Wenn der Montag…

…auf einen Feiertag fällt, ist das schon eine Freude für sich. Wegen des langen Wochenendes, der kurzen folgenden Arbeitswoche und überhaupt.
Da gibt es gewiss ganz viel zu erzählen und zur Linkparty Montagsfreuden bei Zwergstücke.de zu senden.
An diesem Feiertagsmorgen konnte ich tatsächlich etwas länger schlafen, als an den anderen Tagen dieses Wochenendes. Dafür geriet ich dann schon wieder in Eile, weil ich zu 11 Uhr mit Mutti verabredet war und vorher noch sooo viel schaffen wollte. Außerdem standen mir leichte Kopfschmerzen im Wege, die sich im Laufe des Tages zum Glück verflüchtigten.
Mutti freute sich sehr, dass ich sie mit auf einen Ausflug nahm, zumal der Ausflug mit ihren alten Damen gestern nicht so schön gewesen war, wie erhofft, weil sie kurzerhand das Ausflugsziel geändert hatten. Nunja.
Heute war unser Ziel der Freyburger Weinfrühling.

Alles Wein
[metaslider id=9199]

Wir schlenderten entlang der Unstrut von einem Weinstand zum anderen, trafen Uta, futterten zu Mittag eine Thüringer Bratwurst. {Das sind doch die besten.} Wein wollte Mutti nicht kosten, aber Sekt. Als wir bei den Sektverkäufern angekommen waren, stellte sich heraus, dass ich keinen wollte. Da mochte Mutti auch nicht mehr. Schade.
Aus dem Tal der Unstrut führte unser Weg hinauf zur Neuenburg, wo wir in der Burgwirtschaft zum Kaffee einkehrten. Die ganze Zeit über lief Mittelaltermusik, von der ich mich nur schwer wieder losreißen konnte.
170501_154544

170501_154613

170501_154710
Auf dem Heimweg führte uns ein kleiner Abstecher noch nach Großkugel {Insider}.

Ich bin erstaunt…

…wie viele Beiträge zum Freutag schon um die Mittagszeit verlinkt waren und wie viele tolle Sachen um diese Zeit bereits fertig gestellt und vorzeigbar waren. Von mir hätte es maximal das Foto eines Aktenberges geben können, der sich dem Morgen gegenüber verändert hätte. Ich kann nicht einmal sagen, er wäre kleiner geworden, weil für alles, was ich abgearbeitet habe, gefühlt 5 neue Dinge hinzu gekommen sind. Zum Freuen ist das aber alles nichts.
Eine kleine Freude hatte ich, als mir ein Kollege eine CD auf den Tisch legte
170428_142752mit der Empfehlung, diese heute während meiner langen Fahrt in den Norden zu hören.
Auf die Fahrt in den Norden sollte ich mich wohl auch freuen, bringt sie mich doch ans Meer. Doch die Gedanken und Überlegungen, die mit dem Vorhaben verbunden sind, bewogen mich in den letzten Tagen schon mehrmals beinahe, die ganze Sache abzublasen. Doch Uta hat schon recht, wenn ich mein Vorhaben jetzt nicht durchziehe, werde ich ewig denken, ich hätte etwas verpasst. Und außerdem kann ich die Zeit nur ganz allein mit mir und der Autobahn und später mit mir und dem Meer sehr gut gebrauchen, um die seelischen Akkus wieder aufzuladen.
Also freue ich mich nun doch schon ein wenig auf die Reise.

Es war schön…

…das vierte Adventswochenende.
Am Samstag strahlte die Wintersonne von einem herrlich blauen Himmel und lockte nach draußen. Ich hatte allerdings auch noch einiges zu erledigen, und so verabredete ich mit Mutti, dass wir so gegen 15 Uhr losfahren. Der Grund für den späten Aufbruch lag hauptsächlich darin, dass wir einen Weihnachtsmarkt besuchen wollten und diese ja erst bei Einbruch der Dunkelheit ihre Reize entfalten. Unser Weg führte uns nach Naumburg. Ein wenig schlenderten wir durch wunderschön beleuchtete Gassen. Zwei Runden drehten wir auf dem kleinen Weihnachstmarkt. Dann kehrten wir in ein Café ein. Hübsch war es da, auch wenn man keinen Pharisäer kannte. Mutti nahm dann einen französichen Kaffee. Ich hätte gern einen Cafe hollandaise genommen, dies aber im Hinblick auf die Rückfahrt nicht gewagt. Den Süßhieper habe ich dann mit drei Kugeln Eis ruhig gestellt. 😉

Am Sonntag waren wir dann bei Adventskonzert in der Neuapostolischen Kirche. Auch schön. Sehr besinnlich.