Samstagsplausch {16.10.2021}

Die Woche in einem Wort
DurchdenWind 😉

Eine Woche zuvor
Samstag, 09. Oktober 2021
Wie ihre wisst, haben die Hexe und ich diesem Tag entgegen gefiebert. Aus leicht unterschiedlichen Gründen. Sagen wir mal so: Sie wegen der Musik und ein bissel wegen der Liebe, ich nur wegen der Musik und weil sie sich so gefreut hat.
Die Fahrt verlief entspannt und wir hatten noch genug Zeit für ein Abendessen in einem tollen Restaurant am Fluss.
Das Konzert selbst war traumhaft. Leons Stimme und das Sax von Lars, einfach zum Niederknien. Ich stelle euch den Link vom Montag hier noch einmal ein. Für meine eigenen Aufnahmen hatte ich sogar eine günstigere Position, aber ich bekomme sie hier nicht gestreamt.
Ich kann nur sagen, ich war nur einmal begeistert und das war immer.

Sonntag, 10. Oktober 2021
Ich war schon 7.42 Uhr wieder auf. Die Junghexe schlief etwas länger und dann frühstückten wir in aller Ruhe. Freilich wären wir lieber in Berlin brunchen gegangen, aber was nicht war, kann ja noch werden. An irgendeinem anderen Sonntag.
Später holten wir die Oma/Mutti ab und drehten bei strahlendem Sonnenschein noch eine kleine Runde.

Mich zieht es immer ans Wasser. {Nur manchmal wäre ich da gern allein.}
Das Restaurant am Bernsteinstrand hatten wir verschmäht, aber als wir dann nach irgendeinem anderen Café suchten, wollte uns keiner haben.
Dann eben nicht.

Montag, 11. Oktober 2021
Ich habe keine Ahnung, was so wirklich mit mir los ist. Einerseits hatte ich mich auf die Arbeit richtig gefreut. Es war auch schön. Nur ich fühlte mich … tja, wie eigentlich? Aufgedreht, fusselig. Einerseits hellwach, überwach, andererseits abgeschlagen und unkonzentriert. Dass die Jungs auf dem Abflug nach Spanien waren und die Hexe deshalb litt, weil sie nun beim besten Willen nicht mitkonnte, machte es nicht besser. Freilich, ich könnte sagen: Das betrifft mich nicht. Tut es auch nicht, nicht unmittelbar. Aber dann auch wieder doch, denn die Hexe bombardiert mich mit Nachrichten, Bildern, Links und Anrufen und ich werde, statt herunter zu kommen, immer aufgeregter. In dieser Verfassung fahre ich zwar heim, allerdings nur, um zu schauen, wie lange die Gutscheine des Lieblingsrestaurants noch gelten. Und siehe da, sie gelten noch bis Freitag. Ich frage Katl an, ob sie Lust hat, mit mir… Hat sie.
Asiatisches Essen hilft in diesem Fall besser als Wasser, das sonst in fast jedem Fall hilft. Natürlich sind es auch die Gespräche mit Katl, die meine Stimmung verbessern und dass ich bei ihr auch jammern darf, ohne dass sie es mir krumm nimmt oder es ihr zu viel wird.
Danke, danke, danke. Es geht mir besser.

Dienstag, 12. Oktober 2021
Wie an jedem Zwölften gibt es wieder 12 von 12.

Mittwoch, 13. Oktober 2021
Der erste Tag in dieser Woche, an dem ich direkt heim fahre. Folgerichtig ist es auch der Tag, an dem sich die Waschfee drehen muss. Wann sonst käme ich dazu? Es ist auch der Abend für einen Anruf bei Mutti. Der ist beschwerlich. Telefonieren geht nicht mehr so gut mit der alten Dame.
Dann ruft die Hexe an und macht mich fast verrückt wegen einer Bassgitarre. Aber ich kann mich nicht verücktmachen lassen. Ich brauche mal Abstand und sie empfielt mir dann, an diesem Abend lieber nicht Il Civetto zu hören, sondern vielleicht lieber Wenzel oder KEIMZEIT. Ich entscheide mich dann für den Geschichtenweber.

Donnerstag, 14. Oktober 2021
Die Kleine Chefin macht gleich in der Früh schon wieder das Treiben verrückt. Die Kollegen fragen mich schon, ob sie von einem Kontrollzwang besessen sei, so nach dem Motto: Nur, was ich selbst gemacht habe, ist richtig gemacht. Das kann es aber nicht sein. Das würde nicht zu ihr passen. Ich vermute eher, dass sie mir Arbeit abnehmen will, weil sie krank zu Hause sitzt und sich schlecht fühlt, dass derzeit alles an mir hängt. Wegen diverser technischer Gegebenheiten, an denen wir nichts ändern können, geht diese Fürsorge oft leider nach Hinten los.
Entsprechend geschafft bin vom Job und freue mich darauf, zu Hause in aller Ruhe die Fahrt für Freitag vorzubereiten. Vielleicht einen kleinen Snack zum Mitnehmen, die Kamera laden, die Powerbank auch.
Dann ruft die Hexe an: Omi, der Bass. Die heben mir den nur bis Montag auf.
Der Sohn meint, das sei nur ein Verkaufsargument. Ich bin mir da nicht so sicher. Sooo häufig kommen Akustikbässe nicht vor. Ich selbst kenne nur zwei Bassisten, die Akustik spielen {von großen Kontrabässen mal abgesehen, da kenne ich noch ein paar mehr.} Das ist zum einen Heinz Ratz von Strom & Wasser. Ich verlinke euch hier mal mein liebstes Lied dieser Band.
Und der andere ist Leon von Il Civetto.
Na, jedenfalls holte ich die Hexe nach der Arbeit von daheim ab und schleppte sie, besser sie schleppte mich, ins Musikhaus. Tja. Dann war ich wieder erst 20.00 Uhr daheim und zum Umfallen müde.
Ich bemerke neuerdings immer öfter, dass dieses psychische Auf und Ab, auch wenn es positiv ist, ziemlich an meinen Kräften zehrt. Wir haben andauernd tolle Erlebnisse, die mir sehr viel geben, die ich nicht missen möchte und durch die ich mich sehr jung und erergiegeladen fühle. Aber am Abend solcher Tage bin ich dann doch ziemlich geschafft und müde, nicht ohne schon das nächste Erlebnis zu planen.

Freitag, 15. Oktober 2021
Ich hatte mich sehr gefreut auf die Fahrt nach Beelitz Heilstätten. Die Kameras waren geladen, die Powerbank auch. Als wir endlich dort waren, begann es zu regnen. Die Führung war sehr interessant, aber in den Gebäuden war es so dunkel, dass man nicht fotografieren konnte. Die Sonne kam erst heraus, als wir schon wieder zum Bus mussten. Diese Reise werde ich im nächsten Sommer wiederholen, in einer Zeit, in der man fest mit Sonnenschein rechnen kann. Und dann buche ich die Fotoführung. Da bekommt man nämlich mehr Gebäude von innen zu sehen und die herrlich morbiden Motive vor die Linse.
Samstag, 16. Oktober 2021
Es ist geplant, die Hexe abzuholen. Es ist weiterhin geplant, danach noch die Oma/Mutti abzuholen und irgendetwas zu unternehmen. Dass dann wieder alles etwas anders aber sehr schön wurde, erzähle ich euch nächste Woche.

Jetzt stelle ich noch diesen Beitrag bei Andrea ein, bei der es diesmal um Erwartungen geht. Ein interessantes Thema.

Und habt alle ein feines Rest-Wochenende.
Eure Mira

Samstagsplausch {09.10.2021}

So lange haben wir diesem Tag entgegen gefiebert. Es gab immer mal wieder Irritationen. Doch nun ist alles vorbereitet. Wir fahren nach Berlin zu Il Civetto.

Die Woche in einem Wort
Gevorfreut 😉

Eine Woche zuvor
Samstag, 02. Oktober 2021
Die Junghexe wollte ich 9:00 abholen, als ich aber dort ankam, schlief sie noch und wurde erst durch mich geweckt. So bat ich sie, sich fertig zu machen und fuhr selbst erst zu Mutti und mit ihr nocheinmal zur Hexe.

Als ich meine Familie beisammen hatte {zumindest diesen Teil}, starteten wir in Richtung Obsthof.
Über die Dörfer ging es weiter zu den Lübschützer Teichen, wo wir eine Weile am Wasser saßen und klönten und uns später zu Mittag Rostbratwurst gönnten.
Weiter ging es dann in die nächste Kleinstadt, in der es ein Herbstfest gab. Wir gönnten uns Eis und später noch Kaffee. Der war gut, aber ansonsten war dieses Fest samt Festprogramm überhaupt nicht mit dem vom vorigen Samstag zu vergleichen. Ich kann das nicht nachvollziehen. So viele Künstler auch in unserer Region konnten/durften viele Monate lang nicht auftreten. Sie wären doch sicher froh gewesen, auf einem solchen Fest zu spielen und man hätte sie damit ein wenig unterstützen können. Aber nein, da sind die Städte und Gemeinden zu geizig und holen lieber die örtlichen Vereine, in diesem Fall einen Karnevalverein, heran, damit diese ein Programm gestalten. Entsprechend billig wirkt diese Unterhaltung dann. Nach der soundsovielten Funkengruppe unterschiedlichen Alters, war unser Kaffee zum Glück alle und wir konnten endlich gehen. Länger hätten wir dieses Programm auch nicht ertragen.
Wegen des tollen Wetters und auch weil die Hexe so wundervoll war, war es dennoch ein schöner Ausflug.
Nachdem wir die Oma/Mutti wieder abgesetzt hatten, kam die Nachricht, dass der Sohn noch im Garten war. Dort ließen wir uns dann auch noch sehen. Ganz am Ende des Tages kauften wir noch im N-Markt einige Zutaten ein, weil die Hexe kochen wollte. Danach war ich aber so kaputt, dass wir das Kochen auf Sonntag verschoben und uns mit einem Snack-Abendessen begnügten. Verschiedenste Käse, Preiselbeeren, Knobi-Baguette und für jede ein halbes Glas Rosé.
Herrlich.

Sonntag, 03. Oktober 2021
Feiertag. Wie unsinnig. Nunja.
Für mich war es ein sehr schöner Tag, weil die Hexe noch da war und wir nun die tolle Zwiebelsuppe kochten, die es ursprünglich hatte am vergangenen Abend geben sollen.
Ganz einfach und schnell gemacht und soooo lecker.
Am Nachmittag musste ich das Mädel wieder hergeben. Am frühen Abend rief sie an und weinte. Wir haben uns lange unterhalten und dann meinte sie: Danke, Oma, jetzt geht es mir schon wieder viel besser. Ich finde, für solche Gepräche wäre ihre Mutter zuständig. Aber gerade sie bekommt das nicht hin. Hat wohl genug mit sich selbst zu tun und ist dadurch ein Teil des Problems. Dann stehe ich zwischen Baum und Borke {weil mir die Junge Frau dann auch irgendwie leid tut, die Enkelhexe aber noch mehr} und versuche zu vermitteln. Nicht einfach.

Mein erster Arbeitstag nach fast einer Woche. Er begann wirbelig und hektisch. Bis die Frühschicht ging, kam ich nicht zum Durchatmen und nicht wirklich dazu, mich um die Leute zu kümmern. Dann wurde es besser, ich war wieder im Fluss.
Da ich den zweiten Punkt meiner 7-Punkt-To-Do-Liste abarbeiten konnte, durfte ich am Abend noch bei Katl ein Päckchen abholen.
Danach lieferte ich noch die vergessenen Äpfel bei Mutti ab, kam gegen 19 Uhr heim und danach… passierte nicht mehr viel, zumal der Totalausfall bestimmter Nachrichtendienste für einen nahezu handyfreien Abend sorgte.

Dienstag, 05. Oktober 2021
WmdedgT?
Ach ja, irgendwie war das doch sehr schön, obwohl ich an diesem Tag sehr müde war.

Mittwoch, 06. Oktober 2021
01:32 Uhr hatte ich "ausgeschlafen". Also nahm ich mein Handarbeitszeug zur Hand und stellte die Stulpen für die Hexe fertig.
Diese rief an, während ich auf dem Heimweg war und hielt mich während der Fahrt munter. Ich nahm wieder den Weg über die Dörfer, wie schon am Dienstag. Sehr angenehm.
Am Abend kam ich nicht so früh ins Bett, wie ich eigentlich wollte, weil ich wieder einmal mit der Weinkönigin telefonierte. Manche Gespräche regen mich auf. Dabei will ich das gar nicht. Es liegt auch nicht direkt an der Weinkönigin, sondern an den Themen, auf die wir immer wieder kommen. Diesmal ging es um Gil Ofamrim. Ich habe da meine eigene Sicht auf die Dinge. Wer kannte schon Gil Ofarim? Er wäre nicht der erste, der lieber einen Skandal inszeniert, als gar keine Publicity zu haben.
Dass er von einem der Hotelangestellten wegen Verleumdung angezeigt wurde, gibt mir zu denken.
Von der katastrophalen Wahl und der chaotischen Noch-nicht-Regierungsbildung lenkt so etwas auch sehr gut ab. Das Volk hat was Neues zum drüber Aufregen.

Donnerstag, 07. Oktober 2021
Der erste Tag in dieser Woche, an dem ich nach der Arbeit direkt nach Hause fuhr. Ich ging nicht über Los und zog nicht 4000 Euro ein. Wobei… da war doch noch was los auf meinem Konto. *hüstel*

Nun habe ich es endlich hinbekommen, meine Wäsche zu waschen. Und ich habe das Massagegerät ausprobiert, das ich mir letzte Woche zugelegt hatte. Das war so angenehm. Wunderbar. Da konnte ich gleich noch an den Stulpen für mich weiterarbeiten. Mal sehen, ob ich die bis Samstag noch fertig bekomme.
Ach ja, und Haare färbte ich auch noch, schließlich möchte ich am Samstag Abend die Drittschönste sein. 😉

Freitag, 08. Oktober 2021
Was für eine Aufregung. Die Inzidenz ist seit gestern über 35. Uiuiui.
Tausend Formulare, die sich andauernd ändern. Ständig wechselnde Vorschriften und Regeln. Wissen die Herrschaften überhaupt noch, was sie eigentlich wollen?
Bei strahlendem Sonnenschein fuhr ich in den Wochenfeierabend.
Die Junghexe konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht abholen. Also gönnte ich mir erst mal eine Massage mit meinem neuen Gerät und einen Milchkaffee.
Am Abend war es endlich soweit. Ich holte mein Mädel ab, wir gingen noch etwas einkaufen und genossen ein Käse-Snack-Abendessen. Diesmal ohne Wein.

Samstag, 09. Oktober 2021
Er ist da, der langersehnte Neunte Oktober. Il Civetto WIR KOMMEN!!!
Es gibt immer noch Karten. Kommt ihr auch?

Nun schnell noch zu Andrea. Besuchen werde ich euch erst morgen. Drückt mal die Daumen, dass es mit dem Brunch morgen früh in Berlin klappt.

Und habt alle ein feines Wochenende.

Samstagsplausch {02.10.2021}

Befindlichkeiten
Ja, es ist Oktober. Verrückt, oder? Wo ist nur das Jahr hin? In diesem Jahr freut mich der Herbst mit seinen warmen Farben und den Früchten, in denen er die Wärme des Sommers für uns aufbewahrt.
Als Kind, das weiß ich noch, mochte ich Astern nicht, weil mit ihnen der Herbst begann. Und den konnte ich nicht leiden. Nun frage ich mich, ob es nicht vielleicht so ist, dass, wenn man selbst in den Herbst des Lebens eintritt, man auch den Herbst als Jahreszeit zu mögen beginnt. Könnte sein, oder?

Die Woche in einem Wort
Krank.
Tja, diese vielen verschieden Coronaregeln, die sich anscheinend gegenseitig an Absurdität zu übertreffen versuchen, bringen seltsame Dinge zuwege. Am Montag Vormittag merkte ich, wie ein Schnupfen begann, mich anzuschleichen. Mehrfaches Niesen und ein erstes leichtes Kribbeln. Und der Erkältungsbalsam lag zu Hause auf den Kommode. Na toll.
Gegen Mittag bemerkte ich leichte Halsschmerzen. Als ich kurz darauf husten musste, quiekten schon die ersten Kollegen, ich sollte einen Test machen. Hab ich dann vor diesen Leuten auch getan, damit sie mir das Ergebnis auch glauben. War natürlich negativ. Wie auch sonst?
Andere Kollegen fragten ganz ungläubig: Haben die jetzt wirklich verlangt, dass sie sich testen? Die Person, die den Test verlangt hatte, ist ein gegelrechter Impffanatiker. Jeder, der sich nicht hat impfen lassen, ist in deren Augen in Verbrecher, dem es zu wünschen ist, dass er möglichst bald an der Krankheit stirbt, als gerechte Strafe dafür, dass er andere durch sein Verhalten krank gemacht hat… und und und. Also, völliger Schwachsinn. Aber solche Menschen muss es ja auch geben.
Was es allerdings ebenfalls gibt, ist eine betriebsinterne Regelung, dass Menschen mit Erkältungssymptomen nicht arbeitenm dürfen. Wenn ich aber nicht zur Arbeit erscheine, muss ich, da ich kein Freiberufler mehr bin, zum Arzt. Tja, und so kam es, dass ich am Dienstag zum ersten Mal in meinem Leben wegen eines Schnupfens zum Arzt ging und für den Rest der Woche krank geschrieben wurde.
So blieb ich einfach im Bett. Zwei Tage und zwei Nächte lang, dann war der Schnupfen so gut wie weg. Der Husten quälte mich noch, also blieb ich einen weiteren Tag auf der Couch. Und am Freitag Morgen stellte ich fest, dass sich der Husten löste und es mir tatsächlich wieder recht gut ging.
Ich hatte endlich einmal Zeit. Zeit zu schlafen, Zeit zu lesen, Zeit, ein Paar Socken zu stricken und ein paar Patches an meine Decke zu zaubern. Herrlich.
Inzwischen bin ich aber froh, dass ich am Montag wieder arbeiten darf. Ich freue mich auf meine Leute. Ich freue mich auf die Kleine Chefin. Ich freue mich auf meine Projekte.

Eine Woche zuvor
Samstag, 28. September 2021
Erinnert ihr euch? Ich hatte keine rechte Lust auf den Ausflug, weil ich unausgeschlafen war und lieber erst später losgefahren wäre. Unterwegs versuchte ich mit der Mutti zu reden, dass wir an unserem Umgang miteinander etwwas ändern müssen, weil ich das einfach nicht mehr durchhalte, dass sie über jeden Sekunde meiner freien Zeit verfügen möchte. Ihre Reaktion war blöd: Dann muss ich eben ins Betreute Wohnen
Da willst du doch gar nicht hin!
Nein, aber es geht ja nicht anders!
Sie wollte partout nicht einsehen, dass ein Betreutes Wohnen an unserer Situation Nullkommanix ändern würde. Da wäre sie genauso einsam, würde sich genauso langweilen und meine Pflicht, sie zu bespaßen bliebe unbenommen. Nur, dass sie für eine viel kleinere Wohnung viel mehr bezahlen müsste, als jetzt.
Irgendwann brach ich das Gespräch ab, weil wir uns im Kreis drehten und ich ihr ja auch nicht weh tun wollte. Und dann ließ ich sie raten, wohin wir fahren und als sie es herausfand, freute sie sich riesig. Die Domstadt Naumburg war unser Ziel. Von Uta wusste ich, dass dort Markt gehalten wurde.
Wir schlenderten durch die Gassen. Fanden auf dem Marktplatz ein Duo, das mit Gitarre und Sax guten alten Ostrock zum Besten gab. Und dann fand Uta mich. Wir freuten uns, und Mutti fand just hinter Utas schönem Stand eine Bank in der Sonne. Bissel schade war, dass es mit der Mutti lief, wie es immer läuft: Wenn es mir wo gefällt, will sie nicht bleiben. Ich finde ja, wenn ich sie schon mitschleppe und dann etwas finde, wo ich bleiben möchte, sollte sie doch auch bleiben. Aber nein, sie quengelt dann so lange, bis wir gehen oder, wie an diesem Tag, geht einfach los. Da muss ich dann ja hinterher. Naja.
Immerhin gönnte ich mir auf dem Rückweg zum Auto noch einen feinen Eisbecher.

Auf dem Rückweg im Auto lief Karat. Da sagt die Mutti auf einmal: Das ist Musik. Sowas gefällt mir. Und nicht dieses Rumsdibumsdi, was die dort gespielt haben. Öhm.??? Ostrock im Radio ist Musik, Ostrock auf dem Marktplatz ist Rumsdibumsdi? Oh ha.

Samstag, 02. Oktober 2021
Heute wird schön! Ich bin mit der Hexe verabredet. Nachher hole ich sie ab und dann fahren wir zur Oma {Mutti} und holen diese ab. Ich will auf einen Obsthof in der Nähe, um dort Pflaumen zu kaufen und mal sehen, was noch.
Danach wollen wir noch ein wenig durch die Gegend dröseln. Schaun wir mal, wo wir landen. Die Mutti hat plötzlich Angst, dass es mir zu viel wird, weil ich doch eben erst krank war. *grübelgrübel* Naja, ich denke, es wird schön.

Nun schnell noch zu Andrea. Besuchen werde ich euch dann später.
Habt alle ein feines Wochenende.

Samstagsplausch {25.09.2021}

Die Woche in einem Wort
Verliebt.
Nee, nicht ich. Leider. Aber es ist soooo schön, das zu sehen.

Wochenrückschau

Samstag, 18. September 2021
Wie {fast} immer gab es einen Ausflug. Vorher trieb ich mich auf Maps herum und Mutti schlug vor, wir könnten eine Burg besuchen, weil das Wetter für draußen nicht schön genug war. Naja, mir als Draußen-Mensch machte das Wetter nicht so viel aus. Im Freien ist GRAU unbedingt besser zu ertragen, als drinnen, es sei denn, man kuschelt sich drinnen mit dem Strickzeug und einer Kanne Tee ein, hört gute Musik und genießt. Wie auch immer, bei meinem Herumtreiben im Netz, entdeckte ich, dass es in Querfurt ein kleines Fest geben sollte. Also fuhren wir nach Querfurt.

Das Fest war… naja. Eine bestimmte Art von Festen mag ich nicht besonders. Mutti meinte: So etwas ist immer nur für die Einheimischen schön! Ich teile die Meinung nicht unbedingt. Das Stadtfest in unserer Stadt mag ich nämlich auch nicht, obwohl ich da einheimisch bin, während ich das Edelweißfest in Schwarzenberg zum Beispiel immer sehr gemocht habe, obwohl ich da zu Gast war. Wahrscheinlich kommt es auch immer sehr darauf an, mit wem man solch ein Fest besucht.
Die Burg ist jedenfalls sehenswwert, auch wenn einge TZeile wegen Bauarbeiten gesperrt sind.

In solch einer Küche würde ich mich auch wohlfühlen. Auf dem Herd stünde immer ein großer Topf mit Suppe oder Brühe {hinten auf dem Rand, zum Warmhalten} und wer immer auch käme, dürfte sich an den Tisch setzen und bkämme eine Schüssel Suppe zu löffeln. Das ist mein Traum von Familie und von Gemütlichkeit. Das wünsche ich mir schon mein gesamtes Erwachsenenleben lang. Es wird ein Traum bleiben, aber ich habe Freunde, bei denen das so ist. Die Küche ist freilich moderner und der Suppentopf steht auch nicht immer auf dem Herd, aber wer immer kommt und wann immer dass ist, sie bieten dir als erstes nach der Begrüßung etwas zu essen an oder fragen, ob du zur nächst anstehenden Malzeit bleibst.Und dann bereiten sie das Essen frisch zu und jeder geht mit zur Hand.***
Oups, den Herd sieht man auch dem Foto gar nicht. Naja, ihr könnt ihn euch vorstellen. So ein schöner alter, der mit Holz beheizt wird.

Als wir schon zurückgehen wollten, kamen uns immer wieder Leute entgegen, die in Beuteln und Netzen verführerisch aussehende Äpfel mit sich trugen. Hatte ich schon mal erwähnt, das Äpfel für mich eine besondere Bedeutung haben? Ich konnte nicht anders, ich musste solche Äpfel haben. Die Mutti wollte nicht mehr laufen und blieb beim Auto, das auf einer weitläufigen Wiese stand, so dass sie es {zumindest für meine Begriffe} auch sehr schön hatte, während ich den weg fortsetzte, um die Herkunft der Äpfel zu ergründen und welche zu ergattern.
Dabei stellte ich fest, dass in der Stadt Markt abgehalten wurde und fand nicht nur den Apfelverkäufer, sondern auch den Socken-Lutz und die Uta mit ihrem schönen Spielzeugstand. Das war eine Freude.
Verweilen konnte ich nicht, weil ja die Mutti wartete.
Auf dem Rückweg fanden wir wieder einen See. In unserer Gegend gibt es unzählige Tagebaurestlöcher. Da findet man immer irgendwo nen See. Gern würde ich dann näher ans Wasser heran, auch um zu fotografieren. Aber die Mutti kann so weit nie laufen.

Sonntag, 19. September 2021
Am Gammelsonntag wollte ich ursprünglich in die Therme, was ich aus Gründen bleiben ließ.
Immerhin entspannte ich mich in der Wanne. Auch schön.

Montag, 20. September 2021
Vor genau einem Monat waren wir in Berlin. Release-Party und Einweihung am Rio-Reiser-Platz.

Die Hexe ist immer noch hin und weg…

Ich war ein wenig angespannt, weil ich am Feierabend noch die Möbel-hol-Aktion vor mir hatte. Doch dann traf ich den Sohn schon unterwegs, was mich das erste Mal ein wenig entspannte, weil unsere Verabredung {ich ruf dich dann an…} konkreter wurde. Und eine halbe Stunde später konnte ich mir die Wartezeit dadurch versüßen, dass ich eines der winzigen Zwillingsmädchen mit mir herumtragen durfte. Knapp zwei Monate sind die Winzlinge jetzt. Es tat unglaublich gut, wie sich dieser winzige Mensch an mich schmiegte, die Ärmchen ausstreckte und irgendwann sogar aufwachte und mich anschaute. Da spürt man plötzlich wieder, was im Leben wirklich wichtig ist. Später kamen Sohn und SchwieTo zu mir und bauten die Kommode gleich noch auf. Ich freu mich so.

Dienstag, 21. September 2021
Zum Feierabend wäre ich am liebsten heim gefahren und ins Bett gekrochen. Ich war schon wieder sooo müde. Zum Glück hatte ich mich am Morgen, als ich noch voller Tatendrang steckte, schon mit Katl verabredet. Das wollte ich nicht absagen. Also holte ich sie ab, und bevor wir eine Kanne Tee kochten und uns mit Strickzeug und schwatzenderweise auf die bunte Couch hockten, fädelte die Katl noch eine Verlängerungsschnur hinter die Kommode, damit die zugestellten Steckdosen nutzbar bleiben, während ich die Fächer füllte.
Dann hatten wir uns die Strickzeit verdient.

Mittwoch, 22. September 2021
Herbstanfang. Zum Feierabend war die Sonne heraus gekommen. Ein lauer Wind wehte und trocknete meine Wäsche, während ich… Ja, was eigentlich? Bissel geräumt, bissel gekruschtelt und ein wenig gestrickt. Immerhin mal wieder ein Patch an der Decke. Eins

Donnerstag, 23. September 2021
Endlich ein Nachmittag/Abend für die Therme. Das war auch dringend nötig, weil ich schon wieder so verspannt war und mich nach dem Massagestrahl regelrecht sehnte.
Vorher musste ich noch die Hexe von ihrer Schule abholen, weil wieder mal keine Züge fuhren {warum auch immer}. Das ist keine Hürde, ich fahre auf dem Heimweg von der Arbeit gern diese Strecke, obwohl es ein Umweg ist. Die reguläre strecke ist derzeit wegen einer Baustelle ohnehin anstrengend. Kurz bevor ich auf die andere Strecke abbiegen musste, entdeckte ich an einer Tankstelle gütnstige Spritpreise und fuhr ran. Das hatten natürlich viele getan, so dass ich eine ganze Weile warten musste.
Irgendwann war alles erledigt, das Auto betankt, die Hexe eingesammelt und daheim abgeliefert und die Katl eingesammelt. Ein großes Schild am Eingang der Therme wies auf die 3G-Regelung hin. Drei!!! Ich passierte den Eingang auch mit Clubkarte, Kontaktzettel, Testergebnis und dröselte zur Umkleide. Nur Katl, die am Einlass noch direkt hinter mir war, kam nicht. Nachdem ich mich umgezogen hatte, ging ich nochmal zum Eingang, konnte sie aber nirgends entdecken. Aus irgend einem Grund hatte sie also den Einlass nicht passieren können. Meine Vermutung war, dass sie mal wieder ihren Clubchip nicht finden konnte/nicht dabei hatte. Irgend soetwas. Also ging ich allein schwimmen. Was hätte ich auch sonst tun sollen, ich war ja nun einmal drin. Eine Stunde später wurde ich ausgerufen, ich solle zum Kassenbereich kommen. Könnt ihr euch vorstellen, wie peinlich das ist, wenn ihr gerade unter der Dusche steht und euer Name, euer kompletter Name, wird dort durch die gesamte Anlage geplärrt. Und alle um euch herum bekommen mit, dass ihr das seid, weil ihr euch hektisch in euer Handtuch wickelt, eure Tasche zusammenrafft und gen Ausgang strebt. Als ich da ankam, stand sie auf der anderen Seite der Barriere und quiekte: Ich kann nicht rein. Mein Test wird nicht anerkannt. Der Einlassbereich war voller Leute, alle bekleidet, weil überm Ankommen oder überm Gehen und ich dazwischen, nass, in Badelatschen und Handtuch. Und sie auf der anderen Seite und macht da so einen lautstarken Aufriss. Am liebsten hätte ich sie dort zusammengestaucht mit der Frage: Und deswegen zitierst du mich hier her? Aber ich wollte mich nicht auf dieses Niveau hinunter begeben. Also stapfte ich brav {man könnte auch blöde sagen} in die Umkleide, hoste mich an und verließ das Bad, um die unmögliche Katl heim zu bringen.
Angeblich wollte sie mir nur sagen, dass sie nicht hinein kann. Ja klar, ich bin ja auch so unglaublich dämlich, dass ich das nach einer ganzen Stunde nicht selbst bemerkt habe! Angeblich wollte sie nicht, dass ich das Bad verlassen muss. Auch klar, sie hat mich nur aus Jux und Dallerei ausrufen lassen! Freilich!
Angeblich wäre sie mit der Straßenbahn heim gefahren. Auch klar! Wenn sie das wirklich vorgehabt hätte, warum hat sie es dann nicht getan?
Ich kam mir so ver…. vor, ich kann gar nicht sagen, wie sehr.

Freitag, 24. September 2021
Eine neue Kollegin hatte heute Brötchen mitgebracht und allerlei Leckereien. Wir richteten ein großes gemeinsames Frühstück aus. Solche Ereignisse fördern den Zusammenhalt der Gruppe. Es war lecker, es war schön und die Arbeit flutschte danach noch einmal so gut.
Trotzdem war ich den ganzen Tag lang knautschig. Dieses Ereignis vom Donnerstag Abend ging mir nach. Sehr! Ich weiß gar nicht recht, was mich daran eigentlich so störte. Es war ein Gefühl, als sei etwas Unwiderrufliches Schlimmes geschehen. Dabei ist doch gar nichts weiter geschehen. Meine Freundin hat mir einen Feierabend in der Therme versaut. Das ist doch nun nichts Weltbewegendes. Sowas kann doch vorkommen. Das macht man doch als Freundin zuweilen. Ich hab ihr doch bestimmt auch schon mal was vermasselt, ohne dass sie es mir überhaupt gesagt hat. Wobei, wenn ich so überlege…

Samstag, 25. September 2021
Heute soll es natürlich wieder einen Ausflug geben. Und ich bin schon wieder genervt. Einige von euch haben sicher mitbekommen, dass ich nicht sonderlich gut schlafe und manchmal nachts stundenlang wach bin. So war es auch letzte Nacht wieder. Und die Folge war, dass ich vorhin bis 7.41 Uhr geschlafen habe. An einem Samstag! Das geht ja nun mal gar nicht, denn: Ich wollte diesen Eintrag hier fertig schreiben, Bilder einbauen. Ich wollte außerdem Haare waschen. Ich hatte in der Küche etwas zu retten, weil ich es gestern Abend vergessen hatte, in den Frost zu packen. Ich wollte in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken.
ABER: 8.50 Uhr kam der Anruf: Ich wollte dir nur sagen, dass ich mein Buch ausgelesen habe!
Welches Buch denn? Es war das letzte der aus der Bücherei entliehen Bücher. Wo ich ihr immer sage, sie soll bitte ein paar mehr mitnehmen. Aber das geht ja nicht, da hätte sie ja keinen Grund, mich zu scheuchen. Ich sage: Soll das jetzt der Befehl sein, dass ich dich gefälligst schon diesen Dienstag in die Bücherei fahren soll. Kommt als Antwort: Erst am Dienstag? *grrrrr*
Und dann: Na, ich warte auf eine Nachricht, dass wir was Schönes machen.

Echt, jetzt bin ich nun schon wieder in Eile, dass ich die Alte Frau abhole und durch die Gegend fahre und bespaße. Ich mache wirklich gern Ausflüge, hatte mir für heute auch schon was ausgedacht. Aber wenn ich immer muss und immer schon vor Beginn nachgefragt wird, ob ich sie vergessen hätte und lauter solcher Mist, solch ewiger Druck, dann habe ich null-komma-gar-keine Lust mehr.

Also bringe ich schnell noch diesen Wochenrückblick zu Andrea. Und dann renne ich los, natürlich mit ungewaschenen Haaren und aussehend wie der letzte Penner, um die Alte Frau halbwegs pünktlich zu ihrem Schönen abzuholen. Na, Hauptsache, sie hat Spaß.

Samstagsplausch {18.09.2021}

Die Woche in einem Wort
Aufgeregt.

Wochenrückschau

Samstag, 11. September 2021
Was für ein schöner Samstag. Nach dem Konzert am Freitag Abend habe ich die Junghexe mit zu mir genommen. Ob es nun daran lag, dass ich nicht allein war oder an den wunderbaren Erlebnissen ***, ich habe endlich mal wieder eine Nacht richtig gut geschlafen, über 8 Stunden.
Wir haben dann schön gefrühstückt und am späten Vormittag eine Einkaufsrunde gedreht, an deren Ende ich die Hexe daheim abgesetzt habe. Hach ja.

Am Nachmittag hatte ich wieder einen Arztermin. Alles Okay. Das hört man doch gern.
Dann wählte ich einen Heimweg, den ich sonst nicht nutze, verfuhr mich promt und landete in der Heide. Das war so schön. Ich wäre da gern noch ein wenig verweilt. Aber die Mutti rief an: Du hast mich wohl vergessen? Nee, natürlich nicht, aber ich habe manchmal nach der Arbeit auch noch was anderes zu erledigen, als schnurstracks zur Mutti zu fahren, um ihr die Jacke zu bringen, die sie am Vortag im Auto vergessen hatte. Nicht, dass die Kleine Frau nur diese eine Jacke hätte. Aber genau diese sollte mit gewaschen werden und das musste just an diesem Montag sein. Ich bin schon spät dran. Ich wollte am Vormittag waschen. Aber du bist ja nach Torgau gefahren! Ähm, zur Arbeit, ja! Ich sag da jetzt mal nicht noch mehr dazu.
Selbstredend blieb es nicht beim Jacke bringen, sondern ergab noch dies und das und wurde ein gut gefülltes Vorabendprogramm. Und als ich dann 19.30 Uhr heim wollte, kam noch: Warum bist du nur so ungern bei mir?
Vielleicht, weil ich nach 14 Stunden außer Haus den Heimweg gern hinter mir haben möchte, damit ich dann herunterfahren kann, ohne nochmal los zu müssen?

Unter Tränen rief die Hexe an: Unser Konzert ist in Gefahr!
Ja, war es, aber inzwischen konnte alles geklärt werden.
Dienstlich war ich unterwegs und fuhr im strahlenden Sonnenschein sogar einige Kilometer auf meiner "alten" Route Richtung Cottbus. Dabei stellte ich fest, dass es mich nicht zog, weiter in diese Richtung zu fahren. Vor ein paar Wochen wäre das wohl noch anders gewesen. ***
Den Abend brauchte ich dringend für mich in der Therme. Die Massageströme im warmen Wasser taten meinen verspannten Schultern gut, das Wasser insgesamt meiner verspannten Seele.

Mittwoch, 15. September 2021
Wieder unterwegs. Diesmal in entgegengesetzter Richtung.
Am Feierabend hätte ich heim fahren und mich um Haushalt und Wäsche kümmern müssen. Alternativ dazu stand ein Essen mit Katl an. Da auf dem Heimweg der Peter anrief und Fragen zu seiner Steuererklärung hatte, über die wir dann einige Kilometer lang fachsimpelten, stand ich irgendwann doch vor Katls Tür. Das war wohl so ein Wink. Also ging es weiter zum Asiaten.
Dort kam der nächste Aufreger, denn die Mutti rief an: Du meldest dich wohl gar nicht mehr bei mir?
Samstag telefoniert, Sonntag ausgeflogen, Montag den Feierabend mit ihr verbracht… Dienstag mal was nur für mich getan, das ist gar nicht mehr melden. Aha!

Donnerstag, 16. September 2021
Sachsen erwägt, die 2G-Regel auf den Einzelhandel einschließlich Einkaufszentren und Supermärkte auszudehnen. Das heißt, rund 40% der Bevölkerung, gesunde Menschen, die diese Gesundheit mittels Test auch nachweisen könnten, wenn sie denn dürften, werden daran gehindert, selbst Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs einzukaufen. Mit welchem Recht? Das hat nichts mehr mit Gesunderhaltung zu tun, und auch nichts mehr mit Menschenrechten. Das ist politische Willkür. Das sind Machtspielchen: Mal sehen, was wir uns noch alles ausdenken müssen, bis ihr endlich zusammenbrecht und euch impfen lasst, ohne dass wir zugeben müssen, dass es "Pflicht" ist.
Und die dämlichen Medien fangen schon an, auch noch 2G schön zu reden. Wie toll das doch ist, dass man endlich wieder ohne Maske und Abstand in Clubs gehen und mal wieder mit allen Menschen dort kuscheln kann.
Wie dumm ist das denn? Da gibt es doch wirklich Wichtigeres, als in Clubs eng umschlungen zu tanzen, oder? Die haben doch echt nichts gelernt. Obwohl, doch, eines schon, nämlich, den Machthabern zum Munde zu reden. Das können sie. Ich hatte mal eine Journalistische Ausbildung. Das hab ich neulich einer Kollegin erzählt und dann gesagt: Heute möchte ich nicht mehr als Journalistin arbeiten. Da lacht sie und meint: Nee, KÖNNEN Sie gar nicht mehr. Entweder würden Sie verhungern, weil keiner es wagt, Ihre Beiträge zu drucken, oder Sie würden eingesperrt. Oups. 😉

Wenigstens ist das Problem der Hexe vom Tisch.
An diesem Abend komme ich dazu, meine Wäsche zu waschen und mein Gemüse zu putzen.

Freitag, 17. September 2021
Die Meldung des Morgens: Sachsen rudert zurück. Die Ausdehnung der 2G-Regel auf den Handel kommt NICHT.
Ich habe leider nicht genau mitbekommen, welcher Minister aus welchem Bundesland verkündet hat, 2G und selbst 3G wäre diskriminierend und damit rechtswidrig. Und wenn überhaupt 3G angewendet werden dürfte, dann nur in Ausnahmefällen und nur, wenn die Zahl der Erkrankten sehr dramatisch steigen würde, was aber derzeit nicht der Fall ist.
Die Inzidenz in unserem Landkreis liegt tagesaktuell bei 18,2 – Tendenz fallend. Wir müssten uns also weder um 3, noch um 2G überhaupt Gedanken machen, da diese Regelungen überhaupt erst über 35 in Kraft treten und nach derzeitigem Stand Kann-Bestimmungen bleiben.
Ich kann, oder nein, ich WILL mir nicht vorstellen, dass es hier viele Gastwirte und Veranstalter gibt, die auf 2G bestehen. Freilich, der Anreiz ist, in Innenräumen auf Masken und Abstände verzichten zu dürfen, aber der Preis dafür ist, an die 40% aller potenziellen Gäste und Gästinnen {was für ein bescheuertes Wort} von vorn herein auszuperren. DAS kann doch keiner wollen? So dämlich kann doch keiner sein. Oder vielleicht doch?

Samstag, 18. September 2021
Ausflug? Ehrlich gesagt, wird mir das langsam zu teuer. Die viele Herumfahrerei bei den derzeitigen Spritpreisen. Andererseits sollte man es vielleicht noch tun, solange Autofahren noch nicht verboten ist.
Eieiei, Mira, halt die Klappe, sonst wird dir womöglich noch dein Blog geschlossen.

Zu den Sternen
Die *** vom Samstag…
Meine Sitznachbarin beim Konzert sagte am Ende nicht einfach Tschüss oder ähnliches, sie sagte: Gute Nacht! Diese beiden Worte klangen noch lange in mir nach und mir wurde bewusst, wie ewig mir das niemand mehr gesagt hatte. Geschrieben ja, oft sogar, aber eben nicht gesagt. Ich weiß überhaupt nicht, wieso ich da jetzt sentimental werde. Huch.
Die *** vom Dienstag…
Ich wollte eigentlich Wenzel hören und stolperte über Dota Kehr. Und sie beschreibt da in ihrem Lied genau meine Situation von vor ein paar Wochen.

Übrigens…
Danke an alle Künstler, die wegen der 2G-Forderung ihre Konzerte ins nächste Jahr verlegen. Bukahara, wir sehen uns im März.
Und Hut ab, Nena, für deine Offenheit und deine Konsequenz. {Link führt zu Facebook}

Und jetzt das Übliche, ich bringe meinen Wochenrückblick zu Andrea.

Habt alle ein feines Wochenende, regt euch nicht auf und lasst euich nicht ärgern.
Die Gedanken sind frei.
Eure Mira

Samstagsplausch {11.09.2021}

Die Woche in einem Wort
Umdisponiert.

Wochenrückschau

Samstag, 04. September 2021
Da schönes Wetter vorhergesagt war, sollte es auch wieder einen Ausflug geben. Ich hatte mir diesmal einige Schlösser und Burgen im Umland ausgesucht und schleppte die Mutti Richtung Kriebstein. Der Nebel sollte sich eigentlich auflösen. Tat er aber nicht.
Das Navi schickte uns auf seltsame Wege, so dass immer wieder die gleichen Wegweiser auftauchten und wir das Gefühl bekamen, im Kreis zu fahren. So landeten wir zuerst in Colditz und ich beschloss, ins Zentrum zu fahren, weil es den Anschein hatte, wir kämen nie nach Kriebstein.
Da ich wegen der Schulanfänge vorher schon herum geunkt hatte, wir fänden vielleicht keinen Platz in einem Restaurant, hatte die Mutti sich auf Picknick eingerichtet. Wir hockten uns zu Fuße des Schlosses auf den Markt und futterten Eier, Würstchen und Schinkenbrot.
Der Fußweg zum Schloss hätte über unzählige Treppen geführt. Das konnte ich der Mutti nicht zumuten. Den Fahrweg zum Schloss habe ich nicht gefunden, obwohl ich sicher war, es müsste einen geben. Was ich stattdessen fand, waren zahlreiche Einbahnstraßen und ehe ich mich versah, war ich in einem Flusstal und folgte diesem eine Weile zwischen Wiesen und Auen hindurch. Was mir da wieder an Märchen und Geschichten durch den Kopf ging, werde ich mein Lebtag nicht schaffen, alles aufzuschreiben.
Wir fanden doch noch einen Weg nach Kriebstein und zur Talsperre, auf der wir dann gar noch eine Schifffahrt unternahmen.
Da ich den Rückweg ohne Navi finden wollte, landeten wir in Rochlitz, wo wir uns in einem kleinen Café zum Eisessen niederließen.
Als wir von dort wieder losfuhren, bemühte ich doch das Navi, weil ich schon wieder das Gefühl hatte, im Kreis zu fahren. Und dann, auf den letzten Metern, gewann die sonne doch noch gegen den Nebel. Der Mutti gefiel der Ausflug wieder sehr.

Sonntag, 05. September 2021
Was soll an einem Sonntag schon passieren? Immerhin war der Fünfte, so dass ich einen Eintrag schrieb zu WmdedgT?.

Montag, 06. September 2021
Geplant war der Besuch in der Therme. Ich fuhr zu Katl, um sie abzuholen. Sie kam jedoch nicht herunter, sondern bat mich nach oben, weil sie nämlich eine ganz super leckere Tomatensuppe gekocht hatte.
Das war kontraproduktiv, denn wenn ich erst mal irgendwo angekommen bin und mich gar noch zum Essen niedergelassen habe, komme ich nur schwer wieder in Gang. So war es auch diesmal: Es war so gemütlich bei Katl und ich war nach meinem Tagwerk so müde, dass ich dann keine Lust hatte, noch einmal loszufahren.

Dienstag, 07. September 2021
Auch für diesen Feierabend war etwas geplant. Ich wollte nach der Arbeit gleich durchfahren ins Rosental, um mich mit ein paar Strickweibsen zu treffen. Wenn alles normal gelaufen wäre, wäre ich gegen 17 Uhr da angekommen. Ob sich das unter der Woche speziell im September noch lohnt, ist fraglich, denn wie lange kann man dann noch strickenderweise in der Sonne sitzen, bevor der Tau fällt und es vom Wasser her feucht und ungemütlich wird?
Außerdem lief der Tag nicht normal. Das ging schon damit los, dass ich ab 3 Uhr nicht mehr schlafen konnte. 12 Stunden später kam ich dann auch nicht pünktlich aus der Firma, sondern erst 16 Uhr, so dass ich vor 17.30/18.00 Uhr nicht im Rosental gewesen wäre. Außerdem brauchte eine Kollegin eine Art Telefon-Coaching. Von zu Hause aus kann ich so etwas machen, von einem Park, wo alle mithören oder zumindest Gesprächsfetzen aufschnappen könnten, geht das natürlich nicht. Also fuhr ich heim. Und irgendwann schlief ich auf der Couch ein.
Sagt einmal, seid ihr denn nur auch immer so müde?

Mittwoch, 08. September 2021
Schon Mittwoch? Wo ist nur die Woche schon wieder hin? Immerhin lief der Feierabend wie geplant. Ich hatte tags zuvor noch eine Waldfrüchtetorte aus dem Frost genommen und für Mutti vier Stücke verpackt. Die nahm ich mit, als ich am Nachmittag direkt von der Arbeit zu ihr fuhr. Sie setzte Kaffee auf und wir vesperten zusammen. Der eigentliche Grund meines Besuches war, dass ich ihr das Kostgeld bringen wollte, das ich für sie von der Bank geholt hatte.

Donnerstag, 09. September 2021
Für diesen Nachmittag war nichts geplant. Freilich hätte ich heimfahren und mich um meine Wäsche kümmern können. Oder einen Kaffee auf dem Balkon genießen. ABER da war doch noch was, das vom Montag übrig geblieben war. GENAU! Die Therme.
Also holte ich die Kalt ab, die diesmal keine Suppe hatte und auch schon unten vor dem Haus wartete. Und dann gab es für mich jede Menge Wasser. Wasser hilft mir immer. Es tut der Seele gut und dem Körper auch. Sogar meine extremen Verspannungen lösten sich etwas unter dem Massagestrahl. Anfangs war das sehr schmerzhaft, aber je länger und öfter ich mich darunter bewegte, um so angenehmer wurde es. Und ich konnte später am Abend sogar ohne Schmerzen einschlafen.

Freitag, 10. September 2021
Wir hatten Karten für Wenzel. Janine hatte neulich ein Plakat fotografiert und mir das Bild geschickt. Ich beschloss, meine Hexe mitzunehmen. Als ich die Karten bestellte, zeigte die WetterApp eine Regenwahrscheinlichkeit von 14%. Inzwischen waren wir bei 54% und Gewitter waren vorhergesagt. Aber das Gewitter verschonte uns und an einem traumhaften Sommerabend konnten wir das Konzert auf der Parkbühne in Eutritzsch genießen.
Begeistert war ich auch von meiner Hexe, die einen Teil der Lieder mitsang. Sie hatte schon am Anfang gemeint: Irgendwo habe ich den schon gesehen Was mich verwunderte, denn ich hatte sie noch nie zu Wenzel mitgenommen. Im Sommer für Kamp hatten wir ja keine Karten bekommen. Es stellte sich heraus, dass ihr Urgroßvater mütterlicherseits Wenzel wohl sehr gemocht hat und oft Videos angeschaut hatte. Da hatte die Hexe also den Wenzel kennen gelernt.
Weil ich später ncht mehr durch die Nacht fahren wollte, um das Mädel zu Hause abzuliefern, nahm ich sie mit zu mir. Es gab sogar noch ein spätes Abendessen, Würstchen.

Samstag, 11. September 2021
Die Junghexe ist noch hier, inzwischen aufgestanden, und ich habe ihr ein kleines Frühstück gemacht.
Heute gibt es keinen Ausflug, aber nicht, weil die Hexe da ist {sie könnten wir ja mitnehmen}, nein, die Mutti hat keine Zeit. Na huch! 🙂 Sie hat eine Einladung.
Ob wir den Ausflug auf morgen verlegen, mache ich ein wenig vom Wetter abhänging. Durch den angekündigten Regen zu fahren, habe ich keine rechte Lust. Außerdem brauche ich meinen einen Gammeltag pro Woche. Na, mal sehen.

Jetzt bringe ich erst einmal diesen Wochenrückblick zu Andrea. Später bringe ich dann die Hexe nach Hause. Aber jetzt noch nicht. Noch behalte ich sie hier. Wir hören Musik.

Habt alle ein schönes Wochenende.
Eure Mira

Samstagsplausch {04.09.2021}

Die Woche in einem Wort
Sonnig.

Wochenrückschau

Samstag, 28. August 2021
Gab es einen Ausflug? Nunja, ein richtiger Ausflug war das nicht. Aber ich wollte eine große Einkaufsrunde drehen, und dazu nahm ich die Mutti mit, damit sie mal raus kommt.
Zu Mittag gab es dann Gräupchen bei ihr. Die kleine Frau kocht immer noch ganz leckere Suppen und Eintöpfe, manchmal in ganz abenteuerlicher Zusammenstellung, aber immer total lecker.
Am Nachmittag überredete ich sie noch zum Eis essen. Dann kehrte ich heim, weil ich noch die Einkäufe verräumen wollte und das Fleisch braten, das inzwischen aufgetraut war.

Sonntag, 29. August 2021
Meine Sonntagsbeschäftigung bestand in Haare färben. Oh, tat das Not.
Nun fühle ich mich wieder schön.
Ansonsten bestand der Tag in Ausruhen, lesen und zwischendurch einnicken.
Am Montag, 30. August 2021
Ausgebremst am Montag Morgen. Um die Zeit kommt sonst nie ein Zug.

Für den Abend war ich mit dem Sohn verabredet, der ein wenig Papierkraam erledigt haben wollte. Es ging recht schnell, scannen musste ich es jedoch am nächsten Morgen, weil mein Drucker daheim neuerdings einen ca. 2cm breiten Streifen am Rand nicht mehr lesen kann.

Dienstag, 31. August 2021
Aujf dem Plan stand der Besuch der Bücherei, damit Mutti ihre Bücher tauschen konnte. Ich habe auch diesmal nichts mitgenommen. Ich lese digital. Aber die Mutti freut sich jedes Mal und hat diesmal auch drei Bücher mitgenommen, damit sie über die vier Wochen kommt bis zum nächsten Büchereibesuch.

Mittwoch, 01. September 2021
Ich hatte den ganzen Tag das Gefühl, es wäre Montag und irgendwie auch Feiertag, obwohl ich natürlich auf Arbeit war. Dabei hatte einfach nur ein neuer Monat begonnen. Und der Herbst, ja, der auch.
Wir hatten uns ganz fest vorgenommen, an diesem Nachmittag zur Therme zu fahren. Dann fiel mir unterwegs ein, dass ich den Test vergessen hatte. Für Nordsachsen hätte ich keinen gebraucht, da lag die Inzidenz bei 10, aber die Therme gehört zum Stadtgebiet von Leipzig, und da wusste ich es nicht. Also landete ich zunächst bei Katl an, bei der auch zwei Päckchen für mich angekommen waren. Wir tranken Tee, sie zeigte mir ihre neuesten Strickstücke und dann entschieden wir uns für ein Abendessen beim Griechen.
Die Vorspeisen würde ich in der Form nicht wieder bestellen, denn sowohl die Oliven, als auch die Peperoni waren sehr salzig. Ansonsten war der Vorspeisenteller gut und reichlich. Der Hauptgang ließ allerdings zu wünschen übrig. Lieblos hingeklatscht. Das nannte sich Grillplatte. Also, das kenne ich von Griechischen Restaurants anders. Selbst wenn Vangelis {der Papa unserer Königskinder} "nur für die Familie" kocht, richtet er die Speisen liebevoller an.
Also Bacchuskeller in Taucha bekommt nur einen von fünf Sternen und den auch nur, weil das Personal so lieb war.
Ein sehr schöner Abend mit Katl war es allemal. Das nächste Mal gehen wir aber wieder ins Syrtaki.

Donnerstag, 02. September 2021
Ich war mit der SchwieTo verabredet. Sie brauchte ein wenig Schriftkram. Später kam noch der Sohn vorbei, um sie abzuiholen. So hab ich ihn wenigstens auch kurz gesehen.
Mit der Junghexe hatte ich auch noch telefoniert.
Es war ein schöner, ruhiger Abend.

Freitag, 03. September 2021
Das hatte ich mir anders vorgesetellt. In den drei Stunden, die ich am Nachmittag allein im Büro war, wollte ich meinen Papierkram aufarbeiten. Außerdem wollte ich die Kleine Chefin fragen, ob ich eine Stunde früher verschwinden darf, um auf dem Heimweg noch Material für unser Event am nächsten Wochenende einzukaufen.
Aber ich war nicht allein. Die Kleine Chefin kam. Und da ging es dann natürlich wie immer: Kannst du mir mal dieses ausdrucken und dann brauche ich noch jenes. Und schaust du mal im Internet…
Ich mache das gern, keine Frage, aber als sie endlich ging, lag meine Arbeit immer noch da und statt eine Stunde früher zu gehen wegen der Besorgungen, blieb ich eine Stunde länger und hatte dann auf dem Heimweg keine Lust mehr, auch noch einen Umweg zu fahren, um die Besorgungen zu machen. Mal sehen, wie ich das nächste Woche noch hinbekomme. Da müssen wir es eben bestellen. Das ist unserer Buchhaltung sowieso lieber.

Samstag, 04. September 2021
Heute steht wieder ein Ausflug auf dem Plan. Das herrliche Frühherbstwetter müssen wir doch ausnutzen. Ich hatte Katl gefragt, ob sie mitkommen mag. Aber sie wusste es noch nicht. Nunja, ich muss wenigstens ein ganz klein bissel planen, wenn die Mutti dabei ist. Also wengstens die Startzheit möchte ich am Abend zuvor mitteilen. Ich hätte mich dabei gern nach Katl gerichtet, aber Da müssen wir mal sehen, wie es mit mir ist. war mir dann doch zu unkonkret.
Da werden wir nun mal sehen.

Jetzt bringe ich erst einmal diesen Wochenrückblick und den von letzter Woche zu Andrea.
Habt alle ein schönes Wochenende.
Eure Mira

Samstagsplausch {28.08.2021}

Die Woche in einem Wort
Hinterfragt.
Wochenrückschau

Samstag, 21. August 2021
Wie immer in den letzten Wochen gab es auch an diesem Samstag einen kleinen Ausflug mit Mutti. Er führte uns nach Lampertswalde, wo es einen ganz wunderschönen Schlosspark gibt.


Später ließen wir uns auf Landstraßen und -sträßchen bis kurz vor Riesa treiben, wo wir noch unsere Einkäufe erledigten. Dann tröselten wir wieder heimwärts.

Sonntag, 22. August 2021
Ein Gammeltag. Ich habe viel geschlafen, viel gelesen und ansonsten nichts geschafft.
Am Montag, 23. August 2021
Am Nachmittag hatte ich einen Arzttermin. Muss auch mal sein. Erzählt habe ich weder der Mutti, noch dem Sohn davon, weil ich keine Lust auf Fragen hatte.
Dienstag, 24. August 2021
Für den Nachmittag war ich mit einer Freundin verabredet, die ich schon einige Jahre kenne, aber schon lange nicht mehr gesehen hatte.
Nun war es leider an mir, diese Freundschaft zu hinterfragen.
Sie war wochenlang krank gewesen. Eine Infektionskrankheit gegen die ich zum Beispiel als Kind geimpft wurde und seitdem lebenslange Immunität genieße. Und ich fragte: Wie kommt man denn heutzutage zu XXX? Da fauchte sie mich an: Das sind alles nur die Drecks-Ungeimpften! Die bringen diese Sch… Krankheiten ins Land!
Ich war zunächst so schockiert, dass ich ihr gar nicht antworten konnte. Erst nach dem Gespräch wurde mir bewusst, dass sie mich ganz pauschal als Dreck bezeichnet hatte, weil in ihren Augen alle hirnverbrannt sind, die sich nicht impfen lassen. Tja nun, ich wiederum finde es erschreckend, wie denkende Menschen so unkritisch alles nachplappern, was die Leitmedien verbreiten und auch noch zu ihrer eigenen Meinung machen, ohne zu merken, wie sie manipuliert werden. Freilich, sie ist damit längst nicht allein, aber von einer, die unter dem DDR-Regime zu leiden hatte, hätte ich mehr Denken erwartet und nicht nur nachplappern.
Versteht mich bitte nicht falsch: Wer für sich zu der Überzeugung gelangt ist, aus welchen Gründen auch immer eine gewisse Impfung haben zu wollen, der soll das gern tun. Ich habe auch Freunde, die sich schon längst haben impfen lassen und ich würde niemals deshalb die Freundschaft in Frage zu stellen. Was mich aber stört, ist dieses Gutmenschgequatsche: Ich bin toll, weil ich mich hab impfen lassen und du bist Dreck und unsolidarisch und eigentlich ein Verbrecher, weil du nicht geimpft wurdest.
Da hätte ich doch auch sagen können: Wieso hast du XXX bekommen? Du bist eine Drecks-Ungeimpfte, sonst hättest du diese Krankheit gar nicht bekommen. Gehts noch?
Ich habe die Freundin nicht besucht und ich weiß nicht, ob ich es je wieder tun werde. Schließlich bin ich in ihren Augen Dreck. Und sie ist in meinen Augen eine nichtdenkende Nachplapperin, und das hätte ich von ihr eben nicht erwartet.

Mittwoch, 25. August 2021
Am Abend wollte ich nur noch heim. Viel getan habe ich nicht. Manche Tage sind einfach so.

Donnerstag, 26. August 2021
Ich freute mich sehr auf das Stricktreffen. Natürlich wollte ich auch Janine gern einmal wiedersehen.
Eine Viertelstunde vor Feierabend rief jedoch die Mutti an. Sie hatte ihre Mülltonne zur Leerung rausgestellt und wollte sie nun nach der Leerung wieder verschließen. Aber sie bekam das Vorhängeschloss nicht zu. Das musste nun unbedingt an diesem Nachmittag sein, weil sonst alle ihren Müll in Muttis Tonne werfen. Das konnte keinen Moment mehr warten. Es war schon schrecklich schlimm, dass ich noch die Viertelstunde arbeiten wollte und auch noch eine Stunde Heimweg hatte. Ach Mütterlein. Ich dachte noch, ich könnte das vielleicht schnell erledigen und danach zum Treffen fahren. Aber die Mutti hatte noch eine Menge mehr Erledigungen, die eigentlich der Sohn hätte erledigen sollen… aber der kommt ja nicht zu mir! Also musste ich da ran, weil ich nun einmal da war. Damit hatte sich das Treffen für mich erledigt.
Freitag, 27. August 2021
Der Wochenfeierabend enthielt nix Besonderes. Nicht einmal einen Besuch in der Therme, obwohl der mir wahrscheinlich gut getan hätte.
Manche Tage sind eben so. {Ich weiß, das hatten wir schon.}

Andrea beschäftigte sich in diesem Samstagsplausch mit dem Thema Aufregen. Der für mich wichtigste Satz war: Du kannst dich aufregen, du kannst es aber auch lassen. Ich ertappe mich immer öfter dabei, dass ich sehr schnell hochfahre und dann ganz plötzlich, mittendrin sage: Ach, lass sie doch alle. Ist doch gar nicht mein Ding.

Und jetzt rege ich mich auch gar nicht darüber auf, dass ich diesen Plauschbeitrag gar nicht am Samstag, 28. August 2021 geschrieben und demzufolge auch nicht verlinkt habe. Ich werde die Verlinkung beim nächsten Plausch nachholen und wer dann noch lesen mag, ist herzlich willkommen.
Habt es fein.
Eure Mira

Samstagsplausch {21.08.2021}

Die Woche in einem Wort
Schlafen.

Und genau das ist mein Thema heute.
Ich habe ja nun schon öfter darüber berichtet, dass ich sehr wenig und sehr unruhig schlafe und deshalb im Grunde immer müde bin. In der vergangenen Woche hat sich das irgendwie gerächt. Oder ausgeglichen, wie man es nimmt. Das ging schon am Sonntag los. Da kam ich gefühlt überhaupt nicht in Gang. Schon nach dem Aufstehen und einem Guten-Morgen-Kaffee ließ ich mich mit einem Krimi auf die Couch fallen und war nach wenigen Seiten eingeschlafen. Das setzte sich dann den ganzen Sonntag lang fort. Ich wachte auf, muddelte ein wenig herum, konnte mich aber zu nichts wirklich aufraffen und sobald ich mich wieder hinsetzte, schlief ich auch wieder ein.
Das zog sich dann auch durch die gesamte Woche. Gearbeitet habe ich natürlich. Aber zum Feierabend war ich dann kaum noch zu gebrauchen. Entsprechend mager fällt der Wochenrückblick aus.

Wochenrückschau

Der…
Samstag, 14. August 2021
…war so schön, dass er einen eigenen Eintrag bekommen hat.
Sonntag, 15. August 2021
Wie oben schon beschrieben: Verschlafen
Immerhin las ich den Krimi aus.
Montag, 16. August 2021
Vom Asia-Restaurant gab es wieder Gutscheine, und die Katl hatte auch Lust darauf. Also haben wir uns durchs Buffet gefuttert. Ich stürzte mich, wie immer, auf die Meeresfrüchte. Hmmm.
Dienstag, 17. August 2021
Ich war zum Feierabend schon im Ruhemodus, als eine Nachricht der SchwieTo kam und ich mich noch einmal von der Couch erhob, nochmal losfuhr und das dann doch noch zu einem schönen und nicht vergammelten Abend wurde. Dafür war der Mittwoch ein "Gammelabend" und der Donnerstag auch.

Freitag, 20. August 2021
Der beste Tag der Woche, der, wie der Samstag einen eigenen Eintrag verdient hätte. Den habe ich aus Zeitgründen nicht geschrieben und so müsst ihr hier nun durch. 🙂
Ich hatte frei und konnte lange schlafen. Bis 7.15 Uhr. Wow. Dann habe ich am Vormittag noch für einen anderen Standort Virtuelle Teilnehmerbetreuung übernommen, weil der Kollege, der dafür bezahlt wird, es einfach nicht konnte, also fachlich. Naja, vielleicht sehen die Herrschaften mal, was sie an mir haben/hatten. Ich werde in der nächsten Woche noch mit der Kleinen Chefin besprechen, wie wir das mit dem SC verrechenen. Ich meine, wenn die Kollegen dort meine Hilfe anfordern und ich da länger zu tun habe, als nur nen kleinen Tipp zu geben, dann soll die jeweilige Dienststelle das auch bezahlen. Hätten sie mich als freie Dozentin gebucht, hätten sie es auch bezahlen müssen. Kann ja nicht sein, dass meine Dienststelle ikn TDO mich für Leistungen bezahlt, die ich anderswo erbracht habe. Oder? Aber jetzt genug vom Dienstkram.

Zu 12 Uhr war ich mit der Hexe verabredet. Wir wollten nach Berlin zur Release-Party von Il Civetto. Genau zu Rio Reisers 25. Todestag veröffentlichte die Band ihren neuen Song Rio-Reiser-Platz und genau dort trafen wir uns 17 Uhr. Das heißt, die Hexe und ich waren eine Stunde früher dort, nachdem wir auf der Autobahn super vorangekommen waren, uns dann aber anderthalb Stunden durch den Freitagnachmittagsverkehr Berlins kämpfen mussten. Blödes Navi, ich hätte auf der A 100 weiterfahren sollen, dann hätte ich eine viel kürzere Strecke im Stadtverkehr gehabt. Egal, wir haben die ganze Zeit im Auto Il Civetto gehört. Und wir waren ja pünktlich da. Zwischendurch habe ich immer wieder an Andrea gedacht, die in diesem Gewühl mit dem Fahrrad unterwegs ist. Uiuiui.
Gegen 16 Uhr waren wir da. Am Feuerwehrbrunnen in Berlin. Der Platz heißt offiziell noch Heinrichplatz, soll aber nach dem Sänger Rio Reiser umbenannt werden.
Gert Möbius, Rio Reisers Bruder war da und enthüllte gemeinsam mit Leon Keiditsch {Sänger von Il Civetto} das neue Straßenschild. Gespielt hat die Band später auf dem Dach eines alten Feuerwehrautos.
Ich stelle gerade fest, dass ich die Begeisterung, die uns gestern erfasst hatte, hier gar nicht in Worte fassen kann.
Also: Es war einfach nur klasse.

In Zahlen
Schritte
Samstag: 11.332 {8.000 bis 9.000 mit Mutti}
Sonntag: 2.604
Montag: 6.975
Dienstag: 6.827
Mittwoch: 6.233
Donnerstag: 6.969
Freitag: 8.844 naja, viel gelaufen sind wir in Berlin ja gerade nicht. 😉

Schlaf
Sonntag: 9 h 07 min
Montag: 4 h 27 min
Dienstag: 5 h 03 min
Mittwoch: 8 h 15 min
Donnerstag: 6 h 56 min
Freitag: 7 h 37 min
Samstag: 4 h 24 min

Samstag, 21. August 2021
Ich habe, das könnt ihr euch denken, wieder viel zu wenig geschlafen. Trotzdem will ich nachher mit der Mutti eine kleine Tour machen, denn morgen soll es laut WetterApp den ganzen Tag regnen. Da möchte ich der Kleinen Frau heute noch ein schönes Erlebnis verschaffen. So toll, wie sie letzte Woche mitmarschiert ist, hat sie sich das verdient.

Jetzt bringe ich erst noch diesen Wochenrückblick zu Andrea.
Habt alle ein schönes Wochenende.
Eure Mira

Samstagsplausch {14.08.2021}

Die Woche in einem Wort
Umpf.

Wochenrückschau

Donnerstag, 05. August 2021 bis Sonntag, 08. August 2021
Ancient Trance Festival
Von jedem Festival bleibt eine Band in meinem Gedächtnis und in meinem Herzen hängen.
Einmal, ich glaube 2017, war das Bukahara. 2019 war es Orange und diesmal hat mich neben vielen anderen Il Civetto total begeistert.
Mein Favorit unter den Songs, die ich euch schon vorstellen kann, ist Baba Che. Ganz besonders mag ich auch Neonlicht, das aber noch nicht veröffentlicht ist, so dass ich es noch nicht verlinken kann.
Ich habe gar nicht so viel fotografiert wie in anderen Jahren. Dabei war es sooo schön. Die Eindrücke habe ich tief in mich eingesogen.



Montag, 09. August 2021
Den Montag nach einem Festival sollte man frei haben. Diesmal war das nicht möglich, weil die Kleine Chefin erst am Samstag aus dem Ostseeurlaub zurückgekommen war und den Montag noch zum Wäschewaschen und wieder ankommen brauchte. Kann man ja verstehen.
Wenn ich nur nicht so müde gewesen wäre. Die letzte Nacht bescherte mir gerade 1 h 17 min Schlaf. Das ging nicht anders, weil die Junghexen noch in der Nacht nach dem Fest nach Hause wollten, um am Montag an Ort und Stelle zu sein, wenn ihre Termine anstanden.
Sie dann am Feierabend noch nach Teichdorf zu bringen, wäre mir schlicht nicht mehr möglich gewesen. Ich versuchte, den Rest der Familie für diese Tour zu gewinnen, und siehe da, auf einmal wollten die Hexen gar nicht mehr nach Teichdorf. Oh ha.
Ich schlief, das könnt ihr euch denken, zum Feierabend auf der Couch ein. Eine Stunde später hatte ich dann schon wieder zu tun und mich zu kümmern. Mit Schlaf nachholen war also wieder mal nix.

Dienstag, 10. August 2021
Am Nachmittag ging es eilig zur Mutti, um sie mit in die Therme zu nehmen.
Als wir wieder heraus kamen, spannte sich ein riesiger doppelter Regenbogen übers Land. Ich hatte das Gefühl, er wollte mir Hoffnung vermitteln und Zuversicht. (Be)greifen konnte ich das nicht, es war nur ein vages Gefühl.

Da ich endlich Gelegenheit hatte, die Babywippe abzugeben, die ich letzte Woche geholt hatte, durfte ich die winzigen Zwillingsmädchen anschauen. Ganze 40 Zentimeter und schon ein richtiger Mensch. Und dann auch noch zwei. Faszinierend.

Mittwoch, 11. August 2021
Ich war immer noch müde. Dennoch wollte ich am Nachmittag mit Katl zur Therme. Leider sagte sie ab. Aus den üblichen Gründen. Das warf mich ein wenig… naja, nicht gerade aus der Bahn, aber es nahm mir den Schwung, den mühsam vorgehaltenen.
Einen Ich-bin-gut-daheim-angekommen-Anruf war ich auch nicht wert. Hauptsache, ich war das ganze Wochenende auf Empfang gewesen, obwohl ich selbst in altertümliche Trance abtauchen wollte. Es sind immer die gleichen Rücksichtslosigkeiten, die mir zeigen, dass die meisten Menschen in meinem Umfeld nur an mich denken, wenn sie daraus Nutzen ziehen können, und sei es nur als Zeitvertreib in einem einsamen Bergurlaub. Naja.

Donnerstag, 12. August 2021
Es gab die 12 von 12 und außerdem mitten am Tage einen angenehmen Anruf. So lasse ich mir das gefallen.

Freitag, 13. August 2021
Ich hatte der Mutti für Samstag einen Ausflug vorgeschlagen. Sie meinte, wir sollten vorher einkaufen, aber bei der vorhergesagten Hitze können wir die Einkäufe nicht die ganze Zeit mit uns herumschleppen. So schlug ich ihr vor, schon am Freitag einzukaufen. Das fühlt sich für mich einfach besser an.
Das Evchen hat Geburtstag. Obwohl es ein runder ist, feiert sie nicht. Wir wollen uns aber nächste Woche mal sehen. Immerhin fahre ich auf dem Heimweg fast bei ihr vorbei. Das sollten wir hinbekommen.

Samstag, 14. August 2021

Nachher geht es hinaus in den Sommer. Mit Mutti. Ein kleines Zeil weiß ich schon und hoffe unterwegs auf ein paar schöne Fotos. Dann mal sehen. Mutti meinte: Einfach rumfahren. War doch immer schön. Hm. *grübel*

In Zahlen
Schritte
Donnerstag: 13.246
Freitag: 16.342
Samstag: 21.050
Sonntag: 19.468
Montag: 7.576
Dienstag: 7.174 + ca. 2.000 unregistrierte Schritte in der Sauna
Mittwoch: 5.970
Donnerstag: 7.550
Freitag: 6.698

Schlaf
Freitag: 6 h 08 min
Samstag: 6 h 25 min
Sonntag: 7 h 39
Montag: 1 h 17 min
Dienstag: 4 h 29 min
Mittwoch: 4 h 44 min
Donnerstag: 5 h 23 min
Freitag: 4 h 38 min
Samstag: 6 h 03 min

Das mit dem Schlaf wird langsam, ganz langsam. Die Schritte? Naja, so viele, wie am letzten Wochenende werden es wohl so schnell nicht wieder. Auch an den Wochenenden nicht, denn wenn ich Mutti mit mir herumschleppe, muss ich immer mit dem Auto fahren und kann keine langen Fußwege einlegen. Als Familienverantwortliche muss man eben Opfer bringen. Die werden erwartet und vorausgesetzt. Und dann kommen noch so Sprüche, wie: Na, du hattest doch das Festival. Das musst du doch auch mal anerkennen!
Das kam als Antwort, als ich geäußert hatte, dass andere, die zu Hause sitzen und nichts anderes zu tun haben, als ihren Haushalt und jeden Tag ins Schwimmbad zu gehen, mir vorhalten, was für ein tolles Leben ich habe.
JA, ich habe ein tolles Leben, aber nur, weil ich es dazu mache. Und zwar, nachdem ich ca. 12 Stunden täglich erst einmal Pflichten erfüllt habe. Es ist nur deshalb schön, weil ich auch den Pflichten, z.B. meinem Job noch Schönes abgewinnen kann, oder auch der Fahrt zur Arbeit. Und auch dem Daueranhängsel Mutti, weil sie nun wirklich alt ist und nahezu täglich Erschwernisse hinzu kommen, über die zu jammern keinen Sinn hat, weil es dadurch nicht besser wird.
Wenn mir dann aber jemand, der nichts anderes zu tun hat, als sein Leben zu genießen, vorhält, ich solle gefälligst dankbar sein, dass ich zum Festival durfte und man mich an den drei Tagen nicht mit seinen Sorgen behelligt hat, dann werde ich böse. Jaha. Ich kann böse werden. Nutzt nur nichts, weil mir dann auch das noch vorgeworfen wird. Du bist immer so! Kaum sagt man mal was, bist du gereizt.
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Wenn ich mir einmal erlaube, nicht alles und alles und alles hinzunehmen, sondern ganz selten mal den Mund auf zu machen und meinen Unmut zu äußern, wie hier seit Jahren mit mir umgesprungen wird, dann ist das meine Schuld, mein Versagen, mein mieser Charakter.
Wäre ich tatsächlich so mies, wie in solchen Momenten behauptet wird, dann hätte ich mich von diesen Leuten schon lange entfernt, damit sie mich weder ausnutzen, noch belasten können.
Es hat aber auch keinen Sinn, denen so etwas zu sagen. Sie würden nur wieder auf mir herumhacken, weil sie gar nicht verstehen können, dass ich mich nicht als Sklave und Müllabladeplatz sehe, sondern als Mensch.
Naja, egal. Ich mache was aus den Gegebenheiten und seien sie noch so seltsam.

Jetzt bringe ich erst einmal diesen Wochenrückblick zu Andrea. Und dann schaue ich mal, was ich aus dem Wochenende machen kann. Ich erzähle euch davon.