12 von 12 im Dezember

12_von_12
Caro von Draußen nur Kännchen sammelt wieder unsere in Bildern festgehaltenen Eindrücke des Tages. Vielen Dank dafür.
Ein nicht ganz normaler Freitag
06:50 Uhr
01 Unterwegs zur Firma. Auf dem Foto sieht der Himmel heller aus, als er tatsächlich war. Heimelige Gassen, gemütlich beleuchtet. {Bonusbild}

02 Rollos hoch! Jetzt erkenne ich gegenüber den bunt beleuchteten Weihnachtsbaum.

03 Ganz schnell und dringend, der erste Kaffee des Tages.

04 Als ich den Kalender im Gemeinschaftsraum umstellen will, hat das bereits jemand erledigt.

05 Auf dem Tischchen, auf dem sonst die Nähmaschine steht, entdecke ich dieses winzige Spielzeug.

06 Als nächstes stürze ich mich auf die Wochenabrechnung.

07 Ich lege mir 10 Knäuel Opalwolle bereit, die ich nächste Woche für das Projekt 12f26 in nummerierte Tüten verpacken will. Gesehen habe ich dieses Projekt bei Illy, die mir auch erklärt hat, wie ich teilnehmen kann. Zwei weitere Knäuel nehme ich nächste Woche noch mit, um alle 12 Tüten bestücken zu können.

08 Wenn ich einmal beim Fotografieren bin, kommen gleich noch die Socken Nr. 16/25 auf die Platte.

09 Vor dem verlängerten Wochenende darf ich nicht vergessen, die Blumen im Fensterbrett mit Wasser zu versorgen.
Dann wird es ein wenig hektisch. Im strahlenden Sonnenschein trete ich den Heimweg an. Wenig später zieht Nebel über die Wiesen. Ich kann nicht anhalten um zu fotografieren, denn ich muss den Sohn abholen und mit ihm weiter zu den Leuten, die eine neue Waschfee für mich haben. Nachdem diese in meiner Wohnung gelandet ist, bringen wir gleich noch die alte zum Wertstoffhof.

10 Die Neue hat ihren Test- und Reinigungslauf hinter sich gebracht. Ich freue mich sehr!

11 Während ich noch in der Küche muddle, genieße ich die Gemütlichkeit meiner Adventskalenderkerze.

12 Dann kommt der Sohn aus dem Garten zurück und bringt den großen Kessel mit, der noch zu einem Drittel gefüllt ist mit Krautsuppe. Lecker.
Und damit ist der 12. Dezember fast vorbei. Es war ein ereignisreichern Tag und ich bin recht müde. So werde ich weitere geplante Aktivitäten von der To-Do-Liste streichen. Man kann nicht immer alles schaffen.
Dies waren die letzten 12 von 12 für dieses Jahr. Wir lesen uns wieder im Januar. Bis dahin habt eine schöne restliche Adventszeit, glückliche Weihnachten und kommt gut ins neue Jahr.

In früheren Jahren
12. Dezember 2024
12. Dezember 2023
12. Dezember 2021
12. Dezember 2020
12. Dezember 2019
12. Dezember 2018
12. Dezember 2017

Dezembernotizen – 12.12.2025

Ich bin glücklich!
Weil ich tolle Freundinnen habe.
Hatte ich doch gestern hier von der Waschfee geschrieben, die nicht mehr wäscht. Kam doch gestern Abend eine Nachricht von MuSniF, ich könne die Wäsche sehr gern bei ihr waschen. Sie ärgerte sich ein wenig, weil sie sich erst kürzlich eine neue Waschfee gegönnt und ihre alte weggegeben hatte. Nur hätte ihre Alte {*grins*} mir nichts genutzt, weil ich sehr wenig Platz habe und einen Toplader brauche. Daraufhin schickte sie mir eine Kleinanzeige mit ebensolchem Gerät. Außerdem sagte sie mir auch andere Hilfe zu. Ich war völlig platt. Total gerührt. Und begeistert von dieser Freundschaft. Daaaaanke!
Und dann kam in der Nacht noch Nachricht von Katl: Du kannst mir deine Wäsche bringen. Und wenn sie trocknergeeignet ist, bekommst du sie schrankfertig zurück. Hach, da war ich auch wieder gerührt.
Und insgesamt bin ich sehr glücklich über solche Freundinnen. Da hat man zeitweise über Monate oder Jahre keinen Kontakt, aber wenn es darauf ankommt, sind sie da.
Und ich habe noch drei andere Freundinnen, die genauso zu mir stehen würden, die aber für die Wäscheaktion bissel zu weit weg wohnen.
Ach, und dann gibt es noch eine gute Entwicklung. Die Kleinanzeige, die MuSniF mir geschickt hatte, habe ich dem Sohn gezeigt. Er hat sich sofort darum gekümmert, und heute Nachmittag können wir die Maschine abholen.
Wie meinte MuSniF neulich? Es fügt sich. Ja, es fühlt sich endlich wieder gut an.
Und das mit RoHen wird sich auch wieder fügen. Jetzt glaube ich fest daran.

Tagesaufgabe(n)
übrig geblieben
09. immer noch der Koffer
heute neu
20. 12 von 12
21. Für Jürschn 12 von 12 vorbereiten
22. Wochenabrechnung
23. Waschfee abholen
31. Alte Waschfee entsorgen
24. Waschfee ausprobieren
25. Blognacht Verpasst, weil ich noch längst nicht soweit war.
26. Socke 17/2 anstricken
27. Fotos für 12f26
28. 23plus1 Adventskalender schreiben {Fußstapfen}
29. Klöpschen braten
30. Fingernägel schön

11. Dezember 2025 – Adventskalender

23plus1
Tag 11 in Gabis Adventskalender
Das Thema lautet: Schlitten

Auf dem Berg sah sie die Hand vor Augen nicht. Dicke Flocken wirbelten so dicht um sie herum, dass sie nicht einmal die Freundin erkannte, die eine Armlänge von ihr entfernt stand.
"Willst du wirklich dort hinunter?", fragte diese.
"Unbedingt! Es sind nur ein paar Meter die Straße runter bis zur Schlittenstation."
Sie machten sich auf den Weg. An der Station, wo das Schneegestöber bereits deutlich nachgelassen hatte, liehen sie zwei Schlitten aus. 5 km lang führte die Rodelstrecke über Wiesen und durch dichten Nadelwald. Jauchzend rasten sie hinunter ins Tal, eins mit dem Schlitten und der Natur. Das war Freiheit!

Besagte Rodelstrecke führte übrigens von der Spindlerbaude auf dem Berg fast bis hinunter in den Ort Spindlermühle. Die Freundin, mit der ich damals dort war, fiel übrigens während der Abfahrt zweimal vom Schlitten in den tiefen Schnee.

Dezembernotizen – 11.12.2025

Elfchen des Tages
Schlitten
Glöckchen klingen
wilde Fahrt bergab
Schnee glänzt weiß, glitzert
Winterspaß

Tagesaufgabe(n)
übrig geblieben
09. Koffer packen
heute neu
14. Socke 17/1 Fuß fertig {Gr. 43}
15. Schmuddelwäsche zusammensuchen
16. Schmuddelwäsche transportfähig verpacken
17. Zwiebelgemüse kochen Entfallen, weil es im Kaufmannsladen Hack im Angebot gab. So wurde das zubereitet
18. 23plus1 Advents-Drabble schreiben schreiben {Schlitten}
Spontan hinzugekommen
19. Angebote im Kaufmannsladen beschaffen

Gedanken
Seelisch geht es mir etwas besser. Der blöde Brief ist versendet. Nun muss ich abwarten, was weiter geschieht.
Auf Anraten des Sohnes habe ich gestern telefoniert. Ich hätte dich nachher auch noch angerufen. Ist das so? Jetzt ist der schwarze Peter bei mir. Ich bringe hier eine unnötige Härte herein. Ich hab dies und das gesagt. Hm. Tatsächlich ist es wohl keine Absicht, mich zu verletzen, sondern eine Mischung aus eigenen Sorgen, Unwohlsein, Gedankenlosigkeit und etwas, das ich nicht mit einem Wort benennen kann. Eine Art Sachlichkeit, mit der ich gefühlsduselige Tante nicht umgehen kann. Nun muss ich sehen, ob ich mich daran gewöhnen kann.
Die Sorgen reißen nicht ab. Jetzt ist die Waschmaschine kaputt. Der Sohn hat schon versucht, eine andere heran zu organisieren. Im Moment sieht das nicht so gut aus. Mal sehen. Ich muss mir die nächsten 2 bis 3 Wochen Möglichkeiten erschließen, in wessen Waschfee ich die eine oder andere Trommel kreiseln lassen darf. Ich habe da schon eine Idee, wen ich fragen kann.
 
Wie doof. Ich bin heute gestürzt. Da wollte ich zum Feierabend einen Stecker aus der Steckdose ziehen. Deshalb beugte ich mich schräg über den Schreibtisch. Und was macht der dusselige Schreibtischsessel? Rollt weg, kippt um und ich falle unter den Tisch. Der Sessel halb auf und über mir, verkeilt zwischen Tisch und Wand. Nun musste ich ihn erst einmal von mir herunter bekommen und dann versuchte ich aufzustehen. Auf den Knien war ich schnell, aber dann fehlte mir die Möglichkeit, mich abzustützen. Das dauerte eine halbe Ewigkeit, bis ich auf Händen und Füßen stand. Danach ging das Aufstehen gut. Was einem so passiert.
 
Am Nachmittag kam der Bus später. 7 Minuten zu spät. Dadurch konnte ich meiner S-Bahn nur noch hinterher schauen. Zum Glück kam der Regionalexpress pünktlich {eine halbe Stunde später}. Ab nächster Woche muss ich immer mit diesem Zug fahren, denn der Fahrplan ändert sich und die S-Bahn, mit der ich sonst immer fuhr, wurde ersatzlos gestrichen. Zu allen anderen Stunden 14, 16, 17 Uhr und später wird dieser Zug von xx:41 auf xx:56 verschoben, was passen würde, weil der Bus von xx:26 auf xx:36 verschoben wird. Da würde ich diese S-Bahn xx:56 auch erwischen. Aber eben nicht 15:56 Uhr. Da gibt es diese S-Bahn nicht. Ja, warum auch, ist ja nur Berufsverkehr. Da kann man so einen Zug locker einsparen. Für mich heißt der neue Fahrplan, ich muss morgens noch eine Viertelstunde früher los und komme abends mindestens eine halbe Stunde später heim. Ach menno! Ich hatte jetzt schon jeden Tag insgesamt 3 Stunden Wegezeit. Dann sind es fast 4. Und das für ganze 40 km Weg.

Dezembernotizen – 10.12.2025

Elfchen des Tages
Halbmond
nimmt ab
ich leider nicht
Herbert singt vom Vollmond
Alltagsfreude

Vollmond {YouTube-Link}

Tagesaufgabe(n)
Von vorgestern übrig geblieben
02. Brief zu Post bringen {per Einschreiben}
04. Socke 17/1 Ferse stricken
05. Socke 17/1 Fuß beginnen

Von gestern übrig geblieben
07. auf dem Heimweg einkaufen
08. kochen
09. Koffer packen

heute neu
10. Leergut wegbringen
11. asiatisches Essen holen
12. Eis mitbringen Gescheitert, weil die Sorte, die ich wollte, im Gefrierschrank ganz oben lag und ich nicht daran langen konnte.
13. Mit dem Sohn gemütlich essen

Gedanken
Tja, das mit den Abenden wird gelingen. Heute zumindest werde ich mit dem Sohn schön zu Abend essen.
Gestern erübrigte sich das Einkaufen auf dem Heimweg. Ebenso das Kochen. Am Mittag hatte ich einen Anruf erhalten. RoHen war gleich von der Firma aus nach Jena aufgebrochen. Nächste Woche wird er von dort aus arbeiten. So werden wir uns vor der Weihnachtsreise vermutlich nicht noch einmal sehen. Wozu auch? Seine Klamotten durchzuwaschen, in eine Tasche zu packen und ihm zu Beginn der Reise lang zu bringen, kann ich auch allein. Dazu muss er sich nicht extra herbemühen.
Meinen Koffer konnte ich gestern nicht packen, weil die Kleider noch nicht ganz trocken waren. Heute wird das ganz schnell gehen, ich brauche nicht viel für 3 Tage.

Bildbeschreibung – Drabble am Dienstag

Es ist Dienstag und bei Jürschn gibt es wieder das Drabble am Dienstag

Isegrimm war alt und grau. Gut, grau war er schon immer. Dass er alt war, äußerte sich vielmehr darin, dass er nicht mehr so gut sah. Da traf er neulich im Wald jemanden mit einer roten Mütze und glaubte tatsächlich, das Rotkäppchen vor sich zu haben. Beinahe hätte er das Wesen geschnappt. Da hätte er sich aber gewundert, wenn er dessen Bart zwischen den Zähnen gehabt hätte. Da hätte der Begriff "Haare auf den Zähnen" eine neue Bedeutung bekommen. Gewundert hätten sich auch die Kinder im ganzen Land, die keine Weihnachtsgeschenke bekommen hätten. Denn beinahe hätte Isegrimm den Weihnachtsmann gefressen.

Dezembernotizen – 09.12.2025

Elfchen des Tages
Still
die Straße
im grauen Morgenlicht
langsam erwacht der Tag
Alltag

Tagesaufgabe(n)
Von gestern übrig geblieben
02. Brief zu Post bringen
04. Socke 17/1 Ferse stricken
05. Socke 17/1 Fuß beginnen

heute neu
06. Spielzeugspende abholen
07. auf dem Heimweg einkaufen
08. kochen
09. Koffer packen

Gedanken
Ich glaube, ich sollte mir meine Abende anders organisieren. Schnell, schnell heim, nur um dann herum zu dümpeln, ist keine Erfüllung. Nicht über Wochen und Monate.

Dezembernotizen – 08.12.2025

Gedanken
Der 2. Advent war seltsam. Ich erwartete RoHen gegen 18 Uhr und war überrascht, als er schon 2 Stunden früher eintraf. Freudig überrascht. So konnten wir uns noch einen schönen Nachmittag und Abend machen. Dachte ich. Doch ich dachte falsch.
Zunächst wollte er seinen Rechner ins Netz hängen, um nachzuschauen, ob er für den folgenden Tag überhaupt Kursteilnehmer haben würde. Das konnte ich gut nachvollziehen. Ich wollte das damals, als ich diesen Job noch ausführte, auch immer am Abend zuvor schon wissen. Nur ließ sich der Rechner nicht ohne Weiteres ins Netz hängen. Nach mehreren Fehlversuchen befolgte ich dummerweise eine Anweisung auf seinem Rechner und drückte eine Taste am Router. Never touch a running System! Nach dem Tastendruck hatten wir alle kein Internet mehr. Auch nach mehrmaligem Neustart des Routers nicht. Das machte mich grillig, biestig. Zumal ich ja selbst schuld war, ich hätte einfach nicht auf diese Taste drücken sollen.
RoHen reagierte empfindlich, er könne ja gleich wieder heim fahren.
Und ich: Ja, mach doch!
Da schaltete sich der Sohn ein. Zum Glück war er da: Mutsch, das kriegen wir alles wieder hin! Jetzt macht ihr euch erstmal einen Tee!
Er startete zum soundsovielten Mal den Router neu und noch während das Teewasser zu kochen begann, funktionierte das Internet wieder und RoHen hatte die zündende Idee, wie wir seinen Rechner zur Mitarbeit bewegen konnten.
Ich frage mich allerdings, warum mich ein so kleiner Zwischenfall so garstig machen konnte. Das war ja nun wirklich nichts weltbewegendes und mit der nötigen Ruhe, die der Sohn zum Glück bewahrte, war auch alles schnell wieder behoben. Kein Grund, den armen Mann " in die Wüste" zu schicken.
Den Tee tranken wir leider nicht gemeinsam, wir zündeten keine Kerze an und ich kochte nichts, obwohl ich das gern getan hätte, aber nicht für mich allein.
17:15 Uhr zog RoHen sich zurück. Das war mein 2. Advent.
Der 3. wird besser. Da fahre ich mit dem Sohn nach Tschechien. Er hat diese Woche Geburtstag und ich habe kein Geschenk. So hoffe ich, dass ich ihm wenigstens mit der Reise eine Freude machen kann.
Es ist alles gerade nicht so einfach. Aber immerhin ist das Auto repariert.
Stand auf dem Tisch, als ich heim kam. Ach, wie lieb.

Tagesaufgabe(n)
Aus Woche 48 übriggeblieben
13. Schreibschnuppe 03. Dezember
HERZ – ANKUNFT – KERZE
Ein Satz reicht, hat Martina geschrieben.
Nun denn:
Er brachte es nicht übers Herz, die Kerze auszublasen, die seit seiner Ankunft auf dem kleinen Tisch vor dem Fenster brannte.

Woche 49 neu
01. Brief an den Zoll schreiben
02. Brief zu Post bringen {Verschoben auf morgen, weil ich zu Hause erst noch was nachsehen musste}
03. Etwas kochen Musste ich nicht. Es gab frische Mettbrötchen
04. Socke 17/1 Ferse stricken
05. Socke 17/1 Fuß beginnen

Der 50. Montag

Guten Morgen
Danke liebe Anita für den heutigen Lückentext.

❶ Von Natur aus bin ich ein Frühlings- und Sommermensch. Oh ja, Sommer.

❷ Gegen Frösteln hilft heiße Brühe oder Suppe. Tee oder Kakao gehen aber auch.

Heute mitgerechnet sind es für mich nur noch neun Arbeitstage bis Weihnachten. Das möchte ich nicht vergessen, zu erwähnen.

Ein gemütliches altes Hotel fällt mir als erstes ein, wenn ich an Weihnachten denken.

❺ Auch erwähnenswert, weil kurios, ist weiß nicht, was .

❻ Dabei würden mir Kuriositäten gerade gut gefallen und gut tun, hab ja sonst nicht viel zu lachen.

❼ Im Kalender steht diese Woche noch lästiger Papierkram, außerdem habe ich Koffer packen geplant und ich freue mich auf das Wochenende mit dem Sohn in Marienbad.
So, ihr Lieben, nun kann die Woche starten. Hab noch einiges zu tun. Nicht nur schönes, aber auch nicht nur mieses.
Mal sehen, was überwiegt. Am Ende der Woche das Schöne.