Was ich noch erzählen wollte
Gestern ist das passiert, wovor ich schon die ganze Zeit Angst hatte. Auf dem Weg vom Bus zum Büro, musste ich auf einem Gehweg entlang gehen, auf dem nie irgendwer Schnee räumt. Und schwups, bin ich ausgerutscht und fiel auf meinen Hintern. Da saß ich nun im Schnee und wusste nicht, wie ich wieder hochkommen sollte. Also drehte ich mich zuerst einmal auf die Knie, um dann aus dem Vierfüßlerstand hochzukommen. Das rechte Knie war einfach, das linke lies sich nicht durchdrücken. Ich versuchte, mich an der Hauswand abzustützen. Es war ein Graus. Ich war schon so weit, auf den Knien bis zu unserer Haustür zu krabbeln, um mich dort dann auf den Eingangsstufen abzustützen. Das hätte sicher funktioniert. Doch dann hatte ich großes Glück. Zwei Frauen kamen oben an der Hauptstraße vorbei, sahen mich in der Gasse hocken und fragten, ob sie helfen könnten. Sie packten mich unter den Achseln und mit einem Hauruck stellten sie mich auf die Füße. Wie auf Eier wackelte ich bis zur Bürotür. Dann ließ ich mich erst einmal auf meinen Sessel fallen. Ach, ach. Getan habe ich mich hoffentlich nichts, obwohl mir einen Tag danach der Rücken doch schmerzt. Eine Unfallmeldung habe ich zumindest erstattet. Man weiß ja nie.
Die Aufgaben habe ich gestern in kleinere Happen unterteilt, damit es etwas zum Abhaken gibt. Das hat dann recht gut funktioniert.
Tages- und Wochenaufgaben
04. Einen gewissen Teil der Akten neu sortieren {die, welche aufbewahrt werden müssen}
05. Am Mittwoch zu PesTör fahren {Wintersuppe}
06. Einen Plan für gewisse Bewerbungen aufstellen
08. Bastelschank 2 ausräumen, Fach 2 und 3
09. Bastelschank 3 ausräumen
10. Aktentonne füllen
11. Bastelschank 1 ausräumen, Fach 3 und 4
13. Bastelfach 2 im Büro ausräumen
14. Bastelzeug zu Hause wegräumen
15. Unfallmeldung schreiben
16. Dienstags-Drabble schreiben
17. Akten aus den Büroschränken auflösen {Schrank Mitte}
18. Akten aus den Büroschränken ebenfalls auflösen {Schrank links}
19. Schreibschnuppe schreiben
20. Etwas über Socken schreiben
Abgehakt habe ich einiges. Nun fahre ich zu PesTör {Pkt. 05}, wo wir einen Plan für gewisse Bewerbungen erstellen wollen {Pkt. 06}
Uff.. mach nich so Sachen…
Drücke die Daumen, dass alles gut ist.
Grüße von hier
illy
Danke fürs Daumendrücken. Bisher schmerzt der Rücken nicht doller als sonst auch. Immerhin. Nur auf den Gehwegen ist für mich fast kein Vorwärtskommen mehr, weil die nicht geräumten Stellen mittlerweile spiegelglatt geworden sind, durch das tägliche Antauen und nächtliche wieder Gefrieren. Mal sehen, was das noch wird.
Liebe Grüße
von Mira