhr hatte ich bereits die Taschen gepackt und auch schon ins Auto geladen. Und ich habe das Päckchen mit herein gebracht, das ich gestern endlich von der Tanke abholen konnte. Oh ja, liebes Päckchen, ich freue mich auch, dich zu sehen.
In dem anderen Päckchen, das ich schon am Freitag bekam, steckte dieser Crepe-Maker. Den musste ich nun endlich ausprobieren. Hauchdünn sind sie geworden und schmecken gut. Die ersten beiden sahen eher aus wie Kaiserschmarrn, so zerrupft. Aber dann hatte ich den Bogen raus.
Nach Inspektion meiner Nadelsammlung startete ich noch einen letzten Versuch mit NS 2,5 Doch auch dieser stellte mich nicht zufrieden und ich bestellte neue {dünnere} Nadeln.
Es ist zwar nicht sehr geschickt, am Sonntag Nachmittag den Parkplatz vor dem Haus zu verlassen, zumindest wenn man später noch Gepäck einladen möchte, aber irgendwie musste ich doch noch mal raus. Ich fuhr zu einem kleinen See, an dem ich oft mit Mutti war und auch schon mit Schwester und Schwager. An der "Futterkrippe" fand ich einen Glückspfennig {Cent}. Auf dem Rückweg habe ich noch getankt. Ich komme mir immer komisch vor, an solchen Orten zu fotografieren, deshalb lasse ich das meist. So auch heute.
Wieder daheim steht noch einmal Taschen packen auf dem Plan. Das konnte ich nicht früher machen, weil es sich um die Küchentasche mit den Lebensmitteln und dem Reiseproviant handelt und um die Wohnzimmertasche, die Strickzeug und Lesestoff und alles für die Freizeit enthalten wird. Da wusste ich bis eben nicht so genau, was mitkommen soll. Nur den kleinen Drucker, den darf ich nicht vergessen.
Von dem hatte mir nämlich eine Kollegin vorgeschwärmt, ich hab ihn bestellt, aber ich bekomme ihn nicht zum Drucken. Er verlangt immer das Herunterladen einer App und wenn ich das versuche, werde ich aufgefordert, mich irgendwo anzumelden für 30 Euronen monatlich. Das will ich definitiv nicht. Und ich bin sicher, dass die Kollegin das auch nicht getan hat. Nun möchte ich sie dieser Tage fragen, was ich tun muss, damit der kleiner Drucker seine Arbeit aufnimmt. Deshalb muss ich ihn mitnehmen.
Jetzt bringe ich diesen Eintrag noch zu Caro, dann gehe ich Taschen packen und danach früh zu Bett, denn 3:30 Uhr klingelt der Wecker.

Rückblick auf vergangene Jahre:
12 von 12 im Mai 2023
12 von 12 im Mai 2022
12 von 12 im Mai 2021
12 von 12 im Mai 2020
12 von 12 im Mai 2017

Notizen – 11. Mai 2024

Nachtrag zum Samstagsplausch
Ohoh, ich hab dem Jenaer Unrecht getan. Er hat sich doch tatsächlich am Freitag Morgen gemeldet. Mit einer SMS. Und diesmal war ich diejenige, die die Nachricht erst heute, einen Tag später funden hat. Ich sollte wohl die Benachrichtigungsfunktion für SMS aktivieren, damit mir das nicht nochmal passiert, dass ich den Jenaer verpasse. Seltsam, sonst schaue ich da immer. Diesmal nicht. Nunja.

Vorhin war ich im großen Kaufmannsladen, wegen des besonderen Mehls. Buchweizenmehl ist es geworden. Die Crepes, die ich daraus backen wollte, habe ich immer noch nicht ausprobiert. Kommt noch, irgendwann an diesem Wochenende. Auf dem Rückweg fuhr ich nochmal bei der Tanke heran. Diesmal war mein Päckchen da. Wie schön.

Jetzt überlege ich, ob ich den Herrn Wissenschaftler doch mal anrufe. Vielleicht hat er ja doch ein bissel Sehnsucht nach mir und ist nicht ganz so verkopft, wie sonst oft. Hach ja, ich glaube, ich mache das.

Samstagsplausch {11.05.2024}

Es gibt einen Nachtrag
Guten Morgen ihr Lieben
Kennt das jemand von euch? Man möchte sich hinsetzen und nichts weiter tun als schreiben, schreiben, schreiben. Wenn man dem nachgibt, gerät man ins Schwafeln und irgendwann denkt man: Was schreibst du denn da zusammen? Das interessiert doch keinen! So ging mir das gestern Abend, und dann habe ich die Notizen – 10. Mai 2024 eben lieber nicht veröffentlicht.
Was ich euch aber unbedingt zeigen möchte, ist diese Karte. Sie lag im Briefkasten, als ich von der Arbeit kam. Eine stille Leserin wollte mir auf diese Weise zeigen, wie gern sie meinen Blog mag. Ich habe mich unbändig darüber gefreut. Vielen lieben Dank.

Wochenrückschau
Beginnen wir mit dem…
Wochenende, 04./05. Mai
Viel geschah da nicht. Der Schatz war am Freitag am Frühabend angereist. Ich hatte ihn vom Zug abgeholt und gleich noch zum Kaufmannsladen geschleppt, damit er mir dann die Taschen nach Hause schleppen kann. Ich durfte das nämlich nicht und hätte es auch nicht gekonnt. Das stellte ich schmerzhaft fest, als ich sie ins Auto hievte, während der Schatz am Asia-Imbiss nach unserem Abend essen anstand.
Am Samstag räumte und gruschdelte der Schatz auf dem Balkon, während ich mich um die Wäsche kümmerte. Ich konnte schließlich nicht nur herumliegen, obwohl mir genau danach zumute war. Außerdem hatte ich am Samstag Morgen eine Socke zu reparieren und konnte damit gleich ein Bingofeld ausfüllen.
Ach ja, und der Sonntag war der Fünfte und ich schrieb kurz zusammen, was ich denn eigentlich den ganzen Tag gemacht habe. Viel war es nicht.

Montag, 06. Mai 2024
Ich sah mich nicht in der Lage zu arbeiten, weder in Cottbus, was für diesen Tag ohnehin nicht geplant war, noch virtuell vor dem heimischen Rechner. So trabte ich am Morgen zur Ärztin und holte mir eine Krankschreibung. Menno, warum fühle ich mich denn immer noch so schlecht?
Der Schatz wollte heim. Fertig mit Freundin betüddeln. Er meinte zwar, er möchte gar nicht weg, aber er müsse, denn seine gesamte Terrasse ist bepflanzt und da kann er nicht so lange wegbleiben. Das kann er den Pflanzen nicht antun. Die gehen da womöglich alle ein. Das wäre ja schade um die viele Arbeit, die er da hineingesteckt hat. Ich raffte mich auf und brachte ihn am frühen Nachmittag zum Zug.
Als ich wieder daheim war, überrollte mich eine Depression. Ich fühlte mich ungeliebt, einsam, überflüssig. Zum Glück rief PeStör an. Sie brachte mich auf andere Gedanken und dass sie mich sehr gern hat, das weiß ich. Sie hat irgendwann mal zu mir gesagt: Ich möchte dich nie wieder aus meinem Leben verlieren. Was kann man jemandem schöneres sagen?
Dann schrieb ich noch meinen Montagsstarter, auch wenn der Montag schon fast vorbei war. Der Starter ist mir eine lieb gewordene Tradition. Ich muss mal gerade nachsehen, wie lange ich ihn schon ohne Unterbrechung zelebriere. Also, 2021 gab es eine Unterbrechung von zwei Wochen, weil mich das große C. im Bett festgetackert hatte. Danach nicht mehr. Fein, dann wissen wir das jetzt auch. *lach*

Dienstag, 07. Mai 2024
Hach, was war denn am Dienstag? Nicht viel. Es ging mir nicht besser, als am Montag. Eher etwas schlechter, weshalb ich den Tag überwiegend auf der Couch verbrachte. Und ein wenig am Rechner, weil ich mal meine Sockenpaare auflisten wollte.

Mittwoch, 08. Mai 2024
Am frühen Abend rief die Hexe an. Sie ist gerade in Kroatien und wollte mal hören, wie es mir geht, weil sie ja nun nicht einfach nach mir schauen kann. Sie war ein wenig entsetzt, als ich ihr erzählte, dass und warum der Jenaer am Montag abgereist ist. Echt jetzt? Ein paar Pflanzen sind ihm wichtiger als du? Naja… ich bin ihm schon wichtig. Als er hier war, war er sehr liebevoll und kuschelig und überhaupt.
Am späten Abend rief besagter Mensch dann auch noch an. Das verwunderte mich, weil ich ja nun inzwischen begriffen habe, dass er nicht gern telefoniert. Er hat auch kein Smartphone, wegen ausspionieren und solchem Kram. Ja, man kann dieser Meinung sein. Aber echt mal, wer etwas über uns wissen will, erfährt das auch, egal welches Telefon wir benutzen. Da hilft kein Datenschutz und kein gar nix. Im Gegenzug frage ich mich, was an uns so wichtig sein kann, dass man uns ausspioniert. Hä? Naja, als Blogger darf man solche Gedanken ohnehin nicht an sich heran lassen, sonst war’s das für’s Bloggen. Tja, jedenfalls benutzt der Jenaer das Telefon nur, um mal Termine zu verabreden oder auch abzusagen. Verpasste Anrufe bekommt er selten mit und SMS liest er, wenn überhaupt, auch erst Tage später. Da ich das alles weiß, verwunderte mich sein Anruf. Und im Nachhinein ärgerte ich mich, dass ich ihn überhaupt entgegengenommen hatte. Dieser Mensch, von dem mein Kumpel Jürschn mal fragte: Dein neuer Freund ist wohl nicht sehr romantisch?, ist nicht nur nicht sehr romatisch, er ist Wissenschaftler. Und als solcher kann er gar nicht einfach so plaudern. Wenn wir persönlich beisammen sind, geht das halbwegs, wobei ich auch da, egal bei welchem Thema, spätestens im dritten oder vierten Satz damit rechnen muss, dass er mich unterbricht und dann einen Fachvortrag hält. Er weiß ja auch immer alles {besser}. Bei mir ruft sein Verhalten gelegentlich Trotzreaktionen hervor. Da bin ich nicht stolz drauf, aber kann es manchmal einfach nicht ändern. So auch bei besagtem Telefonat. Ich erzählte was von kuschelig und lieb und wurde, wie meist, mitten im Satz unterbrochen:
Nun stell mich mal nicht so gut dar!
Okay, dann lassen wir das!
Mensch, nun schnapp doch nicht immer gleich ein.
Hallo? Ich schnappe gar nicht gleich ein. Ich bin kein Mensch, der überhaupt einschnappt. Im Gegenteil, ich möchte Ungereimtheiten gern ausdiskutieren, was mit ihm eher nicht möglich ist, weil er mich selten zu Wort kommen lässt. Dann bin ich eben still. Das hat aber nichts mit einschnappen zu tun, sondern mit der Erkenntnis, das ein Gespräch zu diesem Zeitpunkt nicht möglich ist. Und bevor es noch Streit gibt, halte ich dann eben meine Klappe. So sehe zumindest ich mein Verhalten. Er sieht es natürlich anders. Wissenschaftlich!!! Und er weiß, wie gesagt, immer alles {besser}. *hüstel*

Donnerstag, 09. Mai 2024
Endlich wieder Sonne. Und ein Genießertag für mich. Hier habe ich darüber schon berichtet. Am Abend war ich ein klein wenig aufgregt wegen des Auftrags am Freitag. Ein klein wenig!

Freitag, 10. Mai 2024
Ja, naja, das war ein wirbeliger Tag. Das ging schon in der Nacht los mit aberwitzigen Träumen, in denen seltsamerweise Norbert L. eine Rolle spielte. Wenn er das wüsste! *kicher*
Die kleine Kollegin freute sich riesig, mich zu sehen und fiel mir gleich um den Hals. Chef A. kam und drückte mir einen Vertrag in die Hand. Wow. Solche Vertäge hätte ich gern öfter. Kann ich nicht vielleicht doch wieder zurück nach Leipzig? An die "ganz alte" Wirkungsstätte? Ich weiß, ich weiß, ich wollte da nie wieder hin. Aber Zeiten ändern sich, Dinge und Gegebenheiten ändern sich und man soll doch ohnehin niemals nie sagen. Gegen Ende der Dienstzeit kam Chef A. noch einmal. Wir unterhielten uns über meinen Job in Cottbus {das war ursprünglich seine Idee gewesen}. Es stellte sich heraus, dass er sich das ganz anders vorgestellt hatte, als Chef C. das derzeit umsetzt. Daran, dass er mit Chef C. darüber noch einmal spricht, hinderte ich ihn, indem ich ihm erzählte, wie sich mein Einsatz oder Nichteinsatz nach dem 31. Mai gestelten würde. Er war sehr nachdenklich, meinte dann aber, wir sollten am Dienstag mal telefonieren. Das werden wir! Diese Kletterhortensie habe ich schon vor vielen Jahren mal fotografiert. Es gibt sie immer noch. Auch die schöne Pausenecke unter den Platanen.
Inzwischen hatte mich eine Zustellbenachrichtigung von Hermes erreicht. Achtung! Antiwerbung! Der Abholort lag auf meinem Heimweg. NUR! Das Paket war nicht dort. Der nette Mensch in der Tanke meinte, er werde am nächsten Tag den Fahrer darauf ansprechen. Das sei ein ganz neuer gewesen, den er noch nie gesehen hatte. Und wenn es diesmal ein anderer ist, der nicht weiß, was der Kollege am Freitag verzapft hat? Hachchch. Weiter fuhr ich zu einer anderen Abholstelle, wo von GLS ein Päckchen hinterlegt worden war. Das war zumindest vorhanden. Immerhin. Allerdings habe ich auch hier Grund zu meckern, denn es wurde angeblich am Mittwoch versucht zuzustellen. Ich war den ganzen Tag daheim UND GlS hat eine dauerhafte Abstellgenehmigung. Wieso also konnte mein Päckchen am Mittwoch nicht zugestellt werden? Weil es überhaupt nicht versucht wurde! So! Die einzigen, bei denen die Zustellung immer klappt, sind DHL und Amazon. Unbezahlte Werbung.
Als ich dann daheim ankam, war ich erschöpft. Der Arbeitstag hatte mir Spaß gemacht und das Herumgerenne hinterher war auch gar nicht so wild. Aber irgendwie bin ich noch nicht wieder auf dem Posten. Außerdem hatte ich wieder Schmerzen. Bin eben nicht mehr die Jüngste und stecke so Sachen wie eine OP nicht mehr so leicht weg. Immerhin habe ich noch ein schönes ruhiges Wochenende vor mir, bevor ich am Montag in aller Frühe wieder nach Cottbus starte.

Heute
Tja, heute habe ich zu lange geschlafen und mich dann auch noch ewig mit diesem Samstagsplauscheintrag aufgehalten. Andererseits wollte ich es ja ruhig angehen lassen. Nur um irgendwo frühstücken zu gehen, ist es jetzt ein bissel spät. Wäsche werde ich gleich mal noch ansetzen und dann zum Kaufmannsladen fahren. Ich brauche Mehl und wünsche mir bissel was ausgefallenes. Mal sehen. Außerdem möchte ich mir noch überlegen, was ich als Verpflegung mit nach Cottbus nehme. Mineralwasser brauche ich auch noch. Falls es meine bevorzugte Sorte gibt. Neulich war die nämlich aus.

Morgen
Ist Muttertag. Ich bin gespannt, ob der Sohn sich meldet. Das hat er schon die ganze Woche nicht getan. Aber nun, ich habe mich ja zum Männertag auch nicht gemeldet. Da muss ich nun wohl durch. *lach*
Einen kleinen Ausflug habe ich mir vorgenommen. Mal sehen, wohin es mich verschlägt. Schade, dass Jürschn Besuch hat. Er hat immer tolle Ideen für Ausflüge in der Nähe. Egal, ich werde schon was finden. Oder ich gehe morgen mal frühstücken, nachdem ich das heute verpasst habe.
Jetzt komme ich noch zu Andrea in die Plauderecke.
Euch allen wünsche ich ein feines Wochenende.
Eure Mira

Bingo 2024 – Am Brücken- oder Feiertag werkeln

Nun, am Brückentag morgen werde ich nicht viel stricken, weil ich im Gegensatz zu vielen anderen arbeiten werde. Dafür hatte ich ja schon die gesamte Woche frei und heute am Feiertag traf sich eine kleine Runde des Halleschen Strickstammtisches bei Schäfers zum gemeinsamen Werkeln. Ich war sogar die erste, holte mir ein Getränk und den Kuchen, auf den ich mich schon die gesamte Woche freute… …und bevor ich noch richtig Platz genommen hatte, kamen schon die anderen. Bis in den frühen Nachmittag hinein wurde gemeinsam gewerkelt. Ich hatte mir ein Paar Socken mitgebracht, die schon seit Februar unfertig herum lagen und an die ich nun endlich nachträgliche Fersen anstricken wollte. Die erste wurde noch in Halle fertig, die zweite begann ich noch, dann aber löste sich die Strickrunde auf und ich wollte auch wieder nach Hause. Da setzte ich mich mit einem Milchkaffee auf den Balkon und stellte die zweite Ferse und damit das Sockenpaar fertig. Die Zählung der Sockenpaare kommt damit ein wenig durcheinander. Weil ich hier schon Paar Nr. 07/24 angekündigt hatte, dieses aber noch nicht fertig ist, bekommt das Pärchen mit den türkisfarbenenen Fersen die Nr. 08/24.

Socken 2024 – eine kleine Zusammenfassung

Viele Paare sind es noch nicht, die ich an diesem 07. Mai 2024 auflisten kann. Dennoch möche ich es tun, weil ich vergessen habe mitzuzählen und weil ich das Gefühl habe, sonst das eine oder andere Paar vielleicht zu vergessen.
Socken 01/24
Größe 39
Stino mit Tomatenferse.
Zum Verschenken an PeStör
Paar Nr. 02/24 ist wieder ein Socken-Ufo aus dem November 2023.
Socken 02/24
Größe 39
Stino mit Tomatenferse.
Zum Verschenken an Heidrun
Paar Nr. 03/24 war mein Wollefest-Strickdings. Am Samstag Morgen begonnen, am Sonntag spätabends fertiggestellt. Ja, sowas geht auch. Manchmal.
Socken 03/24
Größe 37
Sommerstino mit Tomatenferse.
Für mich.
Durch diese Lasche an der Ferse brauchten diese Sneaker genauso viel Garn, wie ein Paar mit normalem Schaft.
Paar Nr. 04/24 ist das dritte Ufo-Paar, das sogar noch aus dem Jahr 2022 stammt.
Socken 04/24
Größe 37
Stino mit Tomatenferse.
Für mich.
Wie ihr sehen könnt, sind drei der hier gezeigten Ufos inzwischen fertig.
Paar Nr. 05/24 Sneaker im Sommer-Stino-Muster. Das erste Paar für mein ursprüngliches Ich-sehe-rot-Projekt. Erstmals erwähnt bei 12 von 12 im April, fertiggestellt an einem Abend in Cottbus und nun endlich fotografiert.
Paar Nr. 06/24 Mal wieder das Winter-Stino-Muster. Das geht einfach am schnellsten. Erstmals erwähnt wurden diese Socken im vergangenen Samstagsplausch, als ich auf Rolands Terrasse an der ersten Socke strickte. Gestern nun zwei Folgen Der Alte und zwei Folgen Letzte Spur Berlin und dann waren sie endlich fertig.
Jetzt habe ich erst einmal genug von roten Socken, ABER zum ursprünglichen Ich-sehe-rot-Projekt gehört noch ein drittes Knäuel dieser Art, und so gibt es hier schon mal den Ausblick auf Paar Nr. 07/24 Eben erst begonnen. Das dauert noch.
Tja, wie gesagt, viele sind es noch nicht. Zum Glück haben wir erst Mai. Ich denke, die 24 für 24 sind noch zu schaffen, auch wenn andere Mitstrickerinnen schon mehr als doppelt so viel Paare haben. Es ist ja kein Wettrennen.

Der 19. Montag

Es ist schon wieder Feierabend, bevor ich dazu komme, Anitas Lückentext ausfüllen. Dabei war ich heute nicht einmal auf Arbeit. Davon erzähle ich nachher noch, jetzt ist erst einmal der Lückentext an der Reihe.

❶ Für den/auf dem Weg zur Arbeit nutze ich derzeit noch das Auto, zumindest für die großen Strecken am Anfang und am Ende der Woche. Ich möchte aber später wieder mit Öffis fahren, das ist entspannter.

❷ Nach dem Mittag geht doch nichts über ein wenig Ruhe, am liebsten im Freien.

❸ Hast du schon einmal Gräupchensalat probiert?

❹ Der Trailer von Mandat für Mai hat mir recht gut gefallen.

❺ Der karibische Inselstaat Sankt Lucia ist mir völlig unbekannt.

❻ (M)eine Schwester wohnt leider 550 km weit weg von mir.

❼ Ich habe diese Woche nur einen kleinen Auftrag am Freitag zu erledigen und freue mich auf die freien Tage und darauf, wieder gesund zu werden.

So, das war der Lückentext. Gar nicht so einfach diesmal.
Und warum so spät?
Weil ich am Morgen erst einmal zu meiner Ärztin musste. Ich fühlte mich außerstande, in Cottbus oder wo auch immer zu arbeiten. Es geht mir zwar besser als am Freitag, aber immer noch nicht wirklich richtig gut. Dann musste ich auch noch ein zweites Mal hin, weil ich den Brief aus der Klinik daheim vergessen hatte.
Später telefonierte ich lange mit dem Sohn.
Mit dem Jenaer aß ich zu Mittag. Es war noch Pilzgulasch vom Sonntag da. Und Reis.
Es war noch Zeit für eine kleine Mittagsruhe, dann brachte ich den Schatz zum Zug. Er hat Verpflichtungen in Jena und konnte nicht länger bleiben.
Als ich wieder daheim war, rief PeStör an. Das war schön. Wir schwatzten eine ganze Weile.
Inzwischen habe ich noch die Krankschreibung an die Firma gemailt, obwohl ich das als Honorarkraft eigentlich nicht müsste. Naja, der guten Ordnung halber.
Eine Kanne Tee habe ich mir gekocht und den werde ich jetzt auf meiner Couch genießen und dabei ein wenig lesen und vielleicht auch einschlafen. *lach*

Habt alle eine feine Woche.
Eure Mira

WmdedgT im Mai 2024

Der 5. Mai ist in diesem Jahr ein Sonntag und wieder steht die Frage im Raum "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?"
Nicht viel, das kann ich schon mal sagen.

07:00 Uhr
Nicht nur ich bin wach, der Schatz schaut mich liebevoll an, als ich aus dem Bad komme und mich eigentlich nochmal hinlegen will. Schließlich ist Sonntag. Nun gut, stehen wir eben auf.
Mit unseren Kaffeetassen setzten wir uns auf den Balkon, den der Schatz gestern umgeräumt, aufgemotzt und besäht hat. Es beginnt zu regnen und wir hören dem Rauschen zu.
11:00 Uhr
Wir beschließen, zum Frühstück die Suppe von gestern Abend aufzuwärmen. Ja, das läuft bei uns alles ein wenig unkonventionell. Nach dem Essen lege ich mich ein wenig hin, weil es mir zwar besser geht, als gestern, aber noch nicht wirklich richtig gut. Außerdem friere ich und draußen ist es so düster, als wollte die Welt untergehen.
15:00 Uhr
Wollen wir was kochen? Ja, wollen wir. Ich schnipple Zwiebeln und Knobi und das Fleisch. Der Schatz steuert die Pilze bei und bruzelt das Essen, während ich mich wieder in die Waagerechte begebe.
Später bereite ich noch den gebratenen Reis zu.
18:00 Uhr
Die Sonne ist herausgekommen. Wir sitzen auf dem Balkon, unterhalten uns und beobachten die Meisen beim Füttern ihrer Jungen, den Buntspecht beim Abklopfen der Ahornstämme und ein Ringeltaubenpärchen beim Turteln. Der Schatz gießt mir ein Glas Tempranillo ein. Die Welt ist schön.
18:45 Uhr
Ich müsste noch eine dienstliche Mail schreiben. Der Schatz sagt: Machs gleich, dann hast du es weg. Recht hat er.
Und wenn der Rechner nun einmal angeschaltet ist, schreibe ich auch gleich mal noch diesen Eintrag hier und lese, weil ich das sehr gern mag, die Einträge zum 5. Mai vergangener Jahre.

In früheren Jahren
Mai 2023
Mai 2022
Mai 2021
Mai 2020
Mai 2017