WmdedgT – Februar 2020

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? fragt Frau Brüllen

Mein perfekter Tag
Es passt bestens, dass ich mir den Mittwoch für meinen perfekten Tag auserkoren habe, heute auch noch der 5. ist und ich mal wieder aufschreiben möchte, was ich den ganzen Tag so mache. Für den perfekten Tag gibt es ein paar Regeln, sieben, um genau zu sein, die es einzuhalten gilt. Das Besondere daran ist, dass der Tag auch dann perfekt sein kann, wenn man nur 6 oder gar nur 5 erfüllen kann. Eine davon erfordert, drei Mahlzeiten einzuhalten. Ich dachte, das wäre leicht. Frühstück, Mittag, Abendessen – passt.
Und genau da kam mir der Tag schon das erste Mal dazwischen. Doch nun mal der Reihe nach.
Die Nacht war wieder viel zu kurz. 5h 40 min sagt die Schlaf-App und bemerkt nicht einmal, dass ich zwischendurch noch zweimal kurz im Bad war. Trotzdem fühle ich mich entspannt und freue mich, weil ich schön geträumt hatte. Ich werfe einen Blick auf meine sieben Regeln und beschließe, gleich noch zu frühstücken, weil ich nicht weiß, ob meine üppige Frühstückspause von 9.30 bis 9.40 dafür ausreicht. Immerhin habe ich eine Scheibe meines Dinkelbrotes bereit gelegt und wegen des Eiweißbedarfs ein Stück Käse. Nach der Hälfte bin ich pappsatt und mache mich auf den Weg zur Arbeit. Im Kaufmannsladen besorge ich mir eiweißreiche Kost für das Mittagessen.
Die Regel Treppe statt Aufzug muss ich umsetzen, ob ich will oder nicht. Der Aufzug ist nämlich außer Betrieb. Warum passiert das immer, wenn ich viel zu tragen habe?
In der Firma ist es wieder genauso verrückt, wie an den vergangenen beiden Arbeitstagen. Ich bin pausenlos beschäftigt, alle Kannst-du-mal-eben-schnells zu erledigen und komme gar nicht zu meiner eigentlichen Arbeit. Dazwischen bekomme ich noch drei Leute aus einem fremden Kurs übergeholfen, die Gelegenheit bekommen sollen, noch zwei Tage lang im Selbststudium für eine Wiederholungsprüfung zu büffeln. Die verstehen das aber falsch und löchern mich mit Fragen. Ich erkläre Traglastdiagramme, Hebelgesetze und die Fliehkraft. Hey, ich bin kein Ausbilder für diese Themen. Das bekomme ich immer auf’s Brot geschmiert, als Begründung, warum man mich dafür nicht bezahlen kann. Ich bin auch kein Netzwerkadministrator. Trotzdem muss ich mich um eines der Computerkabinette kümmern, das dieser Tage für spezielle Aufgaben genutzt werden soll. 11.30 Uhr kann ich damit beginnen. Leider kommen die Infos, was genau gebraucht wird, nur tropfenweise und manche auch noch fehlerhaft, so dass ich bis 14 Uhr brauche, bis alles so ist, wie es sein soll. Als ich danach an meinen Schreibtisch zurückkomme, wartet dort ein Berg meiner eigentlichen Aufgaben, den ich aber nicht mehr komplett bewältigen kann, weil die Kollegen schon 20 Minuten vor dem Feierabend die Rechner herunterfahren und nicht mehr zu dienstlichen Gesprächen bereit sind. Spaß macht das Arbeiten so nicht.
Trotzdem bin ich froh, als alle weg sind und ich noch ein paar Minuten habe, um mich zu sammeln.
Auf dem Heimweg strahlt die Sonne vom makellos blauen Himmel. So recht genießen kann ich das nicht, weil mir inzwischen beinahe schlecht ist vor Hunger. Als ich oben schrieb pausenlos meinte ich das wörtlich. Ich bin heilfroh, dass ich wenigstens zu Hause gefrühstückt hatte, was ich sonst nie mache.
Das Essen, dass ich mir am Morgen gekauft hatte, wandert in den Kühlschrank. Dafür wandert der große Topf mit Suppe auf den Herd. Nur gut, dass ich so viel Suppe gekocht hatte. Dadurch geht es schnell und ich kann wenigstens in Ruhe zu Abend essen. Danach fange ich an zu putzen, bis mir einfällt, dass ich für morgen noch Hähnchenschenkel vorbraten will. Ich bin gespannt, ob ich sie essen kann oder morgen Abend wieder mit heim schleppe.
Der Sohn bringt Forsythia-Zweige aus dem Garten mit. Es sind nur ein paar, ich hab nix mehr gesehen. Ich freue mich sehr über den kleinen Strauß. Der Sohn freut sich, dass immer noch Suppe übrig ist.
Als ich den Tag reflektiere stelle ich fest, dass ich immerhin fünf meiner sieben Regeln eingehalten habe. Das freut mich.
Jetzt werde ich noch ein wenig lesen und dann sage ich schon mal Gute Nacht.

WmdedgT – Februar 2018

Samstagsplausch {01.02.2020}


Ihr Lieben,
da hat man nur mal kurz gezwinkert und schwups ist der Januar schon vorbei.

Dieser Plausch wird kurz, mir ist nicht so nach einem ausführlichen Wochenrückblick.
Die zu Ende gehende Woche war leider nicht so durchgängig schön, wie die vorangegangenen. Das kann ja auch gar nicht sein. Wo bliebe die Freude über schöne Momente, wenn alles immer schön wäre?

Die schönen Momente zähle ich mal hier auf. Der wichtigste war am Dienstag… der Anruf des Sohnes, der mich auf dem Heimweg erreichte und meine Sorgen, die ich mir um ihn gemacht hatte, mit einem Satz davon fegte. Naja, um die Kinder sorgt man sich immer irgendwie, selbst wenn es ihnen gut geht. Es könnte ja sein, das ändert sich… Hach, gut jetzt.

Farben…
…haben wir uns geholt, die diesen grauen Januar/Februar beleben und die graue Stimmung vertreiben sollen. Wenigstens für Momente.

Und natürlich haben wir uns wieder was gegönnt.
Wem jetzt die Frage aufstößt: Wolltest du nicht abnehmen?, dem möchte ich sagen: Das mit dem Gönnen funktioniert wirklich. Ich berichte darüber bei passender Gelegenheit.

Gestern Abend schickte mir eine Freundin einen Musiklink. Von dort aus ließ ich mich treiben, vom Steinchen auf’s Stöckchen und wohin auch sonst. Ich erinnerte mich an vergangen Konzerte, suchte im Archiv dieses Blogs nach Verlinkungen, die ich nicht fand und verstand nicht, warum ich nie über die Songs an einem Sommerabend erzählt habe, die ich live genießen konnte. Ich suchte Termine heraus und stellte fest, dass ich, wenn ich wollte, in diesem Jahr sowohl an den original Songs teilnehmen könnte, als auch an den Liedern auf Banz, weil beide Veranstaltungen zum Glück an verschiedenen Wochenenden stattfinden.
Na, mal sehen. Vielleicht mag jemand mitkommen.
Irgendwann in dieser Nacht landete ich bei Element of Crime, was nicht unbedingt die beste Wahl ist, wenn man sich in irgendeinem unergründlichen Tief befindet. Doch natürlich gibt es auch bei Sven Regener Titel, die genau dieses Tief zu überwinden helfen können. Wie dieses:

Mit diesem Song verabschiede ich mich heute erst einmal von euch, wünsche ein wundervolles Restwochenende und einen guten Start in die nächste Woche im Hamsterrad.
Den Beitrag verlinke ich, wenn auch unpünktlich bei Andreas Samstagsplausch.
Habt es fein.

Samstagsplausch {25.01.2020}


Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Jetzt sitze ich hier vor meinem leeren Bildschirm und überlege, wo ich denn am besten anfange, euch von meiner Woche zu erzählen.
Am besten beim Genuss, denn ihr wisst ja, Wer nicht genießt, ist ungenießbar. Damit mir das nicht passiert {und weil ich in der vorherigen Woche ein paar nicht so schöne Stunden hatte}, habe ich mich in dieser Woche recht genüsslich eingerichtet.
Das begann am Samstag {18.01.2020} schon damit, dass ich, wie angekündigt, die kleine Frau auf den Leipziger Augustusplatz schleppte, wo wir mit dem neuen Riesenrad ein paar Runden drehten.
Ist es nicht wunderschön?
Die kleine Frau in der Gondel hoch über der Stadt. Recht nachdenklich.
Mit den Glockenmännern {fast} auf Augenhöhe.

Zur besten Kaffeezeit kehrten wir im Alten Rathaus ein. Das Eis war lecker, das Personal sehr freundlich. Der Platz, den wir fanden war allerdings sehr beengt und ungemütlich. Das wissen wir nun.

Viel bequemer und gemütlicher saß ich am Sonntag, als mich Anke und Jürgen zum Kaffee eingeladen hatten. Und zu dieser feinen Leckerei. Bratapfel mit Mandeln, Rosinen und Marzipan.

Der Montag…
…begann angenehm, weil ich nach einer Woche wieder an meinen Schreibtisch konnte. Da arbeitet es sich gleich besser und schneller. Am Morgen hatte der Sohn mich nach Waschbenzin gefragt, das ich ihm zum Feierabend von unterwegs mitbrachte. Wir trafen uns gleich bei C. und tranken noch eine Tasse Kaffee, bevor er seine Arbeit fortsetzte und ich nach Hause trollerte. Dort fütterte ich meinen Sauerteig und freute mich sehr darüber, dass es ihm offensichtlich gut ging.

Für den Dienstag-Feierabend war nun der Termin anberaumt, den ich am vergangenen Mittwoch verbasselt hatte, weil ich meine SMS nicht gelesen hatte.
Anberaumt! Was ist denn das für ein Wort? Benutzt das noch IRGEND JEMAND außer mir? Andrea, du magst doch so alte Wörter, die kaum noch vorkommen.
Der Mittwoch brachte den Wochenhöhepunkt, als ich mich am Nachmittag mit einigen Strickmädels wie immer im Alex traf. Es war insgesamt ein richtig schöner Nachmittag/Abend. Zum Genuss trug das Raclett-Kartoffel-Pfännchen bei.
Gestern zum Freitag und zum Wochenfeierabend verschaffte ich mir einen weiteren Höhepunkt, den ich in den nächsten Wochen gern wieder zur Gewohnheit machen möchte. Ich traf mich mit der Katl in der Therme. Neben wunderbarer Entspannung sportelte ich ein wenig bei der Wassergymnastik. Nicht zu viel, doch dem Körper tat es gut. Zumindest empfand ich das so.
Jetzt… …ist mein Brot im Ofen, aber ich fürchte, dass es im letzten Arbeitsgang doch noch misslingt. Es kommt nämlich nicht weiter hoch, als es das vorher im Gärkörbchen schon getan hat. Hm. *grübel*
Na, mal sehen, wie es nachher ist, wenn die Backzeit um und das Brot danach auch wieder abgekühlt ist.

Jetzt komme ich aber erst einmal zu euch in Andreas gemütliche Plauderecke.

Ach so, ja, das Foto ganz oben zeigt euch eines meiner Frühstücke in dieser Woche. Sie waren nahezu immer gleich. Die Grundlage bildet ein arabisches Fladenbrot, bestrichen mit Frischkäse. Ich nehme dazu gern eine Sorte, die Ziegenmilch enthält, weil diese würziger schmeckt. Dann kommt Gemüse drauf. Im Grunde nehme ich, was ich gerade habe, derzeit gern Paprika, Tomaten und Lauchringe. Und seit heute Morgen, weil Katl mir gesten welchen mitgebracht hat, ein paar Stängel Koriander. Der ist nun wirklich nicht jedermanns Sache. Ich mag ihn sehr gern. Ist der Fladen fertig belegt, rolle ich ihn zusammen und dann Guten Appetit.

Und nun euch allen ein recht schönes Wochenende
eure Mira

Samstagsplausch {18.01.2020}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Als ich vorhin aufwachte, schien noch der Halbmond ins Zimmer und für den Moment hätte ich mich gern noch einmal herumgedreht. Aber eine Freundin würde sich um mich sorgen, wenn dieser Eintrag nicht im Laufe des Vormittags erscheint. Da ich ihr aber keine unnötigen Sorgen bereiten will, sitze ich nun mit meinem ersten Milchkaffee des Tages hier und sortiere die Gedanken, die ich mir im Laufe der Woche so gemacht habe.

Die Alltagsfreuden…
setzten sich in dieser Woche fort, zumindest bis Mittwoch. Das begann schon am Sonntag, der insgesamt sehr schön war, mit ein paar Nachrichten, die dafür sorgten, dass ich für die folgende Woche zwei Verabredungen traf, auf die ich mich sehr freute. Eine für den Montag, eine für den Freitag.

Am Montag…
…traf ich mich gleich nach der Arbeit mit Tatjana, der ich für dieses Wochenende ein paar Dateien versprochen habe, die ich ihr senden möchte. Ich bin froh, dass ich von vorn herein gesagt hatte, dass es erst am Wochenende klappt. Ich muss nämlich noch ein paar Anpassungen vornehmen und ihr werdet nachher wahrscheinlich wissen, dass und warum ich das unter der Woche nicht geschafft hätte.
Na, jedenfalls wurde das am Montag ein richtig schöner Nachmittag mit tollen Gesprächen und ich hoffe, wir werden das mal wiederholen. Vielleicht muss ich zu der Datei ja noch eine kleine Hilfestellung mitliefern. 🙂 Ich sollte ohnehin viel öfter nach der Arbeit noch irgend etwas Schönes unternehmen. Dazu bin ich auf dem besten Wege, dachte ich Anfang dieser Woche.
Ein weiterer Freugrund war eine lange Sprachnachricht, die ich am Montag erhielt und die mir zeigte, wie gut es war, dass ich am Sonntag Abend einen langen Text versendet hatte. Tja. Es ist eben gut, wenn Missverständnisse schnell ausgeräumt werden.

Bei Kurz und gut habe ich am Dienstag ein Knäckebrotrezept gefunden. Wie passend, dass ich just an diesem Morgen Vollkornmehl gekauft hatte, einmal Roggen für den Sauerteig und einmal Dinkel für den guten Geschmack. Und dann noch eine kleine Tüte Buchweizenmehl, weil ich Buchweizen sehr gern mag. Weil der Sauerteig ohnehin ein paar Tage braucht und ich das Brot frühestens am Wochenende backen kann, kam mir Barbaras Knäckebrot gerade recht.
Da ich für das Knäckebrot noch Backpapier brauchte, hielt ich auf dem Heimweg noch einmal beim Kaufmannsladen. Als ich dort wieder heraus kam, biss der innere Schweinehund zu. Vor dem Kaufmannsladen stand nämlich ein Asia-Imbiss-Wagen, aus dem es verlockend duftete. So überredete ich mich selbst zu einer Portion Nudeln mit gebackener Ente, die ich mit heim nahm. Nachdem ich diese genüsslich aufgefuttert hatte, war ich so satt und rund und müde, dass ich Sauerteig und Knäckebrot auf unbestimmt später verschob und außer einer Trommel Wäsche nichts mehr erledigte.

Inzwischen hatte ich auch für den Mittwoch Abend eine Verabredung mit einer Kollegin zu einem Gespräch. Wir planen ein gemeinsames Projekt, das in kleinen Schritten voran geht. Zwischendurch erreichte mich ein Anruf meiner Freitagsverabredung. Sie hatte den Termin auf Mittwoch vorverlegt und mir das in einer SMS mitgeteilt. Diese hatte ich natürlich gar nicht gelesen. Ich war überhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass mir jemand eine solche Nachricht gesendet haben könnte. Oups.
Mittlerweile habe ich die Benachrichtigungsfunktionen umgestellt, damit ich keine Nachricht von ihr mehr übersehe. Das hat aber zur Folge, dass ich nun andauernd auch völlig unwichtige Benachrichtigungen bekomme und erst einmal schauen muss, ob ich das vielleicht etwas spezieller einstellen kann. Jedenfalls war damit meine Verabredung für Freitag geplatz und wir mussten uns auf nächste Woche vertagen.
An den übrigen Tagen fühlte ich mich nicht so gut. Ich schlief schlecht und viel zu wenig, war dadurch den ganzen Tag über sehr müde und bekam am Feierabend nichts sinnvolles mehr auf die Reihe.
Immerhin schaffte ich es, am Freitag von unterwegs noch Fladenbrot und Paprika mitzubringen, so dass ich wenigstens ein leckeres Abendessen und heute nun auch schon ein feines Frühstück hatte.

Um den Sauerteig kümmere ich mich nachher. Catrin hat mir gestern Abend noch eine Anleitung gesendet und Katl hat es kurz und schmerzlos rübergebracht: Mehl und Wasser zu gleichen Teilen und NICHT in den Kühlschrank. Na dann!
Am Nachmittag werde ich die Mutti nach Leipzig schleppen, zum Eistraum. Ich möchte unbedingt mit dem neuen Riesenrad fahren.

Jetzt komme ich aber erst einmal zu Andrea in die Plauderecke.

Habt ein schönes Wochenende.

12 von 12 im Januar

Neues Jahr, neue Glück…
…schrieb Caro und läutete damit eine neue Runde 12_von_12 ein.
Schon gestern Abend…
…schickte mir Uta eine Erinnerung an #12 von 12. Die fand ich heute Nacht, als ich wieder einmal über eine Stunde wach war. Hoffentlich wird das nicht zur Gewohnheit. Das Wach sein in der Nacht, meine ich.

Am Morgen gönnte ich mir ein wenig Herumtrödeln mit Strickzeug.
Dann war endlich Zeit für das Frühstück. Weil die Sonne inzwischen aufgewacht war, zog es mich hinaus auf den Balkon. Schaut nur, wie schön es da draußen ist. Ich erwäge, dieses Foto vielleicht für einen Zwölftel Blick zu nutzen.
Als es mir draußen zu kalt wurde, hockte ich mich an den Rechner, um Bürokram zu erledigen. Das musste zwingend heute sein, damit ich es nicht wieder vergesse. Und weil ich nun einmal dran war und gleich noch Fotos für diesen Beitrag zusammensuchen wollte, räumte ich gleich noch die Speicherkarten auf und sicherte Fotos aus den Jahren 2018 und 2019. Das heißt, ich begann damit. Fertig bin ich noch nicht, denn das frisst sehr viel Zeit.

Als die Socken komplett fertig waren {mein Paar 01 von #20 für 20} musste aus dem Rest gleich ein Patch an die Decke anwachsen.
Weil ich mich am Nachmittag doch noch entschlossen hatte, eine Trommel Wäsche anzusetzen, stand ich am Abend wieder vor der Aufgabe, die Wäsche irgendwo zum Trocknen unterzubringen.
Als meine Schwester am Abend ein Foto ihres Abendessens schickte, bekam ich so großen Appetit, dass ich mich in die Küche stellte und ebenfalls ein Abendessen zurecht zauberte. Dem Trend folgend serviert als Bowl. Das kommt mir sehr gelegen, kann ich mich doch damit auf mein gemütliches Sofa zurückziehen.
Wie gut, dass ich jetzt darüber schreibe: Hat doch der Sohn mir vorhin etwas von Fischfilets erzählt, die ich dann fix für ihn gebacken habe…. und natürlich in der Röhre vergessen hatte. Zum Glück, weil ich jetzt über das Essen schrieb, dachte ich wieder dran und es ist alles noch mal gut gegangen, wie ihr sehen könnt.
Nun ist dieser 12. schon fast zu Ende und ich wollte um diese Zeit schon im Bett liegen. Aber es war mir einen Herzensangelegenheit, erst einmal eine längere Nachricht an eine Freundin zu schreiben. Das war mir sehr wichtig.
Und nun gibt es eine halbe Stunde vor Mitternacht als zwölftes Bild schon wieder ‘ne Blume, genauer gesagt, ein Asperagus. Diesmal aber nicht, weil ich nicht mehr weiß, was ich fotografieren soll, sondern weil ich ihn bei den Alltagsfreuden vergessen habe zu erwähnen. Es ist dies wieder eine Freude, die ich mir selbst bereitet habe, als ich die Pflanze beim Morgenritual im Kaufmannsladen entdeckte. Der Sohn brachte noch den schönen Übertopf aus dem Fundus mit und die Freude war perfekt. Genauso perfekt wie dieser Sonntag, an dem sich Entspannen, Hobbies pflegen und ein wenig Pflichterfüllung in wunderbarer Balance befanden.

Euch allen einen guten Start in die neue Woche.
Eure Mira

Bearbeitet…
…dann muss man das zwölfte Bild aber auch einfügen und nicht nur drüber labern. *hihi*

Noch was vergessen…
…die Rückblicke.
12 von 12 im Januar 2018
12 von 12 im Januar 2017

Samstagsplausch {11.01.2020}


So ein schöner Tag…
…war dieser Samstag. Für 10 Uhr war ich in einem kleinen Café verabredet.
Dummerweise dachte ich ans Fotografieren erst, als der Latte Macciato schon alle war und ließ es dann bleiben.
Das Foto oben fasst den restlichen Samstag zusammen. Ich hatte nämlich schon vor meinem morgendlichen Treffen die nächste Lochmusterreihe am Tuch fertiggestellt, damit ich im Café nur einfach vor mich hin nadeln kann, was ich dann genausowenig getan habe, wie das Fotografieren.
Am Nachmittag rief die Junghexe an und fragte, ob wir unseren Kinobesuch heute wahrnehmen wollen. Oh ja, das wollte ich. Da die Vorstellung schon 17:15 Uhr begann, waren wir so früh wieder raus aus dem Kino, dass wir noch ins Paunsdorf Center fahren und dort ein wenig bummeln konnten. Najaaaa… bummeln. Die Hexe wolte ein paar Geschäfte abklappern und wir hatten etwa eine Stunde Zeit. Wir mussten nicht unbedingt hetzen, aber trödeln konnten wir auch nicht. Am Ende gönnten wir uns noch ein asiatisches Abendessen.

Und sonst so?
Jeden Tag eine Alltagsfreude
Durch einen Link bei Andrea wurde ich auf die Aktion niwibo sucht… aufmerksam. Diesmal sucht Nicole Alltagsfreuden.
Und davon hatte ich diese Woche eine Menge.

Eine große Freude hatte ich mir am Mittwoch selbst beschert. Meine Lieblingstastatur war schon seit einer Weile defekt. Etwa seit 2 Jahren funktionierte die Taste J nicht mehr. Aber ich fand die Tastatur anstonsten so toll {oder hatte mich über Jahre so an sie gewöhnt}, dass ich diesen kleinen Makel in Kauf nahm und mich inzwischen schon sehr daran gewöhnt hatte, für das J immer rüber zu greifen und es auf der Laptoptastatur zu tippen, mit der ich sonst nur äußerst ungern schreibe. Nach dem Umzug jedoch mochte mein uralter Rechner die mindestens genauso alte Tastatur nicht mehr erkennen. Was ich auch versuchte, sie korrespondierten einfach nicht mehr. Macht nix, dachte ich. Man hat in einem Haushalt wie meinem schließlich mehr als eine Tastatur. Da gab es doch noch eine sehr schöne. NUR… kam ich mit dieser Schönheit nicht zurecht. Also nicht, dass ihr jetzt denkt, ich hätte sie gar nicht benutzen können. Doch, schon. Nur konnte ich nicht schnell und flüssig und ohne Hinschauen schreiben, weil ich dauernd am Tastensuchen war. Was hat die Entfernen-Taste, bitte, unten rechts zu suchen? Und was machen die spitzen Klammern zwischen Alt und Leertaste? Da gehört überhaupt nix dazwischen und die Klammern liegen gefälligst links neben Y. Am schlimmsten aber war, dass die Cursortaste nach oben unmittelbar neben shift lag und ich besonders, wenn es schnell gehen sollte, unzählige Male statt groß zu schreiben, ein paar Zeilen im Text nach oben hopste und der blödeste Textsalat entstand, den zu korrigieren wiederum Zeit kostete. *grrrr* Weil ich in der Firma von meinem Dilemma erzählte, brachte mir eine Kollegin eine Tastatur mit, die sie nicht mehr brauchte. "Da liegt die Entfernen-Taste oben, wie Sie es sich wünschen." Lieb gedacht. Ich freute mich und probierte es aus. Nur war das Problem mit shift und nach oben noch drastischer, weil die Tasten insgesamt kleiner sind und dichter beieinander liegen. Und als ich neulich ein paar Zeilen PHP-Code tippen wollte, starrte ich ratlos auf die Tastatur und zweifelte an mir selbst, weil ich die spitzen Klammern nicht finden konnte. Irgendwer hat die rechts neben nach oben angesiedelt. Wer macht denn sowas?
Dann meinte Evchen, ich sollte doch unbedingt meine Geschichten weiterschreiben. Und mein erster Gedanke war: Da brauche ich erst eine ordentliche Tastatur. Ja, und am Mittwoch, am Mittwoch, da hat es mich gepackt. Auf dem Heimweg bog ich am Promenaden Hauptbahnhof in Richtung Parkhaus ab, stiefelte dort zu einem großen Elektronik-Markt {nicht der, der nicht blöd ist, der andere} und holte mir tataaaa eine neue Tastatur. Habt ihr euch schon gedacht, stimmt’s? Auf den "Krücken" hätte ich niemals so viel Text zusammengelabert. *grins*

Anfang der Woche fiel mir auf, dass ich schon ein paar Tage nicht in den Briefkasten geschaut hatte. Das erledigte ich schnell noch auf dem Weg zur Arbeit. Wie erstaunt war ich, einen dicken weißen Umschlag zu finden. Und darin wiederum fand ich ein Neujahrsgeschenk von Uta. Hach, wie hab ich mich darüber gefreut.

Am Dienstag…
…brachte eine Kollegin mir einen weiteren Neujahrsgruß, der seitdem auf meinem Schreibtisch steht und mich immer wieder erfreut.

Freundliche Anrufe und Verabredungen sorgten dafür, dass ich tatsächlich an jedem Tag Freugründe fand, nicht zu vergessen letzten Sonntag, als wir bei Mutti leckeren Gänsebraten aßen und ich am Abend noch eine Reise über Ostern und Muttis Geburtstag buchte.

Ich glaube, einigen von euch ergeht es ähnlich wie mir. Ich schaffe es selten, alle Beiträge am Samstag zu lesen und freue mich, die ganze folgende Woche noch etwas Schönes zum Lesen zu finden. Deshalb bringe ich diesen Beitrag noch zu Andreas Samstagsplausch.
Außerdem, weil so viele Alltagsfreuden enthalten sind, verlinke ich noch bei niwibo sucht…

Habt einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche.
Eure Mira

WmdedgT – Januar 2020

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? fragte Frau Brüllen auch in diesem Jahr wieder.
Nun fiel der Fünfte in diesem Monat auf einen Sonntag, weshalb es gar nicht sooo viel zu berichten gab. Schaun wir mal.
5.35 Uhr
Ich erwache fast pünktlich für einen Arbeitstag und bin sehr erleichtert, dass es keiner ist, denn ausgeschlafen fühle ich mich nicht. Wieder einmal frage ich mich, warum mir ausgerechnet morgens die Füße weh tun. Was tue ich denn nachts? Ich reibe die Füße mit Salbe ein und kuschle mich noch einmal in meine Decke.
6.30 Uhr
Ausgeschlafen bin ich noch immer nicht, aber zum Weiterschlafen reicht es auch nicht mehr. Also aufgestanden und Kaffee gemacht. Mit diesem und dem Strickzeug ziehe ich mich aufs Sofa zurück. Die beste Zeit, um in den Tag hinein zu träumen, schließlich ist es noch nicht mal hell. Ich genieße diese Zeit.
9.00 Uhr
Langsam wird es Zeit, mich um die Küche zu kümmern. Die Gänsesoße ist über Nacht fest geworden, so dass ich das Fett herunter kratzen kann. Dann verpacke ich Soße, Keulen, Klöße und Gemüse transportfertig, nehme Wäsche ab, krame im Papierberg herum, schaue im Netz nach verschiedenem und texte mit der Schwester.
Telefonate führe ich mit dem Sohn und mit Mutti, bei der wir zum Mittagessen verabredet sind.
Um die Mittagszeit fahre ich also zu ihr, beladen mit all dem Essen, das ich dann in ihrer Küche fertig zubereite. Wir bleiben noch eine Weile, schwatzen über eine Reise zu Ostern, die ich am Abend gleich noch buche. Davon erzähle ich natürlich der Schwester und stelle in den Raum, dass sie dieses Angebot auch buchen könnten, zumal der Schwager bei diesem Reiseanbieter Rabatte bekommt. Sie finden die Idee verlockend, wollen aber lieber sparen, was ich wiederum gut verstehen kann. Immerhin haben wir eine recht schöne Unterhaltung über Videochat.
Wer mich kennt, weiß, dass ich Fantasy sehr gern mag. Allerdings bin ich auch sehr kritisch, zum einen bezüglich Schreibstil und zum anderen in Bezug auf die Thematik. Ich mag es nicht so sehr, wenn die gesamte Geschichte nur von Kriegen und Schlachten dominiert wird oder von Grausamkeiten, die sich die Protagonisten gegenseitig antun. Freilich muss Kampf und Gefahr dabei sein, wie will man sonst die Spannung aufrecht erhalten? Aber die Dosis macht auch hier den Unterschied. Und nun habe ich mal wieder eine Fantasy-Geschichte nach meinem Geschmack gefunden. {Achtung! Affiliate-Link} Das Vermächtnis der Peldrin ist der erste Band der vierteiligen Legenden der Städtebauer. Mit ihm verbringe ich den restlichen Abend, und es ist bereits 0.08 Uhr, als ich mich zwinge, das Buch wegzulegen und das Licht zu löschen.
Ein rundum gelungener Sonntag. So mag ich das.

Samstagsplausch {28.12.2019}

Kein Jahresrückblick…
…nicht mal einer für den Monat Dezember, in dem ich bisher überhaupt keinen Plauschbeitrag geschrieben habe. Es war das reale Leben, das stattfand und mir keine Zeit ließ, es hier zu verewigen. Und beinahe immer war das auch gut so.
Am 7. Dezember…
…war meine wundervolle Nichte zu Besuch. Wir aßen bei Mutti zu Mittag und fuhren dann nach Delitzsch auf den hübschen kleinen Weihnachtsmarkt, wo wir Uta trafen, was mich sehr freute.
Es war ein schönes, entspanntes Wochenende, das mir gut tat.
Am 14. Dezember…
…habe ich {keine Ahnung mehr, was} gemacht. Doch, halt, es ist mir wieder eingefallen und damit ich euch keinen Blödsinn erzähle, habe ich das auch nochmal überprüft, ob das, was mir einfiel, tatsächlich schon am 14. war. Der kommt mir schon so unendlich lang her vor… Jedenfalls konnten wir uns in diesem Jahr weder am 23. Dezember, noch am 24. nach der Bescherung mit Freunden treffen {weil ich gar nicht im Lande war}, und deshalb hatten Anke und Jürgen mich an besagtem Samstag zum Adventskaffeeklatsch eingeladen. Wir haben viel geschwatzt und auch gelacht. Es war schön. Es tat gut. Und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Gartensaison, wenn wir uns wieder öfter sehen.
Der 21. Dezember…
…war der Tag, weshalb ich vorhin beinahe immer geschrieben habe, denn an diesem Tag ging es mir gar nicht gut. Der Magen-Darm-Virus hatte zugeschlagen, so dass ich, anstatt meinen Koffer zu packen, zwischen Bett und Bad hin und her pendelte. Irgendwann war der Magen dann endgültig leer und beruhigte sich wieder, so dass ich es tatsächlich schaffte, meinen Koffer noch zu packen, nichts zu vergessen und sogar spät am Abend noch die traditionelle Sülze zu kochen und tief in der Nacht die Socken für Mutti fertig zu stricken.
Am nächsten Tag, dem 4. Advent begann unser Weihnachtsurlaub. Wir fuhren nach Marienbad, wo wir uns mit Schwester und Schwager trafen und sehr schöne Weihnachtstage verbrachten.


Und nun, der 28. Dezember…
…sieht mich in der Leipziger Innenstadt. Romy hatte zu einem letzten Stricktreffen im alten Jahr noch einmal ins Alex gerufen und sieben "Mädels" waren dem Ruf gefolgt. Zu meiner besonderen Freude hatte es auch Janines Dienstplan zugelassen, dass sie dabei sein konnte. Es war ein sehr schöner Nachmittag/Abend und der nächste Termin steht auch schon.

Kein Ausblick auf 2020
Nein, auch den gibt es nicht. Klar möchte ich abnehmen. Das möchte ich schon sehr lange und seit mittlerweile 3 Jahren versuche ich das unter ärztlicher Aufsicht. Damals war ich zur Ärztin gegangen, weil ich zu dem Schluss gekommen war, dass mit meinem Stoffwechsel etwas ganz und gar nicht stimmen kann und ich Hilfe brauchte. Ich hatte das Glück, an eine Ärztin zu geraten, die mich ernst nahm {nicht wie in den vielen Jahren vorher, wo es bei diversen Ärzten immer nur hieß: Sie sollten es mit weniger Essen versuchen, dann klappt das auch.}. Diese Ärztin startete mit diversen Blutuntersuchungen, stellte fest, dass bei mir tatsächlich etwas sehr aus den Fugen geraten war und überwies mich zur sogenannten Fachärztin. Und dort? Passierte drei Jahre lang genau gar nichts. Beim letzten Termin, jetzt im Dezember meinte die "tolle Fachärztin" Kein Mensch hält 16/8 durch, das ist völliger Unsinn. Und kein Mensch kommt mit 500 Kalorien am Tag aus. Sie schaffen das nicht allein. Sie brauchen Hilfe!
Ach???
Die Hilfe soll nun so aussehen, dass ich in einer Gruppe lernen soll, wie man gesund kocht und welche Lebensmittel gesund sind. Und wieviele Kalorien ich täglich zu mir nehmen darf und dass das schon beim Einkaufen losgeht. Und wenn ich dann der Gruppe bewiesen habe, dass ich mich an die Vorgaben wirklich halten kann und nicht mehr so viel esse, wie jetzt, dann bekomme ich ein Magenband. Hallo? Geht’s noch? Drei Jahre lang hat diese Kuh mich verarscht, immer freundlich getan und mir nicht eine Sekunde geglaubt, dass ich mir all diese Entbehrungen, das Kalorienzählen und was sonst noch wirklich angetan habe. Drei Jahre vertan, statt wirklich zu untersuchen, woran das bei mir liegt. Ja, Ihr Stoffwechsel ist im Eimer. Aber wenn Sie mal abnehmen, kommt der schon von ganz allein wieder in Ordnung. Hä???
Ihr werdet verstehen, dass ich mir unter diesen Umständen nicht vornehme, im neuen Jahr abzunehmen. Das wird passieren oder es wird eher nicht passieren. Aber wenn ich mir etwas vornehme, dann, mich nicht mehr zu quälen. Und natürlich auch nicht zu dieser OP zu gehen. So!

Vielleicht {hoffentlich} schaffe ich es, mich hier öfter zu melden und euch den einen oder anderen interessanten Eintrag zu hinterlassen.
Wahrscheinich besuche ich ein paar mehr Konzerte und ganz sicher das Ancient-Tranc-Festival und vielleicht auch die Songs an einem Sommerabend.

Nun wünsche ich allen eine schöne Silvesternacht. Kommt gut rüber nach 2020. Wir sehen uns da.

Verlinkt wird dieser Eintrag mit Andreas Samstagsplausch und Katrins #Sonntagsglück.
Nachtrag: Das Sonntagsglück scheint es heute {noch} nicht zu geben. Also kann ich mich da auch nicht verlinken. Erst mal. Vielleicht kommt das ja noch. Mal sehen.

WmdedgT – Dezember 2019

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? hat Frau Brüllen das letzte Mal für dieses Jahr gefragt.
Tja.
5.05 Uhr
Der Wecker rettet mich aus einem sehr seltsamen Traum. Nein, ich möchte keine Reiseleiterin für eine riesige Gruppe von Musikern sein, die alle irgendwo anders hinmöchten. Ich möchte mit diesen Leuten auch nicht in einem Zug fahren, der an keinem der angesteuerten Bahnhöfe hält, mit dem Ergebnis, dass die Leute, die dort aussteigen wollten, immer ungehaltener werden und immer lauter musizieren. Was für ein Chaos. Ich bin froh, dass der Wecker dazwischen schreit und nach einen kurzen Tastendruck Stille herrscht. Allerdings… warum meldet sich der Wecker nicht erst 5.15 Uhr? Wer hat denn den umgestellt?
Trotz des blöden Traums, es war nur der letzte von dreien in dieser Nacht und nicht mal der blödeste, fühle ich mich energiegeladen, stelle auf dem Handy das Lied des Tages ein und nehme es mit ins Bad. Bei der soundsovielten Wiederholung des Songs tanze ich durch den Flur. Auch eine Art Frühsport, auf den ich sonst immer verzichte.
Kaffee aufbrühen, Adventskalenderlos freirubbeln, 5 Hähnchendinos für die Mittagspause braten, hübsch verpacktes Bobbel aus dem anderen Adventskalender zotteln. Huch, wer hat denn meinen Kaffeepott leer getrunken? Schnell noch einen aufbrühen. VORSICHT! Der Tomatensaft gehört nicht in den Kaffee! Pfanne mit Dinos zum Abkühlen auf den Balkon stellen. Das Glas mit dem Rote-Beete-Salat bekommt zur Sicherheit noch eine Mülltüte umgewickelt, damit mir nicht womöglich der rote Saft in die Tasche rinnt. Ich denke daran, nicht nur das Schlafzimmerfenster, sondern auch die Balkontür zu schließen {das hatte ich neulich vergessen *Hilfe*} und ich packe auch die Dinos ein.
6.30 Uhr
Auf dem Parkplatz beglückwünsche ich mich dazu, dass ich am Abend zuvor noch mal losgefahren war, denn beim Zurückkommen hatte der Regen aufgehört, so dass ich die Abdeckung auf die Frontscheiben legen konnte. Das erspart mir nun am Morgen das Eiskratzen. Ich kann früh starten, komme lange vor der S-Bahn am Bahnübergang an. Der gute Lauf setzt sich fort, bis ich die Stadt durchquert habe und beim Kaufmannsladen ankomme. Es gibt Heidelbeeren im Angebot. Ich finde etwas, das ich dem Sohn in die Schuhe schieben in den Nikolausstiefel stecken kann und erstehe ein weiteres Geschenk.
Als ich auf Arbeit ankomme, sind meine Kursteilnehmer schon da. Es sind nicht mehr viele, und es sind die angenehmen, die übriggeblieben sind. Der Tag kann gar nicht anders, als so gut zu bleiben, wie er begann.
Am Vormittag ruft Mutti an: Was haben wir denn heute für das Einkaufen ausgemacht?
Gar nichts, wir machen alles wie immer. Es ist ein ganz normaler Donnerstag.
Neiiin. Eben nicht!
Sie ist zu einer Geburtstagsfeier eingeladen und hatte bis dahin vergessen, mir Bescheid zu geben. Mich freut es aus zwei Gründen. Einmal, weil sie etwas Schönes vor hat und außerdem, weil ich unverhofft früh Feierabend habe.
Gegen Mittag… ruft auch noch mein Coachee an und sagt den Nachmittagstermin ab. Ich habe noch genug anderes zu tun. Ist also nicht weiter schlimm.
16.30 Uhr
Feierabend daheim. Es gibt Gemüsepfanne zum Abendbrot. Danach stricke ich an den Adventskalenderpatches. Schließlich möchte ich am Ball bleiben und die schönen Garne möglichst gleich verarbeiten, die ich im Adventskalender finde.
Weil die letzte Nacht wegen der chaotischen Träume nicht wirklich erholsam war, kuschle ich mich an diesem Abend etwas früher in die Kissen als sonst. Diesen Eintrag verschiebe ich auf später, nehme mir jedoch ganz fest vor, im nächsten Jahr pünktlicher bei WmdedgT teilzunehmen.

Samstagsplausch {30.11.2019}

Auch dieses Mal ein Nachtrag am Sonntag.

Alltagsbunt…
…war auch diese Woche wieder. So bunt, dass ich aufpassen musste, keines meiner schönen Ereignisse zu verpassen.
Nachdem ich am Samstag in der Stadt in einer geschlossenen Boutique einen wunderschönen Wintermantel entdeckt hatte, wollte ich am Montag noch einmal dort hin, um den Mantel zu probieren. Leider führte das Geschäft die Größe Zirkuszelt nicht. Dennoch war es ein schöner Feierabend, denn Katl hatte mich von der Arbeit abgeholt und begleitete mich auf meinem Streifzug.
Am Dienstag fiel mir zum Glück schon im Laufe des Arbeitstages ein, dass mich die Gruppe des Halleschen Strickstammtisches zu ihrer Weihnachtsfeier eingeladen hatte und diese bereits am Mittwoch stattfinden sollte. Gut, dass mir das noch rechtzeitig bewusst wurde. So hatte ich Zeit, eine Geschichte vorzubereiten, die vorzulesen ich versprochen hatte. Nur 10 Minuten, nur ein Stückchen hatte es geheißen. Nun sind meine Geschichten üblicherweise länger, also habe ich eine dem Anlass entsprechend etwas umgeschrieben.
Und ich habe die Reparatur eines Pullovers erledigt, die ich schon einige Zeit vor mir her geschoben hatte. In diesem Zusammenhang habe ich dann meinen Nähschrank weiter eingerichtet und festgestellt, dass meine alte Rubina Nähmaschine dringend eine Generalüberholung braucht.
Der Donnerstag-Feierabend sollte Katl gehören und unseren schönen Baumwollgarnen. Leider ging das ein wenig schief, weil… naja, aus Gründen eben. Dafür hatte ich am Freitag einen Genießer-Feierabend. Da war ich nämlich beim Friseur. Das hatte ich mir schon seit Jahren nicht mehr gegönnt. Was notwendig war, selbst gemacht und ansonsten einfach wachsen
lassen. Jetzt wollte ich es endlich mal anders und bin sehr froh darüber. Wegen dieser Feierabendgestaltung wurde nun auch der Samstag kunterbunt, denn zunächst musste Muttis Uhr vom Uhrmacher ab- und anschließend der versäumte Wocheneinkauf nachgeholt werden.
Und am Abend dann das Konzert.

Wir sind dankbar…
…dass wir am Leben und heute hier mit euch sind. sagte Christian Haase gestern Abend vor dem allerletzten Titel. Es folgte ein Appell an alle, unser Leben so zu leben, wie uns die Nase gewachsen ist. Uns nicht verbiegen oder unterdrücken zu lassen. Dieses Leben ist nicht kurz, aber es ist endlich.

Mit diesen Gedanken entließ die Seilschaft uns in die Nacht. Sie beschäftigen mich noch immer, wie ihr seht.

Advent Advent Adventskalender
So sieht es aus, mein Wichtelpaket Die Karte wollte sich partout nicht fotografieren lassen, dabei ist Gold auf rotem Grund doch die Weihnachtsfarbe schlechthin.
Da im Päckchen genau 4 schneeweiß eingepackte Bobbelchen sind, dache ich mir, die sind für die Adventssonntage bestimmt.
Ganz schnell ausgepackt und… huch, da ist ja noch etwas im Päckli. Ein wunderhübscher Maschenmarkierer.

Und nun bin ich am Überlegen. Ursprünglich hatte ich mir von der Wichtelei Abwechslung für meine Patchdecke versprochen, die es zweifellos geben würde. Nun stricken die anderen Wichtel vermutlich extra Projekte mit den Wichtelresten. Soll ich das auch tun, oder doch lieber die Decke in diesem Advent ein gutes Stück voran bringen?

Während wir nachher bei Mutti zum AdventsKaffee sind, denke ich da noch ein wenig drauf herum. Vorher entlasse ich diesen Eintrag hinaus in die Welt und zu Andreas Samstagsplausch und Katrins #Sonntagsglück

Habt einen schönen 1. Advent