Tagesaufgaben
Aus den vergangenen Tagen übrig geblieben
11. Nochmals zu Kontoeröffnung recherchieren
13. Ecke komplett ausräumen vielleicht später oder am Sonntag
14. Kram aus der Ecke verräumen vielleicht später oder am Sonntag
15. Socke Nr. 06/1 fertig stricken
Heute neu
18. Beim Standesamt Urkunde abholen
19. Termin beim Arbeitsamt umbestellen ging nicht***
20. RoHen über Planänderung informieren
21. Den Sohn zu einem Termin bringen
22. Mit Katl verabreden
Tageslauf
06:00 Uhr
Heute habe ich länger geschlafen, obwohl ich nachts um zwei auch wieder wach war und ein wenig mit der Schwestern getextet habe. Nun aber konnte ich mich nicht nochmal umdrehen, weil ich gleich am Morgen zum Standesamt wollte.
Es war ein angenehmer Termin. Ich fuhr im strahlenden Sonnenschein hin und alles funktionierte.
11:00 Uhr
Die Post war früh da. Vom Arbeitsamt gab es gleich vier Briefe. Einer aus Leipzig, einer aus Eilenburg, zwei aus Oschatz. Kein Wunder, dass bei denen so viel schief geht, wenn vier Leute an unterschiedlichen Standorten mit ein und demselben Fall betraut sind. Außerdem ging natürlich gleich die Gängelei los. Ich bin noch gar nicht arbeitslos, erst ab 01. April, bekam aber heute schon eine Vorladung für den 02. April und gleich die Androhung einer Sanktion, falls ich nicht komme. Ich hätte den Termin gern auf nach Ostern verlegt, weil ich eigentlich am 1. April einen Termin in Mecklenburg habe, den ich gern wahrgenommen hätte. Aber da wurde mir ebenfalls mit Sanktionen gedroht, falls ich nicht beweisen könne, dass dieser Termin wichtig sei. Heißt soviel wie, die Amtspersonen entscheiden, ob sie meinen Termin für wichtig erachten. Naja, egal, die sitzen am längeren Hebel und ich habe zu spuren, sonst streichen sie mir das Geld. Als ob es aus derenprivater Tasche ging. Man hat wirklich das Gefühl, dass diese Schreibtischtäter froh sind über jeden, an dem sie ihre Machtspielchen austoben können.
Egal, jetzt sage ich meine Teilnahme an der Versammlung ab und krieche beim Amt zu Kreuze.
17:30 Uhr
Ich habe alles erledigt. Der Sohn war bei seinem Termin. Der Katl habe ich per App Bescheid gegeben, wann ich morgen bei ihr sein werde. Mit RoHen habe ich telefoniert und unsere Reise ans Meer abgesagt.
Jetzt werde ich noch ein wenig lesen, vielleicht auch stricken. Wobei, stricken kann ich morgen den ganzen Tag, das muss heute nicht mehr sein.
Freitagsfüller
Gerade war ich noch bei Barbara und habe mir den Lückentext gemopst, den sie freitags immer zum Ausfüllen bereit stellt.

1. Keine Ahnung warum ich es immer so schwer nehme, wenn von Amts wegen Druck ausgeübt wird. Das ist doch nichts Neues. Warum nehme ich das so schwer?
2. Meine Bett-Couch ist mein Lieblingsort im Haus.
3. Es ist nur so diskriminierend, wenn man am Ende eines langen und intensiven Arbeitslebens ein Jahr vor Renteintritt behandelt wird, als hätte man sein Leben lang auf der faulen Haut gelegen und vom Geld anderer gelebt.
4. Die Ostsee ist mein absoluter Lieblingsort auf der ganzen Welt.
5. Ich frag mal Katl, ob sie mitkommt, habe ich gedacht. Und ja, sie kommt mit.
6. Vorher möchte ich noch ein paar Wollreserven checken.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein bissel lesen, vielleicht auch nur träumen, morgen habe ich geplant, mit Katl das Leipziger Wollefest unsicher zu machen und {Handarbeits-}Freundinnen zu treffen und Sonntag möchte ich irgendwas tun, wovon ich heute noch nicht weiß!
Punkt 16. die Aprilsocken habe ich angestrickt. Verstrickt gefällt mir das Garn viel besser, als auf dem Knäuel. 
Ich hatte noch überlegt, ob ich das Aprilpaar gleich anstricke und das Paar Nr. 6/26 aufschiebe. Aber auf dieses kräftig gefärbte Garn habe ich gerade keine Lust.
Schaut mal: Das Märzpaar für 12f26 ist fertig. Wurde auch Zeit, denn in drei Tagen wird schon die Nummer für den April gezogen und ich muss ja eigentlich noch das Bonuspaar stricken.
Frühstück allein. RoHen hat die ganze Nacht nicht geschlafen und sich jetzt mal noch hin gelegt.
Mein Tag ist irgendwie kaputt. Vor einer halben Stunde hat sich RoHen auf den Heimweg nach Jena gemacht. Es hat doch keinen Sinn, wenn ich noch länger bei dir herum hänge und mich schlecht fühle! Ich weiß, dass ich nichts dafür kann, dass er sich schlecht fühlt. Aber es fühlt sich für mich trotzdem so an, als hätte ich mehr für ihn tun müssen. 

Paar Nr. 04/26