Samstagsplausch {11.04.2020}

Guten Morgen,
ich wünsche euch allen ein schönes Osterfest, auch wenn es ganz anders sein wird, als wir es uns noch zu Anfang des Jahres vorgestellt haben.
Unsere Familie hatte eine Reise nach Marienbad geplant, wo wir schon zu Weihnachten ein paar wunderschöne Tage verbrachten. Es sollte nicht sein. Stattdessen versuche ich, die Feiertage im Garten zu genießen. Einfach wird das wahrscheinlich nicht, weil ich ja immerzu für Muttis seelisches Gleichgewicht verantwortich bin. Das muss man erst mal hinbekommen, wenn man jeden Morgen zunächst sich selbst motivieren muss, in dem Tag einen schönen Tag zu sehen, sich selbst davon überzeugen muss, dass alles gut werden wird. Wenn man das dann geschafft hat, kann man sich den Gesprächen stellen, die einen dann wieder herunter ziehen. Ja, ihr Lieben, das war nicht einfach in den letzten Wochen.
Natürlich gibt es auch Gutes zu berichten. In der Familie sind alle körperlich noch gesund, auch im Freundeskreis. Und ich hoffe natürlich sehr, dass das so bleibt.
Seelisch ist das leider etwas anders. Mir persönlich machen nicht die Ausgangsbeschränkungen und die damit verbundene Isolation zu schaffen, wohl aber die Tatsache, dass ich von einem Tag auf den anderen nicht mehr arbeiten durfte und damit meine Existenz bedroht ist. Die hochgelobten Soforthilfepakete greifen alle {noch} nicht. Teilweise kann man sie gar nicht beantragen, sondern bekommt immer wieder den Hinweis: Wir müssen den Zugriff auf unser Hilfsangebot beschränken. Bitte versuchen Sie es in ein paar Stunden noch einmal. Das geht schon seit Tagen so. Im Radio hört man, wieviele Gelder schon bewilligt wurden. Das frustriert dann auch, das zu hören und selbst nicht mal einen Antrag stellen zu können.
So gab es für mich in den letzten Wochen ein ständiges Auf-und-Ab. Deshalb war ich auch so schweigsam in dieser Zeit.
Einigen lieben Menschen ist dieses Schweigen aufgefallen und sie haben auf dem einen oder anderen Weg angefragt, was mit mir los ist. Euch allen danke ich von Herzen.
Es gab auch jemanden, der mir wegen dieses Schweigens die Freundschaft gekündigt hat. Das war aber wohl nur der Anlass. Die Ursache dürfte sein, dass es eben einfach nicht gepasst hat. Insofern ist das vollkommen in Ordnung.
Eine Freundin berichtete mir neulich von einem ähnlichen Fall, bei dem eine längjährige Bekannte sich neuerdings sehr unangenehm aufführt.
Es scheint ein positiver Nebeneffekt dieser Krise zu sein, dass sich die Spreu vom Weizen trennt und man spürt, auf wen man sich wirklich verlassen kann. Mal sehen, was noch alles geschieht.

Was Schönes
In diesen letzten Wochen habe ich natürlich auch viel Schönes erlebt.
Da ist zum Beispiel meine Restedecke um eine ganze Reihe gewachsen. Das klingt nicht viel, doch es waren 13 Patche, die ich angestrickt habe. Ergibt ca. 7 cm. Das ist schon was, woran ich mich freuen kann. Socken sind nicht so viele entstanden, wie ich gern hätte, was daran liegt, dass ich leider nicht wie Andrea stricken und lesen gleichzeitig kann. Und ich habe viel gelesen in der letzten Zeit, viel mehr als sonst. Das liegt wiederum daran, dass ich mich beim Lesen in die Welten der Bücher hineinbegeben kann und somit wunderbar von meinen Sorgen und Ängsten abgelenkt bin. Derzeit sind es Nord- und Ostsee-Krimis, die ich verschlinge. Womit ich mal wieder bei meiner Sehnsucht nach dem Meer angekommen bin. Dazu bekam ich neulich eine sehr schöne Mail von einem Hotel auf Rügen, das mich zu seinen Stammgästen zählt. Ich mache da jetzt mal unaufgefordert und unbezahlt Werbung, weil ich die Idee schön fand.
Tipps gegen Meerweh
Tja, ich bin wohl recht empfänglich für solcherlei Vorschläge, denn ich habe in meinen Fotos gekramt, um euch eines vom Meer herauszusuchen und schwups, waren anderthalb Stunden vergangen. Uiuiui.
Das dürfte der Strand von Bansin sein {Insel Usedom}.

Wo dieses Foto aufgenommen wurde, weiß ich nicht mehr so genau, vermutlich bei Kröslin in der Nähe von Greifswald.

Dafür weiß ich noch ganz genau, wo und wann dieses Foto entstand {vor fast genau drei Jahren}, nur fiel mir gerade eben der Name des kleinen Ortes nicht ein. Deshalb rief ich die Katl an, die aber so ad hoc auch nicht auf den Namen kam. Wozu haben wir denn g*o*o*g*l*e? Das Foto zeigt den Stadthafen von Lassan.

Natürlich kämpfe ich jeden Morgen mit meiner schönen neuen Kaffeetasse gegen das Meerweh an. In den letzten Tagen vor der Ausgangsbeschränkung entdeckte ich sie bei … in der Drogerie. Witzig fand ich, dass Katl sie ebenfals entdeckt hat und auch gleich gekauft. Für den Fall, dass ich wieder einmal bei ihr Tee trinke, wollte sie mir diese als "meine Tasse" präsentieren. nun, das wird warten müssen. In der Zwischenzeit können wir uns jede für sich einen Tee oder Kaffee in die Tasse füllen und beim Trinken aneinander denken und vom Meer träumen. Schön.

Zuletzt habe ich noch eine kleine Ostergeschichte für euch, die Corinna, meine Lieblingsfilzerin aufgeschrieben hat.

Und nun, ihr Lieben, bin ich auch soweit, in die virtuelle Plauderecke zu kommen.

Habt schöne Ostern und bleibt gesund.
Eure Mira

Samstagsplausch {21.03.2020}

Guten Morgen, ihr da draußen und drinnen in euren eigenen 4 Wänden.
Es ist 5.02 Uhr und ich kann nicht mehr schlafen. Ich schlafe überhaupt sehr schlecht in dieser Zeit, was sicher keinen wundert, da durch die verordneten Schließungen aller Orten meine Existenz in den Grundfesten bedroht ist. Ich darf nicht mehr arbeiten und habe dadurch, weil ich vorher freiberuflich tätig war, von einem Tag auf den anderen überhaupt kein Einkommen mehr. Da ich damit nicht allein bin, sollte es mich vielleicht gar nicht so sehr fertig machen, wie es leider eben doch tut. Nun arbeite ich an mir, mich nicht unterkriegen zu lassen und trotz der Isolation nicht in Depressionen zu versinken.
Dabei hilft mir sehr dieser Song von den Schürzenjägern.

Wochenrückblick
Die ersten Tage dieser Woche hatte ich hier schon beschrieben.
Seit Donnerstag, 19. März bin ich nun zu Hause. Den ersten Morgen habe ich gleich ausgenutzt, um länger zu schlafen, als sonst. Noch am Abend hatte ich die Wecker abgeschaltet und bin tatsächlich erst 6.30 Uhr aufgewacht. Um diese Zeit springe ich sonst ins Auto und mache mich auf den Weg in die Firma. Tja, nun.
Es gibt Kaffee und ich stricke endlich die Socken zu Ende, die ich ursprünglich hatte bis letzten Samstag schaffen wollen, was ich dann nicht musste, weil ich so verschnupft war, dass ich meine Teilnahme an Petras Feier absagen musste. Schließlich ist auch ein Schnupfen ansteckend und auch bei einem solchen kann man sich ein paar Tage richtig elend fühlen. Das wollte ich keiner der Frauen antun. Später erfuhr ich, dass die Mädels nach mir, eine nach der anderen, abgesagt hatten und Petra an ihrem Geburtstag ganz allein zu Hause saß. Die leckere Möhren-Kokos-Suppe ist eingefroren. Die lassen wir uns schmecken, wenn der Wahnsinn hier vorbei ist.
Am Freitag, 20. März
Tja, was war da? Ich telefonierte mit Mutti, die herumquengelte, sie wolle doch zum Friseur. Sie sähe schrecklich aus. Meine Antwort war garstig: Besser hässlich, als tot. Ich weiß, so etwas Böses sollte man zu einer 87-jährigen nicht sagen, aber die sture kleine Frau versteht es anscheinend nicht anders. Sie ist {manchmal} wie ein kleines Kind, das nicht versteht, warum es bei dem schönen Sonnenschein nicht auf den Spielplatz darf. Menno!!!

Aktualisiert auf Samstag, 21. März, irgendwann abends
Am Morgen machte ich mich auf den Weg zum Privatfleischer und kaufte frische Wurst. Die brachte ich der Mutti mit. Der Frühstückstisch war schon gedeckt. Ich blieb bis Mittag, dann wollte ich los, denn ich hatte noch ein paar Dinge auf meinem Einkaufszettel stehen.
Da kommst du wohl gar nicht noch mal wieder?
Na, nee. Auch für mich gilt das Gebot, daheim zu bleiben. Ich bin auch ein Mensch, der sich infizieren könnte. Auch mich darf man nicht draußen herum scheuchen. Oder ist es vielleicht egal, ob ich krank werde und vielleicht sterbe, Hauptsache, ich habe so lange es irgend möglich war, Muttis Langeweile vertrieben?
Aber morgen! Morgen gehst du mit mir spazieren. Spazieren gehen dürfen wir.
Hach! ich sags ja, meine kleine alte Frau und ihr Spielplatz. *kicher*

Auch, wenn es jetzt schon wieder spät ist, bringe ich den Eintrag noch zu Andrea in die virtuelle Plauderrunde.
Bis bald.
Eure Mira

Samstagsplausch {07.03.2020}

Guten Tag ihr Lieben,
heute fällt mein Beitrag zum Samstagsplausch bei Andrea recht kurz aus, weil ich an diesem Samstag einiges vor habe.
Hatte ich euch letzte Woche erzählt, dass ich eine Couch geschenkt bekomme? Meine Idee, wie diese am letzten Wochenende hätte zu mir befördert werden können, ließ sich leider nicht realisieren. Also kommt nun Plan B zum Einsatz. Ich habe für heute bei meinem Lieblingsbaumarkt einen Transporter reserviert, den ich am Nachmittag abholen und bis zum Ladenschluss heute Abend nutzen kann, was, wenn mit den Helfern alles klappt, kein Problem darstellen dürfte. Ob und wie die Aktion abläuft, werde ich dann später, wahrscheinlich morgen, berichten.
Jetzt sollt ihr erst einmal eine kurze Wochenrückschau erhalten.
Über den Arbeitsalltag möchte ich dabei gar nicht viel berichten. Nur, dass es reichlich unerfreulich ist, wie bei uns mit {manchen} Honorarkräften umgegangen wird, denen immer mehr und mehr Arbeit aufgehalst wird, die sie auch ausführen, weil sie es können und weil sie oft die einzigen Anwesenden sind, die es können. Andererseit schwebt über diesen Honorarkräften ein scharfes Schwert mit drei Namen:
a) Von-einem-Tag-auf-den-anderen-fortgeschickt-werden-wegen-schlechter-Auftragslage
b) Keinesfalls-nach-anderen-Jobs-umsehen-dürfen-falls-man-sie-hier-noch-brauchen-kann
c) Kein-Anspruch-auf-Uraub-oder-Lohnfortzahlung
In einem Satz heißt das für mich: Es macht keinen Spaß mehr, unter solchen Bedingungen zu arbeiten.

Montag, 03 März 2020
Nachdem wir uns neulich im Alex zum gemeinsamen Stricken getroffen hatten, verabredeten Janine und ich uns gleich nocheinmal für diesen Montag Nachmittag. Obwohl das Treffen von Janines Sorgen überschattet wurde, war es ein schöner Nachmittag und ich war froh, ihr wenigstens eine gute Zuhörerin sein zu können.

Dienstag, 25. Februar 2020
Auf für diesen Nachmittag stand die Verabredung schon länger, ich glaube seit zwei Wochen. Ein kleiner feiner Kaffeeklatsch zu dritt im Café Eigler.
Auf dem Heimweg fuhr ich noch beim Baumarkt ran und reservierte besagten Transporter.

Mittwoch, 26. Februar 2020
An diesem Nachmittag hatte ich fast nichts vor und wollte einmal früh zu Hause sein und vielleicht ein wenig stricken. Einen Weg hatte ich aber doch zu erledigen. Die Fachärztin, zu der ich alle drei Monate mal gehe {deren Behandlung ich ambivalent gegenüberstehe, wie ihr wisst} braucht für ihre Abrechnung immer einen Überweisungsschein von meiner Hausärztin. Da ich nun aber jemand bin, der Arztbesuche nach Möglichkeit meidet, muss ich in jedem Quartal nur wegen dieser blöden Überweisung einmal in die Hausarztpraxis, nur damit die Gesundheitskarte eingelesen werden kann, weil ansonsten das Ausdrucken der Überweisung nicht geht. {Ginge schon, darf aber nicht sein, wegen der Abrechnung.} Die Bürokratie lässt grüßen.
Gegen Mittag hatte mich eine Nachricht von Katl erreicht, die mir mitteilte, dass mein Päckchen endlich angekommen war und ich schrieb zurück, dass ich es gleich an dem Nachmittag noch holen würde. Fein, schrieb sie. Ich freue mich. Und ich dumme Guste dachte, sie freut sich darauf, mich zu sehen. Ich beeilte mich extra und rief von unterwegs auch noch den Sohn an, um ihn zu sagen, dass ich nun doch später heim komme, weil ich erst noch zu Katl gehe. Als ich aber bei ihr ankam, konnte sie mich überhaupt nicht gebrauchen, denn, obwohl sie sich angeblich auf mich gefreut hatte, hatte sie sich mit ihrer Schwägerin zum Kaffee verabredet. Da kann ihre Freude, mich zu sehen, ja nicht sehr groß gewesen sein. Die Übergabe des Päckchens erfolgte dann kurz und schmerzlos am Auto, denn ich wollte ihr ja nicht ihre wertvolle Kaffeezeit mit ihrer Schwägerin vermasseln. Wir kennen uns seit 35 Jahren, haben ne Menge miteinander erlebt, aber seit ihre Schwägerin verwitwet ist und Katls Zeit beansprucht, um ihr Alleinsein zu kompensieren, bekomme ich von Katl immer wieder mal A…tritte. Allerdings, und das verstehe ich nun auch wieder nicht, hatte sie auch noch ein Geschenk für mich dabei. Einen neuen Wasserkocher, weil meiner kaputt ist. Wusste ich gar nicht, dass der kaputt ist. {Als er vor Wochen mal auslief, war er in Wahrheit nur übergelaufen, weil er zu voll war.} Du hast gesagt, du willst dir einen neuen kaufen, erklärte mir die Katl mit felsenfester Überzeugung. Ihr Lieben, ich werde senil oder dement oder beides. Ich muss diese Absicht geäußert haben, sonst hätt die gute Katl mir ja keinen neuen Wasserkocher gekauft. Erinnern kann ich mich aber nicht mehr daran. Das gibt mir zu denken. Wie kann ich denn solchen Ausfallerscheinungen entgegen wirken? Mensch, sowas geht doch nicht. Die Katl will mir was Gutes tun, kauft Geschenke für mich und ich zerstreute dumme Nuss merke weder, dass meine Küchengeräte kaputt sind, noch merke ich mir, was ich zu ihr gesagt habe. Kopfschüttel-und-grübel.

Donnerstag, 05. März 2020
Wer hier regelmäßig liest, weiß, dass der Donnerstag unser Einkaufstag ist und dass alle vier Wochen die große Runde mit Besuch der Bücherei dran ist. Diesmal nicht, denn wir hatten etwas besseres vor. Henner Kotte las im Tauchaer Schloss. Das heißt, gelesen hat er weniger, mehr erzählt oder, im Grunde, Kabarett gespielt. Ja, das trifft es wohl. Wir waren begeistert {ja, die kleine Frau auch} und haben herzlich gelacht. Wenn ihr die Möglichkeit habt, einer Lesung oder Stadtführung oder irgendeiner Veranstaltung mit Henner Kotte beizuwohnen, tut euch das an! Der Mann ist einfach köstlich!

Freitag, 06. März 2020
Den Einkauf haben wir an diesem Tag nachgeholt, den Besuch der Bücherei noch nicht. Das machen wir am kommenden Montag. Nach dem Einkauf hing ich noch ein wenig bei Mutti herum, lag mehr, als ich saß in ihrem großen Sessel, das Heizkissen im Rücken. Nach einer Woche auf unseren uralten, abgewohnten und ergonomisch sehr zweifelhaften Bürostühlen habe ich meist das ganze Wochenende zu tun, die Rückenschmerzen wieder loszuwerden, nur, damit das Dilemma am nächsten Montag wieder von vorn beginnt. Muttis Heizkissen war ein gutes Stück Therapie, so dass ich heute schon fast schmerzfrei bin. Jippie.
Jetzt lege ich das Strickzeug weg und mache mich auf den Weg zum Transporter und zu meiner neuen Couch.
Habt ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {29.02.2020}


Heute haben wir einen besonderen Samstagsplausch denn so selten der 29. Februar ist, fällt er noch viel seltener auf einen Samstag. Das passiert nur alle 28 Jahre. Wer weiß, ob sich unsere Welt bis 2048 überhaupt noch dreht.
Ähm, nein, ich will hier keine Weltuntergangsstimmung verbreiten. Das besorgen gewisse Medien schon zur Genüge und lösen damit bei vielen Menschen Panik aus. Gestern hatte ich überlegt, ob ich das Thema Hamsterkäufe heute hier anspreche. Nun hat Andrea dies bereits getan.
Ich selbst habe noch nicht vor leeren Regalen gestanden, zumindest waren sie gestern Abend im N-Markt nicht leerer, als an jedem anderen Freitag Abend im N-Markt. Unsere Neue-von-letzter-Woche berichtete allerdings davon, dass es vorgestern Abend im Großen Kaufmannsladen im Paunsdorf Center verheerend ausgesehen hätte, und meine Schwester schrieb gestern Abend auch, dass im Erdball-Markt die Fleischtheke und die Tiefkühlregale wie leergefegt gewesen wären. Das ist doch bescheuert. Selbst wenn man von einer Quarantäne betroffen würde, hätte man doch mehr davon, Nudeln, Reis und ein paar Konserven im Haus zu haben. Wer von uns hat denn eine große Kühltruhe im Haus, die bis -36°C kühlt und genug Platz bietet, um TK-Gemüse und Fleisch zu horten? Gut, ja, ich habe eine solche im Keller stehen. Aber das sind doch bestimmt die wenigsten von den Leuten, die dort die Regale leer kaufen.
Sehr gespannt war ich auf den Drogeriemarkt, zu dem Mutti am Vormittag wollte, um Schuhcreme zu kaufen. Himmel und Menschen waren dort, so dass zeitweise alle drei Kassen besetzt werden mussten. Das habe ich in diesem Markt noch nie erlebt. Eine der Kassiererinnen fragte ihre Kollegin: Wo kommen denn die alle her? Desinfektionsmittel gab es natürlich keines, weder als Spray, noch in sonst einer Form. Das finde ich schwach. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Hersteller nicht nachkommen. Ich vermute eher, es wurde zu spät und/oder zu wenig bestellt. Dafür fand Mutti eine Schuhcreme, die sie mal ausprobieren möchte.
Der Drogeriemarkt war die letzte Station auf unserer Runde und ich kam auf die Idee, Mutti noch in ein Asiarestaurant zu schleppen, wo es montags bis samstags eine extra Mittagskarte gibt. Dort ließen wir uns knusprige Ente schmecken.

…und schon bin ich bei der vergangenen Woche und allem, was so passiert ist.
Ein schönes Erlebnis hatte ich am Samstag, 22. Februar 2020. Nachdem ich meinen Bürokrams erledigt hatte {uraltes, längst fälliges Steuerzeugs, das ich nachreichen musste}, war mir nicht so wohl. Das hing überwiegend damit zusammen, dass ich mir {zu viele} Gedanken um die Situation in der Firma machte. Vor diesen Gedanken flüchtete ich in ein Buch {Affiliatelink} und dessen Fantasy-Welt.
Dann rief der Sohn an. Kommst du in den Garten? Ich füllte zwei Flaschen mit Leitungswasser, packte Milch ein und stiefelte los. Schon auf dem Weg pustete der Wind mir die hässlichen Gedanken aus dem Hirn. Als ich ankam, saßen Chrissi und der Sohn vor Chrissis Laube auf der Bank und tranken Glühwein. Ich mochte lieber Kaffe und der Sohn bereitete ihn für mich zu. Der Wind bauschte sich zum Sturm auf. Vor dem seltsam grauroten Abendhimmel bogen sich die kahlen Bäume wie in einem Scherenschnittheater. Wir saßen einfach nur dort, hingen unseren Gedanken nach und überließen unsere Sorgen dem Sturm. Als es dunkel war, begann Chrissi zu frieren und machte sich auf dem Heimweg. Ich machte mich ebenfalls auf den Weg, kam aber nicht weit, denn bei unserem Rumänen brannte inzwischen ein lustiges Feuerchen und auf dem Grill schmurgelten Unmengen Hackfleischröllchen, von denen er sagte, dass sie aus gutem Fleisch bestünden, schließlich habe er es beim Russen geholt. Gemeint war der Lenta-Laden, in dem ich auch sehr gern einkaufe. Also probierte ich die Röllchen, die wirklich gut waren. Leider war ich nach zwei Stück schon satt {auch ein Zeichen für Qualität}. Als ich irgendwann doch heim ging, fühlte ich mich sehr, sehr gut. Aufgeräumt und glücklich. Ich bedankte mich beim Sohn, dass er mich angerufen und aus meiner Zurückgezogenheit herausgeholt hatte. Seine Antwort: Es ist erstaunlich, wie wenig man braucht, um glücklich zu sein.

Montag, 24. Februar 2020
Der Wirbelwind war aus dem Urlaub zurück, hatte aber "Rücken" und konnte nicht so wirbeln wie sonst. Deshalb verlief der Arbeitstag relativ entspannt. Zum Feierabend holten Katl und ich den verschobenen Saunabesuch nach. Das tat gut.

Dienstag, 25. Februar 2020
Die Strickrunde traf sich im Alex und es gab ein Wiedersehen mit Janine. Ich glaube, ich hatte sie in diesem Jahr noch gar nicht getroffen. Ich schwankte zwischen der Freude über dieses Treffen und permanenten Fluchtgedanken, weil sich einige Gespräche am Tisch um Krankheiten drehten. Wann immer diese Gespräche zu mir herüber schwappten, wäre ich am liebsten fortgerannt. So bieb ich auch nicht allzulange, verabredete mich aber gleich für die nächste Woche wieder mit Janine.

Mittwoch, 26. Februar 2020
In der Firma herrschte eine seltsame Stimmung. Nichts Greifbares, eher etwas unterschwellig Ungutes. Immerhin war Die-Neue-von-letzter-Woche irgendwo zum Probearbeiten, so dass ich Muße hatte, mich um die anderen Leutchen zu kümmern.
Den Feierabend durfte ich mit meiner Junghexe {und dem Sohn} verbringen, die an diesem Tag 14 geworden ist. VIERZEHN! Wohin nur ist die Zeit geflogen? Es war ein sehr schöner Abend.

Donnerstag, 27. Februar 2020
In der Nacht hatte mich die trübe Stimmung aus der Firma wieder eingeholt, so dass ich stundenlang nicht schlafen konnte. Ich kuschelte mich in meine Decken und strickte Socken. Das geht immer, egal, wie müde oder traurig ich bin. Gegen halb vier schlief ich endlich ein. Viertel sechs klingelte der Wecker. Da hatte ich Mühe, überhaupt in Gang zu kommen. Erstaunlicherweise kam ich in der Firma ganz gut zurecht und bekam die Müdigkeit in den Griff.
Zum Feierabend besuchte ich meine Freundin Petra, die ich viel zu selten sehe. Entsprechend lange schwatzten wir über Gott und die Welt und mögliche Jobs, falls wir das teilweise nervenaufreibende Unterrichten irgendwann einmal nicht mehr aushalten.
Da gab es das Foto einer Couch und die Frage, ob ich jemanden wüsste, der das schöne Stück brauchen kann. Ich wusste niemanden. Schade.

Freitag, 28. Februar 2020
Gegen 0:30 Uhr war ich im Bett und konnte nach der fast durchwachten vergangenen Nacht sehr gut schlafen. 5 Uhr klappten meine Augen von allein wieder auf und da wusste ich plötzlich, wer die schöne Couch gebrauchen kann. ICH!
Eine Kollegin bat mich um ein Gespräch. Sie wollte, bevor der Chef am Montag wiederkommt, etwas klären. Etwas aus der Abteilung unterschwellig und hinter-dem-Rücken und ganz besonders künstlich-aufregen-über-Dinge-die-einen-nichts-angehen. Es wurde ein längeres Gespräch. Ich konnte tatsächlich einiges zur Klärung beitragen. Das hätte ich nicht gedacht. Am Ende verabredeten wir ein Vorgehen, dass zwar einen geringen Mehraufwand für mich bedeutet {noch mehr}, den Alltag mit meinen Kursteilnehmern aber um einiges angenehmer gestalten kann. Dafür nehme ich den Mehraufwand gern in Kauf.
Am Nachmittag gab es Krautsuppe bei Mutti und den Ersten Teil unserer Einkaufsrunde. Dann kam der Sohn, mit dem ich noch eine Entsorgungsrunde drehte. Er entrümpelt nämlich gerade Muttis Keller. Ich zeigte ihm das Foto der Couch, und er war sofort begeistert. Inzwischen haben wir geklärt, dass wir sie am nächsten Samstag abholen, weil wir heute kein Fahrzeug auftreiben konnten, das groß genug wäre.

Nun habe ich euch eine menge erzählt. Es ist ja auch eine Menge geschehen in der zurückliegenden Woche. Ich weiß jetzt schon, dass auch die kommende Woche wieder randvoll gepackt ist. Da habe ich wenigstens immer etwas, woran ich mich später erinnern kann. Und jetzt schaue ich mal bei Andrea, woran ihr euch aus der letzten Woche gern erinnert.

Habt ein feines Wochenende.
Eure Mira

Samstagsplausch {22.02.2020}

Ob er sich mit bunten Eiern und Kressesamen herbeilocken lässt, der Frühling? Was meint ihr?
Ich denke, man kann es ja mal versuchen. *hihi*

Montag, 17. Februar 2020
Ein Schnupfen bahnt sich an. Na, das wollen wir doch mal sehen!
Zum Feierabend war ich noch einmal in der Eisenbahnstraße einkaufen. Der Sohn hatte sich da noch Verschiedenes gewünscht. Mach ich doch gern.
Dann wollte ich aber sehr schnell nach Hause, weil ich recht hungrig war und noch Pellkartoffeln kochen wollte, bevor es ans Abendessen ging.
Danach war ich zu geschlaucht, um {mich} noch viel zu bewegen. Jedoch wollte ich uuunpetinkt noch stricken. Nicht, dass die nächsten angefangenen Socken auch wieder 3 Wochen dauern, weil sie die meiste Zeit herumliegen.
Dienstag, 18. Februar 2020
Der Tag begann mit hellblau durchwirktem Himmel und wurde sonnig. Gefühlsmäßig war er ebenfalls sonnig, weil ich mich auf den Kaffeeklatsch mit Tatjana und ihrer Mum freute. Wir waren in einem Café, das ich immer nur im Vorbeifahren gesehen hatte. Es war sehr schön da. Beim nächsten Mal mache ich Fotos. Ich fotografiere überhaupt recht wenig in letzter Zeit. Das möchte ich auch mal wieder ändern.
Mittwoch, 19. Februar 2020
Mein perfekter Tag…
…begann mit einem nicht ganz so perfekten Frühstück. Zwar konnte ich mich satt essen, was auch bis zur Mittagszeit anhielt, jedoch fehlte die große Portion Eiweiß. Die gönnte ich mir dann zu Mittag in Form von Hähnchenbrust und einem Joghurt. Seltsamerweise hielt das nicht wirklich lange vor, so dass ich mir am Abend etwas Großes kochte.
Ein ganzer Sellerie wurde in 10 Scheiben geschnitten, auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilt und bei 180° Umluft gebacken. Ich weiß nicht mehr, wie lange, vielleicht 10 Minuten oder eine Viertelstunde. Dann bedeckte ich die Scheiben mit Käse {ich nahm den geräucherten, den ich am Montag gekauft hatte} und ließ sie weiterbacken, bis der Käse schön zerlaufen war. Meinem Hunger nach dachte ich, ich müsste die gesamte Portion aufessen, geschafft habe ich 3 Scheiben und war danach pappsatt.
Donnerstag, 20. Februar 2020
In der Firma lief es relativ ruhig, weil sich inzwischen auch Die-Neue-von-letzter-Woche an den Ablauf gewöhnt hat. Sie stellt sich immer noch seeeehr hilfebedürftig an, probiert sich aber auch schon mal ohne Händchenhalten aus. Die Bedeutung von Tests hat sie allerdings noch nicht verstanden. Mal nimmt sie sich die bereits ausgedruckten Testaufgaben hinter meinem Rücken einfach von meinem Schreibtisch, um schon mal ein bissel zu üben. Mal ruft sie mitten im Test ihren Mann an, damit er ihr weiterhilft. Ihre Begründung: Na, es geht doch hier um nichts. Da kann ich doch versuchen, eine gute Note zu bekommen. Bekommt sie trotzdem nicht, aber lassen wir das. *hüstel*
Zum Feierabend musste ich zunächst zur Ärztin. Ich war bestens darauf vorbereitet, mit ihr zu klären, was ich von ihrer Behandlung erwarte und mich gegebenenfalls von ihr zu trennen. So weit kam es dann nicht, weil sie diesmal ganz anders drauf war und wir uns über gewisse Untersuchungen und diverse Fortschritte gut unterhalten konnten.
Mein Fazit: Ich mach so weiter, wie ich es nach Weihnachten für mich beschlossen habe, denn anscheinend bin ich auf einem guten Weg. {Ich werde dazu bei Gelegenheit einen eigenen Beitrag verfassen.}
Freitag, 21. Februar 2020
Gegen Mittag war die Luft raus. Ich hatte so heftige Kopfschmerzen, dass ich beschloss, den Besuch in der Therme zu verschieben. Das war nun das zweite Mal in Folge, das darf nicht zur Gewohnheit werden. Selbst daheim schaffte ich es zunächst nicht, mich zu entspannen. Ich kruschtelte herum, war unzufrieden mit meinem Essen, obwohl ich sehr gesunde und auch sehr schmackhafte Speisen da hatte. Irgendwann setzte ich Wasser für Nudeln auf, während der kleine innere Schweinehund intervenierte: Lass das. Seit Wochen nervst du mich mit gesundem Zeug. Jetzt will ich keine Nudeln. Also lass das sein. Ich hörte nicht auf ihn, verfeinerte die Nudeln mit Ziegenkäse, aß nur eine winzige Portion, so dass der Sohn fragte, warum ich überhaupt koche, wenn ich dann gar nichts esse, und… fühlte mich wohl. So ist das eben manchmal.
Heute, 22. Februar 2020
Seit 7 Uhr bin ich auf. Der erste Schwung Wäsche ist schon gewaschen. Schade, dass ich noch immer keine Leine auf dem Trockenplatz habe. Noch hält das Wetter und man könnte draußen trocknen. {Ach so, ja, ich brauche beim Leineziehen Hilfe. Ich bin zu kurz, um an den hohen Wäschestangen die Leine ordentlich fest zu bekommen. Wäsche aufhängen geht gerade so, aber das Befestigen der Leine geht eben nicht.} Naja. Irgendwann wird auch das noch.
Ansonsten steht für heute nichts wirklich zwingendes auf dem Plan. Im Laufe des Wochenendes soll noch mehr Wäsche fertig werden, weil ich die nicht mit in die nächste Woche schleppen will. Ein paar kleine Büroerledigungen will ich hinter mich bringen und vielleicht mal wieder irgendwas räumen. Von Zeit zu Zeit räume ich ja ganz gern. Ansonsten soll es mit den Socken voran gehen.

Nun bringe ich erst einmal diesen Beitrag zu Andreas Samstagsplausch und schaue bei euch rein.
Habt ein feines Wochenende.

Samstagsplausch {15.02.2020}


Montag, 10. Februar 2020
In der Firma ging es angenehm ruhig zu, weil wegen des Sturms Sabine die S-Bahnen nicht fuhren und einige unserer Teilnehmer nicht zum Kurs kommen konnten. Gefreut habe ich mich über PeyeW, die neu begonnen und sich super "eingefitzt" hat.
Der Feierabend gehörte leider dem Behördenkrams. Ich wurde und wurde und wurde nicht fertig. Und als ich endlich im Bett lag, konnte ich nicht einschlafen.

Dienstag, 11. Februar 2020
Ein seltsam bedrückter Tag. Ich fühlte mich verwundet.
Lag es daran, dass ich in der Nacht zuvor nur zweieinhalb Stunden geschlafen hatte? Oder doch eher daran, dass ich mich ohnmächtig behördlicher Willkür gegenüber sah und nichts retten konnte, weil die zuständigen Bearbeiter maschinell erstellte Briefe versenden, aber für eine Klärung nicht erreichbar sind?
Ich wollte mich verkriechen. Da war er wieder, der Traum von einer winzigen Hütte im Wald. Da ich diesen unterwegs nicht träumen konnte, brauchte ich irgend etwas anderes zum Verkriechen. Etwas, das ich mitnehmen und den ganzen Tag bei mir behalten konnte. Ein kuscheliger Loop wäre gut gewesen, nur leider konnte ich meinen, den mir die Katl gestrickt hatte, nirgends finden {wahrscheinlich steckt er in der Sporttasche}. Da gab der Sohn mir seinen Loop, der noch viel kuscheliger ist, als meiner. Der half mir über den Tag. Kurz vor drei erreichte ich doch noch jemanden bei der Behörde und konnte endlich etwas klären. Da sah die Welt gleich viel freundlicher aus. Dann kam zum Feierabend auch noch Tatjana vorbei und gab mir einen Crash-Kurs in Sachen Instagram-Stories. Ha, das muss ich unbedingt ausprobieren! …wenn ich mal Zeit habe. …also nie. *kicher*
Aso, doch, schon. Demnächst.

Mittwoch, 12. Februar 2020

Der Mittwoch soll mein perfekter Tag werden. Jeder Mittwoch. Die Regeln einzuhalten, fiel mir diese Woche besonders leicht, da ich mich auf die Eiweißmahlzeiten besser vorbereiten konnte. Auch die Taktung {nur 3 Mahlzeiten mit mindestens 4 Stunden Abstand} klappt, seit ich mir angewöhnt habe, doch etwas zu essen, bevor ich aus dem Haus gehe und dann erst zur Mittagspause wieder. PeyeW hat es sich offenbar zur Aufgabe gemacht, mich an die Pausen zu erinnern, was mir recht angenehm ist.
Ansonsten gab es etwas Trödel auf Arbeit, weil sich eine Teilnehmerin bei der Lieblingskollegin darüber beschwerte, dass ich mich zu wenig um sie kümmere. Gedacht war das als Versuch, etwas gegen das unmögliche Benehmen der Neuen-von-letzter-Woche zu unternehmen. Jemand sollte ein Machtwort sprechen und ihr aufzeigen, dass sie sich an den üblichen Kursablauf zu halten hat wie alle anderen auch und nicht mich als ihre persönliche, ureigene Dozentin beanspruchen kann. Das ging natürlich nach hinten los, weil die Lieblingskollegin erst einmal mich zur Rede stellte, weshalb ich mich denn nicht um Frau XXX kümmere. Hallo???
Nun gut, wir konnten das klar stellen und es wurde auch ein Machtwort gesprochen. Es haben auch alle verstanden, nur leider die Neue-von-letzter-Woche nicht. Tststs.
Was sonst noch geschah, habe ich bei 12 von 12 beschrieben und bebildert.

Donnerstag, 13. Februar 2020
Weil Mutti an diesem Nachmittag eine Einladung hatte und wir deshalb schon am Mittwoch ihren Einkauf erledigt hatten, blieb mir ein freier Feierabend. Den nutze ich, um in der "gefährlichsten Straße Deutschlands" auf Einkaufstour zu gehen. Diesmal in einem türkischen Laden, wo ich wieder eine Menge frisches Gemüse und mein geliebtes Fladenbrot erstand. Danach war ich noch Im Angebot und stockte meine Vorräte an leckeren Käsesorten auf. Letzterm Laden stehe ich mit etwas gemischten Gefühlen gegenüber. Fleisch- und Wurstwaren würde ich dort niemals kaufen, weil sie mir zu unappetitlich sind und der Landen insgesamt zu rumpelig. Aber Käse gibt es dort gelegentlich richtig guten und der befindet sich, im Gegensatz zu den Wurstwaren, auch in einer Kühltheke. Das kann man also machen.

Freitag, 14. Februar 2020
Unser Schwimm- und Saunatag. leider fühlte ich mich überhaupt nicht gut. Ich hatte Kopfschmerzen, die unter einem warmen Massagestrahl vielleicht sogar vergangen wären, weil sie vermutlich von meinen verspannten Schultern herrührten. Schlimmer aber war, dass ich auch heftiges Bauchgrimmen hatte. Damit wolte ich nicht ins Schwimmbecken oder in die Sauna. Also sagte ich der Katl Bescheid und war im Nachhinein froh, dass ich direkt heim gefahren war. Später am Nachmittag raffte ich mich auf, packte meine Tasche und lief in den Garten. Das heißt, wirklich aufraffen musste ich mich gar nicht, denn es zog mich förmlich nach draußen, auch wenn die Sonne schon am Versinken war.
Draußen traf ich nur die ganz Harten aus dem Garten an, genu gesagt, den jenser, der den ganzen Winter über draußen war. Jeden Tag. Er fragte, was er immer fragt: "Geht es dir gut?" und ich antwortete, was ich ihm immer antworte: Wenn ich hier bin, geht es mir gut! Und das ist wirklich so. Sobald ich dort draußen ankomme, komme ich auch bei mir an und fühle mich wohl.
Chrissi freute sich auch, dass ich da war und blieb länger, als sie ursprünglich wollte, weil sie uns noch einen feinen Glühwein heiß machte und wir vor meiner Laube saßen und schwatzten, bis es so dunkel war, dass wir den Weg vor unseren Füßen kaum noch sehen konnten. Mit Chrissis Fahrradbeleuchtung schafften wir den Weg bis zur Straße, ohne über unsere Füße zu stolpern.
Daheim habe ich noch ein wenig gestrickt, während ich die Toten vom Bodensee in der Mediathek geschaut habe. Bei Wilsberg bin ich alerdings eingeschlafen. Macht ja nix. Der ist noch ‘ne Weile in der Mediathek.

Heute Morgen habe ich mit dem Sohn auf dem Balkon gefrühstückt. Meine Draußen-Saison ist erpöffnet.
Nachher will ich auch wieder in den Garten und freue mich darauf schon sehr. Ich muss mir nur etwas für die kleine alte Frau einfallen lassen, denn für sie ist es im Garten noch zu kalt.

Nun bringe ich erst einmal diesen Beitrag zu Andreas Samstagsplausch und bin gespannt, was ihr so zu erzählen habt.

Samstagsplausch {01.02.2020}


Ihr Lieben,
da hat man nur mal kurz gezwinkert und schwups ist der Januar schon vorbei.

Dieser Plausch wird kurz, mir ist nicht so nach einem ausführlichen Wochenrückblick.
Die zu Ende gehende Woche war leider nicht so durchgängig schön, wie die vorangegangenen. Das kann ja auch gar nicht sein. Wo bliebe die Freude über schöne Momente, wenn alles immer schön wäre?

Die schönen Momente zähle ich mal hier auf. Der wichtigste war am Dienstag… der Anruf des Sohnes, der mich auf dem Heimweg erreichte und meine Sorgen, die ich mir um ihn gemacht hatte, mit einem Satz davon fegte. Naja, um die Kinder sorgt man sich immer irgendwie, selbst wenn es ihnen gut geht. Es könnte ja sein, das ändert sich… Hach, gut jetzt.

Farben…
…haben wir uns geholt, die diesen grauen Januar/Februar beleben und die graue Stimmung vertreiben sollen. Wenigstens für Momente.

Und natürlich haben wir uns wieder was gegönnt.
Wem jetzt die Frage aufstößt: Wolltest du nicht abnehmen?, dem möchte ich sagen: Das mit dem Gönnen funktioniert wirklich. Ich berichte darüber bei passender Gelegenheit.

Gestern Abend schickte mir eine Freundin einen Musiklink. Von dort aus ließ ich mich treiben, vom Steinchen auf’s Stöckchen und wohin auch sonst. Ich erinnerte mich an vergangen Konzerte, suchte im Archiv dieses Blogs nach Verlinkungen, die ich nicht fand und verstand nicht, warum ich nie über die Songs an einem Sommerabend erzählt habe, die ich live genießen konnte. Ich suchte Termine heraus und stellte fest, dass ich, wenn ich wollte, in diesem Jahr sowohl an den original Songs teilnehmen könnte, als auch an den Liedern auf Banz, weil beide Veranstaltungen zum Glück an verschiedenen Wochenenden stattfinden.
Na, mal sehen. Vielleicht mag jemand mitkommen.
Irgendwann in dieser Nacht landete ich bei Element of Crime, was nicht unbedingt die beste Wahl ist, wenn man sich in irgendeinem unergründlichen Tief befindet. Doch natürlich gibt es auch bei Sven Regener Titel, die genau dieses Tief zu überwinden helfen können. Wie dieses:

Mit diesem Song verabschiede ich mich heute erst einmal von euch, wünsche ein wundervolles Restwochenende und einen guten Start in die nächste Woche im Hamsterrad.
Den Beitrag verlinke ich, wenn auch unpünktlich bei Andreas Samstagsplausch.
Habt es fein.

Samstagsplausch {25.01.2020}


Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Jetzt sitze ich hier vor meinem leeren Bildschirm und überlege, wo ich denn am besten anfange, euch von meiner Woche zu erzählen.
Am besten beim Genuss, denn ihr wisst ja, Wer nicht genießt, ist ungenießbar. Damit mir das nicht passiert {und weil ich in der vorherigen Woche ein paar nicht so schöne Stunden hatte}, habe ich mich in dieser Woche recht genüsslich eingerichtet.
Das begann am Samstag {18.01.2020} schon damit, dass ich, wie angekündigt, die kleine Frau auf den Leipziger Augustusplatz schleppte, wo wir mit dem neuen Riesenrad ein paar Runden drehten.
Ist es nicht wunderschön?
Die kleine Frau in der Gondel hoch über der Stadt. Recht nachdenklich.
Mit den Glockenmännern {fast} auf Augenhöhe.

Zur besten Kaffeezeit kehrten wir im Alten Rathaus ein. Das Eis war lecker, das Personal sehr freundlich. Der Platz, den wir fanden war allerdings sehr beengt und ungemütlich. Das wissen wir nun.

Viel bequemer und gemütlicher saß ich am Sonntag, als mich Anke und Jürgen zum Kaffee eingeladen hatten. Und zu dieser feinen Leckerei. Bratapfel mit Mandeln, Rosinen und Marzipan.

Der Montag…
…begann angenehm, weil ich nach einer Woche wieder an meinen Schreibtisch konnte. Da arbeitet es sich gleich besser und schneller. Am Morgen hatte der Sohn mich nach Waschbenzin gefragt, das ich ihm zum Feierabend von unterwegs mitbrachte. Wir trafen uns gleich bei C. und tranken noch eine Tasse Kaffee, bevor er seine Arbeit fortsetzte und ich nach Hause trollerte. Dort fütterte ich meinen Sauerteig und freute mich sehr darüber, dass es ihm offensichtlich gut ging.

Für den Dienstag-Feierabend war nun der Termin anberaumt, den ich am vergangenen Mittwoch verbasselt hatte, weil ich meine SMS nicht gelesen hatte.
Anberaumt! Was ist denn das für ein Wort? Benutzt das noch IRGEND JEMAND außer mir? Andrea, du magst doch so alte Wörter, die kaum noch vorkommen.
Der Mittwoch brachte den Wochenhöhepunkt, als ich mich am Nachmittag mit einigen Strickmädels wie immer im Alex traf. Es war insgesamt ein richtig schöner Nachmittag/Abend. Zum Genuss trug das Raclett-Kartoffel-Pfännchen bei.
Gestern zum Freitag und zum Wochenfeierabend verschaffte ich mir einen weiteren Höhepunkt, den ich in den nächsten Wochen gern wieder zur Gewohnheit machen möchte. Ich traf mich mit der Katl in der Therme. Neben wunderbarer Entspannung sportelte ich ein wenig bei der Wassergymnastik. Nicht zu viel, doch dem Körper tat es gut. Zumindest empfand ich das so.
Jetzt… …ist mein Brot im Ofen, aber ich fürchte, dass es im letzten Arbeitsgang doch noch misslingt. Es kommt nämlich nicht weiter hoch, als es das vorher im Gärkörbchen schon getan hat. Hm. *grübel*
Na, mal sehen, wie es nachher ist, wenn die Backzeit um und das Brot danach auch wieder abgekühlt ist.

Jetzt komme ich aber erst einmal zu euch in Andreas gemütliche Plauderecke.

Ach so, ja, das Foto ganz oben zeigt euch eines meiner Frühstücke in dieser Woche. Sie waren nahezu immer gleich. Die Grundlage bildet ein arabisches Fladenbrot, bestrichen mit Frischkäse. Ich nehme dazu gern eine Sorte, die Ziegenmilch enthält, weil diese würziger schmeckt. Dann kommt Gemüse drauf. Im Grunde nehme ich, was ich gerade habe, derzeit gern Paprika, Tomaten und Lauchringe. Und seit heute Morgen, weil Katl mir gesten welchen mitgebracht hat, ein paar Stängel Koriander. Der ist nun wirklich nicht jedermanns Sache. Ich mag ihn sehr gern. Ist der Fladen fertig belegt, rolle ich ihn zusammen und dann Guten Appetit.

Und nun euch allen ein recht schönes Wochenende
eure Mira

Samstagsplausch {18.01.2020}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Als ich vorhin aufwachte, schien noch der Halbmond ins Zimmer und für den Moment hätte ich mich gern noch einmal herumgedreht. Aber eine Freundin würde sich um mich sorgen, wenn dieser Eintrag nicht im Laufe des Vormittags erscheint. Da ich ihr aber keine unnötigen Sorgen bereiten will, sitze ich nun mit meinem ersten Milchkaffee des Tages hier und sortiere die Gedanken, die ich mir im Laufe der Woche so gemacht habe.

Die Alltagsfreuden…
setzten sich in dieser Woche fort, zumindest bis Mittwoch. Das begann schon am Sonntag, der insgesamt sehr schön war, mit ein paar Nachrichten, die dafür sorgten, dass ich für die folgende Woche zwei Verabredungen traf, auf die ich mich sehr freute. Eine für den Montag, eine für den Freitag.

Am Montag…
…traf ich mich gleich nach der Arbeit mit Tatjana, der ich für dieses Wochenende ein paar Dateien versprochen habe, die ich ihr senden möchte. Ich bin froh, dass ich von vorn herein gesagt hatte, dass es erst am Wochenende klappt. Ich muss nämlich noch ein paar Anpassungen vornehmen und ihr werdet nachher wahrscheinlich wissen, dass und warum ich das unter der Woche nicht geschafft hätte.
Na, jedenfalls wurde das am Montag ein richtig schöner Nachmittag mit tollen Gesprächen und ich hoffe, wir werden das mal wiederholen. Vielleicht muss ich zu der Datei ja noch eine kleine Hilfestellung mitliefern. 🙂 Ich sollte ohnehin viel öfter nach der Arbeit noch irgend etwas Schönes unternehmen. Dazu bin ich auf dem besten Wege, dachte ich Anfang dieser Woche.
Ein weiterer Freugrund war eine lange Sprachnachricht, die ich am Montag erhielt und die mir zeigte, wie gut es war, dass ich am Sonntag Abend einen langen Text versendet hatte. Tja. Es ist eben gut, wenn Missverständnisse schnell ausgeräumt werden.

Bei Kurz und gut habe ich am Dienstag ein Knäckebrotrezept gefunden. Wie passend, dass ich just an diesem Morgen Vollkornmehl gekauft hatte, einmal Roggen für den Sauerteig und einmal Dinkel für den guten Geschmack. Und dann noch eine kleine Tüte Buchweizenmehl, weil ich Buchweizen sehr gern mag. Weil der Sauerteig ohnehin ein paar Tage braucht und ich das Brot frühestens am Wochenende backen kann, kam mir Barbaras Knäckebrot gerade recht.
Da ich für das Knäckebrot noch Backpapier brauchte, hielt ich auf dem Heimweg noch einmal beim Kaufmannsladen. Als ich dort wieder heraus kam, biss der innere Schweinehund zu. Vor dem Kaufmannsladen stand nämlich ein Asia-Imbiss-Wagen, aus dem es verlockend duftete. So überredete ich mich selbst zu einer Portion Nudeln mit gebackener Ente, die ich mit heim nahm. Nachdem ich diese genüsslich aufgefuttert hatte, war ich so satt und rund und müde, dass ich Sauerteig und Knäckebrot auf unbestimmt später verschob und außer einer Trommel Wäsche nichts mehr erledigte.

Inzwischen hatte ich auch für den Mittwoch Abend eine Verabredung mit einer Kollegin zu einem Gespräch. Wir planen ein gemeinsames Projekt, das in kleinen Schritten voran geht. Zwischendurch erreichte mich ein Anruf meiner Freitagsverabredung. Sie hatte den Termin auf Mittwoch vorverlegt und mir das in einer SMS mitgeteilt. Diese hatte ich natürlich gar nicht gelesen. Ich war überhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass mir jemand eine solche Nachricht gesendet haben könnte. Oups.
Mittlerweile habe ich die Benachrichtigungsfunktionen umgestellt, damit ich keine Nachricht von ihr mehr übersehe. Das hat aber zur Folge, dass ich nun andauernd auch völlig unwichtige Benachrichtigungen bekomme und erst einmal schauen muss, ob ich das vielleicht etwas spezieller einstellen kann. Jedenfalls war damit meine Verabredung für Freitag geplatz und wir mussten uns auf nächste Woche vertagen.
An den übrigen Tagen fühlte ich mich nicht so gut. Ich schlief schlecht und viel zu wenig, war dadurch den ganzen Tag über sehr müde und bekam am Feierabend nichts sinnvolles mehr auf die Reihe.
Immerhin schaffte ich es, am Freitag von unterwegs noch Fladenbrot und Paprika mitzubringen, so dass ich wenigstens ein leckeres Abendessen und heute nun auch schon ein feines Frühstück hatte.

Um den Sauerteig kümmere ich mich nachher. Catrin hat mir gestern Abend noch eine Anleitung gesendet und Katl hat es kurz und schmerzlos rübergebracht: Mehl und Wasser zu gleichen Teilen und NICHT in den Kühlschrank. Na dann!
Am Nachmittag werde ich die Mutti nach Leipzig schleppen, zum Eistraum. Ich möchte unbedingt mit dem neuen Riesenrad fahren.

Jetzt komme ich aber erst einmal zu Andrea in die Plauderecke.

Habt ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {11.01.2020}


So ein schöner Tag…
…war dieser Samstag. Für 10 Uhr war ich in einem kleinen Café verabredet.
Dummerweise dachte ich ans Fotografieren erst, als der Latte Macciato schon alle war und ließ es dann bleiben.
Das Foto oben fasst den restlichen Samstag zusammen. Ich hatte nämlich schon vor meinem morgendlichen Treffen die nächste Lochmusterreihe am Tuch fertiggestellt, damit ich im Café nur einfach vor mich hin nadeln kann, was ich dann genausowenig getan habe, wie das Fotografieren.
Am Nachmittag rief die Junghexe an und fragte, ob wir unseren Kinobesuch heute wahrnehmen wollen. Oh ja, das wollte ich. Da die Vorstellung schon 17:15 Uhr begann, waren wir so früh wieder raus aus dem Kino, dass wir noch ins Paunsdorf Center fahren und dort ein wenig bummeln konnten. Najaaaa… bummeln. Die Hexe wolte ein paar Geschäfte abklappern und wir hatten etwa eine Stunde Zeit. Wir mussten nicht unbedingt hetzen, aber trödeln konnten wir auch nicht. Am Ende gönnten wir uns noch ein asiatisches Abendessen.

Und sonst so?
Jeden Tag eine Alltagsfreude
Durch einen Link bei Andrea wurde ich auf die Aktion niwibo sucht… aufmerksam. Diesmal sucht Nicole Alltagsfreuden.
Und davon hatte ich diese Woche eine Menge.

Eine große Freude hatte ich mir am Mittwoch selbst beschert. Meine Lieblingstastatur war schon seit einer Weile defekt. Etwa seit 2 Jahren funktionierte die Taste J nicht mehr. Aber ich fand die Tastatur anstonsten so toll {oder hatte mich über Jahre so an sie gewöhnt}, dass ich diesen kleinen Makel in Kauf nahm und mich inzwischen schon sehr daran gewöhnt hatte, für das J immer rüber zu greifen und es auf der Laptoptastatur zu tippen, mit der ich sonst nur äußerst ungern schreibe. Nach dem Umzug jedoch mochte mein uralter Rechner die mindestens genauso alte Tastatur nicht mehr erkennen. Was ich auch versuchte, sie korrespondierten einfach nicht mehr. Macht nix, dachte ich. Man hat in einem Haushalt wie meinem schließlich mehr als eine Tastatur. Da gab es doch noch eine sehr schöne. NUR… kam ich mit dieser Schönheit nicht zurecht. Also nicht, dass ihr jetzt denkt, ich hätte sie gar nicht benutzen können. Doch, schon. Nur konnte ich nicht schnell und flüssig und ohne Hinschauen schreiben, weil ich dauernd am Tastensuchen war. Was hat die Entfernen-Taste, bitte, unten rechts zu suchen? Und was machen die spitzen Klammern zwischen Alt und Leertaste? Da gehört überhaupt nix dazwischen und die Klammern liegen gefälligst links neben Y. Am schlimmsten aber war, dass die Cursortaste nach oben unmittelbar neben shift lag und ich besonders, wenn es schnell gehen sollte, unzählige Male statt groß zu schreiben, ein paar Zeilen im Text nach oben hopste und der blödeste Textsalat entstand, den zu korrigieren wiederum Zeit kostete. *grrrr* Weil ich in der Firma von meinem Dilemma erzählte, brachte mir eine Kollegin eine Tastatur mit, die sie nicht mehr brauchte. "Da liegt die Entfernen-Taste oben, wie Sie es sich wünschen." Lieb gedacht. Ich freute mich und probierte es aus. Nur war das Problem mit shift und nach oben noch drastischer, weil die Tasten insgesamt kleiner sind und dichter beieinander liegen. Und als ich neulich ein paar Zeilen PHP-Code tippen wollte, starrte ich ratlos auf die Tastatur und zweifelte an mir selbst, weil ich die spitzen Klammern nicht finden konnte. Irgendwer hat die rechts neben nach oben angesiedelt. Wer macht denn sowas?
Dann meinte Evchen, ich sollte doch unbedingt meine Geschichten weiterschreiben. Und mein erster Gedanke war: Da brauche ich erst eine ordentliche Tastatur. Ja, und am Mittwoch, am Mittwoch, da hat es mich gepackt. Auf dem Heimweg bog ich am Promenaden Hauptbahnhof in Richtung Parkhaus ab, stiefelte dort zu einem großen Elektronik-Markt {nicht der, der nicht blöd ist, der andere} und holte mir tataaaa eine neue Tastatur. Habt ihr euch schon gedacht, stimmt’s? Auf den "Krücken" hätte ich niemals so viel Text zusammengelabert. *grins*

Anfang der Woche fiel mir auf, dass ich schon ein paar Tage nicht in den Briefkasten geschaut hatte. Das erledigte ich schnell noch auf dem Weg zur Arbeit. Wie erstaunt war ich, einen dicken weißen Umschlag zu finden. Und darin wiederum fand ich ein Neujahrsgeschenk von Uta. Hach, wie hab ich mich darüber gefreut.

Am Dienstag…
…brachte eine Kollegin mir einen weiteren Neujahrsgruß, der seitdem auf meinem Schreibtisch steht und mich immer wieder erfreut.

Freundliche Anrufe und Verabredungen sorgten dafür, dass ich tatsächlich an jedem Tag Freugründe fand, nicht zu vergessen letzten Sonntag, als wir bei Mutti leckeren Gänsebraten aßen und ich am Abend noch eine Reise über Ostern und Muttis Geburtstag buchte.

Ich glaube, einigen von euch ergeht es ähnlich wie mir. Ich schaffe es selten, alle Beiträge am Samstag zu lesen und freue mich, die ganze folgende Woche noch etwas Schönes zum Lesen zu finden. Deshalb bringe ich diesen Beitrag noch zu Andreas Samstagsplausch.
Außerdem, weil so viele Alltagsfreuden enthalten sind, verlinke ich noch bei niwibo sucht…

Habt einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche.
Eure Mira