Sieben Sachen Sonntag {25.08.2019}

…am Montag.
Sieben Sachen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe, werden gesammelt von Geraldine. Ich würde mir für diese schöne Aktion viel mehr MitspielerInnen wünschen. Deshalb gehe ich jetzt mal mit gutem Beispiel voran, man könnte auch sagen, ich hinke hinterher, weil jetzt schon Montag ist und ich eben erst dazu komme, etwas über meinen Sonntag zu berichten.
In der Nacht vom Samstag auf Sonntag war ich im Garten geblieben. Das brauchte ich sozusagen als Ausgleich, weil ich den Samstag bis in den Nachmittag hinein noch in der Wohnung verbracht hatte. Am späteren Nachmittag fragten Anke und Jürgen, ob ich nicht vielleicht mit und bei ihnen Kaffee trinken wollte. So wechselte ich in den Gegenüber-Garten, wo die beiden dann vorschlugen, wir könnten auch noch zusammen Abendbrot essen. Wir tafelten auf, was die Kühlschränke und die Gärten hergaben und verbrachten den frühen Abend gemeinsam. Weil es mittlerweile schon wieder recht früh dunkel wird, kam ich erst in meinen Garten zurück, als die Elfenlichter bereits den Weg beleuchteten. Ich schaute noch ein Filmchen in der Mediathek. Dann streckte ich mich auf der Schaukel aus und schlummerte friedlich bis zum Sonntag Morgen halb sechs. Ab da wollte ich den Tag genießen und tat das zuerst mit einer Tasse Kaffee und einer unfertigen Socke. Im Laufe des Vormittags wurde die Socke fertig, wovon ich kein Foto habe, weil ich das Paar am selben Tag gleich an den Sohn weiter gab. Ebenso gibt es kein Foto von den Socken die ich sofort für mich anstrickte. Damit muss ich mich beeilen, denn meine Sockentüte ist nach dem Umzug in der neuen Wohnung plötzlich unsichtbar gweworden. *kicher*
Da der Sohn erst am Nachmittag kommen wollte, fütterte ich die Fische. Diese Handvoll Futter war im Handumdrehen verschwunden und es gab noch eine Handvoll. Als der Sohn kam, dachte er, ich hätte die Tierchen vergessen und fütterte nochmals. So ein verfressenes Völkchen!
Ein paar Bohnen konnte ich noch ernten. Eine weitere Charge beginnt gerade erst zu blühen.
Gekocht habe ich die Böhnchen allerdings nicht, dazu war es mir einfach zu warm.
Dafür schnippelte ich spät am Abend in meiner schönen kühlen Wohnung noch Zucchini {auch aus dem Garten} und einen Berg Pilze für eine Rum-fort-Pfanne. {Ihr wisst schon, was rum liegt und fort muss.

Lecker, lecker.

Samstagsplausch {24.08.2019}

Guten Morgen Welt. Da bin ich wieder. Und möchte ein paar Gedanken und Erlebnisse hier abladen.

Pechsträhne?
Pech gibt es nicht behauptet Evelyn Wenzel {Unentgeltliche Werbung ohne Auftrag} und mag damit recht haben. Eine Häufung widriger Umstände und Begebenheiten kann es hingegen sehr wohl geben. Für mich begann alles damit, dass die Nachbarn meiner Mutter auszogen und sie mir in den Ohren lag, dass ich doch nicht ewig im 4. Stock wohnen könne, mit meinen Knien, meinem Gewicht und dem fortschreitenden Alter. Wenige Wochen vorher hatte ich von meiner Vermieterin eine Nachricht erhalten, dass seitens der Eigentümergemeinschaft der Anbau von Balkons nun endlich beschlossen sei, dies zwar noch ein oder zwei Jahre dauern könnte, ich mich aber schon mal auf diese Verbesserung der Wohnung freuen könne. Für mich war das kein Grund zur Freude, sondern ein Schreck, denn ich stellte mir vor, wieviele Unannehmlichkeiten der Umbau mit sich bringen würde, wie die ohnehin sehr geringe Wohnfläche durch den Zugang zum Balkon weiter eingeschränkt würde und dass letzten Endes die Miete weiter steigen würde, wo mir doch jetzt schon jeder Cent zu schade ist für diese winzige Hütte ohne Komfort.
Der Gedanke formte sich wie von selbst: Bis dahin will ich hier raus sein!
Das war im Februar.
Ich bemühte mich um die Wohnung neben der Mutti, die jedoch gar nicht frei gemeldet war {Im Nachhinein betrachtet ein Glücksfall, denn so unmittelbar neben der kleinen alten Frau hätte ich mein eigenes Leben gleich an der Haustür abgeben können.} Ich bekam eine andere Wohnung angeboten, drei Häuser weiter. Das war noch nah genug. Ein Wust an Papier- und Bürokram schloss sich an, Zeitdruck entstand, weil der Einzugstermin vorverlegt wurde.
Dann erwies sich die Wohnung doch leider als unzumutbar {Modergeruch, welliges Laminat…}, Absage.
Erneute Wohnungssuche schloss sich an, Zeitdruck entstand, da ich die alte Wohnung bereits gekündigt hatte.
Nach ewigem Hin-und-Her, gefühlt tausend Besichtigungen, Tonnen an Papier in Form angeforderter Unterlagen endlich irgendwann die Zusage für eine Wohnung. Zeitdruck entstand, weil die Schlüsselübergabe mehrfach nach hinten verschoben wurde und das Mietende der alten Wohnung immer näher rückte. Als der Umzug endlich beginnen konnte, fielen nach und nach die Helfer aus. Bei der abschließenden Renovierung stand der Sohn ganz allein da. Zeitdruck war vorprogrammiert.
Dann erhielten wir 2 Wochen Aufschub, in denen der Sohn aus der gewöhnlichen {nicht besonders attraktiven} Wohnung ein Schmuckstück machte {bis auf die Dinge, die vom Eigentümer erneuert werden müssen}.
Die Wohnungsübergabe wurde trotzdem zum Desaster, weil die Verwalterin versuchte, die abgewohnten Einrichtungen [Teppich, Badewanne …], die nach der langen Mietzeit vom VERmieter ersetzt werden müssen, mir anzulasten. Zeitdruck wurde künstlich aufgebaut, weil die Verwalterin innerhalb von 3 Werktagen von mir eine schriftliche Zusage haben wollte, ob meine Haftpflichtversicherung oder ich den "Schaden" bezahle. Holzauge, sei wachsam. Ich habe schriftlich termingerecht mitgeteilt, dass ich den Fall meiner Versicherung übergeben habe. Eine Zusage, wer was bezahlt, habe ich wohlweislich NICHT gemacht. Ob ich überhaupt etwas bezahlen muss, darum kümmert sich nun eine Versicherung und ein Anwalt.
Damit könnte doch nun endlich Ruhe einkehren und ich noch den Rest des Sommers genießen.
Da erscheint vor ein paar Tagen am Auto eine Warnleuchte, die mir sagt, ich soll in die Werkstatt fahren und bis dahin vorsichtig fahren. *grrr*
Am Dienstag wollte ich bei meiner Hausärztin eine Überweisung abholen. Da stellt sich heraus, dass meine Versicherungskarte gesperrt ist. Das hängt vermutlich mit meinem Umzug und den neuen Daten zusammen, aber ist auch wieder eine Baustelle, um die ich mich kümmern muss.
Am Wochenende war die Mutti unleidlich, weil ich sie am Samstag nicht in den Garten geholt hatte. {Ich war selbst nicht dort.}

Es kann doch nun bitte mal wieder etwas entspannter zugehen. Was kommt denn nun noch alles? Was geht als nächstes kaputt? Wer stellt als nächstes Forderungen? Wogegen oder wofür muss ich als nächstes kämpfen?
Ich will mal ne Weile nicht kämpfen. Ich möchte mal etwas Ruhe haben.

Glücksmomente!
Wenn es Pech nicht gibt, wie sieht es dann mit dessen Gegenteil aus, mit dem Glück? Da gab es schon Momente, in denen ich mich glücklich fühlte.
Am Montag stand auf meinem Plan für den Feierabend, dass ich in meiner unaufgeräumten Wohnung Unterlagen finden musste, die ich am Dienstag bis 10 Uhr einem Anwalt für Mietrecht vorlegen sollte. Das setzte mich so unter Druck, dass ich mir nicht vorstellen konnte, die Suche hinzubekommen, wenn ich allein daheim wäre. Deshalb bat ich die Katl, vorbei zu kommen, was sie sehr gern tat. Sie sollte mir nicht einmal bei der Suche helfen, ich wollte nur, dass jemand da war. Sie setzte sich auf den Balkon und ich widmete mich den Ordnern, die ich wahllos ins untere Fach {in alle unteren Fächer} des Bücherregals gestellt hatte. Der erste Griff galt einem Ordner, in dem ich vor einem Jahr alle möglichen Unterlagen zum Kopieren mit mir herumgeschleppt hatte. Doch der war leer. Der zweite Griff ins Regal förderte den richtigen Ordner zu Tage und darin, ordentlich abgeheftet die gesuchten Unterlagen. Da war auf einen Schlag die Welt in Ordnung. Als dann auch noch der Sohn anrief und fragte, was wir zum Abendessen haben möchten, schnappte ich mir die Katl und schleppte sie mit in den Garten. Unter dem Apfelbaum saß ich und schnippelte Zwiebeln, Knobi und Berge leckerster Tomaten, die ich von verschiedenen Gartennachbarn und von Katl geschenkt bekommen hatte. So fühlt sich Glück an.

Für den Mittwoch Nachmittag war ich mit Janine verabredet, die ich schon wochenlang nicht gesehen hatte. Wir trafen uns am Musikpavillon im Clarapark. Das war einfach nur schön. Da passte alles. Leckeres Eis haben wir gegessen {Das hat es leider nicht aufs Foto geschafft}, viel geschwatzt und endlich mal wieder gestrickt. Das heißt, Janine hat die ganze Zeit über gestrickt und brachte tolle Teile mit, die sie mir zeigte. Unter anderem eine 10-Zacken-Tunika, die mir so gut gefiel, dass ich sofort beschloss, mir ebenfalls eine zu stricken. {Der Link führt zu einer gehäkelten Variante, die mir persönlich nicht ganz so gut gefällt, wie die gestrickte, nur damit ihr eine Vorstellung habt, falls euch der Begriff gar nichts sagt.} Außerdem trug Janine ein ganz wundervolles gestricktes Top, das sie selbst ausgetüftelt hat. Ich wünschte, ich hätte es für euch fotografiert, denn ich bin riesig begeistert davon.
Natürlich hatte ich auch meinen Strickbeutel dabei und schaffte es, eine Socke fertig und die zweite dazu bis zur Ferse zu stricken. Endlich, endlich mal wieder mehr als 10 Maschen am Stück zu stricken war auch Glück für mich. Und der gesamte Nachmittag/Abend war ein wunderbares Erlebnis für mich. Hach ja.

Und sonst so?
Den Wochenfeierabend habe ich unendlich genossen. Früher war ich es gewohnt, Feierabendaktivitäten gleich an die Arbeit anzuschließen und keinesfalls zwischendurch heim zu gehen. Denn, wenn ich mich erst mal meine 4 Etagen hinauf gequält hatte, mochte ich dann immer nicht noch mal los. Jetzt ist das ganz anders. Schon am Morgen hatte ich die Waschmaschine programmiert, so dass sie fertig war, als ich heim kam. Die Wäsche auf dem Balkon war trocken, also konnte ich Platz schaffen für die neue Ladung. Dann hatte ich noch bissel was zu muddeln und als ich fertig war, packte ich lange Leggins, Socken und eine Strickjacke ein, schnappte mein Strickzeug und machte mich auf den Weg in den Garten. Chrissi brachte Weintrauben aus ihrem Garten, die Weinkönigin holte den Sohn ab und ich saß unter dem Apfelbaum, genoss die Trauben, nadelte an der zweiten Socke für den Sohn, bis es dafür zu dunkel wurde und schaute nebenbei SOKO Wismar in der Mediathek.

Jetzt gibt es erst einmal einen großen Milchkaffee und dann schaue ich bei Andrea in der Plauderecke rein, was ihr so schönes erlebt habt, unter der Woche.
Ein super schönes Wochenende für euch alle wünscht
die Mira

Samstagsplausch {17.08.2019}

Da habe ich vor 14 Tagen getönt, ich sei zurück in der Bloggerwelt, insbesondere bei unserem geliebten Samstagsplausch bei Andrea und dann habe ich mich nicht mehr gemeldet und auch letzte Woche wieder nicht mitgeplauscht. Das hatte jedoch einen guten Grund, denn ich hatte das Haus voller Gäste, keinen Platz am Rechner und auch jede Menge anderes zu tun… Wie habt ihr das so schön gesagt? Leben 1.0 Und das tat gut, sowas von gut.

Dienstag, 6. August
Die Schwester samt Mann kommt am Nachmittag bei mir an. Abendessen gibt es im Garten, weil die Wohnung noch nicht fertig eingerichtet ist und ich vor allem noch keine oder nur eine provisorische Küche habe. {Das wird auch noch eine Weile so bleiben, denn ich möchte mit Janines Unterstützung ganz in Ruhe meine neue Küche planen.}

Mittwoch, 7. August
Frühstück im Garten. Danach fahren Schwester und Mann zu Mutti und später in die Stadt {nach Leipzig}, während ich mich mit Katl in der Hornstsche treffe, zu diversen Putzarbeiten. Langsam wächst sich das zu einem Tick aus. Immer wieder fällt mir noch etwas ein, was man vielleicht auch noch verbessern könnte, damit diese blöde Eigentümerin auch wirklich nicht den kleinsten Pipps finden kann, den sie nutzen möchte, um mir meine Kaution nicht erstatten zu müssen. Vielleicht schauen wir noch mal in die Abflüsse von Waschbecken und Wanne?
Nu isses aber mal gut! Willst du gar noch den Klempner bestellen, damit er die Rohre von innen reinigt?
Gute Idee. Wir könnten ja vielleicht noch mal Rohreiniger…
NEIN!
Nein???
NEIN!!!
Abendessen im Garten.

Donnerstag, 8. August
Vor dem Frühstück hole ich die Mutti ab. Wir fahren zur Bank, was an diesem Morgen passieren muss, weil ich damit rechne, dass wegen des Festivals später die Zufahrtsstraße gesperrt wird. {Das passierte dann doch nicht, weil das Fest dieses Mal etwas anders strukturiert war.} Anschließend schleppe ich die kleine Frau mit zum N-Markt, wo ich noch Kleinigkeiten für das Frühstück einkaufe, und danach in den Garten.
Nach dem Frühstück zieht sich der Schwester-Mann in die Wohnung zurück an den Computer. Wir Mädels klönen in der Vormittagssonne.
Gegen Mittag bringe ich die Mutti heim und mache mich auf den Weg nach Prießnitz {Werbung ohne Auftrag}, um die Junghexe und ihre Freundin abzuholen. Die Schwester begleitet mich, was mich sehr freut, immerhin dauert die Hinfahrt eine Stunde, die wir ganz für uns haben.
Am Abend tickt der Schwester-Mann aus. Da der Sohn nicht im Garten ist und auch die Witterung gar nicht so stabil aussieht, entscheide ich, dass die beiden 13-Jährigen nicht im Garten übernachten, sondern in meinem Arbeitszimmer auf dem großen "schwarzen" Bett. {Nicht das Bett ist schwarz, nur der Rahmen}. Da entscheidet der Schwester-Mann plötzlich, dass das überhaupt nicht in Frage kommt, dass die Mädchen dort schlafen. Dabei war das von vorn herein vorgesehen und die Garten-Variante nur eine vage Möglichkeit. Auf meine Frage, warum das nicht in Frage kommt, meint er {schon reichlich wütend}, weil er an den Rechner will.
Meine Antwort: Dann nimm den Rechner doch mit in ein anderes Zimmer, wir haben doch überall WLAN.
Das bringt den Guten völlig aus der Fassung und er schreit mich an, will zuerst in ein Hotel, beschließt eine Minute später, gleich ganz abzureisen, woraufhin ich ihn bitte, mir meinen Wohnungsschlüssel zurück zu geben. Damit hat er wohl nicht gerechnet. Hat vielleicht gedacht, ich bettle ihn dazubleiben. Oder ich verfrachte die Mädchen doch in den Garten. Geht’s noch?
Mit Schwester, Katl und den Mädels verbringe ich den restlichen Abend bei dem wunderbaren Festival, wo im Luftschloss Huun Huur Tu auftreten und auch meine beiden Teenies schwer begeistern.

Freitag, Samstag, Sonntag, 9. – 11. August
Wir verbringen das gesamte Wochenende auf dem Festival.Vormittags, wenn es mir gelungen ist, die Teenies aus dem Bett zu bekommen, finden wir uns erst einmal im Garten ein, um zu frühstücken. Meist wird ein Brunch daraus.
Danach ist Spaß haben und tolle Musik hören angesagt. Und natürlich tanzen und gelegentlich was Leckeres naschen.

Montag, 12. August
Abreisetag. Zuerst wird die Schwester von ihrem Mann abgeholt. Er war dann doch nicht abgereist, sondern in eine Pension gezogen. Nun nutzt er die Gelegenheit, sich mir gegenüber noch einmal voll daneben zu benehmen. Ich stehe da drüber.
Die Teenies lasse ich ausschlafen und fahre gegen 13 Uhr los, Das Lauch nach Prießnitz zu bringen. Die Junghexe kommt natürlich mit. Auf dem Rückweg habe ich sie endlich mal ganz für mich und wir unterhalten uns über alles Mögliche.
Nachdem ich sie daheim abgesetzt habe, treffe ich den Sohn im Garten und fahre später mit ihm noch mal in die Hornstsche. Da war doch noch was.
All die Jahre hatten wir eine Wäscheleine auf dem Trockenboden hängen, die alle Hausbewohner mitnutzen konnten. Auch meine Nachbarin hatte eine Leine dort. Jetzt beim Auszug hatte der Sohn versehentlich die Leine der Nachbarin mit heim gebracht und unsere hängen lassen. Deshalb klingelte ich bei besagter Nachbarin, um ihr zu sagen, dass wir ihr im Gegenzug unsere Leine {doppelt so lang} da lassen. Zum Glück war sie nicht zu Hause, denn ich hätte mich mit dieser Aussage völlig blamiert. Zufällig war der Sohn noch mal auf dem Dachboden, weil er etwas nachsehen wollte und stellte dabei fest, dass irgend ein böswilliger Hausbewohner {andere haben keinen Zugang zum Dachboden} die gesamte Leine in kleine Stücke zerschnitten hatte. Teilweise hingen sie noch an den Haken, teilweise lagen sie auf dem Boden und ein Stück hatte derjenige demonstrativ vor unsere besenreine Bodenkammer platziert. Das sollte wohl bedeuten: Schaut her, die da hat ihre Leine nicht entfernt. Wie dumm kann man sein?

Dienstag, 13. August
Die freien Tage sind vorüber, ich beginne wieder mit der Arbeit. Weltbewegendes geschieht in der Firma gerade nicht.
Das vorletzte Mal in der Hornstsche. Die Fenster waren nicht ganz blitzblank. Der Sohn geht da noch mal drüber. Ich hätte es selbst gemacht, aber ich kann nicht hochlangen und die Leiter haben wir schon weggeholt. Wir packen die letzten Putzmittel ein und ich dokumentiere den gesamten Zustand der Wohnung, der Wände, Türen, Fenster, Heizkörper innen alles, was irgend geht. Das muss ich tun, denn die Eigentümerin hat bereits einen Schlüssel, und nach dem Ding mit der Leine {und diversen anderen kleinen Schikanen} traue ich niemandem mehr.

Mittwoch, 14. August
Feierabend im Garten. Das tut sooo gut. Der Sohn kocht Bohnen zum Abendbrot.

Donnerstag, 15. August
Das allerletzte Mal in der Hornstsche. Wohnungsübergabe. Die Vermieterin ist relativ umgänglich, so, wie sie früher auch war. Ihr Partner, der im Grunde bei der ganzen Sache gar keine Funktion hat, versucht auf jede erdenkliche Art, für die nach der langen Mietzeit notwendige Sanierung Geld von mir herauszuschlagen. Die Sanierung wird notwendig, da ich über 14 Jahre dort gewohnt habe, die Wohnung damals zwar gemalert, die Installationen aber schon nicht mehr neu waren und in der gesamten Mietzeit von der Eigentümerin bis auf ein Toilettenbecken nichts, aber auch gar nichts erneuert wurde. Natürlich ist die Bude abgewohnt. Aber für den Wertverlust durch Abwohnen habe ich schließlich 14 Jahre lang Miete gezahlt. Die Verwalterin versucht mit allen {auch unlauteren} Mitteln, mir die Sanierung anzulasten.
Ich bin trotzdem froh, dass ich endlich die Schlüssel los bin und dort nie wieder hin muss.

Freitag, 16. August
Ich habe sehr schlecht bis gar nicht geschlafen. Diese miesen Machenschaften der Verwalterin gehen mir nicht aus dem Kopf. Gegen Mittag entschließe ich mich, einen Anwalt einzuschalten und bekomme für den 21. August einen Termin. Nun endlich kann ich mich entspannen.
Nach der Arbeit hole ich Katl ab und gehe mit ihr in die Therme. In der Sauna schwitze ich den ganze Frust der letzten Monate, den Stress, die Sorgen und Ängste und all das Böse, das mir widerfahren ist, aus mir heraus, spüle den Rest beim Schwimmen ab. Als es dunkel wird, fahren wir heim, und ich entdecke eine Nachricht des Sohnes, der wieder gekockt hat und mich fragt, ob ich noch etwas haben möchte. Bei Hühnchen kann ich nicht nein sagen. Wenn der Sohn gekocht hat, erst recht nicht. So finde ich mich spät noch im Garten ein. Es ist immerhin Wochenfeierabend.
Als es kühl wird, zündet der Sohn ein Feuer an.

WmdedgT – August 2019

Es ist Montag. Und es ist ein Arbeitstag, allerdings kein ganz gewöhnlicher. Etwas ist anders, weil die Lieblingskollegin der Meinung war, ich wollte an diesem Tag Urlaub unbezahlt frei haben und deshalb für den Kollegen, der üblicherweise von mir vertreten wird, eine andere Vertretung organisiert hat. Mein eigener Kurs hat heute Erste-Hilfe-Ausbildung und ich könnte beinahe wirklich frei haben, wenn… ich es denn rechtzeitig gewusst hätte. Da ich es nicht früh genug wusste, habe ich mir Termine für die Einzelbetreuung auf diesen Tag gelegt, zum Glück auf den Morgen und Vormittag, so dass ich ab Mittag tatsächlich frei habe.
Dies ist der Ausblick auf diesen Montag, und nun wolen wir mal sehen, was er sonst noch bringt und ob etwas geschieht, dass sich lohnt, unter dem Motto Was machst du eigentlich den ganzen Tag? bei Frau Brüllen zu verlinken.

6.00 Uhr
Der Wecker klingelt eine Stunde später als sonst. Ich schalte den Rechner ein, weil ich fix noch etwas erledigen will. Dann setze ich eine Waschmaschine an, denn die kann ich noch schaffen, bevor ich aus dem Haus muss. Und ich habe eine Idee, wohin ich die gefühlt tausend Geschirrtücher verräumen kann, die ich bereits gewaschen habe. Es sind gewiss nicht die letzten.
7.45 Uhr
Die Wäsche hängt, aber den Bürokram am Rechner habe ich nicht geschafft. Dafür habe ich eine Tasse Kaffee getrunken und mache mich nun auf den Weg in die Firma. Es ist diesig und grau draußen, was meine ohnehin geknickte Stimmung nicht gerade bessert.
8.30 Uhr
Auf dem Firmenhof treffe ich CoIvo, die mit einem flotten Spruch sofort meine Stimmung aufhellt, allerdings auch gleich wieder herunter zieht, indem sie mich nach meiner Wohnung fragt. Sie kann ja nicht wissen, dass ich wegen eines letzten Mal Durchwischens und Putzmittel Wegbringens immer noch keinen endgültigen Haken an die Sache machen kann. Ich versuche, mir nichts anmerken zu lassen.
Die Lieblingskollegin fängt mich im Gang ab, weil irgend etwas in der Organisation schief gegangen ist. Leute, das ist nicht meine Organisation. Ich übernehme trotzdem und rette die Situation. Einer meiner Klienten kommt etwas zu spät, wodurch ich die Möglichkeit habe, noch etwas Schreibkram aufzuarbeiten, den ich am Freitag nicht mehr geschafft hatte.
11.30 Uhr
Ich bin schon wieder eine halbe Stunde drüber und will mich von der Lieblingskollegin in den Urlaub verabschieden. Während ich alles Revue passieren lasse, was in den 4 Tagen meiner Abwesenheit wichtig werden könnte, fällt mir etwas ein, das ich gern vorbereitet hätte, wozu mir aber die Zuarbeit der Lieblingskollegin fehlt. Als ich sie danach frage, kann sie sich zunächst gar nicht erinnern, bringt mir aber 10 Minuten später die Zuarbeit und freut sich, dass ich sie erinnert habe, weil das sonst am kommenden Montag vermutlich schief gelaufen wäre.
12.30 Uhr
Endlich Schluss. Soviel zum freien Tag. Der Sohn hat keine Zeit für mich, um allerletzte Dinge aus dem alten Keller zu holen. Das läuft uns ja nicht weg. Natürlich nicht, aber es versaut mir die wenigen freien Tage, wenn ich es immer und immer und immer noch im Hinterkopf behalten muss.
Ich heule mich bei Katl aus und die gute Seele kommt gleich angesaust und hilft mir beim Einräumen des Schlafzimmers. Das muss fertig werden, weil meine Schwester samt Mann zu Besuch kommt. Geplant war, dass sie am Mittwoch kommt und mit mir zum Festival geht, das am Donnerstag beginnt. Das wäre unkompliziert gewesen. Dann entschied ihr Mann, dass er mitkommt, obwohl er gar nicht mit zum Festival geht. Das ist nicht seins. Na gut, dadurch wurde es schon komplizierter, aber ich bin ja eine Meisterin im Umdisponieren. Und dann entschied er, schon am Dienstag zu kommen. Das brachte für mich heftigen Stress, weil alles einen Tag früher fertig sein muss. Naja, was heißt fertig? Das Schlafzimmer musste so sein, dass man das Bett als Doppelbett aufstellen kann.
Katl kommt, wir trinken einen Kaffee zusammen, dann beginnen wir zu wuseln und bringen erst einmal mein Zimmer in Ordnung, soweit es derzeit möglich ist. Alles geht noch nicht, weil zu einigen Schränken diverse Kleinteile fehlen. Ich frage mich, wo die hingeraten sein könnten. Es fehlt zwar schon immer ein paar dieser Tele, aber so viele, wie jetzt abgehen…?
17.48 Uhr
Kurze Rücksprache mit dem Sohn: Heute nicht!!!
Ich nehme mir einen großen Korb vor, den ich aussortieren will. Trage ihn auf den Balkon. Da können wir wenigstens sitzen. Für Katl ist Feierabend. Sie holt ihr Strickzeug heraus, hilft mir dann aber doc beim Sortieren, denn es sind Garne im Korb. Da kann sie nicht widerstehen. *lach*
18.18 Uhr
Anruf: Der Mann meiner Schwester. Sie fahren morgen erst um die Mittagzeit los. Er muss vorher noch mal zu seiner Firma. Er will auf dem Boden schlafen, er braucht kein Bett. {So ein Quatsch. Das Bett ist doch da, nur am Platz auf dem Boden hapert es.} Das Telefon zwischen Schulter und Ohr eingeklemmt sortiere ich weiter. Eine Stunde dauert das Gespräch, obwohl wir uns zwischendurch schon dreimal verabschiedet haben. *grrrr*
21.00 Uhr
Die Wäsche ist endlich trocken. Der nächste Schwung wartet schon straff geschleudert in der Maschine. Katl spült noch schnell die Gläser, dann macht sie sich auf den Heimweg. Ich trödle beim Wäscheaufhängen. Das gönne ich mir, ein wenig trödeln an diesem Abend.
Das war er, der 5. August 2019.
Wir lesen uns bei Frau Brüllen

Samstagsplausch {03.08.2019}

Guten Morgen ihr Lieben da draußen.
Endlich bin ich wieder da, zurück in der Bloggerwelt und hier bei Andreas Samstagsplausch. Das wurde ja auch Zeit, finde ich.
In den ersten drei Wochen seit dem letzten Samstagsplausch, an dem ich teilnahm, ist nichts Berichtenswertes geschehen. Ich ging treu zum Dienst und abends in die alte Hütte, um sie auszuräumen. An den Wochenenden ebenso. Mehr war nicht. Ich hatte das Gefühl, nur noch dahin zu vegetieren, in einem Schwebezustand, an dessen Ende die Wohnungsübergabe stehen sollte. Danach sollte mein Leben neu beginnen.
Dieser denkwürdige Termin sollte nun am letzten Dienstag stattfinden, musste aber vertagt werden. Warum, habe ich hier näher beschrieben. Inzwischen sind wir bestens auf diesen nächsten Termin vorbereitet, so dass dieser Druck, unter dem ich die ganze Zeit stand, von mir abgefallen ist. Unerwartete Hilfe kam am Freitag auch noch. Diese Ecke aufzuräumen, sollte meine Freitag-Abend-Beschäftigung werden. Die Uraltfreundin hatte reklamiert, dass sie mir Hilfe angeboten, ich sie aber bisher nicht angenommen hatte. Also dachte ich, recht hat sie, so nehme ich ihre Unterstützung beim Einräumen gern an. Leider bekam die Arme just eine halbe Stunde vor Feierabend noch einen Auftrag herein, der mindestens zwei Stunden dauern sollte. Und das am Wochenfeierabend, wenn man sowieso schon breit ist von der Woche. Dieser Teil meiner Räumaktion wurde deshalb vertagt. Dafür habe ich vorhin schon den Computer aus dem Provisorium im Bücherregal befreit und meinen Computertisch im Arbeitszimmer eingerichtet. Stück für Stück geht es voran.

Und sonst?
Umarmung
Am Montag traf ich mich mit Katl auf dem Markt. Als wir zur Pferd-Mensch-Drogerie liefen, entdeckten wir, dass an Steve`s Biergarten das Tor offen stand. Ich lunste hinein, konnte aber nicht erkennen, ob er möglicherweise wieder geöffnet werden soll. Im angrenzenden Wohnhaus war gerade ein Rudel junger Menschen dabei, die vernagelten Fenster zu öffnen und wohl auch ein wenig Ordnung zu schaffen. Und da entdeckte ich ihn, meinen Lieblingsaustralier {ich kenne nur diesen einen}. Als er mich entdeckte, jauchzte er laut auf, ließ fallen, was er in den Händen hatte und kam heraus auf die Straße geflitzt, wo er mir um den Hals fiel und mich überhaupt nicht wieder los ließ.
Es war ein schönes Gefühl, dass sich jemand so sehr freute, mich zu sehen.

Kleine Änderung
Der Georg hat neulich etwas geschrieben zum Thema target=_blank {unterer Abschnitt des verlinkten Textes}. Ein Befehlsfitzelchen, das bewirkt, dass sich Links in einem gesonderten Browserfenster {oder Tab} öffnen und das auch ich seit fast 20 Jahren verwende. Die Seelenstürmerin hat mich schon vor mehr als 10 Jahren darauf hingewiesen, dass ich doch bitte den Lesern selbst überlassen soll, ob sie dieses Extrafenster wünschen oder nicht. Schließlich kann man jeden Link auch ohne dieses target=_blank in einem neuen Fenster öffnen über rechte Maustaste –> Auswahl oder mit Klick auf das Mausrad, was ich mir seit damals angewöhnt habe. Auf dieses Befehlsfitzelchen habe ich trotzdem nicht verzichtet. Bis jetzt. Seit ich nun Georgs Eintrag gelesen habe, lasse ich es nun aber weg.

So, ihr Lieben. Mehr gibt es erst einmal nicht zu erzählen. Habt ein schönes Wochenende. Ich geh dann mal räumen. Man liest sich.

WmdedgT – Juli 2019

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? fragt Frau Brüllen auch heute wieder.
Die letzten Monate waren so voll, dass ich diese schöne Aktion entweder ganz vergessen hatte, oder zu spät daran gedacht oder schlicht keine Zeit gefunden hatte für einen Tagebuchblogeintrag. Heute ist das zum Glück etwas anders. Der Job hat sich vorübergehend ein wenig beruhigt, ein Großteil der Wir-räumen-die-alte-Wohnung-Aktion ist geschafft, Rechner und Internet sind in das neue zu Hause umgezogen, was soviel heißt, wie: Ich könnte täglich bloggen. Immer wenn ich für WmdedgT schreibe, frage ich mich auf’s Neue, warum ich das nicht täglich tue, so wie früher, ganz früher, als ich noch mehrere kurze Einträge am Tag schrieb, so wie es der Engelbert immer noch tut. Immer, wenn ich bei Georg lese, wünsche ich mir ebenfalls, jeden Tag zu bloggen. Dabei muss ich bei meinem Lebenswandel schon froh sein, wenn ich jeden Samstag eine Wochenrückschau schaffe. Hach, vielleicht wird es jetzt tatsächlich besser.
Immerhin ist heute erst einmal wieder ein Tagebuchbloggeintrag angesagt. Auf geht’s!
04:42 Uhr
Ich bin 18 Minuten vor dem Wecker wach und quäle mich aus dem Bett und ins Bad. Mit jedem Tag, den die Woche fortschreitet, fällt es mir schwerer, morgens in Gang zu kommen. Kein Wunder, denn seit rund drei Wochen habe ich nie mehr als 5 Stunden Schlaf pro Nacht, am Wochenende höchstens 6. Dafür arbeite ich 9 bis 11 Stunden im Job und danach in der alten oder manchmal auch in der neuen Wohnung, wobei mir letzters Freude macht, während die Arbeiten in der alten Wohnung zunehmend schwerer fallen, je länger sie sich hinziehen. Egal, einst wird es besser.
Im ansonsten leeren Flur installiere ich den Router und hoffe, dass das Lämpchen am Abend nicht mehr weiß, sondern grün leuchtet.
06:05 Uhr
Ich verlasse das Haus, muss aber noch einmal zurück, weil ich nach dem Lüften vergessen habe, die Balkontür zu schließen. Auf dem Weg zum Parkplatz wird noch schnell der Verpackungsmüll entsorgt. Dann starte ich in Richtung Garten.
Seit ich in der neuen Wohnung bin, haben sich die Morgenrituale grundlegend verändert, schon allein, weil ich einen völlig anderen Weg zur Arbeit nehmen muss/kann. Seit Dienstag habe ich eine weitere Änderung vorgenommen, weil ich mit dem Sohn vor der Arbeit eine Tasse Kaffee im Garten trinken möchte.
Im Garten wuselt der Sohn um mich herum, stellt einen Stuhl für mich auf die Terrasse, stellt mir Kaffee hin, packt einen Kohlrabi und eine Gurke aus eigener Ernte in meine Tasche und nimmt mir komplett die Ruhe mit seiner Wuselei.
Die Wäsche, die ich gestern spät noch aufgehängt hatte, ist noch nicht ganz trocken und darf noch im Garten bleiben. Heute ist der erste graue Tag seit Wochen, aber regnen wird es wohl nicht.
Bevor ich gehe, nehme ich noch den Anblick meines neuen Blumenbeetes mit.
In der Firma führe ich zunächst zwei Einzelgespräche. Manchmal brauchen das auch Menschen, die üblicherweise nicht in der Einzelbetreuung sind. Es wird deutlich, dass ich etwas bewegen konnte.
15:30 Uhr Wochenfeierabend – schön wäre es.
Ich quäle mich quer durch die Stadt zur alten Wohnung. Heute wollen wir die Küche leer räumen. Katl meint, das ginge schnell. Auch ich bin zuversichtlich. Allerdings werde ich unterwegs immer müder und stelle mir vor, falls die Katl noch nicht da ist, dass ich mich dann für 20 Minuten in den alten Sessel setze für ein kurzes Power Napping.
Als ich die Treppe herauf komme, stehen Katls Schuhe vor der Tür. Also nix mit Power Napping, erst recht nicht, als ich sehe, was Katl schon geschafft hat. Da hätte ich ein schlechtes Gewissen, mich jetzt auszuruhen.
Wir beraten kurz das weitere Vorgehen und ich bringe die Beutel für die Kleidersammung zum Auto. Durch das Treppauf-Treppab werde ich wieder munter.
Zwei Stunden später beenden wir unsere Räumaktion für diesen Tag. Ich muss dringend etwas essen, mir ist schon richtig übel. Zunächst flitze ich kurz vor Ladenschluss noch in den N-Markt, um noch ein paar Kleinigkeiten für morgen zu kaufen. Wirklich nur Kleinigkeiten. Dann steht der Sammelcontainer auf dem Plan. Bei jedem Beutel, den wir hinein werfen, denke ich, welch schöne Stücke die Bedürftigen da bekommen, wenn es denn wirklich Bedürftige bekommen. Man hört da so viel…
Dann endlich fahren wir zum Kino. Davor hat sich vor kurzem ein Döner-Bistro angesiedelt. Hier genießen wir unser Abendessen. Zu etwas anderem {Grieche oder Asiarestaurant} reicht die Kraft nicht mehr. Das Tischchen unter einem Lindenbaum ist an diesem Abend genau der richtige Platz für mich.
21:30 Uhr
Als ich zur Tür herein komme, zwinkert mir vom Router ein grünes Licht entgegen. Jippie, die Umschaltung hat funktioniert. Natürlich muss ich gleich noch das WLAN testen. Handy super schnell. Rechner etwas langsamer, was aber nicht an der Verbindung liegt, sondern an meinem Rechner-Veteran. Der ist mit seinen 15(!!!) Jahren nun mal nicht mehr der Schnellste. Da passt er zu mir. Ich bin nicht mehr in der Lage, diesen Eintrag zu Ende zu schreiben. Ich bin zu gar nichts mehr in der Lage, weil ich einschlafe, wo immer ich mich niederlasse. Außerdem ist mir mein provisorischer Computertisch {ein großer Umzugskarton} doch zu provisorisch. Ich kann so nicht schreiben.
Ich texte noch ein wenig mit meiner Schwester.
22:30 Uhr
Evchen ruft an. Das freut mich riesig und wir schwatzen eine ganze Weile. Wenn du fertig bist mit Einräumen und deine neue Wohnung wieder begehbar ist, komme ich Einzug feiern, sagt sie und lacht. Es ist schön, am Abend eines so vollgepackten Tages noch einmal von Herzen zu lachen.

Sonntagsplausch {02.06.2019}

Guten Morgen ihr Lieben da draußen.
Gestern war ich nicht bei euch und nicht bei Andrea in der Plauderecke, denn ich hatte etwas sehr Schönes vor. Meine Freundin hat gestern geheiratet und mich dazu eingeladen. Stellt euch vor, ich war richtig aufgeregt. Und während der Trauung hab ich sogar geheult. Also so ein bissel.
Auch ansonsten war meine Woche richtig schön. Es war leider die letzte Woche, in der ich arbeitsmäßig etwas kürzer treten konnte. Nur drei Arbeitstage, und die auch nur bis Mittag. Solch einen Luxus hatte ich schon seit vielen Jahren nicht mehr. Das konnte ich richtig genießen, zumal ich auch den Kopf frei hatte.
Die freie Zeit habe ich überwiegend im Garten verbracht, auch wenn Anfang der Woche das Wetter noch nicht so toll war und ich am Mittwoch Abend sogar heim fuhr, weil ich schon alle möglichen Sachen übereinander gezogen hatte und trotzdem fror. Das kann man sich jetzt kaum vorstellen, dass man vor nicht einmal einer Woche noch gefroren hat {in jener Nacht waren nur 5°C}.
Also bitte, ihr Lieben, stöhnt mir jetzt bloß nicht, es sei zu warm. Wir wollten Sommer, jetzt haben wir Sommer. Ich für meinen Teil genieße die hohen Temperaturen sehr. Doch, doch, auch mir macht Hitze etwas aus. Auch mein Kreislauf hat zu kämpfen, auch meine Beine werden schwer und die Knöchel schwellen schon mal an. Dennoch freue ich mich über die Sonne, die Wärme, den Sommer und alles.
Morgen beginnt sich das Hamsterrad wieder mit voller Kraft zu drehen. Es beginnen gleich zwei neue Kurse und in der Woche darauf noch mal zwei. Die darf ich alle bedienen, was bedeutet, es wird vermutlich wieder richtig stressig. {Bei uns fällt man immer von einem Extrem ins andere.} Ich habe sozusagen meinen "alten" Job zurück {also das, was ich bis März ausschließlich gemacht habe}. Zusätzlich habe ich auch noch Termine im "neuen" Job {den ich seit April bis jetzt ausschließlich gemacht habe}. Und wie das immer so ist, werden diese Termine auch wieder mehr. Es wird also wohl wieder sehr stressig werden und ich werde mir wieder alles, aber auch alles aufschreiben müssen, damit nichts untergeht. Um so froher bin ich, dass ich in den letzten beiden Wochen nur halbtags gearbeitet habe und Kraft tanken konnte.
Zusätzlich kann ich nach Pfingsten endlich mit dem Umzug beginnen, denn am Mittwoch kam endlich der unterschriebene Mietvertrag zurück, verbunden mit Instruktionen, wie ich zu den Schlüsseln komme und und und…
Tja, bei meinem Glück passt das natürlich wieder ganz genau. Pünktlich dann, wenn alle freien Tage und alle Chancen auf zeitigen Feierabend vorüber sind und sich mein Hamsterrad wieder in voller Geschwindigkeit dreht, pünktlich dann bekomme ich die Schlüssel, und keinen Tag früher.
Wir werden das trotzdem schaffen. Nun gerade! Außerdem haben mir ganz liebe Menschen Unterstützung zugesagt.
Das wird schon!
Nun wünsche ich allen erst mal einen schönen Sonntag und werde mich jetzt in den Garten bewegen und das schöne Wetter genießen.

Samstagsplausch {25.05.2019}

Guten Morgen ihr Lieben da draußen.
Jetzt lasse ich mich erst einmal bei Andrea in der Plauderecke nieder und erzähle euch, wie es mir in dieser Woche ergangen ist. In einem Spruch zusammengefasst Ende gut – alles gut.
Ja, ihr habt richtig gelesen, das Wohnungssuche-Drama hat ein Ende. Die Entscheidung, welche der beiden schönen Wohnungen ich nehme, wurde mir abgenommen, denn die mit dem Wintergarten wurde jemand anderem zugesprochen, obwohl Makler und Verwalter lieber mir den Zuschlag gegeben hätten. Das letzte Wort hat der Eigentümer und der hat anders entschieden. Wie man im Nachhinein munkeln hört, war das wohl schon vorher so abgesprochen. Aber egal.
Ich werde nun also in diese schöne Wohnung in der Nähe des Gartens ziehen und freue mich darauf sehr. Zeigen kann ich sie euch noch nicht, weil ich den Schlüssel erst am 7. Juni bekomme. Aber dann!
Dienstlich hatte ich eine sehr angenehme ruhige Woche. Da ich meine Termine so geplant hatte, dass die Nachmittage für Torgau frei blieben, der Einsatz dort aber schon in der letzten Woche zu Ende war, blieben die Nachmittage nun für mich frei. Da nutzte ich sie für den Garten. Zweimal habe ich auch die Mutti mitgenommen, einmal nach ihrem Arzttermin, zu dem ich sie fahren konnte. Und einmal nach dem Einkaufen. Das hat die kleine Frau gefreut.
Gestern Abend habe ich dann auch meine Saison eröffnet. Der Sohn hat mir mein Bett auf der Schaukel gerichtet. Ich habe hier draußen so wunderbar geschlafen, wie schon lange nicht mehr. Und jetzt, während ich dies schreibe, sitze ich unter dem Apfelbaum in der Morgensonne und beobachte die jungen Amseln, die über die Wiese hüpfen und ihr Frühstück zusammensuchen. Gleich werde ich mir noch einen Kaffee holen und den Start in den Tag genießen.
Habt alle ein feines Wochenende.

Samstagsplausch {18.05.2019}

Schon wieder habe ich auf zwei Wochen zurückzublicken, denn letzten Samstag konnte ich nicht am Plausch teilnehmen, weil wir im strömenden Regen den Muttertagsausflug um einen Tag vorverlegt hatten. Nun, wir hatten das beste aus dem Tag gemacht.
Die Woche 06. bis 12. Mai ist schnell erzählt, war sie doch wieder geprägt von sehr zu viel Arbeit und überschattet von der verzweifelten Wohnungssuche. Das herausragendste Ereignis dieser Woche war kein Höhe- sondern ein Tiefpunkt, denn am Dienstag ging es mir nach den vier Einheiten in Leipzig so mies, dass ich unter keinen Umständen nach Torgau fahren konnte. Ich weiß genau, hätte ich die nächsten sechs Einheiten in Leipzig absolvieren können, wo ich schon vor Ort war, dann hätte ich das wieder erzwungen, mir abverlangt. So aber sah ich keine Möglichkeit, die 60 km, die mich vom nachmittäglichen Arbeitsort trennten, irgendwie zu überwinden. Immerhin fährt man da auf Bundesstraßen, eingegrenzt zwischen Leitplanken. Nothaltebuchten oder andere Möglichkeiten, den Weg zu verlassen, sind selten. Anhalten geht mitten auf der Strecke auch nicht. Wo hätte ich also hin gesollt, mit meiner Übelkeit? So musste ich etwas tun, was ich in all den Jahren meiner Selbständigkeit, also seit dem Jahr 2000, noch nie getan habe: Ich musste einen Einsatz aus gesundheitlichen Gründen absagen.
Allen, die jetzt denken: Das war ein Alarmsignal des Körpers, weil ich mich übernommen hatte, euch allen muss ich sagen: Ihr habt recht. Genau das war es. Und die Botschaft ist angekommen.

Woche 13. bis 18. Mai
Montag, 13. Mai
Das war mein Tag. Nachdem ich die ersten beiden Einheiten absolviert hatte, wollte ich nachsehen, wer als nächstes im Plan steht und stellte überrascht fest, dass ich zwei Freistunden hatte. Ja genau, da hatte eine Person ihren Kurs wegen chronischer Unlust abgebrochen und ich hatte in all meinem Stress versäumt, den Termin neu zu vergeben. Das musste irgenwie so sein. So hatte ich Zeit, mich noch einmal auf Wohnungssuche zu begeben. Schließlich war ich völlig durch den Wind, weil sich von all den vielen Maklern, Verwaltern usw., denen ich meine Unterlagen übergeben hatte, noch kein einziger gemeldet hatte. Zudem hatte die Mutti einer freie Wohnung in ihrer Straße gefunden, von der wir aber nicht wussten, wer der Vermieter ist. Das fand ich heraus, sendete eine Anfrage dort hin und dann begab ich mich völlig entspannt und ohne Zeitdruck auf den Weg nach Torgau. Ich war noch nicht aus Leipzig hinaus, als sich der eben kontaktierte Makler meldete und mir einen Besichtigungstermin anbot. Gleich stieg meine Stimmung, die wegen des entspannten Dienstes ohnehin schon gut war.
Tja, und was soll ich sagen? Gerade als ich in Torgau das Auto abgestellt hatte und zum Büro schlenderte, erreichte mich der Anruf einer anderen Malerin und ich bekam den Zuschag für eine Wohnung. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich mich über jede Zusage gefreut, und nun war es auch noch die Wohnung, die ich am allerliebsten haben wollte. {5 Minuten zu Fuß bis zum Garten.}
Dienstag, 14. Mai
An diesem Tag musste ich nicht nach Torgau und hatte recht früh Feierabend. Ich fuhr zunächst heim und gönnte mir ein Stündchen Ruhe. Danach muddelte ich im Haushalt herum. Es war ja unendlich viel liegen gebieben in den letzten Wochen. Dann rief der Sohn an, es sei zwar kalt, aber sehr schön im Garten, ob ich denn nicht noch hinaus kommen wolle. So schnappte ich mir einen zusätzlichen Pullover und meine Kuscheljacke und fuhr hin. Es war wirklich herrlich draußen. Der Sohn warf den Grill an {wir haben da so einen ganz kleinen, für den man nur eine Handvoll Holzkohle braucht}.
Ein herrlicher Abend.
Mittwoch, 15. Mai
Der vorläufig letzte Einsatz in Torgau. Ich verabschiedete mich mt einem lachenden {weil der Stress geringer wird} und einem weinenden {weil ich wirklich sehr gern dort gearbeitet habe} Auge. Für wie lange? Das kann man nie wissen. Erst mal für länger, aber das kann sich nächste Woche schon wieder ändern.

Irrungen und Wirrungen gab es am Donnerstag, 16. Mai. Am Vormittag rief die Maklerin an. Aus meinem geplanten Einzug ab 1. Juni wird nichts, weil die Verwalterin, die mir die Wohnung samt Schlüsseln übergeben soll, zu diesem Zeitpunkt im Urlaub ist. Mietbeginn könnte erst der 15. Juni sein. Na Klasse! Da habe ich dann für den Umzug noch ganze zwei Wochen. Ich frage mich, wie wir das schaffen sollen, zumal zu diesem Zeitpunkt alle Feiertage, an denen man viel schaffen könnte, vorüber sind. Ich kann vorher nicht viel packen, weil ich dann in dieser winzigen Hütte hier gar nicht wüsste, wohin ich die gepackten Kisten stellen soll. Hach. Ich war vergnatzt und dachte: Wie gut, dass ich die Besichtigung in Muttis Straße nicht abgesagt hatte.
Also ging ich da hin. Und was soll ich sagen? Diese Wohnung ist sooo schön, dass ich sie fast lieber hätte. Nun habe ich also für diese Wohnung auch noch Unterlagen eingereicht und am Freitag, 17. Mai noch mit dem Makler telefoniert und ihm mein Dilemma erzählt von der knappen Zeit für den Umzug und davon, dass ich bereits eine andere Zusage habe, jedoch noch keinen Vertrag. Er versprach, sich schnellstens zu melden. Na gut, das hatte die andere auch versprochen, und nun zieht sich die Geschichte schon seit dem 29. April hin. Ich werde ja sehen, wieviel an der Aussage dran ist.
Vorteile Wohnung 1:
Nähe zum Garten
Stellplatz für mein Auto
Bad mit Wanne

Vorteile Wohnung 2:
Große Küche
helles Wohnzimmer
Wintergarten
großer Balkon

Nun ist Sanstag, 18. Mai.
Ich will nachher in den Garten fahren und Mutti mitnehmen. Vorher muss ich noch mal kurz einkaufen, der Kaffee geht zur Neige. Später möchte ich noch einen schönen Salat zaubern, den ich mit zu Janine nehme. Wir wollen nämlich heute Abend gemeinsam ESC schauen. Das wird bestimmt lustig, zumal ich von dieser Veranstaltung überhaupt nichts halte, während sie Fan davon ist. Da ist gegenseitiges Necken vorprogrammiert und hat schon in vergangenen Jahren immer für viel Spaß gesorgt.
Jetzt komme ich erst einmal zu Andrea in die Plauderecke und schaue, wie es euch so ergangen ist.
Habt ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {04.05.2019}


Guten Morgen. Wollt ihr wissen, wie meine letzte Woche verlief? Nein??? Ich erzähle es trotzdem. Für mich und für den Georg. Und natürlich, ganz klar, für dich und für dich und für dich selbstredend auch. *hihi*
Es ist auch wirklich schnell erzählt, ganz ehrlich.
Woche 29. April bis 04. Mail
Gearbeitet…
…habe ich wieder 46 Unterrichtseinheiten an nur vier Arbeitstagen. Das war natürlich heftig, aber ich hatte mir für einige Teilnehmer richtig schöne Aufgaben ausgedacht, die diese auch sehr gern angenommen und erfüllt haben. So fiel mir die Arbeit in Torgau wirklich leicht, wenn nur nicht immer die Hinfahrt unter so viel Zeitdruck erfolgen müsste. An zwei Tagen erfolgte leider auch die Rückfahrt unter Zeitdruck, denn…

besichtigt…
…habe ich in dieser Woche drei Wohnungen, von denen die zweite angeschaute Wohnung mein absoluter Favorit wäre. Nun kann ich mir nur ganz intensiv wünschen, dass auch ich die Favoritin für Wohnverwaltung und Eigentümer werde und den Zuschlag für die Wohnung bekomme. Hach. Das wäre im Moment alles, was ich mir wünsche.

Zusammengestellt…
…habe ich gefühlt hunderte Unterlagen für die verschiedenen Vermieter. Jeder möchte das ein wenig anders haben.

Vereinbart…
…habe ich weitere Besichtigungstermine für die kommende Woche. Man kann schließlich nicht wissen, ob und wann mal etwas klappt und muss weitersuchen, bis ich irgendwo einen Zuschlag bekomme.

Im Garten verbracht…
…habe den Feiertag und mehrere Feierabende, jeweils nach den Besichtigungsterminen. Sogar auch gestern, obwohl es nur noch 8°C gab. Meine Seele ist immer noch wund und wird das wohl auch bleiben, bis ich einen unterschriebenen Mietvertrag in meinen Händen halte. Da tut mir die Natur um mich herum unglaublich gut, besonders wenn das Wetter kaum jemanden in den Garten lockt und wir {ein winzig kleiner Kreis von Leuten, die immer draußen sind} unsere Ruhe haben.

Mit nach Hause genommen…
…habe ich mir einiges an Büroarbeit, die zum Job zwar dazu gehört, die ich aber im Beisein der Teilnehmer nicht erledigen kann, weil ich in dieser Zeit ja permanent für die Leute da sein muss und nicht einfach sagen kann, beschäftigen Sie sich mal, ich muss hier noch was abarbeiten. In dem straffen Zeitplan, der nicht einmal eine einzige Pause beinhaltet, ist diese Nacharbeitszeit aber nicht vorgesehen. Also muss ich es abends, am Feiertag oder am Wochenende erledigen. Immerhin geht es so straff nur noch in der kommenden Woche zu. Danach läuft einer der Aufträge aus, so dass es für zwei Wochen etwas ruhiger wird, bevor Ende Mai gleich mehrere neue Aufträge auf dem Programm stehen, die aber voraussichtlich nicht ganz so stressig werden. Schau’n wir mal.

Eingeladen…
…wurde ich für heute Abend zum Schnitzelessen. Dabei treffe ich einige Leute, deren Lehrgänge vor über einem Jahr endeten. Ich freue mich auf das Wiedersehen.
Bis dahin möchte ich noch ein paar kleine Einkäufe erledigen, zu denen ich vielleicht die Mutti mitnehme. Vorher möchte ich noch die Wäsche fertig haben, denn die wird bei dem feuchten und kalten Wetter {vorhin schneite es hier im Flachland sogar} einige Zeit zum Trocknen brauchen, zumal pünktlich zum Beginn des kühlen Wetters hier in der " alten" Wohnung die Heizung ausfiel. Das gleiche Zipperlein, wie all die Jahre zuvor. Länger als eineinhalb Heizperioden hat die Reparatur vom November 2017 nicht vorgehalten. Ich habe aber keine Lust mehr, mich schon wieder mit der Eigentümergemeinschaft herumzubalgen, weil die gewiss wieder mit Fragen anfangen, wie hast du denn die Heizung überhaupt aufgedreht? oder
Hast du denn entlüftet? Ja? Na, das darfst du doch nicht, da muss doch der Heizungsmonteur kommen.
Diese ganzen blöden Sprüche mag ich mir´nicht schon wieder antun. Auch nicht den Hinweis, dass wenn es draußen warm ist, die Heizung natürlich nicht anspringt. Ach ja? 8°C sind also so warm, dass die Heizung nicht anspringt? Da ist doch wohl was faul!
Aber egal! Irgendwann wird tatsächlich Sommer und irgendwann bekomme ich einen neuen Mietvertrag und kann das alles hier hinter mir lassen.
Vorher bringe ich erst einmal diesen Eintrag zu Andrea in die Plauderecke und mache mir einen Milchkaffee.
Habt alle ein schönes Wochenende.