Dienstagsgeschichten

Der Termin des Tages – die Hauptuntersuchung. Das mache ich nicht noch einmal, ohne Termin da hinzufahren. Ein Fahrzeug stand in der Halle, ein weiteres wartete {auch noch mit Hänger}. Dann war ich endlich an der Reihe. Zum Glück war alles vom Vortag noch gespeichert, so das sich der Prüfer einiges sparen konnte. Und das Licht passte auch. Wie schön. Wir besprachen noch einiges wegen eines künftigen Reifenwechsels und was ich gegebenenfalls noch beachten könnte. Und dann… bekam ich meine grüne Plakette.
Etwas wie eine große Last fiel von mir ab.
Zurück in der Firma, wollte der große Chef mich sprechen: Ich halte hier Ihren Vertrag in meinen Händen. Ich hätte durch die Leitung kriechen und ihm um den Hals fallen können. Achach.
Es geht also für mich Mitte März weiter. Bis dahin läuft mein derzeitiger Vertrag und wird dann nahtlos fortgesetzt. Ich freue mich so, auch wenn ich den Standort wechseln muss. Deshalb gab es in der jetzigen Dienststelle schon Tränen.
Den Nachmittag nahm ich mir muttifrei. Ich ahne schon, dass sie mir vorwerfen wird, alles sei genauso gekommen, wie sie gefürchtet habe. Kaum sei der Pflegedienst da, kümmere ich mich nicht mehr um sie. Aber genau so ist es nicht. Im Gegenteil. Ich war beim ersten Besuch des Pflegedienstes dabei. Wenn ich nun aber jeden Abend bei Mutti bin, wenn die Schwestern kommen, fühlen diese sich womöglich kontrolliert oder fragen sich, warum sie überhaupt kommen sollen, wenn ich ohnehin da bin. Das erkläre ich ihr dann schon.
Als ich zu Hause ankam, war der Sohn da. Ich dachte, du kommst früher. Ja, wenn ich gewusst hätte, dass er da sein würde, hätte ich mich beeilt.
Es war so ein gutes Gefühl, keinen einzigen Termin mehr vor mir her zu schieben. Ach jaaaa.

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