Sonntagsglück – 14. Juni 2026

 
Sonntags Top 7
1_Gelesen
Heute erzähle ich euch mal, was ich nicht gelesen habe.
Mord im Nordseehotel: Kommissar Jan Jansens 1. Fall (Nordsee-Krimi) von Hanna Hennings
Ich habe das Buch nach 20 Seiten weggelegt und beschlossen, euch eine eindeutige NICHTempfehlung zu geben. Dann dachte ich, ich wollte dem Buch noch eine Chance geben und las noch bis Seite 30. Bis dahin ging es immer noch nicht um den Kriminalfall, sondern um die privaten Befindlichkeiten des Ermittlers. Und das bei ganzen 257 Seiten, die das Buch umfasst. Bis dahin hat man erfahren, wie der Kommissar seinen Bruder bekocht und dass er dabei Kartoffeln schält. Man erfährt auch, dass die Ex des Kommissars sich mal wieder an ihn heran macht, Hoffnungen in ihm weckt, ihn aber wenig später wieder fallen lässt, wodurch der Ermittler die Lust verliert, überhaupt noch in seinem Fall zu ermitteln. Ich welchem Fall überhaupt? Das hatte ich bis zu dieser Seite schon wieder vergessen.
Dabei gibt es von Hanna Hannings ein sehr sympatisches Foto mit Hund. Als ich das sah, war ich versucht, meinen Verriss hier wieder zu löschen. Wollte ihr das nicht antun. Andererseits… diesen ersten Band kann man wirklich nicht lesen. Vielleicht versuche ich es mal noch mit Band 9. Angeblich sollen die Bücher von Mal zu Mal besser werden.
Natürlich habe ich gelesen. Und zwar:
Rügenschmerz – Tod im Dünensand (Lydia Westphal 20) von Birger Brand, 219 Seiten
KÜSTENLUFT: Ostseekrimi Fehmarn (Frieda Lieken 16) von Eva Lirot, 223 Seiten
KÜSTENFELS: Ostseekrimi Fehmarn (Frieda Lieken 13) von Eva Lirot, 191 Seiten
KÜSTENSTEIN: Ostseekrimi – Weihnachtskrimi von Eva Lirot, 195 Seiten
KÜSTENLOCH: Ostseekrimi von Eva Lirot, 215 Seiten
Oups, das waren sogar 5 Bücher. Wie ihr seht, sind sie kurz, also keine besondere Leseleistung.
Gerade habe ich in meiner Liste gesehen, da war ja Anfang der Woche noch ein Krimi.
SOKO SYLT – Furchtbare Feuer (Berger & Claasen ermitteln 13) von Nele Nordland, 239 Seiten.
Ich muss mir das wirklich mal anders sortieren. Bei so vielen Ermittlerteams und vergleichsweise wenigen Schauplätzen {Es gibt ne Menge Krimis, die beispielsweise auf Sylt angesiedelt sind.} Kommt man sonst noch ganz durcheinander.

2_Gehört/Gesehen
Aus der Mediathek schaute ich eine {alte} Folge von Nord Nord Mord.
Mit PesTör und aRM kamen wir überein, die Figur des Hinnerk Feldmann nicht zu mögen. Ich mag nicht soweit gehen, diese Abneigung auf den Schaupieler Oliver Wnuk auszuweiten. Aber als Hinnerk Feldmann finde ich ihn einfach dämlich. Oups.
3_Erlebnis
Es gab eines. Ein stilles. Nicht schönes.
Und dann gab es noch den Banktermin.
4_Genuss

5_Drinnen/Draußen
Draußen, draußen, draußen.


6_Web-Fundstück/e
Hanneweb
Nati Kreativ
7_Hobbys
Naja, viel gelesen und wenig gestrickt. Die Socken für Mai 12f26 sind immer noch nicht fertig.
 
High Five
Eins
Ich habe mal wieder ein Dienstagsdrabble geschrieben. Und ich habe es geschafft, dieses bei Wortman zu verlinken. Dann geschah, was ich nicht erwartet hatte. Ich bekam Kommentare UND es gefiel. Feiner Ansporn. Dankeschön.
Zwei
Große Freude am Mittwoch. Martina hatte es trotz Krankheit und nicht wie erwünscht fortschreitender Genesung geschafft, einen Schreibimpuls zu veröffentlichen. Das allein freute mich sehr. Und dann wich ich mit meiner Geschichte mal von meinen üblichen märchenhaft-mystischen Texten ab. 🤭
Drei
Ich hatte solche Angst, dass bei dem Banktermin am Freitag wieder etwas schief gehen könnte. Nun, es ging nichts schief! Ich war so froh, dass ich gleich die Schwester anrief. Sie freute sich natürlich auch, war aber auch gleich wieder… naja. Meine Schwester eben. 😄
Vier
Noch am selben Abend war das Geld auf dem neuen Konto. Damit fiel der riesige Zweifel, ob ich nicht vielleicht doch etwas falsch gemacht habe, von mir ab.
Diese Zweifel begleiten mich mein Leben lang, gezüchtet aus dem Satz meiner Kindheit: Das wird doch sowieso nichts. Ich habe immer, immer versucht zu beweisen, dass Dinge, die ich in die Hand nehme, eben doch etwas werden. Mittlerweile ist niemand mehr da, der diesen Beweis von mir fordern würde, außer mir selbst. Aber in manchen Situationen kommen dann doch diese Zweifel. Nun, wie gesagt, war er weg, der blöde Zweifel.
Fünf
Ein wunderschöner Anruf von RoHen. Ich weiß eigentlich gar nichts zu erzählen. Ich rufe nur an, weil ich Sehnsucht nach dir habe.
Hach, er macht mich glücklich.

Es ist Sonntag Mittag. Da passt es, diesen Eintrag bei Anita wegen der ST7 und bei Sabine wegen der High Five zu verlinken.

Sonntagsnotizen – 31. Mai 2026

 
Sonntags Top 7
1_Gelesen
Im meiner Leseliste werden seltsamerweise nicht mehr alle Bücher angezeigt, die ich zuletzt gelesen habe. Deshalb kann ich euch heute für die zu Ende gehende Woche nur drei Exemplare auflisten.
SchwedenSchuld von Nele Bruun, 306 Seiten
RügenRevier: Tiefer Atem: (Deich & Sturm ermitteln 1) von Rieke Janssen, 282 Seiten
Friesengier (Diederike Dirks ermittelt 14) von Stefan Wollschläger, 281 Seiten
2_Gehört/Gesehen
Du bist nicht allein von Heinz Rudolf Kunze am Freitag Vormittag in Dauerschleife. Manchmal brauche ich diesen Song einfach.
3_Erlebnis
Ein Tag am See mit Katl und Picknick und stricken. So schön.
4_Genuss
Das erste Mal im Leben habe ich Baumpilze gegessen, die RoHen am See gefunden und am Abend für uns zubereitet hatte.
5_Drinnen/Draußen
Auch diese Woche galt: Mehr draußen als drinnen. Dabei waren komplette Tage am See. Und selbst das Drinnen war oft draußen, weil ich daheim auf meinem wunderbar grünen Balkon Station bezog, lesender oder strickender Weise.
6_Web-Fundstück/e
Da ich, wie gesagt, mehr draußen als drinnen war, gab es kaum Zeit im Netz und damit auch keine neuen Funde.
7_Hobbys
Gestrickt habe ich natürlich auch in dieser Woche. Immer noch an den Mai-Socken. Das Bonus-Paar für RoHen wurde immerhin heute noch pünktlich fertig. Paar Nr. 09/26, Gr. 45 mit 20 cm Schaft.
 
High Five
Eins
Ich habe nicht nur letzte Woche in der Ostsee gebadet, sondern auch diese Woche im See. Herrlich war das.
Zwei
Ich wachte 4:30 Uhr auf. Das war noch im Winter täglich so. Dann musste ich mich beeilen, damit ich pünktlich zum Zug kam. Diesmal war das ganz anders. Ich freute mich, dass ich keine Eile hatte. Ganz in Ruhe den Tag beginnen, im Bad herumtrödeln, in die Küche schlurfen für den ersten Milchkaffee. Wunderbar.
Drei
Auf dem Weg zum Parkplatz traf ich einen Eichelhäher. Der saß ruhig auf einer Wäschestange und schaute mich an, als wollte er sagen: "Das ist meine Stange. Such dir eine eigene, wenn du eine haben willst." Ja, genauso hat der geguckt.
Vier
Ich habe endlich meinen Führerschein umgetauscht. Das hat keine fünf Minuten gedauert.
Fünf
Unterwegs habe ich viele weiße Margeriten gesehen. Diese Wiesenmargeriten sind meine Lieblingsblumen. Ich überlege, ob ich an der Wildwiese beim Bahnhof ein paar Pflanzen ausgrabe, bevor sie dem Rasenmäher zum Opfer fallen. Hm. Ich würde sie gern im Garten ansiedeln.

Es ist schon halb zehn. {Und immernoch nicht ganz dunkel.}
Nun verlinke ich diesen Beitrag noch mit Anita wegen der ST7 und mit Sabine wegen der High Five.
Habt alle einen feinen Abend.

Sonntagsnotizen – 24. Mai 2026

 
Wir sind zurück
Nun gibt es eine ganzen Menge aufzuarbeiten. Beginnen möchte ich mit den ST7, die es immer bei Anita gibt.
Sonntags Top 7
1_Gelesen
Tatort Ostsee: Falsche Fährten von Frank Esser, 338 Seiten
Fünf: Salzburg-Thriller von Ursula Poznanski, 379 Seiten
Blinde Vögel: Salzburg-Thriller von Ursula Poznanski, 469 Seiten
Tod vor aller Augen von Frank Esser, 286 Seiten
Alles Liebe vom Tod von Ruth Rendell, 215 Seiten
2_Gehört/Gesehen
Gehört haben wir das Rauschen der Wellen und des Windes. Auch das Prasseln des Regens. Herrliche Naturgeräusche.
3_Erlebnis
In der Ostsee gebadet habe ich. War das schön!
4_Genuss
Da haben wir doch tatsächlich in Prenzlau bei einem Dönerladen angehalten und uns einen Dürüm gegönnt. Mit Hähnchenfleisch und sehr viel frischen Salat. Sehr lecker und zudem auch noch sehr preiswert. Schade, dass dieser Imbiss so weit weg ist.
5_Drinnen/Draußen
Mehr draußen als drinnen und dabei in herrlicher Landschaft, an der Peene und am Meer.
6_Web-Fundstück/e
Erst kürzlich wurde ich auf Sabine {Zeena} aufmerksam.
Und bei Sabine aus dem Mausloch habe ich den Bücherschrank durchstöbert. Eine {zwei} ihrer Empfehlungen findet ihr oben schon bei "gelesen", nämlich Ursula Poznanski. Aber es gibt da noch einiges mehr zu entdecken.
7_Hobbys
Ja, gelesen habe ich einiges, auch mal wieder ein Papierbuch. Das ist doch ein ganz anderes Erlebnis.
Gestrickt habe ich auch, allerdings sind von den zwei Paar Socken, die ich mir für Mai vorgenommen habe, jeweils nur eine Socke angefangen. Dafür habe ich aber ca. 20 Patche an die Decke gestrickt. Immerhin.
Geschrieben habe ich in den letzten 12 Tagen fast nichts. Ein paar Notizen im Kalenderbuch und ein paar Nachrichten an die Schwester, den Sohn und zwei Freundinnen. Ich möchte aber die Schreibschnuppen noch nachholen, die ich verpasst habe.
High Five
Eins
Ich habe in der Ostsee gebadet.
Zwei
Wir sind auf dem Hinweg die Hälfte der Strecke Landstraße gefahren und haben viel gesehen.
Drei
Heil hin und auch wieder zurück zu kommen, hat mir sehr viel bedeutet.
Vier
Ückermünde ist eine hübsche Stadt. Gut, dass wir da hingefahren sind.
Fünf
Es sind in der letzten Woche nur zwei behördliche Briefe angekommen und beide brachten etwas Gutes. Einer enthielt meine neue ADAC-Karte, der andere die Auflösung meiner Betriebsrente und die Erstattung der seit Dezember gezahlten Beiträge.

Verlinken werde ich diesen Beitrag mit Anita wegen der ST7 und mit Sabine wegen der High Five.

Sonntagsnotizen – 03. Mai 2026

Sonntags Top 7
1_Gelesen
Das war keine gute Lesewoche. Trotzdem haben ich einige wenige Affiliate Links für euch.
Kripo Nordsee – Hasserfülltes Borkum von Roland Hebesberger, 294 Seiten
SOKO RÜGEN – Zorn in der Brandung von Nora Nord, 187 Seiten
Interessanter Krimi. Angenehm knapper Schreibstil, der eine komplexe Handlung auf sehr wenigen Seiten unterbringt. Das hat mir gut gefallen. ABER diesem Krimi hätte es gut getan, wenn die Autorin einen oder ein paar mehr Testleser gehabt hätte. Die Formulierung Rügen ist klein, jeder kennt jeden taucht dermaßen gehäuft auf, dass man sie nicht mehr lesen mag. Außerdem ist sie nicht zutreffend, immerhin ist Rügen die größte Insel Deutschlands und hat rund 64.000 Einwohner. Dass da jeder jeden kennt, ist sehr unwahrscheinlich.
Außerdem wurden oft Wörter vergessen, ganze Absätze zweimal hintereinander geschrieben und Namen verwechselt, so dass der Sinn entstellt wurde. Schade um die gute Story!
Braut der Märchenkrone: Band 1 (Kronen-Zauber-Saga) von Jenny Völker, 310 Seiten
Ja, ich bin wieder bei Jenny Völker gelandet und dieses "Märchen" gefiel mir deutlich besser als diese Engels-Geschichte neulich. Hier werde ich auf allen Fälle auch den zweiten Band lesen.
2_Gehört/Gesehen
Gesehen habe ich nur, was zu meinem Alltag gehörte. Nix im TV oder in der Mediathek. Alles drehte sich nur um ein Ziel, die Lagerleerung. Für anderes war in meinem Leben kein Platz.
3_Erlebnis
Ja, dass die Box endlich leer vor mir lag und der Sohn den Transponder im Büro abgab, das war das erhebendste Erlebnis der Woche.
4_Genuss
GabhÄu hat eine kleine Geschichte für mich geschrieben. Mit Bildern. Das konnte ich genießen. Das tat mir gut.
5_Drinnen/Draußen
Anfang der Woche war ich viel draußen. Die letzten Tage leider gar nicht, obwohl das Wetter traumhaft war.
Das sollte ich dringend wieder änderen, schließlich bin ich ein Draußenmensch.
6_Web-Fundstück/e

7_Hobbys
Gestrickt habe ich ein wenig. Immerhin wurden die Bonussocken für den April pünktlich fertig.
Das Paar Nr. 09/2026 und Mai-Paar für 12f26 ist angestrickt und sogar mit einem Lettischen Zopf versehen.

Viel habe ich nicht getan und bin auch ein wenig unzufrieden mit den letzten Tagen. ich hoffe sehr, dass ich mich schnell wieder einkriege und in der kommenden Woche wieder mehr mit mir los ist.
Genz fix gehe ich jetzt noch zu Anita, bei ihr gibt es weitere Sonntags Top 7, auf die ich jetzt gespannt bin.

Sonntagsnotizen – 26. April 2026

Sonntags Top 7
1_Gelesen
Es war eine vollgestopfte Woche, in der ich kaum zum Lesen kam.
SchwedenHass von Nele Bruun, 270 Seiten {Affiliate-Links}
Ich mag Nele Bruun. Ihre Küstenkrimis lese ich sehr gern. Die beiden Schwedenkrimis sind mir allerdings etwas zu langatmig, wobei dieser zweite mir schon besser gefällt oder ich habe mich daran gewöhnt.
Angefangen habe ich noch Fritten und Alibis von Trixie Silvertale, von dem ich auf den ersten zwei Seiten dachte, den lese ich bestimmt nicht weiter. Aber ich brauchte unbedingt Ablenkung und nun werde ich doch erst einmal weiterlesen.
2_Gehört/Gesehen
Gesehen habe ich tatsächlich in der Mediathek zwei Folgen Der Alte, während ich mitten in der Nacht eine Socke fertig stricken wollte.
3_Erlebnis
Die Erlebnisse dieser Woche bestanden im Räumen. Erst die Garage und das Boot, danach denn unzählige Male Lagerbox.
4_Genuss
Der Genuss bestand in dieser Woche darin, mich abends müde in meinem Bett auszustrecken.
5_Drinnen/Draußen
Wegen der Räumerei war ich viel draußen.
Einmal konnte ich die Nachmittagssonne auf dem Balkon genießen. Ja, auch das zählt noch unter Genuss.
6_Web-Fundstück/e

7_Hobbys
Ein wenig gelesen habe ich und ein wenig gestrickt.
Womöglich wird das Räumen mein neues Hobby.

Ich wollte hier noch viel mehr schreiben, doch dann kam eine Nachricht, die ich erst einmal verarbeiten muss. Danach war nichts mehr, wie es bisher war.
Deshalb geht dieser Einrag nur noch schnell zu Anita.

Sonntagsglück 210418

Für Anni, die sonntags immer die Sonntags Top 7 sammelt, möchte ich jetzt wieder sieben Schlagworte mit Leben erfüllen. Natürlich nicht nur für Anni, auch für euch und letztlich als Erinnerungsanker für mich.

Lesen
Drachen von Markus Heitz Die kompeltte Saga in einem riesig dicken Wälzer. Man kann die drei Bände natürlich auch einzeln lesen.
Außerdem hänge ich immer noch an Bornholmer Schatten von Katharina Peters, das habe ich jetzt bald durch. Und dann schnappe ich mir als nächstses Rollmopsrache von Ivo Pala darauf hat mich der Jürschn aufmerksam gemacht, der auf FB mit Ivo Pala befreundet und darauf sehr stolz ist. Und ich profitiere davon, weil er mir immer die Empfehlungen weiterleitet.

Musik & Genuss
Ich bin ein Konzertgänger. Ich liebe und brauche Livemusik. Auftritte von Musikern der Region in urigen kleinen Kneipen, wo man hinterher noch beisammen sitzt und über die Welt schwatzt, habe ich immer sehr genossen. Da uns das nun seit über einem Jahr genommen wurde und wohl auch so bald nicht zurückgegeben wird, hat meine Beschäftigung mit Musik derzeit immer etwas mit Erinnerungen zu tun. Diese Woche hörte ich Norbert Fimpel, auf den ich während eines Joe-Cocker-Konzerts aufmerksam wurde. Im Laufe der Fire-it-Up-Tour entspann sich ein interessanter Mailkontakt, der natürlich nach der Tour einschlief. Später setzte ich zweimal an, Konzerte auf Malle zu besuchen, was aus Gründen nicht zustande kam. Anfang letzten Jahres schrieb ich mir einen Plan, welche Konzerte und Festivals ich unbedingt besuchen wollte, und da hätte das Jazzfest auf Malle bestens hinein gepasst. Tja nun. Jetzt müssen wir abwarten, wann wir jemals wieder solche Veranstaltungen haben dürfen und welche es dann überhaupt noch gibt. Und so lange höre ich eben Konserven und werde euch immer mal Künstler vorstellen, die ich mag.
Weil ich es sehr genießen kann, die eben verlinkte Musik zu hören und weil Genuss nicht immer mit Essen zu tun hat {haben sollte}, habe ich die Rubrik Genuss hier dazu gepackt.

Flimmerkiste
Ich habe auch in dieser Woche wieder die Mediathek bemüht. Immer erst sehr spät, nach 22 Uhr, so dass ich bei den meisten Filmen eingeschlafen bin, weil ich einfach kaputt war vom Tage. Sicherlich verständlich, da diese Tage, wie ihr vielleicht im Samstagsplausch gelesen habt, prallvoll waren.

Erlebnis
Die gesamte Woche war voller Erlebnisse. Am prägendsten vielleicht mein erster Test am Dienstag, besonders wegen der Begleitumstände und weshalb er überhaupt notwendig geworden war.
Am schönsten war mein Spaziergang gestern mit der Katl.

Web-Fundstück/e
Als ich Musik hörte, ließ ich mich weitertreiben und fand diesen Kanal. Für mich eine tolle Empfehlung, wobei ich euch warnen möchte: Jazz ist nicht jedermans Sache und wer den eher nicht mag, sollte dem Link besser nicht folgen!

Hobbys
Da ich Lesen und Musik hören zu meinen Hobbies zähle, habe ich bereits einiges zusammengetragen. Die Stricknadeln bewegte ich eher selten. So eine Woche ist kurz und alles geht eben nicht.

Das waren erst einmal meine Top 7.
Die Fotos vom Tage trage ich später zusammen, noch nicht wissend, ob es sieben werden.

Samstagsplausch {28.12.2019}

Kein Jahresrückblick…
…nicht mal einer für den Monat Dezember, in dem ich bisher überhaupt keinen Plauschbeitrag geschrieben habe. Es war das reale Leben, das stattfand und mir keine Zeit ließ, es hier zu verewigen. Und beinahe immer war das auch gut so.
Am 7. Dezember…
…war meine wundervolle Nichte zu Besuch. Wir aßen bei Mutti zu Mittag und fuhren dann nach Delitzsch auf den hübschen kleinen Weihnachtsmarkt, wo wir Uta trafen, was mich sehr freute.
Es war ein schönes, entspanntes Wochenende, das mir gut tat.
Am 14. Dezember…
…habe ich {keine Ahnung mehr, was} gemacht. Doch, halt, es ist mir wieder eingefallen und damit ich euch keinen Blödsinn erzähle, habe ich das auch nochmal überprüft, ob das, was mir einfiel, tatsächlich schon am 14. war. Der kommt mir schon so unendlich lang her vor… Jedenfalls konnten wir uns in diesem Jahr weder am 23. Dezember, noch am 24. nach der Bescherung mit Freunden treffen {weil ich gar nicht im Lande war}, und deshalb hatten Anke und Jürgen mich an besagtem Samstag zum Adventskaffeeklatsch eingeladen. Wir haben viel geschwatzt und auch gelacht. Es war schön. Es tat gut. Und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Gartensaison, wenn wir uns wieder öfter sehen.
Der 21. Dezember…
…war der Tag, weshalb ich vorhin beinahe immer geschrieben habe, denn an diesem Tag ging es mir gar nicht gut. Der Magen-Darm-Virus hatte zugeschlagen, so dass ich, anstatt meinen Koffer zu packen, zwischen Bett und Bad hin und her pendelte. Irgendwann war der Magen dann endgültig leer und beruhigte sich wieder, so dass ich es tatsächlich schaffte, meinen Koffer noch zu packen, nichts zu vergessen und sogar spät am Abend noch die traditionelle Sülze zu kochen und tief in der Nacht die Socken für Mutti fertig zu stricken.
Am nächsten Tag, dem 4. Advent begann unser Weihnachtsurlaub. Wir fuhren nach Marienbad, wo wir uns mit Schwester und Schwager trafen und sehr schöne Weihnachtstage verbrachten.


Und nun, der 28. Dezember…
…sieht mich in der Leipziger Innenstadt. Romy hatte zu einem letzten Stricktreffen im alten Jahr noch einmal ins Alex gerufen und sieben "Mädels" waren dem Ruf gefolgt. Zu meiner besonderen Freude hatte es auch Janines Dienstplan zugelassen, dass sie dabei sein konnte. Es war ein sehr schöner Nachmittag/Abend und der nächste Termin steht auch schon.

Kein Ausblick auf 2020
Nein, auch den gibt es nicht. Klar möchte ich abnehmen. Das möchte ich schon sehr lange und seit mittlerweile 3 Jahren versuche ich das unter ärztlicher Aufsicht. Damals war ich zur Ärztin gegangen, weil ich zu dem Schluss gekommen war, dass mit meinem Stoffwechsel etwas ganz und gar nicht stimmen kann und ich Hilfe brauchte. Ich hatte das Glück, an eine Ärztin zu geraten, die mich ernst nahm {nicht wie in den vielen Jahren vorher, wo es bei diversen Ärzten immer nur hieß: Sie sollten es mit weniger Essen versuchen, dann klappt das auch.}. Diese Ärztin startete mit diversen Blutuntersuchungen, stellte fest, dass bei mir tatsächlich etwas sehr aus den Fugen geraten war und überwies mich zur sogenannten Fachärztin. Und dort? Passierte drei Jahre lang genau gar nichts. Beim letzten Termin, jetzt im Dezember meinte die "tolle Fachärztin" Kein Mensch hält 16/8 durch, das ist völliger Unsinn. Und kein Mensch kommt mit 500 Kalorien am Tag aus. Sie schaffen das nicht allein. Sie brauchen Hilfe!
Ach???
Die Hilfe soll nun so aussehen, dass ich in einer Gruppe lernen soll, wie man gesund kocht und welche Lebensmittel gesund sind. Und wieviele Kalorien ich täglich zu mir nehmen darf und dass das schon beim Einkaufen losgeht. Und wenn ich dann der Gruppe bewiesen habe, dass ich mich an die Vorgaben wirklich halten kann und nicht mehr so viel esse, wie jetzt, dann bekomme ich ein Magenband. Hallo? Geht’s noch? Drei Jahre lang hat diese Kuh mich verarscht, immer freundlich getan und mir nicht eine Sekunde geglaubt, dass ich mir all diese Entbehrungen, das Kalorienzählen und was sonst noch wirklich angetan habe. Drei Jahre vertan, statt wirklich zu untersuchen, woran das bei mir liegt. Ja, Ihr Stoffwechsel ist im Eimer. Aber wenn Sie mal abnehmen, kommt der schon von ganz allein wieder in Ordnung. Hä???
Ihr werdet verstehen, dass ich mir unter diesen Umständen nicht vornehme, im neuen Jahr abzunehmen. Das wird passieren oder es wird eher nicht passieren. Aber wenn ich mir etwas vornehme, dann, mich nicht mehr zu quälen. Und natürlich auch nicht zu dieser OP zu gehen. So!

Vielleicht {hoffentlich} schaffe ich es, mich hier öfter zu melden und euch den einen oder anderen interessanten Eintrag zu hinterlassen.
Wahrscheinich besuche ich ein paar mehr Konzerte und ganz sicher das Ancient-Tranc-Festival und vielleicht auch die Songs an einem Sommerabend.

Nun wünsche ich allen eine schöne Silvesternacht. Kommt gut rüber nach 2020. Wir sehen uns da.

Verlinkt wird dieser Eintrag mit Andreas Samstagsplausch und Katrins #Sonntagsglück.
Nachtrag: Das Sonntagsglück scheint es heute {noch} nicht zu geben. Also kann ich mich da auch nicht verlinken. Erst mal. Vielleicht kommt das ja noch. Mal sehen.

Samstagsplausch {30.11.2019}

Auch dieses Mal ein Nachtrag am Sonntag.

Alltagsbunt…
…war auch diese Woche wieder. So bunt, dass ich aufpassen musste, keines meiner schönen Ereignisse zu verpassen.
Nachdem ich am Samstag in der Stadt in einer geschlossenen Boutique einen wunderschönen Wintermantel entdeckt hatte, wollte ich am Montag noch einmal dort hin, um den Mantel zu probieren. Leider führte das Geschäft die Größe Zirkuszelt nicht. Dennoch war es ein schöner Feierabend, denn Katl hatte mich von der Arbeit abgeholt und begleitete mich auf meinem Streifzug.
Am Dienstag fiel mir zum Glück schon im Laufe des Arbeitstages ein, dass mich die Gruppe des Halleschen Strickstammtisches zu ihrer Weihnachtsfeier eingeladen hatte und diese bereits am Mittwoch stattfinden sollte. Gut, dass mir das noch rechtzeitig bewusst wurde. So hatte ich Zeit, eine Geschichte vorzubereiten, die vorzulesen ich versprochen hatte. Nur 10 Minuten, nur ein Stückchen hatte es geheißen. Nun sind meine Geschichten üblicherweise länger, also habe ich eine dem Anlass entsprechend etwas umgeschrieben.
Und ich habe die Reparatur eines Pullovers erledigt, die ich schon einige Zeit vor mir her geschoben hatte. In diesem Zusammenhang habe ich dann meinen Nähschrank weiter eingerichtet und festgestellt, dass meine alte Rubina Nähmaschine dringend eine Generalüberholung braucht.
Der Donnerstag-Feierabend sollte Katl gehören und unseren schönen Baumwollgarnen. Leider ging das ein wenig schief, weil… naja, aus Gründen eben. Dafür hatte ich am Freitag einen Genießer-Feierabend. Da war ich nämlich beim Friseur. Das hatte ich mir schon seit Jahren nicht mehr gegönnt. Was notwendig war, selbst gemacht und ansonsten einfach wachsen
lassen. Jetzt wollte ich es endlich mal anders und bin sehr froh darüber. Wegen dieser Feierabendgestaltung wurde nun auch der Samstag kunterbunt, denn zunächst musste Muttis Uhr vom Uhrmacher ab- und anschließend der versäumte Wocheneinkauf nachgeholt werden.
Und am Abend dann das Konzert.

Wir sind dankbar…
…dass wir am Leben und heute hier mit euch sind. sagte Christian Haase gestern Abend vor dem allerletzten Titel. Es folgte ein Appell an alle, unser Leben so zu leben, wie uns die Nase gewachsen ist. Uns nicht verbiegen oder unterdrücken zu lassen. Dieses Leben ist nicht kurz, aber es ist endlich.

Mit diesen Gedanken entließ die Seilschaft uns in die Nacht. Sie beschäftigen mich noch immer, wie ihr seht.

Advent Advent Adventskalender
So sieht es aus, mein Wichtelpaket Die Karte wollte sich partout nicht fotografieren lassen, dabei ist Gold auf rotem Grund doch die Weihnachtsfarbe schlechthin.
Da im Päckchen genau 4 schneeweiß eingepackte Bobbelchen sind, dache ich mir, die sind für die Adventssonntage bestimmt.
Ganz schnell ausgepackt und… huch, da ist ja noch etwas im Päckli. Ein wunderhübscher Maschenmarkierer.

Und nun bin ich am Überlegen. Ursprünglich hatte ich mir von der Wichtelei Abwechslung für meine Patchdecke versprochen, die es zweifellos geben würde. Nun stricken die anderen Wichtel vermutlich extra Projekte mit den Wichtelresten. Soll ich das auch tun, oder doch lieber die Decke in diesem Advent ein gutes Stück voran bringen?

Während wir nachher bei Mutti zum AdventsKaffee sind, denke ich da noch ein wenig drauf herum. Vorher entlasse ich diesen Eintrag hinaus in die Welt und zu Andreas Samstagsplausch und Katrins #Sonntagsglück

Habt einen schönen 1. Advent

Zeit ist relativ {24.11.2019}

Ein Wochenrückblick…
Diese Woche verging wieder rasend schnell und fühlte sich dennoch an wie zwei Wochen, weil wir am Mittwoch einen Feiertag hatten, der, glaube ich, nur in Sachsen frei ist.
Diesen habe ich überwiegend lesend verbracht, weil am Donnerstag die Bücher in der Bücherei fällig waren und ich eines unbedingt noch auslesen wollte. Insgesamt sind es drei, die zusammen gehören. Wenn ich das dritte, das ich verlängern lassen musste, auch fertig habe, werde ich mal etwas darüber schreiben. Ihr müsst aber nicht gespannt sein, denn so riesig wird meine Bewertung nicht ausfallen, obwohl ich vorher sehr begierig war, die Bücher zu lesen. Nun ja.
Und samstags wird gebadet…
Nicht nur durch den Feiertag, sondern auch sonst kam in dieser Woche der gewohnte Trott durcheinander, was mir recht gut gefiel. Es gibt zwei Dinge, die mich an meinem Alltag besonders nerven. Erstens, keine Zeit für mich zu haben. Klar.
Und zweitens dieser ewig gleiche Trott. Jeden Tag um 5 Uhr raus, jeden Tag die gleiche Dienstzeit. Montag Abend dies, Mittwoch Abend jenes. Und jeden Donnerstag einkaufen. *grrrr* Ich bin alles, nur kein Nine-to-five-Typ. Entsprechend gut gefiel mir, dass in dieser Woche alles anders war. Die Mutti hatte einen Arzttermin am Donnerstag, so dass wir nicht einkaufen konnten. Da aber die Bücherei auf dem Plan stand, wollte ich da allein hin. Am Ende war die kleine Frau so früh bei ihrem Arzt fertig, dass ich sie doch noch mit in die Bücherei schleppte. Aber eben freiwillig, weil mir so war und nicht, weil es donnerstags so gehört.
Gestern nun kam ich nicht dazu, mich am Samstagsplausch zu beteiligen, weil ich gestern ein ganz tolles Stricktreffen hatte. Wir trafen uns schon um 8 Uhr im Alex zum Frühstück. Das heißt, die ersten beiden Mädels waren 8 Uhr da. Ich schaffte es nicht ganz pünktlich, war so gegen Viertel neun {Viertel nach acht} da. Im Laufe des Vormittags trudelten dann noch sechs weitere Strickerinnen ein. Wir saßen in einer kuscheligen Ecke, haben sehr gut gefrühstückt, viel, viel geschwatzt und gestrickt haben wir natürlich auch. Ich hatte es wieder einmal mit den Bobbelsocken. Es geht voran, aber ich habe gefühlt noch nie so lange für ein Paar Socken gebraucht. Das Treffen mit dieser Strickgruppe schreit nach Wiederholung. Besonders gefällt mir, dass dort an so velen verschiedenen Projekten mit den unterschiedlichsten Garnen gearbeitet wird und darübr ein reger Austausch besteht. Da findet man immer Anregungen für Neues. Die reinste Ideenschmiede. Einen Tipp für einen schönen Stoffladen habe ich bekommen. Zitat Romy: Das ist ein süßer Laden, einer von denen, die man unterstützen sollte. Na, gern doch.
Auch liegt er in der Nähe meiner Arbeitsstelle. Da kann ich doch zum Feierabend mal stöbern gehen.
Jetzt stöbere ich erst einmal ein wenig bei Andrea, worüber ihr gestern so geplauscht habt.
Und weil ein Stricktreffen und ein neu entdeckter Stoffladen für mich viel mit Vernetzung zu tun haben, verlinke ich diesen Eintrag auch bei Katrin und ihrem #Sonntagsglück.

Hach… und dabei bin ich noch gar nicht fertig. Das kennt ihr vielleicht von Musik-CDs {als es die noch gab}. Da hatte man die Scheibe zu Ende gehört und wunderte sich, dass der Player nach dem letzten Stück nicht abschaltete. Und mit einem Mal, so nach ein, zwei Minuten Stille, kam da noch eine nette Zugabe. Ich habe da ein paar Slberlinge im Fundus, bei denen das so ist.
Und heute gibt’s bei mir noch Nachschlag. Hihi
Ich wollte euch nämlich noch etwas zu dem Foto ganz oben erzählen. Die Pflanze ist eine Azalee, die mir meine Junghexe vor, ich glaube, fünf Jahren zum Geburtstag geschenkt hat. Sie stand immer in meiner Küche, mal im Fenster, mal auf dem Tisch und brachte in jedem Winter wieder einzelne Blüten, über die ich mich immer sehr freute. In diesem Sommer nun, nach dem Umzug, habe ich die Pflanze mit vielen anderen auf den Balkon gestellt und erst bei drohenden Nachtfrösten herein geholt. Und nun ist sie voller Knospen und Blüten. Da musste sie einfach mal auf’s Bild. Vielleicht fragt ihr euch, was diese glänzenden Gebilde auf dem Foto zu suchen haben. Die habe ich extra dort hingestellt, weil ich sie euch zeigen wollte. Es sind Übungsstücke, die eine Kursteilnehmerin in unserer CNC-Dreherei gefertigt hat. In dieser Wohnung hier snd alle Türen so beschaffen, dass sie von selbst ins Schloss fallen. Das mag ich aber nicht haben. Bei mir stehen üblicherweise alle Zimmertüren offen. und dafür brauche ich Türstopper. Was könnte sich dazu besser eignen, als diese hübschen Übungsstücke? ich muss nur noch etwas Filz darunter kleben, damit sie mir nicht das Parkett zerschrammen, dann können sie ihren Dienst aufnehmen.
So, das wollte ich unbedingt noch erzählen. Nun macht es euch hübsch und genießt einen hoffentlich sehr entspannten Sonntag.

Samstagsplausch {19.10.2019}

Guten Morgen, ihr Lieben.
Huch je, ich bin ja schon wieder spät dran. Ihr habt schon alle bei Herbstwetter-Samstagsplausch bei Andrea eure Beiträge hinterlassen, nur ich hänge wieder einmal hinterher. Dafür habe ich auf dem Balkon schon mal eine feine Tasse Tee getrunken. Und ein paar 10-Gramm-Resteknäuel gewickelt, die ich bei Ravelry verwichteln möchte. Warum ich diese Wichtelei schon wieder erwähne? Weil ich seit Ewigkeiten das erste Mal wieder an so etwas teilnehme und vielleicht die eine oder andere von euch da auch noch mitmachen möchte. Anmelden kann man sich noch bis 24. Oktober. Werbung aus

Jetzt bin ich schon wieder in Eile, denn mein Samstag wird geprägt von Hin-und-Her-Fahrten und dazwischen einigen Wartezeiten. Zunächst bringe ich die Mutti zum Arzt. Ich vermute, dass die Fäden gezogen werden sollen. Es ist übrigens sehr gut verheilt und ich danke allen, die mir für die Mutti gute Besserung gewünscht haben. Eure Wünsche haben sich erfüllt.
Oft gibt es bei diesem Arzt Wartezeiten von 2 Stunden oder mehr, was ich mir aber an einem Samstag nicht vorstellen kann. Der Doc will doch bestimmt auch nach Hause. Da wir keine Ahnung haben, wie lang es wirklich dauert, möchte ich nicht wegfahren. Also werde ich mir Strickzeug und ein Buch mitnehmen, um die Wartezeit sinnvoll zu nutzen. Danach bringe ich die kleine Frau wieder heim, wo sie sich frisch und hübsch macht für eine Geburtstagsfeier in Seehausen. Dort bringe ich sie als nächstes hin. Ich setze sie nur ab, denn feiern kann sie recht gut ohne mich *lach*. Am späten Nachmittag und frühen Abend werde ich dann etwas für mich tun. Vielleicht räume ich noch ein wenig in meinem Arbeitszimmer herum, denn das möchte ich an diesem Wochenende vorläufig fertig bekommen. Ganz fertig wird ein Arbeitszimmer nie, da gibt es immer wieder tausend Ideen, was ich umstellen, umräumen, umgestalten kann.
Irgendwann am Abend wird die kleine Frau anrufen, dass ich sie von der Feier wieder abholen soll.
Soweit der Ausblick auf meinen heutigen Samstag.

Nun noch ein kleiner Rückblick auf die vergangene Woche.
Da gibt es nicht viel zu berichten. Die Arbeit war ein wenig erschwert, weil ich wegen einer Firmenschulung in der nächsten Woche mal wieder mein Computerkabinett räumen musste. Jetzt schon. Der Chef wollte das so.
In dem anderen Raum habe ich keinen richtigen Schreibtisch. Es gibt wohl einen Dozententisch, aber der beherbergt keinen Rechner, den ich für meine Arbeit aber brauche. Also richtete ich mich an einem Schülerplatz ein. Es geht. Man kann arbeiten, aber unbequem, wodurch vieles länger dauert. Entschädigt wurde ich dadurch, dass der Raum an sich sehr schön ist. Die Fenster gehen nach hinten hinaus ins Grüne und auf den Fluss. Herrlich.
An den Feierabenden fuhr ich zur Mutti zum Verband wechseln und die kleine Frau hatte immer ein Süppchen für mich. Außerdem kümmerte ich mich um die Steuerunterlagen der kleinen Frau und regte mich wie immer darüber auf, dass die Renten in diesem Land überhaupt besteuert werden.
Gestrickt habe ich kaum. Wenn das so weitergeht, bekomme ich nicht mal die Weihnachtskleinigkeiten pünktlich fertig.
Gelesen habe ich gar nicht. Ich frage mich, wie ihr das immer alles schafft.
Was für mich aber am Schlimmsten ist, ich habe es auch nicht geschafft, in dieser Woche Freunde zu treffen. Ihr Lieben, ihr fehlt mir.
Ich kann es gar nicht leiden, wenn meine Woche nur aus Arbeit-Mutti-Schlafversuchen besteht. Das ist nicht Leben, das ist… ich weiß nicht was das ist. Und das muss sich wieder ändern. Ich brauche schöne Erlebnisse an den Feierabenden, damit ich Kraft sammeln kann für den ganzen Rest.
In diesem Sinne genießt alle euer Wochenende, tankt Kraft und macht es euch im Herbstwetter gemütlich. Dazu gebe ich euch noch einen Text von Konstantin Wecker mit auf den Weg, insbesondere die letzten beiden Zeilen der vorletzten Strophe.
Zitat: Es fasst im Frühling der nur Mut, der sich im Herbst auch Trauer schenkt. Zitatende.
Auf der Suche nach dem Link zum Text traf ich einen Song wieder, der mir gute Laune schenkt, wann immer ich ihn höre. Für alle, denen das Novemberlied zu melancholisch ist, hier Weil ich dich liebe.