12 von 12 im Mai 2026

12_von_12
Wie immer hält man am 12. des Monats seinen Tagesablauf in Fotos fest. Am Abend werden 12 davon in einem Eintrag veröffentlicht. Caro von Draußen nur Kännchen sammelt diese Einträge.
Der 12. Mai 2026 ist ein Dienstag. Und es ist ein sehr seltsamer Tag. Er beginnt schon seltsam, weil ich unmöglichen Unsinn geträumt habe. Unter anderem, dass ich ein Baby aus dem Meer retten musste. Wenn meine Träume so intensiv sind, dass ich beim Aufwachen einen Moment brauche, um zu realisieren, dass es ein Traum war, dann gehen sie mir oft noch den Tag über nach. Außerdem wurde es nicht hell.
Da es in der Küche noch am hellsten war, ließ ich mich samt Guten-Morgen-Milchkaffee dort nieder.
Ich schrieb ein Dienstags-Drabble nach einem Schreibimpuls von Wortman. Dass ich dort nicht kommentieren konnte und auch bei keinen anderern Mitschreibenden, empfand ich als deprimierend. Ich habe eine ganze Weile herumprobiert, aber nicht herausgefunden, warum meine Kommentare unsichtbar blieben.
Da der Tag weder heller noch interessanter wurde, begann ich, Papierkram zu sortieren.
Gegen Mittag hatte der Sohn etwas zu essen zubereitet und ich nutzte die heiße Pfanne aus, um das letzte einsame Kammsteak zu braten, das noch im Kühlschrank wohnte.
Am Nachmittag versprach die Wetter-App 7°C. Das Thermometer zeigte 6°.
Ich musste mal raus. Deshalb bot ich RoHen an, ihn vom Bahnhof abzuholen.
Während ich wartete, hörte ich Musik.
Statt gleich nach Hause zu fahren, wollte ich RoHen unbedingt unseren komplett neu gebauten N-Markt zeigen. Er ist riiiiesig.
Obwohl wir nichts kaufen wollten, war der Wagen voll.
Nachdem der Papierkram aussortiert war, blieb noch ein Haufen aus Einzelsocken und diversen Wollknäulen.
Dieser Karton ist eindeutig zu voll. Den muss ich noch einmal umsortieren, aber nicht mehr heute.
Wunderbar leer ist hingegen mein Sessel. Wie freue ich mich darauf, hier zu sitzen und zu stricken. Ich habe noch so einen Sessel auf dem Balkon. Aber da ist es mir bisher einfach zu kalt.
Mal sehen, vielleicht kann ich dort sitzen am nächsten Zwölften.

Bis dahin gute Nacht.
 
Rückblick auf vergangene Jahre:
12 von 12 im Mai 2025
12 von 12 im Mai 2024
12 von 12 im Mai 2023
12 von 12 im Mai 2022
12 von 12 im Mai 2021
12 von 12 im Mai 2020
12 von 12 im Mai 2017

Dienstags-Drabble

Es gibt wieder ein Drabble am Dienstag. Leider nicht mehr mit den hübschen Bildern, die Jürgen immer bereit gestellt hat. Der Schreibimpuls, der wie so oft aus drei Wörtern besteht, kam diese Woche von Wortman und lautete Pirat – schmierig – Ring
Natürlich habe ich dazu eine Szene mit genau 100 Wörtern geschrieben. Ob sie allerdings zu den anderen bei Wortman hinterlegten Texten passt?
Schaut einfach mal.
Sie stand an der Reling und ließ den Nachtwind durch ihr Haar pusten. Ihre Sorgen wegzublasen, schaffte er allerdings nicht. Wie konnte sie nur so dumm sein, sich von diesem schmierigen Typen zu dieser Reise überreden zu lassen? Wie sollte sie hier auf der Yacht seinen plumpen Annäherungen entgehen? Sie wünschte sich, ein Pirat käme mit einem schwarzen Schiff längsseits. Ein ganzer Kerl mit Kopftuch und einem Ring im Ohr würde ihr ein Seil zuwerfen und sie in einer waghalsigen Aktion auf sein Boot holen. Was immer danach geschehen mochte, schlimmer als hier auf dieser Yacht konnte es nicht kommen. 💯

Nachtrag
Ich habe versucht, bei Wortman zu kommentieren, damit er weiß, dass ich mich beteiligt habe. Mein Kommentag landete im Nirwana. So bin ich zu anderen Blogs gegangen, die ebenfalls Dienstags-Drabbel veröffentlicht haben. Auch da verschwanden meine Kommentare. Es sind WordPress-Blogs und mein Avatar wurde angezeigt. Aber das ist leider auch alles.
Naja. Dann drabble ich eben hier einsam vor mich hin. 😉

Der 20. Montag

Guten Morgen
Mir ist noch gar nicht nach Wochenstart. Es regnet und ich möchte sein Plätschern genießen. Das Gute ist, dass ich nicht los muss, nur wenn ich mag. Und gerade mag ich nicht.
Was ich stattdessen sehr gern mag, ist der Montagsstarter mit einem neuen Lückentext von Anita.

❶ Alle Menschen waren mal Babies und hatten nur zwei Bedürfnisse, essen und schlafen. Warum ändert sich das bei manchen so drastisch, dass sie dafür bereit sind, die ganze Welt in Schutt und Asche zu legen? Warum?.

❷ Der Muttertag hat für mich keine besondere Bedeutung. Trotzdem denkt der Sohn jedes Jahr an diesen Tag..

Über den Blumenstrauß, den er mir gestern Abend überreicht hat, freue ich mich sehr.

❹ Wenn ich nicht hier bin, bin ich am Meer.

❺ Wenn ich mich unwohl fühle, flüchte ich mich in Geschichten, die ich mir ausdenke.

Am 15. Mai beschließt die Kalte Sophie die Eisheiligen.

❼ Im Kalender steht diese Woche RoHens Geburtstag, ich habe eine Fahrt ans Meer geplant und dann freue ich mich auf schöne Tage mit RoHen und viiiiel Strickzeit.

Das war es schon wieder mit dem Starter. Ich wünsche allen eine gute Woche, die für viele von euch eine kurze Arbeitswoche werden dürfte.
Macht es euch fein.

Sonntagsnotizen – 10. Mai 2026

 
Sonntags Top 7
1_Gelesen
Die Braut der Glaskrone von Jenny Völker, 346 Seiten
Die Braut der Aschenkrone von Jenny Völker, 294 Seiten
Dies waren Band 2 und 3 der Kronen-Zauber-Saga. Ich habe sie regelrecht verschlungen. Mir war nach Märchen und Jenny Völker schreibt so, wie ich mir Fantasy wünsche. Leider traf das auf Band 4 nicht mehr zu. Den Schreibstil mag ich natürlich immernoch, aber die Geschichte kippte. Wie soll ich das denn erklären? Ja, es ist Fantasy. Da gibt es allerlei Zauberwesen. Hexen, Vampiere, Zauberer, vielleicht auch Trolle, Orks, auch Feen, Elfen. Sogar Meerjungfrauen oder Geister. Diese Wesen kann ich alle akzeptieren. Nur Engel und Götter nicht. Ich glaube, ich habe diesbezüglich beim Goldenen Kompass einen Knacks wegbekommen.
Die Braut der Phönixkrone, 320 Seiten
Die letzten 20 Seiten habe ich nur noch gelesen, weil ich das Buch so kurz vor Schluss nicht weglegen wollte. Ich wollte dann nur noch fertig werden. Der 5. Band erscheint, glaube ich, im Juni und irgenwann soll es noch einen 6. Band geben. Ich glaube nicht, dass ich diese beiden lesen werde.
Nach den Märchen bin ich wieder zu den Küstenkrimis zurückgekehrt. Diesmal auf die Insel Poel.
Tatort Ostsee: Gerechter Tod von Frank Esser, 236 Seiten
Ich habe gerade gesehen, dass dies der zweite Band dieser Reihe ist. Da werde ich mir gleich mal noch Band 1 holen.
Apropos "gesehen"…
2_Gehört/Gesehen
In der Mediathek habe ich mir mehrere Folgen der Staffel 50 Der Alte angeschaut. Als die alle waren, bin ich zu Nord Nord Mord übergegangen. Angenehme Berieselung während des Socken Strickens
3_Erlebnis
Regen beobachten und nicht nach draußen zu müssen, war mein schönes Erlebnis. Es tat mir gut.
Auch im komplett neu gebauten N-Markt einzukaufen, fühlte sich toll an.
4_Genuss
Außer dem Earl Grey mit Milch, den Katl mir kredenzte, gab es noch Minzeis mit Schokostückchen.
5_Drinnen/Draußen
Drinnen und draußen hielt sich in etwa die Waage. Heute war es sehr schön, auf dem Balkon Kaffee zu trinken.
6_Web-Fundstück/e

7_Hobbys
Wie schon beschrieben, habe ich wieder viel gelesen. Und natürlich war stricken angesagt. Ich würde gern ein Paar Socken Größe 45 mit 20 cm langem Schaft fertig bekommen.
 
High Five
Eins
In Jena haben wir beim ADAC meine neue Mitgliedskarte beantragt und 2 Warnwesten gekauft.
Zwei
Ich habe, fast ohne es zu merken, viel Papierkram geschafft.
Drei
Dadurch, dass ich ab Mittwoch Verschiedenes unternommen uind erledigt habe, konnte ich mich aus meinem mentalen Tief befreien.
Vier
Ich habe für Katl das Festivalicket beschafft. Das war nur online möglich und sie hätte das vom Handy aus vermutlich nicht hinbekommen. Es war so schon schwierig, weil zwei Tage lang der Server herumsponn. Aber nun ist es geschafft und ich freue mich riesig auf das Festival. Diesmal kommen nur die Schwester, Katl und RoHen mit. Und natürlich auch 5.000 andere Menschen. Aber in unserem Basislager werden wir nur zu viert sein. Ich werde wieder alle möglichen interessanten Sachen zubereiten. Couscous, Salate, alles mögliche. Katl macht vielleicht Falafel. Für unseren Lagerplatz werde ich noch ein paar Sonnenfänger häkeln, die wir dort in die Bäume hängen.
Es ist noch eine Weile hin, aber träumen und uns drauf freuen können wir schon mal.
Fünf
Als ich Katls Ticket bezahlt habe, sah ich, dass mir die Leute von der Lagebox etwa die Hälfte meiner letzten Lagermiete erstattet haben. So ein schöner warmer Regen.

Und nun?
Nun verlinke ich diesen langen Post bei Anita wegen der ST7 und bei Sabine wegen der High Five.

Samstagsplausch – {09. Mai 2026}

Guten Morgen
Ich möchte euch einmal Danke sagen.
Ich habe euch 8 Wochen lang die Ohren vollgejammert. Erst in meinem Urlaub, den ich nicht genießen konnte, weil die ehemalige Firma auch und besonders im Urlaub an mir herum zerrte. Klar, man wusste, dass ich danach nicht mehr zur Verfügung stand, also musste man mich noch nach Kräften ausnutzen. Und danach, als ich frei hatte, jammerte ich über die Lagerräumung. Als die endlich vorbei war, fiel ich in ein mentales Loch und jammerte immernoch.
Und ihr? Habt alles ertragen, treu hier gelesen und mir immer wieder Mut zugesprochen.
Und jetzt? Jippidieeee, es hat geholfen. Ihr habt mir geholfen. Dankeschön!
Meine Woche
Was soll ich groß erzählen? Sie war seltsam.
Vergangenes Wochenende hatte mich trotz herrlich sommerlichen Wetters die Erschöpfung im Griff. Da wurde gar nichts.
Montag und Dienstag setzte sich das fort, nicht das schöne Wetter, nur die Antriebslosigkeit.
Am Mittwoch beendete ich diese mit Macht, indem ich Verschiedenes unternahm und stellte wieder, wie jedes Mal, fest, dass gegen diese seltsame Schwere, gegen die Lustlosigkeit, nur eines wirklich hilft: Rausgehen. Etwas tun. Irgendetwas, und sei es, den Müll rausbringen und dabei in die Kronen der Ahornbäume schauen und möglichst nicht über die unebenen Pflastersteine stolpern. Das ist doch schon mal was!
Tja und dann folgten Zwei Tage im Luxus.
Was ist für euch Luxus?
Am Donnerstag wachte ich gegen 5 Uhr auf, es war noch nicht hell. Das wurde es an diesem Tag auch nicht, nur wusste ich das beim Aufwachen noch nicht. Und was waren meine ersten Gedanken? Wie gut, dass ich heute nicht zum Zug hetzen muss. Es ist Wochentag und ich darf mich nochmal auf die andere Seite drehen. Was für ein Luxus!
Später stellte ich fest, dass es regnet. Und wieder dachte ich: Wie schön, dass ich heute nirgendwohin muss. Zwar wollte ich einkaufen, denn ich brauchte dringend Kaffee, Milch und Toilettenpapier. Aber gut, um einen Tag konnte ich das noch verschieben. Für zwei, drei Tassen würde der Kaffee noch reichen, und wenn nicht, würde ich Tee trinken. Dafür bräuchte ich dann auch keine Milch. Und im Bad liegen noch zwei Reserverollen…
So konnte ich den Tag und den Regen genießen. Ich stand am Fenster {für den Garten war es mir mit 7°C zu kalt} und beobachtete den Regen. Belauschte ihn und dachte: Was für ein Luxus! Ich musste mich nicht zu irgendwelchen Öffis hinbewegen, dabei nass werden und den ganzen Tag in klammen Klamotten in einem unbeheizten Büro hocken. Später arbeitete ich ein wenig, schrieb eine Bewerbung, machte ein Schreiben für’s Amt fertig, um ihnen mitzuteilen, dass ich von den ersten vier Bewerbungen nur auf eine einzige überhaupt eine Rückmeldung bekommen habe, eine Absage natürlich. Dann kümmerte ich mich noch um das Geburtstagsgeschenk für RoHen, das er auch erst einmal in Papierform bekommt. All das konnte ich einfach so erledigen, ohne Zeitdruck, ohne Telefonklingeln, ohne Unterbrechung durch Leute, die irgendetwas fragen wollten. Ein Tag ohne zwingende Termine. Was für ein Luxus!
Und am Ende des Tages brachte der Sohn mir eine große Schüssel Gurkensalat.
Der Freitag war mein zweiter Tag im Luxus. Katl hatte mich zum Tee eingeladen. Bei ihr im Rattansessel sitzen, Tee trinken, schwatzen, stricken. Es war wie in alten Zeiten und es war sehr, sehr schön. Es hätte auch Brötchen gegeben und sogar asiatisches Mittagessen. Aber ich war satt und zufrieden und glücklich. Das Essen heben wir uns für ein anderes Mal auf. Ich hatte beim Wollefest für Katl einen Sockenanfang gestrickt und ihr gesagt, dass ich auch die zweite Socke anstricken muss, damit die Anfänge gleich sind. Das tat ich dann noch und freute mich, mit dieser Kleinigkeit der Katl was Gutes zu tun.
Jetzt
Jetzt bringe ich diesen Eintrag zu Andrea und dann? Schaun wer mal.

 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag:
Sonntag: Samstagsplausch – {02. Mai 2026}
Sonntagsnotizen – 03. Mai 2026
Montag: Der 19. Montag
Check Out – April – Check In – Mai 2026
Dienstag: WmdedgT im Mai 2026
Mittwoch: Notizen – 06. Mai 2026
Donnerstag: Schreibschnuppe Nr. 19/2026
Freitag: Freitagsfüller – 08. Mai 2026

Freitagsfüller – 08. Mai 2026

Guten Morgen
Es ist gerade mal 7:00 Uhr und bei Barbara gibt es schon den Lückentext für den Freitagsfüller.
Es gibt auch noch weitere interessante Dinge zu lesen, zum Beispiel über Petrichor, den Duft, der entsteht, wenn Regen auf trockenen Boden fällt.
Bisher stellte ich mir immer vor, dass der Regen auf Erde trifft, draußen auf dem Land. Gerade kommt mir aber der Gedanke, dass es auch einen ganz besonderen Geruch ergibt, wenn der Regen auf staubige gepflasterte Wege in der Stadt fällt und dass dieser Geruch anders ist als der auf dem Land. Als Kind habe ich immer gesagt: Es riecht nach Regenwürmern. Wobei das Unsinn ist; ich wüsste nicht, dass Regenwürmer nach irgend etwas riechen. Oder?
 
Nun aber erst einmal zum Freitagsfüller.
 


1. Ich lese zur Zeit gerade Märchen von Jenny Völker. Habe da den 4. Band einer Saga, musste aber leider feststellen, dass es nun auch schon wieder reicht und dass ich die Bände 5 und 6, die noch geplant sind, wahrscheinlich weglassen werde.

2. Am liebsten mag ich Erdbeeren mit ohne alles, frisch vom Strauch.

3. Am Montag kommt RoHen, worauf ich mich schon sehr freue.

4. Ein eigenes Wohnmobil, mit dem ich ab nächstes Jahr wochenlang nach Spanien reisen könnte oder zur Freundin nach Bulgarien oder oder… wäre mein Traum.

5. Im übrigen steht schon wieder eine Fahrt ans Meer an. Wir müssen Regale hinbringen.

6. Weil ich heute zum Tee verabredet bin, ist der Tag besonders für mich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Blognacht {wenn ich es nicht wieder verpasse}, morgen habe ich geplant, meinen Sessel, den ich derzeit als Ablage nutze, leer zu räumen und Sonntag möchte ich mit meinen Socken voran kommen!

Schreibschnuppe Nr. 19/2026

Da ist er ja, Martinas Schreibimpuls.
Frieden, Hausschuh, klauen hieß er diese Woche. Ich bin überzeugt, dass auch hier, wie in verschiedenen anderen Aktionen Um die Ecke denken erlaubt ist. So habe ich das Wort "klauen", das von Martina im Sinne von "stehlen" gemeint war, einfach umfunktioniert, indem ich es groß geschrieben habe.
Die Nacht senkt sich über den Wald. Die Finsternis hält mich fest in ihren Klauen, sendet Schatten und Ängste und böse Träume. Gehetzt jage ich hindurch zwischen uralten Bäumen und dornigem Gebüsch. Ich flüchte. Wovor? Wohin?
Da! Die Lichtung im silbernen Mondlicht. An deren Rand im Schatten die kleine Hütte. Schwer atmend komme ich dort an. Reiße die Tür auf, taumle mit letzter Kraft hinein. Drinnen brennt ein wärmendes Feuer. Hausschuh aus Filz stehen bereit. Ich schlüpfe hinein. Sinke in den Ohrensessel und ziehe die gestrickte Decke über meine Schultern. Mit warmen Füßen und warmen Schultern finde ich meinen Frieden.
💯

Notizen – 06. Mai 2026

Heute wäre ein besserer Tag für WmdedgT, denn heute ist mehr zu tun als gestern. Deshalb gibt es heute auch wieder…
Tagesaufgaben
01. Mit dem Bus in die Stadt
01.a) beim ADAC zwei Warnwesten kaufen
01.b) ebenda eine neue Karte beantragen, wegen des Diebstahls

Es war schön, mit RoHen in die Stadt zu fahren. Beim ADAC lief alles ganz einfach und zügig. Das war auch schön.
02. Nach T. fahren
03. Dort ein paar Kleinigkeiten einkaufen
04. Wäsche Muss ich nicht. Hat der Sohn erledigt, als ich unterwegs war. Hab ich’s gut!
05. Bewerbung schreiben
06. Wenig Bürokrams, nur Kleinzeug
07. Schreibschnuppe Es gab heute keine. Also zumindes keinen Schreibimpuls von Martina.

WmdedgT im Mai 2026

Dienstag, 05. Mai 2025
Es ist wieder einmal Zeit für Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Meine Antwort: Nicht viel!
Zuerst habe ich verschlafen. Erst 8:44 Uhr klappten meine Augen auf. Nun aber los.
Ich fühlte mich abgestanden und stieg unter die Dusche, wo ich gefühlt den halben Tag blieb.
Dann bekam ich einen Rappel und bildete mir ein, ich müsse schnellstmöglich auf die Autobahn. So war das nicht abgesprochen. Es war noch überhaupt nichts abgesprochen. Trotzdem packte ich schon mal meine Sachen zusammen.
Dazu musste ich ein angefangenes Decken-Patch fertig stricken, weil ich die Decke sonst nicht in ihre Transporttasche hätte knautschen können, mit Stricknadeln drin.
Als RoHen dann so liebevoll ankam, mich in den Arm nahm, sagte ich nichts von meinen "Fluchtgedanken" und verwarf sie wieder.
Gegen Mittag bekam ich Lust auf Salat und hockte mich in die Küche, um Gemüse zu schnippeln. Bei der Gelegenheit sprachen wir über die Nichtplanung für die nächsten beiden Wochen.
Die Mittagsruhe verbrachte ich lesend.
Dann kam Panik auf. Der Sohn hatte nämlich einen Brief der Ar*** A***tur aus dem Kasten gefischt, mir das auch mitgeteilt, aber nicht nachgesehen, was drin stand. Ich vermutete gleich wieder Schlimmes. Ich habe im letzten Jahr wegen meiner 3-monatigen Meldung bei besagtem Amt so viel Ärger gehabt, soviel hart erarbeitetes Geld eingebüßt, dass mir einfach nichts Gutes in den Sinn kommen kann, wenn ich von dort Post bekomme. Ich war soweit, Hals über Kopf heim zu fahren, um mich den Dämonen zu stellen.
Dann kam die Nachricht vom Sohn. Er hatten den Brief inzwischen geöffnet und abfotografiert. Es war ein Jobangebot. Vermittlungsvorschlag nennt sich das. Naja. Wer von euch, zum Glück, damit keine Erfahrung hat, sollte wissen: Vermittelt wird da nichts. Es wird nur mitgeteil, dass da und dort eine freie Stelle zu finden ist, dass man sich darauf zu bewerben hat und dass man dann eine Rückmeldung zu geben hat, warum man sich eventuell nicht beworben hat oder ab wann man diese Arbeit aufnimmt. Ähm ja, Vermittlung ist in meinen Augen was anderes, aber gut. Es ist ein gutes Angebot. Ich würde diese Stelle gern haben. Deshalb werde ich gleich morgen Mittag meine gebündelten Unterlagen dort hinschicken. Danach werde ich vermutlich nichts mehr von den Leuten hören. Aber wer weiß?
Nach dieser Nachricht konnte ich mich wieder entspannen und RoHen zauberte ein wunderbares Abendessen.
Er meinte, wir müssen uns eine Strategie überlegen, damit ich nicht jedes Mal in Panik gerate, wenn die A***tur was von mir will.
Darüber grübelte ich den Rest des Abends.
 
In früheren Jahren
Mai 2025
Mai 2024
Mai 2023
Mai 2022
Mai 2021
Mai 2020
Mai 2017

Check Out – April – Check In – Mai 2026

 
April Check Out
Geschrieben
Obwohl ich Anfang April einige Tage kein Internet zur Verfügung hatte und demzufolge nicht bloggen konnte, schrieb ich insgesamt 33 Blogartikel. Sieben davon waren Drabbles.
Gelesen
Gelesen habe ich 12 Bücher, davon 11 Krimis, mit insgesamt 3472 Seiten.
Gewerkelt
Paar Nr. 06/2026, das Bonuspaar für den März wurde im April endlich fertig.
Paar Nr. 07/2026, das Aprilpaar für 12f26.
Paar Nr. 08/2026, das Bonuspaar für den April. {Foto folgt}
Außerdem bekam die Decke über Ostern 10 neue Patche.
Gereist
Da das Lager geräumt werden musste, brachten wir Regale und diversen Kram ans Meer. Gern hätte ich einen wichtigen Termin dort wahrgenommen, aber die A**sch A**tur drohte mit Sperre. Da musste ich den Termin eben sausen lassen. Danke fürs Gängeln.
Wegen der Lagerräumung fuhr ich mehrfach zu RoHen, um Dinge in seinem Keller einzulagern. Nunja.
Job
Auf Forderung der AA versendete ich gleich zu Anfang des Monats vier Bewerbungen. Auf drei erfolgte keinerlei Reaktion, bei einer erhielt ich immerhin die Nachricht, das Auswahlverfahren liefe noch und ich erhielte Bescheid.
Außerdem versuchte ich, auf Märkten Fuß zu fassen. Bisher habe ich leider auch da noch nichts wieder gehört.
Und sonst?
Die Riesenaufgabe im April war die Räumung der Lagerbox.
Wir haben es geschafft. Es war mein Ziel, aber ohne den Sohn wäre es nicht möglich gewesen. RoHen hat mich natürlich ebenso unterstützt, soweit es ihm möglich war.
Ich danke euch
 
Mai Check In
Seit einigen Tagen dümpelt der Entwurf für diesen Eintrag hier vor sich hin. Das Auschecken aus dem April ging schnell, aber für den Mai fällt mir nichts ein, was ich mir vornehmen könnte. Irgendwie fühle ich mich völlig leer. Freilich hat RoHen Geburtstag und ich weiß auch, was ich ihm schenken möchte, ob ich es beschaffen kann, weiß ich jedoch nicht.
Gern möchte ich Regale und diverse Utensilien ans Meer schaffen, weil sie nach dem Lager erst einmal nur zwischengelagert sind und am Meer gebraucht werden.
Was mir außerdem am Herzen liegt, sind meine Freundschaften. Diese möchte ich besser pflegen, Besuche nicht länger aufschieben und und und.
Konkrete Pläne habe ich noch nicht. Deshalb belasse ich es jetzt bei dieser kurzen Auflistung.
Wahrscheinlich gibt es in Kürze wieder Tages- oder Wochenaufgaben, in denen ich mehr Einzelheiten aufliste.