Besser als gedacht…

Vor dem Termin am Donnerstag Nachmittag war mir schon die ganze Woche etwas bang.
Jolanda sollte abgemeldet werden. Endlich. Bisher hatte ich das immer noch hinaus geschoben. Aber in dieser Woche musste es passieren. Warum unbedingt jetzt? Jolanda war vor 17 Jahren am 10. Dezember zugelassen worden. Deshalb wurde die Kfz-Steuer jedes Jahr am 10. Dezember fällig. {Blöd, so kurz vor Weihnachten.} Da Jolanda ein sehr altes Dieselfahrzeug ist {EU 4-Norm, darüber spricht schon gar niemand mehr}, ist die Steuer empfindlich hoch. Die wollte ich nicht noch einmal bezahlen müssen. Klar würde ich sie anteilig zurück bekommen, aber das würde doch ein wenig dauern, also sollte die Abmeldung vor der nächsten Fälligkeit erfolgen. Und das war also gestern. Das war der einzige Tag der Woche, an dem die Zulassungsstelle etwas länger geöffnet hat {bis 17 Uhr}. Eine Online-Terminvergabe war nicht mehr möglich, dazu hatte ich mir das zu spät überlegt. Also musste ich Wartezeit einplanen. Ich wusste nicht genau, wo in diesem riesigen Komplex des technischen Rathauses die Zulassungsstelle ist, ich wusste nicht, wo man dort parken kann. Ich rechnete mit ewiger Wartezeit. Und es war nicht mein einziger Termin an diesem Feierabend, denn der Einkauf mit Mutti konnte nicht auf den Freitag verschoben werden, weil die kleine alte Dame zu einer Feier eingeladen ist.
Super pünktlich ging ich von der Arbeit weg. Die Fahrt ging problemlos vonstatten, ein Parkplatz war schnell gefunden. Dann irrte ich ein wenig herum, um den richtigen Eingang zu finden. Der Wartebereich war sehr voll, aber es ging rasend schnell voran. Die Abmeldung war eine Kleinigkeit und ich fragte mich, warum mir vor diesem Termin so gegraust hatte. Albern. Hach.
Der Heimweg gestaltet sich etwas schwierig, weil ich nun eine Stunde später als sonst auf dem Weg aus der Stadt hinaus war. Die Straßen waren deutlich voller und weil ich nun aus einer anderen Ecke von Leipzig kam, wusste ich natürlich nicht, welche Straßen gesperrt waren und musste ein paar Umwege fahren.
Als Entschädigung wartete Mutti mit einer leckeren Kartoffelsuppe, die ich verputzte, bevor wir zum N-Markt fuhren.
Den Besuch in der Bücherei hätten wir nicht mehr geschafft, doch dafür hatte ich vorgesorgt, indem ich die Ausleihe all unserer Bücher telefonisch bis 3. Januar verlängert hatte. Eine weitere Aufgabe hatte ich schon vor Dienstbeginn erledigt. Mutti hätte beinahe die Stollen bei einem Bäcker gekauft, der zu einer Kette gehört. Dagegen hatte ich bereits interveniert, denn ich wollte sie bei "meiner" kleinen Bäckerei kaufen. {@Andrea, falls du das hier liest, Volz in Portitz probiere ich auch noch.} Nun wollte es die Mutti aber unbedingt diese Woche noch wissen. Also beeilte ich mich am Morgen, um noch vor der Arbeit eine ganze Stolle und zwei Probier-Scheiben zu besorgen.

Ähm ja, als ich gegen 19.30 Uhr daheim ankam, freute ich mich, wieviel ich an diesem Tag wieder geschafft und erledigt hatte. Nun war Zeit, einen leckeren Tee zu zu genießen und einfach die Seele baumeln zu lassen.

Selbst ist die Frau…

Am Dienstag Morgen nahm ich die Bedienungsanleitung mit zur Arbeit und bat meine rumänische Mitarbeiterin, mir den Abschnitt der seltsamen Warnleuchte zu übersetzen. Heraus kam, dass ich umgehend eine Werkstatt aufsuchen soll. Das beschäftigte mich eine Weile, bis ich auf die Idee kam, den Reifenmenschen noch einmal anzurufen, der etwas von einem Reset des Reifendruckkontrollsystems sagte und es stünde in der Anleitung, wie man das macht. Ich stellte mich offenbar zu "mädchenhaft" an, so dass er meinte, ich sollte zum Feierabend noch mal vorbei kommen. Na gut, dann eben so.
Mit Janine wollte ich mich in der Therme treffen. Da sie aber auch erst noch einen Termin hatte, hätte das mit der Werkstatt noch gut zusammen gepasst. Doch dann… kam ich mir blöd vor, zur Werkstatt zu fahren, wegen einer Sache, die im Betriebshandbuch steht. Das muss ich doch selbst hinbekommen! In einem kleinen Stau, blätterte ich noch mal im Handbuch und entdeckte ein Symbol, das ich an meinen Armaturen schon gesehen hatte. An der nächsten roten Ampel probierte ich das aus. Und tataaaa… das Auto spurte wieder. Hach.
Jetzt hatte ich plötzlich Zeit, die ich nutzte, um wieder einmal zum Lentaladen zu fahren und ein paar russische Leckereien einzukaufen.
Dann war es Zeit für die Therme. Janine war auch gerade eingetroffen. Und sie hatte eine Überraschung für mich. Ich hatte doch neulich herumgejammert, dass ich keinen Adventskalender habe. Nun brachte sie mir einen mit. Schaut mal, wie lieb.

Da schon der 4. Dezemeber war, konnte ich am Abend gleich vier Türchen öffnen {Teebeutel herausziehen}. Seht mal, die schönen Sprüche.

Wermouthstropfen:
Als wir den Saunabereich verlassen wollten, war dort der Fußboden dermaßen nass, dass ich ausrutschte und einen astreinen Ausfallschritt hinlegte. Das linke Knie knallte auf den Boden. Das war nicht weiter schlimm, nur kam ich bei dem glatten Untergrund gar nicht so schnell wieder hoch. Als ich dann in der Umkleide mein Knie betrachtete, war es schon ziemlich dick und blitzeblau. Tststs, was einem so alles passiert.
Meine Freude an dem schönen Abend konnte der Sturz nicht trüben.

Was für ein Wochenende…

Ich sag es mal gleich vorweg, Fotos habe ich keine gemacht. Warum? Weil ich sehr eingespannt war und mir zum fotografieren die Ruhe fehlte.
ABER es war ein ganz tolles Wochenende.
Nachdem meine Schwester mir am Freitag tatkräftig geholfen hatte, das Auto zu beladen, startete ich am Samstag, 25. August in Richtung Neckeroda. Das Geschenk, das ich mitnehmen wollte, ließ ich dann doch besser daheim, weil ich es unter Zeitdruck nicht so schön verpacken konnte, wie ich gern wollte und weil außerdem ein kleiner Teil fehlte, der nicht zwingend notwendig gewesen wäre, das Ganze aber abgerundet hätte. Wie lustig, dass mich dann Eva empfing mit den Worten: Dein Geschenk habe ich nicht mitgebracht, weil ich mit einem Teil davon nicht zufrieden war. Unter Zeitdruck wäre das auch nichts mehr geworden. Hach, wie gut ich das verstehen kann und wie froh ich bin, da jemanden zu wissen, der mich versteht.
Nach dieser Begrüßung war dann Eile geboten. "Komm, komm, wir brauchen deinen Pavillon." Klar, der musste erst stehen, damit man sehen konnte, ob wir einen anderen überhaupt noch aufbauen, was wir letzten Endes bleiben ließen. Dann schnell Auto wegfahren und danach die Tische hübsch dekorieren. Ich fühlte mich etwas gestresst und hätte mit mehr Ruhe gern alles schöner dargestellt, allerdings hätte ich die Ruhe vielleicht auch drei Tage früher schon gebraucht, damit ich an ein paar schöne Ausstattungsteile gedacht hätte, die ich erst vor Ort vermisste. Die Besucher allerdings vermissten nichts, schwelgten in meinen Garnen, in den Farben und ich hatte gut zu tun. Wie im Flug verging die Zeit und man merkte ihr Vergehen hauptsächlich daran, dass zu vorgerückter Stunde der Rücken und die Füße zu schmerzen begannen. Dann gab es noch mal schwere Arbeit beim Abbau. Die Kartons mussten ja irgendwie auch wieder rein ins Auto.
Auf dem Heimweg hat mich das Navi noch ein wenig in die Irre geleitet. Erst als ich "meine" Strecke fuhr, fiel der Dame wieder ein, wolang sie mich eigentlich hätte schicken müssen. Zu Hause, also bei Mutti empfing mich die Schwester mit dem dringenden Wunsch, dass ich sie noch zum Stadtfest begleite. Ich war so fertig von 2 mal 1,5 Stunden Fahrt, je 2 Stunden Auf- und Abbau und weiteren 6 Stunden Markttreiben. Ich wollte nur noch ins Bett. Aber die Schwester ist ja extra wegen des Stadtfestes aus der Pfalz gekommen. So mochte ich ihr das auch nicht abschlagen, habe ihr aber den ganzen Weg die Ohren vollgejammert, dass ich kaum noch laufen kann und mir alles weh tut. Als wir dann aber auf dem Festplatz angekommen waren, einen schönen Sitzplatz gefunden hatten und der Band zuhörten, ging es mir immer besser und es wurde noch ein richtig schöner Abend mit einem Gläschen Rotwein.
Als ich in meiner Wohnung ankam, war bereits seit einer halben Stunde Sonntag, 26. August. Den nutzte ich zum Ausruhen und zunächst zum Ausschlafen. Bis nach 8 Uhr blieb ich im Bett, dann fütterte ich die Waschfee. Ansonsten träumte ich ein wenig herum, telefonierte eine Weile mit Evchen, um den Markttag noch ein wenig zu reflektieren. Zwischendurch nadelte ich an einem Tuch weiter, das ich auf dem Markt mal wieder hervorgeholt hatte.
Nach einer weiteren Trommel Wäsche und einem Mittagsschläfchen {der pure Luxus} beschlossen der Sohn und ich, uns mit einem Döner zu stärken und dann in die Lagerbox zu fahren und das Auto zu entladen. Das ging recht schnell. Den Tag beschloss ich bei herrlichem Abendsonnenschein strickenderweise und ging ausnahmsweise früh zu Bett.
Schön war das.

WmdedgT – November 2017

Weil heute Sonntag, 05. November ist, gibt es bei Frau Brüllen wieder die Linkparty zum Thema Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Tja, und was habe ich denn nun gemacht, an diesem Sonntag, den ich so herbeigesehnt hatte nach meinem chaotischen Oktober?
01:29 Uhr
Ich wache auf, als der Sohn heim kommt. Dabei hat er sich extra leise verhalten, um mich nicht zu stören. Aber es ist eigenartig: Da kann man noch so alt werden, da können die Kinder noch so erwachsen sein, da können sie schon seit Jahren eigene Wohnungen haben, und man verlässt sich darauf, dass sie ihr eigenes Ding machen und macht sich eigentlich auch keine Sorgen. Aber wenn sie nachts in die elterliche Wohnung kommen, ist man wach. Da kann man gar nichts dagegen tun. Auch wenn man sonst weder schwere Gewitter hört, noch den Zug, der 15 m neben der Gartenlaube vorbei donnert, wenn das Kind zur Tür herein schleicht, wacht man auf. Geht euch das auch so?
Wir schwatzen kurz, dann schlafe ich wieder ein.

05:10 Uhr
Ich wache auf, weil das unter der Woche meine Zeit ist, betrachte den dicken runden Mond, der zum Fenster herein lunst und freue mich, dass ich mich noch einmal umdrehen kann.

07:23 Uhr
Nun ist aber Aufstehzeit. Ja, es ist Sonntag. Und nein, ich fühle mich nicht ausgeschlafen. Aber ich habe mir einen dicken Ordner von der Arbeit mitgebracht, der bearbeitet werden will. Am Montag Morgen muss alles fertig sein. Es ist eigentlich nicht mein Job, diesen Ordner zu pflegen und ich bekomme die Stunden weder bezahlt, noch kann ich sie abbummeln. Aber die Lieblingskollegin hat sich sogar drei solcher Monster mit heim nehmen müssen. Also will ich sie ein wenig unterstützen, indem ich das Chaos aufarbeite, dass uns ein anderer Kollege {ein echtes K*o*l*l*e*g*e*n*s*c*h*w*e*i*n} eingebrockt hat.
Aber zu allererst mal nen Kaffee. Und dann noch mal schauen, ob beim Samstagsplausch von gestern noch Einträge hinzu gekommen sind. Und überhaupt, es ist Sonntag. Da darf es ruhig angehen.

09:00 Uhr
Der Sohn steht auf. Ich unterbreche die Arbeit, die ich noch gar nicht so richtig begonnen habe, um Frühstück zu machen. Ich fülle Croissants mit Schinken und Käse. Anderer Schinken, als sonst. Anderer Käse. Sie werden besser, auch wenn sie diesmal ein wenig dunkler sind als sonst.
Ach ja, ich genieße es, meinen Backofen wieder hier zu haben. Die letzten Jahre stand er im Werk. Nun ist er wieder hier, und ich habe Spaß daran, schnell mal etwas zu backen oder zu überbacken. Hach.

Gegen 11:00 Uhr
Die Arbeit zieht sich. Das ist aber auch ein Durcheinander, was der Typ da fabriziert hat. Wozu haben wir denn Lehrpläne, wenn es immer wieder Leute gibt, die meinen, sich nicht daran halten zu müssen? Nicht mal ansatzweise. *grrr*

13:39 Uhr
Geschafft Naja, zumindest der größte Teil. Ein Akt ist noch übrig, aber der müsste die genaue Kopie eines anderen sein. Da sollte ich nur noch die Namen ändern müssen. Das kann ich später machen oder morgen früh. Jetzt will ich erst mal was anderes machen und noch was vom Sonntag haben. Und zuallererst Mutti anrufen.
Sie ist gerade dabei, ihren Kleiderschrank auszumisten. "Alles altmodisch", sagt sie. Da kommt einiges zusammen für den Kleidercontainer.
Das Gespräch zieht sich. Als wir uns verabschieden, ist es 14:45 Uhr und zu spät für ein Mittagsschläfchen. Ich würde gern etwas unternehmen. Irgend etwas, aber ich fühle mich schlapp und unausgeglichen. Also klumpere ich herum, lese, trinke Kaffee, schwatze mit dem Sohn, der gern in den Garten gefahren wäre. Doch inzwischen regnet es.

19:00 Uhr überlege ich, dass es doch besser ist, den letzten Akt heute noch zu bearbeiten. Da habe ich es weg. Während ich mich damit beschäftige, stelle ich fest, dass es doch einige Unterschiede gibt und bearbeite den Akt dann noch einmal ganz von vorn.

20:30 Uhr Bin ich dann aber wirklich fertig. Ich treibe mich noch ein wenig im Netz herum. Lese verschiedene Mails und entdecke eine ganz zauberhafte von Corinna, zu deren Adventsfilzkurs ich mich angemeldet habe. Den Screenshot muss ich euch einfach zeigen. 171105_2130
Nun bringe ich noch diesen Eintrag zu Frau Brüllen und dann gehe ich ins Bett.

Kommt alle gut in die neue Woche.

Schnell noch…

1. Die Nachrichten mag ich mir am liebsten gar nicht mehr anhören. Es ist doch gruselig, was in der Welt so passiert und in Deutschland auch.

2. Mit handgestrickten Socken bekomme ich nie kalte Füße.

3. Herbstferien, was ist das? 😉

4. Ans Meer fahren müsste ich mal wieder.

5. Mal so ganz unter uns gesagt, pst, wir sind hier nicht unter uns. Deshalb sag ich lieber nüscht.

6. Heute noch mal großes Räumaktion, dann haben wir es hoffentlich baldgeschafft.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Hexe, die hoffentlich über’s Wochenende kommt. Samstag habe ich weiter packen und räumen geplant und Sonntag möchte ich vielleicht endlich damit fertig werden.

Den Freitagsfüller, wie immer, von Barbara.

Sieben Sachen Sonntag {15.10.2017}

Du hast keinen SiSaSo geschrieben merkte die Freundin schon vorletzte Woche an. Letzte Woche sagte sie dann nichts mehr, aber auch da fehlte mein Eintrag zu SiSaSo. Die beiden Sonntage {01. und 08. Oktober} waren nicht so berichtenswert und Fotos gab es auch keine. Inzwischen ist die Zuversicht zurückgekehrt, hat den dicken grauen Wolken den Platz streitig gemacht, denn ich habe schon viel geschafft und weiß, dass ich nun auch den Rest schaffe. Schließlich bin ich nicht allein, sondern habe tolle Freunde, die mich tatkräftig unterstützen. Deshalb war der Sonntag, 15. Oktober ein sehr schöner Tag, der der Entspannung galt.
Da es das SiSaSo-Format in seiner ursprünglichen Form nicht mehr gibt, werde ich nicht nur zeigen, was ich mit meinen Händen getan, sondern was ich überhaupt an diesem Tag unternommen habe.
4:11 Uhr erwachte ich aus einem chaotischen Traum und musste zunächst einmal mein Bett wieder herrichten, denn so konnte es nicht bleiben.171015_050850Nebenbei bemerkt, was da so als Knäuel auf den nackten Matraze liegt, ist ein Spannbettlaken. Trotzdem hatte es sich um meine Füße gewickelt. Da wundert es wohl niemanden, dass ich nicht erholt bin, wenn ich während des Schlafes derartig herumwirtschafte. 😉
Gegen 6:30 Uhr stellte ich fest, dass ich wohl doch nicht noch einmal einschlafe und beschloss, wenigstens meiner angefangenen Socke ein paar Runden hinzu zu fügen.171015_120218
Am Vormittag entschied ich mich trotz niederschmetternder Müdigkeit dafür, doch nicht ins Werk zu fahren, sondern das schöne Wetter zu genießen und Mutti und die Katl mit auf einen Ausflug zu nehmen. Während ich vor ihrer Haustür auf Mutti wartete, entdeckte ich diesen hübschen Herbstboten.171015_122418
Um die Mittagszeit erreichten wir Bad Dürrenberg und das Gradierwerk.171015_132451.
Den Nachmittag verbrachten wir im Kurpark. Betrachteten hübsche Herbstbepflanzungen…171015_141631
…ließen uns vom Solezwerg zu Geschichten inspirieren…
171015_143512
…wandelten zwischen Palmen…
171015_152831
Auf dem Heimweg war ich so müde, dass ich den mit Katl geplanten Saunabesuch für diesen Abend absagte und mich lieber auf meine Couch kuschelte. So wuchs die Socken dann am Abend noch ein paar Runden über die Ferse hinaus.
Es war ein schöner Tag, ein gelungener Ausflug, besonders, weil keine von uns vorher schon einmal in Bad Dürrenberg gewesen war. Es ist doch immer schön, wenn man in der näheren Umgebung etwas Neues entdecken kann.

Samstagsplausch {14.10.2017}

Wie schön, es ist wieder Plauschzeit bei Andrea. Wollt ihr wissen, wie meine Woche verlief? Ich erzähle es euch gern. Seid aber gewarnt: Es war, wenn möglich, noch chaotischer, als letzte Woche. Allerdings mit positivem Vorzeichen.
Noch nicht ganz so positiv verlief der Sonntag, 08. Oktober. Da schleppte ich noch eine Menge grauer Wolken mit mir herum und bekam nichts so recht auf die Reihe. Am Nachmittag wurde es dann besser, als der Sohn noch mal kurz ins Hotel musste und ich ihn von dort wieder nach Hause holte. Er kam nämlich noch mit ins Werk und die erste kleine Räumaktion nahm ihren Lauf. Wir räumten die Vitrinentische aus, die Evchen am kommenden Mittwoch abholen wollte. Nachdem der Anfang endlich gemacht war, ging es mir schon besser. Die Zuversicht, dass alles zu schaffen sein wird, kehrte zurück. Als ich dann am Abend noch das Online-Check-In bei der Fluggesellschaft ausprobiert hatte und dieses total einfach und selbsterklärend vonstatten ging, hatte plötzlich auch die Dienstreise all ihren Schrecken verloren. Ich frage mich sowieso, weshalb ich mich damit so schwer getan hatte. Schließlich habe ich schon alle möglichen Reisen organisiert, mit Zügen, Schiffen, Bussen, ins Ausland, wohin auch immer, mit Sprachkenntnissen und ohne. Es hat alles immer sehr gut funktioniert. Warum mir das diesmal soviel Sorge bereitet hatte, kann ich selbst nicht nachvollziehen.

Am Montag, 09. Oktober lief dann auch alles wie am Schnürchen. Bis 13 Uhr war ich noch in der Firma, dann fuhr ich nach Hause und machte mir {zum Glück, wie man später sehen wird} noch eine Kleinigkeit zu Essen, bevor der Sohn mich zum Flughafen brachte. Dort war dann auch alles ganz entspannt. Die Dame am Sicherheits-Check war total freundlich und erklärte mir, was ich alles doch hätte mitnehmen dürfen {aber nun nicht hatte, weil ich mich vorher zu sehr verrückt gemacht habe}. Nun weiß ich das. Dann kam mein Kollege und wir schwatzten bis zum Boarding. Im Flieger hatten wir getrennte Sitzplätze, weil seine von der Firma gebucht worden waren, während ich, weil freie Mitarbeiterin, alles selbst hatte organisieren müssen. Dass ich die 20 Euro für einen Platz mit mehr Beinfreiheit doch investieren sollte, weiß ich nun auch für’s nächste Mal. Ähm…nächstes Mal? Hatte ich letzte Woche nicht behauptet, beim nächsten Seminar nehme ich den Bus, oder so? Tja, nö. Ich werde wohl doch wieder fliegen. Voraussichtlich.
Naja, jedenfalls verlief der Flug problemlos, dauerte ja auch nur 45 Minuten. Dann fanden wir einen Zug, den wir ganz entspannt erreichen konnten. Vom Bahnhof zum Hotel ging es im Taxi. Dort gab es noch ein klitzekleines Problem. Die im Hotel angepriesene Bar bestand aus einer Sitzecke und zwei Getränke- und Süßkram-Automaten, und in der näheren Umgebung gab es auch keine Restaurants, nicht mal eine Dönerbude, wo wir noch etwas zu essen bekommen hätten. Auf die Idee, uns etwas liefern zu lassen, kamen wir gar nicht, oder zumindest erst so spät, dass ich das dann auch nicht mehr versuchen wollte.
Immerhin gab es am Dienstag, 10. Oktober Frühstück im Hotel. Und zu Mittag beim Seminar wurde Pizza bestellt. Das Seminar selbst war sehr interessant und spannend und machte richtig Spaß. Die Zeit verging wie im Flug. Dann ging es schon wieder mit dem Taxi zum Bahnhof, mit einem Zug, der sehr viel leerer {und damit angenehmer} war, als am Abend zuvor, wieder zum Düsseldorfer Flughafen. Der Sicherheits-Check dort war heftig. Wir mussten eine ganze Weile anstehen, die Mitarbeiter waren unfreundlich, und obwohl wir durch so einen Körperscanner gegangen waren, wurde ich noch einmal abgetastet, wie übrigens alle Frauen, die Kleider oder Röcke trugen. Die Dame hat sogar meinen Zopf betatscht. Ich hätte darin ja eine Stichwaffe eingeflochten haben können. Oder wie?
Als wir dann auf das Boarding warteten, kam die Maschine an, die uns zurück nach Leipzig bringen sollte, und wer stieg da aus?
Der Flug war diesmal angenehmer, weil der Platz neben mir frei blieb. Der Sohn holte mich ab, wollte dann aber lieber in seine, als in meine Wohnung, wo ich ihn dann absetzte. Zu Hause empfing mich im Bad eine Pfütze. Irgendwo aus den nicht mehr funktionierenden Waschmaschine lief noch Wasser aus. Zum Glück nicht viel, so dass kein Schaden entstanden war.

Der Mittwoch ist normalerweise mein Lieblingstag, erst recht, wenn ich mich, wie in der letzten Zeit immer öfter, mit Uta treffen kann. Solch ein Treffen war auch für Mittwoch, 11. Oktober geplant. Auch ein Wiedersehen mit Evchen stand mit auf dem Plan und hätte weiteren Grund zur Freude gegeben. Einen Wermoutstropfen enthielt das Ganze jedoch: Wir wollten uns im Werk treffen … Räumaktion, die Zweite. Und davor grauselte mir doch ein wenig. Der Sohn bot an, schon früher im Werk zu sein und Eva bei der Verladung der schweren Vitrinentische zu helfen. Obwohl ich mich sehr beeilt hatte, nach der Arbeit ins Werk zu kommen, war ich die letzte, die eintraf. Weil ich den in der küche stationierten Wasserkocher schon mit ans Meer geschleppt hatte und der Sohn den kleinen, alten, der noch in seiner Küche wohnte, leider vergessen hatte, hatten sich meine Lieben vom Hausmeister Kaffee kochen lassen, von dem ich dann auch noch eine Tasse abbekam. Uta hatte süße Teilchen mitgebracht, und so stärkten wir uns erst einmal. Dann startete zuerst die Verlade-Aktion, so dass wir Platz bekamen, um mit Wolle gefüllte Kartons zu stapeln. Meine Idee war, alle Kartons zu nummerieren und auf einer Liste einzutragen, was drinnen ist. Uta führte Regie, damit gleiche Wollsorten in aufeinander folgenden Karton landeten und packte da auch schon mal einen Karton wieder um, weil in den vorhergehenden nicht alles von der gleichen Sorte passte. Als alle Sockengarne verpackt und 17 oder 18 Kartons gefüllt waren, machten wir eine Pause. Uta hatte Brötchen mitgebracht und ich frischen Hackepeter. Da wurde zu Abend geschmaust und geschwatzt, denn Eva hatten wir schon lange nicht mehr gesehen. Es kostete ein wenig Überwindung, uns wieder aufzuraffen und weitere Kartons zu füllen. Doch in Anbetracht der immer noch vollen Regale {erst ein einziges war wirklich leer}, rafften wir uns doch noch einmal auf.
Dann stellte Uta mir einen Karton hin und meinte: "Hier muss was ganz schönes rein. Das ist die 24, da ist Weihnachten!" Wir fanden tatsächlich ein ganz wunderbares Garn. Sparkles. {Ich hätte es gern verlinkt, aber anscheinend ist es nirgends mehr lieferbar. Gut, dass ich noch einige Knäule im Bestand habe.}
Uta hatte alle Kartons an der Wand aufgestapelt und am Anfang genau auf die Reihenfolge geachtet. Das ließ sich dann irgendwann nicht mehr so genau einhalten und so wurde {auch wegen Karton 24} aus unserer Kartonwand ein Adventskalender, allerdings einer, der bis über die Feiertage reicht.171011_203811

Donnerstag, 12. Oktober
…ist hier beschrieben. Das war ein richtig heftiger Tag und ich weiß heute gar nicht mehr, woher ich die Kraft dafür genommen habe. Vielleicht daher, dass ich mich freute, dass alles so gut geklappt hat und ich so viel geschafft habe.

Freitag, 13. Oktober begann nach nur 4 Stunden Schlaf sehr müüüüde. Zum Glück war in der Firma viel zu erledigen, so dass ich die Müdlinge, die auf meinen Augen hockten und die Lider nach unten drückten, ganz gut bändigen konnte.
Dummerweise fielen meine "mobilen Daten" aus, so dass ich kein WhatsApp nutzen konnte, um irgend etwas zu organisieren oder zu verabreden. Aber man hat ja auch noch die gute alte SMS. Und so konnte ich mich zum Feierabend doch noch mit der Katl in der Therme verabreden.
Sauna tat unendlich gut nach dieser verrückten Woche.
Als wir heraus kamen, fand ich eine Nachricht des Sohnes, der fragte, ob ich ihn aus dem Hotel abholen kann. Gerade noch rechtzeitig, so dass wir mit nur 5 Minuten Verspätung da ankamen. Die Katl hatte ich kurzerhand mitgeschleppt, weil es zu knapp geworden wäre, sie erst noch heim zu bringen. Das machten wir dann hinterher. Nach B-Dorf mussten wir nicht mehr, weil der Sohn sich noch mit seinem besten Freund treffen wollte.
Ich bekam dann aber daheim auch nichts mehr fertig. Ach doch. Ich brachte meine "mobilen Daten" wieder zum Laufen. Dann aber fiel ich kurz nach Mitternacht ins Bett. Ich glaube, ich schlief schon, bevor mein Kopf auf den Kissen lag. 😉

Und nun ist Samstag, 14. Oktober. Ich bin seit Viertel vor sieben auf und stelle gerade fest, dass schon wieder eine Menge Zeit verflogen ist. {8:56 Uhr} Das macht aber nichts. Wir wollen nachher ins Werk zum Räumen, aber der Tag ist ja lang und morgen kann auch noch was getan werden. Deshalb setze ich mich jetzt mal noch für ein Weilchen ganz entspannt zu euch an Andreas Plaudertisch und wünsche uns allen ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {06.10.2017}

Ich kann nicht mehr…
Nicht mal zum Samstagsplausch bei Andrea habe ich es gestern geschafft. Das will ich schnell nachholen, auch wenn meine Woche eher nicht so berichtenswert war.
An den Sonntag, 01. Oktober kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern. War das der Tag, an dem ich mit Evchen telefonierte? Kann sein.
Dafür weiß ich noch genau, wie am Montag, 02. Oktober der Vormittag verlief. Den verbrachte ich nämlich bei Mutti, wo ich eine Ladung Wäsche wusch, während Christoph das Telefon wieder zum Laufen brachte. Und jetzt erinnere ich mich auch wieder an den Sonntag. Da war ich nämlich auch schon bei Mutti waschen. Und habe das lange Telefonat mir Evchen nicht geführt, denn darin ging es um die Werkstatt-Räumung, und davon wusste ich am Sonntag noch gar nichts, weil ich den Brief mit der Kündigung erst am Montag von der Post geholt hatte, bevor ich zu Mutti ging.
Wie man sieht, hilft das Aufscheiben am Ende der Woche sehr dabei, sich zu erinnern, was denn eigentlich wann geschah.
Dienstag, 03. Oktober war ein verlorender Tag. Wegen der Sorgen und Ängste, die mich drückten, hatte ich in der Nacht fast gar nicht geschlafen. Entsprechend schlaff fühlte ich mich am Tag. Dieses Ungefühl zog sich übrigens durch die gesamte Woche und hält noch immer an.
Der Mittwoch, 04. Oktober war der Lichtblick der Woche. Alle arbeiteten wieder, so dass ich meine Pausen {diesmal bestand ich darauf, sie einzuhalten} für Telefonate nutzen und ein paar Dinge zumindest anschieben konnte. Nach Feierabend durfte ich dann zu Uta kommen. Es wurde ein sehr schöner Abend, der mich perfekt von meinen Sorgen ablenkte und mir das Gefühl gab, mit der Hilfe meiner Freunde alles schaffen zu können.171004_193215
Donnerstag, 05. Oktober war Tagebuch-Blog-Tag. Und das wichtigste Ereignis war wohl, dass ich diesen Lagerraum besichtigte.
Für Freitag, 06. Oktober war ich mit Katl im Werk verabredet. Wir wollten vorsortieren, vielleicht ein paar Kartons packen und später in der Sauna entspannen. Auf dem Weg ins Werk beschaffte ich noch Bindfaden und Paketklebeband und dann… dann wurde mir so übel, dass ich Katl absagen musste. Ich habe keine Ahnung, woher das plötzlich kam. Mir war regelrecht speiübel, so dass ich nur noch heim wollte. Als ich an der Haustür ankam, erfuhr ich, dass der Sohn seinen Bus verpasst hatte und brachte ihn noch schnell zur Arbeit. Das war dann aber meine letzte Amtshandlung für diesen Tag. Ich kochte mir Kamillentee und schlief darüber am Küchenstisch ein; legte mich ins Bett und hielt es da nicht aus; hockte mich auf die Couch, suchte mir in der Mediathek eine Krimiserie und schlief dabei ein; legte mich wieder ins Bett und hielt es dort wieder nicht aus. Das zog sich bis nach 4 Uhr. Dann muss ich wohl geschlafen habe, denn halb sieben am Samstag, 07. Oktober erwachte ich aus chaotischen Träumen. Nochmal einschlafen ging nicht. Irgend etwas sinnvolles fertig bringen ging aber auch nicht.
Nach einem Telefonat mit der Uraltfreundin raffte ich mich auf, zur Drogerie zu fahren, bevor diese schloss, um mir eine minikleine Tube Zahncreme zu kaufen und eine noch kleinere Tube Handcreme, alles für das Handgepäck morgen Abend.
Aber das sage ich euch: Wenn ich im Februar zum Abschluss-Seminiar wieder nach Dortmund oder Düsseldorf oder sonstwohin muss, nehme ich den Zug oder den Flixbus oder das Auto. Fliegen werde ich bestimmt nicht wieder.
Nach der Drogerie fuhr ich noch in den Garten. Der Sohn war dort und versorgte mich gleich mit Tee.171008_071056
Am Abend gönnte ich meinen Haaren noch schöne rote Farbe und mir eine warme Wanne und Ingwertee.
Nach eine weiteren unruhigen Nacht ist nun schon Sonntag und ich sende diesen Eintrag verspätet zur Plauschrunde.

WmdedgT – Oktober 2017

Zum Glück ist heute schon Donnerstag. Donnerstag, 05. Oktober. Das hätte ich beinahe vergessen, wenn mich Uta nicht daran erinnert hätte, dass heute wieder der Tag ist, an dem Frau Brüllen fragt: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Die passende Linkparty gibt es ab 18.00 Uhr…
Aber jetzt erst mal los. Was habe ich denn schon gemacht?

04:50 Uhr Aufgewacht. So kurz vor dem Weckerklingeln lohnte es nicht, mich noch einmal umzudrehen, also stand ich auf, suchte Kleidung zusammen, setzte auf dem Weg ins Bad schnell Teewasser auf. Earl Grey mit ein paar Tropfen Milch ist zur Zeit mein Favorit.
Als ich aus dem Haus trat, goss es in Strömen. Das wäre der ideale Tag für Tee kochen, auf’s Stövchen stellen, Kissen auf Knautschcouch drapieren, mich mitten hinein packen und stricken, stricken, stricken. Geht natürlich nicht, weil Arbeitstag. Zum Glück ist schon Donnerstag, aber auch am Wochenende, für das ebensolches MistKuschel-Wetter gemeldet ist, wird das mit der Gemütlichkeit nichts werden, schließlich habe ich das Werk zu räumen und damit jede Menge zu tun. Obwohl…
Vormittag Kollegen werden mit Formblättern versorgt. Ausgefüllte Formulare werden kontrolliert, mit Anmerkungen versehen. Zwischendurch eine dringende Überweisung. Mit dem Kollegen, der mit mir zum Lehrgang fährt, wird über Zugfahrpläne gefachsimpelt. Unterlagen sortiert und aufbereitet. Unterrichstmaterial überprüft, aktualisiert, korrigiert. Neues erstellt.
Mittagspause Verpasst!
Nachmittag Siehe Vormittag. Bis auf die Fahrpläne.

Feierabend Die Sonne durchbricht das Grau der Wolken, aus denen bis eben noch bindfadenförmiger Regen gefallen ist. Jetzt treibt der Wind nur noch Herbstlaub über den Hof, wirbelt es auf, so dass es selbst im 3. Stock noch vor den Fenstern tanzt.
Ich habe Eile, denn bevor ich Mutti zum einkaufen abhole, möchte ich mir Lagerboxen ansehen. Bei strahlendem Sonnenschein komme ich dort an. Während ich warte, dass zwei junge Männer abgefertig werden, geht draußen die nächste Sintflut nieder. Bis ich dann fertig bin, strahlt wieder die Sonne. Und ich strahle auch, denn ich habe eine schöne große Box und spare gegenüber dem Lager im Werk noch einige Euro ein.
Ein Bündel von 15 Kartons nehme ich auch gleich noch mit.

Auf dem Weg zu Mutti kommen mir Straßenschilder und Baustellenabsperrungen entgegen geflogen. Ich schaffe es trotzdem unversehrt bis zu ihr. Sie empfängt mich mit der Frage: Wollen wir wirklich bei dem Sturm…?
Wir wollen! Ändern aber das Ziel, denn mich um all die herum(f)liegenden Schilder, Zäune, Mülltonnen und Äste herum zum Kaufmannsladen durchzukämpfen, habe ich nicht so viel Lust. Also fahren wir nur zum N-Markt. Der Weg dahin ist kurz und außerdem frei.

19:00 Uhr Endlich daheim entschließe ich mich, meine Haare zu färben. Muss dringend sein. Leider stelle ich fest, dass ich doch kein Färbemittel mehr da habe. Noch einmal los möchte ich nicht. So muddle ich ein wenig herum, texte mit meiner Schwester, die wissen möchte, ob ich wieder schlafen kann. {Kann ich nicht, jedenfalls nicht besonders.}
Evchen ruft an, um mir zu sagen, dass der junge Mann aus ihrem Dorf die schöne große Schlafcouch nun doch nicht nimmt… und dass sie am Mittwoch kommt, um die Vitrinen zu holen. Nicht schön…sehr schön.

21:00 Uhr Der Sohn fragt an, ob ich ihn aus dem Hotel abholen kann, vergisst aber die Zeitangabe und antwortet auch erst einmal nicht auf meine diesbezügliche Frage.

22:00 Uhr Nun doch eine Zeitangabe. Gegen elf, halb zwölf.
Ich bin zum Umfallen müde, bitte ihn, mich anzurufen, wenn er soweit ist und lege mich halb bekleidet {damit es nachher schnell geht} auf’s Bett.

Der Anruf kommt ziemlich genau 22:30 Uhr. ich springe in meine restlichen Kleider und fahre los. Er steht schon bereit. Ich bleibe wegen der Müdigkeit wortkarg, während er mir erzählt, dass auch Swetlana ihre Hilfe beim Räumen und ein Bündel Kartons angeboten hat. Das freut mich. Es wird.
Mitternacht, der Fünfte ist um, mein Tag noch nicht ganz, denn ich bin zwar wieder im Bett, kann aber nicht mehr einschlafen und liege 01:00 Uhr immer noch wach. Zum Glück ist jetzt Freitag.