Januarnotizen – 30. Januar 2026

Gedicht vom 29. Januar

Textspielerei
Bolongo kalimba
kaluma sumaah
burosco halkoni
das ist, was ich sah.
Ililli tatingel
sisis matie
tiriller taralla
klang schön, wie noch nie.
Tusoli balbiba
malorus trebecht
kamasto ubuntos
das ist gar nicht schlecht.

Tja, bei anderen klingt das immer so stimmig und ich dachte, es sei einfach zu reimen, wenn man sich die Wörter selbst ausdenken kann. Dann bin ich doch wieder ins Deutsche verfallen und habe einzelne {verständliche} Aussagen eingebaut. Ich wollte das unbedingt mal ausprobieren und vielleicht mache ich das auch noch einmal. Jedenfalls macht es Spaß, auch auf diese Weise mit Sprache zu spielen.

Tages- und Wochenaufgaben
00. Einen gewissen Teil der Akten neu sortieren {die, welche aufbewahrt werden müssen} auf nächste Woche verschoben
09. Bastelschank 3 ausräumen
10. Aktentonne füllen {Sollte am Mittwoch passieren, aber die Tonne wurde nicht geliefert}
14. Bastelzeug zu Hause wegräumen
16. Bastelschank 2 ausräumen, Fach 1 und 4
21. Wochenabrechnung
22. Basteltipps für Teilnehmerin
23. Koffer umpacken
24. Zugfahrt nach Jena

Januarnotizen – 29. Januar 2026

Gedichte
Wenn man jeden Tag ein Gedicht schreiben möchte, kommt man zuweilen auf verrückte Ideen. Gestern kam mir, als ich einen Titel von Orange hörte, der Gedanke, dass man Gedichte nicht unbedingt auf Deutsch schreiben müsste. In überhaupt keiner existierenden Sprache. Diesen Gedanken hielt ich dann erst einmal fest.

Wortspielereien
Türgespinsel, Blattgerinsel
seltsame Worte, die wir erdenken,
während wir unseren Geist verrenken.
Warum auch nicht?
Eine feine Sache, denn ich mache
aus Staben und Silben
bunte Wortgebilde
und ein Gedicht.

28.01.2026
Heute Abend versuche ich mich dann mal an solch einem Gebilde.

Tages- und Wochenaufgaben
04. Einen gewissen Teil der Akten neu sortieren {die, welche aufbewahrt werden müssen}
08. Bastelschank 2 ausräumen, Fach 2 und 3
09. Bastelschank 3 ausräumen
10. Aktentonne füllen
11. Bastelschank 1 ausräumen, Fach 3 und 4
14. Bastelzeug zu Hause wegräumen
15. Unfallmeldung schreiben
16. Bastelschank 2 ausräumen, Fach 1 und 4
17. Für Sohn einkaufen
18. Wäsche
19. Koffer packen
20. Wecker früher stellen

Januarnotizen – 28. Januar 2026

Was ich noch erzählen wollte
Gestern ist das passiert, wovor ich schon die ganze Zeit Angst hatte. Auf dem Weg vom Bus zum Büro, musste ich auf einem Gehweg entlang gehen, auf dem nie irgendwer Schnee räumt. Und schwups, bin ich ausgerutscht und fiel auf meinen Hintern. Da saß ich nun im Schnee und wusste nicht, wie ich wieder hochkommen sollte. Also drehte ich mich zuerst einmal auf die Knie, um dann aus dem Vierfüßlerstand hochzukommen. Das rechte Knie war einfach, das linke lies sich nicht durchdrücken. Ich versuchte, mich an der Hauswand abzustützen. Es war ein Graus. Ich war schon so weit, auf den Knien bis zu unserer Haustür zu krabbeln, um mich dort dann auf den Eingangsstufen abzustützen. Das hätte sicher funktioniert. Doch dann hatte ich großes Glück. Zwei Frauen kamen oben an der Hauptstraße vorbei, sahen mich in der Gasse hocken und fragten, ob sie helfen könnten. Sie packten mich unter den Achseln und mit einem Hauruck stellten sie mich auf die Füße. Wie auf Eier wackelte ich bis zur Bürotür. Dann ließ ich mich erst einmal auf meinen Sessel fallen. Ach, ach. Getan habe ich mich hoffentlich nichts, obwohl mir einen Tag danach der Rücken doch schmerzt. Eine Unfallmeldung habe ich zumindest erstattet. Man weiß ja nie.
Die Aufgaben habe ich gestern in kleinere Happen unterteilt, damit es etwas zum Abhaken gibt. Das hat dann recht gut funktioniert.

Tages- und Wochenaufgaben
04. Einen gewissen Teil der Akten neu sortieren {die, welche aufbewahrt werden müssen}
05. Am Mittwoch zu PesTör fahren {Wintersuppe}
06. Einen Plan für gewisse Bewerbungen aufstellen
08. Bastelschank 2 ausräumen, Fach 2 und 3

09. Bastelschank 3 ausräumen
10. Aktentonne füllen
11. Bastelschank 1 ausräumen, Fach 3 und 4
13. Bastelfach 2 im Büro ausräumen
14. Bastelzeug zu Hause wegräumen
15. Unfallmeldung schreiben
16. Dienstags-Drabble schreiben
17. Akten aus den Büroschränken auflösen {Schrank Mitte}
18. Akten aus den Büroschränken ebenfalls auflösen {Schrank links}
19. Schreibschnuppe schreiben
20. Etwas über Socken schreiben

Abgehakt habe ich einiges. Nun fahre ich zu PesTör {Pkt. 05}, wo wir einen Plan für gewisse Bewerbungen erstellen wollen {Pkt. 06}

Januarnotizen – 26. Januar 2026

In der Ravelry-Gruppe Stricken statt Klicken wurde für den Februar die Nr. 3 gezogen. Da muss ich doch gleich mal nachsehen, was das Päckchen für mich bereit hält.

Tadaaa. Passt mir jetzt nicht so in den Steifen, weil ich für dieses zarte Garn ein Sommermuster stricken sollte, auf das ich momentan keine rechte Lust habe. Aber gut, so ist das Spiel, also stricken wir mal das Sommer-Stino-Muster an.

Blöde Idee
Ich dachte, es wäre eine sehr gute Idee, mich nicht mehr am Sonntag Abend mit der Heimfahrt zu stressen, sondern am Montag Morgen von Jena aus nach Torgau zu fahren. Auf dem Hinweg hatte ich zwei Stunden gebraucht. Das hätte passen können. Nur hatte es in der Nacht heftig zu schneien begonnen, was noch anhielt, als ich von Jena losfahren wollte. RoHen legte mein Auto frei, was ganz gut funktionierte, dann aber wurde der Weg aus der Stadt heraus schon mal zur Herausforderung. Als ich die Autobahn erreicht hatte, wurde es auch noch nicht besser. Erst, nachdem ich das Hermsdorfer Kreuz passiert hatte, verlief die Fahrt zügiger. Pünktlich war ich trotzdem, nur sehr angestrengt hatte mich die Reise. Nächste Woche fahre ich wieder mit dem Zug!

Tages- und Wochenaufgaben
01. Akten aus dem Keller holen
02. Akten aus den Ordnern nehmen
03. Akten aus den Büroschränken ebenfalls auflösen
04. Einen gewissen Teil der Akten neu sortieren {die, welche aufbewahrt werden müssen}
05. Am Mittwoch zu PesTör fahren {Wintersuppe}
06. Einen Plan für gewisse Bewerbungen aufstellen
07. Bastelschank 1 ausräumen
08. Bastelschank 2 ausräumen
09. Bastelschank 3 ausräumen
10. Aktentonne füllen

Da war doch noch das Elfchen
Schneegestöber
im Januar
Flocken wirbeln wild.
Wege, Straßen und Fahrbahn
unsichtbar

Januarnotizen – 22. Januar 2026

Gedicht des Tages
Bei Jürschn gibt es eine Mäusegeschichte, überschrieben mit: Die Maus ist raus.
Dazu musste ich doch gleich mal etwas dichten.

Die Maus ist raus.
Die Maus ist raus. Wo ist sie hin?
Wo kann sie sein, wo ich nicht bin?
Sie knuspert und knabbert. Jetzt ist sie still.
Sie weiß, dass ich sie hier nicht haben will.
Sie hat nichts zu suchen in meinem Bett.
Sie kratzt und zwickt mich. Das ist nicht nett.
Die Maus soll verschwinden, ich mag sie nicht haben.
Kann nicht gebrauchen die Mäuseplage.
Ohne sie hätte ich ruhige Tage.
Und ruhige Nächte mit ausreichend Schlaf.
Weiche von dannen Mäuschen, sei brav.
Verschwinde von hier, bitte sei ein Schatz.
Sonst schwöre ich dir,
ich rufe die Katz.

Tagesaufgaben
01. Zwei Taschen aussortieren
02. Vermieter anrufen
03. Asia-Gemüse kaufen
04. Asia-Pfanne mit Glasnudeln kochen/braten

Und sonst so?
Asia-Gemüse gab es im N-Markt nicht. Also habe ich mich für mexikanisches Gemüse entschieden, dann bei der Zubereitung trotzdem die asiatischen Gewürze {Currypaste & Co.} verwendet. Lecker war’s.
Später habe ich noch mit RoHen telefoniert und ihm gesagt, wie sehr ich mich auf ihn freue.
Am Abend wollte ich lesen, aber dabei schlief ich ein.

Januarnotizen – 20. Januar 2026

Tagesaufgaben
01. Unterlagen sortieren
02. Kontaktdaten an den Chef mailen
03. Immobilienbüro anrufen
04. Post aus B’dorf holen
05. Dienstags-Drabble veröffentlichen
06. Kitas anrufen
07. Termin bei ARGE vereinbaren
08. RoHen anrufen {meine schönste Aufgabe heute}
09. Gedicht von gestern überarbeiten {das ist noch nicht rund}
10. Gedicht für heute schreiben {siehe unten}
Spontan hinzugekommen
11. Tanken
12. Jürschn anrufen
13. Kartoffeln kochen/Sohn betüddeln

Gedanken
Ein paar Listenpunkte habe ich heute aufgeschrieben. Die Post abholen kam spontan hinzu, weil der Sohn gestern ausgerutscht und gestürzt ist und nun mit einem dick geschwollenen Knöchel daheim liegt, nicht laufen und erst recht nicht Fahrrad fahren kann. Ach, ach.
Beim Tanken ist etwas seltsames passiert. Mein Tank fasst 45 Liter. Getankt habe ich aber 46,6 Liter. Das sagt mir nun natürlich, dass ich mit den allerletzten Tropfen Kraftstoff an die Tanke gerollt bin. Aber es sagt mir auch, dass die Tanksäulen offenbar nicht geeicht sind, oder?

Gedicht für den Tag
Nähe
Du bist mir nah,
in meinem Herzen.
In meinen Gedanken,
in meinem Gefühl.
Du bist mir nah,
in meinen Träumen,
in meinen Wünschen.
Du bist mein Ziel.
Ich bin dir nah,
in dem, was ich tue,
in dem, was ich sage,
in dem, was ich will.
Ich bin dir nah,
selbst, wenn du weit weg bist,
wenn wir uns nicht sehen.
Du bist mein Ziel.

Januarnotizen – 19. Januar 2026

Gedanken
Als ich heute 4:40 Uhr aufwachte, dachte ich: Neiiin, ich will nicht!
Und dann dachte ich: Ach, wie gut, ich muss nicht mehr lange so früh aufstehen.
Bei allem, was in den nächsten Monaten auf mich zu und vielleicht über mich hinweg rollt, bei all der vielen Arbeit, bei all dem Stress, ist das der beste aller Gedanken: Ich muss nicht mehr so früh aufstehen. Ich muss vielleicht überhaupt nicht mehr mit Wecker aufstehen, denn ohne Wecker wache ich an normalen Wochentagen spätestens 7 Uhr auf, was völlig ausreicht, um ein sinnvolles Tagwerk zu verrichten.
Außerdem gibt es noch einen wunderbaren Gedanken: RoHen ist bereit, alles, was kommt, mit mir gemeinsam zu {er-}tragen. Wenn wir die nächsten, sagen wir mal, 6 Monate überstanden und alles gestemmt haben, was zwingend notwendig ist, dann wird Ruhe und Gelassenheit einkehren und wir richten uns in unserem neuen Leben ein. Ähm, hoffe ich. Ruhe und Gelassenheit sind nicht meine Vornamen. Eher Hektik und Chaos. Aber man darf mit zunehmendem Alter wirklich mal ruhiger werden und sich nicht immer wieder selbst in Hektik versetzen. Außerdem gehen am Meer die Uhren anders. Ich hoffe sehr darauf.
Heute vor 115 Jahren wurde meine Oma geboren. Sie ist schon lange nicht mehr körperlich bei uns. In meinen Gedanken ist sie es oft und in meinem Herzen immer.

Tagesaufgaben
Das lasse ich mal. Ich dümple ein wenig vor mich hin. Der Tag ist auch schon wieder fortgeschritten, so dass ich mich mit einer To-Do-Liste heute nicht mehr unter Druck setzen möchte. Für morgen werde ich eine Liste schreiben. Lang wird sie nicht. Das ist auch gut so. Ich kann Druck gerade nicht gut aushalten. Das was mir im Kopf herum geistert, reicht.

Januarnotizen – 09. Januar 2026

Gedanken
Meine Reise nach Jena heute Nachmittag beruht auf der Voraussetzung, dass der Regionalexpress pünktlich ist. Dann könnte ich 18:12 Uhr in Jena ankommen. Leider war der RE in dieser Woche nur ein einziges Mal pünktlich und da auch nur, weil man in Falkenberg nicht auf den verspäteten Zugteil gewartet hatte. Also werde ich wohl zwei Stunden länger brauchen für meine Fahrt. Ach, ach.
12f26 und 26 für 26
Dank Illy fand ich zu der Ravelry-Gruppe Stricken statt Klicken, die seit Jahren ein Projekt verfolgt, bei dem jedes Jahr 12 Päckchen mit Sockengarn gepackt werden. Herumliegende Knäulchen oder Reste oder Kombinationen daraus, immer ausreichend für ein Sockenpaar. Die Päckchen werden nummeriert und dann jeden Monat eine Zahl gezogen. Aus dem darin versteckten Garn wird im entsprechenden Monat ein Paar Socken gestrickt, so dass man übers Jahr schon mal auf 12 feine Paare kommt. Wie ihr seht, wenn ihr dem Link folgt, hat Illy ihr Januar-Paar schon fertig. Katrin nimmt auch an diesem Projekt teil und hat für das vergangene Jahr eine sehr schöne Zusammenfassung geschrieben. Das hoffe ich Ende diesen Jahres auch vorzeigen zu können.
Ich hatte mir am 12. Dezember schon diese 10 Knäuel breit gelegt und später mit weiteren 2 Knäulchen in große nummerierte Briefumschläge verpackt. Gezogen wurde die Nummer 11. und gestern Abend bekam ich dann auch mein erstes Sockenpaar fertig.
Paar Nr. 01/26
Garn: Opal aus irgendeinem Abo
Größe: 36/37
Ferse: Tomate
Muster: Kaffeeböhnchen
Für mich!
Außerdem… gibt es noch das Projekt 26 für 26. Also, ich weiß nicht, ob es das wirklich irgendwo im Netz gibt. Bei mir zumindest gibt es das seit Jahren, dass ich immer versuche, der Jahreszahl entsprechend viele Sockenpaare zu stricken. 2025 habe ich keine 25 Paare geschafft. 2026 versuche ich es wieder. Nun bin ich mit dem Januar-Paar schon fertig und habe ein zusätzliches Paar für den Sohn auf den Nadeln, um die Zeit bis zum 25. zu überbrücken, wenn in der Ravelry-Gruppe die nächste Zahl gezogen wird. Wenn mir das jeden Monat gelingt, hätte ich dann schon 24 Paare. Außerdem muss ich mindestens 3 Ribbelpaare stricken. Was ist das? Handgestrickte Socken laufen sich schon auch mal durch oder erhalten in der Waschfee Löcher, weil sie an irgendwas {meist BH-Verschlüsse} hängen bleiben. Früher habe ich die Löcher immer gestopft, was keine so tolle Lösung ist, deshalb habe ich mir die Vorgehensweise von Katl abgeguckt. Sie ribbelt löchrige Socken und strickt sie neu. Da braucht man dann meist für die Spitze oder auch für Ferse und Spitze noch einen Rest, um fehlendes Garn aufzufüllen. Das kann ein passender Rest sein oder auch was völlig anderes. Nun habe ich zumindest drei löchrige Paare in meiner Schublade liegen, denen ich auf diese Weise zu neuem Leben verhelfen möchte.