Samstagsplausch {08.09.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Ich sage es gleich vorweg, das war nicht meine Woche.

Samstag, 01. September
Zuerst musste ich meine Schwester zum Fernbus bringen. Zum Glück waren wir ein wenig knapp dran, so dass keine Zeit für sentimentale Stimmung blieb. Danach verkrümelte ich mich in den Garten. Noch war es sonnig und tat sehr gut, einfach dort zu sein. Außerdem gab es da die vielen schönen Erinnerungen an die Zeit mit meiner Schwester.
Um die Mittagszeit hatte ich von der vergangenen Woche Schlaf nachzuholen und packte mich auf die Schaukel. Als ich davon aufwachte, dass eine Nachbarin irgendwelche Unwichtigkeiten quer durch die Gartenanlage kreischte, hatten dicke Wolken die Sonne verdeckt. Es war windig und kühl. Ich blieb trotzdem noch bis zum Dunkelwerden draußen.
Nachbarin C. kam am Abend noch auf einen Schwatz und brachte zwei Krimis mit, eine Menge Lesestoff. Hoffentlich komme ich dazu.

Sonntag, 02. September
Der Tag begann grau und verregnet, so dass aus dem Gartenfrühstück bei der Uraltfreundin ein Wohnzimmerbrunch wurde. Schön war es. Nette Leute lernte ich kennen. Leckere Smoothies gab es, die bestens zu meiner derzeitigen Ernährung passten und angenehm satt machten. Leider bekam der Tag dann einen Dämpfer, von dem zu erholen ich noch die Hälfte der folgende Woche brauchte und den ich noch immer nicht richtig verkraftet habe.

Montag, 03. September
Es ging mir seelisch so mies, dass ich zum Feierabend nur noch heim wollte und nicht einmal Muße hatte, in die Therme zu gehen. Dafür besuchte ich nach gefühlten Ewigkeiten wieder einmal den Lenta-Laden und gönnte mir einen Becher Algensalat. Überhaupt hätte ich an diesem Abend essen, essen, essen können.

Dienstag, 04. September
Ich mochte noch immer niemanden sehen, was in der Firma natürlich nicht umzusetzen ist. Dafür aber zum Feierabend. Dachte ich. Und verzog mich in den Garten. Katl hatte jedoch angekündigt, mich dort zu besuchen. Sie hatte an meinen Nachrichten gemerkt, dass ich mich mies fühlte und wollte einfach nur für mich da sein. So richtig funktionierte das nicht. Ich war einfach zu knautschig und bestimmt auch nicht gerade nett zur Katl. Doch diese ertrug mich mit Fassung.
Es wurde früh kühl und feucht an diesem Abend, so dass wir bald aus dem Garten verschwanden.

Mittwoch, 05. September
Wie an jedem Fünften gab es WmdedgT, das ich jedoch erst am Donnerstag niederschrieb.
Erstaunlicherweise besserte sich meine Stimmung, nachdem ich Catrin erzählt hatte, was ich bedrückte, einschließlich der vorangestellten Bitte, nicht weiter auf das Thema einzugehen, was sie dann auch nicht tat, bis auf die Äußerung, sie könne mich verstehen. Das tat gut.

Donnerstag, 06. September
Ich habe es wieder getan. Ich habe wieder Arbeiten erledigt, die nicht zu meinen Aufgaben gehören, weil ich mit den Ergebnissen dieser Tätigkeiten weiterarbeiten muss, die Kollegen, deren Aufgabe es wäre, diese aber nicht erledigen. In diesem Fall war es sogar so, dass ich jemanden bat, etwas zu erledigen, weil ich es zu einem bestimmten Termin nutzen musste und von der Person zur Antwort erhielt: "Das kannst du doch selbst. Ich habe dir doch gesagt, was du beachten musst." Das Problem ist, dass ich sehr wohl die Fähigkeit dazu habe, nicht aber die Berechtigung. Und nun kam der Rüffel seitens der Obrigkeit, wie es denn sein könne, dass ich diese Tätigkeiten ausführe. Nun soll ich mich rechtfertigen. Na gut, ich mache das. Aber dann kommt auch zur Sprache, dass die Person aus dem Kollegenkreis sich geweigert hat, die Aufgabe auszuführen und sie ausdrücklich mir übertragen hat. Ich kann das nicht auf mir sitzen lassen.
Immer solcher Mist!

Freitag, 07. September
Am Morgen kam ich nur sehr schlecht in Gang und beschloss deshalb, meine halbgepackten Taschen gar nicht erst mitzunehmen, weil ich vermutlich ohnehin das Wichtigste vergessen hätte. Also programmierte ich die Waschmaschine, damit sie fertig ist, wenn ich von der Arbeit komme, und plante, direkt in die Wohnung zu fahren, die Wäsche aufzuhängen und dann in aller Ruhe die Taschen für drei Tage Garten im Herbst zu packen. Egal, wie an Nachmittag und Abend das Wetter sein würde, ich würde in den Garten fahren und bis Sonntag dort bleiben.
Es wurden drei große Taschen. Eine mit jeder Menge Strickzeug, eine mit Kleidung von Sommer über Herbst bis Winter. Und eine nur halbvolle mit Lebensmitteln. Bis ich soweit war, hatte sich die Spätnachmittagssonne hinter dicken Wolken verzogen. Das hielt mich aber nicht davon ab, mein Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Samstag, 08. September
Ich starte wieder ein Blogexperiment. Die Beitragsplan neulich, die Catrin für mich verlinkt hat, als ich auf dem Markt war, hatte super geklappt. Heute probiere ich mal, ob mir die Teilnahme an der Linkparty auch mittels Handy gelingt.
Wenn ihr also diesen Beitrag in der Plauschecke bei Andrea findet, wisst ihr, das auch dieses Experiment gelungen ist.
Habt ein super schönes Wochenende, was immer ihr vor habt.

9 Gedanken zu “Samstagsplausch {08.09.2018}

  1. Liebe Mira,
    da liegt ja keine so schöne Woche hinter dir. Fühl dich ganz herzlich umarmt und ich hoffe, dass du die drei Tage im Garten genießen konntest und die Seele wieder etwas auftanken konnte.
    Ich drücke die Dauemn, dass die nächste Woche wieder besser wird.
    Ganz lieben Gruß
    Yvonne

  2. Frau weiss sich selber zu helfen scheint mir dein verhalten zu sagen. Manchmal nützt es schon wenn man seinen Ärger jemandem schreiben kann. Geniess deine Ruhe im Garten.
    L G Pia

    1. Da hast du recht, liebe Pia, Frau musste sich ihr Leben lang selbst helfen, das kann sie. In diesem Fall aber war es etwas, wobei ich mir nicht helfen konnte und auch niemand sonst, womit ich mich einfach abfinden musste. Und dafür habe ich meine Zeit gebraucht.
      LG die Mira

  3. Hallo liebe Mira, Deine Woche war ja wieder voll und eigentlich nicht so schön. Manchmal glaube ich, Du musst die Menschen an die Hand nehmen und die Steine aus dem Weg räumen. Das kann es ja auch nicht sein. Und dann noch der Ärger mit der Kollegin. Alles was Frau nicht braucht. Toll das es Dir und Catrin so gut klappt.
    Hab ein schönes Wochenende und versuche Dich zu erholen. Lieben Gruß Sylvia

    1. Liebe Sylvia, nun ist schon Sonntag und ich habe mich nun damit beschäftigt, auch hier im Garten mit dem Handy im Samstagsplausch herumzustöbern, Kommentare zu lesen und selbst welche zu verfassen.
      Bisher habe ich das nie getan, aber nun klappt auch das. Daher gibt es erst recht keinen Grund mehr, am Wochenende in die Wohnung zu fahren und ich habe hier Entspannung pur, genauso, wie du es mir gewünscht hast. Danke.
      Liebe Grüße
      Die Mira

  4. Liebe Mira,
    ich habe ja das große Glück, deine Woche schon zu kennen und ich freue mich dennoch immer wieder, hier alles noch einmal lesen zu können. Danke für deine schönen Beiträge.
    Liebe Grüße von Catrin.

    1. Du hast mich angesteckt. Jetzt bin ich sogar hier im Garten im Dashboard angemeldet und werde nun wohl nächste Woche meinen Plauschbeitrag hoffentlich selbst verlinken können.
      Nochmal vielen Dank für deine Unterstützung in den letzten beiden Wochen.
      Ideen, was ich dir alles schwatzen will, habe ich schon wieder einige. Sei mal fein neugierig.

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