Samstagsplausch {20.10.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Bevor ich euch von meiner Woche erzähle, möchte ich euch noch die Errungenschaft zeigen, die ich mir letzte Woche bei Anna und Klara gekauft habe. Schon sehr lange wollte ich so eine Garnschale haben, bin auf Wollefesten schon des Öfteren drum herum geschlichen. Ich hatte sogar schon einmal erwogen, aus lufttrocknendem Ton selbst eine zu fertigen. Nun habe ich eine und freue mich riesig darüber. Für das Knäuel auf dem Foto brauche ich sie zwar gar nicht, aber zum Zeigen und als Samstagsplausch-Foto…

Die Woche war schön und diesmal nicht so voll, wie manch vergangene. Wobei ich hier mal sagen möche, dass ich meine Wochen gar nicht mehr als so vollgepackt empfinde, schon seit der Hitzewelle im Sommer nicht mehr. Im Gegenteil, ich nehme mir viel Zeit zum Ausruhen und bewundere euch immer, wieviel ihr auf die Beine stellt, wieviel ihr schafft, welch tolle Handarbeiten ihr fertig bekommt und überhaupt. Da komme ich mir manches Mal recht faul vor und manchmal sogar unzulänglich.

Richtig faul war ich am Wochenende, 13. und 14. Oktober. Da noch einmal so herrlich warme Temperaturen vorausgesagt waren und es auch in den Nächten nicht so stark abkühlte, konnte ich es mir nicht verkneifen, noch einmal für das gesamte Wochenende in den Garten zu ziehen. Nachdem ich in der Hütte noch ein wenig geräumt und mir eine schöne bequeme Liege zurecht gebaut hatte, konnte ich mich dort wunderbar entspannen. Ich habe gelesen und gestrickt und hatte tagsüber am meisten damit zu tun, meinen Liegestuhl immer wieder in die Sonne zu rücken. Ach, es war einfach schön.
Ach ja, und dann habe ich noch eine Bestellung aufgegeben. Von meinem Lieblings-Bekleidungsanbieter bekam ich neulich einen Anruf. Man bot mir 10% Rabatt auf die nächste Bestellung, allerdings nur, wenn ich sie telefonisch aufgebe. So hatte ich mir dann am Freitag verschiedens ausgesucht und aufgeschrieben und am Samstag, als man mich noch einmal anrief, alles bestellt. Das hat man nun davon, wenn man sich nicht dazu aufraffen kann, selbst zu nähen.

Am Montag, 15. Oktober rächte sich das faule Wochenende. Ich kam nicht mehr drum herum, mich meiner Wäsche zu widmen und meinem Haushalt, wobei dieser noch viel mehr Zuwendung brauchen könnte, als ich nach Feierabend für ihn übrig hatte. Ein Besuch in der Therme war dadurch leider nicht drin.
Darauf musste ich leider auch am Dienstag, 16. Oktober verzichten, weil ich unbedingt diese Überweisung von der Hausärztin holen musste. Das hatte in der Woche zuvor ja leider nicht geklappt, weil die Praxis geschlossen war. Diese Woche musste es nun unbedingt sein, weil ich die Überweisung für den Termin am Donnerstag brauchte. Außerdem fragte ich nach, ob ich vielleicht doch von der sogenannten Fachärztin zur Hausärztin zurück wechseln kann. Die Schwester meinte, das sollte möglich sein, ich solle aber mit der Ärztin selbst kurz sprechen, ob sie die Weiterbehandlung wieder übernimmt. Da es sehr voll war, soll ich mir in den nächsten Tagen einen Termin geben lassen. Ich dachte, ich gebe der Fachärztin noch eine Chance, indem ich bei dem Termin am Donnerstag alles anspreche, was mir an ihrer Behandlung nicht gefällt.
Zum Verständnis: Vor anderthalb Jahren sprach ich wegen eines Problems bei der Hausärztin vor, für das ich ärztlich Hilfe brauchte, weil ich es allein nicht in den Griff bekam. Die Hausärztin startete zahlreiche Untersuchungen und stellte dabei fest, dass einer meiner Werte ganz und gar nicht in Ordnung war. Deshalb überwies sie mich zur Fachärztin, mit den Worten: Ich möchte hier nicht mit dem Medikament xyz herum experimentieren. Die Fachärztin kann Ihnen da gezielter helfen. So ging ich zur Fachärztin und die macht seit anderhalb Jahren nichts anderes, als genau mit jenem Medikament xyz herumzuexperimentieren und ansonsten von mir zu verlangen, ich soll das Problem in den Griff bekommen, dessentwegen ich die Ärztin ursprünglich aufgesucht hatte.
Da fühlt man sich doch richtig gut aufgehoben. {Sarkasmus aus!}
Auf der Plattform jameda habe ich gesehen, dass diese Fachärztin eine grottenschlechte Bewertung hat. Auf einer Skala von 1 bis 6 {Schulnotenprinzip} erreicht sie eine Gesamtnote von 5,8. Und dass ist nicht eine einzelne Bewertung, sondern es sind alle. Man hat das auf dieser Plattform schon immer mal, dass auch Ärzte, die ansonsten gute Bewertungen bekommen, von einzelnen Patienten ganz schlecht eingeschätzt werden. Das kommt vor, es kommt nun mal nicht jeder mit jedem gleich gut klar. Aber diese Ärztin hat nicht eine einzige gute Bewertung. Alle Patienten äußern sich ähnlich, zum Beispiel, dass sie sich nicht ernst genommen fühlen und nur verwaltet, statt behandelt.
Nach dem Besuch in der Hausarztpraxis fiel mir ein, dass meine Bestellung vom Samstag im Paketshop eingetroffen war. Also fuhr ich dorthin und holte das Päckchen ab. Und dann hatte ich eine verrückte Idee. Ich hatte der Mutti neulich von der tollen neuen Eissorte erzählt, die ich mit Katl bei unserem Besuch im PC gekostet hatte. Da schaute sie so wehmütig. {Ach, mit Katl gehst du ins PC, warum nicht mit mir? Aussprechen würde sie das natürlich nie. Sie guckt nur, und ich muss dann selbst drauf kommen, sie gefälligst das nächste Mal mitzunehmen.} Nun also dachte ich, ich könnte ja an diesem Spätnachmittag noch mit ihr ins PC fahren. Ich rief sie an, aber sie war gar nicht daheim. So machte ich mich dann doch auch auf den Heimweg, sammelte beim N-Markt noch Gemüse für das Abendessen ein. Und dann… tat ich nichts mehr, außer mein Abendessen zu kochen und später zu lesen. So ein fauler Abend. Ich habe nicht einmal gestrickt.

Wenn man den Wetterfröschen glauben wollte, wäre Mittwoch, 17. Oktober der letzte sommersonnige Tag in dieser Woche, in diesem Jahr. Das wollten wir noch einmal nutzen und verbrachten die Mittagspause in den Meyerschen Häusern, wo wir uns zwischen den idyllischen kleinen Gärten auf eine Bank setzten und uns von der Sonne bescheinen ließen.

Ist das nicht romantisch?

Am Nachmittag und Abend stand dann endlich die Therme auf dem Programm. Getroffen habe ich mich dort mit Kalt und Janine, die einen tollen kuscheligen Pullover fertig gestellt hat. Hach. Ich würde mir so gern auch mal wieder ein Oberteil stricken, nicht immer nur Decken oder Socken. Aber in meiner Größe Model Zirkuszelt brauche ich so ewig, dass ich lieber gar nicht erst anfange.
Donnerstag, 18. Oktober
Nun war die Zeit für den Arztbesuch gekommen, vor dem mir ein wenig grauste. Überraschenderweise kam es dann gar nicht zu der gefürchteten Auseinandersetzung, weil die Ärztin diesmal wie ausgewechselt war und immer wieder meinte, ich könne stolz auf mich sein und alles wäre gut. Naja. Ich sehe das etwas anders. Angeblich habe ich wohl in den vergangenen 9 Wochen ganze 7 Kilo abgenommen. In Worten: sieben. Und das wäre wirklich ein Grund zur Freude, denn dann hätten sich die Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Schwindelanfälle und alle anderen negativen Begleiterscheinungen dieses "Sie dürften nicht mal von Luft und Liebe leben, am besten nur von Luft" wenigstens gelohnt. Hat es aber nicht. Es sind nämlich keine 7 Kilo. Als ich mich am Mittwoch in der Therme gewogen hatte, war es eines. Gerade mal so.
Nach dem Arztbesuch hatte ich Zeit. Zeit, um mir eine Portion Gemüse zuzubereiten. Dann stellte ich die Waage auf, die ich mir letzte Woche in der Pferd-Mensch-Drogerie gekauft hatte und stellte bei dieser Gelegenheit fest, dass ich gar keine Batterien kaufen musste, weil sie der Packung beilagen. Natürlich musste ich sie gleich ausprobieren. Und sie zeigte einen Gewichtsverlust von rund 2 Kilo an, wobei man das ja nicht wirklich vergleichen kann.
An diesem Abend hatte ich noch eine Aufgabe. StammleserInnen haben sich vielleicht schon gefragt, was mit dem Einkauf geschehen ist. Tja, der fiel am Donnerstag aus, weil die Mutti auf einer Geburtstagsfeier weilte. Von dort sollte ich sie gegen 21 Uhr abholen. Die Zeit bis dahin verbrachte ich damit, dass ich endlich den zweiten Socken für den Sohn anschlug. Der erste war schon seit dem Wochenende fertig. Nun wurde es mal endlich Zeit für den zweiten.

Am Freitag, 19. Oktober holten wir den verpassten Einkauf nach. Ich hätte die Mutti gern in den Kaufmannsladen geschleppt, aber sie wollte nicht. Es musste wieder der N-Markt sein. Danach schlug ich ihr noch meine Idee vom Dienstag vor und so fuhren wir noch ins Paunsdorf Center zum Eis Verkosten. Orange-Zartbitter. Es war sehr lecker. Allerdings musste ich feststellen, dass die Qualität schon nachgelassen hatte. Als ich es mit Katl ausprobiert hatte, war die Sorte ganz neu und enthielt deutlich mehr Zartbitterschokolade. Das war gerade das, was diese Sorte so toll machte. Gestern war der Orangengeschmack immer noch himmlisch, aber von der Schokolade merkte man nicht mehr viel. Schade.

Und nun ist wieder Samstag {20. Oktober}. Ich habe vergleichsweise lange geschlafen {bis 6.30 Uhr}. Trotzdem ist inzwischen die Wäsche fertig, muss sie nur noch aufhängen. Und dann ist es an der Zeit, die Mutti abzuholen und zum Trödel nach Stahmeln zu fahren. Die Trödlerin rief mich nämlich im Laufe der Woche mal an. Sie hat ein paar Löffel für mich. Was es damit auf sich hat, erzähle ich euch beim nächsten Mal.
Jetzt komme ich erst mal zu Andrea und schaue, wer alles schon da ist. Bis später

Samstagsplausch {13.10.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Ich hoffe, es geht euch wie mir und es liegt eine sehr schöne Woche hinter euch.
Und was gab es bei mir Schönes?
Wochenende, 06. und 07. Oktober
An diesem Wochenende entdeckten die Katl und ich einen Laden und ein Restaurant . Beides ist nicht wirklich neu, aber für uns war es das. Was ich mir in dem schönen Laden gekauft habe, kann ich euch jedoch erst nächste Woche zeigen, weil ich noch kein Foto davon gemacht habe.

Montag, 08. Oktober
Da wir immer noch im Computerkabinet im Exil sind, kann ich problemlos mit meinen Leuten in die Mittagspause gehen und auch das Haus verlassen, beispielsweise in Richtung Teich. Das wollte ich auch am Montag tun, als eine der Mädels ihren letzten Tag bei uns hatte. Die anderen nahmen die Treppe, während ich wegen meiner Knien den Aufzug benutzte. Der ist sehr langsam, so dass die Mädels meist unten auf mich warten müssen. An diesem Tag jedoch stand er bereits in unserer Etage. Ich war also recht schnell unten. Trotzdem waren die zwei bereits davon gesaust. Nicht einmal auf dem Hof konnte ich sie mehr sehen. An Einholen war also gar nicht zu denken. Ich fand das etwas seltsam und ich bekam gleich so ein knautschiges Gefühl, zumal es um die Mittagszeit noch grau und trüb war. Ich lief dann allein ein wenig herum, allerdings nicht zum Teich. Wenn sie mich doch nicht dabei haben wollten.
Als ich dann zurückkam, stand auf meinem Schreibtisch…

Da wusste ich, warum sie fortgeflitzt waren. Hach. Ich freute mich so sehr.

Dienstag, 09. Oktober
Ich wollte zur Ärztin und habe deshalb extra auf die Wassergymnastik mit Janine verzichtet. Und dann hing da wieder mal ein Zettel an der Tür. Diese Woche geschlossen. Mist.
Mittwoch, 10. Oktober
Im Berggut Holzhausen gab es einen Gitarren-Abend. Das war schön.
Vorher hatte ich noch ein wenig Stress, weil die Mutti unbedingt in den Garten wollte. Es war aber gar nicht viel Zeit zwischen Feierabend und Konzert. Jnd ich wollte mich ja noch ein wenig aufhübschen. So hatte ich alle Utensilien und ein Kleid schon am Morgen eingepackt und musste mich dann im Garten frisch machen. Ging auch.
Donnerstag, 11. Oktober
Ein Donnerstag ohne Einkauf und dazu herrliches Sommerwetter mitten im Herbst! Das musste ich ausnutzen. Auf dem Weg von der Firma zum Garten hielt ich bei einem Baumarkt an, um einen Heizer zu kaufen, den ich bei 25° natürlich nicht brauchte. Aber es kommen ja auch kühlere Tage knd vor allem Nächte…
Apropos… ich hatte doch neulich geschrieben, es sei für dieses Jahr definitiv vorbei mit den Übernachtungen im Garten. Das sollte man nicht schreiben, denn für dieses Wochenende sind wieder so sommerliche Temperaturen vorhergesagt, dass ich es mir natürlich nicht verkneifen konnte, meine Taschen für das Wochenende zu packen und am Freitag Abend noch auf meine grüne Insel zu ziehen.
Freitag, 12. Oktober
Ein etwas anderer Freitag, obwohl es ein normaler Arbeitstag war. Ausführlich habe ich ihn hier beschrieben.

Und nun ist wieder Samstag {13. Oktober}
Ich habe super gut geschlafen, im Freien gefrühstückt und genieße nun einen sonnigen Tag.
Und nun schaue ich mal zu Andrea. Bis denne

12 von 12 im Oktober

Der 12. Oktober 2018 ist ein ganz normaler Freitag. Und doch ist einiges anders als sonst. Und das zeige ich euch bei 12_von_12.
Das ging am Morgen schon damit los, dass ich vor der Arbeit noch die Taschen für ein weiteres Garten-Wochenende packen wollte. Strickzeug muss da natürlich mit..
Durch die Packerei war ich spät dran. Dennoch war der Himmel noch viel dunkler, als es auf dem Foto aussieht.
Ich nehme mir Zeit für einen Minischwatz mit der Nachbarin. Bin ohnehin zu spät, da kommt es nun nicht mehr darauf an.
Zu allem Überfluss gibt mir die Tankanzeige nicht mehr an, wie weit ich mit der Pfütze im Tank noch komme. Besser gesagt, ich habe noch nicht gelernt, dem Bordcomputer die gewünschten Informationen zu entlocken. Deshalb gehe ich lieber kein Risiko ein und fahre vor der Arbeit auch noch bei der Tankstelle ran. Kommt nun wirklich nicht mehr drauf an.
Erstaunlicherweise gibt es an diesem Morgen ausreichend Parkplätze. Weil ich nicht lange suchen muss, bleibt mir noch ein Moment, mich an der Morgensonne über den Dächern zu erfreuen, und ich bin trotzdem pünktlich in der Firma.

Die Mittagspause verbringen wir noch einmal am Teich.
Auf diese Bänke mögen wir uns zwar nicht setzen, aber wenige Schritte weiter finden wir eine bessere und genießen den Ausblick.

Endlich Dienstschluss. Die Sonne taucht den Hof in zauberhaftes Licht. Ich betrachte die Kletterhortensien und frage mich, ob man davon Senker ziehen kann.
Ein Kollege meint, ich sollte es ausprobieren.
Der Nachmittag verläuft auch anders als üblich, weil wir unsere Einkaufstour von Donnerstag auf Freitag verschieben mussten.
Zuerst einmal geht’s zur Bücherei, eine Woche vorfristig, weil wir alle entliehenen Bücher schon ausgelesen haben…
…dann zur Drogerie, wo ich keinesfalls das Waschmittel vergessen darf, zumal es das gerade im Angebot gibt…
Letzter Programmpunkt ist der N-Markt. Eigentlich brauche ich gar nichts. Entsprechend mager fällt mein Einkauf aus.

Und schon ist Abend. Bis ich die Mutti heim gebracht und danach mein Auto "gartenfertig" beladen habe, senkt sich die Dunkelheit über die stille Straße. Weil es aber erst 19:15 Uhr ist, fahre ich doch noch zum Garten. Als ich wenig später dort ankomme, ist es vollständig dunkel. Nur gut, dass ein paar Elfenlichter den Weg säumen.
In der Laube mache ich es mir gemütlich. Als ich am Morgen meine Decke einpackte, habe ich beim Zusammenlegen ein Löchlein entdeckt. Das will ich im Maschenstich stopfen. Danach wird noch ein wenig gelesen und dann ist dieser 12. Oktober auch schon wieder vorüber.

Samstagsplausch {06.10.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Na ist denn das zu glauben? Diese Woche fühlte sich durch den Feiertag in ihrer Mitte dermaßen lang an, dass ich mich gar nicht mehr erinnerte, was ich am letzten Wochenende getan habe. ich musste erst den vorigen Samstagplausch lesen, bevor es mir wieder einfiel. Etwas Besonderes lag nicht an.

Wochenende, 29. und 30. September
Als ich am Samstag endlich soweit war, in den Garten zu fahren, war schon Nachmittag. Immerhin wärmte die Sonne inzwischen. Ich war verrückt genug, auch diesmal über Nacht draußen zu bleiben. Gefroren habe ich nicht, zumindest in der Nacht nicht. Als aber am Sonntag die Sonne aufging und ich mich mit dem ersten Kaffee iund meinem Strickzeug auf die Terasse setzte, war es empfindlich kalt. Da beschloss ich, dass die vergangene Nacht definitiv die letzte in diesem Jahr war, die ich draußen verbracht hatte.
Montag und Dienstag, 01. und 02. Oktober
Es ist endgültig Herbst geworden. In der Firma war ein kleiner Umzug angesagt. Übergangsweise musste ich mit meinen Leuten in ein anderes Computerkaninett umziehen. Blöd ist, dass ich dort keinen eigenen Schreibtisch habe, mal da, mal dort sitze und mit meinen Ordnern und anderem Kram nicht weiß, wohin. Ansonsten ist der Raum recht schön, besonders der Ausblick auf Bäume und ein Flüsschen.
Mittwoch, 03. Oktober
Für den Feiertag war Regenwetter vorhergesagt. Das freute mich, denn ich hatte mir vorgenommen, endlich unliebsame Büroarbeit hinter mich zu bringen und war froh, dafür keinen Schönwetter-Tag opfern zu müssen. Dann aber gab es gar keinen Regen. Ich fühlte mich grillig, eingesperrt und überhaupt nicht gut. Und mit meiner Arbeit kam ich auch nicht voran. Also, doch, voran schon, aber ich wurde nicht fertig.
Donnerstag, 04. Oktober
Einkaufstag, wie immer. Der N-Markt lohnt sich nach 16 Uhr fast nicht mehr. Oder habe ich das missverstanden? Verkaufen sie dort vielleicht neuerdings Regale? So leergeräumt, wie die sind, könnte man das glauben.
Ich schaffte es, ein paar unliebsame Briefe zu versenden und damit hoffentlich das bedrückende Unwohlsein einzudämmen, das mich seit Tagen quält.
Freitag, 05. Oktober
Das war ein schöner Tag, den ich ausführlich beschrieben habe.
Und nun ist wieder Samstag {06. Oktober}. Ich bin seit etwas 3 Uhr auf, habe gelesen, gestrickt, einen Film geschaut. Wäsche ist noch keine in der Maschine. Vielleicht fällt das heute auch aus. Unbedingt will ich heute in den Garten, denn es sind bis 26°C vorhergesagt. Das möchte ich ausnutzen.
Vorher treffen wir uns bei Andrea. Bis denne.

WmdedgT – Oktober 2018

Wie jeden Monat fragt Frau Brüllen am 5. wieder Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Es ist Freitag, und wir wollen mal schauen, was ich so alles zusammen bringe.
04:00 Uhr
Ich erwache aus einem chaotischen Traum. Immerhin: Ich träume wieder. Und ich freue mich, dass ich noch Zeit habe, mich noch einmal umzudrehen.
05:11 Uhr
Nun aber raus aus den Federn. Taschen packen. Was muss denn alles mit? Strickzeug, Buch, warme Klamotten, was Luftiges. Wer hier öfter liest, ahnt schon, worauf das hinaus läuft. Auf ein Gartenwochenende. Was ich nicht einpacke, sind die Utensilien, die ich für Übernachtung im Garten brauchen würde, denn das werde ich mir nun doch verkneifen. Auch wenn für die Tage Temperaturen bis 26°C vorhergesagt sind, werden die Nächte sicher recht kalt. Da schlafe ich daheim dann vermutlich doch besser. Außerdem habe ich noch Bürokram zu erledigen, der zwar vorbereitet, aber eben noch nicht fertig ist. Das kann ich machen, wenn es am Abend dunkel geworden ist. Passiert ja leider jeden Tag früher.
06:25 Uhr
Jetzt ist Eile geboten, denn ich will noch in den Kaufmannsladen. Wenn ich es schaffe, noch Kuchen für den Nachmittagskaffee zu kaufen, kann ich mir auf dem Heimweg den Gang in den N-Markt sparen und früher im Garten sein. Schließlich will ich den sonnigen Nachmittag ausnutzen.
07:45 Uhr
Geschafft. Kuchen gekauft, Gemüse für das Wochenende eingesammelt. Und einen Parkplatz gefunden. So treffe ich pünktlich am Arbeitsplatz ein. Der ist heute grenzwertig, denn ich kann momentan meinen Schreibtisch nicht benutzen. Der Raum wird in der nächsten Woche für einen Tag für eine Firmenschulung benötigt und wurde jetzt schon dafür vorbereitet. Nun darf er nicht mehr genutzt werden, damit wir die Vorbereitungen nicht wieder zunichte machen, indem wir dort arbeiten. Nunja. Den Raum, den wir jetzt nutzen, mag ich sehr. Er geht nach hinten hinaus zum Flüsschen. Sehr angenehm. Das Problem ist nur, dass er auch von einer anderen Gruppe genutzt wird {zeitgleich} und dass es dadurch zugeht, wie in der Klippschule.
12:00 bis 12:30 Uhr
Eine Teilnehmerin geht nahezu in jeder Mittagspause spazieren und hat dabei den Ulrichsteich entdeckt. Schon öfter hat sie gefragt, ob ich mitkomme, aber es hat sich nie ergeben, weil ich meine Mittagspausen sehr oft damit zubringe, anderen Kollegen zu helfen. Heute, dachte ich, könnte es klappen und wollte sie gerade fragen, als sie zu mir kam und fragte, ob ich heute vielleicht mitkäme. Jaaaaa!
Die Sonne wärmt, zwischen den Gärten ist es wunderbar ruhig. Als wir den Gartenverein verlassen und durch das alte Eisentor in den Park eintreten, wird es vollends still. Und dann, nach wenigen Schritten liegt der Teich vor uns.Ulrichsteich
Auf einer Bank verzehren wir unser mitgebrachtes Mittagessen. Bei mir gibt es Sushi.
Am liebsten würde ich gar nicht wieder zurück gehen. Andererseits ist der Raum, in dem wir noch drei Stunden zubringen werden, wirklich schön, so im Herbstsonnenlicht.
15:30 Uhr
Wochenfeierabend.
Ich hole die Mutti zu Hause ab und schleppe sie in den Garten. Dort mache ich Kaffee und backe 2 Stück Apfelkuchen auf.
Danach sitze ich mit dem Strickzeug in der Sonne.
Wenig später kommt der Sohn. Auch für ihn backe ich Kuchen auf. Dann möchte ich noch den Rosenkohl putzen. Das macht sich im Garten gut, weil ich die Abfälle gleich auf den Kompost bringen kann. Aber die Mutti friert. Obwohl der Sohn sie liebvoll in Decken wickelt, guckt sie wie ein Vögelchen, das aus dem Nest gefallen ist. Also pake ich das Gemüse wieder weg, schnappe das Mütterlein und bringe sie nach Hause.
19:00 Uhr
Ich überlege kurz, ob ich noch mal in den N-Markt gehe, lasse es aber sein. um die Zeit auf den Freitag haben die dort sowieso nichts mehr in den Regalen liegen.
Daheim krame ich in der Wohnung herum, lese noch ein wenig und gehe früh zu Bett. Den Bürokram habe ich vertagt.

Das war mein WmdedgT? vom 5. Oktober 2018

Samstagsplausch {29.09.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Dies war eine eher unspektakuläre Woche.

Wochenende, 22. und 23. September
Obwohl ich schon seit zwei Wochenenden davon redete, dass es das letzte Im-Garten-Übernachten-Wochenende sei, wollte ich es auch diesmal noch einmal wissen, zumal es in der Woche zuvor noch einmal bis 30° warm geworden war und die Nächte noch um die 20° herum lagen. Rechtzeitig hatte ich die Gartenhütte umgeräumt, umgestaltet und mir so eingerichtet, dass man es darin durchaus gemütlich hatte. Am Freitag Nachmittag war die Temperatur innerhalb einer Stunde von 27 auf 17 Grad gefallen und sank infolge des Regens in der Nacht noch weiter. Gegen Morgen klarte es auf, und so empfing mich gegen 7 Uhr ein sonniger, aber eisiger Morgen. Den 11° trotzend trank ich meinen ersten Kaffee in der Morgensonne unter dem Apfelbaum. Dann holte ich die Regalteile aus dem Auto und baute alles auf, räumte noch einmal die Hütte um und die Regale ein. Später telefonierte ich mit der Enkelhexe, die nach endlosen Wochen wieder einmal bei ihrem Papa war. Am Nachmittag kamen beide in den Garten. Ich war so glücklich, mein großes Mädchen in die Arme zu schließen.
Anke und Jürgen waren inzwischen auch in ihrem Garten eingetroffen und nachdem ich die Wurst- und Fleischreserven aus dem Frost geholt und Paprika geschnippelt hatte, zauberte Jürgen die Soljanka. Dann fanden wir uns alle zum Essen ein. Insgesamt waren wir zu fünft, doch es wären gut noch einmal so viele Leute satt geworden, so viel Suppe hatten wir.
Als es dunkel wurde, gingen der Sohn und die Junghexe wieder. Auch Anke und Jürgen machten sich auf den Heimweg und ich verkrümelte mich in meine Hütte und machte es mir, wie schon am Abend zuvor, mit Krimi und Strickzeug gemütlich.
Der Sonntagmorgen war trüb, aber nicht mehr ganz so kalt. Am Vormittag begann es zu nieseln und sah nach noch mehr Regen aus. So packte ich meinen Kram zusammen und entschloss mich schweren Herzens, meine Sommerresidenz zu verlassen.
Daheim wusste ich gar nichts rechtes mit mir anzufangen. Klar, ich hatte jede Menge Kram zu verräumen. Außerdem musste ich in die Wanne, denn ich war zu letzt doch noch richtig nass geworden und da es zu dieser Zeit nur noch 12°C gab, musste ich mich in der heißen Wanne erst mal wieder aufwärmen.

Montag, 24. September
Da habe ich doch festgestellt, dass mein Einkauf beim Möbelschweden gleich zweimal von meinem Konto abgebucht wurde, am Freitag Abend einmal um 18.55 und ein zweites Mal genau drei Minuten später. Telefonisch war niemand erreichbar, so dass ich mich zum Feierabend direkt wieder auf den Weg in den ehemaligen Saalepark machen musste, um die Angelegenheit zu klären. Diesmal begleitete mich die Sonne auf meinem Weg und obwohl ein ellenlanger Stau mich am Vorwärtskommen hinderte, konnte ich die Fahrt genießen. Beim Möbelschweden war man sehr freundlich und hilfsbereit und ich hatte den Eindruck, soetwas kam nicht zum ersten Mal vor. Wunder der Technik. *lach* Als kleine Entschädigung bekam ich noch einen Hotdog samt Getränk. So hatte ich gleich mein Abendessen.

Dienstag, 25. September
Am Vormittag erhielt ich einen Anruf der Buchhaltung des Möbelschweden, bei dem mir mitgeteilt wurde, dass man mein Geld noch am selben Tag zurück überwiesen würde. Am Nachmittag fuhr ich bei Katl vorbei, die mir mein Wollepäckchen übergab, das sie für mich entgegen genommen hatte. Zeitlich passte es gut, dass ich sie gleich noch zu ihren Kindern brachte, wo der Geburtstag eines ihrer Enkel gefeiert wurde.

Mittwoch, 26. September
Endlich wieder Therme. Ich bekomme es zur Zeit nicht hin, an einem festen Tag zum Schwimmen, Wassersporteln oder auch nur Saunieren zu gehen. Diese Woche klappte es nun am Mittwoch. Sonne glitzerte auf dem Wasser. Es fühlte sich wundervoll an und alle Sorgen*** fielen von mir ab.
In der Kelo-Sauna gab es einen Aufguss Tundra. Sehr angenehm. Danach saßen wir lange am Seerosenteich und ließen einfach die Seele baumeln.
Am Schluss schleppte ich die Katl noch in den Kaufmannsladen, weil mich plötzlich nach Asiatischer Gemüsepfanne gelüstete, die ich mir dann als Nachtessen zubereitete.

Donnerstag, 27. September
Auch in dieser Woche wich der Donnerstag von der üblichen Routine ab. Ich hatte im Radio gehört, dass der Donnerstags wettertechnisch der beste Tag der Woche werden sollte und im ersten Moment grummelte ich: Na prima, und genau an diesem Tag kann ich nicht in den Garten, weil wir einkaufen müssen. Aber dann dachte ich mal sehen, wie flexibel die kleine alte Frau noch ist, und schlug ihr vor, den Einkauf auf Freitag zu verschieben und sie stattdessen mit in den Garten zu nehmen. In Aussicht stellte ich ihr, dass sie "ihre" Kartoffeln ausbuddeln könnte. Sie war sogleich begeistert von meinem Vorschlag.
Gefreut haben wir uns, als auch der Sohn und dessen bster Freund im Garten waren. Die beiden räumten den Schuppen auf, strichen meine neue Bank und diverse andere Dinge. Ich machte mich über das Kartoffelbeet her, weil ich das Graben für die Mutti zu schwer fand und sie lieber die Tulpenzwiebeln pflanzen sollte. Die dunkleren Kartoffeln sind solche mit violettem Fleisch. Ich hätte mal eine aufschneiden sollen, um es zu zeigen, aber daran habe ich gar nicht gedacht.
Nachdem wir unsere Arbeit beendet hatten, reichte Anke noch einen Topf mit Soljanka {nun ist sie endgültig alle} über den Zaun, so dass wir gleich noch leckeres Abendessen hatten. 20 Uhr war es dunkel, also brachen wir Frauen auf in Richtung Wohnungen. Ich musste unbedingt noch in die Wanne, denn ich war durch die Grabearbeiten in der trockenen Erde total staubig.
Freitag, 28. September
WOCHENENDE
Als ich bei Mutti ankam, um sie zum Einkaufen abzuholen, bekam die Wolkendecke erste Risse. Nach dem Einkauf schien die Sonne. Ich war aber so unendlich müde {keine Ahnung, warum}, dass ich doch erst einmal in die Wohnung fuhr. Ich hatte weder genug Elan, schnell noch die Wäsche zu erledigen {zumal schnell minderstens 90 Minuten bedeutet hätte}, noch konnte ich mich aufraffen die Taschen mit warmer Kleidung und Kuscheldecken für den Garten zu packen. Stattdessen legte ich mich "ein wenig" auf die Couch, mit dem Ergebnis, dass ich 2.23 Uhr erst einmal ausgeschlafen hatte.
Samstag, 29. September
Inzwischen ist die Wäsche längst fertig und hängt auf der Leine. Eine Socke ist fertig, so dass ich nachher die zweite beginnen kann. Kaffee getrunken habe ich zwischendurch, weit weniger romantisch als unter dem Apfelbaum, aber nunja. Müde bin ich auch schon wieder, aber jetzt lege ich mich ganz sicher nicht nochmal auf die Couch, denn die Sonne strahlt vom wolkenlosen Himmel. Allerdings haben wir gerade mal 8°C. Das ist für den Garten ganz schön frisch. *brrr*
Also schau ich jetzt erst mal zu Andrea und wünsche euch allen ein schönes Wochenende.

Ach HALT, die Fußnote…
***Ja, ich hatte Sorgen. Wiedereinmal um meinen Job. Es ist das gleiche Dilemma, wie Anfang des Jahres. Unser Vertriebsmann ist ein lieber, netter Mensch, und er kann sicher auch eine Menge guter Dinge. Aber Vertrieb kann er nicht, zumindest nicht zielführend. Er macht und tut, aber er bringt nichts so recht zum Abschluss, was zur Folge hat, dass nicht nur mein Job immer wieder ins Wanken gerät, sondern noch einige andere auch.
Ende der Woche hat nun der Chef reagiert, bzw. agiert, denn er hat nicht gewartet, bis ich wieder auf der Matte stehe und ihn frage, wie es weiter geht und ob ich mir was anderes suchen soll. {Hätte ich diesmal nicht gemacht, sondern mit konkreten Vorschlägen aufgewartet, wollte das aber nächste Woche erst tun, je nach dem. wie ein bestimmter Termin verlaufen wäre.} Na, jedenfalls hat der Chef die Initiative ergfriffen und der Lieblingskollegin einen Teil des Vertriebes wieder übertragen. Habt ihr den Stein plumpsen hören, der mir vom Herzen fiel? Nun mache ich mir keine Sorgen mehr um meinen Job, dass die Liebslingskollegin erfolgreich akquirieren wird, daran habe ich keinen Zweifel. Sie hat das früher schon gemacht, als wir den lieben netten Vertriebsmann noch nicht hatten. Da konnte man sich über mangelnde Aufträge nie beklagen, eher war es mitunter zu viel. Das war eine super gute Nachricht, genau rechtzeitig vor dem Wochenende.

Samstagsplausch {22.09.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Heute kann ich euch von einer super schönen Woche berichten. Vollgepackt war sie und teilweise stressig. Doch überwiegend war das positiver Stress.
Seht selbst.
Wochenende, 15. und 16. September
Völlig stressfrei verlief das Wochenende. Weil sich das schon in der Vorwoche bewährt hatte, versorgte ich schon am Freitag zum Feierabend die Wäsche und packte meine Taschen für das Gartenwochenende. Diesmal vergaß ich auch die langärmeligen Shirts nicht. Außerdem war ich mit 3 Knäulen Sockengarn, diversen Resten für die Decke(n) und zwei Krimis bestens gerüstet, selbst wenn es drei Tage Regenwetter gegeben hätte. Gab es aber nicht, so dass ich den größten Teil meiner Freizeitausrüstung ungenutzt wieder mit nach Hause nehmen konnte/musste.
Am Samstag wurde bei Nachbars gegrillt und ich durfte auch zwei Steaks mit auf den Grill legen. Am Ende hatten wir so viel übrig, dass wir beschlossen, am nächsten Samstag gemeinsam Soljanka zu kochen. Schnell wurden die Reste klein geschnippelt und für die kommende Woche in meinem Gefrierfach geparkt.
Der Sonntag war ein sehr stiller Tag. Das tat gut.
Montag, 17. September
Um so hektischer wurde es am Montag. Im Job kam ich nicht mal dazu, mir Kaffee zu machen. Aber das war in Ordnung, weil die Arbeit mit den wenigen Anwesenden so viel Spaß machte, dass ich beinahe noch den Feierabend verpasst hätte.
Den durfte ich aber nicht verpassen, denn Katl hatte sich mit der Straßenbahn auf den Weg gemacht, um mich von der Arbeit abzuholen. Schnurstracks fuhren wir zum Möbelschweden. Ich hatte zum Einen sehr genaue Vorstellungen, was ich für die Laube brauchte, zum Anderen wollte ich mich inspirieren lassen. So schlenderten wir tatsächlich durch die gesamte Ausstellung. Das habe ich schon ewig nicht mehr gemacht, weil ich meist genau weiß, was ich möchte und dies zeilstrebig aus dem riesigen Angebot fische. Das haben wir dann für die Regale auch getan. Schwups ins Auto verladen und ab in den Garten. Dort war ich ein wenig enttäuscht, weil der Sohn da war. Das klingt jetzt blöd, deshalb muss ich das erklären. In den letzten Wochen war er immer auf Montage und ich hatte mir überlegt, wie ich die Laube umräumen und mit Regalen ausstatten möchte und wollte das in der Zeit erledigen, in der er nicht da ist. Ich wollte es fertig haben, bis er am Wochenende wiederkommt und das sollte dann eine Überraschung für ihn sein. Tja, und das funktionierte nun nicht, weil er eben unerwartet doch da war.
Wir {also Katl und ich} haben dann die Regale trotzdem aufgebaut und es ist richtig schön geworden.
Dienstag, 18. September
Es gab Trouble auf Arbeit, in dessen Folge ich gemeinsam mit der Lieblingskollegin Verschiedenes klären musste. Unter Opferung sämtlicher Pausen gelang uns das auch und wir brachten alles zu einem guten Ergebnis. Trotzdem hat es geschlaucht und ich war zum Feierabend völlig breit. Außerdem war mir übel. So wählte ich die Therme ab und fuhr stattdessen in den Garten. Unterwegs konnte ich noch ein paar Kleinigkeiten erledigen. Es macht mich froh, wenn ich Erledigungen abhaken kann, besonders, wenn sie mit Umwegen verbunden sind, die kaum im Verhältnis zum Nutzen stehen.
Froh war ich, als ich im Garten ankam. Bei Nachbars gab es gleich Kaffee und Kuchen und einen kleinen Schwatz. Danach zog ich mich zurück, räumte und kruschelte in meiner Laube herum und wartete auf den Sohn.
Mittwoch, 19. September
Auf Arbeit lief alles bestens und ich hatte sogar Zeit für die Mittagspause. So entwickelte ich schon wieder neue oder weiterführende Ideen für die Laube. Catrin nennt ihr Gartenhäuschen die Villa. Meines hieß bisher nur Laube oder Hütte, aber wenn ich so weitermache mit der Ausgestaltung, kann ich auch bald Villa sagen. Dort wollte ich den Feierabend in aller Ruhe verbringen, was zunächst nicht so recht gelang. Kaum kam ich in meinem grünen Reich an, fingen mich die Nachbarn ab mit der Aufforderung zu Kaffee und Kuchen zu ihnen zu kommen. Den Kuchen lehnte ich ab, ließ mich zu einer Tassee Kaffee überreden, blieb aber nicht lange. Kaum hatte ich mich jedoch in meinem Reich eingerichtet {Handy ans Ladenkabel gehängt, ein Glas Wasser eingeschenkt, das Buch bereit gelegt}, tauchte der Sohn mit einem Kollegen auf. Der Sohn bereitete Abendessen zu, der Kollege schwatzte allerlei. Ein weiterer Nachbar ließ sich an unserem Tisch nieder. Ich kam mir blöd vor, weil ich so mittendrin saß. Vielleicht hätte ich heim fahren sollen.
Nach dem Essen ging der Kollege heim, der Sohn verzug sich auf die Schaukel, der Nachbar erzählte mir noch von seinem Arbeitsalltag. Gegen 21 Uhr kehrte Ruhe ein. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich bereits dazu entschlossen, nicht mehr heim zu fahren. Ich stellte den Wecker eine halbe Stunde früher als sonst und machte es mir nun wirklich mit meinem Krimi gemütlich.
Donnerstag, 20. September
Der Tag war in jeder Hinsicht anders als andere Donnerstage. Ich hatte zwar gut geschlafen, wachte aber schon kurz nach drei auf und kam von da an nicht mehr wirklich in den Schlaf. Unterschwellig war da vielleicht die Befürchtung, am Morgen nicht alles zu schaffen, weil ich doch vom Garten aus erst noch nach Hause musste, um zu duschen und mich für den Tag vorzubereiten. So stand ich noch vor dem Wecker auf und machte mich auf den Weg. Im Nachhinein weiß ich, dass ich durchaus noch einen Guten-Morgen-Kaffee hätte trinken können, denn zu Hause hatte ich noch richtig viel Zeit, bevor ich los musste.
Der Arbeitstag war kurz, denn ich hatte mit der Lieblingskollegin verabredet, dass ich zu Mittag gehen konnte.
So schaffte ich daheim noch die Wäsche, die ich in letzter Zeit immer freitags erledigt hatte. Außerdem stand Haare färben auf dem Programm. Als das erledigt war, machte ich mich schön, denn ich war mit Mutti verabredet. Diesmal aber nicht zum Einkaufen, sondern zu einer Feier der Gewerkschaft, bei der langjährige Mitglieder geehrt wurden. Die kleine alte Dame blickt immerhin auf 70 Jahre Gewerkschaftszugehörigkeit zurück. Es war eine schöne Feier. Der Neue Bezirksvorsitzende würzte seine Rede mit interessanten Fakten aus den jeweiligen Eintrittsjahren der Jubilare. Als er außerdem über die aktuelle Gewerkschaftsarbeit sprach, kam ebenfalls viel Interessantes zu Tage. Nach der Ehrung gab es ein tolles Abendessen und die ganze Zeit über nette musikalische Umrahmung. Für die Mutti war das ein richtig schöner Abend und ich war froh, dass ich mit ihr hingegangen bin.
Freitag, 21. September
Die Donnerstagspflichten mussten nachgeholt werden. Schließlich stand in dieser Woche die Bücherei auf dem Plan. Freilich hätte ich die Bücher auch telefonisch verlängern können, aber wir mussten sowieso einkaufen, weil die kleine alte Frau jede Woche einkaufen muss. Nach der Bückerei kam die Drogerie an die Reihe. Da brauchten wir nichts,was wir nicht auch anderswo hätten kaufen können, aber wenn wir einmal in der Nähe waren… Außerdem gelten die Rabattcoupons nur noch bis Ende des Monats… Zum Abschluss der Runde, wie immer, der N-Markt. Nur dass der an diesem Freitag für mich nicht der Abschluss war, weil die Erweiterung, die ich mir für die Hütte überlegt hatte, einen weiteren Besuch beim Möbelschweden erforderte. Weil inzwischen der angekündigte Regen recht heftig eingesetzt hatte, zögerte ich zunächst, dorthin zu fahren. Doch Aufschieben wäre auch doof gewesen.
Es war bereits dunkel, als ich mit meinen Einkäufen und all meinem Gepäck am Garten ankam. Es war inzwischen 20 Uhr und regnete immer noch. So brachte ich nur die warme Kleidung und die Lebensmittel in die Hütte und zwei kleine Kissen, ich erstanden hatte. Die Regalteile mussten im Auto warten und kommen erst im Laufe des Wochenendes zum Einsatz. Ich zog mir erst einmal trockene Kleidung an, verräumte die Einkäufe soweit möglich. Dann gab es erst einmal Abendessen. Danach machte ich es mir mit einem Krimi aus der Mediathek und meinem Strickzeug gemütlich.

Samstag, 22. September
In der Nacht sind die Wolken fort gezogen. So werde ich nachher schnell die Regalteile aus dem Auto holen und aufbauen. Dann kann ich weiter aufräumen und für alles, was hier noch herum steht, einen festen Platz finden.
Demnächst möchte ich mal zur Lagerbox fahren und ein paar Knäuel Baumwollgarn holen. Ich kann hier nämlich ein paar farbenfrohe Netze gebrauchen, um Zwiebeln und ähnliches aufzubewahren. Auch gehäkelte Utensilos wären nicht schlecht. Und Topflappen brauche ich auch.
Nun bringe ich erst einmal diesen Eintrag zu Andrea und wünsche euch allen ein tolles Wochenende.
Eure Mira

Samstagsplausch {15.09.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Wie war denn eure Woche? Meine war einigermaßen durchwachsen. Jedoch habe ich das Gefühl, alles ganz gut gemeistert zu haben. Und es gab sehr schöne Momente.

Wochenende, 08. und 09. September
Ich war vom Freitag Abend an im Garten. Und ich war die meiste Zeit allein. Das tat sooo gut. Ich habe gestrickt, gelesen, mich erholt.
Als ich allerdings am Sonntag Abend heim kam, hatte der Sohn noch eine sehr traurige Nachricht für mich. Die beschäftigte mich noch tagelang.
Montag, 10. September
Mir ging es nicht gut. Seelisch. Das erwähnte ich eben schon. Den Arbeitstag überstand ich irgendwie.
Am Nachmittag fuhr ich schnurstracks nach Hause, um mit dem Sohn Papierkram zu erledigen. Für das Treffen mit Katl und Janine in der Therme hatte ich um Verlegung auf Mittwoch gebeten. Janine erzählte später, dass ihr das sehr gelegen kam.
Dienstag, 11. September
Ich weiß gar nicht so recht, was überhaupt los war, aber ich kam nicht pünklich von der Arbeit weg, entsprechend schlecht durch den Feierabendverkehr. Ich musste unbedingt noch zu einer Poststelle und entschied mich für B’dorf. Guuuute Entscheidung.
Kurz nach sechs kam ich im Garten an. Endlich wieder Garten.

Mittwoch, 12. September
Es wäre der Tag für 12 von 12 gewesen, aber es war nicht nur ein stino Arbeitstag, sondern sogar ein vollgepackter, stressiger. Da war nix mit Fotos. Und den Feierabend verbrachten wir in der Therme, wo Fotografieren verboten ist. So bekam ich diesmal meine 12 Fotos nicht zusammen.

Donnerstag, 13. September
Wie schön, es ist schon Donnerstag. Ja, es ist Einkaufstag. Aber darauf freue ich mich meist, denn wenn ich den Einkauf geschafft habe, ist für mich Wochenende. Natürlich muss ich am Freitag noch mal zur Arbeit, aber diesen einen Tag schaffe ich doch locker. Oder?
Der Tag gibt sich herbstlich. 🍁
Passend dazu lese ich bei Regula vom Herbst-Handarbeitsbingo und entschließe mich, daran teilzunehmen, auch wenn es bereits am 1. September begann und ich schon wieder mal spät dran bin. Bis 24. November habe ich noch Zeit, und ich denke, das eine und das andere Kreuz werde ich setzen können, auch wenn es vielleicht nicht zu einer kompletten Reihe reichen wird. Egal, mitmachen zählt.
Richtig gut tat mir eine kleine Geschichte, die ich bei Georg las. Sie verschaffte mir etwas Abstand, so dass ich danach eine Idee zur Lösung eines Problems hatte, die tatsächlich funtionierte. Ein toller Moment.

Freitag, 14. September
Wie erwartet ließ sich der letzte Arbeitstag der Woche gut an, obwohl es ein diesiger, grauer Tag war.
Am Nachmittag blinzelte sogar ab und an die Sonne durch das Grau.
Daheim hatte die Waschfee bereits gute Arbeit geleistet. Ich musste die Wäsche nur noch aufhängen. Danach packte ich meinen Kram zusammen und verzog mich in den Garten.
Es war schon halb acht, wurde bereits dämmrig und es waren nur noch die ganz unverwüstlichen Kämpen da. Nur Nero, Jenser und das Reh, der mir neulich erzählt hat, das er gern im Wald schläft. {Da passt der Spitzname ja, obwohl wir ihm den schon verliehen hatten, bevor wir das mit dem Wald wussten.} Es wurde ein schöner entspannter Abend. Meinen Krimi bekam ich allerdings nicht fertig, weil mir dann irgendwann die Augen zu fielen.

Samstag, 15. September
In der Nacht wachte ich im 2-Stunden-Takt auf, schrieb jedes Mal kurz mit der Schwester, die schlaflos durch RP geisterte.
4:54 Uhr gab ich auf und machte Kaffee. Und so entstand dieses Novum. Ein Blogbeitrag, den ich komplett am Handy getippt habe, Tippfehler und Autovervollständigung inklusive.
Inzwischen ist es hell geworden, was mich an einen Text vom Keimzeit erinnert. Mal sehen, ob ich den finde. Dann trage ich ihn hier nach.
Jetzt aber versuche ich erst mal, diesen Eintrag zu Andrea zu bringen.
Euch allen ein schönes Wochenende
Eure Mira

Nachtrag
Ich hab’s gefunden. Zukunft von Keimzeit, von der CD Smart und gelassen warten

Freitagsfüller…

…mal wieder

1. Es gibt Kollegen, da könnte man beim Laufen die Schuhe besohlen. Seltsamerweise haben sie trotzdem einen guten Stand beim Chef.

2. 12 Wochen dauerte es, bis zwei Rechner aufgestellt wurden. NUR aufgestellt, für die Installation war jemand anderer zuständig, der das dann an einem Vormittag schaffte.

3. Als ich Katl und Janine in der Therme traf, haben wir wieder einmal herzlich gelacht.

4. Meine Mutter ist ein Fall für sich.

5. Dank handgestrickter Wollsocken bekomme ich nie kalte Füße.

6. Die erste Kürbissuppe in diesem Jahr werde ich wahrscheinlich zu Halloween kochen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Taschen packen und für zweieinhalb Tage in den Garten übersiedeln. Samstag habe ich ein wenig Gartenarbeit und viel Stricken und Lesen geplant, und Sonntag möchte ich mich ebenfalls im Garten vergnügen.

Den Freitagsfüller, wie immer, von Barbara, bei der ich nun endlich wieder kommentieren kann.

Die Vorgehensweise vom letzten Freitag hat sich bewährt. Da hatte ich am Morgen keine Muße, meine Taschen für das Gartenwochenende zu packen. Stattdessen fütterte ich die Waschmaschine, stellte sie so ein, dass sie mit ihrer Arbeit fertig sein würde, wenn ich von Arbeit kam. Dann versorgte ich die Wäsche und packte in Ruhe meinen Kram zusammen. Man braucht ja inzwischen jedem Menge Zeug, Decken, langärmelige Shirts, Strickjacken… Da darf man nichts vergessen, sonst friert man womöglich. Danach stand dem entspannten Wochenende nichts mehr im Weg. Diese Woche mache ich das genauso.

Samstagsplausch {08.09.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Ich sage es gleich vorweg, das war nicht meine Woche.

Samstag, 01. September
Zuerst musste ich meine Schwester zum Fernbus bringen. Zum Glück waren wir ein wenig knapp dran, so dass keine Zeit für sentimentale Stimmung blieb. Danach verkrümelte ich mich in den Garten. Noch war es sonnig und tat sehr gut, einfach dort zu sein. Außerdem gab es da die vielen schönen Erinnerungen an die Zeit mit meiner Schwester.
Um die Mittagszeit hatte ich von der vergangenen Woche Schlaf nachzuholen und packte mich auf die Schaukel. Als ich davon aufwachte, dass eine Nachbarin irgendwelche Unwichtigkeiten quer durch die Gartenanlage kreischte, hatten dicke Wolken die Sonne verdeckt. Es war windig und kühl. Ich blieb trotzdem noch bis zum Dunkelwerden draußen.
Nachbarin C. kam am Abend noch auf einen Schwatz und brachte zwei Krimis mit, eine Menge Lesestoff. Hoffentlich komme ich dazu.

Sonntag, 02. September
Der Tag begann grau und verregnet, so dass aus dem Gartenfrühstück bei der Uraltfreundin ein Wohnzimmerbrunch wurde. Schön war es. Nette Leute lernte ich kennen. Leckere Smoothies gab es, die bestens zu meiner derzeitigen Ernährung passten und angenehm satt machten. Leider bekam der Tag dann einen Dämpfer, von dem zu erholen ich noch die Hälfte der folgende Woche brauchte und den ich noch immer nicht richtig verkraftet habe.

Montag, 03. September
Es ging mir seelisch so mies, dass ich zum Feierabend nur noch heim wollte und nicht einmal Muße hatte, in die Therme zu gehen. Dafür besuchte ich nach gefühlten Ewigkeiten wieder einmal den Lenta-Laden und gönnte mir einen Becher Algensalat. Überhaupt hätte ich an diesem Abend essen, essen, essen können.

Dienstag, 04. September
Ich mochte noch immer niemanden sehen, was in der Firma natürlich nicht umzusetzen ist. Dafür aber zum Feierabend. Dachte ich. Und verzog mich in den Garten. Katl hatte jedoch angekündigt, mich dort zu besuchen. Sie hatte an meinen Nachrichten gemerkt, dass ich mich mies fühlte und wollte einfach nur für mich da sein. So richtig funktionierte das nicht. Ich war einfach zu knautschig und bestimmt auch nicht gerade nett zur Katl. Doch diese ertrug mich mit Fassung.
Es wurde früh kühl und feucht an diesem Abend, so dass wir bald aus dem Garten verschwanden.

Mittwoch, 05. September
Wie an jedem Fünften gab es WmdedgT, das ich jedoch erst am Donnerstag niederschrieb.
Erstaunlicherweise besserte sich meine Stimmung, nachdem ich Catrin erzählt hatte, was ich bedrückte, einschließlich der vorangestellten Bitte, nicht weiter auf das Thema einzugehen, was sie dann auch nicht tat, bis auf die Äußerung, sie könne mich verstehen. Das tat gut.

Donnerstag, 06. September
Ich habe es wieder getan. Ich habe wieder Arbeiten erledigt, die nicht zu meinen Aufgaben gehören, weil ich mit den Ergebnissen dieser Tätigkeiten weiterarbeiten muss, die Kollegen, deren Aufgabe es wäre, diese aber nicht erledigen. In diesem Fall war es sogar so, dass ich jemanden bat, etwas zu erledigen, weil ich es zu einem bestimmten Termin nutzen musste und von der Person zur Antwort erhielt: "Das kannst du doch selbst. Ich habe dir doch gesagt, was du beachten musst." Das Problem ist, dass ich sehr wohl die Fähigkeit dazu habe, nicht aber die Berechtigung. Und nun kam der Rüffel seitens der Obrigkeit, wie es denn sein könne, dass ich diese Tätigkeiten ausführe. Nun soll ich mich rechtfertigen. Na gut, ich mache das. Aber dann kommt auch zur Sprache, dass die Person aus dem Kollegenkreis sich geweigert hat, die Aufgabe auszuführen und sie ausdrücklich mir übertragen hat. Ich kann das nicht auf mir sitzen lassen.
Immer solcher Mist!

Freitag, 07. September
Am Morgen kam ich nur sehr schlecht in Gang und beschloss deshalb, meine halbgepackten Taschen gar nicht erst mitzunehmen, weil ich vermutlich ohnehin das Wichtigste vergessen hätte. Also programmierte ich die Waschmaschine, damit sie fertig ist, wenn ich von der Arbeit komme, und plante, direkt in die Wohnung zu fahren, die Wäsche aufzuhängen und dann in aller Ruhe die Taschen für drei Tage Garten im Herbst zu packen. Egal, wie an Nachmittag und Abend das Wetter sein würde, ich würde in den Garten fahren und bis Sonntag dort bleiben.
Es wurden drei große Taschen. Eine mit jeder Menge Strickzeug, eine mit Kleidung von Sommer über Herbst bis Winter. Und eine nur halbvolle mit Lebensmitteln. Bis ich soweit war, hatte sich die Spätnachmittagssonne hinter dicken Wolken verzogen. Das hielt mich aber nicht davon ab, mein Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Samstag, 08. September
Ich starte wieder ein Blogexperiment. Die Beitragsplan neulich, die Catrin für mich verlinkt hat, als ich auf dem Markt war, hatte super geklappt. Heute probiere ich mal, ob mir die Teilnahme an der Linkparty auch mittels Handy gelingt.
Wenn ihr also diesen Beitrag in der Plauschecke bei Andrea findet, wisst ihr, das auch dieses Experiment gelungen ist.
Habt ein super schönes Wochenende, was immer ihr vor habt.