Anni hat auch heute wieder einen Lückentext für uns. Auf geht’s.
1.) Ich weiß noch nicht, was in den nächsten Tagen alles auf mich einstürmt. Ich hoffe nur, ich bin dem gewachsen.
2.) Viel zu schnell ist wieder das Wochenende verflogen und der Alltag hat mich wieder.
3.) Da will ich doch gleich mal mit Schwung in die neue Woche starten. Das heißt, im Grunde habe ich das schon getan, denn ich habe bereits das Auto mit allem möglichen beladen, was ich glaube zu brauchen, bin 40 km im Nebel überland gefahren und habe meine Taschen hereingeschleppt. Jetzt kann es losgehen.
4.) Wo hab ich bloß meinen grünen Strickbeutel hingebummelt? Das frage ich mich schon seit ein paar Wochen und immer mal wieder schaue ich, ob ich ihn nicht doch noch irgendwo finde. Bisher leider erfolglos.
5.) Ein(en) Taschenkalender brauche ich jedes Jahr. Allerdings ist meiner eher für eine große Tasche, denn er hat ca. A5-Format und ich trage mein halbes Leben darin ein, und das schon seit 1991 durchgängig. Die Kalender nehmen inzwischen ein ganzes Fach in meinem Bücherregal ein und in so manchem habe ich gerade in letzter Zeit wieder öfter mal geblättert.
6.) Am Ende des Tages möchte ich Tee trinken, Musik hören und die eine oder andere Masche stricken. Meist bin ich so geschafft vom Tage, dass ich einschlafe, kaum dass mein Hintern die Couch berührt. *lach*
7.) Ich freue mich auf den Frühling, weil ich hoffe, dass dann wieder irgendetwas besser wird, habe diese Woche nur das Übliche zu erledigen und dann habe ich von all meinen Verpflichtungen, die niemals abreißen, auch schon wieder genug.
Tja, der Ausblick auf diese Woche ist nicht so rosig. Das bleibt nun vermutlich die nächsten Jahre so. Auch wenn ich der Mutti immer wieder zu erklären versuche, dass ich noch ein ganz klein wenig eigenes Leben haben möchte, versteht sie das einfach nicht mehr. Früher hat sie’s nicht akzeptiert, inzwischen versteht sie es nicht mehr. Aber warum denn? Du kannst dich doch auch hier bei mir von der Arbeit ausruhen. Kann ich eben nicht. Weil ich bei ihr nicht zur Ruhe komme. Sie hat ja ständig irgend ein Anliegen. Außerdem ist das mit dem Runterkommen nicht so günstig, wenn man danach immer noch einen Heimweg hat. Ich weiß nicht, vielleicht bin ich auch einfach dämlich, aber für mich ist das so, dass ich irgendwann abends auch zu Hause sein und nicht nochmal los müssen will. Blöd, oder?
Und letztlich stört mich diese Dauerverpflichtung, an jedem Feierabend erst noch dort hinzufahren und mich, wenn ich es mal nicht tun will, abmelden zu müssen.
Naja, jetzt bin ich erst einmal für ein paar Stunden abgemeldet und die Arbeit ist meine schönste Ablenkung von all dem Frust.
Der gehe ich jetzt nach und hoffe, dass ihr alle eine schöne Woche haben werdet.
Eure Mira