Donnerstag, 05. Februar 2026
Wie immer am 5. des Monats ist WmdedgT an der Reihe.
03:50 Uhr
In 40 Minuten klingelt der Wecker. Da schlafe ich natürlich nicht noch einmal ein.
05:40 Uhr
Die Tasche ist gepackt. Das Auto enteist. Heute ist es fast nicht möglich, geradeaus zu laufen. Bei Minus 4 Grad fällt Nieselregen und überzieht alle Wege mit einer Eisschicht.
Auf dem Bahnhof in Torgau fällt mir eine junge Frau vor die Füße. Der Bahnsteig ist spiegelglatt. Es wird weder gestreut noch gesalzen noch irgendetwas. Nur Spruchbänder bei der Bahnhofsanzeige: Vorsicht Glätte. Halten Sie Abstand von der Bahnsteigkante! Sehr hilfreich.
08:00 Uhr
Kaffee trinken mit den Mitarbeitern. Ich mache einen Vorschlag, wie mit dem Stickgarn umzugehen ist.
11:00 Uhr
Die Mittagsschicht beginnt. Ich ärgere mich nicht mehr. Nö.
Ein Anruf des Vereins. Es geht um Mietpreise. Ich frage gleich nach der Veranstaltung im Club. 16 bis 18 Uhr. Gut zu wissen.
Ich frage auch, wann der neue Job beginnt, wenn er denn beginnt. Erster April würde bedeuten, dass ich doch nicht arbeitslos werde, weil mein derzeitiger Vertrag bis 31. März läuft. Das hieße wieder viel Lärm um nichts. ABER, wir wissen ja nicht, ob wir das Projekt wirklich bekommen. Hauptsache, ich weiß am 31. März, wo ich am nächsten Tag arbeite und ob überhaupt.
13:30 Uhr
Das Stickgarn ist raus. Komplett. Das ist erstaunlich, weil unsere Klientel nicht unbedingt handarbeitet. Ich räume die leeren Körbe ins Lager. Es tut weh, unsere Schätze so zu verschleudern. Erst recht, wenn wir vielleicht doch im Anschluss mit dem Projekt neu starten. Aber ich kann ja nichts mitnehmen, weil ich es zwischenlagern müsste. Und wenn wir das Projekt dann doch nicht bekommen, sitze ich auf dem ganzen Zeug. Das geht nicht.
16:00 Uhr
Auf dem Heimweg fällt Nieselregen. Über den Feldern liegt Nebel. Ich bin froh, als ich irgendwann daheim ankomme. Ich bereite mir ein Asia-Nudel-Gericht aus der Tüte. Dann telefoniere ich mit RoHen, der dieses Wochenende nun nicht zu mir kommen wird. Das macht mich traurig, auch wenn ich viel zu tun habe und mich nicht richtig um ihn kümmern könnte, was ja auch der Grund ist, warum er nicht kommt.
18:30 Uhr
Ich habe mir einen Tassenpudding gemacht. Lecker.
Jetzt möchte ich nur noch lesen und am besten dabei einschlafen. Neulich habe ich etwas darüber gelesen, warum wir immer so erschöpft sind. Weil wir den Winter nicht als Winter erleben, sondern uns unter Leistungsdruck setzen, den die Natur für den Winter nicht vorgesehen hat. Hach ja, Winterschlaf halten, das wäre es jetzt.
21:30 Uhr
Ich habe zwei Folgen Soko Leipzig geschaut. Der Marco Girnth ist raus. Na sowas.
Ich habe dabei auch gestrickt und bin mit der 12f26-Februar-Socke endlich voran gekommen. Es ist immer noch die erste.
Jetzt kuschle ich mich aber wirklich ins Bett und werde mir noch eine Einschlafmeditation anhören.
Gute Nacht.
Bis zum nächsten Fünften.
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Schlagwort: Was machst du…
WmdedgT im Januar 2026
Montag, 05. Januar 2026
Wie immer am 5. des Monats ist WmdedgT an der Reihe.
04:30 Uhr
15 Minuten vor dem Weckerklingeln aufwachen ist hässlich. Weil diese 15 Minuten zu nichts nutze sind, außer im Bad vertrödelt zu werden.
05:15 Uhr
Ich würde jetzt gern zum Zug gehen und zur Arbeit fahren. Nur, wo ist denn jetzt, verflixt, mein Schlüsselbund? Als ich gestern heim kam, habe ich den irgendwo abgelegt und noch gedacht, dass es keine gute Idee ist, den Schlüssel nicht an seinen angestammten Platz zu legen, denn dann suche ich ihn heute Morgen bestimmt. Ja, genauso kam es. Ich werde immer hektischer und fange an zu schwitzen, weshalb ich den Mantel wieder ausziehe, den Schal wieder ablege. Der Sohn steht auf und hilft suchen. Und dann liegt das Teil zwischen zwei Stricktaschen auf dem Boden. In der nächsten Zeit werde ich ihn immer an seinem Platz ablegen, damit mir solche Sucherei erspart bleibt.
Den Zug schaffe ich trotzdem noch. Wie schön!
Unterwegs ist der Zug sogar 3 Minuten zu früh in Eilenburg und immerhin noch eine Minute zu früh in Torgau. Leider kann man das vom Bus nicht behaupten. Der kommt nicht einmal pünktlich, so dass ich 25 Minuten {statt planmäßigen 10} am zugigen Busbahnhof stehe.
07:05 Uhr
Endlich in der Firma. Ich drehe die übliche Runde, an deren Ende ich Kaffeewasser aufsetze. Die Teilnehmer kommen heute auch auf den letzten Pfiff, was ich von ihnen gar nicht kenne. Aber klar, die Wege sind schlecht geräumt. Die Radler sind teilweise gezwungen, ihre Fahrzeuge zu schieben. Schön ist das nicht.
Aus der zweiten Schicht kommt ein Teilnehmer gar nicht erst hier an.
16:09 Uhr
Den B-Bus habe ich wegfahren lassen, obwohl auch der mich zum Bahnhof gebracht hätte, auf einem langen Weg. Der 759-er fährt eine kürzere Strecke. Dafür kommt er gar nicht erst.
Irgendwann dann doch und es wäre seeeehr knapp zum Regionalexpress. Wäre, denn der Express hat, wie meist, wenn ich ihn nutzen will, Verspätung. Ganze 10 Minuten. Damit ist das Gleis nicht passierbar, die Passagiere, die gern mit der S-Bahn fahren würden, die ein Gleis weiter schon bereit steht, können nicht zu ihrem Zug. Die Bahnbedienstete, die ich frage, sagt: Steig in den RE, husch husch.
Wenn das so einfach wäre. Ich und husch, husch. Und dann noch auf Gleis 2. Da ist der Bahnsteig nicht so gut ausgebaut und man muss klettern, um in den RE zu steigen. Mir fällt das schwer. Außerdem ist der Zug recht voll und auf vielen Plätzen sitzen Taschen und Rucksäcke. Auf manchen auch nur Mützen. Die gehören zu Menschen, die kein Deutsch verstehen, wenn man sie fragt, ob sie die Mütze vielleicht an sich nehmen, damit man sich setzen kann. Eine junge Frau flegelt schräg auf anderthal Sitzen. Ich quetsche mich auf den halben Platz neben ihr. Sie knurrt irgendwas auf Polnisch und nimmt ihr Bein einen Viertelplatz näher zu sich. Für meinen Rücken ist es allemal besser schlecht gesessen, als gut gestanden.
Daheim bekomme ich einen Parkplatz, oh Wunder, genau vor der Haustür. So kann ich den Koffer ausladen, was ich gestern nicht mehr hinbekommen hatte.
Der Sohn legt mir Oblaten hin. Ich brutzle Zwiebelgemüse. Und schon ist es Abend, an dem ich außer 4 Runden an einer Socke wiedermal nichts fertigbekommen habe. Ach doch, ein minikurzes Gespräch mit dem Sohn hatte ich und ein kleines Telefonat mit Jürschn, dem ich ein Dienstags-Drabble versprochen habe.
Schnell noch das Gedicht für heute veröffentlicht und diesen Eintrag fertig geschrieben.
Es ist 21:59 Uhr und ich sollte schlafen gehen, sonst wird das morgen wieder so heftig, wenn der Wecker klingelt.
Gute Nacht
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WmdedgT im Dezember 2025
Freitag, 05. Dezember 2025
Wie immer am 5. des Monats ist WmdedgT an der Reihe.
04:40 Uhr
Ich muss ins Bad. Danach lohnt es nicht, mich nomals hinzulegen. Ich suche Kleider heraus, schreibe Guten-Morgen-Grüße. Dann ist der Sohn wach und wir unterhalten uns kurz über die Hexe und die Sorgen, die wir uns um sie machen. Dann muss ich los.
Unterwegs ruft die Schwester an. Das ist schön.
07:00 Uhr
Die übliche Runde im Spielzeugland. Rollos hoch, Fenster auf. Die Heizung arbeitet immer noch nicht. Lüften muss ich trotzdem. Dann setze ich Wasser auf.
Die Leute trudeln ein. Kaffee wird gekocht. Mein Kaffeewasser wird in Tee verwandelt und ich muss noch einmal welches aufsetzen.
Der Sohn hat mir vorhin eine Khaki geschenkt, die ich zum Frühstück genieße.
8:00 bis 11:00 Uhr
Wochenabrechnung, Telefonate, Vorbereitung für nächste Woche.
Ein paar Anweisungen, ein paar Anleitungen, eine Bitte.
Ich wollte doch noch was, aber was?
12:00 Uhr
Die Leute gehen ins Wochenende. Ich gieße mir Tee auf. Schwedische Blaubeere aus dem Adventskalender. Lecker.
Ich suche Unterlagen zusammen und freue mich, dass ich alles auf Anhieb finde. Ein paar Scans und ein paar Mails, damit ich am Wochenende im Homeoffice arbeiten kann. Da ist es immerhin wärmer als hier im Büro.
15:00 Uhr
Ich packe langsam zusammen. Darf nichts vergessen, damit die Heimarbeit klar geht.
Auf dem Heimweg höre ich Il Civetto und werde sehr melancholisch.
Der Diesel kostet nur 1,52 €.
16:30 Uhr
Vor der Tür liegen drei Päckchen. Eine Kleinigkeit für RoHen zu Weihnachten.
Der Sohn ist da, aber wir unterhalten uns nicht. Mir ist nicht nach reden.
Später
Die Schwester ruft nochmals an. Mit ihr mag ich reden. Nichts Schwerwiegendes. Sie erzählt vom Theater. Morgen ist Prämiere.
Noch später
Ich habe den Rechner eingeschaltet, möchte noch verschiedenes schreiben.
Der Rücken schmerzt sehr. Wenn ich mich jetzt hinlege, werde ich vermutlich einschlafen. Dabei möchte ich doch schreiben. Oder wenigstens lesen.
Ich fürchte aber, das wird heute nichts mehr.
Dann mal Gute Nacht oder was auch immer.
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WmdedgT im November 2025
Mittwoch, 05. November 2025
Wie immer am 5. des Monats ist WmdedgT an der Reihe.
05:00 Uhr
Wecker. Ab ins Bad. Leise, weil RoHen noch schläft.
05:38 Uhr
Ich bin spät dran. Da ich mit dem Auto zum Bahnhof fahren kann, schaffe ich den Zug. Voll ist er.
06:48 Uhr
Ebenso voll ist neuerdings die Bushaltestelle. Ein Rudel junge Weibsen, die von der Schule quasseln, belagern sämtliche Sitzplätze an der Haltestelle. Mir sieht man ja meine Behinderung nicht unbedingt an. Also stehe ich brav a der Haltestelle, bis der Bus kommt.
07:00 Uhr
Alle Eingänge aufschließen, Rollos hoch, Fenster auf, Drucker und Rechner einschalten, Kalender umstellen, Teewasser aufsetzen.
08:00 Uhr
Die Frühschicht ist da. Wir sortieren Bastelmaterial. Einige sortieren Lernspiele. Laut geht es zu. Ich verziehe mich ins Büro. Habe noch etwas zu recherchieren.
Zwischendurch lese ich die WmdedgT vergangener Jahre. Der November 2019 fehlt.
11:00 Uhr
Die Spätschicht trudelt ein. Die Olgas gehen zu dem neuen Laden auf dem Markt, wo es ausländische Lebensmittel geben soll. Sie wollen mir Reisessig mitbringen, bekommen aber keinen und gehen extra noch zum Asialaden. Leider auch erfolglos.
15:30 Uhr
Ich erwischen den frühen Bus und demzufolge im Zug einen günstigen Sitzplatz.
16:30 Uhr
Weil ich es mir vorgenommen hatte, drehe ich eine Runde zum N-Markt. Dort gibt es diese Woche Kartonverkauf, also Konserven in der Stiege. Wenn man eine komplette Stiege {meist 12 Stück} nimmt, zahlt man einen sehr günstigen Gesamtpreis. Von allen angebotenen Konserven sind nur noch Linsen und halbe Pfirsiche da. Über die Linsen freue ich mich. Reisessig gibt es auch dort nicht. Dazu muss ich wohl am Wochenende tatsächlich mal zum Kaufmannsladen.
18:00 Uhr
Daheim bekomme ich einen Parkplatz vor der Haustür. Ich habe sogar die Auswahl. Um diese Zeit?
Ich überlege, etwas zu kochen. Doch im N-Markt waren auch Würstchen im Angebot So packe ich zwei Paar in die Fritzi. Damit ist es für den Abend genug.
21:30 Uhr
Der Supermond enttäuscht mich. Als ich beim N-Markt war, stand er noch sehr groß und gelb am Himmel. Jetzt, da er voll sein soll und eben super, ist er schon so hoch geklettert, dass er weit weg erscheint und klein. Nicht heller und nicht größer als andere Vollmonde. Dann eben nicht.
Gute Nacht.
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WmdedgT im Oktober 2025
Sonntag, 05. Oktober 2025
Auch WmdedgT ist in diesem Monat ein Nachtrag, denn gestern habe ich mir zwar einiges notiert, was ich an diesem Tag getan habe, aber zum Bloggen kam ich dann nicht mehr.
00:08 Uhr
Ich wache kurz auf, kruschdele ins Bad.
01:24 Uhr
Kurz wach.
02:45 Uhr
Kurz wach.
03:30 Uhr
Kurz wach.
06:45 Uhr
Ich suche die Socken, die ich in der Nacht abgestrampelt habe und stopfe meine Füße hinein. Schlurfe ins Bad.
Ich mache mir den ersten Kaffee und setze mich in meinen Großmuttersessel. Da nicke ich nochmal ein.
09:00 Uhr
Ich mache mir noch einen Kaffee. Dann überbacke ich ein Brötchen mit Tomaten und Käse.
09:30 Uhr
Der Sohn steht auf und werkelt in der Küche. Frühstück.
10:15 Uhr
Der Sohn legt sich nochmal hin. Die Sonne kommt heraus. Ich lese.
12:30 Uhr
Ich beschließe, nicht nochmal ans Meer zu fahren. Wir orientieren auf Heimfahrt 16:00 Uhr. Der Sohn legt sich noch etwas hin. Ich stricke.
16:00 Uhr
Wir haben noch ein wenig auf dem Balkon zu tun. Ich packe die Taschen und räume die erste schon ins Auto.
18:30 Uhr
Start Richtung Leipzig. Es windet sehr, so dass es etwas anstrengend ist zu fahren. Zum Glück regnet es nicht. Der Sohn findet ein Hörspiel auf einem Kultursender.
20:00 Uhr
Endlich auf der A11. Der Wind lässt nach.
Zwei kleine Rasten legen wir ein. Eine zum Pieseln, die andere zum Kaffee trinken. Inzwischen hat es zu regnen begonnen.
Als wir endlich auf der A9 sind, hat der Regen wieder aufgehört.
22:10 Uhr
Wir stehen vor der Haustür. Der Sohn räumt das Auto leer. Ich fahre zum Parkplatz. Als ich zurückkomme, muss ich RoHen wecken. Er freut sich, dass wir da sind.
Ich brauche noch ein wenig Zeit, um runterzukommen. Aber der Rechner bleibt aus. Blogbeiträge schreibe ich erst morgen wieder.
Gute Nacht
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WmdedgT im September 2025
Freitag, 05. September 2025
Ich habe festgestellt, dass der 05. September einer der ganz wenigen Tage ist, an denen ich WmdedgT seit 2017 regelmäßig in jedem Jahr geschrieben habe. Interessant.
Mitternacht
Ich bin wach, muddle am Rechner, schreibe der Schwester. Da kann ich auch gleich noch diesen Beitrag vorbereiten.
01:30 Uhr
Ich baue das Bett um, packe das Kopfkissen ans Fußende und habe dadurch vor dem Einschlafen das Fenster im Blick. Eine schöne neue Einschlafmeditation habe ich gefunden.
05:00 Uhr
Der Wecker singt. Jaja, ich stehe ja schon auf.
In der Nacht hat es geregnet, jetzt glänzt Morgenlicht in den Pfützen. Auf der Landstraße ist ungewöhnlich viel los, so dass ich glatt 5 Minuten zu spät komme. Macht nichts, denn ich bin die erste Stunde immer die Einzige und nachmittags bin ich sehr oft länger da oder erledige etwas abends zu Hause. Da kommt es auf die 5 Minuten wirklich nicht an, obwohl ich es lieber habe, wenn ich eine halbe Stunde zu früh da bin, als 5 Minuten spät. Ich mag diese Ruhe morgens, wenn mir noch niemand irgendwas erzählt und noch kein Telefon klingelt.
08:00 Uhr
Olga hat Kuchen gebacken. Hmmm, lecker.
Ich habe noch ein wenig Papierkram zu erledigen, weil 6 Leute ausscheiden. Mein Platz im Gemeinschaftsraum ist besetzt. Eine der Ausscheidenden platziert sich neuerdings immer dort, weil sie nicht so weit von den anderen weg sitzen will. So ein Quatsch, wikr sitzen alle um einen großen Tisch herum. Tatsächlich will sie nicht neben der jungen Frau sitzen, die sie seit ich dort bin {und wahrscheinlich auch schon vorher} ununterbrochen gemobbt hat. Karma hat aufgepasst. Sie muss gehen, während die junge Frasu bleiben darf.
Ich staubsauge mein Büro. Das fällt mir schwer, aber die Kollegin, die das eigentlich übernehmen wollte, bewegt heute ihren Hintern nicht vom Stuhl hoch. Manchmal sind die Leute aber auch…
Ich ziehe mich ins Büro zurück und bereite die nächste Woche vor. Es ist heute ohnehin alles seltsam. Einige, von denen ich das nie gedacht hätte, benehmen sich heute kräftig daneben. Ich mache mir heute nicht die Mühe, zu ergründen, woran das liegt. Das kann nur eine einmalige Sache sein. Falls nicht, kann ich nächste Woche immer noch Theater machen.
11:30 Uhr
Im Gemeinschaftsraum ist es immer lauter und lauter geworden. Sie lachen. Das ist gut. Die Witze, die insbesondere eine Person ständig reißt, könnten flacher nicht sein. Wenn die anderen trotzdem lachen, erzählt sie die gleiche Geschichte dann noch 3 bis 5 mal, weil sie sich so toll findet.
Ich bin heute aber auch empfindlich. Deshalb schicke ich die Leute heute eine halbe Stunde zu früh ins Wochenende.
Endlich Ruhe. Jetzt kann ich zügig arbeiten.
15:30 Uhr
Hoch die Hände, Wochenende
Die Landstraße ist wieder ungewöhnlich voll. Vermutlich liegt das doch am Schienenersatzverkehr. Nicht, dass die Busse die Straßen verstopfen, aber viele, die sonst den Zug nehmen, sind wahrscheinlich, wie ich, aufs Auto umgestiegen. Nächste Woche soll die S-bahn wieder regulär fahren. Hoffentlich.
Ich hatte überlegt, auf dem Heimweg noch beim Kaufmannsladen anzuhalten. Ich muss sowieso dort entlang, weil "mein" Bahnübergang seit heute auch gesperrt ist. Unterwegs überlege ich mir, dass ich genauosgut in Mockrehna beim N-Markt sanhalten könnte. Auf dem Weg dorthin gehe ich durch, welche Schätze noch im Kühlschrank wohnen und entscheide, nirgends ranzufahren. Dadurch erwische ich noch einen Parkplatz vor dem Haus.
16:45 Uhr
Jetzt habe ich Hunger. Es gibt Muscheln zum Abendessen. Danach wassche ich die restli8chen Pflaumen, die mir eine Kollegin Vorgestern gegeben hat. Sortiere sie aus und verkrümlich mich auf den Balkon. So ein schöner Wochenfeierabend.
Zwischendurch besuche ich mein privates Nagelstudio, mein Badezimmer, um die Verziehungen der letzten beiden Wochen zu entfernen. Das dauert eine Weile, immerhin gibt es da drei Schichten Lack und die Sticker, die immer den Anschein erwecken, gleich abzufallen, aber wenn sie rujnter sollen, halten sie sich fest.
Weil der Rücken zwickt, lege ich mich ein wenig lang und schlafe doch prompt ein.
22:35 Uhr
Ich glaube, ich habe ausgeschlafen. So kann ich mich diesem Eintrag widmen und später noch den Samstagplausch vorbereiten.
Ich suche nach Fotos und stelle fest: Es gibt keine. Nicht von dieser Woche. Tolle Motive hätte es gegeben, morgens, wenn ich Richtung Osten fuhr und die Sonne aus den Feldern stieg. Während der Fahrt fotografiert es sich leider sehr schlecht und mal eben ranfahren ist auf den gut ausgebauten Bundesstraßen auch nicht mehr möglich. Tja.
Ich gruschdele noch ein wenig in den Büchern herum, die ich demnächst lesen möchte. Und dann ist der 5. September auch schon wieder vorbei.
Gute Nacht.
In früheren Jahren
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WmdedgT im August 2025
Dienstag, 05. August 2025
05:00 Uhr
Der Wecker klingelt, denn der Urlaub ist zu Ende.
Ich bin schnell fertig im Bad, schnell fertig mit ankleiden und mit Tasche packen auch.
06:00 Uhr
Der Güterzug hat heute 5 Waggons. Es beginnt zu nieseln.
07:00 Uhr
In Torgau komme ich trockenen Fußes zum Spielzeugland und beginne pünktlich mit meinem Dienst.
Ich bedanke mich beim Kollegen für die Vertretung. Dann meldet sich Kollegin Wirbelwind. Es hat mal wieder Veränderungen in der Verwaltung gegeben, die sich auch auf meine Leute auswirken. Sie erzählt mir, dass die Ergebnisse des Audits da sind. Ich will es am liebsten nicht wissen. Die andere Kollegin sendet mir den Text trotzdem zu. Daraufhin schreibe ich eine Stellungnahme, weil ca. 80% der Behauptungen des Auditors, freundlich ausgedrückt, Fantasieprodukte sind. Ich überlege noch, ob ich diese Stellungnahme an die zuständigen Kollegen versende und bin schon fast soweit, sie wieder zu löschen, weil es ja doch nichts bringt. Der Kunde ist nun mal der Besitzer der Welt, der darf behaupten, was immer er will. Der Leistungserbringer ist immer der Dumme. Bevor ich die Löschtaste drücken kann, kommt eine Nachricht vom Chef, ob ich ihm erläutern möchte, was das zu bedeuten hat. Seinem Tonfall nach kann er diese Einschätzung gar nicht glauben. So sende ich ihm die Stellungnahme und dazu ein paar sehr persönliche Gedanken meinerseits. Er schreibt, ich möchte bitte die Stellungnahme genau so an die Verantwortliche senden, einschließlich eines Teils meiner privaten Gedanken. Die Verantwortliche bittet um ein Gespräch am Nachmittag.
Zwei Erledigungen in meinem eigentlichen Job schaffe ich noch, dann ist Mittag.
12:00 Uhr
Ich gönne mir eine Tasse Kaffee mit meinen Mitstreitern. Den brauche ich jetzt ebensosehr, wie die minikleine Auszeit mit meinen Leuten. Sie schaffen es sogar, mich zum Lachen zu bringen.
12:10 Uhr
Ein Kollege aus der IT ruft an, fragt nach einem externen Account. Wir stellen fest, dass ich diesen definitiv nicht brauche.
Ich erhalte eine Antwort auf meine Anfrage vom Vormittag. Es ist eine automatisch generierte Antwort, die mich kein Stück weiterbringt.
Es gießt in Strömen.
Eine Kollegin aus der Zentrale fragt mich nach Unterlagen von einem anderen Standort. Ich verspreche, danach zu suchen und beginne umgehend damit.
14:30 Uhr
Gespräch mit der Verantwortlichen {siehe oben}. In den letzten beiden Wochen, unmittelbar nach Einführung umfangreicher Neuerungen, hat es so viele Audits gegeben, wie nie zuvor. Vorzugsweise wurden Kollegen überprüft, die solche Kurse zum ersten Mal hielten. Alle Kollegen erhielten schlechte Bewertungen. Das könnte mich beruhigen, insofern es nicht mein Versagen war. Es beunruhigt mich aber auch, weil sich gewisse Vermutungen {die ich vorher schon hatte} verstärken. Der Irrsinn hat offensichtlich Methode.
15:30 Uhr
Feierabend. Es nieselt nur noch ganz schwach.
Der Bus hat Verspätung. Trotzdem erreiche ich meine S-Bahn. Gerade so.
16:20 Uhr
Ankunft in T.
Die Sonne scheint.
Die Ex-SchwieTo ruft an und freut sich, dass ich mit ihr einen Antrag durchgehe, den sie stellen muss. Manche Behördentexte sind aber auch…
RoHen ruft an.
Der Sohn ruft an. Die Hexe ist auf dem Heimweg.
Die Schwester textet.
RoHen kommt heim.
Der Sohn ruft an, ob er noch Wäsche waschen kann. Klar doch.
RoHen kocht eine leckere Suppe.
Der Sohn kommt.
22:30 Uhr
Ich schreibe noch einen Blogeintrag. Diesen hier.
Mir reicht es für heute.
Gute Nacht.
In früheren Jahren
Im Jahr 2024 lag ich nach der OP auf Intensiv und habe deshalb kein WmdedgT geschrieben.
August 2023
Im Jahr 2022 war ich beim Festival und habe deshalb kein WmdedgT geschrieben.
August 2021
August 2020
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August 2017
WmdedgT im Juli 2025
Samstag, 05. Juli 2025
05:45 Uhr
Natürlich bin ich noch müde, aber ich möchte den Beitrag zum Samstagsplausch schreiben, bevor das Tagwerk beginnt. Also los.
Wie üblich verzettle ich mich. Lese hier, recherchiere dort. Die Schwester textet. Ich texte zurück.
08:00 Uhr
Der Beitrag ist verlinkt. Jetzt gibt es den zweiten Pott Milchkaffee und einen kleinen Joghurt. Frühstück auf dem Balkon. Ich möchte mich beeilen, denn 9 Uhr will der Sohn hier sein und mit mir gemeinsam zum Gemüsemann.
09:00 Uhr
Der Sohn ruft an. Ob ich allein zum Gemüsemann fahren möchte. Der am Morgen bei ihm den Pool abholen wollte, hat sich noch nicht gemeldet. Ach, und ob wir später noch zu seiner Wohnung fahren können. Und eine Poolleiter wegbringen {zu jemand anderem, als dem, der den Pool holen will} und ja, Leergut sollten wir auch wegbringen und noch ne Kleinigkeit einkaufen.
Ja, und die Rindersteaks, die ich ihm für den Grillabend angeboten habe, die nimmt er natürlich sehr gern. Ob ich sie denn noch einlegen könne.
Nun ja. Ich wähle den Gemüsemann ab und verkrümle mich in die Küche, mariniere die Steaks. Dann schalte ich die Waschfee ein.
Die Decke wächst um ein Patch.
Ich toaste mir ein Brot.
12:20 Uhr
Der Sohn taucht endlich auf, hat aber noch keine Zeit, mit mir seine Wege zu fahren. Wir vertagen einen Teil auf morgen, einen Teil auf nächste Woche. Diese Verschieberei. Ich bin grillig. Trotzdem verpacke ich natürlich die Geschenke für die Zwillinge. Sie werden heute vier.
Immerhin trinke ich noch einen Kaffee. Die Decke wächst um ein weiteres Patch.
Irgendwann zwischendurch hat der Jürschn mir einen Text geschickt. Da er diesen auch schon in seinem Status veröffentlicht hat, gehe ich davon aus, dass es nicht nur ein Entwurf sein soll, sondern das Endprodukt. Ich habe trotzdem ein wenig daran herumgekritelt und überlege die ganze Zeit, ob ich ihm Änderungsvorschläge senden soll. Der Plot selbst gefällt mir nämlich sehr, sehr gut. Das habe ich ihm auch geschrieben. Aber er hat noch nicht geantwortet. Vielleicht ist er sauer.
14:30 Uhr
Ich habe Wäsche von der Leine gepflückt und frische Wäsche aufgehangen.
Joghurt landet zwecks Eisherstellung im Gefrierschrank. Ich muss das Handy laden, weil ich nachher noch lesen möchte.
Auf dem Balkon ist es windig. Sehr angenehm.
15:30 Uhr
Für mich habe ich den Text überarbeitet. Es gibt verschiedene Varianten und zwei Zeilen kann ich nicht bearbeiten, weil sich mir nicht erschließt, was er damit ausdrücken will. Macht nix. Ich sende ihm den Text sowieso nicht, weil ich vermute, dass er den gar nicht haben möchte. Es hat mir Freude gemacht, den Text zu bearbeiten, aber ich will ihm keinesfalls etwas vorschreiben. Ach ja.
17:00 Uhr
Der Sohn kommt vorbei. Er fühlt sich nicht, will seine Beteiligung am Grillen heute Abend absagen. Wozu habe ich nun das Fleisch eingelegt?
Er verschwindet wieder.
Ich breite mir Melone zum Abendessen. Dann texte ich kurz mit GabhÄu und noch kürzer mit der Schwester.
Dann ist der Sohn wieder da. Er macht sich fein und ist zögerlich, als ich ihn frage, wohin er will. Da komme ich mir blöd vor. Er ist mir doch keine Rechenschaft schuldig und überhaupt. Ich möchte doch nur, dass er einen schönen Abend hat. Nur deshalb habe ich gefragt. So sage ich ihm das auch. Er lacht. Und verschwindet wieder.
Abend
Ich stricke noch ein Patch. Dann lese ich.
Die Elfenlichter schalten sich ein.
Der Rücken ruft nach Entlastung. Wenn ich mich jetzt hinlege, schlafe ich wahrscheinlich ein.
Dann mal gute Nacht.
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WmdedgT im Juni 2025
Donnerstag, 05. Juni 2025
05:00 Uhr
Weckerklingeln, wie inzwischen wieder an jedem Wochentag.
06:00 Uhr
Am schwarzen Brett hängt ein Zettel: Schrott unter Treppe wegräumen Ich muss nochmal in die Wohnung zurück, weil ich in meiner vollgepackten Tasche keinen Stift finde. Dann setze ich vor diesen Text ein "BITTE". Auch wenn man dumm ist und sich immer über Dinge aufregt, die einen nichts angehen und die teilweise nicht einmal zutreffen, so darf man doch ein bissel höflich sein. Oder? Dann schreibe ich unter diese Nachricht, dass die Beräumung unter der Treppe in der kommenden Woche stattfinden wird. Der Sohn hatte mir gestern Abend mitgeteilt, dass er nächste Woche meine alte Waschmaschine zum Wertstoffhof bringen wird. Dieses Gespräch fand auf dem Balkon statt und die Seltsamnachbarn über mir waren auch draußen. Zu dem Zeitpunkt hing der Zettel noch nicht am schwarzen Brett. Aber durch dieses Gespräch waren sie offenbar aufmerksam geworden, und mussten mal wieder den Proll raushängen lassen. Da sind sie sich nicht zu blöd, in der Nacht nochmal die Treppen runter zu steigen und einen garstigen Zettel aufzuhängen. Diese Menschen sind sehr seltsam und dumm gepaart mit bösartig. Einmal klingelte die Dame des Hauses bei mir Sturm. Stand draußen, wippte selbstgefällig auf den Absätzen hin und her und meinte: "Muss das wirklich sein, dass Sie immer nachts um vier Wäsche waschen? Das rumpelt so extrem, dass wir nachts aus dem Bett fallen. Das ist zu unterlassen."
Ich hielt entgegen, dass ich nachts um vier besseres zu tun habe, als Wäsche zu waschen. Schlafen beispielsweise. Ich wasche NIE nachts um vier. Ich wasche überhaupt nicht nachts. Und selbst wenn, würde sich die Vibration der Schleuder vermutlich nur nach unten in den Keller übertragen und nicht nach schräg oben. Schließlich steht meine Waschmaschine auf dem Küchenfußboden und hängt nicht im Schlafzimmer an der Decke. Naja, ich wollte es nur gesagt haben. meint sie und entschwindet. Und nun dieser blöde Zettel.
Dann bin ich endlich unterwegs nach Torgau und komme sehr pünktlich an.
Die Arbeit nimmt ihren Lauf. Der Verwaltungszugang funktioniert auch heute nicht und ich habe bisher keine Nachricht vom Support, der sich darum kümmern wollte. Heute lasse ich das sein, ich habe auch noch anderes zu tun, was ich am Schulungsrechner erledigen kann. Nicht ganz so komfortabel, aber machbar.
11:00 Uhr
Ich räume meine Getränkevorräte aus dem Auto ins Büro. Die Männer helfen mir.
12:00 Uhr
Ich muss los. Angenehm ist die Fahrt nicht gerade. Ich werde froh sein, wenn ich morgen wieder mit dem Zug unterwegs sein kann.
14:30 Uhr
Die "Röhre" habe ich hinter mir, aber Befunde gibt es erst in 10 Tagen. Das heißt, die Bilder könnte ich mir heute Abend schon ansehen, aber die sagen mit ja nichts.
15:15 Uhr
Ich hatte keinen Nerv mehr für den Kaufmannsladen. Dafür genieße ich jetzt einen Kaffee auf Balkonien.
Der Sohn hat bei den Seltsamnachbarn geklingelt, wollte ihnen das mit der Waschmaschine noch persönlich sagen. Aber sie haben nicht aufgemacht, obwohl sie da waren. Na, sie werden schon ihren Grund haben. *lach*
Ich telefoniere mit PesTör, die wissen wollte, was beim MRT heraus gekommen ist. Dann ruft RoHen an. Aus dem gleichen Grund. Er hat mir ein Foto geschickt. Er macht sich mit dem neuen Telefon vertraut. Wie schön!
Der Sohn schenkt mir drei Äpfel und eine kleine Melone und wäscht seine Wäsche.
18:00 Uhr
Hach, jetzt bin ich trotz Kaffee beim Lesen eingeschlafen.
Der Sohn hat inzwischen seine Wäsche geholt, die er im Garten zum Trocknen aufhängt. Ich bitte ihn immer wieder, dass er mich weckt, wenn er mich tagsüber oder am frühen Abend schlafend vorfindet. Er macht das nie.
Jetzt gibt es noch ein kleines Abendessen.
21:50 Uhr
Die Zeilen verschwimmen schon wieder beim Lesen. Zeit, ins Bett zu gehen.
Bis zum nächsten Fünften.
Gute Nacht
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WmdedgT im Mai 2025
Montag, 05. Mai 2025
Es ist wieder einmal Zeit für Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Tja, was mache ich denn? Ich habe einiges vor. Zunächst ist Montag und es gibt den Montagsstarter bei Anita
Gegen 8 Uhr
RoHen steht auf. Naaa? Du wuselst ja schon. Sollen wir zusammenpacken?
Ähm. Ja.
RoHen verpackt die Pflanzen, die ich mitnehmen möchte. Ich habe mit meinem Strickzeug und Kram genug zu tun.
Er möchte nicht, dass ich gehe, ich möchte nicht wegfahren. Aber beide wollten wir den Abschied hinter uns bringen. Also los.
Das Auto zieht nicht und es erscheint eine Warnleuchte. Weil ich zuerst denke, ich brauche Öl, fahre ich am Teufelstal raus. Dann belese ich mich noch ein wenig und stelle fest, dass es nicht am Öl liegt. Also wieder rauf, auf die Bahn und mit 100 km/h heimwärts gezockelt.
11:30 Uhr
Ich bin daheim. Das Auto wird entladen. Der Sohn ist da und wir genießen ein Käffchen.
Dann ruft die Kollegin an. Wir stimmen die Termine für Juni ab und sie kündigt an, dass meine Kurse ab Mitte Juni möglicherweise wieder online stattfinden werden. Genau weiß man das noch nicht, aber wir sollten schon mal etwas davon gehört haben. Mir soll es recht sein. Das spart Wegezeit und überhaupt.
12:30 Uhr
Ich brüte über den Einsatzplänen. Welche Dienste hat denn nun RoHen übernommen?
Die Rechnungen möchte ich auch noch schreiben.
Aber erst einmal brauche ich ein Mittagessen. Schließlich hatte ich noch nicht einmal gefrühstückt.
14:15 Uhr
Ein weiterer Anruf aus dem Zentrale. Ein neuer Auftrag. Hach. Jetzt komme ich mit meinen Plänen ganz durcheinander. Dann fällt mir ein, dass ich die Vorlagendatei für die Kollegin Wirbelwind noch einmal überarbeiten wollte. Ich hatte da eine Idee, von der ich nicht weiß, ob das so funktioniert.
Das sollte ich gleich mal probieren.
16:00 Uhr
Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Excel liebe? Ich hatte mich über die Vorlage hergemacht, die ich für Kollegin Wirbelwind verbessern wollte. Die Idee, die ich hatte, hat funktioniert. Alles anzupassen, hat jetzt zwar ein wenig gedauert, aber ich bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit. Hab der Kollegin die Datei schon zugeschickt und bin gespannt, was sie dazu sagt.
Und jetzt gibt es Kaffee und eine kleine Pause.
19:00 Uhr
Geräumt habe ich. In der Küche, in meinem Zimmer. Die Reisetaschen sind leer, die Wäsche sortiert. Gewaschen habe ich noch nicht.
Mit Jürschn telefoniert habe ich. Und eine Kleinigkeit zu Abend gegessen.
Und dann… las ich eine Mail von meinem Website-Betreiber. Ich benötige mehr Speicherplatz. Zunächst habe ich erst einmal jede Menge nicht mehr benötigter Bilder gesichert und dann löscht. Das hat gedauert, obwohl ich nicht weiß, ob es viel gebracht hat.
Dabei fällt mir gerade ein, dass ich wohl noch mehr Kram gespeichert habe, den ich löschen könnte. Dazu muss ich jedoch erst einmal den Zugang wiederfinden, hab ich ihn doch seit Ewigkeiten nicht mehr genutzt. Das mache ich später, also, nicht mehr heute.
Inzwischen ist es 21:30 Uhr. Ich sollte jetzt schlafen gehen, denn morgen klingelt halb sechs der Wecker und es steht mir ein anstrender Tag bevor.
Gute Nacht.
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