Sieben Sachen Sonntag im November

Gesammelt von Geraldine.
Wir fotografieren sieben Sachen, für die wir am Sonntag unsere Hände gebraucht haben, egal ob für 5 Minuten oder für 5 Stunden.
Montag, 29. Oktober
In aller Frühe, noch vor 5 Uhr, habe ich die Waschfee befüllt und programmiert.
Danach habe ich mich tatsächlich noch mal hingelegt. Als ich wieder aufstand, war die Wäsche fertig und konnte aufgehängt werden.
Das sonnige, warme Herbstwetter, das sämtliche Vorhersagen noch am Samstag versprochen hatten, wollte sich nicht einstellen. Es blieb grau und düster. Dagegen musste angekämpft werden, indem ich die neue Duftlampe ausprobierte. Natürlich bot sich das Wetter auch dafür an, mit dem Strickzeug auf der Couch zu hocken. Bis zur Ferse bin ich immerhin gekommen.
Für Quitten wird es Anfang November langsam Zeit, sie zu verarbeiten. Gern nutze ich sie zur Saftgewinnung, während Gelee mir meist zu süß ist. Eine Idee, auf die mich Edith brachte, sind diese Quittenstückchen. Sie schwenkt sie noch in Butter und bestreut sie mit Zucker und Zimt. Doch das wäre mir wieder viel zu süß und zu fettig geworden. Also gab es die Stücke als Kompott, so wie man sonst Apfelstückchen kennt. Mein sehr spätes {gegen 11 Uhr} Frühstück. Das Fotografieren fiel mir erst ein, als die Schale schon fast leer war.
Wenn wir schon einmal dabei sind, bleiben wir noch beim Essen. Da ich am Abend fort wollte, bereitete ich schon am Nachmittag das Pfannengemüse vor, das ich am Montag mit in die Firma nehmen wollte. Das schmeckt so lecker, wie es aussieht.

Später packte ich alles Nötige, wie Papiere, Geldkarte und Taschentücher in meine kleine Tasche um. Und dann konnte es auch schon losgehen. Ab in den Gourmet Tempel. Dort war ich vor ein paar Wochen mit Katl, diesmal wollte ich den Sohn mit meiner Begeisterung für dieses Restaurant anstecken, was mir auch gelang. Die leckeren Salate und das Sushi habe ich zwar nicht selbst gemacht, aber immerhin eigenhändig auf meinen Teller geladen.
Und damit fand der Sieben-Sachen-Sonntag ein schönes Ende.
Wie? Acht? Was? Ach so, die Fotos, tja nun, die beiden Wäschebilder gehören doch zu einer Sache. *kicher*

Es gibt ihn wieder…

…den Sieben-Sachen-Sonntag. Nun gesammelt von Geraldine. Das freut mich sehr. Vielen Dank. Und natürlich versuche ich nun, nachdem ich ihn hier wiedergefunden habe, auch wieder regelmäßig sieben Fotos zusammenzubringen, von Dingen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe.
Und das war mein Sonntag, 28. Oktober
Die Kerzen auf dem Küchentisch angezündet und Tee aufgegossen. Mein derzeitiger Favorit: Earl gray mit ein paar Tropfen Milch.
Welche Tees mögt ihr denn so?

Für den Sohn einen Kaffee bereit gestellt… und dann selbst getrunken, weil er ihn glatt vergessen hatte. Mein Spruch, wenn ich in der Firma wieder einmal nicht dazu gekommen bin, meinen Kaffee heiß oder wenigstens warm zu trinken: Meine Oma sagte immer: Kalter Kaffee macht schön. Das versuche ich nun schon mein ganzes Leben.
Einmal erwiderte ein Kollege: Dann sollten Sie Ihren Kaffee heiß trinken! Tja.

Haare gefärbt. Sieht hier ziemlich dämlich aus, ist aber gut geworden, glaubt mir.

Mittagessen zubereitet. Ich hatte keine gelbe Currypaste mehr und habe stattdessen rote genommen. Die hätte ich etwas vorsichtiger dosieren sollen. Uiuiui, ist die Soße scharf. Aber lecker!

Socken gestopft. Dieses Paar ist ungefähr zehn Jahre alt. Ein Wunder, dass es überhaupt noch lebt.

Granatapfel gepuhlt. Das ist immer eine klebrige Angelegenheit. Dafür hatte ich dann ein leckeres Versper.

Socken gestrickt. Naja, fertig bin ich noch nicht, aber immerhin gut voran gekommen. Das wird wieder Größe 43 für den Sohn.

Und damit habe ich meine Sieben Sachen zusammengetragen und verlinke sie jetzt bei CheRRy’s World. Es wäre schön, wenn noch ein paar mehr mitmachen würden. Ich bin neugierig auf eure Sonntage.

Sieben Sachen…Wochenende 09./10. Dezember

Am Sonntag…
…bin ich extra früh aufgestanden, damit ich dieses hübsche Licht noch in der Dunkelheit anzünden und fotografieren kann. Sobald es draußen hell ist, wirkt es nämlich gar nicht mehr so schön. 171210_072620 Es gibt diese Leuchter auch mit weihnachtlichen Motiven, aber Christine, die mir diesen letztes Jahr zu Weihnachten schenkte, hat extra ein zeitloses Motiv ausgewählt. Ich liebe diese Leuchter aus zartem Porzelan.
Weil ich nun einmal auf war, zelebrierte ich gleich noch den Adventskalender samt Frühstück.171210_075223 Gemütlich war das!
Später, als es bereits hell war und die Kerzen nicht mehr ganz so heimelig wirkten, widmete ich mich meinen Haaren, denn heute wollte ich unbedingt schön sein.171210_092535 Butter schmelzen…171210_103101und Eier mit Zucker verrühren171210_104836gehören zum Plätzchen backen.171210_115126
Das Rezept ist denkbar einfach:
500g Butter{Margarine} zerlassen
5 Eier
500g Zucker {ich nehme nur 350g, ich mags nicht so süß}
5 Päckchen Vanillezucker
500g Mehl {Kali von IDIM in Berlin hat mich darauf gebracht, beim nähsten Mal Dinkelmehl zu nehmen}
500g grobe Haferflocken
1 Päckchen Backpulver
Alles miteinander vermengen, Häufchen auf Backbleche setzen und bei 180° Umluft ca. 20 Minuten goldgelb backen.

Von meiner Sockenstrickerei der letzten Wochen blieben eine Menge Schnipsel übrig, die zu nichts anderem mehr taugen, als sie in die Decke zu wurschteln.171209_140716Tatsächlich verstrickt habe ich nur das kleine grün-braune Knäulchen oben rechts.

171210_160359 Das Auto freizulegen, war gar nicht so schnell erledigt, wie ich dachte, denn während ich die Rückseite abkehrte, war die Front schon wieder eingeschneit.

Auf Decke stricken hatte ich am Abend keine Lust mehr, aber fix noch ein neues Sockenpaar anstricken, das musste sein. Auf dass wir noch mehr Reste produzieren.171210_225008

Sieben Sachen…Wochenende

Najaaa… Es waren deutlich mehr als sieben Sachen, für die ich an diesem Wochenende {02. und 03. Dezember} meine Hände gebraucht habe.

Am Sonntag…
Adventskalender zelebriert…171203_083710

Sagen von Irrlichtern gelesen. Das ist Bestandteil des Adventskalenders.171203_084042

An der Restersocke weitergestrickt. Langsam ergibt das ein Bild.171203_101746

Im großen Wollvorratsbeutel etwas gesucht, nicht gefunden, ihn kurzerhand auf dem Bett ausgekippt. Trotzdem nicht gefunden, was ich so dringend suchte. {Eine kleine blaue Socke. Ich hatte das Pärchen fertig, aber nun war nur noch eine Socke im Strickbeutel.}171203_142200

Gegen Mittag mit Mutti telefoniert und eine Reise gebucht. Blöd ist bei diesem Anbieter, dass die Buchung schon verbindlich ist, aber nur für den Reisenden. Dem entstehen Kosten, wenn er die Buchung einmal abgeschickt hat, und es sich danach {aus welchen Gründen auch immer} anders überlegt. Der Veranstalter hingegen kann immer noch sagen, Sorry, war gar nicht mehr frei. Besonders kundenfreundlich ist das nicht. Jeder Billiganbieter hat mittlerweile eine Art Shop- oder Warenwirtschaftssystem hinter seiner Buchungshomepage hängen, so dass der Kunde sofort sieht, ob die Zimmer zum gewünschten Termin noch frei sind. Fast überall hat man außerdem die Möglichkeit, in den ersten 24 Stunden kostenfrei zurück zu treten, bevor die Buchung verbindlich wird. Man müsste direkt mal prüfen, ob das Vorgehen dieses Anbieters überhaupt mit dem Fernabsatzgesetz im Einklang steht.171203_screen

Am Nachmittag in der Guten-Morgen-Tasse einen Kaffee aufgebrüht.171203_144325

Nebenbei im Eifel-Krimi gelesen.171203_154224

Nach dem Vesper den dicken Ordner auf den Küchentisch gehievt und mich über die Arbeit hergemacht, die ich mir mit heim genommen hatte. 171203_163833

Zwischendurch die Waschfee gefüttert und auch wieder ausgeleert.171203_163012

Ich mag ja Schnee nicht besonders und in der Stadt überhaupt nicht, aber so in der Dämmerung an einem Tag, an dem ich nicht zwingend nach draußen musste, sah das doch recht schön aus.171203_162856

Meinen angeschmurgelten Topf wieder blank geschrubbt.171203_160705

Zwiebeln geschnitten und dabei geheult. 171203_195140

Anderthalb Kilo Pilze geputzt und mit den Zwiebeln angeschmort für ein leckerlecker Abendessen. 171203_195146

Weil ich die zweite Socke nicht finden konnte, kurzerhand eine dritte gestrickt. Die andere taucht gewiss wieder auf, wenn das Pärchen längst verschenkt ist.171204_055541
Es war ein Sonntag, an dem ich ganz viel gemacht habe, und doch so wunderbar erholsam für Körper und Seele. Einfach schön.

Ein Sonntag am Meer…

Wenn dies ein Beitrag zum Sieben Sachen Sonntag {19.11.2017} wäre, gäbe es hier nur 7 Bilder. Wollte ich in Anlehnung an 12 von 12 einen Sonntag in Bildern darstellen, müssten es 19 Fotos sein. Dann wollen wir doch mal sehen…
06:30 Uhr
Weil ich am Abend zuvor so kaputt war, dass ich schon halb zehn im Sessel einschlief, hatte ich um diese frühe Stunde schon ausgeschlafen. Draußen zog gerade die Dämmerung herauf und ich setzte das erste Mal Kaffeewasser auf.
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Wie hatte doch Frau Plaudertasche so schön geschrieben: Camping ist Minimalismus auf Zeit. Und was hatte ich im September, als wir da waren, zu Herrn Krüger gesagt? Ich war schon immer Camping-Fan. Hier habe ich Camping mit einem festen Dach über dem Kopf. Und deshalb sieht es hier beim Kaffeekochen auch ein wenig sparsam aus. Aber ehrlich, wieviel mehr braucht man denn? Ein Spruch der Uraltfreundin lautet: Wer Meer hat, braucht weniger. Stimmt.
Nachdem Katl aufgestanden war, wurde das Bett wieder zur Couch umfunktioniert…171119_094645…und mit dem zweiten Kaffee, frisch gebackenen Croissants und Ziegenrahm der Frühstückstisch gedeckt.171118_WA0000Das sieht auch recht sparsam aus, war aber lecker und völlig ausreichend.
171119_115228Am Vormittag zauberte ein Sonne-Wolken-Regen-Mix interessante Lichtspiele.
171119_114923Traute Zweisamkeit im Badezimmer. Woran man natürlich deutlich sieht, dass wir momentan nur besuchsweise da sind.
171119_114045Endlich konnte ich die "ungeliebten" Socken fertig stellen, die natürlich nun, da sie fertig sind, doch sehr beliebt sind, weil die Herzchenferse, die ich so ungern stricke, einen sehr guten Sitz am Fuß bewirkt.
171119_114058Weil nach den Socken vor den Socken ist, musste natürlich sofort ein neues Paar angenadelt werden.
171119_114528Der Leuchter wurde neu bestückt, alles schon vorbereitet, damit beim nächsten Besuch schon für Gemütlichkeit vorgesorgt ist so gut es eben geht. Das geübte Auge erkennt natürlich, dass wir noch viel zu tun haben, denn so liederlich, wie der Fußbodenbelag in die Räume geklatscht wurde, kann das natürlich nicht bleiben.
Bei herrlichem Sonnenschein und kräftigem Wind machten wir uns auf den Weg nach Lubmin. Ich war erfreut, dass ich Schleichwege fand, statt der ausgeschilderten Umleitung zu folgen, und so mindesten 20 km sparen konnte.
Die Sonne hatte sich leider verkrochen, als wir ankamen. Der Wind war geblieben.171119_135745So liebe ich die Ostsee.171119_143044Der Hafen von Freest empfing uns dann schon wieder freundlicher {wettermäßig und sowieso}.
171119_145505In der Hafentaverne ließen wir uns
171119_150514Dorsch und 171119_150530Hecht schmecken. Sehr lecker.
171119_145437Wir bewunderten einen riesigen Hibiskus und dessen prächtige Blüten…171119_145345…betrachteten einen alten Webrahmen und 171119_145445 eine historische Wäschemangel…171119_145557…und lernten eine Sage kennen.171119_155620Wie die windgepeitschten Kokardenblumen als letzter Gruß vom Sommer Abschied nehmen, nahmen wir Abschied vom Meer, für eine Weile.
22.00 Uhr
171119_213326Wieder daheim in Sachsen.
Was für ein Wochenende. Sehr anstrengend und doch gleichzeitig unglaublich erholsam.

Bis bald, Ostsee.

Sieben Sachen Sonntag {15.10.2017}

Du hast keinen SiSaSo geschrieben merkte die Freundin schon vorletzte Woche an. Letzte Woche sagte sie dann nichts mehr, aber auch da fehlte mein Eintrag zu SiSaSo. Die beiden Sonntage {01. und 08. Oktober} waren nicht so berichtenswert und Fotos gab es auch keine. Inzwischen ist die Zuversicht zurückgekehrt, hat den dicken grauen Wolken den Platz streitig gemacht, denn ich habe schon viel geschafft und weiß, dass ich nun auch den Rest schaffe. Schließlich bin ich nicht allein, sondern habe tolle Freunde, die mich tatkräftig unterstützen. Deshalb war der Sonntag, 15. Oktober ein sehr schöner Tag, der der Entspannung galt.
Da es das SiSaSo-Format in seiner ursprünglichen Form nicht mehr gibt, werde ich nicht nur zeigen, was ich mit meinen Händen getan, sondern was ich überhaupt an diesem Tag unternommen habe.
4:11 Uhr erwachte ich aus einem chaotischen Traum und musste zunächst einmal mein Bett wieder herrichten, denn so konnte es nicht bleiben.171015_050850Nebenbei bemerkt, was da so als Knäuel auf den nackten Matraze liegt, ist ein Spannbettlaken. Trotzdem hatte es sich um meine Füße gewickelt. Da wundert es wohl niemanden, dass ich nicht erholt bin, wenn ich während des Schlafes derartig herumwirtschafte. 😉
Gegen 6:30 Uhr stellte ich fest, dass ich wohl doch nicht noch einmal einschlafe und beschloss, wenigstens meiner angefangenen Socke ein paar Runden hinzu zu fügen.171015_120218
Am Vormittag entschied ich mich trotz niederschmetternder Müdigkeit dafür, doch nicht ins Werk zu fahren, sondern das schöne Wetter zu genießen und Mutti und die Katl mit auf einen Ausflug zu nehmen. Während ich vor ihrer Haustür auf Mutti wartete, entdeckte ich diesen hübschen Herbstboten.171015_122418
Um die Mittagszeit erreichten wir Bad Dürrenberg und das Gradierwerk.171015_132451.
Den Nachmittag verbrachten wir im Kurpark. Betrachteten hübsche Herbstbepflanzungen…171015_141631
…ließen uns vom Solezwerg zu Geschichten inspirieren…
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…wandelten zwischen Palmen…
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Auf dem Heimweg war ich so müde, dass ich den mit Katl geplanten Saunabesuch für diesen Abend absagte und mich lieber auf meine Couch kuschelte. So wuchs die Socken dann am Abend noch ein paar Runden über die Ferse hinaus.
Es war ein schöner Tag, ein gelungener Ausflug, besonders, weil keine von uns vorher schon einmal in Bad Dürrenberg gewesen war. Es ist doch immer schön, wenn man in der näheren Umgebung etwas Neues entdecken kann.

Sieben Sachen Sonntag {24.09.2017}

Sieben Sachen, die ich mit meinen Händen getan habe, egal, ob für 5 Minuten oder für 5 Stunden.
So lautete immer die Vorgabe für den Sieben-Sachen-Sonntag, den anscheinend leider nur noch die Centi und ich fortführen.
Und ich habe diesen Sonntag geschwächelt. Übernachtet hatte ich bei Christoph, weil die Junghexe da war, er aber abends arbeiten musste. Da bleibe ich dann immer mit in B-Dorf. So begann mein Sonntag in der Nacht um drei , als Christoph heim kam und mir erzählte, dass der Bus 9.30 Uhr zurück im Hotel sein muss. Mit meinen Händen habe ich die gestrickte Decke bis an die Nase hinauf gezogen, um mich wieder in den Schlaf zu huscheln. Fotografiert habe ich natürlich nicht.
6.30 Uhr hörte ich den Sohn im Bad und schlug vor, den Bus jetzt gleich wegzubringen. Er grummelte zwar, zog sich aber an und los ging es. Mit meinen Händen wischte ich ein paar gelbe Pappelblätter vom Auto, bevor ich dem Sohn in die nass-graue Morgendämmerung folgte. Eine Kamera hatte ich gar nicht dabei.
Kurz vor Neun rief Mutti an und war ganz aufgeregt, weil ich ihre Steuer nicht bezahlt hatte. Hatte ich natürlich doch, nur fand sie die Zahlung nicht auf ihren Kontoauszügen. Nachdem ich online nachgesehen hatte, wann die Zahlung erfolgt war, stellte sich heraus, dass sie den passenden Kontoauszug noch gar nicht geholt hatte. Aber mir erst mal unterstellen, ich hätte meine Pflichten nicht erfüllt. *grrr* Was hätte ich fotografieren sollen? Mein verärgertes Gesicht?
Gegen 11 kam ich auf die Idee, mir endlich einen Guten-Morgen-Milchkaffee zu machen.170924_104240
Gegen 13 Uhr hatten wir es plötzlich eilig, weil die Junghexe mit ihrer Mutti ins Kino wollte, vorher noch etwas für die Schule erledigen sollte und der Film schon 14.45 begann. Da war keine Zeit mehr für das leckere Mittagessen, dass der Sohn für uns hatte. Da war keine Zeit mehr für irgend etwas. Schnell anziehen, aufräumen und los, das Mädchen zu ihrer Mutti bringen. Es war auch keine Zeit zum fotografieren. Das ist wohl klar, oder?
Ich fuhr von dort aus gleich weiter zum Wahllokal. Die entsprechenden Unterlagen hatte ich tags zuvor wohlweislich mitgenommen. Das Wahllokal zu fotografieren, schien mir unangebracht.
Es war dann doch bereits halb drei, als ich mit dem Kreuze-machen fertig war und nach Hause fuhr, wo ich zu nichts Lust hatte und deshalb auch nichts fertig bekam, außer, mich auf die Couch zu packen.
Irgendwann am Abend wachte ich auf. Es war noch hell, so hell, wie es an diesem Sonntag überhaupt nur geworden war, und ich dachte für den Moment, ich es wäre Morgen und ich hätte verschlafen. Zum Glück stellte sich das als Irrtum heraus.
Weil ich das leckere Mittagessen bei Christoph verpasst hatte, krumpelte ich noch ein wenig in der Küche herum und zauberte ein nicht ganz gesundes Abendessen, Nudeln mit Gemüse. Wenigstens das habe ich dann fotografiert.170924_212025

Sieben Sachen Sonntag {17.09.2017}

An diesem Sonntag war kein Ausflug geplant. Deshalb hatte ich Gelegenheit, eine Menge verschiedener Dinge mit meinen Händen zu tun.
170917_110502 Zum Beispiel habe ich einen ganzen Berg Paprikaschoten gefüllt und gekocht. Das waren so viele, dass ich zwei Töpfe brauchte. Die Füllung besteht aus etwas Rinderhack, Reis und viel Käse.
170917_115204Geschirr gespült. Ja, ich spüle von Hand. Immer. Für einen 1- bis gelegentlich 2-Personen-Haushalt lohnt kein Geschirrspüler.
170917_111519 Wäsche auf den Dachboden gebracht.
170917_124947Kleider für Montag gerichtet. Das spart am Morgen Zeit und gibt mir die Chance, in Ruhe Kaffee zu trinken, bevor ich los muss.
170917_123801 Ein paar Runden an einer kleinen Socke gestrickt.
170917_143942Im Garten Gladiolen ausgegraben. Die müssen vor dem Frost aus der Erde geholt und im Frühjahr wieder eingesetzt werden.
170917_153558Dem Meerrettich zu Leibe gerückt. Es gibt noch eine große Ecke im Garten, wo er wachsen darf, aber da auf dem Beet am Teich hat er nichts zu suchen.
170917_184732Bei Mutti den Abendbrottisch gedeckt. Ursprünglich wollten wir im Garten grillen. Aber es war so schnell so kalt geworden, dass wir den Plan verwarfen und mit Sack und Pack zu Mutti fuhren {die wir ja sowieso heim bringen mussten} und dort zusammen Abendbrot aßen.

Sieben Sachen Sonntag {10.09.2017}

Und hier ist mein Sieben-Sachen-Sonntag.
Wir hatten einen Ausflug nach Bad Kösen geplant und ich habe mich dreimal umentschieden, was ich anziehen möchte. So konnte ich erst am Morgen meine Fingernägel passend lackieren. {Das Rot in der Mitte.}
170910_101932 Nun musste ich nur noch das Kleid vom Dachboden holen.
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Ich holte die Mutti ab und startete in Richtung Süden. Mit meinen Händen hielt ich das Lenkrad, was ich aber nicht fotografiert habe, denn so sehenswert ist das nun nicht. Wir schwatzten über Reisen, an denen die Mutti möglicherweise teilnimmt, über Wolkenbilder und alles Mögliche, bis ich plötzlich bemerkte, dass wir auf Eisenberg zu rollten. Dabei hätten wir zwei Abfahrten zuvor schon von der Autobahn herunter gemusst. Also wendete ich in Eisenberg und fuhr zurück. Wir hatten unseren Spaß mit diesem unfreiwilligen Abstecher.
In Bad kösen suchten wir uns eine Gaststätte, fanden einen schönen Platz direkt an der Saale und bestellten unser Mittagessen.
170910_134309 So, wie wir es haben wollten, stand es nicht in der Karte. Wir bekamen trotzdem alles wunschgemäß. Klöße statt Kartoffeln, Rotkohl statt Sauerkraut. Super lecker war es und ich habe alles verputzt.
Danach ging es in den Kurpark zum Kurkonzert. Deshalb hatten wir uns diesen Ausflug an genau diesem Sonntag ausgesucht. Ich kenne den Teddy schon einige Jahre, habe ihn auf verschiedenen Märkten getroffen, wo ich als Spinnerin einen Stand hatte und er für musikalische Untermalung sorgte.
170910_154224 Mit meinen Händen habe ich begeisterten Beifall gespendet und natürlich bei vielen Titeln mitgeklatscht.
170910_170239 Nach dem Konzert kehrten wir noch auf einen Kaffee ins Café Schoppe ein, das heißt, hinein sind wir gar nicht gegangen, sondern haben uns ein Plätzchen auf der Terrasse gesucht. Was haben meine Hände dabei getan? Den Schaum vom Milchkaffee gelöffelt.
Wieder daheim habe ich noch ein amtliches Schreiben aus dem Briefkasten gefischt. Wieso habe ich das denn gestern nicht gesehen?170910_184657 War ja klar, dass von amtlicher Seite nichts getan wird, ohne eine Gebühr dafür zu verlangen. Aber 20,00 Euro für ein einziges doppelseitig bedrucktes Blatt Papier ist doch schon ganz schön heftig. Nutzt ja nix, bezahlt wird es umgehend.

Kurz vor 20:00 Uhr kam ein Anruf des Sohnes. Und so bin ich im schwindenden Abendlicht noch einmal über Land gefahren, um ihn von der Arbeit abzuholen.
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Danach habe ich die Mutti noch einmal angerufen, weil ich nach den Eindrücken des Ausfluges noch ein wenig recherchiert hatte und ihr davon erzählen wollte. Dann schwatzte ich noch ein wenig mit dem Sohn, der von seinem interessanten und amüsanten Arbeitswochenende erzählte.
Für den Sonntagsblues gab es an diesem Sonntag keinen Raum.

Sieben Sachen Sonntag – Sammelliste

Also ihr Lieben, die ihr vom Sieben-Sachen-Sonntag nicht lassen möchtet, auch wenn die Idee von Frau Liebe nicht mehr bei Anita von Grinsestern gesammelt wird, hier könnt ihr den Link zu euren Sieben Sachen als Kommentar hinterlassen.
Ich bin sehr gespannt, was ihr heute so alles mit euren Händen gemacht hat, egal ob für 5 Minuten oder für 5 Stunden.

Ich freue mich auf eure Kommentare.
Bis heute Abend dann.
Eure Mira