Samstagsplausch – {06. Juni 2026}

Guten Morgen
Es ist 4:30 Uhr und schon fast hell. Ich sitze seit Stunden am Rechner. Habe Einträge vorbereitet und in anderen gestöbert. Nun will ich mal sehen, was ich zur zu Ende gehenden Woche zu erzählen weiß.
Kleiner Rückblick
Dienstag
Der Morgen begann grau und ungemütlich. Ich fühlte mich unwohl, weil am Nachmittag ein Banktermin anstand und ich ein ungutes Gefühl dafür hatte.
Dann rief zum Glück PesTör an, um mir zu sagen, dass sie jetzt unser Abendessen vorbereitet und sich auf mich freut.
Der Sohn versuchte Zuversicht zu verbreiten. Du brauchst keine Angst vor dem Termin zu haben!
Was soll ich sagen? Mein ungutes Gefühl hatte mich leider nicht getrogen. Ich zog unverrichteter Dinge wieder ab. Das hatte mich dermaßen herunter gezogen, dass ich am liebsten das Treffen mit PesTör abgesagt und mich zu Hause eingeigelt hätte. Wenn PesTör mir nicht am Vormittag gesagt hätte, wie sehr sie sich freut, hätte ich das vermutlich getan. So aber fuhr ich zu ihr.
Wie gut! Es wurde ein sehr schöner Abend.
Mittwoch
Der Tag begann genauso grau wie der Dienstag. Ich musste einen Brief an meine Schwester schreiben und ihr ein Formular zusenden.
Am frühen Vormittag rief Katl an: Ich lade dich zum Mittagessen ein!
Ich erzählte ihr von dem Brief und machte mich dann auf den Weg zu ihr. Inzwischen schien die Sonne.
Es gab leckere Putenrouladen mit Reis.
Ich hatte schnell noch mein Strickzeug geschnappt, bevor ich los ging. In der Eile hatte ich aber die aktuellen Socken zu Hause liegen lassen. Zum Glück hatte ich das Knäuel für Juni 12f26 eingesteckt. So strickte ich dieses Paar nun an.
Es wurde ein richtig schöner Mittwoch.

Für die Fahrt nach Jena gab es drei Optionen.
a) Ich fahre am Donnerstag, wie ich das Anfang der Woche noch vorgehabt hatte.
b) Ich fahre erst am Freitag.
c) Ich fahre gar nicht.
Katl und der Sohn gaben unabhängig voneinander den Rat, ich sollte am Freitag fahren. Nimm die Mitte!
Wie man inzwischen weiß, habe ich nicht auf diesen Rat gehört.
Den Donnerstag verbrachte ich auf dem Balkon und die Socke kam ein großes Stück voran. Der Tag war überwiegend grau, zwischendurch nieselte es und es gab diesen ganz speziellen Geruch: Petrichor.
Sehr angenehm. Ich konnte die Draußenzeit genießen, auch wenn es recht kühl war.
Am Abend unterhielt ich mich mit GabhÄu über Geschichten und Buchprojekte und bekam wieder Lust zu schreiben.
Freitag
Der Tag für den Freitagsfüller und für WmdedgT?
Der Abend für den Balkon.

 
Und nun?
Nun ist es 5:30 Uhr. Die Morgensonne strahlt und lockt mich auf den Balkon.
Später werde ich bei Andrea diesen Beitrag verlinken und schauen, was ihr so die Woche über erlebt habt.
Ich wünsche euch allen ein wunderfeines Wochenende.
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {30. Mai 2026}
Sonntag: Sonntagsnotizen – 31. Mai 2026
Montag: Der 23. Montag
Check Out – Mai – Check In – Juni 2026
Dienstag:
Mittwoch:
Donnerstag:
Freitag: Freitagsfüller – 05. Juni 2026
WmdedgT im Juni 2026

Samstagsplausch – {30. Mai 2026}

Guten Morgen
Die Woche, auf die wir heute zurück schauen, war eine echte Gute-Laune-Woche.
Kleiner Rückblick
Am Montag war ich mit RoHen am See und im See. 26°C, viel Sonne. Und am Abend gab es Pilz. Schwefelporling. Den traute ich mir auch zu sammeln, denn die Bäume, von denen man ihn nicht nehmen darf {Eibe, Robinie} kenne ich, da kann nix schief gehen.
Am Dienstag kehrte RoHen nach Jena zurück. Zum Glück hatte ich an diesem Tag eine Menge zu tun, so dass mir der Abschied nicht ganz so schwer fiel.
Den Mittwoch verbrachte ich mit der Katl am See. Danke Katl für den schönen Tag.
Am Freitag führte mich mein Weg zum Bürgeramt nach Schkeuditz, wo ich meinen neuen Führerschein noch einmal umtauschte, weil der, den ich bekommen hatte, auf ein falsches Datum ausgestellt war. Nun hat alles seine Ordnung. Der Wochenfeierabend begann schon am Mittag. Ich zog mich mit Strickzeug und Buch auf den Balkon zurück, wo ich im Sessel sogar ein Mittagsschläfchen hielt.
Ich habe in dieser Woche mehr geschafft, als auf dem Plan stand, was hauptsächlich daran lag, dass ich bei der Planung ein paar wichtige Dinge vergessen hatte.
Nicht geschafft hatte ich den Schriftkram.
Den nehme ich nun mit in die nächste Woche. Da bekomme ich den hin.
Heute
Für diesen Tag stehen verschiedene Optionen zur Auswahl.
Rundreise zu verschiedenen Märkten, auf denen es vielleicht ein paar Pflanzen zu ergattern gibt. Große Lust habe ich dafür nicht. Ich gehe ohnehin nicht gern einkaufen, bummeln schon gar nicht.
Garten. Auch da hält sich die Lust in Grenzen, weil ich nicht so recht weiß, was mich da erwartet.
Balkon. Oh ja. Da bin ich im Freien, im Grünen. Kann stricken oder lesen. Und meinen Milchkaffee trinken. Ja, das klingt gut.
Zunächst werde ich nachher bei Andrea vorbei schauen und meinen Beitrag dort verlinken.
Habt alle ein besonderes Wochenende.
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag:
Sonntag: Sonntagsnotizen – 24. Mai 2026
Montag: Der 22. Montag
Dienstag: Wochenplan ab 26. Mai 2026
Notizen – 26. Mai 2026
Wieder was über Socken
Mittwoch: Was für ein Tag
Donnerstag: Umdisponiert
Freitag: Es gab keinen Freitagsfüller diese Woche. Nunja.

Samstagsplausch – 17. Mai 2026

Guten Morgen
Auch heute möchte ich mit euch plauschen, auch wenn es noch sehr früh ist.
Viel kann ich nicht schreiben, weil ich kaum Netz habe und weil die gesamte Bloggerei auf dem Handy sehr beschwerlich ist.
Ein Foto von meinem frühen Morgen möchte euch hier lassen.

Später fahren wir ans Wasser.
Mehr kann ich jetzt nicht schreiben. Ich versuche nachher noch, diesen Eintrag zu Andrea zu bringen. Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende.
Eure Mira

Samstagsplausch – {09. Mai 2026}

Guten Morgen
Ich möchte euch einmal Danke sagen.
Ich habe euch 8 Wochen lang die Ohren vollgejammert. Erst in meinem Urlaub, den ich nicht genießen konnte, weil die ehemalige Firma auch und besonders im Urlaub an mir herum zerrte. Klar, man wusste, dass ich danach nicht mehr zur Verfügung stand, also musste man mich noch nach Kräften ausnutzen. Und danach, als ich frei hatte, jammerte ich über die Lagerräumung. Als die endlich vorbei war, fiel ich in ein mentales Loch und jammerte immernoch.
Und ihr? Habt alles ertragen, treu hier gelesen und mir immer wieder Mut zugesprochen.
Und jetzt? Jippidieeee, es hat geholfen. Ihr habt mir geholfen. Dankeschön!
Meine Woche
Was soll ich groß erzählen? Sie war seltsam.
Vergangenes Wochenende hatte mich trotz herrlich sommerlichen Wetters die Erschöpfung im Griff. Da wurde gar nichts.
Montag und Dienstag setzte sich das fort, nicht das schöne Wetter, nur die Antriebslosigkeit.
Am Mittwoch beendete ich diese mit Macht, indem ich Verschiedenes unternahm und stellte wieder, wie jedes Mal, fest, dass gegen diese seltsame Schwere, gegen die Lustlosigkeit, nur eines wirklich hilft: Rausgehen. Etwas tun. Irgendetwas, und sei es, den Müll rausbringen und dabei in die Kronen der Ahornbäume schauen und möglichst nicht über die unebenen Pflastersteine stolpern. Das ist doch schon mal was!
Tja und dann folgten Zwei Tage im Luxus.
Was ist für euch Luxus?
Am Donnerstag wachte ich gegen 5 Uhr auf, es war noch nicht hell. Das wurde es an diesem Tag auch nicht, nur wusste ich das beim Aufwachen noch nicht. Und was waren meine ersten Gedanken? Wie gut, dass ich heute nicht zum Zug hetzen muss. Es ist Wochentag und ich darf mich nochmal auf die andere Seite drehen. Was für ein Luxus!
Später stellte ich fest, dass es regnet. Und wieder dachte ich: Wie schön, dass ich heute nirgendwohin muss. Zwar wollte ich einkaufen, denn ich brauchte dringend Kaffee, Milch und Toilettenpapier. Aber gut, um einen Tag konnte ich das noch verschieben. Für zwei, drei Tassen würde der Kaffee noch reichen, und wenn nicht, würde ich Tee trinken. Dafür bräuchte ich dann auch keine Milch. Und im Bad liegen noch zwei Reserverollen…
So konnte ich den Tag und den Regen genießen. Ich stand am Fenster {für den Garten war es mir mit 7°C zu kalt} und beobachtete den Regen. Belauschte ihn und dachte: Was für ein Luxus! Ich musste mich nicht zu irgendwelchen Öffis hinbewegen, dabei nass werden und den ganzen Tag in klammen Klamotten in einem unbeheizten Büro hocken. Später arbeitete ich ein wenig, schrieb eine Bewerbung, machte ein Schreiben für’s Amt fertig, um ihnen mitzuteilen, dass ich von den ersten vier Bewerbungen nur auf eine einzige überhaupt eine Rückmeldung bekommen habe, eine Absage natürlich. Dann kümmerte ich mich noch um das Geburtstagsgeschenk für RoHen, das er auch erst einmal in Papierform bekommt. All das konnte ich einfach so erledigen, ohne Zeitdruck, ohne Telefonklingeln, ohne Unterbrechung durch Leute, die irgendetwas fragen wollten. Ein Tag ohne zwingende Termine. Was für ein Luxus!
Und am Ende des Tages brachte der Sohn mir eine große Schüssel Gurkensalat.
Der Freitag war mein zweiter Tag im Luxus. Katl hatte mich zum Tee eingeladen. Bei ihr im Rattansessel sitzen, Tee trinken, schwatzen, stricken. Es war wie in alten Zeiten und es war sehr, sehr schön. Es hätte auch Brötchen gegeben und sogar asiatisches Mittagessen. Aber ich war satt und zufrieden und glücklich. Das Essen heben wir uns für ein anderes Mal auf. Ich hatte beim Wollefest für Katl einen Sockenanfang gestrickt und ihr gesagt, dass ich auch die zweite Socke anstricken muss, damit die Anfänge gleich sind. Das tat ich dann noch und freute mich, mit dieser Kleinigkeit der Katl was Gutes zu tun.
Jetzt
Jetzt bringe ich diesen Eintrag zu Andrea und dann? Schaun wer mal.

 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag:
Sonntag: Samstagsplausch – {02. Mai 2026}
Sonntagsnotizen – 03. Mai 2026
Montag: Der 19. Montag
Check Out – April – Check In – Mai 2026
Dienstag: WmdedgT im Mai 2026
Mittwoch: Notizen – 06. Mai 2026
Donnerstag: Schreibschnuppe Nr. 19/2026
Freitag: Freitagsfüller – 08. Mai 2026

Samstagsplausch – {02. Mai 2026}

Huch
Da habe ich doch glatt den Samstagsplausch bei Andrea verpasst.
Die Woche
Sie war überschattet vom plötzlichen Tod eines Freundes, von dem ich noch immer nicht begreifen kann, dass er wirklich fort ist.
Auch überschattet von den letzten stressigen Aktionen der Lagerräumung, die zwei Tage vorfristig fertig wurde. Dann gab es am Mittwoch noch eine kleine Aktion, die ich mit Erfreulichem verbinden wollte.
Ab Donnerstag hatte ich endlich Zeit, mich zu erholen. Wir wollten ein Hexenfeuer besuchen, ein Maifest. Tatsächlich habe ich zwei Tage lang fast nur geschlafen und nun schäme ich mich dafür. Noch kann ich mich nicht zu neuen Taten aufraffen. Dabei weiß ich genau, dass es so, wie es jetzt ist, nicht bleiben kann. Für die kommende Woche brauche ich einen Plan.
 
Gebloggt in dieser Woche

Samstag: Samstagsplausch – {25. April 2026}
Samstagsnotizen – 25. April 2026
Sonntag: Sonntagsnotizen – 26. April 2026
Montag: Der 18. Montag
Notizen – 27. April 2026
Dienstag: Drabble am Dienstag {28. April 2026}
Notizen – 28. April 2026
Mittwoch:
Donnerstag: Schreibschnuppe Nr. 18/2026
Freitag: Freitagsfüller – 01. Mai 2026

Samstagsplausch – {25. April 2026}

Guten Morgen
Heute gibt es meinen Wochenrückblick in etwas anderer Form. Ich habe nämlich Anfang der Woche eine To-Do-Liste für die gesamte Woche geschrieben und diese immer wieder vervollständigt, Erfolge abgestrichen und kleine Bemerkungen dazu geschrieben. Eine bessere Zusammenfassung meiner pickepacke vollen Woche kann ich gar nicht schreiben.
Sonst so?
Weiter geschah nicht viel in dieser Woche. Ich war einfach fertig durch die Räumerei. Zur Erbauung habe ich mir eine Spielerei mit der KI gegönnt. Wegen der vielen wunderbaren Garne, die ich noch habe, ist meine Lust, auf Märkte zu gehen und diese Garne da anzubieten, noch größer geworden, als sie ohnehin war. Außerdem senden mir Freundinnen immer mal solche süßen Bildchen mit knuffigen Omis. Solche Bilder wollte ich auch erstellen, mit strickenden oder spinnenden Omis. Erst bekam ich den Stil nicht hin, aber gestern Abend habe ich ein wenig herumgetüftelt und nun habe ich ein Bild von mir auf einem Frühlingsmarkt.

 
Heute
Stehen noch zwei Touren auf dem Plan.
01. Wertstoffhof
02. Markthardware {also Pavillon, Tische, Aufsteller und Unmengen Körbe}, die erst einmal in die Laube muss.
Da der Sohn schon früh unterwegs ist, werden wir das wohl bis Mittag geschafft haben. Dann kann ich auch RoHen die Freude machen, mit ihm zum Elbe Day zu gehen. Er war ein wenig knautschig, als ich gesagt habe, er soll allein hinfahren. Also werde ich mich dann wohl aufraffen und mitkommen.
 
Morgen
Am Sonntag muss ich auch nochmal zum Lager, weil ich mich da mit Claudi treffe und ihr das Puppenhaus übergebe. Wenn heute alles klappt wie geplant, kann ich morgen RoHen mitnehmen und wir laden gleich noch die Kisten, die wir mit nach Jena nehmen wollen. Und dann sollte die Box leer sein. Puh.
 
Jetzt
Erst trinke ich meinen Milchkaffee aus. Dann springe ich rüber zu Andrea, um diesen Eintrag zu verlinken.
Euch allen wünsche ich ein feines Frühlingswochenende
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {18. April 2026}
Sonntag: Sonntagsnotizen – 19. April 2026
Montag: Der 17. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag – 21. April 2026
Notizen – 21. April 2026 Hatten wir oben schon mal.
Mittwoch: Schreibschnuppe Nr. 17/2026
Mittwoch – 22. April 2026
Donnerstag: Donnerstag – 23. April 2026
Freitag: Freitagsfüller – 24. April 2026
Freitagsnotizen – 24. April 2026

Samstagsplausch – {18. April 2026}

Eine volle Woche
Trotzdem weiß ich gerade nicht, was ich schreiben soll. Was euch überhaupt interessiert.
Wir gönnen uns gerade mal wieder etwas Kultur, wozu ich sehr gern auch Märkte zähle, konkret den Holzmarkt, den ich letzten Samstag schon erwähnt habe und der immer noch nachhallt. Wir gönnen uns auch endlich wieder mehr Draußenzeit, und wenn es, wie gestern, nur auf dem Balkon ist, wo wir beisammen sitzen und lesen.
Traurige Ereignisse, aber auch schwierige Unterfangen, schmieden uns gerade ganz eng zusammen. Es tut so gut, wenn mich jemand umarmt und mir ins Ohr flüstert: Ich bin so froh, dass wir uns gefunden haben! Oh ja, darüber bin auch ich unendlich froh.
 
Was wir uns gerade auch verstärkt gönnen, sind Gaben der Natur. Wisst ihr, wie lecker Erdbeerspinat in der Suppe schmeckt? Er hat sich auf RoHens Terrasse vom letzten Jahr wieder ausgesät und wächst diesmal viel kräftiger als letztes Jahr. Dort gibt es auch jede Menge Vogelmiere, die ich mir gern einfach so zum Naschen abzupfe. Früher habe ich sie bestenfalls an den Wellensittich verfüttert und ansonsten im Garten immer als Unkraut entfernt. Das kommt nun nicht mehr infrage.
In unserem Garten hat sich außerdem Winterportulak ausgebreitet. Als Salat auch sehr, sehr lecker. Man kann ihn wohl auch kochen, aber das haben wir noch nicht ausprobiert.
Wie ist das bei euch? Habt ihr auch Pflanzen, die ihr früher als Unkraut bezeichnet habt und die inzwischen euren Speiseplan bereichern?
 
Heute
Im Moment ist es noch grau draußen. Ich hoffe aber sehr, dass die Sonne noch durch die Wolken bricht und wir einen kleinen Ausflug machen können. Ich habe einen See im Sinn, der aus einer Kiesgrube entstanden ist. Ich ho9ffe sehr, dass das Ufer steinig ist, denn damit könnte ich RoHen eine große Freude machen. Der Mann ist Geologe mit Leib und Seele. Wenn er Steine findet, ist er in seinem Element.
 
Jetzt
Ich komme zu Andrea, um zu sehen, was ihr diese Woche widerfahren ist und was ihr schon berichtet habt.
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {11. April 2026}
Sonntag: 12 von 12 im April 2026
Sonntagsnotizen – 12. April 2026
Montag: Der 16. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag {14.04.2026}
Schreibschnuppe Nr. 15/2026
Mittwoch: Schreibschnuppe Nr. 16/2026
Donnerstag: Notizen – 16. April 2026
Freitag: Freitagsnotizen – 17. April 2026

Samstagsplausch – {11. April 2026}

Ich bin eine Chaotentante
Da hatte ich den Samstagsplausch für den 4. April schon vorbereitet, damit ich ihn möglichst pünktlich veröffentlichen könnte. Und dann hatte ich vom Gründonnerstag bis zum Donnerstag, 9. April kein Internet zur Verfügung und machte mir ein paar Aprilnotizen in mein Kalenderbuch. Teilweise muss ich diese noch hierher übertragen und irgendwie in die zeitliche Reihenfolge hinein mogeln.

Bitte nicht wundern
Die Freundinn hat schon nachgefragt und für den Fall, dass bei euch die gleichen Fragen auftauchen, hier eine kleine Erklärung. Neulich hatte ich von letzten Arbeits- und letzten Urlaubstagen erzählt und davon, dass ich nicht mehr muss. Und nun tauchen in der To-Do-Liste Bewerbungen auf. Wieso??? Ja, ich bin 65 und könnte "es geschafft" haben. Ja, ich habe mein Leben lang gearbeitet, gerackert, mich nicht geschont. Jahrelang in der Woche Vollzeit und an so manchen Wochenenden Märkte. Aber all das interessiert unsere Gesetzgeber nicht. Für diese bin ich seit 01. April arbeitslos, musste am 02. April beim Amt antanzen und bekam mehrere Vermittlungsvorschläge, auf die ich mich bewerben muss. Ja, muss. Würde ich es nicht tun, würde das gewertet, als würde ich mich mutwillig einer Arbeitsaufnahme verweigern und man würde mir die Gelder streichen, auf die ich mir mit der Arbeit im Spielzeugland einen Anspruch erworben habe. Das kann ich mir nicht leisten. Also bewerbe ich mich. Da gab es so Tipps: Schreib die Bewerbung doch so, dass dich eh keiner nimmt! Aber das bin nicht ich. Wenn ich mich um eine Stelle bewerbe, will ich sie auch haben. Wobei, wenn die Personalchefs meinen Lebenslauf sehen und ihnen mein Geburtsdatum auffällt, lesen sie vermutlich ohnehin nicht weiter.
Soviel zum Thema Bewerbungen.

Wochenrückschau


Heute
In Jena war Holzmarkt.


Ihr seht, bei mir ist wieder eine Menge los, so dass ich mit meinen Blogeinträgen immer wieder in Verzug gerate. Nun bin ich mit dem Samstagsplausch wenigstens noch halbwegs in der Zeit und verlinke noch bei Andrea.
 
Gebloggt in den letzten beiden Wochen
Samstag: Samstagsplausch – {28. März 2026}
Sonntag: Sonntagsnotizen – 29. März 2026
Montag: Der 14. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag {31.03.2026}
Mittwoch: Check Out – März – Check In – April 2026
Ostern nix
Donnerstag: Der 15. Montag
Freitag: Notizen – 09. April 2026

Samstagsplausch – {28. März 2026}

Heute hat die Schwester Geburtstag. Ich hatte mir extra für kurz vor Mitternacht den WEcker gestellt, war dann aber ohnehin wach und habe ihr gratuliert. Sie meint, ich war die Erste. Ihr Mann hatte sich eine halbe Stunde vorher ins Bett gelegt. Naja, so isser eben.

Meine dritte Urlaubswoche
Obwohl ich seit Freitag Abend bei RoHen war, begann meine Woche depressiv. Ich machte mir Sorgen um alles mögliche. Um den Sohn, der schon mal wieder Ärger mit gewissen Ämtern hat. Ich werde da besser darauf achten müssen, dass er seinen Papierkram im Griff hat. Seine Schreiben muss ich ja sowieso immer bearbeiten, da kann ich mich auch gleich noch um die Termine kümmern. Er ist, wie viele von uns, ein Prokrastinateur. Ich glaube, das kann ich ihm nur austreiben, wenn ich bissel auf Termine und Fristen achte. Das hilft dann auch mir, weil ich mir ansonsten ohnehin immer Sorgen mache. Die wären dann vielleicht weg. Oder kleiner. Oder wie?
Sorgen um meine Zukunft machte ich mir auch, denn seit Anfang Februar hatte ich noch nichts wieder vom Amt gehört und wusste nicht, ob ich dann ab 01. April ALG1 bekomme, oder ob ich mittellos dastehe.
Außerdem gab es noch eine Handvoll kleinerer Sorgen, Aufgaben, von denen ich nicht wusste, ob ich sie lösen kann. Ach, ach.
Am Dienstag wollte ich heim fahren, aber ich wollte eben nicht. Ich rief den Sohn an, ob er bitte nach dem Briefkasten schauen kann. Und dann fragte ich RoHen, ob ich noch einen Tag länger bleiben darf. Sagt er: Du darst bleiben, solange du willst. Von mir aus für immer.
Wow, und das von einem Menschen, der mir mal gesagt hatte, dass Worte wie "für immer" oder "ewig" oder auch "nie" in seinem Sprachgebrauch nicht vorkommen, weil ihm das zu absolut ist und keinen Raum für Eventualitäten lässt.
Dieser Dienstag bei RoHen tat mir unglaublich gut. Er setzte sich sogar ans Spinnrad und bekam nach einer Weile sogar einen "schwangeren Regenwurm" zustande.
Am Mittwoch fuhr ich dann tatsächlich heim und stellte mich meinen Dämonen.
Der Freitag war von mehreren Erfolgen gekrönt. Auch wenn in einem Haufen Post gleich vier Briefe von der Arbeitsagentur lagen und die Gängelei von Amt wegen schon begann, obwohl ich bis Ende des Monats noch in Lohn und Brot stehe. Immerhin war auch die Bewilligung des ALG1 dabei, natürlich mit Androhung von Sanktionen. Die können es einfach nicht lassen, ihre Machtspielchen zu spielen.
Immerhin sind auch die Eintrittskarten für Kamp angekommen.
Heute
Ich muss mich schnell fertig machen, denn 10 Uhr beginnt das Leipziger Wollefest, zu dem ich die Katl mitnehmen möchte. Dort werden wir dann einige Spinn- und Strickfreundinnen treffen. Wir werden schwatzen und lachen und Wolle kuscheln und vielleicht ein paar Anregungen mitnehmen und insgesamt einen schönen Tag haben.
Ganz fix springe ich jetzt noch zu Andrea und all den lieben Plaudertaschen.
Habt alle ein wunderfeines Wochenende
eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {21. März 2026}
Sonntag: Sonntagsnotizen – 22. März 2026
Montag: Der 13. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag {24.03.2026}
Mittwoch: Urlaubsnotizen – 25. März 2026
Schreibschnuppe Nr. 13/2026
Donnerstag: Urlaubsnotizen – 26. März 2026
Freitag: Urlaubsnotizen – 27. März 2026 mit Freitagsfüller

Samstagsplausch – {21. März 2026}

Nein, wir sind noch nicht am Meer. Vorher stand und steht noch eine Menge Arbeit an. Bevor ich mich da nachher gleich wieder hinein stürze, möchte ich auf meine vergangene Woche zurückblicken.

Meine zweite Urlaubswoche
Der Samstag war unser Ruhetag. Wir waren zur Geburtstagsfeier eingeladen, und das schon zum Mittagessen. So musste sich niemand an den Herd stellen und auch hinterher kein Geschirr spülen. Leider war das Wetter mistig, so dass der Spaziergang, den RoHens Mutti vorgesehen hatte, leider ins Wasser fiel.
Am Sonntag machten wir uns auf den Heimweg nach Taucha, wo wir am späten Nachmittag den Sohn einsammelten und gemeinsam zum Lieblingsasiaten fuhren. So wurde es für mich doch noch ein schöner Tag.
Am Montag hatte ich noch bis Mittag dienstlich zu tun. Da kamen eine Menge Anrufe, die längst hätten in die Zentrale umgeleitet werden sollen. Einmal wurde ich sogar beschimpft, weil ich so ein tolles projekt einfach eingastampft habe. Naja, ich habe die Frau schimpfen lassen. Sie wollte sich eben mal Luft machen. Und ich musste es ja nicht an mich heran lassen.
Der Dienstag war endlich mal wieder ein richtiger Urlaubstag, wenn auch mit Wermoutströpfchen, weil es RoHen nicht gut bei mir aushielt. Ein wenig konnte ich ihn auch verstehen und versuchte, das beste aus dem Tag zu machen.
Am Mittwoch fuhr ich bei strahlendem Sonnenschein das letzte Mal dienstlich nach Torgau. Schlüsselübergabe! Danach hatte ich mich bei Katl zum Tee eingeladen. Es war wie in alten Zeiten. So kam ich ganz gut bei mir an. Danke, Katl!
Am Donnerstag ging meine Planung ein bissel schief, weil wieder einmal der Sohn meine Dienste brauchte, dann am Ende aber doch nicht annahm. So war am Vormittag noch einmal Dienstliches angesagt. Am Nachmittag kam ich zum Lesen und zum Stricken, auch wenn die Socke immer noch nicht fertig wurde.
Der Freitag war erfolgreich. Der Sohn half mir, in der Lagerbox Wollekartons herum zu räumen und einige ins Auto zu laden. Einkaufen waren wir. Den Papierkram für den Sohn erledigten wir auch noch. Und dann… fiel ich in ein Loch. Nicht mal so richtig seelisch. Es war eher Erschöpfung, von der ich mich aber frage, woher die eigentlich kam. Am Nachmittag raffte ich mich dann doch auf, meine Taschen zu packen und am frühen Abend nach Jena zu starten.
RoHen war schlecht drauf, weil er sich unmittelbar vor meiner Ankunft mit seiner Mutter gestritten hatte. Die beiden haben so grundlegend verschiedene Ansichten, dass solche Streits vorprogrammiert sind. Allerdings, naja, er kann eben auch nicht diplomatisch sein. Wenn ihm was verquer läuft, poltert er los. Als ich dann plötzlich in der Tür stand, war er ganz aus dem Häuschen, weil er am Freitag nicht mit mir gerechnet hatte. Naja.

Heute
Ich bin spät dran mit meiner Plauscherei. Zum einen, weil ich schlecht und dann zu lange geschlafen hatte. Zum anderen, weil RoHen mitten zwischen meiner Schreiberei hier plötzlich in der Tür stand und fragte, wann wir räumen wollen. Da sprang ich auf und schlug vor, es gleich zu erledigen.
01. Keller umräumen, um eine Ecke frei zu bekommen {ging viel schneller, als gedacht}
02. Auto ausräumen {das ging eigentlich auch schnell}
Die dritte Aufgabe, die wir uns für heute vorgenommen hatten, nämlich die Garage müssen wir verschieben, weil der Bruder gerade den Schlüssel nicht findet. Nun gut. Schade. Ich war gerade so gut in Gang. Andererseits ist Ausruhen und Stricken am Samstag Mittag auch nicht schlecht.
Vorher komme ich noch zu Andrea und schaue, nach euch lieben Plaudertaschen.
Habt alle ein wunderfeines Wochenende
eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {14. März 2026}
Sonntag: Sonntagsnotizen – 15. März 2026
Montag: Der 12. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag {17.03.2026}
Urlaubsnotizen – 17. März 2026
Mittwoch: Urlaubsnotizen – 18. März 2026
Schreibschnuppe Nr. 12/2026
Donnerstag: Urlaubsnotizen – 19. März 2026
Freitag: Freitagsnotizen – 20. März 2026