Sieben Sachen Sonntagsglück 210411

Illy hat recht, es ist gar nicht so einfach, für Geraldins Sammlung an einem Sonntag sieben Fotos zusammenzubringen von Dingen, die man mit den Händen gemacht hat. Erst recht, wenn man nicht jede Woche das Gleiche zeigen will oder einen Anspruch an die Fotos hat, die über Küchenfotografie hinaus gehen.
Ähnlich geht mir das aber auch mit den Top 7, die Anni sonntags sammelt. Für diese sieben Schlagworte fällt mich auch nicht immer etwas und schon gar nicht immer Neues ein.
Da ich beide Formate aber sehr mag, stopfe ich die unvollständigen Sammlungen nun mal hier in einen Sonntasglück-Beitrag.
Sieben-Sachen-Sonntag
Ich sag es gleich, es gibt nur 5 Fotos, und sie haben allesamt nur Küchenqualität.
Gleich am Morgen, also, nachdem ich bis 9 Uhr verschlafen hatte, aber immerhin noch vor dem ersten Kaffee, installierte ich den Wollwickler im Wohnzimmer und verwandelte ein paar verwurschtelte Wollreste in ansehnliche und verstrickbare Knäuel.
Diese hätte ich dann gern an die kleine Kissenhülle angestrickt. Leider entdeckte ich in den beiden letzten Patches jeweils einen Fehler. Beide Male hatte ich an einer Stelle den Faden geteilt, wodurch eine dünne Stelle entstanden war, die sehr bald zu einem Löchlein hätte werden können. Also war wieder einmal Ribbeln angesagt. Zwei Patche jeweils zur Hälfte und dann wieder fertigstricken. Zu mehr reichte dann die Lust nicht.
Das schöne Wetter inspirierte mich dazu, etwas für mich zu tun. Haare färben und in der Badewanne entspannen. Am Ende hängte ich meine schöne neue Badematte zum Trocknen auf.
Trotz der Entspannung und obwohl ich nun die Haare schön hatte, zog ein Frösteln in mir herauf. Kennt ihr soetwas? Man weiß, dass man sich gut fühlen sollte, dass man {außer dem großen Weltschmerz} keine Sorgen haben sollte, zumindest keine, gegen die man irgendetwas tun kann, außer aussitzen. Und doch ist da etwas, das einen quält, einem nicht gut tun. Und dann ist man entweder sehr müde oder man friert. Um dieses Frieren etwas einzudämmen, zog ich wollene Strümpfe an und darüber noch die kuscheligen Stutzen. Die liebe ich.
Als das gegen die innere Kälte auch nichts half, musste noch ein Seelenschmeichler her. Was man auf dem Foto nicht sehen kann, der Milchkaffee enthält einen guten Schuss Eierlikör. Davon wurde mir dann endlich warm.

So gut versorgt, konnte ich auch wieder Lesen.
Inselruhe von Rieke Husmann Das hatte ich schon mal, wusste aber nicht mehr, wie es ausging und habe es noch einmal gelesen. Es war vergnüglich.
Bornholmer Schatten von Katharina Peters Ganz neue Autorin {für mich}. Mag ich sehr.

Flimmerkiste
Da gab es diese Woche nichts Gescheites. Bei den meisten Filmen schaltete ich nach kurzer Zeit wieder weg. SOKO Wien habe ich mir angesehen, weil ich die schrägen Charaktere so gern mag.

Musik
Jaha, da hab ich was für euch. Lagerfeuer-Konzert

Andy, den Sänger kenne ich schon… ich überlege gerade, fast 30 Jahre. Wir waren damals recht eng befreundet, aber ich dumme Kuh hab den Kontakt einschlafen lassen. Keine Ahnung, wieso. Also, doch, ich weiß schon, wieso. Ich bin damals meinem Job hinterher gerannt, hinterher gefahren, habe in München gearbeitet und in der schwäbischen Ostalb und wieder in München. Und darüber sind die wunderbaren Kontakte, die ich hier daheim hatte, ganz langsam eingeschlafen.
Und jetzt werde ich sehr sentimental, was mir gerade nicht wirklich gut tut. Also überlasse ich euch diesen wunderbaren Musikern und mich meinen traurigen Gedanken.

Erlebnis und Genuss
Diese beiden fasse ich heute mal zusammen. Das Erlebnis war Muttis 88. Geburtstag. In diesem Alter finde ich, darf man das Alter einer Dame wieder verraten. Tja, und der Genuss hing mit dieser Minifeier zusammen. Für Mutti war es mein Kuchen, für mich war es ihr Abendessen. Ihr wisst ja, ich bin nicht so die Süße {obwohl mich ein lieber Mensch bis heute genauso nennt *hüstel*}.
Katl, pscht. Sag jetzt nix. *grins*

Hobby
Damit hab ich euch oben bei den Fotos schon genervt. Das lasse ich jetzt bleiben.

Und Webfunde naja, wenn ihr meiner Musikempfehlung gefolgt seid, habt ihr mit einem meiner Webfunde jetzt noch ca. 2 Stunden zu tun. Dabei möchte ich es belassen.

Damit die Chronologie gewahrt bleibt, mogle ich diesen Eintrag jetzt noch vor den Montagsstarter.

6 Gedanken zu “Sieben Sachen Sonntagsglück 210411

  1. Liebe Mira, mit den Zeigen von 7 Sachen am Sonntag geht es mir auch so. Deshalb fange ich mir dieser Linkparty nicht an 😀 Die Sonntags Top 7 sind tatsächlich auch schwierig, denn auch bei mir wiederholt sich vieles. Doch es ist trotzdem schön, dabei zu sein.
    Also ich glaube, ich sollte mir auch mal ein Paar Stutzen (ich nenne sie eigentlich Stulpen) stricken. Die wärmen bestimmt toll bei den jetzigen Temperaturen.
    Liebe Grüße zu dir von Catrin.

    1. Oh ja, liebe Catrin, Stutzen oder Stulpen, wie du sagst, sind wirklich klasse, und ich denke, die kann man auch im Sommer im Garten dabei haben, wenn die Nächte kühl sind und man trotzdem draußen sitzen möchte.
      Ich bin jetzt schon gespannt auf den Samstagsplausch.
      Liebe Grüße bis dahin
      die Mira

  2. Hach, eine ganz wunderbare Sieben-Sachen-Sonntagsglücks-Zusammenfassung ist das. Das mit dem Frieren, oft auch so einem inneren Unruhegefühl, kenne ich auch. Da hilft mir Tee oder Kaffee ebenso (wenn auch ohne Eierlikör, da bin ich nicht so Fan von). Oder abends ein Gläschen Wein oder ein kleines Gläschen Whiskey. 🙂
    Hab eine gute neue Woche, liebe Mira, alles Liebe für dich
    Anni

    1. Liebe Anni,
      Ja, den Eierlikör mag ich eigentlich auch nicht. Der ist mir viel zu süß. Es gibt überhaupt nur zwei Varianten. Eine davon ist der Schwedeneisbecher in Kombination mit möglichst saurem Apfelmus. Und die andere ist eben Kaffee hollondaise, den ich mal in einem über 30 Jahre zurückliegenden Winterurlaub als durchwärmendes Getränk kennengelernt habe.
      Ansonsten hätte ich auch lieber Whiskey in the Jar, wenn überhaupt, denn ich habs überhaupt nicht so mit Alkohol. Habs mir abgewöhnt in den vielen Jahren, in denen ich IMMER der Kutscher war.
      Ich freue mich, dass dir meine Zusammenfassung gefallen hat.
      Lieb grüßt die Mira

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