Der 51. Montag

Einen interessanten Lückentext hat Anita heute bereit gestellt und ich werde meine Mittagspause nutzen, um ihn auszufüllen. Weil bald Weihnachten ist, versuche ich es einmal märchenhaft angehen lassen. Mal sehen, was mir dazu einfällt.

Schneewittchen und die sieben Zwerge gibt es in diversen Verfilmungen, die mir fast alle gefallen. Die relativ neue Verfilmung "Schneewittchen und der Zauber der Zwerge&quot, mag ich auch recht gern.

Nicht so bekannt ist das Märchen "sechse kommen durch die ganze Welt".

Die Reihe "fünf Freunde " von Enid Blyton trägt auch einen märchenfaften Charakter.

"Die Bremer Stadtmusikanten" waren vier ausgemusterte Tiere, die gemeinsam musizierten. Das muss so grausig geklungen haben, dass sie damit sogar Räuber in die Flucht schlugen.

Die Zahl drei kommt in Märchen sehr häufig vor, oft auch in Wiederholungen gleicher Abläufe, die zum Höhepunkt des Märchens führen.

In mehreren Märchen kommen zwei Schwestern vor. Bei "Frau Holle", bei "Schneeweißchen und Rosenrot" oder bei "Die zwei Schwestern". Fallen Euch noch mehr Märchen mit zwei Schwestern ein?

❼ Heute habe ich meinen ersten Arbeitstag und auf dem Heimweg noch diverse Einkäufe geplant, die Geschenke fallen dieses Weihnachten weg, denn ich schaffe es nicht, solche anzufertigen und am Wochenende ist dann Weihnachten und ich hoffe von Herzen, dass ich dieses Fest mit der Mutti im Schlosshotel verbringen kann.

So, ihr Lieben. Die Mittagspause fiel mal wieder aus, weil ständig wer auf der Matte stand und etwas wollte. Deshalb ist mein Lückentext auch erst jetzt vervollständigt. Und nun wünsche ich euch eine feine letzte Adventswoche.
Eure Mira

Der 50. Montag

Es ist später Nachmittag und ich komme erst jetzt dazu, mich um Anitas heutigen Lückentext zu kümmern, bevor ich nachher noch einmal los muss.

❶ Der Tag gestern war der 2. Advent und für uns ein absoluter Ruhetag. Das haben wir gebraucht.

Mich hat nicht einmal das Weihnachtsprogramm in der JG nach draußen locken können.

❸ Ich hoffe, dass ich die Mutti morgen aus dem Krankenhaus holen kann.

Wir haben so schöne Pläne für Weihnachten. Nur muss sie dafür halbwegs mit ihrem Rollator herumlaufen können.

Wir möchten nämlich in Ruhe und Besinnlichkeit ein paar Tage im Schlosshotel Schkopau verbringen.

❻ Nächste Woche gehe ich wieder arbeiten, denn meine Chefin ist jetzt schon stocksauer, dass ich nicht bereits diese Woche wiedergekommen bin.

❼ Heute habe ich noch einen Besuch beim Sohn geplant, ich habe nämlich ein kleines Geschenk für ihn und am Wochenende freue ich mich auf meinen Jenaer.

Meine Schwester samt Schwager will am Donnerstag Abend hier aufschlagen. Das wird vermutlich wieder anstrengend, aber ich kann mich davon nicht beirren lassen. Diese Woche steht noch einiges an, vor allem will ich mich um die Mutti kümmern, damit ich sie wieder aus dem Krankenhaus heraus bekomme. Tja, und dann mal sehen…
Um mich selbst kümmern möchte ich mich natürlich auch, und deshalb gehe ich jetzt auch gleich los, um den Sohn zu treffen. Das wird gut.
Euch allen wünsche ich eine gute Woche.
Eure Mira

Der 49. Montag

Es ist 6.00 Uhr. Wenn ich arbeiten müsste, wäre ich längst auf der Landstraße. Möglich wäre das gewesen, denn ich bin seit 2 Uhr auf. Verpasst hätte ich es also nicht. Nur arbeiten hätte ich dann vermutlich nicht können. Zumindest konzentrieren wäre schwierig. Und ob ich die Fragen und Gespräche und Anforderungen der Mitarbeiterinnen aushalten könnte? Ich glaube nicht. Also, ich kann es mir gerade nicht vorstellen. Mir ist derzeit alles zu laut. So bin ich beispielsweise am Samstag vom Kaffeetrinken geflüchtet, obwohl das Familie war, sieben Erwachsene {mit mir} und die beiden Minis. Sie sind jetzt zweieinhalb und super süß. Und hey, seit wann stört mich denn Kinderlachen? Mit der SchwieTo habe ich eine Weile gemalt. Ausgemalt. Das tat gut und sie meinte auch, wie beruhigend das doch sei. Ich erzählte ihr, dass ich mir schon vor Zeiten ein paar Ausmalbücher für Erwachsene gekauft hatte, mir aber nie die Zeit genommen hatte, wirklich darin zu malen. Ich meine, ZEIT? Woher soll ich die denn nehmen? Ich muss doch immer. Muss so viel tun und auch stricken und mich kümmern und und und…
Ja, ich müsste! Aber ich will nicht mehr. Kann nicht mehr. Ähm ja, noch etwas, das ich nicht will, ist jammern. Und deshalb bin ich sehr froh, dass ich heute nicht zur Arbeit fahren, nicht unterwegs sein muss.
So widme ich mich dem Montagsstarter den Anita schon zu so früher Stunde bereitgestellt hat. Vielen Dank dafür.

❶ Am Ende des Tages mit Einschlafmeditation ins Bett kuscheln und versuchen, nicht an all das Unerledigte zu denken, mehr ist derzeit nicht drin.

❷ Der 1. Advent war seltsam. Ich war bei Mutti und wollte mit ihr gern ein wenig raus gehen. Aber sie schickte mich weg.

❸ Ich liebe oups, das sage ich jetzt nicht. 🥰.

Früh am Morgen duftet es nach Kaffee. Oh ja, bitte..

Hier meine eigene Gedankenstütze zum Thema Nikolaus.

❻ Was ich am Advent besonders liebe, sind Lichterketten, besonders die mit den ganz kleinen Lämpchen, die wie Tropfen zwischensehr dünnen Drähten hängen. Elfenlichter nenne ich sie. Der Jenaer hat gesagt, Advent ist eigentlich eine Fastenzeit. Das gefällt mir.

❼ Heute habe ich aufräumen, stricken, häkeln und einen unangenehmen Anruf geplant, ich habe am Abend oder morgen auch noch einen sehr schönen Anruf bei meiner Freundin vor mir und am Wochenende freue ich mich auf ich weiß noch nicht, worauf.

So, ihr Lieben, nun wünsche ich euch allen einen ganz tollen Start in die Woche. Habt es fein.

Der 48. Montag

Vorhin hatte ich schon mal begonnen, den Montagsstarter vorzubereiten und den Lückentext von Anita herüber zu holen. Dann verlief das wieder im Sande.

Aber jetzt!

❶ Und wenn Du gerade das Gefühl hast, du hättest alles erledigt und es ginge dir wieder besser, dann kommt der nächste Hammer, der nächste Behördenbrief, der nächste Auftrag "SIE MÜSSEN" und BUMM, bist du wieder ganz unten.

Ich würde gern hier in diesem Job Platz für jemand anderen machen, denn meine Kraft ist am Ende.

❸ Ich hoffe, ich halte noch bis zum Monatsende durch.

Durch unsere Arbeitsräume zieht ein unverwechselbarer Duft von Räucherkerzen. Die Leute wollten das gern. Ich halte es kaum aus, aber die Leute wollten das gern.

❺ Unverzichtbar für die Weihnachtszeit ist für mich gar nichts. Im Gegenteil, ich könnte auf Weihnachten gleich ganz verzichten.

❻ Das Monatsende naht, Zeit die Abrechnung vorzubereiten, damit die Leute pünktlich ihr Geld bekommen.

❼ Heute habe ich, obwohl mir die Kraft dafür fehlt, einen Besuch bei Mutti geplant, ich habe noch jede Menge Papierkram und allerei Wichtiges zu erledigen und am Wochenende freue ich mich auf nichts, nicht mal auf das Wochenende selbst, weil es wieder voller Verpflichtungen steckt.

Der 47. Montag

Heute gibt es von mir wieder halbwegs pünktlich einen Montagsstarter mit dem ausgefüllten Lückentext, den Anita uns zur Verfügung gestellt hat. Dankeschön dafür.

Vorbeugen ist immer besser als heulen. Eigentlich müsste es "heilen" heißen, aber das macht ja kaum noch jemand. Wenn etwas schief läuft, wird in den meisten Fällen gezetert, oft Schuld zugewiesen, statt sich Gedanken zu machen, wie man Schaden beheben oder abwenden kann.

Es gibt sehr schöne Flecken auf der Welt zu denen ich gern mal noch reisen würde. Zum Beispiel Schottland.

Schon in meiner Kindheit bin ich gern verreist. Und wenn das nicht ging, habe ich mich mit Büchern in eine andere Welt geträumt.

❹ Allein sein mag ich gern. Hauptsache ich habe Lesestoff.

Mich zu entspannen gibt es viele Möglichkeiten, am besten draußen in der Natur.

❻ Um glücklich zu sein brauche ich nicht viel, wobei der Männermensch neuerdings zu dem wenigen, was ich brauche, dazu gehört.

❼ Diese Woche habe ich wieder arbeiten geplant und außerdem steht/stehen am Mittwoch ein Feiertag im Kalender.

So, ihr Lieben, den Starter habe ich fertig. Es gibt noch mehr zu erzählen, das mache ich aber später. Nur soviel, mein Plan geht nicht auf. Das ist schon mal klar.
Euch allen wünsche ich eine gute Woche.
Eure Mira

Der 46. Montag

Ich bin immer noch mit dem Tablet unterwegs, weshalb ich den Montagsstarter bei Anita auch erst heute ausfüllen kann, wenn überhaupt. Mal sehen.
Wir ihr gesehen habt, klappte das nicht, aber jetzt. Auch wenn die Woche, die zu diesem Starter gehört, schon fast vorbei ist, möchte ich den Lückentext noch ausfüllen, der Vollständigkeit halber.

❶ Ein unordentlicher Schreibtisch ist bei mir Standart. Aber ich finde immer {meist} auf Anhieb, was ich brauche.

❷ Ein Meditationsvideo unterstützt mich beim Einschlafen.

❸ Die Definition von Glück ist für mich, in der Natur sein, am Strand, im Wald oder im Garten.

❹ Meine Hände brauchen dauernd was zu tun. Am besten was zu Stricken.

❺ Meine Füße schmerzen abends oft. Die Entgiftungspflaster helfen gut dagegen.

Die Krankschreibung hat mir gar nichts genutzt, denn alle, mit denen ich arbeitsmäßig zu tun habe, ignorierten das einfach und setzten voraus, dass ich jederzeit verfügbar zu sein habe. Und dann, wenn ich wieder erledigt hatte, was sie brauchten und nicht selbst tun wollten, kam am Schluss immer dieses hinterhältige GUTE BESSERUNG. Na, das hätten sie sich sparen können, klang es für mich doch immer nur so: KOMM RECHT BALD WIEDER, damit wir keine Mühe mehr damit haben, dich zu kontaktieren.

❼ Diese Woche habe ich zur Ruhe kommen geplant und außerdem steht/stehen Finanzkram für Mutti klären, Mutti betüddeln am Donnerstag, irgendwelchen Mist für die SchwieTo klären, Besprechung mit anderen Angehörigen und danach Kaffeetrinken mit der gesamten WG im Kalender.

Ich hasse den Gedanken an diese Klärung für die SchwieTo. Das habe ich schon vor Wochen mal versucht, es klang alles ganz gut, wurde dann aber doch nicht geklärt. Und nun hab ich das wieder am Hals. Wieso ich? Und noch mehr hasse ich den Gedanken an diese blöde Besprechung. Ich kann solches Gemeinschafts- Vereinsgedöns nicht leiden. Konnte ich noch nie. Da versuchen ein paar Leute, sich wichtig zu machen und Arbeit auf andere abzuwälzen. Nicht mit mir. Ich habe genug am Hals. WIRKLICH!!!

Der 45. Montag 2023

Keine 10 Wochen mehr, bis das Jahr um ist. Ach, ach. Der Montagsstarter bei Anita gemahnt an den stetigen Fortgang der Zeit. Ich will derzeit nicht gemahnt werden. Nicht angetrieben von Terminen und dem andauernden Gemüsse. Ich will nicht müssen. Ich kann auch nicht.
Was ich aber kann und auch sehr gern tue, ist, den Lückentext zu füllen.

❶ Du bleibst hoffentlich immer so, wie du bist und dann ist alles gut.

❷ Ich weiß nicht, was mit mir los ist. Ich könnte bei jeder Kleinigkeit und sogar aus heiterem Himmel losheulen. Und dann bin ich wütend auf mich selbst, weil ich den Dingen, die auf mich einstürmen, nicht mehr gerecht werden kann.

❸ Listen , insbesondere To-Do-Listen haben mir oft geholfen, meine Aufgaben zu sortieren und abzuarbeiten. Inzwischen sind sie aber so lang, dass ich sie an einem Tag, ja selbst in einer Woche nicht abarbeiten kann.

❹ Eine Frage, die ich mir immer wieder stelle: Wann habe ich den Punkt verpasst, an dem es zu viel wurde. Hätte ich an irgend einer Stelle STOPP sagen müssen und hätte ich das auch KÖNNEN?

❺ Veränderungen müssen her.

Ob aber Veränderungen auch Verbesserungen mit sich bringen, ist noch nicht ganz klar.

❼ Ich freue mich auf den Feierabend, habe wieder eine fast unschaffbare Menge zu tun zu erledigen und dann möchte ich mit dem Jenaer telefonieren und ihm wenigstens sagen, dass ich gut wieder bei meiner Arbeit angekommen bin.

Die "unschaffbare Menge zu tun" besteht darin, die Mutti zu besuchen, was nur in der Zeit von 15.30 bis 18 Uhr möglich ist. Vorher muss ich noch in die Drogerie, Pantys holen, weil der Pflegedienst in Muttis WG da was verbasselt hat. Da ich erst 15.00 Uhr Schluss und anderthalb Stunden Heimweg habe, ist das schon fast nicht zu schaffen. Und nun kommt noch ein Arzttermin dazu, den ich auch noch heute Nachmittag wahrnehmen muss/kann/möchte. Es ist die berühmte Katze, die sich in den Schwanz beißen will, was ihr natürlich nicht gelingt.
Ob mir in dieser Woche noch irgendetwas gelingt und falls ja, was, kann ich noch nicht sagen. Im Moment stehe ich vor einem unbezwingbaren Berg.
Euch wünsche ich, dass ihr besser mit eurem Alltag klar kommt und alles meistert, was für euch ansteht.
Eure Mira

Der 44. Montag 2023

Am Montag war Brückentag und wir haben die Gelegenheit genutzt, für vier Tage ans Meer zu fahren. Zu dieser Reise erzähle ich vielleicht später noch etwas. Im Moment nur so viel: Ich habe dort kein Netz und hatte deshalb auch nur das Handy dabei. So war es mir nicht möglich, den Montagsstarter rechtzeitig auszufüllen. Andererseits möchte ich keinen Lückentext auslassen, zumal dieser auch noch irgendwie besonders war mit seinen Sekt-oder-Selter-Fragen. DESHALB werde ich ihn jetzt noch ausfüllen, auch wenn schon Mittwoch ist.

❶ Süßes oder Saures? Im Sinne von Halloween? Keins von beidem. Ich mag diesen Brauch nicht. Ich mag Halloween nicht.

❷ Sekt oder Selters? Selters. Immer.

❸ Schwarz oder Weiß? Beim Kaffee – weiß, bei Schokolade – schwarz, je mehr Kakaoanteil, um so besser. Ansonsten BUNT in jeder Hinsicht.

❹ Sommer oder Winter? Eindeutig Sommer. Am liebsten das ganze Jahr.

❺ Hell oder dunkel? Hell, hell, hell.

❻ Unnötig oder super? Unnötig, diese Zeitumstellung. Ich hatte wieder sehr zu kämpfen damit. Obwohl diese eine Umstellung jetzt natürlich notwendig war, damit die Uhrzeit wieder zum Sonnenstand passt. Aber danach sollte man mit dieser unsäglichen Umstellerei endlich aufhören, wie es schon vor Jahren mal beschlossen war.

❼ Für das Wochenende habe ich noch nichts geplant und für diese Woche steht/ stehen auch noch Muttitermine im Kalender. Getreu dem Motto Besser spät als nie geht dieser Beitrag nun noch zu Anita Und damit bin ich wohl ich dieser sehr kurzen Arbeitswoche angekommen.

Der 43. Montag 2023

Heute bin ich wieder früher dran und möchte bei Anita den heutigen Lückentext abholen und ausfüllen.

❶ Nächste Woche ist Halloween, das muss ich nicht haben. Dass aber der 31. Oktober wegen der Reformation bei uns in Sachsen Feiertag ist, werde ich genießen.

❷ Muss man eigentlich jeden Unsinn mitmachen, der aus Amerikanien zu uns herüber schwappt?

❸ Kürbisschnitzen finde ich grenzwertig, immerhin sind Kürbisse Lebensmittel und ich stelle mir immer vor, wieviel tolle Kürbissuppe man daraus hätte kochen können.

All diese kommerziell ausgeschlachteten Trends mag ich überhaupt nicht.

❺ Mit den meisten Wintertraditionen, wie zum Beispiel Karneval, selbst mit Weihnachtsmarkt und ähnlichem Gedöns habe ich nicht so viel am Hut.

❻ Umso mehr freue ich mich jetzt schon auf das nächste Frühjahr.

❼ Für das Wochenende habe ich das Nachholen der ausgefallenen Reise ans Meer geplant und für diese Woche steht/stehen auch noch jede Menge Termine in Muttis WG im Kalender.

Hat wirklich jemand geglaubt, dass mein Leben ruhiger und selbstbestimmter werden könnte, wenn die Mutti gut untergebracht ist? Ich selbst habe das wirklich gedacht. Aber es hat den Anschein, als hätten die "Macher" dieser WG nur darauf gewartet, einen neuen Angehörigen zu haben, auf den sie sich stürzen können, um ihm zu sagen, wie er sich zu verhalten hat und worum er sich alles kümmern muss.
Letzte Woche war das schon so: Da rief die Mietervertreterin an und gab mir "Verhaltenstipps", die Pflegeberaterin ebenso. Auch habe ich heute einen Termin mit der Pflegeberaterin und dem Teamleiter, bei dem es noch um Verträge gehen soll. Aber wozu brauchen wir den Teamleiter? Damit er mir auch noch Verhaltensmaßregeln geben kann, wann ich die Mutti zu besuchen habe? Ich wollte sie heute besuchen, aber die Zeit stehlen uns diese Personen schon mal wieder.
Am Wochenende kamen bereits am Samstag ellenlange WhatsApp-Nachrichten seitens der Mietervertretung. Und am Sonntag auch schon wieder. Haben die alle nichts anderes zu tun?
Ich glaube, wenn ich heute dort bin, muss ich mal eine klare Ansage bringen, in der Richtung, dass der Pflegedienst ein Dienstleister ist, den ich teuer bezahle und dass ich erwarte, dass sie sich um die Mutti kümmern, sich aber aus meinem Privatleben und aus meiner Termingestaltung herauszuhalten haben. Geht’s noch?
Na gut, das vergangene Wochenende war sehr schön, auch wenn ich am Freitag Abend noch nicht hatte loslassen können und erst einmal Tränen flossen. Dafür war der Samstag ganz besonders und der Sonntag sehr ruhig und gefühlvoll. Ja, das war schön.
Und kommendes Wochenende fahren wir ans Meer. So, wie das für Anfang Oktober mit der Familie geplant war, mit Hotel und allem, wird es diesmal natürlich nicht.
Diesmal fahren wir zu zweit in die Ferienwohnung mit wenig Komfort, dafür aber größtmöglicher Selbstbestimmung. Ich freue mich sehr darauf.

Der 42. Montag 2023

Der Montag ist schon fast vorüber, nun möchte ich endlich den heutigen Lückentext ausfüllen, den Anita bereitgestellt hat.

❶ Gestern Hat die Mutti, als ich sie besuchte, kaum mit mir gesprochen. Hat mich nur leidend angeschaut. Mit dem Sohn, als er kam, hat sie gescherzt. Tja.

Hoffentlich geht ihre Ablehnung gegen die WG bald vorbei.

❸ Dennoch war es richtig, sie dort unterzubringen, denn sie ist dort bestens versorgt, auch wenn sie mir jetzt einzureden versucht, dass alles ganz schrecklich ist.

❹ Mit der Aussicht auf mehr Ruhe und Entspannung starte ich in einen Lebensabschnitt mit Mutti, aber ohne Sorge um sie.

❺ Advent ist für mich gedanklich noch unendlich weit weg, obwohl ich gerade heute deswegen viel herumtelefoniert habe .

❻ Weihnachten wird für uns dieses Jahr ganz anders als jemals zuvor.

❼ Für Sonntag habe ich noch nicht wirklich etwas geplant, weil das derzeit einfach nicht geht und es steht/stehen eine Fahrt nach Jena an, wobei ich noch nicht weiß, ob ich wirklich fahren kann. Wenn die Mutti weiter so ein Ich-will-hier-wieder-weg-Theater veranstaltet, vermasselt sie mir das womöglich wieder.

Heute war ein total wirbeliger, stressiger Tag, über den ich aber jetzt nicht mehr berichten will.
Morgen vielleicht.