Samstagsplausch {12.03.2022}

Es ändert sich vorläufig nichts. Auch Die Woche 10 in 2022 war wieder sehr intensiv und sehr vollgepackt. Nur meine Einstellung dazu hat sich verändert. Ich mag das inzwischen wieder gern so. Ähm, ja, das war früher immer so, dass meine Wochen wie im Flug vergingen, weil sie total vollgepackt waren. Nur waren es damals neben der Arbeit meist Konzerte oder andere Veranstaltungen oder Ausflüge zu und mit Freunden. Also war meine Freizeit ausgefüllt, mit Dingen, die ich sehr mochte und die mir gut taten. Das ist derzeit leider nicht mehr ganz so. Die Freizeit ist ausgefüllt mit Pflichten und Dingen, die ich für andere tue, damit diese sich besser fühlen. Neuerdings sehe ich aber zu, dass auch für mich wieder Zeit übrig bleibt und nehme mir diese ohne schlechtes Gewissen. Ähm, najaaa, das mit dem Gewissen ist so eine Sache. *hüstel* Fragt mich die Mutti doch neulich, als ich nach drei Stunden bei ihr {mit Duschen, Haare Waschen und ähnlichem} dann nach Hause wollte, was ich denn da eigentlich mache. Hallo? Vielleicht einfach Feierabend? Füße hoch, lesen, stricken oder, wie meist, einfach nur auf der Couch einnicken. Steht mir nach 16 und mehr Stunden außer Haus doch zu, finde ich. Mutti ist da anscheinend anderer Meinung, aber nun…
Immerhin weiß ich sie mit ihren Medikamenten gut versorgt. Das ist viel Wert. Auch wenn sie immer mal wieder meint, sie könne das doch selbst. Kann sie nicht! Also zumindest kann ich mich da nicht wirklich drauf verlassen. Da nun der Pflegedienst dies übernommen hat, bin ich beruhigt.

Und was war sonst noch in dieser Woche?

Samstag, 05. März 2022
Es wäre der Tag für WmdedgT {Was machst du eigentlich den ganzen Tag} gewesen. Tatsächlich habe ich aber nichts gemacht. Naja, Plauschbeitrag geschrieben, in Fotos gekramt, Wäsche erledigt und anderen Haushaltkram, telefoniert, Menschen gut zugesprochen, die von mir wissen wollten, was Putin sich denkt. Als ob ich das wüsste! Beinahe wäre ich in einer Depression versunken, aber nur beinahe. Denn dann kam diese Nachricht. Daraus entspann sich ein Hin-und-Her bis wir eine machbare Lösung gefunden hatten. Eine, bei der wir niemanden von anderen Standorten einbinden mussten, damit wir dort in die überall dünne Materialdecke keine Löcher reißen.
Danach hatte ich einen Plan, wie alles laufen könnte, den ich "nur noch" ab Montag in die Tat umsetzen muss.

Sonntag, 06. März 2022
07.14 Uhr kam die Nachricht, der Chef habe unsere Ideen abgesegnet. Na fein.
Die Weinköniging schwärmt von Sockenwolle, die sie sich bestellt hat. Das lässt mich ja nun kalt. Ich habe genug Wolle.

Montag, 07. März 2022
Ich verbringe den gesamten Arbeitstag in Torgau. Die neuen Mitarbeiter:Innen müssen zunächst empfangen werden. Dann folgt eine Menge Papierkram und danach die Einweisung an den verschiedenen Arbeitsplätzen.
Zwischendurch darf ich nicht vergessen, in Oschatz anzurufen und die Leute dort zu bitten, ab Dienstag alle zum Frühdienst zu erscheinen. Anders geht es nicht.
Alles wird so vorbereitet, dass in OZ komplett Frühschicht läuft, in TO Spätschicht.

Dienstag, 08. März 2022
Internationaler Frauentag. In Berlin ist Feiertag. Naja.
Auf dem Weg nach OZ gibt es ein paar Stellen, an denen ich kurz anhalten und fotografieren kann. Um die Mittagszeit fahre ich bei wunderschönem Sonnenschein nach TO. Die Landschaft ist angenehm, da ich aber hinter einem Trecker herzottle, den ich beim besten Willen nicht überholen kann, habe ich nicht den Nerv für Fotos. Vielleicht morgen.
In TO ist noch einiges an Papierkram zu erledigen.
Ich freue mich über die Leute. Sie arbeiten sich gut ein. Sehr schön.

Mittwoch, 09. März 2022
Meine Schlüsselfee in OZ meldet sich krank. Oh weh. Und nun? Zum Glück gibt es noch eine andere Mitarbeiterin, die dieses Amt übernehmen kann. Puh, alles wieder geregelt.
Diesmal habe ich auf meiner Mittagstour keinen Trecker vor mir, halte aber trotzdem nirgends an, weil ich mal testen möchte, wie lange man normalerweise für die Strecke braucht.
In der Werkstatt in TO ist das erste Insektenhotel fertig geworden. Wie schön.

Donnerstag, 10. März 2022
Schlechte-Laune-Tag. Also, eigenlich ist es ein guter Tag. Bis zum Feierabend. Da komme ich doch auf die dämliche Idee, im N-Markt ein paar Kleinigkeiten kaufen zu wollen. Der neuerliche Preissprung schreckt mich allerdings ab, so dass es eben kein Hähnchenbrustfilet zum Abendessen gibt. Nee, ich habs satt. Oder sollte ich sagen, ich bin satt, wenn ich die Preise sehe.
Die nächste Station auf dem Heimweg ist die Tankstelle. Nachdem ich am Montag Morgen für 20 Euro und am Dienstag Nachmittag für 30 Euro getankt hatte, und der Tank nun schon wieder leer war, entschloss ich mich, doch wieder vollzutanken, da der Preis ohnehin jeden Tag um mindestens 10 Cent pro Liter steigt. Bezahlen musste ich dann 111,55 Euro. Für diesen Betrag kam ich vor einem Jahr noch bis an die Ostsee und zurück. Hilfe.
Zum Schluss holte ich daheim noch ein Schreiben aus dem Briefkasten, in welchem mich die Hausverwaltung darauf aufmerksam machte, dass die Energiekosten "durch die Decke" gehen und dass ich doch bitte freiwillig die Nebenkostenvorauszahlung erhöhen soll. *grrrrr*
Nur gut, dass ich am Nachmittag nicht widerstehen konnte, und mir doch zwei Stränge Wolle bestellt habe. Ach nö, ich kann einfach nicht genug davon haben. *kicher*
Der Freundinnentag fiel aus. Katl hat sich noch nicht wieder gemeldet und ich hatte einfach nicht die Laune, sie anzurufen, weil, wie gesagt, die hässlichen Botschaften auf dem Heimweg einfach zu viele waren.
Nachdem ich mich in meinem Frust auf die Couch geknautsch hatte, schloss es plötzlich an der Eingangstür und der Sohn kam herein. Das hat mich sehr gefreut. Er hatte gar nicht viel Zeit, aber ich konnte ihm trotzdem von den kleinen Ärgernissen und den vielen Freuden dieser Tage erzählen. Das tat gut. Noch etwas anderes tat gut. Ich habe nämlich nun doch zwei Stränge von der Wolle bestellt, von der die Weinkönigin so schwärmt.

Freitag, 11. März 2022
Das Diensttelefon klingelt.
Ein männlicher Mensch mit einer sehr angenehmen Stimme sagt:
Ich bin Ihr Nachbar. Das heißt, aus beruflichen Gründen bin ich drei Tage die Woche Ihr Nachbar.
Hm. ???
Jetzt passen Sie auf: Wenn Sie noch einmal meine Zeitung stehlen, dann gehe ich zur Polizei.
Ich musste Lachen. Ich dachte nämlich, es wäre ein Kollege {der eine ebensolche angenehme Stimme hat}, der mich veralbern wollte.
Ein älterer Herr hat Sie beobachtet, wie Sie die Zeitung von meiner Fußmatte genommen haben. Und dabei haben Sie auch noch hämisch gegrinst.
Immer noch lachend sagte ich: Ach wissen Sie, ich grinse immer, wenn ich Zeitungen stehle. Die sammle ich nämlich und verkaufe sie dann meistbietend.
Jetzt passen Sie auf! Ich belasse es jetzt bei einer Verwarnung. Aber wenn das nochmal vorkommt, zeige ich Sie an.
Ich, immer noch lachend: Tut mir leid, ich kann Sie nicht ernst nehmen. Sie haben mir ja noch nicht mal Ihren Namen genannt.
tüt tüt tüt Er hat aufgelegt.
Nun wünsche ich mir fast, dass ihm nochmal jemand seine Zeitung mopst, damit sich dann vielleicht herausstellt, wer er ist und wen er tatsächlich gemeint hat. Mich mit Sicherheit nicht, denn ich habe niemandes Zeitung genommen und kann somit auch nicht beim schäbischen Grinsen beobachtet worden sein.
Allerdings muss ich die ganze Zeit schmunzeln über diesen seltsamen Anruf.
Samstag, 12. März 2022
Ich bin seit 3.30 Uhr auf und gegen 9 Uhr so müde, dass ich nun am liebsten ins Bett kriechen würde. Jetzt könnte ich vermutlich schlafen, wenn ich nicht der Mutti versprochen hätte, Schuhe kaufen zu gehen.
Außerdem ist 12 von 12. Mal sehen, ob ich ein paar Fotos schießen kann.
Allen ein wunderbares Wochenende {friedlich und gesund}
wünscht die Mira

Samstagsplausch {05.03.2022}

Ach na eben, heute ist ja der 5. Da sollte ich noch ein wenig darauf achten, was ich heute den ganzen Tag mache. Erst ist aber der Samstagsplausch an der Reihe und damit der Rückblick auf die Woche 09 in 2022.
Ich weiß gar nicht, ob ich viel Text zusammen bekomme, wobei ich die Erinnerungen sehr gern festhalten möchte. Diese Woche war, wie schon die letzte, über die ich noch gar nicht berichtet habe, weil ich die Fotos erst suchen muss, sehr emotional und teilweise hektisch.
Aber mal vom Anfang.
Samstag, 26. Februar 2022
Die Junghexe hat Geburtstag, ist aber den ganzen Tag nicht zu erreichen. Deshalb fahren wir nicht hin, weil wir schließlich nicht wissen, ob sie überhaupt daheim ist. Da sich die Mutti, wie fast an jedem Samstag, einen "Ausflug" wünscht, sammle ich sie ein. Ich weiß nicht mehr genau, kann sein, dass ich einkaufen wollte und sie mitnahm. Ach ja, stimmt, ich wollte für die Nochkollegen bestimmte Konserven kaufen, die nur in einem bestimmten Laden hier in der Gegend erhältlich sind. Danach fuhren wir noch ein wenig über die Dörfer. Mutti freut das, aber ich kann mir diese Aktionen bald nicht mehr leisten.
Sonntag, 27. Februar 2022
Mein Ruhetag. Es will wohl nun mit aller Macht Frühling werden. Der Abend war dann seltsam, weil Pocahontas mir eine Nachricht schrieb, sie habe eine Information seitens der Polizei bekommen, dass es in dem Haus, in dem sich unsere Projekträume befinden, einen Gasaustritt gegeben hätte und vor Montag 8.30 das Gebäude nicht wieder betreten werden dürfe. Die Kollegen habe sie gebeten, erst 9 Uhr zur Arbeit zu erscheinen. Ich könne also auch einmal ausschlafen….

Montag, 28. Februar 2022
…konnte ich natürlich nicht! Also ausschlafen. Weil ich mir natürlich jede Mange Gedanken machte und auch ein wenig Sorge hatte, ob das Leck über Nacht wirklich abgedichtet werden konnte und die Räume am Morgen wieder sicher wären. Ich war dann 8.30 Uhr vor Ort. Alles dunkel, aber erstaunlicherweise standen unsere Gratis-zum-Mitnehmen-Kisten schon vor der Tür. Was hatte denn die Kollegin schon vor 8.30 Uhr im Haus zu suchen? Ich bekam gleich wieder Angst um sie. Die Ladentür war auch nicht abgeschlossen. Oh weiha. Ich ging ganz vorsichtig hinein, wagte aber auch nicht, Licht zu machen, wegen Funken und so.
Im Vorraum war niemand, in der Werkstatt auch alles dunkel. Ebenso im Projektraum. Aber es duftete nach Kaffee.
Und dann kam ich in den Aufenthaltsraum und…
Überraschung
Es waren alle da, auch die Spätschicht. Der Tisch war überreich gedeckt und Pocahomtas meinte: Mach die keine Sorgen wegen Gas und so. Wir brauchten einfach ein wenig Vorbereitungszeit und mir fiel nichts anderes ein, um dich davon abzuhalten, hier morgens die Erste zu sein.
Ich stand dort und hab geheult. Und dann überreichten die Mitarbeiterinnen mir auch noch diesen Riesenkorb und ganz tolle Pflanzen für meinen Balkon. Da hab ich gleich noch mehr geheult und ein paar andere auch.
Danach haben wir dann zum Abschied schön gefrühstückt.

Dienstag, 01. März 2022
Neuer Monat, neues Glück. Seit heute gibt es keine einzelnen Schatz-Tage mehr. Ich bin {fast} immer in Oschatz, denn dort startet ein neues Projekt. Und ich bin sozusagen die Zauberin von OZ. *kicher*
Weil nicht nur der Mai alles neu macht, sondern auch im März neue Besen gut kehren sollen, begannen wir gleich damit, das Objekt umzuräumen.

Mittwoch, 02. März 2022
Unterwegs nach OZ gibt es an einigen Stellen die Möglichkeit, kurz anzuhalten und den tollen Sonnenaufgang festzuhalten.

Donnstag, 03. März 2022
Unser Räum-Projekt nimmt Gestalt an. Während die Mitarbeiter:Innen fleißig ab- und wieder aufbauen, räumen, putzen und gestalten, schaffe ich es, den zum Projektstart notwendigen Papierkram zu bewältigen.

Freitag, 04. März 2022
Ich arbeite noch einmal in TO. An diesem Tag wird nämlich das Projekt abgeschlossen, das ich seit letztem Mai betreuen durfte. Von den Mitstreitern möchte ich mich auch noch würdig verabschieden. Und diesmal haben Pocahontas und ich für das Frühstück gesorgt. Achach. So eine tolle Truppe wie diese, hatten wir wir noch nie.

Samstag, 05. März 2022
Ich bin schon seit 5.30 auf. Zuerst saß ich ein wenig im Wohnzimmer und habe gestrickt. Endlich mal wieder ein paar Runden an einer Socke. Paar 6 von 22 wird das. Es liegt jedoch angefangen schon seit zwei Wochen. Wird Zeit mal wieder etwas zu tun. Von den Paaren 3 bis 5 habe ich hier auch noch nicht berichtet. Ohoh.
Vorhin, als ich diesen Eintrag schreiben wollte, bin ich bei der Bildersuche erst einmal "versackt". Ja, da ist noch einiges zu räumen. Und genau das frisst viel Zeit.
Wie dem auch sei, jetzt bringe ich diesen Eintrag zu Andrea und schaue, was ihr im Samstagsplausch so alles erzählt habt.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende.
Eure Mira

Samstagsplausch {26.02.2022}

Dieser Eintrag ist ein Nachtrag, ein sehr nachträglicher Nachtrag. Weil jedoch die Die Woche 08 in 2022 eine sehr intensive und emotionale Woche war, will ich hier unbedingt noch auf sie zurückblicken.

Es war eine Zeit heftiger Frühjahrsstürme, die zum Teil bewirkten, dass wir nicht einmal zur Arbeit fahren konnten. Und dann…
Um die Mittagszeit hatte Mutti entschieden, der Sturm habe sich gelegt. Hatte er nicht, aber wenn die alte Dame so etwas entscheidet, dann ist das so! Und deshalb musste es einen kleinen Ausflug geben. Dass die Baumwipfel sich im Wind biegen, sieht man auf dem Foto nicht. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, war es schön, draußen zu sein.

Sonntag, 20. Februar 2022
Mein geruhsamer Couch-Tag. Ein bissel was von jedem. Lesen, stricken, träumen… Haushalt natürlich auch. Und ein wenig telefonieren.
Über den Montag machte ich mir viele Gedanken. Das Auto sollte zur HU und am Nachmittag wollte ich mich mit der freundlichen Dame vom Pflegedienst treffen. Hach, wenn der Montag doch nur schon vorüber wäre.

Montag, 21. Februar 2022
Es war immer noch recht stürmisch, als ich zur DEKRA-Prüfstelle fuhr. Zum Glück konnte ich gleich in die Halle fahren und am Anfang lief auch alles gut. Dann wurden die Scheinwerfer überprüft, und da lief es dann nicht mehr. Ich fuhr ohne Plakette wieder weg.
Traurig, frustriert und hilflos.
Dann rief ich meinen Lieblingsschrauber an und der meinte in seiner wunderbar ruhigen Art. Mach die keene Sorgen, das kriegen wir wieder hin. Am Nachmittag wäre er bis 17.30 Uhr auf seinem Autohof.
Hach, aber ich musste doch nach der Arbeit erst mal zum Pflegedienst. Dort wurde ich sehr freundlich empfangen und alles ging auch recht zügig voran. So schaffte ich es dann auch noch zum Autoschrauber. Was soll ich sagen? Am längsten dauerte es, auch dem engen Hof das Auto so abzustellen, dass der Sturm beim Öffnen nicht unter die Motorhaube fahren konnte. Und dann waren es ein paar Handgriffe, die vielleicht 3, höchstens 5 Minuten dauerten, dann war das Auto wieder heile.
Ich war glücklich.
Und dann fuhr ich zur Mutti und wartete darauf, das die Mädels vom Pflegedienst das erste Mal bei ihr eintrafen. Das hatte die Mutti sich so gewünscht. Sie wollte da nicht allein sein. Kann ich auch nachvollziehen.
Als ich mich von ihr aus dann auf den Heimweg machte, war ich richtig bissel stolz darauf, wieviel ich an diesem Tag hatte erledigen und regeln können. Die brauchen wir nun nicht mehr.

Dienstag, 22. Februar 2022
Nochmals zur Dekra. Diesmal musste ich recht lange warten. Aber dann
hatte ich die Plakette. Ich bin so froh, so erleichtert.
Herrlich.

Mittwoch, 23. Februar 2022
Etwas traurig sind die Tage auch. Auf dem Parkplatz entdeckte ich diese kleinen Tulpen. Ich würde sie gern blühen sehen. Aber bis es soweit ist, bin ich längst nicht mehr in Torgau. Es ist meine letzte Woche hier. Ab 1. März arbeite ich in Oschatz. Bis dahin werden die Tulpen wohl nicht erblühen.

Donnerstag, 24. Februar 2022
Es ist kalt im Büro. Eiskalt. Der Heizungsmonteur wollte ein Foto der Therme, weil er nicht genau wusste, welches Gerät wir haben. Oups. Hoffentlich kommt er bald.

Samstag, 26. Februar 2022
Heute hat die Hexe Geburtstag. Sechzehn. Kinder, wie die Zeit vergeht.

Samstagsplausch {19.02.2022}

Beim letzten Samstagsplausch war ich während des Eintrags recht wütend und fragte mich, wieso eigentlich. Ich kam zu dem Schluss, dass ich wütend auf mich selbst bin, weil ich es nicht schaffe, mir selbstbestimmte Freizeit einfach zu nehmen. Und dann habe ich genau das in der letzten Woche gleich mehrmals getan.

Die Woche 07 in 2022

Samstag, 12. Februar 2022
Naja, der Samstag war im Hauptteil fremdbestimmt, also muttibestimmt, und das tat mir nicht so gut. Wie der Tag dann gerettet wurde, hab ich hier beschrieben.

Sonntag, 13. Februar 2022
Mein freier Tag. Mein freier Tag? Nicht an diesem Sonntag, denn ich hatte den Fehler gemacht, für die Mutti Essen zu bestellen und für mich gleich mit, weil es Kabeljaufilet geben sollte, das beim letzten Mal sehr lecker war. Diesmal leider nicht. Das Essen war schon gegen 10 Uhr geliefert worden, so dass wir es in der Mikrowelle erwärmen mussten. Das war nicht das Problem. Die Mutti hatte jedoch schon vorher im Essen herumgestochert und einen Teil des Fisches schon herausgenascht. Soll sie, ist ja ihr Essen. Für mich blieb dann ein wenig Reis, ein Strunk laberiger Brokkoli und etwas Dillsoße, die keine richtige Soße war, sondern ein mehliger Pamps. Kein Sonntagsessen!
Mutti war auch nicht zufrieden.
Als sie nach dem Richten der Tabletten meinte: Aber am Dienstag Abend kommst du wieder? nahm ich die Gelegenheit beim Schopf, mir den Montag Nachmittag frei zu halten.
Am Abend wurde doch tatsächlich noch ein Paar Socken fertig. Hach.

Montag, 14. Februar 2022
Leider begann der Montag knautschig und die Chefin sah mir das sogar am Mittag noch an, obwohl ich bereits am Vormittag mit einer Kollegin im herrlichen Sonnenschein unterwegs gewesen war. Diese kleine Dienstfahrt trug zur guten Laune bei, die sich leider nicht so recht durchsetzen konnte, weil manche Menschen wegen der unklaren, teils unsinnigen und ständig wechselnden Coronaregeln richtiggehend verblöden. Wenn zu dieser Blödheit dann noch eine, wenn auch winzige, Möglichkeit der Machtausübung kommt {Bedienung in einem einer Bäckerei angeschlossenen Café}, wird es böse. Soll ich das jetzt erzählen? Wer es nicht wissen mag, überspringe bitte den kursiven Text:
Nachdem sich die Dame ewig mit einer Anderen über das Kürzen von Schürzen ausgelassen hatte und auch keinen Hehl daraus machte, dass es sie störte, das Gespräch abbrechen zu müssen, nur um meine Kollegin und mich zu bedienen, durften wir unsere Kaffeebestellung aufgeben. Nicht ohne vollgenöhlt zu werden, dass es nur eine Tassengröße gäbe {obwohl an der Tafel zwei Größen angeschrieben waren}.
"Was zu essen dazu?"
Ja, gern.
"Sie müssen mir aber schon noch Ihren Impfausweis zeigen."
Oh ja, natürlich, bitteschön. Sie talbt auf meinem Handy herum. Na?
"Ich muss schließlich gucken, wann das war."
MUSS sie nicht. Wenn das Zertifikat angezeigt wird, muss sie nicht auf meinem Handy herumfingern.
Und dann: "Sie müssen sich boostern lassen."
Zum Verständnis: In der sächsischen Gastronomie gilt seit zwei Wochen nur noch 2G, das Plus ist abgeschafft worden. Die Dame scheint das nicht zu wissen.
Ich erkläre ihr, dass ich das nicht muss und nicht einmal kann, weil ich zur vollständigen Impfung auch noch genesen bin und zwar noch nicht lange genug, als dass aus medizinischer Sicht eine Boosterimpfung überhaupt empfohlen würde.
"Genesen zählt überhaupt nichts. Sie können ja auch wieder erkranken." Sie sagt das mit einer Hähme in der Stimme, hätte nur noch gefehlt,. sie sagt "Näne näne nähnäh"
An dieser Stelle war es mir zu blöd. Ich sagte, sie soll ihren Kaffee behalten, wir gehen woanders hin, wo wir besser behandelt werden.
Wie blöd kann man sein?
Ich glaube, dieser Person waren die Regeln völlig egal. Sie hatte die Möglichkeit, andere Menschen zu gängeln, also hat sie das ausgekostet. Der entgangene Umsatz war ihr offenbar auch egal. Na, mir soll es recht sein. Bei Raddatz in Mockrehna trinke ich ganz bestimmt keinen Kaffee mehr. Und kaufe da auch sonst nix.
Wisst ihr, ich finde es richtig, dass die Mitarbeiter die Einhaltung der Regeln {so unsinnig diese auch sein mögen} kontrollieren. Das muss sein. Aber dann sollten sie die Regeln auch kennen und nicht willkürlich ihre eigenen aufstellen.

Da ich nun den Nachmittag zur freien Verfügung hatte, ließ ich mich gern von der Hexe auf dem Heimweg zu ihr umleiten. Eine schöne Strecke ist das.

Dienstag, 15. Februar 2022
Kreativzeit in der Firma. Anhänger für den Osterstrauß.

Mittwoch, 16. Februar 2022
URLAUB
Die Chefin bestand darauf, dass ich mal frei nehmen sollte, weil es mir sichtlich nicht gut ging. Da ich auch muttifrei hatte, weil die Kleine Frau eine Einladung hatte, konnte ich den Tag wirklich für mich nutzen, an den Nadeln hängen und in Wolle kruschteln. Ich nannte das "sortieren", aber tatsächlich war danach das Chaos noch größer. *hüstel*
Nachdem ich zumindest an der Strickmaschine ein winziges Stück weitergekommen war… …zog ich mich zurück in die wunderbare Welt, die Markus Heitz mit seinem geborgenen Land erschaffen hat.
Donnerstag, 17. Februar 2022
Und dann kam Ylenia. Die Chefin schickte bereits 3:42 Uhr die ersten Rundmails, dass sie wegen des Sturms nicht schlafen könne und dass sie allen freistellt, ob sie zur Arbeit erscheinen mögen. Wer Angst hat, sollte bitte daheim bleiben. Sie war sehr besorgt. Später schrieb sie auch mir, ich möchte doch lieber zu Hause bleiben, weil ich eine so weite Strecke bis zur Arbeit zu fahren habe. Ich überlegte hin und her und entschied mich dann tatsächlich, noch einen Urlaubsttag zu opfern. Dadurch kam ich endlich mal mit meinem Knotenloop voran. Der Freundinnentag fiel jedoch dem Sturm zum Opfer. Ich wollte nicht, dass sich die Katl in Gefahr begibt, nur um zu mir zu kommen. Unser Mettbrötchenessen holen wir nächste Woche nach.

Freitag, 18. Februar 2022
Nun war es aber genug! Ich fuhr wieder zur Arbeit und freute mich darauf auch sehr, sehr. Viele Mitarbeiter hatten aus den verschiedensten Gründen an diesem Tag frei genommen und zwei waren krank, so dass wir mit einer minimalen Mannschaft auskommen mussten, was gut funktionierte.
Auf dem Heimweg erreichte mich ein Anruf des Pflegedienstes. Ab Montag bekomme ich Unterstützung, so dass ich mich um Muttis Medikamenteneinnahme nicht mehr sorgen muss.
Vom Landfleischer brachte ich für die Mutti noch ein paar Schmeckerchen mit. Sie hatte diesmal nicht mitkommen wollen wegen des Sturmes. Als ich daheim ankam, frischte dieser schon wieder auf. Noch bogen sich nur die Birken im Wind. Wenig später aber knarzten auch die dicken Ahornbäume bedenklich.

Samstag, 19. Februar 2022
Vielleicht habt ihr es schon an meiner Erzählweise gemerkt, die beiden freien Tage und die insgesamt drei muttifreien Nachmittage waren sehr hilfreich. Ich habe mich erholt und kann wieder gelassen an alles herangehen. Einen Einkaufsausflug mit Mutti wird es heute auch nicht geben, es sei denn, der Sturm legt sich am Nachmittag. So kann ich den Vormittag hier zu Hause verdümpeln, mein Strickzeug genießen und ein paar Seiten lesen.
Vorher komme ich erst einmal zu Andrea und schaue, was ihr im Samstagsplausch Schönes zu erzählen habt.
Euch allen ein schönes Wochenende.
Lasst euch nicht wegpusten.
Eure Mira

Samstagsplausch {12.02.2022}

Die Woche 06 in 2022

Samstag, 05. Februar 2022
Ich hatte der Mutti versprochen, Bio-Eier kaufen zu gehen. Zu fahren, um genau zu sein. Das haben wir dann auch getan, und zwar bei meinem Lieblings-Obsthof in Wöllmen.
Ansonsten war der Fünfte und Zeit für WmdedgT.

Sonntag, 06. Februar 2022
Ein Tag für mich!

Ein wenig aufgräumt.
Und viel gestrickt.

Montag, 07. Februar 2022
Am Nachmittag hatte die Mutti eine größere Einkaufstour geplant. Zunächst ging es nach Portitz, wo wir Töpfe kaufen wollten, weil wir am Samstag im Schnickschnack-Laden keine bekommen hatten.
Danach musste Muttis Uhr zum Uhrmacher. Und dann wollte sie noch zum N-Markt. Als ich jedoch vom Uhrmacher zurück kam, meinte sie, das mit dem N-Markt sollten wir lassen, damit mir das nicht zu viel werde. Wie süß! Ich glaube nämlich, ihr war es zu viel, denn als wir bei ihr zu Hause ankamen, meinte sie, sie wolle sich bissel hinlegen. Ach, die Kleine Frau.

Dienstag, 08. Februar 2022
Ein paar Prototypen aus unseren Osterbasteleien.
Ich wollte sie der Mutti geben. Aber sie mochte sie nicht. Komisch, Katl mochte sie auch nicht. Bin denn wirklich nur ich von diesen Klammerkücken begeistert? Naja, nee, meine Teilnehmer basteln diese auch mit Begeisterung. Also, so sehr daneben kann mein Geschmack nicht sein, oder?

Mittwoch, 09. Februar 2022
Kommen Sie denn hier noch durch?
Na, wisst ihr, Leute, ich bin zwar dick, aber solange ich die Bürotür noch öffnen kann, passe ich auch durch den Gang. *kicher*
Zugegeben, eng ist es schon. Und nächste Woche kommt nochmal so eine große Lieferung.

Donnerstag, 10. Februar 2022
Schatz-Tag.
Inzwischen habe ich den Schlüssel zum Büro und muss dieses auch nutzen, weil die Chefin mir Dateien gesendet hat, die ich ausdrucken soll. So richtig gut fühlt sich das nicht an. Ich habe den Eindruck, die Leute dort empfinden das so, als wollte ich den bisherigen Mitarbeiter verdrängen. Dabei will ich das gar nicht. Er ist in Rente gegangen und arheitet nur noch wenige Stunden als Zuverdienst. Ich würde da gern jemand Neues einarbeiten und mich dann wieder nach T. zurückziehen. Aber so wird es wohl nicht kommen. Ich werde mich wohl an das Büro gewöhnen müssen und an den Drucker, der mir zunächst seltsame Dinge anbietet.

Freitag, 11. Februar 2022
Ob das eine gute Idee war, mir aus der Bücherei zwei so dicke Bücher mitzunehmen? Ich weiß doch, dass ich kaum zum Lesen komme, seit ich rumdum die Mutti betüddele und sie dies auch wirklich andauernd einfordert. Pflegedienst will sie nicht. Ich soll das machen mit den Tabletten. Darüber setze ich mich hinweg, der Pflegedienst wird das übernehmen, sobald dieser unsägliche Hausarzt mal seiner Arbeit nachkommt und eine Verordnung ausstellt. Das hätte er schon vor Weihnachten tun sollen, aber er war im Wechsel entweder im Urlaub oder krank. Und an den zwei Tagen, an denen er mal geöffnet hatte, hat die Sprechstundenhilfe uns erklärt, dass es so nicht funktionieren würde. Der Pflegedienst soll sich mit der Praxis in Verbindung setzen und die Verordnung anfordern. Ich kenne keinen Pflegedienst und keinen Arzt, bei dem es so herum läuft, aber dieser klapsige Arzt besteht daruf und seitdem läuft nun der Pflegedienst ihm auch noch hinterher, wie wir vorher schon. Wenn sich das nächste Woche nicht klärt, werde ich mich mal mit der Kassenärztlichen Vereinigung in Verbindung setzen müssen.

Samstag, 12. Februar 2022
Ich bin wütend und frustriert. Die Sonne stahlt, und ich habe schon die zweite Trommel Wäsche laufen. Das Wetter wäre traumhaft, um sie draußen zu trocknen. Nur deshalb habe ich die zweite Trommel angesetzt, da auf der Leine genug Platz ist für so viel Wäsche.
Ich hatte mir das gut vorgestellt. Die Mutti hatte Essen auf Rädern bestellt und bevor das geliefert ist, können wir sowieso nicht wegfahren. Auf meine Anmerkung gestern, dass wir nicht einkaufen müssen, meinte sie Ach, ich finde schon was.
Ja, genau, sie findet immer was, um mich zu scheuchen. Aber gut, das wäre ja erst am Nachmittag. Bis dahin könnte ich in meinem eigenen Haushalt mal ein bissel was erledigt haben. Wird zwar stressig, aber dann muss ich mich eben am Nachmittag bei der Mutti-Herumscheuchung versuchen zu entspannen und dieses Hol-mir-mal-bring-mir-mal nicht alles so tragisch zu nehmen.
Dachte ich. Aber vor einer halben Stunde kam der Anruf: Das Essen ist schon da. Wann kommst du?
Als ich sagte, dass ich noch überhaupt nicht soweit bin, kamen so Argumente, wie Na, aber in der Stunde kannst du doch hier sein und Lass doch die Wäsche in der Maschine, das machst du doch sonst auch.
Ja, ich hab das schon getan, aber nicht, weil ich eine Schlampe bin, sondern, weil sie mich weggezerrt hat mit ihren dauernden Forderungen.
Dann meinte sie zwar, ich solle erst mein Zeug machen, aber wenn ich dafür vielleicht noch 2 Stunden brauche, ist ihr das auch nicht recht.
Sie ist alt, sie hat kein Zeitgefühl mehr. Dass ich am Donnerstag nicht bei ihr war, interpretiert sie: Du hattest doch schon so lange Ruhe vor mir! Du warst ja die ganze Woche nicht hier. FEIN!
Ich habe es jetzt schon satt für diesen Samstag und für das restliche Wochenende, denn morgen muss ich auch hin zum essen. Grrrr ich könnte gerade irgendwas um mich werfen.
Und nun schalte ich den Eintrag bei Andrea im Samstagsplausch und renne aus meinem Leben davon, um der Mutti ihres angenehm und nach ihren Wünschen zu gestalten.
Ich wünsche euch allen ein besseres Wochenende als meines.

Samstagsplausch {05.02.2022}

Die Woche 05 in 2022
Schon wieder ist Samstag, die Woche ist nur so dahin gerauscht und ich hatte kaum Gelegenheit, diesen Eintrag hier vorzubereiten. Deshalb wird er vielleicht etwas anders aussehen als sonst. Fangen wir mal an:
Samstag, 29. Januar 2022
Ein kompletter Mutti-Tag. Am frühen Vormittag ging es mit ihr zum Drogeriemarkt. Dort wollte sie aber auf einmal nicht mehr mit hinein, weil sie nichts brauchte. Hm. Warum sind wir denn dann hingefahren?
Weil DU Essen holen wolltest!
Ja, wollte ich und habe es auch getan. Eine Portion gebackene Ente reicht locker für uns beide. Was man hier sieht, ist eine halbe Portion. Ich war gut satt davon, die Mutti hat ihres gar nicht geschafft. UND lecker war’s. Die Mutti bestand dann darauf, dass ich mich in den Sessel setze und ein Mittagsschläfchen halte. Sie wollte auch schlafen, tat es aber nicht *kicher*. Stattdessen beobachtete sie mich, um mir dann sagen zu können: Du hast jetzt eine halbe Stunde geruht.
Ich bin erst am Abend heim gefahren. Viel wurde da dann nicht mehr.

Sonntag, 30. Januar 2022
Mein Gammeltag. Diesmal jedoch nicht, denn die Minifamilie musste umgezogen werden. Und da sie noch etwas wichtiges vergessen hatten, fuhr ich zweimal. Danach kamen sie noch mit zu mir und das hatte den wunderbaren Effekt, dass der Sohn noch eine Lampe im Wohnzimmer anbrachte. Die macht ein so herrlich gemütliches Licht, dass ich seitdem immer nur auf meiner Couch sitzen und stricken möchte, wozu ich natürlich nur selten komme.

Montag, 31. Januar 2022
Das Häschen empfing mich am Montag Morgen in meinem Büro.

Dienstag, 01. Februar 2022
Die Kleine Frau hat zwei Gesundheitskarten, eine gültig bis 2023 und eine gültig bis 2025. Jetzt wurde sie schon wieder aufgefordert, ein Foto bei der Krankenkasse einzureichen zwecks Ausstellung einer Gesundheitskarte. Ich sollte das Foto aufnehmen und nun möchte sie bitte, dass das vorteilhafter aussieht, als die früheren und ihr Kopf nicht das gesamte Bild ausfüllt. Nun erkläre einem alten Menschen mal, dass es Richtlinien für diese Fotos gibt, die eingehalten werden müssen. Oh je.

Mittwoch, 02. Februar 2022
Ein zusätzlicher O-Schatz-Tag, weil die Chefin krank ist. Am Nachmittag bei Oma wartete ich auf den Sohn, der verschiedenes mit mir klären wollte. Die Oma hatte "Reparaturaufträge" für ihn, so Leuchtmittel wechseln und anderen Kleinkram. Und weil er einmal dabei war, reparierte er auch gleich meine Lieblings-Lesebrille.

Donnerstag, 03. Februar 2022
Meinen freien Nachmittag funktionierten die Katl und ich zum Freundinnen-Tag um. Zuerst musste ich sie mit zum Kaufmannsladen schleppen, weil dort die neuen Sanikästen gerade im Angebot waren und ich einen brauchte. Danach fuhren wir noch kurz beim R-Laden ran, schauen, ob es diesmal Käse gab, und ja, gab es.
Und dann war Gemütlichkeit angesagt. Tee trinken, die neue Beleuchtung genießen, wenig schwatzen {wir haben derzeit nicht so viel zu bequackeln, aber genau das kann ich am freien Nachmittag sehr genießen} und natürlich stricken. Irgendwann nickte ich auf der Couch ein, im Sitzen. Sogar das geht mit Katl, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Sie strickt dann einfach weiter vor sich hin und wartet, bis ich meine Augen wieder aufklappe. Es war nur so ca. ne Viertelstunde, die hab ich aber gebraucht. Und dann strickte ich tatsächlich noch die Socke zu Ende, die erste des vierten Paares in diesem Jahr.

Freitag, 04. Februar 2022
Ich arbeitete wieder in meinem geliebten Torgau und die Kollegen präsentierten mir stolz, welche Frühlingsdekorationen sie in meiner Abwesenheit gezaubert hatten.
Der Nachmittag gehörte natürlich wieder der Mutti. Sie wollte zum Fleischer und drängte, schnell loszufahren, weil die freitags immer nichts mehr haben. Hatten sie aber doch.
Der Sohn kam auch kurz vorbei und brachte Unterlagen für die Junghexe, die ich ihr dann noch vorbeibrachte. Obwohl die Mutti geschafft vom Einkauf auf der Couch lag, wollte sie mich nicht gehen lassen, aber nun hatte ich ja noch den Termin mit der Hexe. Gefallen hat ihr das nicht, und ich musste auch zusagen, dass ich heute Vormittag wiederkomme…

Samstag, 05. Februar 2022
Tja nun, ich habe bis 7.40 Uhr geschlafen. Das rächt sich jetzt, weil ich für den Plausch eigentlich gar keine Zeit hätte, da die Mutti neuen Karottensaft braucht und nur noch den mag, den ich frisch presse. Wenn ich mir meinen Sonntag frei halten möchte, muss ich den Saft also nachher mitnehmen. Ergo habe ich jetzt schon wieder Eile und Stress. *grrr* Ich sehe es aber auch nicht ein, mir auch am Samstag noch den Wecker stellen zu müssen, erst recht nicht, wenn ich wie letzte Nacht von 3 Uhr bis kurz nach 5 wach bin.
Ja, freilich, ich hätte gleich aufbleiben können. Als brave Tochter und gute Hausfrau hätte ich das vielleicht getan. Aber ich bin beides nicht. Also legte ich mich kurz nach fünf nochmal hin. Ist mir egal, wenn ihr mich jetzt für faul haltet oder für eine Schlafmütze. In der Woche komme ich oft nicht auf 5 Stunden Schlaf, manche Nacht nicht mal auf vier. Da leiste ich mir das am Wochenende einfach mal.
Und ich gönne mir den Samstagsplausch bei Andrea.
Euch allen wünsche ich ein schönes und entspanntes Wochenende
Eure Mira

PS.
Speziel zum Andreas Beitrag mit dem Schiefgehen hab ich hier noch einen recht neuen Titel von Keimzeit
Geht Schief

Samstagsplausch {29.01.2022}

Die Woche 04 in 2022
ACHTUNG dieser Eintrag enthält so viel {unaufgeforderte und unbezahlte} Werbung durch Namensnennug und Fotos, dass ich es hier extra nochmal erwähnen möchte. Also, alles meine eigene Meinung und alle Produkte bezahlt.
Samstag, 22. Januar 2022
Ich hätte gern einfach mal in den Tag hinein gelebt. Immerzu Termine zu haben und immer zu müssen, nervt mich gewaltig. An diesem Samstag war es besonders heftig, weil ich zum Mittagessen bei Mutti sein musste und vorher noch unbedingt etwas an der Strickmaschine ausprobieren wollte. Dabei fuhr sich der Schlitten fest und ich kam überhaupt nicht weiter. Das machte mich grillig. Ich hätte einfach Zeit gebraucht zum Herummurkeln. Unterwegs zur Mutti kam mir dann zum Glück eine Idee, wer mir mit der Strima weiterhelfen könnte, wenn auch erst am Montag.
Das Essen war dann sehr, sehr lecker. Kabeljau. Ich liebe Fisch in allen Variationen.
Zum Me*di*a-Markt wollte die Mutti dann noch mit. Danach meinte sie, wir könnten doch noch Eis essen. Ich hatte so meine Bedenken, ob wir das dürfen. Und naja, wir durften und wollten nicht. Da ist ein Straßencafé, an dem hunderte Leute nur mit Maske vorüber flanieren, einige {viele} auch ohne. Keinen interessiert, ob diese vielen Menschen geirgendwast sind. Auch dann nicht, wenn sie ein Eis in der Waffel essen oder irgend etwas anderes, das an einem der zahlreichen Stände verkauft wurde, somit also keine Mund-Nase-Abdeckung tragen können. Aber wenn sich die Alte Frau setzen und ihr Eis eben nicht im Stehen oder Laufen verzehren möchte, da reicht es nicht mehr, dass sie vollständig geimpft ist, da muss sie, im Gegensatz zu dem Waffeleisschlecker keinen Meter neben ihr, zusätzlich einen Test nachweisen. Sie wollte bzw. konnte sich aber nicht in die ewig lange Schlange am Testzentrum einreihen. {Ähnliches gilt für den Booster. Anstellen kann sie sich da nicht. Der Hausarzt ist auch keine Option, da er ständig aus anderen Gründen verhindert ist. Und darüber hinaus hat die alte Frau in ihrem derzeitigen Zustand Angst vor einer solchen Impfung, was ich in gewisser Weise nachvollziehen kann.}
Wir haben das dann gelassen mit dem Eis. Über die Widersprüchlichkeit der Regelungen nachzudenken, lohnt nicht.
Ein Blick an den Rand des Weges lohnt hingegen immer wieder.
Auf dem Weg zum Auto ein Frühlingsgruß

Sonntag, 23. Januar 2022
Am Sonntag gönnte ich mir dieses in-den-Tag-hinein leben.
Mal etwas länger schlafen, so bis 6.30 Uhr und dann mit einem Pott Kaffee auf die Couch wechseln. Das Strickzeug zur Hand nehmen und ohne Zeitdruck stricken, zwischendurch irgendwann etwas zum Frühstück essen und noch einen Pott Kaffee dazu trinken.
Am frühen Nachmittag ein Stündchen auf der Couch schlafen. Am Abend dann eine Handvoll Kräuter in die Wanne werfen und schön heiß baden. Und zwischendurch immer wieder das Strickzeug zur Hand nehmen.
Dabei wurde dann das zweite Sockenpaar für dieses Jahr fertig. Nun brauche ich "nur noch" 20. Die Decke bekam ein weiteres Patch und die Schnecke für den Knotenloop wuchs um eine Windung.

Montag, 24. Januar 2022
In genau 11 Monaten ist Weihnachten. Ja.
Ohrwurm gefällig? Hier lang
Da steht ein Pferd auf’m Flur
Das Pferdchen wohnt schon seit ein paar Wochen bei uns. Ihm fehlten die Ohren und die Hufe waren so kaputt, dass es nicht mehr stehen konnte. Unsere Haus- und Hofnäherin, auch Nadelfee genannt, nahm sich des Pferdchens an und nun steht es fröhlich auf dem Flur und erschreckt die Leute, weil dort sonst nie ein Pferd stand. *kicher*
Unser Reparaturelf aus der Werkstatt nahm sich meiner Strima an und bekam sie natürlich wieder zum Laufen. Gleich führte ich die Strickerei den "Mädels" vor und es kam die Frage auf, woher man eine solche Maschine bekommen kann und wieviel sie kostet. Für eine Mitstreiterin wäre das wirklich sehr sinnvoll. Mal schauen.
Infolge einer Unachtsamkeit verlor ich die gestrickten Maschen und durfte dann zu Hause noch einmal von vorn beginnen.

Dienstag, 25. Januar 2022
Püppchen gesucht. Wir haben Unmengen Hüllen für sie, aber nur eine einzige Puppe. Tja.
Mutti wollte duschen. Ich hab sie nicht aus den Augen gelassen. So richtig gefiel ihr das nicht, aber bevor sie mir ausrutscht und sich was tut…
Ich war zum Umfallen müde, nachdem ich die letzte Nacht nicht mal 4 Stunden geschlafen hatte. In so einem Zustand soll man die Strickmaschine in Ruhe lassen. Es kommt nix Gutes dabei heraus. Nun darf ich nochmal von vorn anfangen, dabei war ich schon so schön weit.

Mittwoch, 26. Januar 2022
Was war denn da?
Ach ja, in der Firma packte ich eine Bastelpackung ein, die ich am Donnerstag mit in die Außenstelle nehmen wollte. Ich dachte, vielleicht könnte man dort etwas Ähnliches nachbauen.

Mutti wollte Haare gewaschen haben. Das hätte ich gern mit erledigt, als sie am Dienstag sowieso in der Wanne war, aber das wollte sie nicht. Logisch, wenn man das einzeln macht, muss ich ja am nächsten Tag auch wieder erscheinen. *achach*

Donnerstag, 27. Januar 2022
Mein Schatz-Tag, O-schatz-Tag.
Und wieder war die Heizung ausgefallen. Das passierte bisher an jedem Donnerstag. Diesmal bekam es der Hausmeister nicht wieder hin und wir mussten auf den Monteur warten. Im einzigen noch halbwegs warmen Raum findet man diesen Schatz an der Wand.
Einen weiteren Schatz nahm ich mir zum Feierabend mit nach Hause. Die Katl. Wir tranken Tee, schwatzten und strickten. Ich hatte den ersten entspannten Feierabend in dieser Woche. Ursprünglich wollte ich noch Wäsche waschen und Essen für den nächsten Tag vorbereiten. Beides ließ ich dann bleiben. Ich wollte einfach mal einen Abend lang nichts müssen. Das tat gut.

Freitag, 28. Januar 2022
Elfen, Feen, Zwerge, so zauberhaft begann mein Tag. Uta schrieb mir, dass es noch eine vierte Sorte gibt, mit Drachen.
Am Abend, nachdem ich mit der Mutti beim Fleischer gewesen war und als ich wieder bei ihr vor der Haustür einparkte, ihr noch einfiel, dass sie unbedingt in den N-Markt müsse, um das Leergut wegzubringen, wir also nochmal losfuhren… ich hab mich im Satz verfitzt *kicher*
Also, am Abend dann, kochte ich mir eine Kanne Tee. Mir war nach dem Zauber der Zwerge mit Holunderblüten und Waldmeister. Oh, tat der gut. Getrickt habe ich nur einige wenige Runden, denke aber trotzdem, dass mir im Laufe des Wochenendes das nächste Sockenpaar von den Nadeln hüpft.

Samstag, 29. Januar 2022
Jetzt gleich komme ich zu Andrea mit ihrem Samstagsplausch. Während ich eure Beiträge lese, werde ich vielleicht ein wenig stricken. Dann fahre ich zur Mutti, die ich heute mal mit in den Drogeriemarkt nehmen möchte. Das muss am Vormittag passieren, weil ich die Idee hatte, dort in der Nähe bei meinem Lieblingsasiaten eine Protion gebackene Ente mitzunehmen. Die reicht locker für uns beide zu Mittag. Als ich der Mutti das vorschlug, leuchteten ihre Augen. Ja, so machen wir das! Ich habe keine Ahnung, wie lange ich noch dieses freudige Funkeln in ihren Augen sehen kann. Also…
Irgendwann am Nachmittag werde ich für Sohn und SchwieTo Fahrdienst spielen, weil sie wieder einmal umziehen. Keine Sorge, das ist kein echter Umzug. Es ist nur so, dass sie, wann immer es möglich ist, beim Sohn wohnen {wo es wirklich sehr schön ist}, ab und an wegen der Arbeit der SchwieTo aber wochenweise bei ihr wohnen müssen, weil das wegetechnisch günstiger ist. Und dann packen sie eben ein paar große Taschen, stopfen diese in mein Auto {oder in das des Vaters der SchwieTo} und ziehen für ein-zwei-drei Wochen in die jeweils andere Bleibe. Tja, und ein solcher Umzug steht heute Nachmittag mal wieder an, eventuell mit großem Einkauf. Mal sehen. Darauf freue ich mich übrigens. Das mache ich gern.
Morgen werde ich, wenn nichts dazwischen kommt, wieder einen Couch-Entspannungs-Gammel-Tag einlegen. Aber das ist dann ja schon ein Thema für den nächsten Plausch.

Nun habt alle ein angenehmes Wochenende

Eure Mira

Samstagsplausch {22.01.2022}

Die Woche 03 in 2022
Stricklastig
Samstag, 15. Januar 2022
Es war ein unspektulärer Tag. Nicht so erfolgreich wie der Samtag vor einer Woche, aber auch nicht schlecht. Einen kleinen Einkaufsausflug haben wir gemacht, an dessen Ende ich eine riesige Tasche voller Obst und Gemüse heim schleppte. Die Saftproduktion der kommenden Woche ist gesichert.
Sonntag, 16. Januar 2022
Da könnte ich doch glatt den Text des vergangenen Sonntags kopieren. Ich hatte der Mutti Saft versprochen. Und den bereitete ich dann auch zu.
Außerdem hatte ich vom Einkaufsausflug Erdbeerstrudel mitgebracht, denn ich am Morgen gebacken und am Nachmittag mit zur Mutti genommen hatte. Sie freute sich darüber sehr.

Montag, 17. Januar 2022
Für den Nachmittag hatte ich mich bei Mutti ab- und dafür bei Katl angemeldet. Wir wollten mal in die Lagerbox.
Da ich an diesem Tag aber eine Stunde länger arbeitete als sonst und mich dann die Junghexe noch zu sich nach Hause umleitete, wurde mir das für die Lagerbox dann zu spät, weshalb ich die Katl anrief und wir unser Treffen auf unbestimmt vertagten. Sie meinte: Familie ist wichtiger! Und genau dafür ist sie mir als Freundin so wichtig, weil sie alles versteht, alles akzeptiert und mir jedes Umdisponieren verzeiht. Danke, Katl.
Übrigens: Die ersten Socken für 2022 sind endlich fertig.

Dienstag, 18. Januar 2022
Da will man nur schnell die nächsten Socken anschlagen und dann sowas. Mutti hat das erste Mal Essen geliefert bekommen und war ganz zufrieden damit. Sie hatte mir etwas übrig gelassen. Ja, kann man essen.

Mittwoch, 19. Januar 2022
Wie sieht’s denn hier aus??? Mein chaotischer Arbeitsplatz, den ich diesmal sehr pünktlich verließ. Nach einem kurzen Stopp im N-Markt fuhr ich noch weiter zum "R-Laden". Da das Sortiment dort ständig wechselt, kann es sich lohnen, jede Woche mal da langzufahren. Diesmal lohnt es sich jedoch nicht.
Über Mutti habe ich mich gefreut. Sie hatte Schalen bereitgestellt, in denen sie zwei Portionen Essen für uns beide in ihrer Mikrowelle erwärmte. Und dann meinte sie noch: Also, der Sohn muss sich nun doch noch eine Weile gedulden, bis er die Mikrowelle bekommen kann! Als ich sie ihr zu Weihnachten geschenkt hatte, wollte sie sie nämlich erst nicht haben, woraufhin der Sohn meinte, dann nimmt er sie. Tja, nun hat sie sich an ihren neuen Küchenhelfer gewöhnt und Freude daran, ihn zu benutzen, was nun wiederum mich freut und mir die Sorge nimmt, dass sie in ihrer Tüddeligkeit wieder Töpfe auf dem Herd vergisst und irgendwann mal nicht nur ein schwarz verschmorter Topf zu beklagen ist.

Donnerstag, 20. Januar 2022
Mein Oschatz-Tag.
Bei Mutti hatte ich mich für den Nachmittag abgemeldet. Kurzentschlossen sammelte ich Katl ein und nahm sie mit ins Lager, wo wir eine meiner alten Strickmaschinen holten und natürlich gleich wieder zwei Kartons voller Sockengarn mitnahmen. Für die Strima rüstete ich ein Regal im Wohnzimmer um. Optimal ist das nicht, aber für die Zwecke, für die ich die Strima brauche, reicht der Platz. Das haben wir ausprobiert. Als wir bei mir ankamen, war der Sohn da und kümmerte sich um den Spiegel. Er kochte auch Tee für uns. Hach, schön.
Richtig zur Ruhe kam ich trotzdem nicht, weil eine Reihe Anrufe herein kamen und ich sogar mal wieder eine Diskussion mit der Junghexe hatte. Sie ist wundervoll, aber in manchen Bereichen mangelt es an einer gewissen Erziehung und Vorbildwirkung. {Wenn ein Kind immer alles bekommt, was es will, lernt es nicht, mit Geld umzugehen. Da muss ich nun mal auf sie einwirken. Besser spät, als nie.}

Freitag, 21. Januar 2022 Wenn man morgens im Büro so empfangen wird, kann der Tag nur gut werden. Das heißt, da ist er schon gut und kann nur so bleiben. Mit einem kollektiven Frühstück ging es gleich sehr schön weiter. Dabei können wir die Arbeitswoche Revue passieren lassen, die Aufgaben für die kommende Woche besprechen und auch sonst alles, was nicht aus Datenschutzgründen nur in meinem Büro besprochen werden kann.
Tja, und dann war gestern noch der Tag des Spiegels Ist der schön!!! Ich bin total glücklich.
Samstag, 15. Januar 2022
Und nun?
Diesmal ist nicht nur die Waschfee mit ihrer Arbeit fertig, die Wäsche hängt auch schon zum Trocknen. Ich werde mir jetzt ein Käffchen gönnen und dann bei Andrea und ihrem Samstagsplausch vorbei schauen.
Später gehe ich natürlich zur Mutti. Bei der Essensversorgung gibt es heute Kabeljau. Da habe ich eine große Portion bestellt und werde mir die mit Mutti zu Mittag teilen. Das reicht locker für uns beide. Später will ich vielleicht mal noch in den Me*di*a-Markt, weil ich schon wieder ein Ladekabel geschrottet habe und Ersatz beschaffen möchte, bevor das letzte Kabel den Geist aufgibt.

Die traurigste Nachricht der Woche
Meat Loaf ist tot.
Der Sohn meinte gestern: Das ist auch für dich persönlich traurig. Ich glaube, das war damals deine glücklichste Zeit. Irgendwie hat er Recht.

Und sonst so?
Ich hatte euch doch noch ein Foto des fertigen Elfenhauses versprochen. Schaut mal, die Elfen sind daheim. Es brennt Licht.
Die wunderfeinen Bienen, die ihr dahinter erkennen könnt, haben "meine Mädels" auch selbst hergestellt.

Nun habt alle ein gutes Wochenende
und falls irgend möglich
bleibt gesund oder werdet es ganz schnell wieder.
Eure Mira

Samstagsplausch {15.01.2022}

Was gibt es schöneres, als an einem frühen Samstag Morgen die Woche Revue passieren zu lassen, und das an einem Rechner, dem der Schwager im Urlaub ein neues Display verpasst hat, so dass ich ohne die abenteuerliche Versuchsanordnung auskomme, alles wieder richtig erkenne und bei Schauen auf einen Bildschirm in ergonomischer Entfernung und Höhe auch keine so extremen Verspannungen mehr bekomme wie im letzten Jahr. Schon schön, dass der Läppi wieder richtig funktioniert. Dafür hat der Drucker den Geist aufgegeben. Zumindest zieht er kein Papier mehr ein. Mal sehen, ob ich den wieder hinbekomme.

Die Woche 02 in 2022
Samstag, 08. Januar 2022
Schon beim letzten Samstagsplausch hatte ich angekündigt, dass an jenem Samstag bei mir einiges los sein würde. Das war dann tatsächlich so, und anders als befürchtet, war es selbst nachdem die Katl wieder fort war, noch ein guter Tag. Es war insgesamt ein guter Tag und deshalb habe ich über ihn auch mein WmdedgT? geschrieben.
Unterwegs zur Junghexe ging es ein Stück überland. Schön, oder? So friedlich.

Sonntag, 09. Januar 2022
Ich hatte der Mutti Saft versprochen. Und den bereitete ich dann auch zu.
Falls ihr euch fragt, was das Öl da soll. Nun, es sind ne Menge Karotten im Saft, deren wichtige Inhaltsstoffe fettlöslich sind. Aber, was erzähle ich da? Das wisst ihr ja alle.

Montag, 10. Januar 2022
Interessant, was meine Leute so tun. Zwei von ihnen bauen für die Schaufensterdekoration ein "Osterhasenhaus". Hier sieht man die Anfänge, inzwischen ist es fast fertig und ganz zauberhaft. Ich fotografiere es in der kommenden Woche noch einmal.
Am Nachmittag dachte ich, ich hätte muttifrei. Deshalb holte ich die Katl ab, um mit ihr den speziellen Einkauf nachzuholen. Danach wollte ich sie noch auf einen Tee mit zu mit lotsen. Doch schon auf dem Parkplatz vor den Einkaufszentrum erreichte mich ein Anruf: Wann kommst du denn?
Ähm, ich wollte heute mal nicht kommen.
Aber ich habe Hunger.
Jaaa???
Na, meine Suppe wird nicht heiß in dieser Mikrowelle.
Na komm, wir machen das jetzt mal gemeinsam.
Sie hatte nichts falsch gemacht. Ich vermute, die Tür war nicht richtig zu. Jetzt wurde die Suppe jedenfalls warm.
Na gut, da esse ich jetzt mal.
Und die Katl und ich strolchten durch den speziellen Laden.
Kaum waren wir wieder draußen, klingelte mein Telefon Sturm.
Wann kommst du denn nun?
Ich komme nicht, ich hab noch Wege zu erledigen.
Das sagst du immer. Aber du kannst doch trotzdem kommen. Ich warte doch so sehr.
Hm, also Planänderung mit Katl. Ich brachte sie noch schnell heim und huschte in die Drogerie. DAS musste sein. Dann fuhr ich zur Mutti. War ganz gut so. Sie hatte schon wieder ihre Tabletten durcheinander gebracht.
Nachdem ich, wie immer, 5.30 Uhr aus dem Haus gegangen war, kam ich 20.30 endlich wieder zu Hause an. Viel bekam ich an diesem Abend nicht mehr geregelt.

Dienstag, 11. Januar 2022
Dieser schöne rote Lack war der Grund, warum ich am Montag unbedingt noch in die Drogerie wollte. Etwas für mich tun. Ja.
Das ist gar nicht so einfach mit nur einer Hand die andere zu fotografieren. *kicher*
Am Nachmittag war wieder Muttizeit. Sie hatte sich etwas vom Fleischer bestellt und der Sohn hatte die Idee, sie mitzunehmen. Da kommt sie gleich mal raus. Vorher hatte ich von unterwegs noch ein paar andere Bestellungen mitgebracht. Das Wetter war so grau und nieselig und bäh, dass ich am liebsten Heim gefahren und in mein Bett gekrochen wäre. Aber nun hatte ich ihr ja versprochen, sie abzuholen. Vor dem Fleischer hopste sie aus dem Auto, kaum dass es stand. Da konnte sie plötzlich den Gurt allein lösen, dachte sogar an die Maske und musste überhaupt keine Hilfe haben. Da schau an. Beim Rückweg musste ich sie wieder stützen. Es wirkte, als hätte sie all ihre Kraft für den Fleischereibesuch zusammengenommen und dabei aufgebraucht. Über ihre Einkäufe freute sie sich wie ein kleines Mädchen.
Ach, ach, die kleine alte Frau.

Mittwoch, 12. Januar 2022
Für diesen Tag gibt es kein einzelnes Tagesfoto, sondern gleich zwölf, und zwar hier.

Donnerstag, 13. Januar 2022
Mein Oschatz-Tag.
Auch da wurde ein Haus gebaut. Allerdings nicht für Osterhäschen, sondern für Monster. Als ich am Morgen kam, gab es auf der Bodenplatte nur zwei leere Zimmer. Am Nachmittag… …zwei komplett eingerichtete Räume. Und alles wirklich aus Einzelteilen zusammengebaut, aus Pappe, Stoffresten, kleinen Holzstücken. Das wichtigste Utensil war die Heißklebepistole.
Das bringt mich wieder auf den Gedanken, den ich schon seit Jahren mit mir herum trage. Irgendwann, wenn ich in Rente bin, möchte ich ein Puppenhaus bauen.
In der Außenstelle war die Heizung ausgefallen. Der Monteur kam erst, als wir uns gerade auf den Heimweg machen wollten. Infolgedessen hatte ich heftige Kopfschmerzen. Ja, ich denke schon, dass es da einen Zusammenhang gibt, denn wenn man friert, atmet man nicht richtig durch. Außerdem muss in dieser Filiale den ganzen Tag über Maske getragen werden, zum Glück reichen für die Mitarbeiter OP-Masken aus. Nur die Kunden brauchen FFP2. Das ist in Sachsen seit 28.12. im Einzehandel Pflicht. *grrr*
Notiz an mich: Mal schauen, ob die ab 15. Januar geltenden Lockerungen in Sachsen auch für die Maskenpflicht gelten. OP statt FFP2 wäre schon eine gewisse Erleichterung.
Wegen der Kopfschmerzen fuhr ich direkt nach Hause, huschelte mich auf die Couch und schaltete mein Massagegerät ein. Verspannte Schultern zu lockern, kann gegen Kopfweh auch viel ausrichten. Der Schwester hatte ich eine diesbezüglich Nachricht gesendet. Sie hatte die Information auch dirket an die Mutti weitergeleitet. Trotzdem kam der Anruf: Da kommst du heute wohl wieder nicht???
Nö. Und diesmal wirklich.
Als ich von der Vorsorgevollmacht anfing und davon, dass ich die haben muss und es nichts bringt, wenn sie bei ihr im Schubfach liegt, wollte sie das Gespräch ganz schnell beenden.

Freitag, 14. Januar 2022
Ich war den halben Tag auf dem falschen Dampfer. Hab mir doch tatsächlich eingebildet, es wäre Valentinstag. Uiuiui, färbt die Tüddeligkeit der Mutti jetzt ab?
Vorbereitung für die Osterbasteleien. Die Teilnehmer drückten mir diese in die Hand. Die wollte Pocahontas haben, nicht dass die noch &qout;verschwinden". Dazu sage ich mal nix.
Was sie dann am Nachmittag daraus als Anregung für nächste Woche gezaubert hat, fotografiere ich am Montag. Ich habe es versäumt, weil wir über all der schönen kreativen Arbeit glatt den Feierabend verpasst haben. Und das am Freitag.
Am späten Nachmittag trudelte ich bei Mutti ein. Ich war so müde, dass ich am liebsten in ihrem großen Sessel etwas geruht hätte. Ging natürlich nicht. Aber die Mutti kramte in ihrer Schublade, um mir ihre Unterlagen zu zeigen. Es war wirklich alles gut geordnet und die Vollmacht habe ich nun an mich genommen.
Sie war ganz stolz, weil wir so viel geschafft hatten. Unterlagenkram mögen wir beide nicht.

Samstag, 15. Januar 2022
Die Waschfee ist schon fertig. Nur aufhängen muss ich noch. Dumm nur, dass das Wetter nicht hält, was die Vorhersage gestern versprach. Es sollte trocken bleiben und nun nieselt es.
Der Mutti hatte ich angekündigt, dass wir mal raus gehen. Das wird so, wie ich es mir vorgestellt hatte, bei dem Wetter nichts. Immerhin werden wir mal zum N-Markt pilgern. Ich brauche Karotten, denn die Mutti hat sich wieder Saft gewünscht und ich möchte auch welchen haben.
Mal sehen, was der Tag sonst noch bringt. Jetzt komme ich erst einmal zu Andrea und ihrem Samstagsplausch und dann, mal sehen.

Habt ein schönes Wochenende
eure Mira

Samstagsplausch {08.01.2022}

Den ersten Samstagsplausch in diesem Jahr habe ich verpasst, weil ich zu diesem Zeitpunkt noch im Urlaub war und im Hotel trotz kostenlosem WLAN eben kein WLAN hatte. Unser Zimmer lag am Ende des Ganges. Bis um Zimmer meine Schwester reichte das Signal, bis zu mir nicht und die Verbindung über mobile Daten war bei mir auch gleich Null.
Dafür hatte ich an diesem ersten Samstag des Jahres, der ja auch gleichzeitig überhaupt der erste Tag des Jahres war, einen richtig schönen Tag. Das begann schon damit, dass Sonnenstrahlen durch die Wolken blitzten.
Am Vormittag unternahmen wir einen kleinen Ausflug in die Wiehler Tropfsteinhöhle. Das hat mir sehr gut gefallen.
Am Nachmittag wollte ich mit der Mutti nochmal raus, weil sie sich wegen ihrer "Wackeligkeit" nicht mit in die Höhle gewagt hatte. In Nümbrecht fanden wir ein wunderhübsches Lokal, das Pfannkuchenhaus. Insgesamt war das ein sehr schöner Neujahrstag für mich.

Sonntag, 02. Januar 2022
In diesem hübschen Haus haben wir die letzte Woche verbracht. Nun hieß es Abschied nehmen. In strömendem Regen starteten wir die 478 km lange Heimreise. Die Mutti schlief fast die ganze Zeit, nachdem sie mich in der Nacht wieder in Atem gehalten hatte.
Als wir nach Thüringen kamen, wurde das Wetter besser. An kamen wir im Spätnachmittagssonnenschein.

Montag, 03. Januar 2022
Nun ist der neue Kalender eingeweiht und die ersten Seiten zeigen schon Aktivitäten.
Der erste Arbeitstag nach dem Urlaub tat sehr gut.
Ich wurde mit so viel Freude und Zuneigung empfangen, das tat sehr gut und lenkte vom Mutti-Dilemma ab.

Dienstag, 04. Januar 2022
Eine Kollgin hat für jede von uns ein Armband geflochten. Und eines für meine Junghexe. Das löste große Freude aus. Eine so schöne Geste.

Mittwoch, 05. Januar 2022
Die Weihnachtsdeko verschwindet, aber für Osterdeko ist es uns noch zu früh. Also zieht erst noch ein wenig Winter bei uns ein.

Donnerstag, 06. Januar 2022
Hochneujahr. In manchen Bundesländern ist Feiertag. Bei uns nicht, deshalb arbeite ich an diesem Tag gleich mal an einem andern Ort. Da war ich noch nie. Also, in Oschatz schon, aber nicht in unserer Außenstelle. Ab diesem Jahr werde ich einen Tag in der Woche dort arbeiten, wahrscheinlich immer donnerstags. Diesmal war erst einmal viel Kennenlernen dabei, denn wenn auch das Konzept überall gleich ist, hat doch jeder Standort seine Eigenheiten. An diesem gibt es jede Menge tolle Deko. Passt nicht ganz zur Jahreszeit, aber es hat mir so gefallen, dass es heute zu meinem Tagesfoto geworden ist.
Apropos Tagesfoto: Bis jetzt hatte ich jeden Tag eines. Ich rechne jedoch damit, dass ich das nicht lange durchhalten werde, wirklich jeden Tag etwas zu finden, das ein Bild wert ist. Deshalb nehme ich mir das als Projekt für das Jahr 2022 gar nicht erst vor.

Freitag, 07. Januar 2022
Als ich am Morgen in mein Büro kam, stand ein kleines Glück auf dem Schreibtisch. Das hat mich sehr gefreut. So kenne ich meine Pocahontas. Was da Ende letzten Jahres wegen Krankheit, Stress und Überarbeitung los war, das waren nicht wir. Beide nicht. Jetzt ist alles wieder schön. Und wir lassen uns nicht wieder so vereinnahmen, dass wir uns dabei selbst verlieren. Das haben wir uns vorgenommen.
Wie war das noch gleich mit der Selbstfürsorge?
Die betrifft nicht nur mich.
Gegen Mittag waren die Fahrer aus Leipzig da. Nun ist meinem Auto endlich wieder ein Licht aufgegangen.

Katl hat Geburtstag. Ich wollte sie gern besuchen und ein paar schöne Stunden mit ihr verbringen. Ganz besonders schön fand ich, dass ich dabei ihre Nachbarin Nadja persönlich kennenlernte. Eine ganz herzerfrischende Frau ist das. Auch ein Wiedersehen mit Kalts Schwägerin gab es. Wir tranken Tee miteinander. Katl hatte einen Kuchen gebacken. Weil sie jedoch weiß, dass ich für Süßes nicht so zu haben bin, hatte sie für mich noch einen Salatteller und Gemüseburger. Hach, schön. Ganz am Ende saß ich noch ein wenig allein mit Katl und wir ließen unsere Gedanken schweifen.

Samstag, 08. Januar 2022
Heute kommt nun der Heizungsableser. Da muss ich zwischen 12.30 Uhr und 14.30 Uhr zu Hause sein. Das zerreißt den Tag. Andererseits ist es gar nicht so schlecht, auch mal einen Tag daheim zu sein. Das hatte ich den gesamten Urlaub nicht und natürlich auch danach nicht. Das wird gut. Am Vormittag kommt die Katl vorbei. Am Nachmittag, wenn der Ableser durch ist, hatten wir eine Stipvisite zum wiedereröffneten "Russenladen" geplant. Das werden wir nach Möglichkeit auch tun. Außerdem hab ich nun schon wieder eine Verabredung mit der Junghexe. Sie rief gestern an und genau bei ihr habe ich das Nein-Sagen geübt. Es hätte mich auch tatsächlich unter Druck gesetzt, noch am Abend nach dem Geburtstag zu ihr zu fahren. Ich war ohnehin schon kaputt und wollte nur noch auf meine Couch. Es war richtig, sie auf heute zu vertrösten. Ich kann auch bei ihr nicht immer springen, wenn sie ruft, obwohl ich sie unendlich lieb habe.
Die Waschfee grummelt schon vor sich hin. Ich habe noch immer nicht alle Urlaubsklamotten durchgewaschen, was hauptsächlich daran liegt, dass ich bei diesem Wetter nicht ausreichend Trockenkapazitäten habe.
Ach so, ja, natürlich werde ich nach Katl und Laden und Junghexe noch zur Mutti fahren. Schließlich war ich gestern nicht dort. Vermutlich wird es deswegen Vorwürfe geben. Da stelle ich dann meine Ohren auf Durchzug und mache es, wie sie sonst, ich rede einfach was anderes. Anders als sie werde ich etwas freundliches, schönes erzählen. Das lenkt sie dann hoffentlich in eine Postiv-denken-Richtung, wenigstens für eine Weile.

Und was habt ihr für das Wochenende geplant? Solltet ihr arbeiten müssen, wünsche ich euch, dass es nicht so heftig wird. Und habt ihr entspannende oder kreative Pläne, dann mögen sie euch gelingen.
Habt es fein.
eure Mira