12 von 12 im September

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Wie immer gesammelt von Caro, der ich dafür herzlich danke.
Frühstück auf dem Balkon. Da ich nur Milchkaffee frühstücke, geht das mit der kleinen Leiter als Tisch.Die Bank möchte schnell noch geputzt werden. Die ist ja völlig verkleckert.
Dann ist auch schon die erste Trommel Wäsche fertig und kann in der anderen Ecke des Balkons vor sich hin trocknen.
Ich probiere indessen die neuen Kleider an, von denen leider kein einziges passt. Das liegt leider nicht daran, dass ich mich beim Bestellen in der Größe vertan hätte {das könnte man ja korrigieren}. Nein, es liegt einfach daran, dass die Schnittdesigner überhaupt nicht auf die Idee gekommen sind, dass Frauen, deren dicke Hintern eine Größe 52/54 benötigen, vermutlich auch eine passende Oberweite haben. Die Kleider passen in der Taille und haben um den dicken Pops herum noch angenehm viel Spiel. Nur um die Brust herum sind sie teilweise schmaler als an der Taille. A-Form. Passt mir nun mal nicht.
Auf dem Weg zum Auto werde ich kritisch beobachtet. Wo will sie denn bloß hin? Und was hat sie da Knisterndes in dem großen Beutel? {Lehrgut, denn die Mutti will zum N-Markt. Das nutze ich gleich zum Entsorgen.}
Nach dem N-Markt fahren wir noch ins Paunsdorf Center. Und das ist die Ausbeute:
Das nasche ich natürlich nicht selbst, sondern bringe es meinen Leuten mit, die auf einem Tischchen bunte Teller und Schüsseln angerichtet haben, zu deren Füllung ich ein wenig beitragen will. Und der Kaffee ist für die Jungs, die in der letzten Woche jeden Tag für mich Kaffee mitgekocht haben.
Interessant, was ich in der Drogerie alles bekommen habe für nicht mal 10 Euro. Da kann ich mich mit der Haarpflege austoben.
Dem Rechner, den der Schwager vorletzte Woche für mich aufgemotzt hat, spendiere ich noch eine neue Maus samt Tastatur. Ich kann mit Laptop-Tastaturen nicht wirklich schreiben, vertippe mich andauernd, verrrutsche in den Zeilen und verliere deshalb sehr schnell die Lust an längeren Texten. Und die alte Maus war einfach nur gruselig, was auch der Grund war, warum ich am Samstag Morgen den Eintrag zum Samstagsplausch abgebrochen hatte. Das war einfach kein Arbeiten. Nun aber!
Daheim prangt in seiner ganzen Hässlichkeit ein Zettel an der Haustür. Ab der nächsten Woche werden die Balkonbrüstungsabdeckungen erneuert und man soll doch bitte sämtliche Anbauten und Blumenkästen entfernen. Ich hab dieses Jahr keine, finde es aber trotzdem heftig, diese Ankündigung zwei Tage vor Beginn der Arbeiten anzubringen. Die meisten Mieter haben ihre Balkons sehr liebevoll gestaltet und bepflanzt. Das muss nun alles herunter gerissen werden. Und was, wenn jemand verreist ist und dieses Wochenende den Zettel gar nicht sieht? Nicht schön! Rücksichts- oder zumindest gedankenlos. Wie so Vieles.
Schnell verpacke ich noch zwei Paar Socken und hätte mal beim Fotografieren besser auf den Lichteinfall achten sollen.
Und dann…
…bin ich auch schon wieder unterwegs. Es herbstelt. Sieht aber schön aus, so im Abendlicht.
Zum Herrnholz. Ich bin angekommen.
Ein wunderschöner Abend nimmt seinen Lauf und endet erst weit nach Mitternacht.

12 von 12 im Septembert 2017

Ein Gedanke zu “12 von 12 im September

  1. Hallo,
    hatte Dich schon vermisst 😉
    Tatsächlich hat auch der Herbst schöne Motive, wie man an Deinen Bildern sehen kann.
    Das mit den Kleidern ist wirklich schade. Vielleicht findest Du noch welche mit einem passenderen Schnitt.
    Liebe Grüße
    illy

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