Samstagsplausch – {28. März 2026}

Heute hat die Schwester Geburtstag. Ich hatte mir extra für kurz vor Mitternacht den WEcker gestellt, war dann aber ohnehin wach und habe ihr gratuliert. Sie meint, ich war die Erste. Ihr Mann hatte sich eine halbe Stunde vorher ins Bett gelegt. Naja, so isser eben.

Meine dritte Urlaubswoche
Obwohl ich seit Freitag Abend bei RoHen war, begann meine Woche depressiv. Ich machte mir Sorgen um alles mögliche. Um den Sohn, der schon mal wieder Ärger mit gewissen Ämtern hat. Ich werde da besser darauf achten müssen, dass er seinen Papierkram im Griff hat. Seine Schreiben muss ich ja sowieso immer bearbeiten, da kann ich mich auch gleich noch um die Termine kümmern. Er ist, wie viele von uns, ein Prokrastinateur. Ich glaube, das kann ich ihm nur austreiben, wenn ich bissel auf Termine und Fristen achte. Das hilft dann auch mir, weil ich mir ansonsten ohnehin immer Sorgen mache. Die wären dann vielleicht weg. Oder kleiner. Oder wie?
Sorgen um meine Zukunft machte ich mir auch, denn seit Anfang Februar hatte ich noch nichts wieder vom Amt gehört und wusste nicht, ob ich dann ab 01. April ALG1 bekomme, oder ob ich mittellos dastehe.
Außerdem gab es noch eine Handvoll kleinerer Sorgen, Aufgaben, von denen ich nicht wusste, ob ich sie lösen kann. Ach, ach.
Am Dienstag wollte ich heim fahren, aber ich wollte eben nicht. Ich rief den Sohn an, ob er bitte nach dem Briefkasten schauen kann. Und dann fragte ich RoHen, ob ich noch einen Tag länger bleiben darf. Sagt er: Du darst bleiben, solange du willst. Von mir aus für immer.
Wow, und das von einem Menschen, der mir mal gesagt hatte, dass Worte wie "für immer" oder "ewig" oder auch "nie" in seinem Sprachgebrauch nicht vorkommen, weil ihm das zu absolut ist und keinen Raum für Eventualitäten lässt.
Dieser Dienstag bei RoHen tat mir unglaublich gut. Er setzte sich sogar ans Spinnrad und bekam nach einer Weile sogar einen "schwangeren Regenwurm" zustande.
Am Mittwoch fuhr ich dann tatsächlich heim und stellte mich meinen Dämonen.
Der Freitag war von mehreren Erfolgen gekrönt. Auch wenn in einem Haufen Post gleich vier Briefe von der Arbeitsagentur lagen und die Gängelei von Amt wegen schon begann, obwohl ich bis Ende des Monats noch in Lohn und Brot stehe. Immerhin war auch die Bewilligung des ALG1 dabei, natürlich mit Androhung von Sanktionen. Die können es einfach nicht lassen, ihre Machtspielchen zu spielen.
Immerhin sind auch die Eintrittskarten für Kamp angekommen.
Heute
Ich muss mich schnell fertig machen, denn 10 Uhr beginnt das Leipziger Wollefest, zu dem ich die Katl mitnehmen möchte. Dort werden wir dann einige Spinn- und Strickfreundinnen treffen. Wir werden schwatzen und lachen und Wolle kuscheln und vielleicht ein paar Anregungen mitnehmen und insgesamt einen schönen Tag haben.
Ganz fix springe ich jetzt noch zu Andrea und all den lieben Plaudertaschen.
Habt alle ein wunderfeines Wochenende
eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {21. März 2026}
Sonntag: Sonntagsnotizen – 22. März 2026
Montag: Der 13. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag {24.03.2026}
Mittwoch: Urlaubsnotizen – 25. März 2026
Schreibschnuppe Nr. 13/2026
Donnerstag: Urlaubsnotizen – 26. März 2026
Freitag: Urlaubsnotizen – 27. März 2026 mit Freitagsfüller

Urlaubsnotizen – 27. März 2026

 
Tagesaufgaben
Aus den vergangenen Tagen übrig geblieben
11. Nochmals zu Kontoeröffnung recherchieren
13. Ecke komplett ausräumen vielleicht später oder am Sonntag
14. Kram aus der Ecke verräumen vielleicht später oder am Sonntag
15. Socke Nr. 06/1 fertig stricken
Heute neu
18. Beim Standesamt Urkunde abholen
19. Termin beim Arbeitsamt umbestellen ging nicht***
20. RoHen über Planänderung informieren
21. Den Sohn zu einem Termin bringen
22. Mit Katl verabreden
 
Tageslauf
06:00 Uhr
Heute habe ich länger geschlafen, obwohl ich nachts um zwei auch wieder wach war und ein wenig mit der Schwestern getextet habe. Nun aber konnte ich mich nicht nochmal umdrehen, weil ich gleich am Morgen zum Standesamt wollte.
Es war ein angenehmer Termin. Ich fuhr im strahlenden Sonnenschein hin und alles funktionierte.
11:00 Uhr
Die Post war früh da. Vom Arbeitsamt gab es gleich vier Briefe. Einer aus Leipzig, einer aus Eilenburg, zwei aus Oschatz. Kein Wunder, dass bei denen so viel schief geht, wenn vier Leute an unterschiedlichen Standorten mit ein und demselben Fall betraut sind. Außerdem ging natürlich gleich die Gängelei los. Ich bin noch gar nicht arbeitslos, erst ab 01. April, bekam aber heute schon eine Vorladung für den 02. April und gleich die Androhung einer Sanktion, falls ich nicht komme. Ich hätte den Termin gern auf nach Ostern verlegt, weil ich eigentlich am 1. April einen Termin in Mecklenburg habe, den ich gern wahrgenommen hätte. Aber da wurde mir ebenfalls mit Sanktionen gedroht, falls ich nicht beweisen könne, dass dieser Termin wichtig sei. Heißt soviel wie, die Amtspersonen entscheiden, ob sie meinen Termin für wichtig erachten. Naja, egal, die sitzen am längeren Hebel und ich habe zu spuren, sonst streichen sie mir das Geld. Als ob es aus derenprivater Tasche ging. Man hat wirklich das Gefühl, dass diese Schreibtischtäter froh sind über jeden, an dem sie ihre Machtspielchen austoben können.
Egal, jetzt sage ich meine Teilnahme an der Versammlung ab und krieche beim Amt zu Kreuze.
17:30 Uhr
Ich habe alles erledigt. Der Sohn war bei seinem Termin. Der Katl habe ich per App Bescheid gegeben, wann ich morgen bei ihr sein werde. Mit RoHen habe ich telefoniert und unsere Reise ans Meer abgesagt.
Jetzt werde ich noch ein wenig lesen, vielleicht auch stricken. Wobei, stricken kann ich morgen den ganzen Tag, das muss heute nicht mehr sein.

Freitagsfüller
Gerade war ich noch bei Barbara und habe mir den Lückentext gemopst, den sie freitags immer zum Ausfüllen bereit stellt.


1. Keine Ahnung warum ich es immer so schwer nehme, wenn von Amts wegen Druck ausgeübt wird. Das ist doch nichts Neues. Warum nehme ich das so schwer?

2. Meine Bett-Couch ist mein Lieblingsort im Haus.

3. Es ist nur so diskriminierend, wenn man am Ende eines langen und intensiven Arbeitslebens ein Jahr vor Renteintritt behandelt wird, als hätte man sein Leben lang auf der faulen Haut gelegen und vom Geld anderer gelebt.

4. Die Ostsee ist mein absoluter Lieblingsort auf der ganzen Welt.

5. Ich frag mal Katl, ob sie mitkommt, habe ich gedacht. Und ja, sie kommt mit.

6. Vorher möchte ich noch ein paar Wollreserven checken.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein bissel lesen, vielleicht auch nur träumen, morgen habe ich geplant, mit Katl das Leipziger Wollefest unsicher zu machen und {Handarbeits-}Freundinnen zu treffen und Sonntag möchte ich irgendwas tun, wovon ich heute noch nicht weiß!

Urlaubsnotizen – 26. März 2026

 
Tagesaufgaben
02. Bestatterin anrufen, eventuell hinfahren.
10. Wäsche
11. Konto eröffnen oder Banktermin vereinbaren Vielleicht lasse ich das auch bleiben
12. Lagerbox kündigen!!!
13. Ecke komplett ausräumen angefangen
14. Kram aus der Ecke verräumen angefangen
15. Socke Nr. 06/1 fertig stricken weitergestrickt, aber nicht fertig
16. Aprilsocken für 12f26 anstricken
17. Dem Sohn bei nervigem Papierkram helfen
 
Tageslauf
02:00 Uhr
Schlaf wird überbewertet.
Nicht einmal die Einschlafmeditationen von Marco Neumann helfen mehr.
05:55 Uhr
Der erste Milchkaffee ist leer.
Draußen ist es hell geworden.
Ein offizielles Schreiben ist bereits versendet.
Ich bin müde.
11:35 Uhr
Ich bin zum Umfallen müde, muss aber noch auf einen Rückruf der Bestatterin warten. Ansonsten habe ich schon einiges geschafft. Die Ecke ist noch nicht leer, obwohl ich einiges verräumt habe.
Ob ich mir ein paar Nudeln koche? Die sollen bekanntlich glücklich machen.
Nachmittag
Ich werde immer müder. Kann mich kaum noch aufrecht halten. Aber ich muss diverse Telefonate führen, auf Rückrufe warten.
Die blöde Anrufumleitung ist immer noch aktiv, so dass immer noch Anrufe für das Torgauer Büro auf meinem Handy eingehen. Ich habe keine Lust, mich nochmals mit der Zentrale in Verbindung zu setzen, damit dies endlich geklärt wird. Ich vermute, dass der Telefonanschluss ohnehin zu Ende März gekündigt ist. Da erledigt sich das dann von selbst.
In den Tagesaufgaben hatte ich unter 15. zuerst geschrieben "weiter"stricken und dies dann durch "fertig" ersetzt. Nun, es blieb bei "weiter"… Punkt 16. die Aprilsocken habe ich angestrickt. Verstrickt gefällt mir das Garn viel besser, als auf dem Knäuel.

Urlaubsnotizen – 25. März 2026

Lange habe ich keine Tagesaufgaben mehr notiert. Das hatte sich nicht ergeben. Angespornt durch Illy möchte ich das heute wieder tun. Meine Liste wird keinesfalls so lang, wie Illys, auch nicht so lang wie noch am Anfang des Jahres. Ein paar Dinge sind es trotzdem und nicht alle sind schön.
Diesmal wird der Eintrag auch wieder in Teilen geschrieben. Jetzt gibt es die Aufgaben und später vielleicht Hinweise zur Erledigung und bestimmt noch einiges anderes.
 
Tagesaufgaben
01. Heimfahrt nach T.
02. Bestatterin anrufen, eventuell hinfahren. Auf morgen verschoben, weil Zeit verpasst.
03. Karte(n) für das Wollefest bestellen
04. Mit Katl darüber fachsimpeln
05. Auto ausräumen
06. Schreibschnuppe
07. Socke 06/1 bis zur Ferse stricken
08. Knäuel für Aprilsocken für 12f26 heraussuchen Nr. 4
09. Gemüse für Salat heraussuchen, eventuell neues kaufen Reicht noch für heute und morgen
10. Wäsche
11. Konto eröffnen oder Banktermin vereinbaren

Tageslauf
5:30 Uhr
Ausgeschlafen habe ich nicht, aber die beiden letzten Träume, die irgendwie zusammen hingen, geistern mir noch durch den Kopf. Ich überlege ernsthaft, wie es hätte weitergehen können. So ein Unsinn.
9:00 Uhr
Ich packe meine Taschen. Das geht schnell.
11:10 Uhr
Ich komme beim N-Markt an der Poliklinik an. Es gibt sogar noch Angebotsbrötchen. Am Montag in Jena hatte RoHen keine mehr bekommen. Heute ergattere ich 7 Sesam- und 7 Mohnbrötchen für jeweils 1,– Euro. Da komme ich mit dem Sohn den Rest der Woche hin. Ein paar wandern in den Frost.
16:30 Uhr
Ich hatte noch überlegt, ob ich das Aprilpaar gleich anstricke und das Paar Nr. 6/26 aufschiebe. Aber auf dieses kräftig gefärbte Garn habe ich gerade keine Lust.
Also darf das noch ein wenig warten.

Drabble am Dienstag {24.03.2026}

Es ist Dienstag und Jürgen hat für das Dienstags-Drabble wieder ein ein Bild veröffentlicht. Er schrieb mir schon vorher, dass es dieses Mal genau mein Thema sei. Tja, da hat er recht.
Mira Wunder ist eine Spinnerin, die viele Jahre mit ihrem Spinnrad von Markt zu Markt zog, ihre Wolle feilbot und den Menschen Geschichten erzählte, die das Spinnrad ihr vorgesungen hatte. Eines kalten Abends Anfang März aber hatte sie das Spinnrad in die Ecke gestellt und es sich im Sessel gemütlich gemacht. Im Kamin prasselte ein lustiges Feuer und zwischen den Wollbeständen, die sie im letzten Winter auf dem Weihnachtsmarkt nicht alle hatte verkaufen können, lachte sie ein großes rotes Wollknäuel an. ‚Du kommst mir gerade recht‘, dachte Mira, schnappte sich ein Nadelspiel und begann für ihre Freundin Socken zu stricken. 💯

Der 13. Montag

Augen auf! Und gleich bei Anita den Lückentext zum Ausfüllen abholen.

❶ In meinem Alter ist es wie in jedem anderen Alter auch: Man versucht, aus allen Gegebenheiten das Beste zu machen.

❷ Auch wenn mir Personalverantwortliche bei Vorstellungsgesprächen schon mal gesagt haben, ich sei schon über das Ablaufdatum hinaus..

So eine Einstellung nervt mich total.

❹ Katzenbabys und Hundewelpen bleiben nicht lange so niedlich, wenn sie größer werden.

❺ Es gibt auch ganz viele andere Tiere, deren Junge total niedlich sind, zum Beispiel Entenküken.

❻ Post zu Ostern gibt es bei mir wieder nicht. Ich bin nicht dazu gekommen, Karten zu basteln und werde das in der letzten anderthalb Woche auch nicht mehr schaffen..

❼ Im Kalender steht diese Woche ein Termin beim Friedhofsamt, zu dem ich RoHen zumindest hin bringe, ich habe außerdem zwecks Geldersparnis ein Kündigungsschreiben geplant und dann freue ich mich worauf denn eigentlich? Mir fällt gerade nichts ein.

Schon bin ich in den Tag, in die Woche gestartet. Danke liebe Anita für den Lückentext.
Habt alle eine gute Woche.

Sonntagsnotizen – 22. März 2026

 
Sonntags Top 7
1_Gelesen
Kleine Warnung: Alle Links in diesem Abschnitt sind Affiliate-Links.
Ich glaube, es macht sich doch bemerktbar, dass ich Urlaub habe, auch wenn ich diese Woche dienstlich noch einiges zu tun hatte. Immerhin habe ich es geschafft, drei Bücher von Livia Pipes zu lesen. Wieder stand die Ermittlerin Kati Lindberg im Mittelpunkt. Nachdem ich letzten Sonntag noch bei Band 2 Eisnächte der NORDSEEAKTE war, stürzte ich mich dann auf die ersten Fälle der 11-teiligen in Stuttgart spielenden Reihe.
Blutengel
Sündencode
Rattentod
Schon begonnen habe ich mit dem vierten Band Tränentöchter. Danach muss ich erst einmal eine Pause einlegen, weil ich Thriller nicht so gut aushalte. Auch wenn diese gut geschrieben sind, es immer wieder stille und schöne Phasen gibt und die Bücher nicht so reißerisch sind, wie amerikanische, es bleiben Thriller.
2_Gehört/Gesehen
Gehört habe ich wieder meine Playlist bei den Fahrten nach Torgau und nach Jena. Diesmal tauchte Hollywood Ende von Il Civetto über Smart Shuffle auf und ich hörte es gleich erstmal in Dauerschleife und fügte es dann der Playlist hinzu.
Gesehen habe ich tatsächlich auch etwas, nämlich ein paar alte Folgen der Bergretter. Das kann so schön nebenher tüddeln, während ich stricke.
3_Erlebnis
Der schönste Tag war wieder einmal der Mittwoch. Nachdem ich die Räume in Torgau an die Vermieterin zurückgegeben hatte, düste ich zu Katl. Wir saßen in ihrem Wohnzimmer bei Earl Grey und schönen Schwätzchen. Und dann gab es sogar noch Minzeis. Hmmm
4_Genuss
Ähm ja, also Minzeis.
5_Drinnen/Draußen
Drinnen und draußen hielt sich diese Woche nicht ganz die Waage, aber ich war viel draußen. In Torgau, beim Einkaufen, beim Beladen des Autos und gestern wieder beim Ausladen. Für Balkon oder Terrasse ist es noch zu frisch. Der Winter begehrt noch einmal auf, bevor er verschwindet. Drinnen gab es einiges an Bürokram und natürlich Gestrick.
6_Web-Fundstück/e

7_Hobbys
Schaut mal: Das Märzpaar für 12f26 ist fertig. Wurde auch Zeit, denn in drei Tagen wird schon die Nummer für den April gezogen und ich muss ja eigentlich noch das Bonuspaar stricken.
Insgesamt ist es das Paar Nr. 05/2026 im Sommerstinomuster mit 63 Maschen, Größe 36/37 für mich. So!
 
High Five
Gefühlte Ewigkeiten habe ich keine High Five mehr aufgeschrieben. Das ist aber wichtig, gerade jetzt, wenn es ruhiger wird in meinem Leben, sollte ich mich über die Woche an fünf Höhepunkte erinnern, fünf schöne Dinge, die ich erlebt habe.
Eins
Ich fuhr bei strahlendem Sonnenschein nach Torgau. Das allein war schon heilsam, nachdem ich früh am Morgen eine Art Panikattacke hatte und am liebsten gar nicht losgefahren wäre. Und dann lief die Schlüsselübergabe so einfach und angenehm. Das tat auch gut.
Zwei
Mein Nachmittag bei Katl. Sie hat außerdem angekündigt, dass wir dies nun wieder öfter machen und uns im Sommer auch gern im Garten treffen. Darauf freue ich mich jetzt schon.
Drei
Meine beiden Drabbles. Ich schreibe doch so gern. Deshalb liebe ich die Schreibimpulse, die ich von Jürgen {dienstags} und Martina {mittwochs} bekomme, um Drabbles draus zu machen.
Vier
Ich war in der Lagerbox und stellte fest, dass dort nicht so unendlich viel Zeugs lagert, wie ich vorher dachte. Also, es ist realistisch, die Box bis Ende April auszuräumen und den Inhalt irgendwo unterzubekommen, auch ohne die seit Monaten zugesagten und dann doch nicht verfügbaren Lagermöglichkeiten. Wenn man nicht alles selber macht! Aber gut, wir bekommen das hin!
Fünf
Ich habe ein Spinnrad mit zu RoHen genommen und bin sehr, sehr neugierig, wie er sich damit anstellt.
 
Ich hab da mal ne Frage
Die wollte ich schon im Samstagasplausch stellen, aber dann passte sie da nicht mehr rein.
Ihr wisst, dass ich gern schreibe. Die Drabbles habe ich hier auch immer wieder veröffentlicht. Doch es gibt da noch mehr. Aus manchen Drabbles entwickeln sich Geschichten. Geistern mir im Kopf herum und wollen auf’s Papier oder in die Tasten fließen. Und da ist sie auch schon, die Frage: Möchtet ihr so etwas hier lesen? Würdet ihr sie lesen, vielleicht sogar mögen, wenn ich meine Gedanken hier veröffentliche oder sagt ihr: Schreib lieber ein Buch und lass uns hier mit deinen Geschichten-Schnipseln in Ruhe? Das würde mich wirklich sehr interessieren.
 
Und nun?
Nun verlinke ich diesen langen Post bei Anita wegen der ST7 und bei Sabine wegen der High Five.

Samstagsplausch – {21. März 2026}

Nein, wir sind noch nicht am Meer. Vorher stand und steht noch eine Menge Arbeit an. Bevor ich mich da nachher gleich wieder hinein stürze, möchte ich auf meine vergangene Woche zurückblicken.

Meine zweite Urlaubswoche
Der Samstag war unser Ruhetag. Wir waren zur Geburtstagsfeier eingeladen, und das schon zum Mittagessen. So musste sich niemand an den Herd stellen und auch hinterher kein Geschirr spülen. Leider war das Wetter mistig, so dass der Spaziergang, den RoHens Mutti vorgesehen hatte, leider ins Wasser fiel.
Am Sonntag machten wir uns auf den Heimweg nach Taucha, wo wir am späten Nachmittag den Sohn einsammelten und gemeinsam zum Lieblingsasiaten fuhren. So wurde es für mich doch noch ein schöner Tag.
Am Montag hatte ich noch bis Mittag dienstlich zu tun. Da kamen eine Menge Anrufe, die längst hätten in die Zentrale umgeleitet werden sollen. Einmal wurde ich sogar beschimpft, weil ich so ein tolles projekt einfach eingastampft habe. Naja, ich habe die Frau schimpfen lassen. Sie wollte sich eben mal Luft machen. Und ich musste es ja nicht an mich heran lassen.
Der Dienstag war endlich mal wieder ein richtiger Urlaubstag, wenn auch mit Wermoutströpfchen, weil es RoHen nicht gut bei mir aushielt. Ein wenig konnte ich ihn auch verstehen und versuchte, das beste aus dem Tag zu machen.
Am Mittwoch fuhr ich bei strahlendem Sonnenschein das letzte Mal dienstlich nach Torgau. Schlüsselübergabe! Danach hatte ich mich bei Katl zum Tee eingeladen. Es war wie in alten Zeiten. So kam ich ganz gut bei mir an. Danke, Katl!
Am Donnerstag ging meine Planung ein bissel schief, weil wieder einmal der Sohn meine Dienste brauchte, dann am Ende aber doch nicht annahm. So war am Vormittag noch einmal Dienstliches angesagt. Am Nachmittag kam ich zum Lesen und zum Stricken, auch wenn die Socke immer noch nicht fertig wurde.
Der Freitag war erfolgreich. Der Sohn half mir, in der Lagerbox Wollekartons herum zu räumen und einige ins Auto zu laden. Einkaufen waren wir. Den Papierkram für den Sohn erledigten wir auch noch. Und dann… fiel ich in ein Loch. Nicht mal so richtig seelisch. Es war eher Erschöpfung, von der ich mich aber frage, woher die eigentlich kam. Am Nachmittag raffte ich mich dann doch auf, meine Taschen zu packen und am frühen Abend nach Jena zu starten.
RoHen war schlecht drauf, weil er sich unmittelbar vor meiner Ankunft mit seiner Mutter gestritten hatte. Die beiden haben so grundlegend verschiedene Ansichten, dass solche Streits vorprogrammiert sind. Allerdings, naja, er kann eben auch nicht diplomatisch sein. Wenn ihm was verquer läuft, poltert er los. Als ich dann plötzlich in der Tür stand, war er ganz aus dem Häuschen, weil er am Freitag nicht mit mir gerechnet hatte. Naja.

Heute
Ich bin spät dran mit meiner Plauscherei. Zum einen, weil ich schlecht und dann zu lange geschlafen hatte. Zum anderen, weil RoHen mitten zwischen meiner Schreiberei hier plötzlich in der Tür stand und fragte, wann wir räumen wollen. Da sprang ich auf und schlug vor, es gleich zu erledigen.
01. Keller umräumen, um eine Ecke frei zu bekommen {ging viel schneller, als gedacht}
02. Auto ausräumen {das ging eigentlich auch schnell}
Die dritte Aufgabe, die wir uns für heute vorgenommen hatten, nämlich die Garage müssen wir verschieben, weil der Bruder gerade den Schlüssel nicht findet. Nun gut. Schade. Ich war gerade so gut in Gang. Andererseits ist Ausruhen und Stricken am Samstag Mittag auch nicht schlecht.
Vorher komme ich noch zu Andrea und schaue, nach euch lieben Plaudertaschen.
Habt alle ein wunderfeines Wochenende
eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {14. März 2026}
Sonntag: Sonntagsnotizen – 15. März 2026
Montag: Der 12. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag {17.03.2026}
Urlaubsnotizen – 17. März 2026
Mittwoch: Urlaubsnotizen – 18. März 2026
Schreibschnuppe Nr. 12/2026
Donnerstag: Urlaubsnotizen – 19. März 2026
Freitag: Freitagsnotizen – 20. März 2026

Freitagsnotizen – 20. März 2026

Barbara stellt freitags einen Lückentext zur Verfügung, den ich gern ausfülle. Sie schreibt darum herum noch ihre Meinung zu verschiedenen {auch politischen} Themen oder zu Erkenntnissen, die sie in der jeweils vergangenen Woche gewonnen hat. In ihrem Schreibstil wird nicht immer offensichtlich, dass es sich dabei um ihre Meinung handelt. Oft klingt es so, als sei das, was sie schreibt, die einzig existente Wahrheit. Aus diesem Grund habe ich es mir schon öfter verkniffen, den Lückentext zu füllen, weil ich nicht mit meiner Verlinkung all ihre Äußerungen im jeweiligen Post unterschreiben wollte.
Andererseits seid ihr ja alle schon groß und könnt euch eure eigene Meinung bilden. Deshalb gibt es nun heute wieder einen von mir ausgefüllten Lückentext einschließlich Verlinkungen.
 
 


1. Meine Osterdeko wird es dieses Jahr nicht geben.

2. Ich lebe im Moment im Chaos und möchte das auf keinen Fall durch herumstehende Deko noch verstärken.

3. Wo ist bloß die "Gute Alte Zeit" hin?

4. Auf einen Job zu warten, der im Mai vielleicht beginnen sollte, nun aber mindestens in den Frühherbst verschoben wurde und vielleicht nie kommt, reizt mich nicht.

5. Wir können weder vorhersagen, noch beeinflussen, was gewisse Ämter entscheiden .

6. So geht meine Zukunftsplanung nun komplett in die andere Richtung.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Entspannung nach einer Räumaktion , morgen habe ich geplant, nach Jena zu fahren und Sonntag möchte ich noch einmal versuchen, Karten für das Hafenfest in Kamp zu ergattern!

So, und nun warte ich mal, ob der Sohn den verschobenen Handel heute einhält.

Urlaubsnotizen – 19. März 2026

5:30 Uhr
Augen auf! Milchkaffee. Nicht schon wieder los zu müssen, könnte ein gutes Gefühl sein. Isses aber nicht. Gestern habe ich Katl gefragt, wie ihre Tage so ablaufen und sie meinte: Unstrukturiert. Hm. Das kann ich nicht gebrauchen. Das kann ich nämlich nicht. Ja, mal für einzelne Tage bekomme ich das gut hin. Beispielsweise samstags viel vorzuhaben und dann am Strickzeug kleben zu bleiben. Jaja, das kann ich gut! Aber für immer?
Heute wollte ich nach Halle zum Strickstammtisch. Da wollte ich schon so lange mal wieder hin. Heute wäre nun mein erster freier Donnerstag gewesen. Da sollte es sein! Blöd nur, dass die HAVAG streikt. Ich suchte und probierte und hatte dann eine Möglichkeit gefunden, zur Not mit einer halben Stunde Fußmarsch. Eine Mitstrickerin bot mir dann sogar an, mich vom Bahnhof abzuholen. Wie lieb.
Und dann… dann eröffnete mir der Sohn gestern Abend, dass "wir" heute Morgen unbedingt einige Schreiben fertig machen müssen, die er schon viel zu lange aufgeschoben hat. Das muss nun heute sein. Unbedingt. Aber ja, das muss ich heute hinbekommen, weil es sonst noch viele Wochen nichts wird und es dann meine Schuld wäre! Also habe ich schweren Herzens meine Teilnahme am Strickstammtisch wieder abgesagt. Dabei fiel mir ein, dass wir das schon ein paar Mal hatten. Einmal wollte ich zum Stricken im Kino, ich blieb wegen Sekretärinnendienst für den Sohn daheim. Wer nicht kam, war der Sohn. Heute ist er da. Aber er schläft noch.
Immer noch Morgen
Ich habe zu tun. Ich muss noch das Übergabeprotokoll von gestern scannen und an die Kollegin mailen. Dem Chef teile ich dann mit, dass alles problemlos verlief und ich das Protokoll schon gesendet habe. Er bedankt sich. Immerhin. Dann entdecke ich eine Mail der Kollegin von gestern, in der sie mir mitteilt, dass bei einem der Teilnehmer etwas schief gegangen ist. Hm. Ärgerlich. Aber was kann ich denn da jetzt tun? Ich bin raus. Das Projekt ist eingestampft, meine Zugänge zu wichtigen Unterlagen erloschen. Da müssen sie sich nun selber helfen.
Zum Glück habe ich noch nicht alle Infos zu den Teilnehmern vom Handy gelöscht. So kann ich mich mit ihm in Verbindung setzen und ihn bitten, seinerseits mit der Zentrale Kontakt aufzunehmen. Ich bin gespannt, wie lange sich das noch hinzieht, dass die Kollegen immer mal noch etwas von mir brauchen. Um die Mülltonnen musste ich mich auch noch kümmern. Die sollten schon am 11. März abgeholt werden, standen gestern, als ich dort war, aber immer noch herum. Den Fall konnte ich an die Kollegin abgeben. Sie hat da nochmal nachtelefoniert. Nun sollen die Tonnen am kommenden Montag geholt werden. Ich will gar nicht wissen, ob das klappt.
Vormittag
Der Sohn questet durch mein Zimmer, ist aufgelöst und unrastig und kann sich nicht auf den Schreibkram konzentrieren, den ich für ihn erledigen soll. Ich biete ihm einen Handel an, den er dankend annimmt.
Zu Mittag gibt es Tütensuppe.
Nachmittag
Ich gönne mir ein Mittagsschläfchen, schließlich habe ich Urlaub. Außerdem hatte ich in der Nacht nicht gut geschlafen. Wie auch?
Dann gönne ich mir den nächsten Krimi von Livia Pipes {Achtung! Affiliate-Link}
Als drittes Das-gönne-ich-mir folgt noch eine Strickanleitung, die ich nicht unbedingt bräuchte. Ich könnte mir diese auch anhand der Fotos ableiten. Aber ich bin faul und leiste mir die Anleitung.
18:00 Uhr
Es ist Zeit, RoHen anzurufen. Trotz trauriger Themen wird es ein schönes Gespräch. Dann ein wenig Zukunftsmusik und ein kleiner Plan.
Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass der Sohn unseren "Handel" wieder vertagen würde, so dass mein Plan mit RoHen wieder über den Haufen geschubst wird. Im Umdisponieren bin ich groß. Das mache ich auch schon mein Leben lang.
Der Sohn macht mir ein kleines Abendessen. Ansonsten wird es ein ruhiger Abend mit einer Folge SOKO Stuttgart und einer halben Sockenferse.