Heute wäre ein besserer Tag für WmdedgT, denn heute ist mehr zu tun als gestern. Deshalb gibt es heute auch wieder…
Tagesaufgaben
01. Mit dem Bus in die Stadt
01.a) beim ADAC zwei Warnwesten kaufen
01.b) ebenda eine neue Karte beantragen, wegen des Diebstahls
Es war schön, mit RoHen in die Stadt zu fahren. Beim ADAC lief alles ganz einfach und zügig. Das war auch schön.
02. Nach T. fahren
03. Dort ein paar Kleinigkeiten einkaufen
04. Wäsche Muss ich nicht. Hat der Sohn erledigt, als ich unterwegs war. Hab ich’s gut!
05. Bewerbung schreiben
06. Wenig Bürokrams, nur Kleinzeug
07. Schreibschnuppe Es gab heute keine. Also zumindes keinen Schreibimpuls von Martina.
Schlagwort: To-Do-Liste
Notizen – 27. April 2026
Letzte Woche hat sich das Aufschreiben der Wochenaufgaben bewährt. Ob es diese Woche Sinn ergibt, weiß ich nicht so genau. Immerhin kann ich mal damit beginnen.
Wochenaufgaben
Montag 27. April
01. Montagsstarter
02. Im Garten Auto ausladen
03. Im Lager Regale einladen
04. Im Garten Auto wieder ausladen
05. Alle Dienstags-Drabbles durchgehen und die Bilder, auf die sie sich beziehen, direkt in die Beiträge speichern
06. Jürgens Drabbles zu den jeweiligen Bildern in meine Kommentare speichern, damit sie nicht verlorebn gehen, wenn der Blog abgeschaltet wird
07. Die Maisocken für 12f26 beginnen
08. Lesen, um mich von allem abzulenken
Dienstag
09. Schrott aus dem Lager holen und zum Schrottplatz schaffen
10. Mit dem Sohn Post und Unterlagen abholen
11. Im Lager die letzten Kisten für Jena einladen
12. Lagebox reinigen {kehren}
13. Übergabe
14. Dienstags-Drabble
Mittwoch
15. Mit RoHen und den Kisten nach Jena düsen
16. Kisten ausladen
17. Schreibschnuppe
So, und da hört es auf. Ich habe keine Ahnung, mit welchen Aufgaben es dann weitergehen soll. Die Lagerräumung war so ein großer Klops, wenn sie vorbei ist, scheint ein leerer Raum zu entstehen.
Vielleicht gehen wir zu einem Hexenfeuer. Vielleicht besuchen wir ein Mai-Fest. Vielleicht fahren wir in den Garten oder ich setze mich mit dem Strickzeug auf die Terrasse. Ich weiß es nicht.
Notizen – 21. April 2026
Das dürfte wieder eine vollgepackte Woche werden. Am besten, ich notiere hier mal gleich alle nicht verschiebbaren Aufgaben.
Wochenaufgaben
Montag 20. April
01. Montagsstarter Die schönste Aufgabe zuerst.
02. Im Lager die Spinnräder ins Auto verladen
03. Nach Jena düsen
04. Auto ausladen Wegen dauerhaften Regens haben wir die Spinnräder im Auto gelassen. Das bekam ihnen besser, als sie durch den Regen zu tragen.
Dienstag
04. Auto ausladen Diesmal schien die Sonne. In der Straße vor dem Haus gab es heftiges Gewusel. Ein 7,5-Tonner, der große Pakete {wahrscheinlich Möbelteile} auslieferte, versperrte die Straße. Dann kam die Müllabfuhr und bewegte den Transporter dazu, wegzufahren. Und dann kam ich und stellte mich hinten an.
05. Zur Garage fahren und nach dem Boot schauen.
06. Eventuell Boot ins Auto laden und zu RoHen bringen Das war ein Kraftakt für RoHen. Ich konnte ihm nicht viel helfen, weil die großen Säcke mit Rahmen und Bootshülle für mich viel zu schwer waren. Ich habe mich an die leichteren Teile gehalten, Paddel, Segel, Krimskrams.
07. Dienstags-Drabble Es tat gut, mal wieder einen kleinen Text zu schreiben.
08. Socke Nr. 08/2 Ferse stricken Nur ein Drittel geschafft, dann war ich zu müde.
Mittwoch
08. Socke Nr. 08/2 Ferse stricken
09. Nach T. düsen
10. Am Nachmittag einen Riesenberg Papierkram für den Sohn vertagt wegen Planänderung
11. Ein kleiner Papierkram für mich vertagt wegen noch nicht dringend
12. Schreibschnuppe
Donnerstag
13. Im Wohnzimmer Platz für Kartons schaffen
14. Regal umbauen {zwei zusätzliche Einlegeböden} Es passt nur ein zuzsätzlicher Boden hinein.
15. Tour 1 Lager räumen
16. Tour 2 Lager räumen
17. Tour 3 Lager räumen Aus Zeitgründen auf Freitag verschoben. Wir müssen auch erst noch etwas Platz schaffen.
Freitag
17. Tour 3 Lager räumen
18. Freitagsfüller
19. Eine weitere Touren ins Lager
{Wieviele weitere Touren muss ich noch konkretisieren. Das hängt davon ab, wieviel Kram wir am Donnerstag geräumt bekommen.} Inzwischen hat sich herausgestellt, dass wir am Samstag zwei weitere Touren brauchen und eine am Sonntag.
Samstag
20. Samstagsplausch
21. Irgendeine Demo in Torgau Ich muss mich erst noch schlau machen, was da konkret los ist und dann entscheiden, ob ich da mitgehe. Stundenlang stehen oder rumlaufen kann ich nicht mehr gut. Da muss mir das Anliegen schon sehr wichtig sein.
Gemeint ist der Elbe Day. Das ist weniger eine Demo als vielmehr ein Friedensfest.
Abgewählt, weil ich völlig durch bin- Allein wollte RoHen nicht fahren. Nun machen wir uns den Nachmittag gemütlich.
Notizen – 16. April 2026
Wieder ein Donnerstag. Vor einer Woche schrieb ich von Ärger, der mir entgegen schlug. Heute ist auch ein Tag der Rückkehr, aber diesmal habe ich die Möglichkeit, den Ärger zu bereinigen. Das ist zwar wieder eine große Aufgabe, aber am Ende wird {hoffentlich} alles gut.
Tagesaufgaben
01. Fahrt nach T.
02. Fahrt mit dem Sohn zu einer Behörde {allein kommt er dort nicht hin}
03. Unmengen Papierkram für den Sohn
04. Wenn es nach 03. noch nicht dunkel ist, möchte ich in den Garten, Winterportulak holen. Es war dunkel
05. Dem Karussellmann schreiben
06. Räumen, wie immer, wenn ich in T. bin
Hier wird es wieder Fortsetzungen geben, zumindest im Hinblick auf erledigte Aufgaben
Notizen – 09. April 2026
An diesem Tag wäre die Mutti 93 geworden.

Für mich war es der Tag der Rückkehr in ein stressiges ungeliebtes Leben. Nutzt ja nix. Ich habe es anscheinend nicht besser verdient, denn der Ärger schlug gleich wieder über mir zusammen. Ärger, den ich nicht zu verantworten habe. Kümmern muss ich mich trotzdem und versuchen, etwas zu bereinigen so gut ich eben kann.
Tagesaufgaben
01. 450 km Autobahnfahrt
02. Drei Bewerbungen schreiben oderwenigstens vorbereiten
03. Wäsche
Blogartikel nachholen
01. WmdedgT? {habe ich bereits in mein Buch geschrieben, muss es nur noch übertragen}
02. Montagsstarter
03. Dienstagsdrabble {scheint es diese Woche nicht zu geben, habe Jürgen schon angefragt}***
04. Schreibschnuppe Nr. 15/2026
Wochenaufgaben
01. Zeug aus dem Lager holen
02. Fahrt
03. Zeug verräumen
04. Bewerbungen absenden {Es sind übrigens vier, nicht nur drei}
05. 16:00 Termin {Nicht meiner, ich muss nur dran denken. Vielleicht kann ich in der Zeit die Bewerbungen fertigstellen}
06. Samstag 6:30 Uhr Kunstwerk Kram für den Markt laden
07. Holzmarkt mit aufbauen
08. bis Mittag Stand auf dem Holzmarkt mit betüddeln.
Reicht erstmal. Auf gehts!
Gedanken
*** Mit Jürgen habe ich telefoniert. Es ging ihm nicht gut. Deshalb gab es diese Woche kein Bild für das Dienstagsdrabble. Dem Jürgen von hier aus GUTE BESSERUNG!
Notizen – 01. April 2026
Tagesaufgaben
01. 15:20 Uhr RoHen vom Bahnhof abholen
02. Krams aus der Lagerbox ins Auto laden
03. Kleinigkeiten einkaufen
04. Nägel schön
05. Unterlagen für morgen bereit legen
06. Noch was ausfüllen und scannen
07. Weitere Unterlagen sortieren und abheften
08. Socke 06/2 fertig stricken
09. Klamotten für Ostern bereit legen {Da muss ich später nicht kramen und nicht nochmal waschen}
10. Strickzeug für morgen bereit legen
11. Eventuell Schreibschnuppe
12. Nudelsalat zubereiten
Urlaubsnotizen – 27. März 2026
Tagesaufgaben
Aus den vergangenen Tagen übrig geblieben
11. Nochmals zu Kontoeröffnung recherchieren
13. Ecke komplett ausräumen vielleicht später oder am Sonntag
14. Kram aus der Ecke verräumen vielleicht später oder am Sonntag
15. Socke Nr. 06/1 fertig stricken
Heute neu
18. Beim Standesamt Urkunde abholen
19. Termin beim Arbeitsamt umbestellen ging nicht***
20. RoHen über Planänderung informieren
21. Den Sohn zu einem Termin bringen
22. Mit Katl verabreden
Tageslauf
06:00 Uhr
Heute habe ich länger geschlafen, obwohl ich nachts um zwei auch wieder wach war und ein wenig mit der Schwestern getextet habe. Nun aber konnte ich mich nicht nochmal umdrehen, weil ich gleich am Morgen zum Standesamt wollte.
Es war ein angenehmer Termin. Ich fuhr im strahlenden Sonnenschein hin und alles funktionierte.
11:00 Uhr
Die Post war früh da. Vom Arbeitsamt gab es gleich vier Briefe. Einer aus Leipzig, einer aus Eilenburg, zwei aus Oschatz. Kein Wunder, dass bei denen so viel schief geht, wenn vier Leute an unterschiedlichen Standorten mit ein und demselben Fall betraut sind. Außerdem ging natürlich gleich die Gängelei los. Ich bin noch gar nicht arbeitslos, erst ab 01. April, bekam aber heute schon eine Vorladung für den 02. April und gleich die Androhung einer Sanktion, falls ich nicht komme. Ich hätte den Termin gern auf nach Ostern verlegt, weil ich eigentlich am 1. April einen Termin in Mecklenburg habe, den ich gern wahrgenommen hätte. Aber da wurde mir ebenfalls mit Sanktionen gedroht, falls ich nicht beweisen könne, dass dieser Termin wichtig sei. Heißt soviel wie, die Amtspersonen entscheiden, ob sie meinen Termin für wichtig erachten. Naja, egal, die sitzen am längeren Hebel und ich habe zu spuren, sonst streichen sie mir das Geld. Als ob es aus derenprivater Tasche ging. Man hat wirklich das Gefühl, dass diese Schreibtischtäter froh sind über jeden, an dem sie ihre Machtspielchen austoben können.
Egal, jetzt sage ich meine Teilnahme an der Versammlung ab und krieche beim Amt zu Kreuze.
17:30 Uhr
Ich habe alles erledigt. Der Sohn war bei seinem Termin. Der Katl habe ich per App Bescheid gegeben, wann ich morgen bei ihr sein werde. Mit RoHen habe ich telefoniert und unsere Reise ans Meer abgesagt.
Jetzt werde ich noch ein wenig lesen, vielleicht auch stricken. Wobei, stricken kann ich morgen den ganzen Tag, das muss heute nicht mehr sein.
Freitagsfüller
Gerade war ich noch bei Barbara und habe mir den Lückentext gemopst, den sie freitags immer zum Ausfüllen bereit stellt.

1. Keine Ahnung warum ich es immer so schwer nehme, wenn von Amts wegen Druck ausgeübt wird. Das ist doch nichts Neues. Warum nehme ich das so schwer?
2. Meine Bett-Couch ist mein Lieblingsort im Haus.
3. Es ist nur so diskriminierend, wenn man am Ende eines langen und intensiven Arbeitslebens ein Jahr vor Renteintritt behandelt wird, als hätte man sein Leben lang auf der faulen Haut gelegen und vom Geld anderer gelebt.
4. Die Ostsee ist mein absoluter Lieblingsort auf der ganzen Welt.
5. Ich frag mal Katl, ob sie mitkommt, habe ich gedacht. Und ja, sie kommt mit.
6. Vorher möchte ich noch ein paar Wollreserven checken.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein bissel lesen, vielleicht auch nur träumen, morgen habe ich geplant, mit Katl das Leipziger Wollefest unsicher zu machen und {Handarbeits-}Freundinnen zu treffen und Sonntag möchte ich irgendwas tun, wovon ich heute noch nicht weiß!
Urlaubsnotizen – 26. März 2026
Tagesaufgaben
02. Bestatterin anrufen, eventuell hinfahren.
10. Wäsche
11. Konto eröffnen oder Banktermin vereinbaren Vielleicht lasse ich das auch bleiben
12. Lagerbox kündigen!!!
13. Ecke komplett ausräumen angefangen
14. Kram aus der Ecke verräumen angefangen
15. Socke Nr. 06/1 fertig stricken weitergestrickt, aber nicht fertig
16. Aprilsocken für 12f26 anstricken
17. Dem Sohn bei nervigem Papierkram helfen
Tageslauf
02:00 Uhr
Schlaf wird überbewertet.
Nicht einmal die Einschlafmeditationen von Marco Neumann helfen mehr.
05:55 Uhr
Der erste Milchkaffee ist leer.
Draußen ist es hell geworden.
Ein offizielles Schreiben ist bereits versendet.
Ich bin müde.
11:35 Uhr
Ich bin zum Umfallen müde, muss aber noch auf einen Rückruf der Bestatterin warten. Ansonsten habe ich schon einiges geschafft. Die Ecke ist noch nicht leer, obwohl ich einiges verräumt habe.
Ob ich mir ein paar Nudeln koche? Die sollen bekanntlich glücklich machen.
Nachmittag
Ich werde immer müder. Kann mich kaum noch aufrecht halten. Aber ich muss diverse Telefonate führen, auf Rückrufe warten.
Die blöde Anrufumleitung ist immer noch aktiv, so dass immer noch Anrufe für das Torgauer Büro auf meinem Handy eingehen. Ich habe keine Lust, mich nochmals mit der Zentrale in Verbindung zu setzen, damit dies endlich geklärt wird. Ich vermute, dass der Telefonanschluss ohnehin zu Ende März gekündigt ist. Da erledigt sich das dann von selbst.
In den Tagesaufgaben hatte ich unter 15. zuerst geschrieben "weiter"stricken und dies dann durch "fertig" ersetzt. Nun, es blieb bei "weiter"…
Punkt 16. die Aprilsocken habe ich angestrickt. Verstrickt gefällt mir das Garn viel besser, als auf dem Knäuel. 
Urlaubsnotizen – 25. März 2026
Lange habe ich keine Tagesaufgaben mehr notiert. Das hatte sich nicht ergeben. Angespornt durch Illy möchte ich das heute wieder tun. Meine Liste wird keinesfalls so lang, wie Illys, auch nicht so lang wie noch am Anfang des Jahres. Ein paar Dinge sind es trotzdem und nicht alle sind schön.
Diesmal wird der Eintrag auch wieder in Teilen geschrieben. Jetzt gibt es die Aufgaben und später vielleicht Hinweise zur Erledigung und bestimmt noch einiges anderes.
Tagesaufgaben
01. Heimfahrt nach T.
02. Bestatterin anrufen, eventuell hinfahren. Auf morgen verschoben, weil Zeit verpasst.
03. Karte(n) für das Wollefest bestellen
04. Mit Katl darüber fachsimpeln
05. Auto ausräumen
06. Schreibschnuppe
07. Socke 06/1 bis zur Ferse stricken
08. Knäuel für Aprilsocken für 12f26 heraussuchen Nr. 4
09. Gemüse für Salat heraussuchen, eventuell neues kaufen Reicht noch für heute und morgen
10. Wäsche
11. Konto eröffnen oder Banktermin vereinbaren
Tageslauf
5:30 Uhr
Ausgeschlafen habe ich nicht, aber die beiden letzten Träume, die irgendwie zusammen hingen, geistern mir noch durch den Kopf. Ich überlege ernsthaft, wie es hätte weitergehen können. So ein Unsinn.
9:00 Uhr
Ich packe meine Taschen. Das geht schnell.
11:10 Uhr
Ich komme beim N-Markt an der Poliklinik an. Es gibt sogar noch Angebotsbrötchen. Am Montag in Jena hatte RoHen keine mehr bekommen. Heute ergattere ich 7 Sesam- und 7 Mohnbrötchen für jeweils 1,– Euro. Da komme ich mit dem Sohn den Rest der Woche hin. Ein paar wandern in den Frost.
16:30 Uhr
Ich hatte noch überlegt, ob ich das Aprilpaar gleich anstricke und das Paar Nr. 6/26 aufschiebe. Aber auf dieses kräftig gefärbte Garn habe ich gerade keine Lust.
Also darf das noch ein wenig warten.
Februarnotizen – 25. Februar 2026
Die wichtigsten…
Tagesaufgaben gestern
…
01. Passbilder
02. Bücherei Bücher zurückgeben und neuen Leseausweis erstellen lassen
Das war ein heftiges Hin-und-Her wegen der Passbilder. Erst hieß es, ich brauche biometrische Passbilder. Klar! Dann fand ich beim Landratsamt einen Hinweis, dass in Torgau keine Papierbilder mehr akzeptiert werden und ich digitale Passbilder bräuchte. Es gab einen weiteren Hinweis, dass man diese im Bürgeramt in Torgau bekommen könne. Also tobte ich dort hin. Es war sonnig und der Fußweg zum Bürgeramt war von der Arbeit aus ein Katzensprung. Als ich der sehr netten jungen Mitarbeiterin dort mein Dilemma schilderte, war ihre Antwort "Jein". Sie könne zwar digitale Passbilder erstellen, aber nirgends hinschicken oder speichern. Diese Bilder dienten nur zur Beantragung eines Personalausweises oder Reispasses und werden automatisch in das entsprechenden Formular eingefügt. Das nutzte mir nun nichts, da ich die Bilder für die Führerscheinstelle brauche. Die junge Frau schickte mich zu dm, empfahl mir alternativ noch einen Fotografen im Ort, den ich bevorzugte, weil ich bei dm wieder nur einen Automaten und keine Beratung gehabt hätte.
Der Weg vom Bürgeramt zum Fotografen war ebenfalls sehr kurz und machte Freude, weil ich an ein paar netten Geschäften vorbei kam. Der Fotograf selbst war eine Bereicherung. Er konnte mich nämlich umfassend beraten und erklärte mir, dass diese digitalen Passbilder tatsächlich nur für die Ausweise gebraucht würden. Für deren Übermittlung gäbe es eine extra gesicherte Leitung, die er nutzen müssen… Tja und die Führerscheinstelle beteilige sich nicht an dieser Sache. Dort wolle man Papierbilder, das wisse er genau, da er erst vor einer Woche selbst dort war. So bekam ich dann meine biometrischen Papierpassbilder und dem Hinweis, sollte sich in dieser einen Woche etwas geändert haben, mögen man ihn anrufen und er sende dann das digitale Bild {den QR-Code} dort hin.
Am Abend war ich in der Bücherei. Die Bücher, die ich gemeinsam mit RoHen ausgeliehen hatte, wollten zurückgebracht werden. Ich hatte sie schon verlängert, weil ich zur Fälligkeit keine Zeit hatte, zur Bücherei zu gehen. Nun aber! Außerdem würde mein Leseausweis zum 4. März ablaufen und außerdem brauchte ich ohnehin einen neuen, weil er ja auch in der gestohlenen Geldbörse gewesen war. Ich mag unsere Bücherei. Sie hat so etwas heimeliges. Außerdem schien die Sonne, wodurch es dann in der Bücherei noch schöner ist, wenn die Abendsonnenstrahlen schräg durch die kleinen Sprossenfenster fallen.
Ein gelungener Tag war das.
Tagesaufgaben heute
01. Führerscheinstelle
02. Zulassungsstelle
03. Kleinigkeiten einkaufen
04. Wäsche
Ein Irrtum klärt sich auf
Ich habe doch immer mal wieder erwähnt, dass ich noch zwei Jahre bis zur Rente habe. Kollegen und Kolleginnen vom Betriebsrat waren der Meinung, nach allem, was ich in den vielen Jahren {seit 2009} für die Firma getan habe, wäre es nur recht und billig, wenn man mich diese zwei Jahre noch beschäftigt hätte, zumal in einer Zweigstelle gleich zwei Festangestellte gekündigt hatten. Man war der Meinung, dass man mir eine dieser Stellen hätte geben können. Tatsächlich wollte man das auch, aber wieder auf Honorarbasis. In meinem Alter kann ich mir das jedoch nicht mehr leisten, weil es bedeutet, Vollzeit zu arbeiten, im konkreten Fall mit sehr weiten Anfahrtswegen zu Arbeitsstellen in Thüringen. Die Arbeitgeberanteile zu Kranken-, Renten-, Sozialversicherungen müsste ich selbst zahlen. Urlaubsanspruch hätte ich keinen und ebenso keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und kein Krankengeld. Wenn mir also, was man natürlich nicht hofft, wieder so etwas passiert, wie 2024 mit dem Rücken, stünde ich von jetzt auf gleich ohne Einkommen da. Das war 2024 auch so, aber damals hatte ich noch ein paar Rücklagen, die durch die Krankheit dann aufgebraucht wurden. Neue Rücklagen konnte ich leider nicht bilden. Aus Gründen.
Langer Rede kurzer Sinn: Ich brauche eine Festanstellung. Der Chef hat jedoch geäußert: Die kriegt keine Festanstellung von mir. Die hat immer auf Honorar gearbeitet, das soll sie gefälligst wieder tun. NEIN! Ich habe ja noch zwei andere Bewerbungen laufen.
Und nun kommt die Sache mit dem Irrtum ins Spiel. Ich war, wie gesagt, immer der Meinung, ich müsse noch bis September 2028 arbeiten und könne erst ab Oktober 2028 in Rente gehen. Beim Sortieren einiger persönlicher Unterlagen stellte ich nun fest, dass ich schon im Oktober 2027 in Rente gehen kann. Bis dahin reicht mein Anspruch auf ALG1.
Das bedeutet nun: Ich arbeite noch diese und nächste Woche und dann noch 2 Tage, die jetzt noch nicht feststehen, weil sie sich nach Entsorgungs- und Räumterminen richten. Das können auch gut 4 halbe Tage werden, je nach Termin. Um diese 2 oder 4 halben Tage herum habe ich 3 Wochen Urlaub. Und danach bin ich arbeitslos und kann das bis zum Renteneintritt bleiben! Ich muss nicht mehr arbeiten!
Ich bin nie so gewesen. Ich wollte immer arbeiten und weil es in meinen diversen Jobs nur selten Festanstellungen gab, habe ich Selbständigkeit und Honorartätigkeit mit all ihren Nachteilen in Kauf genommen. Selbst letztes Jahr, als die Aufträge wegbrachen, ich von meinem Einkommen nicht mehr leben konnte und gezwungen war, mich arbeitslos zu melden, hatte ich von Anfang an angezeigt, dass ich die Honorartätigkeit fortsetzen werde, sobald die Auftragslage besser wird. Schön blöd! Ich habe gearbeitet, mich mit scheußlichen Aufträgen herumgeschlagen, bis ich zum Glück mein Spielzeugland noch einmal wiederbekam. und was hat es mir gebracht, außer Mühen? Ärger mit dem Amt, das zunächst erst einmal meine Bezüge herunter setzte, weil ich ja arbeite. Dann die gezahlten Leistungen zurück forderte, weil ich ja gearbeitet hatte. Und zuletzt auch noch falsche Angaben machte. Angeblich soll ich nämlich im Dezember letzten Jahres Leistungen vom Amt bekommen haben. So ein Quatsch. Da habe ich im Spielzeugland gearbeitet und definitiv nix vom Amt bekommen. Aber dies dem Finanzamt gegenüber zu beweisen obliegt mir. Na, gut, so schlimm ist das nicht, ich kann es beweisen, ich muss nur sämtliche Kontoauszüge beim Finanzamt vorlegen, da sieht man ja, wann ich nichts vom Arbeitsamt bekommen habe. Ist nachweisbar, bedeutet aber auch wieder Rennereien und Mühen, die ich nicht hätte, wenn der Amtsschimmel geradeaus laufen könnte.
Ich will mich darüber gar nicht aufregen. Aber vielleicht erklärt es meine Einstellung: Nicht nochmal! Hätte ich nämlich nur das bewilligte Geld kassiert und nicht zusätzlich gearbeitet, wäre mir dieser gesamte Ärger erspart geblieben. Immerhin ist ALG1 eine Versicherungsleistung. Ich liege damit nicht dem Steuerzahler auf den Tasche. Also kann ich jetzt auch langsam machen.
Positives vom Amt
Ja, das gibt es auch. Gutes Beispiel: die Fahrerlaubnisbehörde. Abgesehen davon, dass ich mich beim Termin vertan hatte und zu früh dort war, klappte alles hervorragend. Die Mitarbeiterin war sehr fürsorglich, kam sogar mit zum Kassenautomaten, um mich zu unterstützen und aktivierte gleich noch einen Termin in der Zulassungsstelle, damit ich da nicht extra nochmal hin musste. Teuer war das ganze natürlich, aber nun habe ich einen neuen Fahrzeugschein und ein paar Unterlagen, die ich vorweisen kann, falls ich in der nächsten Zeit kontrolliert werden sollte, bevor meine neue Plasikkarten-Fahrerlaubnis da ist. In strahlendem Sonnenschein lief ich zurück zur Arbeit und fühlte mich wunderbar leicht.