Notizen – 24. Januar 2023

Ein paar Tagesfotos und ein paar Notizen…
Samstag, 21. Januar
Am Morgen begann mein Wasch- und Küchentag. Von dem geschnekten Gemüse hatte ich im Samstagsplausch bereits erzählt.
Hier geht es dem Wirsing an den Kragen. Eine sehr feine Suppe wurde daraus.
Später war ich mit Mutti einkaufen und danach durfte ich dann nicht so schnell wieder gehen. Du kannst doch noch bleiben. Ich hab noch so viel zu tun. Das kannst du andermal machen. Menno.

Sonntag, 22. Januar
Räumtag. Eigentlich!
Ja, ich habe geräumt. Und rumgetrödelt. Und telefoniert und dabei ein weiteres Ufo-Socken-Paar fertiggestellt. Das bekommt noch einen eigenen Eintrag, wenn die anderen UFOs auch fertig sind. Dauert noch.

Montag, 23. Januar
Ein ganz normaler Arbeitstag. Mit viel Nebel, so dass wir die Spielzeugtour auf den nächsten Tag verschoben haben. Bei der Waschküche wollte ich nicht mehr als nötig draußen herumkurven. Trotzdem fuhr ich zum Feierabend nach Hause {obwohl Montag doch mein Oschatz-Tag werden soll.} Es stand ja noch einiges zu tun an. Blöd war, dass ich schon mal wieder so erschöpft daheim ankam, dass ich erst einmal gar nichts mehr fertig stellen wollte. Dann aber rief die Mutti an und sie hatte einen schlechten Tag. Moserte nur an mir herum, nichts konnte ich ihr recht machen. Nur, weil ich mich geweigert hatte, noch einmal loszufahren, um mit ihr gemeinsam Nudelsuppe zu essen. Ich war schuld, dass die Suppe nun verdirbt. Ich hab außerdem Mist gebaut, mit ihrem Augenarzttermin. Behauptet sie. Der wären nämlich am Vormittag gewesen. Da sie da aber zum Fädenziehen war, hatte ich beim Augenarzt angerufen und den Termin auf kommenden Montag verschoben. Das passte ihr nun gar nicht. Dieser Termin sei doch längst erledigt gewesen. Hä??? Ja, und ich solle mich nicht immer in alles hineinhängen. Ach??? Und überhaupt hätte ich dringend in der Hautklinik anrufen sollen, aber das hab ich ja wieder vergessen. {Diese Telefonsprechstunde ist dienstags!!!}
Ich war so verzweifelt, dass ich heulen musste. Zum Glück erreichte ich den Sohn, der mir bestätigte, dass die Oma auch zu ihm am Vormittag schon seltsam grillig gewesen war und der mich dann tröstete. Dieser Trost reichte mir noch nicht so ganz, deshalb gönnte ich mir dann noch einen knackigen Feldsalat mit frischen Mandarinen und Sonnenblumenkernen.

Dientag, 24. Januar
Am späten Vormittag fiel die Heizung aus. Das hatten wir {zum Glück} lange nicht. So freundlich es aussah, angenehm war es nicht an diesem Nachmittag im Spielzeugland. Zum Glück kam der Hausmeister schnell und konnte den Fehler auch sofort beheben.
Am Nachmittag erhielt ich dann auch den endgültigen Befund für Mutti. Keinerlei Anzeichen für bösartige Zellen.
Das teilte ich ihr dann zum Feierabend persönlich mit. Die Kleine Frau freute sich, wie ein Kind. Ich habe sie schon lange nicht mehr so strahlen sehen.
Hach, wie schön!

Notizen – 20. Januar 2023

Wochenfeierabend
Sollte der nicht mir gehören?
Nach der Arbeit schwang ich mich ins Auto, um die Hexe zu ihren Freunden {zu ihrer Wahlfamilie} nach Ellefeld zu bringen. Da wir von OZ starteten, war es eine andere Strecke, als sonst, die wir zuerst im Schnee, dann bei Sonnenschein bewältigten. Heimwärts, allein, fuhr ich dann die übliche Strecke, die auch recht schön ist, trotz Autobahnfahrt. Ich fahre die Route gern. An einem Freitag Nachmittag, wenn ich von der Woche ohnehin geschafft bin, sind mir die 290 km und fast 4 Stunden Fahrt aber doch recht anstrengend. So wurde dann am Abend nicht mehr viel. Immerhin hatten wir dort, als wir ankamen, noch schnell Abendbrot gegessen. Da war ich ewig nicht, das wollte ich mal wieder. Lieber hätte ich unterwegs in einem kleinen Dorfgasthof gegessen, aber das ergab sich nicht und hätte sicher auch viel länger gedauert. so war das mit dem "Schnellessen" für diesen Abend in Ordnung.

Den Wegweiser haben ich wegen Wernesgrün fotografiert. Das ist ein Insider, zu dem ich jetzt zu viel erzählen müsste. Vielleicht irgendwann einmal.

Notizen – 19. Januar 2023

Ideen muss man haben.
Die Badmöbel entstehen aus Holzabfällen, Stoffresten und übrig gebliebenem Fliesenpapier.

Und sonst so?
Der Vormittag verging damit, zwei neue Mitarbeiter einzuweisen. Naja. Der Mann hatte tausend Fragen zu Dingen, die man ihm angeblich soundso erzählt hatte, die aber genau so eben nicht zutrafen. Die Frau war vor meiner Zeit schon mal bei uns und macht mit ihrem Früher wurde das soundso gemacht nicht nur mich verrückt. Eine Kollegin, auf die ich große Stücke halte, meinte: Wenn ich diesen Satz noch einmal höre, raste ich aus. Sie ist dann zum Glück doch nicht ausgerastet. Aber sollten sich diese Sprüche nächste Woche fortsetzen, muss ich wohl oder übel eine Ansage machen. Ach menno, ich kann so Ansagen nicht leiden. Ich kann es aber auch nicht zulassen, dass eine Neue meine gesamte Truppe aufmischt. An unserem Puppenhaus hat sie auch zu meckern, dabei wird das so schön.

Die Hexe wollte auch an diesem Tag nach Hause, weil sie noch Sachen packen wollte für Freitag und das Wochenende.
Ich fühlte mich unwohl und erschöpft. WARUM?

Notizen – 18. Januar 2023

Heute wäre mein Vati 90 geworden. Wie schön würden wir heute und auch gleich nochmal am Wochenende feiern. Hach ja.
Tagesaufgabe(n)… Und wie weit gekommen?
Überlandfahrt zwecks Spendenabholung – bei der Witterung ein schwieriges Unterfangen
Stricktreffen im Grundmann – ja
Und sonst so?
Vor der Kita, aus der wir die Spenden geholt haben, ergab sich dieser schöne Blick auf ein eingeschneites Fachwerkhaus. Das sieht doch aus wie im Märchen, oder? Wenn ihr genau hinschaut, erkennt ihr, dass es schneit.
Ich wollte an diesem Tag noch eine zweite Tour fahren, aber bei Mügeln lag ein Laster im Graben. Das sah gar nicht gut aus und ich war riesig froh, als die Praktikantin den Fahrer entdeckte, der telefonierend neben seinem stark demolierten Fahrzeug stand. Puh, ihm ging es körperlich offensichtlich gut. Alles andere ist Nebensache. Wegen des Unfalls mussten wir auf dem Rückweg eine Umleitung fahren und überhaupt kamen wir streckenweise nur im Schrittempo voran. Für diese Tour brauche ich sonst anderthalb Stunden, an diesem Tag brauchten wir fast drei. Die zweite Tour wählte ich dann ab. Das muss mal anderwann werden.
Auf das Stricktreffen hatte ich mich gefreut. Es waren auch ganz liebe "Mädels" da, mit denen ich gern etwas mehr geschwatzt hätte, aber der Hexe ging es nicht gut. Sie wurde von fast Fremden {Eltern eines Klassenkammeraden} mit dessen Problemen behelligt. Hey, wenn die Erwachsenen es nicht hinbekommen, ihren ebenfalls schon fast erwachsenen Sohn zu erziehen und auf einem soliden Weg zu halten, dann können sie die Verantwortung für ihr eigenes Versagen doch nicht auf eine Siebzehnjährige abwälzen. Sie litt sichtlich und ich war stinkesauer auf diese Leute. So sind wir dann recht bald wieder gegangen und sie wollte auch nicht mit zu mir, wie sonst mittwochs, sondern ließ sich zu Hause absetzen.
Für mich war das ein unbefriedigender und trauriger Tag.

Notizen – 17. Januar 2023

Tagesaufgabe(n)…
Morgens wollte unsere Bearbeiterin vom JC anrufen – der Anruf kam erst ein paar Minuten vor Feierabend mitsamt der Ankündigung, nachher gleich noch mal anzurufen. Ich versprach zu warten und aus dem "gleich" wurde eine Dreiviertelstunde. Natürlich entschuldigte sie sich, dass es so lange gedauert hatte. Mir war das Gespräch wichtig. Da habe ich gern länger gearbeitet.
Einen Termin für Mutti zum Fädenziehen wollte ich vereinbaren – es brauchte einige Anläufe, aber dann hatte ich meinen Termin und der Sohn hatte schon vorher vorgeschlagen, dass er die Oma begleitet, damit ich nicht schon wieder einen Tag frei nehmen muss.
Eine liebe Kundin wollte Spielzeug bringen – da wir diese Woche nachmittags geöffnet haben, sie aber nur vormittags kommen kann, wartete ich auf sie, um für sie da zu sein. Sie kam nicht. Nun, morgen kann ich nicht auf sie warten, denn ich muss schon wieder eine große Spielzeugtour fahren und die kann ich nicht auf Donnerstag verschieben, weil da zwei neue Leute anfangen.
Am Nachmittag hatte ich eine Stunde Zeit, um bei der Klinik anzurufen, um den Befund zu erfahren – das gelang auch erst nach mehreren Anläufen und dann war der Befund noch nicht einmal freigegeben, denn im Labor hatte man wohl die Proben in noch feinere Schichten zerlegt, als üblich. Der Grund: bei der "normalen" Auswertung hatte man keine bösartigen Zellen gefunden und wollte nun ganz sicher gehen, dass man auch ja nichts übersehen hat. Ich soll in genau einer Woche wieder anrufen. Immerhin sieht es erst einmal gut aus und der Mutti bleibt eine neuerliche OP wahrscheinlich hoffentlich erspart.

Und sonst so?
Ich hatte euch neulich die ausgedruckten Fliesen gezeigt. Heute habe ich mal das Puppenhaus fotografiert.
Hier das Wohnzimmer mit offener Küche. Ihr seht die rötlichen Fliesen. Die Möbel {Sessel, Couch} hat die Kollegin selbst gebaut und gepolstert. Durch die Tür erkennt man das frisch geflieste Badezimmer. Hier nochmal direkt. Die Badausstattung baut sie gerade. Toilette, Waschbecken und Duschtasse sind schon fertig, an der Duscharmatur werkelt sie gerade.
Der Vollständigkeit halber noch das Schlafzimmer im Obergeschoss. Die Betten sind auch Eigenbau. In die Mitte kommt noch ein Tisch, der ist noch nicht fertig. Und dazu sollen noch zwei oder drei Sitzsäcke entstehen. Ich habe schon eine Idee, aus welchem Stoff wir die nähen könnten. Mal sehen ob ihr der gefällt.
Übrigens sahen vorige Woche noch sämtliche Wände, Decken und Fußböden so aus wie hier im Bad. Wir haben Tapeten und Fußbodenbeläge gemeinsam aus gesucht. Wir habe da einen umfangreichen Fundus an Tapetenmustern und Folien, die wir für so etwas nutzen können. Ausgeführt hat sie die Renovierungsarbeiten allein. Und ich bin stolz darauf, wie gut sie das hinbekommen hat.
Ich überlege gerade, ob das nicht auch ein Beitrag für Catrins Linkparty Gemeinsam werkeln sein könnte. Doch. Oder?

Notizen – 14. Januar 2023

Samstag
Ja, am Mittag habe ich mich am Samstagsplausch beteiligt, auch wenn ich nicht gerade viel geschrieben hatte. Den Nachmittag verbrachte ich bei Mutti. Das war nicht so recht erfreulich. Die Gespräche drehten sich um ihren Geburtstag im April und darum, dass sie den nicht feiern wird, weil die Ärzte ihr ihr Gesicht zerschneiden. 🙈 Ich mein, klar, sie hat Angst vor der OP, derentwegen wir am Montag zur Vorbesprechung gehen. Das kann ich verstehen. Aber es kostet mich unglaublich viel Kraft, ihr immer und immer wieder zu erklären, dass alles gut gehen wird, dass sie ja eben gerade in diese Klinik gehen wird, weil diese am besten ausgestattet ist und da die besten Chancen bestehen, dass eben nichts schief geht. Immer wieder das gleiche Gespräch, an dessen Ende sie mir sagt: Das muss schief gehen. Die können das gar nicht gut machen. Das ist nicht möglich. Jeden Tag, entweder am Telefon oder persönlich, dieses immer gleiche Gespräch, seit Wochen. In meiner Verzweiflung habe ich ihr gesagt, dass definitiv etwas schief gehen wird, weil sie will, dass was schief geht, damit sie dann einen neuen Grund zum Jammern hat. Das war nicht lieb von mir, aber ich hatte es einfach satt. Da meinte sie, sie mache jetzt mal Kaffee. Hm.
Kurz darauf rief sie mich, wir sollten uns auf den Balkon setzen, da sei es heller. Nicht wirklich, denn draußen war es grau und nieselte. Aber sie hatte zwei Portionen Eis mit Johannisbeeren hingestellt. Nachdem wir die verputzt hatten und ich gerade wieder in den Normalmodus zurückgeschaltet hatte, ging die Diskussion um den Geburtstag und die OP wieder von vorn los. Ich war froh, als ich irgendwann wieder gehen durfte und vergrub mich am Abend mit meinem Strickzeug auf der Couch. Da hatte ich an diesem Tag außer meiner Wäsche und ein klein wenig Hauskram nichts erledigt, aber dennoch fühlte ich mich schlapp und ausgelaugt.
Immerhin…
…wurde ein Paar Socken fertig. Die entsprechen den Vorgaben für #23für23 und sind in diesem Rahmen das Paar Nr. 2. Und sie entsprechen den Vorgaben für den #stashkillersockenkal auf Instagram. Da ist es sogar schon das 3. Paar, weil die Sneakersocken, die ich für die Hexe gestrickt hatte, da mitzählen.
Und weil ja nun sowohl #23für23, als auch der #stashkillersockenkal Aktionen sind, die man gemeinsam mit anderen erfüllt, passen diese Socken auch unbedingt zu Gemeinsam werkeln, der Linkparty, die Catrin alle 14 Tage neu ausschreibt. Und genau da bringe ich den Beitrag jetzt hin.

Notizen – 13. Januar 2023

Freitag, der 13te
Ich habe entschieden, dass dies ein Glückstag ist. Klar, schließlich ist Freitag und Freutag.

Und tatsächlich rief am Nachmittag der große Chef an, um mir zu sagen, dass er meinen Vertrag, der jetzt zu Mitte März ausläuft, um weitere 12 Monate verlängern wird. Mit einem Unterschied. Im derzeitigen Vertrtag steht noch TO als Einsatzort, im nächsten wird OZ stehen. Ja, gut. Ich habe mir die Zweigstelle in OZ so fein eingerichtet, da bleibe ich gern dort. Und für den weiten Arbeitsweg gibt es vielleicht auch ein paar Einsparmöglichkeiten.

Übrigens…
…habt ihr bemerkt, dass ich in diesem Jahr {wieder einmal} mit den Fotos für jeden Tag begonnen habe? Ich habe das noch in keinem Jahr bis zum Dezember durchgehalten. Sicher auch diesmal nicht. Aber man kann es ja mal versuchen.
Und deshalb trage ich jetzt mal noch die Bilder für den 10. und 11. Januar nach.
Ähm… zum 10. Januar ist das etwas mehr geworden, so dass ich dafür einen eigenen Beitrag geschrieben habe.
Am 11. Januar…
…gingen wir unter die Fliesenleger. Für die Küche bekam das Puppenhaus einen Fliesenspiegel in Rottönen.
Das kleine Bad wird komplett in grün gefliest und bekommt einen Fußboden aus grauen Fliesen. Ich liebe es, diese Dekore herzustellen und die Kollegin verschönert die Puppenhäuser damit. Es ist zur Zeit das dritte Puppenhaus, das wir aufarbeiten. Ich habe noch drei weitere in meiner Lagerbox stehen, die ich demnächst mit zur Arbeit nehmen werde. Seit Jahren ist es mein Traum, einmal ein eigenes Puppenhaus zu gestalten. Deshalb hatte ich auch die alten, ramponierten eingesammelt und eingelagert, lange bevor ich ahnte, dass ich einmal in diesem tollen Projekt arbeiten würde, in dem gebrauchtes Spielzeug aufgearbeitet und weitergegeben wird. Da ich mir diesen Traum vom selbst gestalteten Puppenhaus nun in der Arbeit gemeinsam mit meinen Leuten erfüllen kann, brauche ich die eigenen Häuser nicht mehr und spende sie sehr gern.

Der Arbeitstag mündete in den Wochenfeierabend, an dem sich nicht mehr viel ereignete. Ich setzte die Hexe zu Hause ab und fuhr heim. Die Waschfee nahm ihre Arbeit auf, was mir am Samstag ein wenig Freiraum verschafft. Tja, und dann widmete ich mich nur noch meinem Strickzeug. Ein Sockenufo aus 2022, das schnellsten fertig werden sollte, weil ich genau in dieser Farbe ein neues Paar Socken brauche. Das alte, das ich noch habe, ist mehrfach gestopft und besteht außerdem aus zwei recht verschiedenen Socken, die nur die Farbe gemeinsam haben.

Notizen – 10. Januar 2023

Näh-, Flick- und Pfrimeltag.
So nannte das die Hanne immer. Und hier hatte ich gleich drei Reparaturen zu erledigen.
Wenn eine Hosentasche so aussieht, muss man mit einer Freiarm-Nähmaschine ran. In der Firma gibt es eine, die leider nicht ganz in Ordnung ist. Immer wenn man versucht zu verriegeln, reißt der Oberfaden. Ich habe dann ein wenig gefummelt und irgendwann die Nadel um 180° gedreht. Dann ging es erst mal, zumindest bis ich die Hosentaschen repariert hatte.

Um die Tasche für die Kollegin zu reparieren, nahm ich dann eine andere Maschine. Meine alte Rubina, die ich, nachdem ich sie wieder repariert hatte {Wackelkontakt an der Zuleitung zum Bedienfuß} immer noch in der Firma stehen hatte, weil ich der firmeneigenen Maschine nicht so recht traute. 🤭 Meine alte Rubina hat den Vorteil, dass man den Transporter versenken kann. Das war bei dem Material der Tasche sehr hilfreich.

Und dann war da noch die Decke. Es ist die große, 1,80 x 2 Meter. Die habe ich schon einige Jahre in Benutzung und da trägt es sich zu, dass sich gelegentlich Löcher auftun, die geflickt werden wollen.

Und weil das nun ein iges war, was ich repariert habe UND weil mir das wirklich Freude bereitet hat, geht dieser Eintrag gleich noch zu Anita und ihrer feinen Linkparty

12 von 12 im Januar

12_von_12
Ich liebe die Aktion 12 von 12 von Caro
Auf geht’s.

Unter dieser Tanne mit Laterne warte ich auf die Praktikantin. Heute dauert es eine ganze Weile, bis sie endlich heraus kommt. Entsprechend spät sind wir dran.
Bei der Ankunft am Spielzeugland ist es hell. Ich möchte am liebsten gleich wieder los, denn wir haben heute einen straffen Plan.
Wir fahren die erste Runde Spielzeug einsammeln. Es sind wieder sooo schöne Sachen dabei. Ich bin immer voller Dankbarkeit an die Spender.
Schnell zurück zur Firma. Die Strecke ist nicht weit und führt an dieser hübschen Kiche vorbei. Um diese Zeit ist es gerade nieselig und grau.
Nach dem Ausladen der Schätze geht es weiter überland. Ich liebe diese Lanschaft dort. Und am Horizont zeigt sich schon wieder ein Streifen Sonne.
Und schon sind wir bei einer meiner Lieblingskitas. Sie ist so schön gelegen. Hinter dem Gebäude geht es den Hang hinunter und dann weit hinaus ins hügelige Land. Da könnte ich ein Weilchen bleiben. Es fühlt sich immer ein wenig wie Urlaub an.
Wir müssen weiter, weil noch ein Ziel auf uns wartet. Der Weg führt uns an die Mulde, wo hoch über uns die Burg Mildenstein thront. Wegen des nachfolgenden Verkehrs haben wir keine Gelegenheit anzuhalten und die Burg zu fotografieren. Besser als in dem Wikipedia-Link hätten wir sie ohnehin nicht auf die Platte bekommen.
Nachdem wir Leisnig hinter uns gelassen haben, geht es weiter über Hügel zwischen Feldern ins Tal hinunter.
Dort erreichen wir meine erklärte Lieblings-Kita, wo wir so viele Spenden bekommen, dass wir sie kaum wegtragen können.
Schon sind wir auf dem Rückweg zur Firma. Es fühlt sich immer noch wie Urlaub an.
Für die herrlich knorzeligen Bäume bin ich extra ausgestiegen, kam aber wegen des schlammigen Untergrundes nicht näher heran.
Im Büro fällt mir auf, dass es nach all den Jahren in der Firma und all den verschiedenen Einsatzorten das letzte Mal sein wird, dass ich diesen Kalender fotografieren kann, denn die Firma stellt ihn dieses Jahr erstmalig nicht mehr zur Verfügung, zumindest nicht für meinen Einsatzort. Schade, ich hatte mich sehr daran gewöhnt.
Zum Feierabend ergattern wir noch Vorräte für die nächsten zwei Wochen.
Der Tag klingt aus mit einem Gläschen Rotwein. Ja, der ist wirklich zu empfehlen. {Unbeauftragte und unbezahlte Werbung}

Am Ende des Eintrages gibt es wieder einen Rückblick auf die 12 von 12 gegangener Januare. Ich mag diesae Rückblicke sehr.

12 von 12 im Januar 2022
12 von 12 im Januar 2021
12 von 12 im Januar 2020
12 von 12 im Januar 2018
12 von 12 im Januar 2017

Notizen – 09. Januar 2023

Was soll ich über den Montag sagen?
Ist er vorüber, ist die Woche auch schon fast rum. Das liegt wohl an meiner Feierabendplanung, die ich aber unbedingt brauche, um nicht immerzu unter Druck zu stehen. Das war im letzten Jahr besonders gegen Ende gar nicht mehr zu ertragen, weil ich mir wohl viel zu viel aufgeladen hatte und unbedingt alles schaffen wollte und dann kam trotzdem immer noch mehr hinzu und dazwischen und irgendwann wäre ich am liebsten schreiend davon gelaufen.
Damit mir das nun möglichst nicht mehr passiert, habe ich mir Pläne zurecht gelegt, die zu Routinen werden sollen. Sie könnten zusätzlich noch sparen helfen.
a) Montag – übernachte ich in OZ. Damit spare ich mir pro Woche 130 bis 140 {je nach Umleitung} Kilometer Fahrt. Und reichlich 2 Stunden Fahrzeit, die ich nachmittags für einen frühen Feierabend und morgens für eine Stunde länger schlafen nutzen kann. Dass ich am Nachmittag außerdem Im Angebot einkaufe, hilft ebenfalls sparen. Der Wagen war voll und die Vorräte reichen länger als eine Woche für ganze 30 Euronen.
b) Dienstag – fahre ich direkt nach der Arbeit in die Therme. So spare ich zu Hause eine Badewannenfüllung und Heizung und außerdem tut mir die Sauna, das Dümpeln im warmen Wasser und die gesamte Bewegung und Entspannung einfach gut.
c) Mittwoch und
d) Donnerstag – ist die Hexe bei mir. Mittwochs verbinden wir das mit einem Besuch bei Mutti/Uroma und donnerstags ist dann unser Strickabend. Oder umgekehrt, wenn wir an einem Mittwoch zum Strickstammtisch gehen.
e) Freitag – Wochenfeierabend. Der ist freibleibend. Ich könnte das zweite Mal in der Woche zur Sauna fahren. Ich könnte mich stattdessen mit Freunden treffen oder mal essen gehen. Oder ich fahre heim, sinke auf’s Sofa und bin froh, dass die Woche mit 5 Uhr aufstehen vorbei ist.
f) Samstag – ist Haushalt und Wäsche angesagt und ein kleiner Ausflug mit Mutti. Und meist wird mir das schon zu viel, weil Mutti bestimmte Zeiten beansprucht, so dass ich meinen Haushalt und die Wäsche oft nicht schaffe, auch wenn ich meist 6 Uhr aufstehe. Und so vertage ich den unerledigten Rest oft auf Sonntag.
g) Sonntag – sollte nur mir gehören. Ich möchte einmal in der Woche einfach in den Tag hinein leben. Nur das tun, was mir gerade in den Sinn kommt und worauf ich Lust habe. Das könnte auch wieder die Sauna sein, oder Freunde treffen. Vielleicht könnte man das auch verbinden, wenn Freunde, die auch eine Dauerkarte haben, vielleicht ebenfalls dort hin kämen und man sich da eben trifft. Meist klappt das nicht, weil eben noch Überhänge vom Samstag zu erledigen sind. Immerhin kann ich mir das jede Woche wieder vornehmen und irgendwann klappt das auch mal.
Tja, und dann ist auch schon wieder Montag und alles geht von vorn los. Kein Wunder, wenn die Wochen wie im Flug vergehen. Dennoch hoffe ich, dass bei dieser Planung genug Zeit für mich bleibt und außerdem Raum für Spontanes. Eben zum Beispiel am Wochenfeierabend oder am Wochenende. Den Ausflug mit Oma könnte man auf die übrige Familie ausweiten oder mal jemand anderen noch mitnehmen. Die Leutz müssten dann ein wenig flexibel sein, denn die Oma ist es mit ihren 90 Jahren nur noch bedingt.