Montagsstarter…

Das Pendant zum Freitagsfüller. Ja, warum nicht. Heute habe ich gerade mal Zeit für solcherlei Spielereien.

1. Alles neu, macht bei mir in diesem Jahr nicht der Mai, sondern bereits der April.

2. Planung ist alles, zumindest im Moment, sonst bekäme ich nicht alles unter einen Hut, und das wäre schade.

3. Habt ihr auch so unglaublich viel vor in diesem Frühjahr?

4. Ich werde berichten, wie alles läuft, schon allein, damit ich selbst nichts davon vergesse.

5. So viel zu tun, so knapp die Zeit. Doch sie wird ausreichen. Ja, das wird sie!

6. DAS LEBEN ist schön.

7. Ein neuer Job am neuen Ort, ein neuer Job am alten Ort, Sauna, Livemusik, Garten, Freunde treffen – man sieht die Woche wird bunt.

Den Montagsstarter denkt sich der Martin aus, und die Anni veröffentlicht ihn in ihrem Blog. Schaut doch mal vorbei.

Samstagsplausch {30.03.2019}


Guten Morgen ihr Lieben. Auch für diesen Beitrag zum Samstagsplausch bin ich noch auf das Handy angewiesen. Immerhin gelang es mir im Laufe der Woche immer mal wieder, öffentliche Internetzugänge zu nutzen oder solche, die mir Freunde oder Nachbarn "geborgt" hatten {Pst, ich sag dir jetzt mal ne Nummer. Die ist sehr lang, schreib sie dir auf. Du weißt dann schon, was du damit machen kannst.} Was ich total lieb fand, wenn es auch nur begrenzt funktionierte. So konnte ich immer mal zwischendurch schon Textstücke vorbereiten.
Vom Donnerstag, 21. März an war ich mit der Mutti beschäftigt, die nach ihrer Augen-OP natürlich betüddelt werden musste. Das hatte ich ihr auch versprochen und deshalb meine Taschen gepackt und war zu ihr gezogen. Das hatte für mich aber zur Folge, dass ich wie in einer Blase lebte, in der sich nur die Familie befand. Alles andere war seltsam ausgeblendet. Dieser Zustand hielt auch noch das Wochenende lang an, obwohl ich da schon wieder in meiner Wohnung war. So richtig wieder in meinem Leben angekommen war ich erst am Montag wieder, nachdem ich in der Firma angekommen war und mich mit allem vertraut gemacht hatte, was in meiner Abwesenheit am Donnerstag und Freitag geschehen war. Zumindest glaubte ich das.
Montag, 25. März
Noch vor dem Dienst erledigte ich schnell ein paar Einkäufe, weil ich es am Nachmittag eilig hatte, auf die KarLi zu kommen, wo ich mit Janine verabredet war. Wir hatten uns schon ewig nicht gesehen. So trafen wir uns in einem netten Café zum schwatzen und stricken. Es war sehr gut, dass wir den Nachmittag und frühen Abend zusammen verbrachten. So konnte ihr zwar einiges erzählen, kam aber zum Glück nicht zum Grübeln über meine {wieder einmal} neue Job-Situation. Die Lieblingskollegin hatte mir nämlich kurz vor Feierabend eröffnet, dass mein Vertrag im April mal wieder nicht verlängert werden kann, dass ich aber bitte eine Kollegin in einer anderen Zweigstelle anrufen möchte. Diese stellte mir für April einen Einsatzplan und damit verbunden einen Vertrag in Aussicht, allerdings nur halbtags. Nun gut, besser, als gar nichts. Dachte ich.
In der Nacht kamen dann doch die Grübeleien. *grrr*
Dienstag, 26. März
Über dem Arbeitstag lag ein Schatten. War ja klar. Allerdings war der Chef sehr freundlich. Auch klar, schließlich hatte er mir dieses Mal eine Alternative geboten. Erst nach Feierabend, als die Kollegin aus der Zweigstelle noch einmal anrief, stellte sich heraus, wie wenig diese Alternative mir nutzt. Ich werde dort nämlich leider nicht nur halbtags gebraucht, sondern außerdem nur an zwei Wochentagen. Ich komme also nur auf ein Viertel meiner Stunden, also auch nur auf ein Viertel des Einkommens. Das reicht nicht mal für die fixen Kosten. Allerdings kann es passieren, dass eine Mitarbeiterin dort einen anderen Job bekommt, so dass ich deren Stunden kurzfristig mit übernehmen müsste/dürfte. Nun drücke ich dieser Mitarbeiterin ganz fest die Daumen, dass sie diesen anderen Job bekommt. Ganz, ganz fest.
Und dann kam der Abend. Ein Abend, auf den ich schon seit zwei Wochen gewartet hatte. Ihr erinnert euch? Wir waren am 12. März schon einmal in der Anker-Kneipe, weil ich dachte, wir bekämen 2 Roses zu hören. Take it naked waren dann natürlich ebenfalls ganz toll, so dass wir einen sehr schönen Abend erlebten. Doch nun an diesem Dienstag spielten tatsächlich 2 Roses. Und das war… unbeschreiblich. Im Grunde war es, wie es {für mich} schon immer war: Sobald Flecke in die Saiten greift, habe ich Schmetterlinge im Bauch und Tränen in den Augen, weil es einfach soooo schön ist.
An diesem Abend vergaß ich alles um mich herum. Meine ganze missliche Situation. Den Job oder nicht Job. Den bevorstehenden Umzug. Das fehlende Internet und die wieder einmal von der Post nicht zugestellten Zugangsdaten. Manchmal vergaß ich sogar Rose, obwohl er direkt vor mir saß, und es gab für mich nur noch Flecke und seine Gitarre. Hach!
Hört euch das einfach mal an. {Achtung! Es läuft 15 Minuten. Aber es lohnt sich} WERBUNG aus Begeisterung.
Mittwoch, 27. März
In der Firma ging es auf und ab, so ca. alle Stunden wurde der Einsatzplan für April wieder über den Haufen geworfen. Die Angaben schwankten von null bis 12 Wochenstunden auf der einen Seite und dann wieder 11 Stunden pro Tag. Von dem einen könnte ich nicht leben, mit dem anderen will ich nicht leben. Doch was soll ich euch sagen? Der wunderbare Dienstag Abend hatte so viel gute Schwingungen hinterlassen, dass ich noch den ganzen Mittwoch am Schweben war. Da konnte mir kein irgendwie geartetes Auf-und-Ab auch nur das Geringste anhaben. Es ging mir einfach gut.
Donnertag, 28. März
Die Schwester hat Geburtstag und ich ließ es mir nicht nehmen, um Mitternacht anzurufen und zu gratulieren. Dafür hatte ich mir extra den Wecker gestellt, weil ich früher am Abend schon mal eingeschlafen war. Das wiederum hatte zu Folge, dass ich nach dem Telefonat erst einmal munter war und erst eine Stunde vor dem Weckerklingeln wieder zu Ruhe kam. Entsprechend müde war ich dann am Nachmittag, als der Dienst endlich vorüber war. Anschließend ging es mit der Mutti auf die große Einkaufsrunde. Ihr wisst schon, mit Bank, Bücherei und allem.
Danach noch die Wäsche, und dann kam der Sohn und brachte Abendessen mit. Nun hatte ich endlich Gelegenheit, ihm vom Jobchaos zu erzählen.
Die folgende Nacht war die erste in dieser Woche, in der ich mal richtig schlief.
Freitag, 29. März
Endlich Freitag! Ich wollte noch sooo viel schaffen, weil es der offiziell letzte Arbeitstag im "alten" Job war. Das ist seltsam, wenn man in der gewohnten Firma, mit den selben Leuten, tweilin den selben Räumen plötzlich was ganz anderes macht. Es fühlt sich auch gut an, weil es nun der Job ist, den ich mir schon seit einiger Zeit gewünscht habe, weil er abwechslungsreicher ist, als der bisherige, weil ich mir die Aufträge ein wenig einteilen kann und weil ich meinen Frieden mit den 12 Wochenstunden in der Zweigstelle gemacht hatte, da ich diese mit Stunden am Hauptstandort auffüllen konnte.
Dann kam kurz vor Feierabend der Anruf aus der Zweigstelle. Die Kollegin hat den anderen Job bekommen.
Ab Mitte April bekomme ich ihre Stunden hinzu. Ich freue mich riesig. Nun muss ich nur darauf achten, dass das Ganze nicht auf dauerhaft 10 Stunden täglich hinaus läuft.
Zum Feierabend hatte mich die Katl zum Pizzaessen eingeladen. Sie hatte einen kohlehydratfreien Teig ausprobiert. Der war lecker.
Samstag, 30. März
Nun ist diese irre Woche vorüber. Ich bin immer noch völlig aufgedreht und kann schon seit Stunden nicht mehr schlafen. Langsam zeigt sich das erste Morgenrosa. Wir wollen heute in den Garten und am Abend vielleicht noch am Feuer sitzen.
In der Stadt ist Honky Tonk, aber die Bands, die dort spielen, reizen mich alle nicht so sehr. Da erscheint mir das Lagerfeuer verlockender. Besonders zum Runterkommen.
Habt alle ein schönes Wochenende. Wir lesen uns bei
Andrea.

Samstagsplausch {23.03.2019}


Guten Morgen ihr Lieben. Wieder liegt eine prall gefüllte Woche hinter mir. Wieder habe ich mir selbst zu schönen Erlebnissen verholfen, die mir gut taten.

Samstag, 16. März
Obwohl das Wetter sich sehr aprilig anfühlte und zum Nachmittag hin immer regnerischer wurde, hielten der Sohn und ich an unserem Plan fest, in den Garten zu gehen. Gerade noch rechtzeitig vor dem Austreiben schaffte er es, die alten, verstrüppten Johannisbeerbüsche auszudünnen und zurück zu schneiden.
Ich hatte die Aufgabe, einen Platz für die Rosenbäumchen zu suchen.

Anfang der Woche berichtete ich über diverse Störungen und darüber, dass ich daheim zur Zeit kein Internet habe und dieser Missstand erst am 30. März behoben sein wird.
Aus diesem Grund werde ich mich heute beim Samstagsplausch kurz fassen, denn die Tipperei mit dem Handy ist beschwerlich und nicht mein Ding.
In Kürze nun noch soviel:
Den schönen Blumenstrauß, den ihr oben seht, bekam ich am Mittwoch doch noch von meinen Kollegen, die sich entschuldigten, dass sie mich vergessen hatten. Da hätte ich vor Rührung fast geheult. Über den Strauß freue ich mich sehr.
Ebenfalls am Mittwoch wurde Dank der Hilfe von Freunden das Internet-Problem gelöst, wenn es auch mit der Verfügbarkeit noch etwas dauert.
Am Donnerstag und Freitag musste ich nicht in die Firma, weil am Donnerstag Muttis Augen-OP auf dem Plan stand und sie danach 24 Stunden lang betüddelt werden sollte. Außerdem musste sie am Freitag noch zur Nachuntersuchung. Ich kann euch sagen, es war ein voller Erfolg. Nun kommt irgendwann noch das zweite Auge dran, aber davor hat sie nun zum Glück überhaupt keine Angst mehr.
Außerdem schafften der Sohn und ich gemeinsam an diesen zwei Tagen noch, dass die Mutti wieder erreichbar und nicht mehr von der Außenwelt abgeschnitten ist. Während der Sohn sich immer wieder mit dem Service ihres Festnetzanbieters in Verbindung setzte {leider ein anderer als meiner} und schlussendlich ohne deren Hilfe ein anderes Gerät installierte, das seit gestern einwandfrei funktioniert, kümmerte ich mich um ihr Handy. Das war schon länger defekt. Sie sollte und wollte ein neues, was bisher daran scheiterte, dass wir ihr ein Smartphone einreden wollten, sie sich damit aber nicht anfreunden konnte. Schließlich habe ich ihr gestern ein "normales" Handy gekauft und eingerichtet und sie hat den ganzen Nachmittag voller Freude damit telefoniert.
Erfolgreicher konnten diese zwei Tage nicht sein. Handy gekauft, Festnetz in Ordnung gebracht und das Auge repariert. Als ich gestern Abend wieder zurück in meine Wohnung ging, ließ ich eine glückliche kleine Frau zurück.
Naja, bissel traurig war sie, dass ich wieder ging. Aber ich kann ja nicht ewig bei ihr bleiben.
Nachher werde ich sie gleich mal auf ihrem Handy anrufen. Mal sehen, ob sie herausfindet, was da klingelt. *lach*
Euch allen ein schönes Wochenende.
Genießt den Frühling.

Samstagsplausch {16.03.2019}

Guten Morgen liebe Leserschar. Vielleicht möchtet ihr wissen, ob meine Woche wirklich so prall gefüllt war, wie ich es beim letzten Plausch angekündigt hatte.
Ja, fast.
Also, am Samstag, 09. März war ich dann doch nicht beim Leipziger Umschlag. Ich hatte überhaupt keine Meinung dazu, mich unter eine Menschenmenge zu mischen. Vielleicht, wenn die Katl angerufen hätte, hätte ich mich ihr zuliebe aufgerafft, aber in Wahrheit mochte ich nicht losgehen. Als dann noch ein Gewitter tobte, erst recht nicht. So war ich ganz froh, dass die Katl nicht nachgefragt hat. Stattdessen habe ich gelesen und am Sonntag, 10. März das zweite der drei ausgeliehenen Bücher ausgelesen.
Gut, dass ich das geschafft habe, denn in der übrigen Woche kam ich nicht mehr zum Lesen, weil ich ständig unterwegs war.
Am Montag, 11. März waren wir im Kino. Dort her stammt auch die schöne Rose.

Am Dienstag, 12. März holte ich zunächst endlich meinen Ausweis, ruhte mich dann bei Katl ein wenig aus und verbrachte den Abend dann mit ihr, ein paar "alten" Bekannten und toller Musik in der Anker-Musikkneipe. Herrlich war das und die Müdigkeit am folgenden Tag unbedingt wert. Ausführlicher beschrieben habe ich den Tag bei 12 von 12.
Für den Mittwoch, 13. März stand Sauna auf dem Plan. Das war der einzige Termin, den wir hätten streichen können, falls mir die Feierabendaktionen in dieser Woche zu viel geworden wären. Aber den wollte ich nicht streichen, weil wir schon wieder zwei Wochen nicht dort gewesen waren, weil Sauna immer sehr schön entspannend ist, weil ich nach einem extrem nervigen Arbeitstag diese schönen Stunden einfach gebraucht habe. Und so war es dann auch. Ich wählte einen etwas anderen Weg als sonst, damit ich noch beim Lentaladen vorbeifahren konnte. Dort habe ich mich mit Fischerzeugnissen eingedeckt und frischen Koriander mitgebracht. Das dicke Bund habe ich mir später mit Katl geteilt. Frischer Koriander ist gewiss nicht jedermanns Sache, aber wir mögen ihn sehr.
Donnerstag, 14. März
Unser Einkaufstag und der einzige Tag dieser Woche, an dem ich halbwegs früh nach Hause kam. Allerdings dort wartete noch einiges an Arbeit auf mich. Wäsche wollte gewaschen und ein Kuchen gebacken werden. Und dann kam alles anders.
Die Zutaten für den Kuchen hatte ich zwar gekauft, dann aber meine Zweifel mit Mutti geteilt. Ich wollte den Kuchen nämlich am Freitag mit zur Arbeit nehmen, wusste aber nicht, ob das so angebracht wäre, weil es bisher dort nicht üblich war, Geburtstagsrunden zu geben {außer bei runden Jubiläen, von denen wir in der letzten Zeit ein paar hatten}. Mutti meinte dann, ich sollte es lassen.
Als ich heim kam, traf ich den Sohn dort an, erzählte auch ihm von meinem Vorhaben und den Zweifeln und er gab mir den gleichen Rat wie die Mutti.
Küchenarbeit hatte ich trotzdem, denn ich hatte Rinderhack mitgebracht, das ich zusammen mit dem Koriander zu meiner persönlichen Art von Cevapcici verarbeitete.
Meine Schwester empfahl mir einen Film, der jedoch in der Mediathek noch nicht angezeigt wurde. Also suchte ich mir einen anderen, schlief darüber aber ein. 🙁

Freitag, 15. März
Mein Tag.
Wie gut, dass ich nicht extra gebacken habe. In der Firma hat überhaupt niemand daran gedacht. Da hätte ich mit meinem Kuchen ganz schön blöd ausgesehen.
Ob ich traurig bin, weil keiner der Kollegen an mich dachte? Nein, im Gegenteil. Mir ist das lieber so. Die Menschen, die mir wichtig sind, haben an mich gedacht und sich gemeldet. Manche sogar schon ganz früh.
Für den Abend hatte ich die Familie zum Griechen eingeladen. Da ich nach dem Feierabend pünktlich und schnell aus der Stadt hinaus kam, fuhr ich direkt zum Sohn und hatte dort noch ein wenig Zeit zum Ausruhen, weil der Arbeitstag heute zwar nicht sehr stressig aber irgendwie nervig gewesen war. Eine wunderbare Aufheiterung hatte mir allerdings der Georg mit seinem Preis der Fantasie beschert. Ich liebe seine Geschichten.
Na, jedenfalls hatte ich noch ein wenig Zeit, zwei Pötte Kaffee zu trinken und meine Fingernägel zu machen. [Zwinker rüber zu Georg, das sagt man hier auch so.] Dann schnappte ich den Sohn, holte mit ihm gemeinsam die Junghexe ab und dann ging es rüber nach T., um die Oma abzuholen. Sie kam uns allerdings schon kurz vor dem Griechen zu Fuß entgegen. Kurz darauf kam dann auch Katl {ja, sie gehört schon irgendwie zur Familie, nach der langen Zeit} und wir waren vollzählig. {Die Uraltfreundin hatte einen Termin und konnte nicht kommen.}
Es wurde ein sehr schöner Abend. Die Junghexe hatte so viel zu erzählen und ich fand es ganz wundervoll, dass sie mir so viel erzählt hat. Das macht nicht jeder Teenager.

Ganz am späten Abend, als alle wieder daheim waren, gab es für mich noch eine böse Überraschung. Die Heizug war ausgefallen. Ach? Das hatten wir doch ein paar Jahre lang. Was hatte ich mir alles anhören müssen. Erst hätte ich die Heizug richtig (!) entlüften müssen. Dann war ich daran schuld, weil ich die Heizung entlüftet hatte. Dann wollte jemand vorbei kommen und nachschauen, ob ich die Heizung überhaupt richtig aufgedreht hätte, vielleicht wüsste ich ja nicht, wie das geht. Als das Dilemma in die vierte Heizperiode ging, minderte ich die Miete und musste mir anhören, dass ich dazu nicht berechtigt sein, weil ich vorher nie etwas gesagt hätte. Immerhin wurde dann endlich die Reparatur der Heizanlage in die Wege geleitet, was sich dann auch noch bis Ende November hinzog. Das war 2017. Im Winter 2017/2018 hielt die Heizung durch. Doch nun geht das Theater schon wieder los. Der Druck fällt so stark ab, dass es nicht mehr bin zu mir in den vierten Stock reicht.
Mitten in der Nacht kam mit lautem Getöse, Rauschen, Gluckern, Plätschern das Heißwasser wieder, so dass die Heizkörper wieder leidlich warm wurden. Zum Glück muss ich das ja nicht mehr lange aushalten. Der Umzug steht quasi vor der Tür.

Und sonst so?
Bei Caro von draußen nur Kännchen habe ich ein interessantes Experiment entdeckt, die Morgenseiten. Ich weiß natürlich, dass ich unter der Woche keine Zeit haben werde, morgens drei A4-Seiten vollzuschreiben, schon gar nicht mit der Hand. Deshalb möchte ich mich am Wochenende einmal darauf einlassen. Vielleicht finde ich Gefallen daran und setze das Experiment an späteren Wochenenden fort. Vielleicht finde ich es auch öde und lasse es bleiben, doch das glaube ich eher nicht, denn ich bin sehr gespannt, was so alles aus meiner Feder auf das Papier fließt. Erst dachte ich, es würde ein tagebuchartiger Text werden. Dann überlegte ich, dass ich vielleicht Teile meiner wilden Träume festhalten könnte. Inzwischen ist mir klar, dass es gerade darauf ankommt, eben nicht zu denken, sondern sich einfach treiben zu lassen. Nun bin ich, wie gesagt, sehr gespannt, was das gibt.

Jetzt schaue ich erst einmal zu Andrea in die Plauderecke, denn ich bin neugierig, ob Regula ihren vollgepackten Wochenplan umsetzen konnte oder ob sie etwas weglassen musste.

Habt ein schönes Wochenende.

12 von 12 im März

Es ist wieder soweit. Heute Abend um 18 Uhr startet eine neue Runde
12_von_12
Das lasse ich mir nicht nehmen, selbst wenn ich nicht immer 12 Fotos zusammen bekomme. Heute habe ich allerdings recht gute Chancen, weil ich nach Feierabend noch einiges vor habe.
Die Rose habe ich gestern zur {nachträglichen} Frauentagsfeier bekommen. Heute Morgen bekam sie noch frisches Wasser, damit sie noch schön ist, wenn ich heute spät Abends heim komme.
Der Sonnenaufgang war weit weniger malerisch als gestern, so machte ich mir nicht die Mühe, extra für ein Foto anzuhalten. Auch der Parkplatz des Kaufmannsladens, meine nächste Station an diesem Morgen, lohnte keine Aufnahme.
Die Kletterhortensien treiben schon kräftig aus. Ich habe mich bereits im Herbst gefragt, ob man sie vielleicht absenkern kann. Kennt sich jemand damit aus? Ich könnte es ja mal ausprobieren. Der Sohn mag diese Pflanzen so sehr. Wenn es mir gelänge, einen Senker fortzubekommen, könnte ich ihm sicher eine große Freude bereiten.
So sieht es auf dem gesamten Hof aus. Dabei ist der Sturm schon 2 Tage her. Ich bin gespannt, wann der Hausmeister dazu kommt, dies zu bereinigen. Vielleicht wartet er auch darauf, dass der nächste Sturm alles wieder fort weht.
Seit gestern nutze ich einen anderen Schulungsraum. Der ist nicht ganz so schön, wie der von letzter Woche. Doch auch hier gehen die Fenster auf den Fluss hinaus, dessen Wasser im Sonnenlicht glitzert.
Im Gegensatz zu vergangener Woche kann man schon einen ganz zarten grünen Hauch erkennen.

Das Mittagessen fällt spärlich aus. Ich denke, ich werde mit der Katl noch Abendbrot essen, bevor wir zum Anker fahren.

Der Heimweg führte mich zunächst zur Tankstelle und dann hier hin. Beim Einwohnermeldeamt lag schon seit Wochen mein neuer Ausweis, den ich endlich abholen wollte. Warum ich das nicht längst getan habe? Nun, es kam immer wieder etwas dazwischen, was mir aber recht willkommen war. Mit anderen Worten, ich schob es vor mir her. Warum, ist nicht nachzuvollziehen. Erst recht nicht, nachdem die Abholung am Nachmittag ganz unproblematisch vonstatten ging.

Katl, die gute Seele, kochte eine Kanne meines geliebten Earl Grey. Sehr ihr? Sie hat auch eine schöne Rose.
Sogleich rückte sie ihren Schaukelstuhl in einer gemütlichen Ecke für mich zurecht, suchte ein paar Kissen zusammen und ich konnte es mir bequem machen, die Füße hoch legen und mich zwischen Arbeit und Abendveranstaltung noch eine Weile ausruhen. Das tat gut.
Danach fühlte ich mich zunächst etwas knautschig und fröstelig und wäre am liebsten heim gefahren und ins Bett gekrochen. Doch Katl hatte sich schon hübsch gemacht und ich wollte sie nicht hängen lassen, also machten wir uns auf den Weg zur… die früher fast so etwas wie mein zweites Wohnzimmer war. Das ist aber schon Ewigkeiten her. Ich glaube, als ich das letze Mal dort war, hieß die……die am Anker entlang führt, noch Knoopstraße. Das ist ne Weile her.
Etwas erstaunt war ich, dass nicht 2Roses spielten, sondern Take It Naked. Wahrscheinlich lag es genau an diesen beiden Musikern, dass sich dieser Abend für mich anfühlte, als wäre ich nie weggewesen. Außerdem traf ich weitere "alte" Bekannte und freute mich riesig darüber, dass sie sich noch an mich erinnerten und wir genau da anknüpfen konnten, wo wir vor Jahren zuletzt waren.
Es war ein sehr schöner Abend. Und es wird ganz sicher nicht der letzte dieser Art gewesen sein.

Samstagsplausch {09.03.2019}

Guten Morgen ihr da draußen, schnell möchte ich euch von meinen Erlebnissen der vergangenen Woche erzählen. In der letzten Zeit habe ich meine Stichworte zu einzelnen Tagen vernachlässigt, und schon weiß ich nicht mehr so recht, was ich am Wochenende, 02. und 03. März überhaupt getrieben habe. Endlich mal wieder eine Socke zu stricken begonnen, das habe ich. Fertig ist sie allerdings noch nicht, erst recht nicht das ganze Paar. Eine Schande ist das, wie ewig ich für ein Paar Socken brauche. *verschämtkicher*
In der Firma ging es recht turbulent zu. Das begann am Montag, 04. März schon früh am Morgen
Einige Feierabende verbrachte ich mit dem Sohn. Mal holte ich ihn von daheim ab, mal erwartete er mich bei mir daheim und nach einem gemeinsamen Kaffee brachte ich ihn heim. Am Dienstag, 05. März berichtete ich etwas ausführlicher über meinen Tagesablauf.
Am Donnerstag, 07. März war der Feierabend wieder recht vollgestopft, da ich als erstes einen Arzttermin wahrnehmen musste. Dort war es diesmal so voll, wie ich das noch nie erlebt hatte. Dafür war die Ärztin mit meinen Werten sehr zufrieden. Ich werde aus dieser Frau nicht klug. Diesmal war sie so lieb, so besonders freundlich, fast als wollte sie ungeschehen machen, dass sie mich bei früheren Besuchen so angegiftet hatte. Ach, ich weiß nicht.
Statt nach dem Arzttermin direkt in die Apotheke zu gehen und das Medikament zu holen, das ich noch an diesem Abend hätte einnehmen sollen, fuhr ich natürlich brav zur Mutti, denn sie wartete schon sehr auf mich
a) weil wir einkaufen gehen wollten, wie jeden Donnerstag
b) weil sie sich sehnsüchtig auf das Buch freute, das ich in kürzester Zeit auslesen musste, damit sie Lesestoff bekommt, weil sie {wie fast jedes Mal} in der Bücherei einen Missgriff getan hatte.
c) weil ich unbedingt alle Unterlagen lesen musste, die sie wegen ihrer Augen-OP vom Arzt bekommen hatte.
Das war das allerwichtigste und musste unbedingt und zwingend an diesem Donnerstag erfolgen, denn die OP findet bereits am 21. März statt und vorher sollte ich das alles lesen und unterschreiben. Das mit dem Unterschreiben war natürlich Unsinn. Da stand zwar etwas von Betreuungsperson, aber das galt für Patienten, die nicht oder nicht mehr in der Lage sind, die Tragweite der Beratungsgespräche zu verstehen oder nicht allein für sich entscheiden können oder dürfen. Als wir das endlich geklärt hatten und los konnten, war es so spät geworden, dass von den 4 Apotheken in unserem Ort nur noch eine geöffnet hatte, und die hatte mein Medikament gerade nicht vorrätig. Muttis Sorge, ob sie denn um die Zeit noch ein Brot bekommt, war natürlich viel wichtiger, als mein Medikament. *grrr*
Wenigstens konnte ich die Gelegenheit nutzen, für den nächsten Freitag beim Griechen einen Tisch zu reservieren.
Freitag, 08. März
Internationaler Frauentag. Auf dem großen Tisch in der Pausenküche stand ein Strauß Gerbera. Genießen konnten den Anblick leider nicht alle Kolleginnen, weil für einige eine halbe Stunde vor der Mittagspause das Chaos ausbracht und bis weit in den N achmittag hinein andauerte. So verschob sich der Wochenfeierabend für mich um eine und eine Viertelstunde nach hinten. Deshalb geriet ich auf dem Heimweg in die Staus, die sich wegen der Demos in der Innenstadt gebildet hatten. ich brauchte für den Heimweg doppelt so lange wie sonst. Zuzüglich der Zeit, die ich ohnehin zu spät war, hätte ich beinahe wieder nicht geschafft, mein Medikament abzuholen, das die Apotheke inzwischen für mich heran geschafft hatte.
Endlich daheim, wollte ich mich nur ein klein wenig ausruhen von dem turbulenten Tag. Leider klappt das mit dem Power Napping bei mir zur Zeit nicht. Ich habe diese 20 Minuten Kurzschlaf einfach nicht im Griff. Als ich die Augen wieder aufschlug, war es kurz vor zehn. Ich programmierte die Waschfee, demit sie schon zu arbeiten beginnt, wenn ich am Morgen noch schlafe, schaute mir in der Mediathek den Zürich-Krimi an und strickte nebenher an meiner Socke.
Das war meine vergangene Woche.
Für die kommende Woche habe ich viel vor. Zum Glück {wenn nichts dazwischen kommt} wird es auf Arbeit etwas ruhiger. Das ist auch wichtig, denn die Feierabende sind ziemlich ausgebucht, überwiegend mit schönen Unternehmungen. Das geht heute schon los. Auf dem AGRA-Gelände findet der Leipziger Umschlag statt. Ein riesiges Mittelalterfest. Und heute Abend spielen dort D’Artagnan.
Am kommenden Montag findet in unserem Kino eine Frauentagsveranstaltung statt. Dahin nehme ich die Mutti mit und treffe mich dort mit Katl und ihrer Schwägerin. Das wird lustig, denn wir sehen den Film 100 Dinge.
Am Dienstag Abend möchte ich nach ewigen Jahren mal wieder in die Anker-Kneipe. Früher war ich oft allein dort, weil ich genug Leute kannte, um immer jemanden zu treffen. Diesmal wird mich da vermutlich niemand mehr kennen oder erkennen. Aber ich kenne {und mag} das Duo, das dort spielen wird. Und Katl mag die beiden auch und kommt mit.
Am Donnerstag das übliche Einkaufen mit Mutti und ein vergleichsweise früher Feierabend.
Und am Freitag lade ich dann die Familie zum Griechen ein.
Für die Sauna bleibt einzig der Mittwoch übring, und wenn ich da tatsächlich hingehe, ist in dieser kommenden Woche kein einziger Abend frei. Früher war das immer so, aber, wie schon mal erwähnt, hatte ich damals keinen sturen Nine-to-Five-Job, für den ich tagein tagaus 5 Uhr aufstehen muss. UND ich war um einiges jünger. Wie ich alte Frau diese Aktionsgeladene Woche wegstecke, werde ich sehen. Wenn ih den Test nächste Woche bestehe, geht es im März noch mit einigen anderen Veranstaltungen weiter. Ich bin selbst gespannt.

Jetzt schaue ich erst einmal zu Andrea, um mit euch ein wenig zu plaudern.

WmdedgT – März 2019

Ich war nur dreimal wach in dieser Nacht, 00:50, 03:10 und 04:50 Uhr. Geträumt hatte ich wieder allen möglichen Unsinn, kann mich aber inzwischen nicht mehr daran erinnern. Ich trödle zunächst im Bad herum, setze dann Kaffeewasser auf und schon bin ich mitten drin im Tagebuchblog unter dem Motto Was machst du eigentlich den ganzen Tag?, das Frau Brüllen auch heute wieder sammelt.
Den Guten-Morgen-Kaffee trinke ich nicht aus, weil ich plötzlich keine Ruhe mehr habe. Etwas drängt mich zu gehen. Das war gestern schon so.
Der Wind hat nachgelassen, gelegt {wie gestern Nachmittag vorhergesagt} hat er sich noch nicht. Heute Morgen lautet die Wetterprognose schon wieder ganz anders. Der stürmische Wind wird noch bis morgen anhalten. Die dunklen Wolken sorgen für eine seltsame Stimmung, für ein ganz eigenes Licht. Neonengellicht.
Am Arnoldplatz stehe ich plötzlich und ohne Vorwarnung vor einer Bake, die meinen üblichen Weg versperrt. Also wenden, die andern Fahrzeuge vorbei lassen und nach etwa 800 Metern wieder auf die alte Route treffen. Ein paar Kreuzungen weiter steht wieder eine Bake im Weg. Die kenne ich schon, die hat mich gestern Morgen überrascht. Nachdem ich sie umfahren habe, kehre ich nicht wieder auf die gewohnte Strecke zurück, sondern wage mich am Hauptbahnhof vorbei. So früh am Morgen ist der Verkehr dort noch erträglich.
07:01 Uhr stehe ich auf dem Parkplatz des Kaufmannsladens. Ich brauche Mineralwasser. Und Gemüse. Und irgendwas Kalorienarmes und Kohlehydratfreies, das den Magen beruhigt. Das finde mal! Ich kaufe Karotten, Brokkoli, braune Champignons, Hähnchenschinken {der ist neu} und Käse. Das ist dumm, denn der hat fast 300 Kalorien auf 100g. Den esse ich dann lieber doch nicht.
In der Firma habe ich noch Zeit für einen Kaffee und um einen Moment auf dem Fluss hinunter zu schauen. Das tut gut.
Am Ende des Arbeitstages genieße ich noch einmal ein paar Blicke auf den Fluss.

Auf dem Heimweg höre ich Catrins Sprachnachricht ab, gerate in einen heftigen Regenguss, erreiche den Sohn per Telefon und weil inzwischen wieder die Sonne strahlt, biete ich ihm an, ihn abzuholen und mit nach T. zu nehmen. Ich setze ihn vor meiner Haustür ab und fahre weiter zur Ärztin, um mir eine Überweisung abzuholen. Die Weiterfahrt zum Rathaus spare ich mir und düse heim, weil ich mit dem Sohn noch eine Tasse Kaffee trinken möchte. Im Kofferraum entdecke ich die beiden Rosenstöckchen wieder, die ich am Morgen aus dem Kaufmannsladen mitgebracht habe. Die hatte ich ganz vergessen. Am Wochenende werden wir die in den Garten pflanzen, ich muss nur noch überlegen, wohin genau.
Nach dem Kaffeetrinken verabschiedet sich der Sohn zu einem Bekannten, ich widme mich den Büchern, die ich ausgeliehen habe. Spannend.
Am Abend ruhe ich ein wenig auf der Couch, bis ich den Sohn wieder nach Hause bringen kann. Er kommt aber nicht, ist 23:00 Uhr noch unterwegs. Also gehe ich ins Bett, und der Sohn wird später auf meiner Couch übernachten.
So schnell verging der 5. März in diesem Jahr.

Samstagsplausch {02.03.2019}

Guten Morgen ihr Lieben, auch heute möchte ich mich wieder am Samstagplausch bei Andrea beteiligen, obwohl ich diesmal wenig zu erzählen habe.
Am vergangenen Samstag, 23. Februar hatte ich die Idee, die Mutti mal wieder ins Paunsdorf Center zu verschleppen. Der Hintergrund war, dass der herrliche Sonnenschein mich unwiderstehlich nach draußen lockte, es aber verhältnismäßig kalt war { die vorhergesagten 16°C hatten wir nur am Mittag mal für eine Stunde}, so dass der Aufenthalt im Freien ohne viel Bewegung nicht ratsam schien. Erst recht nicht, da ich die zweite Erkältung gerade erst und nochnicht ganz vollständig überstanden hatte. Tja, und der Mutti war es ohnehin zu kalt. Das Center aber war verlockend. Natürlich wollte sie wieder in diesen bestimmten Klamottenladen, wahrscheinlich fühlt sie sich dadurch meiner Schwester besonders verbunden, weil diese sehr viel Kleidung aus diesem Laden trägt. Immerhin konnte ich die Mutti diesmal überreden, uns am "Fresstempel" in der Mitte des Centers, etwas Leckeres auszusuchen und gemütlich zu Mittag zu essen. Das war schön.
Am Sonntag, 25. Februar war ich mit dem Sohn im Garten.
Die Feierabende des Dienstag, 26. Februar und des Donnerstag, 28. Februar liefen etwas chaotisch, was ich bereits im Einzelnen beschrieben habe.
Dafür war der Mittwoch, 27. Februar sehr entspannt. Ich traf mich mit Katl, die mich zum Abendessen einlud. Wir haben sehr schön geplaudert. Ach ja.

Gestern, am Freitag begann nun schon der März, der Frühlingsmonat. Pünktlich dazu wurde das Wetter mistig. Das konnte den Tag aber nicht verderben, NICHTS hätte das gekonnt, denn wir holten die wundervolle Teenie-Hexe ab und waren mit ihr im Gourmetpalast essen. Es war ein super schöner Abend.

Das Wochenende dürfte ruhig und unspektakulär verlaufen. Es ist grau draußen. Passend dazu habe ich mir etwas Büroarbeit vorgenommen. Ansonsten möchte ich schauen, ob ich diesmal in der Bücherei ein besseres Händchen hatte als letztes Mal, denn da waren die Bücher, die ich ausgewählt hatte, alle nicht lesbar.

Jetzt komme ich erst mal zu Andrea und schaue, wer von euch schon da war. Bis dann.

Samstagsplausch {23.02.2019}

Guten Morgen ihr Lieben, die ihr mit mir plauschen wollt, bei Andrea oder wo immer ihr seid.
Meine Woche vom 16. Februar bis 23. Februar ist schnell zusammengefasst.
Am Sonntag kehrte nämlich die hässliche Erkältung zurück und brachte diesmal außer dem Schnupfen auch Husten mit. So konnte ich nicht wirklich etwas bewegen, sondern schonte mich, so gut es ging. Die Dienste waren {bis auf Freitag} anstrengend, und ich musste mir auch noch vorwerfen lassen, dass ich andere anstecke und sie nun meinetwegen zum Arzt müssten. Wegen eines Schnupfens.
Sagt, geht ihr wegen Schnupfen zum Arzt und lasst euch krank schreiben? Also, es gibt durchaus Berufe, die man mit einem Schnupfen nicht ausüben sollte, so zum Beispiel alles, was mit der Zubereitung von Nahrung zu tun hat, alles, was mit der Pflege alter oder kranker Menschen zu tun hat oder mit der Pflege und Betreuung kleiner Kinder.
Aber Arbeiten am Schreibtisch, am Computer, die kann man doch trotzdem ausführen. Ich sage ja nicht, dass es angenehm oder vergnüglich ist, aber es ist machbar. Finde ich. Wie seht ihr das? Ist meine Einstellung eventuell falsch? Sollte man sich mit Schnupfen lieber ins Bett legen? Also, ich meine, am Sonntag habe ich das auch getan und wenn ich an den Wochentagen heim kam, wurde auch nicht mehr viel, außer Tee kocken, eine heiße Suppe schlürfen und dann ab ins Bett. Aber so generell krank feiern wegen einer Erkältung? Ich spreche nicht von Grippe!
Egal, die Woche ist überstanden, die Erkältung mit Hausmitteln und viel, viel Tee in die Schranken gewiesen. Nach dem grauen, düsteren Freitag {nur wettertechnisch} lacht heute wieder die Sonne und ich habe mit dem Sohn bereits verabredet, dass wir irgendetwas im Freien anstellen wollen.
Den besten Moment hatte diese Woche am Dienstag, 19. Februar. Da kam nämlich am Vormittag ein Anruf, und es war Zufall, dass ich ihn überhaupt bemerkte, während das Telefon lautlos eingestellt war. Wir haben uns entschieden. Also, Sie bekommen die Wohnung.
Jippieeeeee!!!
Und nun geht’s erst einmal auf in ein schönes sonniges Wochenende.
Ach, und hier habe ich noch ein Foto, das ich für Georg herausgesucht habe. Kreativität am Arbeitsplatz. Es war im Februar 2015.

Samstagsplausch {16.02.2019}

Guten Morgen ihr Lieben, die ihr mit mir plauschen wollt, bei Andrea oder wo immer ihr seid.
Seid ihr auch so froh über das Wochenende wie ich? In der Arbeit bin ich kaum zum durchatmen gekommen. Das war so heftig wie lange nicht mehr. Immerhin gab es diese Woche keinen Ärgern mehr. Dass sich ab Donnerstag immer mehr die Sonne durchsetzte, machte auch einiges zwar nicht leichter, aber besser zu ertragen.
Und sonst?
Nachdem wir am Wochenende mit unserer Räumaktion begonnen hatten, hatte ich auch am Montag und Dienstag, 11./12. Februar damit noch zu tun. Wie der Dienstag im Einzelnen verlief, könnt ihr bei 12 von 12 nachlesen.
Mittwoch, 13. Februar wurde mein Tag. Am Morgen stand ich früher auf als sonst, weil ich die Katl abholen wollte. Die gute Seele hat nämlich ihren Tag dafür geopfert, in meiner Wohnung auf den Heizungsableser zu warten, der angegeben hatte, zwischen 7.30 Uhr und 14.30 Uhr kommen zu wollen. Was ist das denn für eine Zeitspanne? Wo bleibt da der Service?
Zur Belohnung wollten wir nach Feierabend in die Sauna. Da der Ableser dann doch schon kurz vor zehn fertig war, musste die Katl nicht mehr bei mir warten und hatte die Idee, mich von der Arbeit abzuholen, damit wir dann direkt zur Therme fahren können. Nach meinem chaotischen Arbeitstag {Es passierte so viel Unvorhergesehenes, dass die Lieblingskollegin dauernd umdisponieren musste und immer wieder fragte kannst du das auch noch übernehmen? Und ich konnte! Was blieb mir anderes übrig?} war das eine feine kleine Freude für mich.
In der Sauna geschah dann etwas… Wir gingen nicht zum Aufguss, weil die Katl eine Erkältung noch nicht vollständig losgeworden war und Hustenanfälle fürchtete. Deshalb besuchten wir die Kelosauna {95°C} außerhalb der Aufgusszeit. Da hatten wir sie ganz für uns allein. Ich breitete mein Handtuch aus, ließ mich nieder, schloss die Augen… und dann hatte ich das Gefühl, dass alles, was sich in der letzten Zeit angestaut hatte, aus mir heraus floss, wie eine dreckige Flüssigkeit, die ein Gefäß verlässt. Vom Kopf angefangen bis zu den Zehenspitzen. Ich fühlte mich von allem befreit, völlig leer, bereit für Neues, Gutes, Schönes. Später saß ich lange draußen auf einer Bank und tat nichts, außer zu schauen. Die Kiefer, die sich im Wind wiegte, ein riesiger Rhododendron. Ich hatte nicht einmal mehr Gedanken, ich war einfach nur da. Das war wundervoll. Wisst ihr, ich dachte bisher immer, dass man immer denkt, selbst wenn man abschweift, träumt. Ich dachte, es wäre gar nicht möglich, nicht zu denken, zumindest im wachen Zustand. Doch denken ist ja auch etwas tun. Es ist Bewegung, wenn auch nicht körperlich. In dieser Zeit auf der Bank tat ich gar nichts. Ich dachte nicht. Ich war einfach nur da. Eine ganz wunderbare Erfahrung, die ich so intensiv noch nie vorher erlebt hatte. Herrlich.

Donnerstag, 14. Februar
Zufälle gibt’s!
Schon im letzten Winter hatte ich das Riesenrad fotografiert und wollte es diesmal gern wieder tun. Das funktioniert aber nur, wenn ich als erste an der Ampel zum Stehen komme. An diesem Tag klappte es. 3 Minuten später hörte ich im Radio, das heute der Welttag des Riesenrads sei, weil der Erfinder des Riesenrades just an diesem Tag Geburtstag hatte.
Cool, oder?
Freitag, 15. Februar
Obwohl es in der Firma noch einen Zacken stressiger wurde, war es ein toller Tag, denn 15.30 Uhr begann mein Wochenende. Ein Wochenende, für das frühlingshafte Temperaturen vorausgesagt wurden und Sonne satt. Und es stehen keine größeren Verpflichtungen an.
In den Garten wollen wir bei diesem Traumwetter. Wahrscheinlich grillen, obwohl ich dafür noch nichts eingekauft habe. Auf alle Fälle wird es ein Genießerwochenende.