Septembernotizen – 30.09.2022

Es ist die letzte Septembernotiz. Ich denke, dass ich dieses Tagebuchbloggen fortsetzen werde, weil ich schon längst zu diesen täglichen Notizen zurückkehren wollte, wie das in meiner Blog-Anfangszeit vor mittlerweile mehr als 20 Jahren war. Ob ich sie nun ab morgen aber "Oktobernotizen" nenne, oder mir von Catrin den Titel "Tages-Rückblick" mopse, weiß ich noch nicht.
Tagesaufgabe(n)… Und wie weit gekommen? gibt es heute nicht und Spontan auf die Liste Gesetztes auch nicht.
Ich habe mich nur wie verrückt auf diesen Freitag gefreut, der ein verlängertes Wochenende einläutet. Meine Hoffnungen an diesen Tag und das Wochenende insgesamt sind, dass ich mich wirklich mal entspannen kann. In meiner Urlaubswoche ging das ja nicht so recht, wegen verschiedener dringender Erledigungen und wegen gewisser Querelen in der Firma, die leider durch meinen Urlaub bedingt waren und ich jedem weiteren Urlaub wieder auftreten werden, einfach, weil ein Mensch zu meiner Vertretung herangezogen wird, der sich auf die Fahne geschrieben hat, mich runterzumachen. Meine engsten Kollegen meinen ja, er sei neidisch, weil ich einen viel besseren Draht zu eben diesen Kollegen habe, als er früher als er meinen Job innehatte, je erreichen konnte. Mag sein. Ich finde es sowieso ungünstig, jemanden, der ausgeschieden ist, zur Urlaubsvertretung auf seinen früheren Job heranzuziehen. Aber unsere Chefetage findet das einen gute Idee. Was will ich dagegen tun? Keinen Urlaub machen? Das ist keine Option.

Und sonst so?
Die Praktikantin drängelte ein wenig, wann denn Fewierabend ist. Das heißt, sie war es nicht wirklich, die drängelte, sondern ihre Mutter, die sie anrief, wann sie heim käme. Sie {die Mutter} sei mit 2 Hunden und Kind allein und wünschte sich ihr große Tochter zur Unterstützung. Hallo???
Wir machten natürlich trotzdem nicht früher Schluss, wo kämen wir denn da hin? Allerdings stand ich nun ein wenig unter Druck, weshalb ich dann das gesponserte Obst vergaß. Menno. Wenn das bis Dienstag im Projektraum liegt, haben wir dort dann vermutlich eine Obstfliegenzucht. 🙈
Und dann ist endlich Wochenende. Das läute ich ein, indem ich zu Katl fahre und sie wegschleppe zu unserem liebsten Asia-Restaurant. Dort genießen wir einen sehr schönen Abend bei leckerstem Essen und einem freundlichen Schwatz. Das tut uns beiden gut und mir gelingt es, runterzukommen.
Danke Katl.

Septembernotizen – 29.09.2022

Tagesaufgabe(n)… Und wie weit gekommen?
Schon wieder Büro, diesmal mit Anruf – geklärt
Wollreste wickeln – fertig geworden
Mit Mutti zur Bücherei – war nicht notwendig
Wolle für ein Tuch heraussuchen – am Morgen danach erledigt

Spontan auf die Liste gesetzt
Mit Mutti zum Fotografen – war erst recht nicht nötig

Und sonst so?
Übrigens, die erst einmal nicht gefundene Einzelsocke lag unter der Couch. Die Hexe hat sie dort gefunden.
Ansonsten geht es mir nicht so gut. Ob ich eine Blasenentzündung ausbrüte, oder gar irgendwas mit den Nieren. Ich rufe die Mutti an, um die Bücherei abzusagen, weil ich nach der Arbeit nichts weiter will, als mich ins Bett zu legen. Da geht das altbekannte Geningel los:
Ach, ich hatte auch einen Plan!
Nie wird das, was ich brauche!
Sie will zum teuersten Fotografen am Ort wegen eines Passbildes, denn ihr Personalausweis ist schon lange abgelaufen. Sagt sie!
Und du hast das schon immer wieder verschoben! Sagt auch sie. Tatsächlich hat sie mir das von dem Ausweis bereits am Samstag gesagt. Da hieß es aber noch, der Ausweis gelte noch bis Dezember, so dass ich nicht dachte, dass ich nun am besten am Sonntag das Einwohnermeldeamt hätte stürmen sollen. Ich ärgere mich so über die alte Frau. Alles, was ihr in den Kopf schießt, habe ich SOFORT zu machen. Auch, wenn es völlig unnötg ist. Ich habe sogar das Gefühl, dann ist es ihr am wichtigsten, ihren Kopf durchzusetzen.
Die Hexe bat mich immer wieder, mich nicht aufzuregen, was ich wohl hauptsächlich deshalb tat, weil es mir gar nicht so gut ging. Ich habe mir möglicherweise bissel die Blase erkältet mit den üblichen Symptomen.
Als ich mich beruhigt hatte und wir dann bei der Mutti ankamen, stellte sich alles Mögliche als falsch heraus. Zum einen brauchen wir noch keinen neues Ausweis zu beantragen, denn dieser gilt noch bis November 2023, ergo brauchten wir auch noch keine Passbilder.
Als sie mir dann die Bücher zeigte, die sie als nächstes lesen will, stellte sich heraus, dass es genau die waren, die wir in der Bücherei hätten abgeben wollen. Da die Leihfrist aber noch bis 20. Oktober andauert, mussten wir nun auch nicht in die Bücherei.
So konnten wir dann recht bald doch nach Hause starten, wo mich die liebe Hexe mit Tee versorgte und sehr darauf achtete, dass ich mich wohl fühle.

Septembernotizen – 28.09.2022

Tagesaufgabe(n)… Und wie weit gekommen?
Kleiner Bürokram – erledigt
Wolle für Nachmittag einpacken – getan
Socken suchen – gesucht, nicht alle gefunden
Wollreste wickeln – mal wieder zwischendurch
Stricktreffen im Grundmann – schön war’s

Spontan auf die Liste gesetzt
Heute nichts.

Und sonst so?
Es gibt immer wieder Begebenheiten, die mir den Tag vermasseln. Und dann wieder gibt es Begebenheiten, die den Tag wieer retten. Das Treffen mit den Strickmädels war solch eine Begebenheit. Es tat so gut, dort einfach zu sitzen und vor mich hin zu stricken, den Gesprächen der anderen zu lauschen und gelegentlich meinen Senf hinzuzugeben. Hach ja.

Septembernotizen – 27.09.2022

Tagesaufgabe(n)… Und wie weit gekommen?
Ganz viel Bürokram Teil 1 – erledigt, puh
Ganz viel Bürokram Teil 2 – erledigt, pfff
Ganz viel Bürokram Teil 3 – erledigt und xxx
Wollreste wickeln – immer mal zwischendurch

Spontan auf die Liste gesetzt
Tanken – Der Diesel stand bei 2,02 Euro, also ganz schnell erledigt
Sohn und SchwieTo heim bringen – hat die SchwieTo selbst erledigt, ich musste nur das Auto wieder heim bringen 😉

Und sonst so?
Am Morgen regnete es flächendeckend. Genau das Wetter, um sich mit Strickzeug auf die Couch zurückzuziehen. Aber erst mal gehts zur Arbeit. Da hatte ich mich so gefreut, dass die Ewigumleitung des letzten Jahres endlich aufgehoben war, und dann stand ich gestern Morgen 8 km vor dem Ziel vor einer neuen Straßensperre und durfte 35 km Umweg auf mich nehmen. Auf dem Heimweg wollte ich ursprünglich versuchen, auf einem Schleichweg durch den Ort zu fahren, dessen Hauptstraße gesperrt ist, folgte dann aber doch der Umleitung, die hin eine andere ist als her. Und diese Umleitung brachte nur 5 zusätzliche Kilometer. Das kann man ja aushalten.
Und warum erzähle ich das nun? Weil ich heute Morgen eben diese Umleitung auch in der Hin-Richtung nahm.
Der Tag wurde vom Bürokrams dominiert und ich beschloss, auch nach Feierabend so lange zu bleiben, bis alles erledigt wäre. Danach war ich dann aber auch geschafft, und obwohl ich NICHTS kaufen spontan auf meine Liste gesetzt hatte, hab ich das wieder herunter genommen und fuhr heim.
22 Uhr rief der Sohn doch noch an, zwecks heim bringen. Was tut man nicht alles gern?

Septembernotizen – 26.09.2022

Tagesaufgabe(n)… Und wie weit gekommen?
Mich dem Job stellen – erledigt
Mich dem Mobbing stellen – ist nicht so einfach
Montagsstarter bloggen – hier

Spontan auf die Liste gesetzt
Dafür reicht heute die Kraft nicht.

Und sonst so?
Der Urlaub ist vorbei und war leider nicht sehr erholsam, weil mir zugetragen wurde bzw. ich zwischen den Zeilen las, dass hinter meinem Rücken wieder eine üble Mobbinggeschichte ablief. Dass passiert jedes Mal, wenn ich frei habe und ein ehemaliger Kollege, der inzwischen in Rente ist, zu meiner Vertretung herangeholt wird. Er macht nie, was er soll, sondern nur, was ihm genehm ist. Wenn ich versuche, etwas mit ihm abzusprechen, lügt er mir ins Gesicht und sobald er dann allein da ist, macht er wieder sein Ding und belügt meine Chefin, um seine Wünsche durchzusetzen und mich dabei gleichzeitig schlechtzumachen. Und ganz besonders ärgerlich ist, dass die Chefin ihm auch noch glaubt und entsprechend reagiert.
Was ich nur überhaupt nicht verstehe, was der Mensch damit bezweckt. Er hatte den Job früher ein paar Jahre und hat dort ziemlich unkontrolliert schalten und walten können, wobei gewiss nicht alles regelkonform lief. Das habe ich gemerkt, als ich den Job übernehm und dann gewisse Anfragen sich häufte, die gewissen Verdacht nahelegten. Der Mann ist Anfang des Jahres vorzeitig in Rente gegangen. Das hätte er ja nicht müssen. Aber er hatte sich vorgestellt, dass er seine Rente beziehen und trotzdem vollzeit weiterarbeiten könnte. Erst, als er schon alles in die Wege geleitet hatte und nicht mehr zurück konnte, musste er feststzellen, dass seine Rechnung so nicht aufging. Was jetzt kommt, sind Vermutungen: Er hat gesehen, dass ich das Konzept umgestülpt habe, so dass es den Erfordernissen entspricht und keine Mauscheleien möglich sind. Und ihm muss klar geworden sein, dass ich durchaus in der Lage war, einige seiner Mauscheleien zu durchschauen. Und aus Angst, ich könnte irgendetwas aufdecken, versucht er nun, mich unglaubwürdig zu machen. Sowas hinterhältiges. Und vor allem Dummes. Man macht sich doch jemanden, der etwas gegen einen in der Hand haben könnte, nicht absichtlich zum Feind.
Was für ein Kleingeist!
Nun aber genug der Jammerei. Das Team ist es auf alle Fälle wert, dass ich nicht hinschmeiße, obwohl mir in den letzten Tagen mehrfach danach war. Doch wie sagte das iChen heute so schön: Das werden Sie nicht tun! Dann hätten die ja gewonnen! Recht hat sie.

Gestern las ich ein etwas mystisches Buch, in dem es auch um Zauber und Flüche ging und ich dachte mir, so etwas würde ich gern anwenden, aber nicht im eigentlich Bösen, sondern als eine Art Spiegel, der all das zurückwirft, was andere mir tun wollen. Ist es Gutes, bekommen sie Gutes zurück, ist es aber Schlechtes, dann haben sie sich das Schlechte, das ihnen widerfährt, selbst zuzuschreiben. Mit diesen Gedanken kurz vor dem Einschlafen übergab ich alle Verantwortung an das Universum. Und was glaubt ihr, was geschah? Ich habe himmlisch geschlafen und richtig schön geträumt.

Septembernotizen – 24.09.2022

Samstag…

Tagesaufgabe(n)… Und wie weit gekommen?
Einen Ausflug mit Mutti und Katl organisieren – klappte nicht ganz, Katl konnte nicht mit
Als Ersatz mit Katl einen Saunabesuch planen – abgesagt

Spontan auf die Liste gesetzt
Mit Mutti noch einkaufen – inclusive Einladung zu Kaffee und Kuchen

Und sonst so?
Für meine Katl war mein Ausflugsvorschlag zu kurzfristig. Also machte ich mich nur mit Mutti auf den Weg. Wir wollten zum Schloss Mutzschen. Ich hatte so schöne Fotos im Netz gesehen, dass ich dachte, es wäre ein lohnendes Ausflugsziel. Ich hatte noch eine andere Idee, und hätte ich mich damit durchgesetzt, wäre vielleicht später nicht passiert, was nun doch passiert ist. Aber die Mutti wollte nicht so weit weg, also fuhren wir eben nach Mutzschen. Das Schloss ist leider sehr heruntergekommen und nicht zu besichtigen. Die Gastronomie, die überwiegend Bikern gewidmet ist, öffnete erst 17 Uhr. Wir waren aber genau zu Mittag dort und hätten vielleicht gern eine Brühe getrunken oder wenigstens einen Kaffee. Natürlich ließen wir uns nicht davon abhalten, ein wenig auf dem Gelände herumzustromern und auf einer hübschen Schaukel zu verweilen und ins Land zu schauen.



Ich hätte stundenlang da sitzen können. Geschichten von Feen und Elfen waberten durch meinen Geist. Die Mutti aber meinte: Hier kann man nicht lange bleiben, da wird man ja depressiv. Ihr war es da zu still. Ich dachte, wir passen überhaupt nicht zusammen. Ich möchte im Urlaub und an Wochenenden Ruhe und Stille haben, sie möchte Action haben. Wobei, wenn ich ihr solche vorschlage, mag sie das auch nicht, sonst wären wir ja Bernburg gefahren und…
Entsprechend traten wir recht bald den Rückweg an. Diesmal nicht über die Autobahn, sondern über Landstraßen, die mir von meinem Arbeitsweg und den Spielzeugtouren bekannt sind. Wir kamen auch an einem Gasthaus vorbei, das Mutti von früher kennt. Ich wollte es ihr nur zeigen, weil sie sich nicht erinnern konnte. Als wir aber da waren, meinte sie, ich solle das Auto abstellen.
Wir saßen im Freisitz und ließen uns ein wunderbares Mittagessen schmecken, zu dem mich die Mutti ausnahmsweise sogar einlud.
Da Samstag war, wollte die Mutti ganz am Ende des Ausfluges noch in den N-Markt, wohin ich auch unbedingt musste, da ich daheim die letzte Rolle Toilettenpapier angerissen hatte und dringend neues brauchte.
Dann kam noch Muttis Frage: Kommst du noch mit auf einen Kaffee? Und weil der Tag bis dahin so wunderschön war, mochte ich ihr das nicht abschlagen und sie kaufte gleich noch ein Stück Kuchen für mich.
Als ich dann gegen 16.30 Uhr von Mutti wegfuhr, trat etwas ein, was mir in letzter Zeit häufiger passiert, worüber ich mich ärgere, das ich aber dennoch nicht ändern kann. Wenn ich am Morgen Pläne für den Tag mache, bin ich immer voller Elan und freue mich über und auf meine Ideen. Ist der Tag dann aber fortgeschritten und es kommt die Zeit heran, die Vorhaben für den Nachmittag und Abend umzusetzen, bin ich oft schlaff und kraftlos und möchte nur noch heim. So auch diesmal. Also rief ich Katl an und fragte, ob sie wirklich unbedingt noch baden wollte. Hätte sie darauf bestanden, hätte ich es mir abverlangt. Aber die gute Seele bestand nicht darauf. So fuhr ich heim.

Und dann kam der Anruf des Schwestermannes. Er hatte die Schwester ins Krankenhaus bringen lassen. Sie hatte wohl beim Aussteigen aus einem Ruderboot einen kleinen Unfall erlitten, war abgerutscht und hatte sich etwas am Arm getan. 🙈
Einen Anruf später hieß es, da sei was gebrochen. Was denn? Das Schlüsselbein oder die Schulter.
Beim dritten Anruf kam dann die Erklärung, dass es "nur" der Oberarm ist, der gebrochen ist und dass dies wohl noch ganz glimpflich abgehen würde.
Zwischendurch bekam ich Nasenbluten und glaube, dass dies der ganzen Aufregung geschuldet war. Bloß gut, dass ich auf den Saunagang verzichtet habe. Ich bin nun mal diejenige, bei der alle Wehwehchen der Familie zusammenlaufen. Auch wenn ich gar nichts helfen kann, es wird trotzdem alles immer erst mal bei mir abgeladen.
Gut, dass ich noch den Sonntag habe, an dem es ganz ruhig zugehen wird und ich mich in Ruhe auf die kommende Woche im Hamsterrad vorbereiten kann. Es ist leider derzeit nicht mehr so, wie noch vor zwei Wochen, dass ich mich auf meinen Job freue. Aber das erzähle ich ein andermal.

Septembernotizen – 22.09.2022

Ein echter Rückblick auf einen seltsamen Tag, der am Ende gut ausging.
Tagesaufgabe(n)… Und wie weit gekommen?
Auto in die Werkstatt bringen und nach Hause laufen – erledigt und etwas anders als geplant
Bücherei anrufen zwecks Verlängerung – Verlängert bis 20. Oktober

Spontan auf die Liste gesetzt
Auto wieder aus der Werkstatt holen – Ich hatte nicht gedacht, dass alles an einem Tag klappt, aber schön so.

Und sonst so?
Wir waren erst in der nacht aus Erfurt zurückgekommen und weil ich am Morgen das Auto wegbringen wollte, brachte ich die Hexe gleich noch nach Hause. So war ich dann erst halb drei zu Hause und am Morgen noch entsprechend müde. Nutze aber nix, ich musste zur Werkstatt. Dort sagte man mir, ich solle gegen 16 Uhr wiederkommen, dann könne ich die Walli wieder abholen. Deshalb disponierte ich um und lief nicht nach Hause, sondern zur Mutti. Das war deutlich näher. Die kleine Frau freute sich. Sie hatte dann auch Mittagessen für mich. Das heißt, sie mochte ihres nicht, das sie geliefert bekommen hatte. Naja, das Fleisch war schon ein wenig zäh. Jetzt überlege ich – mal wieder – ob ich nicht für sie vorkochen sollte. Warm machen kann sie es sich ja, denn mit der Mikrowelle hat sie sich erstaunlich gut angefreundet.
Na, mal sehen. Vielleicht probieren wir das im Oktober mal aus.

Septembernotizen – 21.09.2022

Das mit den "geteilten" Tagesnotizen, mit denen ich morgens beginne und die ich dann über den Tag ergänze, finde ich gar nicht so schlecht. Es verbindet mich wieder enger mit meinem Blog. Jetzt weiß ich aber nicht, wie sich das für Leser:innen anfühlt, wenn sie nicht wissen, ob noch was hinzu kommt oder nicht. Und ob es da vielleicht doch besser wäre, nur einen Eintrag am Ende des Tages zu schreiben. Andererseits bin ich am Ende des Tages oft so müde oder ausgelaugt, dass mir nicht mehr nach schreiben zumute ist. *grübel*
Gestern zum Beispiel bekam ich keine Septembernotiz hin, obwohl oder vielleicht gerade weil ich den ganzen Tag nichts anderes getan hatte, als mich auszuruhen.
Und heute?
Tagesaufgabe(n)… Und wie weit gekommen?
Wäsche waschen und ins Freie hängen – 1. Trommel hängt
Wäsche waschen und ins Freie hängen – 2. Trommel hängt auch

Spontan auf die Liste gesetzt
Mich per Telefon um meinen Job kümmern – Ich hätte es lassen sollen, gab nur wieder Ärger

Und sonst so?
Seit dem Morgen scheint die Sonne, so dass ich mich endlich der Wäsche widmen konnte und gleich zwei Maschinenladungen gewaschen und im Freien aufgehangen habe.
Seit Mittag funktioniert auch die Heizung. Nicht, dass ich sie nun gleich eingeschaltet hätte. Das heißt, doch, im Bad habe ich sie aufgedreht, das brauchte ich.
Seit einer halben Stunde ist die Hexe bei mir und ich mache mich nun langsam fein, denn in Kürze starten wir nach Erfurt, wo wir ein fünfmal verschobenes Konzert von Bukahara erleben wollen. Seit Ende 2020 schleppe ich die Karten mit mir herum. Nun ist es endlich soweit. Wir feuen uns sehr.

Septembernotizen – 19.09.2022

Es ist Montag, und weiter geht’s mit den Septembernotizen.
Ich werde den halbfertigen Eintrag schon mal veröffentlichen und später editieren. Ja, so kann ich mich selbst motivieren, meine Vorgaben auch zu erfüllen.
Tagesaufgabe(n)… Und wie weit gekommen?
Der Catrin eine Wochenstartnachricht aufsprechen – getan, wenn auch viel Blabla und wenig Inhalt
Montagsstarter bloggen – hier
Beitrag zum Samstagsplausch nachtragen – [edit] erledigt und dazwischen gemogelt
Unterlagen für die Steuererklärungen zusammenstellen – angefangen, aber noch nicht weit gekommen
Eine rote Socke fertigstricken – geschafft
Endlich den blauen Pullover anstricken – Es ist 21 Uhr durch, das wird heute wohl nix mehr
Wäsche waschen? Nur wenn es nicht regnet und ich die Wäsche nachher raushängen kann. – ***

Spontan auf die Liste gesetzt
Mutti besuchen und mich da aufwärmen – das tat gut

Und sonst so?
Es ist kalt in der Wohnung. Eiskalt. Ich habe schon Halsschmerzen, und das wird bestimmt nicht besser. Heizung liegt nicht an. Vor Oktober wird das laut Mietvertrag nix. Das gibt schon mal einen Vorgeschmack auf den Winter, wenn per Gesetz die Wohnung nicht wärmer als 18°C werden darf. Oder wurde das inzwischen revidiert?
***Es hat den ganzen Vormittag geregnet und die WetterApp zeigte 95% Regenwahrscheinlichkeit. Als dann doch noch die Sonne heraus kam, hatte ich natürlich keine gewaschene Wäsche, die ich hätte raushängen können. menno
Wie Catrin schon meinte, bloß gut, dass ich nicht auf die wenigen Sonnenstrahlen hereingefallen bin. Meine Wäsche wäre jetzt nasser als zuvor. Das hat nochmal ordentlich gegossen.
Am Spätnachmittag entschloss ich mich, zu Mutti zu fahren. Ich hatte einen großen Beutel voll roter Johannisbeeren für sie zum abpusseln und einfrieren. Sie wollte die aber nicht haben. Abgepusselt hat sie sie, aber dann packte sie die Beeren in zwei große Becher und meinte, ich solle sie wieder mitnehmen. Hm. Naja. Immerhin habe ich mich gut aufgewärmt und dabei festgestellt, dass mir die 22°C, bei Mutti herrschten, schon fast bissel viel waren. Ich denke, 20°C würden mir genügen, aber 18°C oder womöglich noch weniger {mein Thermometer zeigt weniger nicht an} ist eben einfach ZU wenig.
Bei Mutti habe ich gleich noch die Unterlagen für ihre Steuererklärung eingesammelt. Es geht also voran, wird aber wohl noch die gesamte woche auf meiner Liste bleiben, bis endlich alles fertig ist.
Und jetzt werde ich nicht mehr stricken sondern noch ein wenig lesen und dann schlafen. Hoffe ich.
Bis morgen.

Septembernotizen – 15.09.2022

Tagesaufgabe(n)… Und wie weit gekommen?
Spielzeugspenden einsammeln {lange Tour} – erledigt
Hundi abholen – erledigt
Äpfel zum Dörren vorbereiten – heute doch nicht

Spontan auf die Liste gesetzt
Große Hunderunde bis zum Wald – bis zu einer Bank in der Abendsonne mitgelaufen, dort auf die zwei gewartet, bis sie aus dem Wald zurück kamen

Und sonst so?
Es gibt so Tage… heute ist so einer.
Die Fahrt zur Arbeit war wunderschön, so durch den Nebel über den Feldern. Dennoch bedrückte mich etwas, ohne dass ich es genau hätte benennen können. Zum Glück hatten wir eine große Tour zum Spielzeugholen vor uns. Bei dem herrlichen Herbstwetter war das ein Genuss. Ich fand den Weg, ohne mich zu verfahren und sogar ohne Navi. Auf der Rückfahrt nahm ich den Weg durch den Wald und hielt auf einer Lichtung an, wo die Kollegin und ich erst einmal frische Luft und etwas Sonne tankten. Nur ein paar Minuten, aber die taten gut.
Am Waldrand hielt ich noch einmal an, für ein paar Fotos. Da entdeckten wir den Speicher Calbitz, der in der Sonne glitzerte. Die Kollegin nahm noch ein paar Zweige mit und ein wenig "Unkraut" vom Wegesrand. Daraus entstand am Nachmittag der Prototyp unserer Herbstdeko.
Nach dieser Tour war die Welt wieder halbwegs in Ordnung.
Als wir auf dem Heimweg noch die Fellnase abgeholt hatten und gleich nach Auto abstellen, Taschen reinschaffen und meinem obligatorischen Gang zur Toilette, zur Hunderunde in Richtig Wald aufbrachten, hatte ich das gute Gefühl, etwas für mich getan zu haben. Daheim angekommen, wurd dann nicht mehr viel. Abendessen für die Hexe, für mich nur Tee. Ein paar Seiten gelesen, selbst für die Stricksocke war ich zu müde. Ja nun.