Samstagsplausch {01.06.2024}

Guten Morgen
Es ist geschafft. Ich bin in Jena. Und ich konnte das erste Mal seit langem wieder gut schlafen, wenn auch nicht lange. Da der Schatz noch ruht und ich ihn nicht stören will, erzähle ich euch jetzt erst einmal von meiner Woche.

Wochenrückschau
Wochenende, 25. und 26. Mai
Zu meiner großen Freude, kam am Samstag Mittag die Postbotin und brachte die Stricknadeln, die ich für meine Jacke brauchte. Ein paar Haushaltserledigungen standen an und dann meldete sich die Pflanzendealerin und wir zogen unsere Verabredung zur Übergabe der Tomatenpflanzen auf den Samstag Frühabend vor. Auf dem Rückweg begann es zu regnen, so dass ich die Pflanzen erst einmal auf dem Balkon unterbrachte, weil ich keine Lust hatte, bei dem Wetter in den Garten zu stiefeln.
Auch der Sonntag verlief sehr ruhig. Ich schob das Taschen packen vor mir her. So ein Unsinn. Der Tag wäre entspannter verlaufen, wenn ich diese Arbeit schon weg gehabt hätte. Naja.
Montag, 27. Mai
Wieder einmal, zum vorläufig letzten Mal, musste ich extrem früh aufstehen, das Auto beladen und mich auf den Weg nach Cottbus machen. Es war wieder eine wunderschöne Fahrt. Unterwegs wurde mir bewusst, dass ich diese Strecke nun tatsächlich das letzte Mal fuhr, weil ich am Freitag zum Feierabend nicht nach Sachsen nach Hause fahren werde, sondern nach Jena. Da ist nur das winzige Stück auf der A15 zwischen Dreieck Spreewald und Cottbus West gleich, danach geht es auf der A13 in die komplett entgegengesetzte Richtung. Da muss ich beim Abbiegen aufpassen. *Lach*
Dienstag, 28. Mai
Was war denn das für ein Tag? Recht schön, mit tollen Begegnungen und Begebenheiten. Und dann, am Abend sehr sentimental mit seltsamenen Betrachtungen. Naja, auch dafür ist ein Tagebuch da.
Mittwoch, 29. Mai
Die Kollegin, die mir zu dem kleinen Drucker verholfen hatte, war das letzte Mal da, holte ihre Papiere ab. Schade, sie war eine Bereicherung.
Am Abend schlenderte ich in die Stadt. Ein Kollege hatte mir ein Pub empfohlen, wo ich eine Kleinigkeit essen wollte. Da es dort leider mittlerweile keinen Koch mehr gibt, wurde es dann ein anderes Restaurant und es wurde auch keine Kleinigkeit. Dafür riesig lecker. Riesig, riesig.
Donnerstag, 30. Mai
Meine kleine Azubiene bekam ihrer Prüfungsergebnisse. Bestanden! Wir aßen Sushi.
Übrigens schreibe ich Azubiene mit ie, weil sie so ein fleißiges Bienchen ist. Das musste mal gesagt werden.
Kurz vor Feierabend rief Chef C. an. Wollte wissen, ob es Neues gibt. Ich zeigte ihm meine neue Liste, die er sehr gut fand, weil dort alle Infos zusammengefasst sind und man nicht mühevoll in unseren Ordnerstrukturen alles zusammensuchen muss. Er war ganz erstaunlich drauf, ich dachte: Wer sind sie? Und was haben Sie mit Chef C. gemacht?
Am Abend, oder besser am Nachmittag gab es ein Wiedersehen mit einem Berliner Kollegen. Auch schön.
Freitag, 31. Mai
Letzter Tag, letztes Glück!
Ein Kollege, der mit dem Pub, hat mir zum Abschied ein Gedicht geschrieben. Wie rührend ist das denn?
Ich sprach mit einer Kollegin in G. über meine Liste, versuchte, sie ihr zu erklären, obwohl ich mir sicher war, dass sie selbsterklärend ist. Sie stellte Fragen, die mir klar machten, dass sie gar nichts verstanden hatte und auch nicht würde damit arbeiten können. Nunja.

Am Nachmittag kam ein Anruf meiner Ärztin. Sie hatte jetzt endlich den Befund bekommen. Es sieht nicht wirklich gut aus, insofern als sie eben keinen Befund hat. Ich hatte schon mal erzählt, dass bei der OP am 2. Mai nicht alles nach Plan verlaufen war. Jetzt stellte sich heraus, dass sie völlig schief gegangen ist. Es wurde Gewebe an einer falschen Stelle entnommen und dieses konnte gar keinen Befund liefern. Also muss diese OP nun wiederholt werden in der Hoffnung, dass sie dieses Mal gelingt. Vorher sollte aber abgewartet werden, bis nach der vorhergehenden OP sechs Wochen vergangen sind. Achach. Nun geht das also alles nochmal von vorn los.
Den Job in Cottbus, der jetzt nun nach 4 Wochen endlich ins Laufen gekommen war, so dass ich doch immer mal wieder darüber nachgedacht hatte, ob und wie ich ihn doch fortführen könnte, den kann ich nun endgültig abhaken. Was jetzt hier an um-die-Gesundheit-kümmern auf mich zukommt, wird wohl den Sommer über dauern. Und da kann und will ich auch nicht locker lassen. Da muss sich Chef C. etwas anderes einfallen lassen. Da kann er gar nicht anders. Das muss ich ihm Anfang nächster Woche mitteilen. Aber nicht mehr vor dem Wochenende. Jetzt fahre ich erstmal heim, meine Wunden lecken.

Die Fahrt nach Jena verlief sehr angenehm, obwohl ich diesmal fast 4 Stunden brauchte. Nö, es war kein Stau, nicht einmal sonderlich viel Verkehr. Ich habe wohl einfach getrödelt.

Heute
Die Lindi hat Jugendweihe.
Der Schatz ist schon ganz aufgeregt, denn er ist zur offiziellen Feierstunde geladen. Dieser Mann im Anzug, das wird ein Bild!
Ich gehe dann erst am Nachmittag mit zur privaten Feier.

Übrigens
Ich finde das bei Illy immer so toll, wenn sie am Ende ihres Samstagsplauschs immer aufführt, was sie die Woche über gebloggt hat. Schon oft wollte ich das auch machen und hab es dann doch immer wieder vergessen.
Aber jetzt:
Samstag, 25. Mai: Samstagsplausch
Sonntag, 26. Mai: zu kraftlos, also nix
Montag, 27. Mai: Montagsstarter
Dienstag, 28. Mai: Betrachtungen und Tagebuchbloggen
Mittwoch, 29. Mai: übermüdet und dann vollgefuttert, also nix
Donnerstag, 30. Mai: ich möchte noch bissel stricken und noch bissel lesen, also wieder nix
Freitag, 31. Mai: nach Feierabend schnurstracks auf die Autobahn und nach 300 km nur noch mit dem Schatz kuscheln. Da schreibe ich doch nix!

Nun komme ich mit diesem Beitrag zu Andrea.
Ein schönes Wochenende wünscht
Eure Mira

2 Gedanken zu “Samstagsplausch {01.06.2024}

    1. Liebe Andrea, danke für deinen Zuspruch.
      Ja, wir finden das heraus und dann gehen wir es an und dann… werden wir wieder gesund.
      Ich bin davon überzeugt und dazu wild entschlossen.
      Wenn ich dafür mit der Arbeit kürzer treten muss, dann ich das eben so.
      Liebe und aufmunternde GRüße
      von Mira

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