Notizen – 13. Juni 2024

Ein Donnerstag im Juni
05:00 Uhr
Wie fast immer bin ich vor dem Wecker wach.
Ich habe genug Zeit, meine Tasche zu packen, mir etwas zu essen mitzunehmen und Tee in kleine Flaschen zu füllen, weil ich kein Mineralwasser mehr habe. Aus der Geschenkekiste fische ich das letzte Paar Socken und binde ein Bändchen darum.
08:45 Uhr
Nach anderthalb Stunden Fahrt für 14 km komme ich endlich in der Firma an. Eine Kollegin, die sonst 8 Uhr beginnt, war auch eben erst gekommen. Welch Chaos in der Stadt.
Als ich sie zur Seite bitte, schaut sie sehr verwundert, aber als ich ihr die Socken in die Hand drücke, leuchten ihre Augen.
09:00 Uhr
Die Technik lässt sich bitten. Als sie dann läuft, kann ich trotzdem nicht zügig arbeiten, weil die Teilnehmer keine Kopfhörer dabei haben, obwohl in der Einweisung zum Kurs ausdrücklich steht, dass Kopfhörer und Ladekabel mitzubringen sind. Letzters hatte auch nur ein einziger dabei. Zum Glück habe ich meines immer dabei.
So bleibt mir nur, den Unterrichtsstoff über die Übersetzungs-App in drei Sprachen zu übertragen. Zum Glück brauchen wir heute nur drei.
13:00 Uhr
Nach dem Mittagessen ist Selbststudium angesagt. Das könnte für mich weniger anstrengend sein, wenn denn die Leute mit ihren Handys und der entsprechenden App klar kämen. Hilflos halten sie mir ihre Telefone entgegen, auf denen der Lehrstoff nun in der jeweiligen Sprache angezeigt wird, die wiederum ich nicht verstehe. Also muss wieder der Übersetzer her und es bleibt anstrengend.
Im letzten Teil, dem Test, will die Technik wieder nicht so recht, wobei ich den Verdacht habe, dass die Leute ein bissel selbst dran Schuld sind, weil sie auf die falschen Buttons drücken. Weil sie mir nicht zuhören, zu ungeduldig sind, die Übersetzung abzuwarten. Dauert nun mal alles ein wenig in drei Sprachen. Außerdem muss ich meinen eigenen Text ganz langsam sprechen, weil die App sonst absoluten Kauderwelsch übersetzt.
Der Sohn ruft an, beauftragt mich mit einem anderen Anruf. Jetzt! Menno, ich hab Unterricht. Zum Glück ist gerade Pause, weil wir mal wieder auf eine Freischaltung warten müssen. Der Auftragsanruf bleibt erfolglos und ich rufe Katl an, um eine andere Nummer zu erfragen. Auch wenn ich mir keine Zeit für ein Schwätzchen nehmen konnte, war es schön, sie mal wieder zu hören. Rückruf beim Sohn und Bericht meiner Erfolglosigkeit.
17:00 Uhr
Endlich Feierabend. Letzten Endes war es ein erfolgreicher Tag. Und, was besonders wichtig ist, dieser Job macht mir Spaß. Das ist meine Berufung, unterrichten, coachen, von allem etwas, mich um die Leute kümmern.
Im dicksten Gewühl auf der Jahnallee ruft die SchwieTo an. Ich kann ihr nicht helfen, solange ich noch unterwegs bin. Im genauso dichten Gewühl vor dem Bahnhof ruft die Weinkönigin an. Ihr könnte ich helfen, aber sie ist Jungstrickerin und meine Erklärungen erschließen sich ihr nicht so recht.
Im immernoch dicken Gewühl zwischen Regalen, Kisten und Einkaufswagen ruft die Hexe an, um unser Treffen für den Abend abzusagen. Es geht ihr nicht gut.
Ich atme durch, die Absage kommt mir recht. Immer noch beim Einkaufen, ruft die SchwieTo nochmal an. Ich kann ihr immer noch nicht helfen.
18:30 Uhr
Zu Hause. Nun hat die SchwieTo Glück mit ihrem Anruf. Ich hatte den Rechner schon eingeschaltet und kann ihr nun endlich ihre Berechnungen fertig machen.
Als schon wieder das Telefon klingelt, knurre ich, dass ich endlich meine Ruhe haben will. Aber es ist der Schatz und über seinen Anruf freue ich mich dann doch.
21.00
Der Tee ist fertig. Geduscht bin ich auch schon. Ich glaube, heute mache ich nichts mehr. Dabei wollte ich doch endlich mal wieder eine Reihe stricken. Ich glaube, das bekomme ich heute nicht mehr hin. Vielleicht noch ein, zwei Seiten lesen. Ja.
Und dann Gute Nacht.

12 von 12 im Juni

12_von_12
Auch heute möchte ich mich wieder an Caros Aktion 12 von 12 beteiligen. Bis zum Vormittag war ich noch in Jena und konnte mich nicht so recht losreißen. Zwei oder dreimal dachte ich daran, dass der 12. ist und ich fotografieren sollte, was ich so mache. Doch ich vergaß es wieder und begann dann erst zu Mittag, als ich daheim ankam, ein paar Aufnahmen vom Tage zu machen. Mal sehen, ob es noch 12 Fotos werden.

Mittwoch, 12. Juni 2024
Wenn ich nach längerer Abwesenheit heim komme, habe ich immer ein wenig Angst vor den Gespenstern, die im Briefkasten hocken. Auch heute gab es eine Menge davon. Zum Glück nichts wirklich boshaftes. Leute wollen Geld von mir. Was auch sonst?

Dann sind erst einmal die Pflanzen an der Reihe, zuerst die im Küchenfenster.

Dann der Balkon. Die Erde in den Töpfen ist feucht, vermutlich war der Sohn gestern da. Trotzdem machen die Pflanzen keinen so tollen Eindruck, wie die auf der Terrasse des Jenaers. Ich bin wohl zu oft und zu lange fort. Immerhin fängt die Erdbeere an zu blühen.
Eine Tomatenpflanze befreie ich von einem Geiztrieb und stelle diesen zum Wurzeln in ein Glas.

Dann bereite ich erst einmal etwas zu essen zu.
Ich richte den Arbeitsplatz wieder ein, damit ich überhaupt wieder bloggen kann.
Dann räume ich das Auto aus und füttere die Waschfee.
Es ist schon weit am Nachmittag, als ich die Wäsche endlich draußen auf der Leine habe. Ob die wohl noch trocken wird?
In den Mails befindet sich dann doch ein böser Geist. Einer, der mich seit Wochen belastet, obwohl ich nicht wirklich etwas damit zu tun hatte. Nun kam der Ball zu mir zurück. Ich rufe den Sohn an und er verspricht, am Abend vorbei zu kommen und mir bei der Klärung zu helfen. Er bringt ein Geschenk mit. Das wird mein Abendessen.
Es stellt sich heraus, dass die blöde Sache den Sohn genauso belastet wie mich. Dann schreiben wir einen Brief und nun sollte die Angelegenheit geklärt sein.
Der Sohn öffnet noch das Batteriefach des Funkweckers, weil mir dazu die Kraft in den Fingern fehlt. Manches bekomme ich einfach nicht allein hin. Ich wechsle die Batterie. Warum der Wecker trotzdem nicht funktioniert, keine Ahnung.
Nachdem der Sohn gegangen ist, pflanze ich drei der wundervollen Buntnesseln ein, die wir am Sonntag im Botanischen Garten erstanden hatten. Das untere Foto war dermaßen unscharf, dass ich es jetzt mit Blitzlicht wiederholen musste. Dadurch kommen die Farben jetzt genauso, wie sie in Natura sind.
Dann topfe ich noch schnell die Duftpelargonie um, die wegen ihres viel zu kleinen Topfes schon ganz mickerig aussieht. Wachse, meine Gute, wachse und gedeie. Die Pflanze des Jenaers sah bis vor ein paar Wochen ebenso "verhungert" aus. Seit sie nun auf seiner Terrasse steht, ist sie richtig schön und buschig geworden. Ich hoffe, dass mir das mit dieser Pflanze auch gelingt.

Nun ist Abend, auf dem Balkon leuchten die Elfenlichter. Ich versuche jetzt zu schlafen, denn morgen wartet wieder ein vollgepackter Arbeitstag auf mich.
Gute Nacht!

In früheren Jahren
12 von 12 im Juni 2023
12 von 12 im Juni 2022
12 von 12 im Juni 2018
12 von 12 im Juni 2017

Notizen – 11. Juni 2024

Der Wecker klingelt. Das hatte ich lange nicht, dass ich wirklich bis zum Klingeln geschlafen habe. Ich mache mich fertig, vertrödle mich ein wenig und verpasse den Bus. Dadurch verpasse ich ganz knapp auch den Zug, den ich gestern genommen hatte. Wirklich ganz knapp. Ich sah ihn noch wegfahren. Macht nix. Der nächste fährt…
06:46 Uhr
Das ist ein ICE, kann aber bis Erfurt mit dem Deutschlandticket genutzt werden.
In Erfurt habe ich wieder viel Zeit und treibe mich auf dem Bahnhof herum. Bei einer Bäckerei erstehe ich ein Laugenbrötchen. Heute habe ich nämlich keine Schnittchen, weil der Schatz gar nicht aufgewacht ist und ich mich ganz leise aus der Wohnung geschlichen habe.
Weil es viel kälter ist als gestern und ein heftiger Wind weht, entscheide ich mich für eine Straßenbahn, die direkt zum Augustinerkloster fährt. Da habe ich zur Schule nur einen kurzen Fußweg.
09:00 bis 13:00 Uhr
Das war ein schöner Kurs. Drei Teilnehmer waren auch gestern schon dabei. Das klappt nicht immer, aber diesmal eben doch. Am Ende haben sie sich sehr gefreut, als ich ihnen auf russisch Alles Gute gewünscht habe. Manches verlernt man eben nicht, auch nicht nach 50 Jahren.
14:44 Uhr
…sollte ein ICE fahren, der bis Gera mit dem Regionalticket genutz werden kann. ICH war pünktlich auf dem Bahnhof. Der ICE nicht. Zunächst werden 10 Minuten Verspätung angezeigt, kurz darauf 20. Als die Verspätung auf 40 Minuten angewachsen ist, komme ich endlich auf die Idee, nach einer anderen Verbindung zu schauen. Und sieh da, es gibt ein. Fünf Gleise weiter. Ich mache mich auf den Weg und schaffe es noch rechtzeitig. Der Zug steht bereits da und ist recht voll. Ich finde noch einen Notsitz. Das genügt mir. Es ist eine Regionalbahn, die an jedem "Dorf" hält, immerhin bin ich unterwegs.
In Weimar holt uns der verspätete ICE ein und wir müssen ihm Vorrang lassen, wodurch sich nun auch die Regionalbahn verspätet. Macht nix, ich sitze gut und bin auf dem Heimweg. Was will ich mehr. Viele verlassen die RB und steigen in den ICE um. Ob sie viel Zeit gewinnen, ist fraglich. Ich bleibe. Und ich finde ein Buch. Einen Krimi, den ich mitnehme. Diese Regionalbahn hat nämlich in jedem Wagon eine Büchertauschregal. Nächste Woche werde ich ein Buch mitnehmen, das ich dort hinterlassen kann.
Irgendwann
Ich komme in Jena an, muss nur ganze 4 Minuten auf den Bus warten und werde vom Schatz ganz liebevoll empfangen.
Warum auch immer bin ich sehr, sehr müde und schlafe beim Überprüfen meiner Mails im Sitzen ein.
Abends
Ich wache natürlich noch einmal auf und stelle fest, dass immer noch die Sonne scheint. Wir setzen uns eine Weile auf die Terrasse und räuchern. Das hatte ich mir gewünscht. Leider ist es sehr kalt, gerade 11°C. Das ist zum Draußensitzen nicht so angenehm, zumal ich meine Strickjacke und den dicken Kuschelpullover im Auto gelassen hatte.
Zum Einschlafen nutze ich wieder eine Einschlafmeditation. Das klappt derzeit nicht ohne.

Der 24. Montag

Na huch…
…das ist mir schon ewig nicht mehr passiert, dass ich den Montagsstarter verpasst habe. Das war aber gestern auch ein verrückter Tag. Da ich jetzt vor Dienstbeginn noch eine Weile Zeit habe, hole ich den Starter ganz schnell noch nach.

Für die Wahl in Europa habe ich mich offen gestanden nicht wirklich interessiert.

❷ Ich habe nicht grundsätzlich ein Desinteresse, eher im Gegenteil. Aber diesmal war ich von dem ganzen Gerangel, von der Kriegstreiberei und dem wer-mit-wem-gegen-wen völlig überfordert.

Anderes Thema: Ich will Sonne.

❹ Die unzähligen Regentage drücken auf’s Gemüt und so viel Wasser brauchen wir nun auch wieder nicht, jedenfalls nicht am Stück.

Beim Schatz auf der Terrasse ranken die Kletterbohnen am Zaun.

❻ Am liebsten trage ich Kleider. Auch bei der Gartenarbeit. Eigentlich immer.

❼ Ich habe diese Woche zwei Unterrichtstage in Erfurt und zwei in Leipzig zu erledigen und freue mich riesig auf meinen Balkon, wo ich mehrere Buntnesseln pflanzen möchte.
Tja, so schnell ging das mit dem Lückentext und nun bringe ich den ganz fix noch zu Anita.

Euch allen noch eine schöne Woche.

Notizen – 10. Juni 2024

Ein Montag im Juni
Ein verrückter Tag.
04:30 Uhr
Ich könnte noch eine Stunde schlafen, muss aber zur Toilette und der Schatz gruschdelt auch schon draußen herum. Also stehen wir auf. Ich bin ohnehin ein wenig aufgeregt, zum einen, weil ich mich entschlossen habe, mit dem Zug nach Erfurt zu fahren und nicht so recht weiß, wie es laufen wird, bei der Bahn weiß man das nie. Und zum anderen, weil ich heute zum ersten Mal einen Kurs zu halten habe, bei dem rein technisch einiges schief gehen kann.
06:00 Uhr
Ich bin bereit und laufe los zum Bus. Der Schatz hat mir noch Schnittchen eingepackt und ich habe eine ganze Kanne Tee getrunken, weil die Blase schon wieder ziept.
Kaum habe ich die Haltestelle erreicht, kommt auch der Bus.
06:29 Uhr
Ich nehme einen Zug früher als geplant und bekomme sogar einen Sitzplatz. Ich weiß nicht mehr, wann genau ich in Erfurt ankomme. Höchste Zeit ist es, denn der Tee will wieder raus. *hüstel*
Dann habe ich jede Menge Zeit. Weil ich mich in der innersten Innenstadt von Erfurt halbwegs auskenne, nehme ich eine Straßenbahn zum Domplatz und laufe von dort aus durch malerische alte Gassen bis zum Lehrgangsort.
noch vor 08:00 Uhr
Es ist bereits geöffnet. Ich bekomme notwendige Zugangscodes und alle sonstige Ausstattung. Ein sehr schönes Objekt. Ich dachte bisher, Cottbus wäre der schönste noch existierende Lehrgangsort, aber hier ist es noch schöner, weil es große Pflanzen gibt, die eine entspannte Atmosphäre schaffen.
09:00 bis 17:00 Uhr
Der Kurs verläuft sehr gut, auch wenn die Technik ein klein wenig zickt. Wir bekommen das gut hin.
17:46 Uhr
Auf dem Bahnhof ist "Land unter". Wegen eines Brandes an der Strecke haben ICEs teilweise bis zu 190 min Verspätung oder fallen ganz aus. Meine Regionalbahn ist jedoch pünktlich.
18:45 Uhr
Ich bin daheim. Der Schatz hat gekocht. Hmmm. Lecker. Und zum Nachtisch gibt es Erdbeeren.
Das Handy quillt über von WhatsApp-Nachrichten. Eine davon aus G., dienstlich. Es entspinnt sich eine Unterhaltung, laut der ich in Cottbus schon wieder etwas falsch gemacht habe. Mensch, macht doch euren Krempel selber! Ich kann es euch doch sowieso nicht recht machen.
Damit hake ich das ab und widme mich einem geruhsamen Feierabend. Der Schatz lockt mich auf die Terrasse. Er hat in der Kaufhalle noch zwei besondere Buntnesseln entdeckt und mitgebracht.
Viel tun wir an diesem Abend nicht mehr. Es war ein sehr schöner, aber auch anstrengender Tag.
Ich lese.

Samstagsplausch {08.06.2024}

Guten Morgen ihr Lieben
Ich bin wieder in Jena. Und ich hatte mich gestern dazu entschlossen, meinen Laptop mitzuschleppen, schließlich heißt er ja Schlepptop *grins*
Deshalb kann ich heute vielleicht ein wenig mehr texten, als wenn ich nur das Handy dabei hätte. Schreibt sich hier einfach besser.

Und nun beginnen wir mal mit der…
Wochenrückschau
Samstag, 01. Juni
Die Tochter des Jenaers hatte Jugendweihe. Zu diesem Anlass, also für den offiziellen Teil, hatte sich der Schatz in Schale geworfen, das heißt in einen Anzug. Und ich böses Weib hatte am vergangenen Samstag gelästert, weil ich mir diesen Mann, den ich nur als Naturmenschen kenne und deshalb sogar manchmal liebvoll meinen Waldschrat nenne, überhaupt nicht im Anzug vorstellen konnte. Vor meinem inneren Auge sah ihr ihn, wie einen erwachsenen Mann, der sich nach Jahren in seinen Konfirmationsanzug zwängt und darin etwas seltsam wirkt. Und dann… stand er vor mir, in Hemd und schwarzem Anzug und mir blieb der Mund offen stehen. Er sah so toll aus. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass man sich gewünscht hatte, er möge bitte auch zur privaten Feier im feinen Zwirn erscheinen. Tja, und bei dieser Feier, die insgesamt sehr schön war, tja, wie soll ich sagen? Hab ich mich nochmal neu in ihn verguckt. Hach. Er wurde sogar ein bissel rot, als ich ihm das sagte. *kicher* 🤭
Ja, nun ist das raus und hier schriftlich fixiert. Jaja.
Sonntag, 02. Juni
Ruhetag. Ich strickte an meiner Jacke. Irgendwann werde ich euch die mal vorstellen. Vielleicht komme ich in der nächsten Zeit mal dazu, ein kleines Nadelgeplapper bei Andrea zu verlinken.
Montag, 03. Juni
Ein schöner Tag. Die Heimfahrt von Jena und viele tolle Pflanzen. Hach ja.
Dienstag, 04. Juni
Der Tag ist mir irgendwie aus dem Gedächtnis gefallen. An meiner Jacke gestrickt habe ich, glaube ich zumindest. Und dann kam ein Anruf vom Schatz. Das Saatgut ist angekommen und er hat es auch gleich eingebuddelt. Nun, mal sehen, was wächst. Seine Terrasse ist schon ein Dschungel, da will mein Balkon erst noch hin.
Mittwoch, 05. Juni
Ja, es ist der 5. und Tagebuchbloggen ist angesagt. Leider war es einer meiner schlechteren Tage, so dass nicht viel geschah. Ein schönes Telefonat mit dem Jürschn geschah immerhin.
Donnerstag, 06. Juni
Mein Schulungstag. Gut, dass Chef A. mir das angeboten hatte. Ich fühle mich gut gerüstet für meinen Einsatz in Erfurt.
Freitag, 07. Juni
Wie geplant hänge ich mich am Morgen an den Rechner. Nacharbeiten von gestern, vorarbeiten für Montag. In Bloggs herumtreiben und mich verzetteln. *lach*
Teams fordert mich auf, meine Einstellungen zu ändern, nachdem ich das getan habe, finde ich mich auf der Firmenoberfläche wieder. Das wollte ich ja nun nicht. Prompt ruft Chef C. an. Das wollte ich erst recht nicht. Wieso ich "grün" wäre, wollte er wissen. Und weshalb ich nicht im Krankenhaus sei und wann ich da wieder hingehe. Und ob ich nicht, bevor ich da hingehe, noch ein paar Wochen in CB arbeiten würde. Ich sage ihm, dass ich mich krank fühle und das schon so war, als ich noch in CB gearbeitet habe. Dass ich es erzwungen habe, meinen Vertrag zu erfüllen, eigentlich aber lieber zum Arzt gegangen wäre… Er guckt bissel geknickt und meint, dass es meine Entscheidung sei, er sich aber freuen würde, wenn ich schnellstens wiederkäme. Tja, ich würde mich auch freuen, wenn ich mich besser fühlen würde.
Na, immerhin hilft der viele Tee, den ich trinke. Die Blase schmerzt nicht mehr. Teams schalte ich ab.
Als ich am Rechner alles erledigt habe, baue ich den auch ab und verstaue ihn in einer großen Tasche. Dann raffe ich mich auf, meine Kleider für die Fahrt zu richten.
Die Hexe ruft an. Ein sehr schönes und langes Gespräch.
Die SchwieTo meldet sich auch noch, aber als ich zurückrufe, geht sie nicht ran. Naja.
18:30 bin ich endlich auf der Straße nach Süden.
Jena:
Der Schatz steht auf der Terrasse und hält Ausschau nach mir, während ich an dxer Tür klingle, was er nicht hört. Tja, so geht das manchmal. Sind wir umeinader herum getanzt.
Im Wohnzimmer läuft sehr schöne Musik. Ich muss den Schatz mal noch fragen, wo ich die finde, dann verlinke ich sie euch hier noch.
Wir machen Abendessen, aber mir ist gar nicht nach essen. Dabei hat der Mann diesmal extra auf mich gewartet, nachdem er letzte Woche schon satt gewesen war, als ich hier ankam.
Wir räuchern noch ein wenig, wobei ich feststelle, dass mir der Duft des Palo Santo Holzes frisch besser gefällt, als geräuchert. Dem Mann geht es ähnlich, weshalb wir dann Stäbchen anzünden. Hach, schön.

Heute
Wir haben lange geschlafen, zumindest für meine Verhältnisse. Es ist fast halb neun und der Schatz muss aufstehen, weil er am Vormittag in der Stadt wieder seinen Töpferkurs hat.
Ich darf hier noch ein wenig herumklumpern und in Ruhe diesen Eintrag schreiben. Erst hatte ich das WLAN nicht in Gang bekommen. Dreimal den falschen Zugangscode eingegeben. Klar im Vorteil ist, wer lesen kann.
Heute Nachmittag wollen wir endlich zu den Orchideen. Diesmal passt das Wetter und ich freue mich sehr darauf.
Morgen soll es mal in den Botanischen Garten gehen. Auch darauf freue ich mich.

Gebloggt in dieser Woche
Montag, 03. Juni: Montagsstarter und Notizen
Dienstag, 04. Juni: Ich sollte täglich bloggen, damit mir die Tage nicht verloren gehen. 🤔
Mittwoch, 05. Juni: WmdedgT?
Donnerstag, 06. Juni: Notizen
Freitag, 07. Juni: Ich habe mich vertrödelt, am Rechner und überhaupt. Da lasse ich das mit den Notizen heute sein.
Samstag, 08. Juni: Da sind wir gerade.

Jetzt komme ich zu Andrea, die mir eine Mail geschrieben hat. Vielen Dank dafür.

Euch allen ein feines Wochenende
Eure Mira

Notizen – 06. Juni 2024

Der erste Donnerstag im Juni

05:00 Uhr
Das war wieder eine seltsame Nacht. Zuerst war ich alle Stunden kurz wach, seit 3:30 Uhr alle halben Stunden. Das ist kein Geschlafe. Trotzdem habe ich sehr schön geträumt. Die Träume hinterlassen immer ein angenehmes Gefühl und manche bleiben so gut in Erinnerung, dass ich den ganzen Tag noch von den schönen Bildern zehren kann.
Da ich gestern nicht die rechte Kraft hatte, mich auf den heutigen Arbeitstag vorzubereiten, fahre ich den Rechner hoch, um noch ein wenig zu tun, bevor ich losfahren muss.
08:00 Uhr
Ich komme in der Firma an und erschrecke. Es ist so still auf den Gängen, als ob der Unterricht schon in vollem Gang wäre. Bin ich etwa zu spät? Ich dachte, mein Kurs begänne erst um neun. Habe ich mich getäuscht? Bei der Suche nach jemandem, der mir Auskunft geben kann, laufe ich der Sekretärin in die Arme. Du bist aber früh! Mir plumpst ein Stein vom Herzen. Magst du Kaffee?
08:30 Uhr
Der Referent kommt. Ein sympatischer Mensch. Ich bin froh, dass ich heute nicht selbst referieren muss, sondern von ihm lernen darf, damit ich nächste Woche, wenn ich seine Vertretung übernehme, fit bin. Die Einarbeitung läuft sehr gut, gerade weil die Technik eher nicht läuft und ich auf diese Weise mitbekomme, was alles schief gehen kann {und vermutlich auch wird} und wie ich darauf reagieren kann.
Meine Blase macht mir zu Schaffen. Gestern hatte ich das Problem mit mehreren Kannen Tee in den Griff bekommen, heute schmerzt es beim Wasserlassen heftig. Ich zwinge mich trotzdem, gut durchzuspülen und freue mich schon auf den Abend daheim, wenn ich mir eine {oder mehr} große Kannen Tee kochen kann.
12:45 Uhr
Die Mittagspause verbringe ich mit den Kolleginnen von einst, die einhellig der Meinung sind, ich sollte nicht wieder nach Cottbus gehen. Klar, Gesundheit geht vor! Unbedingt.
13:30 Uhr
Referat. Ich komme zu spät, weil ich mich erst noch mit Kollegen unterhalten habe und stelle fest, dass der Referent noch nicht weit gekommen ist, weil mittlerweile auch die firmeninterne Software nicht mitspielt. Ich kümmere mich darum, schließlich habe ich jahrelang hier gearbeitet und kenne da ein paar Tricks. Passt.
Dann endlich das Referat, ein wenig gekürzt. Die Quizze {wie lautet eigentlich die Mehrzahl von Quizz?}, die zur Auflockerung gedacht sind, müssen wir aus Zeitgründen weglassen. Sie sind zur Wissensvermittlung nicht zwingend erforderlich.
16:00 Uhr
Test. Auch da gibt es ein paar technische Irritationen, die jedoch nicht wir zu verantworten haben. Wir müssen sie nur ausräumen.
17:10 Uhr
Feierabend. Der Tag war anstrengend, hat mir aber sehr geholfen.
Ich hole mein Auto von meinem Lieblingsparkplatz in der Gartenanlage ab und trollere quer durch Leipzig heimwärts. Weil ich noch zum Angebotsladen will, wähle ich die Route durch die gefährlichste Straße Deutschlands, die Leipziger Eisenbahnstraße. Also, für mich hat die nichts Gefährliches an sich. Eher erweckt sie den Eindruck einer Einkaufsstraße im südlichen Mittelmeerraum mit all ihren türkischen, arabischen und ähnlichen Läden, Cafés und Bistros. Klar ist sie ein Brennpunkt, weil so viele Kulturen, die sich in ihrer Heimat nicht grün sind, auf engstem Raum aufeinander treffen. Aber tagsüber, im hellen Sonnenschein, wirkt die Straße einfach nur interessant.
Wenn man den Begriff gefährlichste Straße Deutschlands googelt, bekommt man eine Auflistung, in der die Eisenbahnstraße gar nicht enthalten ist, weil sie sich nur auf Verkehr und Unfälle bezieht. Naja, auch egal. Ich mag die Eisenbahnstraße jedenfalls. Ich mag die Geschäfte dort und kaufe da auch sehr gern ein. So auch heute. Im Angebotsladen bekomme ich ein paar tolle Schnäppchen, von denen ich einige mit nach Jena nehmen werde.
Apropos Jena: Ich sehne mich schon nach dem Mann, aber ich bin auch geschafft vom Tag und habe noch keine Taschen gepackt und überhaupt. Deshalb entschließe ich mich heute nicht mehr zum Losfahren, sondern verschiebe das auf morgen. Da kann ich in der Frühe am Rechner noch ein paar Dinge, die ich heute gelernt habe, nachbereiten und vielleicht ausdrucken. Vielleicht nehme ich auch den Rechner mit. Mal sehen.
Die Kanne Tee, die ich mir koche und dann recht zügig leertrinke, hilft mir sehr. Die Schmerzen sind wieder weg. Hoffentlich bleibt das nun so.
22:00 Uhr
Was ist denn das für ein Geräusch? Ah, mein Telefon. Der Mann ruft an. Hach ja. Er wollte sich nur kurz melden, damit ich mich nicht wieder beschwere, dass er mich so selten anruft. Dieser Typ, hey. *kopfschüttel* Ich beschwere mich doch nicht! Oder vielleicht doch? Naja. Wir schwatzen eine Dreiviertel Stunde. Danach mache ich mir nochmal Tee, damit die gute Wirkung über Nacht nicht nachlässt.
Hach ja, es war ein guter Tag.

WmdedgT im Juni 2024

Der 5. Juni ist in diesem Jahr ein Mittwoch und wieder steht die Frage im Raum "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?"
Nicht viel, das kann ich schon mal sagen. Kommt euch der Text bekannt vor? Das liegt daran, dass ich ihn im Mai schon fast genauso geschrieben habe. Allerdings war der Tag im Mai schon deshalb schöner, weil der Schatz hier war.

04:00 Uhr
Bisher war die Nacht von Schlaflosigkeit geprägt. Ich habe mit der Schwester geschrieben, gelesen, gestrickt. Jetzt lege ich mich nochmal hin. Vielleicht klappt es nun endlich mit dem Schlaf.
06:00 Uhr
Och nö, zwei Stunden Schlaf sind mir zu wenig. Zumal ich nichts weiter vor habe, als mich ein wenig auf morgen vorzubereiten. Das Schulungsvideo noch einmal anschauen und vielleicht noch ein paar Folien ausdrucken. Aber erst drehe ich mich nochmal um.
07:30 Uhr
Nun aber los. Sonst ist der ganze Tag verratzt. Dass er das auch so wird, ahne ich noch nicht.
Ich texte mit der Schwester, die heute nach Stuttgart fährt, um sich mit ihrer Tochter und der winzigen Enkelin zu treffen. Ich hoffe auf Fotos.
Vormittag
Mir geht es schon mal wieder mies. Bauchschmerzen und auch sonst das Zipperlein. Seit ich weiß, was bei der OP schief gelaufen ist, wundert mich das zumindest nicht mehr. Das muss ja alles erst mal wieder heilen, innerlich. Und so, wie das gelaufen ist, dauert diese Heilung eben eine Weile. Ich finde, Schmerzen sind leichter zu ertragen, wenn man weiß, woher sie kommen.
Die Vorbereitung auf meinen Einsatz morgen verschiebe ich auf den Nachmittag. Erst legen ich mich mal ein wenig auf die Couch.
15:00 Uhr
Die Sirene. Jeden Mittwoch um drei. Ich war doch tatsächlich fest eingeschlafen, hatte sogar geträumt. Und es war ein schöner Traum. Na, immerhin.
15:30 Uhr
Der Jürschn ruft an. Es wird ein längeres Gespräch. Ein schönes Gespräch.
Am Abend
Die Schwester ist aus Stuttgart zurück. Sie schickt zwei Fotos. Das winzige Enkelmädchen hat gereint, als sie sie auf dem Arm hatte. Tja, das kommt vor, wenn man sich selten sieht. Sie sollte öfter Gelegenheit haben, Tochter und Enkelin zu sehen. Ich könnte mir einen solchen Abstand zu Sohn und Hexe niemals vorstellen. Ja, in dieser Beziehung hatte und habe ich es richtig gut.
Weil die vorige Nacht keine so gute war und weil ich morgen früh raus muss und einen langen Tag vor mir habe, gehe ich früh zu Bett.

Das war es also für den 5. Juni 2024.
In früheren Jahren
Juni 2023
Juni 2022
Juni 2020
Juni 2018
Juni 2017

Notizen – 03. Juni 2024

Der erste Montag im Juni
06:00 Uhr
Ich habe keine Ruhe mehr und stehe auf. Erst ein Milchkaffee, dann ein Würstchen zum Frühstück.
Dann fange ich an, meine sieben Sachen zusammenzupacken. Der Schatz hatte vorgeschlagen, dass wir noch zu den Orchideenfelden fahren, bevor ich den Heimweg antrete. Aber es hat die ganze Nacht geregnet und ich fürchte, wir würden im Schlamm versinken. Außerdem hat mich eine seltsame Unrast erfasst. Ich will heim, obwohl ich gleichzeitg Sorge habe, mich den Gespenstern zu stellen. Ihr kennt den Spruch?
Dass man erwachsen ist, merkt man daran, dass die Gespenster unter dem Bett in den Briefkasten umgezogen sind.
07:30 Uhr
Der arme Schatz ist noch gar nicht richtig munter. Aber er packt die Pflanzen zusammen, die ich mitnehmen darf. Dann trägt er sie zum Auto und einen Teil meiner Taschen auch. Ich kann seit der OP nicht mehr schwer trgen. Immer noch nicht wieder. das nervt bissel, weil ich bis dahin immer sonstwelche Gewichte auf meinen Schultern weghucken konnte. Da will ich wieder hin. Nicht unbedingt, es tun, aber es zu können.
Ich weiß gar nicht genau, wann ich in Jena starte. Der Himmel ist heller geworden und unterwegs kommt tatsächlich die Sonne heraus.
09:50 Uhr
Ich komme beim Möbelschweden an, der auf meinem Heimweg liegt, und wundere mich, wieso die Drehtür am Ausgang, durch die ich hinein will, sich nicht öffnet. Klar, der Laden öffnet erst um zehn. Also warte ich, gemeinsam mit einigen anderen Leuten. Ich betrachte die Gartenmöbel-Ausstellung, denn die ist bereits zugänglich. Ich finde nicht, das ich mitnehm,en möchte. Dabei könnte ich für Schlatkow ein paar kleine Klappstühle brauchen. Naja.
Ich betrete den Markt dann doch durch den Ausgang, weil sich dort der Hotdog-Stand befindet und ich inzwischen Hunger habe. Das Würstchen mit Soßen, viel Gurke und Röstzwiebeln tut gut. Dann stiefle ich durch den Markt. Verkehrt herum, was nicht so wild wäre, weil ich genau weiß, wo ich finde, was ich möchte. Dumm nur, dass ich glaube, einen Einkaufswagen zu brauchen und deshalb doch die ganze Strecke durch den unteren Teil des Marktes wandern muss. Dann erst stellt sich heraus, dass ich den Wagen nicht gebraucht hätte. Die 4 kleinen Pappboxen hätte ich in der Hand behalten können. Aber ich wollte noch nach Zimmerpflanzen schauen. Da spricht mich allerdings nichts so wirklich an. Buntnesseln haben sie nicht. Naja, die sind ja auch mehr für draußen.
Gegen Mittag
Ich komme zu Hause an und fahre erst einmal gleich bis ans andere Ende der Stadt, wo bei einem Pizzadienst mein Päckchen bereit liegt. Seltsam, DPD hat eigentlich eine Abstellgenehmigung. Das Päckchen ist lädiert, vielleicht haben sie es deshalb nicht im Hausflur hinterlassen. Übrigens ist nur der Karton beschädigt, der Inhalt ist in Ordnung.
Ich finde einen Parkplatz fast vor der Haustür. Das ist gut, da muss ich mein Gepäck nicht so weit tragen. Mit Zaudern öffne ich den Briefkasten, der auch Verschiedenes enthält, aber keine Gespenster, zumindest keine heftig bösen. Alles handhabbar.
Auch eine Zustellbenachrichtigung von DHL ist dabei. Das Päckchen befindet sich an ihrem gewünschten Abstellort. Da ist es aber nicht. Eine Minute später sehe ich es im Flur stehen. Da hat der Sohn es also schon angenommen. Wie schön. Es ist nämlich diese schöne Tasche darin. Dort liegt auch noch ein sehr kleines Päckchen, von dem ich mir zuerst nicht vorstellen kann, was es enthalten könnte. Dann fällt es mir wieder ein. Palo Santo Holz. Am Nachmittag
Ich schreibe meinen Montagsstarter und ruhe mich aus. Es ärgert mich ein wenig, dass ich seit der OP nicht mehr belastbar bin. Schon der kleine Streifzug durch das Möbelhaus hatte mich geschafft. Das kann doch nicht sein. Ich will das wieder anders haben! Ja!
In der Wohnung entdecke ich eine Menge Pflanzen, die in meiner Abwesenheit Einzug gehalten haben. Der Sohn hat sie gebracht. Sie stammen noch von Mutti. Ach, wie ich mich freue. Gut, dass ich beim Schweden nix bekommen habe. Ich hatte die Pflanzen schon, ohne es zu wissen.
Ich telefoniere mit dem Schatz. Er muss schließlich erfahren, dass ich gut angekommen bin.
Später
Ich sortiere die Wäsche, platziere die mitgebrachten Pflanzen auf dem Balkon, telefoniere mit dem Sohn, dem ich für die Zimmerpflanzen danke. Dann lese ich in gehe recht früh zu Bett.

Der 23. Montag

Ich bin wieder hier…
…in meinem Revier. So sang Westernhagen einst. Und nun auch ich.
Dieser Montag ist für mich um einiges anders als die vorangegangenen, weil ich heute nicht um drei Ihr aufstehen und um vier Uhr zum, Arbeitsort losfahren musste. Das tat schon mal gut. Allen Montagen gemeinsam sind die Lückentexte, die Anita uns zur Verfügung stellt.

Also dann…

Obwohl es dauernd regnet, brauchen die Pflanzen auf dem Balkon viel Wasser.

❷ Ich warte auf mehr Wärme, damit ein richtig dichter grüner Dschungel entsteht. .

Ohne Wecker aufstehen und ein Tässchen Kaffee ist die beste Art, in den neuen Tag zu starten.

❹ Das TV-Programm kenne ich überhaupt nicht. Wenn meine Schwester nicht ab und an mal einen Film empfehlen würde, den ich mir dann in der Mediathek anschaue, ginge das völlig an mir vorbei.

❺ Ich habe nicht mal ein TV-Gerät und ich brauche auch keines. Für die seltenen Gelegenheiten {siehe 4.} genügt der Rechner oder gar das Telefon.

❻ Den Dingen auf den Grund gehen, mochte ich immer gern. Inzwischen macht sich jedoch eine solche Verdrossenheit breit, dass ich am liebsten nur noch die Augen verschließen würde.

❼ Ich habe diese Woche ein paar Telefonate und eine Einarbeitung zu erledigen und freue mich jetzt schon auf das Wochenende, wenn ich wieder beim Jenaer sein kann.

Und schon war es das für den Montagsstarter. Ich wünsche euch allen eine gute Woche.
Eure Mira