Samstagsplausch – {21. März 2026}

Nein, wir sind noch nicht am Meer. Vorher stand und steht noch eine Menge Arbeit an. Bevor ich mich da nachher gleich wieder hinein stürze, möchte ich auf meine vergangene Woche zurückblicken.

Meine zweite Urlaubswoche
Der Samstag war unser Ruhetag. Wir waren zur Geburtstagsfeier eingeladen, und das schon zum Mittagessen. So musste sich niemand an den Herd stellen und auch hinterher kein Geschirr spülen. Leider war das Wetter mistig, so dass der Spaziergang, den RoHens Mutti vorgesehen hatte, leider ins Wasser fiel.
Am Sonntag machten wir uns auf den Heimweg nach Taucha, wo wir am späten Nachmittag den Sohn einsammelten und gemeinsam zum Lieblingsasiaten fuhren. So wurde es für mich doch noch ein schöner Tag.
Am Montag hatte ich noch bis Mittag dienstlich zu tun. Da kamen eine Menge Anrufe, die längst hätten in die Zentrale umgeleitet werden sollen. Einmal wurde ich sogar beschimpft, weil ich so ein tolles projekt einfach eingastampft habe. Naja, ich habe die Frau schimpfen lassen. Sie wollte sich eben mal Luft machen. Und ich musste es ja nicht an mich heran lassen.
Der Dienstag war endlich mal wieder ein richtiger Urlaubstag, wenn auch mit Wermoutströpfchen, weil es RoHen nicht gut bei mir aushielt. Ein wenig konnte ich ihn auch verstehen und versuchte, das beste aus dem Tag zu machen.
Am Mittwoch fuhr ich bei strahlendem Sonnenschein das letzte Mal dienstlich nach Torgau. Schlüsselübergabe! Danach hatte ich mich bei Katl zum Tee eingeladen. Es war wie in alten Zeiten. So kam ich ganz gut bei mir an. Danke, Katl!
Am Donnerstag ging meine Planung ein bissel schief, weil wieder einmal der Sohn meine Dienste brauchte, dann am Ende aber doch nicht annahm. So war am Vormittag noch einmal Dienstliches angesagt. Am Nachmittag kam ich zum Lesen und zum Stricken, auch wenn die Socke immer noch nicht fertig wurde.
Der Freitag war erfolgreich. Der Sohn half mir, in der Lagerbox Wollekartons herum zu räumen und einige ins Auto zu laden. Einkaufen waren wir. Den Papierkram für den Sohn erledigten wir auch noch. Und dann… fiel ich in ein Loch. Nicht mal so richtig seelisch. Es war eher Erschöpfung, von der ich mich aber frage, woher die eigentlich kam. Am Nachmittag raffte ich mich dann doch auf, meine Taschen zu packen und am frühen Abend nach Jena zu starten.
RoHen war schlecht drauf, weil er sich unmittelbar vor meiner Ankunft mit seiner Mutter gestritten hatte. Die beiden haben so grundlegend verschiedene Ansichten, dass solche Streits vorprogrammiert sind. Allerdings, naja, er kann eben auch nicht diplomatisch sein. Wenn ihm was verquer läuft, poltert er los. Als ich dann plötzlich in der Tür stand, war er ganz aus dem Häuschen, weil er am Freitag nicht mit mir gerechnet hatte. Naja.

Heute
Ich bin spät dran mit meiner Plauscherei. Zum einen, weil ich schlecht und dann zu lange geschlafen hatte. Zum anderen, weil RoHen mitten zwischen meiner Schreiberei hier plötzlich in der Tür stand und fragte, wann wir räumen wollen. Da sprang ich auf und schlug vor, es gleich zu erledigen.
01. Keller umräumen, um eine Ecke frei zu bekommen {ging viel schneller, als gedacht}
02. Auto ausräumen {das ging eigentlich auch schnell}
Die dritte Aufgabe, die wir uns für heute vorgenommen hatten, nämlich die Garage müssen wir verschieben, weil der Bruder gerade den Schlüssel nicht findet. Nun gut. Schade. Ich war gerade so gut in Gang. Andererseits ist Ausruhen und Stricken am Samstag Mittag auch nicht schlecht.
Vorher komme ich noch zu Andrea und schaue, nach euch lieben Plaudertaschen.
Habt alle ein wunderfeines Wochenende
eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {14. März 2026}
Sonntag: Sonntagsnotizen – 15. März 2026
Montag: Der 12. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag {17.03.2026}
Urlaubsnotizen – 17. März 2026
Mittwoch: Urlaubsnotizen – 18. März 2026
Schreibschnuppe Nr. 12/2026
Donnerstag: Urlaubsnotizen – 19. März 2026
Freitag: Freitagsnotizen – 20. März 2026

Samstagsplausch – {14. März 2026}


Meine erste Urlaubswoche
Ihr wisst, ich bin eine Chaotentante. Wenn Euch der Sinn nach Ruhe und Entspannung steht, dann lest lieber nicht weiter, denn wenn ihr bei mir etwas von Urlaub lest, könnt ihr sicher sein, dass es noch chaotischer zugeht, als an normalen Arbeitstagen.

Chaotischer Wochenrückblick!
Am Montag begann offiziell mein dreiwöchiger Urlaub. Da fuhr ich eine halbe Stunde später als sonst nach Torgau, schließlich traf ich mich gegen 8 Uhr mit dem Entrümler. Da war der erste Urlaubstag schon mal kaputt.
Der Dienstag war dann wirklich frei. Na immerhin.
Am Mittwoch musste ich mir wieder den Wecker stellen, wenn auch nicht ganz so früh wie sonst, weil ich nicht nach Torgau musste, sondern in die Zentrale nach Leipzig. Eiei, ich hatte in dem ganzen Räumungschaos den Abschlussbericht vergessen. Wäre auch gar nicht mehr möglich gewesen ohne die entsprechende Technik. In der Zentrale stand mir diese Technik noch einmal zur Verfügung. Also hatte ich da zu tun. Ich hatte den Eindruck, den beiden Kolleginnen, die im Büro waren, fiele es schwer, mich nach immerhin 17 Jahren für immer gehen zu lassen. So sang- und klanglos, als käme ich nächste Woche schon wieder. Ich habe in dieser Firma schon unzählige Projekte beendet, mich verabschiedet, ohne zu wissen, ob und wie es weitergehen würde. Selten dauerte es länger als ein, zwei Wochen, bis ich wieder im Boot war. Diesmal ist es endgültig. Seltsames Gefühl.
Am Donnerstag sollte nun endlich mein Urlaub beginnen. Ich wollte zu RoHen und freute mich sehr auf ihn und auf die Zeit mit ihm. Leider verzögerte sich meine Abreise, weil ein dienstliches Telefonat bei mir ankam, dass längst hätte zu Kollegin Wirbelwind umgeleitet werden sollen. Letzten Endes war es gut, denn die Kollegin hätte damit gar nichts anzufangen gewusst und auch nur bei mir anrufen müssen. Ich beantwortete Fragen, schrieb Mails und kann nur hoffen, dass das nun endlich in Ordnung kommt.
Als ich endlich bei RoHen ankam, empfing dieser mich mit einer traurigen Nachricht.
Der Freitag stand ganz im Zeichen einer Räumaktion. Da bin ich in Übung. Räumen kann ich inzwischen. Hab die letzten Wochen in der Firma nichts anderes gemacht. Nur dass es diesmal persönlicher war. Ein Zimmer in einem Pflegeheim auszuräumen, ist schon noch etwas anderes, als eine Firma aufzulösen. Ich hätte gern mehr für RoHen getan. Aber letztlich haben wir es geschafft.

Heute
Wir haben endlich mal wieder etwas Schönes vor. RoHens Mutti hat uns zu ihrer Geburtstagsfeier eingeladen.
Vorher verlinke ich noch diesen Eintrag bei Andrea und schaue, was ihr so diese Woche erlebt habt.
Genießt ein wunderfeines Wochenende
eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Sonntag: Sonntagsnotizen – 08. März 2026
Montag: Der 11. Montag
Drabble am Dienstag {10.03.2026}
Dienstag: Urlaubsnotizen – 10. März 2026
Mittwoch: Schreibschnuppe Nr. 11/2026
Donnerstag: 12 von 12 im März 2026
Freitag: Freitagsfüller – 13.03.2026

Samstagsplausch – {07. März 2026}

KI-Bild
Was für eine Woche!
Am Montag begann offiziell meine letzte Arbeitswoche. Es war noch so viel zu tun, dass es gut für 2 Wochen gereicht hätte. Zunächst waren noch Termine zu koordinieren, die noch immer nicht genau feststanden. Andere Termine standen fest, setzten mich aber unter Druck.
Kleines Beispiel: Ich konnte die Abrechnungsunterlagen erst am Freitag erstellen, weil ich nicht wissen konnte, ob der eine oder andere im Laufe der Woche nochmal ausfällt. Dazu müsste ich Verschiedenes ausdrucken, unterschreiben und wieder scannen. Nun wurde aber im Laufe der Woche schon der Drucker abgebaut und abgeholt, der mit meinem Rechner verbunden war. Also nix mehr mit fix was ausdrucken. Im Lagerraum gab es eine Ausweichmöglichkeit, war aber sehr umständlich. UND der Drucker funktionierte zwar, aber die Scanfunktion war nicht installiert.
Dazu kam, dass eine einzige Mitarbeiterin kontinuierlich am Räumen, Aussortieren und Verteilen war. Alle anderen bekamen es fertig, im größten Chaos zu hocken und sich gemütlich die Zeit zu vertreiben, statt dem Chaos zu Leibe zu rücken. Den Männern musste ich jeden Handgriff ansagen und selbst dann bekamen sie es nicht auf die Reihe.
Am Dienstag feierten wir unsere kleine Abschiedsparty mit Würstchen, Nudel- und Kartoffelsalat. Ein Teilnehmer hatte sogar noch Kuchen gebacken. Der Büroarbeit konnte ich mich erst am Nachmittag widmen, als die Leute im Feierabend waren. Wir hatten für diese Woche nur einschichtigen Betrieb beschlossen.
Am Mittwoch wurde der Drucker abgeholt, wodurch die Büroarbeit umständlicher wurde. Ich arbeitete bis 18:00 Uhr, statt 15:30 heim zu fahren.
Der Donnerstag war der Chaostag schechthin. Zwischendurch kam der Chef. Er brachte mir eine feine Orchide mit und sagte, er sei mir sehr dankbar, dass ich die ganzen Jahre immer in jede Lücke gesprungen sei, die aufriss und dass ich jede Herausforderung gemeistert hätte. {Naja, kann ich mir auch nix für kaufen.} Das hat er noch nie gemacht, wenn ich ein Projekt abgeschlossen hatte. Die Botschaft war eindeutig. Aber nun, das wusste ich längst.
Feierabend gab es erst 18:30. Für zu Hause hatte ich Fingerfood mitgebracht, dass ich in der Fritzi backte. Später musste ich noch einige Dokumente scannen, weil es auf Arbeit nicht mehr möglich war.
Am Freitag kam der Sohn mit zur Arbeit. Die Mädels behaupteten, sie hätten die Küche leer geräumt. Tatsächlich stand noch so viel herum, dass der Sohn die endgültige Räumung übernahm, als die Leute weg waren. Der Techniker kam, um das restliches System abzubauen. Danach blieben mir dann auch nur noch Räumarbeiten im Büro. Der Sohn nahm sich die Wwerkstatt vor, die noch aussah, wie das Innere eines Müllcontainers.
Feierabend war 19:30 Uhr. Als wir eine Stunde später daheim ankamen, durftete es gut nach Essen. RoHen hatte für uns gekocht. Das tat so gut.

Heute
Der Wecker stand auf 6:30 Uhr, wach war ich schon zwei Stunden früher. Ich begann mit diesem Plauscheintrag, musste dann aber noch Kleinigkeiten erledigen und dann war es Zeit aufzubrechen. Der Sohn fuhr mit dem Rad zum Garten, ich nach Scheibenkratzen mit dem Auto. MonChi hatte inzwischen das Tor geöffnet {gestern Abend hatten wir ihn nicht mehr erreicht.} So konnte ich mit dem Auto bis zum Garten fahren, wo der Sohn die Entladung übernahm. Während er die Sachen verräumte, fuhr ich zurück und holte RoHen ab. Gemeinsam sammelten wir den Sohn wieder am Garten ein. Auf nach Torgau. Die Leute, die die Tische abholten, bereinigten auch den Rest in der Werkstatt. Ich hätte gern die Männer meiner Maßnahme da gehabt, nur damit sie mal sehen, wie man arbeiten könnte und wie ich das von ihnen erwartet hatte, wobei sie 2 Wochen Zeit hatten für das, was diese drei Mann {zwei Männer, eine Frau} in drei Stunden geschafft hatten. Na gut, das ist vorbei. Ich rege mich nicht mehr auf. Aber es ist schon so, wie der Techniker gestern meinte: Kein Wunder, dass diese Leute keine Arbeit finden! Der Sohn und RoHen arbeiteten derweil noch im Keller. Dann zogen wir ab, die anderen hatten noch zu tun.
Wir verteilten Zeug in der Garage und im Garten, wo wir den Sohn zurück ließen. Dann besuchten wir noch den Kaufmannsladen. Ich hatte Kopfschmerzen und zog mich nach einem schnellen Mittagessen {Rest von gestern} erst einmal zurück.
Jetzt schaue ich bei Andrea vorbei und verlinke meinen Eintrag dort.
Und dann ist endlich Wochende. Genießt es, ihr Lieben.
 
Gebloggt in dieser Woche
Montag: Der 10. Montag
Check Out – Februar – Check In – März 2026
Dienstag: Drabble am Dienstag {03.03.2026}
Mittwoch: Schreibschnuppe Nr. 10/2026
Notizen im März – 04. März 2026
Donnerstag: WmdedgT im März 2026

Samstagsplausch – {28. Februar 2026}

KI-Bild
Guten Morgen
Es ist mitten in der Nacht. Ich habe in meiner Froschtasse einen Milchkaffee gebraut und möchte ein weing wochenrückblicken, damit ich nachher bei Andrea etwas zu plauschen habe.

Kleiner Rückblick
Das Wochenende verbrachte ich bei RoHen. Es fühlte sich eigenartig und irgendwie falsch an, am Sonntag wieder nach Taucha zu fahren. Da ich am Montag wieder zur Arbeit musste {zwei Wochen noch}, ließ sich an dieser Heimfahrt nichts ändern.
Montag, 23. Februar
Ich vergrub mich in meine Unterlagen und hatte eine Menge zu tun, kam auch gut voran. Am Nachmittag wollte ich noch zu einer Drogerie, um dort Passfotos erstellen zu lassen. Dann las ich jedoch, dass in Torgau, wo ich zur Fahrerlaubnisbehörde wollte, keine Papierbilder mehr akzeptiert werden und man digitale braucht, die man im Bürgeramt bekommen kann. Also verschob ich die Fotos auf Dienstag.
Dienstag, 24. Februar
Am Vormittag pilgerte ich zum Bürgeramt, wo ich erfuhr, dass man dort tatsächlich digitale Passbilder erstgellen kann, diese jedoch nur für die Beantragung eines Personalausweises oder Reisepasses nutzen kann, weil sie direkt in das jeweilige Antragsformular eingespielt werden, anderweitig jedoch nicht gespeichert oder versendet werden können. Hach. Und nun? Man empfahl mir, zum Drogeriemarkt zu gehen. Gut, dass ich das nicht getan habe! Ich entschied mich für einen Fotografen da im Viertel, und das erwies sich als Glücksgriff. Dieser Fotograf konnte mich nämlich richtig beraten und wusste, dass die Digitalfotos nur bei der Beantragung des Personalsausweises gebraucht werden, die Fahrerlaubnisbehörde diesen Unsinn aber nicht mitmache, weil es dafür nämlich besonders gesicherte Leitungen braucht. Für die Fahrerlaubnis brauchte ich also sehr wohl Papierbilder, biometrische natürlich. Der Mann schaffte es, dass ich auf den Bildern akzeptabel aussah.
Am Mittwoch, 25. Februar hatte ich endlich den ersehnten Termin zur Beantragung meines Ersatzführerscheins. Die Beamtin war sehr freundlich und fürsorglich. Sie kümmerte sich sogar darum, dass ich gleich noch {ohne Extratermin} bei der Zulassungsstelle vorsprechen konnte. So hatte ich dann auch gleich noch einen neuen Fahrzeugschein. Und ab diesem Tag durfte ich auch endlich wieder Autofahren.
Am Donnerstag, 26. Februar fuhr ich trotzdem mit dem Zug zur Arbeit. Das war bequemer. Zum Feierabend gönnte ich mir eine Fahrt zum Kaufmannsladen, hauptsächlich, weil dort die Bio-Zitronen im Angebot waren. So sahen die dann auch aus.
Meine Hexe ist 20 geworden. Wir unterhielten uns und ich heulte ein wenig, weil sie mir fehlt.
Freitag, 27. Februar
Der Tag verlief chaotisch, weil am Morgen ein Termin anstand, bei dem wegen diverser Einzelgespräche mit meinen Mitwirkenden stundenlang mein Büro blockiert war. Ich saß wie auf Kohlen, weil ich die Monatsabrechnung fertigstellen wollte, damit meine Leute pünktlich ihr Geld bekommen. Geschafft habe ich das, hätte aber beinahe meine S-Bahn nach Leipzig verpasst. Zum Glück erwischte ich sie noch und bekam im RE nach Jena einen sehr feinen Sitzplatz, so dass ich an meiner Socke weiterstricken konnte.
Für den Weg vom Bahnhof nach Hause spendierte RoHen ein Taxi, weil in Jena Busse und Straßenbahnen bestreikt werden und ich den Fußweg unmöglich hätte schaffen können.

Heute
Nachher wollen wir nach einer Inspiration von Katrin Salzzitronen ansetzen. Dafür habe ich die Bio-Zitronen mit hergeschleppt. Ich bin sehr neugierig, wie uns das gelingt.
Jetzt sende ich erst einmal diesen Eintrag ins Netz und später, wenn der Samstagsplausch online ist, verlinke ich ihn da und schaue, was euch diese Woche so passiert ist.
Bleibt mir noch, euch allen eine feines Wochenende zu wünschen.
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {21. Februar 2026}
Montag: Der 9. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag {24.02.2026}
Mittwoch: Februarnotizen – 25. Februar 2026

Samstagsplausch – {21. Februar 2026}


Guten Morgen
Gern möchte ich mit euch plauschen und mich zu Andrea in die Plauderecke setzen.
Andrea hat heute das Thema Soziale Medien aufgegriffen. Wie man damit umgehen sollte und ob Verbote sinnvoll sind. Sind sie nicht, finde ich. Wenn man etwas verbietet, will der, dem es verboten wurde, erst recht. Vorbildwirkung wäre meines Erachtens besser. Nur, woher soll die wiederum kommen? Die Eltern derjenigen, deren Umgang mit sozialen Medien jetzt eingeschränkt werden soll, hängen doch selbst jeden Tag viele Stunden am Handy, WhatsAppen, Teilen Bilder und Stories und was nicht alles.

Bevor ich mich darüber auslasse, fasse ich lieber meine Woche kurz zusammen. In einem Wort: Chaotisch!

Kleiner Rückblick
Diese Woche war mal wieder alles da bei. Schnee, Frost, Regen, Sonne. Nur die Frühlingstemperaturen sind erst für kommende Woche angekündigt. Naja.
Und sonst? Frust bei der Räumaktion. Ärger über einige Mitarbeiter, die zu Zeitvertreibern mutiert sind. So recht verdenken kann ich es ihnen nicht. Dieser Abbau, dieses Herunterwirtschaften all dessen, was sie selbst vorher aufgebaut und geschaffen hatten, das zerrt an den Nerven. Auch das Ungewisse. Wann kommt der Entrümpler? Kommt er überhaupt? Bekommen wir vorher noch das eine oder anderen an den Mann? Was wird mit den Tischen? Und haben wir in der letzten Arbeitswoche überhaupt noch einen Stuhl zum Sitzen.
Da wird dann schnell mal noch Unmut geschürt: Wenn ich mich nicht mehr hinsetzen kann, komme ich nicht mehr. Die spinnen wohl? Am liebsten hätte ich die Dame angeschnautzt: Statt dummes Zeug zu quatschen sollte sie mir zuhören, dann wüsste sie, dass ICH nicht spinne, sondern mich darum kümmere, dass sie bis zum Schluss ihren Arsch platt sitzen kann.
Ähm, ich habe natürlich nichts gesagt, weil ich mich nicht auf ihr sehr niedriges Niveau begeben wollte. Zweimal täglich wurde die Planung umgestoßen. Zwischendurch wurde ich immer wieder nach Dingen gefragt, die ich noch nicht beantworten konnte, weil ich selbst noch auf Antworten anderer Stellen warten musste. So jounglierte ich ständig mit Eventualitäten. Wenn A das sagt, machen wir es so. Wenn A aber dies sagt, müssen wir B fragen, ob wir es anders machen können. Wenn sich A jedoch bis Donnerstag gar nicht äußert, bitten wir B es noch anders zu machen.
War das jetzt verständlich? Nee, oder? Jetzt wisst ihr, wie es in meinem Kopf aussah. Und ihr könnt euch auch vorstellen, dass ich all diese Überlegungen nicht mit meinen Leuten besprechen konnte, weil sie sich ständig änderten. Also, die Überlegungen, nicht die Leute. Allerdings musste ich einen Teil davon rüberbringen, weil Nichtwissen zu Spekulationen führt und diese dann völlig irrwitzige Blüten trieben. Ich sagte dann immer: Achtung! Stand jetzt: soundsoundso. Und wenn dann wieder etwas über den Haufen geworfen wurde, sagte ich: ACHTUNG! Planänderung. JETZT sieht es soundosundanders aus! Da kam dann: Na, aber Sie haben doch heute Morgen gesagt… Und ich: Ja, das hat sich soeben geändert, deshalb sieht es jetzt eben so aus. Na, aber Sie haben doch heute Morgen gesagt… 🙈
Gruselig war das. G r u s e l i g!
Dann kam der Donnerstag, an dem mal wieder alles durcheinander purzelte, bis durch einen Anruf um die Mittagszeit ein Großteil der Erledigungen an den richtigen Platz purzelten und der Tag halbwegs in Ordnung kam. Am Abend erwischte mich dann noch einmal Panik, die ich versuchte, von mir zu schieben.
Dann kam der Freitag und gerade noch rechtzeitig vor dem 10-Uhr-Termin ein Anruf, der fast alles ins rechte Licht rückte und an die Stellen, an denen alles bleiben kann. Ein Hilfeangebot von unerwarteter Seite. Bis auf eine Kleinigkeit ist die Welt wieder in Ordnung. Und diese Kleinigkeit wird sich bis Mittwoch nächster Woche auch definitiv geklärt haben. Hach schön.

Um mich in all dem Chaos am Anfang der Woche, ab und an auf freundliche Gedanken zu bringen, befolgte ich die Aufforderung der Firma, mich mit KI zu beschäftigen, konkret ChatGPT zu nutzen. Na, wenn man mich dazu extra auffordert. Ich habe mich allerdings geweigert, Texte mit der KI zu optimieren, wie das die Firma vorschlug. Meine Texte schreibe ich immer noch selbst. Die optimiere ich auch selbst. Da lasse ich mir von keiner KI hineinpfuschen. Wenn ich es mir mal nicht zutraue, Texte selbst zu optimieren, frage ich eine Frau aus Fleisch und Blut, da mal drüber zu schauen. Sowas nennt man Lektorat. Und da wüsste ich auch schon, wen ich bitten würde. Aber um ein paar Bildchen zu erstellen, mochte ich die KI ganz gern. So habe ich mir ein paar Beitragslogos erstellt, die Ihr diese Woche hier sehen konntet. Auch das heutige. Da ich die Texte, auf denen sie basieren, gespeichert habe, kann ich die Beitragslogos später noch an Jahreszeiten und Witterungen anpassen.

Heute
Ich genieße es, endlich wieder bei RoHen zu sein. Ich genieße es ganz besonders, so ausgeglichen zu sein, so dass ich ihm nicht mit meinen Depris auf die Nerven gehe, sondern uneingeschränkt lieb zu ihn sein kann. Das hat er verdient.
Ich bin sicher, dass alles gut wird.
So wünsche ich euch ein wunderfeines Wochenende.
Lasst euch von nichts und niemandem ärgern.
Bald ist Frühling.
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {14. Februar 2026}
Sonntag: Neues über Socken
Montag: Der 8. Montag
Dienstag: Venedig 💯
Februarnotizen – 17. Februar 2026
Mittwoch: Februarnotizen – 18. Februar 2026
Donnerstag: Februarnotizen – 19. Februar 2026
Freitag: Freitagsfüller – 20.02.2026

Samstagsplausch – {14. Februar 2026}

Guten Morgen
Gern möchte ich mit euch plauschen und mich zu Andrea in die Plauderecke setzen.
Dabei habe ich heute nicht viel zu plaudern. Lieber Zuhören. Das ist schön.
Die Woche ist schnell zusammengefasst, obwohl sie diesmal zäh war und nicht so recht vergehen wollte. Das lag vermutlich daran, dass ich am letzten Wochenende nicht nach Jena fahren konnte und nun dem nächsten {also diesem} Wochenende entgegenfieberte. Zum heutigen Valentinstag wollte ich mit RoHen etwas schönes unternehmen. Mir fiel jedoch nichts ein, außer vielleicht den botanischen Garten zu besuchen. Das machen wir öfter, wenn uns nichts anderes einfällt. Mir kann nicht viel einfallen, da ich mich in Jena nicht auskenne. Egal, die gesamten Unternehmungen fielen ohnehin ins Wasser, weil sich ab Donnerstag Mittag eine fiese Erkältung bei mir einschlich. Wisst ihr, so eine, an der Männer sterben. 🤭​
Damit ich nun meinen ohnehin angeschlagenen RoHen nicht gar noch anstecke, entschloss ich mich, daheim zu bleiben. Nun leiden wir jeder für sich daheim vor uns hin, er mit seiner entzündeten Zahnwurzel, ich mit meiner dicken Nase.
Heute
Der Plan war, am Vormittag zum Lieblingsgemüsemann zu fahren. Der Sohn wollte mitkommen und dann sollte es gleich noch weitergehen zum Baumarkt, um ein Ersatzteil für mein Waschbecken zu holen. Das taten wir auch und bis dahin war die Welt noch in Ordnung. Doch dann hatte ich die blöde Idee, noch zum A-Markt zu fahren und dort noch ein paar Kleinigkeiten zu kaufen, die wir am Wochenende verzehren wollten. Nichts Wichtiges, es wäre auch ohne gegangen. Oder ich hätte, was ich ursprünglich wollte, zum N-Markt fahren können. Alles wäre besser gewesen, als der A-Markt, denn dort wurde mir meine Geldbörse gestohlen. Als ich aus dem Auto stieg, war sie noch in meiner Tasche, als ich an der Kasse stand, warf sie nicht mehr da.
Es waren nur noch ca. 30 Euro Bargeld drin, und der Sohn hofft nun, dass der unehrliche "Finder" das Geld genommen und die Börse danach vielleicht in ein Regal gelegt oder draußen in einen Papierkorb geworfen hat. Er will später nochmal hin und nachfragen bzw. nachschauen. Gut wäre das, denn die Börse enthielt sämtliche meine Karten. Die Geldkarte habe ich inzwischen gesperrt. Mit allem anderen kann keiner was anfangen, aber für mich gibt das endlos Rennereien, alles wiederzubeschaffen. Hab ja sonst nichts zu tun.
Satt habe ich es jetzt.

Samstagsplausch – {07. Februar 2026}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen
Bis ich diesen Eintrag fertig habe, wird es wohl schon fast Mittag sein. Ich weiß überhaupt nicht, warum das immer so lange dauert, zumal ich gar nicht so viel zu erzählen habe.
Klitzekleiner Rückblick
Die Woche war nervenaufreibend. Dieses Ausräumen und Auflösen des Spielzeuglandes macht mich fertig. Es fällt mir jeden Morgen schwerer, mich auf den Weg zur Arbeit zu machen. Inzwischen wird die Zerstörung sichtbar, weil Schränke und Regale nicht nur ausgeleert, sondern abgebaut werden. Wir leben auf einer destruktiven Baustelle. Gruselig.
Ob die Anfrage nach Mietpreisen eines Objekts in G. wirklich ein Lichtblick war, wird sich erst noch herausstellen. Ich könnte Hoffnung schöpfen, aber ich wage das nicht, aus Angst, wieder enttäuscht zu werden. Das hatten wir ja eben erst {siehe jetziges Spielzeugland}.
Schöne Momente
Am Mittwoch klang RoHen gar nicht gut. Ich hörte ihm eine böse Depression an, spürte sie. Versuchte verzweifelt, ihn aus diesem Loch zu holen, was schwierig war, über die Entferung und am Telefon. Gegen Ende des Gespräches sagte er: Ich vertraue niemandem mehr. Nur Dir! Dieser kleine Satz tat mir gut. Auch seine Rückversicherung: Aber zwischen uns ist doch kein Mist? NEIN, zwischen uns nicht, nur um uns. Um so wichtiger ist es, dass wir unsere kleine Welt in Ordnung halten. Das tun wir.
Am Donnerstag, das hatte ich ihm versprochen, rief ich RoHen wieder an. Da klang er deutlich besser, aufgeräumter als tags zuvor. Lichtblick mit Wermutstropfen, denn wir werden uns nun am Wochenende nicht sehen und nur virtuell in die Arme nehmen können. Deshalb freue ich mich nun schon auf das nächste Wochenende, wenn ich wieder zu ihm fahren kann.
Am Freitag war ich ein wenig grummelig, weil ich ausgerechnet am Wochenfeierabend noch einen Termin hatte. Zwischen 16 und 18 Uhr sollte im Jugendclub Taucha eine Veranstaltung stattfinden, bei der sich der Verein präsentieren wollte. Weil dies für mich sozusagen ein Heimspiel war, sagte ich zu, dort vorbei zu schauen. Statt also 16 Uhr in den Feierabend zu gehen, fand ich mich am Jugendclub ein und sah diesen seit unendlich vielen Jahren mal wieder von innen. Vier zauberhafte Menschen kümmerten sich um mich und versuchten, mir zu helfen, nur wussten sie von keiner Veranstaltung und von keinem Verein und überhaupt, bis ich auf die Idee kam, den Vorsitzenden anzurufen und zu fragen, wo er denn sei. Aha, es gab eine Veranstaltung in einer etwas anderen Location. Nicht weit. Ich konnte zu Fuß hingehen. Und ich nahm Grüße mit, von den zauberhaften Leuten aus dem Jugendclub an eine andere entzückende Person. Meine Vereinsleutchen freuten sich, mich zu sehen. Nebenher konnte ich ein sehr interessantes Gespräch mit dem Vorsitzenden führen, das mehr Aufschluss über das Projekt in G. brachte. Leider noch immer keine Sicherheit. Hach!
Also, ich habe den Job, wenn es den Job denn gibt! Aber ob es ihn gibt, hängt von einer amtlichen Stelle ab, die das Projekt bewiligen muss. Naja, wir wissen alle, wie das bei Ämtern so läuft. Für mich heißt das: Ich weiß gar nichts.
Heute
Den Tag lasse ich langsam angehen. Vielleicht füttere ich nachher noch die Waschfee. Am frühen Nachmittag mache ich mich auf die Reise zur Vereinsversammlung. Danach, mal sehen…
Jetzt werde ich erst einmal zu Andrea rüber schauen und meinen Plauschbeitrag da verlinken.
Euch allen wünsche ich ein wunderfeines Wochenende.
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {31. Januar 2026}
Montag: Der 6. Montag
Februarnotizen – 02. Februar 2026
Dienstag: Check Out – Januar – Check In – Februar 2026
Drabble am Dienstag 💯
Mittwoch: Februarnotizen – 04. Februar 2026
Schreibschnuppe Nr. 6/26
Donnerstag: WmdedgT im Februar 2026
Freitag: Freitagsfüller – 06.02.2026

Samstagsplausch – {31. Januar 2026}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen
Ich sitze in der Küche, habe RoHens kleinen Rechner aufgebaut und mir das Passwort diese Woche gemerkt. Neben mir steht die Froschtasse, die RoHen für mich getöpfert hat. Ich müsste sie mal auslitern, ich glaube, ein halber Liter Kaffee passt da hinein. *hüstel*
Rückblick auf eine verrückte Woche
Montag, 26. Januar 2026
Ich war mit dem Auto in Jena und hatte mich entschieden, erst am Montag Morgen zurück und gleich zur Arbeit zu fahren. Nur hatte es in der Nacht heftig geschneit. In Jena lagen ca. 15 cm Neuschnee oder sogar etwas mehr. Die Fahrt bis zur Autobahn war recht anstrengend. Noch schlimmer war aber die Fahrt von der Autobahn nach Torgau, obwohl im Flachland deutlich weniger Schnee gefallen war. Die drei Flocken reichten jedoch aus, um winterungeübte Autofahrer zu ängstlichen Schleichern mutieren zu lassen.
Ich war riesig froh, als ich endlich in Torgau ankam.
Dienstag, 27. Januar 2026
An diesem Tag passierte, was ich schon die ganze Zeit gefürchtet hatte. Da die Autofahrt tags zuvor so beschwerlich gewesen war, nahm ich lieber die Öffis. Bleiterscheinung hier: Ich war streckenweise zu Fuß auf ungeräumte Wege angewiesen. Es kam, wie es irgendwann kommen musste. Ich rutschte aus und setze mich unsanft auf meinen Hintern. Etwas ausführlicher hier.
Mittwoch, 28. Januar 2026
Der Mittwoch ist in der letzten Zeit immer mein liebster Wochentag. Das sollte auch diesmal so werden, denn PesTör hatte mich zur Wintersuppe eingeladen und wir wollten Pläne schmieden. PesTör hatte nämlich eine ganz tolle Idee, womit ich ab April mein Arbeitslosengeld aufbessern könnte. Es gibt da eine Frau, die ein ganz wunderbares Projekt aufgebaut hat, das sehr gut zu mir passen würde. Diese Frau möchte das Projekt altershalber {sie ist bereits 75} in gute Hände geben. Nun ist es an uns, sie davon zu überzeugen, dass meine Hände gut wären. Keinesfalls möchte ich, dass sich die Frau von mir verdrängt fühlt.
Mir gab diese Aussicht Hoffnung, dass es nach Ende März für mich doch irgendwie weitergeht. Ich freute mich auf den Feierabend und den Besuch bei PesTör.
Und dann… kam 14 Uhr ein Anruf des Vereinsvorsitzenden. {Ihr erinnert euch? Wir hatten uns als Verein darum beworben, das Spielzeugland in Torgau weiterführen zu dürfen, wurden aber von einem anderen Anbieter um die Hälfte unterboten und deshalb vom JobCenter abgelehnt. Inzwischen wissen wir, dass der andere Träger auch weniger als die Hälfte der Leistungen bietet. Doch das nutzt uns nun auch nichts mehr, da das JC ausschließlich nach den Kosten entschieden hat, nicht nach Preis-Leistungsverhältnis.} Und nun die Anfrage: Wäre G. für dich eine Option? JA!
Eine Stunde später erhielt ich eine Nachricht über das firmeninterne Netzwerk. Ob ich Interesse hätte, Coaching zu übernehmen. In W. Schließlich kenne ich den Standort, deshalb könne man sich das gut vorstellen. Ähm. Den Standort in W. kenne ich nicht, aber bevor ich überhaupt antworten konnte, kam ein Anruf aus Leipzig. Man wolle mich vorwarnen, dass ebendiese Anfrage kommen könne, weil man mich als Mitarbeiterin vorgeschlagen habe…
Damit war das Chaos komplett. Mein Gedankenkarussell begann zu rasen.
Ja, ich liebe den Job im Spielzeugland, außer in den Zeiten, da ich wieder eines abwickeln und auflösen muss. Gern hätte ich hier noch die nächsten zwei Jahre gearbeitet, vielleicht auch länger, um neben meiner späteren, recht geringen Rente noch ein wenig hinzu zuverdienen. Aber nun wurde diese Idee zerstört und ich habe umdisponieren müssen. Kaum habe ich das getan und mich mit dem Gedanken abgefunden angefreundet, nicht mehr Vollzeit zu arbeiten, was in meinem Alter und bei meinem Gesundheitszustand inzwischen verlockend erscheint, da kommen Angebote, fast schon Anforderungen, die wieder alle Pläne und Ideen auf den Kopf stellen. Und es ist wieder so, wie ich das schon vor zwei Jahren erlebt habe. Alle wollen gleichzeitig was von mir, keines der Angebote ist wirklich gut und vorallem ist alles noch völlig ungewiss. Das ist wieder so, dass man sicherstellen möchte, dass ich die Arbeit übernehme, ohne selbst irgendetwas zuzusichern. Damals schrieb ich: Und am Ende, wer weiß, ergibt sich dann vielleicht sogar noch etwas ganz anderes. So war es auch gekommen. Alles wurde ganz anders. Inzwischen, bin ich soweit, dass ich mir sage, abwarten, alle Konditionen erstmal anhören und dann entscheiden. Aber selbst wenn die Vernunft genau das gebietet, werde ich das Gedankenkarussell nicht los. Es raubt mir die Ruhe und den Schlaf und macht mich zusätzlich fertig.
Gestern bin ich erst einmal in den Zug gestiegen und habe mich nach Jena bringen lassen, wo RoHen mich am Bahnhof abgeholt hat. Das war schön. Bei ihm fühle ich mich geborgen.
Heute
RoHen hat noch etwas zu erledigen, bei dem ich ihm nicht helfen kann. So kann ich mich meinem Blog widmen und später vielleicht noch aus dem Januar auschecken, obwohl ich gar nicht eingecheckt habe.
Zunächst schaue ich zu Andrea, verlinke diesen Eintrag und stöbere durch eure Wochenrückblicke.
Ich wünsche euch allen ein feines Wochenende.
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag Samstagsplausch – {24. Januar 2026}
Montag Wochenend-Elfchen
Der 5. Montag
Januarnotizen – 26. Januar 2026
Dienstag Januarnotizen – 27. Januar 2026
Mittwoch Januarnotizen – 28. Januar 2026
Drabble am Dienstag Ja, das habe ich erst am Mittwoch geschrieben.
Schreibschnuppe Nr. 5/26
Etwas über Socken
Donnerstag Januarnotizen – 29. Januar 2026
Freitag Januarnotizen – 30. Januar 2026

Samstagsplausch – {24. Januar 2026}

Guten Tag
Da hatte ich doch RoHens Rechner-Passwort vergessen und konnte mich, weil er noch schlief, nicht früher hier in der Plauschrunde melden.
Nunja, viel gibt es aus dieser Woche ohnehin nicht zu berichten. Sie verging wieder wie im Flug und ich habe deutlich mehr zu tun, als ich schaffen kann.
Da man zuerst seitens unserer Firma und in der Folge noch seitens des JobCenters unser schönes Spielzeugprojekt kaputt gemacht hat, muss ich nun mein Spielzeugland abwickeln. Seit Donnerstag letzter Woche weiß ich, dass es endgültig vorbei ist. Ich hatte das wohl letzte Woche schon erwähnt. Da wusste ich allerdings noch nicht, wie grundlegend man es zerstört hat. Es gibt da seitens des JC jährlich Ausschreibungen. Die jetzige Firma, hat diese auch Jahr um Jahr gewonnen, wie ich jetzt erfuhr, obwohl es das teuerste Projekt war, das von dem entsprechenden Jobcenter bewilligt wurde, eben weil es so gut war. Nun wollte meine Firma das Projekt nicht mehr fortführen und der Verein, der einzig dafür gegründet worden war, solche Projekte zu retten, wenn die Firma sie abstößt, hat sich natürlich mit dem gleichen Konzept und ähnlicher Kalkulation um dieses Projekt beworben, aber den Zuschlag nicht bekommen, mit der Begründung, wir seien zu teuer. Mitbewerber seien angeblich um die Hälfte billiger gewesen und bekämen deshalb das Projekt. Ich habe hier bewusst billiger geschrieben, weil ich inzwischen erfahren habe, dass die Mitbewerber das Projekt überhaupt nicht in der Qualität angeboten haben, wie der Verein. Denen geht es nur noch um 10 AGH-Plätze, aber ohne Mehrwert für die Beschäftigten und auch ohne das Ziel, den Bedürftigen Menschen der Stadt, insbesondere den bedürftigen Kindern etwas Gutes zu tun. Das JobCenter spart auf diese Weise mal wieder an den Ärmsten, wie immer.
Nun hatte ich letzten Donnerstag Abend die Parole herausgegeben: Spielzeug für alle! Das heißt, wir bewerten die Spielzeuge nicht mehr nach einem Punktesystem, wir vergeben sie auch nicht mehr nur an Familien, die ihres Bedürftigkeit mittels Grundsicherungsbescheid nachweisen. Wer Spielzug abholen mag, bekommt es. Mir ist es nur noch wichtig, dass die gespendeten und von meinen Leuten aufbreiteten Spielzeuge an Kinder gelangen, die sich darüber freuen. Die Firma würde diese nämlich am Ende unserer Projektzeit entsorgen, nur um das Mietobjekt leer zu bekommen und übergeben zu können. Da spielen aber weder meine Mitarbeiter mit, noch ich. Wir verschenken lieber alles, statt es zu entsorgen. So!
Entsprechend viel haben wir zu tun, denn unsere Großzügigkeit wird dankend angenommen.
Nebenbei bekam ich auch zu Hause viel zu tun, denn der Sohn kam am Dienstag mit einem geschwollenen Knöchel nach Hause. Bei einer Hilfsaktion im Garten des verstorbenen Nachbarn war er ausgerutscht, umgeknickt und gestürzt. Am Abend hatte sein Knöchel die Größe einer Apfelsine angenommen und das Knie war auch geschwollen. Also habe ich ihn betüddelt und die vielen kleinen Handreichungen, die er mir sonst abgenommen hatte, Müll raus, Küche wischen und und und blieben nur an mir hängen. Darüber will ich mich keineswegs beschweren, aber ich stellte fest, dass manches bei mir deutlich länger dauert, weil ich nicht gut bücken kann und vieles mehr.
Nun haben wir die Woche überstanden und es geht ihm schon wieder gut genug, dass er sich in der Wohnung behelfen und sich auch mal was zu essen machen kann, so dass ich ihn am Wochenende allein lassen konnte. Alles, was er nicht schafft, Müll, Abwasch, was auch immer, mache ich dann am Sonntag Abend, wenn ich zurück bin. Geht schon.
Wenn das ganze Chaos hier mal irgendwann vorbei ist, werde ich da sein. Und bleiben.

Heute
RoHen hat sich schon gesteren Abend in die Küche gestellt und für uns leckeres Essen vorbereitet. Das müssen wir nachher nur noch komplettieren. Also, er wird das tun. Hier bei ihm muss ich nie viel tun, weil er mich immer betüddeln möchte. Wie lieb!

Nun schaue ich mal, wie ich diesen Eintrag zu Andrea bringe. Dann wünsche ich euch allen ein feines Wochenende.
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Sonntag: Wochenendgedichte
Montag: Der 4. Montag
Januarnotizen – 19. Januar 2026
Dienstag:Drabble am Dienstag
Januarnotizen – 20. Januar 2026
Mittwoch: Schreibschnuppe 4/26
Januarnotizen – 21. Januar 2026
Donnerstag: Januarnotizen – 22. Januar 2026
Freitag: Freitagsfüller – 23.01.2026

Samstagsplausch – {17. Januar 2026}

Vorigen Samstag…
…nicht geplauscht. Der Samstag war anderweitig gefüllt. Erst gab es einen kleinen {oder größeren} Einkauf. Dann hatten wir Salate zu schnippeln und RoHen musste noch Kleinigkeiten kochen. Danach packten wir alles ein und bewegten uns zum Kunstwerk, wo die tolle Veranstaltung Kunst und Küche stattfand. Jeder, der daran teilnimmt, leistet einen Beitrag, entweder kultureller Art {Musik, Lesung, Performance} oder Futter. Es kommt immer ein sehr feines Buffet zusammen mit nicht alltäglichen Leckereien und es gibt ein reiches Programm mit Musik bis in die frühen Morgenstunden. Ich bin ein großer Fan dieser Veranstaltung, die leider nur einmal im Jahr stattfindet. Öfter wäre vermutlich zu aufwändig, wobei diesmal die Frage nach einer Sommerveranstaltung aufkam. Toll war’s.

Rückblick
Die Woche begann, wie die vorherige geendet hatte. Mit Schnee. Chaotisch im Januar. Damit rechnet doch keiner. *kicher*
Am Dienstag musste ich von der Firma zum Bahnhof laufen, weil die ungeneißge Busfahrerin mich nicht mitgenommen hat. Ich stand an der Haltestelle, an der hohe Schneeberge aufgetürmt waren. Daneben riesige Pfützen, weil es bereits taute. Der Bus kam, hielt aber außerhalb der Haltestelle an einer Straße, weil dort das Einsteigen einfacher war. Ich flitzte zum Bus, so gut ich eben flitzen kann. Hielt auch mein Handy mit der Fahrkarte hoch, damit die Gute sieht, dass ich diesen Bus nutzen möchte. Statt mir nun die vordere Tür, die ich fast erreicht hatte, zu öffnen, damit ich einsteigen konnte, schloss die Fahrerin die hintere Tür, an der Leute ausgestiegen waren, und fuhr ab. Danke für gar nichts, du blöde Kuh. So etwas Rücksichtsloses habe ich bei den Torgauer Busfahrern noch nie erlebt. Die meisten sind sehr lieb, halten mitunter sogar nochmal an, wenn noch jemand zu- oder aussteigen will, der es vorher verpasst hat. Diese Dame war die unrühmliche Ausnahme.
Der nächste Bus käme drei Viertelstunden später, da wäre mein Zug weg gewesen. Also musste ich laufen. Das ist nicht so sehr weit, aber in meiner Verfassung und bei dem Wetter und dann noch in Eile, damit ich den Zug erwische, war es für mich schlimm. Seitdem habe ich verstärkt Rückenschmerzen.
Der schwärzeste Tag der Woche war der Donnerstag. An diesem Tag erhielt ich die Nachricht, dass der Verein, der unser Spielzeugprojekt fortführen und mir damit auch einen Job für ein weiteres Jahr geben wollte, den Zuschlag vom Jobcenter nicht bekommen hat. Zwei Mitbewerber waren angeblich um die Hälfte billiger. Ich kann das nicht glauben, weil es vielleicht um 4 bis 5 Tausen preisgünstiger machbar wäre, aber nicht um mehrere Zehntausend. Fakt ist nun aber, dass ich wiedermal ein Spielzeugland auflösen und ausräumen muss und danach arbeitslos bin. Das heißt dann auch, dass ich mir meine Wohnung nicht mehr leisten kann und Hals über Kopf ans Meer ziehen muss. Freilich, ich wollte ans Meer, wenn ich alt bin und in Rente gehe. Aber doch bitte nicht so unvorbereitet und plötzlich.
Nach einer durchheulten Nacht, habe ich Pläne gemacht. Dann bin ich nach Jena gefahren, um mich bei RoHen auszuheulen und mich von ihm auf bessere Gedanken bringen zu lassen.
Inzwischen bin ich ganz froh, dass ich ab April nicht mehr Vollzeit arbeiten muss mit täglich 3 Stunden Wegezeit. In meinem Alter und bei meiner Konstitution muss ich das nicht mehr haben. Vielleicht ergibt sich noch ein kleiner Zuverdienst, damit ich die Wohnung wenigstens noch über den Sommer halten kann. Und dann geht es eben ans Meer. Das wollte ich immer. Nur eben ein wenig besser vorbereitet.

Heute
Die Sonne strahlt, und es ist fröstelig. Ich habe noch ein paar kleine Dinge zu tun und morgen Mittag starte ich dann schon wieder Richtung Leipzig. Dort werde ich dann auch die nächsten Wochenenden bleiben, denn nun geht es los mit räumen und packen und was nicht noch alles. Ablasten war sowieso geplant. Nun wird es dringend.
Jetzt verlinke ich diesen Eintrag bei Andrea, die diese Woche etwas von einer Käsekuchenchallenge geschrieben hat.
Habt alle ein wunderfeines Wochenende.
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Montag: Der 3. Montag
12 von 12 im Januar 2026
Dienstag: Drabble am Dienstag
Der Dienstag dichtet
Mittwoch: Schreibschnuppe 3/26
Donnerstag: Januarnotizen – 15. Januar 2026