Sieben Sachen Sonntag {01.09.2019}

Sieben Sachen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe, werden gesammelt von Geraldine
Am Morgen kam ich überhaupt nicht in Gang und tat auch nichts mit meinen Händen, außer meiner Schwester Nachrichten zu schreiben, die davon handelten, wie müde ich bin und dass ich eben nichts auf die Reihe bekomme. Ihrem Rat {ich solle mich bewegen} folgend, holte ich dann doch die Mutti ab und brachte sie in den Garten. Dort begann dann auch ich, etwas zu tun. Zunächst sammelte ich Falläpfel ein, die ich zu Apfelkompott oder -mus verarbeiten will. Später gab es Kaffee im Garten. Kuchen hatten wir diesmal nicht.
Zwischendurch wurden immer wieder die Stricknadeln geschwungen, hauptsächlich mit den Socken, die ich dann am Abend daheim noch fertig bekam.Weil Mutti wissen wollte, woran ich tags zuvor in Neckeroda gestrickt hatte, nahm ich zwischendurch das Tuch zur Hand und strickte auch daran ein paar Rippen. Nachdem ich die Mutti heim gebracht hatte, wollte ich einen "bequemen" Weg fahren und stellte dabei fest, dass dieser neuerdings gesperrt ist, mit Pollern und einer Schranke. Na toll! Für mich hieß das wenden und einen noch größeren Umweg. Da ich nun sowieso umkehren musste, tat ich etwas, das ich noch nie gemacht habe. Ich bestellte meinen allerersten Sub {Werbung ohne Auftrag oder Entgelt}. Gegessen hatte ich schon mal einen, den der Schwestermann mitgebracht hatte, bestellt noch nie, weil mir das zu umständlich und nervig war. Ich habe mich auch diesmal schwer getan und war bei meiner Bestellung zu zaghaft. Lecker war’s trotzdem. Nach dem Essen überlegte ich, dass ich doch noch eine Maschine Wäsche waschen könnte. Als diese fertig war und ich sie aufhängen konnte, war es bereits dunkel. Bevor ich den Wäscheständer auf dem Balkon aufstellte, versorgte ich erst noch meine schönen Pflanzen mit Wasser.
Das waren sieben Sachen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe, mal nur fünf Minuten, mal deutlich länger, wenn auch keine fünf Stunden. Und nun ab damit zu Geraldine.

Sieben Sachen Sonntag {25.08.2019}

…am Montag.
Sieben Sachen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe, werden gesammelt von Geraldine. Ich würde mir für diese schöne Aktion viel mehr MitspielerInnen wünschen. Deshalb gehe ich jetzt mal mit gutem Beispiel voran, man könnte auch sagen, ich hinke hinterher, weil jetzt schon Montag ist und ich eben erst dazu komme, etwas über meinen Sonntag zu berichten.
In der Nacht vom Samstag auf Sonntag war ich im Garten geblieben. Das brauchte ich sozusagen als Ausgleich, weil ich den Samstag bis in den Nachmittag hinein noch in der Wohnung verbracht hatte. Am späteren Nachmittag fragten Anke und Jürgen, ob ich nicht vielleicht mit und bei ihnen Kaffee trinken wollte. So wechselte ich in den Gegenüber-Garten, wo die beiden dann vorschlugen, wir könnten auch noch zusammen Abendbrot essen. Wir tafelten auf, was die Kühlschränke und die Gärten hergaben und verbrachten den frühen Abend gemeinsam. Weil es mittlerweile schon wieder recht früh dunkel wird, kam ich erst in meinen Garten zurück, als die Elfenlichter bereits den Weg beleuchteten. Ich schaute noch ein Filmchen in der Mediathek. Dann streckte ich mich auf der Schaukel aus und schlummerte friedlich bis zum Sonntag Morgen halb sechs. Ab da wollte ich den Tag genießen und tat das zuerst mit einer Tasse Kaffee und einer unfertigen Socke. Im Laufe des Vormittags wurde die Socke fertig, wovon ich kein Foto habe, weil ich das Paar am selben Tag gleich an den Sohn weiter gab. Ebenso gibt es kein Foto von den Socken die ich sofort für mich anstrickte. Damit muss ich mich beeilen, denn meine Sockentüte ist nach dem Umzug in der neuen Wohnung plötzlich unsichtbar gweworden. *kicher*
Da der Sohn erst am Nachmittag kommen wollte, fütterte ich die Fische. Diese Handvoll Futter war im Handumdrehen verschwunden und es gab noch eine Handvoll. Als der Sohn kam, dachte er, ich hätte die Tierchen vergessen und fütterte nochmals. So ein verfressenes Völkchen!
Ein paar Bohnen konnte ich noch ernten. Eine weitere Charge beginnt gerade erst zu blühen.
Gekocht habe ich die Böhnchen allerdings nicht, dazu war es mir einfach zu warm.
Dafür schnippelte ich spät am Abend in meiner schönen kühlen Wohnung noch Zucchini {auch aus dem Garten} und einen Berg Pilze für eine Rum-fort-Pfanne. {Ihr wisst schon, was rum liegt und fort muss.

Lecker, lecker.

Samstagsplausch {24.08.2019}

Guten Morgen Welt. Da bin ich wieder. Und möchte ein paar Gedanken und Erlebnisse hier abladen.

Pechsträhne?
Pech gibt es nicht behauptet Evelyn Wenzel {Unentgeltliche Werbung ohne Auftrag} und mag damit recht haben. Eine Häufung widriger Umstände und Begebenheiten kann es hingegen sehr wohl geben. Für mich begann alles damit, dass die Nachbarn meiner Mutter auszogen und sie mir in den Ohren lag, dass ich doch nicht ewig im 4. Stock wohnen könne, mit meinen Knien, meinem Gewicht und dem fortschreitenden Alter. Wenige Wochen vorher hatte ich von meiner Vermieterin eine Nachricht erhalten, dass seitens der Eigentümergemeinschaft der Anbau von Balkons nun endlich beschlossen sei, dies zwar noch ein oder zwei Jahre dauern könnte, ich mich aber schon mal auf diese Verbesserung der Wohnung freuen könne. Für mich war das kein Grund zur Freude, sondern ein Schreck, denn ich stellte mir vor, wieviele Unannehmlichkeiten der Umbau mit sich bringen würde, wie die ohnehin sehr geringe Wohnfläche durch den Zugang zum Balkon weiter eingeschränkt würde und dass letzten Endes die Miete weiter steigen würde, wo mir doch jetzt schon jeder Cent zu schade ist für diese winzige Hütte ohne Komfort.
Der Gedanke formte sich wie von selbst: Bis dahin will ich hier raus sein!
Das war im Februar.
Ich bemühte mich um die Wohnung neben der Mutti, die jedoch gar nicht frei gemeldet war {Im Nachhinein betrachtet ein Glücksfall, denn so unmittelbar neben der kleinen alten Frau hätte ich mein eigenes Leben gleich an der Haustür abgeben können.} Ich bekam eine andere Wohnung angeboten, drei Häuser weiter. Das war noch nah genug. Ein Wust an Papier- und Bürokram schloss sich an, Zeitdruck entstand, weil der Einzugstermin vorverlegt wurde.
Dann erwies sich die Wohnung doch leider als unzumutbar {Modergeruch, welliges Laminat…}, Absage.
Erneute Wohnungssuche schloss sich an, Zeitdruck entstand, da ich die alte Wohnung bereits gekündigt hatte.
Nach ewigem Hin-und-Her, gefühlt tausend Besichtigungen, Tonnen an Papier in Form angeforderter Unterlagen endlich irgendwann die Zusage für eine Wohnung. Zeitdruck entstand, weil die Schlüsselübergabe mehrfach nach hinten verschoben wurde und das Mietende der alten Wohnung immer näher rückte. Als der Umzug endlich beginnen konnte, fielen nach und nach die Helfer aus. Bei der abschließenden Renovierung stand der Sohn ganz allein da. Zeitdruck war vorprogrammiert.
Dann erhielten wir 2 Wochen Aufschub, in denen der Sohn aus der gewöhnlichen {nicht besonders attraktiven} Wohnung ein Schmuckstück machte {bis auf die Dinge, die vom Eigentümer erneuert werden müssen}.
Die Wohnungsübergabe wurde trotzdem zum Desaster, weil die Verwalterin versuchte, die abgewohnten Einrichtungen [Teppich, Badewanne …], die nach der langen Mietzeit vom VERmieter ersetzt werden müssen, mir anzulasten. Zeitdruck wurde künstlich aufgebaut, weil die Verwalterin innerhalb von 3 Werktagen von mir eine schriftliche Zusage haben wollte, ob meine Haftpflichtversicherung oder ich den "Schaden" bezahle. Holzauge, sei wachsam. Ich habe schriftlich termingerecht mitgeteilt, dass ich den Fall meiner Versicherung übergeben habe. Eine Zusage, wer was bezahlt, habe ich wohlweislich NICHT gemacht. Ob ich überhaupt etwas bezahlen muss, darum kümmert sich nun eine Versicherung und ein Anwalt.
Damit könnte doch nun endlich Ruhe einkehren und ich noch den Rest des Sommers genießen.
Da erscheint vor ein paar Tagen am Auto eine Warnleuchte, die mir sagt, ich soll in die Werkstatt fahren und bis dahin vorsichtig fahren. *grrr*
Am Dienstag wollte ich bei meiner Hausärztin eine Überweisung abholen. Da stellt sich heraus, dass meine Versicherungskarte gesperrt ist. Das hängt vermutlich mit meinem Umzug und den neuen Daten zusammen, aber ist auch wieder eine Baustelle, um die ich mich kümmern muss.
Am Wochenende war die Mutti unleidlich, weil ich sie am Samstag nicht in den Garten geholt hatte. {Ich war selbst nicht dort.}

Es kann doch nun bitte mal wieder etwas entspannter zugehen. Was kommt denn nun noch alles? Was geht als nächstes kaputt? Wer stellt als nächstes Forderungen? Wogegen oder wofür muss ich als nächstes kämpfen?
Ich will mal ne Weile nicht kämpfen. Ich möchte mal etwas Ruhe haben.

Glücksmomente!
Wenn es Pech nicht gibt, wie sieht es dann mit dessen Gegenteil aus, mit dem Glück? Da gab es schon Momente, in denen ich mich glücklich fühlte.
Am Montag stand auf meinem Plan für den Feierabend, dass ich in meiner unaufgeräumten Wohnung Unterlagen finden musste, die ich am Dienstag bis 10 Uhr einem Anwalt für Mietrecht vorlegen sollte. Das setzte mich so unter Druck, dass ich mir nicht vorstellen konnte, die Suche hinzubekommen, wenn ich allein daheim wäre. Deshalb bat ich die Katl, vorbei zu kommen, was sie sehr gern tat. Sie sollte mir nicht einmal bei der Suche helfen, ich wollte nur, dass jemand da war. Sie setzte sich auf den Balkon und ich widmete mich den Ordnern, die ich wahllos ins untere Fach {in alle unteren Fächer} des Bücherregals gestellt hatte. Der erste Griff galt einem Ordner, in dem ich vor einem Jahr alle möglichen Unterlagen zum Kopieren mit mir herumgeschleppt hatte. Doch der war leer. Der zweite Griff ins Regal förderte den richtigen Ordner zu Tage und darin, ordentlich abgeheftet die gesuchten Unterlagen. Da war auf einen Schlag die Welt in Ordnung. Als dann auch noch der Sohn anrief und fragte, was wir zum Abendessen haben möchten, schnappte ich mir die Katl und schleppte sie mit in den Garten. Unter dem Apfelbaum saß ich und schnippelte Zwiebeln, Knobi und Berge leckerster Tomaten, die ich von verschiedenen Gartennachbarn und von Katl geschenkt bekommen hatte. So fühlt sich Glück an.

Für den Mittwoch Nachmittag war ich mit Janine verabredet, die ich schon wochenlang nicht gesehen hatte. Wir trafen uns am Musikpavillon im Clarapark. Das war einfach nur schön. Da passte alles. Leckeres Eis haben wir gegessen {Das hat es leider nicht aufs Foto geschafft}, viel geschwatzt und endlich mal wieder gestrickt. Das heißt, Janine hat die ganze Zeit über gestrickt und brachte tolle Teile mit, die sie mir zeigte. Unter anderem eine 10-Zacken-Tunika, die mir so gut gefiel, dass ich sofort beschloss, mir ebenfalls eine zu stricken. {Der Link führt zu einer gehäkelten Variante, die mir persönlich nicht ganz so gut gefällt, wie die gestrickte, nur damit ihr eine Vorstellung habt, falls euch der Begriff gar nichts sagt.} Außerdem trug Janine ein ganz wundervolles gestricktes Top, das sie selbst ausgetüftelt hat. Ich wünschte, ich hätte es für euch fotografiert, denn ich bin riesig begeistert davon.
Natürlich hatte ich auch meinen Strickbeutel dabei und schaffte es, eine Socke fertig und die zweite dazu bis zur Ferse zu stricken. Endlich, endlich mal wieder mehr als 10 Maschen am Stück zu stricken war auch Glück für mich. Und der gesamte Nachmittag/Abend war ein wunderbares Erlebnis für mich. Hach ja.

Und sonst so?
Den Wochenfeierabend habe ich unendlich genossen. Früher war ich es gewohnt, Feierabendaktivitäten gleich an die Arbeit anzuschließen und keinesfalls zwischendurch heim zu gehen. Denn, wenn ich mich erst mal meine 4 Etagen hinauf gequält hatte, mochte ich dann immer nicht noch mal los. Jetzt ist das ganz anders. Schon am Morgen hatte ich die Waschmaschine programmiert, so dass sie fertig war, als ich heim kam. Die Wäsche auf dem Balkon war trocken, also konnte ich Platz schaffen für die neue Ladung. Dann hatte ich noch bissel was zu muddeln und als ich fertig war, packte ich lange Leggins, Socken und eine Strickjacke ein, schnappte mein Strickzeug und machte mich auf den Weg in den Garten. Chrissi brachte Weintrauben aus ihrem Garten, die Weinkönigin holte den Sohn ab und ich saß unter dem Apfelbaum, genoss die Trauben, nadelte an der zweiten Socke für den Sohn, bis es dafür zu dunkel wurde und schaute nebenbei SOKO Wismar in der Mediathek.

Jetzt gibt es erst einmal einen großen Milchkaffee und dann schaue ich bei Andrea in der Plauderecke rein, was ihr so schönes erlebt habt, unter der Woche.
Ein super schönes Wochenende für euch alle wünscht
die Mira

Samstagsplausch {17.08.2019}

Da habe ich vor 14 Tagen getönt, ich sei zurück in der Bloggerwelt, insbesondere bei unserem geliebten Samstagsplausch bei Andrea und dann habe ich mich nicht mehr gemeldet und auch letzte Woche wieder nicht mitgeplauscht. Das hatte jedoch einen guten Grund, denn ich hatte das Haus voller Gäste, keinen Platz am Rechner und auch jede Menge anderes zu tun… Wie habt ihr das so schön gesagt? Leben 1.0 Und das tat gut, sowas von gut.

Dienstag, 6. August
Die Schwester samt Mann kommt am Nachmittag bei mir an. Abendessen gibt es im Garten, weil die Wohnung noch nicht fertig eingerichtet ist und ich vor allem noch keine oder nur eine provisorische Küche habe. {Das wird auch noch eine Weile so bleiben, denn ich möchte mit Janines Unterstützung ganz in Ruhe meine neue Küche planen.}

Mittwoch, 7. August
Frühstück im Garten. Danach fahren Schwester und Mann zu Mutti und später in die Stadt {nach Leipzig}, während ich mich mit Katl in der Hornstsche treffe, zu diversen Putzarbeiten. Langsam wächst sich das zu einem Tick aus. Immer wieder fällt mir noch etwas ein, was man vielleicht auch noch verbessern könnte, damit diese blöde Eigentümerin auch wirklich nicht den kleinsten Pipps finden kann, den sie nutzen möchte, um mir meine Kaution nicht erstatten zu müssen. Vielleicht schauen wir noch mal in die Abflüsse von Waschbecken und Wanne?
Nu isses aber mal gut! Willst du gar noch den Klempner bestellen, damit er die Rohre von innen reinigt?
Gute Idee. Wir könnten ja vielleicht noch mal Rohreiniger…
NEIN!
Nein???
NEIN!!!
Abendessen im Garten.

Donnerstag, 8. August
Vor dem Frühstück hole ich die Mutti ab. Wir fahren zur Bank, was an diesem Morgen passieren muss, weil ich damit rechne, dass wegen des Festivals später die Zufahrtsstraße gesperrt wird. {Das passierte dann doch nicht, weil das Fest dieses Mal etwas anders strukturiert war.} Anschließend schleppe ich die kleine Frau mit zum N-Markt, wo ich noch Kleinigkeiten für das Frühstück einkaufe, und danach in den Garten.
Nach dem Frühstück zieht sich der Schwester-Mann in die Wohnung zurück an den Computer. Wir Mädels klönen in der Vormittagssonne.
Gegen Mittag bringe ich die Mutti heim und mache mich auf den Weg nach Prießnitz {Werbung ohne Auftrag}, um die Junghexe und ihre Freundin abzuholen. Die Schwester begleitet mich, was mich sehr freut, immerhin dauert die Hinfahrt eine Stunde, die wir ganz für uns haben.
Am Abend tickt der Schwester-Mann aus. Da der Sohn nicht im Garten ist und auch die Witterung gar nicht so stabil aussieht, entscheide ich, dass die beiden 13-Jährigen nicht im Garten übernachten, sondern in meinem Arbeitszimmer auf dem großen "schwarzen" Bett. {Nicht das Bett ist schwarz, nur der Rahmen}. Da entscheidet der Schwester-Mann plötzlich, dass das überhaupt nicht in Frage kommt, dass die Mädchen dort schlafen. Dabei war das von vorn herein vorgesehen und die Garten-Variante nur eine vage Möglichkeit. Auf meine Frage, warum das nicht in Frage kommt, meint er {schon reichlich wütend}, weil er an den Rechner will.
Meine Antwort: Dann nimm den Rechner doch mit in ein anderes Zimmer, wir haben doch überall WLAN.
Das bringt den Guten völlig aus der Fassung und er schreit mich an, will zuerst in ein Hotel, beschließt eine Minute später, gleich ganz abzureisen, woraufhin ich ihn bitte, mir meinen Wohnungsschlüssel zurück zu geben. Damit hat er wohl nicht gerechnet. Hat vielleicht gedacht, ich bettle ihn dazubleiben. Oder ich verfrachte die Mädchen doch in den Garten. Geht’s noch?
Mit Schwester, Katl und den Mädels verbringe ich den restlichen Abend bei dem wunderbaren Festival, wo im Luftschloss Huun Huur Tu auftreten und auch meine beiden Teenies schwer begeistern.

Freitag, Samstag, Sonntag, 9. – 11. August
Wir verbringen das gesamte Wochenende auf dem Festival.Vormittags, wenn es mir gelungen ist, die Teenies aus dem Bett zu bekommen, finden wir uns erst einmal im Garten ein, um zu frühstücken. Meist wird ein Brunch daraus.
Danach ist Spaß haben und tolle Musik hören angesagt. Und natürlich tanzen und gelegentlich was Leckeres naschen.

Montag, 12. August
Abreisetag. Zuerst wird die Schwester von ihrem Mann abgeholt. Er war dann doch nicht abgereist, sondern in eine Pension gezogen. Nun nutzt er die Gelegenheit, sich mir gegenüber noch einmal voll daneben zu benehmen. Ich stehe da drüber.
Die Teenies lasse ich ausschlafen und fahre gegen 13 Uhr los, Das Lauch nach Prießnitz zu bringen. Die Junghexe kommt natürlich mit. Auf dem Rückweg habe ich sie endlich mal ganz für mich und wir unterhalten uns über alles Mögliche.
Nachdem ich sie daheim abgesetzt habe, treffe ich den Sohn im Garten und fahre später mit ihm noch mal in die Hornstsche. Da war doch noch was.
All die Jahre hatten wir eine Wäscheleine auf dem Trockenboden hängen, die alle Hausbewohner mitnutzen konnten. Auch meine Nachbarin hatte eine Leine dort. Jetzt beim Auszug hatte der Sohn versehentlich die Leine der Nachbarin mit heim gebracht und unsere hängen lassen. Deshalb klingelte ich bei besagter Nachbarin, um ihr zu sagen, dass wir ihr im Gegenzug unsere Leine {doppelt so lang} da lassen. Zum Glück war sie nicht zu Hause, denn ich hätte mich mit dieser Aussage völlig blamiert. Zufällig war der Sohn noch mal auf dem Dachboden, weil er etwas nachsehen wollte und stellte dabei fest, dass irgend ein böswilliger Hausbewohner {andere haben keinen Zugang zum Dachboden} die gesamte Leine in kleine Stücke zerschnitten hatte. Teilweise hingen sie noch an den Haken, teilweise lagen sie auf dem Boden und ein Stück hatte derjenige demonstrativ vor unsere besenreine Bodenkammer platziert. Das sollte wohl bedeuten: Schaut her, die da hat ihre Leine nicht entfernt. Wie dumm kann man sein?

Dienstag, 13. August
Die freien Tage sind vorüber, ich beginne wieder mit der Arbeit. Weltbewegendes geschieht in der Firma gerade nicht.
Das vorletzte Mal in der Hornstsche. Die Fenster waren nicht ganz blitzblank. Der Sohn geht da noch mal drüber. Ich hätte es selbst gemacht, aber ich kann nicht hochlangen und die Leiter haben wir schon weggeholt. Wir packen die letzten Putzmittel ein und ich dokumentiere den gesamten Zustand der Wohnung, der Wände, Türen, Fenster, Heizkörper innen alles, was irgend geht. Das muss ich tun, denn die Eigentümerin hat bereits einen Schlüssel, und nach dem Ding mit der Leine {und diversen anderen kleinen Schikanen} traue ich niemandem mehr.

Mittwoch, 14. August
Feierabend im Garten. Das tut sooo gut. Der Sohn kocht Bohnen zum Abendbrot.

Donnerstag, 15. August
Das allerletzte Mal in der Hornstsche. Wohnungsübergabe. Die Vermieterin ist relativ umgänglich, so, wie sie früher auch war. Ihr Partner, der im Grunde bei der ganzen Sache gar keine Funktion hat, versucht auf jede erdenkliche Art, für die nach der langen Mietzeit notwendige Sanierung Geld von mir herauszuschlagen. Die Sanierung wird notwendig, da ich über 14 Jahre dort gewohnt habe, die Wohnung damals zwar gemalert, die Installationen aber schon nicht mehr neu waren und in der gesamten Mietzeit von der Eigentümerin bis auf ein Toilettenbecken nichts, aber auch gar nichts erneuert wurde. Natürlich ist die Bude abgewohnt. Aber für den Wertverlust durch Abwohnen habe ich schließlich 14 Jahre lang Miete gezahlt. Die Verwalterin versucht mit allen {auch unlauteren} Mitteln, mir die Sanierung anzulasten.
Ich bin trotzdem froh, dass ich endlich die Schlüssel los bin und dort nie wieder hin muss.

Freitag, 16. August
Ich habe sehr schlecht bis gar nicht geschlafen. Diese miesen Machenschaften der Verwalterin gehen mir nicht aus dem Kopf. Gegen Mittag entschließe ich mich, einen Anwalt einzuschalten und bekomme für den 21. August einen Termin. Nun endlich kann ich mich entspannen.
Nach der Arbeit hole ich Katl ab und gehe mit ihr in die Therme. In der Sauna schwitze ich den ganze Frust der letzten Monate, den Stress, die Sorgen und Ängste und all das Böse, das mir widerfahren ist, aus mir heraus, spüle den Rest beim Schwimmen ab. Als es dunkel wird, fahren wir heim, und ich entdecke eine Nachricht des Sohnes, der wieder gekockt hat und mich fragt, ob ich noch etwas haben möchte. Bei Hühnchen kann ich nicht nein sagen. Wenn der Sohn gekocht hat, erst recht nicht. So finde ich mich spät noch im Garten ein. Es ist immerhin Wochenfeierabend.
Als es kühl wird, zündet der Sohn ein Feuer an.

Es ist schon Donnerstag…

…und die Zeit rennt. Ich habe Urlaub… und die Zeit rennt.
Ich habe Urlaub und nicht einen Moment für mich. Heute bin ich schon 4.51 Uhr aufgestanden. An normalen Wochentagen ist das nur eine knappe Viertelstunde vor dem Wecker. Ich denke, dass ich mich mal an den Rechner setzen kann. Der Besuch steht erst 8 Uhr auf. Ich habe also jede Menge Zeit. Denke ich!
Ich brauche eine Weile im Bad, dann brühe ich mir einen Kaffee auf und fahre den Rechner hoch. Draußen rappelt es. Der Schwager kann nicht mehr schlafen, erzählt mir, was seine Schlaf-App über die vergangene Nacht sagt. Dann erzählt er, was er alles mit dem Laptop des Sohnes angestellt hat, um ihn wieder zum Laufen zu bringen. Das hat er mir gestern Abend schon einmal erzählt. Ich merke es mir diesmal wieder nicht.
Mein Kaffee ist inzwischen kalt. Das bin ich gewöhnt. Mein Kaffee wird meistens kalt, bis ich dazu komme, ihn zu trinken.
Ab dem Moment, wenn nachher die Schwester aufsteht, ist mein Tag durchgeplant. Jedenfalls grob. Während die beiden sich fertig machen, fahre ich bereits los, um die Mutti abzuholen. Sie möchte noch zur Bank und ich möchte noch zum N-Markt und zum Bäcker. Dann treffen wir uns alle im Garten wieder, wo wir gemeinsam frühstücken.
Gegen Mittag hole ich die Junghexe und ihre Freundin bei dieser daheim ab. Rund eine Stunde Fahrzeit pro Strecke. Die Schwester will mich vielleicht begleiten. Das wäre mir sehr angenehm, damit ich Abwechslung habe auf der Hintour. Aber was machen wir denn mit dem Schwager? Gestern waren die beiden nach dem Frühstück bei Mutti und später in der Leipziger Innenstadt. Da war ich schon ewig nicht und wäre gern mitgefahren. Aber ich hatte mich für den Vormittag mit Katl in der Horntsche verabredet, um die letzten paar Handgriffe noch zu erledigen, von denen die Winzerin gemeint hatte, sie dauerten höchstens noch 2 Stunden. Bis 17 Uhr haben wir gewuselt, wobei ich die ganze Zeit mit einer Arbeit zugebracht habe, die eigentlich nicht hätte sein müssen. Dann kam zum Glück der Sohn, der alles, was wir mitnehmen wollten, die 4 Treppen hinunter trug und das Auto belud. Ich war sehr froh darübe, denn ich war von der Putzerei einigermaßen geschafft.
Im Garten war ich nur noch in der Lage, das Geschirr zu spülen, dann kamen Schwester und Schwager und brachten Abendessen mit.
Das wird heute Abend anders, denn heute Abend beginnt das Festival, dessentwegen die Schwester hergekommen ist und zu dem ich die beiden Junghexen mitnehmen werde. Und Katl natürlich. Da müssen wir nur noch verabreden, wann und wo wir uns treffen.

Jetzt erst einmal Auf in den Tag!

WmdedgT – August 2019

Es ist Montag. Und es ist ein Arbeitstag, allerdings kein ganz gewöhnlicher. Etwas ist anders, weil die Lieblingskollegin der Meinung war, ich wollte an diesem Tag Urlaub unbezahlt frei haben und deshalb für den Kollegen, der üblicherweise von mir vertreten wird, eine andere Vertretung organisiert hat. Mein eigener Kurs hat heute Erste-Hilfe-Ausbildung und ich könnte beinahe wirklich frei haben, wenn… ich es denn rechtzeitig gewusst hätte. Da ich es nicht früh genug wusste, habe ich mir Termine für die Einzelbetreuung auf diesen Tag gelegt, zum Glück auf den Morgen und Vormittag, so dass ich ab Mittag tatsächlich frei habe.
Dies ist der Ausblick auf diesen Montag, und nun wolen wir mal sehen, was er sonst noch bringt und ob etwas geschieht, dass sich lohnt, unter dem Motto Was machst du eigentlich den ganzen Tag? bei Frau Brüllen zu verlinken.

6.00 Uhr
Der Wecker klingelt eine Stunde später als sonst. Ich schalte den Rechner ein, weil ich fix noch etwas erledigen will. Dann setze ich eine Waschmaschine an, denn die kann ich noch schaffen, bevor ich aus dem Haus muss. Und ich habe eine Idee, wohin ich die gefühlt tausend Geschirrtücher verräumen kann, die ich bereits gewaschen habe. Es sind gewiss nicht die letzten.
7.45 Uhr
Die Wäsche hängt, aber den Bürokram am Rechner habe ich nicht geschafft. Dafür habe ich eine Tasse Kaffee getrunken und mache mich nun auf den Weg in die Firma. Es ist diesig und grau draußen, was meine ohnehin geknickte Stimmung nicht gerade bessert.
8.30 Uhr
Auf dem Firmenhof treffe ich CoIvo, die mit einem flotten Spruch sofort meine Stimmung aufhellt, allerdings auch gleich wieder herunter zieht, indem sie mich nach meiner Wohnung fragt. Sie kann ja nicht wissen, dass ich wegen eines letzten Mal Durchwischens und Putzmittel Wegbringens immer noch keinen endgültigen Haken an die Sache machen kann. Ich versuche, mir nichts anmerken zu lassen.
Die Lieblingskollegin fängt mich im Gang ab, weil irgend etwas in der Organisation schief gegangen ist. Leute, das ist nicht meine Organisation. Ich übernehme trotzdem und rette die Situation. Einer meiner Klienten kommt etwas zu spät, wodurch ich die Möglichkeit habe, noch etwas Schreibkram aufzuarbeiten, den ich am Freitag nicht mehr geschafft hatte.
11.30 Uhr
Ich bin schon wieder eine halbe Stunde drüber und will mich von der Lieblingskollegin in den Urlaub verabschieden. Während ich alles Revue passieren lasse, was in den 4 Tagen meiner Abwesenheit wichtig werden könnte, fällt mir etwas ein, das ich gern vorbereitet hätte, wozu mir aber die Zuarbeit der Lieblingskollegin fehlt. Als ich sie danach frage, kann sie sich zunächst gar nicht erinnern, bringt mir aber 10 Minuten später die Zuarbeit und freut sich, dass ich sie erinnert habe, weil das sonst am kommenden Montag vermutlich schief gelaufen wäre.
12.30 Uhr
Endlich Schluss. Soviel zum freien Tag. Der Sohn hat keine Zeit für mich, um allerletzte Dinge aus dem alten Keller zu holen. Das läuft uns ja nicht weg. Natürlich nicht, aber es versaut mir die wenigen freien Tage, wenn ich es immer und immer und immer noch im Hinterkopf behalten muss.
Ich heule mich bei Katl aus und die gute Seele kommt gleich angesaust und hilft mir beim Einräumen des Schlafzimmers. Das muss fertig werden, weil meine Schwester samt Mann zu Besuch kommt. Geplant war, dass sie am Mittwoch kommt und mit mir zum Festival geht, das am Donnerstag beginnt. Das wäre unkompliziert gewesen. Dann entschied ihr Mann, dass er mitkommt, obwohl er gar nicht mit zum Festival geht. Das ist nicht seins. Na gut, dadurch wurde es schon komplizierter, aber ich bin ja eine Meisterin im Umdisponieren. Und dann entschied er, schon am Dienstag zu kommen. Das brachte für mich heftigen Stress, weil alles einen Tag früher fertig sein muss. Naja, was heißt fertig? Das Schlafzimmer musste so sein, dass man das Bett als Doppelbett aufstellen kann.
Katl kommt, wir trinken einen Kaffee zusammen, dann beginnen wir zu wuseln und bringen erst einmal mein Zimmer in Ordnung, soweit es derzeit möglich ist. Alles geht noch nicht, weil zu einigen Schränken diverse Kleinteile fehlen. Ich frage mich, wo die hingeraten sein könnten. Es fehlt zwar schon immer ein paar dieser Tele, aber so viele, wie jetzt abgehen…?
17.48 Uhr
Kurze Rücksprache mit dem Sohn: Heute nicht!!!
Ich nehme mir einen großen Korb vor, den ich aussortieren will. Trage ihn auf den Balkon. Da können wir wenigstens sitzen. Für Katl ist Feierabend. Sie holt ihr Strickzeug heraus, hilft mir dann aber doc beim Sortieren, denn es sind Garne im Korb. Da kann sie nicht widerstehen. *lach*
18.18 Uhr
Anruf: Der Mann meiner Schwester. Sie fahren morgen erst um die Mittagzeit los. Er muss vorher noch mal zu seiner Firma. Er will auf dem Boden schlafen, er braucht kein Bett. {So ein Quatsch. Das Bett ist doch da, nur am Platz auf dem Boden hapert es.} Das Telefon zwischen Schulter und Ohr eingeklemmt sortiere ich weiter. Eine Stunde dauert das Gespräch, obwohl wir uns zwischendurch schon dreimal verabschiedet haben. *grrrr*
21.00 Uhr
Die Wäsche ist endlich trocken. Der nächste Schwung wartet schon straff geschleudert in der Maschine. Katl spült noch schnell die Gläser, dann macht sie sich auf den Heimweg. Ich trödle beim Wäscheaufhängen. Das gönne ich mir, ein wenig trödeln an diesem Abend.
Das war er, der 5. August 2019.
Wir lesen uns bei Frau Brüllen

Samstagsplausch {03.08.2019}

Guten Morgen ihr Lieben da draußen.
Endlich bin ich wieder da, zurück in der Bloggerwelt und hier bei Andreas Samstagsplausch. Das wurde ja auch Zeit, finde ich.
In den ersten drei Wochen seit dem letzten Samstagsplausch, an dem ich teilnahm, ist nichts Berichtenswertes geschehen. Ich ging treu zum Dienst und abends in die alte Hütte, um sie auszuräumen. An den Wochenenden ebenso. Mehr war nicht. Ich hatte das Gefühl, nur noch dahin zu vegetieren, in einem Schwebezustand, an dessen Ende die Wohnungsübergabe stehen sollte. Danach sollte mein Leben neu beginnen.
Dieser denkwürdige Termin sollte nun am letzten Dienstag stattfinden, musste aber vertagt werden. Warum, habe ich hier näher beschrieben. Inzwischen sind wir bestens auf diesen nächsten Termin vorbereitet, so dass dieser Druck, unter dem ich die ganze Zeit stand, von mir abgefallen ist. Unerwartete Hilfe kam am Freitag auch noch. Diese Ecke aufzuräumen, sollte meine Freitag-Abend-Beschäftigung werden. Die Uraltfreundin hatte reklamiert, dass sie mir Hilfe angeboten, ich sie aber bisher nicht angenommen hatte. Also dachte ich, recht hat sie, so nehme ich ihre Unterstützung beim Einräumen gern an. Leider bekam die Arme just eine halbe Stunde vor Feierabend noch einen Auftrag herein, der mindestens zwei Stunden dauern sollte. Und das am Wochenfeierabend, wenn man sowieso schon breit ist von der Woche. Dieser Teil meiner Räumaktion wurde deshalb vertagt. Dafür habe ich vorhin schon den Computer aus dem Provisorium im Bücherregal befreit und meinen Computertisch im Arbeitszimmer eingerichtet. Stück für Stück geht es voran.

Und sonst?
Umarmung
Am Montag traf ich mich mit Katl auf dem Markt. Als wir zur Pferd-Mensch-Drogerie liefen, entdeckten wir, dass an Steve`s Biergarten das Tor offen stand. Ich lunste hinein, konnte aber nicht erkennen, ob er möglicherweise wieder geöffnet werden soll. Im angrenzenden Wohnhaus war gerade ein Rudel junger Menschen dabei, die vernagelten Fenster zu öffnen und wohl auch ein wenig Ordnung zu schaffen. Und da entdeckte ich ihn, meinen Lieblingsaustralier {ich kenne nur diesen einen}. Als er mich entdeckte, jauchzte er laut auf, ließ fallen, was er in den Händen hatte und kam heraus auf die Straße geflitzt, wo er mir um den Hals fiel und mich überhaupt nicht wieder los ließ.
Es war ein schönes Gefühl, dass sich jemand so sehr freute, mich zu sehen.

Kleine Änderung
Der Georg hat neulich etwas geschrieben zum Thema target=_blank {unterer Abschnitt des verlinkten Textes}. Ein Befehlsfitzelchen, das bewirkt, dass sich Links in einem gesonderten Browserfenster {oder Tab} öffnen und das auch ich seit fast 20 Jahren verwende. Die Seelenstürmerin hat mich schon vor mehr als 10 Jahren darauf hingewiesen, dass ich doch bitte den Lesern selbst überlassen soll, ob sie dieses Extrafenster wünschen oder nicht. Schließlich kann man jeden Link auch ohne dieses target=_blank in einem neuen Fenster öffnen über rechte Maustaste –> Auswahl oder mit Klick auf das Mausrad, was ich mir seit damals angewöhnt habe. Auf dieses Befehlsfitzelchen habe ich trotzdem nicht verzichtet. Bis jetzt. Seit ich nun Georgs Eintrag gelesen habe, lasse ich es nun aber weg.

So, ihr Lieben. Mehr gibt es erst einmal nicht zu erzählen. Habt ein schönes Wochenende. Ich geh dann mal räumen. Man liest sich.

So, dann mal los jetzt…

…nun haben wir schon August, und der Monatserste wäre ein gutes Datum gewesen, um das Bloggen endlich wieder aufzunehmen. Nun ist schon der zweite, und ich will es einfach nicht weiter verschieben.
Ursprünglich dachte ich, sobald die Wohnungsübergabe der Hornstsche hinter mir liegt, hätte ich den Kopf wieder frei und könnte das Bloggen wieder genießen und auch über Themen schreiben, die andere Menschen interessieren könnten.
Nun ist das ein wenig schief gegangen, der erste Übergabetermin ist geplatzt. Wir sind einfach nicht fertig geworden mit der Renovierung und Endreinigung.
Warum nicht? mag mancher fragen. Wir hatten doch genug Zeit! könnten wir denken. Das ist auch so, wir hatten genug Zeit und wir hätten das alles bestens geschafft…[punkt punkt punkt | an dieser Stelle kommt das große ABER]
Als die Zeit bis zum Termin noch reichlich vorhanden war, kamen immer wieder Anfragen an den Sohn, da zu helfen, dort etwas zu richten [unter anderem einen Umzug fremder Leute] und [und darauf bin ich ganz besonders sauer] vom besten Freund des Sohnes, der sein Gartenhäuschen aufgeräumt und geputzt haben wollte, nachdem er viele Monate nicht dort gewesen war. Dies sollte der Sohn erledigen, weil der Freund sich vor Spinnen und Getier gruselt. Und der Sohn hat gemacht. Aus Freundschaft. Da hieß es noch: Ich helfe dir dann auch beim Umzug. {Nicht, dass der Sohn für eben diesen Freund und dessen Familie nicht schon bei vier oder fünf Umzügen tatkräftig zugepackt hätte.} Als es dann konkret wurde und die großen Möbelteile getragen werden sollten, die der Sohn nun wirklich nicht allein bewältigen konnte, hieß es plötzlich: Ich hab’s nicht so mit Tragen, schon gar nicht über Treppen. Aber die Renovierung, die mache ich dann komplett für euch. Das hat er mir auch noch einmal explizit versprochen.
Und als es dann für die Renovierung einen konkreten Termin gab, war der Herr plötzlich nicht mehr erreichbar, ignorierte jede Bitte um Rückruf und ließ den armen Sohn mit der gesamten Arbeit allein. Na, mir braucht dieser Bursche nicht wieder unter die Augen zu treten. Sollte er demnächst im Garten auftauchen, werde ich bestimmt meinen Mund nicht halten können und ihm sagen, wie schäbig ich sein Verhalten finde.
Das Ende vom Lied war, dass wir die Wohnung eben nicht zum vorgesehenen Termin übergeben konnten und dieser Schatten nun immer noch über mir schwebt. Ein Schatten auch insofern diese Vermieterin ihren neuen LAG mitbrachte und dieser sich aufspielte… lassen wir das lieber, sonst rege ich mich nur auf, und das ist dieser Typ mit Sicherheit nicht wert. Immerhin war auch noch eine Dame von der Verwaltung dabei und diese scheint ihr Fach zu verstehen. Zumindest sorgte sie für einen neuen Übergabetermin und klärte ganz allgemein darüber auf, wofür ich finanziell geradezustehen hätte und wofür nicht. Das hat dem seltsamen LAG nicht gepasst, der hätte gern versucht, aus der Übergabe Kapital zu schlagen. Aber nicht mit uns!
Inzwischen hat der Sohn die Renovierung picobello voran gebracht, Katl hat einen speziellen Teil der Reinigungsarbeiten übernommen und dafür meinen Dank verdient. Ein paar Kleinigkeiten sind immer noch zu tun, denn wir machen jetzt natürlich mehr, als wir müssten. Die bekommen ein Schmuckstück von uns zurück, um einiges besser, als ich es damals bekam. Und das, obwohl es völlig unsinnig ist, so zu renovieren, wie wir es nun getan haben.
Das muss ich wohl erklären. In der Wohnung wurde vor 20 {oder mehr} Jahren Teppichbelag von mäßiger Qualität verlegt. Passend dazu wurde an den Wänden ringsum eine ca. 8 oder 9 cm hohe textile Kante geklebt. Nun ist dieser Teppichboden durch die vielen Jahre des Gebrauchs völlig abgewohnt. Da man für Teppichboden eine Lebensdauer von 10 Jahren veranschlagt und dieser schon bei meinem Einzug nicht mehr neu war, wird der Eigentümerin gar nichts anderes übrig bleiben, als den Bodenbelag erneuern zu lassen. Werden dann im Zuge dieser Erneuerung die textilen Kanten entfernt, wird man dort neu streichen müssen. Da wäre es jetzt natürlich viel geschickter gewesen, gleich zu sagen, dass man den Boden erneuert, dann hätte der Sohn die textlien Kanten entfernt und gleich bis zum Boden hinunter gestrichen. Das wäre dann für die Eigentümerin viel sinnvoller gewesen. Der Sohn meinte auch, ich solle da anrufen, und diesen Vorschlag unterbreiten. Aber ich hatte keine Lust auf diesen Zickenkrieg, den die Dame bzw. ihr Begleiter da lostreten wollten. Nun haben sie den Schmutz und müssen vermutlich nach der Erneuerung des Fußbodens noch einmal streichen. Dumm dumm dumm.

Wichtig ist, dass wir bis zur Übergabe den Kellerverschlag und die Bodenkammer wieder verschließen. Der Sohn hatte die Vorhängeschlösser bereits entfernt und schwups hatte doch irgendwer aus dem Haus ein altes kaputtes und farbverschmiertes Möbelstück im Kellerverschlag abgestellt. Geht’s noch? Stellt euch vor, ich hätte da nicht noch mal geschaut, dann wäre vielleicht bis zur Übergabe der gesamte Keller wieder voll Sperrmüll gewesen.
Also, da fragt man sich, was in Köpfen so vorgeht.

Sieben Sachen Sonntag

Sieben Sachen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe, werden gesammelt von Geraldine.

Getan habe ich eine Menge, auch wenn ich das Gefühl habe, den schönen langen Sonntag, an dem man so viel hätte tun können, unnütz vertrödelt zu haben. Da bin ich nun 6 Uhr aufgestanden, aber anstatt in den Garten zu gehen und dort vor dem Vereinsgelände die Straße zu fegen, bin ich daheim gelieben. Ich hoffe nur, der Sohn hat das Straßefegen übernommen. Da ich ihn nicht erreichen kann, weiß ich es aber nicht sicher und schieb diese Sache als nicht erfüllte Verpflichtung vor mir her. Mist.

Ich habe festgestellt, dass Mutti recht hat. Der Kühlschrank muss in die andere Ecke. Auch Mist. Dann hätte ich nämlich den Türanschlag umbauen lassen sollen. Nachträglich ist das jetzt blöd. Bevor der Kühlschrank verrückt werden kann, muss aber erst mal die provisorische Küchenzeile auf die andere Seite. Ich räume das "mal schnell" um.

Die Beutel mit den Puppen will ich ausräumen. Dazu müssen erst einmal die Regalböden im Eckregal anders angeordnet werden. Die waren nur erst einmal platziert, damit das Regal stabil steht.
Fertig. Links das Regal für die Wolle hat auch gleich noch weitere Regalböden bekommen.
Einer Puppe, einer von den Namenlosen, habe ich den Kopf gewaschen und sie dann zum Trocknen auf den Balkon gelegt.
An meinem provisorisch eingerichteten Computerarbeitsplatz {in einem Teil des Bücherregals} habe ich probehalber eine meiner vielen, vielen CDs in mp3-Dateien umgewandelt und auf eine Mini-Karte gespeichert. Morgen teste ich, ob sie sich im Autoradio abspielen lässt. Da sich neulich die Saxophonmusik von einem stinknormalen USB-Stick hatte abspielen lassen, müsste das eigentlich klappen. Und wenn, habe ich noch viel Arbeit an langen grauen Regentagen vor mir, um alle meine CDs in mp3 zu wandeln, damit ich sie auch in Zukunft wenigstens auf meinen langen Autofahrten ans Meer hören kann.
Für die fertig umgewandelte Scheibe hab ich dann gleich noch eine meiner drei CD-Halterungen in das Bücherregal eingehängt.Allerdings werde ich mit dem Einräumen nicht warten können, bis alle Scheiben umgewandelt sind, sonst stehen die Kisten mit den CDs zu Weihnachten immer noch hier herum.
Dieser Klebebandabroller funktioniert, wie ein toter Hand beißt, deshalb habe ich das Teil gleich in den Kunststoffmüll geworfen und diesen auch gleich noch weggebracht. So kam ich wenistens mal vor die Tür.
Ach und ich habe eine Wassermelone getragen. Die schlachte ich jetzt noch und dann mache ich es mir mit einem Krimi gemütlich, denn für heute habe ich genug gearbeitet. Wobei das natürlich schöne Arbeiten waren. Ich sehe gerade, es ist schon 21 Uhr durch. Na, da kann wirklich Schluss sein.
Euch allen morgen einen guten Start in die neue Woche.

Samstagsplausch {06.07.2019}

Guten Morgen ihr Lieben da draußen. Mein heutiger Beitrag zu Andreas Samstagsplausch wird nur kurz, denn ich möchte euch nicht das soundsovielte Mal mit meinem Umzug nerven, der immer noch nicht fertig ist.
Lichtblicke waren dabei der Mittwoch, als wir nach scheinbar endlosen Arbeiten das Schlafzimmer endlich fertig hatten {ich hab aber auch viel Geraffel}, gestern, als Telefon und Internet auf die neue Wohnung umgeschaltet wurden und heute, wenn in der Zeit von 12 bis 19 Uhr der neue Kühlschrank geliefert wird. Dass ich die ganze Zeit hier warten muss, macht gar nichts, denn ich kann sie gut nutzen, um mal die Regale im neuen Schlafzimmer umzugestalten und zu füllen.
Vorher will ich noch schnell in den Garten, um die Wäsche aufzuhängen, die ich heute Morgen schon gewaschen habe und die von gestern wieder zu holen. Dann hole ich noch die Mutti ab. Sie kann hier mit mir gemeinsam auf den Kühlschrank warten. Da ist sie nicht allein und muss auch nicht mit den anderen alten Damen zusammen sein.
Wer einmal im Einzelnen wissen möchte, wie ich meine Tage ausfülle, kann hier schauen, denn gestern war der 5. und im Zuge des Projektes Was macht du eigentlich den ganzen Tag habe ich genau das wieder einmal aufgeschrieben.

Weil Andrea sich heute Gedanken über Zufriedenheit gemacht hat, möchte ich euch noch den Donauangler von KEIMZEIT an Herz legen. Click. Da heißt es am Ende: {Zitat}Cheria, cherio – Der am Fluß wünscht sich ans Meer. Und wäre er dort irgendwo, so wünschte er sich wieder her.{Zitat Ende}