Test Nr. 2

Also gut, es funktioniert.
Nun müssen "nur noch" ein paar Schönheitsoperationen her. So zum Beispiel, dass es den Abmeldelink auch schon in der Willkommensmail gibt.
Dass die Mails ein Impressum bekommen und noch einmal in jeder Mail auf die Datenschutzerklärung hingewiesen wird.
Und für alles brauche ich noch ein paar Testeinträge. Ich hoffe, ich nerve damit nicht.

WmdedgT – August 2018

Der 5. August, der Tag an dem Frau Brüllen wieder fragt Was machst du eigentlich den ganzen Tag?, fiel auf einen Sonntag. Ich freute mich schon darauf. Hey, Sonntag. Endlich mal Gelegenheit, etwas anderes zu tun, als Büroarbeit, die zwar interessant ist, aber nicht für die Blogleser, fürchte ich.
Und dann? Ja, dann hatte ich von dem schönen Sonntag auch nicht wirklich etwas zu berichten. Wobei…
Kurz nach Mitternacht.
Ich hatte es mir in meinem Lehnstuhl bequem gemacht, die Füße hochgelegt. Ich war eingerichtet für die Nacht. Der Sohn bestand allerdings darauf, mir noch ein Kissen zu bringen und eine leichte Decke. Dann verabschiedete er sich, wollte noch zu einem Freund. Im Nachbargarten ist noch eine Party im Gange mit Musik von Heintje und sehr viel Gekicher.
00:50 Uhr.
Ich ziehe vom Lehnstuhl auf die Hollywoodschaukel um. Die Party ist sehr viel leiser geworden. Irgendwo weit weg blitzt es immer wieder, aber über mir ist der Himmel sternenklar.
02:38 Uhr.
Kühler Wind streichelt mein Gesicht. Wie angenehm. Jetzt bin ich froh, dass ich die Decke habe. Die Party ist zu Ende, drüben ist alles dunkel. Nur das seltsame Blitzen, das gewiss kein Wetterleuchten ist, setzt sich noch immer fort. Es sieht fast aus wie das Blinken des Flughafen-Towers, nur steht der in einer ganz anderen Richtung.
05:03 Uhr.
Jetzt habe ich aber schön lange geschlafen, zweieinhalb Stunden am Stück. Es beginnt gerade zu dämmern. Ich ziehe die Decke, die bisher nur auf meinen Füßen lag, bis ans Kinn und weigere mich, aufzustehen. Schließlich ist Sonntag.
07:08 Uhr.
Sonne lugt zwischen den Apfelbäumen hindurch. Zeit, aufzustehen, mich frisch zu machen. Noch ist es angenehm kühl. Während das Kaffeewasser blubbert, mache ich erste Guten-Morgen-Fotos. Beim ersten Kaffee verbastle ich sie zu einem Gruß und versende ihn an meine Lieben. Crissi, die Nachbarin, kommt und wir trinken ein Käffchen gemeinsam. Es ist selten, dass sie am Sonntag Morgen dafür Zeit hat. Deshalb genießen wir das.
Etwas später bringt sie mir Tomaten, eigene Ernte. Hmmm, so aromatisch.
09:30 Uhr.
Nun ist Eile geboten, da ich um diese Zeit schon bei Mutti sein sollte. Ich rufe sie fix an und gebe Bescheid, dass ich unterwegs bin. Bis wir wieder im Garten ankommen, hat sich die Wolkendecke zugezogen. Ein frisches Lüftchen weht. Wir haben angenehme 24°C.
Ich koche Pellkartoffeln, die ich zum Abgießen einfach in die Wiese schütte. *kicher*
Ein paar davon schäle ich und schneide sie für den Salat. Mutti mopst mir mit spitzbübischem Lächeln immer wieder Kartoffelscheiben, bis ich ihr eine eigene Kartoffel zum Schälen gebe. Ich hole ihr noch Butter und Salz dazu, während ich noch eine Menge Gemüse schnipple und den Kartoffelsalat würze.
Zum Schutz vor gierigen Wespen muss die Salatschüssel unter die Käseglocke, die laut Etikett Speisen Abdeckhaube heißt.
12:30 Uhr
Die kleine alte Dame schreit Huuunger, dabei dachte ich, sie wäre schon vom Katroffeln-Naschen satt. Also essen wir unseren Salat. Ich räume den Tisch ab, hole Abwaschwasser, das heute nicht ganz so heiß wie sonst aus der Leitung kommt.
Mutti will unbedingt Unkraut rupfen, weil es heute ja so kühl ist. Zwischendurch ruft meine Schwester an. Ansonsten habe ich die ganze Zeit irgend etwas zu tun, zu muddeln. Nichts richtiges, aber da mal etwas Unkraut gezupft, dort mal was aufgeräumt. Ich würde gern lesen, aber Mutti fällt immer wieder etwas zu schwatzen ein, bis sie wieder zu ihrem Krimi greift und ich mich auf die Schaukel zurück ziehe. Aber da komme ich auch nicht zum lesen, weil ich einnicke.
Nach 20 Minuten erholsamem Schlaf ist es 15:00 Uhr und ich setze Kaffee auf. Nach dem Vesper vertieft sich Mutti wieder in ihr Buch, während ich wieder abwasche, den restlichen Salat transportsicher verpacke und dann durch den Garten ziehe, um unsere Pflanzen vor dem Verdorren zu retten.
Als ich mich wieder hinsetzen kann, um noch ein wenig zu lesen, hat Mutti ihren Krimi fertig und meiner ist weg. Ich frage mehr mich als sie, wo denn mein Buch geblieben ist. Da macht sie wieder ihr spitzbübisches Gesicht und hält das Buch hoch. AHA.
Nun gut. Also beschäftige ich mich noch ein bisschen. Zu muddeln gibt es immer etwas. Und dann packe ich auch schon langsam zusammen.
18:00 Uhr
Inzwischen hat auch die Mutti zusammengepackt, wir verlassen den Garten und ich bringe sie nach Hause. Vor der Haustür meint sie, es wäre ein sehr schöner Tag gewesen. Naja.
19:00 Uhr
Daheim füttere ich die Waschfee, schwatze mit dem Sohn. Esse zum Abend etwas von den mitgebrachten Resten.
Später hänge ich die Wäsche auf und lege mich für eine Weile ich die kühle Wanne.
Dann endlich lese ich noch eine Weile.
Gegen 22:30 Uhr beschließe ich diesen Sonntag, an dem ich das Gefühl hatte, immer nur herumgewuselt zu sein. Richtig fertig geworden ist nichts, aber richtig ausgeruht habe ich mich auch nicht. Da ist die Frage Was machst du eigentlich den ganzen Tag? nur allzu berechtigt.

Samstagsplausch {04.08.2018}

Liebe Plauscherinnen, in dieser {letzten, eben vergangenen} Woche kam ich leider nicht dazu, mit euch zu plauschen. Warum? Nun, ihr könnt es euch denken. Ich war natürlich über das Wochenende wieder im Garten {ohne Internet} und konnte mich diesmal auch nicht dazu aufraffen, am Samstag Morgen in die Wohnung zu fahren. Also blieb leider der Plausch auf der Strecke. Dennoch möchte ich wenigstens ein paar Stichworte festhalten, damit mir die Woche vom 28. Juli bis 03. August nicht aus meiner Erinnerung verloren geht. Viel gibt es allerdings nicht zu berichten.
Zusammenfassen kann ich die Woche in einem Wort: heiß!
Aber das ist ja nichts Neues und ihr wisst das alle selbst. Also krame ich mal in meinem Gehirn, was es sonst so gab.
Arbeit…
…passend zum heißen Wetter natürlich von Montag bis Freitag in Vollzeit. Wobei… der Chef ab Dienstag "Hitzefrei" gewährte, täglich ab 14 Uhr. Gepaart mit der Arbeitszeitverlagerung ergab das für mich zwar nur 0,5 Stunden am Tag, ganze 2 Stunden in dieser Woche, aber ich freute mich schon über die Geste und einen wesentlichen Vorteil hat es doch, dass die Kollegen im Büro auch 14 Uhr Schluss haben und somit nicht mehr eben noch schnell etwas von mir wollen.
Nun könnte ich zwar grummeln, dass ich ausgerechnet jetzt bei diesem traumhaften Urlaubswetter einen Auftrag habe, der aber bald ausläuft, wahrscheinlich pünktlich zu dem Moment, wenn das Wetter in eine Regenphase umkippt. *grummelgrummel* Aber nein, ich grummle nicht. Schließlich wollte ich diesen Auftrag unbedingt haben.
Außerdem wollte ich…
Sommer…
…und deshalb schockiere ich unter der Hitze stöhnende Kollegen, Freunde, Bekannte, Nachbarn gern mit der Bemerkung:
Ich find’s schön.
Natürlich schwitze ich und habe Probleme mit dick geschwollenen Knöcheln. Bin nur einmal müde, und das ist immer. Und wenn ich von der Arbeit heim {bzw. in den Garten} komme, kann ich mich kaum noch zu irgend etwas motivieren, außer mich mit Buch und Getränk in den Schatten zu setzen, die Füße hochzulegen und vor mich hinzuträumern. Dennoch oder vielleicht gerade deshalb genieße ich diesen Sommer. Er macht vieles so schön unkompliziert. Die Hektik ist verschwunden, weil keiner mehr Kraft hat, überhaupt noch Stress zu machen. Oder empfinde das nur ich so, weil ich mich gerade im Genießermodus befinde?
Schwimmen…
…war ich nur am Montag. Das hat nicht wirklich Spaß gemacht, weil das Wasser sehr warm war. Also, die Sonne darf vom Himmel prasseln, aber das Wasser sollte dann bitteschön erfrischend sein. War es aber nicht, und außerdem war es mir zu voll. Ich hab’s ja nicht so mit vielen Menschen, jedenfalls nicht immer.
Gelesen…
…habe ich natürlich viel, denn ich habe ja sonst kaum was getan.

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Titel: Herzsammler
Autor: Stefan Ahnhem
Erscheinungsjahr: 2015
Verlag: List
Einschätzung: Gut, dass dieser Thriller in Skandinavien spielt und von einem schwedischen Autor stammt.
Wäre der gleiche Stoff in einem amerikanischen Thriller behandelt worden, hätte ich ihn wahrscheinlich nicht gemocht.
Eine ziemlich blutrünstige Geschichte, aber gerade noch erträglich. Die Figur des Ermittlers Fabian Risk wurde mir
im Verlauf der Handlung unsympatisch, besonders durch eine Handlung, die ich nicht näher benennen kann, ohne zu spoilern.
Der Schreibstil hingegen gefiel mir gut und bewirkte, dass ich recht schnell las und das Buch nur ungern weglegte.
Mir gefällt es immer sehr gut, wenn die Handlung sich auf verschieden Ebenen verteilt, sei es räumlich oder auch
zeitlich oder beides {wie hier}. Und ich mag es, wenn sich am Ende die offenen Fragen der einzelnen Ebenen
zu einer Lösung verdichten.
Es gab allerdings eine Ebene, die ich nirgends einordnen konnte und die, falls sie nicht als Cliffhanger
für den nächsten Band gedacht war, überhaupt keinen Sinn ergibt.
Neugierig bin ich nun auf "Und morgen du", das bereits ein Jahr vor "Herzsammler" veröffentlicht wurde,
dessen Handlung aber danach angesiedelt ist.
Wertung: drei von fünf Sternen.
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Die Abende…
…verbrachte ich im Garten {außer Montag}. Ansonsten passierte nicht viel.
Ach, doch, ein sehr nettes Gespräch hatte ich mit Catrin. Zeitversetzt, weil über Sprachnachrichten, die wir beide mögen, weil der Gesprächspartner {anders als beim Telefonat} sie abhören kann, wann es gerade passt. Sie gab mir eine so umfassende Beratung zu ihrem tollen Topf, dass ich mich entschlossen habe, mir vom übernächsten Honorar einen solchen zu gönnen.
Mehr gab es über die Super-Sommer-Woche nicht zu erzählen. Vielleicht wird es am nächsten Samstag mehr. Und vielleicht schaffe ich es dann auch, euch wieder bei Andrea zu treffen.
Jetzt halte ich mal noch ein wenig Nachlese.

Eine Frage der Sicht

In einem Text von Stoppok heißt es: Aufgaben lösen oder nicht, keine Frage der Cleverness, eher der Sicht.
Daran musste ich breits gestern in der Frühe denken, als ich das Haus verließ und ein sanfter warmer Wind unter strahlend blauem Himmel mich in Empfang nahm. Der erste Gedanke war freilich: Jetzt müsste man Urlaub haben!
Der nächste Gedanke hätte sein können, dass stattdessen Montag ist und eine ganze lange Arbeitswoche vor mir liegt und ich deshalb vielleicht frustriert bin. War ich aber nicht! Denn genau in dem Moment kam mir diese Textzeile in den Sinn und die Idee, einfach mal für ein paar Stunden hinzugehen und meine Arbeit zu tun… und dann wäre irgendwann Feierabend, den ich im Bad im kühlen Wasser verbringen wollte. Ich fand das eine angenehme Aussicht. Und schon war der Arbeitstag bei 32°C nicht mehr ganz so schlimm.
Am Ende hatte ich dann gar keine rechte Lust auf Schwimmen. Erst schon, aber als selbst im "kalten Becken" das Wasser sehr lau war und außerdem ziemlich voll, gefiel mir das nicht so recht. Vielleicht lag es auch nur daran, dass ich sehr müde war. Ich bin irgendwie immer müde.
So ging ich früher als geplant, auch früher als sonst aus dem Bad weg und fuhr noch in den Garten. Dort kamen verschiedene Besucher zum Sohn, so dass ich nicht viel Ruhe hatte. Aber zu meiner Freude kam auch Sylvana.
Man könnte es vielleicht als Nachteil betrachten, dass ich wieder erst Mitternacht zu Hause war und damit die Nacht wieder weniger als fünf Stunden Schlafenszeit bereit hielt. Ja, könnte man so sehen. Aber ich wollte keinen Nachteil sehen. Ich sah nur die herrlich warme Sommernacht und freute mich darüber, ohne daran zu denken, wie müde ich vielleicht am nächsten Tag wieder bin.
Tja, die Frage der Sicht eben…

Und am Dienstag gab es Hitzefrei…
…naja, nur eine halbe Stunde. Aber der Mensch freut sich.

Samstagsplausch {28.07.2018}

Guten Morgen liebe Plauschrunde. Auch wenn ich in dieser Woche kaum Gelegenheit hatte, zwischendurch zu bloggen, wird dieser Wochenrückblick nicht so ausführlich, wie ihr das sonst von mir kennt. Das schöne Sommerwetter ist mir einfach zu schade, um drinnen am Rechner zu sitzen. Das versteht ihr gewiss.
Im Grunde war es für mich eine Art Urlaubswoche, zumindest am Anfang. Natürlich habe ich von Montag bis Donnerstag Vollzeit gearbeitet, aber danach habe ich ganz einfach nichts mehr getan. Außerdem hatte der Chef uns freigestellt, täglich eine halbe Stunde früher mit der Arbeit zu beginnen und entsprechend früher Feierabend zu machen. Das haben wir dann getan, wobei mir das nicht viel nützt, wenn andere Kollegen die Arbeitszeit nicht verlagern und dann immer noch ganz fix etwas zu besprechen haben, wenn ich “eigentlich” schon Schluss hätte. Immerhin haben wir diese wüstenheiße Arbeitswoche irgendwie überstanden, genau wie das vorhergehende Wochenende mit dicken Wolken, die leider kein Gewitter brachten, sondern nur Schwüle.
Am Samstag, 21. Juli war Gartentag mit Mutti angesagt, die ich gegen 11 Uhr abholte. Es war bedeckt und so drückend, dass man sich kaum bewegen mochte. Mutti meinte dann, sie käme am Sonntag, 22. Juli lieber nicht noch einmal mit. So haben wir es dann auch gehalten.
Am Donnerstag war es dann vorbei mit dem Nichtstun zum Feierabend, denn da war Einkaufstag, die große Runde, mit Bücherei, dafür diesmal ohne Drogeriemarkt. Stattdessen wollte Mutti noch in einen "Fidschiladen" wegen ein paar Hauspantoffeln. Unmittelbar daneben ist eine Bäckerei, die auch super leckeres Eis anbietet, und ich hatte mir schon am Morgen überlegt, dass ich Mutti zu einer Kugel Eis überrede. Das war nett.

Und sonst so?
geschwommen…
…bin ich in dieser Woche nur am Montag {23. Juli}. Das war schön und tat gut, wenn ich auch insgesamt etwas knurkelig war. Wegen des frühen Feierabends schafften wir den Aufguss um 18.00, der mit Heudüften und Musikuntermalung besonders schön war.
getroffen…
…habe ich am Montag im Bad außerdem die Janine. Nachdem ich ihr geschrieben hatte, dass ich dort sein würde, entschloss sie sich ganz spontan, auch hinzukommen. Wir hatten wieder jede Menge zu erzählen.
Außerdem holten die Uraltfreundin und ich am Dienstag {24. Juli} unser immer wieder verschobenes Treffen nach. Diesmal bei mir im Garten, wo wir uns unter Apfelbaum und Sonnenschirm vor der stärksten Sonneneinwirkung versteckten. Später am Abend kam dann noch Sylvana hinzu.
geschnippelt…
…wurden in dieser Woche Berge von Gemüse. Jeden Morgen vor der Fahrt zum Dienst zauberte ich mir einen riesigen Salat, bestehend auch Paprika, Gurke, Tomaten, einigen wenigen kleinen Kartoffeln und einer Menge Kräutern. Auch am Dienstag Abend schnippelten wir Gemüse, mischten dieses unter eine Tzatzizubereitung aus dem N-Markt und aßen Pellkartoffeln dazu. Das mit dem Tzatziki war eigentlich eine Notlösung, weil ursprünglich Sylvana vorgeschlagen hatte, am Abend im Garten Kartoffeln und Quark zu essen und den Quark dafür mitzubringen. Nun kam sie aber zunächst nicht, und ich wollte das Abendbrot auftischen, also wurde statt des Quarks Tzatziki genommen. Und, was soll ich sagen? Das mache ich demnächst wieder.
gestrickt…
…habe ich dieser Woche nicht eine Masche.
gelesen…
…habe ich immer zwischendurch.

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Titel: Kiellinie
Autorin: Angelika Svensson
Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: Knaur
Einschätzung: Eine schöne schnelle Schreibweise, die auch zum schnellen Lesen animiert.
Charaktere, die man mögen kann. Ein wenig Menschelndes, das man nicht unbedingt mögen muss, das aber der Geschichte keinen Abbruch tut.
Gegen Ende vielleicht ein klein wenig zu dick aufgetragen. Aber insgesamt kurzweriliges Lesevergnügen.
Die nachfolgenden Bücher der selben Autorin mit dem gleichen Ermittlerteam werde ich auch noch lesen.
Wertung: dreieinhalb von fünf Sternen.
Amazon Bestell-Link

geschlafen…
…habe ich länger, als ich wollte, am Donnerstag {26. Juli}. Und das kam daher, dass ich gegen 19 Uhr bei Mutti fertig war und mich entschloss, nicht in den Garten sondern in die Wohnung zu fahren. Dort belud ich die Waschfee und überlegte noch, ob ich, wenn sie fertig ist, vielleicht doch noch in den Garten düse, um dort die Wäsche aufzuhängen. So lange die Fee ihre Arbeit verrichtete, wollte ich nur ein wenig die Füße hochlegen. Die waren, wie jeden Nachmittag ziemlich angeschwollen. Aufgewacht bin ich dann kurz nach Mitternacht, habe die Wäsche zu Hause aufgehängt und bin wieder ins Bett gekrochen.

Am Freitag, 27. Juli war dann alles anders. Es begann schon damit, dass ich an diesem Tag kein Gemüse schnippeln musste, weil mir der immer gleiche Salat inzwischen zum Hals heraus hing. Also packte ich einen Becher Tzatziki und einen riesigen Kohlrabi als Wegzehrung ein und ging ganz entspannt und rechtzeitig aus dem Haus.
Dann aber hatte die alte Jolanda partout keine Lust anzuspringen. Ich versuchte alles, was mir nur einfallen wollte. Leider erfolglos. Menno. Zwei Wochen müsste sie noch durchhalten. Nur zwei Wochen. Dann kommt das neue Auto. Aber wahrscheinlich will die alte Rostlaube mir den Abschied leicht machen. Also packte ich die Taschen um, denn alles, was ich schon für den Wochenfeierabend im Garten dabei hatte, konnte ich unmöglich mit der Straßenbahn mit in die Stadt schleppen. Die Bahn fuhr mir dann prompt vor der Nase weg. Ich musste nur noch die Hauptstraße überqueren und einsteigen, da setzte die Bahn sich in Bewegung. Die nächste fuhr erst 20 Minunten später.
Den Kollegen hatte ich Bescheid gegeben, und ändern konnte ich das nun sowieso nicht mehr. Den Sohn bat ich dann, mit dem Fahrrad meine restlichen Taschen aus dem Auto zu bergen, damit ich am Nachmittag von der Endhaltestelle direkt in den Garten wandern konnte.
Am Nachmittag gab es eine Stunde "Hitzefrei", so dass ich insgesamt 1,5 Stunden früher nach Hause fahren konnte, als sonst. Das hatte den Vorteil, dass die Tram ganz leer war. Kurz nach der Endhaltestelle, sammelte mich dann ein Bekannter des Sohnes mit dem Auto ein, so dass ich nicht einmal zum Garten laufen musste.
Anke und Jürgen baten mich zu Kaffeetrinken, und kaum hatten wir uns niedergelassen, ging endlich ein lang ersehntes Gewitter nieder. Das tat gut.
Pünktlich zur Mondfinsternis war der Himmel wieder klar, der Blutmond war gut zu sehen.
Weil alle Sträucher und Büsche noch vor Nässe troffen, wagte der Sohn später noch ein Lagerfeuer, gut gezähmt im Feuerkorb. Wir waren nicht die einzigen. Auf mehreren Grundstücken kamen die Feuerschalen zum Einsatz. Sehr stimmungsvoll.
Und heute zum Samstag, 28. Juli? Darf ich wieder die Mutti zu von ihr bestimmten Zeiten {die mir sehr ungünstig sind} holen und zurück bringen. Eigentlich bin ich zu einer Gartenparty geladen. Aber die kleine alte Frau besteht trotzdem darauf, dass ich sie hole. Dann gehst du eben zwischendurch mal zum Kaffee rüber.
Hallo? Wir sind keine 85, unsere Partys finden abends statt und beschränken sich nicht auf "mal ein Kaffeetrinken". Nun ist sie bereit, schon 17 Uhr wieder heim zu gehen, nicht erst 18.30 Uhr. Also darf ich dann in wenigen Stunden wieder das Auto satteln {das der Sohn wieder zum Laufen bekommen hat} und sie wieder wegbringen.
Wegen der derzeitigen Verkehrslage, kosten mich die gerade mal 6 km eine reichliche Stunde. Aber das ist ja egal, ist ja nur meine Lebenszeit, die ich sinnlos im Auto vertue. Hauptsache, die alte Frau hat ihren Willen und hat wieder mal über mich bestimmt. *grrr*
Morgen hole ich sie jedenfalls nicht.

Euch allen ein schönes, möglichst selbstbestimmtes Wochenende.

Internal Server Error…

…oder
In eigener Sache…
In den letzten ca. 4 Wochen erhielt ich mehrfach Mails von LeserInnen, die gern hier kommentiert hätten, aber eine Fehlermeldung erhielten. Marion hat sich die Mühe gemacht, diese Fehlermeldung zu notieren und mir zu senden.
Auf meine Anfrage beim Support erhielt ich folgende Nachricht:
…wenn Sie nochmals auf diesen Fehler stossen, bitten wir Sie,
zeitgleich folgende Seite aufzurufen und uns die dort angegebene
Zeit und die IP zu nennen: http://a.bytecamp.net/
Damit koennen wir eine Analyse anstellen und Ihnen eventuell weiterhelfen.

Dies konnte ich bisher nicht umsetzen, da sich die Fehlermeldung bei mir nicht mehr zeigte. Aber leider bei einigen von euch, die versucht haben zu kommentieren.
Und nun meine Bitte an euch: Falls ihr beim Kommentieren wieder diese Meldung seht, würdet ihr vielleicht den oben genannten Link nutzen und mir Zeit und IP unter
mira@besinnlich.de
zukommen lassen?

Datenschutzhinweis:
Diese beiden Daten würde ich direkt an meinen Provider weiterleiten, damit dieser den Fehler analysieren kann. Zu keinem anderen Zweck werden eure Daten verwendet und nach Weiterleitung an den Provider bei mir auch sofort wieder gelöscht.

Samstagsplausch {21.07.2018}


Hallo liebe Plauschrunde. Diesmal ist einiges anders, denn ich kann meinen Beitrag wieder einmal erst am Sonntag Abend online stellen. Der Grund war wieder mal der Garten, wo ich noch immer keine Möglichkeit habe zu bloggen. Eine Lösung wäre, am Samstag ganz früh in die Wohnung zu fahren, Wäsche zu waschen und während die Waschfee ihre Runden dreht, den Wochenrückblick zu schreiben. Das habe ich auch schon praktiziert. Nur, dieses Wochenende hatte ich nicht die geringste Lust, aus dem Garten wegzufahren. Es war einfach so schön und entspannend, unter dem Apfelbaum zu sitzen und im Morgensonnenschein meinen Kaffee zu genießen. Jaha, am Samstag Morgen schien die Sonne noch.
Außerdem wird mein Plauschbeitrag vielleicht etwas kürzer als sonst, weil ich unter der Woche schon hier herumgeschwatzt habe.

Am Montag, 16. Juli hing ich noch ein wenig dem Wochenende nach und fasste im weiteren Tagesverlauf neue Zuversicht.
Am Dienstag, 17. Juli machte ich mir Gedanken über Job-Alternativen.
Der Mittwoch, 18. Juli stand unter dem Eindruck unseres schönen Kinderfestes.
Der Donnerstag, 19. Juli stimmte mich nachdenklich und brachte mir einen sehr angenehmen neuen Kontakt.
Freitag, 20. Juli
Den Wochenfeierabend wollte ich ganz unbedingt im Garten verbringen und hatte mich auch darauf vorbereitet, draußen zu übernachten. Das ist immer so schön. Sowohl abends das Einschlafen, als auch das Aufwachen am Morgen. Den ersten Kaffee unter dem Apfelbaum genießen. Herrlich.

Und sonst so?
geschwommen…
…bin ich an zwei Feierabenden in der Therme. Die ist zur Zeit recht leer, weil viele Menschen lieber an die umliegenden Seen fahren oder ins Freibad gehen. Das ist deutlich preiswerter als die Therme. Da ich aber das Abo ohnehin bezahlt habe, kann ich auch dort schwimmen gehen und am Abend, um 21 Uhr, noch einen herrlichen Duftausguss in der Kelo-Sauna genießen. Außerdem ist das Außengelände so schön.

entspannt…
…habe ich mich an den anderen beiden Feierabenden im Garten. Dienstags mit der Mutti, die ich nach der Arbeit daheim abholte. Das war nur halb entspannend, weil ich 19.30 Uhr, also für meine Begriffe viel zu früh, die kleine alte Dame wieder nach Hause chauffieren musste. Am Donnerstag nach dem Einkaufen brachte ich sie dann gleich nach Hause und fuhr ohne sie in den Garten.

gekocht…
…wurde das erste Apfelmus in diesem Jahr aus Falläpfeln, die ich in Ankes Garten aufgelesen hatte. Insofern war es dann doch wieder gut, dass ich am Dienstag so früh heim fahren musste, denn das Putzen der Äpfel dauerte geraume Zeit und dann noch das Kochen und Passieren. Da war es dann auch wieder Mitternacht.

geschwatzt…
…habe ich am Donnerstag Abend mit dem Sohn. Das war richtig, richtig schön. Wir saßen vor der Gartenlaube, tranken gegen 22.30 Uhr erst mal noch Kaffee und unterhielten uns ausgiebig über allerlei, auch über Zukunftsmusik und Träume. Das tat sehr gut, denn obwohl wir uns nahezu täglich sehen, ist oft nur für die nötigsten Absprachen Zeit, oder wir sind nicht unter uns, oder uns ist nicht nach Reden, oder einer von uns schläft ein.

geschrieben…
…habe ich an meinen Spinnradgeschichten, die endlich einmal fertig werden sollen.

gestrickt…
…wurden nur wenige Runden an einer Socke, die ich am letzten Sonntag begann, die aber noch nicht einmal bei der Ferse angekommen ist. Man kann schließlich nicht alles schaffen. Ich jedenfalls nicht.
[Edit]
Übers Wochenende kam noch die eine oder andere Runde hinzu, so dass die Socke fast bei der Ferse angekommen ist. Das ist nun auch nicht wirklich viel, aber zu meiner Entschuldigung kann ich vielleicht anführen, dass ich außerdem zwei Patche an meine Decke gestrickt und damit nun die 5. Patchreihe vervollständigt habe. Elf sollen es mindestens werden, also war es Zeit, da auch mal wieder weiterzuarbeiten.

Ansonsten gibt es vom Wochenende nicht viel zu berichten, denn ich habe es zur Erholung genutzt.
Und nun husch husch, ganz schnell den Eintrag zu Andrea verlinken.
Bis die Tage, ihr Lieben.

Nachdenkliches…

…heute Mittag erhielt ich eine Mail, die mich dazu brachte, meine Pause zu Recherchen zu nutzen, deren Ergebnisse mich sehr nachdenklich stimmten.
Brigitte Fuchs schrieb, dass sie in einem sehr alten, längst inaktiven Blog eines meiner Gedichte gefunden hat und bat um meine Zustimmung zur Veröffentlichung in ihrem Blog. Diese gab ich ihr natürlich gern und bin nun sehr gespannt darauf mit welchem ihrer schönen Fotos sie meinen Text in Verbindung bringen wird.
Da ich das Gedicht bereits 1999 geschrieben hatte, fiel mir momentan nur die erste Strophe ein, so dass ich selbst erst einmal meinen damaligen Kommentar im Wiesengrund-Blog finden musste. Langsam, förmlich tröpfchenweise, fiel mir wieder ein, wie das damals alles zusammenhing. Wie ich für Laura den Wiesengrund einrichtete und mit diesem zarten pastelligen Design versah. Ja, auch wenn dort als Designer inzwischen jemand anderer genannt wird, ursprünglich stammte das mal von mir. Damals mochte ich diese zarten Farben und die hauchdünnen Umrandungen und setzte sie in all meinen {bzw. von mir gestalteten} Blogs ein. Besonders nachdenklich stimmte mich die Erkenntnis, warum der Wiesengrundblog inaktiv wurde, weil die Laura, die so wunderschöne Gedichte und nette kleine Anekdoten schrieb, schon seit 2009 nicht mehr unter uns weilt.

Nun habe ich in der nächsten Zeit wieder viel zu lesen und zu stöbern. All die Gedichte, die Laura einst schrieb und zusammen trug. Von einigen, das spüre ich deutlich, geht Inspiration aus. All die KommentatorInnen, die ebenfalls lyrische und andere Texte beisteuerten. Und nicht zuletzt natürliche Brigittes Homepage und Blog, die ich heute erst einmal nur überflogen hatte.
Ich freue mich sehr und bin dankbar, dass mein altes Gedicht {immerhin fast 20 Jahre} all dies ausgelöst hat.
Deshalb möchte ich es hier auch noch einmal eintragen, obwohl ich es oben bereits beim Wiesengrund verlinkt habe.

Tiefblaue Stunde
In der dunkelblauen Stunde
hältst du nach des Tages Hast
vor der Nacht in schrillen Farben
ein paar Atemzüge Rast.

Deinen Träumen wachsen Flügel,
Du entfliehst der Wirklichkeit,
brauchst, bevor die Nacht Dich einfängt,
einen Wimpernschlag lang Zeit.

Riechst den schweren Duft der Rosen,
hüllst Dich in ihr Schweigen ein.
Willst für ein paar Augenblicke
in Dir selbst zu Hause sein.

Und der Spiegel gibt den warmen,
sanften Kerzenschimmer wieder.
Eine leise Sehnsucht steigt
in Dir auf und – weht vorüber.

© Mira Wunder, 08. Februar 1999

Am Mittwoch ist Kinderfest…

…im Hof steht eine Hüpfburg. Drum herum an die zehn Stationen, an denen die Kinder spielen, basteln, Sport treiben können. Die Geräuschkulisse erinnert an ein Freibad. Rufen, Krietschen, Kreischen, Lachen. Grillduft zieht zum Fenster herein.
Ich beschäftige mich mit EAN-Codes und Kasseneingaben. Da die Kollegin das Kassenprogramm malträtiert, bleiben für mich die Trockenübungen. Ich bin sehr gespannt, welche Artikelpalette ich da erzeuge. Das wollen wir später testen. So macht der Job richtig Spaß.
In der Mittagspause gehen wir alle hinunter auf den Hof und lassen uns beim Kinderfest echte Roster schmecken. "Echt", weil tatsächlich auf dem Holzkohlegrill gebraten. Lecker, lecker. UND gesponsert vom Kaufmannsladen.
Ganz so einfach, wie ich mir das dachte, ist das übrigens nicht mit den EAN-Codes. Generieren kann man jeden x-beliebigen Strickcode, aber aus dem Code für Miras Fruchtschorle Himbeer auch gleich noch den für Miras Fruchtschorle Grüner Apfel abzuleiten, klappt nicht. Wobei es bei so imaginären Getränken an der Trainingskasse natürlich egal ist. Aber die Kollegin möchte gern echte Codes verwenden. Also werden wir wohl ein wenig sammeln müssen für unser Sortiment. *lach* Spaß macht es trotzdem.
Am Nachmittag steht schwimmen auf dem Program. Das macht auch Spaß.

Übrigens:
Die Beute vom Dienstag Abend {Falläpfel aus Ankes Garten} hatte ich noch am späten Abend geputzt und gekocht und am Mittwoch Morgen vor dem Dienst das Apfelmus durch das Sieb gerührt. Meine Flotte Lotte habe ich auf die Schnelle nicht gefunden, weil sie in dem Regal, in dem ich sie vermutete, nicht war. Mal überlegen, bei welcher Räumaktion die wohin geraten ist. Ich meine, ich hätte sie kürzlich erst gesehen.
Wer jetzt nicht weiß, was eine Flotte Lotte ist, das Ding heißt eigentlich Passiermühle. Man kann sie für vieles durch einen Pürrierstab ersetzen, aber nicht für alles. Nämlich immer dann nicht, wenn das Obst oder Gemüse Schalen hat, die im Püree nichts zu suchen haben.
[Achtung! Werbung!]

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Vielleicht bestelle ich mir selbst auch noch eine, statt lange in
diversen Umzugs- und Lagerkisten zu suchen.
Diese hier gefällt mir richtig gut, weil sie verschiedene austauschbare Siebe hat.