Freitagsfüller – 06.02.2026


Barbara hat wieder ihre Gedanken zur Woche veröffentlicht, zu denen ich mich nicht ausführlich äußern möchte. Was ich jedoch gern tun möchte, den enthaltenen Lückentext ausfüllen.

1. Gib mir einen Schreibimpuls und ich mache dir ein Drabble draus.

2. Die Auflösung des Spielzeuglandes ist in allen Räumen und an allen Ecken deutlich sichtbar.

3. Nächste Woche ist Valentinstag und den möchte ich unbedingt gemeinsam mit dem Schatz verbringen.

4. Es gibt keinen Job mit Zufriedenheitsgarantie.

5. Ich freu mich schon auf die Zeit nach dem 6. März, wenn diese kräfteraubende Aktion endlich vorbei ist.

6. Ein Gespräch über mögliche Jobs für mich, darf ich auf keinen Fall verpassen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Feierabend um 18 Uhr, morgen habe ich geplant, den Nachmittag in einer Sitzung zu verbringen {an einem Samstag!} und Sonntag möchte ich mich entspannen und Kräfte für die nächste Woche sammeln !

Und das war er schon wieder, "mein" Freitagsfüller.
Kommt alle gut ins Wochenende.

WmdedgT im Februar 2026

Donnerstag, 05. Februar 2026
Wie immer am 5. des Monats ist WmdedgT an der Reihe.
03:50 Uhr
In 40 Minuten klingelt der Wecker. Da schlafe ich natürlich nicht noch einmal ein.
05:40 Uhr
Die Tasche ist gepackt. Das Auto enteist. Heute ist es fast nicht möglich, geradeaus zu laufen. Bei Minus 4 Grad fällt Nieselregen und überzieht alle Wege mit einer Eisschicht.
Auf dem Bahnhof in Torgau fällt mir eine junge Frau vor die Füße. Der Bahnsteig ist spiegelglatt. Es wird weder gestreut noch gesalzen noch irgendetwas. Nur Spruchbänder bei der Bahnhofsanzeige: Vorsicht Glätte. Halten Sie Abstand von der Bahnsteigkante! Sehr hilfreich.
08:00 Uhr
Kaffee trinken mit den Mitarbeitern. Ich mache einen Vorschlag, wie mit dem Stickgarn umzugehen ist.
11:00 Uhr
Die Mittagsschicht beginnt. Ich ärgere mich nicht mehr. Nö.
Ein Anruf des Vereins. Es geht um Mietpreise. Ich frage gleich nach der Veranstaltung im Club. 16 bis 18 Uhr. Gut zu wissen.
Ich frage auch, wann der neue Job beginnt, wenn er denn beginnt. Erster April würde bedeuten, dass ich doch nicht arbeitslos werde, weil mein derzeitiger Vertrag bis 31. März läuft. Das hieße wieder viel Lärm um nichts. ABER, wir wissen ja nicht, ob wir das Projekt wirklich bekommen. Hauptsache, ich weiß am 31. März, wo ich am nächsten Tag arbeite und ob überhaupt.
13:30 Uhr
Das Stickgarn ist raus. Komplett. Das ist erstaunlich, weil unsere Klientel nicht unbedingt handarbeitet. Ich räume die leeren Körbe ins Lager. Es tut weh, unsere Schätze so zu verschleudern. Erst recht, wenn wir vielleicht doch im Anschluss mit dem Projekt neu starten. Aber ich kann ja nichts mitnehmen, weil ich es zwischenlagern müsste. Und wenn wir das Projekt dann doch nicht bekommen, sitze ich auf dem ganzen Zeug. Das geht nicht.
16:00 Uhr
Auf dem Heimweg fällt Nieselregen. Über den Feldern liegt Nebel. Ich bin froh, als ich irgendwann daheim ankomme. Ich bereite mir ein Asia-Nudel-Gericht aus der Tüte. Dann telefoniere ich mit RoHen, der dieses Wochenende nun nicht zu mir kommen wird. Das macht mich traurig, auch wenn ich viel zu tun habe und mich nicht richtig um ihn kümmern könnte, was ja auch der Grund ist, warum er nicht kommt.
18:30 Uhr
Ich habe mir einen Tassenpudding gemacht. Lecker.
Jetzt möchte ich nur noch lesen und am besten dabei einschlafen. Neulich habe ich etwas darüber gelesen, warum wir immer so erschöpft sind. Weil wir den Winter nicht als Winter erleben, sondern uns unter Leistungsdruck setzen, den die Natur für den Winter nicht vorgesehen hat. Hach ja, Winterschlaf halten, das wäre es jetzt.
21:30 Uhr
Ich habe zwei Folgen Soko Leipzig geschaut. Der Marco Girnth ist raus. Na sowas.
Ich habe dabei auch gestrickt und bin mit der 12f26-Februar-Socke endlich voran gekommen. Es ist immer noch die erste.
Jetzt kuschle ich mich aber wirklich ins Bett und werde mir noch eine Einschlafmeditation anhören.
Gute Nacht.
Bis zum nächsten Fünften.
 
In früheren Jahren
Februar 2025
Februar 2024
Februar 2023
Februar 2022
Februar 2021
Februar 2020
Februar 2018

Schreibschnuppe Nr. 6/26

Bei Martina gab es heute für die 6. Schreibschnuppe in diesem Jahr den Schreibimpuls Regenschirm – Katze – Tee

Ich saß auf den Terrasse und trank Tee. Die Katze schnurrte um meine Beine. Ich träumte vor mich hin, da entdeckte ich auf dem Rasen zwischen den Büschen etwas Buntes. Beim genaueren Hinsehen erkannte ich einen Regenschirm in Regenbogenfarben. Der Wind hatte ihn jemandem entrissen und in unseren Garten geweht. Ich ging hin, um ihn zu holen. Dabei drehte ich ihn gedankenverloren in meiner Hand, bis die einzelnen Farben verschwammen. Immer schneller drehte ich den Schirm, dass mir ganz schwindelig wurde. Und plötzlich fand ich mich auf einer Waldlichtung wieder. Das Haus war verschwunden. Nur die Katze war noch da. 💯

Februarnotizen – 04. Februar 2026

Gedanken
*brrrr* Ich hasse Winter. Hab ich schon gesagt, oder? In der Nacht hat es schon wieder geschneit. Der Sohn war so lieb, mein Auto abzukehren, damit ich bis zum Bahnhof fahren konnte. Zu Fuß wäre ich vermutlich nie dort angekommen.
Gestern durfte ich rund hundert Kilometer fahren, um zur Arbeit zu kommen, weil ich zuerst noch zur Arbeitsagentur musste, um mich persönlich arbeitslos zu melden. Von zu Hause bis dorthin waren es laut Routenplaner 40 km. Vom Amt bis zur Arbeit dann 58 km. Und das alles mit dem Auto, weil es da nur 2,5 Stunden gedauert hat. Mit dem Zug wäre ich fast den ganzen Arbeitstag unterwegs gewesen, weil die Verbindungen so ungünstig sind. In alle Richtungen führen Zuglinien sternförmig nach Leipzig hin und wieder hinaus. Und wenn Ausgangs- und Zielort nicht an der selben Linie liegen, muss man immer erst nach Leipzig hinein und in einer anderen Richtung wieder hinausfahren. Umständlich hoch 3.

Tages- und Wochenaufgaben
00. Einen gewissen Teil der Akten neu sortieren {die, welche aufbewahrt werden müssen} diese und nächste Woche
02. Bastelschank 3 ausräumen
03. Bastelschank 2 ausräumen, Farben und 1 und 4
09. Karotten verarbeiten
10. Aktentonne füllen {Sollte am Mittwoch passieren, aber die Tonne wurde nicht geliefert} Angemahnt!
11. Bastelzeug zu Hause wegräumen Am Wochenende, vorher wird das nix.
14. Keller leer räumen {Teil 1, Deko}
15. Pocahontas anschreiben, Kleidersäcke abholen

Drabble am Dienstag 💯

Huch, es schneit. Und ich habe kein Nest, um mich einzukuscheln. Also schnell einmal die roten Federn blustern, damit mein Kehlchen warm bleibt. Ah, was ist denn das da? Ein Berg aus dunkler Wolle. Heißa, da kann ich es mir gemütlich machen. Huch, das schaukelt ja. Warum schaukelt denn dieses Nest?

Ah, es schneit. Da will ich mal meine Nase in die Flocken halten. Ich habe so viele Locken, dass sie meinen Kopf warm halten. Nanu. Wer kommt denn da? Ein süßes kleines Rotkehlchen. Es setzt sich doch geradewegs auf meinen Kopf. Still halten, damit es nicht wieder fort fliegt.
Es sind wieder genau 💯 Wörter. Dieses Drabble verlinke ich nun bei Jürgen in der Wortgarage. Bei ihm habe ich mir auch die 💯 gemopst.
Übrigens, wer Lust hat, auch mal eine kleine Geschichte zum Bild zu schreiben, darf sehr gern meinem Link folgen und bei Jürgen auch ein Drabble hinterlassen. Und wer sich mit Drabble schwer tut {Anfangs hatte auch so meine Probleme mit genau 100 Wörtern}, der schreibt eben eine andere kleine Geschichte, egal mit wieviel Wörtern. Hauptsache, ihr schreibt. ♛

Check Out – Januar – Check In – Februar 2026

Januar Check Out
Ich habe gar nicht erst eingecheckt in diesem Januar. Aber auschecken möchte ich trotzdem.

Geschrieben
43 Blogeinträge schrieb ich im Januar. Dazu kamen Drabbles bei Jürschn und Martina als Dienstags-Drabble oder Schreibschnuppe. Außerdem schrieb ich jeden Tag ein Gedicht. Meist waren es Elfchen, aber zwischendurch gab es auch etwas längere Texte und Wortspielereien.

Gelesen
Zu lesen gab es wieder einige Kindle-Unlimited-Bücher. Ich muss mal kurz die Seiten zählen und hoffe, dass ich nichts vergesse. Ah ja, 2086 Seiten. Na, immerhin. Überwiegend waren es Krimis, dabei einige Reihen, die ich seit längerem verfolge. Außerdem eine neue Reihe von Nele Nordland, die auf Usedom {meiner Lieblingsinsel} spielt. Ebenfalls auf Usedom, genauer in Heringsdorf ist eine Reihe angesiedelt, in der es bereit 5 Bücher gibt, von einem Autoren, den ich bisher nicht kannte, nämlich Jörg Piesker, der auch mehr als eine Reihe veröffentlicht hat.

Gewerkelt
Natürlich habe ich wieder gestrickt. 2 Paar Socken wurden fertig. Eines davon im Projekt 12f26 und ein zweites, weil ich außer den 12 Paaren für 2026 auch gern noch die 26 Paare für dieses Jahr stricken möchte und somit für jeden Monat 2 Paar schaffen sollte und noch zwei weitere, irgendwann zwischendurch. Für den Januar habe ich dieses Soll schon erfüllt, denn es hängt außerdem noch ein Ribbel-Ringelsocken-Paar auf den Nadeln.

Gereist
Tja, mit dem Reisen ist das so eine Sache, denn dafür habe ich nicht wirklich Zeit. Urlaub kann ich momentan noch keinen nehmen, weil ich zum einen keine Vertretung habe und zum anderen das Spielzeugland auflösen muss. Da brauche ich jeden einzelnen Arbeitstag. Immerhin konnte ich mir jeden Freitag die Fahrt nach Jena gönnen, um ein schönes Wochenende bei und mit RoHen zu verbringen. Ein bisschen war das auch wie ein kleiner Urlaub, jedes Mal, wenn ich dort war.

Job
Für das Spielzeugland kam am 16. Januar das endgültige Aus. Seitdem musste ich mich damit abfinden, ab April keinen Job mehr zu haben und vorher wieder einmal der Buhmann zu sein, der dieses Projekt auflösen muss. Wohin mit dem Spielzeugspenden, den Kleiderspenden, den Möbeln, dem gesamten Material? Und zusätzlich, wohin mit all dem Krempel, den meine Vorgänger hergeschleppt haben, um es irgendwann mal zu sortieren, wozu sie aber nie kamen. Holen sie das noch ab oder soll/darf ich es wegwerfen?

Februar Check In

Schreiben
Den Dienstags-Drabble bei der Wortgarage werde ich auch in diesem Monat schreiben regelmäßig schreiben, selbst wenn mir die Bilder nicht immer gefallen.
Ebenso freue ich mich schon auf Martinas Schreibschnuppen.
Darüber hinaus hoffe ich, endlich einmal Ideen für das Projek52 zu haben. Thema Aufräumen sollte mir ja nun nicht schwer fallen, mache ich doch derzeit kaum etwas anderes.
Ein paar weitere Schreibideen geistern durch meinen Kopf. Dazu brauche ich ein wenig Muße. Ob diese im Räummonat Februar zur Verfügung steht, weiß ich noch nicht.
Lesen
Ob ich in diesem kurzen Monat auf 2000 Seiten kommen werde, bezweifle ich, obwohl ich jeden Tag lese. Oft bin ich aber so erschöpft, dass ich schon nach wenigen Seiten einschlafe. Wir werden sehen. Es kommt ja auch nicht wirklich auf die Seitenzahlen an.
Werkeln
Socken gehen immer! So heißt eine Rubrik bei Catrin Und so ist es auch bei mir. Die erste Socke für 12f26/Februar ist schon fast fertig. Ein männertauglicher Knäuel liegt ebenfalls bereit. Eigentlich sogar 2, weil ich nicht nur für den Sohn, sondern ab und an auch für RoHen Socken stricken möchte. Wenn der Mann doch nur nicht so große Füße hätte!

Job
Ein Job, mein derzeitiger, wird im Februar abgewickelt. Die Räume müssen bis Ende des Monats leer sein, was dann noch da ist, muss die Entrümpelungsfirma beseitigen. Auch die Endreinigung muss eine Firma übernehmen. Das werde ich dann maximal noch überwachen, aber nicht selbst übernehmen.
Für ein Jobangebot erfahre ich am 12. Februar die Konditionen, fürchte aber, dass diese nicht annehmbar sein werden. Schließlich kenne ich das Geschäftsgebaren dieser Firma schon eine Weile.
Über ein weiteres Jobangebot erfahre ich vielleicht schon am kommenden Wochenende Einzelheiten.
Eine Einladung zur Arbeitsagentur werde ich erhalten: Ich möchte mit Ihnen über Ihre berufliche Zukunft sprechen. Na, dann sprich mal!

Reisen
Für Reisen sieht es ähnlich bescheiden aus, wie im Januar. Allerdings behalte ich mir meine kleinen Auszeiten in Jena bei, so weit das möglich ist. Diese Miniurlaube brauche ich einfach.

Mehr
Mehr kann ich mir für Februar nicht vornehmen, das wird ohnehin schon stressig genug.

Februarnotizen – 02. Februar 2026

Ein paar Nachträge
Ja, ich hinke hinterher. Im Januar stand die Idee im Raum, für jeden Tag ein Gedicht zu schreiben, mindestens ein Elfchen. Am vergangenen Freitag dümpelten Fragmente in einer Datei herum, aus denen ein Gedicht werden sollte, dass sich um gemütliche Hütten am Waldrand drehen sollte. Um gelbes Licht, das aus Fenstern auf den Schnee hinaus scheint, um prasselnde Feuer. Ich bekam kein Gedicht zustande, so dass am Ende nur ein Elfchen daraus wurde.
Hütte
am Waldrand
warmes gelbes Licht
sickert in die Dunkelheit
Winternacht

Für den Samstag schrieb ich auch nur ein Elfchen.
Gitarrenklänge
Stäbchen räuchern
sanft gedimmtes Licht.
Deine Hände streicheln zärtlich.
Liebe

Und damit war der Januar um und hatte für jeden Tag sein Gedicht.

Neue Notizen
Noch fünf Wochen arbeiten. Fünf Wochen, in denen mein Wecker mich 4:30 Uhr anschreit. Raus müssen in Eis, Kälte, Dunkelheit. Fahren mit unpünktlichen Zügen, Laufen über vereiste Gehwege. Und immer dieses Kaputt-Machen. Werte verschleudern, damit sie nicht am Ende in der Tonne landen. Abbau – Raubbau.
Die Freundin fragte, ob sie das im Samstagsplausch richtig verstanden hätte, dass mir ein Job vor die Füße gefallen sei. Ja, hast du richtig verstanden, liebe Freundin, wobei… es sind sogar drei Jobs, aber keiner ist bisher konkret. Niemand hat bisher gesagt: "Du kannst ab dem soundsovielten für dieses Geld soundsoviel Wochenstunden da und dort arbeiten."
Alle fragten nur: Würden Sie dort arbeiten, als Dies-und-Jenes? Genaueres sagen wir Ihnen noch. Die einen müssen es mit einem Chef besprechen, die anderen mit einem Amt, die dritten mit der Person, die den Job zur Zeit noch innehat. SO funktioniert das aber nicht. Ich kann mich auf keines dieser Angebote verlassen. Man hat sie mir nur gemacht, um sicherzustellen, dass ich keinen anderen Job annehme und um mir dann die Konditionen zu diktieren. {Außer dem, der auf die amtliche Zusage wartet. Da weiß ich nur das Datum nicht, ab wann ich da beginnen könnte, falls ich da beginnen kann.} Wie ihr seht, ist das nichts Halbes und nichts Ganzes. Oder besser gesagt, es sind drei Halbe, aber kein Ganzes. Und deshalb mache ich erst einmal weiter, wie bisher. Löse mein Spielzeugland auf, nehme einen Termin beim Amt wahr, beanspruche ab Mitte März meinen Resturlaub aus 2025 und den anteiligen Urlaub für 2026. Und ab April sehen dann, was wird.
Und hinter alledem das Meer. Ja, vielleicht dann doch.
 
 
Tages- und Wochenaufgaben
00. Einen gewissen Teil der Akten neu sortieren {die, welche aufbewahrt werden müssen} diese und nächste Woche
01. Bastelschrank 1 ausräumen {Die Kollegen legen immer wieder etwas in die schon einmal leeren Fächer. Hachz.}
02. Bastelschank 3 ausräumen
03. Bastelschank 2 ausräumen, Fach 1 und 4
04. Monatsabrechnung ans Amt senden
05. Monatsabrechnung an die Kollegen senden
06. tanken
07. Toilettenpapier und Kaffee kaufen
08. Krautsuppe köcheln
09. Karotten verarbeiten
10. Aktentonne füllen {Sollte am Mittwoch passieren, aber die Tonne wurde nicht geliefert} Angemahnt!
11. Bastelzeug zu Hause wegräumen Am Wochenende, vorher wird das nix.
12. Hackklößchen fertigen
13. Check Inn schreiben

Der 6. Montag

Guten Morgen
Es ist Zeit für Anitas Lückentext.

❶ Heute, am Spiel deine Ukulele-Tag kann ich weder Ukulele spielen, noch sonst ein Instrument. Weil ich es eben nicht kann. Vielleicht auf dem Kamm blasen, das wäre eine Möglichkeit.

Wenn ich nicht mehr jeden Wochentag um 4:30 Uhr aufstehen muss, fühle ich mich wohler.

❸ Mit Fasching/Fasnet/Karneval habe ich nichts am Hut. Sollen die Jecken feiern, solange sie noch was zu feiern haben, aber bitte ohne mich.

Dieses auf Krampf spaßig sein ist für mich ein unsinniger Zirkus.

❺ Dass Verdi zum Streik aufgerufen hat, ist einerseits verständlich, andererseits bei dieser Witterung und den Straßenverhältnissen eine Zumutung für die Nutzer der Öffis, die teilweise keine Chance haben, zur Arbeit zu kommen, von pünktlich wollen wir gar nicht reden.

❻ Bei der Vorstellung, dass ich nur noch 5 Wochen lang so früh raus muss, fällt mir das Aufstehen in Kälte und Dunkelheit etwas leichter.

❼ Im Kalender steht diese Woche ein Termin bei der Agentur für Gängelei Arbeit, ich habe außerdem weiteres Beräumen des Spielzeuglandes geplant und dann freue ich mich auf das Wochenende mit RoHen, auch wenn das durch ein paar ungünstige Termine zerrissen wird.

Wie auch immer sich die Woche bei mir gestaltet, euch wünsche ich eine angenehme Zeit und gutes Gelingen für eure Vorhaben.

Samstagsplausch – {31. Januar 2026}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen
Ich sitze in der Küche, habe RoHens kleinen Rechner aufgebaut und mir das Passwort diese Woche gemerkt. Neben mir steht die Froschtasse, die RoHen für mich getöpfert hat. Ich müsste sie mal auslitern, ich glaube, ein halber Liter Kaffee passt da hinein. *hüstel*
Rückblick auf eine verrückte Woche
Montag, 26. Januar 2026
Ich war mit dem Auto in Jena und hatte mich entschieden, erst am Montag Morgen zurück und gleich zur Arbeit zu fahren. Nur hatte es in der Nacht heftig geschneit. In Jena lagen ca. 15 cm Neuschnee oder sogar etwas mehr. Die Fahrt bis zur Autobahn war recht anstrengend. Noch schlimmer war aber die Fahrt von der Autobahn nach Torgau, obwohl im Flachland deutlich weniger Schnee gefallen war. Die drei Flocken reichten jedoch aus, um winterungeübte Autofahrer zu ängstlichen Schleichern mutieren zu lassen.
Ich war riesig froh, als ich endlich in Torgau ankam.
Dienstag, 27. Januar 2026
An diesem Tag passierte, was ich schon die ganze Zeit gefürchtet hatte. Da die Autofahrt tags zuvor so beschwerlich gewesen war, nahm ich lieber die Öffis. Bleiterscheinung hier: Ich war streckenweise zu Fuß auf ungeräumte Wege angewiesen. Es kam, wie es irgendwann kommen musste. Ich rutschte aus und setze mich unsanft auf meinen Hintern. Etwas ausführlicher hier.
Mittwoch, 28. Januar 2026
Der Mittwoch ist in der letzten Zeit immer mein liebster Wochentag. Das sollte auch diesmal so werden, denn PesTör hatte mich zur Wintersuppe eingeladen und wir wollten Pläne schmieden. PesTör hatte nämlich eine ganz tolle Idee, womit ich ab April mein Arbeitslosengeld aufbessern könnte. Es gibt da eine Frau, die ein ganz wunderbares Projekt aufgebaut hat, das sehr gut zu mir passen würde. Diese Frau möchte das Projekt altershalber {sie ist bereits 75} in gute Hände geben. Nun ist es an uns, sie davon zu überzeugen, dass meine Hände gut wären. Keinesfalls möchte ich, dass sich die Frau von mir verdrängt fühlt.
Mir gab diese Aussicht Hoffnung, dass es nach Ende März für mich doch irgendwie weitergeht. Ich freute mich auf den Feierabend und den Besuch bei PesTör.
Und dann… kam 14 Uhr ein Anruf des Vereinsvorsitzenden. {Ihr erinnert euch? Wir hatten uns als Verein darum beworben, das Spielzeugland in Torgau weiterführen zu dürfen, wurden aber von einem anderen Anbieter um die Hälfte unterboten und deshalb vom JobCenter abgelehnt. Inzwischen wissen wir, dass der andere Träger auch weniger als die Hälfte der Leistungen bietet. Doch das nutzt uns nun auch nichts mehr, da das JC ausschließlich nach den Kosten entschieden hat, nicht nach Preis-Leistungsverhältnis.} Und nun die Anfrage: Wäre G. für dich eine Option? JA!
Eine Stunde später erhielt ich eine Nachricht über das firmeninterne Netzwerk. Ob ich Interesse hätte, Coaching zu übernehmen. In W. Schließlich kenne ich den Standort, deshalb könne man sich das gut vorstellen. Ähm. Den Standort in W. kenne ich nicht, aber bevor ich überhaupt antworten konnte, kam ein Anruf aus Leipzig. Man wolle mich vorwarnen, dass ebendiese Anfrage kommen könne, weil man mich als Mitarbeiterin vorgeschlagen habe…
Damit war das Chaos komplett. Mein Gedankenkarussell begann zu rasen.
Ja, ich liebe den Job im Spielzeugland, außer in den Zeiten, da ich wieder eines abwickeln und auflösen muss. Gern hätte ich hier noch die nächsten zwei Jahre gearbeitet, vielleicht auch länger, um neben meiner späteren, recht geringen Rente noch ein wenig hinzu zuverdienen. Aber nun wurde diese Idee zerstört und ich habe umdisponieren müssen. Kaum habe ich das getan und mich mit dem Gedanken abgefunden angefreundet, nicht mehr Vollzeit zu arbeiten, was in meinem Alter und bei meinem Gesundheitszustand inzwischen verlockend erscheint, da kommen Angebote, fast schon Anforderungen, die wieder alle Pläne und Ideen auf den Kopf stellen. Und es ist wieder so, wie ich das schon vor zwei Jahren erlebt habe. Alle wollen gleichzeitig was von mir, keines der Angebote ist wirklich gut und vorallem ist alles noch völlig ungewiss. Das ist wieder so, dass man sicherstellen möchte, dass ich die Arbeit übernehme, ohne selbst irgendetwas zuzusichern. Damals schrieb ich: Und am Ende, wer weiß, ergibt sich dann vielleicht sogar noch etwas ganz anderes. So war es auch gekommen. Alles wurde ganz anders. Inzwischen, bin ich soweit, dass ich mir sage, abwarten, alle Konditionen erstmal anhören und dann entscheiden. Aber selbst wenn die Vernunft genau das gebietet, werde ich das Gedankenkarussell nicht los. Es raubt mir die Ruhe und den Schlaf und macht mich zusätzlich fertig.
Gestern bin ich erst einmal in den Zug gestiegen und habe mich nach Jena bringen lassen, wo RoHen mich am Bahnhof abgeholt hat. Das war schön. Bei ihm fühle ich mich geborgen.
Heute
RoHen hat noch etwas zu erledigen, bei dem ich ihm nicht helfen kann. So kann ich mich meinem Blog widmen und später vielleicht noch aus dem Januar auschecken, obwohl ich gar nicht eingecheckt habe.
Zunächst schaue ich zu Andrea, verlinke diesen Eintrag und stöbere durch eure Wochenrückblicke.
Ich wünsche euch allen ein feines Wochenende.
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag Samstagsplausch – {24. Januar 2026}
Montag Wochenend-Elfchen
Der 5. Montag
Januarnotizen – 26. Januar 2026
Dienstag Januarnotizen – 27. Januar 2026
Mittwoch Januarnotizen – 28. Januar 2026
Drabble am Dienstag Ja, das habe ich erst am Mittwoch geschrieben.
Schreibschnuppe Nr. 5/26
Etwas über Socken
Donnerstag Januarnotizen – 29. Januar 2026
Freitag Januarnotizen – 30. Januar 2026

Januarnotizen – 30. Januar 2026

Gedicht vom 29. Januar

Textspielerei
Bolongo kalimba
kaluma sumaah
burosco halkoni
das ist, was ich sah.
Ililli tatingel
sisis matie
tiriller taralla
klang schön, wie noch nie.
Tusoli balbiba
malorus trebecht
kamasto ubuntos
das ist gar nicht schlecht.

Tja, bei anderen klingt das immer so stimmig und ich dachte, es sei einfach zu reimen, wenn man sich die Wörter selbst ausdenken kann. Dann bin ich doch wieder ins Deutsche verfallen und habe einzelne {verständliche} Aussagen eingebaut. Ich wollte das unbedingt mal ausprobieren und vielleicht mache ich das auch noch einmal. Jedenfalls macht es Spaß, auch auf diese Weise mit Sprache zu spielen.

Tages- und Wochenaufgaben
00. Einen gewissen Teil der Akten neu sortieren {die, welche aufbewahrt werden müssen} auf nächste Woche verschoben
09. Bastelschank 3 ausräumen
10. Aktentonne füllen {Sollte am Mittwoch passieren, aber die Tonne wurde nicht geliefert}
14. Bastelzeug zu Hause wegräumen
16. Bastelschank 2 ausräumen, Fach 1 und 4
21. Wochenabrechnung
22. Basteltipps für Teilnehmerin
23. Koffer umpacken
24. Zugfahrt nach Jena