12 von 12 im September

Wenn Caro von Draußen nur Kännchen wieder unsere Beiträge zu
12_von_12
sammelt, hoffe ich diesmal auf schöne und abwechslungreiche Fotos, denn der 12. fällt auf einen Sonntag. Freilich, die Gammel-Sonntage bieten auch nicht wirklich Abwechslung, aber da wir gestern keinen Ausflug machen konnten, wäre das heute eine gute Gelegenheit.

7:40 Uhr
Besser, ich stehe auf, denn ich will noch etwas vorbereiten, was ich nachher als Verpflegung mit auf den Ausflug nehmen möchte.
The making of
Nudeln kochen muss ich nicht fotografieren. Wichtig ist, dass sie stark gewürzt werden, also kräftiges Salzwasser und vielleicht eine Knobizehe mitkochen oder ein paar Salbeiblätter. Ein Stängel Bohnenkraut ginge auch. Oder Basilikum.
Die fertigen Nudel dann auf Schaschlikspieße fädeln.
Tomaten- oder Paprikasoße {am besten selbstgemachte} daraufstreichen, auch diese darf noch etwas nachgewürzt werden.
Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnittel, Kochschinken fein geschnitten und Paprika möglichst klein geschnippelt auf die Spieße verteilen.
Viel Reibekäse drüber krümeln. Richtig viel. Hier waren es 250 g. Nach 15 Minuten bei 150° Umluft sah es dann so aus.
Gegen Mittag
Nach einigen Irrwegen, weil ich nicht so recht wusste, wohin unser Weg führen sollte, kamen war am Markkleeberger See an. Ich wäre gern mit den Füßen ins Wasser gestiegen, aber die Steine am Ufer waren glitschig und ich hatte Sorge, samt Kamera ins Wasser zu fallen. Das ließ ich lieber bleiben. Auf einer schönen Holzbak in der Sonne genossen wir unser Picknick. Die Mutti war von meinem "Nudelauflauf am Spieß" sehr angetan.
Ein Stück weiter am Ufer kam ich dann doch noch dazu, mit den Füßen ins Wasser zu steigen. Herrlich.

Weil es uns nirgends lange hält, fahren wir weiter an den… Störmtaler See

Nächster Halt Threna
Schon auf dem Heimweg finden wir diesen winzigen Park. Unter einer Linde gibt es da einen hölzernen Tisch mit zwei Bänken, wo wir Muttis Kaffee aus der Thermoskanna in Pappbecher umfüllen. Die Kleine Frau hatte die Kaffeetassen vergessen. Macht nix, als eingefleischter Camper hab ich noch eine halbe Stange Becher im Kofferraum.

Wieder zu Hause
Gleich vom Parkplatz aus gehe ich direkt zum Trockenplatz. Die Wäsche hatte ich gestern Nachmittag aufgehängt. Als es aber soweit war, dass ich sie hätte abnehmen können, rief die Weinkönigin an. Gespräche mit ihr dauern immer sehr lange. Als wir fertig waren, war es dunkel und ich hatte keine Lust mehr, nochmal über den Trockenplatz zu stolpern. Und heute Morgen war die Zeit knapp. Nun aber! Wie gut die Wäsche riecht, wenn sie draußen getrocknet ist.

Auf dem Balkon genieße ich noch einen Milchkaffee und nehme meine angefangene Socke mit hinaus.
Dann senkt sich der Abend über den stillen Hof. Auf dem Foto sieht es heller aus, als es tatsächlich ist. Stricken kann ich bei dem schwindenen Licht nicht mehr.
Also wechsle ich nach drinnen auf die große Couch und stricke noch ein Stück weiter.

Ich habe dann noch meine Kleider für morgen gerichtet, hatte aber keine Lust mehr auf Fotos. Deshalb bleibt das jetzt so.
Und das waren wieder meine 12 von 12 im September

Gute Nacht.

In früheren Jahren
September 2020
September 2017

6 Gedanken zu “12 von 12 im September

    1. Ich mache das aus Zeitgründen, weil ich mir dann morgens die böse Überraschung erspare, dass die Leggins blau und das Drunterziehchen grün ist, während das blaue noch auf der Leine hängt. Bei mir Chaotentante ist da ein klein Wenig Planung hilfreich.

      Mit den Ausflügen möchte ich zum Einen aus dem Alltag ausbrechen, zum anderen schöne Erlebnisse und Erinnerungen schaffen, von denen man später zehren kann. Man gönnt sich ja sonst nichts 😉
      Liebe Grüße
      von Mira

  1. Nudelspieße, das ist mir jetzt ganz neu. Aber sie sehen toll aus und schmecken bestimmt sehr lecker.
    So viele Seen in der Nähe – da seid ihr zu beneiden. Sehr schöne Fotos!
    Liebe Grüße
    Ingrid

    1. Die vielen Seen, liebe Ingrid, sind alles sogenannte Tagebaurestlöcher.
      Davon haben wir hier in der Leipziger Umgebung bis hinüber in die Lausitz jede Menge. Ein Problem an diesen Seen ist, dann die Uferregionen von gierigen Immobilienfirmen aufgekauf und “hochwertig” bebaut wurden. Die Folge sind befestigte Ufer, bebaute Ufer, umzäunte Ufer. Kaum mal ein Stück Strand, und wenn, dann natürlich eingezäunt…
      Ein Genuss ist das nicht wirklich. Für Ausflüge mit Mutti ist das einigermaßen günstig, weil ich fast überall bis nahe ans Wasser mit dem Auto fahren und dann für 2 bis 3 Euro pro 30 Minuten parken kann. Aber so richtig schön finde ich das nicht. Für die alte Dame aber gut zu laufen auf den gepflasterten Uferpromenaden.
      Naja, man kann nicht alles haben.

  2. Guten Morgen Mira,
    die Nudelspiesse sehen sehr lecker aus.

    Man findet meistens schöne Stellen wenn es kein festes Ziel gibt.

    Früher habe ich auch meistens am Vorabend die Kleidung für den nächsten Tag rausgesucht. Aber es gab auch schon morgens wetter mäßig Überraschungen, so dass eine Umplanung nötig wurde.

    Wünsche dir eine schöne Woche.

    Grüße
    Hannelore

    1. Oh ja, Überraschungen gibt es natürlich immer mal wieder. Ich suche mir trotzdem gern abends heraus, was ich morgens brauche, weil ich mir einbilde, dass dann am Morgen alles schneller geht. Wahrscheinlich stimmt das gar nicht, aber es beruhigt mich. So hat eben jeder seine Macken *lach*

      Auch dir eine schöne Woche voller Episoden
      Lieb grüßt
      die Mira

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