Urlaubsnotizen – 27. März 2026

 
Tagesaufgaben
Aus den vergangenen Tagen übrig geblieben
11. Nochmals zu Kontoeröffnung recherchieren
13. Ecke komplett ausräumen vielleicht später oder am Sonntag
14. Kram aus der Ecke verräumen vielleicht später oder am Sonntag
15. Socke Nr. 06/1 fertig stricken
Heute neu
18. Beim Standesamt Urkunde abholen
19. Termin beim Arbeitsamt umbestellen ging nicht***
20. RoHen über Planänderung informieren
21. Den Sohn zu einem Termin bringen
22. Mit Katl verabreden
 
Tageslauf
06:00 Uhr
Heute habe ich länger geschlafen, obwohl ich nachts um zwei auch wieder wach war und ein wenig mit der Schwestern getextet habe. Nun aber konnte ich mich nicht nochmal umdrehen, weil ich gleich am Morgen zum Standesamt wollte.
Es war ein angenehmer Termin. Ich fuhr im strahlenden Sonnenschein hin und alles funktionierte.
11:00 Uhr
Die Post war früh da. Vom Arbeitsamt gab es gleich vier Briefe. Einer aus Leipzig, einer aus Eilenburg, zwei aus Oschatz. Kein Wunder, dass bei denen so viel schief geht, wenn vier Leute an unterschiedlichen Standorten mit ein und demselben Fall betraut sind. Außerdem ging natürlich gleich die Gängelei los. Ich bin noch gar nicht arbeitslos, erst ab 01. April, bekam aber heute schon eine Vorladung für den 02. April und gleich die Androhung einer Sanktion, falls ich nicht komme. Ich hätte den Termin gern auf nach Ostern verlegt, weil ich eigentlich am 1. April einen Termin in Mecklenburg habe, den ich gern wahrgenommen hätte. Aber da wurde mir ebenfalls mit Sanktionen gedroht, falls ich nicht beweisen könne, dass dieser Termin wichtig sei. Heißt soviel wie, die Amtspersonen entscheiden, ob sie meinen Termin für wichtig erachten. Naja, egal, die sitzen am längeren Hebel und ich habe zu spuren, sonst streichen sie mir das Geld. Als ob es aus derenprivater Tasche ging. Man hat wirklich das Gefühl, dass diese Schreibtischtäter froh sind über jeden, an dem sie ihre Machtspielchen austoben können.
Egal, jetzt sage ich meine Teilnahme an der Versammlung ab und krieche beim Amt zu Kreuze.
17:30 Uhr
Ich habe alles erledigt. Der Sohn war bei seinem Termin. Der Katl habe ich per App Bescheid gegeben, wann ich morgen bei ihr sein werde. Mit RoHen habe ich telefoniert und unsere Reise ans Meer abgesagt.
Jetzt werde ich noch ein wenig lesen, vielleicht auch stricken. Wobei, stricken kann ich morgen den ganzen Tag, das muss heute nicht mehr sein.

Freitagsfüller
Gerade war ich noch bei Barbara und habe mir den Lückentext gemopst, den sie freitags immer zum Ausfüllen bereit stellt.


1. Keine Ahnung warum ich es immer so schwer nehme, wenn von Amts wegen Druck ausgeübt wird. Das ist doch nichts Neues. Warum nehme ich das so schwer?

2. Meine Bett-Couch ist mein Lieblingsort im Haus.

3. Es ist nur so diskriminierend, wenn man am Ende eines langen und intensiven Arbeitslebens ein Jahr vor Renteintritt behandelt wird, als hätte man sein Leben lang auf der faulen Haut gelegen und vom Geld anderer gelebt.

4. Die Ostsee ist mein absoluter Lieblingsort auf der ganzen Welt.

5. Ich frag mal Katl, ob sie mitkommt, habe ich gedacht. Und ja, sie kommt mit.

6. Vorher möchte ich noch ein paar Wollreserven checken.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein bissel lesen, vielleicht auch nur träumen, morgen habe ich geplant, mit Katl das Leipziger Wollefest unsicher zu machen und {Handarbeits-}Freundinnen zu treffen und Sonntag möchte ich irgendwas tun, wovon ich heute noch nicht weiß!

Urlaubsnotizen – 26. März 2026

 
Tagesaufgaben
02. Bestatterin anrufen, eventuell hinfahren.
10. Wäsche
11. Konto eröffnen oder Banktermin vereinbaren Vielleicht lasse ich das auch bleiben
12. Lagerbox kündigen!!!
13. Ecke komplett ausräumen angefangen
14. Kram aus der Ecke verräumen angefangen
15. Socke Nr. 06/1 fertig stricken weitergestrickt, aber nicht fertig
16. Aprilsocken für 12f26 anstricken
17. Dem Sohn bei nervigem Papierkram helfen
 
Tageslauf
02:00 Uhr
Schlaf wird überbewertet.
Nicht einmal die Einschlafmeditationen von Marco Neumann helfen mehr.
05:55 Uhr
Der erste Milchkaffee ist leer.
Draußen ist es hell geworden.
Ein offizielles Schreiben ist bereits versendet.
Ich bin müde.
11:35 Uhr
Ich bin zum Umfallen müde, muss aber noch auf einen Rückruf der Bestatterin warten. Ansonsten habe ich schon einiges geschafft. Die Ecke ist noch nicht leer, obwohl ich einiges verräumt habe.
Ob ich mir ein paar Nudeln koche? Die sollen bekanntlich glücklich machen.
Nachmittag
Ich werde immer müder. Kann mich kaum noch aufrecht halten. Aber ich muss diverse Telefonate führen, auf Rückrufe warten.
Die blöde Anrufumleitung ist immer noch aktiv, so dass immer noch Anrufe für das Torgauer Büro auf meinem Handy eingehen. Ich habe keine Lust, mich nochmals mit der Zentrale in Verbindung zu setzen, damit dies endlich geklärt wird. Ich vermute, dass der Telefonanschluss ohnehin zu Ende März gekündigt ist. Da erledigt sich das dann von selbst.
In den Tagesaufgaben hatte ich unter 15. zuerst geschrieben "weiter"stricken und dies dann durch "fertig" ersetzt. Nun, es blieb bei "weiter"… Punkt 16. die Aprilsocken habe ich angestrickt. Verstrickt gefällt mir das Garn viel besser, als auf dem Knäuel.

Urlaubsnotizen – 25. März 2026

Lange habe ich keine Tagesaufgaben mehr notiert. Das hatte sich nicht ergeben. Angespornt durch Illy möchte ich das heute wieder tun. Meine Liste wird keinesfalls so lang, wie Illys, auch nicht so lang wie noch am Anfang des Jahres. Ein paar Dinge sind es trotzdem und nicht alle sind schön.
Diesmal wird der Eintrag auch wieder in Teilen geschrieben. Jetzt gibt es die Aufgaben und später vielleicht Hinweise zur Erledigung und bestimmt noch einiges anderes.
 
Tagesaufgaben
01. Heimfahrt nach T.
02. Bestatterin anrufen, eventuell hinfahren. Auf morgen verschoben, weil Zeit verpasst.
03. Karte(n) für das Wollefest bestellen
04. Mit Katl darüber fachsimpeln
05. Auto ausräumen
06. Schreibschnuppe
07. Socke 06/1 bis zur Ferse stricken
08. Knäuel für Aprilsocken für 12f26 heraussuchen Nr. 4
09. Gemüse für Salat heraussuchen, eventuell neues kaufen Reicht noch für heute und morgen
10. Wäsche
11. Konto eröffnen oder Banktermin vereinbaren

Tageslauf
5:30 Uhr
Ausgeschlafen habe ich nicht, aber die beiden letzten Träume, die irgendwie zusammen hingen, geistern mir noch durch den Kopf. Ich überlege ernsthaft, wie es hätte weitergehen können. So ein Unsinn.
9:00 Uhr
Ich packe meine Taschen. Das geht schnell.
11:10 Uhr
Ich komme beim N-Markt an der Poliklinik an. Es gibt sogar noch Angebotsbrötchen. Am Montag in Jena hatte RoHen keine mehr bekommen. Heute ergattere ich 7 Sesam- und 7 Mohnbrötchen für jeweils 1,– Euro. Da komme ich mit dem Sohn den Rest der Woche hin. Ein paar wandern in den Frost.
16:30 Uhr
Ich hatte noch überlegt, ob ich das Aprilpaar gleich anstricke und das Paar Nr. 6/26 aufschiebe. Aber auf dieses kräftig gefärbte Garn habe ich gerade keine Lust.
Also darf das noch ein wenig warten.

Sonntagsnotizen – 22. März 2026

 
Sonntags Top 7
1_Gelesen
Kleine Warnung: Alle Links in diesem Abschnitt sind Affiliate-Links.
Ich glaube, es macht sich doch bemerktbar, dass ich Urlaub habe, auch wenn ich diese Woche dienstlich noch einiges zu tun hatte. Immerhin habe ich es geschafft, drei Bücher von Livia Pipes zu lesen. Wieder stand die Ermittlerin Kati Lindberg im Mittelpunkt. Nachdem ich letzten Sonntag noch bei Band 2 Eisnächte der NORDSEEAKTE war, stürzte ich mich dann auf die ersten Fälle der 11-teiligen in Stuttgart spielenden Reihe.
Blutengel
Sündencode
Rattentod
Schon begonnen habe ich mit dem vierten Band Tränentöchter. Danach muss ich erst einmal eine Pause einlegen, weil ich Thriller nicht so gut aushalte. Auch wenn diese gut geschrieben sind, es immer wieder stille und schöne Phasen gibt und die Bücher nicht so reißerisch sind, wie amerikanische, es bleiben Thriller.
2_Gehört/Gesehen
Gehört habe ich wieder meine Playlist bei den Fahrten nach Torgau und nach Jena. Diesmal tauchte Hollywood Ende von Il Civetto über Smart Shuffle auf und ich hörte es gleich erstmal in Dauerschleife und fügte es dann der Playlist hinzu.
Gesehen habe ich tatsächlich auch etwas, nämlich ein paar alte Folgen der Bergretter. Das kann so schön nebenher tüddeln, während ich stricke.
3_Erlebnis
Der schönste Tag war wieder einmal der Mittwoch. Nachdem ich die Räume in Torgau an die Vermieterin zurückgegeben hatte, düste ich zu Katl. Wir saßen in ihrem Wohnzimmer bei Earl Grey und schönen Schwätzchen. Und dann gab es sogar noch Minzeis. Hmmm
4_Genuss
Ähm ja, also Minzeis.
5_Drinnen/Draußen
Drinnen und draußen hielt sich diese Woche nicht ganz die Waage, aber ich war viel draußen. In Torgau, beim Einkaufen, beim Beladen des Autos und gestern wieder beim Ausladen. Für Balkon oder Terrasse ist es noch zu frisch. Der Winter begehrt noch einmal auf, bevor er verschwindet. Drinnen gab es einiges an Bürokram und natürlich Gestrick.
6_Web-Fundstück/e

7_Hobbys
Schaut mal: Das Märzpaar für 12f26 ist fertig. Wurde auch Zeit, denn in drei Tagen wird schon die Nummer für den April gezogen und ich muss ja eigentlich noch das Bonuspaar stricken.
Insgesamt ist es das Paar Nr. 05/2026 im Sommerstinomuster mit 63 Maschen, Größe 36/37 für mich. So!
 
High Five
Gefühlte Ewigkeiten habe ich keine High Five mehr aufgeschrieben. Das ist aber wichtig, gerade jetzt, wenn es ruhiger wird in meinem Leben, sollte ich mich über die Woche an fünf Höhepunkte erinnern, fünf schöne Dinge, die ich erlebt habe.
Eins
Ich fuhr bei strahlendem Sonnenschein nach Torgau. Das allein war schon heilsam, nachdem ich früh am Morgen eine Art Panikattacke hatte und am liebsten gar nicht losgefahren wäre. Und dann lief die Schlüsselübergabe so einfach und angenehm. Das tat auch gut.
Zwei
Mein Nachmittag bei Katl. Sie hat außerdem angekündigt, dass wir dies nun wieder öfter machen und uns im Sommer auch gern im Garten treffen. Darauf freue ich mich jetzt schon.
Drei
Meine beiden Drabbles. Ich schreibe doch so gern. Deshalb liebe ich die Schreibimpulse, die ich von Jürgen {dienstags} und Martina {mittwochs} bekomme, um Drabbles draus zu machen.
Vier
Ich war in der Lagerbox und stellte fest, dass dort nicht so unendlich viel Zeugs lagert, wie ich vorher dachte. Also, es ist realistisch, die Box bis Ende April auszuräumen und den Inhalt irgendwo unterzubekommen, auch ohne die seit Monaten zugesagten und dann doch nicht verfügbaren Lagermöglichkeiten. Wenn man nicht alles selber macht! Aber gut, wir bekommen das hin!
Fünf
Ich habe ein Spinnrad mit zu RoHen genommen und bin sehr, sehr neugierig, wie er sich damit anstellt.
 
Ich hab da mal ne Frage
Die wollte ich schon im Samstagasplausch stellen, aber dann passte sie da nicht mehr rein.
Ihr wisst, dass ich gern schreibe. Die Drabbles habe ich hier auch immer wieder veröffentlicht. Doch es gibt da noch mehr. Aus manchen Drabbles entwickeln sich Geschichten. Geistern mir im Kopf herum und wollen auf’s Papier oder in die Tasten fließen. Und da ist sie auch schon, die Frage: Möchtet ihr so etwas hier lesen? Würdet ihr sie lesen, vielleicht sogar mögen, wenn ich meine Gedanken hier veröffentliche oder sagt ihr: Schreib lieber ein Buch und lass uns hier mit deinen Geschichten-Schnipseln in Ruhe? Das würde mich wirklich sehr interessieren.
 
Und nun?
Nun verlinke ich diesen langen Post bei Anita wegen der ST7 und bei Sabine wegen der High Five.

Freitagsnotizen – 20. März 2026

Barbara stellt freitags einen Lückentext zur Verfügung, den ich gern ausfülle. Sie schreibt darum herum noch ihre Meinung zu verschiedenen {auch politischen} Themen oder zu Erkenntnissen, die sie in der jeweils vergangenen Woche gewonnen hat. In ihrem Schreibstil wird nicht immer offensichtlich, dass es sich dabei um ihre Meinung handelt. Oft klingt es so, als sei das, was sie schreibt, die einzig existente Wahrheit. Aus diesem Grund habe ich es mir schon öfter verkniffen, den Lückentext zu füllen, weil ich nicht mit meiner Verlinkung all ihre Äußerungen im jeweiligen Post unterschreiben wollte.
Andererseits seid ihr ja alle schon groß und könnt euch eure eigene Meinung bilden. Deshalb gibt es nun heute wieder einen von mir ausgefüllten Lückentext einschließlich Verlinkungen.
 
 


1. Meine Osterdeko wird es dieses Jahr nicht geben.

2. Ich lebe im Moment im Chaos und möchte das auf keinen Fall durch herumstehende Deko noch verstärken.

3. Wo ist bloß die "Gute Alte Zeit" hin?

4. Auf einen Job zu warten, der im Mai vielleicht beginnen sollte, nun aber mindestens in den Frühherbst verschoben wurde und vielleicht nie kommt, reizt mich nicht.

5. Wir können weder vorhersagen, noch beeinflussen, was gewisse Ämter entscheiden .

6. So geht meine Zukunftsplanung nun komplett in die andere Richtung.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Entspannung nach einer Räumaktion , morgen habe ich geplant, nach Jena zu fahren und Sonntag möchte ich noch einmal versuchen, Karten für das Hafenfest in Kamp zu ergattern!

So, und nun warte ich mal, ob der Sohn den verschobenen Handel heute einhält.

Urlaubsnotizen – 19. März 2026

5:30 Uhr
Augen auf! Milchkaffee. Nicht schon wieder los zu müssen, könnte ein gutes Gefühl sein. Isses aber nicht. Gestern habe ich Katl gefragt, wie ihre Tage so ablaufen und sie meinte: Unstrukturiert. Hm. Das kann ich nicht gebrauchen. Das kann ich nämlich nicht. Ja, mal für einzelne Tage bekomme ich das gut hin. Beispielsweise samstags viel vorzuhaben und dann am Strickzeug kleben zu bleiben. Jaja, das kann ich gut! Aber für immer?
Heute wollte ich nach Halle zum Strickstammtisch. Da wollte ich schon so lange mal wieder hin. Heute wäre nun mein erster freier Donnerstag gewesen. Da sollte es sein! Blöd nur, dass die HAVAG streikt. Ich suchte und probierte und hatte dann eine Möglichkeit gefunden, zur Not mit einer halben Stunde Fußmarsch. Eine Mitstrickerin bot mir dann sogar an, mich vom Bahnhof abzuholen. Wie lieb.
Und dann… dann eröffnete mir der Sohn gestern Abend, dass "wir" heute Morgen unbedingt einige Schreiben fertig machen müssen, die er schon viel zu lange aufgeschoben hat. Das muss nun heute sein. Unbedingt. Aber ja, das muss ich heute hinbekommen, weil es sonst noch viele Wochen nichts wird und es dann meine Schuld wäre! Also habe ich schweren Herzens meine Teilnahme am Strickstammtisch wieder abgesagt. Dabei fiel mir ein, dass wir das schon ein paar Mal hatten. Einmal wollte ich zum Stricken im Kino, ich blieb wegen Sekretärinnendienst für den Sohn daheim. Wer nicht kam, war der Sohn. Heute ist er da. Aber er schläft noch.
Immer noch Morgen
Ich habe zu tun. Ich muss noch das Übergabeprotokoll von gestern scannen und an die Kollegin mailen. Dem Chef teile ich dann mit, dass alles problemlos verlief und ich das Protokoll schon gesendet habe. Er bedankt sich. Immerhin. Dann entdecke ich eine Mail der Kollegin von gestern, in der sie mir mitteilt, dass bei einem der Teilnehmer etwas schief gegangen ist. Hm. Ärgerlich. Aber was kann ich denn da jetzt tun? Ich bin raus. Das Projekt ist eingestampft, meine Zugänge zu wichtigen Unterlagen erloschen. Da müssen sie sich nun selber helfen.
Zum Glück habe ich noch nicht alle Infos zu den Teilnehmern vom Handy gelöscht. So kann ich mich mit ihm in Verbindung setzen und ihn bitten, seinerseits mit der Zentrale Kontakt aufzunehmen. Ich bin gespannt, wie lange sich das noch hinzieht, dass die Kollegen immer mal noch etwas von mir brauchen. Um die Mülltonnen musste ich mich auch noch kümmern. Die sollten schon am 11. März abgeholt werden, standen gestern, als ich dort war, aber immer noch herum. Den Fall konnte ich an die Kollegin abgeben. Sie hat da nochmal nachtelefoniert. Nun sollen die Tonnen am kommenden Montag geholt werden. Ich will gar nicht wissen, ob das klappt.
Vormittag
Der Sohn questet durch mein Zimmer, ist aufgelöst und unrastig und kann sich nicht auf den Schreibkram konzentrieren, den ich für ihn erledigen soll. Ich biete ihm einen Handel an, den er dankend annimmt.
Zu Mittag gibt es Tütensuppe.
Nachmittag
Ich gönne mir ein Mittagsschläfchen, schließlich habe ich Urlaub. Außerdem hatte ich in der Nacht nicht gut geschlafen. Wie auch?
Dann gönne ich mir den nächsten Krimi von Livia Pipes {Achtung! Affiliate-Link}
Als drittes Das-gönne-ich-mir folgt noch eine Strickanleitung, die ich nicht unbedingt bräuchte. Ich könnte mir diese auch anhand der Fotos ableiten. Aber ich bin faul und leiste mir die Anleitung.
18:00 Uhr
Es ist Zeit, RoHen anzurufen. Trotz trauriger Themen wird es ein schönes Gespräch. Dann ein wenig Zukunftsmusik und ein kleiner Plan.
Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass der Sohn unseren "Handel" wieder vertagen würde, so dass mein Plan mit RoHen wieder über den Haufen geschubst wird. Im Umdisponieren bin ich groß. Das mache ich auch schon mein Leben lang.
Der Sohn macht mir ein kleines Abendessen. Ansonsten wird es ein ruhiger Abend mit einer Folge SOKO Stuttgart und einer halben Sockenferse.

Urlaubsnotizen – 18. März 2026

5:30 Uhr
Urlaub? Nicht wirklich. Ich muss heute noch einmal, ein letztes Mal, in die Dienststelle nach Torgau. 11:00 Uhr ist Schlüsselübergabe.
Dem Chef hatte ich diesen Termin mitgeteilt. Wie erwartet, hat er natürlich keine Zeit, die Übergabe selbst auszuführen. Er schrieb mir allerdings, ich könne ihn jederzeit anrufen, sollte es Schwierigkeiten geben. Was für Schwierigkeiten, bitte sehr? Ich habe doch alles ordnungsgemäß abgewickelt.
Trotzdem fühlt es sich jetzt so an, als würde mir bei dem Termin etwas Schlimmes widerfahren. Als hätte ich Mist gebaut und müsse nun dafür gerade stehen. Mir ist bewusst, dass dieses Gefühl unsinnig ist. Trotzdem lässt es sich gerade nicht wegwischen.

Ein weiteres unsinniges Gefühl sind meine Zukunftsängste. Bisher ist es noch immer irgendwie weitergegangen. Das wird auch dieses Mal so sein, obwohl sich vieles grundlegend ändern wird. Auch wird es immer schwerer, neue Wege zu finden, schließlich bin ich neulich 65 geworden.
Als ich mich im Februar beim Amt gemeldet hatte, wurde ich als erstes gefragt, wie es denn mit der Nebentätigkeit aussehe, die ich letztes Jahr ausgeführt habe, als ich mich schon einmal für einige Wochen beim Amt melden musste. Tja, diesen Auftrag gibt es aber nicht mehr. Sonst hätte ich mich damals nicht beim Amt melden müssen. Am Ende hat mir diese Nebentätig auch nichts als Schereien eingebracht. Sämtliches Geld, das ich da verdiente, hat das Amt eingefordert {und natürlich erhalten}. Und zuletzt ermittelte noch der Zoll gegen mich wegen Betruges, weil ich mir angeblich Leistungen vom Amt erschlichen hätte, indem ich nicht angegeben hätte, dass ich arbeite. Welch ein himmelschreiender Unsinn! Natürlich habe ich das angegeben, schon bei der Beantragung damals! Das Problem bei solcher Art Ämtern ist, dass dort die Linke Hand oft nicht weiß, was die rechte macht.

Einen guten Gedanken schenkte mir RoHen gestern Abend, als er noch einmal anrief, um mir zu sagen, dass ich bitte keinesfalls die Spinnräder weggeben solle. Er möchte spinnen lernen! Das freut mich riesig. So werde ich demnächst eines meiner Spinnräder mit nach Jena nehmen. Er zeichnete auch ein schönes Bild davon, was wir tun könnten, wenn wir dann am Meer wohnen. Ach ja.

11:00 Uhr
Kurz bevor ich nach Torgau startete, überfiel mich etwas, wovon ich nicht genau weiß, was es war. Eine Panikattacke? Ich hatte das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen und überhaupt gar nichts mehr auf die Reihe zu bekommen. Es fiel mir sogar schwer, die Firmenschlüssel einzupacken, derentwegen ich nach Torgau musste. Ich schniefte so heftig, dass der Sohn aus seinem Zimmer geschossen kam und fragte, ob er mir irgendwie helfen könnte. Am Ende war er es, der den Schlüssel eintütete und in meine Tasche packte. Er umarmte mich und beruhigte mich, denn mir konnte ja wirklich gar nichts passieren.
Als ich dann unterwegs war, verflog dieses seltsame Gefühl. Ich sah den Frühling über den Felder, sah den Frühling in der Heide. Ich sah den Milan kreisen, hoch oben im Blau.
Die Schlüsselübergabe verlief freundlich und problemlos. Wir notierten die Zählerstände und die Anzahl der Schlüssel, die ich übergab. Dann war ich raus. Ich habe keine Fotos gemacht. Nicht von den leeren Räumen, nicht vom sonnenüberfluteten Hof, in dem ich ein letztes Mal geparkt hatte. Es ist nicht mehr meins.

Auf dem Rückweg sah ich einen Dieselpreis von 2,15 und füllte den Tank wieder auf. Günstiger wird es nicht mehr.

12 Uhr und…
Ein Parkplatz vor Katls Haustür. Ich hievte mich die steile Treppe hinauf. Katl kochte Tee. Earl grey wie früher. Wir hockten im Wohnzimmer, schwatzten, strickten. Später tischte Katl leckeres Minzeis auf. Hmmm.
Es war, wie in alten Zeiten.

16:30 Uhr
Ein Parkplatz vor meiner Haustür. Ein Wunder um diese Uhrzeit.
Die Schwester war vor ca. zwei Wochen bei einem Fotoshooting. Jetzt hatte ich einen Brief im Kasten mit einem sehr, sehr schönen Foto von ihr. Langsam bekam ich ein Hüngerchen und kochte ein Süppchen. Muschelnudeln mit Suppengrün.
Beim anschließeden Stricken zog es mir die Augen zu.

20:00 Uhr
Es ist schon dunkel draußen. Ich koche Tee und vertüdel mich an den Rechner.
DA bin ich!

Urlaubsnotizen – 17. März 2026

6:40 Uhr
Frühstück allein. RoHen hat die ganze Nacht nicht geschlafen und sich jetzt mal noch hin gelegt.

11:00 Uhr
Mein Tag ist irgendwie kaputt. Vor einer halben Stunde hat sich RoHen auf den Heimweg nach Jena gemacht. Es hat doch keinen Sinn, wenn ich noch länger bei dir herum hänge und mich schlecht fühle! Ich weiß, dass ich nichts dafür kann, dass er sich schlecht fühlt. Aber es fühlt sich für mich trotzdem so an, als hätte ich mehr für ihn tun müssen.

17:00 Uhr
Ich habe für eine Bekannte eine Mailadresse eingerichtet, weil das JC von ihr verlangt, dass sie ihre Weiterbewilligungsanträge in Zukunft online stellt. Wie soll das gehen, wenn sie nicht einmal mit der Einrichtung der Adresse zurecht kommt. Die Ämter machen es sich viel zu einfach. Dann habe ich noch mit Katl telefoniert. Und dann war Zeit für das Abendessen. Brötchen mit Soße, Schinken, Mandarinen und Käse überbacken.

Am Abend noch ein paar Folgen Bergretter und schwups, war die Socke fertig.

Sonntagsnotizen – 15. März 2026

Sonntags Top 7
1_Gelesen
Ich habe eine {für mich neue} Autorin entdeckt: Livia Pipes. Bei ihr gibt es eine tatsächlich recht neue Reihe Nordseeakte {Affiliate Link}, aus der ich den ersten Band Sommerschuld in dieser Woche gelesen habe und den zweiten Eisnächte bereits zur Hälfte. Mir gefällt der Schreibstil. Kompakt, ohne viele Schnörkel, trotzdem beschreibend, so viel es eben braucht, um aus einem Bericht einen Roman zu machen. Um die Ermittlerin Kati Lindberg gibt es bereits eine 11-teilige Reihe, die in Stuttgart spielt. Die werde ich mir als nächstes anschauen, obwohl ich auch schon wieder neue Küstenkrimis entdeckt habe. Uiui, ich komme gar nicht mehr nach.
2_Gehört/Gesehen
Gehört habe ich wieder nur meine Playlist. Für TV bzw. die Mediathek hatte ich keinen Nerv.
3_Erlebnis
Es war wieder eine Räumaktion notwendig. Sehr kurzfristig, sehr schnell. RoHen und ich sind ein gutes Team.
4_Genuss
Am Sonntag Abend waren wir zu dritt im Asiatempel. Garnelen vom Grill sind immer ein Genuss.
5_Drinnen/Draußen
Ich war viel unterwegs, dennoch hielten sich die Zeiten, in denen ich wirklich richtig draußen war, leider in Grenzen. Und am Wochenende, als RoHens Mutti vorgeschlagen hatte, zwischen Mittagessen und Kaffeetrinken im Paradies und an der Saale spazieren zu gehen, fiel kalter Nieselregen und der Spaziergang buchstäblich ins Wasser.
6_Web-Fundstück/e
Gefreut habe ich mich über einen Kommentar im Netz. Ich hatte mich wieder an Martinas Schreibschnuppenchallenge beteiligt mit diesem Text. Als Antwort schrieb Martina… Das hat mich so sehr gefreut, dass ich es jetzt hier erwähnen möchte.
7_Hobbys
Die Hobbies kamen trotz Urlaubswoche wieder zu kurz. Immerhin schaffte ich es, einen Krimi auszulesen und einen zweiten zu beginnen. Dafür bekam ich an den Märzsocken für 12f26 nur eine Ferse fertig. Das Strickzeug mit zur Geburtstagsfeier der SchwieMu zu schleppen, habe ich mich nicht getraut.

Sonst so?
RoHen ist mit nach Taucha gekommen und wird wohl drei Tage bleiben. Das freut mich sehr. Ich hoffe auf besseres Wetter, damit wir mal ein wenig ausfliegen können. Oder wenigstens mal in den Garten.
Für die Wochenmitte habe ich Pläne, von denen ich noch nicht weiß, ob ich sie umsetzen kann. Mal sehen.
Ich schreibe sie hier mal noch nicht, denn, um es mit Erik Manouz zu sagen: Wenn wir den Göttern unsre Pläne erzählen, lachen die uns aus.

Ach so: diesen Eintrag verlinke ich mal noch bei Anita

Urlaubsnotizen – 10. März 2026

 
Funktioniert nicht
Der erste echte Urlaubstag und Entspannung funktioniert nicht. Aufgewacht und aufgestanden bin ich 5:40 Uhr. An "normalen" Tagen wäre ich um diese Zeit unterwegs zum Bahnhof. Aber nach Vollzeitbeschäftigung mit langen Anfahrtwegen und zum Schluss sogar Überstunden jetzt plötzlich eine Vollbremsung und gar nichts mehr, das fühlt sich für mich nicht normal an. Ich gehe mir selbst auf die Nerven. Jetzt könnte ich doch endlich die Herrensocken aus dem Februar fertig stricken, aber nach einer Nadel {15 Maschen} bin ich zu unruhig, springe auf. Huschle in die Küche, komme unverrichteter Dinge wieder zurück. Lesen wäre gut, Lesen lenkt ab. Aber nicht heute.
Schreiben wäre noch besser. Doch das Dienstags-Drabble für Jürschn habe ich gestern Abend schon geschrieben.
Ich muss mich neu organisieren. Aber nicht heute. Heute ist Ruhetag.
Wobei… es geistern da so ein paar Ideen durch mein Hirn. Die haben mit Schreiben zu tun. Und mit Malen. Und mit Umgestalten.

Wieder was über Socken
Endlich sind sie fertig, die Herrensocken aus dem Februar. Die Zwischendurchsocken. Paar Nr. 04/26
Der Sohn hat sich gefreut.
Nun kann ich endlich das Märzpaar für Stricken statt Klicken oder 12f26 beginnen. Da gab es zunächst ein kleines Problem. Es wurde die Nummer 10 gezogen und ich hatte das Knäuel hier auch schon gezeigt. Dann habe ich es einige Tage mit mir herum geschleppt und jetzt ist es in dieser ganzen Ausräumerei tatsächlich in die Rapusche gekommen. Ich finde es nicht mehr. So habe ich mir ein anderes Knäuel aus dem Fundus gesucht, das ich stattdessen verstricken kann. Ist ja nun nicht so, dass ich keine Reserven hätte. *hüstel* Da ich das ursprüngliche Knäuel im Stino-Sommermuster verstricken wollte, habe ich nun eines ausgewählt, das ebenfalls zu diesem Muster passt. Ich habe auch schon begonnen.