Gedanken
So schön das alles ist, die Adventszeit mit ihren Kalendern, die bevorstehenden Reisen und auch die zurückliegenden mit ihren Erinnerungen, über allem liegen dunkle Schatten. Immer wieder Forderungen, die ich nicht erfüllen kann. Am Sonntag eine Nachricht: Ich hab so Hunger, schon seit heute früh. Aber heute hat ja nix offen, ich muss zur Tanke. Kannst du mir 30 Euro schicken, du bekommst sie auch zeitnah wieder. Ich habe noch nie einen einzigen Cent wiedergesehen, wann immer ich ihr Geld geschickt habe. Diesmal konnte ich nicht. Ich habe gerade nichts übrig. Und ich war ohnehin unterwegs und konnte keine Zahlung veranlassen.
Letzte Nacht ein Anruf: Ich stehe in Magdeburg und hier fährt kein Zug mehr. Und ich habe nur eine Übergangsjacke an. Ich überlebe die Nacht auf dem Bahnhof nicht!
Ich suchte ihr Züge heraus. Die Bahn-App meldete Verspätungen. Ausfälle meldete sie nicht. Ich gab die Verbindungen durch, aber bei jeder kamen Widerworte, dass diese bestimmt ausfallen, man kenne ja die Bahn. Als ich sagte, dass ich gewiss nicht mitten in der Nacht mit dem kaputten Auto und leerem Tank nach Magdeburg fahre, hieß es: Du warst die Letzte in der Familie, die ich noch gemocht habe.
Mich macht das fertig.
Tagesaufgaben
Von gestern übriggeblieben
13. Schreibschnuppe
17. Im Adventsbuch Lametta, Lichter, Leichenschmaus den vierten Weihnachtskrimi lesen {Abends zu Hause, wenn die Adventskalenderkerze brennt}
19. 23plus1 schreiben {Tanz}
20. Unliebsamen Papierkram erledigen
Heute neu
22. Wochenabrechnung
23. 23plus1 schreiben {Vanille}
24. Freitagsfüller
25. Unterlagen herauskramen
26. eine Trommel Wäsche
27. WmdedgT
28. Socken 17/1 anstricken
Wie immer wird es hier noch ein Stück weitergehen.