Freitagsfüller…

…mal wieder

1. Es gibt Kollegen, da könnte man beim Laufen die Schuhe besohlen. Seltsamerweise haben sie trotzdem einen guten Stand beim Chef.

2. 12 Wochen dauerte es, bis zwei Rechner aufgestellt wurden. NUR aufgestellt, für die Installation war jemand anderer zuständig, der das dann an einem Vormittag schaffte.

3. Als ich Katl und Janine in der Therme traf, haben wir wieder einmal herzlich gelacht.

4. Meine Mutter ist ein Fall für sich.

5. Dank handgestrickter Wollsocken bekomme ich nie kalte Füße.

6. Die erste Kürbissuppe in diesem Jahr werde ich wahrscheinlich zu Halloween kochen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Taschen packen und für zweieinhalb Tage in den Garten übersiedeln. Samstag habe ich ein wenig Gartenarbeit und viel Stricken und Lesen geplant, und Sonntag möchte ich mich ebenfalls im Garten vergnügen.

Den Freitagsfüller, wie immer, von Barbara, bei der ich nun endlich wieder kommentieren kann.

Die Vorgehensweise vom letzten Freitag hat sich bewährt. Da hatte ich am Morgen keine Muße, meine Taschen für das Gartenwochenende zu packen. Stattdessen fütterte ich die Waschmaschine, stellte sie so ein, dass sie mit ihrer Arbeit fertig sein würde, wenn ich von Arbeit kam. Dann versorgte ich die Wäsche und packte in Ruhe meinen Kram zusammen. Man braucht ja inzwischen jedem Menge Zeug, Decken, langärmelige Shirts, Strickjacken… Da darf man nichts vergessen, sonst friert man womöglich. Danach stand dem entspannten Wochenende nichts mehr im Weg. Diese Woche mache ich das genauso.

Wie schön…

… es ist schon Donnerstag. Ja, es ist Einkaufstag. Aber darauf freue ich mich meist, denn wenn ich den Einkauf geschafft habe, ist für mich Wochenende. Natürlich muss ich am Freitag noch mal zur Arbeit, aber diesen einen Tag schaffe ich doch locker. Oder?
Der Tag gibt sich herbstlich. 🍁
Passend dazu lese ich bei Regula vom Herbst-Handarbeitsbingo und entschließe mich, daran teilzunehmen, auch wenn es bereits am 1. September begann und ich schon wieder mal spät dran bin. Letztes Jahr habe ich aus eben diesem Grund auf die Teilnahme verzichtet. Diesmal ist das anders. Bis 24. November habe ich noch Zeit, und ich denke, das eine und das andere Kreuz werde ich setzen können, auch wenn es vielleicht nicht zu einer kompletten Reihe reichen wird. Egal, mitmachen zählt.
Den Vormittag verbringe ich damit, meine Demo-Kassen wieder in Gang zu bringen. Wie kann denn diese Kasse den Drucker vergessen? Den hat doch keiner gelöscht. Oder doch?
Nach langem Suchen haben wir den Treiber gefunden. Leider ist der Drucker sehr langsam und mit dem Barcode klappt auch etwas nicht. So muss ich morgen doch den Telefon-Support in Anspruch nehmen. Hoffentlich können die mir helfen. Hach.

Ich wünschte, es wäre nicht so grau draußen. Das drückt mir gleich wieder auf’s Gemüt.

Als ich beschließe, mal für 5 Minuten völlig abzuschalten, lese ich Georgs heutigen Beitrag. Das darf ich, denn ich habe {wieder einmal} die Mittagspause durchgearbeitet. Da müssen diese 5 Minuten einfach drin sein. Die Geschichte zaubert mir ein Lächeln und ich fühle mich gleich viel besser.
Als ich mich danach wieder an meine nicht so richtig funktionierende Kasse setze, habe ich eine Idee. Das Dilemma begann ursprünglich mit einer fehlerhaften Datensicherung. Beim Versuch, den Fehler zu beheben, stellten sich immer neue andere Fehler ein. Nun krame in den Datenbanken, bis ich eine Sicherung finde, von der ich definitiv weiß, dass danach noch alles fein war. Unter Zittern und Bangen spiele ich diese Sicherung wieder ein. Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder hilft es oder es geht danach gar nichts mehr. Eine Minute Luftanhalten… die Kasse fährt wieder hoch. Noch ein Test… Hurrrraaaaa!!!
Mein Tag ist endgültig gerettet.

Samstagsplausch {08.09.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Ich sage es gleich vorweg, das war nicht meine Woche.

Samstag, 01. September
Zuerst musste ich meine Schwester zum Fernbus bringen. Zum Glück waren wir ein wenig knapp dran, so dass keine Zeit für sentimentale Stimmung blieb. Danach verkrümelte ich mich in den Garten. Noch war es sonnig und tat sehr gut, einfach dort zu sein. Außerdem gab es da die vielen schönen Erinnerungen an die Zeit mit meiner Schwester.
Um die Mittagszeit hatte ich von der vergangenen Woche Schlaf nachzuholen und packte mich auf die Schaukel. Als ich davon aufwachte, dass eine Nachbarin irgendwelche Unwichtigkeiten quer durch die Gartenanlage kreischte, hatten dicke Wolken die Sonne verdeckt. Es war windig und kühl. Ich blieb trotzdem noch bis zum Dunkelwerden draußen.
Nachbarin C. kam am Abend noch auf einen Schwatz und brachte zwei Krimis mit, eine Menge Lesestoff. Hoffentlich komme ich dazu.

Sonntag, 02. September
Der Tag begann grau und verregnet, so dass aus dem Gartenfrühstück bei der Uraltfreundin ein Wohnzimmerbrunch wurde. Schön war es. Nette Leute lernte ich kennen. Leckere Smoothies gab es, die bestens zu meiner derzeitigen Ernährung passten und angenehm satt machten. Leider bekam der Tag dann einen Dämpfer, von dem zu erholen ich noch die Hälfte der folgende Woche brauchte und den ich noch immer nicht richtig verkraftet habe.

Montag, 03. September
Es ging mir seelisch so mies, dass ich zum Feierabend nur noch heim wollte und nicht einmal Muße hatte, in die Therme zu gehen. Dafür besuchte ich nach gefühlten Ewigkeiten wieder einmal den Lenta-Laden und gönnte mir einen Becher Algensalat. Überhaupt hätte ich an diesem Abend essen, essen, essen können.

Dienstag, 04. September
Ich mochte noch immer niemanden sehen, was in der Firma natürlich nicht umzusetzen ist. Dafür aber zum Feierabend. Dachte ich. Und verzog mich in den Garten. Katl hatte jedoch angekündigt, mich dort zu besuchen. Sie hatte an meinen Nachrichten gemerkt, dass ich mich mies fühlte und wollte einfach nur für mich da sein. So richtig funktionierte das nicht. Ich war einfach zu knautschig und bestimmt auch nicht gerade nett zur Katl. Doch diese ertrug mich mit Fassung.
Es wurde früh kühl und feucht an diesem Abend, so dass wir bald aus dem Garten verschwanden.

Mittwoch, 05. September
Wie an jedem Fünften gab es WmdedgT, das ich jedoch erst am Donnerstag niederschrieb.
Erstaunlicherweise besserte sich meine Stimmung, nachdem ich Catrin erzählt hatte, was ich bedrückte, einschließlich der vorangestellten Bitte, nicht weiter auf das Thema einzugehen, was sie dann auch nicht tat, bis auf die Äußerung, sie könne mich verstehen. Das tat gut.

Donnerstag, 06. September
Ich habe es wieder getan. Ich habe wieder Arbeiten erledigt, die nicht zu meinen Aufgaben gehören, weil ich mit den Ergebnissen dieser Tätigkeiten weiterarbeiten muss, die Kollegen, deren Aufgabe es wäre, diese aber nicht erledigen. In diesem Fall war es sogar so, dass ich jemanden bat, etwas zu erledigen, weil ich es zu einem bestimmten Termin nutzen musste und von der Person zur Antwort erhielt: "Das kannst du doch selbst. Ich habe dir doch gesagt, was du beachten musst." Das Problem ist, dass ich sehr wohl die Fähigkeit dazu habe, nicht aber die Berechtigung. Und nun kam der Rüffel seitens der Obrigkeit, wie es denn sein könne, dass ich diese Tätigkeiten ausführe. Nun soll ich mich rechtfertigen. Na gut, ich mache das. Aber dann kommt auch zur Sprache, dass die Person aus dem Kollegenkreis sich geweigert hat, die Aufgabe auszuführen und sie ausdrücklich mir übertragen hat. Ich kann das nicht auf mir sitzen lassen.
Immer solcher Mist!

Freitag, 07. September
Am Morgen kam ich nur sehr schlecht in Gang und beschloss deshalb, meine halbgepackten Taschen gar nicht erst mitzunehmen, weil ich vermutlich ohnehin das Wichtigste vergessen hätte. Also programmierte ich die Waschmaschine, damit sie fertig ist, wenn ich von der Arbeit komme, und plante, direkt in die Wohnung zu fahren, die Wäsche aufzuhängen und dann in aller Ruhe die Taschen für drei Tage Garten im Herbst zu packen. Egal, wie an Nachmittag und Abend das Wetter sein würde, ich würde in den Garten fahren und bis Sonntag dort bleiben.
Es wurden drei große Taschen. Eine mit jeder Menge Strickzeug, eine mit Kleidung von Sommer über Herbst bis Winter. Und eine nur halbvolle mit Lebensmitteln. Bis ich soweit war, hatte sich die Spätnachmittagssonne hinter dicken Wolken verzogen. Das hielt mich aber nicht davon ab, mein Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Samstag, 08. September
Ich starte wieder ein Blogexperiment. Die Beitragsplan neulich, die Catrin für mich verlinkt hat, als ich auf dem Markt war, hatte super geklappt. Heute probiere ich mal, ob mir die Teilnahme an der Linkparty auch mittels Handy gelingt.
Wenn ihr also diesen Beitrag in der Plauschecke bei Andrea findet, wisst ihr, das auch dieses Experiment gelungen ist.
Habt ein super schönes Wochenende, was immer ihr vor habt.

WmdedgT – September 2018

Gestern fragte Frau Brüllen wieder Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Und? Was hab ich gemacht? Jede Menge, klar. War ja ein ganz normaler Arbeitstag. Also, dann will ich das hier mal festhalten.

05:00 Uhr
Der Wecker reißt mich aus einem seltsamen Traum über Dreharbeiten, die ich leitete und die ins Stocken gerieten, weil der Hauptdarstellter ins Gefängnis musste. Ich denke besser nicht darüber nach, was dieser Traum zu bedeuten haben könnte.

bis 06:20 Uhr
Ich springe noch im Nachtgewand auf den Dachboden, um mir ein Kleid zu holen, das dort zum Trocknen hing und das ich unbedingt an diesem Tag anziehen möchte. Danach trödele ich im Bad herum, nehme Sprachnachrichten für meine Schwester auf. Auf das Salatschnippeln verzichte ich an diesem Morgen. Dann muss ich auch schon los.

bis 07:25 Uhr
Im Auto stöpsle ich das Handy an, starte eine Tonaufnahme und schwatze während der Fahrt der Catrin die Ohren voll. Wie gut, dass wir herausgefunden haben, wie die Aufzeichnungen funktionieren, auch ohne dass man den Finger die ganze Zeit auf’s Display drückt.

8.00 Uhr bis 15:00 Uhr
Ein ganz normaler Arbeitstag, der alle 90 Minuten eine kurze und um die Mittagszeit eine längere Pause beinhalten sollte. Das ist in Schulen so üblich, auch in unserer. Nur nicht für mich. Denn ich komme an diesem Tag mal wieder überhaupt nicht dazu, irgend eine Pause zu machen. Dauernd, aber wirklich dauern werde ich wieder gerufen und muss Vorgänge erklären und zeigen, die ich keine 3 Minuten vorher schon einmal gezeigt und erklärt habe. Ich male es auf, ich lasse mir mit eigenen Worten wiedergeben, was man überhaupt tun und erreichen möchte. Und beim nächsten Versuch klappt es wieder nicht.
Erschwerend kommt hinzu, dass plötzlich und ohne ersichtlichen Grund auf einem Rechner die Software nicht mehr funktioniert, obwohl sie bis eben noch einwandfrei lief. Ich setze mich mit den Administratoren in Verbindung, die mir aber auch nicht wirklich helfen können.

15:00 Uhr
Ich bleibe länger im Büro, weil ich noch auf eine Mail eines der Admins warte. Diese kommt nicht, dafür eine andere, die mir zeigt, dass ich bei den Schuhen, die ich mir bestellt habe, doch die falsche Größe ausgewählt hatte. Schnell fülle ich die Retourenmeldung aus und bestelle die richtige Größe.

Hier für Catrin mal die "Latschen"

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Rieker Damen Clogs bei Amazon
Ich liebe Rieker-Schuhe, weil sie immer passen. Außerdem passt diese Art Schuhe zu meinem Kleidungsstil. Und die Modelle sind zeitlos.
Ganz besonders mag ich es, diese Schuhe bei Amazon zu kaufen, weil es dort die größte Auswahl dieses Herstellers gibt und weil ich dort auch Modelle bestellen kann, die es schon seit einigen Jahren gibt und mit denen sich Schuhgeschäfte, die ihren Kunden immer das Modernste und Neueste anbieten wollen, gar nicht bevorraten.
Dieses Modell habe ich mir nun schon zu dritten Mal bestellt, weil es mein Lieblingsmodell ist und ich die Schuhe beinahe täglich trage, und dass vom Frühjahr bis in den Herbst hinein. Klar, dass sie da nach 2 Jahren Tragezeit etwas abgewirtschaftet wirken und ich sie mal erneuern muss.

16:15 Uhr
Trotz Umleitung komme ich recht früh im Garten an und plündere erst mal den Kühlschrank. Ich hatte außer drei sauren Gürkchen noch nichts gegessen und das Gefühl, vor Hunger umzufallen. Dann höre ich Sprachnachrichten ab und quassele selbst ein paar, bis Katl kommt und mir die {zu großen} Schuhe bringt und etwas Spielgeld {jetzt hätte ich beinahe Falschgeld geschrieben}, das ich für den Unterricht brauche.
Wir machen Kaffee und hocken uns unter den Apfelbaum, wo ich ein wenig an meiner Decke stricke. Katl hat zwar Strickzeug dabei, aber wohl keine rechte Lust. Ich bin keine gute Gesellschafterin, aber das macht Katl nichts. Sie hat zum einen damit gerechnet und zum anderen verübelt sie mir das nicht.

gegen 19:00 Uhr
Katl bricht wieder auf. Sie will noch Apfelsaft kochen oder abfüllen oder sowas.
Ich bleibe noch und stricke noch ein wenig.
Es ist schon dunkel, als ich mich auf den Heimweg mache.
Daheim angekommen, höre ich noch einmal Sprachnachrichten ab. Dann lese ich.
23:00 Uhr
Zeit, ins Bett zu gehen.

Das war es, was ich den ganzen Tag gemacht habe.

Samstagsplausch {01.09.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Diese Woche hat mir ein wenig die Sprache verschlagen. Dabei ging alles so gut los. Das Wochenende 25. August und 26. August war richtig schön.
Für Montag, 27. August war geplant, gleich nach der Arbeit Mutti und Schwester abzuholen und mit beiden ein großes Einkaufszentrum aufzusuchen. Das haben wir auch getan. So richtig schlendern { wie ich mir das vorgestellt hatte} konnten wir jedoch nicht, denn Mutti ist nicht so gut zu Fuß, dass wir lange "herumlatschen" konnten. Außerdem hatte sie "Rücken". Aber einen Klamottenladen und eine Parfümerie besuchten die beiden doch und kauften sich auch was. Ich bekam im Klamottenladen schlechte Laune, weil sie dort meine Größe gar nicht führen. Nein, ich muss das anders sagen, ich bekam die miese Laune, weil ich zu fett bin für die Größen, die dort angeboten werden. So ist das. Und eigentlich überkam mich der Frust auch nur, weil ich mich wirklich sehr, sehr bewusst und nahezu kohlehydrat- und fettfrei ernähre, höchstens alle zwei, drei Wochen mal einen Tag über 1000 kcal zu mir nehme und meine Ärztin immer noch meint, mein Übergewicht käme von zu viel essen. Das war der eigentliche Frust.
Davon abgesehen war der Nachmittag/Abend ganz nett. Nachdem ich Schwester und Mutter wieder daheim abgesetzt hatte, fuhr ich noch in den Garten, um zu gießen und saß da noch eine Weile herum. Ganz für mich allein. Das war schön.
Am Dienstag, 28. August verschlugen mir innenpolitische Ereignisse schier die Sprache. Was ist hier nur los? Ein Mord auf offener Straße. Schlimm, dass so etwas passieren konnte. Aber dass die Demonstration gegen diese Gewalttat dann als eine Demonstration rechter Gewalt verunglimpft wurde, erschreckte mich sehr. So weit sind wir also gekommen, dass man sich mehr darüber empört, dass gegen einen Mord demonstriert wird, als über den Mord selbst. Und wenn da ein Deutscher von Ausländern ermordet wird und man sich darüber aufregt, ist man gleich ein Nazi. Würde hingegen ein Deutscher einen Ausländer ermorden und man regte sich darüber auf, wäre man ein linker Gutmensch. Geht’s noch? Die haben doch alle ‘nen Knall!
Sehr nachdenklich stimmte mich ein Kommentar im Radio am Dienstag Morgen. Es ging um die Probleme der Polizei, bei Veranstaltungen {seien es nun Stadtfeste oder auch Demonstrationen} für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen. Der Kommentator erwähnte, dass man befürchte, die Bevölkerung könne Selbstjustitz üben, dabei sei es doch einzig Sache des Staates, Straftaten zu verfolgen und zu ahnden. {Ist so und muss so, sonst enden wir im Bürgerkrieg.} Und dann sagte dieser Mann: "Dann muss dieser Staat aber auch dafür sorgen, dass solche Straftaten gar nicht erst begangen werden können, von Menschen die sich gar nicht mehr in diesem Land aufhalten dürften."
Und mein allererster Gedanke, nachdem ich diesen Satz gehört hatte, war: Ob dieser Journalist morgen seinen Job noch hat?
Mir gehen tausende Gedanken durch den Kopf und ich finde es schrecklich, was hier in diesem unserem Land gerade geschiet. Es macht mir Angst, wie das Recht auf körperliche Unversehrtheit, das uns mit Artikel 2 des Grundgesetzes garantiert wird, hier gerade ausgehebelt wird. Aber ich verbanne diese Gedanken jetzt lieber aus meinem Kopf, sonst werde ich noch ganz wirr von all diesem Chaos.

Mittwoch, 29. August
Dies hätte der schönste Tag der Woche werden sollen. Wettertechnisch war er das auch. Familientechnisch… wollten wir einen schönen Gartennachmittag und -abend genießen. Das misslang, weil Mutti ihre Sprüche, mit denen sie mir sonst so oft die Stimmung verdirbt, diesmal auf meiner Schwester ablud. Diese ist das natürlich nicht gewöhnt und nimmt das viel tragischer als ich. Das ging soweit, dass sie eigentlich am nächsten Tag abreisen wollte, statt, wie geplant, bis Samstag zu bleiben.
Ich hatte es satt.
Donnerstag, 30. August
Dieser Tag kam zumindest familientechnisch wieder in Ordnung. Obwohl ich mit Mutti schon am Mittwoch im N-Markt war, mussten wir natürlich am Donnerstag noch einmal einkaufen fahren, weil wir eben donnerstags einkaufen fahren. Allerdings wollte ich danach gern noch in einen Markt, wo es schöne hölzerne Gartenbänke zu einem sehr günstigen Preis geben sollte. Also setzen wir die Mutti daheim ab. Meine Schwester schleppte ich mit, und nachdem wir die Bank erstanden hatten, fanden wir uns im Paunsdorf Center ein, gönnten uns ein Abendessen und einen schönen Schwatzabend unter Schwestern.
Das tat mir sehr gut.
Wirklich zur Ruhe kommen konnte ich trotzdem nicht, weil gerade in einer WhatsApp-Gruppe, der ich bisher noch angehöre, eine sehr miese Aktion lief. Da gibt es seit Jahren in Halle diesen Strickstammtisch. Dieser war, seit er ins Leben gerufen wurde, offen für alle. Es ist kein Verein oder ähnliches, nur eine lose Ansammlung von Menschen, die dem gleichen Hobby frönen und sich regelmäßig treffen, jedoch oft in unterschiedlicher Zusammensetzung. Die Gründerin dieser Gruppe rief einst ein Blog ins Leben, hatte später aber keine Zeit oder auch kein Interesse mehr, dieses weiterzuführen und gab die Betreuung in andere Hände. Im Zuge der DSGVO wurde der Blog bedauerlicherweise eingestellt. Nun hat sich ein nach längerer Abwesenheit wieder zur Gruppe gehörendes Mitglied bereit erklärt, den Blog weiterzuführen bzw. neu zu gestalten. Sie hat mehrfach gefragt, ob das erlaubt und gewünscht wäre, worauf die wenigsten anderen Damen überhaupt reagierten, aber die, welche antworteten, stimmten zu. Dann hat diese Bloggerin Zeit, Arbeit, Geld {für die Domain} und ganz viel Herzblut investiert und ein schönes Blog auf die Beine gestellt, was mich sehr freute, weil ich mich der Gruppe bis dato sehr verbunden fühlte, obwohl ich wegen der Arbeit nur noch ein, zwei mal im Jahr an den Treffen teilnehmen kann. Gerade deshalb freute ich mich über die neuen Blogeinträge, in denen ich ein wenig mehr erfuhr, als nur die Termine für die nächsten Treffen. Und ich weiß noch von einigen anderen Leuten, die sich ebenso über den neuen Blog freuten. Am Donnerstag fiel dann plötzlich einer der Damen ein, dass ihr das zu viel Engagement ist, das die Bloggerin da an den Tag legt. In der bereits erwähnten WhatsApp-Gruppe schrieb sie, dass sie das alles so nicht gewollt hat, dass die Bloggerin das noch einmal mit ihr zu besprechen hätte und all solches Zeug. Und damit hat sie eine Welle losgetreten. Plötzlich wurden Damen munter, die sich sonst kaum äußern. Richtig lange Texte wurden da verfasst, in denen die Bloggerin und ihr Einsatz für die Gruppe niedergemacht wurden. Plötzlich wollte man nicht mehr ins Internet und die Gruppe ist auch nicht mehr offen für alle, denn neue Mitglieder würde man nicht wollen, da das die Gemütlichkeit zerstören würde. Gemütlichkeit? Bei mehr als 20 Leuten? Außerdem haben die wohl alle vergessen, wie sie zur Gruppe gekommen sind, nämlich über Mundpropaganda und dadurch, dass die Gruppe bekannt gemacht wurde. Wo wären die Damen denn alle, wenn wir {eine Handvoll Leute, die von Anfang an dabei waren, auch besagte Bloggerin} damals gesagt hätten, Ihr zerstört uns die Gemütlichkeit? Damals war es nämlich wirklich noch gemütlich. Ich empfand das, was die Damen da veranstalteten als Shitstorm, der Bloggerin gegenüber. Diese hat entsprechend reagiert und den Blog gelöscht. Ich finde das sehr, sehr schade.

Inzwischen habe ich mich doch wieder beruhigt, aber am Donnerstag hat mich das beschäftigt, weil ich meine Zugehörigkeit zu dieser Gruppe hinterfragt habe. Ein paar Mädels, die von Anfang an dabei waren, liegen mir sehr am Herzen. Andere, die neu hinzu gekommen sind, würde ich gern kennenlernen. Aber wenn die Geschichte in solche Zickereien ausufert, überlege ich ernsthaft, ob ich mir das spare, die WhatsApp-Gruppe verlasse und die Mädels von "früher" unabhängig vom Stammtisch treffe.

Freitag, 31. August
Freutag. Die Schwester war zu Fuß einkaufen, um uns leckere Dinge zu beschaffen, die wir am Abend auf den Grill packen können. Der Sohn war leider noch unterwegs, so dass wir selbst grillen mussten. Die Schwester meinte, ihr macht das nichts aus, hatte dann aber doch ein paar Schwierigkeiten, das Feuer zu entfachen. Anke und ürgen halben mit einem Bio-Greillanzünder aus und der gute alte Fön sorgte für die nötige Belüftung. dann brutzelte Leckeres Gefreut habe ich mich über die Mutti, die an diesem Abend nicht herumningelte, so wolle heim. Einmal zwischendurch, weil sie fror. Da habe ich ihr zuerst meine Socken verpasst. Später wickelte ich sie in Decken ein. Und dann kam der Sohn. Da leuchteten Omas Augen. Erst recht, als der Große dann im Handumdrehen ein Lagerfeuer entfachte, das uns wunderbar wärmte.

Inzwischen ist Samstag, wir haben September. Der Herbst beginnt.
Ich habe diese Nacht nicht, wie sonst im Garten übernachtet. 10°C wäre zwar noch keine Temperatur, die mich nach Hause treiben würde. Das hatten wir Anfang des Sommers auch. Aber ich bin ein wenig in Eile, weil ich die Schwester nachher zum Fernbus bringen möchte. Dann ist sie wieder fort und ich habe wieder das Gefühl, dass wir viel zu wenig Zeit miteinander verbracht haben. Nur gut, dass es gestern noch diesen schönen Gartenabend gab.

Später möchte ich noch den Kartoffelsalat für morgen vorbereiten. Da gibt es nämlich bei der Uraltfreundin ein Gartenfrühstück, naja, eher einen Brunch. Darauf freue ich mich.
Und nun bringe ich mein Geschreibsel zu Andrea und dann muss ich auch bald los.
Euch allen ein schönes Wochenende.

Hach, so ein Quatsch…

…jetzt habe ich das WordPress-Thema aktualisiert, und was passiert? Meine Anpassungen, die ich teilweise wegen der DSGVO, teilweise wegen besserer Lesbarkeit vorgenommen hatte, waren alle verschwunden.
Nun gut, was wegen der DSGVO undbedingt sein musste, habe ich bereits wieder eingesetzt {die Links zur Datenschutz-Seite und zum Impressum}. Den Rest muss ich mal sehen, wie ich den wieder einbaue. Kann sein, dass das jetzt zu lange dauert.
Naja, wer keine Arbeit hat, der macht sich welche.

Das ist so bescheuert! Am Ende jeden Eintrages steht da diese Zeile
Posted in dies und dasTagged BloggenLeave a commentEdit"Hach, so ein Quatsch…"
Das war schon in der früheren Version dieses Themas so hässlich aneinander geklatscht. Dort hatte ich das dann bearbeitet. Da war es aufgelockerter, besser lesbar und auch, soweit möglich in deutsch.
Abgelegt in dies und das | Tags Alltag, dies und das |*|*| Schreib was | Bearbeiten “Ein Tag wie im Urlaub…”

Jetzt habe ich ewig gesucht und alle vom Dashboard aus erreichbaren php-Schnipsel angeschaut, ich finde einfach die Stelle nicht, an der ich diese Änderungen vornehmen kann. So, wie es jetzt ist, kann es nicht bleiben. Es macht mich rasend, dass ich die Stelle nicht finde und ich könnte das ganze WordPress an die Wand klatschen. So komfortabel das sein mag, ich hasse es, wenn irgendwo etwas im Verborgenen programmiert wurde, wo ich dann nicht ohne weiteres dran komme, um Änderungen vorzunehmen.
Wut…Wut…Wut…

In eigener Sache…

…oder Internal Server Error.
[Werbung aus ehrlicher Überzeugung]
Wir hatten das schon zweimal als Thema, und gestern nun hatte es die JANI von Jani’s Allerlei erwischt, die bei mir nicht kommentieren konnte. Sie hat von der Fehlermeldung einen Screenshot geschickt und den habe ich dann an den Support weitergeleitet. Sie haben sofort reagiert, konnten aber zunächst keinen Fehler finden. Haben aber prophylaktisch "meine" PHP-Version aktualisiert. Kurz darauf erhielt ich noch eine Mail, in der sie dann doch noch einen Fehler gefunden haben, der sich aber vermutlich {hoffentlich} auf genau diese PHP-Geschichte bezog und damit nun behoben sein dürfte. Also, das finde ich ganz toll von bytecamp, wie schnell man da auf Serviceanfragen reagiert und dass man auch dann nicht locker lässt, wenn man erst einmal nichts findet. Das musste mal gesagt werden.

Und nun hoffe ich, dass all eure Kommentare hier im Blog erscheinen, ohne Fehlermeldungen zu erzeugen.

Was für ein Wochenende…

Ich sag es mal gleich vorweg, Fotos habe ich keine gemacht. Warum? Weil ich sehr eingespannt war und mir zum fotografieren die Ruhe fehlte.
ABER es war ein ganz tolles Wochenende.
Nachdem meine Schwester mir am Freitag tatkräftig geholfen hatte, das Auto zu beladen, startete ich am Samstag, 25. August in Richtung Neckeroda. Das Geschenk, das ich mitnehmen wollte, ließ ich dann doch besser daheim, weil ich es unter Zeitdruck nicht so schön verpacken konnte, wie ich gern wollte und weil außerdem ein kleiner Teil fehlte, der nicht zwingend notwendig gewesen wäre, das Ganze aber abgerundet hätte. Wie lustig, dass mich dann Eva empfing mit den Worten: Dein Geschenk habe ich nicht mitgebracht, weil ich mit einem Teil davon nicht zufrieden war. Unter Zeitdruck wäre das auch nichts mehr geworden. Hach, wie gut ich das verstehen kann und wie froh ich bin, da jemanden zu wissen, der mich versteht.
Nach dieser Begrüßung war dann Eile geboten. "Komm, komm, wir brauchen deinen Pavillon." Klar, der musste erst stehen, damit man sehen konnte, ob wir einen anderen überhaupt noch aufbauen, was wir letzten Endes bleiben ließen. Dann schnell Auto wegfahren und danach die Tische hübsch dekorieren. Ich fühlte mich etwas gestresst und hätte mit mehr Ruhe gern alles schöner dargestellt, allerdings hätte ich die Ruhe vielleicht auch drei Tage früher schon gebraucht, damit ich an ein paar schöne Ausstattungsteile gedacht hätte, die ich erst vor Ort vermisste. Die Besucher allerdings vermissten nichts, schwelgten in meinen Garnen, in den Farben und ich hatte gut zu tun. Wie im Flug verging die Zeit und man merkte ihr Vergehen hauptsächlich daran, dass zu vorgerückter Stunde der Rücken und die Füße zu schmerzen begannen. Dann gab es noch mal schwere Arbeit beim Abbau. Die Kartons mussten ja irgendwie auch wieder rein ins Auto.
Auf dem Heimweg hat mich das Navi noch ein wenig in die Irre geleitet. Erst als ich "meine" Strecke fuhr, fiel der Dame wieder ein, wolang sie mich eigentlich hätte schicken müssen. Zu Hause, also bei Mutti empfing mich die Schwester mit dem dringenden Wunsch, dass ich sie noch zum Stadtfest begleite. Ich war so fertig von 2 mal 1,5 Stunden Fahrt, je 2 Stunden Auf- und Abbau und weiteren 6 Stunden Markttreiben. Ich wollte nur noch ins Bett. Aber die Schwester ist ja extra wegen des Stadtfestes aus der Pfalz gekommen. So mochte ich ihr das auch nicht abschlagen, habe ihr aber den ganzen Weg die Ohren vollgejammert, dass ich kaum noch laufen kann und mir alles weh tut. Als wir dann aber auf dem Festplatz angekommen waren, einen schönen Sitzplatz gefunden hatten und der Band zuhörten, ging es mir immer besser und es wurde noch ein richtig schöner Abend mit einem Gläschen Rotwein.
Als ich in meiner Wohnung ankam, war bereits seit einer halben Stunde Sonntag, 26. August. Den nutzte ich zum Ausruhen und zunächst zum Ausschlafen. Bis nach 8 Uhr blieb ich im Bett, dann fütterte ich die Waschfee. Ansonsten träumte ich ein wenig herum, telefonierte eine Weile mit Evchen, um den Markttag noch ein wenig zu reflektieren. Zwischendurch nadelte ich an einem Tuch weiter, das ich auf dem Markt mal wieder hervorgeholt hatte.
Nach einer weiteren Trommel Wäsche und einem Mittagsschläfchen {der pure Luxus} beschlossen der Sohn und ich, uns mit einem Döner zu stärken und dann in die Lagerbox zu fahren und das Auto zu entladen. Das ging recht schnell. Den Tag beschloss ich bei herrlichem Abendsonnenschein strickenderweise und ging ausnahmsweise früh zu Bett.
Schön war das.

Samstagsplausch {25.08.2018}

Liebe Plauscherinnen, ich wünsche euch einen GUTEN MORGEN.
Während ihr euch bei Andrea zur gemütlichen Runde trefft, werde ich hoffentlich gut in Neckeroda angekommen sein, meinen Stand aufbauen und mit jeder Menge toller Sockenwolle bestücken, die ich dort zum Sonderpreis an die Frau oder gern auch an den Mann bringen möchte.
Dass ihr meinen geplanten Plauschbeitrag hier finden konntet, habe ich Catrin zu verdanken, die sich heute um die Verlinkung gekümmert hat. *Wink zu Catrin*

Und nun sollt ihr endlich erfahren, was in der letzten Woche bei mir los war. Ich sag’s euch gleich, es war allerhand. Stress ist ja an sich nichts Schönes, aber wenn lauter schöne Dinge anstehen und ich die dann auch noch alle auf die Reihe bekomme, stöhrt mich der Stress gar nicht mehr, und ich freue mich, wie gut alles passt. So war es diese Woche, die erst einmal noch ganz ruhig losging.

Samstag, 18. August
Tja, wie war das denn? Nachdem ich die Wäsche eingepackt und Mutti eingesammelt hatte, erledigte ich noch ein paar Schnickschnack-Einkäufe. Die Utensilien brauchte ich, um ein Geschenk herzustellen und zu verpacken. Das Geschenk soll heute {25. August} übergeben werden, also lag ich mit meinen Vorbereitungen zeitlich noch ganz gut. Am Abend brachte ich die Mutti wieder heim und hockte mich noch ein wenig zu Anke und Jürgen. Eigentlich wollte ich Socken stricken, aber irgendwie konnte ich mich nicht aufraffen, die Maschen anzuschlagen. Irgendwann rief Mutti noch einmal an und meinte, sie hätte am Sonntag einiges zu tun und ich brauche sie nicht abzuholen. Na gut.
Sonntag, 19. August
Das Wissen, dass ich nicht irgendwo hinfahren und niemanden zu einer vorbestimmten Zeit abholen muss, bewirkte, dass ich gleich mal seelenruhig bis 8 Uhr schlief.
Beim Guten-Morgen-Kaffee schlug ich dann endlich die erste Socke an. Am späten Nachmittag hatte ich plötzlich keine Lust mehr, allein vor mich hin zu stricken, rief die Katl an und schleppte sie mit in die Therme zum Planschen, Wassertreten und genießen.
Montag, 20. August
Auf Arbeit war ich die super anstrengende Gruppe los und bekam ein paar neue Teilnehmer. Mit denen macht es richtig Spaß. Sie sind allerdings so wissbegierig, dass sie mir regelrecht Löcher in den Bauch fragen, und da sie unterschiedliche Themen bearbeiten, springe ich wie der Hase zwischen den Igeln hin und her. Von dem Verwaltungskram, den ich sonst "nebenbei" erledige, bekomme ich nur Bruchteile fertig, weil ich immer wieder herausgerissen werde und von vorn anfangen muss. Naja. Immerhin vergeht die Zeit wie im Flug.
Am Nachmittag bin ich wieder mit Janine und Katl in der Therme verabredet, wo ich es immerhin schaffe, die erste Socke fertig zu stricken und gleich noch die zweite zu beginnen.
Dienstag, 21. August
In der Firma bleibt es kunterbunt, dafür gönne ich mir einen recht entspannten Feierabend im Garten, wo ich gern gießen würde, wenn denn Wasser aus dem Schlauch käme. Die zweite Socke wächst ein Stück, aber ich will nicht so spät nach Hause, nicht so spät ins Bett und am nächsten Morgen noch früher raus…
…denn am Mittwoch, 22. August fahre ich mit der Straßenbahn zur Arbeit. Das muss sein, denn am Nachmittag geht es {wieder mit der Bahn} zum AUTOHAUS. Dort hole ich endlich meine neue Errungenschaft ab, meine Walburga, genannt Walli.
Wie ich auf den Namen gekommen bin? Nun, es ist ja ein ziemlich trutziges Auto. Und wenn ich den Namen Walburga denke, stelle ich mir eine stattliche Frau vor. deshalb fand ich den Namen sehr passend. Ich weiß, es ist schon ein wenig verrückt, seinen Autos Namen zu geben, und nun sogar noch einen Spitznamen. Aber nun, so bin ich eben. Ein bisschen verrückt. Normal wäre aber doch langweilig, oder?
Dass ich das Auto am Mittwoch holen konnte, passt ideal, denn ich muss noch meinen Pavillon, den ich am Samstag brauche, bei K. und M. abholen. Ihn erst noch in die Jolanda zu laden, wäre Unsinn gewesen, aber zu keinem späteren Zeitpunkt als Mittwoch am frühen Abend hätte es überhaupt gepasst. Als der Pavillon verladen war, rief ich Mutti an {ich habe jetzt auch endlich eine tolle Freisprecheinrichtung} und fragte, ob sie mit mir noch eine Runde drehen möchte. Ich glaube, sie hatte schon den ganzen Nachmittag ganz hibbelich auf diesen Anruf gewartet. Begeistert hüpfte sie ins Auto und wir drehten eine etwas größere Runde über die Dörfer. Danach war ich ziemlich kaputt, was wohl daran lag, dass ich den Tag über so aufgeregt war. Ich hole ja nun nicht alle Tage neue Autos aus dem Autohaus.
Auf den Donnerstag, 23. August hatte ich mich schon seit Wochen gefreut. Meine Schwester hatte sich am frühen Morgen in einen hellgrünen Bus gesetzt, um nach Leipzig zu fahren. 16.05 Uhr sollte er ankommen und ich wollte sie vom Busterminal abholen. Natürlich fuhr ich mit dem neuen Auto, von dem die Jette noch gar nichts wusste. Ich habe gar nicht darauf geachtet, ob der Bus überhaupt pünktlich war, weil als ich dort wartete, noch das Evchen anrief und wir noch ein wenig über den bevorstehenden Markt schwatzten. Das war so kurzweilig und dann kam auch schon der Bus. Und die Jette war total überrascht von meiner Neuerwerbung. Bei Mutti angekommen konnten wir nicht lange verweilen, weil wir noch Büchereitermin hatten und Mutti auch unbedingt neue Bücher brauchte. Anschließend ging es noch, wie jeden Donnerstag in den N-Markt und danach gingen wir in den gemütlichen Teil des Abends über. Eine riesige Melone wurde geschlachtet. Wir Schwestern hockten schwatzend auf Mutti winzigem Balkon, wo ich fleißig an der socke nadelte. Der Fuß wurde an diesem Abend soweit fertig, es fehlte nur noch die Spitze.
Für den Freitag, 24. August hatten wir verabredet, dass ich nach Feierabend die Jette bei der Mutti abhole und mit ihr zur Lagerbox fahre, um dort die Kartons mit der Wolle und die drei Markttische ins Auto zu laden. Nun hatte ich aber den Schlüssel für die Box in einer Tasche, die noch in der Laube stand. Also wollte ich nach der Arbeit erst ganz fix in den Garten, den Schlüssel holen, bis mir einfiel, dass das so fix wohl nicht gehen wird, da wir an diesem Wochenende Stadtfest haben, im Zuge dessen am Freitag Abend ein Stadtlauf stattfindet und dafür einige Straßen gesperrt werden. Zusammen mit den ohnehin bestehenden Sperrungen wegen Bauarbeiten dürfte es schwierig werden, nach Feierabend an den Garten zu kommen. So habe ich dann am Freitag Morgen beschlossen, früher loszufahren und erst mal im Garten den Schlüssel zu holen. Das passte alles sehr gut.
Am Nachmittag musste dann nur noch das Auto beladen, die Socke zu Ende gestrickt, das Geschenk angemischt und alles zusammen schön verpackt werden. Aber genau da lag "der Hase im Pfeffer". Ich brauchte für die 14 km von der Arbeit zur Mutti fast anderthalb Stunden. Als ich ankam, war ich schon erst mal kaputt. Meine Schwester baute mich dann mit einem Kaffee und einem Stück Melone wieder auf und die Mutti steuerte noch Gurkensalat bei. Dann hatte ich noch ein längeres Telefonat mit dem Kundendienst für Muttis Fernsehanbieter. Dort liegt seit 9. August ein Defekt vor und sie hat noch immer den neuen Reciever nicht bekommen. Bis Ende nächster Woche soll sie ihn nun haben.
Dann kamen die Jette und ich endlich los. Ich war so verdreht, dass ich kurz vor der Lagerbox dachte, ich hätte den Transponder vergessen. Ich hatte ihn natürlich dabei. Dennoch dauerte das Auffinden der richtigen Kartons, das damit verbundene Umstapeln und das Beladen viel länger, als ich dachte. Wir waren erst gegen 21.00 Uhr wieder bei Mutti. Die Jette wollte gern noch auf das Stadtfest, aber ich war so kaputt, hätte erst duschen und mich umziehen müssen und außerdem hatte es zu regnen begonnen. So ging ich dann doch lieber heim. Dort schlief ich dann schon am Küchentisch ein. 🙁

Und nun am Samstag, 25. August schrie schon 4.30 Uhr der Wecker. Ich bin jetzt endlich soweit und starte zum Färbefest. Davon berichte ich dann, wenn ich zurück bin. Ich hoffe, dass es viel Schönes zu sehen und zu fotografieren gibt, damit ich euch einen schönen bunten Beitrag hier einstellen kann.
Habt ein schönes Wochenende.
Und danke @Catrin

Es freut mich sehr…

…dass Catrin von strickiges.de sich die Mühe gemacht hat, der Homepage des Halleschen Strickstammtisches neues Leben einzuhauchen. Zuletzt wurden dort überwiegend Termine für künftige Treffen gepostet, bis der Blog wegen der DSGVO ganz geschlossen werden musste. Nun startet er mit neuer Blogadresse wieder durch. Ich fühle mich diesem Blog sehr verbunden, weil ich mich den "Mädels" des Stammtisches verbunden fühle, aber wegen meiner Arbeitszeiten nur noch sehr selten dort sein kann. Da genieße ich es, über den Blog dabei zu sein und in hoffentlich vielen schönen Fotos zu sehen, was die fleißigen Strickerinnen so alles schönes schaffen.

Es gab bei Zwergstücke.de mal eine feine Linkparty unter dem Namen Montagsfreuden. Dort hätte ich den Beitrag gern verlinkt, weil es heute meine Montagsfreude ist. Aber irgendwie klappt das nicht.