Samstagsplausch {11.06.2022}

Es ist wieder Samstagsplausch bei Andrea und somit Zeit für einen Wochenrückblick.

Die Woche 23 in 2022…
…war eine gute Woche. Ja, das kann ich so sagen. Nicht nur wegen des Feiertags am Montag, sondern auch wegen der Erlebnisse innerhalb der Woche fühlte sie sich sehr kurz an. Und doch ist alles rückwirkend betrachtet, schon wieder sooo lange her. Das ist schon ein seltsames Ding mit unserem Zeitempfinden.
Was geschah denn nun in dieser Woche?

Samstag, 04. Juni 2022
Da unser Besuch {Schwester und Mann} an diesem Tag in Wurzen bleiben wollten, hatte ich überraschend frei. Das dachte ich zumindest und trödelte so in den Tag hinein, wie ich mir das für manches Wochenende wünsche, aber nur selten erleben kann. Am Nachmittag gab es dann noch eine kleine Irritation, weil die Schwester anrief. Sie hatte die Idee, die Mutti abzuholen und mit ihr irgendwo ein Eis zu essen. Die Mutti aber bestand darauf, dass ich dabei sein sollte. Das wollte die Schwester eben gerade nicht, damit ich mal einen Ruhetag habe. Aber wie das dann so ist mit der alten Dame… Am Ende blieben Schwester und Mann doch in Wurzen und ich durfte die Mutti abholen und auch nach Wurzen kutschieren, um dann gemeinsam ein Eis zu essen. Hach ja.

Sonntag, 05. Juni 2022
Für diesen Tag war der Familien-Pfingstausflug geplant. Ich war natürlich die Reiseveranstalterin, die Fahrerin und damit auch diejenige, die den Löwenateil zu finanzieren hatte. Es war trotzdem schön. Weil der Fünfte des Monats war, habe ich den Tag hier ausführlich beschrieben. Unter Palmen am Geiseltalsee.

Montag, 06. Juni 2022
Die Schwester machte sich wieder auf dem Heimweg. Sie haben 9 Stunden gebraucht, und dabei waren sie noch gut, dann am nächsten Morgen hörte ich im Radio von kilometerlangen Staus, die sich teilweise bis zum Abend noch nicht aufgelöst hatten. Wie gut, dass die beiden da längst wohlbehalten wieder in der Pfalz waren.
Ich hatte noch verschiedenes zu erledigen, für die kurze Arbeitswoche vorzubereiten. Den Nachmittag vertrödelte ich mich Sohn und SchwieTo im Garten. Das war schön.

Dienstag, 07. Juni 2022
Ganz früh am Morgen dachte ich daran, Pocahontas zum Geburtstag zu gratulieren. Danach standen eine Menge Erledigungen an, für die mir der Montag auf Arbeit fehlte.
Am Feierabend hatte ich dann eine Menge zu bedenken, damit sowohl Mittwoch als auch Donnerstag störungsfrei laufen konnten, denn der Mittwoch, 08. Juni 2022 stand wieder ganz im Zeichen eines weiteren Konzerts von Il Civetto, für das wir diesmal nach Halle fuhren. Unter Palmen in Halle. Es war ein wunderbares, beeindruckendes Konzert, und ich glaube, es gefiel mir noch besser, als das eine Woche zuvor in Leipzig.
Donnerstag, 09. Juni 2022
Ich hatte geplant, nach dem Konzert und dem Heimbringen der Hexe {liegt auf dem Weg} gleich nach OZ durchzufahren und dort den Rest der Nacht zu verbringen. Da wir aber just am Mittwoch dort eine Havarie im Badezimmer hatten, kehrte ich von der Hexe aus doch wieder um und fuhr heim. Entsprechend früh musste ich am Donnerstag raus und entsprechend müde war ich den ganzen Tag. Hängen lassen konnte ich mich natürlich nicht, denn ich hatte Spielzeugspenden abzuholen. Außerdem musste ich klären, weshalb der Neue, den ich an diesem Tag einarbeiten wollte, nicht zum Dienst erschienen war. Es war ihm zu kurzfristig, er möchte erst am Montag beginnen. Na was? Wollen die Menschen nun arbeiten oder wollen sie lieber nicht? Ich war schon ein bissel sauer.
Dann verkürzte ein Anruf meine Arbeitswoche in OZ um einen weiteren Tag. Pocahontas bat mich, am Freitag, 10. Juni 2022 in TO zu arbeiten. Sie steckte auf Grund eines Fehler beim JC bis über die Ohren in Büroarbeit. Dort passieren auffällig viele Fehler in der letzten Zeit. Ich vermute, das liegt daran, dass noch immer viele Mitarbeiter im Homeoffice sind. Da können dann schon mal Unterlagen in der Hauspost verschwinden. Ja, kann passieren. Nur, dass das dann immer zuerst den Kunden angelastet wird, das finde ich Schei… Egal, ob es sich dabei um Arbeitssuchende handelt oder um Träger, es sind immer die anderen, das JC/die Arbeitsagentur machen keine Fehler. Also, zumindest stellen sie es so dar. Und die arme Pocahontas musste es wiedermal ausbaden.
einen großen Vorteil hatte der Arbeitstag in TO für mich. Ich kam auf dem Heimweg an dem günstigen Pflanzenmarkt vorbei und erstand dort noch Minze und Thymian für meinen Balkon.
Am Abend kamen Sohn und SchwieTo vorbei, holten die Wäsche ab, die ich für den Sohn gewaschen hatte und brachten mir einen Döner mit. Hm, lecker.

Samstag, 11. Juni 2022
Heute Abend spielt Eisenheinrich im Tonellis. Da will ich "eigentlich" hin. Hab Plätze reserviert, obwohl Lutz gesagt hatte, das bräuchte ich nicht, weil ich an seinem Tisch mit sitzen könnte.
Was sagte meine Kollegin neulich? Eigentlich ist ein Lügewort. Und damit hat sie recht, denn im Moment sehe ich mich heute Abend noch nicht in die Stadt fahren und tolle Livemusik zu genießen. Seit gestern Abend tut mir irgendwie alles weh, besonders der Rücken. Naja, man ist auch nicht mehr die Jüngste. Im Herzen natürlich, aber das Körperchen will da manchmal doch bissel langsamer machen. Mal sehen, vielleicht kann ich mich ja tagsüber bissel schonen.
Euch allen wünsche ich ein angenehmes Wochenende.
Macht es euch fein.
Eure Mira

Der 23. Montag 2022

Weil außer dem Feiertag heute auch ein Montag ist, gibt es bei Anita auch heute wieder einen Lückentext als Montagsstarter. Und den lasse ich mir nicht nehmen.

1.) Der Blick aus dem Fenster lässt heute auf einen herrlich sommerlichen Tag schließen.

2.) Das passt ideal zu meiner Stimmung.

3.) Die Pfingsttage nutze ich für alles Mögliche, von Verpflichtungen über schöne Erlebnisse bis hin zur Entspannung {hoffentlich heute}.

4.) Die Woche also wird kurz, dennoch möchte ich Geschenke verpacken, zu denen ich noch Kleinigkeiten fertigen möchte, den Teilnehmerinnen bissel was beibringen, worum sie mich gebeten hatten und diversen Bürokram für Kolleginnen und die Mutti erledigen.

5.) Heute Abend werde ich mich hoffentlich genug entspannt haben und die Taschen für die kommende Woche auch schon gepackt haben.

6.) Urlaubspläne schmiede ich lieber nicht, denn meist kommt etwas dazwischen. Da bleibt es bei spontanen Entscheidungen. Wo jedoch nichts dazwischen kommen DARF, ist das Festival Anfang August. Und wenn da alles klappt, will ich es zufrieden sein und keine weiteren Ansprüche an irgend einen Urlaub stellen.

7.) Diese Woche habe ich den Besuch zweier Konzerte {am Mittwoch und am Samstag} geplant und außerdem steht/stehen noch ein weiteres {ganz kleines} Konzert am Donnerstag im Kalender, aber nur, wenn ich dafür nicht zu kaputt bin und mit der Auswärtsübernachtung alles klappt, die Vorbedingung dafür ist, dass ich EBEN NICHT zu kaputt bin.

Kommt alle gut in diese verkürzte Arbeitswoche und genießt vorher den freien Montag.
Alle, die nicht frei haben, genießt den Tag bitte trotzdem so gut es eben geht.
Eure Mira

Sonntags Top 7 {220606}

Es ist Feiertag und damit ja auch sowas wie ein Sonntag. Da kann ich auch meine Sonntags Top 7 noch nachtragen und bei
Anita verlinken.

Lesen
Da war diese Woche nicht so viel. Ich mag ja den Ivo Pala und habe vor einer Weile mal festgestellt, dass er ne ganze Menge Fantasy geschrieben hat. Das interessiert mich, also begann ich mit der Elbenthal-Saga. Die ist mir aber über viele Seiten einfach zu langatmig, wobei die Fantasie des Herrn Pala und seine Beschreibungen schon beeindruckend sind. Ich hab sie trotzdem erst mal wieder weggelegt. Das ist was für lange Winterabende.

Musik
Oh ja, oh ja, oh ja. Da war dieses tolle Konzert von Il Civetto. Und natürlich läuft deren Album Späti del Sol die ganze Zeit hoch und runter. Hach ja.

Flimmerkiste
Ihr wisst ja, ich habe keine. Und für die Mediatheken war in dieser Woche, in der in meinem Leben 1.0 so viel Schönes passierte, einfach kein Raum.

Erlebnis
Siehe oben. Der Dienstag war für mich einfach grandios.
Ich weiß, Anita hat ein viel, viel größeres Konzert erlebt und ich weiß auch, wie unglaublich beeindruckend so etwas ist. Aber wisst ihr, ich habs mehr mit den kleineren Konzerten, bei denen man mit den Musikern noch ins Gespräch kommt, von manchem zur Begrüßung sogar umarmt wird, weil die Jungs ihr Publikum noch kennen, zumindest einige einige. Und deshalb war der Dienstag mein Highlight schlechthin, an dessen Rande ich sogar noch einen Autoren traf, dessen Krimis ich sehr mag. Wir hatten beide keine Zeit. Er saß da in einer Gesprächsrunde, bei der es vermutlich um Krimis ging oder vielleicht auch um Stadtgeschichte. Und ich wollte zurück in die Veranstaltungstonne. Für eine kurze freudige Begrüßung reichte es. Das kann man ja mal noch ausbauen. Gelegenheiten, sich kulturell zu begegnen, gibt es zum Glück ja wieder, wenn es auch das Café, in dem er regelmäßig Lesungen veranstaltete leider nicht mehr gibt, wie ich gestern im Vorbeifahren feststellen musste.

Genuss
Thüringer Bratwürste, die der Schwager aus Magdala mitgebracht und der Sohn über Holzkohle gegrillt hatte.

Web-Fundstück/e
Hm, nee. Wann denn auch? Höchstens vielleicht wiedergefunden, die Catrin, die nach über einem Jahr Pause wieder bloggt.

Hobbys
Ich habe tatsächlich einige Runden an den Socken für den Sohn gestrickt und bekomme das Paar vielleicht heute noch fertig. Vielleicht.
Außerdem habe ich meine Balkongärtnerei weiter betrieben. 10 bis 15 Liter Wasser brauche ich pro Gießrunde inzwischen. Die Pflanzen danken es mir auch. Nur eine Erdbeere macht schlapp. Schade, die hatte gerade so viele Früchte angesetzt. Vielleicht waren es zu viele.

Sooo. Das war der Nachtrag für St7 und nun starte ich in den Montag.
Macht es euch fein an diesem Pfingstfeiertag.

Eure Mira

WmdedgT im Juni 2022

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Ja, was mache ich an einem Sonntag, auf den der Fünfte des Monats fällt?
Ich stehe um 3.30 Uhr auf, weil ich mal zwischendurch munter bin und mir sogleich wieder eine Menge zu tun einfällt. Mach mal langsam, könntet ihr sagen. Es ist schließlich Sonntag. Schon, aber Sonntag, genauer Pfingstsonntag, bedeutet für mich familiäre Verpflichtungen. Die Mutti will bespaßt werden, da ja Feiertag ist und das somit ihr gutes Recht ist, von mir bespaßt zu werden. Da die Schwester zu Besuch ist, ist das nun nicht nur ihr Recht, sondern meine Pflicht.
Also, dann mal los:

03:30 Uhr
Der Gedanke an, was ich noch alles erledigen muss, raubt mir den Schlaf. Also hoch mit dem alten Körper, raus aus dem Bett. Schlafen kannst du, wenn du tot bist! Das wusste 1992 schon der schöne John {Bon Jovi}

Ich erledige einige Überweisungen. Höre nebenbei Il Civetto. Trinke zwei Tassen Kaffee, dann ist mir schlecht.
Ich räume in der Küche herum. Irgendwas räume ich immer.

05:40 Uhr
Ich kommentiere verschiedene Samstagsplausche. Lese und genieße andere, ohne Kommentar. Ich suche die möglichen Routen zu unserem heutigen Ausflugsziel heraus und kann mich nicht entscheiden, ob ich Landstraße fahre, wie sonst immer oder, der Schnelligkeit halber Autobahn. Wobei das am Pfingstsonntag vielleicht gar nicht schneller geht. Ich überlege, was ich anziehen möchte und ärgere mich ein wenig, dass ich gestern nicht noch eine Trommel Wäsche angesetzt habe. Naja, nun ist es nicht zu ändern.

07:35 Uhr
Inzwischen bin ich bei Bon Jovi gelandet. Ne Schnulze, ich weiß, aber wenn der Gunter {von seiner damaligen Band gibt es wohl keine Aufzeichnungen} die gesungen hat, bin ich regelmäßig dahingeschmolzen.

07:50 Uhr
Jetzt bin ich müde, aber wenn ich mich jetzt nochmal hinlege, verschlafe ich nachher womöglich.
Also hose ich mich an und mache mich schön, also, soweit das bei mir geht. Nee, ich bin nicht hässlich, ich brauche nur länger als andere im Bad *hüstel*
Das ist natürlich nur ein Spruch, denn ich schminke mich nie. Mit meinen Haaren bin ich derzeit aber sehr unzufrieden. So pfriemle ich dauernd an Frisuren herum, die ich dann doch wieder auflöse. So auch heute.
Zum Frühstück gibt es süßen Bulgursalat. Also, wirklich süß ist der natürlich nicht, aber es sind Rosinen drin. In Zukunft mache ich mir den selbst. Ich muss nur erst mal wieder Couscous und Bulgur holen und vielleicht auch Hirse. Wobei… Reis hab ich da und Buchweizen auch. So ein Salat aus Buchweizen hat auch was. Das könnte ich morgen gleich mal ausprobieren.

09:00 Uhr
Ich mache mich auf den Weg zu Mutti. Wir wollen uns 10 Uhr dort treffen und ich will noch das Auto aufräumen, damit die beiden hinten überhaupt sitzen können.

09:30 Uhr
Ich sage der Mutti Bescheid, dass ich da bin, aber noch zu tun habe und dass ich am oberen Ende der Straße parke. Sie kommt runter. Bis sie das geschafft hat, bin ich mit meiner Umräumaktion fertig und das Auto ist wieder chic. Ich flitze noch mal in ihre Wohnung, weil ich schon wieder pieseln muss. Ach ist das nervig.
Dann warten wir.

10:30 Uhr
Schwester und Schwager trudeln endlich ein, steigen in mein Auto um, dann kann es losgehen. Ich habe mich mittlerweile doch für die Landstraße entschieden {War eigentlich klar, oder?} und bin erstaunt, wie zügig ich durch Leipzig durch komme. Einmal quer durch. Dabei ist WGT und Stadtfest, aber trotzdem nicht viel los.

Mittag
Wir erreichen das Wasserschloss St. Ulrich und sind enttäuscht. Es ist eine heruntergekommene Anlage, deren Charme man nur erahnen kann, wenn man die Gabe dazu hat. Die hab ich und stelle mir vor, wie schön man das alles sanieren könnte. Natürlich ist mir klar, dass die Sanierung der gesamten Anlage wahrscheinlich mehrere Millionen verschlingen würde. Wer hat die schon?
Meine Reisegesellschaft steigt trotzdem aus und vertritt sich die Beine. Der Schwager knuckert, was ich da für ein blödes Ziel ausgesucht habe und weil es hier keine Gastronomie gibt.
Na, dem kann geholfen werden, schließlich sind wir am Geiseltalsee. Ich steuere die Seebrücke Brausbedra an und endlich sind alle glücklich. Also, zumindest die Mutti, die Schwester und ich. Ich glaube, der Schwager kann gar nicht glücklich sein, aber wenigstens meckert er nicht mehr.

14:30 Uhr
Mir fällt mit Schrecken die Parkuhr ein, aber es ist noch etwas Zeit. Die Reisegesellschaft möchte ohnehin aufbrechen. Die haben alle kein Sitzfleisch.
Auf dem Rückweg fahre ich ein Stück Autobahn. Blöde Idee, weil ich nicht wusste, wie intensiv am Schkeuditzer Kreuz gebaut wird und dass ich dort gar nicht in Richtung Leipzig {Dresden} abfahren kann. So ergibt sich ab Wiedemar dann noch ein ordenlicher Umweg, wieder über Landstraßen. Mutti und Schwester erfreuen sich an den Feldern mit Mohn. Der Schwager meckert. Was auch sonst?

Spätnachmittag
Wir kommen bei Mutti an. Die Schwester bekommt noch ein größeres Geschenk. Dann gibt es eine Verabschiedungsrunde und schon sind die Zwei wieder fort. Mir fallen die Augen zu. Die Mutti stupst mich an: Also, ich will dich nicht wegschicken, aber…
Nee, nee, alles gut. Ich mache jetzt los.
Unterwegs rufe ich die Hexe zurück, was ich ihr versprochen hatte.

18:00 Uhr
Als ich daheim ankomme, ist der Sohn da. Er wollte duschen, sich chic machen und dann los zum Klassentreffen.
Wir schwatzen kurz. Ich erzähle ihm vom Dienstag und welche seltsamen Gedanken ich mir um die Hexe mache. Bei dem Thema wird er immer unwirrsch. Es ist aber auch seltsam und ich weiß nicht so recht, was ich denken soll.

Irgendwann dann
Ich möchte diesen Eintrag fertig schreiben, aber mir fallen schon wieder die Augen zu. Ist vielleicht auch normal, da ich schon so früh auf war. Ich strecke mich mal kurz auf die Couch und dann ist dieser 5. Juni 2022 auch schon zu Ende.

Euch allen noch einen schönen Pfingstmontag.
Macht es euch fein.

In früheren Jahren

Juni 2020
Juni 2018
Juni 2017

Samstagsplausch {04.06.2022}

Ganz unerwartet habe ich heute Zeit für den Samstagsplausch bei Andrea. Aber wie das dann oft so ist, also zumindest bei mir: Wenn ich unerwartet viel Zeit habe, vertrödele ich mich meist. Da denke ich an so vieles, was ich in der gewonnenen Freizeit tun möchte, dass dann irgendwie gar nichts fertig wird. Und so ist nun auch schon wieder fast Mittag geworden, ehe ich mich hier an den Rechner gesetzt habe…
Dabei möchte ich diese Woche 22 in 2022 unbedingt festhalten, weil sie sooo schön war. An manches erinnere ich mich gar nicht mehr so genau, weil der Dienstag Abend alles überstrahlte.
Mal schauen…
Wochende 28./29. Mai 2022
Es war dieses durch Feiertag und Brückentag verlängerte Wochenende, bei dem der wunderschöne Freitagabend mit Andys Music Group noch nachklang.

Montag, 30. Mai 2022
Was für ein verrückter Tag! Ich hatte den Firmenschlüssel daheim vergessen, was mir aber erst nach 30 km Fahrt auffiel. Da gab es kein Zurück mehr. Die Kollegin mit dem Ersatzschlüssel hatte Spätschicht. Wir klingelten sie am Morgen trotzdem raus. Ins Büro konnte ich aber nicht, also blieb ich im Projektraum, wo wir uns über eine Garnspende hermachten. Als erstes wurde mal geribbelt. Am Nachmittag wollte ich zu Katl zum Tee, aber ich hatte keine Ruhe wegen des Schlüssels und auch noch einiges zu packen und zu organisieren. Also holte ich nur mein Wollepaket ab und fuhr heim. Ähm, ja. Dieses Wollepaket soll demnächst noch einmal Erwähnung finden, wenn ich es hoffentlich fertig bekomme, mich mal wieder an Andreas Nadelgeplapper zu beteiligen. Meine Nadeln klappern schon vor sich hin, nur mit dem Verbloggen hapert es. *Seufz*

Dienstag, 31. Mai 2022
Wie lange haben wir auf diesen Tag gewartet, die Hexe noch viel mehr als ich, denn in der Leipziger Moritzbastei spielte Il Civetto, die Band, die wir letztes Jahr Anfang August auf dem Ancient Trance Festival kennengelernt hatten, zu deren Release von Rio Reiser Platz wir am 20. August nach Berlin gefahren waren und später im Oktober noch mal zum Konzert im Festasaal Kreuzberg. Danach war erst mal Schluss. Die Karten behalten ihre Gültigkeit.
Nun war es endlich soweit, und ich glaube, da inzwischen das neue Album herausgekommen ist, war das Konzert jetzt um einiges besser, als es im Januar hätte sein können. Insofern hat das Warten sich gelohnt. Und überhaupt. Es war ganz einfach klasse.
Nun habe ich nur noch einmal gültigkeitbehaltende Karten, auf die ich achtgeben muss, damit der jeweils neue Nachholtermin sich nicht mit anderen Terminen überschneidet, denn ja, neue Karten hab ich auch schon einige.

Mittwoch, 01. Juni 2022
Weil ich ein wenig verrückt bin, hatte ich meiner Chefin von dem Konzert schon im Vorfeld erzählt, und sie hatte vorgeschlagen, ich sollte den Mittwoch Urlaub nehmen. Eine gute Idee, denn ich war nach dem Konzert so aufgekratzt, dass ich ganze zwei Stunden schlafen konnte in dieser Nacht. Entsprechend kaputt war ich dann am Mittwoch. So wurde das ein Balkon-Stricken-zwischendurch-einnicken-Tag. Gegen Mittag kam Katl. Das war sooo schön, obwohl es für den Balkon nicht wirklich warm und vor allem nicht trocken genug war. Dafür war es wunderbar chillig.

Donnerstag, 02. Juni 2022
Wieder auf Arbeit. Spielzeug holen. Später im Angebot Pfingst-Großeinkauf, dann zu Mutti. Die Einkäufe blieben fast vier Stunden im Auto auf sonnigen Parkplätzen, weil die Mutti noch ein Dieschen und ein Daschen wollte. Alles Dinge, die gar nicht unbedingt an diesem Tag hätten sein müssen, aber eben doch mussten, weil die Mutti das eben wollte. Die Donauwellen habe ich gleich beim Heimkommen in die Tonne geworfen. Alles andere konnte ich retten. Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich es hasse, Lebensmittel wegwerfen zu müssen. Ich war sauer, das könnt ihr aber mal glauben!

Freitag, 03. Juni 2022
Manchmal kochen wir freitags und essen alle gemeinsam. Diesmal gab es marinierten Hering, und daran schieden sich die Geister. Ausgerechnet unsere Männer meinten, sie essen keinen Fisch. Nur Fischstäbchen, aber da haben sie recht, das ist ja kein Fisch. 😉
Für den Nachmittag hatten sich Schwester und Schwager angekündigt, die nach sechseinhalb stündiger Autofahrt hier eintrafen. In Magdala hatten sie echte thüringer Bratwürste eingekauft, die der Sohn am Abend im Garten auf den Grill packte. Lecker-lecker. Das ist schon ein besonderer Genuss.

Samstag, 04. Juni 2022
Da Schwester und Schwager heute Wurzen unsicher machen wollen, Sohn und SchwieTo arbeiten und die Mutti nichts gesagt hat, habe ich heute überraschend einen freien Tag. Für morgen möchte ich mir noch einen Ausflug ausdenken, aber das ist ja keine Mühe. Mal sehen, was mir einfällt.
Und jetzt hab ich für euch noch mal Il Civetto, ein alter Live-Mitschnitt aus 2018. Und wenn ihr ungefähr ab 8:20 dem Saxophonisten zuhört und zuschaut, dann wisst ihr, warum mich diese Band so unglaublich begeistert.

Ich spitze jetzt bei Andrea vorbei und euch allen wüsche ich wunderschöne Pfingsten.
Eure Mira

Der 22. Montag 2022

Montagsstarter mit Verspätung. Gestern hatte ich meinen Schlüsselbund vergessen. So kam ich nicht an den Rechner und konnte den Lückentext von Anita nicht ausfüllen. Am Abend gab es dann Verwirrungen, weil zuerst der Schwager anrief und mir eröffnete, dass wir zu Pfingsten Besuch bekommen. Ist ja nicht so, dass ich nichts geplant hätte. Da freut man sich doch besonders, wenn die Familie mit einem Überraschungsbesuch alles über den Haufen wirft.
Dann rief noch die SchwieTo an, ob ich den Sohn nach Hause bringen würde. Er hätte nicht angerufen, sondern im wäre im Garten geblieben. Aber das wollte sie nicht. Also fuhr ich kurz nach 21 Uhr noch mal los und war am Ende erst 22.30 Uhr wieder daheim. Wieder ein unruhiger Abend vor einer kurzen Nacht. Naja.

1.) Ein langes Wochenende würde ich grn zur Entspannung nutzen, was aber meist nicht möglich ist, weil meine Familie meine Präsenz einfordert.

2.) Mal schauen, ob mir wenigstens am Pfingsmontag eine Auszeit für mich selbst vergönnt ist.

3.) Wobei, wenn ich bedenke, dass der Besuch erst an diesem Tag den Reimweg antritt, wird das mit der Ruhe wahrscheinlich nix.

4.) Davor muss ich aber noch eine Menge vorbereitenund organisieren, damit alle ihre Frede haben.

5.) Und heute steht noch das Nachholkonzert von Il Civetto auf dem Plan, worauf ich mich noch gar nicht richtig freuen kann.

6.) So, jetzt werde ich mich noch ein wenig herrichten, damit ich nicht ganz so abgewrackt aussehe, wenn ich den tollen jungen Musikern gegenübertrete.

7.) Ich freue mich auf morgen, wo ich kurzerhand Urlaub genommen habe, habe diverse Vorbereitungen und Einkäufe für Pfingsten, die ich mir eigentlich sparen wollte, zu erledigen und dann werde ich wieder einmal, wie schon so unendlich oft die Familie bespaßen und nicht an mich denken {dürfen} .

Nee, so wirklich freue ich mich auf Pfingsten nicht.

Nun habt mal alle noch eine schöne restliche Woche und lasst euch nicht ärgern.
Ich versuche das auch.
Eure Mira

Sonntags Top 7 {220529}

Anita ruft auch heute wieder auf, die persönlichen Sonntags Top 7 zu veröffentlichen.
Mal sehen, ob ich zu allen Themen etwas notieren kann.

Lesen
Ja, ich habe es in dieser seltsamen Woche tatsächlich geschafft, den Mord im Nord-Ostsee-Express zu lesen. Ein kurzweiliger Krimi mit für meinen Geschmack etwas zu viel Anlehnung an Agatha Christie und einer sehr schnell vorhersehbaren Auflösung. Immerhin kurzweilig.

Musik
Abgesehen von dem schönen Konzert am Freitag fiel mir ein neuer Song von Wenzel auf. Ähm, ja! Wenzel eben, einer der alten Barden, die es nicht lassen können, zu singen, was sie denken. Wobei ich wieder an Georg denken muss und unsere Endlosgeschichte von der Hofnärrin. Tja.
Übrigens, wir sind nicht ruhiger geworden, nur stiller. Sollte man nicht, das weiß ich. Aber wenn die Zeit nicht reif ist, hat es wenig Sinn, sich aufzureiben. Das hab ich vor vielen, vielen Jahren mal im Staatsbürgerkunde-Unterricht gelernt, und da ist was dran. Trotz aller Rotlichbestrahlung waren auch wichtige richtige Ansätze dabei.
Jetzt aber weiter mit dem nächsten Thema:

Flimmerkiste
In einer meiner schlaflosen Nächte fand ich mich bei Misson Impossile II wieder. Da entwickelt doch der von Tom Cruise gejagte Bösewicht eine interessante Strategie mit einem tödlichen Virus und dem dazu gehörigen Gegenmittel innerhalb kürzester Zeit extrem viel Geld zu scheffeln.
Da kommt mir der ketzerische Gedanke: Wenn sich die Filmemacher im Jahr 2000 solche Szenarien ausdenken konnten, wer kann 20 Jahre später eventuell auf ähnliche Ideen kommen?

Erlebnis & Genuss
Die Woche bot zwei sehr schöne Erlebnisse, die beide genausogut in der Rubrik Genuss auftauchen könnten, weshalbn ich hier beide Punkte zusammengenommen habe.
Zum einen mein Abend beim Asiaten, gemeinsam mit meiner Katl. Ein richtig schöner Abend und ein kulinarischer Genuss.
Zum zweiten der Abend im Tonellis gemeinsam mit meiner Hexe, der mit Andys Music Group einen feinen Musikgenuss bot.

Web-Fundstück/e
Zum Herumtreiben im Netz war wenig Zeit, so dass ich heute, wie schon oft, keine Fundstücke anzubieten habe.

Hobbys
Ähm ja, für mein Hobby Stricken war auch kaum Gelegenheit. Nicht einmal die seit einiger Zeit fertigen Socken zu fotografieren habe ich geschafft. Dafür war Balkongärtnern angesagt. Wenn alles so schön wächst und gedeiht, wie ich mir das vorstelle, dann wird das richtig toll auf meinem Balkon.

Und schon habe wir die Top 7 für diesen Sonntag aufgelistet und noch ein paar mehr oder weniger hintergründige Gedanken dazu.
Habt alle noch einen schönen Rest-Sonntag
und startet morgen gut in die neue Woche.
Eure Mira

Samstagsplausch {28.05.2022}

Man kommt ganz durcheinander… mit Feier- und Brückentagen und einer Drei-Tage-Arbeitswoche. 😘
Der Freitag kam mir wie Samstag vor, weil Läden geöffnet waren, ich aber nicht auf Arbeit. Dafür war ich dann gestern ganz durcheinander und hatte den Samstagsplausch bei Andrea glatt vergessen. Dass heute nun Sonntag ist, ist mir jedoch {schmerzlich} bewusst, da ich heute noch unendlich viel für kommende Woche vorbereiten möchte, damit die, obwohl vollgepackt, doch wieder schön werden kann. Pläne gibt es schon wieder reichlich, dazu aber später mehr. Jetzt ist erst mal der Wochenrückblick dran.

Woche 21 in 2022
Dass ich nichts über das Wochende 21./22. Mai 2022 schreibe, liegt daran, dass ich es schon wieder vergessen habe. Ich glaube, am Sonntag waren wir im Garten mit Mutti und den "Kindern". Das läuft ja derzeit auch immer gleich ab: Mutti holen, was zu essen machen, später Mutti und Kinder heim fahren und dann ganz schnell meinen Kram für die nächste Woche richten. Heute wird es etwas anders, aber das war ja nun auch keine gewöhnliche Woche. Denn…
…eine kurze Arbeitswoche bedeutet auch nur drei Feierabende mit Raum für Termine.

Montag, 23. Mai 2022
Wieder Erwarten kam eine Kollegin zum Dienst, über die ich mich sehr freute. Mit ihr kann man immer lachen. An diesem Tag hatte sie jedoch Ärger und ich hörte zu. Das tat ihr, glaube ich, gut. Und mich lenkte es von meiner Traurigkeit ab.
Der Feierabend gehörte mir, wobei, nicht ganz, denn in Vorbereitung auf den Dienstag Nachmittag musste ich noch Mineralwasser für Mutti besorgen. Das darf ich nur im N-Markt holen, denn von den anderen, wo du es manchmal her holst, schmeckt es nicht. Hm. Da wegen der Umleitungen derzeit kein N-Markt an meinem Weg liegt, fuhr ich extra einen an. Endlich daheim, widmete ich mich dem Balkon.
Und irgendwann später fuhr ich nochmal los, den Sohn heim bringen, der wieder bis weit nach dem letzten Bus im Garten gewerkelt hatte.

Dienstag, 24. Mai 2022
Zum Feierabend musste es schnell gehen. Sehr pünktlich verließ ich mit meinen Kollegen das Haus und düste zu Mutti, mit der ich einen Termin bei der Bank hatte, den ich normalerweise nicht hätte schaffen können. Just an diesem Nachmittag war aber eine der Umleitungen nicht mehr notwendig, so dass ich fast eine halbe Stunde Fahrzeit einsparte und doch pünktlich da war. Sehr gut, denn der Banktermin dauerte über eine Stunde. Danach waren wir alle zufrieden.

Mittwoch, 25. Mai 2022
Auf diesen Tag hatte ich mich die ganze traurige Woche lang gefreut. In der Firma hatten wir beschlossen, an diesem Tag, wie sonst an Freitagen, nur Frühschicht zu fahren. Der Hauptgrund für mich war, dass Pocahontas vorbeikommen und mich mit zu einem Termin nehmen wollte, der in den Spätdienst hinein reichte, ich aber in dieser Schicht für einen bestimmten Bereich nur eine Kollegin zur Verfügung hatte, die ich mit dieser Aufgabe nicht gern allein lassen wollte.
Am Ende kam Pocahontas erst, nachdem alle Kollegen schon weg waren und hatte umdisponiert, so dass ich nicht mit zum Termin musste. Mir war das recht. und daaaann…
…dann war endlich Abend und ich konnte die Katl abholen und mit ihr zu unserem Lieblingsasiaten fahren. Es wurde ein richtig schöner Abend mit ganz leckerem Essen.

Donnerstag, 26. Mai 2022
Feiertag. Wenn ich diesen Tag hier nicht erwähnte, würde er ganz aus meinem Leben verschwinden. Ich habe nämlich {fast} nichts gemacht an diesem Tag.
Die Nacht über war ich wieder stundenlang wach gewesen, entsprechend müde und abgeschlagen fühlte ich mich. So blieb ich daheim, murkelte auf meinem Balkon herum kuschelte mich zu Mittag auf meine Couch. Es war ein echter Ruhetag.

Freitag, 27. Mai 2022
Urlaub.
Damit dieser Tag nicht wieder so ein Gammeltag wird und weil ja die Geschäfte offen hatten und weil und weil und weil… fuhr ich am Vormittag zu Mutti. Sie hatte Mittagessen für uns beide vorbereitet. Gebratene Kammscheiben, Kartoffelpü und Gurkensalat. Das war fein. Danach bewegten wir uns zum Gartencenter, wo ich noch ein paar Kräuter für den Balkon einkaufte, unter anderem Koriander. Über den freue ich mich besonders, weil ich ihn gern mag, aber wenn ich ihn beim Araber kaufe, sind die Bunde immer so groß, dass ich die Hälfte nicht verwenden kann. Nun habe ich ihn hier und kann ihn ernten, wenn mir danach ist.
Auf den Baumarkt, zu dem ich auch noch wollte, hatte ich dann keine Lust mehr, die Mutti sowieso nicht. Sie kann sich am Angebot eines Baumarktes sowieso nichts absehen. Wieder bei ihr angekommen, war noch Zeit für einen Nachtisch, den wir direkt nach dem Mittagessen nicht mehr geschafft hätten. Es gab Vanilleeis mit Johannisbeeren.
Und dann war es an der Zeit, die Hexe abzuholen, denn wir hatten Plätze im Tonellis reserviert, wo Andys Music Group endlich wieder einmal öffentlich auftrat. Dass man diese Band nur selten "zu fassen" bekommt, liegt aber nicht an irgendwelchen Lockdowns, sondern daran, dass die meisten ihrer Veranstaltungen geschlossene sind. Gut für die Musiker, schade für die vielen Fans. Ich kenne Andy schon seit …oups, das sollte ich vielleicht gar nicht verraten… mehr als 20 Jahren. Die Hexe wusste bis dato gar nichts von ihm, gehört aber seit Freitag Abend zweifellos zu seinen Fans.
Samstag, 28. Mai 2022
Wir waren nach dem wunderschönen Abend erst gegen 2 Uhr wieder zu Hause. Natürlich fiel ich nicht gleich ins Bett, da ich erst mal noch runterkommen musste. Und dann wachte ich schon kurz nach 7 Uhr wieder auf und stand auch auf, weil man ja sonst nichts vom Tag hat, wenn man so lange schläft. Dumm war nur, dass ich auch so nicht viel vom Vormittag hatte, weil ich sooo müde war. Aber ein wenig Balkongekruschtel ging natürlich.
Gegen Abend rief die Mutti an. Ob ich gerade angerufen hätte. Hatte ich zwar nicht, aber als "Bewerbchen" taugte die Frage. Woraufhin ich sie fragte, ob sie was schönes gegessen hätte und überhaupt. Am Ende hosten wir uns beide straßentauglich an und fuhren noch ein Stück. Wir brachten bei der Gelegenheit mein Leergut weg, wodurch 10,50 Euro zusammen kamen. Die setzte ich im N-Markt wieder in Mineralwasser um und eine Kleinigkeit zum Abendessen. So kam es, dass ich dann bei der Mutti noch kochte. Und weil die Kleinigkeit gar nicht so klein war, hat sie nun für heute gleich noch ein Mittagessen.
Und damit endet mein Wochenrückblick, den ich jetzt verspätet noch bei Andrea verlinken werde.
Euch allen noch einen schönen Sonntag.
Eure Mira

Der 21. Montag 2022

Wie schön, es ist Montag und bei Anita gibt es wieder einen Lückentext zum Ausfüllen.

1.) Ohne ersichtlichen Grund bin ich manchmal einfach traurig.

2.) Vielleicht bin ich zu oft allein. Wobei ich die Ruhe suche und gern allein bin. Aber ab und zu hätte ich schon gern jemanden zum Anlehnen oder Ausheulen oder einfach gemeinsam schweigen.

3.) Gegen die Traurigkeit hilft /helfen raus gehen. In der Natur sein. Aber dazu muss man sich auch erst aufraffen können.
Ach so, Märchen helfen auch.

4.) Es ist eben dauernd was anderes und manchmal nicht so einfach.

5.) Da ich bin ich dann froh, wenn ich mir sagen kann: nächste Woche, morgen, später wird es anders sein.

6.) Besser vielleicht nicht auf den ersten Blick, aber immerhin anderes. Das tut dann schon gut. .

7.) Diese Woche wird kurz, so arbeitsmäßig und als Highlight gehe ich mit der Katl zum Lieblingsasiaten, hmmmm.

Samstagsplausch {21.05.2022}

In den letzten Wochen habe ich das nicht so recht hinbekommen mit den Samstagsplauschrunden bei Andrea
Mich nur einem bestimmten Thema zu widmen, hat dabei auch nicht funktioniert. Also mache ich es heute wieder in der bekannten Form mit Wochenrückschau und so. Dabei fiel mir auf, dass ich den Plausch am letzten Samstag völlig vergessen hatte. Dabei hätte ich Zeit gehabt, weil ein Termin mit Mutti erst für den Nachmittag/Abend geplant war. Die Zeit vorher nutzte ich für mich ganz allein. Haare färben stand auf dem Plan. Und vor mich hin träumern. Am Abend waren wir dann beim Griechen. Das war schön uuuund lecker.

Woche 20 in 2022

Sonntag, 15. Mai 2022
Es wäre der einzige Tag in der vergangenen Woche gewesen, den ich mal ganz für mich gehabt hätte und weil ich mich nicht festlegen wollte auf Uhrzeiten und Vorhaben {mit Mutti} gab es am dem sonst schönen Samstag Abend sogar noch Verstimmungen. Es soll aber schönes Wetter werden… {Heißt soviel wie: Ich will aber, dass du was mit mir unternimmst.} Am Samstag blieb ich hart, was nicht so sehr meinem festen Willen entsprang, sondern meiner Müdigkeit. Ich konnte einfach nicht mehr diskutieren. Also hielt ich meine Klappe. Sagte demzufolge auch nicht Ja.
Spät abends, ich hatte schon geschlafen, war plötzlich Begängnis in meiner Wohnung. Sohn und SchwieTo waren zwar ganz leise, aber sie brauchten ja Licht, um ein paar Decken zusammenzusuchen. Und wenn etwas Ungewöhnliches geschieht, werde ich sowieso wach. Die Decken suchten die beiden, weil sie im Garten übernachten wollten. Naja, und Mutti, wie ich nun mal bin, fragte ich natürlich, ob sie denn etwas zum Frühstück hätten…
Hatten sie nicht, und ich bot an, am Sonntag Morgen etwas rumzubringen. Hab ja genug im Frost, nur keine Lust, mitten in der Nacht in den Keller zu steigen und in der Kälte herumzukramen.
Der Sohn meinte noch: Aber wir schlafen erst mal aus. Das wollte ich auch. Aber wie das dann bei mir immer ist, wenn ich mal ausschlafen könnte, ich war 6.20 Uhr wach. Die Sonne lockte und ich packte zusammen und wanderte in den Garten. Da die beiden tatsächlich noch schliefen und auch nur ganz langsam und trödelig wach wurden, setzte ich mich in die Sonne und genoss erst einen und dann noch mehrere Kaffee.
Herrlich war das.
Ihr kennt das vermutlich alle, wenn mehrere Menschen beisammen sind und dann am Sonntag Morgen mal der eine ins Bad dröselt, mal der andere am Kaffeetisch vorbei kommt, sich für eine Weile dazu setzt und dann vielleicht auch wieder verschwindet. Alles so schön in Ruhe, so ohne Zwang und ohne Zeitdruck, dass man zur bestimmten Zeit, an einen bestimmten Ort sein muss. Das meine ich mit trödelig wach werden. Und weil das bei mir nur ganz, ganz selten der Fall ist, konnte ich das ganz besonders genießen.
Am Vormittag wurde es dann im Garten wuselig, weil dieser und jener vorbei kam, die "Kinder" diverse Anrufe bekamen und für ihre Freunde noch das eine und andere organisieren mussten. Da war es mit dem Trödeln vorbei, also konnte ich auch die Mutti in den Garten holen. Sie freute sich natürlich. Zu Mittag zauberte ich einen Nudelsalat, und es gab Würstchen dazu. Das war so reichlich, dass wir auch zum Abend nochmal davon satt wurden.
Am Schluss gab es leider wieder Verstimmungen, oder besser gesagt, ich ärgerte mich schwarz über die Mutti. Die meinte nämlich, ich sei schlimm. Ich sei immer sooo schlimm zu ihr. Und ich fand das so gemein von ihr, dass ich mich den ganzen Abend nicht mehr beruhigen konnte. Schließlich bin ich der Meinung, dass ich viel für sie tue und mein eigenes Leben zu einem so großen Teil ihrem Willen unterordne, dass ich mich oft frage, ob es überhaupt noch einen Wert hat.
Der Grund für ihre bösen Vorwürfe war, dass für den Montag Feierabend drei Verrichtungen anstanden:
1. Mutti abholen und zur Drogerie mitnehmen oder
2. Mutti abholen und zur Bücherei mitnehmen, wo sie die Bücher, die ich für mich ausgeliehen hatte, zurückgeben wollte, weil sie ihr nicht gefielen oder
3. Zur Mutti fahren und mit ihr duschen, damit sie nicht womöglich in der Wanne ausrutscht. Das ist mir wichtig!
Diese drei Dinge konnte man gut kombinieren, zumal Bücherei und Drogerie nur einen Katzensprung voneinander entfernt sind. Aber die Mutti wollte, dass wir das an drei verschiedenen Feierabenden erledigen. Klar, da muss ich an drei Abenden vorbei kommen. Das hat sie sich fein ausgedacht. Ich aber lehnte das ab und wollte alles in einem Rutsch erledigen. Und deshalb war ich dann eben immer so schlimm zu ihr.
Naja.

Montag, 16. Mai 2022
Ich war stolz auf mich, denn ich hatte mich durchgesetzt und Bücherei, Drogerie und Mutti duschen nun doch alles an einem Abend erledigt.
Das Einladen der Bierzeltgarnitur, das ich mit dem Sohn verabredet hatte, vertagten wir dann auf Dienstag. Dafür brachte ich ihn aber am Abend noch nach B’dorf. Aber das mache ich ja gern.

Dienstag, 17. Mai 2022
An diesem Tag verluden wir den Tisch und die zwei Bänke ins Auto. In der Holzwerkstatt wollen " meine Jungs" mal schauen, ob sie da noch etwas retten können.
Ich war relativ zeitig zu Hause, und dann brach ein gefühlsmäßiges Chaos los, denn Pocahontas teilte mir mit, dass ich ab September meinen geliebten Job nicht mehr machen darf, weil sie dem großen Chef zugesagt hat, dass ich für 4 Monate die Aufgaben übernehmen werde, für die er mich woanders hin versetzen möchte. Sie konnte mir aber weder sagen, welche Aufgaben das sein würden, noch wo ich eingesetzt werden soll.
Ich hab die ganze Nacht kein Auge zugetan, weil ich mir solche Sorgen gemacht habe, was mir ab September für den Rest des Jahres blüht.

Mittwoch, 18. Mai 2022
Für den Feierabend hatte ich geplant, mich mit den Leipziger Strickmädels im Café Grundmann zu treffen. Es ist eine relativ große Gruppe, die man für ein monatliches Treffen nur selten unter einen Hut bekommt, so dass immer der Termin verabredet wird, an dem die meisten Zeit haben. Diesmal war es aber halbe/halbe, so dass wir kurzerhand beide Termine vereinbarten. Und weil es letzte Woche so schön war, wollte ich diese Woche auch dabei sein. Als ich endlich, nach drei großen Runden durch die Leipziger Südstadt einen Parkplatz ergattert hatte, kam eine Nachricht von Pocahontas, die zumindest teilweise Entwarnung gab. Es ist mein alter Dozenten-Job, den ich bis zum Lockdown im März 2020 ausgeführt hatte, und "nix mit Metall", was ich gar nicht unterrichten könnte. UND es ist in Leipzig, nicht, wie von mir befürchtet, in Gera.
So konnte ich halbwegs entspannt am Stricktreffen teilnehmen.
Dass ich in den letzten zwei Jahren so viele interessante Jobs an den verschiedensten Einsatzorten {von denen jeder besser war als Leipzig} ausgeführt habe, dass ich diesen "alten" Job an dieser "alten" Wirkungsstätte gar nicht zurück haben möchte, steht auf einem anderen Blatt.
Wirklich weit kam ich an diesem Abend mit meiner Sockenstrickerei nicht, aber auch das steht auf einem anderen Blatt.

Donnerstag, 19. Mai 2022
Auf diesen Feierabend freute ich mich ganz besonders. Lutz hatte zu einem kleinen, sehr familiären Treffen eingeladen. Wir überlegten angestrengt, wie lange wir uns nicht gesehen hatten und kamen darauf, dass es rund fünf Jahre gewesen sein könnten. Seiner Tochter war ich noch um einiges länger nicht begegnet und seine neue Partnerin kannte ich bis dato noch gar nicht, während ich Petra im November zuletzt sah, als sie mir frisch gepressten Saft über die Balkonbrüstung reichte… Es fühlte sich aber an, als hätten wir alle erst letzte Woche zusammengesessen. Wir aßen Spargel und Lachs, schwatzten über alles mögliche und einiges Unmögliches. Petra deklamierte Heine, Lutz sang… a cappella, obwohl mehrere Gitarren in greifbarer Nähe standen. ER kann das.
Es war ein wunderbarer Abend und ich bin glücklich, solche Freunde zu haben.

Freitag, 20. Mai 2022
Seit Mitternacht ist das neue Album der Band Il Civetto draußen. Die Hexe hat lange darauf gewartet. Tja. Den Feierabend verbringe ich trotzdem nicht auf dem Weg nach Berlin. Ich bin einfach fertig, und einen Abend muss ich auch mal frei haben, auch wenn fast alle Termine in dieser Woche schöne Termine waren. Anstrengend war es eben doch, mit maximal viereinhalb Stunden Schlaf auszukommen, manchmal sogar mit noch weniger.

Heute…
…bin ich auch schon wieder seit 5 Uhr auf den Beinen. Ich habe gekocht, Wäsche gewaschen, der Lili am Telefon Zuspruch gegeben. Sie erschreckt immer so doll, wenn amtliche Briefe kommen und traut sich dann mit keinem darüber zu sprechen, außer mit mir. Ich denke, ich konnte sie beruhingen und ihr helfen.
Jetzt packe ich noch den Sonnenfänger ein, den ich nach einer Anleitung von Silke aus Hamburg für Manu gemacht habe. Und dann fahre ich nach Torgau zu einer Geburtstagsgartenparty.
Euch wünsche ich allen ein gelungenes Wochenende.
Eure Mira