Dezembernotizen – 08.12.2025

Gedanken
Der 2. Advent war seltsam. Ich erwartete RoHen gegen 18 Uhr und war überrascht, als er schon 2 Stunden früher eintraf. Freudig überrascht. So konnten wir uns noch einen schönen Nachmittag und Abend machen. Dachte ich. Doch ich dachte falsch.
Zunächst wollte er seinen Rechner ins Netz hängen, um nachzuschauen, ob er für den folgenden Tag überhaupt Kursteilnehmer haben würde. Das konnte ich gut nachvollziehen. Ich wollte das damals, als ich diesen Job noch ausführte, auch immer am Abend zuvor schon wissen. Nur ließ sich der Rechner nicht ohne Weiteres ins Netz hängen. Nach mehreren Fehlversuchen befolgte ich dummerweise eine Anweisung auf seinem Rechner und drückte eine Taste am Router. Never touch a running System! Nach dem Tastendruck hatten wir alle kein Internet mehr. Auch nach mehrmaligem Neustart des Routers nicht. Das machte mich grillig, biestig. Zumal ich ja selbst schuld war, ich hätte einfach nicht auf diese Taste drücken sollen.
RoHen reagierte empfindlich, er könne ja gleich wieder heim fahren.
Und ich: Ja, mach doch!
Da schaltete sich der Sohn ein. Zum Glück war er da: Mutsch, das kriegen wir alles wieder hin! Jetzt macht ihr euch erstmal einen Tee!
Er startete zum soundsovielten Mal den Router neu und noch während das Teewasser zu kochen begann, funktionierte das Internet wieder und RoHen hatte die zündende Idee, wie wir seinen Rechner zur Mitarbeit bewegen konnten.
Ich frage mich allerdings, warum mich ein so kleiner Zwischenfall so garstig machen konnte. Das war ja nun wirklich nichts weltbewegendes und mit der nötigen Ruhe, die der Sohn zum Glück bewahrte, war auch alles schnell wieder behoben. Kein Grund, den armen Mann " in die Wüste" zu schicken.
Den Tee tranken wir leider nicht gemeinsam, wir zündeten keine Kerze an und ich kochte nichts, obwohl ich das gern getan hätte, aber nicht für mich allein.
17:15 Uhr zog RoHen sich zurück. Das war mein 2. Advent.
Der 3. wird besser. Da fahre ich mit dem Sohn nach Tschechien. Er hat diese Woche Geburtstag und ich habe kein Geschenk. So hoffe ich, dass ich ihm wenigstens mit der Reise eine Freude machen kann.
Es ist alles gerade nicht so einfach. Aber immerhin ist das Auto repariert.
Stand auf dem Tisch, als ich heim kam. Ach, wie lieb.

Tagesaufgabe(n)
Aus Woche 48 übriggeblieben
13. Schreibschnuppe 03. Dezember
HERZ – ANKUNFT – KERZE
Ein Satz reicht, hat Martina geschrieben.
Nun denn:
Er brachte es nicht übers Herz, die Kerze auszublasen, die seit seiner Ankunft auf dem kleinen Tisch vor dem Fenster brannte.

Woche 49 neu
01. Brief an den Zoll schreiben
02. Brief zu Post bringen {Verschoben auf morgen, weil ich zu Hause erst noch was nachsehen musste}
03. Etwas kochen Musste ich nicht. Es gab frische Mettbrötchen
04. Socke 17/1 Ferse stricken
05. Socke 17/1 Fuß beginnen

Dezembernotizen – 05.12.2025

Gedanken
So schön das alles ist, die Adventszeit mit ihren Kalendern, die bevorstehenden Reisen und auch die zurückliegenden mit ihren Erinnerungen, über allem liegen dunkle Schatten. Immer wieder Forderungen, die ich nicht erfüllen kann. Am Sonntag eine Nachricht: Ich hab so Hunger, schon seit heute früh. Aber heute hat ja nix offen, ich muss zur Tanke. Kannst du mir 30 Euro schicken, du bekommst sie auch zeitnah wieder. Ich habe noch nie einen einzigen Cent wiedergesehen, wann immer ich ihr Geld geschickt habe. Diesmal konnte ich nicht. Ich habe gerade nichts übrig. Und ich war ohnehin unterwegs und konnte keine Zahlung veranlassen.
Letzte Nacht ein Anruf: Ich stehe in Magdeburg und hier fährt kein Zug mehr. Und ich habe nur eine Übergangsjacke an. Ich überlebe die Nacht auf dem Bahnhof nicht!
Ich suchte ihr Züge heraus. Die Bahn-App meldete Verspätungen. Ausfälle meldete sie nicht. Ich gab die Verbindungen durch, aber bei jeder kamen Widerworte, dass diese bestimmt ausfallen, man kenne ja die Bahn. Als ich sagte, dass ich gewiss nicht mitten in der Nacht mit dem kaputten Auto und leerem Tank nach Magdeburg fahre, hieß es: Du warst die Letzte in der Familie, die ich noch gemocht habe.
Mich macht das fertig.

Tagesaufgaben
Von gestern übriggeblieben
13. Schreibschnuppe
17. Im Adventsbuch Lametta, Lichter, Leichenschmaus den vierten Weihnachtskrimi lesen {Abends zu Hause, wenn die Adventskalenderkerze brennt}
19. 23plus1 schreiben {Tanz}
20. Unliebsamen Papierkram erledigen
Heute neu
22. Wochenabrechnung
23. 23plus1 schreiben {Vanille}
24. Freitagsfüller
25. Unterlagen herauskramen
26. eine Trommel Wäsche
27. WmdedgT
28. Socken 17/1 anstricken
 
Wie immer wird es hier noch ein Stück weitergehen.

Dezembernotizen – 04.12.2025

Gedanken
Gestern bekam ich nicht so viel fertig, wie ich gern wollte. Einer der Gründe war RoHen, der noch da war, als ich heim kam. Aus den Resten von vorgestern zauberte er eine Suppe für mich. Dann saßen wir noch in der Küche, unterhielten uns. Ich hatte keine Lust, den Rechner einzuschalten. So entfielen dann die Schreibschnuppe, die Geschichte für GabhÄu und leider auch der Adventskalender.
Heute Morgen wollte RoHen "eigentlich" mit zum Zug kommen. Ich stand extra 10 Minuten früher auf, damit wir uns im Bad nicht ins Gehege kommen. Ich weckte ihn auch. Nur aufstehen mochte er nicht. Mich macht das ein wenig grillig, wenn die Menschen einfach nicht aufstehen, ich aber jeden Morgen treu und brav in die Kälte hinaus muss, um meinen Pflichten nachzukommen. Ach ach.

Tagesaufgaben
Von gestern übriggeblieben
13. Schreibschnuppe
14. 23plus1 schreiben {Zipfelmütze}
16. GabhÄu eine Geschichte senden
Heute neu
17. Im Adventsbuch Lametta, Lichter, Leichenschmaus den vierten Weihnachtskrimi lesen {Abends zu Hause, wenn die Adventskalenderkerze brennt}
18. Im Buch Weihnachts-Magie 4. Geschichte lesen {Im Zug auf dem Heimweg}
19. 23plus1 schreiben {Tanz}
20. Unliebsamen Papierkram erledigen
21. Zur Belohnung Socke 16/2 Fuß stricken

Dezembernotizen – 03.12.2025

Elfchen für den Tag
Signal
leuchtet grün
der Zug kommt
helle Fenster in dunkler
Nacht

Heute bin ich mit der Form des Elfchens nicht ganz zufrieden, weil das eine Wort in der letzten Zeile noch zu dem Satz in der vierten Zeile gehört, der ohne dieses Wort keinen Sinn ergibt. Vielleicht fällt mir nachher noch etwas besseres ein.
Mittwoch ist mein liebster Wochentag. Das sagte ich schon mehrfach. Auch heute fühlt sich der Tag gut an. Bisher. Von gestern sind zwei Tagesaufgaben übrig geblieben. Dafür hatte ich mit dem Adventskalender einen richtig schönen Abend, konnte ganz in meine Geschichte eintauchen und das Schreiben genießen. Nachher schaue ich gleich, welchen Schreibimpuls es heute gibt.

Tagesaufgaben
06. Check Out – Check In
07. Im Adventsbuch aus der Bücherei {Lametta, Lichter, Leichenschmaus} die ersten beiden Geschichten lesen Die erste habe ich am Morgen im Zug gelesen
11. Im Adventsbuch Lametta, Lichter, Leichenschmaus den dritten Weihnachtskrimi lesen {Im Zug auf dem Heimweg}
12. Im Buch Weihnachts-Magie 3. Geschichte lesen {Abends zu Hause, wenn die Adventskalenderkerze brennt}
13. Schreibschnuppe
14. 23plus1 schreiben
15. Mit RoHen telefonieren Das war nicht nötig, weil er nicht weggefahren ist und ich mich direkt mit ihm unterhalten konnte. Ein wenig.
16. GabhÄu eine Geschichte senden

Dezembernotizen – 02.12.2025

Elfchen für den Tag
Dezember
der Zweite
Türchen werden geöffnet
rote Duftkerze und Blaubeertee
Adventskalender

Gedanken
Der erste Dezember war so vollgepackt und verwirrt, dass ich es nicht einmal geschafft habe, die Tagesaufgaben zu notieren.
Ein paar Minuten nur für mich allein gönnte ich mir mit dem Adventskalender von Gabi. Das Thema war Flüstern. Viel habe ich nicht zusammen bekommen, für ein Drabble hat es immerhin gereicht.
Zum Feierabend waren wir noch in der Bücherei. Ich setzte mich in eine gemütliche Ecke und las, während RoHen noch durch die Regale streifte. Plötzlich polterte es und mir war das Buch aus der Hand gefallen. Da war ich doch tatsächlich eingenickt. Hachzzz
Daheim wollte ich noch eine Suppe kochen. Es waren jedoch auch frische Brötchen da, so dass ich mir ein solches als Abendessen nahm. RoHen bot mir an, etwas zu kochen, aber ich mochte dann gar nichts weiter. Was ich mochte, war, die Geschichte aus meinem Adventsbuch zu lesen. Doch, ihr könnt es euch schon denken, ich schlief ein. So las ich die Geschichte dann heute Morgen im Zug. Auf der Rückfahrt heute Nachmittag lese ich dann den 2. Dezember. Wie schön.

Tagesaufgaben
01. Urlaub beantragen und genehmigt.
02. 23plus1 schreiben
03. Jürschns Bildbeschreibung
04. Im Buch Weihnachts-Magie 2. Geschichte lesen
05. Adventskalenderkerze gemeinsam mit der Schwester abbrennen
06. Check Out – Check In
07. Im Adventsbuch aus der Bücherei die ersten beiden Geschichten lesen
08. Eine Suppe oder was anderes leckeres kochen
09. Im Kaufmannsladen Kaffee kaufen
10. Irgendwas zu Essen machen, für morgen zum Mitnehmen
 
Hier wird es noch ein Stück weitergehen. Zumindest werde ich {hoffentlich} ein paar Punkte abhaken können.

Dezembernotizen – 19. 12. 2023

Tagesaufgabe(n)… Und wie weit gekommen?
Geschenk für Pocahontas packen – Fertig und schon überreicht
Meeting mit Pocahontas und dem Chef – Lief gut.
Mutti besuchen – Ich hatte viel Zeit für sie. Aber es war seltsam.
Daheim Wäsche versorgen – ja
Nochmals versuchen, den Schatz anzurufen – erreicht

Und sonst so?
Es gab zwei seltsame Dinge. Zum einen mein Besuch in der WG. Der Pfleger meinte, die Mutti sei durchaus beweglich, liefe viel herum und unserer Weihnachtsgestaltung außerhalb der WG stünde nichts im Wege. Er will nun noch versuchen, dass ich einen Rollstuhl geliehen bekomme, damit ich die Mutti auch mal spazieren fahren kann. Muttis Kleidung habe ich zum Waschen mitgenommen, damit die letzten beiden schwarzen Leggins nicht auch noch verschwinden. Keine Ahnung, was dort dauernd mit den Sachen geschieht und weshalb die beiden weißen Leggins, die ich vor ca. drei Wochen mitgenommen habe, weder im Schrank, noch in der Schmuddelwäsche auffindbar sind.
Das zweite seltsame Ding war das Gespräch mit dem Schatz. Es war nicht direkt ein Streit, nein, das war es nicht. Aber eine teilweise heftige Diskussion, in der ich mehrmals reklamierte, dass es mich nie ausreden ließ. Ja, vielleicht schweife ich zu weit aus, aber er ist auch zu ungeduldig. Auch gab es Missverständnisse, wohl weil sich manches eben nicht so gut am Telefon besprechen lässt.
Genau das reklamierte ich zwischendurch und meinte, wenn wir jetzt beieinander wären, würde das Gespräch besser laufen. Sagt er: Dann würde ich dich jetzt küssen. Und genau das hatte ich auch gedacht, als er wieder einmal mitten in meinen Satz hineinquasselte, dass ich ihm jetzt einfach den Mund stopfen würde mit einem Kuss. Hihi. Das ist ja dann kein Streit, sondern wirklich nur eine Dikussion. Das ging zwischendurch soweit, dass ich ihm vorschlug, allein ans Meer zu fahren. Da meinte er wieder, ich hätte ihn missverstanden. Hach. schwierig. Letztlich fand er es aber gut, dass er mit mir auch diskutieren kann. Und das ist ja auch wichtig. Es kann ja nicht immer nur eitel Sonnenschein sein. Es muss Meinungsverschiedenheiten geben, über die man sich dann ausspricht.
Aufgewühlt hat mich das Telefonat, das fast zwei Stunden dauerte, dann aber doch und ich brauchte den Rest des Abends, um wieder zur Ruhe zu kommen.

Dezembernotizen – 18. 12. 2023

Mein erster Arbeitstag. Mit einem magischen Hörbuch schaffte ich am frühen Morgen den Weg von Jena nach Oschatz nicht ganz mühelos, weil ich sehr müde war, aber immerhin ohne Zwischenfälle. Ich war früh genug da, um mir schnell noch ein Brötchen und etwas Käse zu kaufen und dann in der Firma den Kaffee aufzusetzen.
Als die Leute kamen, gab es gleich wieder Zickenkrieg und ich wäre am liebsten davongerannt. Nun gut. Noch 5 Tage arbeiten, dann ist Weihnachten.
Tagesaufgabe(n)… Und wie weit gekommen?
Monatsabrechnung – Fast fertig
Im Schnickschnack-Laden in Wurzen nach Perlen schauen – Zugeschlagen 😉 und noch eine Weihnachtsgeschenktüte beschafft
Im Keksladen in Wurzen Kleinigkeiten besorgen – Wirklich nur Kleinigkeiten UND zwei Marzipanbrote
Im Lieblingsdrogeriemarkt Pantys für Mutti und Waterdrops für Pocahontas besorgen – Beides bekommen
Zu Hause Schatz anrufen – Er ging nicht ran

Spontan auf die Liste gesetzt
Wäsche vorbereiten – Erledigt
Aufräumen – Fertig werde ich nie, aber immerhin
Ein Patch stricken – Es wurden zwei

Und sonst so?
Ich hatte ein gutes Gefühl, an diesem Tag trotz Arbeit und weitem Arbeitweg viel geschafft zu haben. Der Schatz rief nicht zurück, schrieb aber kurz vor Mittenacht noch eine Nachricht, die so formuliert war, dass ich, falls es mir nicht zu spät sei, noch anrufen könnte. Ich fand diese Nachricht erst am nächsten Morgen.