WmdedgT – September 2018

Gestern fragte Frau Brüllen wieder Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Und? Was hab ich gemacht? Jede Menge, klar. War ja ein ganz normaler Arbeitstag. Also, dann will ich das hier mal festhalten.

05:00 Uhr
Der Wecker reißt mich aus einem seltsamen Traum über Dreharbeiten, die ich leitete und die ins Stocken gerieten, weil der Hauptdarstellter ins Gefängnis musste. Ich denke besser nicht darüber nach, was dieser Traum zu bedeuten haben könnte.

bis 06:20 Uhr
Ich springe noch im Nachtgewand auf den Dachboden, um mir ein Kleid zu holen, das dort zum Trocknen hing und das ich unbedingt an diesem Tag anziehen möchte. Danach trödele ich im Bad herum, nehme Sprachnachrichten für meine Schwester auf. Auf das Salatschnippeln verzichte ich an diesem Morgen. Dann muss ich auch schon los.

bis 07:25 Uhr
Im Auto stöpsle ich das Handy an, starte eine Tonaufnahme und schwatze während der Fahrt der Catrin die Ohren voll. Wie gut, dass wir herausgefunden haben, wie die Aufzeichnungen funktionieren, auch ohne dass man den Finger die ganze Zeit auf’s Display drückt.

8.00 Uhr bis 15:00 Uhr
Ein ganz normaler Arbeitstag, der alle 90 Minuten eine kurze und um die Mittagszeit eine längere Pause beinhalten sollte. Das ist in Schulen so üblich, auch in unserer. Nur nicht für mich. Denn ich komme an diesem Tag mal wieder überhaupt nicht dazu, irgend eine Pause zu machen. Dauernd, aber wirklich dauern werde ich wieder gerufen und muss Vorgänge erklären und zeigen, die ich keine 3 Minuten vorher schon einmal gezeigt und erklärt habe. Ich male es auf, ich lasse mir mit eigenen Worten wiedergeben, was man überhaupt tun und erreichen möchte. Und beim nächsten Versuch klappt es wieder nicht.
Erschwerend kommt hinzu, dass plötzlich und ohne ersichtlichen Grund auf einem Rechner die Software nicht mehr funktioniert, obwohl sie bis eben noch einwandfrei lief. Ich setze mich mit den Administratoren in Verbindung, die mir aber auch nicht wirklich helfen können.

15:00 Uhr
Ich bleibe länger im Büro, weil ich noch auf eine Mail eines der Admins warte. Diese kommt nicht, dafür eine andere, die mir zeigt, dass ich bei den Schuhen, die ich mir bestellt habe, doch die falsche Größe ausgewählt hatte. Schnell fülle ich die Retourenmeldung aus und bestelle die richtige Größe.

Hier für Catrin mal die "Latschen"

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Ich liebe Rieker-Schuhe, weil sie immer passen. Außerdem passt diese Art Schuhe zu meinem Kleidungsstil. Und die Modelle sind zeitlos.
Ganz besonders mag ich es, diese Schuhe bei Amazon zu kaufen, weil es dort die größte Auswahl dieses Herstellers gibt und weil ich dort auch Modelle bestellen kann, die es schon seit einigen Jahren gibt und mit denen sich Schuhgeschäfte, die ihren Kunden immer das Modernste und Neueste anbieten wollen, gar nicht bevorraten.
Dieses Modell habe ich mir nun schon zu dritten Mal bestellt, weil es mein Lieblingsmodell ist und ich die Schuhe beinahe täglich trage, und dass vom Frühjahr bis in den Herbst hinein. Klar, dass sie da nach 2 Jahren Tragezeit etwas abgewirtschaftet wirken und ich sie mal erneuern muss.

16:15 Uhr
Trotz Umleitung komme ich recht früh im Garten an und plündere erst mal den Kühlschrank. Ich hatte außer drei sauren Gürkchen noch nichts gegessen und das Gefühl, vor Hunger umzufallen. Dann höre ich Sprachnachrichten ab und quassele selbst ein paar, bis Katl kommt und mir die {zu großen} Schuhe bringt und etwas Spielgeld {jetzt hätte ich beinahe Falschgeld geschrieben}, das ich für den Unterricht brauche.
Wir machen Kaffee und hocken uns unter den Apfelbaum, wo ich ein wenig an meiner Decke stricke. Katl hat zwar Strickzeug dabei, aber wohl keine rechte Lust. Ich bin keine gute Gesellschafterin, aber das macht Katl nichts. Sie hat zum einen damit gerechnet und zum anderen verübelt sie mir das nicht.

gegen 19:00 Uhr
Katl bricht wieder auf. Sie will noch Apfelsaft kochen oder abfüllen oder sowas.
Ich bleibe noch und stricke noch ein wenig.
Es ist schon dunkel, als ich mich auf den Heimweg mache.
Daheim angekommen, höre ich noch einmal Sprachnachrichten ab. Dann lese ich.
23:00 Uhr
Zeit, ins Bett zu gehen.

Das war es, was ich den ganzen Tag gemacht habe.

2 Gedanken zu “WmdedgT – September 2018

  1. Liebe Mira, aber du hast mir noch nicht erzählt, dass die Latschen zu groß waren oder höre ich das erst noch? Das finde ich sehr schade und bedauerlich.
    Liebe Grüße von Catrin, die sich schon jetzt auf die wartenden Sprachnachrichten freut.

    1. Ach, ich weiß jetzt gar nicht, dass ich das nicht erzählt hatte. Das war aber nicht schlimm, weil ich es schnell beheben konnte. Ich war während der Bestelltung dauernd abgelenkt und in Eile, und habe da aus Versehen die falsche Größe angeklickt. Als ich mich mit Katl unterhielt, fiel mir das plötzlich ein, dass ich da wahrscheinlich was falsch gemacht habe. Vorgestern schaute ich dann fix noch mal in die Bestellung und stellte fest, dass es tatsächlich falsch war. So habe ich die Retoure ausgelöst, obwohl ich die Schuhe noch nicht einmal hatte und habe gleich die richtige Größe noch bestellt. Die sind inzwischen bereits bei Katl gelandet und sie bringt sie mir am Montag mit, wenn wir uns in der Therme treffen.
      LG die Mira

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