Sieben Sachen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe, werden gesammelt von Geraldine Das ist so eine Sache mit den Sieben-Sachen. Manchmal bin ich den ganzen Sonntag beschäftigt, allerdings nur mit einer Sache. Dann wieder mache ich tausend Dinge, die sich nicht gut fotografieren lassen. Oder ich vergesse es einfach, Fotos zu schießen.
Da ich es aber schön Finde, dass Geraldine diese Aktion immer noch weiterführt, will ich auch dann über meine Sonntage berichten, wenn ich das Motto nicht ganz treffe.
Ich hatte gut geschlafen und vor allem lange. Erst gegen 7.30 Uhr klappte ich meine Augen auf. Es war grau draußen, aber nicht ganz so grau, wie gestern. Zum Fenster kam es kalt herein, aber nicht ganz so kalt wie gestern. Eine halbe Stunde später saß ich schon im kurzärmeligen Shirt {oh, ich Heldin!} auf dem Balkon mit Kaffee und Strickzeug.
Es wurde ein zweiter Kaffee und noch einige Maschen, doch der Entschluss, in den Garten zu gehen, reifte nicht, obwohl die Taschen schon seit gestern gepackt waren.
Zum Glück fragte Sylvana irgendwann an: Wollen wir uns in 20 Minuten im Garten auf ein Käffchen treffen?
Oh ja. Da schaffte ich es, die Taschen zu schnappen und loszugehen. Vor dem Haus traf ich den Verteiler der Sonntagszeitung und nahm eine gleich mit, weil mir kurz vorher eingefallen war, dass es in dieser Woche die Coupons für den Liebslingsasiaten geben müsste. Diesen habe ich dann auch gleich ausgeschnitten. Katl, guck, was ich habe. *lach*
Bei weitern zwei Pötten Kaffee und der Unterhaltung mit Sylvana wurde die Socke fertig, die beim Guten-Morgen-Kaffee gerade an der Ferse angekommen war. {Das Foto habe ich erst am Abend bei Kunstlicht aufgenommen, deshalb ist es nicht so schön.
Der Sohn wollte Mittagessen kochen und ich erbot mich, die Kartoffeln zu schälen. Ich habe auch ein paar rote, meinte er. Eine davon war besonders.
Ich habe sie trotzdem geschält.
Gleich danach machte ich mich über die Zucchini her.
Auch weitere Gemüse wurden in kleine Stücke geschnippelt und in handliche Portionen verpackt.
Als ich mit dem Gemüse fertig war, kamen die Äpfel an die Reihe.
Im Grunde habe ich den ganzen Nachmittag geschält, geschnippelt und verpackt.
Sylvana fuhr heim, der Sohn machte sich auf den Weg, um seine Arbeitswäsche zu waschen. Plötzlich war ich allein. Ich nutzte die Zeit, um aus einem Rest des grauen Sockengarns ein Patch an meine Decke zu stricken {Davon gibt es heute kein Foto, hab’s vergessen} und ging mit meinem letzten Rest kalten Kaffees zu Anke und Jürgen hinüber auf ein Schwätzchen. Da senkte sich bereits der Abend über die Gärten und den beiden war es zu frisch, so dass sie sich auch auf den Heimweg machten. Auch ich packte meine Taschen, als der Sohn anrief und fragte, ob ich Abendessen möchte.
Daran habe ich mit meinen Händen nicht viel getan, nur ausgepackt und in den Mund geschoben. 😉
Dafür gab es zu Hause noch etwas zu erledigen, nämlich die Wäsche abzunehmen und zu verräumen.
Die Wäsche des Sohnes war nicht geschleudert, weil die Waschmaschine zu voll war. Also teilte ich die Waschladung, schaltete zweimal den Schleudergang ein. Gerade als ich die zweite Ladung aufhängen wollte, begann es wie aus Eimern zu gießen. Also hievte ich den Wäscheständer vom Balkon ins Bad, riss die Fenster auf, damit die Wäschen im Gegenzug wedeln konnte, ohne wieder nass zu werden.
Dann kuschelte ich mich in meine Decken. Der Film, den ich mir aus der Mediathek gesucht hatte, flimmerte ohne mich. Dafür hatte ich angenehme Träume.
Nachtrag
Wie ich oben schon erwähnt hatte, passt mein Eintrag nicht so 100%-ig ins Format des Sieben-Sachen-Sonntag, weil es diesmal wieder einmal viel mehr Dinge waren, die ich gatan habe. Aber glücklich war ich an diesem Tag, weil ich so viel geschafft und so viele schöne Vorräte angelegt hatte. Und deshalb dachte ich mir, ich schaue mal, ob mein Eintrag zu Katrins #Sonntagsglück passt. Ich finde schon, und habe es deshalb jetzt auch noch dort verlinkt.
Macht es hübsch, bis nächste Woche.
Zunächst sammelte ich Falläpfel ein, die ich zu Apfelkompott oder -mus verarbeiten will. Später gab es Kaffee im Garten. Kuchen hatten wir diesmal nicht.
Zwischendurch wurden immer wieder die Stricknadeln geschwungen, hauptsächlich mit den Socken, die ich dann am Abend daheim noch fertig bekam.
Weil Mutti wissen wollte, woran ich tags zuvor in Neckeroda gestrickt hatte, nahm ich zwischendurch das Tuch zur Hand und strickte auch daran ein paar Rippen.
Nachdem ich die Mutti heim gebracht hatte, wollte ich einen "bequemen" Weg fahren und stellte dabei fest, dass dieser neuerdings gesperrt ist, mit Pollern und einer Schranke. Na toll! Für mich hieß das wenden und einen noch größeren Umweg. Da ich nun sowieso umkehren musste, tat ich etwas, das ich noch nie gemacht habe. Ich bestellte meinen allerersten Sub {Werbung ohne Auftrag oder Entgelt}. Gegessen hatte ich schon mal einen, den der Schwestermann mitgebracht hatte, bestellt noch nie, weil mir das zu umständlich und nervig war. Ich habe mich auch diesmal schwer getan und war bei meiner Bestellung zu zaghaft. Lecker war’s trotzdem.
Nach dem Essen überlegte ich, dass ich doch noch eine Maschine Wäsche waschen könnte. Als diese fertig war und ich sie aufhängen konnte, war es bereits dunkel.
Bevor ich den Wäscheständer auf dem Balkon aufstellte, versorgte ich erst noch meine schönen Pflanzen mit Wasser.
Weil es mittlerweile schon wieder recht früh dunkel wird, kam ich erst in meinen Garten zurück, als die Elfenlichter bereits den Weg beleuchteten.
Ich schaute noch ein Filmchen in der Mediathek. Dann streckte ich mich auf der Schaukel aus und schlummerte friedlich bis zum Sonntag Morgen halb sechs. Ab da wollte ich den Tag genießen und tat das zuerst mit einer Tasse Kaffee und einer unfertigen Socke.
Im Laufe des Vormittags wurde die Socke fertig, wovon ich kein Foto habe, weil ich das Paar am selben Tag gleich an den Sohn weiter gab. Ebenso gibt es kein Foto von den Socken die ich sofort für mich anstrickte. Damit muss ich mich beeilen, denn meine Sockentüte ist nach dem Umzug in der neuen Wohnung plötzlich unsichtbar gweworden. *kicher*
Da der Sohn erst am Nachmittag kommen wollte, fütterte ich die Fische. Diese Handvoll Futter war im Handumdrehen verschwunden und es gab noch eine Handvoll. Als der Sohn kam, dachte er, ich hätte die Tierchen vergessen und fütterte nochmals. So ein verfressenes Völkchen!
Ein paar Bohnen konnte ich noch ernten. Eine weitere Charge beginnt gerade erst zu blühen.
Dafür schnippelte ich spät am Abend in meiner schönen kühlen Wohnung noch Zucchini {auch aus dem Garten} und einen Berg Pilze für eine Rum-fort-Pfanne. {Ihr wisst schon, was rum liegt und fort muss.

…gönnte ich mir dann einen Milchkaffee, und die schöne gelbe Primel, die auf beiden Fotos zu sehen ist, sorgte dafür, dass sich meine Stimmung hob. An diesem grauen, verregneten Wochenende brauchte ich einfach Farben, ganzu besonders brauchte ich GELB.
…gesellten sich gebratene Eier mit Schinken und machten das Frühstück komplett und den Sonntag schön.
…ein paar Wollreste aufgewickelt hatte, kam nun einn Knäuel an die Reihe, das die liebe Katl mal für mich geribbelt und aufgewickelt hatte. Dieses handgewickelte Knäuel kugelte immer zwischen meinen Resten herum. Deshalb wickelte ich es nun zu einem stapelbaren Knäuel. Die bunten Knäulchen im Hintergrund stammen von diesem Sockenpaar…
Paar Nr. 
Gern hätte ich beide Socken gleich gehabt, aber das wollte nicht gelingen. Mir gefallen sie trotzdem richtig gut.
…verbrachte ich mit diesem Buch. Es ist das erste Buch in diesem Jahr, das ich ausgelesen habe. Zwei weitere von Eric Berg warten noch auf mich.
Wie man sieht, habe ich mich doch dazu entschlossen, die großen Reste nicht komplett in der Decke zu verstricken, sondern noch Restesocken daraus zu zaubern. Diesmal klappt das hoffentlich besser mit den Anfängen der zweiten Socke, damit sie wenigsten annähernd gleich werden.
Der letzte Schwung Haferplätzchen von gestern Abend musste noch aus dem Ofen geholt und in einer Keksdose untergebracht werden.
Der Spruch lautet: Das ist das Geheimnis der Gnade. Es ist nie zu spät.
Die Schwester startete einen Videoanruf. Das konnte länger dauern. So schnappte ich mein Strickzeug und bekam doch tatsächlich das Ufo-Tuch fertig. Quasi nebenbei.
Das Haarefärben hatte ich von gestern auf heute verschoben. Nun musste es unpetinkt sein.
Ebenso natürlich muss man für den Belag sorgen. Wie es aussieht gehört Zwiebeln schneiden zu meinen Sonntagen immer dazu.
Weil der 2. Advent war und das laut Mutti eine unserer Traditionen ist, mussten wir die Stolle anschneiden.
Am Abend wurde endlich die Reispizza fertig. Hmmm. Lecker!!!
Nun beschäftige ich mich noch mit der Steuererklärung des Schwagers. Konkret suche ich nach einer Möglichkeit, bestimmte Ausgaben einzutragen, die meines Erachtens gar nicht absetzungsfähig sind. Er meint aber, man könne sie absetzen. Und ich muss zugeben, dass ich mit Steuererklärungen für Gehaltsempfänger gar keine Erfahrung habe. Ich kann nur Selbständige/Gewerbetreibende und Rentner. Hach.
…ein Räucherkerzchen angezündet. Duftnote Weihrauch. Mir gefällt diese am besten zur Weihnachtszeit.
…Zwiebeln geschnippelt und Klöpschen gebraten. 
…die Spitze der zweiten Socke gestrickt. Es ist das Paar 26/2018. Der Sohn hat es am Nachmittag gleich angezogen.
…Gemüse geputzt, geschnippelt, gekocht.
Reste herausgesucht und endlich einmal wieder 
zwei Patche an meine Decke gestrickt.
Danach habe ich mich tatsächlich noch mal hingelegt. Als ich wieder aufstand, war die Wäsche fertig und konnte aufgehängt werden.
Natürlich bot sich das Wetter auch dafür an, mit dem Strickzeug auf der Couch zu hocken. Bis zur Ferse bin ich immerhin gekommen.

Das schmeckt so lecker, wie es aussieht.
Und dann konnte es auch schon losgehen. Ab in den Gourmet Tempel. Dort war ich vor ein paar Wochen mit Katl, diesmal wollte ich den Sohn mit meiner Begeisterung für dieses Restaurant anstecken, was mir auch gelang. Die leckeren Salate und das Sushi habe ich zwar nicht selbst gemacht, aber immerhin eigenhändig auf meinen Teller geladen.
Die Kerzen auf dem Küchentisch angezündet und Tee aufgegossen. Mein derzeitiger Favorit: Earl gray mit ein paar Tropfen Milch.
Für den Sohn einen Kaffee bereit gestellt… und dann selbst getrunken, weil er ihn glatt vergessen hatte. Mein Spruch, wenn ich in der Firma wieder einmal nicht dazu gekommen bin, meinen Kaffee heiß oder wenigstens warm zu trinken: Meine Oma sagte immer: Kalter Kaffee macht schön. Das versuche ich nun schon mein ganzes Leben.
Haare gefärbt. Sieht hier ziemlich dämlich aus, ist aber gut geworden, glaubt mir.
Mittagessen zubereitet. Ich hatte keine gelbe Currypaste mehr und habe stattdessen rote genommen. Die hätte ich etwas vorsichtiger dosieren sollen. Uiuiui, ist die Soße scharf. Aber lecker!
Socken gestopft. Dieses Paar ist ungefähr zehn Jahre alt. Ein Wunder, dass es überhaupt noch lebt.
Granatapfel gepuhlt. Das ist immer eine klebrige Angelegenheit. Dafür hatte ich dann ein leckeres Versper.
Socken gestrickt. Naja, fertig bin ich noch nicht, aber immerhin gut voran gekommen. Das wird wieder Größe 43 für den Sohn.
Es gibt diese Leuchter auch mit weihnachtlichen Motiven, aber Christine, die mir diesen letztes Jahr zu Weihnachten schenkte, hat extra ein zeitloses Motiv ausgewählt. Ich liebe diese Leuchter aus zartem Porzelan.
Gemütlich war das!
Butter schmelzen…
und Eier mit Zucker verrühren
gehören zum Plätzchen backen.
Tatsächlich verstrickt habe ich nur das kleine grün-braune Knäulchen oben rechts.
Das Auto freizulegen, war gar nicht so schnell erledigt, wie ich dachte, denn während ich die Rückseite abkehrte, war die Front schon wieder eingeschneit. 













