Notizen – 28. April 2026

Es ist vollbracht
Die Lagerbox ist leer. Auch breits abgemeldet. Ich bin froh und erleichtert. Gleichzeitig fühlt es sich seltsam an. Als wäre ich eine Maschine, die wochenlang an der Belastungsgrenze gefahren wurde und nun plötzlich leer läuft, aber immer noch mit höchster Drehzahl.
Als ich gegen 14 Uhr von den letzten Erledigungen zurück war, wusste ich nichts mehr mit mir anzufangen. Dieser seltsame Zustand hält immer noch an.

Notizen – 27. April 2026

Letzte Woche hat sich das Aufschreiben der Wochenaufgaben bewährt. Ob es diese Woche Sinn ergibt, weiß ich nicht so genau. Immerhin kann ich mal damit beginnen.
Wochenaufgaben
Montag 27. April
01. Montagsstarter
02. Im Garten Auto ausladen
03. Im Lager Regale einladen
04. Im Garten Auto wieder ausladen
05. Alle Dienstags-Drabbles durchgehen und die Bilder, auf die sie sich beziehen, direkt in die Beiträge speichern
06. Jürgens Drabbles zu den jeweiligen Bildern in meine Kommentare speichern, damit sie nicht verlorebn gehen, wenn der Blog abgeschaltet wird
07. Die Maisocken für 12f26 beginnen
08. Lesen, um mich von allem abzulenken

Dienstag
09. Schrott aus dem Lager holen und zum Schrottplatz schaffen
10. Mit dem Sohn Post und Unterlagen abholen
11. Im Lager die letzten Kisten für Jena einladen
12. Lagebox reinigen {kehren}
13. Übergabe
14. Dienstags-Drabble

Mittwoch
15. Mit RoHen und den Kisten nach Jena düsen
16. Kisten ausladen
17. Schreibschnuppe

So, und da hört es auf. Ich habe keine Ahnung, mit welchen Aufgaben es dann weitergehen soll. Die Lagerräumung war so ein großer Klops, wenn sie vorbei ist, scheint ein leerer Raum zu entstehen.
Vielleicht gehen wir zu einem Hexenfeuer. Vielleicht besuchen wir ein Mai-Fest. Vielleicht fahren wir in den Garten oder ich setze mich mit dem Strickzeug auf die Terrasse. Ich weiß es nicht.

Samstagsnotizen – 25. April 2026

Ja, es ist der 25. und in der Ravelry-Gruppe Stricken statt Klicken wurde für den Mai die Nr. 8 gezogen.
Da muss ich doch gleich mal schauen. Schöne sonnige Farben. Nun muss "nur noch" das Bonuspaar aus dem April fertig werden. Da fehlen noch 10 Runden und die Spitze. Das sollte dieses Wochenende doch zu schaffen sein.
Für die Räumaktion gab es wieder eine Planänderung, weil wir das, was in der Laube zwischengelagert werden soll, erst am Montag dort hinbringen können. Also gab es heute nur eine Tour, die auch den Wertstoffhof einschloss. Eine gute Sache und eine Sorge weniger.
Als wir von der Tour zurück kamen, war RoHen schon da. Ich habe mich so sehr gefreut.
Allerdings hatte ich heute rückenmäßig keinen guten Tag. Schon beim Kartons Räumen am Morgen stellten sich Schmerzen ein und ich schaffte nicht so viel wie an den vorhergehenden Tagen. Der Sohn meinte immer, ich soll mich schonen. Aber nun, wenn ich mich schone, muss er mehr machen, und das will ich ja auch nicht.
Weil ich aber so kaputt war, bat ich RoHen, doch allein zum Elbe Day zu fahren. Das mochte er aber nicht. So blieben wir auf dem Balkon.
Am Abend gab es Chicorée-Salat mit Orangen.

Freitagsnotizen – 24. April 2026

Es ist Freitag Abend
Auch wenn ich mich heute Morgen beim Freitagsfüller darüber ausgelassen hatte, dass meine Verabredungen nicht funktioniert hatten, wurde dann doch alles gut. Muss man denn immer erst schimpfen?
Viel später als gestern und auch viel später als geplant fuhren wir zum Lager. Der Sohn ist bei solchen Aktionen unglaublich effizient, wodurch der späte Beginn wieder ausgeglichen wurde. Wir räumten, sortierten und planten weitere Touren.
Bei der zweiten Tour nahmen wir Werkzeug und Klebeband mit und diverse andere Utensilien. Diesmal kamen all die Garne mit, die ich als nächstes auf verschiedenen Märkten verkaufen möchte. Hoffentlich klappt das mit den Marktanmeldungen. Sonst muss ich mir etwas anderes einfallen lassen. Ich liebäugle sogar wieder mit einem oder zwei kleineren Weihnachtsmärkten. Vielleicht könnte ich dieses Jahr sogar nach "Schwanitz" Wenn das Lager leer und der April vorüber ist, werde ich mich dafür um Termine kümmern.
Für das schöne, wenn auch reparaturbedürftige, Puppenhaus fand ich eine Abnehmerin, die am Sonntag ohnehin in der Stadt ist. So wird es auch am Sonntag eine Tour ins Lager geben, denn wieso sollte ich das Puppenhaus erst mit hier her schleppen, wo ich keinen Platz dafür habe, wenn sie auf ihrem Heimweg ohnehin am Lager vorbei fährt. Also haben wir uns da verabredet.
Auf jener zweiten Tour gerieten wir in den Feierabendverkehr und brauchten entsprechend länger für den Rückweg. Trotzdem erwischte ich noch einen Stellplatz in der Straße, so dass morgen früh der Start gut und schnell verlaufen müsste.
Gegen Mittag kommt RoHen, der seinen Rucksack und anderes Gepäck bei mir ablasten wird, bevor er nach Torgau weiterfährt. Die Veranstaltung, die er besuchen will, ist der Elbe Day. Da würde ich schon auch mitgehen. Das kommt nun darauf an, wann wir morgen mit dem Räumen fertig werden, wann RoHen nach Torgau starten will und wie fertig ich dann sein werde.
Ich werde berichten.

Donnerstag – 23. April 2026

Morgens 9 Uhr in Taucha
Der Sohn kommt in mein Zimmer: Wollen wir?
Ich lasse alles stehen und liegen, auch meinen angefangenen Blogeintrag. Auch meinen Milchkaffee. Ja, wir wollen!
Die Sonne strahlt und macht es mir leicht.
Unterwegs zum Lager halten wir beim L-Markt. Der Sohn möchte ein Frühstückchen.
Zu Hause stelle ich dsa Auto direkt vor die Tür. Ich trage die Kartons ins Haus, der Sohn trägt sie in die Wohnung und stapelt sie in einer Ecke.
Dann fahren wir gleich wieder los. Auch nochmal zum L-Markt, wo sich der Sohn mit Getränken versorgt.
Nachdem wir das Auto das zweite Mal beladen haben, entscheide ich, die dritte Tour, die ich für heute geplant hatte, auf Freitag Morgen zu verschieben. Zum einen müssen wir in der Wohnung erst noch einen Platz für die nächsten Kartons schaffen. Zum anderen fürchte ich, dass ich nach der dritten Tour keinen Parkplatz mehr vor den Haus finden würde.
Stattdessen fahre ich gleich im Anschluss noch einkaufen und finde danach einen Parkplatz in relativer Nähe zur Haustür. Ganz so günstig wie am Vormittag ist es nicht mehr, weil inzwischen der Taxler mit einem riesigen Wohnmobil angekommen ist und die zwei für mich günstigsten Parkplätze damit blockiert. Hm.
Nachdem ich die Einkäufe verräumt habe, gibt es erst einmal Kaffee und ein Mettbrötchen. Dann räume ich ein wenig in der Wohnung. Muss ja auch noch sein.
Viel geht nicht mehr, weil inzwischen der Rücken doch wieder schmerzt.

Dienstag – 08. April 2025

Aprilnotizen klingt komisch. Naja, egal.
Heute muss ich mich ernsthaft fragen, was ich eigentlich den ganzen Tag mache, auch wenn nicht der Fünfte ist.
01:30 Uhr
Mir fällt ein, dass ich vergessen habe, RoHen seinen Vertrag auszuhändigen. Also stelle ich mir doch den Wecker, damit ich wach bin, bevor er geht.
05:30 Uhr
Tja, der Wecker. Ich bin hallowach, aber als ich nach draußen turne, hockt RoHen schon ausgehfertig auf der Couch.
Wieso bist du denn schon auf?
Klar, er ist nun doch etwas aufgeregt. Es ist sein erster echter Arbeitstag. Das erste Mal, dass ich nicht als "Rettungsanker" dabei sein werde. Ich gebe ihm seinen Vertrag und wir besprechen noch so einiges. Seine Aufregung kann ich ihm nicht nehmen, aber vielleicht ein wenig Zuversicht geben, indem ich ihm sage, dass er jederzeit anrufen kann, wenn irgend etwas unklar sein oder nicht funltionieren sollte.
Nachdem er losgegangen ist, ziehe ich mich mit einer Tasse Kaffee an den Rechner zurück.
09:30 Uhr
Der Kurs läuft schon eine Weile, ohne dass ein Hilferuf kam. Wusste ich doch, dass er das bestens hinbekommt.
Ich texte mit Uta.
Ich texte mit Moniff.
Ich texte mit GabhÄu.
Ich texte mit der Schwester.
Zwischendurch habe ich mir die Bestandteile für mein Buch zusammengesucht, eine Geschichte vermisst und dann doch in einem anderen Verzeichnis gefunden. Ein neues Verzeichnis für die Überarbeitungen angelegt. Da muss ich mich mal noch disziplinieren, um auch drüber zu bleiben.
11:00 Uhr
Jetzt geht es erst einmal in die Küche. Die Hühnerbeine sind noch nicht ganz aufgetaut. Die lege ich später ein.
Erst möchte ich noch etwas mit den Auberginen probieren. Ein Kilo Auberginen für ganze 1,49 Euro. Da habe ich gleich zwei Netze mitgenommen.
12:30 Uhr
Jetzt kam der Hilf-mir-Anruf. Es war eine technische Sache, bei der ich zum Glück helfen konnte, weil ich bestimmte Berechtigungen habe, die andere Trainer nicht haben.
5 Minuten später kam der nächste Hilf-mir-Anruf und diesmal brauchte ich selbst den Support, der mir/uns schnell und sicher helfen konnte. Nun hoffe ich nur, dass der arme RoHen ohne weitere technische Schwierigkeiten bis zum Kursende gelangt.
17:00 Uhr
RoHen ist da. Und ich habe das Essen noch nicht fertig. Eieiei.
Wir haben noch einiges zu tun, während die Hühnerbeine backen und die Auberginen grillen.
Hach, das Essen ist gut gelungen. Es schmeckt dem Schatz. So mag ich das.
Auch nach dem Essen ist noch etwas Arbeit angesagt. Vorbereitung für morgen.
20:00 Uhr
Nun aber Feierabend. RoHen liest, ich stricke.
Es ist ein geruhsamer Abend.

Dienstag – 01. April 2025

Was für ein Durcheinander
Heute muss ich mir einen anderen Weg zur Arbeit suchen.
Ihr wisst, dass ich nicht besonders gut zu Fuß bin. Deshalb nehme ich für den Weg von meiner Wohnung zur Endhaltestelle der Tram immer das Auto. Stelle es dort in der Nähe ab und muss dann nur ein kleines Stück zur Straßenbahn laufen. Park and Ride sozusagen. Nun herrscht an der Straße, an der ich sonst mein Auto abgestellt habe, seit gestern Halteverbot. Da wird irgendetwas gebaut. So wird es auch in den angrenzenden Straßen schwierig, einen Parkplatz zu finden. Also habe ich mir überlegt, ein Stück weiter Richtung Stadt zu fahren und mein Auto am Paunsdorf Center abzustellen. Das hat den Vorteil, dass ich dort außer "meiner" Bahn, die nur alle 20 Minuten verkehrt, noch eine zweite Linie zur Verfügung habe. Die fährt zwar eine andere Strecke, trifft aber nach einer Weile wieder auf meine urprüngliche Route. Das passt also.
Nun dachte ich, wenn ich weiter in die Stadt hinein fahre, spare ich Fahrtzeit ein. Dem war nicht so. Ich war später da und musste mich dann schwer beeilen, um pünktlich {also ca. eine halbe Stunde vor Dienstbeginn} in der Firma zu sein. GLÜCK war, dass mir das Eilen heute leichter fiel, als vor drei Wochen und diesmal ohne Rückenschmerzen abging. Das hat mich sehr gefreut.
Am Feierabend musste ich nur daran denken, nicht in die Bahn nach Taucha einzusteigen, sondern nach Sommerfeld zu fahren, weil dort mein Auto stand.
Daheim war ich leider wieder erst 18.10 Uhr. Und da war ich vergleichsweise noch früh dran. So wirklich bringt mir die Uhrenumstellung also nichts, denn die Sonne ist, wenn ich heim komme, schon wieder hinter dem Haus gegenüber verschwunden.
Zuerst habe ich etwas gegessen und dann wollte ich mich nur ein klein wenig ausruhen.
Ähm. Ja, es war fast Mitternacht, als ich entdeckte, dass im Flur Licht brannte. Den Sohn fand ich in der Küche beim Kochen. Er hat ähnlich verrückte Zeiten wie ich. Woher das wohl kommt?
Jetzt, mitten in der Nacht habe ich mal die Rechnungen für den März geschrieben und an meine Kolleginnen versendet.
Und nun schaue ich noch nach Jürschns Blog. Da stimmt mit irgend einem Beitrag was nicht, meinte er.
Lieber HaJüRü, du musst die Links als Link anlegen, nicht einfach die Adresse in deinen Beitrag tippen. Guck mal Ich hab das jetzt bei dir mal geändert.