Und sonst so?
Damit fange ich heute mal an, weil ich gestern Abend kein Fazit mehr geschrieben habe. Der Rechner blieb aus, als ich heim kam.
Es gab eine seltsame Begebenheit mit RoHen. Ich freute mich, im Abendsonnenschein heim zu kommen. Er strahlte mich an, und fragte, was er immer fragt, nämlich ob er mir etwas Gutes tun könne. Meist möchte ich nichts, nur vielleicht mit ihm noch bissel auf dem Balkon sitzen oder mich einfach nach dem Tag mal an ihn kuscheln. Gestern aber fragte ich, ob es was zu essen gibt. Ich hatte ja schon in meinen Tagesaufgaben vorgesehen, mit ihm zu kochen und dies sollte nun die Einleitung sein. Er aber wurde völlig hektisch, fast panisch. Entschuldigte sich gefühlt hundert mal, dass er die Zeit verpasst habe, dass er versagt habe und seine Pflichten nicht erfüllt. Hallo? Er ist doch nicht verpflichtet, für mich zu kochen. Ich dachte, er macht das gern. Außerdem wollte ich das mit ihm zusammen tun. Es dauerte eine Weile, bis er sich wieder beruhigt hatte. Hach, Mensch.
Nach dem Essen saßen wir dann doch noch eine Weile auf dem Balkon. Leider wird es schon früh dunkel und dann auch gleich wieder kalt. RoHen verkroch sich in ein Buch. Das wollte ich auch tun. Da sind wir uns sehr, sehr ähnlich. Wir lesen in jeder freien Minute. Naja, nicht ganz, manchmal stricke ich auch. Das stand dann gestern bei mir noch auf dem Plan und so bekam ich tatsächlich das Paar 11/25 fertig. Damit dürfte nun klar sein, dass ich mein Ziel 25 für 25 nicht erreichen werde. Drei Viertel des Jahres sind um und ich habe noch nicht einmal die Hälfte der geplanten Socken. Nunja.
Tagesaufgaben
01. Neue Socken anschlagen
02. Kofferplan und was muss sonst noch mit?
03. Gabi anschreiben wegen Kursbeginn
04. Spielzeuglieferung entgegennehmen – Das ist nicht übrig geblieben von gestern. Es kommt eine neue Lieferung heute. Und morgen…
05. Monatsbericht prüfen und versenden
06. Einkaufen
07. Kochen für RoHen – damit er nicht wieder verzweifelt, mache ich das heute allein und möglichst, bevor er heim kommt
08. anschreiben wg. morgen
Schlagwort: Septembernotizen
Septembernotizen – 29. 09. 2025
Einen neue Woche beginnt mit neuen {und ein paar alten} Wochenaufgaben. Da zum Einen Monatsende mit all seinen Abrechnungen ansteht, zum Anderen eine durch Feiertag verkürzte Woche, an deren Ende eine kleine Reise stattfinden wird, ist es besonders wichtig, Wochen- und Tagesaufgaben zu strukturieren. Also dann:
Tagesaufgaben
01. Monatsliste Anwesenheit aufstellen
02. Monatsbericht aufstellen
03. Bankliste neu erfassen
04. Spielzeuglieferung entgegennehmen
05. Speiseplan für das Wochenende
06. aus 05. Einkaufsplan für die Reise
07. Kofferplan und was muss sonst noch mit?
08. Kochen mit RoHen
09. Die Socke 11/2, die ich am Wochenende nicht geschafft habe, endlich fertigstricken
10. Gabi anschreiben wegen Kursbeginn
14. Sanitärkram bestellen
Spontan auf die Liste gesetzt
11. Näharbeit für Teilnehmerin übernehmen
12. Handbücher für Nähmaschine beschaffen
13. Dauerauftrag stoppen
Wochenaufgaben
Aus der vergangen Woche übernommen und durchaus auch noch eine weitere Woche verschiebbar.
01. Puppenkörper fertigstellen {ausgestopft ist er schon, nun fehlen noch eine größere und vier kleine Nähte}
02. Drei Leggins reparieren
03. Reisekostenabrechnung
04. Socken verbloggen
Septembernotizen – 26. 09. 2025
Es sind nicht mehr viele Wochenaufgaben übrig. Ein paar werde ich heute noch erledigen. Die Näharbeiten nehme ich mit in die nächste Woche. Und dann kommt am Nachmittag die Fahrt nach Jena hinzu. Danach ist dann Schluss mit To-Do bis Sonntag Abend. Da ist Genießerzeit.
Wochenaufgaben
9. Socken 9/25 und 10/25 fotografieren und verbloggen – fertig
11. Puppenkörper fertigstellen {ausgestopft ist er schon, nun fehlen noch eine größere und vier kleine Nähte}
12. Drei Leggins reparieren
19. Reisekostenabrechnung
20. Wochenabrechnung – fertig
21. Freitagsfüller – fertig
22. Fahrt nach Jena – angekommen
23. …und verbloggen
Also dann, auf ins Wochenende. ich wünsche euch allen ein schönes solches.
Septembernotizen – 25. 09. 2025
Gestern war nix mit aktualisieren der To-Do-Liste. Ach doch, die Schreibschnuppe habe ich erledigt. Und dann tat ich nur noch etwas für die Seele. Ich fuhr nämlich zu PesTör und wir hatten einen wunderbaren Mädelsabend.
Zwischendurch rief RoHen an und hatte gute Nachrichten bezüglich des Rechners. Das war mal ein Lichtblick. So richtig gut geht es mir aber immer noch nicht.
Wochenaufgaben
9. Socken 9/25 und 10/25 fotografieren und verbloggen
10. Ein Thema im Projekt 52 bearbeiten – Zwei Themen habe ich vorbereitet, aber irgendwie wollen die Texte dazu nicht fließen
11. Puppenkörper fertigstellen {ausgestopft ist er schon, nun fehlen noch eine größere und vier kleine Nähte}
12. Drei Leggins reparieren
19. Reisekostenabrechnung
14. unangenehmes Anschreiben formulieren – erledigt
15. Briefe zur Post- erledigt
16. Wäsche- erledigt
17. Koffer packen- erledigt
18. Jürschn anrufen- erledigt
Und sonst so?
Yippidie. Eben kam eine Mail. Das Abo wurde per sofort storniert! Hach, fein.
Tja, später sah ich meinen Kontostand. Das Gehalt ist heute angekommen, die Miete geht erst morgen runter. Puh, gerettet. Wegen der vielen Sonderausgaben, die ich diesen Monat nicht einplanen konnte, war es etwas eng geworden. Fast 900 Euro Betriebskosten Nachzahlung waren genausowenig eingeplant, wie die vierstellige Rückforderung der Coronahilfe. Von der hieß es damals, sie werde kurzfristig und unbürokratisch gewährt und müsse nicht zurückgezahlt werden. Heute interessieren die Versprechen von damals niemanden mehr. Im Gegenteil, man forderte jetzt die Gesamtsumme auf einen Schlag zurück und hätte ich diese nicht zahlen können, hätte man mir Ratenzahlung angeboten, aber diese wäre rückwirkend ab 2020 verzinst worden mit 5% über dem Basiszinssatz. Machenschaften sind das. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Ich will mich darüber nicht aufregen, nur erklären, wieso ich diesen Monat finanziell so in die Knie gegangen bin. Selbst das hat aber eine positive Seite. Ich habe aus diesem Anlass den Rotstift angesetzt und ein paar Dinge gekündigt, abgemeldet, wie auch immer eingespart, die ich längst schon mal abmelden wollte. Nun ist das geschehen. Gut so!
Und jetzt überlege ich, ob ich noch einen Punkt "spontan auf die Liste" setze. Ich hätte nämlich zum Abschluss des Tages Lust auf ein gemütliches Wannenbad mit Kräutern. Ja, ich glaube, das mache ich jetzt.
Gute Nacht.
Septembernotizen – 24. 09. 2025
Die To-Do-Liste wird kleiner. Zum Glück. Im Moment habe ich keinen Nerv, neue Punkte hinzu zu fügen. Mir geht es nicht so gut. Seelisch. Da muss ich erst mal wieder raus, aus dem Tief.
Während ich mir überlege, was mir helfen könnte, fällt mit ein, dass heute Mittwoch ist, Schreibschnuppentag. Und schwups, seht da doch ein neuer Punkt auf der Liste.
Wochenaufgaben
9. Socken 9/25 und 10/25 fotografieren und verbloggen
10. Ein Thema im Projekt 52 bearbeiten
11. Puppenkörper fertigstellen {ausgestopft ist er schon, nun fehlen noch eine größere und vier kleine Nähte}
12. Drei Leggins reparieren
13. Schreibschnuppe Nr. 13 – Das ging schnell und hat wieder richtig Spaß gemacht.
Septembernotizen – 23. 09. 2025
Bevor der Tag richtig Fahrt aufnimmt, stelle ich schnell mal noch die Wochenaufgaben hier herein, die noch übrig sind.
Wochenaufgaben
3. Alle Unterlagen an das JC senden – endlich geschafft
4. 6 Abschlussbeurteilungen ausdrucken, unterschreiben und wieder scannen – endlich geschafft
6. Zum dritten Mal meine Einkünfte aus dem Mai an die Agentur für Arbeit senden – fertig
7. Einen Vertrag kündigen – In die Wege geleitet
8. Ein Abo kündigen – ich bin dran
9. Socken 9/25 und 10/25 fotografieren und verbloggen
10. Ein Thema im Projekt 52 bearbeiten
11. Puppenkörper fertigstellen {ausgestopft ist er schon, nun fehlen noch eine größere und vier kleine Nähte}
12. Drei Leggins reparieren
Und sonst so?
Es ist ganz einfach online ein Abo abzuschließen, von der Weinkönigin habe ich mich vor zwei Jahren dazu überreden lassen. Nun möchte ich es wieder loswerden. Aber da, wo ich es bestellt hatte, gibt es null Möglichkeiten, es wieder abzubestellen. Ich bin dran, aber das kann dauern.
Noch schlimmer ist es mit den Vertrag. Da steht: Sie wollen kündigen? und wenn man den Button benutzt, landet man auf einer Seite, da steht, als erstes der Satz: Wir wollen nicht, dass Sie gehen.
Danach kommen drei Möglichkeiten, warum man eventuell kündigen möchte und ein passendes Formular. Mit diesem Formular kann man aber nicht etwa die Kündigung aussprechen, nein man muss seine Kontaktdaten angeben und eine Zeit, wann man am günstigsten zu erreichen ist. Das heißt, sie wollen die Kündigung nicht akzeptieren, sondern mich wieder bequatschen, den Vertag doch zu behalten. *grrr*
Septembernotizen – 22. 09. 2025
Neue Woche, neue Liste. Teilweise alte Aufgaben mit neuer Nummerierung. Tja.
Wochenaufgaben
1. Nebenkosten überweisen {weiß noch nicht, woher nehmen} – puh, jetzt muss dringend das nächste Gehalt kommen.
2. Von den Nachzüglern Unterschriften einholen – fertig, auch alles bereits gescannt
3. Alle Unterlagen an das JC senden
4. 6 Abschlussbeurteilungen schreiben – Das meiste geschafft, nur noch ausdrucken, unterschreiben und wieder scannen. Warum einfach, wenn es umständlich auch geht?
5. Zugänge zu Office anfordern {Das müsste eigentlich RoHen machen, denn es sind seine Zugänge} Das soll der RoHen mal schön selber machen.
6. Zum dritten Mal meine Einkünfte aus dem Mai an die Agentur für Arbeit senden
7. Einen Vertrag kündigen
8. Ein Abo kündigen
9. Socken 9/25 und 10/25 fotografieren und verbloggen
10. Ein Thema im Projekt 52 bearbeiten
11. Puppenkörper fertigstellen {ausgestopft ist er schon, nun fehlen noch eine größere und vier kleine Nähte}
12. Drei Leggins reparieren
Und sonst so?
Die vier Wochenend-To-Dos habe ich natürlich geschafft. Die Wäsche hing am Samstag schon gegen 9 Uhr auf der Leine, ist inzwischen längst trocken und verräumt.
Die Socke 11/1 ist fertig und 11/2 angestrickt. Das Patch ist am Sonntag Mittag fertig geworden und die Nägel musste ich 2x neu machen, weil die erste Gestaltung am Sonntag schon wieder abblätterte.
Außerdem habe ich etwas erledigt, das es gar nicht bis auf die Liste geschafft hatte. Ich habe mir nämlich einen Kalender für 2026 beschafft. Seit 1991 nutze ich immer die gleiche Art Buchkalender, die im Laufe des Jahres zu einer Mischung aus Scrapbook, Tagebuch, Schnipselsammlung werden und am Ende mindestens doppelt so dick sind, wie zu beginn des Jahres.
Septembernotizen – 19. 09. 2025
Die Sache mit den To-Do-Listen gefällt mir immer besser, auch wenn ich gestern leider nicht viel abstreichen konnte. Leider habe ich auch Punkte auf der Liste, die länger dauern, als ich mir vorgestellt hatte. Dennoch mache ich hier mal noch so weiter {auch mit der Nummerierung}. Wenn ich einzelne Punkte mit in die nächste Woche nehmen muss, gibt es dann eine neue Liste. Ja, so werde ich das machen.
Tages- Wochenaufgaben
3. Nebenkosten überweisen {weiß noch nicht, woher nehmen} –
8. Belehrungen unterschreiben lassen {Das hatte ich am Freitag vergessen} – fertig
Auf Illys Anregung
12. Socken 9/25 und 10/25 fotografieren und verbloggen
14. Mindestens ein Patch stricken
19. Zugänge zu Office anfordern
23. Zum dritten Mal meine Einkünfte aus dem Mai an die Agentur für Arbeit senden –
25. Schreibschnuppe Nr. 12 schreiben – Hat Spaß gemacht
26. Das Thema Regen im Projekt 52 bearbeiten
27. Neue Socke {Nr.11/25} fertig stricken, zumindest die erste
28. Ein Abo kündigen
29. Einen Vertrag kündigen
31. Wäsche
32. Lieferscheine an die Zentrale senden – gleich an Morgen erledigt
33. Puppenkörper fertigstellen
35. 6 Abschlussbeurteilungen schreiben.
36. Alle Unterlagen an das JC senden
37. Drei Leggins reparieren
39. Verträge scannen – erledigt
40. Freitagsfüller – erfüllt
41. Ablage – erledigt
42. Wochenabrechnung – fertig
Septembernotizen – 18. 09. 2025
Ich mag diese To-Do-Listen. Vielleicht behalte ich diese bei. Schließlich fühlt es sich gut an, wenn man was abstreichen kann. Früher, als meine Mutti noch arbeiten ging, wir Kinder noch zu Hause wohnten und der Vati noch lebte, hatte die Mutti immer Zettel auf der Küchenanrichte liegen, auf denen sie alles notierte, was zu tun war. Alles, was erledigt wurde, strich man durch. Wenn ich ihr helfen wollte und fragte, was ich noch tun soll, meinte sie: Guck mal auf den Zettel. Bei uns war das immer nur der Zettel. Heute nennen wir es Neudeutsch To-Do-Liste, aber das war damals schon nichts anderes. Also dann…
Tages- Wochenaufgaben
3. Nebenkosten überweisen {weiß noch nicht, woher nehmen} –
6. Verträge schreiben – geschafft
8. Belehrungen unterschreiben lassen {Das hatte ich am Freitag vergessen}
Auf Illys Anregung
12. Socken 9/25 und 10/25 fotografieren und verbloggen
14. Mindestens ein Patch stricken
19. Zugänge zu Office anfordern
23. Zum dritten Mal meine Einkünfte aus dem Mai an die Agentur für Arbeit senden –
25. Schreibschnuppe Nr. 12 schreiben
26. Das Thema Regen im Projekt 52 bearbeiten
27. Neue Socke {Nr.11/25} fertig stricken, zumindest die erste
28. Ein Abo kündigen
29. Einen Vertrag kündigen
30. Zusammengenähte Puppenteile bügeln – fertig
30a. Danach Puppenteile wenden – endlich fertig
31. Wäsche
32. Lieferscheine an die Zentrale senden
33. Puppenkörper fertigstellen
37. Drei Leggins reparieren
Spontan auf die Liste gesetzt?
34. Weitere 8 Verträge schreiben – auch geschafft
35. 6 Abschlussbeurteilungen schreiben.
36. Alle Unterlagen an das JC senden
38. Nägel neu machen- ausgebessert
Und sonst so?
Die vier Verträge wollte ich vor dem Frühstück schnell fertigstellen. Doch dann kam eine TN schon sehr zeitig und verwickelte mich in ein Gespräch. Es gehört auch zu meinem Job, mit den Leuten zu reden, ihnen zuhören. Außerdem erreichte mich eine Mail mit der Bitte, weitere Verträge an das JC zu senden und ebenso einige Beurteilungen. Das hätte ich vor dem ersten Kaffee ohnehin nicht mehr geschafft.
Danach hätte ich gern eine Vorarbeit in Sachen Puppen geleistet, damit die Spätschicht, wenn sie kommt, Anschauungsmaterial hat. Teile bügeln ging schnell und die Formen nähen {Torso mit Kopf, zwei Arme, zwei Beine} war auch kein Problem. Die Gliedmaßen jedoch zu wenden, erwies sich als sehr zeitaufwändig. Wer hat bloß entschieden, dass Tilda-Puppen so dünne Ärmchen und Beinchen haben? *grrr* Und dann blätterte bei der Aktion auch noch meine Verzierung von den Fingernägeln. Also musste ich für heute Abend auch noch Nägel neu spontan auf die Liste setzen.
Septembernotizen – 17. 09. 2025
Tages- Wochenaufgaben
3. Nebenkosten überweisen {weiß noch nicht, woher nehmen} –
6. Verträge schreiben – Einen zweiten habe ich. Nun sind es nur noch vier.
8. Belehrungen unterschreiben lassen {Das hatte ich am Freitag vergessen}
10. Prototyp nähen – alle Teile zugeschnitten und zusammengenäht
11. Den Leuten zeigen und erklären, wie die Puppen genäht werden – Das passiert automatisch, weil die Leute gleich mitmachen.
Auf Illys Anregung
12. Socken 9/25 und 10/25 fotografieren und verbloggen
13. Neue Socken anschlagen – und gleich noch den Schaft fertig gestrickt
14. Mindestens ein Patch stricken
19. Zugänge zu Office anfordern
23. Zum dritten Mal meine Einkünfte aus dem Mai an die Agentur für Arbeit senden –
24. Schreibschnuppe Nr. 11 nachholen – Auch das ging flott.
25. Schreibschnuppe Nr. 12 schreiben
26. Das Thema Regen im Projekt 52 bearbeiten
Spontan auf die Liste gesetzt?
22. Konzertkarten für die Schwester bestellen – Das ging schnell.
Und sonst so?
Die Punkte 10 und 11 lassen sich nicht trennen, weil die Teilnehmerinnen so neugierig darauf waren, wie das mit den Puppen wohl funktionieren mag und wie diese seltsamen Rechtecke überhaupt zu einer Puppe werden könnten, dass sie gleich mitgemacht haben und wir dann am Ende der Woche drei Prototypen haben werden. Zumindest drei Puppenkörper. Die Kleider, Gesichter, Frisuren werden wir vielleicht erst nächste Woche ausarbeiten. Zugeschnitten und gebügelt haben sie fleißig, auch für meine Puppe. Dafür habe ich allein genäht. Die beiden anderen haben wohl Respekt vor der Nähmaschine. Ich dachte zuerst auch, ich müsste mich erst von der Kollegin einweisen lassen, die sonst immer unsere Puppenbettchen näht. Das war aber nicht notwendig. Kennste eine, kennste alle. Zumindest wenn man es nicht gerade mit einer W6 N 5000 Pro oder ähnlichen Geschossen zu tun hat.
Es tat mal wieder richtig gut, an der Nähmaschine zu sitzen und nun haben wir einen Stapel Oberarme mit Händen, Beine mit Füßen und Torsos mit Schultern und Köpfen, die alle noch sehr rechteckig sind und erst morgen ihre gefällige Form erhalten.
Die spontane Entscheidung, Konzertkarten zu bestellen, hing mit einem Newsletter zusammen und mit dem Hochzeitstag der Schwester. Als ich ihr nämlich dazu alles Gute wünschen wollte, entdeckte ich besagten Newsletter von Rainer von Vielen, der übermorgen just in der Stadt spielt, in der die Schwester zu Hause ist. So verband ich meine Glückwünsche mit der Frage, ob sie Lust hätten am Freitag dieses Konzert zu besuchen. Dann nahm die Sache ihren Lauf.