Samstagsplausch {25.09.2021}

Die Woche in einem Wort
Verliebt.
Nee, nicht ich. Leider. Aber es ist soooo schön, das zu sehen.

Wochenrückschau

Samstag, 18. September 2021
Wie {fast} immer gab es einen Ausflug. Vorher trieb ich mich auf Maps herum und Mutti schlug vor, wir könnten eine Burg besuchen, weil das Wetter für draußen nicht schön genug war. Naja, mir als Draußen-Mensch machte das Wetter nicht so viel aus. Im Freien ist GRAU unbedingt besser zu ertragen, als drinnen, es sei denn, man kuschelt sich drinnen mit dem Strickzeug und einer Kanne Tee ein, hört gute Musik und genießt. Wie auch immer, bei meinem Herumtreiben im Netz, entdeckte ich, dass es in Querfurt ein kleines Fest geben sollte. Also fuhren wir nach Querfurt.

Das Fest war… naja. Eine bestimmte Art von Festen mag ich nicht besonders. Mutti meinte: So etwas ist immer nur für die Einheimischen schön! Ich teile die Meinung nicht unbedingt. Das Stadtfest in unserer Stadt mag ich nämlich auch nicht, obwohl ich da einheimisch bin, während ich das Edelweißfest in Schwarzenberg zum Beispiel immer sehr gemocht habe, obwohl ich da zu Gast war. Wahrscheinlich kommt es auch immer sehr darauf an, mit wem man solch ein Fest besucht.
Die Burg ist jedenfalls sehenswwert, auch wenn einge TZeile wegen Bauarbeiten gesperrt sind.

In solch einer Küche würde ich mich auch wohlfühlen. Auf dem Herd stünde immer ein großer Topf mit Suppe oder Brühe {hinten auf dem Rand, zum Warmhalten} und wer immer auch käme, dürfte sich an den Tisch setzen und bkämme eine Schüssel Suppe zu löffeln. Das ist mein Traum von Familie und von Gemütlichkeit. Das wünsche ich mir schon mein gesamtes Erwachsenenleben lang. Es wird ein Traum bleiben, aber ich habe Freunde, bei denen das so ist. Die Küche ist freilich moderner und der Suppentopf steht auch nicht immer auf dem Herd, aber wer immer kommt und wann immer dass ist, sie bieten dir als erstes nach der Begrüßung etwas zu essen an oder fragen, ob du zur nächst anstehenden Malzeit bleibst.Und dann bereiten sie das Essen frisch zu und jeder geht mit zur Hand.***
Oups, den Herd sieht man auch dem Foto gar nicht. Naja, ihr könnt ihn euch vorstellen. So ein schöner alter, der mit Holz beheizt wird.

Als wir schon zurückgehen wollten, kamen uns immer wieder Leute entgegen, die in Beuteln und Netzen verführerisch aussehende Äpfel mit sich trugen. Hatte ich schon mal erwähnt, das Äpfel für mich eine besondere Bedeutung haben? Ich konnte nicht anders, ich musste solche Äpfel haben. Die Mutti wollte nicht mehr laufen und blieb beim Auto, das auf einer weitläufigen Wiese stand, so dass sie es {zumindest für meine Begriffe} auch sehr schön hatte, während ich den weg fortsetzte, um die Herkunft der Äpfel zu ergründen und welche zu ergattern.
Dabei stellte ich fest, dass in der Stadt Markt abgehalten wurde und fand nicht nur den Apfelverkäufer, sondern auch den Socken-Lutz und die Uta mit ihrem schönen Spielzeugstand. Das war eine Freude.
Verweilen konnte ich nicht, weil ja die Mutti wartete.
Auf dem Rückweg fanden wir wieder einen See. In unserer Gegend gibt es unzählige Tagebaurestlöcher. Da findet man immer irgendwo nen See. Gern würde ich dann näher ans Wasser heran, auch um zu fotografieren. Aber die Mutti kann so weit nie laufen.

Sonntag, 19. September 2021
Am Gammelsonntag wollte ich ursprünglich in die Therme, was ich aus Gründen bleiben ließ.
Immerhin entspannte ich mich in der Wanne. Auch schön.

Montag, 20. September 2021
Vor genau einem Monat waren wir in Berlin. Release-Party und Einweihung am Rio-Reiser-Platz.

Die Hexe ist immer noch hin und weg…

Ich war ein wenig angespannt, weil ich am Feierabend noch die Möbel-hol-Aktion vor mir hatte. Doch dann traf ich den Sohn schon unterwegs, was mich das erste Mal ein wenig entspannte, weil unsere Verabredung {ich ruf dich dann an…} konkreter wurde. Und eine halbe Stunde später konnte ich mir die Wartezeit dadurch versüßen, dass ich eines der winzigen Zwillingsmädchen mit mir herumtragen durfte. Knapp zwei Monate sind die Winzlinge jetzt. Es tat unglaublich gut, wie sich dieser winzige Mensch an mich schmiegte, die Ärmchen ausstreckte und irgendwann sogar aufwachte und mich anschaute. Da spürt man plötzlich wieder, was im Leben wirklich wichtig ist. Später kamen Sohn und SchwieTo zu mir und bauten die Kommode gleich noch auf. Ich freu mich so.

Dienstag, 21. September 2021
Zum Feierabend wäre ich am liebsten heim gefahren und ins Bett gekrochen. Ich war schon wieder sooo müde. Zum Glück hatte ich mich am Morgen, als ich noch voller Tatendrang steckte, schon mit Katl verabredet. Das wollte ich nicht absagen. Also holte ich sie ab, und bevor wir eine Kanne Tee kochten und uns mit Strickzeug und schwatzenderweise auf die bunte Couch hockten, fädelte die Katl noch eine Verlängerungsschnur hinter die Kommode, damit die zugestellten Steckdosen nutzbar bleiben, während ich die Fächer füllte.
Dann hatten wir uns die Strickzeit verdient.

Mittwoch, 22. September 2021
Herbstanfang. Zum Feierabend war die Sonne heraus gekommen. Ein lauer Wind wehte und trocknete meine Wäsche, während ich… Ja, was eigentlich? Bissel geräumt, bissel gekruschtelt und ein wenig gestrickt. Immerhin mal wieder ein Patch an der Decke. Eins

Donnerstag, 23. September 2021
Endlich ein Nachmittag/Abend für die Therme. Das war auch dringend nötig, weil ich schon wieder so verspannt war und mich nach dem Massagestrahl regelrecht sehnte.
Vorher musste ich noch die Hexe von ihrer Schule abholen, weil wieder mal keine Züge fuhren {warum auch immer}. Das ist keine Hürde, ich fahre auf dem Heimweg von der Arbeit gern diese Strecke, obwohl es ein Umweg ist. Die reguläre strecke ist derzeit wegen einer Baustelle ohnehin anstrengend. Kurz bevor ich auf die andere Strecke abbiegen musste, entdeckte ich an einer Tankstelle gütnstige Spritpreise und fuhr ran. Das hatten natürlich viele getan, so dass ich eine ganze Weile warten musste.
Irgendwann war alles erledigt, das Auto betankt, die Hexe eingesammelt und daheim abgeliefert und die Katl eingesammelt. Ein großes Schild am Eingang der Therme wies auf die 3G-Regelung hin. Drei!!! Ich passierte den Eingang auch mit Clubkarte, Kontaktzettel, Testergebnis und dröselte zur Umkleide. Nur Katl, die am Einlass noch direkt hinter mir war, kam nicht. Nachdem ich mich umgezogen hatte, ging ich nochmal zum Eingang, konnte sie aber nirgends entdecken. Aus irgend einem Grund hatte sie also den Einlass nicht passieren können. Meine Vermutung war, dass sie mal wieder ihren Clubchip nicht finden konnte/nicht dabei hatte. Irgend soetwas. Also ging ich allein schwimmen. Was hätte ich auch sonst tun sollen, ich war ja nun einmal drin. Eine Stunde später wurde ich ausgerufen, ich solle zum Kassenbereich kommen. Könnt ihr euch vorstellen, wie peinlich das ist, wenn ihr gerade unter der Dusche steht und euer Name, euer kompletter Name, wird dort durch die gesamte Anlage geplärrt. Und alle um euch herum bekommen mit, dass ihr das seid, weil ihr euch hektisch in euer Handtuch wickelt, eure Tasche zusammenrafft und gen Ausgang strebt. Als ich da ankam, stand sie auf der anderen Seite der Barriere und quiekte: Ich kann nicht rein. Mein Test wird nicht anerkannt. Der Einlassbereich war voller Leute, alle bekleidet, weil überm Ankommen oder überm Gehen und ich dazwischen, nass, in Badelatschen und Handtuch. Und sie auf der anderen Seite und macht da so einen lautstarken Aufriss. Am liebsten hätte ich sie dort zusammengestaucht mit der Frage: Und deswegen zitierst du mich hier her? Aber ich wollte mich nicht auf dieses Niveau hinunter begeben. Also stapfte ich brav {man könnte auch blöde sagen} in die Umkleide, hoste mich an und verließ das Bad, um die unmögliche Katl heim zu bringen.
Angeblich wollte sie mir nur sagen, dass sie nicht hinein kann. Ja klar, ich bin ja auch so unglaublich dämlich, dass ich das nach einer ganzen Stunde nicht selbst bemerkt habe! Angeblich wollte sie nicht, dass ich das Bad verlassen muss. Auch klar, sie hat mich nur aus Jux und Dallerei ausrufen lassen! Freilich!
Angeblich wäre sie mit der Straßenbahn heim gefahren. Auch klar! Wenn sie das wirklich vorgehabt hätte, warum hat sie es dann nicht getan?
Ich kam mir so ver…. vor, ich kann gar nicht sagen, wie sehr.

Freitag, 24. September 2021
Eine neue Kollegin hatte heute Brötchen mitgebracht und allerlei Leckereien. Wir richteten ein großes gemeinsames Frühstück aus. Solche Ereignisse fördern den Zusammenhalt der Gruppe. Es war lecker, es war schön und die Arbeit flutschte danach noch einmal so gut.
Trotzdem war ich den ganzen Tag lang knautschig. Dieses Ereignis vom Donnerstag Abend ging mir nach. Sehr! Ich weiß gar nicht recht, was mich daran eigentlich so störte. Es war ein Gefühl, als sei etwas Unwiderrufliches Schlimmes geschehen. Dabei ist doch gar nichts weiter geschehen. Meine Freundin hat mir einen Feierabend in der Therme versaut. Das ist doch nun nichts Weltbewegendes. Sowas kann doch vorkommen. Das macht man doch als Freundin zuweilen. Ich hab ihr doch bestimmt auch schon mal was vermasselt, ohne dass sie es mir überhaupt gesagt hat. Wobei, wenn ich so überlege…

Samstag, 25. September 2021
Heute soll es natürlich wieder einen Ausflug geben. Und ich bin schon wieder genervt. Einige von euch haben sicher mitbekommen, dass ich nicht sonderlich gut schlafe und manchmal nachts stundenlang wach bin. So war es auch letzte Nacht wieder. Und die Folge war, dass ich vorhin bis 7.41 Uhr geschlafen habe. An einem Samstag! Das geht ja nun mal gar nicht, denn: Ich wollte diesen Eintrag hier fertig schreiben, Bilder einbauen. Ich wollte außerdem Haare waschen. Ich hatte in der Küche etwas zu retten, weil ich es gestern Abend vergessen hatte, in den Frost zu packen. Ich wollte in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken.
ABER: 8.50 Uhr kam der Anruf: Ich wollte dir nur sagen, dass ich mein Buch ausgelesen habe!
Welches Buch denn? Es war das letzte der aus der Bücherei entliehen Bücher. Wo ich ihr immer sage, sie soll bitte ein paar mehr mitnehmen. Aber das geht ja nicht, da hätte sie ja keinen Grund, mich zu scheuchen. Ich sage: Soll das jetzt der Befehl sein, dass ich dich gefälligst schon diesen Dienstag in die Bücherei fahren soll. Kommt als Antwort: Erst am Dienstag? *grrrrr*
Und dann: Na, ich warte auf eine Nachricht, dass wir was Schönes machen.

Echt, jetzt bin ich nun schon wieder in Eile, dass ich die Alte Frau abhole und durch die Gegend fahre und bespaße. Ich mache wirklich gern Ausflüge, hatte mir für heute auch schon was ausgedacht. Aber wenn ich immer muss und immer schon vor Beginn nachgefragt wird, ob ich sie vergessen hätte und lauter solcher Mist, solch ewiger Druck, dann habe ich null-komma-gar-keine Lust mehr.

Also bringe ich schnell noch diesen Wochenrückblick zu Andrea. Und dann renne ich los, natürlich mit ungewaschenen Haaren und aussehend wie der letzte Penner, um die Alte Frau halbwegs pünktlich zu ihrem Schönen abzuholen. Na, Hauptsache, sie hat Spaß.

Der 38. Montag

Anni stellt auch heute wieder einen Lückentext zur Verfügung, den ich gern ausfülle.

1.) Der erste Griff am Morgen gilt dem Telefon, um den Wecker abzuschalten .

2.) Der Hausschlüssel hängt an einem langen roten Schlüsselband. Trotzdem geht ein Gewühle los, wenn ich ihn in meiner großen Tasche suche.

3.) Krimiserien sind eine willkommene Abwechslung, wenn beim Stricken die Gedanken sich zu sehr im, Kreis drehen.

4.) Zuletzt gelacht habe ich am Frühstückstisch im Kreise lieber Kollegen.

5.) Im Unverpacktladen war ich noch nie einkaufen, weil es in meiner Nähe keinen gibt.

6.) Mein Fahrrad ist mir vor Jahren abhanden gekommen, weil der Sohn es an einen Kumpel verliehen hatte, dem es dann wohl gestohlen wurde.

7.) Diese Woche habe ich Möbelräumen und -rücken geplant und außerdem steht/stehen nichts besonderes im Kalender.

In der Arbeit stehen verschiedene kreative Betätigungen an. Wenn es sich ergibt, will ich am Donnerstag zur Therme. Ansonsten versuche ich, zur Ruhe zu kommen bzw. ruhig zu bleiben und meine Zeit zu genießen. Es weiß schließlich niemand, was noch alles kommen wird.

Habt alle eine gute Woche, bleibt gesund und in euren Gedanken klar.
Vergesst nicht: Die Gedanken sind frei.
Eure Mira

Samstagsplausch {18.09.2021}

Die Woche in einem Wort
Aufgeregt.

Wochenrückschau

Samstag, 11. September 2021
Was für ein schöner Samstag. Nach dem Konzert am Freitag Abend habe ich die Junghexe mit zu mir genommen. Ob es nun daran lag, dass ich nicht allein war oder an den wunderbaren Erlebnissen ***, ich habe endlich mal wieder eine Nacht richtig gut geschlafen, über 8 Stunden.
Wir haben dann schön gefrühstückt und am späten Vormittag eine Einkaufsrunde gedreht, an deren Ende ich die Hexe daheim abgesetzt habe. Hach ja.

Am Nachmittag hatte ich wieder einen Arztermin. Alles Okay. Das hört man doch gern.
Dann wählte ich einen Heimweg, den ich sonst nicht nutze, verfuhr mich promt und landete in der Heide. Das war so schön. Ich wäre da gern noch ein wenig verweilt. Aber die Mutti rief an: Du hast mich wohl vergessen? Nee, natürlich nicht, aber ich habe manchmal nach der Arbeit auch noch was anderes zu erledigen, als schnurstracks zur Mutti zu fahren, um ihr die Jacke zu bringen, die sie am Vortag im Auto vergessen hatte. Nicht, dass die Kleine Frau nur diese eine Jacke hätte. Aber genau diese sollte mit gewaschen werden und das musste just an diesem Montag sein. Ich bin schon spät dran. Ich wollte am Vormittag waschen. Aber du bist ja nach Torgau gefahren! Ähm, zur Arbeit, ja! Ich sag da jetzt mal nicht noch mehr dazu.
Selbstredend blieb es nicht beim Jacke bringen, sondern ergab noch dies und das und wurde ein gut gefülltes Vorabendprogramm. Und als ich dann 19.30 Uhr heim wollte, kam noch: Warum bist du nur so ungern bei mir?
Vielleicht, weil ich nach 14 Stunden außer Haus den Heimweg gern hinter mir haben möchte, damit ich dann herunterfahren kann, ohne nochmal los zu müssen?

Unter Tränen rief die Hexe an: Unser Konzert ist in Gefahr!
Ja, war es, aber inzwischen konnte alles geklärt werden.
Dienstlich war ich unterwegs und fuhr im strahlenden Sonnenschein sogar einige Kilometer auf meiner "alten" Route Richtung Cottbus. Dabei stellte ich fest, dass es mich nicht zog, weiter in diese Richtung zu fahren. Vor ein paar Wochen wäre das wohl noch anders gewesen. ***
Den Abend brauchte ich dringend für mich in der Therme. Die Massageströme im warmen Wasser taten meinen verspannten Schultern gut, das Wasser insgesamt meiner verspannten Seele.

Mittwoch, 15. September 2021
Wieder unterwegs. Diesmal in entgegengesetzter Richtung.
Am Feierabend hätte ich heim fahren und mich um Haushalt und Wäsche kümmern müssen. Alternativ dazu stand ein Essen mit Katl an. Da auf dem Heimweg der Peter anrief und Fragen zu seiner Steuererklärung hatte, über die wir dann einige Kilometer lang fachsimpelten, stand ich irgendwann doch vor Katls Tür. Das war wohl so ein Wink. Also ging es weiter zum Asiaten.
Dort kam der nächste Aufreger, denn die Mutti rief an: Du meldest dich wohl gar nicht mehr bei mir?
Samstag telefoniert, Sonntag ausgeflogen, Montag den Feierabend mit ihr verbracht… Dienstag mal was nur für mich getan, das ist gar nicht mehr melden. Aha!

Donnerstag, 16. September 2021
Sachsen erwägt, die 2G-Regel auf den Einzelhandel einschließlich Einkaufszentren und Supermärkte auszudehnen. Das heißt, rund 40% der Bevölkerung, gesunde Menschen, die diese Gesundheit mittels Test auch nachweisen könnten, wenn sie denn dürften, werden daran gehindert, selbst Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs einzukaufen. Mit welchem Recht? Das hat nichts mehr mit Gesunderhaltung zu tun, und auch nichts mehr mit Menschenrechten. Das ist politische Willkür. Das sind Machtspielchen: Mal sehen, was wir uns noch alles ausdenken müssen, bis ihr endlich zusammenbrecht und euch impfen lasst, ohne dass wir zugeben müssen, dass es "Pflicht" ist.
Und die dämlichen Medien fangen schon an, auch noch 2G schön zu reden. Wie toll das doch ist, dass man endlich wieder ohne Maske und Abstand in Clubs gehen und mal wieder mit allen Menschen dort kuscheln kann.
Wie dumm ist das denn? Da gibt es doch wirklich Wichtigeres, als in Clubs eng umschlungen zu tanzen, oder? Die haben doch echt nichts gelernt. Obwohl, doch, eines schon, nämlich, den Machthabern zum Munde zu reden. Das können sie. Ich hatte mal eine Journalistische Ausbildung. Das hab ich neulich einer Kollegin erzählt und dann gesagt: Heute möchte ich nicht mehr als Journalistin arbeiten. Da lacht sie und meint: Nee, KÖNNEN Sie gar nicht mehr. Entweder würden Sie verhungern, weil keiner es wagt, Ihre Beiträge zu drucken, oder Sie würden eingesperrt. Oups. 😉

Wenigstens ist das Problem der Hexe vom Tisch.
An diesem Abend komme ich dazu, meine Wäsche zu waschen und mein Gemüse zu putzen.

Freitag, 17. September 2021
Die Meldung des Morgens: Sachsen rudert zurück. Die Ausdehnung der 2G-Regel auf den Handel kommt NICHT.
Ich habe leider nicht genau mitbekommen, welcher Minister aus welchem Bundesland verkündet hat, 2G und selbst 3G wäre diskriminierend und damit rechtswidrig. Und wenn überhaupt 3G angewendet werden dürfte, dann nur in Ausnahmefällen und nur, wenn die Zahl der Erkrankten sehr dramatisch steigen würde, was aber derzeit nicht der Fall ist.
Die Inzidenz in unserem Landkreis liegt tagesaktuell bei 18,2 – Tendenz fallend. Wir müssten uns also weder um 3, noch um 2G überhaupt Gedanken machen, da diese Regelungen überhaupt erst über 35 in Kraft treten und nach derzeitigem Stand Kann-Bestimmungen bleiben.
Ich kann, oder nein, ich WILL mir nicht vorstellen, dass es hier viele Gastwirte und Veranstalter gibt, die auf 2G bestehen. Freilich, der Anreiz ist, in Innenräumen auf Masken und Abstände verzichten zu dürfen, aber der Preis dafür ist, an die 40% aller potenziellen Gäste und Gästinnen {was für ein bescheuertes Wort} von vorn herein auszuperren. DAS kann doch keiner wollen? So dämlich kann doch keiner sein. Oder vielleicht doch?

Samstag, 18. September 2021
Ausflug? Ehrlich gesagt, wird mir das langsam zu teuer. Die viele Herumfahrerei bei den derzeitigen Spritpreisen. Andererseits sollte man es vielleicht noch tun, solange Autofahren noch nicht verboten ist.
Eieiei, Mira, halt die Klappe, sonst wird dir womöglich noch dein Blog geschlossen.

Zu den Sternen
Die *** vom Samstag…
Meine Sitznachbarin beim Konzert sagte am Ende nicht einfach Tschüss oder ähnliches, sie sagte: Gute Nacht! Diese beiden Worte klangen noch lange in mir nach und mir wurde bewusst, wie ewig mir das niemand mehr gesagt hatte. Geschrieben ja, oft sogar, aber eben nicht gesagt. Ich weiß überhaupt nicht, wieso ich da jetzt sentimental werde. Huch.
Die *** vom Dienstag…
Ich wollte eigentlich Wenzel hören und stolperte über Dota Kehr. Und sie beschreibt da in ihrem Lied genau meine Situation von vor ein paar Wochen.

Übrigens…
Danke an alle Künstler, die wegen der 2G-Forderung ihre Konzerte ins nächste Jahr verlegen. Bukahara, wir sehen uns im März.
Und Hut ab, Nena, für deine Offenheit und deine Konsequenz. {Link führt zu Facebook}

Und jetzt das Übliche, ich bringe meinen Wochenrückblick zu Andrea.

Habt alle ein feines Wochenende, regt euch nicht auf und lasst euich nicht ärgern.
Die Gedanken sind frei.
Eure Mira

Der 37. Montag

Anni stellt auch heute wieder einen Lückentext zur Verfügung, den ich gern ausfülle.

1.) Links von mir liegt ein Apfel, den ich auf dem Heimweg mümmeln werde, damit mich die Müdigkeit unterwegs nicht übermannt. .

2.) Im Urlaub zieht es mich immer wieder ans Meer und in die Einsamkeit herbstlicher oder Winterlicher Strände. .

3.) Immer wieder möchte ich an die Ostsee fahren, speziell auf die Insel Usedom.

4.) Besonders schön war es auch im Winter auf Hiddensee.

5.) Gemüse in allen möglichen Varianten esse ich jeden Tag.

6.) Schokolade mag ich am liebsten mit 92% Kakao.

7.) Diese Woche wird ruhiger als die letzte und als Highlight denke ich mir wieder einen Ausflug aus.

Das ging diesmal schnell. Die Lücken ließen sich gut füllen.
Ich wünsche allen einen guten Start in die neue {und bei uns noch sonnige} Woche.
Lasst es euch gut gehen.

12 von 12 im September

Wenn Caro von Draußen nur Kännchen wieder unsere Beiträge zu
12_von_12
sammelt, hoffe ich diesmal auf schöne und abwechslungreiche Fotos, denn der 12. fällt auf einen Sonntag. Freilich, die Gammel-Sonntage bieten auch nicht wirklich Abwechslung, aber da wir gestern keinen Ausflug machen konnten, wäre das heute eine gute Gelegenheit.

7:40 Uhr
Besser, ich stehe auf, denn ich will noch etwas vorbereiten, was ich nachher als Verpflegung mit auf den Ausflug nehmen möchte.
The making of
Nudeln kochen muss ich nicht fotografieren. Wichtig ist, dass sie stark gewürzt werden, also kräftiges Salzwasser und vielleicht eine Knobizehe mitkochen oder ein paar Salbeiblätter. Ein Stängel Bohnenkraut ginge auch. Oder Basilikum.
Die fertigen Nudel dann auf Schaschlikspieße fädeln.
Tomaten- oder Paprikasoße {am besten selbstgemachte} daraufstreichen, auch diese darf noch etwas nachgewürzt werden.
Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnittel, Kochschinken fein geschnitten und Paprika möglichst klein geschnippelt auf die Spieße verteilen.
Viel Reibekäse drüber krümeln. Richtig viel. Hier waren es 250 g. Nach 15 Minuten bei 150° Umluft sah es dann so aus.
Gegen Mittag
Nach einigen Irrwegen, weil ich nicht so recht wusste, wohin unser Weg führen sollte, kamen war am Markkleeberger See an. Ich wäre gern mit den Füßen ins Wasser gestiegen, aber die Steine am Ufer waren glitschig und ich hatte Sorge, samt Kamera ins Wasser zu fallen. Das ließ ich lieber bleiben. Auf einer schönen Holzbak in der Sonne genossen wir unser Picknick. Die Mutti war von meinem "Nudelauflauf am Spieß" sehr angetan.
Ein Stück weiter am Ufer kam ich dann doch noch dazu, mit den Füßen ins Wasser zu steigen. Herrlich.

Weil es uns nirgends lange hält, fahren wir weiter an den… Störmtaler See

Nächster Halt Threna
Schon auf dem Heimweg finden wir diesen winzigen Park. Unter einer Linde gibt es da einen hölzernen Tisch mit zwei Bänken, wo wir Muttis Kaffee aus der Thermoskanna in Pappbecher umfüllen. Die Kleine Frau hatte die Kaffeetassen vergessen. Macht nix, als eingefleischter Camper hab ich noch eine halbe Stange Becher im Kofferraum.

Wieder zu Hause
Gleich vom Parkplatz aus gehe ich direkt zum Trockenplatz. Die Wäsche hatte ich gestern Nachmittag aufgehängt. Als es aber soweit war, dass ich sie hätte abnehmen können, rief die Weinkönigin an. Gespräche mit ihr dauern immer sehr lange. Als wir fertig waren, war es dunkel und ich hatte keine Lust mehr, nochmal über den Trockenplatz zu stolpern. Und heute Morgen war die Zeit knapp. Nun aber! Wie gut die Wäsche riecht, wenn sie draußen getrocknet ist.

Auf dem Balkon genieße ich noch einen Milchkaffee und nehme meine angefangene Socke mit hinaus.
Dann senkt sich der Abend über den stillen Hof. Auf dem Foto sieht es heller aus, als es tatsächlich ist. Stricken kann ich bei dem schwindenen Licht nicht mehr.
Also wechsle ich nach drinnen auf die große Couch und stricke noch ein Stück weiter.

Ich habe dann noch meine Kleider für morgen gerichtet, hatte aber keine Lust mehr auf Fotos. Deshalb bleibt das jetzt so.
Und das waren wieder meine 12 von 12 im September

Gute Nacht.

In früheren Jahren
September 2020
September 2017

Samstagsplausch {11.09.2021}

Die Woche in einem Wort
Umdisponiert.

Wochenrückschau

Samstag, 04. September 2021
Da schönes Wetter vorhergesagt war, sollte es auch wieder einen Ausflug geben. Ich hatte mir diesmal einige Schlösser und Burgen im Umland ausgesucht und schleppte die Mutti Richtung Kriebstein. Der Nebel sollte sich eigentlich auflösen. Tat er aber nicht.
Das Navi schickte uns auf seltsame Wege, so dass immer wieder die gleichen Wegweiser auftauchten und wir das Gefühl bekamen, im Kreis zu fahren. So landeten wir zuerst in Colditz und ich beschloss, ins Zentrum zu fahren, weil es den Anschein hatte, wir kämen nie nach Kriebstein.
Da ich wegen der Schulanfänge vorher schon herum geunkt hatte, wir fänden vielleicht keinen Platz in einem Restaurant, hatte die Mutti sich auf Picknick eingerichtet. Wir hockten uns zu Fuße des Schlosses auf den Markt und futterten Eier, Würstchen und Schinkenbrot.
Der Fußweg zum Schloss hätte über unzählige Treppen geführt. Das konnte ich der Mutti nicht zumuten. Den Fahrweg zum Schloss habe ich nicht gefunden, obwohl ich sicher war, es müsste einen geben. Was ich stattdessen fand, waren zahlreiche Einbahnstraßen und ehe ich mich versah, war ich in einem Flusstal und folgte diesem eine Weile zwischen Wiesen und Auen hindurch. Was mir da wieder an Märchen und Geschichten durch den Kopf ging, werde ich mein Lebtag nicht schaffen, alles aufzuschreiben.
Wir fanden doch noch einen Weg nach Kriebstein und zur Talsperre, auf der wir dann gar noch eine Schifffahrt unternahmen.
Da ich den Rückweg ohne Navi finden wollte, landeten wir in Rochlitz, wo wir uns in einem kleinen Café zum Eisessen niederließen.
Als wir von dort wieder losfuhren, bemühte ich doch das Navi, weil ich schon wieder das Gefühl hatte, im Kreis zu fahren. Und dann, auf den letzten Metern, gewann die sonne doch noch gegen den Nebel. Der Mutti gefiel der Ausflug wieder sehr.

Sonntag, 05. September 2021
Was soll an einem Sonntag schon passieren? Immerhin war der Fünfte, so dass ich einen Eintrag schrieb zu WmdedgT?.

Montag, 06. September 2021
Geplant war der Besuch in der Therme. Ich fuhr zu Katl, um sie abzuholen. Sie kam jedoch nicht herunter, sondern bat mich nach oben, weil sie nämlich eine ganz super leckere Tomatensuppe gekocht hatte.
Das war kontraproduktiv, denn wenn ich erst mal irgendwo angekommen bin und mich gar noch zum Essen niedergelassen habe, komme ich nur schwer wieder in Gang. So war es auch diesmal: Es war so gemütlich bei Katl und ich war nach meinem Tagwerk so müde, dass ich dann keine Lust hatte, noch einmal loszufahren.

Dienstag, 07. September 2021
Auch für diesen Feierabend war etwas geplant. Ich wollte nach der Arbeit gleich durchfahren ins Rosental, um mich mit ein paar Strickweibsen zu treffen. Wenn alles normal gelaufen wäre, wäre ich gegen 17 Uhr da angekommen. Ob sich das unter der Woche speziell im September noch lohnt, ist fraglich, denn wie lange kann man dann noch strickenderweise in der Sonne sitzen, bevor der Tau fällt und es vom Wasser her feucht und ungemütlich wird?
Außerdem lief der Tag nicht normal. Das ging schon damit los, dass ich ab 3 Uhr nicht mehr schlafen konnte. 12 Stunden später kam ich dann auch nicht pünktlich aus der Firma, sondern erst 16 Uhr, so dass ich vor 17.30/18.00 Uhr nicht im Rosental gewesen wäre. Außerdem brauchte eine Kollegin eine Art Telefon-Coaching. Von zu Hause aus kann ich so etwas machen, von einem Park, wo alle mithören oder zumindest Gesprächsfetzen aufschnappen könnten, geht das natürlich nicht. Also fuhr ich heim. Und irgendwann schlief ich auf der Couch ein.
Sagt einmal, seid ihr denn nur auch immer so müde?

Mittwoch, 08. September 2021
Schon Mittwoch? Wo ist nur die Woche schon wieder hin? Immerhin lief der Feierabend wie geplant. Ich hatte tags zuvor noch eine Waldfrüchtetorte aus dem Frost genommen und für Mutti vier Stücke verpackt. Die nahm ich mit, als ich am Nachmittag direkt von der Arbeit zu ihr fuhr. Sie setzte Kaffee auf und wir vesperten zusammen. Der eigentliche Grund meines Besuches war, dass ich ihr das Kostgeld bringen wollte, das ich für sie von der Bank geholt hatte.

Donnerstag, 09. September 2021
Für diesen Nachmittag war nichts geplant. Freilich hätte ich heimfahren und mich um meine Wäsche kümmern können. Oder einen Kaffee auf dem Balkon genießen. ABER da war doch noch was, das vom Montag übrig geblieben war. GENAU! Die Therme.
Also holte ich die Kalt ab, die diesmal keine Suppe hatte und auch schon unten vor dem Haus wartete. Und dann gab es für mich jede Menge Wasser. Wasser hilft mir immer. Es tut der Seele gut und dem Körper auch. Sogar meine extremen Verspannungen lösten sich etwas unter dem Massagestrahl. Anfangs war das sehr schmerzhaft, aber je länger und öfter ich mich darunter bewegte, um so angenehmer wurde es. Und ich konnte später am Abend sogar ohne Schmerzen einschlafen.

Freitag, 10. September 2021
Wir hatten Karten für Wenzel. Janine hatte neulich ein Plakat fotografiert und mir das Bild geschickt. Ich beschloss, meine Hexe mitzunehmen. Als ich die Karten bestellte, zeigte die WetterApp eine Regenwahrscheinlichkeit von 14%. Inzwischen waren wir bei 54% und Gewitter waren vorhergesagt. Aber das Gewitter verschonte uns und an einem traumhaften Sommerabend konnten wir das Konzert auf der Parkbühne in Eutritzsch genießen.
Begeistert war ich auch von meiner Hexe, die einen Teil der Lieder mitsang. Sie hatte schon am Anfang gemeint: Irgendwo habe ich den schon gesehen Was mich verwunderte, denn ich hatte sie noch nie zu Wenzel mitgenommen. Im Sommer für Kamp hatten wir ja keine Karten bekommen. Es stellte sich heraus, dass ihr Urgroßvater mütterlicherseits Wenzel wohl sehr gemocht hat und oft Videos angeschaut hatte. Da hatte die Hexe also den Wenzel kennen gelernt.
Weil ich später ncht mehr durch die Nacht fahren wollte, um das Mädel zu Hause abzuliefern, nahm ich sie mit zu mir. Es gab sogar noch ein spätes Abendessen, Würstchen.

Samstag, 11. September 2021
Die Junghexe ist noch hier, inzwischen aufgestanden, und ich habe ihr ein kleines Frühstück gemacht.
Heute gibt es keinen Ausflug, aber nicht, weil die Hexe da ist {sie könnten wir ja mitnehmen}, nein, die Mutti hat keine Zeit. Na huch! 🙂 Sie hat eine Einladung.
Ob wir den Ausflug auf morgen verlegen, mache ich ein wenig vom Wetter abhänging. Durch den angekündigten Regen zu fahren, habe ich keine rechte Lust. Außerdem brauche ich meinen einen Gammeltag pro Woche. Na, mal sehen.

Jetzt bringe ich erst einmal diesen Wochenrückblick zu Andrea. Später bringe ich dann die Hexe nach Hause. Aber jetzt noch nicht. Noch behalte ich sie hier. Wir hören Musik.

Habt alle ein schönes Wochenende.
Eure Mira

Der 36. Montag

Ich bin in Eile, deshalb etwas abgehackt:
Lückentext bei Anni Erstens, zweitens, drittens…


1.) Nächste Woche habe ich noch gar nicht im Blick, weil ich erst einmal mit dieser Woche klarkommen möchte und am Wochenende wird es zum Glück etwas entspannter, als ich bis vorhin noch dachte .

2.) Ehrlichkeit ist für mich Bedingung einer jeden Beziehung, auch bei Freundschaften.

3.) Ich kann gut: auf andere eingehen. Oft so gut, dass es für mich schon wieder nicht mehr gut ist .

4.) In meinem Urlaub möchte ich gerne an die Ostsee, wohin sonst?

5.) Mit den Händen etwas schaffen, ist ein gutes Gefühl .

6.) Ich war ziemlich schüchtern und naiv in meiner Jugend.

7.) Diese Woche habe ich an jedem Feierabend etwas geplant und außerdem steht/stehen ein Open Air Konzert im Kalender.

WmdedgT im September 2021

Der 5. Tag des Monats fällt diesmal auf Sonntag. Da die Sonntage in der letzten Zeit zu meinen Gammeltagen geworden sind, wird wohl nicht viel zusammenkommen, wenn Frau Brüllen heute Abend ihre Linkparty öffnet zum Thema Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
06:35 Uhr
Ausgeschlafen? Es ist Sonntag!!!
Ich wechsle auf die Couch und huschle mich da in eine Decke. Es ist schon empfindlich kühl morgens.
08:40 Uhr
Was war denn das für ein Traum? Inventur in meinem Laden samt Werkstatt. Der Chef kam mit der QM-Tante. Es war einiges im Argen, weil die Teilnehmer im letzten Moment nochmals umgeräumt hatten. Der Chef meinte aber, da ich neu sei, wäre das wohl kein Problem. Es müsse nur bei der Kontrolle im nächsten Jahr dann in Ordnung sein. Damit, dass ich mich wundere, wie feinfühlig und freundlich der Chef plötzlich sein konnte, wache ich auf. Gut, dass ich nicht noch länger geschlafen habe, man hat ja sonst nichts vom Tag.

10:22 Uhr
Zeit für einen zweiten Kaffee. Bisher habe ich mich im Netz treiben lassen. Ein Puzzel zusammengesetzt. Online macht das richtig Spaß und nimmt keinen Platz weg.

10:45 Uhr
Die Weinkönigin ruft an. Ich geh auch ran, weil ich schon lange nicht mehr mit ihr geschwatzt habe, stelle das Gespräch auf Lautsprecher und stricke währenddessen meine blaue Socke fertig und schlage gleich noch die zweite an. Das Gespräch dauert knapp zwei Stunden. Und ja, wir sollten uns mal zum Kaffee treffen.

13:15 Uhr
Der Sohn taucht auf, möchte etwas zum Mittagessen mitnehmen. Wir steigen in den Keller und kruschteln in der Gefriertruhe herum. Nuggets habe ich nicht mehr. Schnitzel auch nicht. Er entscheidet sich für Fisch. Bei der Gelegenheit sehe ich, dass bei den kleinen Eisbeinen die Verpackung eingerissen ist. Also nehme ich gleich alle Eisbeine mit nach oben und setze sie im großen Topf zum Kochen an. Das dauert nun ca. 2 Stunden.

16:15 Uhr
Die Eisbeine sind endlich fertig. Zwischendurch habe ich mit der Junghexe telefoniert. Und dann kam ein Anruf vom Eisenheinrich. Was hab ich mich darüber gefreut. Ach, ach, wie ewig hatten wir nichts mehr voneinander gehört. *freufreufreu*
Ich sitze auf dem Balkon in der Nachmittagssonne, die durch die Bäume luschert und stricke an der zweiten Socke.

20:20 Uhr
Die Schwester empfielt mir den Polizeiruf, ich möche erst noch einen alten Tatort zu Ende schauen, den ich am Abend zuvor begonnen hatte. Am Ende schaue ich beides und komme dabei mit der Socke ganz gut voran.

23:38 Uhr
Jetzt ist es aber wirklich Zeit ins Bett zu gehen. Der Tag morgen wird wieder heftig werden.

Und was habt ihr so gemacht an diesem Sonntag?

In früheren Jahren
September 2019
September 2018
September 2017

Spielerei am Samstag

Puzzelt ihr gern? Ich habe mal eines meiner Fotos vom Ausflug nach Lampertswalde in ein Puzzel verwandelt. Ich hoffe nur, dass ihr es spielen könnt, ohne einen Account bei Jigsaw Planet zu haben.
Vor Jahren hatte ich so etwas schon mal. Damals war ich bei Jig Zone angemeldet. Aber dort finde ich keine möglichkeit, mich einzuloggen oder eventuel einen neuen Account zu erstellen, um Fotos hochzuladen. Deshalb habe ich es nun auf diese Weise probiert. Viel Spaß damit.
preview120pieceSchloss Lampertswalde

Samstagsplausch {04.09.2021}

Die Woche in einem Wort
Sonnig.

Wochenrückschau

Samstag, 28. August 2021
Gab es einen Ausflug? Nunja, ein richtiger Ausflug war das nicht. Aber ich wollte eine große Einkaufsrunde drehen, und dazu nahm ich die Mutti mit, damit sie mal raus kommt.
Zu Mittag gab es dann Gräupchen bei ihr. Die kleine Frau kocht immer noch ganz leckere Suppen und Eintöpfe, manchmal in ganz abenteuerlicher Zusammenstellung, aber immer total lecker.
Am Nachmittag überredete ich sie noch zum Eis essen. Dann kehrte ich heim, weil ich noch die Einkäufe verräumen wollte und das Fleisch braten, das inzwischen aufgetraut war.

Sonntag, 29. August 2021
Meine Sonntagsbeschäftigung bestand in Haare färben. Oh, tat das Not.
Nun fühle ich mich wieder schön.
Ansonsten bestand der Tag in Ausruhen, lesen und zwischendurch einnicken.
Am Montag, 30. August 2021
Ausgebremst am Montag Morgen. Um die Zeit kommt sonst nie ein Zug.

Für den Abend war ich mit dem Sohn verabredet, der ein wenig Papierkraam erledigt haben wollte. Es ging recht schnell, scannen musste ich es jedoch am nächsten Morgen, weil mein Drucker daheim neuerdings einen ca. 2cm breiten Streifen am Rand nicht mehr lesen kann.

Dienstag, 31. August 2021
Aujf dem Plan stand der Besuch der Bücherei, damit Mutti ihre Bücher tauschen konnte. Ich habe auch diesmal nichts mitgenommen. Ich lese digital. Aber die Mutti freut sich jedes Mal und hat diesmal auch drei Bücher mitgenommen, damit sie über die vier Wochen kommt bis zum nächsten Büchereibesuch.

Mittwoch, 01. September 2021
Ich hatte den ganzen Tag das Gefühl, es wäre Montag und irgendwie auch Feiertag, obwohl ich natürlich auf Arbeit war. Dabei hatte einfach nur ein neuer Monat begonnen. Und der Herbst, ja, der auch.
Wir hatten uns ganz fest vorgenommen, an diesem Nachmittag zur Therme zu fahren. Dann fiel mir unterwegs ein, dass ich den Test vergessen hatte. Für Nordsachsen hätte ich keinen gebraucht, da lag die Inzidenz bei 10, aber die Therme gehört zum Stadtgebiet von Leipzig, und da wusste ich es nicht. Also landete ich zunächst bei Katl an, bei der auch zwei Päckchen für mich angekommen waren. Wir tranken Tee, sie zeigte mir ihre neuesten Strickstücke und dann entschieden wir uns für ein Abendessen beim Griechen.
Die Vorspeisen würde ich in der Form nicht wieder bestellen, denn sowohl die Oliven, als auch die Peperoni waren sehr salzig. Ansonsten war der Vorspeisenteller gut und reichlich. Der Hauptgang ließ allerdings zu wünschen übrig. Lieblos hingeklatscht. Das nannte sich Grillplatte. Also, das kenne ich von Griechischen Restaurants anders. Selbst wenn Vangelis {der Papa unserer Königskinder} "nur für die Familie" kocht, richtet er die Speisen liebevoller an.
Also Bacchuskeller in Taucha bekommt nur einen von fünf Sternen und den auch nur, weil das Personal so lieb war.
Ein sehr schöner Abend mit Katl war es allemal. Das nächste Mal gehen wir aber wieder ins Syrtaki.

Donnerstag, 02. September 2021
Ich war mit der SchwieTo verabredet. Sie brauchte ein wenig Schriftkram. Später kam noch der Sohn vorbei, um sie abzuiholen. So hab ich ihn wenigstens auch kurz gesehen.
Mit der Junghexe hatte ich auch noch telefoniert.
Es war ein schöner, ruhiger Abend.

Freitag, 03. September 2021
Das hatte ich mir anders vorgesetellt. In den drei Stunden, die ich am Nachmittag allein im Büro war, wollte ich meinen Papierkram aufarbeiten. Außerdem wollte ich die Kleine Chefin fragen, ob ich eine Stunde früher verschwinden darf, um auf dem Heimweg noch Material für unser Event am nächsten Wochenende einzukaufen.
Aber ich war nicht allein. Die Kleine Chefin kam. Und da ging es dann natürlich wie immer: Kannst du mir mal dieses ausdrucken und dann brauche ich noch jenes. Und schaust du mal im Internet…
Ich mache das gern, keine Frage, aber als sie endlich ging, lag meine Arbeit immer noch da und statt eine Stunde früher zu gehen wegen der Besorgungen, blieb ich eine Stunde länger und hatte dann auf dem Heimweg keine Lust mehr, auch noch einen Umweg zu fahren, um die Besorgungen zu machen. Mal sehen, wie ich das nächste Woche noch hinbekomme. Da müssen wir es eben bestellen. Das ist unserer Buchhaltung sowieso lieber.

Samstag, 04. September 2021
Heute steht wieder ein Ausflug auf dem Plan. Das herrliche Frühherbstwetter müssen wir doch ausnutzen. Ich hatte Katl gefragt, ob sie mitkommen mag. Aber sie wusste es noch nicht. Nunja, ich muss wenigstens ein ganz klein bissel planen, wenn die Mutti dabei ist. Also wengstens die Startzheit möchte ich am Abend zuvor mitteilen. Ich hätte mich dabei gern nach Katl gerichtet, aber Da müssen wir mal sehen, wie es mit mir ist. war mir dann doch zu unkonkret.
Da werden wir nun mal sehen.

Jetzt bringe ich erst einmal diesen Wochenrückblick und den von letzter Woche zu Andrea.
Habt alle ein schönes Wochenende.
Eure Mira