Gedanken
Als ich heute 4:40 Uhr aufwachte, dachte ich: Neiiin, ich will nicht!
Und dann dachte ich: Ach, wie gut, ich muss nicht mehr lange so früh aufstehen.
Bei allem, was in den nächsten Monaten auf mich zu und vielleicht über mich hinweg rollt, bei all der vielen Arbeit, bei all dem Stress, ist das der beste aller Gedanken: Ich muss nicht mehr so früh aufstehen. Ich muss vielleicht überhaupt nicht mehr mit Wecker aufstehen, denn ohne Wecker wache ich an normalen Wochentagen spätestens 7 Uhr auf, was völlig ausreicht, um ein sinnvolles Tagwerk zu verrichten.
Außerdem gibt es noch einen wunderbaren Gedanken: RoHen ist bereit, alles, was kommt, mit mir gemeinsam zu {er-}tragen. Wenn wir die nächsten, sagen wir mal, 6 Monate überstanden und alles gestemmt haben, was zwingend notwendig ist, dann wird Ruhe und Gelassenheit einkehren und wir richten uns in unserem neuen Leben ein. Ähm, hoffe ich. Ruhe und Gelassenheit sind nicht meine Vornamen. Eher Hektik und Chaos. Aber man darf mit zunehmendem Alter wirklich mal ruhiger werden und sich nicht immer wieder selbst in Hektik versetzen. Außerdem gehen am Meer die Uhren anders. Ich hoffe sehr darauf.
Heute vor 115 Jahren wurde meine Oma geboren. Sie ist schon lange nicht mehr körperlich bei uns. In meinen Gedanken ist sie es oft und in meinem Herzen immer.
Tagesaufgaben
Das lasse ich mal. Ich dümple ein wenig vor mich hin. Der Tag ist auch schon wieder fortgeschritten, so dass ich mich mit einer To-Do-Liste heute nicht mehr unter Druck setzen möchte. Für morgen werde ich eine Liste schreiben. Lang wird sie nicht. Das ist auch gut so. Ich kann Druck gerade nicht gut aushalten. Das was mir im Kopf herum geistert, reicht.