Dezembernotizen – 29.12.2025

Wie schön
Weihnachten liegt hinter uns und es war sehr, sehr schön. Gleich am ersten Tag, kurz nach unserer Ankunft in Franzensbad begann ich das längst fällige Gespräch mit RoHen über alles, was mich in den letzten Wochen beschäftigt und bedrückt hatte. Es war ein kurzes und gutes Gespräch, an dessen Ende zwischen uns alles wieder im Lot war. Darüber bin ich glücklich.
Was die Freizeitgestaltung anging, trafen wir uns in der Mitte. Dabei hatten wir gar nicht so viel Freizeit, weil zu unserem Urlaub jede Menge Kuranwendungen gehörten, die uns sehr gut taten. Die Kurärztin verordnete mir Inhalationen, die meine heftige Erkältung ganz schnell abklingen ließen.
Übrigens: Ich hatte mich vor der Weihnachtsreise mal auf die Waage gestellt. Einfach so. Dabei stellte sich heraus, dass seit ich mich im Herbst wieder bewusster ernähre {nicht unbedingt gesünder, nur bewusster}, immerhin 3 Kilo verschwunden sind. Als ich mich nach dem weihnachtlichen Kur-Urlaub am Montag Morgen wieder auf die Waage stellte, waren die 3 Kilo immer noch weg. Ich habe also trotz sehr guten und reichhaltigen Essens nicht wieder zugelegt.

Bei 12für2026, also 12f26 wurde offenbar die Nummer 11 gezogen. Den Originalpost habe ich nicht gefunden, dafür aber viele Einträge zum Thema Nr. 11. Also gruschdele ich jetzt auch mal in meiner Kiste nach Nr. 11 und werde damit meine Teilnahme an 12f26 beginnen. Ein rotes Knäuel, na gut.

Tagesaufgaben
01. Abrechnung vorbereiten
02. Papierkram sortieren
03. Zwei Briefe vorbereiten
04. Socken 11 aus 12f26 anstricken
05. Socken für den Sohn anstricken
06. eine Trommel Kleidung waschen
07. eine Trommel Weißwäsche waschen Gestrichen, weil, soll man ja nicht zwischen den Jahren
08. Koffer für übermorgen packen
09. Nach Kochplatte recherchieren
10. Dienstags-Drabble schreiben {von letzter Woche}
11. Festivalkarten besorgen

Dienstags-Drabble zum 23. Dezember 2025

Jürgen hat ein wunderschönes Bild herausgesucht, dass es am 23. Dezember zu beschreiben galt. Da ich zu diesem Zeitpunkt im Ausland war und für die Zeit des Urlaubs dem Internet abgeschworen hatte, fragte ich, ob ich das Dienstagsdrabble auch später noch schreiben dürfte. Na klar durfte ich. Und hier ist es nun.
"Pst, sei ganz leise", ermahnte Eola ihren kleinen Bruder Olwin und öffnete die Tür zu dem Zimmer, das sie nicht betreten sollten, einen Spalt breit. Überwältigt von dem Anblick, der sich den Kindern bot, sank Olwin auf die Knie. Dort, in dem verborgenen Raum, stand ein Tannenbaum, über und über geschmückt mit funkelnden Lichtern. War das ein Glanz und ein Gleißen und Glitzern! Den Kindern schien es, als wäre dieser Baum, ja, als wäre der ganze Raum verzaubert. Düfte schwebten in der Luft, nach Tanne und Harz. Nach Plätzchen und Schokolade. Es war wie im Traum. Der Traum von Weihnachten.

Der 1. Montag

Noch im alten Jahr
Jetzt beginnt wohl schon die erste KW des neuen Jahres. Wobei… Excel zeigt mir für diese Woche die KW 52 an, so dass meine Anwesenheitslisten zum Jahresabschluss passen. Dass es bei Anita ein wenig anders ist, macht gar nichts und ich passe mich der ihrer Zählung der Montagsstarter gern an, damit es kein Durcheinander gibt, noch bevor 2026 überhaupt begonnen hat.

❶ Nach Weihnachten kehrt Ruhe ein. Die Besinnlichkeit der Feiertage konnte ich in den Alltag retten, zumindest für diese Woche.

RoHens Idee mit den Knabberfischen war mein schönstes Geschenk.

❸ Zwischen den Jahren zu arbeiten, konnte ich viele, viele Jahre vermeiden. Dieses Jahr muss es leider sein.

❹ 2025 endet seltsam und ungewiss. Es kann 2026 nur besser werden.

Wie gesagt, ich muss heute und morgen arbeiten. Danach ist wieder 5 Tage Ruhe. Das gefällt mir.

❻ Schaue ich in den Vorratsschrank, denke ich, ich müsste 2026 überhaupt keine Lebensmittel kaufen.

❼ Im Kalender steht dieses Jahr 😉 noch die Abrechnung, ich habe diese Woche noch mindestens drei Blogeinträge geplant und dann freue ich mich auf 5 freie Tage mit RoHen.
So, ihr Lieben, nun bin ich mit den Startern wieder auf dem Laufenden. Und nun wünsche ich euch allen einen tollen Jahreswechsel. Wir lesen uns.

Der 52. Montag

Eine Woche verspätet
Beim 52. Montagsstarter in diesem Jahr war ich gerade in Tschechien unterwegs, genoss einen wunderbaren Kur-Urlaub und blendete das Internet ganz bewusst aus. Da ich aber keinen von Anitas Lückentexten auslassen wollte, dachte ich, ich schreibe heute wieder einen Doppelbeitrag, wie ich das im November schon einmal gemacht habe. Da nun aber die Anita heute schon mit dem ersten Starte für 2026 beginnt, werden das doch zwei Einträge. Nun also der Starter 52 für 2025

❶ Endspurt für das Jahr 2025. Viel werde ich nicht mehr schaffen, aber die Abrechnung muss bis zum 30. beim Amt sein. Also los!.

RoHen hatte eine ganz tolle Idee für ein Last-Minute-Geschenk.

❸ Kartoffelsalat und Würstchen hatten bei uns nie Tradition. Bei uns gab es am Heiligabend selbstgemachte Sülze.

❹ Dass es auch ein Weihnachtsglück ohne Gänsebraten gibt, wusste ich viele Jahre lang nicht.

In meiner Wohnung gibt es schon seit Jahren keinen Weihnachtsbaum.

❻ Als ich heute Morgen aus dem Fenster schaute war es stockfinster.

❼ Im Kalender steht diese Woche, dass Weihnachten vorbei ist , außerdem habe ich die Jahresabrechnung geplant und ich freue mich nach zwei Arbeitstagen nochmals für fünf Tage frei zu haben.

Samstagsplausch – {20. Dezember 2025}

Ich grüße euch
Ein klein wenig plauschen möchte ich noch mit euch. Dabei schiebe ich das Kofferpacken vor mir her, weil ich auf die Weihnachtsreise, auf die ich mich so sehr gefreut hatte, mittlerweile keine Lust mehr habe. Ich hatte so sehr gehofft, dass dieser Urlaub ein Lichtblick in unserer Beziehung wird, weil wir nach Monaten, in denen wir nur erschöpft an wenigen Abenden zusammen kamen, endlich einmal wieder richtig viel Zeit füreinander haben würden. Aber RoHen hat für die Freizeit schon Pläne gemacht. So der Urlaub, wie ich ihn mir vorgestellt hatte, so, wie es letztes Jahr war, wird es möglicherweise nicht. Na, schaun wir mal.
Letzten Samstag war ich nicht hier, um mit euch zu plauschen. Dafür gab es einen guten Grund. Ich war gemeinsam mit dem Sohn in Marienbad. Meine Schwester hatte mir einen Hotelgutschein für 2 Übernachtungen geschenkt. Gut, dass wir diese Reise gemacht haben. Sie tat mir so gut. Dem Sohn auch.
Es gab in dieser Woche noch eine große Freude, von der ich euch erzählen will. Normalerweise freue ich mich jeden Tag, wenn ich heim komme und der Briefkasten leer ist. Aber diese Woche war er einmal nicht leer und das war eine noch größere Freude. Diese wunderschöne Karte hat nämlich KarinNettchen zu mir auf die Reise geschickt. Darüber habe ich mich riesig gefreut und mir vorgenommen, gleich im neuen Jahr, wenn die Erinnerung an Weihnachten noch frisch ist, auch Karten zu basteln, damit ich sie in der nächsten hektischen Adventszeit parat habe.
Liebe KarinNettchen, ich wollte mich in deinem Blog gern für die schöne Karte bedanken, aber ich kann momentan bei dir nicht kommentieren bzw. mich über google nicht anmelden. Deshalb hier an dieser Stelle ganz lieben und herzlichen Dank für deine Weihnachtspost.
So, ihr Lieben, jetzt werde ich diesen Eintrag noch bei Andrea verlinken und dann wünsche ich euch allen ein wunderschönes 4. Adventswochenende und danach geruhsame Feiertage
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Montag: Der 51. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag
Dezembernotizen – 16.12.2025
Mittwoch: Dezembernotizen – 17.12.2025
Donnerstag: Dezembernotizen – 18.12.2025
Freitag: 19. Dezember 2025 – Adventskalender

Dezembernotizen – 18.12.2025

Mir geht es besser
Danke für eure lieben Genesungswünsche. Sie haben mir geholfen. Ebenso der Erkältungsbalsam und das Japanische Minzöl. Der Balsam half, den Husten zu lösen. Ich rieche dann zwar immer wie "alte Frau", aber in Erinnerung an meine Oma ist das immer ein Geruch nach verschiedenen Kräutern und der ist nicht der schlechteste. Das Minzöl macht die Nase frei. Auch wenn sie dann erst einmal tropft und die Augen tränen, kann ich gut durchatmen. Am Abend kam der Sohn und meinte, ich sei eine geduldige Kranke, weil ich alles annehme, was er mir Gutes tut. Er brachte frischen Ingwer und kochte mir daraus Tee. Außerdem hatte er Litschi für mich. Schließlich machte er mir noch eine Wärmflasche. War das schön. Die letzte Wärmflasche hat mir meine Oma gemacht, da war ich vielleicht vier. Heizkissen habe ich öfter genutzt, besonders im Sommer 24, als mein Rücken so schwer geschädigt war. Aber so eine Wärmflasche ist was ganz Anderes. Das ist als würde man die Zentralheizung mit der Wäre eines Kachelofens vergleichen. Ähm.
Am Telefon konnte ich RoHen gestern endlich davon überzeugen, auch Erkältungsbalsam anzuwenden. Alle anderen Hausmittelchen lehnte er ab, weil sie ihm zu scharf sind. Kann ich verstehen. Zu Ingwer würde ich ihm ohnehin nicht raten.
Nun gebe ich mir Mühe, dass ich alle Arbeiten noch bis zum Samstag fertig bekomme und bis dahin auch wieder richtig auf den Beinen bin. Das wird schon.

Tagesaufgaben
übrig geblieben
05. Schreiben an Wohnverwaltung
06. Schreiben an Energieversorger
08. Vielleicht noch meine restlichen Kleider waschen. {Zwei sind gestern schon in RoHens Trommel gelandet.}
09. Koffer-Liste schreiben

Dezembernotizen – 17.12.2025

Ich fühle mich bäh
Katrin schrieb am Montag: …wenn Du krank bist, bleib zuhause…
Oh ja, das würde ich gern. Einfach im Bett bleiben, vor allem nach dieser scheußlichen Nacht.
20:00 Uhr ins Bett wegen Erkältung und schlapp und so.
22:00 Uhr der Tee wollte wieder raus. Und gleich noch neuen trinken.
00:06 Uhr nochmal Tee rauslassen.
01:36 Uhr Nase dicht, Kopfweh.
02:30 Uhr was ist denn jetzt schon wieder?
03:22 Uhr menno, nur noch eindreiviertel Stunden
04:00 Uhr noch ne dreiviertel Stunde
04:22 Uhr aufgestanden, weil es keinen Sinn mehr gehabt hätte, noch bis zum Weckerklingeln um 4:45 Uhr im Bett herum zu liegen. Im Grunde hatte die ganze Nacht keinen Sinn. Erholsam war das nicht!
ABER! Ich kann nicht einfach im Bett bleiben. Zumindest müsste ich am frühen Morgen erstmal los zum Arzt, einen Schein abholen oder abspeichern lassen oder so. Ich weiß nicht, wie und ob überhaupt meine Firma das hinbekommt mit der elektronischen Krankmeldung.
Außerdem ist die Kollegin, die den Frühschichtschlüssel hat, seit gestern krank. Wenn ich nun auch nicht käme, stünden 6 Leute vor verschlossener Tür. Was bleibt mir also anderes übrig, als mich aufzuraffen und in die Firma zu fahren? Allerdings habe ich mich heute für das Auto entschieden. Zug ist mir seit der Fahrplanänderung und mit der Erkältung doch zu beschwerlich.

Jammermodus aus!
Ich bin doch ein ungeneißiges altes Weib! Da hab ich doch über RoHen so im Stillen gedacht: Er soll sich mal nicht so haben. Er ist doch "nur" erkältet. Jetzt, wo ich selbst vor Schnief nicht aus den Augen gucken kann, wird mir natürlich klar, warum er die Wäsche hier gelassen hat, damit ich sie wasche und in den Koffer packe. Das war ihm zu beschwerlich, zumal er alles mit dem Zug hätte mitschleppen müssen. Naja, und Männer mit Erkältung sind ja bekanntlich sterbenskrank. *hüstel*

Froh bin ich, dass ich die misslichen Tagesaufgaben alle erledigt habe. Nun sind nur noch angenehme übrig, bis auf die Wäsche, aber die erledigt ja meine schöne neue Waschfee.

Tagesaufgaben
01. Erkältungsbalsam und Taschentücherboxen kaufen
02. Tüten für 12f26 vorbereiten
03. Tüten für 12f26 füllen und verräumen
04. Schreibschnuppe??? Abgewählt, weil Thema liegt mir ganz und gar nicht.
05. Schreiben an Wohnverwaltung
06. Schreiben an Energieversorger
07. Noch eine Trommel RoHen-Klamotten waschen
08. Vielleicht noch meine Kleider waschen. {Die müssen ja auch noch irgendwann trocknen.}
09. Koffer-Liste schreiben
10. Socke 17/2 Fuß weiterstricken
11. Etwas zu Essen beschaffen Auch abgewählt, weil kein Appetit.

Dezembernotizen – 16.12.2025

Schön war es!
Am Samstag kamen wir zunächst nicht vom Hof, weil der Sohn noch arbeiten musste. Das hatte er am Freitag wegen der Waschmaschine nicht geschafft. Dann wurde alles gut und wir bewegten uns erst auf der kürzesten Route, später auf der schnellsten in Richtung Tschechien. Gegen 17 Uhr waren wir da und konnten den Abend genießen zu dem ein leckeres Abendessen gehörte, das in unserem Reisegutschein inbegriffen war.
Einfach mal nichts müssen. Nur in den Tag hinein leben. Frühstück und Abendessen vorgesetzt bekommen. Spazieren gehen, Quellwasser trinken. Ich hatte so viel Zeit, über mein Leben nachzudenken. Wie es derzeit läuft. Was mir nicht gefällt, was ich im kommenden Jahr anders haben oder anders machen möchte.
So ganz in Ruhe nachdenken tat gut.

Tagesaufgabe(n)
01. Früher als sonst aufstehen
02. Früher als sonst im Zug
03. Weihnachtsöffnungszeiten klären
04. Urlaubsantrag stellen
05. Dienstags-Drabble schreiben
06. Die zweite Trommel mit RoHens Wäsche waschen (Die erste hatte ich gestern nach der Rückreise)
07. Essen für Mittwoch und Donnerstag vorkochen

08. Wahrscheinlich früh zu Bett gehen und Erkältung auskurieren.

Drabble am Dienstag

Bei Jürschn gibt es auch heute wieder ein Dienstagsbild, das man in exakt 100 beschreiben kann. Man kann aus diesen 100 Wörtern auch eine kleine Geschichte rund um das Bild schreiben und als Kommentar hinterlassen.
Wir waren auf dem Weihnachtsmarkt in der kleinen Stadt. Toll hatten wir uns das vorgestellt, zwischen vielen bunten Buden zu schlendern. Stricksachen wollten wir bewundern, mundgeblasene Weihnachtskugeln entdecken. Gefilzte Hausschuhe oder handgeschnitzte Krippenfiguren kaufen. Doch weit gefehlt. Eine Fressbude reihte sich an die nächste. Obwohl es nach Glühwein und gebrannten Mandeln roch, kam keine Weihnachtsstimmung auf. Enttäuscht traten wir den Heimweg an. Der führte uns am Spielwarenladen des alten Uwe vorbei, der gerade dabei war, sein Schaufenster neu zu dekorieren. Seinen ganzen Laden hatte er liebevoll in eine Winterlandschaft verwandelt. Es gab Teddys und Puppen und eine Stadt aus Puppenhäusern.