Heute hat die Schwester Geburtstag. Ich hatte mir extra für kurz vor Mitternacht den WEcker gestellt, war dann aber ohnehin wach und habe ihr gratuliert. Sie meint, ich war die Erste. Ihr Mann hatte sich eine halbe Stunde vorher ins Bett gelegt. Naja, so isser eben.
Meine dritte Urlaubswoche
Obwohl ich seit Freitag Abend bei RoHen war, begann meine Woche depressiv. Ich machte mir Sorgen um alles mögliche. Um den Sohn, der schon mal wieder Ärger mit gewissen Ämtern hat. Ich werde da besser darauf achten müssen, dass er seinen Papierkram im Griff hat. Seine Schreiben muss ich ja sowieso immer bearbeiten, da kann ich mich auch gleich noch um die Termine kümmern. Er ist, wie viele von uns, ein Prokrastinateur. Ich glaube, das kann ich ihm nur austreiben, wenn ich bissel auf Termine und Fristen achte. Das hilft dann auch mir, weil ich mir ansonsten ohnehin immer Sorgen mache. Die wären dann vielleicht weg. Oder kleiner. Oder wie?
Sorgen um meine Zukunft machte ich mir auch, denn seit Anfang Februar hatte ich noch nichts wieder vom Amt gehört und wusste nicht, ob ich dann ab 01. April ALG1 bekomme, oder ob ich mittellos dastehe.
Außerdem gab es noch eine Handvoll kleinerer Sorgen, Aufgaben, von denen ich nicht wusste, ob ich sie lösen kann. Ach, ach.
Am Dienstag wollte ich heim fahren, aber ich wollte eben nicht. Ich rief den Sohn an, ob er bitte nach dem Briefkasten schauen kann. Und dann fragte ich RoHen, ob ich noch einen Tag länger bleiben darf. Sagt er: Du darst bleiben, solange du willst. Von mir aus für immer.
Wow, und das von einem Menschen, der mir mal gesagt hatte, dass Worte wie "für immer" oder "ewig" oder auch "nie" in seinem Sprachgebrauch nicht vorkommen, weil ihm das zu absolut ist und keinen Raum für Eventualitäten lässt.
Dieser Dienstag bei RoHen tat mir unglaublich gut. Er setzte sich sogar ans Spinnrad und bekam nach einer Weile sogar einen "schwangeren Regenwurm" zustande.
Am Mittwoch fuhr ich dann tatsächlich heim und stellte mich meinen Dämonen.
Der Freitag war von mehreren Erfolgen gekrönt. Auch wenn in einem Haufen Post gleich vier Briefe von der Arbeitsagentur lagen und die Gängelei von Amt wegen schon begann, obwohl ich bis Ende des Monats noch in Lohn und Brot stehe. Immerhin war auch die Bewilligung des ALG1 dabei, natürlich mit Androhung von Sanktionen. Die können es einfach nicht lassen, ihre Machtspielchen zu spielen.
Immerhin sind auch die Eintrittskarten für Kamp angekommen. 
Heute
Ich muss mich schnell fertig machen, denn 10 Uhr beginnt das Leipziger Wollefest, zu dem ich die Katl mitnehmen möchte. Dort werden wir dann einige Spinn- und Strickfreundinnen treffen. Wir werden schwatzen und lachen und Wolle kuscheln und vielleicht ein paar Anregungen mitnehmen und insgesamt einen schönen Tag haben.
Ganz fix springe ich jetzt noch zu Andrea und all den lieben Plaudertaschen.
Habt alle ein wunderfeines Wochenende
eure Mira
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {21. März 2026}
Sonntag: Sonntagsnotizen – 22. März 2026
Montag: Der 13. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag {24.03.2026}
Mittwoch: Urlaubsnotizen – 25. März 2026
Schreibschnuppe Nr. 13/2026
Donnerstag: Urlaubsnotizen – 26. März 2026
Freitag: Urlaubsnotizen – 27. März 2026 mit Freitagsfüller

Punkt 16. die Aprilsocken habe ich angestrickt. Verstrickt gefällt mir das Garn viel besser, als auf dem Knäuel. 
Ich hatte noch überlegt, ob ich das Aprilpaar gleich anstricke und das Paar Nr. 6/26 aufschiebe. Aber auf dieses kräftig gefärbte Garn habe ich gerade keine Lust.
Schaut mal: Das Märzpaar für 12f26 ist fertig. Wurde auch Zeit, denn in drei Tagen wird schon die Nummer für den April gezogen und ich muss ja eigentlich noch das Bonuspaar stricken.
Nein, wir sind noch nicht am Meer. Vorher stand und steht noch eine Menge Arbeit an. Bevor ich mich da nachher gleich wieder hinein stürze, möchte ich auf meine vergangene Woche zurückblicken.