12 von 12 im Januar 2026

12_von_12
Caro von Draußen nur Kännchen sammelt wieder unsere in Bildern festgehaltenen Eindrücke des Tages. Vielen Dank dafür.
Ein Montag im Winter
Wuaaaah, ist das kalt.

Ich stehe auf dem Bahnsteig. Wer nicht kommt, ist die S-Bahn. 13 Minuten Verspätung hat sie. Dafür ist sie recht leer. Vielleicht machen alle, die das irgendwie einrichten können, heute Homeoffice. Das geht ja bei mir nicht.
Wegen der Zugverspätung verpasse ich den Bus, nehme einen anderen, der mich wenigstens ein Stück näher an die Arbeitsstelle bringt. Die Wege sind so seltsam geräumt, dass es an vielen Stellen nicht möglich ist, die Straße zu überqueren.
Jetzt brauche ich einen Kaffee.
Der Sohn hat gekocht und ich konnte mir ein leckeres Mittagessen mit zur Arbeit nehmen.
Der Heimweg dauert heute fast zweieinhalb Stunden. Busse fahren keine und die Züge? Naja. Dieser kleine Warteimbnis schließt pünktlich zur Hauptverkehrszeit um 16 Uhr. Danach heißt es Warten im Freien, in der Kälte. Service vom Feinsten.
Erstaunlicherweise ist auch der RE relativ leer, so dass Zugsocking möglich ist.
Endlich daheim werfe ich die Waschfee an. Lust habe ich keine, aber wer weiß, was morgen wieder ist. Und waschen muss ich ja mal. Es passt ohnehin nicht alles in eine Waschladung.
Während die Fee ihren Dienst tut, muss ich dringen Nägel feilen, denn auf dem Heimweg ist sogar ein Daumennagel abgeknackst. Derzeit ist das ganz schlimm mit meinen Fingernägeln. Ein Foto erspare ich euch, denn meine Hände sehen räudig aus, die kann ich keinem zumuten.
Dann ist es auch schon Zeit, die Wäsche aufzuhängen.
Ein gemütliches Abendessen steht als nächstes auf dem Programm.
Und nun möchte ich die heutigen Fotos an den Rechner übertragen. Wo ist denn bloß mein kleines Datenkabel hingeraten? Am Wochenende bei RoHen hatte ich es noch. Jetzt suche ich es vergebens. Deshalb liegt nun hier eine Menge Kabelsalat herum. Immerhin funktioniert die Übertragung, was nicht bei allen Kabeln klappt. Nun kann ich diesen Eintrag fertigstellen und bei Caro verlinken. Da schaue ich dann auch noch ein wenig, was heute bei euch so los war. Und danach wird es Zeit, ins Bett zu gehen und dem nächsten 12. entgegen zu träumen.
Gute Nacht.

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6 Gedanken zu “12 von 12 im Januar 2026

  1. Liebe Mira,
    ich zolle dir höchsten Respekt an solch einem kalten Montag rauszumüssen, aber Arbeit macht nun einmal keine Ausnahme.
    So alltäglich ein Tag auch sein mag, er hat immer kleine Besonderheiten parat, zum Beispiel in deinen Fotos die sich küssenden Orangen 🙂
    Herzliche Grüße zu dir
    Gabi

    1. Liebe Gabi,
      meine Arbeit erfordert {leider} tägliche Präsenz, so dass ich mich jeden Morgen hinaus quälen muss. Trotz Kälte und Dunkelheit bin froh, diesen Job noch zu haben und hadere schon jetzt mit der Welt, weil es so aussieht, als wäre ich diese Arbeit ab März wieder los. Um so wichtiger sind die kleinen Besonderheiten an jedem Tag. Auch meine täglichen Gedichte, auf denen ich manchmal eine Weile herum denke, weil ich nicht nur Elfchen schreiben mag, sondern eine Menge anderes, das keinen Namen hat.
      1., 5. und 9. Zeile gleich, dazwischen passende Ergänzungen – ist kein Rondo, nur etwas in der Art.
      Spaß macht das. Und dabei denke ich an dich und freue mich, dass wir uns begegnet sind.
      Liebe Grüße
      Mira

  2. Liebe Mira,
    das war ein echt blöder 12. gestern, hatte ich ja schon vermutet, dasz es anderswo ähnlich ist. Schnee wird heut nur noch für Autos geräumt, an die Fuszgänger denkt keiner mehr… zu DDR-Zeiten wurden immer Durchgänge zur Strasze gemacht, das fällt mir jedes mal ein beim heutigen Klettern.
    Zum Glück taut es jetzt und es ist auch bei Euch dann hoffentlich nicht mehr so kaltwie gestern.
    Liebe Grüsze
    Mascha

    1. Liebe Mascha,
      ja, auch bei uns taut es heute. Dafür ist ein regelrechter Eiertanz angesagt, weil gerade an den wenigen geräumten Stellen jetzt das Tauwasser überfriert und nun natürlich niemand streut. Da bin ich vorhin absichtlich durch die Schneehuckel gestapft, weil die nicht so glatt waren.
      Ich bin gespannt, wie diese Wintergeschichte weitergeht.
      Ganz liebe Grüße
      Mira

  3. Oje.. die Fahrzeiten sind ja Wahnsinn..
    Die Wege sind bei uns auch schräg geräumt.. man kommt nicht gut durch oder steht vor einem Schneehückel.. Winter ist nicht so meins.
    Ach.. guck.. Wäsche gewaschen hab ich auch. Aber da in der Maschine liegt sie noch.
    Und Kabel hab ich heute auch gesucht.. Die sind überall verteilt.. sehr ungünstig. Und natürlich ist DER Anschluss den frau braucht unauffindbar.. also hier jedenfalls.
    Naja.. Ich wünsch Dir eine Gute Nacht und einen wunderbaren Dienstag..
    Liebe Grüße
    illy

    1. Liebe Illy,
      ich mag Winter auch gar nicht. Wenn man Urlaub hat, nicht schon vor Tag und Tau vor die Tür muss, vielleicht im Gebirge ist und genug Schnee zum Skifahren liegt, dann könnte ich mich vielleicht für eine kurze Zeit am Winter freuen. Aber nee, auch nicht, denn kalt ist es da ja auch. *brrrr*
      Hihi, Anita meinte vorhin, sie hätte die Wäsche in der Maschine vergessen. Wir sind schon ne witzige Truppe von Bloggerinnen, denen immer mal das gleiche passiert.
      Heute morgen fuhr der Zug wieder pünktlich, der Bus auch, bedient aber meine Haltestelle nicht. Irgendwas ist immer.
      Liebe Grüße
      Mira

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