04. Dezember 2025 – Adventskalender

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Tag 4 in Gabis Adventskalender
Das Thema lautet: Tanzen

Sie saß am Fenster und starrte in den frühen Abend hinaus. Flocken wirbelten. Strömten auf sie zu, wie in einem wilden Tanz. Zerplatzten an der Fensterscheibe. Sie schaute und schaute, ohne etwas zu sehen. In Gedanken war sie weit fort. Vor ihrem inneren Auge verwandelten sich die Schneeflocken in zarte Ballerinas mit weißen Röckchen aus Tüll. Sie drehten sich und tanzten nach einer stummen Choreografie.
Nach einer Weile war es dunkel geworden. Draußen und drinnen in der stillen Stube. Sie schaltete ihre Tischlampe ein. Der mit Ornamenten verzierte Lampenschirm begann, sich langsam zu drehen. Schatten und Lichtreflexe zogen über die Wände. Mal waren die Ornamente klar zu erkennen, mal verzerrt. Eine andere Choreografie als bei den Schneeflocken, aber auch hier musste sie an Tänzer denken, die eingehüllt in dunkle Umhänge, eine Vorstellung für sie gaben. Sie schloss die Augen bis auf einen schmalen Spalt, sah jetzt durch die Wimpern hindurch andere Schattenbilder. Vermischte diese in ihrer Fantasie mit den Schneeballerinas.
Dann gab sie dem Rollstuhl einen Schwung, dass er sich mehrmals um die eigene Achse drehte.
Das war ihre Art zu tanzen.

Eine Zusatzaufgabe im heutigen Schreibimpuls bestand darin, einen Satz aus dieser Geschichte auszuwählen und ihn in einem Rondell besonders zu betonen.

deine Art zu tanzen
etwas ganz Besonderes
auf Rädern statt auf Zehenspitzen
deine Art zu tanzen
kraftvoll lebendig
voll Lebensmut und Zuversicht
deine Art zu tanzen
etwas ganz Besonderes

03. Dezember 2025 – Adventskalender

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Tag 3 in Gabis Adventskalender
Das Thema lautet: Zipfelmütze

"Schau mal Klara, die ist doch hübsch!", rief die Frau und zog mich unter einem Stapel anderer Mützen hervor.
"Eine Zipfelmütze", meinte diese Klara zögernd. "Ich habe noch nie eine Zipfelmütze besessen."
"Du besitzt überhaupt keine Mütze", stellte die andere Frau fest, offensichtlich Klaras Schwester, so ähnlich wie die beiden sich sahen.
"Deshalb kaufen wir dir jetzt eine!" Und schon hatte sie mich der Klara auf den Kopf gestülpt.
Hilfe, ich wollte gar nicht wissen, wie das aussah. Ich bin doch kein Sack, den man einfach irgendwo drüber stülpen kann. Zum Glück hatte das auch Klara erkannt. Sie zog und zupfte an mir herum, bis ich halbwegs ordentlich saß.
"Chick", behauptete die Schwester und reichte der Verkäuferin in der Weihnachtsmarkthütte einen Geldschein über den Tresen. "Die nehmen wir!"
Klara warf noch einen Blick in den Spiegel, der an der Seite des Verkaufsstandes hing. Offenbar war sie zufrieden mit ihrem Anblick, denn sie zog mich noch ein Stück tiefer über ihre Ohren. Sie umarmte ihre Schwester und bedankte sich. Dann trug sie mich kreuz und quer über den Weihnachtsmarkt, zwischen Menschenmassen hindurch, vorbei an unzähligen bunten Buden. War das ein Gewimmel. Gerüche strömten auf mich ein, nach Schmalzküchlein, Bratwurst und Glühwein. Für eine Weile blieben die beiden Frauen bei einem altertümlichen Karussell stehen. Das war genauso schön bunt wie ich.
Nachdem sie sich an all dem Trubel sattgesehen hatten, betraten die beiden Frauen ein kleines Café. Das erste, was Klara tat, sie zog mich von ihrem Kopf und schüttelte ihre Locken. Dann setzte sie sich an einen Tisch in einer Ecke, ihrer Schwester gegenüber. Mich legte sie in einem breiten Fensterbrett ab, zwischen einem Weihnachtsstern und einem Christusdorn. Da lag ich nun zwischen den beiden Blumentöpfen und sah nur Klaras Rücken.
Ich muss wohl eingeduselt sein, denn plötzlich hörte ich Stühle scharren und sah, wie die Schwestern sich erhoben, ihre Jacken anzogen und schwatzend das Café verließen.
"Nimm mich mit!", wollte ich rufen. "Lass mich nicht zurück!"
Aber so eine Zipfelmütze wie ich hat keine laute Stimme. Ich kann wohl meiner Trägerin ein paar Geschichten in ihre Ohren flüstern, laut rufen kann ich nicht. Und Klara war es wohl noch nicht gewöhnt, eine Mütze zu haben. So vergaß sie mich auf dem Fensterbrett zwischen den Blumentöpfen.

02. Dezember 2025 – Adventskalender


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Tag 2 in Gabis Adventskalender
Das Thema lautet: Traum

Was war das? Ein leises Pling erklang, und ein winziges Wölkchen landete auf dem Schreibtisch. Wo kam es her? Und was geschah da? Ein Wölkchen, und sei es noch so klein, hatte nichts auf dem Schreibtisch zu suchen. Und wieso löste es sich nicht einfach auf?
Ich schaute genauer hin und entdeckte ein Persönchen, das innerhalb der kleinen Wolke hockte. Vielleicht 8 cm groß war es. Feingliedrig, so, wie ich mir Elfen vorstellte. Ein grünes Wams trug es und erdbraune Strumpfhosen. Dazu spitze grüne Schuhe und auf dem Kopf ein Hütchen, ebenfalls grün, von der Form einer Glockenblume.
Das Wesen hatte die Knie angezogen und die Ärmchen darum geschlungen. So saß es reglos auf meinem Tisch, umgeben von seiner Wolke. Ich nahm einen Buntstift aus meiner Stifteschale, passenderweise grün, und stupste es an. Vorsichtig, damit es nicht umfiel. Es regte sich, es reckte sich.
Dann stand es vor mir und fragte vorwurfsvoll: "Warum piekst du mich?"
"Entschuldige, ich wollte dir nicht weh tun! Aber wer bist du? Was willst du hier? Wie kommst du überhaupt hier her?"
"So viele Fragen", murmelte der kleine Kerl.
Dann lauter: "Ich bin dein Traum!"
"Mein Traum? Was denn für ein Traum?"
Ich war verwirrt. Das konnte doch alles nicht wahr sein. Eben saß ich noch im Büro und brütete über amtlichen Unterlagen, und nun unterhielt ich mich mit einem Wicht, kaum größer als mein Mittelfinger, der behauptete, ein Traum zu sein. Sogar mein Traum.
"Schau mich nicht so ungläubig an", sagte er. "Sieh lieber zu, dass wir das hier zu einem guten Ende bringen."
Noch immer wusste ich nichts mit ihm anzufangen, doch so konnte die Situation nicht bleiben. Also fragte ich ihn, was genau er denn für ein Traum sei. Das sollte er mir erklären. Dann würde ich vielleicht wissen, wie ich ihn wieder loswerden konnte. Denn loswerden wollte ich ihn unbedingt, soviel stand fest.
Er schmunzelte: "So einfach wirst du mich nicht los. Das willst du auch gar nicht, glaube mir. Komm jetzt!"
Er pusteste von innen gegen die Wolke, und im selben Moment drehte sich alles um mich, als säße ich auf einem rasenden Kettenkarussell. Als könnte ich damit diesen irren Wirbel anhalten, ergriff ich seine Hand, die er mir entgegen streckte. Einen Wimpernschlag später stand die Welt um mich wieder still. Nur war ich nicht mehr in meinem Büro, sondern fand mich auf einer Waldlichtung wieder. An deren Rand, dort wo unter dichten Bäumen ein munterer Bach hervorsprudelte, stand ein Häuschen. Klein, aber gepflegt. Zu beiden Seiten der Eingangstür wuchsen Stockrosen, deren dunkelrote Blüten sich von der strahlend weißen Wand abhoben.
Sprachlos vor Staunen starrte ich die Lichtung und das Häuschen an.
"Erkennst du es?", fragte der Kleine.
"D-d-das habe ich schon mal geträumt", stotterte ich.
"Ich weiß!"
Dann wandte er sich ab und stapfte zielstrebig auf das kleine Haus zu. Mir blieb nichts anderes übrig, als ihm zu folgen.
Auf der Türschwelle blieb er stehen.
"Ich muss dich noch etwas fragen. Weißt du noch, was du damals geträumt hast?"
"Weißt du es denn nicht?"
"Was ich weiß, zählt nicht", erwiderte er. "Wichtig ist, ob du dich an deine Träume erinnerst oder ob du sie vergessen hast."
Nachdenklich strich ich mir übers Kinn. Was ich in jener Nacht geträumt hatte, wusste ich tatsächlich nicht mehr. Einzig die Lichtung mit dem Häuschen war mir in Erinnerung geblieben. Diese Bilder waren so intensiv, dass ich sie mir ins Gedächtnis rufen konnte, wann immer ich wollte. Wann immer ich das brauchte. Jedes Mal, wenn ich das Gefühl hatte, meinen Alltag nicht mehr zu ertragen, dachte ich an diese schönen Bilder. Sie waren meine Zuflucht, wenn aller Stress und alle Sorgen wie eiskalte Wellen über mir zusammenschlugen. Dann stellte ich mir vor, ich könnte alles hinter mir lassen. Den Ärger, die unbezahlten Rechnungen, die Menschen. Dann wünschte ich mir, ich könnte ein paar meiner Geschichten verkaufen, die ich in der Stille des Waldes und der Behaglichkeit der kleinen Hütte schreiben würde. Viel würde ich nicht zum Leben brauchen. Der Bach würde mir Wasser bringen. Pilze, Beeren und Kräuter fände ich im Wald. Und neben dem Häuschen könnte ich einen kleinen Garten anlegen, für Bohnen und Kartoffeln.
Oh ja, an diese Träume erinnerte ich mich genau. Tagträume, immer ein wenig anders und doch im Grunde immer gleich.
Als hätte er meine Gedanken gelesen und sei damit zufrieden, gab er die Tür frei. Ich trat ein und staunte schon wieder. Das Häuschen war fast so eingerichtet, wie ich es mir in meinen Tagträumen vorgestellt hatte. Mit einem wichtigen Unterschied: Auf einem Tisch am Fenster stand eine alte Schreibmaschine. In einer Schachtel glänzten die Verpackungen nagelneuer Farbbänder. Daneben in einem Regal lagen mehrere Päckchen Papier.
Fragend schaute ich den Kleinen an. Wortlos wies er auf den Stuhl, der vor dem Schreibtisch stand.
Während ich mich setzte und den ersten Bogen Papier einspannte, sah ich aus den Augenwinklen, dass er verblasste, wie eine alte Fotografie. Er wurde durchsichtig und dann gab es nur noch einen feinen Nebel, ein Wölkchen, das sich auflöste. Das Klackern der Schreibmaschine erfüllte das Häuschen.
Ich schrieb und schrieb und schrieb. Ich war glücklich.

01. Dezember 2025 – Adventskalender

Elfchen für den Tag
Flüstern
raschelndes Laub
Halme wiegen sich
Wind haucht mystische Geschichten
Geheimnis


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Tag 1 in Gabis Adventskalender
Flüstern
Der Abend zog übers Land, der Lärm des Tages verebbte. Stille senkte sich herab. Die Stimmen der Menschen, die noch in der lauen Abendluft auf der Terrasse am See saßen, verklangen zu einem Murmeln. Nicht mehr zu verstehen für die junge Frau abseits der anderen. Dort, wo Schilf auf den Rand der Terrasse traf und der leise Abendwind die Halme flüstern ließ. Geschichten von den Nymphen im See. Von Kobolden im dichten Wald am anderen Ufer. Von grüngrauen Hängen, auf denen Elfen im Nebel tanzen. Von der Schneefee hoch im Gebirge auf dem Gletscher. Vom alten Mann mit dem Rentierschlitten.
Ein Drabble und ein Elfchen

18. Dezember 2024

Gabis Schreibimpuls für heute heißt Weihnachtsmarkt – als Akrostichon
Ich zitiere: Ein Akrostichon ist ein Gedicht, bei dem die Anfangsbuchstaben jeder Zeile ein Wort oder einen Begriff bilden. Schreibe dafür die Buchstaben des Wortes Backzutaten einzeln untereinander. Jeder Buchstabe in einer eigenen Zeile.
Ähm. Wie jetzt? Weihnachtsmarkt oder Backzutaten? Gabi hat sich unglaublich viel Mühe gemacht mit diesem Adventskalender. Und macht sie sich noch, denn die vielen Einsendungen müssen schließlich alle gelesen werden.
Nun also Akrostichons. Ich kann es ja mal versuchen. Sorge macht mir in beiden Wörtern das C. Na, mal sehen.

WEIHNACHTSMARKT
W eihnachtsmarkt
E in Erlebnis
I mmer wieder schön
H eimelige Stimmung
N ette Menschen
A uslagen mit Weihnachtskugeln
C hriststollen
H eißer Met
T annenduft
S terne
M andeln
A pfel, Lebkuchen und
R ote Schleifen und
K erzen am
T annenbaum

Zweiter Versuch mit
BACKZUTATEN
B acken von Plätzchen
A usstechformen braucht man dazu
C itronat nicht unbedingt
K oriander gibt Würze
Z ucker ist nötig
U nd etwas Backpulver
T eig wird geknetet und
A usgerollt
T annenbäume und Sterne stechen wir aus
E igelb pinseln wir auf den Teig
N un noch 10 Minuten backen

Na, ging doch.

17. Dezember 2024

Gabis Schreibimpuls für den heute heißt Tag 17: Wollsocke – Dein Tanka-Gedicht
Hach, was ist denn nun wieder ein Tanka? Das ist ein japanisches Gedicht, das aus fünf Zeilen besteht und eine 5-7-5-7-7 Silbenstruktur hat, schreibt Gabi. Ach je, Silbenstruktur. Naja. Meine ersten Denkansätze passten nicht. Es waren immer zu wenige Silben. Aber zu Wollsocken muss ich was schreiben. Na, mal sehen.

Wollene Socken
Gemütlichkeit beim Stricken
Traumhaft weiches Garn
Ich stricke für den Liebsten
Wärme füllt meine Seele.

So schnell war es fertig, und dann habe ich vergessen, es zu veröffentlichen, weil der Alltag und mein Onlinekurs seinen Lauf nahm.
Nun aber!

15. Dezember 2024

Gabis Schreibimpuls für den 15. Dezember hieß Lieblingslied – Deine Weihnachts-Playlist

Eine WEIHNACHTSPLAYLIST gibt es bei mir definitiv nicht.
Es gibt aber drei Lieder, die mir etwas bedeuten, wobei nur zwei davon Weihnachtslieder sind.
Am Weihnachstbaum die Lichter brennen war das Lieblingsweihnachtslied meiner Oma. Ich höre noch heute, wie sie mit vor Rührung zittriger Stimme sang
Wir bringen Gottes Segen heute
dem braunen wie dem weißen Haar

dabei hielt sie die Hand auf ihr Haar, das bis zu ihrem Ende mit 85 Jahren dunkel geblieben war.
Das Lieblingsweihnachtslied meiner Mutti hingegen war Hohe Nacht der klaren Sterne. In der DDR war es verboten, weil es ein Na*z*i-Lied war. Als Mutti mir von dem Lied erzählte, erzählte sie auch traurige Geschichten von Kriegsweihnachten. Doch dieses Lied wurde gesungen, als sie Kind war {1933 geboren} und hatte sich ihr eingeprägt und wenn ich mit Mutti allein war, sangen wir es und sie weinte dabei. Immer. Aber sie wollte es auch immer wieder singen, obwohl sie manchmal vor Tränen gar nicht weitersingen konnte. Warum sie so sehr weinte, hat sie mir nie erzählt. Aber diese traurigen Erinnerungen meiner Mutti sind es, derentwegen mir dieses Lied etwas bedeutet.
Mein liebstes Weihnachtslied ist… kein Weihnachtslied.
Ich halte nicht viel von all der musikalischen Beschallung in Einkaufszentren und Weihnachtsmärkten. Immer das gleiche Gedudel, überwiegend dieses "neumodische" meist amerikanische Zeugs. Wobei, das Lied, von dem ich euch erzählen will, ist auch ein amerikanisches. Das aber mag ich. Sehr! Es hat so eine wundervoll mystische Melodie. Und eine Bewandtnis.
Eines Jahres hatte ich mal wieder "auf den letzten Drücker" eine Adventskalendergeschichte begonnen. Und auf den letzten Drücker heißt bei mir, ich hatte die ersten Teile bereits veröffentlicht, weil der Dezember seinen Lauf nahm, ohne das Ende der Geschichte zu kennen. Im Laufe der Geschichte kristallisierten sich vier Protagonisten heraus, zwei Jungen und zwei Mädchen. Drei von ihnen hatten einen zauberhaften Mitspieler, dessen Gaben ihm im Notfall helfen konnten. Nur für eine Person, die dritte in der Abfolge der Geschichte, hatte ich kein Zauberwesen.
Nun trug es sich zu… nein: Nun nahm ich in jenem Dezember, in der letzten Woche vor Weihnachten, als Händlerin an einem ganz wundervollen Weihnachtsmarkt teil. Meine Freundin Eva hatte ihren Stand zwei Stellplätze weiter und kam immer mal zu mir herüber geschlendert. Das konnte sie tun, weil sie, im Gegensatz zu mir, nicht allein an ihrem Stand war. So kam sie ab und an zu mir und erzählte mir auch, wie sehr sie sich jeden Tag darauf freute, vor Marktbeginn noch meine Geschichte zu lesen.
Ich: Ich brauche noch eine Figur. Ein Zauberwesen für die dritte meiner Personen.
Eva: Nimm doch einen Adler.
Ich: Das geht nicht. Die anderen sind alle humanoid. Da kann ich jetzt nicht plötzlich mit einem Tier kommen.
Hm.
Auch auf diesem Weihnachtsmarkt lief Musik in Endlosschleife. Weil es ein alternativer Weihnachtsmarkt war, lief Rockmusik. Nicht laut und knallig, sondern getragene Balladen. Und unter anderem lief alle 2 Stunden Riders on the Storm von den Doors. Jedes Mal freute ich mich, weil ich dieses Lied sehr mag. Die Band Engerling hatte da mal eine deutsche Version dazu geschaffen mit dem Text von Nis Randes. Da kam mir eine Idee und in dieser Nacht schuf ich in meiner Geschichte einen Sturmreiter, der wie keine andere Figur in diese Geschichte passte.
Seither ist Rider on the Storm mein "Lieblings-Weihnachtslied".

14. Dezember 2024

Gabis Schreibimpuls für den 14. Dezember hieß Lichterkette – Dein Tagebucheintrag. Na huch, was soll ich denn dazu schreiben? Tagebucheinträge kann ich doch gar nicht.🤭
Also dann…
LICHTERKETTE
Lichterketten habe ich einige.
Nur eine einzige davon ist im Einsatz und das über das gesamte Jahr. Sie ist auf dem Balkon installiert und funktioniert mit Solarenergie, was bedeutet, sie funktioniert derzeit eher selten. Am Nachmittag, wenn es dunkel wird leuchten die Elfenlichter für eine halbe Stunde. Dann ist die wenige Energie, die über den düstergrauen Tag aufgenommen werden konnte, schon aufgebraucht. Im Sommer hingegen begleiten mich die zarten Lichter durch die kurzen Nächte, bis es wieder hell wird.
Ich weiß nicht, was ich zu diesem Thema jetzt noch schreiben soll. Vielleicht irgendwann einmal, wenn ich mir das Thema Lichterkette selbst ausgesucht habe. Heute funktioniert das nicht so recht.

13. Dezember 2024

Auch diesmal gibt es "nur" den täglichen Schreibimpuls aus Gabis Adventskalender. Und wieder habe ich etwas neues gelernt.
Am Freitag hieß es Geheimnis – Dein Diabolo-Gedicht.
Natürlich musste ich mich wieder schlau machen, wie ein Diablo-Gedicht aussehen sollte.
GEHEIMNIS
Nebel wabert über den Wiesen
Schatten nur statt Konturen
schluckt den Schall
birgt ein
Geheimnis
in mir
in meinem Kopf
Schatten nur statt Konturen
Nebel wabert vor meinen Augen
Pssst. Ich habe bei der Veröffentlichung diesen Eintrag vor den Samstagplausch gemogelt.