Dezembernotizen – 10.12.2025

Elfchen des Tages
Halbmond
nimmt ab
ich leider nicht
Herbert singt vom Vollmond
Alltagsfreude

Vollmond {YouTube-Link}

Tagesaufgabe(n)
Von vorgestern übrig geblieben
02. Brief zu Post bringen {per Einschreiben}
04. Socke 17/1 Ferse stricken
05. Socke 17/1 Fuß beginnen

Von gestern übrig geblieben
07. auf dem Heimweg einkaufen
08. kochen
09. Koffer packen

heute neu
10. Leergut wegbringen
11. asiatisches Essen holen
12. Eis mitbringen Gescheitert, weil die Sorte, die ich wollte, im Gefrierschrank ganz oben lag und ich nicht daran langen konnte.
13. Mit dem Sohn gemütlich essen

Gedanken
Tja, das mit den Abenden wird gelingen. Heute zumindest werde ich mit dem Sohn schön zu Abend essen.
Gestern erübrigte sich das Einkaufen auf dem Heimweg. Ebenso das Kochen. Am Mittag hatte ich einen Anruf erhalten. RoHen war gleich von der Firma aus nach Jena aufgebrochen. Nächste Woche wird er von dort aus arbeiten. So werden wir uns vor der Weihnachtsreise vermutlich nicht noch einmal sehen. Wozu auch? Seine Klamotten durchzuwaschen, in eine Tasche zu packen und ihm zu Beginn der Reise lang zu bringen, kann ich auch allein. Dazu muss er sich nicht extra herbemühen.
Meinen Koffer konnte ich gestern nicht packen, weil die Kleider noch nicht ganz trocken waren. Heute wird das ganz schnell gehen, ich brauche nicht viel für 3 Tage.

Ärger im Paradies

Oder
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben…
Da hatte ich doch vor ein paar Wochen damit begonnen, für meine Freundin GabhÄu Einschlafgeschichten aufzunehmen und fand das sehr insprierend. Selbst nutze ich die Einschlafmeditationen von Marco Neumann oder Mentalreisen. Da hatte ich schon mal überlegt, ob ich den beiden vielleicht meine Geschichten anbieten soll, damit sie diese vortragen. Ihre Stimmen gefallen mir so gut.
Tja, und dann meinte GabhÄu, sie freue sich immer so sehr, wenn ich ihr Sprachnachrichten sende. Sie höre meine Stimme so gern. Daraus entstand dann die Idee, immer mal eine Einschlafgeschichte für sie aufzusprechen. Daraus wiederum entstand der Gedanke, vielleicht doch mal mit einem Podcast zu starten und meine eigenen Geschichten zu präsentieren.
So beschäftigte ich mich mit Podcasts und dummerweise habe ich das wohl im Gespräch mit einem Kumpel erwähnt {Freund möchte ich ihn nicht nennen, weil er sich oft nicht wie ein solcher verhält}.
Dieser Kumpel, nennen wir ihn JoT, schrieb mir eine Nachricht, ich solle mich dringend melden. Ich rief ihn an, weil ich dachte, es sei etwas passiert und er brauche vielleicht Trost.
Doch nein, er wollte mit mir über ein Projekt sprechen, das er sich ausgedacht hatte.
Ich habe mir überlegt, wir sollten ein gemeinsames Projekt aufbauen. Ein Prokrat. Also ein Prokrast.
Du meinst einen Podcast.
Ja, genau, ein Postcast. Wir nennen das Geschichten am Spinnrad. Da kommen dann unsere Geschichten und Gedichte rein. Und das, was ich zur Zeit mache. Ich hatte dir doch heute schon ein Gedicht geschickt.
Ähm, ja, aber das ist aus dem Struwwelpeter. Das kannst du nicht einfach verwenden.
Das ist älter als 80 Jahre. Das darf ich nehmen.
Mach, was du denkst {macht er sowieso}, aber wenn du nicht ausschließlich eigenes verwendest, bin ich raus.
Nur mit meinen eigenen Gedichten bekomme ich den Postcast nicht gefüllt. Und deine Geschichten können wir nicht nehmen. Die sind zu lang. So ein Postcast sollte nicht länger als 5 bis höchstens 10 Minuten sein.
Es ging noch eine Weile hin und her, während er versuchte, mir seine Vorstellungen unseres gemeinsamen "Postcasts" aufzuzwingen. Es sollte später Gespräche geben, Interviews, Veranstaltungsaufzeichnungen. Ich versuchte, ihn zu bremsen, indem ich ihn darauf hinwies, dass dafür einiges an technischer Ausstattung nötig sei. Meinen Freund Lutz hätte ich darum bitten können, doch dieser weilt nicht mehr bei uns. So fällt mir nur noch ein anderer Freund ein, den ich fragen könnte, von dem ich aber nicht weiß, ob er noch über entsprechende Tontechnik verfügt.
Ach, den fragen wir da nicht. Ich würde das mit XXXX XXXX machen.

Ich habe mich so über JoT aufgeregt, dass ich die Diskussion abbrach.
Meine Aufreger:
Der erste ist unsinnig, weils mir egal sein könnte, aber ich finde, wenn man schon Podcasts produzieren und damit an die Öffentlichkeit gehen will, dann sollte man wenigstens wissen, dass diese weder Prokast, noch Prokrast heißen und auch nicht Postcast.
Der zweite wiegt viel schwerer. Geschichten am Spinnrad ist mein Format. Seit rund 15 Jahren! Und jetzt kommt der daher und will seinen "Postcast" Geschichten am Spinnrad nennen. Was, bitte, haben von Heinrich Hoffmann oder von Rilke geklaute Gedichte denn mit meinem Spinnrad zu tun?
Der dritte Aufreger ist, dass er mir dieses gemeinsame Projekt vorschlägt, in dem ich die Arbeit haben soll, mich um die Aufnahmen und alles kümmern, sie erstellen und hosten muss, während er die Inhalte bestimmt, die gesamte Vorgehensweise und ich da nicht einmal mitreden darf.
SO NICHT!!!

Ach, und XXXX XXXX ist Profi. Er wird sich bestimmt nicht unentgeltlich vor JoTs Karren spannen lassen.
zurück zum Samstagsplausch

Na sowas

Der vergessene Montag
Geht euch das auch manchmal so? Ein Feiertag fällt auf einen Wochentag und schon ist das gesamte Zeitgefühl im Eimer. So ging es mir gestern Abend.
Mit der Chef-Kollegin in TDO hatte ich verabredet, in den nächsten Wochen immer montags und donnerstags bei ihr zu arbeiten. Das reicht zwar nicht, denn sie würde mich dort in Vollzeit brauchen, aber der nächst höhere Chef, der die Verträge unterschreibt, will das nicht. Er will sparen und macht in diesem Wahn eine Menge kaputt. Aber nutzt ja nix, da müssen wir bis Ende Juni erst einmal durch.
Da nun aber der Montag ein Feiertag war, ging ich eben am Dienstag zur Arbeit nach TDO. Der Arbeitstag fühlte sich dann auch wie ein Montag an, mit Test der Mitarbeiter und mit all dem Verwaltungskram für den Wochenbeginn. Entsprechend ging ich am Abend davon aus, die nächsten beiden Tage frei zu haben und in dieser Zeit zum einen meine Homeschooling-Aufträge abzuarbeiten und noch Zeit für die Steuererklärungen der Familie zu haben. Die hängen ja komplett an mir. Die Mutti kann es nicht, der Sohn mag es nicht und meine eigene ist ja sowieso bei mir. Zum Glück stehlen mir in diesem Jahr keine sogenannten Freunde meine Zeit, die mich nur solange kannten, bis ihre Steuererklärung fertig war und von denen ich danach nie mehr etwas hörte.
Heute Morgen wurde mir dann mit Schrecken bewusst, dass schon Mittwoch ist und ich alles das, was ich für die nächsten beiden Tage geplant hatte, nun heute schaffen muss. Huch.
Dann mal jetzt einen großen Pott Milchkaffee und dann los.

Dieser Eintrag wird fortgesetzt
Ähm, oder doch nicht.

23. Dezember, die Zweite

So, wie sieht es aus mit der Liste?

Sülze fertigstellen.
Ich denke jedes Jahr, dass sie mir noch besser gelungen ist und noch leckerer schmeckt, als je zuvor. Und diesmal denke ich das auch wieder.
So eine leckere Sülze hatte ich noch nie. Ehrlich.
Wäsche waschen.
Ich hab sie trotz Regen auf den Balkon gehängt und sie ist schon einigermaßen getrocknet. Nachher stelle ich den Wäschenständer ins Bad, da trocknet der Rest über Nacht auch noch.
Ein Geschenk fertig stellen.
Das dauert nicht mehr lange. Irgendwann heute Abend schaffe ich das noch. Dann zeige ich es vielleicht sogar noch, weil die zu Beschenkende hier ohnehin nicht liest.
Ein Geschenk beschaffen.
Das habe ich als einzige Amtshandlung auf morgen verschoben. Das muss am Vormittag zu schaffen sein. Falls nicht, dann eben nicht.
3 kg Rosenkohl putzen.
Nach einem Telefonat mit der Kleinen Frau haben wir das auf den 2. Feiertag Vormittag vertagt und wollen das dann gemeinsam machen. Da macht es auch mehr Spaß.
Die Mülltonne steht draußen.
Ich war inzwischen noch zweimal dort und hab noch Kleinigkeiten reingeworfen.
Klamotten für 4 Tage packen.
Streichen kann ich das noch nicht, weil es zwar vorbereitet ist, aber ein Teil der Sachen noch auf dem Wäscheständer hängt. Siehe oben.
Alle Schenkis verpacken.
Wenn da nicht "Alle" stünde, könnte ich es streichen. Aber es fehlen jetzt noch zwei, das was noch fertig werden soll und das, was ich noch holen möchte.
Hm. Irgendwie alles nur halbe Sachen heute. Wie gut, dass ich die Liste habe.
Gänsekeulen aus dem Frost holen.
Wie stelle ich das denn jetzt dar? Also, das war schon erledigt und ich freute mich, dass ich die Draußen-Dinge für heute erledigt hatte. Da kam, just, als ich die Keulen so verarztet hatte, dass sie mir beim Auftauen nirgends herumsuppen, ein Anruf: Können wir noch mal umplanen? Wann holst du denn die Hexe?
Gar nicht.
Waaas? Warum denn nicht?
Weil sie auch umplanen musste. Sie kommt selbst, aber erst am Abend.
Hm, ich wollte nämlich gerade fragen, ob ich vielleicht auch erst am Abend kommen kann. Dafür wäre ich am 2. Feiertag dann zum Mittagessen da.

An der Stelle plante ich dann um. Und nachdem ich das getan hatte, wird das Fest jetzt vielleicht auch für mich wirklich noch ein Festm, weil es so herum viel entspannter ablaufen wird, insbesondere wenn mal alle Verordnungen und Verbote beachten und einhalten möchte. Die folge dieser Umplanung war, dass ich die Gänsekeulen heute gar nicht auftauen muss, dafür aber die Entenkeulen. Also stieg ich noch mal in den Keller hinunter {weil da meine große Gefriertruhe steht} und tauschte die Keulen aus. Das bedeutet aber auch, dass ich am 1. Feiertag den Rosenkohl schon brauche. Ach, naja, das Putzen mache ich trotzdem mit Mutti. Da haben wir ja den ganzen Vormittag Zeit dafür.

Jetzt gehe ich in die Wanneund streiche das schon mal, weil das so gut wie erledigt ist. Während nachher die Haare trocknen, wird das Schenki fertig.
Und dann bin ich auch fertig, glaube ich.

Samstagsplausch {28.11.2020}

Guten Morgen
Ich freue mich wieder sehr, dass ich am Samstagsplausch bei Andrea teilnehmen kann. Da bin ich nun heute so früh aufgestanden, schon 5:15 Uhr, und sitze doch erst jetzt wieder dran, euch von meiner Woche zu berichten. Ach, ach. Immerhin läuft die Waschfee.
Ach Mist. Telefon, dreiviertel Stunde weg, zusätzliche Aufgaben erhalten… und meine Zeit, die ich mir für den Samstagsplausch nehmen wollte, ist nun auch dahin. *grummel*
Nun aber!
Die Woche in zwei Worten…
Anstrengend!
Entspannend!

Klingt nach Widerspruch, ist es aber nicht. Anstrengend war die Woche, weil ich am Montag und Freitag in der Niederlassung in Leipzig gearbeitet habe {wo ich gar nicht mehr gern bin, weil die Stimmung dort so mies ist} und dazwischen drei Tage in Cottbus war, wo ich sehr gern arbeite, aber eben weder vor der Hinfahrt, noch nach der Rückfahrt frei hatte. Naja, und das empfand ich eben als anstrengend.
Entspannend war die Zeit in Cottbus, weil… Nun, ihr hattet schon mitbekommen, dass ich in der letzten Zeit wieder zunehmend von der Kleinen Frau genervt war, weil sie, altersstarrsinnig, wie sie nun mal ist, permanent versuchte, ihren Kopf durchzusetzen, und dabei andauernd an mir herum zerrte. Als ich aber in Cottbus war, gab es genügend Abstand, so dass ich mich eben wirklich entspannen konnte. Außerdem habe ich eine klare Ansage gemacht, dass sie nicht bei jedem unserer Gespräche wieder vom Essen am 2. Feiertag anfangen soll, weil ich dann nämlich überhaupt nichts koche!
Inzwischen {gestern} hatten wir dann ein klärendes Gespräch und nun hoffe ich, dass Ruhe ist und wir die Adventszeit geruhsam genießen können.

Adventliches
In den letzten Jahren hatte ich nie den Nerv für Adventsdekorationen. Immer war ich gestresst und genervt, weil ich rund ums Jahr ohne Urlaub gearbeitet hatte, sowieso schon reif war, für die Insel und dann noch zu den Letzten gehörte, die in der Firma vor den Feiertagen das Licht ausmachten. Selbstredend kam noch die gesamte Feiertagsvorbereitung dazu, alles heranschaffen, was gegessen werden soll, stufenweise, so wie es gebraucht wird, alles auch zubereiten und zur Mutti verfrachten. Geschenke beschaffen, nicht nur, was ich schenken will, sondern auch noch für alle anderen, wer wem was schenkt koordinieren und am besten auch noch heranschaffen und am allerbesten auch noch verpacken. Wenn alle anderen dann feierten und sich freuten, saß ich entkräftet und deprimiert unterm Baum und wäre am liebsten ganz allein durch den Schnee gewandert, den es leider gar nicht gab.
Letztes Jahr hatte ich diesen ganzen Trubel so satt, dass ich versuchte, eine neue Tradition in der Familie einzuführen. Wir fuhren über die Feiertage weg und trafen uns am Urlaubsort auch noch mit Schwester und Schwager. Das war schön! Es gab gleich zwei positive Nebenwirkungen. Zum einen war meine Adventszeit sehr entspannt, weil ich mich weder um Tannenbaum, noch um Gänsebraten zuu kümmern hatte. Zum anderen, weil wir ja alles hätten mitschleppen müssen, reduzierte sich die gesamte Schenkerei auf liebevoll ausgesuchte {oder hergestellte} Kleinigkeiten. Von mir bekam jeder der Mitreisenden ein Paar Socken und etwas zu naschen, was nicht unbedingt Süßikeiten sein mussten. Gern auch mal ne Salami.
Dies als Tradition zu etablieren, klappte auch, weil alle so angetan waren von der Idee, dass wir das nächste Familientreffen schon für Ostern planten und sogar schon gebucht hatten. Dann kam alles anders!
Und nun sitzen wir wieder zu Hause und wenn wir Pech haben, sogar jeder für sich allein. Und ich habe wieder die Vorbereitung am Hals. Bin damit allerdings schon ein Stück weit gekommen, weil der Gänsebraten schon in der Tiefkühltruhe wohnt und ich auch nicht für so viele Leute planen und organisieren muss, da wahrscheilich kein Besuch kommen darf. Das und das oben erwähnte klärende Gespräch entspannen meinen Adventsstress. Ebenso die Tatsache, dass ich bis auf die 50. KW nicht mehr Vollzeit arbeite.
Und da stelle ich plötzlich fest, dass ich ausgerechnet in diesem seltsamen und teilweise schwierigen Jahr Lust auf weihnachtliche Deko habe. Also habe ich gestern dicke weiße Kerzen und ein Brett besorgt. Nachher hole ich noch Grünes aus dem Garten. Und Perlen, Schleifen und sonstigen Dekokrams habe ich da. Mal sehen, vielleicht finde ich ein Zweiglein mit Hagebutten oder ein paar Kiefernzapfen. Irgendwas findet sich, und dann mache ich mir ein schönes Adventsgesteck.
Ja, da habe ich Lust drauf.
Morgen…
…ist dann die Mutti an der eihe. Sie hatte ich gestern mitgeschleppt zum Kerzenkauf. Da dekorieren wir dann am Vormittag, damit wir es gemütlich haben, wenn wir am Nachmittag Stolle essen wollen.

Jetzt…
…widme ich mich erst mal den zusätzlichen Aufgaben, damit ich die erledigt habe, wenn der Sohn wieder anruft. Dann ist die Wäsche an der Reihe und dann gehe ich auf Tour, ein paar Dinge einsammeln, die ich mir erst heute überlegt habe oder die ich in Muttis Beisein nicht kaufen wollte.
Meine Runde durch eure Blogs hebe ich mir für den Abend auf, gemütlich mit einem Schälchen Tee.

Habt alle ein schönes Wocheende
und bleibt oder werdet wieder gesund.