Dezembernotizen – 12.12.2025

Ich bin glücklich!
Weil ich tolle Freundinnen habe.
Hatte ich doch gestern hier von der Waschfee geschrieben, die nicht mehr wäscht. Kam doch gestern Abend eine Nachricht von MuSniF, ich könne die Wäsche sehr gern bei ihr waschen. Sie ärgerte sich ein wenig, weil sie sich erst kürzlich eine neue Waschfee gegönnt und ihre alte weggegeben hatte. Nur hätte ihre Alte {*grins*} mir nichts genutzt, weil ich sehr wenig Platz habe und einen Toplader brauche. Daraufhin schickte sie mir eine Kleinanzeige mit ebensolchem Gerät. Außerdem sagte sie mir auch andere Hilfe zu. Ich war völlig platt. Total gerührt. Und begeistert von dieser Freundschaft. Daaaaanke!
Und dann kam in der Nacht noch Nachricht von Katl: Du kannst mir deine Wäsche bringen. Und wenn sie trocknergeeignet ist, bekommst du sie schrankfertig zurück. Hach, da war ich auch wieder gerührt.
Und insgesamt bin ich sehr glücklich über solche Freundinnen. Da hat man zeitweise über Monate oder Jahre keinen Kontakt, aber wenn es darauf ankommt, sind sie da.
Und ich habe noch drei andere Freundinnen, die genauso zu mir stehen würden, die aber für die Wäscheaktion bissel zu weit weg wohnen.
Ach, und dann gibt es noch eine gute Entwicklung. Die Kleinanzeige, die MuSniF mir geschickt hatte, habe ich dem Sohn gezeigt. Er hat sich sofort darum gekümmert, und heute Nachmittag können wir die Maschine abholen.
Wie meinte MuSniF neulich? Es fügt sich. Ja, es fühlt sich endlich wieder gut an.
Und das mit RoHen wird sich auch wieder fügen. Jetzt glaube ich fest daran.

Tagesaufgabe(n)
übrig geblieben
09. immer noch der Koffer
heute neu
20. 12 von 12
21. Für Jürschn 12 von 12 vorbereiten
22. Wochenabrechnung
23. Waschfee abholen
31. Alte Waschfee entsorgen
24. Waschfee ausprobieren
25. Blognacht Verpasst, weil ich noch längst nicht soweit war.
26. Socke 17/2 anstricken
27. Fotos für 12f26
28. 23plus1 Adventskalender schreiben {Fußstapfen}
29. Klöpschen braten
30. Fingernägel schön

11. Dezember 2025 – Adventskalender

23plus1
Tag 11 in Gabis Adventskalender
Das Thema lautet: Schlitten

Auf dem Berg sah sie die Hand vor Augen nicht. Dicke Flocken wirbelten so dicht um sie herum, dass sie nicht einmal die Freundin erkannte, die eine Armlänge von ihr entfernt stand.
"Willst du wirklich dort hinunter?", fragte diese.
"Unbedingt! Es sind nur ein paar Meter die Straße runter bis zur Schlittenstation."
Sie machten sich auf den Weg. An der Station, wo das Schneegestöber bereits deutlich nachgelassen hatte, liehen sie zwei Schlitten aus. 5 km lang führte die Rodelstrecke über Wiesen und durch dichten Nadelwald. Jauchzend rasten sie hinunter ins Tal, eins mit dem Schlitten und der Natur. Das war Freiheit!

Besagte Rodelstrecke führte übrigens von der Spindlerbaude auf dem Berg fast bis hinunter in den Ort Spindlermühle. Die Freundin, mit der ich damals dort war, fiel übrigens während der Abfahrt zweimal vom Schlitten in den tiefen Schnee.

Dezembernotizen – 11.12.2025

Elfchen des Tages
Schlitten
Glöckchen klingen
wilde Fahrt bergab
Schnee glänzt weiß, glitzert
Winterspaß

Tagesaufgabe(n)
übrig geblieben
09. Koffer packen
heute neu
14. Socke 17/1 Fuß fertig {Gr. 43}
15. Schmuddelwäsche zusammensuchen
16. Schmuddelwäsche transportfähig verpacken
17. Zwiebelgemüse kochen Entfallen, weil es im Kaufmannsladen Hack im Angebot gab. So wurde das zubereitet
18. 23plus1 Advents-Drabble schreiben schreiben {Schlitten}
Spontan hinzugekommen
19. Angebote im Kaufmannsladen beschaffen

Gedanken
Seelisch geht es mir etwas besser. Der blöde Brief ist versendet. Nun muss ich abwarten, was weiter geschieht.
Auf Anraten des Sohnes habe ich gestern telefoniert. Ich hätte dich nachher auch noch angerufen. Ist das so? Jetzt ist der schwarze Peter bei mir. Ich bringe hier eine unnötige Härte herein. Ich hab dies und das gesagt. Hm. Tatsächlich ist es wohl keine Absicht, mich zu verletzen, sondern eine Mischung aus eigenen Sorgen, Unwohlsein, Gedankenlosigkeit und etwas, das ich nicht mit einem Wort benennen kann. Eine Art Sachlichkeit, mit der ich gefühlsduselige Tante nicht umgehen kann. Nun muss ich sehen, ob ich mich daran gewöhnen kann.
Die Sorgen reißen nicht ab. Jetzt ist die Waschmaschine kaputt. Der Sohn hat schon versucht, eine andere heran zu organisieren. Im Moment sieht das nicht so gut aus. Mal sehen. Ich muss mir die nächsten 2 bis 3 Wochen Möglichkeiten erschließen, in wessen Waschfee ich die eine oder andere Trommel kreiseln lassen darf. Ich habe da schon eine Idee, wen ich fragen kann.
 
Wie doof. Ich bin heute gestürzt. Da wollte ich zum Feierabend einen Stecker aus der Steckdose ziehen. Deshalb beugte ich mich schräg über den Schreibtisch. Und was macht der dusselige Schreibtischsessel? Rollt weg, kippt um und ich falle unter den Tisch. Der Sessel halb auf und über mir, verkeilt zwischen Tisch und Wand. Nun musste ich ihn erst einmal von mir herunter bekommen und dann versuchte ich aufzustehen. Auf den Knien war ich schnell, aber dann fehlte mir die Möglichkeit, mich abzustützen. Das dauerte eine halbe Ewigkeit, bis ich auf Händen und Füßen stand. Danach ging das Aufstehen gut. Was einem so passiert.
 
Am Nachmittag kam der Bus später. 7 Minuten zu spät. Dadurch konnte ich meiner S-Bahn nur noch hinterher schauen. Zum Glück kam der Regionalexpress pünktlich {eine halbe Stunde später}. Ab nächster Woche muss ich immer mit diesem Zug fahren, denn der Fahrplan ändert sich und die S-Bahn, mit der ich sonst immer fuhr, wurde ersatzlos gestrichen. Zu allen anderen Stunden 14, 16, 17 Uhr und später wird dieser Zug von xx:41 auf xx:56 verschoben, was passen würde, weil der Bus von xx:26 auf xx:36 verschoben wird. Da würde ich diese S-Bahn xx:56 auch erwischen. Aber eben nicht 15:56 Uhr. Da gibt es diese S-Bahn nicht. Ja, warum auch, ist ja nur Berufsverkehr. Da kann man so einen Zug locker einsparen. Für mich heißt der neue Fahrplan, ich muss morgens noch eine Viertelstunde früher los und komme abends mindestens eine halbe Stunde später heim. Ach menno! Ich hatte jetzt schon jeden Tag insgesamt 3 Stunden Wegezeit. Dann sind es fast 4. Und das für ganze 40 km Weg.

Dezembernotizen – 10.12.2025

Elfchen des Tages
Halbmond
nimmt ab
ich leider nicht
Herbert singt vom Vollmond
Alltagsfreude

Vollmond {YouTube-Link}

Tagesaufgabe(n)
Von vorgestern übrig geblieben
02. Brief zu Post bringen {per Einschreiben}
04. Socke 17/1 Ferse stricken
05. Socke 17/1 Fuß beginnen

Von gestern übrig geblieben
07. auf dem Heimweg einkaufen
08. kochen
09. Koffer packen

heute neu
10. Leergut wegbringen
11. asiatisches Essen holen
12. Eis mitbringen Gescheitert, weil die Sorte, die ich wollte, im Gefrierschrank ganz oben lag und ich nicht daran langen konnte.
13. Mit dem Sohn gemütlich essen

Gedanken
Tja, das mit den Abenden wird gelingen. Heute zumindest werde ich mit dem Sohn schön zu Abend essen.
Gestern erübrigte sich das Einkaufen auf dem Heimweg. Ebenso das Kochen. Am Mittag hatte ich einen Anruf erhalten. RoHen war gleich von der Firma aus nach Jena aufgebrochen. Nächste Woche wird er von dort aus arbeiten. So werden wir uns vor der Weihnachtsreise vermutlich nicht noch einmal sehen. Wozu auch? Seine Klamotten durchzuwaschen, in eine Tasche zu packen und ihm zu Beginn der Reise lang zu bringen, kann ich auch allein. Dazu muss er sich nicht extra herbemühen.
Meinen Koffer konnte ich gestern nicht packen, weil die Kleider noch nicht ganz trocken waren. Heute wird das ganz schnell gehen, ich brauche nicht viel für 3 Tage.

Dezembernotizen – 09.12.2025

Elfchen des Tages
Still
die Straße
im grauen Morgenlicht
langsam erwacht der Tag
Alltag

Tagesaufgabe(n)
Von gestern übrig geblieben
02. Brief zu Post bringen
04. Socke 17/1 Ferse stricken
05. Socke 17/1 Fuß beginnen

heute neu
06. Spielzeugspende abholen
07. auf dem Heimweg einkaufen
08. kochen
09. Koffer packen

Gedanken
Ich glaube, ich sollte mir meine Abende anders organisieren. Schnell, schnell heim, nur um dann herum zu dümpeln, ist keine Erfüllung. Nicht über Wochen und Monate.

Dezembernotizen – 05.12.2025

Gedanken
So schön das alles ist, die Adventszeit mit ihren Kalendern, die bevorstehenden Reisen und auch die zurückliegenden mit ihren Erinnerungen, über allem liegen dunkle Schatten. Immer wieder Forderungen, die ich nicht erfüllen kann. Am Sonntag eine Nachricht: Ich hab so Hunger, schon seit heute früh. Aber heute hat ja nix offen, ich muss zur Tanke. Kannst du mir 30 Euro schicken, du bekommst sie auch zeitnah wieder. Ich habe noch nie einen einzigen Cent wiedergesehen, wann immer ich ihr Geld geschickt habe. Diesmal konnte ich nicht. Ich habe gerade nichts übrig. Und ich war ohnehin unterwegs und konnte keine Zahlung veranlassen.
Letzte Nacht ein Anruf: Ich stehe in Magdeburg und hier fährt kein Zug mehr. Und ich habe nur eine Übergangsjacke an. Ich überlebe die Nacht auf dem Bahnhof nicht!
Ich suchte ihr Züge heraus. Die Bahn-App meldete Verspätungen. Ausfälle meldete sie nicht. Ich gab die Verbindungen durch, aber bei jeder kamen Widerworte, dass diese bestimmt ausfallen, man kenne ja die Bahn. Als ich sagte, dass ich gewiss nicht mitten in der Nacht mit dem kaputten Auto und leerem Tank nach Magdeburg fahre, hieß es: Du warst die Letzte in der Familie, die ich noch gemocht habe.
Mich macht das fertig.

Tagesaufgaben
Von gestern übriggeblieben
13. Schreibschnuppe
17. Im Adventsbuch Lametta, Lichter, Leichenschmaus den vierten Weihnachtskrimi lesen {Abends zu Hause, wenn die Adventskalenderkerze brennt}
19. 23plus1 schreiben {Tanz}
20. Unliebsamen Papierkram erledigen
Heute neu
22. Wochenabrechnung
23. 23plus1 schreiben {Vanille}
24. Freitagsfüller
25. Unterlagen herauskramen
26. eine Trommel Wäsche
27. WmdedgT
28. Socken 17/1 anstricken
 
Wie immer wird es hier noch ein Stück weitergehen.

Dezembernotizen – 04.12.2025

Gedanken
Gestern bekam ich nicht so viel fertig, wie ich gern wollte. Einer der Gründe war RoHen, der noch da war, als ich heim kam. Aus den Resten von vorgestern zauberte er eine Suppe für mich. Dann saßen wir noch in der Küche, unterhielten uns. Ich hatte keine Lust, den Rechner einzuschalten. So entfielen dann die Schreibschnuppe, die Geschichte für GabhÄu und leider auch der Adventskalender.
Heute Morgen wollte RoHen "eigentlich" mit zum Zug kommen. Ich stand extra 10 Minuten früher auf, damit wir uns im Bad nicht ins Gehege kommen. Ich weckte ihn auch. Nur aufstehen mochte er nicht. Mich macht das ein wenig grillig, wenn die Menschen einfach nicht aufstehen, ich aber jeden Morgen treu und brav in die Kälte hinaus muss, um meinen Pflichten nachzukommen. Ach ach.

Tagesaufgaben
Von gestern übriggeblieben
13. Schreibschnuppe
14. 23plus1 schreiben {Zipfelmütze}
16. GabhÄu eine Geschichte senden
Heute neu
17. Im Adventsbuch Lametta, Lichter, Leichenschmaus den vierten Weihnachtskrimi lesen {Abends zu Hause, wenn die Adventskalenderkerze brennt}
18. Im Buch Weihnachts-Magie 4. Geschichte lesen {Im Zug auf dem Heimweg}
19. 23plus1 schreiben {Tanz}
20. Unliebsamen Papierkram erledigen
21. Zur Belohnung Socke 16/2 Fuß stricken

Dezembernotizen – 03.12.2025

Elfchen für den Tag
Signal
leuchtet grün
der Zug kommt
helle Fenster in dunkler
Nacht

Heute bin ich mit der Form des Elfchens nicht ganz zufrieden, weil das eine Wort in der letzten Zeile noch zu dem Satz in der vierten Zeile gehört, der ohne dieses Wort keinen Sinn ergibt. Vielleicht fällt mir nachher noch etwas besseres ein.
Mittwoch ist mein liebster Wochentag. Das sagte ich schon mehrfach. Auch heute fühlt sich der Tag gut an. Bisher. Von gestern sind zwei Tagesaufgaben übrig geblieben. Dafür hatte ich mit dem Adventskalender einen richtig schönen Abend, konnte ganz in meine Geschichte eintauchen und das Schreiben genießen. Nachher schaue ich gleich, welchen Schreibimpuls es heute gibt.

Tagesaufgaben
06. Check Out – Check In
07. Im Adventsbuch aus der Bücherei {Lametta, Lichter, Leichenschmaus} die ersten beiden Geschichten lesen Die erste habe ich am Morgen im Zug gelesen
11. Im Adventsbuch Lametta, Lichter, Leichenschmaus den dritten Weihnachtskrimi lesen {Im Zug auf dem Heimweg}
12. Im Buch Weihnachts-Magie 3. Geschichte lesen {Abends zu Hause, wenn die Adventskalenderkerze brennt}
13. Schreibschnuppe
14. 23plus1 schreiben
15. Mit RoHen telefonieren Das war nicht nötig, weil er nicht weggefahren ist und ich mich direkt mit ihm unterhalten konnte. Ein wenig.
16. GabhÄu eine Geschichte senden

Dezembernotizen – 02.12.2025

Elfchen für den Tag
Dezember
der Zweite
Türchen werden geöffnet
rote Duftkerze und Blaubeertee
Adventskalender

Gedanken
Der erste Dezember war so vollgepackt und verwirrt, dass ich es nicht einmal geschafft habe, die Tagesaufgaben zu notieren.
Ein paar Minuten nur für mich allein gönnte ich mir mit dem Adventskalender von Gabi. Das Thema war Flüstern. Viel habe ich nicht zusammen bekommen, für ein Drabble hat es immerhin gereicht.
Zum Feierabend waren wir noch in der Bücherei. Ich setzte mich in eine gemütliche Ecke und las, während RoHen noch durch die Regale streifte. Plötzlich polterte es und mir war das Buch aus der Hand gefallen. Da war ich doch tatsächlich eingenickt. Hachzzz
Daheim wollte ich noch eine Suppe kochen. Es waren jedoch auch frische Brötchen da, so dass ich mir ein solches als Abendessen nahm. RoHen bot mir an, etwas zu kochen, aber ich mochte dann gar nichts weiter. Was ich mochte, war, die Geschichte aus meinem Adventsbuch zu lesen. Doch, ihr könnt es euch schon denken, ich schlief ein. So las ich die Geschichte dann heute Morgen im Zug. Auf der Rückfahrt heute Nachmittag lese ich dann den 2. Dezember. Wie schön.

Tagesaufgaben
01. Urlaub beantragen und genehmigt.
02. 23plus1 schreiben
03. Jürschns Bildbeschreibung
04. Im Buch Weihnachts-Magie 2. Geschichte lesen
05. Adventskalenderkerze gemeinsam mit der Schwester abbrennen
06. Check Out – Check In
07. Im Adventsbuch aus der Bücherei die ersten beiden Geschichten lesen
08. Eine Suppe oder was anderes leckeres kochen
09. Im Kaufmannsladen Kaffee kaufen
10. Irgendwas zu Essen machen, für morgen zum Mitnehmen
 
Hier wird es noch ein Stück weitergehen. Zumindest werde ich {hoffentlich} ein paar Punkte abhaken können.

Novembernotizen – 28.11.2025

Elfchen für den Tag
Reise
am Morgen
Start in Dunkelheit
den ganzen Tag unterwegs
Abenteuer

Gedanken
Das Abenteuer beginnt. Schon am frühen Morgen startete die Reise, natürlich erst einmal in Richtung Arbeit. Von dort aus geht es dann zum Feierabend wieder zurück und gleich ohne Zwischenstopp weiter in Richtung Pfalz. Deshalb fühlt es sich auch so an, als hätte ich meine Reise schon am Morgen begonnen. Schließlich habe ich auch den Koffer schon mitgenommen.

Tagesaufgaben {Überhänge}
16. Schreibschnuppe {Mittwoch}
21. Anjasocke/2 Fuß {Donnerstag 15 Runden/Freitag den Rest stricke ich im Zug}

Tagesaufgaben {Freitag}
28. Freitagsfüller
29. Monatsabrechnung
30. Monatsbericht
 
Ihr kennt das, hier geht es später weiter. Obwohl, heute vielleicht nicht.