Sieben Sachen und mehr…

…gesammelt bei Geraldine gibt es wieder einen Beitrag von mir zum Sieben-Sachen-Sonntag.
Natürlich habe ich auch an diesem Sonntag meine Hände gebraucht, mal für 5 Minuten, mal für 5 Stunden. Das trifft heute wirklich zu, denn die Zubereitung der Reispizza zog sich fast über den ganzen Tag.

Doch zunächst… Der letzte Schwung Haferplätzchen von gestern Abend musste noch aus dem Ofen geholt und in einer Keksdose untergebracht werden.
Gleich im Anschluss wurde der Adventskalender geöffnet {der Teebeutel heraus gezogen} und ein Adventsgruß verschickt. Der Spruch lautet: Das ist das Geheimnis der Gnade. Es ist nie zu spät.

Die Schwester startete einen Videoanruf. Das konnte länger dauern. So schnappte ich mein Strickzeug und bekam doch tatsächlich das Ufo-Tuch fertig. Quasi nebenbei.

Das Haarefärben hatte ich von gestern auf heute verschoben. Nun musste es unpetinkt sein.

Wenn es Reispizza geben soll, muss natürlich Reis gekocht werden.
Ebenso natürlich muss man für den Belag sorgen. Wie es aussieht gehört Zwiebeln schneiden zu meinen Sonntagen immer dazu.

Weil der 2. Advent war und das laut Mutti eine unserer Traditionen ist, mussten wir die Stolle anschneiden.
Das mit der Tradition hat sie sich ausgedacht, denn in den letzten Jahren habe ich am 2. Advent immer auf irgend einem Weihnachtsmarkt gearbeitet. Da wäre das meine Tradition gewesen.

Am Abend wurde endlich die Reispizza fertig. Hmmm. Lecker!!!
Eigentlich wollte ich noch einen Kuchen backen, aber der Sohn meinte, er wisse gar nicht, mit wem er den teilen sollte. Ich sollte keinen backen. Die Pizza sei doch ebenso gut, wie ein Geburtstagskuchen. Naja, gebacken hatte ich die ja auch.
Nun beschäftige ich mich noch mit der Steuererklärung des Schwagers. Konkret suche ich nach einer Möglichkeit, bestimmte Ausgaben einzutragen, die meines Erachtens gar nicht absetzungsfähig sind. Er meint aber, man könne sie absetzen. Und ich muss zugeben, dass ich mit Steuererklärungen für Gehaltsempfänger gar keine Erfahrung habe. Ich kann nur Selbständige/Gewerbetreibende und Rentner. Hach.
So sind es diesmal an meinem Sonntag etwas mehr als sieben Sachen.

Ich habe noch ein Weilchen zu tun. Euch wünsche ich einen guten Start in die neue Woche.

Samstagsplausch {08.12.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Oder besser Mahlzeit. Oh oh, bin ich spät dran diese Woche. Aber keine Sorge, ich mache uns hier keinen Stress. Obwohl… Regula hat letzte Woche etwas sehr Interessantes geschrieben, über unser Zeitempfinden und dass die Zeit scheinbar schneller vergeht, wenn man wenig erlebt und keine Erinnerungen aufhebt.
So gesehen hat meine Woche diesmal eeeewig gedauert. Das habe ich so zwar auch nicht empfunden, aber was ich diese Woche nach Feierabend alles erledigt habe, reicht eigentlich für zwei. In einem Text von KEIMZEIT heißt es: {Zitat:}Ich will, wenn es geht, zweimal leben… Manchmal denke ich, dass ich genau das tue, aber nicht nacheinander, sondern gleichzeitig. Seht selbst.

Der Samstag, 01. Dezember ging noch ruhig an. Wie geplant holte ich die Mutti am Vormittag ab, um mit ihr zu diesem Outlet zu fahren. Sie fand aber nichts, was ihr gefiel. Stattdessen hat sie in einem anderen Laden einen Schneebesen erstanden. Wie das manchmal so ist. Weil das Wetter noch so schön war, schleppte ich die kleine Frau doch mit in den Garten. Auf der Terasse packte ich sie in eine dicke Decke. Wir saßen in der Sonne. Ich hatte wunderbar Gelegenheit runterzukommen. Es war richtig schön. Später brachte ich sie dann heim. Erst da meinte sie, sie hätte doch kalte Füße. Am Abend erzählte sie, sie hätte gleich daheim die von mir gestrickten Socken {Sie sagt immer deine Socken. Es sind aber gar nicht meine. Es sind ihre, die ich nur gestrickt habe. *lach*} angezogen und sei im Handumdrehen wieder warm geworden. Fein.

Sonntag, 02. Dezember
Es gab einige Dinge, für die ich am 1. Advent meine Hände gebraucht habe. So konnte ich mich am Sieben-Sachen-Sonntag beteiligen. Und wer von euch das genauer wissen möchte, kann es hier nachlesen

Der Montag, 03. Dezember hatte so Vieles für mich auf Lager, dass es für den Rest Woche gereicht hätte. Das habe ich unter dem Stichwort Montagsfreuden bereits erzählt.

Und weil ich so schön am Erzählen war, hat auch der Dienstag, 04. Dezember einen eigenen Eintrag bekommen. Mein Knie ist übrigens immer noch dick, aber nicht mehr blau. Es wird, es wird.

Der Mittwoch, 05. Dezember war bis dahin der ruhigste Tag der Woche. Da aber der Fünfte war und an diesem Tag immer Tagebuchbloggen angesagt ist, habe ich unter dem Stichwort Was machst du eigentlich den ganzen Tag? eben genau das niedergeschrieben. Najaaa. Der Feierabend war geruhsam, dafür hatte es in der Arbeit Aufregung gegeben. *hüstel*

Den Donnerstag, 06. Dezember hätte ich am liebsten vor mir her geschoben oder weggelassen. Der war fast genauso vollgepackt wie der Montag, weil ich schon am Morgen vor der Arbeit Wege zu erledigen hatte. Das war aber nicht der Grund für meine Aufschieberitis, wobei sich dann herausstellte, dass alles ganz wunderbar lief und ich überhaupt nicht mehr weiß, eigentlich auch vorher nicht wusste, wieso mir der Termin beim Technischen Rathaus so unangenehm erschien. Was ich da gemacht habe?

Freitag, 07. Dezember
Erstaunlicherweise hatte ich trotz der wirbeligen Woche noch jede Menge Elan und schaffte es, die Kollegen damit anzustecken. Und das am Freitag. Am Ende bin ich sogar noch länger geblieben, weil gerade, als ich los wollte, mein Chaos-Kollege herein kam und noch einen Termin abarbeiten wollte, aber zwischendurch auch noch mal fix weg musste. So sagte ich ihm, er soll das alles in Ruhe machen ich bin solange noch da. An keinem anderen Feierabend wäre ich auf diese Idee gekommen, aber gestern passte irgendwie alles. Ich fühlte mich aufgeräumt.
Und ich kann euch sagen, Regula hat recht. Ich bin jetzt noch erstaunt, wie viel in diese Woche hinein gepasst hat. Und noch etwas ist mir aufgefallen: Ihr sagt doch immer wieder, wieviel ich immer unternehme und schaffe und so, wobei mir selbst das gar nicht so vorkommt {bis auf diese Woche}. Da kam mir so in den Sinn, dass ich wahrscheinlich deshalb immer so viel aufschreibe, was man gut auch weglassen könnte, weil mir jede Kleinigkeit wichtig erscheint. Weil ich mich erinnern möchte, auch noch nächstes Jahr um diese Zeit. Und weil ich allem etwas Positives abgewinnen kann, sogar dem Sturz in der Therme.

Und nun ist Samstag, 08. Dezember. Es ist bereits Mittag, denn ich habe mich wieder einmal vertrödelt. Aber wir waren uns doch einig, dass das Trödeln zum Leben dazu gehört und vollkommen legitim ist.
Heute möchte ich noch backen. Die Butter habe ich bereits ausgelassen. Außerdem möchte ich noch mal los zum Einkaufen. Ich brauche verschiedenes aus der Drogerie. Außerdem hätte ich gern eine neue Springform. Und in Panitzsch ist Weihnachtsmarkt. Da könnte ich vielleicht die Mutti hin schleppen und damit eine gute Tat tun {Was für eine Formulierung! Hilfe!}

Jetzt komme ich erst mal zu Andrea und schaue, wen von euch ich dort treffe. Wahrscheinlich wart ihr alle schon da.

Habt alle ein schönes Wochenende und einen besinnlichen zweiten Advent.

WmdedgT – Dezember 2018

Es ist wieder einmal der Fünfte und Frau Brüllen sammelt unsere Beiträge zu der Frage Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Dieser Mittwoch ist bisher der entspannteste Tag der gesamten Woche und wird das im Hinblick auf die Termine, die ich nicht vergessen darf, vermutlich auch bleiben. Der Start in den Tag war allerdings etwas unentspannt.

03:19 Uhr
Ich muss nur kurz ins Bad. Auf dem Rückweg treffe ich den Sohn in der Küche. Was macht er denn da?

05:15 bis 06:20 Uhr
Ich frage den Sohn vorsichtig an, ob er nun in aller Frühe mit in die Stadt fahren will oder eher doch nicht. {Ich möchte mich ja drauf einrichten, ob ich früher los muss, wegen veränderter Fahrtroute und so.} Zum Dank knurrt er mich an, alles sei sinnlos, er sei wach, seit wir uns vorhin in der Küche getroffen haben, und und und. Als könnte ich was dafür. Hach. Ich beschließe, mich nicht zu ärgern, und weil ich nun nicht früher los muss, kann ich meinen Adventskalender genießen.

08:00 bis 12:00 Uhr
Es gibt Menschen, mit denen kann man einfach nicht arbeiten, weil sie eben nicht arbeiten. Da versuche ich, eine gewisse Person dazu zu bringen, einfache Aufgaben auszuführen. Das versuche ich im Übrigen jeden Tag auf’s Neue. Da kommen dann so Sprüche wie: Ich schaue lieber erst nochmal zu, nicht dass ich was falsch mache oder Ich bin lieber so jemand, der im Team arbeitet, was dann aber so aussieht, dass die anderen arbeiten und derjenige dabei steht und minder schlaue Kommentare abgibt. Heute Vormittag dann die Krönung: Ich kann das ja gar nicht können, ich bin ja ganz neu hier.
Sie sind seit zwölf Wochen hier und ich erkläre es Ihnen jeden Morgen wieder. Die anderen sind seit 3 Wochen da und können es längst.
Ja, aber ich brauche das ja später nicht. Wenn ich in einen Betrieb komme, wo ich sowas machen muss, da müssen die mich ja erst mal einarbeiten. Dafür gibt es ja die Probezeit.
Herr, wirf Hirn vom Himmel! Und für die Weiterbildung solcher Menschen werden unsere Steuergelder verschwendet!

12:00 bis 15:00 Uhr
Ich konzentriere mich auf die Menschen, die lernen wollen. Die besondere Person wird dann nächste Woche eine besondere Beurteilung bekommen. Danach sehe ich sie hoffentlich nie wieder.

Feierabend
Es gibt mehrere Optionen.
1) Schnell einkaufen und danach zu Hause Plätzchen backen
2) Zu Katl fahren und mit ihr Tee trinken und vielleicht ein wenig stricken
3) Zum Sohn in den Garten fahren und erst, wenn es dunkel ist zu Katl gehen und Tee trinken
Unterwegs telefoniere ich mit Katl und entscheide mich für die zweite Variante. Wir essen zusammen Abendbrot. Da wir beide sehr müde sind, lassen wir das mit dem gemeinsamen Stricken für heute sein.
Ich bin relativ früh zu Hause und möchte die Zeit nutzen, diesen Eintrag zu schreiben. Während ich warte, dass der Rechner hochfährt, übermannt mich die Müdigkeit.
21.30 Uhr
So richtig bequem ist das nicht im Sessel. Trotzdem habe ich ulkiges Zeugs geträumt. Nun aber schnell noch den Blogeintrag schreiben. Inzwischen kommt der Sohn heim. Ich erzähle ihm von meinem Vormittag. Er schafft es, dass wir herzhaft darüber lachen und ich mich nicht mehr ärgere. Die vernichtende Beurteilung wird es nächste Woche trotzdem geben. Potenzielle Arbeitgeber sollen schließlich von vorn herein wissen, was sie da erwartet.
Jetzt verlinke ich diesen Eintrag noch bei Frau Brüllen und wünsche euch allen eine gute Nacht.

Samstagsplausch {01.12.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Nun haben wir also Dezember. Und schon habe ich eine Frage oder Bitte an euch. Ich habe nämlich in diesem Jahr keinen Adventskalender. Gar keinen. Und ausgerechnet dieses Jahr bin ich in so vorfreudiger Weihnachtsstimmung, wie schon seit vielen Jahren nicht mehr. Tja, und da wollte ich euch mal fragen, ob ihr vielleicht schöne Online-Adventskalender kennt. Und wenn ja, folgt hier natürlich die Bitte, sie vielleicht im Kommentar zu verlinken.
Ich selbst kenne zu Zeit nur eine schöne Adventskalenderaktion, die von Engelbert, wo jeden Tag ein Bildchen gepostet wird, und ein paar ausgewählte Kommentatoren/innen jeden Tag 1 bis 3 Sätze dazu schreiben.
Ich selbst hatte mich bei Engelbert als Mitschreiberin beworben, da ich aber, anders als die anderen, anders als von Engelbert vorgesehen, aus den Bildchen eine kleine Fortsetzungsgeschichte basteln wollte, bin ich nun nicht bei den täglichen Kommentaren dabei, sondern meine Geschichte wird dann am 25. Dezember komplett auf Seelenfarben zu lesen sein. An die 1 bis 3 Sätze halte ich mich jedoch auch, naja, jedenfalls fast. Und natürlich ebenso an die Reihenfolge der Bildchen. Das wäre ja sonst auch keine Herausforderung, die Geschichte zu schreiben.

So, und nun zu meiner vergangenen Woche:

Nur gut, dass ich mir Stichworte aufgeschrieben hatte, denn eben wusste ich gar nicht mehr, was ich am Samstag, 24. November angestellt habe.
Das war ein schöner Tag mit nur leichter Bewölkung und relativ mild. So schleppte ich die Mutti mit in den Garten. Die kleine Frau wollte Grünzeug haben für ihre Adventsdekorationen und machte sich schon Sorgen, dass sie keines mehr findet, weil der Sohn doch die Monsterkonifere entfernt hat. {Koniferen dürfen nun mal nicht sein in einem Schrebergarten. Und naja, sie hat mich auch genervt, weil im größeren Umkreis nichts mehr gedieh.} Na, jedenfalls nahm ich sie mit, damit sie sich ihre Zweige selbst aussuchen kann. Und auch, damit sie mal raus kommt und mir nicht immer in den Ohren liegt, weil sie sich langweilt. Ganze drei Zweige hat sie sich ausgesucht. Und dann wollte sie schon wieder weg. Dabei war es sooo schön draußen an der frischen Luft. Ich stellte zwei Stühle vor die Laube und ließ mich nieder. Zu ganzen 5 Minuten Einkehr konnte ich sie zwingen, dann guckte sie mich dermaßen leidend an, dass wir eben doch wieder gegangen sind. Immerhin war ich draußen gewesen und das hatte mir gut getan.

Der Sonntag, 18. November war ein schöner ruhiger Tag. Ich habe ihn bereits im Rahmen des Sieben-Sachen-Sonntags beschrieben.

Am Montag, 26. November gönnte ich mir einen ruhigen Feierabend, an dem ich unbedingt mein Buch fertig lesen wollte. Ich hatte nur noch ca. 40 Seiten, die ich aber am Sonntag wegen zu großer Müdigkeit nicht geschafft hatte.

Der Dienstag, 27. November war mein Haushalttag. Ha, wer kennt den Begriff noch? Berufstätigen Ehefrauen oder auch Single-Müttern stand in der DDR pro Monat ein {bezahlter} arbeitsfreier Tag zu, an dem sie sich um ihren Haushalt kümmern sollte , z.B. um die Große Wäsche. Daher kam der Begriff. Ach schau, den gab’s nicht nur in der DDR.
Nunja, mein Dienstag war natürlich nicht arbeitsfrei. Mein Haushaltstag begann erst nach Feierabend. Da habe ich dann alles mögliche Gemüse geputzt, gekocht, zum Mitnehmen für die nächsten Arbeitstage vorbereitet. Zwischendurch war ich noch in der Wanne. Ich musste Haare waschen; die sollten dann während der Hausarbeit trocknen. So ging nach der Wanne die Küchenarbeit weiter. Bis 0:20 habe ich gewerkelt.

Am Mittwoch, 28. November fiel mir das Aufstehen kurz nach fünf trotzdem leicht, weil ich mich auf den Abend freute. Csilla hatte zu ihrem alljährlichen Adventszauber in ihr Wollwerk eingeladen. Von meiner Wohnung aus, liegt das Wollwerk am entgegengesetzten Ende der Stadt. Man muss einmal quer durch. Aber von Arbeit aus habe ich nur noch ein Viertel des Weges. Besser konnte es doch gar nicht passen, als nach der Arbeit gleich hin zu fahren. Der gesamte Laden war so liebevoll weihnachtlich gestaltet. Es war einfach schön. Auch habe ich Leute getroffen, die ich schon ewig nicht mehr gesehen hatte. Zudem hatte ich noch Janine überzeugt, auch vorbei zu kommen. Das hat mich auch sehr gefreut.
Notiz an mich: Beim nächsten Mal wärmer anziehen!

Donnerstag, 29. November
Die Mutti hatte eine Arzttermin, weshalb wir an diesem Tag nicht einkaufen gehen konnten. Das wiederum passte gut, weil ich so das verschobene Treffen mit der Uraltfreundin nachholen konnte. Anschließend war ich noch in der Lagerbox. Wolle hinbringen, verschiedene andere Dinge holen. Danach war ich dann allerdings zu geschafft, um noch zum Schwimmen zu gehen. Hm. Schade eigentlich. So im Nachhinein betrachtet.

Freitag, 30. November
Endlich Wochenende. In der Firma war noch ein wenig Umräumen angesagt, weil die Lieblingskollegin die Adventsdekoration aufbauen wollte. Da alle mitgeholfen haben, ging das sehr schnell.
Am Abend holten wir unseren Einkauf nach. Diesmal wollte die Mutti gern zum Kaufmannsladen, was mir gut passte, weil ich gleich die gefrorenenen Enten- und Gänsekeulen für den Weihnachtsbraten holen wollte. Das konnte ich ja nur an einem Tag erledigen, an dem ich danach schnurstracks heim fahre, um die Geflügelbeine sofort in die Gefriertruhe umzuparken.

Und nun ist Samstag, 01. Dezember.
Ich habe das erste Türchen bei Engelbert schon geöffnet. Man muss da immer weiter und weiter klicken. Genau das finde ich sehr schön. Er hat da richtig viel hinter das Türchen gepackt.
Nachher werde ich mit der Mutti zu irgend so einem Klamotten-Outlet fahren. Und wenn das schöne Wetter hält, will ich danach in den Garten. Frischluft tanken, ‘nen heißen Tee trinken {oder einen Fruchtpunsch} und ein wenig träumen. Die Mutti nehme ich diesmal nicht mit, denn mit ihr komme ich nicht zur Ruhe und sie will ja auch nach kurzer Zeit immer wieder gehen. Das mache ich nicht nochmal.
In unserem Ort ist dieses Wochenende Weihnachtsmarkt. Ich habe dazu ein etwas gespaltenes Verhältnis, aber mal sehen, vielleicht gehe ich doch mal hin.
Jetzt komme ich erst mal zu Andrea und schaue, wen von euch ich dort treffe.

Habt alle ein schönes Wochenende und einen besinnlichen ersten Advent.

Immer wieder Sonntags…

…gibt es bei Geraldine den Sieben-Sachen-Sonntag.
sieben Sachen, für die wir am Sonntag unsere Hände gebraucht haben, egal ob für 5 Minuten oder für 5 Stunden.
Am Morgen…
Milchkaffee zubereitet. Ohne den wäre der Tag gar nicht losgegangen. Stolle angeschnitten. Obwohl sie nicht vom Bäcker stammt, sondern aus dem N-Markt, schmeckte sie recht gut. Den dicken Puderzucker habe ich natürlich heruntergekratzt.
Am Vormittag habe ich meine Weihnachtskakteen versorgt, gegossen, umgestellt, damit die Blütenpracht besser zu sehen ist, Verblütes ausgeputzt. Mandarinen geschält und natürlich gegessen. Das war ein gesundes Mittagessen. Da ich allein war, mochte ich nichts kochen. Viel gelesen. Sehr viel. Wie? Lesen ist keine Beschäftigung für die Hände, sondern für die Augen? Nicht bei diesem Buch. Es ist niegelnagelneu, und vor mir hat es nicht nur niemand gelesen, es hat auch noch niemand durchgeblättert. Seht ihr den roten Farbschnitt? Ein Relikt alter Buchbinderkunst, hier angewendet bei einem broschürten Buch. Das allein empfand ich schon sehr angenehm. Tja, und dieser Farbschritt bewirkte, dass die Seiten ganz leicht aneinander hafteten. Jedes Mal beim Umblättern musste ich sie sehr vorsichtig voneinander trennen, wobei es jedes Mal leise knisterte. So wurde das Lesen auch zu einem haptischen Vergnügen und gab durchaus Beschäftigung für die Hände.
Zwischendurch wollte ich natürlich auch mal etwas von meinen Pflichten erledigen, also habe ich Geschirr gespült. Ja, ich spüle immer von Hand. Bevor ich mir aus den allerletzten Inkagurken ein Abendessen zubereitete, habe ich noch ein paar Samen geborgen. Ich freue mich jetzt schon darauf, sie nächstes Jahr in meinem Garten anzubauen.
Das waren die sieben Sachen, für die ich am Sonntag, 25. November 2018 meine Hände gebraucht habe. Natürlich habe ich außerdem gestrickt, mich um die Wäsche gekümmert und einiges in meinem Zimmer sortiert. {da ist sehr viel zu sortieren}. Aber diese Bilder sind fast immer gleich, so dass ich sie euch dieses Mal ersparen wollte.

Samstagsplausch {24.11.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Das wird wieder ein langer Blog-Eintrag. Ich habe mir mal Gedanken gemacht, warum meine Wochen immer so vollgepackt und stressig wirken, auch dann, wenn ich überwiegend schöne Erlebnisse habe. Ich glaube, es liegt daran, dass ich so viele Dinge {zu} wichtig nehme und alles aufschreibe, was man sich auch sparen könnte. Andererseits möchte ich mich ja auch erinnern. Dabei hilft mir diese Tagebuchbloggerei, wobei ich am liebsten täglich schreiben würde, wie ich es früher, in den Anfängen der Blogkultur {ab 2001} auch getan habe. Diese Tagebücher existieren übrigens immer noch auf einer {alten} Festplatte. Da sie ohne Blogsoftware und komplett in HTML geschrieben waren, konnte ich sie jahrgangsweise speichern. Irgendwann dachte ich mal, man könnte sie auch nachträglich noch in die WP-Datenbank einpflegen, aber ich glaube, der Aufwand lohnt nicht.

Nun lasst uns mal schauen, womit ich die letzte Woche zugebracht habe…

Die Woche begann im Grunde schon am Freitag, 16. November, als ich bereits am Morgen mein Gepäck ins Auto geladen hatte und sich das Gefühl einstellte, ich müsse nur noch schnell ein wenig arbeiten. Die Kollegen machten es mir leicht, diesen Eindruck beizubehalten. Katl holte mich von der Arbeit ab, und weil ich zu diesem Zeitpunkt schon festgestellt hatte, dass ich die Aufbackbrötchen daheim vergessen hatte, holten wir uns noch ein wenig Verpflegung beim Bäcker. Auf dem Weg zur Autobahn bekam noch das Auto eine "Fütterung" und fünf Stunden später {einschließlich Tank- und Pippi-Pause} waren wir am Meer. Hach, wie schön!

Der Samstag, 17. November begann mit Sonnenschein und einem gemütlichen Frühstück. Dann zog es uns ans Wasser. Zuerst wollte ich Katl Peenemünde zeigen, aber dann war das dort blöd mit dem Parken, so dass wir umkehrten und ein Stück weiter durch Kiefernwald und am Strand entlang stromerten. Unser nächstes Ziel war Koserow.Auch dort konnten wir den Strand im Sonnenschein genießen und gönnten uns ein Matjesbrötchen als spätes Mittagessen. Weil mit der Dämmerung auch die Kälte kam, schleppte ich die Katl noch ins Erdbeerland, wo wir uns durch die Marmeladen-Sorten kosteten. Wie ich neulich gelernt habe, dürfen all die leckeren Fruchtaufstriche nicht mehr Marmelade heißen, weil in der EU nur noch Aufstriche aus Zitrusfrüchten so genannt werden dürfen, obwohl dieser Name ursprünglich von dem portugisischen Wort für Quitten abgeleitet wurde. Was für ein Unsinn.

Am Sonntag, 18. November hatte sich die Sonne verzogen, während wir unsere Taschen packten und ins Auto luden. Trotzdem ging es noch mal auf die Insel. Als wir das Auto abstellten, hörten wir schon die Berandung donnern. So muss Ostsee sein laut und wild.
Statt Vesper gab es noch einmal Fisch, und als die Dämmerung herab sank, machten wir uns auf den Heimweg. Da lief alles bestens. Ich machte bereits Pläne, was ich am Abend daheim noch erledigen könnte. Wir hatten bereits drei Viertel unseres Weges hinter uns gebracht, als wir ein Stauende erreichten. Nach einem Unfall hatte es eine Vollsperrung gegeben. Wir standen zwei Stunden auf der Autobahn herum. Als wir endlich bis zur Unfallstelle vorgerückt waren, mussten wir die Autobahn nicht mehr verlassen, sondern konnten auf einer sehr schmalen Spur langsam daran vorbei fahren. Der Rest der Fahrt verlief störungsfrei. Als wir nach insgesamt 7 Stunden wieder daheim waren, hatte ich keinerlei Lust, noch irgend etwas zu tun, trug auch nur das Nötigste nach oben und fiel recht bald ins Bett.

Montag, 19. November
Ich war gerade von der Arbeit heim gekommen, als der Sohn aus dem Garten heim kam. Der arbeitsfreie Tag war für ihn unerwartet gekommen und er hatte ihn gleich genutzt, um draußen nach dem Rechten zu schauen und noch die Rosen anzuhäufeln. Nun war er durchgefroren und hatte Hunger. Das traf sich gut, denn ich wollte an diesem Abend ein Reste-Essen zubereiten, das für mich allein viel zu viel geworden wäre. Gänsekeule, Rotkohl und Klöße. So aßen wir gemeinsam und hatten mal wieder Gelegenheit zu schwatzen. Anschließend brachte ich den Sohn noch zu seiner Wohnung.
Zwischendurch hatte ich versucht, die "Mädels" meiner Familie unter einen Hut zu bekommen, was sich schwierig gestaltete, weil ich die jüngeren {die Hexe und ihre Mama} nicht erreichen konnte, während sich bei der älteren {Mutti} eine gewisse Starre bemerkbar machte. Hach, ich sollte nicht fragen, sondern einfach entscheiden. 21.30 Uhr rief die Hexe zurück und alles war geklärt. Und ich war glücklich und freute mich riesig auf den
Dienstag, 20. November
An diesem Abend wollten wir nämlich alle zusammen ins Kino. Grindelwalds Verbrechen. Als ich heim kam und die Reisetasche des Sohnes noch im Zimmer stehen sah, war die Freude gleich noch größer. Er war also noch immer nicht auf Dienstreise und konnte ebenfalls mit ins Kino kommen. Das war dann gleich noch meine Überraschung für die Junghexe, die sich genau das gewünscht hatte.
Filmkritik spare ich mir jetzt, sonst sprenge ich den Rahmen des Samstagsplausches.

Mittwoch, 21. November – Feiertag in Sachsen
Für den Feiertag hatte ich mehrere Optionen. Eine davon wäre der Hallesche Strickstammtisch gewesen. Eine weitere war die Aufarbeitung einiger Dinge, die am vergangenen Reisewochenende liegengeblieben waren. Tatsächlich ging es mir den ganzen Vormittag lang mies. Das passiert neuerdings öfter an freien Tagen. Vermutlich immer dann, wenn die Anspannung nachlässt. Also muddelte ich daheim herum, strickte, las und ruhte mich aus.
Und kam zu dem Schluss, dass ich nicht immer etwas unternehmen, schaffen, erreichen muss. Einfach vor mich hin dümpeln und dabei neue Kraft für neue Tage sammeln, ist auch schön. Und notwendig. Und ich muss dabei kein schlechtes Gewissen haben, dass ich zu wenig erledige. Das ist eben so. Punkt.

Donnerstag, 22. November
Es gab nur die kleine Einkaufsrunde zum N-Markt. Und es gab auch danach keinen weiteren Termin. So war ich gegen 18 Uhr daheim und schon wieder ziemlich müde. Zum Teil schiebe ich es auf die Dunkelheit. Die suggeriert Nacht gleich Schlafenszeit.

Freitag, 23. November
Zum Wochenfeierabend wollte ich die Uraltfreundin in ihrem Büro aufsuchen, um etwas abzuholen. Leider kam uns ein Außer-Haus-Termin dazwischen. Das kommt bei der Uraltfreundin leider öfter vor. Ihr Job ist nicht vollständig planbar. Dienstliche Termine, wenn sie einmal vereinbart sind, stehen unverrückbar, was aber nicht heißt, dass nicht noch weitere Termin dazu kommen können und gegebenenfalls auch dazwischen gepackt werden müssen. Oder hintern dran. Da müssen private Verabredungen dann eben abgesagt oder verschoben werden. Das ist nun mal so. Hans sagte immer Mugge geht vor Katastrophe, und ich war von seiner Einstellung begeistert, weil er einer der wenigen Menschen in meiner Umgbebung war, der immer Verständnis hatte, wenn ich Verabredungen kurzfristig verschob, weil mir ein Auftrag dazwischen kam. Genau dieses Verständnis habe ich natürlich der Uraltfreundin gegenüber auch. Und so kam ich unverhofft zu einem terminfreien Wochenfeierabend, den ich dann einigen Gedanken zu {m}einer nächsten Geschichte widmete.

Und nun ist Samstag, 24. November.
Ich habe mich verdtrödelt und bin schon ein wenig spät dran für den Samstagsplausch. Doch ich hatte ja gerade in dieser Woche beschlossen, mich für Trödeleien nicht mehr zu schämen.
Auch für diese Wochenende habe ich nichts weiter geplant, außer die Mutti in den Garten zu schleppen, um Tannengrün für ihre Vasen und Gestecke zu holen. Für heute war Regen vorhergesagt, der aber vielleicht gar nicht kommt. Bleibt er aus, machen wir das mit dem Garten heute, sonst dann eben morgen.

Und ihr so?
Habt alle ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {17.11.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Nach der letzten vollgepackten Woche sollte diese ruhiger werden. Ich hatte weiter auch nichts vor. Das sollte also klappen. Und was meint ihr? War es eine ruhige Woche? *lach* Wenn ich schon so frage…

Dann nehme ich euch also mit auf meine Reise durch diese Woche…

Samstag, 10. November
Eigentlich wollten wir Suppe kochen und hatten uns am vorhergehenden Mittwoch schon fast dazu verabredet. Aber dann meinte Jürschn wir sollten "an dem Tag" nochmal telefonieren, weil wir nicht wüssten, wie das Wetter wird. Nun, das Wetter war schön. Ich hatte auch eine super leckere Suppe vorbereitet. Nur der Anruf kam nicht. Ich nahm meine Suppe trotzdem mit in den Garten…
Der Sohn war mit einem weiteren Arbeitseinsatz für den Gartenverein beschäftigt.
Katl kam auf einen Schwatz vorbei, und ich hatte ein schlechtes Gewissen, weil es so kalt geworden war und ich die ganze Zeit Sorge hatte, dass sie meinetwegen friert.
Katl ging bald wieder. Ich hielt es noch eine Weile aus und wäre auch noch länger geblieben. Aber daheim warteten vier Gänsekeulen auf mich, die gebraten werden wollten.

Sonntag, 11. November – Martinstag
Ich habe keine Ahnung, warum, aber es ging mir nicht gut an diesem Morgen. Kopfschmerzen, Übelkeit. Ich schleppte mich ziemlich herum und wärte am liebsten im Bett geblieben. Aber nun hatte ich der Mutti ja weis gemacht, dass wir Martinsgans essen. Und ich hatte die Keulen noch am Abend zuvor gebraten. Also raffte ich mich dann endlich auf. Die Mutti hatte sich so sehr gefreut, hatte den Tisch schon gedeckt und die Töpfe und Schüsseln vorbereitet. Die Keulen wurden noch in der Backröhre gebräunt, die Klöße mit Beffeln versehen {Wisst ihr, was Beffeln sind? Geröstete Weißbrotwürfel, mit denen die Klöße gefüllt werden. hihi}. Dazu gab es Rotkohl. Hach, war das lecker, lecker. Und nach dem Essen ging es mir plötzlich wieder gut. Am Nachmittag wollte der Sohn wieder in den Garten, während ich noch keinen rechten Plan hatte. Das war auch gut so, denn einhalten hätte ich ihn sicher nicht können, weil die alte Jolanda, mit der mein Sohn in letzter Zeit unterwegs war, wieder einmal nicht ansprang. Muuutsch? Kannst du mir bitte Starthilfe geben?
Also holte ich Walli heran, der Sohn verkabelte die beiden Autos und los ging es… Oups, nein, es ging eben nicht los. Jolanda sprang weder mit Starthilfe noch mit guten Worten an. Nicht einmal die Drohung mit der Schrottpresse zeigte Wirkung. Nach ewigen Versuchen brachte ich Walli wieder auf einen Parkplatz an der Straße. Die alte Jolanda mussten wir auf ihren Stellplatz im Hof schieben. Ich sag euch was, so ein Oktavia ist schwer. Ich war von der Aktion doch ein bissel geschafft. Der Sohn fuhr dann mit dem Rad in den Garten, während ich mich mit Buch und Strickzeug ausruhte.
Da ich die Autoaktion nicht fotografiert habe, bekam ich nicht einmal meine Fotos für den Sieben-Sachen-Sonntag zusammen. Hach.

Montag, 12. November
Von der Liebslingskollegin hatte ich eine Zusatzaufgabe bekommen, doch ausgerechnet heute gestaltete sich der Unterricht dermaßen schwierig, dass ich zu gar nichts anderem kam. Nicht einmal zum Kaffeetrinken. Und dann kamen wir auch noch auf die Idee, zum Feierabend meine noch bei Katl gelagerten Tüten-und-Taschen durchzusehen und umzuräumen. Etwas ruhiger wurde es dadurch, dass wir danach noch bei Katl Tee tranken und ich die Seele ein wenig baumeln lassen konnte. Tja, und dann… Wahrscheinlich darf ich gar nicht so viel Ruhe haben, dass mir diese bewusst wird, denn sonst komme ich auf blöde Ideen und stopfe die Ruhephasen wieder mit Aktionen voll. So zumindest an diesem Montag Abend. Da kam ich doch auf den Gedanken, unbedingt dieses Jahr noch mal ans Meer zu wollen. Dann zählte ich die Wochenenden bis Weihnachten und kam zu dem Schluss, dass die einzige Möglichkeit am kommenden {also jetzt bereits angekommenen} Wochenende besteht. Und damit war es mit der Ruhe für diese Woche endgültig vorbei. Denn wenn ich das Wochenende unterwegs sein wollte, musste vorher noch einiges erledigt werden.

Dienstag, 13. November
Der Unterricht wird wohl noch eine Weile so anstrengend bleiben, zumindest solange eine bestimmte Person dabei ist. Da nutzt aber nix, auch diese Person will ich durch die Prüfung bringen. Also…
Zum Feierqabend holte ich die Katl ab und wir fuhren zur Lagerbox. Dort suchte ich endlich die Wolle für den dicken Kuschelpullover heraus, den ich für den Winter im Garten unbedingt haben möchte. {Für den Winter am Meer wäre er genauso gut zu gebrauchen.} Da ich mich wieder einmal nicht entscheiden konnte, nahm ich gleich mal das Garn für zwei dicke Pullover mit.
Außerdem stellten wir einen Heizer und diverse andere Utensilien bereit, die wir mit in den Norden nehmen wollten und die gleich in der Wohnung bleiben sollten. Da ich sie aber nicht zu Hause in den vierten Stock schleppen wollte, nur um sie am Freitag Morgen wieder hinunter zu tragen, sie aber auch nicht die nächsten drei Tage im Auto durch die Gegend fahren wollte, stellten wir sie nur in Türnähe in der Lagerbox bereit, so dass sie am Donnertag Abend nur fix eingeladen werden mussten.
Zum Dank für ihre tatkräftige Hilfe und einfach, weil ich’s schön fand, lud ich Katl zum Abendessen ein. Im "Fresstempel" des Paunsdorf Centers ließen wir uns ein ganz leckeres Hähnchen-Gemüse-Gericht mit Erdnuss-Curry-Sauce und Reis schmecken. Gegen 19.00 Uhr war ich daheim und irgendwie geschafft vom Tag. So hatte ich weder Lust zum Wäsche waschen, noch mit dem dicken Pullover zu beginnen. Stricken, ja, aber Maschenproben und die Entscheidung, wie ich den Kragen mache, wieviel Maschen ich anschlage, mit welcher Nadelstärke und überhaupt, nö, das war mir an diesem Abend alles zu viel.
Also nadelte ich noch ein paar Sockenrunden und las noch ein paar Seiten.

Mittwoch, 14. November
Ich weiß, ich bin spät dran. Walli hat immer noch keine Winterräder. Deshalb fuhr ich auf dem Heimweg bei meinem Reifenhändler ran und kümmerte mich darum. Nun sind sie bestellt und nächste Woche werden sie montiert.
Danach stand der Haushalt auf dem Programm. Zwei Trommeln Wäsche wollten gewaschen werden. Eigentlich sogar noch mehr, aber die schaffte ich dann mal wieder nicht, weil ich meinen Nachbarn nicht zumuten wollte, dass nach 22 Uhr die Schleuder noch einmal lärmt. Mein Gemüse, das ich am nächsten Tag in der Firma essen wollte, bereitete ich vor und dann hatte ich schon mal wieder das Gefühl, dass es reicht. Ich möchte mal wissen, woran das liegt, dass ich immer so schnell ermüde. Das war doch sonst nicht so. Es ist sogar meiner Schwester aufgefallen, die neulich meinte, wieso ich neuerdings immer so früh ins Bett gehe. Na, menno, ich weiß es doch auch nicht. Noch bis vor kurzem kam ich frühesten Mitternacht ins Bett, im Sommer kam ich da manchmal erst aus dem Garten heim. Aber seit ein paar Wochen {drei oder vier} kann ich schon 22 Uhr kaum noch die Augen offen halten und so gern ich noch lesen oder stricken würde, ich bekomme das einfach nicht mehr hin.

Donnerstag, 15. November
Der Arbeitstag wurde etwas weniger anstrengend, weil die oben schon erwähnte Person am Morgen Bescheid gab, sie fühle sich nicht und käme deshalb nicht. Das heißt nun keinswegs, ich hätte nichts zu tun gahabt. Aber alles ging in Ruhe und ohne zusätzlichen Stress und Ärger. Zum Feierabend stand der Einkauf mit Mutti auf dem Plan und ich wollte ihr "beichten", dass ich am Wochenende mit Katl unterwegs sein würde. Dann aber unterhielten wir uns über alles Mögliche und ich erzählte nichts von der bevorstehenden Reise.
Später holte ich Katl ab. Gemeinsam holten wir die bereit gestellten Utensilien aus der Lagerbox. Außerdem hatte ich die verrückte Idee, dass Katl mich am Freitag von der Arbeit abholen und wir gleich von dort aus direkt in Richtung Meer starten könnten. Das würde uns mindestens 2 Stunden Zeit ersparen. Voraussetzung war natürlich, dass Katl ihre Tasche schon am Donnerstag packte und ich diese auch gleich ins Auto lud, damit das arme Weib am Freitag das ganze Gepäck nicht mit der Straßenbahn quer durch die Stadt schleppen muss. Als ich endlich daheim war, stand nun noch für mich das Taschepacken auf dem Programm. Das war keine große Aktion. Trotzdem hatte ich etwas vergessen, das mir erst am Freitag auf dem Weg zur Arbeit einfiel. Da war es zu spät.
Apropos spät… da fiel mir doch noch das Gemüse ein, das ich bisher noch nicht verarbeitet hatte. Bis nach dem Wochenende wollte ich es nicht liegen lassen. Also putze und kochte ich noch zwei Blumenkohle. Außerdem wollten 2 Kilo Rosenkohl geputz werden. Das dauerte und ich wurde immer müder. Nach der Hälfte gab ich auf, verfrachtete die fertige Portion in den Kühlschrank, die kann der Sohn sich am Wochenende kochen, wenn er mag. Den Rest verpackte ich für die Reise. Den koche ich dann für Katl und mich.
Freitag, 16. November
Die Reise begann schon am Morgen, als ich meine Tüten und Taschen nach unten trug und im Auto verstaute. Nur noch ein wenig arbeiten…
Am Nachmittag machten wir uns bei immer noch herrlichem Sonnenschein auf den Weg ans Meer.

Und nun ist Samstag, 17. November.
Wir werden nach Koserow fahren und wahrscheinlich kann ich erst dort den Samstagsplausch verlinken, weil hier das Internet sehr zu wünschen übrig lässt. Direkt am Wasser ist es besser.

Habt alle ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {10.11.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Was erwartet euch heute hier? Der Bericht über eine total vollgepackte, aber gleichzeitig auch sehr schöne Woche. Und am Ende dann noch ein wenig allgemeiner Kram und kleine Antworten auf Beiträge, die so früh schon beim Plaudertisch eingetroffen sind.
Na, dann wollen wir mal:

Samstag, 03. November
Ich hatte bereits beim letzten Plausch erwähnt, dass ich in den Garten wollte, weil an diesem Tag ein Arbeitseinsatz stattfinden sollte und außerdem das Wasser abgestellt wurde. Sehr gut tat es mir, dass die Sonne sich schon am Vormittag zeigte und sogar ein wenig wärmte. Während der Sohn am Arbeiteinsatz teilnahm, erledigte ich mit den letzten Tropfen Leitungswasser noch den Abwasch, der von der letzten Gartenwoche stehen geblieben war. Viel war es nicht, nur ein paar Tassen und Gläser. Dann war alles wieder ordentlich und ich konnte mich in die Sonne setzen. Das tat ich dann bei Anke und Jürgen, die für diesen Nachmittag vorgesorgt und die Kaffeemaschine rechtzeitig mit Wasser gefüllt hatten.
Als die Sonne sank und es kälter wurde, packte ich meine Sachen zusammen und ging noch auf eine kleine Einkaufstour. Den Abend verbrachte ich teils lesend, teils strickend.

Sonntag, 04. November
Da Geraldine den Sieben-Sachen-Sonntag wiederbelebt hat, konnte ich dort meine Sonntagsaktivitäten festhalten. Der Höhepunkt des Tages war das gemeinsame Abendessen mit meinem Sohn im Gourmet Palast, wo wir ausgiebig geschlemmt haben.

Für den Montag, 05. November hatte ich schon am Freitag ein wenig vorgearbeitet, so dass sich der Start in die Arbeitswoche entspannt gestalten sollte. Ganz so klappte das dann doch nicht, weil Menschen eben Menschen sind und ihr Verhalten nicht immer vorhersehbar. Den gesamten Tag findet ihr hier in Form eines Tagebuchblog-Eintrages.

Dienstag, 06. November
Die Neuen hatten sich erstaunlich schnell eingewöhnt. So machte das Arbeiten Spaß. Das supertolle Herbstwetter, das urpsrünglich schon für den Sonntag angekündigt war, hatte sich endlich eingestellt. Die Temperaturen kletterten zu Mittag auf 19°C. In den Garten konnte ich zum Feierabend trotzdem nicht, weil ich mit Mutti zum Kino verabredet war. Darauf freute ich mich sehr, weil wir den Nussknacker und die vier Reiche {Achtung: youtube-Link} ansehen wollten. Kurzentschlossen kam auch der Sohn mit. Das war so schön. Alles war schön. Der Film, die Tatsache, dass wir drei beisammen waren, Muttis Begeisterung für ihren ersten 3-D-Film. Alles. Da wir die Frühabendvorstellung gewählt hatten, gab es für mich dann noch einen geruhsamen Leseabend.

Mittwoch, 07. November
Das schöne Wetter sollte an diesem Tag noch anhalten. So bereitete ich mich schon am Morgen darauf vor, nach Feierabend direkt in den Garten zu fahren, was bedeutete, dass ich eine Flasche mit Trinkwasser füllte, um mir einen Feierabend-Kaffee kochen zu können. Außerdem hatte ich Strickzeug dabei, auch wenn ich es nicht brauchen sollte. Ich bin gern vorbereitet und schleppe meist viel zu viele Dinge mit mir herum.
Kurz bevor ich in den Feierabend starten konnte, hatten sich Anke und der Jürschn schon gemeldet, die unterwegs in den Garten waren. Später fragte Anke an, ob ich noch Milch oder Kaffeesahne hätte, der Kaffee sei schon in Arbeit. In Richtung Garten kann {muss} ich eine völlig andere Strecke nehmen, als nach Hause oder zu Mutti, obwohl diese Orte alle nur höchstens 2 km voneinander entfertn liegen. Auf dieser anderen Strecke kam ich so gut voran, dass ich schon kurz vor 16:00 Uhr da war. Flugs backte ich noch ein paar Stücke Kuchen auf, die noch im Tiefkühler gewartet hatten.
Sehr rustikal das Ganze, aber hey, wir sitzen im November noch auf der Terrasse im Garten und trinken Kaffee. Ich finde das fantastisch.
Wir waren gerade fertig, als der Sohn ankam. Er bekam natürlich auch noch seinen Kaffee und leckere Desserts hatte ich für ihn auch noch da. Später, als Anke und Jürgen schon gegangen waren, kam noch Chrissi auf einen Schwatz zu uns und blieb, bis es dunkel war. {Das ist ja leider schon 18 Uhr der Fall.}
Den Abend daheim verbrachte ich mit verzweifelten Versuchen, meine verspannten Schultern mit verschiedenen Gymnastikübungen zu lockern. Viel besser wurde es nicht, immerhin konnte ich schlafen.

Donnerstag, 08. November
Seit einem Jahr hatte ich einen Termin beim Augenarzt. Dieser war telefonisch noch zweimal nach vorn verlegt worden, und ich wusste nun, dass ich vermutlich nicht pünktlich sein würde, zumal eine große Kreuzung auf meinem Weg immer noch gesperrt ist und ich mir wieder einmal eine alternative Route ausdenken musste. Die Schwester hatte das bei der Terminvergabe aber vermerkt, dass ich mich vermutlich verspäte. So kam ich, als ich endlich dort war, sofort an die Reihe. Ansonsten lief der Termin auch gut. 100% Sehkraft und aus sonst alles in bester Ordnung. Nächster Termin in einem Jahr.

Freitag, 09. November
Ich wollte unbedingt noch vor der Arbeit zum Kaufmannsladen, weil ich Gänsekeulen kaufen wollte. Nachdem ich das geschafft hatte, stand zum Wochenfeierabend nur noch die große Einkaufsrunde auf dem Plan, das heißt mit Mutti zur Sparkasse, zur Bücherei, zur Drogerie und dann zum N-Markt. Als wir mit allem fertig waren, fuhr ich noch zu Katl. Wir tranken Tee, und dann tat mir Kalt etwas sehr Gutes. Sie kann nämlich sehr gut massieren und knetete meine Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich weg. Das tat so gut. Nun kann ich auch wieder stricken. Das hatte ich wegen der Schmerzen in den Schultern nämlich die ganze Woche nicht gewagt.

Und nun ist Samstag, 10. November. Ich habe vergleichsweise sehr lange geschlafen, nämlich bis halb sieben, was ganz bestimmt daran lag, dass mir nichts weh tat. Hach, wie schön, wenn die Freundin massieren kann und zum Abschied auch noch meinte: Gerne wieder.

Hier strahlt bereits die Sonne und die Bäume hinter dem Haus sehen genauso golden aus, wie die auf Regulas letztem Foto. Bei dem Thema Knopfsammlung musste ich Schmunzeln. Ich habe zwei komplette Sammlungen geerbt, hatte selbst schon einiges angesammelt und habe dann als der alte Handarbeitsladen altershalber schloss, dessen Knopfbestände für mein Lächen übernommen. Das waren Unmengen. Und das meistge davon wohnt jetzt in meiner Lagerbox. Trotzdem habe ich gerade gestern für ein kleines Projekt, das ich dieser Tage mal in Angriff nehmen möchte, wieder neue Knöpfe bestellt, weil ich solche definitiv nicht im Bestand habe. Ohoh, ich muss 200 Jahre alt werden, um das alles zu verarbeiten.
Zu Andreas Plauderecke Nebel-Geschichte fiel mir auch gleich noch ein Anekdötchen ein aus der Zeit, als meine Schwester lesen lernte. In der Fibel wurden die Wörte damals mit kleinen Lücken zwischen den Silben abgedruckt. Und da stand:
O    A  meisen. Wegen der Lücke nach dem A brachte sie dieses nicht mit dem nachfolgenden in Verbindung und las: Oh, Ah, Meisen. Das arme Kind musste den Satz gefühlte Tausend Mal lesen, aber aus dem großen Staunen über die Meisen wurde einfeach kein kleines Staunen über die Ameisen. Das ist weit über 40 Jahre her, aber wann immer wir Ameisen irgendwo herumkrabbeln sehen, ruft einer von uns: Oh, Ah, Meisen.
Tja, wenn die kleinen Schwestern lesen lernen…
Ich hätte jetzt noch eine Menge zu erzählen, über die Bücher, die auf meinem Nachtkasten warten, über die Martins… ach nee, das hatte ich ja erwähnt. Aber das würde dann endloch, und ich glaube, mein vollgepackter W”ochenbericht reicht euch so schon. Außerdem möchte ich mich jetzt ein wenig beeilen, denn ich will nachher eine feine Suppe vorbereiten und mit in den Garten nehmen, wo heute ein Container für den Grünschnitt gestellt wird und ich die fleißigen Helfer zu Mittag mit einer heißen Suppe überraschen möchte. Ich bin nur noch am Schwanken, ob ich Kürbissuppe machen soll, oder Möhren-Ingwer-Suppe. Hm.
Deshalb jetzt husch, husch zu euch in die Plauderecke.

Euch allen ein wunderbares Wochenende.

WmdedgT – November 2018

Wie jeden Monat fragt Frau Brüllen am 5. wieder Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
02:58 Uhr
Ich wache schon das vierte Mal in dieser Nacht auf. Die Kopfschmerzen sind mittlerweile so heftig, dass ich mich doch auf die Suche nach einer Tablette mache. Zum Glück hatte ich noch zwei in der Handtasche. Also los. Runterschlucken. Und dann noch mal die Augen zu.
04:10 Uhr
Schon wieder wach. Aber wenigstens sind die Kopfschmerzen weg und eine Stunde bleibt noch bis zum Weckerklingeln.
05:00 Uhr
Ausgeschlafen kann man das nicht gerade nennen. Aber nutzt ja nix, die Nacht ist vorbei. Kaffeewasser aufsetzen, Kerzen in der Küche anzünden, dann ins Bad.
Der Guten-Morgen-Kaffee tut gut. Jetzt bin ich im Tag angekommen.
06:38 Uhr
Ich hätte früher losfahren sollen. Nun stehe ich im Stau. Zum Glück ruft meine Schwester an und versüßt mir die nächsten 50 Minuten mit einem leichten, lockeren Gespäch über alles Mögliche.
07:28 Uhr
Angekommen, Parkplatz gefunden. Es bleibt noch Zeit, zu dem Bäcker zu gehen, der die besten Stollen in ganz Leipzig bäckt. Ich kaufe mir zwei Scheiben. Dürfte ich eigentlich gar nicht essen. Aber ich kenne mich. Wenn ich die verputzt habe, brauche ich für den Rest des Jahres keine mehr.
08:00 bis 09:00 Uhr
Die Neuen trudeln ein. Hatten wir nicht 8 Uhr gesagt? Einer hat sich nicht hergefunden, einer saß im falschen Kurs, einer kam gar nicht. Das kann ja heiter werden.
10:20 Uhr
Ich habe die Einweisung endlich geschafft und darüber die Frühstückspause verpasst. Aber nun läuft wenigstens alles und ich kann zur Besprechung mit der Lieblingskollegin gehen. Danach kann ich gleich den Arbeitsplan für nächste Woche noch einmal neu schreiben, weil sich schon wieder Änderungen ergeben haben. Langweilig wird es hier jedenfalls nicht.
12:00 Uhr
Die Mittagspause habe ich nicht verpasst. Zeit für einen Kaffee. Dabei werde ich in ein Gespräch einbezogen, bei dem ich sehr interessante Dinge erfahre. Zuversicht erfüllt mich.
12:30 Uhr
Der Nachmittag verläuft entschleunigt. Die Neuen haben sich erstaunlich schnell zurecht gefunden. Das freut mich.
Außerdem ist die Sonne herausgekommen und spendet wenn schon keine Wärme, so immerhin gute Laune.
15:00 bis 16:10 Uhr
Auf dem Heimweg telefoniere ich mit Jürschn, wobei sich unsere Verabredung im Garten zerschlägt, denn ihm geht es nicht gut. Vielleicht morgen versucht er mich zu trösten, während ich ihm rate, sich erstmal um seine Gesundheit zu kümmern. Morgen kann ich sowieso nicht. Da bin ich mit Mutti zum Kino verabredet.
ab 16:15 Uhr
Feierabend daheim.
Gemütlichkeit zieht ein, sobald sich der Duft der aus der neuen Duftlampe in der Küche und später in der gesamten Wohnung verbreitet. Zum Abendessen gibt es ein Süppchen und Gemüse. Ich habe vergessen, Mineralwasser mitzubringen, also koche ich Tee. Ich möchte gern stricken, doch dann lese ich mich wieder in einem Krimi fest.
Zwischendurch gibt es ein paar Telefonate mit dem Sohn. Über Jobs und Busverbindungen und Dienstreisen und und und…
22:30 Uhr
Die Schrift verschwimmt vor meinen Augen, die mir immer wieder zufallen. Also dann, ab ins Bett.
Morgen schaue ich dann, was ihr anderen alle am 5. November eigentlich gemacht habt.

Sieben Sachen Sonntag im November

Gesammelt von Geraldine.
Wir fotografieren sieben Sachen, für die wir am Sonntag unsere Hände gebraucht haben, egal ob für 5 Minuten oder für 5 Stunden.

In aller Frühe, noch vor 5 Uhr, habe ich die Waschfee befüllt und programmiert.
Danach habe ich mich tatsächlich noch mal hingelegt. Als ich wieder aufstand, war die Wäsche fertig und konnte aufgehängt werden.
Das sonnige, warme Herbstwetter, das sämtliche Vorhersagen noch am Samstag versprochen hatten, wollte sich nicht einstellen. Es blieb grau und düster. Dagegen musste angekämpft werden, indem ich die neue Duftlampe ausprobierte. Natürlich bot sich das Wetter auch dafür an, mit dem Strickzeug auf der Couch zu hocken. Bis zur Ferse bin ich immerhin gekommen.
Für Quitten wird es Anfang November langsam Zeit, sie zu verarbeiten. Gern nutze ich sie zur Saftgewinnung, während Gelee mir meist zu süß ist. Eine Idee, auf die mich Edith brachte, sind diese Quittenstückchen. Sie schwenkt sie noch in Butter und bestreut sie mit Zucker und Zimt. Doch das wäre mir wieder viel zu süß und zu fettig geworden. Also gab es die Stücke als Kompott, so wie man sonst Apfelstückchen kennt. Mein sehr spätes {gegen 11 Uhr} Frühstück. Das Fotografieren fiel mir erst ein, als die Schale schon fast leer war.
Wenn wir schon einmal dabei sind, bleiben wir noch beim Essen. Da ich am Abend fort wollte, bereitete ich schon am Nachmittag das Pfannengemüse vor, das ich am Montag mit in die Firma nehmen wollte. Das schmeckt so lecker, wie es aussieht.

Später packte ich alles Nötige, wie Papiere, Geldkarte und Taschentücher in meine kleine Tasche um. Und dann konnte es auch schon losgehen. Ab in den Gourmet Tempel. Dort war ich vor ein paar Wochen mit Katl, diesmal wollte ich den Sohn mit meiner Begeisterung für dieses Restaurant anstecken, was mir auch gelang. Die leckeren Salate und das Sushi habe ich zwar nicht selbst gemacht, aber immerhin eigenhändig auf meinen Teller geladen.
Und damit fand der Sieben-Sachen-Sonntag ein schönes Ende.
Wie? Acht? Was? Ach so, die Fotos, tja nun, die beiden Wäschebilder gehören doch zu einer Sache. *kicher*