Guten Morgen ihr Lieben
Diesen Samstagsplausch musste ich ein wenig vorbereiten, sonst würde die Veröffentlichung womöglich nicht klappen. Der Grund ist Jena und mein selbstverzapftes Chaos. Dass es bei mir mal ruhiger wird, bleibt wohl eine Illusion. Wahrscheinlich kann ich gar nicht anders, als chaotisch.
🤭
Die Wochenrückschau
Samstag, 08. Juni
Ich hatte bereits letzte Woche erwähnt, dass wir einen Ausflug zu den Orchideenwiesen geplant hatten. Da waren wir auch und es war wunderschön.

Das rote Waldvöglein hat mir am besten gefallen, aber das mit dem Fokus beim Fotografieren der Pflanzen müssen wir mal noch üben. *kicher*
Und dann, wir waren schon auf dem Rückweg, ist mir was saublödes passiert. Wir wollten einen nicht sehr hohen, aber steilen Damm überqueren. Der Jenaer fragt noch, ob ich das schaffe und ich war voller Überzeugung. Und ich war tatsächlich schon fast oben, da rutschte ich mit dem linken Fuß aus meinem Schuh und dann gab es kein Halten mehr. Ich kugelte den steinigen Hang hinunter, schlug noch zweimal mit dem Gesicht auf die Steine. Der Jenaer war sofort bei mir und tupfte mir das Blut aus dem Gesicht. Und von der anderen Seite kam ein junger Mann, der helfen wollte. Ich bedankte mich und meinte, es wäre nur der Schreck und kam auch recht schnell wieder auf die Beine. Ich bestand darauf, dass wir unsere Wanderung fortsetzten, aber der Jenaer führte mich dann über einen anderen, flacheren Weg. Es war auch dort sehr schön und wir sahen noch mehr Orchideen, die ich dann aber nicht mehr fotografieren mochte.
Wie lädiert ich war, sahen wir dann erst daheim. Die gesamte linke Seite von Blutergüssen verunziert, das Knie aufgeschlagen, der große Zeh… tja, irgendwie verbogen. 🤭 und einige Schrammen im Gesicht. Da kann man zum Glück den Ponny drüber kämmen. Das sieht keiner. Sowas dämliches aber auch. Wer geht denn in Latschen auf Wanderschaft? Hätte ich mal bloß meine Barfußschuhe angezogen, dann wäre das nicht passiert.
Es war trotzdem ein wunderschöner Ausflug. Die schönen Eindrücke überwogen den blöden Sturz bei weitem.
Sonntag, 09. Juni
Im Botanischen Garten war Pflanzenbörse. Da wollten wir unbedingt hin. Ich wollte nach Buntnesseln Ausschau halten und wir fanden tatsächlich einige ausgefallenen Exemplare. Außerdem erstand ich für den Sohn zwei Chili-Pflanzen, eine Habanero Schärfe 10 und eine Birds Eye Schärfe 9. Danach wollten wir noch in ein uriges Gasthaus, das jedoch erst in einer Stunde öffnen sollte. So haben wir uns dann doch auf den Heimweg gemacht. Das Wochenende war einfach nur schön.
Montag, 10. Juni
Ich fuhr mit dem Zug nach Erfurt und absolvierte dort meinen ersten Kurstag in dem neuen Projekt. Das lief prima. Als ich heim kam, hatte der Schatz gekocht. Er hat sich was besonderes einfallen lassen. Also, kochen kann er auch noch!
Ausführlich gibt es den Tag hier.
Dienstag, 11. Juni
Mein zweiter Arbeitstag in Erfurt. Diesmal nur 5 UE, dafür gestaltet sich der Heimweg langwierig. Macht aber nichts, ich habe trotzdem meine Freude. Ja, ich fahre gern Bahn.
Auch hier ein wenig mehr zum Tag.
Mittwoch, 12. Juni
Ich kehre nach Hause zurück. Wenn es nach dem Schatz gegangen wäre, hätte ich bleiben sollen, aber ich muss am Donnerstag in Leipzig arbeiten. Da bot es sich an, am Mittwoch heimzufahren.
Donnerstag, 13. Juni
Der gleiche Kurs wie am Montag in Erfurt. Hier in Leipzig ist er ein wenig anstrengender, aber trotzdem schön.
Freitag, 14. Juni
An diesem Morgen waren die Straßen wie leer gefegt und ich kam kurz vor acht in der Firma an. Die Kollegin war ganz überrascht. Ich hab noch nicht mal den Kaffee fertig. Wir hatten noch genug Zeit, alles Mögliche zu besprechen.
Diesmal brauchte ich meine Presentation nur zweisprachig. Das war entspannt.
Nach fünf Unterrichtseinheiten war Wochenfeierabend. Ich hatte noch überlegt, ob ich die Einladung der Weinkönigin zum Kaffee annehme und hatte schon am Morgen mein Strickzeug eingepackt, weil ich ihr dann gleich bei ihren Fragen vom Donnerstag hätte helfen können. Dann aber fuhr ich gewohnheitsmäßig eine Strecke, auf der ich nicht bei ihr vorbei kam. Und als mir das auffiel, war ich schon fast daheim.
Ich wollte ein wenig ausruhen, dann meine Taschen packen und am Abend nach Jena fahren. Ich dachte mir, wenn die gesamte Nation das Eröffnungsspiel verfolgt, müssten die Straßen leer sein und ich gut voran kommen. Doch dann kam es mal wieder anders. Aus dem Ausruhen wurde nichts. Erst rief der Sohn an, der wieder einen kleinen Auftrag für mich hatte. Da ich dafür den Rechner brauchte, blieb ich an ein paar Bloggs hängen. dann rief die SchieTo an, sie werde nachher noch vorbei kommen. Also war da zwischendurch auch nix mit duseln auf der Couch. Dann war sie da und auch recht schnell wieder weg. Aber inzwischen hätte ich mich mit dem Taschen packen sputen müssen, wenn ich mich noch auf den Weg machen wollte. Müde und ein weng knautschig war ich außerdem. So disponierte ich um. Ich wollte noch meinen gesamten Kram zusammen packen, nur die Lebensmittel nicht. Die sollen noch bis Samstag Morgen im Kühlschrank bleiben. Sie zu verpacken würde schnell gehen. Dann wollte ich früh zu Bett gehen und am Samstag in aller Frühe nach Jena starten.
Nun ja, das mit dem früh zu Bett klappte schon mal nicht. 🤭
Heute
Ich war früh auf, kam aber nicht in Gang, vermutlich, weil der Tag aussah, als sei auch er nicht in Gang gekommen. Stockdunkel war es. Noch während ich meine Balkonpflanzen goss, öffnete der Himmel seine Schleusen. Es regnete nicht einfach, es gab einen heftigen Wolkenbruch. Während ich das Auto belud, wurde ich klatsch nass. Doch dann kam ich endlich los. Ab Weißenfels ließ der Regen nach und in Thüringen strahlte die Sonne.
Nachher wollen wir zum Kunstgarten. Hoffentlich hält jetzt das Wetter, denn Regen kann die Veranstaltung wahrlich nicht brauchen.
Gebloggt in dieser Woche
An allen Tagen, die in der Rückschau nicht ausführlich beschrieben wurden, habe ich Notizen aufgeschrieben.
Also:
Montag, 10. Juni: Notizen
Dienstag, 11. Juni: Montagsstarter und Notizen
Mittwoch, 12. Juni: 12 von 12
Donnerstag, 13. Juni: Notizen
Freitag, 14. Juni: Ich habe den Tag in der Wochenrückschau etwas ausführlicher beschrieben, deshalb keine extra Notizen
Samstag, 15. Juni: Da sind wir gerade.
Jetzt komme ich zu Andrea.
Euch allen ein wunderfeines Wochenende
Eure Mira
Bevor dieses wunderschöne Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel rausgeht, habe ich es schnell noch im Foto festgehalten. Solche Schmuckstücke stellen wir aus alten Brettern her. Und ja, man spielt hier mit nur drei Spielsteinen pro Farbe. Reicht doch, oder?
Mein Räum- und Wuseltag. Da gab es ein paar Kartons, die ich demnächst mit nach OZ nehmen will. Die Inhalte räumte ich neu zusammen und hatte fast den ganzen Tag gut zu tun. Am Nachmittag kam dann noch der Heizungsableser. Am Abend habe ich, ja was wohl? Richtig, ich habe gestrickt. 


Da steht diese kleine Grubenlok vor dem Gebäude. Leider ein bissel heruntergekommen, wie alles dort {zumindest äußerlich}. Schade eigentlich.
Da, wo wir das Auto abgestellt hatten, gibt es diese alte Pumpe. Betrieben werden kann sie wohl nicht mehr. Sehr ihr? Ich bekomme nur noch ausgedientes Zeugs vor die Linse.
Ich erstand das letzte {oder einzige} Gerät. Außerdem traf ich meinen Nachbarn von gegenüber und er verwickelte mich in ein Gespräch. Das war nett, auch wenn wir dort im Laden im Weg herum standen. 😉 Zwei Frauen meinten, wir sollten doch zum Schwatzen ins Café gehen. Hach ja, wie gern!
Ich freue mich wieder sehr, dass ich am
Es ist kalt geworden. Auf der Wiese liegt Reif und ich habe meinen Milchkaffee ganz schnell wieder nach drinnen getragen, bevor er zu Eiskaffee wird.
NEIN, wir haben nicht gegen die Corona-Regeln verstoßen.

Meine drei Salinewichtel.

Weil wir danach unbedingt noch ans Meer wollten, fuhr ich dann doch noch auf die Insel {Usedom}, nach Karlshagen, wo es selbst um 21.55 Uhr noch richtig hell war.
Das erinnerte mich an einen Titel von 