Oktobernotizen – 13. 10. 2025

Da ist sie wieder, die To-Do-Liste. Illy hat ihre schon veröffentlicht. Ich hänge heute heftig hinterher.
Weil heute eine neue Woche beginnt und weil aus der letzten Woche und vom Wochenende nicht allzuviel übrig geblieben ist, nummeriere ich neu.

Tages- und Wochenaufgaben
01. Stromzähler ablesen {immer wieder vergessen oder verschoben. Das muss nun mal werden!}
02. Exceltabelle für Curly Sue weiterentwickeln {entwickelt ist sie schon, funktioniert auch, braucht nur 10 weitere Tabellenblätter. Ich denke mal, Dienstag sollte das werden.}
03. Gurkengemüse kochen {Wenn ich das nicht bald mache, kann ich die Gurken nicht mehr nutzen. Wahrscheinlich auch am Dienstag}
04. Patchdecke Reihe 10 {noch 8 Patche} fertigstellen 3 Patche sind fertig, das 4. angefangen {Das wird zur Wochenaufgabe. Vielleicht schaffe ich jeden Abend ein Patch, dann wäre das am Freitag Abend geschafft.}
05. Meinen großen Schreibtisch aufräumen {alles Bastelzeug weg}
06. Meinen großen Schreibtisch aufräumen {Büro Ablage}
07. Pflaumen verarbeiten
08. Bücherbücher verlängern
09. Elster-Entwurf umspeichern. {Da kam gerade eine Mail}
10. Normseite speichern.
11. Mich um die Geldkarte kümmern

Allgemein
Tja, da dachte ich, ich könnte mich zum Feierabend noch ein wenig auf dem Balkon in die Sonne setzen, bevor ich für RoHen kochen würde. Als ich aber heim kam, sah ich schon am Fahrrad, das vor der Tür stand, dass der Sohn zu Hause war. Er wollte Pflaumen einkochen. Also entsteinten wir die Unmengen Pflaumen und während er einkochte, entsteinte ich noch die restlichen Früchte. Die reichten noch für einen Blechkuchen. Inzwischen kam RoHen heim und wollte gern das Eisbein essen, das er tags zuvor "verschmäht" hatte. Also begann ich die Kartoffeln zu schälen, als der Kuchen endlich im Ofen war. Später aßen wir dann lecker zu Abend. Von all den anderen Vorhaben, die ich für diesen Abend auf die Liste geschrieben hatte, wurde nichts mehr fertig. Ach, doch, die Geldkarte hatte ich noch am Wickel. Nachdem meine bisherige am Samstag im Kaufmannsladen nicht gelesen werden konnte, tauschte ich sie gegen die neue Karte aus, obwohl die alte noch bin Dezember gültig wäre.

Langzeitaufgabe
Adventskalendergeschichte schreiben.
00. Einleitung für den 30.11.

Oktobernotizen – 10. 10. 2025

Wochenende. Für mich beginnt das am Freitag schon nach dem Aufstehen, denn wenn ich das um 5 Uhr {heute war es genau 4:44 Uhr} geschafft habe, liegen nur noch angenehme Dinge an. Die Leute arbeiten heute nur bis Mittag, so dass mir der Nachmittag für allerlei Büroarbeiten zur Verfügung steht. Heute ist das viel und ich werde mir vielleicht sogar etwas mir nach Hause nehmen müssen, aber das macht nichts. Tja, und dann drängt mich kein Termin mehr, ich kann herumtrödeln, muss nicht dringend nach Hause, kann einkaufen gehen oder dies auf morgen verschieben. Schön, oder?

Tages- und Wochenaufgaben
02. Stromzähler ablesen {wird erst am Freitag, da ich heute Abend erst einmal am Schreibkurs teilnehmen möchte und danach bestimmt keine Lust habe, nochmal in den Keller zu steigen}
05. Daten für Olga drucken
07. Exceltabelle für Curly Sue weiterentwickeln
09. Eier kaufen. {Das habe ich am Dienstag vergessen und seitdem vor mit hergeschoben}
10. Kurzgeschichte schreiben. {Das ist die Hausaufgabe aus dem Schreibkurs.}
11. Kalenderblatt {-blätter} gestalten
12. Drittes Garn anstricken
13. Freitagsfüller {wenn es einen gibt} Es gab einen
14. Wochenabrechnung

Oktobernotizen – 09. 10. 2025

Nachdem ich mir gestern den Tag noch To-Do-Listenfrei gehalten hatte, kam schon wieder einiges zusammen, so dass es am Besten gewesen wäre, gleich gestern Abend einen "Zettel" zu schreiben, damit ich nichts vergesse. Nun aber:

Tages- und Wochenaufgaben
01. Daten an JC senden {Das habe ich letzte Woche völlig vergessen, zum Glück wurde ich noch nicht gemahnt.}
02. Stromzähler ablesen {wird erst am Freitag, da ich heute Abend erst einmal am Schreibkurs teilnehmen möchte und danach bestimmt keine Lust habe, nochmal in den Keller zu steigen}
03. Schreibkurs – Das Highlight des Tages
04. IT-Ticket erstellen
05. Daten für Olga drucken
06. Mit Kollegin eine Spielzeugabholung verabreden
07. Exceltabelle für Curly Sue weiterentwickeln
08. Projekt 52 {wenigstens mal reinschauen}

Übrigens…
Die Socke, die ich wegen eines Loches noch einmal stricken musste, wurde gestern Abend noch fertig. Dabei habe ich dann auch den Schwarzwaldkrimi S1/E2 zu Ende geschaut und gleich noch S1/E3 begonnen. Weitere Socken habe ich allerdings noch nicht angestrickt, obwohl es eines meiner Oktoberziele ist, sechs verschiedene Garne zumindest anzustricken.
18:45 Uhr
War das schön! Der Schreibkurs ist für heute schon wieder vorüber, obwohl, nein, jetzt geht es erst richtig los. Nur das Meeting ist rum. Es hat uns mit einer Schreibaufgabe in den Abend entlassen. Das Meeting war so angenhem, dass ich den Listenpunkt Nr. 3 nicht ausstreichen wollte. Deshalb habe ich ihn einfach grün markiert.
Ach ja…
Nach dem Projekt 52 habe ich geschaut und festgestellt, dass ich in diesem Monat zu allen Themen Ideen habe.

Und…
Ich habe eine neue Socke, ein neues Paar angestrickt. Mit dem zweiten der sechs Garne. Weit bin ich noch nicht gekommen, aber immerhin angestrickt.
Jetzt schaue ich mal nach dem Sohn, der vorhin auf dem Balkon saß. Und danach werde ich es mir wohl mit dem Strickzeug gemütlich machen.
Bis morgen

Oktobernotizen – 08. 10. 2025

Der Oktober ist schon 8 Tage alt und ich habe noch keine Notiz geschrieben, noch keine To-Do-Liste aufgestellt.
Heute stelle ich nun auch keine Liste auf, denn heute ist Ruhetag.
In der Firma bin ich natürlich und habe da auch gut zu tun. Aber für den Feierabend nehme ich mir gar nichts vor, außer vielleicht Eier kaufen, denn die habe ich gestern vergessen. Ebenso vergessen habe ich gestern Abend die Fischstäbchen, die noch im Kofferraum lagen. Deshalb werden diese nun heute Abend in die Fritzi wandern und die Suppe, die ich für heute Abend geplant hatte, koche ich dann morgen oder am Freitag.
Stellt euch mal vor…
Da hatte ich doch vorgestern die Socken Paar 11 das erste Mal an den Füßen. Und was entdeckte ich, als ich sie am Abend auszog? Ein Loch im Schaft. Handgestrickte Socken stopfe ich normalerweise. Aber nicht, wenn sie noch nagelneu sind. Also habe ich mich hingesetzt, die Socke geribbelt bis ich an dem Loch angekommen war. Nun bleibt mir nichts anderes übrig, als die Socke noch einmal zu stricken. Zehn Runden habe ich noch bis zur Spitze. Hachzzz.
Eine Schreibschnuppe…
…scheint es heute nicht zu geben. Das macht nichts, denn ich hatte in den letzten Tagen sehr schöne Schreiberlebnisse im Rahmen des Kurses KREativ mit Gabi – Schreib dich frei in 6 Wochen. Dieser Kurs findet immer donnerstags und dienstags von 18 bis 19 Uhr statt. Es ist eine kleine und sehr feine Runde an Teilnehmerinnen. Die erste Einheit von letztem Donnerstag musste/konnte ich als Aufzeichnung genießen und die Schreibübungen gleich mitarbeiten. Das fühlte sich schon cool an. Gestern war ich dann live dabei und bekam für einen halbfertigen Text sehr gute Rückmeldungen. Das hat mich sehr gefreut und mir gut getan. Jetzt freue ich mich schon auf morgen Abend, wenn es wieder gemeinsame Schreibzeit und neue Schreibimpulse geben wird. Ach, schön!


Der Dienstag dichtet…

Der Dienstag dichtet ist eine Aktion von Katha kritzelt, bei der Blogger und Bloggerinnen eingeladen sind, immer dienstags Gedichte zu schreiben und zu veröffentlichen. Eine sehr schöne Aktion, an der ich mich gern beteiligen würde. Nur bekomme ich es nicht hin, an jedem Dienstag ein Gedicht zu schreiben. Nicht einmal jeden Monat eins.
Es ist lange her, dass dies anders war. 1995 und 1996 waren meine Kalenderbücher voll mit Gedichten. Aus dieser Zeit stammt auch das Gedicht, das ich hier unten für euch aufschreiben werde, mein Lied des Spinnrads.
Ich weiß noch, wie es entstand. An einem sonnigen Morgen nach einer Wohnzimmerparty stand ich in der Küche und spülte Berge von Geschirr. Dabei ging meine Fantasie auf Reisen und ich musste meinen Abwasch immer wieder unterbrechen, mir die Hände abtrocknen und die nächsten Zeilen aufschreiben, damit ich sie nicht wieder vergesse. Dieses Gedicht war der Auftakt für eine Rahmengeschichte, in die ich 12 Geschichten eingebettet habe. Es sollten insgesamt 14 werden, eine zu Anfang, eine zum Abschluss und 12 dazwischen, eine für jeden Monat. Nur habe ich es nie geschafft, die letzten beiden zu schreiben und so ist mein "Märchenbuch" nach so vielen Jahren noch immer unvollendet.
Den Anfang und den Abschluss bildet je eine meiner Adventskalenderschichten. Ja, sowas habe ich vor Jahren auch getan, etwas längere Geschichten geschrieben, die ich dann im Dezember stückweise veröffentlicht habe, die erste noch per E-Mail an Freunde und Bekannte, die nächsten dann über ein Script auf der Homepage. Mittlerweile könnte man das auch hier im Blog umsetzten, dass an jedem Dezembertag um Mitternacht das nächste Stück der Geschichte veröffentlicht wird. Nur müsste ich dazu überhaupt erst einmal eine Geschichte haben. Genau darauf dachte ich in der Nacht zum Dienstag herum, als ich zwischen Mitternacht und 4 Uhr einfach nicht schlafen konnte. Dabei fielen mir zwei Textzeilen ein, um die ich das Lied des Spinnrads ergänzen konnte.
Es ist übrigens das einzige meiner Gedichte, das ich auswendig weiß.

Lied des Spinnrads
Ich bin aus gutem altem Holz.
Darauf ist mein Erbauer stolz.
Und auch die holde Spinnerin
freut sich an mir, das ist der Sinn.
Und sitzt sie nach des Tages Hast
am Rad und hält ein wenig Rast,
dann dreh ich mich mit leisem Singen,
das Vlies zu feinem Garn zu spinnen
und denk der Zeit, die längst versank,
als mein Holz noch rank und schlank
als Baum sich in den Himmel hob,
der Wirbelwind darüber stob.
Der sang aus aller Welt Geschichten.
Von denen will ich nun berichten.
Drum höre, holde Spinnerin,
was ich, wenn ich mich dreh, Dir sing.
Vom Feen- und vom Zwergenvolk,
von schweren Truhen voller Gold,
von Geistern und von Spukgestalten,
von Recken, die Drachen im Zaume halten,
von trutzigen Burgen und reichen Schlössern,
von stolzen Rittern auf schneeweißen Rössern,

von Hans und Grete und der Hex,
von der Blume, die tief im Zauberwald wächst,
von Zaubern und Wundern und einem Traum,
der heranwuchs im Holz an meinem Baum.
Du sollst hören meine Märchen und Sagen
und sie wieder in die Welt hinaus tragen.

Riesen Freude

Mittwoch, 16. Oktober 2024
Die liebe Karin Nettchen hat mir einen dicken Brief geschickt.
Diese schöne Karte war darin und mehrere Tüten mit Stanzteilchen zum basteln. Weil ich noch keine Stanzmaschine habe {und Stanzen habe ich ja auch noch nicht, aber bald}. Ganz besonders angetan haben es mir die kleinen Hexen. Hach, wie schön. Riesig lieben Dank, liebe Karin Nettchen

Abends rief RoHen noch einmal an. Er kommt nun doch schon am Donnerstag, damit wir am Freitag die Einkäufe erledigen können. Vielleicht können wir dann am Samstag was schönes zusammen unternehmen. Wie lieb! Ich weiß zwar noch nicht, was wir unternehmen könnten. Schön wäre für mich der Wald. Für ihn sicher auch. Aber da kann ich bestimmt noch nicht laufen. Jetzt bin ich doch direkt etwas aufgeregt.

Sonntag – 13. Oktober 2024

Was für ein Tag
In der Nacht war ich stundenlang wach. Habe an einer Socke gestrickt, dem Regen gelauscht und mir Sorgen um die Freundin gemacht, die an diesem Tag mit ihrem tollen Stand zu einem Markt fahren wollte. Bei dem Wetter.
Gegen 04:00 Uhr legte ich mich dann endlich hin und stand erst 8:30 Uhr auf. Da hatte der Regen aufgehört und die Sonne lugte zwischen den Wolken hervor. Die Freundin hatte ihre Teilnahme am Markt abgesagt, was mich beruhigte.
Ewig trödelte ich im Bad herum. Duschen und Haare waschen dauert bei mir derzeit etwas länger. Schon allein in die Wanne zu steigen, ist ein Akt für sich. Irgendann war ich dann fein, machte mir einen Milchkaffee und setzte mich an den Rechner. Da malte ich meine Fingernägel rosa an. Ich habe sehr lange Nägel, wie sie andere nur durch künstliche Hilfsmittel im Nagelastudio gezaubert bekommen. Bei mir ist das Natur. Die müssen natürlich ordentlich gefeilt und lackiert werden, sonst wirkt das schnell ungepflegt. Weil ich so ungeduldig bin und nicht gern untätig warten möchte, bis die Nägel trocken sind, lackiere ich sie gern vor dem Rechner, weil beim Tippen von Blogeinträgen oder ähnlichem, der Lack gut trocknen kann, ohne ihn gleich wieder zu zerkratzen.
Dann hatte ich noch Zeit und stempelte noch einmal Uhren. Diesmal in schwarz auf glattem Papier. Es liegt eindeutig am Stempel. Dieser liegt nicht gleichmäßig auf dem Untergrund auf, so dass die Ränder gequetscht wirken, während man die Zeiger kaum sieht. Aber das kann man ja nachzeichnen.
Und dann kam Jürschn. Ich hatte eines meiner neuen Winterkleider angezogen und war gerade meine sechs Stufen hinuntergestiegen und vor das Haus getreten, als er auch schon angefahren kam. Auf ging es nach Pausitz. Ich musste mir den Ort hier notieren, weil ich, so oft ich auch schon mitgefahren war, den Weg zu dem gemütlichen Café nicht finden würde und auch den Ortsnamen immer wieder vergesse, so dass ich es nicht mal ins Navi eingeben könnte. Nun aber ist es notiert. Nur für den unwahrscheinlichen Fall, dass ich mal mit RoHen dorthin fahren sollte.
Von den Wirtsleuten wurden wir freudig begrüßt und während wir uns die leckersten Torten schmecken ließen, hatten wir interessante Gespräche über Plize und Konzerte.
Nach dem Kaffeetrinken, drehte der Jürschn noch eine große Runde über Dörfer, durch Wälder, vorbei an Seen. Autowandern nennt er das. Das kommt mir sehr zu recht. Er ist schon länger nicht mehr so gut zu Fuß, so dass er immer Ziele ansteuert, an die man mit dem Auto nahe heranfahren kann. Und ich bin ja nun auch nicht mehr gut zu Fuß. Da passt das fantastisch.
Es war ein wundervoller Tag. Danke Jürschn.

Notizen – 10.10.2024

Ein Donnerstag Mitte Oktober
Ich hatte wieder ein langes Seminar mit 10 Unterrichtseinheiten. Bevor ich damit begann, raffte ich mich auf, kurz das Haus zu verlassen, um ein paar meiner Einkäufe aus dem Auto zu holen. Konserven und ähnlich schweres Zeugs lasse ich meist draußen, damit der Sohn dieses herein holen kann, wenn er bei mir ist. Nun aber dachte ich, dass ich mit der Milch nicht mehr über den Tag reiche, weil ich während der langen Unterrichtstage meist mehrere Pötte Milchkaffee trinke. Also stieg ich meine sechs Stufen hinunter, holte die Milch aus dem Auto… und was soll ich sagen? Ich trank keinen Milchkaffee, weil es mir magenmäßig nicht so wohl ging, dass ich Kaffee hätte trinken mögen.
Am Morgen bekam ich eine Nachricht, dass unser Support unterbesetzt ist und man um Verständnis bittet, falls es länger dauert. Zum Glück brauchte ich zunächst nur einen kleinen Hilferuf, der sehr schnell bearbeitet wurde. Kurz vor Feierabend gab es dann eine ganze Liste voller… nee, so kann man das gar nicht sagen. Es war tatsächlich nur ein Problem, betraf aber eine ganze Liste von Teilnehmern. Da blieb mir nichts übrig, als mich nochmal an den Support zu wenden. Auch da wurde ganz schnell geholfen, so dass ich mit nur 15 Minuten Verspätung Feierabend machen konnte. Das reichte dann aber auch.
Der Schwager schrieb mir eine Mail mit einer Anleitung, die Festplatte aus meinem alten defekten Laptop auszubauen. Mal sehen, ob ich das hinbekomme. Dringend notwendig wäre es, denn meine sämtlichen Steuerunterlagen und ähnlich Wichtiges befinden sich auf dieser Festplatte. Hach.
Nach der Arbeit musste ich mich erst einmal hinlegen und schlief bis 20 Uhr.
Dann gab es Tee und dann huschelte ich mich wieder ein, weil ich erbärmlich fror. Zum Teil ist das der Erschöpfung geschuldet, aber auch die Heizung ist schon seit drei Tagen nicht mehr angesprungen.

Notizen – 08.10.2024

Ein Dienstag Mitte Oktober
10 Stunden Unterricht. Warum schlaucht mich das bloß so sehr? Ich sitze doch zu Hause am Rechner, habe nicht mal einen Hin- und Rückweg. Gut, den würde ich auch gar nicht bewältigen. Wenn ich das erzwingen würde, wäre ich schon völlig erschöpft, wenn ich in der Firma ankäme und dann gewiss nicht in der Lage, den Unterricht abzuhalten. Auch wenn einiges für den Präsenzunterricht spricht, ich könnte das noch nicht.

Beziehungskiste
Ich habe seltsames Zeug geträumt. Von RoHen. Und jetzt frage ich mich, ob mein Unterbewusstsein vielleicht etwas weiß, was ich noch nicht wahrhaben will. *grübel grübel*
Im Oktober Check In hatte ich geschrieben, ich wollte Klarheit schaffen. Aber will ich das wirklich? Was, wenn mir das Ergebnis nicht gefällt? Was dann?
Freilich habe ich mich in den letzten Wochen emotional schon sehr weit von ihm entfernt. Das liegt nicht allein an ihm. Im Gegenteil, ich glaube, er merkt das nicht einmal, dass zwischen uns eine Kluft entstanden ist. Aber er sagt, wenn wir mal telefonieren, so komische Sachen zu mir, die mich noch tagelang grübeln lassen.
Apropos telefonieren: Mein Freund Jürschn, der tatsächlich "nur" ein Kumpel ist, wenn auch ein langjähriger, guter, der ruft mich öfter an als der Mann, der mich angeblich liebt. Nun hatte ich ja gedacht, so ein Telefon funktioniert schließlich in beide Richtungen, also, wenn er sich schon nicht erkundigt, wie es mir geht, mache ich das eben. Das hat uns aber auch nicht wirklich weiter gebracht, eben, weil da so seltsame Bemerkungen kamen, die ich nicht einordnen konnte.
An diesem Abend aber rief RoHen an. Ich sagte ihm, dass ich mich sehr über seinen Anruf freue. Dann Stille. Und dann, nach einer kleinen Weile: Na, wie schauts aus?
Kein Schatz, wie geht es dir? oder ein Wie fühlst du dich? oder vielleicht ein Geht es dir inzwischen besser? Nur ein kühles,trockenes Wie schauts aus? Was soll man denn darauf antworten? Ich erzählte ihm, dass ich viel arbeite, dass mich das erschöpft und dass ich einsam bin. Es klang vorwurfsvoll als er sagte: Deshalb wage ich ja schon nicht mehr, dich tagsüber anzurufen. Wie jetzt??? Das hat er ohnehin nie getan. Außerdem arbeite ich längstens bis 17 Uhr und das weiß er auch. Da könnte man am frühen Abend anrufen oder am Wochenende, falls man das überhaupt möchte. Ich sagte nichts dazu.
Auf meine Aussage, dass ich einsam bin, kam der nächste Vorwurf: Ich wollte ja zu dir kommen. Das wolltest du nicht!
NEIN, das wollte ich nicht, weil… Er hatte mir erzählt, dass seine Pflanzen auf der Terrasse sehr stark von Milben befallen sind. So stark, dass diese Milben schon auf ihn übergesprungen sind und dass er darunter sehr zu leiden hatte; kaum erträglicher Juckreiz und so. Und da wollte er zu mir kommen, um endlich mal wieder mit mir zu kuscheln, wie er sagte. Hallo? Ich kämpfe seit Monaten gegen eine Entzündung, die im Sommer schon lebensbedrohlich war und immer noch nicht ausgeheilt ist. Außerdem versuche ich nach einer schweren OP wieder auf die Beine zu kommen. Da ist Hygiene in hohes Gebot. Da lasse ich mir doch nicht noch zusätzlich Ungeziefer einschleppen. Zwei Wochen nach dem ersten Mal, dass er mir von den Viechern erzählt hatte, meinte er wieder, er wolle endlich mal wieder herkommen. Ich fragte nach, was aus den Milben geworden sei und er erzählte, die seien immer noch da, weil er ja täglich mehrmals auf die Terrasse gehe und die Tierchen immer wieder neu auf ihn überspringen. Aber das sei nicht so schlimm. Die seien ganz klein und die würden sich nur in die Haut bohren und dort dann absterben. Hallo? Ich will das nicht immer wieder betonen, aber ich bin sehr krank, mein Immunsystem kämpft und kämpft und kämpft. Da kann ich nicht zusätzlich noch Viehzeugs gebrauchen, das sich in meine Haut bohrt und dort stirbt. Als dann im aktuellen Telefonat der Vorwurf kam, dass ich ihn nicht hatte hier haben wollen, reichte es mir. Ich schlug einen schärferen Tonfall an und sagte ihm genau das, was ich hier grün geschrieben habe. Gefolgt von der Frage: Kannst du das denn nicht verstehen? Seine Antwort: Doch, das verstehe ich und ich habe es ja auch akzeptiert, aber… Was nach dem ABER noch hätte kommen sollen, behielt er für sich. Ich war jetzt so in Fahrt, dass ich nachsetzte: Mal ganz ehrlich, jeder normale Mensch hätte die befallenen Pflanzen längst in die Tonne gekloppt. Dann wäre längst Ruhe mit der immer wiederkehrenden Infektion!
Da kam in fast weinerlichem Ton: Aber ich will die doch noch abernten.
Igitt! Was will er denn mit einer Ernte von milbenverseuchten Pflanzen? Igitt igitt.
Mir hatte es die Sprache verschlagen.
Er erzählte noch, dass für Jena Nachtfröste gemeldet sind und dass dann diese Milben absterben würden. Wir einigten uns darauf, dass er übernächstes Wochenende zu mir kommt. Er meinte dann noch, ein paar Kleinigkeiten könne er mir dann auch helfen, vielleicht mal kehren oder so. Naja, das kann er bleiben lassen. Das kann ich schon wieder selbst und größere Sachen, wie Küche putzen oder Bad, macht ohnehin der Sohn.
Aber vielleicht können wir an jenem Wochenende mal in Ruhe über den verkorksten Zustand unserer Beziehung reden und was wir unternehmen können, um sie zu retten. Ich fühle mich von ihm nicht ernst genommen. Er fühlt sich sehr wahrscheinlich von mir unverstanden. Da kann man ganz bestimmt etwas dagegen tun, hoffe ich zumindest.

Oktobernotizen – 26. 10. 2023

Wird am Abend noch ergänzt. Nicht mehr am Abend, dafür am nächsten Morgen.

Es ist Donnerstag, der letzte Tag, der zählt. *hihi*
Ich glaube, das sollte ich erklären, schon allein, damit ich in einem oder zwei Jahren, wenn ich dies mal wieder lese, selbst noch weiß, wie es gemeint ist.
Neuerdings habe ich an den Wochenenden kleine oder etwas größere Reisen vor. Und damit sich das lohnt, fahre ich immer schon am Freitag gleich von der Arbeit aus los. Da ich nun aber immer an meinen Feierabenden noch jede Menge Termine und auch sonstiges zu tun habe, muss ich dies auf die vier Feierabende von Montag bis Donnerstag verteilen. Dadurch zählt der Freitag für diese Planung nicht mehr mit und gehört somit schon zur jeweiligen Reise. So kommt es, dass eben der Donnerstag der letzte Tag ist, der zählt. *hihi*
Mir ist seit dem Morgen übel. Vielleicht hilft ja eine Brühe mit Ei.

Notizen im alten Stil

Tagesaufgabe(n)… Und wie weit gekommen?
Monatsabrechnung vorbereiten – läuft
Für Mopi Füße und Gesicht neu zuschneiden – fertig
Für Mopi Füße und Gesicht nähen – Keine der drei Nähmaschinen hier funktioniert. Also vertagt.
Mutti besuchen und Haare schön machen – Gelungen, wenn auch unter erschwerten Bedingungen.
Für die Reise einkaufen – Erübrigt sich
Taschen fertig und Auto packen – Erst am Morgen halbherzig erledigt
Äpfel schnippeln – Erübrigt sich

Spontan auf die Liste gesetzt
Hoffentlich nichts weiter

Und sonst so?
Weiß noch nicht…
Gegen 13.30 Uhr kam ein Anruf. Wenn der Jenaer um diese Zeit anruft, muss etwas passiert sein. War auch. Er war nämlich erkrankt. Er fragte auch, ob wir vielleicht erst am Samstag fahren könnten. Es sind schon nur 4 Tage. Wenn ich da den gesamten Samstag auf der Autobahn hänge, ich weiß nicht, ob das so erholsam ist.
Nach dem Gespräch schwankte ich den ganzen Nachmittag zwischen, auf Samstag warten, gar nicht ans Meer fahren oder am Freitag wie geplant losfahren und allein. Freilich würde ich ihm weh tun, wenn ich ohne ihn fahre, und weh tun möchte ich ihm nicht. Aber ich brauche diese Auszeit am Meer. Vielleicht nutzt sie mir nichts, aber nicht zu fahren ist auf alle Fälle schädlich. Karin hat da nämlich in einem Kommentar etwas sehr richtiges festgestellt. Und wenn ich dieser Entwicklung entgegen wirken will, darf ich nicht schon wieder auf einen Urlaub verzichten. Das hatten wir Anfang des Monats schon mal.
Nächste Baustelle
Als ich in die WG kam, habe ich die Mutti im ersten Moment gar nicht erkannt. Ihre Haare waren so zottelig. Sie sah richtig, richtig alt aus. Wie ein Hutzelweib. Sie saß mit zwei Frauen und einem jungen Pfleger beim Mensch-ärgere-dich-nicht und war am Gewinnen. Der Pfleger meinte, ich sollte an seiner Stelle mitspielen. Na gut. Als wir dann endlich soweit waren, dass ich der Mutti die Haare eindrehen könnte, war das Bad blockiert, weil eine Bewohnerin geduscht werden musste. Dass wir nicht an Wasser herankamen, um die Haare ein wenig feucht zu machen, war noch zu verkraften, weil ich Schaumfestiger dabei hatte. Aber dass Muttis Kamm im Bad war und wir auch an den nicht heran konnten, war schon blöd. So persönliches Zeugs, wie ein Kamm, kann doch im Zimmer sein, oder? Irgendwann hatten wir es geschafft und die Mutti sah mit ihren Locken gleich 10 Jahre jünger aus.
Sie bezeichnet die WG als Gefängnis und sagte immer wieder, sie wolle nach Hause. Und ob ich nicht aufhören könne zu arbeiten. Sie würde mir auch Geld geben, wenn ich nur immer bei ihr wäre.
Nach 19:00 Uhr war ich daheim und grübelte wieder über die Reise. Dafür einzukaufen hatte ich schon bleiben lassen. Wenn ich allein fahre, reicht mir ein Brot und ein paar Tütensuppen. Ich schrieb dem Jenaer, dass es mir leid tut, dass ich mir meine Enttäuschung hatte anmerken lassen, zumal er ja nun nix dafür kann, dass es ihm schlecht geht. Und dass er sich erst einmal kurieren soll. Er rief prompt zurück und meinte, er werde das schon irgendwie hinbekommen, mich am Freitag Nachmittag von der Arbeit abzuholen. Ich bin mir nicht sicher, dass das klappt. Die Taschen zu Ende zu packen, konnte ich mich am Abend nicht mehr entschließen. Das kam dann erst am Freitag Morgen an die Reihe.