Sonntagsplausch {02.06.2019}

Guten Morgen ihr Lieben da draußen.
Gestern war ich nicht bei euch und nicht bei Andrea in der Plauderecke, denn ich hatte etwas sehr Schönes vor. Meine Freundin hat gestern geheiratet und mich dazu eingeladen. Stellt euch vor, ich war richtig aufgeregt. Und während der Trauung hab ich sogar geheult. Also so ein bissel.
Auch ansonsten war meine Woche richtig schön. Es war leider die letzte Woche, in der ich arbeitsmäßig etwas kürzer treten konnte. Nur drei Arbeitstage, und die auch nur bis Mittag. Solch einen Luxus hatte ich schon seit vielen Jahren nicht mehr. Das konnte ich richtig genießen, zumal ich auch den Kopf frei hatte.
Die freie Zeit habe ich überwiegend im Garten verbracht, auch wenn Anfang der Woche das Wetter noch nicht so toll war und ich am Mittwoch Abend sogar heim fuhr, weil ich schon alle möglichen Sachen übereinander gezogen hatte und trotzdem fror. Das kann man sich jetzt kaum vorstellen, dass man vor nicht einmal einer Woche noch gefroren hat {in jener Nacht waren nur 5°C}.
Also bitte, ihr Lieben, stöhnt mir jetzt bloß nicht, es sei zu warm. Wir wollten Sommer, jetzt haben wir Sommer. Ich für meinen Teil genieße die hohen Temperaturen sehr. Doch, doch, auch mir macht Hitze etwas aus. Auch mein Kreislauf hat zu kämpfen, auch meine Beine werden schwer und die Knöchel schwellen schon mal an. Dennoch freue ich mich über die Sonne, die Wärme, den Sommer und alles.
Morgen beginnt sich das Hamsterrad wieder mit voller Kraft zu drehen. Es beginnen gleich zwei neue Kurse und in der Woche darauf noch mal zwei. Die darf ich alle bedienen, was bedeutet, es wird vermutlich wieder richtig stressig. {Bei uns fällt man immer von einem Extrem ins andere.} Ich habe sozusagen meinen "alten" Job zurück {also das, was ich bis März ausschließlich gemacht habe}. Zusätzlich habe ich auch noch Termine im "neuen" Job {den ich seit April bis jetzt ausschließlich gemacht habe}. Und wie das immer so ist, werden diese Termine auch wieder mehr. Es wird also wohl wieder sehr stressig werden und ich werde mir wieder alles, aber auch alles aufschreiben müssen, damit nichts untergeht. Um so froher bin ich, dass ich in den letzten beiden Wochen nur halbtags gearbeitet habe und Kraft tanken konnte.
Zusätzlich kann ich nach Pfingsten endlich mit dem Umzug beginnen, denn am Mittwoch kam endlich der unterschriebene Mietvertrag zurück, verbunden mit Instruktionen, wie ich zu den Schlüsseln komme und und und…
Tja, bei meinem Glück passt das natürlich wieder ganz genau. Pünktlich dann, wenn alle freien Tage und alle Chancen auf zeitigen Feierabend vorüber sind und sich mein Hamsterrad wieder in voller Geschwindigkeit dreht, pünktlich dann bekomme ich die Schlüssel, und keinen Tag früher.
Wir werden das trotzdem schaffen. Nun gerade! Außerdem haben mir ganz liebe Menschen Unterstützung zugesagt.
Das wird schon!
Nun wünsche ich allen erst mal einen schönen Sonntag und werde mich jetzt in den Garten bewegen und das schöne Wetter genießen.

Samstagsplausch {25.05.2019}

Guten Morgen ihr Lieben da draußen.
Jetzt lasse ich mich erst einmal bei Andrea in der Plauderecke nieder und erzähle euch, wie es mir in dieser Woche ergangen ist. In einem Spruch zusammengefasst Ende gut – alles gut.
Ja, ihr habt richtig gelesen, das Wohnungssuche-Drama hat ein Ende. Die Entscheidung, welche der beiden schönen Wohnungen ich nehme, wurde mir abgenommen, denn die mit dem Wintergarten wurde jemand anderem zugesprochen, obwohl Makler und Verwalter lieber mir den Zuschlag gegeben hätten. Das letzte Wort hat der Eigentümer und der hat anders entschieden. Wie man im Nachhinein munkeln hört, war das wohl schon vorher so abgesprochen. Aber egal.
Ich werde nun also in diese schöne Wohnung in der Nähe des Gartens ziehen und freue mich darauf sehr. Zeigen kann ich sie euch noch nicht, weil ich den Schlüssel erst am 7. Juni bekomme. Aber dann!
Dienstlich hatte ich eine sehr angenehme ruhige Woche. Da ich meine Termine so geplant hatte, dass die Nachmittage für Torgau frei blieben, der Einsatz dort aber schon in der letzten Woche zu Ende war, blieben die Nachmittage nun für mich frei. Da nutzte ich sie für den Garten. Zweimal habe ich auch die Mutti mitgenommen, einmal nach ihrem Arzttermin, zu dem ich sie fahren konnte. Und einmal nach dem Einkaufen. Das hat die kleine Frau gefreut.
Gestern Abend habe ich dann auch meine Saison eröffnet. Der Sohn hat mir mein Bett auf der Schaukel gerichtet. Ich habe hier draußen so wunderbar geschlafen, wie schon lange nicht mehr. Und jetzt, während ich dies schreibe, sitze ich unter dem Apfelbaum in der Morgensonne und beobachte die jungen Amseln, die über die Wiese hüpfen und ihr Frühstück zusammensuchen. Gleich werde ich mir noch einen Kaffee holen und den Start in den Tag genießen.
Habt alle ein feines Wochenende.

Samstagsplausch {18.05.2019}

Schon wieder habe ich auf zwei Wochen zurückzublicken, denn letzten Samstag konnte ich nicht am Plausch teilnehmen, weil wir im strömenden Regen den Muttertagsausflug um einen Tag vorverlegt hatten. Nun, wir hatten das beste aus dem Tag gemacht.
Die Woche 06. bis 12. Mai ist schnell erzählt, war sie doch wieder geprägt von sehr zu viel Arbeit und überschattet von der verzweifelten Wohnungssuche. Das herausragendste Ereignis dieser Woche war kein Höhe- sondern ein Tiefpunkt, denn am Dienstag ging es mir nach den vier Einheiten in Leipzig so mies, dass ich unter keinen Umständen nach Torgau fahren konnte. Ich weiß genau, hätte ich die nächsten sechs Einheiten in Leipzig absolvieren können, wo ich schon vor Ort war, dann hätte ich das wieder erzwungen, mir abverlangt. So aber sah ich keine Möglichkeit, die 60 km, die mich vom nachmittäglichen Arbeitsort trennten, irgendwie zu überwinden. Immerhin fährt man da auf Bundesstraßen, eingegrenzt zwischen Leitplanken. Nothaltebuchten oder andere Möglichkeiten, den Weg zu verlassen, sind selten. Anhalten geht mitten auf der Strecke auch nicht. Wo hätte ich also hin gesollt, mit meiner Übelkeit? So musste ich etwas tun, was ich in all den Jahren meiner Selbständigkeit, also seit dem Jahr 2000, noch nie getan habe: Ich musste einen Einsatz aus gesundheitlichen Gründen absagen.
Allen, die jetzt denken: Das war ein Alarmsignal des Körpers, weil ich mich übernommen hatte, euch allen muss ich sagen: Ihr habt recht. Genau das war es. Und die Botschaft ist angekommen.

Woche 13. bis 18. Mai
Montag, 13. Mai
Das war mein Tag. Nachdem ich die ersten beiden Einheiten absolviert hatte, wollte ich nachsehen, wer als nächstes im Plan steht und stellte überrascht fest, dass ich zwei Freistunden hatte. Ja genau, da hatte eine Person ihren Kurs wegen chronischer Unlust abgebrochen und ich hatte in all meinem Stress versäumt, den Termin neu zu vergeben. Das musste irgenwie so sein. So hatte ich Zeit, mich noch einmal auf Wohnungssuche zu begeben. Schließlich war ich völlig durch den Wind, weil sich von all den vielen Maklern, Verwaltern usw., denen ich meine Unterlagen übergeben hatte, noch kein einziger gemeldet hatte. Zudem hatte die Mutti einer freie Wohnung in ihrer Straße gefunden, von der wir aber nicht wussten, wer der Vermieter ist. Das fand ich heraus, sendete eine Anfrage dort hin und dann begab ich mich völlig entspannt und ohne Zeitdruck auf den Weg nach Torgau. Ich war noch nicht aus Leipzig hinaus, als sich der eben kontaktierte Makler meldete und mir einen Besichtigungstermin anbot. Gleich stieg meine Stimmung, die wegen des entspannten Dienstes ohnehin schon gut war.
Tja, und was soll ich sagen? Gerade als ich in Torgau das Auto abgestellt hatte und zum Büro schlenderte, erreichte mich der Anruf einer anderen Malerin und ich bekam den Zuschag für eine Wohnung. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich mich über jede Zusage gefreut, und nun war es auch noch die Wohnung, die ich am allerliebsten haben wollte. {5 Minuten zu Fuß bis zum Garten.}
Dienstag, 14. Mai
An diesem Tag musste ich nicht nach Torgau und hatte recht früh Feierabend. Ich fuhr zunächst heim und gönnte mir ein Stündchen Ruhe. Danach muddelte ich im Haushalt herum. Es war ja unendlich viel liegen gebieben in den letzten Wochen. Dann rief der Sohn an, es sei zwar kalt, aber sehr schön im Garten, ob ich denn nicht noch hinaus kommen wolle. So schnappte ich mir einen zusätzlichen Pullover und meine Kuscheljacke und fuhr hin. Es war wirklich herrlich draußen. Der Sohn warf den Grill an {wir haben da so einen ganz kleinen, für den man nur eine Handvoll Holzkohle braucht}.
Ein herrlicher Abend.
Mittwoch, 15. Mai
Der vorläufig letzte Einsatz in Torgau. Ich verabschiedete mich mt einem lachenden {weil der Stress geringer wird} und einem weinenden {weil ich wirklich sehr gern dort gearbeitet habe} Auge. Für wie lange? Das kann man nie wissen. Erst mal für länger, aber das kann sich nächste Woche schon wieder ändern.

Irrungen und Wirrungen gab es am Donnerstag, 16. Mai. Am Vormittag rief die Maklerin an. Aus meinem geplanten Einzug ab 1. Juni wird nichts, weil die Verwalterin, die mir die Wohnung samt Schlüsseln übergeben soll, zu diesem Zeitpunkt im Urlaub ist. Mietbeginn könnte erst der 15. Juni sein. Na Klasse! Da habe ich dann für den Umzug noch ganze zwei Wochen. Ich frage mich, wie wir das schaffen sollen, zumal zu diesem Zeitpunkt alle Feiertage, an denen man viel schaffen könnte, vorüber sind. Ich kann vorher nicht viel packen, weil ich dann in dieser winzigen Hütte hier gar nicht wüsste, wohin ich die gepackten Kisten stellen soll. Hach. Ich war vergnatzt und dachte: Wie gut, dass ich die Besichtigung in Muttis Straße nicht abgesagt hatte.
Also ging ich da hin. Und was soll ich sagen? Diese Wohnung ist sooo schön, dass ich sie fast lieber hätte. Nun habe ich also für diese Wohnung auch noch Unterlagen eingereicht und am Freitag, 17. Mai noch mit dem Makler telefoniert und ihm mein Dilemma erzählt von der knappen Zeit für den Umzug und davon, dass ich bereits eine andere Zusage habe, jedoch noch keinen Vertrag. Er versprach, sich schnellstens zu melden. Na gut, das hatte die andere auch versprochen, und nun zieht sich die Geschichte schon seit dem 29. April hin. Ich werde ja sehen, wieviel an der Aussage dran ist.
Vorteile Wohnung 1:
Nähe zum Garten
Stellplatz für mein Auto
Bad mit Wanne

Vorteile Wohnung 2:
Große Küche
helles Wohnzimmer
Wintergarten
großer Balkon

Nun ist Sanstag, 18. Mai.
Ich will nachher in den Garten fahren und Mutti mitnehmen. Vorher muss ich noch mal kurz einkaufen, der Kaffee geht zur Neige. Später möchte ich noch einen schönen Salat zaubern, den ich mit zu Janine nehme. Wir wollen nämlich heute Abend gemeinsam ESC schauen. Das wird bestimmt lustig, zumal ich von dieser Veranstaltung überhaupt nichts halte, während sie Fan davon ist. Da ist gegenseitiges Necken vorprogrammiert und hat schon in vergangenen Jahren immer für viel Spaß gesorgt.
Jetzt komme ich erst einmal zu Andrea in die Plauderecke und schaue, wie es euch so ergangen ist.
Habt ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {04.05.2019}


Guten Morgen. Wollt ihr wissen, wie meine letzte Woche verlief? Nein??? Ich erzähle es trotzdem. Für mich und für den Georg. Und natürlich, ganz klar, für dich und für dich und für dich selbstredend auch. *hihi*
Es ist auch wirklich schnell erzählt, ganz ehrlich.
Woche 29. April bis 04. Mail
Gearbeitet…
…habe ich wieder 46 Unterrichtseinheiten an nur vier Arbeitstagen. Das war natürlich heftig, aber ich hatte mir für einige Teilnehmer richtig schöne Aufgaben ausgedacht, die diese auch sehr gern angenommen und erfüllt haben. So fiel mir die Arbeit in Torgau wirklich leicht, wenn nur nicht immer die Hinfahrt unter so viel Zeitdruck erfolgen müsste. An zwei Tagen erfolgte leider auch die Rückfahrt unter Zeitdruck, denn…

besichtigt…
…habe ich in dieser Woche drei Wohnungen, von denen die zweite angeschaute Wohnung mein absoluter Favorit wäre. Nun kann ich mir nur ganz intensiv wünschen, dass auch ich die Favoritin für Wohnverwaltung und Eigentümer werde und den Zuschlag für die Wohnung bekomme. Hach. Das wäre im Moment alles, was ich mir wünsche.

Zusammengestellt…
…habe ich gefühlt hunderte Unterlagen für die verschiedenen Vermieter. Jeder möchte das ein wenig anders haben.

Vereinbart…
…habe ich weitere Besichtigungstermine für die kommende Woche. Man kann schließlich nicht wissen, ob und wann mal etwas klappt und muss weitersuchen, bis ich irgendwo einen Zuschlag bekomme.

Im Garten verbracht…
…habe den Feiertag und mehrere Feierabende, jeweils nach den Besichtigungsterminen. Sogar auch gestern, obwohl es nur noch 8°C gab. Meine Seele ist immer noch wund und wird das wohl auch bleiben, bis ich einen unterschriebenen Mietvertrag in meinen Händen halte. Da tut mir die Natur um mich herum unglaublich gut, besonders wenn das Wetter kaum jemanden in den Garten lockt und wir {ein winzig kleiner Kreis von Leuten, die immer draußen sind} unsere Ruhe haben.

Mit nach Hause genommen…
…habe ich mir einiges an Büroarbeit, die zum Job zwar dazu gehört, die ich aber im Beisein der Teilnehmer nicht erledigen kann, weil ich in dieser Zeit ja permanent für die Leute da sein muss und nicht einfach sagen kann, beschäftigen Sie sich mal, ich muss hier noch was abarbeiten. In dem straffen Zeitplan, der nicht einmal eine einzige Pause beinhaltet, ist diese Nacharbeitszeit aber nicht vorgesehen. Also muss ich es abends, am Feiertag oder am Wochenende erledigen. Immerhin geht es so straff nur noch in der kommenden Woche zu. Danach läuft einer der Aufträge aus, so dass es für zwei Wochen etwas ruhiger wird, bevor Ende Mai gleich mehrere neue Aufträge auf dem Programm stehen, die aber voraussichtlich nicht ganz so stressig werden. Schau’n wir mal.

Eingeladen…
…wurde ich für heute Abend zum Schnitzelessen. Dabei treffe ich einige Leute, deren Lehrgänge vor über einem Jahr endeten. Ich freue mich auf das Wiedersehen.
Bis dahin möchte ich noch ein paar kleine Einkäufe erledigen, zu denen ich vielleicht die Mutti mitnehme. Vorher möchte ich noch die Wäsche fertig haben, denn die wird bei dem feuchten und kalten Wetter {vorhin schneite es hier im Flachland sogar} einige Zeit zum Trocknen brauchen, zumal pünktlich zum Beginn des kühlen Wetters hier in der " alten" Wohnung die Heizung ausfiel. Das gleiche Zipperlein, wie all die Jahre zuvor. Länger als eineinhalb Heizperioden hat die Reparatur vom November 2017 nicht vorgehalten. Ich habe aber keine Lust mehr, mich schon wieder mit der Eigentümergemeinschaft herumzubalgen, weil die gewiss wieder mit Fragen anfangen, wie hast du denn die Heizung überhaupt aufgedreht? oder
Hast du denn entlüftet? Ja? Na, das darfst du doch nicht, da muss doch der Heizungsmonteur kommen.
Diese ganzen blöden Sprüche mag ich mir´nicht schon wieder antun. Auch nicht den Hinweis, dass wenn es draußen warm ist, die Heizung natürlich nicht anspringt. Ach ja? 8°C sind also so warm, dass die Heizung nicht anspringt? Da ist doch wohl was faul!
Aber egal! Irgendwann wird tatsächlich Sommer und irgendwann bekomme ich einen neuen Mietvertrag und kann das alles hier hinter mir lassen.
Vorher bringe ich erst einmal diesen Eintrag zu Andrea in die Plauderecke und mache mir einen Milchkaffee.
Habt alle ein schönes Wochenende.

Fällig und Überfällig…

…sind insgesamt drei Wochenrückschauen. Die möchte ich hier notieren. Ihr wisst ja, gegen das Vergessen.
Woche 06. bis 12. April
Samstag
Ach ja, der Handyladen! Es gab kein neues Telefon, sondern einen neuen Vertrag, bei dem ich nur noch die Hälfte des vorherigen bezahle und dafür noch mehr Leistung bekomme. Wenn es denn so wird.
Das Wochenende verbrachte ich im Garten, ebenso die Abende des Montags und des Mittwochs, an dem es leider schon wieder recht kühl wurde, so dass ich mich von Feierabenden im Garten erst einmal wieder verabschieden musste.
Am Dienstag hatte die Mutti Geburtstag. Es war einer der letzten Tage mit zeitig Feierabend und ich konnte schon 16 Uhr bei ihr sein. Ich schleppte bergeweise Blumen an. Diese kleinen Sträuße, die man in Supermärkten für kleines Geld bekommt. Wobei es mir natürlich nicht um das kleine Geld ging, sondern darum, dass es viele Blumen waren, ohne Schnickschnack. Die Mutti ist nämlich ein kleiner Schnittblumen-Junkie und arrangiert ihre Blumen immer wieder um. Da hatte sie etwas zum "Spielen". Sie hat sich auch sehr gefreut und mir später immer wieder die neu zusammengestellten Sträuße gezeigt. Am Freitag trafen wir uns in größerer Runde beim Griechen, um den Geburtstag noch einmal zu feiern.
An diesem Tag gab es auch 12 von 12 und ich habe die entsprechenden Fotos gesammelt. Nur gebloggt habe ich sie bisher nicht. Vielleicht mache ich das im nächsten Monat mit. So der Vollständigkeit halber.

Woche 13. bis 18. April
Das gesamte Wochenende verbrachte ich mit Janine und Katl auf dem Leipziger Wollefest, wo wir noch viele liebe Freunde und Bekannte trafen. Ganz besonders freute ich mich am Samstag über das Wiedersehen mit Evchen, bei dem wir noch unsere Geburtstagsgeschenke vom letzten Jahr austauschten. 😉 So ist das bei uns, wir sehen uns viel zu selten. Der Freundschaft tut das zum Glück keinen Abbruch. Meine besondere Wiedersehensfreude am Sonntag galt Monika und Elfi, die ich, wenn ich recht erinnere, zum Wollefest 2018 das letzte Mal gesehen habe.
Die vier Arbeitstage dieser Woche waren prall voll gestopft, weil ich darin die gesamten 44 Unterrichtsstunden unterbringen und in jeder Mittagspause die jeweils 60 km Arbeitsweg überwinden musste. Zum Glück ist das Auto so gut ausgestattet, dass ich während der Fahrt die wichtigsten Telefonate erledigen konnte. Unter anderem die ständigen Anfragen, beim zukünftigen Vermieter, wann ich die Wohnung endlich besichtigen kann, Einzugstermin sollte schließlich der 1. Mai sein.
Den Wocheneinkauf mit Mutti verlegten wir wegen der Feiertage in dieser Woche auf den Mittwoch. Auch schön.
Der Donnerstag, 18. April war mein besonderer Tag der Woche. An diesem Tag überstand ich die 11 Unterrichtseinheiten wie nebenbei, obwohl zwei davon sogar doppelt belegt waren {zwei Gruppen in verschiedenen Räumen, zwischen denen ich hin und her flitzte}.
Auf dem Heimweg holte ich gleich die Katl ab, weil wir gemeinsam vor meinem Haus das Auto ausräumen wollten. Davor hatte mir gegraust, so vollgestopft war der Kofferraum. Dabei dauerte die ganze Aktion höchstens 10 Minuten, weil es sich überwiegend um meine gesammelten Umzugskartons handelte. Danach bat ich die Katl, sich einen Kaffee zu nehmen, während ich durch die Wohnung wuselte, um meine Kleider für das Osterwochenende zusammen zu packen. Als der Sohn kam, tranken wir dann alle zusammen noch einen Kaffee. Danach fuhr ich mit der Katl zu ihr nach Hause, wo ich es mir im Schaukelstuhl bequem machte, während sie noch in der Küche herumwuselte, um unseren Reiseproviant vorzubereiten und zu verpacken. Geschlafen hatte ich zwar nicht, mich aber dennoch eine Stunde lang ausgeruht. Und dann ging es nach einem letzten Kaffee ab auf die Autobahn in Richtung Norden.
Nach genau 4 h 45 min waren wir am Meer. Schneller sind die 450 km derzeit einfach nicht zu schaffen, weil sich auf dem nördlichen Berliner Ring eine Baustelle an die andere reiht und man über, ich weiß gar nicht wie viele, Kilometer nur 60 km/h fahren darf.

Ostern verbrachten wir in Zinnowitz. Für zwei Tage mieteten wir einen Strandkorb und konnten die herrliche Sonne genießen. Wir schlenderten über einen hübschen Handwerkermarkt, wo ich ein paar Wurzeln für den Garten erstand {mal sehen, was daraus wächst} und feine Dufthölzer, die ich in die Wolletasche packte. Wir aßen leckeren Fisch und gönnten uns feine Eisbecher. Abends erlebten wir am Musikpavillon tolle Live-Musik und tanzten. Ich hab schon ewig nicht mehr getanzt. Da taten die Knie auf einmal gar nicht mehr weh. *hihi*
Einmal kochte die Katl für uns eine feine Gemüsesuppe, von der wir in den folgenden Tagen immer noch ein Tässchen zu essen hatten.
Am Abreisetag kamen wir {also ich} auf die verrrückte Idee, noch in der gesamten Ferienwohnung die Fenster zu putzen. Eigentlich wollten wir das erst "beim nächsten Mal" erledigen. Da ich aber nie weiß, wann dieses nächste Mal sein kann, beschloss ich, das gleich noch hinter mich zu bringen. Danach ging es dann zurück auf die Autobahn, diesmal in Richtung Süden. Wir hatten Glück, kamen, bis auf ein kleines Stück stockenden Verkehrs nördlich von Berlin, sehr gut durch und nach knapp 5 Stunden wieder wohlbehalten zu Hause an.

Woche 23. bis 27. April
Wieder eine "kurze" Arbeitswoche. Wieder 44 Stunden in 4 Tagen. Halt, nein, diesmal waren es geplant sogar 45 Stunden plus eine Überstunde, weil’s nicht anders ging.
Ansonsten gab es am Dienstag endlich eine richtig gute Nachricht: Ich durfte mir am Mittwoch in der Mittagspause {die ich bekanntlich derzeit für den Arbeitsweg nach Torgau nutze} den Schlüssel für die Wohnungsbesichtigung abholen. Zum Glück liegt die Wohnungsverwaltung am Weg, bzw. an einem der Wege, und dieser entpuppte sich sogar noch als weniger befahren, so dass ich ohne Verspätung in Torgau ankam. Der Tag hatte blöd begonnen, aber nun war alles fein. Zum Feierabend fuhr ich erst in den Garten, wo der Sohn mit Abendessen aufwartete. Danach ging es zur neuen Wohnung. Und dort kam dann der Schlag auf den Kopf, der Tritt in den Magen, der… ich weiß gar nicht, was noch. Die Wohnung, in die ich in nur einer Woche einziehen wollte, ist unbewohnbar. Der einzige Raum, der ordentlich saniert wurde, ist die Küche. Auch da wurde etwas vergessen, aber das ist eine Kleinigkeit. Im Flur hängt die Decke durch, weil vermutlich bei dem Wasserschaden, den es dort gegeben hatte, die Rigipsplatten aufgequollen sind. Die Decke muss runter und komplett erneuert werden, schon allein um sicherzustellen, dass sich darüber nicht der Schimmel breit macht. Das Laminat hat sich in allen Räumen verzogen. Auch infolge des Wassers? Ich weiß es nicht. Muss ich auch nicht wissen, denn ich bin für die Sanierung nicht verantwortlich, ich darf nur erwarten, dass sie ordentlich ausgeführt wird. Obwohl mehrere Fenster auf Kipp standen, roch es in der gesamten Wohnung modrig, so als wäre das Wasser überall hinter die Wände oder in die Dämmung unter dem Laminat gekrochen und schimmle dort fröhlich vor sich hin. Das heißt, es muss nicht nur die Decke im Flur raus, sondern auch der komplette Fußboden, außer in Küche und Bad. Selbst wenn sie dazu bereit sind, schaffen sie das keinesfall bis kommenden Mittwoch. Und dann ist da noch ein Geräusch. Ein lautes Brummen, das anscheinend von einer technischen Anlage im Keller herrührt, Heizung, Wasserpumpe, was auch immer. Es ist in der gesamten Wohnung zu hören und im Schlafzimmer so laut, dass man den Raum nicht benutzen kann, auch nicht als Wohn- oder Arbeitsraum, weil es einfach stört und nervt. Ihr könnt euch das vorstellen, wie das Geräusch einer Waschmaschine, nur eben dauerhaft.

Nun habe ich die Wohnung abgesagt, eine ausführliche Mängelliste geschrieben und natürlich auch mit dem Verwalter gesprochen. Er gab zu, dass er selbst die Wohung gar nicht besichtigt hatte und dass die Schäden am Laminat bekannt waren. Haben die vielleicht gedacht, sie finden ne Dumme, die trotzdem einzieht? Vielleicht gar, um ihr den Moder im Nachhinein anzulasten {falsch gelüftet, falsch geheizt, man hört da so einiges, was Vermieter immer wieder versuchen, auf die Mieter abzuwälzen}.

Seitdem geht es mir seelisch total mies. Ich schlafe kaum, grüble ständig, kann mich nur schwer auf meine Arbeit konzentrieren. Das muss ganz schnell wieder anders werden, denn nächste Woche fehlt ja schon wieder ein Arbeitstag, und außerdem habe ich sogar 46 Stunden unterzubringen. Ohne meine geliebten Excel-Tabellen würde ich das überhaupt nicht geplant und organisiert bekommen.
Nachher gehe ich erst mal in den Garten. Ich habe doch noch Steckzwiebeln bekommen. Eine Kollegin hatte ein halbes Netz übrig und hat sie mir gestern mitgebracht. Außerdem will ich Bohnen säen. In anderen Gärten gucken sie schon, nur ich bin schon mal wieder spät dran. Tja, im Garten kann ich mich hoffentlich entspannen und vielleicht lässt das Grübeln nach.

Jetzt bringe ich erst einmal diesen Beitrag zu Andrea in die Plauderecke und dann möchte ich noch ein wenig bei euch lesen, denn das habe ich leider in den letzten Wochen ebenso vernachlässigt, wie das Bloggen.

Habt alle ein schönes Wochenende.

Montagsstarter…

Das Pendant zum Freitagsfüller. Ja, warum nicht. Heute habe ich gerade mal Zeit für solcherlei Spielereien.

1. Alles neu, macht bei mir in diesem Jahr nicht der Mai, sondern bereits der April.

2. Planung ist alles, zumindest im Moment, sonst bekäme ich nicht alles unter einen Hut, und das wäre schade.

3. Habt ihr auch so unglaublich viel vor in diesem Frühjahr?

4. Ich werde berichten, wie alles läuft, schon allein, damit ich selbst nichts davon vergesse.

5. So viel zu tun, so knapp die Zeit. Doch sie wird ausreichen. Ja, das wird sie!

6. DAS LEBEN ist schön.

7. Ein neuer Job am neuen Ort, ein neuer Job am alten Ort, Sauna, Livemusik, Garten, Freunde treffen – man sieht die Woche wird bunt.

Den Montagsstarter denkt sich der Martin aus, und die Anni veröffentlicht ihn in ihrem Blog. Schaut doch mal vorbei.

Samstagsplausch {30.03.2019}


Guten Morgen ihr Lieben. Auch für diesen Beitrag zum Samstagsplausch bin ich noch auf das Handy angewiesen. Immerhin gelang es mir im Laufe der Woche immer mal wieder, öffentliche Internetzugänge zu nutzen oder solche, die mir Freunde oder Nachbarn "geborgt" hatten {Pst, ich sag dir jetzt mal ne Nummer. Die ist sehr lang, schreib sie dir auf. Du weißt dann schon, was du damit machen kannst.} Was ich total lieb fand, wenn es auch nur begrenzt funktionierte. So konnte ich immer mal zwischendurch schon Textstücke vorbereiten.
Vom Donnerstag, 21. März an war ich mit der Mutti beschäftigt, die nach ihrer Augen-OP natürlich betüddelt werden musste. Das hatte ich ihr auch versprochen und deshalb meine Taschen gepackt und war zu ihr gezogen. Das hatte für mich aber zur Folge, dass ich wie in einer Blase lebte, in der sich nur die Familie befand. Alles andere war seltsam ausgeblendet. Dieser Zustand hielt auch noch das Wochenende lang an, obwohl ich da schon wieder in meiner Wohnung war. So richtig wieder in meinem Leben angekommen war ich erst am Montag wieder, nachdem ich in der Firma angekommen war und mich mit allem vertraut gemacht hatte, was in meiner Abwesenheit am Donnerstag und Freitag geschehen war. Zumindest glaubte ich das.
Montag, 25. März
Noch vor dem Dienst erledigte ich schnell ein paar Einkäufe, weil ich es am Nachmittag eilig hatte, auf die KarLi zu kommen, wo ich mit Janine verabredet war. Wir hatten uns schon ewig nicht gesehen. So trafen wir uns in einem netten Café zum schwatzen und stricken. Es war sehr gut, dass wir den Nachmittag und frühen Abend zusammen verbrachten. So konnte ihr zwar einiges erzählen, kam aber zum Glück nicht zum Grübeln über meine {wieder einmal} neue Job-Situation. Die Lieblingskollegin hatte mir nämlich kurz vor Feierabend eröffnet, dass mein Vertrag im April mal wieder nicht verlängert werden kann, dass ich aber bitte eine Kollegin in einer anderen Zweigstelle anrufen möchte. Diese stellte mir für April einen Einsatzplan und damit verbunden einen Vertrag in Aussicht, allerdings nur halbtags. Nun gut, besser, als gar nichts. Dachte ich.
In der Nacht kamen dann doch die Grübeleien. *grrr*
Dienstag, 26. März
Über dem Arbeitstag lag ein Schatten. War ja klar. Allerdings war der Chef sehr freundlich. Auch klar, schließlich hatte er mir dieses Mal eine Alternative geboten. Erst nach Feierabend, als die Kollegin aus der Zweigstelle noch einmal anrief, stellte sich heraus, wie wenig diese Alternative mir nutzt. Ich werde dort nämlich leider nicht nur halbtags gebraucht, sondern außerdem nur an zwei Wochentagen. Ich komme also nur auf ein Viertel meiner Stunden, also auch nur auf ein Viertel des Einkommens. Das reicht nicht mal für die fixen Kosten. Allerdings kann es passieren, dass eine Mitarbeiterin dort einen anderen Job bekommt, so dass ich deren Stunden kurzfristig mit übernehmen müsste/dürfte. Nun drücke ich dieser Mitarbeiterin ganz fest die Daumen, dass sie diesen anderen Job bekommt. Ganz, ganz fest.
Und dann kam der Abend. Ein Abend, auf den ich schon seit zwei Wochen gewartet hatte. Ihr erinnert euch? Wir waren am 12. März schon einmal in der Anker-Kneipe, weil ich dachte, wir bekämen 2 Roses zu hören. Take it naked waren dann natürlich ebenfalls ganz toll, so dass wir einen sehr schönen Abend erlebten. Doch nun an diesem Dienstag spielten tatsächlich 2 Roses. Und das war… unbeschreiblich. Im Grunde war es, wie es {für mich} schon immer war: Sobald Flecke in die Saiten greift, habe ich Schmetterlinge im Bauch und Tränen in den Augen, weil es einfach soooo schön ist.
An diesem Abend vergaß ich alles um mich herum. Meine ganze missliche Situation. Den Job oder nicht Job. Den bevorstehenden Umzug. Das fehlende Internet und die wieder einmal von der Post nicht zugestellten Zugangsdaten. Manchmal vergaß ich sogar Rose, obwohl er direkt vor mir saß, und es gab für mich nur noch Flecke und seine Gitarre. Hach!
Hört euch das einfach mal an. {Achtung! Es läuft 15 Minuten. Aber es lohnt sich} WERBUNG aus Begeisterung.
Mittwoch, 27. März
In der Firma ging es auf und ab, so ca. alle Stunden wurde der Einsatzplan für April wieder über den Haufen geworfen. Die Angaben schwankten von null bis 12 Wochenstunden auf der einen Seite und dann wieder 11 Stunden pro Tag. Von dem einen könnte ich nicht leben, mit dem anderen will ich nicht leben. Doch was soll ich euch sagen? Der wunderbare Dienstag Abend hatte so viel gute Schwingungen hinterlassen, dass ich noch den ganzen Mittwoch am Schweben war. Da konnte mir kein irgendwie geartetes Auf-und-Ab auch nur das Geringste anhaben. Es ging mir einfach gut.
Donnertag, 28. März
Die Schwester hat Geburtstag und ich ließ es mir nicht nehmen, um Mitternacht anzurufen und zu gratulieren. Dafür hatte ich mir extra den Wecker gestellt, weil ich früher am Abend schon mal eingeschlafen war. Das wiederum hatte zu Folge, dass ich nach dem Telefonat erst einmal munter war und erst eine Stunde vor dem Weckerklingeln wieder zu Ruhe kam. Entsprechend müde war ich dann am Nachmittag, als der Dienst endlich vorüber war. Anschließend ging es mit der Mutti auf die große Einkaufsrunde. Ihr wisst schon, mit Bank, Bücherei und allem.
Danach noch die Wäsche, und dann kam der Sohn und brachte Abendessen mit. Nun hatte ich endlich Gelegenheit, ihm vom Jobchaos zu erzählen.
Die folgende Nacht war die erste in dieser Woche, in der ich mal richtig schlief.
Freitag, 29. März
Endlich Freitag! Ich wollte noch sooo viel schaffen, weil es der offiziell letzte Arbeitstag im "alten" Job war. Das ist seltsam, wenn man in der gewohnten Firma, mit den selben Leuten, tweilin den selben Räumen plötzlich was ganz anderes macht. Es fühlt sich auch gut an, weil es nun der Job ist, den ich mir schon seit einiger Zeit gewünscht habe, weil er abwechslungsreicher ist, als der bisherige, weil ich mir die Aufträge ein wenig einteilen kann und weil ich meinen Frieden mit den 12 Wochenstunden in der Zweigstelle gemacht hatte, da ich diese mit Stunden am Hauptstandort auffüllen konnte.
Dann kam kurz vor Feierabend der Anruf aus der Zweigstelle. Die Kollegin hat den anderen Job bekommen.
Ab Mitte April bekomme ich ihre Stunden hinzu. Ich freue mich riesig. Nun muss ich nur darauf achten, dass das Ganze nicht auf dauerhaft 10 Stunden täglich hinaus läuft.
Zum Feierabend hatte mich die Katl zum Pizzaessen eingeladen. Sie hatte einen kohlehydratfreien Teig ausprobiert. Der war lecker.
Samstag, 30. März
Nun ist diese irre Woche vorüber. Ich bin immer noch völlig aufgedreht und kann schon seit Stunden nicht mehr schlafen. Langsam zeigt sich das erste Morgenrosa. Wir wollen heute in den Garten und am Abend vielleicht noch am Feuer sitzen.
In der Stadt ist Honky Tonk, aber die Bands, die dort spielen, reizen mich alle nicht so sehr. Da erscheint mir das Lagerfeuer verlockender. Besonders zum Runterkommen.
Habt alle ein schönes Wochenende. Wir lesen uns bei
Andrea.

Samstagsplausch {23.03.2019}


Guten Morgen ihr Lieben. Wieder liegt eine prall gefüllte Woche hinter mir. Wieder habe ich mir selbst zu schönen Erlebnissen verholfen, die mir gut taten.

Samstag, 16. März
Obwohl das Wetter sich sehr aprilig anfühlte und zum Nachmittag hin immer regnerischer wurde, hielten der Sohn und ich an unserem Plan fest, in den Garten zu gehen. Gerade noch rechtzeitig vor dem Austreiben schaffte er es, die alten, verstrüppten Johannisbeerbüsche auszudünnen und zurück zu schneiden.
Ich hatte die Aufgabe, einen Platz für die Rosenbäumchen zu suchen.

Anfang der Woche berichtete ich über diverse Störungen und darüber, dass ich daheim zur Zeit kein Internet habe und dieser Missstand erst am 30. März behoben sein wird.
Aus diesem Grund werde ich mich heute beim Samstagsplausch kurz fassen, denn die Tipperei mit dem Handy ist beschwerlich und nicht mein Ding.
In Kürze nun noch soviel:
Den schönen Blumenstrauß, den ihr oben seht, bekam ich am Mittwoch doch noch von meinen Kollegen, die sich entschuldigten, dass sie mich vergessen hatten. Da hätte ich vor Rührung fast geheult. Über den Strauß freue ich mich sehr.
Ebenfalls am Mittwoch wurde Dank der Hilfe von Freunden das Internet-Problem gelöst, wenn es auch mit der Verfügbarkeit noch etwas dauert.
Am Donnerstag und Freitag musste ich nicht in die Firma, weil am Donnerstag Muttis Augen-OP auf dem Plan stand und sie danach 24 Stunden lang betüddelt werden sollte. Außerdem musste sie am Freitag noch zur Nachuntersuchung. Ich kann euch sagen, es war ein voller Erfolg. Nun kommt irgendwann noch das zweite Auge dran, aber davor hat sie nun zum Glück überhaupt keine Angst mehr.
Außerdem schafften der Sohn und ich gemeinsam an diesen zwei Tagen noch, dass die Mutti wieder erreichbar und nicht mehr von der Außenwelt abgeschnitten ist. Während der Sohn sich immer wieder mit dem Service ihres Festnetzanbieters in Verbindung setzte {leider ein anderer als meiner} und schlussendlich ohne deren Hilfe ein anderes Gerät installierte, das seit gestern einwandfrei funktioniert, kümmerte ich mich um ihr Handy. Das war schon länger defekt. Sie sollte und wollte ein neues, was bisher daran scheiterte, dass wir ihr ein Smartphone einreden wollten, sie sich damit aber nicht anfreunden konnte. Schließlich habe ich ihr gestern ein "normales" Handy gekauft und eingerichtet und sie hat den ganzen Nachmittag voller Freude damit telefoniert.
Erfolgreicher konnten diese zwei Tage nicht sein. Handy gekauft, Festnetz in Ordnung gebracht und das Auge repariert. Als ich gestern Abend wieder zurück in meine Wohnung ging, ließ ich eine glückliche kleine Frau zurück.
Naja, bissel traurig war sie, dass ich wieder ging. Aber ich kann ja nicht ewig bei ihr bleiben.
Nachher werde ich sie gleich mal auf ihrem Handy anrufen. Mal sehen, ob sie herausfindet, was da klingelt. *lach*
Euch allen ein schönes Wochenende.
Genießt den Frühling.

Samstagsplausch {16.03.2019}

Guten Morgen liebe Leserschar. Vielleicht möchtet ihr wissen, ob meine Woche wirklich so prall gefüllt war, wie ich es beim letzten Plausch angekündigt hatte.
Ja, fast.
Also, am Samstag, 09. März war ich dann doch nicht beim Leipziger Umschlag. Ich hatte überhaupt keine Meinung dazu, mich unter eine Menschenmenge zu mischen. Vielleicht, wenn die Katl angerufen hätte, hätte ich mich ihr zuliebe aufgerafft, aber in Wahrheit mochte ich nicht losgehen. Als dann noch ein Gewitter tobte, erst recht nicht. So war ich ganz froh, dass die Katl nicht nachgefragt hat. Stattdessen habe ich gelesen und am Sonntag, 10. März das zweite der drei ausgeliehenen Bücher ausgelesen.
Gut, dass ich das geschafft habe, denn in der übrigen Woche kam ich nicht mehr zum Lesen, weil ich ständig unterwegs war.
Am Montag, 11. März waren wir im Kino. Dort her stammt auch die schöne Rose.

Am Dienstag, 12. März holte ich zunächst endlich meinen Ausweis, ruhte mich dann bei Katl ein wenig aus und verbrachte den Abend dann mit ihr, ein paar "alten" Bekannten und toller Musik in der Anker-Musikkneipe. Herrlich war das und die Müdigkeit am folgenden Tag unbedingt wert. Ausführlicher beschrieben habe ich den Tag bei 12 von 12.
Für den Mittwoch, 13. März stand Sauna auf dem Plan. Das war der einzige Termin, den wir hätten streichen können, falls mir die Feierabendaktionen in dieser Woche zu viel geworden wären. Aber den wollte ich nicht streichen, weil wir schon wieder zwei Wochen nicht dort gewesen waren, weil Sauna immer sehr schön entspannend ist, weil ich nach einem extrem nervigen Arbeitstag diese schönen Stunden einfach gebraucht habe. Und so war es dann auch. Ich wählte einen etwas anderen Weg als sonst, damit ich noch beim Lentaladen vorbeifahren konnte. Dort habe ich mich mit Fischerzeugnissen eingedeckt und frischen Koriander mitgebracht. Das dicke Bund habe ich mir später mit Katl geteilt. Frischer Koriander ist gewiss nicht jedermanns Sache, aber wir mögen ihn sehr.
Donnerstag, 14. März
Unser Einkaufstag und der einzige Tag dieser Woche, an dem ich halbwegs früh nach Hause kam. Allerdings dort wartete noch einiges an Arbeit auf mich. Wäsche wollte gewaschen und ein Kuchen gebacken werden. Und dann kam alles anders.
Die Zutaten für den Kuchen hatte ich zwar gekauft, dann aber meine Zweifel mit Mutti geteilt. Ich wollte den Kuchen nämlich am Freitag mit zur Arbeit nehmen, wusste aber nicht, ob das so angebracht wäre, weil es bisher dort nicht üblich war, Geburtstagsrunden zu geben {außer bei runden Jubiläen, von denen wir in der letzten Zeit ein paar hatten}. Mutti meinte dann, ich sollte es lassen.
Als ich heim kam, traf ich den Sohn dort an, erzählte auch ihm von meinem Vorhaben und den Zweifeln und er gab mir den gleichen Rat wie die Mutti.
Küchenarbeit hatte ich trotzdem, denn ich hatte Rinderhack mitgebracht, das ich zusammen mit dem Koriander zu meiner persönlichen Art von Cevapcici verarbeitete.
Meine Schwester empfahl mir einen Film, der jedoch in der Mediathek noch nicht angezeigt wurde. Also suchte ich mir einen anderen, schlief darüber aber ein. 🙁

Freitag, 15. März
Mein Tag.
Wie gut, dass ich nicht extra gebacken habe. In der Firma hat überhaupt niemand daran gedacht. Da hätte ich mit meinem Kuchen ganz schön blöd ausgesehen.
Ob ich traurig bin, weil keiner der Kollegen an mich dachte? Nein, im Gegenteil. Mir ist das lieber so. Die Menschen, die mir wichtig sind, haben an mich gedacht und sich gemeldet. Manche sogar schon ganz früh.
Für den Abend hatte ich die Familie zum Griechen eingeladen. Da ich nach dem Feierabend pünktlich und schnell aus der Stadt hinaus kam, fuhr ich direkt zum Sohn und hatte dort noch ein wenig Zeit zum Ausruhen, weil der Arbeitstag heute zwar nicht sehr stressig aber irgendwie nervig gewesen war. Eine wunderbare Aufheiterung hatte mir allerdings der Georg mit seinem Preis der Fantasie beschert. Ich liebe seine Geschichten.
Na, jedenfalls hatte ich noch ein wenig Zeit, zwei Pötte Kaffee zu trinken und meine Fingernägel zu machen. [Zwinker rüber zu Georg, das sagt man hier auch so.] Dann schnappte ich den Sohn, holte mit ihm gemeinsam die Junghexe ab und dann ging es rüber nach T., um die Oma abzuholen. Sie kam uns allerdings schon kurz vor dem Griechen zu Fuß entgegen. Kurz darauf kam dann auch Katl {ja, sie gehört schon irgendwie zur Familie, nach der langen Zeit} und wir waren vollzählig. {Die Uraltfreundin hatte einen Termin und konnte nicht kommen.}
Es wurde ein sehr schöner Abend. Die Junghexe hatte so viel zu erzählen und ich fand es ganz wundervoll, dass sie mir so viel erzählt hat. Das macht nicht jeder Teenager.

Ganz am späten Abend, als alle wieder daheim waren, gab es für mich noch eine böse Überraschung. Die Heizug war ausgefallen. Ach? Das hatten wir doch ein paar Jahre lang. Was hatte ich mir alles anhören müssen. Erst hätte ich die Heizug richtig (!) entlüften müssen. Dann war ich daran schuld, weil ich die Heizung entlüftet hatte. Dann wollte jemand vorbei kommen und nachschauen, ob ich die Heizung überhaupt richtig aufgedreht hätte, vielleicht wüsste ich ja nicht, wie das geht. Als das Dilemma in die vierte Heizperiode ging, minderte ich die Miete und musste mir anhören, dass ich dazu nicht berechtigt sein, weil ich vorher nie etwas gesagt hätte. Immerhin wurde dann endlich die Reparatur der Heizanlage in die Wege geleitet, was sich dann auch noch bis Ende November hinzog. Das war 2017. Im Winter 2017/2018 hielt die Heizung durch. Doch nun geht das Theater schon wieder los. Der Druck fällt so stark ab, dass es nicht mehr bin zu mir in den vierten Stock reicht.
Mitten in der Nacht kam mit lautem Getöse, Rauschen, Gluckern, Plätschern das Heißwasser wieder, so dass die Heizkörper wieder leidlich warm wurden. Zum Glück muss ich das ja nicht mehr lange aushalten. Der Umzug steht quasi vor der Tür.

Und sonst so?
Bei Caro von draußen nur Kännchen habe ich ein interessantes Experiment entdeckt, die Morgenseiten. Ich weiß natürlich, dass ich unter der Woche keine Zeit haben werde, morgens drei A4-Seiten vollzuschreiben, schon gar nicht mit der Hand. Deshalb möchte ich mich am Wochenende einmal darauf einlassen. Vielleicht finde ich Gefallen daran und setze das Experiment an späteren Wochenenden fort. Vielleicht finde ich es auch öde und lasse es bleiben, doch das glaube ich eher nicht, denn ich bin sehr gespannt, was so alles aus meiner Feder auf das Papier fließt. Erst dachte ich, es würde ein tagebuchartiger Text werden. Dann überlegte ich, dass ich vielleicht Teile meiner wilden Träume festhalten könnte. Inzwischen ist mir klar, dass es gerade darauf ankommt, eben nicht zu denken, sondern sich einfach treiben zu lassen. Nun bin ich, wie gesagt, sehr gespannt, was das gibt.

Jetzt schaue ich erst einmal zu Andrea in die Plauderecke, denn ich bin neugierig, ob Regula ihren vollgepackten Wochenplan umsetzen konnte oder ob sie etwas weglassen musste.

Habt ein schönes Wochenende.

12 von 12 im März

Es ist wieder soweit. Heute Abend um 18 Uhr startet eine neue Runde
12_von_12
Das lasse ich mir nicht nehmen, selbst wenn ich nicht immer 12 Fotos zusammen bekomme. Heute habe ich allerdings recht gute Chancen, weil ich nach Feierabend noch einiges vor habe.
Die Rose habe ich gestern zur {nachträglichen} Frauentagsfeier bekommen. Heute Morgen bekam sie noch frisches Wasser, damit sie noch schön ist, wenn ich heute spät Abends heim komme.
Der Sonnenaufgang war weit weniger malerisch als gestern, so machte ich mir nicht die Mühe, extra für ein Foto anzuhalten. Auch der Parkplatz des Kaufmannsladens, meine nächste Station an diesem Morgen, lohnte keine Aufnahme.
Die Kletterhortensien treiben schon kräftig aus. Ich habe mich bereits im Herbst gefragt, ob man sie vielleicht absenkern kann. Kennt sich jemand damit aus? Ich könnte es ja mal ausprobieren. Der Sohn mag diese Pflanzen so sehr. Wenn es mir gelänge, einen Senker fortzubekommen, könnte ich ihm sicher eine große Freude bereiten.
So sieht es auf dem gesamten Hof aus. Dabei ist der Sturm schon 2 Tage her. Ich bin gespannt, wann der Hausmeister dazu kommt, dies zu bereinigen. Vielleicht wartet er auch darauf, dass der nächste Sturm alles wieder fort weht.
Seit gestern nutze ich einen anderen Schulungsraum. Der ist nicht ganz so schön, wie der von letzter Woche. Doch auch hier gehen die Fenster auf den Fluss hinaus, dessen Wasser im Sonnenlicht glitzert.
Im Gegensatz zu vergangener Woche kann man schon einen ganz zarten grünen Hauch erkennen.

Das Mittagessen fällt spärlich aus. Ich denke, ich werde mit der Katl noch Abendbrot essen, bevor wir zum Anker fahren.

Der Heimweg führte mich zunächst zur Tankstelle und dann hier hin. Beim Einwohnermeldeamt lag schon seit Wochen mein neuer Ausweis, den ich endlich abholen wollte. Warum ich das nicht längst getan habe? Nun, es kam immer wieder etwas dazwischen, was mir aber recht willkommen war. Mit anderen Worten, ich schob es vor mir her. Warum, ist nicht nachzuvollziehen. Erst recht nicht, nachdem die Abholung am Nachmittag ganz unproblematisch vonstatten ging.

Katl, die gute Seele, kochte eine Kanne meines geliebten Earl Grey. Sehr ihr? Sie hat auch eine schöne Rose.
Sogleich rückte sie ihren Schaukelstuhl in einer gemütlichen Ecke für mich zurecht, suchte ein paar Kissen zusammen und ich konnte es mir bequem machen, die Füße hoch legen und mich zwischen Arbeit und Abendveranstaltung noch eine Weile ausruhen. Das tat gut.
Danach fühlte ich mich zunächst etwas knautschig und fröstelig und wäre am liebsten heim gefahren und ins Bett gekrochen. Doch Katl hatte sich schon hübsch gemacht und ich wollte sie nicht hängen lassen, also machten wir uns auf den Weg zur… die früher fast so etwas wie mein zweites Wohnzimmer war. Das ist aber schon Ewigkeiten her. Ich glaube, als ich das letze Mal dort war, hieß die……die am Anker entlang führt, noch Knoopstraße. Das ist ne Weile her.
Etwas erstaunt war ich, dass nicht 2Roses spielten, sondern Take It Naked. Wahrscheinlich lag es genau an diesen beiden Musikern, dass sich dieser Abend für mich anfühlte, als wäre ich nie weggewesen. Außerdem traf ich weitere "alte" Bekannte und freute mich riesig darüber, dass sie sich noch an mich erinnerten und wir genau da anknüpfen konnten, wo wir vor Jahren zuletzt waren.
Es war ein sehr schöner Abend. Und es wird ganz sicher nicht der letzte dieser Art gewesen sein.