Der 5. Montag

Da bin ich so früh aufgestanden und nun hätte ich fast Montagsstarter vertrödelt, den die Anita wieder bereit gestellt hat.

1.)Lust auf ein/eine kleine Auszeit, so mit träumen in der Sonne oder im Wald oder bei einem Märchen?

2.) Heute wird möglicherweise nichts mehr, weil ich schon wieder in Eile bin, die Mutti zu ihrem Arzt zu bringen, aber wert weiß, vielleicht am späten Nachmittag, wenn sie mich wieder fort lässt.

3.) Ich habe überlegt, dass ich ab nächste Woche meinen "Sparplan" wieder anlaufen lasse {Kilometer sparen am Montag und so weiter .

4.) Wenn ich es nämlich geschickt anstelle, kommt dabei ein wenig Freizeit ganz für mich heraus und wer weiß, vielleicht auch etwas mehr Gelassenheit.

5.) Etwas mehr Farbe könnte ich natürlich auch gebrauchen, so ganz allgemein in meinem Leben, ganz speziell auf meinem Kopf und insgesamt und überhaupt… .

6.) …sind doch Farbtupfer das Einzige, was hilft gegen dieses Grau.

7.) Diese Woche wird spannend, denn es gibt da diese Einladung morgen und auch sonst einiges zu tun. Auch darf ein Konzert am Freitag Abend nicht vergessen werden.

Ui, da habe ich meine Version des Starters gerade noch fertig bekommen, bevor ich nun zur Mutti eile. Ach, dieses Gehetze immer. Und das nennt sich nun Urlaub.
Euch allen wünsche ich eine feine Woche.

Notizen – 29. Januar 2023

Es ist Sonntag und ich bin wieder einmal kurz nach 5 Uhr aufgestanden. Das macht aber nichts, weil ich zum einen siebeneinhalb Stunden Schlaf hatte, denn ich war gestern früh genug im Bett. Und zum Anderen ist das nun mal meine Zeit. Warum sollte ich diese Routine an einem Sonntag durchbrechen, nur um mich dann am Montag mit dem Frühaufstehen wieder schwer zu tun.
Weil ich gestern schon wieder den Samstagsplausch bei Andrea verbasselt habe {es war Muttitag}, möchte ich jetzt mal noch die vergangene Woche zusammenfassen. Den Wochenanfang findet ihr hier, falls es euch interessiert. Für die restlichen Tage gibt es nun hier noch ein paar Tagesfotos und ein paar Notizen…

Mittwoch, 25. Januar
Bevor dieses wunderschöne Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel rausgeht, habe ich es schnell noch im Foto festgehalten. Solche Schmuckstücke stellen wir aus alten Brettern her. Und ja, man spielt hier mit nur drei Spielsteinen pro Farbe. Reicht doch, oder?
Gegen Mittag fiel erneut die Heizung aus. Der Hausmeister kam umgehend, und diesmal schaute ich ihm zu, damit ich es im Notfall selbst kann oder {weil ich zu kurz geraden bin} einem unserer Kollegen erklären kann, was sie tun sollten.

Donnerstag, 26. Januar
Mein Räum- und Wuseltag. Da gab es ein paar Kartons, die ich demnächst mit nach OZ nehmen will. Die Inhalte räumte ich neu zusammen und hatte fast den ganzen Tag gut zu tun. Am Nachmittag kam dann noch der Heizungsableser. Am Abend habe ich, ja was wohl? Richtig, ich habe gestrickt.

Freitag, 27. Januar

Einer meiner Kollegen wohnt ganz am äußeren Rand von OZ. Nach dem Garten, der an das Wohnhaus grenzt, kommen nur noch Felder. Dort hält er diverse Tiere, auch Federvieh. Am Freitag kam er mit dieser Eierpappe und erklärte: Meine großen Hühner, meine Zwerghühner, meine Wachteln. Hm, lecker, so schöne frische Eier. Die esse ich dann auch ohne Salz oder irgendwelche Zutaten, die den Geschmack verfälschen.
Ich hätte noch eine Menge Papierkram zu erledigen gehabt, dann kam Pocahontas. Wir haben uns lange nicht gesehen, weil sie in ihrem Objekt gerade extrem viel zu tun hat, mehr als ich. Nun hatten wir einiges zu besprechen und dann fragte sie mich, wann ich Feierabend machen möchte.
Ich: Heute muss ich bleiben, bis ich das hier alles aufgearbeitet habe.
Sie: Quatsch, mach Feierabend. Ich lese deine Mail heute sowieso nicht mehr.
Ich: Aber ich bin am Montag nicht da. Dann bekommst du es erst am Dienstag.
Sie: Und? Kommt es jetzt auf diesen einen Tag an?
Ich: Sag du es mir. Du bist die Chefin.
Sie strahlt mich an: Schönes Wochenende!

Samstag, 28. Januar 2023
Muttitag!
Das heißt, ich stand gegen 6 Uhr auf, kümmerte mich um eine wenig Haushalt und frühstückte ausgiebig. Am späten Vormittag machte ich mich auf den Weg zu Mutti, die gern Haare waschen wollte. Ich schlufg vor, vorher noch zur Drogerie zu fahren, sie wollte außerdem in den N-Markt. Da wollte ich auch hin, den CO2-Zylinder tauschen, den ich schon seit einer Woche mit mir herum schleppe. Nach dem Haarewaschen gab es dann ein spätes Mittagessen. Sie hatte extra für mich Hering mariniert.
Am späten Nachmittag, als ich wieder daheim war, suchte ich noch einen schönen Übertopf für die Hyazinthen, die ich mir am Freitag schon aus dem P-Markt mitgenommen hatte. Nun steht ein klein wenig Frühling auf meinem Wohnzimmertisch.

Sonntag, 29. Januar 2023
Weil ich einmal dabei bin, die Woche zusammenzufassen, möchte ich heute auch endlich wieder einmal die Sonntags Top 7 für Anita ausfüllen. Seit ich mich daran das letzte Mal beteiligt hatte, haben sich die Rubriken ein klein wenig verändert. Also dann…

1_Gelesen
Oh ja, gelesen habe ich immer zwischendurch und abends zum Einschlafen. Bei Kindle unlimited habe ich einen {für mich} neuen Autor entdeckt und mich an einer seiner Serien festgelesen. Wahre Lügen ist der zweite Band dieser Serie. und hat mir viel Lesevergnügen bereitet. Mittlerweile bin ich schon beim dritten Band, der auf einem Kreuzfahrtschiff spielt. [Werbung unbeauftragt]

2_Gehört/Gesehen |
Gehört in dieser Woche habe ich wieder Wenzel und Il Civetto und natürlich Haase samt Seilschaft und gestern habe ich sogar mal wieder ein wenig ferngeschaut. Die neuen Folgen der Soko Leipzig aus der Mediathek.

3_Erlebnis |
Öhm, da gab es diese Woche nichts, was man extra erwähnen müsste.

4_Genuss |
Jaaa, die leckeren Eier, die ich oben schon erwähnt hatte.

5_Drinnen/Draußen |
Mehr drinnen als draußen war ich in dieser Woche. Klar, bei dem Wetter. Es ist mir nicht mal unbedingt zu kalt, im Gegenteil, es ist fast zu warm, sonst würde der Schnee, der ab und zu fällt, ja liegenbleiben. Nein, es ist eindeutig zu feucht und vor allem zu GRAU da draußen. Darauf habe ich keine Lust. Ich will Frühling!!!

6_Web-Fundstück/e |
Ich finde selten etwas Besonderes im Netz, weil ich überwiegend auf mir bereits bekannten Seiten {Blogs, Musik} unterwegs bin. Neulich aber hatte ich bei Catrin eine Aktion gefunden, die mir gefiel und an der ich mich demnächst auch mal beteiligen möchte. Nun habe ich bei Catrin bis in den November zurückgeblättert, um die Aktion wiederzufinden, was mir nicht gelang, Zum Glück gibt es ja noch Tante Google und da wurde ich fündig. Das Wochenende in Bildern bei Große Köpfe.

7_Hobbys |
Gestrickselt habe ich einiges, besonders kamen an der Flickendecke ein paar Patches hinzu.

So, ihr Lieben. Nun bringe ich meinen ewiglangen Wochenrückblick noch verspätet zu Andrea und zeitgemäß zu Anita

Habt alle einen feinen Sonntag.

Notizen – 24. Januar 2023

Ein paar Tagesfotos und ein paar Notizen…
Samstag, 21. Januar
Am Morgen begann mein Wasch- und Küchentag. Von dem geschnekten Gemüse hatte ich im Samstagsplausch bereits erzählt.
Hier geht es dem Wirsing an den Kragen. Eine sehr feine Suppe wurde daraus.
Später war ich mit Mutti einkaufen und danach durfte ich dann nicht so schnell wieder gehen. Du kannst doch noch bleiben. Ich hab noch so viel zu tun. Das kannst du andermal machen. Menno.

Sonntag, 22. Januar
Räumtag. Eigentlich!
Ja, ich habe geräumt. Und rumgetrödelt. Und telefoniert und dabei ein weiteres Ufo-Socken-Paar fertiggestellt. Das bekommt noch einen eigenen Eintrag, wenn die anderen UFOs auch fertig sind. Dauert noch.

Montag, 23. Januar
Ein ganz normaler Arbeitstag. Mit viel Nebel, so dass wir die Spielzeugtour auf den nächsten Tag verschoben haben. Bei der Waschküche wollte ich nicht mehr als nötig draußen herumkurven. Trotzdem fuhr ich zum Feierabend nach Hause {obwohl Montag doch mein Oschatz-Tag werden soll.} Es stand ja noch einiges zu tun an. Blöd war, dass ich schon mal wieder so erschöpft daheim ankam, dass ich erst einmal gar nichts mehr fertig stellen wollte. Dann aber rief die Mutti an und sie hatte einen schlechten Tag. Moserte nur an mir herum, nichts konnte ich ihr recht machen. Nur, weil ich mich geweigert hatte, noch einmal loszufahren, um mit ihr gemeinsam Nudelsuppe zu essen. Ich war schuld, dass die Suppe nun verdirbt. Ich hab außerdem Mist gebaut, mit ihrem Augenarzttermin. Behauptet sie. Der wären nämlich am Vormittag gewesen. Da sie da aber zum Fädenziehen war, hatte ich beim Augenarzt angerufen und den Termin auf kommenden Montag verschoben. Das passte ihr nun gar nicht. Dieser Termin sei doch längst erledigt gewesen. Hä??? Ja, und ich solle mich nicht immer in alles hineinhängen. Ach??? Und überhaupt hätte ich dringend in der Hautklinik anrufen sollen, aber das hab ich ja wieder vergessen. {Diese Telefonsprechstunde ist dienstags!!!}
Ich war so verzweifelt, dass ich heulen musste. Zum Glück erreichte ich den Sohn, der mir bestätigte, dass die Oma auch zu ihm am Vormittag schon seltsam grillig gewesen war und der mich dann tröstete. Dieser Trost reichte mir noch nicht so ganz, deshalb gönnte ich mir dann noch einen knackigen Feldsalat mit frischen Mandarinen und Sonnenblumenkernen.

Dientag, 24. Januar
Am späten Vormittag fiel die Heizung aus. Das hatten wir {zum Glück} lange nicht. So freundlich es aussah, angenehm war es nicht an diesem Nachmittag im Spielzeugland. Zum Glück kam der Hausmeister schnell und konnte den Fehler auch sofort beheben.
Am Nachmittag erhielt ich dann auch den endgültigen Befund für Mutti. Keinerlei Anzeichen für bösartige Zellen.
Das teilte ich ihr dann zum Feierabend persönlich mit. Die Kleine Frau freute sich, wie ein Kind. Ich habe sie schon lange nicht mehr so strahlen sehen.
Hach, wie schön!

Der 4. Montag

Der Tag rast nur so vorüber, dabei wollte ich gleich am Morgen den Montagsstarter ausfüllen, den die Anita wieder zur Verfügung gestellt hat.

1.) Für 2021 hat mir das Finanzamt um einiges mehr erstattet, als mein Steuerprogramm ausgerechnet hatte. Na, mir war es recht.

2.) Wenn meine Lohnabrechnung für Dezember endlich da ist, dann kümmere ich mich auch gleich um die Erklärung für 2022, denn da müsste ich auch noch mal eine größere Summe zurück bekommen.

3.) Es gibt auch sonst immer wieder jede Menge zu erledigenden Papierkram.

4.) Am Wochenende habe ich kaum Musik gehört, weil ich mit meiner Räumerei zu tun hatte.

5.) Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich sehr selten Sport treibe, außer gelegentlich schwimmen.

6.) Das schont die Gelenke, was wichtig ist in meinem Alter.

7.) Heute nach der Arbeit will ich meine Räumaktion fortsetzen, im Laufe der Woche soll da auch noch einiges passieren und am Wochenende freue ich mich auf auf eine kleine Auszeit mit viel stricken. Hoffentlich kommt mir da nichts dazwischen oder stehe ich mir selbst im Weg..

So, ihr Lieben, nun ist alles ausgefüllt. Das ging wieder flott und passte recht gut zusammen. Zu der Räumerei möchte ich noch was erzählen. Ich hatte das ja schon am letzten Montag erwähnt und hoffte, am Wochenende fertig zu werden. Wieso komme ich nun schon wieder damit daher? Das kam so: Ich hatte von unserer Küchen-Umbau-Aktion noch drei Karton mit Krams im Wohnzimmer stehen. Und wie das oft ist, sie standen da und standen und… Und nun sollten diese verschwinden. Mal wollte die Hexe mir helfen, aber dann kam da wieder alles anders und sie konnte nicht helfen. Aber nun hatte ich einmal angefangen und zog das auch durch. Ich war mit dem, was ich mir vorgenommen hatte, auch tatsächlich am Wochenende fertig. Nur, wie das meist so ist, wenn man einmal angefangen hat, fällt einem noch dieses und jenes auf und in die Hände und dann macht man eben weiter. Und deshalb steht die Räumerei nun auch in dieser Woche wieder auf dem Plan. Da sollte ich dann aber fertig werden, es sei denn, ich bekomme einen Rappel und mache dann mit dem Keller weiter. 😘
Euch allen wünsche ich eine schöne Woche
eure Mira

Samstagsplausch {21.01.2023}

Es ist Zeit für den Samstagsplausch bei Andrea. Das heißt, ich nehme mir die Zeit.
Später möchte ich dann zu Mutti, das heißt ich möchte nicht unbedingt, weil ich hier noch so sehr viel zu tun habe und wenn ich dann den halben Tag bei Mutti zubringe, bin ich am Abend vielleicht wieder zu kaputt, um noch viel zu erledigen. Na, mal sehen. Andererseits möchte ich schon hin, weil sie schon wieder einen Brief von ihrem Pflegedienst bekommen hat, den sie nicht versteht und den ich dann unbedingt mal durchlesen möchte, um ihr zu sagen, ob sie das unterschreiben sollte oder besser nicht. Außerdem möchte ich ihr eine Portion Feldsalat mitnehmen und einen Rettich***. Hoffentlich will sie das haben, ist schließlich gesund. Auch möchte ich vielleicht noch mit ihr zum einkaufen fahren. Sie braucht einen neuen Gurkenhobel, ich brauche Spülmittel und eine frischen CO2-Patrone für meinen Wassersprudler. Wenn ich Pech habe, möchte sie dann aber was ganz anderes, zum Beispiel nach einer Hose gucken, die wir nach Anprobe von 20 Teilen dann doch nicht kaufen. Ist alles schon da gewesen. Vielleicht habe ich auch Glück und sie kommt einfach mit dahin, wo es die Dinge gibt, die auf meinem Zettel stehen. Hachz.

***Was hat es mit dem Gemüse auf sich? Ich bekomme derzeit einiges an Gemüse und Obst geschenkt. To-good-to-go. Die Sachen stammen von einem Hof hier in der Nähe, wo sie aber wegen diverser Umschönheiten auch in der Biotonne landen würden. Da gibt es aber eine Frau, die solches Obst und Gemüse rettet und mir anbietet. Die Äpfel kann man doch ausschneiden. Recht hat sie, und ich bin ohnehin so eine Apfeltante, die alle Äpfel noch verwerten möchte. Es ist allerdings manchmal schwierig, die Zeit dafür zu erübrigen, denn Obst und Gemüse zu verwerten, braucht auch ein wenig Zeit. Putzen, schnippeln {ein-}kochen.

Mindestens zwei Trommeln Wäsche möchte ich noch waschen {eine ist schon durch und aufgehängt}, denn meine Kleiderständer sind fast leer. Wenn ich das dieses Wochenende nicht hinbekomme, habe ich nächste Woche nichts anzuziehen 🤭

Tja, und dann wollte ich dieses Wochenende eine Räumaktion beenden, bin aber unter der Woche nicht dazu gekommen, wenigstens mal anzufangen. So weiß ich nicht, ob mir das am Wochenende gelingt. Wäre schön, denn ich will das endlich nicht mehr vor mir herschieben. Warum ich unter der Wochen nicht dazu kam, erfahrt ihr, falls ihr euch die M ühe macht, meine Tagesnotizen zu lesen, dich ich euch unten verlinke. Dabei wird euch auffallen, dass ich zum Feierabend meist noch viel vor habe, bis ich jedoch daheim ankomme, hat sich mein Elan verflüchtigt. Das ist Mist, aber ich kann es einfach nicht ändern. Und ich habe gelesen, dass es einigen von euch ähnlich ergeht, so dass ich mir jetzt denke, es ist vermutlich normal. Deshalb fühle ich mich auch nicht mehr schlecht, wenn ich Dinge nicht schaffe. Das liegt gewiss nicht daran, dass ich faul oder lahm bin, sondern vermutlich daran, dass ich mir zu viel vornehme. Hm.

Euch allen wünsche ich, je nach dem, was ihr euch vorgenommen habt, ein erfolgreiches oder erholsames und in jedem Fall schönes Wochenende.
Eure Mira

Ich habe wieder fleißig gebloggt diese Woche.
Montagsstarter 3/23
Montag, 16. Januar
Dienstag, 17. Januar
Mittwoch, 18. Januar
Donnerstag, 19. Januar
Freitag, 20. Januar

Notizen – 20. Januar 2023

Wochenfeierabend
Sollte der nicht mir gehören?
Nach der Arbeit schwang ich mich ins Auto, um die Hexe zu ihren Freunden {zu ihrer Wahlfamilie} nach Ellefeld zu bringen. Da wir von OZ starteten, war es eine andere Strecke, als sonst, die wir zuerst im Schnee, dann bei Sonnenschein bewältigten. Heimwärts, allein, fuhr ich dann die übliche Strecke, die auch recht schön ist, trotz Autobahnfahrt. Ich fahre die Route gern. An einem Freitag Nachmittag, wenn ich von der Woche ohnehin geschafft bin, sind mir die 290 km und fast 4 Stunden Fahrt aber doch recht anstrengend. So wurde dann am Abend nicht mehr viel. Immerhin hatten wir dort, als wir ankamen, noch schnell Abendbrot gegessen. Da war ich ewig nicht, das wollte ich mal wieder. Lieber hätte ich unterwegs in einem kleinen Dorfgasthof gegessen, aber das ergab sich nicht und hätte sicher auch viel länger gedauert. so war das mit dem "Schnellessen" für diesen Abend in Ordnung.

Den Wegweiser haben ich wegen Wernesgrün fotografiert. Das ist ein Insider, zu dem ich jetzt zu viel erzählen müsste. Vielleicht irgendwann einmal.

Notizen – 19. Januar 2023

Ideen muss man haben.
Die Badmöbel entstehen aus Holzabfällen, Stoffresten und übrig gebliebenem Fliesenpapier.

Und sonst so?
Der Vormittag verging damit, zwei neue Mitarbeiter einzuweisen. Naja. Der Mann hatte tausend Fragen zu Dingen, die man ihm angeblich soundso erzählt hatte, die aber genau so eben nicht zutrafen. Die Frau war vor meiner Zeit schon mal bei uns und macht mit ihrem Früher wurde das soundso gemacht nicht nur mich verrückt. Eine Kollegin, auf die ich große Stücke halte, meinte: Wenn ich diesen Satz noch einmal höre, raste ich aus. Sie ist dann zum Glück doch nicht ausgerastet. Aber sollten sich diese Sprüche nächste Woche fortsetzen, muss ich wohl oder übel eine Ansage machen. Ach menno, ich kann so Ansagen nicht leiden. Ich kann es aber auch nicht zulassen, dass eine Neue meine gesamte Truppe aufmischt. An unserem Puppenhaus hat sie auch zu meckern, dabei wird das so schön.

Die Hexe wollte auch an diesem Tag nach Hause, weil sie noch Sachen packen wollte für Freitag und das Wochenende.
Ich fühlte mich unwohl und erschöpft. WARUM?

Notizen – 18. Januar 2023

Heute wäre mein Vati 90 geworden. Wie schön würden wir heute und auch gleich nochmal am Wochenende feiern. Hach ja.
Tagesaufgabe(n)… Und wie weit gekommen?
Überlandfahrt zwecks Spendenabholung – bei der Witterung ein schwieriges Unterfangen
Stricktreffen im Grundmann – ja
Und sonst so?
Vor der Kita, aus der wir die Spenden geholt haben, ergab sich dieser schöne Blick auf ein eingeschneites Fachwerkhaus. Das sieht doch aus wie im Märchen, oder? Wenn ihr genau hinschaut, erkennt ihr, dass es schneit.
Ich wollte an diesem Tag noch eine zweite Tour fahren, aber bei Mügeln lag ein Laster im Graben. Das sah gar nicht gut aus und ich war riesig froh, als die Praktikantin den Fahrer entdeckte, der telefonierend neben seinem stark demolierten Fahrzeug stand. Puh, ihm ging es körperlich offensichtlich gut. Alles andere ist Nebensache. Wegen des Unfalls mussten wir auf dem Rückweg eine Umleitung fahren und überhaupt kamen wir streckenweise nur im Schrittempo voran. Für diese Tour brauche ich sonst anderthalb Stunden, an diesem Tag brauchten wir fast drei. Die zweite Tour wählte ich dann ab. Das muss mal anderwann werden.
Auf das Stricktreffen hatte ich mich gefreut. Es waren auch ganz liebe "Mädels" da, mit denen ich gern etwas mehr geschwatzt hätte, aber der Hexe ging es nicht gut. Sie wurde von fast Fremden {Eltern eines Klassenkammeraden} mit dessen Problemen behelligt. Hey, wenn die Erwachsenen es nicht hinbekommen, ihren ebenfalls schon fast erwachsenen Sohn zu erziehen und auf einem soliden Weg zu halten, dann können sie die Verantwortung für ihr eigenes Versagen doch nicht auf eine Siebzehnjährige abwälzen. Sie litt sichtlich und ich war stinkesauer auf diese Leute. So sind wir dann recht bald wieder gegangen und sie wollte auch nicht mit zu mir, wie sonst mittwochs, sondern ließ sich zu Hause absetzen.
Für mich war das ein unbefriedigender und trauriger Tag.

Notizen – 17. Januar 2023

Tagesaufgabe(n)…
Morgens wollte unsere Bearbeiterin vom JC anrufen – der Anruf kam erst ein paar Minuten vor Feierabend mitsamt der Ankündigung, nachher gleich noch mal anzurufen. Ich versprach zu warten und aus dem "gleich" wurde eine Dreiviertelstunde. Natürlich entschuldigte sie sich, dass es so lange gedauert hatte. Mir war das Gespräch wichtig. Da habe ich gern länger gearbeitet.
Einen Termin für Mutti zum Fädenziehen wollte ich vereinbaren – es brauchte einige Anläufe, aber dann hatte ich meinen Termin und der Sohn hatte schon vorher vorgeschlagen, dass er die Oma begleitet, damit ich nicht schon wieder einen Tag frei nehmen muss.
Eine liebe Kundin wollte Spielzeug bringen – da wir diese Woche nachmittags geöffnet haben, sie aber nur vormittags kommen kann, wartete ich auf sie, um für sie da zu sein. Sie kam nicht. Nun, morgen kann ich nicht auf sie warten, denn ich muss schon wieder eine große Spielzeugtour fahren und die kann ich nicht auf Donnerstag verschieben, weil da zwei neue Leute anfangen.
Am Nachmittag hatte ich eine Stunde Zeit, um bei der Klinik anzurufen, um den Befund zu erfahren – das gelang auch erst nach mehreren Anläufen und dann war der Befund noch nicht einmal freigegeben, denn im Labor hatte man wohl die Proben in noch feinere Schichten zerlegt, als üblich. Der Grund: bei der "normalen" Auswertung hatte man keine bösartigen Zellen gefunden und wollte nun ganz sicher gehen, dass man auch ja nichts übersehen hat. Ich soll in genau einer Woche wieder anrufen. Immerhin sieht es erst einmal gut aus und der Mutti bleibt eine neuerliche OP wahrscheinlich hoffentlich erspart.

Und sonst so?
Ich hatte euch neulich die ausgedruckten Fliesen gezeigt. Heute habe ich mal das Puppenhaus fotografiert.
Hier das Wohnzimmer mit offener Küche. Ihr seht die rötlichen Fliesen. Die Möbel {Sessel, Couch} hat die Kollegin selbst gebaut und gepolstert. Durch die Tür erkennt man das frisch geflieste Badezimmer. Hier nochmal direkt. Die Badausstattung baut sie gerade. Toilette, Waschbecken und Duschtasse sind schon fertig, an der Duscharmatur werkelt sie gerade.
Der Vollständigkeit halber noch das Schlafzimmer im Obergeschoss. Die Betten sind auch Eigenbau. In die Mitte kommt noch ein Tisch, der ist noch nicht fertig. Und dazu sollen noch zwei oder drei Sitzsäcke entstehen. Ich habe schon eine Idee, aus welchem Stoff wir die nähen könnten. Mal sehen ob ihr der gefällt.
Übrigens sahen vorige Woche noch sämtliche Wände, Decken und Fußböden so aus wie hier im Bad. Wir haben Tapeten und Fußbodenbeläge gemeinsam aus gesucht. Wir habe da einen umfangreichen Fundus an Tapetenmustern und Folien, die wir für so etwas nutzen können. Ausgeführt hat sie die Renovierungsarbeiten allein. Und ich bin stolz darauf, wie gut sie das hinbekommen hat.
Ich überlege gerade, ob das nicht auch ein Beitrag für Catrins Linkparty Gemeinsam werkeln sein könnte. Doch. Oder?