Samstagsplausch {23.02.2019}

Guten Morgen ihr Lieben, die ihr mit mir plauschen wollt, bei Andrea oder wo immer ihr seid.
Meine Woche vom 16. Februar bis 23. Februar ist schnell zusammengefasst.
Am Sonntag kehrte nämlich die hässliche Erkältung zurück und brachte diesmal außer dem Schnupfen auch Husten mit. So konnte ich nicht wirklich etwas bewegen, sondern schonte mich, so gut es ging. Die Dienste waren {bis auf Freitag} anstrengend, und ich musste mir auch noch vorwerfen lassen, dass ich andere anstecke und sie nun meinetwegen zum Arzt müssten. Wegen eines Schnupfens.
Sagt, geht ihr wegen Schnupfen zum Arzt und lasst euch krank schreiben? Also, es gibt durchaus Berufe, die man mit einem Schnupfen nicht ausüben sollte, so zum Beispiel alles, was mit der Zubereitung von Nahrung zu tun hat, alles, was mit der Pflege alter oder kranker Menschen zu tun hat oder mit der Pflege und Betreuung kleiner Kinder.
Aber Arbeiten am Schreibtisch, am Computer, die kann man doch trotzdem ausführen. Ich sage ja nicht, dass es angenehm oder vergnüglich ist, aber es ist machbar. Finde ich. Wie seht ihr das? Ist meine Einstellung eventuell falsch? Sollte man sich mit Schnupfen lieber ins Bett legen? Also, ich meine, am Sonntag habe ich das auch getan und wenn ich an den Wochentagen heim kam, wurde auch nicht mehr viel, außer Tee kocken, eine heiße Suppe schlürfen und dann ab ins Bett. Aber so generell krank feiern wegen einer Erkältung? Ich spreche nicht von Grippe!
Egal, die Woche ist überstanden, die Erkältung mit Hausmitteln und viel, viel Tee in die Schranken gewiesen. Nach dem grauen, düsteren Freitag {nur wettertechnisch} lacht heute wieder die Sonne und ich habe mit dem Sohn bereits verabredet, dass wir irgendetwas im Freien anstellen wollen.
Den besten Moment hatte diese Woche am Dienstag, 19. Februar. Da kam nämlich am Vormittag ein Anruf, und es war Zufall, dass ich ihn überhaupt bemerkte, während das Telefon lautlos eingestellt war. Wir haben uns entschieden. Also, Sie bekommen die Wohnung.
Jippieeeeee!!!
Und nun geht’s erst einmal auf in ein schönes sonniges Wochenende.
Ach, und hier habe ich noch ein Foto, das ich für Georg herausgesucht habe. Kreativität am Arbeitsplatz. Es war im Februar 2015.

Samstagsplausch {16.02.2019}

Guten Morgen ihr Lieben, die ihr mit mir plauschen wollt, bei Andrea oder wo immer ihr seid.
Seid ihr auch so froh über das Wochenende wie ich? In der Arbeit bin ich kaum zum durchatmen gekommen. Das war so heftig wie lange nicht mehr. Immerhin gab es diese Woche keinen Ärgern mehr. Dass sich ab Donnerstag immer mehr die Sonne durchsetzte, machte auch einiges zwar nicht leichter, aber besser zu ertragen.
Und sonst?
Nachdem wir am Wochenende mit unserer Räumaktion begonnen hatten, hatte ich auch am Montag und Dienstag, 11./12. Februar damit noch zu tun. Wie der Dienstag im Einzelnen verlief, könnt ihr bei 12 von 12 nachlesen.
Mittwoch, 13. Februar wurde mein Tag. Am Morgen stand ich früher auf als sonst, weil ich die Katl abholen wollte. Die gute Seele hat nämlich ihren Tag dafür geopfert, in meiner Wohnung auf den Heizungsableser zu warten, der angegeben hatte, zwischen 7.30 Uhr und 14.30 Uhr kommen zu wollen. Was ist das denn für eine Zeitspanne? Wo bleibt da der Service?
Zur Belohnung wollten wir nach Feierabend in die Sauna. Da der Ableser dann doch schon kurz vor zehn fertig war, musste die Katl nicht mehr bei mir warten und hatte die Idee, mich von der Arbeit abzuholen, damit wir dann direkt zur Therme fahren können. Nach meinem chaotischen Arbeitstag {Es passierte so viel Unvorhergesehenes, dass die Lieblingskollegin dauernd umdisponieren musste und immer wieder fragte kannst du das auch noch übernehmen? Und ich konnte! Was blieb mir anderes übrig?} war das eine feine kleine Freude für mich.
In der Sauna geschah dann etwas… Wir gingen nicht zum Aufguss, weil die Katl eine Erkältung noch nicht vollständig losgeworden war und Hustenanfälle fürchtete. Deshalb besuchten wir die Kelosauna {95°C} außerhalb der Aufgusszeit. Da hatten wir sie ganz für uns allein. Ich breitete mein Handtuch aus, ließ mich nieder, schloss die Augen… und dann hatte ich das Gefühl, dass alles, was sich in der letzten Zeit angestaut hatte, aus mir heraus floss, wie eine dreckige Flüssigkeit, die ein Gefäß verlässt. Vom Kopf angefangen bis zu den Zehenspitzen. Ich fühlte mich von allem befreit, völlig leer, bereit für Neues, Gutes, Schönes. Später saß ich lange draußen auf einer Bank und tat nichts, außer zu schauen. Die Kiefer, die sich im Wind wiegte, ein riesiger Rhododendron. Ich hatte nicht einmal mehr Gedanken, ich war einfach nur da. Das war wundervoll. Wisst ihr, ich dachte bisher immer, dass man immer denkt, selbst wenn man abschweift, träumt. Ich dachte, es wäre gar nicht möglich, nicht zu denken, zumindest im wachen Zustand. Doch denken ist ja auch etwas tun. Es ist Bewegung, wenn auch nicht körperlich. In dieser Zeit auf der Bank tat ich gar nichts. Ich dachte nicht. Ich war einfach nur da. Eine ganz wunderbare Erfahrung, die ich so intensiv noch nie vorher erlebt hatte. Herrlich.

Donnerstag, 14. Februar
Zufälle gibt’s!
Schon im letzten Winter hatte ich das Riesenrad fotografiert und wollte es diesmal gern wieder tun. Das funktioniert aber nur, wenn ich als erste an der Ampel zum Stehen komme. An diesem Tag klappte es. 3 Minuten später hörte ich im Radio, das heute der Welttag des Riesenrads sei, weil der Erfinder des Riesenrades just an diesem Tag Geburtstag hatte.
Cool, oder?
Freitag, 15. Februar
Obwohl es in der Firma noch einen Zacken stressiger wurde, war es ein toller Tag, denn 15.30 Uhr begann mein Wochenende. Ein Wochenende, für das frühlingshafte Temperaturen vorausgesagt wurden und Sonne satt. Und es stehen keine größeren Verpflichtungen an.
In den Garten wollen wir bei diesem Traumwetter. Wahrscheinlich grillen, obwohl ich dafür noch nichts eingekauft habe. Auf alle Fälle wird es ein Genießerwochenende.

12 von 12 im Februar

Nachdem ich im Januar keine 12 Fotos für Caros 12_von_12 zusammengebracht hatte, will ich das heute wieder versuchen.

Jeden Morgen werden verschiedene Daten notiert. Das muss jetzt mal vier Wochen lang sein. Danach kann ich das wieder lockern. Vielleicht habe ich mich bis dahin auch so daran gewöhnt, dass ich es beibehalte.


Genau vor diesem Schild war noch ein Parkplatz frei. Dann nicht mehr. 😉

Nachdem wir die Arbeit der Putzfrau reklamiert hatten, richtet sie es neuerdings immer so ein, dass sie uns nicht mehr begegnet. Ob sie wohl nun mit diesem zurückgelassenen Lappen anzeigen wollte, dass sie da gewesen ist? An der Sauberkeit der Räume erkennt man das nämlich leider nicht.

Schon gestern Abend geschnippelt, konnte der Salat über Nacht gut durchziehen. Hier auf dem Schreibtisch kann die Verpflegung für den ganzen Tag aber nicht stehen bleiben. Ab damit in den Kühlschrank.

Mein Schreibtisch ist ohnehin zu klein. Ist ja auch nicht wirklich mein Schreibtisch. Den musste ich räumen, weil andere Kurse dort laufen. Mich kann man ja vertreiben. Ich bin ja sowieso nur…

Am Nachmittag sah es dann bei dem Schild {siehe oben} schon anders aus. Fleißige Arbeiter hatten ein Loch gebuddelt. Was an dieser Straße dauernd gegraben und ausgebessert wird! Kaum ist ein Loch wieder geschlossen, wird daneben ein anderes gegraben.

Und noch mehr Löcher, diesmal in der Wolkendecke. Durch sie leuchtet das Himmelblau, und sorgt für gute Laune.

Hatte ich erzählt, dass ich mich auf’s Räumen und Sortieren freue? Diesem Berg geht es zu Leibe.

Keine Stunde später… Nur, wo packe ich das nun alles hin?

Noch etwas später… alles weg.

Und zwar hier.

Vom Gemüseputzen, Salat schnippeln und Suppe kochen mache ich keine Fotos. Weiß doch jeder, wie das aussieht. Nur, dadurch sind es heute wieder keine 12 Fotos. Macht nix. Ich poste das trotzdem… wenn auch verspätet, weil sich die Bilder nicht so hochaden ließen, wie ich das wollte.

Samstagsplausch {09.02.2019}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen, guten Morgen liebe Leserinnen und Leser. Na, das war ja wieder eine Woche! Ich kam quasi zu nichts. In der Firma war ich so eingespannt, dass ich kaum einmal Gelegenheit hatte, etwas zu essen. An manchen Tagen kam ich nicht einmal zum Kaffee trinken. Sowas! Dazu gab es auch noch Ärger, der am Donnerstag seinen Höhepunkt erreichte. Dafür war der Freitag dann entspannter.
Aber nun der Reihe nach.

Samstag, 02. Februar
Ich hatte euch erzählt, dass ich zu einem Markt wollte und danach berichten. Also machte ich mich am Vormittag auf den Weg und traf dort auch tatsächlich eine Menge Leute an. Auch den Veranstalter fand ich, unterhielt mich mit ihm und hatte im Grunde Erfolg. Das Konzept gefällt mir sehr gut. Der Veranstalter hat die Halle gemietet oder gekauft und in unterschiedlich große Boxen unterteilt. Diese vermietet er wiederum an Händler, die in diesen Boxen ihre Waren lagern. Immer samstags wird dann Markt gehalten. Zu diesem Zweck werden die Boxen geöffnet und ein Teil der Waren auch in den Gängen vor den Boxen aufgebaut und präsentiert. Am Ende des Markttages brauchen die Händler nur die unverkaufte Ware wieder in die Box zu räumen, abzuschließen und heim zu fahren. Bis zur nächsten Woche.
Ein Marktmodell, das mir sehr gut gefällt.
Es war auch eine Box frei, die ich mieten könnte. Die Miete hält sich im Rahmen. Das würde passen. Mit den Händlerkollegen kam ich ins Gespräch, was sehr angenehm war. Man bekommt ja auch immer Tipps und überhaupt. Es war ein richtig erfolgreicher Ausflug. Hört ihr das Aber?
Tja, das Aber liegt in der Art der Waren begründet. Auf jenem Markt wird ausschließlich Trödel angeboten. Äußerst interessanter Trödel, sehr schöne Sachen. Nur passt da weder Dannys, noch mein Sortiment wirklich dazu. Für den Marktleiter wäre das kein Problem. Es gibt ja Veranstalter, die auf ihren Trödelmärkten grundsätzlich keine Neuware zulassen. Das wäre dort nicht das Problem. Nur fürchte ich, dass das Publikum, das diesen Markt frequentiert, sich für unsere Waren überhaupt nicht interessieren wird. Und deshalb werde ich diese Box in dieser Markthalle nicht mieten, so sehr mir das Konzept gefällt und so große Lust ich gleich wieder auf Märkte bekommen hatte.
Wenn ich mir das jetzt so recht überlege, funktionieren alle Markthallen nach diesem Prinzip, oder? Nur müssten wir eben eine finden, die zu unserem Sortiment passt. Hm. Mal sehen.

Sonntag, 03. Februar
Der letzte freie Tag, bevor ich wieder ins Hamsterrad steigen musste. Ich habe viel gestrickt…

…und gelesen. Ist nicht so besonders, das Buch. Für meinen Gschmack einen Tacken zu mystisch.
…ach ja, und Haare gefärbt, damit ich am Montag in der Arbeit die Schönste bin. *kicher*

Montag, 04. Februar
Mein neuer Kurs hatte begonnen. Und wie so oft, brauchte das Konzept nun doch noch einen weiteren Feinschliff. Leider war noch eine Menge anderes zu tun, so dass ich zum Feierabend richtig geschafft war. Trotzdem fuhr ich noch zu einer Wohnungsverwaltung, die fast auf meinem Heimweg lag. Dort gab ich die Unterlagen ab, die gefordert werden, wenn man sich um eine Wohnung bewirbt. Nun ist Daumendrücken angesagt, dass ich den Zuschlag für diese Wohnung bekomme. Das wäre ein großer Gewinn für mich für die nächsten Jahre, in denen ich noch nicht dauerhaft ans Meer ziehen kann.
Später rief noch das Evchen an. Das war schön und tat mir gut.

Dienstag, 05. Februar
Dieser Tag war so vollgestopft, dass ich es nicht einmal schaffte, die kleinen Notizen für WmdedgT aufzuschreiben. Das ist schon lange nicht mehr passiert, dass ich mich nicht an dieser Linkparty beteiligen konnte. Dafür hat Catrin sich diesmal beteiligt. Wie schön. Am Abend telefonierte ich mit dem Sohn und chattete mit meiner Schwester.
Außerdem habe ich asiatisch gekocht. Glasnudeln mit Hühnchenfleisch und Gemüse. Lecker war’s.
Mittwoch, 06. Februar
Der Sohn hatte die Idee, seine Oma zu besuchen und ich bot ihm an, ihn später noch nach Hause zu bringen. Bei der Gelegenheit konnten wir uns kurz über unsere Pläne für den Rest der Woche unterhalten und darüber, was wir schon erreicht hatten.
Donnerstag, 07. Februar
Nicht mein Tag.
Der Arztbesuch verlief auch unbefriedigend und die Hand, aus der Blut entnommen wurde, schmerzt immer noch.
Als ich heim kam, fand ich im Briefkasten zwölf Briefe. Der älteste stammt vom 21.9.2018. Ein Steuerbescheid mit der Aufforderung, bis Mitte Oktober eine Restsumme zu überweisen. Irgendwann im November hatte ich dafür eine Mahnung bekommen mit einer Verzugsgebühr von 98 Euro. Man müsste das der Post glatt in Rechnung stellen. Es war auch ein Mahnschreiben des Energieanbieters für die Wohnung am Meer dabei. Dieses stammte vom November 2018. Dazu war im Dezember eine weitere Mahnung gekommen, die ich dann sofort beglichen hatte. Die Rechnung, auf der diese Mahnungen basieren, habe ich noch immer nicht bekommen. Die müsste ja spätestens im letzten Oktober erstellt worden sein. Nur zugestellt wurde sie nicht.
Es ist nicht das erste Mal, dass dies passiert. Hier habe ich einen ähnlichen Fall beschrieben. {Letzter Abschnitt vom 25. Mai 2018}

Freitag, 08. Februar
Endlich kehrte Ruhe ein. Ein bestimmter Mensch erschien nicht an diesem Tag und es war auffällig, wie friedlich und harmonisch der Unterricht, die Arbeit verlief. Alle gingen ihren Aufgaben nach und zwischendurch wurde sogar wieder einmal gelacht, ohne dass wir dafür angefeindet wurden.
Außerdem schien die Sonne, da machte die Arbeit doppelt Spaß.

Inzwischen ist nun Samstag, 09. Februar. Meine Waschfee hat die erste Runde hinter sich und wird gleich noch einmal neu befüllt. Ich habe mir eine große Räumaktion vorgenommen, habe schon ein bissel was geschafft und dadurch Lust zum Weitermachen bekommen.
Jetzt gibt es erst mal einen feinen Milchkaffee und eine Runde Samstagsplausch und dann geht es wieder frisch ans Werk.

Samstagsplausch {02.02.2019}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Nachdem ich gestern noch eine Rückschau auf die Woche vom 19. bis 26. Januar geschrieben habe, bin ich nun heute wieder mit einem aktuellen Beitrag beim Plausch zugegen. Allerdings habe ich es ein wenig eilig, weil… das erzähle ich euch nachher noch. Kommen wir erst einmal zur eben zu Ende gehenden Woche.
Wie gestern schon berichtet, stand am Samstag, 26. Januar der Garten auf dem Programm. Obwohl es schon wieder wärmer geworden war und ein beständiger Nieselregen den schönen weißen Schnee in grauen Matsch verwandelte, wollten wir ein paar Pflanzen herein holen, damit sie bei den vorhergesagten Minusgraden in der Gartenhütte keinen Schaden nehmen. {Bisher ist es die ganze Woche über nicht so kalt geworden, dass diese Maßnahme nötig gewesen wäre, aber man weiß ja nie, was noch kommt.} Es war trotzt des Regens draußen viel schöner, als es auf dem Bild aussieht. Besonders angenehm war die Ruhe und die Illusion, wir wären die einzigen da draußen. Tatsächlich tauchten nach und nach all die "üblichen Verdächtigen" auf, die auch sonst immer draußen sind. Die Harten aus dem Garten sozusagen. In der kalten Luft mit all ihren Gerüchen nach Erde und feuchtem Laub, mit all den Geräuschen von schmatzendem Boden unter den Füßen und Regenwasser, das von kahlen Zweigen tropft, konnte ich mich wunderbar entspannen, mich von meinem nervigen Alltag abkoppeln, mich treiben lassen. Mir wurde wieder einmal klar, ich könnte auch in einem Zigeunerwagen überleben, ja, selbst im mitteldeutschen Winter. Trotzdem freute ich mich natürlich auch auf eine heiße Dusche am Abend. Vorher wollten wir noch zur Mutti, denn in ihrem Keller sollen die Pflanzen den Rest des Winters zubringen. Sie selbst war gar nicht daheim, denn sie traf sich mit ihren alten Damen zum Kartenspiel. Nein, sie spielen kein Bridge. Aber Rommé. Immerhin. Weil sie wusste, dass wir kommen würden, hatte sie ihren berühmten Kartoffelsalat für uns zubereitet. "Ich habe aber nichts dazu" meinte sie, als sie anrief, um uns das mit dem Salat zu sagen. Deshalb hielten wir noch mal kurz am N-Markt und nahmen Würstchen mit, von denen wir ihr dann ein paar dort ließen. So hatten wir alle etwas davon.
Am Sonntag, 27. Januar war das Wetter nicht ganz so unfreundlich, wie am Tag zuvor. Ich hatte beste Laune und sogar schon ein paar Fotos für den Sieben-Sachen-Sonntag aufgenommen, doch dann kam ein Anruf, der meine Stimmung mit einem Schlag zunichte machte. Nix war’s mit einer freien Woche. Ich wurde am Montag in der Firma gebraucht.
Und am Montag, 28. Januar erfuhr ich dann eine halbe Stunde vor Feierabend, ob bzw. dass ich ab Dienstag dann doch frei hatte. Super Planung.
Am Mittwoch, 30. Januar hatte ich die tolle Idee, die Mutti mit zu einem neu eröffneten Laden zu schleppen. Das war immerhin witzig, weil wir zuerst warten mussten, um überhaupt einen Parkplatz zu bekommen. Dann standen wir nach einem Einkaufswagen an, und als wir endlich drin waren, kamen wir kaum an die Regale heran, weshalb wir uns dann entschlossen, wieder zu gehen. Mit Einkaufswagen und der kleinen Frau einen Supermarkt durch den Eingang zu verlassen, war ein kleines Abendteuer. Wie gesagt, es war lustig. Irgendwann werde ich dort mal einkaufen, aber sicher nicht in den nächsten 2 Wochen.
Der Donnerstag, 31. Januar war recht voll gepackt und hielt den Höhepunkt der Woche bereit. Am Morgen holte ich den Sohn ab, der ein paar Termine in Wurzen zu erledigen hatte, wo ich ihn hin brachte und natürlich auch wieder mit nach Hause nahm. Auf dem Rückweg frühstückten wir in einer kleinen Bäckerei am Wegesrand. Das war schön. Danach setzte ich ihn am Werk ab. Einer der ehemaligen Werkstattnachbarn ist erst viel später dort ausgezogen, als wir und hat dort noch immer zu räumen. Der Sohn hilft ihm. Ich fuhr direkt weiter zur Mutti, denn es war unser Bücherei-Tag. Und da wir diesmal schon am späten Vormittag dort waren, konnte ich mir endlich einmal Zeit nehmen. Die brauchte ich aber auch, denn diesmal hatte ich wieder den Eindruck, ich hätte mich bereits durch den gesamten Bücherbestand gelesen. Alle Bücher, die mir interessant erschienen, hatte ich bereits gelesen. Ach. Am Ende fand ich doch noch vier Verschwörungsthriller in der Art des Da Vinci Codes. Lieber lese ich zwar Ostsee- oder Nordsee-Krimis, aber wenn die nicht zu haben sind, tun’s die anderen auch.
Danach gab es bei Mutti noch eine feine Gemüsesuppe. Hmmmm.
Und am Abend das Highlight. Ich holte erst den Sohn und dann das Enkelmädchen ab. Gemeinsam besuchten wir Schneewittchen on Ice. Es war ein sehr schöner Abend. Einen Minuspunkt gebe ich dem Veranstaltungsort. Eine erhöhte Bühne gepaart mit einer ebenerdigen Bestuhlung des Zuschauerraumes sind für eine solche Show ungeeignet. Das mag für Konzerte funktionieren, bei denen es mehr auf das Hören, als auf das Sehen ankommt, aber bei Zirkus- oder Eistanzdarbietungen passt es nicht.
Freitag, 01. Februar
Nun hat schon der zweite Monat des Jahres begonnen. Ein Motiv für den 12tel Blick habe ich nicht gefunden. Vielleicht nächstes Jahr. Vorläufig habe ich genug andere Projekte. Da wären zunächst die Märkte. Ich wollte ja keine mehr machen, weil mir die Wochen in der Firma anstrengend genug sind und mir für Märkte am Wochenende die Kraft fehlt. Allerdings, wenn ich es nicht allein schaffen müsste, sondern ein paar Leute mitmachen, könnte das eine gute Sache werden. Es gab da mal eine Halle, in der jeden Samstag Markt gehalten wurde. Soweit ich das beurteilen konnte, konnten die Händler ihren aufgebauten Stand unter der Woche stehen lassen und dann eben samstags dort aufschlagen und verkaufen. Das wäre ein Konzept, das mir gefallen könnte und das ich mit einer bestimmten Gruppe von Leuten auch umsetzen kann. Allerdings wusste ich nicht mehr, wo genau sich diese Halle befand. Zum Glück wusste ich, wen ich fragen kann und bekam die entsprechende Antwort am Donnerstag Abend.
So beschloss ich, am Freitag dort hin zu fahren. Es war zwar niemand dort, aber ich fand eine Telefonnummer und den Hinweis auf "Jeden Samstag Markt". Telefonisch hinterließ ich eine Nachricht und fuhr weiter zum Werk, wo ich den Sohn traf und mit Danny die Waren begutachtete, die er zum Markt beisteuern möchte. Richtig schöne Ware. Die würde ich gern verkaufen. Nun muss das nur noch mit dem Marktstand klappen. Da sich auf meine Nachricht noch niemand zurückgemeldet hat, werde ich nachher noch einmal dorthin fahren und schauen, ob ich einen Ansprechpartner finde. Das ist der Grund, warum mich heute mit dem Plausch ein wenig beeilen muss.
Jetzt schau ich mal nach euch, und was bei dieser Markthalle heraus kommt, berichte ich nächste Woche.

Samstagsplausch {19.01.2019}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Heute geht es schnell, von meiner zurückliegenden Woche zu berichten. Es ist nämlich genau das eingetreten, was ich gehofft hatte, mittels Ingwertee und anderen Hausmitteln zu vermeiden. Ich habe von Freitag, 11. Januar als ich umsonst auf jenen Auftraggeber wartete, eine fette Erkältung mit nach Hause gebracht.
Es hat sich übrigens geklärt, warum er nicht kam. Das heißt, in Grunde hat sich nichts geklärt, aber… {huch, im Satz verfitzt} …jedenfalls hatte Regula letzte Woche noch versucht, Entschuldigungen für den Mann zu finden, dass er vielleicht einen Unfall hatte oder irgend etws ganz Wichtiges ihn davon abhielt, unser Treffen wenigstens abzusagen. Inzwischen hat nun die Bekannte, die mir den Tipp gegeben hatte, bei ihm nachgefragt, was denn los war, und der Mensch hat nur herumgeeiert und dann zugegeben, dass er es vergessen hat. Sie meinte dann, er solle mich wenigstens noch anrufen und sich entschuldigen oder mir eine kurze Nachricht schreiben, dass es ihm Leid tut. Irgendwas! Das hat er bis heute nicht getan, während die Bekannte mich am Mittwoch, 16. Januar anrief und mir all dies erzählte und vor allem wissen wollte, ob er sich gemeldet hat. Wie man sieht, hätte der junge Mann wohl dringend eine Bürohilfe notwendig. Ich kann mir das schon vorstellen. Er ist Handwerker und bestimmt ein Guter, der viele Aufträge hat. Aber Büro und das ganze Drumherum ist offensichtlich nicht sein Ding. Das bekommt er nicht auf die Reihe.
Tja, nun ist das, wie es ist. Ich hatte noch überlegt, den Auftrag an eine Freundin weiterzureichen. Aber bei so einem unzuverlässigen Auftraggeber lasse ich das lieber bleiben.
Ansonsten geschah diese Woche bei mir nicht viel. Die 12 von 12 am Samstag, 12. Januar habe ich nicht geschafft. Es gab, glaube ich überhaupt nur 3 oder 4 Fotos an diesem Tag. Dafür konnte ich am Sonntag, 13. Januar wenigstens den Sieben-Sachen-Sonntag bedienen. Da ging es mir noch halbwegs gut.
Ab Montag, 14. Januar wurde der Schnupfen immer schlimmer. Es war wirklich nur ein einfacher Schnupfen. Aber gefühlt habe ich mich, als müsste ich für den Rest meines Lebens das Bett hüten. Genau das habe ich auch getan. Zwar habe ich mich jeden Morgen zur Arbeit geschleppt und mich mit Erkältungsbalsam, tonnenweise Taschentüchern und literweise Tee irgendwie durch die Tage gerettet. Zum Feierabend hatte ich immer nur ein Ziel. Mein Bett. Es gab jeden Abend Hühnerbouillon mit Gemüse und dann viel, viel Schlaf.
Naja, am Donnerstag, 17. Januar klappte das nicht ganz. Da stand ja der Einkauf mit Mutti auf dem Programm, und darauf kann nicht verzichtet werden, nur weil ich bissel Schnupfen habe. Leider ließ der sich aber auch nicht schnell über die Bühne bringen, weil Mutti schon mal wieder Probleme mit ihrem Fernsehgerät hatte. Wie immer, wenn weder der Sohn noch ich Zeit oder Kraft haben, ständig bei ihr reinzuschauen, funktioniert entweder das Telefon nicht oder das Fernsehgerät. Und es sind immer die selben Kleinigkeiten. PIN nicht richtig eingegeben, Batterien der Fernbedienung leer. Seltener hängt sich die Technik mal auf, was man dann mit Kabel-raus-Kabel-wieder-rein beheben kann. Diesmal bekam ich es aber nicht so einfach hin. Der Sohn war nicht erreichbar, aber Mutti ertrotz dann in solchen Fällen, dass ich mich drehen und Himmel und Hölle in Bewegung setzen muss, auf eine sehr… naja, sagen wir mal, egoistische Art. Sie meinte nämlich: Also, wenn ich noch so einen furchtbaren Abend verbringen soll {einen Abend ohne Fernsehen} dann wäre es besser, ich wäre gleich weg. Das ist etwas, was ich als ganz und gar furchtbar empfinde, dass sie im Grunde damit droht, ihr Leben wegzuwerfen, nur weil ich nicht alles getan habe, damit es nach ihrem Kopf geht. Nun gut. Ich habe mal wieder nach ihrer Pfeife getanzt. Hab sie ins Auto geladen, bin mit ihr nach B’dorf gefahren und habe den Sohn rausgeklingelt, der ganz erschrocken war, weil sein Telefon lautlos gestellt war und er unsere vielen Anrufe überhaupt nicht bemerkt hatte. Er kam dann natürlich gleich mit. Ich setzte ihn bei Mutti ab, fuhr mit ihr noch zum N-Markt, und als wire danach wieder bei ihr waren, hatte der Sohn den Fehler längst gefunden und das Gerät lief wieder. Es war wieder nur ein Kabel, dass sie herausgezogen und nicht wieder richtig hinein gesteckt hatte. Irgendwo hinten am Gerät wo man normaleweise gar nicht herumfummelt. Wäre ich nicht so angeschlagen gewesen, hätte ich das sicher auch gefunden. Aber mit meinem dicken Kopf… Am Ende brachte ich den Sohn wieder nach Hause und war dann kurz vor halb neun auch daheim. Das Ganze hatte mich vier Stunden gekostet, und ich hatte es gründlich satt.

Trotzdem ging es mir gestern {18. Januar} deutlich besser und heute ist schon fast alles wieder gut. Nur der Herpes nervt mich noch. Den bekomme ich nach jedem Schnupfen, aber meist klein und innen in der Nase. Diesmal sind beide Nasenflügel befallen und der gesamte Bereich zwischen Oberlippe und Nase. Ich sag euch, das sieht aus! Außerirdisch hässlich. Und es schmerzt. Immerhin, der Schnupfen ist weg. Es ist kein Husten oder gar eine Bronchitis dazu gekommen. Also habe ich es doch noch gut getroffen. Hätte schlimmer sein können.

Über Nacht ist es richtig kalt geworden. Dafür strahlt die Sonne vom blauen Himmel und lockt nach draußen. So schön.
Ich mache mich jetzt mal straßenfein {schön geht ja heute nicht, mit DER Nase *kicher*} und dann werde ich bissel unterwegs sein.

Euch allen ein feines Wochenende.

Es wird Zeit…

…für Sieben Sachen, für die ich am letzten Sonntag meine Hände gebraucht habe. Diesmal habe ich sieben Fotos zusammen bekommen, die ich bei Geraldine hinterlassen kann.
Dafür hat es am Samstag nicht für 12 von 12 gereicht. Man kann wohl doch nicht alles haben. tststs.

Der Sonntag begann wie der Samstag geendet hatte, mit Kopfschmerzen. In meiner Verzweiflung nahm ich dann doch ein Pülverchen, das absichtlich etwas verschwommen dargestellt wurde, weil ich für Medikamente keine Werbung machen möchte. Schlimm genug, dass es nicht ohne ging.

Etwas später…
…gönnte ich mir dann einen Milchkaffee, und die schöne gelbe Primel, die auf beiden Fotos zu sehen ist, sorgte dafür, dass sich meine Stimmung hob. An diesem grauen, verregneten Wochenende brauchte ich einfach Farben, ganzu besonders brauchte ich GELB.
Zum Kaffee… …gesellten sich gebratene Eier mit Schinken und machten das Frühstück komplett und den Sonntag schön.
Nachdem ich am Samstag…
…ein paar Wollreste aufgewickelt hatte, kam nun einn Knäuel an die Reihe, das die liebe Katl mal für mich geribbelt und aufgewickelt hatte. Dieses handgewickelte Knäuel kugelte immer zwischen meinen Resten herum. Deshalb wickelte ich es nun zu einem stapelbaren Knäuel. Die bunten Knäulchen im Hintergrund stammen von diesem Sockenpaar…
Paar Nr. 01/2019 aus den Resten diese beiden Paare. Gern hätte ich beide Socken gleich gehabt, aber das wollte nicht gelingen. Mir gefallen sie trotzdem richtig gut.
Den verregneten Nachmittag…
…verbrachte ich mit diesem Buch. Es ist das erste Buch in diesem Jahr, das ich ausgelesen habe. Zwei weitere von Eric Berg warten noch auf mich.
Da nach den Socken…
…bekanntlich auch vor den Socken ist, strickte ich am Abend noch dieses Paar an. Wie man sieht, habe ich mich doch dazu entschlossen, die großen Reste nicht komplett in der Decke zu verstricken, sondern noch Restesocken daraus zu zaubern. Diesmal klappt das hoffentlich besser mit den Anfängen der zweiten Socke, damit sie wenigsten annähernd gleich werden.
Auch wenn ich schon reichlich spät dran bin, verlinke ich diesen Text noch bei Geraldine.
Bis zum nächsten Sonntag.

Samstagsplausch {12.01.2019}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Es ist gerade 2:39 Uhr und ich glaube nicht, dass von euch schon jemand am Plauschen ist. Doch ich möchte die vergangene Woche für euch {und natürlich auch für mich} zusammenfassen, denn es war wieder einiges los, das mich beschäftigte.

Der Samstag, 05. Januar war ein prall gefüllter Tag, der dennoch Raum für Ruhephasen bot. Wer es genauer wissen möchte, bitte hier entlang.

Sonntag, 06. Januar
Ich hätte gern am Sieben-Sachen-Sonntag teilgenommen, weil ich die Aktion sehr mag. Auch habe ich einiges getan, wozu ich meine Hände gebraucht habe. Nur fotogen waren diese Tätigkeiten nicht, denn das gefühlt hundertste Foto meiner Waschtrommel oder meines Spülbeckens wollte ich niemandem zumuten. Und die Socken, die ich gerade stricke, werden vielleicht ganz hübsch, wenn sie fertig sind, zieren aber im Werden begriffen schon den letzten Samstagsplausch. Also war nix mit sieben Fotos an jenem Sonntag.

Montag, 07. Januar
Ich beeilte mich sehr, nach Feierabend vom Hof zu kommen und schaffte es noch vor dem Einsetzen des Berufsverkehrs. So konnte ich daheim noch die Handtücher waschen und aufhängen, bevor ich wieder los wollte. Während die Waschfee ihrer Runden drehte, beschäftigte mich die Recherche zu einem nicht mehr ganz neuen Projekt und führte zu einem Entschluss bezüglich meiner nächsten Schritte, zu denen auch das Aufstellen eines Finanzplans gehört. Dazu mehr in den nächsten Wochen.
Dann war es auch schon an der Zeit, Katls Einladung zum Griechen zu folgen. Es wurde ein sehr schöner Abend. Vielen Dank, liebe Katl.

Dienstag, 08. Januar
Am Nachmittag hatte ich einen Termin bei einem Amt. Leider bereits 16 Uhr, so dass ich dafür extra früher von der Arbeit weg musste. Das passte mir zwar nicht, aber ich konnte mit diesem Termin gleich eine weitere Recherche verbinden, für die mein Kollege keine Zeit hat und die mir aber künftige Aufträge sichern könnte. Da ich noch vor dem Feierabendverkehr aus der Stadt hinaus kam, war ich eine halbe Stunde vor dem Termin schon vor Ort und kam gleich an die Reihe. Trotzdem dauerte das Gespräch bis 18 Uhr. Ich war ziemlich geschafft und hatte zwei weitere Projekte im Gepäck, um die ich mich kümmern soll. So hatte ich mir das nicht vorgestellt, denn ich wollte nichts neues, ganz anderes anfangen, sondern meine derzeitigen Aufgaben intensivieren. Menno!

Für den Mittwoch, 09. Januar hatte ich nach Feierabend nichts vor, so dass ich an diesem Abend einen Besuch in der Therme hätte einplanen können. Allerdings hatte ich die Handtücher noch nicht wieder eingepackt und hätte sie erst daheim holen müssen. Nun hatte ich auch die Nacht zuvor sehr schlecht geschafen und war einige Stunden wach gewesen. Da gefiel mir die Vorstellung, sehr früh zu Bett zu gehen deutlich besser, als der Besuch der Therme.
Am Ende habe ich noch eine ganze Weile gestrickt. Dabei konnte ich mich auch ausruhen.

Donnerstag, 10. Januar
Gegen Mittag hörte es auf zu schneien. Der Himmel sah freundlicher aus als an den letzten Tagen und die Wege trockneten ab. Liegen geblieben war die weiße Pracht bei uns in der Stadt im Flachland ohnehin nicht.
Als Ergebnis des Dienstag-Termins erhielt ich einen Anruf, man habe mit dem Verantwortlichen für eines der neuen Projekte gesprochen. Er werde gern mit mir zusammenarbeiten. Ich sollte ihn unbedingt anrufen. Was ich getan habe, mit dem Ergebnis, dass ich mich für den Freitag-Feierabend mit ihm in seinem Büro verabredete. Das passte mir nicht wirklich. Schließlich kann ich keine Zusatz-Projekte gebrauchen, die mich noch weitere 20 Stunden pro Woche beanspruchen. Ich bräuchte ein oder zwei Anstatt-Projekte, die kontinuierlich laufen und mir im besten Fall gestatten, auch mal frei zu nehmen. Irgendwann zwischendurch nicht nur an Brückentagen, sondern mal eine ganze Woche oder gar zwei. Und natürlich kann ich dabei keine finanziellen Einbußen gebrauchen.
Der Feierabend gehörte, wie fast immer, dem Einkauf. Inzwischen gab es sogar ein paar Fetzen blauen Himmels und drei bis fünf Sonnenstrahlen. Für die Mutti hatte ich Spraynelken in leuchtendem Gelb und in Weiß gekauft. Darüber freute sie sich sehr.
Am Abend telefonierte ich eine Stunde mit dem Sohn. Es gab eine Menge zu erzählen. Ein paar Strickrunden und zwei Folgen Der Kommissar aus dem Jahr 1969 schlossen den Abend ab.

Freitag, 11. Januar
Der Tag war grau und nieselig. Und kalt! Für etwas Wirbel sorgten zwei neue Projekte, von denen eines die Lieblingskollegin angeschoben hat und eines der Chef. Wahrscheinlich lässt sich zunächst nur eines umsetzen, das andere dann im zweiten Halbjahr. Wir können schließlich alle nur arbeiten und nicht zaubern. Für mich heißt das, dass ich mein Auskommen haben kann und mir nichts Zusätzliches an den Hals binden muss. Zumindest nicht die Projekte fremder Leute. Ich überlegte den halben Tag, ob ich den Termin am Nachmittag nicht besser absage, beschloss dann aber, mir wenigstens einmal anzuhören, was dieser Mensch anzubieten hat. Was er sich vorstellt.
Zu 16 Uhr waren wir verabredet. Ich war bereits 15:45 Uhr dort, aber es war niemand da. Es kam auch bis 16 Uhr niemand. Ich überlegte, ob der Mensch das vielleicht missverstanden hatte, denn er hatte mal was von 16:15 Uhr gesagt, wir hatten uns dann aber auf 16 Uhr verständigt. Nun wartete ich also bis 16:15 Uhr, vor dem verschlossenen Büro im beständigen Nieselregen. Als bis dahin niemand aufgetaucht war, räumte ich dem Herrn noch ein Akademisches Viertel ein. Doch der Herr hielt es nicht für nötig zu erscheinen oder wenigstens abzusagen. Nun denn. Für sein Büro kann er sich einen anderen Dienstleister suchen. Ich verschwende keine weitere Minute meiner Zeit für seine Firma. Es war ohnehin eine Schnapsidee.
Wer hier öfter liest, weiß, dass die Auftragslage in "meiner" Firma im letzten Jahr nicht so rosig war und meine persönliche Auftragslage dementsprechend wackelig. Deshalb hielt ich es für eine gute Idee, mir weitere Standbeine zuzulegen, was bisher nicht so recht gelang, wohl weil ich einen Teil meiner Kraft dahinein steckte, die Auftragslage "meiner" Firma zu stabilisieren. Das wiederum gelang, so dass ich zusätzliche Arbeit jetzt gar nicht brauche. Erst recht nicht, wenn die Auftraggeber so unzuverlässig sind, wie dieser Herr.

Das zweite Projekt, das mir am Dienstag angetragen wurde, war die Übernahme eines Wolle-Geschäftes, das zum Quartalsende schließt. Hallo? Das hatten wir doch schon mal. Klar, der Standort wäre jetzt ein besserer. Aber die derzeitige Inhaberin hat mir erzählt, dass sie die festen Kosten aus Zusatzgeschäften, wie Paketannahme, Lotto, Reinigung und ähnlichem deckt und der Wolle-Verkauf mehr Hobby als Erwerb ist. Außerdem müsste ich die Ausstattung, die zum Quartalsende noch vorhanden ist, dann kaufen. Als hätte ich nicht selbst genug Lagerbestände. Und das soll eine Alternative zu meinem derzeitigen Job sein? Nein danke.
Da stecke ich die zusätzlichen 20 Arbeitsstunden pro Woche, die ich nicht für schlecht bezahlte Bürodienstleistungen einsetze, doch lieber in mein eigenes Projekt, für das ich am Montag recherchiert hatte. Da geht es nämlich darum, die tollen Garne, die noch in der Lagerbox wohnen, unter das handarbeitsbegeisterte Volk zu bringen. Najaaaa, und da das mein ureigenstes Projekt ist, müssen es ja auch nicht zwingend 20 Wochenstunden sein. Da reichen auch drei oder fünf. Und ich kann mir selbst einteilen, ob ich diese am Nachmittag, in der Nacht oder am Sonntag leiste.
Und so komme ich am Ende der Woche wieder genau dort an, wo ich am Montag schon mal war. Man könnte meinen, es war nur viel Lärm um nichts. Doch ganz so war es nicht. Die Woche und die Beschäftigung mit den Ideen anderer Leute hat mir eine Menge gebracht. Ich sehe jetzt nämlich klar vor mir, was ich will, wohinein ich meine Kraft stecken möchte und welche Ziele ich verfolgen will. Und vorallem auch, was ich nicht tun werde, nämlich, mich vor den Karren anderer Leute spannen lassen.

Jetzt, mitten in der Nacht zum Samstag, 12. Januar habe ich noch ein anderes Ziel. Ich möchte die Erkältung vermeiden, die sich anbahnt, weil ich gestern eine Dreiviertelstunde bei 0°C im Nieselregen herumgestanden habe. Deshalb gibt es jetzt noch einen großen Pott Ingwertee. Und dann kuschele ich mich wieder ins Bett.
Später schaue ich zu Andrea, wer von euch in der Plauderecke sitzt.
Außerdem ist heute noch 12 von 12. So muss ich mal sehen, ob ich 12 Fotos zusammen bekomme. Fotos, die auch sehenswert sind.

Und nun habt alle ein schönes Wochenende.

WmdedgT – Januar 2019

Wie gesagt, klingelte 05:10 Uhr der Wecker.
An einem Samstag. Das hat man nun davon, wenn man an irgend einem Samstag eine Freundin in aller Frühe zum Bus bringt und danach vergisst, die Weckereinstellung wieder auf "normal" umzustellen, also auf am Wochenende klingelst du nicht. Aber gut, so habe ich wenigstens etwas zu erzählen, wenn Frau Brüllen wie an jedem Fünften wieder fragt: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?.
Ich setze Kaffeewasser auf, füttere die Waschfee mit den Badesachen von gestern, um in einem Spülgang erst einmal die Chlorrückstände herauszulösen und verbringe auch sonst einige Zeit im Bad.

06:00 Uhr
Die Waschfee dreht die zweite Runde, diesmal richtig mit Waschmittel und allem. Derweil schreibe ich den Beitrag für den Samstagsplausch.

07:30 Uhr
Noch eine Tasse Kaffee. Dann hängt die Wäsche auch schon auf der Leine.
Ich experimentiere mit einer App und ein paar Fotos herum, stricke ein paar Runden und schaue in der Mediathek den Film von gestern Abend zu Ende.
Später entdecke ich in einer anderen Mediathek eine Serie, die ich bisher noch nicht kannte. Dafür kenne ich die meisten Schauspieler und freue mich über diese Entdeckung. Zu Ende schauen kann ich den ersten Film nicht, weil er 1 Stunde 43 Minuten läuft und ich für den Vormittag noch etwas anderes auf dem Plan habe.
So rufe ich Mutti an, um zu fragen, ob der Sohn gestern bei ihr war. War er. Auch sehr geholfen hat er ihr, nur musste er dann zum Bus, so dass die kleine Frau ihm gar nicht erst gesagt hat, was sie außerdem gern erledigt haben wollte. Deshalb ziehe ich mich straßenfein an und mache mich gegen halb 11 zu ihr auf den Weg.
Zur Begrüßung bekomme ich einen weiteren Kaffee {nun ist es langsam genug} und mache ich dann über zwei Schrankfächer her, die ich komplett ausräume. Wir sichten den Inhalt gemeinsam und sortieren großzügig aus. Am Ende der Aktion hat sie zwei halbleere aufgeräumte Fächer.
Ich hocke noch ein wenig bei ihr herum und trete dann den Heimweg an.

13:00 Uhr
Ich habe Appetit auf eine heiße Brühe. Also ab in die Küche.

15:00 Uhr
Ein Mittagsschläfchen, das ich für dringend nötig hielt, habe ich zu Gunsten vieler Strickrunden gestrichen.

Nachmittag
Es gibt einige Telefonate, um die abendliche Fahrt nach Frohburg zu verabreden. Ich möchte nicht so spät los, damit noch etwas vom Abend übrig ist, wenn ich zurückgekehrt sein werde. Die Mädels möchten so spät wie möglich los, damit sie noch lange beisammen sein können. Wir einigen uns auf 20 Uhr.

20:17 Uhr
Die Mädels mussten erst noch ihre Tasche fertig packen, deshalb kommen wir mit Verspätung los. Zum Glück hatte ich den Sohn zuerst abgeholt. Er programmiert das Navi, das unterwegs andauernd die Route neu berechnen muss, weil ich mich nicht an die Vorgaben halte. Tatsächlich brauche ich die Unterstützung auch nur für das letzte Stück ab Bad Lausick.

Im Laufe des Abends
Wir werden sehr herzlich empfangen. Schwatzen, lachen, knuddeln das Baby. Vangelis kocht für uns und wir essen alle zusammen. Ich finde das herrlich, in einer großen Runde beisammen zu sitzen und gemeinsam zu essen. Neun Personen waren wir, plus Baby.

23:15 Uhr
Huch, wann ist es denn so spät geworden? [Insider] Nun aber schnell: Aufbruch. Wir werden um so eine Zeit doch JJ gar nicht mehr los. {Nicht, dass wir sie wirklich los werden wollen. Doch da sie keinen Schlüssel hat, ist sie darauf angewiesen, dass sie daheim von jemandem eingelassen wird. Wenn aber alle bereits schlafen, wird das schwierig, zumal wir nicht klingen können, weil es auch dort ein Baby gibt, das wir nicht wecken wollen.}

00:30 Uhr
Wir stehen vor JJs Haustür. Alles ist dunkel und wir schlagen vor, dass sie bei Papa übernachtet. Das erscheint mir einfacher, als jetzt noch wen heraus zu klingeln. Doch dann öffnet doch noch jemand.

01:00 Uhr
Ich habe noch shnell den Sohn nach Hause gebracht und bin selbst eben daheim angekommen. Der Fünfte ist natürlich vorüber, aber die Heimfahrt gehörte schon noch mit zu diesem schönen, abwechslungsreichen und doch sehr entspannten Tag.
Nun aber schnell ins Bett.
Gute Nacht.

Samstagsplausch {05.01.2019}


Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Willkommen bei meinem ersten Plauschbeitrag im neuen Jahr.
Wenn wir die ganze Woche betrachten wollen, müssen wir noch einmal zurückkehren ins Jahr 1028. Oups, netter Zahlendreher. Sooo lange ist der letzte Samstag nun doch noch nicht her.

Viel geschah am letzten Wochenende des alten Jahres nicht.
Den Samstag, 29. Dezember verbrachte ich ruhig mit einer alten Serie und dem Stricken einiger Patche für die Decke, die ich im Januar begonnen hatte und die noch lange nicht fertig ist.

Am Sonntag, 30. Dezember wollte ich JJ aus Froburg abholen. Als ich dort anfragte, wann ich am besten hinkommen sollte, hieß es am liebsten gar nicht, weil die Junghexe inzwischen beschlossen hatte, Silvester dort zu feiern. Ich besprach das alles noch mit Sarah und blieb daheim. Das war mir ganz recht, weil ich schon den gesamten Tag Kopfschmerzen hatte und diese durch einen verspäteten Mittagsschlaf dann endlich vertreiben konnte.

Montag, 31. Dezember
Unsere Silvesterfeier war sehr schön. Mutti hatte es auch sehr gut gefallen und wir hatten zu dritt {Katl war auch dabei} eine Menge Spaß.
Der Heimweg war allerdings etwas anstrengend. Ich hatte mir schon eine Route ausgesucht, die uns überwiegend über große, mehrspurige Straßen führte, weil ich hoffte, dass dort genug Platz wäre, um torkelnden, Knallkörper um sich werfenden Individuen auszuweichen. Ganz gelang das nicht. Gleich zu Beginn unseres Weges sperrten ein paar Typen die Straße, weil einer von ihnen versuchte, just in den Straßenbahngleisen eine Feuerwerksbatterie zu zünden. Er war aber zu besoffen, um das hinzubekommen, und so fuhr ich einfach um ihn herum, ganz langsam, für den Fall, dass er plötzlich umfällt. Später, als wir die Ostvorstadt tangierten, versuchten ein paar junge Menschen {eindeutig mit Migrationshintergrund} uns am Weiterfahren zu hindern. Da ich mich, wiederum gaaanz langsam, nicht hindern ließ, hieben sie gegen das Auto, zum Glück nur mit den Händen, so dass kein Sachschaden entstand.
Als richtig schlimm empfand ich jedoch nicht die übermütigen Menschen, sondern die Berge leergebrannter Feuerwerkshülsen, die nicht nur am Rand, sondern mitten auf den Straßen lagen und häufig noch vor sich hin brannten. Dazu dieser Pulverdampf, der teilweise sogar die Sicht behinderte und der Gestank. Das hatte nichts mehr von der freudigen Begrüßung eines neuen Jahres. Das sah aus, wie im Bürgerkrieg.
Ich war froh, als wir die Stadt hinter uns hatten und in unserem Vorort die Straßen nicht ganz so verdreckt waren und vor allem keine Menschen mehr durch die Gegend torkelten. Geböllert wurde allerdings noch bis kurz vor vier.
Als ich endlich ins Bett ging, war der Neujahrsdienstag schon fast fünf Stunden alt.
Den Rest des Tages verbrachte ich wiederum sehr ruhig. Nur zwei Waschladungen Buntes mussten erledigt werden, weil ich ansonsten nicht gewusst hätte, wie ich dies im Rest der Woche unterbringen sollte.
Ach ja, mit Evchen habe ich telefoniert, so etwa eine Stunde lang oder etwas länger. Wir haben uns schon wieder seit August nicht mehr gesehen, und ich bin mir nicht mehr sicher, ob wir uns beim Wollefest Anfang März getroffen hatten. Falls nicht, war der Markt in Neckeroda unsere einzige Begegnung 2018. Das sollten wir in diesem Jahr ändern und öfter mal Zeit füreinander finden.

Mittwoch, 02. Januar
Das fing ja gut an. In der Firma war über den Jahreswechsel die Heizung ausgefallen. Wir hatten ganze 14°C in den kleinen Büros. In den großen Schulungsräumen war es noch etwas kühler. Bis Mittag hielten wir es aus, dann gab es unerwartet ein paar Stunden Freizeit, die ich nutzte, um in der Wohnung ein wenig herumzuräumen. Ich hab immer zu räumen. Am Nachmittag holte ich dann den Sohn vom Fernbus ab. Danach fuhren wir gleich weiter in Richtung Frohburg, wo ich nun endlich die Jungshexe samt Freundin einsammelte. Auf dem Rückweg gab es noch Abendessen. Dann lieferte ich die Mädels bei Sarah ab und den Sohn bei seiner Wohnung. Gegen 21 Uhr war ich wieder daheim. Da passierte dann nicht mehr viel.

Donnerstag, 03. Januar
Wie schön! Die Heizung funktioniert wieder. Ich hatte einiges zu tun und die Zeit bis zum Feierabend verging wie im Flug.
Mit der Mutti ging es dann zur Bücherei. Diesmal hatte ich ein besseres Händchen. Das weiß ich jetzt schon, weil ich Eric Bergs Krimis sehr gern lese.
Als wir aus der Bücherei heraus kamen, schneite es heftig.
Den Drogeriemarkt schenkten wir uns und fuhren gleich zum N-Markt, wo ich so wenig kaufte, dass ich an der Kasse sogar noch Geld heraus bekam. {Ich hatte wieder eine große Tüte mit Leergut dabei gehabt. Wer trinkt nur immer dieses viele Mineralwasser? *kicher*}

Freitag, 04. Januar
Ich hatte mit der Lieblingskollegin eine Menge zu besprechen. So verging der Arbeitstag schnell. Unterwegs in die Therme erreichte mich ein Anruf der Junghexe, die gern mitkommen wollte. Nach einigen Hin-und-her-Telefonaten holte ich zuerst die Katl ab, dann ein paar Würstchen und Getränke aus dem N-Markt und dann JJ und Laura. Danach war fünf Stunden Planschen angesagt. Wir gehörten zu den Letzten, die die Therme kurz vor 23 Uhr verließen.
Traurig war ich, dass wir Janine verpasst hatten. Sie hatte vorher geschrieben, sie sei nach der Arbeit jetzt immer so kaputt, dass sie nicht wisse, ob sie sich zur Sauna aufraffen könne. Deshalb habe ich sie dann nicht informiert, dass wir nicht in den Saunabereich gehen, weil die jungen Weiblein sich nämlich genieren, dort nackicht herumzulaufen. Und so habe wir uns dann eben verfehlt. Naja, nächste Woche klappt das besser.
Ganz spät, so um Mitternacht herum, habe ich in der Mediathek noch den Krimi von gestern zu Ende geschaut.
Da war dann längst Samstag, 05. Januar, als ich endlich schlafen ging.
Der Wecker klingelte kurz nach Fünf. Tja, wenn man einmal am Samstag früh raus muss und danach vergisst, den Wecker wieder zu löschen, reißt er einen eben auch aus dem Schlaf, wenn man eigentlich
So habe ich zunächst die Badesachen von gestern gründlich gespült. Inzwischen tanzen sie in der Waschmaschine, die mit ihrer Arbeit schon fast fertig geworden ist, während ich diesen Eintrag schrieb. Zwei Tassen Kaffee habe ich bereits geleert. Langsam wir es hell draußen. Na gut, nicht gleich hell, nur eben nicht mehr ganz finster.
Heute ist ja noch WmdedgT, wie an jedem Fünften. Also werde ich am Abend noch aufschreiben, was ich heute alles so getan haben werde. Hihi, Futur II, wann braucht man das schon mal?
Jetzt schaue ich erst einmal zu Andrea, ob schon jemand in der Plauderecke sitzt.
Habt ein schönes Wochenende.