Samstagsplausch – {03. Januar 2026}

Guten Morgen
Der erste Samstagsplausch im neuen Jahr.
Die Weihnachtsreise, auf die ich mich erst sehr gefreut und zu der ich dann plötzlich keine Lust mehr hatte, war wunderschön und so, wie ich sie mir gewünscht hatte. Mit RoHen wollte ich mich aussprechen. Es wurde ein recht kurzes und sehr gutes Gespräch. Danach war ziwschen uns alles wieder gut. Er nahm mir die Zusicherung ab, nichts mehr ewig mit mir herumzuschleppen, sondern gleich anzusprechen, was mir nicht gefällt. Seitdem habe ich nichts mehr anzusprechen. Natürlich kann das wieder anders werden, wenn der Alltag uns wieder völlig einholt. Leider gab es Anzeichen dafür schon gestern. Also, für den Alltag, nicht dafür, dass zwischen uns was nicht stimmt, im Gegenteil.

Schnee
fällt lautlos
deckt alles zu
macht die Welt still
Geruhsamkeit

Ähm, ja, es soll jeden Tag ein Gedicht geben, mindestens ein Elfchen. Das ganze Jahr werde ich das nicht durchhalten, aber im Januar möchte ich es zumindest versuchen.

Viel gibt es über die vergangene Zwei-Jahres-Woche nicht zu berichten. Am Montag und Dienstag war ich arbeiten. Beide Tage hatte ich das Auto dabei, womit ich nun im neuen Jahr wieder aufhören muss. Schließlich habe ich das Deutschland-Ticket, das auch schon wieder teurer geworden ist, sich für mich aber immer noch rechnet. Also werde ich in Zukunft wieder häufiger mit dem Zug fahren, auch wenn der veränderte Fahrtplan meine tägliche Wegezeit um eine Stunde verlängert. Ärgerlich daran ist, dass ich diese Zeit wartend auf zugigen Bahnsteigen verbringen muss, wo ich sie nicht zum stricken oder lesen nutzen kann, sondern sinnlos herumwarten muss.
Mit RoHen verbrachte ich einen angenehmen ruhigen Jahreswechsel. Die Tage danach versuche ich noch zu genießen, was mir diverse Menschen mit ihren Forderungen {du musst mal dieses, du musst mal jenes, und am besten sofort} schon wieder zerstört haben. Der Sohn hatte mal einen Kaffeepott von Kollegen geschenkt bekommen, darauf stand Ich muss erstmal gar nichts! Richtig. Ich auch nicht! Doch, eines muss ich in diesem Jahr endlich lernen: NEIN sagen.

Heute
…wollen wir zu einer kleinen Exkursion starten. So ca. in einer Stunde. Da über Nacht Schnee gefallen ist, hat RoHen mich davon überzeugt, den Bus zu nehmen. Hier in Jena funktioniert der ÖPNV recht gut. Da kann man das machen.

Jetzt komme ich mit diesem Miniplausch noch zu Andrea und dann wünsche ich euch allen ein wunderschönes Wochenende
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Montag: Der 52. Montag
Der 1. Montag
Dienstags-Drabble zum 23. Dezember 2025
Dezembernotizen – 29.12.2025
Dienstag: Dezembernotizen – 30.12.2025
Mittwoch: Dezembernotizen – 31.12.2025
Im neuen Jahr
Donnerstag: Januarnotizen – 01.01.2026
Freitag: Januarnotizen – 02.01.2026
Das Jahr 2026

4 Gedanken zu “Samstagsplausch – {03. Januar 2026}

  1. Grundsätzlich muss man gar nichts! Man kann, wenn man will …
    Ich musste und muss es immer wieder lernen. Ein ständiger Prozess. Und meinen Kummer auszusprechen, ist auch nicht immer einfach. Auch ein Prozess …
    Ich wünsche dir, dass deine Wünsche in Erfüllung gehen und du ein tolles 2026 haben wirst
    Andrea

    1. Danke liebe Andrea,
      du hast recht, man sollte das wirklich lernen, sich nicht immer zu Dingen drängen zu lassen, die man gar nicht tun will.
      Wenn es nur so einfach wäre. Diese Woche gönne ich mir noch ein wenig Langsamkeit, auch wenn der Alltag schon wieder Tribut fordert. Ab nächster Woche werde ich mich wohl wieder richtig reinknien. Aber jetzt ist mir das einfach zu kalt, da laufe ich bissel auf Sparflamme.
      Danke für deine lieben Wünsche.
      Mira

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