Zeit ist relativ {24.11.2019}

Ein Wochenrückblick…
Diese Woche verging wieder rasend schnell und fühlte sich dennoch an wie zwei Wochen, weil wir am Mittwoch einen Feiertag hatten, der, glaube ich, nur in Sachsen frei ist.
Diesen habe ich überwiegend lesend verbracht, weil am Donnerstag die Bücher in der Bücherei fällig waren und ich eines unbedingt noch auslesen wollte. Insgesamt sind es drei, die zusammen gehören. Wenn ich das dritte, das ich verlängern lassen musste, auch fertig habe, werde ich mal etwas darüber schreiben. Ihr müsst aber nicht gespannt sein, denn so riesig wird meine Bewertung nicht ausfallen, obwohl ich vorher sehr begierig war, die Bücher zu lesen. Nun ja.
Und samstags wird gebadet…
Nicht nur durch den Feiertag, sondern auch sonst kam in dieser Woche der gewohnte Trott durcheinander, was mir recht gut gefiel. Es gibt zwei Dinge, die mich an meinem Alltag besonders nerven. Erstens, keine Zeit für mich zu haben. Klar.
Und zweitens dieser ewig gleiche Trott. Jeden Tag um 5 Uhr raus, jeden Tag die gleiche Dienstzeit. Montag
Abend dies, Mittwoch Abend jenes. Und jeden Donnerstag einkaufen. *grrrr* Ich bin alles, nur kein Nine-to-five-Typ. Entsprechend gut gefiel mir, dass in dieser Woche alles anders war. Die Mutti hatte einen Arzttermin am Donnerstag, so dass wir nicht einkaufen konnten. Da aber die Bücherei auf dem Plan stand, wollte ich da allein hin. Am Ende war die kleine Frau so früh bei ihrem Arzt fertig, dass ich sie doch noch mit in die Bücherei schleppte. Aber eben freiwillig, weil mir so war und nicht, weil es donnerstags so gehört.
Gerstern nun kam ich nicht dazu, mich am Samstagsplausch zu beteiligen, weil ich gestern ein ganz tolles Stricktreffen hatte. Wir trafen uns schon um 8 Uhr im Alex zum Frühstück. Das heißt, die ersten beiden Mädels waren 8 Uhr da. Ich schaffte es nicht ganz pünktlich, war so gegen Viertel neun {Viertel nach acht} da. Im Laufe des Vormittags trudelten dann noch sechs weitere Strickerinnen ein. Wir saßen in einer kuscheligen Ecke, haben sehr gut gefrühstückt, viel, viel geschwatzt und gestrickt haben wir natürlich auch. Ich hatte es wieder einmal mit den Bobbelsocken. Es geht voran, aber ich habe gefühlt noch nie so lange für ein Paar Socken gebraucht. Das Treffen mit dieser Strickgruppe schreit nach Wiederholung. Besonders gefällt mir, dass dort an so velen verschiedenen Projekten mit den unterschiedlichsten Garnen gearbeitet wird und darübr ein reger Austausch besteht. Da findet man immer Anregungen für Neues. Die reinste Ideenschmiede. Einen Tipp für einen schönen Stoffladen habe ich bekommen. Zitat Romy: Das ist ein süßer Laden, einer von denen, die man unterstützen sollte. Na, gern doch.
Auch liegt er in der Nähe meiner Arbeitsstelle. Da kann ich doch zum Feierabend mal stöbern gehen.
Jetzt stöbere ich erst einmal ein wenig bei Andrea, worüber ihr gestern so geplauscht habt.
Und weil ein Stricktreffen und ein neu entdeckter Stoffladen für mich viel mit Vernetzung zu tun haben, verlinke ich diesen Eintrag auch bei Katrin und ihrem #Sonntagsglück.

Hach… und dabei bin ich noch gar nicht fertig. Das kennt ihr vielleicht von Musik-CDs {als es die noch gab}. Da hatte man die Scheibe zu Ende gehört und wunderte sich, dass der Player nach dem letzten Stück nicht abschaltete. Und mit einem Mal, so nach ein, zwei Minuten Stille, kam da noch eine nette Zugabe. Ich habe da ein paar Slberlinge im Fundus, bei denen das so ist.
Und heute gibt’s bei mir noch Nachschlag. Hihi
Ich wollte euch nämlich noch etwas zu dem Foto ganz oben erzählen. Die Pflanze ist eine Azalee, die mir meine Junghexe vor, ich glaube, fünf Jahren zum Geburtstag geschenkt hat. Sie stand immer in meiner Küche, mal im Fenster, mal auf dem Tisch und brachte in jedem Winter wieder einzelne Blüten, über die ich mich immer sehr freute. In diesem Sommer nun, nach dem Umzug, habe ich die Pflanze mit vielen anderen auf den Balkon gestellt und erst bei drohenden Nachtfrösten herein geholt. Und nun ist sie voller Knospen und Blüten. Da musste sie einfach mal auf’s Bild. Vielleicht fragt ihr euch, was diese glänzenden Gebilde auf dem Foto zu suchen haben. Die habe ich extra dort hingestellt, weil ich sie euch zeigen wollte. Es sind Übungsstücke, die eine Kursteilnehmerin in unserer CNC-Dreherei gefertigt hat. In dieser Wohnung hier snd alle Türen so beschaffen, dass sie von selbst ins Schloss fallen. Das mag ich aber nicht haben. Bei mir stehen üblicherweise alle Zimmertüren offen. und dafür brauche ich Türstopper. Was könnte sich dazu besser eignen, als diese hübschen Übungsstücke? ich muss nur noch etwas Filz darunter kleben, damit sie mir nicht das Parkett zerschrammen, dann können sie ihren Dienst aufnehmen.
So, das wollte ich unbedingt noch erzählen. Nun macht es euch hübsch und genießt einen hoffentlich sehr entspannten Sonntag.

10 Gedanken zu “Zeit ist relativ {24.11.2019}

  1. Liebe Mira, nachdem ich endlich schlau genug war, mal zu gucken, ob es eine Ravelerin mit Namen Mira gibt, hab ich Dich auch endlich als meinen Weihnachts- resp. Adventswichtel “enttarnt” und bin mal auf Deinem Blog stöbern gegangen – schön ist das hier! Und Deine Socken werden superschön, da lohnt sich die zusätzlich investierte Zeit! Hach, Drops Fabel hab ich schon lange nicht mehr verstrickt… vielleicht “muss” ich da vor Weihnachen nochmal zuschlagen! Ich wünsche Dir und Deinen Mitstrickerinnen eine tolle Weihnachtsfeier und eine superschöne besinnliche Adventszeit!

    1. Ich weiß nicht, ich bin schon am Überlegen, ob ich dieses Stück nochmal ribbeln soll. Die Mittwochsstrickerinnen in Halle machen die kleinen Bommelchen nämlich mit der Häkelnadel. Da geht das viel schneller und sieht auch besser aus. Hm.

      Ich stricke in letzter Zeit fast nur noch Opal und habe die Fabelwolle nur ausgesucht, weil es die einzige war, die ich einfarbig da hatte.
      Jetzt weißt du auch gleich, welche Reste dich erwarten.
      Opal, Opal und -Überraschung- Opal.

      Liebe Grüße

  2. Liebe Mira,
    es freut mich sehr, dass du so einen netten Austausch in dieser Strickgruppe hast! So macht das Stricken doch doppelt Spaß.
    Azaleen mag ich auch, einziger Nachteil ist, dass sie so viel Wasser brauchen. Daher überdauern sie bei mir leider – na zumindest keine drei Jahre.
    Hab eine schöne Woche!
    Liebe Grüße
    Ingrid

    1. Meine Azalee ist Kummer gewöhnt. Übermäßig viel Wasser bekommt sie bei mir nicht. Ich glaube, daran gewöhnen sich die Pflanzen mit der Zeit.

      Liebe Grüße
      die Mira

  3. Die Azaleen verbringen den Sommer bei mir auch im freien. Ich staune immer wieder, dass anscheinend bei euch im Nachbarland viel in Cafes gestrickt wird. Bei uns gibt es das nicht und ich glaube man würde höflich gebeten zu gehen.
    L G Pia

    1. Oh ja, hier wird viel in Cafés gestrickt. Manche stellen sich richtiggehend auf regelmäßig wiederkommende Strickgruppen ein. Gerade heute Nachmittag fahre ich zu einem Café in Halle, die heute extra für unsere Gruppe Gulaschsuppe und Feuerzangenbowle anbieten, weil wir eine kleine Weihnachtsfeier veranstalten wollen.
      Ich glaube allerdings, dass es im Osten des Landes verbreiteter ist, als in den westlichen Regionen.
      Lieb grüßt die Mira, die nachher vor lauter schwatzen kaum zum Stricken kommen wird.

  4. Mein 2. Name ist “Brauner Finger”. Was du nicht kaputt bekommst, wird bei mir trotz aller günstigen Umgebungs- bzw. Umweltfaktoren braun und geht ein. Aber seit 20 Jahren besitze ich einen künstlichen Ficus-Baum, der so echt aussieht (echter Holzstamm und so), dass ihn meine Mutter mal während meiner mehrwöchigen Abwesenheit regelmäßig gegossen hatte 🙂

    1. Und das hat der Ficus überlebt? Ich meine, bei zu viel Wasser hätte der Holzstamm ja auch faulen können. *kicher*
      Naja, ich bekomme schon auch mal Pflanzen kaputt. Zum Beispiel geht mir jetzt wahrscheinlich ein Hibiskus ein, obwohl er zwischen zwei anderen steht, die sich bester Gesundheit erfreuen und genau nicht anders behandelt werden. Keine Ahnung, was da los ist.

  5. Liebe Mira,
    endlich habe ich dich gefunden, habe schon mal im Internet nach deine Seite geguckt, aber nur die von Blogger gefunden und eben alte.
    Jetzt bist du ja hier und das ist schön.

    Es ist doch klasse, wenn du so eine tolle Strickgruppe hast. Bei uns gibt es das so nicht und eine ins Leben rufe ich auch nicht.

    Mit Azaleen habe ich gar kein Glück, obwohl es bei mir mit 19 Grad doch relativ frisch in der Wohnung ist gehen sie ein.
    Heut habe ich mir nur ein wunderschönes Alpenveilchen in der Adventsausstellung gekauft und hier bin ich gespannt, ob es überlebt

    Wenn du möchtest, dann schau am Dienstag bei mir rein, ich denke mein Adventskranz wird dir gefallen.

    Mit lieben Grüßen und auch einem entspannten Sonntag, ich möchte jetzt Bethmännchen backen.

    Lieben Gruß Eva

    1. Liebe Eva, mit Alpenveilchen habe ich seit “der Wende” kein Glück mehr. Vorher hatte ich einige über mehrere Jahre, das älteste war 14 Jahre alt und blühte jeden Winter. Die standen im Sommer im Treppenhaus {Ostseite} und im Winter in allen Räumen der Wohnung, zwischen den Doppelfenstern. Damals waren das wirklich noch doppelte Fenster und dazwischen ca. 10 cm Fensterbank. Dort standen die Töpfe dann den ganzen Winter und blühten, was das Zeug hielt. 1990 im Herbst zog ich zu meinem damaligen Partner in eine Neubauwohnung mit modernen Fenstern. Von da an brachte ich die Aplenveilchen nie mehr zum Blühen und mit der Zeit gingen sie ein. Schade.
      Dir wünsche ich mit deinem mehr Glück, damit du lange Freude daran hast.
      Liebe Grüße
      die Mira

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